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  Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten
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Gummimaske
Stamm-Gast

Bernburg/Saale




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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:15.09.20 07:23 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin mir sicher,daß da etwas geht.Der Keuschheitswächter wird dafür sorgen ,daß er keine unüberlegten Entscheidungen trifft.
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Keuschli_69
Freak





Beiträge: 149

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:15.09.20 12:03 IP: gespeichert Moderator melden


Ist Nicole vielleicht seine Ex? Mal als ganz gewagte Theorie!
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Matze23
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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:16.09.20 08:03 IP: gespeichert Moderator melden


9.
Ein Hieb von hinten traf mich hart auf den Oberarm. „Au!“
„Du Arsch! Lässt mich einfach sitzen. Mit all dem dreckigen Geschirr und mit meinem Frust!“

Ich blickte von meinem Smartphone auf und drehte mich zu ihr. Sie schien wirklich wütend zu sein. Das war es zwar nicht, was ich gewollt hatte, aber hätte es für mich eine Alternative gegeben?
„Nicole, es tut mir leid, dass ich gestern so schnell gegangen bin. Aber ich musste es tun.“ Ich versuchte, meinen treuesten Bambi-Blick aufzusetzen, was Männern allerdings nur selten überzeugend gelingt. „Du hast dir gestern Hoffnungen gemacht, die ich nicht erfüllen kann.“
„Genau das habe ich mir gedacht. Es geht immer nur um dich. Dich! Dich! Dich! Wie es mir dabei ging, hat dich nicht die Bohne interessiert!“

Eigentlich hatte sie ja recht. Aber was hätte ich tun können, ohne meine Ideale zu verraten? Ohne ihr unrealistische Hoffnungen zu machen? Ohne ihr mein in diesem Moment peinliches Geheimnis offenbaren zu müssen?

„Bleib doch bei deinem traurigen Bier hier mit all deinen traurigen Freunden um dich herum! Ich weiß zwar nicht warum du das machst, aber du bist und bleibst ein Arsch!“
Oh je, jetzt machte sie mir auch noch eine Szene in meiner Stammkneipe. Zog ich den Ärger mit Frauen etwa an? Mit meiner Ex war es schon ein Desaster. Und jetzt hatte ich Stress mit einer Frau, mit der ich noch nicht einmal zusammen war. War ich nicht konsequent genug? Musste ich mich noch eiserner von Frauen fernhalten?

„Nicole, ich…“
Mein Versuch, die Wogen zu glätten, wurde im Keim erstickt.
„Bleib, wo du bist! Und weiterhin viel Spaß mit deinen virtuellen Freunden!“
Und so schnell, wie sie gekommen war, war sie wieder verschwunden. Ich verspürte eine gewisse Wehmut. Sie war die erste Frau seit Jahren, für die ich etwas empfand. Ja, eigentlich mochte ich sie. Aber Frau blieb Frau. Vielleicht war es besser so. Um den Wirt zu besänftigen, bestellte ich mir ein weiteres Bier.

* * *

Was war los mit mir? Das Bier wollte mir nicht schmecken und die Diskussion mit meinen Online-Freunden empfand ich als belanglos. Nicole ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Sollte ich mich bei ihr entschuldigen? Zum ersten Mal seit Jahren wollte ich, dass es einer anderen Frau gut geht. Dass sie nicht böse auf mich ist. Hatte ich mich etwa verliebt?

In meinem Kopf tobte es. ‚Verlieben ist nicht erlaubt! Deswegen trägst du diesen Tugendwächter! Bleib standhaft! Sie ist auch nur eine Frau!‘ Aber warum hatte ich dann dieses flaue Gefühl im Magen? Egal, ich musste jetzt gehen. An die frische Luft, den Kopf klar bekommen und sie dann vielleicht anrufen.

In diesem Moment schlagen sich zwei Arme von hinten um meinen Hals und eine zarte Wange drückte sich an meine.
„Starten wir morgen Abend einen zweiten Versuch?“ Ihr Zorn schien verraucht und die Sehnsucht hatte wohl die Oberhand gewonnen.

