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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:17.01.20 20:47 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

jetzt geht es weiter mit der Story. Ein letztes mal noch in New York, danach wird das Schiff dann ablegen.

Wie immer wünsche ich euch viel Spass beim Lesen.

noonebut
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:17.01.20 20:48 IP: gespeichert Moderator melden


5. New York III

John hatte Paula die Wahl des Treffpunkts überlassen. Sie hatte sich für ein kleines italienisches Restaurant entschieden, nicht weit von ihrem Universitätscampus entfernt. Die U-Bahn dort hin bot viel Chaos und Abwechslung für ihn, der die meiste Zeit des Jahres nur mit den anderen Mitgliedern der Schiffsbesatzung Kontakt hatte. Auch wenn da früher die Bars seiner Kunst nachgegangen war, sie kamen nicht mal annähernd, an die Bahn heran, so viele Leute, so bunt, schrill und gelegentlich auch laut. John empfand die Fahrt wie eine kurzweilige Theatervorstellung. Obwohl er sich zu Anfang noch bemühte, in dieser Umgebung konnte er seine Wut nicht am kochen halten.

Im Restaurant angekommen, entdeckte er Paula, die an einem Ecktisch saß und gerade an einem Getränk nippte. Nach einer eher reservierten Begrüßung ihrerseits setzte er sich zu ihr. Sein Instinkt sagte John, dass es besser wäre, die Sache mit dem Keuschheitsgürtel nicht hier in der Öffentlichkeit zu klären und so tauschten die beiden, nachdem sie ihr Essen gewählt hatten, Belanglosigkeiten aus.

Im Verlauf erfuhr er, dass Paula vor ein paar Wochen mit ihrer Abschlussarbeit begonnen hatte. Mit dem Thema, dass sie ihm nannte, konnte John nichts anfangen. Ein paar langatmige Erklärungen weiter, hatte er sich zusammengereimt, dass sie im Grenzbereich zwischen Mechanik, Elektronik, Werkstoffkunde und Medizin forschte und dass es um Dinge wie Prothesen gehen würde, die lange im Kontakt zum Körper bleiben, sich selber mit Energie versorgen und in der Lage sein sollten, beeinträchtigte Körperfunktionen zu kontrollieren oder zu ersetzen.

Auch wenn es nach Paulas Aussagen ein sehr interessantes Gebiet war, konnte John ihre Begeisterung mangels Verständnis der Materie nicht teilen. Deshalb begann er seinerseits über Navigationstabellen, Fahrrinnen, Tonnagebeschränkungen und allerlei andere Details aus der Schifffahrt zu erzählen. So redeten die beiden munter aneinander vorbei, während John einen Teller Spaghetti mit Venusmuscheln und Paula eine Familienpizza mit Schinken und Pilzen genoss.

Nachdem John als vermeintlicher Gentleman die Rechnung übernommen hatte, eröffnete ihm Paula, dass sie zu müde für einen Clubbesuch wäre. Sie hoffe, er hätte nichts dagegen, wenn sie nach Hause ginge. Das war nicht in Johns Sinne. Er hatte gehofft, dass er sie im Club zu dem einen oder anderen alkoholischen Getränk überreden können hätte. So hätte er erreichen wollen, dass sie zwar nicht betrunken, aber so weit angeheitert wäre, dass sie leichter die Kontrolle aus den Händen gegeben hätte und damit potentiell auch den Generalschlüssel zu seinem Keuschheitsgürtel. John fluchte innerlich, entschied sich aber, das bestmögliche aus der Situation zu machen. Er bot Paula an, sie nach Hause zu begleiten, was diese auch gerne annahm.

Der Weg führte die beiden in ein tristes Wohnsilo, das nach einer Renovierung oder besser noch, nach dem Abriss schrie. Am Ende eines engen, spärlich beleuchteten Gangs mit einem abgenutzten Linoleumfußboden, standen sie vor ihrer Wohnungstür.

