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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:17.01.20 20:47 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

jetzt geht es weiter mit der Story. Ein letztes mal noch in New York, danach wird das Schiff dann ablegen.

Wie immer wünsche ich euch viel Spass beim Lesen.

noonebut
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:17.01.20 20:48 IP: gespeichert Moderator melden


5. New York III

John hatte Paula die Wahl des Treffpunkts überlassen. Sie hatte sich für ein kleines italienisches Restaurant entschieden, nicht weit von ihrem Universitätscampus entfernt. Die U-Bahn dort hin bot viel Chaos und Abwechslung für ihn, der die meiste Zeit des Jahres nur mit den anderen Mitgliedern der Schiffsbesatzung Kontakt hatte. Auch wenn da früher die Bars seiner Kunst nachgegangen war, sie kamen nicht mal annähernd, an die Bahn heran, so viele Leute, so bunt, schrill und gelegentlich auch laut. John empfand die Fahrt wie eine kurzweilige Theatervorstellung. Obwohl er sich zu Anfang noch bemühte, in dieser Umgebung konnte er seine Wut nicht am kochen halten.

Im Restaurant angekommen, entdeckte er Paula, die an einem Ecktisch saß und gerade an einem Getränk nippte. Nach einer eher reservierten Begrüßung ihrerseits setzte er sich zu ihr. Sein Instinkt sagte John, dass es besser wäre, die Sache mit dem Keuschheitsgürtel nicht hier in der Öffentlichkeit zu klären und so tauschten die beiden, nachdem sie ihr Essen gewählt hatten, Belanglosigkeiten aus.

Im Verlauf erfuhr er, dass Paula vor ein paar Wochen mit ihrer Abschlussarbeit begonnen hatte. Mit dem Thema, dass sie ihm nannte, konnte John nichts anfangen. Ein paar langatmige Erklärungen weiter, hatte er sich zusammengereimt, dass sie im Grenzbereich zwischen Mechanik, Elektronik, Werkstoffkunde und Medizin forschte und dass es um Dinge wie Prothesen gehen würde, die lange im Kontakt zum Körper bleiben, sich selber mit Energie versorgen und in der Lage sein sollten, beeinträchtigte Körperfunktionen zu kontrollieren oder zu ersetzen.

Auch wenn es nach Paulas Aussagen ein sehr interessantes Gebiet war, konnte John ihre Begeisterung mangels Verständnis der Materie nicht teilen. Deshalb begann er seinerseits über Navigationstabellen, Fahrrinnen, Tonnagebeschränkungen und allerlei andere Details aus der Schifffahrt zu erzählen. So redeten die beiden munter aneinander vorbei, während John einen Teller Spaghetti mit Venusmuscheln und Paula eine Familienpizza mit Schinken und Pilzen genoss.

Nachdem John als vermeintlicher Gentleman die Rechnung übernommen hatte, eröffnete ihm Paula, dass sie zu müde für einen Clubbesuch wäre. Sie hoffe, er hätte nichts dagegen, wenn sie nach Hause ginge. Das war nicht in Johns Sinne. Er hatte gehofft, dass er sie im Club zu dem einen oder anderen alkoholischen Getränk überreden können hätte. So hätte er erreichen wollen, dass sie zwar nicht betrunken, aber so weit angeheitert wäre, dass sie leichter die Kontrolle aus den Händen gegeben hätte und damit potentiell auch den Generalschlüssel zu seinem Keuschheitsgürtel. John fluchte innerlich, entschied sich aber, das bestmögliche aus der Situation zu machen. Er bot Paula an, sie nach Hause zu begleiten, was diese auch gerne annahm.

Der Weg führte die beiden in ein tristes Wohnsilo, das nach einer Renovierung oder besser noch, nach dem Abriss schrie. Am Ende eines engen, spärlich beleuchteten Gangs mit einem abgenutzten Linoleumfußboden, standen sie vor ihrer Wohnungstür.

Während Paula aufschloss, sagte sie zu John: „Du kannst noch auf einen Kaffee hereinkommen. Aber versprich mir, dass du heute nicht versuchst, mit mir im Bett zu landen.“ John fand diese Bemerkung unpassend. Wieso sollte er es ihr versprechen, wenn sie doch wusste, dass er einen Keuschheitsgürtel trug. Vielleicht ahnte sie aber, dass er ihn am Ende ihres Treffens nicht mehr tragen würde und wollte sich deshalb versichern. Halbherzig erfüllte er ihr aber den Wunsch.

Hinter der Tür fand sich John in einem kurzen Gang mit einer Garderobe, der direkt in ein großes Zimmer mündete. Paula hatte anscheinend versucht, die Tristesse des Wohnblocks ein wenig zu überdecken, mit mäßigem Erfolg. Das große Zimmer beinhaltete ein Bett, einen Schreibtisch, auf dem sich Fachbücher, Computerausdrucke und Notizzettel stapelten, einen Kleiderschrank, einen Nachttisch und ein Stehpult mit einem Computer. Ein weiterer Durchlass führte in eine kleine Küche mit einem Esstisch und zwei Stühlen und hinter einer Tür vermutete John das Badezimmer.

Während Paula mit einer Espressokanne hantierte, machte er es sich auf einem der Küchenstühle bequem und plante sein weiteres Vorgehen. Als sie ihm einschenkte sagte er: „Danke für den Kaffee, aber mir wäre es lieber, du würdest meinen Keuschheitsgürtel aufschließen.“ Ihr Gesichtsausdruck sagte John bereits alles. Er hatte mit Wut gerechnet, vielleicht auch mit Schadenfreude, aber stattdessen spürte er bei ihr profunde Verwirrung und Unsicherheit.

Nachdem Paula eine gefühlte Ewigkeit reglos dagestanden hatte, die Espressokanne in der Hand, murmelte John kraftlos: „Entschuldige, ich hatte gedacht, dass du dahinter steckst.“ Anstatt einer Antwort plumpste sie schwer auf den anderen Stuhl und stellte die Kanne achtlos weg. Eine weitere Ewigkeit später fragte sie scheu, was er damit meinen würde.