„Morgen Abend?“ Ich runzelte die Stirn. „Morgen ist Freitag. Ein Dinner am Freitagabend schreit förmlich nach ‚bitte bleibe heute Nacht bei mir‘. Das kann ich nicht.“
„Bitte, denke nicht schon wieder nur an dich. Bitte komme mir zuliebe! Und eigentlich hatte ich nicht vor, dich zum Übernachten zu überreden. Aber selbst wenn; ich habe eine Schlafcouch im Wohnzimmer, da könntest du ungestört pennen.“

Jetzt hatte ich die Wahl zwischen Pest und Cholera. Würde ich ‚nein‘ sagen, hätte sie vielleicht endgültig die Nase voll von meinen ablehnenden Marotten. Und dafür mochte ich sie dann doch mittlerweile viel zu sehr. Und würde ich ‚ja‘ sagen, war jetzt schon klar, dass ich in dieser Nacht nicht in meinem eigenen Bett schlafen würde. Was würde sie zu meinem Tugendwächter sagen? Sollte ich kneifen und ihn zuhause lassen?

„Okay, wir haben wirklich eine zweite Chance verdient. Also morgen Abend, wieder um sieben bei dir?“
Ihr Blick hellte sich augenblicklich auf. „Super! Dann kochen wir wieder zusammen. Ich freue mich!“
Diesmal traute sie sich, mir einen zarten Kuss auf die Backe zu geben. „Tschüss, bis morgen!“




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Gummimaske
Stamm-Gast

Bernburg/Saale




Beiträge: 308

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:16.09.20 08:15 IP: gespeichert Moderator melden


Sie hat einen wunden Punkt bei ihm getroffen.Mal sehen,was daraus wird?
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Erin
Freak

Brandenburg


Lebe deine Träume

Beiträge: 99

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:16.09.20 15:14 IP: gespeichert Moderator melden


EiEIEI Frauen und Männer und ihre Prinzipien!!! Kann ja lustig und interessant werden!
ALSO HER MIT DER NÄCHSTEN FOLGE!
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Matze23
Story-Writer





Beiträge: 227

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:18.09.20 10:02 IP: gespeichert Moderator melden


10.
„Lass alles stehen, das räumen wir später auf.“
Wir hatten wieder ein sehr unterhaltsames gemeinsames Kochen und ihr Verlangen nach mir war unübersehbar. All diese ‚zufälligen‘ Berührungen, diese verbalen Anspielungen… Beim Essen hatten wir dann die erste Flasche Wein geleert und der steigende Alkoholpegel führte zu weiterem enthemmten Flirten. Unser gestriger Disput war vergessen und wurde nicht mehr erwähnt. Sie war im Begriff, auf Wolke sieben hinaufzusteigen. Wollte ich das? Konnte ich das zulassen?

Schließlich stand sie auf, griff nach meiner Hand und zog mich in ihr Wohnzimmer. „Setz dich!“ Sie deute auf die große Couch mitten im Raum.
Ich ließ mich in die Polster sinken, während Nicole zwei frische Weingläser holte und aus einer neuen Flasche füllte. Kaum war der Korken wieder aufgesteckt, kuschelte sie sich ohne vorher zu fragen an mich und legte die Beine auf die Couch. Ich nahm sie wieder in meinen Arm, und wäre sie eine Katze gewesen, hätte sie vermutlich jetzt laut geschnurrt.

„Sag mal, Max, magst du mich?“
Die Frage kam nicht ganz unerwartet. „Natürlich mag ich dich. Sonst wäre ich sicher nicht deiner Einladung gefolgt und säße jetzt nicht hier auf deinem Sofa, mit dir im Arm.“
„Weißt du, ich mag dich auch.“ Wie zur Bestätigung kuschelte sie sich noch enger an mich. „Ich muss dir etwas erzählen. Ich hoffe, ich überrumple dich nicht damit.“
„Geht es um Sex?“ Ich ahnte schon, in welche Richtung die Erzählungen gehen würden.