Während Paula aufschloss, sagte sie zu John: „Du kannst noch auf einen Kaffee hereinkommen. Aber versprich mir, dass du heute nicht versuchst, mit mir im Bett zu landen.“ John fand diese Bemerkung unpassend. Wieso sollte er es ihr versprechen, wenn sie doch wusste, dass er einen Keuschheitsgürtel trug. Vielleicht ahnte sie aber, dass er ihn am Ende ihres Treffens nicht mehr tragen würde und wollte sich deshalb versichern. Halbherzig erfüllte er ihr aber den Wunsch.

Hinter der Tür fand sich John in einem kurzen Gang mit einer Garderobe, der direkt in ein großes Zimmer mündete. Paula hatte anscheinend versucht, die Tristesse des Wohnblocks ein wenig zu überdecken, mit mäßigem Erfolg. Das große Zimmer beinhaltete ein Bett, einen Schreibtisch, auf dem sich Fachbücher, Computerausdrucke und Notizzettel stapelten, einen Kleiderschrank, einen Nachttisch und ein Stehpult mit einem Computer. Ein weiterer Durchlass führte in eine kleine Küche mit einem Esstisch und zwei Stühlen und hinter einer Tür vermutete John das Badezimmer.

Während Paula mit einer Espressokanne hantierte, machte er es sich auf einem der Küchenstühle bequem und plante sein weiteres Vorgehen. Als sie ihm einschenkte sagte er: „Danke für den Kaffee, aber mir wäre es lieber, du würdest meinen Keuschheitsgürtel aufschließen.“ Ihr Gesichtsausdruck sagte John bereits alles. Er hatte mit Wut gerechnet, vielleicht auch mit Schadenfreude, aber stattdessen spürte er bei ihr profunde Verwirrung und Unsicherheit.

Nachdem Paula eine gefühlte Ewigkeit reglos dagestanden hatte, die Espressokanne in der Hand, murmelte John kraftlos: „Entschuldige, ich hatte gedacht, dass du dahinter steckst.“ Anstatt einer Antwort plumpste sie schwer auf den anderen Stuhl und stellte die Kanne achtlos weg. Eine weitere Ewigkeit später fragte sie scheu, was er damit meinen würde.

Mit schwacher Stimme erzählte John zum zweiten Mal an diesem Tag seine Geschichte. Er begann mit seiner Karriere als Pick up Artist, wobei er nicht vergaß zu erwähnen, dass Paula seine erste Eroberung gewesen war. Dann beschrieb er die Ereignisse in Hamburg, wie er gefesselt mit abgeschlossenem Genitalgefängnis aufgewacht war, vom Misserfolg mit der Telefonnummer und von der psychischen Achterbahnfahrt, die erlebt hatte. An dieser Stelle ergriff Paula seine Hände und schaute ihm tröstend in die Augen. Er schloss mit der Ankunft in New York und dem Erlebnis mit Francine, der Schiffsbefestigerin.

Am Ende von Johns Ausführungen wollte Paula geistesabwesend einen Schluck aus ihrer noch leeren Kaffeetasse nehmen. Einen peinlichen Moment später, schenkte sie sich ein und fragte John anschließend: „Bis jetzt hatte ich solche Dinger immer für Requisiten in Mittelalterkomödien gehalten. Hast du wirklich so was an?“ Als er das bejahte, bat sie ihn scheu: „Es ist mir jetzt peinlich, aber darf ich den Gürtel mal sehen?“ Darauf stand John wortlos auf und zog seine Hose bis zu den Knien herunter.

Erst starrte Paula ungläubig, aber dann gewann ihr professionelles Interesse als angehende Ingenieurin die Oberhand. Ihr erster Kommentar, als sie sich die Details des Gürtels ansah war: „Stahl ist natürlich ein Statement, aber im Hinblick auf die Hautverträglichkeit und auch auf die Sicherheit würde ich ihn mit andere Materialien kombinieren.“

Um auch Kleinigkeiten sehen zu können, holte sie als bald einen Zahnarztspiegel und eine Lupe aus ihrem Schreibtisch. Am Ende ließ sie John sogar kurz allein, um am Lehrstuhl, an dem sie ihre Abschlussarbeit machte, ein Endoskop zu holen. Damit schaute sie erst in die Schlüssellöcher und anschließend in die Sägeschlitze im Bereich der Hoden. Ihre Kommentare während der Untersuchung waren dahingehend, dass sich die Schlösser nicht einfach knacken ließen und sie auch mit dem, was sie mit dem Endoskop sah, keinen Nachschlüssel würde anfertigen können.

