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Steffele Volljährigkeit geprüft
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Gera




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  Intensivstation Datum:30.05.26 11:42 IP: gespeichert Moderator melden


Ich schrieb meine erste Fetischgeschichte vor 20 Jahren, war jedoch in den Jahren danach nie so recht glücklich damit. Schon kurz nach der Veröffentlichung wies man mich auf Fehler und Verbesserungen hin. Das Gerüst, Protagonisten und Handlung haben mir immer gut gefallen, handwerklich aber gar nicht. Ich schrieb später weitere Geschichten, wurde besser im Schreiben, merkte aber auch, wie schlecht diese erste Geschichte doch war. Rechtschreibfehler, Ausdruck, Logikfehler. Hat mich immer irgendwie gewurmt. Hatte mir nun noch mal die Mühe gemacht, sie zu überarbeiten und auch zu erweitern. Und nun ist sie, wie ich es mir immer gewünscht hatte. Sehr spät, aber ein gutes, zufriedenes Gefühl.

Einziges Manko ist das fehlende Korrekturlesen einer anderen Person. Ich hoffe, alle Rechtschreibfehler ausgemerzt zu haben. Falls doch, seht es mir nach.

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Steffele Volljährigkeit geprüft
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Gera




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  RE: Intensivstation Datum:30.05.26 11:42 IP: gespeichert Moderator melden


Intensiv-Station

Karin ließ sich auf den letzten, freien Platz fallen. Die Arztpraxis war am Montag gut besucht. Morgendliche Herbstsonne schien durch die großen Fenster und ließ feinen Staub in ihren Strahlen glitzern. Für Anfang November waren die Temperaturen immer noch recht mild. In Karins geöffneter Handtasche lag ihre Mütze zuoberst. Sie hatte sie ganz umsonst mitgenommen. Der Blick in den kleinen Handspiegel zeigte braune, große Augen und geschwungene, dunkle Augenbrauen. Karin war eine junge, schlanke Frau mit kurzem, braunem Pagenschnitt. Sie war zufrieden mit ihrem sportlichen Körper. Überraschend hatte sie am Vortag die Sprechstundenhilfe angerufen. Nach der Reihenuntersuchung von voriger Woche, wollte ihr Arzt Karin noch einmal sprechen. Nun saß sie hier im vollen Wartezimmer und überlegte, was der Grund sein könnte. Sie ernährte sich gesund und machte ab und zu Sport. Gut, die Sportskanone war sie nicht, das wusste sie. Doch auf ihre Figur musste sie nie sonderlich aufpassen. Sie war, wie man so landläufig sagte, eine schlechte Futterverwerterin. Der Lautsprecher der Praxis rief ihren Namen.

„Karin Schneider, bitte als Nächste.“

Doktor Schäfer, ein graumelierter Herr mit kleinen, blitzenden Augen, kam sofort zur Sache. „Karin, ich bin mit deinen Blutwerten überhaupt nicht zufrieden. Da müssen wir unbedingt etwas machen. Ich empfehle dir dringend den Besuch einer Wellnessklinik. Dein Körper muss entgiftet werden.“ Karin war beunruhigt über diese Neuigkeiten, doch ihr Arzt beruhigte sie. „Nein, nein, so schlimm ist es jetzt auch nicht. Du bist etwas im Ungleichgewicht. Aber nichts, was nicht in einer Woche wieder hinzubekommen ist. Ich empfehle verschiedene Saunagänge und leichten Sport. Gleichzeitig werden wir für die Tage der Behandlungen, deine Ernährung umstellen. Das unterstützt den Entgiftungsprozess.“ Doktor Schäfer klappte Karins Krankenakte mit lautem Schlag zu.

„Unverzüglich?“, fragt Karin. Eigentlich wollte sie ihren gerade begonnenen Urlaub auf der Couch verbringen und hatte für ihre freie Woche mal so gar nichts geplant. Doktor Schäfer schaute sie mit wachem und aufforderndem Blick an. Karin wollte seine Diagnose nicht auf die leichte Schulter nehmen. Diese Woche war wohl die beste mögliche Zeit. Karin wusste von sich, dass sie in letzter Zeit bequem geworden war. Doch Sauna war eigentlich nicht ihr Ding.

„Okay, Herr Schäfer, machen wir es diese Woche.“ Nur widerwillig stimmte Karin zu. Es kam überraschend. Sich für ein paar Tage verwöhnen zu lassen und gleichzeitig etwas für den Körper zu tun, war vielleicht doch gar nicht so schlecht. Sicher besser als Fernsehen auf der Couch zu Hause.

Doktor Schäfer gab Karin die Adresse einer Klinik. Er empfahl, ein paar Tage für den Aufenthalt einzuplanen. Karin war ganz froh. Sie hätte wahrscheinlich die Woche mit Faulenzen verbracht. Karin verließ das Arztzimmer.

Die Schwester an der Anmeldung machte den Termin für Dienstag früh fest. „So, hier bitte, Karin. Der Termin und deine Unterlagen.“ Dabei schaute sie Karin immer wieder auf merkwürdige Art an. „Doktor Schäfer überweist dich zu Frau Doktor Hart. Eine angesehene Ärztin und gute Bekannte von Doktor Schäfer. Für diese Art Behandlung in der Stadt hier, eine gute Wahl. Sie leitet eine renommierte Klinik in der Gegend. Sie stellt dir ein passendes Programm zusammen. Bisschen Sport, Ernährung und Wellness-Behandlungen. Nichts Besonderes.“ Ihre Stimme zittert leicht. Sie gab Karin einen Umschlag. Für einen Augenblick hielt sie ihn fest, der Mund der Schwester wurde schmaler. Karin konnte sich auf das Verhalten der Schwester keinen Reim machen. Sie ließ den Umschlag nach einem langen Augenblick endlich los. „Die Unterlagen sind für die Klinik, deine Krankengeschichte. Wünsche dir viel Spaß und erhole dich gut.“

Karin schaute auf den Umschlag in ihrer Hand. Verstohlen zupfte ihr Fingernagel am Verschluss. Der Brief war jedoch fest verschlossen und ein dicker Stempel mit den Worten „Vertraulich Frau Doktor Hart“ war auf den Umschlag gedruckt. Karin verstaute den Brief in ihrer Tasche. Sie hätte schon gerne gewusst, was sich die Ärzte über sie schrieben. Sie ging zum Praxisausgang. Das ging schneller, als sie erwartet hatte, überlegte sie kurz. Die Vorzimmerschwester verabschiedete Karin. „Denk dran, morgen früh um 9 Uhr in der Kneipp-Goodyear-Klinik.“

Die Praxistür fiel hinter ihr zu. Golden strahlte das Praxisschild an der Türklingel. Praxis Doktor Schäfer. Er war schon lange ihr Arzt. Seit sie sich erinnern konnte, begleitete er sie. Eine Episode mit ihm kam ihr wieder in den Sinn. Noch immer war es etwas peinlich für Karin, wenn sie daran dachte. Es war die Zeit, als sie noch bei ihren Eltern wohnte. Sie hatte den Tick, gerne Regensachen anzuziehen. Wenn es das Wetter auch nur im Entferntesten zuließ, trug sie ihren Regenmantel aus Plastik. Selbst wenn es nur etwas bewölkt war. „Mutti, es sieht nach Regen aus“, rief sie durch das Haus. Sie fand ihren Mantel einfach schick. Auch ihr glänzendes Plastikregencape liebte sie. Als sie die erste Lackhose als junge Frau kaufte, meinten ihre Eltern, beim Hausarzt nachfragen zu müssen. Der Besuch bei Doktor mit ihrer übervorsorglichen Mutter war sowas von unnötig. Es war peinlich, und über Mutter war sie erbost, damit zum Arzt zu gehen. Herr Schäfer fand nichts Schlimmes dabei. Die Jugend eben, diagnostizierte er. Und Mutter war etwas beruhigt. Ein paar Jahre später hatte Karin ihre eigene Wohnung. Nun musste sie sich keine Sorgen mehr machen. Sie trug weiterhin bei Regenwetter ihre Lackmäntel und hatte sich diesen Herbst wieder einen neuen gekauft. Er war durchsichtig und das glänzende Plastik raschelte wunderschön beim Gehen. Sie mochte das glatte und glänzende Material und die Regentropfen darauf. Kurz drehte sich Karin um, ein letzter Blick auf die altbekannte Arztpraxis. Doktor Schäfer stand am Fenster und schaute ihr nach.

Karins Auto hielt am Dienstagmorgen auf dem weitläufigen Klinik-Parkplatz. Die Klinik lag am Stadtrand. Ein großes, mehrstöckiges Gebäude mit einer modernen Glasfront. Wenige Autos standen auf dem Parkplatz. Karin hatte ihr Auto direkt vor dem riesigen Schild der Klinik geparkt. Kneipp und Goodyear. Was für ein merkwürdiger Name für eine Klinik, ging es ihr durch den Kopf. Es nieselte leicht und die Temperaturen waren über Nacht gefallen. Sie hatte am Abend zuvor ihre Tasche gepackt und Sachen für ein paar Tage mitgenommen. Sie betrat den großen, überdachten Glaseingang. Am Empfang war ein Kommen und Gehen. Die Klinik war weit im Umland für ihre guten Wellness-Programme bekannt. Es war eine große Anlage mit vielen Nebengebäuden und Bettenhäusern. Sie nannte der Schwester am Empfang ihren Namen.

„Herzlich willkommen in unserer Klinik, Frau Schneider. Einen Moment, ich rufe ihre Patientenakte auf. Oh!“ Unbeholfen nestelte die Schwester einen Augenblick an ihrem Namensschild, bevor sie fortfuhr. Ihre Stimme hatte sich leicht verändert. Sie klang nervös. Ihr Namensschild hing nun etwas schief an der weiß, gestärkten Schwesternuniform. „Ich wünsche Ihnen einen guten Aufenthalt, Frau Schneider. Frau Doktor Hart wird ihre Betreuerin für die nächsten Tage sein. Sie erwartet sie schon. Sie hat ihre Räume aber nicht hier im Haupthaus. Unser Klinik-Taxi bringt sie in das Haus 3. Ein Nebengebäude. Das liegt ein paar Autominuten von hier im Stadtwald.“

Karin war etwas überrascht. Weniger über das Verhalten der Schwester. Sie hatte nicht gewusst, dass die Kurklinik noch weitere Gebäude in der Stadt unterhielt. Ihr war es nur recht. Hier im Haupthaus herrschte ein ganz schöner Betrieb. Sie hatte gehofft, für die kommenden Tage etwas Ruhe vom stressigen Alltag zu finden. Die Chancen stiegen.

Das weiße Shuttle-Taxi wartete am Haupteingang bereits und brachte sie Richtung Stadtwald. Schnell wurden die letzten Häuser im Rückspiegel kleiner und dichter Wald begann. Karin überlegte, wie wohl die nächsten Tage werden würden. Von Kuren hörte man immer, dass es feste, geregelte Programme gab. Mitmachen war Pflicht. Ob es das Richtige für sie war, würde sich zeigen. Karin hatte schon immer einen eigenen Kopf. Solche durchgeplanten Tage mit festen Behandlungen, klangen eher nicht so nach ihrer Sache. Falls es ihr nicht gefiel, würde sie abbrechen, schwor sich Karin. Schlechte Blutwerte hin oder her.

Das Auto hielt nach 20 Minuten Fahrt vor einer schönen, großen Villa. Karin kannte die Gegend nicht. Das Grundstück, ein schöner Park, lag mitten in einem abgeschiedenen Teil des Stadtwaldes. Der Regen hatte aufgehört. Trotzdem fröstelte Karin leicht auf dem Weg zum Eingang. Der Taxifahrer stellte ihre Tasche am Eingang ab und verabschiedete sich mit einem leichten Grinsen auf seinen Lippen. Karin achtete nicht weiter darauf. Sie ließ ihren Blick über den schönen angrenzenden Park schweifen. Das Taxi verschwand auf der schmalen Waldstraße und himmlische Ruhe umfing sie. Nur der Wind in den Bäumen, war noch zu hören. Die weiße Villa, mit ihren hohen Fenstern, zeichnete sich vor den dunklen Tannen wie ein Scherenschnitt ab. Karins Stiefel knirschten auf dem Kiesweg zur breiten Eingangstreppe. Alte Steinstatuen flankierten die alten Stufen. Vielleicht hatte sie es ja besser getroffen, als im Haupthaus.

Karin drückte die schwere und große Tür im viktorianischen Stil auf. Eine helle Empfangshalle empfing sie. Ihre Absätze klapperten über altes, elegantes Fliesenmuster in Schwarz und Weiß, wie man es von früher kannte. Weiße Holzpaneele und Stuck verliehen dem Raum eine ehrwürdige Eleganz. Weiter hinten, zwischen großen Steinsäulen, standen Kübel mit Palmen vor hohen Fenstern. Hinter den Fenstern erahnte man eine große Terrasse mit Garten im dunstigen Nebel des Morgens. Es sah nicht danach aus, als ob hier viele Gäste wären. Karin war im Moment die Einzige. Zwei junge Frauen standen hinter dem hohen, alten Empfangstresen aus Holz und schauten sie erwartungsvoll an.

„Herzlich willkommen in der Kneipp-Goodyear-Klinik. Wir haben Sie schon erwartet, Sie sind bestimmt Frau Karin Schneider. Ihre Hausarztpraxis hat sie angekündigt. Frau Doktor Hart wird sofort für sie da sein.“ Sie gaben Karin einen Fragebogen. „Bitte alles gewissenhaft ausfüllen.“

Karins Blick wanderte vom Fragebogen immer wieder zu den beiden Frauen. Sie war etwas irritiert. Was ihr bei den Empfangsdamen auffiel, waren ihre modischen, langärmeligen, hochgeschlossenen, weißen Blusen. Sie hätte schwören können, dass sie nicht aus Baumwolle waren. Die Blusen glänzten stark. Wenn die Frauen sich bewegten, gaben sie ein leichtes, hörbares Rascheln und Knistern von sich. Der kleine Stehkragen lag eng am Hals und der Blusenstoff spannte leicht über ihren Brüsten. Karin hatte zwar schon im Fernsehen Leute gesehen, die Gummikleidung in Musikvideos zeigten, aber nicht offiziell als Dienstkleidung im Büro. Auch erhaschte sie einen kurzen Blick auf die langen, viel zu engen Humpelröcke. So wie das Schwarz glänzte, war es auf jeden Fall Lack oder Gummi. Mit ihren hochgesteckten, dunklen Haaren und eine der beiden mit schmaler Hornbrille, sahen sie insgesamt sehr schick aus. Aber für eine Klinik doch eher ungewöhnlich.

Karin konzentriert sich wieder auf den Fragebogen. Da waren Fragen zu verschiedensten Themen. Gesundheit, Fitnessstand und Fragen zur Persönlichkeit zu beantworten. Zum Beispiel, wie man mit Anweisungen umging und welchen Charakter man hatte. Ein zweites Blatt war eine Erklärung, dass man sich für die Dauer des Aufenthalts dem Personal unterordnete. Man mit allen Anweisungen einverstanden war. Ein befremdlicher Fragebogen. Beim dritten Blatt stoppte Karin abrupt. Sie musste zweimal lesen. Zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse sollte man mit Zwangsmaßnahmen einverstanden sein. Sie zögerte mit ihrer Unterschrift. Im Taxi hatte sie sich noch vorgenommen, alles mitmachen zu wollen. Sie wollte die Tage hier bestmöglich nutzen. Aber wirklich ALLES mitmachen. Die Kur hatte noch nicht mal angefangen und nun wollte sie schon Widerspruch einlegen. Es ging um ihre Gesundheit, Doktor Schäfers Gesicht schob sich in Karins Geist. Sie schluckte ihren leichten Ärger nach unten und unterschrieb schnell.

Als Karin die ausgefüllten Unterlagen an die Sekretärin zurückgab, ging eine Nebentür auf. Eine Frau mittleren Alters kam auf sie zu. „Ah, Frau Schneider, Sie sind wohlbehalten bei uns angekommen, sehr schön. Ich bin Frau Hart, ihre Ärztin für die nächsten Tage. Doktor Schäfer hatte sie angekündigt. Lassen Sie uns in mein Büro gehen.“

Karin folgte der Ärztin. Auch sie trug augenscheinlich Gummi. Ihr langer, weißer Kittel reflektierte das Neonlicht und beim Laufen entstand ein leichtes, quietschendes Geräusch. Klatschend schlug der Mantel rhythmisch gegen ihre Beine. Die hohen Absätze ihrer Stöckelschuhe hallten auf dem Fliesenboden. Karin schaute genauer hin. Die Frau trug eine durchsichtige Gummistrumpfhose. Langsam wurde Karin klar, wieso die Klinik Kneipp und Goodyear hieß. Bei Arte hatte sie vor nicht allzu langer Zeit eine Dokumentation über die Geschichte des Automobils gesehen. Es ging um die Entwicklung des Autoreifens aus Gummi. Erfunden vom besagten Herrn Goodyear. Scheinbar lag bei dieser Klinik der Schwerpunkt mehr auf Gummi, als in gewöhnlichen Krankenhäusern.

Im Büro angekommen, gab Karin den mitgegebenen Umschlag von Doktor Schäfer weiter. Mit einem schweren, altmodischen Brieföffner öffnete Frau Hart schwungvoll. Sie studierte die Unterlagen eine Weile und nickte ab und zu zustimmend. Das Zimmer war mit dunklem, edlem Holz getäfelt. In der Mitte stand ein massiver, verzierter Schreibtisch. Karin saß davor in einem bequemen, etwas altmodisch wirkenden Stuhl.

Es klopft leise. Die Dame vom Empfang gab Bescheid, dass alle Formulare archiviert waren. „Über die Klinikdatenbank besteht jetzt Zugriff auf die Daten von Patientin Schneider, Frau Hart.“

Die Ärztin setzte sich Karin gegenüber an ihren Tisch. Der moderne Computer passte sogar nicht in die altehrwürdige Umgebung der Villa. „So Frau Schneider, da haben wir ihre Daten. Sie haben sich für ein Wellness-Programm an unserer Klinik entschieden. Es soll über drei Tage gehen. Da ihre Blutwerte verbessert werden sollen, liegt der Schwerpunkt auf Entgiftung. Also Schwitzen, ohne unsere medizinische Fachsprache auszudrücken. Wir erreichen ihre Entschlackung durch Sport, Sauna und das ständige Tragen von Schwitzkleidung aus Gummi.“

Karin musste schlucken. So hatte sie sich ihre Tage hier nicht vorgestellt. Die Frau fuhr fort. „Weitere Möglichkeiten sind geänderte Nahrungsaufnahme und Entspannungsmöglichkeiten. Ich habe ein leichtes Programm für die nächsten Tage ausgearbeitet. Wenn Sie sich hier gut anstrengen und mitarbeiten, sehe ich bei Ihnen keine Probleme. Folgen Sie den Anweisungen des Personals, dann klappt hier auch alles. Wenn ihre Blutwerte nicht nach Wunsch ansprechen, werde ich ihr Programm noch einmal anpassen. Das werden wir in der nächsten Zeit sehen.“

Karins Mund wurde trocken. Frau Hart hatte eine sehr bestimmende Art. Ihr Kittel raschelte wieder laut beim Aufstehen. „Wir sind eine kleine Klinik mit wenig Patienten zurzeit. Sie bekommen ein Einzelzimmer im oberen Stock. Über das gesamte Gebäude sind verschiedene Behandlungsräume verteilt. Eine Schwester wird für sie immer da sein. So, und nun werde ich Ihnen Ihr Zimmer für die nächsten Tage bei uns zeigen und die Schwester wird Sie einkleiden.“

Karin schluckte ein zweites Mal. Worauf hatte sie sich hier eingelassen? Dass Frauen im medizinischen Bereich Gummikleidung tragen, war merkwürdig, mehr aber auch nicht. Aber es selbst tragen zu müssen. Und dann noch über drei Tage. Karin musste sich einen neuerlichen Ruck geben. Falls es ihr ja zu viel werden würde, könnte sie ja immer noch abbrechen und die restliche Woche zu Hause verbringen. Was hatte sie schon zu verlieren?

Frau Hart ging vor und führte Karin den langen Gang entlang zum Fahrstuhl. Ein altes, verschnörkeltes Eisengitter war die Tür zum scheinbar ebenso alten Fahrstuhl. Nach einem kurzen Moment kam der Fahrstuhl von oben herunter. Leise quietschend schloss sich die Fahrstuhltür wieder hinter Karin und der Ärztin. Im kleinen Aufzug stieg Karin der süßliche Geruch des Gummikittels in die Nase. Sie hatte den Geruch schon vorher wahrgenommen. Aber nicht so intensiv, wie jetzt. Der weiße Gummi reflektierte das Deckenlicht der kleinen Kabine und knisterte leicht bei jeder Bewegung. Der Fahrstuhl ruckte spürbar und die Fahrstuhltür öffnete sich zum zweiten Stock.

Ärztin Hart führte Karin einen weiteren, langen Gang entlang, von dem viele Zimmertüren abgingen. Schwerer, alter Teppich dämpfte die Schritte. Es sah eher nach einem altmodischen Hotel aus, als nach einer Klinik. Blumengestecke und getäfelte Wände zeugten von einer geschmackvollen Einrichtung von früher. Einige Türen standen offen und gaben den Blick auf gemütliche, kleine Räume frei. In einem Zimmer sah Karin ein Zimmermädchen auf dem Boden sauber machen. Überrascht blieb sie stehen. Die junge Frau hockte auf den Knien am Eingang mit dem Rücken zu ihr. Nun hatte Karin Gewissheit. In der Klinik war der Schwerpunkt wohl tatsächlich eher Gummi. Das arme Ding steckte von Kopf bis Fuß in diesem glänzenden Material. Sie trug ein schwarzes Dienstmädchenkleid mit kleinen, weiß abgesetzten Puffärmelchen und einen kurzen, rüschigen Rock. Das Kleid war hochgeschlossen und ihr Dekolleté mit einer weißen Rüschenlinie abgesetzt. Schwarze, lange Gummistrümpfe und Handschuhe komplettierten die Uniform. Eine schwarze Gummimaske, mit transparentem Gesichtsteil, ließ nur Augen und Mund frei. Man sah ihr hübsches, hochrot angestrengtes Gesicht. Als sie Karin bemerkte, strich sie ihre gerüschte, weiße Gummischürze glatt und zupfte ihr verrutschtes Rüschenhäubchen zurecht. Karin starrte überrascht auf ihr fremdartiges Aussehen.

Frau Hart hatte sich umgedreht und stand nun wieder neben Karin. „Schwitzt man denn nicht sehr in solch einer Kleidung, Frau Hart.“

Die Ärztin hakte sich bei Karin ein und zog sie mit Nachdruck weiter. „Zuerst achten wir bei unserem Personal auf saubere und sterile Kleidung. Erst dann kommen Wohlbefinden und Komfort. Und Gummi ist eben schnell zu reinigen. Da gewöhnt man sich dran."

Als Karin am Schwesternzimmer der Etage vorbeikam, wurden ihre Augen noch größer. Man hörte lautes Rascheln und der schwere Geruch von Gummi lag in der Luft. Drei Schwestern standen schnell auf, als sie die Ärztin im Türrahmen erblickten. Alle trugen knielange Schwesternkittel aus weißem Gummi mit kleinem Stehkragen. Das grelle Zimmerlicht spiegelte sich in den scheinbar nackten Beinen. Jedoch verriet das feucht-blasige Aussehen das Material. Sie trugen, wie die Ärztin, transparente Gummistrümpfe. Weiße Schwesternhauben zierten ihre Hochsteckfrisuren. Im Gegensatz zur Ärztin trugen sie hohe, hochgeschlossene Stiefel mit Absätzen. Diese waren durchscheinend und hatten eine lange, weiße Schnürung auf der Vorderseite. Schemenhaft sah man ihre nackten Füße in den milchig trüb angelaufenen Stiefeln. Karin erahnte so langsam den Unterschied zwischen Funktionalität und Komfort von Gummi. Eine der Schwestern schloss sich der immer noch staunenden Karin und der Ärztin an.

Am Ende des Flurs wartete eine weitere Schwester auf sie. Frau Hart ließ Karins Arm los. „Da vorne wartet Schwesternschülerin Claudia auf uns.“ Sie hielten vor der Schülerin an. „Frau Schneider, das wird für die nächsten Tage ihre Helferin in allen Dingen sein. Claudia bringt sie zu ihren Behandlungen und hilft beim Anziehen.

Karin kam aus dem Staunen nicht heraus. Sie starrte die Schwesterschülerin mit großen Augen an. „Hallo, Schwester Claudia“, kam stockend über Karins Lippen. Nur langsam ließ sie die glatte, schwarz gummierte Hand Claudias los. Im Gegensatz zu den Schwestern trug sie eine komplett schwarze, geschlossene Gummimaske. Augen- und Mundöffnungen waren sehr klein. Die großen Augen und die vollen, roten Lippen, die sich durch die Mundöffnung drückten, ließen ein hübsches Gesicht vermuten. Sie hatte eine große, weiße Zofenhaube auf dem Kopf und trug im Gegensatz zu den Schwestern einen voluminösen, schwarz glänzenden Faltenrock. Darunter konnte man mehrere weiße Gummiunterröcke blitzen sehen. Der Rückenreißverschluss des schwarzen Kleides ging bis zum hohen, weißen Rüschenkragen hoch. Die weiten, langen Puffärmel endeten bei den Armgelenken. Schwarze, oberarmlange Gummihandschuhe schlossen sich an.

„Hallo, ich bin Schwesternschülerin Claudia," hörte man sie dumpf unter ihrer engen Maske.

Ärztin Hart stellte sich vor Claudia. „Du musst dir angewöhnen, deutlicher zu sprechen, Claudia. Mit den neuen, dickeren Gummimasken fällt das Reden etwas schwerer. Sonst verstehen die Patienten dich nicht." Claudia nickte.

Frau Harts strenge Art, schien nicht nur die Patienten zu betreffen. Karin schob sich an der Schwesterschülerin vorbei und betrat das geräumige Zimmer. Ihre Tasche stand schon auf dem Bett. Helle Blumentapete und große Fenster mit Blick in den Park machten das Zimmer zu einem freundlichen Raum. Die Decke war mit aufwendigem Stuck verziert. Ein großes, schmiedeeisernes Bett dominierte das Zimmer. Einzig Ungewöhnliches war die schwarz, glänzende Tagesdecke auf dem großen Bett. Auf der gegenüberliegenden Seite stand eine große und holzverzierte Schrankwand in dunklen Farben.

Frau Hart öffnete einen der Schränke. „Ihre mitgebrachten Sachen, Frau Schneider, die brauchen Sie hier nicht. In den Schränken finden sie die Wäsche der Klinik. Ihre Kleidergröße ist Standard und viele Sachen sind weit geschnitten, also kein Problem. Also bis dann. Ab hier hilft Ihnen Claudia und die Schwestern übernehmen die Behandlungen." Die Ärztin und ihre Gummischwester verließen raschelnd das Zimmer.

Nur Claudia blieb stehen und verlangte Karins Straßenkleidung. „Bitte Frau Schneider, alles ausziehen, Anweisung Frau Doktor Hart“, ertönte dumpf ihre zaghafte Stimme.

Für Karin war es ungewohnt, sich vor einer fremden Frau auszuziehen. Sie setzte sich auf die kalte Gummidecke des Bettes. Ihre Baumwollkleidung wurde in den Schrank gelegt und Claudia schloss das stabil wirkende Fach ab. Der Schlüssel wanderte in ihre weiße Gummischürze. Karin verzog ihren Mund. So schnell würde, sie nicht wieder an ihre Sachen kommen. Claudia kramte in einem anderen Schrank. Verschämt bedeckte Karin ihre Blöße und Brust. Das Gummilaken unter ihrem Hintern war kühl. Sie konnte nun einen ersten Blick auf ihre neue Wäsche werfen. Das sollte sie die nächsten Tage tragen müssen. Sie fröstelte etwas. Im offenen Schrank sah sie Unterwäsche, Kleider, Anzüge, Schläuche. Alles aus Gummi. Ein schwerer, süßer Duft strömte aus dem Schrank. Karin bekam ein wenig Angst vor den fremdartigen Sachen. Sie machte sich Mut. Die Ärztin sprach ja nur von einem leichten Programm, also keine Panik. Claudia legte verschiedene Sachen heraus. Alle Teile waren transparent und aus dünnem Gummi. Der Slip und der BH waren etwas kalt, auch die langen Handschuhe und Strümpfe waren kühl beim Anziehen. Das glatte Material war ungewohnt, aber nicht unangenehm.

Karin schaut zur Schwester hoch. „Du, Claudia, es ist aber schon ungewohnt, solche Sachen anziehen zu müssen." Dabei strichen ihre Hände über die fast durchsichtigen Gummistrümpfe an ihren Beinen. Claudia griff weitere Sachen aus dem Schrank. „Ist alles für ihr Kurprogramm, der luftdichte Gummi hilft Ihnen dabei. Der Körper erwärmte sich mehr und schwitzte leichter. Zusätzlich ist in vielen Räumen die Klimaanlage höher als normal eingestellt. Immer auf 26 Grad. So haben die Patienten rund um die Uhr ihr Wellness-Programm.“

Claudia reichte Karin eine transparente, weite Pumphose mit Füßlingen. Zum Schluss gab sie ihr noch ein weites, langärmliges Oberteil mit engem Arm- und Halsabschluss. Es war locker geschnitten und am Bund raffte die Hose das Gummisweatshirt zusammen. Karin war froh, keine Maske tragen zu müssen. Zum Glück konnte man nach der zweiten durchsichtigen Gummischicht, ihre Brüste und Scham nur noch schemenhaft erkennen. Trotzdem hatte sie Schwierigkeiten, sich in dieser ungewohnt, schamlos durchsichtigen Kleidung zu zeigen. In den Gummisachen kam sie sich merkwürdig nackt vor.

Instinktiv schlang Karin ihre Arme über ihre halbnackten Brüste. „Und warum müssen die Sachen alle durchsichtig sein? Und sag bitte Karin zu mir. Sei bitte nicht so förmlich, Claudia."

Claudia nickte und lächelte. „Das ist auch für das Entschlackungsprogramm hier, Karin. Damit die Schwestern bei den Patienten den Flüssigkeitsverlust besser sehen können. Noch die Pumps anziehen, wir müssen los. Deine erste Behandlung wartet.“

Auf dem Weg zurück zum Fahrstuhl, merkte Karin schon, wie sie in der weiten, luftdichten Kleidung leicht zu schwitzen begann. Langsam begann der Gummi auf ihrer Brust zu kleben. Die Räume waren wirklich sehr warm hier. Toll, dachte sie, wo sie Schwitzen eigentlich nicht mochte. Und das war erst ihr erster Tag hier. Auch die hochhackigen, gelben Schuhe machten Karin beim Laufen Schwierigkeiten. Normalerweise hatte sie meist Turnschuhe an. Sie konnte nur bewundernd auf den gummierten Rücken der Schwesternschülerin vor ihr schauen. Claudia trug ultrahohe, schwarze Stiefel und lief normal. In der Klinik dauerhaft zu arbeiten, war bestimmt anstrengend, dachte Karin bei sich.

Claudia drückte am Fahrstuhl für das Erdgeschoss. „Ich bringe dich jetzt zur Turnhalle. Dort wirst du leichten Sport machen. Ich werde dich dann nach dem Mittagessen wieder abholen.“ Sie hielten im Erdgeschoss vor einer großen Doppeltür. „Wünsche dir viel Spaß.“ Die Schülerin verabschiedete sich und die Turnhallentür fiel schmatzend hinter Karin ins Schloss.

Unschlüssig schaute sie sich in der großen Halle um, leise knarrte das alte Holzparkett unter ihren Pumps. Am anderen Ende machte eine kleine Gruppe von Frauen Sport. Eine Schwester machte Übungen vor, sie winkte Karin heran. Die Frau trug ein kurzes hellblaues Gummioberteil und dazu weiße Hotpants. Ihre weiße Schwesternuniform lag in der Ecke.

„Ah, Frau Schneider, wir haben schon angefangen, sicher hatten Sie noch Wichtiges zu erledigen. Das nächste Mal bitte pünktlich." Die schmalen Lippen der Schwester unterstrichen Karins Ermahnung noch zusätzlich. „Schuhe ausziehen und dann los."

Karin war froh, die hohen Pumps loszuwerden. Sie schaute ihre Sportkameradinnen an. Die Frauen begrüßten sie kurz und stellten sich vor. Karin zupfte etwas unsicher an ihrer Gummihose. Noch immer fühlte sie sich nicht recht wohl in dieser ungewohnten, durchsichtigen Kleidung. Die vier Frauen mühten sich redlich ab, den Übungen zu folgen. Drei waren fraulich gebaut. Eine war etwas kräftiger. Sie trug als Einzige eine Maske. Unter dem durchsichtigen Maskengummi erahnte man aber ein sehr schönes Gesicht. Sie hieß Lara. Karin musterte sie länger. Im Gegensatz zu den drei anderen Frauen, die in denselben leichten Saunakombinationen steckten wie Karin, schwitzte sie in einem weit geschnittenen Ganzanzug aus dickem, transparentem Gummi, der sie komplett einschloss. Karins Blick ging wieder zur Schwester. Schon nach den ersten Übungen wurde ihr warm. Auch schien die Luft in der Halle feuchter und wärmer zu sein, als in ihrem Zimmer.