Ich spürte, wie sie rot wurde. „Ja, es geht um Sex. Irgendwie schon.“
„Okay. Erzähl.“
„Weißt du, dass ich seit unserer allerersten Begegnung mit keinem Mann mehr zusammen war? Kein Sex, mit niemandem?“
„Warum erzählst du mir das?“
„Du hattest recht, ich hatte damals Frust mit meinem Freund und wollte dich damals zu einem One-Night-Stand überreden, so quasi als Rache ihm gegenüber. Aber dann hast du mich ja abblitzen lassen. Und da ist irgendwas in mir passiert. Ich wollte nur noch dich! Und keinen Anderen. Und als ich mich schließlich von meinem Freund getrennt hatte, wollte ich dich noch mehr. Zuerst war es wie eine Challenge für mich, ob ich dich nicht doch irgendwann herumkriege. Doch dann wurde mir klar, dass das nicht meinen wirklichen Gefühlen entsprach. Ich hatte mich in dich verliebt! Und jetzt wollte ich dich erst recht. Aber du hast es mir bis heute nicht gerade leicht gemacht.“

„Und was erwartest du jetzt von mir?“
„Ich weiß es nicht. Ich möchte nur, dass du es weißt.“
Ich hatte es geahnt, dass der Abend in diese Richtung laufen würde. Was sollte ich jetzt tun? Schnell wieder gehen? Oder mich ihr öffnen? Immerhin vermittelte sie mir etwas, was ich von meiner Ex nicht kannte: Vertrauen. Und eine bedingungslose Nähe. Sie konnte nicht damit rechnen, mich wirklich zu kriegen, und trotzdem vertraute sie sich mir an.

„Danke, dass du mir das erzählt hast.“ Ihr Kopf lag direkt unter meinem Mund, und so gab ich ihr einen Kuss auf die Haare. Sie drehte ihren Kopf in meine Richtung.
„Darf ich dich küssen?“
Statt einer Antwort senkte ich meinen Kopf und drückte meine Lippen auf ihre.

Als wir uns nach einer Weile voneinander gelöst hatten, kam das Unvermeidliche; die Frage, die ich am meisten fürchtete.
„Sag mal, Max, warum möchtest du eigentlich nicht mit mir schlafen?“
„Ich möchte schon, aber ich kann nicht.“
„Du kannst nicht? Warum?“

Jetzt kam die Stunde der Wahrheit. Ich musste sie in mein Geheimnis einweihen. Würde sie dann schreiend davonlaufen, wäre sie es eh nicht wert gewesen. Und in allen anderen Fällen würde sich sicher ein Weg finden. So nahm ich ihre Hand und legte sie in meinen Schritt.
„Was spürst du?“, wollte ich wissen.
„Irgendwas Hartes. Aber nicht dieses ‚Ding‘, das dort eigentlich sein sollte.“
„Genau. Das ist ein Stahlrohr, in dem mein ‚Ding‘ drin steckt. Das ‚Warum‘ ist eine lange Geschichte, die mit meiner Ex zu tun hat. Aber um es kurz zu machen: ich wollte nach unserer Trennung nie wieder etwas mit Frauen zu tun haben. So habe ich mir einen stählernen Tugendwächter zugelegt. Der verhindert zuverlässig, dass ich mit einer Frau schlafen kann. Noch nicht mal selbst kann ich es mir machen.“

„Deshalb konntest du so locker allen meinen Annäherungen widerstehen?“
„Genau.“
„Darf ich es sehen?“
Sie war ganz schön direkt. Waren wir jetzt eigentlich zusammen? Außer dem einen Kuss und ein paar Kuscheleinheiten hatten wir noch nicht viel Inniges geteilt.