Außerdem vermutete sie, dass der Sicherheitsmechanismus, den die Einschlussmanagerin erwähnt hatte, tatsächlich vorhanden war. Zumindest wäre ein dünner Schneidedraht lose um sein Gemächt geschlungen und dieser würde in einer gespannten Feder enden. Worauf sie sich keinen Reim machen könne, wären mit einem Kunstharz vergossene Stellen an der Penisröhre, die unter anderem gegen seine Hoden drücken würden. Außerdem wäre die Röhre federnd gelagert, was in ihren Augen keinen Sinn machte.

Als John seine Hose nach der Inspektion wieder angezogen hatte, nahm Paula erneut seine Hände und sagte zu ihm: „Was du gemacht hast, um die Frauen ins Bett zu bekommen, war nicht in Ordnung. Aber diese Art der Rache ist menschenverachtend. Selbst wenn du eine echte Chance gehabt hättest, das Ding um deine Hüften, wieder los zu werden, aber so...“ Nach einer Pause fuhr sie merklich wütend fort: „Ich werde dir helfen, herauszufinden, wer hinter der Sache steckt und dann sorgen wir dafür, dass du den Keuschheitsgürtel wieder los wirst. Das verspreche ich dir.“

Sie bat ihn um eine Karte der Seefrauenmission und notierte sich auch den Copy-Shop, dessen Name auf dem Kartenspender zu erkennen war. Dann hatte sie noch eine weitere Idee: „Dein Keuschheitsgürtel scheint ein ziemlich ausgefeiltes Gerät zu sein. Das musste sicher eine ganze Reihe von Entwicklungsschritten durchlaufen. Ich glaube kaum, dass die Seefrauenmission das alles in eigener Regie machen konnte. Vielleicht findet sich im Internet ja die Spur einer Firma, die mit so was experimentiert hat.“

John hatte wenig Hoffnung, dass eine Suche mehr zu Tage fördern würde, als Rezensionen zu 'Robin Hood, Helden in Strumpfhosen'. Er wollte Paula aber nicht enttäuschen, die bereits ihren Computer hoch fuhr. Deshalb behielt er seine Befürchtungen für sich.

Das Ergebnis der Suche überraschte beide. Gemessen an der Trefferzahl, mussten Keuschheitsgürtel ein weit verbreitetes Sexspielzeug, oder besser KeinSexSpielzug sein. Es gab sogar Foren, in denen sich Trägerinnen und Träger austauschten. Wobei die Frauen offensichtlich in der Minderheit waren.

Die meisten Keuschheitsgürtel waren Röhren, die von einem Ring um die Hoden in Position gehalten wurden, in den Foren oft als Penisschellen bezeichnet. Mit dem Ding, das John trug, hatten sie nichts gemein. Es gab aber auch eine Reihe von Herstellern von Vollkeuschheitsgürteln, wie die unterhosenähnlichen Designs meistens genannt wurden. Ein paar der Gürtel hatten mehr oder weniger Ähnlichkeiten mit dem, den er trug. Paula hatte, mit dem Blick einer Ingenieurin, viele potentielle Übereinstimmungen entdeckt. John hingegen sah ganz deutlich, dass die Unterschiede in jedem Fall sehr viel größer waren.

Als die Suche viele neue Seiten, aber kaum neue Ergebnisse, geschweige denn einen Durchbruch lieferte, bat John Paula aufzuhören. Er verabschiedete sich herzlich von ihr und bedankte sich, dass sie sich bereit erklärt hatte, ihm zu helfen. Er gab ihr aber auch zu verstehen, dass das alles seiner Meinung nach reine Zeitverschwendung wäre.

