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Thema:
eröffnet von HeMaDo am 27.05.21 21:53
letzter Beitrag von Der_Leser am 22.08.21 21:28

1. Die Schaufensterpuppe

geschrieben von HeMaDo am 27.05.21 21:53

Hallo, zusammen,

wie ich bereits mehrmals angekündigt hatte, gibt es hier eine neue Geschichte von mir. Diese hat mit meinen bisherigen Geschichten nur wenig gemein und spielt auch in einem ganz anderen Bereich.

Kommentare sind jederzeit willkommen, Anregungen und Wünsche kann ich leider nicht entgegen nehmen, da diese Geschichte bereits komplett fertig geschrieben ist.

Die Geschichte besteht aus 15 Teilen, die ich immer Donnerstags hier einstellen möchte.

Ich wünsche den Lesern viel Spaß mit der Schaufensterpuppe.

HeMaDo
2. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 1 - Entstehung

geschrieben von HeMaDo am 27.05.21 21:54

»AUA!«
Das war das Erste, was mir durch den Kopf ging, als ich aufwachte. Mein ganzer Körper schmerzte fürchterlich.
Ich stöhnte leise auf und versuchte, mich nicht zu bewegen.
Wie durch Watte hörte ich eine Frauenstimme: »Sie wird langsam wach.«
»Sehr gut. Aber ich denke, Sie sollten ihr noch etwas gegen die Schmerzen geben. Und geben Sie ihr auch noch etwas zum Schlafen«, antwortete eine andere Frau.
»Ja, Frau Doktor.« Das war wieder die erste Stimme.

Schlafen? Nein, ich wollte nicht schlafen. Ich wollte aufwachen. Richtig aufwachen und sehen, was aus mir geworden war.
Ich versuchte, den Kopf zu schütteln und mich bemerkbar zu machen, doch das bereitete mir erneut Schmerzen und ließ mich abermals aufstöhnen.
Allmählich spürte ich, wie die Schmerzen nachließen. Und ich wurde müde.
Lange schaffte ich es nicht, mich gegen die immer stärker werdende Müdigkeit zu wehren und schlief irgendwann wieder ein.

-

»Guten Morgen, 463«, weckte mich eine fröhliche Stimme.
Ich öffnete langsam die Augen und sah in das freundlich lächelnde Gesicht einer Frau, kaum älter als ich selbst.
Wieso nennt sie mich 463, fragte ich mich. Langsam kehrten meine Erinnerungen zurück.
Schmerzen hatte ich keine mehr und ich fragte mich, wie lange ich seit dem letzten Aufwachen wohl geschlafen hatte.
Ich wollte mich aufrichten, wollte mich sehen, doch die Frau, anscheinend eine Schwester, drückte mich mit sanftem Nachdruck zurück ins Bett.
»Später«, sagte sie sanft. »Du musst erst mal richtig wach werden.«
Wahrscheinlich hatte sie recht und so ließ ich mich zurück in das Kissen sinken.

Eine Stunde später, oder waren es drei oder vier Stunden? Oder ein ganzer Tag oder vielleicht nur ein paar Minuten? Kam sie zurück.
»Hallo, 463. Na, wach genug zum Aufstehen?«, fragte sie überschwänglich.
Ich nickte schwach und versuchte, etwas unbeholfen, aufzustehen.
Sie kam zu mir und half mir dabei, mich auf die Bettkante zu setzten. Ihre Berührungen fühlten sich seltsam an, fand ich. Aber vielleicht lag das auch an den Nachwirkungen der Narkose.
Ich wollte mich bedanken, brachte aber außer einigen unartikulierten Lauten nichts hervor. Auch das fühlte sich seltsam an.
»Psst«, machte sie. »Du sollst nicht sprechen. Außerdem geht das jetzt nicht mehr.«
Was? Das geht nicht mehr? Fuhr es mir durch den Kopf und sah sie entsetzt an. So weit wollte ich doch gar nicht gehen.
»Komm, ich helfe dir, aufzustehen. Dann kannst du dich im Spiegel bewundern.«
Sie stellte sich neben mich, fasste meine Hand und zog mich sacht in eine stehende Position, wobei sie ihre Hand auf meine Hüfte legte, um mich zu halten. Auch diese Berührungen fühlten sich recht seltsam an.
Als ich endlich stand, zog sie mich sanft und ich setzte langsam einen Fuß vor den Anderen. Langsam folgte ich ihr durch eine Tür in ein geräumiges Badezimmer, wie es in Krankenhäusern üblich war. Vor einem großen Spiegel, der bis zum Boden reichte, ließ sie mich los und trat zur Seite.
Mir fiel auf, daß ich zwar die Augen bewegen konnte, jedoch nur etwas sah, wenn ich genau gerade aus schaute. Schaute ich nur ein Wenig zur Seite, sah ich alles nur sehr verschwommen und dunkel, so als ob ich durch ein winziges Loch schauen würde.

Was ich in dem Spiegel sah, ließ mir einen kalten Schauer durch den Körper laufen. Das, was ich im Spiegel sah, hatte zwar noch meine Gesichtszüge, sah aber überhaupt nicht mehr nach mir aus. Es sah nicht einmal mehr aus, wie ein Mensch.
Was ich sah, war eine Schaufensterpuppe.
Ich bewegte meine Glieder, um sicherzugehen, daß es auch wirklich ich war, dort in diesem Spiegel. Meine Bewegungen waren zwar noch etwas steif, aber eindeutig meine eigenen.

Meine Haut hatte am ganzen Körper eine Farbe, die man als sehr helle Hautfarbe bezeichnen würde, sie wies nicht die geringsten Abstufungen oder Schattierungen auf. Nur mein Gesicht sah aus, als wäre es geschminkt oder vielmehr aufgemalt. Zumindest Mund und Augen waren geschminkt, obwohl diese eher wie gemalt aussahen und sich nicht bewegten, wenn ich meine Augen bewegte.
Eigentlich machten die Augen den Eindruck, nur aufgemalt zu sein, so wie auch die Brauen. Nur meine Lippen waren in einem dunklen Rot geschminkt und hoben sich deutlich von meinem Gesicht ab.
Ich betrachtete mich nun genauer. An meinen Gelenken konnte ich sogar dünne, dunkle Linien erkennen, die sogar etwas tiefer lagen, als die restliche Oberfläche meiner Haut. Meine Brüste standen weit hervor, doch die Nippel waren nur noch angedeutet zu erkennen und selbst diese waren farblich nicht abgesetzt. Ich fasste sie an und spürte die Berührung. Doch sie richteten sich nicht auf, so wie sie es früher getan hätten.

Noch weiter unten sah ich mit entsetzen, daß dort, wo meine Vagina gewesen ist nun nichts mehr war. Es war nur glatte Haut, oder wie auch immer man es nennen wollte, dort vorhanden. Nicht einmal mein Schamhügel war zu erkennen, geschweige denn meine Schamlippen oder mein Kitzler. Nichteinmal ein Schlitz war dort zu sehen.
Ich fuhr ungläubig mit der Hand zwischen meine Beine und fühlte dort… nichts. Da war einfach nur glatte Haut und sonst gar nichts.
»Nein!«, wollte ich schreien, doch nur ein seltsames Keuchen verließ meine Kehle.

Ich fing an zu weinen. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Mir war klar, daß es nicht ohne Veränderungen gehen würde, doch so eine extreme Veränderung hatte ich nicht dabei im Sinn gehabt.
Ich spürte, wie Tränen meine Augen verließen, doch bei der Puppe im Spiegel waren diese nicht zu sehen. Die aufgemalten Augen verzogen nicht einmal eine Miene. Sie verzog lediglich die dunkelroten Lippen, hinter denen ich sah, daß das Innere meines Mundes ebenfalls mit dem gleichen Material überzogen war, wie der Rest meiner Haut.
Ich spürte, wie der Boden unter mir anfing, sich zu bewegen und alles um mich herum sich drehte, dann wurde mir schwarz vor Augen.

-

Ich öffnete die Augen und sah nur weiß.
Nur langsam dämmerte es mir, daß ich wieder im Bett lag.
Was hatten sie mit mir nur gemacht, fragte ich mich.
Und auf was hatte ich mich hier nur eingelassen, mich gleich für zehn Jahre bei dieser Agentur anzumelden.
Ich stand auf Objektifizierung. Also dazu gezwungen zu werden, ein Objekt darzustellen. Wenn dabei auch noch mein Masochismus getriggert wurde, um so besser. Dafür war ich früher regelmäßig in einen SM-Club gegangen, wo man mich für einen Abend, einen Tag oder auch mal ein ganzes Wochenende zu einem Objekt gemacht hatte. Zu einem Tisch, einem Kleiderständer oder auch mal einem Stuhl oder einem Sessel oder auch einfach als Dekoobjekt. Dabei war ich nur gelegentlich gefesselt gewesen, sondern musste die teilweise recht unbequemen und auf Dauer auch gelegentlich schmerzhaften Positionen überwiegend selbst halten. Dabei durfte ich mich nicht beschweren oder gar sprechen. Selbst wenn die Gäste mich berührt hatten, oder mich, was gelegentlich vorgekommen war, es mit den Fingern oder Dildos und Vibratoren gemacht hatten, durfte ich meine Gefühle nicht zeigen, obwohl ich dabei das ein oder andere Mal nur zu gerne meine Lust aus mir heraus geschrien hätte.
In diesem Club war man immer sehr stark auf meine Wünsche eingegangen, was ich aber wirklich gewollt hatte, habe ich auch dort nicht bekommen. Auch wenn ich es immer wieder betont hatte, hatte ich dort immer ein Mitspracherecht und man war jedes Mal auf meine Wünsche eingegangen. Man hatte meinen Fetisch angesprochen und alle Aspekte meiner Phantasien berücksichtigt. Nur den Wunsch, eben nicht entscheiden zu können, hatte man mir dort nie wirklich erfüllt.

Dann hatte ich diese Anzeige in einem Magazin gelesen. Dort wurden Frauen gesucht, die sich für längere Zeit objektifizieren lassen wollten.
Ich hatte lange überlegt, ob ich mich dort melden sollte, doch schließlich haben meine Neugier und, zugegeben, auch meine Lust, gesiegt und ich habe die dort angegebene Nummer angerufen. Man hatte mich gleich zu einem Gespräch eingeladen und mir erklärt, daß es hier für mich eben keine Möglichkeit gibt, irgend etwas zu beeinflussen, sondern daß alleine die Vorstellungen der Agentur oder vielmehr der Kunden zählen würden.
Man hatte mir den Vertrag mit nach Hause gegeben und mir drei Wochen Bedenkzeit gegeben. Vorher durfte ich mich nicht melden, denn sonst hätten sie mich nicht unter Vertrag genommen, hatte man mir freundlich aber bestimmt erklärt. Nicht einmal für Rückfragen hatte ich mich vor Ablauf dieser drei Wochen melden dürfen.

Nun lag ich hier im Bett in einem ganz normalen Krankenhaus und sah aus, wie eine Schaufensterpuppe. Man hatte mir meine Identität genommen und mich auf meinen Körper reduziert. Eigentlich war es genau das, was ich mir gewünscht hatte, doch daß man mir auch noch meine Sexualität genommen hatte, machte mich fassungslos.
Mir war schon vorher klar gewesen, daß ich über diese nicht mehr hätte selbst bestimmen dürfen, doch sie mir ganz zu nehmen, damit hatte ich am allerwenigsten gerechnet. War doch im Grunde genommen genau diese es, die mich dazu bewogen hatte, diesen Vertrag zu unterschreiben.

Ich hob meine Hände und sah mir diese genauer an. Sie waren einfach makellos. Sie waren absolut gleichmäßig gefärbt und es waren kaum Beugefalten zu erkennen. Selbst meine Fingerabdrücke waren verschwunden unter einer Schicht aus etwas, das sich anfühlte, wie Plastik. Sogar die Poren meiner Haut waren verschwunden, überdeckt von diesem seltsamen Plastik.
Meine Nägel waren in einem blassen Rosa lackiert, das sich kaum von der Farbe dessen, was nun meine Haut war, unterschied.
An meinem linken Arm befand sich auch die einzige Stelle, an meinem ganzen Körper, der sich von dem künstlich aussehenden Rosa meiner Haut abhob. An der Innenseite meines Handgelenkes stand in schwarzer Blockschrift in zwei Zentimeter großen Zahlen »463«.
Ich war nur noch eine Nummer.
463. Also gab es noch 462 andere Frauen, die man zu Puppen gemacht hatte. Ich war nur noch eine Nummer unter vielen. Eine Schaufensterpuppe, wie viele andere.

-

Wie ich hier her gekommen bin, weiß ich nicht. Ich weiß nur noch, daß man mich aus einer großen Holzkiste geholt und dann hier aufgestellt hat. Das Einzige, was ich in der Lage war, zu bewegen, waren meine Augen. Doch wenn ich sie bewegte, konnte ich durch die winzige Öffnung nichts mehr sehen.
Wie lange ich hier schon stand, weiß ich nicht mehr, da ich jegliches Zeitgefühl verloren hatte.
Ich stand offenbar in einem Schaufenster. Zumindest erkannte ich vor mir eine Scheibe und dahinter sah ich einen kleinen Ausschnitt einer Fußgängerzone. Auf der anderen Straßenseite sah ich einen Imbiss und davor die Haltestelle einer Straßenbahn, die gelegentlich dort hielt. Rechts von dem Imbiss gab es einen Lebensmittelladen, doch von diesem konnte ich lediglich einen Teil des Schaufensters erkennen.
Was das für ein Geschäft war, in dem ich im Schaufenster stand, konnte ich nicht erkennen. Doch nachdem man mich aus dieser Kiste geholt hatte, hatte man mir irgend welche Kleidung angezogen, die ich nun deutlich auf dem, was nun meine Haut war, spürte, da diese offenbar etwas zu klein für mich war. Auch auf meinem Kopf spürte ich etwas ungewohntes, entweder einen Hut oder eine Perücke.

»Unglaublich. Sie ist tatsächlich eine lebendige Frau. Dabei sieht sie wirklich wie eine Schaufensterpuppe aus. Einfach perfekt«, hörte ich die Stimme einer Frau links hinter mir sagen.
Plötzlich spürte ich die Berührung einer Hand in meinem Rücken, die sich an meine Seite bewegte und mich dort streichelte oder besser wohl untersuchte.
Sie fuhr über meine Brust, knetete diese und drückte meinen Nippel fest zusammen, bis es schmerzhaft wurde. Ich versuchte, der Hand auszuweichen, doch dies war mir nicht möglich. Ich war tatsächlich vollkommen unfähig, mich zu bewegen.

»Ja, sie ist wirklich eine lebendige Frau«, sagte eine andere Frauenstimme rechts hinter mir. »Sie hat sich freiwillig dazu entschieden für die nächsten zehn Jahre eine echte Schaufensterpuppe zu sein.«
Freiwillig? Ja, ich hatte diesen Vertrag freiwillig unterschrieben. Was ich aber nicht bedacht hatte, war ein Absatz im Kleingedruckten. Dort stand, daß ich alle Rechte an mir an die Agentur abtrete. Dabei hatte ich an eventuelle Bilder gedacht, die man von mir machen würde und nicht an mich selbst. Doch genau das hatte ich unterschrieben. Diese Agentur hatte nun alle Rechte an meinem Körper und das die nächsten zehn Jahre lang.
Erst, nachdem ich den Vertrag unterschrieben hatte, hatte man mir das erklärt und mich anschließend in dieses Krankenhaus gebracht, wo man mir etwas zur Beruhigung gegeben hatte. Darauf hin war ich eingeschlafen und als lebendige Schaufensterpuppe aufgewacht.

Doch was hier gerade mit mir passierte, diese Berührungen und daß diese beiden Frauen über mich redeten, wie über einen Gegenstand, daß ich nichts dagegen tun konnte, all das löste etwas in mir aus, was mich wieder daran erinnerte, warum ich diesen Vertrag überhaupt unterschrieben hatte. All das erregte mich und ich spürte, wie es in meiner Scheide feucht wurde.
Doch wie konnte das sein, fragte ich mich verwundert. Meine Scheide war nicht mehr vorhanden. Wie konnte sie dann feucht werden?

»Was muss ich denn beachten?« Das war wieder die erste Frau.
»Es ist eigentlich nicht all zu viel«, antwortete die zweite Frau. »Sie können sie genauso behandeln, wie jede andere Schaufensterpuppe auch. Das Einzige, was Sie wirklich beachten müssen ist, daß sie spätestens nach 24 Stunden an die Versorgungseinheit angeschlossen wird. Am besten, Sie machen das immer um die gleiche Uhrzeit. Die Versorgungseinheit muss nur alle paar Tage in die Basis. Sie können sie also auch ein paar Tage angeschlossen lassen, wenn Sie der Schlauch nicht stört. Die Einheit versorgt sie mit frischem Wasser und mit Nahrung. Außerdem entleert sie ihren Darm, in dem alle Ausscheidungen gesammelt werden.«
»Alle Ausscheidungen? Das klingt etwas eklig.«
»Ja, alle Ausscheidungen. Urin, Schweiß, Speichel und andere Flüssigkeiten werden durch winzige Kapillaren in der Beschichtung zu einer kleinen Pumpe geführt, die alles in den Darm pumpt. Deshalb muss dieser auch spätestens alle 24 Stunden entleert werden. Aber keine Sorge, das ist alles vollkommen hygienisch. Der Anschluss an ihrem After und der am Schlauch der Versorgungseinheit schließen absolut dicht ab. Da passiert überhaupt nichts.«
»Sie muss nichts essen oder trinken?«, fragte die erste Frau und wieder spürte ich eine Berührung an meiner Seite.
»Natürlich muss sie Flüssigkeit und Nahrung aufnehmen. Dazu hat sie unter dem Überzug mehrere Speicher an Stellen, wo diese nicht auffallen. Diese Speicher werden ebenfalls durch die Versorgungseinheit gefüllt. Das Nahrungskonzentrat muss regelmäßig aufgefüllt werden. Aber wenn sie ihr erlauben, sich zu bewegen, wie das geht, habe ich Ihnen ja bereits gezeigt, kann sie auch normal essen und trinken. Aber das muss nicht sein. Sie bekommt das Nahrungskonzentrat und Wasser in kleinen Mengen direkt in den Magen gepumpt. Die Schläuche dafür sind sehr dünn und unter dem Belag nicht mehr zu sehen.«

»Wie sieht es mit Bewegung aus?« Das war wieder die erste Frau. »Ich kann mir nicht vorstellen, daß es besonders gesund ist, wochenlang nur herum zu stehen.«
»Das ist auch kein Problem. Die Muskeln werden regelmäßig durch winzige Elektroden stimuliert. Das sieht wie ein schwaches Zittern aus, ist aber vollkommen unbedenklich. Das sind etwa zwei Stunden pro Tag und passiert normalerweise in den frühen Morgenstunden. Aber wenn Sie wollen, können Sie diese Zeit auch ändern.«

»Ich verstehe«, sagte die erste Frau wieder. Anscheinend war sie es, die mich gemietet hatte.
Ich sah, wie sich etwas in mein Blickfeld bewegte. Es war das Gesicht einer Frau, die mich eingehend zu mustern schien. Ich spürte eine Hand an meinem Kinn, die meinen Kiefer herunter zog und so meinen Mund öffnete. Ich spürte Finger in meinem Mund, die meine Zunge anfassten, heraus zogen und hin und her bewegten und schließlich wieder los ließen. Die Finger fuhren an der Innenseite meiner Wangen entlang und drückten auch gegen meine Zähne.
»Alles trocken, keine Spucke«, sagte die Frau leise und eher zu sich selbst.
»Ihr Mund und auch ihre Zunge sind komplett überzogen und überflüssiger Speichel wird durch die Kapillaren wegtransportiert. Der Überzug reicht bis in den Rachenraum hinein, ebenso wie der in ihrer Nase, damit besteht absolut keine Gefahr daß irgend welche Flüssigkeiten auslaufen.«
»Was ist mit den Zähnen?«, wollte die Frau wissen, während sie mit zwei Fingern über diese fuhr.
»Die wurden in der Vorbehandlung in einen absolut perfekten Zustand gebracht und mehrfach versiegelt, bevor sie mit dem Überzug abgedeckt worden sind. Sie wird zeitlebens keine Probleme mehr damit haben, es sein denn natürlich, der Überzug wird beschädigt. Aber über ihren Zähnen befindet sich eine Schiene auf dem Überzug, der dies verhindert.«

Die Frau vor mir sah nun anscheinend in meinen Mund, den sie mit einer Hand weit auf hielt. Sie steckte zwei Finger tief in meinem Rachen und zu meiner eigenen Verwunderung spürte ich keinen Würgereiz.
»Das ist gut, das gefällt mir. Kann ich ihr einen Knebel in den Mund stecken?«, fragte sie, ohne die Finger aus meinem Hals zu nehmen.
Knebel? Sie wollte mir einen Knebel einsetzen? In was für einem Laden war ich hier? Aber diese Behandlung und die Aussicht auf eben diesen Knebel erregte mich nur noch mehr.
»Sicher, das ist kein Problem«, war die Antwort.
»Und den kann ich auch aufpumpen oder ihr einen Dildo rein stecken?«
»Ja, auch das ist möglich. Das Atmen wird ihr in diesem Fall zwar etwas schwerer fallen, aber für den Notfall gibt es zwei dünne Schläuche, die durch ihren Rachen bis vor den Kehlkopf führen und ihr ermöglichen zu atmen. Sie müssen in diesem Fall nur darauf achten, daß sie wirklich noch atmet. Aber das können Sie mit der App feststellen.«

»Und ich muss ihnen nahe legen, das auch wirklich zu beachten. Wir überwachen zwar die Vitalparameter aller unserer Objekte, aber so schnell können wir natürlich nicht eingreifen. Sollte sie wegen so etwas ableben oder auch nur gesundheitliche Probleme bekommen, würde das als Totschlag oder schwere Körperverletzung gelten. So etwas würden wir natürlich sofort an die Behörden melden. Denn solche Vorfälle dürfen wir uns auf keinen Fall erlauben, wie Sie sich sicher denken können«, sagte die zweite Frau und hörte sich nun sehr ernst an.
»Das verstehe ich. Keine Sorge, ich werde gut auf sie aufpassen.« Sie sagte es zwar zu der Frau, sah dabei aber mich an und strich mir mit der Hand, deren Finger sie mittlerweile aus meinem Mund gezogen hatte, über die Wange.
Aus irgend einem Grund fasste ich in diesem Moment ein tiefes Vertrauen zu dieser Frau.

Sie blickte mir noch einmal direkt in die Augen, bevor sie nach unten aus meinem Blickfeld verschwand.
Ich spürte eine Berührung auf meinen Brüsten, die langsam über meinen Bauch herunter wanderte, bis zu der Stelle wo meine Vagina hätte sein sollen. Sie begann dort mit der Hand zu reiben, eine Berührung, die mich sofort noch mehr erregte, als ich es ohnehin bereits war.
»Was ist mit ihrer Scheide und ihrem Hintern?«, hörte ich sie von unten fragen.
»Vorne ist kein Problem. Sie können die Schale, die dort alles bedeckt leicht abnehmen und wieder aufsetzen. Hinten befindet sich allerdings der Anschluss für die Ver- und Entsorgung. Da geht leider nichts.«
Ich spürte eine neuerliche Berührung zwischen meinen Beinen und plötzlich spürte ich, wie sich ein Finger in meine Scheide schob, was aber nicht ohne einen gewissen Widerstand von statten ging.
»Ziemlich eng und feucht ist da auch nichts.«
»Natürlich nicht. Ihre Scheide ist innen komplett mit dem Überzug bedeckt, damit nichts auslaufen kann. Um die Anatomie einer Schaufensterpuppe zu bekommen, wurde ihr Kitzler in den Bauchraum verlegt. Sie wird zwar etwas spüren, das dürfte aber kaum reichen, um sie stärker zu erregen oder sie gar kommen zu lassen.«
»Sie kann nicht kommen?«, fragte die erste Frau nun eher erstaunt.
»Nicht auf herkömmliche weise. Aber natürlich kann sie, mit etwas Gleitmittel, ganz normal benutzt werden. Das gilt übrigens auch für ihren Mund, wenn sie sich bewegen kann.«
»Hmm, ein ziemlich tiefgreifender Eingriff, finde ich.«
»Nun ja, anders ist es nicht möglich, vorne alles glatt zu bekommen. Aber zusammen mit ihrem Kitzler wurden auch zwei winzige Vibratoren in ihren Bauchraum eingepflanzt. Mit diesem kann sie so erregt werden, daß sie auf jeden Fall kommen kann. Dagegen kann sie sich auch nicht wehren. Das geschieht alle paar Tage, wenn sie an der Versorgungseinheit angeschlossen ist. Das ist ein Zugeständnis daran, daß sie den Vertrag mit uns ja aus erotischen Überlegungen heraus unterschrieben hat und daran, daß sie das freiwillig tut. Immerhin bringt sie unserer Firma ja auch einiges an Miete ein.«
»Kann ich das irgendwie auslösen?«
»Theoretisch ja, aber diese Funktion ist für Sie gesperrt. Das müssten wir erst freischalten.«

Die Frau kam wieder in mein Sichtfeld und sah mich nun fast schon mitleidig an.
»Ich verstehe. Was passiert geistig mit ihr, wenn sie Tage oder Wochenlang unbeweglich irgendwo steht? Wird sie da keine Schäden davon tragen?«
»Natürlich ist das nicht gänzlich ausgeschlossen, vor allem, wenn sie nicht nur als Puppe benutzt wird. Aber die Medikamente, die sie und natürlich auch alle unsere anderen Puppen erhalten, sorgen dafür, daß sie sich die meiste Zeit über in einem Dämmerzustand oder vielmehr einer Art Trance befindet. Nur wenn sie irgendwie stimuliert wird, über Berührungen, Worte, Geräusche oder ungewöhnliche Bewegung in ihrem Blickfeld, wird sie wirklich wach werden.«
»Und sonst bekommt sie nichts mit?«
»Sie bekommt vermutlich alles in ihrer Umgebung mit. Aber sie hat kein Zeitgefühl und solange sie in diesem Dämmerzustand ist, werden ihr lange Zeiträume ohne Stimulus wie Minuten vorkommen. Ich vermute aber, im Moment bekommt sie alles mit, was um sie herum vorgeht. Ich habe es selbst einmal probiert, das gehört für uns Kundenberater mit zur Qualifikation. Von den sechs Wochen, in denen ich in einem abgedunkelten Raum gelegen habe, habe ich kaum etwas mit bekommen. Diese Zeit ist mir vorgekommen wie ein paar Tage. Aber so erholt wie in den Tagen danach war ich vorher noch nie gewesen.«
Die Frau verschwand wieder aus meinem Blickfeld und ich spürte noch einmal ihre Hand auf meiner Brust, wobei sie meinen Nippel erneut fest quetschte, so daß mir vor Schmerz die Tränen kamen.

»Wie funktioniert es, daß sie sich nicht bewegen kann?«, fragte sie nun wieder von hinten.
»Das kann ich leider nicht so genau erklären, dazu kenne ich mich mit der Physiologie nicht gut genug aus. Ich weiß nur soviel, daß es mit einer Art umgekehrter Muskelstimulation arbeitet.«

Die beiden Frauen unterhielten sich noch, entfernten sich aber von mir, so daß ich nicht mehr verstand, was sie sagten. Erst als die Kundenberaterin der Agentur sich verabschiedete, verstand ich sie wieder und war nun alleine mit meiner Mieterin. Doch diese kümmerte sich nun nicht mehr um mich und ließ mich einfach stehen, wie eine Schaufensterpuppe eben.

- - -

Ich stand den ganzen Tag in dem Schaufenster, doch viel bekam ich davon tatsächlich nicht mit. Nur wenn jemand stehen blieb und mich anschaute, erwachte ich aus meiner Trance und bemerkte die Reaktionen der Leute.
Wenn jemand das Geschäft betrat, hörte ich die altmodische Glocke an der Tür. Manchmal konnte ich Bruchstücke von Unterhaltungen hören, doch diese waren meist zu leise, als daß ich verstand, was gesagt wurde.
So verbrachte ich den ganzen Tag in Trance. Die Stunden schrumpften zu Minuten und die Minuten zu Sekunden. Erst als es draußen dunkel wurde, war ich wieder wach genug, um die Veränderung zu bemerken. Draußen und auch hier im Schaufenster gingen die Lichter an.
Durch das geänderte Licht konnte ich in der Scheibe eine Spiegelung erkennen, die um so deutlicher zu sehen war, je dunkler es draußen wurde. Es dauerte einen Moment, vielleicht waren es auch mehrere Minuten, bis ich erkannte, daß ich es war, die ich da in der Spiegelung sah.
Ich trug ein Bustier aus schwarzem Latex, in dem sich die einige Lampen spiegelten. Dort, wo meine Brüste waren, wies das Bustier Öffnungen auf, durch die meine Brüste weit hervor stehend heraus schauten.
Statt einem Rock trug ich einen Strumpfgürtel aus dem selben schwarzen Latex an dem mit mehreren Strumpfbändern schwarze, oberschenkellange Strümpfe befestigt waren. Meine Füße steckten in ebenfalls schwarzen Stiefeletten mit recht hohem Absatz und eine schwarze Perücke mit langen, glatten Haaren vervollständigte das Bild, welches ich abgab.

Während ich meinen eigenen Anblick bewunderte, machte sich ein Gefühl in meinem Bauch breit, welches ich seit dem ich ins Krankenhaus gebracht wurde, nicht mehr gespürt hatte. Ich spürte, daß ich allmählich auf die Toilette musste. Doch ich hatte keine Möglichkeit, mich irgendwie bemerkbar zu machen.
Dieses immer unangenehmer werdende Gefühl verhinderte, daß ich in den Dämmerzustand fiel, der mich die Zeit hatte vergessen lassen und so verging die Zeit nun quälend langsam für mich.
Nach einer Zeit, die mir wie Stunden vorgekommen war, bemerkte ich erneut eine Veränderung. Draußen waren immer weniger Menschen unterwegs und der Imbiss auf der anderen Straßenseite wurde geschlossen. Auch hier im Laden verabschiedete sich die letzte Kundin und ich hörte ein Geräusch, als ob eine Tür abgeschlossen wurde.

»So, dann kümmern wir uns mal um dich«. Sagte die Frau, die mich offenbar gemietet hatte. Sie streichelte mir von hinten über die Seite und ich konnte sie der Spiegelung in der Scheibe neben mir stehen sehen. Sie trug ein schickes, dunkles Kostüm mit langem Rock und einer Bluse mit weit aufgebauschten Ärmeln. Über dieser Bluse trug sie ein recht enges Korsett mit vielen metallenen Verzierungen, die im Licht glänzten.
Nun entfernte sie sich wieder von mir und kam kurz darauf zurück. Was es war, was sie da an einem Griff in der Hand hielt, konnte ich nicht erkennen, doch sie stellte diese Kiste hinter mir ab und hatte auf einmal einen Schlauch in der Hand. Was sie mit diesem anstellte, konnte ich nicht erkennen, doch auf einmal spürte ich eine Berührung an meinem Hintern. Ich spürte einen festen Druck und ein Klicken, dann wurde mir etwas komisch, fast so, wie wenn man etwas zu schnell aufsteht und kurz darauf verringerte sich der Druck in meinem Hintern. Der Schmerz meines überfüllten Darms verschwand vollständig und ich fühlte mich sehr erleichtert, als dieser entleert wurde.
»Ich wünsche dir eine angenehme Nacht«, sagte die Frau, strich mir mit der Hand über die Schulter und verschwand aus meinem Blickfeld.

Kurz darauf sah ich sie wieder, erkannte sie im ersten Moment allerdings nicht. Erst als die Frau mit dem weiten T-Shirt und den weiten Jeans vor dem Schaufenster stehen blieb und mich anschaute, erkannte ich, daß sie es war. Sie sah eine Weile zu mir und ging dann nach links davon.
Nun blieb mir nichts weiter, als auf die Straße zu sehen, in der nun keine Menschen mehr unterwegs waren. Auch die Straßenbahnen fuhren nun nicht mehr und die Hälfte der Straßenlampen erloschen.
Nun gab es für mich nichts mehr zu sehen und so driftete mein Bewusstsein allmählich wieder ab, bis ich irgendwann einschlief.

Ich wachte durch ein ziemlich seltsames Gefühl auf, welches meinen gesamten Körper erfasst hatte. Alle meine Muskeln schienen sich bewegen zu wollen. Zuerst etwas orientierungslos, erinnerte ich mich bald wieder daran, was geschehen war. Ich erinnerte mich auch an die Worte der Kundenberaterin, daß meine Muskeln in den frühen Morgenstunden irgendwie trainiert werden würden. Das musste gerade geschehen. Es fühlte sich sehr seltsam aber nicht wirklich unangenehm an.
Draußen wurde es langsam hell und ich konnte sehen, wie die gegenüberliegende Hauswand in einem immer heller werdenden Orange aufleuchtete. So hatte ich den Sonnenaufgang noch nie gesehen.
Die ersten Menschen kamen in die Fußgängerzone. Auch einige Lieferwagen fuhren nun die Straße entlang und mehrere Leute in orangen Anzügen kamen vorbei. Sie kehrten die Straße und leerten die Mülleimer. Auch der Imbiss gegenüber wurde nun beliefert und die Straßenlampen erloschen nun vollständig.
Irgendwann öffnete der Imbissbesitzer die Rollläden vor seinem Fenster und die ersten hungrigen Kunden kamen, um sich etwas zu Essen zu holen. Die Meisten nahmen ihr Essen mit, doch einige wenige aßen an den Stehtischen vor dem Laden.
Die erste Straßenbahn hielt an der Haltestelle und die Fahrgäste stiegen auf der mir abgewandten Seite aus.
Als die Bahn weiter fuhr, stand an einem der Tische des Imbisses eine Frau und frühstückte. Sie schaute immer wieder in meine Richtung und es dauerte etwas, bis ich die Ladenbesitzerin erkannte, die eine leichte Strickjacke über ihrer weiten Jeans trug.
Nachdem sie ihren Kaffee ausgetrunken hatte, kam sie in meine Richtung, blieb kurz vor dem Schaufenster stehen und sah mich an, bevor sie nach rechts aus meinem engen Blickfeld verschwand. Kurz darauf hörte ich Schritte hinter mir und spürte ein Ziehen an meinem Hintern. Das musste der Schlauch der Versorgungseinheit sein, den sie abgezogen hatte.

Nachdem sie den Laden geöffnet hatte, kamen bereits die ersten Kunden und der Tag verlief von nun an ähnlich wie der gestrige.
Ich fiel in diesen Dämmerzustand, in dem die Zeit für mich keine Rolle spielte und nur, wenn jemand direkt vor mir stehen blieb und mich ansah, bekam ich wieder etwas mehr von meiner Umgebung mit.
Am Abend spürte ich wieder, wie mein Darm anfing, zu schmerzen, doch bevor es wirklich unangenehm wurde, kam die Ladenbesitzerin und schloss den Schlauch an meinem Hintern an. Das unangenehme Gefühl blieb dieses Mal aus und kurz darauf sah ich sie wieder im T-Shirt vor dem Fenster stehen. Ich hatte den Eindruck, als würde sie mir zunicken, bevor sie aus meinem Blickfeld verschwand.

Am nächsten Morgen wiederholte sich alles so, wie gestern. Ich wachte auf, weil meine Muskeln trainiert wurden, dann kam sie mit der Straßenbahn angefahren, frühstückte im Imbiss, kam in den Laden und entfernte den Schlauch wieder.

Dies wiederholte sich von nun an jeden Tag.
Allmählich erkannte ich einige der Menschen, die jeden Tag vorbei kamen, wieder und ich bemerkte auch, daß im Imbiss gegenüber immer die selben Leute arbeiteten. Die Drei schienen sich damit abzuwechseln, zu unterschiedlichen Zeiten zu arbeiten. Ich bemerkte, wenn die Reklame auf den Straßenbahnen ausgewechselt wurden und daß es draußen allmählich wärmer wurde, als der Frühling in den Sommer überging.

Nur einmal wachte ich auf und wusste nicht, was passiert war. Es war viel zu früh für mein Muskeltraining und ich war etwas orientierungslos. Doch dann sah ich, was mich aufgeweckt hatte. Vor dem Schaufenster standen mehrere junge Männer und klopften an die Scheibe. Sie waren anscheinend betrunken und reichten eine Flasche herum. Dabei sahen sie zu mir, lachten und machten obszöne Gesten in meine Richtung. Immer wieder klopften sie an die Scheibe und ich bekam es mit der Angst zu tun. Ich spürte mein Herz rasen und bis zum Hals klopfen. Was, wenn sie die Scheibe einschlagen würden und mich umwarfen oder noch schlimmeres mit mir anstellten. Die wildesten Gedanken schossen mir durch den Kopf. Was, wenn sie mich mitnehmen und irgendwo liegen lassen würden? Oder wenn sie versuchten, mich auseinander zu nehmen, wie eine echte Schaufensterpuppe?
Meine Angst wuchs ins Unermessliche. Wenn sie die Scheibe einschlagen würden, wäre ich ihnen vollkommen wehrlos ausgeliefert. Ich begann, zu weinen und obwohl ich mich nicht bewegen konnte, spürte ich, wie ich anfing, zu zittern.

Wie lange diese Männer vor dem Fenster herum standen und immer wieder dagegen klopften, wusste ich nicht, doch ich war sehr erleichtert, als ich ein blaues Licht aufblitzen sah. Die Männer sahen in die Richtung, aus der dieses Licht kam, ließen die mittlerweile leere Flasche fallen und liefen in die entgegengesetzte Richtung davon. Einen Augenblick später kam ein Streifenwagen und hielt mit blinkendem Blaulicht vor dem Schaufenster. Zwei Beamte stiegen aus und kamen in meine Richtung. Sie schauten sich das Schaufenster an und einer der Beiden schrieb etwas auf einen Block, während der Andere in sein Funkgerät sprach.
Mein Herz schlug noch immer sehr schnell, als sie nun mich anschauten, sich unterhielten und gelegentlich auf mich zeigten. Sie schienen auf irgend etwas zu warten.

Kurz darauf kam die Ladenbesitzerin. Sie sah ziemlich verschlafen aus und ging direkt zu den beiden Polizisten. Sie sah aus, als hätte sie sich nur schnell einen Mantel übergezogen und redete mit den beiden Polizisten. Diese verabschiedeten sich kurz darauf von ihr und fuhren weiter.
Die Ladenbesitzerin sah kurz zu mir und verschwand nun ebenfalls aus meinem Blickfeld. Doch es dauerte nur einen Augenblick, bis sie vor mich trat. Sie sah sich kurz nach draußen um und zog einen schweren, schwarzen Vorhang vor das Fenster.
Dann stellte sie sich vor mich und sah mich an. »Ist alles in Ordnung mit dir?«, fragte sie. Ich war ziemlich überrascht, daß sie mich direkt ansprach, nachdem sie mich mehrere Wochen, oder waren es sogar Monate gewesen, kaum beachtet hatte.
Ich versuchte, zu nicken, was natürlich nicht funktionierte. Doch nun nahm sie ihr Handy und tippte etwas darauf herum. Nun trat sie auf mich zu und drückte mich etwas nach hinten. Sie drückte meine Beine so, daß sie etwas einknickten und ich hatte schon Angst, zu fallen, als mein Hintern auf irgend etwas stieß und ich in einer sitzenden Position blieb.
»Anscheinend funktioniert die Überwachung deines Zustandes ja ziemlich gut«, sagte sie und setzte sich auf den Boden vor mir. »Ich habe eine Nachricht bekommen, daß irgendwas mit dir nicht in Ordnung ist und kurz darauf auch noch einen Anruf vom Sicherheitsdienst, daß die Alarmanlage angesprungen ist. Diese Typen haben dich anscheinend ziemlich erschreckt.«
Wieder versuchte ich, zu nicken, was mir zu meinem Erstaunen auch gelang.
Sie stand wieder auf, kam ganz nah zu mir und legte den Arm um meine Schulter. Mit der anderen Hand streichelte sie meinen Arm. Ich genoss diese Berührungen und beruhigte mich nun allmählich wieder.
»Du scheinst dich ja wieder beruhigt zu haben«, sagte sie nach einem Blick auf ihr Handy.
Wieder nickte ich und sah sie dankbar an. Allerdings zweifelte ich daran, daß sie meinen Blick bemerkt hatte.
»Jetzt noch mal heim zu fahren, dazu ist es wohl schon zu spät. Aber ich wollte das Schaufenster sowieso mal umdekorieren«, sagte sie und ließ mich los. Ich wandte den Kopf in ihre Richtung, doch sie verschwand nun aus meinem Blickfeld.
Aber nach einer Weile kam sie mit einigen Kleidungsstücken zurück. »Komm, steh auf«, sagte sie.
Etwas ungelenk stand ich auf und ließ mich von ihr ausziehen, bis ich nackt vor ihr stand.
»Du siehst schön aus. Wenn du keine Schaufensterpuppe wärst, könne man sich ja glatt in dich vergucken«, sagte sie grinsend, während sie über meine Brüste strich und diese massierte. Eine Hand legte sie nun auf meine Wange und streichelte mich. Ich drückte ihr meine Wange entgegen und wollte, daß diese Berührung nie aufhörte.
Doch viel zu schnell ließ sie mich los und ich musste nacheinander die Beine anheben, um in einen Rock zu steigen, den sie mir anzog. Anschließend zog sie mir eine Art Korsett an, das sie ziemlich eng schnürte. Doch ich bekam noch immer gut Luft und so ließ ich es mit mir geschehen. Nun zog sie mir auch noch ein Paar lange Handschuhe an und ordnete meine Perücke.
Sie trat einen Schritt zurück und betrachtete mich eine Weile. »Sehr schick«, sagte sie anerkennend. »Jetzt noch die Deko.«
Sie verschwand wieder aus meinem Blickfeld und kam kurz darauf mit zwei großen, hölzernen Kerzenständern zurück, die sie rechts und links neben mich stellte. Anschließend nahm sie den Hocker weg, auf dem ich gerade gesessen hatte, um nach einigen Minuten mit einem Stuhl zurück zu kommen. Dieser hatte eine offene Lehne und sie schob mich auf diesen.
»So sieht das gut aus, denke ich. Ich hole mir jetzt einen Kaffee. Möchtest du auch einen?«, fragte sie.
Ich bewegte den Kopf in ihre Richtung und nickte. Einen Kaffee. Wie lange hatte ich nun schon keinen Kaffee mehr getrunken. Wie lange hatte ich überhaupt nichts mehr gegessen oder getrunken, fragte ich mich. Ich wusste, daß ich im Frühling hergekommen und mittlerweile Sommer war. Aber wie viele Wochen oder Tage das waren, wusste ich nicht.
Sie kam einige Minuten später mit zwei Tassen Kaffee und einer Tüte Milch zurück. Eine der beiden Tassen stellte sie auf den Boden und setzte sich auf den Hocker, der noch neben mir stand. In die andere Tasse gab sie viel Milch und gab sie mir.
Sie nahm die andere Tasse und setzte sich so auf den Hocker, daß sie mich direkt ansah.
»Es würde mich brennend interessieren, was so in die vorgeht. Stimmt es wirklich, daß du kaum was von der Zeit mitbekommst, die vergeht?«, fragte sie interessiert.
Ich nickte und nahm einen kleinen Schluck Kaffee. Der Geschmack durchfuhr mich nach dieser langen Zeit, in der ich nichts mehr geschmeckt oder gerochen hatte, wie ein Blitz und ich schloss die Augen und stöhnte leise auf.
Sie sah mich an und kicherte leise. »Übrigens, ich bin Gertrud«, sagte sie.
Ich sah sie an und zuckte mit den Schultern. Wie sollte ich ihr auch sagen, wie ich heiße? Mir fiel die Nummer auf der Innenseite meines Handgelenkes ein. Ich zeigte ihr dieses und tippte an die Stelle an der diese Nummer stand.
»Ich soll dich bei deiner Nummer nennen?«, fragte sie, worauf hin ich leicht nickte.
»Na dann. Hallo, 463, ich bin Gertrud.«
Wieder nickte ich und prostete ihr mit der Kaffeetasse zu.
Schweigend tranken wir unseren Kaffee. Als sie ihren ausgetrunken hatte, stand sie auf und brachte die Tasse und den Hocker weg.
Plötzlich spürte ich etwas, was ich noch nie gespürt hatte. Irgend etwas in mir fing an, zu vibrieren, und zwar genau an der Stelle, wo ich am empfindlichsten war. Ich erinnerte mich daran, daß mein Kitzler sich nun irgendwo in meinem Unterleib befand und direkt daran ein Vibrator, der mir gerade gar nicht so winzig vorkam, wie die Frau damals gesagt hatte. Diese Vibrationen erregten mich über alle Maßen und brachten mich innerhalb von Sekunden an den Rand eines Höhepunktes. Doch noch fehlte eine Kleinigkeit und ich schaffte es nicht, zu kommen.
»Ist alles in Ordnung?«, fragte Gertrud, die wieder neben mir stand.
Ich deutete auf die Stelle zwischen meinen Beinen und stöhnte leise auf.
Sie sah mich grinsend an und stellte sich dicht hinter mich. Sie legte ihre Hände auf meine Brüste und begann, diese zu massieren. Mit je zwei Fingern zwirbelte sie meine Nippel und drückte sie schmerzhaft zusammen. Doch genau diese Berührungen waren es, die noch gefehlt hatten. Ohne daß ich mich noch dagegen wehren konnte, überrollte mich ein heftiger Höhepunkt, der nur langsam wieder abklingen wollte. Doch der Vibrator lief noch immer und auch Gertrud hatte nicht aufgehört, mich zu streicheln. So kam ich kurz darauf ein zweites Mal und es dauerte nur einen Augenblick, bis ich ein weiteres Mal kam.
Ich spürte bereits einen weiteren Orgasmus auf mich zu kommen, doch gerade als dieser sich anbahnte, hörte der Vibrator plötzlich auf, zu laufen und ließ mich enttäuscht aufstöhnen.
Auch Gertrud ließ nun von mir ab, anscheinend hatte sie mitbekommen, daß der Vibrator nicht mehr lief.
Zitternd und schwer atmend lehnte ich mich bei ihr an und sie streichelte mich eine ganze Weile, bis ich mich wieder beruhigt hatte.

»Na, das kam ja gerade zur richtigen Zeit«, sagte sie amüsiert. »Jetzt müssen wir aber mal fertig werden.«
Sie schob den Stuhl, auf dem ich saß, etwas zurecht und bewegte mich etwas hin und her. Meine Beine und Arme drapierte sie etwas, bis ihr meine Pose gefiel, dann tippte sie auf ihr Handy und ich stellte fest, daß ich mich nicht mehr bewegen konnte. Mit nur wenig Mühe drehte sie meinen Kopf etwas herum und betrachtete mich eine ganze Weile. »Sieht klasse aus«, kommentierte sie ihr Werk und räumte auf. Die großen Kerzenständer stellte sie noch etwas um und zog schließlich den Vorhang wieder auf.


Wieder vergingen die Tage wie Stunden und die Stunden wie Minuten. Draußen wurde es allmählich wieder dunkler und der Herbst brach urplötzlich mit einem heftigen Sturm und starkem Regen herein. Der Sturm entwurzelte mehrere Bäume in der Fußgängerzone und aus einigen der Kanaldeckel quoll Wasser heraus, welches die Straße in einem wahren Sturzbach herunter lief.
Außer mir hatte das wohl niemand gesehen.
Leider konnte ich durch meine veränderte Position mein Spiegelbild nicht mehr in der Scheibe erkennen und auch den Imbiss konnte ich nun nicht mehr sehen. Statt dessen sah ich einen kleinen Kiosk, in dem immer die selbe Frau saß und die Kunden bediente.
Die einzige weitere Abwechslung war, daß sich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen früh morgens der Vibrator einschaltete und mir einen oder mehrere Höhepunkte bescherte. Ich versuchte, nachdem ich den ersten Höhepunkt zugelassen hatte, nicht noch einmal zu kommen, um die Erregung möglichst lange zu halten. Dadurch schaffte ich es, nahezu die ganze Zeit über in einem Zustand leichter Erregung zu verbringen, was es mir leichter machte, mich in den Dämmerzustand fallen zu lassen, durch den die Zeit immer mehr Bedeutung für mich verlor.

Die nächste Veränderung, die ich bemerkte, waren die leuchtenden Sterne, die an den Straßenlampen aufgehängt wurden. Es wurde Weihnachten.
Während dieser Zeit wurde ich etwas schwermütig, da mir meine alten Freunde und auch meine Familie etwas fehlten.

Es war Gertrud, die mir, vermutlich ohne es zu ahnen, aus diesem Zustand heraus half.
Kurz nachdem die erste Weihnachtsdekoration in der Straße aufgetaucht war, schloss sie, nach Ladenschluss, die Vorhänge des Schaufensters. Nachdem sie den Schlauch an meinem Hintern angeschlossen hatte, kam sie zu mir und tippte auf ihrem Handy herum.
»Eigentlich mag ich Weihnachten nicht sonderlich«, sagte sie. »Früher, als Kind habe ich mich immer darauf gefreut, aber jetzt ist es einfach nur noch Hektik und eine Verpflichtung.«
Sie streichelte meine Wange und sagte, daß ich aufstehen sollte.
Langsam und ungelenk stand ich auf und streckte meine Glieder. Als ich sicher stand, fing sie sofort an, mir die Kleider auszuziehen, die ich bereits seit mehreren Monaten trug.
Mir machte es natürlich nichts mehr aus, wenn ich die Sachen länger trug, aber es hatte sich bereits eine deutlich sichtbare Staubschicht auf den schwarzen Kleidern aber auch auf meiner Haut abgesetzt, die sie mir nun mit Hilfe eines feuchten Lappens weg wischte. Dabei berührte sie mich am ganzen Körper. Diese Berührungen genoss ich sehr, waren sie doch die ersten Berührungen seit mehreren Monaten.

Anschließend zog sie mir andere Sachen an und zog einen großen Spiegel auf die Empore des Schaufensters, in dem ich mich ansehen konnte. Nun wurde mir klar, warum es dieses Mal so lange gedauert hatte und warum es mir so schwierig erschienen war, mich anzuziehen. Was ich trug, war ein im Schritt offener Catsuit aus schwarzem Latex. An den Gelenken und auch auf Bauch und Rücken wurde dieses Schwarz von dunkelroten Linien unterbrochen, die auch meine freiliegenden Brüste und meine ebenfalls freiliegende Scham umrundeten. Auch am Halsansatz befand sich ein solcher, roter Streifen.
Nun kam sie mit einem weiteren Teil aus Latex und hielt es mir hin. Es war eine Kopfhaube, bei der nur meine Augen und mein Mund frei lagen. Es dauerte etwas, bis ich diese, mit Hilfe eines Sprays, welches sie ins Innere der Maske sprühte, angezogen hatte. Nun sah ich aus wie eine Gummipuppe, denn die Mundöffnung der Haube war von einem roten Ring umrandet, der wie ein geöffneter Mund aussah.

Während ich mich umgezogen hatte, hatte Gertrud sich mit mir unterhalten, wobei diese Unterhaltung natürlich recht einseitig war. So erfuhr ich, daß dieser Laden nicht nur ein Sexshop, sondern auch ein Dominastudio war und ihre beiden Angestellten, die ich allerdings noch nie zu Gesicht bekommen hatte, arbeiteten, so wie sie selbst, sowohl als Verkäuferinnen in dem Laden als auch in dem Studio. Ich erfuhr, daß die beiden Angestellten es waren, die während Gertrud im Urlaub gewesen war, die Versorgungseinheit angeschlossen und morgens wieder abgenommen hatten. Das erklärte auch die Periode während der Gertrud nicht, wie sonst, abends vor dem Schaufenster gestanden und mich angesehen hatte. Auch wurde mir nun klar, warum es keinen Tag in der Woche gab, an dem Gertrud nicht im Laden war.

»Wie gefällst du dir?«, fragte sie, während ich mich im Spiegel betrachtete.
Ich wandte ihr den Kopf zu und zeigte ihr einen erhobenen Daumen, zum Zeichen daß mir dieses Outfit sehr gut gefiel.
»Das freut mich. Und weil balde Weihnachten ist, bekommst du auch noch ein Geschenk. Aber erst mal hab ich hier noch etwas für dich.« Sie trat aus meinem Sichtfeld und kam einen Augenblick später mit einer Tasse zurück, in der sich eine dampfende Flüssigkeit befand.
»Vorsicht, der ist noch ziemlich warm«, sagte sie und gab mir die Tasse. Ich führte sie langsam an meinen Mund und roch daran.
Nach der langen Zeit ohne daß ich etwas geschmeckt hatte, war das Aroma des heißen Weihnachtspunsches eine überwältigende Erfahrung für mich. Meine Beine fingen an, zu zittern und ich musste mich erst einmal setzen.
Sie sah mich breit grinsend an und kicherte leise, als ich den ersten, winzigen Schluck trank. »Da hab ich ja anscheinend genau das Richtige für dich erwischt. Keine Angst, das ist Kinderpunsch, ohne Alkohol«, sagte sie amüsiert, während sie mich dabei beobachtete, wie ich den Punsch trank.
Ich weiß nicht, wie lange ich gebraucht hatte, die Tasse auszutrinken, doch es war bestimmt eine ganze Stunde gewesen. Vielleicht waren es auch nur ein paar Minuten, aber es kam mir wie eine Stunde vor, während der ich das Aroma aus Zimt, Fruchtsäften, Orangen und Nelken genoss und mehrmals leise genussvoll stöhnte.
Als die Tasse leer war, sah ich sie dankbar an. Natürlich konnte sie meine Augen nicht sehen, also formte ich einen Kussmund, um ihr meine Dankbarkeit zu zeigen.
Anscheinend hatte sie das allerdings falsch verstanden, denn sie beugte sich zu mir und drückte ihre Lippen auf meine. Eine Berührung, die ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gespürt hatte. Doch statt es bei einem kurzen Kuss auf die Lippen zu belassen, spürte ich plötzlich, wie ihre Zunge sich einen Weg zwischen meine Lippen suchte und in meinem Mund fuhr, meine Zunge suchte und diese umspielte.
Ich spürte, wie mein Herz anfing, schneller zu schlagen und sich ein seltsames Gefühl in meinem Bauch breit machte. Aber noch bevor ich reagieren konnte, zog sie ihre Zunge schon zurück und stellte sich wieder neben mich.
Mit offenem Mund sah ich sie an und wusste nicht, wie ich nun reagieren sollte.

Statt etwas zu sagen, fasste sie meine Hand und zog mich vom Stuhl, den sie, als ich stand, weg zog. Statt des Stuhles zog sie ein Gestell auf die Empore, welches ich erst auf den zweiten Blick als einen einfachen Strafbock erkannte. Sie schob mich etwas zur Seite und stellte diesen Bock in die Mitte der Empore. Sie richtete ihn noch etwas aus und fasste mich schließlich an der Schulter, um mich bäuchlings auf diesen Bock zu legen. Mein Bauch lag recht bequem auf der großen Lederbezogenen Fläche auf und meine Stirn berührte die ebenfalls gepolsterte mit weichem Leder überzogene Stange vor mir, so daß mein Blick in Richtung Boden ging.
Nun trat sie hinter mich und ich drehte den Kopf, um zu sehen, was sie tat.
»Hey, still halten, sonst sorge ich wieder dafür, daß du dich nicht mehr bewegen kannst«, sagte sie, wobei ich ein Grinsen in ihrem Blick erkannte. Schnell drehte ich meinen Kopf wieder so, wie sie ihn drapiert hatte.
Ich spürte, wie sie meine Beine weit auseinander zog und diese an die Beine des Bocks fesselte. Auch meine Arme fesselte sie nun so, daß ich diese nicht mehr bewegen konnte. Nun trat sie vor mich und hob meinen Kopf wieder an. Sie ging vor mir in die Knie und zeigte mir ein Gewirr aus Lederriemen. In diesem Gewirr sah ich eine Lederplatte auf der ein recht ansehnlicher, schwarzer Dildo prangte. Sie zeigte mir diesen und nahm ihn in den Mund. Langsam schob sie ihn sich selbst in den Mund, bis die Lederplatte direkt auf diesem auflag. Sie zog ihn mehrmals wieder heraus, um ihn gleich wieder tief in den Mund zu nehmen.
Als sie ihn schließlich ganz heraus zog, glänzte er feucht von ihrem Speichel. Sie hielt ihn mir nun vor das Gesicht und mir war klar, was ich zu tun hatte. Ich öffnete gehorsam den Mund und vorsichtiger als ich es erwartete, schob sie den recht weichen Dildo in diesen hinein. Erst nur ein Stück, dann langsam weiter bis er tief in meiner Kehle steckte und die Platte meine Lippen berührte. Ich spürte wieder keinen Würgereiz und obwohl es mir etwas schwerer fiel zu atmen, bekam ich noch gut Luft.
»Geht das so?«, fragte sie.
Ich hob meinen Daumen, die einzige Bewegung zu der ich mit meiner gefesselten Hand noch in der Lage war.
»Prima«, sagte sie, strich mir mit der Hand über die in Latex verpackte Wange und wand die Lederriemen um meinen Kopf. Sie drückte diesen wieder nach unten, bis meine Stirn an der Stange lag und trat hinter mich.
Ich spürte, wie sie die Abdeckung entfernte, die meine Scham verbarg und sich dort zu schaffen machte. Dann spürte ich, wie sie etwas in meine Scheide steckte und es tief in mich einführte.
Ich kam nicht umhin trotz des Dildos in meiner Kehle aufzustöhnen und mich zu winden.
»Still halten, hab ich gesagt«, sagte sie streng. Ich versuchte nun, still zu halten und leise zu sein, während sie das Etwas, ich vermutete, es war auch ein großer Dildo, in meine Scheide schob.

»Ich glaube, es reicht, wenn ich dir sage, daß du dich nicht bewegen darfst. Du solltest ja ziemlich bequem da liegen. Sollte ich mitbekommen, daß du dich trotzdem bewegst, wirst du es nicht mehr so bequem haben. Dann kommst du auf den spanischen Reiter.«
So, wie sie das sagte, war es keine Drohung, sondern lediglich eine Feststellung. Ich hob erneut den Daumen, um ihr zu zeigen, daß ich verstanden hatte. Ich war zwar ziemlich masochistisch, doch wochenlang auf dem spanischen Reiter, ich glaube nicht, daß ich das ausgehalten hätte. Wobei mir in diesem Falle wohl nichts anderes übrig geblieben wäre. Deshalb wollte ich gar nicht erst in diese Situation kommen.

»Für morgen wünsche ich dir viel Spaß mit deinem Geschenk«, sagte sie.
Ich fragte mich, was sie damit meinte. Eigentlich dachte ich, die beiden Dildos wären das Geschenk, doch so wie sie das sagte, war da sicher noch etwas.
Sie trat noch einmal zu mir, streichelte meinen Rücken und betrachtete mich eine Weile, bevor sie sich zum Gehen wandte.
»Halt, das habe ich ja ganz vergessen«, sagte sie und kam noch einmal zurück. Direkt unter mein Gesicht legte sie einen Spiegel auf den Boden, den sie mit Hilfe von etwas Klebeband so aufstellte, daß ich nach draußen sehen konnte. Eine Person, die vor dem Schaufenster stand, konnte auf diese Weise auch mein Gesicht und damit das Geschirr mit der Knebelplatte sehen.
Nun strich sie mir noch einmal über den Rücken und öffnete den Vorhang wieder, bevor sie nun den Laden verließ.
Sie kam, wie jeden Tag, am Schaufenster vorbei und sah mich eine Weile lang an. Dann machte sie einen Kussmund, lächelte und verließ mein, durch den Spiegel etwas weiteres Sichtfeld.

Auf der Straße war es mittlerweile dunkel und es waren kaum noch Menschen unterwegs. Ich versuchte vorsichtig, meine Bewegungsfreiheit auszutesten, doch die war, bis auf meine Hände, kaum vorhanden. Allerdings lag ich, auch dadurch, daß meine Muskeln nicht blockiert waren, sehr bequem. Durch meine gespreizten Beine spürte ich den Dildo in meiner Scheide sehr stark, was aber auch daran liegen konnte, daß er recht groß war. Vielleicht auch daran, daß ich durch diese Operationen etwas enger als vorher war, so genau konnte ich das nicht feststellen. Aber es erregte mich sehr und wenn ich meine Muskeln anspannte, konnte ich ihn in mir sogar etwas bewegen und mir auf diese Weise noch mehr Reizung verschaffen.
Der Dildo in meinem Rachen war dagegen etwas unangenehm, aber durchaus auszuhalten. Früher hätte ich das wohl so nicht länger ausgehalten, weil ich dabei sicher hätte würgen müssen. Und dadurch, daß ich jetzt noch recht gut Luft bekam, machte es mir nur wenig aus, ihn dauernd im Rachen zu haben.
So verschaffte auch dieser Dildo mir ein gewisses Maß an Erregung. Doch auch alles zusammen genommen, meine strenge Fesselung, die beiden Dildos und die Tatsache, daß jeder, der vorbei ging, mich so sehen konnte, verschaffte mir nicht einmal annähernd genug Reizung, als daß ich hätte kommen können.
Ziemlich erregt driftete ich allmählich wieder in einen Dämmerzustand und schlief irgendwann ein.

Wie jeden Morgen wachte ich durch das Muskeltraining auf. Es war noch dunkel aber es waren bereits einige Menschen unterwegs.
Schließlich kam Gertrud mit der Straßenbahn und holte sich am Imbiss gegenüber, den ich nun wieder sehen konnte, etwas zu Essen. Sie aß allerdings nicht an einem der Stehtische. Vermutlich war es dafür jetzt einfach zu kalt, sondern kam direkt in den Laden.
Es dauerte eine Weile, bis sie zu mir kam und den Schlauch von dem Anschluss an meinem Hintern abnahm. Dabei gab sie mir einen ziemlich festen Klaps auf den Hintern, dessen Wirkung ich noch ziemlich lange spürte. Hinter den Spiegel, gerade noch so in meinem Blickfeld, legte sie ein Stück Papier, bevor sie mich wieder alleine ließ.

Es dauerte eine Weile, bis ich begriff, was das für ein Papier war. Es handelte sich um einen Ausriss aus einer Zeitung, auf dem ein Zahlenrätsel abgebildet war. Bei diesem Rätsel musste man in neun mal neun Feldern alle Zahlen von eins bis neun so einsetzen, daß in jeder Reihe und jeder Spalte jede Ziffer nur einmal vor kam. Es dauerte etwas, bis mir der Name dieser Art Rätsel wieder einfiel. Es nannte sich Sudoku und ich erinnerte mich daran, daß ich dabei früher mal ziemlich gut gewesen bin.
Ich versuchte, mich daran zu erinnern, wie man dieses Rätsel löst und schaffte es nach einer Weile sogar, einige der fehlenden Zahlen zu ergänzen. Doch anscheinend war mein Gedächtnis nicht gut genug, um mich an alle Zahlen zu erinnern. Ohne einen Stift, um die fehlenden Zahlen einzutragen war es für mich ziemlich schwer, dieses Rätsel zu lösen.
Erschwert wurde es für mich noch durch Gertruds Geschenk.
Dies bestand anscheinend darin, daß der Dildo in meiner Scheide einen Vibrator hatte, der immer dann sehr stark vibrierte, wenn ein Kunde den Laden betrat oder verließ. Zwar reichte auch das am Ende nicht, um mich kommen zu lassen, doch es brachte meine Erregung allmählich auf ein Niveau, bei dem ich durch diese recht stark abgelenkt wurde.

»Na, geschafft?«, fragte Gertrud am Abend und deutete auf das Rätsel.
Ich drehte, etwas mühsam, meine Hand und hielt meinen Daumen nach unten.
»Gut, dann lass ich es dir noch da«, sagte sie, während sie den Schlauch an meinen Hintern anschloss.
»Und mein Geschenk, gefällt es dir?«, fragte sie wie beiläufig. Mit erhobenem Daumen zeigte ich ihr, daß mir der Vibrator gut gefiel.
»Freut mich«, sagte sie, strich mir noch einmal über den Rücken und verließ den Laden. Sie blieb kurz vor dem Schaufenster stehen, machte einen Kussmund und ließ mich dann alleine.
Wieder passierte eine ganze Weile lang nichts Besonderes. Aber jeden Morgen fragte sie mich, ob ich es geschafft hatte, das Rätsel zu lösen. Als ich es schließlich geschafft hatte, nahm sie es weg und legte ein neues hin.

Nur daran, daß zwar nur wenige Leute in der Fußgängerzone unterwegs waren, diese aber recht hektisch schienen und die Läden schon Mittags schlossen, erkannte ich daß Weihnachten war. Die folgenden zwei Tage waren sehr langweilig, da kaum Menschen zu sehen waren. Auch die Straßenbahnen fuhren an diesen Tagen nach dem Sonntagsfahrplan und brachten mir somit kaum Abwechslung.
Auf Weihnachten folgte Silvester. An diesem Tag kam Gertrud zu mir und stellte den Spiegel um, so daß ich den dunklen Abendhimmel sehen konnte. Zuerst gefiel es mir nicht, nur noch das Schwarz des Himmels und die Dachrinnen der gegenüber liegenden Häuser zu sehen, doch um Mitternacht konnte ich das Feuerwerk dadurch sehr gut sehen. Dafür war ich Gertrud am Ende doch sehr dankbar.
Kurz vor Mitternacht spürte ich ein heftiges Vibrieren. Ich dachte erst, daß es von dem Dildo kam, doch schließlich stellte ich fest, daß es der Vibrator an meinem Kitzler war. Genau in dem Moment, an dem ich die ersten Sterne des Feuerwerks sah, explodierte ich in einem heftigen Orgasmus, der mehrere Minuten lang anhielt. Zusammen mit dem bunten Feuerwerk war das eine sehr intensive Erfahrung, an die ich heute noch gerne denke.

Die folgenden Wochen und Monate waren wieder sehr eintönig und ich fiel immer öfter in einen tiefen Dämmerzustand. Ich nahm kaum noch etwas wahr und irgendwann merkte ich nicht einmal mehr, wie Gertrud mich abends an die Versorgungseinheit anschloss oder daß sie das Rätsel austauschte.
Selbst von Ostern bekam ich kaum etwas mit und alles verschwamm irgendwie zu einem gleichmäßigen Fluss, in dem Zeit keine Bedeutung mehr für mich hatte.
Sogar daß Gertrud mich von dem Bock holte, mich umzog und an ein Andreaskreuz fesselte, bekam ich nur beiläufig mit. Sogar, daß sie den Dildo aus meiner Scheide nahm und mir statt dessen einen Ballknebel in den Mund steckte, bemerkte ich erst lange danach.

3. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von ronn2321 am 28.05.21 07:49

Sehr gute geschichte. Bin gespannt wie es weiter geht.
4. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Dreamer am 28.05.21 09:21

klasse Storie, freue mich auf die Fortsetzung.
5. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Keuschli_69 am 29.05.21 08:08

Großartige Geschichte! Genau mein Ding. Freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzungen!
Liebe Grüße und danke!
Max
6. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Olum1 am 29.05.21 08:54

Toll geschrieben! Bitte schreib weiter
7. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Klett-max am 29.05.21 12:40

Das ist ein interessanter Ansatz, wie ein Objekt geschaffen werden kann. Jetzt hat sich wohl die Routine breit gemacht. Wenn sie kaum noch mitbekommt, was so direkt um sie herum geschieht, dann könnte die Geschichte ja mit wenigen Sätzen (Ostern, Nikolaus, Weihnachten, O...) zu Ende sein. Aber ich bin mir sicher, daß jetzt irgendetwas passiert, was sie wieder aus dem Alltags-"Trott" heraus holt.

Wird sie in den Studiobetrieb integriert?
Wird sie die einzige Zeugin eines Verbrechens?
Wird sie zur Langzeit-Testerin für technische Geräte?
Oder eröffnet Gertrud noch eine Tattoo- und Piercing-Abteilung?


In jedem Fall bin ich gespannt, was unserer Heldin sonst noch so alles passiert und wo sie "drüber weg lebt".
8. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Erin am 29.05.21 13:55

Kann mich nur den Meinungen der anderen anschliesen und bin auf den Fortgang der Geschichte gespannt.
9. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von HeMaDo am 03.06.21 18:22

Ich freue mich, daß diese Geschichte so gut ankommt.



Zitat

Das ist ein interessanter Ansatz, wie ein Objekt geschaffen werden kann. Jetzt hat sich wohl die Routine breit gemacht. Wenn sie kaum noch mitbekommt, was so direkt um sie herum geschieht, dann könnte die Geschichte ja mit wenigen Sätzen (Ostern, Nikolaus, Weihnachten, O...) zu Ende sein. Aber ich bin mir sicher, daß jetzt irgendetwas passiert, was sie wieder aus dem Alltags-\"Trott\" heraus holt.

Das wäre aber doch etwas langweilig. Mir ging es ja gerade darum was so eine Schaufensterpuppe so alles erleben kann, obwohl (oder vielleicht auch gerade weil) sie nur eine Puppe ist.
Deshalb gibt es auch 15 Kapitel und nicht nur drei.



Zitat

Wird sie in den Studiobetrieb integriert?
Wird sie die einzige Zeugin eines Verbrechens?
Wird sie zur Langzeit-Testerin für technische Geräte?
Oder eröffnet Gertrud noch eine Tattoo- und Piercing-Abteilung?

Da kann ich nur sagen: Lass dich überraschen.

Und jetzt viel Spaß beim nächsten Teil.

HeMaDo

10. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 2 - Trauer

geschrieben von HeMaDo am 03.06.21 18:23

Als ich wieder bewusst etwas wahrnahm, war die ganze Fußgängerzone von einer dünnen Schicht Schnee bedeckt und die Stadtreinigung gerade dabei, diesen wieder von der Straße zu entfernen. Doch das war nicht der Grund, warum ich aus meinem Dämmerzustand erwachte. Da war irgendetwas, was meine Aufmerksamkeit auf sich zog.
Es dauerte einen Moment, bis ich erkannte, daß es das Klopfen an der Scheibe des Schaufensters war, das mich aus meinem Dämmerzustand geholt hatte. Ich öffnete die Augen und sah Gertrud, so hieß diese Frau, wie ich inzwischen erfahren hatte, vor dem Fenster stehen. Doch sie war nicht alleine. Neben ihr stand eine nackte, haarlose Frau um deren Hüfte sie ihren Arm geschlungen hatte.
Gertrud sah mich grinsend an und deutete auf diese Frau.
Eine nackte Frau mitten im Winter? Diese Erkenntnis holte mich nun endgültig in die Realität zurück. Ich sah mir diese Frau an und erkannte, daß es eine Schaufensterpuppe war. Eine echte Schaufensterpuppe, keine Frau, die wie eine solche aussah. Sie deutete zuerst auf die Puppe und dann auf mich.
Wollte sie mich durch eine Plastikpuppe ersetzen, schoss es mir durch den Kopf. Entsetzt sah ich sie an und fragte mich, was mit mir nun passieren würde. War ich ihr zu teuer oder war es ihr lästig geworden, mich jeden Abend an die Versorgungseinheit anzuschließen? Was sollte nun mit mir passieren? Sollte ich zurück in die Agentur und kam in einen anderen Laden?
Ich spürte, wie Tränen aus meinen Augen flossen. Ich hatte mich daran gewöhnt hier in diesem Schaufenster zu sein, in meinem Schaufenster. Und ich hatte mich, obwohl ich sie ja nur morgens und abends sah, an Gertrud gewöhnt. Ich wollte nicht hier weg.

Etwas später kam Gertrud zu mir und schloss die Vorhänge des Schaufensters.
»Hallo, 463. Das wird meine neue Schaufensterpuppe«, sagte sie und stellte diese Plastikpuppe direkt vor mir ab. Diese Plastikpuppe sollte mich ersetzen? Ich fing an, zu schluchzen, so gut es eben mit einem Spidergag im Mund ging und weinte unsichtbar unter meinem Überzug.
Meine Bewegungen waren wohl kaum zu sehen, da ich sehr fest und restriktiv auf einem Stuhl gefesselt war.
»Das Ordnungsamt hat mir mitgeteilt, daß sich einige Leute über meine anstößige Deko beschwert haben und ich die ändern soll«, erzählte sie beiläufig, während sie meine Fesseln löste.
»Deshalb musst du wohl aus dem Schaufenster raus. Ich denke, darüber wird sich wohl niemand aufregen.« Sie deutete auf die Plastikpuppe, die ein langes, schwarzes Abendkleid trug und in einer Hand eine aufgerollte Peitsche hielt.
Gertrud führte mich, nachdem sie die Fesseln gelöst und mir den Knebel abgenommen hatte, aus dem Schaufenster in den Laden. Es war tatsächlich das erste Mal, daß ich dieses Schaufenster, mein Schaufenster, verlasen habe. Und anscheinend war es auch das letzte Mal. Sie stellte mich einfach im Laden ab, so daß ich in das Schaufenster sehen konnte, wo sie diese Puppe auf meinen Stuhl setzte, der eher einer Art Thron glich.
Sie drapierte sie sorgfältig, schaute sich noch einmal um und öffnete die Vorhänge, so daß man von Außen nun diese verdammte Plastikpuppe sehen konnte statt mich.

»Was ist denn mit dir los?«, fragte Gertrud, als sie zu mir kam. »Weinst du etwa?«, fragte sie.
Ich wandte den Kopf in ihre Richtung und nickte. Noch immer schossen heiße Tränen aus meinen Augen und füllten allmählich den Zwischenraum zwischen diesen und dem Überzug.
»Warum denn?«, fragte sie scheinheilig. Ich war in diesem Moment einfach nur enttäuscht, daß sie mich einfach so durch ein Stück Plastik ersetzt hatte und deutete auf diese leblose Puppe.
»Weil ich diese Puppe ins Schaufenster gestellt habe?«, fragte sie, worauf hin ich erneut nickte.
Sie sah mich an, blickte zu der Puppe und dann wieder zu mir. »Denkst du etwa, ich würde dich zurück in die Agentur schicken?«, fragte sie erstaunt.
Was sollte sie denn sonst mit mir machen, wenn ich nicht mehr in dem Schaufenster stehen sollte? Ich nickte und wandte den Kopf von ihr ab.

Sie trat den Schritt, der uns noch trennte, auf mich zu und nahm mich in die Arme. Ich versuchte, mich aus ihrer Umarmung zu winden, doch sie hielt mich fest, so daß ich mich nicht weg drehen konnte. Ich hob meine Arme und wollte sie von mir weg drücken. Doch sie hielt mich immer noch fest und sagte: »Ich werde dich doch nicht zurück schicken. Du bist bei meinen Kunden doch eine echte Attraktion.« Dann murmelte sie leise etwas, was ich nicht verstand, obwohl mein Kopf sehr nah bei ihrem war.
Ich sollte eine Attraktion sein? Wie sollte das denn gehen? Ich war doch immer nur im Schaufenster gewesen. Ich weinte noch immer und schaffte es einfach nicht, mich zu beruhigen.

»Oje«, sagte sie, nachdem sie mich eine ganze Weile gehalten hatte. »Ich wollte dich nicht erschrecken, das tut mir wirklich leid. Komm, wir setzen uns erst mal«, sagte sie, löste die Umarmung, fasste meine Hand und zog mich mit sich.
Zum ersten Mal seit ich hier war, sah ich nun den Laden. Es war auf den ersten Blick ein ganz normaler Sexshop mit vielen Regalen und Tischen auf denen alle möglichen Spielzeuge, Filme, Zeitungen und Kleider standen, hingen und lagen. Aber es gab auch mehrere Nischen, in denen größere Spielzeuge und Möbel standen, die teilweise erst auf den zweiten Blick als Sexspielzeug zu erkennen waren.
Der Laden war sehr hell eingerichtet und an der Decke strahlten sehr viele kleine Lichter, die fast wie ein Sternenhimmel wirkten und der Boden war mit einem dunkelblauen Teppich belegt.
Sie führte mich zwischen den Regalen durch bis zu einer Tür auf der ein Schild mit der Aufschrift »Privat« prangte.
Sie zog mich durch diese Tür und einen kurzen Flur in einen kleinen Raum in dem mehrere Tische und eine kleine Küchenzeile standen. Dort nahm sie mir den Knebel ab und deutete auf einen der Stühle.
Ich setzte mich und beobachtete sie dabei, wie sie sich an einer Kaffeemaschine zu schaffen machte. Mit zwei Tassen in den Händen kam sie zu mir, stellte diese auf den Tisch und setzte sich neben mich.
»Hast du wirklich gedacht, ich würde dich zurück schicken?«
Ich sah stumm auf den Tisch und nickte. Langsam schaffte ich es, meine Tränen unter Kontrolle zu bekommen.
Sie legte den Arm um mich herum und zog mich zu sich. »Ganz bestimmt nicht, weil sich irgend welche Leute darüber aufregen, wie es in meinem Schaufenster aussieht«, sagte sie energisch. »Ich habe schon einen neuen Platz für dich. Da regt sich bestimmt niemand auf.« Sie strich über mein in rotes Latex verpacktes Bein »Ich habe extra schon versucht, aufzupassen, daß sich niemand belästigt fühlt. Aber anscheinend sind die Leute hier alle viel zu prüde. Und da, wo du jetzt hin kommst, gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, meine Waren angemessen zu präsentieren.«
Ich sah sie fragend an, doch ich erinnerte mich wieder daran, daß sie nur die aufgemalten Augen sehen konnte, also zuckte ich mit den Schultern.
»Lass dich überraschen«, sagte sie grinsend.
Wieder zuckte ich mit den Schultern und sie gab mir eine der beiden Tassen.
Ich trank einen Schluck und genoss den Kaffee, in den sie offenbar sehr viel Milch gegeben hatte.

Während wir schweigend unseren Kaffee tranken, öffnete sich die Tür und eine junge Frau kam herein. »Ach hier seid ihr«, sagte sie.
»Ja, ich habe 463 aus dem Schaufenster geholt. Ich werde sie gleich in den Laden bringen. Was hast du denn?«, fragte Gertrud.
»Herr Schäfer ist gerade eingetroffen. Er hat schon nach ihr gefragt«, sagte die Frau und deutete auf mich. Sie hatte schulterlange, blonde Haare und trug ein Outfit, an dem alles das Wort »Domina« schrie. Sie trug glänzend schwarze Highheels in denen wohl nur wenige Frauen würden laufen können, eine eng anliegende, schwarze Lackhose und eine ebenfalls schwarze Bluse aus Lackleder. Über dieser trug sie ein weinrotes Korsett mit vielen glänzenden Schnallen und Kettchen.
»Ich sage doch, du bist beliebt bei unseren Kunden. Da werd ich dich ganz sicher nicht zurück schicken«, sagte Gertrud zu mir.
»Er wird sie gleich wieder bewundern können, wenn sie im Laden ist«, sagte sie zu der Frau. »Aber du kannst mit ihm schon mal in das Zimmer gehen, es wird sicher noch eine halbe Stunde dauern.«
»Ok«, sagte die blonde Domina und verließ den Raum wieder.

»So, komm jetzt. Ich zeige dir deinen neuen Platz«, sagte Gertrud, nachdem ich den Kaffee getrunken und mich wieder beruhigt hatte.
Sie stand auf nahm meine Hand und zog mich mit sich. Wir gingen wieder in den Laden, wo sie mich in eine der Nischen führte. In dieser stand ein einfacher Strafbock, der aus einem Gestell mit einer Kniehohen Liegefläche bestand. An dem Gestell waren noch mehrere Polster befestigt, die ich im Moment noch nicht zuordnen konnte.
Hier sagte sie mir, ich solle mich schon mal ausziehen und verschwand darauf hin wieder.
Ich sah mich kurz um und begann damit, mich meiner Kleider zu entledigen. Gerade, als ich den ersten Strumpf ausgezogen hatte und mit dem Fuß auf der Liege, dabei war, den zweiten auszuziehen, hörte ich, wie die Glocke der Ladentür klingelte. Ich schaute zur Tür und sah, daß eine Kundin den Laden betreten hatte. Da ich nicht so recht wusste, wie ich mich verhalten sollte, blieb ich einfach bewegungslos stehen. Die Frau schien nichts Bestimmtes zu suchen, denn sie ging eher ziellos zwischen den Regalen entlang, wobei sie hier und da ein Teil aus diesen nahm, es betrachtete und wieder zurück legte.

Erst, als sie in den hinteren Teil des Ladens ging, von dem aus sie mich nicht sehen konnte, wage ich es wieder, mich zu bewegen und ich zog nun auch den zweiten Strumpf aus. Doch vorsichtshalber sah ich immer wieder zu dem Durchgang. Ich zog nun die Bluse aus und legte diese über eines der Polster. Dann zog ich mir die Handschuhe aus und gerade, als ich dabei war, die Hose aufzuknöpfen, kam die Frau wieder nach vorne. Wieder blieb ich einfach stehen und bewegte mich nicht.
Die Frau ging nun wieder zwischen den Regalen entlang und sah sich gelegentlich nach mir um. Nun kam sie direkt auf mich zu, blieb vor mir stehen und sah mich eingehend an. Sie runzelte die Stirn und wedelte mit einer Hand vor meinem Gesicht herum. Doch ich bleib weiterhin bewegungslos stehen.
Sie schüttelte scheinbar verwundert den Kopf und ging erneut in den hinteren Teil des Ladens. Ich hörte, wie sie sich dort mit Gertrud unterhielt und setzte mich auf die Liegefläche des Bocks, um mir die Hose auszuziehen.
Als ich das rechte Bein angehoben hatte, um aus dem zweiten Hosenbein zu schlüpfen, kamen zuerst Gertrud und hinter ihr diese Frau wieder nach vorne. Wieder hielt ich in meiner Bewegung inne und verharrte in dieser recht unbequemen Position.

»Seltsam«, sagte die Frau verwirrt und deutete auf mich. »Ich bin mir sicher, daß diese Puppe eben noch neben dem Bock stand und die Hose noch an hatte.«
Ich sah, wie Gertrud, die hinter der Frau stand, mir grinsend zu zwinkerte und auf ihrem Handy herum tippte. Nun hatte sie mir meine Bewegungsfreiheit wieder genommen und ich war bewegungsunfähig, wie eben eine Schaufensterpuppe.
»Hmm, ich bin mir ziemlich sicher, daß ich sie so da hin gesetzt habe«, sagte Gertrud zu der Frau. »Ich glaube kaum, daß sie sich von selbst bewegen kann, das ist ja schließlich nur eine Puppe.«
»Als ich das erste Mal an ihr vorbei gegangen bin, hat sie sich gerade die Strümpfe ausgezogen, beim zweiten Mal stand sie genau hier«, die Frau deutete auf die Stelle, an der ich eben noch gestanden hatte »und jetzt sitzt sie hier. Ich bin doch nicht verrückt«, sagte sie im Brustton der Überzeugung.
»Sehen sie her«, sagte Gertrud, kam zu mir und bewegte meinen Arm. »Das ist wirklich nur eine Puppe. Versuchen Sie es doch selbst einmal.«
Zögernd kam die Frau auf mich zu und bewegte meinen Arm. Dann fasste sie mir an den Kopf und drehte diesen hin und her und danach bewegte sie auch noch mein Bein auf und ab.
»Das verstehe ich nicht«, sagte sie. »Vielleicht bin ich auch einfach nur etwas überarbeitet.«
»In dem Fall sollten Sie das Teil mitnehmen, sich zu Hause ein heißes Bad einlassen und es benutzen. Das ist sehr entspannend, wie ich Ihnen aus eigener Erfahrung sagen kann«, sagte Gertrud zu der Frau.
»Ja, vielleicht haben Sie Recht. Ich glaube, ich nehme das Teil mit.«
Zusammen mit Gertrud ging die Frau zur Kasse, wobei Gertrud erneut auf ihrem Handy herum tippte. Ich musste mich sehr zusammen nehmen, um mich nicht zu bewegen, als Gertrud mir meine Bewegungsfreiheit wieder gegeben hatte. Erst als die Frau vor der Kasse stand und bezahlte, wagte ich es, mich wieder zu bewegen und setzte beide Füße auf den Boden. Den Kopf wandte ich direkt zu der Frau und hielt diese Position. Allmählich begann mir dieses Spiel Spaß zu machen.
Mit einem »Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend« verabschiedete Gertrud die Frau und brachte sie selbst zur Tür. Bevor sie den Laden verließ, sah die Frau noch einmal zu mir und erschrak, als sie dabei direkt in meine aufgemalten Augen blickte.
Als die Tür hinter ihr ins Schloss gefallen war, kam Gertrud lachend zu mir. »Das kannst du doch nicht machen. Die hat sich so erschrocken, daß sie garantiert nicht mehr wieder kommen wird«, sagte sie mehr belustigt als tadelnd. »Dafür hast du dir schon eine Strafe verdient.«
Ich sah sie entsetzt an. Das hatte ich doch nicht so gewollt. Es war doch nicht meine Schuld, daß diese Frau gerade herein gekommen ist, als ich mich ausgezogen habe. Und ich hatte doch nur Gertruds Anweisung, mich auszuziehen befolgt. Doch Gertruds grinsen zeigte mir, daß sie es mit der Strafe zwar ernst meinte, diese aber wohl nicht all zu schlimm ausfallen würde.

»Los, leg dich da drauf«, sagte sie, noch immer grinsend.
Ich legte mich auf die Liegefläche des Bocks und ließ mich von Gertrud in die Position schieben, in der sie mich offensichtlich haben wollte. Meine Arme und Beine legte sie auf die noch freien Polster, so daß ich mit weit erhobenen Armen und weit gespreizten Beinen auf dem Strafbock lag. Meinen Kopf legte sie in das entsprechende Polster und fesselte mich mit breiten Lederriemen, die an diesen Polstern angebracht waren, so daß ich mich nicht mehr bewegen konnte. Nur meinen Kopf fesselte sie nicht. Statt dessen holte sie aus dem hinteren Teil des Ladens ein weiteres Teil, welches sie zwischen meinen Beinen an dem Gestell des Bockes anbrachte.

Ich hob den Kopf, um zu sehen, was sie tat und erkannte, daß es eine F**kmaschine war, als sie den Penisförmigen Teil mit viel Gleitmittel in meine Scheide schob.
Sie hatte mich tatsächlich auf diesem Bock gefesselt und diese Maschine würde mich in den nächsten Wochen kontinuierlich bearbeiten, ohne, daß ich durch einen Höhepunkt von meiner, sich jetzt schon aufstauenden, Erregung erlöst werden würde.

Diese Situation und das Wissen, daß ich nun bestimmt für eine sehr lange Zeit so hier liegen würde, erregten mich noch zusätzlich.
»Kopf nach hinten, sonst fessele ich den auch noch«, sagte sie mit einem süffisanten Grinsen und sah mich eine ganze Weile an.
»Ich weiß, daß Zeit für dich kaum von Bedeutung ist, meine Süße«, sagte sie. »Deshalb habe ich dafür gesorgt, daß der Vibrator da unten«, sie tippte auf die Stelle, an der früher einmal mein Schamhügel gewesen war »in den nächsten vier Wochen nicht angeht.
Vier Wochen? Ich keuchte leise. Vier Wochen waren für mich zwar keine all zu lange Zeit, doch alleine das Wissen darum trieb eine weitere Welle der Erregung durch meinen Körper.
Gertrud sah mich breit grinsend an und stellte sich neben meinen Kopf.
»Mund auf«, sagte sie.
Ich tat, was sie sagte und öffnete meinen Mund so weit es ging.
Sie beugte sich direkt über mich und machte einige seltsame Bewegungen mit dem Mund. Dann spitzte sie die Lippen und ließ eine größere Menge Speichel aus ihrem Mund heraus fließen. Der Speichel formte sich zu einem großen, zähen Tropfen und löste sich von ihren roten Lippen, um in meinen Mund zu fallen. Ich spürte, wie er auf meine Zunge traf und langsam in meine Kehle floss.
»Du darfst den Mund wieder zu machen«, sagte sie, streichelte mir über meine nackte Brust und ging zur Kasse, wo sie sich setzte und in einer Zeitschrift blätterte.
Ich spürte ihren Speichel in meiner Kehle und drückte ihn mit der Zunge wieder etwas nach vorne, so daß ich ihn nicht sofort schlucken musste, während Gertrud gelegentlich zu mir schaute.
Irgendwann musste ich ihn dennoch schlucken, doch ich versuchte, diesen Zeitpunkt so lange es ging, hinaus zu zögern.
Mir fiel ein, daß diese Geste auch Sklavenkuss genannt wird und die Unterwerfung der Sklavin unter ihre Herrschaft zeigt. Außerdem zeigt er, daß die Sklavin Eigentum der Herrschaft ist.
War Gertrud meine Herrin? War ich ihre Sklavin und war ich ihr Eigentum? Auf jeden Fall war ich ihr ausgeliefert und sie konnte mit mir tun und lassen, was, sie wollte. Immerhin konnte sie mir mit ihrem Handy jede Bewegungsfreiheit nehmen, wie es ihr gefiel und dann tatsächlich tun, was sie wollte. Doch brauchte sie dazu überhaupt ihr Handy? War es überhaupt nötig, daß sie mir die Möglichkeit mich zu bewegen, mich zu wehren, nahm? Oder war ich es nicht vielleicht schon selbst, die sich ihr unterworfen hatte und freiwillig tat, was sie verlangte?

Über diese Gedanken fiel ich wieder in einen tiefen Dämmerzustand in dem nur meine zunehmende Erregung und diese Fragen meine Gedanken bestimmten. Ich bemerkte nur beiläufig, wie gelegentlich Kunden den Laden betraten. Einige von ihnen blieben vor mir stehen und betrachteten mich, woran ich mich nur als kurze Momente erinnerte. Sie kauften etwas und verließen den Laden wieder. Doch Gertrud setzte sich immer wieder hinter die Kasse, blätterte in ihrer Zeitschrift und sah gelegentlich zu mir.
Erst am Abend, als sie den Laden schloss, kam sie wieder zu mir. Sie stellte sich neben mich und betrachtete mich. Zwar wachte ich nicht wirklich aus meinem Dämmerzustand auf, doch ich schaffte es, den Mund weit zu öffnen und sie anzusehen. Ich bemerkte ihren fragenden Blick, worauf hin ich den Mund kurz schloss und wieder weit öffnete. Ich sah ihr Gesicht über meinem, sah wie ein großer Tropfen ihres Speichels ihre Lippen verließ und spürte ihn in meinen Mund tropfen, doch ich hielt ihn dort und ließ meinen Mund weit geöffnet. Erneut sammelte sie eine große Menge ihres Speichels und ließ ihn in meinen Mund tropfen. Nun erst schloss ich meinen Mund und hielt ihren Speichel, ihr Geschenk auf meiner Zunge. So langsam es ging, ließ ich ihn in meine Kehle laufen und schluckte immer nur eine möglichst kleine Menge, um so viel davon wie möglich so lange wie möglich zu halten.
Sie nickte scheinbar zufrieden, bevor sie zwischen meine Beine trat, die Maschine ausschaltete, als der Dildo ganz tief in mir war und anschließend die Versorgungseinheit an den Anschluss an meinem Hintern anschloss. Sie streichelte mir noch einmal über meine nackten Brüste, kniff fest in meine Nippel und verließ, ohne etwas zu sagen, den Laden.
Am nächsten Morgen kam sie zu mir, löste den Schlauch der Versorgungseinheit, schaltete die Maschine an und ich öffnete den Mund so weit es ging. Sie schenkte mir erneut eine große Menge ihres Speichels und ich schloss zufrieden den Mund, um sofort wieder in einen tiefen Dämmerzustand zu fallen.

So ging es eine ganze Weile. Gertrud kam jeden Morgen und jeden Abend zu mir und gab mir einen Sklavenkuss, bevor sie mich für den Tag oder die Nacht fertig machte. Immer tiefer fiel ich in einen Zustand, in dem nichts mehr zählte und in dem die Zeit für mich vollkommen bedeutungslos wurde. Ich wünschte mir, sie würde mehr von mir nehmen als meine Bewegungen und mir mehr geben als diesen Kuss. Mal saß sie, wenn keine Kunden im Laden waren, hinter der Kasse und sah immer wieder zu mir, mal sah ich sie den ganzen Tag lang nicht, doch jeden Morgen und jeden Abend wiederholte sich das selbe Spiel und jedes Mal genoss ich es, diesen Kuss von ihr zu empfangen.

Unterbrochen wurde diese Routine nur dadurch, daß sie mich von dem Möbel auf dem ich lag, losband, mich mit neuen Accessoires ausstattete und auf einem anderen Spielzeug fesselte. Doch jedes Mal sorgte sie dafür, daß mein Mund so platziert war, daß sie mir ohne sich dabei verrenken zu müssen, den Sklavenkuss geben konnte. Entweder war ich dabei durch Fesseln bewegungsunfähig, so daß ich den Mund selbst öffnen konnte oder sie machte mich mit Hilfe ihres Handys bewegungsunfähig, wobei sie mich meinen Mund vorher öffnen ließ. Wenn sie mich knebelte, nahm sie den Knebel jeden Abend aus meinem Mund, um ihn am nächsten Morgen wieder einzusetzen. Besonders genoss ich es, wenn sie mir einen Dildo als Knebel einsetzte, denn mit diesem f***te sie meine Kehle jeden Morgen, wenn sie ihn mir einsetzte, wobei sie ihren Speichel als Gleitmittel verwendete.

*

Ganz in dieser für mich zeitlosen Routine gefangen, war ich erstaunt, als es eine für mich überraschende Änderung gab.Ich hing seit einer Weile, es mussten wohl bereits mehrere Tage sein, frei schwebend auf einer besonderen Liebesschaukel. Diese hatte eine Liegefläche für den Körper und getrennte Lederschlaufen für Arme, Beine und den Kopf. Ich war weder gefesselt noch hatte sie mir meine Bewegungsfreiheit genommen, sondern von mir verlangt, mich nicht zu bewegen. Dies stellte für mich keine besondere Herausforderung dar, sondern erhöhte den Reiz für mich eher noch.

Für mich sehr gemein war jedoch, daß in meiner Scheide und in meinem Mund jeweils große Dildos steckten, die an Stangen, welche auf schweren Platten auf dem Boden standen, befestigt waren. Je nachdem, wie ich mich bewegte, wäre einer der beiden Dildos tief in mich eingedrungen, während der Andere fast komplett aus mir heraus geglitten wäre. Doch Gertrud hatte mich so drapiert, daß beide Dildos gerade einmal zur Hälfte in mir steckten. Obwohl ich genau wusste, auf diese Weise keinen Höhepunkt erlangen zu können, wurde die Versuchung, es mir mit diesen beiden Dildos selbst zu machen, immer größer. Aber noch schaffte ich es erfolgreich, dieser Versuchung zu widerstehen.

Als ich mir selbst eingestehen musste, daß ich es wohl nicht mehr lange schaffen würde, der Versuchung zu widerstehen, gab es jedoch eine weitere Neuigkeit, dich mich mehr als nur überraschte. Eines Abends löste sie den Dildo, der in meinem Mund steckte, von der Stange und schob diese mitsamt Halterung bei Seite. Danach trat sie hinter mich und ich öffnete bereitwillig den Mund. Doch statt sich über mich zu beugen, zog sie ihren Rock aus und ließ ihn einfach fallen. Sie trat einen Schritt weiter vor. So daß ihre gespreizten Beine neben meinem Kopf standen. Die Höhe, in der ich hing, war genau passend, so daß sich ihre Vulva genau über meinem Mund befand. Mir war klar, was sie von mir erwartete, doch ich war zu überrascht, um zu reagieren.

Statt etwas zu sagen, oder die wenigen Zentimeter, die noch fehlten, in die Knie zu gehen, blieb sie einfach stehen. Ich konnte ihre Scham sehen und stellte fest, daß diese feucht glänzte. Auch ihren leicht herben Geruch nahm ich nun wahr. Ich sog ihn mit jedem Atemzug in mich auf und obwohl ich noch zu überrascht war, geschah etwas mit mir. Ich spürte, wie ihr Geruch und der Anblick ihrer erregten Scham mich selbst weiter erregten.
Langsam wich meine Überraschung und ich hob den Kopf das fehlende Stück an, bis meine Lippen ihre Schamlippen berührten. Ich leckte zurückhaltend mit der Zunge über diese und spürte, wie ihr Saft meine Zunge herunter in meine Kehle lief.
Obwohl ich bisher noch nie mit einer Frau Sex gehabt hatte, spornte mich ihr Stöhnen an, weiter zu machen. Ihr Stöhnen wurde etwas lauter und so ahnte ich, daß es ihr gefiel, was ich tat.

Nach einer Weile beugte sie sich ein Stück vor und sie fasste meine Brüste, um diese fest und fordernd zu massieren. Dabei geriet ich auf der Schaukel selbst in Bewegung und der Dildo, der noch immer in mir steckte, drang nun tiefer in mich ein.
Ich intensivierte meine Bemühungen und nun fasste sie meine Nippel mit jeweils zwei Fingern und drückte diese fest und schmerzhaft zusammen. Wie ein Blitz durchzuckte mich der Schmerz, der sich schnell in einen wohligen Lustschmerz wandelte und mich ermunterte, weiter zu machen.
Ich spürte, wie ihre Scheide zu zucken begann. Als sie endlich mit einem langgezogenen Stöhnen kam, kniff sie erneut fest in meine Nippel. Dies sandte eine weitere Welle Lustschmerz durch meinen Körper und ließ nun auch meine eigene Erregung explodieren. Während ich weiter machte, passierte es. Meine Lust entlud sich in einem Orgasmus, der mir die Sinne raubte und mir schwarz vor Augen werden ließ.

Als ich wieder zu mir kam, sah ich ihr Gesicht neben meinem. Sie sah mich mit einem tiefgründigen Lächeln an, während sie meine Wange streichelte.
»Na, wieder wach?«, fragte sie lächelnd. Ich nickte und schaute dabei direkt in ihre braunen Augen.
Irgendwann stand sie auf und beugte sich über mich. Wie gewohnt, öffnete ich den Mund um ihren Kuss zu empfangen. Doch statt dessen beugte sie sich weiter vor, bis ihre Lippen meine berührten und gab mir einen langen Kuss, bei dem ihre Zunge meine umrundete und die Innenseiten meiner Lippen umspielte.

Als sie den Kuss löste, sah sie mich mit einem Lächeln an und ließ mich dann alleine.
Während dieser Nacht fand ich kaum Schlaf und die folgenden Tage fühlten sich für mich an, wie Wochen. Gertrud verhielt sich während dieser Zeit genauso wie in den Wochen und Monaten zuvor. Mal saß sie hinter der Kasse und sah gelegentlich zu mir, wobei ich mir allerdings einbildete, sie des Öfteren dabei lächeln zu sehen, mal war sie einen oder mehrere Tage nur morgens und abends bei mir um mich für den Tag oder die Nacht vorzubereiten. Wie gewohnt, öffnete ich dabei meinen Mund um ihren Kuss zu empfangen und einige Male beugte sie sich nach diesem vor, um ihre Lippen auf meine zu legen und mit mir in einem jedes Mal länger andauernden Spiel unserer Zungen zu versinken. Ich genoss diese Küsse und allmählich machte sich ein warmes Gefühl in mir breit. Jedes Mal, wenn ich sie sah und wenn sie mich berührte, explodierte eine Wolke aus Schmetterlingen in meinem Bauch.
Ich dachte in dieser Zeit viel über meine Gefühle nach, dadurch versank ich nun kaum noch in einen Dämmerzustand und bekam auch mehr mit, was im Laden passierte. Ich sah die Kunden kommen und gehen, sah, wie Gertrud oder eine ihrer beiden Angestellten, sich mit diesen unterhielten und sie berieten. Ich sah, daß viele Kunden vor mir stehen blieben und mich betrachteten. Einige schüttelten verwundert den Kopf und andere sagten daß ich aussehen würde, als ob ich lebendig wäre. Dies amüsierte mich jedes Mal aufs Neue und ich war immer wieder versucht, mich ein kleines Stück zu bewegen, um ihnen zu zeigen, daß sie damit recht hatten.
Doch ich hielt mich zurück und ließ diese Leute in dem Glauben, nur eine sehr lebensecht aussehende Schaufensterpuppe vor sich zu haben, was in gewisser Weise ja sogar stimmte.

Während dieser Zeit fühlte ich mich sehr gut und eine bisher ungekannte Fröhlichkeit machte sich in mir breit. Ich genoss mein Dasein als lebende Schaufensterpuppe immer mehr und wünschte mir, daß die zehn Jahre, oder das, was von diesen noch übrig war, nie vorbei gehen würden.
Jedes Mal, wenn sie mich auf ein neues Möbel platzierte, benutzte Gertrud mich auf die selbe Weise wie auf der Liebesschaukel und oft überkam mich dabei selbst ein sehr intensiver Höhepunkt.

Besonders in Erinnerung ist mir dieses eine Mal geblieben, bei dem ich auf einer Kniebank hockte, die mit einem spanischen Reiter ausgestattet war. Dieser bereitete mir unablässig Schmerzen, da fast mein gesamtes Gewicht auf diesem ruhte. Ich musste mich sehr zusammen nehmen, um mein Gewicht nur langsam von meinen schmerzenden Beinen auf meine Vulva zu verlagern, die auf dem, zwar abgerundeten aber doch recht schmalen Holz ruhte. Und genauso langsam musste ich mein Gewicht von meiner Vulva auf meine Beine zurück verlagern, um dieser etwas Erholung zu verschaffen.
An einem Abend kam Gertrud zu mir und stellte sich vor mich. Sie beugte sich zu mir herunter und küsste mich, wobei das Kribbeln in meinem Bauch nahezu unerträglich wurde und Wellen der Erregung durch meinen Körper sandte. Nachdem sie diesen Kuss gelöst hatte, fragte sie mich, wie es mir ging. Ich hob den Daumen zum Zeichen daß es mir gut ging, darauf hin nahm sie zwei Klammern, die sie mit schnellen Griffen auf meine Nippel klemmte. Dies ließ mich leise aufstöhnen.
Gertrud sah mich mit einem grinsen an und stellte sich zwischen mich und die Ablage der Kniebank, ihre Vulva direkt vor meinem Gesicht. Ohne zu zögern, nahm ich den Kopf vor und begann damit, sie mit meinem Mund zu verwöhnen. Wieder machte sich dabei eine starke Erregung in mir breit und als sie dieses Mal sehr feucht kam, stützte sie sich mit den Händen auf meinen Schultern ab, so daß meine Vulva nun plötzlich mein ganzes und einen Großteil ihres Gewichtes trug. Der plötzliche, heftige Schmerz ließ mich so intensiv kommen, wie noch nie zuvor und wie auch nur sehr selten danach. Dabei spürte ich ihren Saft über mein Gesicht laufen, meinen Hals herab rinnen und über meine nackten Brüste fließen.
Und ich spürte, wie sich in meiner eigenen Scheide so viel Nässe bildete, daß diese mich begann auszufüllen und der Überzug über meiner Haut es nicht schaffte, diese weg zu transportieren.
Dieser Druck hielt auch noch an, nachdem Gertrud den spanischen Reiter herunter gelassen hatte, damit ich die Nacht über ausruhen konnte.
Erst als sie am nächsten Morgen wieder kam, war der Druck nicht mehr zu spüren, der mich die ganze Nacht über an diesen Moment erinnert hatte in dem Gertruds und meine Lust zusammen ihren Höhepunkt erreicht hatte.
»Du siehst ziemlich bekleckert aus«, sagte sie grinsend, nachdem sie den spanischen Reiter an diesem Morgen wieder hoch gestellt hatte. Sie kam, nachdem sie meine Versorgungseinheit weg gebracht hatte, mit einem feuchten Tuch zu mir und wischte damit sorgfältig über mein Gesicht, meine Brust und meinen Bauch.
An diesem Tag wünschte ich mir, sie könnte nicht nur meinen Mund, sondern auch meine Augen sehen, mit denen ich das Lächeln welches sie mir von der Kasse aus zuwarf, erwiderte.

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich wieder in einen Dämmerzustand fiel und die Zeit keine Rolle mehr spielte. Diese Zeit wurde wieder nur dadurch unterbrochen, daß sie mich auf anderen Möbelstücken platzierte und sich einige Tage nach diesem Wechsel mit mir vergnügte.
Ich schaffte es nicht jedes Mal, dabei zum Höhepunkt zu kommen, und wenn dies nicht geschah, war ich danach sehr erregt und sehnte mich danach noch mehr als sonst, nach Gertruds Berührungen. Doch auch diesen Zustand konnte ich nach einiger Zeit genießen und versuchte, ihn möglichst lange zu halten. In diesen Momenten fühlte ich mich Gertrud noch mehr verbunden als sonst und ich war mir sicher, alles tun zu wollen, was sie mir abverlangte und alles auszuhalten, was sie mit mir tat.

*

Ich wusste nicht, wie lange ich bereits im Laden gewesen bin, weil ich jedes Gefühl für Zeit verloren hatte. Als ich im Schaufenster gewesen bin, hatte ich zumindest einige Anhaltspunkte gehabt, die es mir erlaubten, die Monate ungefähr abzuschätzen. Doch im Laden fehlten mir diese Eindrücke fast vollkommen. Zwar trugen die Kunden zu jeder Jahreszeit andere Kleidung, so daß ich ungefähr abschätzen konnte, ob gerade Frühling, Sommer, Herbst oder Winter war, doch es konnte natürlich auch passieren, daß ich an einem Tag im Frühling nur Leute zu sehen bekam die Regenmäntel trugen, wenn ich gerade einmal bewusst etwas wahrnahm. Dies war mir vollkommen bewusst und so wusste ich noch nicht einmal, wie viele Jahre ich bereits bei Gertrud war.

Doch irgendwann stellte sie mich wieder ins Schaufenster.
Dabei trug ich nur einen langen Ledermantel und musste neben der Puppe aus Plastik stehen und eine Hand auf ihre Schulter legen.
Draußen war es nasskalt und es nieselte nahezu ununterbrochen. Gertrud hatte mich so platziert, daß ich zwischen den Häusern hindurch in den Himmel blickte. Von den Menschen auf der Straße sah ich nur die Köpfe und die Schultern. Sie hatte mir meine Bewegungsfähigkeit genommen und so blieb mir nichts anderes übrig, als in den grauen Himmel zu blicken. Ich fragte mich, ob sie mit mir nicht zufrieden gewesen war und sie mich damit bestrafen wollte. Mit diesen Gedanken stand ich wie früher im Schaufenster und wurde traurig und trübselig.
Doch bereits wenige Tage, nachdem sie mich hier her gestellt hatte, wusste ich, warum sie das getan hatte. An diesem Tag waren kaum Leute auf der Straße unterwegs und es kamen auch kaum Kunden in den Laden. Gertrud schloss an diesem Tag bereits mittags und wünschte mir einen guten Rutsch, nachdem sie den Schlauch an meinen Hintern angeschlossen hatte.
Nun wurde mir klar, warum sie mich ins Schaufenster gestellt hatte. Sie wollte, daß ich das Feuerwerk sehen konnte.
Meine Laune wurde schlagartig besser und ich war ihr sehr dankbar dafür. So sah ich erwartungsvoll in den Himmel und versuchte, nicht einzuschlafen. Dies gelang mir zwar nicht, doch als ich ein immer stärker werdendes Vibrieren in meinem Unterleib spürte, wachte ich auf und kurz nachdem der Vibrator mir einen lang anhaltenden Höhepunkt beschert hatte, stiegen die ersten Raketen in den Himmel und versprühten glitzernde Sterne und Spuren in leuchtenden Farben am Himmel.
Ich genoss das Feuerwerk und als es langsam endete, schlief ich erschöpft und glücklich ein.

Am darauf folgenden Tag sah ich kaum Menschen und ich fragte mich, ob ich wirklich erst zwei Jahre hier war und dachte darüber nach, was in dieser Zeit trotz der Tatsache, daß ich nahezu andauernd vollkommen passiv und bewegungslos war, bereits erlebt hatte. Ich fragte mich, was das folgende Jahr wohl bringen und was ich noch erleben würde. Über diese Gedanken fiel ich wieder in einen leichten Dämmerzustand und ich erlebte diesen Tag nur als Abfolge von kurzen Momenten, in denen ich Menschen sah, die an mir vorbei gingen.
Doch dieser Zustand dauerte nur bis zum späten Nachmittag.

Aus einer Straßenbahn, die an diesem Feiertag nur selten fuhren, stieg ein Mann aus und kam direkt auf das Schaufenster zu. Er sah kurz zu mir und ging dann vor dem Schaufenster auf und ab, als ob er auf jemanden warten würde. Dabei sah er gelegentlich zu mir und blieb schließlich stehen, um mich genauer zu mustern.
Ich fragte mich gerade, auf wen er wohl warten würde, als er sich zur Seite drehte, etwas sagte und die Arme ausbreitete. Ich sah, wie eine Frau auf ihn zu kam und er sie in die Arme nahm. Als er die Umarmung löste, um die Frau mit Wangenküssen zu begrüßen, erkannte ich Gertrud.

Sie erwiderte die Küsse auf die selbe Weise und schien sich sehr zu freuen, ihn zu sehen. Es fühlte sich für mich an, wie ein Schlag in die Magengrube, als ich Gertrud mit diesem Mann sah. Mir schossen die Tränen in die Augen, als ich sah, wie die beiden Seite an Seite zur Ladentür gingen. Ich hörte, wie die Tür geöffnet wurde und die beiden eintraten. Sie unterhielten sich lachend und ich hörte wie der Mann sagte: »Soso, meine Gertrud betreibt also einen Sexshop.«
»Und ein Dominastudio auch noch. Komm ich zeige dir alles«, sagte sie lachend.
Ich hörte, wie sie diesen Mann im Laden herum führte und sie sich fröhlich unterhielten. Irgendwann verließen sie den Laden wieder und gingen, sich angeregt unterhaltend, an mir vorbei, wobei der Mann seinen Arm um ihre Hüfte gelegt hatte und sie sich bei ihm anschmiegte.

Sie waren schnell aus meinem ohnehin schon eingeschränkten Blickfeld verschwunden und meine Augen füllten sich mit Tränen. Der Überzug schaffte es nicht, diese weg zu schaffen und so dauerte es nicht lange, bis ich überhaupt nichts mehr sehen konnte.
Sie hat einen Freund, schoss es mir durch den Kopf und eine tiefe Verzweiflung machte sich in mir breit und alle möglichen Gedanken gingen mir durch den Kopf.