„Ich weiß nicht. Bislang habe ich das Teil noch absolut niemandem gezeigt. Das ist doch sehr intim.“
„Vertraust du mir nicht?“
„Natürlich vertraue ich dir. Aber sind wir eigentlich jetzt ein Paar? Oder weiter nur gute Freunde?“
„Möchtest du denn, dass wir ein Paar sind?“
„Mein Kopf sträubt sich noch ein wenig, aber mein Herz sagt ganz laut und eindeutig ‚ja‘.“

Statt einer Antwort schlang Nicole ihre Arme um meinen Hals, drückte ihren Mund auf meinen und forderte mit ihrer Zunge Einlass.



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Gummimaske
Stamm-Gast

Bernburg/Saale




Beiträge: 308

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:18.09.20 11:13 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr interessante Fortsetzung und realitätsnah.So kann man der Geschichte Gut folgen.
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mischa Volljährigkeit geprüft
KG-Träger

Wien




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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:18.09.20 13:17 IP: gespeichert Moderator melden


Wow, tolle Geschichte und Fortsetzung! Bin schon auf das Finale gespannt
Liebe Grüße, mischa
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lot
Stamm-Gast

Bayern


verschlossen ist meist schöner

Beiträge: 444

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:18.09.20 14:58 IP: gespeichert Moderator melden


Danke Matze23 - tolle Entwicklung.
Manchmal kommt eben doch was besseres nach.

Bin ja gespannt ob sie zusammen kommen. Vor allem auch wer den Schlüssel für sein Stahlrohr bis jetzt verwaltet und wer diesen dann später erhält.


Schönes Wochenende
lot
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Erin
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Brandenburg


Lebe deine Träume

Beiträge: 99

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:18.09.20 19:33 IP: gespeichert Moderator melden


Na jetzt hatt er verloren .Sie wird nun seine Herrin!!
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kleiner-windelbub
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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:20.09.20 12:29 IP: gespeichert Moderator melden


Nicols Reaktion auf sein Geständnis von seinem KG war ja erst mal nicht schockiert.

Es deutet viel darauf hin, dass die Zwei dank der Ausdauer von Nicole doch noch zusammen finden. Wenn ja, was wird aus seinem KG? Wird der als nicht mehr gebraucht in einer Schublade verschwinden oder findet Nicole, dass so ein KG an ihm doch auch in Zukunft ganz praktisch für sie ist?
Wie durchsetzungsfähig Nicole ist, hat sie ja schon unter Beweis gestellt. Und würde er sich dann fügen, wenn Nicol auch die Schlüsselgewalt über den KG übernimmt?

Tja, man weiß es noch nicht, und Matze23 ist ja immer für eine Überraschung gut.

Auf jeden Fall wieder eine lebensnahe spannende Geschichte

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Matze23
Story-Writer





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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:21.09.20 09:18 IP: gespeichert Moderator melden


11.
„Guten Morgen, Schlafmütze!“
Ein Kuss und eine Hand in meinen Haaren rissen mich endgültig aus den süßen Träumen. In Morpheus‘ Reich lag ich in den Armen einer wundervollen Frau und hatte fantastischen Sex. Und jetzt riss mich jemand aus dieser wunderbaren Welt und alles war vorbei. Ich öffnete meine Augen und sah in ein strahlendes Frauengesicht. War es doch nicht nur ein Traum?

„Wo bin ich?“ entfuhr es mir.
„Bei mir. Bei Nicole.“
So langsam drang die wirkliche Erinnerung wieder durch. Wir hatten uns ins Schlafzimmer verzogen und das erste Mal gegenseitig ausgezogen. Und zum ersten Mal sah ich ihren in meinen Augen perfekten Körper ohne Stoffhülle. Und ebenfalls zum ersten Mal sah jemand anderes mein stählernes Gefängnis. Erst war es mir zutiefst peinlich, meiner Manneskraft beraubt so vor ihr zu stehen. Aber sie war nur neugierig; fragte mich alles Mögliche, probierte trotzdem an mein bestes Stück heran zu kommen. Vergeblich.