Geknickt machte er sich auf den Weg aufs Schiff. Morgen würden sie nach Puerto Rico auslaufen. Ihr Ziel war der in Erweiterung befindliche Port of the americas in Ponce. Es würde zwar nicht das erste mal sein, dass sie Puerto Rico anlaufen würden, aber bis jetzt hatten sie immer in Puerto Nuevo nahe San Juan angelegt. Natürlich war John auch dort auf die Jagd gegangen. Doch der Gedanke daran brachte ihm nur neue Verzweiflung. Er würde sich wohl damit abfinden müssen, den Rest seines Lebens in einen Keuschheitsgürtel eingesperrt zu sein.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von noonebut am 17.01.20 um 21:03 geändert
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Erin
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  RE: A Drunken Sailor Datum:17.01.20 21:56 IP: gespeichert Moderator melden


Das wird ja langsam immer interesanter mal sehen was ihn da noch alles wiederfährt .Bin gespannt wie es weitergeht.
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:18.01.20 23:38 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erin,

erst mal sticht er wieder in See. Mal sehen, ob außer dem Bordalltag noch was passiert.


noonebut
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:26.01.20 15:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

es geht weiter mit Johns Leben im KG. Das folgende Kapitel ist etwas kürzer, aber an Bord passiert eben nicht viel.

Trotzdem wie immer viel Spass beim Lesen

noonebut


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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:26.01.20 15:45 IP: gespeichert Moderator melden


6. New York – Ponce

Melancholisch machte sich John auf den Weg zurück aufs Schiff. Die Energie, die ihn in den letzten Tagen getrieben hatte, war nach dem Misserfolg mit Paula verflogen. Selbst die U-Bahn kam ihm jetzt nicht mehr frisch und prickelnd, sondern verdreckt und stickig vor.

Nachdem er sich an Bord zurückgemeldet hatte, ging er schnurstracks auf seine Kabine und schloss die Tür ab. Zwei Misserfolge auf der Suche nach dem Schlüssel an einem Tag, er fragte sich, wie er jemals wieder frei kommen sollte. Gut es bestand eine minimale Chance, dass Paula mit ihrer Suche Erfolg haben könnte. Aber ein berechtigter Grund zur Hoffnung war das nicht.

Was die nahe Zukunft noch schlimmer machte, war dass er mindestens acht Tage in Puerto Rico festsitzen würde. Nach dem Entladen müssten sie auf ein anderes Schiff ihrer Reederei warten, mit dem sie eine Reihe von Containern austauschen sollten. In der Zwischenzeit würden die Werkstätten am Hafen verschiedene kleinere Wartungen durchführen. Wäre er ein technischer Offizier, hätte John viel zu tun gehabt und damit auch die Möglichkeit, sich von seiner aktuellen Situation abzulenken. Als nautischer Offizier würde es für ihn dagegen nichts zu tun geben.

Er überlegte, ob es interessant sein könnte, Puerto Rico zu erkunden. Abgesehen von Bars und einem noblen Hotelzimmer in San Juan kannte er die Insel nicht. Ja, das Hotel, vor allem aber die Frau, begannen seine Gedanken abzuschweifen. In einer brechend vollen Bar war John damals eine hochgewachsene dunkelhäutige Schönheit mit einem gewinnenden Lächeln aufgefallen. Ihr Blick war kein Bisschen scheu gewesen, im Gegenteil, alles an ihr wirkte kontrolliert. Er erinnerte sich an ihre Herrschaftliche Kleidung im Kolonialstil. Obwohl diese völlig aus dem Rahmen fiel, passte sie zu ihr. Mit einer anderen Hautfarbe wäre sie in früheren Zeiten problemlos als Kolonialherrin durchgegangen.

Sie schien immer Herrin ihrer selbst zu sein und wie sich später herausgestellt hatte war sie im Bett auch immer Herrin der Situation gewesen. Es war bis jetzt das einzige Mal gewesen, dass es John nicht gelungen war, dort die Kontrolle zu übernehmen.

In Ordnung dachte er sich, heute hatte Francine ihn am Ende auch kontrolliert, aber das war anders gewesen. Sie hatte etwas freches, ihr ganzes Verhalten hatte ihm zu verstehen gegeben, dass sie nur ihren momentanen Vorteil ausnutzen würde. Johns Eroberung in San Juan hatte dagegen eine Selbstsicherheit ausgestrahlt, die keinen Zweifel daran ließ, dass genau das geschehen würde, was sie wollte.

