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Foxli
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Wer die Welt verstehen will, muss erst sich selbst verstehen.

Beiträge: 70

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  Schilderung eines Gefangenen Datum:31.07.16 21:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Forumsgemeinde!

Wie so viele in diesem Forum war und bin auch ich eifriger Leser der teilweise wirklich guten Geschichten hier. Mit dieser Geschichte - einer Schilderung über ein kleines Abenteuer, das ich selbst vor ein paar Wochen erlebt habe - feiere ich meinen "Einstieg" vom Leser zum Autor auf dieser Seite.
Ich möchte gleich vorweg betonen: Es handelt sich um eine abgeschlossene, kurze Geschichte, Fortsetzungen sind nicht geplant. Es ist aber gut möglich, dass ich ähnliche Erlebnisse wieder Mal hier zu Papier bringen werde.

Und nun viel Freude beim Lesen!

Foxli

Die Sonne scheint heiß an diesem Frühsommertag. Sie treibt die Temperaturen jenseits der 30 Grad und gleichzeitig liegt eine hochsommerliche Trockenheit in der Luft, die von aufgewirbelten Sporen und Gräsersamen getrübt wird. Ein Ergebnis der ersten Heumaht auf den Feldern. Sie verursacht eine trockene Hitze, die wohl noch einige Tage anhalten wird, bevor das nächste Gewitter sie für ein-zwei Tage wieder abkühlen wird.
Es ist bereits der frühe Nachmittag angebrochen, die glühende Mittagszeit ist vorüber. Den-noch herrschen auf der hölzernen Sonnenterrasse im dritten Stock des Zweifamilienhauses noch sengend Temperaturen. Schatten gibt es auf der Terrasse nur wenig. Besonders heiß ist es in der Mitte, in der ein Liegestuhl steht. Es handelt sich um einen jener Liegestühle, die eine bequeme, geschwungene Liegeform haben und sich nach hinten kippen lassen, sodass Kopf und Beine in etwa auf gleicher Höhe sind, während die Körpermitte tiefer liegt. Auf diesem Stuhl, der in der prallen Sonne steht, liegt ein rötlich-buntes Stoffbündel, das den gesamten Stuhl unter sich begräbt. Nur nicht am Kopfende des Liegestuhls, dort bedeckt ein dunkel-blauer Pyjama, der von außen betrachtet offenbar mit zwei merkwürdig anmutenden, runden Kugeln ausgestopft wurde, die rote Liegefläche. Und hinter den Kugeln, bei denen es sich im Übrigen um zwei aufgeblasene Luftballone handelt, versteckt sich ein Kopf. Mein Kopf.