Ich hatte angenommen, ihr läge mehr an mir, hatte gedacht, sie würde ebenso fühlen, wie ich. Doch all das, was in der Vergangenheit passiert war, war anscheinend nicht mehr, als die Beziehung, die sie auch zu ihren Kunden hatte. Ich hatte gedacht, sie würde mehr für mich empfinden, doch das war wohl alles nur in meiner Einbildung gewesen.
Was hatte ich eigentlich für sie empfunden? Diese Frage ging mir immer wieder durch den Kopf und je länger ich darüber nachdachte, desto mehr kam ich zu dem Schluss, daß ich mich tatsächlich in sie verliebt hatte und gedacht, sie hätte sich auch in mich verliebt. Doch all diese kleinen Gesten, die vielen Sklavenküsse, die ich freudig empfangen hatte, waren wohl doch nicht mehr für sie als das, was sie mit ihren Kunden tat.

Wie konnte ich auch nur so dumm sein, anzunehmen, eine Frau wie Gertrud, könnte ausgerechnet für mich, eine Schaufensterpuppe, etwas empfinden? Ich war für sie genau das, eine Schaufensterpuppe, mit der sie machen konnte, was sie wollte und wann sie wollte, sich Befriedigung holen, wenn sie es gerade nötig hatte, ohne Rücksicht auf mich nehmen zu müssen.
Warum sollte sie auch ausgerechnet für eine Puppe etwas empfinden? Sie war eine schöne Frau, die sicher jeden Mann und wahrscheinlich auch die meisten Frauen, haben konnte. Wie dumm war ich nur, zu denken, daß sie ausgerechnet mich haben wollte?

Irgendwann versiegten meine Tränen und ich schlief über meine Gedanken ein.
Hatte ich, seit ich hier war, immer einen sehr ruhigen Schlaf gehabt, schreckte ich in dieser Nacht mehrmals auf, weil ich von Albträumen gequält wurde.
So war ich am nächsten Morgen sehr unausgeschlafen und wachte erst auf, als die Müllabfuhr die Mülleimer in der Straße leerte und die Überreste der Silvesternacht beseitigte. Doch ich war so müde, daß ich immer wieder kurz einschlief und so kaum mitbekam, was sich um mich herum abspielte.
Einmal wachte ich mit schnell klopfendem Herzen und erschrocken auf, weil ich wieder geträumt hatte. Ich hatte geträumt, daß Gertrud mich einfach zu den Mülltonnen gestellt hatte, damit ich von der Müllabfuhr mitgenommen werden würde. Dabei lachte sie höhnisch und sie und dieser Mann beobachteten, wie einer der Müllmänner mich einfach in den Müllwagen warf und die Presse einschaltete.

Wieder kamen mir die Tränen und ich fragte mich, wie es nun weiter gehen würde? Würde sie mich behalten und ich müsste immer wieder mit ansehen, wie sie und dieser Mann sich umarmten und küssten oder würde sie mich zurück zu der Agentur schicken, damit diese mich in einen anderen Laden bringen würde. Ich fragte mich, was wohl besser wäre, noch einmal sehen zu müssen, wie Gertrud und dieser Mann sich küssten oder sie nie wieder zu sehen. Wahrscheinlich wäre es das Beste, hier weg zu kommen, doch diese Entscheidung lag nicht bei mir. Es war einzig und alleine Gertrud, die diese treffen könnte.

Die folgenden Tage waren für mich sehr lang, da ich es nicht schaffte, in einen Dämmerzustand zu fallen und die Zeit zu vergessen, doch am Ende der Woche kam Gertrud abends zu mir ins Schaufenster, schloss die Vorhänge und gab mir meine Bewegungsfreiheit zurück. Sie sah mich lächelnd an und schob mich aus dem Schaufenster, wo sie der anderen Puppe eine neue Ausstattung verpasste und sie neu drapierte. Danach kam sie zu mir und gab mir einen Kuss. Dieser Kuss durchfuhr mich wie ein Blitz und sorgte dafür, daß mein Magen sich verkrampfte. Wieder schossen mir die Tränen in die Augen und ich blieb einfach bewegungslos stehen, als sie mich auch noch umarmte.
»Wie geht es dir denn?«, fragte sie.
Ich wollte schon den Daumen heben, wie ich es sonst immer tat, wenn sie mich das fragte, doch ich beschloss, einfach stehen zu bleiben und mich nicht zu bewegen.
»Was ist denn los?«, wollte sie wissen, doch ich blieb weiter reglos stehen. In diesem Moment war ich dankbar dafür, daß ich darin so viel Übung hatte.
»Komm, ich bringe dich wieder in den Laden«, sagte sie, fasste meine Hand und wollte mich mit sich ziehen.
»Hey, was ist denn los?«, fragte sie erstaunt, als ich mich nicht bewegte. Sollte sie sich doch selbst die Mühe machen, mich dahin zu bringen, wo sie mich haben wollte.
»Na, da ist wohl jemand wieder mal weggetreten«, sagte sie amüsiert grinsend und fasste mich an den Hüften. Ich war sicherlich nicht all zu schwer, doch ich erinnerte mich daran, daß ich das letzte Mal, als ich mich gewogen hatte, gute 60 Kilo auf die Waage brachte, doch sicher hatte ich seitdem ich eine Schaufensterpuppe war, auch etwas abgenommen. Gertrud war kräftiger, als ich vermutet hatte. Sie hob mich etwas an und zog mich durch den Laden in eine der Nischen in der eine einfache Liege stand, wie sie auch im Behandlungszimmer eines Arztes hätte stehen können, nur daß diese Liege noch einige zusätzliche Polster aufwies.
Sie stellte mich neben diese Liege und zog mich aus, was ich ihr dadurch erschwerte, daß ich ihren Bewegungen nicht folgte, sondern sie jedes meiner Glieder so bewegen musste, wie sie es haben wollte. Danach zog sie mir ein Nachthemd an, wie es sie auch in Krankenhäusern gab. Dieses in einem hellen Blau gehalten und musste im Rücken geknöpft werden.
Als sie mich angezogen hatte, wuchtete sie mich auf diese Liege und legte meine Arme gerade neben meinen Körper. Anschließend fesselte sie mich mit medizinischen Fesseln, so daß nur noch mein Kopf etwas Bewegungsfreiheit hatte.
Als sie damit fertig war, stellte sie sich neben mich und betrachtete mich eine ganze Weile, bevor sie mich sanft streichelte.
Anschließend steckte sie wieder die Versorgungseinheit an und trat dann neben meinen Kopf. Sie fasste mein Kinn und öffnete meinen Mund.
Jede ihrer Berührungen brannten wie Säure auf meiner Haut und hinterließen schmerzhafte Spuren. Nicht auf meinem Körper, sondern tief in meiner Seele.
Schließlich beugte sie sich über mich und machte mit dem Mund die Bewegungen, die sie immer machte, wenn sie ihren Speichel sammelte. Sie spitzte die Lippen und ich sah, wie ein großer Tropfen schaumigen Speichels aus ihren Lippen tropfte. Ich wollte nicht, daß sie dies je wieder tat, schloss den Mund und drehte den Kopf zur Seite, genau in dem Moment, in dem der zähe Tropfen ihre Lippen verließ. Ich spürte, wie er an meiner Wange herab lief, meinen Hals herunter rann und wohl auf die Liege floss.

»Was ist denn mit dir los?«, fragte sie und schien dieses Mal sogar etwas besorgt zu sein. »Willst du das nicht mehr?«
Ich blieb einfach liegen, ohne mich zu bewegen.
»Na gut, dann eben nicht.« Nun sah sie ein wenig enttäuscht aus und als sie ging, sah ich, daß sie sich noch einmal umdrehte, als sie durch die Tür in die Privaträume ging und enttäuscht zu mir sah, bevor sie diese schloss.

Am nächsten Morgen, ich hatte den Kopf wieder gerade gedreht und sah zur Decke, kam sie zu mir und wollte mich küssen, doch als sie ihre Lippen auf meine legen wollte, drehte ich den Kopf zur Seite.
Sie ging, ohne etwas zu sagen, zur Kasse und setzte sich. Wie so oft, schaute sie immer wieder zu mir, doch dieses Mal sah ich kein Lächeln in ihrem Gesicht, sondern Unsicherheit und glaubte sogar zu bemerken, daß sie traurig war.

So ging es mehrere Wochen lang und jedes Mal, wenn sie versuchte, mich zu küssen, drehte ich den Kopf einfach weg. Während dieser Zeit sah sie immer trauriger aus, wenn sie zu mir schaute. Ich meinte sogar, gelegentlich Tränen in ihren Augen zu sehen.
Doch das war mir egal. Sollte sie doch genauso traurig sein, wie ich es war. Sie hatte doch ihren Freund, zu dem sie abends gehen konnte, sollte sie sich doch bei ihm ausweinen. Sie hatte wenigstens jemanden, bei dem sie dies tun konnte.

Eines Tages, ich hatte Gertrud an diesem Tag nicht gesehen und eine ihrer Angestellten hatte mich für den Tag fertig gemacht, kam diese zu mir und löste meine Fesseln. Sie fasste meine Hände und zog mich in eine sitzende Position.
»So, jetzt will ich mal wissen, was das soll«, fuhr sie mich wütend an.
Ich wusste nicht, wie mir geschah und zuckte unschlüssig mit den Schultern.
»Du weißt nicht, was ich meine?«, fragte sie verärgert und ich nickte leicht.
»Was ich meine? Das kann ich dir genau sagen. Weißt du, warum Gertrud heute nicht hier war?«
Wieder zuckte ich mit den Schultern.
»Sie war nicht hier, weil sie dich nicht mehr sehen will«, sagte sie und ihr Tonfall ließ erkennen, daß sie ausgerechnet mir die Schuld dafür gab. »Sie will dich nicht mehr sehen, weil du dich die letzte Zeit über so abweisend ihr gegenüber verhältst. Ich weiß zwar nicht, wie ich mir das vorstellen soll, aber anscheinend hatte sie gedacht, daß du auch etwas für sie empfindest und daß du auch in sie verliebt wärst, aber anscheinend war das ja wohl nur einseitig.«
Einseitig? Ja, das war es wohl, aber wieso gab sie mir dafür die Schuld?
»Ich hab sie heute Morgen am Telefon kaum verstanden, weil sie dauernd geheult hat. Ich habe sie noch nie weinen sehen. Erst seit du dich ihr gegenüber so verhältst als wolltest du nichts mehr von ihr wissen, habe ich sie das erste Mal weinen sehen.«
Es dauerte einen langen Moment, bis ich verstand, was sie da gesagt hatte. Gertrud sollte in mich verliebt sein? Aber was war dann mit diesem Mann?
»Also, ich will jetzt wissen, was das soll und was du hier für ein mieses Spiel spielst!«, fuhr sie mich an, als ich nicht antwortete.
Ich drehte den Kopf zu ihr und sah sie ratlos an. Wie sollte ich ihr denn erklären, was am Neujahrstag passiert war? Ich versuchte es, indem ich einige Gesten machte und die Arme so bewegte, als ob ich jemanden umarmen und küssen würde.
»Was? Ich verstehe kein Wort«, sagte sie laut.
Ich machte erneut diese Geste und versuchte, nur mit meinen Händen und Armen zu erklären, was ich damals gesehen hatte.
»Warte hier, wehe du bewegst dich«, sagte sie laut und verschwand in der mit »Privat« gekennzeichneten Tür. Doch kurz darauf kam sie mit einem Block und einem Stift zu mir zurück.
»Du kannst zwar nicht reden, aber schreiben wirst du ja wohl können«, sagte sie und drückte mir beides in die Hände.

»Sie ist in mich verliebt?«, schrieb ich sehr ungelenk. Es war schon lange her, seit ich das letzte Mal etwas geschrieben hatte und so sah meine Handschrift sehr krakelig aus und war kaum lesbar.
Sie las und fuhr mich dann an: »Ja, natürlich ist sie das. Hast du das denn überhaupt nicht gemerkt? Bist du genauso kalt und gefühllos, wie du aussiehst?«
Ich fühlte mich vor den Kopf gestoßen und sah sie ungläubig an, was sie natürlich nicht sehen konnte. Ich schüttelte langsam den Kopf. Ich mochte wohl wirklich ziemlich gefühllos aussehen, aber das war ich ganz bestimmt nicht.
»Du hast es nicht gemerkt?«, fragte sie etwas leiser als zuvor. Aber es klang nicht so, als ob sie nicht mehr so wütend war, sondern eher als ob sie einfach keine Lust mehr dazu hatte, laut zu reden.
Ich schüttelte erneut den Kopf, doch das konnte sie nur falsch verstehen, kam es mir in den Sinn, also schrieb ich: »Ich bin nicht gefühllos! Ich habe gehofft, daß sie das selbe fühlt, wie ich.«
Wieder las sie, was ihr sichtlich Mühe bereitete. »Und was sollte das dann, was du die letzten Wochen hier abgezogen hast? Hast du denn gar nicht gemerkt, wie sie sich dabei gefühlt hat?«
Natürlich hatte ich das gemerkt. Aber es war mir egal gewesen. Nein, nicht egal, ich habe es sogar mit einer gewissen Genugtuung gesehen, doch das wollte ich jetzt ganz sicher nicht schreiben. Also schrieb ich: »Warum hat sie dann diesen Mann umarmt und geküsst?« Dies zu schreiben fiel mir besonders schwer, weil dabei das Bild, wie sie diesen Mann geküsst hatte, wieder vor meinen Augen auftauchte.
Sie las und sah mich ungläubig an. »Sie hat einen Mann geküsst?«, fragte sie. »Gertrud soll einen Mann geküsst haben? Das kann nicht sein. Ganz sicher nicht Gertrud. Wann soll das denn gewesen sein?«
»Neujahr. Sie hat ihn vor dem Schaufenster geküsst und ihn umarmt und den Laden gezeigt. Und abends haben sie sich noch mal geküsst«, schrieb ich. Meine Schrift wurde immer zittriger, während ich mir diese Szenen in Erinnerung rief. Ich fing wieder an zu weinen und zeigte ihr mit zitternden Händen den Block.
»Gertrud?«, fragte sie ungläubig. »Das kann ich mir nicht denken. Sie mag Männer absolut nicht. Sie hat doch nicht mal Männer als Kunden. Bist du dir sicher, daß das Gertrud war?«
Ich sah auf, schaute sie an und nickte. Ich fragte, wie das zusammen passte. Ich war mir ganz sicher, daß es Gertrud gewesen war. Sie hatte ihm doch noch den Laden gezeigt und sie hatten gelacht und ganz offensichtlich hatten sie sich gefreut, sich zu sehen.

Sie sah mich an und schien zu überlegen. »Neujahr, sagst du?«
Ich nickte und fragte mich, worüber sie nachdachte.
Plötzlich schlug sie sich mit der flachen Hand vor die Stirn. »Roland«, sagte sie nur und sah mich stumm an.
Ich hatte keine Ahnung, was das zu bedeuten hatte und warf ihr einen fragenden Blick zu, nur um mich gleich darauf zu erinnern, daß sie das ja gar nicht sehen konnte.
Ihre Stimme veränderte sich schlagartig, als sie sagte: »Du hast gedacht, die Beiden sind ein Paar?«
Was sollten sie denn sonst sein, so wie sie sich umarmt hatten? Ich nickte fest.
»Oje, jetzt weiß ich, was mit dir los war«, sagte sie, kam zu mir und umarmte mich. »Ich kann mir gut vorstellen, wie es dir gegangen sein muss. Und ich glaube, dafür ist sie dir ganz bestimmt eine Entschuldigung schuldig. Aber du brauchst dir ganz bestimmt keine Sorgen zu machen. Roland ist Gertruds Bruder. Er wohnt in den Staaten und sie hat mir ja sogar noch gesagt, daß er Neujahr her kommt und sie besucht. Warum ist mir das nicht gleich eingefallen?«
Sie streichelte sanft meinen Rücken und sagte: »Nein, du brauchst dir ganz sicher keine Sorgen zu machen.«
Sie fasste meine Hand, zog mich von der Liege und führte mich in den Raum hinter der Tür, in dem ich vor langer Zeit schon einmal mit Gertrud gesessen hatte. Sie führte mich zu einem Stuhl und ließ mich auf diesem Platz nehmen. Nachdem ich mich gesetzt hatte, ging sie zur Kaffeemaschine und stellte eine Tasse darunter. Sie schaltete diese ein und machte eine Tasse Kaffee, den sie mir mit viel Milch vorsetzte.
»Übrigens, ich bin Heike«, sagte sie, nachdem sie sich selbst einen Kaffee gemacht und mir gegenüber Platz genommen hatte.
Ich nahm den Block und schrieb: »Ich bin Veronika.«
»Freut mich, dich kennenzulernen, Veronika.«
Ich nickte ihr zu und hob die Tasse um ihr damit zuzuprosten.
»Es tut mir leid, daß ich dich vorhin so angefahren habe. Wenn ich gewusst hätte, was los war, hätte ich das ganz bestimmt nicht gemacht. Aber ich war so wütend, daß Gertrud wegen dir so traurig war. Das hat mir so weh getan. Weißt du, ich und Ingrid verdanken Gertrud einfach alles. Sie hat uns vor ein paar Jahren von der Straße geholt. Wir sind damals auf den Strich gegangen. Es hätte wahrscheinlich nicht mehr viel gefehlt, bis wir angefangen hätten, Drogen zu nehmen und endgültig in der Gosse gelandet wären. Sie hat damals eigentlich nur eine schnelle Nummer gesucht, aber statt uns danach wieder weg zu schicken, hat sie angefangen, mit uns zu reden. Sie hat uns bei sich schlafen lassen und uns am anderen Tag gesagt, daß sie einen Laden hat und uns gefragt, ob wir hier arbeiten wollen. Wir haben sofort zugesagt und sie hat uns geholfen, eine Wohnung zu finden. Ohne sie wären wir ganz sicher nicht mehr hier«, sagte sie nachdenklich.

Mir wurde bewusst, daß ich von Gertrud so gut wie überhaupt nichts wusste und daß sie von mir genauso wenig wusste. Ich sah Heike an und hielt die Arme, als würde ich jemanden umarmen und machte einen Kussmund. Dann deutete ich zu ihr.
»Ingrid und ich?«, fragte sie und fing an, zu kichern. »Nein, wir sind kein Paar, wir sind Schwestern.«
Ich nickte kurz und sah sie nachdenklich an, während sie ihr Handy hervor holte und etwas tippte. Sie hielt es sich ans Ohr und wartete.

»Ich möchte, daß du sofort in den Laden kommst«, sagte sie in ihr Telefon.
Die Antwort darauf konnte ich nicht hören, doch sie dauerte eine ganze Weile.
»Doch, du kommst her. Sie hat dich mit Roland gesehen.«
Ich glaubte, ein langgezogenes »Was« zu hören und Heike hielt das Telefon etwas von ihrem Ohr weg. Was weiter gesagt wurde, konnte ich wieder nicht hören.
»Nein, du brauchst dich nicht fertig zu machen. Setz dich einfach in die nächste Bahn und komm hier her. Sie weiß bescheid, ich habe es ihr gesagt. Also beeil dich gefälligst.«
Sie nahm das Telefon vom Ohr, tippte kurz darauf und legte es auf den Tisch.

»So, jetzt muss ich wohl noch einiges erledigen. Mach dir noch einen Kaffee, wenn du magst«, sagte sie, stand auf und wollte den Raum verlassen.
Ich winkte ihr, noch zu bleiben, denn über die ganze Aufregung hatte ich kaum gemerkt, daß mein Unterleib langsam anfing zu schmerzen. Es wäre längst an der Zeit gewesen, mich an die Versorgungseinheit anzuschließen, doch da Heike das bis jetzt noch nicht getan hatte, meldete sich mein Darm. Ich musste wirklich dringend, stellte ich fest. Als sie zu mir sah, deutete ich auf meinen Hintern, drückte die Beine zusammen und machte ein gequältes Gesicht.
»Ach du Schande, das habe ich ganz vergessen«, sagte sie. Sie verließ dem Raum und kam gleich darauf mit der Versorgungseinheit zurück, deren Schlauch sie mir zwischen Sitz und Lehne des Stuhles hindurch an den Hintern anschloss. Sofort spürte ich erleichtert, wie mein Darm entleert wurde.
»Geht es jetzt?«, fragte sie.
Ich nickte und sie verschwand aus dem Raum.
11. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Klett-max am 04.06.21 13:28

HUI...!

Da kommt das Selbstwertgefühl von 463, ääh, Veronika aber heftig ins Wanken. Da hat Heike ja irgendwie einen guten "Riecher" für die Situation gehabt, als sie ihre Chefin "stante Pede" in den Laden zitiert hatte.

Da bin ich jetzt gespannt, wie Gertrud jetzt die Situation wieder "gerade biegen" kann. Aber ich vertraue ganz auf Heike und ihre Menschenkenntnis.

Auf jeden Fall bleibt es spannend und nur Sylvester scheint zur Konstante (erst Feuerwerk und dann Sterne sehen) zu werden.
12. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von MartinII am 04.06.21 15:28

Wunderschön geschrieben - man hat das Gefühl, wirklich dabei zu sein. Danke!
13. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Boss am 06.06.21 23:15

ohhhh Wahnsinn ... ein toller start ... gerne mehr!
14. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von I'am Imposible am 07.06.21 17:50

Wirklich Wahnsinns Geschichte. Vielleicht kommt sie ja in den Genuss mehr mit einbezogen zu werden. Zwar bewegungslos zu sein aber mehr mit zu bekommen. Kunden die mit der Schaufensterpuppe zum Beispiel die Handhabung des Fixiersystems mit dem S probieren und lernen können. Kunden denen etwas an der Lebensechten Schaufensterpuppe demonstriert wird. Knebel, Dildos, Keuschheittsgürtel..... Gibt 1000 Dinge die möglich wären.

Bei der Puppe würde zwar die Zeit nicht so vorbei fliegen, aber sie hätte auch was davon 😀
15. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von I'am Imposible am 08.06.21 06:57

Wirklich Wahnsinns Geschichte. Vielleicht kommt sie ja in den Genuss mehr mit einbezogen zu werden. Zwar bewegungslos zu sein aber mehr mit zu bekommen. Kunden die mit der Schaufensterpuppe zum Beispiel die Handhabung des Fixiersystems mit dem S probieren und lernen können. Kunden denen etwas an der Lebensechten Schaufensterpuppe demonstriert wird. Knebel, Dildos, Keuschheittsgürtel..... Gibt 1000 Dinge die möglich wären.

Bei der Puppe würde zwar die Zeit nicht so vorbei fliegen, aber sie hätte auch was davon 😀
16. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Total am 08.06.21 19:03

Dass du Texte mit lebhaften Figuren schreiben kannst, so dass es eine angenehme Reise wird, steht ohne Zweifel fest.

Ich weiß nur nicht, ob das Thema, das hier Objektifizierung ist, so glücklich gewählt ist, da du den Auswirkungen einer Solchen geschickt entfliehst. Deine Schaufensterpuppe ist hauptsächlich in einem Dämmerzustand, die Zeit wird dadurch gerafft, was der Geschichte dienlich ist, aber thematisch eben entfernt ist. Die Fetischanteile wurden ebenfalls gut eingearbeitet und eine zarte Liebesgeschichte zeichnet sich ab. Alles sehr schön gemacht, wenn nicht das Thema so stark umgebaut wäre. Damit hadere ich stark.

Liebe Grüße
17. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von HeMaDo am 08.06.21 19:57

Zuerst einmal danke für das Lob und auch für die konstruktive Kritik.


Zitat

Ich weiß nur nicht, ob das Thema, das hier Objektifizierung ist, so glücklich gewählt ist, da du den Auswirkungen einer Solchen geschickt entfliehst. Deine Schaufensterpuppe ist hauptsächlich in einem Dämmerzustand, die Zeit wird dadurch gerafft, was der Geschichte dienlich ist, aber thematisch eben entfernt ist. Die Fetischanteile wurden ebenfalls gut eingearbeitet und eine zarte Liebesgeschichte zeichnet sich ab. Alles sehr schön gemacht, wenn nicht das Thema so stark umgebaut wäre. Damit hadere ich stark.


Das Thema Objektifizierung ist nur das Basisthema der Geschichte, steht aber tatsächlich nicht im Vordergrund.
Ja, ich hätte es besser einbauen können, da stimme ich dir zu. Aber auch eine objektifizierte Person hat Gefühle und um die soll es hier im Vordergrund gehen. Und darum, was so alles passieren kann.

HeMaDo

18. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Keuschli_69 am 09.06.21 05:25

Zitat
Dass du Texte mit lebhaften Figuren schreiben kannst, so dass es eine angenehme Reise wird, steht ohne Zweifel fest.

Ich weiß nur nicht, ob das Thema, das hier Objektifizierung ist, so glücklich gewählt ist, da du den Auswirkungen einer Solchen geschickt entfliehst. Deine Schaufensterpuppe ist hauptsächlich in einem Dämmerzustand, die Zeit wird dadurch gerafft, was der Geschichte dienlich ist, aber thematisch eben entfernt ist. Die Fetischanteile wurden ebenfalls gut eingearbeitet und eine zarte Liebesgeschichte zeichnet sich ab. Alles sehr schön gemacht, wenn nicht das Thema so stark umgebaut wäre. Damit hadere ich stark.

Liebe Grüße


Vielleicht darf aber jeder auch seine Geschichte so erzählen, wie er sie gut findet?!
19. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Total am 10.06.21 18:24

Zitat
Vielleicht darf aber jeder auch seine Geschichte so erzählen, wie er sie gut findet?!


Nicht nur vielleicht, sondern ganz gewiss, obliegt es mir, auch allen anderen, etwas zu einem Text zu sagen. Ich habe überlegt, ob ich hierauf überhaupt antworte und entschuldige mich ausschließlich bei HeMaDo, da ich nun statt auf seinen Text einzugehen, um den es in diesem Thread sehen sollte, nun auf einen beiläufigen und überflüssigen Beitrag eingehen werde.

Das, was du hier aussagst, ist, dass Kommentare unerwünscht sind. Und dabei greifst du dir einen Kommentar heraus, der keine Forderungen stellt, der keine Wünsche an den Autor formuliert, sondern der sich mit dem Thema befasst und auf das Thema des Textes bezieht. Du nimmst ausgerechnet den Kommentar, der ausschließlich einen Eindruck - meinen Eindruck zum Thema und Text - mitteilt. Unabhängig davon, dass konstruktive Kritik unbekannt zu sein scheint, stört mich vor allem die Inhaltsleere des Kommentars. Denn statt Konstruktivität zu erhalten, erhalte ich als Antwort eine Plattitüde. Herzlichen Dank für Nichts.

HeMaDo, du kannst diesen Beitrag gern löschen lassen, wenn er dich stört. Denn das bereichert weder dich noch deinen Text.
20. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von HeMaDo am 10.06.21 19:59

Ich versuche mal, ohne Wertung auf die Kommentare einzugehen.


Zitat

Vielleicht darf aber jeder auch seine Geschichte so erzählen, wie er sie gut findet?!

Das sehe ich ähnlich. Würde ich die Geschichte so schreiben, daß sie mir nicht gefällt, würde sie vermutlich auch kaum einem Leser gefallen. Ganz einfach deshalb, weil jeder merken würde, daß ich beim Schreiben keinen Spaß hatte.

Aber der Kommentar von Total ist genau das, was konstruktive Kritik ausmacht: Ohne zu beleidigen oder anzugreifen teilt er seine Meinung mit und deutet auf etwas, was aus seiner Sicht nicht passt.

Aber nun wünsche ich Allen viel Spaß mit dem nächsten Teil

HeMaDo

21. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 3 - Ende gut, alles gut?

geschrieben von HeMaDo am 10.06.21 20:00

Ich wollte aufstehen, um mir noch einen Kaffee zu machen, doch das war mir durch den Schlauch, der mich am Stuhl hielt, so nicht möglich. Ich war, ganz anders als sonst, auf diesem Stuhl gefesselt. Zwar konnte ich mich noch bewegen und sogar aufstehen, weggehen konnte ich so aber nicht. Also setzte ich mich wieder und dachte nach.

Ich war mehr als nur erleichtert, daß dieser Mann Gertruds Bruder war und nicht ihr Freund und ich war froh und erleichtert darüber, erfahren zu haben, daß Gertrud das selbe für mich empfand wie ich für sie. Ein seltsames Gefühl machte sich in mir breit und ich fing an, vor Freude zu weinen. Und da war noch etwas. Ich schämte mich dafür, daß Gertrud wegen mir so traurig war. Es tat mir leid, mich ihr gegenüber in letzter Zeit so abweisend verhalten zu haben und wünschte, dies nicht getan zu haben. Doch woher sollte ich denn auch wissen, daß dieser Mann ihr Bruder war?
In diesem Moment gingen mir tausend Gedanken durch den Kopf.
Wollte sie mich überhaupt noch, nachdem ich daran Schuld war, daß sie so traurig war? Wie würde es weiter gehen und was würde sie sagen? Und was sollte ich ihr sagen? Wie sollte ich mich bei ihr entschuldigen, ohne sprechen zu können? Wie würde es denn aussehen, wenn ich einfach eine Entschuldigung auf diesen Block schreiben würde?
Doch, ich konnte es ihr schreiben, ich konnte es ihr als Brief schreiben.
Ohne lange nachdenken zu müssen, nahm ich den Block, riss die vollgeschriebene Seite ab und schrieb: »Liebe Gertrud …«
Nein, das konnte ich so nicht schreiben. Ich riss diese Seite ab und fing noch einmal an: »Liebste Gertrud…« Nein, das klang zu platt, so konnte ich diesen Brief auch nicht anfangen.
Ich musste noch mehrere Seiten abreißen und wieder neu anfangen, doch irgendwann hatte ich einen Brief geschrieben, den ich ihr würde zeigen können:

»Gertrud,
es tut mir leid, daß ich in letzter Zeit so abweisend zu dir war. Aber als ich dich mit diesem Mann vor dem Schaufenster gesehen hatte, hatte ich gedacht, er wäre dein Freund. Heike hat mir eben erzählt, daß er dein Bruder ist und nun schäme ich mich dafür, mich so verhalten zu haben. Bitte bitte bitte verzeih mir, daß ich mich so verhalten habe und dich so zurückgewiesen habe.
Wenn du das noch möchtest, tue ich alles, was du willst und ich würde mich freuen, wenn es wieder so wird, wie vorher. Ich weiß, daß es ziemlich komisch ist, dir das so zu sagen, aber anders kann ich es nicht. Ich habe mich in dich verliebt und ich möchte dir nie wieder so weh tun.
Veronika (463)«

Es hatte mich sehr viel Kraft gekostet, mich so lange zu konzentrieren, um diesen Brief zu schreiben und trotzdem war er noch voller Fehler und durchgestrichener Wörter und Buchstaben. Außerdem sah er aus, als hätte ein kleines Kind ihn geschrieben. Doch ihn noch einmal zu schreiben, dazu hatte ich keine Kraft mehr. Und ich wusste auch nicht, wie viel Zeit mittlerweile vergangen war und wann Gertrud hier sein würde. Ich wusste nur, daß die Bahnen abends nur einmal in der Stunde fuhren und nachts sogar nur alle zwei Stunden. Und ich wusste nicht, ob und wenn ja, wie oft, Gertrud umsteigen musste, um von sich zu Hause hier her zu kommen.

Es war ganz sicher kein schöner Brief, doch mehr brachte ich einfach nicht zustande. Ich sah auf und stellte fest, daß auf dem Tisch eine dünne Plastiktüte stand, in der sich anscheinend Packungen von irgend einem Lieferservice befanden. Verwirrt sah ich diese an und fragte mich, wer sie hier her gestellt hatte und wann das wohl gewesen war. Auch waren die ganzen Seiten des Blockes, die ich abgerissen hatte, nicht mehr da, wo ich sie hin gelegt hatte.

Etwas später öffnete sich die Tür und Heike kam herein. Sie fasste mich an der Hand und sagte: »Komm mit.« Ich wollte aufstehen, bemerkte aber, daß der Schlauch noch an meinem Hintern angeschlossen war. Ich sah zu Heike und deutete auf den Schlauch.
»Ach so. Ja. Das muss wohl über Nacht so bleiben. Schade, aber nicht zu ändern«, sagte sie. Sie ließ mich aufstehen, hob die Versorgungseinheit zwischen Sitz und Lehne des Stuhles hindurch und nahm sie am Griff. Sie führte mich eine Treppe hinauf und durch ein hübsch eingerichtetes Zimmer, das aussah, wie ein Wartezimmer. Sie brachte mich in einen Raum, der aussah, wie ein Schlafzimmer. Die Wände dieses Zimmers waren mit dunkelrotem Stoff behangen und es hatte einen Fußboden aus dunklem Parkett. Am Fenster hingen rot-schwarze Gardinen mit vielen Rüschen und das Bett, welches an der Wand gegenüber der Tür stand, hatte einen großen Himmel. Auch an den Stangen, die den Himmel stützten, befanden sich solche Vorhänge und am Himmel selbst befand sich rundherum eine Borte aus rosa Spitze. An einer der Seitenwände stand ein kleiner, runder Tisch auf dem eine weiße Tischdecke lag. Dieser war mit weißem Porzellan gedeckt und mit einem dreiflammigen Kerzenständer und einer Vase in der ein Strauß Blumen steckte, schön hergerichtet.
Was allerdings nicht ganz in dieses Zimmer passte, waren die Schränke an der anderen Seitenwand. Diese hatten Glastüren und in ihrem Inneren sah ich sorgfältig aufgehängt, Peitschen, Stöcke und andere Schlaginstrumente sowie eine größere Menge an Sexspielzeug.
Hier würden Gertrud, Heike und Ingrid wohl ihre Kunden und Kundinnen empfangen, schoss es mir durch den Kopf und ich fragte mich, was sie mit diesen wohl hier anstellen würden.
Als ich mich umdrehte, sah ich an der Wand neben der Tür ein Andreaskreuz und einen Strafbock, die beide mit rotem Leder bespannt waren, so daß sie gut zum Rest des Raumes passten. Nur der Tisch mit seiner weißen Decke und der Dekoration passte nicht ganz hier her. Die Stühle, die an diesem Tisch standen, passten mit ihrem verspielten Aussehen aber wieder gut zum Rest des Zimmers.

Heike führte mich zu dem Tisch und reichte mir ein durchsichtiges Negligee aus schwarzer Spitze. Ich zog mich aus und Heike nahm die Sachen, die ich bisher getragen hatte. Dann zog ich dieses Negligee an und Heike schob mich auf den Stuhl, der der Tür gegenüber am Tisch stand. Sie legte meine Arme auf den Tisch, schob mich etwas zurecht und drehte meinen Kopf so, daß ich genau zur Tür sah. Sie zupfte das Negligee noch etwas zurecht und sagte: »Nicht bewegen.« Dann verschwand sie und ließ mich alleine.
Ich hatte eine ungefähre Ahnung, was sie vor hatte und als sie mit einem Servierwagen wieder kam, auf dem mehrere Essensglocken standen, wusste ich, daß ich mit meiner Vermutung recht hatte. Ich sah, daß auf dem Wagen auch noch eine Flasche Wein stand und fragte mich, ob das eine gute Idee war. Doch sie sagte noch einmal: »Nicht bewegen«, bevor sie mir zuzwinkerte und den Raum verließ.

Nach bestimmt nur wenigen Minuten öffnete die Tür sich erneut und Gertrud kam herein gestolpert. Fast hatte ich den Eindruck, jemand hätte sie einfach herein geschoben.
Ihre schwarzen Haare hingen etwas wirr auf ihrem Kopf und sie trug eine einfache Trainingshose, einen dunklen Rollkragenpullover und leichte Sneakers.
Noch bevor sie sich umsah, drehte sie sich zur Tür und rief: »Sag mal, spinnst du?«, wobei sie sich den Hintern hielt.
»Gute Nacht«, hörte ich Heikes Stimme und die Tür wurde geschlossen.
Nun drehte Gertrud sich um und ihr Blick fiel auf mich. Ich bleib bewegungslos sitzen und sie kam langsam auf mich zu.

»Hallo«, sagte sie leise, als sie direkt vor mir stand und sah mich erwartungsvoll an.
Obwohl es bestimmt schon eineinhalb Stunden her war, daß Heike sie angerufen hatte, konnte ich noch immer deutlich sehen, daß sie geweint hatte.
Sie zog den anderen Stuhl heran und setzte sich direkt neben mich. Ihre Hand legte sie auf meine und schien zu erwarten, daß ich diese weg zog. Ich sah die Erleichterung in ihrem Gesicht, als ich dies nicht tat.
Leise fing sie an, zu reden: »Ich habe mich wahrscheinlich ziemlich dumm verhalten, als ich meinen Bruder ausgerechnet vor dir so begrüßt habe. Das tut mir wirklich leid. Ich hätte nicht gedacht, daß du das falsch auffassen könntest. Und ich hätte dich auch selber fragen können, warum du so abweisend warst. Aber auf diese Idee musste wohl erst Heike kommen. Aber als du dich einfach weggedreht hast, habe ich daran überhaupt gedacht. Das hat mir so weh getan, daß ich einfach überhaupt nicht mehr nachgedacht habe. Daran, daß du selbst gar nicht sagen kannst, was los ist, habe ich überhaupt nicht gedacht.« Sie schaute mir in die Augen und schien auf etwas zu warten. Doch plötzlich schaute sie verwundert und fragte: »Sag mal, wie hast du Heike eigentlich gesagt, was mit dir los ist?«
Nun schaffte ich es einfach nicht mehr, so bewegungslos sitzen zu bleiben. Ich sah zu ihr und zog meine Hand unter Gertruds heraus. Mit dieser machte mit dieser eine Bewegung wie beim Schreiben.
Gertrud legte den Kopf in beide Hände und schüttelte den Kopf. »Darauf hätte ich auch selbst kommen können.«
Ich wandte mich zu ihr und legte vorsichtig meine Hand auf ihren Arm. Sie legte die andere Hand auf meine und rutschte mit dem Stuhl näher an mich heran.
Sie legte den Kopf an meine Schulter und eine Träne lief über ihre Wange. »Jetzt, wo ich weiß, was los war, kann ich mir vorstellen, wie es dir gegangen sein muss. Das tut mir so leid. Kannst du mir verzeihen?«, sagte sie leise.
Ich lehnte meinen Kopf an ihren und nickte. Mit der freien Hand streichelte ich ihr über ihr strubbelig abstehendes Haar.
In diesem Moment kam es mir so gemein vor, sie dermaßen abgewiesen zu haben. Auch ich hätte ja irgendwie zeigen können, warum ich mich so verhalten hatte und wie es mir ging, doch auch ich hatte die mir bleibenden Möglichkeiten, mich bemerkbar zu machen, einfach vergessen und hatte mich statt dessen einfach still verhalten. In diesem Moment kam ich mir richtig schlecht vor und ich hatte Schuldgefühle, weil es mich sogar irgendwie befriedigt hatte, sie weinen zu sehen.
Auch ich fing nun an, zu weinen. Sie schien es zu merken und legte ihre Hand auf meinen glatten, haarlosen Kopf, um diesen zu streicheln.
So saßen wir eine Weile und trösteten uns gegenseitig. Dabei bewegte sie ihre Hand zu meiner Wange, ohne damit aufzuhören, mich zu streicheln. Sie hob den Kopf und legte ihre Wange an meine. Auch ich streichelte nun ihre Wange und fing an, meine an ihrer zu reiben. Sie nahm den Kopf langsam zurück, ohne die Berührung unserer Wangen zu lösen, bis ihre Lippen meine berührten und wir uns küssten.

Uns an den Wangen haltend und eine Hand im Nacken der Anderen küssten wir uns so lange, bis uns die Luft ausging. Wir unterbrachen den Kuss nur kurz, um Luft zu holen, um ihn dann gleich wieder fortzusetzen. Wir streichelten uns und unsere Hände wanderten dabei immer tiefer, bis wir uns am ganzen Oberkörper streichelten und uns immer näher kamen.

Während wir uns streichelten und küssten, höre ich plötzlich ein seltsames Geräusch. Es war ein recht lautes Grummeln, welches aus ihrer Magengegend kam. Ich hielt inne, sah sie an und kicherte tonlos.
»Ups«, sagte Gertrud und lachte verlegen. »Entschuldige. Ich habe heute noch gar nichts gegessen.«
Ich nahm den Kopf etwas zurück und deutete auf den Servierwagen, der neben dem Tisch stand.
»Ja, ich glaube, ich sollte wirklich mal was essen«, sagte sie.
Ich stand auf und hob die größte der Speiseglocken an. Darunter befand sich eine Platte mit panierten, gebratenen und geschnittenem Fleisch.
»Mhh, Ente. Lass mich raten, das Essen hat Heike bestellt?«
Ich nickte und nahm Gertruds Teller. Auf diesen legte ich einige Stücke Fleisch und hob die nächste Glocke an, unter der sich Reis befand, auf dem eine aus einer Karotte geschnittene Blume lag. Zusammen mit der Blume gab ich ihr etwas von dem Reis auf den Teller und hob die letzte Glocke an, unter der sich, wie ich erwartet hatte, Gemüse und Soße befanden, die ich über den Reis gab und ihr schließlich den Teller hin stellte.
Sie setzte sich an ihren Platz und ich setzte mich ihr gegenüber hin.
»Willst du denn gar nichts essen?«, fragte sie erstaunt.
Ich schüttelte den Kopf und deutete auf die Versorgungseinheit, die nicht nur meinen Darm entleerte, sondern mich auch mit Wasser und Nahrungskonzentrat versorgte, welches in einem gleichmäßigen Fluss in genau der richtigen Menge direkt in meinen Magen gepumpt wurde.

»Ich denke, du kannst trotzdem ruhig etwas probieren, ich käme mir ziemlich blöd vor, wenn ich die einzige bin, die bei einem so romantischem Date etwas isst«, sagte sie kichernd.
Ich sah sie an und zuckte mit den Schultern.
Sie kicherte erneut, nahm meinen Teller und gab mir ebenfalls etwas Fleisch, Reis, Gemüse und Soße auf diesen.
Bevor sie anfing zu essen, schenkte sie Wein in unsere Gläser. Mit ihrem prostete sie mir zu. »Guten Appetit meine schöne Puppe«, sagte sie. Ich nahm mein Glas, prostete ihr ebenfalls zu und trank einen kleinen Schluck.
Der schwere Rotwein schmeckte Herrlich. Doch da ich außer zwei Tassen Kaffee und einem Glas Kinderpunsch in den letzten Jahren überhaupt nichts getrunken hatte, war der Geschmack für mich überwältigend. Das Aroma stieg mir in die Nase und ich hatte Probleme damit, zu schlucken.
Sie bemerkte das und kicherte erneut. »Mach besser langsam. Ich weiß ja nicht, wie der Wein auf dich wirkt. Soweit ich weiß, hast du, seit du hier bist ja keinen Alkohol getrunken.
Ich kicherte ebenfalls tonlos und trank einen weiteren Schluck.

Während Gertrud aß und trank, probierte ich etwas von der leckeren Ente und auch von der Soße, doch ich war bereits nach wenigen Bissen so satt, daß ich nicht mehr weiter essen konnte. Also beschränkte ich mich darauf, ihr beim Essen zuzusehen. Ich nahm eine der Blumen aus der Vase und roch daran. Für mich war dies angenehmer, als zu essen, denn ich konnte den Duft der Blume genießen, ohne daß mein Magen mir sagte, ich hätte zu viel gegessen.
Statt zu essen nippte ich gelegentlich an dem Wein und sah Gertrud dabei zu, wie sie genüsslich und offensichtlich mit viel Hunger aß. Dabei sah sie immer wieder zu mir und schaute mich mit einem verliebten Blick an.
Ich fragte mich ernsthaft, was sie an mir fand. Ich wusste, wie ich aussah. Ja, ich hatte halbwegs ordentliche Brüste und war weder zu dick noch zu dünn, doch meine Haut glich durch den Überzug, von dem ich wusste, daß er sich wohl nie wieder entfernen lassen würde, eher dem Plastik einer echten Schaufensterpuppe. Ich hatte eine Glatze und hatte am ganzen Körper nicht ein einziges Härchen. Meine Wimpern und meine Augenbrauen, sogar meine Augen selbst, waren aufgemalt und meine eigenen Augen befanden sich hinter einer Folie, die nahtlos in den Überzug meiner Haut überging. Nur zwei winzige Öffnungen in dieser Folie ermöglichten mir überhaupt, etwas zu sehen. Meine Nase war nur dadurch zu erkennen, daß sie sich leicht vom Gesicht abhob und zwei Nasenlöcher aufwies und selbst meine Lippen waren nur deshalb zu erkennen, weil sie mit roter Farbe aufgemalt waren. Meine Hände sahen viel zu perfekt aus, als daß sie natürlich wirkten und selbst meine Fingernägel, die sich kaum von meinen Fingern unterscheiden ließen, waren aus Plastik. Meine Füße sahen genauso unnatürlich aus, wie meine Hände und meine Zehen waren durch den Überzug nur angedeutet. Selbst meine Vulva gab es nicht mehr wirklich, sie bestand lediglich aus einem schmalen Schlitz, der selbst ohne die Abdeckung, die ich, seit Gertrud mich aus dem Schaufenster geholt hatte, kaum zu sehen war.

»Und nun«?, fragte sie, nachdem sie gegessen und ihren Wein ausgetrunken hatte.
Ich zuckte mit den Schultern. Daß ich etwas selbst entscheiden konnte, war viel zu lange her, als daß ich ausgerechnet jetzt damit anfangen wollte. Zudem blieben ohnehin nur wenige Dinge, die mir einfielen, jetzt zu tun. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich es im Moment am liebsten gehabt, wenn sie mich in die Arme nehmen und nicht mehr loslassen würde.
Ich sah auf und mein Blick fiel auf das Andreaskreuz neben der Tür. In diesem Moment fragte ich mich, ob es ihr gefallen würde, mich dort zu fesseln. Ich musste nicht lange überlegen und deutete mit einer Hand auf dieses Kreuz aus dunklem Holz, rotem Leder und glänzenden Polsternägeln.

Obwohl sie mich einfach dadurch bewegungsunfähig machen konnte, indem sie auf ihrem Handy den entsprechenden Befehl eingab, fand ich es wesentlich aufregender, erregender, wirklich gefesselt zu sein und gerade jetzt war es dieses Kreuz, welches mich geradezu magisch anzog und es war die Neugier, was sie, wenn ich dort gefesselt wäre, mit mir anstellen würde. Ich war bereit, alles, was sie sich würde einfallen lassen, zu ertragen, für sie zu ertragen.
Sie wandte den Kopf und sah ebenfalls das Kreuz an. »Du willst daran gefesselt werden?«, fragte sie.
Nein, ich wollte es nicht, ich wollte das, was sie mit mir tun würde, für sie ertragen.
War ich tatsächlich so masochistisch, fragte ich mich oder war es eher mein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, welches mich dazu verleitete?
Ich schüttelte energisch den Kopf und zeigte auf sie.
»Ich verstehe nicht, was du meinst«, sagte sie etwas verwirrt.
Ich seufzte leise. Wenn ich doch jetzt nur den Block hätte, auf den ich vorhin geschrieben hatte.
Der Block, fuhr es mir durch den Kopf. Auf diesem befand sich noch der Brief, den ich ihr geschrieben hatte.
Doch der lag wahrscheinlich noch auf dem Tisch, unten im Aufenthaltsraum. Also deutete ich auf mich, dann auf das Kreuz. Ich kreuzte die Handgelenke und hielt ihr so die Hände hin.
Ohne etwas zu sagen, nickte sie, stand auf und fasste mich an den Händen.

Sie zog mich vom Stuhl und entfernte die Versorgungseinheit von meinem Hintern. Langsam führte sie mich zu dem Kreuz, wo sie mir das Negligee auszog und auf den Boden deutete.
Ich kniete mich vor sie, wie ich es früher gelegentlich getan hatte, die Knie schulterbreit gespreizt, die Hände mit den Handflächen nach oben auf den Beinen liegend, den Rücken gerade und den Kopf gerade. Doch schließlich änderte ich diese Position etwas ab, indem ich den Kopf in den Nacken legte und den Mund weit öffnete.
Obwohl ich wusste, daß sie es nicht sehen konnte, schloss ich die Augen und wartete ab, was passierte.

Ich hörte, wie sie etwas aus den Schränken auf der anderen Seite heraus holte und anscheinend auf den Tisch legte. Ich hörte, wie sie das Geschirr abräumte und auf den Servierwagen stellte, diesen vom Tisch weg schob und danach zum Kreuz ging. Ihre Sneakers konnte ich auf dem Parkett deutlich hören.

Ich spürte, wie ich allmählich abdriftete und sich ein leichter Dämmerzustand in meinem Kopf ausbreitete, doch ich kämpfte dagegen an, wollte wach bleiben, wollte nichts verpassen und alles deutlich und mit wachen Sinnen erleben.
Irgendwann spürte ich, wie etwas in meinen Mund tropfte und öffnete die Augen um ihr Gesicht direkt über meinem zu sehen. Ihre Lippen waren noch gespitzt und etwas Speichel hing an diesen.
Ich ließ ihren Speichel in meine Kehle rinnen und versuchte, ihn so lange wie möglich zu halten, ohne zu schlucken. Wieder schloss ich die Augen.

Ich spürte, wie sie mich an der Schulter fasste und mich etwas vor schob. Ich stand auf und folgte ihrem leichten Druck, ohne die Augen zu öffnen. Sie drehte mich um und schob mich rückwärts weiter, bis mein Rücken irgendwo anstieß. Sie spreizte meine Beine und meine Arme und ich spürte, wie sie diese fesselte. Sie legte etwas um meinen Bauch und band mich damit stramm fest. Ich versuchte, meine mir verbleibende Bewegungsfreiheit zu testen, doch viel war davon nicht mehr übrig. Nur den Kopf und die Hände konnte ich noch bewegen.

»Sag mal, hast du die Augen zu?«, fragte sie, scheinbar direkt neben meinem Kopf, worauf hin ich lediglich nickte.
»Dann lass sie bitte zu«, sagte sie und fing an, mich zu streicheln. Ich spürte ihre Hände am ganzen Körper, an meinen Beinen, meinen Armen, meiner Seite, meinem Bauch und meinen Brüsten.
Als sie diese streichelte, versuchte ich, mich ihren Händen entgegen zu drücken. Sie schien das zu spüren und massierte meine Brüste, erst sanft, dann immer fester, bis es schließlich schmerzhaft wurde und ich aufstöhnte. Sie nahm dies zum Anlass, meine Nippel zu drücken und diese zu zwirbeln. Dabei spürte ich ihre Lippen auf meinen und wir versanken in einem langen Kuss, während dem sie unablässig meine Nippel quälte.
Mir blieb nichts anderes übrig, als ihre Berührungen zuzulassen und zu genießen. Meine Erregung wuchs dabei langsam an und es hätte wahrscheinlich nur eine Berührung gefehlt, die mich zum Kommen gebracht hätte. Doch mein Kitzler war unerreichbar in meinem Inneren verborgen und konnte nur durch den winzigen Vibrator stimuliert werden, der sich im Moment aber nicht rührte.

Plötzlich spürte ich an meinem linken Nippel einen starken Schmerz. Ich war versucht, die Augen zu öffnen, nahm mich aber zusammen und ließ den Schmerz auf mich einwirken.
Auch an meinem rechten Nippel spürte ich nun diesen Schmerz und sog zischend Luft in meine Lungen. Ich ließ den Schmerz zu und wartete, was weiter passieren würde.

Kurz darauf spürte ich, wie etwas gegen meine Scheide drückte und problemlos in diese hinein glitt.
Es glitt bis zum Anschlag in mich hinein und füllte mich gut aus. Anscheinend befestigte sie dieses Teil irgendwo, denn nach etwas hin und her rücken, blieb es bewegungslos in mir. Doch nun spürte ich deutlich, wie es stoßweise immer mehr Raum in mir einzunehmen schien. Dies ging weiter, bis ich vor Schmerzen tonlos aufstöhnte. Darauf hin wurde es etwas kleiner und blieb schließlich, noch immer recht schmerzhaft aber auszuhaltend so, wie es war.

Wieder spürte ich Gertruds Hände überall auf mir und gab mich diesen Berührungen und dem Schmerz hin, an den ich mich allmählich gewöhnte und der dadurch langsam abflachte. Sie legte ihre Lippen auf meine, küsste mich fordernd und begann an dem, was an meinen Nippeln klemmte, zu spielen, so daß dieser Schmerz wieder in den Vordergrund trat und wieder blieb mir nicht anderes, als mich Gertruds Berührungen und dem Schmerz hinzugeben.
Doch nach viel zu kurzer Zeit löste sie den Kuss und auch ihre Berührungen hörten auf.
Ich war versucht, die Augen zu öffnen, hielt sie aber geschlossen.
Selbst, als ich einen scharfen Schmerz auf beiden Oberschenkeln, nur knapp unterhalb meiner Scham, spürte, der mir durch Mark und Bein fuhr, hielt ich sie geschlossen.
Der Schmerz wandelte sich im Abklingen in Erregung, die stärker wurde, als ich den gleichen Schmerz auf meinen beiden Brüsten spürte. Ich vernahm ein Klatschen, so als ob jemand mit der Flachen Hand auf nackte Haut schlägt. Sie musste einen Stock oder eine der vielen Peitschen genommen haben, mit der sie mich nun schlug.
Ich spürte noch mehrere Schläge und jeder einzelne trieb meine Erregung weiter durch meinen Körper.

Wie oft sie mich mit diesem Stock oder der Peitsche geschlagen hatte, wusste ich nicht, aber die Erregung wurde immer stärker und als dann auch noch, immer zwischen zwei Schlägen, das, was in meiner Scheide steckte, immer größer wurde, mehr Raum einnahm und mir neue Schmerzen bereitete, gab ich mich meiner Erregung hin und ließ den Höhepunkt zu, der sich immer schneller anbahnte. Ich hechelte und spürte, wie meine Scheide sich in immer kürzeren Abständen verkrampfte und dadurch den Eindringling gegen meinen Muttermund drückte. Nachdem dieser Höhepunkt abgeklungen war, hing ich nur noch in meinen Fesseln.
Die Schläge hatten aufgehört und Gertrud nahm das, was an meinen Nippeln klemmte ab, was einen weiteren Schmerz durch meinen Körper jagte. Dadurch überkam mich ein weiterer Orgasmus, der aber nicht so stark und intensiv war, wie der vorherige.
Als das Teil in mir ebenso plötzlich wieder kleiner wurde und Gertrud es aus mir heraus nahm, fühlte ich eine Leere, dort wo es eben noch gesteckt hatte.

Wieder streichelte und küsste Gertrud mich, wobei ich nicht nur ihre Hände, sondern auch ihre Lippen nun an meinem ganzen Körper spürte. Wie lange sie dies tat, konnte ich nicht mehr sagen, da ich allmählich wieder in einen Dämmerzustand, aus dem ich erst wieder aufwachte, als sie anfing, die Fesseln zu lösen. Sie fing an meinen Beinen an und löste meine Oberarme zuletzt vom Kreuz. Ich ließ mich in ihre Arme sinken und sie zog mich mit sich zum Bett. Vorsichtig legte sie mich hinein und verschwand kurz aus dem Raum. Nun entledigte sie sich ihrer Kleidung und legte sich zu mir. Sie legte sich ganz nah zu mir, schob einen Arm unter meinen Kopf und streichelte mit dem anderen meine Wange. Dabei war mein Gesicht nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt.
»Wie geht’s dir?«, fragte sie leise.
Ich hob die Hand, die ich auf ihrer Seite liegen hatte und zeigte ihr mit dem erhobenen Daumen, daß es mir gut ging.
Lächelnd sah sie mich an. »Du scheinst ja doch mehr auf Schmerzen zu stehen, als ich gedacht habe.«
Ich zuckte nur mit den Schultern. Die Schmerzen hatte ich kaum gespürt, sondern nur die Lust und die Erregung, die diese in mir ausgelöst hatten.
»Ich war ein paar mal kurz davor, aufzuhören, aber dir scheint es ja gefallen zu haben«, sagte sie und strich mir mit den Spitzen zweier Finger über die Wange.
Ich sah sie an und nickte energischer, als ich es eigentlich wollte.
Sie grinste breit und sagte: »Mir gefällt das. Meine Kundinnen sind da viel zu weich. Die Meisten hätten, wenn ich sie so behandelt hätte, wie dich gerade, schon angefangen, um Gnade zu winseln.« Sie löschte das Licht und zog mich zu sich heran.

Ich begann nun, sie ebenfalls zu streicheln und wir küssten uns lange. Doch als ich meine Hand zwischen ihre Beine bewegte, schüttelte sie, ohne den Kuss zu lösen, den Kopf, nahm meine Hand und zog sie zu ihrer Seite.
Wir streichelten uns weiter und ich kuschelte mich ganz nah bei ihr an. Irgendwann spürte ich, wie ihre Bewegungen langsamer wurden und als diese ganz aufgehört hatten, hörte ich, wie ihr Atem langsam und gleichmäßig ging. Sie war eingeschlafen.
Auch ich schloss nun die Augen und streichelte sie noch, bis ich selbst einschlief.

- - -

Ich wachte auf, weil ich ein lautes Klopfen hörte.
Etwas verwirrt versuchte ich, zu ergründen, wo ich war und was passiert war. Gertrud lag neben mir, ganz dicht an mich gekuschelt und die Arme um mich geschlungen.
Allmählich erinnerte ich mich wieder an das, was gestern Abend passiert war. Ich sog den Duft von Gertruds Haaren ein und genoss ihre Nähe.
Am liebsten würde ich für immer so neben ihr liegen bleiben, ihre Nähe genießen und mir ihr kuscheln.

Wieder klopfte es irgendwo und nun realisierte ich, daß es von der Tür kam und schaute zu dieser.
Die Tür öffnete sich und Heike kam herein. »Was macht ihr denn noch im Bett? Es ist neun Uhr und Susanne ist da«, rief sie.
Gertrud öffnete die Augen und sah entsetzt zu Heike. »Was? Jetzt schon?«, fragte sie und sprang auf. »Sag ihr, sie soll warten. Ich mache mich noch schnell fertig«, sagte sie. Sie gab mir einen kurzen Kuss und sprang aus dem Bett. »Ach du Schreck, ich muss hier noch aufräumen«, sagte sie und begann hektisch damit, den Tisch ab zu räumen und gleichzeitig die Fesseln, die noch am Kreuz hingen aufzurollen.
»Hey, mach langsam. Ich hab ihr gesagt, sie soll sich schon mal fertig machen«, sagte Heike und fasste Gertrud an die Schulter. »Du gehst dich mal umziehen und ich mache hier weiter. Das ist für Susanne doch eigentlich genau das Richtige«, sagte Heike und schob Gertrud aus dem Raum.
»Was ist denn mit … ähm, 463?«, fragte Gertrud, als sie in der Tür stand.
»Sie heißt Veronika«, sagte Heike und deutete zu mir.
»Gertrud kam zurück ins Zimmer, kam zum Bett, in dem ich noch immer lag. »Hallo Veronika«, sagte sie leise und gab mir einen Kuss.
»Los, raus mit dir, das mache ich schon, ihr könnt euch nachher noch unterhalten«, sagte Heike und schob Gertrud erneut aus dem Zimmer.

Nun sah Heike sich um und begann damit, aufzuräumen.
»Wenn du zusehen willst, was Gertrud mit ihren Kundinnen macht, dann setz dich einfach da drauf«, sagte sie und deutete auf den Strafbock, während sie Gertruds Kleider aufsammelte, sie zusammenlegte und in einen der Schränke legte, in dem auch die ganzen Sexspielzeuge lagen.
»Weißt du, Susanne ist eine überbezahlte Managerin oder sowas und kommt regelmäßig jeden Samstag hier her um Zofe zu spielen«, erklärte Heike, während sie zum Tisch ging.
Doch statt das Geschirr auf den Servierwagen zu legen, nahm sie etwas von der übrig gebliebenen Ente und legte diese, zusammen mit etwas Reis, Gemüse und Soße auf die beiden Teller. Auch die Bestecke legte sie auf den Tisch so daß es aussah, als hätte jemand gerade gegessen und die Reste einfach liegen gelassen. Auch etwas Wein schenkte sie in eines der Gläser ein. Dann nahm sie ein Stück Ente und steckte es sich in den Mund. Doch statt es zu essen, kaute sie nur darauf herum und spuckte das Stück anschließend auf den Rand eines der Teller.
»Viel gegessen habt ihr ja anscheinend nicht«, sagte sie und steckte sich ein weiteres Stück in den Mund. Sie aß dieses Stück und sagte: »Versteh ich gar nicht, das schmeckt wirklich klasse.«
Ich legte die Hand auf meinen Bauch und rieb diesen kurz kreisend.
»Verstehe, viel kannst du wohl nicht essen?«, fragte sie, worauf hin ich den Kopf schüttelte.
»Dann hätte ich ja nur eine Portion zu bestellen brauchen«, sagte sie und lachte. Während dessen nahm sie einen Löffel und verteilte etwas Soße auf dem Tisch, dem Servierwagen und warf ein Stück Fleisch, welches sie zuvor in Soße getränkt hatte, neben einem der Stühle auf den Boden.

Anschließend ging sie zum Bett, legte sich hinein und strampelte die Decke ans Fußende. Das Negligee, welches ich getragen hatte, warf sie in Richtung des Fensters und einen von Gertruds Schuhen warf sie gleich hinter her. Den Anderen warf sie vor die Tür.
»Sieht doch ganz gut aus«, sagte sie, nachdem sie aus dem Bett gestiegen und ihre Kleider wieder gerade gerückt hatte.
Ich sah mich um und schüttelte den Kopf. So würde ich ganz sicher niemanden empfangen, schon gar nicht irgend einen Kunden, ganz egal welcher Arbeit ich nachgehen würde und was für ein Kunde das war.

Dieser Meinung war wohl auch Gertrud, die gerade herein kam. »Ach du Schande, das sieht ja schlimmer aus, als vorher«, sagte sie und hielt sich die Hand an die Stirn.«
Im Gegensatz zu dem Zimmer sah sie fantastisch aus. Ihre Haare waren zu einem strengen Pferdeschwanz gebunden und ihre Beine steckten in einer engen Hose aus glänzendem Leder. Dazu trug sie eine weiße Bluse über der sie ein eng geschnürtes, rot-schwarzes Korsett trug. Ich fragte mich, wie sie es geschafft hatte, dieses in der kurzen Zeit alleine so eng zu schnüren. Ihre Füße steckten in glänzenden, schwarzen Lackstiefeln mit hohen Absätzen und dazu trug sie ellenbogenlange, schwarz-rote Handschuhe, die hervorragend zu dem Korsett passten.

»Ach was, das ist perfekt. Es sieht aus, als müsste es nach einem rauschenden Abend und einer heißen Nacht dringend aufgeräumt werden. Und wer sollte das besser machen können, als eine Zofe?«, sagte Heike, die nun zu mir kam und einen Teil der Sitzfläche des Bocks so hochklappte, das er als Rückenlehne fungierte. Sie schob mich etwas nach hinten, so daß ich recht bequem auf dem Bock saß. Nun nahm sie meine Beine, zog sie etwas vor und stellte sie weit auseinander. Meine Hände legte sie nun flach auf die Mitte meiner Oberschenkel. So saß ich breitbeinig und, wie ich meinte, in einer ziemlich dominanten Pose auf diesem Strafbock.
»Jetzt nicht mehr bewegen«, sagte Heike zu mir, bevor sie den Raum verließ.

Gertrud wollte anscheinend noch etwas sagen, doch da klopfte es erneut an der Tür.
Sie seufzte kurz und stellte sich gerade hin. Ihr herrischer Blick war zur Tür gerichtet, als sie laut »Herein!« rief.
Die Tür öffnete sich und eine Frau kam herein, stellte sich vor Gertrud und knickste.
Sie trug tatsächlich eine französische Dienstmädchenuniform, diese jedoch komplett aus Latex und rückenfrei. Das Kleidchen war schwarz und sowohl am Rocksaum, am Kragen und auch den Ärmeln mit weißen Rüschen abgesetzt. Eine weiße Haube mit schwarzer Schnur bändigte ihre rotbraunen, langen, lockigen Haare.
»Guten Tag, Madame«, sagte die Frau. »Was kann ich für Sie tun?«
Anscheinend war das die Begrüßung die Gertrud von ihr erwartete.
»Lass dich ansehen«, sagte Gertrud in einem strengen Befehlston, worauf hin die Frau sich einmal um die Achse drehte.
Nun sah ich, daß ihre beachtlichen Brüste durch zwei Öffnungen des Kleidchens heraus ragten und ebenfalls von weißen Rüschen eng umschlossen waren, so daß sie fest und prall vorstanden.
Gertrud trat nun hinter sie und befahl ihr, sich vor zu beugen. So hatte ich, durch das sehr knappe Röckchen einen guten Einblick zwischen die Beine der Frau. Sie präsentierte Gertrud und dadurch auch mir, ihren After und ich konnte erkennen, daß von ihren Schamlippen ein kleines Schloss herab hing.

»Wie wagst du es, mir gegenüber zu treten?«, fuhr Gertrud sie nun an. Ohne der Frau zu erlauben, sich wieder aufzurichten, ging sie zu einem der Schränke und holte eine Gerte mit einem kleinen Schlag heraus. Mit diesem schlug sie der Frau zwischen die Pobacken, direkt auf den After, was diese mit einem unterdrückten Stöhnen quittierte. Anschließend schlug Gertrud ihr von unten auf die nun frei herab hängenden Brüste, genauer gesagt, genau auf die Nippel.
Ohne daß die Frau sich wieder aufrichten durfte, ging Gertrud erneut zu dem Schrank und kam mit einem beachtlichen Buttplug zurück. Sie hielt ihn der Frau vors Gesicht und sofort nahm diese ihn in den Mund. Als sie ihn wieder heraus ließ, sah ich, daß er feucht von ihrem Speichel glänzte. Gertrud trat wieder hinter sie, spuckte noch einmal auf den Plug und verrieb die Spucke auf diesem, bevor sie ihn der Frau an den Schließmuskel ansetzte. Die Frau nahm beide Hände an die Pobacken und zog sie weit auseinander, während Gertrud den Plug gegen ihren After drückte und ihn unter dem leisen Stöhnen der Frau langsam in diesen hinein schob. Ich konnte deutlich sehen, wie er, als die dickste Stelle überwunden war, regelrecht in den Po der Frau hinein gesogen wurde und nun nur noch der breite Sockel heraus schaute.
»Auf!«, befahl Gertrud nun und die Frau stellte sich gerade hin, wobei sie ihre Hände hinter den Rücken nahm. Gertrud griff ihr nun ohne Umschweife an die Nippel. Sie zog an diesen, rieb sie zwischen jeweils zwei Fingern und zwirbelte sie, bis sie fest und groß hervor standen.

»Vielen Dank, daß Sie mich auf meine Fehler aufmerksam machen, Madame«, sagte die Frau und knickste noch einmal.
»Das nächste Mal werde ich nicht mehr so nachsichtig sein«, sagte Gertrud streng. Nun deutete sie mit der Gerte auf das Bett. »Wie du siehst, muss hier aufgeräumt werden«, sagte sie knapp, bevor sie einen der Stühle nahm, diesen mitten in den Raum stellte und sich mit übereinander geschlagenen Beinen setzte.
»Ja, Madame«, sagte die Frau, knickste erneut und begann damit, das Bett zu machen. Sie nahm die Decke ab, ging damit zum Fenster, wo sie diese ausschüttelte und anschließend über die Fensterbank hängte. Nun nahm sie das Betttuch ab, schüttelte es und zog es gerade wieder auf. Die Kissen, die sie dabei auf den anderen Stuhl gelegt hatte, schüttelte sie gründlich auf, legte sie wieder ins Bett und strich sie sorgfältig glatt. Auch die Decke legte sie nun wieder auf das Bett und strich sie gerade. Anschließend kümmerte sie sich sehr sorgfältig um den Tisch, stellte die Teller auf den Servierwagen und zog die Decke ab, die sie zusammen legte und ebenfalls auf den Servierwagen legte.
Aus einem der Schränke holte sie einen Lappen und Putzmittel. Damit nahm, sie das Stück Fleisch vom Boden auf und putzte die Stelle gründlich. Das dauerte etwa eine halbe Stunde und immer wenn sie an Gertrud vorbei kam, schlug diese ihr, mal mehr mal weniger fest, mit der Gerte auf den Hintern, wodurch dieser nun gleichmäßig stark gerötet war.

Nach dem sie fertig war, stellte die Frau sich vor Gertrud, knickste und sagte: »Ich bin fertig, Madame.«
Gertrud stand auf, ohne sie zu beachten und sah sich im Zimmer um. Sie nickte zufrieden, anscheinend gab es nichts zu bemängeln. Mein Negligee lag zusammengefaltet in einem der Schränke und Gertruds Schuhe standen ordentlich vor diesem. Das Bett war gemacht und auf dem Tisch konnte war außer der Vase mit dem Blumenstrauß und dem Kerzenhalter nichts mehr von unserem gestrigen Abendessen zu sehen.

»Warst du in der letzten Woche artig?«, fragte sie die Frau, nachdem sie das zimmer gründlich inspiziert hatte.
Die Frau schien etwas herum zu drucksen. Zögernd antwortete sie: »Nein, Madame. Ich habe versucht, mir Erleichterung zu verschaffen.« Bei diesem Geständnis wurde sie ziemlich rot im Gesicht.
»Und wie oft?«, wollte Gertrud wissen.
»Drei, nein vier Mal, Madame«, gestand die Frau.
»Du weißt, was das heißt?«, fragte Gertrud streng und ließ´die Gerte in ihre Hand klatschen.
Die Frau nickte und sah zu Boden. »Ja, Madame. Bitte bestrafen Sie mich angemessen für mein Vergehen«, bat sie.
Gertrud fasste sie unsanft am Arm und schob sie zu dem Andreaskreuz, an dem ich gestern Abend gehangen hatte. Mit dem Bauch zur Wand fesselte sie sie an diesem, verband ihr mit einem Tuch die Augen und drückte ihr etwas ins Ohr.

Nun kam sie zu mir, beugte sich herunter und flüsterte: »Möchtest du mit machen oder lieber nur zusehen?«
Mitmachen? Ich wusste ja, wie sie ihr Geld verdiente und hatte auch keine Probleme damit, doch mich ausgerechnet jetzt zu fragen, ob ich ihr dabei helfen wollte war nicht gerade das, was ich nach den letzten Tagen erwartet hätte. Ich fand diese Frage schon ziemlich seltsam.
Aber sie hätte mich auch gar nicht zu fragen brauchen, denn gelegentliche sexuelle Aktivitäten standen auch in dem Vertrag, den ich unterschrieben hatte. Ich erinnerte mich daran, daß sogar festgelegt war, wie oft das passieren durfte, nicht aber, ob das auch mit Kunden meiner Mieterin passieren durfte.
Und außerdem fand ich die Vorstellung schon ziemlich erregend, wenn ich auch nicht genau wusste, wie sie sich das vorstellte. Ich sah sie an und zuckte ratlos mit den Schultern.
Sie schien mein Dilemma zu erkennen, denn sie flüsterte: »Du musst dich nicht bewegen, einfach nur da sitzen bleiben und dich nicht bewegen.«
Ich hatte immer noch keine Vorstellung davon, was sie vor hatte, doch solange ich mich nicht bewegen musste, fand ich nichts Schlimmes dabei. Was sollte da schon passieren? Also sah ich sie an und nickte.
Sie grinste breit, sagte »Danke, mein Schatz« und gab mir einen Kuss.
Anschließend ging sie zu einem der Schränke, holte etwas heraus und kam damit zu mir zurück. Ich musste kichern, als ich sah, daß sie einen Umschnalldildo geholt hatte. Dieser hatte nicht nur außen an der ledernen Platte einen nahezu riesigen Dildo, sondern auch innen. Auch, wenn dieser bei weitem nicht so riesig war. Ich hob den Hintern an, so daß sie mir den Strapon anlegen konnte. Sie schmierte den nach innen, also zu mir zeigenden Dildo, ordentlich mit Gleitgel ein, bevor sie ihn mir langsam in die Scheide schob, mir die Riemen anlegte, diese stramm anzog und fest schnallte.
Sie zog meinen Hintern etwas vor und führte meine Hände nach hinten, so daß ich mich auf der Liegefläche abstützte. Doch auch so musste meine Position noch ziemlich dominant wirken, fand ich.
Sie strich mir über die Wange und fragte: »Schaffst du es, so still zu halten oder soll ich lieber nachhelfen?«
Ich war mir zwar recht sicher, daß ich es schaffen würde, mich nicht zu bewegen, wollte aber lieber auf Nummer sicher gehen, also nickte ich ihr zu.
Sie nahm ihr Handy, tippte darauf herum und sofort saß ich bewegungsunfähig auf dem Strafbock und konnte nur noch abwarten. Doch ich hatte aus meiner Position heraus eine sehr gute Sicht auf das Kreuz und die an diesem gefesselte Frau.

Gertrud holte einen Rohrstock, ging zu der Frau und setzte ihr ohne Vorwarnung einen sehr festen und gut gezielten Hieb einmal quer über beide Pobacken. Die Frau zuckte heftig zusammen und schrie laut auf. Sie schien zu versuchen, sich zusammen zu nehmen und sagte: »Eins. Danke, Madame.«
Gertrud setzte sofort nach. Die Frau zählte die zwei und bedankte sich wieder. So ging es weiter, bis sie nach vierzig Schlägen zitternd in ihren Fesseln hing und undeutlich und unter Tränen »Vierzig, Danke, Madame« wimmerte.
»Ich hoffe, das war dir eine Lehre, Susanne«, sagte Gertrud streng, nachdem sie ihr die Stöpsel aus den Ohren genommen hatte.
»Ja, Madame. Ich werde versuchen, mich in Zukunft zusammen zu nehmen, Madame«, sagte die Frau.
»Ich bin mir sicher, daß wir das schon unter Kontrolle bekommen. Dafür bin ich ja schließlich hier«, sagte Gertrud versöhnlich. »Hattest du, als du unerlaubterweise an dir herum gespielt hast, einen Orgasmus?«, hakte sie nach.
»Nein, Madame«, sagte die Frau, die noch immer an dem Kreuz angebunden war.
»Wer ist die einzige Person, durch die du Lust empfinden darfst und bei der du einen Höhepunkt haben darfst?«, fragte Gertrud streng.
»Sie, Madame«, antwortete die Frau, wie aus der Pistole geschossen. Anscheinend hatte sie das schon recht gut verinnerlicht.
»Richtig. Aber vier Mal in einer Woche ist viel zu viel. Das kann ich einfach nicht zulassen. Deshalb werde ich dir dieses Mal keine Erleichterung verschaffen«, sagte Gertrud, wobei sie das »ich« stark betonte.
Doch die Frau schien die Betonung des »ich« nicht wirklich mitbekommen zu haben, denn sie stöhnte laut auf und sagte flehend: »Bitte, Madame.«
Es war offensichtlich, daß ihr die Schläge mit dem Rohrstock zwar wirklich weg getan hatten, ihrer Erregung aber auch sehr zuträglich gewesen waren.
Gertrud löste die Fesseln und die Frau drehte sich um und sank vor ihr auf die Knie.
»Bitte, Madame«, sagte sie noch einmal. »Ich halte es nicht mehr aus.«
»Steh auf«, sagte Gertrud im Befehlston.
Sie beugte sich herunter und hatte auf einmal einen kleinen Schlüssel in der Hand, mit dem sie das Schloss, welches von den Schamlippen der Frau herunter baumelte, auf schloss.
Sie nahm einen schmalen, glänzenden Streifen Stahl von Schamlippen der Frau und deutete auf mich.

»Eine Schaufensterpuppe?«, fragte die Frau ungläubig.
»Ja was denkst du denn? Denkst du etwa, nach vier Mal in einer Woche wärest du es wert, daß ich dir Erleichterung verschaffe?«, fuhr Gertrud sie an.
»Nein, Madame.« Die Frau senkte den Kopf und schaute aus den Augenwinkeln zu mir.
»Du hast genau zehn Minuten Zeit«, sagte Gertrud und deutete erneut auf mich.
Nach kurzem Zögern ging die Frau zu mir und sah mich genauer an. Eigentlich sah sie nur in meinen Schritt, wo der ziemlich große Dildo weit erhoben in die Luft gerichtet war.
»Was ist? Willst du doch nicht?«, fragte Gertrud ungeduldig.
Nun ging die Frau vor mir auf die Knie und nahm den Dildo in den Mund. Sie begann, ihn abzulecken und mit ihrem Speichel zu bedecken. Als er überall feucht glänzte, stand sie auf, wandte mir den Rücken zu und drückte ihre feuchte Scheide gegen den Dildo. Sie schien Probleme damit zu haben, ihn in sich auf zu nehmen, was bei dieser Größe auch kaum verwunderlich war doch, nachdem sie ihn endlich ganz aufgenommen hatte, begann sie damit, sich vor und zurück zu bewegen. Ich konnte deutlich sehen, wie er ihre Schamlippen teilte und hörte, wie er mit schmatzendem Geräusch in sie hinein und wieder heraus glitt. Sie bewegte sich immer schneller und fing an, zu stöhnen. Es dauerte keine Minute, bis sie das erste Mal ziemlich heftig und feucht kam. Nun bewegte sie sich vor, bis er ganz aus ihr heraus glitt und drehte sich um. Sie stellte sich über mich und spießte sich nun regelrecht auf dem Dildo auf. Nachdem seine Spitze ihre Schamlippen geteilt hatte, ließ sie sich schnell auf mich herab, so daß er bis zum Anschlag in ihr steckte. Nun begann sie, mich langsam zu reiten, wurde aber immer schneller. Sie ritt mich immer schneller und spießte sich bei jedem Stoß hart auf, bis sie noch einmal kam.
Mich ließ das natürlich nicht kalt und auch meine Erregung steigerte sich bei diesem Anblick immer mehr. Und natürlich spürte auch ich die Bewegungen in mir, was meine Erregung zusätzlich anstachelte. Doch für mich reichte es nicht für einen Höhepunkt und als Gertrud, die es sich auf dem Stuhl gemütlich gemacht und alles mit angesehen hatte, laut und energisch rief: »Stop. Das reicht jetzt«, stieg die Frau sichtlich erschöpft von mir herunter.
Ohne daß Gertrud etwas sagen musste, ging sie vor mir auf die Knie, leckte den Dildo und auch mich gründlich sauber. Hätte ich gekonnt, hätte ich vor lauter unbefriedigter Lust nun laut gestöhnt.
Als nun wirklich nichts mehr von ihren Säften zu sehen war, stand sie auf, ging zu Gertrud, kniete sich hin und beugte sich vor.
»Nein, bedanke dich nicht bei mir«, sagte Gertrud und deutete auf mich.
Die Frau stand auf, kam zu mir und ging auf die Knie. Sie beugte sich zögernd vor und küsste meine Füße.
»Vielen Dank dafür, daß ich nicht unbefriedigt nach Hause gehen muss«, sagte sie. Anscheinend war das ein Ritual, welches sie jedes Mal vollführen musste, zumindest kam es mir sehr eingeübt vor.
Sie war nicht mehr unbefriedigt. Und was war mit mir?

Während die Frau sich bei mir bedankt hatte, es schien sie einiges an Überwindung gekostet zu haben, hatte Gertrud einen Teller auf den Boden gestellt.
»Ich hoffe, du hast dich wenigstens daran gehalten, seit gestern Abend nichts zu essen?«, fragte Gertrud, während sie die Gerte in der Rechten hielt und in ihre linke klatschen ließ.
»Ja, Madame. Ich habe seit gestern Mittag nur Wasser getrunken.«
»Gut«, erwiderte Gertrud. »Dann darfst du nun etwas essen.« Sie deutete auf den Teller, der neben dem Tisch auf dem Boden stand. Auf diesem befanden sich einige Reste unseres gestrigen Abendessens.
»Vielen Dank, Madame«, sagte die Frau. Sie kniete sich vor den Teller, beugte sich vor und aß, ohne die Hände zu benutzen.
Ich sah, daß das Stück Fleisch, welches Heike angekaut hatte, auch auf dem Teller lag. Die Frau aß es, ohne zu zögern, genau wie den mittlerweile matschigen Reis.

Während sie so kniete, trat Gertrud hinter sie und ich konnte deutlich sehen, wie sie den Metallstreifen, es war eher eine Art feines Gitter, an den Ringen befestigte, welche die Frau in den Schamlippen trug. Mit dem Schloss sicherte sie den Streifen am Kitzlerring und gab ihr einen Klaps auf den Hintern, der durch den kurzen Rock kaum bedeckt wurde.

Nachdem die Frau aufgegessen und den Teller sauber geleckt hatte, stellte sie ihn auf den Servierwagen. Sie selbst stellte sich vor Gertrud und knickste wortlos.
»Du kannst jetzt gehen«, sagte Gertrud. »Wir sehen uns nächsten Samstag um die selbe Zeit wieder.«
»Wie Sie wünschen, Madame«, sagte die Frau, knickste und verließ das Zimmer.

Gertrud ließ sich in den Stuhl fallen, nahm ihr Handy und tippte darauf herum, so daß ich mich wieder bewegen konnte.
»Und? Wie war es?«, fragte sie.
Ich musste etwas überlegen, wie ich antworten sollte. Ich hatte es interessant gefunden und natürlich auch erregend. Doch in der Rolle dieser Frau wäre ich nicht besonders gerne gewesen. Ich war zwar masochistisch und auch etwas devot, doch dieses Dienstmädchenspiel war nicht unbedingt mein Fall. Überhaupt war diese Art Rollenspiel nicht gerade mein Fall. Mein größter Fetisch war es immer noch, als Objekt genutzt zu werden. Es gefiel mir noch immer, wie ein Objekt behandelt zu werden, still halten zu müssen und benutzt zu werden, wie ein Gegenstand und ansonsten nicht beachtet zu werden.
Ich sah Gertrud an, hob die Hände mit den Handflächen nach oben und wog den Kopf hin und her.
Was mir eben gut gefallen hatte und auch meinem Fetisch sehr entgegen gekommen war, als die Frau mich einfach für ihre Befriedigung benutzt hatte, wie eine Puppe, die ich ja auch war.
Im Grunde genommen war es genau das, was ich mir wünschte, benutzt zu werden, ohne selbst etwas zu tun, ohne selbst etwas tun zu dürfen. Es erregte mich, aber das war nicht der Grund, warum es mir gefiel. Ich habe dabei die Kontrolle abgegeben, war nicht für das, was passiert verantwortlich. Ich konnte mich fallen lassen und musste mir keine Sorgen um irgend etwas machen, alles was passiert ist, lag nicht in meiner Hand.

Währen mir diese Gedanken durch den Kopf gingen, bemerkte ich gar nicht, wie Gertrud sich ausgezogen hatte und nun nur noch in ihrer sexy schwarzen Spitzenunterwäsche auf die Bettkante gesetzt hatte.
»Komm zu mir«, sagte sie und winkte mich zu sich heran.
Ich stand auf und ging zu ihr. Sie zog mich zu sich heran, legte sich ins Bett und zog mich mit sich.
Sie legte sich auf die Seite, zog die Decke hoch und stützte ihren Kopf auf ihren Ellenbogen. So sah sie mich eine ganze Weile schweigend an.
Ich fühlte mich beobachtet und taxiert und fragte mich, was sie wohl gerade dachte.
Nun legte sie ihre freie Hand auf meinen Bauch und dirigierte mich ebenfalls auf meine Seite, so daß ich sie direkt ansah. »Du bist schön«, sagte sie leise. Ihre Hand lag still auf meiner Seite.
Ich sollte schön sein? Ich war eine Schaufensterpuppe und sah auch genau so aus. Selbst die Verbindungsstellen zwischen meinen Gliedern und meinem Körper waren deutlich zu sehen und mein Gesicht war, bis auf den Mund, nur aufgemalt. Meine Augen, selbst meine Wimpern und die Brauen waren nur aufgemalt auf die viel zu flachen Stellen, wo unter dem Überzug, der unlösbar mit meiner Haut verbunden war, wie eine Folie viel zu glatt über meinen echten Augen lag.

Mit meiner linken Hand zeigte ich auf mich, sah sie an und zuckte mit den Schultern.

»Ja, du. Ich finde dich sehr schön. Frag bitte nicht warum, ich kann es dir nicht sagen. Warum finden manche Leute einen Rembrandt schön oder einen Van Gogh und andere einen Picasso oder ein Bild von Escher? Ich finde eben dich schön. Aber ich würde zu gerne deine Augen sehen. Deine echten Augen, meine ich.« Sie fuhr mir mit dem Daumen sanft über die Wange und vorsichtig über meine aufgemalten Augen. »Und ich würde zu gerne mit dir reden. Ich weiß, daß man die Folie über deinen Augen leicht entfernen kann und daß man auch diese Klemme, die deine Stimmbänder blockiert, mit einem einfachen Eingriff abnehmen kann. Das würde ich nur zu gerne machen lassen, aber ich kann dich leider nur mieten. Der Vertrag mit der Agentur sieht nicht vor, daß ich das machen lassen darf. Und kaufen kann ich dich auch nicht, dagegen hat das Gesetz leider etwas.«

Mich kaufen? Ich war froh, daß man einen Menschen nicht einfach so kaufen kann. Doch je länger ich darüber nachdachte, desto besser fand ich die Idee, ihr ganz zu gehören und wäre froh gewesen, wenn das doch ginge. Könnte sie nicht einfach mit der Agentur einen Vertrag abschließen, der so lange läuft, wie der, den ich selbst abgeschlossen hatte? Diese Vorstellung gefiel mir sehr. Ich wäre gerne Gertruds Eigentum. Ich würde ganz ihr gehören und sie könnte mit mir tun und lassen, was sie will.
Bei dieser Vorstellung, ihr zu gehören, ihr ganz ausgeliefert zu sein, fuhr mir ein heißer Schauer über den Rücken und eine starke Erregung überkam mich.

»Hey, träumst du?«, fragte Gertrud. Ich sah auf und bemerkte, daß sie mich mit einem Lächeln im Gesicht anschaute und noch immer meine Wange streichelte.
Ich nickte leicht, rutschte etwas im Bett herunter und lehnte meinen Kopf an ihre Schulter.
»Ich würde ja zu gerne wissen, worüber du nachgedacht hast«, sagte sie.
Ich zuckte mit den Schultern, schloss die Augen und genoss einfach nur ihre Nähe.

Irgendwann muss ich wohl eingeschlafen sein, denn ich wurde wach, weil ich alleine im Bett lag. Ich war zugedeckt, so daß nur mein Kopf heraus schaute und es war dunkel im Zimmer. Ich fragte mich, wann ich das letzte Mal in einem Bett geschlafen hatte. Das war, als ich im Krankenhaus lag und ich wusste nicht einmal, wie lange das wirklich her war.
Da ich nicht wusste, was ich tun sollte, blieb ich einfach liegen, räkelte mich ausgiebig und hing meinen Gedanken nach. Doch irgendwann schlief ich erneut ein.

22. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Klett-max am 10.06.21 22:00

Das Kapitel war ja die volle Wucht mit Anlauf! Heike sei Dank dafür, wie sie Gertrud und Veronika (463) wieder zusammen gebracht hat. Sie hat es geschafft, die Situation wieder in Ordnung zu bringen.

Bin ja mal gespannt, wie sich der Alltag von 463 verändern wird, weil sie jetzt sicher des Öfteren nach Feierabend Veronika sein darf. Aber es ist ja noch nicht aller Kapitel Ende und wir dürfen uns sicher auf einige neue Wendungen freuen, die auf unsere Freundinnen zu kommen.
23. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 4 - Ist das kunst oder kann das weg?

geschrieben von HeMaDo am 17.06.21 19:40

»Guten Morgen mein Schatz. Jetzt wird es aber wirklich langsam mal Zeit, aufzustehen«, hörte ich Gertrud sagen. Ich öffnete die Augen und sah in die aufgehende Sonne, die durch das Fenster schien. Ich lag auf der Seite und spürte Gertrud hinter mir. Ihre Wange lag auf meiner und ich spürte ihre Hand in meiner Taille, wo sie mich sanft streichelte.
Ich wollte mich zu ihr drehen, doch als ich auf dem Rücken lag, spürte ich den Schlauch meiner Versorgungseinheit unter mir, der mich daran hinderte, mich weiter zu drehen. Anscheinend lag Gertrud auf diesem.
Ich fragte mich, wie lange ich geschlafen hatte. Jedenfalls fühlte ich mich sehr erholt. Mehr, als wenn ich lange Zeit im Dämmerzustand verbracht hatte zumindest.

»Hier, ich hab dir Frühstück mit gebracht.« Gertrud zog den Servierwagen ans Bett und ich schaffte es endlich, mich umzudrehen, indem ich mich anders herum drehte. Auf dem Wagen standen zwei Pappbecher mit Milchkaffee, zwei kleine Gebäckstückchen und zwei Brötchen, eines mit Schinken, eines mit Salami belegt.
»Ich wusste nicht, ob du lieber etwas Süßes magst oder etwas Herzhaftes. Deshalb hab ich einfach beides mit gebracht.«
Ich bedankte mich bei ihr, indem ich ihr einen Kuss gab und deutete auf das Schinkenbrötchen, das mit Tomate, Gurke, Eierscheiben und Salat garniert war.
»Also lieber etwas Herzhaftes, ich verstehe«, sagte sie grinsend und gab mir das Brötchen und einen Becher Kaffee.
Eng aneinander gelehnt saßen wir im Bett, die Decke über den Beinen und frühstückten schweigend. Während dessen fragte ich mich noch immer, wie lange ich geschlafen hatte. Als ich nach einer Hälfte des Brötchens bereits satt war, trank ich genüsslich und langsam den Kaffee. Ich tippte Gertrud an, um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken und tippte mir dann mit meinem rechten Zeigefinger auf den linken Unterarm, dort wo man normalerweise eine Armbanduhr trug.
»Es ist halb sieben«, sagte Gertrud, die nicht verstanden hatte, was ich fragen wollte.
Ich verdrehte die Augen, was sie natürlich nicht sehen konnte und drehte mit dem Finger über der selben Stelle.
»Wie lange du geschlafen hast?«
Endlich verstand sie, was ich meinte und ich nickte.
Es ist Dienstag. Du hast den halben Samstag und den ganzen Sonntag und den Montag über geschlafen. Aber ich wollte dich auch nicht wecken.
Ich warf ihr ein Lächeln zu und lehnte den Kopf an ihre Schulter.

»Komm, heute wird wieder gearbeitet«, sagte Gertrud, nachdem wir unseren Kaffee ausgetrunken hatten. Sie nahm mir den Schlauch der Versorgungseinheit ab und brachte mich in ein eher unpersönlich aussehendes Badezimmer mit Dusche, Badewanne, WC und Waschbecken. Dieses war einfach nur weiß gefliest und es gab absolut keine persönlichen Gegenstände, wie in anderen Badezimmern. Sie stellte die Versorgungseinheit in ein Gerät, das an die Wasserleitung und ans Abwasser angeschlossen war, welches sofort anfing leise zu brummen, bevor sie mich in die Dusche stellte.
Ich fragte mich, was das sollte. Mein Überzug war aus einer Art Plastik und soweit ich wusste recht leicht zu reinigen. Und meine persönliche Hygiene bestand darin, daß der Überzug alles, was mein Körper an Schweiß produzierte in meinen Darm transportierte. Bei genauerem Nachdenken eine eher seltsame Vorstellung. Ich begann mich zu fragen, wie der Überzug es schaffte, dafür zu sorgen daß ich weder fror noch schwitzte. Gut, schwitzen tat ich wohl schon, aber mir wurde auch nicht zu warm, das musste der Überzug auch irgendwie schaffen, aber eine Antwort auf diese Frage fand ich auch bei längerem Nachdenken nicht. Dazu hatte ich zu wenig Ahnung von der Technik.

Gertrud stellte das Wasser an und begann damit, mich mit einem Lappen abzuwaschen. Dabei ging sie so vor, wie jemand, der tatsächlich einen Gegenstand abwischte, um ihn zu entstauben oder zu reinigen, eine Behandlung, die mir sogar gefiel und mir meine Rolle als Gegenstand, als Gertruds Besitz, noch mehr vor Augen rückte. Vielleicht war das ja sogar das, was sie damit bezwecken wollte.
Trotzdem oder viel eher noch genau deswegen, genoss ich das warme Wasser, welches von mir einfach abperlte und Fusseln, Staub und Reste des Essens einfach fort spülte.

Anschließend trocknete sie mich mit einem Handtuch ab und wir gingen in den Laden. Dieser hatte sich ein wenig verändert. Eines der Regale war nicht mehr an seinem Platz, sondern stand nun in einer der Nischen, in denen ich sonst gestanden, gesessen oder gelegen hatte. Statt dessen befand sich an seiner Stelle nun eine niedrige Liege, auf der ich schon einmal gelegen hatte. Sie platzierte mich auf dieser, so daß meine Arme und meine Beine auf eigenen Polstern zu liegen kamen und mein Kopf auf einem eigenen Polster seinen Platz fand. Nun tat sie etwas, was mich etwas erstaunte. Auf meine waagerecht liegenden Oberschenkel und auf meine nach oben zeigenden Handflächen stellte sie Kerzenständer mit breiter Basis, in die sie dicke, farbige Kerzen steckte.

Nun trat sie zwischen meine Beine und ich spürte ihre Lippen auf dem, was von meiner Vulva noch übrig war und ihre Zunge in diese eindringen. Doch dies tat sie ganz offensichtlich nur, damit das, was sie nun in mich hinein steckte, besser in mich glitt.
Ich wollte den Kopf heben um zu sehen, was das war, doch sie sagte »Nicht mehr bewegen. Ich mache jetzt den Laden auf.«

Ich hörte, wie sie die Ladentür aufschloss und kurz darauf, wie sie sich mit Heike und einer anderen Frau unterhielt. Das musste wohl Ingrid sein, vermutete ich.
Die Drei kamen näher und ich konnte nun alle drei sehen. Ich vernahm ein Klicken, wahrscheinlich ein Feuerzeug, mit dem sie die Kerzen anzündete, während Heike und Ingrid, neben mir stehend, mich betrachteten.
Sie unterhielten sich, aber zu leise, als daß ich mitbekam, worüber sie redeten. Doch anscheinend hatten sie Spaß dabei, denn immer wieder kicherten alle Drei. Da ich mich nicht bewegen durfte, konnte ich auch nicht sehen, was passierte. Das Einzige, was ich sah, war ein buntes Tuch, welches an der Decke, genau über meinem Kopf befestigt war. Immerhin blieb mir so der Anblick der nackten Decke erspart, stellte ich fest.

Nach einigen Minuten, länger konnte es nicht gewesen sein, denn ich war noch immer hellwach, traten Heike und Ingrid auf mich zu und ich sah, wie sie Kerzen in den Händen hielten, während Gertrud zwischen meinen Beinen stand und mich betrachtete. Nun zeigte sie auf meinen Bauch und plötzlich spürte ich, wie etwas auf diesen tropfte und diese Stelle recht warm wurde. Nicht schmerzhaft aber doch etwas unangenehm. Nun wurde mir klar, was passierte. Die Beiden ließen Wachs aus den Kerzen auf mich tropfen.
Eine ganze Weile lang nahmen sie immer wieder andere Kerzen und ließen Wachs auf mich tropfen oder rinnen. Mal auf meinen Bauch, auf meine Beine, auf meine Brüste und sogar auf meinen Kopf.
Sie stellten die Kerzen anscheinend wieder in ihre Halter zurück und ließen sie brennen, wie ich an dem flackernden Lichtschein erkannte.
»Ich wünsche dir viel Spaß, mein Schatz«, sagte Gertrud, die sich neben meinen Kopf gekniet hatte, bevor sie in Richtung der Kasse verschwand.

Im Laufe des Tages kamen einige Kunden, betrachteten mich und viele nahmen eine oder mehrere Kerzen und ließen Wachs von den Kerzen auf mich tropfen. Manche ließen auch eine größere Menge Wachs, welches sich in den Kelchen gesammelt hatte, in einem schnellen Schwall über meinen Körper laufen. Dies war für mich besonders unangenehm, da dieses meist recht warm war. Doch es dauerte nicht all zu lange, bis ich diese Wärme nicht mehr spürte.

Am Abend dieses Tages kam Gertrud zu mir, nachdem sie den Laden geschlossen hatte. Sie trat hinter meinen Kopf und zog an einem Seil, welches ich bis dahin nicht bemerkt hatte. Es führte zu dem Tuch an der Decke und dieses fiel, als sie an dem Seil zog, herunter. Gertrud fing es auf und legte es zur Seite. Nun sah ich, daß dieses Tuch einen Bildschirm verdeckt hatte und ich konnte mich selbst sehen. Die Kamera befand sich nicht an dem Bildschirm, sondern etwas weiter in der Nähe meiner Füße und leicht seitlich versetzt.

Auf meinen Beinen und meinen Handflächen flackerten die bunten Kerzen und ich war fast am ganzen Körper von bunten Streifen und Tropfen aus Wachs bedeckt. Mein Kopf sah aus, als hätte ich bunte Strähnen, die glatt an meiner Kopfhaut anlagen und eine besonders große Menge Wachs befand sich auf meinen Brüsten und über meiner Scham, aus der ein dünner Stab ragte, an dem ein Schild befestigt war, welches ich allerdings nicht lesen konnte.
Es war ein recht bizarrer Anblick, der mir sehr gefiel und ich fragte mich, wie lange ich hier so wohl liegen würde.
»Mund auf«, sagte Gertrud nun. Sie beugte sich über mich und gab mir einen sehr ausgiebigen Sklavenkuss. Dabei sammelte sie ihren Speichel ziemlich lange und es war ein recht ordentlicher Schluck, den sie mir in den Mund laufen ließ. Unwillkürlich musste ich lächeln, während ich es genoss, wie diese Gabe in meine Kehle rann und ich sie so lange wie möglich dort hielt.

»Ich wünsche dir eine gute Nacht, mein Schatz«, sagte sie, nachdem sie mich eine ganze Weile beobachtet hatte. Sie löschte die Kerzen und gab mir einen Kuss, bevor sie den Laden verließ.
Um mich herum standen, außerhalb des Blickwinkels der Kamera, mehrere Lampen, die mich und meine unmittelbare Umgebung erhellten, so daß ich mich gut sehen konnte.
Während ich mich betrachtete, wurde mir klar, warum ich von dem Wachs und der Wärme immer weniger gespürt hatte. Die Schicht aus Wachs war bereits auf meinem gesamten Körper und dick genug, um die Hitze von mir fern zu halten.

Allmählich fiel ich wieder in einen Dämmerzustand und bekam erst wieder etwas mit, als Gertrud am nächsten Morgen zu mir kam, mir über die Wange streichelte und sich über mich beugte. Statt eines Sklavenkusses legte sie ihre Lippen auf meine und wir küssten uns lange. Schließlich löste sie den Kuss und öffnete anschließend sie den Laden. Es kamen den Tag über immer wieder Kunden zu mir und ließen Wachs aus den Kerzen auf mich laufen oder tropfen.
Es dauerte dieses Mal länger, bis ich in diesen Dämmerzustand fiel und die Zeit nicht mehr wahrnahm. Ich spürte und sah die Kunden, die mich betrachteten oder mich mit Wachs besprenkelten und ich bekam auch mit, wie Gertrud mich jeden Morgen küsste und mir jeden Abend den Sklavenkuss gab. Doch wieder verging die Zeit für mich wie im Flug.
Gelegentlich entfernten Gertrud, Heike und auch Ingrid größere Stücke Wachs, die sie neben mich auf den mit Folie abgedeckten Boden legten, bis sich ein recht ansehnlicher Haufen davon angesammelt hatte. Gelegentlich ließ ein Kunde oder eine Kundin auch Wachs auf meine Augen tropfen, doch jeden Abend entfernte Gertrud alles, was sich in meinem Gesicht befand, so daß ich mich nachts selbst betrachten konnte.

Wie lange es her war, seit Gertrud mich hier hin gelegt hatte, wusste ich nicht. Doch mein Kopf hatte durch das Wachs bereits ein beträchtliches Gewicht, da Gertrud zwar immer wieder Wachs von meinem Körper entfernte, nie aber das auf meinem Kopf. Dieser sah mittlerweile aus, wie das Monster aus Alien.

Eine junge Frau kam herein und betrachtete mich eingehend. Aus irgend einem Grund riss mich der Anblick dieser Frau aus meinem Dämmerzustand und irgend etwas sagte mir, daß etwas passieren würde. Doch diese Frau stand einfach da und betrachtete mich.
Diese Frau, ich schätzte sie auf etwa Mitte zwanzig, kam mir bekannt vor. Sie hatte eine zierliche Statur und ein kantiges Gesicht, das durch ihre Haut, welche die Farbe von heller Schokolade hatte, besonders gut zur Geltung kam. Ihre Haare, die zu dünnen Dreadlocks geflochten waren, hatte sie zu einem Pferdeschwanz gebunden, der ihr bis zur Taille reichte. Es dauerte einen Moment, bis mir bewusst wurde, warum mir diese Frau so bekannt vor kam. Ich hatte sie bereits mehrmals gesehen. Als ich noch im Schaufenster stand, hatte sie sehr oft vor diesem gestanden und mich lange betrachtet. Nachdem Gertrud mich in den Laden geholt hatte, hatte ich diese Frau lange nicht gesehen. Doch nach einer Weile war sie immer wieder im Laden gewesen und hatte mich betrachtet. Ob sie etwas gekauft hatte, wusste ich nicht mehr, aber so oft, wie sie hier gewesen war, musste sie schon eine Stammkundin sein, da wäre es sehr seltsam, wenn sie nichts gekauft hätte. Das wäre zumindest Gertrud, Heike oder Ingrid sicher aufgefallen. Aber es kann auch gut sein, daß ich davon einfach nichts mitbekommen hatte.

Nun beugte sie sich näher zu mir und aus einem Reflex heraus wollte ich schon den Mund öffnen, konnte mich aber noch rechtzeitig zusammennehmen.
»Du bist ganz sicher keine Puppe«, sagte sie auf einmal leise zu mir.
Ich fragte mich, was ich nun tun sollte. Gertrud hatte ich vorhin mit einer ihrer Kundinnen gesehen, also würde sie sicher nicht so schnell wieder kommen. Und weder Heike noch Ingrid saßen dauernd an der Kasse, wie ich mittlerweile wusste.
»Komm schon, sag etwas, beweg dich oder zeig mir irgendwie, daß ich nicht verrückt bin«, sagte sie und tippte mich vorsichtig an. Doch durch die mittlerweile wieder recht dicke Schicht Wachs, die Gertrud gestern Abend nur auf meiner Brust entfernt hatte, konnte ich nicht einmal etwas von dieser Berührung spüren. Sie nahm ihre Hand zurück und bewegte sie zu meiner Brust. Ganz am Rand, dort, wo die Wachschicht abgebrochen war, tippte sie mich erneut an. Nun sah sie verwundert zu mir und drückte den Finger fest in meine Brust, so daß ich deutlich spürte, wie meine Haut und vor allem der Überzug spannten.
»Ich wusste es«, sagte sie leise, doch ich konnte den Triumph in ihrer Stimme deutlich heraus hören.
Nun nahm sie eine Kerze in der sich eine beträchtliche Menge flüssiges, heißes Wachs gesammelt hatte. Sie betrachtete diese kurz, steckte den Finger in das flüssige Wachs und hielt sie nahe an meine linke Brust. Sie drehte diese und ein großer Schwall ergoss sich auf meine noch unbedeckte Brust. Sie hatte die Kerze sehr dicht über mich gehalten, als sie dies tat und so war das Wachs sehr heiß, als es mich traf. Fast wäre ich vor Schmerz zusammengezuckt, doch konnte ich mich gerade noch so zusammen nehmen.

Mit dem, was nun kam, hatte ich nicht gerechnet. Sie nahm eine schwarze Kerze von meinem Bein und kam zu meinem Kopf. Aus größerer Höhe goss sie eine größere Menge Wachs über meine Stirn, so daß es über meine Augen rann und ich nichts mehr sehen konnte.
Obwohl ich wusste, daß das Wachs meine Augen nicht erreichen konnte, kniff ich diese reflexartig fest zusammen.
»Das habe ich gesehen«, sagte die Frau leise triumphierend. »Ich wusste es doch.«
Verdammt, das hatte ich wohl vergeigt, schoss es mir durch den Kopf.
Doch dieser Gedanke trat in den Hintergrund, als ich spürte, wie Wachs über meine Nase lief und meine Nasenlöcher verdeckte, so daß ich durch diese keine Luft mehr bekam.
Zum Glück hatte ich den Mund leicht geöffnet, da ich auf diese Weise besser Luft bekam, wenn ich lag.

»Du atmest«, hörte ich die Frau sagen. Anscheinend hielt sie die Hand über meinen Mund und konnte so meinen Atem spüren.
Angespannt hielt ich die Luft an und versuchte so flach und so langsam es ging, weiter zu atmen.
Doch plötzlich spürte ich, wie etwas in meinen geöffneten Mund rann. Es war heiß und ich bekam Panik, da ich nun auch durch diesen keine Luft mehr bekam.
Vor Schmerz und vor Panik sprang ich auf, riss den Mund weit auf und stöhnte tonlos. Dabei fiel ich von der Liege und schlug hart auf dem Boden auf. Ich versuchte in meiner Panik das noch Weiche Wachs von meiner Nase und von meinen Augen zu entfernen, doch dies gelang mir nur schwer und es blieb ein dicker Film über meinen Augen, durch den ich nur hell und dunkel erkennen konnte.

»Was machen Sie denn da?«, hörte ich Heike schreien. Ich spürte, wie mir jemand das Wachs versuchte aus der Nase zu entfernen und bekam nun wieder besser durch diese Luft.
Heike half mir, mich auf die Bank zu setzen und fragte: »Geht es?«
Ich nickte nur und versuchte mit der Zunge so viel Wachs wie möglich aus meinem Mund zu drücken.
»Ich bin gleich wieder da«, sagte sie und ich hörte, wie sie sich auf ihren Heels entfernte.
»Das wollte ich doch nicht«, hörte ich die Frau stammeln. »Ich wollte Ihnen doch nichts tun, ich wollte nur wissen, ob Sie wirklich echt sind.« Sie klang so, als ob sie das auch so meinte und als ob sie Angst hätte.
Ich schaffte es kaum, einen klaren Gedanken zu fassen und in diesem Moment kam Heike zurück.
Sie drückte mir etwas Kaltes auf die Nase und auf die Augen. Ich spürte, wie etwas Kaltes mein Gesicht herunter rann und über meinen Hals lief.
»Nicht bewegen«, sagte sie und entfernte die nun erkalteten und festen Wachsreste, zuerst aus meiner Nase und dann von meinen Augen, so daß ich wieder etwas sehen konnte.
Die fremde Frau stand neben mir und sah mich entsetzt an.
Endlich hatte ich es geschafft, auch das meiste Wachs aus meinem Mund zu entfernen und sah an mir herab.
Das meiste Wachs war durch meine Bewegungen bereits von mir abgefallen und ich begann damit, mir auch die noch verbliebenen Reste zu entfernen. Auch das, was sich auf meinem Kopf angesammelt hatte, war nun weg und lag in einem großen Klumpen auf dem Boden. Nun konnte ich nur noch wenige Reste auf mir sehen.
»Bekommst du wieder Luft?«, fragte Heike, worauf ich nickte. »Tut dir irgendwas weh?«, wollte sie nun wissen.
Ich deutete auf meinen Mund und fasste an meine rechte Schulter, mit der ich auf den Boden geschlagen war. Diese schmerzte leicht, doch ich konnte sie noch ohne Probleme bewegen.

Plötzlich hörte ich schnelle Schritte die Treppe herunter kommen und Gertrud kam auf mich zu gerannt. Sie trug nur ein dunkles Korsett und hohe Stiefel. »Ist alles in Ordnung mit dir?«, fragte sie mit beinahe panischer Stimme. Sie fasste mich an den Schultern und sah mich eingehend an. »Ich habe eine Nachricht bekommen, daß irgend etwas mit dir nicht stimmt. Geht es dir gut?«, fragte sie, wobei sie mich leicht schüttelte. »Ist alles in Ordnung? Sag doch was mein Schatz.«
Wie sollte ich denn etwas sagen? Und so wie sie mich gerade schüttelte, wie sollte ich mich da bewegen, um etwas zu antworten?
Erst als ich es schaffte, zu nicken, hielt sie inne und sah mich, nun sichtlich beruhigt, an. »Was ist denn passiert?«, fragte sie, noch immer aufgeregt.
Ich deutete auf eine der erloschenen Kerzen, die auf dem Boden lagen, dann auf diese Frau und schließlich auf meinen Mund.
»Was?«, fragte Gertrud verwirrt.
»Diese Frau hat ihr Wachs ins Gesicht geschüttet. Auf die Nase und in ihren Mund«, erklärte Heike und deutete nun ebenfalls zu der Frau, die mich noch immer entsetzt ansah.
»Das wollte ich doch nicht«, stammelte sie, doch da war Gertrud schon aufgesprungen und hatte ihr eine schallende Ohrfeige gegeben. Heike schaffte es gerade noch, sie davon abzuhalten, auf die Frau los zu gehen und auf sie einzuschlagen.
»Es tut mir leid«, sagte die Frau mit zitternder Stimme und lief zur Tür. Doch in diesem Moment kam Ingrid mit einem Becher Kaffee und einem Beutel vom Bäcker in den Händen herein. Der Becher flog in weitem Bogen durch den Laden und verteilte seinen Inhalt auf dem Boden, der Decke und der Wand, an der er schließlich landete. Die Frau geriet ins Stolpern und fiel der Länge nach vor die Tür.
Gertrud war bereits aufgesprungen und fasste sie an den Füßen.