Seine Gedanken schweiften zurück zur Schönheit aus San Juan. Als sie im Hotelzimmer ihre Kleidung abgelegt hatte, war darunter nicht etwa ein Unterkleid zum Vorschein gekommen, sondern weiße Spitzenunterwäsche, die einen aufregenden Kontrast zu ihrer Haut gebildet und ihren schlanken, aber nicht dürren Körper wunderbar in Szene gesetzt hatte. Er erinnerte sich an den leichten Kaffeegeruch, den ihre Haut verströmt hatte, etwas, das er bis dahin bei keiner Frau erlebt hatte und ein mal mehr an ihre Selbstsicherheit.

Die Enge in seinem Keuschheitsgürtel holte John unsanft in die Realität zurück. Er überlegte, ob er nach ihr suchen sollte. Wenn er sich richtig erinnerte, hatte sie erzählt, dass sie in einem Museum arbeiten würde. John entschied, dass es zumindest kein Fehler wäre, ein wenig im Internet zu recherchieren. Da es aber schon spät am Abend war und er am nächsten Morgen beim Auslaufen des Schiffes der verantwortliche Offizier sein würde, beschloss er sich schlafen zu legen.

John durchlebte eine unruhige Nacht und ab ungefähr vier Uhr morgens konnte er überhaupt nicht mehr schlafen. Wach im Bett liegend breitete sich Verzweiflung in ihm aus. Seine Gedanken gingen schwerfällig und kreisten alle um ein Thema. Die Hoffnung, dass er den Keuschheitsgürtel wieder los werden könnte, war gestern zu Nichte gemacht worden.

Gegen sechs Uhr stand er auf und ging unter die Dusche. Dort drehten sich Johns Gedanken ein mal mehr um die Genitalfessel. Das Stahlungetüm an seinem Unterleib ließ sich nicht ignorieren. Mehr oder weniger automatisch erledigte er seine Morgenhygiene. Er aß sein Frühstück und trank seinen Kaffee, aber es war, als wäre alles ohne jeden Geschmack. Er war einfach nur verzweifelt.

Ohne es zu bemerken, brachte John den Arbeitstag irgendwie hinter sich. Danach zog er sich direkt in seine Kabine zurück und legte sich aufs Bett. Es war als würde er nicht mehr leben, sondern nur noch funktionieren.

Gegen Abend konnte er sich zumindest dazu aufraffen, seinen Computer zu starten. Eigentlich wollte er mit der Recherche nach Museen anfangen, die er gestern verschoben hatte. Dafür fehlte ihm aber die Kraft. Stattdessen öffnete John seinen privaten Mailaccount im Wissen, dass ihm sowieso niemand etwas schreiben würde. Immerhin kannten nicht ein mal ein Duzend Leute diese Adresse. Um so überraschter war er, als er gleich zwei neue Mails in seinem Postfach fand.

Die erste stammte von Francine, der Festmacherin. In ihrem üblichen neckischen Tonfall bedankte sie sich für das Erlebnis. Am gestrigen Tag hätte sie gemerkt, dass ein Befriedigungssklave, wie sie es nannte, eine wunderbare Sache und ein absolutes 'must have' für jede Frau sei. Mit einem Augenzwinkern hatte sie noch ein Bild von sich angehängt, nackt und ihre Hand spielte eindeutig mit ihrem Allerheiligsten. Der Kommentar war, dass sie hoffe, er wäre nicht neidisch auf sie. Vom Verstand her erkannte John, dass sie es nett gemeint hatte. In seiner momentanen Verfassung machte es ihn aber noch trauriger.

Die Autorin der zweiten Mail war Paula. Offensichtlich machte sie sich Sorgen um John. Sie berichtete, dass ihr Besuch im Copyshop, aus dem die Visitenkarten stammten, leider erfolglos gewesen war, versprach ihm aber, alles in ihrer Macht stehende zu tun, damit es ihm bald besser gehen würde. Ebenfalls nett gemeint, dachte er, aber es wäre doch wohl korrekter gewesen, sie hätte nicht von Macht sondern von Machtlosigkeit geschrieben.