Ich liege hier in der prallen Sonne. Dick eingepackt in das rötlich-bunte Stoffbündel – neben-bei bemerkt ein alter Bettbezug, dessen Knopfleiste links und rechts bis zu meinem Hals zugeknöpft ist, sodass mein Kopf, der im Oberteil meines Pyjamas steckt, aus dem Bettbezug herausragt. Es ist unbeschreiblich heiß. Ich liege hier seit etwa fünf Minuten und der Schweiß fließt mir bereits in warmen, nassen Rinnsalen über den ganzen Körper. Besonders schlimm ist es im Gesicht. Dort drücken sich die beiden Luftballone – ein grüner und ein pinkfarbener – eng an meine Wangen. Wenn ich meinen Kopf leicht drehe, spüre ich den Schweißfilm, der sich zwischen dem Gummi der Ballone und meinen Wangen gebildet hat. Außerdem erzeugt das Hin- und Herdrehen ein glitschig-quietschendes Geräusch. Viel hervorstechender als das nasse Gefühl, das ich ohnehin am ganzen Körper spüre, und das quietschende Geräusch ist der schwere, feuchtwarme Gummigeruch, der mir in die Nase steigt. Durch die direkte Sonneneinstrahlung entwickelte sich in meinem Pyjama, bei dem die Unterseite mit einem der Ärmel zugebunden wurde, ein tropisch heiß-feuchtes Klima, das mir die Haare schon jetzt in nassen Strähnen ins Gesicht hängen lässt. Ich versuche möglichst flach zu atmen, um meinen Puls nicht unnötig in die Höhe zu treiben, denn dadurch würde mein Blut stärker zirkulieren und meine Körpertemperatur zusätzlich steigen.
Meine Atmung ist indes ohnehin durch einen breiten Gürtel, der sehr eng um meinen Brustkorb anliegt, stark eingeschränkt. Dieser Gürtel hält zudem meine Arme auf Höhe der Ellen-bögen seitlich an meinem Körper. Er ist gerade so eng, dass ich praktisch keinen Bewegungsspielraum mit den Oberarmen habe, gleichzeitig meine Unterarme aber auch nicht von der Durchblutung abgeschnürt werden. Die Unterarme könnte ich etwas nach links und rechts bewegen, doch fehlt mir jeglicher Grund dafür. Bewegung bedeutet eine Anregung der Blutzirkulation, wodurch mir wiederum nur noch heißer werden würde. Außerdem habe ich nicht viel Spielraum. Bewege ich meine Unterarme ein paar Zentimeter nach außen, spüre ich an den Handgelenken sofort den eisernen Griff der Handschellen, die ich trage. Auch an den Fußgelenken sitzt eine Fessel in Form zweier schwarzer Ledermanschetten, die mit einem Karabiner zusammengehalten werden. Zwar könnte ich meine Beine abgesehen davon innerhalb des Bettbezuges einigermaßen frei bewegen, doch dass Bewegung momentan unerwünscht ist, werde ich nicht noch ein drittes Mal ausführen. So belasse ich alle Gliedmaßen, wo sie sind, und rühre mich auch ansonsten kein bisschen.
Meine Hände ruhen dabei über meinem Intimbereich. Ab und an bewege ich die Finger ein wenig. Ich drücke und reibe mit beiden Händen – mal langsam, mal schneller. Wirkliches Vergnügen kann ich mir dadurch aber nicht bereiten. Denn unter dem Stoff der rosa-weiß gestreiften Pyjamahose trage ich eine dick gepolsterte Windel. Über dieser eine weiße Gummihose und unter ihr eine durchsichtige Keuschheitsschelle. Letzter verhindert die Stimulation meines Gliedes am effektivsten. Der Schelle wird zudem mithilfe einer Stoffschnur, mit der ich irgendwann einmal eine meiner Pullover-Kapuzen zuziehen konnte und die nun um meine Hüften geschlungen ist, eng an meinen Unterkörper gepresst. Auf diese Weise wird jeder Versuch einer Erektion relativ bald gestoppt und es besteht nur eine sehr geringe Chance, durch Stimulation des Penisschaftes zum Orgasmus zu kommen. Doch dieser wäre erstens mit Schmerzen verbunden und zweitens wäre viel Bewegung dafür nötig. Deshalb beließ ich es bisher bei sehr leichten Streicheleinheiten von außen, die auch eher aus Langeweile geschahen.