Schließlich landeten wir erwartungsgemäß im Bett. Sex im herkömmlichen Sinne hatten wir natürlich keinen. Wie auch? Und trotzdem war es meine schönste Nacht seit Jahren. Sex mit meiner Ex war reine Pflichterfüllung; den Spaß holte sie sich ja bei anderen Kerlen. Nicole hingegen war zärtlich, hingebungsvoll, leidenschaftlich, ein sexueller Vulkan… einfach fantastisch. Obwohl ich nicht zum Abschluss kam, fühlte ich mich befriedigt und glücklich. Warum wollte ich eigentlich nie mehr was mit Frauen haben? Wenn es doch so wunderschön sein konnte?

„Danke für diese wundervolle Nacht.“ Nicole war immer noch über mich gebeugt und strahlte mich an. Immerhin hatte ich ihr einige Höhepunkte mit meinen Fingern und meiner Zunge bescheren können. „Bitte bleibe heute bei mir.“

Ich sollte heute bei ihr bleiben? Wollte sie, dass ich die ganze Zeit da unten herum verschlossen mit ihr verbringen sollte? Ich sah sie fragend an. „Soll ich nicht das Ding da unten aufschließen gehen?“
„Nein. Du gefällst mir so.“

Das war der Startschuss für eine Morgenrunde. Sie stürzte sich auf mich, krallte ihre Nägel in meinen Rücken, küsste mich ekstatisch und brachte uns beide auf Hochtouren. Im Rahmen meiner limitierten Möglichkeiten schenkte ich ihr einen weiteren Höhepunkt, bis wir uns nach einer kleinen Ewigkeit heftig atmend nebeneinander in die Kissen fallen ließen.

„Danke, Max“, keuchte sie, „ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch“, keuchte ich zurück.

Wir brauchten eine Weile, bis wir wieder reden konnten.
„Sag mal, Max, magst du den Sex mit mir?“
„Du bist fantastisch. Das war der beste Sex meines Lebens, trotz meines Tugendwächters da unten.“
„Und möchtest du immer noch nichts mit Frauen zu tun haben, von mir einmal abgesehen?“
Ich verstand die Frage nicht. Sie war jetzt meine Freundin und ich wollte nur noch mit ihr zusammen sein. „Ich habe doch jetzt dich. Warum sollten mich andere Frauen noch interessieren?“
„Und Fremdgehen? Ist das immer noch keine Lösung für dich?“
Sie stellte wirklich komische Fragen. „Warum sollte ich fremdgehen? Ich bin glücklich mit dir.“

„Weißt du, ich habe mir etwas überlegt. Wir gehen doch heute kurz zu dir nach Hause; dort holen wir die Schlüssel und ich nehme sie an mich. So können wir weiter fantastischen Sex haben, aber du kommst nie mehr bei anderen Frauen in Versuchung, und ich habe die Sicherheit, dass du niemals fremdgehen wirst.“

Ich sah sie mit einer Mischung aus Erstaunen und Glück an. Das war eine unerwartete Wende. Alle meine Ängste waren unbegründet. Und war es eigentlich nicht das, was ich mir insgeheim schon immer gewünscht hatte?


E N D E



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mischa Volljährigkeit geprüft
KG-Träger

Wien




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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:21.09.20 09:25 IP: gespeichert Moderator melden


Schönes Ende der Geschichte Das erträumt sich vermutlich jeder hier
Liebe Grüße,
Mischa
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Erin
Freak

Brandenburg


Lebe deine Träume

Beiträge: 99

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:21.09.20 18:55 IP: gespeichert Moderator melden


Ja irgendwie habe ich mir das ENDE vorgetellt
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maximilian24
Stamm-Gast

Österreich




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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:21.09.20 20:47 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für die flotte und konsequente Geschichte!
Alt werden will jeder, alt sein aber keiner
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Gummimaske
Stamm-Gast

Bernburg/Saale




Beiträge: 308

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  RE: Ich werde nicht mit dir schlafen – ein Drama in elf Akten Datum:22.09.20 07:11 IP: gespeichert Moderator melden


Ein absehbares Ende der Geschichte.Trotzdem tut es mir leid,daß sie schon zu Ende ist.Ich verbleibe in der Hoffnung,daß es bald eine neue interessante Geschichte gibt.Danke.
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