Er antwortete auf beide Mails. Das kostete ihn viel Mühe, denn er wollte auf jeden Fall vermeiden, dass eine der Beiden bemerken würde, wie es ihm im Moment ging. Als er damit fertig war, war es bereits wieder Zeit, ins Bett zu gehen. John hatte nicht ein mal mehr die Kraft, sich zu wundern, dass er so lange für die Antworten gebraucht hatte.

Den Rest der Überfahrt verbrachte er damit, weiterhin zu funktionieren. Trotzdem staute sich ein immer größer werdender Berg von offen gebliebenen Aufgaben vor ihm auf, denn seine Kraft reichte an keinem Tag aus, alle zu erledigen. John lebte in ständiger Angst, dass sein Kapitän ihn darauf ansprechen würde, was dieser zum Glück nicht tat.

Dennoch vermutete er, dass sein Kapitän etwas bemerkt haben musste. Denn im Gegensatz zu sonst hatte er John während des ganzen Aufenthalts in Ponce nie als verantwortlichen Offizier an Bord eingeteilt. Normalerweise ging diese, ob der damit verbundenen Langeweile, nicht gerade beliebte Aufgabe reihum unter allen Offizieren mit der nötigen Befähigung.

Die anderen Mitglieder der Besatzung verabredeten sich zu gemeinsamen Ausflügen in die Umgebung, aber wenn sie John fragten, ob er sich ihnen anschließen wolle, lehnte er immer dankend ab. Während der Überfahrt seine Kabine fast nur zum Dienst verlassen und war sonst größtenteils entkräftet auf seinem Bett gelegen. Allenfalls den Computer hatte er noch ab und an eingeschaltet, um auf Mails zu antworten, die ihm Francine und Paula immer wieder schickten.

Als er kurz nach dem Anlegen in Ponce wieder auf seinem Bett lag, spürte John auf ein mal ein leichtes Vibrieren an seinem Penis.


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Erin
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Brandenburg


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  RE: A Drunken Sailor Datum:26.01.20 20:50 IP: gespeichert Moderator melden


Na dann, bin gespannt was er im neuen Hafen erlebt!!
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:27.01.20 17:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erin,

im nächsten Kapitel wirst du es erfahren. Leider weiß ich noch nicht, wann ich Zeit haben werde, es zu schreiben.

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Lausbua
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  RE: A Drunken Sailor Datum:27.01.20 18:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Noonebut,
tolle Fortsetzung der Geschichte. Toller Schreibstil!

Paula hat doch mehr Kenntnisse in Sachen Keuschheitsgürtel und warum vibriert auf einmal der KG?
Ich bin gespannt, wann John auf die erste Frau trifft, die für den Verschluss gezahlt hat.
Bitte schreib weiter, hoff, du findest bald Zeit.

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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:28.01.20 17:52 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Lausbua,

danke für deinen Kommentar. Es freut mich, dass es Leute gibt, denen die Geschichte bis jetzt gefällt.

So viel mehr Kentnisse hat Paula nicht, abgesehen von den Webseiten einiger Keuschheitsgürtelhersteller. Wahrscheinlich würde jeder KG-Hersteller mit nein auf die Frage antworten, ob er für die Seefrauenmission fertigt. Sowas schreibt man nicht unbedingt in die Referenzen.

Im nächsten Kapitel wird John die selbe Frage beschäftigen wie dich, warum vibriert die Penisröhre.

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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:09.02.20 10:29 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

leider gibt es bei mir im realen Leben etwas, das im Moment viel Zeit beansprucht. Deshalb werden die Abstände, in denen ich neue Kapitel posten werde, länger sein.

Um meine geneigte Leserschaft, also euch, bei Laune zu halten, veröffentlich ich heute zumindest ein kurzes Kapitel.