Mit schwacher Stimme erzählte John zum zweiten Mal an diesem Tag seine Geschichte. Er begann mit seiner Karriere als Pick up Artist, wobei er nicht vergaß zu erwähnen, dass Paula seine erste Eroberung gewesen war. Dann beschrieb er die Ereignisse in Hamburg, wie er gefesselt mit abgeschlossenem Genitalgefängnis aufgewacht war, vom Misserfolg mit der Telefonnummer und von der psychischen Achterbahnfahrt, die erlebt hatte. An dieser Stelle ergriff Paula seine Hände und schaute ihm tröstend in die Augen. Er schloss mit der Ankunft in New York und dem Erlebnis mit Francine, der Schiffsbefestigerin.

Am Ende von Johns Ausführungen wollte Paula geistesabwesend einen Schluck aus ihrer noch leeren Kaffeetasse nehmen. Einen peinlichen Moment später, schenkte sie sich ein und fragte John anschließend: „Bis jetzt hatte ich solche Dinger immer für Requisiten in Mittelalterkomödien gehalten. Hast du wirklich so was an?“ Als er das bejahte, bat sie ihn scheu: „Es ist mir jetzt peinlich, aber darf ich den Gürtel mal sehen?“ Darauf stand John wortlos auf und zog seine Hose bis zu den Knien herunter.

Erst starrte Paula ungläubig, aber dann gewann ihr professionelles Interesse als angehende Ingenieurin die Oberhand. Ihr erster Kommentar, als sie sich die Details des Gürtels ansah war: „Stahl ist natürlich ein Statement, aber im Hinblick auf die Hautverträglichkeit und auch auf die Sicherheit würde ich ihn mit andere Materialien kombinieren.“

Um auch Kleinigkeiten sehen zu können, holte sie als bald einen Zahnarztspiegel und eine Lupe aus ihrem Schreibtisch. Am Ende ließ sie John sogar kurz allein, um am Lehrstuhl, an dem sie ihre Abschlussarbeit machte, ein Endoskop zu holen. Damit schaute sie erst in die Schlüssellöcher und anschließend in die Sägeschlitze im Bereich der Hoden. Ihre Kommentare während der Untersuchung waren dahingehend, dass sich die Schlösser nicht einfach knacken ließen und sie auch mit dem, was sie mit dem Endoskop sah, keinen Nachschlüssel würde anfertigen können.

Außerdem vermutete sie, dass der Sicherheitsmechanismus, den die Einschlussmanagerin erwähnt hatte, tatsächlich vorhanden war. Zumindest wäre ein dünner Schneidedraht lose um sein Gemächt geschlungen und dieser würde in einer gespannten Feder enden. Worauf sie sich keinen Reim machen könne, wären mit einem Kunstharz vergossene Stellen an der Penisröhre, die unter anderem gegen seine Hoden drücken würden. Außerdem wäre die Röhre federnd gelagert, was in ihren Augen keinen Sinn machte.

Als John seine Hose nach der Inspektion wieder angezogen hatte, nahm Paula erneut seine Hände und sagte zu ihm: „Was du gemacht hast, um die Frauen ins Bett zu bekommen, war nicht in Ordnung. Aber diese Art der Rache ist menschenverachtend. Selbst wenn du eine echte Chance gehabt hättest, das Ding um deine Hüften, wieder los zu werden, aber so...“ Nach einer Pause fuhr sie merklich wütend fort: „Ich werde dir helfen, herauszufinden, wer hinter der Sache steckt und dann sorgen wir dafür, dass du den Keuschheitsgürtel wieder los wirst. Das verspreche ich dir.“

Sie bat ihn um eine Karte der Seefrauenmission und notierte sich auch den Copy-Shop, dessen Name auf dem Kartenspender zu erkennen war. Dann hatte sie noch eine weitere Idee: „Dein Keuschheitsgürtel scheint ein ziemlich ausgefeiltes Gerät zu sein. Das musste sicher eine ganze Reihe von Entwicklungsschritten durchlaufen. Ich glaube kaum, dass die Seefrauenmission das alles in eigener Regie machen konnte. Vielleicht findet sich im Internet ja die Spur einer Firma, die mit so was experimentiert hat.“

John hatte wenig Hoffnung, dass eine Suche mehr zu Tage fördern würde, als Rezensionen zu 'Robin Hood, Helden in Strumpfhosen'. Er wollte Paula aber nicht enttäuschen, die bereits ihren Computer hoch fuhr. Deshalb behielt er seine Befürchtungen für sich.

Das Ergebnis der Suche überraschte beide. Gemessen an der Trefferzahl, mussten Keuschheitsgürtel ein weit verbreitetes Sexspielzeug, oder besser KeinSexSpielzug sein. Es gab sogar Foren, in denen sich Trägerinnen und Träger austauschten. Wobei die Frauen offensichtlich in der Minderheit waren.

Die meisten Keuschheitsgürtel waren Röhren, die von einem Ring um die Hoden in Position gehalten wurden, in den Foren oft als Penisschellen bezeichnet. Mit dem Ding, das John trug, hatten sie nichts gemein. Es gab aber auch eine Reihe von Herstellern von Vollkeuschheitsgürteln, wie die unterhosenähnlichen Designs meistens genannt wurden. Ein paar der Gürtel hatten mehr oder weniger Ähnlichkeiten mit dem, den er trug. Paula hatte, mit dem Blick einer Ingenieurin, viele potentielle Übereinstimmungen entdeckt. John hingegen sah ganz deutlich, dass die Unterschiede in jedem Fall sehr viel größer waren.

Als die Suche viele neue Seiten, aber kaum neue Ergebnisse, geschweige denn einen Durchbruch lieferte, bat John Paula aufzuhören. Er verabschiedete sich herzlich von ihr und bedankte sich, dass sie sich bereit erklärt hatte, ihm zu helfen. Er gab ihr aber auch zu verstehen, dass das alles seiner Meinung nach reine Zeitverschwendung wäre.