Den Keuschheitsgürtel und die Windel, die bereits recht gut durchnässt ist, spüre ich interessanterweise genau so wenig wie die Socken, die Pyjamahose, das kurzärmelige Pyjamaoberteil oder das dünne, langärmelige, rosafarbene Kapuzen-Jäckchen, das ich über dem Pyjamaoberteil noch trage. Zumindest solange ich mich nicht entsprechend bewege oder aktiv mein Bewusstsein auf die Wahrnehmung eines dieser Kleidungsstücke richte. Was ich momentan am aller deutlichsten spüre, ist einerseits der eng anliegende Gürtel, da er etwas kneift und mich bei jedem Atemzug einschränkt, andererseits der große, rosafarbene Plug, der unter meiner Windel gut 15 Zentimeter in meinen Hintern ragt. Der Plug war ursprünglich eigentlich als Strap-On-Aufsatz geliefert worden, konnte aber abgeschraubt und unkompliziert eingeführt werden wie sich zeigte. Er ist aus weichem, biegsamen Gummimaterial gefertigt und verfügt über sechs große Rillen, die nach hinten hin immer dicker werden. Ich weiß nicht genau, bis zu welcher Rille der Plug in meinem Hinter versenkt ist, den rhythmisch pochenden, stärker werdenden Schmerzen meines Schließmuskels zufolge aber wohl mindestens bis zur vierten. Bis zur fünften Rille hatte ich ihn bisher maximal in mir. Die sechste habe ich noch nie geschafft, auch weil ich immer das Gefühl habe, der Plug stünde nach der fünften bereits an der Biegung des Dickdarmes an. Die pochenden Schmerzen waren gerade noch auszuhalten, werden aber vermutlich mit der Zeit schlimmer werden. Nicht unbedingt, weil mein Schließmuskel dauerhaft auf bis zu 5 Zentimeter gedehnt werden würde, sondern eher, weil ich mit einem Großteil meines Gewichtes auf dem Plug sitze, der noch ein Stück in die Windel herausragt und somit umgebogen wird. Dadurch wird beständig ein starker, einseitiger Druck auf meinen Hinterausgang ausgeübt.
Ich versuche die Schmerzen zu ignorieren. Mich auf etwas Anderes zu konzentrieren. Die Auswahl an Ablenkungsmöglichkeiten ist aber sehr überschaubar. Meine Aufmerksamkeit wandert auf mein eingeschränktes Gesichtsfeld zurück. Vor mir auf der linken Seite ein grüner Luftballon, auf der rechten ein pinkfarbener. Der grüne ist durchsichtig, der pinkfarbene nicht, fällt mir auf. Alles in meinem Blickfeld, das nicht diese beiden Farben hat, ist entweder der dunkelblaue Stoff meines Pyjamas oder die braungebrannte Spitze meiner Nase, die wahlweise mit dem rechten oder mit dem linken Auge fokussieren kann. Ansonsten gibt es keine Farbeindrücke, die zur Wahl stehen. Drei Farben und meine eigene Nasenspitze. Wie einfach doch die Welt sein kann. Da fällt mir ein interessanter zweiter optischer Eindruck auf. Die beiden Luftballone, die durch den Pyjamastoff nicht nur eng an meine schweißnassen Wangen gedrückt werden, sondern auch eng gegeneinandergedrückt werden, erinnern mich in ihrer Form – weniger in ihrer Farbe – an den üppigen Ausschnitt einer gut bestückten Frau. Bei dem Gedanken muss ich lächeln und obwohl alles um mich herum abartig heiß und eng ist, drücke ich mein Gesicht absichtlich noch etwas fester in den imaginierten Ausschnitt. Daraufhin geben die Luftballons erneut ein quietschendes Geräusch von sich und der Gummigeruch, den ich bis vor kurzem auch ausgeblendet habe wie mir bewusst wird, steigt besonders intensiv in meine Nase. Ich erfreue mich noch ein wenig der Vorstellung und meine Gedanken schweifen für ein paar Momente etwas ab.