„Hallo Frau Schneider! Die Arme höher und nicht immer zu Lara schauen. Du auch, Lara. Streng dich an," ermahnte sie die Schwester. Karin schaute wieder vor. Lara schwitzte sehr. Ihr Anzug war aus einem Teil und raschelte laut bei jeder ihrer Bewegungen. Der Stoff schien sehr dick zu sein. Schemenhaft konnte man darunter die nackten, weiblichen Formen Laras erkennen. Durch den dicken Gummi hatte der Anzug, wie Karin später in ihrem Zimmer feststellte, ein ganz schönes Gewicht. Er hatte angearbeitete Füßlinge, Fäustlinge und einen Gürtel um die Taille.

„Kurze Trinkpause“, rief die Schwester vorne.

Karin war dankbar für die kurze Pause zum Erholen. Gierig trank sie aus der Flasche, die die Schwester reichte. Lara dagegen hatte Schwierigkeiten beim Trinken. Der Strohhalm der Trinkflasche entglitt ihr immer wieder. Die engen Fäustlinge ließen sie die Flasche nur schwer halten. Auch bekam sie den Strohhalm mit ihrem Mund nicht zu fassen. Ihre angearbeitete Kopfhaube aus dickem Gummi verhinderte es. Sie war der Kopfform nachempfunden, aber etwas größer gearbeitet. Die kleinen Klarsichtfenster vor den Augen waren schon beschlagen. Wassertropfen hatten sich im Maskengummi gesammelt und liefen in einem kleinen Rinnsal zum Kinn. Sie atmete schwer. Die kleine Mundöffnung ließ nur wenig Luft in ihr Schwitzgefängnis.

Die Frau tat Karin leid. „Warte, ich helfe dir.“ Karin nahm ihre Flasche und schob den Strohhalm in Laras Mund. Gierig trank sie, ihre Augen hinter den beschlagenen Maskengläsern zeigten Dankbarkeit. Karin berührte den dicken Gummi des Anzugs. „Ich bin Karin.“

Wassertropfen sammelten sich an Laras feuchten Lippen. „Danke.“

„Pause beendet“, schallte die laute Stimme der Schwester durch die Sporthalle. Karin zog erschrocken ihre Hand zurück.

Sie machte knapp zwei Stunden Sportgymnastik mit kurzen Pausen. Schon nach kurzer Zeit spürte Karin das Wasser in ihren Füßlingen. Der durchsichtige Gummi klebte auf der Haut. Auch aus den Ärmeln tropfte es. Das mitgebrachte Handtuch war vom Abwischen klatschnass. Auch an den anderen Frauen klebten ihre Haare in nassen Strähnen an den hochroten Köpfen. Nach der halben Zeit durften sie ihre Hosen im angrenzenden Bad säubern und sich etwas frisch machen. Die glucksenden Füßlinge machten Sport fast unmöglich. Karin genoss den kurzen Moment der Erfrischung, sich kaltes Wasser über die Arme laufen zu lassen. Sie wunderte sich, wieso Lara sich nicht erfrischen durfte. Ihr stand der Schweiß auch im Anzug. In den Füßlingen und Fäustlingen sah man ihr Schwitzwasser schwappen. Sie sah sehr erschöpft aus. Doch sie durfte in ihrem nassen Anzug nur trinken und musste in der Nähe der Schwester stehenbleiben.

Karin unterbrach ihre Übung, Lara tat ihr richtig leid. „Schwester, darf Lara sich mal erfrischen? Ich glaube, ihr geht es nicht so gut."

Die Schwester machte ihr Vorturnen weiter. „Und zwei, und drei. Die Lara hat ein paar Strafpunkte gesammelt. Sie wusste das. Wir mussten ihr Abnehm-Programm verschärfen. Und sechs. Komm Lara anstrengen. Und Frau Schneider, ich empfehle Ihnen, sich auch mehr Mühe zu geben. Bin nicht so zufrieden mit ihnen bis jetzt. Und neun.“

Karin schluckte krampfhaft. Es gab hier Strafpunkte. Welch merkwürdige Art der Therapie. Die letzten zwanzig Minuten hatte sie kaum die Übungen mitgemacht und mehr Pausen als die anderen eingelegt. Sie war müde und völlig ausgelaugt. Auch mochte sie, die am ganzen Körper klebenden Sportsachen überhaupt nicht. Am liebsten hätte sie sich alles ausgezogen. Nackt war sie schon jetzt, unter dem nassen Gummi. Der einzige Trost für Karin waren die anderen Patientinnen. Sie litten genauso.

„Und Schluss“, verkündete die Schwester. Karin ließ sich neben Lara auf den Boden fallen. Sie war fix und fertig. „Alle schön mitgemacht. Danke schön an die Sportgruppe hier“, rief die Schwester. „Lara und Karin, mit euch Beiden war ich nicht zufrieden. Wir gehen jetzt zum Mittagessen, die anderen haben danach Freizeit.“ Die Schwester stand jetzt über Karin. Ihre Oberschenkel glänzten nass und kleine Wasserrinnsale liefen von ihrer kurzen Hose die Waden entlang. „Lara und Karin! Ihr meldet euch bitte nach dem Essen in der Sauna. Das ist hier bei der Sporthalle, den Gang hinter.“

Karin sackte am Boden noch mehr in sich zusammen. Na toll, dachte sie, wo sie sich so angestrengt hatte. Sie schaute hinüber zu Lara. Ihr schwerer Gummianzug quietschte. Sie wollte doch nur helfen. Lag es an der leicht renitenten Lara und ihren Strafpunkten, dass sie nun mit drinhing? Na prima, schoss es durch Karins Kopf, jetzt musste sie auch noch in die Gummisauna. Karins Mitleid war jetzt deutlich schwächer geworden für die junge Frau im schweren Gummianzug.

Die Schwester zog sich ihre transparente Gummistrumpfhose wieder über und knöpfte ihr weißes Gummikleid. Gemeinsam führte sie die Gruppe zum Mittagessen. Am liebsten wäre Karin sofort auf ihr Zimmer, um die nassen Gummisachen loszuwerden. Doch keiner schien Anstalten zu machen, sich umzuziehen. Die Sportgruppe ging zum Essen. Niemanden schienen die verschwitzten Gummisachen zu stören. Nur Lara, die Frau im schweren Ganzanzug, war verschwunden. Nach dem gemeinsamen Essen ging Karin zurück zur Turnhalle. Weiter hinten fand sie an einer der Türen das Schild zur Sauna. Sie drückte die schwere Glastür auf.

Helles Neonlicht spiegelte sich in weißen Kacheln. Schon im Vorraum spürte man die Hitze der Sauna. Zwei Gummischwestern standen an der Ausgabe. Hinter ihnen stapelten sich in Regalen, gelblich, transparente Gummikleidung. Eine große Glasfront teilte den Raum. Dahinter konnte man im dunstigen Nebel, die geflieste Sauna sehen. Karin schien nicht die einzige Probandin zu sein.

„Sie sind bestimmt Frau Schneider“, begrüßte sie eine der Schwestern. „Miriam, unsere Sporttherapeutin, hat sie für eine halbe Stunde Nachschwitzen angemeldet. Hier bitte, Sportsachen ausziehen und das hier anziehen.“ Gegen Karins Brust klatschte ein weiteres, schweres Paket Gummi. Die Saunakombination war, wie alles aus dem hygienischen Bereich, natürlich in transparentem Gummi. Karin griff sich die Hose. Sie war ähnlich geschnitten, wie ihre Sportsachen. Der fast glasklare, gelbliche Gummi raschelte in ihren Händen. Etwas scheu, streifte sie ihre verschwitzten Sachen ab und legte sie in den Korb. Schnell stieg sie in die lockere Hose. Sie betrachtete ihre Zehen, die wieder in angeklebten Füßlingen steckten. Sie griff sich das Oberteil, das aus demselben dünnen, transparenten Gummi war. Das Oberteil war locker und weit geschnitten. Die engen Armbündchen rafften den voluminösen Gummi an den Handgelenken zusammen und gingen in schmale, angearbeitete Handschuhe über. Mehr Sorge jedoch bereitet Karin die angeklebte Maske am Oberteil. Vorsichtig zwängte sie ihren Kopf durch den engen Halsausschnitt in die Kopfhaube. Die Augen- und Mundöffnung der Maske schob sie nur mit Mühe an die passenden Stellen. Karin mochte die Maske überhaupt nicht. Sie hatte so etwas noch nie getragen. Sie empfand die Haube als sehr einengend. Fast unsichtbar klebte der dünne Gummi über ihrem Gesicht und verwandelte den Kopf in eine glänzende Kugel. Sie stopfte den faltenreichen Gummi des Oberteils in den knallengen Bund der Hose. Nun sah sie ein wenig, wie eine bizarre Haremsdame aus. Jedoch von Kopf bis Fuß versiegelt in glänzendem Gummi. Karin war irritiert über sich. Der lockere Gummi umspielte ihre Brüste und um ihre Hüften schimmerten viele kleine Falten des gerafften Gummistoffes. Leise raschelte der Gummi bei jeder Bewegung. Der fast glasklare Stoff verbarg nichts. Sie schlüpfte in die bereitgestellten, hochhackigen Gummisandalen und schloss die durchsichtigen Riemchen. Sie war fertig angezogen. Von Lara war immer noch nichts zu sehen. Karin schaute auf ihre gummierten Hände und strich über ihr Gesicht. Sie steckte von Kopf bis Fuß in Gummi. Was für eine schräge Vorstellung. Ihre Überraschung schlug jedoch schnell wieder in aufsteigenden Ärger um. Diese Frau Lara trug eine gewaltige Mitschuld für das hier und erschien dann selber nicht einmal zur gemeinsamen Strafe. Karin ärgerte sich doppelt über diese Frau.

Der feste Griff der Schwester weckte Karin aus ihren Gedanken. Sie schob sie zu einer kaum sichtbaren Glastür an der Seite der breiten Glasfront. „So, Frau Schneider, alles schön in Gummi verpackt. Dann bis in einer halben Stunde.“

Helles Neonlicht flammte in der Sauna auf, als die Tür aufging. Die schwülheiße Luft verschlug Karin kurz den Atem. Das war schon ganz schön warm hier. Im dunstigen Licht sah sie eine Frau auf den oberen Bänken sitzen. Sie hatte den gleichen Anzug an, wie sie. Karin setzte sich auf die unterste Stufe. Dort war es nicht ganz so heiß. Mit dem Schließen der Saunatür wechselte das helle Neonlicht in eine gedämpfte, angenehme Beleuchtung. Durch die leicht beschlagene Glasfront sah Karin, wie die beiden Schwestern sich draußen an einen Schreibtisch setzten und angeregt unterhielten. Ihr Blick ging auf den runden Knauf der Glastür. Sie war eingesperrt. Die Tür hatte nur außen eine Klinke und würde sich erst nach einer halben Stunde öffnen. Mittlerweile überraschte Karin es nicht mehr wirklich hier. Sie setzte sich auf eines der Podeste und zog ihre Beine an den Körper. Niemand sprach ein Wort. Die Zeit kroch dahin.

Langsam wurde Karin wieder warm. Sie schwang ihre Beine auf die Bank und lehnte sich an die Fliesenwand. Mit angezogenen Beinen und die Hände zwischen die Schenkel geklemmt, beobachtete sie verstohlen ihre Begleiterin. Im Gegensatz zu Karins verkrampfter Haltung, schien sie es zu genießen. Ungeniert räkelte sie sich auf der obersten Stufe, hingestreckt. Der nasse Gummi klebte auf ihrer Haut und modellierte die kleinen Brüste. Unter der Maske sah man ein hübsches, verschwitztes Gesicht mit vollen Lippen. Die blonden Haare klebten nass unter der Haube. Vom hochgesteckten Haar hatten sich einzelne Strähnen gelöst. Kleine Löckchen kringelten sich nass und plattgedrückt am gummierten Nacken. Die Frau hatte ihre Augen geschlossen. Sie atmete durch den halb geöffneten Mund und mit jedem Atemzug hoben und senkten sich ihre Brüste. Wassertropfen reflektierten an der Innenseite, der durchsichtigen Gummihose. Die schwache Saunabeleuchtung hinter der Frau, zeichnete ihre Silhouette, wie einen Scherenschnitt nach.

Auch Karin war es heißer geworden. Sie spürte, wie ihr Schweiß in kleinen Rinnsalen am Körper herunterlief. Ihr Gesicht glühte und zwischen den Gummifalten klebte der Gummi nass auf ihrem Körper. Die Frau erhob sich langsam. In der stillen, dampfgeschwängerten Sauna hörte man deutlich, wie sich in ihrem Gummianzug ein Schwall Wasser seinen Weg nach unten suchte. Sie streckte ihre Arme in die Höhe, um das angesammelte Schwitzwasser aus ihren Handschuhen zu schütteln. Karin betrachtete einen Augenblick ihren sich windenden und tanzenden Körper. Mit ihren ausladenden Hüften, hatte die Frau eine einer Sanduhr gleichende Figur. Karin merkte, wie auch ihr der Schweiß in Strömen floss. Ihr war jetzt extrem heiß. Ihre Leidensgefährtin kämpfte ebenso mit der Hitze. Selbstvergessen zog sie an ihrem Hosenbund, um Luft in ihren Anzug zu fächeln. Sie schien Karins Anwesenheit, nicht zu merken. Laut schnalzte der Gummizug wieder zurück und verschloss ihr nasses und heißes Gummigefängnis. Unruhiger werdend, rutschte die Frau auf der gekachelten Saunabank. Karin konnte nicht wegsehen. Sie kam sich wie eine Voyeurin vor. Dieses unbestimmte Gefühl hatte sie seit dem Betreten der Klinik. Doch auch immer verdrängt. Nun machte sich das erregende, ziehende Gefühl immer mehr in ihrem Schoß breit. Auf bizarre Art, genoss sie den Anblick der schwitzenden Frau. Angezogen und nackt zugleich, räkelte sich der Frauenkörper. Die Augen noch immer geschlossen, versuchte die Unbekannte, den nass klebenden Gummi von ihren Brüsten zu lösen. Dabei berührte sie immer wieder ihre kleinen, abstehenden Brustwarzen. Sie gab das hoffnungslose Unterfangen auf. Langsam begann sie, ihren Busen zu reiben. Auch Karins Hände begannen ein merkwürdiges Eigenleben. Die immer noch zwischen ihren Beinen geklemmten Hände, wanderten tiefer in den Schritt und begannen gleichfalls ein kreisendes, massierendes Spiel. Zischend drang wieder ein neuer Schwall heißen Dampfes in den Raum. Das Geräusch vermischte sich mit leisem, kaum hörbarem Stöhnen. Schweiß rann Karin fühlbar über das Gesicht. Salzige Tropfen sammelten sich auf ihrer Oberlippe. Karin hatte das Gefühl, die enge Gummihaube hinderte sie am Atmen. Stoßweise sog sie die Luft über ihren geöffneten, feuchten Mund. Karin wagte kaum zu blinzeln, sie genoss die Rolle der stillen Beobachterin.

Langsam wurde aus dem Reiben der Frau ein rhythmisches Kneten ihrer Brüste. Karin beobachtete, wie nun auch die zweite Hand der Frau das erotische Spiel unterstützte. Sie bewegte sich zwischen die leicht gespreizten Schenkel. Das Geräusch von raschelnden Gummifalten verstärkte sich. Langsam und unmerklich spannte sich der Körper der Frau, wie eine Feder und ihr Becken hob sich.

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  RE: Intensivstation Datum:30.05.26 11:43 IP: gespeichert Moderator melden


Karins Augen konnten sich nicht abwenden. Das Schauspiel erregte sie sehr. Auch Karins Beine klappten leicht auseinander. Wassertropfen kitzelten wieder ihre Oberlippe. Immer noch staunend, was sich vor ihren Augen zeigte, rieb sie langsam mit ihrer behandschuhten Hand über Mund und Lippen. Salz vermischte sich mit intensivem Gummigeschmack. Die Zeit blieb stehen. Lichtreflexe auf glänzendem Gummi, sich windende Frauenkörper, Dampfschwaden. Karin erschrak über ihre eigenen, neuen Gefühle. Was war nur los mit ihr? Auf diese Weise hatte sie Gummi bisher nie wahrgenommen. Karins Hand lag im Schritt ihrer gespreizten Beine. Sie saugte an zwei ihrer gummierten Finger und stand kurz vor einem Höhepunkt. Ihr Körper glühte.

Plötzlich flammte wieder helles Licht in der Sauna auf und die Glastür flog schwungvoll auf. Karin schreckte hoch wie ertappt. Ein kalter Schwall Luft streifte ihr erhitztes Gesicht. Die Ärztin Hart stand draußen. Auch die Schwestern waren von ihrem Schreibtisch aufgesprungen. Draußen entstand Tumult. Zwei weitere Helferinnen brachten eine zappelnde Frau herein. Karin musste zweimal hinschauen. Die Patientin steckte in einem Ballonanzug aus gelblich durchsichtigem Gummi. In dem prall aufgepumpten Gummianzug konnte man schemenhaft, die gefangene Frauengestalt im Inneren erkennen. Doch viel erschreckender war, anstelle ihres Kopfes sah man eine große, glänzende Gummikugel. Die Ballonmaske war aus dem gleichen transparenten Gummi, wie ihr Anzug. Zwei Schichten Gummi, mit praller Luft dazwischen. Mehr geschoben und gezerrt, setzten die Schwestern das protestierende Gummibündel auf ein Podest. Schon auf den ersten Blick sah Karin, dass die Frau wirklich streng verpackt war. Frau Hart versperrte die Sicht auf den Neuankömmling.

Die Ärztin drehte sich zu Karin. „Sie müssen noch eine Viertelstunde, Frau Schneider. Dann sind sie hier fertig. Und Sie, Madam Lara.“ Damit drehte sie sich wieder zu der bedauernswerten Frau. „Sie vergessen ab jetzt sicher keine Behandlungstermine mehr bei mir. Dafür sorgen wir jetzt rund um die Uhr.“

Erneut kam Bewegung in das pralle Gummiwesen. Dumpf hörte man die flehende Stimme Laras. „So hören Sie doch, das ist sicher ein Missverständnis. Ich hatte nur eine Kleinigkeit Süßes aus meinem Zimmer geholt. Ich war auf dem Weg hierher. Wirklich!“

„Missverständnis! Aber sicher, kann das hier passieren“, fiel die Ärztin ihr ins Wort. „Sie haben uns aber auch ihre Einwilligung bei der Aufnahme gegeben. Zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse sind Sie mit Zwangsmaßnahmen einverstanden. Und wir wollen ihnen doch nur helfen, Fräulein Lara. Glauben Sie mir, ich mache doch solche strengen Behandlungen auch nicht gern.“ Dabei klopfte sie mehrmals fest auf den Ballonkopf der Frau. Dabei lachte Frau Hart diabolisch. „Wir wollen doch nur ihr Bestes, mein Gummi-Mäuschen. Sie werden sehen. Eine Woche Intensivstation hier, und sie erkennen sich nicht wieder.“

Aus dem Gummiballon kam ein resignierendes Stöhnen. Damit verließen die strengen Gummi-Aufseherinnen die Dampfsauna. Dicht folgte ihnen die schuldbewusst schauende, masturbierende Patientin mit gesenktem Kopf. Karin legte ruckartig ihre Hände, wie ein ertapptes Kind, weit weg von sich. Auch sie hatte diese Erklärung bei der Aufnahme unterschrieben, schoss es durch ihren Kopf. In was war sie hier hineingerutscht? Die Tür fiel ins Schloss und das Licht dimmte wieder herunter.

Karins Augen weiteten sich erschreckt. Sie konnte endlich einen Blick auf die streng gummierte Lara werfen. Sie wand sich hilflos, gefesselt in langen Metallstangen. Wenn sie sich bewegte, machte ihr Ballonanzug quietschende Geräusche. Die gelben, hohen Pumps rutschten, nach Halt suchend, über die weißen Fußbodenkacheln. Bei jeder Bewegung klirrten die Spreizstangen, mit denen das arme Gummiding zusätzlich fixiert war. Eine Stange an ihren Knöcheln spreizte die Beine weit auseinander. Eine zweite Stange mit Metall-Manschetten an ihren Handgelenken, hielt die Arme vom Körper. Die Armspreizstange war an ihrem Halskorsett gesichert und zwang ihre angewinkelten Arme nach oben. Prall, zu kleinen, glänzenden Kugeln aufgepumpte Fäustlinge machten ihre Hände nutzlos. Aus dem gespreizten Schritt baumelten an kurzen Schläuchen zwei kleine schwarze Blasebälge. Karin sog überrascht Luft ein, sie konnte es nicht fassen. Sicherlich gehörten sie zu Gummidildos, die im Körper von Lara stecken mussten. Sie waren wohl ebenso hart aufgepumpt, wie der Anzug selbst. Karin war hin- und hergerissen. Der Anblick erschreckte sie. Wo war sie hier gelandet? Ihr anfänglicher Ärger über Lara wandelte sich wieder in Mitleid und Bedauern. So hilflos verpackt und gestopft, wie sie vor ihr lag.

Laras Kopf steckte in einer augenlosen, aufblasbaren Maske. Aus der Mitte der Kugel ragte eine kleine Röhre zum Atmen. Das dicke, transparente Halskorsett hielt ihren Ballonkopf streng nach oben gestreckt. Durch den Gummi der Maske, sah man schemenhaft, den darin eingeschweißten Kopf. Schnaufend ging ihr Atem durch den Tubus, der in einem kleinen Gummiatembeutel endete. Mit hörbarem Rascheln entfaltete sich der Atembeutel, um sich beim Einatmen wieder fest zusammenzuziehen. Fasziniert befühlte Karin den Atemsack. Krampfhaft rang Lara nach Luft. Mit ihren aufgepumpten Gummifäustlingen versuchte sie, den sie behindernden Beutel abzustreifen. Die Haltestange blieb dabei immer laut schnalzend an ihren unnatürlich aufgeblasenen Torpedobrüsten hängen. Karin starrte auf das unförmig bizarre Gummiwesen, halb Frau, halb Gummimonster. Der durchsichtige Gummi gewährte den Blick, auf den sich windenden Frauenkörper im Inneren des Ballons. Unter den übergroßen, durchsichtigen Gummibrüsten konnte man ihren fest an den Körper gepressten Busen erkennen. Schmatzend zog sich der Atembeutel wieder zusammen.

Lara richtete sich stöhnend auf. Das kleine Reduzierventil am Beutelausgang ließ nur wenig frische Luft zum Atmen. Karin tat das, nach Luft ringende Gummiding, jetzt doch mehr leid. Sie rutschte näher an ihre Leidensgenossin. Erneut bewegte sich das klirrende Gummiwesen.

Lara spürte Karins Nähe. Dumpf und kaum verständlich, hörte man unter der dicken Gummimaske: „Ist da wer, hallo? Bist du das, Karin?“ Der Gummibeutel saugte sich wieder fest zusammen.

„Keine Angst, ich mache es dir etwas leichter“, sagte Karin. Ihre Hand strich über die pralle Ballonhaube. Karin bemerkte, dass der Anzug sehr straff aufgepumpt war. Der Gummi gab kaum nach. Armes Ding, dachte sie. Sicher musste es eine Qual sein, in dieser strengen Gummiverpackung zu stecken. Aber gleichzeitig war sie von diesem fremdartigen Anblick fasziniert. Ihr Ärger über Lara war jedoch noch nicht restlos verschwunden.

Lara kämpfte verzweifelt um Luft. Karin drehte am Ventil des Atembeutels, um es ihr leichter zu machen. Lara stöhnte panisch auf. Ihr Gummibeutel war jetzt fest verschlossen. Karin hatte versehentlich zugedreht. Verzweifelt rang Lara nach Luft und wand sich in ihren Fesseln hin und her. Nur mit Mühe, bekam Karin den tanzenden Gummibeutel erneut zu fassen. Sie drehte das kleine Ventil schnell in die andere Richtung. Pfeifend strömte wieder frische Luft durch die kleine Öffnung.

Erleichtert atmete ihre fixierte Gummifrau auf. „Ah, danke, das ist besser“, hörte man undeutlich unter den vibrierenden Gummischichten. Ihre Atemstöße wurden langsamer und sie beruhigte sich. „Ich konnte ja nicht ahnen, dass Wärmetherapie bedeutet, eine Woche in aufblasbaren Gummianzügen zu schwitzen“, wimmerte sie leise. Die Spreizstange klirrte auf den Fliesen. „Die Frau am Empfang versprach mir nur leichtes Abnehmen und Ausdauertraining. Nichts weiter.“ Hörte man undeutlich zwischen dem Rascheln des kleinen Gummisacks. „Die sind hier doch verrückt. Nur weil ich den Saunatermin vergessen hatte.“ Das Ballonwesen machte eine resignierte Geste.

Laras gummierter Ballonkopf sank auf Karins Schulter. Sie legte ihren Arm um Lara und streichelte über den streng gummierten Frauenkörper. Karin musste unweigerlich schmunzeln. Laras Geschichte klang ähnlich. Bei ihr waren es die besseren Blutwerte. Und nun klebte eine nasse Gummimaske auf ihrem Gesicht. Sie schaute erneut auf den sich aufblähenden Gummiatembeutel. Sie roch förmlich die schwülheiße, gummigeschwängerte Luft, die Lara in ihre Lungen, zu saugen versuchte. Langsam zog sich der Atemsack wieder zusammen. „Schhhh, keine Bange. So schlimm wird es schon nicht werden.“ In Karins Stimme schwang Unsicherheit mit. Sie schaute Lara an. Sie gaben schon ein merkwürdiges Bild ab, so wie Karin dieses gummierte Tentakelwesen tröstend in ihrem Arm hielt.

Karins Blick ging zu den beiden Pumpbällen, die zwischen den weit gespreizten Beinen hingen. Es war zu verlockend. Lara würde sie nicht daran hindern können. Und hatte sie nicht auch irgendwie Strafe verdient? Renitente Lara. Wie von selbst wanderte ein Blasebalg in Karins Hand. Sie konnte nicht widerstehen und drückte fest zu. Die lebendige Gummipuppe kam in Bewegung.

Leise klirrten die Spreizstangen und der pralle Gummi rieb quietschend über das Fliesenpodest. Lara stöhnte leise. „Nein, nicht“, flehte sie in ihrem Gummigefängnis.

Karin drehte das kleine Ventil am Pumpball wieder auf. Die Luft entwich aus dem aufblasbaren Gummidildo in Laras Scheide. Aus dem Inneren des Gummigefängnisses drang ein Ton der Erleichterung. Karin drückte wieder zu. Wieder erklang Stöhnen, gefolgt vom Aufblähen des kleinen Gummibeutels am Atemtubus. Der kleine Sack entfaltete sich zur vollen Größe. Das Gummiwesen in Karins Arm reagierte. Karin gefiel dieses Spiel. Ihr Finger verschloss die kleine Luftöffnung des Beutels. Leise protestierte ihre lebendige Gummipuppe. Lara schien sichtlich erregt. Auch Karin erregte das Spiel. Ihre Hände dirigierten die gesichtslose Marionette, wie an Fäden. Gummischichten rieben aufeinander. Wie eine Puppe reagierte Lara. Karins Fäden waren die luftgefüllten Schläuche, an denen das gummierte Wesen hing. Sie reagierte instinktiv auf jeden Reiz von außen. Karin war jetzt Richterin, Ärztin und Schwester. Sie genoss das neue Gefühl der Macht. Und sie spürte, wie Lara ihre Rolle genoss. Ausgeliefert, Karins Luststrafe. Gefangen in ihrem nassen, luftdichten Universum.

Im diffusen Licht der Sauna schaute Karin auf den sich windenden Frauenkörper. Schemenhaft zeichneten sich die Form der Schenkel, Hüfte und Brüste im Gummicocoon ab. Karins freie Hand fasste in den dargebotenen Schritt des Ballonwesens. Sie spürte den dicken Schaft des Gummistabes im Schoß von Lara. Wie in Trance massierte ihre Hand. Karin erkannte sich nicht wieder. Was tat sie hier, das war sie nicht. Ihr beider Atem beschleunigte sich, sie stöhnten im Rhythmus des tanzenden Atembeutels. Auch Karin begann, ihr Becken zu bewegen. Das stimulierende Reiben ließ ihre innere Erregung wieder weiter steigen. Die Zeit, schien stehenzubleiben. Karin schloss die Augen. Intensiv nahm sie den süßlichen, schweren Geruch des Gummis wahr. Sie spürte die Wärme der erhitzten, stöhnenden Frau in ihren Armen. Schweißnasse Körper pressten sich aufeinander und verschmolzen zu Eins.

Karin schlug erschrocken ihre Augen auf. Sie brauchte einen Moment, um sich zu orientieren. Helles Neonlicht blendete sie. Ihr schien es, als wenn sie Lara erst eben hereingebracht hätten. War ihre Zeit wirklich schon um? Erst jetzt merkte sie, wie sie in ihren eigenen Gummisachen schwamm. Sie fühlte sich ausgelaugt, aber auch sehr entspannt und zufrieden.

Frau Hart schob sich vor das helle Neonlicht in Karins Blickfeld. Sie stand mit in die Hüften gestemmten Armen im Raum, wie immer umgeben von ihren treuen Gummischwestern. Sie lächelte Karin breit an. „Na Frau Schneider, wie ich sehe, haben Sie die Sauna genossen, sehr schön“, sprach sie mit leicht vorwurfsvollem Ton. Sie schaute zu einer der Schwestern. „Wollen wir mal nicht so sein mit Strafpunkten, die beiden machen ja gerade aktiv beim Behandlungstermin mit.“ Alle drei lachten herzhaft. Karin fühlte sich schon wieder ertappt. So bloßgestellt war ihr unangenehm und ihre klatschnasse, durchsichtige Gummikleidung machte die Situation nicht besser.

„Sie sind hier fertig, Frau Schneider. Ab unter die Dusche. Und nun zu dir, meine Lady.“ Die Ärztin klopfte wieder fest auf Laras Ballonkopf. „Ist da jemand zu Hause? Hallo, aufwachen. Du hast einen weiteren Behandlungstermin direkt im Anschluss, Lara. Und was für ein Zufall. Du wirst sogar mit einem Rollstuhl abgeholt. Na, wie sind wir zu unseren Kurgästen?“

Hinter der Ärztin stand eine der Gummischwestern mit einem Rollstuhl im Saunaraum. Die Räder quietschten auf den Fliesen. Mühsam rappelte sich Lara auf. Die Schwestern packten sie. Samt der Spreizstangen wurde sie in den Rollstuhl gesetzt. Der Gummianzug wölbte sich gefährlich unter ihrem Gewicht. Eine Helferin befreite sie von der Ballonmaske, zischend strömte die Luft. Zum Vorschein kam Laras hochrotes, verschwitztes Gesicht. Ihre langen Haare waren tropfnass. Mit flehenden Augen schaute sie zur Ärztin hoch.

Karin verabschiedete sich mit einem unsicheren Winken. Sie konnte den Blick nur schwer von ihrer Leidensgenossin abwenden. Auch Karin hatte diese teuflische Einwilligung für Zwangsmaßnahmen unterschrieben. Ihr war mulmig bei diesem Gedanken. Im Hausflur begegnete sie niemandem. Erleichtert zog sie die Tür zu ihrem Zimmer hinter sich zu. Sie war froh, endlich aus den Sachen zu kommen. Im Bad schälte sie sich aus der nassen Gummihülle. Erst jetzt, unter der warmen Dusche, merkte sie, wie ausgelaugt sie war. Der erste Tag in der Klinik hatte ihr zugesetzt. Sie fühlte sich kraftlos, aber auch hochzufrieden. Die Schwesternschülerin Claudia war nicht wieder aufgetaucht. Da sie nicht wusste, wann Claudia sie wieder abholen würde, legte sie sich auf das gummibezogene Bett. Im Zimmer war es warm und die Fenster ließen sich nicht öffnen. Karin ließ nur den transparenten Gummislip an. Sie streckte sich auf der schwarzen Gummidecke aus und schloss die Augen.

„Sofort aufstehen!“ Karin musste wohl eingenickt sein. Erschrocken öffnete sie verschlafen die Augen. Claudia und eine der Schwestern standen mit ernsten Gesichtern in ihrem Zimmer.

„Tagsüber auf dem Bett liegen ist für Patienten verboten! Und ihre Kleiderordnung, Frau Schneider, entspricht überhaupt nicht den Klinikregeln.“ Die Schwester zog Karin mit festem Griff von ihrem noch warmen Bett hoch. Nun stand sie, nur notdürftig ihre Blöße bedeckend, fast nackt da. Die Lippen der Schwester waren zu einem schmalen Strich geworden. „Frau Schneider, Sie wurden darüber schriftlich belehrt.“

Karin fiel es schlagartig wieder ein. Eines der vielbeschriebenen Blätter bei ihrer Aufnahme am Morgen. Das hatte sie ganz vergessen. Natürlich, die unterschriebene Belehrung. Die Worte erschienen in großen Buchstaben vor ihrem Auge. „Die Patienten müssen ihren Körper, Ausnahme das Gesicht, vollständig in Gummi kleiden während des Aufenthaltes im Haus.“

„Hier, es gibt extra Hausanzüge für die Freizeit.“ Die Schwester zog eine der Schranktüren weit auf. „Das muss ich melden.“ Karin war von ihrem Nickerchen noch immer leicht betäubt. Sie schaute auf Claudia in ihrer kompletten Uniform mit den vielen Gummiunterröcken. „Entschuldigung, ich hatte es vergessen, mir war so heiß.“ Karin erinnerte sich an Lara. Sie klang jetzt fast genauso. Sie ärgerte sich über sich selbst, so war sie normal gar nicht.

