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MarvintheBot
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Beiträge: 8

User ist offline
  Der Diener Datum:08.10.26 22:31 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Community,

ich weiß nicht genau, ob diese Geschichte wirklich hierher gehört, aber ich poste die mal hier, da es einer D/s-Situation entspricht.

Würde mich freuen zu hören, ob jemand damit was anfangen kann.

Falls ja: das ganze hat mehrere Kapitel, aber ich will nicht gleich alles veröffentlichen.

P.S.: der Kern der Geschichte stammt von mir, aber ich hab mir von der KI helfen lassen den Text etwas flüssiger zu machen, da dieses meine erste Geschichte ist und ich nicht der geübteste Schreiber bin.

Hier also mal das erste Kapitel.



1. Kapitel
Im Wohnzimmer herrschte eine ausgelassene Stimmung. Julians Schwester Marie mit ihrem festen Freund Jonas, sowie ihre zwei Freundinnen Anne und Lea mit ihren jeweiligen Freunden Lukas und Tim, lümmelten sich auf den Sofas. Julian machte es sich auf einem Sessel bequem. Nach einem harten Jahr in einem Bootcamp für junge Männer, das sein Failure-to-Launch-Problem lösen sollte, war er erst seit einiger Zeit wieder zu Hause. Die Clique dagegen stand kurz vor dem Abitur und genoss die letzten Ferien, bevor es in den Ernst des Lebens ging. Die Runde hatte eine Idee für den gemeinsamen Nachmittag: Julian sollte in seine Bootcamp-Uniform schlüpfen und den Diener spielen. „Auf gar keinen Fall“, sagte Julian und schüttelte den Kopf. „Das ist vorbei. Ich will das hinter mir lassen.“
„Ach komm schon, Julian!“, bettelte seine Schwester. „Nur für heute Nachmittag. Wir wollen sehen, was du dort gelernt hast. Stell dich nicht so an!“ Auch die anderen redeten auf ihn ein, flachsten und forderten ihn heraus. Julian verwies die anderen darauf, dass wenn er eine korrekte Meldung zum Dienst ausführen würde, er gemäß den Bewährungsauflagen des Bootcamps nicht mehr ohne ausdrücklichen Entlassbefehl aus dem Protokoll heraustreten könnte. Nach einigem Hin und Her, angetrieben vom kollektiven Druck und dem Wunsch, einfach seine Ruhe zu haben, gab Julian schließlich nach.
Er ging sich umziehen und kam zehn Minuten später wieder ins Wohnzimmer zurück. Julian trug die komplette Montur: eine glänzende, blaue PVC-Regenhose, die tief in den glänzenden, schwarzen Gummistiefeln steckte. Darüber trug er einen langen, ebenfalls glänzend-blauen PVC-Regenmantel, der um die Taille eng gegürtet wurde. Seine Hände steckten in glänzenden Gummihandschuhen, deren Stulpen akkurat in den Ärmeln des Mantels verschwanden. Das Gesicht war hinter einer glänzend-schwarzen Gummimaske verborgen, die den gesamten Kopf umschloss und nur präzise Ausschnitte für Augen und Mund frei ließ. Auf dem Kopf saß ein passender Regenhut.
Er zeigte auf sich selbst und sagte: ”Seht mich mal an. Ich bin doch in dem Aufzug eine totale Lachnummer. Heute Abend müsst ihr mich wieder entlassen, das muss klar sein.” Aber die Jugendclique war bei dem Anblick schon hin und weg. “Alles klar, Julian. Und jetzt: Antreten!": befahl Marie.
Julian bewegte sich im exakten Exerzierschritt vor die Gruppe. Er nahm vor der Couch Aufstellung, ging ins Stillgestanden und salutierte stramm. Er blieb schweigend und unbeweglich in dieser Position, die Augen starr nach vorne gerichtet und wartete auf die Sprecherlaubnis der Jugendlichen. Die Clique johlte und bog sich vor Lachen. „Das ist ja der Wahnsinn!“, rief Jonas. „Sprecherlaubnis, mach deine Meldung!“ Julian hielt den Salut und meldete mit lauter, monotoner Stimme: „Die Herrschaften: der Diener meldet sich wie befohlen gehorsamst zu Ihren Diensten und untersteht ab sofort Ihrem absoluten Befehl. Der Diener steht Ihnen zur vollsten Verfügung und wird alle Ihre Anweisungen bedingungslos ausführen. Der Diener dankt der Herrschaft, Ihnen dienen zu dürfen.“
„Das ist ja besser als im Fernsehen!“, johlte einer der Jungs und klatschte begeistert in die Hände. “Damit unterstehst du nun dem Protokoll! Stillgestanden!” sagte Marie. Julian nahm die Hand vom Hut. Da ihm noch kein neuer Befehl erteilt worden war, wechselte er augenblicklich in die vorgeschriebene Warteposition. Er verharrte absolut regungslos, stramm stehend, die Augen geradeaus gerichtet. Das glänzende PVC knisterte leise bei jedem Atemzug, während die Jugendlichen sich weiter köstlich über seine absolute Unterwerfung amüsierten. „Wahnsinn, er zieht das echt durch!“, kicherte Lea. Der Nachmittag hatte gerade erst begonnen.

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