»Was ist denn hier los?«, fragte Ingrid verwirrt, die sich gerade wieder aufrappelte.
»Sie bleiben hier!«, rief Gertrud wütend und hielt die zappelnde Frau fest, schließlich kniete sie sich auf ihren Rücken, ein Knie zwischen den Schulterblättern der Frau, das Andere auf ihrem Steißbein.
»Bitte, lassen Sie mich gehen. Ich wollte das doch nicht«, sagte die Frau ängstlich, während sie zappelnd versuchte, sich zu befreien.
»Sie gehen nirgendwo hin. Und Sie sollten mir einen verdammt guten Grund nennen, der mich daran hindert die Polizei zu rufen und Sie wegen versuchtem Totschlag anzuzeigen«, sagte Gertrud energisch.
»Stop«, sagte Heike. Sie ging zur Tür und schloss diese mit ihrem Schlüssel ab, den sie sofort wieder ab zog. »Wir gehen jetzt alle nach hinten und setzten uns. Sie kommen auch mit und dann erwarte ich eine Erklärung dafür.« Dabei stieß sie dich noch immer zappelnde Frau mit dem Fuß an. »Du lässt sie jetzt gehen, damit sie aufstehen kann und dann gehst du nach oben und schickst deine Kundin nach Hause«, sagte sie zu Gertrud. »Du«, nun zeigte sie auf mich »gehst auch nach hinten und setzt dich und du«, nun deutete sie zu Ingrid »machst dich bitte etwas sauber und kommst auch nach hinten. Den Laden lassen wir so lange zu.«

Es dauerte eine ganze Weile, bis alle reagiert hatten. Ich ging zuerst in die Teeküche, setzte mich und versuchte, mich zu beruhigen. Kurz darauf kam Ingrid herein und sah mich fragend an. Als ich den Kopf schüttelte und mit den Schultern zuckte, kam sie zu mir und fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Als ich nickte, legte sie kurz eine Hand auf meine Schulter und holte sich einige Papiertücher, mit denen sie, nur wenig erfolgreich, begann, sich den Kaffee vom Kleid zu wischen.
Kurz darauf kam Heike herein. Sie hielt die Fremde am Arm und stieß sie unsanft auf einen der Stühle. Auch diese hatte einiges von dem Kaffee abbekommen und sah reichlich derangiert und ängstlich aus. Aus irgend einem Grund hatte ich jetzt sogar Mitleid mit ihr. Ich wollte mir nicht ausmalen, was Gertrud wohl mit ihr angestellt hätte, hätte Heike sie nicht zurück gehalten.

Eine ganze Weile saßen wir schweigend am Tisch. Nur die Kaffeemaschine gluckerte vor sich hin und Heike gab Ingrid und mir eine Tasse. Auch sich selbst machte sie eine Tasse fertig und bereitete eine weitere Tasse zu, die sie neben die Maschine stellte. Der Fremden gab sie allerdings keinen Kaffee.
Schließlich hörte ich, wie draußen jemand vorbei ging und Gertrud sich wortreich entschuldigend von ihrer Kundin verabschiedete. Es dauerte noch etwas, bis sie herein kam, sich neben mich setzte und meine Hand nahm und diese streichelte.
Während Heike ihr den Kaffee gab, sahen wir alle zu der Frau, die wie ein Häufchen Elend an der schmalen Seite des Tisches saß und den Blick stur auf diesen gerichtet hatte.
»Also, was ist denn nun passiert?« Es war Ingrid, die als Erste die Sprache wieder fand.
»Diese Frau hat Veronika Wachs ins Gesicht gekippt. Das ist ihr in den Mund gelaufen und sie hat keine Luft mehr bekommen.«
»Was?«, rief Ingrid entsetzt aus und sah nun ebenfalls sehr verärgert aus.
»Was das soll, weiß ich aber auch nicht«, fuhr Heike fort. »Und von Ihnen will ich jetzt wissen, was Sie sich dabei gedacht haben und wer Sie überhaupt sind«, fuhr sie nun die Frau an. »Und behaupten Sie bloß nicht, Sie hätten nicht gewusst, daß Veronika keine Puppe ist. Das haben Sie ganz sicher nicht aus Versehen gemacht.«
Gertrud fasste mit einer Hand meine Hand und strich mir mit der Anderen übers Gesicht. Dabei sah sie mich ziemlich besorgt an.
Die Frau sah nun ängstlich auf und blickte in die Runde.
»Ich heiße Erika«, sagt sie leise. »Als ich sie«, sie deutete auf mich »vor vier Jahren das erste Mal im Schaufenster gesehen habe, ist mir schon irgendwas komisch vorgekommen. Ich habe sie mir immer wieder angeschaut und jedes Mal habe ich gedacht, daß sie keine Schaufensterpuppe sein kann. Irgendwas ist mir immer komisch vorgekommen.«
»Waren Sie deshalb in den letzten Jahren so oft im Laden?«, fragte Heike, die anscheinend die Führung übernommen hatte.
Die Frau, Erika, nickte kaum merklich. »Ja. Ich habe sie mir immer wieder angesehen und als sie auf einmal nicht mehr im Schaufenster war, bin ich in den Laden gegangen, da habe ich sie das erste Mal aus der Nähe gesehen. Und irgendwas an ihren Augen war komisch. Ich glaube, sie hatten sich sogar bewegt. Und ihr Mund hat auch so komisch ausgesehen. Und irgendwann habe ich sie angefasst und ich war ziemlich überrascht daß sie nicht so hart wie Plastik war, sondern ganz weich, fast so wie ein Mensch. Da hatte ich das erste Mal gedacht, daß das ein Anzug aus Latex oder so sein musste.«
»Und heute haben Sie ihr einfach mal Wachs ins Gesicht gekippt, um zu sehen, ob sie wirklich keine Puppe ist. War Ihnen denn nicht klar, daß sie keine Luft mehr bekommt, wenn sie ihr das Wachs in den Mund kippen?«, fuhr Heike sie an.
»Nein, so war das nicht«, sagte Erika leise. »Ich habe ihr etwas auf die Stirn laufen lassen und als es auf die Augen gelaufen ist, hat sie gezuckt, so als ob sie sie zusammen kneifen wollte. Und ja, ich habe es ihr auf die Nase laufen lassen, weil ich wissen wollte, ob sie atmet. Aber ich wollte ihr nicht so viel in den Mund schütten. Das war ein Versehen. Bitte, glauben Sie mir, das wollte ich wirklich nicht.« Sie sah mich mit einem entschuldigenden blick an, so als ob sie wollte, daß ich das bestätigte.
Ich zuckte nur mit den Schultern und sah sie weiter an.
»Ich wollte das nicht«, sagte sie noch einmal. »Als ich sie das erste Mal gesehen habe, hatte ich mir vorgestellt, wie das sein müsste, wenn man so in dem Schaufenster steht und sich nicht bewegen darf. Ich habe es selbst versucht, als ich zu Hause war«, fuhr sie leise, fast flüsternd fort. »Ich habe es mir immer wieder vorgestellt, wie das wäre und ich habe immer wieder versucht, so still zu stehen. Ich habe mir im Internet einen Latexanzug gekauft und mich zu Hause hingestellt. Stunden lang.« Sie wurde nun noch leiser. »Und ich habe mir einen Vibrator gekauft und den angestellt und versucht, still zu stehen, selbst wenn ich… selbst als ich gekommen bin und irgendwann habe ich das auch geschafft. Ich wollte wissen, wie das ist und ich wollte es auch. Ich wollte das auch können und ich habe so oft davon geträumt, neben ihr in diesem Schaufenster zu stehen, mich nicht bewegen zu dürfen und ich habe mir vorgestellt, wie es wohl wäre, wenn ich auch so eine tolle Puppe wäre, wie sie, wie es wäre, wenn jemand mich zurechtmacht, wie er will. Ich habe sie so bewundert dafür, daß sie das wochenlang geschafft hat, ohne sich auch nur einen Millimeter zu bewegen und nicht mal aufs Klo zu müssen.«
Sie hielt inne, holte Luft und sah mich einfach nur an.
»Ich habe einen Bekannten, von dem habe ich mir einen Bewegungsmelder bauen lassen, der mir Stromschläge gibt, wenn ich mich bewege. Ich habe mir einen Katheter legen lassen und mir einen großen Plug in den Hintern gesteckt, damit ich nicht aufs Klo muss. Dann habe ich mir auf Plastikfolie Reißzwecken geklebt und die auf meine Brüste und an meine … an meine… zwischen meine Beine geklebt, damit ich mich nicht bewege, ich habe mir den Vibrator rein gesteckt und dann den Latexanzug angezogen. Dann habe ich da drüber Reizwäsche angezogen und mich so hingestellt, wie sie im Schaufenster gestanden hat. Aber ich habe es nie länger als einen Tag ausgehalten. Und jedes Mal, wenn ich es wieder nicht geschafft habe, hat mich der Bewegungsmelder und die Reißzwecken bestraft.« Sie hatte nun angefangen, zu weinen und redete noch leiser. »Und irgendwann habe ich mich gefragt, ob sie nicht doch nur eine Puppe ist, die jemand sehr lebensecht gemacht hat. Ich wollte einfach nur wissen, ob sie lebt oder eine Puppe ist. Ich wollte ihr nicht weh tun. Ich wollte doch nur so sein, wie sie.«
Nun senkte sie wieder den Blick und sah weinend den Tisch an.

Ingrid sah in die Runde und als niemand Anstalten machte, etwas zu sagen, ging sie zu Erika, setzte sich neben sie und nahm sie in die Arme.
Nun stand Heike auf, machte noch eine Tasse Kaffee, die sie Erika hin stellte und verteilte die Gebäckstücke, die Ingrid beim Bäcker geholt hatte.
Ingrid gab Erika den Kaffee und das Gebäckstück und diese sah fragend in die Runde und erst, als Gertrud nickte, begann sie, zu essen und zu trinken.
»Weißt du, so wie 463 wirst du das nie können. Sie muss nicht essen und trinken und sie muss auch nicht aufs Klo, jedenfalls nicht so wie andere Menschen. Und sie trägt auch keinen Anzug«, begann sie zu erklären. Sie, Heike und Gertrud erklärten Erika, daß ich mich dafür ziemlich tiefgreifenden Operationen unterzogen hatte, und was das für welche gewesen waren. Und sie erklärten ihr, wie ich ohne selbst zu essen und zu trinken auskam und wie ich auf Toilette ging. Sie erklärten ihr auch, daß ich mit meiner Nahrung auch Medikamente bekam, die es mir ermöglichten, so lange auszuharren, ohne daß ich geistige Probleme bekam. Auch das mein Überzug nie wieder abgehen würde und was sich in diesem alles befand, erklärten sie ihr so gut sie es selbst konnten. Am Ende wusste ich selbst einige Dinge, die ich vorher nicht gewusst hatte. Zum Beispiel, daß die Elektroden, die meine Muskeln stimulieren und blockieren konnten als feines Geflecht auf meiner Haut lagen und mit dem Überzug befestigt waren oder, was ich allerdings bereits geahnt hatte, daß mein Magen sich durch die wenige und regelmäßige Aufnahme des Nährstoffbreis, den ich bekam, bereits ziemlich stark verkleinert war und ich mit normalem Essen kaum noch auskommen würde, es sei denn, ich würde alle paar Minuten einen bissen zu mir nehmen. Sie erklärten ihr auch, daß man meinen Kitzler nur wenige Zentimeter nach innen verlegt hatte. Bisher hatte ich angenommen, daß dieser sich weiter innen befand. Auch erfuhr ich, daß in meiner Nahrung Hormonpräparate waren, die meinen Hormonhaushalt ergänzten.«

Nachdem die Drei Erika all das erzählt hatten, sah diese mich an. »Und du kannst nur kommen, wenn dieser Vibrator läuft?«, fragt sie leise, worauf hin ich nickte.
»Und das hast du alles freiwillig machen lassen?«, wollte sie wissen.
Wieder nickte ich. Mehr oder weniger stimmte das ja, auch wenn ich nicht gewusst hatte, wie weitgehend das, was man mit mir tun würde, war.
»Und das geht nie wieder rückgängig zu machen?«, fragte sie.
Wieder nickte ich.
»Naja fast«, sagte Gertrud. »Die Klammer, die ihre Stimmbänder blockiert, kann man mit einem einfachen Eingriff wieder raus nehmen und ihren Kitzler kann man auch wieder da hin verschieben, wo er hin gehört. Aber dann muss man ihn auch mit diesem Überzug versehen. Und man kann die Folie über ihren Augen entfernen, damit sie wieder ihre echten Augen hat. Und mit viel Geduld kann man ihre Verdauung wieder normalisieren. Aber es kommen trotzdem weiter alle Flüssigkeiten in ihren Darm, also wird es ziemlich schwer für sie werden, wieder ohne die Versorgungseinheit auszukommen. Oder zumindest ohne den Verschluss. Ihre Schließmuskeln sind wahrscheinlich auch kaum noch vorhanden. Die dürften sich jetzt schon fast komplett zurückgebildet haben.«
Ich lehnte mich bei Gertrud an und dachte darüber nach, wie es wohl wäre, all das rückgängig machen zu lassen, was sie gerade aufgezählt hatte. Ich könnte wieder halbwegs normal essen und trinken und ich könnte wieder richtig sehen, ohne auf diesen kleinen Punkt beschränkt zu sein, der mir nun das Sehen ermöglichte und ich könnte wieder richtigen Sex haben.
Doch wollte ich das überhaupt? Ja, ich vermisste es, etwas Richtiges zu essen, zu schmecken und zu spüren, wie das Essen mich allmählich satt macht. Aber es wäre auch eine große Ablenkung. Eine Ablenkung davon, eine gute Schaufensterpuppe zu sein. Und eine große Ablenkung davon, für Gertrud das zu sein, was sie wollte. Aber sie zu sehen, sie richtig zu sehen und mit ihr schlafen zu können, das würde ich schon gerne wollen.

»Ich möchte das auch«, sagte Erika leise und sah mich eingehend an.
»Was?«, entfuhr es Heike. »Du willst alles aufgeben? Deine Freunde, deine Familie, deine Arbeit, deine Freiheit? All das willst du aufgeben?«
»So viel ist da nicht aufzugeben. Und wenn ich dafür so sein kann, wie sie«, sie deutete auf mich »dann ist es mir das wert. Was muss ich dafür tun, um so zu werden? Wie finde ich diese Agentur?«, fragte sie nun mit fester Stimme.

Für eine Weile herrschte Schweigen im Raum und alle sahen Erika an.
»Du bist bereit, deine Wohnung aufzugeben?«, fragte nun Ingrid.
Erika sah sie mit festem Blick an, nickte und sagte entschlossen »Ja, dazu bin ich bereit.«
»Und du bist bereit, deine Freunde, deine Familie und deine Arbeit dafür aufzugeben?«, fragte Ingrid weiter.
Wieder antwortete Erika mit fester Stimme »Ja!«
Was hatte Ingrid vor, fragte ich mich.
»Und bist du bereit, so zu leben, wie Veronika? Keinen eigenen Willen mehr zu haben und zu tun, was man von dir verlangt? Im Schaufenster zu stehen und dich nicht zu bewegen? Alles zu ertragen, was andere mit dir anstellen?«
Erika nickte entschlossen.
»Und wärst du auch dazu bereit, es auf die harte Tour zu lernen, nicht so wie Veronika mit ein paar OPs auf die leichte Weise, sondern auf eine Weise, die viel härter für dich werden würde?«
Ich fragte mich, worauf Ingrid hinaus wollte.
Auch Erika schien sich das zu fragen, denn nun zögerte sie etwas, bevor sie erneut »Ja«, sagte.
»Das Jahr ist gerade mal drei Monate alt. Wie viel Urlaub hast du noch?«, wollte Ingrid wissen.
»Ich habe noch meinen gesamten Urlaub für dieses Jahr«, erwiderte Erika zögernd.
»Gut. Du nimmst deinen Urlaub an einem Stück. Sag deinem Chef, daß du eine Auszeit brauchst oder so. Und deinen Freunden und deiner Familie sagst du das auch. Und wenn es soweit ist, kommst du wieder hier her. Und du wirst, bevor du den Urlaub antreten kannst, keinen Fuß mehr in diesen Laden setzen. Sieh das als Strafe dafür an, daß du Veronika in solche Gefahr gebracht hast.«
Erika sah sie fragend an, sagte aber nichts.
»Und ich will die Telefonnummer von deinem Bekannten, der dir diesen Bewegungsmelder gebaut hat.«
Erika nickte und holte ihr Handy hervor. Sie tippte kurz darauf herum und zeigte es Ingrid. Diese holte sich einen Stift und einen Block, und schrieb eine Telefonnummer ab.
»Gut. Und jetzt verschwinde. Ich will dich in frühestens drei Wochen hier sehen, dank daran, wenn du deinen Urlaub beantragst.« Sie zeigte zur Tür und ihr Blick ließ keinen Widerspruch zu.
»Ja«, sagte Erika, stand auf und ging zur Tür. Bevor sie den Raum verließ, drehte sie sich noch einmal um, sah zu mir und ging schließlich.
»Ich lasse sie mal besser raus«, sagte Heike, als die Tür ins Schloss fiel. Sie stand auf und folgte Erika.

»Was wird das denn, wenn’s fertig ist?«, fragte Gertrud nun und sah Ingrid fragend an.
»Was meinst du?«, fragte Ingrid, ohne eine Miene zu verziehen, nahm ihr Handy und schien irgend etwas zu suchen.
»Was ich meine? Das mit dieser Erika. Was hast du mit ihr vor? Willst du sie an die Agentur vermitteln, von der Veronika kommt?«, hakte Gertrud nach.
Ingrid sah auf und schaute zu mir. »Nichts gegen dich«, sagte sie zu mir. »Ich finde es ziemlich mutig von dir, daß du das mit dir machen lässt, aber ich denke nicht, daß das für jeden etwas ist. Und außerdem gefällt es mir persönlich einfach nicht so gut.« Nun schaute sie zu Gertrud. »Erika will eine Schaufensterpuppe werden, also werde ich ihr genau das geben. Außerdem, ich wollte schon immer eine Sklavin haben und sie scheint dafür genau die richtige zu sein.«
»Du willst sie zu deiner Sklavin machen? Du willst tatsächlich, daß sie alles aufgibt?«, fragte Gertrud ungläubig.
»Nein, genau das werd ich natürlich nicht tun. Aber für eine Weile kann ich sie doch in diesem Glauben lassen.«
»Und was soll das mit dem Urlaub?«, wollte Gertrud wissen. Sie schien nun recht interessiert zu sein.
»Sieh es als Probezeit. Wenn es ihr nicht gefällt, kann sie danach wieder in ihr altes Leben zurück, ohne daß es dabei Probleme gibt. Und wenn doch, werde ich mir überlegen, wie es weiter geht«, erwiderte Ingrid.
Gertrud sah sie eingehend an. »Na gut, was hast du vor?«
»Sie scheint recht masochistisch zu sein. Das werde ich ausnutzen«, erklärte Ingrid. »Alles Andere werde ich sehen, wenn es soweit ist. Aber ich würde sie gerne ins Schaufenster stellen, wenn du nichts dagegen hast. Und ich brauche die Nummer von der Firma, die diese Kleidung aus Silikon herstellt.«
Nun lachte Gertrud. »Ich ahne, was du vor hast. Die Nummer von dieser Firma habe ich im Büro und du kannst sie gerne ins Schaufenster stellen.«
»Danke«, sagte Ingrid. »Ich glaube, ich muss mich mal langsam umziehen. Paul wird balde kommen und so wie ich aussehe, wird er mich wohl kaum ernst nehmen.«
Wieder lachte Gertrud. »Wenn er dich so nicht ernst nimmt, hast du wohl etwas falsch gemacht. Erinner dich mal an den Tag, an dem ich verschlafen hatte und in Schlabberhose und Rollkragenpullover drei Stunden lang mit einer Kundin verbracht habe. Sie hat mich auch in diesem Aufzug ernst genommen.«
»Ja, das hat sie auf jeden Fall«, meinte Ingrid und lachte nun ebenfalls. »Ich erinnere mich an das Video, das sie dir ein paar Tage später geschickt hatte. Sie hat alles getan, was du ihr aufgetragen hast. Und zwar das erste Mal, ohne Widerrede oder nachzufragen. Sie hat eine Woche später sogar Osterhase gespielt und alles aufgenommen.«
Ich konnte der Unterhaltung bisher zwar halbwegs folgen, doch was sie damit meinte, daß diese Kundin Osterhase gespielt hatte, darunter konnte ich mir überhaupt nichts vorstellen. Ich sah abwechselnd zu Ingrid und Gertrud, wobei ich fragend den Kopf hob.
Ingrid schien meine Frage zu bemerken, denn sie erzählte: »Gertrud hat dieser Frau die Aufgabe gegeben, in der Fußgängerzone Osterhase zu spielen. Dazu hat sie ihr ein paar aus Gelatine gegossene Eier in die Scheide und in den Hintern gesteckt. Die musste sie auf dem Heimweg irgendwo fallen lassen. Und zwar immer nur eins an jeder Stelle und immer abwechselnd. Dabei durfte sie sich nicht hin hocken und sie musste alles mit dem Handy filmen.«
»Es hat über zwei Stunden gedauert, bis sie zu Hause war. Normalerweise läuft sie nur zwanzig Minuten«, erklärte Gertrud.
Ich stellte mir vor, wie jemand auf diese Weise irgendwo in der Fußgängerzone Eier legte und musste bei dieser Vorstellung lachen.
»Lach nicht so, sonst lass ich dich auch mal Eier legen«, sagte Gertrud grinsend.
Ich fand diese Vorstellung nicht all zu schlimm, zumal ich den Laden laut dem Vertrag, den Gertrud mit der Agentur abgeschlossen hatte, nicht verlassen durfte, also nickte ich und sah sie auffordernd an.
»Das wird nicht gehen«, sagte Gertrud. »Bei dir funktioniert das weder vorne noch hinten.« Dabei fasste sie mir ungeniert zwischen die Beine und drückte einen Finger in meine ziemlich enge und trockene Scheide. Nein, ein Ei, selbst wenn es aus Gelatine wäre, würde in meine Scheide kaum hinein passen, stellte ich mit Bedauern fest.

»Aber ich habe eine Idee, was ich mit dir als Nächstes machen werde. Es ist ja balde wieder Ostern«, meinte sie schmunzelnd. Sie fasste mich an der Hand, zog mich vom Stuhl und brachte mich ins Bad, wo sie mich gründlich wusch und von den Wachsresten befreite, die noch überall an meinem Körper klebten. Anschließend brachte sie mich zum Schaufenster. Sie ließ mich einfach stehen und verschwand im Laden, um kurz darauf mit einigen Kleidungsstücken zurück zu kommen.

Zuerst holte sie die andere Puppe aus dem Schaufenster und entkleidete sie. Dieser zog sie ein einfaches, eng anliegendes Unterhemd aus weißem Latex an. Sie hatte sichtlich Probleme damit, dieses der Puppe anzuziehen und selbst, als sie ihr die Arme ab nahm, schaffte sie es nicht, es ihr über zu streifen. Sie sah zuerst die Puppe an, dann das Unterhemd, in ihrer Hand und warf es mit einem resignierten »Pfffft« über die Puppe, so daß es über ihrem Kopf liegen blieb. Sie ging zurück in den Laden und kam mit einer Sprühflasche zurück, aus der sie den Oberkörper der Puppe mit einer Flüssigkeit einsprühte, die leicht ölig glänzend auf dieser haftete. Nun ließ sich das Unterhemd anscheinend recht einfach der Puppe überziehen. Es lag sehr eng an und ließ jede Kontur des darunter liegenden Materials erkennen. Selbst die Linie in der Hüfte, an der man den Oberkörper der Puppe drehen konnte, zeichnete sich deutlich sichtbar ab.
Nun holte sie ein weißes Kleid, welches sie der Puppe umständlich anzog und dabei erneut mehrmals die Sprühflasche verwendete. Es war ein hübsches, weißes Kleid mit schwarzen Kanten, auf denen kleine, weiße Osterhasen abgebildet waren. Ich konnte erkennen, daß der Rock mehrere Unterröcke, ebenfalls aus Latex, besaß, die den Rock weit aufbauschten. Um die Taille der Puppe lag das Kleid sehr eng an. Dort besaß es mehrere umlaufende, schwarze Bänder und ebenfalls schwarze Träger führten über die Brüste und die Schulter der Puppe nach hinten. Ein Kreuz aus schwarzen Bändern, direkt über den Brüsten der Puppe, hielten die Träger am Platz. Gertrud schloss den Reißverschluss im Rücken des Kleides und richtete es noch etwas, bevor sie der Puppe die Arme wieder anschraubte.
Ebenfalls aus schwarzem Latex waren das Halsband und die Handfesseln, die sie der Puppe nun anlegte. Nun trug sie diese ins Schaufenster und brachte sie in eine kniende Position. Die Hände der Puppe lagen nun auf ihren Beinen und Gertrud verband sie mit einem schwarzen Riemen.

Nachdem sie die Puppe noch etwas ausgerichtet hatte, kam sie zu mir.
Sie hielt mir ein Unterhemd hin, welches genauso aussah, wie das der Puppe, nur daß meines schwarz war. Ich sah sie an, hielt meine Arme fest und schüttelte demonstrativ den Kopf.
Sie sah mich entgeistert an und sagte: »Ich werde dir die Arme nicht abnehmen, mein Schatz. Das würde ich nie tun. Sie kam zu mir und nahm mich in den Arm. Erst jetzt vernahm sie anscheinend mein leises, tonloses Kichern. Sie ließ mich gehen und sah mich leicht verärgert an. »Sag mal, hast du mich gerade verarscht?«
Ich konnte nicht anders, als zu lachen und nickte energisch.
»Duu…!«, sagte sie und gab mir einen Klaps auf den Hintern.
Ich grinste und hielt ihr auch die andere Backe hin und wackelte frech mit dem Hintern. Sie holte aus und gab mir einen ziemlich festen Klaps auf die andere Seite. Ich wackelte wieder mit dem Hintern, in der Hoffnung, sie würde mir diesen nun richtig versohlen, doch statt dessen gab sie mir das Unterhemd, welches auf den Boden gefallen war und sprühe meinen Oberkörper mit der Sprühflasche ein. So war es ein Leichtes, das Unterhemd anzuziehen, da es leicht über meinen Körper glitt. Ich richtete es gerade und bekam nun von ihr ein Kleid, wie es auch die Puppe trug, nur daß meines schwarz war, weiße Riemen besaß und weiß abgesetzte Kanten hatte.
Sie strich alles gerade, nachdem sie mir den Reißverschluss zugezogen hatte. Ich spürte deutlich, daß dieses Kleid etwas zu eng war. Es zeigte deutlich jedes Detail meines Körpers und betonte meine Brüste. Doch Gertrud war anscheinend noch nicht ganz zufrieden. Sie griff unter das Kleid und das Unterhemd, um meine Brüste etwas anzuheben. Dadurch standen diese deutlich hervor und drückten die weißen Träger weit auseinander.
Nun gab sie mir ein paar schwarze Stiefel mit hohen Absätzen. Diese waren mindestens zehn Zentimeter hoch und zwangen meine Füße in eine sehr steile Haltung. Die Schäfte der Stiefel bestanden ebenfalls aus schwarzem Latex und reichten mir bis knapp unter die Unterkante des Rockes.

Sie betrachtete mich nun von allen Seiten und begann schließlich damit, das Kleid noch einmal mit der Sprühflasche einzusprühen und mich, oder vielmehr das Kleid mit einem Lappen zu polieren, bis es im Licht der Lampen glänzte und diese reflektierte.
Nun holte sie eine schwarze Perücke, deren Haare mir bis zu den Brüsten reichten und deren Enden pink gefärbt waren. Sie setzte mir diese auf und richtete sie gerade aus, bevor sie mit einer Bürste begann, diese glatt zu bürsten. Anschließend setzte sie mir eine schwarze Maske auf, die meine Augenpartie bedeckte und zwei angeformte Hasenohren besaß. Um meinen Hals legte sie eine Art Kragen. Dieser sah aus, wie der Kragen eines Herrenhemdes und hatte vorne einen kleinen, goldenen Anhänger in Form eines Häschens. Nun schob sie mich ins Schaufenster, hinter die kniende Puppe.
Diese bekam eine blonde Perücke mit hellgrünen Spitzen und wurde von Gertrud nun ebenfalls gründlich gebürstet, bevor sie die gleiche Maske bekam, wie ich sie trug, nur daß diese weiß statt schwarz war.
Nun holte sie einen Stuhl, den sie neben mich stellte, hob mein Bein an und stellte dieses auf den Stuhl. Meinen rechten Ellenbogen platzierte sie auf meinem Oberschenkel und drückte mir das Ende einer Leine in die Hand. Das andere Ende der Leine hakte sie in den Ring am Halsband der Puppe ein.
Sie schob mich und auch die Puppe noch etwas hin und her, korrigierte die Haltung der Arme und Beine sowohl von mir als auch von der Puppe und zum Schluss hob sie mein Kinn etwas an.
»So, fertig«, sagte sie, während sie ihr Handy aus der Tasche holte und mit diesem meine Bewegungsfähigkeit unterband. »Ich denke, das ist einfacher für dich«, sagte sie. Sie gab mir einen Kuss auf den geschlossenen Mund und öffnete die Vorhänge, bevor sie das Schaufenster verließ.

Draußen war es bereits dunkel und ich konnte sehen, daß die Fußgängerzone mit grünen Zweigen, Plastikosterhasen und Lichtern geschmückt war. Ich sah mich um, so gut ich konnte und stellte fest, daß der Laden neben dem Imbiss nun ein Euroladen war. Auch der Imbiss hatte sich verändert. Er sah nun neuer aus, wahrscheinlich war er komplett renoviert worden. Aber die Stehtische standen noch immer vor diesem und einige Leute standen dort um zu essen. Einige schauten direkt zu mir.
Nun trat Gertrud von rechts in mein Blickfeld. Sie sah nur kurz zu mir und machte einen Kussmund, bevor sie in den Euroladen ging.
Es dauerte eine ganze Weile, bevor sie, mit zwei großen Tüten beladen, wieder heraus kam. Doch statt zurück zu kommen, ging sie zum Tresen des Imbisses und bestellte dort etwas.
Nachdem sie ihre Bestellung bekommen hatte, stellte sie sich an einen der Tische, mit dem Gesicht in meine Richtung blickend. Sie begann zu essen und zu trinken, wobei sie immer wieder in meine Richtung schaute und mir gelegentlich zuprostete.
Ich sah, wie sie auf ihrem Handy herum tippte und spürte plötzlich, wie der Vibrator an meinem Kitzler anfing, zu arbeiten. Es dauerte nicht lange, bis mich ein ziemlich heftiger Höhepunkt übermannte, doch der Vibrator hielt nicht an, sondern lief weiter. Meine Erregung hielt an und steigerte sich sofort wieder, bis mich ein neuerlicher Orgasmus übermannte. Ich nahm gerade noch wahr, wie Gertrud ihr Handy auf mich richtete, bevor mir schwarz vor Augen wurde und ich hechelnd kam.

Als ich wieder halbwegs beisammen war, lief der Vibrator noch immer und Gertrud schaute auf ihr Handy. Gerade in dem Moment, als meine Erregung am größten war und ein weiterer Höhepunkt sich ankündigte, sah sie breit grinsend zu mir, sie tippte demonstrativ auf ihr Handy, worauf hin der Vibrator sofort aufhörte zu laufen und ein enttäuschtes Stöhnen entglitt meinem Mund.
Warum hatte sie das getan, fragte ich mich. Sie konnte mich doch nicht einfach so über alle Maßen erregt hier stehen lassen. Doch genau das tat sie. Sie sah noch einmal breit grinsend zu mir und aß weiter.

Nun fuhr eine Straßenbahn vor, wurde langsamer und hielt an der Haltestelle, wodurch sie mir die Sicht auf Gertrud nahm. Als die Straßenbahn endlich weiter fuhr, stand Gertrud nicht mehr an dem Tisch.
Ich war etwas enttäuscht, daß sie genau diesen Moment genutzt hatte, um zu gehen. Doch plötzlich hörte ich hinter mir ihre Stimme. »Na, wie hat dir das gefallen?«, fragte sie und ich konnte an ihrer Stimme erkennen, daß sie grinste.
Ich wollte ein Geräusch von mir geben, brachte jedoch nur ein lautes Grunzen zustande.
»Beschwer dich nicht, sei lieber froh, daß ich die Agentur dazu überreden konnte, mir die Steuerung deines Vibrators freizugeben«, sagte sie und trat in mein Blickfeld. Sie hielt ihr Handy in der Hand und zeigte mir ein Bild. Dieses zeigte mich und die Puppe im Schaufenster stehend. »Man sieht gar nicht, daß du in dem Moment gekommen bist«, sagte sie. »So habe ich meine Puppe am liebsten.«
Auf dem Bild sah ich ziemlich gut aus, fand ich. Ich stand über dieser Puppe, die mir, als Gertrud sie das erste Mal her gebracht hatte, so einen Schrecken eingejagt hatte und es sah so aus, als ob diese zu mir aufsah, wie eine Sklavin zu ihrer Herrin.

Gertrud nahm nun das Handy weg und holte einen der Plastikbeutel vom Euroladen. Aus diesem holte sie einige Osternester, Hasenfiguren und bunte Plastikeier, die sie im Schaufenster verteilte. Auch den Inhalt der zweiten Tüte verteilte sie im Schaufenster und ging dabei mehrmals nach draußen, um sich ihr Werk anzusehen. Zum Schluss kam sie noch einmal herein, bewegte meinen linken Arm so, daß er angewinkelt vor meinem Gesicht nach vorne zeigte. Meinen Zeigefinger streckte sie gerade nach vorne und hängte ein einfaches, weißes Osterei an diesen. Fand ich die Pose mit dem ausgestreckten Zeigefinger noch sehr gut, sie passte zu der ganzen Szene, fand ich dieses Osterei eher etwas albern, doch unternehmen konnte ich dagegen wohl nichts.
Als Gertrud dieses Ei immer wieder drehte, bis es schließlich so hing, wie sie es wohl haben wollte, sah ich, daß auf diesem Ei etwas geschrieben war. Doch das Ei wackelte noch etwas, so daß ich nicht erkennen konnte, was dort stand.
Erst nachdem Gertrud schon das Schaufenster verlassen hatte, hörte das Ei auf, zu wackeln und ich versuchte, zu lesen was auf diesem stand. Dies war ziemlich schwer, da die Schrift nicht all zu groß war, schließlich konnte ich es aber doch noch erkennen.
»I ♥ YOU« stand auf diesem Ei.
24. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von der suchende am 17.06.21 21:49

Hallo HeMaDo,
wie immer eine klasse Fortsetzung. Bitte weiter so.
25. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Klett-max am 17.06.21 22:45

Das I_S_T Kunst!
Nicht nur die Überschrift, sondern das ganze Kapitel.

Jetzt sag bloß, daß Ingrid jetzt eine "Melange a trois" nach Ostern dekorieren will. Oder zumindest Erika an ihre Grenzen führt, was vermutlich recht lange dauern kann. In jedem Fall bleibt die Geschichte spannend, weil man nie weiß, was da gleich aus der Dusche gestiegen kommt...
26. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von I'am Imposible am 18.06.21 08:02

Nun bekommt Nummer 463 also Gesellschaft. Wobei das, sich nicht bewegen zu dürfen, ohne die spezielle Behandlung die 463 hatte wohl kaum länger machbar ist. Aber vielleicht bewährt sie sich ja in der Probezeit und bekommt doch noch eine eigene Nummer in der Klinik. Da hat sich ja in den Jahren sicher auch etwas neues, noch besseres entwickelt. Evolution der Schaufensterpuppen quasi 😁
27. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Erin am 18.06.21 14:26

Prima Folge ,bin mal gespannt wie hier weitegeht.
28. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von BaldJean am 18.06.21 14:56

Zitat

Jetzt sag bloß, daß Ingrid jetzt eine \"Melange a trois\" nach Ostern dekorieren will.

Kleine Korrektur: Es heisst "Ménage à trois".
29. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Pocytac am 24.06.21 16:51

Eine sehr schöne Geschichte, ich bin begeistert. Du hast einen tollen Schreibstil. Ich freue mich auf viele weitere Teile.
30. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von HeMaDo am 24.06.21 20:05


Zitat

weil man nie weiß, was da gleich aus der Dusche gestiegen kommt...

Ich hoffe doch sehr, daß das, was unter die Dusche steigt, auch wieder heraus kommt. Aber es kommt noch so einiges dazu, das kann ich schon verraten.



Zitat

Aber vielleicht bewährt sie sich ja in der Probezeit und bekommt doch noch eine eigene Nummer in der Klinik. Da hat sich ja in den Jahren sicher auch etwas neues, noch besseres entwickelt. Evolution der Schaufensterpuppen quasi 😁

In die Klinik wird Erika nicht kommen. Das ist nicht ganz Ingrids Fall.
Aber die Evolution der Puppen wird später sicher noch erwähnt werden.



Zitat

Kleine Korrektur: Es heisst \"Ménage à trois\".

Bei einer Melange denke ich auch eher an Kaffee.



Im folgenden Teil ist Putzen angesagt. Ich wünsche viel Spaß, beim Lesen.

HeMaDo
31. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 5 - Eine neue Puppe

geschrieben von HeMaDo am 24.06.21 20:06

Wie ich es gewohnt war, vergingen die Tage immer mehr wie im Flug. Die einzige Abwechslung gab es für mich, wenn Gertrud morgens ihren Kaffee trank. Sie sah jeden Morgen zu mir und prostete mir mit ihrem Kaffeebecher zu. Manchmal holte sie auch ihr Handy heraus und aktivierte den Vibrator an meinem Kitzler und bescherte mir auf diese Weise einen oder zwei Höhepunkte, um meine Lust anschließend so weit es ging zu steigern und den Vibrator kurz vor dem nächsten Höhepunkt auszuschalten.
Doch weder das, noch das nahende Osterfest schafften es, mich für mehr als einen Augenblick aus meinem Dämmerzustand zu holen.

Erst, als ich Gertrud eines Morgens wieder am Imbiss stehend auf ihr Handy drückte und sich nicht der Vibrator einschaltete, sondern ich mich wieder bewegen konnte, wurde ich nahezu schlagartig in die Realität zurück geholt, denn ich schaffte es nicht, meine Position zu halten und meine Arme sanken etwas ab. Dadurch geriet ich etwas aus dem Gleichgewicht und musste mich schnell an der Lehne des Stuhls abstützen, um nicht zu fallen.
Ich sah, wie Gertrud mit dem Kopf schüttelte, dabei aber breit grinste, bevor sie aufstand und zum Laden kam.
Sie blieb kurz vor dem Schaufenster stehen, hauchte an die Scheibe und zeichnete mit dem Finger ein Herz auf diese Stelle. Da gerade außer ihr niemand zu sehen war, spitzte ich kurz die Lippen zu einem Kuss, bevor sie aus meinem Blickfeld verschwand und in den Laden kam.

Kurz darauf hörte ich, wie Gertrud und Heike sich hinter mir unterhielten. Zuerst bekam ich nicht viel mit, doch dann sagte Heike: »Deine erste Kundin hat abgesagt. Sie ist befördert worden und ich soll dir von ihr einen herzlichen Dank ausrichten.«
»Warum sagst du das denn erst jetzt?«, fragte Gertrud. Ich hörte, ihre Schritte auf dem Boden und sie betrat das Schaufenster, zog die Vorhänge zu, fasste meine Hand und zog mich mit sich aus dem Schaufenster, durch den Laden, an Heike vorbei, die uns erstaunt hinterher sah, die Treppe hinauf und in eines der Zimmer. Dort angekommen öffnete sie, ohne etwas zu sagen, den Reißverschluss meines Kleides und riss es mir förmlich vom Leib, bevor sie mich zum Bett schob und mich einfach hinein stieß. Ich sah ihr erstaunt dabei zu, wie sie sich selbst ebenfalls auszog, ins Bett sprang und regelrecht über mich herfiel. Sie küsste mich am ganzen Körper und als sich unsere Lippen trafen, raubte sie mir mit einem endlos langen Kuss den Atem.

»Das wollte ich schon seit ein paar Wochen machen, aber jetzt ist Ostern vorbei und du brauchst sowieso ein neues Outfit«, sagte sie, während wir uns gegenseitig überall streichelten.
Ich spürte ihre Hand auf meiner Brust, die Andere zwischen meinen Beinen. Langsam ließ ich meine Hand ebenfalls zwischen ihre Beine wandern und begann damit, sie dort sehr intensiv zu streicheln.
Es dauerte nicht lange, bis sie, während wir uns küssten, laut in meinen Mund stöhnend kam. Doch wir hörten nicht auf, uns zu streicheln und ich bewegte meine Lippen ihren Hals entlang nach unten, während meine Hand noch immer ihre Schamlippen verwöhnte. Ich küsste ihre Brüste, spielte mit meiner Zunge um ihre fest hervorstehenden Nippel und saugte diese leicht ein, was ihr ein wohliges Stöhnen entlockte.
Schließlich bewegte ich meine Lippen weiter auf ihrer Haut entlang nach unten, über ihren flachen Bauch, durch ihren Nabel und am Ende zwischen ihre Beine. Sie stöhnte laut auf, als ich meine Lippen um ihren Kitzler legte, während mein Finger noch in ihr steckte und ich diesen hin und her bewegte.
Als ich spürte, wie ihr Körper anfing, zu zucken und sich ihre Scheide verkrampfte, zog ich meinen Finger aus ihr heraus und begann damit, mit der Zunge ihre Schamlippen zu umkreisen, diese mit den Lippen zu massieren und die Zunge wieder und wieder in ihre sehr feuchte Spalte zu bewegen.
Während ich meine Lippen unablässig über ihre Schamlippen gleiten ließ, nahm ich mit der Zunge ihre Feuchtigkeit auf. Durch den Überzug in meinem Mund dauerte es etwas, bis ich das Aroma aufnahm. Sie schmeckte gut, fand ich. Der Geschmack war leicht herb mit einer süßlichen Note und das Aroma erinnerte mich an Heu und frisch geschnittenes Gras.
Ich versuchte, so viel davon zu bekommen, wie nur möglich und ließ meine Zunge immer tiefer in sie gleiten.
Schließlich schien sie es nicht mehr auszuhalten. Sie fasste meinen Kopf und drückte ihn fest zwischen ihre weit geöffneten Beine. Ich bemühte mich nun so gut es ging, ihren Kitzler zu verwöhnen und spürte erneut ihren Körper zucken und ihre Scheide sich verkrampfen. Sie kam laut stöhnend und zuckend, dann schob sie meinen Kopf zurück und streichelte diesen langsam.

Während ihr Atem sich langsam beruhigte, rutschte ich wieder im Bett nach oben um mich neben sie zu legen. Ich war zwar noch immer hochgradig erregt und sehnte meine Erlösung herbei, doch auf eine mir bisher unbekannte Weise fühlte ich mich auch so befriedigt, wie schon lange nicht mehr. Ich streichelte sie sanft, lehnte meinen Kopf an ihre Schulter und schloss die Augen.

»Ich bin anscheinend nicht die erste Frau, mit der du im Bett warst«, sagte sie leise, während sie meine Seite streichelte.
Ich hielt kurz inne und fragte mich, wie ich ihr antworten sollte, denn egal, ob ich nickte oder den Kopf schüttelte, wäre es die falsche Antwort gewesen, also wog ich den Kopf hin und her. Und tippte ihr sacht mit dem Zeigefinger auf die Brust.
»Was?«, fragte sie und hob den Kopf, um mich eingehend anzusehen. »Du hast sowas das erste Mal getan?«
Nun nickte ich und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
»Ich bin wirklich die erste Frau, mit der du im Bett bist?«
Wieder nickte ich.
»Dafür war das aber ganz schön … wow«, sagte sie.
Es freute mich, daß es ihr so offensichtlich gefallen hatte. Ich hatte doch nur das getan, was ich selbst gerne hatte. Doch dies würde ich ihr im Moment kaum begreiflich machen können.

Wir blieben noch lange im Bett liegen und streichelten und küssten uns immer wieder. Ich schaffte es noch zwei Mal, ihr einen Höhepunkt zu schenken. Einmal mit den Fingern und ein weiteres Mal mit meinem Mund. Es war eine sehr intensive Erfahrung für mich, ihre Lust zu schmecken, zu riechen und zu hören und ihren Höhepunkt zu spüren.

Meine Erregung war noch immer nicht abgeklungen, als ich bereits wieder im Schaufenster hockte. Dieses Mal trug ich einen Harness aus Lederriemen, eine schwarze Lederhaube mit Katzenohren, ein ledernes Halsband und an meinen Fingern steckten Krallen. Ich hockte auf allen Vieren, die Beine auf dem Boden und, mich auf der linken Hand abstützend, den Oberkörper weit erhoben. Die Rechte hatte ich ausgestreckt, wie eine Katze die gerade kratzen will.
Dieses Mal hatte Gertrud darauf verzichtet, mich mit ihrem Handy bewegungsunfähig zu machen, doch natürlich bewegte ich mich keinen Millimeter und schaute, den Kopf etwas zur Seite geneigt, auf den Euroladen gegenüber.

Ich wusste nicht, wie lange ich hier schon hockte, doch auf meiner Hand hatte sich bereits eine dünne Schicht Staub abgesetzt, als auf einmal eine Frau vor mir stand und mich sehnsüchtig anschaute.
Es dauerte einen Moment, bis ich realisierte, daß es Erika war, die vor mir stand und mir nun zuwinkte. Sie blieb eine Weile stehen und schaute mich an. Es sah aus, als ob sie unschlüssig war, doch schließlich ging sie nach rechts und ich folgte ihr neugierig mit dem Blick, wobei ich natürlich meinen Kopf bewegen musste, bis sie zur Ladentür ging und eintrat.
Vor mir sah ich eine Bewegung. Eine Frau sah mich erschrocken an und schüttelte ungläubig den Kopf.
Ich erschrak selbst darüber, daß ich sie anscheinend erschreckt hatte und drehte den Kopf so schnell es ging wie er so, wie er vorher war. Wieder erschrak die Frau etwas und starrte mich ungläubig an.
Sie schien mich von oben bis unten zu betrachten und klopfte auf einmal an die Scheibe, doch ich ließ mich nicht dazu verleiten, mich noch einmal zu bewegen. Die Frau blieb noch einige Minuten stehen, bis sie schließlich den Kopf schüttelte und nach rechts aus meinem Blickfeld verschwand.

»Hallo, Erika«, hörte ich auf einmal Ingrid hinter mir sagen. »Ich habe mich schon gefragt, ob du den Mut aufbringst, her zu kommen. Es ist ja schon ziemlich lange her.«
»Entschuldigung, für so lange habe ich vorher keinen Urlaub bekommen«, hörte ich Erika leise sagen. Anscheinend standen die Beiden ziemlich nah hinter mir.
»Setz dich«, sagte Ingrid und eine Weile herrschte Schweigen.
»Ich möchte, daß du dir diesen Vertrag sehr gründlich durchliest. Er gilt so, wie er da steht. Ich werde ihn nicht ändern. Entweder du unterschreibst ihn so, wie er ist, oder du gehst nach Hause und genießt deine sechs Wochen Urlaub, bevor du wieder zur Arbeit gehst«, sagte Ingrid.
Wieder herrschte Schweigen. Vermutlich las Erika gerade den Vertrag.
»Ja, du wirst meine Sklavin sein. Ich werde dich so erziehen, wie ich es für richtig halte und wie ich es möchte. Natürlich werde ich das Augenmerk besonders darauf legen, dich zu einer Schaufensterpuppe zu erziehen, aber ich werde dich auch dazu erziehen, jeden Befehl von mir ohne Widerspruch auszuführen«, hörte ich Ingrid sagen.
Wieder schwiegen sie einige Minuten, bis Erika fragte: »Wirst du mich auch schlagen?«
»Ja, das werde ich. Wenn du nicht gehorchst oder auch einfach, wenn ich Lust dazu habe«, antwortete Ingrid.
Wieder herrschte einige Minuten lang Schweigen, bis Erika fragte: »Fremdbenutzung?«
»Ja, auch das gehört dazu. Ich werde dich nie verleihen, aber in meiner Anwesenheit dürfen mit meiner Erlaubnis auch andere dich benutzen. Nur dein Mund ist ganz alleine mir vorbehalten.«
»Ich verstehe«, sagte Erika und las anscheinend weiter. Dann fragte sie: »Was ist das?«
»Hier kannst du von eins bis fünf auswählen, ob du etwas magst und hier machst du ein Kreuz, wenn du etwas nicht kennst. Wenn etwas für dich ausgeschlossen ist, ist das ein Tabu, dann machst du hier ein Kreuz. Wenn ich etwas davon doch mit dir machen möchte, werden wir vorher darüber reden und wenn ich der Meinung bin, daß es nicht gut für dich ist, werde ich es sein lassen.«
»Ich verstehe, Herrin«, sagte Erika nun. Ich fragte mich, wieso sie Ingrid auf einmal so nannte. Anscheinend stand in es in diesem Vertrag.
Ich ertappte mich dabei, mir zu wünschen, daß Gertrud mit mir auch so einen Vertrag abschloss.
»Was bedeutet das?«, fragte Erika eine ziemlich lange Zeit später.
»Du weißt nicht, was ein Safewort ist?«, fragte Ingrid erstaunt.
Ich hörte ein leises Klatschen und dann Erika »Entschuldigung, Herrin«, sagten. »Nein, Herrin, das weiß ich nicht.«
»Ach du meine Fresse, wie viele Seiten sind das?«, hörte ich nun Heikes Stimme.
»Danke«, sagte Ingrid. »Das sind einundzwanzig Seiten. Das Meiste gehört aber zu der Liste.«
»Verstehe. Dann habt ihr ja noch einiges zu tun. Braucht ihr Milch oder Zucker?«, fragte Heike.
»Ich trinke ihn schwarz, wie immer«, sagte Ingrid.
Erika sagte: »Bitte etwas Milch.«
Wieder hörte ich ein leises Klatschen und Erika sagte schnell: »Bitte etwas Milch, Miss.«
»Kein Problem«, sagte Heike und ich hörte, wie sie sich kichernd entfernte und kurz darauf wieder kam.
»Vielen Dank, Miss«, sagte Erika und Heike ging wieder. Anscheinend lernte Erika recht schnell.
»Das Safewort benutzt du, wenn dir etwas zu viel wird oder du Probleme hast, sei es daß dir schwindelig wird, du etwas nicht mehr aushältst oder dir auf einmal etwas anfängt weh zu tun. Das kann zum Beispiel passieren, wenn du gefesselt wirst und du auf einmal deine Gliedmaßen nicht mehr spürst oder es anfängt, zu kribbeln. Dann muss man nämlich schnell reagieren und die Fesseln sofort lösen. Sonst kann es am Ende sogar zu Nervenschäden kommen und du kannst deinen Arm nicht mehr bewegen oder so. Und ich lasse mich da auf keine Diskussionen ein. Das Safewort ist nämlich zu wichtig um es einfach weg zu lassen«, erklärte Ingrid eindringlich.
»Ich verstehe, Herrin«, sagte Erika nun.

»Probezeit sind die kommenden sechs Wochen. Danach gehst du nach Hause und hast einen Monat Zeit, um dir zu überlegen, ob du wieder kommen und dann auf Dauer als meine Sklavin bei mir bleiben willst. Dann wirst du mir einen Wohnungsschlüssel geben und von da an bei mir wohnen.«
»Was ist mit meiner Arbeit?«, fragte Erika.
»Das werden wir uns, wenn es soweit ist, gemeinsam überlegen«, antwortete Erika.
Wieder herrschte einige Zeit lang Schweigen. Ich hörte Blätter rascheln und irgendwann sagte Erika: »Ja, Herrin. Vielen Dank, daß Sie sich meiner annehmen wollen. Ich werde alles, was Sie mir sagen machen, so gut ich kann.«
Anschließend hörte ich ein leises Schmatzen und Ingrid sagte: »Gut, zieh dich aus.«
»Ja, Herrin«, antwortete Erika und kurz darauf hörte ich Schritte, Ingrids Higheels und nackte Füße, sich entfernen.

In den nächsten Tagen hörte ich nichts mehr von Ingrid oder Erika und verfiel wieder in meinen Dämmerzustand. Ich sah, daß es Sommer wurde und die Leute auf der Straße kurze Sachen trugen. Selbst die Geschäftsleute in ihren Anzügen trugen ihre Jacketts offen und liefen immer öfter ohne Krawatte herum. Anscheinend war dieser Sommer sehr warm, wovon ich dank meinem Überzug allerdings nicht viel mitbekam.

In der folgenden Zeit sah und hörte ich nichts von Erika.
Was ich sah war, daß das Haus links neben dem Imbiss abgerissen wurde. Ich hatte keine Ahnung, wie lange es normalerweise dauerte, ein Haus abzureißen, doch mir kam es rasend schnell vor. Ich sah, wie es geräumt wurde. Möbelwagen fuhren vor und Leute schleppten Schreibtische, Aktenschränke und bergeweise Umzugskartons in diese. Kurz darauf fehlten dem Haus bereits alle Fenster und auch die Leuchtreklame an der Fassade war abgebaut und lag in einem flachen, orangen Container. In meinem nächsten Wachen Moment fehlte dem Haus bereits das Dach und die oberste Etage. In dieser stand ein kleiner Bagger, nicht viel größer als ein Auto, der mit einem lauten Presslufthammer die Decke unter sich von einer bis zur anderen Hausseite abbrach.
Das Nächste, was ich mitbekam, war ein lautes Rumpeln, das mich aus meinem Dämmerzustand riss und ich sah, daß die Fassade der dritten Etage fehlte. Statt dieser sah ich eine Wolke aus Staub, die sich über den Resten des Hauses ausbreitete und sich zu Boden wälzte. Nur einen Augenblick später hörte ich, daß irgendwo eine laute Sirene einer Alarmanlage los heulte und sah ein rotes Blitzen, welches die das Schaufenster umgebende Staubwolke in regelmäßigen Abständen erhellte und alles in ein gespenstisches Licht hüllte.
Ich sah mehrere Männer, die sich aus dem Nebel der Staubwolke schälten und auf mich zu kamen. Sie trugen Arbeitskleidung und gelbe Helme und schienen sich das Schaufenster zu betrachten. Nicht mich oder den anderen Inhalt des Schaufensters, sondern die Scheibe selbst. Einer zeigte auf eine Stelle und ich bemerkte dort einen staubigen Abdruck. Er fuhr mit der flachen Hand über diese Stelle und wischte einmal darüber, dann war der Abdruck verschwunden. Ein anderer Mann verschwand nach rechts aus meinem Blickfeld und kam mit einem Handy am Ohr wieder.

Kurz darauf wurde das rote Blitzen von mehreren blauen. Blinkenden Lichtern überstrahlt. Als der Staub sich langsam lichtete, sah ich mehrere Polizeiautos vor dem Schaufenster stehen. Zwei der Polizisten unterhielten sich mit einem der Bauarbeiter, der auf das Schaufenster zeigte.
Es dauerte ziemlich lange, bis der Staub komplett aus der Luft verschwunden war und sich in einem feinen Film auf dem Boden, den Straßenlampen, den Bänken und allem anderen, was sich auf er Straße befand, abgesetzt hatte und immer noch blitzte es rot und die Sirene heulte unaufhörlich weiter. Irgendwann verlor ich das Interesse an dem, was sich vor mir abspielte. Es waren nur noch die Bauarbeiter zu sehen, die Schutt und Steinbrocken, die überall auf der Straße lagen, zusammen kehrten und mit Schubkarren in einen Container brachten, der vor dem Abrisshaus stand. Doch nun sah ich Gertrud die Straße entlang kommen. Sie wollte ganz offensichtlich zum Laden, doch die Bauarbeiter wollten sie nicht durch die Absperrung aus weiß-rotem Band lassen. Sie redete mit Händen und Füßen auf den Arbeiter ein und zeigte mehrmals in meine Richtung. Schließlich ließ der Mann sie doch durch und sie kam zum Laden. Zuerst sah sie zu mir und bedachte mich mit einem fragenden Blick. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte und blieb einfach bewegungslos hocken. Dies schien Gertrud etwas zu beruhigen und sie verschwand nach rechts aus meinem Blickfeld. Kurz darauf erlosch das Blitzen und die Hupe verstummte.

Nun kam Gertrud ins Schaufenster, zog die Vorhänge zu und ´setzte sich im Schneidersitz neben mich. Sie legte die Arme um mich und fragte: »Ist alles in Ordnung mit dir mein Schatz?«
Ohne den Kopf zu drehen, nickte ich.
Nun beugte sie sich zu mir, gab mir einen langen Kuss und umarmte mich fest. Dabei legte sie den Kopf auf meinen Rücken und streichelte mich sanft.
»Ich habe mir solche Sorgen gemacht, als mich die Notfallzentrale des Sicherheitsdienstes angerufen hat, weil das Schaufenster angeblich eingeschlagen worden ist. Ich habe mir ein Taxi genommen, um schneller hier zu sein und dann sehe ich dieses Chaos da draußen. Ich hatte solche Angst, daß dir was passiert ist«, sagte sie. Ihre Stimme zitterte und als ich den Kopf zu ihr drehte, sah ich, daß sie weinte.
Ich richtete mich auf, was mich durch meine hockende Haltung, die ich schon so lange einnahm, etwas schwer fiel, doch ich versuchte, so gut es ging, die Schmerzen zu ignorieren und nahm sie in die Arme. Sie legte den Kopf wieder an meine Schulter, schlang ihre Arme um mich und weinte nun noch mehr.
»Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht«, brachte sie weinend hervor. »Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wenn dir was passiert wäre.«
Mehr konnte sie nicht sagen, weil ein heftiger Weinkrampf sie schüttelte und sie klammerte sich nun noch fester an mich.
Ich versuchte so gut ich konnte, sie zu trösten und hätte ihr in diesem Moment gerne so viel gesagt, was mir aber nicht möglich war. Also beschränkte ich mich darauf, sie zu halten und ihren Rücken zu streicheln. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich allmählich beruhigte.
Irgendwann spürte ich, daß sie langsam und gleichmäßig atmete, weil sie wohl eingeschlafen war.
Ich versuchte, es ihr so bequem wie möglich zu machen und hielt sie weiter fest, ohne damit aufzuhören, ihren Rücken zu streicheln und schlief irgendwann selbst ein.

»Was ist denn hier los?«, hörte ich jemanden sahen und öffnete die Augen.
Als ich mich umschaute, sah ich, daß Heike und Ingrid neben der Trennwand standen, welche den Laden und das Schaufenster trennten und zu uns sehen. Ingrid hatte dabei die Hände in die Hüften gestemmt und grinste breit.
Nun wachte auch Gertrud auf und sah zu mir. Ohne die Beiden zu beachten, gab sie mir einen Kuss und drückte dann ihren Kopf gegen meine Schulter. Es schien nicht so, als ob sie so bald aufstehen wollte.
»Das erzähle ich euch später«, sagte sie ohne aufzusehen. Darauf hin verschwanden die Beiden kichernd.
»Ist wirklich alles in Ordnung mit dir mein Schatz?«, fragte sie, worauf hin ich energisch nickte. Es war mir nichts passiert und so gerne ich sie auch hatte, so zu bemuttert zu werden, war überhaupt nicht mein Fall. Andererseits freute es mich natürlich, daß sie sich so um mich sorgte. Ich an ihrer Stelle hätte sicher nicht anders gehandelt.
Ich selbst fand ja, daß nichts Schlimmes passiert war. Ich hatte mich lediglich etwas erschrocken, als dieser Stein gegen das Fenster geflogen war, aber er hatte ja nicht einmal einen Sprung im Glas hinterlassen. Doch andererseits verstand ich Gertrud auch. Wie musste es für sie wohl ausgesehen haben, als sie den Anruf bekommen hatte, daß die Alarmanlage angesprungen war und sie das Chaos, welches auf der Straße geherrscht hatte, gesehen hat. Ich sah sie einen Moment lang an, zog sie zu mir und küsste sie lange.
»Ich liebe dich«, formte ich mit meinen Lippen, nachdem wir den Kuss gelöst hatten und sie mich anschaute.
Sie sah mir direkt in die Augen und ich sah, daß ihr einige Tränen die Wange herab liefen. »Ich liebe dich auch«, sagte sie und drückte mich noch einmal fest.

»Komm, lass uns mal hier raus. Ich möchte nicht, daß du im Schaufenster bist, solange die da drüben noch nicht fertig sind. Das ist mir zu gefährlich«, sagte sie nach einer Weile. Sie stand auf und reichte mir beide Hände. Ich hielt mich an ihren Händen fest und stand langsam und etwas mühselig auf und folgte ihr in den Laden.
Dieser hatte sich etwas verändert. Im Bereich zwischen Eingang und dem Kassentresen standen nun keine Regale mehr. Diese befanden sich nun in den Nischen, in denen ich immer wieder meinen Platz gefunden hatte. Statt der Regale gab es nun eine kleine Sitzecke mit einem Tisch und drei gemütlich aussehenden Cocktailsesseln. Auf dem Tisch lagen einige Magazine, die ich mir zu gerne einmal angesehen hätte und hinter einem der Sessel stand eine Art Kleiderständer, an dem allerdings keine Kleider, sondern mehrere verschiedene Peitschen hingen.
Zwischen dem Kassentresen und der Sitzecke stand eine Schaufensterpuppe. Ich fragte mich, wieso Gertrud noch eine Schaufensterpuppe gekauft hatte, doch als ich genauer hin sah, wurde mir klar, daß es keine echte Schaufensterpuppe war, sondern Erika, die da in einem Schokoladenbraunen Latexcatsuit stand, der anscheinend aus einem Stück getaucht war. Ich ging zu ihr und sah sie mir genauer an. Ihre Brüste standen weit angehoben hervor und ihre Nippel waren durch das Latex deutlich zu sehen. Sie standen fest und groß hervor.
Ich bemerkte, daß ihre Finger und auch ihre Zehen in diesem Catsuit nur angedeutet waren. So würde sie die Finger sicher kaum bewegen können, zumal auch die Daumen nur angedeutet waren. Auf dem Kopf lag das Latex eng an, viel zu eng für die Dreadlocks, die ich das letzte Mal, als ich sie gesehen hatte, noch trug. Die Haube verbarg auch ihre Ohren und ihre Nase war, so wie meine eigene, nur angedeutet und durch zwei Öffnungen zu erkennen, wo sich die Nasenlöcher befinden mussten. Aber auch ihr Mund war von der Haube verdeckt und anscheinend nur aufgemalt, genauso wie auch die Augen. Ich beugte mich vor um ihr Gesicht noch besser sehen zu können. Auch das Innere ihrer Nasenlöcher war mit Latex ausgekleidet, genauso wie der Überzug auch bei mir bis in die Nase reichte. Die Augen waren ebenfalls wie bei mir, nur aufgemalt und ich konnte die beiden Öffnungen in den gemalten Pupillen erkennen, durch die sie vermutlich sehen konnte.
Ich trat einen Schritt zurück und ließ meinen Blick nach unten wandern. Im Gegensatz zu ihrem Gesicht war ihre Vulva komplett ausgebildet. Ihre kleinen Schamlippen, die etwas zwischen den großen hervor standen, waren komplett mit Latex bedeckt und selbst ihr Kitzler war, von Latex bedeckt, voll ausgebildet.
Ich umrundete sie neugierig und bemerkte, daß die Stelle zwischen ihren Pobacken und ihren Schulterblättern etwas seltsam aussah.

»Das gibt tolle Bilder«, sagte jemand neben mir. Nun erst bemerkte ich, daß Ingrid uns beobachtete und mit ihrem Handy Bilder machte. Gertrud war etwas zurück getreten, um nicht selbst mit auf die Bilder zu kommen.
Ich konnte es mir ungefähr vorstellen, wie diese Bilder aussahen. Eine Schaufensterpuppe schaut sich eine andere an. Diese Bilder würde ich nur zu gerne sehen.
»Du darfst sie ruhig anfassen«, sagte Ingrid und ermunterte mich mit einer Handbewegung dazu, eben des zu tun.
Ich nickte und berührte Erikas Brust. Diese fühlte sich etwas zu fest an, aber ich konnte spüren, wie sie dabei leicht zuckte. Erika nickte mir auffordernd zu und deutete auf ihre eigenen Nippel.
Ich fasste Erikas Nippel an, drückte sie leicht und drehte sie etwas. Doch Erika bewegte sich keinen Millimeter. Ich strich ihr mit der Hand über das Gesicht und über den Kopf, wo ich spürte, daß sich unter dem Latex ganz sicher keine Haare befanden. Hatte sie sich ihre schönen Haare etwa abschneiden lassen?
Ich sah zu Ingrid und fuhr mir über den Kopf.
»Ihre Haare? Die sind weg. Das hätte sonst etwas komisch ausgesehen«, sagte diese und trat ganz nah zu mir. »Ich habe ihr daraus eine Perücke machen lassen. Schließlich soll sie, wenn die Probezeit um ist, ja nicht mit einer Glatze herum laufen müssen. Aber nicht verraten«, flüsterte sie so leise, daß wohl nur ich es hören konnte und zwinkerte mir verschwörerisch zu.
»Wie findest du ihre Muschi?«, fragte Ingrid und munterte mich mit einer Handbewegung dazu auf, mir diese genauer anzusehen.
Ich ging in die Hocke und betrachtete mir diese recht genau. Doch etwas anderes, als ich schon gesehen hatte, fiel mir auch jetzt nicht auf.
»Fass sie mal an. Vielleicht merkst du es ja«, forderte sie mich auf.
Vorsichtig fasste ich Erikas Vulva an. Ich drückte ihre Schamlippen und bewegte sie etwas hin und her. Doch hier fiel mir nichts Besonderes auf. Erst, als ich ihren Kitzler berührte, bemerkte ich etwas, was mir seltsam vor kam. Mit einer Hand spreizte ich ihre Schamlippen und untersuchte diesen genauer. Er war viel zu hart und unbeweglich, als daß er von Natur aus hätte sein sollen. Noch während ich dies tat, sah ich fragend zu Gertrud, die wieder Fotos machte.
»Das wird sicher ein klasse Bild. Das lasse ich ausdrucken und über die Kasse hängen, sagte sie grinsend. »Ist dir was aufgefallen?«, fragte sie neugierig.
Ich nickte und versuchte noch einmal, Erikas Kitzler zusammen zu drücken.
»Der ist nicht da. Das, was du siehst, ist nur Gummi. Da sind ein paar Sensoren drinne. Wenn du ihn berührst gehen die Signale zu einer kleinen Elektronik und die steuert einen kleinen Vibrator und ein paar Tens-Elektroden, die an ihrem echten Kitzler sitzen. Der ist unter dem Gummi und von außen gut abgedeckt. Und in ihrer Muschi sind auch ein paar Elektroden und zwei kleine Vibratoren. Die Sensoren, die die steuernd befinden sich in dem Gummi über ihren Schamlippen«, erklärte Ingrid. »Im Moment merkt sie davon aber kaum was. Das kann ich mit meinem Handy steuern. Die Ideen hatte ich durch dich«, sagte sie.
Ich konnte nicht erkennen, wie Erika diese Ideen fand, denn sie machte keine Anstalten, sich zu bewegen. Doch mir gefielen diese Ideen ziemlich gut.
»Sie steht seit gestern Abend so da, ohne sich zu bewegen. Sie muss zwar noch sehr viel üben, aber sie schafft ohne Probleme zwölf Stunden. Das finde ich schon sehr bemerkenswert. Ich bin richtig stolz auf sie.
Nun hörte ich ein leises, unterdrücktes Geräusch, was sich wie ein Schmerzhaftes stöhnen anhörte.
Ich sah Ingrid fragend an.
»Ich sage ja, sie muss noch etwas üben. Auch wenn ich sie lobe, soll sie sich nicht bewegen«, sagte diese und trat zu Erika. Sie legte die Hand auf ihre Wange und streichelte sie sanft. Dabei verriet ihr Gesichtsausdruck, wie Stolz sie auf Erika war und ihr Lächeln verriet mir deutlich, daß Erika wohl nicht nur ihre Sklavin war, sondern sie viel mehr für sie empfand.

Ich sah zu ihr und grinste. Dabei deutete ich zuerst zu Erika, dann zu Ingrid und hob fragend den Kopf.
Wieder hörte ich einen unterdrückten Schmerzenslaut und sah, daß Erika energisch nickte. Dies schien ihr Schmerzen zu bereiten doch diese hielten sie nicht davon ab, weiter zu nicken.
»Ja«, sagte nun auch Ingrid und gab Erika einen Kuss auf den aufgemalten Mund.
Ich musste lächeln, denn ich freute mich für die Beiden.
»Und daran bist nur du schuld. Ohne dich hätten wir uns wohl nie kennen gelernt«, sagte Ingrid und grinste verlegen.
Ich wandte mich ihr zu und machte einen angedeuteten Knicks.

»Komm«, sagte nun Gertrud und nahm mich an der Hand. »Der Tag hat so beschissen angefangen, da will ich jetzt was Schönes haben.« Sie grinste mich breit an, als sie mich mit sich zog und ich ahnte, was sie meinte.
Doch statt mit mir in eines der Zimmer zu gehen, brachte sie mich in das Bad und zog mich dort aus. Sie schob mich unter die Dusche, zog sich selbst aus und stieg zu mir. Sie wusch mich gründlich, wobei sie mich nicht, wie das letzte Mal, wie eine Puppe einfach nur sauber machte, sondern sie war dabei sehr zärtlich und vorsichtig, so daß ich mich plötzlich nicht mehr nur als Schaufensterpuppe fühlte, sondern mehr wie ihre Freundin.
Auch als sie mich abtrocknete, fühlte ich mich menschlicher von ihr behandelt als in den letzten Monaten.

Sie gab mir eine Jogginghose und einen leichten Pullover und half mir dabei diese anzuziehen. Nun erst führte sie mich in eines der Zimmer. Dieses war eher wie ein ganz normales Schlafzimmer eingerichtet. Gegenüber dem Bett hing ein großer Fernseher an der Wand und einige Kleidungsstücke langen eher unordentlich auf dem Boden und auf dem Stuhl, der vor einem Schreibtisch vor dem Fenster stand. Auf diesem sah ich eine leere Eispackung, in der ein Löffel lag und eine Tür des Kleiderschrankes war offen und in diesem hingen Alltagskleider statt Fetischsachen. Außerdem sah ich nirgendwo Sexspielzeug wie in den anderen Räumen, die ich bisher gesehen hatte.
Neben dem Nachttisch standen mehrere leere Limoflaschen und auf diesem sah ich den Controller einer Spielkonsole, eine Fernbedienung und einen Bilderrahmen. Ich sah genauer hin und erkannte, daß ich es war, die auf dem Bild in diesem abgebildet war.
»Schau dich doch nicht so genau um«, sagte Gertrud verlegen. »Ich hätte schon lange mal aufräumen müssen.« Sie machte auf mich den Eindruck wie jemand, der das erste Mal seiner Freundin ihr Zimmer zeigte.
Ich sah zu ihr, deutete auf sie und dann vage in den Raum.
»Ja, ich habe mir hier ein Zimmer eingerichtet«, sagte sie und drehte verlegen den Kopf zur Seite. »Zu Hause ist es mir manchmal einfach zu einsam und hier bin ich wenigstens in deiner Nähe.«
Ich erkannte, daß sie sehr verlegen war, als sie das sagte. Ich ging zu ihr und umarmte sie fest. Sie erwiderte diese Umarmung und wir küssten uns lange.
»Komm, wir machen es uns gemütlich«, sagte sie und deutete auf das Bett, auf dem die Decke so lag, als wäre sie gerade erst aufgestanden und hätte dieses noch nicht gerichtet.
Ich ging zum Bett und wollte die Sachen ausziehen, doch sie hielt mich davon ab. »Nee, dazu habe ich im Moment keine Lust. Ich möchte einfach nur bei dir sein«, sagte sie leise.
Ich behielt die Sachen an und legte mich ins Bett. Sie holte eine Flasche Limo und eine Tüte Chips, die sie auf den Nachttisch stellte. Dann legte sie sich neben mich. Sie rutschte nach oben, legte die Kissen ans Kopfteil und setzte sich. Ich tat es ihr gleich und sie legte einen Arm um mich.
»Möchtest du einen Film schauen?«, fragte sie.
Ich sah sie etwas erstaunt an und nickte.
Sie nahm die Fernbedienung vom Nachttisch und schaltete den Fernseher ein. Doch statt dem Fernsehprogramm oder einem Film sah ich das Schaufenster. Dort stand nur die echte Puppe und hielt eine Leine in der Hand, deren anderes Ende nun nutzlos auf dem Boden lag.
Ich sah erstaunt zu ihr. Beobachtete sie mich etwa?
»Das solltest du eigentlich gar nicht zu sehen bekommen«, meinte sie verlegen. »Ich mache das an, wenn ich schlafen gehe, dann kann ich dich wenigstens sehen.« Dabei seufzte sie und machte gerade einen etwas traurigen Eindruck auf mich. »Da hat Ingrid es besser. Erika kann nicht mal ohne weiteres sechs oder acht Wochen lang im Laden stehen. Sie muss sich auch mal ausruhen und schläft dann bei Ingrid. Die hat sich hier auch ein Zimmer eingerichtet.«
Ich rutschte näher zu ihr, streichelte sie und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

»Ich will jetzt nicht Trübsal blasen. Lass uns einen Film ansehen. Was möchtest du denn sehen? Was Lustiges, was Romantisches, einen Horrorfilm oder was mit Action?«, sagte sie energisch und richtete sich auf.
Sie drückte auf der Fernbedienung herum und es erschien die Startseite eines Streamingdienstes. Nun drückte sie mir die Fernbedienung in die Hand und ließ mich aussuchen. Doch die meisten der Filme, gerade die aktuelleren, waren mir gänzlich unbekannt. Eher beiläufig sah ich auf die Zeitanzeige und stellte fest, daß ich nun bereits vier Jahre hier war. Ich hatte also vier Jahre an neuen Filmen verpasst und die Auswahl war riesig. Doch schließlich fand ich die letzte Folge einer Filmreihe, die ich noch nicht gesehen hatte.
»Du willst nur den Teil ansehen?«, fragte sie erstaunt. »Ich kenne die ersten fünf Teile doch nicht mal.«
Ich hatte nichts dagegen, mir auch die ersten Teile noch einmal anzusehen und suchte etwas, bis ich schließlich den ersten Teil dieser Reihe fand. Dabei sah ich sie grinsend an.
»Ach du Schande? Alle sechs?«, fragte sie. »Soviel Cola hab ich gar nicht hier.«
Ich lachte tonlos und wollte ihr die Fernbedienung geben, doch sie sagte nur, daß ich aussuchen sollte und wir auch gerne alle sechs Teile ansehen könnten.
Also suchte ich wieder den ersten Teil und startete diesen.

Den ganzen Tag lagen wir, eng aneinander gekuschelt, im Bett und sahen uns die ersten drei Teile der Reihe an. Als der dritte Teil zu Ende war, legten wir uns, wie wir waren, hin und kuschelten uns wieder eng aneinander. Ich hatte den Eindruck, als ob sie das sehr genießen würde und auch ich genoss ihre Nähe. Es war schön, hier bei ihr zu liegen und mit ihr zu kuscheln. Ich fühlte mich wohl und genoss ihre Nähe.
Am nächsten Tag musste sie arbeiten und ließ mich alleine im Zimmer.

Das erste Mal seit ich hier war, wurde mir langweilig. Ich versuchte, einfach abzuschalten, doch dies gelang mir aus irgend einem Grund einfach nicht, also ging ich nach unten und schaute mich vorsichtig im Laden um. Da keine Kunden hier waren, ging ich nach vorne und fand Heike an der Kasse stehen und in irgendwelchen Papieren blättern.
Sie sah auf und schaute mich erstaunt an. »Hallo, Veronika. Was ist denn mit dir? Dir ist doch nicht etwa langweilig?«, fragte sie kichernd.
Ich nickte nur und deutete auf die Papiere.
»Das sind nur Bestellungen. Aber das meinst du sicher nicht, oder?«
Ich schüttelte den Kopf und deutete vage in den Laden. Dabei bewegte ich die Arme wie beim Joggen.
»Ähm...«, machte sie. »Ich glaube, ich verstehe nicht, was du mir sagen willst. Willst du laufen?«
Ich kicherte tonlos und schüttelte den Kopf.
Mit meinen Lippen formte ich langsam das Wort »helfen«.
Sie sah mich fragend an und ich musste das noch zwei Mal wiederholen, bevor sie verstand.
»Helfen?«, fragte sie, worauf hin ich nickte. »Dir ist langweilig, weil Gertrud gerade was zu tun hat und du willst etwas tun?«
Ich nickte.
»Und was, wenn ein Kunde rein kommt?«, fragte sie.
Ich ging zwei Schritte und blieb dann reglos stehen.
Sie sah mich an und fing an, zu lachen. »Na, das dürfte ziemlich lustig werden«, sagte sie. Genau in diesem Moment hörte ich, wie sich die Ladentür öffnete. Ohne nachzudenken, blieb ich regungslos so stehen, wie ich gerade stand.
»Hallo, Heike«, hörte ich eine Frau sagen und ich hörte Schritte, die auf mich zu kamen. »Huch«, sagte die Frauenstimme. »Warum steht denn die Puppe hier rum?«
Heike lachte und sagte: »Wir hatten gestern ein Problem, als ein Teil von dem Abbruchhaus gegenüber eingefallen ist. Und da haben wir beschlossen, das Schaufenster gleich neu zu dekorieren. Also haben wir sie hier einfach abgestellt.«
»Ach so. Ja, ich habe es in der Zeitung gelesen. Ist denn irgendwas Schlimmes passiert?«, erkundigte sich die Frau.
»Nein, es ist nur ein Stein gegen das Schaufenster geflogen und hat den Alarm ausgelöst. Aber passiert ist zum Glück nichts.«
»Na, Gott sei Dank«, sagte die Frau und ich sah, wie sie um mich herum ging und mich anscheinend genau betrachtete. »Sie sieht ja schon verdammt echt aus. Vor allem in diesen Sachen.«
Mir wurde schlagartig bewusst, daß ich hier gerade in Jogginghose und Rollkragenpullover herum stand und daß das ganz sicher keine angemessene Ausstattung für eine Schaufensterpuppe in einem Sexshop war.
»Wo ist denn die andere Puppe. Die, die auch so echt aussieht?«, wollte die Frau wissen.
Heike lachte und sagte: »Die andere Puppe ist gar keine. Sie ist Ingrids Sklavin und möchte gerne wie eine Puppe behandelt werden. Aber im Moment ist die oben bei Ingrid.«
»Keine Puppe?«, fragte die Frau erstaunt. »Dafür sieht sie aber verdammt echt aus, also nach einer Puppe, meine ich. Und still stehen kann sie auch ziemlich gut.«
»Ja, Erika will das ja so und sie hat schon lange geübt. Aber so ganz ohne Hilfe geht das auch nicht.« Ich konnte deutlich Heikes Grinsen heraus hören.
»Was denn für Hilfe?«, wollte die Frau wissen.
»In dem Catsuit, den sie trägt, sind elektronische Bewegungssensoren drinne und jedes Mal, wenn sie sich bewegt, bekommt sie einen starken Stromschlag von einem Tens-Gerät. Das hilft ihr vermutlich ungemein beim Stillstehen«, erklärte Heike.
»Das kann ich verstehen«, sagte die andere Frau nun lachend. »Trotzdem kann sie das ziemlich gut. Ich habe sie wirklich für eine Puppe gehalten. Bei der hier denke ich aber manchmal, daß sie gar keine ist. Sie ist ziemlich gut gemacht, finde ich.«
»Ja, sie ist eine Spezialanfertigung«, sagte Heike.
»Sowas hätte ich auch gerne für meinen Laden. Da würden die Kunden sicher auch zweimal hingucken.«
»Eine Schaufensterpuppe bei einer Goldschmiedin? Sieht sicher ziemlich interessant aus. Ich kann dir mal die Adresse der Firma geben, die sowas macht. Aber man kann sie nur mieten und das ist nicht ganz billig«, wandte Heike ein.
»Schade, ich dachte, man könnte sowas auch kaufen.«
»Nein, das geht in diesem Fall leider nicht. Da ist die Firma ziemlich unnachgiebig.«
»Hmm, dann werde ich mir wohl doch einfach eine kaufen. So teuer sind die ja nicht mehr.«
»Tu das«, sagte Heike. »Aber was kann ich denn für dich tun?«
»Ich wollte mich eigentlich nur mal umsehen, ob es was Interessantes gibt. Wenn man nicht gerade jeden Tag jemanden hat, dem man den Hintern versohlen kann und dann auch noch Single ist, ist es manchmal schon ziemlich langweilig zu Hause.«
»Ich verstehe, was du meinst«, sagte Heike.

Die Frau ging nun zwischen den Regalen herum und schaute sich offenbar recht gründlich um. Sie blieb ziemlich lange und kam schließlich mit einem gut gefüllten Korb zurück zur Kasse.
Sie unterhielte sich noch etwas mit Heike und verließ endlich den Laden.
Ich atmete auf und wagte wieder, mich zu bewegen.
»Ich denke, es ist besser, du gehst wieder nach oben oder zumindest nach hinten, bevor wieder ein Kunde kommt. Ich hab zwar nichts gegen deine Gesellschaft, aber jedes Mal erklären zu müssen, warum du hier in einer Jogginghose rum stehst, wird auf Dauer sicher ziemlich anstrengend«, sagte Heike kichernd.
Ich nickte und ging nach hinten. Gerade noch rechtzeitig, wie es mir schien, denn in dem Moment, in dem ich die Tür hinter mir schloss, hörte ich, wie die Ladentür ging und jemand herein kam.
Ich schaute mich um und ging in die Teeküche, den einzigen Raum, den ich kannte.
Hier standen einige benutzte Teller und Tassen auf dem Tisch und ich begann damit, diese in die Spülmaschine zu räumen und schaltete diese an.

Ich war mir nicht sicher, ob Gertrud mit ihrer Kundin schon fertig war, also sah ich mich etwas um und öffnete die Schränke. Den Schrank, in dem sich die Tassen befanden, sah etwas schmutzig aus, also räumte ich ihn aus und begann, ihn zu putzen. Tücher, Schwämme und Putzmittel fand ich im Schrank neben der Spülmaschine. Als ich damit fertig war, kochte ich mir einen Kaffee und setzte mich.
Obwohl ich gerade den Schrank geputzt hatte, kam in mir ein Gefühl auf, welches ich schon seit langem nicht mehr gespürt hatte. Mir war langweilig.
In diesem Moment wäre ich gerne wieder im Schaufenster oder im Laden gewesen.
Doch alleine konnte ich wohl kaum dort hin gehen und mich fertig machen. Zudem wusste ich nicht einmal, wo die ganzen Sachen waren, die Gertrud mir immer anzog. Also nahm ich meinen Kaffee und ging wieder nach oben in Gertruds Zimmer. Diese war tatsächlich noch nicht wieder hier.
Ich sah mich um und fing aus lauter Langeweile an, aufzuräumen.
Ich räumte die leeren Flaschen neben die Tür und stellte das benutzte Geschirr auf den Schreibtisch. Gertruds Kleider hängte ich ordentlich in den Schrank und ich schüttelte das Bett aus, welches sicher mal einen neuen Bezug nötig hatte. Diesen fand ich nach etwas Suchen im Kleiderschrank und bezog die Decke neu. Auch die Kissenbezüge und das Laken wechselte ich. Die schmutzige Wäsche stopfte ich in einen Wäschesack, den ich ebenfalls im Kleiderschrank gefunden hatte. In einer Ecke neben dem Schrank stand ein Besen, mit dem ich den Boden fegte.

Es war einige Zeit vergangen und Gertrud war noch immer nicht zurück, also setzte ich mich ins Bett und schaltete den Fernseher ein. Doch alleine hatte ich keine große Freude daran, einen Film anzusehen und die Nachrichten fand ich recht erschreckend. Nicht etwa, wegen der Nachrichten, die dort gezeigt wurden, es waren ähnliche Dinge wie damals, als ich das letzte Mal fern gesehen hatte. Was mich viel mehr erschreckte war, wie sich alles verändert hatte. Ich schaltete den Fernseher aus und wartete einfach auf Gertrud. Ich wollte es vermeiden, hier in diesen Dämmerzustand zu fallen und konzentrierte mich darauf, in der Realität zu bleiben, was mir aber mit jeder Minute, die dahin strich, schwerer fiel.

Irgendwann stand ich auf und ging einfach im Raum herum. Doch dies beruhigte mich erst Recht nicht. Schließlich entschloss ich mich dazu, das zu tun, was ich am besten konnte. Ich zog mich aus, suchte mir aus Gertruds Kleidern einen Schlüpfer und einen BH mit Spitzenbesatz aus und zog beides an. Die Sachen waren mir zwar ein wenig zu groß, doch das machte nichts, fand ich. So gekleidet stellte ich mich neben den Fernseher. Ich schob die rechte Hand unter den Schlüpfer, da dieser immer wieder herunter rutschte und die Linke unter den BH. Die Beine spreizte ich etwas und beugte mich leicht vor. So blieb ich stehen und tatsächlich dauerte es nicht all zu lange, bis ich wieder in den Dämmerzustand fiel und ich spürte, wie ich ruhiger wurde, mich langsam entspannte und anfing, mich wohl zu fühlen. Ich fühlte mich fast so gut, wie in Gertruds Nähe, wenn diese mich hielt und mich streichelte.

Ich wusste nicht, wie lange es dauerte, bis sie ins Zimmer kam.
Sie öffnete die Tür, kam herein und sagte: »Hallo mein Schatz. Ich wollte...«
Nun schien sie zu bemerken, daß ich aufgeräumt hatte und sah mich neben dem Fernseher stehen. Sie kam zu mir und streichelte meine Wange. »Hast du hier aufgeräumt?«, fragte sie. Ich nickte langsam, behielt meine Haltung aber sonst bei.
»Und in der Küche, warst du das auch?«
Wieder nickte ich langsam.
»Oje. Dir war anscheinend langweilig«, stellte sie, vollkommen richtig, fest.
Wieder nickte ich.
»Das tut mir leid mein Schatz. Das wollte ich wirklich nicht. Warum hast du dir denn nicht den Fernseher angeschaltet?«, fragte sie.
Ich legte den Kopf schräg und zuckte mit den Schultern, um danach mit dem Kopf zu schütteln.
»Es lief nichts, was dir gefallen hat?«
Das traf es nicht wirklich, also wog ich den Kopf hin und her.
»Ich fürchte, ich verstehe dich so nicht richtig. Vielleicht sollte ich mal etwas zu Schreiben besorgen«, sagte sie und nahm mich in die Arme. Dabei drückte sie meine Hand, die noch immer an meiner rechten Brust lag, fest gegen diese.
»Es tut mir leid, aber ich habe noch eine Kundin. Willst du so lange hier stehen bleiben?«
Ich nickte, denn mich alleine hier zu langweilen, hatte ich keine besondere Lust.
»Ist das wirklich in Ordnung für dich?«, fragte sie, wobei sie mir einen entschuldigenden Blick zu warf.
Als Antwort nickte ich nur.
»Dann lasse ich dich mal alleine. Aber danach kommst du doch zu mir ins Bett, oder?«, fragte sie und wirkte dabei beinahe etwas besorgt.
Wieder nickte ich, dieses Mal etwas energischer. Bei ihr zu liegen fand ich sehr schön und in ihrer Nähe fühlte ich mich einfach wohl.
»Dann bis später, mein Schatz«, sagte sie und ging zur Tür. Sie öffnete diese und ging hinaus. Noch in der Tür drehte sie sich noch einmal um. »Oder möchtest du mit kommen und zusehen und vielleicht auch wieder mit machen?«, fragte sie.
Nun war ich plötzlich wieder in der Realität angekommen. Ich nahm die Hände aus dem BH und dem Schlüpfer und nickte heftig. Das letzte Mal hatte ich es zwar etwas komisch gefunden, doch ich musste vor mir selbst zugeben, daß es mir sogar Spaß gemacht und ich es sehr erregend gefunden hatte.

»Dann komm«, sagte sie und hielt mir die Hand hin. Ich nahm meine Hände aus der Unterwäsche und ging zu ihr. Sie nahm meine Hand und wir gingen zusammen in das selbe Zimmer, in dem wir das letzte Mal mit einer ihrer Kundinnen gewesen waren. Dieses hatte sich kaum verändert, nur daß statt dem Strafbock und dem Andreaskreuz nun ein Pranger und eine Kniebank in diesem standen und hinter dem Bett sah ich eine Schultafel stehen. Sie schob Pranger und Kniebank in die Mitte des Zimmers. Mich schob sie zu dem Pranger und öffnete diesen. Ohne daß sie etwas sagen musste, legte ich Hals und Hände in die Öffnungen in der unteren Hälfte des Querbalkens. Sie schloss die obere Hälfte und verriegelte diese an der Seite. Sie zog mir den Schlüpfer aus und drückte meinen Rücken gerade, bis dieser sich in der Waagerechten befand. Meine Beine schob sie so weit auseinander, daß sie weit gespreizt waren.
Nun zog sie mir auch noch den BH aus. Da sie mir die Träger nicht über die Arme schieben konnte, löste sie die Schlaufen, die diese an den kleinen Klammern hielten.
Anschließend ging sie zu einem der Schränke und holte etwas heraus, was ich allerdings nicht sehen konnte. Nur an ihren Schritten bemerkte ich, daß sie hinter mir war. Sie tätschelte meinen Hintern und machte irgend etwas zwischen meinen Beinen. Anscheinend schob sie etwas sehr dünnes in mich hinein und plötzlich spürte ich, wie eine größere Menge von irgend etwas flüssigem in meine Scheide gedrückt wurde.
»Drinne halten«, sagte sie knapp und ging wieder zum Schrank.
Ich hatte keine Ahnung, was nun in meiner Scheide war, doch ich versuchte, meine Muskeln anzuspannen, so daß es nicht heraus lief.
Nun kam sie wieder zu mir und kniete sich vor mich. In der Hand hielt sie eine sehr große Spritze ohne Nadel, in der sich etwas milchig trübes befand.
»Das ist künstliches Sperma. Es hat die selbe Konsistenz wie echtes und es schmeckt angeblich auch genau so.« Sie hielt mir die Spritze vor den Mund und ich öffnete diesen bereitwillig. Sie hielt die Spritze nun so, daß sich die Tülle zwischen meinen Lippen befand und ich schloss diese darum. Sie drückte auf den Kolben und ein großer Schluck der Flüssigkeit kam in meinen Mund. Ich ließ diese langsam meine Kehle herunter rinnen und schluckte sie langsam.
Sie hatte Recht. Dieses Zeug war genauso klebrig und dickflüssig wie echtes Sperma und der Geschmack und das Aroma stimmten auch ungefähr.
»Hey, nicht schlucken«, sagte sie und fing an, zu kichern. »Du bist ja anscheinend richtig Spermageil.«
Ich sah sie erstaunt an. Was sollte ich denn sonst damit tun?
Wieder setzte sie die Spritze zwischen meine Lippen und drückte eine noch größere Menge in meinen Mund. Dieses Mal bemühte ich mich, es dort zu behalten und schloss den Mund, damit nichts heraus lief.
»Ich mag das Zeug auch«, sagte sie und nahm die Tülle zwischen die Lippen. Sie saugte den Rest, der sich noch in der Spritze befand heraus und schien es in ihrem Mund hin und her zu bewegen. Ich sah, daß ihr etwas davon aus dem Mundwinkel lief und ihr Kinn herunter rann.
Nachdem sie es etwas in ihrem Mund herum bewegt hatte, sah ich, wie sie schluckte und sich die Lippen leckte. Das, was ihr aus dem Mund gelaufen war, schob sie lasziv mit ihrem Zeigefinger zurück in ihren Mund und leckte den Finger genüsslich ab. »Ich habe ja keinen Vergleich, aber wenn echtes genau so schmeckt, könnte ich glatt schwach werden und mal versuchen, mir welches zu holen. Aber die Mengen sollen ja nicht so berauschend sein. Da bleibe ich lieber hier bei.«
Sie drückte mir einen Kuss auf die geschlossenen Lippen. »Das hole ich mir nachher, also lass es schön da, wo es ist. Sonst muss ich dich leider bestrafen.«
Zwar hatte ich nicht die geringste Ahnung, wie diese Strafe aussehen würde, vermutete aber, daß sie einen Stock oder eine Peitsche beinhalten würde. Ich hob den Kopf und sah sie frech grinsend an.
»Denk nicht mal dran«, sagte sie bedrohlich lächelnd. »Und das, was da unten nachher noch übrig ist, hole ich mir auch noch.« Dabei deutete sie über mich, wahrscheinlich in Richtung meiner Vulva.
Ich wusste nicht genau, was sie damit meinte, was nachher noch übrig wäre. Doch ich sah sie an und nickte.

Sie stand auf und brachte anscheinend die Spritze wieder in den Schrank. Nun dauerte es eine Weile, bis sie wieder zu mir kam. Sie hatte sich umgezogen und trug nun einen schwarzen Rock, der ihr bis zu den Knien reichte, eine beige Bluse und über dieser einen zum Rock passenden, schwarzen Blazer. Ich hob den Kopf und sah, wie sie ihre Haare zu einem strengen Dutt band und diesen mit zwei langen Haarnadeln befestigte. Sie richtete ihren Kragen und sah zu mir.
»Wie sehe ich aus?«, fragte sie streng.
Ich musterte sie von oben bis unten und hob anerkennend den Daumen.
»Etwas mehr Begeisterung bitte«, sagte sie streng. Sie hatte auf einmal ein langes Lineal in der Hand, trat neben mich und ich spürte einen scharfen Schmerz auf beiden Pobacken, als sie mir mit diesem einen Schlag verpasste.
Ich zuckte zusammen und stöhnte, mehr vor Schreck als vor Schmerz. Dabei schluckte ich eine kleine Menge des Spermas in meinem Mund herunter und hatte sofort wieder das klebrige Gefühl im Hals und den Geschmack im Mund.
Sie kam wieder nach vorne und grinste mich breit an. »Ich erwarte von meinen Schülerinnen mehr Begeisterung«, sagte sie nun wieder streng.
Sofort hob ich beide Daumen und nickte energisch.
»So will ich das sehen«, sagte sie. »Aber jetzt wird sich nicht mehr bewegt.«
Ich wollte schon nicken, unterdrückte dies aber, wohl gerade noch rechtzeitig, denn sie hatte das Lineal bereits wieder zum Schlag gehoben.

»Oh, das hätte ich ja fast vergessen«, sagte sie mehr zu sich selbst und ging wieder zu dem Schrank. Sie holte etwas aus diesem heraus und trat hinter mich. Sie beugte sich vor und legte ihre Hände auf meine Brüste, die sie nun fest massierte. Auch an meinen zugegebenermaßen nicht sehr großen Nippeln, die unter dem Überzug auch noch kaum zu sehen waren, spielte sie sehr intensiv herum.
Plötzlich spürte ich an meinem rechten Nippel einen scharfen Schmerz und kurz darauf folgte auch an meinem linken Nippel ein ähnlicher Schmerz. Dieser Schmerz hielt auch noch an, als sie wieder vor mir stand. Nur langsam gewöhnte sich mein Körper an den Schmerz und zurück blieb ein unangenehmer Druck und ein Zug an meinen Brüsten. Mir schoss das Bild von Klammern durch den Kopf, die an meinen Nippeln hingen und an denen Gewichte befestigt waren.

Anscheinend wollte sie noch etwas holen, doch in diesem Moment klopfte es an der Tür.
Sie stellte sich neben mich, nahm die Hände hinter den Rücken und fing an, ungeduldig mit dem Fuß auf den Boden zu tippen.
»Herein!«, rief sie laut und mit scharfer Stimme.
32. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von der suchende am 25.06.21 07:45

Hallo HeMaDo,
wie immer ein Klasse Kapitel.

Vielen Dank fürs Schreiben.
33. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von HeMaDo am 01.07.21 22:25

Heute leider etwas später, als üblich, der nächste Teil.

Ich musste einige Szenen ausschneiden, die hier nicht erwünscht sind. Und bevor die ganze Geschichte deswegen im geschlossenen Bereich landet, wo ich sie nicht mal selber bearbeiten kann, kommt dieser Teil halt heute etwas später.

HeMaDo
34. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 6 - Sklavin

geschrieben von HeMaDo am 01.07.21 22:26

Die Tür öffnete sich und eine Frau, ich schätzte sie auf höchstens Mitte zwanzig, vielleicht auch etwas jünger, kam herein.
Sie trug einen karierten Rock, an dessen Vorderseite sich eine angenähte Schleife befand. Dieser reichte ihr nur bis knapp unter die Scham und verdeckte diese nur gerade eben so. Dazu trug sie eine weiße, enge Bluse, deren Knöpfe es nur knapp schafften, ihre Brüste im Zaum zu halten. Einen BH trug sie nicht, denn ihre Nippel stachen regelrecht durch den Stoff, so daß ich mich wunderte, daß sie diesen noch nicht durchstochen hatten. An ihren Beinen trug sie halterlose, schwarze Nylons, die bis knapp unter die Unterkante des Rockes reichten und dazu trug sie schwarze Pumps mit nicht sehr hohem Absatz.
Die Ärmel der Bluse reichten ihr bis zur Mitte der Arme und dazu trug sie eine Damenkrawatte mit dem gleichen Karomuster wie es auch beim Rock zu sehen war.

»Guten Tag, Frau Bauer«, sagte die Frau leise aber mit fester Stimme.
»Guten Tag, Susi«, erwiderte Gertrud die Begrüßung.
Die Frau stand reglos im Raum. Ihre Oberarme hatte sie flach an den Körper liegen und die Unterarme gerade nach vorne gestreckt. Die Hände hatte sie flach und mit den Handflächen nach unten ausgestreckt. Mir fiel auf, daß der Rucksack, den sie trug, das gleiche Karomuster aufwies, wie Rock und Krawatte.
Als sie hinter der Frau war, holte Gertrud mit dem Lineal aus und ließ es so fest einmal auf jede Pobacke fahren, daß es laut klatschte, doch die Frau zeigte dabei nicht die geringste Regung.
»Deine Bluse schaut aus dem Rock heraus«, sagte Gertrud nun.
Die Frau, sagte »Entschuldigung, Frau Bauer« und richtete Bluse und Rock, bevor sie sich wieder so hinstellte wie vorher.
»Der Rest scheint ja in Ordnung zu sein«, meinte Gertrud, nachdem sie Susi einmal umrundet hatte. Nun sah sie sich die Hände der Frau an und kurz darauf hatte sie ihr auf jede Hand einen festen Schlag mit dem Lineal gegeben. »Das nächste Mal will ich keinen Schmutz unter den Fingernägeln mehr sehen«, sagte sie streng.
»Entschuldigung, Frau Bauer. Es wird nicht wieder vorkommen«, sagte die Frau nun.

»Rock hoch«, sagte Gertrud streng.
Die Frau hob den Rock und ich konnte eine Art Unterhose aus glänzendem Stahl erkennen. »Ein Keuschheitsgürtel«, kam es mir in den Sinn. Ich hatte zwar schon gelesen, daß es so etwas gab, doch sah ich nun einen das erste Mal an jemandem.
Gertrud ging zu der Frau, schloss den Gürtel auf und entfernte das Schrittblech, welches sie auf einen kleinen, runden Tisch legte.
»Nun nimm Platz«, befahl sie der Frau und deutete auf die Kniebank. Die Fläche für die Knie war, wie ich nun erst sah, zweigeteilt und dazwischen gab es eine Halterung auf der eine dreieckige Leiste befestigt war, deren Oberseite nur leicht abgerundet war. Von dieser Halterung führte ein Schlauch zu etwas, das aussah wie das Pedal einer Nähmaschine.
Ohne Widerworte ging die Frau nun zu der Kniebank und kniete sich über diese Leiste, die sich tief zwischen ihre feucht glänzenden Schamlippen drückte.
Gertrud ging zu ihr und kontrollierte, wie die Scham der Frau auf dieser Leiste ruhte. Anschließend trat sie zwei Mal auf das Pedal und ich sah, daß die Leiste angehoben wurde und nun noch tiefer zwischen die Schamlippen der Frau drückte. Es sah so aus, als ob die Frau zumindest mit einem Teil ihres Gewichtes auf dieser Leiste saß. Das musste ziemlich weh tun, dachte ich mir, doch die Frau gab keinen Laut von sich und verzog nicht einmal das Gesicht.
Nun band Gertrud die Unterschenkel der Frau mit breiten Riemen auf die Knieflächen und zog sie somit ganz auf diese, was den Druck auf die Scham der Frau wohl noch etwas erhöhte. Dieses Mal konnte ich ein leises Stöhnen hören. Ob vor Schmerz oder vor Lust konnte ich aber nicht erkennen. Gertrud schien dieses Stöhnen zu ignorieren und fesselte die Arme der Frau mit zwei Handschellen an das Pult der Kniebank und schränkte ihre Bewegungsfreiheit dadurch noch weiter ein.

Sie betrachtete die Frau kurz und nahm den Rucksack vom Boden. Aus diesem holte sie ein Heft hervor, schlug es auf und holte auch noch ein Etui aus diesem heraus. Sie holte einen Bleistift aus diesem und schrieb etwas in das Heft. Während sie sich den Bleistift in den Dutt steckte, hielt sie das Heft so, daß ich sehen konnte, was sie geschrieben hatte. Auf einer Doppelseite befanden sich jede Menge mathematische Formeln. Nun legte sie das Heft auf das Pult vor der Frau, holte einen altmodischen Federhalter und ein Tintenfass heraus, welche sie der Frau gab.
Diese öffnete das Tintenfass und begann, die Formeln, die Gertrud geschrieben hatte, zu lösen, wobei sie die Feder gelegentlich in das Tintenfass tauchte und abstreifte.
Gertrud holte unterdessen eine Mappe aus dem Rucksack, öffnete diese und holte mehrere Seiten heraus, die sie aufmerksam anschaute.

»Ich bin fertig, Frau Bauer«, sagte die Frau und legte den Federhalter auf das Pult.
Nun wandte Gertrud sich ihr zu.
»91 Prozent. Das ist besser geworden. Ich bin sehr zufrieden mit dir. Aber du hast noch immer die meisten Fehler in deinen Rechnungen und das Umstellen der Formeln fällt dir auch noch schwer. Du weißt, daß du das noch sehr intensiv üben musst«, sagte Gertrud. »Aber es ist schon wesentlich besser geworden. Dafür hast du dir nachher eine Belohnung verdient.«
Die Frau sah erfreut auf. »Vielen Dank, Frau Bauer«, sagte sie freudig lächelnd. Ob sie sich mehr über das Lob oder die versprochene Belohnung freute, konnte ich nicht sagen.

Nun nahm Gertrud ein weiteres Heft aus dem Rucksack und schreib etwas von den Blättern in dieses ab. Sie steckte die Blätter zurück in die Mappe und tauschte die Hefte aus. Das, welches auf dem Pult gelegen hatte, nahm sie und legte das andere der Frau vor.
Diese sah sich an, was Gertrud geschrieben hatte und begann erneut damit, die Aufgaben zu lösen.

Wie eben schaute Gertrud sich nun das Heft an, während die Frau die Aufgaben löste.
Und wieder sagte die Frau nach einer Weile: »Ich bin fertig, Frau Bauer.«
Nun nahm Gertrud auch das Heft vom Pult und schaute es sich an.
Sie sah zu der Frau und seufzte leise. »Susi, du machst immer wieder die selben Fehler. Ich habe es dir doch schon ein paar Mal erklärt«, sagte sie und legte beide Hefte auf das Pult.
Mit dem Lineal deutete sie auf einige Stellen im Heft und begann der Frau zu erklären, wie diese Aufgaben zu lösen waren. Die Frau nahm den Federhalter und schrieb etwas in das Heft.
»Ja, genau so. Du weißt es doch anscheinend. Warum machst du das in der Prüfung denn nicht auch so?«, fragte Gertrud. Sie klang nun nicht sehr streng, sondern eher verzweifelt.
»Ich weiß nicht, Frau Bauer. Ich erinnere mich einfach nicht daran«, erwiderte die Frau scheinbar resigniert.

Ich beobachtet die Beiden und mir kam das Ganze nicht so sehr wie eine Session bei einer Domina vor, sondern eher wie Nachhilfeunterricht unter erschwerten Bedingungen.
Gertrud ging hinter das Bett und zog eine kleine Schultafel, welche auf Rollen stand, hervor. Sie stellte sie so, daß die Frau sie sehen konnte und fragte eine Formel ab. Es brauchte mehrere Versuche, bis die Frau diese richtig angesagt und Gertrud sie auf die Tafel geschrieben hatte. Nun drehte sie die Tafel um und schrieb etwas auf diese. Sie deutete mit dem Lineal auf die Tafel und die Frau sagte wieder Teile der Formeln an.
Dabei führte Gertrud auf der Rückseite der Tafel eine Strichliste.
»Es wird besser, aber das reicht noch nicht. Die Formeln musst du wirklich auswendig lernen«, sagte Gertrud schließlich. »Ich weiß, daß es schwer ist, sich diese alle zu merken und später wirst du das wahrscheinlich nur sehr selten wirklich benötigen. Aber nur wenn man die Grundlagen auch beherrscht, kann man später selbst kontrollieren, was der Computer so ausspuckt oder was andere einem vorlegen.«
Nun schrieb Gertrud wieder etwas auf die Tafel und sagte: »Das rechne mir bitte mal aus und stell dir vor, daß das Ergebnis die Anzahl an Schlägen auf deinen Hintern ist.«
Die Frau sah auf die Tafel und sagte eine Lösung für die Formel an. Das Ergebnis war ziemlich niederschlagend, denn selbst wenn Gertrud sehr schnell schlagen würde, wäre sie in zwei Tagen noch nicht damit fertig der Frau die Anzahl Schläge zu geben, die diese als Lösung angesagt hatte.
Gertrud wischte mit einem Schwamm etwas weg und schrieb die Lösung selbst auf die Tafel. Die Frau sah sie nun betreten an.
Gertrud drehte die Tafel einmal um die Querachse und ich sah, auf dem Kopf stehend, das Ergebnis ihrer Rechnung. Die Zahl, die dort hinter dem Gleich stand, war eine Eins.
Während Gertrud etwas auf die andere Seite schrieb, sah ich, daß die Frau nun Tränen im Gesicht hatte.
»Ich schaffe das nie«, sagte sie resigniert.
Gertrud drehte sich zu ihr um und fuhr sie an: »Natürlich wirst du das schaffen.« Dabei schlug sie mit dem Lineal fest zwischen den Händen der Frau auf das Pult. »Du hast in allen Fächern Bestnoten. Das Einzige, wo es hapert, ist Mathe. Und wenn ich dir jede Aufgabe einzeln mit dem Rohrstock auf dem Rücken vorrechnen muss, ich werde dafür sorgen, daß du das schaffst. Hast du das verstanden, Susanne?«
Immer wieder bekräftigte Gertrud ihre Worte mit einem Schlag des Lineals auf das Pult und als sie fertig war, warf sie das an mehreren Stellen gebrochene Lineal in die Ecke des Raumes. »Es sind noch acht Monate bis zu deiner Abschlussprüfung. Es wäre doch gelacht, wenn wir es nicht schaffen, daß du das lernst«, sagte sie nun wesentlich ruhiger, beinahe sanft zu der Frau. Sie ging zu ihr und strich ihr mit der Hand über die Schulter. »Wollen wir für heute lieber Schluss machen?«, fragte sie.
Die Frau sah sie erstaunt an und straffte sich. »Nein, Frau Bauer, auf keinen Fall«, sagte sie mit fester Stimme.

Gertrud nickte und war sofort wieder die strenge Lehrerin. Ihre Gesichtszüge verhärteten sich und sie trat neben die Frau. Den Fuß stellte sie auf das Pedal, mir dem sie anscheinend die dreieckige Leiste anheben konnte.
Nun sagte sie eine Hälfte einer Formel an.
Die Frau antwortete, indem sie die fehlende Hälfte aufsagte. Dies taten sie eine ganze Weile und jedes Mal, wenn die Frau einen Fehler machte, trat Gertrud auf das Pedal. Die Frau verzog dabei das Gesicht und ich konnte sehen, daß es ihr immer mehr schmerzte, je mehr ihr Gewicht auf dieser Leiste ruhte. Ihre Antworten kamen immer undeutlicher und sie fing an, zu zittern, doch Gertrud hörte nicht auf sondern fragte immer neue Formeln ab.
Erst, als die Hände der Frau deutlich zitterten, schien Gertrud ein Einsehen zu haben. Sie trat erneut auf das Pedal und ließ den Fuß auf diesem. Die Leiste senkte sich und die Frau sackte erleichtert zusammen.

Gertrud sah sie einen Moment lang an und löste dann zuerst die Handfesseln und danach die Riemen, die die Beine der Frau auf der Bank hielten.
»Du wirst immer besser«, sagte Gertrud, währen die Frau aufstand, die Beine ausschüttelte und sich neben die Kniebank stellte.
»Danke, Frau Bauer«, erwiderte die Frau.
»Trotzdem erwarte ich von dir, daß du weiterhin deine Hausaufgaben machst und weiter übst. Letzte Woche warst du bis Seite 30 gekommen. Diese Woche wirst du die nächsten 20 Seiten lösen. Also bis Seite 50 und dann will ich sehen, was du geschafft hast.
»Ja, Frau Bauer«, sagte die Frau.

»Gut. Ich hatte dir eine Belohnung versprochen.« Gertrud ging zum Schrank und kam mit einem Strapon zurück, den sie ihr reichte. Dieser hatte auf beiden Seiten einer ledernen Platte jeweils einen recht großen Dildo. Die Frau sah in an und warf Gertrud einen fragenden Blick zu.
»Du darfst heute mit Veronika Spielen«, Gertrud deutete auf mich.
Ohne etwas zu sagen, führte diese sich einen der beiden Dildos ein und schnallte den Strapon um ihre Hüfte, ohne den Rock auszuziehen.
Der andere Dildo stand grotesk von ihr ab. Ich sah, daß er wirklich ziemlich groß war und fragte mich, ernsthaft, wie er in meine Scheide hinein passen sollte und bekam etwas Angst. Doch ich blieb still und bewegte mich nicht. Ich hoffte jedoch, daß Gertrud wusste, was sie da von mir verlangte. Aber ich vertraute ihr soweit, daß ich mir sicher war, daß sie mich nicht ernsthaft verletzen wollte.
»Los«, sagte sie nun und die Frau ging hinter mich. Dabei schwang der Dildo bedrohlich vor ihrer Hüfte hin und her.
Nun spürte ich, wie der Vibrator an meinem Kitzler anfing, zu vibrieren.

