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  Mara, der Weg in die Sklaverei
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Hans Bell Volljährigkeit geprüft
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  Mara, der Weg in die Sklaverei Datum:16.02.26 21:24 IP: gespeichert Moderator melden


Mara

Es begann nicht mit Forderungen, sondern mit scheinbar beiläufigen Bemerkungen über ihren Stil. Er schenkte ihr ein Kleid, ein schlichtes, aber extrem eng geschnittenes Etuikleid in einem kühlen Anthrazit. „Darin wirkst du disziplinierter“, sagte er, während er den Reißverschluss im Rücken hochzog, bis sie gezwungen war, die Schultern zurückzunehmen. Bald darauf waren es keine Geschenke mehr, sondern klare Anweisungen. Er sortierte ihre Garderobe aus und ließ nur noch Stücke übrig, die ihre Bewegungsfreiheit einschränkten oder eine bestimmte Haltung erforderten. „Ich möchte, dass man dir ansieht, dass du zu mir gehörst, auch wenn ich nicht im Raum bin“, erklärte er ruhig, während er zusah, wie sie sich in die überbetonenden Kleider zwang, die er für den Alltag bestimmt hatte.
ie Kontrolle weitete sich aus, als sie am Abend gemeinsam am Esstisch saßen. Er legte das Besteck weg und sah sie schweigend an, bis sie unsicher wurde. „Deine Haltung beim Essen gefällt mir nicht“, sagte er leise. Er forderte sie auf, die Gabel abzulegen und sich kerzengerade hinzusetzen, die Hände flach auf die Oberschenkel, während er weiteratmete. „Du isst erst weiter, wenn ich es dir erlaube, und du wirst dabei den Rücken nicht einmal die Lehne berühren lassen.“ Sie spürte, wie ihre Muskeln unter der Anspannung zitterten, während er seelenruhig seinen Wein trank und sie beobachtete. Das Essen vor ihr wurde kalt, aber das Gefühl der absoluten Beobachtung und der körperlichen Disziplinierung erfüllte sie mit einer beklemmenden, fast schwindelerregenden Intensität, die sie schon bald auch als sexuelle Erregung erkannte.

Im Kopf wehrte sie sich gegen diese Art der Disziplinierung, aber ihr Gefühl sagte ihr etwas ganz anderes. Die Führung, die sie so bewusst nie erlebt hatte, die sie wohl schon in sehr frühen Jahren massiv und deshalb erfolgreich zurückgewiesen hatte, war für sie nie erfahrbar geworden. In der internen Personalbeurteilung ihres Arbeitgebers stand „unführbar“, aber auch kreativ, lösungsorientiert und „sie erarbeitet schnell und effizient ungewöhnliche und erfolgreiche Lösungsansätze.“

Mara war immer ihren Weg allein gegangen. Schon auf dem Weg zum Kindergarten lehnte sie die Hand ihrer Mutter als Führung ab. Anfassen ging gar nicht, bei niemand.

Jetzt war sie eine erwachsene Frau, die ihre körperlichen Impulse einzuordnen wusste und auch kontrolliert andere Entscheidungen treffen konnte. Als er sie zum ersten Mal an die Hand nehmen wollte, war das so ein Moment. Ihre Abwehr konnte sie zwar nicht sofort ersticken, aber nach Bruchteilen einer Sekunde, die andere wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen hätten, gelang es ihr seine Berührung zuzulassen. Hätte sie von sich aus seine Hand genommen, wäre es überhaupt kein Problem gewesen. Sie wäre eben nur nie auf die Idee gekommen.

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