Geknickt machte er sich auf den Weg aufs Schiff. Morgen würden sie nach Puerto Rico auslaufen. Ihr Ziel war der in Erweiterung befindliche Port of the americas in Ponce. Es würde zwar nicht das erste mal sein, dass sie Puerto Rico anlaufen würden, aber bis jetzt hatten sie immer in Puerto Nuevo nahe San Juan angelegt. Natürlich war John auch dort auf die Jagd gegangen. Doch der Gedanke daran brachte ihm nur neue Verzweiflung. Er würde sich wohl damit abfinden müssen, den Rest seines Lebens in einen Keuschheitsgürtel eingesperrt zu sein.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von noonebut am 17.01.20 um 21:03 geändert
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Erin
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  RE: A Drunken Sailor Datum:17.01.20 21:56 IP: gespeichert Moderator melden


Das wird ja langsam immer interesanter mal sehen was ihn da noch alles wiederfährt .Bin gespannt wie es weitergeht.
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:18.01.20 23:38 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erin,

erst mal sticht er wieder in See. Mal sehen, ob außer dem Bordalltag noch was passiert.


noonebut
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:26.01.20 15:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

es geht weiter mit Johns Leben im KG. Das folgende Kapitel ist etwas kürzer, aber an Bord passiert eben nicht viel.

Trotzdem wie immer viel Spass beim Lesen

noonebut


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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:26.01.20 15:45 IP: gespeichert Moderator melden


6. New York – Ponce

Melancholisch machte sich John auf den Weg zurück aufs Schiff. Die Energie, die ihn in den letzten Tagen getrieben hatte, war nach dem Misserfolg mit Paula verflogen. Selbst die U-Bahn kam ihm jetzt nicht mehr frisch und prickelnd, sondern verdreckt und stickig vor.

Nachdem er sich an Bord zurückgemeldet hatte, ging er schnurstracks auf seine Kabine und schloss die Tür ab. Zwei Misserfolge auf der Suche nach dem Schlüssel an einem Tag, er fragte sich, wie er jemals wieder frei kommen sollte. Gut es bestand eine minimale Chance, dass Paula mit ihrer Suche Erfolg haben könnte. Aber ein berechtigter Grund zur Hoffnung war das nicht.

Was die nahe Zukunft noch schlimmer machte, war dass er mindestens acht Tage in Puerto Rico festsitzen würde. Nach dem Entladen müssten sie auf ein anderes Schiff ihrer Reederei warten, mit dem sie eine Reihe von Containern austauschen sollten. In der Zwischenzeit würden die Werkstätten am Hafen verschiedene kleinere Wartungen durchführen. Wäre er ein technischer Offizier, hätte John viel zu tun gehabt und damit auch die Möglichkeit, sich von seiner aktuellen Situation abzulenken. Als nautischer Offizier würde es für ihn dagegen nichts zu tun geben.

Er überlegte, ob es interessant sein könnte, Puerto Rico zu erkunden. Abgesehen von Bars und einem noblen Hotelzimmer in San Juan kannte er die Insel nicht. Ja, das Hotel, vor allem aber die Frau, begannen seine Gedanken abzuschweifen. In einer brechend vollen Bar war John damals eine hochgewachsene dunkelhäutige Schönheit mit einem gewinnenden Lächeln aufgefallen. Ihr Blick war kein Bisschen scheu gewesen, im Gegenteil, alles an ihr wirkte kontrolliert. Er erinnerte sich an ihre Herrschaftliche Kleidung im Kolonialstil. Obwohl diese völlig aus dem Rahmen fiel, passte sie zu ihr. Mit einer anderen Hautfarbe wäre sie in früheren Zeiten problemlos als Kolonialherrin durchgegangen.

Sie schien immer Herrin ihrer selbst zu sein und wie sich später herausgestellt hatte war sie im Bett auch immer Herrin der Situation gewesen. Es war bis jetzt das einzige Mal gewesen, dass es John nicht gelungen war, dort die Kontrolle zu übernehmen.

In Ordnung dachte er sich, heute hatte Francine ihn am Ende auch kontrolliert, aber das war anders gewesen. Sie hatte etwas freches, ihr ganzes Verhalten hatte ihm zu verstehen gegeben, dass sie nur ihren momentanen Vorteil ausnutzen würde. Johns Eroberung in San Juan hatte dagegen eine Selbstsicherheit ausgestrahlt, die keinen Zweifel daran ließ, dass genau das geschehen würde, was sie wollte.

Seine Gedanken schweiften zurück zur Schönheit aus San Juan. Als sie im Hotelzimmer ihre Kleidung abgelegt hatte, war darunter nicht etwa ein Unterkleid zum Vorschein gekommen, sondern weiße Spitzenunterwäsche, die einen aufregenden Kontrast zu ihrer Haut gebildet und ihren schlanken, aber nicht dürren Körper wunderbar in Szene gesetzt hatte. Er erinnerte sich an den leichten Kaffeegeruch, den ihre Haut verströmt hatte, etwas, das er bis dahin bei keiner Frau erlebt hatte und ein mal mehr an ihre Selbstsicherheit.

Die Enge in seinem Keuschheitsgürtel holte John unsanft in die Realität zurück. Er überlegte, ob er nach ihr suchen sollte. Wenn er sich richtig erinnerte, hatte sie erzählt, dass sie in einem Museum arbeiten würde. John entschied, dass es zumindest kein Fehler wäre, ein wenig im Internet zu recherchieren. Da es aber schon spät am Abend war und er am nächsten Morgen beim Auslaufen des Schiffes der verantwortliche Offizier sein würde, beschloss er sich schlafen zu legen.

John durchlebte eine unruhige Nacht und ab ungefähr vier Uhr morgens konnte er überhaupt nicht mehr schlafen. Wach im Bett liegend breitete sich Verzweiflung in ihm aus. Seine Gedanken gingen schwerfällig und kreisten alle um ein Thema. Die Hoffnung, dass er den Keuschheitsgürtel wieder los werden könnte, war gestern zu Nichte gemacht worden.

Gegen sechs Uhr stand er auf und ging unter die Dusche. Dort drehten sich Johns Gedanken ein mal mehr um die Genitalfessel. Das Stahlungetüm an seinem Unterleib ließ sich nicht ignorieren. Mehr oder weniger automatisch erledigte er seine Morgenhygiene. Er aß sein Frühstück und trank seinen Kaffee, aber es war, als wäre alles ohne jeden Geschmack. Er war einfach nur verzweifelt.

Ohne es zu bemerken, brachte John den Arbeitstag irgendwie hinter sich. Danach zog er sich direkt in seine Kabine zurück und legte sich aufs Bett. Es war als würde er nicht mehr leben, sondern nur noch funktionieren.