Gertrud stellte sich neben die Kniebank, wobei sie eine Hand auf dem Pult liegen hatte und die Frau beobachtete, als diese den Dildo langsam in mir versenkte. Es fühlte sich ungewohnt an und ich fühlte mich bis aufs äußerste ausgefüllt, als sie ihn tief in meine Scheide schob. Doch die erwarteten Schmerzen blieben aus und das Einzige, was ich spürte, war Lust. Anscheinend war meine Scheide doch dehnbarer als ich es erwartet hatte.
Gertrud nickte und die Frau fing an, mich mit dem Strapon zu nehmen. Zuerst langsam, dann immer schneller. Und auch der Vibrator in mir arbeitete immer schneller und meine Erregung steigerte sich immer weiter.
Kurz bevor sich meine Erregung in einem Orgasmus entladen konnte, hörte auf einmal der Vibrator in mir auf, zu vibrieren und Gertrud sah mit einem leichten Grinsen zu mir, während die Frau anfing, lustvoll zu stöhnen und mich immer schneller und fester nahm.
Schließlich drückte sie den Dildo bis zum Anschlag in mich, so daß ihre Hüfte gegen meinen Hintern drückte und führte nur noch kurze Stöße aus. Ihr Stöhnen stockte und sie war für einen Moment lang still. Auch ihre Bewegungen ließen kurz nach, nur um gleich darauf noch schneller und energischer zu werden und sie ihren Höhepunkt laut aus sich heraus stöhnte.
Ich spürte, wie sie, den Strapon noch immer tief in meiner Scheide, zusammen sackte und ihren Oberkörper auf meinen Rücken legte. Ihr Kopf lag dabei auf meiner Schulter, direkt unter dem Querbalken des Prangers und ich hörte und spürte ihren schnellen Atem, der sich nur langsam beruhigte.
Anscheinend hatte sie noch nicht genug, denn Gertrud nickte aufmunternd und ohne ihre Position zu verändern, fing die Frau erneut an, mich zu nehmen. Dieses Mal aber viel langsamer und leiser aber auch viel ausdauernder. Gertrud stand die ganze Zeit über vor mir und ihr Blick wechselte zwischen der Frau und mir.
Es dauerte lange, bis die Frau ein weiteres Mal kam und nun bewegungslos auf meinem Rücken liegen blieb.
Irgendwann schien sie sich wieder gesammelt zu haben, denn sie richtete sich auf und trat einen Schritt zurück, wobei der Strapon mit einem leisen Schmatzen aus mir heraus glitt.

»Und jetzt schön sauber machen«, befahl Gertrud.
»Die andere Seite auch«, sagte Gertrud nach einer Weile. Ich vermutete, daß die Frau zunächst nur die Seite sauber geleckt hatte, die in ihr gesteckt hatte. Vielleicht aber auch die andere Seite, das konnte ich von meiner Position aus nicht sehen, da sie noch immer hinter mir stand.
Nach einigen Minuten sagte Gertrud: »Geh ins Bad und mach dich gründlich sauber. Und vergiss nicht, dich einzucremen. Danach kommst du wieder hier her.«
»Ja, Frau Bauer«, antwortete die Frau deutlich erschöpft und verließ mit dem Strapon in der Hand das Zimmer.
»Alles in Ordnung?«, fragte Gertrud mich, nachdem die Frau gegangen war.
In Ordnung? Nein, nichts war in Ordnung. Ich war hochgradig erregt und wollte mehr. Ich wollte endlich auch kommen dürfen. Ich sah zu ihr auf und schüttelte energisch den Kopf.
»Tut dir etwas weh?«, fragte Gertrud nun sichtlich besorgt.
Ich verdrehte die Augen, was sie natürlich nicht sehen konnte und schüttelte den Kopf.
»Was denn?«, hakte Gertrud nach. Sie schien noch immer etwas besorgt. Also bewegte ich meine Hüfte auf und ab.
»Du willst weiter machen?«, fragte sie.
Nun nickte ich energisch, worauf hin sie anfing, zu kichern. »Ich verstehe. Du bist geil.« Wieder nickte ich energisch. »Da wirst du dich noch etwas gedulden müssen mein Schatz«, sagte sie, streichelte meine Wange, kniete sich vor mich und drückte ihre Lippen auf meine.
Ich öffnete meine Lippen und unsere Zungen vereinigten sich, umspielten sich und ich saugte fordernd an ihrer Zunge.
»Du warst unartig«, sagte sie, nachdem sie den Kuss gelöst hatte.
Ich hob fragend den Kopf und mir fiel ein, daß sie mir befohlen hatte, das künstliche Sperma im Mund zu behalten. Ich hatte es nicht verhindern können, es nach und nach zu schlucken, da mir immer wieder etwas davon in meine Kehle gelaufen war.
Betreten nickte ich nur.
»Ich hatte dir gesagt, daß ich dich bestrafen muss, wenn du nicht hörst«, sagte sie ernst und ich nickte. Ich hoffte inständig, sie damit nicht enttäuscht zu haben und fragte mich, wie sie mich nun bestrafen wollte.

Sie räumte etwas auf und ging, ohne mich weiter zu beachten, zu dem runden Tisch, auf dem das Schrittblech vom Keuschheitsgürtel der Frau lag. Mit einem Lappen und einem Spray aus einer Flasche reinigte sie dieses Teil und hielt es in der Hand. Dabei sah sie immer wieder zu mir. Ich hob kurz den Daumen, um ihr zu zeigen, daß alles in Ordnung war.
Sie nickte mir zu und lächelte offensichtlich erleichtert.
Kurz darauf klopfte es an der Tür und sie rief: »Herein!«
Die Frau kam herein, stellte sich neben die Kniebank und knickste. »Ich bin fertig, Frau Bauer«, sagte sie.
Gertrud ging zu ihr und sie hob den Rock an, so daß Gertrud darunter schauen konnte. Ich sah, daß sie noch oder wahrscheinlich schon wieder ziemlich feucht war. Gertrud nickte zufrieden und hielt ihr den Schrittteil hin. Sie spreizte die Beine etwas und Gertrud legte ihr den Schrittteil an. Mit einem Klicken rastete dieses ein und die Frau nahm die Beine wieder zusammen.
»Vielen Dank, Frau Bauer«, sagte sie, nachdem Gertrud wieder vor ihr stand. Sie nahm ihren Rucksack und räumte alles, was Gertrud heraus geholt hatte, wieder hinein.
»Wir sehen uns in einer Woche wieder«, sagte Gertrud, als die Frau fertig war. »Und denk daran, anzurufen, wenn etwas sein sollte.«
»Ja, Frau Bauer, das werde ich. Vielen Dank.«
Wieder knickste sie und verließ den Raum.

»Und jetzt zu dir, mein Schatz«, sagte Gertrud und stellte sich, die Hände in die Hüften gestemmt, vor mich.« Ich hob den Kopf und sah zu ihr auf.
»Du möchtest jetzt sicher auch kommen dürfen? Oder?«, fragte sie streng.
Nun fühlte ich mich von ihr etwas eingeschüchtert, obwohl ich mir sicher war, daß sie nur schauspielerte und nickte zaghaft.
»Eigentlich hast du dir das ja gar nicht verdient. Du hast das Zeug ja einfach geschluckt, obwohl ich es dir verboten habe.«
Wieder nickte ich zaghaft.

»Und was sollen wir nun machen? Soll ich dich raus lassen oder möchtest du doch kommen dürfen?«
Wieder deutete ich zu ihr. Ich wollte, daß sie es entschied. Ich wollte nicht, daß sie mich fragte, sondern daß sie entschied, was weiter passierte. Sie sollte tun, was sie gerade wollte. Nein, ich wollte nicht gefragt werden. Ich deutete nun mit beiden Händen zu ihr und nickte energisch.
»Du willst, daß ich entscheide?«, fragte sie.
Ich nickte und sah zu ihr, bevor ich den Kopf demonstrativ senkte.
»Wie du möchtest«, sagte sie, streichelte mit beiden Händen meine Wangen und lächelte.

Sie stand auf und ging erneut zum Schrank. Was sie dort tat, wusste ich nicht, doch kurz darauf spürte ich, wie etwas gegen meine Scheide drückte. Es bewegte sich tief in mich hinein und ich spürte ihre Hüfte gegen meinen Hintern drücken. Sie hatte sich offenbar selbst einen einen Strapon angelegt und nahm mich nun mit diesem.
Dabei fasste sie meine Brüste, knetete diese und zog immer wieder an den Klammern die noch an meinen Nippeln hingen. Sie war wesentlich ausdauernder, als die Frau eben es gewesen war. Irgendwann spürte ich einen heftigen Schmerz in beiden Nippeln, der eine neue Welle der Erregung durch meinen Körper trieb. Ich war schon viel zu weit meiner Erregung ausgeliefert, als daß ich mich fragte, was sie da getan hatte und stöhnte tonlos auf. Dabei versuchte ich, mich ihren Bewegungen entgegen zu drücken, was mir durch meiner Lage aber nur eingeschränkt gelang.
Es dauerte eine ganze Weile, bis ich spürte und hörte, wie sie kam. Sie zog den Strapon aus mir heraus und ich hörte, wie sie tief einatmete.

Nun trat sie vor mich, schob den Dildo in meinen Mund und begann, mich erneut zu nehmen. Ich schmeckte das künstliche Sperma, welches noch an dem Dildo klebte. Ich versuchte, mit den Lippen etwas Widerstand aufzubauen, was ihr anscheinend gut gefiel, denn ihr Stöhnen wurde dabei etwas intensiver.
Wieder bewies sie eine große Ausdauer und als sie schließlich kam, spürte ich, wie meine Kehle trocken und etwas gereizt war. Doch ich fühlte Stolz, daß es ihr so gut zu gefallen haben schien und dieses etwas unangenehme Empfinden trat dadurch in den Hintergrund.

»Du möchtest, das ich entscheide?«, fragte sie, nachdem sie den Strapon aus mir herausgezogen und ihn abgelegt hatte.
Ich nickte energisch und sah zu ihr.
Ohne etwas zu sagen, hielt sie mir nun die Seite des Strapon hin, der in ihrer Scheide gesteckt hatte. Ich öffnete den Mund und sie drückte ihn bis zum Anschlag in diesen hinein. Ich bemühte mich, ihn so gut es ging mit der Zunge und den Lippen sauber zu machen. Und als sie ihn wieder ganz heraus gezogen hatte, war kaum noch etwas zu sehen.
»Da du es nicht abwarten konntest, das Kunstsperma zu schlucken, bis ich es dir erlaube, wirst du heute nicht kommen«, sagte sie. Sie trat neben mich und öffnete den Pranger.
Ich sollte nicht kommen dürfen? Ich war bis an Äußerste erregt und sehnte mich nach nichts mehr, als endlich kommen zu dürfen und sie entschied einfach so, daß ich unbefriedigt bleiben sollte?
Ich wollte schon den Kopf schütteln, doch ich hielt inne und sah zu ihr auf. Ich hatte ihr selbst gesagt, daß sie entscheiden sollte. Und ich wollte es genau so. Sie sollte entscheiden. Jetzt genauso wie in Zukunft. Ich wollte, daß sie tat, was sie wollte, ohne mich zu fragen. Ich wollte…
Ich schloss die Augen, als mir dieser Gedanke durch den Kopf schoss. Ich fragte mich, was ich da gerade dachte und ob das wirklich mein Ernst war. Ich hatte doch nicht die geringste Ahnung, worauf das hinauslaufen würde.
Doch wieder schoss mir dieser Gedanke, dieser Wunsch durch den Kopf.

Ich wollte Gertruds Sklavin sein.
Ich wollte mich ihr unterwerfen, mich ganz in ihre Hände begeben.

Wieder dachte ich darüber nach, ob ich das wirklich wollte. Nein, ich hatte genug nachgedacht.
Ich wollte es so.

Langsam erhob ich mich aus dem Pranger und streckte meine Glieder. Ich trat zu ihr und kniete mich langsam vor ihr auf den Boden, legte beide Hände hinter meinen Rücken und beugte mich vor, bis meine Lippen ihre glänzenden Pumps berührten. Ich küsste zuerst den rechten und anschließend den linken Schuh. Dann erhob ich mich, bis ich wieder kniete, nahm die Hände vor den Kopf, kreuzte die Handgelenke und streckte diese in ihre Richtung, wie ich es einmal in irgend einem Film gesehen hatte. Ich senkte den Kopf und sah auf ihre Schuhe, auf denen noch die Abdrücke meiner Lippen zu sehen waren.
Meine Brust drückte ich weit heraus und nahm den Rücken gerade.

Ich sah, daß Gertrud in Richtung Schrank ging und hörte, wie sie diesen öffnete. Nun kam sie zurück und ich spürte, wie sie mir etwas um die Handgelenke legte und diese fesselte.
Ich spürte ihre Hand unter meinem Kinn und hob es, der Hand folgend an, bis ich fast gerade nach oben sah. Meine Arme zwang sie weit nach hinten, so daß meine Brüste hervor gestreckt wurden.
Ich wusste, was ich zu tun hatte und öffnete den Mund. Wie ich erwartete, ließ sie ihren Speichel in meinen Mund laufen und ich schluckte diesen gehorsam.
Ich hatte das schon öfter getan aber dieses Mal war etwas anders.
Dieser Sklavenkuss war ein Versprechen. Ein Versprechen von ihr, sich meiner anzunehmen.

Nun zog sie mich nach oben, bis ich schließlich vor ihr stand. Sie führte mich zu der Kniebank und dirigierte mich auf diese. Meine Beine fesselte sie an die Knieflächen und meine Hände mit dem Seil welches um meine Handgelenke geschlungen war, an dem Pult, so daß diese noch etwas Bewegungsfreiheit hatten.
Sie beugte sich zu mir, gab mir einen langen Kuss und sagte anschließend: »Nicht weglaufen, mein Schatz.«
Sie verließ den Raum und ließ mich alleine hier. All zu unbequem fand ich es hier nicht. Während der letzten Jahre im Schaufenster oder im Laden hatte ich unbequemere Haltungen sehr lange ausgehalten, ohne daß ich Probleme bekommen hatte, also machte es mir nicht viel aus, hier bewegungslos zu knien und zu warten. Beides konnte ich sehr gut.

Ich war etwas weggetreten, so daß ich nicht gleich bemerkte, wie sie wieder kam. Als ich wieder in der Realität angekommen war, lag vor mir ein Block, eine dünne Mappe und ein Kugelschreiber. Außerdem waren meine Hände nun einzeln mit Handschellen am Pult befestigt. Gertrud stand vor mir und schien mich zu beobachten. Statt ihrem Lehrerinnenoutfit trug sie nun eine Jogginghose und einen Rollkragenpullover.
»Na, wieder wach?«, fragte sie, sichtlich amüsiert.
Ich sah zu ihr auf und nickte.
»Gut. Ich will nämlich daß du das«, sie deutete auf die Mappe »ausfüllst.«
Ich nickte und öffnete die Mappe. Auf der ersten Seite stand nur »Anmeldebogen« und ich blätterte die Seiten wahllos um.
»Halt«, rief Gertrud streng und ohne daß ich sah, woher sie die Gerte hatte, schlug sie mir damit auf den Handrücken. »Eine Seite nach der Anderen«, sagte sie.
Sie hatte nicht sehr fest geschlagen und so zog ich meine Hand eher vor Schreck als vor Schmerz zurück. Doch weit kam ich damit dank der Handschellen nicht.
Schnell blätterte ich zurück zur ersten Seite und nahm den Stift um diese auszufüllen.
Meine Schrift sah furchtbar aus, als ich meinen Namen schrieb und meine persönliche Daten ausfüllte. Hier musste ich ernsthaft überlegen, um mich an meinen eigenen Geburtstag und andere Details zu erinnern.

Auf der nächsten Seite standen einige Fragen. Bei der Frage, als was ich mich sehe, musste ich nicht lange überlegen und kreuzte »Sklavin« an.
Eine Seite weiter wurde nach meinen Erfahrungen gefragt. Hier gab es für mich einiges zum Ankreuzen, einiges davon hatte ich das erste Mal hier bei Gertrud erfahren, anderes bereits früher.
Auf den folgenden Seiten gab es eine sehr lange Liste mit verschiedenen Neigungen, Fetischen und Spielarten. Bei diesen konnte ich aus fünf Stufen auswählen, wie sehr ich es mochte, daß ich es nicht kannte oder daß ich es als Tabu sah.
Ich tippte mit dem Stift auf die Spalte »Tabu« und schüttelte energisch den Kopf. Ich wollte keine Tabus. Ich wollte, daß Gertrud tat, was sie für richtig für mich hielt und worauf sie Lust hatte, ohne sich über so etwas Gedanken machen zu müssen.
Gertrud schaute, worauf ich tippte und sah mich einen Moment lang an, bevor sie sich neben die Bank stellte und mehrmals auf das Pedal trat, bis die Leiste sich fest zwischen meine Beine drückte.
»Sollte ich sehen, daß du das einfach auslässt, werde ich sauer. Ich will nichts machen, was du absolut nicht willst. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß es in dieser Liste genug davon gibt. Glaub mir, wir können auch so genug Spaß miteinander haben. Deshalb werde ich für jede Seite, auf der du kein Tabu angekreuzt hast, einmal hier drauf treten. Der Reiter kann insgesamt noch zwanzig Zentimeter nach oben. Und jedes Mal, wenn ich hier drauf trete, fährt er einen Zentimeter nach oben.«
Ich sah zu ihr auf und nickte. Wahrscheinlich hatte sie recht, aber dennoch ging es mir etwas gegen den Strich, daß sie erst überlegen müssen würde, ob sie etwas mit mir machen durfte oder nicht.
Aber ich wollte ihr hier nicht widersprechen, also machte ich mich daran, die Liste abzuarbeiten. Ich stellte fest, daß ich bereits eine ganze Menge davon kannte und kreuzte es entsprechend an. Aber es gab auch eine ziemliche Menge an Dingen, die ich nicht kannte. Sachen wie Ballooning oder ein Frotteefetisch waren mir zum Beispiel vollkommen unbekannt. Auf einer Seite gab es mehrere Praktiken und Fetische, die mit Kot oder Erbrochenem zu tun hatten. Hier musste ich nicht lange überlegen und kreuzte »tabu« an. Aber auf einigen Seiten fand ich tatsächlich nichts, wo ich gesagt hätte, daß es für mich überhaupt nicht infrage kam. Zwar fand ich Dinge wie verliehen zu werden, Fremdbenutzung oder in der Öffentlichkeit gedemütigt zu werden, nicht besonders erstrebenswert, doch es als Tabu hätte ich es auf keinen Fall bezeichnet. Also musste ich es hinnehmen, daß Gertrud insgesamt fünf Mal auf das Pedal trat. Ich musste feststellen, daß ich dort zwar nur schwer erregt werden konnte, dafür dort aber sehr wohl Schmerzen empfand, die mit jedem Hub stärker wurden.
Bei einigen Punkten musste ich sehr lange überlegen. Ich hatte meine Familie seit mehreren Jahren nicht gesehen und vermisste sie sehr. Daher wäre es mir auch egal, wenn sie mich so sehen würden, wenn ich sie dafür überhaupt wieder sehen würde, daher machte ich hier, ohne lange zu überlegen, fünf von fünf Kreuzen. Aber schon bei dem Punkt »Demütigung vor Bekannten/Verwandten« musste ich sehr lange überlegen. Ich hatte keine Ahnung, wie sie reagieren würden, deshalb überlegte ich, hier nur ein Kreuz zu machen oder sogar »tabu« anzukreuzen, doch andererseits wäre es, zumindest in den Augen Anderer, sicher schon demütigend, so auszusehen, wie ich gerade, also machte ich hier am Ende doch zwei Kreuze.

Es dauerte eine ganze Weile, bis ich alles ausgefüllt hatte. Meine Scham schmerzte schon sehr, doch Gertrud schien noch mehr vor zu haben. Sie nahm die Mappe und sah sich einige Seiten genauer an. Schließlich legte sie diese weg und sagte: »Ich weiß nicht, ob du es dir denken kannst, aber ich habe manchmal eine etwas sadistische Ader. Wahrscheinlich muss man die in meinem Beruf auch haben. Aber ich habe keine Lust, so viele Regeln aufzustellen, daß du sie unmöglich befolgen kannst, nur um einen Grund haben, dich zu bestrafen. Das würde es mir nämlich nur selbst schwer machen. Immerhin müsstest nicht nur du dir diese Regeln merken, sondern auch ich. Also werde ich einfach nur wenige aufstellen und einfach tun, wozu ich gerade Lust habe.«
Ich sah sie an und nickte verstehend. Ich fand diese Einstellung ziemlich gut, denn auch ich musste mir dadurch nicht all diese Regeln merken.
»Und wenn du etwas möchtest, musst du auch nicht erst überlegen, welche Regel du absichtlich brechen musst, nur um die Strafe dafür zu bekommen. Du kannst es mir auch einfach sagen. Das ist für uns beide einfacher und ich finde, auch viel ehrlicher.«
Hier musste ich ihr uneingeschränkt recht geben und nickte energisch.

»Gut, wo das geklärt ist, würde ich sagen, wir lassen es für heute gut sein, Aber jetzt möchte ich auch noch etwas Spaß haben«, sagte sie grinsend und trat auf das Pedal. Nach dem dritten Mal konnte ich es nicht verhindern, aufzustöhnen. Sie trat noch einmal darauf und streichelte mich dann eine ganze Weile.
Schließlich ging sie zum Schrank und holte einen Flogger heraus, den sie demonstrativ auf das Pult vor mir legte. Meine Arme löste sie von dem Pult und band sie so an den Kniebrettern fest, daß sie seitlich neben meinem Körper lagen.
Sie nahm den Flogger und ließ ihn einige Male drohend in ihre eigene Handfläche klatschen, bevor sie neben mich trat, weit ausholte und ihn auf meinen Rücken schlug.
Wieder stöhnte ich leise auf, doch dies schien sie nicht zu beeindrucken. Ohne etwas zu sagen, schlug sie noch mehrmals auf meinen Rücken und meinen Hintern. Nun trat sie auf meine andere Seite und ich ahnte, was nun kommen würde.
Meine Vermutung bestätigte sich, als sie mit dem Flogger quer über meine Brüste schlug.
Wie lange sie mich mit dem Flogger schlug, konnte ich hinterher nicht sagen, aber sowohl meine Vorder-, als auch meine Rückseite taten mir danach ziemlich weh.
Aber lange bevor sie aufhörte, geschah etwas mit mir. Ich fiel wieder in einen Dämmerzustand, der allerdings anders war, als der in den ich fiel, wenn ich irgendwo still stehen musste. Ich spürte jeden Schlag und auch den Schmerz den diese verursachten. Doch ich spürte auch, wie sich meine Scheide langsam aber stetig mit meinem Saft füllte und sich meine Erregung immer weiter steigerte, bis sie schließlich unerträglich wurde.

Als Gertrud den Flogger weg legte, wand ich mich hin und her, nicht vor Schmerz, sondern vor Erregung. Ich bewegte mich auf dem Reiter vor und zurück, in der Hoffnung, dadurch Erlösung zu finden, doch außer daß es immer mehr schmerzte und meine Erregung weiter anstieg, führte das zu nichts.
Stöhnend vor Lust rieb ich mich immer schneller auf dem Reiter.
Gertrud trat nun wieder neben mich und trat noch ein paar Mal auf das Pedal. Doch statt aufzuhören, machte ich einfach immer weiter.
Erst, als sie hinter mich trat, mich in Nacken küsste und anfing, meine Brüste fest und schmerzhaft zu drücken und meine Nippel zu kneifen und hin und her zu drehen, entlud sich meine Erregung in einem langen, tonlosen Schrei. Ich warf meinen Kopf hin und her und rieb meine Scham fest auf dem Reiter, wobei ich versuchte, möglichst viel meines Gewichtes auf diesen zu legen.

Doch irgendwann, nach dem zweiten oder dritten Höhepunkt, musste ich schlagartig eingeschlafen sein. Denn als ich aufwachte, lag ich im Bett neben Gertrud, die mich in die Arme genommen hatte und schlief.
Ich schloss die Augen und versuchte, weiter zu schlafen. Doch es dauerte einige Zeit, bis ich wieder in einen tiefen, traumlosen Schlaf fiel.

Am nächsten Morgen weckte mich Ingrid. Sie stand, zusammen mit Erika, neben dem Bett und rüttelte mich wach.
»Hey, aufwachen«, sagte sie.
Nachdem ich aufgestanden war, schob sie mich ins Bad, wo ich mich duschen musste. Danach brachte sie mich in die Teeküche, wo es Frühstück gab. Sie erzählte mir, daß Gertrud heute mehrere Kundinnen hatte und deshalb vermutlich nur wenig Zeit für mich haben würde.
Also brachte sie mich, zusammen mit Erika, in den Laden, wo sie mir einen einfachen Riemenharness anzog und mich in eine der Nischen stellte. Erika bekam über ihren Latexcatsuit, der meinem Überzug bis auf die Farbe sehr ähnlich war, ebenfalls einen Harness, der aber ganz anders aussah. Dazu bekam sie auch einen Harness über den Kopf gezogen und eine Trense in den Mund. Auf den Kopf bekam sie eine Mähne und schließlich einen Plug, an dem sich ein langer Schweif befand und ihre Hände wurden hinter ihrem zu einem reverse Prayer gefesselt. So musste sie sich auf ein kleines Podest stellen und durfte sich von nun an nicht mehr bewegen.

Mir legte Ingrid einen Monohandschuh an, den sie ziemlich streng schnürte. Dadurch waren meine Brüste weit vor gestreckt, so wie es bei Erika auch der Fall war.
Ich fand, daß sie ziemlich hübsch aussah, so als Pony verkleidet mit den roten Lederriemen und den glänzenden Schnallen und Ringen überall.

So blieb ich mehrere Tage im Laden stehen. Während Erika jeden Abend von dem Podest herunter gelassen wurde und mit Ingrid nach hinten ging, blieb ich natürlich auch nachts stehen. Anfangs spürte ich noch die Stellen, an denen Gertrud mich mit dem Flogger getroffen hatte, doch dieser Schmerz ließ schnell nach und ich vergaß die Zeit.
Nur daß Gertrud jeden Morgen und jeden Abend zu mir kam, mich streichelte und küsste, bekam ich mit. Ich fragte mich, wo sie die Kamera hin gestellt hatte, mit der sie mich sehen konnte, wenn sie im Bett war. Ich war versucht, ihr zu winken oder ihr einen Kussmund zuzuwerfen, doch ich beherrschte mich und blieb einfach bewegungslos stehen, zumal ich nicht einmal wusste, wo die Kamera sich überhaupt befand.

Erika bekam öfter als ich eine neue Ausstattung, stand aber weiterhin jeden Tag mir gegenüber in ihrer Nische. Eines Tages, Erika stand gebeugt in einem Pranger, kam Ingrid in ihrer Arbeitskleidung in den Laden. An einer Leine führte sie einen Mann, der in einem schwarzen Latexanzug steckte. Seine Augen waren verbunden und in dessen Mund ein roter Ballknebel steckte.
Über diese klischeehafte Kleidung hätte ich beinah gelacht, doch schaffte ich es, mich noch zu beherrschen.
Ingrid dirigierte den Mann hinter Erika. Nun konnte ich sehen, daß seine Hoden und sein Penis in einem an der Hose angeformten Kondom steckten und dieses steif und weit nach vorne ab stand.
Ingrid bugsierte den Mann so, daß er sein pralles Glied in Erikas Scheide oder ihren Hintern, so genau konnte ich das nicht sehen, glitt und mit einer Gerte trieb sie ihn an, es Erika zu machen. Es dauerte eine ganze Weile, bis der Mann stöhnend kam, während Erika sich kaum rührte. Nur an einem leichten Zittern konnte ich erkennen, daß sie offenbar ebenfalls einen Höhepunkt hatte.

Nun nahm Ingrid dem Mann den Knebel aus dem Mund und zog ihn etwas zurück. Sie zwang ihn in die Knie und schob seinen Kopf zwischen Erikas Pobacken. So ließ sie ihn eine ganze Weile knien, bevor sie ihn wieder, an der Leine ziehend, aufforderte, aufzustehen und wieder mit ihm nach hinten ging.

Nach einer ganzen Weile, es mussten wohl mehrere Tage vergangen sein, kam Gertrud zu mir, nahm mir den Harness ab und nahm mich mit in ihr Zimmer. Dort schob sie mich sofort ins Bett und ließ sich von mir verwöhnen. Anschließend lagen wir eng aneinander gekuschelt im Bett und sahen uns einige Folgen einer Serie an, bevor wir zusammen einschliefen.
Auch am nächsten Tag legten wir uns, nach dem Frühstück wieder ins Bett und sahen uns die Serie weiter an. Dabei kuschelten wir und küssten uns immer wieder, ohne miteinander zu schlafen.

Erst am nächsten Tag nahm sie mich mit in eines der Spielzimmer und stellte mich in eine Ecke, wobei sie mich als Kleiderständer benutzte, während sie eine Frau nach allen Regeln der Kunst mit dem Rohrstock bearbeitete. Erst, nachdem die Frau gegangen war, Gertrud hatte nur den Rohrstock benutzt und ihre Vorder- und Rückseite mit sehr vielen Striemen verziert, kam sie zu mir. Sie schob mich in die Mitte des Raumes und stellte mich, etwas vorn über gebeugt hin. Sie befahl mir, mich nicht zu bewegen und befestigte zwei ziemlich fiese Klammern an meinen Nippeln. In meine Scheide drückte sie eine größere Menge des künstlichen Spermas und klebte diese mit einem Klebeband zu, um zu verhindern, daß es aus mir heraus lief. Auch in meinen Mund drückte sie aus der Spritze einen sehr großen Schluck davon und verbat mir, zu schlucken.
Nun hängte sie an die Klammern an meinen Nippeln abwechselnd kleine Gewichte, bis meine brüste weit nach unten gezogen wurden.
Irgendwann konnte ich ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken. Doch sie hängte noch vier Gewichte an jede Seite, bevor sie einen Flogger holte und anfing meinen Hintern und meinen Rücken damit zu schlagen.
Es war wie das letzte Mal. Der Schmerz verwandelte sich in pure Lust und als sie die Klammern von meinen Nippeln löste, kam ich heftig schnaubend in einem gewaltigen Orgasmus.
Doch sie war noch lange nicht fertig. Sie drückte meinen Rücken weiter nach unten, kniete sich hinter mich und löste das Klebeband vor meiner Scham. Ich konnte deutlich hören, wie sehr sie es genoss, das Kunstsperma aus mir heraus zu lecken und zu saugen.
Schließlich legte sie sich ins Bett, zog ihre Hose aus und befahl mich zu ihr. Ich kniete mich vor sie und musste sie mit dem Mund zum Höhepunkt bringen. Sie befahl mir, das Sperma in ihre Scheide zu geben, wenn sie kam. Doch das dauerte recht lange, da ich sie durch das Kunstsperma im Mund nur mit den Lippen verwöhnen konnte. Doch als sie schließlich ziemlich feucht kam, drückte ich ihr mithilfe der Zunge das Sperma in ihre Scheide, was sie noch einmal über die Klippe springen ließ.

Als sie sich schließlich wieder beruhigt hatte, sah ich, wie es ihr aus ihr heraus lief. Sie strich mit dem Finger zwischen ihren Schamlippen entlang und leckte diesen genüsslich ab.
Nun zog sie ihren Schlüpfer und ihre Hose an. »Das brauche ich für die nächste Kundin«, sagte sie breit grinsend.
Ich ahnte, was sie meinte und konnte mir ein Grinsen ebenfalls nicht verkneifen. Doch bevor es soweit war, brachte sie mich in den Laden und stellte mich, wie ich war, in meine Nische.

So blieb ich wieder einige Tage stehen und beobachtete dabei, wie Erika mehrmals von Männern aber auch einer Frau, genommen wurde.
Dieser schien das nichts auszumachen und ich sah, wie sie dabei sogar lächelte. Das konnte sie sich anscheinend nur selten verkneifen. Wahrscheinlich sollte sie das noch üben. Ich vermutete, daß es für sie die einzige Möglichkeit war, überhaupt befriedigt zu werden, denn soweit ich es mitbekommen hatte, durfte sie Ingrid nur mit dem Mund befriedigen, wobei sie natürlich kaum Gelegenheit hatte, selbst zu kommen.
Einmal tat sie es sogar vor mir im Laden. Ingrid hatte gerade einen Kunden verabschiedet und den Laden abgeschlossen. Anschließend ging sie zu Erika, spreizte die Beine und drückte Erika auf die Knie. Recht unsanft zog sie Erikas Kopf zwischen ihre Beine und ließ es sich von ihr besorgen. Dabei kam Ingrid ziemlich feucht und ihr Saft glänzte danach in Erikas Gesicht. So musste Erika knien bleiben und wurde erst am nächsten Morgen erlöst.

Eine ganze Weile war ich die Woche über als Schaufensterpuppe im Laden. Am Wochenende gingen wir in Gertruds Zimmer und manchmal verließen wir sogar den Laden. Dabei liefen wir im Hinterhof des Gebäudes herum oder saßen auf einer Bank und kuschelten. Wir fingen auch an, uns zu unterhalten, wobei ich natürlich Block und Stift zu Hilfe nehmen musste, was diese Unterhaltungen etwas erschwerte. Doch mir gefielen diese Unterhaltungen und natürlich gefiel es mir auch, endlich wieder im Freien zu sein und die Sonne oder die kühle Nachtluft zu genießen. Der Hinterhof war nicht sehr schön aber für mich war er nach so langer Zeit im Laden ein kleines Paradies. Ich genoss es, auf dem winzigen Stück Rasen herum zu laufen und im Schatten der alten Linde zu sitzen.
Weiter ins Freie durfte ich allerdings nicht, dies verbot der Vertrag, den Gertrud mit der Agentur abgeschlossen hatte. Und auch dieses Stück Natur zwischen den vier Häusern war eigentlich schon gegen den Vertrag, weshalb wir nur recht selten hier heraus gingen.

An den Montagen, zumindest vermutete ich, daß es die Montage waren, nahm Gertrud mich mit in eines der Spielzimmer, wo ich gelegentlich in ihre Spiele mit ihren Kundinnen einbezogen wurde und meist spielte sie auch mit mir. Aber sie ließ mich nicht jede Woche kommen, dies durfte ich nur recht selten genießen, da es ihr gefiel, mich so erregt zu wissen, ohne daß ich Gelegenheit hatte, zu kommen. Allein das Wissen darum, wie sehr ihr dies gefiel, erregte mich noch mehr und so stand ich immer wieder die ganze Woche über hochgradig erregt im Laden oder im Schaufenster.

Mittlerweile war ich mir recht sicher, die Wochentage unterscheiden zu können. Es war, soweit ich vermutete, ein Freitag, als Ingrid und Erika von hinten aus dem Laden kamen. Erika war ganz normal gekleidet und trug sogar ihre Haare als Perücke. Ingrid brachte sie schweigend zur Tür, sie küssten sich lange und Erika verließ den Laden.
Ich vermutete, daß Erikas Probezeit nun um war. Diese Vermutung bestätigte sich, als ich sah, wie Ingrid ihr durch das Schaufenster hinterher schaute und ihr einige Tränen die Wange herunter liefen.
Heike trat zu ihr und nahm sie in die Arme. »Sie kommt wieder, da bin ich mir ganz sicher«, sagte sie.
»Und wenn nicht?«, fragte Ingrid und weinte danach noch viel mehr.
»Sie wird wieder kommen, glaub mir«, versuchte Heike Ingrid zu trösten.
Nachdem Ingrid sich etwas beruhigt hatte, gingen sie zusammen nach hinten, während Gertrud im Laden blieb und die Kunden bediente.

Später schloss Gertrud diesen ab, kam zu mir um mir einen Gutenachtkuß zu geben und ging ebenfalls nach hinten. Sie kam später noch einmal zu mir, um die Versorgungseinheit anzuschließen, doch den Laden verließ an diesem Abend keine der Drei. Ich konnte mir gut vorstellen, daß Gertrud und Heike damit beschäftigt waren, Ingrid zu trösten. Ich wäre selbst gerne zu ihr gegangen, um sie zu trösten, doch obwohl ich mich frei bewegen konnte, konnte ich meine Nische nicht verlassen. Zum einen steckte der Schlauch der Versorgungseinheit an meinem Hintern und zum anderen war es mir ohnehin nicht möglich, meinen Platz zu verlassen, denn Gertrud hatte sich eine ziemlich gemeine Möglichkeit einfallen lassen, mich daran zu hindern.
Ich war nackt, was mir allerdings nicht all zu viel ausmachte. In den letzten Jahren hatten unzählige Menschen mich nackt oder fast nackt gesehen und ich hatte mich daran bereits gewöhnt. Das Einzige, was ich trug, waren Pumps mit 12 Zentimeter hohen Absätzen. Mit diesen konnte ich zwar nicht besonders gut laufen, doch sie waren es nicht, welche mich daran hinderten, meinen Platz zu verlassen. Jedenfalls nicht alleine.
Ich stand auf einer quadratischen Metallplatte mit etwa einem halben Meter Kantenlänge. Mittig auf dieser Metallplatte war eine höhenverstellbare Stange befestigt, die senkrecht nach oben ragte und am Ende dieser Stange befand sich ein großer Dildo, der, wie sollte es anders sein, bis zum Anschlag in meiner Scheide steckte. Nur eine dünne Stange aus Stahl verhinderte, daß der Dildo tiefer in mich eindringen und mich verletzen konnte, wenn meine Kräfte mich verlassen sollten oder ich mich aus anderen Gründen nicht mehr halten könnte.

Meine Pose ähnelte der Diana von Versailles. Mit der rechten griff ich nach einem imaginären Pfeil in einem nicht vorhandenen Köcher und mit der linken tätschelte ich den Kopf eines Rehbockes. Nur daß statt des Rehbockes ein aufblasbares, pinkes Pferd neben mir stand, welches offensichtlich aus einem Spielwarenladen stammte.
Das Gemeine an meiner Situation war, daß ich mich, um von der Stange mit dem Dildo steigen zu können, auf meine Zehenspitzen hätte stellen müssen. Doch da ich diese Schuhe trug, die meine Füße in eine sehr steile Position zwangen, konnte ich mich nicht noch weiter auf die Zehenspitzen stellen. So war ich, ohne gefesselt zu sein, sehr einfach und effektiv hier gefangen.
35. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 7 - Messe

geschrieben von HeMaDo am 08.07.21 22:19

Erst am nächsten Morgen kam Gertrud zu mir. Sie nahm das aufblasbare Pferd weg und löste die Stange, so daß ich mich endlich wieder bewegen konnte.
Anschließend gab sie mir einen Harness aus breiten Lederriemen. Mit ihrer Hilfe zog ich diesen an. Nun legte sie mir ein Halskorsett an, welches bis zu meinem Kinn reichte und verschloss dieses hinten mit einem kleinen Schloss. Den Schlüssel dazu legte sie auf den Kassentresen.
Von dort brachte sie eine kleine Flasche mit, deren Inhalt sie auf meinem Kopf verteilte, um mir danach eine rotblonde Perücke aufzusetzen. Sie sah mich eingehend an und setzte mir auch noch eine getönte Brille auf.
Nun steckte sie den Schlauch der Versorgungseinheit an meinem Hintern an und verband meine Handgelenke hinter meinem Rücken mit einem Karabiner, den sie in Ringe einhakte, welche an dem Harness befestigt waren.

Ich fragte mich, was das sollte. Vor allem das Schloss an dem Halskorsett kam mir recht sinnfrei vor, da ich dieses mit hinter dem Rücken gefesselten Händen ohnehin nicht würde öffnen können.
Nun gab sie mir einen Kuss und ging nach hinten.
Sie kam etwas später umgezogen zurück. Sie trug einen schwarzen Lederrock, eine weiße Bluse und darüber ein schwarzes Korsett, welches ihre Brüste weit anhob und gut zur Geltung brachte.
Ihre Haare lagen eng an ihrem Kopf an und waren zu einem schönen Pferdeschwanz gebunden.
Die Stiefel, die sie trug, glänzten ebenso wie die vielen Ringe und Nieten an ihrem Korsett, hell im Licht der Lampen.
So trat sie zu mir und hielt mir ihr Handy vors Gesicht.
Ich fragte mich, was sie vor hatte und sah genauer hin. Was sie mir zeigte, war eine Mail.

»Sehr geehrte Frau Bauer,
wir teilen Ihnen mit, daß Objekt 463 die in Ihrer Anfrage erwähnte Veranstaltung in Ihrer Begleitung aufsuchen darf.
Wir bitten Sie jedoch, zur Kenntnis zu nehmen, daß Sie sowohl auf dem Weg von und zu dieser Veranstaltung als auch während dieser die volle Verantwortung für die Unversehrtheit von Objekt 463 tragen. Zudem weisen wir Sie darauf hin, den …«

Mehr von dieser Nachricht konnte ich nicht lesen.
Ich sah Gertrud an und hob fragend den Kopf.
Diese nahm das Handy weg, steckte es in eine Tasche, die an einem Riemen an ihrem Korsett befestigt war und sah mich breit grinsend an.
»Ich hoffe ja, du kannst tanzen«, sagte sie.
Tanzen? Was hatte sie vor? Und um was für eine Veranstaltung ging es in der Mail?
Ja, ich konnte schon tanzen, in diesen Schuhen würde mir das allerdings nicht besonders leicht fallen. Also hob ich einen Fuß, deutete auf den Schuh und schüttelte den Kopf.
»Mit den Schuhen kannst du nicht tanzen?«, fragte sie, worauf hin ich energisch nickte.
»Warte hier, nicht weglaufen«, wies sie mich an und ging wieder nach hinten.
Ich fragte mich noch immer, was das alles zu bedeuten hatte. Doch anscheinend hatte sie die Agentur gefragt, ob sie mich auf irgend eine Veranstaltung mit nehmen durfte.
Auf eine Veranstaltung? Ich durfte den Laden verlassen? Nun erst realisierte ich, was das überhaupt für mich bedeutete. Ich durfte den Laden verlassen, um mit ihr auf irgend einer Veranstaltung tanzen zu gehen.
Mein Herz machte einen kleinen Sprung. Ich durfte tatsächlich den Laden verlassen.
Aufgeregt begann ich, von einem Bein aufs Andere zu treten und ich freute mich darauf, mit ihr zu tanzen.
Doch als ich an mir herab sah, fragte ich mich, was wohl die anderen Leute dort sagen würden? Die anderen Leute… Ich würde andere Leute sehen, wahrscheinlich ziemlich viele auf einmal. Sollte ich so unter Leute gehen, fragte ich mich.
Und wie würden wir dort hin kommen?
Andere Menschen? Was würden die wohl sagen, wenn sie mich sehen würden?
Aus meiner freudigen Aufregung wurde Nervosität. Würden die anderen Leute sich nicht darüber echauffieren, wie ich aussah?

In diese Gedanken versunken, merkte ich nicht, wie Gertrud zurück kam. Mit ihr kamen auch Heike und Ingrid herein, die ähnlich aufgemacht waren, wie Gertrud. Alle Drei sahen aus, wie Dominas aus dem Bilderbuch. Ich fragte mich erneut, was für eine Veranstaltung das wohl sein mochte.
Gertrud beugte sich herunter, zog mir die Schuhe aus und ließ mich in Pumps schlüpfen, deren Absätze bei weitem nicht so hoch waren, wie die, die ich eben noch getragen hatte. Zudem nahm sie mir den Schlauch der Versorgungseinheit ab.
Ingrid legte mir einen Mantel über die Schultern und knöpfte ihn vorne zu. Nun hakte Gertrud eine Leine in den Ring, der sich vorne an dem Halskorsett befand und zog mich in Richtung Ladentür.
Als ich diese erreichte, blieb ich stehen und sah mich vorsichtig draußen um. Es waren noch einige Menschen auf der Straße, doch diese schienen weder von Ingrid und Heike, noch von Gertrud und mir großartig Notiz zu nehmen. Alle schienen eher ihren eigenen Dingen nachzugehen.

Also verließ ich nach mehreren Jahren zögernd das erste Mal den Laden. Dabei versuchte ich, so nah wie nur irgendwie möglich, bei Gertrud zu bleiben, doch auch Ingrid und Heike schienen meine Unsicherheit zu bemerken und hielten sich nah bei mir.
Ich schaute mich aufgeregt um und sah nun zum ersten Mal das Schaufenster, in dem ich so oft gestanden hatte, zum ersten Mal von der anderen Seite. Heute stand jedoch nur die einzige echte Schaufensterpuppe dort und stellte ein Set aus Strümpfen, Strumpfgürtel und Negligee zur Schau.
Auch ich hatte dort schon einmal so gestanden, erinnerte ich mich.
Nun sah ich auch die Läden, die es rund herum gab. Neben Gertruds Sexshop befanden sich ein kleiner Laden mit Musikinstrumenten und ein Fotostudio.

Auf der anderen Straßenseite sah ich, an der Stelle des Hauses, welches vor kurzem abgerissen worden war, eine große Baustelle, die mit einem Zaun aus Brettern abgesichert war und neben dem Euroladen befand sich eine Filiale eines großen Bekleidungsherstellers.
Gertrud, Heike und Ingrid schienen sich über meine Neugier und meine Aufregung köstlich zu amüsieren, doch Gertrud zog mich, an der Leine ziehend, in Richtung der Haltestelle auf der anderen Straßenseite, wo wir uns unter die Überdachung stellten.
Sollten sie mit mir wirklich in der Straßenbahn fahren wollen?
Von hier aus konnte ich das Schaufenster sehen und betrachtete es. So sah es also von der anderen Seite aus. Ich fragte mich, was die Leute wohl gedacht haben, als sie mich dort gesehen hatten.

Es dauerte nicht all zu lange, bis eine Straßenbahn kam und vor uns hielt. Gertrud trat vor und drückte den Knopf, mit dem die Tür geöffnet wurde. Sie betrat die Bahn und zog mich mit sich, während Heike und Ingrid uns folgten.
Viele Menschen waren nicht in der Bahn, doch die wenigen Leute, die auf den Sitzen saßen, schauten unverhohlen zu uns, wie ich feststellte.
Wir gingen den Gang entlang und besetzten vier freie Plätze. Gertrud und ich nahmen auf den vorderen Sitzen Platz, wobei Gertrud mich auf den Fensterplatz schob, während Heike und Ingrid hinter uns Platz nahmen.

Einige Leute sahen zu uns und schauten schnell wieder weg, wenn sie merkten, daß eine von uns den Blick erwiderte, andere starrten uns unverhohlen an.
Ich versuchte, den Blicken auszuweichen und schaute gerade aus, während Gertrud sich anscheinend einen Spaß daraus machte, die Blicke der Leute zu erwidern, bis diese weg schauten.
Die Straßenbahn fuhr an, was mir ein seltsames Gefühl in der Magengegend verursachte und ich schloss für einen Moment die Augen.
Als ich sie wieder öffnete, war der Laden schon nicht mehr zu sehen.
Ich sah nun das erste Mal wieder etwas Anderes als den Laden und konnte mich kaum sattsehen an all dem für mich neuen. Ich sah alle möglichen kleinen Läden, Imbissbuden, Bäckereien aber auch den Eingang eines offenbar sehr großen Einkaufszentrums.
Bereits kurz nachdem sie los gefahren war, hielt die Bahn auch schon wieder. Ich sah einen riesigen, kreisrunden Platz um den herum jede Menge Läden in den Gebäuden waren. Auf dem Platz selbst gab es mehrere Brunnen, in denen kleine Fontänen sprudelten. Auf den Rändern der Brunnen saßen Leute. Einige sahen sich aufmerksam um, als würden sie etwas oder jemanden suchen, andere lasen, wieder andere unterhielten sich miteinander.

»Guck mal, Mama. Da sind schon wieder so komische Leute«, hörte ich eine helle Stimme sagen. Ich sah mich um und mein blick traf den eines kleinen Mädchens, welches zu uns starrte.
Die Mutter des Mädchens zog es mit sich, an uns vorbei und sie verschwanden aus meinem Blickfeld.
Wieder fuhr die Bahn an und hielt kurz darauf erneut.
So ging es noch zwei Haltestellen weiter, dann verließ die Bahn die Fußgängerzone und bog auf eine stark befahrene Straße ab. Hier sah ich große Bürohäuser auf denen die Namen von Versicherungen, Banken und anderen Firmen prangten. Doch bereits einige Haltestellen weiter änderte sich das Bild wieder. Diese Straße war nicht minder stark von Autos befahren und in den Häusern sah ich kleine Kneipen, ein Fastfoodrestaurant und mehrere kleine Läden. Hier waren die Haltestellen anscheinend weiter auseinander und als ich zur Rechten eine große, aus Backsteinen gemauerte Kirche sah, machte die Straße einen Knick. Doch die Bahn fuhr gerade aus in eine schmalere Straße weiter. Sie hielt auf einem großen, ovalen Platz um den die Autos herum fuhren. Dieser Platz glich einem kleinen Park. Es gab große Rasenflächen, schmale Fußwege an denen Bänke standen und einen Kiosk neben der Haltestelle.

An der nächsten Haltestelle sah ich hinter einer hohen Mauer einige große Fabrikhallen. Auf einer dieser Hallen sah ich den Schriftzug einer großen Brauerei.
Als die Bahn diese Haltestelle verließ, standen Gertrud und die Anderen auf. Ich erhob mich ebenfalls und folgte Gertrud zur nächsten Tür. Die Bahn hielt erneut und wir stiegen aus.

Hier sah ich einige Leute, die auf einem kleinen Platz standen oder umher gingen. Dieser Platz war durch einen Gitterzaun abgegrenzt, der mit weißen Planen als Sichtschutz abgehangen war. Wir gingen direkt auf eine große Lücke in diesem Zaun zu. Zu beiden Seiten dieser Lücke standen Männer in einer Art Uniform. Gertrud zeigte einem der Männer zwei Karten und wir wurden durch gelassen.
Nun erkannte ich, daß dieser Platz in Wirklichkeit viel größer war. Er war rundherum von diesem Zaun umgeben. Nur die uns gegenüber liegende Seite wurde von einem großen Gebäude begrenzt. Dieses Gebäude hatte Ähnlichkeit mit einem griechischen Tempel. Unter einem Dachvorsprung befanden sich mehrere große Säulen aus Sandstein und zwischen diesen führte eine die gesamte Gebäudeseite einnehmende Treppe mehrere Stufen hinauf.

Gertrud zog mich etwas zur Seite, so daß wir direkt an dem Zaun standen. Hier öffnete sie meinen Mantel und nahm ihn mir ab. Auch die Brille nahm sie mir nun ab.
Ich wollte protestieren und den Mantel festhalten, was aber durch meine, auf dem Rücken gefesselten Arme nicht gelang.
»Hey, ganz ruhig mein Schatz«, sagte sie. »Hier wird sich ganz sicher niemand daran stören, wie du aussiehst.« Sie deutete auf den Platz, auf dem bestimmt mehrere hundert Menschen standen oder herum liefen. Die Meisten gingen geradewegs auf das Gebäude zu.
Ich sah, daß die wenigsten Leute normale Kleidung trugen. Fetischkleidung aller Art schien hier eher die Regel als die Ausnahme zu sein. Ich sah Latex, Leder, Lack und viel nackte Haut. Aber auch prachtvolle Abendkleider, viele Männer in Anzügen aber auch einige gänzlich nackte Frauen. Zumindest die Männer schienen alle zumindest eine kurze Hose zu tragen, wie mir auffiel.
Es gab nur wenige Leute, die alleine hier zu sein schienen. Die Meisten waren zu zweit oder in kleinen Gruppen unterwegs und ich war nicht die Einzige, die von jemandem an der Leine geführt wurde. Gerade kam eine hochgewachsene Frau an uns vorbei, die einen Mann an der Leine führte, welcher auf allen Vieren hinter ihr her krabbelte. Jedes Mal, wenn der Mann ihr zu langsam schien, gab sie ihm einen Schlag mit einer langen Gerte auf den Hintern. Wahrscheinlich würde dieser Mann die nächsten Tage nicht mehr sitzen können, vermutete ich.

»Darf ich von Ihnen einige Bilder machen?«, fragte ein Mann, der mehrere Kameras an Bändern um den Hals trug.
Gertrud musterte ihn streng, doch anscheinend war dieser Mann so etwas gewohnt und schien sich von ihrem Auftreten nicht im Geringsten beeindrucken zu lassen.
Dies schien auch Gertrud zu bemerken und setzte ein breites Lächeln auf. »Aber sicher doch«, sagte sie bereitwillig.
»Knie dich da hin«, sagte sie zu mir und deutete auf den Boden vor sich.
Ich musste nicht lange nachdenken, sondern folgte ihrem Befehl sofort. Gertrud, Heike und Ingrid stellten sich im Halbkreis hinter mir auf und Gertrud hatte auf einmal eine Gerte in der Hand, deren Ende sie auf meine Schulter legte. Der Fotograf machte einige Bilder und ich ahnte, daß die Drei hinter mir verschiedene Posen einnahmen.
»Danke«, sagte der Mann, als er fertig war und gab Gertrud eine Karte. »Auf der Seite können Sie die Bilder ansehen und auch Abzüge bestellen«, sagte er und ging zu einer anderen Gruppe.

»Komm«, sagte Gertrud zu mir. Ich stand auf und folgte ihr zum Eingang des Gebäudes.
Bevor wir die Treppen hinauf gingen, holte Gertrud zwei Karten mit langen Bändern aus der Tasche. Eines davon hängte sie sich selbst, das Andere mir um den Hals.
Wir gingen die Treppen hinauf und standen auf einmal in einer Traube aus Menschen, welche ebenfalls in das Gebäude hinein wollten. So dauerte es eine Weile, bis wir hinein kamen.
An der Tür schaute eine Frau auf die Karten und winkte uns durch die Tür.
Nun befanden wir uns in einer anderen Welt, wie es mir schien. Hinter der Tür gab es einen langen, roten Teppich, der von Hüfthohen Stangen gesäumt war, an denen rote, dicke Seile hingen.
Gertrud und ich gingen mit etwas Abstand zu den vor uns gehenden über diesen Teppich auf eine weitere breite Treppe zu.
»Darf ich?«, fragte ein Mann und hielt eine Kamera in unsere Richtung. Gertrud zog mich zu sich und legte ihren Arm um mich. Der Mann machte einige Bilder und wandte sich nun Heike und Ingrid zu, die Arm in Arm hinter uns her gingen.

Wir gingen auch die nächsten Treppenstufen hinauf und durchschritten eine weitere Reihe Säulen. Hinter diesen erstreckte sich ein großer Saal. Doch dessen Größe war durch die vielen Stände nur zu erahnen. Wir befanden uns nun anscheinend in einem Messebereich. Es gab die unterschiedlichsten Stände an denen Sexspielzeug, Fetischkleidung, Filme Magazine und viele andere Dinge verkauft wurden. An einigen der Stände wurde anscheinend nichts verkauft, sondern nur ausgestellt. Hier war es, um es mit einem Wort zu sagen voll.

Zwar befanden sich zwischen den Ständen breite Wege, doch befanden sich hier so viele Menschen, daß es sehr eng zuging. Auch hier trugen die Leute die unterschiedlichste Fetischkleidung und auf einmal fühlte ich mich eher wie die sprichwörtliche graue Maus, denn was ich trug, gehörte hier eher noch zu den gewöhnlicheren Sachen.
Um einige der Stände herum standen größere Menschentrauben. Erst bei näherem Hinsehen erkannte ich, daß diese Leute sich hier wohl Autogramme abholten.

Wir gingen eine ganze Weile zwischen diesen Ständen herum und Gertrud schaute sich mal hier, mal dort genauer um, betrachtete etwas und sprach mit den Verkäufern.
Wann immer Gertrud an einem Stand stehen blieb, sah auch ich mich um. Ich sah viele Dinge, die mir bekannt vorkamen und nicht wirklich viel, was ich noch nicht gesehen hatte, doch Gertrud schien sich für einige der Dinge zu interessieren, kaufte aber anscheinend nichts.
Das Erste, was sie schließlich kaufte, kaufte sie schließlich mir. Im Vorbeigehen sah ich einen Stand, an dem Mangas, japanische Comicbücher, verkauft wurden. Erst als ich genauer hin schaute, erkannte ich, daß es sich hierbei ausschließlich um Hentais in allen nur erdenklichen Varianten handelte. Unter anderem auch die nicht jugendfreie Version einer Mangaserie, die ich selbst früher in meinem Bücherregal stehen hatte. Während Gertrud am Nachbarstand etwas anschaute, sah ich zu diesen Büchern und schaute sie genauer an. Zu gerne hätte ich einmal in diese Hinein geschaut, was mir im Moment aber nicht möglich war.
»Gefallen die dir?«, fragte Gertrud, die nun neben mir stand und ebenfalls auf die Bücher schaute.
Ich sah zu ihr und nickte.
Sie wandte sich darauf hin an den Verkäufer und ließ sich die gesamte Serie, immerhin sieben Bücher, geben und bezahlte diese ohne mit der Wimper zu zucken. Mit der Plastiktüte voller Bücher in der Hand ging sie weiter zwischen den Ständen hindurch und kaufte auch selbst einige Sachen.
Als wir durch den gesamten Saal gegangen waren, trug Gertrud mehrere Plastiktüten. Ich fragte mich, ob sie diese die ganze Zeit mit sich herum tragen wollte. Wir verließen den Saal auf der hinteren Seite und kamen in einen breiten Korridor. Sie ging recht zielstrebig in eine Richtung und als der Korridor einen Knick machte und wir diesem folgten, sah ich eine ganze Reihe Schließfächer. Gertrud packte die Tüten in eines der Fächer, steckte eine Münze in das Schloss und schloss es ab. Den Schlüssel steckte sie in ihre Tasche. Nun konnten wir ohne diese Tüten weiter gehen.

Aufgrund der Menschenmengen vermutete ich, daß es hier noch viel mehr gab als nur diesen einen Saal. Diese Vermutung wurde bestätigt, als wir das Gebäude auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite verließen. Hier führte erneut eine die gesamte Gebäudebreite einnehmende Treppe nach oben. Auf dieser Treppe standen einige Leute, unterhielten sich oder machten Bilder von anderen Leuten.
Oben angekommen, trafen wir wieder auf Heike und Ingrid, die gerade von einem Mann fotografiert wurden. Gertrud zog mich mit sich zu ihnen und stellte sich ungeniert dazu. Der Mann bat uns in verschiedene Posen und machte weitere Bilder.

Hier im Freien gab es eine Art Park mit niedrigen Hecken und Kiesbedeckten Fußwegen zwischen großen, gepflegten Rasenflächen. Einige Leute schienen hier eine Art Picknick zu veranstalten. Sie saßen auf Decken oder auf Bänken, unterhielten sich und aßen.
Wir gingen zu einem Nebengebäude, in dem sich ein Selbstbedienungsrestaurant befand. Nachdem wir dieses betreten hatten, löste Gertrud meine Armfesseln und wir holten uns etwas zu essen. Mit diesem suchten wir uns einen freien Tisch und aßen in aller Ruhe.

Anschließend trennten wir uns wieder und Gertrud und ich gingen in einen weiteren Saal. Hier gab es ebenfalls viele Stände, doch ging es hier wesentlich ruhiger und weniger eng zu. »Händlerbereich« stand am Eingang dieses Saales.
Hier sah Gertrud sich ebenfalls genauer um und an mehreren Ständen unterhielt sie sich länger mit den Ausstellern, von denen sie einige anscheinend gut kannte.
Hier gab es zwar einige Dinge, die recht interessant waren, doch war es für mich eher etwas langweilig. Während Gertrud es sich auf einem Sessel bequem gemacht hatte und sich mit einem der Aussteller unterhielt, stand ich am Rand des Standes und sah mich gelangweilt um. Irgendwann fiel ich in einen Dämmerzustand und bemerkte nicht, wie Gertrud den Stand verließ.

Ich wusste nicht, wie lange ich hier gestanden hatte, doch als sie mich antippte und so meine Aufmerksamkeit auf sie lenkte, bemerkte ich, daß die Leine an der Standdekoration befestigt war und ich über meinem Harness ein langes, rotes Kleid trug. Sowohl vorne als auch hinten war es in Höhe meiner Hüfte zur Seite gerafft und gab so den Blick auf meine Scham und meinen Hintern frei. Auch meine Brüste waren bei diesem Kleid unbedeckt und etwas angehoben.
Eine Frau, die gerade neben mir stand und sich das Kleid betrachtete, erschrak sich und rief laut »Huch, ich dachte, sie sind eine Schaufensterpuppe. Ich bitte vielmals um Entschuldigung.«
Sie trat einen Schritt zurück und musterte mich sichtlich erstaunt.
»Das geht schon in Ordnung. Sie ist sowas gewohnt. Bei mir im Laden steht sie auch öfter als Schaufensterpuppe herum«, sagte Gertrud beschwichtigend. Die Frau sah sich mich, vielleicht auch das Kleid, noch einmal genauer an um sich danach mit dem Aussteller zu unterhalten.

»So, hier bin ich fertig. Jetzt möchte ich tanzen gehen«, sagte Gertrud zu mir. Sie nahm die Leine von der Dekoration und zog mich mit sich.
Wir gingen durch den Korridor und kamen an eine doppelflügelige Tür, hinter der laute Musik zu hören war. Wir gingen hindurch und befanden uns nun in einem kleineren Saal, in dessen Mitte sich eine Tanzfläche befand. Gertrud nahm mir die Leine ab, fasste meine Hände und zog mich zu dieser Tanzfläche, wo wir anfingen zu der Musik zu tanzen.

Wir tanzten eine ganze Weile lang eng umschlungen zu der Musik, bis wir beide erschöpft waren und uns nur noch stehend zur Musik hin und her bewegten. Als das Lied, welches gerade gespielt wurde endete, verließen wir die Tanzfläche und gingen zu einer Bar, wo wir uns etwas zu Trinken und eine Kleinigkeit zu essen holten. Danach verließen wir den Saal und ich folgte Gertrud zur Toilette. Hier mussten wir etwas warten, da es vor diesen eine kleine Schlange gab. Als sie in die Toilette ging, zog Gertrud mich einfach mit in die Kabine. Ich fragte mich, was sie vorhatte, als sie sie ihren Rock hoch raffte, sich setzte und mich, mit dem Gesicht zur Tür, vor sich bugsierte. Ich hörte, wie sie sich erleichterte und Toilettenpapier von der Rolle zog, wohl um sich sauber zu machen. Danach spürte ich nur, daß sie etwas an dem Anschluss an meinem Hintern machte und ich hörte gleich darauf ein anhaltendes Plätschern. Ich spürte, daß mein Darm entleert wurde und fühlte mich, als das Plätschern aufhörte, ziemlich erleichtert.
Anschließend spürte ich, wie Gertrud wieder an dem Anschluss hantierte und sie stand auf. Doch anstatt die Kabine zu verlassen, die zum Glück etwas größer war, trat sie hinter mich und massierte meine Brüste. Sofort spürte ich, wie mich dies erregte und wie es zwischen meinen Beinen feucht wurde.
»Nachher gibt es eine Vorführung. Eine alte Bekannte von mir und ihr Sklave werden da auch auftreten. Ich weiß, daß ihr Sklave bei ihr nicht ran darf und sie für diese Vorführung jemanden sucht, den sie von diesem Sklaven benutzen lassen kann. Für ihn wäre es sehr demütigend, wenn er bei einer der wenigen Gelegenheiten, bei denen er überhaupt zum Schuss kommen darf, eine Schaufensterpuppe benutzen müsste. Deshalb würde ich dich ihr gerne dafür zur Verfügung stellen. Aber das kann und will ich nicht alleine entscheiden«, sagte sie.
Ich sollte während einer Vorführung vor wer weiß wie vielen Zuschauern mit einem Fremden schlafen? Ich liebte sie doch, wie sollte ich da mit einem Mann schlafen können? Doch andererseits hatte ich im Laden auch schon mit ihren Kundinnen Sex gehabt, wobei sie zugesehen hatte. Eifersucht schien für sie, was das anging also kein Problem zu sein, zumal die Idee ja auch von ihr selbst kam. Doch konnte ich das entscheiden? Im Laden war es auch sie, die dies entschied, konnte ich es dann hier entscheiden?
Ich nahm eine Hand zurück und tippte sie an der Seite an.
Zu meiner Erleichterung verstand sie, was ich meinte und fragte: »Ich soll das entscheiden?«
Ohne sie anzusehen, nickte ich.
»Das kann ich nicht. Ich kann sowas nicht für dich entscheiden mein Schatz.«
Ich nickte energisch und tippte sie erneut an.
Sie legte ihr Kinn auf meine Schulter und lehnte ihre Wange an meine. »Nein mein Schatz. Das musst du entscheiden«, sagte sie bestimmt.
Ich musste nicht lange überlegen. Zwar war es mir unangenehm daran zu denken, vor vielen Leuten mit einem Fremden zu schlafen, doch ich fand es auch irgendwie aufregend, also nickte ich langsam.
»Bist du dir wirklich sicher?«, fragte sie, worauf hin ich wieder nickte.
»Gut, dann gehen wir gleich zu ihr«, sagte sie und schloss die Tür auf. Wie verließen die Kabine und ernteten einige erstaunte Blicke von den Frauen, die darauf warteten, daß eine Kabine frei wurde. Doch Gertrud ignorierte diese Blicke einfach und wir gingen in den Waschraum. Hier spülte Gertrud einen kurzen Plastikschlauch durch und trocknete ihn gründlich ab, bevor sie sich die Hände wusch. Auch ich wusch mir die Hände und folgte ihr nach draußen. Wir gingen den Korridor entlang, eine Treppe nach oben und gingen dort in einen schmalen Flur. Hier gab es mehrere Türen, bei denen sie die Türschilder las und schließlich bei einer Tür stehen blieb und anklopfte.
Nachdem jemand »Herein« gerufen hatte, betraten wir eine Art Garderobe. Vor einem Schminktisch saß eine Frau und sah lächelnd zu uns. Auf dem Boden neben dem Schminktisch kauerte ein Mann, welcher von Kopf bis Fuß in Latex gekleidet war und eine Augenmaske trug.

»Hallo, Gertrud«, sagte die Frau freudig, stand auf und umarmte Gertrud fest. »Schön, dich mal wieder zu sehen.«
»Hallo, Frauke«, erwiderte Gertrud die Begrüßung. Die Beiden lösten die Umarmung nach einer Weile.
»Das ist deine Sklavin?«, fragte Frauke.
»Ja, das ist Veronika.«
Frauke richtete ihre Aufmerksamkeit nun auf mich. Sie war ähnlich gekleidet, wie Gertrud, trug aber auf ihrer aufwändigen, Hochsteckfrisur einen hübschen Fascinator in Form einer Taube. Sie war deutlich älter als Gertrud, ich schätzte sie auf etwa 60.
Sie umrundete mich und musterte mich eingehend. Immer wieder tippte sie mich an und schien eine Reaktion zu erwarten, doch ich blieb bewegungslos stehen. Auch als sie meine Brust fasste, diese fest drückte und drehte, bewegte ich mich nicht. Schließlich, als sie vor mir stand und mir ins Gesicht schaute, fasste sie zwischen meine Beine und steckte zwei Finger in mich hinein. Ich musste mich dabei nicht einmal besonders zusammen nehmen, um mich nicht zu bewegen.
»Faszinierend«, sagte sie. »Sie ist wirklich gut.«
»Ich nehme an, Gertrud hat dir erzählt, worum es geht?«, fragte sie nun mich.
Ich sah, ohne den Kopf zu bewegen, zu Gertrud. Diese schien meinen Blick zu erwidern und nickte mir zu.
Nun nickte auch ich.
»Und du bist damit einverstanden?«
Wieder nickte ich.
»Das freut mich. Dann bin ich ja mal gespannt.« Nun wandte sie sich wieder an Gertrud. »Musst du sie noch fertig machen?«
Gertrud sah zu mir und schüttelte den Kopf. »Nein, sie bleibt so, wie sie ist. Aber wenn er so bleibt, braucht sie ganz sicher noch etwas Gleitgel.« Dabei deutete sie auf den Mann, der noch immer neben dem Schminktisch kauerte und nichts mit zu bekommen schien.
Frauke ging zu dem Schminktisch und holte eine Tube aus einer großen Tasche heraus, die sie Gertrud gab. Diese nahm die Tube, öffnete sie und kam zu mir. Sie drückte meine Beine etwas auseinander und drückte die Öffnung der Tube zwischen meine Schamlippen, um fast den gesamten Inhalt in mich hinein zu drücken. »Schön drinne lassen und festhalten«, sagte sie. Sie stand auf und gab mir einen Kuss.
Ich bemühte mich, das Gleitmittel nicht heraus laufen zu lassen.

Etwas später kam Frauke mit einer Sackkarre, die sie in der Ecke der Garderobe stehen hatte und Gertrud schob mich auf diese Sackkarre, um mich dort mit einem leuchtend orangen Spanngurt zu befestigen, den sie mehrmals um mich und die Karre herum wickelte und anschließend fest spannte. Nun nahm sie ihr Handy und tippte darauf, um mir meine Bewegungsfreiheit zu nehmen.
Sie griff nach der Sackkarre und fuhr mich auf dieser aus dem Raum heraus, durch den Flur, in den großen Korridor, in dem einige Leute herum liefen. Einige schauten zu uns, die Meisten jedoch schienen uns nicht zu beachten. Es ging weiter zu einer kleinen Tür, durch die Gertrud mich durch schob. Sie drehte die Sackkarre um und zog mich mehrere Stufen herauf, bevor sie mich noch etwas herum fuhr, umdrehte und schließlich abstellte.
»Bis nachher«, sagte sie und ich hörte, wie sie sich entfernte.
Wo ich stand, war es ziemlich dunkel. Ich versuchte zu erkennen, wo ich mich befand, sah jedoch nichts. Meinen Kopf konnte ich nicht bewegen, so daß ich mich auch nicht umschauen konnte.
Ich hörte lediglich gedämpfte Musik und scheinbar viele Menschen, die sich leise murmelnd unterhielten.

Plötzlich verstummte die Musik, nur um kurz darauf mit einem lauten Stakkato wieder einzusetzen. Auch die Stimmen verstummten nun und ich sah, wie von rechts ein heller Streifen auftauchte, der sich rasch verbreiterte.
Nun konnte ich sehen, wo ich mich befand.
Ich stand auf einer großen Bühne. Vor mir sah ich mehrere hundert Menschen auf Stuhlreihen sitzen. Ich versuchte, mehr zu erkennen und sah zu meiner Erleichterung Gertrud ungefähr in der Mitte der vordersten Stuhlreihe sitzen und gelegentlich zu mir zu schauen.

Nun lief jemand vor mir entlang. Ich erkannte Frauke und einen Mann, vermutlich den, der vorhin neben dem Schminktisch gehockt hatte.
Die Musik veränderte sich, wurde leiser und das Publikum schaute nun auf eine Stelle rechts neben mir und einige Leute fingen an, zu applaudieren. Anscheinend begann nun Fraukes Vorführung.
Außer gelegentlichem Raunen oder Applaus des Publikums bekam ich von der Show nicht mit. Anscheinend brauchte Frauke keine Worte für ihre Show.
Erst nach einer ganzen Weile hörte ich Frauke sagen: »Ich denke, dieser Sklave hat sich in der letzten halben Stunde gut durchgehalten und hat sich eine Belohnung verdient.«
Das Publikum spendete darauf hin einen langen Applaus und ein Scheinwerfer schien nun auf mich und blendete mich.

Am Rand meines Blickfeldes sah ich Frauke an mir vorbei gehen. Ich spürte, wie die Sackkarre schräg gestellt wurde und ich in die Mitte der Bühne gefahren wurde. Aus dem Publikum hörte ich nun vielstimmiges Gelächter.
Frauke löste den Spanngurt und griff mir unter die Arme und zog mich rückwärts irgend wo hin. Sie zog und schob mich auf eine waagerechte Fläche und legte meine Arme so, daß sie weit abgespreizt von mir lagen. Meine Beine spreizte sie weit, während meine Füße auf dem Boden standen. Anscheinend lag ich auf einem Tisch oder etwas in der Art. Mein Kopf hing über der Kante, nur noch von dem Halskorsett gehalten, welches sie mir nun ab nahm, so daß mein Kopf nach hinten gebeugt über der Platte hing, auf der ich lag. Zu meiner Erleichterung kam mein Hinterkopf auf etwas weichem zu liegen, so konnte ich auch für längere Zeit liegen, ohne daß mein Hals anfangen würde, zu schmerzen.
Ich sah nun, auf dem Kopf stehend, die Rückseite der Bühne, doch viel war hier nicht zu sehen. Nur Fraukes Sklave, der mit weit gespreizten Armen und Beinen unter einer Art Galgen stand, war zu sehen. Er war nun nackt bis auf eine Augenbinde und jede Menge Striemen zierten seinen Oberkörper und auch seine Beine. An seinem besten Stück, welches steif und groß von ihm ab stand, baumelte an einem Riemen ein Gewicht, welches hin und her schwang.

»Das ist Veronika«, sagte Frauke nun, anscheinend durch ein Mikrofon verstärkt. »Ich denke, für einen Sklaven wie ihn ist es Belohnung genug, sich an einer Gummipuppe auszutoben.«
Während das Publikum lauthals lachte, sah ich, wie der Sklave sich in seinen Fesseln wand und den Kopf schüttelte.
Nun erschien Frauke in meinem Blickfeld und ging zu dem Sklaven. »Ein Sklave sollte froh sein, überhaupt einen Orgasmus bekommen zu dürfen, da sollte er nicht auch noch wählerisch sein«, sagte sie und schlug ihm mit einer langen Peitsche auf den Rücken, so daß er leicht hin und her wankte und das Gewicht an seinem besten Stück erneut hin und her schwang.
Sie sah ihn eindringlich an und er nickte nun ergeben. Was er sagte, konnte ich nicht verstehen.

Nun löste sie die Fesseln des Sklaven. Zuerst befreite sie seine Füße anschließend seine Hände. Auch das Gewicht an seinem Penis entfernte sie. Er ging in die Knie, streckte sich und rieb seine Glieder, bevor er sich aufrichtete.
Frauke führte ihn nun zu mir und es erklang Musik. Sie führte ihn zwischen meine Beine, wo ich die Beiden nicht mehr sehen konnte. Doch ich spürte, wie er sein Glied in mich schob, es tief in mich hinein führte und bewegungslos stehen blieb.

»Möchte noch jemand seinem Sklaven erlauben, diese Puppe zu benutzen?«, fragte Frauke nun.
Im Publikum hörte ich ein kurzes Raunen. Sollte ich hier wirklich vor so vielen Leuten von gleich zwei Männern auf einmal gevögelt werden, fragte ich mich. Einerseits fühlte ich mich bei dieser Vorstellung nicht besonders wohl, andererseits erregte diese Vorstellung mich auch sehr und mein Körper nahm mir die Entscheidung darüber, wie ich das finden sollte ab, indem er eine starke Welle der Erregung durch mein Bewusstsein jagte.
Ich sah, wie ein Mann und eine Frau auf mich zu kamen. Die Frau befahl dem Mann, sich auszuziehen und als dieser nackt vor meinem Kopf stand, sah ich, daß er eine Schelle an seinem besten Stück trug. Die Frau beugte sich vor und nahm ihm diese ab. Es dauerte nicht all zu lange, bis sein Glied fest und steif nach vorne ragte. Die Frau führte ihn nun näher zu mir, strich sein Glied mit Gleitmittel aus einer Tube ein, welche Frauke ihm gegeben hatte und führte ihn nun näher zu mir. Nun öffnete Frauke meinen Mund und die Frau führte den Mann den entscheidenden Schritt nach vorne, so daß sein Glied bis zum Anschlag in meinen Mund glitt.
Beide Männer standen regungslos da, ohne sich zu bewegen. Doch ich spürte ihre Männlichkeit tief zwischen meinen Beinen und meinem Mund. Eine normale Frau würde an meiner Stelle wohl Atemprobleme bekommen, doch ich bekam noch sehr gut Luft und genoss es, so ausgefüllt hier zu liegen. Und ich freute mich sogar darauf, wenn die Beiden endlich anfangen würden, es mit mir zu treiben. Am liebsten hätte ich beide jetzt mit meiner Zunge und meinen Muskeln angefangen zu massieren. Doch einerseits wäre dann für die Beiden die Illusion einer Puppe verloren gegangen und andererseits war es mir auch gar nicht möglich.
Frauke verließ nun wieder mein Blickfeld und nun fingen die beiden Männer an, es mit mir zu treiben. Gleichzeitig spürte ich, wie der Vibrator an meinem Kitzler anfing, zu laufen und meine Erregung steigerte sich noch weiter.

Das Publikum fing an, regelmäßig und langsam zu klatschen und die Beiden fickten mich in genau dem selben Tempo.
Es dauerte etwas, bis das Publikum anfing, schneller zu klatschen und die beiden Männer wurden schneller. Ich spürte, wie meine Erregung weiter anstieg. Der Penis in meinem Mund drang tief in meine Kehle ein, glitt über meine Zunge und ich schmeckte seine Lust.
Hätte ich gekonnt, hätte ich meine Lust lauthals mir heraus gestöhnt, doch mir blieb nichts anderes übrig, als still zu genießen, wie ich genommen wurde, ohne etwas dagegen tun zu können.

Es dauerte eine ganze Weile, bis der Mann, der in meinem Mund steckte, tief in meiner Kehle kam. Und er kam gewaltig. Er begann, zu zucken und schoss eine große Menge Sperma in meinen Hals, die ich nur schwer auf einmal schlucken konnte.
Ich kam im selben Moment, wie er. Als er in mich spritzte, löste das auch meinen Höhepunkt aus. Und kurz darauf spürte ich, wie auch Fraukes Sklave kam und sich in mich ergoss.
Doch die Beiden hörten nicht auf, sondern machten einfach weiter, angetrieben durch das Klatschen des Publikums und vermutlich auch durch die Gerten ihrer Herrinnen.
Es dauerte nun länger, bis sie erneut in mir kamen. Als Fraukes Sklave kam, erreichte meine Lust neue Höhen , doch er erschlaffte und zog sich aus mir zurück. Der andere Sklave hatte mehr Ausdauer und ergoss sich erst viel später ein zweites Mal in meinen Hals, bevor auch er erschlaffte und sich aus mir zurück zog.

»Bevor hier alles ausläuft«, hörte ich Frauke sagen und ich spürte, wie sie mir recht unsanft etwas in die Scheide stopfte. Nun kam sie in mein Blickfeld und stopfte mir einen Lappen in den Mund. So hatte mich selbst Gertrud noch nie behandelt. Ich fühlte mich wie eine Gummipuppe, die einfach liegen gelassen wurde, nachdem man sie benutzt hatte, um sie irgendwann zu reinigen, wenn man Zeit hatte. Diese Behandlung war genau das, was ich mir damals erhofft hatte. Allein die Vorstellung, hier liegen gelassen zu werden, bis zur nächsten Benutzung, wie ein Gegenstand, den man nur gelegentlich benötigte, erregte mich nun noch weiter. Die Tatsache, daß der Vibrator in mir noch immer sehr intensiv lief, tat ein übriges, um meine Erregung in neue Höhen zu katapultieren. Ich konnte es nicht mehr halten und ich kam. Ich kam sehr heftig und der Orgasmus, der mich überrannte, hörte einfach nicht auf. Ich spürte, wie meine Scheide immer wieder zuckte und sich verkrampfte und jedes Mal durchfluteten mich weitere Wellen der Lust, wie eine endlose Aneinanderreihung von Höhepunkten. Irgendwann war ich so erschöpft, daß ich einfach die Augen schloss und trotz immer neuer Höhepunkte ermattet einschlief.

Ich wachte auf und fühlte mich ziemlich matt. Und ich fühlte etwas, was ich schon seit sehr langer Zeit nicht mehr gefühlt hatte. Ich fühlte mich hungrig. Ich wusste nicht, wo ich war, weil es ziemlich dunkel war. Aber ich konnte mich bewegen. Zumindest meine Arme und meinen Kopf konnte ich bewegen. Meine Beine waren, wie auch mein Oberkörper, irgendwo gefesselt.
Allmählich realisierte ich, wo ich mich befand. Ich war wieder in Fraukes Garderobe. Ich erkannte den Schminktisch und die Tür, über der sich eine grün leuchtende Notleuchte befand, die den Raum in ein schummeriges Licht hüllte.
Als ich an mir herunter sah, erkannte ich, daß mein Körper und meine Beine mit einem Spanngurt an der Sackkarre gefesselt waren.
Sollte ich hier einfach stehen bleiben? Und wie spät war es überhaupt? Und wo war Gertrud?

Als ich mich genauer umsah, erkannte ich auf dem Schminktisch einen abgedeckten Teller und eine Flasche. Daneben lag ein Zettel, doch was auf diesem stand, konnte ich nicht erkennen.
Hatte Gertrud mir etwas zu Essen da gelassen?
Ich sah an mir herunter und bemerkte das Spannschloss des Gurtes. Es kostete mich ein wenig Mühe, das Schloss zu öffnen, doch schließlich hatte ich das geschafft und der Gurt fiel auf den Boden. Wenn es sein musste, konnte ich mich später auch wieder an die Karre fesseln.
Ich streckte meine Glieder und ging zum Tisch. Dort nahm ich den Zettel und las:

»Hallo mein Schatz,
Du warst so fertig, daß ich es nicht geschafft habe, dich zu wecken. Ich habe dir etwas zu Essen und zu Trinken besorgt. Wir sehen uns morgen wieder.
Gertrud

p.s. in dem Beutel am Stuhl ist der Schlauch, falls du musst. Die Toilette findest du, wenn du nach rechts bis zum Ende des Korridors gehst.
p.p.s. Das Handy auf dem Tisch gehört Frauke. Wenn irgend etwas sein sollte, kannst du mir schreiben.«

Tatsächlich lag hinten auf dem Schminktisch ein Handy. Ich sah es mir kurz an und als mit den Fingern auf das Display kam, schaltete es sich ein. Das Display zeigte mehrere Apps, von denen ich nicht eine einzige kannte und die Uhrzeit. Es war gerade drei Uhr nachts. So ein großes Handy hatte ich noch nicht gesehen und ich wusste nicht, wie ich damit schreiben sollte. Also legte ich es wieder bei Seite.
Ich hob den Deckel vom Teller und sah eine Scheibe Fleisch, Pommes und eine undefinierbare Sauce. Ich nahm eine Pommes, tauchte sie in die Sauce und probierte diese.
Beides war noch warm, wie ich feststellte, also setzte ich mich auf den Stuhl, nahm das Besteck und aß etwas. Obwohl es nicht mehr heiß war, schmeckte mir das Fleisch mit der Rahmsauce ziemlich gut und ich aß, bis ich satt war.
Die Flasche zu öffnen bereitete mir zwar etwas Probleme, da sie sehr fest verschlossen war, doch schließlich hatte ich es geschafft und trank mehrere große Schlucke Wasser.
Obwohl ich höchstens die Hälfte vom Fleisch und nur wenige Pommes gegessen hatte, war ich fürs Erste satt und sah mich genauer in der Garderobe um. In der Ecke gegenüber der Tür gab es einen kleinen Tisch und zwei Sessel. Ich setzte mich auf einen der Sessel, und wusste zum ersten Mal seit langem, nichts mit mir anzufangen. Also schloss ich die Augen und versuchte, zu schlafen. Doch ein ungewohntes Gefühl, welches allmählich stärker wurde, hinderte mich daran.
Es dauerte eine ganze Weile, bis ich realisierte, daß ich auf die Toilette musste.
Bisher brauchte ich mich darum nicht zu kümmern, das erledigte normalerweise Gertrud, indem sie die Versorgungseinheit jede Nacht an den Anschluss an meinem Hintern anschloss.
Nun war ich auf mich alleine gestellt und ich musste zusehen, wie ich es schaffte, mich zu erleichtern.
Also stand ich auf, ging zum Stuhl und nahm den Plastikbeutel. In diesem befand sich ein Stück Schlauch, etwas mehr als Daumendick und fast einen Meter lang. An einem Ende befand sich eine Art Stecker. Dieser, so vermutete ich, passte an den Anschluss an meinem Hintern. Doch hier wollte ich nicht versuchen, ihn anzuschließen, da ich nicht wusste, was dabei passieren würde. Ich fürchtete, daß es dann einfach aus mir heraus laufen würde und das wollte ich hier unbedingt vermeiden.
Also ging ich zur Tür und öffnete diese einen Spalt.

Vorsichtig sah ich in den Korridor. Auch hier leuchteten nur grüne Notlichter und es war zu meiner Erleichterung niemand zu sehen. Ich öffnete die Tür etwas weiter und sah auch zur anderen Seite. Als ich auch hier niemanden sah. Schlüpfte ich hinaus und folgte den Gang bis zu dessen Ende, wo sich tatsächlich die Toiletten befanden. Ich ging in eine der Kabinen, stellte mich vor die Schüssel und versuchte, den Schlauch am Anschluss an meinem Hintern anzuschließen. Es dauerte etwas, bis ich herausgefunden hatte, daß ich diesen etwas drehen musste. Sofort lief es aus mir heraus in die Kloschüssel und ich spürte, wie mein Darm sich leerte. Erst, als wirklich nichts mehr kam, nahm ich den Schlauch wieder ab, verließ die Kabine und spülte den Schlauch am Waschbecken aus. Ich wusch mir die Hände und verließ die Toilette. Zum Glück hatte ich die Tür leise geöffnet und schaute in den Korridor, sonst wäre ich der Frau, die mit einem Putzwagen und einem Mopp vorbei kam, in die Arme gelaufen. Ich wartete etwas und schaute erneut aus der Tür. Dieses Mal war niemand zu sehen und ich ging zurück in die Garderobe. Doch als ich auf Höhe einer anderen Garderobentür war, schob die Frau ihren Putzwagen aus dieser heraus und stieß damit gegen mein Bein. Ich schaute zu ihr und auch sie schaute auf und sah mich an.
Sie blieb einen Moment regungslos stehen, stieß einen lauten Schrei aus und lief den Gang entlang, ohne ihren Putzwagen mit zu nehmen.

Es tat mir leid, sie so erschreckt zu haben, doch ändern ließ sich das nun nicht mehr. Also ging ich weiter zu der Garderobe. Ich hatte die Tür offen gelassen um sie unter den anderen Türen wieder zu finden und ging schnell hinein. Ich zog die Tür hinter mir zu und lehnte mich an diese. Doch in diesem Moment hörte ich einen weiteren, lauten Schrei. Dieses Mal aus dem Raum vor mir. Ich sah die Putzfrau, die beim Boden wischen wie erstarrt schien und mich reglos anstarrte. Anscheinend war die Putzfrau im Gang nicht die Einzige, die hier die Garderoben putzte.
Es dauerte einen Moment, bis die Frau sich wieder bewegte. Sie stammelte etwas in einer Sprache, die ich nicht verstand und ging langsam und die Hände in einer abwehrenden Haltung, rückwärts, bis sie an die Wand stieß.

Ich hob beruhigend die Hände und ging auf sie zu. Doch sie schrie erneut und nahm die Arme vor den Kopf. Ich zog mich wieder zur Tür zurück, um sie nicht noch mehr zu ängstigen. Da bemerkte ich, daß ich in der falschen Garderobe war. Der Schminktisch war leer und auch die beiden Sessel an der hinteren Wand fehlten, statt derer gab es ein kleines, zweisitziges Sofa.
Langsam öffnete ich die Tür und ging wieder nach draußen. Ich schaute mich um und sah, daß auch die Tür der nächsten Garderobe offen war. Ich ging zu dieser und schaute vorsichtig hinein. Dies war die richtige Garderobe. Mein Essen stand auf dem Tisch und die Sackkarre lehnte an der Wand. Ich ging hinein und schloss leise die Tür, als ich draußen Schritte hörte, die sich schnell entfernten, dann hörte ich ein lautes Scheppern und einen Schrei, bevor die Schritte erneut erklangen und sich weiter entfernten, bis sie nicht mehr zu hören waren.

Ich überlegte, was ich tun sollte. Vielleicht sollte ich Gertrud anrufen, oder besser, ihr schreiben, also nahm ich Fraukes Handy. Doch ich fand keine App, die ich kannte, mit der ich ihr hätte schreiben können. Anscheinend hatte sich in den letzten Jahren hier so einiges geändert. Also legte ich das Handy wieder hin und dachte kurz nach. Es war sehr wahrscheinlich, daß eine der Putzfrauen hier her kommen und putzen würden, da war es sicher besser, nicht auf einem der Sessel oder vor dem Schminktisch zu sitzen. Ich steckte den Schlauch zurück in den Beutel und ging zu der Sackkarre um mich darauf zu stellen. Den Spanngurt wand ich um meine Beine und meinen Oberkörper, führte das lose Ende durch das Schloss und zog den Gurt an. Nicht all zu fest, so daß ich noch gut Luft bekam. Meine Arme schob ich vorsichtshalber ebenfalls unter den Gurt, so daß diese nicht herum hingen. So blieb ich stehen und wartete ab.
Daß meine Entscheidung richtig war, zeigte sich einige Minuten später. Ich hörte Stimmen und daß Türen geöffnet und wieder geschlossen wurden. Die Stimmen, eine davon war männlich, kamen näher und plötzlich wurde die Tür geöffnet und das Licht eingeschaltet.
Ein Mann kam herein und sah sich um und die beiden Putzfrauen sahen an ihm vorbei direkt zu mir.
Beide schrien los und deuteten auf mich. »Das ist sie«, rief eine der Beiden. »Sie ist in die Garderobe gekommen, als ich geputzt habe.«
»Und mich hat sie fast über den Haufen gerannt«, rief die andere Frau aufgeregt.
»Wollt ihr mich verarschen?«, fragte der Mann, er trug eine Uniform eines Wachdienstes und leuchtete mit einer ziemlich großen Taschenlampe auf mich. »Das ist eine Gummipuppe. Die habe ich vorhin bei einer der Vorführungen gesehen. Seht ihr?« Er stieß mich mit der Taschenlampe unsanft an der Schulter. Ich musste mich sehr zusammen nehmen, um mich nicht zu bewegen.
»Seht ihr? Nur eine Puppe«, sagte er und zog meinen rechten Arm aus den Spanngurten heraus. Er hob ihn an und ließ ihn fallen. Rechtzeitig ließ ich alle Muskeln locker so daß mein Arm herunter fiel und neben meinem Körper hing.
»Nein, sie hat sich bewegt«, sagte eine der Frauen energisch.
»Es ist eine Puppe«, sagte der Mann erneut. »Die kann sich nicht selber bewegen. Schaut her.« Nun fasste er meine Brust und drückte diese sehr fest und schmerzhaft. »Wenn ich das mit euch machen würde, hätte ich spätestens jetzt eine geklebt bekommen«, sagte er und schüttelte den Kopf.
»Nein, sie hat sich bewegt, ich habe es auch gesehen«, sagte nun die andere Frau mit einem deutlichen Akzent.
»Wer weiß, was ihr gesehen habt. Wahrscheinlich seid ihr euch selbst über den Weg gelaufen«, sagte der Mann energisch. »Ihr solltet jetzt weiter putzen, damit morgen früh alles fertig ist.«
Die beiden Frauen verließen die Garderobe und auch der Mann drehte sich um und wollte gehen. Erleichtert entspannte ich mich und ließ mich etwas zusammen sacken. Doch das war anscheinend ein Fehler. Denn der Mann schien meine Bewegung gesehen zu haben. Er dreht sich wieder zu mir um und kam näher. Mit seiner Lampe leuchtete er mir direkt in die Augen. Als er die Lampe wieder herunter nahm, fing er an, mich überall abzutasten. Auf dem Kopf, nun erst realisierte ich, daß ich nackt war und selbst die Perücke fehlte, an den Armen, den Schultern, den Brüsten, die er eindeutig zu interessiert abtastete und meinem Bauch. Mit seinen Stiefeln trat er, zum Glück nicht sehr fest, gegen meine Beine. »Fühlt sich verdammt echt an, frage mich, was sowas wohl kostet«, sagte er leise zu sich selbst. Dann fasste er mir zwischen die Beine und zwang einen Finger in meine Scheide. »Fühlt sich genauso trocken an, wie meine Frau. Spaß macht das bestimmt nicht.« Er schüttelte den Kopf, bewegte seinen Finger noch mehrmals in mir hin und her und ließ schließlich von mir ab, bevor er in Richtung Tür ging. Dort drehte er sich noch einmal zu mir um, hob beide Arme und beugte den Oberkörper vor, wobei er laut »Buh« sagte. Dies erschreckte mich nicht, aber um ein Haar hätte ich los gelacht.

Ich war erleichtert, als er endlich die Garderobe verließ. Doch sie war noch nicht geputzt, also war es sicher noch nicht vorbei. Und tatsächlich kamen einige Minuten später beide Putzfrauen und schoben einen der Putzwagen herein. Sie sahen mich misstrauisch an und eine der Beiden begann zu putzen, während die andere mich misstrauisch beäugte und die ganze Zeit beobachtete. Sie kam langsam näher und tippte mit dem Zeigefinger in mein Gesicht. Sie bewegte ihn hin und her und schob ihn auch in meinen Mund.
Ich war versucht, leicht zuzubeißen, damit sie damit aufhört, doch das hätte wohl dazu geführt, daß sie noch einmal den Wachmann rufen würden, also ließ ich das über mich ergehen, ohne mich zu bewegen. Auch als sie mich, wie vorher der Wachmann, am ganzen Körper abtastete, hielt ich einfach still.
Sie nahm sogar meine Hand und schaute sich meine Finger an, bevor sie meinen Arm, so wie vorher der Wachmann, einfach los ließ. Und auch sie fasste zwischen meine Beine und schob einen Finger in mich hinein. Sie ließ einen weiteren Finger folgen und begann, es mir zu machen, während sie mit den anderen Fingern das Äußere meiner Scham untersuchte.
»Es ist wirklich eine Puppe«, sagte sie zu der anderen Frau, die gerade den Mopp an dem Putzwagen auswrang.
»Lass den Blödsinn und komm hier raus. Ich will keine Minute länger im selben Raum sein, wie das da«, sagte diese und schob den Wagen aus der Tür. Die erste Frau ließ nun endlich von mir ab und folgte ihr. Sie schalteten das Licht aus und schlossen die Tür.

Erleichtert schloss ich die Augen, atmete tief durch und versuchte, mich zu beruhigen. Ich fragte mich, wie spät es wohl war und wann Gertrud und Frauke zurück kommen würden. Um auf Fraukes Handy zu sehen, hätte ich mich wieder los machen müssen. Doch das wollte ich lieber nicht tun, also versuchte ich, noch etwas zu schlafen.
36. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 8 - Das Ende

geschrieben von HeMaDo am 15.07.21 21:59

Mit einem fröhlichen »Guten Morgen mein Schatz« und einem langen Kuss weckte Gertrud mich.
Ich wurde allmählich wach und fing an, ihren Kuss zu erwidern.
Irgendwann löste sie sich von mir und band mich von der Sackkarre los.
»Na, hast du gut geschlafen?«, fragte sie, während Frauke Gebäckstücke auf einem Teller auf den Tisch der Sitzecke legte.
Ich schaute zu Gertrud und wog den Kopf hin und her.
»Nicht? Ist etwas passiert?«, wollte Gertrud wissen, worauf hin ich nickte.
»Oje. Was denn?«, fragte sie besorgt. »Ist alles in Ordnung mit dir?«
Ich nickte und fasste ihre Hand. Nun sah ich zu ihr und versuchte, sie zu erschrecken. Ich sah sie ruhig an, hob plötzlich meine freie Hand und machte eine Grimasse. Sie schien tatsächlich etwas erschrocken zu sein und zuckte zusammen.
»Du hast dich erschreckt?«, fragte sie.
Ich schüttelte den Kopf, ließ ihre Hand los und bewegte meine Arme, als würde ich putzen.
»Die Putzfrau hat dich erschreckt?«, fragte sie, worauf hin ich den Kopf schüttelte.

»Sie hat zwei Putzfrauen erschreckt«, fiel nun Frauke ein.
Gertrud sah erst zu Frauke, dann zu mir. »Was hast du getan?«, fragte sie ernst.
Wieder mischte Frauke sich ein. »Eine hat sie auf dem Flur umgerannt und die andere hat sie in der Nachbargarderobe überrascht«, erzählte sie.
Ich fragte mich, woher sie das wusste. Doch das erklärte sie gleich darauf: »Das hat mir einer der Wachmänner erzählt. Er wollte wissen, ob sie sich vielleicht bewegen kann.« Frauke deutete dabei zu mir und begann zu kichern.
»Was hast du getan?«, fragte Gertrud vorwurfsvoll.
Ich musste nicht lange überlegen, stellte die Beine etwas auseinander, nahm die Knie zusammen, legte beide Hände zwischen meine Beine und ging in die Knie.
»Du musstest aufs Klo?«, wollte Gertrud wissen.
Ich nickte und deutete zur Tür.
»Verstehe. Und dabei bist du den beiden über den Weg gelaufen?«, fragte sie, worauf hin ich wieder nickte.
Nun fing sie ebenfalls an, zu kichern. »Da kann ich dir ja nicht mal einen Vorwurf machen. Das ist einfach dumm gelaufen. Nur gut, daß sie nicht genauer nachgesehen haben.«

Frauke fing nun an, zu lachen. »Also, wie du es schaffst, zu reden, ohne was zu sagen, finde ich ja faszinierend. Aber vielleicht solltest du dir einfach mal ein Handy kaufen, damit du schreiben kannst.«
Gertrud sah Frauke erstaunt an. »Warum bin ich nicht auf diese Idee gekommen?«, fragte sie und schlug sich mit der flachen Hand an die Stirn.
»Ich habe keine Ahnung«, erwiderte Frauke lachend.
Die Beiden unterhielten sich noch etwas und wir frühstückten. Anschließend zog Gertrud mir ein elegantes Abendkleid an, setzte mir eine brünette Perücke auf und wir verließen die Garderobe wieder.
Wir blieben noch den ganzen Tag auf dieser Veranstaltung und schauten uns mehrere Shows an. Außerdem, was mir am besten gefiel, tanzten wir ausgiebig, bis wir schließlich am Abend, als es bereits dunkel wurde, wieder zurück zum Laden fuhren.

Die beiden Tage hatten mir sehr gut gefallen, doch ich war auch froh, wieder hier zu sein. Hier fühlte ich mich wohl und ich genoss es, hier zu sein.
Nachdem wir uns geduscht hatten, stellte Gertrud mich in eine der Nischen im Laden, zog mir einen Schlüpfer aus Latex mit innen liegendem Dildo an und einen dazu passenden BH der innen kleine Stacheln aus Latex aufwies. Diese reizten meine Nippel bei jeder Bewegung.
So gekleidet musste ich mich auf den Boden setzen, die Beine anziehen und weit spreizen. Den Oberkörper lehnte ich nach hinten und stützte mich mit den Händen auf dem Boden ab. Den Kopf nahm ich weit zurück. So blieb ich sitzen und Gertrud wünschte mir eine gute Nacht.
Bevor sie ging, öffnete ich den Mund und sah zu ihr. Sie lächelte und gab mir einen Sklavenkuss, bevor sie das Licht ausschaltete und nach oben ging.

So blieb ich eine ganze Weile im Laden.
Jeden Abend kam Gertrud zu mir, gab mir den Sklavenkuss und wünschte mir eine gute Nacht. Viel mehr bekam ich in dieser Zeit nicht mit, da ich in meiner Stellung nur die Decke des Ladens sah. So fiel ich wieder in einen tiefen Dämmerzustand, in dem die Zeit für mich keine Bedeutung hatte und dachte gelegentlich an die beiden Tage auf der Messe zurück.

Ich kam nur langsam in die Realität zurück, als mir Gertrud eines Abends keinen Sklavenkuss gab. Statt dessen bemerkte ich, wie sie von hinten zu mir kam, die Beine spreizte und sich über mir Platzierte. Ich stellte erstaunt fest, daß sie unter ihrem weiten Rock keinen Schlüpfer trug und ihre nackte Scham genau über meinem Mund platzierte.
Ich hob den Kopf etwas an und begann, sie mit meinem Mund zu verwöhnen. Sie zögerte ihren Höhepunkt so lange es ging, hinaus, bevor sie ziemlich feucht in meinen Mund kam und ich schluckte so viel ihres Saftes herunter, wie ich aufnehmen konnte. Anschließend leckte ich sie gründlich sauber und sie trat wieder zurück.

Wieder wünschte sie mir eine gute Nacht und ließ mich alleine im Laden. Ich hatte ihren Geschmack noch lange Zeit im Mund und versuchte, ihn einfach zu genießen. Doch irgendwann schlief ich schließlich ein.

Erst am nächsten Morgen ließ sie mich aufstehen und wir gingen gemeinsam duschen. Anschließend frühstückten wir und gingen in Gertruds Zimmer, wo wir uns ins Bett legten und die Serie, welche wir angefangen hatten uns anzusehen, weiter ansahen. Wir kuschelten viel miteinander und ich machte mir einen Spaß daraus, Gertrud während dessen mehrmals mit meinen Händen so weit zu bringen, bis sie kam.
Schließlich schien es ihr zu viel zu werden und sie nahm mir mit einem Tippen auf ihrem Handy die Bewegungsfreiheit. Dies nutzte sie, um mich nun sehr intensiv zu streicheln, so daß ich immer erregter wurde. Sie neckte mich damit, daß ich es nicht schaffte, zu kommen und machte keine Anstalten, mich mit dem Vibrator zu erlösen.

Erst am Abend durfte ich mich wieder bewegen und ich wollte über sie her fallen, doch sie hielt mich fest und sagte: »Jetzt ist Schluss mein Schatz. Jetzt wird geschlafen.«
Sie gab mir einen langen Kuss und wir legten uns hin, um eng aneinander gekuschelt zu schlafen.
Meine Erregung ließ mich erst sehr spät einschlafen, als Gertrud schon lange schlief. Dennoch hatte ich diesen Tag sehr genossen und schlief am nächsten Morgen sehr lange aus.

In den folgenden Wochen, es konnten auch genau so gut Monate gewesen sein, holte sie mich immer wieder in ihr Zimmer und gelegentlich war ich auch dabei, wenn sie Kundinnen hatte. Am liebsten war mir Susi, ihre Nachhilfeschülerin. Diese schien endlich den Stoff zu verstehen und ihre Klausuren wurden immer besser, so daß sie ihre Prüfung bestimmt gut schaffen konnte.
Jedes Mal, wenn ich dabei war, musste Susi es mir mit dem Strapon besorgen, bis sie kam, dabei ließ Gertrud mich mit dem Vibrator ebenfalls kommen.

* * *

Eines Tages, es war gerade Sommer, geschah etwas, was ich zuerst kaum fassen konnte.
Den ganzen Vormittag über hatte ich bereits das Gefühl, daß irgend etwas nicht stimmte. Immer wieder war Gertrud zu Ingrid gegangen, die an diesem Tag an der Kasse saß und zeigte ihr etwas auf ihrem Handy. Dabei unterhielten sie sich leise und schauten immer wieder in meine Richtung.
Es war gegen Mittag, als Ingrid zu mir deutete und laut sagte: »Los, jetzt. Es wird nicht besser, wenn du noch länger wartest.«
Gertrud nickte und kam zu mir. Ich konnte sehen, daß sie sich über irgend etwas Sorgen machte und fragte mich, was mit ihr los war.
Obwohl noch Kunden im Laden waren, löste Gertrud die Seile, mit denen ich kunstvoll umwoben an einigen Haken an der Ladendecke hing und ließ mich langsam herunter auf den Boden. Da gerade zwei Kunden, anscheinend ein Paar, im Laden waren, wage ich es nicht, mich zu bewegen. Also blieb ich regungslos auf dem Boden liegen.
Als Gertrud alle Seile gelöst hatte, waren die Beiden gerade gegangen und sie sagte mir, ich solle mit kommen.
Wir gingen in die Teeküche, wo sie sich eine Tasse Kaffee machte und mich dabei ernst anschaute.
Ich beobachtete sie und folgte ihr mit meinem Kopf, um sie nicht aus den Augen zu verlieren.
Endlich war ihr Kaffee fertig und sie setzte sich neben mich. Sie legte ihren Arm um mich und sagte: »Es gibt ein Problem.«
Sie tippte auf ihrem Handy herum und gab es mir.
Auf dem Display war eine Mail zu sehen, deren Absender die Agentur war.
Betreff: »Objekt 463 / Beendigung unserer Geschäftsbeziehung«, war dort zu lesen.
Mir sackte das Herz in die Hose und ein Kloß bildete sich in meinem Hals.
Ich las weiter:
»Sehr geehrte Frau Bauer,
wir teilen Ihnen mit, daß unsere Agentur aufgrund rechtlicher Probleme geschlossen und liquidiert wird.

Der Vertrag mit der Nummer SHP463-GB, welchen Sie mit uns geschlossen haben, verliert aufgrund besagter rechtlicher Probleme rückwirkend seine rechtskräftige Wirkung.
Ihre Verpflichtung zur monatlichen Zahlung von 500 € ist hiermit rückwirkend zum Beginn des Vertragsverhältnisses am 12.7.2015 aufgehoben. Bereits geleistete Zahlungen können Sie beim zuständigen Insolvenzverwalter zurückfordern.
Das von Ihnen gemietete Objekt mit der Nummer 463 steht aufgrund der Liquidation nicht mehr bei uns unter Vertrag, weshalb Sie aufgefordert werden, diesem mitzuteilen, daß es nicht mehr an den Vertrag mit uns gebunden ist. Eine weitere Nutzung von Objekt 463 unter der im Rahmen des im Vertrag festgelegten Bedingungen ist nicht mehr zulässig.

Weitere Informationen für die Objekte, welche bei uns unter Vertrag standen, finden sich in dem Dokument, welches wir im Anhang beigefügt haben. Dieses bitten wir Sie, Objekt 463 zugänglich zu machen.

Informationen für unsere ehemaligen Vertragspartner finden Sie ebenfalls im Anhang.«

Ich musste die Mail mehrmals lesen, bis ich begriff, was das zu bedeuten hatte.
Ich war frei und konnte tun und lassen, was ich wollte. Der Vertrag, den ich mit der Agentur geschlossen hatte, war aufgehoben und ich konnte gehen, wohin ich wollte.
Ich sah zu Gertrud und schaute sie lange an.
Wollte ich überhaupt gehen?
Ich schaute ihr lange in die Augen. Nein, ich brauchte nicht lange nachzudenken, um zu wissen, daß ich bei ihr bleiben wollte. Ich hatte zwar keine Ahnung, wie es weiter gehen sollte, doch ich wollte sie nicht verlassen. Ich beugte mich zu ihr vor und nahm sie in die Arme.
Sie legte ihre Arme um meine Taille und drückte mich fest. So saßen wir mehrere Minuten lang schweigend am Tisch und hielten und gegenseitig.

»Und wie soll es jetzt weiter gehen?«, fragte sie irgendwann leise.
Warum fragte sie mich das? Ich hatte doch auch keine Antwort auf diese Frage. Das Einzige, was ich wusste, war, daß ich bei ihr bleiben wollte. Aber wollte sie das auch?
Ich drückte sie noch einmal fest und wand mich aus ihren Armen. Ich lehnte mich etwas zurück und hielt ihr meine Hände mit gekreuzten Handgelenken hin.
»Bist du dir sicher?«, fragte sie zögernd.
Ja, ich war mir sicher. Ich wollte bei ihr bleiben als ihre Sklavin, ihre Puppe, als was immer sie wollte. Ich nickte energisch und senkte den Kopf.
Sie legte ihre Hände um meine Handgelenke, dort wo ich diese gekreuzt hielt und zog mich so zu sich heran. Ihre Lippen berührten meine und wir küssten uns lange.

»Ich weiß nicht, wie das jetzt weiter gehen soll«, sagte sie nach einer ganzen Weile.
Ich hatte noch viel weniger eine Vorstellung davon, wie es nun weiter gehen sollte und was nun passieren sollte, also zuckte ich nur mit den Schultern.
Wieder nahm sie mich in die Arme und ich kuschelte mich bei ihr an.
Irgendwann kamen Ingrid und Frauke herein. Frauke strich mir über die Schulter. »Wisst ihr, wie es jetzt weiter geht?«, fragte sie.
Ohne mich von Gertrud zu lösen, schüttelte ich den Kopf.
»Ich weiß es auch nicht. Aber wir finden schon einen Weg«, sagte Gertrud.
Ingrid, die bisher neben mir gestanden hatte, setzte sich mir gegenüber an den Tisch, stellte eine Schachtel auf den Tisch und schob sie zu mir herüber. »Ich denke, das kannst du gebrauchen«, sagt sie.

Auf der Schachtel prangte lediglich der Name eines Elektronikherstellers. Ich sah sie fragend an, da ich nicht wusste, was das zu bedeuten hatte.
»Mach es doch einfach auf«, sagte sie.
Ich riss die Folie mit meinen künstlichen Fingernägeln auf, öffnete die Schachtel und fand darin ein neues Tablet. Ich zeigte auf dieses und anschließend auf mich, wobei ich sie erneut fragend ansah.
»Ja, das ist für dich. Ich habe vier davon gekauft, das war billiger, als nur die drei zu nehmen, die ich für Erika brauche. Hier ist noch die Karte«, erklärte sie und schob mir einen Umschlag zu.
Ich wusste nicht, wie ich mich bedanken sollte, also legte ich meine Hand auf ihre, nickte und lächelte ihr zu.
Sie verstand mich zum Glück auch ohne Worte. »Kein Problem«, sagte sie. »Damit kannst du hoffentlich besser reden.« Sie zwinkerte mir kurz zu. »Und außerdem kannst du dir die ganzen Texte ansehen, die Gertrud von der Agentur bekommen hat.«
Wieder nickte ich ihr zu.

Gertrud half mir anschließend dabei, die Karte in das Tablet einzulegen und es einzurichten. Das erste Mal seit ich hier war, konnte ich nun endlich mit ihr recht einfach reden, indem ich ihr einfach Textnachrichten schickte.
Sie schickte mir die ganzen Anhänge zu, die sie von der Agentur bekommen hatte und ich begann, noch in der Teeküche, diese zu lesen.
Ich las alles mehrmals gründlich durch und bemerkte dabei nicht einmal, daß Gertrud mir, bevor sie selbst ins Bett ging, die Versorgungseinheit anschloss.
Es waren einige sehr lange Texte und erst, als Ingrid und Heike am nächsten Morgen wieder kamen, hatte ich sie mir alle durchgelesen.

Es handelte sich um einen Aufhebungsvertrag, durch den ich von allen Verpflichtungen gegenüber der Agentur entbunden wurde. Außerdem erfuhr ich, daß die Agentur in meinem Namen einen Internetzugang für mein Konto eröffnet hatte, durch den ich nun Zugriff auf dieses hatte. Insgesamt befand sich ein recht ordentlicher Betrag auf diesem. Nicht all zu viel, in etwa so viel, wie ich früher in einem Jahr verdient hatte, aber immerhin war das ein guter Anfang, fand ich.
Auch einige meiner persönlichen Dinge waren in einem Lagerhaus eingelagert, auf welches ich nun Zugriff hatte.

In einem weiteren Dokument, fand ich die Adresse eines Notars, der mir alle nötigen Papiere zukommen lassen würde, damit ich einen neuen Ausweis bekommen und einen Wohnsitz anmelden konnte.