Keine Angst, die Story wird nicht verwaisen und irgendwann werde ich auch wieder mehr Zeit uns Muse zum Schreiben haben.

noonebut

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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:09.02.20 10:29 IP: gespeichert Moderator melden


7. Ponce I

Verwirrt fasste John an die Stelle, an der er mit der Hand den Keuschheitsgürtel durch seine Hose spürte. Kein Zweifel, selbst an der Außenseite konnte er ein minimales Vibrieren spüren, wenn er genau darauf achtete. Entgegen seiner sonstigen Lethargie versuchte er fieberhaft, den Intimschutz gegen seinen Körper zu drücken, in der Hoffnung, das Gefühl intensivieren und so einen Höhepunkt zu erreichen. Doch so unerwartet, wie die Vibration begonnen hatte, hörte sie wieder auf. John fluchte, nur ein klein wenig mehr Zeit und es hätte gereicht. Stattdessen lag er jetzt angespannt und unbefriedigt da.

Als er gerade anfing, sich wieder zu entspannen, begann die Penisröhre erneut zu vibrieren. Dieses mal war John besser vorbereitet. Sofort drückte er mit der Hand auf den Gürtel. Zusätzlich klemmte er sich ein Kissen zwischen die Oberschenkel, um damit auch von unten Druck auf sein Stahlgefängnis auszuüben. Es schien zu funktionieren. John spürte, dass sich bereits ein erster Lusttropfen an seiner Penisspitze bildete. Doch als ihn nur noch wenige Millisekunden von einem gewaltigen Orgasmus trennten, erstarb die Vibration erneut.

Das Kissen immer noch zwischen den Oberschenkeln und die Hand am Keuschheitsgürtel, wartete John auf die nächste Runde, da durchfuhr ein höllischer Schmerz seine Hoden. Er konnte nur hoffen, dass niemand seinen Schrei gehört hatte. Das ganze hatte nicht länger als einen Moment gedauert, aber schon der war mehr als genug gewesen.

Er überlegte fieberhaft, wie er eventuellen weiteren Schmerzattacken entgehen könnte, als ihn die nächste, noch stärkere traf. Vor Schreck sprang er aus dem Bett auf. Als sie vorbei war, kehrte dieses Mal keine Ruhe ein. Stattdessen setzte ein permanentes unangenehm pulsierendes Ziepen an seinem Penis ein. Es ähnelte vage seiner Erinnerung an eine Reizstrombehandlung, die er vor ein paar Jahren nach einer Sportverletzung erhalten hatte.

Wie ein Tiger im Käfig ging er ruhelos durch sein Zimmer. Mal waren die Schmerzen stärker, mal schwächer, aber ganz verschwanden sie nie. In der zehnten oder elften Runde fiel John auf, dass die Intensität des Ziepens anscheinend davon abhing, wo im Zimmer er sich befand. In der Hoffnung, es aushaltbar zu machen, begann er das ganze systematisch zu untersuchen.

Im Badezimmer, ganz am Ende seiner Kabine waren es fast nicht auszuhalten, am Bett ein gutes Stück besser, am Schreibtisch wieder unangenehmer. Bald bemerkte er das Muster. Je weiter er sich von der Eingangstür entfernte, desto stärker wurden die Schmerzen an seinem Penis. In der Hoffnung, ihnen zu entgehen, verließ John seine Kabine.

Links oder rechts, überlegte er auf dem Gang, entschied sich dann für rechts, den Weg ins innere des Schiffs. Schon nach wenigen Metern, war das Ziepen so stark, dass John umkehrte. Als er sich im Anschluss nach links wandte, wurde es auch dann noch schwächer, als er im Gang die Tür zu seiner Kabine passiert hatte. Also bin ich hier richtig, dachte er sich.

Das Treppenhaus am Ende des Ganges stellte John vor die nächste Entscheidung, sollte er nach oben oder nach unten gehen. Da der Weg in Richtung draußen bis jetzt mit schwächeren Schmerzen verbunden war, entschied er sich, nach oben in Richtung Deck zu gehen. Nach ungefähr der Hälfte der Treppe wurde ihm klar, dass das wohl die falsche Wahl gewesen war und tatsächlich, der Weg nach unten brachte die erhoffte Verringerung.