Die Schwester fixierte Karin aus den Augenwinkeln. Sie verzog ihren Mund zufrieden und wandte sich Claudia zu. „Und deine Aufgabe ist es gewesen, darauf zu achten, dass so etwas hier nicht passiert.“

Knallend fiel die Zimmertür ins Schloss und Karin stand der betreten dreinschauenden Claudia gegenüber. Nervös zupft die Schwesterschülerin an ihrem weiten Gummirock. Sie machte sich ohne ein Wort, wieder am offenen Schrank zu schaffen. „Du musst aufpassen, Karin. Frau Hart nimmt die Patientenprogramme sehr ernst. Und die ersten Strafpunkte hast du schon! Und ich jetzt auch.“ Karin musste wieder an Lara denken. So wollte sie die Woche sicher nicht zubringen. Claudia hatte recht und irgendwie tat sie ihr leid. Schuldbewusst starrte sie auf den ausgepolsterten Gummihintern der Schwesterschülerin vor ihr.

Claudia legte frische Gummiunterwäsche heraus und griff einen von den großen Anzügen. Karin wusste nun, das Programm von früh ging nun weiter. Der Ganzanzug war aus dickem Gummi und roch intensiv. Claudia schüttelte den schweren Anzug. „Den musst du anziehen, weil du vormittags etwas nachlässig warst. Anweisung von Sporttherapeutin Miriam.“ Ungewöhnlich an dem Anzug waren die vielen Bündchen, die ihn in eine Vielzahl einzelner Kammern unterteilten. Knie, Oberschenkel, Taille, Unterbrust, Oberarme und Armgelenke.

Claudia half Karin, in die angearbeiteten Füßlinge zu kommen. Beim Hochziehen merkte Karin, wie faltenreich und weit geschnitten der transparente Anzug war. Straffe Bündchen spannten den voluminösen Gummi stramm um ihren Körper. Nur mit Mühe kam Karin hinein. Als sie den Anzug bis zu ihren Brüsten hochzog, sah es aus, als hätte sie ein Pumphöschen an. Claudia half auch bei den dicken, angearbeiteten Gummihandschuhen. Auch hier waren elastische, enge Gummimanschetten an den Handgelenken eingearbeitet. Karin kämpfte mit den steifen Handschuhen. Als Claudia den Rückenreißverschluss schloss, legte sich ein hoher, steifer Halskragen eng um ihren Hals. Sie nestelte mit einem kleinen Schlüssel am Reißverschluss vom Hals.

Karin hörte das Abschließen. „Muss das denn wirklich sein, Claudia?“ Sie kam sich komisch vor, so eingeschlossen in ihrer Kleidung zu sein. Schnell sammelten sich die ersten Schweißtropfen in den Falten des Taillenbundes. Karin schaute in ihr Spiegelbild. Sie war erstaunt, wie schnell sie sich an die bizarre und restriktive Anzugsordnung gewöhnt hatte. Ihr Anblick erschreckte sie nicht mehr so sehr. Die engen Bündchen gaben dem Anzug Form und dazwischen schlug der lose Gummi viele Falten. Er umspielte ihre Brüste, die man dezent sah. Nur an die leicht durchsichtige, pissgelbe Farbe der Gummisachen, konnte sich Karin noch nicht so recht gewöhnen. Inzwischen wühlte Claudia, tief gebeugt, nach weiteren Gummisachen. Sie hatte ihren langen Gummirock und ihre weißen Unterröcke nach oben gerafft. Darunter trug sie ein weißes, gerüschtes Höschen, welches sich straff in ihre Pofalte gezogen hatte. Karin gefiel der Anblick.

Als sich Claudia zu ihr umdrehte, war Karin nicht mehr so angetan. Die Schülerin hielt eine durchsichtige Maske hoch. „Laut ärztlicher Anweisung sollst du ab jetzt immer Hauben tragen.“

Karin machte den besten Hundeblick, den sie konnte. „Können wir wenigstens die Maske weglassen, bitte? Ausziehen werde ich mich sicher nicht.“ Dabei schaute sie auf die dicken, unförmigen Handschuhe, in denen ihre kleinen Hände steckten. Sie schürzte ihre Lippen zu einem Schmollmund.

Claudia zögerte. Sie zupfte an ihrer eigenen Gummimaske im Gesicht, dann faltete sie die Maske wieder zusammen. „Na gut, die Frau Doktor Hart ist heute schon nach Hause, ich will mal ein Auge zudrücken. Aber ab morgen trägst du die Gummimaske ohne Murren. Versprochen?“ Karin nickte erleichtert.

In ihren gelben, hochhackigen Pumps vom Morgen ging es wieder mit der Schwesternschülerin Richtung Turnhalle. Die große Hallentür stand offen. Zwei Putzfrauen waren dabei, den Hallenboden zu wischen. Sie waren halb fertig und schnauften dabei fürchterlich. Mit ihren schweren Arbeitshandschuhen und Gasmasken schrubbten sie weit ausholend die Halle. Beide trugen durchsichtige blaue Putzkittel und darüber schwere Gummischürzen. Mit jedem Schwung klatschten die Schürzen rhythmisch gegen ihre gummierten Beine. Durch die blauen Kittel konnte man schwarze Gummiunterwäsche sehen. Beide trugen Hochmieder mit Strapsen und Gummi-BHs. Ihre Köpfe steckten in den obligaten transparenten Masken. Ein durchsichtiges Gummikopftuch komplettierte das bizarre Putzfrauenoutfit. Karin staunte auf das Neue, über die konsequente Bekleidungsordnung in dieser offensichtlichen Gummiklinik.

Claudia führte sie weiter zu einem großen Glashaus. Dahinter öffnete sich ein großes Gewächshaus mit vielen tropischen Pflanzen. Nun wurde Karin auch klar, woher die warmfeuchte Luft in der Turnhalle kam. Die große, verglaste Halle, gestützt von einer schmiedeeisernen, verzierten Metallkonstruktion, hatte einen schmalen, kiesbedeckten Rundweg. Üppige Pflanzen und Palmen bildeten einen schmalen Dschungelpfad.

„Dann mal los, Karin. Wir laufen jetzt hier ein paar Runden. Anweisung Schwester Miriam. Immer schön die Arme und Beine hoch und gut bewegen“, erklärte Claudia.

Karin lief langsam los. Sie fand ihre übertriebenen Bewegungen neben der elegant laufenden Claudia lächerlich. Wie gut, dass sie alleine im Gewächshaus waren. Immer wieder ermahnte sie die Schülerin, sich zu bewegen. Sie unterhielten sich über dies und das, doch Karin war nicht so recht bei der Sache. Das ungewohnte Laufen in ihren hochhackigen Schuhen war schwierig und der dicke Anzug tat in dieser tropischen Hitze sein Übriges. Karin klebten die Haare in der Stirn und kleine Wasserrinnsale liefen über ihre gummierten Brüste. Sie schwitzte wieder stark. Doch diesmal sammelte sich der Schweiß an den vielen eng, sitzenden Bündchen des Anzuges, wie in einzelnen Kammern. Das Wasser lief nicht einfach in die Füße, was es wenigstens etwas erträglicher gemacht hätte. Sie zupfte zwar hin und wieder an einem der Bündchen, doch ihr Schwitzwasser verteilte sich nur noch mehr. Besonders unangenehm fand sie die engen Gummibänder an den Oberschenkeln. Sie schnitten tief ein und ließen kaum Wasser nach unten laufen. So sammelte sich immer mehr Schweiß vom Oberkörper im Schritt und am Bund. Warme Flüssigkeit schwappte spürbar beim Gehen hin und her.

Aber auch Claudia, hatte im Tropenhaus mit der Hitze zu kämpfen. Sie hatte zu ihrer mehrlagigen Schwesternuniform noch eine Gummimaske auf. Karin sah an ihren roten Augen, dass auch ihr heiß war. Kleine Wasserperlen liefen von Nasenspitze und Lippen zu ihrem gummierten Kinn hinunter.

„Komm, Claudia. Zieh doch die blöde Schwesternmaske aus, hier ist doch niemand, der uns sieht“, versuchte Karin sie zu überzeugen. „Wir sind alleine. Wenn wir nachher hinausgehen, setzt du deine Maske wieder auf.“

Nach langem Hin und Her zog Claudia die Zofenhaube und die Maske vom Kopf. Es kam ein wunderschönes, gerötetes Gesicht mit dunklen, glänzenden Augen zum Vorschein.

„Buhh, du hast recht, Karin.“ Claudia schüttelte ihren Kopf, kleine Wassertropfen landeten auf einem nahen Palmenblatt. „Eigentlich ist es verboten, aber ich koche unter diesem dicken Ding. Hier im Tropenhaus bin ich nicht sehr oft.“ Sie schüttelte ihre langen Haare aus. Weitere Wassertröpfchen landeten auf Karins verpackten Brüsten. Langsam schlenderten sie weiter. Als sie um die nächste Biegung gingen, tauchte unverhofft Frau Hart vor ihnen auf. Sie hatte die Klinke zur Außentür in der Hand. Sie schien auf dem Heimweg. Hinter dem Tropenhaus stand ihr Auto. Claudia blieb wie angewurzelt stehen. Noch hatte sie Frau Hart nicht entdeckt. Karin stieß überrascht gegen Claudia und Gummi klatschte hörbar aufeinander, der Kies knirschte laut. Abrupt drehte sich Frau Hart um, schnell erfasste sie die Situation.

Die Augen der Ärztin wurden schmaler. „Das hat morgen ein Nachspiel, meine Liebe. Kleiderordnung und ärztliche Anweisungen missachtet. Gerade du, Claudia. Als angehende Schwester solltest du das wissen. Wir sprechen uns morgen.“

Der Blick der Ärztin stach auf Karin. „Und die Frau Schneider wieder. Natürlich. Das überrascht mich jetzt weniger. Wünsche Ihnen noch einen schönen Aufenthalt bei uns. Wir sehen uns dann morgen wieder.“ Ihre Stimme klang eisig. Grußlos verließ sie das Tropenhaus.

Karin schluckte. Die Worte der Ärztin machten ihr ein mulmiges Gefühl im Bauch. Es klang eher nach einer Drohung. Sie fand, dass die Ärztin im Zorn bald noch besser aussah. Ihr enges, bis zu den Knien reichendes, schwarzes Gummikleid, die transparenten Strümpfe mit Naht und die rote, langärmelige Bluse, die das Dekolleté des tief geschnittenen Kleides noch betonte, machten sie noch autoritärer. Karin schaute die Schwesternschülerin betrübt an, das war nicht ihre Absicht. Schweigend gingen sie nebeneinanderher. Karin wusste, dass sie Mitschuld hatte an dem, was Claudia wohl am nächsten Tag erwarten würde. Und auch für sich, machte sich Karin Sorgen. Wie es wohl weitergehen würde mit ihr.

Claudia brachte Karin zu ihrem Zimmer zurück und half ihr aus dem verschwitzten Gummianzug. „Wir sehen uns dann morgen wieder, wünsche dir eine gute Nacht“, sagte sie kurz angebunden.

Karin genoss die Dusche. Sie hoffte, dass sich bis morgen ihre Blutwerte verbessert hätten. Geschwitzt hatte sie jedenfalls genug. Was sollte schon passieren? Und auch Claudias Laune sollte sich bis morgen wieder verbessert haben. Das wünschte sie sich inständig. Karin cremte ihre schrumpelig gewordenen Hände und Füße ein und schaute in den Kleiderschrank. Weitere Strafpunkte wollte sie auf keinen Fall sammeln. Sie wollte zum Abendbrot heruntergehen und musste irgendwas aus Gummi anziehen. Im Schrank hing ein merkwürdiger Anzug. Es sah aus wie eine Art Fledermausanzug. Er hatte Füßlinge und Handschuhe, und wenn man ihn auf dem Bett ausbreitete, sah er wie ein großes Gummispannbettlaken aus. Hände und Füße waren in einer geraden Linie verbunden. Oben war er etwas schmaler und die beiden Beine waren nur leicht angedeutet. Am oberen Ende war der Halsausschnitt und ein kleiner Reißverschluss zum Hineinschlüpfen. In dem schwarzen, glänzenden Anzug fand sich Karin unförmig. Der Gürtel machte es nicht besser, aber es war bequem. Nur das Laufen gestaltete sich schwierig. Ständig verhedderte sich der Gummistoff zwischen ihren Beinen.

Beim Abendessen traf Karin ihre Sportkolleginnen von früh wieder. Sie fragten nach Lara. Doch niemand schien sie seit dem Mittag, gesehen zu haben. Karin fröstelte es leicht bei der Vorstellung, dass die angedrohte Behandlung von Frau Hart wohl länger ging. Als Karin vom Essen zurückkam, war gerade die Nachtschwester in ihrem Zimmer und legte die Nachtwäsche auf Karins Bett. Sie trug die Tracht einer weißen Nonne, nur dass ihr Kleid natürlich aus Gummi war und sie ein kleines rotes Kreuz auf ihrer Haube trug. Die schwere Nonnenhaube rahmte ein freundliches, älteres Gesicht. Das bodenlange, weite Gewand raschelte intensiv, als sie die Gummibettdecke aufschlug.

Mit ihren Handschuhen strich sie noch einmal über das Kopfkissen. „Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, Frau Schneider.“ Leise verschloss sie die Tür hinter sich, um sie kurz darauf noch einmal einen Spalt zu öffnen. „Ach, das hätte ich fast vergessen. Ich drehe in meiner Nachtschicht immer die Raumtemperatur etwas höher. In der Nacht bewegt man sich ja viel weniger als am Tag. Also, angenehme Nachtruhe.“ Raschelnd entfernte sie sich auf dem Gang.

Wunderbar, dachte Karin. Sie war froh, endlich aus den schwitzigen Gummisachen zu kommen. Und nun solche Fürsorge. Die rosa Gummischlafsachen bildeten auf der schwarzen, schweren Gummidecke einen starken Kontrast. Lange Handschuhe, Strümpfe und Pyjamahose und Oberteil. Der Gummistoff fühlte sich etwas dicker, als gewöhnlich an. Das zog sie auf keinen Fall an. Sie würde sich die Nacht zu Tode schwitzen. Nackt stand sie wieder vor ihrem verhassten Kleiderschrank, schwerer, süßlicher Gummiduft erfüllte den Raum. Weiter hinten im Schrank fand sie einen Kompromiss. Das hauchdünne, durchsichtige Gummihöschen ging schon eher. Es hatte eine kurze Rüschenpluderhose mit Bund und ein angearbeitetes kurzes Oberteil mit kleinen Puffärmelchen. Der Kragen war weit. Auch hier war eine kleine Rüschenborde zu sehen. So lag sie eine Weile im Bett und las. Sie kam einfach nicht zur Ruhe. Ihr war heiß und das Gummi klebte wieder mit einem dünnen Film auf der Haut. Sie war vom Tag noch zu aufgekratzt. Karin überlegte kurz, dann zog sie den Schlafanzug wieder aus und warf die schwere Gummibettdecke in eine Ecke. Schon besser. Sie kramte in ihrer mitgebrachten Tasche und förderte einen Massagestab heraus. Gut, dass sie ihren Freund mit hatte, lobte sich Karin für ihre Weitsicht. Nackt lag sie auf dem klebrigen Laken und verwöhnte sich eine Weile selbst. Augenblicklich schlief sie traumlos ein.

Karin wurde langsam munter. Blinzelnd, schloss sie die Augen vor der hellen Morgensonne. Sie hatte wie ein Stein geschlafen.

„Sofort aufstehen!“

Eine warme Gummihand rüttelte sie an der Schulter. Drängender, fordernder. Sie schlug die Augen auf. Schlagartig wurde ihr klar, wo sie war. Ihr Klinikzimmer war voller Leute. Es lag warmer, schwerer Gummigeruch in der Luft und das vertraute Rascheln von Gummi verstummte nicht. Im Zimmer standen zwei Schwestern, die ältere Nachtschwester und ihre Ärztin Frau Hart. Karin schaute an sich herunter und bedeckte blitzartig ihre nackte Scham und Brüste. Der Massagestab von letzter Nacht, rollte vom Gummilaken.

Der Mund der Ärztin war zu einem schmalen Strich geworden, genau wie ihre Augen. Im scharfen Ton begann sie. „Patientin Schneider, was denken Sie eigentlich, wo Sie hier sind? Das ist hier kein Lust-Sanatorium, sondern eine anerkannte Fachklinik. Und wann Patientinnen Dildospiele machen, entscheide immer noch ich. Aber das ändert sich jetzt.“

Karin nahm die Situation immer noch nicht ganz klar. Sie war noch wie zerschlagen, das überhitzte Zimmer hatte sein Übriges getan. Sie lag splitternackt im Bett und mehrere Leute schimpften auf sie ein. Ja, die Ärztin hatte ja irgendwie recht. Es sollte hier um ihre Gesundheit gehen. Aber sich wie ein kleines Mädchen behandeln lassen, musste sie sich als erwachsene Frau auch nicht. Karins Gedanken glitten schon wieder ab. Was war nur los mit ihr? Wie Frau Hart vor Karin stand. Der dunkelbraune, matt schimmernde Hosenanzug, die hohen Stiefeletten, der weiß glänzende Kittel darüber mit dem kleinen Stehkragen. Diese Frau konnte alles tragen. Bis jetzt dachte Karin bei Plastik und Gummi nur an den modischen Aspekt, aber irgendwie machte sie diese verpackten Frauenkörper auch an.

Die Ärztin hob verärgert Karins Massagestab vom Boden auf. „Und meine Liebe“, fuhr Frau Hart fort, „diese Selbstbefriedigungsspiele hier“, dabei zeigte sie mit dem Dildo auf Karin, „werde ich ihnen hier auch abgewöhnen. Ihre Behandlungsmethoden werden wir etwas anpassen. Sie bekommen ihren Spaß. Keine Bange. Ab jetzt ziehen wir andere Seiten auf. Die Nachtschwester hat schon ihre Blutwerte gemessen und ich sehe, dass die sich nur leicht gebessert haben. Wir verlegen sie auf eine andere Station. Die Intensivstation.“

Karin protestierte. „Neue Station, intensiv, aber wieso denn? Das kommt nicht wieder vor. Versprochen.“

Die Ärztin rieb sich zufrieden ihre schwarzen, glänzenden Hände. „Verlegung auf die Intensivstation, dort wird Ihnen geholfen, Frau Schneider, ganz sicher.“ Karin schluckte. Intensivstation dröhnte in ihrem Kopf. Sie dachte an Lara in der Sauna. Karin hörte von fern, wie Frau Hart Anweisungen an die Schwestern weitergab, verstand sie aber nicht. Ihr drehte sich der Kopf, ihr Herz pochte laut. In was für einen Schlamassel war sie hier nur hineingerutscht? Sie fand die Gummisachen auf merkwürdige Art ja interessant. Aber so wollte sie es nicht. Zwang, Strafe, Schwitzen. Aber Widerstand war aufgrund der Kräfteverhältnisse nicht angebracht. Karin fügte sich den Anweisungen der Schwestern. Sie hatte keine Wahl.

Inzwischen legten die beiden Schwestern verschiedene Sachen auf ihr Gummibett. Die Schwesternschülerin Claudia war nicht zu sehen. Unter den strengen Blicken der Gummischwester musste Karin ihre Morgentoilette machen. Es war erniedrigend.

„Das Band hier bitte unter die Brüste. Damit überwachen wir drahtlos ihre Vitalfunktionen“, erklärte die Schwester hinter Karin.

Es war ein bizarres Bild im Spiegel. Karin vollkommen nackt, die Schwester in glänzendem weißen Gummi gehüllt. Sie schob Karin nachdrücklich aus dem Bad. Im Zimmer erwartete sie schon die zweite Schwester. Karin kam sich wie eine Gefangene vor.

Grinsend hielt die Schwester eine durchsichtige, menschliche Hülle hoch. „Bitte anziehen, Frau Schneider. Ihre Unterwäsche für heute.“

Karin fröstelte nicht nur vom kühlen Gummi, als man ihr half, in den dünnen und engen Gummianzug zu kommen. Ihre Aufregung stieg. Der Ganzanzug hatte Füßlinge, angeklebte dünne Handschuhe und eine Kopfmaske mit großen Öffnungen für Auge, Mund und Nase. Ihr wurde die Maske übergestülpt. Der Reißverschluss ging vom Hals über den Rücken bis vorne zu ihrem Schambereich. Als der Reißverschluss geschlossen war, sah Karin eine glänzende, glatzköpfige und fremde Frau im Spiegel. Das war sie jetzt. Der Anzug passte perfekt und lag ohne jede Falte eng an. Ihre Brüste lagen in kleinen Ausbuchtungen. Sie fasste sich in ihr lackiertes Gesicht. Das Tragegefühl der Maske war ungewohnt. Karin war im Gummi eingeschlossen. Jedoch konnte man jeden kleinen Leberfleck sehen, nackt und trotzdem angezogen.

Die Schwester stand hinter ihr. „Na, Frau Schneider. Ich glaube, sie werden ihr Gesicht erst mal für einige Zeit nicht mehr anfassen. Wir bringen sie jetzt zu ihrer Behandlung, Frühstück gibt es dort auch. Ihre Sachen bringen wir auf die Intensivstation und machen dort ihr neues Zimmer fertig.“

Die Zimmertür schwang auf und eine weitere Schwester brachte einen Rollstuhl herein. Karin versuchte, ihren Kloß im Hals hinunterzuschlucken. Sie wunderte sich über die neuen strengen Maßnahmen. Geschwind fixierten sie die Schwestern auf dem Rollstuhl. Ihre Arme wurden fixiert und die Beine auf die Fußstützen geschnallt. Ein fester Gürtel legte sich über ihre Brüste. Die Schwester zog ihn unnötig straff. Es schmerzte leicht. Ihr Kopf wurde in eine Metallkopfstütze gedrückt. Ehe sie sich versah, war sie mit einem straffen Gummiband an der Stütze festgemacht. Ein breites Halsband sichert sie zusätzlich.

Karin fühlte sich höchst unwohl. Hilflos ausgeliefert, gefesselt und irgendwie nackt in diesem beschämenden Gummiaufzug. „Aufhören, es langt, macht mich wieder los.“ Karin rüttelte an ihrem Rollstuhl.

Die beiden Gummischwestern grinsten Karin an. „Na, na, na. Wer wird denn da Lärm machen, Frau Schneider? Aber das haben wir gleich.“ Eine der Frauen holte aus einem Schubkasten eine Maske mit mehreren Einzelteilen heraus. Nun wurde es Karin erst richtig warm, der durchsichtige Gummi ihres Anzuges klebte feucht unter ihren Armen und im Schambereich.

Die Schwester hinter ihr löste den Kopfriemen, eine weitere Gummimaske wurde Karin übergestülpt. Die Systemmaske bestand aus dickem, transparentem Gummi und war mit verschiedenen Extras erweiterbar. Sie hatte Druckköpfe an den Augenausschnitten und am Mund. Hinten war ein Reißverschluss mit einer Gummiabdeckung. Der enge, lange Halsansatz zog sich fest zu, als der Reißverschluss verschlossen wurde. Quer über den ganzen Kopf ging ein aufgeklebter Reißverschluss. Das Gegenstück lag in Form einer halben, schweren Maske auf dem Tisch. Das schwere Gummiding machte Karin wirklich Angst. Die Halbmaske hatte kleine Augengläser und am Mund einen Metallstutzen mit Mundabdeckung. Die Schwester neben Karin, hielt ihr blitzschnell die Nase zu, und stopfte rüde eine schlaffe Gummiblase in ihren Mund. Karin war zu überrascht. Eine stabile Gummiplatte wurde an ihre Mundwinkel geknöpft. Sie hinderte Karin daran, das unangenehme Ding in ihrem Mund wieder auszuspucken. Die Schwester zog aus der Gummischürze einen kleinen Blasebalg und platzierte ihn auf Karins Mund.


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  RE: Intensivstation Datum:30.05.26 11:44 IP: gespeichert Moderator melden


„Dann wollen wir mal Frau Schneider, gleich ist Ruhe. Nicht erschrecken, ist nur Luft zum Aufpumpen“, beruhigte die liebevolle Schwester. Karin spürte, dass die Gummiblase aus drei Kammern bestand, die den Mund schnell ausfüllten. Sie bekam Panik und schrie, so laut sie konnte. Mit jedem Pumpstoß der grinsenden Schwester, wurde ihr dumpfes Rufen stiller. Karin musste würgen, als sich der Knebel tief im Rachen ausbreitete. Die Backen wölbten sich sichtbar nach außen und ihre Zunge wurde tief nach unten gedrückt. Die Schwester kontrollierte mit Fingerdruck auf die Wange, ob es genug war. Sie schien zufrieden. Karin überhaupt nicht. Sie sah sich selbst im Spiegel. Ihr Kopf war durch den dick aufgeblasenen Knebel leicht verzehrt. Ein anonymer, glatter Gummikopf. Der Würgereiz ließ nach, aber ihr weiter, gedehnter Mund schmerzte schon nach wenigen Minuten. Alles war nur noch Gummi. Karin konnte keinen klaren Gedanken fassen. Nun kam die Halbschale auf sie zu. Die Schwester drückte sie auf ihr Gesicht. Karins Blickfeld wurde von der Übermaske eingeschränkt und sie konnte nur noch wenig durch die Augengläser sehen. Ihr Atem rauschte pfeifend durch den kleinen Tubus am Mund. Sie bekam wieder Panik in dieser strengen Kopfverpackung. Die Schwestern waren verrückt.

„Schön ruhig durch die Nase atmen, Liebes. Sie gewöhnen sich daran“, tätschelte die Schwester ihren Oberarm.

Karin hatte Angst, zu ersticken. Ihre ungewohnten, lauten Atemgeräusche taten ihr Übriges. Nur langsam beruhigte sie sich wieder und akzeptierte ihr beschämendes Aussehen. Mit dem Rollstuhl wurde sie in einen anderen Bereich der Klinik gefahren. Mehrere Türen öffneten sich und schlossen sich hinter ihr wieder. Endlich hielten sie an. Sie hielten vor einem Schwesternzimmer. An der gegenüberliegenden Tür erahnte Karin im Augenwinkel das Schild „Fitnessraum“. Die Tür des Fitnessraumes schwang auf. Karin blickte in einen großen, gefliesten Raum. An der Seite standen Heimtrainer, Laufbänder und verschiedene Apparaturen. Gegenüber Kleiderständer, voll mit Gummisachen. Hohe, weiß geteilte Rundbogenfenster zeigten die weitläufige Parkanlage und erhellten den gefliesten Raum. Die Morgensonne reflektierte in weißen Bänken, die vor den Fenstern im Garten zum Sitzen einluden. Weiter hinten trainierte eine Patientin, die Karin nicht kannte. Sie saß im durchsichtigen Gummitrainingsanzug auf einem Hometrainer und radelte. Als sie Karin bemerkte, zog sie ihre Gummikapuze vom Kopf und schaute sie mit großen, staunenden Augen an. Karin wollte am liebsten verschwinden. Eine halbnackte, streng geknebelte Frau im Rollstuhl. Sie schämte sich ihrer Lage.

„Könnt ihr mal helfen?“, rief eine Schwester über den Gang aus dem Schwesternzimmer.

Karins Rollstuhl wurde umgedreht. Die Tür vom Schwesternzimmer stand weit offen. Claudia, die vermisste Schwesternschülerin, stand im Zimmer und nickte ihr etwas unglücklich zu. Sie sagte etwas. Karin konnte durch die dicken Masken über ihren Ohren nicht so gut hören. Als sie ruhiger atmete, wurden auch die Gläser der Maske wieder klarer.

Frau Hart stand im Zimmer und gab Anweisungen. Claudia musste wohl gerade mit ihrer Schicht angefangen haben und war beim Umziehen. Sie war nackt. Hinter ihr stand ein Kleiderspind offen, darin hing ihre Zofentracht vom Vortag. Frau Hart redete auf Claudia ein, ihr Gesicht wirkte ernst und beunruhigt. Die Schwestern packten viele, schwarze Gummisachen auf einen Tisch. Soweit Karin verstand, bekam Claudia für die gestrigen Fehler eine Strafuniform verpasst. Damit sie die Kleiderordnung lernte, sollte sie streng verpackt werden und so ihren gesamten Tagesdienst zubringen.

Claudia stand nackt im Raum, eine Schwester half ihr beim Einstieg in ein Dildohöschen. Eine dicke Miederhose mit eingebauten Gummizapfen. Claudia versuchte für beide Eindringlinge, die passenden Stellen zu finden. Sie machte ein betretenes Gesicht, als die Schwester hinter ihr ungeduldig, die Hose ganz hochzog. Zwischen Claudias Beinen baumelten Blasebälge. Breitbeinig stand sie da. Frau Hart drückte beide mehrmals fest zu und Claudia verzog gequält ihr Gesicht. Die Strafe bestand wohl darin, dass Claudia drei Uniformen übereinander angezogen wurden. Damit sie nicht wieder bestimmte Teile davon vergessen würde. Man zog ihr drei Strümpfe und drei lange Handschuhe übereinander an. Sie stand nun recht steifbeinig da und konnte sich kaum bewegen. Die Schwestern streiften ihr die Kleider über. Mit jeder Lage Gummi wurde es schwerer, alles an seinen Platz zu bekommen. Nach dem dritten Kleid schaute Claudia eher nach einem übergroßen und grotesken Gummi-Sissiverschnitt aus. Die Puffärmel bauschten sich unnatürlich auf und die vielen Lagen langer weiter Röcke bildeten einen großen Umfang. Sie stand jetzt unbeweglich mit leicht gespreizten Beinen da. Sicher hatte ihre Kleidung einiges an Gewicht. Eine Schwester wühlte sich unter die vielen, raschelnden Gummiröcke und befestigte an Claudias Beinen eine Spreizstange. Sie hatte nur wenig Bewegungsspielraum.

Die Schwestern machten alle einen Schritt zurück und Frau Hart betrachtete ihre Erziehungsmethode zufrieden. Claudia blickte ein letztes Mal resigniert zu Karin, bevor ihr Kopf unter drei dicken und schwarzen Gummihauben verschwand. Die Schichten ließen ihr Gesicht zur Maske erstarren.

Karin machte sich beim Anblick der leidenden Claudia schwere Vorwürfe. Es war ihre Schuld, sie so in Schwierigkeiten gebracht zu haben. Unruhig wand sie sich in ihrem Rollstuhl. Doch Frau Hart war noch nicht fertig. Sie befestigte auf Claudias Kopf ein Harness mit aufblasbarem Knebel. Ähnlich, auf dem Karin gerade kaute. Karins Knebel hatte ein eingebautes Ventil. Bei Claudia baumelte der Schlauch mit dem Blasebalg gut sichtbar zwischen ihren kleinen Brüsten. Sie stöhnte lauter auf, als Ärztin Hart den kleinen Ball mehrfach drückte. Auch Claudias Wangen wölbten sich nun sichtbar unter den Gummimasken. Der Harness am Kopf hielt den extrem aufgepumpten Gag nur mit Mühe an seinen Platz. Zufrieden betrachte die Ärztin ihre Schülerin, doch etwas schien an ihrem Kunstwerk noch zu fehlen. Jede der Schwestern schüttelte ein weit schwingendes, bodenlanges Gummicape auf. Trotz Knebel hörte man das leise Wimmern im Raum. Schicht um Schicht verschwand die Schwesternschülerin unter einem Berg von Gummi. Nur mit Mühe fanden Claudias Händen ihren Weg durch die Armschlitze der drei schweren Gummiumhänge, die sie trug. Die Regencapes wurden vorne geknöpft und die drei Kapuzen Schicht um Schicht über den schon streng gummierten Kopf gestülpt. Die Schwestern zogen mit viel Mühe und Sorgfalt die Kordeln der Kapuzen zu. Claudia blieb nur ein sehr kleines Sichtfeld, aus dem der Knebelschlauch baumelte. Ihren Kopf konnte sie nicht mehr bewegen. Zum Schluss musste sie ihre Arme mühevoll vorstrecken. Die einzige Bewegung, die noch möglich war. Eine kurze Spreizstange an den Handgelenken, beendete auch das.

„Schichtbeginn.“ Harts freundlicher Klaps auf den vielfach eingepackten Kopf war das Startzeichen. Claudia wackelte raschelnd, wie ein unförmiger schwarzer Gummikegel. Unbeholfen drehte sie sich im Raum. Grinsend standen die Schwestern um sie herum. Mit ihren weißen, schlanken Krankenschwesteruniformen bildeten sie einen starken Kontrast zu ihr. Karin konnte selbst durch ihre Maske die Gummiwolke riechen, die von Claudia ausging. Man sah, dass sie große Mühe hatte, sich unter all den Schichten von Gummi zu bewegen. Ihr Knebelschlauch wippte hin und her. Jede Bewegung war eine Anstrengung. Das würde sicher ein langer Tag für sie werden. Karins große Augen lösten sich nur widerwillig von Claudias Anblick. Ihr Rollstuhl wurde umgedreht und eine Schwester befestigte etwas an den Rollstuhlgriffen. Claudias Hand-Spreizstange wurde mit dem Rollstuhl verbunden. Langsam setzte sich das seltsame Gespann in Bewegung. Beim Schieben spürte Karin den schaukelnden Pumpball an ihrer Schulter. Kurz ging Karin der Gedanke durch den Kopf, dass sie beide schon ein bizarres Paar abgaben.

„So meine Liebe, jetzt kümmern wir uns mal um ihre Probleme,“ hörte Karin die Ärztin neben sich.