Gegen Abend konnte er sich zumindest dazu aufraffen, seinen Computer zu starten. Eigentlich wollte er mit der Recherche nach Museen anfangen, die er gestern verschoben hatte. Dafür fehlte ihm aber die Kraft. Stattdessen öffnete John seinen privaten Mailaccount im Wissen, dass ihm sowieso niemand etwas schreiben würde. Immerhin kannten nicht ein mal ein Duzend Leute diese Adresse. Um so überraschter war er, als er gleich zwei neue Mails in seinem Postfach fand.

Die erste stammte von Francine, der Festmacherin. In ihrem üblichen neckischen Tonfall bedankte sie sich für das Erlebnis. Am gestrigen Tag hätte sie gemerkt, dass ein Befriedigungssklave, wie sie es nannte, eine wunderbare Sache und ein absolutes 'must have' für jede Frau sei. Mit einem Augenzwinkern hatte sie noch ein Bild von sich angehängt, nackt und ihre Hand spielte eindeutig mit ihrem Allerheiligsten. Der Kommentar war, dass sie hoffe, er wäre nicht neidisch auf sie. Vom Verstand her erkannte John, dass sie es nett gemeint hatte. In seiner momentanen Verfassung machte es ihn aber noch trauriger.

Die Autorin der zweiten Mail war Paula. Offensichtlich machte sie sich Sorgen um John. Sie berichtete, dass ihr Besuch im Copyshop, aus dem die Visitenkarten stammten, leider erfolglos gewesen war, versprach ihm aber, alles in ihrer Macht stehende zu tun, damit es ihm bald besser gehen würde. Ebenfalls nett gemeint, dachte er, aber es wäre doch wohl korrekter gewesen, sie hätte nicht von Macht sondern von Machtlosigkeit geschrieben.

Er antwortete auf beide Mails. Das kostete ihn viel Mühe, denn er wollte auf jeden Fall vermeiden, dass eine der Beiden bemerken würde, wie es ihm im Moment ging. Als er damit fertig war, war es bereits wieder Zeit, ins Bett zu gehen. John hatte nicht ein mal mehr die Kraft, sich zu wundern, dass er so lange für die Antworten gebraucht hatte.

Den Rest der Überfahrt verbrachte er damit, weiterhin zu funktionieren. Trotzdem staute sich ein immer größer werdender Berg von offen gebliebenen Aufgaben vor ihm auf, denn seine Kraft reichte an keinem Tag aus, alle zu erledigen. John lebte in ständiger Angst, dass sein Kapitän ihn darauf ansprechen würde, was dieser zum Glück nicht tat.

Dennoch vermutete er, dass sein Kapitän etwas bemerkt haben musste. Denn im Gegensatz zu sonst hatte er John während des ganzen Aufenthalts in Ponce nie als verantwortlichen Offizier an Bord eingeteilt. Normalerweise ging diese, ob der damit verbundenen Langeweile, nicht gerade beliebte Aufgabe reihum unter allen Offizieren mit der nötigen Befähigung.

Die anderen Mitglieder der Besatzung verabredeten sich zu gemeinsamen Ausflügen in die Umgebung, aber wenn sie John fragten, ob er sich ihnen anschließen wolle, lehnte er immer dankend ab. Während der Überfahrt seine Kabine fast nur zum Dienst verlassen und war sonst größtenteils entkräftet auf seinem Bett gelegen. Allenfalls den Computer hatte er noch ab und an eingeschaltet, um auf Mails zu antworten, die ihm Francine und Paula immer wieder schickten.

Als er kurz nach dem Anlegen in Ponce wieder auf seinem Bett lag, spürte John auf ein mal ein leichtes Vibrieren an seinem Penis.


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Erin
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  RE: A Drunken Sailor Datum:26.01.20 20:50 IP: gespeichert Moderator melden


Na dann, bin gespannt was er im neuen Hafen erlebt!!
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:27.01.20 17:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erin,

im nächsten Kapitel wirst du es erfahren. Leider weiß ich noch nicht, wann ich Zeit haben werde, es zu schreiben.

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Lausbua
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  RE: A Drunken Sailor Datum:27.01.20 18:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Noonebut,
tolle Fortsetzung der Geschichte. Toller Schreibstil!

Paula hat doch mehr Kenntnisse in Sachen Keuschheitsgürtel und warum vibriert auf einmal der KG?
Ich bin gespannt, wann John auf die erste Frau trifft, die für den Verschluss gezahlt hat.
Bitte schreib weiter, hoff, du findest bald Zeit.

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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:28.01.20 17:52 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Lausbua,

danke für deinen Kommentar. Es freut mich, dass es Leute gibt, denen die Geschichte bis jetzt gefällt.

So viel mehr Kentnisse hat Paula nicht, abgesehen von den Webseiten einiger Keuschheitsgürtelhersteller. Wahrscheinlich würde jeder KG-Hersteller mit nein auf die Frage antworten, ob er für die Seefrauenmission fertigt. Sowas schreibt man nicht unbedingt in die Referenzen.

Im nächsten Kapitel wird John die selbe Frage beschäftigen wie dich, warum vibriert die Penisröhre.

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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:09.02.20 10:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

leider gibt es bei mir im realen Leben etwas, das im Moment viel Zeit beansprucht. Deshalb werden die Abstände, in denen ich neue Kapitel posten werde, länger sein.

Um meine geneigte Leserschaft, also euch, bei Laune zu halten, veröffentlich ich heute zumindest ein kurzes Kapitel.

Keine Angst, die Story wird nicht verwaisen und irgendwann werde ich auch wieder mehr Zeit uns Muse zum Schreiben haben.

noonebut

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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:09.02.20 10:29 IP: gespeichert Moderator melden


7. Ponce I

Verwirrt fasste John an die Stelle, an der er mit der Hand den Keuschheitsgürtel durch seine Hose spürte. Kein Zweifel, selbst an der Außenseite konnte er ein minimales Vibrieren spüren, wenn er genau darauf achtete. Entgegen seiner sonstigen Lethargie versuchte er fieberhaft, den Intimschutz gegen seinen Körper zu drücken, in der Hoffnung, das Gefühl intensivieren und so einen Höhepunkt zu erreichen. Doch so unerwartet, wie die Vibration begonnen hatte, hörte sie wieder auf. John fluchte, nur ein klein wenig mehr Zeit und es hätte gereicht. Stattdessen lag er jetzt angespannt und unbefriedigt da.

