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Muwatalis |
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 Liebe ist so wundervoll!!!!!
Beiträge: 4133
Geschlecht: User ist offline
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Die Truckerin
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Datum:02.04.25 16:16 IP: gespeichert
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Die Truckerin
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Endlich Zuhause, endlich wieder weg von der Straße, endlich Pause, endlich keinen Stress und endlich wieder Sex.
Das dachte ich, als ich mit dem Truck in unsere Speditionseinfahrt einbog.
Doch sollte ich bitter enttäuscht werden.
Janosc kam mit sauerem Gesichtsaudruck auf mich zu .
“Dieser Idiot! Androsc hat sich den Knöchel gebrochen beim Fußballspielen! Jetzt musst du wieder fahren! Und ich hab mich so gefreut, dich endlich mal wieder eine Woche hier zu haben!”
Nein, nicht schon wieder, war mein erster Gedanke.
Blassgrau war mein Gesicht geworden.
Seit vier Wochen fuhr ich jetzt schon durch ganz Europa.
Mit einem 40-Tonner unterm Hintern von Spanien nach England, von England nach Italien, wieder hoch zum Slalomfahren durch Frankreich, Belgien und die Niederlande, um dann im Zick-Zack durch Deutschland und den Balkan in die Türkei zu gondeln, um erst am Ende der 4ten Woche wieder zurück in Polen zu sein.
Schon vier Wochen hatte ich meinen Mann nicht gesehen.
Jetzt sollte ich endlich eine ganze Woche bei ihm sein können und dann klappte das wieder nicht!
Ich hätte mich vor Wut am liebsten in den Arsch gebissen.
Die Sehnsucht nach meinem Mann war aber nicht das einzige, was ich erleiden musste!
Sobald ich für einen seiner Fahrer einspringen musste, weil ich damals bei der Armee den LKW-Führerschein befehlsgemäß machen durfte, hatte ich “zu meinem Schutz” einen Keuschheitsgürtel zu tragen.
Dieses Ding war aber auch unbequem bis zum geht nicht mehr “auf dem Bock” ( auf dem Fahrersitz ).
Das dicke Stahlseil, das auf der Rückseite durch die Pospalte lief war dabei noch das am leichtesten zu ertragende, obwohl beim Toilettengang der größeren Art ausgesprochen hinderlich und da es nur sehr wenig aus der “Schusslinie” gedrückt werden konnte, ein Quell der ewigen “Feuchttuchnachkaufsfreude”.
Das vordere Schrittblech war noch bei weitem fürchterlicher, denn es drückte beim Fahren in die Weichteile, leider leicht schmerzhaft und daher gar nicht stimulierend ( einen Vorteil wenigstens hatte die Sache: ich blieb dabei wenigstens wach.).
Beim Pinkeln wurde ich zur Gieskanne wegen der kleinen Löcher im Schrittblech.
Die kleine Spritze zum Nachspülen der Löcher hatte ich natürlich immer dabei.
Was mich aber am meisten störte, war der Druck auf Bauch und Rücken durch das Rumpfband.
Besonders weil ich ja täglich 12 Stunden hinter dem Steuer saß, war es gegen Ende des Tages fast unerträglich!
Jetzt wäre ich an der Reihe gewesen, dieses Stahlteil für eine Woche gewaschen in den Schrank zu stellen.
Aber nein, kaum war ich wieder auf unserem Speditionshof und gerade aus dem Fahrerhaus geklettert, durfte ich auch schon die Horrornachricht in Empfang nehmen!
Soweit für jetzt.
Fortsetzung folgt.
Herzlichst!
Muwatalis
Meiner liebsten Träumerin!
Sinke in Deine Arme und bin Daheim!
http://www.keycastle.org/
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