Die merkwürdige Gummikarawane hielt im hinteren Teil des Fitnessraumes vor einem einzelnstehenden Heimtrainer. Das moderne Gerät war mit Überwachungsgeräten und Bildschirm ausstaffiert. An der Front zeigte der Monitor in heller Laufschrift Karins Namen „Patientin Karin Schneider.“ Prima, dachte Karin, wer sie sah, wusste nun auch wer unter der perfiden Gummimaske schmorte. Karins Blick wanderte widerwillig auf den Tisch neben ihr. Dort lag wieder verschiedene Gummikleidung. Am Rollstuhl entfernten sie ein Teil von Karins Sitzfläche und lösten ihre Fesseln. Sie saß jetzt mit gespreizten Beinen und leicht zugänglichen Schambereich vor der Schwester, welche vor ihr kniete. Sie öffnete Karins Schrittreißverschluss und wusch alles gründlich. Karin war die Prozedur höchst unangenehm. Die Ärztin hielt ein ähnliches Spezialhöschen mit Einbauten in der Hand, wie es Claudia trug. Karin wurde heiß und kalt, als sie auf die beiden unterschiedlich großen Gummispieße in der Hose schaute. So was konnten die doch nicht machen. Was hatte das noch mit schlechten Blutwerten zu tun? Frau Hart konnte. Gemeinsam mit der Schwester zogen sie Karin die Dildohose an. Karin strampelte mit ihren Beinen, vergeblich. Sie versuchte zu schreien, doch die Maske machte sie stumm. Es hatte keinen Sinn, die Schwestern verstanden ihre Arbeit. Sie spürte die Eindringlinge an ihrer Pforte. Langsam drangen sie ein. Erst der große vordere, dann der unangenehmere, kleine Hintere. Die Zapfen verschwanden in Karins Körper und der dicke, transparente Stoff der Gummihose hielt die Eindringlinge fest an ihren Platz. Karin spürte ihren gefüllten Unterleib. Frau Hart drückte genussvoll die Luftpumpe. Karin spürte mit Schrecken, wie der Dildo in ihrer Scheide sie langsam weiter ausfüllte. Unangenehmer war das Gefühl in ihrem Anus.

Die Ärztin hielt inne. „Geht es noch Frau Schneider?“

Was sollte Karin schon sagen, nackt wie eine gestopfte Gans vor der Ärztin stehend. Sie nickte kurz. Frau Hart drückte noch zweimal fest zu. Karin schüttelte wild den Kopf. Sie kämpfte mit den neuen Eindringlingen und dem Gefühl fast zu platzen.

„Wir bereiten sie jetzt für die Behandlung vor. Wäre doch gelacht, wenn ihre Blutwerte nicht besser werden.“ sagte Frau Hart lächelnd zu ihr.

Karin ahnte nichts Gutes. Aber vielleicht konnte sie durch Kooperation die Strafe etwas mildern. Sie stand mit zitternden Knien vor den Schwestern. Die Gummispieße drückten. Karin merkte, dass sie trotz des dünnen Gummianzuges schwitzte. Bereitwillig stieg sie in den hingehaltenen schweren Ganzanzug. Er war weit geschnitten und dicker als alles, was sie bisher getragen hatte. Der transparente Gummi roch stark und raschelte laut. Wie üblich waren Füßlinge und Fäustlinge angearbeitet. Die Schwester schloss die kleinen Schnallen an den Fäustlingen und zog die angearbeitete Haube über. Locker rutschte sie über Karins schon gummierten und maskierten Schädel. Jemand machte sich an ihrem Schritt zu schaffen. Die Schläuche der Dildohose wurden nach außen gezogen.

Die Ärztin zeigte ihr einen weiteren Anzug. „Na kommen Sie, Frau Schneider. Rein mit ihnen. Sie wollen doch auch einen schnellen Behandlungserfolg. Oder?“

Karin hatte den Eindruck, dass Frau Hart großen Spaß an ihrer Arbeit hatte, ihre Patienten leiden zu lassen. Innerlich verfluchte sie ihren Hausarzt, dass er sie hierher geschickt hatte. Nachdem der nächste Rückenreißverschluss bis zur Kapuze hochgezogen war, steckte Karin nun in der dritten Schicht Gummi. Das erinnerte sie irgendwie an Claudia. Das war echter Einschluss. Die vielen Gummischichten drückten spürbar auf Karins Körper. Die Dildoschläuche wurden wieder nach außen gezogen und man legte ihr eine Art Korsett an. Die Schwestern hatten sie sehr fest eingeschnürt. Karins Schweißtropfen liefen über ihren Körper und sie war gerade mal mit Ankleiden fertig. Fast schon zu fürsorglich, zog eine Schwester die Bänder der beiden Gummikapuzen straff. Karin konnte ihren mehrfach eingepackten Kopf kaum bewegen. Steifbeinig und unter viel Getöse durch den dicken Gummi führte man sie zu ihrem Hometrainer. Sie halfen ihr hoch und schnallten sie auf dem übergroßen Sattel fest. Karin stöhnte in ihren Knebel, als ihr Körpergewicht auf dem Sattel ihre Einbauten noch tiefer in sie trieb. Die Füße wurden an den Pedalen fixiert. Jemand griff ihre Fäustlinge und schnallte auch sie am Lenker fest. Karins Atmung ging schneller. Der Knebel machte ihr zu schaffen.

Ein Schwesternkopf kam in ihr Gesichtsfeld. „Ganz ruhig. Kein Grund zur Aufregung, Frau Schneider. Die Ärztin ist in der Nähe und überwacht all ihre Werte. Wenn es ihnen schlechter geht, brechen wir ab. Aber wir müssen uns auch zusammennehmen, sie wollen doch gesund werden.“

Eine Hand streichelte über Karins mehrfach gummierten Kopf. Sie merkte, wie der Druck aus den Dildos entwich. Die Schwester hatte gut reden, sie saß nicht festgeschnallt mit gestopftem Hintern auf einem Heimtrainer und sollte so Sport machen.

Die Ärztin kam in Karins kleines Sichtfeld der Maskengläser. „Wir schließen jetzt die Schläuche an das Drucksystem am Heimtrainer an“, erklärte Frau Hart. Sie befestigte etwas an Karins Korsett. „Nicht erschrecken. An ihr Korsett kommt auch ein Druckschlauch.“ Dann machte sich die Ärztin an Karins Knebel zu schaffen. „Der Schlauch hier ist für den Knebeldruck und der zweite hier für Wasser und Nahrung. Na bitte. Sind Sie bereit, Frau Schneider? Wollen wir beginnen?“

Karin protestierte grunzend. Von „wir“ und „wollen“ konnte keine Rede sein. Sie traute ihren Ohren nicht. Nahrungsschlauch. Sollte das etwa das versprochene Frühstück werden? Beim Blick zur Seite sah Karin, dass die Sportlerin vor ihr immer noch an der Seite stand. Kopfschüttelnd ging sie an Karin vorbei. Ihr letzter Blick wanderte zum hell leuchtenden Namensschild, bevor sie sich abwand. Karin war es jetzt fast egal, was die Frau über sie dachte. Sie hatte ganz andere Sorgen.

„Wir machen jetzt einen Funktionstest und dann geht’s los.“ Die Ärztin aktivierte an ihrem Computer das Steuerprogramm für den Heimtrainer. Das Programm lief an. Karin wartete gespannt. Schon nach kurzer Zeit tat sich etwas. Ihr Vaginaldildo blies sich spürbar auf und stoppte erst, als Karin schon aufschreien wollte. Dasselbe geschah mit dem Analspieß. Sie erschrak: Sollte sie auf dieser Höllenmaschine Sport treiben? Aber es gab kein Zurück. Der Knebel im Mund wuchs schmerzhaft an. Karin musste wieder würgen. Die Luft im Knebel entwich zischend und kaltes Wasser tröpfelte in ihren Mund. Sie musste husten. Eine Hand lag wieder auf Karins Kopf und tätschelte sie tröstend. Karin stiegen die Tränen in die Augen, aber sie wollte doch stark bleiben. Krampfhaft biss sie in ihren Gummiknebel im Mund. Diesen Tag musste sie durchhalten, sonst ließ man sie ihr nie raus. Eine breiige Masse drückte sich in ihren Mund. Sie fing panisch an, am Lenker zu ziehen, und schüttelte heftig den Kopf. Ihr Kopfschlauch pendelte wild hin und her.

„Schön schlucken, Liebes.“ Frau Hart stand jetzt direkt vor ihr. Im Gegenlicht wirkte sie noch bedrohlicher. Ihr weißer Gummikittel strahlte hell. Langsam beruhigte sich Karin wieder und schluckte den Joghurt. Nun drückte das Korsett heftig gegen ihre Taille. Karin hatte das Gefühl, dass ihr Bauch zusammengequetscht werden würde. Das gemeine Folterkorsett hatte innenliegende Luftpolster. Die Pedale begannen sich langsam zu drehen und zwangen Karins Beine in Bewegung. Gleichzeitig bewegte sich die Lenkstange vor und zurück. Alles stoppte wieder. Wer dachte sich nur solche perversen Maschinen aus, dachte Karin. Ihr Herz klopfte vor Aufregung. Was für eine Art von Behandlung war das?

Die Ärztin kam ins Blickfeld. Sie zog die Kordel ihrer Gummikapuze nochmals fester. Ihre Hand streichelte langsam über Karins Kopf und Schulter. „Wir starten jetzt für eine Stunde, viel Spaß beim Training.“ Karin hielt die Luft an, diese Zeit konnte die Ewigkeit sein.

Der Heimtrainer setzte sich langsam in Bewegung, gleichzeitig wuchs der Knebel wieder in Karins Mund. Auch die Dildos in ihr nahmen an Größe zu. Die Bewegung ihres Oberkörpers und der Beine strengte Karin schnell an. Schon nach den ersten Minuten war ihr unsagbar heiß unter den Anzügen. Sie schmeckte trotz des prallen Gummiknebels Salz auf den Lippen. Vom Gesicht lief der Schweiß direkt in ihren Mund. Karin starrte mit großen Augen auf das Display vor ihr. Kleine Piktogramme zeigten die verschiedenen Funktionen blinkend an ihr an. Abwechselnd blies sich das Korsett oder die Dildos auf. Am schlimmsten war es, wenn Gummizapfen und Korsett gleichzeitig pumpten. Dann drückten die Gummispieße gegen ihre Bauchdecke von innen und das Korsett drückte von außen heftig dagegen. Nur der Ballknebel blieb bei seiner schmerzhaften Größe. Ihr Unterleib schmerzte und in den Handschuhen und den Beinen schwappte spürbar ihr Schweiß. Karin war alles egal. Der Ballknebel wurde überraschend zu einer schlaffen Blase und ein Schwall Wasser schoss in ihren Mund. Sie trank gierig und war auf bizarre Art dankbar dafür. Schnell wuchs der Knebel wieder zu seiner peinigenden Größe. So ging es weiter, Nahrungsbrei und Wasser. Karin verlor das Zeitgefühl.

Eine Gummischwester tätschelte ihren Kopf. „Immer schön weiter schlucken, Frau Schneider. Bald überstanden.“ Karin schaute auf ihr Display, eine halbe Stunde war geschafft. Alle Piktogramme leuchteten wieder gleichzeitig. Die unerträglichste Phase ihres Gummi-Martyriums. Karin versuchte, den Kopf zu schütteln. Unverständlich nuschelte sie in den Knebel „iccchhh msss mmaalll“. Die Schwester verstand nicht gleich. „Iccccsshhh mmusss mahl,“ brummelte Karin durch ihren gestopften Gummimund. „Ah, sie müssen mal auf die Toilette. Nein, nein Frau Schneider, wir können die Therapie jetzt nicht unterbrechen. Aber das ist kein Problem. Sie haben doch Gummisachen an. Lassen Sie es nur laufen. Müssen sich nicht schämen. Nichts, was wir nicht schon mal gesehen hätten.“

Der Satz der Schwester klang wie Hohn in Karins Ohren. Sie schämte sich zutiefst. Ihre Blase drückte. Je länger die Behandlung ging, desto mehr fand sich Karin mit ihrem fremdartigen Zustand ab. Ihr inneres Auge wanderte aus dem kleinen, feuchten Cocoon nach außen. Sie sah sich selbst auf dem Heimtrainer sitzen. Eine unförmige, glänzende Gestalt. Die fraulichen Körperformen konnte man nur ahnen. Schwestern überwachten sie. Eine stand neben ihr und tätschelte sie tröstend. Die Schläuche am Anzug wippten bei jeder Bewegung. Man hörte das Summen der Kompressoren. Das Rascheln des Gummis vermischte sich mit Stöhnen und Schnaufen. Karin war fasziniert und abgeschreckt zugleich. Ganz tief im Inneren fand sie zu ihrem Erschrecken sogar so etwas wie Gefallen. Welch merkwürdige Vorstellung. Die Zeit schlich dahin. Sie schluckte gierig Wasser und Brei. Sie wollte nur, dass es aufhörte. Ihr Gesicht glühte, die Beine waren bleischwer. Im Unterleib hatte sie kein Gefühl mehr und sie schwamm in ihrem eigenen Saft. Plötzlich stoppte der Heimtrainer. Pfeifend entwich die Druckluft. Karin hing in der Maschine. Ihr war alles egal. Sie war fix und fertig.

Helfende Hände halfen Karin vom Rad. Aus dem Augenwinkel sah sie draußen im Garten zwei der Patientinnen von gestern aus der Sportgruppe. Sie trugen lockere, rosafarbene Gummitrainingsanzüge und schauten mit großen, geweiteten Augen durch das Fenster zu Karin. Tuschelnd, steckten sie ihre Köpfe zusammen. In Karins Körper stieg erneut ein leichtes Gefühl von Scham hoch. Doch im Moment war ihr das egal, sie war heilfroh, als sie stützend in den Duschbereich geführt wurde.

Dort pellte man sie aus den Gummianzügen, wie eine gebratene Wurst. Das nasse Tanzhöschen wurde nach unten gezogen und die unerbittlichen Gummizapfen glitten schmatzend aus ihr heraus. Als Nächstes fiel die Maske. Befreit, bewegte Karin vorsichtig ihren verkrampften Kiefer. Ihre Beine rutschten aus milchig, weiß gewordenen Gummi. Karin war froh, wieder Luft auf ihrer Haut zu spüren. Die Dusche war dann die wahre Erlösung. Schwestern trockneten sie ab. Sie fühlte sich matt, aber überraschend gut. Die aufmüpfige Karin von heute früh war nach dieser Tortur verschwunden. Sie war völlig ausgelaugt und wollte sich nur ausruhen.

Ärztin Hart hielt ihr einen Gummibademantel hin. „Na sehen Sie, Frau Schneider. Mit der nötigen Unterstützung geht es doch. Nur ihre Werte zur sexuellen Erregbarkeit sind mir immer noch zu hoch. Da werden wir uns nach dem Mittag was einfallen lassen müssen. Jetzt machen sie aber erst mal Mittagsruhe, haben es sich redlich verdient. Claudia bringt sie zu ihrem neuen Zimmer im Intensiv-Trakt.“

Ein unförmiger und glänzender Gummikegel wackelte mit dem Rollstuhl schnaufend in Karins Blickfeld. Die Spreizstange an Claudias Beinen klirrte bei jedem Schritt. Sie stöhnte in ihrem prall aufgepumpten Knebel. Ohne Widerstand ließ sich Karin von den Schwestern wieder festschnallen. Sie hoffte, dass Claudia nicht allzu böse auf sie war. Sie kamen nur sehr langsam voran. Hörbar raschelten, die vielen Gummilagen im Hausflur.

Claudia fuhr mit Karin im Fahrstuhl wieder nach oben. Es ging nicht zu Karins altem Zimmer. Sie stiegen eine Etage höher aus. Ihr sah es so gar nicht wie im unteren Patiententrakt. Alles war weiß gefliest und es roch nach Desinfektionsmittel. Eine hohe, weiß verzierte Holztür mit Milchglas im Gang versperrte das Weiterkommen. Claudia zog an einer altertümlichen Klingelkette, irgendwo weiter hinten läutete es leise. Man hörte lautes Klacken von Absatzschuhen. Nach kurzer Zeit schwang die Tür quietschend auf. Karins neue Station. Grelles Neonlicht reflektierte in spiegelnden Fliesen im Gang dahinter.

Eine Schwester begrüßte sie freundlich. Fast zu aufdringlich griff sie in Claudias viellagiges Outfit und zog prüfend an den schweren Gummischichten. Ihr schien sichtlich zu gefallen, was sie sah. „Vielen Dank, Claudia. Schön, dass du Frau Schneider hergebracht hast. Ich übernehme jetzt.“ Sie löste Claudias gefesselte Hände vom Rollstuhlgriff und schob Karin weiter. Mit dumpfem Ton fiel die schwere Stationstür in das Schloss.

Der Kopf der Schwester schob sich in Karins Blickfeld. „Hallo Frau Schneider, willkommen auf unserer Intensivstation.“ Die Rollstuhlräder quietschten leise auf dem Fliesenboden. Karin fühlte sich nicht ganz wohl. Sie war wieder etwas aufgeregt. „Keine Bange, hier beißt niemand“, beschwichtigte sie die Schwester. „Es gibt eben hin und wieder Fälle, die besondere Zuwendung brauchen. Ist aber nicht weiter schlimm. Ist wie eine Familie hier. Sie sind hier mit Patienten zusammen, die genauso wie sie, eben nur etwas mehr Unterstützung bei der Kur brauchen. Wir kümmern uns gut um sie.“

Links und rechts gingen Patientenzimmer vom gefliesten Gang ab. Hohe, alte Doppeltüren zeugten von einer langen Klinikgeschichte. Eine der Zimmertüren stand offen, es war jedoch niemand darin. Im Raum standen zwei Klinikbetten mit Gittern. Eine Vielzahl von Schläuchen und Gurten hing daran. Der Boden war weiß gefliest, die Wände mit weißem, gepolstertem Gummi ausgeschlagen. Unerreichbar, spendete ein kleines, vergittertes Fenster weit hoch oben etwas Tageslicht. Auch die dicke und stabile Tür war mit einer Polsterschicht aus Gummi bespannt. Karin bekam für den Begriff Gummizelle eine völlig neue Vorstellung. Sie schluckte wieder krampfhaft ihre viel zu wenige Spucke.

Zwei Türen weiter blieben sie stehen. Die Schwester öffnete die klinkenlose Tür mit einem Schlüssel. „Das ist ihr Zimmer, Frau Schneider. Und schauen Sie, sie haben eine Zimmergenossin. Da sind sie nicht so allein. Ist doch schöner, oder?“

Karin stieß überraschend die Luft aus. Das Doppelzimmer mit hoher Decke war größer, als die zuvor gezeigte Gummizelle. Ein großes vergittertes Fenster ließ Licht in den hellen Raum. Jedoch versperrte auch ihr Milchglas, den Blick nach draußen. Alles war weiß gefliest. Ein großer Spiegel stand in der Ecke. Zwei Schwestern bezogen gerade Karins Bett frisch. Ein mit vielen Rüschen gesäumtes Gummibettlaken, ein genauso verziertes Kopfkissen und eine dick gefütterte, milchig gelbe Gummibettdecke dazu. Ein intensiver, süßlicher Geruch nach Gummi erfüllte den Raum. An ihrem Krankenbett war das Gitter heruntergelassen. Diversen Halterungen und Metallstangen blitzten chromfarben. Eine Krankenschwester machte sich an einen großen, rollbaren Maschinenschrank zu schaffen. Auf Regalen an der Wand verteilten sich medizinische Geräte und eine Anzahl neuer, unheimlicher Masken. Direkt am Fenster stand ein gynäkologischer Stuhl. Das Zimmer machte nicht gerade einen sehr wohnlichen Eindruck.

Als die beiden Schwestern Karin bemerkten, traten sie ein paar Schritte zurück und lächelten sie vielsagend an. Nun konnte Karin auch einen Blick auf das Nachbarbett werfen. Ihre Augen wurden wieder größer. Dort lag schon jemand. Auf der großen, schwarz gummierten Matratze war ein Vakuumbett ausgebreitet. Leise summte ein Kompressor im Raum, der Luft zwischen den beiden dünnen Gummibahnen des Bettes absaugte. Zu Karins Erstaunen trug die eingeschweißte Gestalt einen weißen Ballonanzug. In das fremdartige Gummiwesen kam etwas Bewegung. Sie zappelte erfolglos in ihren verschweißten Gummilagen. Fest umschloss das abgesaugte Gummi die fraulich, dicke Form. Karin drückte mit einem Finger auf die kugelrunde Ballonmaske, die anstelle des Kopfes zu sehen war. Der Gummi war extrem fest aufgepumpt. Auch der doppelwandige Ganzanzug war kaum einzudrücken. Durch das transparente Gummi des Vakuumbettes erkannte man alle Einzelheiten. Die wulstigen, dicken Arme und Beine waren vom Körper leicht abgestellt. Aus dem Schrittbereich gingen dünne Schläuche zu einer Maschine neben dem Bett. Zischend hörte man Luft entweichen und kurz darauf erneutes lautes Brummen. Ein Kompressor traktierte rhythmisch den gummigestopften Unterleib der Frau. Von der kreisrunden Mundöffnung der Maske ringelte sich ein Faltenschlauch hoch zu einem Haltegestell. Ein großer Gummisack baumelte am Ende des Atemschlauches und blähte sich rhythmisch auf. Karin beugte sich über das Bett. Sie schaute in die kleinen Augenöffnungen der aufblasbaren Maske, die vom glasklaren Vakuumbett überspannt waren. Nass glänzende, ängstlich geweidete Augen schauten sie an. Irgendwie kamen ihr die Augen bekannt vor. Der Gummisack über der Frau, zog sich zusammen. Die eingeschweißte Patientin saugte krampfhaft nach Luft. Doch das eingestellte Volumen des Atembeutels ließ nicht mehr zu. Zu allem Übel hing er für sie gut sichtbar, knapp über ihrem Kopf.

Die Schwester strich über das Ballonbein der bedauernswerten Frau. „Das ist die Lara. Bisschen eine Wilde, nicht Lara.“ Das Vakuumbett zappelte leicht. „Mit dem Bett“, erklärte die Schwester zu Karin gewandt, „wird die Patientin auf einfache Weise ruhiggestellt. Der Ballonanzug, mit seiner isolierenden Luftschicht, unterstützt die Behandlung.“ Die Krankenschwester beugte sich wieder über die eingeschweißte Lara und griff prüfend in ihren Schritt. „Die Frau Hart kann im Augenblick leider nicht nach dir sehen, Lara. Deine Wartezeit bis zur Visite kann wohl etwas länger werden. Also nicht weglaufen.“ Die Schwester griff sich spielerisch, den zusammenziehenden Atembeutel. Abermals bäumte sich Laras Körper in ihrem vakuumierten Gummibett auf und zappelte erfolglos. Der Atembeutel zuckte wild. Karin war entsetzt und fasziniert zugleich. Ihre Nackenhaare stellten sich auf. Arme Lara, so Stunden zubringen zu müssen.

Die ältere Gummischwester breitete auf Karins Bett einen dicken, glänzenden Mumienschlafsack aus. Das schwarze Ding sah schwer und gut gefüttert aus. „Bitte Frau Schneider, wir machen sie jetzt für die Mittagsruhe fertig.“

Karin war abgekämpft, sie hatte keine Kraft für Widerworte. Die Schwester holte aus dem Schrank einen dünnen Gummisack. Er war einer menschlichen Figur nachgeformt. Karin setzte sich nackt auf die Bettkante und stieg vorsichtig in die aufgehaltene transparente Ganzkörperhülle. Sie schaute etwas zweifelnd auf den Mumien-Schlafsack neben sich. Für ein Schlummerstündchen hätte die durchsichtige Gummihülle es auch getan. Wenigstens war sie froh, nicht wieder mit Dildos traktiert zu werden. Der durchsichtige Bodybag war an den Beinen eng geschnitten und hatte auch am Oberkörper wenig Spiel. Die beiden Krankenschwestern mussten mit viel Kraft am Gummi ziehen, um den Reißverschluss im Rücken zu schließen. Karins Busen wurde fest an ihren Körper gepresst, sie war zu keiner Bewegung fähig. Doch als die Schwester mit einer schweren schwarzen Ganzkopfgasmaske kam, war Karins frivole Freude schnell dahin. Sie stülpten das dicke Gummimonstrum über ihren Kopf und zogen den Reißverschluss ratschend zu. Dann hoben die drei Frauen sie in den dick gefütterten Gummischlafsack. Der Reißverschluss wurde hochgezogen und die Schwestern ordneten die üppige Schlafsackkapuze um Karins Kopf. Sie musste hilflos mit ansehen, wie die gefütterte Gummikapuze sich eng um ihren Kopf schloss. Von ihrer Gasmaske war nur noch der Atemstutzen zu sehen. Bänder am Schlafsack wurden am Bettgestell eingehakt und machten ein Hin-und-Her-Rollen unmöglich. Karin drehte etwas ihren Kopf. Im Schrankspiegel sah sie eine dicke, schwarz glänzende Gummimumie auf ihrem Bett. Tief schnitten die Bänder in den voluminösen Gummisack. Sie hatte nichts Menschliches. Die Schwester befestigte an ihrer Gasmaske einen Faltenschlauch und hängte ihn an den Metallarm über ihrem Bett. Ein großer Atembeutel wurde wie bei Lara angeschraubt. Karin roch jetzt süßlich schwere Gummiluft.

Die Krankenschwester griff den Gummibeutel und drehte am Reduzierventil. „Keine Angst, Frau Schneider. Damit sie besser zur Ruhe kommen. Mit dem Ventil hier regle ich ihre Frischluftzufuhr. Damit können Sie sich besser auf ihre Atmung konzentrieren und müssen sich beim Atmen auch mehr anstrengen.“

Zuvor hatte Karin noch ganz gut Luft bekommen. Doch nun fiel es schwerer. Während sie tief einatmen musste, zog sich der Gummisack fest über ihr zusammen. Die Gasmaske presste sich spürbar auf ihr Gesicht. Die Tür fiel ins Schloss und Karin war mit Lara allein. Sie räkelte sich etwas in ihrem weich gefütterten Gummicocoon. Der feuchte Gummi auf ihrer Haut ließ ihre Hände unweigerlich zum Schoß rutschen. Diese neue, unbekannte sexuelle Spannung wollte einfach nicht aus ihrem Körper weichen. Die leisen Stöhngeräusche Laras neben ihr machten es nicht leichter. Karin holte tief Luft. Die beiden Atembeutel im Zimmer zogen sich fast gleichzeitig laut schmatzend zusammen. Langsam versank Karin in ihrem nassen Gumminest.

Karin schreckte hoch. Jemand machte sich an ihrer Gasmaske zu schaffen und schlug den warmen Gummimumiensack zurück. Karin musste wohl eingenickt gewesen sein. Sie merkte, dass ihr Po in einer nassen Pfütze lag und der dünne, durchsichtige Bodybaggummi nass auf ihrer Haut klebte. Sie fühlte sich etwas erholt und ihr Tatendrang kehrte langsam zurück. Die Uhr über der Tür zeigte zwei Uhr. Was würde am Nachmittag passieren? Karin stieg aus ihrer Fruchtblase, trank etwas und trocknete sich ab. Claudia, ihr schwarzer Gummikegel, wartete mit dem Rollstuhl an der Zimmertür. Die schweren Gummicapes verbargen die sicherlich stark schwitzende Schwesterschülerin darunter. Nur das Schnaufen durch die kleinen Nasenlöcher, war zu hören. Arme Claudia. Karin musste wieder an den Tropenhausspaziergang vom Vortag denken. Die weiße Ballongestalt im Nachbarbett bewegte sich unruhig.

Die Schwester vom Mittag räumte verschiedene Sachen auf Karins Nachttisch. Sie reichte ihr eine schwarz, glänzende Gummistrumpfhose. Der Schambereich war offen und der Rand verstärkt. Karins helle, fast weiße Scham setzte sich zum Schwarz obszön ab. Eine zweite Schwester hielt ein weiteres, schwarz glänzendes Teil bereit. Karin schaute es sich befremdlich an. Das schwarze Oberteil bestand aus dickem Gummi und hatte Brustaussparungen mit Dichtringen in Metallgewinden. Oberhalb der Brust gab es einen langen, sich verjüngenden Sack für Arme und Kopf. Scheinbar zwangen sie den Träger, die Arme über dem Kopf gestreckt halten zu müssen. Auf der Höhe des Gesichtes gab es Mund- und Augenöffnungen. Die Schwester forderte Karin auf, ihre Arme eng am Kopf auszustrecken. Mit vereinten Kräften dehnten sie die Gummihülle und zogen sie Karin Stück für Stück über ihre ausgestreckten Arme. Deutlich unangenehmer jedoch war es Karin, als die Schwestern nur mit Mühe ihre Brüste durch viel zu engen Brustringe zwängten. Feste fremde Frauenhände malträtierten ihren nackten Busen. Nach längerem Ziehen und Zerren war alles an seinem Platz und Karin durfte aufstehen. Die Schnürung am Rücken zog den schon engen Gummi noch strammer um sie. Das Oberteil zwang ihre Arme, ausgestreckt nach oben. Dazwischen eingeklemmt, schauten aus dem schwarzen Gummi Karins Augen und Mund hervor. Die erzwungene Haltung war höchst unbequem. Ihre nackten Brüste quollen wie aufgepumpt aus den viel zu kleinen metallenen Brustaussparungen hervor. Durch die eh schon ausgestreckten Arme, wurden sie noch mehr nach oben und vorn gedrückt. Der starke schwarze Gummi umfasste ihren Bauch mit festem Griff. Ein kleines Korsett und schwarze hochhackige Pumps vervollständigten das Outfit.

„Und schön ‚Ah‘ sagen, Frau Schneider“, forderte die Schwester Karin auf, während sie eine schwarze Gummibirne vor ihren Mund hielt. Ehe sich Karin versah, war die schwarze Mundplatte an ihren Wangen geknöpft und ihr Mund erneut geknebelt. Mehrere Pumpstöße und die Schwester war mit Karins unnatürlich gewölbten Wangen unter ihrer Gummimaske zufrieden. Sie ließ den kleinen schwarzen Blaseball fallen. Tanzend verfing sich der Schlauch an Karins Brustnippel. Sein Platz fand der Pumpball dann gut sichtbar zwischen ihren abstehenden Brüsten.

Karin schaute überrascht in den Spiegel. Ihre, so zur Schau gestellten Geschlechtsmerkmale trieben ihr die Schamesröte in das Gesicht. Helles Fleisch und zwei Augen sprangen sie aus dem glänzenden Schwarz des Gummis an. Schnell taten die ausgestreckten Arme weh und drückten unangenehm gegen ihre Wangen. Hilflos stand sie in dieser unnatürlichen Haltung im Zimmer. Claudia schob ihr den Rollstuhl in die Knie und sie fiel wehrlos in den Sitz. Karin war dankbar, dass man ihre Scham und Brüste mit einem Gummilaken bedeckte. Mit einem kurzen Seitenblick, verabschiedete sie sich von Lara. Sie war in der letzten Stunde merklich ruhiger geworden, eingeschweißt in ihrem Gummibett. Der Schritt- und Bettkompressor sprangen fast zur selben Zeit an und brummten laut im Zimmer. Das eben locker gewordene Gummilaken saugte sich wieder knochenfest auf ihren Ballonkörper und das erzeugte Vakuum ließ das ganze Bett merklich erzittern. Armes Ding. Karin blickte hilflos an sich selbst herunter. Auch ihre Aufregung war wieder gestiegen. Ihr Rollstuhl bewegte sich langsam los.

„Einen Moment, Claudia“, rief eine Schwester, „bitte schaffe die Patientenakte in die Anmeldung. Sie warten darauf.“ Unbeholfen drehte sich Claudia, die Gummipyramide, um. Ihre Spreizstange klirrte und man hörte leise Protestlaute aus ihrem geknebelten Mund. Karin merkte, wie etwas in die Tasche ihrer Rückenlehne geschoben wurde. „Danke, Claudia. Sehr lieb von dir.“ Hörte man die zurückeilende Schwester im Gang. Schwerfällig setzte sich der Rollstuhl mit Karin wieder in Bewegung.

Die große Doppeltür der Intensivstation schloss sich. Claudia schob Karin zum Fahrstuhl. Es ging hinunter in das Erdgeschoss und zum Empfangsbereich der Klinik. Karin fühlte sich sichtlich unwohl, alle würden sie so sehen.

Helles Licht empfing Karin in der großen Eingangshalle. Interessiert kamen die beiden Empfangsdamen hinter ihrem Tresen hervor und empfingen lächelnd das illustre Gummigespann. Karin empfand ihre öffentliche Zurschaustellung als höchst unangenehm.

„Ah, Claudia. Danke für deinen Botengang. Dabei grinsten sie beide wie Honigkuchenpferde. „Wenn wir gewusst hätten, dass du heute etwas behindert bist bei der Arbeit, wären wir natürlich selbst zur ITS gegangen. Echt ärgerlich.“ Eine der Frauen zog die Akte aus Karins Rücken und warf sie achtlos über den Tresen hinter ihr. Na toll, dachte Karin. So dringend schien ihr Postdienst jetzt doch nicht zu sein. Die zweite umrundeten Karin und Claudia langsam. „Schön, dass du trotzdem gekommen bist.“ Dabei zog die Frau wie zufällig mit ihrem Gummirock das schützende Gummituch von Karins Brust und Scham weg. „Oh, Entschuldigung. Einen Moment, das tut mir wirklich leid. Hier bitte ihr Tuch.“ Sie hob den am Boden liegenden Gummistoff auf und legte ihn Karin demonstrativ auf die Knie. Karin war nun komplett entblößt. Sie versuchte sich bemerkbar zu machen und schüttelte wild mit Oberkörper und gefesselten Armen. Der Knebelball tanzte gut sichtbar auf ihren hellen Melonenbrüsten und der Schlauch verfing sich an ihren steifen Brustwarzen.