Plötzlich merke ich, wie sich die Farbe der Luftballone und des dunkelblauen Stoffes leicht verändert. Im ersten Augenblick bin ich verwundert, dann fällt mir auf, dass es relativ rasch auch etwas weniger heiß rund um mich herum geworden ist. Da verstehe ich: Eine Wolke hat sich vor die Sonne geschoben. Ich freue mich darüber. Zwar malträtiert der Plug nach wie vor meinen Anus und auch der enge Gürtel drückt weiterhin unangenehm auf meine Arme und meinen Brustkorb, aber die Hitze ist erfreulicherweise etwas zurückgegangen. Es hat zwar sicher immer noch locker über 35 Grad in meiner Stoffsauna, aber es wird wenigstens momentan nicht noch heißer. Mir fällt auch plötzlich auf, dass meine schweißnassen Haare und all die anderen Rinnsale, die sich entlang meines Köpers gebildet haben, vorerst versiegt sind. Es kommt mir ganz unwirklich vor, aber nach unbestimmter Zeit fühlt es sich für mich gar nicht so an, als wäre mir tatsächlich heiß. Ich spüre sogar eine sehr zarte Brise durch den Stoff des Bettbezuges. Oder bilde ich mir das nur ein?
Mit erhöhter Aufmerksamkeit beginne ich damit, mein Bewusstsein nach und nach durch meinen Körper wandern zu lassen. Ob Einbildung oder nicht, mir ist zu diesem Zeitpunkt tatsächlich fast nirgends wirklich zu heiß. Und auch an den Plug scheint sich mein Köper inzwischen so weit gewöhnt zu haben, dass er ihn mehr oder wenig ausblenden kann.
Da beschließe ich, dass es Zeit wird, weitere Sinneseindrücke zu sammeln. Ich konzentriere mich darauf, was ich in meiner Umwelt alles an akustischen Reizen wahrnehmen kann. Am deutlichsten dringt dabei das Plätschern eines nahen Bächleins an mein Ohr, genauer an mein rechtes Ohr, denn mein linkes ist in Richtung Hausmauer ausgerichtet. Gleich im Hintergrund des Wasserrauschens höre ich leider das Rauschen der Schnellstraße, auf der heute reger Be-trieb herrscht. Auf die ganze Länge der ca. zwei Kilometer entfernten Schnellstraße kann ich an der sich verändernden Tonlage mitverfolgen, wo sich ein Auto in etwa befindet. Wenn natürlich mehrere Autos gleichzeitig, noch dazu in entgegengesetzte Richtungen fahren, höre ich nur ein wirres Durcheinander. Unterbrochen wird dieses gelegentlich von dem lauten Geräusch eines Autos, das die Straße an unserem Haus vorbeifährt. Das ist nur ein kurzer Ausschnitt, weshalb dieses Geräusch relativ plötzlich auftaucht und fast genauso schnell wieder verschwindet. Schönere Unterbrechungen bereiten mir hin und wieder die Singvögel, die zwitschernd rund um das Haus schwirren.
Doch irgendwann, nach unbestimmter Zeit des bewussten Hinhörens, ergeben sich keine neuen Geräuschquellen mehr und ich schweife mit den Gedanken wieder ab.
Da kommt mir schließlich die Idee, dass es noch einen letzten Sinneseindruck gibt, dem ich noch nicht nachgespürt habe: dem Geschmackssinn. Zu meiner Enttäuschung muss ich aber feststellen, dass der große, weiche Schnuller, der mittels eines ledernen Bandes in meinem Mund fixiert ist, nach gar nichts schmeckt. Ich schlecke den Sauger mehrmals mit meiner Zunge ab, versuche dabei, jede der Geschmacksinseln irgendwie mit dem Latex in Kontakt zu bekommen. Doch nichts. Latex schmeckt offenbar völlig neutral. Dabei ist dieser Schnuller freilich kein normaler Babyschnuller, sondern ein speziell geformter, extra großer Erwachsenenschnuller. Wobei das stimmt eigentlich auch nicht ganz, denn ich besitze zwei tatsächliche Erwachsenenschnuller, die die gleiche Saugerform wie Babyschnuller haben, nur eben etwas vergrößert. Im Vergleich zu diesen ist derjenige, der in meinem Mund steckt, geradezu riesig. Er ist rund und füllt meine Mundhöhle zu einem großen Teil aus. Links und rechts berührt er bereits meine oberen Backenzähne. Meine Zunge drückt er nach unten. Hinten reicht er nicht ganz bis zum Gaumen, was auch gut ist, da ich ansonsten ständig würgen müsste. Von der Größe her hätte dieser Schnuller das Potenzial zu einem echten Knebel und wie ich weiß, macht er meine Sprache auch äußerst unverständlich, verhindert