Auf halbem Weg zum Maschinenraum wurden sie wieder stärker. Deshalb ging John so lang auf der Treppe auf und ab, bis er das Stockwerk fand, auf dem das Ziepen ein Minimum erreichten. Mit nur halb klarem Verstand überlegte er, dass das keinen Sinn ergab. Was, wenn es eine Fehlfunktion von irgend etwas im Keuschheitsgürtel wäre und die Zu- und Abnahme nur Zufall oder schlimmer, vielleicht wollte ihn jemand leiden lassen? Auf dem Gang, in den das Treppenpodest mündete, entschied er sich für rechts. Offensichtlich die richtige Wahl, denn auf dem Weg nahmen die unangenehmen Reize weiter ab.

John ließ sich vom Keuschheitsgürtel lenken, bis er am Ende an der Tür zu einer Gangway ankam, über die die Besatzungsmitglieder das Schiff verlassen konnten. Auf halbem Weg nach unten hörte der Schmerz ganz auf. Da er vermutete, dass das Ziel nicht die Mitte der Gangway gewesen sein konnte, ging er weiter in Richtung Pier.

Dort sah er eine dunkelhäutige Frau, die in der einen Hand ein Telefon an ihr Ohr hielt. In der anderen hatte sie ein kleines Kästchen mit einem Display und mehreren Knöpfen. Eine Antenne ragte daraus hervor. Gerade beendete sie ihr Gespräch und drehte sich zu John um. Er erkannte sie sofort wieder. Es war eine seiner Eroberungen, die Museumsbedienstete aus San Juan. Anstelle des Kleides im Kolonialstil trug sie dieses Mal T-Shirt und Jeans. Das verringerte ihre herrschaftlichen Ausstrahlung aber nicht. Wahrscheinlich hätte sie sogar in Lumpen wie eine Adelsdame gewirkt.

Sie kam auf ihn zu und ihr Gesichtsausdruck verriet Verärgerung. „Was sollen die Spielchen?“ fragte sie in einem strengen Ton. „Ich habe dich zwei Mal gerufen und du hast nicht reagiert. Am Ende musste ich mit der Seefrauenmission telefonieren, damit sie dich mit Hilfe der Straffunktion hierher lotsen. So machst du dir das Leben nicht leichter und jetzt gib mir die Karte.“

„Die habe ich an Bord vergessen,“ stammelte John. „Willst du Genugtuung leisten oder hast du dich umentschieden und sitzt doch lieber die Zeit im Keuschheitsgürtel ab?“ war ihre nächste Frage. John verstand sie nicht ganz, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass ein Mann freiwillig auf ewig auf den Zugang zu seinen Geschlechtsteilen verzichten würde. „In zehn Minuten bist du wieder hier und zwar mit der Karte. Deine Zahnbürste bringst du auch mit, wir machen nämlich einen kleinen Ausflug. Der Kapitän hat deinen Urlaubsantrag genehmigt. Und jetzt Abmarsch und wehe du trödelst!“


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von noonebut am 09.02.20 um 10:44 geändert
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Erin
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  RE: A Drunken Sailor Datum:09.02.20 21:35 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo!!!
Jetzt wird es interresant ,mal sehen was ihn nun wiederfährt.
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:10.02.20 18:54 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Erin,

das darfst du sein. Wer weiß, was kommen wird.
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lot
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Bayern


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  RE: A Drunken Sailor Datum:10.02.20 20:23 IP: gespeichert Moderator melden


nicht nur Erin ist gespannt. Auch ich verfolge deine Geschichte schon lange

Freu mich schon auf die Fortsetzung....
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onkelb Volljährigkeit geprüft
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  RE: A Drunken Sailor Datum:11.02.20 06:34 IP: gespeichert Moderator melden


Yep, hoffentlich gehts bald weiter.
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noonebut
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  RE: A Drunken Sailor Datum:11.02.20 20:32 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo lot und onkelb,

danke für eure Antworten. Leider muss ich euch wohl ein wenig vertrösten. In den nächsten ein bis zwei Monaten wird Zeit bei mir voraussichtlich ein knappes Gut sein. Deshalb kann ich nicht versprechen, dass es vor Ostern eine Fortsetzung geben wird.

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