Claudias und Karins Auftritt erregte noch weitere Aufmerksamkeit in der Eingangshalle. Zwei junge Patientinnen standen näher und machten genauso erstaunte Gesichter, wie Karin an ihrem ersten Tag. Man konnte den Frauen keinen Vorwurf machen. Natürlich waren sie schockiert. „Wer nicht?“, ging es Karin beschämt durch den Kopf. Sie sahen eine gefesselte und geknebelte Gummifrau im Rollstuhl, mit streng fixierten Armen über dem Kopf. Ein daran geketteter, unförmiger, lebender Gummikegel komplettierte das ungewöhnliche Rollstuhlgespann. Claudia und Karin waren ein zu bizarrer Anblick. Karins abstehender und schmerzhaft eingezwängter, nackter Busen und ihr heller, entblößter Schritt bildeten einen starken Kontrast zum schwarz glänzenden Gummi. Die jungen Frauen dagegen trugen leichte Boleroblusen und eine Art Haremshose aus hauchdünnem, pinkfarbenem Gummi. Karin hätte vielleicht auch so hübsch aussehen können. Sie schämte sich fürchterlich, in diesem strengen Bondageaufzug. Alle konnten sie so sehen. Doch tiefer in ihr regten sich noch andere Gefühle. War es kribbelnde Erregung? Wie sollte das möglich sein?

Karin hatte zum Glück keine weiteren, unangenehmen Begegnungen bis zum Eingang des Fitnessstudios. Das goldene Schild an der Tür zeigte das eher falsche Wort, dachte Karin bei sich. Es war eher ein Bereich, um Patienten zu quälen, beschloss Karin für sich selbst. Der gekachelte Raum roch nach Gummi und Klinik. Bei vielen Maschinen im Raum versagte Karins Fantasie. Überall hingen Schläuche, Metallösen und Ledermanschetten. Weiter hinten wurde Karins Heimtrainer vom Vormittag für eine weitere Probandin vorbereitet. Eine Frau in einem weißen, aufgepumpten Ballonanzug wurde gerade gebracht und stand etwas hilflos davor. Karin ahnte, wer die Gummigestalt war. Sie fand Trost in der Vorstellung, nicht die Einzige zu sein, die zusätzliche Hilfe brauchte.

Karin hatte ihr Ziel erreicht, der Rollstuhl hielt an. Claudia wurde von einer Schwester abgeschnallt und neben einer großen Metallstange im Raum aufgestellt. Eine Schwester kroch unter ihre Gummiröcke und befestigte die Beinspreizstange an einem Ring im Boden. Claudia stöhnte laut auf. Karin schmunzelte. Das kleine Biest von Krankenschwester hatte wohl die Dildos noch weiter aufgepumpt. Jetzt drückten sie sicher noch heftiger. Karin wurde auch zur Metallstange geführt. Sie war fest im Boden verankert und mit Schlaufen und beweglichen Teilen bestückt. Am Boden vor der Stange war ein großer Gummispieß in einer beweglichen Schiene angebracht.

Die Ärztin stand plötzlich wieder neben Karin. „Wollen wir, Frau Schneider? Die Lara, ihre Zimmergenossin, ist für eine Stunde beschäftigt, nun zu Ihnen.“

Karin bewegte unruhig ihre streng nach oben fixierten Arme. Sie ahnte, was nun kommen würde. Sie musste sich über das Gummiglied im Boden hocken und mit ihrem Rücken an die Metallstange lehnen. Ihr Korsett wurde nun mit einem Metallschlitten verbunden. Der Schlitten hatte Führung über die große Metallstange. Ihre ausgestreckten Gummiarme im Monohandschuh oben am Schlitten fixiert. Ihre Taille mit einem Gurt gesichert. Eine Schwester kniete sich neben Karin und lächelte sie vielsagend an. Sie positionierte den Gummispieß so, dass er leicht an Karins Vagina stieß.

Karin durchlief in ihrem feuchten Gummigefängnis eine heiße Welle. Sie rüttelte an der Stange, nichts geschah. Inzwischen hatte man auch ihre Füße am Boden festgeschnallt.

„Wir machen einen kurzen Test“, hörte sie die Stimme der Ärztin hinter sich.

Der Schlitten fuhr langsam nach oben und zog Karins Oberkörper mit sich. Sie stand mit leicht angewinkelten Beinen jetzt fast aufrecht. Der Schlitten fuhr wieder langsam nach unten. Die Maschine zwang Karin tief in die Hocke und der Gummispieß am Boden drang in sie ein. Karin stöhnte auf. Der Schlitten fuhr in seine Ausgangsstellung zurück.

„Was ist mit dem Fütterungsknebel?“, rief die Ärztin wieder.

Eine Schwester rollte ein großes Glas mit weißer, dicker Flüssigkeit heran. Das Glas wurde an eine Stange über Karins Kopf gehängt. Es hatte unten einen Schlauchanschluss und aus dem Augenwinkel konnte sie das Wort „Trinkjogurt“ lesen. In diesem Moment stopfte ihr die zierliche Schwester den Rohrknebel in den Mund. Die Gummiplatte knöpfte sie an Karins Wangen fest. Kurze Pumpstöße machten den Knebel unverrückbar. „Bitte Frau Schneider, ihr Mittagessen“, flötete die kleine Sadisten-Schwester.

Karin konnte nur die Augen verdrehen. Sie versuchte krampfhaft, ihren Kopf zu bewegen. Aber das enge Gummioberteil presste ihr Gesicht fest und unverrückbar zwischen die Arme. Sie merkte, wie langsam ihre Hände kribbelten. Der enge Armsack presste auch hier alles fest zusammen. Ein zweiter Schlauch lief vom Glas zu Claudia. Sie stand am Boden festgemacht, Karin direkt gegenüber. Die kleine Schwester drückte Claudia einen Pumpball in die vorgestreckten, fixierten Hände, die aus ihren vielen Gummiumhängen herausschauten. An den leuchtenden Augen Claudias konnte Karin sehen, dass ihr die Situation irgendwie gefiel. Sicher war es für sie die Genugtuung für den Rempler im Pflanzenhaus vom Vortag, ging es durch Karins Kopf. Sie hockte vor Claudia mit gespreizter, nackter Scham, bereit zur Behandlung. Inzwischen war in Karins gestopften Mund schon etwas Joghurt gelaufen. Doch als Claudia den Blasebalg in ihrer Hand fest drückte, schoss ein großer Schwall in Karins Rachen. Sie schluckte krampfhaft. Sie konnte es nicht fassen. Was ließ sie mit sich anstellen? Auf diese gezwungene Art, Mittagessen zu bekommen. Welch bizarre Methode, das Füttern war erniedrigend. Und Frau Hart schien noch nicht zufrieden mit der Schärfe der Behandlung.

Die Ärztin hockte sich vor Karin. Ihr weißer Gummikittel raschelte. Sie hielt zwei Halbschalen aus Plexiglas in der Hand und lächelte Karin an. Nein, versuchte Karin in den Knebel zu brüllen. Es wurde aber nur ein unverständliches Brummeln und Blubbern aus ihrem vollem Jogurtmund.

„Das ist alles zu ihrem Besten“, grinste die Ärztin sie süffisant an. „Wir möchten doch bald gesund werden. Oder nicht?“


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Steffele Volljährigkeit geprüft
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  RE: Intensivstation Datum:30.05.26 11:45 IP: gespeichert Moderator melden


Mit langsamen Bewegungen drehte sie die glasklaren Halbschalen auf das Gewinde von Karins Brust. Ihr Busen lag nun gut sichtbar im Glasbehälter. Dann zog die Ärztin eine Scherengriffpumpe aus ihrem Gummikittel und befestigte den Schlauch an der Spitze der Saugglocke. Karin konnte nicht fassen, was sie gegenüber im Spiegel sah. Ihre Brüste waren trotz der strengen Einschnürung viel zu klein für die Saugglocken. Mehrmals betätigte Ärztin Hart die Vakuumpumpe. Karins Brust schwoll extrem an und presste sich nun satt gegen das Glas. Sie stöhnte in den Knebel. Ehe sie sich versah, war ihre zweite Brust genau groß. Ein riesiger Mund saugte nun dauerhaft an ihren empfindlichen Nippeln. Die Ärztin steckte die Unterdruckpumpe wieder ein. Karin starrte in den Spiegel. Ihre Brüste waren riesig unter den fiesen Saugglocken. Auch die streng verpackte Claudia, vor ihr, machte große Augen. Karins Busen schmerzte. Doch dieses elektrisierende Gefühl in ihr wurde wieder stärker. Sie war kurz vor dem Zerplatzen. Claudia sah, wie Karins Schritt feuchter wurde. Die unnatürlich hervorquellenden Brüste faszinierten sie.

„Ihre Sportstunde geht los, Frau Schneider.“ Harts Hand klatschte auf Karins vorgestreckten Gummihintern. Der Schlitten setzte sich in Bewegung. Er drückte Karin zum zweiten Mal tief auf den Gummidorn unter ihr. Sie bewegte sich wieder nach oben und merkte, wie ihre Beinmuskulatur gefordert wurde. Claudias Augen starrten gebannt auf die bizarren Kniebeugen der Frau vor ihr. Die übermäßig angeschwollenen Brüste unter den Saugglocken, die streng über den Kopf gezwungenen Arme. Der gummierte Frauenkörper bog sich weit, wenn der Schlitten oben anschlug. Im Rhythmus der Hub- und Senkbewegung versuchte Claudia, ihrer eigenen, feuchtheißen Scheide Linderung zu verschaffen. Durch ihre vielen dicken Gummischichten, konnte sie ihre Hüfte nur ungenügend bewegen. Doch es ging irgendwie. Sie begann unbewusst bei jedem Auf und Ab den Glysoball in ihrer Hand zu drücken.

Karin schluckte mit Mühe, den eingepumpten Joghurt in ihrem Mund. Die kreisende Bewegung von Claudias Becken machte sie fast wahnsinnig. Diese raschelnde, menschliche Gummipyramide brachte sie um den Verstand. Im selben Rhythmus fuhr der Dildo in ihren Körper. Speichel rann aus Claudias geknebeltem Mund und tropfte auf ihre Brüste. Wieder wurde Karin tief in die Knie auf den Dorn gedrückt. Eine heiße Welle der Lust explodierte endlich in ihr.

Claudia konnte sich an dem windenden Frauenkörper nicht sattsehen. Aus Karins Fütterungsknebel sickerte weißer Joghurt auf ihr Gummioberteil. Ein stetes Rinnsal lief über die Saugglocken. Karins Körper bäumte sich trotz Fixierung auf. Wieder drang der Gummiphallus in sie ein. Claudia schloss die Augen. Ein Orgasmus durchschüttelte sie. Claudia musste leicht in die Knie gehen, beinah verlor sie ihr Gleichgewicht. Beim Öffnen der Augen sah Claudia, wie Karin schlaff in ihrer Fesselung hing. Trinkjogurt sabberte aus dem Mund. Erst jetzt merkte Claudia, dass sie den Pumpball in ihrer Hand fest gedrückt hielt. Der Behälter über Karins Kopf war leer. Beinahe hätte sie den kleinen Gummiball fallen gelassen.

Ärztin Hart bemerkte die Entwicklung als Erste auf ihrem Kontrollmonitor. Karins Vitalfunktionen schossen hoch. Sie konnte es nicht fassen. Diese renitente Patientin schien immer noch mehr Spaß an den Behandlungen zu haben. Solche Patientinnen hatte sie in ihrer langjährigen Arztlaufbahn nicht oft. Die meisten hatten nach Langzeitschwitzen und Dauerpenetration bei Zeiten aufgegeben. Doch dieses dauergeile Gummiluder fand eher immer mehr Gefallen. Die Diagnose war eindeutig. Aus ärztlicher Sicht konnte sie diese renitente Frau nur noch für einen Tag in ihrer Klinik behalten. Aber morgen würde sie Karin zeigen, was die hartchen Behandlungsmethoden alles bewirken konnten. Ihr würde die Lust an strengen Gummibehandlungen schon vergehen. Die Ärztin warf ihren weißen Gummikittel klatschend auf einen Stuhl. Siegessicher verließ sie das Studio.

Karins Daueranspannung war endlich aus ihrem Körper verschwunden. Sie nahm ihre Umgebung wieder wahr. Unerbittlich zwang sie die Maschine, ihre Kniebeugen fortzusetzen. Karins Beine taten weh und ihre Scham brannte wie Feuer. Dumpf schmerzten ihre malträtierten Brüste. Unter der Gummikleidung liefen kleine Rinnsale Richtung Füße. Der Joghurt floss nicht mehr. Ihr verschmiertes Gesicht unter dem Gummiarmsack war heiß und nass. Auch Claudia hatte aufgehört zu schaukeln. Sie stand mit zitterndem Knie da und hoffte sicher auch, dass ihre Schicht bald zu Ende war. Auch sie musste fürchterlich schwitzen unter ihren vielen Gummischichten. Karin schaute sie an. Claudias Augen sagten ihr, dass sie ihr verziehen hatte.

„Claudia, mach Feierabend, wir helfen dir beim Ausziehen“, rief eine Schwester vom Sportstudioeingang und kam auf sie zu. Die Schwester löste die beiden Spreizstangen und begann, Claudia von ihren Capes zu befreien.

Karin nahm die erzwungenen Kniebeugen gar nicht mehr wahr. Sie erfreute sich an Claudias Anblick. Zwei Schwestern machten aus dem unförmigen Gummiding wieder ein menschliches Wesen. Als das erste Gummikleid auf den Capehaufen fiel, stoppte auch Karins Sportstunde. Der Dildo rutschte ein letztes Mal schmatzend aus ihrem nassen, verschwitzten Schoß. Karin war dankbar, als sie vom Metallschlitten gelöst wurde. Ihre Knie zitterten und die Brüste taten weh. Claudias Augen lächelten Karin an. Die Schwester vor Karin öffnete das Glockenventil und ließ die Luft aus den Saugschalen. Zu Karins Entsetzen blieben ihre Brüste in dieser übergroßen Form.

Die Schwester bemerkte lächelnd Karins Reaktion. Ihre weiß gummierte Hand umfasste Karins Brust sanft. „Keine Bange Frau Schneider, die Schwellung geht bald wieder zurück.“

Karin war erleichtert. Das Gummioberteil und die Strumpfhose flutschen leicht von ihrem Körper. Die Gummisachen waren klatschnass und auf den Fliesen bildeten sich kleine Wasserpfützen. Karin schaute ihren nackten, malträtierten Körper an. Ihre Brüste waren geschwollen und hatten rote Striemen an den Rändern. Ihre Haut glänzte feucht und fühlte sich vom vielen Schwitzen ganz weich an. Die Haare hingen nass in ihrem verquollenen, roten Gesicht. Der Unterleib brannte.

Die Schwestern schoben sie zu den Duschen. „Kurz frisch machen, Frau Schneider, und dann geht es zeitig ins Bett für sie.“

Karin griff sich den bereitgelegten, glänzenden Bademantel und verschwand in der Toilette. Sie empfand die strenge Behandlung in Gummikleidung zu ihrem eigenen Erstaunen immer selbstverständlicher.

Als sie wieder aus den Duschräumen kam, wartete schon Claudia auf sie mit dem Rollstuhl. Sie trug wieder ihre einfache, schwarze Schwesteruniform des ersten Lehrjahres. Sie brachte Karin zurück zur Station. Das Fahren, angeschnallt im Rollstuhl, wurde langsam zur Gewöhnung.

Die ITS-Schwester stand schon an der Tür und nahm Karin in Empfang. Sie brachte sie auf ihr Zimmer zurück. Karin stieß hörbar die Luft durch ihre Zähne. Auf dem Bett lag ein Berg gelber Gummiwäsche. Karin rutschte etwas tiefer in ihren Rollstuhl. Erneut würde ihre malträtierte Haut unter vielen Schichten Gummis verschwinden. Lara, ihre Zimmergenossin dagegen, war schon für die Nacht fertiggemacht worden. Karin schluckte abermals.

Laras Bett war mit rotem Gummi bezogen. Die Nachtschwester, gab Lara aus einer Schnabeltasse etwas zu trinken. Gierig trank sie durstig in großen Zügen. Sie trug eine Art stabilen Strampelanzug, ähnlich wie man ihn bei Babys kannte. Die Beine steckten in einem engen Sack aus dickem, rotem Gummi. Breite Riemen sicherten ihn am schmiedeeisernen, weißen Bettrahmen. Ihr Oberkörper war in ein stabiles Geschirr geschnallt, welches sie im Bett am Aufrichten hinderte. Die straffen Riemen des Geschirrs, schnürten ihre Brüste unter dem faltigen Gummi deutlich ein. Die roten Gummiarme gingen in Fäustlinge mit Manschetten über. Sie waren nutzlos auf ihrem Bauch am Geschirr eingehängt. Die rote, dicke Kapuze war eng um den Kopf gebunden und ließ nur einen kleinen Teil des verschwitzten Frauengesichtes frei. Auch hier sicherten Schnallen und Bänder an der Haube den Kopf der Unglücklichen am Bettrahmen und hielten ihn unverrückbar im Kopfkissen. Augenbinde und Knebel hingen lose an der Seite.

Lara öffnete ihre tropfnassen Lippen und ließ sich bereitwillig von der Nachtschwester die nasse Gummibirne wieder in den Mund schieben. „Ich schaue dann später wieder nach ihnen, Fräulein Lara. Sagen Sie gute Nacht zu ihrer Zimmergenossin.“ Lara nickte mit geröteten Augen in Karins Richtung und grunzte etwas Unverständliches in ihren Knebel. Das lange Atemrohr der Birne pfiff bei jedem Atemzug. Akribisch befestigte die Nachtschwester Laras Augenbinde an der kleinen Schnalle und zog sie extra straff an. Auch der Knebel wurde noch einmal fürsorglich gestrafft. Lara wimmerte leise.

Die Nachtschwester drückte am Bettrahmen auf einen Knopf. „Habe die Heizmatratze etwas herunter gedreht. Wenn du eingeschlafen bist, Lara, stelle ich es wieder auf normal. In Ordnung?“ Lara nickte unbeholfen. Was für eine Wahl hatte sie?

Karin legte die Hand auf die Matratze, zog sie aber schnell zurück. Das Bett war sehr warm. So zu schlafen war eine wirkliche Qual. Karin konnte nur hoffen, dass mit ihr nicht ähnlich verfahren wurde. Die Nachtschwester griff ein großes, rotes Gummilaken, welches über einen Stuhl hing. Laut krachte es, als die Schwester es entfaltete. Das Laken hatte am Rand verstärkte Ösen und ein kleines Loch im oberen Bereich. Dieses fädelte sie über Laras Knebelrohr. Dann begann sie, die schwere Plane in Haken Stück für Stück am Bettrand einzuhängen. Öse um Öse spannte sich das Laken straff über das gesamte Bett. Unerbittlich wurde Laras Oberkörper flach auf das Bett gedrückt. Mit viel Kraft dehnte die Nachtschwester das Gummilaken am Kopf und hakte die letzten Ösen ein. Der Kopf der Liegenden wurde unverrückbar in das Kissen gedrückt. Straff spannte das Laken über Laras Gesicht. Ihr Atem pfiff hörbar durch das Atemrohr ihres Knebels. Das Zimmerlicht spiegelte sich im gespannten Gummi. Die rote Fläche vibrierte leicht, wenn Lara versuchte, sich zu bewegen. Nur die angedeutete, frauliche Körperform und das pfeifende Rohr ließen unter dem glatt gespannten Gummituch ein menschliches Wesen erahnen. Die glänzende Fläche vibrierte erneut, Lara stöhnte unruhig. Karin war vom Anblick fasziniert. Doch tauschen, nein. Sie war heilfroh, dass sie bei der Aufnahme in die Klinik nicht die Wärmetherapie angekreuzt hatte. Wenigstens das hatte sie richtig gemacht. Lara konnte einen leidtun. Sicher war es eine Qual, unter dem Gummilaken die Nacht zu verbringen. Und die Heizmatratze begann erst später ihr Werk.

Nun war Karin an der Reihe. Auch sie wurde bettfertig gemacht. Ihre Nacht würde nicht viel besser werden, soviel stand fest. Die ältere Schwester hielt ihr auffordernd einen langärmeligen Ganzanzug hin, wie ihn Karin schon vormittags tragen musste. Karin akzeptierte es mittlerweile, als eine Art Grundgummierung ihres Körpers. Das Teil war aus dünnem, transparentem Gummi und legte sich eng und faltenlos um ihre Rundungen. Natürlich durften zum Gummieinschluss die obligatorisch angeklebten Handschuhe und Füßlinge nicht fehlen. Bei diesem Anzug war der Schritt ausgespart. Ein großer Bereich um ihren Intimbereich war nicht mit Gummi bedeckt. Auch war er nur mit einer gesichtsfreien Haube versehen. Die Schwester rückte Karin die Kopfhaube zurecht und zog dann den Rückenreißverschluss vom Steiß hoch zum Nacken. Als Nächstes folgten lange, gelbe Handschuhe und ein verspielter Strapsgürtel mit langen Strümpfen. Eine weitere gesichtsoffene Kopfhaube aus starkem, gelbem Gummi wurde übergestreift.

Die Nachtschwester hielt ein großes, milchig gelbes Gummituch hoch. „Bitte breitbeinig hinstellen.“ Karin schaute fragend. Die Schwester schüttelte raschelnd die dicke Gummiwindel. „Diese Nacht, Frau Schneider, werden sie mal nicht an sich herumspielen. Grüße von Frau Hart.“

Karin wurde rot unter ihrer transparenten Gummihaube. Das lange Gummituch bestand beim genaueren Hinsehen aus mehreren losen Lagen. Es hatte einen breiten Bund mit Knöpfen, an beiden Enden und in der Mitte. Die Schwester befestigte das breite Gummiband um Karins Hüfte. Das lange Tuch hing jetzt lose vor ihrem Bauch bis auf den Boden. Nun wurde die mehrlagige Bahn durch Karins Schritt nach hinten gezogen und hinten an ihre Taille geknöpft. Jetzt verstand Karin. Es war eine dicke Art Windel, nur eben aus Gummi. Nun wurde die zweite mehrlagige Bahn durch Karins Schritt wieder nach vorn gezogen, wo das Ende wieder an Karins Hüfte geknöpft wurde. Karin schaute sich im Spiegel von der Seite an. Sie stand breitbeinig da und betastete ihren dick verpackten Unterleib. Er steckte jetzt in vielen Lagen faltigen Gummis und ihr Hintern ragte wie ein großer Babypopo hervor. Ungläubig betastete Karin ihren Schritt, sie spürte keine Berührung. Sie stieg in die faltige Pumphose. Das voluminöse Höschen hatte breite, eng sitzende Beinabschlüsse und einen engen Taillenbund. Nach kräftigem Ziehen und Schieben hatte die Schwester den Bund über das dicke Gummiwindelpaket bekommen. So saß das schwere Gummipaket sicher um Karins Unterleib. Karin versuchte sich abermals, in den Schritt zu fassen. Spürte aber nur weichen Gummi. Skeptisch, schaute sie auf den nicht kleiner gewordenen Berg Gummisachen auf ihrem Bett. Ja, diese Nacht würde sie wohl wirklich nicht an sich spielen. Leichte Aufregung kroch in ihr hoch. Schicht um Schicht verschwand ihr Körper unter dem durchsichtigen, gelblichen Material.

Ein transparenter, kurzärmeliger Spielanzug mit Rüschen kam als Nächstes. Darüber zog die Schwester einen gerüschten Babydoll und ein zweiter folgte gleich nach. Verspielte Bettsöckchen und Armstulpen, ebenfalls aus transparentem Gummi, folgten. Karins zweifach gummierten Hände verschwanden unter starken Gummifäustlingen. Die Schwester machte einen Schritt zurück und ordnete ihren verrutschten weißen Kopfschleier. Sie schien mit ihrem Werk zufrieden. Karin dagegen weniger. Ihr wurde es unter den vielen Lagen Gummi schon jetzt warm. Im Spiegel sah sie jetzt nur noch ein raschelndes und knisternd pissgelbes Gummispielzeug. Von ihrer Figur, war nichts mehr zu erkennen. Überall viellagige gelbe Rüschen und Falten. Nur ihr Gesicht war noch gummifrei. Doch Karin freute sich zu früh. Strahlend kam die Schwester mit weiteren transparenten Gummisachen. In ihrer Hand hielt sie eine Mundauskleidung, wie sie es nannte. Es war ein anatomisch nachgeformter Mundinnenraum. Karin musste ihren Mund weit öffnen und die Zunge herausstrecken. Sie verschwand in einer Aussparung. Die Prozedur war unangenehm. Nachdem die Schwester die Auskleidung hineinschob, war Karins Mundraum komplett vom weichen Gummi ausgefüllt. Im Spiegel erkannte sie zwischen ihren leicht geöffneten Lippen ein kleines Ventil. Die Schwester zauberte einen Pumpball hervor und drückte zu. Karin bekam Panik und wich zurück. Der Knebel war deutlich gewachsen.

„Keine Panik, Frau Schneider, diese Behandlung haben wir schon oft gemacht. Da sind sie nicht die erste. Tut nicht weh, versprochen“, versuchte die Schwester Karin zu beruhigen.

Beim zweiten Pumpstoß war Karins Mund zum Platzen gefüllt. Ihre Zunge klemmte fest zwischen den Gummilagen und an Ausspucken war nicht zu denken. Sie starrte erneut in den Spiegel. Ihr Mund war gut gestopft. Sollte sie so schlafen? Die Schwester wedelte mit einem weiteren Gummiteil. Eine Atemtrainingsmaske. Die transparente Maske war vollständig geschlossen. Sie hatte nur ein kleines Atemloch. Hinterkopf und Hals waren aus starkem Gummi. Das Gesicht jedoch, würde ein lockerer Gummisack aus hauchdünnem Gummi bedecken. Mit viel Kraft zog die Schwester die Haube über Karins mehrfach gummierten Kopf. Am Hals lag der starke Gummi fest an. Als Karin das erste Mal Luft holte, saugte sich ein dünner, faltiger Gummisack klatschend gegen ihr Gesicht. Karin bekam kaum Luft. Beim Ausatmen verhinderte die kleine Luftöffnung, dass alle Atemluft entwich. Der Gesichtssack blähte sich weit auf. Beim Einatmen saugte er sich fest auf Karins Gesicht. Sie erschrak. Krampfhaft versuchte sie, diese perfide Maske vom Gesicht zu ziehen. Doch die Gummifäustlinge an ihren Händen ließen sie nur fahrig über das Gesicht rutschen. Karin gab auf. Die Schwester lachte. Nur schemenhaft konnte sie durch die geschlossene Gummimaske sehen. Eine üppig gerüschte Halskorsage, eng um ihren Hals geknöpft, machte Karins kleines Atemloch endgültig zu ihrer einzigen Verbindung zur Außenwelt. Die zum Schluss übergestülpte altmodische Betthaube, beschloss ihr pissgelbes Gummiuniversum. Nun rahmte ein breiter Rüschenrand ihr Gesicht ein. Liebevoll band die Nachtschwester das breite Schleifenband unter Karins Kinn. Schemenhaft erkannte sie im Spiegel ein groteskes und unförmiges Gummiabbild der altmodischen Betttracht aus Großmutters Zeiten. Plump und hässlich. Was ließ sie hier alles mit sich machen? Karin erkannte sich kaum wieder. Sie fühlte sich unter all den Gummischichten wie ein zu großes aufgeplustertes Gummiküken. Unförmig, dick und gelb. Jede ihrer Bewegungen verursachte Knistern und Rascheln. Sie roch und schmeckte süßlich, warmen Gummi. Die vielen, luftdichten Schichten klebten auf ihrer Haut. Bei jedem Atemzug klatschte der feuchte Gummi in ihr Gesicht. Und die aufgeschlagene, rüschenbesetzte Gummidecke macht es nicht besser.

Die Schwester drängte Karin Richtung Bett. Zögerlich stieg Karin hinein. Sie spürte, wie sie mit ihrer voluminösen und warmen Nachtwäsche beim Hinlegen förmlich im pissgelben Gummibett versank. Die Nachtschwester bugsierte Karin an die passende Stelle. Sie musste sich auf dem Rücken lang hinlegen, Fuß- und Handmanschetten stellten sie ruhig. Die dick, gelb gefütterte Gummibettdecke wurde Karin fürsorglich bis dicht unter ihr Kinn gezogen. Spanngurte, sicherten das Ganze vor Verrutschen.

Die Nachtschwester zog das Bettgitter hoch. „Gute Nacht, ihr Beiden. Träumt was Schönes.“

Doppelt resigniertes Stöhnen kam als Antwort. Die Tür fiel zu und das Licht erlosch im Zimmer. Vorsichtig, versuchte sich Karin, in ihrem rüschigen Gummiberg zu bewegen. Ihr kam langsam zur Erkenntnis, wie sie diese Nacht zubringen würde. Wie sollte sie so Schlaf finden? Im Dunkeln hörte man Laras unruhig pfeifenden Atem. Karins Po lag durch die Gummiwindel, wie auf einem Kissen. Wenn sie ihren Unterleib bewegte, rieben die dicken Gummifalten ihren Schritt intensiver. Sie war wieder nahe einem Erguss. Schon nach kurzer Zeit war ihr warm. Die schwere Bettdecke blieb unverrückbar an ihrem Platz unter dem Kinn. Karin schwitzte unter all den Gummischichten. Die scheußliche Atemmaske machte sie verrückt. Sie konnte noch so flach atmen. Immer wieder klatschte der nasse Gummi in ihr heißes Gesicht. Atemzug um Atemzug. Warmes Schwitzwasser verteilte sich langsam im Anzug und sammelte sich im Rücken. Die Brühe sammelte sich an tiefen Stellen in kleinen Schweißpfützen. Bei jeder Bewegung gluckste es. Diese ständige Erregbarkeit ließ Karin nicht zur Ruhe kommen. Sie warf sich in ihren Fesseln hin und her. Bei jeder Bewegung raschelte es laut. Was passierte mit ihr? Sie brachte stundenlang streng fixiert in Gummi zu. Sie müsste sich fürchten, sich ekeln, verzweifeln. Doch stattdessen war da immer diese leichte sexuelle Anspannung. So kannte sie sich nicht. Doch auch Lara schlief unruhig. Helles Mondlicht spiegelte auf dem straff gespannten Gummilaken. In den kurzen Schlafphasen träumte Karin wilde Sachen von Masken und Schläuchen. Gummi, immer wieder Gummi.

Die Nacht schien endlos. Der Gummigeschmack in Karins versiegeltem Mund wurde immer stärker. Die Nachtschwester weckte sie immer wieder aus ihrem Dämmerzustand auf. Sie zupfte den nassen Atemsack vor dem Gesicht zurecht und kontrollierte den Sitz der schweren Bettdecke. Karin schaute Richtung Fenster und wartete auf das Ende der Nacht. Durch den milchig nassen Gummi vor ihren Augen brach langsam die Morgendämmerung an. Ihr Kopf sank zurück in das weiche Gummikissen. Sicher würde es wieder ein verregneter, nasskalter Novembermorgen werden. Auch Karin fühlte sich nass, ihr war jedoch viel zu warm und in ihrem Atemsack atmete sie nur stickig feuchtwarme Luft. Karin hatte gehofft, dass die schwere Gummidecke in der Nacht wenigstens ein wenig nach unten rutschen würde. Aber die übereifrige Nachtschwester kontrollierte so oft, dass Karin es am Ende gar nicht mehr wahr nahm. Ihre Brüste drückten nur noch dumpf von der Tortur vom Vortag. Auch ihr Schritt hatte sich ein wenig beruhigt. Die Atemmaske saugte sich wieder fest gegen ihr Gesicht. Auf dem Gang hörte sie leise Stimmen. Die Tür sprang auf, Licht vom Gang erhellte das Zimmer. Karin sah schemenhaft drei Frauen in ihr Zimmer kommen.

„Frisch aufgewacht, die Sonne lacht“, hörte sie Frau Harts vertraute Stimme.

Eine Schwester hob Karins Kopf an und zog Betthaube und Atemkontrollmaske vom Gesicht. Die klebrige Gummihülle landete auf dem Nachttisch, wo sich nach kurzer Zeit eine kleine Pfütze bildete.

„Oh ah, Frau Schneider, als ihre Ärztin muss ich Ihnen aber sagen, dass Sie nicht sehr ausgeschlafen aussehen. Guter Schlaf ist wichtig.“ Dabei lachte die Ärztin voller Tatendrang.

Karin blinzelte in das helle Neonlicht und genoss den kühlen Luftzug auf ihrem verschwitzten Gesicht. Die Ärztin schien auch am heutigen Tag, nicht von ihr lassen zu wollen. Die Schwester öffnete das Ventil des Knebels und Karin konnte diesen Gummieindringling endlich aus ihrem Mund spucken. Speichel lief über das Kinn. Ihr Kiefer war völlig verspannt und der Geschmack von Gummi würde sie noch eine Weile begleiten. Frau Hart kochte sie im wahrsten Sinne auf kleiner Flamme. Die Ärztin musste wohl gerade mit ihrer „Arbeit“ begonnen haben. Sie hatte ihren weißen Gummikittel noch nicht an. Stattdessen trug sie einen langen, weitschwingenden, hellblauen Gummimantel. An der Taille nur lose mit einem Gürtel zusammengebunden. Man sah darunter, ein ebenso hellblaues Gummikleid, das sich eng um ihre Knie spannte. Das Dekolleté hatte einen kleinen, kreisrunden Ausschnitt und ging in einen hohen, enganliegenden Kragen über. Schwarze lange Handschuhe und Strümpfe bildeten einen schönen Kontrast zur Kombination. Hohe Stiefel bis zu den Knien klackten auf die Zimmerfliesen.