Das Wichtigste war für mich aber ein medizinischer Bericht, in dem erklärt wurde, wie man viele der Veränderungen, die die Agentur an mir hatte vornehmen lassen, wieder rückgängig machen konnte.
Ich erfuhr, daß es eine recht einfache Möglichkeit gab, meine Stimmbänder wieder benutzen zu können, die dazu nötige Operation war sogar ambulant durchzuführen. Meinen Kitzler wieder dort hin zu verlegen, wo er vorher gewesen war, wäre zwar ein etwas größerer Eingriff, aber nicht all zu schlimm, wie ich nach etwas suchen im Internet heraus fand.
Schwieriger würde es werden, meine Verdauung wieder umzustellen. Denn meine Schließmuskeln waren kaum noch in der Lage irgend etwas zu halten. Dazu müsste ich anscheinend viele Monate trainieren müssen. Zudem müsste meine Harnröhre, die unter dem Überzug versteckt war, erst wieder freigelegt werden.
Diesen Überzug auf meiner Haut würde ich hingegen wohl für immer behalten müssen, denn er war komplett mit meiner Haut verwachsen. Ich erfuhr, daß er im Schnitt rund einen Millimeter dick war um alle meine Körperflüssigkeiten ableiten zu können. Dazu müsste ich zeitlebens wohl einen Auffangbeutel mit mir herum tragen, wenn ich mich dazu entschließen würde, meinen Hintern wieder herstellen zu lassen. Auch dies ging nur, wenn anschließend alles mit dem Überzug versehen werden würde.
Die einzige Stelle, an der der Überzug leicht zu entfernen war, waren meine Augen, da diese durch eine spezielle Folie geschützt waren. Dieser Eingriff war zwar nicht all zu kompliziert, würde aber durch die Nähe zu meinen Augen wohl nur unter Vollnarkose durchgeführt werden können.

Alles, was sich an Technik in mir befand, konnte man rückstandslos entfernen, sowohl den Vibrator an meinem Kitzler als auch die winzigen Pumpen, die mich mit Nahrungsbrei, Wasser und Medikamenten versorgten als auch alle Körperflüssigkeiten in meinen Darm leiteten. Doch auch das hätte zur Konsequenz, daß ich zeitlebens einen Beutel mit mir herum tragen müsste, der diese auffängt. Zudem wäre das nur dann möglich, wenn ich mich dazu entschließen würde, meine Verdauung umzustellen.
In dem Bericht fand ich auch die Kontaktdaten einer Klinik, welche alle Operationen durchführen würde. Es war die selbe Klinik, in der ich zu einer Schaufensterpuppe umgewandelt worden war. Da auch die Klinik geschlossen werden sollte, weil sie alle Vorgaben der Agentur Widerspruchslos umgesetzt hatte und vieles davon gegen Gesetze verstieß, hatte diese, um eine Schließung zu verhindern, zugesagt, alle folgenden Operationen und Behandlungen kostenlos durchzuführen, die mit meiner Verwandlung in Verbindung standen.

Auch gab es ein Rezept für den Brei, der mir in den letzten fünf Jahren als Nahrung diente. Diesen würde ich mir in Zukunft wohl selbst anrichten und in die Versorgungseinheit füllen müssen. Auch die Medikamente, die dafür sorgten, daß ich meine Tage nicht bekam waren genau aufgeführt. Diese müsste ich ebenfalls in die Versorgungseinheit füllen. Was es nicht gab, war eine Angabe, welche Medikamente es waren, die es mir ermöglichten, den Dämmerzustand zu erreichen, durch den ich es schaffte, mehrere Wochen am Stück vollkommen bewegungslos zu bleiben und das ohne geistige Schäden zu überstehen.
Diese waren anscheinend mit ein Grund dafür, daß die Agentur geschlossen worden war, wie ich erfuhr. Ich würde also in Zukunft wie jeder andere Mensch regelmäßig schlafen müssen und vor allem mich irgendwie beschäftigen müssen, damit mir nicht langweilig werden würde. Zwar würde das lange Training dafür sorgen, daß ich zwei oder vielleicht auch drei Tage lang als Schaufensterpuppe irgendwo bleiben konnte, doch spätestens nach vier Tagen würde mein Geist es wohl nicht mehr aushalten und ich bräuchte Abwechslung um nicht verrückt zu werden, stand in dem Bericht.

Ich öffnete den Messenger und fragte Gertrud, für wie lange die Vorräte des Medikamentes noch reichten.
Die Antwort kam erst eine viertel Stunde später, anscheinend hatte ich sie geweckt und mit dieser Anfrage vollkommen verwirrt, so daß sie etwas brauchte, um mir zu schreiben, daß diese noch bis zum Ende des Jahres reichten, da sie von der Agentur immer einen Halbjahresvorrat von meinem Nahrungsbrei und den Medikamenten geliefert bekam. Dies beruhigte mich etwas, hatte ich so schließlich noch Zeit, mich daran zu gewöhnen, auf diese zu verzichten.

Ich überlegte den Rest der Nacht, wie es nun weiter gehen sollte. Doch ich kam zu dem Schluss, daß dies nicht allein meine Entscheidung war. Schließlich war ich Gertruds Sklavin und sie meine Herrin. Eigentlich, so überlegte ich, war es sogar ihre alleinige Entscheidung, da ich mich voll und ganz in ihre Hände begeben hatte. Der Gedanke daran ließ mich lächeln.
Ja, ich war Gertruds Sklavin und wollte es auf jeden Fall bleiben. Ganz egal, was kommen würde. Und sie war es, die das alleinige Recht hatte, zu entscheiden, wie es von nun an weiter gehen würde und ich freute mich darauf, zu tun, was sie von mir forderte.

Lächelnd saß ich am Tisch und schrieb Gertrud eine sehr lange Nachricht, in der ich ihr erklärte, was alles möglich war. Ich schreib ihr auch, daß ich auf jeden Fall ihre Sklavin bleiben wollte und alle Entscheidungen was das anging, ihr überlassen wollte. Diese Nachricht wollte ich jedoch erst abschicken, wenn sie bereits wach war, um sie nicht noch einmal zu wecken.
Also blieb ich am Tisch sitzen und wartete darauf, daß Heike und Ingrid kamen.

Doch noch bevor diese kamen, hörte ich auf einmal ein Klopfen aus dem Laden.
Ich wollte aufstehen, musste aber erst den Schlauch der Versorgungseinheit von meinem Hintern lösen.
Erst, als ich erneut dieses Klopfen hörte, hatte ich das geschafft und ging in den Laden, um nachzusehen, was los war. Ich öffnete die Tür nur einen Spalt breit, um erst einmal nachzusehen. Obwohl es bereits dämmerte, konnte ich nicht sehen, wer oder was da klopfte, und so ging ich langsam in den Laden und sah mich um.
Es klopfte erneut und ich sah, daß jemand an der Tür stand. Gerade noch rechtzeitig zog ich mich hinter ein Regal zurück, sonst hätte diese Frau mich gesehen.
Ich sah nun, hinter dem Regal hervor schauend genauer hin und sah eine Frau mit dunkler Haut, kurzen Haaren und in einem kurzen Sommerkleid. Es dauerte einen Moment, bis ich begriff, daß es Erika war, die dort vor der Tür stand. Ich ging zur Tür um, ihr zu zeigen, daß ich sie bemerkt hatte. Ich ging zum Kassentresen, wo Gertrud einen Schlüssel für mich in eine Schublade gelegt hatte, damit ich im Notfall den Laden verlassen konnte. Diesen holte ich und öffnete Erika die Tür. Nachdem sie eingetreten war, schloss ich diese wieder und brachte den Schlüssel zurück.

»Ist Ingrid schon hier?«, fragte sie.
Ich schüttelte den Kopf und zeigte zur Tür in die Privaträume.
Doch sie schüttelte den Kopf. »Nein, ich habe mich entschieden«, sagte sie und ließ das Kleid, welches sie trug, einfach fallen.
Unter dem Kleid trug sie einen Harness aus dünnen, beigen Lederriemen, der ihre Brüste eng umrahmte und diese fest und prall hervor stehen ließ. Ihre Brustwarzen, die dunkler waren, als der Rest ihrer Haut, standen spitz hervor und an ihren fest abstehenden Nippeln konnte ich erkennen, wie erregt sie war.
Ich freute mich für Ingrid, daß Erika nun hier war und es anscheinend auch bleiben wollte. Ich ging zu ihr und umarmte sie fest.
»Ich wollte so werden, wie du«, sagte sie, als sie die Umarmung erwiderte. »Aber die Agentur gibt es anscheinend nicht mehr. Es geht niemand ans Telefon und auf der Webseite steht, daß die Firma aus dem Handelsregister entfernt wurde.«
Ich löste die Umarmung, nickte und sah sie an.
»Und was wird nun aus dir?«, wollte sie wissen.
Ich deutete in Richtung der Tür zu den Privaträumen und kreuzte meine Handgelenke.
»Du bleibst bei Gertrud?«
Wieder nickte ich.
»Das freut mich für euch Beide. Ehrlich. Ich hoffe, daß ich die richtige Entscheidung getroffen habe, Ich mag Ingrid sehr und ich möchte ihre Sklavin werden. Ich glaube, daß das genau das ist, was mich auf Dauer glücklich machen wird.«
Ich nickte, dieses Mal recht energisch. Ich war überzeugt davon, daß Sie und Ingrid genauso glücklich werden können wie ich mit Gertrud.

Sie lächelte kurz, bevor sie ihre Tasche nahm, die sie einfach neben ihr auf dem Boden liegendes Kleid gestellt hatte und holte dort eine kleine Flasche heraus. Sie öffnete diese und rieb sich mit deren Inhalt am ganzen Körper ein, bis ihre dunkle Haut überall glänzte wie die eines Bodybuilders, der sich eingeölt hatte. Allerdings sah sie wesentlich besser damit aus, als ein Mann oder eine Frau mit durch Anabolika bis ins Lächerliche aufgepumpten Muskeln, fand ich. Sie nahm nun ihr Kleid und die Tasche. Das Kleid warf sie in den Papierkorb hinter dem Kassentresen und die Tasche stellte sie neben der Kasse ab, bevor sie zu einer der Nischen ging und sich breitbeinig und mit im Nacken verschränkten Händen in diese stellte, so daß jemand, der den Laden betrat sie genau sehen konnte.
Nun drückten die Riemen des Harness, die zwischen ihren Beinen entlang verliefen, sich etwas in die Haut ihrer Oberschenkel, so daß ihre Spalte deutlich zu sehen und recht weit geöffnet war. Ihre äußeren Schamlippen waren recht klein, wodurch ihre inneren Schamlippen leicht hervor standen und sich zwischen diesen eine kleine Furche abzeichnete. Dabei lugte ihr Kitzler nur ein klein Wenig hervor, doch ich konnte sehen, daß auch er vor Erregung leicht angeschwollen war und sich hell rosa leuchtend von ihrer Haut abhob. Sie war komplett haarlos, bis auf Augenbrauen, Wimpern und ihr noch sehr kurzes Haupthaar, welches wohl sicher bald verschwinden würde.
So wollte sie anscheinend stehen bleiben, bis Ingrid kam. Ich überlegte nicht lange und ging zwischen die Regale, wo ich mir einen Harness suchte, der ähnlich aussah, wie der, den Erika trug. Ich legte mir diesen an und stellte mich in eine Nische, die sich auf der anderen Seite des Regals befand, neben dem Erika stand. Dabei nahm ich die selbe Pose ein, wie sie und blieb ebenfalls bewegungslos stehen.
Mir fiel die Nachricht ein, die ich Gertrud schicken wollte, also ging ich noch einmal zurück in die Teeküche, nahm das Tablet und schickte die Nachricht ab. Anschließend ging ich wieder in den Laden und stellte mich erneut in die Nische. Erika sah mich lächelnd an, zwinkerte mir zu und stellte sich wieder gerade hin. Ich nickte und blieb ebenfalls regungslos stehen.

Ich war viel zu aufgeregt, als daß ich es schaffte, abzuschalten und in den Dämmerzustand zu fallen, also blieb mir nicht viel mehr, als einfach zu warten. Ich fragte mich, ob Gertrud bereits wach war und die Nachricht gelesen hatte und ich fragte mich, wann sie nun endlich herunter kommen würde.

Endlich wurde mein Warten beendet. Aber es war nicht Gertrud, sondern Ingrid, die herein kam. Sie kam wie üblich durch die Ladentür herein und sah Erika und mich natürlich sofort in unseren Nischen stehen. Sie sah uns eine Weile lächelnd an und ich meinte eine große Erleichterung in ihrem Blick zu erkennen.
Doch statt daß sie zu Erika ging, machte sie mit ihrem Handy ein Bild von uns Beiden und verließ den Laden wieder. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie, mit einer Papiertüte vom Bäcker in der Hand, wieder kam. Diese legte sie neben die Kasse und blieb einfach mitten im Raum stehen, wobei sie immer wieder zu Erika schaute.
Doch dieses Mal musste ich nicht lange warten, bis sich erneut etwas tat. Ich sah nur am Rande meines Blickfelds, daß Gertrud von hinten herein kam.
Nur mit einer Jogginghose und einem Schlabbershirt bekleidet und mit zerwuselten Haaren stellte sie sich neben Ingrid und schaute Erika und mich einen Moment lang an, bevor sie ihr Handy aus der Hosentasche zog und dieses Ingrid zeigte.
Diese betrachtete es einen Moment lang und grinste breit, als Gertrud das Handy wieder in die Hosentasche steckte. Die Beiden nickten sich zu und betrachteten uns weiter.

»Also ich finde ja, dafür, daß sie mich so lange hat warten lasen, verdient sie eine Strafe«, sagte Ingrid und ging zu Erika. Diese blieb regungslos stehen, als Ingrid anfing, sie zu streicheln. Ingrid ließ ihre Hände über Erikas Körper wandern, versenkte ihre Finger in Erikas Scheide und fingerte sie eine ganze Weile, bevor sie die Finger wieder heraus zog, an ihnen roch und sie Erika in den Mund steckte. Diese blieb regungslos stehen und verzog keine Miene. Auch als Ingrid ihre Nippel fasste, diese ziemlich fest drückte und zwirbelte. Aus eigener Erfahrung wusste ich, daß das ziemlich weh tun konnte und so wie Ingrid gerade Erikas Nippel bearbeitete, war es auch genau das, was sie damit zu bezwecken schien. Doch selbst als Ingrid mit einer Hand zwischen Erikas Beine ging und das Selbe mit ihrem Kitzler anstellte, schaffte Erika es, sich zusammen zu nehmen und keine Miene zu verziehen. Nur an den feinen Schweißtröpfchen, die sich nun auf ihrer Stirn bildeten, konnte ich sehen, daß es ihr wohl ziemlich weh tat, was Ingrid da mit ihr anstellte. Ich bewunderte sie dafür, so still stehen zu bleiben und nicht die geringste Regung zu zeigen.

Obwohl sie es geschafft hatte, sich nicht zu bewegen, konnte ich deutlich Erikas Erleichterung sehen, als Ingrid nach mehreren Minuten endlich von ihr abließ.
»Das hast du toll gemacht«, sagte Ingrid zufrieden lächelnd, während sie ihre Wange streichelte.
»Du willst also von nun an meine Sklavin und meine Puppe sein?«, fragte Ingrid, worauf hin Erika kaum merklich nickte.
Ingrid trat näher zu ihr und küsste sie lange. Ich konnte deutlich erkennen, wie Erika den Kuss erwiderte, aber ansonsten komplett regungslos stehen blieb.

Nun kam Gertrud zu mir und sah mich lange an. »Und du willst wirklich meine Sklavin sein?«, fragte sie mich.
Ich musste nicht lange überlegen. Ohne mich weiter zu bewegen, nickte ich und schloss die Augen.
Ich spürte ihre Lippen auf meinen und erwiderte den Kuss.

»Kommt, wir gehen erst mal Frühstücken«, sagte Ingrid auf einmal.
Gertrud unterbrach den Kuss, trat einen Schritt zurück und nickte mir zu. Sie hielt mir die Hand hin und ich ergriff diese. So gingen wir Hand in Hand in die Teeküche, in der ich mich in letzter Zeit recht häufig aufgehalten hatte.
Ingrid und Erika kamen kurz nach uns herein und setzten sich. Erika schien sich etwas unwohl zu fühlen, da sie als Einzige hier vollkommen nackt war. Ich selbst war zwar auch unbekleidet, durch den Überzug, den ich trug, fühlte ich mich allerdings nicht vollkommen nackt.

Ohne sich abgesprochen zu haben, setzten Ingrid und Gertrud sich an den Tisch. Ingrid ließ Erika diesen decken und ich musste Kaffee kochen.
Gerade, als Erika fertig gedeckt und sich gesetzt hatte, kam Heike herein, so daß Erika noch einmal aufstehen musste, um ein weiteres Gedeck zu holen. Sie schien sich dabei nicht wirklich wohl zu fühlen, doch Ingrid fand ganz offensichtlich Gefallen daran, Erika in diese Situation zu bringen. Aber ich hatte auch den Eindruck, daß es Erika erregte, so gedemütigt zu werden, denn ich konnte mehrmals deutlich sehen, daß es zwischen ihren Beinen feucht glitzerte. Anscheinend wusste Ingrid recht genau, was sie tat und was sie Erika zumuten konnte.

Als endlich der Tisch gedeckt und der Kaffee fertig war, begannen wir, zu frühstücken.
»Wie soll es denn jetzt weiter gehen?«, fragte Heike, während wir aßen.
Statt ihr zu antworten, fragte Gertrud mich: »Vertraust du mir?«
Ich wusste überhaupt nicht, worauf sie hinaus wollte, doch ich sah sie an und nickte.
Sie beugte sich zu mir und flüsterte mir ins Ohr: »Ich liebe dich, mein Schatz.«
Ich lehnte mich bei ihr an und rieb meinen Kopf kurz an ihrer Schulter, bevor sie weiter sprach.
»Ich habe mir schon etwas überlegt. Aber das werde ich erst einmal alles klären müssen und wenn alles klappt, wird Veronika eine Weile nicht im Laden sein können«, sagte sie.
Ich fragte mich, was sie vor hatte. Ja, ich vertraute Gertrud. Ganz egal, was sie vor hatte, ich wusste einfach, daß sie nicht vor hatte, mir zu schaden, also zügelte ich meine Neugier und sah nur zu ihr herüber.
»Wann wird das sein?«, wollte Heike wissen.
»Das weiß ich noch nicht. Dazu muss ich wie gesagt, erst einmal alles klären«, erwiderte Gertrud.
»Wenn sie nicht im Laden stehen wird, wird das wohl Erika übernehmen«, stellte Ingrid fest. »Und damit sie schon mal üben kann, werde ich sie nachher gleich fertig machen, damit sie sich schon mal dran gewöhnen kann«, erklärte Ingrid, ohne Erika zu fragen.

»Dann mal los«, sagte Heike, nachdem wir gefrühstückt hatten. Erika hatte den Tisch abgeräumt und ich stellte die Spülmaschine an. Anschließend gingen wir in den Laden. Nur Heike bleib in der Küche und ich sah noch, wie sie ihr Telefon nahm und eine Nummer wählte.
Dort stellte Gertrud mich wieder in die Nische und ließ mich die selbe Position einnehmen, die ich vorher schon eingenommen hatte.
Erika musste den Harness ausziehen und bekam von Ingrid Einen BH, einen Schlüpfer, lange, halterlose Strümpfe und das Kleid, in welchem sie her gekommen war. Nachdem sie alles wortlos angezogen hatte, brachte Ingrid ihr auch noch Pumps mit recht hohen Absätzen, die Erika ebenfalls anziehen musste.
Nun musste sie sich wieder in die Nische stellen. Ingrid ging kurz nach hinten und kam mit einer Perücke wieder, welche sie Erika auf den Kopf zog. Diese blonde Perücke stand im Kontrast zu Erikas dunkler Haut, sah aber trotzdem sehr gut an ihr aus, fand ich.

Nun kam auch Heike zu uns und sah sich Erika genau an.
»In zwei Stunden kann es los gehen«, sagte sie.
»Wie schaffst du das in so kurzer Zeit nur?«, fragte Gertrud erstaunt.
»Das ist mein Geheimnis«, entgegnete Heike mit einem breiten Grinsen. »Also los, in zwei Stunden muss alles fertig sein«, sagte sie.

Gertrud, Ingrid und Heike fingen nun an, fast den kompletten Eingangsbereich des Ladens umzuräumen. Sie räumten fast alles, was hier stand, bei Seite. Anschließend holten sie einen Strafbock aus dem hinteren Teil des Ladens, den sie mitten im Eingangsbereich aufstellten und zu einer Liege umbauten, die fast so aussah, wie ein Stuhl beim Frauenarzt. Darunter breiteten sie eine Plane aus und Gertrud brachte einige Eimer mit Wasser und einige andere Gegenstände her, die sie auf einem kleinen Beistelltisch ausbreitete, der nun neben der Liege stand. Was sie alles auf den Tisch legte, konnte ich nicht genau erkennen, ich meinte aber, die Verpackung einiger Sexspielzeuge zu erkennen. Doch genauer konnte ich nicht ansehen, was das alles war, da sie den Tisch mit einem weißen Tuch zudeckte. Einige größere Pakete wanderten auf den Kassentresen und endlich schienen die Drei fertig zu sein.
Während die Drei umräumten, kamen immer wieder Kunden in den Laden. Einige fragten, was hier passierte und Erika, die diese bediente, erklärte es ihnen, aber so leise, daß ich nicht hören konnte, was sie ihnen sagte.

Nachdem anscheinend alles fertig war, kam Gertrud zu mir. Sie drückte mir ein großes Tablett in die Hände, auf dem sie Sektkelche abstellte. In das Regal neben mir legte sie einige Tüten mit Orangensaft und einige Sektflaschen, die sie wohl gerade erst besorgt hatte. Langsam ahnte ich, daß wohl balde einige Leute hier auftauchen würden.
Ich sah, daß Ingrid mehrmals zu Erika ging und ihr etwas zuflüsterte. Diese nickte gelegentlich, doch ich konnte deutlich erkennen, daß sie sich nicht all zu wohl zu fühlen schien.

Dann war es schließlich so weit.
Fast gleichzeitig kamen sehr viele Leute in den Laden. Diese wurden von Heike, die offenbar deren Betreuung übernommen hatte, begrüßt, während Gertrud die Gläser auf meinem Tablett mit Sekt und Orangensaft füllte. Doch sobald sie ein Glas gefüllt hatte, kam bereits einer der Gäste und nahm es weg, so daß Gertrud balde neue Gläser holen musste, die sie auf das Tablett stellte.
Die Leute standen im Laden und unterhielten sich angeregt, wobei sie gelegentlich zu Erika schauten und zu ihr deuteten. Einige machten mit ihren Handys Bilder und eine Frau fotografierte Gertrud, Heike und Ingrid, aber auch Erika, mich und die Liege mit einer richtigen Kamera. Sie unterhielt sich mit Ingrid und Erika, wobei sie sich auf einem Block Notizen machte. Anscheinend war diese Frau eine Reporterin oder etwas in der Art, vermutete ich.

Schließlich schien es soweit zu sein, daß es anfangen sollte, wobei ich noch immer nicht genau wusste, was genau das eigentlich sein sollte.

»Meine Damen und Herren«, sagte Heike, die sich auf eine kleine Leiter gestellt hatte, die normalerweise dazu benutzt wurde, wenn etwas aus den Regalen zu holen war, was weiter oben lag. »Ich freue mich, daß Sie alle so kurzfristig kommen konnten. Wie ich Ihnen bereits am Telefon gesagt habe, wird heute die Umwandlung einer jungen Frau zu einer Puppe stattfinden. Sie alle sind hier, um dieser Umwandlung beizuwohnen und natürlich können Sie später jederzeit her kommen, um sich davon zu überzeugen, daß Erika« sie deutete zu dieser »für mindestens die nächsten drei Monate nur noch eine Puppe sein und hier im Laden oder im Schaufenster stehen wird, um unser Sortiment zu präsentieren. Erika hat sich Ingrid« Heike deutete nun zu dieser und Ingrid verneigte sich knapp »unterworfen und ist nun ihre Sklavin. Wenn Sie Fragen haben, können Sie diese natürlich jederzeit stellen, aber ich bitte Sie, wenn möglich, damit zu warten, bis die Umwandlung abgeschlossen ist«, erklärte sie.

Erika schaute unbeteiligt gerade aus und bewegte sich nicht. Ich wusste nicht, was Ingrid ihr gesagt hatte, doch es schien Erika etwas beruhigt zu haben.
Die Gäste stellten sich nun in einem Halbkreis um die Liege und Ingrid winkte Erika zu sich. Diese kam aus ihrer Nische und ging mit langsamen Schritten zu Ingrid, wo sie sich wieder in der selben Position hin stellte.
Ingrid streichelte ihr die Wange, ging um sie herum und holte eine Schere aus ihrer Hosentasche hervor. Mit dieser schnitt sie Erikas Kleid hinten auf. Nun schnitt sie noch die Ärmel auf und das Kleid fiel zu Boden. Nun trat Ingrid vor Erika und schnitt den BH zwischen den Körbchen auseinander. Als sie auch die Träger durchschnitten hatte, fiel dieser ebenfalls zu Boden. Das Gleiche tat sie auch mit Erikas Schlüpfer, so daß diese nun bis auf die Strümpfe und die Schuhe nackt vor allen Zuschauern stand.
Nun zog sie Erika auch noch die Perücke vom Kopf.
Ich sah, daß die Reporterin immer wieder Bilder machte und sich gelegentlich etwas auf ihrem Block notierte.
Ingrid hielt Erika nun die Hand hin und diese ergriff die ihr dargebotene Hand langsam, um sich von Ingrid zu der Liege führen zu lassen. Ohne zu zögern, legte sie sich auf diese und legte Arme und Beine in die Schalen, die für diese vorgesehen waren.
Nun hob Ingrid das Tuch von dem Tisch. Von diesem nahm sie einen Haarschneider, mit dem sie Erikas bereits recht kurzen Haare bis auf wenige Millimeter ab schnitt. Wie Erika das gefiel, konnte ich nicht sehen, da sie mit dem Kopf in meine Richtung lag und ich ihr Gesicht deshalb nicht sehen konnte, jedoch bewegte sie sich dabei nicht einen Millimeter.

Ingrid legte den Haarschneider wieder auf den Tisch und zog sich dünne Gummihandschuhe an. Sie nahm eine Dose vom Tisch, deren Inhalt sie gründlich auf Erikas noch verbliebenen Haaren verteilte. Auch auf Erikas Augenbrauen verteilte sie etwas vom Inhalt der Dose.
Sie trat nun zwischen Erikas Beine und verteilte etwas vom Inhalt der Dose auf Erikas recht kurz getrimmten Schamhaaren.
Sie schloss die Dose wieder und zog sich die Handschuhe aus, die sie in einen bereitstehenden Papierkorb warf.
Sie wartete einige Minuten und nahm nun ein Tuch, welches sie befeuchtete und strich über Erikas Kopf. Ich konnte deutlich sehen, wie Erikas Haare an dem Tuch hängen blieben und diese nun komplett haarlos da stand. Auch ihre Augenbrauen fielen nun dem feuchten Tuch zum Opfer. Mit einem anderen Tuch, welches sie ebenfalls befeuchtete, wischte Ingrid noch einmal gründlich über Erikas Kopf und über ihre Stirn um sie anschließend mit einem weiteren Tuch abzutrocknen. Auf die selbe Weise entfernte sie nun Erikas Schamhaare. Nun war Erika komplett haarlos. Doch sie schien diese Tatsache einfach hin zu nehmen.

Ingrid streichelte ihr über den Kopf und nahm einen Hocker, den sie zwischen Erikas Beine stellte und sich darauf setzte. Sie zog den Tisch heran, zog sich ein neues Paar Handschuhe an und stellte einen Eimer vor sich auf den Boden.
Sie nahm eine Folienverpackung vom Tisch und riss diese auf.
»Zu Ihrer Information, Ingrid hat das, was sie nun tut, gelernt und hat auch reichlich Gelegenheit, es zu üben«, warf Heike nun ein.
Ich sah, daß Ingrid eine Flasche nahm, etwas von deren Inhalt auf ein Tuch gab und damit Erikas Scheide gründlich abwusch. Anschließend nahm sie eine Spritze aus der offenen Folienverpackung und setzte diese ohne Nadel zwischen Erikas Beinen an. Dann holte sie einen kurzen, dünnen Schlauch, den sie in Erikas Scheide schob. Nein, nicht in ihre Scheide, wurde mir klar. Sie setzte ihr einen Katheter. Sie hielt den Schlauch so, daß Erikas Blaseninhalt in den Eimer vor ihr lief.
Nun nahm sie ein seltsam aussehendes, schwarzes Teil vom Tisch. Dieses war dreieckig geformt und etwa so groß wie eine Handfläche. Es war etwa einen Zentimeter dick und schien recht weich zu sein. Sie klebte dieses Teil, aus dem zwei Schläuche heraus ragten, genau oberhalb von Erikas Scheide auf ihren Schamhügel. Den Schlauch des Katheters verband sie nun mit diesem Teil und befestigte ihn mit einer Art Klebefolie.
Nun holte Erika eine weitere Spritze vom Tisch. Diese war sehr groß und sie zog Wasser aus einem der vollen Eimer in diese Spritze auf. Sie steckte einen länglichen Aufsatz auf diese Spritze, führte diesen in Erikas Hintern ein, um das Wasser in diesen hinein zu drücken. Dies wiederholte sie noch vier Mal und fing an, Erikas Bauch zu massieren. Nach einer ganzen Weile hielt sie Erika den Eimer hin und diese ließ das Wasser aus sich heraus in den Eimer laufen.
Diesen Vorgang wiederholte Ingrid noch zwei Mal, danach wischte sie Erika gründlich sauber und rieb ihren Schließmuskel mit Gleitgel ein.

Der Plug, den Ingrid nun vom Tisch nahm, hatte für meinen Geschmack bedenkliche Ausmaße und war zudem hohl, wie ich sehen konnte. Ingrid rieb auch diesen mit Gleitgel ein und drückte ihn gegen Erikas Hintern. Anscheinend hatte Erika das bereits gründlich geübt, denn es ging ziemlich schnell, bis dieser offene Plug in Erikas Hintern steckte. Ingrid zog die große Spritze noch einmal zur Hälfte mit Wasser voll und setzte diese anscheinend an dem Plug an. Ich ahnte, daß sich an diesem Plug ein Ballon befand, der sich nun in Erikas Hintern ausbreitete und somit verhinderte, daß der Plug heraus rutschte.
Einen der Schläuche von dem seltsamen Teil, welches auf Erikas Schamhügel klebte, schloss Ingrid nun anscheinend ebenfalls an dem Plug an.

Bevor ich mich noch fragen konnte, was das alles zu bedeuten hatte, fing Heike an zu sprechen: »Das Gerät, welches auf Erikas Bauch klebt, ist eine Art Pumpe. Diese sorgt dafür, daß Erikas Urin in ihren Hintern gepumpt wird und nichts zurück fließen kann. Das erleichtert später Erikas Toilettengang. Außerdem befindet sich in diesem Gerät ein Empfänger, mit dem man später einige Dinge steuern kann«, erklärte sie.
Die Reporterin sah fragend zu Heike und als diese nickte, machte sie einige Großaufnahmen von Erikas Schambereich.

Ingrid hatte erneut die Handschuhe gewechselt und wischte nun Erikas Scheide gründlich trocken. Sie holte eine Folie vom Tisch und zog Erikas inneren Schamlippen weit nach außen und klebte diese mit der Folie so fest, daß Erikas Scheide weit offen stand.
Erikas Kitzler stand nun deutlich hervor und auch diesen rieb Ingrid trocken, bevor sie ein weiteres Teil vom Tisch nahm, dieses über Erikas Kitzler stülpte und es mit einem Schlauch oder einem dünnen Kabel mit der Pumpe verband. Auch dieses Teil klebte sie mit einem Stück dieser Folie auf Erikas Haut fest.
Sie zog die Handschuhe aus und holte noch ein Teil vom Tisch. Dieses sah aus wie ein kleiner, flacher Donut an dem ein Kabel hing. Es war etwas größer als Erikas Brustwarze, auf die Ingrid es nun klebte. Auch auf die andere Brustwarze klebte sie nun so ein Teil. Beide verband sie nun mit dem Teil auf Erikas Schamhügel und klebte die beiden dünnen Kabel auf Erikas Bauch fest.

Ingrid stand nun auf und schob den Hocker zur Seite. Sie zog Erika die Pumps aus, zerschnitt mit der Schere ihre Strümpfe und nahm sie ihr ab. Nun ließ sie Erika aufstehen.

Als Erika stand, ließ Ingrid sie sich mehrmals umdrehen, so daß jeder sehen konnte, wie sie nun aussah. Dadurch daß ihre dunkle Haut durch ihren Schweiß leicht glänzte, die Glatze und die fehlenden Augenbrauen sah sie bereits jetzt schon fast aus, wie eine Schaufensterpuppe, aber ihr Lächeln und ihr leicht entrückter Blick zeigten deutlich, daß es das war, was sie wollte.

Nachdem Erika sich ein paar Mal um sich selbst gedreht hatte, sprühte Ingrid ihre Beine und Füße mit einer Sprühflasche ein.
»Nun kommt der entscheidende Teil«, sagte Heike. »Dieser Anzug ist eine Sonderanfertigung aus einem speziellen Silikon und genau auf Erikas Maße gefertigt.«
Ingrid hatte während Heike sprach, das große Paket vom Boden aufgehoben und entfaltet. Sie hielt den schwarz glänzenden Anzug an den Schultern so, daß jeder ihn sehen konnte. Er war im Rücken offen und eine Haube hing von den Schultern nach vorne herunter.
Ingrid hielt Erika den Anzug so hin, daß sie ihre Beine leicht in diesen hinein stecken konnte. Es dauerte eine Weile, bis sie diese bis zur Mitte der Oberschenkel angezogen und Ingrid alle Falten heraus gestrichen hatte.
Nun hielt Ingrid den Anzug und ließ die obere Hälfte nach vorne fallen. Nun war deutlich zu sehen, daß sich zwischen den Beinen ein recht großer Einsatz befand. Mir war klar, daß dieser in Erikas Scheide kommen würde. Außerdem gab es eine runde Verdickung dort, wo Erikas After war. Ingrid schob den recht großen Einsatz, der zudem an der Außenseite viele Noppen besaß, langsam in Erikas Scheide hinein, was diese mit einem leisen Stöhnen quittierte.
Die runde Verdickung kam genau über dem Plug zu liegen und Ingrid befestigte diese mit einer Drehung daran.
Nun drückte Ingrid die in den Anzug geformten Brüste nach innen und sprühte etwas aus einer Sprühdose auf deren Innenseiten. Sie zog den Anzug nach oben und platzierte die entsprechenden Stellen des Anzuges genau auf Erikas Nippeln. Sie drückte das Silikon des Anzuges fest auf Erikas Brüste und hielt ihr nun die Ärmel hin. Erika schlüpfte mit den Armen in diese hinein und wieder strich Ingrid den Anzug glatt auf Erikas Bauch. Nun fehlte nur noch die Haube.
Bevor Ingrid ihr diese über den Kopf stülpte, hielt sie diese so, daß jeder sehen konnte, was sich in deren Innerem befand. Dort wo die Nase war, befanden sich zwei dünne Schläuche und an der Stelle des Mundes sah ich daß es dort, so wie bei meinem Überzug, einen Überzug gab, der Zunge und Lippen umschließen würde. Erika öffnete bereitwillig den Mund und ließ sich den Überzug über die Zunge legen. Die Lippen des Anzuges schlossen sich um Erikas Lippen und nun waren diese bis in den Mund hinein von dem Silikon umschlossen. Ingrid schob vorsichtig die Schläuche in Erikas Nase und stülpte ihr die Haube nun komplett über.
Mich wunderte es etwas, daß dieser Anzug im Rücken noch offen war und keinen Reißverschluss besaß. Doch Ingrid zog nun auf einer Seite der verbliebenen Öffnung eine Schutzfolie ab und legte die andere Seite stramm auf diesen Streifen. Nun trat sie vor Erika. Sie zog eine weitere Schutzfolie um Erikas Augen herum von dem Anzug ab und drückte das Material um die Augen herum an Erikas Haut. Sie holte eine kleine Flasche vom Tisch. Erika schloss die Augen und Ingrid strich etwas auf ihre Augenlider und die letzten noch sichtbaren Flecken Haut um die Augen herum.

Nun war Erika komplett in den Anzug eingeschlossen und sah tatsächlich aus, wie eine Schaufensterpuppe. Beinahe so wie eine schwarze Version von mir selbst. Ingrid ließ sie sich mehrmals umdrehen, damit jeder sie gründlich betrachten konnte.
Auch ich sah sie mir nun genau an. Von meiner Position aus konnte ich sie gut sehen, ohne daß jemand im Weg stand.

Erikas Brüste waren fest von dem Silikon umschlossen und standen prall und fest hervor und ihre Nippel waren kaum zu sehen. Ihre Scheide war nur als schmaler Schlitz vorhanden und da sie recht breitbeinig stand, konnte ich sehen, daß sich dort, wo ihr After war, ein Anschluss befand, der so ähnlich aussah, wie der meiner Versorgungseinheit.
Die Konturen ihres Gesichtes waren deutlich zu sehen und wenn sie die Augen schloss, sah sie tatsächlich aus, wie eine Schaufensterpuppe.
Ihr Körper war gut abgebildet und jede Rundung und selbst die Muskeln waren gut zu erkennen. Was mir auffiel war, daß sowohl ihre Zehen als auch ihre Finger nur aus einem Stück bestanden. Nur ihre Daumen waren noch frei beweglich, während die vier Finger als ein einziges Stück geformt waren.

Ingrid deutete nun zu Erika. »Da sie nun eine Schaufensterpuppe ist, hat sie keinen Namen mehr nötig. Nach dem heutigen Datum präsentiere ich Ihnen Nummer 1706.« Sie deutete mit beiden Arme zu Erika, die nun wohl 1706 hieß. Die Gäste fingen an, zu applaudieren.

Nachdem alle sich 1706 gründlich angesehen hatten, fingen einige der Gäste an, Ingrid und Heike Fragen zu stellen. So erfuhr ich, daß in dem Anzug, den 1706 trug, so wie in meinem Überzug, Schläuche eingearbeitet waren, durch die die Pumpe Schweiß absaugte und über einen Anschluss an dem Plug ein mildes Desinfektionsmittel verteilen konnte. Auch in ihrer Scheide befand sich ein Schlauch, der ihre Säfte dort absaugte. Zudem befanden sich an mehreren Stellen in dem Anzug Elektroden eines Stimulationsgerätes, welches ebenfalls in der Pumpe eingebaut war. Dieses konnte leicht stimulieren aber auch schmerzhafte Schläge austeilen. Zudem gab es an allen Gelenken sowie im Gesicht Sensoren, die eine Bewegung registrierten. Zusammen mit den Elektroden sorgten sie dafür, daß 1706 jedes Mal, wenn sie sich bewegte, starke Schläge bekam, wenn Ingrid dies über eine App auf ihrem Handy so einstellte.
An Erikas Kitzler, der von außen nun nicht mehr erreichbar war, befand sich ein winziger Vibrator, der diesen direkt stimulieren konnte und auch in ihrer Scheide gab es mehrere Vibratoren, die Ingrid über ihr Handy steuern konnte.
Ihre Scheide konnte penetriert werden, jedoch würden sich die Noppen dabei eher schmerzhaft bemerkbar machen, wie Ingrid einem Gast erklärte.
Der Schweiß und ihr die Flüssigkeiten in ihrer Scheide wurden, genauso wie ihr Urin in den Darm von 1706 gepumpt und mussten einmal am Tag mit einer Pumpe, die sich im Bad befand, abgesaugt werden, erklärte Heike einer Frau gerade, die sichtliches Interesse an dem Anzug und der restlichen Ausstattung zeigte und fragte, ob so etwas auch für Männer möglich wäre, was Heike nach kurzem Nachdenken bejahte.
Ein Mann, den ich bereits mehrmals als Kunden hier gesehen hatte, fragte Ingrid, ob es möglich wäre, 1706 auch in eine Session mit einzubeziehen. Ingrid überlegte kurz, sah zu 1706 und sagte dann, daß das auch möglich sein würde.

Einige der Gäste sahen sich 1706 nicht nur an, sondern fassten sie, nachdem Ingrid es ihnen erlaubt hatte, auch an. 1706 ließ das alles, ohne auch nur das Gesicht zu verziehen, über sich ergehen.
Ich geriet ins Nachdenken. Im Grunde genommen war 1706 jetzt genauso eine Schaufensterpuppe wie ich und auch die Technik, die in dem Anzug steckte, war ähnlich wie die in meinem Überzug. Nur daß 1706 diesen irgendwann auch wieder ablegen konnte und daß sie noch in der Lage war, zu sprechen.
Über diese Gedanken fiel ich wieder in einen Dämmerzustand der andauerte bis Heike mir das Tablett ab nahm. Mir fiel auf, daß die Gäste bereits alle gegangen waren und Erika, nein 1706, wieder in ihrer Nische stand. Es war draußen bereits dunkel, stellte ich fest und der Laden war wieder aufgeräumt. Auch Ingrid und Gertrud waren bereits gegangen und so blieben 1706 und ich die Nacht über alleine im Laden zurück.
So blieben wir die nächsten Tage stehen, ohne daß sich etwas veränderte. Im Gegensatz zu mir musste 1706 aber jeden Abend zur Toilette gebracht werden. Dies dauerte jedes Mal recht lange, ich erfuhr später erst, daß sie während der Zeit in der sie nicht im Laden stand, auf einer Rudermaschine trainierte, damit ihre Muskeln sich nicht abbauten. Durch die Muskelstimulation war das bei mir nicht notwendig.

In den folgenden Wochen wurden 1706 und ich mehrmals umgezogen und anders aufgestellt. Sonst geschah nichts was meine Aufmerksamkeit erregte.
Erst eine ganze Zeit später holte Gertrud mich aus dem Laden zu sich ins Schlafzimmer, wo wir eine sehr schöne Nacht verbrachten.
»Es tut mir leid, daß ich dich so lange alleine gelassen habe, ich habe dich wahnsinnig vermisst. Aber ich hatte jede Menge zu tun«, sagte sie, als wir beide nach einigen sehr intensiven Höhepunkten Arm in Arm im Bett lagen.

Am nächsten Morgen brachte sie mich nicht zurück in den Laden, sondern gab mir zu meinem Erstaunen ein langes Sommerkleid, setzte mir eine Perücke auf und führte mich nach einem ausgiebigen Frühstück aus dem Laden heraus in die Fußgängerzone.
Es war wie ein kleiner Schock für mich, nach so langer Zeit wieder unter Menschen zu sein und mich im Freien bewegen zu können. Statt zur Straßenbahn zu gehen, schlenderten wir Hand in Hand durch die Fußgängerzone, schauten uns die Auslagen einiger Läden an und kamen schließlich bei einem Parkhaus an, welches wir betraten. Gertrud führte mich zu einem Auto und ließ mich auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Sie fuhr aus dem Parkhaus heraus, quer durch die Stadt und fuhr über eine Landstraße. Ich genoss den Ausblick und betrachtete die Felder, Wiesen und Wälder, durch die wir fuhren, bis sie auf eine Autobahn auffuhr. Wir fuhren fast eine Stunde bevor sie diese wieder verließ und durch eine andere Stadt fuhr. Sie stellte den Wagen auf einem großen Parkplatz ab und wir stiegen aus.
Ein ziemlicher Schock durchfuhr mich, als ich erkannte, wo wir waren. Es war das Krankenhaus, in dem ich zu der Schaufensterpuppe verwandelt worden war, die ich jetzt war. Ich wollte zurück zum Auto laufen, doch Gertrud hielt mich an der Hand. »Bitte, vertrau mir mein Schatz«, sagte sie. »Ich verspreche dir, es wird dir nichts Schlimmes passieren. Und ich werde die ganze Zeit über bei dir bleiben. Das verspreche ich dir«, sagte sie.
Ich beruhigte mich etwas und folgte ihr zögernd zur Anmeldung. Wir wurden sofort in einen Behandlungsraum gebracht, wo ich mich auf eine Liege legen musste. Es kamen gleich zwei Ärzte, um mich zu untersuchen. Anschließend sprachen die Beiden mit Gertrud und ich musste einige Papiere unterschreiben. Um sie durchzulesen war ich zu verwirrt und unterschrieb einfach, im Vertrauen darauf, daß Gertrud nicht zulassen würde, daß mir etwas passierte.
Nun kam eine Schwester mit einem Krankenhausbett herein, in das ich mich legen musste. Sie hängte einen Beutel an einem Gestell auf welches am Bett befestigt war und setzte mir eine Infusion. Das Letzte, was ich mit bekam, war, daß Gertrud zu mir kam, meine Hand hielt und mich im Gesicht streichelte. Dann wurde es schwarz um mich herum.
37. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 9 - Veränderungen

geschrieben von HeMaDo am 15.07.21 23:43

»AUA!«
Das war das Erste, was mir durch den Kopf ging, als ich aufwachte. Mein Hals und mein Unterleib schmerzten fürchterlich.
Ich stöhnte leise auf und versuchte, mich nicht zu bewegen.
Wie durch Watte hörte ich eine Frauenstimme: »Sie wird langsam wach.«
»Sehr gut. Aber ich denke, Sie sollten ihr noch etwas gegen die Schmerzen geben. Und geben Sie ihr auch noch etwas zum Schlafen«, antwortete eine andere Frau.
»Ja, Herr Doktor.« Das war wieder die erste Stimme.

Schlafen? Nein, ich wollte nicht schlafen. Ich wollte aufwachen. Richtig aufwachen und sehen, was aus mir geworden war.
Ich versuchte, den Kopf zu schütteln und mich bemerkbar zu machen, doch das bereitete mir erneut Schmerzen und ließ mich abermals aufstöhnen.
Allmählich spürte ich, wie die Schmerzen nachließen. Und ich wurde müde.
Lange schaffte ich es nicht, mich gegen die immer stärker werdende Müdigkeit zu wehren und schlief irgendwann wieder ein.

-

»Guten Morgen Veronika, mein Schatz«, weckte mich eine fröhliche Stimme.
Ich öffnete langsam die Augen und sah in Gertruds lächelndes Gesicht.
Wieso nennt sie mich Veronika, fragte ich mich. Langsam kehrten meine Erinnerungen zurück.
Schmerzen hatte ich keine mehr und ich fragte mich, wie lange ich seit dem letzten Aufwachen wohl geschlafen hatte.
Ich wollte mich aufrichten, wollte mich sehen, doch Gertrud drückte mich mit sanftem Nachdruck zurück ins Bett.
»Später«, sagte sie sanft. »Du musst erst mal richtig wach werden.«
Wahrscheinlich hatte sie recht und so ließ ich mich zurück in das Kissen sinken.
Ich schloss die Augen und war anscheinend gleich darauf wieder eingeschlafen, denn als ich sie das nächste Mal öffnete, war es viel dunkler als vorher. Irgendwo befand sich eine schwache Lampe, die ein grünliches Licht in den Raum warf. Ich spürte, daß irgend etwas Schweres auf meinem Arm lag und versuchte, mich zu bewegen, um zu sehen, was das war. Ich drehte den Kopf und bemerkte, daß ich viel mehr sehen konnte, als früher. Ich bewegte die Augen und sah, daß ich nun nicht mehr durch die winzigen Löcher in dem Überzug schaute, sondern rund herum sehen konnte.
Vorsichtig hob ich den Kopf und schaute nach, was da auf meinem Arm lag.

Als ich mich bewegte, hörte ich ein leises Murmeln und spürte eine Bewegung. Ich sah, daß es Gertruds Oberkörper war, der auf meinem Arm lag. Ihr Kopf lag an meiner Schulter, neben mir auf dem Kissen. Langsam hob sie den Kopf und richtete sich auf. Sie gähnte herzhaft und richtete sich auf, bis ihr Gesicht sich vor meinem befand. Sie sah mir in die Augen und trotz des schwachen Lichtes sah ich, wie sie freudig lächelte.
»Du hast wunderschöne Augen«, sagte sie leise und streichelte meine Wangen. Ich spürte ihre Berührungen viel intensiver als zuvor.
Sie bewegte ihre linke Hand an meinem Hals herab bis unter die Decke und auf meinen Bauch, wo sie mich weiter streichelte.
Diese Berührungen waren intensiver als alles, was ich in den letzten Jahren gespürt hatte und ein heftiges Kribbeln durchfuhr mich. Es ließ mich zusammen zucken, mich unter Gertruds Berührungen hin und her winden und aufstöhnen.
Dabei vernahm ich ein seltsames Geräusch, es klang wie jemand, der leise »aaaaaahhh« sagte.
Ich versuchte, mich zu konzentrieren, was mir durch die intensiven Gefühle, die Gertruds Berührungen in mir auslösten nicht so einfach war und zu ergründen, woher dieses Geräusch stammte, doch dieses war wieder verstummt. Also konzentrierte ich mich wieder auf Gertruds Berührungen und stöhnte wieder auf, als dieses Kribbeln durch meinen gesamten Körper raste und mich erneut zusammen fahren ließ. Wieder hörte ich dieses Geräusch, dieses Mal lauter und deutlicher. Es war ein langgezogenes »aaaa«, welches wieder verstummte, als ich versuchte, mich darauf zu konzentrieren und nicht zu stöhnen.
Plötzlich durchfuhr mich die Erkenntnis. Es war meine Stimme, meine eigene Stimme, die ich gerade gehört hatte.
»Waaa…?«, versuchte ich zu sagen und ich stellte erschrocken fest, daß es tatsächlich meine eigene Stimme war, die ich da hörte.
»Was ist passiert?«, versuchte ich zu fragen. Es klang kratzend und undeutlich aber es war wirklich meine Stimme. Ich konnte wieder sprechen. Ich sah Gertrud an, die nun noch mehr lächelte. Einige Tränen liefen ihre Wangen herab, über ihr Kinn, lösten sich dort und tropften auf meinen Hals.
»Mach langsam mein Schatz«, sagte sie und legte mir ihren Finger auf die Lippen. Diese Berührung ließ wieder ein Kribbeln durch meinen Körper fahren und wieder stöhnte ich auf. Es war ein wundervolles Gefühl, sie so zu spüren und ich küsste ihren Finger.

Sie nahm ihre Hand wieder auf meine Wange, streichelte mich lange und zärtlich und drückte dabei sanft ihren Daumen auf meine Lippen. »Versuch noch, etwas zu schlafen. Morgen früh erkläre ich dir alles«, sagte sie.
Ich nickte und betrachtete noch immer ihr Gesicht. Ich wollte die Hand hoch nehmen, um ihr die Tränen weg zu wischen, doch sie hielt mich fest und schüttelte den Kopf. »Bleib erst mal liegen, du musst dich wahrscheinlich erst wieder neu an deinen Körper gewöhnen und außerdem musst du erst mal wieder zu Kräften kommen«, sagte sie.
Ich nickte leicht, denn ich spürte tatsächlich, daß mich sehr erschöpft fühlte.
Langsam ließ ich mich wieder in mein Kissen sinken und schloss die Augen. Doch mir fiel etwas ein. Etwas, was ich unbedingt sagen musste. Also öffnete ich wieder die Augen und sah sie an. »Ich liebe dich«, sagte ich. Meine Stimme klang noch immer sehr kratzig und leise und es fiel mir schwer, zu sprechen, doch Gertrud hatte mich verstanden. Sie erwiderte meinen Blick und ich sah, daß ihr erneut einige tränen die Wange herunter liefen. Lächelnd sagte sie: »Ich liebe dich auch.«
Ich lächelte ebenfalls und schloss nun die Augen, um zu schlafen.

Am nächsten Morgen wurde ich von Geräuschen wach, die ich nicht zuordnen konnte. Ich hörte ein metallisches Klappern und jemand sagte etwas. Als ich es schaffte, die Augen zu öffnen, sah ich aber außer Gertrud niemanden. Sie saß auf dem Bett neben mir und hatte einen Teller vor sich auf dem Nachttisch stehen. Ich sah, wie sie genüsslich in eine Scheibe Brot biss. Ich hatte ebenfalls Hunger, stellte ich fest und versuchte, mich bemerkbar zu machen. Sie sah mein schwaches Winken und ich deutete auf ihr Brot.
»Guten Morgen, mein Schatz«, sagte sie. »Du hast Hunger?«
Ich nickte lediglich. Doch sie gab mir nichts zu essen. Statt dessen sagte sie: »Ich weiß nicht, ob ich dir etwas geben darf. Du hast immer noch die Magensonde, durch die du ernährt wirst. Sie deutete auf einen Beutel mit graubraunem Inhalt der, zusammen mit einem anderen Beutel mit einer klaren Flüssigkeit, an dem Gestell über mir hing. Ich schaffte es, die Arme unter der Decke heraus zu heben und sah, daß in meinem linken Arm eine Nadel steckte, zu der ein Schlauch führte. Der andere Schlauch führte, wie ich nun bemerkte, zu meinem Gesicht. Ich betastete mich und tatsächlich führte dieser Schlauch zu meiner Nase.
Nun wusste ich, woher dieses seltsame Gefühl in meinem Hals stammte. Das musste wohl die Magensonde sein. Ich fragte mich, wie lange ich wohl geschlafen hatte.

Nun betrachtete ich meine Hände. Sie hatten noch immer den selben, künstlichen Farbton wie vorher und sahen auch immer noch nach Plastik aus, aber als ich mit einer Hand die andere berührte, spürte ich, daß etwas anders war. Zwar fühlte sich meine Haut noch immer nach Plastik an, doch konnte ich selbst anscheinend wesentlich mehr spüren, als zuvor. Ich hob die Decke an und betrachtete meine nackten Brüste. Auch auf diesen war noch immer der Überzug aber als ich sie berührte, war es viel intensiver als in den letzten Jahren. Und noch etwas war anders. Meine Nippel, die zuvor eher flach gewesen waren, stachen nun weit hervor, mehr noch, als ich es von früher in Erinnerung hatte und sie schienen mir auch etwas größer zu sein. Ich hob die Decke bei Seite und betrachtete diese eingehend. Fragend sah ich zu Gertrud und deutete auf meine Nippel.
»Die Ärzte haben ganze Arbeit geleistet. Hier sind einige hervorragende plastische Chirurgen. Die haben sie wieder hergestellt. Es kann vielleicht sein, daß sie etwas größer sind als früher, daran bin ich wohl schuld«, sagte sie mit einem Grinsen, welches keine Spur von Verlegenheit oder Entschuldigung zeigte. »Sie haben mich gefragt, ob ich wüsste, wie sie vorher aussahen, aber da ich das auch nicht wusste und das in den Akten nicht zu finden war, habe ich gesagt, lieber etwas zu groß, als zu klein.«
Ich nickte verstehend, wusste ich doch, daß sie auf große Nippel stand und wenn es ihr so gefiel, warum nicht. Ich strich vorsichtig über diese und stöhnte leise auf. Sie schienen mir auch viel empfindsamer als früher, aber durch die Jahre in denen ich viel weniger gespürt hatte, konnte es auch sein, daß ich mich da täuschte.
Aber trotz allem sahen sie noch immer etwas künstlich aus. Obwohl man anscheinend versucht hatte, die natürlichen Unregelmäßigkeiten und Fältchen nachzubilden, sahen sie irgendwie aus, wie ein aufgeblasenes Stück eines Luftballons, nur kleiner. Wobei klein nicht unbedingt eine Eigenschaft war, mit denen ich sie gerade beschreiben würde. Ich empfand sie eher als ziemlich groß. Als ich meine Finger neben sie hielt, stellte ich fest, daß sie tatsächlich etwa so dick wie mein Daumen waren und auch genauso weit abstanden.
Während ich so ganz ohne Hintergedanken meine Nippel betrachtete, fiel mir siedend heiß etwas ein. Ich warf die Decke noch ein Stück weiter zurück und versuchte, meinen Oberkörper zu heben. Doch dazu war ich anscheinend noch zu schwach.

Gertrud schien zu ahnen, was ich wollte und stand auf. Sie half mir, den Kopfteil des Bettes in eine Position zu bringen, in der ich fast aufrecht im Bett saß. Ich spreizte die Beine und betrachtete meine Scham.
Statt des Schlitzes sah ich, daß dieser tatsächlich durch so etwas wie Schamlippen verdeckt war. Ich nahm die Hand und spreizte sie mit zwei Fingern weit auseinander. Darunter sah es fast so aus, wie früher. Meine Scheide war kein schmaler Schlitz, der von den Schamlippen verdeckt wurde, sondern fühlt sich fast wieder echt an, aber das wichtigste war, daß mein Kitzler zu sehen war. Er hatte zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit meinen Nippeln, war aber nicht zu groß geraten, wie ich glaubte. Auch wenn er genauso künstlich wirkte, er war vorhanden, was mich sehr erleichterte. Und als ich mit einem Finger darüber fuhr, musste ich feststellen, daß er sehr empfindsam war, denn ein heftiges Kribbeln durchfuhr meinen Körper und ich stöhnte laut auf.
Dies entlockte Gertrud ein leises Kichern und etwas verschämt zog ich die Decke wieder über mich.

Ich deutete auf meine Arme und zupfte an meiner Haut, oder eher an dem Überzug auf dieser und sah sie fragend an.
»Deine Haut konnten sie nicht wiederherstellen«, sagte Gertrud mit einem bedauernden Ton. »Aber an den meisten Stellen konnten sie den Überzug entfernen und einen neuen, wesentlich dünneren aufbringen. Der funktioniert aber noch genauso wie der alte. Aber du solltest jetzt fast überall wieder genauso viel spüren, wie früher.«
»Fast?«, fragte ich mit krächzender Stimme.
»Ja, nur fast. Auf deinem Rücken wollten sie nichts machen, da befinden sich immer noch die Behälter für deinen Nahrungsbrei, die wollten sie nicht beschädigen. Auch unter deinen Armen haben sie nichts gemacht, also überall da, wo sich die Behälter befinden«, erklärte sie mir. »Sie hätten sie zwar auch abnehmen können, aber dann hätte das mit der Versorgungseinheit nicht mehr funktioniert.«
Ich sah sie fragend an und fasste den Schlauch, der in meine Nase führte.
»Den haben sie nur gelegt, weil es für sie einfacher ist. Aber die Entsorgung funktioniert immer noch über die Versorgungseinheit. Da haben sie sich nicht ran getraut. Aber was sie gemacht haben ist, daß sie die Elektronik und die ganzen Pumpen oder so erneuert haben, die dafür sorgen daß du immer Essen bekommst und mit denen man deine Muskeln lähmen oder stimulieren kann. Ich habe eine neue App für mein Handy bekommen, mit der ich das alles steuern kann, wie vorher. Und zusätzlich ist da jetzt auch ein Gerät drinne das wie ein TENS funktioniert. Damit kann ich dir fast überall Stromschläge geben, vom leichten Kribbeln bis soweit, daß es richtig weh tut«, sagte sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht. »Und die Vibratoren sind auch noch da, wo sie waren, naja fast. Der an deinem Kitzler ist jetzt weiter innen, aber der funktioniert noch ganz genauso wie vorher.«
Ich sah zu ihr und verdrehte die Augen. Daß ihr das gefiel, war mir irgendwie klar gewesen.
»Hey, keine Angst, mein Schatz. Ich werde ganz sicher nichts machen, ohne daß du es willst. Und außerdem bekommst du, wenn wir nach Hause fahren, ein eigenes Handy und da bekommst du die App drauf, dann gehörst du dir wieder selbst und ich muss fragen, wenn ich etwas machen möchte«, sagte sie lächelnd, während sie meine Hand hielt und sanft streichelte.
Wieso ich das tat, wusste ich selbst nicht, aber ich schüttelte energisch den Kopf und zeigte auf sie. »Nein, du«, sagte ich entschlossen.
Sie sah mich erstaunt an. »Ist das wirklich dein Ernst?«, fragte sie.
Ich nickte energisch. Es kostete mich noch immer viel Mühe zu sprechen aber ich schaffte es zu sagen: »Ich gehöre dir. Ich bin deine Sklavin. Du sollst das machen.«
Sie sah mich lange schweigend an und gab mir dann einen Kuss, der sich vertraut anfühlte, aber trotzdem ganz anders, intensiver und schöner als zuvor.

Ich hörte, wie eine Tür geöffnet wurde und vernahm Schritte. Gertrud zog sich darauf hin wieder zurück und setzte sich neben mich, ohne meine Hand gehen zu lassen.
»Frau Schüler, es ist schön, daß sie endlich wach sind«, sagte der Arzt, der gerade zusammen mit zwei Schwestern und zwei jungen Ärzten herein gekommen war. Sie alle bauten sich um mein Bett herum auf und der Arzt stellte sich und seine Kollegen vor.
Der Arzt, er hatte sich als Stationsarzt vorgestellt, erklärte seinen Kollegen, was mit mir gemacht worden war, wovon ich durch ihre Fachsprache aber nur die Hälfte, wenn überhaupt, verstand, bevor er sich an mich wandte.
Er erklärte mir in einfacheren Worten, was er seinen Kollegen gerade erklärt hatte und was Gertrud mir eben schon, weniger ausführlich, erklärt hatte. So erfuhr ich auch, daß meine Stimmbänder der einfachste Teil der Rückoperation gewesen waren, da diese nur mit einer Art Spange blockiert gewesen waren, die nur entfernt werden musste.
Meine Ernährung konnte weiterhin mit der Versorgungseinheit erfolgen, durch die auch wie zuvor alle 24 Stunden mein Darm geleert werden musste. Das hatte sich nicht verändert. Auch würde ich mein Leben lang weiterhin Hormonpräparate nehmen müssen, da mein Körper nicht mehr in der Lage war, diese selbst zu erzeugen.
Außerdem erklärte er mir sehr genau, wo sie den Überzug durch einen wesentlich dünneren ersetzt hatten und wie es weiterhin funktionierte, daß mein Schweiß von diesem abgeführt wurde. Außerdem erfuhr ich, daß der neue Überzug, der sich nun auch auf meinem Kitzler, meiner gesamten Vulva, in meiner Scheide und auf meinen Brüsten befand, Berührungen nicht nur weniger abschwächte als der Alte, sondern diese zum Teil sogar noch verstärkt weitergeben konnte.
Dies erklärte mir, warum es sich für mich so intensiv anfühlte, berührt zu werden.
Außer an den Stellen an denen sich die Behälter für meine Nahrung und das Wasser befanden, war der Überzug aber in meinem Mund und in meinem Hals unangetastet geblieben. Nur im Gesicht und auf den Lippen hatten sie es geschafft, den alten Überzug zu entfernen und durch den neuen zu ersetzen. Was geblieben war, waren die dünnen Schläuche, welche den Nahrungsbrei und das Wasser unter meinem Überzug direkt in meinen Hals transportierten. Auch die Schläuche, durch welche ich Atmen konnte, wenn Mund und Nase geschlossen waren, gab es noch, da diese unter meiner echten Haut lagen.
Die Folie vor meinen Augen war entfernt worden und der neue Überzug an dieser Stelle bis auf die Lider aufgebracht worden, so daß es hier keinen Übergang zu sehen gab. Doch davon sollte ich mich später am besten selbst im Spiegel überzeugen.

Nachdem er mir alles erklärt hatte, sagte er einer der Schwestern, daß ich die Infusion und die Magensonde nun nicht mehr brauchen würde. Mir riet er, mich daran zu gewöhnen, wieder normal zu essen, damit mein Magen wieder auf seine normale Größe kam und ich nicht mehr auf die Ernährung durch die Versorgungseinheit angewiesen sein würde, bevor er sich von mir verabschiedete und mit den anderen das Zimmer verließ.
Nur eine der Schwestern war hier geblieben und löste das Pflaster, mit dem der Schlauch der Magensonde unter meiner Nase festgeklebt war.
»Das wird jetzt vielleicht etwas unangenehm werden«, sagte sie und zog den Schlauch aus meiner Nase heraus.
Besonders unangenehm fand ich das nicht, da mein Würgereiz sowieso nicht mehr vorhanden war.

Nachdem auch die Schwester gegangen war, kam Gertrud wieder zu mir und streichelte mich. »Weißt du, auch wenn ich dich gerne so kennenlernen würde, wie du früher warst, muss ich sagen, daß es mir schon etwas gefällt, daß du noch immer wie eine Puppe aussiehst. Nur daß dein Hintern immer noch nicht zum Spielen zu benutzen ist, finde ich etwas schade«, sagte sie.
Ich sah sie an und konnte nicht anders als darüber zu lachen, daß sie ausgerechnet an so etwas dachte. Zugegeben, auch ich fand das etwas schade, aber der Rest von mir war ja zum Glück wieder in einem fast normalen Zustand. Nur wenn ich Sex haben wollte, würde das ohne Gleitmittel nicht mehr gehen.
Sie schaute mich erst vorwurfsvoll an, begann aber schließlich zu kichern und fiel gleich darauf in mein Lachen mit ein.
»Entschuldige, aber das kam mir eben einfach in den Sinn«, sagte sie kichernd.
»Das musst du eben mit deinen Kundinnen machen«, sagte ich, wobei meine Stimme sich dadurch daß die Magensonde nun nicht mehr in meinem Hals war, gleich ganz anders anhörte und mir das Sprechen auch nicht mehr so schwer fiel.
»Daß ist doch was ganz anderes. Da ist es Geschäft und bei dir … das ist eben viel schöner«, sagte sie.
Ich legte meinen Arm um ihren Hals und zog mich zu ihr, nachdem ich mir das, was ich sagen wollte, zurechtgelegt hatte. »Du kannst mich doch mit dem Strapon auch vorne oder in den Mund vögeln«, sagte ich leise und kicherte.
Sie sah mich an und lachte laut auf. »Das ist aber nicht das Selbe«, erwiderte sie, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte.
Ich legte nun auch den anderen Arm um ihren Hals und gab ihr einen Kuss. »Wenn du es unbedingt von hinten haben willst, kannst du mir den Strapon ja auch anlegen«, sagte ich grinsend. Ich merkte, daß mir das Sprechen ohne diesen Schlauch im Hals schon jetzt wesentlich leichter fiel als vorher.
Sie sah mich an und runzelte die Stirn.
»Vielleicht«, sagte sie nach einer Weile. »Aber damit habe ich überhaupt keine Erfahrungen.«
»Nicht?«, fragte ich erstaunt. Ich hätte eigentlich gedacht, daß sie damit schon Erfahrung hätte, doch da hatte ich mich anscheinend getäuscht.
»Also machst du mit deinen Kundinnen Sachen, von denen du selbst nicht weißt, wie es eigentlich ist? Ich finde, daß musst du ganz dringend ändern.«
»Mit dir liebend gerne«, sagte sie leise und küsste mich.

Ich genoss diesen Kuss und erwiderte ihn. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit lösten wir uns voneinander.
Ich bat sie, mir dabei zu helfen, aufzustehen, damit ich mich endlich im Spiegel betrachten konnte.
Es war ziemlich schwer für mich, da meine Beine mich noch nicht richtig tragen wollten, doch endlich hatten wir es geschafft, daß ich im Bad vor dem Spiegel stand. Sie ließ mich langsam los und als sie sicher war, daß ich alleine stehen konnte, trat sie einen Schritt zurück.
Der Spiegel in diesem Bad reichte bis zum Boden herunter und ich betrachtete mich eingehend.
Ich sah fast aus, wie vorher. Aber mein Gesicht hatte sich stark verändert. Ich konnte meine eigenen Augen sehen und die rote Farbe auf meinen Lippen war komplett verschwunden, so daß es fast aussah, als hätte ich gar keine Lippen. Das würde ich wohl mit Lippenstift ändern müssen, befand ich.
Auch meine Scham hatte sich sehr verändert. Die großen Schamlippen waren als dezente Wülste wieder vorhanden und dazwischen lugten die kleinen Schamlippen hervor. Nur mein Kitzler stand deutlich sichtbar zwischen diesen hervor, war früher nie der Fall gewesen war. Ich fragte mich ernsthaft, wie er wohl aussehen würde, wenn ich erregt war.

Ich betrachtete mich ausgiebig und befühlte mich auch. Es fühlte sich alles sehr ungewohnt an aber es gefiel mir. Endlich konnte ich wieder richtig fühlen und dabei ging es mir nicht nur um meine Scham und meine Brüste, sondern auch um den Rest meines Körpers.
»Na, wie gefällst du dir?«, fragte sie mich.
»Gut. Aber irgendwie ist das alles ziemlich ungewohnt.«
»Das wird schon mit der Zeit. Komm, leg dich wieder hin und ruh dich aus. Morgen gehen wir in den Park aber heute bleibst du noch im Bett.«
Sie brachte mich zurück in mein Bett und ich legte mich wieder hin.
Sie blieb den ganzen Tag bei mir und wir kuschelten lange und intensiv miteinander. Dabei fing sie immer wieder damit an, meine Scham und meine brüste zu streicheln. Es fühlte sich herrlich an und sie schaffte es dabei, mir mehrmals einen ziemlich intensiven Höhepunkt zu schenken. Dabei drückte sie jedes Mal ihre Lippen auf meine, um mein Stöhnen zu unterdrücken.

Die nächsten paar Tage blieb ich noch im Krankenhaus. Sie blieb die ganze Zeit über bei mir und kümmerte sich liebevoll um mich. Doch dadurch hatte ich auch ein schlechtes Gewissen, denn solange sie sich um mich kümmerte, konnte sie nicht im Laden arbeiten und verlor so sicher einiges an Geld.
»Darüber mach dir mal keine Sorgen. Erstens ist das mein Problem und zweitens habe ich auch mal das Recht, Urlaub zu machen«, erwiderte sie, als ich sie darauf ansprach.
Dazu wusste ich nichts weiter zu sagen und nickte nur.

Nachdem ich die Abschlussuntersuchungen hinter mich gebracht hatte, packte Gertrud unsere Taschen und legte mir Sachen zum Anziehen aufs Bett.
Ich zog diese an und fühlte mich dabei fast schon wieder wie ein richtiger Mensch.
Es waren normale Strümpfe, ein Höschen und ein BH, beide aus ganz normalem Stoff und nicht aus Latex oder Leder. Wobei ich Latex schon gerne wieder auf meiner Haut gespürt hätte.
Dann zog ich das leichte Sommerkleid an, welches sie ebenfalls bereit gelegt hatte und die Pumps mit mäßig hohen Absätzen. Als ich fertig war, bat ich sie um etwas Lippenstift und Schminke, welche sie mir aus ihrer Handtasche gab. Ich ging damit ins Bad und schminkte mich etwas unbeholfen vor den Spiegel, auch das würde ich wohl wieder üben müssen.
Als ich damit fertig war, sah ich mich an und fand, daß ich tatsächlich fast wieder wie eine ganz normale Frau aussah, wenn man einmal von meiner unnatürlichen Hautfarbe, den fehlenden Augenbrauen und der Glatze aussah. Die Augenbrauen deutete ich vorsichtig mit etwas hellbrauner Schminke an, doch gegen die Glatze konnte ich nichts unternehmen.
Als ich zurück ins Zimmer ging, sah Gertrud mich an. »Du siehst toll aus«, sagte sie begeistert. »Jetzt fehlt nur noch das hier.« Sie reichte mir eine Perücke deren Haare mir bis über die Brüste reichten. Die Haare der Perücke waren leicht gewellt und zu meiner Überraschung schneeweiß. Nur die Spitzen waren in einem grellen Pink gefärbt. Sie half mir dabei, diese aufzusetzen und sie zu richten.
»Wenn wir ausgehen, kleben wir sie besser fest, aber bis wir zu Hause sind, sollte das reichen«, sagte sie.
»Ich weiß nicht«, sagte ich, nachdem ich erneut im Bad war um mich im Spiegel anzusehen. »Dunkle Haare gefallen mir irgendwie besser.«
»Du hattest früher schwarze Haare?«, fragte sie und strich mir sanft über die Wange.
Ich lehnte meinen Kopf an ihre Schulter und nickte leicht.
Sie streichelte mich sanft und sagte: »Wenn wir zu Hause sind, besorge ich dir eine mit schwarzen Haaren, so wie auf deinem Passfoto. Dann siehst du wieder fast so aus wie früher.«
Ich blieb noch für einen Moment an ihrer Schulter und straffte mich dann. »Nein, Ich möchte, daß du das aussuchst. Ich will so aussehen, wie es dir gefällt, meine Herrin«, sagte ich.
Als sie anfing zu kichern, fühlte ich mich von ihr auf den Arm genommen, doch dann sagte sie: »Das ist doch gar kein Problem. Im Gegensatz zu mir kannst du dir doch jeden Morgen aussuchen, wie deine Haare aussehen sollen. Und wenn ich dich so sehen will, wie es mir gefällt, sage ich es dir einfach.«
Wieder nickte ich. Ich hatte gerade überhaupt nicht daran gedacht, wie einfach das für mich war.

Sie umarmte mich noch einmal, bevor sie sich im Zimmer umschaute und sich vergewisserte, nichts vergessen zu haben. Sie nahm die Taschen und wir gingen zusammen nach draußen. Bevor wir das Krankenhaus verließen, gingen wir noch einmal zum Schwesternzimmer, um uns zu verabschieden und zu bedanken.
Schließlich gingen wir durch die Flure des Krankenhauses und fuhren mit dem Aufzug in die Tiefgarage, wo Gertrud den Wagen geparkt hatte. Während sie die Taschen in den Kofferraum lud, setzte ich mich auf den Beifahrersitz und schnallte mich an. Sie stieg ebenfalls ein und fuhr los.

Wir fuhren durch die Stadt und anstatt in Richtung Autobahn zu fahren, lenkte Gertrud den Wagen auf einen Parkplatz in der Nähe einer Fußgängerzone. Wir verließen den Wagen und gingen Hand in Hand durch die Einkaufsstraße. Vor dem Laden einer Mobilfunkgesellschaft blieb sie stehen und betrachtete sich die Auslage.
Sie zog mich mit in den Laden und betrachtete sich die Regale. Mich erstaunte es etwas, daß sie sich die Schutzhüllen betrachtete und ich fragte mich, wie sie gerade jetzt auf die Idee kam, sich eine neue Schutzhülle zu kaufen. Sie nahm einige der Hüllen aus dem Regal und betrachtete sie eingehend. Schließlich hielt sie einige dieser Hüllen neben mein Gesicht und legte sie wieder zurück, bis sie nur noch zwei in der Hand hielt.
Nun ging sie zum Tresen, wo die Verkäuferin stand und sie ebenfalls etwas verwundert angesehen hatte.
»Ich brauche ein Handy, was dazu passt«, sagte Gertrud und legte der Verkäuferin die beiden Hüllen, beide waren in einem knalligen Pink gehalten und mit Strasssteinchen verziert.
Die Verkäuferin sah mich fragend an und ich zuckte mit den Schultern. Ich wusste ja selbst nicht, was Gertrud damit bezweckte. Sie verließ ihren Tresen und holte zwei Schachteln mit Handys, die sie zu den beiden Hüllen legte.
Gertrud sah sich die Schachteln an und schob mit den Worten »Nee, kein Fallobst« eines davon gleich zu der Verkäuferin zurück. »Dann nehmen wir das hier.«
Die Verkäuferin begann damit, die Vorzüge dieses Handys, das Spitzenmodell dieses Herstellers, anzupreisen, doch Gertrud unterbrach sie mit den Worten: »Hauptsache, man kann damit telefonieren und Nachrichten schreiben. Das nehmen wir. Und ich brauche eine Zweitkarte auf meinen Vertrag.«
Die Verkäuferin fragte nach den Daten und Gertrud bekam, was sie wollte. Ohne mit der Wimper zu zucken, legte Gertrud der Frau einen hohen dreistelligen Betrag auf den Tresen und packte alles ein.
Nachdem wir den Laden verlassen hatten, bummelten wir noch etwas und betrachteten und die Schaufenster der Geschäfte. Es war das erste Mal seit langem, daß ich dies tat und ich genoss es sehr, mich endlich wieder frei bewegen zu dürfen. Doch da war etwas, was mir fehlte. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich begriff, was das war. Es fehlte mir, im Laden zu stehen, mich nicht zu bewegen und mich treiben zu lassen. Ich freute mich bereits darauf, endlich wieder im Schaufenster des Ladens zu stehen oder in einer der Nischen, mich nicht bewegen zu dürfen und das zu tun, wozu eine Schaufensterpuppe da war, nämlich die Ware zu präsentieren. Ich fragte mich, ob das der Wunsch danach war, weshalb ich mich damals überhaupt bei der Agentur gemeldet hatte, eine Puppe zu werden, kein Mensch mehr zu sein, sondern nur noch ein Objekt, eine Sache, ohne einen freien Willen und tun zu müssen, was andere mir sagten oder ob mich die Zeit im Laden so geprägt hatte, daß es mir schon in Fleisch und Blut gegangen war, nur noch eine Puppe zu sein.
Nachdem ich Gertrud in meinen Gedanken versunken einfach eine Weile gefolgt war, während sie sich die Schaufenster anschaute, kam ich zu dem Schluss, daß es vollkommen egal war, warum ich diese Sehnsucht hatte. Ich fühlte mich wohl dabei, genauso wohl, wie jetzt mit Gertrud zu bummeln, einfach bei ihr zu sein und sie in meiner Nähe zu wissen.
Ich drückte ihre Hand und sah sie einen Moment lang gedankenverloren an. Dann wandte ich meinen Blick der Auslage des Geschäftes, vor dem wir gerade standen. Es war ein kleiner Laden, der Kleider verkaufte. Gertrud hatte scheinbar nicht mitbekommen, daß ich gerade etwas abwesend war.

»Du. Bleib mal hier stehen und beweg dich nicht vom Fleck«, sagte sie auf einmal zu mir und schob mich neben die Schaufensterpuppe, die vor dem Schaufenster zwischen einigen Körben mit Ware stand und ein helles Kleid präsentierte, indem sie den Saum in der Hand hielt, der sich im leichten Wind hin und her bewegte. Dabei stellte sich mich so hin, daß ich diese Puppe ansah und betrat den Laden.
Ohne darüber nachdenken zu müssen, blieb ich bewegungslos stehen und hielt auch meinen Blick auf dieser Puppe, hatte dabei aber auch den Eingang des Ladens noch im Blick.
Gertrud blieb recht lange in dem Laden aber das still stehen machte mir nichts aus. Auch wenn ich im Moment keine Medikamente bekam, die mir halfen, mich in meinen Dämmerzustand zu versetzen, konnte ich trotzdem still stehen bleiben und mich nicht bewegen.

Nach einer Weile kam eine Frau zu mir, betrachtete mich und zog etwas an meinem Kleid herum. Sie umrundete mich mit suchendem Blick und sagte dann, scheinbar zu sich selbst: »Kein Preis? Da geh ich mal fragen.«
In diesem Moment kam Gertrud mit einer Frau aus dem Laden heraus. Ich wollte zu ihr gehen und machte einen Schritt vor. Die Frau, die sich gerade mein Kleid betrachtete, zuckte zusammen und machte einen erschrockenen Schrei.
Sie sah mich an und fasste mich an der Hand. »Sagen Sie mal, sind Sie denn verrückt, mich so zu erschrecken? Was denken Sie sich denn eigentlich?«, fragte sie erbost und ging mit schnellen Schritten davon.
Ich war wie angewurzelt stehen geblieben und erntete von Gertrud einen amüsierten Blick, wobei sie mit dem Finger auf mich deutete und mir ein Zeichen gab, stehen zu bleiben. Sie kam mit der anderen Frau zu mir und setzte mir einen pinken Strohhut auf an dessen Rand ein Preisschild hing. »Du bleibst hier noch etwas stehen und wehe du erschreckst noch jemanden«, sagte sie kichernd und ging mit der anderen Frau zurück in den Laden.

Erleichtert, daß sie mir nicht böse war, blieb ich wieder stehen und fragte mich, was das alles sollte.
»Hallo, ich bin 379«, hörte ich eine Stimme neben mir und nun war es an mir, zusammen zu zucken und mit einem erschrockenen Schrei einen Schritt zur Seite zu treten, denn die andere Puppe hatte den Kopf zu mir gedreht und reichte mir die Hand.
Es dauerte einen langen Moment, bis ich mich von meinem Schreck erholt hatte und reagieren konnte.
Ich schaute mich vorsichtig um, ob auch niemand in der Nähe war, bevor ich ihr die Hand reichte. »Hallo, ich bin Veronika, ähm, 463«, sagte ich.
»Ich bin Julia«, sagte sie. »Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken. Als du dich hin gestellt hast, habe ich sofort gewusst, was du bist.«
Ich betrachtete Julia kurz. Ihr Überzug war glänzend weiß und im Gegensatz zu mir hatte sie noch die Folie über ihren Augen, weshalb ich sie tatsächlich für eine echte Puppe gehalten hatte.
»Ich hab dich tatsächlich für eine echte Puppe gehalten«, sagte ich.

Wir mussten unsere Unterhaltung unterbrechen, denn eine Frau kam zu dem Laden und betrachtete die Auslage. Sie sah sich Julias Kleid an und betrat den Laden.

»Ich bin eine echte Puppe. Nur daß ich mich eben bewegen kann wie ein Mensch«, sagte sie nachdrücklich. »Ja, ich bin auch ein Mensch, aber wenn ich hier stehe, bin ich eine echte Schaufensterpuppe und normalerweise erschrecke ich keine fremden Leute«, fügte sie mit einem leisen Kichern hinzu.
»Das wollte ich doch gar nicht, aber als Gertrud raus gekommen ist, dachte ich, wir würden weiter gehen«, sagte ich schmollend.
Wieder kicherte sie und sagte: »Mach dir nichts draus, das ist mir auch schon passiert.«
»Stehst du dauernd hier draußen«, wollte ich wissen?
»Das wäre ziemlich blöd. Und seit es die Medikamente nicht mehr gibt, kann ich auch nur noch tagsüber hier stehen.« Sie sah etwas traurig aus, als sie das sagte. »Nachts holt Frau Weber, das ist meine Chefin, mich in den Laden. Da hat sie mir im Lager eine Ecke eingerichtet.«
»Im Lager?«, fragte ich verwundert. »Du bist hier dauernd alleine?«
»Ja, was soll ich denn sonst machen? Als die Agentur geschlossen worden ist, hat Frau Weber mir angeboten, solange hier zu bleiben, bis ich weiß, wie es nun weiter gehen soll. Aber das wird schon mit der Zeit.« Julia sah mich an und lächelte bereits wieder. »Und was ist mit dir? Bleibst du auch eine Puppe?«
»Bestimmt. Jedenfalls, wenn Gertrud das auch will.«
»Wie meinst du das, wenn sie das auch will?«, hakte Julia nach.
»Naja«, sagte ich zögernd. »Wir sind zusammen und ich glaube nicht, daß es ihr gefällt, wenn ich die ganze Zeit über nur im Laden bleibe. Aber ich hoffe, daß ich tagsüber im Laden stehen darf.«
»Ihr seid zusammen?«, fragte Julia erstaunt.
»Ja, schon seit, ich weiß es gar nicht. Seit zwei oder drei Jahren oder vielleicht auch mehr.«
»Das klingt toll.« Julia klang nun etwas wehmütig.

Da ich nicht wusste, was ich sagen sollte, schwiegen wir eine Weile. Ich hatte selbst auch nur noch genug von den Medikamenten, daß sie bis zum Ende des Jahres reichen würden, fiel mir ein und ich fragte mich selbst, wie es danach weiter gehen sollte. Daß Gertrud mich bestimmt nicht gehen lassen würde, dessen war ich mir sicher, aber würde ich auch nur noch tagsüber im Laden stehen können? Ich war mir ziemlich sicher, daß es mir fehlen würde, wochenlang im Laden oder im Schaufenster zu stehen und vor allem, was sollte ich denn machen, wenn ich es nicht mehr schaffte, in diesen Dämmerzustand zu fallen?

Während ich darüber nachdachte, bemerkte ich nicht, daß erneut eine Frau zu mir gekommen war und an meinem Kleid herum fummelte, um es zu betrachten. Erst, als diese fragte: »Weißt du, was dieses Kleid hier kosten soll?«, kam ich wieder zu mir und ich war etwas verwirrt, daß sie mich offenbar angesprochen hatte.
»Das Kleid gibt es hier nicht«, kam Julia mir zuvor.
»Oh, Schade, es gefällt mir. Aber warum zieht Waltraud es der Puppe an, wenn sie es nicht verkauft?«
»Das ist 463. Ihre Chefin ist bei Frau Weber im Laden«, erklärte Julia kichernd.
»Ach, deshalb stehst du hier«, sagte die Frau. Sie holte eine Karte aus ihrer Handtasche und drückte sie mir in die Hand. »Wenn du auch ein paar der anderen Puppen kennen lernen möchtest, komm doch einfach mal mit deiner Chefin vorbei«, sagte sie.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nichts zu sagen, wenn andere Leute anwesend waren, doch nun entfuhr mit ein erstauntes: »Ein paar?«
»Ja, ich betreibe eine kleine aber exklusive Galerie hier in der Stadt und habe mehrere Künstler unter Vertrag. Vor drei Jahren habe ich für die Galerie drei Puppen bei der Agentur gemietet, und seit die geschlossen wurde, sind noch sieben Puppen dazu gekommen, die jetzt bei mir arbeiten.«
»Ich verstehe«, sagte ich verwundert und fragte mich, was das wohl für eine Galerie war.
»Dann lasse ich euch mal wieder alleine. Ich wünsche euch noch einen schonen Tag«, sagte die Frau und ging weiter.

»Ich war auch schon mal für vier Wochen in der Galerie. Die Anderen sind echt nett und es tut gut, sich mal mit anderen Puppen zu unterhalten, finde ich«, sagte Julia, nachdem die Frau weg war.
»Was ist das für eine Galerie?«, wollte ich wissen.
»Die Künstler gestalten die Puppen und...«
Ein immer lauter werdendes Schreien aus dem Laden unterbrach Julia und kurz darauf kam Gertrud mit wütenden Schritten heraus und kam auf uns zu. Doch statt zu mir trat sie zu Julia. »Kommst du bitte mal mit?«, fragte sie diese, wobei sie sehr verärgert aussah und sich sichtlich zusammen nahm, um nicht laut zu werden. So wütend hatte ich sie noch nie erlebt.
Julia sah sie erstaunt an und folgte ihr in den Laden.
Wieder konnte ich lautes Geschrei hören, wobei Gertruds Stimme deutlich hervor stach. Das Schreien wurde leiser und anscheinend war der Streit nun beigelegt und es herrschte Stille im Laden.
Es dauerte eine ganze Weile, bis Gertrud und eine sichtlich geknickte Julia wieder heraus kamen, Gertrud trug eine große Tasche und Julia trug statt des Kleides nun eine Schlabberjeans, ausgetretene Turnschuhe, ein T-Shirt mit einem Bandaufdruck, welches ihr deutlich zu groß war und darüber ein offenes Sweatshirt, dessen Kapuze sie sich weit übers Gesicht gezogen hatte.
»Veronika, komm wir gehen«, rief Gertrud mir zu. Eilig legte ich den Hut auf einen der Ständer der Auslage und folgte den Beiden.
Wortlos gingen wir die Einkaufsstraße entlang, bis wir zu einem kleinen Café kamen. Dort setzte Gertrud sich an einen der Tische und deutete Julia und mir, uns ebenfalls zu setzten. Sie sah sehr verärgert aus und es dauerte etwas, bis sie sich sichtlich beruhigte.

Als der Kellner kam, bestellte sie drei Kaffee und nahm nun Julia in die Arme, die anscheinend weinte, was ich durch ihre noch immer mit der Folie bedeckten Augen nicht genau erkennen konnte.
Der Kellner brachte den Kaffee und nachdem er gegangen war, begann Gertrud zu erklären: »Das, was diese Frau mit Julia gemacht hat, war Sklaverei«, sagte sie, wobei sie noch immer sehr verärgert schien.
Ich fragte mich, was dagegen einzuwenden war, immerhin hatte ich mich Gertrud selbst als ihre Sklavin unterworfen. »Ähm«, machte ich und hob die Hand.
»Nein, nicht SO«, sagte Gertrud. »Das ist was ganz Anderes. Julia hatte eine alte Matratze und einen winzigen Schrank im Lager des Ladens, wo sie sich aufhalten konnte, mehr nicht. Und Frau Weber hatte überhaupt nicht vor, sie gehen zu lassen, sondern wollte sie weiter als Schaufensterpuppe behalten, ohne ihr etwas zu zahlen. Sie war sogar noch Stolz darauf, Julia so über den Tisch gezogen zu haben.« Sie griff in ihre Hosentasche und holte ein Bündel Geldscheine heraus, das sie Julia gab.
»Was ist das?«, fragte diese.
»Das ist das Geld, das sie an Miete für dich in den letzten Monaten gespart hat. Das ist nicht besonders viel aber besser als gar nichts. Und hier sind deine Papiere und alles, was du so brauchst. Da ist auch dein Kontoauszug und deine Bankverbindung, auf die die Agentur dir in den letzten Jahren dein Gehalt gezahlt hat dabei. Damit solltest du schon mal etwas anfangen können«, erklärte Gertrud.
Julia sah sich alles kurz an und fing wieder an, zu weinen. »Und was soll ich jetzt machen? Ich weiß doch gar nicht, wo ich hin gehen soll«, sagte sie schluchzend.
»Du kommst erst mal mit uns mit. Du kannst eins der Zimmer im Geschäft haben, bis du weißt, was du machst. Und wenn du Hilfe brauchst, werden wir dir schon irgendwie helfen können.« Gertrud nahm sie noch einmal in den Arm und streichelte ihr über den Rücken.
»Danke«, sagte Julia und schien sich etwas zu beruhigen.
Ich sah sie betreten an. Selbst, als ich noch unter Vertrag mit der Agentur stand, schien es mir bei Gertrud besser gegangen zu sein, als es Julia in den letzten Monaten gegangen war.
Schweigend tranken wir unseren Kaffee und als dieser getrunken war und Gertrud gezahlt hatte, standen wir auf.
»Darf ich bitte, bevor wir gehen, noch mal in die Galerie von Frau Klein? Ich würde mich gerne von den Anderen verabschieden?«, fragte Julia vorsichtig.
Gertrud sah sie an, fasste sie sanft an den Schultern und sagte: »Du brauchst sowas nicht zu fragen. Du bist frei und kannst natürlich da hin um dich zu verabschieden.«
»Danke«, sagte Julia und schniefte laut.
»Wo ist diese Galerie denn?«, wollte Gertrud wissen.
Julia zeigte in die Richtung, aus der wir gekommen waren. »Da hinten bei der Kirche links.«
»Dann lasst uns gehen«, sagte Gertrud und schulterte die große Reisetasche, die sie bei sich hatte. Ich frage mich, was sich darin wohl befinden mag.
Wir gingen zusammen los und folgten Julia bis zu der Kirche. Dort bog diese in eine Seitenstraße ab und blieb vor einem großen Schaufenster stehen, in dem eine Schaufensterpuppe stand. Obwohl sie sehr echt wirkte, erkannte ich, daß es keine richtige Schaufensterpuppe war oder, wie Julia wohl gesagt hätte, sie ist eine echte Schaufensterpuppe, die gleichzeitig auch ein Mensch ist.
Julia winkte dieser zu und die Puppe nickte knapp und kaum sichtlich. Doch da ich darauf geachtet habe, konnte ich es deutlich erkennen.
Diese Puppe war nackt und ihr Schritt mit einer Abdeckung verschlossen, wie ich sie auch hatte, so daß ihre Scham nicht zu sehen war. Sie war vom Kopf bis zu den Füßen mit Tribals bemalt, die der Form ihres Körpers folgten, diese betonten und hervor hoben. Selbst im Gesicht und auf dem Kopf befanden sich diese Tribals. Auf einem Schild stand, daß jedes einzelne Symbol eine besondere Bedeutung hätte und diese wurden erklärt.

Julia ging am Schaufenster vorbei zu einer Tür. Über dieser stand in schwarzen, geschwungenen Lettern »Galerie Klein«. Sie betrat die Galerie und Gertrud und ich folgten ihr.
Julia unterhielt sich gerade mit einer Frau, die an einer Art Empfangstresen saß und winkte uns, zu sich.
»Na, wenn das so ist, mache ich mal für eine Stunde zu«, sagte die Frau als wir zu ihr traten. Sie stand von ihrem Platz auf, ging zur Tür und schloss diese.
Julia ging an dem Tresen vorbei den Gang entlang und einige Stufen hinauf. Wir befanden uns nun in einem breiten Flur, an dessen rechter Wand etwas hing, was wie Jagdtrophäen aussah. Diese hingen etwas höher als mein Kopf und ich sah zu ihnen hinauf.
Auf geschwungenen Holzbrettern befanden sich tatsächlich die Köpfe von Frauen, die sehr lebensecht wirkten, wie ich erschreckt feststellte. Es waren vier an der Zahl.
»Hallo«, sagte Julia und die Köpfe begannen, sich zu bewegen und uns anzusehen. Die Frauen öffneten die Augen und eine sagte: »Hallo Julia, schön, daß du mal wieder vorbei kommst.«

»Ihr könnt raus kommen«, hörte ich hinter mir eine Stimme. Es war die Frau, welche eben am Tresen gesessen hatte und nun um die Ecke schaute. »Ich habe für eine Stunde zu gemacht.«
Die Frauen an der Wand sahen kurz zu der Frau und plötzlich teilten sich die Bretter, auf denen die Köpfe scheinbar befestigt waren. Die Hälften wurden zu Seite geschoben und die Köpfe verschwanden nach hinten. Kurz darauf kamen vier Puppen aus einer Tür am Ende des Flures heraus und stellten sich zu uns.
Julia erklärte den Frauen, was passiert war und daß sie mit uns kommen würde.

»Oh wie schade, dann werden wir uns wohl nicht mehr so schnell wieder sehen«, sagte eine der Frauen und alle umarmten Julia.
»So weit sind wir doch nicht weg«, sagte nun Gertrud. Sie nannte den Namen der Stadt, in der sich ihr Laden befand, den ich nun selbst das erste Mal hörte und erklärte, daß es diese nur eine halbe Autostunde entfernt war.
Die vier Frauen umringten nun Julia und unterhielten sich aufgeregt mit ihr.

Ich stand etwas abseits und betrachtete mir die Tafel, auf der das Gesamtkunstwerk erklärt wurde. Es sollte einen Vergleich zwischen der Trophäenjagd, welche in Afrika noch immer erlaubt war und der Jagd vieler Männer nach immer neuen Bettgeschichten ziehen, welcher sich mir aber nicht so richtig erschloss. Ich glaubte vielmehr, daß der Künstler, dessen Name auf dieser Tafel stand, es lustig oder ironisch fand, statt Tierköpfen einfach ein paar Frauenköpfe an die Wand zu hängen. Die Tatsache, daß sich unter allen vier Brettern, die nun leer und mit einem handgroßen Loch in der Mitte an der Wand hingen, jeweils ein Knopf befand, mit dem man laut Aufschrift der entsprechenden Frau einen Orgasmus schenken konnte, untermauerte meine Vermutung.

»Was sich so alles Kunst nennt«, sagte Gertrud, die zu mir getreten war und betrachtete kopfschüttelnd die Tafel.
Ich sah zu ihr und nickte.
Julia und die vier Frauen gingen unterdessen den Gang entlang und durch eine Tür nach links in einen großen Ausstellungsraum.
In seiner Mitte stand ein großer Klotz, aus dem an allen vier Seiten weibliche Körperteile heraus schauten. »Zerrissen«, stand in großen Lettern ganz oben auf allen vier Seiten dieses Klotzes.
Ich sah, daß wohl mindestens zwei Puppen in diesem Klotz stecken mussten, obwohl die Körperteile, Arme, Hände, Ellenbogen, ein Kopf, ein Hintern der sich über dem Kopf befand, Füße mit Unterschenkeln und auf der gegenüberliegenden Seite zwei Brüste, die aus dem Klotz heraus schauten, zusammen nur einen ganzen Menschen ergeben würden. Alle diese Körperteile erstrahlten in einem glänzenden Grauton. Nur an den Augen des Kopfes konnte ich erkennen, daß es sich um lebende Puppen handeln musste.
Eine der Frauen aus dem Flur klopfte an diesen Klotz und sagte: »Kommt mal raus, Julia zieht um, wir wollen uns von ihr verabschieden.«
Ich sah, wie einige der Körperteile, die Brüste und der Kopf zurück gezogen wurden, während andere hängen blieben und sich nicht bewegten. Eine der Wände dieses Klotzes öffneten sich und ich konnte herein sehen. Ich sah, daß es tatsächlich zwei Puppen waren, die in diesem Klotz steckten und ihre Körperteile so präsentierten, während andere Teile wohl von Plastikpuppen stammten und nur außen an den Wänden dieses Klotzes, der in Wirklichkeit nur eine große Kiste aus Holz war, angebracht waren.
Die beiden Frauen schienen eine nicht gerade bequeme Stellung in dieser Kiste einzunehmen. Der Kopf einer der Frauen befand sich genau zwischen den Beinen der anderen Frau und bevor sie heraus stiegen, sah ich, daß diese Frau noch einmal der anderen einen Kuss zwischen die Beine gab. Sie kamen heraus, streckten sich ausgiebig und unterhielten sich mit Julia.

Ich schaute mich während dessen etwas um und sah, daß an den Wänden des Raumes einige eher seltsame Kunstwerke hingen. Es handelte sich dabei um sehr realistisch aussehende Vulven, Brüste und Hintern von Frauen und steife Glieder von Männern. Auf den Tafeln bei diesen Kunstwerken stand, daß es sich dabei um Abformungen handelte und daß diese, im Gegensatz zu den Kunstwerken mit den Puppen, käuflich zu erwerben waren. Die Preise, die auf den Tafeln standen, ließen mich allerdings vermuten, daß kaum jemand so etwas kaufen würde.

Während ich diese Abformungen betrachtete, war Gertrud mit Julia und den anderen sechs Puppen bereits in den nächsten Raum gegangen. Ich folgte ihnen langsam und sah, daß gerade drei bemalte Puppen von Podesten herunter stiegen und zu den Anderen gingen. Auch aus dem Schaufenster kam nun die Puppe, welche ich bereits von draußen gesehen hatte, zu den Anderen. Nur eine Puppe, die in jeder Menge Seilen mitten im Raum von der Decke hing, konnte sich offenbar nicht selbst befreien und blieb, wo sie war. Doch auch sie begrüßte Julia und auch Gertrud und mich freundlich.

Während Julia von den Puppen umringt war und erzählte, was passiert war, standen Gertrud und ich etwas abseits und schauten uns die Bilder an, die in Rahmen an den Wänden hingen. Sie zeigten durchweg Puppen in unterschiedlichen Posen und mit unterschiedlichen Bemalungen. Einige der Posen sahen sehr unbequem aus, andere hingegen hatte ich selbst oft genug eingenommen, als ich im Laden war.
Auch bei diesen Bildern standen Preise dabei, die sich, im Gegensatz zu den Körperabformungen, in einem normalen Rahmen befanden. Eines dieser Bilder, es war lebensgroß und zeigte eine Puppe, die mit Bildern von M. C. Escher bemalt war und eine Katze streichelte, gefiel mir so gut, daß ich es mir selbst im Wohnzimmer an die Wand hängen würde. Doch ein Wohnzimmer hatte ich genauso wenig wie überhaupt eine eigene Wohnung.

Aus den Unterhaltungen der Puppen erfuhr ich, daß diese in dem Haus, in dem sich die Galerie befand, eigene Zimmer hatten, in denen sie wohnten, solange diese nicht geöffnet hatte und daß sie auch bezahlt wurden. Nachdem Julia ihnen erzählt hatte, was passiert war, zogen sie auch Gertrud und mich in ihre Unterhaltungen mit ein und ich erfuhr, daß sie zwar nicht all zu viel bekamen, dafür aber kostenlos hier wohnten und nach Feierabend, wenn die Galerie schloss, tun konnten, was sie wollten und auch oft ausgingen. Einige hatten es sogar geschafft, einen Freund oder eine Freundin zu finden, die sie so akzeptierten, wie sie jetzt waren.
Mir fiel auf, daß Julia die Einzige war, die noch die Folie vor den Augen hatte. Als ich sie darauf ansprach, erklärte sie mir, daß Frau Weber das so gewollt hatte, damit sie besser als Schaufensterpuppe vor dem Laden stehen konnte, ohne daß es auffiel.

Von irgendwo her hatten einige der Puppen Cola und Knabbereien geholt, von denen wir aßen und tranken, während wir uns unterhielten. Doch nach einer Weile kam die Frau vom Empfang herein und sagte, daß die Stunde um war und sie die Galerie wieder öffnen wollte, da sich vor der Tür auch bereits einige Besucher befanden, die sie ansehen wollten.
Die Puppen verabschiedeten sich noch einmal herzlich von Julia und stellten sich zurück auf ihre Podeste. Ich konnte mich täuschen aber ich glaubte, daß keine auf dem selben Podest stand, wie vorher und alle hatten, wie ich glaubte, auch andere Posen eingenommen.
Auch die beiden Puppen aus der Kiste gingen in diese zurück und Julia schloss diese wieder. Die vier Puppen aus dem Flur verließen uns ebenfalls und steckten ihre Köpfe wieder in die Bretter an der Wand. Nun erst fiel mir auf, daß ganz links zwei Aussparungen waren durch welche die hinter dieser Öffnung stehende Puppe ihre Brüste heraus streckte. Neben diesen, auf einer Tafel, stand, daß es erlaubt und sogar erwünscht war, diese anzufassen.
Doch keiner der Besucher, die nun herein kamen, es waren für diese Tageszeit ziemlich viele, fand ich, machte Anstalten, dieser Aufforderung Folge zu leisten. Wahrscheinlich würden die Leute wohl warten, bis sie sich unbeobachtet fühlten, vermutete ich.

Nachdem Julia sich auch von den vier Puppen im Flur noch einmal verabschiedet und ihnen versprochen hatte, sie zu besuchen, verließen wir die Galerie und gingen gemütlich zum Auto.
Julia schien es bereits wieder besser zu gehen, zumindest weinte sie nicht mehr und lächelte gelegentlich, während wir etwas über die Galerie scherzten.

Nachdem wir beim Auto angekommen waren, dauerte es nur wenig mehr als eine halbe Stunde, bis Gertrud dieses in einer Seitenstraße abstellte und wir zum Laden gingen. Wir gingen die Einkaufsstraße entlang und so konnte ich sehen, daß Erika, oder 1706, wie sie ja nun genannt wurde, im Schaufenster stand. Das Teil, auf dem sie hockte, machte keinen sehr bequemen Eindruck. Es war ein riesig großer, weißer Plug, der sich in ihre Scheide schob und so wie sie darauf hockte, musste es sehr anstrengend sein, diese Position zu halten, damit sich dieser nicht noch weiter in sie hinein schob und sie dehnte. Dazu passte auch ihr etwas angespannt wirkender Mund, den sie zu einem schmalen Schlitz presste und sich so ganz offensichtlich auf die Lippen biss.

Wir betraten den Laden und wurden von Heike mit einem »Guten Tag, kann ich Ihnen helfen« begrüßt. Nun erst sah sie auf und erkannte uns. Sie kam direkt auf mich zu und umarmte mich, noch bevor sie mich an den Schultern faste, die Arme ausstreckte und mich ansah. »Du siehst toll aus«, sagte sie begeistert und umarmte mich noch einmal, bevor sie auch Gertrud umarmte.
»So lange waren wir doch gar nicht weg«, sagte ich, da ich mich über Heikes Verhalten ziemlich wunderte.
Heike sah mich an und stieß einen lauten Freudenschrei aus. »Du kannst ja sprechen und du hast eine tolle Stimme. Da hat Gertrud sich ja gleich noch mal in dich verliebt«, sagte sie freudig. »Du warst fast acht Wochen weg. Und Gertrud haben wir in dieser Zeit auch kaum gesehen. Sie war ja die meiste Zeit über bei dir.«
Ich sah fragend zu Gertrud, die bestätigend nickte. »Du warst zwar nicht wach aber ich konnte dich doch nicht alleine lassen«, sagte sie und drehte den Kopf etwas zur Seite. Ich ging zu ihr, legte die Arme um sie und lehnte mich bei ihr an. »Danke«, flüsterte ich leise.

»Und wer ist das?«, wollte Heike wissen und deutete zu Julia.
»Das erklären wir gleich, aber hol erst mal Erika aus dem Schaufenster und ruf Ingrid, damit wir nicht alles dreimal erzählen müssen.«
»Ingrid kann nicht, die hat einen Kunden und ich werd nen Teufel tun, 1706 aus dem Schaufenster zu holen, das soll Ingrid nachher machen. Ich mische mich in ihre Strafen sicher nicht ein«, erklärte Heike breit grinsend.
»Was hat sie denn angestellt?«, wollte Gertrud wissen.
»Sie ist bei einem Kunden von Ingrid so laut gekommen, daß ich es noch im Laden gehört habe«, sagte Heike und fing an zu lachen. »Der dachte natürlich, sie wäre eine Sexpuppe und hat sich tierisch erschrocken«, fügte sie hinzu, nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hatte.
Nun mussten auch Gertrud und ich lachen.
Julia, die das natürlich mit angehört hatte, sah uns nun etwas ängstlich an und trat einen Schritt zurück.
Gertrud, die Julias Reaktion bemerkt hatte, sagte: »Keine Angst, sowas betrifft dich nicht. Zu deiner Information, das hier ist nicht nur ein Sexshop. Wir betreiben hier auch ein Dominastudio und Heike, Ingrid und ich haben deshalb regelmäßig unsere Kunden hier. Und 1706 hat zugestimmt, auch mit den Kunden zu arbeiten, aber eben als Sexpuppe. Und Veronika war auch schon ein paar mal dabei, wenn ich Kundinnen hatte. Aber das werden wir später noch mal genauer absprechen müssen. 1706 ist auch keine echte Puppe, so wie du und Veronika, sondern Ingrids Sklavin. Und mit unseren Kunden wirst du auch nichts zu tun bekommen«, erklärte Gertrud und Julia sah sie sichtlich erleichtert an.

Wir gingen zusammen in die Teeküche und Gertrud machte uns Kaffee, während Heike zurück in den Laden ging.
Es dauerte nicht lange, bis wir Stimmen hörten und kurz darauf kamen Ingrid und Heike herein.
»Komm, lass dich mal anschauen«, sagte Ingrid. Ich stand auf und sie umrundete mich, wobei sie mich ausgiebig betrachtete.
»Und wie sieht’s unten drunter aus?«, wollte sie wissen.
Alle außer Julia hatten mich nicht nur einmal nackt gesehen und so hatte ich keine Scheu, mich komplett auszuziehen. Ingrid aber auch Heike stimmten einen begeisterten Pfiff an, während ich mich um mich selbst drehte.
Nachdem ich mich wieder gesetzt hatte, meine Kleider hatte ich nicht mehr angezogen, sondern auf einen Stuhl gelegt, sagte Gertrud: »Hol mal 1706, damit wir erzählen können, warum Julia hier ist.«
»Nö, die bleibt bis morgen Abend im Schaufenster. Eine Strafe werde ich dafür sicher nicht abbrechen«, sagte Ingrid grimmig.
Gertrud sah sie fragend an und Ingrid erzählte: »Du kennst Herrn Schubert? Schubert, so wie der Komponist?« Gertrud nickte und Heike fing an, breit zu grinsen. »Er hatte darum gebeten, kommen zu dürfen und ich hatte ihn vor die Wahl gestellt, entweder in vier Wochen oder gleich und mit der Sexpuppe, also 1706. Er wollte sofort und hat 1706 gewählt. Aber anscheinend ist er gar nicht mal so schlecht im Bett. 1706 konnte sich nicht mehr beherrschen und als beide gekommen sind, hat sie laut los gestöhnt und geschrien. Herr Schubert hat einen riesigen Schrecken bekommen und hat sich, als er von 1706 runter gesprungen ist, den Fuß verstaucht. Er war zu Recht ziemlich wütend und wird wohl nicht mehr wieder kommen. Dafür bleibt 1706 bis morgen Abend im Schaufenster.«
»Au weia«, sagte Gertrud. »Ich hoffe, daß das kein Nachspiel haben wird.«
»Nein, keine Angst, ich habe mit ihm geredet. Er ist zwar ziemlich sauer aber er will von einer Anzeige absehen. Und in Zukunft werde ich meine Kunden wohl besser darüber aufklären daß 1706 keine richtige Puppe ist. Ich glaube, Veronika hätte sich selbst dann besser unter Kontrolle gehabt, wenn sie komplett wach ist«, sagte sie mit einem anerkennenden Blick in meine Richtung.
38. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Pocytac am 16.07.21 06:29

Wieder eine grandiose Fortsetzung - und eine interessante Wendung. Ich bin gespannt, was Gertrud mit Veronika anstellen lässt.
39. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 10 - Pläne

geschrieben von HeMaDo am 16.07.21 15:23

»Dann erzählt ihr mal«, sagte Ingrid, nachdem sie sich noch einen Kaffee geholt hatte.
Gertrud begann zu erzählen, wie wir Julia kennengelernt hatten und wie Frau Weber diese übervorteilt hatte. Sie ließ auch nicht aus, daß Julia in einer Ecke auf einer alten Matratze schlafen musste und erzählte sogar von unserem Besuch in der Galerie und den anderen Puppen.
»Na, die werd ich mir sicher mal ansehen«, sagte Ingrid und Heike stimmte ihr nickend zu. »Aber wie soll es jetzt weiter gehen? Wie du sicher weißt, haben wir nur drei Zimmer oben und eines davon hast du ja für dich in Anspruch genommen«, sagte sie nun zu Gertrud.
»Das Zimmer kann Julia erst mal haben. Aber das ist kein Dauerzustand. Außerdem wisst ihr ja, daß ich schon länger damit liebäugele, noch ein oder zwei Themenzimmer einzurichten. Ich will endlich ein komplett eingerichtetes Klinikzimmer haben und ein Schulzimmer würde mir auch gefallen«, erwiderte Gertrud.
»Und wie stellst du dir das vor? Mietest du einfach die nächste Etage und richtest da alles so ein?«, fragte Heike mit sarkastischem Unterton. »So viel verdienen wir hier auch nicht, wie du sicher weißt.«
»Damit kommen wir zum nächsten Punkt. Ich hatte gedacht, wir suchen noch eine Partnerin. Dann wären auch die zusätzlichen Zimmer ausgelastet und es würde mehr Geld rein kommen.«
Heike und Ingrid sahen Gertrud an, als sei sie verrückt geworden.
»Na, du hast ja hochtrabende Pläne. Noch eine Partnerin? Ich meine, du bezahlst uns ja recht ordentlich aber so viele Kunden haben wir auch nicht«, wandte Ingrid nun ein. »Und dann noch die Miete für die nächste Etage, ganz zu schweigen von dem Umbau, kannst du mir mal erzählen, wovon du das alles bezahlen willst? Oder willst du anschaffen gehen, so wie wir früher? Und nein, das werde ich ganz sicher nicht mehr machen«, erklärte Ingrid energisch.
»Blödsinn. Niemand wird anschaffen gehen. Mal eine ganz, ganz dumme Frage, Ingrid«, sagte Gertrud ruhig. »Du kontrollierst doch unsere Finanzen, damit ich nichts übersehe, richtig?«
Ingrid sah sie an und nickte.
»Sehr gut. Und noch eine Frage, ist dir jemals in den Ausgaben ein Posten namens Miete aufgefallen?«, fragte Gertrud, wobei sie sich ein Grinsen sichtlich unterdrücken musste.
Ingrid schüttelte den Kopf, dann sprang sie auf, verließ die Teeküche und kam kurz darauf mit einem dicken Aktenordner zurück, den sie auf den Tisch warf, sich setzte und ihn aufschlug. Sie blätterte fast den gesamten Ordner durch und schüttelte danach zweifelnd den Kopf. Sie blätterte weiter hektisch durch den Ordner, bis sie die Seite fand, die sie offenbar interessierte und sah sie sich genau an.
Gertrud hatte sich während dessen zurück gelehnt und sah ihr amüsiert zu.
»Hier stehen nur Grundsteuern, Gemeindeabgaben, Wasser und Stromrechnungen, Müllabfuhr und so weiter.« Sie blätterte eine Seite weiter. »Und hier stehen Mieteinnahmen«, sagte sie verwundert. »Warum ist mir das vorher nicht aufgefallen?«
»Das frage ich mich allerdings auch gerade«, meinte Gertrud lachend. »Und dich lasse ich meine Buchhaltung prüfen«, fügte sie hinzu.
»Entschuldige. Ich hab nur die Summen kontrolliert. Was da stand, dafür hab ich mich nie so genau interessiert. Das ist schließlich deine Sache«, wandte Ingrid ein.