Als er gerade anfing, sich wieder zu entspannen, begann die Penisröhre erneut zu vibrieren. Dieses mal war John besser vorbereitet. Sofort drückte er mit der Hand auf den Gürtel. Zusätzlich klemmte er sich ein Kissen zwischen die Oberschenkel, um damit auch von unten Druck auf sein Stahlgefängnis auszuüben. Es schien zu funktionieren. John spürte, dass sich bereits ein erster Lusttropfen an seiner Penisspitze bildete. Doch als ihn nur noch wenige Millisekunden von einem gewaltigen Orgasmus trennten, erstarb die Vibration erneut.

Das Kissen immer noch zwischen den Oberschenkeln und die Hand am Keuschheitsgürtel, wartete John auf die nächste Runde, da durchfuhr ein höllischer Schmerz seine Hoden. Er konnte nur hoffen, dass niemand seinen Schrei gehört hatte. Das ganze hatte nicht länger als einen Moment gedauert, aber schon der war mehr als genug gewesen.

Er überlegte fieberhaft, wie er eventuellen weiteren Schmerzattacken entgehen könnte, als ihn die nächste, noch stärkere traf. Vor Schreck sprang er aus dem Bett auf. Als sie vorbei war, kehrte dieses Mal keine Ruhe ein. Stattdessen setzte ein permanentes unangenehm pulsierendes Ziepen an seinem Penis ein. Es ähnelte vage seiner Erinnerung an eine Reizstrombehandlung, die er vor ein paar Jahren nach einer Sportverletzung erhalten hatte.

Wie ein Tiger im Käfig ging er ruhelos durch sein Zimmer. Mal waren die Schmerzen stärker, mal schwächer, aber ganz verschwanden sie nie. In der zehnten oder elften Runde fiel John auf, dass die Intensität des Ziepens anscheinend davon abhing, wo im Zimmer er sich befand. In der Hoffnung, es aushaltbar zu machen, begann er das ganze systematisch zu untersuchen.

Im Badezimmer, ganz am Ende seiner Kabine waren es fast nicht auszuhalten, am Bett ein gutes Stück besser, am Schreibtisch wieder unangenehmer. Bald bemerkte er das Muster. Je weiter er sich von der Eingangstür entfernte, desto stärker wurden die Schmerzen an seinem Penis. In der Hoffnung, ihnen zu entgehen, verließ John seine Kabine.

Links oder rechts, überlegte er auf dem Gang, entschied sich dann für rechts, den Weg ins innere des Schiffs. Schon nach wenigen Metern, war das Ziepen so stark, dass John umkehrte. Als er sich im Anschluss nach links wandte, wurde es auch dann noch schwächer, als er im Gang die Tür zu seiner Kabine passiert hatte. Also bin ich hier richtig, dachte er sich.

Das Treppenhaus am Ende des Ganges stellte John vor die nächste Entscheidung, sollte er nach oben oder nach unten gehen. Da der Weg in Richtung draußen bis jetzt mit schwächeren Schmerzen verbunden war, entschied er sich, nach oben in Richtung Deck zu gehen. Nach ungefähr der Hälfte der Treppe wurde ihm klar, dass das wohl die falsche Wahl gewesen war und tatsächlich, der Weg nach unten brachte die erhoffte Verringerung.

Auf halbem Weg zum Maschinenraum wurden sie wieder stärker. Deshalb ging John so lang auf der Treppe auf und ab, bis er das Stockwerk fand, auf dem das Ziepen ein Minimum erreichten. Mit nur halb klarem Verstand überlegte er, dass das keinen Sinn ergab. Was, wenn es eine Fehlfunktion von irgend etwas im Keuschheitsgürtel wäre und die Zu- und Abnahme nur Zufall oder schlimmer, vielleicht wollte ihn jemand leiden lassen? Auf dem Gang, in den das Treppenpodest mündete, entschied er sich für rechts. Offensichtlich die richtige Wahl, denn auf dem Weg nahmen die unangenehmen Reize weiter ab.

John ließ sich vom Keuschheitsgürtel lenken, bis er am Ende an der Tür zu einer Gangway ankam, über die die Besatzungsmitglieder das Schiff verlassen konnten. Auf halbem Weg nach unten hörte der Schmerz ganz auf. Da er vermutete, dass das Ziel nicht die Mitte der Gangway gewesen sein konnte, ging er weiter in Richtung Pier.

Dort sah er eine dunkelhäutige Frau, die in der einen Hand ein Telefon an ihr Ohr hielt. In der anderen hatte sie ein kleines Kästchen mit einem Display und mehreren Knöpfen. Eine Antenne ragte daraus hervor. Gerade beendete sie ihr Gespräch und drehte sich zu John um. Er erkannte sie sofort wieder. Es war eine seiner Eroberungen, die Museumsbedienstete aus San Juan. Anstelle des Kleides im Kolonialstil trug sie dieses Mal T-Shirt und Jeans. Das verringerte ihre herrschaftlichen Ausstrahlung aber nicht. Wahrscheinlich hätte sie sogar in Lumpen wie eine Adelsdame gewirkt.

Sie kam auf ihn zu und ihr Gesichtsausdruck verriet Verärgerung. „Was sollen die Spielchen?“ fragte sie in einem strengen Ton. „Ich habe dich zwei Mal gerufen und du hast nicht reagiert. Am Ende musste ich mit der Seefrauenmission telefonieren, damit sie dich mit Hilfe der Straffunktion hierher lotsen. So machst du dir das Leben nicht leichter und jetzt gib mir die Karte.“

„Die habe ich an Bord vergessen,“ stammelte John. „Willst du Genugtuung leisten oder hast du dich umentschieden und sitzt doch lieber die Zeit im Keuschheitsgürtel ab?“ war ihre nächste Frage. John verstand sie nicht ganz, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass ein Mann freiwillig auf ewig auf den Zugang zu seinen Geschlechtsteilen verzichten würde. „In zehn Minuten bist du wieder hier und zwar mit der Karte. Deine Zahnbürste bringst du auch mit, wir machen nämlich einen kleinen Ausflug. Der Kapitän hat deinen Urlaubsantrag genehmigt. Und jetzt Abmarsch und wehe du trödelst!“