Die Ärztin wandte sich zu Lara. Sie klopfte fest auf die gespannte, rote Gummibahn. Protestierende Grunzlaute antworteten. Unter dem gespannten Gummi kam Bewegung. „Guten Morgen, Lara. Du hast einen weiteren Behandlungstermin bei mir. Werde dich gleich mitnehmen. So verpasst du ihn nicht wieder. Siehst du, wie wichtig die Patienten uns sind? Also los.“ Frau Hart löste die Bremse am Krankenbett und zog das Kabel der Heizmatratze ab. Die Schwestern schoben das Rollbett auf den Gang. Lara zappelte wild unter ihren Gummilaken. Karin fröstelte es. Arme Lara, sie schien noch immer gegen ihren dauerhaft, schweren Gummieinschluss zu kämpfen. Leichter würde es für sie so nicht. Das wütende Grunzen auf dem Gang wurde leiser und vom Rollengeräusch des Bettes übertönt.

Karin durfte endlich aufstehen. Schicht um Schicht wurde sie von ihrer Nachtwäsche befreit. Die Pumphose wurde heruntergezogen und das dicke Gummipaket abgeknöpft. Der Gummi troff vor Feuchtigkeit. Der schrittfreie Ganzanzug blieb an. Nach der langen Nacht hatten sich auf dem transparenten Anzug große Stellen milchig, weißer Flecken gebildet. In den Handschuhen schwappte das Wasser. Karin konnte nur hoffen, dass ihre schrumpeligen Hände jemals wieder eine normale, glatte Form annahmen. Insgeheim hatte sie sich auf eine belebende Morgendusche gefreut und darauf, endlich aus dem Anzug zu kommen. Doch die einzige Morgentoilette bestand darin, dass die Schwester das Schwitzwasser aus dem Anzug entfernte.

Karin musste ihre Arme hochstecken. Ein lauwarmer Schwall Wasser lief im Anzug die Beine herunter und aus einem kleinen Loch in den Füßlingen heraus. „Das war deine Morgentoilette, Mäuschen“, erfuhr Karin zu ihrem Schrecken. Sie würde diese rutschende Gummihülle auch noch einen weiteren Tag anbehalten müssen. Unter der gesichtsfreien Kopfhaube klebten Karins nasse Haare wirr am Kopf. Ihr verquollenes Gesicht sah noch schlimmer aus, als am Abend zuvor. Sie fühlte sich schmutzig, ungewaschen und wollte dringend auf das Klo. Es war ein echter Bad-Hair-Day. Zu ihrer eigenen Verwunderung, akzeptierte sie ihren Zustand immer leichter.

Die beiden strengen Gummischwestern drückten Karin in den gynäkologischen Untersuchungsstuhl. Ihre Beine wurden weit gespreizt und am Stuhl fixiert. Auch ihre Arme wurden mit Ledermanschetten am Stuhl befestigt. Karin rüttelte probehalber an den Fesseln.

Die weiße Gummihand der Schwester drückte sie in den Stuhl zurück. „Alles für ihre Sicherheit, Frau Schneider, die Ärztin kommt gleich zurück.“

In diesem Moment ging wieder die Zimmertür auf und Frau Hart kam. Sie hatte ihren Mantel gegen den weißen Gummiarztkittel getauscht. „So Frau Schneider, dann wollen wir mal ihr doch recht problematisches Stück untenrum wieder schön versorgen. Wir machen heute wieder mit ihrer Bewegungstherapie weiter. Leichtes Lauftraining.“

Karin empfand die Situation als erniedrigend. Sie saß hier gefesselt mit weit dargebotener Scham da. Der verschwitzte Gummianzug zeigte alles von ihr. Die tätschelnde Gummihand der Schwester neben ihr, machte die Situation nicht besser. Neidvoll schaute Karin in das perfekt geschminkte Gesicht unter der kunstvollen Hochsteckfrisur unter dem schneeweißen Häubchen der Schwester.

Frau Hart kam lächelnd mit einem Blasenkatheter auf Karin zu. „Entspannen Sie sich, meine Liebe, sonst tut es weh.“

Doch Karin konnte sich nicht entspannen. Sie hatte Angst und hatte noch nie so ein Gummiding tragen müssen. Sie biss die Zähne zusammen, um nicht zu schreien. Die Ärztin schob den Katheter langsam in ihre Harnröhre. Karin öffnete die Augen wieder. Aus ihrem Schritt hing ein langer gelber Schlauch mit einem kleinen Absperrhahn daran. Karin spürte den Schlauch in sich.

Die Ärztin füllte mit einer Spritze einen kleinen Ballon in ihrer Harnblase. „Nun kann nichts herausrutschen. War doch gar nicht so schlimm, Frau Schneider“, und tätschelte dabei Karins Oberschenkel. Doch Karins Martyrium ging weiter. Auch heute würde sie wieder in strengem Gummizwang ihren Tag verbringen.

Die Schwester reichte Frau Hart wieder ein Dildohöschen. Karins Augen wurden größer. Die aus dickem, fast glasklarem Gummi bestehende Radlerhose, hatte zwei eingeklebte Gummisporne. Doch diese hier waren schon in ihrer jetzigen Größe riesig. Man half Karin vom Stuhl und sie stieg in die aufgehaltene Hose. Die Schwestern schoben routiniert alles an seinen Platz. Karin versuchte, ihren Pomuskel zu entspannen, als der Analplug in sie eindrang. Eine der Schwestern hielt sie fest. Die andere kniete hinter ihr. Mit einem Plopp war es geschafft. Die Hose wurde ganz hochgezogen und auch der zweite große Gummilümmel rutschte tief in ihre Spalte. Im Urinbeutel des Blasenkatheters plätscherte erste Flüssigkeit. Karin stand mit breiten Beinen vor dem Spiegel und befühlte fassungslos ihren Unterleib. Durch den klaren Gummi konnte man jede Einzelheit sehen. Ihr Bauch wölbte sich jetzt leicht nach außen. Drei Schläuche kamen aus ihrem Schritt. Durch den Gummi zeichnete sich gut sichtbar, die Bodenplatte des riesigen Vaginaldildos ab. Sie wurde förmlich auseinander gespreizt. Dahinter hing der Schlauch des kleinen Analplugs. Ihr Körper wurde vom Gummi total ausgefüllt, alles drückte in ihr. Vor dem Vaginalschlauch hing der Blasenkatheter durch eine kleine, verstärkte Öffnung heraus. Der enge Hosengummi hielt alles unverrückbar an seinem Platz. Willenlos musste Karin ansehen, wie sich langsam ihre Morgenblase in den schwabbeligen Urinbeutel entleerte. Karin wollte im Boden versinken. Wie viel schlimmer konnte es noch kommen?

Auf dem Bett lag ein enger, wieder transparenter Ganzanzug. Ihr Bein rutschte ohne Schwierigkeiten in den dicken Anzug. Doch schon da merkte Karin, dass dieser Anzug anders war. Er bestand aus zwei Lagen Gummi, die miteinander verklebt waren. Karin dachte an Lara. Nun würde auch sie in das zweifelhafte Vergnügen eines Ballonanzuges kommen. Die unterste Lage war aus dünnem, die obere dagegen aus sehr dickem Gummi. Mühevoll zwängten die Schwestern Karin in den knallengen Anzug. Ihre Schläuche wurden durch eine kleine Schrittöffnung gezogen und der Urinbeutel an Karins Bein gebunden. Der dicke Gummi und das Anziehen brachten Karin wieder schnell zum Schwitzen. Als sie ihre Hände durch die engen Ärmel schob, musste sie eine Faust bilden. Statt der üblichen Handschuhe umschlossen nun kleine Fäustlinge straff ihre Hände. Vor Karins Brust baumelte eine angearbeitete Kopfhaube. Doch es sollte nicht die einzige Maske sein, die sie heute tragen musste. Ärztin Hart wedelte mit einem wahren Gummiverhau von Maske. Karin erschrak abermals. Auch aus dieser Gummihülle kamen viele Schläuche. Was machten sie hier mit ihr?

„Na, na, na.“ Frau Hart sah Karins ängstlichen Blick. „Wer will denn hier nicht kooperieren? Da müssen wir wohl noch einen Tag anhängen, oder, Frau Schneider?“ Karin schüttelte den Kopf und senkte ihn dann demütig. Das, auf keinen Fall. Sie ließ sich die Maske von der Ärztin überstülpen und nahm die dicke, schlabberige Gummiblase widerstandslos in ihren Mund auf. Zwei kleine Schläuche schoben sich tief in ihre Nase. Die Nasenschläuche waren neu und ungewohnt. Sie bekam wieder Angst.

„Gleich geschafft“, hörte sie Frau Hart. „Tapferes Mädchen.“ Der Reißverschluss wurde zugezogen und spannte die durchsichtige Gummihülle fest um ihren Schädel. Das dicke Maskengummi hielt die Schläuche an ihren Stellen. Durch die sehr kleinen Augenöffnungen sah sie ihr Spiegelbild. Ein bizarres, fremdes Wesen schaute sie an. Aus dem glänzenden, pissgelben Gummischädel wippten gut sichtbar vier Schläuche. Zwei aus der Nase, zwei aus dem Mund. Nun musste sich Karin vorbeugen und Frau Hart fädelte alle Schläuche durch die entsprechenden Öffnungen der angeklebten Maske vom Ballonanzug. Mit einem Ruck verschwand ihr eingepacktes Gesicht unter der doppelwandigen Gummihaube. Kleine Plastikgläser ließen Karin etwas von ihrer Umgebung wahrnehmen. Die Schwestern zogen den Reißverschluss am Rücken langsam hoch. Ihre Brüste wurden vom Anzuggummi leicht zusammengedrückt. Fest presste sich die doppelwandige Kopfhaube auf ihr Gesicht. Der luftdichte, mehrschichtige Kompletteinschluss weckte in Karin zwiespältige Gefühle. Durch die kleinen Plastikaugen starrte sie auf ihre nutzlosen Hände in den Gummifäustlingen. Von alleine würde sie aus ihrem tragbaren Gummigefängnis nie herauskommen. Sie war Frau Hart komplett ausgeliefert.

Sie versuchte sich etwas zu bewegen. Es ging fast nicht. Ihre fraulichen Rundungen kamen unter dem straffen Gummi gut zur Geltung. Wenn da nicht die bizarren Schläuche aus all ihren Körperöffnungen wären. Eine groteske Gummipuppe starrte sie aus dem Spiegel an. Sie steckte von Kopf bis Fuß in mehreren Schichten Gummis. All ihre Körperöffnungen waren mit diesem Material ausgefüllt und sie kaute auf einer schlaffen Gummiblase im Mund. Ihr Atmen pfiff durch Röhrchen und ihr gestopfter Unterleib meldete sich wieder. Sie war von ihrem Aussehen abgestoßen und merkwürdig angezogen zugleich. Gefühlschaos. Je mehr sie gezwungen war, diese unmöglichsten Sachen zu ertragen, desto stärker wurde ihr Verlangen.

Die Ärztin trat hinter sie und befestigte einen Schlauch am Anzug. Karin bemerkte nun, die an verschiedenen Stellen eingeklebten Ventile. Die Schwester legte einen Schalter um und ein Kompressor summte laut im Raum. Langsam blähte sich der Gummi des Anzuges, durch die einströmende Luft, auf. Durch den dicken Gummi der Außenhülle erhöhte sich der Druck auf Karins Beine schnell. Die dünne, innere Schicht presste sich fest auf die Haut. Karin steckte nun von den Hüften bis zu den Knöcheln in einer dick aufgepumpten Hose. Ihr schlanker Oberkörper bildete zum dicken Unterbau einen lächerlichen Kontrast. Der straff aufgepumpte Hosengummi drücke die Dildos noch fester und tiefer in ihren Körper. Nun wechselte Frau Hart den Luftschlauch zum Oberkörper. Langsam verschwanden ihre Brüste unter dem sich ausdehnenden Gummi. Ihre Arme wurden merklich dicker und ihr Oberkörper bekam eine kugelige Form. Karins Busen wurde im Inneren plattgedrückt. Ärztin Hart prüfte den Druck des Anzugs. Karin spürte die Veränderung. Es fühlte sich immer mehr an, als wenn etwas Schweres auf ihr lastete. Das Atmen fiel von Minute zu Minute schwerer. Sie musste die Arme vom Körper ausstrecken. Der Druck nahm weiter zu. „Anhalten!“, wollte sie rufen. Doch aus ihrem geknebelten Mund kamen nur unverständliche Laute. Der Kompressor verstummte. Karin stand breitbeinig mit ausgestreckten Armen da. Sie war um das Vielfache aufgebläht und der Druck auf ihren Körper war höchst unangenehm. Sie konnte sich nur mühsam bewegen. Ihr Körper hatte eine kugelige, groteske Form, nur die Hüfte zeichnete sich leicht ab. Ein verschlauchtes und geschlechtsloses Gummiobjekt.

Doch die Einkleidung war noch nicht zu Ende. Mit den immer präsenten, kleinen Pumpbällen bewaffnet, machten sich die Schwestern an Karins Fäustlingen zu schaffen. Erst als ihre Hände feste und runde Bälle waren, hörten sie auf. Jetzt hatte nur noch Karins Kopf eine annähernd menschliche Form. Doch auch das änderte sich schnell. Zügig pumpte die Ärztin Karins Kopf zu einer großen Kugel auf. Karin wusste nicht, wie ihr geschah. Der dicke Gummi presste ihren Kopf noch fester zusammen. Das Blut pochte in ihren Ohren. Sie konnte nur schlecht hören. Ihr schnaufendes Atemgeräusch durch die Nasenschläuche dröhnte in den Ohren. Karins Gefühl der Hilflosigkeit stieg. Aus eigener Kraft könnte sie sich nie aus diesem prallen Gummigefängnis befreien. Wenn die Schwester es wollte, würde sie ihr ganzes Leben in dieser Gummiblase zubringen. Karin blickte verschwommen durch die kleinen Plastikaugen ihrer Maske flehend von Schwester zu Schwester. Sie betrachteten sie mit ihren in die Gummischürzen gesteckten Händen zufrieden. Karins Atem ging schneller. Panik kam wieder hoch. Ihr war heiß und sie hatte das Gefühl, der Gummi presste sie immer mehr zusammen. Sie musste raus aus diesen Sachen. Nur raus. Karin versuchte, die fiese Ballonmaske abzustreifen. Es war hoffnungslos. Ihre kleinen Ballonhände rutschen immer wieder ab. Sie fuhr fahrig über ihren Körper, um irgendetwas zu greifen. Doch da war nur glatter, glänzender Gummi.

Eine Schwester griff ihre Arme und drückte sie nach hinten. „Sie machen es doch nur schlimmer, Frau Schneider. Sie müssen sich beruhigen.“ Die zweite Schwester schnallte Karin routiniert einen Gürtel um die Hüfte und ihre Handgelenke wurden mit Karabinern daran fixiert. Karins dicke, aufgeblähte Arme pressten sich an ihren Oberkörper. Sie gab auf und beruhigte sich langsam. Sie erkannte die Sinnlosigkeit ihres Unterfangens.

Eine Schwester griff Karins Knebelschlauch und befestigte einen kleinen, schwarzen Blasebalg daran. Der Butterflyknebel in Karins Mund dehnte sich schnell aus. Mit jedem Pumpstoß schwoll die Blase weiter an. Sie zwang Karins Zunge nach unten und dehnte sich fühlbar in ihren Wangen aus. Sie musste würgen und unterdrückte den Hustenreiz. Ihr Mund war zum Bersten gefüllt und die Ballonmaske drückte unerbittlich auf ihr Gesicht. Nur mühsam beruhigte sie sich wieder. Die Schläuche baumelten wild aus ihrem Mundtubus durcheinander. Der Knebelball hüpfte auf ihrer aufgepumpten Brust. Sie spürte wieder Urin in den Beutel laufen. Die teuflischen Gummischwestern zauberten zwei weitere Blasebälge aus ihren weißen Gummischürzen hervor und befestigten sie an Karins wackelnden Schläuchen zwischen ihren Beinen. Ihr war zum Heulen zumute. Sie konnte so gar nichts dagegen machen.

Die Ärztin hockte sich vor Karin und griff die Pumpbälle. „Sehen Sie Frau Schneider und schon sind wir fertig hier. Sieht schlimmer aus, als es ist. Nicht wahr.“

Karin musste stark bleiben und wollte nicht klein beigeben. Sie hatte gedacht, dass der große Gummipfahl in ihr nicht noch größer werden konnte. Doch er wurde größer. Und auch der Analplug schwoll jetzt spürbar an in ihr. Sie stöhnte in den Knebel und ihr Atem ging keuchend durch die langen Nasenschläuche. Das war zu viel, ihr Unterleib würde sicher platzen. Sie hatte das dringende Bedürfnis, auf die Toilette zu müssen.

Ärztin Hart richtete sich wieder auf und klopfte leicht mit der flachen Hand gegen Karins gestopften Schoß. „So, Frau Schneider, wir sind hier fertig mit Ihrer Einkleidung. Auf geht’s zum Sport.“

Karin ließ sich ihre gelben Pumps überstreifen. Unsicher stand sie vor dem großen Zimmerspiegel und beschaute ihren Aufzug. Es war grotesk. Sie war zu einem unförmigen Gummiobjekt transformiert. Alles hatte an Umfang zugelegt. Ihre Arme und Beine waren dicke Würste. Der Oberkörper aufgebläht und ihr Kopf eine große Kugel. Durch den aufgepumpten, transparenten Gummianzug konnte sie unscharf ihren eigentlichen Körper im Gegenlicht sehen. Auch ihr Kopf war unter der Ballonmaske schemenhaft zu erahnen. Mehrere Schläuche wippten aus dem Anzug und der große Urinbeutel am Bein schwappte halbvoll, mit gelblicher Flüssigkeit. Ihr Blut pochte spürbar im Körper und ihr Unterleib schmerzte. Die Gummifremdkörper in all ihren Körperöffnungen drückten sie auseinander. Jeder Atemzug fiel schwer. Der Ballonanzug presste sie fest und unerbittlich zusammen. In diesem Folterding sollte sie den Tag verbringen. Schon jetzt spürte sie wieder erste kleine Schweißrinnsale, die sich ihren Weg nach unten suchten.

Die Tür ging auf und Claudia kam in das Zimmer. Sie hatte wieder ihr normales, schwarzes Schwesternschülerkleid an. Sie stieß einen kleinen Überraschungsschrei aus, als sie die bizarre Ballongestalt sah. Die schweren, aufblasbaren Strafanzüge wurden nicht oft benutzt. Karin versuchte in ihrem restriktiven Outfit eine Art Begrüßung. Es wurde aber nur ein leichtes Wackeln und der Urin gluckste im Beutel vernehmlich. Claudias mitleidvolles Gesicht, tröstet Karin ein wenig.

Sie hakte sich schwesterlich ein und zog Karin auf den Gang. „Na los, Karin, das wird schon nicht so schlimm. Ich bringe dich jetzt in das Fitnessstudio.“ Der Rollstuhl war heute zu Karins Bedauern nicht dabei. Wohl oder übel musste sie heute laufen. Sie hatte den erniedrigenden Transport, angeschnallt im Rollstuhl, gehasst. Doch jetzt hätte sie keine Einwände. Sie wunderte sich erneut über ihr sich veränderndes Denken. Quietschend wackelte sie über den Flur neben Claudia her.

Zusammen gingen sie wieder Richtung Fahrstuhl. Karin kam in ihrer prallen Gummihülle nur langsam voran. Schnell beschlugen ihre Augengläser und Claudia musste sie dirigieren. Bei jedem Schritt wippten ihre Schläuche aufreizend auf und ab. Karins dicke Gummibeine rieben laut aneinander und erzeugten quietschende Geräusche. Zwei Schwestern schlossen sich Ihnen an. Ihre Schicht auf der Station war zu Ende. Ihrem Aussehen nach, waren auch sie auf dem Weg in das Sportstudio. Sie trugen die Sportkleidung, wie sie Karin bei Schwester Miriam in der ersten Sportstunde gesehen hatte. Karin kaute auf ihrem Gummiknebel und sog Luft durch die kleinen Nasenschläuche. Vorsichtig bewegte sie ihren gestopften Unterleib. Wie sie doch die lockere, leichte Gummikleidung vermisste. Mit Freude würde sie ihren Sport machen.

Im engen Fahrstuhl drückten sich die Schwestern unverhohlen gegen Karin. Ihr praller Gummianzug quietschte laut. Die Situation war zu komisch und die beiden Schwestern konnten ihr Lachen nur schwer unterdrücken. Eine der beiden schnippte laut gegen Karins Ballonkopf und schaute provokativ durch die beschlagenen Maskengläser in das Innere der Maske. Durch ihre fixierten Arme konnte Karin im kleinen Fahrstuhl nirgendwohin. Sie war unbeweglich in ihrer Ecke gedrückt. Die Schwester presste ihren Busen gegen Karin und pustete aufreizend in die Enden der Nasenschläuche. Karin roch ihren Kaffeeatem. Sie schämte sich für ihren bizarren Aufzug. Sie fühlte sich wie ein namenloses Aufblasspielzeug vom Strand. Die Tür öffnete sich und Karin schob sich endlich befreit aus dem übervollen Fahrstuhl. Im Schlepptau die hübschen Schwestern.

Im Fitnessstudio stand Frau Hart bereit und nahm Karin in Empfang. „Wie fühlen sie sich?“, grinste die Ärztin schadenfroh.

Claudia führte Karin zu einem elektrischen Laufband. Das Laufband hatte an der Seite Geländer zum Abstützen und von der Decke hingen Druckluftschläuche. Karin stellte sich unbeholfen auf das Band. Ihre Hände zitterten leicht vor Aufregung, als eine Schwester sie mit Manschetten an der Laufstange festmachte. Eigentlich sollte sie die Prozedur kennen. Karin konnte auf dem Laufband ein Stück vor und zurück, war aber sonst gesichert. Die Schwester band ihren gut gefüllten Urinbeutel vom Bein und befestigte einen neuen, leeren. Der volle Beutel wurde an einen Haken über Karins Kopf gehängt. Sie ahnte irgendwie, was auf sie zukam. Sie konnte kaum fassen, was sie sah. Nein, auf keinen Fall. Mit einem langen Schlauch verband die Ärztin den Beutel mit ihrer Maske. Karin schüttelte heftig ihren Kopf und schrie in den schmerzenden Knebel. Doch es nützte nichts. Es gab keine Wahl. Der Hahn wurde aufgedreht und durch den durchsichtigen Schlauch lief ihr Urin gut sichtbar langsam auf sie zu.

„Damit sie beim Sport nicht dehydrieren und in dieser kalten Jahreszeit ist ja auch Eigenurin gut gegen Erkältung. „Nicht wahr, Frau Schneider?“, kommentierte Frau Hart ihre ärztliche Behandlung mit freundlicher Stimme.

Die Pumpbälle der Dildos und des Knebels wurden abgezogen und gaben Karin einen kurzen Moment der Erleichterung. Die Schwestern verbanden sie mit der Druckluftmaschine des Laufbandes. Karin stöhnte erleichtert auf, als der Druck in ihr etwas nachließ. Es würde jedoch nicht für lange sein.


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  RE: Intensivstation Datum:30.05.26 11:46 IP: gespeichert Moderator melden


Das Laufband setzte sich langsam in Bewegung. Karin wäre beim Start fast gestolpert. Ihre gefesselten Arme und die hohen Absatzschuhe machten das Laufen schwer. Der Urin erreichte nun ihren Knebel und tröpfelte langsam in den Mund. Karin ekelte sich. Ihr Urin war noch warm und schmeckte bitter. Sie musste schlucken, ob sie wollte oder nicht. Der Knebel drückte ihre Zunge nach unten und sie hatte keine Möglichkeit, die langsam eintropfende Flüssigkeit zu stoppen. Schnell wurde ihr wärmer. Das Band lief gemächlich im Schritttempo, sie konnte gut folgen. Der erste aufblasbare Eindringling nahm nun spürbar an Volumen zu. Kurz darauf vergrößerte sich auch der Stopfen in ihrem Po. Einen Augenblick später ließ der Druck der beiden Peiniger ihn Karin spürbar nach. Das perfide Spiel begann von neuem. Wechselseitig traktierten sie nun rhythmisch Karins Körper. Quietschend rieben ihre dicken Gummischenkel aneinander. Bei jedem Schritt glitten die Dildoeinbauten in Karin hin und her und massierten ihre empfindlichste Stelle. Trotz der erniedrigenden Lage, schwoll Karins Erregung wieder an. Die Hilflosigkeit stachelte sie nur zusätzlich an. Die Spannung wurde langsam unerträglich und sie spürte die anrollende Welle der Lust. Ihr Kopf glühte unter der Ballonmaske. Es war soweit. Sie war kurz vor dem Kommen. Doch nur kurz davor. Karin war überrascht. Der alles ausfüllende, erregende Druck im Unterleib ließ nun spürbar nach und sie pumpten sich auch nicht wieder auf. Die Gummizapfen zogen sich langsam aus ihr zurück. Auch der strenge Knebel in ihrem Mund war zu einer kleinen schlaffen Gummiblase geworden. Befreit konnte sie schlucken. Karin registrierte ihr gemächliches Laufen gar nicht, sie war auf ihre schwindenden Gefühle konzentriert. Ihre Erregung ebbte schnell ab. Sie war fast enttäuscht. Karin war hin- und hergerissen, die erzwungene Erleichterung ihrer Lage kam viel zu früh. Augenblicke später begann die Maschine, sie erneut unerbittlich zu knebeln. Im immer schnelleren Rhythmus tanzten die Gummidildos in ihr. Nur um sie kurz vor Karins Höhepunkt wieder abzuschalten. Wer dachte sich solch diabolische Behandlung aus? Es war schlimmer als die Gummitortur im Ballonanzug, die sie erduldet hatte. Der befreiende Höhepunkt wurde ihr vorenthalten. Es blieb bei dieser unbefriedigten treibenden Unruhe. Es war zum Verzweifeln. Im Rücken von Karin stand Frau Hart und beobachtete das verzweifelte Treiben ihrer Patientin. Karin sah nicht das hochzufriedene Gesicht der Ärztin.

Quietschend rieb der Gummi zwischen Karins Beinen. Sie schwamm in ihrem Anzug. Die dick, aufgepumpte Ganzkörperhülle ließ keine Körperwärme nach außen. Der Widerstand der prallen Gliedmaßen machte sich bemerkbar. Das drückende, an- und abschwellende Gefühl im Schritt wurde zur Gewohnheit. In ihrem komplett eingummierten Mund sickerte stetig Flüssigkeit ein. Nach einer Weile war es Karin egal, dass sie ihr eigenes Harnwasser trinken musste. Der Schweiß suchte sich seinen Weg nach unten und gluckste in den Beinen bei jedem Schritt. Ihr Durst meldete sich. Jetzt war Karin auf bizarre Art froh, etwas Linderung durch die lauwarme und bittere Brühe in ihrem Mund zu bekommen.

Die Zeit verstrich qualvoll langsam. Die Minuten dehnten sich. Claudia stand tatenlos an der Seite und hatte Zeit, die Szene zu genießen. Ihr Schritt brannte zwar noch ein wenig vom gestrigen Tag, doch je länger sie das bizarr, schnaufende Tentakelwesen auf dem Laufband bestaunte, umso feuchter wurde ihre Gummiunterhose. Die Hand rieb durch den faltigen, schwarzen Gummirock ihre Lustpforte. Ein scharfer Blick von der Ärztin ließ ihre Hand sofort hinterm Rücken verschwinden. Ihre schwarze Gummimaske verbarg das etwas beleidigte Gesicht darunter nur ungenügend.

Karin war nach einer Stunde am Ende ihrer Kräfte. Sie konnte nicht mehr. Sie bekam durch die engen Nasenschläuche kaum Luft. Wild wippten die Schläuche. Der hohe Druck des Anzugs machte jeden Atemzug nur noch schwerer. Das schwappende Schwitzwasser stand im engen Gummi und ihr Intimbereich war nur noch ein brennender, schmerzender Ofen. Ihr Kiefer verkrampfte sich. Alles drückte an ihr. Karin fühlte sich auf eine merkwürdige Art geborgen, in ihrer nassen Gummiwelt. Doch gleichzeitig stieß sie der Umstand der hilflosen und erniedrigenden Lage ab. Ihre sexuelle Erregung war wieder am Höhepunkt. Doch den befreienden Orgasmus erreichte sie nicht. Ihre Beine versagten den Dienst und sie stolperte. Karin rappelte sich noch einmal auf. Doch nach kurzer Zeit strauchelte sie erneut. Nichts ging mehr. Das Band stand still. Die Schwestern befreiten sie aus dem Folterlaufband und lösten die Schläuche. Karin ließ sich abgekämpft auf die gummibespannte Liege neben ihr fallen.

Ärztin Hart registrierte es zufrieden. „Sehr schön, Frau Schneider, es scheint, wir haben unsere Aufmüpfigkeit und unseren Spaß etwas ausschwitzen können“, rief sie. „Heute haben sie mir schon deutlich besser gefallen.“ Dauergummierung und unerfüllte Dildospielchen hatten ihre Wirkung entfaltet. Nicht ohne Grund war sie hier die Leiterin.

Auf der Liege kam Karin nur langsam wieder zu sich. Sie lag ausgestreckt da. Die gesamte Luft des Anzugs wurde durch ihr Körpergewicht nach oben gedrückt. Ihre Brust war riesig angeschwollen und aufrichten war so unmöglich. Sie lag wie ein hilfloser Maikäfer gefangen auf dem Rücken. Das warme Schwitzwasser aus den Füßlingen verteilte sich im Anzug. Claudia kam zu ihr und öffnete das Ventil an der Ballonmaske. Karins pralle Gummikopfkugel schrumpfte wieder zur normalen Kopfform. Sie war dankbar, wenigstens den gemeinen Druck auf ihrem Gesicht los zu sein. Die Ballonmaske setzte ihr am meisten zu. Claudia schloss am Knebelschlauch eine Trinkflasche an. Karin trank gierig. Sie war so froh, den Uringeschmack wegzuspülen. Noch nie hatte einfaches Wasser so köstlich geschmeckt. Dann fütterte sie Claudia über den Schlauch mit dünnem Trinkjogurt. Karin war froh, endlich wieder etwas Nahrung zu bekommen. Doch das Gefüttert werden war trotzdem beschämend.

Frau Hart trat zu ihr an die Liege. „Wenn sie dann fertig sind mit dem Essen, Frau Schneider, bringt sie Claudia in den Ruheraum. Dann können sie sich dort noch etwas erholen. Ich schaue dann nach der Mittagsruhe wieder nach ihnen.“

Claudia half Karin hoch und führte sie in den benachbarten Ruheraum. Karin ließ das Wort schmunzeln. Der Bereich war weiß gekachelt, wie alles hier. Glastüren grenzten ihn von der weitläufigen, ebenso weißen Holzterrasse ab. Palmenkübel standen an der Seite des eleganten Glasanbaus. Mehrere Liegen luden zum Ausruhen ein. Karin war der einzige Schlafgast bisher. Der Vormittag hatte sie doch mehr mitgenommen, als sie sich eingestehen wollte. Zwei Schwestern nahmen sie in Empfang. Sie öffneten die Ventile am Anzug und Karin genoss den entweichenden Druck vom Körper. Nach einer Weile konnte sie Arme und Beine wieder freier bewegen. Ihr schlanker Körper nahm wieder Gestalt an. Der Rückenreißverschluss wurde geöffnet und die Schwestern halfen ihr aus dem doppelwandigen Anzug. Der transparente, dünne Anzug darunter, war fast vollständig milchig weiß geworden. Auch die Untermaske mit den Nasenschläuchen und Knebel wurde endlich abgenommen. Die schlaffe, nasse Gummiblase rutschte aus Karins Mund. Nach vielen Stunden spürte sie das erste Mal seit langem wieder kühle Luft auf ihrem Gesicht. Die Schwestern halfen bei der Dildohose. Karin hatte sich schon fast an dieses Ausgefülltsein gewöhnt. Die Gummispieße flutschten nass aus ihr heraus. Nur der kurze Blasenkatheter baumelte jetzt am Schritt. Luft kühlte ihre heiße Scham. Karin betastete vorsichtig ihr bestes Stück und war froh, die Tortur schadlos überstanden zu haben. Bekleidet nur mit dem dünnen Ganzanzug, fröstelte sie fast ein wenig. Die Schwester entfernte auch den Blasenkatheter. Karin merkte, wie der ständige leichte Druck auf ihre Blase wieder verschwand. Sie war froh, dieses erniedrigende Schlauchding los zu sein.

Die Gummischwester schob Karin zu einer großen, rot gummierten Liege. Dort war ein Vakuumbett vorbereitet. Über den viereckigen Rohrrahmen war das durchsichtige Gummilaken gespannt. Die eingeschweißte Lara kam ihr in den Sinn. Nun würde auch sie so vakuumiert werden. Sie fröstelte noch mehr. Karin musste zwischen die aufgehaltenen Gummilagen kriechen und bekam ein eingeklebtes Beatmungsrohr in den Mund gesteckt.