Gertrud sah mich an, schüttelte dann den Kopf und wandte sich an Julia. »Gehst du bitte mal nach gegenüber zum Bäcker und holst uns was zum Kaffeetrinken? Es ist zwar schon etwas spät dafür aber ich bekomme allmählich Hunger. Ihr nicht auch?«, fragte sie nun in die Runde.
Als alle nickten, gab Gertrud Julia einen Schein und diese verließ die Teeküche.
Ich half Heike unterdessen den Tisch zu decken, holte ein paar Flaschen Cola und Wasser aus dem Lager und stellte diese auf den Tisch. Als Julia mit zwei großen Papiertüten zurück kam, fragte Gertrud: »Wer soll das denn alles essen? Wenn du genauso viel essen kannst, wie Veronika, bleibt da doch mehr als die Hälfte übrig.«
»Entschuldigung, ich wusste doch nicht, was ihr esst«, murmelte Julia. »Und vorne im Laden ist jemand, ich glaub, der will was kaufen.«
Gertrud und Heike sprangen auf und wollten gleichzeitig durch die Tür laufen, um in den Laden zu kommen. Dabei behinderten sie sich gegenseitig. Es war Heike, die es schaffte zuerst durch zu kommen, also setzte Gertrud sich wieder zu uns an den Tisch.

»Also«, sagte Gertrud, nachdem Heike zurück gekommen war. Als wir alle saßen und uns etwas zu Essen genommen hatten, fuhr sie fort: »die beiden oberen Etagen und das Dachgeschoss im Vorderhaus stehen leer, im Hinterhaus sind alle Wohnungen und Gewerbeflächen vermietet, die Einnahmen reichen aus, die Hypothek abzutragen und eigentlich müsste ich auch gar nicht arbeiten.«
»Warum machst du es denn?«, wollte Heike wissen.
»Soll ich mich etwa auf die faule Haut legen? Wie langweilig. Und außerdem hab ich meine erste Million noch nicht verdient«, erwiderte Gertrud, sichtlich genervt von der Unterbrechung.
»Mit dem Laden und dem Studio verdienst du die auch nicht«, warf Ingrid nun lachend ein.
»Nein, die kommt mit den beiden Nachbarhäusern«, sagte Gertrud trocken, worauf hin Ingrid und Heike sie erstaunt ansahen.
»Schaut nicht so blöd. Ja, die habe ich auch vor zwei Jahren gekauft. Kann ich jetzt weiter reden?«
Ingrid und Heike nickten stumm und ich sah sie erstaunt an. Daß sie so viel Geld hatte, hätte ich noch nicht einmal geahnt.
»Danke«, sagte Gertrud und trank in aller Ruhe einen Schluck Kaffee.
»Also«, begann sie erneut. »Ich werde den zweiten Stock zu ein paar Themenräumen umbauen lassen und in den dritten Stock kommen zwei Wohnungen in die ihr Beiden«, sie sah zu Ingrid und Heike »einziehen könnt, wenn ihr wollt. Das ist besser als euer Wohnklo in der Nordstadt. Das Dachgeschoss werde ich auch zu einer Wohnung umbauen lassen, da werde ich mit Veronika einziehen. Und bis sie weiß, wie es weiter gehen soll, kann Julia in dem Zimmer wohnen, in dem ich mich breit gemacht habe. Bis alles umgebaut ist, werden Veronika und ich in meiner alten Wohnung wohnen. Irgend welche Einwände?«
Alle schüttelten die Köpfe, nur ich hob zögernd die Hand.
»Was denn?«, fragte Gertrud.
»Darf ich denn nicht mehr im Laden stehen?«, fragte ich.
Gertrud sah mich an und verzog das Gesicht. »Wenn du das willst, kannst du das gerne, aber ich hatte gehofft, daß du zu mir ziehst. Ich hab mich schon viel zu sehr daran gewöhnt, in deiner Nähe zu sein«, sagte sie leise, beinahe schüchtern.
»Ich meine doch nicht immer, aber ich glaube, so ganz ohne würde mir was fehlen«, sagte ich.
Gertrud nahm mich in die Arme. »Aber erst Mal kommst du mit zu mir, oder?«
Ich sah sie an und nickte.
Sie sah mich erleichtert an. »Ich weiß das deine Medikamente nicht mehr all zu lange reichen, dann wirst du wahrscheinlich sowieso nicht mehr so lange am Stück im Laden bleiben können. Und wenn du es mir erlaubst, verwalte ich die so lange, daß heißt, daß du nicht wissen wirst, wenn ich sie dir gebe. Ist das in Ordnung?«
Ich sah Gertrud mit großen Augen an und ein leises Stöhnen entglitt meinem Mund. Allein die Vorstellung daß Gertrud so über mich bestimmte, erregte mich über alle Maßen. »Ja, Herrin«, sagte ich mit heißerer Stimme.

Gertrud lächelte mich an und wandte sich an Julia. »Und jetzt zu dir. Was ist bei dir denn alles bei der Rückoperation gemacht worden?«
Julia hatte mit der plötzlichen Aufmerksamkeit anscheinend nicht gerechnet und sank in ihrem Stuhl ein Stück zusammen. »Nur die Stimme, alles Andere hat Frau Weber zu lange gedauert«, sagte sie eingeschüchtert.
»Sowas hab ich mir fast gedacht. Ich würde vorschlagen, daß du, wenn du dich hier etwas eingelebt hast, noch mal in die Klinik gehst. Bei Veronika wurden die Augen frei gemacht, wie man sieht und zwischen ihren Beinen alles wieder gerichtet. Außerdem wurde der Überzug an den meisten Stellen entfernt. Die Haut kann leider nicht wieder hergestellt werden, deshalb haben sie ihr in der Klinik einen neuen Überzug verpasst, der wesentlich dünner ist, als der Alte. Damit kann sie viel mehr fühlen. Die Ärzte haben mir erklärt, daß der Unterschied in etwa so groß ist, wie zwischen zwei Millimetern und einem viertel Millimeter Latex auf der Haut. Das war es, was am längsten gedauert hat. Und ihren Magen haben sie wieder in einen halbwegs normalen Zustand gebracht. Wenn sie anfängt, normal zu essen, kann sie balde ganz ohne den Nahrungsbrei auskommen. Und darauf werde ich besonders achten.« Sie sah mich eindringlich an.
»Alles wieder normal?«, fragte Julia und ich sah, daß sie anfing, zu weinen.
»Na ja, fast. So gut es eben geht. Kinder wirst du trotzdem nicht mehr bekommen können«, wandte Gertrud vorsichtig ein.
»Wirklich? So wie bei Veronika?«, hakte Julia nach und deutete mir in den Schritt.
»Ähm, ja. Der Arzt hat gesagt, daß das bei allen Puppen geht.« Gertrud sah verwirrt zu Julia.
Diese stand auf und sprang förmlich aus ihrer Hose. Auch ihr Sweatshirt und das T-Shirt riss sie sich förmlich vom Leib. »Das kann alles wieder normal werden?«, fragte sie und deutete auf sich.
Nun sah ich, was sie meinte. Ihre Brüste waren recht klein und die Nippel fehlten komplett. Und zwischen ihren Beinen sah ich, daß dort nicht einmal der Schlitz vorhanden war, der bei mir da gewesen war. Statt dessen befand sich zwischen ihren Beinen nur ein glattes Stück des Überzuges, ganz ohne auch nur eine Andeutung einer Scheide.
»Ich denke, daß die Ärzte das wieder hin bekommen. Jedenfalls hat der eine Arzt mir gesagt, es würde bei allen Puppen gehen«, wiederholte Gertrud.
Julia sank auf die Knie und schlug die Hände vors Gesicht. Zitternd und weinend hockte sie vor uns auf dem Boden.
»Wenn du das machen kannst, werde ich auch deine Sklavin«, sagte sie und kniete sich vor Gertrud auf den Boden, genauso wie ich bereits einige Male vor ihr gekniet hatte.
Gertrud war ziemlich erschüttert, als Julia auch noch die Hände kreuzte und sie vor Gertrud hoch hielt, spürte ich einen Stich in der Magengrube. Fühlte sich so Eifersucht an?
»Also, erstens habe ich schon Veronika und zweitens musst du dafür nicht meine Sklavin werden. Das wird doch sowieso alles von dem Krankenhaus bezahlt, weil die es waren, die diese eigentlich illegalen Operationen durchgeführt haben. Ich kann es doch nur organisieren, daß du noch mal ins Krankenhaus kommst. Aber es wird auch eine ganze Weile dauern, bist du die Operationen alle hinter dir hast. Und außerdem wird es wohl nicht mehr ganz normal werden. Feucht wirst du wohl nicht mehr werden können. Da wirst du immer Hilfsmittel brauchen«, wandte Gertrud schnell ein. Erleichtert sah ich sie an.
»Das ist mir egal. Hauptsache ich kann wieder etwas spüren und wieder kommen. Ich habe seit dem ich den verdammten Vertrag unterschrieben habe, keinen Sex mehr gehabt. Nicht einen einzigen Höhepunkt. Wenn ich das wieder haben kann, werde ich eben deine und Veronikas Sklavin. Bitte. Ich mache alles, was ihr sagt, das verspreche ich.«
Es war Heike, die Julias Flehen unterbrach, indem sie sich neben sie kniete und sie in die Arme nahm. Es dauerte eine ganze Weile, bis Julia sich wieder so weit beruhigt hatte, daß Heike es schaffte, sie auf einen Stuhl zu setzen. Sie setzte sich neben sie und hielt sie in den Armen.
»Das werden wir schon alles irgendwie regeln«, sagte sie. »Aber erst mal solltest du dich etwas einleben. In Ordnung?«
Julia nickte nur schwach. »Ich tue alle, was ihr von mir wollt, wenn ich wieder Sex haben kann. Alles«, sagt sie noch einmal.

»Ich denke, wir sollten alle langsam Feierabend machen. Der Laden ist ohnehin zu«, sagte Gertrud und sah Heike fragend an, die zur Bestätigung nickte.
»Heike, gehst du mit Julia nach oben in mein Zimmer und bleibst bei ihr?«, fragte sie.
»Gut, dann fahre ich mit Veronika nach Hause.«

Ingrid, die Julias Ausbruch regungslos und mit nachdenklichem Gesicht zugesehen hatte, stand wortlos auf und verschwand in Richtung Laden. Fragend sahen wir uns an, doch bevor jemand etwas sagen konnte, kam sie mit 1706 in den Armen zurück. »Wir gehen auch nach oben«, sagte sie leise und verschwand mit Erika wieder. Dabei konnte ich deutlich sehen, daß sie Tränen in den Augen hatte.

»Was war das denn?«, fragte Gertrud, die als Erste die Sprache wieder gefunden hatte.
»Ich glaube, sie liebt Erika mehr als sie zugeben will«, sagte Heike. »Komm, ich zeige dir das Zimmer«, sagte sie zu Julia. »Und wenn du willst, bleibe ich heute Nacht bei dir.«
Julia sah zu ihr auf und nickte leicht. Die Beiden standen ebenfalls auf und verließen die Teeküche.
Stumm sahen Gertrud und ich ihnen hinterher.

»Na toll«, sagte Gertrud nach einer Weile. »Jetzt dürfen wir hier wieder Ordnung machen.«
Ich sah mich um und stellte fest, daß alles noch auf dem Tisch stand. Gläser und Flaschen, Tassen, Teller, Besteck und die noch fast vollen Tüten mit den Backwaren.
Ich stand auf und fing damit an, das Geschirr in die Spülmaschine zu räumen und Gertrud half mir dabei. Schweigend räumten wir auf und anschließend folgte ich Gertrud in den Laden. Wir verließen diesen durch die Vordertür und gingen zu der Haltestelle.
Während wir auf die Straßenbahn warteten, sah ich zum Schaufenster. »Das ist zu leer«, sagte ich. »Da muss doch eine Schaufensterpuppe drinne stehen.«
»Ich glaube, wenn da mal ein Wochenende lang keine drinne steht, passiert auch nichts«, antwortete Gertrud, während sie ebenfalls auf das sehr leer aussehende Schaufenster schaute.
»Sag mal. Warum fahren wir denn mit der Bahn und nicht mit dem Auto?«, wollte ich wissen.
»Das ist ein Mietwagen und ich habe ihn schon wieder abgemeldet«, sagte Gertrud.
Ich nickte und sah wieder zum Schaufenster.
»Wo wohnst du denn? Und ist da überhaupt Platz für zwei?«, fragte ich sie.
»Wo ich wohne, wirst du gleich sehen und ja, die Wohnung ist groß genug für zwei«, sagte sie nun sichtlich enerviert.
»Bist du sicher oder ist deine Wohnung auch so ein Wohnklo« der Ausdruck gefiel mir »wie das von Heike und Ingrid?«, fragte ich amüsiert.
Gertrud sah mich genervt an. »Ich finde es ja wirklich schön, daß du wieder sprechen kannst, aber kannst du nicht mal für fünf Minuten deine Klappe halten?«, fragte sie.
»Warum denn? Wenn du nicht willst, daß ich rede, dann tu doch was dagegen«, sagte ich provozierend und mit der festen Meinung, sie würde irgend etwas nehmen und mich knebeln. Doch ich hatte die Rechnung ohne Gertrud gemacht. Statt mich zu knebeln, fasste sie meine Hände und führte sie zu meinen Seiten. Dann tat sie etwas, womit ich hätte rechnen müssen. Sie holte ihr Handy hervor und tippte darauf herum. Augenblicklich war ich vollkommen Bewegungsunfähig. Ich konnte nur noch meine Augen bewegen und blinzeln.
So ließ sie mich einfach stehen und schaute mich breit grinsend an. »Geht doch«, sagte sie kichernd.
Als schließlich die Bahn kam, dachte ich, sie würde mir meine Bewegungsfreiheit wieder geben, damit ich einsteigen konnte, doch statt dessen packte sie mich mit einer erstaunlichen Leichtigkeit an der Taille, hob mich an und trug mich in die Bahn.
Die meisten Plätze waren um diese Zeit frei und so trug sie mich zu einem freien Platz, wo sie mich setzte und meine Hände so zwischen meine Beine legte, daß niemand meine Scham sehen konnte. Ich Gegensatz zu mir hatte sie ganz sicher daran gedacht, daß ich nackt war und das von Anfang an so geplant.
Als mir dies in den Sinn kam, spürte ich, wie sich Feuchtigkeit in meiner Scheide ausbreitete, die gleich darauf in meinen Darm gepumpt wurde. Dabei bemerkte ich mit Entsetzen, daß ich balde an die Versorgungseinheit angeschlossen werden musste. Ich war mir ziemlich sicher, daß diese nicht in ihre Handtasche passen würde und ich hoffte, es bis zum nächsten Morgen aushalten zu können.

Die Bahn fuhr los und ich sah aus dem Fenster gegenüber die Häuser und Straßen vorüber ziehen.
»Darf ich bitte Ihre Fahrkarten sehen?«, hörte ich jemanden fragen und sah, daß ein Kontrolleur direkt vor uns stand. Ich sah genau auf seine Brust.
Aus dem Augenwinkel bemerkte ich, daß Gertrud in ihrer Handtasche kramte, ihr Portemonnaies heraus holte und dem Mann eine Karte gab. Dieser sah sich die Karte an und gab sie Gertrud zurück. »Und was ist mit Ihnen?«, fragte er und sah nun zu mir. Ich bemühte mich, nicht zu blinzeln und stur gerade aus zu sehen.
Gertrud fing an, lauthals zu lachen. »Das ist eine Schaufensterpuppe. Die braucht doch wohl kaum eine Fahrkarte«, sagte sie sichtlich amüsiert und hob zum Beweis meinen Arm an, so daß er weit nach oben stand.
Der Mann sah mich an und drückte mit einer Hand gegen meine Wange, so daß mein Kopf sich zur Seite bewegte. »Sieht aber verdammt echt aus und fühlt sich nicht an, wie eine Schaufensterpuppe«, sagte er. Mit zur Seite gedrehtem Kopf konnte ich zwei junge Männer sehen, die das Schauspiel sichtlich amüsiert zu genießen schienen.
»Jaaa«, sagte Gertrud langgezogen. »Eigentlich ist es auch keine Schaufensterpuppe, sondern eine Sexpuppe«, sagte sie scheinbar verlegen und ich spürte, wie ich unter meinem Überzug rot wurde. »Aber ich glaube, auch die brauchen keine Fahrkarte, oder?«
»Eine was?«, fragte der Kontrolleur und hob auch meine andere Hand an, die er schnell wieder in meinen Schoß legte. »Ähm, ja. Also nein, also ähm … ich meine, nein, eine Puppe braucht keine Fahrkarte, aber wenn sie sowas das nächste Mal mit in die Bahn nehmen sollten Sie diesem Ding trotzdem etwas anziehen«, sagte er sichtlich nervös.
»Das werde ich machen«, sagte Gertrud und der Mann verschwand aus meinem Sichtfeld.
Gertrud nahm meinen Arm wieder herunter und drehte meinen Kopf so, daß ich wieder aus dem Fenster sehen konnte.
»Da haben wir ja noch mal Glück gehabt«, sagte Gertrud etwas später. »Wer rechnet denn damit, daß am Samstag Abend um diese Zeit jemand kontrolliert.«

Der Rest der Fahrt verlief ohne Zwischenfälle und nachdem Gertrud mich aus der Bahn getragen hatte, gab sie mir meine Bewegungsfreiheit wieder zurück. Ich drehte mich um und sah, daß die beiden jungen Männer erstaunt zu mir sahen und anfingen, zu lachen, bevor die Bahn weiter fuhr und aus meinem Blick verschwand.
Wir gingen die Straße entlang, in die Richtung, aus der die Bahn gekommen war und kurz vor einer Brücke bogen wir in eine Nebenstraße. In diesem Viertel gab es mehrere recht neu aussehende Apartmenthäuser und auf eines davon steuerte Gertrud zu. Wir betraten das Haus, fuhren mit dem Aufzug in den obersten Stock und betraten eine große Dachgeschosswohnung. Gertrud brachte mich in ein geräumiges, schön eingerichtetes Wohnzimmer. Von der Balkontür aus konnte ich sehen, daß das Haus direkt an einem Fluss stand.
Doch ich hatte gerade andere Probleme, als die Aussicht zu bewundern. Damit Gertrud mich nicht noch einmal zum Schweigen brachte, hob ich vorsichtig die Hand.
»Ja?«, fragte sie.
»Du, ich muss mal dringend«, sagte ich. Dabei fiel mir auf, daß es das erste Mal seit mehr als fünf Jahren war, daß ich diese Worte zu jemandem sagte oder sie nur daran gedacht hätte.
»Das Bad ist da drüben, die zweite Tür im Flur«, sagte Gertrud, kramte in ihrer Handtasche und gab mir den Schlauch, den sich schon auf der Messe benutzt hatte. Ich ging eilig ins Bad, setzte mich auf die Toilette und schloss den Schlauch an den Anschluss an meinem Hintern an. Erleichtert spürte ich, wie ich mich entleerte und setzte mich, leicht nach vorne gebeugt, auf die Toilette. Plötzlich spürte ich, daß ich mich schon wieder nicht bewegen konnte. Gertrud hatte mir anscheinend erneut meine Bewegungsfreiheit genommen.
Es dauerte einen Moment, bis sie ins Bad kam, sich auszog und sich unter die Dusche stellte. Sie ließ das Wasser laufen, bis es heiß war und die Scheibe der Duschabtrennung beschlug. Dadurch konnte ich nur noch ihre Silhouette sehen und bewundern. Ich sah, wie sie sich ausgiebig einschäumte, sich die Haare wusch und anschließend abspülte. Sie stellte das Wasser ab und griff um die Ecke, um sich ein Handtuch zu nehmen, welches auf einer Stange hing. Sie legte sich dieses um die Brust. Ein weiteres Handtuch wand sie sich um die Haare und verließ die Dusche. Sie trocknete sich gründlich ab und lieferte mir dabei ein Schauspiel bei dem jeder Mann, der es hätte sehen können, sicher eine große Beule in der Hose bekommen hätte. Auch mich ließ dieses Schauspiel nicht kalt und ich wurde erneut feucht unter meinem Überzug. Am liebsten hätte ich jetzt ihre schönen, festen Brüste in die Hände genommen und meine Lippen zwischen ihren Beinen versenkt. Doch dies blieb mir leider verwehrt. So konnte ich nichts anderes tun, als dieses Schauspiel zu genießen.

Nachdem sie sich abgetrocknet hatte, cremte sie sich am ganzen Körper ein und ließ auch die Stelle zwischen ihren Beinen nicht aus, die sie demonstrativ gründlich eincremte. Anschließend zog sie sich einen Bademantel an und ging zur Tür.
»Wenn du fertig bist, komm ins Schlafzimmer«, sagte sie, bevor sie das Bad verließ.
Ich hörte, wie sie noch etwas in der Wohnung herum lief, bevor Stille einkehrte. Doch bewegen konnte ich mich noch immer nicht.
Als ich schon kurz davor war, einzuschlafen, sackte ich zusammen und wäre beinahe vom Klo gefallen, weil ich nicht damit gerechnet hatte, daß sie mir jetzt meine Bewegungsfreiheit wieder gab.
Ich löste den Schlauch von meinem Hintern und spülte ihn gründlich aus, bevor ich ihn auf den Spülkasten legte. Anschließend wusch ich mich selbst etwas mit einem Waschlappen und Seife. Am liebsten hätte ich mich auch einmal wieder geduscht, doch notwendig war das in meinem Überzug nicht, also nahm ich die Perücke ab und wusch auch meinen Kopf. Ich trocknete mich an und verließ das Bad. Im Flur war es dunkel und nur das gelbliche Licht aus einer angelehnten Tür ließ mich noch etwas sehen. Ich ging zu dieser Tür und fand mich in einem schönen, großen Schlafzimmer wieder das von mehreren Kerzen in ein romantisches Licht getaucht wurde. Gertrud lag unter ihrer Decke in einem großen Bett und sah zu mir.
»Komm her«, sagte sie leise und ich schlüpfte zu ihr unter die Decke.
Sie nahm mich sofort in die Arme und zog mich zu sich heran, um ihre Lippen mit meinen zu einem langen Kuss zu vereinen. Dabei spürte ich etwas Seltsames an meinem Bauch. Wüsste ich es nicht besser, hätte ich gedacht, sie hätte einen Penis. Nachdem wir den Kuss gelöst und wieder zu Atem gekommen waren, hob ich die Decke und sah, daß sie natürlich keinen Penis hatte, sondern einen Strapon mit einem ziemlich großen, künstlichen Glied trug.
»Na, so schnell geht dein Wunsch mit dem Strapon gevögelt zu werden in Erfüllung«, sagte sie und ich konnte deutlich ihr Grinsen heraus hören.
Ich rutschte langsam unter die Decke und nahm das Kunstglied in den Mund. Ich bearbeitete es so wie ich einen echten Penis bearbeitet hätte und als ich es ganz tief in den Mund nahm, hörte ich Gertrud leise stöhnen. Offensichtlich befand sich auch auf der Innenseite der Platte, an der das Kunstglied befestigt war, ein Dildo.
Nachdem ich den Kunstpenis eine ganze Weile nach allen Regeln der Kunst geblasen hatte, zog sie mich zu sich herauf. »Jetzt aber richtig. Ich will, daß du auch was davon hast.«
Sie holte eine Tube mit Gleitgel vom Nachttisch und drückte mir eine größere Menge davon in meine Scheide. Auch den Kunstpenis rieb sie damit ein. Ich schob die Decke weg und ließ mich langsam auf ihr nieder. Der Kunstpenis füllte mich ziemlich aus und ich begann, sie zu reiten.

Nach einer ganzen Weile lagen wir erschöpft aber glücklich Arm in Arm nebeneinander und küssten und streichelten uns sanft. Mir fielen bereits die Augen zu, als sie sagte: »Jetzt bist du dran.«
Ich wusste nicht, was sie meinte, doch nun schnallte sie den Strapon ab und mit einem schmatzenden Geräusch glitt dabei auch der innen liegende Dildo aus ihrer Scheide heraus. Sie hielt mir diesen hin und ich nahm ihn in den Mund, um ihn sauber zu lecken. Nachdem das getan war, legte sie mir den Strapon an und schob den innen liegenden Dildo dabei tief in meine Scheide. Der innen liegende Dildo war zwar nicht so lang, wie der äußere aber sie hatte sich selbst dabei nichts geschenkt, denn er war viel dicker als dieser.
Sie befestigte den Strapon mit den Schnallen an meiner Hüfte und drehte sich um. Sie ging auf die Knie und hob mir nun ihren Hintern entgegen.
»Bitte mach vorsichtig, ich bin hinten noch Jungfrau«, sagte sie.
Ich wollte etwas sagen, doch sie schüttelte den Kopf. »Tu es Veronika. Bitte.«
Ich nickte nur und nahm die Tube mit dem Gleitgel. Als ich ihren Hintern sah, erkannte ich einen glitzernden Glaskristall, der sich vor ihrem Hintereingang befand. Sie hatte sich also schon darauf vorbereitet und ich fragte mich, wie lange sie diesen Plug schon trug. Als ich ihn heraus zog, stellte ich fest, daß er vollkommen sauber war und daß sich bereits reichlich Gleitmittel an diesem befand. Trotzdem verteilte ich eine großzügige Menge davon auf ihrer Rosette, darum herum und auch auf dem Kunstpenis. Ich drückte ihn gegen ihre Rosette und drang langsam in ihren Hintern ein. Dabei stöhnte sie auf und hörte erst auf, zu stöhnen, als ich den Kunstpenis bis zum Anschlag in ihrem Hintern versenkt hatte.
»Das fühlt sich gut an«, sagte sie mit zitternder Stimme. »Hör nicht auf.«
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und begann damit, sie langsam zu vögeln. Ich spürte meine eigene Erregung wieder aufkommen und bewegte mich schneller vor und zurück. Schließlich war ich so erregt, daß ich nur noch auf meine eigene Lust achtete. Gertrud stöhnte lustvoll und wand sich hin und her. Jedem Stoß, den ich machte, drückte sie mir ihren Hintern entgegen und so fanden wir schnell einen gemeinsamen Rhythmus der in unserer Lust immer schneller wurde, bis ich stöhnend kam.
»Nicht aufhören«, stöhnte sie laut, also machte ich einfach weiter und als ich ein zweites Mal kam, schrie auch sie ihren Höhepunkt laut heraus.
Als ich bereits mehrere Höhepunkte hinter mir hatte, ließ ich mich einfach auf sie sinken und legte meinen Kopf auf ihre Schulter. Sie drehte sich nach rechts und so lagen wir auf der Seite, sie mit dem Rücken zu mir. Ich legte meine Arme um sie herum und lehnte mich bei ihr an. Ich hatte den Strapon noch nicht aus ihr heraus gezogen, als ich schon hörte, daß sie eingeschlafen war. Also blieb ich einfach liegen und schlief kurz darauf ebenfalls ein.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, lag ich noch immer genau so hinter Gertrud und hatte die Arme um sie geschlungen, wie ich eingeschlafen war. Sie hatte ihren Kopf auf meinem Oberarm liegen und sich bei mir angelehnt. Dabei spürte ich, daß sie ihren Hintern fest gegen meinen Schritt drückte. Ich versuchte, mich nicht zu bewegen und genoss einfach ihre Nähe. Ich roch an ihrem Haar und nahm ihren Duft tief in mich auf. Mit der Hand strich ich ihre Haare etwas zur Seite und streichelte sie vorsichtig, doch dies reichte aus, um sie zu wecken. Sie drehte langsam ihren Kopf und sagte verschlafen »Guten Morgen, mein Schatz.« Ich bewegte mich noch immer nicht und wünschte ihr ebenfalls einen guten Morgen.
Anscheinend wurde sie langsam richtig wach, denn sie drehte den Kopf erneut zu mir und sah mich mit weit aufgerissenen Augen an. »Fühlt es sich so mit dem Teil in deinem Hintern eigentlich dauernd für dich an?«, fragte sie.
Zuerst wusste ich gar nicht, was sie überhaupt meinte, doch schließlich wurde mir bewusst, daß ich noch immer den Strapon trug und der Kunstpenis noch immer in ihrem Hintern stecken musste.
Ich kicherte und sagte: »Eigentlich merke ich das überhaupt nicht mehr. Am Anfang hab ich es noch gemerkt, aber nach ein paar Wochen spürt man es schon nicht mehr.«
»Ich hab das Gefühl, daß ich aufs Klo muss, aber das kann nicht sein, ich hab mir deswegen gestern Abend extra noch einen Einlauf gemacht«, sagte sie etwas gequält.
Wieder kicherte ich. »Ich merkte es zwar kaum noch aber das Gefühl habe ich auch dauernd. Ich merke nur noch, daß ich aufs Klo muss, wenn es anfängt, zu drücken und weh zu tun.«
»Oh, toll«, sagte sie mit vor Sarkasmus triefender Stimme. »Ich wollte schon immer wissen, wie sich das anfühlt.«
»Dann lass uns einfach so liegen bleiben bis heute Abend«, sagte ich, kuschelte mich noch fester bei ihr an und legte den Kopf an ihren.
»So meine ich das eigentlich nicht«, gab sie zurück. »Ich dachte eher, ich gehe besser mal aufs Klo.«
Ich schüttelte den Kopf, mache »mmh mmh« und drückte mich noch enger an sie heran. Sie quittierte das mit einem leisen Seufzen und drückte ihren Hintern ebenfalls fester an mich heran.
Es dauerte nicht lange, bis wir uns langsam vor und zurück bewegten und ich spürte, wie es in meiner Scheide unter dem Überzug wieder feucht wurde. Dies half zwar nicht, um den Dildo in mir leichter gleiten zu lassen, erregte mich aber noch mehr als ich es sowieso schon war.
Plötzlich hielt Gertrud inne und sagte: »Leg dich auf den Rücken, aber ganz vorsichtig.«
Ich hatte keine Ahnung, was sie vor hatte, aber sie schaffte es, während ich mich langsam auf den Rücken drehte, den Strapon nicht aus ihrem Hintern gleiten zu lassen. Nun richtete sie sich auf und hockte, mit dem Rücken zu meinem Gesicht, auf mir. Sie hob langsam ein Bein und begann, sich aufgespießt, wie sie war, zu drehen. Obwohl ich selbst nicht gerade ungelenkig war, bewunderte ich sie für ihre Beweglichkeit.
Nun sah sie mich an und beugte sich vor. Sie spitzte die Lippen und zuerst wusste ich nicht, was sie eigentlich wollte, doch als es mir einfiel, öffnete ich bereitwillig den Mund. Sie hatte schon eine ganze Menge Speichel in ihrem Mund gesammelt, den sie in meinen laufen ließ. Es war eine größere Menge, ein ganzer Schluck für mich, den ich nun im Mund hatte.
»Nicht runter schlucken«, sagte sie. »Sonst muss ich dich bestrafen.«
Ich konnte nicht mehr tun, als zu nicken, doch als sie anfing, mich zu reiten, so wie ich sie gestern Abend geritten hatte, schaffte ich es einfach nicht mehr und ich musste Schlucken, um genug Luft zu bekommen. Mir war jetzt schon klar, daß sie genau das gewollt hatte und so hatte ich dabei nicht einmal ein schlechtes Gewissen.
Meine Erregung wuchs immer mehr, je schneller und fester sie sich regelrecht auf mich fallen ließ und stöhnte meine stärker werdende Lust laut aus mir heraus. Auch sie stöhnte immer fordernder und ritt mich immer schneller. Als sie ihren Höhepunkt heraus stöhnte und den Kopf dabei in den Nacken warf, konnte auch ich mich nicht mehr halten und schrie meinen Höhepunkt laut aus mir heraus. Sie hörte allmählich auf, sich zu bewegen und klammerte sich mit den Knien regelrecht an mir fest, um nicht umzufallen.

»Jetzt muss ich aber wirklich aufstehen«, sagte sie, als sie sich wieder beruhigt hatte. Sie hob den Hintern etwas an und fasste mit der Hand zwischen diesen und die Platte des Strapon. Mit einem Klicken löste sich der Kunstpenis, der noch immer in ihrem Hintern steckte und sie erhob sich langsam.
Mit einer Hand den Kunstpenis in sich festhaltend verließ sie das Schlafzimmer. Als sie auch nach zehn Minuten, wie mir ein Blick auf ihren Wecker verriet, nicht wieder kam, erhob ich mich langsam und schnallte mir den Strapon ab. Ich zog den Dildo aus mir heraus, was recht schwer ging, da das Gleitmittel sich mittlerweile verdickt hatte und eine Konsistenz und Klebrigkeit aufwies, wie Honig. Als ich das endlich geschafft hatte, verließ ich das Schlafzimmer und ging ins Bad. Hier war Gertrud nicht und so stieg ich unter die Dusche.
Das Gefühl von warmen Wasser, welches über die Haut läuft, hatte ich viel zu lange schon nicht mehr genossen und so blieb ich lange unter der Dusche stehen, schäumte mich gründlich ein und spülte auch meine Scheide aus. Dabei reinige ich auch gleich den Strapon.
Ich räkelte mich unter dem fließenden Wasser, schloss die Augen und hörte dem leisen Plätschern zu. Schließlich stellte ich das Wasser aber doch ab, nahm mir ein Handtuch und trocknete mich ab. Dies war dank des Überzuges sehr schnell erledigt und ich hatte auch keine Haare zu waschen und zu trocknen, was mir einiges an Zeit sparte.

Ich betrachtete mich im Spiegel und wurde etwas wehmütig. Ich fand es erstaunlich wie sehr ein Mensch durch seine Haare zu der Person wird, die er ist oder vielmehr wie er und andere ihn sehen. Ich vermisste meine rotbraunen Harre etwas, sie würden mir, wenn ich sie nicht hätte schneiden lassen, jetzt vermutlich bis zur Hüfte gereicht. Und auch die Sommersprossen auf meiner Nase, es waren elf an der Zahl gewesen, vermisste ich etwas. Doch bei der eher blassen Farbe meines Überzuges passte beides wohl eher nicht. Ich stellte mir vor, wie ich jetzt mit meinen Haaren und den Sommersprossen aussehen würde und fand, daß es dazu wie ich jetzt aussah, kaum passen würde. Ich müsste mich vermutlich schon sehr stark schminken, um meine alte Hautfarbe hin zu bekommen.
Aber wollte ich das überhaupt? Wollte ich wieder so sein wie früher? Ein oder zweimal im Monat in den SM-Club gehen um mich dort als Objekt zu Verfügung zu stellen? Wegen jeder Kleinigkeit gefragt zu werden, ob mir das Recht war?
Und wollte ich wieder zurück in mein altes Leben und unter der Woche in einem Büro arbeiten und immer die selben Arbeiten machen, Lieferscheine ausstellen oder überprüfen, Rechnungen, Mahnungen, Bestellbestätigungen schreiben und jede Woche mindestens einmal den Toner im Kopierer nachfüllen, weil die Anderen nicht in der Lage dazu waren?
Ich hatte zwar nicht die geringste Ahnung, wie es weiter gehen sollte, denn Gertrud immer nur auf der Tasche liegen, das wollte ich auf keinen Fall. Aber mein altes Leben wollte ich nicht mehr führen.
Mein ganzes altes Leben? Oder nur den langweiligen Teil? Doch nun fragte ich mich, was daran nicht langweilig war. Es gab jedes Jahr die gleichen Familienfeiern mit den selben Onkeln und Tanten, den selben Cousinen und meinen Eltern und meinen Geschwistern.
Ich fragte mich, wie wohl meine Nichte nun aussehen würde. Sie war wohl mittlerweile sieben Jahre alt. Sie würde ich gerne einmal wieder sehen. Ob mein Bruder und seine Frau mir, so wie ich jetzt aussah, erlauben würden, sie zu sehen?
Und meine Schwester würde ich auch gerne einmal wieder sehen. Ich fragte mich, ob sie noch immer zu beinahe jeder Familienfeier mit einem neuen Freund ankam oder ob sie es mittlerweile geschafft hatte, einen festen Freund zu haben oder vielleicht sogar verheiratet war?
Und wie ging es meinen Eltern? Hatten sie sich wieder zusammengerauft oder ihre Pläne, sich scheiden zu lassen in die Tat umgesetzt? Ich hoffte, daß es ihnen, egal wie sie sich letztendlich entschieden hatten, gut ging.
Ich seufzte leise und versuchte, diese Gedanken zu verdrängen.

Auf dem Regal vor mir standen eine Menge von Gertruds Schminkutensilien. Ich suchte mir einen Lippenstift, der zu meiner Farbe passte und fand einen in einem hübschen Altrosa, den ich sorgfältig auflegte, um wenigstens meine Lippen nicht mehr so schmal aussehen zu lassen. Den Rest ließ ich so, wie er war. Ich schaute mich noch einmal an und fand, daß ich so schon viel besser aussah. Ich löste mich von meinem Anblick und verließ das Bad. Da ich Gertruds Wohnung noch nicht kannte, öffnete ich einfach die nächste Tür und fand mich in einem kleinen Abstellraum wieder. Also ging ich zur nächsten Tür, die sich an der Stirnseite des Flures befand.
Diese führte in eine geräumige Wohnküche, das war der Raum, in dem ich gestern Abend aus der Balkontür gesehen hatte. Die Küche befand sich in einer großzügigen Nische und war vom Wohnbereich mit einer Theke abgegrenzt, an der mehrere Barhocker standen. Auf der anderen Seite der Theke befand sich eine Kochinsel mit einem breiten Herd und ausreichend Platz zum Kochen. Gegenüber gab es eine Spüle und jede Menge Schränke. So einen Apothekerschrank hatte ich mir früher immer gewünscht. Ich zog ihn auf und fand jede Menge Konserven, Koch- und Backzutaten und alles, was man zum Kochen so brauchte. Doch ich bezweifelte, daß Gertrud viel selbst kochte. Dazu sah diese Küche viel zu ordentlich aus.
Ich sah mich noch etwas um und schaute mir dann das Wohnzimmer an. Eigentlich hätte ich in so einer Wohnung eine große Ledercouch erwartet, doch die beiden Dreisitzer waren mit einem weichen Stoff bezogen. Auf den Sofas lagen einige weiche Kissen und eine zusammengefaltete Wolldecke, alles so bequem, daß man sich gerne darauf niederließ.
Gegenüber der Sitzecke gab es einen großen Fernseher, der auf einem niedrigen Sideboard stand.

Gegenüber der Tür gab es eine offene Treppe, die nach oben führte. Neugierig ging ich diese hinauf. Hier befand ich mich in einem Bereich, den man vermutlich als Arbeitsplatz bezeichnen würde. Auf einer Empore, die zum Wohnzimmer hin offen und durch ein eisernes Geländer gesichert war, standen ein Schreibtisch und einige Aktenschränke. Zwischen diesen gab es noch eine Tür.
Ich fragte mich, ob ich hinein schauen sollte, doch da ich bereits hier oben und von Gertrud noch nichts zu sehen und zu hören war, öffnete ich diese. Ich war nicht erschrocken, sondern lediglich ein Wenig verwundert, mich in einem Spielzimmer wiederzufinden, das auch gut in den Laden gepasst hätte. Eigentlich hätte ich vermutet, daß es Gertrud reichte, im Laden gleich mehrere solcher Zimmer zu haben, doch anscheinend war es für sie nicht nur einfach Geschäft, sondern wirklich ihr Fetisch. Dieses Zimmer war mit dem obligatorischen Andreaskreuz, einer Liege mit jeder Menge Möglichkeiten zum Fesseln, einem sehr variablen Strafbock und gleich zwei unterschiedlichen Prangern sehr gut ausgestattet. Dazu gab es auch an den Wänden mehrere Möglichkeiten, jemanden zu fesseln und in den Schränken befanden sich sicherlich jede Menge Spielzeuge, Schlaginstrumente und Fesselutensilien. In diese schaute ich nicht hinein, da ich ungefähr ahnte, daß deren Inhalt sehr gut sortiert war, also ging ich wieder nach unten und ging zurück ins Schlafzimmer. Doch auch hier war Gertrud nicht. Also ging ich wieder ins Wohnzimmer, suchte die Fernbedienung für den Fernseher und schaltete diesen ein.

Ich konnte zwar kein richtiges Fernsehprogramm auswählen aber dafür sah ich eine Auswahl von gleich vier verschiedenen Streamingdiensten. Bevor ich zur Puppe wurde, kannte ich gerade einmal einen davon. Aber da ich jetzt keinen Film oder eine Serie ansehen wollte, schaltete ich den Fernseher einfach wieder aus und ging zum Balkon. Ich öffnete die Tür und trat ins Freie. Sofort war es um mich herum, zumindest für einen Sonntag, ziemlich laut. Auf einer Brücke sah ich Autos und Straßenbahnen fahren und vor mir auf dem Fluss trainierten anscheinend zwei Paddelboote. Diese sahen etwas seltsam aus und ich meinte, vorne an den Booten so etwas wie die Köpfe von Drachen zu erkennen. Doch da konnte ich mich auch Täuschen da sich diese so weit unter mir befanden. In den Booten knieten ziemlich viele Leute mit Paddeln, immer einer rechts und einer links. Vorne, am Bug der beiden Boote, sah ich jemanden mit einer Trommel stehen, der anscheinend den Takt für die Ruderer angab. Diese beiden Boote waren recht schnell aus meiner Sicht verschwunden.
Weiter links gab es eine weitere Brücke, die von Drahtseilen gehalten wurde und auf der einige Leute den Fluss zu Fuß überquerten und dabei über den Fluss schauten.
Mein Blick wanderte wieder nach rechts zu der großen Straßenbrücke. Auf dem Gehweg, ganz am Geländer, sah ich jemanden gehen. Trotz der Entfernung erkannte ich Gertrud, die eine Stofftasche trug. Gelegentlich sah sie in meine Richtung. Als sie wieder einmal herauf sah, winkte ich ihr zu. Sie winkte zurück und beschleunigte ihren Schritt.

Es dauerte nur ein paar Minuten, bis sie die Wohnung betrat und mich mit einer Umarmung begrüßte.
»Ich war Brötchen holen«, sagte sie und legte die Stofftasche auf den Tresen der Küche. »Ich hoffe, du hast dich nicht gelangweilt.«
»Ich habe mich geduscht und mich etwas umgesehen«, gab ich zu.
»Und, wie gefällt es dir hier?«, wollte sie wissen.
»Eine schöne Wohnung. Aber ziemlich groß, oder?«, sagte ich.
Sie lachte und sagte: »Ja vielleicht, aber mir gefällt sie.«
»Und ein schönes Spielzimmer hast du«, sagte ich breit grinsend.
»Also dazu hab ich im Moment aber keine besondere Lust, ich würde viel lieber mit dir spazieren gehen«, gab sie zurück. »Obwohl … hatte ich nicht gesagt, daß du nicht schlucken solltest?«, fragte sie und schaute mich mit einem breiter werdenden Grinsen an.
»Ja, das hattest du, Herrin«, fiel ich sofort in meine Rolle als Sklavin und stellte mich in Präsentationshaltung vor sie. »Ich bitte dich, mich dafür zu bestrafen.«
Sie sah mich abschätzend an und grinste. »Das werde ich nach dem Frühstück.« Als sie das sagte, fiel mir ihr Blick auf, der nichts Gutes für mich ahnen ließ. »Aber lass uns erst mal etwas essen, ich hab nämlich ziemlich großen Hunger.«

Sie bugsierte mich auf einen der Barhocker am Tresen und alles Nötige zum Frühstücken auf diesem ab. Sie kochte sogar zwei Eier, die sie auf den Tresen stellte. Dieser war breit genug um bequem daran zu essen.
Wir frühstückten ausgiebig, wobei das Ausgiebig eher auf Gertrud zutraf. Ich aß nur eine Brötchenhälfte und eine kleine Schüssel Müsli. Danach war ich bereits so satt, daß ich nichts mehr essen konnte. Das Ei, welches sie für mich gekocht hatte, schnitt sie in Scheiben und belegte damit ein Brötchen, welches sie, zusammen mit drei weiteren Brötchen, die sie belegte, in die Papiertüte des Bäckers packte und neben sich legte.

»So mein Schatz, da du vorhin nicht gehorcht hast, folgt nun die Strafe«, sagte sie, nachdem sie ihren Kaffee ausgetrunken hatte.
Ich sah mich bereits in einem der Pranger oder am Andreaskreuz in ihrem Spielzimmer stehen und sie mich auspeitschen. Allein diese Vorstellung trieb mir die Feuchtigkeit in die Scheide.
Doch ich hatte die Rechnung ohne Gertruds Einfallsreichtum gemacht.
Statt ins Spielzimmer zog sie mich ins Schlafzimmer, wo sie mir einige Sachen heraus legte, die ich anziehen sollte.
Dabei handelte es sich um eine leichte Stoffhose, ein Sweatshirt und ein Paar Stoffschuhe. Sie hatte mir keine Unterwäsche und auch keine Socken herausgelegt und als ich sie danach fragte, meinte sie: »Einer Sklavin steht sowas nicht zu, sei froh, daß ich dich nicht einfach nackt laufen lasse, so wie gestern. Da hast du das ja nicht mal gemerkt.« Sie kicherte, während sie das sagte und damit war das Thema für sie anscheinend erledigt.

Als ich fertig war, fasste sie meine Hand und schickte mich ins Bad, um ihr ein Handtuch zu holen. Ich fragte mich zwar, was sie damit vor hatte, doch da sie sie heute anscheinend die Sklavin in mir sehen wollte, knickste ich, sagte »Ja, Herrin« und ging ins Bad.
Als ich dort war, konnte ich mich auf einmal nicht mehr bewegen. Sie hatte mich ausgetrickst und hier abgestellt. So blieb mir nichts anderes übrig, als einfach abzuwarten.
Es dauerte aber nicht lange, bis sie selbst in Unterwäsche herein kam, um mich herum ging und sich aufs Klo setzte. Ich hörte es leise plätschern und als sie fertig war, wischte sie sich mit dem Schlüpfer gründlich ab, wobei ich allerdings den Verdacht hatte, daß sie mehr ihren Lustsaft abwischen musste, als alles Andere. Nun stand sie auf und kam sie zu mir. Mit der freien Hand öffnete sie meinen Mund, steckte mir den feuchten Schlüpfer hinein und schloss meinen Mund wieder, bevor sie sich wusch.
»Wenn ich dich nachher küsse, will ich nichts mehr davon schmecken«, sagte sie, bevor sie das Bad verließ.
Ich selbst konnte durch den Überzug in meinem Mund noch nichts schmecken und fragte mich, wie ich das schaffen sollte. Wenn ich hier nur bewegungslos herum stehen würde, konnte ich kaum etwas gegen den Geschmack unternehmen. Dazu müsste ich mich schon bewegen können.

Sie kam nach einer ganzen Weile zurück und war selbst sehr schick angezogen. Sie setzte mir eine blonde Kurzhaarperücke auf, löste meine Starre mit Hilfe ihres Handys und schickte mich in den Flur. Als sie selbst das Bad verließ, nahm sie einen Weidenkorb auf, der in einer Ecke stand und gab ihn mir. Nun nahm sie noch ein breites, auffälliges, schwarzes Lederhalsband von der Garderobe, welches sie mir anlegte. Sie hakte eine Leine in den Ring an der Vorderseite des Halsbandes und ging in Richtung Wohnungstür.
Ich fragte mich, wo sie mit mir hin wollte und folgte ihr in den Aufzug, mit dem wir bis ins Erdgeschoss fuhren. Wir verließen das Haus und gingen die Straße entlang.
Ich fragte mich, was wohl die Leute denken würden, wenn Gertrud mich wie einen Hund an der Leine ziehend, ausführte.
Doch eigentlich war das ja nicht mein, sondern ihr Problem, überlegte ich. Sie war es schließlich, die mir die Leine angelegt hatte und wenn sich jemand beschwerte, sollte er sich ruhig mit ihr auseinandersetzen. Ich hatte als Sklavin kein Mitspracherecht, wenn sie es mir befahl und war also nur begrenzt dafür verantwortlich, was sie mir befahl oder was sie tat.
Während ich darüber nachdachte, nuckelte ich gedankenverloren an dem Schlüpfer und ja, ich genoss den Geschmack oder vielmehr die Tatsache, daß das, was ich da schmeckte und schluckte, von ihr kam.

Sie führte mich in Richtung Fluss und wir kamen an eine Fußgängerbrücke, auf der einige Leute entgegen kamen. Doch sie zog mich einfach auf diese Brücke und beachtete die Leute kaum. Auch die Leute schienen uns kaum zu beachten. Oder sie bemerkten nicht, daß sie mich an der Leine führte. Als wir an mehreren Leuten vorbei gegangen waren, kam ich zum Schluss, daß sie es erst bemerkten, als sie an mir vorbei gingen, denn ich sah aus den Augenwinkeln, daß einige sich nun doch umdrehten. Doch niemand sagte etwas dazu.

Wir kamen auf der anderen Seite an, gingen durch eine schmale Gasse zwischen recht alten Häusern zu einem schmalen Seitenweg, dem wir folgten, bis wir uns in einem Park befanden.
Dort spazierten wir etwas die gepflegten Wege entlang, die von niedrigen Hecken gesäumt waren und kamen schließlich zu einer größeren Wiese in deren Mitte ein alter, weit verästelter Baum stand. Um dessen Stamm herum standen einige Bänke auf die Gertrud nun zu ging. Sie selbst setzte sich und deutete auf den Boden vor sich.
Ich sah mich um aber obwohl einige Leute auf den Bänken saßen, schien niemand Anstoß daran zu nehmen daß ich hier angeleint herum lief. Ich kniete mich vor ihr auf den Boden, stellte den Korb ab und legte die Hände auf die Beine. So sah ich zu ihr auf und nuckelte noch immer auf ihrem Höschen herum, das mittlerweile nur noch schwach nach ihr schmeckte.

Es dauerte nicht all zu lange, bis eine junge Frau über die Wiese in unsere Richtung kam und sich zu Gertrud setzte. Diese Frau war komplett schwarz gekleidet, was im krassen Gegensatz zu ihrem sehr hell geschminkten Gesicht stand und mir schoss das Wort »Grufti« durch den Kopf.
Sie unterhielt sich angeregt mit Gertrud und ließ mich einfach links liegen.
Dies ließ mir Gelegenheit, sie genauer anzusehen, denn irgend wo her kam sie mir bekannt vor, doch mir fiel einfach nicht ein, wo ich sie schon mal gesehen hatte.

Später ließ Gertrud mich die Decke, die sich im Korb befand, auf den Rasen lagen und ich musste das Essen und das Geschirr, welches ebenfalls in diesem war, auf der Decke ausbreiten.
Sie lud die Frau ein, mit ihr zu essen, da ihre Sklavin, wie sie mich der Frau auch vorgestellt hatte, es sich heute nicht verdient hatte, etwas zu essen zu bekommen. Daß ich für meine Verhältnisse heute bereits ein sehr ausgiebiges Frühstück gehabt hatte, verschwieg sie dabei allerdings.

Die Beiden aßen genüsslich und sich angeregt unterhaltend und ich musste sie kniend bedienen, während sie bequem auf der Decke saßen. Doch das machte mir nicht viel aus, dazu hatte ich schon viel unbequemere Positionen viel länger ausgehalten.
Als sie gegessen hatten, sah Gertrud anscheinend jemanden, den sie kannte. Sie entschuldigte sich bei der Frau, stand auf und ging zu dem Mann, der, einen Kinderwagen vor sich her schiebend, auf einem Weg spazierte.

»Du bist ihre Sklavin?«, sprach die Frau mich nun auf einmal an.
Ich sah zu ihr auf und nickte.
»Bist du schon lange bei ihr?«, wollte sie wissen, worauf hin ich fünf Finger hob.
»Fünf Monate?«, fragte sie.
Ich schüttelte den Kopf und sie fragte: »Fünf Jahre?«. Darauf hin nickte ich.
»Sag mal, du redest wohl nicht viel?«, fragte sie und sah mich etwas unwillig an.
Ich zuckte mit den Schultern und öffnete den Mund, so daß sie sehen konnte, was sich darin befand.
Nun lachte sie kurz und sagte: »Verstehe. Na, hoffentlich ist der sauber.«
Ich nickte mit dem Kopf in die Richtung, in der ich Gertrud vermutete und schüttelte leicht den Kopf.
Sie kicherte und sagte: »Das sieht ihr ähnlich. Für mich wär sowas nichts. Das hab ich auch im Anmeldebogen als Tabu angegeben.«

Anmeldebogen? Also war sie eine von Gertruds Kundinnen.
»Sag mal, wieso kommst du mir so bekannt vor?«, fragte sie unvermittelt und musterte mich eingehend.
Plötzlich beugte sie sich zu mir und schob meinen Ärmel nach oben. Sie musterte meinen Arm und fasste meine Hand, die sie etwas nach außen drehte.
Sie ließ diese gehen und sah mich mit großen Augen an. »Ach du Scheiße, DU bist das? Hab ich dich nicht ein paar mal mit dem Strapon gevögelt?«, rief sie erstaunt aus.
Ich konnte mir ein breites Grinsen nicht verkneifen und nickte. Denn nun hatte ich sie ebenfalls erkannt. Es war Susi, Gertruds Nachhilfeschülerin.
»Scheiße«, sagte sie noch einmal. »Ich dachte immer, du bist eine Puppe.«
Wieder nickte ich, dieses Mal recht energisch.

»Mensch, kannst du das Ding nicht mal aus dem Mund nehmen und mir vernünftig antworten?«, fragte Susi genervt, worauf hin ich energisch den Kopf schüttelte.
»Sie könnte es, aber sie ist dazu zu gut erzogen«, hörte ich Gertruds Stimme hinter mir. Diese setzte sich nun neben mich auf die Decke.
»Veronika ist tatsächlich eine Puppe und sie ist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Und ich hätte es dir beim nächsten Mal gesagt. Da du es jetzt selbst herausgefunden hast, brauche ich das wohl nicht zu tun. Aber wir sollten uns trotzdem darüber unterhalten«, sagte Gertrud.
»Ja, das sollten wir wohl«, sagte Susi nun.
»Aber nicht hier und nicht heute«, erwiderte Gertrud. »Am besten, du kommst nächste Woche, wenn du Zeit hast, mal vorbei, dann erkläre ich dir alles.«
»Ok«, sagte Susi.

Die Beiden unterhielten sich noch etwas, doch irgendwann musste Susi aufbrechen.
Gertrud sah nun zu mir, fasste mich im Nacken und zog mich zu sich. »Du hast dich für eine Sklavin heute sehr gut verhalten, das finde ich richtig toll«, sagte sie.
Dieses Lob ging mir runter wie Öl und ich freute mich sehr darüber.
Sie zog mich noch näher zu sich heran, bis unsere Lippen sich berührten. Sie drückte mir mit der Zunge das Höschen tief in den Mund und ließ ihre Zunge mit meiner Spielen.
»Aber das mit dem Geschmack musst du wohl noch etwas üben«, sagte sie, nachdem sie den Kuss gelöst hatte.
Ich hatte eigentlich gedacht, meine Sache gut gemacht zu haben, da ich selbst den Geschmack schon nicht mehr wahrgenommen hatte, doch anscheinend schmeckte sie doch noch etwas. Ich verzog das Gesicht und schaute sie entschuldigend an.
Darauf hin streichelte sie über meine Wange. »Du hast ja noch etwas Zeit, bis wir zu Hause sind. Auf jeden Fall kommt der erst wieder raus, wenn ich nichts mehr schmecke«, sagte sie grinsend.
Sie wies mich an, alles zusammen zu packen und als ich damit fertig war, gingen wir wieder zu ihr nach Hause. Dabei führte sie mich auch wieder an der Leine.

Auf dem Weg versuchte ich sehr energisch, den Schlüpfer auszusaugen um ihren Saft heraus zu bekommen. Da ich aber keine Möglichkeit hatte, ihn mit meiner eigenen Spucke quasi zu spülen, fiel es mir zunehmend schwer, überhaupt noch etwas heraus zu bekommen.
Als wir schließlich angekommen und mit dem Aufzug nach oben gefahren waren, prüfte sie noch einmal nach. »Ich glaube, mehr wirst du nicht raus bekommen«, sagte sie und zog mir das Höschen aus dem Mund.
Das leere Gefühl, welches sich dadurch daß ich ihn mehrere Stunden lang im Mund gehabt hatte und er nun fehlte, war etwas komisch und so entfuhr mir ein leises »Bitte mehr.«
Sie sah mich an und lachte. »Du scheinst ja auf den Geschmack gekommen zu sein«, sagte sie.
Ich zuckte mit den Schultern und nickte dann leicht. Es war nicht der Geschmack, sondern die Tatsache, daß es etwas war, was nur ganz alleine SIE mir geben konnte. Ja, ich wollte mehr von ihr schmecken, ich wollte sie spüren, schmecken, riechen, hören, ich wollte sie mit ALLEN Sinnen genießen.
»Später vielleicht«, sagte sie und fing an, mich auszuziehen.
Ich fühlte mich nicht unwohl ohne Kleider, im Gegenteil, in ihrer Nähe fühlte ich mich sicher genug, daß ich mich auch ohne Kleider nicht schämte. Natürlich lag das bestimmt auch daran, daß ich in den letzten Jahren sowieso kaum Kleidung getragen hatte, doch ihre Nähe gab mir eine Sicherheit, die ich auch bevor ich mich bei der Agentur gemeldet hatte, noch nie gefühlt hatte.
Als sie mich in die Arme nahm, lehnte ich mich bei ihr an und schloss die Augen, ihre Nähe und ihre Berührungen genießend.

Sie schob mich auf eines der Sofas, wo ich es mir gemütlich machen sollte und ging ins Bad. Sie kam nur im Bademantel zurück, setzte sich neben mich und schaltete den Fernseher ein. Wieder lehnte ich mich bei ihr an und genoss ihre Nähe.
Nachdem sie einen Film ausgesucht hatte, nahm sie mir das Höschen aus dem Mund und warf es einfach in Richtung Flur.
Wieder zog sie sich zu sich und spielte den Film ab.
So verbrachten wir den Nachmittag damit, zu kuscheln und mehr oder weniger aufmerksam den Film anzusehen, bevor wir am frühen Abend ins Bett gingen.

Am nächsten Morgen standen wir recht früh auf, zogen uns an und fuhren mit der Bahn zum Laden. Bevor wir diesen betraten, gingen wir jedoch zu dem Imbiss, wo Gertrud uns Kaffee und Gebäckstücke holte. An einem der Tische stehend frühstückten wir, wobei ich immer wieder zum Schaufenster sah. Ich konnte nun ungefähr ahnen, was Gertrud jeden Morgen gesehen hatte, wenn ich im Schaufenster stand.
Sie schien meine Gedanken zu erraten, denn sie fragte: »Wie ist es für dich, das von dieser Seite aus zu sehen?«
»Es ist schon etwas komisch«, sagte ich, etwas wehmütig, weil diese Zeit jetzt wohl endgültig vorbei war. Ich ließ die letzten Jahre in meinem Geist Revue passieren und außer dem Tag, als ich Gertrud mit ihrem Bruder gesehen hatte, an dem sie sich so innig umarmt hatten, fiel mir nichts ein, was ich daran bereuen würde. Es war zwar anstrengend und eintönig gewesen aber es war auch eine schöne Zeit gewesen. So entspannt wie im Schaufenster oder im Laden stehend, hatte ich mich zuvor noch nie gefühlt, was sicher auch an den Medikamenten gelegen haben musste.
Ich schreckte auf, als ich eine Berührung an der Schulter spürte. Es war Gertrud, die eben noch neben mir gestanden hatte. Sie hatte eine große Papiertüte vom Bäcker in der Hand und sah überrascht zu mir.
Auch ich war überrascht, daß ich davon, wie sie zum Bäcker gegangen war, nichts mitbekommen hatte. Es fühlte sich an, als ob ich aus dem Dämmerzustand aufgewacht wäre, doch ohne die Medikamente konnte das doch gar nicht gehen. Oder vielleicht doch?

Weiter darüber nachdenken konnte ich nicht, denn Gertrud fasste mich an der Hand und wir gingen in den Laden. In der Teeküche legte sie die Tüte auf den Tisch und ich kochte Kaffee für die Anderen. Ingrid kam mit 1706 herein, als der Kaffee fertig war und kurz darauf kam Heike zusammen mit Julia herein. Ich meinte gesehen zu haben, daß sie sich bis eben noch an den Händen gehalten und sich gerade erst gehen gelassen hatten. Doch da konnte ich mich auch geirrt haben.

Nachdem die Anderen gefrühstückt hatten, gingen wir in den Laden, wo 1706 und ich in zwei Nischen gebracht wurden. Wir bekamen beide Kleidung aus der Auslage angezogen und mussten nun still stehen bleiben.
Julia sah zu uns und sprach kurz mit Heike. Diese holte einen einfachen Riemenbody, den sie Julia anlegte und stellte sie vor eines der Regale.

Gertrud, Heike und Ingrid nahmen auf den Sesseln der Sitzecke Platz und begannen damit, Pläne für den Umbau des Hauses zu machen. Irgendwann stand eine der Drei auf, holte Stift und Papier und sie begannen, etwas zu zeichnen.
Zwar kamen immer wieder Kundinnen und Kunden um etwas zu kaufen aber auch Gäste mit denen die Drei nach oben gingen.
In den folgenden Tagen machten die Drei immer genauere Pläne über den Umbau und bezogen auch Erika und mich mit in ihre Pläne mit ein. In den folgenden Wochen gingen die Planungen gut voran und irgendwann bestellte Gertrud einen Architekten, der sich alles ansehen und die Bauplanung durchführen sollte.

Dabei verliefen die Tage immer ähnlich. 1706 und ich blieben allerdings abwechselnd für jeweils eine Woche im Schaufenster, bis Julia darum bat, davon nicht ausgeschlossen zu bleiben. Also wechselten wir uns nun zu dritt ab. 1706 schaffte es dabei immer besser, über länger Zeit regungslos stehen zu bleiben, was ich angesichts der Tatsache, daß sie nie die Medikamente bekommen hatte, sehr bemerkenswert fand, doch auch ich schaffte es häufig, in den Dämmerzustand zu fallen. Als ich Gertrud danach fragte, ob sie mir die Medikamente gab, verneinte sie dies. Ich unterhielt mich auch mit Julia und 1706 darüber und beide erzählten mir, daß sie es schafften, einfach die Zeit zu vergessen. Für 1706 war das natürlich alles sehr neu aber Julia und ich freuten uns einfach, es auch so zu schaffen.

Was mir noch auffiel war, daß Heike und Julia immer häufiger zusammen waren. Ich vermutete, daß die Beiden sich ebenfalls gefunden hatten, so wie 1706 und Ingrid sowie Gertrud und ich. Obwohl die Beiden dies anfangs noch verheimlichten, freute ich mich für sie. Doch schließlich gaben beide, Hand in Hand im Laden stehend zu, daß sie sich ineinander verliebt hatten und zusammen bleiben wollten. Julia war von diesem Zeitpunkt an genauso im Laden beschäftigt wie 1706 und ich und so stand eine von uns im Schaufenster, während die anderen Beiden tagsüber im Laden standen. Julia entwickelte einen großen Ehrgeiz darin. in immer fordernderen Positionen im Laden zu stehen, meist sehr streng gefesselt oder extrem zur Schau gestellt, stand sie tagsüber in einer der Nischen.

Mitte August fuhren sie und Heike ins Krankenhaus, um Julias Rückoperationen vornehmen zu lassen. Als sie nach gerade einmal zwei Wochen zurück kamen, präsentierte Julia uns stolz und mit Freudentränen ihre wieder hergestellte Scham. Sie stellte sich mit weit gespreizten Beinen vor uns auf und zog ihre Schamlippen auseinander um allen zu zeigen, daß wieder alles dort war, wo es hin gehörte. Sie forderte alle auf, diese anzufassen um sich davon zu überzeugen, daß sie wirklich wieder vollständig war, wie sie es nannte. Auch ihre Nippel bewunderten wir alle gebührend und mussten sie auch anfassen. Daß sie auch sehr schöne Augen hatte, ging dabei fast unter und schienen ihr auch gar nicht so wichtig zu sein. Doch ich fand, daß sie wirklich sehr schön aussahen. Aber auch Heike schien sich mehr darüber zu freuen, daß Julia nun wieder viel menschlicher aussah.

Nach anfänglichem Zögern nutzte Heike Julias wiedergewonnene Scheide immer öfter dazu, sie zu reizen, während sie in einer der Nischen stand. Ich hatte den Verdacht, daß sie Julia, wenn sie im Schaufenster stand, ein ferngesteuertes Vibroei einführte, um sie zu reizen.
40. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Erin am 16.07.21 21:05

Na so eine Wendung ,das lässt ja noch auf vieles hoffen.
41. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 11 - Halloween

geschrieben von HeMaDo am 22.07.21 22:07

Anfang Oktober war es soweit, daß der Architekt mit Mitarbeitern einiger Firmen kam und die Arbeiten an den Zimmern und den Wohnungen begannen. Es dauerte nicht lange, bis ein Baugerüst am Haus aufgebaut wurde, da die Fassade in diesem Zuge auch gleich erneuert werden sollte. Vor das Gerüst wurde ein grünes Netz gehängt, welches den Blick aus den vorderen Fenstern versperrte. Nur die Tür und das Schaufenster blieben frei, so daß Passanten die Auslage ansehen und den Laden betreten konnten.
Zwar konnten wir immer wieder mal das laute Geräusch von Presslufthämmern und anderen Maschinen hören, doch im Großen und Ganzen störten die Bauarbeiten kaum. Dies würde erst passieren, wenn im ersten Stock die Erweiterung des Ladens fertig sein und die Treppe ins Erdgeschoss umgebaut würde.

Ende Oktober schmückten Heike und Ingrid das Schaufenster und auch einen Teil des Ladens für Halloween. Passend dazu wurden Julia, 1706 und ich kostümiert.

Aus 1706 wurde eine sexy Version von Gevatter Tod. Komplett mit Sense und Schwert, nur daß sie statt einem Schwert einen Rohrstock bekam, der in ihrem Gürtel steckte. Statt einem langen Umhang trug sie ein Oberteil aus Spitze, welches fast durchsichtig war. Doch bei ihr spielte das, dank ihres schwarzen Anzuges keine all zu große Rolle. Dazu trug sie einen Minirock, der mit Hilfe einiger eingearbeiteter Drähte weit abstand und ihre Scham nur gerade eben so bedeckte.

Julia bekam einen knallroten Latexbody mit langen Ärmeln und eine Haube mit schwarzen Hörnern. Um ihre Verkleidung als Teufelin zu vervollständigen, befestigte Heike einen gut einen Meter langen Schweif an dem Body dessen dreigeteiltes Ende mit drei herzförmigen Spitzen versehen war und drückte ihr einen Dreizack in die Hand.

Aus mir wurde ein sexy Vampir mit langem, schwarz-roten Pencilkleid, einem übertrieben großen, gestärkten Kragen und Trompetenärmeln aus roter Spitze. Dazu bekam ich eine schwarzhaarige Perücke und Gertrud steckte mir die künstlichen Vampirzähne in den Mund. Anschließend schminkte sie mich sehr auffällig. Sogar das Blut, welches mir aus dem Mundwinkel lief, hatte sie nicht vergessen. Über der Schminke trug sie noch eine Schicht flüssiges Latex auf, um diese vor Feuchtigkeit zu schützen, wie sie mir erklärte. Nun folgten noch schwarze Fledermausflügel. Diese waren riesig und man konnte sie entweder entfalten, dann hatten sie eine Spannweite von bestimmt drei Metern oder man trug sie zusammengefaltet, so daß sie eine Art Umhang bildeten. Diese Flügel wurden mit einem Gestell getragen, welches sich wie ein Geschirr um den Oberkörper legte und entfalteten sich, wenn man die Arme ausbreitete. Anschließend zog sie mir noch ein ärmelloses Bolerooberteil an, welches das Geschirr verbarg.
Alles, was sie mir anzog, war aus Latex und ich ahnte schlimmes, als sie mich in dieser Aufmachung vor die Tür schob und vor dem Baugerüst, direkt neben dem Eingang zum Laden abstellte. Sie legte mir noch eine Kette um die Taille, welche sie mit einem Vorhängeschloss sicherte und anschließend am Gerüst fest band. Sie fasste meine Arme und hob sie mir weit über die Schultern, wodurch sich auch die Flügel entfalteten.
Da es nur regnete, aber windstill war, war das nicht weiter schlimm. Doch alleine im Regen zu stehen und das mindestens zwei Wochen bis Halloween, war keine besonders erbauliche Vorstellung. Doch daran war ich ja selbst schuld. Sie hatte mir Anfang der Woche ausdrücklich verboten, einen Orgasmus zuzulassen. Und das hatte ich nicht nur einmal getan, sondern fast jeden Abend. Natürlich hatte sie mich dabei erwischt, mir davon aber nichts gesagt, so daß ich dachte, sie hätte nichts gemerkt. Aber gestern hatte sie mir haarklein aufgezählt, wann ich einen Höhepunkt hatte und mich dabei etwas enttäuscht angesehen.
Sie hatte nicht geschimpft und mich auch nicht bestraft, zumindest bis heute. Aber alleine der enttäuschte Blick war für mich mehr Strafe als es hätte sein können, wenn sie beschlossen hätte, mich gründlich mit ihrer Gerte zu behandeln.
»So mein Schatz, jetzt hast du erst mal etwas Zeit, um darüber nachzudenken, ob du meine Anweisungen nicht doch befolgen willst«, sagte sie leise.
Ebenso leise sagte ich: »Ja, meine Herrin. Es tut mir leid.«
Sie sah mich noch einmal an und zum Glück lief der Regen über mein Gesicht, so daß sie meine Tränen nicht sehen konnte. Nun ging sie in den Laden und ließ mich alleine hier im Regen stehen.

Zu allem Überfluss spürte ich nun, daß sie das Vibroei, welches sie mir schon Anfang der Woche in die Scheide geschoben hatte, wieder einschaltete. Es lief nicht besonders schnell, sondern sollte mich sozusagen auf kleinster Stufe langsam weich kochen, doch nicht einmal ein kleines Bisschen Erregung kam in mir auf. Dazu war ich zu traurig. Nicht über die Strafe, sondern viel mehr darüber, Gertrud enttäuscht zu haben. Ich nahm mir vor, sie nie wieder so zu enttäuschen und ich hätte alles getan, um ihr das zu sagen. Doch ich stand hier ganz alleine vor dem Laden im Regen, alleine mit meinen Gedanken und ohne mich bewegen zu dürfen. Das hätte ich problemlos gekonnt, denn sie hatte mir meine Bewegungsfreiheit nicht genommen, so daß ich mich zu allem Überfluss auch noch darauf konzentrieren musste, still stehen zu bleiben.
Vor einem Jahr noch hätte ich das problemlos gekonnt, doch in meinem Zustand schaffte ich es einfach nicht, mich in diesen Dämmerzustand fallen zu lassen und so bereitete es mir große Schwierigkeiten, still stehen zu bleiben.
Wenn sie doch nur kurz raus kommen würde, damit ich ihr sagen könnte, wie leid es mir tut und daß so etwas nie wieder vorkommen würde, würde es mir viel einfacher machen und ich würde meine Strafe ohne zu klagen auf mich nehmen, denn verdient hatte ich sie ja schließlich. Doch sie enttäuscht zu haben, tat mir einfach nur weh.

Als mich nach Ladenschluss auch noch Ingrid herein holte und von Gertrud nichts im Laden zu sehen war, schaffte ich es einfach nicht mehr, mich zusammen zu nehmen. Ich ließ mich auf die Plane, die Ingrid auf dem Boden ausgebreitet hatte, damit der Teppich nicht nass wurde, sinken und fing hemmungslos an, zu heulen.
Wir waren alleine im Laden und nun drehte sie sich auch noch um, ging und ließ mich alleine. Ich ließ mich auf den Boden sinken und blieb weinend liegen. Doch schon nach wenigen Sekunden hörte ich eilige Schritte und jemand legte die Hand auf mein Gesicht und fing an, mich zu streicheln.
Ich öffnete die Augen und sah in Gertruds Gesicht. Ohne etwas zu sagen, zog sich mich in eine sitzende Position und nahm mich in die Arme.
Wie lange ich weinend in ihren Armen gelegen hatte, wusste ich nicht. Ich entschuldigte mich bestimmt hundert Mal bei ihr, während wir hier auf dem Boden hockten.
»Es tut mir so leid, ich dachte doch nicht, daß diese Strafe so schlimm für dich war«, sagte sie tonlos. Auch sie hatte die ganze Zeit über geweint.
Als ich mich endlich wieder ein Wenig beruhigt hatte, sagte ich leise: »Die Strafe war nicht schlimm. Aber es tut mir so leid, daß du so enttäuscht warst. Das wollte ich doch nicht.«
Wir blieben noch eine ganze Weile auf dem Boden sitzen, hielten uns in den Armen und redeten.
Wir sprachen über die Strafe, die ich mehr als gerecht empfand und darüber, daß es mir weh tat, sie so enttäuscht zu haben. Das war für mich schlimmer, als es jede Strafe hätte sein können.

Erst, als es draußen dunkler wurde, weil die meisten Straßenlampen ausgeschaltet wurden, standen wir auf. Sie versicherte mir mehrmals, daß alles nun wieder gut war und sie mir nie böse war, weil ich trotz ihres Verbotes gekommen war und daß sie nur deshalb so enttäuscht war, weil ich ihr nicht gesagt hatte, daß es mir zunehmend schwerer fiel, mich zu beherrschen.
Wir sprachen uns noch lange aus und schließlich fühlte ich mich schon viel besser als heute Morgen. Schließlich gingen wir zusammen in die Teeküche, wo sie mir ein Gebäckstück gab und mir einen Tee kochte. Als ich aufgegessen hatte, wollte sie mir das Kostüm ausziehen und mit mir zusammen nach Hause fahren. Doch ich wollte die Strafe, die ich mir wirklich verdient hatte, nicht abbrechen, sondern sie durchziehen.
Sie sah mich an und nahm mich in die Arme. »Ich weiß, das es ziemlich inkonsequent ist, aber du musst das wirklich nicht mehr machen«, sagte sie schließlich.
Doch ich blieb standhaft, wenn ich es schon nicht schaffte, meinen Höhepunkt zurück zu halten, wollte ich es wenigstens schaffen, die Strafe dafür durchzuhalten.
Nun drückte sie mich fest. »Ich bin stolz darauf, daß du das tun willt, mein Schatz«, sagte sie schließlich. Wir gingen in den Laden zurück und ich stellte mich vor die Eingangstür.
Ich dachte, sie würde nun gehen, doch ich hörte hinter mir ein Geräusch und als ich mich umdrehte, sah ich sie auf einem der Sessel sitzen. Die Beine hatte sie auf einen weiteren Sessel gelegt und sich mit einer Wolldecke zugedeckt.
»Schau nicht so«, sagte sie. »Ich fahre um diese Uhrzeit garantiert nicht mehr nach Hause. Und oben kann ich nicht schlafen, unser Zimmer haben jetzt Ingrid und Erika in Beschlag. Und jetzt stell dich einfach hin und steh still.«
Ich drehte mich wieder in Richtung Tür und hob die Arme. Eigentlich hätte sie auch in einem der anderen Räume oben schlafen können, aber ich vermutete, daß sie mich einfach nicht alleine lassen und wohl auch selbst nicht alleine bleiben wollte.
Ich schloss die Augen und blieb einfach still stehen. Obwohl sie einige Meter entfernt von mir lag, spürte ich ihre Nähe, die mir die Sicherheit gab, die ich brauchte, um wieder in einen Dämmerzustand zu fallen. Doch als es Morgen wurde, ging ich leise zur Ladentür und stellte mich draußen vor das Gerüst. Die Kette, die noch immer um meine Hüfte hing, schloss ich selbst an dem Baugerüst an und stellte mich in Position.
In der Nacht hatte es noch stärker angefangen zu regnen, doch nun machte mir das überhaupt nichts mehr aus. Erstens war ich wasserfest gekleidet und auch ich selbst war durch meinen Überzug wasserfest, wie ich grinsend feststellte. Das Wasser tropfte vom Gerüst auf meine Flügel und von diesen auf den Boden. Es rann mir über das Gesicht, meine Brust herunter und unter dem Kleid über meinen Bauch um an meinen Füßen auf den Boden zu laufen. Es war noch nicht all zu kalt, sondern lediglich etwas frisch und so war es für mich recht gut auszuhalten, so hier zu stehen.

Kurz bevor es an der Zeit war, den Laden zu öffnen, kam Heike die Straße herauf. Sie blieb vor mir stehen und sah mich einen Moment lang an. »Hat sie dich wieder raus geschickt?«, wollte sie wissen.
»Nein, sie schläft noch. Ich bin selber raus gegangen«, sagte ich leise, weil bereits einige Menschen unterwegs waren.
»Ist wieder alles in Ordnung?«, fragte sie.
Ich nickte und sagte: »Ja, es ist alles wieder gut. Aber meine Strafe werde ich trotzdem ableisten.«
»Verstehe. Aber wenn es nicht mehr geht, oder wenn dir kalt wird, kommst du rein. Verstanden?«, sagte sie und sah mich dabei streng an.
»Das geht nicht, ich weiß doch nicht, wo der Schlüssel ist«, sagte ich.
»Na gut. Heute bleibe ich im Laden, die Anderen haben heute Kunden. Wenn was ist, lässt du die Arme runter.«
»Ja, das werd ich machen«, gab ich zurück.
Heike nickte mir noch einmal zu und ging in den Laden. Doch kurz darauf kam Gertrud noch einmal zu mir.
»Du willst das wirklich durchziehen?«, fragte sie.
»Ich habe die Strafe verdient, Herrin«, antwortete ich. »Ich werde sie nicht abbrechen, das verspreche ich dir. Und wenn du willst, kannst du den ganzen Tag den Vibrator laufen lassen, ich verspreche dir, daß ich mich zusammen reißen werde.«
»Na gut mein Schatz. Dann lasse ich dich jetzt alleine, mir wird es hier nämlich zu nass.« Obwohl nun schon mehr Leute unterwegs waren, trat sie zu mir, gab mir einen Kuss auf die Lippen und flüsterte: »Ich liebe dich mein Schatz und ich bin stolz auf dich, daß du das durchziehen willst. Aber wenn es nicht mehr geht, gibt’s du Heike ein Zeichen, versprichst du mir das?«
»Ja, meine Herrin, das verspreche ich dir«, antwortete ich. Es freute mich unheimlich, daß sie stolz auf mich war und ich nahm mir vor, nur dann das Zeichen zu geben, wenn es wirklich nicht mehr anders ging.
Sie streichelte mir noch einmal über die Wange und ging in den Laden zurück.
In mir machte sich ein Gefühl breit, welches sich sehr gut anfühlte und mich von innen heraus wärmte. Ich nahm den Regen kaum noch wahr und war froh, Gertrud zu haben.
So blieb ich den ganzen Tag stehen und als gegen Mittag der Vibrator in meiner Scheide tatsächlich anfing, sich zu rühren, war es keine Erregung, sondern die Freude darüber, daß Gertrud nun sicher an mich dachte, die mich überrannte. Es waren keine Tränen der Trauer oder der Frustration, die sich mit dem Regen vermischten und meinen Körper herab liefen, sondern Freudentränen.

Ich schaffte es tatsächlich, die ganzen zwei Wochen vor dem Laden stehen zu bleiben. Ich kam nur abends in den Laden, wo ich hinter der Tür stehen blieb, um am Morgen selbst wieder nach draußen zu gehen und mich anzuketten. Eigentlich wäre die Kette nicht notwendig gewesen, ich würde ganz sicher nicht weg laufen, doch Gertrud aber auch Ingrid bestanden darauf, daß ich am Gerüst angekettet blieb, damit niemand auf die Idee käme, mich einfach mit nehmen zu wollen.

Am Donnerstag der zweiten Woche, Ingrid, die an diesem Tag beim Bäcker das Frühstück holte, erzählte mir, daß heute der 31. Oktober, also Halloween war, kam Gertrud zu mir und entriegelte die Flügel, so daß diese ausgebreitet blieben, selbst wenn ich die Arme herunter nahm. Sie drückte mir einen Korb in die Hand, in der sich viele kleine Tüten mit Süßigkeiten befanden. »Nur für die Kinder«, stand auf dem Korb.
Julia, die noch immer als Teufelin verkleidet war, kam kurz darauf ebenfalls nach draußen. Auch sie hielt einen Korb in den Händen. Auf diesem stand »Nur für Erwachsene«. In diesem befanden sich ebenfalls viele kleine Tüten. Nur daß in diesen keine Süßigkeiten, sondern Kondome, Proben von Parfüm, Gleitmittel und anderen Dingen waren, die im Laden verkauft wurden.
Heike kam hinter ihr her und kettete sie, auf der anderen Seite der Tür, ebenfalls an das Baugerüst.

»Was machen wir denn, wenn ein Erwachsener sich Süßigkeiten nehmen will oder wenn ein Kind bei mir etwas heraus nehmen will?«, fragte Julia.
»Dann dürft ihr sie ruhig etwas erschrecken, immerhin ist heute Halloween, da geht das in Ordnung. Sagt einfach, sie sollen sich was aus dem anderen Korb nehmen«, sagte Heike grinsend, bevor sie zum Imbiss gegenüber ging. Doch kurz darauf sah ich sie hinter einem Fenster im ersten Stock, wo sie irgend etwas aufstellte.
Kurz darauf kam sie mit belegten Brötchen zurück und ging an uns vorbei in den Laden.

»Was war das denn?«, fragte ich Julia, als gerade niemand vorbei ging.
»Ich glaube, sie hat eine Kamera aufgestellt«, gab Julia zur Antwort.
Von nun an blieben wir einfach still stehen. Erst gegen Mittag kamen Leute vorbei, die sich, eher zögernd, etwas aus Julias Korb nahmen, sich scheinbar verlegen umschauten und schnell weiter gingen. Später, als die Sonne bereits unterging, kamen auch Gruppen verkleideter Kinder vorbei. Einige zeigten zu Julia und mir und nachdem ihre Eltern oder andere Erwachsene ebenfalls zu uns gesehen hatten, deuteten diese auf mich und die Kinder nahmen sich artig eine Tüte.
Ein kleines Mädchen, ich schätzte sie auf etwa 8 oder 9 Jahre, sagte »Danke«, bevor sie ging.
Ohne nachzudenken, sagte ich: »Gern geschehen.«
Das Mädchen quiekte leise auf und zuckte zusammen, während die anderen Kinder anfingen, zu kichern. Das Mädchen sah mich an und fing an zu grinsen, bevor sie wieder zu den anderen Kindern ging. Nun kamen auch diese zu mir und nahmen sich ebenfalls je eine Tüte.
Als ein Junge zu Julia ging und sich etwas aus ihrem Korb nehmen wollte, sagte Julia: »Das ist nicht für Kinder.« Der Junge zuckte ebenfalls zusammen, warf Julia einen Blick zu, den Kinder Erwachsenen zuwerfen, wenn sie verärgert sind und kam schließlich zu mir um sich etwas aus meinem Korb zu nehmen.

Nachdem gerade eine weitere Gruppe Kinder bei uns gewesen war, kam ein Mann zu mir und wollte sich eine Tüte mit Süßigkeiten nehmen. »Das ist nur für die Kinder«, sagte ich mit einer möglichst tiefen Stimme und zog den Korb zurück.
Der Mann zuckte zusammen und trat erschrocken einen Schritt zurück. Er ging nicht zu Julia, sondern ging einfach weiter.

Eine Gruppe Jugendlicher kam vorbei und auch sie bedienten sich bei uns. »Viel Spaß damit«, sagte Julia, als ein Junge sich bei ihr eine Tüte heraus nahm. Er zuckte zusammen und sprang einen Schritt zurück, bevor er zu den Anderen ging. Auch die Anderen kamen nun zu ihr und jedes Mal sagte Julia etwas wie »Viel Spaß«, »Bist du dazu nicht noch zu jung?« oder »Hast du denn schon eine Freundin?«
Die Jugendlichen machten sich einen Spaß daraus und filmten sich gegenseitig. Ein Mädchen, sie war ungefähr 16 oder 17, schätzte ich, kam jedoch nicht zu Julia, sondern zu mir, um sich, eher verschämt, Süßigkeiten zu holen, wofür sie von den Anderen ausgelacht wurde.
»Komm später noch mal vorbei, wenn du alleine bist«, sagte ich zu ihr und zwinkerte ihr zu. Sie sah mich groß an und nickte, bevor sie wieder zu den Anderen ging.

Auch diese Gruppe ging schließlich und Julia und ich hatten unseren Spaß mit den Leuten. Ich stellte fest, daß die Kinder sich tatsächlich an die Aufschrift hielten und sich nur Süßigkeiten nahmen, selbst wenn keine Erwachsenen dabei waren, während Erwachsene sich oft sowohl bei Julia und bei mir bedienten und sich auch häufig mehr als nur eine Tüte aus dem Korb nahmen. Doch das war nicht weiter schlimm, da Gertrud, Heike und Ingrid gelegentlich heraus kamen, um unsere Körbe nachzufüllen.
Viele Leute machten auch Selfies mit uns, wobei Julia als sexy Teufel eher bei den Männern beliebt war, während sich bei mir eher Frauen fotografierten, einige in kleinen Grüppchen oder zu Zweit.
Bei einigen konnte ich es mir einfach nicht verkneifen, die Hand über ihre Schulter zu halten, während sie ihr Selfie machten. Ich fragte mich, was sie wohl denken würden, wenn sie sich die Bilder später ansahen.

Als sie den Laden schlossen, kamen Heike und Gertrud zu uns und lösten die Schlösser, mit denen wir am Baugerüst gefesselt waren. Sie wollten uns gerade herein holen, als eine junge Mutter mit einem kleinen Kind auf dem Arm vorbei kam. Das Kind zeigte zu uns oder vielmehr auf die Körbe, die wir noch in den Händen hielten, doch ich hörte die Mutter sagen: »Schau mal, die Frauen holen die Puppen gerade rein, damit sie nachts nicht geklaut werden. Ich glaube nicht, daß du noch etwas bekommst.« Das Kind sah seine Mutter enttäuscht an und ich gab Gertrud ein Zeichen und deutete vorsichtig zu den Beiden.
»Kommen Sie, Sie können sich gerne noch etwas nehmen«, sagte Gertrud. Die Frau blieb stehen und kam zu uns. Gertrud hob meine Arme an und ließ das Kind sich etwas aus meinem Korb nehmen.
»Du kannst dir ruhig noch mehr nehmen«, sagte sie zu dem Kind und hielt ihm weiter den Korb hin. »Wir haben noch so viel und du hast ja kaum was in deinem Sammelbeutel.«
Das Kind sah freudig zu ihr und nahm sich eine ganze Hand voll Süßigkeiten.
»Vielen Dank«, sagte die Frau. »Ich musste arbeiten und konnte nicht mit ihm gehen und jetzt haben die meisten Läden schon geschlossen.«
»Sie sind alleinerziehend?«, fragte Gertrud, was die Frau bedauernd bejahte.
Darauf hin griff Gertrud noch einmal in meinen Korb und legte eine große Hand voll in den Beutel des Kindes.
»Möchten Sie auch etwas?«, fragte nun Heike und hielt der Frau Julias Korb hin.
»Wenn ich darf, gerne«, sagte sie. Heike suchte einige bestimmte Tütchen aus Julias Korb heraus und gab sie der Frau. Diese bedankte sich und ging weiter zu Haltestelle.

»Was war das denn?«, wollte Gertrud wissen.
»Ich hab ihr die Tüten mit den Gutscheinen gegeben, ich glaube, sie kann sie besser brauchen, als diese Jugendlichen, die nicht mal genau hingesehen haben, was sie da überhaupt hatten«, erwiderte Heike.
»Ja, da hast du vermutlich recht«, sagte Gertrud und sah noch einmal der Frau hinterher, bevor sie mich sanft in den Laden schob.
Heike folgte uns mit Julia und schloss den Laden ab.

Julia wurde wieder ins Schaufenster gebracht und ich musste mich hinter die Tür stellen. Gertrud nahm mir den Korb ab und holte einen kleinen Beutel mit Gummibärchen heraus. Sie öffnete diesen und steckte sich alle in den Mund. Sie gab mir einen Kuss auf die Lippen und drückte mir die Gummibärchen in den Mund. »Aber nicht alle auf einmal essen«, sagte sie grinsend, bevor sie nach hinten ging, um meine Versorgungseinheit zu holen. Sie schloss diese an und sah zu mir. »Schluck mal runter«, forderte sie mich auf und ich tat, was sie sagte. Nun öffnete sie ihre Hose und griff sich zwischen die Beine. Als sie die Hand wieder aus der Hose nahm, hatte sie noch mehr Gummibärchen in der Hand, die sie mir in den Mund steckte. Ich konnte schmecken, daß sie mit ihrem Saft bedeckt waren und ahnte, wo sie diese her hatte. Grinsend nahm ich eines davon zwischen die Zähne und hielt es ihr hin.
»Schmeckt nach mir. Ich würde ja viel lieber mal dich schmecken«, meinte sie, nachdem sie das Gummibärchen gegessen hatte.

»Ach so, morgen Abend gehen wir alle auf eine Party. Aber bis dahin bleibt ihr noch hier«, sagte sie etwas lauter, so daß es auch Julia und 1706 mit bekamen, die im Schaufenster standen.
Sie kam näher zu mir und flüsterte: »Du hast wirklich toll durchgehalten meine Sklavin. Dafür darfst du heute Nacht kommen, so oft du willst und kannst.«
Ich freute mich mehr über das Lob als über die Tatsache, daß ich von meiner Erregung, die sich in den letzten zwei Wochen angestaut hatte, endlich erlöst werden konnte. Ich weiß nicht, was mich geritten hatte, als ich sagte: »Vielen Dank, meine Herrin, aber damit will ich lieber warten, bis du dabei bist.«
»Na, mal sehen«, meinte sie mit einem süffisanten Grinsen. »Du wirst auf jeden Fall merken, wenn ich an dich denke, mein Schatz.« Mit diesen Worten ging sie nach hinten und ließ mich alleine.

Nach etwa einer halben Stunde kamen Heike, Ingrid und Gertrud nach vorne. »So, wir müssen noch etwas besorgen. Also seid artig und macht keinen Blödsinn«, sagte Gertrud.
»Wir kommen morgen früh wieder«, fügte Ingrid hinzu und die Drei verließen den Laden.
Dies war das erste Mal, daß wir drei Puppen alleine im Laden waren, doch unheimlich fand ich das trotz der eher komisch gruseligen Dekoration nicht gerade und so verfiel ich schnell in einen leichten Dämmerzustand.
Doch plötzlich hörte ich aus dem Schaufenster ein unterdrücktes quieken. Das war anscheinend Julia, von der ich wusste, daß sie von Heike ebenfalls ein ferngesteuertes Vibroei in die Scheide bekommen hatte. Anscheinend dachte Heike wohl gerade an sie, fuhr es mir durch den Kopf.

Kurz darauf spürte auch ich, wie das Vibroei in mir anfing zu laufen und freute mich, daß Gertrud an mich dachte. Meine Erregung steigerte sich immer mehr, je schneller das Ei lief, aber ich nahm mich zusammen und schaffte es trotz meiner fast unerträglich werdenden Erregung ohne Probleme, mich zusammen zu reißen. Zwar stöhnte ich mehrmals leise auf, doch ich wollte einfach nicht kommen.
Irgendwann spät am Abend fing das Ei noch einmal an zu laufen und blieb auf der höchsten Stufe.
Anscheinend war Gertrud gerade ins Bett gegangen, hatte es eingeschaltet und war dann eingeschlafen. Doch noch schaffte ich es, mich zusammen zu nehmen.
Ich wusste, daß Gertrud mir nicht böse sein würde, wenn ich entgegen meines Versprechens trotzdem kommen würde, doch ich wollte mein Versprechen ihr gegenüber nicht brechen, ganz egal, ob sie es mir nun erlaubt hatte oder nicht.

Ich schaffte es tatsächlich nach einer Weile die Reizung des Eis auszublenden und wieder in einen leichten Dämmerzustand zu fallen. Doch irgendwann mitten in der Nacht, draußen waren die meisten Straßenlampen erloschen und nur die Haltestellenbeleuchtung tauchte die Straße in ein schwaches Licht, schreckte ich auf.
Ich wusste zuerst nicht, warum ich wieder wach war, doch plötzlich traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag, ich hatte ein Geräusch gehört. Und zwar hinter mir.
Ich war schlagartig wach und voll im Hier und Jetzt.

Wieder hörte ich ein Geräusch. Ein lautes Klopfen, welches aus dem Privatbereich kam. Es polterte noch zwei Mal und dann war es wieder ruhig.
»Habt ihr das auch gehört?«, fragte ich in Richtung Schaufenster, wo Julia und 1706 standen.
Von dort hörte ich ein »Was denn gehört?« von Julia.
»Da war eben was«, sagte ich leise. Ich sah daß der Vorhang, der das Schaufenster vom Laden trennte, sich bewegte und Julia zu mir schaute.
Plötzlich hörte ich wieder ein Geräusch und ich sah ein Licht an der Ladentür. Es sah aus, wie der Schein einer Taschenlampe in dem sich meine Silhouette abzeichnete und plötzlich vernahm ich einen lauten Schrei.
»Mensch, mach doch leise du Idiot«, flüsterte jemand direkt hinter mir. Vor Schreck wagte ich nicht, mich zu bewegen.
»Ich hab mich erschrocken, als ich dieses Ding da gesehen hatte«, sagte eine andere Stimme leise. Ich war mir sicher, daß es eine Männerstimme war.
»Meine Fresse, stell dich doch nicht so blöd an. Das ist eine von den komischen Schaufensterpuppen, die vorhin draußen gestanden haben«, sagte die erste Stimme.
»Die sind verdammt gruselig«, sagte die zweite Stimme. Ja, es waren eindeutig Männer und sie standen anscheinend sehr nah hinter mir. Nun war ich starr vor Angst und wagte mich, keinen Millimeter zu bewegen. Und gerade jetzt hatte ich das dringende Bedürfnis, mich zu bewegen und weg zu laufen. Doch was würden sie dann mit mir anstellen?

»Komm, lass uns das Geld suchen«, sagte einer der Männer und ich hörte, wie einer oder beide in Richtung Kasse gingen. Von dort hörte ich ein lautes Knacken und ich hörte, wie die Kasse sich öffnete.
»Leer«, sagte einer der Männer. »Die müssen das Geld irgend wo anders haben.«
Nun hörte ich erneut Schritte, die sich entfernten.

»Sie sind nach hinten gegangen«, hörte ich Julia flüstern.
»Was machen wir denn jetzt?«, wollte ich wissen.
»Ich weiß es nicht. Wir sollten die Polizei rufen«, meinte Julia. Sie klang so ängstlich, wie ich mich fühlte.
»Wie denn? Ich weiß nicht, wo mein Handy ist«, sagte ich.
»Meins liegt oben,« erwiderte Julia. »aber wenn ich das holen will, muss ich an den Beiden vorbei.«
»Mein… AU!«, erklang Erikas Stimme. »Mein Handy … AUA! Liegt unter … AUA! Der Kasse … AAAAHHH!« Ich wusste, daß Erika sich nicht bewegen durfte und anscheinend hatte Ingrid die Elektroschocks eingeschaltet, die sich aktivierten, sobald Erika sich auch nur ein kleines Bisschen bewegte.
»Dann hol es«, sagte Julia.
»Das geht ... AUA! Nicht. Wenn ich mich… Ahhh! Bewege, bekomme... Au verdammt! Ich Stromschläge … Ahhh!«, sagte Erika.

Nun kam Julia aus dem Schaufenster und ging in Richtung Tresen. Ich drehte mich um, damit ich die Tür im Auge behalten und sie warnen konnte, falls die Männer zurück kamen.
»Hier ist kein Handy«, sagte Julia.
»Und jetzt?«, fragte ich.
»Dann gehen wir ins Büro. Da ist auch ein Telefon«, sagte Julia. Sie fasste mich an der Hand und zog mich zur Hintertür. Langsam schlichen wir durch den Flur, an der Teeküche vorbei und zum Büro.
»Wenn die Geld suchen, sind sie doch bestimmt im Büro«, wandte ich ein, als wir vor der nur angelehnten Tür standen.
Tatsächlich hörten wir aus dem Büro Geräusche, als ob jemand Schubladen aufzieht und sie wieder schließt. Julia und ich sahen uns an. Sie deutete auf sich selbst und dann zur Treppe. Mich schickte sie in die Teeküche.
Ich nickte und Julia ging in Richtung der Treppe, während ich zur Teeküche ging. Ich ging hinein und sah, daß das Fenster, welches in den Hof führte, offen war. Ich fragte mich, was ich hier sollte, doch dann fiel mir ein, daß hier der Schalter der Alarmanlage war. Ich drehte mich wieder in Richtung Tür, neben der sich dieser befand. Tatsächlich leuchtete nur eine einzelne, grüne Lampe. Ich erinnerte mich daran, daß Gertrud die Alarmanlage ausgeschaltet hatte, weil es oben wegen den Handwerken schon einmal zu einem Fehlalarm gekommen war. Anscheinend hatte sie diese seit dem nicht wieder eingeschaltet. Dies erklärte, warum die beiden Männer hier rein kommen konnten, ohne den Alarm auszulösen.
Plötzlich hörte ich von draußen einen entsetzten Schrei und schnelle Schritte.
Ich fürchtete, daß sie Julia etwas angetan hatten und wollte in den Flur gehen, als mir die beiden Männer entgegen kamen. Einer der beiden schrie wie am Spieß, als er mich sah und fiel rückwärts zurück in den Flur. Er versuchte gar nicht erst, aufzustehen, sondern robbte rückwärts in Richtung Laden. Der Andere folgte ihm und fiel fast über ihn, als er an ihm vorbei rannte. Doch aus dem Laden hörte ich einen weiteren Schrei und der zweite Mann kam wieder in meine Richtung.
Ich fragte mich zwar, warum er im Laden geschrien hatte, doch ich trat in den Flur und breitete meine Flügel weit aus, so daß sie nun die gesamte Breite des Flures einnahmen.
Wieder schrie der Mann und der noch immer am Boden krabbelnde Mann fiel in seinen Schrei mit ein.
Die Beiden nahmen den einzigen Ausweg, der ihnen noch blieb und öffneten die Tür zur Toilette. Einer über den Anderen fallend liefen sie hinein und schlossen die Tür von innen ab.
Julia, die gerade die Treppe herunter kam, hatte dies anscheinend noch gesehen, denn sie duckte sich unter meinen Flügeln hindurch und ging in den Laden, von wo sie nur Sekunden später mit einer Spreizstange zurück kam. Ich fragte mich noch, was sie damit wollte, als sie diese schon unter die Türklinke klemmte. »Da kommen die nicht mehr raus. Das Fenster ist zu klein und außerdem vergittert«, sagte sie. Damit wusste sie mehr als ich, denn obwohl ich seit fast 6 Jahren hier war, hatte ich die Toilette hier unten noch nie betreten.
»Und nun?«, fragte ich zum wiederholten Male.
»Wir müssen die Polizei rufen«, sagte Julia leise.
»Hast du dein Handy gefunden?«, wollte ich wissen, doch Julia schüttelte nur den Kopf.
Ich hatte eine Idee. »Geh du schon mal wieder ins Schaufenster. Es wäre ziemlich blöd, wenn die Polizei uns hier so sieht«, sagte ich und ging in die Teeküche.
Julia sah mich kurz fragend an und ging schließlich in Richtung Laden. Ich wartete noch, um ihr Zeit zu geben sich wieder ins Schaufenster zu stellen und schaltete einfach die Alarmanlage ein. Doch es passierte nichts. Also schaltete ich das Licht ein, um nachzusehen, was ich falsch gemacht hatte. Doch in diesem Moment fingen mehrere rote Lampen an, zu blinken und ein ohrenbetäubend lautes Schrillen erklang. Ich ging nun ebenfalls schnell wieder zum Laden, um mich vor die Tür zu stellen und erschrak etwas, denn dort stand Erika an der Stelle vor der Tür, wo ich vorher gestanden hatte. Ich fragte mich, wie sie dort hin gekommen war. Sie stand so, daß sie nicht nach draußen, sondern in den Laden schaute. Wenn sie selbst gegangen war, musste sie das unter großen Schmerzen getan haben.
Also ging ich zu Julia ins Schaufenster und stellte mich dort, mit Blick nach draußen, neben sie. Dort sah ich ein rotes Blitzen, welches wohl von der Alarmanlage kam.
Es dauerte nur wenige Minuten, bis zwei Polizeiautos die Fußgängerzone herauf gefahren kamen, vor dem Laden stehen blieben und vor dem Laden stehen blieben. Die Polizisten stiegen aus und schauten zur Tür. Zwei von ihnen gingen zur Seite weg und nach einigen Minuten hörte das laute Kreischen der Sirene endlich auf. Von hinten hörte ich Stimmen.
Wieder hörte ich einen unterdrückten Schrei. »Das ist nur eine Puppe«, sagte eine Frau.
»Die sieht aber verdammt echt aus. Komm, lass uns oben nachsehen. Und die Zentrale soll den Eigentümer des Ladens anrufen«, hörte ich einen Mann sagen.
»Was ist das denn?«, fragte die Frauenstimme.
»Eine Metallstange«, sagte der Mann und ich hörte, wie eine Tür geöffnet wurde.
Dann konnte ich noch einige undefinierbaren Geräusche und mehrmaliges Stöhnen und Aufschreien hören. Kurz darauf kamen Schritte näher und die Frau sagte: »Wir haben zwei Männer in dem Laden gefunden. Sie waren auf dem Klo eingesperrt. Schaut euch draußen mal um, da muss noch einer dabei gewesen sein.«
Nun hörte ich ein Rauschen und aus diesem eine Stimme, danach herrschte Stille.

Einige Minuten später sah ich ein Taxi die Straße herauf kommen. Es hielt vor dem Laden und Gertrud stieg aus. Sie unterhielt sich mit den Polizisten, welche draußen vor dem Laden stehen geblieben waren und ging kurz darauf zur Tür.
Ich sah, wie zwei Polizisten, ein Mann und eine Frau, die beiden Männer nach draußen brachten. Beide waren mit Handschellen gefesselt und wurden zu zwei Polizeiautos gebracht. Einer der beiden sah zum Schaufenster und schrie. »Das sind sie. Das sind diese Puppen. Die haben uns eingesperrt. Sie müssen mir …«, hörte ich ihn durch die offene Ladentür schreien. Mehr konnte ich nicht hören, denn der Mann wurde unsanft ins Auto geschoben und die Tür geschlossen.

Nun kam Gertrud, zusammen mit den beiden Polizisten welche die Einbrecher festgenommen hatten, in den Laden.
»Die Einbrecher haben gesagt, daß sie von zwei Schaufensterpuppen in der Toilette eingesperrt wurden«, sagte die Polizistin. »Können Sie sich das erklären?«
»Nein«, hörte ich Gertrud sagen. »Das sind nur Puppen. Ich kann mir nicht denken, daß sie nachts auf einmal lebendig werden und anfangen, sich zu bewegen«, log sie.
»Nein, wahrscheinlich nicht. Aber können Sie sich erklären, warum die Alarmanlage erst los gegangen ist, als die Beiden schon in der Toilette eingesperrt waren?«, fragte die Polizistin.
»Die Alarmanlage war ausgeschaltet, weil wir die Handwerker im Haus haben. Das hat schon mal einen Fehlalarm gegeben. Aber wieso sie auf einmal angeschaltet sein sollte, weiß ich wirklich nicht. Wahrscheinlich ist es wirklich so, wie Sie gesagt haben und die Beiden hatten einen Komplizen, der sie loswerden wollte. Vielleicht hat der die Anlage eingeschaltet«, meinte Gertrud.
»Können Sie sagen, ob irgend etwas fehlt?«, wollte die Polizistin nun wissen.
Ich hörte Gertrud zur Kasse gehen.
»Die Kasse ist zerstört. Aber da war nur Kleingeld drinne. Das dürften so etwa zwanzig Euro gewesen sein. Große Beträge haben wir nachts eigentlich nicht hier. Das bringen wir abends immer auf die Bank. Und außerdem zahlen die meisten Kunden sowieso nur noch mit Karte.«
Nun hörte ich, wie sie den Laden verließen und nach hinten gingen. Sie blieben eine ganze Weile dort, wahrscheinlich schauten sie sich auch oben um. Als sie schließlich wieder kamen, verabschiedeten sich die Polizisten und baten Gertrud im Laufe der nächsten Tage aufs Revier zu kommen um zu Protokoll zu geben, was alles fehlte und was beschädigt oder zerstört war.

Ich sah, daß die Polizisten in ihre Autos stiegen und weg fuhren. Gertrud schloss die Ladentür und kam zum Schaufenster.
»Ist alles in Ordnung bei euch?«, fragte sie besorgt.

»Ja«, sagte ich, wobei ich versuchte, die Lippen möglichst nicht zu bewegen, da noch immer einige Schaulustige auf der Straße standen und herüber sahen. Und auch von Julia war ein »ja« zu hören.
»Dann ist ja gut«, sagte Gertrud nun etwas ruhiger. »Wenn die Leute weg sind, kommt ihr rein.«

Es dauerte eine Weile, bis die Leute begriffen, daß es nun nichts mehr zu sehen gab und die Straße wieder menschenleer war. Gertrud zog den Vorhang zurück und sagte uns, wir sollten schnell in den Laden kommen.
Sofort nahm sie mich in die Arme und fragte: »Ist auch wirklich alles in Ordnung?«
»Ja, es ist alles in Ordnung«, sagte ich.
Nun umarmte sie auch Julia, die ihr ebenfalls bestätigte, daß nichts passiert war.
Gertrud brachte uns in die Teeküche, wo Erika bereits am Tisch saß und Kaffee trank. Wir nahmen uns ebenfalls Kaffee und Kekse, die auf dem Tisch standen und mussten Gertrud nun erzählen, was passiert war.
Anschließend gingen wir zu viert nach oben, in eines der Zimmer. Gertrud half uns, unsere Kostüme auszuziehen und wir legten uns alle Vier in das sehr große Bett.

Wir schliefen an diesem Tag lange aus und wachten erst auf, als es bereits früher Nachmittag war. Nur Gertrud war anscheinend früher aufgestanden und so lag ich neben Julia an der Bettkante. Ich rieb mir die Augen und streckte mich etwas. Dies nahm Julia zum Anlass ebenfalls aufzuwachen. Doch sie hatte anscheinend ein sehr einnehmendes Wesen und streckte alle Viere weit von sich. Ich rutschte dadurch noch näher an die Kante und schaffte es nicht mehr, mein Gleichgewicht zu halten. Mit einem lauten Rumms fiel ich auf den Boden. Die Decke, die noch über mir lag, riss ich dabei mit und lag nun, eingewickelt in der Bettdecke auf dem Boden und versuchte, mich von der Decke zu befreien.
Nun schien auch Erika aufgewacht zu sein, denn als ich vorwurfsvoll zu Julia schaute, sah ich die Beiden auf dem Bett hocken und mir lachend dabei zuzusehen, wie ich mich von der Decke befreite, die sich um meine Beine gewickelt hatte.

»Was ist denn hier los?«, hörte ich auf einmal eine Stimme von der Tür und gleich darauf fingen Gertrud, Ingrid und Heike an, laut zu lachen. Anstatt mir zu helfen, standen die Drei in der Tür und lachten. So musste ich unter dem Lachen der anderen fünf Frauen selbst versuchen, mich zu befreien.
Endlich hatte ich es geschafft, die Decke von meinen Beinen zu strampeln und aufzustehen.
»Was ist denn daran so lustig?«, fragte ich.
»Ach, nix«, sagte Gertrud kichernd, als sie zu mir kam, mich in die Arme nahm und mir einen Kuss gab. Auch Julia und Erika standen nun auf und gingen zu Heike und Ingrid, die sie ebenfalls in die Arme nahmen.

Wir gingen nach unten, um etwas zu essen, dabei mussten wir noch einmal erzählen, was in der Nacht passiert war. Die Anderen lachten herzhaft, als Julia ihnen erzählte, wie die Einbrecher plötzlich in dem Raum standen, in dem sie ihr Handy gesucht hatte. Sie hatten sie zuerst nicht bemerkt und eine der Kommoden durchsucht. Dabei war Julia unbemerkt hinter sie getreten und hatte sie gefragt, ob sie es gut fanden, in den Sachen einer Frau herum zu wühlen. Als die Beiden sich zu ihr umdrehten, hatte sie die Arme ausgebreitet und drohend erhoben. Die Beiden waren vor Schreck einen Schritt zurück gegangen und dabei über einen Bock gestolpert, hatten sich unter Schreien mühsam wieder aufgerappelt und waren vor ihr geflohen.
Unten waren sie mir in die Arme gelaufen und im Laden auf Erika gestoßen, die es sehr mühsam geschafft hatte, sich vor die Tür zu stellen und sie ebenfalls mit weit erhobenen Armen empfangen. Vor Schreck waren sie wieder nach hinten geflohen, wo sie sich schließlich ins Klo geflüchtet hatten.