sie jedoch nicht ganz. Dafür ist das Latexsauger zu weich. Mit der Zunge lässt sich problemlos die Luft aus dem runden Sauger drücken, danach kann ich ihn sogar zusammenfalten. Entspanne ich meine Zunge aber wieder, schnellt er augenblicklich in seine Ursprungsform zurück. Das Umspielen dieser Form mit der Zunge macht mir Spaß. Ein paar Mal umkreise ich den geschmacksneutralen Sauger, erfühle dabei jedes Detail so genau als möglich. Doch dann wird auch das unergiebig und ich verliere das Interesse daran. Meine Gedanken schweifen erneut ab.
Nach längerer Zeit werde ich wieder hochgeschreckt. Mein Sichtfeld erhellt sich und schlagartig wird es wieder um einige Grad heißer. Die Wolke hat sich wohl verzogen. Wie lange ich wohl noch so hier liegen muss? Allmählich nimmt der Druck am Anus wieder zu. Ich versuche mich etwas zu bewegen, um den dauernden, punktuellen Druck etwas auszugleichen. Ich er-reiche damit aber nur, dass mir der Schweiß explosionsartig ausbricht und sich der Plug irgendwie noch etwas tiefer in mich hineinbohrt. Ich kneife die Augen reflexartig zusammen. Nun ist er richtig schmerzhaft und unangenehm. Genauso wie der enge Gürtel, dessen Druck wegen meiner schnelleren Atmung zunimmt. Meine Arme beginnen zu Weh zu tun. Kurz da-rauf wünsche ich mir zum ersten Mal seit ich hier liege, dass die Zeit endlich vorbei sein möge. Dass ich endlich erlöst werde. Auf die direkte Sonneneinstrahlung macht mir nun wieder mehr zu schaffen. Wie viel Zeit wohl schon vergangen ist? Eine halbe Stunde? Mehr oder gar weniger? Das wäre nun wirklich der blanke Horror für mich! Mit einmal Mal schlägt meine emotionale Verfassung komplett um. Plötzlich wird mir alles zu viel. Die Hitze ist unerträglicher denn je. Ich habe das Gefühl, mein Körper mobilisiert die letzten Wasserreserven, die er noch finden kann, und schickt sie durch meine Schweißdrüsen nach draußen. Dort tragen sie aber zur Kühlung nichts bei, weil sie in dem völlig windstillen, tropischen Mikroklima, das um mich herrscht, nicht verdunsten können. Sie sind nur ein Teil des Martyriums, das ich zu erleiden habe. Der Gürtel schneidet schmerzhaft in die Innenseite meiner Ellenbogen und erschwert mir das Atmen in dieser nach stark gummihaltigen Luft. Die vollgesogene Windel umschlingt meinen Unterleib in einer nassen Umklammerung, aus der ich mich genauso wenig befreien kann, wie aus dem Käfig, der mein Glied unerbittlich klein hält. Und schließlich die Krönung des Ganzen: Der rosarote Plug, der durch meinen unbeholfenen Befreiungsversuch tiefer denn je in mir steckt und mir nach wie vor höllische Qualen bereitet. Überall um mich herum ist es feucht, heiß und eng, stellenweise sogar sehr schmerzhaft. Und das wird mir nun zu viel! Ohne es wirklich zu wollen, beginne ich in meinen Schnuller zu stöhnen. Irgendwann stammle und jammere ich unverständliche Gnadenersuche, die natürlich unerhört bleiben. Ich bettle, den Tränen nahe – oder weine ich bereits und merke es aufgrund des schweißnassen Gesichts gar nicht? –, um das erlösende Signal…


… und da ist es! Unbeschreibliche Freude steigt in mir hoch. Mein Herz schlägt schneller, En-dorphine werden freigesetzt, ich lächle rund um meinen Schnullerknebel herum, obwohl sich an meiner Situation noch gar nichts verändert hat. Mit einem Mal aber empfinde ich all die Quälereien nicht mehr als Tortur. Nicht die Hitze, nicht den Schweiß, nicht die Enge, nicht den Schmerz. Ich bin sicher, ich könnte es jetzt noch länger aushalten. Und ich bin sicher, ich werde all das in fünf Minuten, wenn ich nackt in der Kühle meines klimatisierten Schlafzimmers stehe, wehmütig vermissen.

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