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von noonebut am 09.02.20 um 10:44 geändert
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Erin
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Lebe deine Träume

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  RE: A Drunken Sailor Datum:09.02.20 21:35 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo!!!
Jetzt wird es interresant ,mal sehen was ihn nun wiederfährt.
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:10.02.20 18:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erin,

das darfst du sein. Wer weiß, was kommen wird.
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lot
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Bayern


verschlossen ist meist schöner

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  RE: A Drunken Sailor Datum:10.02.20 20:23 IP: gespeichert Moderator melden


nicht nur Erin ist gespannt. Auch ich verfolge deine Geschichte schon lange

Freu mich schon auf die Fortsetzung....
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onkelb Volljährigkeit geprüft
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Bayern




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  RE: A Drunken Sailor Datum:11.02.20 06:34 IP: gespeichert Moderator melden


Yep, hoffentlich gehts bald weiter.
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:11.02.20 20:32 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo lot und onkelb,

danke für eure Antworten. Leider muss ich euch wohl ein wenig vertrösten. In den nächsten ein bis zwei Monaten wird Zeit bei mir voraussichtlich ein knappes Gut sein. Deshalb kann ich nicht versprechen, dass es vor Ostern eine Fortsetzung geben wird.

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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:13.03.20 19:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

mein reales Leben ist zwar nach wie vor ein wenig chaotisch, aber inzwischen habe ich Zeit gefunden, ein Stück weit an der Geschichte weiterzuschreiben.

Wie immer viel Spass mit der Fortsetzung wünscht

noonebut

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  RE: A Drunken Sailor Datum:13.03.20 19:56 IP: gespeichert Moderator melden


8. Ponce II

John rannte zurück aufs Schiff. Zehn Minuten, von denen er die Hälfte schon für den Weg aufs und wieder vom Schiff benötigen würden, kamen ihm ausgesprochen knapp vor, um eine Tasche für einen Landgang zu packen. Dazu wusste er nicht, wie lange der von seiner ehemaligen Eroberung so genannte kleine Ausflug dauern würde.

Also warf er eilig drei Satz Freizeitkleidung und einen Uniformsatz, in seine Tasche. Das ganze ergänzte er mit seinen Waschsachen, außerdem noch Unterwäsche und Socken für eine Woche. Damit fühlte er sich für alle Eventualitäten gerüstet. Dummerweise ließ sich der Reißverschluss der Tasche nicht mehr schließen. Es würde ihm also nichts anderes übrig bleiben, als sie noch einmal in Ruhe zu packen. Bei diesem Gedanken fiel sein Blick auf die Schuhe im Kleiderschrank. Die hätte er in der Eile beinahe vergessen.

Nachdem er seine Tasche in Ruhe erneut gepackt und durch geschicktes Verteilen alles untergebracht hatte, machte er sich erneut auf den Weg. Er dachte sogar daran eine der Visitenkarten mitzunehmen. Die zehn Minuten waren zwar längst überschritten, aber die wären sicher nicht wörtlich gemeint, dachte sich John.

Als er gemächlich die Gangway entlang von Bord ging, empfing ihn ein missbilligender Blick. „Das waren lange zehn Minuten,“ fuhr ihn die Museumswärterin an, als John ihr wortlos die Visitenkarte entgegenstreckte. Sie steckte diese in einen Schlitz an dem Kästchen, das daraufhin zum Leben erwachte. Nachdem eine lange Reihe von Buchstabensequenzen über das Display gelaufen war, erschien die Meldung 'Keuschheitsgürtel gekoppelt'. Dann wurde das Display wieder dunkel. Dafür ging eine grüne LED am Gehäuse an.

Sie wandte sich wieder John zu und mit einem Blick auf seine Reisetasche fragte sie: „Was soll das ganze Geraffel da?“ „Du hast gesagt, dass wir einen Ausflug machen. Deshalb habe ich Kleidung für ein paar Tage eingepackt,“ war seine Antwort. „Willst du schon wieder rebellieren, oder hast du nur Probleme, richtig zuzuhören?“ erwiderte die Museumsbedienstete. „Wenn ich sage, du sollst deine Zahnbürste einpacken, dann meine ich eine Zahnbürste. Keine Ersatzhose, keinen Schlafanzug und auch sonst nichts. Aber du hast ja jetzt eine Woche Zeit, um das zu lernen.“

Sie geleitete ihn zu einem offenen leichten Geländewagen, an dessen Seite die Aufschrift 'Museum für die Geschichte der Sklaverei' angebracht war. Daneben prangte ein Werbesignet für 'Slave Made (TM) Rum'. John vermutete, dass das Museum wohl auf Sponsorengelder angewiesen wäre. Den Markennamen hörte er zum ersten Mal, aber wahrscheinlich hatte sich keiner der großen Hersteller dafür gewinnen lassen.

Als er sich auf die Beifahrerseite setzte, bemerkte er dass das Auto mit Schalensitzen und Sportgurten ausgestattet war. Er wollte gerade den Gurt anlegen, als seine Begleiterin ihn mit den Worten „Das mache ich“ davon abhielt. Erst drückte sie John in den Sitz, dann zog sie die Gurte stramm, viel strammer als er es getan hätte. Als sie damit fertig war, konnte John seinen Torso nicht mehr bewegen. Völlig unerwartet steckte sie anschließend einen kleinen Schlüssel ins Gurtschloss und drehte ihn mit den Worten: „So, jetzt kommst du erst wider aus dem Sitz, wenn ich dich los mache.“ Anschließend setzte sich die Museumsbedienstete ans Lenkrad und sie fuhren los.

Schon bald hatten sie den Bereich des Hafens verlassen und fuhren auf der Autobahn in Richtung Osten. Später wechselten auf die in Richtung Norden nach San Juan führende, die sie jedoch bald wieder verließen. Die Straße, der sie folgten führte in Richtung der Hügel und an den Abzweigungen bemerkte John kleine Tafeln, die den Weg zum 'Museum für die Geschichte der Sklaverei' wiesen.