»Also gut«, sagte Gertrud, nachdem sie sich wieder beruhigt hatte. »Das bedeutet, daß ihr nicht mehr nachts im Laden bleibt, sondern abends mit uns nach Hause kommt. Ich will auf keinen Fall, daß sowas noch mal passiert. Wer weiß, was die mit euch angestellt hätten, wenn sie nicht so schreckhaft gewesen wären«, meinte sie ernst.
Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht, doch nun machte ich mir darüber Gedanken und erschrak doch noch über diese Situation.
»Wenn die Wohnungen oben fertig sind, können wir noch mal darüber reden, aber vorher will ich nicht, daß eine von euch noch mal im Laden bleibt«, erklärte Gertrud.

Ingrid und Heike nickten zustimmend. »Das wird zwar ziemlich eng in unserem Wohnklo, wie du das immer nennst«, dabei sah Heike zu Gertrud »aber bevor etwas passiert, ist das wohl besser so.
»Ja, sehe ich auch so«, stimmte Ingrid ihr zu.

Nun erfuhren Julia, Erika und ich, daß Gertrud heute Morgen den Anderen erzählt hatte, was passiert war. Sie hatte sofort einen Handwerker angerufen, der das Fenster repariert hatte und auch die Firma, die die Alarmanlage installiert hatte, war bereits da gewesen um die Anlage zu überprüfen und sie gleich so umgestellt, daß es keine Fehlalarme durch die Handwerker mehr geben konnte.
Außerdem, konnten die Bewegungsmelder ausgeschaltet werden, damit, falls wir doch noch einmal alleine im Laden stehen würden, der Rest der Anlage noch funktionierte, doch davon wollten die Drei im Moment erst einmal keinen Gebrauch machen, wie sie recht energisch erklärten.

Nachdem wir alle fertig gegessen hatten, verschwanden Gertrud, Ingrid und Heike und ließen uns alleine zurück. Wir räumten auf und stellten das Geschirr in die Spülmaschine. Es dauerte anschließend noch eine ganze Weile, bis die drei wieder herunter kamen. Alle Drei trugen oberschenkellange Stiefel, hautenge Bodys mit langen Ärmeln und angeformten Handschuhen und darüber Korsetts mit vielen glänzenden Schnallen. Ingrid trug über diesem Outfit einen weiten Mantel, der ihr bis zu den Knöcheln reichte.
Sie trugen alle die gleichen Sachen, die alle aus glänzende poliertem Latex bestanden, nur daß Gertruds Outfit knallrot, das von Ingrid quietschgrün und das von Heike hellblau war. Gertrud und Heike hatten ebenfalls Mäntel dabei, trugen diese aber noch über den Armen.
»Was wird das denn?«, fragte Julia lachend, als sie die Drei sah. »Seit ihr die Erwachsenenversion von den Powerpuff-Girls?«
»Powerpuff-Girls? Ich helf dir gleich«, sagte Ingrid lachend und hob drohend die Gerte, die sie an einer der Schnallen des Korsetts trug.
»Habt ihr heute noch was vor?«, fragte nun Erika, ebenfalls lachend.
Heike sah sie erstaunt an. »Haben wir euch nicht erzählt, daß wir heute auf eine Halloweenparty gehen?«, fragte sie.
»Nein, nicht daß ich wüsste«, sagte Erika. »Und außerdem war Halloween gestern.«
»Ähm, anscheinend haben wir das ganz vergessen«, sagte nun Gertrud verlegen. »Und die Party ist heute, weil man freitags länger feiern kann, als mitten in der Woche.«
»Ja«, bestätigte Ingrid. »Aber ihr solltet euch auch mal langsam fertig machen.«
»Als was sollen wir denn gehen? Als die Affen?«, fragte ich grinsend.
»Nein«, ihr geht als Schaufensterpuppen«, sagte Heike. Als sie Erika, Julia und mir etwas in die Hände drückte, war es an ihr, zu grinsen, denn es waren Abdeckungen für unsere Scham. Diese wurden aber nicht einfach nur aufgeklebt, sondern besaßen zusätzlich noch recht große Dildos, die wir in uns stecken mussten.
Nicht nur ich, sondern auch Erika und Julia sagen die Drei entgeistert an. Doch nachdem alle Drei energisch genickt hatten, nahmen wir das Gleitmittel, welches sie uns gaben, schmierten die Dildos dick damit ein und führten sie uns unter leisem Stöhnen ein.
Ich zog die Schutzfolie von der Innenseite der Abdeckung und klebte diese sorgfältig über meine Scham, die dadurch verdeckt und nicht mehr zu erkennen war.
Nachdem wir fertig waren, bekamen wir von den Dreien noch Schlüpfer und BHs. Erika bekam von Ingrid beides in grün, Julia in hellblau und ich in knallrot.

»Nee, so geht das überhaupt nicht«, sagte Heike, nachdem wir uns die Unterwäsche angezogen hatten.
Die Drei nickten sich gegenseitig zu und hatten auf einmal Schminkutensilien in den Händen.
Sorgfältig schminkten sie unsere Gesichter und zogen anschließend die Linien nach, welche die Trennstellen der Gliedmaßen in unseren Überzügen andeuten sollten.
Wir mussten die Augen schließen und ich bemerkte, daß Gertrud auch meine Augenlider sorgfältig schminkte.
»So, fertig«, sagte sie. Ich öffnete die Augen und sah, daß Julia nun wirklich wieder wie eine Schaufensterpuppe aussah. Als sie die Augen schloss, erkannte ich, daß Heike ihr auf die Lider Augen gemalt hatte und vermutete, daß Gertrud das bei mir ebenfalls getan hatte. Erika hingehen war am ganzen Körper schwarz, mit Ausnahme der angedeuteten Trennlinien, die sich in einem dunklen Grau von ihrem Körper abhoben. Das Grün der Unterwäsche stand in einem grellen Kontrast zu ihrem schwarzen, mit Silikon überzogenen Körper und ihr Gesicht war komplett ohne jegliche Schattierung.
Nun bekamen auch wir von den Dreien Mäntel übergezogen. Diese waren aus schwerem Leder und mit breiten Gürteln geschlossen.
»So können wir gehen«, sagte Heike und nahm ihre Handtasche. Auch Gertrud und Ingrid nahmen ihre Taschen, die farblich ebenfalls zu ihren Kostümen passten. Heike und Gertrud zogen ihre Mäntel über und die Drei nahmen uns an den Händen. So gingen wir in den Laden und von dort aus nach draußen auf die Einkaufsstraße.
Es waren noch ziemlich viele Menschen unterwegs und viele starrten uns an, doch niemand sagte etwas. Auch als wir in die Straßenbahn stiegen, zogen wir viele erstaunte Blicke auf uns und als eine Frau uns darauf ansprach, sagte Ingrid nur: »Wir gehen auf eine verspätete Halloweenparty.«
Die Frau nickte nur verstehend, sah uns aber immer wieder an, bis sie ausstieg.
Wir mussten ein mal umsteigen und ernteten immer wieder teils bewundernde, teils erstaunte Blicke doch niemand sprach uns noch auf unser Aussehen an.
Ich bemerkte, daß die Bahn die Stadt nun verließ und durch ein Industriegebiet fuhr. Wir fuhren jedoch noch weiter und erst als die Bahn an einer scheinbar etwas abgelegenen Haltestelle hielt, stiegen wir aus. Ich schaute mich etwas um und konnte auf der anderen Straßenseite ein altes Fabrikgebäude erkennen. Wir gingen einen schmalen Fußweg entlang durch ein Wohngebiet und kamen zu einem Alten Bahnhofsgebäude.
Dieses betraten wir und ich wähnte mich schlagartig in einer anderen Welt.
Der Wartesaal des Bahnhofsgebäudes war noch erhalten, mitsamt den Schaltern und alten Bänken, auf denen einige Leute saßen. Diese trugen alle irgend welche Fetischkleidung, ich konnte Latex, Leder und Lack sehen und viele der Frauen trugen Korsetts, diese schienen gerade sehr in Mode zu sein. Eine junge Frau im Zofenkostüm kam zu uns und fragte nach unseren Karten. Gertrud reichte ihr diese und nachdem sie uns die Mäntel abgenommen und zur Garderobe, die in einer der alten Fahrkartenschalter untergebracht war, gebracht hatte, mussten wir auch unsere Unterwäsche ausziehen und dort abgeben.
Nun führte die Frau in ihrem Zofenkostüm uns durch eine doppelflüglige Tür in eine große Halle. Hier war es etwas dunkel, sogar die Fenster waren mit schweren, schwarzen Vorhängen verhangen.
Auf der anderen Seite der Halle sah ich eine Tanzfläche, die von Scheinwerfern und Spotlights beleuchtet wurde und an einer Seite gab es eine große Theke. Vor dieser befanden sich einige Stehtische an denen aber nur wenige Leute standen. Auch auf der Tanzfläche und an den Tischen, die sich gegenüber der Theke befanden sich nur sehr wenige Leute.
Gertrud erklärte mir, daß es noch recht früh war und die meisten Gäste erst später kommen würden. Sie sagte mir grinsend, daß wir nachher noch in den Keller gehen würden, um zu spielen.
Was sie damit meinte, konnte ich mir recht gut vorstellen und ich fragte mich, ob ich das wirklich wollte, doch schon bei dem Gedanken daran, dies vor vielen Leuten zu tun, spürte ich, wie sich zwischen meinen Beinen reichlich Feuchtigkeit sammelte.

»Aber jetzt will ich mich erst mal mit ein paar alten Bekannten unterhalten.« Dabei deutete sie auf eine kleine Gruppe, die an der Theke stand und sich unterhielt. Ich wollte ihr folgen, doch sie sah zu mir und grinste erneut recht breit. Sie schob mich zwischen zwei der Fenster und sagte: »Du bleibst hier stehen und rührst dich nicht.«
Ich sah sie erstaunt an, stellte mich aber schließlich an die Stelle, auf die sie gedeutet hatte, nahm einen Arm in die Hüfte und den anderen gerade nach vorne. Ich stellte mich so, daß ich bequem stehen konnte, nickte und blieb dann bewegungslos stehen.
Ich konnte sehen, wie sie zu der Gruppe an der Theke ging und als ich mich unauffällig umschaute, sah ich Erika und Julia rechts und links neben mir ebenfalls zwischen jeweils zwei Fenstern stehen.
Ohne es wirklich zu wollen, fiel ich kurz darauf in einen Dämmerzustand, wobei dieser allerdings nicht sehr tief war und ich noch fast alles um mich herum mit bekam. Ich sah, daß Gertrud sich mit den Leuten an der Theke unterhielt und gelegentlich in meine Richtung sah. Gelegentlich deutete sie auch in meine Richtung und die anderen, mit denen sie sich unterhielt, sahen dann ebenfalls zu mir. Ich meinte, so etwas wie anerkennende Blicke zu bemerken und sah, daß diese Leute gelegentlich nickten.

So blieb ich eine ganze Weile stehen und beobachtete alles. Es kamen auch immer mehr Menschen herein und die Halle füllte sich immer mehr, ohne jedoch zu voll zu werden.
Um nicht vollends abzudriften, sah ich mir die Menschen an, die nun überall saßen und standen und sich unterhielten. Die Meisten schienen keine besonderen Fetische auszuleben, sondern waren einfach überwiegend Paare aus Dom und Sub, doch ich sah auch einige sehr offen zur Schau gestellten Fetische und Spielweisen.
Besonders ansprechend fand ich zwei Paare, die sich offenbar dem Ponyplay verschrieben hatten. Die beiden Frauen waren in diesem Fall die Ponys. Ihre Arme waren in Monohandschuhen auf dem Rücken gefesselt und sie trugen lediglich ein sehr aufwändiges Geschirr, ein dazu passendes Kopfgeschirr und eine Trense, an der sie von ihren Herren geführt wurden. Zumindest so lange, bis diese sie einfach an die umlaufende Stange banden, die sich an der Theke befand. Die beiden Ponys schien das nicht sonderlich zu stören und sie unterhielten sich wohl miteinander, wobei ich mich allerdings fragte, wie das mit den Trensen funktionierte.

Was mir auffiel war, daß alle hier bekleidet waren. Später erfuhr ich, daß der Dresscode auf dieser Party es untersagte, daß jemand nackt war. Auch Erika, Julia und mich traf das anscheinend nicht zu, denn so gesehen konnte man unseren Überzug und Erikas Silikonanzug ja durchaus für Kleidung halten, bei uns Dreien die Scham mit der Abdeckung versehen war.
Ich stellte fest, daß Gertrud, Ingrid und Heike, was die Kleidung anging, hier wohl eher underdressed waren. Von mir selbst ganz zu schweigen. Hier schien sehen und gesehen werden das wichtigste zu sein.

Zu gerne hätte ich mit Gertrud auch getanzt, doch sie unterhielt sich, an der Theke stehend, mit immer anderen Leuten, die sie offenbar kannte. Doch endlich kam sie, mit zwei Gläsern in den Händen, zu mir und gab mir eines davon.
»Komm, mein Schatz, trink das, danach will ich endlich mit dir tanzen«, sagte sie lächelnd.
Ich nahm das Glas und trank die Cola in einem Zug aus. Doch das war wohl ein Fehler gewesen, denn mein Magen sagte mir, daß er nun voll war. Ich nahm mir vor, nicht nicht mehr so viel auf einmal zu trinken, solange sich mein Magen noch nicht wider an richtiges Essen und Trinken gewöhnt hatte.
Sie nahm mir das Glas ab und stellte es auf einen der Tische, bevor wir zu der Tanzfläche gingen und anfingen, zu tanzen.
Wie lange wir getanzt hatten, konnte ich nachher nicht sagen, doch ich genoss es sehr, ihr so nahe zu sein und mich bei ihr anzuschmiegen.
Irgendwann hörte die Musik auf und wir verließen die Tanzfläche, um uns an einen Tisch zu setzten. Ich sah, daß Erika und Heike gerade durch eine Seitentür verschwanden, als wir uns setzten und bei einer Frau im Zofenkostüm, die hier offenbar kellnerten, etwas zu Trinken bestellten.
»Na, wie gefällt es dir hier?«, wollte Gertrud wissen.
»Gut«, sagte ich. »Aber von einer Fetischparty hätte ich mir etwas mehr erwartet als nur zu tanzen«, meinte ich.
»Wie mehr? Du meinst irgendwelche Spielchen und so?«
Ich nickte und nippte vorsichtig an meinem Cocktail. Sofort merkte ich, wie der Alkohol mir zu Kopf stieg. Immerhin hatte ich seit Jahren nichts Alkoholisches mehr getrunken.
»Wir können gerne in den Keller gehen und uns mal umsehen. Da gibt es genug Möglichkeiten zu spielen und überall gibt es Zuschauer«, erwiderte sie grinsend.
Zuschauer machten mir eigentlich wenig aus, zu oft war ich im Laden schon vor vollkommen Fremden gekommen, hatte irgend etwas in meiner Scheide stecken gehabt, war von Kunden mit Wachs beträufelt worden, bis ich mich kaum noch bewegen konnte und wurde mehr als nur einmal wochenlang von einer Sexmaschine bearbeitet, während ich auf einem Bock oder einem Frauenarztstuhl fest geschnallt gewesen war. Und dabei hatten mich ziemlich viele Leute gesehen.

»Ansehen würde ich mir das schon gerne mal«, sagte ich und trank noch einen Schluck.
»Klar, warum nicht?«, sagte sie kichernd.
Doch bevor wir aufstehen konnten, war ein Mann auf die kleine Bühne am hinteren Ende der Tanzfläche getreten und begann, zu sprechen: »Verehrte Damen und Herren, liebe Gäste, wie jedes Jahr veranstalten wir auch dieses Mal einige kleinere Wettbewerbe. Einer unserer Sponsoren hat uns dazu einige Exemplare seiner neusten Sexmaschinen zur Verfügung gestellt. Der erste Wettbewerb ist deshalb ein Ausdauerwettbewerb. Die Frage ist, wer traut sich, diese Maschinen zu testen und sich mit anderen zu messen, wer es am längsten aushält, ohne zu kommen. Wir haben vier dieser Maschinen. Welche Sklavin oder Sub möchte denn an diesem Wettbewerb teilnehmen? Allerdings werden wir es etwas interessanter gestalten, indem diese Frauen, aber natürlich auch Männer auch mit ihrem Mund arbeiten müssen. Sich auf diese Weise verwöhnen zu lassen, sollten sich doch sicher genug Gäste finden.«
Ich sah, wie er sich unter den Anwesenden umsah, doch niemand schien sich zu melden.
»Niemand?«, fragte er erstaunt? »Will niemand die Maschinen testen und sich dabei mit anderen messen?«
Er sah sich erneut um. »Es müssen nicht zwingend Subs oder Sklaven sein, auch Tops können natürlich an diesem Wettbewerb teilnehmen«, sagte er auffordernd.

»Was ist mit dir?«, fragte Gertrud und sah mich fragend an.
Allein die Vorstellung vor so vielen Leuten so einer Maschine ausgeliefert zu sein und dabei auch noch andere mit dem Mund zu befriedigen, trieb mir die Feuchtigkeit zwischen meine Beine. Doch ich war mir nicht ganz sicher, ob Gertrud nicht etwas dagegen haben würde.

»Habe ich schon erwähnt, daß die Gewinnerin oder der Gewinner eine dieser Maschinen mit nach Hause nehmen darf?«, fragte der Mann nun und sah sich erneut um.
»Na also, eine Kandidatin haben wir also schon mal.« Er winkte in die Menge und jemand kam zu ihm auf die Bühne. Ich war ziemlich erstaunt, als ich sah, daß es Heike war, die nun neben ihm stand.
»Schön, daß sich jemand gefunden hat«, sagte der Mann überschwänglich. »Darf ich fragen, wie Sie heißen?«, fragte er und hielt Heike das Mikrofon hin.
»Ich bin Heike«, sagte diese und winkte dabei grinsend.
Daß ausgerechnet Heike sich melden würde, damit hätte ich nicht gerechnet.

42. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Klett-max am 22.07.21 22:42

Das war ja wie eine Achterbahnfahrt mit Knoten-Looping in diesem Kapitel! Erst der Einbruch und dann noch der Maschinentest bei der Party. Das Kapitel ist ja wieder am richtigen Cliff hängen geblieben. Jetzt müssen wir zappeln, bis der Wettbeweb beginnen kann...

Wie DAS wohl weiter geht... ?
43. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von HeMaDo am 22.07.21 23:03

Zitat

Das war ja wie eine Achterbahnfahrt mit Knoten-Looping in diesem Kapitel! Erst der Einbruch und dann noch der Maschinentest bei der Party. Das Kapitel ist ja wieder am richtigen Cliff hängen geblieben. Jetzt müssen wir zappeln, bis der Wettbeweb beginnen kann...


So ein schlimmer Cliffhanger wird es dieses mal nicht, da gleich der nächste Teil folgt.
Ich kann doch die Leser nicht so am ausgestreckten Arm verhungern lassen.

44. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 12 - Recht und Gesetz

geschrieben von HeMaDo am 22.07.21 23:03

»Na, was ist?«, fragte Gertrud.
»Warum meldest du dich denn nicht?«, erwiderte ich grinsend.
»Weil ich keine Lust habe, nebenbei irgendwelchen Kerlen einen zu blasen, du weißt, wie ich zu Männern stehe«, sagte sie ernst.
»Aber mich würdest du das machen lassen?«, fragte ich kichernd.
»Na, du hast damit ja keine Probleme«, meinte sie.
»Und was ist mit dir?«, fragte ich. »Ich meine, macht dir das denn nichts aus, wenn ich das mache?«
»Würde ich dich dann mit zu meinen Kundinnen nehmen?«, fragte sie ernst.
Ich dachte ein wenig nach. Ja, ich liebte Gertrud und ich war mir sicher, daß sie mich ebenfalls liebte. Aber war ich jemals eifersüchtig auf ihre Kundinnen gewesen? Diese Frage konnte ich mir nur mit einem entschiedenen »nein« beantworten. Natürlich schlief sie nicht mit den Frauen, sondern befriedigte nur auf die ein oder andere Weise ihren Masochismus oder ihre devoten Bedürfnisse. Ich kam zu dem Schluss, daß das eigentlich nicht viel anders war, als mit jemandem zu schlafen. Ich wusste, zu wem ich gehöre und daß sich daran auch nichts ändern würde, wenn ich ein paar Männern einen blasen würde, zumal dies etwas war, was Gertrud mir nicht geben konnte. So ein Strapon war eben kein echter Penis. Und sie fand ja immerhin auch großen Spaß daran, andere zu demütigen und extrem auszupeitschen, etwas was mir hingegen nicht besonders gefiel, jedenfalls nicht in einer so extremen Ausprägung wie bei einigen ihrer Kundinnen.

»Meldet sich denn außer Heike und Andrea niemand mehr?«, hörte ich den Mann von der Bühne rufen. Anscheinend hatte er, während ich nachdachte, noch eine weitere Kandidatin für den Wettbewerb gefunden.
Ich sah kurz zu Gertrud und als diese nickte, sagte ich zu ihr: »Bleib bitte bei mir und pass auf mich auf.«
Sie zog mich zu sich heran, gab mir einen langen, intensiven Kuss, der mir schon wieder Feuchtigkeit zwischen die Beine trieb und sagte: »Immer, meine Kleine.«
Ich stand auf und hob die Hand.
»Da meldet sich ja doch noch jemand«, sagte der Mann auf der Bühne freudig und ich ging zu ihm. Auch ich wurde nach meinem Namen gefragt.
»Ich bin Veronika«, sagte ich in das Mikrofon, welches er mir vor hielt und stellte mich zu Heike und der anderen Frau.
»Dann fehlt nur noch eine Kandidatin oder ein Kandidat. Ich bin mir sicher, daß auch unter den männlichen Gästen jemand ist, dem es sicher gefällt, solch eine ausdauernde Maschine auszuprobieren«, sagte der Mann und ich sah, daß sich zwischen einem Mann und einer Frau im Publikum wohl eine kleine Diskussion stattfand, aus der der Mann anscheinend als Verlierer hervor ging. Er meldete sich und er kam nicht alleine auf die Bühne sondern in Begleitung der Frau mit der er eben diskutiert hatte. Diese zog ihn an einer Leine, die an einem Halsband befestigt war, hinter sich her und er folgte ihr scheinbar ergeben.
Nun, da genug Kandidaten für dieses Spiel da waren, gingen wir alle zusammen durch eine Nebentür. Ich sah, daß Gertrud unter den ersten Gästen war, die uns folgten.

Wir erreichten einen Raum in dessen Mitte vier Böcke standen. Hinter diesen befanden sich an Metallgestellen vier Kästen, etwa so groß wie ein Schuhkarton aus denen Stangen heraus ragten. An den Enden dieser Stangen waren recht ansehnliche Dildos befestigt, die in Richtung der Böcke zeigten. Vor diesen Böcken standen noch Liegen, wozu diese da waren, war mir sofort klar. Wenn jemand auf allen Vieren auf einem dieser Böcke kniete, würde sein Kopf sich genau dort befinden, wo sich bei jemandem der auf diesen Liegen lag, der Penis oder die Scheide befinden würde.
Der Raum selbst war nur spärlich beleuchtet. Nur einige Scheinwerfer waren direkt auf die Böcke gerichtet. Diese standen so, daß die vier Liegen ein Kreuz bildeten und sich die Mitspieler direkt ansehen konnten.
Eine Frau im Zofenkostüm kam zu mir und führte mich zu einem der Böcke. Sie half mir, mich auf diesen zu knien und stellte die, mit weichem Leder bezogenen, Kissen unter meinem Bauch so ein, daß ich ziemlich bequem kniete, ohne mich anstrengen zu müssen. Sie spreizte meine Beine etwas und fixierte diese mit breiten Lederbändern, so daß meine Scham nun für alle sichtbar zwischen meinen Beinen zu sehen sein musste. Anschließend legte sie meine Unterarme noch auf die Liegefläche und fixierte diese ebenfalls mit breiten Lederbändern, die von Klettverschlüssen gehalten wurden.
Ich protestierte, und wollte mich los reißen, was mir aber nicht mehr möglich war, doch als Gertrud zu mir kam und mir über den Rücken streichelte, beruhigte ich mich sofort wieder.

Hinter mir vernahm ich ein verwundertes »Ähm.«
Gertrud ließ mich gehen und ging zu der Frau. Ich merkte, wie sie mir die Abdeckung entfernte, die meine Scham verbarg.
»So geht es wohl besser«, hörte ich sie kichernd sagen. »Und ohne Gleitmittel geht es bei ihr gerade nicht. Der Anzug ist festgeklebt und lässt sich im Moment nicht entfernen.«
»Oh«, hörte ich die Frau sagen und kurz darauf spürte ich zwei Finger tief in mir. Dies erregte mich sofort ziemlich stark und ich konnte nicht anders, als aufzustöhnen. Nun wurde ziemlich fest über meinen Kitzler gerieben und ich stand bereits jetzt kurz vor einem Höhepunkt. Ich fragte mich, wie ich es aushalten sollte, wenn diese Maschine mich gleich unbarmherzig nehmen würde. Doch ich nahm mir vor, mich zusammen zu nehmen und mir keine Blöße zu geben.
Nun zog sich die Hand zurück und ich spürte, wie etwas Einlass in meine Muschi forderte. Das musste der Dildo sein. Er wurde tief in mich geschoben und zog sich nun wieder langsam zurück, bis nur noch dessen Spitze in mir war. So blieb er und ich wurde auch noch mit mehreren Riemen um meinen Hintern und meinen Oberkörper fixiert, so daß ich außer meinem Kopf und meinen Händen nichts mehr bewegen konnte.
Ich versuchte, die mir noch bleibende Bewegungsfreiheit zu testen und fühlte mich sofort ziemlich wohl, als ich bemerkte, daß ich mich keinen Millimeter mehr bewegen konnte.

»Nun, da alle Kandidaten vorbereitet sind, erkläre ich einmal kurz die Regeln«, hörte ich den Mann sagen. Ich wollte zu ihm schauen, aber anscheinend befand er sich hinter mir, so daß ich ihn nicht sehen konnte. »Die Maschinen haben 15 Stufen und schalten automatisch nach einer halben Minute eine Stufe runter. Die Kandidaten bekommen nun eine Fernbedienung, mit der sie die Maschinen der Anderen um jeweils eine Stufe schneller schalten können, können diese aber nur alle 25 Sekunden benutzen.« Als er dies sagte, gab mir die Frau im Zofenkostüm eine kleine Fernbedienung mit drei Tasten in die Hand und zeigte mir, welcher Knopf für welche Maschine war.
»Außerdem bekommen alle noch einen Schalter, mit dem sie ihre eigene Maschine ausschalten können. Damit beenden sie das Spiel sofort und haben automatisch verloren«, sagte der Mann und die Zofe drückte mir einen Schalter in die linke Hand, den ich drücken musste. Sollte ich ihn gehen lassen, wäre das Spiel für mich vorbei, erklärte sie mir.

Nun sah ich mich kurz um. Mir gegenüber kniete Hans, dem der Dildo der Maschine natürlich im Hintern steckte. Links neben mir kniete Andrea, eine recht kleine und zierliche Frau mit langen, roten Haaren. Ich hatte nicht den Eindruck, als würde sie sich hier besonders wohlfühlen und ich traute ihr auch nicht unbedingt zu, es mit mehreren Penissen nacheinander aufzunehmen. Rechts neben mir kniete Heike, die mir kurz zunickte. Ich kam zu der Erkenntnis, daß ich sie ebenso wenig einschätzen konnte, wie die anderen Beiden. Zwar kannte ich sie mittlerweile recht gut und wir waren auch recht eng befreundet, doch wie sie im Bett war, wusste ich überhaupt nicht. Hinter ihr stand Julia. Sie sah kurz zu mir und machte mir durch Handzeichen deutlich, daß sie gerne an Heikes Stelle gewesen wäre.

»Wenn alle bereit sind, kann es los gehen«, hörte ich den Mann sagen und war überrascht, als die Maschine den Dildo langsam in mich schob. Bereits nach zwei Schüben wurde sie allerdings schneller. Anscheinend hatten gerade zwei der Anderen mich ausgewählt, denn ich spürte, wie sie nach einem weiteren Hub schon wieder schneller wurde.
Nach wenigen Schüben wurde meine Maschine schon wieder schneller und ich sah Heike, wie sie mir ein breites Grinsen zu warf. Na klar, sie wusste ja, wie viel ich aushalten konnte und anscheinend wollte sie mich als Erste raus werfen, um ihre eigenen Chancen zu verbessern.
Ich sah, daß die Frau, mit der er hier her gekommen war, hinter dem Mann stand und gelegentlich Gleitmittel auf dem Dildo verteilte. Da ich keine Probleme damit hatte, daß es irgendwo unangenehm rieb, vermutete ich, daß Gertrud bei mir das Selbe tat.

Nach ungefähr fünf Minuten, meine Maschine lief bereits auf einer ziemlich schnellen Stufe, hörte ich den Sprecher sagen: »Nun, da unsere Kandidaten sich daran gewöhnt haben, können nun die ersten Freiwilligen kommen.«
Sofort kam eine Frau und legte sich vor mich auf die Liege. Ich hatte ihre feuchte Scham nun direkt vor dem Mund und beugte mich sofort zu ihr herunter. Ich strengte mich sehr an, um sie möglichst schnell zu befriedigen, doch auch sie schien sich gut zusammen nehmen zu können und so dauerte es eine ganze Weile, bis ich es endlich geschafft hatte, daß sie laut stöhnend kam. Doch auch die anderen Drei hatten wohl ähnliche Probleme mit ihren Freiwilligen.
Darüber vergaß ich sogar, regelmäßig auf einen der Knöpfe zu drücken. Allerdings schienen die Anderen das nicht vergessen zu haben, denn der Dildo fuhr nun ziemlich schnell in meine Schweide und wieder aus ihr heraus, ohne noch schneller zu werden. Doch noch schaffte ich es, die Erregung auszublenden und mich ganz dem Mann zu widmen, dessen bestes Stück ich nun bis zum Anschlag im Mund hatte und ihn genüsslich befriedigte. Ich sah kurz auf meine Fernbedienung und drückte wahllos einen der Knöpfe.
Der Mann unter mir schien keine all zu große Ausdauer zu besitzen und verschoss seine Ladung recht schnell tief in meine Kehle, so daß ich keine andere Wahl hatte, als alles zu schlucken. Als er fertig war, rutschte er nach hinten weg und machte einer Frau Platz, die sich sofort auf die Liege vor mir legte, die Beine spreizte und mir ihre feuchte Weiblichkeit präsentierte. Sofort machte ich mich daran, diese nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen und vergaß dieses Mal auch nicht, regelmäßig auf die Fernbedienung zu drücken.
Die Frau unter mir kam nach einiger Zeit ziemlich feucht und spritzte mir ihren Saft ins Gesicht, doch ich nahm mich zusammen und machte einfach weiter, bis sie noch ein weiteres Mal feucht kam und dann erschöpft von der Liege rutschte, um einem Mann Platz zu machen.

Die Kommentare, die der Sprecher von sich gab, hörte ich kaum und wollte sie auch nicht hören. Doch jedes Mal, wenn ein Freiwilliger oder eine Freiwillige kam und sich von einer der Liegen erhob, klatschten die Umstehenden.
Ich sah kurz auf und sah, daß Hans mir gegenüber gerade einen recht großen Penis im Mund hatte, was ihm sichtlich nicht gefiel. Seine Dommse schien ebenfalls recht unzufrieden denn sie drückte seinen Kopf weit herunter, bis er es geschafft hatte, den Penis ganz in den Mund zu nehmen. Ich konnte sehen, daß ihm Tränen in den Augen standen, vermutlich vom Würgereiz ausgelöst. Das würde er wohl noch mal üben müssen, dachte ich mir grinsend und fing an, den nächsten Mann unter mir zu befriedigen. Die Maschine war schon seit geraumer Zeit auf der höchsten Stufe, doch meine Erregung die durch diese ausgelöst wurde, war noch sehr gut auszuhalten und ich schaffte es, mich auf den Penis in meinem Mund zu konzentrieren. Dieser entlud sich nach einer Weile direkt in mein Gesicht, doch mir machte das unter meinem Überzug nicht viel aus. Wenn ich nachher duschen würde, war alles schnell wieder beseitigt, immerhin musste ich mir keine Haare waschen, um wieder sauber zu werden.

Was die Maschine in meiner Muschi nicht schaffte, mich übermäßig zu erregen, schaffte die Tatsache, daß ich bereits das Sperma von mehreren Männern in meinem Hals schmeckte und spürte, wie es mir, vermischt mit dem Sekret einiger Frauen, über das Gesicht lief.
Ja, ich fühlte wie eine Sexpuppe, die einfach ohne Rücksicht benutzt wurde, doch das stachelte meine Erregung nur noch mehr an.

Irgendwann hörte ich ein lautes Stöhnen, einen Schrei und kurz darauf vernahm ich ein langgezogenes, enttäuschtes »Ohhhh« aus dem Publikum. Ich sah auf und konnte sehen, daß der Scheinwerfer, der den Mann mir gegenüber beleuchtet hatte, ausgegangen war und dieser erschöpft und reglos auf dem Bock lag.
Nun waren also nur noch Heike und diese Andrea übrig, doch nach drei weiteren Freiwilligen hörte ich neben mir ein langgezogenes Stöhnen, einen Aufschrei und ein Hecheln. Ich konnte gerade noch aufsehen um zu bemerken, daß Heike gerade ziemlich heftig kam und daß der Scheinwerfer, der sie angestrahlt hatte, erlosch.

Nun war es also nur noch eine Sache zwischen mir und dieser Andrea. Diese sah mich provozierend an und ich spürte, wie der Dildo in mir sich immer langsamer vor und zurück bewegte. Was hatte sie vor, fragte ich mich. Wenn er so langsam weiter lief, würde ich es noch stundenlang aushalten.
Doch als der Mann, dessen Glied ich gerade in meinem Mund hatte gerade kam, spürte ich, wie der Dildo schneller wurde. Dieses Mal jedoch nicht nur um eine Stufe, sondern gleich auf voller Stufe lief. Anscheinend war die Beschränkung von 25 Sekunden nun aufgehoben worden, wie ich auf einen Blick auf meine Fernbedienung feststellte.
Diese Aktion hatte dafür gesorgt, daß meine Konzentration sich für einen Moment von mir verabschiedete und ich laut stöhnend immer erregter wurde.
»Dieses Biest«, dachte ich, als ich mich wieder unter Kontrolle hatte und dabei war, es einer Frau zu besorgen.
Doch was sie konnte, konnte ich schon lange und ich unterließ es nun, auf die Fernbedienung zu drücken, bis ich mir sicher war, daß ihre Maschine nun ebenfalls nur noch auf kleinster Stufe lief.
Allein dies schien ihre Erregung schon weiter anzufachen, oder war es die Tatsache, daß sie genau wusste, was nun passieren würde?
Ich musste nicht all zu lange warten, bis ich ihre Maschine mit mehreren schnellen Tastendrücken wieder auf volle Drehzahl schaltete. Ich wählte dazu genau den Moment, als die Frau, die sie gerade bearbeitete, sehr feucht kam und ihr eine gewaltige Ladung Sekret ins Gesicht spritzte. Es war die selbe Frau, die dies eben bei mir getan hatte.
Dies hatte zur Folge, daß Andrea einen spitzen Schrei ausstieß und anfing, wie ein Hund zu hecheln. Doch auch meine Erregung hatte mittlerweile ein Ausmaß erreicht, daß es mir schwer machte, mich noch lange zusammen zu nehmen. Ich hatte gerade einen sehr großen Penis im Mund und hatte Angst, was passieren würde, wenn dieser mir in den Hals spritzte.
Aus dem Augenwinkel sah ich, daß eine andere Frau zu Andrea kam und sich auf die Liege legte. Ich erkannte, daß es Julia war, die Andrea anfing, anzufeuern und sich bei ihr zu beschweren, daß es ihr nicht schnell genug ging. Nun war Andrea anscheinend vollauf damit beschäftigt, es Julia recht zu machen. Doch diese hatte, wie ich wusste, eine sehr große Ausdauer.
Eine weitere Überraschung gab es, als der Kerl, den ich gerade bearbeitete sich etwas aus mir zurück zog und eine geradezu winzige Menge Sperma in meinem Mund spritzte. Abgesehen davon merkte ich nicht einmal, wie er kam. Doch er zog sich zurück und machte einem weiteren Mann Platz.
Ich nutzte diesen Moment, um Andreas Maschine wieder auf volle Geschwindigkeit zu schalten und fing an, dem nächsten Mann einen zu blasen.
Da hörte ich schon Andreas immer lauter werdendes Stöhnen und ich drückte immer wieder auf die Fernbedienung, damit ihre Maschine bloß nicht langsamer wurde. Ich selbst war noch lange von einem Höhepunkt entfernt und fing an, es wieder zu genießen, als ich Andreas langgezogenen Schrei hörte, als diese kam und der Scheinwerfer sie nicht mehr anstrahlte.

»Ich glaube, das war es«, sagte der Sprecher. »Eindeutige Gewinnerin ist Veronika. Aber gönnen wir ihr doch auch Erleichterung.« Die Maschine fing an, auf schnellster Stufe zu laufen und nun fing der Dildo in mir auch noch an, zu vibrieren. Jetzt war es auch mit meiner Fassung endgültig vorbei und als der Typ, den ich gerade im Mund hatte, mir eine ziemlich große Ladung in den Mund spritzte, übermannte mich ein ziemlich heftiger Orgasmus, den ich laut aus mir heraus schrie.
Der Mann zog sich zurück und die Maschine wurde ausgeschaltet. Ich ließ meinen Kopf einfach hängen und spürte, wie mir das Sperma aus dem Mund lief und sah es auf nun leere Liege unter mir tropfen.

Erst, als mein Körper mit einem letzten Zucken den Orgasmus überwunden hatte und ich am liebsten einfach nur noch geschlafen hätte, kam Gertrud zu mir und löste meine Fesseln. Sie nahm mir die Fernbedienung und den Notschalter aus den Händen und half mir, aufzustehen.
»Das hast du ganz toll gemacht, meine Kleine«, sagte sie mit deutlichem Stolz in der Stimme und gab mir, trotz des Spermas in meinem Mund und den Säften auf meinem Gesicht, einen langen und ziemlich innigen Kuss, der meine Erregung sofort wieder aufleben ließ.

Nachdem ich befreit worden war, führte Gertrud mich aus dem Raum. Wir erreichten kurz darauf einen Waschraum in der sich mehrere Duschen befanden. Sie schob mich unter eine der Duschen und schloss die Abtrennung.
Ich nahm die Handbrause, drehte das Wasser auf und stellte eine angenehme Temperatur ein. Das warme Wasser tat mir gut und ich duschte mich sehr gründlich, auch meinen Mund und meine Scheide spülte ich gründlich aus. Um meinen Kreislauf etwas in Schwung zu bringen, drehte ich anschließend das kalte Wasser auf und ließ es über meine Beine laufen, wie ich es vor langer Zeit während einer Kur an der Nordsee einmal gelernt hatte. Tatsächlich fühlte ich mich danach sehr viel besser und verließ die Dusche. Gertrud reichte mir ein Handtuch und half mir, mich gründlich abzutrocknen, bevor sie mir die Abdeckung für meine Scham gab. Ich brachte diese mit einem neuen Klebestreifen unter leisem Stöhnen an Ort und Stelle und wir verließen den Raum.
Im Flur trafen wir auf Heike und Julia, die sich mit dieser Andrea unterhielten.
Diese kam sofort auf mich zu und reichte mir mit einem breiten Grinsen die Hand. »Gratuliere«, sagte sie, offenbar ohne Neid. »Ich hätte nicht gedacht, daß du mich ausstichst. Aber anscheinend hast du ein ziemliches Durchhaltevermögen. Würde mich freuen, wenn du mir irgendwann die Chance auf eine Revanche gibst.«
Ich sah sie etwas irritiert an. »Wenn sich die Gelegenheit ergibt, gerne«, sagte ich.
»Mal sehen, ich bin öfter mal auf solchen Veranstaltungen. Mein Mann liebt es, mich so vorzuführen und ich liebe es, wenn er das macht, ohne mich zu fragen«, erwiderte Andrea.
Auch Heike gratulierte mir und während wir zurück in den Saal gingen, unterhielten wir uns ausgiebig.
Als wir wieder im Saal waren, setzten wir uns zusammen an einen der Tische. Auch Ingrid und Erika kamen nun zu uns und auch Gernot, Andreas Mann, setzte sich zu uns.
Wir unterhielten uns eine ganze Weile, bis Gertrud aufstand, meine Hand nahm und mich noch einmal zur Tanzfläche zog.
»Wie hat dir das gefallen?«, fragte sie, während wir eng umschlungen zu einem sehr langsamen Lied tanzten.
»Es war ziemlich heftig«, sagte ich nach etwas Nachdenken. »Aber es war auch extrem geil. Nur daß mir so viele Leute zugesehen haben, war schon ziemlich komisch.«
Sie nahm den Kopf zurück, sah mir einen Augenblick lang in die Augen und gab mir einen Kuss. Danach tanzten wir schweigend weiter.

Es war schon früh am Morgen, als die Party zu Ende war. Es hatte noch ein sehr gutes und reichhaltiges Buffet gegeben und ich hatte mir den Magen ordentlich voll geschlagen, was aber nicht all zu lange gedauert hatte. Wir haben an diesem Abend noch sehr viel getanzt und noch einige der Räume ausprobiert, die sich im Keller des Gebäudes befanden.
Nun fuhren wir mit dem Taxi zu Gertruds Wohnung. Dort angekommen gab Gertrud mir sofort meinen Schlauch, damit ich noch einmal auf die Toilette gehen konnte, anschließend gingen wir ins Bett und kuschelten uns eng aneinander.

Wir wachten erst am späten Nachmittag auf, aßen eine Kleinigkeit und kuschelten anschließend auf der Couch weiter, wo wir uns einen Film ansahen. Auch den Sonntag verbrachten wir überwiegend kuschelnd auf der Couch und kamen am Montag ausgeruht und munter in den Laden. Dort angekommen, musste ich mich sofort ausziehen und auf einer Kniebank Platz nehmen, die Gertrud in einer der Nischen aufbaute. Julia, die mir gegenüber auf einem Wooden Pony hockte, warf mir einen leicht gequälten Blick zu und bereits nach einer halben Stunde knien mit der dreieckigen Stange zwischen den Beinen wäre ich am liebsten aufgestanden. Doch Gertrud hatte mich vorsorglich mit einigen Seilen an der Kniebank gefesselt, so daß ich mich zwar noch hätte bewegen können, aber nicht mehr von der Bank herunter kam.
Doch mich zu bewegen traute ich auch mich ohnehin nicht, da einige der Handwerker heute auch im Laden arbeiteten, wo sie den Treppenaufgang ins Obergeschoss umbauten und wohl auch ein neues Fenster in der Teeküche einbauten.
So musste ich es einfach den ganzen Tag aushalten. Der Schmerz wurde immer unerträglicher und mir liefen einige Male Tränen die Wangen herab. Auch Julia schien es nicht besser zu gehen. Ich konnte sehen wie sie mehrmals anfing, zu zittern und in unbemerkten Augenblicken tief durch atmete.

Doch jedes Mal, wenn ich kurz davor war, sie darum zu bitten, mich los zu machen oder wenigstens die Leiste zwischen meinen Beinen etwas herunter zu lassen, kam sie zu mir, streichelte meine Wange und forderte mich mit einem Blick auf, den Kopf in den Nacken zu legen. Sie gab mir einen Sklavenkuss und ich musste den Kopf wieder herunter nehmen.
»Geht’s noch?«, fragte sie mich jedes Mal. Ich nickte jedes Mal nur leicht und nahm mir vor, es noch etwas auszuhalten.
Schließlich war es Abend geworden und Heike schloss den Laden ab. Ich hatte es einen ganzen Tag so ausgehalten und als Gertrud zu mir kam und mir die Fesseln ab nahm, nahm sie mich in die Arme.
»Das hast du toll gemacht, meine Kleine«, sagte sie und war sichtlich stolz auf mich. Allein der Blick, den sie mir gerade zuwarf, hätte mich dazu gebracht, mich sofort wieder auf die Bank zu knien und es noch einmal so lange auszuhalten.

Anschließend durfte ich mich noch eine halbe Stunde in der Teeküche ausruhen, bevor wir zu ihr nach Hause fuhren. Doch anstatt mich von meiner aufgestauten Lust, die durch den Schmerz noch vervielfacht worden war, zu erlösen, fesselte sie mich ans Bett, schloss mich an die Versorgungseinheit an und hockte sich über mich, so daß ich sie mit dem Mund verwöhnen konnte.

So ging es die folgenden Wochen jeden Tag. Im Laden dachte sie sich immer neue Dinge aus, um mich zu quälen oder meine Erregung immer stärker zu steigern und abends fesselte sie mich ans Bett, während sie etwas aß, den Haushalt machte oder fern sah. Wenn sie ins Bett kam, musste ich sie befriedigen und anschließend legte sie sich neben mich, ohne meine Fesseln zu lösen und schlief fast sofort ein.
In diesen Wochen war ich nur ohne Fesseln, wenn wir mit der Straßenbahn nach Hause oder in den Laden fuhren. Das wurde aber auch immer notwendiger, denn wäre ich auch nur eine Minute alleine und ohne Fesseln gewesen, hätte ich es mir ganz sicher selbst gemacht.

Für die Wochenenden hatte sie sich etwas ganz gemeines ausgedacht. Sie hatte sich einen metallenen Haken besorgt, an dessen Ende sich eine gut drei Zentimeter dicke Stahlkugel befand. Am anderen Ende dieses Hakens befand sich eine angeschweißte Öse. Sie schob mir die Seite mit der Kugel in die Scheide, so daß sich die Öse in Höhe meines Steißbeins befand und fesselte meine Hände an diese Öse. So konnte ich gehen und mich frei bewegen, hatte aber keine Möglichkeit, mich selbst zu befriedigen. Wir gingen spazieren und einkaufen und wenn wir zu Hause waren, kümmerte sie sich persönlich sehr intensiv um mich. Doch egal, ob sie mir Klammern an Schamlippen und die Nippel setzte, meinen Rücken, meine Scham oder meine Brüste mit dem Flogger bearbeitete oder mich im Hogtie eine Stunde lang vor der Couch liegen ließ, während sie selbst einen Film anschaute, achtete sie immer darauf, meine Erregung auf einem hohen Niveau zu halten, ohne mir Erlösung zu gönnen.

Allmählich ahnte ich, was sie vor hatte. Sie wollte, daß ich sie darum bat, endlich kommen zu dürfen. Dies bestätigte sich, als ich im Laden zufällig ein Gespräch zwischen ihr, Ingrid und Heike mit bekam. Auch die Beiden spielten dieses Spiel mit Erika und Julia und sie hatten eine Wette laufen, wer von uns Sklavinnen wohl zuerst aufgab.
Doch nun war mein Ehrgeiz geweckt. Ich wollte auf keinen Fall aufgeben und erst Recht nicht früher als Julia oder Erika. So wurden diese Wochen zu einer süßen Qual für mich. Ich sehnte mich nach Erlösung aber ich war zu ehrgeizig und auch zu stur, um darum zu bitten.

Doch eines Tages, wie lange dieses Spiel schon lief, konnte ich nicht mehr sagen, kamen Heike und Gertrud in den Laden. Julia und ich standen wie fast jeden Tag in der letzten Zeit in Nischen uns gegenüber. Die Beiden machten etwas besorgte Gesichter und sahen uns lange an. Es war Heike, die Gertrud zu nickte und anfing, Julias Fesseln zu lösen. Auch Gertrud befreite mich aus dem Pranger, in dem ich hockte und sie stellten uns gegenüber mitten auf die Fläche vor der Kasse.
Sie fesselten uns die Arme auf den Rücken und drückten uns einen ziemlich langen und dicken, doppelten Dildo in die Scheiden. Einen ähnlichen Dildo schoben sie zuerst mir, dann Julia in den Mund und fesselten uns aneinander.

So standen wir nun mitten im Laden, eng aneinander gefesselt und mit den beiden Dildos in Scheide und Mund miteinander verbunden. Unsere Köpfe waren so gefesselt, daß unsere Lippen fest aufeinander lagen und unsere Brüste gegeneinander drückten.
Ich fragte mich, was das wohl sollte, als auf einmal die Vibratoren an meinem Kitzler und in meiner Scheide anfingen, zu laufen. Ich wunderte mich darüber, daß diese noch an Ort und Stelle waren, hatte ich doch eigentlich gedacht, daß diese bei der Rückoperation entfernt worden waren. Doch dies war anscheinend nicht der Fall.
Auch Julia schien diese Vibratoren noch in ihrem Körper zu haben, denn sie zuckte auf einmal heftig zusammen und fing an, zu zittern.

»Ihr dürft kommen«, hörte ich Heikes Stimme neben meinem Kopf.
Ich sollte hier und jetzt kommen? Mit Julia mir direkt gegenüber und im Laden, wenn jederzeit Kunden herein kommen konnten? Doch alleine diese Situation und die Vorstellung, daß jemand dabei zusehen würde, erregten mich noch mehr. Ich spürte Julias Lippen auf meinen, ihre Brüste, die gegen meine drückten und ihre Versuche, den Dildo in ihrem Mund vor zu drücken, damit sie mehr Luft bekam. Ich spürte durch den Dildo in mir das Zucken ihres Unterleibes und hörte ihren Atem, der immer schneller wurde. Doch auch ich konnte mich gegen diese Situation nicht erwehren. Um mehr Luft zu bekommen, als der dünne Schlauch in meiner Nase zuließ, versuchte ich nun meinerseits, den Dildo weiter in Julias Mund zu drücken, doch sie hielt dagegen und schaffte es auch, ihn mir tief in den Rachen zu drücken. Ich spürte, wie sie erleichtert aufatmete und hörte ihr Stöhnen. Doch nun war ich es, die nur noch gerade ausreichend Luft bekam und versuchte nun meinerseits, den Dildo in Julias Hals zurück zu schieben.
Mit einem unwilligen »mhh mhh«, schüttelte sie den Kopf und drückte dagegen. Doch dieses Mal schaffte ich es und holte erleichtert Luft, während ich spürte, wie meine Erregung überhand nahm. Ich spürte, wie mein Unterleib anfing, zu zucken, doch dieses Mal kämpfte ich nicht dagegen an sondern ließ es zu, ließ den herannahenden Höhepunkt auf mich einprasseln und mir die Sinne rauben. Genau in diesem Moment drückte Julia den Dildo wieder in meinen Rachen hinein und nahm mir die Luft. Doch dies erregte mich um so mehr und der zweite Höhepunkt, der mich nun übermannte, nahm mir die Sinne und ließ mich die Kontrolle über meine Beine verlieren.

Als ich wieder zu mir kam, hörte ich Julias Hecheln und spürte, wie sie am ganzen Körper zuckte. Der Dildo war nun tief in meinem Rachen. Sofort versuchte ich, ihn in Julias Mund zurück zu drücken. Als er nur noch mit der Spitze in meinem Mund war, fing Julia an, sich zu winden und kam in einem anscheinend ziemlich heftigen Höhepunkt.
Es schien, als würde sie gar nicht mehr aufhören zu kommen und nun waren sie es, die zusammen sackte. Ich sah Heike heran kommen und sie halten, als die Vibratoren endlich ihre Arbeit einstellten.

Ich hörte Klatschen und mehrstimmige, bewundernde Rufe und nachdem Gertrud und Heike uns von unseren Fesseln erlöst hatten, sah ich, daß um uns herum mehrere Leute standen. Die meisten von ihnen hatte ich schon mehrmals gesehen. Entweder waren es Kunden und Kundinnen von Heike, Ingrid oder Gertrud oder Kunden im Laden. Sie alle sahen uns erstaunt an, als Julia und ich mich auf die Stühle setzten, die Gertrud und Heike uns nun hin stellten.

»Also ich dachte immer, daß die Beiden Puppen sind«, hörte ich jemanden sagen und schaute in die Richtung, aus der diese Stimme kam. Es war eine Frau mittleren Alters, die ich bereits mehrmals bei Gertrud gesehen hatte und die mich auch schon mehrmals mit einem Strapon gevögelt hatte.
»Ich denke, Sie sollten heute Abend einmal die Nachrichten ansehen. Vielleicht fallen Ihnen dann noch mehr Schaufensterpuppen auf, die in Wirklichkeit gar keine sind«, sagte Heike.
Als das Interesse an uns nachließ und die Kundinnen und Kunden gegangen waren oder sich wieder den Regalen zuwandten, fasste Gertrud Julia und mich an den Händen und zog uns mit sich in eines der Zimmer. Sie schob uns zum Bett und deutete uns, auf die Bettkante zu setzen.
Gerade noch rechtzeitig schaltete sie den Fernseher ein. Die Nachmittagsnachrichten irgend eines Privatsenders fingen an und nachdem es um die üblichen Themen wie Politik und Weltgeschehen gegangen war, wurde eine Szene aus einem Gerichtssaal gezeigt. Einige Zeichnungen von Gerichtszeichnern wurden gezeigt und von einem Prozess gegen eine Agentur berichtet. Daß es in diesem Bericht um die Agentur ging, bei der ich selbst unter Vertrag gestanden hatte, realisierte ich erst, als ich Bilder von Schaufensterpuppen sah. Nun wurden Bilder gezeigt, die mir bekannt vor kamen. Es war die Galerie in der Stadt, in der wir Julia kennen gelernt hatten.
Es gab Interviews mit einigen der Puppen dort aber auch in anderen Städten waren anscheinend Puppen interviewt worden und zu meinem Entsetzen sah ich auch mich, wie ich im Halloweenkostüm zusammen mit Julia vor dem Laden stand.
In der nachfolgenden Sondersendung ging es eine halbe Stunde lang ebenfalls nur um lebende Schaufensterpuppen. In einigen der Aussagen in den Interviews fand ich auch meine eigene Motivation, mich als Schaufensterpuppe zu bewerben wieder. Es wurde kaum ein Blatt vor den Mund genommen und jeder Aspekt breit getreten. Sogar die Technik der Versorgungseinheiten wurde fast bis ins kleinste Detail durchgekaut.

Entsetzt sahen Julia und ich uns an. Es war Julia, die zuerst die Sprache wieder fand, nachdem die Sprecherin die Sendung mit dem Satz »Wenn Sie das nächste Mal eine Schaufensterpuppe sehen, schauen Sie doch einfach mal genauer hin«, beendet hatte.
»Ach du Scheiße«, sagte sie nur und sah zu Heike. Diese setzte sich neben sie und nahm sie fest in die Arme. Gertrud schaltete den Fernseher aus und setzte sich zu mir, um auch mich in die Arme zu nehmen.

Kurz darauf hörte ich, wie jemand die Treppe herauf kam. Ich hörte, wie Türen geöffnet und wieder geschlossen wurden und schließlich öffnete sich die Tür des Zimmers. Ingrid kam mit Erika herein. Sie stützte sie und führte sie zum Bett. Ich konnte sehen, wie aufgebracht Ingrid war und daß Erika weinte.
»Die sind doch krank«, rief Ingrid lauthals und nahm nun Erika in die Arme.
»Was ist denn passiert?«, wollte Heike wissen.
»Ich war an der Kasse, als ich auf einmal gehört hab, wie irgendwas gegen das Schaufenster fliegt. Als ich nachsehen will, sehe ich gerade noch ein paar Jugendliche. Die haben Eier und Tomaten gegen das Schaufenster geworfen und versucht, Erika zu einer Reaktion zu bringen. Und die anderen Leute gehen einfach weiter als ob nichts passiert ist oder nehmen alles mit dem Handy auf, statt mal das Maul auf zu machen.« Ingrid war bei jedem Wort lauter geworden und drückte Erika nun ziemlich fest an sich.
Es dauerte etwas, bis sowohl Erika als auch Ingrid sich wieder etwas beruhigt hatten. »Also ins Schaufenster kommt keine von euch Dreien mehr im Moment«, sagte Ingrid bestimmt. »Wir stellen erst mal eine der anderen Puppen rein. Aber denen nehmen wir am besten die Köpfe ab oder so, damit auch jeder sieht, daß es nur Plastikpuppen sind.«
Heike und Gertrud nickten zustimmend, während Ingrid und Erika aufstanden. Ingrid stellte Erika mitten ins Zimmer und fing an, ihr den Anzug auszuziehen. Es dauerte eine gute Stunde, bis Erika fast komplett nackt vor uns stand. Nur den Plug in ihrem Hintern und den Katheter beließ Ingrid an Ort und Stelle. Sie half Erika, einen Schlüpfer aus Latex anzuziehen damit alles an Ort und Stelle blieb, denn den Plug wollte sie ihr hier nicht entfernen. Anschließend gingen die beiden wortlos aus dem Zimmer und ich konnte das Wasser der Dusche nebenan rauschen hören.

»Und was machen wir jetzt?«, durchbrach Julia das Schweigen, das herrschte, seit Ingrid angefangen hatte, Erika zu entkleiden.
»Ich habe nicht die geringste Ahnung. Aber ich will auf keinen Fall, daß ihr Beide heute noch mal raus geht. Straßenbahn fahren wird in den nächsten Tagen sicher nichts«, sagte Gertrud entschieden.

Die nächsten Tage wurden schlimmer als Gertrud angenommen hatte. Eine große Zeitung die eigentlich eine Illustrierte ist, hatte sich des Themas angenommen und ausführlich über den Prozess berichtet. Aber leider nicht nur über den, sondern auch und viel mehr noch über die Puppen. Das hatte zur Folge, daß eine regelrechte Hetzjagd auf uns Schaufensterpuppen begann. Nicht von irgend welchen Menschenrechtlern, Moralaposteln, Rechten oder der Kirche, sondern viel schlimmer: von Reportern.
Jeder Journalist, der etwas auf sich hielt, meinte, etwas über und Schaufensterpuppen schreiben zu müssen. Die ging sogar so weit, daß ich, als ich ein paar Tage später aus dem Fenster des Zimmers in dem Gertrud und ich mittlerweile wieder wohnten, schaute, Zeugin einer für mich extrem lustigen Szene wurde. Der Euroladen gegenüber hatte schon immer mehrere Schaufensterpuppen vor dem Laden stehen, die bereits etwas ramponiert aussahen und von denen ich mit ziemlicher Sicherheit wusste, daß sie nur aus Plastik waren. Ich sah, daß zwei Leute die Einkaufsstraße herunter kamen, die sich ziemlich seltsam verhielten. Sie gingen im Zickzack von einem Laden zum nächsten und schauten sich die Schaufensterpuppen an, die vor diesen standen. Vor dem Euroladen blieben sie stehen und betrachteten sich die beiden Puppen, die dort standen sehr ausgiebig. Auf einmal holte der Mann eine Kamera aus seinem Rucksack und die Frau hatte auf einmal Mikrofon in der Hand und die Beiden wollten anscheinend die beiden Plastikpuppen interviewen. Ich fand diese Szene so lächerlich, daß ich lauthals los lachte. Doch leider erwies sich das als großer Fehler, denn die Beiden wurden dadurch auf mich aufmerksam und der Kameramann drehte sich sofort zu mir um und hatte mich anscheinend auch gleich voll im Bild, bevor ich es schaffte, das Fenster zu schließen und die Jalousien herunter zu lassen. Ich schaute durch einen Spalt zwischen den Lamellen und konnte sehen, daß die Kamera noch immer auf das Fenster gerichtet war, also zog ich mich vorsichtshalber etwas zurück und schaltete den Fernseher an.

Es liefen gerade Nachrichten und ich erfuhr, daß einer der Anwälte der Angeklagten den Antrag gestellt hatte, die Opfer, also die Schaufensterpuppen, als Zeugen vorzuladen. Das Gericht hatte sich danach zur Beratung zurück gezogen und die Verhandlung vertagt.
Ich schaltete den Fernseher wieder aus und fragte mich, was das für mich wohl bedeuten würde.

Dies bekam ich einige Tage später mit. Irgend jemand hatte eine Webseite erstellt, auf der er Bilder von Schaufensterpuppen zeigte, die er aus allen möglichen Medien zusammen getragen hatte. Zusammen mit den Orten, wo diese Bilder aufgenommen wurden. Diese Webseite war erste Anlaufstelle für alle möglichen Leute, die sich eine der Puppen ansehen wollten, für Journalisten und auch für Leute, die Verwandte vermissten.
Ich hatte mir, entgegen Gertruds Anweisung, ein schickes, blau-schwarzes Latexkleid mitsamt steifem Stehkragen angezogen, mir eine blonde Perücke mit Hochsteckfrisur aufgesetzt und mich in eine der Nische im Laden gestellt. Heike, die heute an der Kasse saß, hatte das gesehen. »Wenn Gertrud das sieht, wirst du dir nachher sicher was anhören können«, sagte sie kopfschüttelnd, ließ mich aber gewähren.
Ich wusste, daß Gertrud heute durchgehend Kundinnen hatte und wohl kaum dazu Zeit haben würde, in den Laden herunter zu kommen, also war die Gefahr, daß sie mich erwischte, nicht all zu groß.

Ich fühlte mich seit Wochen endlich einmal wieder richtig wohl und genoss es einfach, so hier zu stehen, mich nicht bewegen zu müssen, über nichts nachzudenken, mir keine Sorgen machen zu müssen. Jedenfalls in der kurzen Zeit in der ich hier stand. Bis zum frühen Nachmittag waren bereits einige Kundinnen zu mir gekommen, um sich das Kleid anzusehen. Die Meisten ahnten wohl zumindest, daß ich keine Plastikpuppe war, sondern eine lebende Schaufensterpuppe. Doch es waren nur sehr wenige, die mich direkt ansprachen. Aber es reichte aus, um mich in der Realität zu halten und nicht tief in einen Dämmerzustand fallen zu lassen, den ich mir herbei sehnte. Aber auch so war es für mich sehr entspannend, wieder einmal hier so zu stehen.

Gertrud kam mit einer Kundin herunter, kurz bevor Heike den Laden schloss. Als sie mich sah, schüttelte sie lediglich den Kopf, sagte aber nichts. Sie brachte die Kundin zur Tür und kam zu mir. Ich machte mich schon auf eine Schimpftirade gefasst, weil ich mich hier her gestellt hatte, doch statt mit mir zu schimpfen, strich sie mir über die Wange und gab mir einen langen, innigen Kuss.
Sie verließ den Laden und kam kurz darauf mit meiner Versorgungseinheit zurück, die sie an mich anschloss. Es war lange her, bestimmt zwei Wochen, daß ich diese das letzte Mal benutzt hatte. Ich spürte nicht nur, wie mein Darm entleert wurde, sondern auch, wie sich die Behälter in meinem Rücken, in meinem Bauch und an meinen Beinen langsam mit Wasser und Nahrungsbrei füllten. Nun zwang sie mich auf die Knie und richtete das Kleid, so daß ich nicht darauf kniete. Sie drückte meinen Kopf nach hinten und öffnete mir mit zwei Fingern den Mund. Sie gab Heike ein Zeichen und diese ging grinsend nach hinten.
Gertrud wartete, bis sich die Tür hinter Heike geschlossen hatte und zog sich ihre Hose aus. Ihr Schlüpfer fiel gleich danach und sie kam auf mich zu, spreizte die Beine und drückte ihre warme und feuchte Muschi gegen meine Lippen. Sofort begann ich damit, an ihren Schamlippen zu saugen und an diesen zu knabbern. Meine Zunge fand ihren Weg zwischen ihre Schamlippen und direkt in ihre warme Muschi hinein.
Es dauerte nicht lange, bis sie anfing, leise zu stöhnen. Als dieses Stöhnen immer lauter und fordernder wurde, zog ich meine Zunge aus ihr zurück und leckte über ihren Kitzler, saugte daran und es dauerte nur wenige Augenblicke, bis sie zuckend und immer lauter stöhnend kam.
Ich blieb, wie ich war und öffnete den Mund wieder, so wie sie mich eben platziert hatte, als sie einen Schritt zurück trat und mein Gesicht frei gab. Sie atmete noch recht schnell, beruhigte sich aber balde wieder. Nun beugte sie sich vor mich und ich sah, wie sie ihren Speichel sammelte. Voller Vorfreude wartete ich darauf, daß sie mir diesen schenkte und als sie diesen langsam in meinen Mund tropfen ließ, stöhnte ich leise auf.
»Nicht schlucken«, sagte sie, während sie meinen Mund schloss und meinen Kopf wieder in eine gerade Position schob.
Sie verließ den Laden und kam etwas später mit einer kleinen Kamera zurück, welche sie auf dem Tresen platzierte und auf mich ausrichtete.
»Dann wünsche ich dir eine gute Nacht, mein Schatz«, sagte sie und gab mir einen Kuss auf die Stirn, bevor sie nach hinten ging und mich alleine ließ.

Am nächsten Morgen kam sie sehr früh zu mir, um mir die Versorgungseinheit ab zu nehmen. Kurz darauf kamen Heike und Julia herein und als Julia mich sah, warf sie Heike einen fragenden Blick zu. Diese nickte und Julia verschwand zwischen den Regalen. Als sie kurz darauf zurück kam, trug sie einen roten Latexbody und in ihrer Hand hielt sie eine Pappschachtel. Sie stellte sich mir gegenüber in eine Nische, öffnete die Schachtel und holte einen recht ansehnlichen Dildo in Form eines Penisses heraus. Sie nahm diesen in die Hand und führte ihn sich zum Mund.
»Ihr glaubt gar nicht, wie mir das gefehlt hat, wieder eine echte Puppe zu sein«, sagte sie. »Dauernd nur oben zu hocken, nichts tun zu dürfen und mich dabei auch noch dauernd bewegen zu müssen war furchtbar«, sagte sie und hielt den Dildo so als wollte sie ihn gleich in ihren weit geöffneten Mund nehmen. So blieb sie bewegungslos stehen und entspannte sich sichtlich.

»So geht das aber nicht«, hörte ich Heike sagen. Sie ging zu Julia und schob ihr den Dildo weit in den Mund. Mit der anderen Hand drückte sie gegen Julias Kinn, so daß diese den Mund schloss.
»So sieht das schon viel besser aus, meine Süße«, sagte Heike mit einem breiten Grinsen und verschwand nach hinten.

Etwas später kamen Ingrid und Erika zur Ladentür herein und ließen diese gleich offen. Ingrid stellte sich hinter die Theke, während Erika nach hinten ging. Kurz darauf kam sie mit einer Tasse Kaffee und einer Papiertüte in der Hand zurück. Sie trug nun ein Zofenkostüm aus Latex, welches ihre Brüste nur gerade so bedeckte und dessen Rock so kurz war, daß sie sich wahrscheinlich kaum bücken dürfte, wenn sie ihre Scham nicht enthüllen wollte. Sie setzte sich hinter die Theke, trank ihren Kaffee und frühstückte, während Ingrid nach hinten ging.

Ich hatte vermutet, daß Gertrud mich spätestens am Abend wieder aus dem Laden holen würde, doch da hatte ich mich getäuscht. Sie ließ mich ganze zwei Wochen hier stehen.
Während dieser zwei Wochen schaffte ich es zwar, immer tiefer in den wohligen Dämmerzustand zu gleiten, blieb aber immer noch klar genug, um die Tage zählen zu können und mit zu bekommen, daß Gertrud abends gelegentlich zu mir kam und sich von mir verwöhnen ließ. Was sie jeden Abend tat, war, mir den Sklavenkuss zu geben. Ich versuchte jedes Mal, ihren Speichel in meinem Mund zu halten, so lange es ging.
Nicht nur ich, sondern auch Julia blieb während dieser zwei Wochen im Laden stehen und einige Male kam, lange nachdem Gertrud schon nach oben gegangen war, kam Heike herunter. Sie ging jedes Mal zu Julia, nahm ihr den Vibrator aus dem Mund und der Hand, steckte ihr ihren getragenen Schlüpfer in den Mund und legte sich auf einen Strafbock. Mit dem Vibrator befriedigte sie sich sehr ausdauernd selbst und wenn sie fertig war, gab sie Julia den Vibrator zurück, die ihn anschließend sehr gründlich mit ihrem Mund säuberte, nachdem Heike ihr den Schlüpfer wieder aus dem Mund genommen hatte.
Den Schlüpfer ließ Heike anschließend in Julias Scheide verschwinden, wo sie ihn erst am nächsten Morgen heraus holte.

Ich bekam mit, daß Erika im Moment wohl nicht mehr als Schaufensterpuppe ausstaffiert wurde. Satt dessen trug sie jeden Tag ihr Zofenkleid und bediente im Laden die Kunden, während die Anderen selbst Kunden auf den Zimmern hatten. Doch wie ich mitbekam, hatte sie noch immer den Plug in ihrem Hintern, an den wie bei Julia und mir, eine Versorgungseinheit angeschlossen wurde. Wie ich später erfuhr, hatte Ingrid ihr diesen nie abgenommen und sorgte so dafür, daß Erika von der Versorgungseinheit abhängig wurde, so wie ich es auch war.

Als die zwei Wochen um waren, holten Heike und Gertrud uns mitten am Tag aus dem Laden. Es dauerte etwas, bis ich wieder ganz im Hier und Jetzt war. Gertrud half mir mit zwei Tassen Kaffee damit, wieder einen klaren Kopf zu bekommen, bevor sie den Fernseher einschaltete. Wieder liefen dort die Nachrichten und so erfuhr ich, daß der Prozess gegen die Betreiber der Agentur beendet war. Die Verteidiger hatten einige Schaufensterpuppen als Zeugen aufgerufen und diese hatten alle bestätigt, freiwillig Puppen geworden zu sein und sagten aus, daß sie es selbst so gewollt hatten. Zwar war den Meisten erst nach der Operation klar geworden, was es wirklich hieß, eine Schaufensterpuppe zu sein, doch alle waren mit ihrer Situation danach sehr zufrieden gewesen. Ich musste nicht lange darüber nachdenken, um zu dem Schluss zu gelangen, daß es mir ebenfalls so ging. Die 5 Jahre, die ich als Schaufensterpuppe im Laden gewesen war, hatte ich tatsächlich sehr genossen und würde ich gefragt werden, würde ich mich sofort wieder dafür entscheiden.
Die Angeklagten wurden darauf hin allerdings nicht freigesprochen. Die Betreiber der Agentur und einige Ärzte bekamen recht lange Strafen, die nur zum Teil auf Bewährung ausgesetzt wurden, da sie gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hatten, indem sie den Puppen die Medikamente gegeben hatten, durch die sie in diesen Dämmerzustand verfallen konnten und die Ärzte bekamen wegen der Operationen und wegen der Medikamente zum größten Teil ein Berufsverbot auferlegt.
Auch einige Mieter der Puppen wurden verurteilt, weil sie, so wie Julias ehemalige Mieterin ihr nicht ermöglicht hatten, in ein normales Leben zurück zu kehren. Die Meisten jedoch traf dem Urteil zu folge keine Schuld, da sie sich an die bestehenden Verträge gehalten hatten. Diese wurden zwar im Nachhinein als Sittenwidrig und damit für nichtig erklärt, doch da die Mieter zu Recht davon ausgingen, daß die Puppen es selbst wollten, wurden sie nicht bestraft.
Allerdings gab es, wie ich erst jetzt erfuhr, auch eine andere Art von Puppen. Diese waren keine Schaufensterpuppen geworden, sondern Sexpuppen. Die meisten ihrer Mieter wurden später wegen Zuhälterei und einige sogar wegen Zwangsprostitution verurteilt und sogar einige der Kunden dieser Puppen wurden verurteilt.

Den Puppen wurde auferlegt, sich mit ihrer neuen Identität an ihrem jeweiligen Wohnort zu melden und würden neue Ausweise und Papiere bekommen. Außerdem sollten die Puppen, die noch keine Wohnung hatten, eine Wohnung vom Amt bekommen sowie ein Übergangsgeld, wenn sie keine Arbeit hatten. Außerdem wurde die Zeit, die wir als Puppen verbracht hatten, so auf die Rente angerechnet, als ob wir in dieser voll gearbeitet hätten.
Nach der Urteilsverkündung wiesen die Richter auf Artikel 3 des Grundgesetzes hin und stellten ausdrücklich klar, daß auch ehemalige Puppen durch diesen Artikel geschützt waren.

-

Tatsächlich kehrte für die meisten Puppen nun nach und nach so etwas wie Normalität ein. Es dauerte zwar einige Monate, doch endlich konnten wir, ohne angestarrt zu werden, auf die Straße gehen und uns wie ganz normale Menschen bewegen. Zwar ernteten wir immer noch einige seltsame Blicke, wurden aber von niemandem komisch angesprochen oder gar angegriffen.
Julia und ich wagten uns schließlich sogar ohne Begleitung von Gertrud, Ingrid oder Heike nach draußen. Obwohl wir beide gerne Schaufensterpuppen waren, genossen wir es, wieder spazieren gehen zu können. Doch ganz alleine trauten wir uns anfangs nicht nach draußen, sondern gingen zusammen spazieren. Doch allmählich wagten wir es auch, alleine den Laden oder die mittlerweile fertigen Wohnungen in den Obergeschossen zu verlassen. Zuerst ging ich nur kurz nach draußen, um einzukaufen, doch irgendwann war die Furcht, angesprochen zu werden, endgültig verflogen und ich fuhr alleine mit der Bahn in meine Heimatstadt, um meine Familie wieder zu sehen. Dabei traf ich auch einige meiner alten Freunde wieder. Das Treffen mit meiner Familie war etwas kühl. Meine Eltern und Achim, mein großer Bruder nahmen es mir ziemlich übel, mich nur mit einem Brief für einige Jahre verabschiedet zu haben, ohne ihnen zu sagen, wo ich hin gehen würde. Aber was hätte ich ihnen denn auch sagen sollen? Daß ich es liebte, wie ein Objekt behandelt zu werden und dadurch auch erregt wurde?

Nur meine kleine Schwester begrüßte mich überschwänglich und bewunderte mich sogar dafür, was ich getan hatte. Sie hatte mittlerweile eine eigene Wohnung und lud mich ein, bei ihr statt in einem Hotel zu übernachten. Sie fragte mich regelrecht aus und wollte wissen, wie es sei, als Schaufensterpuppe wochenlang in einem Schaufenster zu stehen, ohne sich zu bewegen und ohne mit jemandem zu sprechen.
Bereitwillig beantwortete ich alle ihre Fragen. Ich erzählte ihr, wie ich auf die Agentur aufmerksam geworden war, wie ich zur Puppe wurde und von meinem Leben im Laden. Auch daß ich nun freiwillig Gertruds Sklavin war, ließ ich nicht aus und ich sagte ihr auch, daß ich noch immer tagsüber und gelegentlich auch für ein oder zwei Wochen im Schaufenster stand.
Wir beschlossen, uns nun regelmäßig zu treffen und im Laufe der Zeit wurde auch das Verhältnis zum Rest meiner Familie wieder etwas entspannter. Bei meinem Bruder traf ich auch meine Nichte wieder und sah zum ersten Mal meinen Neffen. Auch wenn sie natürlich noch nicht wussten, was das alles zu bedeuten hatte, hatten sie doch zumindest im Fernsehen von den lebenden Schaufensterpuppen erfahren und waren begeistert, daß ihre eigene Tante eine solche Puppe war. Mein Bruder sah das eher mit gemischten Gefühlen, doch seine Frau Susanne war aufgeschlossen genug, um die Begeisterung ihrer Kinder nicht zu bremsen.

Einige Wochen nach diesem Treffen, schickte Susanne mir ein Bild, welches meine Nichte in der Schule gemalt hatte. Auf diesem hatte sie mich in einem Schaufenster gemalt und darunter geschrieben, daß sie, wenn sie groß ist, selbst Schaufensterpuppe werden wollte, wie ihre Tante. Natürlich hatte ich nicht erzählt, was es für ein Laden war, in dem ich arbeitete und so hatte sie mich mit einem schönen, für die kindliche Vorstellung wohl sehr elegantem Kleid gemalt.
45. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 13 - Treffen der Puppen

geschrieben von HeMaDo am 26.07.21 22:45

Etwa ein Jahr nach dem Gerichtsverfahren gegen die Betreiber der Agentur bekam ich einen Brief.

Ich stand wieder einmal im Schaufenster und trug ein schickes Ponykostüm. Streng genommen war ich nackt und trug die Abdeckung, welche meine Scham verdeckte. Der Vibrator in dem Dildo, welcher dieses Stück Silikon an Ort und Stelle hielt, lief schon den ganzen Tag auf kleiner Stufe und hielt meine Erregung auf einem ziemlich hohen Niveau.

Gertrud hatte mir vor einigen Tagen dieses schicke Geschirr angezogen. Es war aus rotem Leder gefertigt und alle Lederteile waren mit Punzierungen reich verziert. Meine Füße steckten in Stiefeln, die wie sehr realistische Hufe aussahen und deren Schäfte mit Fell bedeckt waren.
Dazu trug ich ein Kopfgeschirr mitsamt Trense, die mir quer durch den Mund lief und ein Sprechen unmöglich machte. An dem Kopfgeschirr, welches genau wie das Körpergeschirr aus rotem Leder gefertigt war, war eine rotbraune Mähne befestigt und an dem Anschluss für die Versorgungseinheit war ein Schweif befestigt dessen Haare die selbe Farbe hatten, wie die Mähne.
Meine Arme waren in einem Monohandschuh gefangen, der sehr eng geschnürt war und meine Arme fest einzwängte.
Gertrud hatte mir nicht meine Bewegungsfreiheit genommen, sondern mir befohlen, stehen zu bleiben. Bewegen durfte ich mich nur, um den Passanten, die sich dafür interessierten, das Geschirr zu präsentieren.

Dies war etwas, was vor einem Jahr noch undenkbar gewesen wäre, doch wie ich erfahren hatte, machten dies die meisten Schaufensterpuppen so, seit dem alles an die Öffentlichkeit gekommen war. Zumindest die, die noch als solche arbeiteten, doch das war offenbar die Mehrheit, denn nun waren es hauptsächlich Geschäfte, welche eher hochpreisige Produkte verkauften, die lebende Schaufensterpuppen einstellten, um ihre Waren zu präsentieren.

Nun stand ich also im Schaufenster und Julia, die in ein hübsches Reiteroutfit gekleidet war, hielt die Zügel, welche an meiner Trense befestigt waren, als der Briefträger sich vor das Schaufenster stellte und zwei Briefe an die Scheibe hielt. Ich sah genauer hin und sah, daß diese an Julia und mich adressiert waren. Den Absender jedoch konnte ich nicht erkennen.
Julia sah nun ebenfalls auf die Briefe und deutete zur Ladentür. Ich sah, daß der Briefträger zur Tür ging und hörte, wie er eintrat. Er unterhielt sich kurz mit Erika, die wie so oft in letzter Zeit an der Kasse stand und gab ihr diese Briefe.
Erika kam, als der Briefträger wieder gegangen war, zu uns und gab Julia die Briefe.
Diese öffnete ihren Brief und las ihn, während ich gerade mein Kostüm einem jungen Paar präsentierte, welches sich anscheinend dafür interessierte. Ich drehte mich etwas zur Seite, um den Beiden den Monohandschuh zu präsentieren und ihnen zu zeigen, wie weit er die Bewegungsfähigkeit meiner Arme einschränkte.
Die Beiden bedankten sich mit einem Nicken und gingen weiter.

»Hey, wir sind eingeladen worden«, sagte Julia nun.
Mit einem unartikulierten »Hää?«, drehte ich mich zu ihr und las mir den Brief durch, den sie mir hin hielt.

Der Brief war von einem der Anwälte verfasst, der die Insolvenzverwaltung der Agentur übernommen hatte und eine Einladung an alle Puppen, zu einem Treffen. Dieses Treffen sollte in einem Monat stattfinden und eine ganze Woche dauern.
»Und?«, fragte Julia und sah mich abwartend an.
Auf dieses Treffen würde ich tatsächlich gerne gehen wollen und so nickte ich ihr zu.

Am Abend, als Gertrud und Heike kamen, um uns die Versorgungseinheiten anzuschließen, berichteten wir den Beiden von den Briefen. Ich hatte Julia gebeten, meinen ebenfalls zu öffnen und festgestellt, daß es der gleiche Brief war. Gertrud und Heike dachten nicht lange nach und sagten uns, daß wir auf dieses Treffen gehen sollten. Doch dies war natürlich kein Grund, uns jetzt schon aus dem Schaufenster zu holen und so blieben wir noch weitere zwei weitere Wochen in diesem Outfit stehen.

In den zwei Wochen vor dem Treffen war ich nur gelegentlich im Laden, dann aber an der Kasse, um Erika, die wieder als Puppe im Schaufenster stand, dort zu vertreten. Die meiste Zeit verbrachte ich allerdings in unserer neuen Wohnung im Dachgeschoss. Diese Wohnung, welche sich über zwei Etagen erstreckte, war sehr gemütlich eingerichtet und Gertrud hatte im Wohnzimmer sogar eine Nische einbauen lassen, in der es für mich eine eigene Versorgungseinheit gab. In dieser stand ich oft, wenn sie Besuch hatte, als reines Dekoobjekt, aber auch schon mal mehrere Tage am Stück, wenn es Gertrud gefiel.
Sie hatte aber auch ein richtiges Spielzimmer eingerichtet, in dem wir während dieser zwei Wochen oft spielten.

Sie hatte für Julia und mich, schon kurz nachdem wir die Briefe bekommen hatten, die Zugfahrt und ein Zimmer in einem Hotel reserviert. Zwar hätten wir auch jemanden als Begleitperson mitbringen können, doch wir hatten beschlossen, daß Julia und ich alleine fahren würden. Einerseits, weil sowohl Heike als auch Gertrud Kunden hatten, deren Termine sie nicht verschieben konnten und andererseits sollten wir auch einmal raus kommen und alleine etwas unternehmen, wie Heike sich ausgedrückt hatte.

»Ich bin noch nie Zug gefahren«, sagte Julia nun bereits zum dritten Mal. Dabei waren wir, außer mit der Straßenbahn, mit der wir zum Bahnhof gefahren waren, noch keinen Meter mit dem Zug gefahren.
Wir saßen auf einer Bank auf dem Bahnsteig des Hauptbahnhofes und tranken den überteuerten Kaffee, den ich eben in der Bäckerei besorgt hatte.
Gerade, als ich etwas sagen wollte, hörte ich das Geräusch des Zuges und stand gemütlich auf. Als Julia das bemerkte, sprang sie hektisch auf und lief den Bahnsteig entlang dem Zug entgegen.
»Wo willst du denn hin?«, fragte ich und deutete auf die Markierungen an den Pfeilern, die anzeigten, daß wir uns bereits im richtigen Bereich befanden.

Kurze Zeit später saßen wir im Zug in einem fast leeren Großraumabteil, in dem Gertrud uns zwei Sitzplätze reserviert hatte. Wir hatten das Glück, nur einmal umsteigen zu müssen und auch im Anschlusszug hatte Gertrud uns Sitzplätze reserviert.
Ich beobachtete Julia amüsiert dabei, wie sie aus dem Fenster schaute, als der Zug sich in Bewegung setzte und sich etwas erschrak, als der Zug in den Tunnel einfuhr, der sich dem Bahnhof anschloss.

Wir fuhren gerade aus der Stadt heraus, als ein Schaffner kam und uns nach unseren Fahrkarten fragte. Julia kramte hektisch in ihrer Handtasche, während ich in aller Ruhe meine Karte vorzeigte. Endlich hatte sie ihre Karte gefunden und zeigte sie dem Schaffner.
»Eigentlich wäre das ihr Platz«, sagte der Schaffner zu Julia und deutete auf den Sitz neben mir.
Julia sprang sofort auf und wollte sich neben mich setzen, doch der Schaffner winkte ab und sagte: »Wenn jemand kommt, der den Platz reserviert hat, sollten Sie sich umsetzen, aber so lange können Sie noch sitzen bleiben.«
Mit einem freundlichen Nicken ging er weiter, während ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen konnte.
Julia setzte sich sichtlich erleichtert zurück auf den Fensterplatz und schaute wieder in die Landschaft.

Zum einen war ich am Abend vorher noch lange wach gewesen, weil Gertrud noch einmal mit mir spielen wollte und zum anderen war das Rattern des Zuges für mich sehr beruhigend, so daß ich bereits nach wenigen Minuten eindöste.
Ich wachte auf, als jemand mich antippte und fragte: »Ist der Platz noch frei?«
Ich öffnete die Augen und sah zuerst, daß Julia ebenfalls eingenickt war. Dann sah ich, noch immer etwas verschlafen, zu der Frau auf, die mich angesprochen hatte. »Eigentlich ist das ihr Platz. Und ich glaube, der, wo sie jetzt sitzt, ist auch reserviert«, sagte ich und deutete zu Julia.
»Ja, ich weiß. Das ist eigentlich meiner«, sagte die Frau und setzte sich neben mich.
Nun sah ich genauer hin und ein erschrockener Aufschrei entfuhr mir. Was ich eben noch für das Gesicht der Frau gehalten hatte, stellte sich als mein eigenes heraus, welches sich in ihrem spiegelte. Genauer eigentlich in einer sehr dunkel getönten Scheibe, welche sie vor ihrem Gesicht hatte.
»Ganz ruhig«, sagte die Frau und ich hörte sie kichern. »Ich tu niemandem was.« Sie fasste mit einer schwarz glänzenden Hand an ihren Kopf und ich hörte ein leises Klicken, als sie die Scheibe vor ihrem Gesicht ab nahm. »Hallo, ich bin S792«, sagte sie und streckte mir die Hand entgegen.
»Ähm, Veronika, also 463«, sagte ich, noch etwas verwirrt und schüttelte ihr die Hand.
Ich sah sie mir nun genauer an und war etwas verwundert über ihr Aussehen. Denn sie sah überhaupt nicht nach einer Schaufensterpuppe aus. Ihr Kopf war von einem glänzenden, dunkelgrauen Material eingehüllt, welches an verschiedenen Stellen Nahtlinien aufwies. Nur einige Teile, wie das Stück über ihrem Nacken und ein Stück über ihrer Stirn sowie ihr Kinn waren dunkelrot. Ihr Gesicht war im Gegensatz zu meinem nicht mit einem Überzug bedeckt, sondern sah ganz natürlich aus. Rund um ihr Gesicht befand sich ein dunkelgrauer Rand, der dieses umrundete, wo sich eben noch die Scheibe befunden hatte, die sie nun in der Hand hielt. Mir fiel auf, daß aus ihren Nasenlöchern Schläuche heraus kamen, die offen über ihr Gesicht liefen und unter dem Rand verschwanden. Wenn die Scheibe an Ort und Stelle war, würde sie diese Schläuche und auch ihr komplettes Gesicht allerdings verdecken.
Ihr Hals war mit einem ebenfalls dunkelgrauen Material bedeckt, welches in regelmäßigen Abständen etwa fingerdicke Wülste aufwiese, die um ihren Hals verliefen.
Ich sah, daß ihre Schultern mit weißem Material bedeckt waren und sah auch ein Stück rot unter ihrem Mantel heraus schauen.
»Du bist aber keine Schaufensterpuppe«, stellte ich ziemlich dümmlich fest.
Sie lachte mich an und sagte: »Nein, wir sind keine Schaufensterpuppen. Wir arbeiten alle in einer Lasertagarena.« Sie deutete im Abteil herum und nun erst bemerkte ich, daß es etwas lauter geworden war und daß auf vielen Plätzen Frauen saßen, die aussahen wie sie. Auch mir schräg gegenüber saß eine Frau, die allerdings noch ihr Gesichtsschild trug und tatsächlich wie eine Art Roboter aussah. Diese trug keinen Mantel, sondern nur eine leichte Bluse und einen kurzen Rock. Ich sah, daß ihre Arme und Beine mit weißem und orangen Material bedeckt waren und nur an ihren Gelenken und den Händen das Dunkelgrau eines Überzugs zu sehen waren. Mir fiel auf, daß dieser Anzug anscheinend sehr starr und wohl nur an den Gelenken beweglich war.

Denkst du denn, die Agentur hat nur Schaufensterpuppen erschaffen?«, fragte die Frau mir gegenüber mit einer Stimme, die eher an eine Maschine als an einen Menschen erinnerte.
Ich sah sie fragend an und sie schien zu kichern. »Hallo, ich bin S766«, sagte sie und kicherte mit der selben, künstlich klingenden Stimme.
»Hallo«, sagte ich verwirrt.
»Nein«, sagte nun S792 neben mir. »Die Agentur hat alle möglichen Arten von Puppen erschaffen. Sexpuppen, Schaufensterpuppen und halt auch Puppen, die wie Roboter aussehen, so wie wir.«
Ich nickte verstehend. Natürlich, wenn es möglich war, Frauen wie Schaufensterpuppen aussehen zu lassen, dann waren ganz sicher auch andere Versionen möglich, ging es mir durch den Kopf.
»Was bedeutet das S?«, fragte ich.

In diesem Moment wurde es hinter mir laut. Einige Frauen lachten und ich hörte Schritte. Eine Frau rief: »Verdammt, gib mir meinen Arm wieder. Das is nich lustig.«
»Dann gib du mir meine Hand zurück«, sagte eine andere Frau ruhig.
Ich sah mich um und sah gerade noch, wie eine Frau, der der rechte Arm fehlte, einer anderen etwas gab, was aussah, wie eine Hand. Darauf hin gab die andere Frau ihr tatsächlich einen Arm, der in weißes und blaues Plastik gehüllt war und die erste Frau nahm ihn mit der Linken, hielt ihn sich an die Schulter und mit einer Handbewegung befestigte sie diesen dort. Als ob nichts geschehen wäre, schüttelte sie den Arm und zeigte der Anderen den Mittelfinger.

Mit offenem Mund sah ich noch immer in die Richtung, in der die beiden Frauen eben gestanden hatten, als S792 sagte: »Die Agentur hat nicht nur Puppen verliehen, sie hat auch mit einer Firma zusammen gearbeitet, die sehr gute Prothesen herstellen. Der Preis dafür, so eine zu bekommen ist allerdings das hier gewesen«, sagte sie, öffnete ihren Mantel und klopfte sich auf die Brust, die, wie auch ihr Kopf mit festem Plastik umhüllt war. Nun sah ich, daß ihr Körper komplett mit Plastik in Weiß und rot bedeckt war. Dieses lag fest auf einem dunkelgrauen Überzug, der aussah, wie mein eigener und nur an den Gelenken zu sehen war. Dort war der Überzug mit fingerdicken Wülsten ausgebildet, wie an ihrem Hals. »Das S steht für Schwerbehindert. Alle von uns haben eine Prothese gebraucht, aber die besseren kosten nun mal ziemlich viel Geld, das die Krankenkasse nicht bezahlt. Und die Agentur ist auf jede von uns zu gekommen und hat uns angeboten, für sie zu arbeiten. Im Gegenzug haben wir eben das hier bekommen und sind verliehen worden.«
»Verstehe«, sagte ich und ich erwischte mich dabei, sie anzustarren, bis sie schließlich ihren Mantel schloss.
»Aber der Rest ist wie bei euch. Wir brauchen auch die Versorgungseinheiten und bevor die Agentur geschlossen worden war, konnten wir die Schilde vor den Gesichtern nicht abnehmen. Wir waren halt keine Schaufensterpuppen, sondern Roboter«, erklärte sie.
»Und wie ist es mit Sex?«, entfuhr es mir, da ich gesehen hatte, daß das Plastik auch ihre Schamgegend fest zu umschließen schien. Ohne meinen Überzug wäre ich sicher feuerrot im Gesicht geworden und ich hob die Hand vor den Mund, als ich merkte, wie unhöflich diese Frage war.

S792 sah mich an und fing an, zu lachen. »Das geht schon«, sagte S766 mit ihrer künstlichen Stimme und ich sah zu ihr. Sie sah sich kurz um, hob ihren Rock und sie drückte auf das Plastik über ihrer Scham. Dieses löste sich und gab ihre mit dem grauen Überzug bedeckte Scham frei.
»Meine Fresse, kannst du dich nicht mal benehmen?«, fragte S792 und schüttelte den Kopf.
»Klar kann ich das. Aber Sie hat gefragt«, entgegnete S766. Sie drückte das Plastik wieder an Ort und Stelle und rückte ihren Rock zurecht.
»Wir müssen in zwei Minuten umsteigen«, sagte sie und stand auf, um eine Tasche aus der Gepäckablagen zu holen.

»Woher weißt du das?«, wollte ich wissen.
Statt ihrer antwortete S792. Sie zeigte mir ihr Gesichtsschild und ich konnte sehen, daß in diesem anscheinend eine Art Monitor eingebaut war, auf dem eine Uhr zu sehen war. »In der Lasertagarena bekommen wir taktische Informationen, damit es für die Kunden auch eine echte Herausforderung ist, uns als Gegner zu haben«, erklärte sie und legte das Schild wieder über ihr Gesicht. Es rastete mit einem Klicken ein und auch sie stand auf und holte einen Rucksack aus der Gepäckablage.
Nachdem die Beiden in den Gang getreten waren, weckte ich Julia, indem ich ihre Schulter schüttelte. »Hey, aufwachen«, sagte ich. »Wir müssen umsteigen.«
Julia sah mich unverwandt an und rieb sich die Augen. Wie ferngesteuert stand sie auf und nahm ihre Reisetasche, auf der sie ihre Beine abgelegt hatte, auf. Ich holte meine Tasche aus der Ablage und als wir in den Gang traten, entfuhr Julia ein erschrockener Schrei. Die Frauen, die um uns herum standen, sahen sie an und ih hörte einige von ihnen kichern.
»Sie sind auch Puppen«, sagte ich zu Julia, die sich nun wieder beruhigte und sich neugierig umschaute.
Eine Minute später spürte ich, wie der Zug langsamer wurde und schließlich hielt.
Wir stiegen zusammen mit den Anderen aus und ich stellte fest, daß sie ebenfalls zu dem Gleis gingen, auf dem unser Anschlusszug in einer halben Stunde ab fuhr.
»Fahrt ihr auch zu dem Treffen?«, fragte ich die Frau im weiß-roten Anzug und dem Mantel, die neben mir her ging.
»Nein wir machen gerade Urlaub davon, die Erde zu erobern«, sagte sie lachend.
Ich sah sie etwas verwundert an.
»Schau nicht so«, sagte sie. »Natürlich wollen wir auch zu dem Puppentreffen. Hallo, ich bin S785.«
Ich hatte gedacht, mit S792 zu sprechen und war peinlich berührt, eine Wildfremde einfach so angesprochen zu haben.
»Entschuldige, ich dachte, du wärst S792«, sagte ich.
Die Frau lachte und sagte: »Ich hätte mir doch etwas anderes anziehen sollen. Daß wir beide diese Mäntel tragen kann schon etwas verwirrend sein.«
»Wie kann man euch auseinander halten?«, wollte ich wissen, während wir die Treppe zum Gleis herauf gingen.
»Gar nicht. Abgesehen von den Teamfarben sehen wir alle absolut gleich aus. Sogar unsere Absätze sind unterschiedlich hoch, damit wir auch alle ungefähr gleich groß sind«, sagte sie.
Ich sah zu ihren Füßen und bemerkte, daß diese ebenfalls in dem weiß-roten Plastik steckten und mit recht hohen Absätzen versehen waren, die diese weit streckten.
»Teamfarben?«, fragte ich und sah mich um. Es waren etwa 25 Frauen, die tatsächlich bis auf ihre Kleidung alle gleich aussahen. Nun stellte ich fest, daß die gefärbten Teile ihrer Anzüge in rot, gelb, schwarz, orange und blau gehalten waren.
»Ja, wir arbeiten in einer Lasertagarena. Wir sind 30 Frauen in sechs Teams. Das grüne Team ist allerdings da geblieben, damit wir nicht zu machen müssen, wenn wir alle weg sind«, erklärte sie mir.

Julia und ich setzten uns auf eine der Bänke und auch die Anderen nahmen Platz. Der Bahnsteig war nun überwiegend mit Roboterfrauen bevölkert und Julia und ich fielen dadurch kaum auf. Die wenigen anderen Reisenden schienen sich kaum an uns zu stören, doch hielten sie ein wenig Abstand zu den Roboterfrauen, die herum alberten und sich verhielten, wie eine Schulklasse auf Klassenfahrt.

»Entschuldige, darf ich dich fragen, was du hast?«, fragte ich S792, als wir eine halbe Stunde später im Abteil unseres Anschlusszuges saßen.
»Was meinst du?«, fragte sie.
»Du hast gesagt, daß das S für Schwerbehindert steht«, sagte ich. »Natürlich nur, wenn es dir Recht ist, darüber zu reden.«
»Ohne das alles hier«, sie klopfte sich bei diesen Worten auf die Brust »würde es sowieso jeder sehen, dann würde ich im Rollstuhl sitzen.« Sie öffnete ihren Mantel und beugte sich vor. Dabei fasste sie an ihr Kniegelenk und mit einem Dreh nahm sie ihren rechten Unterschenkel ab. Sie setzte ihn wieder an und sagte: »Autounfall. Das andere Bein ist komplett weg. Diese Prothesen sind einfach erstklassig. Ich kann zwar keinen Marathon laufen aber normal gehen und laufen geht damit ziemlich gut.«

»Ich war zu blöd zum Kochen. Man sollte eben nicht versuchen, jeden Mist nachzumachen, den man im Internet sieht. Tomaten zu frittieren war keine gute Idee«, sagte S766, die nun am Fensterplatz mir gegenüber saß. Sie fasste an ihr Gesichtsschild und löste es mit einem Klicken. Langsam klappte sie es hoch und ich konnte ihr Gesicht sehen. Dieses war komplett vernarbt, nur im Bereich ihrer Augen konnte ich noch gesunde Haut erkennen. Wie bei S792 führten zwei Schläuche von der Seite in ihre Nasenlöcher, aber bei ihr sah ich auch zwei dickere Schläuche, die in ihren Mund führten. Ich fragte mich, wie sie es so schaffte, verständlich zu sprechen.
Und ich ertappte mich dabei, sie unverhohlen anzustarren und drehte verlegen den Kopf zur Seite.
Sie klappte das Schild wieder vors Gesicht und atmete tief ein, bevor sie sagte: »Ich hatte den Kopf direkt über der Fritteuse und hab das heiße Fett nicht nur ins Gesicht, sondern auch in den Hals bekommen. Wäre meine Brille früher runter gefallen, wäre ich jetzt auch noch blind.«
Ich nickte verstehend und wusste nicht, was ich sagen sollte.
»Sprichst du deshalb so komisch?«, fragte Julia, bisher schweigend zugehört und gesehen hatte, geschwiegen hatte.
»Ohne das Gerät kann ich überhaupt nicht sprechen«, antwortete S766 mit ihrer elektronischen Stimme, wobei sie sich gegen den Hals tippte.

Wir unterhielten uns weiter, bis wir nach zwei Stunden ankamen.
Nachdem wir aus dem Zug gestiegen waren und den Bahnhof verlassen wollten, rief jemand laut nach Julia und kam auf uns zu gelaufen. Es waren die Puppen aus der Ausstellung, dich ich nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus kennengelernt hatte. Sie kamen auf uns zu gelaufen, hielten aber kurz inne, als sie an den Roboterfrauen vorbei mussten und fielen Julia um den Hals.
Ich blieb etwas abseitsstehen, bis alle Julia begrüßt hatten und wurde nun ebenfalls von ihnen begrüßt.

Julia stellte alle miteinander vor und wir unterhielten uns noch eine Weile, bevor es Zeit wurde, ein Taxi zu rufen. Julia und ich fuhren in unser Hotel und als wir dort ankamen, wunderte es mich nicht, daß die Anderen nicht im selben Hotel wohnten. Es war bestimmt nicht das teuerste Hotel in der Stadt, aber ganz sicher auch keine billige Absteige. Als wir ankamen, öffnete uns ein Page die Tür und ein andere nahm unser Gepäck und brachte es in die Lobby.
Während wir zum Empfang gingen, wo wir uns anmeldeten, sah Julia sich immer wieder nach unserem Gepäck um, welches auf einem Wagen dazu bereit stand, in unser Zimmer gebracht zu werden.
Bei der Anmeldung stellte sich heraus, daß Gertrud uns nicht nur angemeldet hatte, sondern auch die Rechnung bezahlen würde. Kurz darauf brachte ein Page uns in unser Zimmer. Er trug auch unsere Koffer und als er gehen wollte, wurde mir klar, warum Gertrud mir mit einem Augenrollen ein paar 10€-Scheine gegeben hatte. Ich holte einen davon aus der Hosentasche und gab ihn dem Pagen als Trinkgeld, bevor er das Zimmer mit einer Verbeugung verließ.


»Und was machen wir jetzt?«, fragte Julia. Ich wunderte mich etwas, da sie sonst nicht gerade die stillste war.
»Was ist los?«, fragte ich deshalb.
»Was meinst du?«, entgegnete sie.
»Na, weil du auf einmal so still bist.«
»Entschuldige. Ich bin noch nie Zug gefahren und in so einem tollen Hotel war ich auch noch nie. Du scheinst dich damit ja ganz gut auszukennen.«
Ich kicherte. »Nö, eigentlich nicht, aber ich sehe mir gelegentlich Filme an.«
Sie schaute mich an und fing erst an, zu kichern und dann laut zu lachen.
Ich fiel in ihr Lachen mit ein und nachdem wir uns endlich beruhigt hatten, nahm ich mein Handy, um Gertrud zu schreiben, daß wir gut angekommen waren.
Wir überlegten, was wir nun tun sollten, immerhin hatten wir noch den ganzen Nachmittag Zeit, etwas zu unternehmen. Wir beschlossen schließlich, uns die Stadt etwas anzuschauen und gingen in die Lobby. An der Rezeption ließ ich ein Taxi rufen und wir warteten in den gemütlichen Sesseln in der Lobby, daß dieses eintraf.
Ein Page kam zu uns, um uns mitzuteilen, daß das Taxi da war und wir folgten ihm zur Tür.

Als wir ihn danach fragten, riet uns der Taxifahrer einen Platz in der Innenstadt, zu dem wir uns schließlich bringen ließen, um einen Stadtbummel zu machen.
Nachdem wir uns die Innenstadt mit ihren vielen historischen Gebäuden angesehen und auch einige Läden unsicher gemacht hatten. Kamen wir zu einem Kino.
Ich war schon seit Ewigkeiten nicht mehr im Kino gewesen und so beschlossen wir, uns einen Film anzuschauen. Als wir das Kino verließen, fuhren wir mit einem Taxi zurück ins Hotel und gingen, nachdem wir uns geduscht hatten, sofort ins Bett.
Es war etwas ungewohnt, mit Julia in dem großen Doppelbett zu liegen, anscheinend war bei der Reservierung etwas falsch gelaufen oder, was ich eher vermutete, Gertrud hatte extra ein Zimmer mit Doppelbett reserviert.
Doch nachdem ich auf dem Handy noch etwas gelesen hatte, schlief ich irgendwann ein.

Am nächsten Morgen machten wir uns schick und gingen in den Speisesaal, wo wir ausgiebig frühstückten. Mittlerweile schaffe ich es, mit vier oder fünf Mahlzeiten am Tag auszukommen, ohne den Brei der Versorgungseinheit zu benötigen und die Ärzte hatten mir Hoffnung gemacht, daß ich es in einem halben oder einem Jahr schaffen würde, wieder ganz normal zu essen. Julia war, was das anging bereits etwas weiter, immerhin hatte sie schon eine Weile normale Nahrung gegessen, bevor wir sie kennen gelernt hatten.
Nach dem Frühstück gingen wir noch einmal in unser Zimmer, um uns umzuziehen. Ich hatte mich für normale Jeans entschieden und trug darüber eine helle Bluse, während Julia wie so oft ein Kleid trug. Ich hatte sie noch nie mit Hosen gesehen, sondern nur mit Kleidern oder Röcken.
»Warum ziehst du eigentlich keine Hosen an?«, fragte ich sie, als sie aus dem Bad kam.
Sie sah mich an und streckte mir die Zunge heraus. »Sehr witzig«, sagte sie mit vor Sarkasmus triefender Stimme.
Ich sah sie erstaunt an und mir fiel nicht besseres als eine »Hää?«, zur Antwort ein.
»Als ob du nicht genau weißt, warum ich keine Hosen anziehen kann«, sagte sie.
»Nö, weiß ich nicht, sonst würde ich ja nicht fragen.«
»Du weißt das wirklich nicht?«, fragte sie, nun sichtlich erstaunt.
»Nee, weiß ich nicht«, gab ich zurück.
Sie sah mich abschätzend an und hob ihr Kleid an.
Als ich sah, was sie meinte, fing ich an, zu lachen. Sie trug nicht nur einen Keuschheitsgürtel, sondern auch noch dazu gehörende Schenkelbänder, die mit einer gepolsterten Kette verbunden waren. Nun wurde mir auch klar, warum ich sie schon lange nicht mehr nackt gesehen hatte, außer, wenn wir zusammen im Laden oder im Schaufenster standen.
»Hat Heike dir den verpasst?«, fragte ich.
»Nee, ich fand den einfach schick und trage ihn deshalb dauernd«, sagte sie. Doch ihre Stimme triefte erneut vor Sarkasmus.
Ich kicherte und fragte: »Und du hast keinen Schlüssel dafür?«
»Nee, den hat sie mir nicht mit gegeben. Es gefällt ihr halt, wenn ich ohne sie nichts machen kann«, erwiderte sie.
»Hmm, ich weiß nicht, ob mir das gefallen würde.«
»Das hat Heike mich nicht gefragt. Nachdem ich ihn im Schaufenster an hatte, hat sie ihn mir einfach nicht mehr abgenommen. Aber für sie trage ich ihn gerne«, sagte sie nun mit verträumtem Blick.
Dazu wusste ich nichts mehr zu sagen. Mir war klar, daß ich es nicht verhindern würde, wenn Gertrud mir ebenfalls so einen Keuschheitsgürtel anlegen würde und daß ich wohl genauso darüber denken würde, wie Julia. Aber da sie mir verboten hatte, einen Orgasmus zu bekommen, wenn sie nicht dabei war, erübrigte sich das sowieso. Zwar bin ich das ein oder andere Mal schon in Versuchung geraten, es mir selbst zu machen, doch habe ich dann immer an Gertrud denken müssen und mich beherrscht.

»Wollen wir?«, mit diesen Worten riss Julia mich aus meinen Gedanken.
Ich sah noch einmal in den Spiegel und kontrollierte, ob meine Perücke saß, etwas, worauf ich sicher gerne verzichten würde, zuckte mit den Schultern und ging zur Zimmertür.
Mit dem Aufzug fuhren wir in die Lobby und ließen uns ein Taxi rufen. Dieses brachte uns in ein Kongresszentrum mitten in der Stadt.

Es war Sonntag, 10 Uhr morgens aber der Platz vor dem Kongresszentrum war bereits so voll, daß man dessen Eingang nicht mehr sehen konnte.
Es waren nur wenige Puppen, sondern sehr viele Leute mit Kameras, von denen vermutlich nur wenige Journalisten waren und jede Menge Schaulustige. Alles erinnerte mich an die Cosplay-Conventions auf denen ich früher gelegentlich gewesen war. Alle wollten einen Blick auf die Hauptpersonen erhaschen und vielleicht ein paar Bilder machen.

Wir drängelten uns in Richtung Eingang und schafften es, fast unbehelligt von den Journalisten, dort hin zu kommen. Am Einlass gab es keine große Schlange und so zeigten wir unsere Einladungen vor und wurden sofort eingelassen.
Die Eingangshalle des Kongresszentrums war sehr groß aber trotz dem recht voll. Allerdings waren hier, anders als draußen, nur Puppen anwesend.
Julia entdeckte ihre Freundinnen aus der Galerie und ging sofort zu ihnen, um sie zu begrüßen.
Ich selbst kannte keine anderen Puppen und fühlte mich daher etwas alleine.
Doch wie auf der Einladung stand, war dieses Treffen auch dazu gedacht, um Bekanntschaften mit Anderen zu machen.

Also schlenderte ich etwas umher und schaute mich erst einmal um.
In einer Ecke sah ich die Gruppe, die wir im Zug getroffen hatten.
Eine von ihnen hielt ein Bein wie eine Trophäe hoch und lief damit in der Halle herum, während eine Andere hinter ihr her hüpfte und nach ihr rief, um ihr Bein wieder zu bekommen.
Ich grinste, schaute den Beiden noch einen Moment lang zu und sah mich weiter um.