Die Schwester gab Anweisung. „Arme und Beine vom Körper strecken und ruhig über den Mund ein- und ausatmen.“ Langsam verschloss sie den kurzen Reißverschluss am Rahmen.

Die Schwester hatte gut reden, sie wurde nicht gleich völlig bewegungslos zwischen zwei Gummibahnen gepresst, dachte Karin bei sich. Die weiße Gummihand der Schwester zog sich zurück und versiegelte sie wieder unter dem Gummi. Karin versuchte, ruhig zu atmen. Dann setzte hörbar die Pumpe ein. Langsam saugte sich der dünne Gummi auf ihrem Körper fest. Ehe sie sich versah, war sie im transparenten Gummi fest eingeschweißt. Der dünne Gummi legte sich faltenfrei um jede Rundung ihres Körpers. Karin wollte sich bewegen, doch ihr ganzer Leib wurde festgehalten. Das Atmen war ungewohnt. Sie konnte keinen einzelnen Finger rühren. An Mittagsruhe war in diesem Bett so nicht zu denken. Der dünne Gummi zwischen ihren gespreizten Beinen saugte sich fest an ihre malträtierten Schamlippen. Karins Körper verlangte nach Ruhe. Doch ihre Erregung ließ es nicht zu. Unregelmäßig sprang der Kompressor an und erneuerte das nachlassende Vakuum.

Regelmäßig schaute die Schwester nach ihrem Schlafgast. Sie strich für Karins Verhältnisse deutlich zu oft über Brüste und Scham. Akribisch entfernte sie auch noch die letzten Luftbläschen aus dem Gummi. Die Zeit schlich weiter dahin. Karin schwitzte wieder etwas und versuchte sich erneut zu bewegen. Kleine Gummifalten im Vakuum hatten sich an ihrem Venushügel zusammengezogen und reizten an ihrer Scheide auf unangenehme Weise. Mehrmals versuchte sie, mit ihrer Hand den Gummi zu glätten. Doch der Unterdruck hielt sie bewegungslos gefangen. Die Schwester machte wieder ihren Rundgang. Zufrieden blickte sie auf die Patientin, die sich hilflos in der eingeschweißten Gummihülle wand.

Karin merkte, dass der Kompressor nicht mehr arbeitete. Der Unterdruck ließ nach und sie konnte sich unter der dünnen Gummischicht ein wenig bewegen. Ihr wurde langsam bewusst, was tief in ihrem Innern schon lange schlummerte. Die Tage hier, hatten es geweckt. Sie brauchte das Gefühl des Gummis auf der Haut. Sie musste diesen süßlichen, schweren Geruch einatmen. Ihre Augen wollten das Lichtspiel auf dem sich spiegelnden Stoff sehen. Die Ohren wollten das Rascheln hören. Mit all ihren Sinnen wollte sie es genießen. Doch da war auch ihre gereizte Vulva. Immer noch kniff der Gummi schmerzhaft hinein. Karins Hand schob sich näher. Endlich hatte sie die schmerzhafte Falte zur Seite schieben können. Sie war erleichtert. Doch da sprang der Kompressor erneut laut an. Das erneuerte Vakuum drückte ihre Hand fest und unverrückbar an ihren Schritt. Karin versuchte, sie wegzuziehen, es war unmöglich. Frau Hart und ihr gestriger Morgen kamen ihr wieder in den Sinn. Bildhaft schoss Karin die beschämende Szene in den Kopf. Die Ärztin hatte sie in ihrem schönen ersten Klinikzimmer mit dem Massagestab im Bett geweckt. Wie sagte sie es? Selbstbefriedigungsspiele. Abermals zog Karin an ihrer Hand tief im Schritt. Der Unterdruck war unerbittlich. Unruhig driftete sie in ihr persönliches Gummiuniversum davon und schlief ermattet ein.

Ein räusperndes Geräusch holte Karin wieder zurück. Sie bemerkte zwei menschliche Schatten neben ihrem Vakuumbett stehen. Schemenhaft zeichnete sie sich vor der hellen Terrassentür ab.

„Es war doch Mittagsruhe gesagt worden. Wir hatten doch über Selbstbefriedigungsspiele in meiner Klinik gesprochen und was ich davon halte, Frau Schneider“, hörte Karin die schnarrende Stimme Frau Harts.

Karin wurde wieder rot. Sie wusste nicht, wie lange die Schwester und die Ärztin schon dort standen. Sie lag hier eingeschweißt mit den Händen zwischen ihren Beinen, wie eine notgeile Gummifrau. Und schlimmer noch, die beiden beobachten sie ungeniert. Der Reißverschluss des Vakuumbettes wurde wieder geöffnet und die Schwester hob das Laken an. Karin durfte aufstehen. Sie stand nackt in ihrem durchsichtigen, verschwitzten Gummianzug vor der Ärztin und dieser Schwester, die sich ach so fürsorglich um sie gekümmert hatte. Karin stand vor den beiden wie eine Sünderin, die man bei einer schlimmen Tat entdeckt hatte. Sie wusste nur zu gut, dass Frau Hart mit solchen Dingen keinen Spaß verstand.

„Mmm, Frau Schneider. Ich dachte, dass wir heute früh echte Fortschritte mit ihnen gemacht hätten, und nun das. Eigentlich wollte ich ihr Programm wieder etwas lockern und sie zu unserer kleinen Faschingsfeier am Abend gehen lassen. Heute ist der 11.11. und die Klinik gibt eine kleine Veranstaltung für ihre Gäste.“

„Frau Hart, ich verspreche, dass ich mich benehmen werde“, flehte Karin und blickte die Ärztin schuldbewusst an.

„Ich weiß nicht so recht, Frau Schneider. Bin noch nicht überzeugt. Deine Claudia fährt nachher in die Stadt. Sie soll in der Apotheke Silikonöl holen. Sie begleiten sie. Wenn keine Klagen kommen, will ich mal nicht so sein. Immer nur Peitsche ist auch nicht gut, es kann auch hin und wieder mal Zuckerbrot geben bei mir.“

Karin nickte eifrig. „Natürlich, natürlich. Ich helfe gern, kein Problem. Sie werden keine Klagen hören, versprochen.“ Die Aussicht, für ein paar Stunden dem gummierten Klinikalltag zu entfliehen, weckte Karins Lebensgeister. Kein Schwitzen, Spaziergang, normale Kleidung. Ihr Mund verzog sich lächelnd vor Vorfreude.

„Na gut Frau Schneider, ich nehme Sie beim Wort.“ Die Ärztin drehte sich zur Schwester neben ihr. „Bringen Sie bitte die Patientin hinüber zur Einkleidung. Frau Schneider wird einen Ausflug in die Stadt machen. Also dann, viel Spaß.“ Der Mund der Ärztin wurde zu einem Grinsen. „Wir sehen uns heute Abend zum Fasching in der Turnhalle. Hoffentlich.“

Die Ärztin ging und Karin stand mit der Schwester alleine da. Sie folgte ihr durch die verzweigten Gänge der Klinik in den Keller.

Unterwegs gesellte sich Claudia zu Ihnen. „Das ist ja schön, Karin, dass dir die Ärztin erlaubt hat, mich zu begleiten. Dann sind wir schon zu viert. Eine Patientin von deiner Station kommt auch mit. Die Temperaturen sind durch die schöne Herbstsonne richtig mild geworden. Und als Gruppe wird der Weg zur Apotheke nicht ganz so anstrengend.“ Karin schaute etwas unverständlich. Wieso anstrengend als Gruppe?

Claudia raschelte mit ihrem Rock. „Im Gummi durch die Stadt. Kannst dir doch sicher denken, wie die Leute da gucken.“ So langsam verstand Karin. Sie hatte inständig gehofft, für ein paar Stunden aus den nassen Gummiklamotten zu kommen. Claudias Worte kreisten in ihrem Schädel. Laufen. Durch die Stadt. In Gummi. Davon hatte die Ärztin nichts erwähnt.

Sie stoppten vor einer offenen Doppeltür. In den hellen Räumen reihten sich Kleiderständer an Kleiderständer mit tausenden Kleidungsstücken aus Gummi. Es gab Ständer für Unterwäsche, Kleider, Anzüge, Masken und vieles mehr. Alles in mehrfacher Ausführung. Der Fundus der Klinik war riesig. Es gab die unterschiedlichsten Farben und über allem hing dieser alles durchdringende Gummigeruch. Karin kam aus dem Staunen nicht heraus.

Die Schwester an der Ausgabe führte sie zu einer langen Stange mit ausgefallenen bunten Gummikostümen. „Bitte hier, Frau Schneider. Suchen Sie sich ein Kostüm für den Faschingsball aus.“

Karins Hand streifte durch knisternden Stoff. Sie konnte Wonder Woman oder Batgirl sein. Catwoman und Barbarella. Ein Kostüm fiel Karin sofort in das Auge. Es hatte tolle Farben. Es war der indischen Kleidung aus den Bollywoodfilmen nachempfunden. Eine Kombination aus leuchtend gelbem und tiefblauem, transparentem Gummi. Das wollte sie. Die Schwester nahm es von der Stange und legte es zur Seite. Sehnsüchtig schaute Karin auf das Kostüm. Sie war in ihrem Paradies. Sicher würde es ein bezaubernder Abend werden. Doch die Schwester riss sie aus ihrem Traum. Ratternd schob sie einen Kleiderständer aus einer Regalreihe in Karins Sichtfeld. Ihr Traum vom Gummiparadies zerplatzte. Natürlich, bei Frau Doktor Hart kam immer erst die harte Arbeit vor dem Vergnügen. Wie hatte Karin sich auch täuschen lassen? Am Ständer hing eine Schwesternuniform, die sicher nicht für sie war. Dahinter ein Kleid aus transparentem Gummi. Kleid war nicht das richtige Wort. Die bizarr perverse Interpretation eines niedlichen Lolitaoutfits. Der weit ausgestellte, knielange Petticoat-Rock war mit Schleifchen und Rüschen übersät. Üppige, mehrlagig durchsichtige Unterröcke gaben ihm seine ausgestellte Form. Die Taille zierte eine riesige Schleife im Rücken. Unter der Brust lief ein mehrfach gerüschtetes Band bis über die Schultern. Auch die kleinen Puffärmelchen waren mit Schleifen und Rüschen verziert. Alles aus gelblich, durchsichtigem Gummi. Das Kleid war einfach nur obszön. Karin bereute schon jetzt ihren Entschluss. Es war nie die Rede, in solch einem lächerlichen Outfit auf die Straße zu gehen. Was dachten die Leute, wenn sie sie so sahen? Karin wurde flau im Magen. Aber sie wollte auch zu der Faschingsfeier. Und noch weitere Tage auf Frau Harts Intensivstation waren auch nicht die besten Aussichten. Nur widerwillig ließ sie sich aus ihrem verschwitzten Gummianzug helfen. Es ging nicht anders.

Notdürftig wurde Karin abgetrocknet. Unsicher schaute sie auf den Berg Wäsche vor ihr. Begonnen wurde wieder mit dem obligaten durchsichtigen Ganzanzug. Karin empfand es fast als normal, als das enge, fast glasklare Gummi über ihren Körper rutschte. Der Schrittbereich war großzügig offen und mit einem dicken gelben Rollrand verstärkt. Auch für die Brüste gab es die rollrandverstärkten Öffnungen. Nur mit Claudias und der Schwestern Hilfe gelang es, Karins Busen durch die engen Öffnungen zu bekommen. Mit Mühe rutschte der verstärkte Gummiwulst in seine passende Stelle. Sie stöhnte leise, als Claudia den gedehnten Gummiring losließ und er sich fest um ihren Brustansatz zog. Karins Brüste waren wieder fest eingeschnürt. Wie zwei reife Melonen standen sie von ihrem Körper unnatürlich weit ab. Der enge Gummiring presste sie unergiebig an der Basis zusammen und hielt sie fest an ihrem Platz. Karins Hände glitten in engen Handschuhen. Wer sich die angearbeitete Kopfmaske des Anzuges ausgedacht hatte, hatte wenig Mitleid. Skeptisch schaute Karin auf die Maske, die vor ihrer Brust hing. Das durchsichtige Ding hatte kleine Nasenschläuche und die Mundöffnung war ein eingeklebter, sehr stabiler Beißring. Der Ring-Knebel aus milchig farblosem Gummi hielt den Mund der Trägerin weit geöffnet. Wulstige Gummilippen verstärkten den Eindruck noch zusätzlich. Die Schwester schob Karin das Ding in den Mund. Fest spannte sich das Maskengummi fast unsichtbar über ihren Kopf. Sie sah einfach nur lächerlich aus. Die viel zu dicken Nasenschläuche machten eine breit gedrückte Schweinsnase. Der nuttig geöffnete Blasemund mit den wulstigen Gummilippen war Signal genug für die Männerwelt.

Verzweifelt stöhnte Karin, als sie die Pisshose mit den eingeklebten Dildos in der Hand der Schwester sah. Sie bekam Gänsehaut. Die Vorstellung, dass sie diese Hose auf der Straße tragen sollte, schauerte sie. Die Funktion der Hose war klar. Ein durchsichtiger Gummibeutel hing zwischen ihren Beinen, verbunden mit einem gelblichen Urinbeutel. Karin machte ein betretenes Gesicht und versuchte, sich die beiden Glieder einzuführen. Die Schwester half ihr dabei. Der Vaginaldildo verschwand unter einem leichten Stöhnen, der Analplug war wieder unangenehmer. Die Schwester zog die enge Miederhose mit einem Ruck hoch. Der dicke Gummi reichte bis über die Taille. Mit kräftigen Pumpstößen waren die Gummi-Fremdlinge in Karins Schoß schnell auf Größe gebracht und ein kleines Bäuchlein wurde unter der Miederhose sichtbar. Sie stöhnte erneut auf. An das ausgestopfte Gefühl im Bauch musste sie sich erst wieder gewöhnen. Erstaunt stellte Karin jedoch fest, wie schnell sie diese bizarren und erniedrigenden Dinge jetzt akzeptierte. Das ständige, drückende Ausgefülltsein vermischte sich mit dem Gefühl des Gummis auf ihrer Haut. Es gehörte zusammen. Karin wurde warm und die Dauerunruhe in ihr stieg wieder an. Und ein Berg Gummi wartete noch. Wie peinlich sollte ihre Zurschaustellung noch werden? Mit spitzen Fingern griff sie an den schlabbrigen Gummisack zwischen ihren Beinen. Der durchsichtige Beutel hatte unten einen Schlauchanschluss.

Claudia schaute sie mitfühlend an. „Guck nicht so, Karin. Ist doch eigentlich eine praktische Sache, so ein Pisshöschen.“

Karin war nicht so überzeugt. „Du musst ja auch nicht so“, dabei zeigte sie auf ihren Schritt, „auf der Straße laufen.“

Wie auf Kommando meldete sich ihre Blase. Und das Drücken wurde stärker. Na toll, schimpfte Karin sich selbst. Sie hatte vergessen, auf die Toilette zu gehen. Jetzt war es zu spät. Auf keinen Fall würde sie in dieses Gummiding pinkeln.

Es folgte ein transparenter Büstenhalter mit verstärkten Aussparungen für die Nippel. Dann eine knielange, schrittoffene Pumphose. Aus den schleifenverzierten Beinabschlüssen hingen gut sichtbar die schwarzen Pumpbälle der Dildohose heraus. Als Nächstes folgten die durchsichtigen Unterröcke. Die Schwester zupfte den Pissbeutel zurecht. Die Länge der Röcke war so bemessen, dass sie den Beutel und die Pumpbälle im Schritt nicht verdecken konnten. Zum Schluss reichte die Schwester Karin dann das bizarre Lolitakleid. Selbst unter dem letzten bauschigen Gummi-Rock war ihr gestopftes Innenleben noch immer gut sichtbar. Die gerüschten kurzen Gummisöckchen sahen in den kindlichen Riemchensandalen auch nicht besser aus. Karin schaute sich im Spiegel an und war entsetzt. Ihre gummiverpackten nackten Brüste standen unnatürlich ab. Das Kleid unterstrich sie noch zusätzlich. Der üppig verzierte Gummikragen ließ den Kopf kaum bewegen. Das eingearbeitete Korsett presste die Taille unerbittlich zusammen. Die Schwester hatte es beim Schnüren zu gut gemeint. Zierschleifchen und Rüschen, wohin man sah. Der schlabbrige Urinbeutel hing gut sichtbar zwischen Karins Beinen. Die schwarzen Pumpbälle der Dildos baumelten am Oberschenkel unter dem Rock hervor. Ihr weit aufgesperrter Blasemund war eine Einladung für jeden Mann und einfach nur lächerlich, so wie ihre ganze Erscheinung. Sie hätte heulen können. Karins Hände verschwanden in schleifenbesetzten Gummifäustlingen und die Schwester schnallte ihre Oberarme straff im Rücken zusammen. Der folgende Riemen um ihre Knie, ließ nur kleine Trippelschritte zu. Wie sollte sie so durch die Stadt laufen, das war unmöglich. Karin protestierte lautstark in ihrem Knebel und stampfte mit den Füßen auf. Ein erster Speichelfaden tropfte auf ihre überprallen gelben Gummibrüste.

„Wer wird denn,“ beruhigte sie die Schwester. „Frau Schneider, Sie wollten doch selbst mit Claudia in die Stadt. Oder nicht? Also bitte.“ Karin resignierte.

Ihr gummierter Kopf verschwand unter einem durchsichtigen Kopftuch. Zuletzt setzte die Schwester ihr noch einen gelben, modischen Gummihut mit Schleier auf. Das dünne, durchsichtige Gummituch fiel locker vom Hutrand über Karins Gesicht. Ihre Sicht trübte sich leicht ein. Mit dem breiten Hutband raffte die Schwester den Gummischleier vor Karins Gesicht zusammen und sicherte ihn mit einer großen Schleife unter ihrem Kinn. Karin bekam jetzt weniger Luft unter dem dünnen, geschlossenen Schleier. Bei jedem Atemzug bewegte sich das Gummituch vor ihrem Gesicht. Die Hutbänder hielten das feine Gummituch sicher und unverrückbar über Karins Gesicht gespannt. Sie starrte in den Spiegel.

„Das hätten wir doch fast noch vergessen.“ Die Schwester streifte Karin eine durchsichtige Damentasche über ihre gefesselten Hände auf den Unterarm.

Karin schaute auf die kleine modische Handtasche. Sie war aus glasklarem Plastik.

„Für den Urinbeutel, Schätzchen. Da müssen sie ihn nicht die ganze Zeit in der Hand halten. Ist doch viel bequemer so. Oder?“

Die Schwester griff unter Karins Rock und verband den Urin-Sammelbeutel in ihrer Hand mit einem gelblichen Schlauch an der Pisshose. Karins schaute mit wachsendem Entsetzen dem Treiben der Schwester zu. Sie öffnete die kleine Handtasche und legte den Urinbeutel gut sichtbar hinein. Verschwommen sah sich Karin im Spiegel an. Sie war fertig angezogen. Doch so hatte sie sich ihren Stadtbummel überhaupt nicht vorgestellt. In diesem demütigenden, gelblich transparenten Gummiaufzug. Die bizarr verschlauchte Version eines niedlichen Gummimodepüppchens. Sie schwitzte leicht unter glasigen Schichten von Transparentgummi. Der Hutschleier aus dünnem Gummituch saugte sich bei jedem Atemzug auf ihren obszön geöffneten Nuttenblasmund. Schon jetzt war es unter ihrer restriktiven Kopfverpackung stickig warm. Warum machte sie das alle? Ließ es zu, sich so zu demütigen. Immer tiefer fiel Karin in diese perverse Gummi-Abhängigkeit.

Auch Claudia hatte sich umgezogen. Zu Karins bizarr pissgelber Erscheinung sah sie fast bürgerlich normal aus. Über dem jetzt weißen, wadenlangen Schwesternkleid trug sie über den Schultern ein offenes schwarzes Gummicape, das bis zu den Knien reichte. Aus den rot abgesetzten Armschlitzen schauten ihre weißen Gummihände hervor. Die weiße Gummimaske mit transparentem Gesichtsteil zierte keck eine ebenso weiße Schwesternhaube. Erst, wenn man direkt vor ihr stand, sah man ihr gummiertes Gesicht. Das Bild einer rührigen Ordensschwester. Das ganze Gegenteil zur nuttigen Transparentlolita Karin.

Claudia band Karin noch ein kurzes, fast durchsichtiges Rüschencape um die Schultern. „Sehr schick“, lächelte die Schwesternschülerin, „dann mal los, Karin. Die zweite Patientin treffen wir oben am Empfang. Die warten sicher schon auf uns.“

Der Fahrstuhl brachte sie hoch zur Eingangshalle. Jetzt war im Empfangsbereich etwas mehr los als zu Karins Ankunft. Zwei Frauen standen am Empfangstresen und füllten ihre Aufnahme-Papiere aus. Ihre Köpfe drehten sich mit großen Augen zu Karin, als sie etwas unbeholfen in ihren hohen Plateausandalen an ihnen vorbeilief. Die Pumpbälle der Dildos schlugen rhythmisch gegen ihre Schenkel. Karin zog die Handtasche mit dem Urinbeutel näher an ihren Körper. Sie fühlte sich unwohl.

Karin wäre fast gegen Claudia gestoßen, sie hatte angehalten. Claudias Arm hakte sich bei Karin ein. „Wir laufen jetzt gemeinsam zur Apotheke. Die Temperaturen sind sehr mild, wird sicher ein schöner Ausflug. Ach, da vorn ist auch Miriam mit ihrer Patientin. Sie begleiten uns.“

Noch immer starrten die Frauen am Tresen Karin fassungslos an. Sie versucht es zu ignorieren. Konnte sie es den Frauen verdenken? Sicher hätte auch sie am ersten Tag genauso geschockt gestarrt. Sie dachte an ihre Aufnahme in der Klinik und die ersten zaghaften Erfahrungen des alles bestimmenden Gummis hier. Die beiden Frauen würden schnell lernen.

Auch Miriam trug eine Ausgehuniform, wie Claudia. Einziger Unterschied war ihr unmaskiertes Gesicht. Das weiße Schwesterhäubchen thronte adrett auf ihren dunkelbraunen, hochgesteckten Haaren. Neben ihr stand eine ebenso bedauernswerte Gummigestalt. Karin erkannte die feuchtglänzenden Augen und vollen Lippen des Protestmundes. Zu ihrer frohen Überraschung, war es Lara. Das machte es doch etwas leichter. Geteiltes Leid war halbes Leid. Lara steckte in einem durchsichtigen Ballonanzug. Der prall aufgepumpte Gummi quoll aus den schwarzen, wadenhohen Schnürstiefeln. Das kleine schwarze Korselett ließ die überdicken Gummihüften noch breiter erscheinen. Auch die zierlichen kleinen, schwarzen Gummihandschuhe passten so gar nicht zu den dicken Gummiarmen. Auf dem aufgepumpten Oberkörper wirkte ihr Kopf noch kleiner. Die dünne, durchsichtige Gummimaske klebte glasig auf ihrem roten Gesicht.

Miriam hielt Lara eine schwere gelbe Gasmaske mit Haube vor das Gesicht. „Kein Gezicke diesmal, Lara. Das kennst du ja schon, schön den Mund auf. Und Ahhh.“

Miriam hielt ihr die Innenseite der schweren Maske hin. Ein großer Butterflyknebel war in die Maske eingearbeitet. Lara schüttelte den Kopf. Sie wollte die Schwester wegschieben, brachte aber nur ein unbeholfenes Wackeln zu Stande.

„Na, na, wer wird denn hier unartig?“ Die Stimme der Gummischwester war schärfer geworden.

Lara gab ihren Widerstand auf und öffnete brav ihren Schmollmund, um den Gummiknebel aufzunehmen. Mit einem Ruck war die Maske auf ihrem Kopf. Stramm spannte der doppellagige Gummi über Stirn und Kopf und presste die Gasmaske auf Laras Gesicht. Ihr Atem pfiff laut durch die Ventile.

Schwester Miriam zog einen versteckten Schlauch aus dem Maskenkörper und schloss ihren Blasebalg an. Lara grunzte. Drei feste Pumpstöße der Schwester und das Grunzen war deutlich leiser geworden. Ein Reißverschluss um den Kragen der Maske verband sie zu einer festen Einheit mit ihrem Anzug. Miriam klippte den Luftschlauch des Kompressors, auf dem Tisch neben ihr, an das Ventil der Haube. Schon nach kurzer Zeit war die durchsichtige Gasmaskenhaube deutlich angeschwollen. Im Gegenlicht konnte man Laras eingeschweißten Kopf im Inneren sehen.

Doch die Schwester war noch nicht fertig. Sie band Lara einen Kanister auf den Rücken. Das viereckige Rucksackplastikding war leicht durchsichtig und oben hing ein Gasmaskenschlauch heraus. Karin konnte sich keinen rechten Reim darauf machen, was es mit dem milchig weißen Rucksack auf sich hatte.

Die Schwester begann, den Schlauch des Tornisters an Laras Gasmaske zu schrauben. Sie klopfte fest gegen die feste Gasmaskenhaube. „Hörst du Lara? Die Frau Hart hat es dir ja heute früh erklärt. Den restlichen Tag machst du zusätzlich zu deinem Abnehmprogramm noch die Eigenurin-Inhalation. Ist gut für deine Atmung.“ Die Schwester klopfte auf Laras Rückenkanister. Ein hohler Ton erklang. „Ab jetzt atmest du durch den Rucksack auf deinem Rücken.“ Dabei grinste sie breit. „Wird auch als Natursekt-Inhalator bezeichnet.“ Ihre Hand folgte dem Schlauch zu Laras Gasmaske.

Karin starrte auf das verschlauch­te Gummiwesen vor ihr. Was für eine perfide Gummilunge. Auch an Laras Bein hing ein Urinbeutel. Miriam klemmte den Beutel ab und schüttete ihn in den Inhalator. Jetzt verstand Karin. Laras Atemluft gurgelte nun mit jedem Atemzug in kurzen Stößen durch ihren Urin. Die aufsteigenden Luftblasen schäumten die Flüssigkeit kräftig auf. Das war wirklich gemein. Lara musste ihren eigenen Natursekt riechen und atmen. Karin erschauerte.

Die Schwester trat einen Schritt zurück und betrachtete zufrieden ihre Patientin. Sie zog die bedauernswerte Lara mütterlich zu sich heran. „Wir müssen deinen Behälter aber noch voller machen, Lara. Da fehlt noch eine Flaschenfüllung.“

Laras Augen hinter den Gasmaskengläsern verrieten ihren Kampf.

„Ich warte, Lara“, trippelte Schwester Miriam mit ihrem Stöckelschuh auf dem Fliesenboden.

Schwester Miriam verließ die Geduld. Ihre Hand griff in Laras Schritt und grub sich durch die prallen Gummischichten ins Innere. Geschickt massierte sie ihre empfindlichste Stelle. Lara stöhnte in ihrem Gummicoccon. Langsam lief ihr Urin in den Beutel am Bein. In der Empfangshalle war es mucksmäuschenstill geworden. Leises Plätschern war das einzige Geräusch in der großen Halle. Schon nach kurzer Zeit war der Sack halb voll. Lara stampfte wütend auf der Stelle.

Miriam lachte diabolisch und löste den Beutel wieder vom Bein. Sie drückte ihn spritzend in den Rückenkanister. „Das ist doch genau das Richtige für dich, Lara. Eigenurin soll ja in der kalten Jahreszeit sehr gesund sein. Gerade für die Atemwege.“

Durch die leicht beschlagenen Gasmaskengläser sah man Laras verzweifelte Augen. Der Tornister hatte aufgehört, laut zu blubbern. „Das ist doch sinnlos, Lara“, tätschelte die Schwester die pralle Ballonhaube. „Irgendwann musst du atmen.“ Sie klopfte wieder auf den Rückenkanister, nun hörte man den dunklen Ton eines gut gefüllten Behälters.

Blubbernd strömte erneut ein tiefer Luftzug durch den gelben Saft. Lara sog schwülwarme Urinluft in ihre Lungen. Jetzt deutlich lauter, blubberte die halbvolle Flasche im Rhythmus auf ihrem Rücken. Man sah, dass Lara tief Luft holen musste, um gegen den gestiegenen Flüssigkeitsspiegel im Kanister anzukommen. Genau wie die Empfangsdamen und ihre beiden neuen Besucherinnen, starrte auch Karin auf die strenge Urinverschlauchung. Lara war wirklich nicht zu beneiden, so durch die Stadt geführt zu werden.

Schwester Miriam hakte sich bei Lara ein. „Dann mal los, auf zum Stadtbummel.“ Sie lachte und zog Lara mit sich nach draußen.

Unbeholfen und steif stampfte Lara in ihrer schweren Ausrüstung neben ihr her. Auch ihre Pumpbälle tanzten jetzt rhythmisch zwischen den Beinen. Schnorchelnd schäumte der Inhalator und ihre dicken Gummioberschenkel erzeugten quietschende Geräusche. Karin war sich nicht mehr sicher, wer es schlechter getroffen hatte. Jetzt kam sie sich in ihrem pissgelben, transparenten Lolitagummioutfit fast harmlos vor.

Auch Karin musste sich nun in Bewegung setzen. Claudia hatte sich bei ihr eingehakt. Sie gaben ein merkwürdiges Quartett ab. Gummikarin und Ballonlara hatten Ausgang mit ihren strengen Gummischwestern. An der Treppe am Klinikeingang stand ein Kleintransporter. Lara und Karin wurden auf die Rücksitze bugsiert und angeschnallt. Schwester Miriam spannte die Doppelgurte über Karins empfindlich eingezwängte Brüste, wie zum Hohn. Lara ging es nicht besser. Die Sicherheitsgurte schnitten tief in ihren Anzug und erhöhten den Innendruck noch zusätzlich zum Sitzen. Ihr Atemrhythmus erhöhte sich hörbar.

Miriam fuhr los. Schnell verschwand das Klinikgebäude im Rückspiegel. Je weiter sie in die Stadt hineinfuhren, umso aufgeregter wurde Karin. Ihr Herz schlug bis zum Hals. Der Drang, zu müssen, wurde immer stärker. Das Auto hielt auf einem Parkplatz ganz in der Nähe der Einkaufspassage. Ratschend wurde die Transportertür vom Auto aufgezogen. Warme Herbstluft flutete herein und helles Sonnenlicht reflektierte auf Karins Rüschenrock. Aufregung und Harndrang waren durch die Autofahrt auf dem Höhepunkt. Sie konnte es nicht mehr halten. Leise plätscherte es in ihre Hose. Eine heiße Welle der Scham durchlief sie. Karin spürte die unangenehme Wärme und Nässe zwischen den Beinen. Claudia schaute vom Vordersitz, sie lächelnd, sagte aber nichts. Hellgelbe Flüssigkeit schwappte nun gut sichtbar in der durchsichtigen Handtasche.

„So, ihr beiden Hübschen, zur Apotheke geht es da lang“, zeigte Schwester Miriam lächelnd den Weg Richtung Innenstadt. Undeutlich sah Karin das Schild der Fußgängerzone weiter vorn stehen. Es war Nachmittag und die Flaniermeile war recht gut besucht. Mit dem kurzen, durchsichtigen Plastikgurt um ihre Knie gebunden, kam sie nur langsam vorwärts. Es war ein Spießrutenlauf im wahrsten Sinne. Rhythmisch erzitterte Laras Atemflasche, wenn wieder ein Schwall Luft aufstieg. Karins Kopf glühte, ihr Herz schlug vor Aufregung bis zum Hals. Es war erniedrigend. Jetzt war sie dankbar, dass sie durch den Gummigesichtsschleier nur unscharf sah. Schnell hatte sich um das bizarre Frauentrüppchen ein imaginärer Kreis gebildet. Junge Männer blieben stehen und machten mit ihren Handys ungeniert Fotos. Ein paar Mutige johlten und pfiffen laut. Claudia und Miriam schienen unbeeindruckt zu sein. Selbstbewusst schritten sie langsam über die Straße, ihre Zöglinge fest eingehakt. Ihre Gummicapes bewegten sich leicht beim Gehen.

Laras Atem ging jetzt rasselnd durch die Gummilunge. In immer kürzeren Abständen schäumte die Urinflasche. Sie blieb abrupt stehen und stampfte mit den Füßen auf. Unverständliche Grunzlaute kamen unter der dicken Ballongasmaske hervor. Sie wollte nicht mehr weitergehen. Unentschlossen lief sie ein paar schnelle Schritte Richtung Apotheke, um dann doch wieder Richtung Auto laufen zu wollen. Sie war verzweifelt.

Miriam fasste ihre Hände, als sie erneut an ihr vorbeilief. „Ist doch nur noch ein kurzes Stück, Lara, da vorn ist doch schon die Apotheke. Wer wird denn jetzt hier bockig? Wenn du zurück zum Auto willst, bitte schön. Dann wartest du aber dort alleine. Den Schlüssel bekommst du auf keinen Fall.“ Sie zog Lara am Arm. „Gib mir doch nicht die Schuld an deiner Lage. Du kannst gerne jetzt umkehren, dann muss ich aber Frau Hart sagen, dass das mit dem Ausflug nicht geklappt hat mit uns. Willst du alleine zurück?“

Blubbernd strömte ein großer Schwall Luft durch den Inhalator. Lara zögerte.

Zwei ältere Frauen hatten neben Karin angehalten. Eine der beiden zeigte auf die gelblich schwabbelnde Flüssigkeit des Urinbeutels in der Handtasche. „Schau mal Isolde, also zu meiner Zeit hatten wir bei Blasenschwäche Einlagen. Dass die jungen Leute aber auch alles so offen zeigen müssen.“

Karin schluckte krampfhaft. Sie spürte die kalte Nässe in ihrem Schritt. Lara setzte sich wieder in Bewegung. Es ging weiter Richtung Apotheke.