Als sie am Rande eines Zuckerrohrfeldes entlang fuhren, begann seine Begleiterin zu erzählen. Eigentlich stamme sie aus der Gegend von Nantes in Frankreich. Sie habe an der Sorbonne in Paris Geschichte studiert und für ihre Doktorarbeit über die Rolle und Ausgestaltung der Sklaverei bei den europäischen Kolonialmächten geforscht. Bei der Recherche habe sie Puerto Rico besucht und sich in die Insel verliebt. Deshalb hätte sie sich nach dem Abschluss des Promotionsverfahrens hier niedergelassen und ein Museum über die Geschichte der Sklaverei eingerichtet. Es sei lebendiges Museum, das hieße ein nachgebautes Kolonialgut inklusive Zuckerrohrfeldern und Brennerei. Dort würden die Mitarbeiter für die Besucher das typische Leben nachstellen. Der Rum, für den sie auf dem Fahrzeug werbe, sei das Nebenprodukt der Museumsarbeit. Er habe schon einige Auszeichnungen gewonnen und die normale Abfüllung würde im Handel hohe Preise erzielen.

Während sie in einen kaum zu erkennenden Feldweg abbogen, fuhr seine ehemalige Eroberung fort: Das Museum hätte noch einen zweiten, inoffiziellen Teil. Schon bald nach der Gründung war ihr die Idee gekommen, dass so ein Museumsdorf für sie eine ideale Möglichkeit biete, ihre dominanten und vor allem sadistischen Neigungen auszuleben. Deshalb gäbe es weit abseits vom normalen Betrieb einen eingezäunten Bereich, in dem ein weiteres früheres Sklavenquartier nachgebaut sei. Dort würden vor allem reiche masochistisch veranlagte US-Amerikanerinnen und -Amerikaner für teures Geld eine Woche Sklaverei mit allen erdenklichen Schikanen inklusive körperlicher Züchtigung buchen. Zusammen mit ein paar weiteren ausgewählten Mitarbeiterinnen, eine davon eine Ärztin, würde sie diese betreuen. In diesem Rahmen würde eine Spezialedition ihres Rums erzeugt, den nur besondere Kunden bekommen würden.

„Drei mal darfst du raten, was du in der nächsten Zeit erleben wirst,“ sagte die Museumsgründerin, als die beiden durch ein sich elektrisch öffnendes Tor in einem mehr als mannshohen Zaun mit einer Stacheldrahtkrone fuhren. „Der Zaun hält unerwünschte Besucher fern,“ plauderte sie weiter. „Bei den Insassen greifen wir auf die klassischen Methoden zurück, um eine Flucht zu verhindern.

Die Fahrt endete auf einer Art Dorfplatz aus festgetretenem Boden, um den sich verschiedene Schuppen scharten. Außerdem beherbergte er eine Reihe von Gestellen, deren Zweck John sich lieber nicht ausmalen wollte. Seltsamerweise begann sein Penis bereits wieder gegen den Gürtel zu kämpfen.

Als die Museumsgründerin das Schloss an Johns Sitzgurt gelöst hatte, sprang er auf, stieß sie zur Seite und rannte zurück auf dem Weg, auf dem sie gekommen waren. Seine Begleiterin machte jedoch keine Anstalten, ihm zu folgen. Stattdessen zog sie seelenruhig das Kästchen hervor, dass sie im Hafen in ihrer Hand gehalten hatte und strich kurz über das Display.

Der Stromstoß, der daraufhin durch Johns Penis und Hoden fuhr, holte ihn von den Beinen. Seine Peinigerin sah ihn an und sagte: „Das war nicht klug von dir. Komm wieder her und wehe du versuchst nochmal einen Sklavenaufstand.“ Widerwillig stand er auf und ließ sich in einen Schuppen führen, der sich als Schmiede herausstellte. Dort stand eine sehnige Frau mit hispanischem Aussehen an einer Esse, in der sie gerade irgendwelche Metallstifte erwärmte.

Sie begrüßte Johns ehemalige Eroberung und fragte, ob das der Kerl wäre, um den es gehe. Als die Antwort darauf positiv war, wandte sie sich an John und sagte knapp: „Ausziehen!“ Nachdem sich John, eingeschüchtert vom Barschen Ton der Schmiedin und ängstlich wegen der Erlebnisses direkt zuvor, seiner Kleidung entledigt hatte, folgte:„Rechte Hand auf den Amboss.“ Er tat wie ihm befohlen und die Schmiedin legte ihm einen nassen Lederlappen um das Handgelenk. Dann ging sie zu einer Stange, über die eine Reihe von Schellen unterschiedlichster Größe hingen, wählte eine aus und schloss sie um Johns Handgelenk.

„Stillhalten,“ war ihr nächster Befehl, als sie zur Esse ging und mit der Zange einen weißglühenden Metallbolzen herauszog. Anschließend ließ die Schmiedin diesen in eine Öffnung in der Schelle fallen und schlug mit dem Hammer darauf, bis das überstehende Ende vollständig in der Schelle verschwunden war. Am Ende nahm sie Johns Unterarm und tauchte ihn bis über das Handgelenk in einen Eimer kaltes Wasser. Mit einem Zischen erkaltete der Bolzen und die Schmiedin zog das Leder hinter der nun permanent geschlossenen Schelle hervor.

Das selbe wiederholte sich danach am anderen Handgelenk, an Johns Fußgelenken und seinem Hals. Als die Schmiedin eben ihre Ausrüstung aufräumen wollte, sagte die Museumschefin zu ihr: „Kaum war er hier, hat er schon den ersten Fluchtversuch unternommen.“ Die Schmiedin fragte daraufhin nur: „40 oder sicherheitshalber lieber 30?“ „Nimm 20,“ gab ihr Johns ehemalige Eroberung mit einem sadistischen Grinsen als Antwort. Der Schmiedin schien der Gedanke nicht zu behagen, aber sie nahm eine Kette von einem Haken mit der Aufschrift 20 cm. In der Esse bog sie an beiden Seiten die Endglieder auf, fädelte sie durch die Ösen auf der Innenseite von Johns Fußfesseln und schloss die Kettenenden mit ein paar kräftigen Hammerschlägen am Überlapp endgültig.

„Immer noch zu lang,“ sagte seine Eroberung. „Gib mir zwei Schlösser.“ Die Schmiedin nahm zwei dicke schwere Vorhängeschlösser, bedeckt mit einer Patina aus Öl und Rost, aus einer Schublade. Eines davon schlang die Museumsleiterin durch die Endglieder der Kette zwischen Johns Fußschellen und verkürzte seine Schrittweite damit auf wenige Zentimeter. Mit dem zweiten fuhr sie durch die Ösen an seinen Handgelenkfesseln, nachdem sie zuvor seine Arme hinter seinen Rücken gebracht hatte.