Es gab tatsächlich nicht nur Schaufensterpuppen, sondern auch sehr viele Puppen, die ganz eindeutig wie Sexpuppen aussahen und vermutlich auch als solche gearbeitet hatten. Außerdem konnte ich eine Gruppe junger Frauen sehen, die auf den ersten Blick nicht aussahen, wie Puppen. Erst bei genauerem Hinsehen erkannte ich, daß sie doch wie Puppen aussahen. Und zwar wie Porzellanpuppen, welche man sammelt und sich zur Dekoration auf den Kaminsims oder die Anrichte stellt. Ihre Gesichter sahen aus, wie gemalt und ihre Augen hatten etwas Unnatürliches. Vermutlich war hier mit dem Skalpell nachgeholfen worden, denn diese waren sehr groß und ihre Gesichter hatten etwas Kindliches, ganz so wie echte Porzellanpuppen. Auch ihre Kleidung sah aus, wie die jener Porzellanpuppen. Besonders faszinierte mich eine dieser Frauen, die absolut regungslos auf den Stufen einer Treppe saß. Sie hatte glattes, langes, weißes Haar, welches ihr bis zur Hüfte reichte und trug ein schwarzes Kleid mit weißen Rüschen, einen strahlend weißen, mit Rüschen besetzten Spitzenkragen mitsamt glänzenden Knöpfen und einer kleinen, schwarzen Fliege. Der Rock lag fast wie ein Kreis um sie herum und sie hatte ihre sehr feingliedrigen Hände auf dem Schoß liegen.
Ihr Blick schien in weite Ferne gerichtet zu sein und ein leichtes Lächeln umspielte ihre blass rosa Lippen.
Als sie sich bewegte, erschrak ich sogar etwas, obwohl mir klar war, daß es sich um einen Menschen handelte. Dabei drehte sie lediglich ihren Kopf um zu mir zu schauen.
»Hallo«, sagte sie leise aber sehr deutlich und gut verständlich.
»Ent… Entschuldige«, stammelte ich. »Ich wollte dich nicht so anstarren.«
Sie setzte ein freundliches, breites Lächeln auf, welches überhaupt nicht zu ihr passte und kicherte leise. »Das bin ich gewohnt. Ich habe, zusammen mit ein paar anderen, acht Jahre lang in einem Café gearbeitet. Ich habe nur auf einem Stuhl an einem Tisch gesessen, um Leuten, die dieses Café alleine besuchen, eine Art Gesellschaft zu leisten. Wir durften uns nur dann bewegen und unsere Plätze verlassen, wenn das Café geschlossen war. Aber das ist jetzt ja alles so viel anders geworden. Viele Gäste wollen jetzt mit uns reden und daß wir mit Ihnen zusammen Kaffee trinken. Leute, die wirklich nur eine Puppe als Gesellschaft wollen, gibt es nur wenige. Das war eine ganz schöne Umstellung.« Sie schloss die Augen und seufzte leise.
Sogar dieses Seufzen passte zu ihrem Aussehen. Doch als sie die Augen wider öffnete, setzte sie wieder dieses tiefgründige Lächeln auf und sagte: »Du bist eine Schaufensterpuppe, nicht wahr?«
»Ja, das bin ich.«
»Das stelle ich mir viel interessanter vor. Du hast wahrscheinlich viele schöne Kleider getragen und bist sehr oft umgezogen worden«, sagte sie mit einem sehnsüchtigen Blick.
»Ich arbeite in einem Sexshop. Ich habe manchmal mehrere Monate lang im Schaufenster gestanden, ohne mich zu bewegen«, erzählte ich.
»In einem Sexshop? So richtig mit diesen tollen Sachen aus Latex und Leder und so?«, fragte sie scheinbar fasziniert. »Und mit Sexspielzeug?« Nun glänzten ihre Augen regelrecht.
»Ja, auch mit Latexkleidern und manchmal auch mit Sexspielzeug«, sagte ich, »Und manchmal habe ich auch im Laden in einem Pranger oder auf einem Strafbock gelegen. Die letzten paar Wochen hab ich ein Ponykostüm getragen. Mit Monohandschuh, Geschirr, Trense, einer Mähne und einem Schweif. Und Julia hatte ein ganz tolles Reiteroutfit an. Aber das war irgendwie nicht mehr wie früher. Früher musste man einfach nur da stehen und ich bin immer tiefer in einen richtigen Dämmerzustand gefallen, wenn ich etwas präsentiert habe. Heute wollen die Leute, daß man ihnen die Sachen, die man trägt, auch von allen Seiten zeigt. Da fällt es mir schwer, diesen Dämmerzustand zu erreichen.«
»Ich weiß, was du meinst«, sagte sie und seufzte nochmals leise. »Ich wünschte, wir würden wieder diese Medikamente bekommen. Mit denen war es viel leichter, sich fallen zu lassen. Aber die gibt es leider nicht mehr.« Sie schaute nun zu mir auf und sah mich fragend an. »Bist du jetzt auch nur in dem Laden oder hast du eine eigene Wohnung?«
Diese Frage verwirrte mich etwas. Sie schien das zu bemerken und sagte: »Wir waren zehn Puppen im Café. Aber jetzt sind wir nur noch zu viert. Die Besitzerin konnte es sich nicht leisten, uns alle weiter zu beschäftigen. Und viele wollten auch nicht im Café bleiben, sondern etwas Anderes machen, wo man nicht dauernd sitzen muss und mehr Geld verdient. Wir haben eine kleine Wohnung über dem Café und wenn es montags zu hat, gehen wir auch aus.«
»Nein, eine eigene Wohnung habe ich nicht. Ich wohne bei Gertrud. Ihr gehört der Laden und sie ist meine...« Ich unterbrach mich, denn zum ersten Mal schien es mir unangebracht zu sein, darüber zu reden, daß ich Gertruds Sklavin war. »Sie ist meine Freundin«, sagte ich deshalb nach kurzem Nachdenken.
»Deine Freundin?« Sie sah mich nun mit einem etwas seltsamen Blick an. »Du hast gerade gezögert, als du das gesagt hast.«
Ich sah kurz zur Seite und wusste nicht, was ich sagen sollte.
Sie bemerkte wohl meinen Blick und fing an, zu kichern. »Entschuldige, ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen. Aber ich bemerke so etwas und manchmal kann ich einfach meinen Mund nicht halten. Wenn man jahrelang Leuten zuhört, die glauben mit einer echten Puppe zu reden, lernt man, so etwas zu bemerken.
»Ich habe nicht viele Menschen, mit denen ich darüber reden könnte. Als ich meiner Familie erzählt habe, wie Gertrud und ich wirklich zueinander stehen, haben mich alle nur komisch angesehen.« An diesem Tag, vor etwa einem halben Jahr, waren wir zu meiner Familie gefahren, weil ich diese endlich wieder sehen wollte, doch nur Monika, meine kleine Schwester, hatte ohne Vorurteile ganz normal mit mir darüber gesprochen. Die Anderen, allen voran meine Eltern, hatten allein schon deshalb Vorurteile, weil ich nun mit Gertrud zusammen war.
»Ich verspreche dir, daß ich dich nicht komisch ansehen werde. Vielleicht bin ich neugierig. Aber ich lebe selbst mit drei Frauen zusammen, da bleiben gewisse Dinge einfach nicht aus«, sagte sie.
Ich schaute zu ihr und sagte: »Gertrud ist meine Herrin und ich bin ihre Sklavin.«
»Oh, das ist wirklich interessant«, sagte sie. »Ich bin zwar sehr neugierig, aber wenn du nicht darüber reden willst, ist das in Ordnung. Vor allem, mit einer Wildfremden.«

»Danke«, sagte ich und wollte gerade etwas sagen, als Bewegung in die Anwesenden kam. Ich sah auf und bemerkte, daß alle auf eine große Tür zu gingen. Neben dieser Tür standen auf jeder Seite einige Tische hinter denen einige Leute standen, die Einladungen kontrollierten und Bänder mit Karten ausgaben.
Sie stand langsam und mit scheinbar gut einstudierten Bewegungen auf und deutete zu der Tür. »Ich denke, es geht balde los«, sagte sie. »Wir sehen uns bestimmt noch mal. Aber ich will jetzt zu den Anderen zurück«, dabei deutete sie auf die Gruppe der anderen Porzellanpuppen, die sich ebenfalls aufmachten, um zu der Tür zu gehen.

Ich suchte Julia, die sich noch immer mit den Puppen aus der Galerie unterhielt und ging zu ihr.
Zusammen gingen wir zu der Tür und als wir bei den Tischen waren, zeigte ich einem Mann meine Einladung. Diese nahm sie entgegen und holte aus einem Karteikasten eine in Folie eingeschweißte Karte heraus. Er befestigte ein Band an dieser und reichte sie mir. »Das ist ihre Eintrittskarte für die nächsten Tage. Verlieren Sie sie besser nicht, sonst müssten wir erst eine neue Drucken«, sagte er und gab mir die Einladung zurück, die ich sofort in meine Handtasche steckte. Die Eintrittskarte hängte ich mir an dem Band um den Hals und ging weiter.

Zusammen mit Julia ging ich durch die Tür und befand mich in einer anderen Welt wieder, jedenfalls kam es mir so vor.
Der breite Gang, in dem wir uns nun befanden, hatte zu einer Seite hin große Fenster an denen, zurück gerafft, schwere, rote Vorhänge hingen und der Boden war mit einem dicken, dunkeln Teppich ausgelegt. An den Wänden gab es in regelmäßigen Abständen große Säulen, welche die mit viel Stuck verzierte Decke stützten.

Der Tür gegenüber stand eine große Tafel, die den Weg zu den Konferenzräumen, dem großen Saal, dem Speisesaal, der Galerie, der Bühne und den Gesprächszimmern wies. Auch ein Programm befand sich auf dieser Tafel. Dieses besagte, daß es um elf Uhr eine Eröffnungsveranstaltung im großen Saal geben und um zwölf das Buffet im Speisesaal eröffnet würde.
Es war schon viertel vor elf, also machten wir uns auf den Weg in den großen Saal.
Dieser war tatsächlich sehr groß. Er war hell erleuchtet und mit jeder Menge Stuhlreihen ausstaffiert. Wir suchten uns einen Platz und schauten zu der Bühne, auf der lediglich zwei Rednerpulte standen.

Pünktlich um elf traten zwei Leute auf die Bühne. Einen davon erkannte ich als den Anwalt wieder, der die Insolvenzverwaltung der Agentur übernommen hatte und der nun als Ansprechpartner für uns Puppen da war, bis alle ihre Angelegenheiten geregelt hatten. Die Frau, die sich an das zweite Rednerpult stellte, kannte ich hingegen nicht.

Der Anwalt rückte das Mikrofon zurecht und sortierte einige Papiere, dann gab es ein leises Klacken, welches von überall her zu kommen schien und ein Scheinwerfer wurde auf ihn gerichtet. Langsam wurde es still im Saal und alle schauten zu ihm.

»Meine Damen und Herren Puppen«, begann er zu sprechen. Bisher hatte ich nicht gewusst, daß es auch männliche Puppen gab und in der Eingangshalle hatte ich auch keine bemerkt. »Ich begrüße Sie alle recht herzlich und freue mich, daß Sie so zahlreich erscheinen sind. Insgesamt haben sich mehr als 900 Puppen angemeldet und soweit ich weiß sind auch die Meisten, die sich angemeldet haben, erschienen.
Mein Name ist Gerd Hansen und ich habe in den letzten zwei Jahren die Agentur, bei der Sie alle unter Vertrag standen verwaltet, deren Schließung überwacht und vorangetrieben und zusammen mit meiner Kollegin Frau Christa Klein, die Meisten von Ihnen betreut und beraten.«
Er machte eine kurze Pause und deutete zu der Frau am anderen Rednerpult.
»Nun ist es soweit, die Agentur ist aus dem Handelsregister gelöst worden und existiert nicht mehr. Dies haben wir zum Anlass genommen und Sie alle eingeladen, um uns von Ihnen zu verabschieden. Die Frage, ob dies ein Grund zum Feiern ist oder nicht, müssen Sie sich selbst beantworten, denn ich habe in den letzten Jahren viele von Ihnen kennengelernt, die es auch bedauern, daß die Agentur schließen musste.«
Ein vielstimmiges Raunen kam auf und er unterbrach seine Rede für einen Moment, bis dieses wieder abgeklungen war.
»Doch lassen Sie mich Ihnen sagen, daß Frau Klein, ich selbst und einige unserer Mitarbeiter jederzeit für Sie da sind, wenn es rechtliche Probleme geben sollte. Es ist uns klar, daß viele von Ihnen weiterhin rechtliche, medizinische, psychologische und soziale Unterstützung benötigen. Dies ist einer der Gründe, warum wir diese Veranstaltung geplant haben, denn es ist der Vorschlag gemacht worden, einen Verein zu gründen, der dies von nun an übernimmt und Sie alle möchte ich dazu Einladen, Mitglied dieses Vereins zu werden.«

Nun stellten er und Frau Klein einen Plan vor, diesen Verein zu gründen und wie dieser aufgebaut sein sollte. Diesem Verein sollten nur wir Puppen angehören und diesen auch verwalten. Er stellte noch einmal Frau Klein vor, die sich bereit erklärt hatte, diesem Verein als juristische Beraterin beizutreten, sie sollte auch zu den wenigen Menschen gehören, die nicht als Puppe diesem Verein abgehörten, wenn dies in der ersten Mitgliederversammlung so festgelegt werden würde.

Anschließend stellte er noch das Programm der Veranstaltung vor. Es gab verschiedene Workshops, Gruppengespräche, Treffen zum Kennenlernen im kleinen Kreis, Beratungsgespräche und einige andere Veranstaltungen. Am Dienstag sollte es ein Treffen hier im Saal geben, auf dem der Verein gegründet werden und auch dessen erste Mitgliederversammlung stattfinden sollte.
»Nun habe ich Sie sicher genug gelangweilt. Aber lassen Sie mich noch sagen, daß diese Veranstaltung trotz des recht umfangreichen Programms auch und vor allem dazu da sein soll, sich kennenzulernen, miteinander zu reden und auszutauschen. Deshalb dauern die letzten Programmpunkte jeden Tag nur bis fünfzehn Uhr. Das Gebäude ist aber bis zum späten Abend weiterhin für Sie geöffnet und es gibt neben den beiden Restaurants im Gebäude auch mehrere Imbissstände im Park, die bis dahin für Sie geöffnet sein werden. Hiermit beende ich nun meine wohl recht ausschweifende Rede und wünsche ihnen allen viel Spaß und daß Sie sich untereinander reichlich austauschen. Es ist nun 11:50Uhr und in zehn Minuten wird im Speisesaal das Buffet eröffnet werden. Vielen Dank.«
Er verbeugte sich knapp und verließ, zusammen mit Frau Klein, die Bühne.

Nun fingen die Meisten wieder an, zu reden und es wurde recht laut in dem Saal. Die Meisten standen auf und gingen zu einer der Türen, wahrscheinlich um zum Buffet zu gehen.
Auch Julia und ich standen auf und gingen langsam zum Speisesaal. Ich hatte mittlerweile den Eindruck, daß es weitaus mehr Sexpuppen gab, als Schaufensterpuppen. Später erfuhr ich allerdings, daß es insgesamt mehr als 1100 Puppen gab, davon waren mehr als die Hälfte, gut 600, Schaufensterpuppen. Dann gab es noch ungefähr 300 Sexpuppen, deren Anzahl doch nicht so groß war, wie ich dachte. Es gab etwa 50 Frauen mit einer Behinderung, die alle samt zu Roboterpuppen gemacht worden waren und noch eine ganze Reihe anderer Puppen, Porzellanpuppen, Figuren aus Animes, Puppen die im Aussehen Tieren ähnelten und sogar einige Marionetten.

Diese lernte ich am nächsten Tag näher kennen. Sie alle waren anscheinend auf Bestellung umgestaltet worden, wie es sich eingebürgert hatte, zu sagen. Sie arbeiteten in einem Marionettentheater, welches sich ursprünglich im Rotlichtviertel in einer Großstadt befand aber, nachdem die Puppen in die Öffentlichkeit gerückt waren umgezogen war und führte nun überwiegend Stücke für Kinder auf.
Julia hatte mich wieder alleine gelassen und war mit ihren Freundinnen aus der Galerie unterwegs und ich kam mir etwas alleingelassen vor. Also tat ich das, wozu die Veranstaltung da war, nämlich mich mit anderen unterhalten. Ich wollte gerade auf eines der Kennenlerntreffen und vorher noch einmal auf die Toilette gehen, als drei dieser Marionetten aus dieser heraus kamen und mich regelrecht umrannten.
Sie entschuldigten sich wortreich bei mir und boten mir an, mich im Park zum Essen einzuladen. Jemanden kennenlernen konnte man auch auf diese Weise und so nahm ich die Einladung gerne an. Wir verließen das Gebäude und gingen in den Park. Dort gab es mehrere Imbissbuden und wir beschlossen, Pizza zu essen. Während zwei von Ihnen zum Imbiss gingen, blieb ich mit der Dritten am Tisch und wartete. Doch kurz darauf kamen noch mehr Marionetten, zu uns und fingen eine Unterhaltung an, in die sie mich wie selbstverständlich mit einbezogen.
Dabei hatte ich Gelegenheit, sie mir genauer zu betrachten. Natürlich war ich neugierig, denn Schaufensterpuppen gab es viele und alle sahen in etwa gleich aus. Alle hatten einen eher unnatürlich wirkenden und nach Plastik aussehenden Überzug, ein aufgemaltes Gesicht ohne sichtbare Gesichtszüge und in den Überzug eingearbeitete Trennlinien an den Gelenken. Diese Marionetten hingegen waren sehr individuell umgestaltet worden. Allen gemein war nur, daß der Mund mit einer deutlich sichtbaren Trennlinie vom Rest des Gesichtes abgegrenzt war, genau wie ihre Gliedmaßen. Auch der Überzug sah bei allen ähnlich aus und hatte nicht nur die Farbgebung, sondern auch die Textur von hellem Holz. Allerdings sah diese Textur nicht so gleichmäßig aus, wie ich es bei anderen Puppen gesehen hatte, sondern sah aus, als wäre sie gealtert und an einigen Stellen leicht verwittert. An allen Gelenken hatten sie kleine Metallösen, die an Bändern unter dem Überzug befestigt waren, an denen während ihrer Vorstellungen tatsächlich Schnüre befestigt waren, mit denen sie bewegt wurden. Passend zu ihrem Aussehen trugen sie Perücken aus dicken Wollfäden, die den Eindruck einer Marionette noch verstärkte.
Aber die Bemalung in ihren Gesichtern war bei jeder von Ihnen anders. Und bei ihnen lernte ich auch das erste Mal zwei männliche Puppen kennen.
Wir unterhielten uns eine ganze Weile lang blendend und erzählten, warum wir Puppen geworden waren.
Ich erfuhr auch, daß sie das Puppentheater vor einiger Zeit übernommen hatten, da der ursprüngliche Besitzer wieder ins Rotlichtviertel gegangen war, um einen anderen Laden zu eröffnen.

Erst, als es schon dunkel wurde, ging ich wieder ins Gebäude, um Julia zu suchen. Ich fand sie schließlich im Gang vor einem der Tagungsräume an einem Tisch stehen, wo sie sich mit zwei anderen Puppen unterhielt, die beide einen glänzenden, schwarzen Überzug besaßen. Eine der Beiden trug tatsächlich eine Gasmaske.
Alle Drei hatten wie sehr viele Andere, ihre Kleidung an der Garderobe abgegeben und nun sah ich Julia das erste Mal nackt in ihrem Keuschheitsgürtel. Zu diesem trug sie auch einen stählernen BH und die Schenkelbänder, welche sie mir am Morgen gezeigt hatte.
Ich ging zu ihnen und sagte Hallo.
Julia stellte mich ihnen vor: »Hallo, Veronika, das ist Jutta, S329 und das ist Ines, 330«, dabei deutete sie nacheinander auf die Beiden. »Und das ist 463, Veronika. Wir arbeiten zusammen im selben Laden.«
Ich sah mir die Beiden nun genauer an. Beide waren hochgewachsen und sehr schlank. Ihr Überzug sah aus wie glänzendes Latex und betonte ihre Körper sehr extrem. Sie hatten beide sehr schmale Taillen, was vermutlich von ihren Korsetts herrührte. Diese waren ebenfalls aus schwarz glänzendem Latex und vorne mit einer ganzen Reihe Schnallen versehen, ich zählte sieben Stück, die quer über ihre Vorderseite liefen. Befestigt waren diese Schnallen an zwei senkrechten, weißen Bändern welche unter ihren stark angehobenen Brüsten begannen und am unteren Rand des Korsetts endeten. Die Schnallen waren ebenfalls schwarz, aber an ihren Rändern weiß abgesetzt. Die Korsetts bedeckten ihre Brüste komplett und waren am oberen Rand ebenfalls weiß abgesetzt. Diese Korsetts besaßen zudem ein recht breites Band, welches durch den Schritt der Beiden verlief und die Beinöffnungen waren ebenfalls mit einer weißen Linie abgesetzt.
Auch die Gasmaske von S329, also von Jutta, war an ihrem Rand weiß abgesetzt und sogar der weit hervor stehende Anschluss der beiden Luftfilter und die beiden Scheiben vor ihren Augen war von einer weißen Linie umrundet. Von der Gasmaske führte ein schwarzer, geriffelter Schlauch zu einem Gerät, welches auf ihrem Rücken am Korsett befestigt war.
Ines Gesicht war dagegen mit dem schwarz glänzenden Überzug versehen. Ihre Nase war kaum zu erkennen und ich konnte deutlich die Schläuche sehen, die unter dem Überzug in ihre Nasenlöcher führten. Ihre Lippen und sogar das Innere ihres Mundes waren, wie bei den meisten Puppen, mit dem Überzug bedeckt. So sah es sehr seltsam aus, wenn sie den Mund öffnete.
Um ihr Gesicht herum gab es einen Wulst, an dem vermutlich ihre Gasmaske, die vor ihr auf dem Tisch lag, befestigt wurde.
»Wow«, war das Erste, was mir einfiel, als ich die Beiden betrachtete.
Ines sah mich an und begann zu lachen. »Scheint dir ja zu gefallen, was du siehst«, sagte sie. Das Grinsen konnte ich nur an ihren Augen sehen, da im Rest ihres Gesichts kaum Konturen zu erkennen waren. »Wenn du artig bist, nehmen wir dich heute Abend mit ins Hotel, oder vielleicht eher, wenn du nicht artig bist«, sagte sie mit einer sehr angenehmen Stimme.
»Wenn ich nicht artig bin?«, fragte ich etwas dümmlich.
»Na ja, dann bestrafen wir dich dafür, daß du so ungezogen bist«, erwiderte sie lachend.
Nun wurde mir klar, was sie meinte. »Danke, das habe ich zu Hause schon«, gab ich zurück.
»Ist sie«, Ines deutete auf Julia »deine Dommse?«
»Nein, ich bin selbst Sklavin«, sagte nun Julia lachend. »Ihrer Herrin gehört der Laden, in dem wir arbeiten. Und um es gleich klar zu stellen, ich habe auch eine Herrin.«
Dies war das erste Mal, daß ich jemand wildfremdem als Sklavin vorgestellt wurde und es war mir überhaupt nicht peinlich, stellte ich fest. Im Gegenteil, ich fühlte mich sogar stolz dabei, als Gertruds Sklavin vorgestellt zu werden.

»Und eure Herrinnen haben euch ganz alleine weg gehen lassen? Das würde ich Jutta nie zumuten wollen«, sagte Ines nun.
»Weil sie deine Sklavin ist?«, fragte Julia.
»Das auch, aber habt ihr euch nicht gefragt, warum sie ein S vor der Nummer hat?«
»Sie ist schwerbehindert«, sagte ich. Das hatte ich ja bereits im Zug schon von S792 erfahren.
»Richtig. Jutta hat eine seltene Atemwegserkrankung und braucht deshalb Sauerstoff und angefeuchtete Luft. Deshalb muss sie fast dauernd diese Maske tragen«, erklärte Ines.
»Und was ist mit dir?«, fragte Julia. Manchmal nahm sie wirklich kein Blatt vor den Mund, wie ich nun wieder einmal mit bekam.
»Als die Agentur im Krankenhaus auf sie zu kam, und ihr angeboten hat, sie zu einer Puppe zu machen, habe ich mich dazu entschieden, bei ihr zu bleiben und mich auch umgestalten lassen. So konnte ich wenigstens bei ihr bleiben und weiter auf meine Schwester aufpassen.«
Nun sah Jutta zu ihr und lehnte den Kopf an ihre Schulter.
Ines legte den Arm auf Juttas Schulter und streichelte diese sanft.
»Und seit dem arbeiten wir als Team in einem Dominastudio. Keine schlechte Arbeit, finde ich. Und Spaß macht es auch noch«, sagte Ines. »Und seit die Agentur geschlossen wurde auch noch verdammt gut bezahlt. Aber trotzdem finde ich, sie hätten die Agentur weiter machen lassen sollen. Es gibt ziemlich viele Leute, die solche Hilfe brauchen würden und nun nicht bekommen. Ohne die Umgestaltung würde Jutta wahrscheinlich schon lange nicht mehr am Leben sein.«

»Wer weiß, vielleicht macht das ja jemand weiter, ohne diese Verträge«, sagte nun Jutta. Sie sprach leise und war unter der Maske kaum zu verstehen. Sie fasste mit einer Hand die Maske und wollte sie anscheinend abnehmen.
»Lass das Jutta«, sagte Ines nun streng. »Du weißt ganz genau, daß du sie nur zu Hause abnehmen sollst.«
Jutta sah zu Ines und obwohl ihre Gesichtszüge und ihre Augen unter der Maske nicht zu erkennen war, konnte ich deutlich die Unterwürfigkeit in diesem Blick sehen. Doch ihr »Ja, Herrin«, strafte ihren Blick lügen denn es klang schon sehr frech und man konnte förmlich heraus hören, wie sie die Augen verdrehte.
»Mensch, du weißt genau, warum du das nicht darfst«, sagte Ines resignierend.
Jutta senkte nun den Kopf und nun klang ihr »Ja, meine Herrin«, schon sehr unterwürfig. Anschließend hob sie den Kopf weit an und drehte sich zu Ines.
»Nein, nicht hier«, sagte diese. »Das könnte dir wohl so passen, daß ich das ausgerechnet hier mache und du am Ende noch vor lauter Geilheit kommst.« Ines sah nun zu Julia und mir. »Sie steht auf Atemspielchen. Wenn ich ihr die Luft zu drehe, erregt es sie so stark, daß sie nichts weiter braucht, um in spätestens zehn Minuten zu kommen. Eine Bestrafung ist das für sie schon lange nicht mehr.«

Nun verstand ich und konnte mir ein leises Kichern nicht verkneifen.
»Seid ihr … Ich meine, ihr Beiden, seid ihr ein Paar?«, fragte ich.
»Nein, nicht wirklich. Und wir schlafen auch nicht miteinander. Für unseren Spaß haben wir unsere Kunden und außerdem haben wir beide einen Freund. Aber wir sind schon mehr als nur Schwestern. Und ich würde sie auch nie alleine lassen«, sagte Ines. Sie zog Jutta zu sich heran und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

Nach dieser Geste, die tatsächlich nach so viel mehr aussah, als nur nach Geschwisterliebe, straffte Ines sich und sagte: »Es ist schon spät. Was haltet ihr davon, wenn wir zusammen etwas essen gehen? Ich habe vorhin auf der Fahrt hier her einen Spanier gesehen.«
»Klar, gerne«, sagte Julia, noch bevor ich etwas sagen konnte.
»Dann lasst uns mal unsere Sachen holen und uns anziehen. Sieht sicher nicht so gut aus, wenn wir so«, sie deutete an sich herunter »in einem Restaurant auftauchen«, sagte Ines und hakte eine Leine in einen Ring an Juttas Hals. Julia folgte den Beiden in Richtung Ausgang und mir blieb nichts anderes übrig, als ihnen ebenfalls zu folgen.

Am Ausgang gingen die Drei zur Garderobe, wo sie sich anzogen.
Ich blieb in der Eingangshalle stehen und sah mich etwas um. Auf der Treppe, auf der ich vorhin mit der Porzellanpuppe unterhalten hatte, von der ich weder ihren Namen noch ihre Nummer kannte, saßen nun zwei andere Puppen. Die Beiden trugen zwar Kleider doch ich konnte deutlich erkennen, daß sie wie sehr realistische Sexpuppen aussahen. Die Beiden lehnten aneinander und es schien mir, als ob sie sehr traurig aussahen.
Doch bevor ich sie mir näher betrachten konnte, kamen Julia, Ines und Jutta aus der Garderobe und wir gingen zum Ausgang.
Jutta und Ines trugen nun dunkelblaue Kleider, die ihren Körper, ihre Arme und ihre Beine komplett bedeckten. Dazu trugen sie braune, langhaarige Perücken und wären ihre schwarzen Köpfe und Juttas Gasmaske nicht, hätte man sie auch für ganz normale Schaufensterpuppen halten können.

Wir gingen zu einer Straßenbahnhaltestelle wo wir auf die Bahn warteten. Als diese kam, stiegen wir ein und kauften am Automaten Fahrkarten. »Nur Stadtbereich«, sagte Ines, als Julia und ich die Karten kauften.
Wir fuhren einige Stationen und als wir ausstiegen, fanden wir uns mitten in der Innenstadt wieder. Hier herrschte um diese Uhrzeit noch einiger Betrieb und so fielen wir kaum auf, zumal auch noch einige Puppen hier unterwegs waren.
Ines ging voraus und wir erreichten nach wenigen hundert Metern ein spanisches Lokal. Wir betraten dieses und suchten uns einen Tisch in einer ruhigen Ecke.
Der Kellner, der kurz darauf kam, sah Jutta zwar etwas seltsam an, sagte aber nichts, als er uns die Karten vorlegte und uns fragte, was wir trinken wollten.

Als er schließlich gegangen war, wählten wir aus der ziemlich reichhaltigen Karte aus und begannen, uns zu unterhalten.

Es war schon spät am Abend, als Jutta und Ines sich verabschiedeten. Sie gaben uns noch zwei Karten, auf denen ihr Name, ihre Nummer und ihre E-Mail-Adresse standen.
»Ihr solltet euch auch Karten drucken lassen. In der Eingangshalle im Kongresszentrum gibt es einen Automaten. Ist ziemlich hilfreich und besser, als alles auf eine Serviette oder so zu schreiben«, riet uns Ines, als wir unsere Namen und Mailadressen auf eben eine solche schrieben.

Als wir schließlich mit dem Taxi ins Hotel gekommen und auf unserem Zimmer angekommen waren, zog Julia sich vollkommen ungeniert vor mir aus und legte sich ins Bett, nachdem sie im Bad gewesen war.
Ich zog mir noch ein Nachthemd an, was Julia kichernd mit an sah. »Für mich brauchst du das sicher nicht anzuziehen. Ich hab dich auch schon nackt gesehen«, sagte sie kichernd und von dem Wein, den sie getrunken hatte, anscheinend leicht angeheitert.
»Ich bin nackt unter dem Nachthemd«, sagte ich.
»Nee« kicherte sie. »Du hast immer noch das Teil zwischen den Beinen.«
Das Stück Silikon, welches meine Scham verdeckte, trug ich tatsächlich schon den ganzen Tag. Aber den Dildo, der es, zusätzlich zu dem Klebestreifen, an Ort und Stelle hielt, hatte ich tatsächlich schon ganz vergessen. An diesen hatte ich mich wohl in der letzten Zeit einfach gewöhnt.
Ich legte mich ins Bett und zog die Decke bis zum Kinn hoch, was Julia kichernd zur Kenntnis nahm.
»Weißt du, worauf ich jetzt Lust hätte?«. Fragte sie, nachdem ich das Licht ausgeschaltet hatte.
»Auf was zu Essen?«, fragte ich etwas ungehalten, weil ich müde war und der spanische Wein mir eine gewisse Bettschwere verschaffte.
»Auf Sex«, sagte sie vollkommen ungeniert.
Ich verdrehte die Augen. »Dann ruf Heike an. Sie kann die Vibratoren doch mit ihrem Handy steuern«, sagte ich und drehte mich um.
»Damit du was zum Aufgeilen hast? Nee, lass mal«, sagte sie kichernd.
An dem leichten Lichtschein erkannte ich, daß sie ihr Handy eingeschaltet hatte.
Es dauerte nicht all zu lange, bis sie dieses wieder bei Seite legte. Ich hoffte, nun endlich schlafen zu können und schloss wieder die Augen.

Doch noch bevor ich eingeschlafen war, fing mein Handy, welches ich auf dem Nachttisch liegen hatte, an zu vibrieren und leuchtete auf. Ich nahm es auf und sah eine Nachricht von Gertrud. »Viel Spaß « stand nur in dieser Nachricht.
Ich fragte mich, was das zu bedeuten hatte, als ich schon spürte, wie die Vibratoren in mir anfingen zu arbeiten. Sie wurden immer schneller und schließlich konnte ich ein leises Stöhnen nicht mehr unterdrücken.
Nun stöhnte auch Julia laut auf. »Du auch?«, fragte sie und ich konnte sie förmlich grinsen hören. Anscheinen war sie daran schuld, daß ich hier gerade auf kleiner Flamme weich gekocht wurde.
Ich spürte, wie sie unter meine Decke kroch, sich an mich anschmiegte und mit der Hand meine Brust umfasste und diese anfing, zu massieren.
Sie drückte sich fest an mich heran und ich konnte den Stahl ihres BHs in meinem Rücken spüren.
Ihr Bein rieb sie an meinem und drückte ihren Keuschheitsgürtel gegen meinen Hintern und rieb sich an mir. Ich ließ es zu, daß sie mir gegen die Abdeckung an meiner Scham drückte und den Dildo dabei immer wieder fest in mich hinein drückte.
Meine Erregung steigerte sich immer weiter und als sie schließlich mit einem unterdrückten Stöhnen kam, schaffte ich es auch nicht mehr, es zu unterdrücken und ein lange unterdrückter Höhepunkt riss mich mit sich.
Doch die Vibratoren hörten nicht auf, sondern fachten meine Erregung erneut an und ich stöhnte meinen zweiten Höhepunkt in das Kissen, welches ich mir vor den Mund drückte. Auch Julia kam noch einmal ziemlich wild und heftig. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis die Vibratoren endlich aufhörten zu laufen und ich schließlich erschöpft einschlief.

Am nächsten Morgen wachte ich entspannt auf und stellte fest, daß Julia noch immer ihre Arme um mich geschlungen hatte. Ich sah auf mein Handy und stellte fest, daß es bereits halb neun war. Also hob ich ihren Arm an und stand auf.
Im Bad machte ich mich frisch und wusch mich mit einem Lappen gründlich ab, einer der Vorteile des Überzuges war, daß ich es normalerweise nicht nötig hatte, zu duschen und auch die Zähne müsste ich mir eigentlich nicht putzen, doch dies tat ich alleine aus Gewohnheit noch.

Ich ging, wie ich war ins Zimmer zurück, wo Julia schon darauf wartete, ins Bad gehen zu können.
Ich zog mich an und wartete auf sie.
Nachdem auch sie sich angezogen hatte, gingen wir nach unten, um zu frühstücken und gleich darauf wieder ins Kongresszentrum zu fahren. Auf Dauer war ein Taxi eigentlich viel zu teuer, doch ich hatte vergessen, mich nach einer Verbindung mit der Straßenbahn zu erkundigen, was ich heute unbedingt nachholen wollte.

In der Eingangshalle gingen wir beide zuerst zu dem Automaten und ließen uns, wie Ines uns geraten hatte, gleich jeweils 100 Visitenkarten drucken.
Heute besuchten Julia und ich gemeinsam eines der Kennenlerntreffen und hatten dabei auch gleich Gelegenheit, mit einigen der Puppen unsere Karten auszutauschen. Anschließend zog Julia wieder alleine los, weil sie einen Workshop besuchen wollte, der für mich uninteressant war. Also ging ich in den großen Saal, wo in einer dreiviertel Stunde die Show eines recht bekannten Comedian stattfinden sollte. Es waren noch nicht viele Plätze besetzt und so konnte ich mich gleich in die dritte Reihe setzen, wo ich mein Handy nahm und mich bei Gertrud für letzte Nacht bedankte und ihr auch schrieb, was ich bisher hier erlebt hatte.
Als ich das Handy wieder weg steckte, sah ich vor mir zwei Puppen, die eng aneinander gekuschelt dasaßen. Erst als eine der Beiden sich umdrehte, sah ich, daß es die selben beiden waren, die ich gestern Abend auf der Treppe hatte sitzen sehen.
Ich fragte mich, warum sie wohl so traurig waren, wollte aber auch nicht stören, also wartete ich, während der Saal sich langsam füllte, darauf, daß die Vorstellung begann.
Doch als der Comedian unter lautem Applaus auf die Bühne trat, bemerkte ich, daß die Beiden in der Reihe vor mir nicht mehr auf ihren Plätzen saßen.

Die Show war sehr lustig und der Comedian hatte auch uns Puppen in sein Programm aufgenommen, was ich angesichts der guten Witze und Gags sehr lustig fand. Zumal ich mich selbst in einigen seiner Scherze wieder entdeckte.
Im Anschluss an die Show sollte in dem Saal eine Art Modenschau stattfinden, zu der sich einige der Puppen angemeldet hatten, also blieb ich gleich sitzen und tauschte mit Gertrud, die mittlerweile geantwortet hatte, einige Nachrichten aus.

Bei der anschließenden Modenschau ging es nur zum Teil darum, wer welche Kleider vorführte oder den schickesten Bikini trug. Als viel interessanter erwies sich die Vorstellungen der Marionettentruppe. Diese führte ein Stück auf, welches sie, wie sie ansagten, als Stück für Erwachsene aufgeführt hatten. Dabei ging es recht eindeutig zu, die pikantesten Szenen hatten sie allerdings ausgelassen, da es in diesen tatsächlich real zur Sache ging. Statt dessen deuteten sie den Sex nur an.
Nach dem, anscheinend stark gekürzten, Puppenspiel, traten mehrere Puppen nackt auf. Nackt hieß in diesem Falle, daß sie ohne Kleider auftraten. Doch das hieß nicht, daß alles zu sehen war. Sie alle trugen eine Abdeckung über der Scham, die auch bei genauerem Hinsehen kaum zu erkennen war. Doch das unterschied sie nicht von den meisten anderen Puppen.
Doch alle hatten eines Gemein: Sie waren alle zu Robotern umgeformt worden.
Die erste Puppe, die von einem Spot beleuchtet, auf die Bühne trat, blinkte wie polierter Stahl. Ihr Überzug war anscheinend nur an den Gelenken beweglich und der Rest ihres Körpers war mit diesem silbern glänzenden Material bedeckt. Eine Sprecherin erklärte, daß es sich bei dem Material tatsächlich um dünnes Edelstahlblech handelte und daß der Ring um ihr linkes Bein auf dem eine blaue Leuchtschrift zu sehen war, aus echtem Gold bestand.
Ihr Kopf war ebenfalls komplett mit Edelstahl bedeckt und auch der Teil vor ihrem Gesicht war nicht abnehmbar. Statt Augen besaß sie lediglich einen etwas fingerbreiten Schlitz, welcher über die gesamte Breite ihres Gesichts verlief und ebenfalls bläulich leuchtete.
Da ich recht weit vorne saß, konnte ich mir diese Frau genauer betrachten. Sie sah schon klasse aus, in ihrem glänzenden Stahlüberzug, fand ich, doch ich fragte mich, wie lange sie wohl täglich damit zubrachte, diesen zu polieren, um ihn so zum Glänzen zu bringen.
Es kamen noch mehrere Puppen, welche ähnlich aussahen. Am auffallendsten fand ich allerdings eine Puppe mit einem gelben, voll beweglichen Überzug mit schwarzen Akzenten.

Jede dieser Roboterpuppen ging einmal auf der Bühne hin und her, drehte sich im Kreis, damit man sie von allen Seiten bewundern konnte und stellte sich anschließend an deren Seiten, bis schließlich acht von Ihnen im Halbkreis dort standen.
Nun setzte laute Elektromusik mit hämmernden Bässen und schrillen Melodien ein, eine Art Musik, der ich noch nie etwas abgewinnen konnte. Doch nun fingen die Roboterpuppen an, zu tanzen, das Licht erlosch und die Bühne wurde im Takt der Musik mit hellen Lichtblitzen überflutet. Es hatte etwas sehr surreales, als sie sich zu den Lichtblitzen über die Bühne bewegten, denn durch die Stroboskopartige Beleuchtung sah es so aus, als würden sie sich nicht wirklich bewegen, sondern zwischen den Blitzen ihre Position verändern und die Zwischenräume einfach auslassen.
Doch diese Vorstellung dauerte nur wenige Minuten, erntete aber lauten Applaus.

Nachdem die Roboterpuppen die Bühne verlassen hatten, stellten noch einige Schaufensterpuppen Kleider vor. Nachdem bereits drei Puppen an der Seite der Bühne standen, klappte mir die Kinnlade herunter, denn nun trat Julia auf die Bühne, ging mit stolz erhobenem Kopf und herausgestreckter Brust von links bis zur Mitte, drehte sich einmal und präsentierte ihr Keuschheitsensemble. Anschließend ging sie weiter zur rechten Seite, stellte sich bewegungslos auf und wurde, wie auch die Anderen, von einem Spot angestrahlt.

Nach einer guten Stunde war diese Show vorbei und es war fast Mittag. Also verließ ich, zusammen mit den Anderen, den Saal um mich am Buffet zu bedienen.
46. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von TMeier am 27.07.21 13:22

Hallo Hemado,

Ich möchte mich für die Geschichte bedanken.
Sie trifft zwar nicht so ganz meinen Geschmack, aber sie ist (wie immer von dir) sehr gut geschrieben.

Nach der ersten Folge war ich ziemlich geschockt wie du aus den Thema 15 Teile rausgequetschen willst.
Auch habe ich halt persönlich ein Problem mit der dauerhaften Bodymodification die ein Leben ohne externe Hilfen unmöglich macht.
Inzwischen hast ja das Thema durch die Argentur deutlich erweitert und auch die Körperveränderungen um einiges zurückgenommen.

Inzwischen freue ich mich auf jeden neuen Teil.
Aber ich glaube die Begrenzung auf 15 Teile ist trotzdem eine gute Idee.

Also nochmal:

Vielen Dank!

Gruß
Thomas
(der immer noch auf einen Abschluß vom Achadh Uaine hofft)
47. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 14 - Schicksale

geschrieben von HeMaDo am 31.07.21 22:56

Am Abend wartete ich in der Halle auf Julia. Dabei sah ich auf der Treppe wieder sie beiden Sexpuppen sitzen und sich in den Armen halten. Ich beschloss, zu ihnen zu gehen und sie zu fragen, ob alles in Ordnung war, doch als ich gerade los gehen wollte, klingelte mein Handy.
Julia teilte mir mit, daß sie mit einigen Anderen ins Kino gehen wollte und fragte, ob ich mit kam. Der Film, den sie mir nannte, war allerdings nicht mein Fall. Daher sagte ich ihr, daß ich schon mal alleine ins Hotel fahren würde und wünschte ihr viel Spaß.

Ich steckte das Handy wieder in die Hosentasche und wollte zu den beiden auf der Treppe gehen, doch die waren bereits wieder verschwunden. Also wandte ich mich zum Ausgang und wollte gerade gehen. Doch dazu kam ich nicht, denn die Gruppe, die wir im Zug getroffen hatten, kam auf mich zu. Es war S792, die mich ansprach. »Na, heute so ganz alleine?«, fragte sie.
»Ja. Julia will mit ein paar anderen ins Kino und hat mich sitzen lassen«, sagte ich mit einem schiefen Grinsen.
»Wir haben hier in der Stadt eine Lasertagarena gefunden und wollen gerade da hin, um mal zu sehen, wie die so aufgestellt sind. Wie wär’s, willst du mit?«, fragte sie mich.
Ich schüttelte den Kopf. »Danke, aber das ist nichts für mich. Ich werde ins Hotel fahren und etwas lesen«, erwiderte ich.
»Na gut, dann nicht«, sagte S792 und verabschiedete sich von mir.
Im Hotel las ich etwas und schlief irgendwann ein.

Im Laufe der Woche lernte ich noch einige andere Puppen kennen und hatte einige Visitenkarten bekommen, auf deren Rückseiten ich mir immer etwas zu den jeweiligen Puppen vermerkte. Und auch ich hatte am Ende der Woche die Meisten der 100 Karten, die ich mir am Automaten hatte drucken lassen, verteilt.
Am Dienstag gab es im großen Saal eine Versammlung, an der die meisten der anwesenden Puppen teilnahmen. Auf dieser wurde beschlossen den Verein der Puppen zu gründen und wie die meisten Anderen auch, wurden Julia und ich Mitglieder dieses Vereins.
Wir nahmen auch an einigen Workshops teil und hatten alles in allem auch sehr viel Spaß während dieser Woche. Doch wenn ich abends im Bett lag, merkte ich, daß mir etwas fehlte. Ich musste nicht all zu lange überlegen, was das war. Ich hatte mich in dieser Woche immer nur bewegt und kaum eine ruhige Minute gehabt. Es fehlte mir, im Laden oder im Schaufenster zu stehen, nichts zu tun und nur das zu tun, wozu man mich eigentlich gemacht hatte. Es fehlte mir, eine Puppe zu sein.

Ich erfuhr während einer Gesprächsrunde am Donnerstag, daß es nicht nur mir so ging, sondern auch vielen anderen Schaufensterpuppen und auch die Porzellanpuppen vermissten es, den Tag über still zu sitzen und in den Dämmerzustand abgleiten zu können.
Wir waren uns einig, daß es zwar möglich war, auch ohne die Medikamente diesen Zustand erreichen zu können, es mit diesen aber sehr viel einfacher war. Doch Herr Hansen, der später dazu gebeten wurde, erklärte uns, daß zwar bekannt war, was für Medikamente es waren, die uns verabreicht worden waren, diese aber alle nicht frei verfügbar waren und unter das Betäubungsmittelgesetz fielen. Ohne Rezept würden wir diese nicht legal bekommen und kein Arzt würde diese Medikamente jemandem ohne triftigen Grund verschreiben. Also würden wir darauf angewiesen sein, diesen Dämmerzustand durch Meditation und Übung zu erreichen.
Am Tag darauf gab es eine weitere Gesprächsrunde, in der eine Trainerin, die noch am selben Tag eingeladen worden war, erklärte, wie man diesen leichter erreichen konnte. Ich konnte einige ihrer Tipps gut umsetzen und schaffte es darauf hin nun sogar bewusst, diesen Zustand zu erreichen.

Am Nachmittag versuchte ich, mein gewonnenes Wissen in die Tat umzusetzen. Ich suchte mir einen freien Tagungsraum und stellte mich bequem neben das große Whiteboard. Tatsächlich schaffte ich es alleine durch die Techniken, welche die Trainerin uns gezeigt hatte, in einen sehr tiefen Dämmerzustand zu gleiten. Vor diesem Versuch hatte ich einen Wecker auf meinem Handy eingestellt, so daß ich nicht zu lange hier stehen bleiben würde.

Während ich so da stand und die Zeit vergaß, gingen mir viele verschiedene Dinge durch den Kopf. Ich erinnerte mich daran, schon einmal in solch einem Tagungszentrum gewesen zu sein, als ich mit Gertrud auf dieser Erotikmesse gewesen war. Bei der Erinnerung daran, wie die Putzfrauen sich damals erschreckt hatten, musste ich breit grinsen.

Als mein Handy sich meldete, kehrte ich allmählich in die Realität zurück und schaltete den Wecker aus. Nun erst bemerkte ich, daß ich nicht mehr alleine im Raum war. Vor mir befand sich jetzt ein Stuhlkreis, in dem etwa zwanzig Sexpuppen saßen. Und sie alle waren nackt. Ich konnte deutlich sehen, daß bei den mir zugewandten Puppen auch die Scham unbedeckt war. Ohne mich zu bewegen, schaute ich fasziniert zu ihnen und stellte erstaunt fest, wie viele verschiedene Sexpuppen es hier gab.
Gut die Hälfte von ihnen waren eher realistisch aussehende Sexpuppen mit eher großer Oberweite und schmaler Taille. Aus einem Katalog im Laden wusste ich, daß diese Art Puppen, also die künstlichen, nicht unter 2000 € zu haben waren und sich angeblich sehr realistisch anfühlen sollten. Aber trotz allem Realismus waren diese Puppen deutlich als solche zu erkennen, ganz genau so wie die hier anwesenden. Ich sah auch mehrere Latexpuppen mit auffällig gefärbten und übertriebenen Mündern und ausgeprägter Scham und sogar zwei Puppen, die aussahen, wie diese billigen Puppen zum Aufblasen. Bei ihnen waren sogar die Schweißnähte ausgeformt, die diese Puppen aufwiesen und sie sahen auch von den Proportionen her etwas unnatürlich aus. Eine wandte mir nun den Kopf zu und ich sah, daß ihr Mund auch innen aussah, wie der einer solchen Gummipuppe.

»Na, aufgewacht?«, fragte mich eben diese Gummipuppe mit einer etwas undeutliche Aussprache.
»Entschuldigung. Ich wusste nicht, daß hier noch jemand rein kommt«, sagte ich verlegen und ging in Richtung Tür.
»Na, was denkst du denn, wofür diese Räume da sind?«, fragte eine schwarze Latexpuppe kichernd.
Eine andere sagte: »Na, wenigstens hast du ja etwas zu sehen bekommen.« Sie stand auf, drehte sich von mir weg, spreizte die Beine und fasste sich an den Hintern um mir ihre doch sehr realistische Scham zu präsentieren, was die Anderen kichernd und lachend zur Kenntnis nahmen.
Ich war gerade bei der Tür angelangt und wollte diese öffnen. Doch ich verfehlte die Klinke und lief vor die noch geschlossene Tür. Es dauerte einen Moment, bis ich ein »Entschuldigung« stammelnd endlich die Klinke fand und unter Gelächter den Raum verließ.
Wäre nicht mein Überzug, wäre ich nun vermutlich so rot gewesen, daß ich einer Tomate Konkurrenz hätte machen können.

Ich ging noch einmal in den Speisesaal, um mir einen Kaffee zu holen. Diesen brauchte ich gerade dringend, um mich etwas zu beruhigen. Mit der Tasse in der Hand ging ich in den Park. Dort setzte ich mich auf eine der Bänke und beruhigte mich allmählich. Diese Situation war mir sehr peinlich gewesen und so etwas musste ich nicht noch einmal erleben, also beschloss ich, so etwas doch besser nur im Laden oder in unserer Wohnung zu tun.

Während ich meinen Kaffee trank und die Nachmittagssonne genoss, hörte ich auf einmal ein Geräusch. Ich sah mich um, konnte aber nichts sehen. Erst, als ich mich umdrehte und aufrichtete, sah ich auf einer Bank auf der anderen Seite der Hecke zwei Puppen sitzen und sich in den Armen halten. Nun erkannte ich auch, was das für ein Geräusch war. Die Beiden weinten.
Es waren die selben beiden Puppen, die ich im Laufe der Woche bereits mehrmals so gesehen hatte.
Ich fragte mich, was mit den Beiden los war, warum sie so unglücklich zu sein schienen. Dieses Mal behielt ich sie im Auge, während ich aufstand und um die Hecke herum ging. Einerseits war ich neugierig und zum Anderen hatte ich die Beiden bisher nur alleine und nur traurig gesehen und hatte irgendwie Mitleid mit ihnen, obwohl ich gar nicht wusste, warum sie so traurig waren und es mich eigentlich auch gar nichts anging.
»Hallo«, sagte ich vorsichtig, als ich bei der Bank war. »Darf ich mich zu euch setzen?«
»Entschuldigung«, sagte eine der Beiden. »Wir gehen, dann können Sie sich setzen.«
»Nein, so hab ich das nicht gemeint«, sagte ich. »Ich hab euch schon ein paar Mal gesehen und mich gefragt, warum ihr immer so traurig ausseht«, gab ich offen zu und setzte mich einfach zu ihnen.
Die Beiden sahen mich nun an und eine sagte: »Entschuldigung, wir wollen doch niemanden Belästigen.«
»Wieso denn belästigen?«, fragte ich erstaunt. »Nein, so hab ich das doch nicht gemeint.«
Sie sahen mich nun erstaunt an.
»Ich bin Veronika«, sagte ich.
»Hallo«, sagten beide schüchtern.
»Ich bin Elke«, sagte die mir näher sitzende Puppe. »Und das ist Sabine.«
»Darf ich fragen, warum ihr so traurig seid?«, fragte ich vorsichtig.
Sabine sah mich nur an, während Elke leise und nur schwer verständlich anfing, zu sprechen. Doch je länger sie sprach, desto sicherer schien sie zu werden, aber auch um so trauriger.
Die Beiden waren vier Jahre lang Sexpuppen in einem Club und als die Agentur geschlossen wurde, hatte der Besitzer ihnen gedroht, sie rauszuwerfen. Sie durften nur weiter dort bleiben, wenn sie keinen Lohn verlangten. Doch vor Kurzem hatten sie den Besitzer gebeten, ihnen zumindest etwas Freizeit und Taschengeld zu geben. Als nun die Einladung zu diesem Treffen kam und die Beiden ihn gebeten hatten, sie wenigstens hier her kommen zu lassen, war er sehr verärgert, hatte ihnen aber schließlich die Fahrkarten bezahlt. Doch am Tag als sie fahren wollten, wollte er sie nicht gehen lassen, doch die Beiden bestanden darauf, weil sie ja schon zugesagt hatten. Darauf hin hatte er sie, ohne ihnen mehr als die Kleidung, die sie nun trugen, zu geben, raus geworfen und ihnen gesagt, daß sie nicht mehr wieder zu kommen brauchten.
Nun hatten die Beiden sich die ganze Zeit hier aufgehalten und nachts im Park hinter einer Hecke geschlafen. Selbst die Versorgungseinheiten und sogar Schläuche, um zur Toilette gehen zu können, hatte er ihnen nicht gegeben und so hatten sie hier, unter dem Vorwand, diese vergessen zu haben, immer jemanden gefragt, ihnen einen Schlauch zu leihen, wenn sie auf die Toilette mussten.

Doch nun, wo das Treffen um war, wussten die Beiden nicht, was sie tun sollten, da sie niemanden hatten, zu dem sie hätten gehen können.
Ich sah die Beiden entsetzt an und nahm Elke, die beim Reden immer mehr geweint hatte und nun hemmungslos heulte, in die Arme und streichelte ihr den Rücken.
Ohne lange nachzudenken, sagte ich: »Ihr kommt mit uns mit. Wir finden dann schon irgend eine Lösung.«
Die Beiden sahen mich nun erstaunt an. Elke wischte sich die Tränen ab und fragte: »Wirklich?«
»Ja. Ihr könnt doch nicht so ganz alleine bleiben und wo wollt ihr denn hin? Wollt ihr auf der Straße leben? Und was ist, wenn ihr aufs Klo müsst? Wenn ihr den Verschluss ohne den Schlauch auf macht, gibt es doch eine riesengroße Sauerei«, sagte ich entschlossen.
»Das geht?«, fragte nun Sabine.
»Ja, das geht schon. Aber dann geht alles daneben. Ihr müsst dazu …«, ich unterbrach mich und sagte: »Das ist doch jetzt nicht so wichtig. Also, was sagt ihr? Ihr kommt mit zu uns nach Hause, damit ihr wenigstens ein Dach über dem Kopf habt. Danach sehen wir weiter.«
»Wirklich?«, fragte Elke noch einmal.
Ich nickte, stand auf und hielt den Beiden die Hände hin.
Die Beiden nahmen meine Hände und standen auf. Zusammen gingen wir nach drinne und nun bemerkte ich zum ersten Mal, daß ihre Kleider ziemlich mitgenommen aussahen. Wären sie keine Puppen, würden sie vermutlich sogar ziemlich stinken, da sie sich schon eine Woche lang nur in den Waschräumen hier gewaschen hatten.

In der Eingangshalle traf ich Julia, die sich gerade von ihren Freundinnen aus der Galerie verabschiedete. Sie kam zu mir und sagte: »Ich bin hier fertig, meinetwegen können wir ins Hotel. Aber vorher würde ich noch mal gerne etwas Essen. In der Nähe unseres Hotels gibt es einen Burgerladen, da wollte ich die ganze Zeit schon mal hin.«
»Warte mal«, sagte ich und deutete zu Elke und Sabine. »Ich hab da noch was.«
»Ja?«, fragte Julia verwundert und sah mich fragend an.
In kurzen Worten erzählte ich ihr, warum ich den Beiden angeboten hatte, mit uns zu kommen.
Julia sah die Beiden kurz an und nickte. »Aber in den Burgerladen gehen wir trotzdem.« Zu den Beiden sagte sie: »Ich lade euch ein. Aber so könnt ihr da sicher nicht hin.« Sie hob Sabines Kleid, welches bei Licht betrachtet recht schmutzig aussah.
»Dann gehen wir vorher ein paar Sachen kaufen. Das ist sicher im Hotel auch besser«, sagte ich.
»Das geht doch nicht. Wir haben doch gar kein Geld«, wandte Sabine leise ein und fing wieder an, zu weinen.
»So viel Geld hab ich noch. Es müssen ja erst mal keine teuren Markenklamotten sein«, sagte ich, während Elke Sabine in den Arm nahm und versuchte, sie zu trösten.
»Gut, dann sollten wir aber wirklich los. Ich weiß nicht, ob die Läden hier so lange auf haben, wie bei uns«, sagte Julia.
»Gut, ich hab mich schon von allen verabschiedet, von denen ich mich verabschieden musste«, sagte ich.

Wir gingen zum Ausgang und gingen zur Straßenbahn, mit der wir in die Innenstadt fuhren. Hier fanden wir auch schnell einen Laden, der preiswerte Kleidung verkaufte. Es dauerte nicht all zu lange, Sabine und Elke Wäsche, lange Röcke, helle Blusen und Schuhe zu kaufen. Nachdem wir alles bezahlt hatten, fragte ich die Verkäuferin, ob die Beiden sich noch in den Umkleiden umziehen durften, was diese bejahte. Für die alten Sachen ließen wir uns eine Tüte geben.
Es war Julia, die uns noch eine Weile aufhielt. Sie hatte einige Sachen gefunden, die ihr gefielen und die sie anprobieren wollte. Sie verließ den Laden mit einer großen Tüte mit neuen Sachen.
Anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn zum Hotel. Der Burgerladen, der nur eine Straße vom Hotel entfernt lag, entpuppte sich als kleines Restaurant im Stil der amerikanischen 50er. Wir betraten das Restaurant und wurden von einer Bedienung an einen freien Tisch geführt.
Nachdem wir bestellt hatten, wollte Julia von Elke und Sabine wissen, was genau passiert war. Zu meiner Erleichterung behielten die Beiden die Fassung und brachen nicht erneut in Tränen aus, während sie ihre Geschichte noch einmal erzählten. Doch sehr traurig sahen sie trotzdem aus.

Das Essen, welches kurz darauf kam, war einfach köstlich und nicht zu vergleichen mit den Burgern der Fastfoodketten.
Nachdem wir die zumindest für mich, viel zu großen Portionen gegessen hatten, fragte Julia: »Und ihr Beiden, seid ihr ein Paar?«
Ich hatte gerade etwas getrunken und musste husten. Um meine Cola nicht über den Tisch, Julia und Elke zu verteilen, die mir gegenüber saßen, musste ich mir eine Serviette vor den Mund halten.
Nachdem ich wieder sprechen konnte, sah ich Julia vorwurfsvoll an. Ich hatte manchmal das Gefühl, daß sie überhaupt kein Taktgefühl hatte. Doch Elke und Sabine schienen diese Frage nicht so schlimm zu finden. Sehr zögernd fassten sie sich, über den Tisch hinweg, an den Händen und nickten.
»Im Club durften wir uns noch nicht mal an den Händen halten. Der Besitzer hat uns einmal dabei erwischt, wie wir uns geküsst haben«, sagte Sabine und eine Träne lief ihr über die Wange.
»Er ist sehr wütend geworden und hat uns mitten im Club auf ein Podest gestellt und uns zusammen gefesselt, ohne die Versorgungseinheit. Als er uns nach zwei Tagen wieder los gemacht hat, hatten wir schon Krämpfe im Bauch, weil wir nichts gegessen hatten und weil wir aufs Klo mussten«, fuhr Elke fort.
»Und dann hat er gesagt, daß er uns, wenn er uns noch mal dabei erwischt, eine ganze Woche so stehen lässt«, sagte Sabine weinend.
Auch Elke hatte wieder angefangen zu weinen und die Beiden drückten fest ihre Hände.

»Dürfen wir bitte mal auf die Toilette und uns frisch machen?«, fragte Elke, nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hatten.
Ich holte den Beutel, in dem ich meinen Schlauch aufbewahrte aus der Handtasche und gab ihn den Beiden. Zögernd standen sie auf und gingen in Richtung Toilette.

»So ein Arsch«, meinte Julia nur und ich nickte zustimmend.
Nun sah sie mich an und sagte: »Wie sollen wir die Beiden denn mit nehmen? Als Handgepäck?«
Ich sah sie erstaunt an und konnte mit ein Lachen nicht verkneifen. »Wieso das denn?«, fragte ich.
»Ich glaube, die Fahrkarten gelten nur für uns«, gab Julia zu bedenken.
»Ach so. Daran hab ich überhaupt nicht gedacht. Dann kaufe ich ihnen eben die Fahrkarten. Und vielleicht sollte ich auch nachfragen, ob man die Sitzplatzreservierungen ändern kann.«
Julia nickte zustimmend.

»Und was wird Gertrud dazu sagen?«, fragte sie.
»Ich glaube nicht, daß sie mir böse sein wird. Und wenn doch, dann wird sich mich dafür eben bestrafen. Aber das ist mir egal. Ich kann die Beiden doch nicht hier alleine lassen, ohne Geld und ohne Dach über dem Kopf.«
»Ich denke nicht, daß sie besonders böse sein wird«, meinte Julia in dem Moment, in dem Elke und Sabine von den Toiletten wieder kamen.

Wir tranken noch aus und bezahlten, danach gingen wir zum Hotel. Der Mann am Empfang sah mit einem etwas seltsamen Blick zu uns, sagte aber nichts weiter, als wir durch die Lobby zum Aufzug gingen.
In unserem Zimmer angekommen, schickte ich Elke und Sabine erst einmal ins Bad, damit sie sich duschen konnten. Es dauerte nicht all zu lange, bis sie in Bademänteln des Hotels wieder kamen und unschlüssig im Raum standen.
»Ich geh mich auch mal duschen«, sagte Julia und ließ mich mit den Beiden alleine.

»Ihr könnt euch ruhig setzen«, sagte ich.
Mit einem »Danke« setzten sie sich auf das Sofa, hielten sich an den Händen, blieben aber etwas auf Abstand.
»Darf ich fragen, ob ihr beiden, also du und Julia, auch zusammen seid?«, fragte Sabine zögernd.
»Ich? Und Julia?«, fragte ich lachend. »Nein, ich glaube nicht, daß das lange gut gehen würde. Wir sind zwar gute Freundinnen aber wir sind nicht zusammen. Wie haben beide … ähm … Freundinnen«, sagte ich. Ich wollte ihnen nicht gleich sagen, daß Gertrud und Heike unsere Herrinnen waren.
»Oh, Entschuldigung. Ich dachte nur, weil ihr nur ein Bett habt.«
»Das hat Gertrud, also meine Freundin, so reserviert«, sagte ich und fügte noch ein »Warum auch immer« hinzu.

Ich saß auf dem Bett und sah zu den Beiden herüber. Sie hielten noch immer etwas Abstand zueinander, so als hätten sie Angst, daß ich etwas dagegen sagen würde, wenn sie näher zusammen sitzen würden.
»Ihr könnt euch ruhig zusammen setzen und wenn ihr euch küssen wollt, tut euch keinen Zwang an. Ich drehe mich auch um, wenn es euch lieber ist«, sagte ich, weil die Blicke, die die Beiden sich zuwarfen, schon sehr sehnsüchtig aussahen.
Ohne etwas zu sagen, rutschten die Beiden zusammen und nahmen sich in die Arme.
Zögernd ließen sie ihre Hände zum Gesicht der Anderen wandern und fingen an, sich zu streicheln. Als sich ihre Lippen einander näherten, hatte ich den Eindruck, daß sie sehr aufgeregt waren. Sie küssten sich erst beinahe vorsichtig auf die Lippen und streichelten sich weiter. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie ihre Lippen öffneten und in einem langen Kuss versanken.
Ich seufzte leise, denn dieser Kuss war so vorsichtig und zärtlich, wie ich es noch nie gesehen hatte. Es sah aus, als würden sie dies das erste Mal tun und Angst zu haben, zu weit zu gehen.

»Wow«, hörte ich Julia neben mir leise sagen. Ich hatte nicht mitbekommen, wie sie sich aufs Bett gesetzt hatte.
Ohne den Blick von Elke und Sabine zu nehmen, nickte ich wortlos.
»Wolltest du auch ins Bad?«, fragte Julia leise, worauf hin ich nickte.

Es dauerte eine ganze Weile, bis die Beiden ihren Kuss lösten und ich fragte mich, ob sie zwischendurch nicht mal Luft holen mussten. Ich sah, daß sie Tränen in den Augen hatten, dieses Mal war ich mir aber sicher, daß es Freudentränen waren.
Sie sahen zu uns und Sabine sagte: »Entschuldigung, aber darauf habe ich schon so lange gewartet.«
Elke nickte nur und hielt Sabines Hand.
Doch plötzlich öffnete Elke die Augen weit und sah zu uns. »Was ist das denn?«, fragte sie erstaunt.
»Was meinst du?«, wollte ich wissen.
»Das, was Julia da an hat«, antwortete sie.
Nun sah ich zu Julia und stellte fest, daß sie nackt, bis auf ihr Keuschheitsensemble neben mir saß.
»Das erklär du mal selber«, sagte ich zu Julia, stand auf und ging ins Bad, um mich zu duschen.

Als ich fertig geduscht zurück kam, standen Elke und Sabine vor Julia und betrachteten Julias Keuschheitsgürtel und ihren BH gerade sehr ausgiebig und sie fassten diese auch an und befühlten ihn.
»Das sieht ja toll aus, aber ich weiß nicht, ob ich sowas tragen möchte«, sagte Elke mit einem faszinierten Blick.
Mir fiel auf, daß die Beiden nackt waren und auch keine Abdeckung über der Scham hatten. Als Sexpuppen wäre das sicher auch sehr verwunderlich, dachte ich mir.
Nun war es an mir, sie eingehend zu betrachten. Ihr Überzug hatte eine rosige, gleichförmige Farbe, ohne Schattierungen und sah recht matt aus.
Sie hatten eine recht große Oberweite und eine ausgeprägte, aber nicht zu schmale Taille und ihre Nippel und Scham waren in einem etwas kräftigeren Rosa gefärbt. Die Lippen waren in einem nicht zu dunklen Rot geschminkt und ihre Augen trugen anscheinend ein permanentes Make-up.
Als Elke hinter Julia trat, sah ich, daß ihr Anschluss für die Versorgungseinheit sich nicht, wie bei mir oder Julia, am After befand, sondern ein gutes Stück weiter oben und leicht zur Seite versetzt. Dort, wo bei mir der Anschluss war, befand sich bei ihr tatsächlich der After. Ich fragte mich, warum sie überhaupt einen Anschluss hatten, traute mich aber nicht, zu fragen.

»Darf ich auch mal?«, fragte Julia nun, worauf hin Elke nickte und sich vor sie stellte. Sie legte die Hand auf Elkes Oberarm und fuhr über diesen. »Das fühlt sich komisch an«, sagte sie. »Aber irgendwie auch gut.«
Nun kam Sabine zu mir und hielt mir ihren Arm hin. Auch ich fuhr ihr mit den Fingerspitzen über den Arm und stellte fest, daß es sich nicht nach Plastik oder Latex anfühlte, aber auch nicht wie echte Haut. Sabines Überzug fühlte sich glatt aber trocken an, fast wie Seide oder Satin.
»Bitte, du darfst ruhig überall«, sagte Sabine.
»Ähm, ich glaube daß das nicht so gut wäre«, gab ich zurück.
»Wir sind Sexpuppen«, sagte sie und nun sah ich sie das erste Mal lächeln. »Das bin ich gewohnt.« Sie fasste meine Hände und führte sie zu ihren Brüsten. Es fühlte sich etwas seltsam an und als sie meine Hände fest gegen ihre Brüste drückte, hatte ich eher das Gefühl, einen mit Wasser gefüllten Ballon anzufassen als echte Brüste.
»Ich bin eigentlich ziemlich flach«, sagte sie kichernd. Dabei legte sie meine Daumen in ihre Unterbrustfalte und drückte sie etwas nach oben. Nun konnte ich unter ihrem Überzug ihre echten Nippel spüren. »Sie sollen sich so anfühlen wie bei einer Sexpuppe, deshalb hat die Agentur für Sexpuppen Frauen mit kleinen Brüsten gesucht«, erklärte sie.
»Und wenn man die«, ich tippte vorsichtig gegen ihre große Oberweite »anfasst, merkst du das überhaupt nicht?«, wollte ich wissen.
»Nicht so, wie früher, nein«, sagte sie mit Bedauern in der Stimme.
»Und, ähm, hinten?«, fragte ich, nun etwas von ihrem Verhalten ermutigt.
»Hinten? Du meinst den Po?«
Ich nickte lediglich und fühlte mich peinlich ertappt.
Was sie dann tat, fand ich etwas befremdlich. Sie drehte sich zur Seite, fasste meine Hand und führte sie zu ihrem After. Nun nahm sie einen meiner Finger und drückte ihn gegen ihren Schließmuskel. Mein FInger drang ohne Probleme ein und sie spannte ihren Muskel an, was ich deutlich spürte. Ich hatte noch nie den Finger im Hintern von jemandem gehabt, doch ich vermutete, daß es sich wohl ziemlich natürlich anfühlte.
»Eine Sexpuppe soll komplett benutzbar sein«, erklärte sie, als sei es das natürlichste der Welt, einfach den Finger einer fremden Frau im Hintern zu haben. »Der Überzug geht ziemlich tief in meinen Hintern. Aber das spüre ich schon. Der Muskel ist noch da, wo er hin gehört. Am Anfang hat es ziemlich weh getan, aber jetzt ist es für mich ganz normal.«
Ich sah sie sprachlos an und zog meinen Finger wieder zurück.
»Der Überzug ist so, daß es auch ohne Gleitmittel geht, aber mit fühlt es sich besser an, finde ich«, sagte sie.
Nun fasste sie meine andere Hand und führte sie zu ihrer Scham. Wieder nahm sie einen meiner Finger und führte ihn in sich hinein. Dies fühlte sich allerdings nicht an, wie eine echte Scheide. Ich fühlte Noppen, Rillen und kleine Erhebungen, die ich zumindest von mir so nicht kannte.
Mit einem verlegenen »Ähm« zog ich den Finger wieder aus ihr heraus.

»Ist das bei dir auch so?«, wollte sie wissen.
»Ähm, nein. Bei mir ist es so wie früher, nur daß da der Überzug ist. Und ich spüre es ziemlich normal, glaube ich.« Ich hatte nicht vor, sie einen Finger in mich hinein stecken zu lassen und zu meiner Erleichterung trug ich noch die Abdeckung.
»Man sieht aber gar nichts bei dir«, sagte sie, nun anscheinend etwas erstaunt.
Ich sah an mir herab und stellte fest, daß ich etwas breitbeinig auf dem Bett saß und der Bademantel etwas offen stand, so daß sie einen guten Blick zwischen meine Beine hatte.
»Das ist nur ein Verschluss. Im Schaufenster ist es nicht so gut, ganz nackt zu sein«, erklärte ich.
»Darf ich?«, fragte sie und beugte sich zu mir herunter.
Bei einer direkten Frage abzulehnen, nachdem ich bei ihr fühlen durfte, wie sie sich anfühlt, erschien mir sehr unhöflich und so nickte ich, spreizte die Beine und nahm den Überzug vorsichtig ab. Ich würde ihn wahrscheinlich auch nicht mehr anlegen können, da das Klebeband nur einmal klebte und ich keines dabei hatte.
Sie fuhr mit einem Finger vorsichtig zwischen meine Schamlippen und ließ einen Finger in mich hinein gleiten. Dies ging auch ohne Gleitmittel erstaunlich leicht, was wohl an ihrem Überzug lag.
Obwohl ihre Hände sehr zierlich waren, spürte ich ihren Finger recht deutlich und konnte ein leises Stöhnen nicht unterdrücken. Dies nahm sie zum Anlass ihren Finger zurück zu ziehen.
»Entschuldige. Ich spüre dabei kaum was. Nur am Kitzler fühle ich alles ganz normal. Und seit der Rückoperation fühle ich da noch viel mehr als früher«, sagte sie.

Das Piepsen meines Handys rettete mich aus dieser für mich sehr peinlichen Situation. »Entschuldige«, sagte ich, stand auf, schloss meinen Bademantel und ging zu meiner Handtasche.
Ich schaute auf mein Handy und sah, daß es eine Bildnachricht von Gertrud war. Ich öffnete diese und sah sie mit weit gespreizten Beinen auf unserem Bett liegen.
»Ich freue mich schon darauf, dich morgen wieder bei mir zu haben, meine Süße«, hatte sie dazu geschrieben.
War ich eben schon leicht erregt, so spürte ich nun deutlich, wie es unter dem Überzug in meiner Scheide feucht wurde.
»Ich freue mich auch darauf«, schrieb ich zurück.
»Ich hoffe ja, du liegst schon im Bett. Wenn nicht, musst du dich eben bis dahin etwas zusammen nehmen. Ich wünsche dir eine gute Nacht«, schrieb sie zurück und einen Augenblick später, spürte ich, wie die Vibratoren in mir anfingen sich zu rühren. Sie liefen erst auf einer ganz kleinen Stufe, wurden aber kurz darauf schneller und liefen nach wenigen Sekunden auf voller Stufe.
Ich konnte mich dem nicht entziehen und stöhnte meine plötzlich aufkommende Lust aus mir heraus.
Ich setzte mich aufs Bett und ließ mich einfach fallen. Schon als ich lag, überkam mich ein heftiger Höhepunkt, der sehr lange anhielt. Doch die Vibratoren liefen einfach weiter und bereits nach wenigen Sekunden spürte ich einen weiteren Höhepunkt nahen. Dieser hielt noch länger an, als der Erste und auch jetzt liefen die Vibratoren einfach weiter. Alles um mich herum verschwamm und obwohl ich gerade zweimal gekommen war, stieg meine Erregung sofort wieder an und ich versank in einer Welle der Lust. Mein eigener Körper sorgte dafür, daß ich in dieser Lust schwamm, ohne Erlösung zu finden, denn durch die beiden Höhepunkte, war ich im Moment nicht in der Lage, noch einmal zu kommen.
Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis ich, laut schreiend, noch einmal kam und mich danach immer wieder kleinere Höhepunkte überrollten, wie Wellen am Meer einen Stein im Sand überrollten und diesen langsam frei spülen. Irgendwann verließen mich meine Kräfte und ich schlief ein.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und wollte mich etwas drehen. Dabei wäre ich fast rückwärts aus dem Bett gefallen, weil mir nur sehr wenig Platz blieb. Ich hob den Kopf und sah, daß es Julia nicht viel besser ging, denn den meisten Platz im Bett nahmen Elke und Sabine ein, die, einander eng umschlungen, zwischen uns lagen.
Da ich durch die Vorhänge sehen konnte, daß es bereits hell wurde, musste ich nicht all zu lange überlegen, sondern ließ ein Bein aus dem Bett hängen, zog das andere nach und stand auf. Dabei versuchte ich, die Anderen nicht zu wecken.
Als ich endlich saß, schaute ich auf mein Handy. Bis unser Zug fuhr, hatten wir noch ein paar Stunden und viel zu Packen hatten wir nicht dabei. Also ging ich ins Bad und duschte erst einmal ausgiebig. Dabei genoss ich das warme Wasser und die Ruhe um mich herum.

Doch diese Ruhe wurde jäh unterbrochen, als Julia ins Bad kam und sich, scheinbar ohne auf mich zu achten, auf die Toilette setzte, um sich mithilfe ihres Schlauches zu entleeren.
»Was für eine Nacht«, sagte sie, nachdem sie eine Weile auf ihrem Handy gespielt hatte.
Also hatte sie mich doch registriert. Wie auch anders? Das Wasserrauschen und der Dampf, der sich mittlerweile im Bad gebildet hatten, waren wohl kaum zu übersehen.
»Was ist denn passiert?«, fragte ich etwas lauter, um das Rauschen des Wassers zu übertönen.
»Vor oder nachdem du das halbe Hotel zusammen geschrien hast?«, fragte sie und ich konnte trotz der beschlagenen Duschabtrennung ihr breites Grinsen sehen.
»War es so schlimm?«
»Nicht wirklich. Du warst zwar ziemlich laut, aber ich glaube nicht, daß es mehr gehört haben, als unsere direkten Nachbarn. Und dann bist du ja zum Glück eingeschlafen«, sagte sie mit einem süffisanten Tonfall.
»Oh. Toll. Da bin ich ja froh, daß wir heute abreisen.« Ich stellte das Wasser aus und sah sie resigniert an. Wieso hatte Gertrud auch so ein blödes Timing. Nicht daß ich es nicht genossen hätte, aber etwas später wäre es sicher nicht so aufgefallen. Allerdings wagte ich nicht, mir vorzustellen, wie es gewesen wäre, wenn wir noch in dem Restaurant gesessen hätten.
Mir fiel die Szene aus Harry und Sally im Restaurant ein. Ich stellte mir vor, wie wohl die Anwesenden reagiert hätten, wenn es dort passiert wäre und musste laut los lachen.
Julia sah mich entgeistert an, als ich aus der Dusche stieg und noch immer kicherte.

Ich ließ sie alleine, ging zurück ins Zimmer und zog mich an.
Elke und Sabine waren mittlerweile auch aufgewacht und sahen mich verlegen grinsend an.
»Was ist denn? Habt ihr noch nie eine Frau gesehen, die einen Orgasmus hatte?«, fragte ich, worauf hin die Beiden ihre Köpfe zur Seite drehten.
Ich kicherte erneut und fing an, meine Sachen zu packen.

Endlich kam auch Julia aus dem Bad und zog sich an.
»Warum hast du eben so gelacht?«, fragte sie.
Ich legte das Shirt, welches ich gerade zusammen faltete, aufs Bett und sah sie kichernd an. »Kennst du Harry und Sally?«, fragte ich.
Julia warf mir einen fragenden Blick zu und schüttelte den Kopf.
Ich ließ die Schultern hängen, nahm mein Handy und suchte im Netz nach der entsprechenden Szene, um sie Julia zu zeigen.
Sie sah sich diese an und fing nun ebenfalls an, lauthals zu lachen. Nun war es an Elke und Sabine, uns verständnislos anzusehen. Ich zeigte ihnen ebenfalls den Filmausschnitt und auch sie fingen an, zu lachen.

Nachdem wir uns wieder beruhigt hatten, packten wir fertig und sahen uns noch einmal im Zimmer um. Wie es aussah, hatten wir nichts vergessen, also verließen wir das Zimmer. Wir nahmen unsere Sachen und fuhren mit dem Aufzug in die Lobby, wo wir die Koffer abstellten. Am Empfang meldete ich Elke und Sabine zum Frühstück für das Buffet an und bat darum, es mit auf unsere Rechnung zu setzen. Dafür würde ich mich wohl später bei Gertrud verantworten müssen, doch ohne Frühstück wollte ich die Beiden auch nicht fahren lassen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück checkten wir schließlich aus und machten uns mit der Straßenbahn auf den Weg zum Bahnhof. Dort kaufte ich Fahrkarten für Elke und Sabine und buchte Julias und meine Sitzplatzreservierungen um, so daß wir zusammen saßen.
Auf dem Bahnsteig trafen wir noch einige der anderen Puppen wieder und unterhielten uns, bis unser Zug kam.
Nun dauerte es noch einige Minuten, bis wir diesen betreten und unsere Plätze gefunden hatten. Die Heimfahrt verlief sehr ruhig, da wir in einem anderen Abteil saßen, als die meisten der anderen Puppen. So hing wohl jede von uns ihren Gedanken nach und am späten Nachmittag waren wir endlich wieder zu Hause.

Als wir den Zug verließen, überlegte ich, was ich Gertrud sagen sollte. Zum Glück mussten wir noch mit der Straßenbahn fahren und so hatte ich noch eine gute halbe Stunde Zeit, mir das zu überlegen. Doch als wir den Bahnhof verließen, verflüchtigte sich meine Möglichkeit zum Nachdenken, denn gegenüber des Ausganges, vor der Straßenbahnhaltestelle, stand Gertrud und winkte uns fröhlich zu.
Ich ignorierte meine Schuldgefühle ihr gegenüber, lief zu ihr, ließ meine Tasche noch im Laufen fallen und umarmte sie fest.
Nachdem ich die Umarmung gelöst hatte, fasste sie mir in den Nacken und zog mich zu sich heran. Ein wohliger Schauer fuhr, ausgehend von Gertruds Hand, meinen Rücken hinab und ich schloss die Augen, als unsere Lippen sich berührten.

Der Kuss dauerte viel zu kurz und als sie ihn löste, senkte ich den Kopf. Ich sah mich kurz um und sagte: »Ich muss dir was gestehen.«
Sie sah mich an und hob die linke Augenbraue. Zu Hause wäre dies das Zeichen für mich gewesen, sofort auf die Knie zu gehen und ich war kurz versucht, es hier, mitten auf dem Bahnhofsvorplatz eben so zu tun. Doch ich widerstand dem Reflex und senkte statt dessen nur den Kopf.
»Und was hast du mir zu gestehen?«, fragte Gertrud ruhig.
Ich atmete einmal tief ein und wieder aus und ohne den Kopf zu heben, sagte ich: »Ich habe noch jemanden mit gebracht.«
Sie gluckste leise und sagte: »Warum musst du mir das denn gestehen. Du hast jemanden eingeladen uns mal zu besuchen. Da ist doch nichts dabei.«
»Nein, nicht nur zu Besuch«, sagte ich leise.
»Oh, jetzt wird es interessant«, erwiderte sie und ich spürte ihren Blick auf mir ruhen.
Ich sah zu Julia, Elke und Sabine und deutete in ihre Richtung.
»Das bei Julia sind Elke und Sabine. Wir haben sie auf dem Treffen kennengelernt«, sagte ich und gab ihr eine Kurzfassung davon, was sie mir erzählt hatten. Danach erzählte ich ihr, daß die Beiden kein Geld hatten und ich ihnen die Kleider und die Fahrkarten bezahlt hatte und das Frühstück mit auf die Hotelrechnung hatte setzen lassen.
»Ganz ohne Geld und Kleider?«, hakte sie nach.
»Ja, das haben sie gesagt. Und sie hatten auch nichts dabei. Nicht mal den Schlauch, um aufs Klo zu gehen«, berichtete ich.
Sie fasste mein Kinn und hob es an, so daß ich gezwungen war, ihr in die Augen zu sehen, in denen ich entgegen meinem Erwarten keinen Ärger erkennen konnte. »Ich denke, du hast richtig gehandelt, mein Schatz«, sagte sie. Sie ließ mich verwirrt stehen und winkte die Anderen zu uns heran.

Während die Anderen heran kamen, gab sie mir noch einen Kuss und sagte: »Ich finde es wirklich gut, daß du die Beiden mit gebracht hast, aber vielleicht hättest du mich auch mal anrufen können oder mir wenigstens schreiben. Dann hätte ich nämlich ein größeres Auto gemietet. Aber so hab ich nur diesen Schicken Sportwagen und da ist hinten nun mal nur Platz für zwei. Und das auch nur, ohne Gepäck. Deshalb darfst du jetzt das Gepäck mit der Straßenbahn nach Hause bringen, mein Schatz.«
»Ja, meine Herrin«, sagte ich und konnte mir ein zufriedenes Grinsen nicht verkneifen. Nicht, weil ich nicht gerne mit den Anderen zusammen gefahren wäre oder gerne zwei Reisetaschen in der Straßenbahn herum fuhr, sondern weil es mir einen wohligen Schauer nach dem Anderen über den Rücken jagte, wenn Gertrud einfach so bestimmte, was ich zu tun hatte.

Ich schnappte mir Julias Reisetasche, gab Gertrud noch einen Kuss, aus dem sie unauffällig einen Sklavenkuss machte und ging lächelnd zur Haltestelle, während die Anderen scheinbar etwas verwundert darüber hinter mir her schauten.

Zu meinem Glück kam die Straßenbahn bereits nach wenigen Minuten. Ich stieg ein, kaufte mir eine Fahrkarte und setzte mich. Während die Bahn durch die Stadt fuhr, verfiel ich in einen leichten Dämmerzustand und auf einmal gingen mir so viele Dinge auf einmal durch den Kopf.
Zu meinem Glück wurden die Haltestellen angesagt, sonst hätte ich die Haltestelle, an der ich umsteigen musste, verpasst. Ich schnappte mir die Taschen und stieg aus.

In der Nähe gab es ein kleines Café und ich beschloss, noch einen Kaffee zu trinken und vielleicht eines dieser kleinen aber sehr leckeren Stücke New York Cheesecake zu essen, die sie hier machten.
Ich setzte mich an einen Tisch am Fenster und während ich einen Strawberry-Apple Cheesecake genoss, kamen mir wieder eine Menge Erinnerungen in den Sinn. Ich erinnerte mich an den ersten Tag im Laden, als die Frau von der Agentur Gertrud erklärt hatte, wie sie mich Steuern konnte, an das Haus gegenüber, welches abgerissen worden war und den Bau des neuen Hauses an der selben Stelle, an den Besuch der Erkotikmesse, auf der ich versehentlich zwei Putzfrauen erschreckt hatten, an Gertruds Blick, als ich mich ihr, wegen ihres Bruders, den ich für ihren Freund gehalten hatte, viel zu lange sehr abweisend verhalten hatte und an das Gefühl, als sie mir danach gesagt hatte, daß sie mich liebt. Ich erinnerte mich an unseren ersten Kuss aber noch viel genauer an den ersten Sklavenkuss, den sie mir gegeben hatte.
Ich erinnerte mich an die vielen Spielgeräte, in denen ich im Laden gesteckt hatte und an die vielen Outfits, in denen ich im Schaufenster gestanden hatte.

Meinen Kuchen hatte ich schon längst gegessen und saß nun zurückgelehnt im Stuhl und nippte nur noch an meinem Kaffee. Ich schwelgte regelrecht in Erinnerungen und genoss einfach das Leben.
Das Piepsen meines Handys, anhand des Tones wusste ich, daß Gertrud mir gerade geschrieben hatte, riss mich jäh aus meinen Gedanken. Mir war, auch ohne die Nachricht zu lesen, klar, warum sie mich angeschrieben hatte. Zwar hatte sie nicht gesagt, ich sollte so schnell es ging nach Hause kommen, doch war mir klar, daß ich mich bei ihr hätte melden können, als ich beschlossen hatte, Kaffee zu trinken.
Dennoch holte ich das Handy heraus und mein Verdacht wurde bestätigt.
Schnell schrieb ich: »Entschuldige bitte, ich musste gerade etwas nachdenken und bin in einem Café.«
Erst, als ich diese Nachricht schon abgesendet hatte, wurde mir klar, daß der Hinweis darauf, nachzudenken nicht die beste Idee gewesen war. Dies bestätigte sich auch umgehend, als ich Gertruds Antwort las: »Nachdenken? Schatz, ist alles in Ordnung?«, fragte sie.
Ich schrieb sofort zurück: »Ja, es ist alles in Ordnung. Ich mache mich sofort auf den Weg.«
Das Handy steckte ich ein, stand auf und ging zum Tresen, um zu bezahlen. Ich sah, wie die Straßenbahn gerade in die Haltestelle fuhr und lief los, um diese noch zu erwischen. Doch gerade, als ich einsteigen wollte, fiel mir auf, daß die Taschen fehlten. Die hatte ich im Café ganz vergessen.
Also lief ich schnell zurück, schnappte mir die Taschen und lief wieder zur Haltestelle, nur um zu sehen, daß die Bahn mir gerade vor der Nase weg fuhr.

Hier in der Fußgängerzone durfte die Straßenbahn nicht all zu schnell fahren, also versuchte ich, schneller zu sein. Doch mit zwei voll gepackten Reisetaschen, warum musste ich auch unbedingt so viel Zeug mit schleppen und wieso hatte Julia Backsteine eingepackt, musste ich feststellen, daß meine Kondition nicht gerade die Allerbeste war und so schaffte ich es gerade noch rechtzeitig, bei der nächsten Haltestelle zu sein, als die Bahn wieder anfuhr.
Die nächste Bahn würde erst in einer halben Stunde fahren, also konnte ich auch gleich laufen. Es war ja bloß noch die ganze Fußgängerzone herunter, bis nach Hause.
Also schulterte ich die Riemen der Taschen und ging mit recht schnellem Schritt die Straße entlang. Meine eben noch blendende Laune war wie weggeblasen und die Taschen wurden mir immer schwerer. Was um alles in der Welt hatte Julia da nur eingepackt? Ihren halben Kleiderschrank?

Etwa in der Mitte der Fußgängerzone hörte ich hinter mir ein Klingeln. Ich ging von den Schienen herunter und ließ die Bahn vorbei.
Die Bahn? Wieso war jetzt schon wieder eine Bahn da?
Natürlich, heute war erst Samstag. Und Montag bis Samstag fuhren die Bahnen alle 15 Minuten. Ich versuchte noch einen Sprint bis zur nächsten Haltestelle, doch diese war zu weit entfernt als daß ich noch eine Chance hatte, die Bahn zu bekommen. Als mir das klar wurde, fiel ich wieder in einen schnellen Schritt um nicht noch später zu Hause zu sein, als unbedingt nötig.

Als ich endlich beim Laden angekommen war, sah ich, wie die nächste Straßenbahn an der Haltestelle gegenüber hielt.
Ich kam mir vor, wie in einem Slapstick, in dem Buster Keaton von einer Meute verfolgt und am Ende doch noch eingefangen wurde. Nur daß ich die Meute und die Straßenbahnen Buster Keaton waren.
Leicht resigniert wollte ich den Laden betreten, doch der hatte bereits geschlossen. Also machte ich mich auf den Weg ums Haus herum. Dieser war nicht gerade kurz, denn ich musste bis zum Ende der Einkaufsstraße, die Hauptstraße herauf bis zu einer Nebenstraße und wieder zurück zum Haus gehen. Dort endlich angekommen suchte ich den Schlüssel in meiner Handtasche und öffnete die Tür. Mit dem Aufzug fuhr ich bis ins Dachgeschoss, öffnete die Wohnungstür, ließ die Taschen einfach fallen und lehnte mich an den Türrahmen.

Aus dem Wohnzimmer hörte ich Stimmen und kurz darauf Schritte. Anscheinend hatte jemand gehört, wie ich zur Tür herein gekommen war. Gertrud kam, noch in Arbeitskleidung, also in Latex, mit einem martialisch aussehenden Korsett bekleidet und mit streng nach hinten gekämmten Haaren, aus dem Wohnzimmer und sah mich fragend an.
»Entschuldige, ich hab die Straßenbahn verpasst«, sagte ich, noch etwas erschöpft.
Sie legte mir die Hand auf die Wange und sah mich mit einem eher besorgten Blick an. »Und worüber hast du nachgedacht?«, fragte sie.
Nun musste ich etwas grinsen. »Erinnerst du dich noch daran, wie du mich im Laden auf diese Liege gelegt hast und mir das Wachs überall hin getropft hast?«, fragte ich sie.
»Ja, daran erinnere ich mich. Und darüber hast du nachgedacht?«
»Nicht nur darüber. Ich habe über uns nachgedacht. Wie schön es bis jetzt war und daß ich glücklich bin, bei dir sein zu dürfen«, sagte ich und lehnte lächelnd meinen Kopf in ihre Hand.
Sie sah recht erleichtert aus und gab mir einen Kuss auf die Lippen. Noch bevor ich diesen erwidern konnte, trat sie aber einen Schritt zurück, sah mich an und hob eine Augenbraue.
Sofort ging ich auf die Knie und sah erwartungsvoll zu ihr auf.
»Du hättest zumindest Schreiben können, daß du später kommst, dann hätte ich mir keine Sorgen gemacht. Und als du die Bahn verpasst hast, hättest du auch schreiben könne«, sagte sie zwar lächelnd aber mit leicht vorwurfsvoller Stimme.
»Ja, meine Herrin«, sagte ich und sah sie erwartungsvoll an.
»Dir ist klar, daß du dafür eine Strafe zu erwarten hast?« Ihre Stimme wurde nun strenger und auch ihr Ausdruck wurde etwas härter.
Ich senkte den Blick und schaute auf ihre glänzenden Stiefel. »Ja, meine Herrin«, sagte ich leise. Sie hatte es mit wenigen Worten geschafft, daß ich mich beruhigte. Ich wusste zwar, daß ihre Strafen recht streng und meistens auch hart waren, doch freute ich mich auch auf diese. Es zeigte mir, daß ich wieder zu Hause war, wieder bei ihr war, in ihrer Nähe und sie mich beschützte.
»Geh ins Schlafzimmer und zieh dich aus. Danach kommst du ins Wohnzimmer und kniest dich in deine Nische.«
»Ja, meine Herrin. Vielen Dank.«
Ich spürte ihren Blick auf mir ruhen und sah, daß sie zurück ins Wohnzimmer ging. Als sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, stand ich auf, ging nach oben in unser Schlafzimmer und zog mich aus. Meine Sachen legte ich in den Wäschekorb neben der Tür. Dieser war voll bis zum Rand. Nachher würde ich also noch die Wäsche in die Waschmaschine stecken müssen. War ja klar, daß sie als Herrin sich nicht damit abmühte, die Wäsche zu machen, dachte ich mir grinsend, während ich ins Bad ging und mich noch schnell wusch. Ich überlegte, noch einmal nach unten zu gehen, um die Abdeckung für meine Scham zu holen und anzulegen, entschied mich aber dagegen. Ich hatte Heikes und Erikas Stimmen gehört und nahm daher an, daß alle Anwesenden, außer Elke und Sabine mich bereits nackt gesehen hatten.
Also ging ich nach unten und betrat das Wohnzimmer. Neben der Tür knickste ich und ging sofort zu meiner Nische, um mich dort hin zu knien. Wenn ich in meiner Nische stand oder kniete, durfte ich weder sprechen, noch mich bewegen, bis sie mich zu sich rief. Danach hatte ich ihre Füße zu küssen, mich vor sie zu knien und mich für die Strafe zu bedanken. Es war ein Ritual, wie so einige andere, die sich im Laufe der letzten zwei Jahre ergeben hatten. Alle diese kleinen und großen Rituale gaben mir Sicherheit und Geborgenheit und selbst wenn es mal etwas schwerer für mich wurde, wollte ich nicht mehr von ihnen abweichen.
Als ich bei der Nische ankam, sah ich sofort, daß die Strafe dieses Mal wohl etwas härter würde, je nachdem, wie lange sie andauerte.
Mitten in meiner Nische stand ein großer Plug. Und mit groß, meine ich wirklich groß. Er war gut 30 Zentimeter hoch und an der breitesten Stelle 20 Zentimeter im Durchmesser.
Natürlich würde ich diesen Plug nie ganz in meine Scheide hinein bekommen, ohne ernsthafte gesundheitliche Schäden davon zu tragen.
Ich nahm die Tube mit Gleitgel, ließ eine ordentliche Menge davon auf den Plug tropfen und verrieb es etwas. Ohne meinen Überzug wäre das nicht einmal nötig gewesen, denn darunter spürte ich, wie feucht ich bereits war. Ich stellte mich mit gespreizten Beinen über den Plug, ging langsam in die Knie und bewegte mich etwas hin und her, um seine Spitze in meine Scheide zu bekommen. Als ich endlich kniete, befanden sich die oberen zehn Zentimeter in mir und dehnten mich weit auf. Das Gemeine an diesem Plug war, daß ich mich nicht ganz knien konnte, sondern meine Beine immer etwas anspannen musste, damit die Dehnung meiner Scheide nicht schmerzhaft wurde. Allerdings ließ sich das nur eine begrenzte Zeit lang aufrecht halten, weil meine Beine irgendwann anfingen, zu schmerzen. So hatte ich spätestens nach zehn Minuten nur die Wahl zwischen einer schmerzhaft gedehnten Scheide oder schmerzenden Beinen. So eine ganze Nacht zu verbringen war sehr anstrengend und eine echte Strafe, zumal meine gefüllte Scheide mich zwar sehr erregte, ich es durch die Schmerzen aber nicht schaffte, zu kommen.
Nun nahm ich meine Arme hinter den Kopf und verschränkte die Hände im Nacken. So blieb ich regungslos knien und hatte nun Gelegenheit, mich etwas umzusehen. Es waren wirklich alle da. Gertrud, Ingrid, Heike, Julia und Erika. Elke und Sabine saßen, anscheinend etwas schüchtern, auf dem Zweisitzer, auf dem ich selbst mich oft herum fläzte und hielten sich an den Händen.

Anscheinend hatten die beiden gerade erzählt, wie der Besitzer des Clubs sie rausgeworfen hatte, denn sie hatten Taschentücher in den freien Händen und putzten sich gelegentlich Tränen aus den Gesichtern.

Die Anderen unterhielten sich verhalten und beratschlagten, was nun zu tun sei. Irgendwann sagte Gertrud, daß die Beiden erst einmal hier bleiben durften. Eine eigene Wohnung wollten sie nicht, sondern nur ein Zimmer, in dem sie schlafen konnten. Gertrud bot ihnen darauf hin an, in einem der Spielzimmer zu schlafen, was die Beiden gerne annahmen.
Mir fiel auf, daß die Beiden Gertrud und Ingrid mit »Herrin« ansprachen. Ich vermutete, weil beide noch ihre Arbeitskleidung trugen.
Elke und Sabine bedankten sich noch mehrmals, hier bleiben zu dürfen und sagten, daß sie sich eine Arbeit suchen würden.
Doch dann machte Ingrid irgendwann den Vorschlag, daß die Beiden ja hier arbeiten könnten. Wenn sie sowieso eines der Zimmer hatten, könnten sie dort auch Arbeiten und Kunden empfangen, meinte sie.
Elke und Sabine sahen sich nur kurz an und nickten.
Also hatten wir noch zwei weitere Mitbewohnerinnen in unserer ungewöhnlichen WG.

Später wurde die Unterhaltung lockerer und es gab viel Gelächter. Doch mir fiel auf, daß Elke und Sabine immer wieder zu mir schauten, als die Unterhaltung darauf kam, was Gertrud, Heike und Ingrid hier eigentlich so machten.
Mir schmerzten inzwischen die Beine und die Scham und ich konnte der Unterhaltung nur noch mit halbem Ohr folgen. Durch das Fenster sah ich, daß es bereits dunkel geworden war und ich versuchte, mithilfe der Tricks, welche die Trainerin uns auf dem Treffen gezeigt hatte, abzuschalten und in einen Dämmerzustand zu kommen, was mir aufgrund der Schmerzen aber nur schwer gelang.
Doch irgendwann sah Gertrud zu mir und als sie sicher war, meine Aufmerksamkeit zu haben, winkte sie mich zu sich.
Langsam stand ich auf und stöhnte, als der Plug aus mir heraus glitt. Ein Gefühl der Leere machte sich in mir breit und ich stellte mich hin, um meine Beine etwas zu lockern. Es war eine große Erleichterung, sie endlich wieder bewegen zu dürfen.
Zwar konnte ich wochenlang still stehen und aufgrund der Muskelstimulatoren bekam ich weder Krämpfe noch schliefen mir irgend welche Gliedmaßen ein, aber so eine Predicament-Situation war, auch ohne gefesselt zu sein, eine ganz andere Sache.
Ich war ziemlich erschöpft, als ich zu ihr ging, mich vor sie kniete, ihre Füße küsste und mich für die Strafe bedankte. Den gewünschten Effekt der Demütigung hatte dieses Ritual allerdings nie, selbst wenn wir nicht unter uns waren, so wie jetzt. Dazu hatte ich zu lange in unterschiedlichen Positionen im Laden gestanden, gekniet, gelegen oder gehockt.
»Komm her«, sagte sie und deutete vor sich auf den Boden. Damit war meine Strafe beendet und ich setzte mich zwischen ihre Beine. Den Kopf legte ich an ihr Knie und kuschelte mich an ihr Bein. Ich schloss die Augen und als ich spürte, wie sie meinen nackten Kopf streichelte, überkam mich ein Gefühl, welches ich in ihrer Nähe so oft hatte und nicht mehr missen wollte. Ich fühlte mich glücklich und geborgen.

48. RE: Die Schaufensterpuppe Teil 15 - Epilog

geschrieben von HeMaDo am 31.07.21 22:57

Einige Wochen später hatten Elke und Sabine sich eingelebt und fingen an, zu arbeiten. Sie arbeiteten nie alleine, sondern blieben immer zusammen. Mit der Zeit bauten sie sich einen recht ansehnlichen Kundenstamm auf und auch ich arbeitete gelegentlich mit Gertrud zusammen, wobei ich ihr, als ihre Sklavin, zur Hand ging, wenn sie Kundinnen hatte. Mal reichte ich ihr die benötigten Utensilien, mal musste ich ihre Kundinnen, unter ihrer Anweisung, fesseln und wurde darin allmählich sogar ziemlich routiniert.
Besonders freute ich mich, wenn Susi kam. Sie hatte mittlerweile ihren Abschluss, kam aber noch immer als Schülerin zu Gertrud, die ihr nun nicht mehr Nachhilfe in Mathe gab, sondern sie verschiedene Gedichte auswendig lernen oder sie Zusammenfassungen von Büchern schreiben ließ, die sie selbst oder ich lesen wollten, von denen wir aber nicht wussten, ob es sich lohnte, diese zu kaufen.
Susi trug noch immer ihren Keuschheitsgürtel und durfte ihn nur bei Gertrud ablegen. Sie war auch die einzige Kundin, die mit mir mit dem Strapon Sex hatte. Nachher fragte Gertrud mich immer, ob Susi ihre Sache gut gemacht hatte. Wenn ich unzufrieden war, bekam Susi mehr oder schwerere Hausaufgaben.

Erika durfte später selbst wieder gelegentlich zur Schaufensterpuppe werden und schaffte es, eine ganze Woche am Stück im Schaufenster zu stehen. Zwar schaffte ich selbst dies immer mehrere Wochen lang doch ich erkannte Erikas Leistung durchaus an, da sie nie die selben Voraussetzungen hatte. Ingrid war … sie blieb einfach Ingrid. Streng aber herzlich und mit einem etwas seltsamen Sinn für Humor.

Die Einzige, die uns verließ, war Julia. Sie und Heike hatten sich irgendwann auseinander gelebt und sich getrennt. Julia zog zu ihren Freundinnen in die Galerie und arbeitete dort in der Ausstellung. Wir besuchten sie gelegentlich dort und wurden immer sehr herzlich empfangen.
Zu unserer Überraschung waren es Elke und Sabine, die Heike halfen, ihre Trauer zu überwinden. Nachdem sie eine ganze Weile tieftraurig neben der Spur gelaufen war und wir anfingen, uns ernsthaft Sorgen um sie zu machen, kam sie eines Morgens fröhlich lachend aus dem Zimmer der Beiden, wo sie immer mehr Zeit verbrachte. Schließlich zogen die Beiden in ihre Wohnung um und sie führten von da an eine sexuell ziemlich aktive Dreierbeziehung.

- - -

Es war jetzt sieben Jahre her, seit ich das erste Mal als Schaufensterpuppe bei meiner Familie gewesen war.
Nun war ich wieder auf dem Weg in meine Heimatstadt. Gertrud sah immer wieder grinsend zu mir und lächelte, während ich unsere Tochter im Arm hielt und hin und wieder aus dem Fenster des fahrenden Zuges schaute.

Ja, wir hatten eine kleine Tochter, die nun ein halbes Jahr alt war.
»Sie sieht aus, wie du«, sagte Gertrud, beugte sich zu mir und gab mir vorsichtig, um unsere Tochter nicht zu wecken, einen Kuss.
Das hatte sie schon des Öfteren gesagt, aber das wunderte mich nicht all zu sehr. Ich hatte mir einige Eizellen entnehmen lassen, die mit dem Samen von Roland, Gertruds Bruder befruchtet worden waren und Gertrud hatte sie ausgetragen.
Ich sah zu Gertrud und musste grinsen, denn unser Sohn, den sie im Arm hielt, verzog gerade das Gesicht, genauso wie sie es immer tat, wenn sie aufwachte. Er fing an, zu brabbeln, schaute sich um und als er mich sah, streckte er seine kleinen Arme nach mir aus.

Es war eine ziemliche Überraschung für uns gewesen, als die Ärzte uns mitgeteilt hatten, daß Gertrud Zwilling erwartete. Aber dies sei bei künstlichen Befruchtungen nicht all zu selten, hatten sie gesagt. Denn zur Sicherheit waren Gertrud gleich zwei befruchtete Eizellen eingesetzt worden, da es oft vorkam, daß nur eine von diesen sich entwickelte.
»Ich glaube, er will zu dir«, sagte Gertrud kichernd und beugte sich erneut zu mir um ihn mir auf den freien Arm zu geben.
Sofort streckte er seine Hand aus und begann mit dem Ring meines Halsbandes zu spielen, welches Gertrud mir auf meinem Geburtstag vor allen Verwandten und Freunden angelegt hatte.

Während unser Sohn versuchte, den Ring meines Halsbandes in den Mund zu nehmen und fröhlich brabbelte, schaute ich zu Gertrud. Da saß ich nun, zwei wunderbare Kinder in den Armen haltend und mir gegenüber die Frau, die ich liebte und deren Sklavin ich mich nennen durfte. Doch eines würde ich immer bleiben:

Eine Schaufensterpuppe.
49. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Klett-max am 01.08.21 10:34

Danke für das tolle Finale!


Das letzte Kapitel hatte es ja nochmal so richtig in sich! Man konnte nie sicher sein, ob da nicht im nächsten Absatz noch eine Überraschung "um die Ecke" kommt. Auch der Epilog ist gut gelungen, er schließt diese Geschichte so weit ab, daß sie ausläuft, läßt aber genug Raum, um im Kopfkino weitere Episoden anhängen zu können. Unterwegs gab es ja genug "Weggabelungen", die auch mindestens noch eine zweite Möglichkeit der Fortsetzung geboten hätten.


Man kann Anlehnungen an das "Neue-Horizonte-Universum" ahnen*, aber diese Geschichte hat ihre eigene Welt geschaffen. Die Übereinstimmung macht sich eher im Stand der Technologie und der Art der Interaktion wichtiger Charaktere bemerkbar, als in Orten, Personen oder Gegenständen. Man muß schon recht genau hinsehen, da beide Geschichten ihre unabhängigen Wege gehen.

* = Du hattest mal angekündigt, daß "Die Neue" ebenfalls im NH-Universum spielen würde.
50. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Erin am 01.08.21 16:41

Danke für die schöne Geschichte!!!!
51. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von KleinerWicht am 02.08.21 08:26

Auch wenn man wusste dass dieser Tag kommt, so bin ich trotzdem traurig das diese wundervolle Geschichte schon zu Ende ist.

Wow, Respekt wie du aus einem scheinbaren Nichts (Einer Puppe) so viel herausholen kannst und man sieht wie viel noch möglich wäre. Ebenfalls finde ich deine Texte wundervoll und angenehm zu lesen was Absätze, Satzbau und Orthografie angeht.

Mit Spannung warte ich auf deine(n) andere(n) angekündigte(n) Geschichte(n).

An Klett-Max: Die Überschneidung mit dem "Neue Horizonte-Universum" sehe ich hier nicht wirklich. Beispielsweise heißt es in NH "Com" und hier "Handy". Technologie ist zwar allgemein fortschrittlicher, aber das trifft auf so ziemlich alles in Sci-Fi zu. Denke gleiches gilt auch für die Charaktere/Handlung die einfach sein Stil sind was ich persönlich total klasse finde. Lieber HeMaDo, bitte weiter so!

Vermutlich meinst du die Ankündigung der Geschichte Rund um die russische Millionärs-Braut bzw deren Tochter die Linda in NH2 aus dem Gefängnis-Transport geholt hat und im NH2-Epilog mit ihr Abgestürzt ist.
52. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Boze am 02.08.21 08:42

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

Das war wieder Mal eine tolle Geschichte, super Storyline.

Ich verbeuge mich.
53. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von HeMaDo am 02.08.21 22:39

Zuerst einmal freut es mich natürlich, daß euch diese Geschichte gefallen hat und ich bedanke mich für das durchweg positive Feedback.



Zitat

Man kann Anlehnungen an das \"Neue-Horizonte-Universum\" ahnen*, aber diese Geschichte hat ihre eigene Welt geschaffen.

Auch, wenn es eigentlich so nicht geplant war, gibt es hier trotzdem Anlehnungen an die Welt von NH. Zwar spielt diese Geschichte in der aktuellen Zeit, wie sich an den Bezeichnungen sicher erahnen lässt, allerdings werden hier einige technische Grundsteine gelegt, die später in NH auftauchen (können). Eine beabsichtigte Inklusion ist es aber nicht.



Zitat

Auch wenn man wusste dass dieser Tag kommt, so bin ich trotzdem traurig das diese wundervolle Geschichte schon zu Ende ist.

Ja, alle Geschichten gehen einmal zu Ende. Aber besser so, als daß wieder eine unvollendete Geschichte von mir irgendwo stehen muss. Meine Ankündigung, nur Geschichten zu veröffentlichen, die auch fertig sind, welche ich vor einiger Zeit einmal gemacht habe, werde ich daher auch durchziehen.



Zitat

Wow, Respekt wie du aus einem scheinbaren Nichts (Einer Puppe) so viel herausholen kannst und man sieht wie viel noch möglich wäre. Ebenfalls finde ich deine Texte wundervoll und angenehm zu lesen was Absätze, Satzbau und Orthografie angeht.

Meine Texte so zu schreiben und später nachzubearbeiten, daß sie diese Qualität haben, die ich für mich selbst als Vorgabe gesetzt habe, kostet viel Zeit und Mühe. Allerdings scheint es sich zu lohnen, sich diese Arbeit zu machen.



Zitat

* = Du hattest mal angekündigt, daß \"Die Neue\" ebenfalls im NH-Universum spielen würde.

Zitat

Vermutlich meinst du die Ankündigung der Geschichte Rund um die russische Millionärs-Braut bzw deren Tochter die Linda in NH2 aus dem Gefängnis-Transport geholt hat und im NH2-Epilog mit ihr Abgestürzt ist.

Die Geschichte um Nadja Koroljova befindet sich noch in einer recht frühen Phase. Aber sie wird auch irgendwann fertig.
Aber...
Hier muss ich leider einen großen Wermutstropfen in den Wein kippen.

Diese und weitere Geschichten kann ich hier aufgrund der NUBs nicht veröffentlichen. Denn dort passieren Dinge, welche hier nicht erlaubt sind.
Das gleiche gilt aber auch für diese Geschichte. Ich musste einige Szenen entschärfen und an die NUBs anpassen, um sie hier einstellen zu können. Das sind zwar nicht all zu viele Szenen, aber ich muss zugeben, daß es mir nicht wirklich gefällt, diese Geschichte um diese (wenn auch wenigen) Szenen verstümmeln zu müssen. Daher habe ich sie an anderer Stelle ebenfalls begonnen, sie in ihrer kompletten Form zu veröffentlichen.

Die folgenden Geschichten (im Moment arbeite ich an zwei verschiedenen) werde ich hier nicht veröffentlichen können, da sie zu umfangreich sind, um sie so weitgehend umzuarbeiten.


HeMaDo
54. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von der suchende am 03.08.21 06:56

Hallo HeMaDo, zunächst auch von mir ein herzliches Dankeschön für deine klasse Geschriebenen Geschichten. Nur eine Frage. Geht es auch mit Achadh Uaine weiter?

Gruß aus München
55. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Oler am 03.08.21 17:47

Wow! Was für eine Geschichte! Ich habe sie erst vorgestern entdeckt und gleich am Stück gelesen. Vielen Dank dafür! Einfach genial.

Grüsse oler
56. RE: Die Schaufensterpuppe

geschrieben von Der_Leser am 22.08.21 21:28

Hi, HeMaDo,

ich bin erst jetzt dazu gekommen die letzten Kapitel deiner Geschichte zu lesen. Du weißt, dass es nicht ganz meinen Geschmack trifft, aber die Arbeit die du da reinsteckst ist der Wahnsinn und deine Fantasie ist der Hammer. Was du da so alles in deine Story einbaust, einfach super. Aber darüber haben wir uns ja schon mal unterhalten. Am besten finde ich, dass du dabei auch noch ein Happyend hinbekommen hast.
Respekt und eine schöne Zeit.

Bin gespannt, was sonst noch so von dir kommt

Gruß

Der_Leser



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