„Braves Mädchen.“ Miriam hakte sich wieder bei Lara ein. Karin war heilfroh, endlich ging es weiter.

Die kleine Apotheke war gut besucht. Das alte Fachwerkhaus mit verziertem Erker hatte eine steile Eckentreppe als Eingang. Große Ladenfenster warben für Medikamente. Man sah von außen, dass im Laden einige Leute bedient werden wollten. Miriam stieß die Tür auf und eine alte Türklingel schellte laut. Schlagartig war es still. Alle Köpfe drehten sich zu den vier neuen Besuchern. Sie stellten sich an das Ende der Warteschlange. Es dauerte einen langen Moment, bis das Stimmengemurmel wieder lauter wurde. Karin schaute starr auf den schäumenden Rückentornister von Lara, Claudia dicht neben sich. Die Situation und ihr erzwungener Aufzug überforderte sie. Schon nach kurzer Zeit drückte sich ein älterer Herr von hinten gegen sie. Sie machte einen Schritt, um Abstand zu bekommen und stieß dabei gegen Lara. Der Urinbeutel in ihrer Tasche bewegte sich. Die beiden, drückenden Gummibegleiter zwischen ihren Schenkeln machten sich wieder spürbar bemerkbar. Sie fühlte sich im höchsten Maße unwohl. In der Apotheke war es warm und die Luft verbraucht. Karin hatte das Gefühl, unter dem durchsichtigen Gummischleier zu ersticken. Sie spürte ihren feuchtwarmen Atem im Gesicht. Das Gummituch bewegte sich wieder leicht beim Ausatmen.

Erneut spürte sie den Mann Näherrücken. Eine heiße Welle der Scham durchlief sie. „Sie riechen sehr gut, meine Dame“, flüsterte er, nun ganz nah in ihr Ohr.

Karin roch es auch. Sie dünstete süßlich, schweren Gummigeruch aus. Ein Schauer durchlief sie. Eine Mischung aus Scham und Erregung. Sie konnte es nicht unterscheiden. Endlich bewegte sich die Warteschlange vor ihr. Schnell machte sie einen großen Schritt.

„Ah, die Schwestern aus der Klinik, heute mal mit Begleitung.“ Die Apothekerin machte ein leicht pikiertes Gesicht. „Ich will mich mal beeilen. Hier im warmen Laden, müssen sie doch fürchterlich schwitzen in ihren GUMMISACHEN!“ Das Stimmengemurmel im Laden verstummt für einen kurzen Augenblick. Sie drehte sich zu ihrer Kollegin, während sie am Regal die Tüten fertig macht. Sie tuschelte leise, aber noch immer hörbar. „Wem es gefällt. Mir wäre es ja nicht so, durch die Stadt zu laufen. Hast du die in dem durchsichtigen Gummikleid mit offenem Mund angeschaut, hat es echt nötig.“ Lächelnd drehte sie sich wieder um. „So, hier bitte, die Beutel mit der Bestellung.“

Sie reichte Schwester Miriam die Tüten. Benommen stolperte Karin zurück auf die Straße. Sie war heilfroh, endlich aus dem Laden zu kommen. Was für eine Tortur. Der Weg zurück zum Auto war nicht viel besser. Ihr gut gestopfter Unterleib machte sich bei jedem Schritt bemerkbar und die Riemen an Beinen und Armen machten das Gehen schwer. Einzig die langsam abkühlende Novemberluft verschaffte etwas Linderung unter dem stickigen Gummischleier. Ihre Anspannung ließ erst nach, als die Räder des Autos auf dem Kies des Klinikparkplatzes rollten. Miriam nahm Lara mit sich und Claudia brachte Karin wieder auf ihre Station. Endlich wurde sie vom Kopftuch und dem peinigenden Ringknebel befreit.

Claudia löste die Riemen um Arme und Beine. Dann öffnete sie Karins Lolitakleid im Rücken. „Den Rest schaffst du alleine Karin, wir sehen uns später.“ Die schwere Zimmertür schlug zu und Karin war seit Langem ohne Aufsicht.


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  RE: Intensivstation Datum:30.05.26 11:48 IP: gespeichert Moderator melden


Fix und fertig ließ sich Karin raschelnd auf ihr Gummibett fallen. Ihr Blick fiel auf das Faschingskostüm. Glänzender, hauchdünner Gummi hing auf dem Bügel am Spiegel. In all der Aufregung hätte sie es fast vergessen. Natürlich, die Party. Der eigentliche Grund all dieses Erduldens. Ihre Hand griff eine der aufgesetzten Schleifen an ihrem überfemininen Rüschenkleid. Trotz der erniedrigenden Zurschaustellung ihrer Weiblichkeit, wurde das Verlangen nach dem glänzenden Material nicht weniger. Sie genoss es, sich langsam aus den verschwitzten Gummischichten zu schälen wie eine Lotusblume. Schicht um Schicht fielen sie von ihr ab. Karin bemerkte die Veränderung. Sie begann langsam, ihre dünne Grundgummierung, den Anzug, als ihre zweite Haut wahrzunehmen. Langsam streifte sie auch die letzte nasse Hülle von sich ab. Die warme Dusche ließ die Strapazen des Nachmittags langsam vergessen. Sie freute sich auf die Faschingsparty.

Ihre Zimmertür wurde geöffnet und eine Stationsschwester schaute in das Badezimmer hinein. „Bereit für die Party, Frau Schneider? Ich helfe Ihnen beim Anziehen.“

Natürlich war Karin bereit. Die Schwester reichte Karin die Unterwäsche. Feinster transparenter Gummi rutschte durch ihre Hände. Sie zog sich die durchsichtigen Strümpfe über ihr Bein. Die schwarze Naht und die Hochferse schienen das Beine noch zu verlängern. Die oberarmlangen Handschuhe hatten den gleichen Strumpfoptik-Look. Eine schwarze Naht und ein Strumpfbandabschluss. Ein kleiner Gummistring und ein Strapsgürtel aus klarem Material kamen dazu. Der transparente Büstenhalter mit der schwarz umrandeten Brustwarzenöffnung vervollständigte das Ensemble. Die Schwester half beim Schminken und frisierte ihr die Haare. Karin betrachtet sich im Spiegel. Sie sah nach Tagen endlich wieder gepflegte, frisierte Haare an sich. Die Schwester hatte sie professionell geschminkt. Karin sah aus wie eine indische Schönheit, das Make-up würde gut zum Kostüm passen. Die Schwester reichte es ihr. In Indien hieß das Gewand Salwar Kamiz. Karin stieg in die weite Pumphose aus zitronengelbem, durchsichtigem Stoff. Die Taille und Knöchelabschlüsse waren weit geschnitten und von Bändern zusammengezogen. Der hauchdünne Gummi umspielte ihre Beine. Dann kam das Oberteil aus transparent kräftig blauem Gummi. Es war eine knielange, etwas körperbetont geschnittene Tunika. Die Seiten waren bis zur Hüfte geschlitzt. Das Kleid hatte einen kleinen, geraden Ausschnitt und kurze, angedeutete Ärmel. Zum Schluss reichte die Schwester den langen, gelb leuchtenden, ebenso transparenten Gummischal. Karin legte sich die breite Stoffbahn locker über ihren Kopf. Er fiel luftig über die Schultern bis zu ihren Hüften. Armringe und Fußkettchen waren der Schmuck dazu. Die Schwester malte den bekannten Punkt, das Bindi, auf ihre Stirn. Karin drehte sich begeistert im Spiegel. Sie sah wie eine dunkeläugige Schönheit in den indischen Kinofilmen aus. Sie fand sich wunderschön. Das Blau und Gelb gaben einen tollen Kontrast. Wenn sie sich drehte, raschelte der Gummi verführerisch und der Schleier machte alles noch exotischer. Unter dem transparenten Gummi zeichnete sich ihr nackter Körper ab. Verhüllt und doch Verheißung. Hochhackige blaue Sandalen unterstrichen ihr verruchtes Aussehen.

Karin fand es schon fast ungewohnt, sich ohne Begleitung in der Klinik zu bewegen. Sie ging hinunter zur Turnhalle. Unbewusst strich sie über ihr Kleid. Das Kostüm knisterte bei jedem Schritt und der kühle Gummi streichelte ihre Beine. Aus der Turnhalle hörte man gedämpfte Musik und Stimmen. Karin drückte die schwere Tür auf. Warme, gummigeschwängerte Luft schlug ihr entgegen. Es war Abend geworden und etwa 30 Patienten hatten sich eingefunden. Karin schaute auf das große Büfett, ihr Magen meldete sich hörbar. Sie merkte erst jetzt, wie wenig sie in den letzten Tagen gegessen hatte. Nachdem sie den ersten Heißhunger gestillt hatte, fand sie Zeit, sich umzuschauen. Schwestern in hübschen Dienstmädchenuniformen reichten Getränke. Sie entdeckte Claudia. Die Schülerin hatte ein schwarzes, am Oberkörper enganliegendes Minikleid an. Ihre Brüste wurden durch das eng geschnürte Korsett noch betont und quollen aus dem mit weißen Rüschen besetzten Dekolleté. Die schwarzen Gummihandschuhe gingen in kleine, weiß, abgesetzte Puffärmelchen über. Unter dem kurzen, glockigen Minirock blitzte das Weiß von faltigen Unterröcken hervor. Das Kleidchen war so kurz, dass die bauschigen Röcke nicht reichten, ihren Po zu bedecken. Man sah ihr üppig berüschtes weißes Unterhöschen darunter. Die schwarz lackierten Beine zierten ein breites Strumpfband. Sie stöckelte in hohen Pfennigabsätzen in Karins Richtung. Ein weißes Gummiservierhäubchen umrahmte ihr hübsches, seit langem mal unmaskiertes Gesicht. Sie zupfte kokett an der kleinen Schürze, die hinten mit einer überdimensionalen Schleife gebunden war.

Claudia kam auf Karin zu und reichte ihr einen Orangensaft. „Hübsches Faschingskostüm.“

Karin rückte ihren Schal zurecht. „Du gefällst mir aber auch sehr.“

Claudia bemerkte Karins Blick auf ihr ausgestelltes, sexy Hinterteil. „Schau mal vorne. Ist auch nicht zu verachten.“

Ehe sich Karin versah, hatte Claudia ihren Minirock gehoben. Im Schritt prangte auf ihrem Höschen eine mit Rüschen stilisierte Rose. Beide lachten herzhaft.

Karin entdeckte ihre Sportgruppe vom ersten Tag und gesellte sich dazu. Sie unterhielten sich über allgemeine Dinge. Karins Blick schweifte immer wieder ab. Die vielen tollen Gummikostüme waren zu schön. Da gab es ein Marilyn-Monroe-Kleid, ein tolles Marlene-Dietrich-Outfit. Eine zeigte sich wie eine Baroness aus der Renaissance. Das Kleid war aufwendig aus transparentem Gummi gearbeitet, mit einem weit, vielfach gerafften Schlepprock. Karin konnte nicht genug schauen. Alle amüsierten sich angeregt. Es gab aber auch Kostüme, die der Trägerin scheinbar nicht so viel Freude bereiteten. Karin entdeckte Lara. Bei ihr hatte sich in der strengen Behandlung nicht viel geändert. Das arme Ding schmorte wieder in einem der aufblasbaren Gummianzüge. Karin ging zu ihr herüber. Ihr Rollstuhl stand etwas abseits. Sie stellte wohl einen Astronauten dar. Ihr silberfarbener Gummianzug war viele Nummern zu groß. Beine und Arme waren dicke Würste, aus denen ihre zierlichen Füße und Hände schauten. Ihr unförmiger, praller Oberkörper quoll aus dem Rollstuhl. Der Kopf steckte unter einem riesigen weißen Astronautenhelm mit durchsichtigen Plastikvisier. Das Monstrum lastete schwer auf ihren Schultern und war über einen Metallring mit dem Gummianzug verbunden. Karin klopfte zur Begrüßung auf Laras Arm. Er fühlte sich unnatürlich warm an. Zwischen den wulstigen Gummischichten entdeckte Karin die Gurte an Händen, Füßen und Taille. Unter der Rückenlehne des Rollstuhls, summte laut ein großer Kasten. Ein dicker Schlauch verschwand in der Rollstuhllehne im Rücken.

Karin schaute die Schwester, die neben Lara an ihrem Saft nuckelte, fragend an. „Hübsch, nicht wahr, unser kleiner Mann im Mond, oder soll ich lieber Frau sagen?“ Sie kicherte und sog wieder am Trinkhalm. „Das Heizgebläse hier hinten“, dabei zeigte sie auf den Kasten unter dem Rollstuhl, „regelt Druck und Temperatur im Saunaanzug. Funktioniert wie eine Art große Trockenhaube für den ganzen Körper. Der dicke Schlauch hier, leitet warme Luft in den Anzug. Praktisch nicht war, so kann das Fräulein Lara trotz ihrer Wärme-Therapie bei der Party dabei sein.“ Sie winkte Frau Hart zu. „Also, ich finde das richtig nett von der Ärztin, normal müsste die Lara jetzt im Bett liegen. Und da sagen immer alle, die Frau wäre so streng. Aber sagen Sie ruhig mal Hallo zur Lara.“

Die Schwester öffnete das Visier vom Astronautenhelm und klappte es nach hinten. Ein Schwall heißer Luft strömte Karin entgegen, als sie sich herunterbeugte. Laras Gesicht glänzte nass vom Schweiß. Ihre Haare klebten in dicken Strähnen auf der Stirn. Sie konnte einem wirklich leidtun in ihrer mobilen Gummisauna. Karin kam sich in ihrem luftig-modischen Outfit fast schon etwas schäbig vor.

„Hallo Lara, schön, dass du auch auf der Party bist“, begann Karin unbeholfen eine Konversation. Doch schon bereute sie ihr Gesagtes. Sie schob eine nasse Haarsträhne aus Laras Stirn. „Ich glaube, ich lasse dich mal wieder allein, dir ist sicher nicht nacherzählen. Werde mich mal weiter umsehen, oder?“

Lara nickte erschöpft und presste ihre Lippen resigniert zusammen. Das Heizgebläse in ihrem Rücken schaltete eine Stufe höher und wurde lauter. Die Schwester stand wieder hinter Lara. „So, wir müssen jetzt aber wieder den Helm schießen, sonst fällt die Temperatur zu weit ab. Nicht wahr, Fräulein Lara?“ Fürsorglich tupfte die Schwester die nasse Stirn ihrer Patientin. Sie klappte das Plastikvisier wieder zu und verriegelte es. Rotglänzende Augen blinzelten Karin hinter dem beschlagenen Visier an, als sie wegging.

Karin hatte jetzt Durst bekommen. Lara war wirklich zu bedauern. Aber irgendwie gefiel Karin auch ihr Anblick. Sie hatte im Moment gut lachen. Lara war aber nicht die einzige Patientin von der Intensivstation im strengen Strafpartykostüm. So gab es ein Kostüm eines dicken, hautfarbenen Sumoringers. Eine andere Frau stand mit schweißnassem Gesicht da. Ihr weißer, dicker Gummianzug war hart aufgepumpt. Als Michelinmännchen verkleidet, war die Faschingsparty mit den steif abstehenden Armen, sicher nur halb so schön für sie. Gierig sog sie am Strohhalm, den eine Schwester hinhielt. Kurz darauf wurde ihr der aufblasbare, täuschend echt aussehende Michelin-Männchen-Kopf wieder übergestülpt. Etwas schlechter hatte es eine andere Frau. Karin musste unweigerlich schmunzeln. Die Frau war eine bizarre lebende Version einer aufgeblasenen Gummipuppe aus dem Beate-Uhse-Laden. Karin ging interessiert zu ihr und drückte gegen den hautfarbenen rosa Gummi. Der Anzug war wirklich fest aufgepumpt. Arme und Beine standen steif vom Körper ab. Der Kopf steckte unter einer aufgeblasenen Puppenmaske mit obszön weit aufgesperrtem Puppenmund. An Unterhaltung, war mit diesen Gästen nicht zu denken. Karin dachte an sich selbst. Die Klinikvorschriften waren wirklich streng, wenn man sie nicht beachtete.

Beim Umschauen stieß sie versehentlich mit ihrem Arm gegen einen rollbaren, weißen Kasten hinter sich. Der Kasten machte ein protestierendes Geräusch. Er bestand aus einem großen, hüfthohen Kasten mit kleinen Rollen. Obenauf saß ein kleiner Kasten in derselben Farbe. An der Seite gab es eine Temperaturanzeige, aus der Dampf strömte. Der kopfgroße, obere Kasten hatte in der Mitte eine perforierte Drehscheibe. Karin drehte daran, ließ aber erschrocken los. Leichter Dampf trat nun auch aus dem sich warm anfühlenden Kasten. An der kleinen Öffnung erschien ein Frauenmund. Erst jetzt erkannte Karin, dass im Inneren jemand eingesperrt war. Die im Kasten sitzende Frau schnappte nach frischer Luft. Karin konnte sich kaum vorstellen, wie man sie in die kleine Box hatte zwängen können. Ihr Körper musste zu einem kleinen Paket darin zusammengeschnürt sein. Sie stellte offensichtlich eine mobile Dampfsauna dar. Schnell verschloss Karin den Verschluss wieder. Sie machte einen Schritt weg vom Kasten und sog am Trinkhalm ihres Getränkes. Eiswürfel klirrten darin. Schnell entfernte sie sich, in der Hoffnung, nichts Falsches gemacht zu haben. Sie wollte auf keinen Fall einen weiteren Strafpunkt, so viel war sicher.

Es wurde Abend. Die ersten Gäste zogen sich auf ihre Zimmer zurück. Da entdeckte Karin Frau Hart wieder. Sie hatte ihr hellblaues Kleid vom Morgen gegen ein hübsch gearbeitetes spanisches Flamencokleid getauscht. Das weit schwingende schwarze Gummikleid war mit großen roten Rüschenbändern verziert. Vom schon fast zu tiefen Ausschnitt der Bluse reichten die großen roten Verzierungen bis über die Schultern. Die engen schwarzen Ärmel gingen bis zur Armbeuge, wo sie von großen roten Rüschen abgeschlossen wurden. Frau Hart hatte, wie so oft, eine geschmackvolle Wahl getroffen. Karin gesellte sich zu ihr. Sie kamen ins Gespräch und redeten über dies und das.

Die Ärztin nippte an ihrem Glas. „Und Frau Schneider, wie gefällt Ihnen die Kur bisher?“

Karin strich über ihre Gummitunika. „Wie soll ich es am besten sagen? Ihre Behandlungsmethoden hier sind schon sehr streng. Der Gummi und alles.“ Ihr Blick ging Richtung weißem Kasten. Eine Schwester hatte den kleinen Kopfbehälter des Kastens nach hinten geklappt und eine Trinkflasche in der Hand. Schweißnass glänzte das rote Gesicht der Frau darin.

Auch Frau Hart schaute zur fahrbaren Dampfsauna. „Sicher, Frau Schneider, ist immer so eine Sache. Mit der intensiveren Behandlung verkürzen wir den Aufenthalt aber in der Klinik erheblich. Sie wissen ja selbst, die Leute haben immer weniger Zeit. Wollen gleich gute Ergebnisse sehen und die nötige Ausdauer haben sie nicht. Da kommt unsere Klinik ins Spiel.“ Die Ärztin trank einen Schluck. „Ach, und Frau Schneider, bevor sie uns morgen verlassen, schauen sie bitte nochmal bei mir im Büro vorbei. Ja?“

Karins Herz machte einen Freudensprung, sie hatte hier komplett ihr Zeitgefühl verloren. Waren die Tage so schnell verflogen? Sie konnte es kaum glauben. Sie schwankte zwischen Freude und Wehmut. War es falsch, zu sagen, sie würde es vermissen?

Die Ärztin schaute sie wissend an. „Genießen Sie die letzte Nacht hier.“ Lächelnd wandte sie sich ab.

Auch Karin war langsam müde geworden. Die Behandlungen an ihr taten ihre Wirkung. Sie hatte Claudia aus den Augen verloren und auch Lara, die Astronautin von der heißen Venus, war verschwunden. Karin hätte sich gern von der Schwesternschülerin noch verabschiedet, sie war aber nicht wieder aufgetaucht. Wahrscheinlich musste Claudia in der Küche helfen.

Karin ging durch die ruhigen Flure der Klinik, überall war es dunkel. Im Fahrstuhl war sie allein. Schmunzelnd schaute sie in ihre Ecke vom Morgen. Die große Milchglastür zur Intensivstation war nur angelehnt. Der lange Gang dahinter nur spärlich beleuchtet. Karins Zimmertür stand offen und es brannte noch Licht. Die Nachtschwester war gerade dabei, Lara für ihre Nachtruhe fertigzumachen. Der Anblick ließ Karins Lenden kribbeln. Auf dem Bett lag eine menschengroße, pralle Gummiwurst. Laras Nacht, im aufblasbaren Bondagesack würde wieder sehr warm und unruhig werden. Nur der wippende Luftschlauch am oberen Ende der dicken Gummiröhre und das weibliche Stöhnen ließen die bedauernswerte Frau im Inneren erahnen. Die Schwester zog den letzten Haltegurt straff und drückte prüfend auf die hart, glänzende Gummihaut des Schlafsackes. Fürsorglich zog sie das rosa, geblümte Gummilaken darunter erneut glatt. Karin musste unwillkürlich lächeln. Auch der Gummi des schweren Bondagesackes zeigte die rosafarbenen, mädchenhaften Bettwäschemotive. Welch Kontrast zu dem, worin Lara ihre heiße Nacht verbringen würde. Die Schwester griff sich, die mit hellgelber Flüssigkeit gefüllte Flasche vom Nachtisch. Karin konnte sich denken, was sie enthielt.

Die Nachtschwester klopfte mehrmals leicht auf die pralle Gummifläche des Sackes. „Nicht erschrecken, Fräulein Lara. Wir machen jetzt mit deiner Eigenurin-Therapie weiter.“ Die Gummiwurst bäumte sich kurz auf. Die Schwester verband Laras Atemschlauch mit dem Inhalator und hing ihn über das Bett. Die Gummiröhre vibrierte erneut merklich und unverständliche Protestlaute drangen aus dem Inneren. Ein großer Schwall Blubberblasen schäumte in der Flasche. Langsam beruhigte sich der Gummisack und Lara fand sich mit dem Unvermeidlichen ab. Rhythmisch strömte ihre Atemluft durch die Urinflasche.

Jetzt deutlich härter klopfte die Nachtschwester erneut auf den Sack. „Gute Nacht, Lara. Schaue dann später nochmal nach dir.“

Die grifflose Tür fiel in das Schloss. Karin war mit Lara wieder allein im Zimmer. Laras Atem wurde hörbar ruhiger. Auf dem Bett sitzend, betrachtete Karin ihr extravagantes Aussehen vom Abend. Das Licht der Nachttischlampe spiegelte sich im Gummi. Ihre weite Pumphose war innen mit Wasserdampf beschlagen. Sie nahm das gelbe, lange Tuch vom Kopf und zog die blaue Tunika aus. Der dünne Stoff fiel raschelnd auf den Boden. Ihre feuchte Gummiunterwäsche ließ sie an. Ohne Zögern, griff Karin sich die bereitgelegene Nachtwäsche vom Bett. Ihre Beine verschwanden in der lockeren Schlafanzughose mit Füßlingen aus rosa Gummi. Das wadenlange, weite Nachthemd fiel locker an ihrem Körper herunter. Das Hemd bestand aus demselben dünnen, zartrosa Gummimaterial, wie ihre Pyjamahose. Karin zwängte ihren Kopf durch den engen Halsausschnitt. Der verzierte hohe Kragen schnalzte vernehmlich. Auf dem Kopfkissen lag eine rosa Rüschenhaube mit langen Bändern. Karin zögerte, aber nur kurz. Wie von selbst zog ihre Hand die Betthaube näher heran, um schließlich die lange Schleife fest unter ihrem Kinn zu binden. Sie zupfte noch einen Moment das Nachthemd zurecht und war dann auch bettfertig. Wie schnell sie doch ihre befremdlich erscheinende Gummikleidung akzeptiert hatte, ging es Karin durch ihren Kopf. Spielerisch legte sich ihr Finger auf Laras Luftöffnung am Urin-Inhalator. Kurz stoppte das rhythmische Blubbern und in den Sack kam wieder protestierende Bewegung. Karin hob wieder ihren Finger und dachte einen Moment nach. Oder wurde nur etwas tief in ihr Wartendes von Frau Hart an das Licht geholt?

Sie musste an die letzten Worte der Ärztin denken. „Genieße die letzte Nacht.“ Warum nicht? Ihr mitgebrachter Vibrator lag im Nachttischschränkchen bereit. Strafpunkte hin oder her, morgen wurde sie entlassen. Im Bett wühlten sich ihre Hände durch die Gummischichten zum Schritt. Dort begannen sie ihr Spiel. Karin begann wieder leicht zu schwitzen. Doch diesmal empfand sie es als angenehm und stimulierend. Durch ihren Kopf schossen die Bilder der vergangenen Tage. Ganz langsam wurde sie immer erregter. Ihre Lust stieg weiter. Karin blickte zu Lara in ihrem luftdichten Gummigefängnis. Unruhig vibrierte der rosa Gummisack im Bett gegenüber. Blubbernd zitterte die Urinflasche am Haken. Als der Orgasmus Karins Körper durchflutete, war er viel stärker als sonst. Niemand zwang Karin, niemand manipulierte sie. Das Zimmer war erfüllt von rhythmischem Stöhnen, Gummirascheln und aufsteigenden Luftblasen. Zufrieden und entspannt zog sie die schwere, transparente Gummi-Bettdecke über sich und schlief schnell ein.

Karin schlug die Augen auf. Es war schon hell und die Nachtschwester musste sie wohl ausgeschlafen gelassen haben. Sie war allein im Zimmer. Das Bett gegenüber war wieder fort. Wo Lara ihre heiße Nacht zugebracht hatte, war jetzt wieder eine leere Fläche. Armes Ding. Sicher war sie jetzt bei ihrer ersten Frühbehandlung. Karin musste schmunzeln. Fast hatte sie den Eindruck, dass Lara nur die Widerspenstige spielte. Das kleine Gummiluder würde noch ein paar Tage unter strenger Wärmetherapie von Ärztin Hart bleiben. Freiwillig oder nicht. Ganz im Gegensatz zu Karin. Sie verließ heute die Klinik. Auf dem Nachttisch lag ihre Kleidung, mit der sie gekommen war. Stumpfe Baumwolle. Sie schob die schwere, warme Bettdecke zur Seite, der Gummi der Nacht klebte feucht an ihrem Körper. So richtig munter fühlte sie sich nicht. Aber deutlich besser als die Tage zuvor. Ein großer Haufen feuchter Gummisachen klatschte auf die Badfliesen. Sie duschte sich ausgiebig und zog ihre Baumwollsachen an. Es war fast ein wenig ungewohnt. Ihre Hände strichen noch einmal über das weiche Gummilaken ihres Bettes, als sie ihre gepackte Tasche vom Bett griff.

Karins Blick wanderte ein letztes Mal durch das steril, wirkende Zimmer. Sie gab sich einen Ruck und ging langsam zum Fahrstuhl. Sie schaute noch einmal kurz im Schwesternzimmer vorbei und verabschiedete sich. Die schwere Milchglastür der Station schloss sich hinter ihr. Claudia war leider nicht zu sehen. Etwas wehmütig schaute sie auf die weißen Gummiuniformen der anderen Schwestern, die zum Dienst eilten. Karin beneidete sie ein wenig. Es war ihre Arbeit. Der Fahrstuhl brachte sie hinunter in die Empfangshalle. Die beiden hübschen Sekretärinnen am Empfangsbereich schickten sie in das Büro von Frau Hart. Karin stellte ihre Tasche vor die Tür und klopfte.

Die Ärztin erwartete sie schon. „Also Karin, ich hoffe, dass dir der Aufenthalt ein wenig gefallen hat. Ich wünsche dir einen guten Heimweg und vielleicht treffen wir uns ja mal wieder. Hier, ich gebe dir noch den Umschlag für deinen Hausarzt wieder mit. Grüße an Doktor Schäfer.“ Karin nahm das Kuvert und verabschiedete sich von ihrer Ärztin. Als sie hinausging, stieß sie fast mit Claudia zusammen. Die Schwesternschülerin atmete stoßweise und musste wohl gerannt sein.

Ärztin Hart stand an ihrer Praxistür und schüttelte missbilligend den Kopf. „Lärm und Rennen auf den Gängen ist verboten, Claudia. Wie oft muss ich es dir noch sagen. Wir sind eine Kurklinik.“ Knallend fiel die Tür hinter Karin zu.

Karin und Claudia standen unschlüssig im Gang. „Na dann, mach’s mal gut.“ flüsterte Karin lächelnd.

„Ja, du auch,“ brachte Claudia mühsam hervor. Sie umarmten sich lang und herzhaft. Karin war den Tränen nahe und Claudia ging es nicht viel besser. „Musst jetzt los, Karin.“ Claudia drückte Karin ihre Tasche in die Hand und begleitete sie zum Ausgang.

Das Taxi wartete schon. Es war kühler geworden und der dicke Morgennebel verzog sich nur langsam. Es würde ein sonniger, kalter Novembertag werden. Hinter dem Kurpark standen die dunklen Tanne schemenhaft im Nebel. Das Taxi fuhr los und Karin schaute zurück. Sie sah die schnell kleiner werdende schwarze Gestalt auf der Eingangstreppe stehen. Sie winkte bis die alte Villa aus ihrem Blickfeld verschwunden war. Der Fahrer brachte sie zurück zum Haupthaus der Klinik in der Stadt. Es war noch recht früh und ihr Auto stand verlassen auf dem fast leeren Parkplatz. Karin kramte in ihrer Tasche nach den Autoschlüsseln. Sie zuckte zurück. Etwas Kaltes hatte ihre Hand berührt. Was hatte sie da angefasst. Das gehörte dort sicher nicht hinein. Karin zog den Reißverschluss der Tasche weiter zurück. Es war eindeutig Gummi. Karin zog das Stück Stoff ein klein wenig heraus. Es war der transparente Ganzanzug, den sie so viel Stunden tragen musste. Ein Zettel rutschte heraus. Claudias Handynummer. Karin fiel es wieder ein. Natürlich, der Zusammenstoß mit Claudia vor dem Büro. Sie musste lächeln. Das Briefkuvert von Frau Hart steckte gut sichtbar in der Seitentasche. Es war nicht zugeklebt. Karin überlegte kurz, doch ihre Neugier war zu groß. Sie öffnete den Brief und las was ihr Hausarzt Doktor Schäfer und Ärztin Hart über sie geschrieben hatten.

Praxis Doktor Schäfer
Diagnose: Verdacht auf Gummifetischismus im Anfangsstadium bei Karin Schneider
Therapie: mehrtägiger Kuraufenthalt in der Kneipp-Goodyear-Klinik
Notizen: Empfehle intensive Behandlung, Patientin ist in guter Verfassung und belastbar (leicht verschlechtertes Blutbild, aber unbedenklich)

Kneipp-Goodyear-Klinik, behandelnder Arzt Frau Doktor Hart
Diagnose: bestätige Verdacht auf Gummifetischismus
Behandlung: mehrtägiger Gummieinschluss, öffentliche Straf-Zurschaustellung
Therapieergebnis: Gummifetischismus nicht mehr behandelbar, da im zu weit fortgeschritten Stadium. Empfehle das Tragen von Gummikleidung um seelische Langzeitschäden zu vermeiden.

Gezeichnet Hart

Karin musste lächeln. Sie wusste, dass sie diese ärztliche Anordnung befolgen würde.

ENDE


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Rainer123
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Man schließt manches weg, um anderes zu finden.

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  RE: Intensivstation Datum:30.05.26 12:39 IP: gespeichert Moderator melden


Die Geschichte gefällt mir bisher gut. Allerdings habe ich bislang nur den ersten Teil gelesen.

Für das Korrekturlesen kann man KI durchaus gut einsetzen. Logikfehler würde ich jedoch getrennt von Rechtschreib-, Grammatik- und Ausdrucksfehlern prüfen lassen und nicht jeden Korrekturvorschlag automatisch übernehmen. Menschen sprechen schließlich nicht immer grammatikalisch perfekt, und manchmal wirkt eine Formulierung natürlicher oder besser, obwohl sie streng genommen nicht ganz korrekt ist.

Ich möchte nicht behaupten, dass der Text fehlerfrei ist. Beim Lesen ist mir jedoch nichts aufgefallen, das mich aus dem Lesefluss gerissen hätte.

Danke fürs Teilen.
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Steffele Volljährigkeit geprüft
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Gera




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  RE: Intensivstation Datum:30.05.26 12:48 IP: gespeichert Moderator melden


Danke @Rainer123, ja ich habe zum ersten Mal languagetool verwendet. Bin nicht so der KI Fan, muss aber sagen Hut ab. Sind wirklich gut geworden. Hatte den Tipp aus einem Schriftstellerforum. War erschrocken, wie schlecht Word Rechtschreibprüfung dagegen ist. Habe viele Fehler gefunden. Natürlich versuchen Sie mit Geldabo und extra Anzeige wie viel Fehler sie nicht korrigieren dich dahin zu drücken. Wo ich erschrocken war, wie mächtig doch die Umformulierung bei doppelten Wörtern ist. Da verlierst du echt die Lust am Schreiben.
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