John hatte die ganze Prozedur nahezu bewegungslos über sich ergehen lassen. Eigentlich hätte er wütend werden müssen, oder zumindest Angst haben, sagte er sich. Doch die Museumsgründerin strahlte etwas aus, das ihn sicher machte, dass ihr bedingungslos vertrauen konnte. So gefesselt könnte er nichts machen, sinnierte John. Außerdem würde er sowieso alles über sich ergehen lassen müssen, wenn er den Keuschheitsgürtel wieder loswerden wollte. Also wäre es auch nicht verwerflich, sollte er etwas davon genießen. Vielleicht würde er auch ein Bisschen Widerstand leisten, um zu sehen, was passieren würde. Da er die Konsequenzen nicht vorhersehen könnte, wäre er auch nicht dafür verantwortlich.

Die Stimme der Museumsleiterin riss John aus seinen Überlegungen. Er wusste nicht, was sie gesagt hatte. Auf jeden Fall hatte sie eine Kette an dem Ring um seinen Hals eingehakt und zog ihn daran auf den Dorfplatz. Durch die extrem kurzen Schritte, dauerte es lange und als sie am Ziel ankamen war John bereits erschöpft. Dort forderte sie ihn auf, unter eines der Gestelle zu treten und still zu halten. Er tat wie ihm geheißen und sie schlang eine Reihe von Lederriemen ums seinen Körper, ähnlich einer Sicherungsweste, wie er sie vom Einsatz an Deck bei rauer See kannte. Mit einem Seilzug zog sie ihn in die Höhe, bis seine Füße nicht mehr den Boden berührten. Sie entfernte das Schloss, das seine Arme auf dem Rücken hielt und fuhr das Gestell über ein enges senkrechte Loch im Boden, von dem sie zuvor einen Metalldeckel hochgeklappt hatte.

„Freust du dich schon auf die Strafe für deine Frechheiten im Hafen und den Fluchtversuch?“ Fragte die Museumschefin grinsend. „Das hier ist das Schwitzloch, das ich dir in der Schmiede angekündigt habe. Im Moment ist es noch nicht übermäßig heiß, aber wenn am Mittag die Sonne direkt auf den Metalldeckel brennt, wirst du dir wünschen, dass du mich nie geärgert hättest. Wenn du aufs Klo musst, lass einfach laufen. Unten im Schacht ist eine Wanne, es gerät also nichts ins Erdreich. Du stehst dann zwar drin und mit der Zeit riecht es auch, aber man kann nicht alles haben.“

Mit diesen Worten ließ sie John langsam in die Grube hinab, in der bereits ein unangenehm schwülwarmes Klima herrschte. Vor sie den Deckel schloss, steckte sie noch einen Gummisauger für Kälber über ein Rohr, dass in Johns Mundhöhe aus einem Schlauch an der Wand ragte. „Der Sauger gibt sauberes Wasser ab. Wenn du Durst hast, dann zieh einfach daran. Die Sklaven hatten diesen Luxus früher nicht und Riemen mit EKG, Körpertemperatursensor und Pulsoxymeterfunktion am Körper gab es auch nicht. Aber damals hat man sich keine Gedanken über die Gesundheitsfolgen gemacht,“ war ihre Information, vor sie den Deckel schloss.

Allein in der Dunkelheit, umgeben von feuchter Hitze, die ihn schwitzen ließ, hatte John schon bald jedes Zeitgefühl verloren. Auch das ständige gerade Stehen wurde inzwischen anstrengend. Die Grube war viel zu eng, als dass er sich auf den Boden setzten können hätte. So beschloss er, sich zumindest gegen die Wand zu lehnen. Doch als er seinen Rücken langsam dagegen fallen ließ, spürte er eine große Menge kleiner scharfkantiger Steine, die das Anlehnen innerhalb kürzester Zeit zur Qual werden ließen.

Notgedrungen wechselte John in immer kürzeren Abständen zwischen Stehen und mit Rücken oder Seite gegen die Wand Lehnen. Während die Temperatur immer weiter anstieg, war seine einzige Ablenkung ein gelegentlicher Schluck Wasser aus dem Sauger. Der löste jedes mal ein seltsames Gefühl in ihm aus. Auf der einen Seite hätte er ob der damit verbundenen Erniedrigung am liebsten geweint, andererseits empfand er es als ungeheuer erregend, dass er gezwungen war, sein Wasser wie ein Tier zu sich zu nehmen. Hin und wieder wurde das ganze durch ein Dröhnen unterbrochen, wenn jemand über die Metallplatte über seinen Kopf hinweg ging.

Nach einiger Zeit meldete sich Johns Blase immer heftiger zu Wort. So sehr er es auch versuchte, irgendwann blieb ihm nichts anderes mehr übrig, als sich zu erleichtern. Wieder waren da seltsame Gefühle. Als er fühlte, wie ihm der Harn die Oberschenkel entlang rann und am Ende einen kleinen See um seine Füße bildete ekelte er sich. Zugleich begann sein Penis erneut gegen den Keuschheitsgürtel zu drücken, als John sich bewusst wurde, dass er nichts anderes machen konnte, als sich der Situation hinzugeben. Ein seltsames Gefühl breitete sich in ihm aus. Es war eine Mischung aus Zufriedenheit, Erregung und Sorglosigkeit. Die Realität, dass er in einem Loch stand, schwitzend, im eigenen Urin rückte ganz weit weg. Er hörte auf zu denken und beschränkte sich stattdessen darauf zu fühlen. Er fühlte sich gut, er fühlte sich unbeschreiblich frei.

Das Öffnen des Deckels holte John ins hier und jetzt zurück. Doch anstatt der Museumsleiterin sah er ein von blonden Locken eingerahmtes Frauengesicht mit einer schmalen Nase und einem schelmischen Grinsen am Rand des Lochs.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von noonebut am 13.03.20 um 20:22 geändert
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  RE: A Drunken Sailor Datum:14.03.20 00:38 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schön, freue mich schon auf den nächsten Teil.
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