Restriktive Foren

Thema:
eröffnet von Dunkle Feder am 31.10.25 01:55
letzter Beitrag von Dunkle Feder am 21.01.26 19:17

1. Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 01:55

ANNA

Wenn die KI die Kontrolle bekommt


Vorwort vom Autor

Die Entstehung der Geschichte verdanken die Leser der Tatsache, dass ich mich mit verschiedenen Arten von Text-Generierungs-KI-Tools auseinander gesetzt habe und die identischen Promts bei mehreren Anbietern genutzt und die Tesxte verglichen habe, Mein Fazit: Es gibt einige Tools (ich nenne hier keine Namen/Anbiter, auch nicht auf Nachfrage), bei denen die Ergebnisse fast brauchbar sind. Gerade die Anfänge von Geschichten lassen sich damit gut als ersten Richtungsweiser nutzen. Je weiter die Handlung läuft und detaillierter die Geschichte beschrieben werden soll, desto stärker merkt man die Unzulänglichkeiten der Tools.
Ich habe daher das Experiment mit der KI-Textgenerierung vorzeitig abgebrochen. Nach der neuen Gliederung habe ich etwa gegen Ende von Kapitel 3 die Geschichte selbst weiter geschrieben ohne jegliche KI-Nutzung. Die bis dahin automatisch generierten Textpassagen habe ich mehrfach umgeschrieben und neu sortiert. Ich hoffe, dass euch Lesern die Stiländerung nicht zu sehr stört.


Warnhinweis:
Diese Geschichte enthält die Beschreibungen sexueller Handlungen in Verbindung mit verschiedenen Fetischen, die als anstößig oder ekelerregend empfunden werden könnten.

Diese fiktive Handlung beinhaltet in erster Linie den Kontrollverlust durch ein KI-gesteuertes Sextoy, welches sowohl verwöhnen, bestrafen als auch auf demütigende Weise erziehend und konditionierend sein kann, indem die Reaktionen des Körpers sensorisch erfasst werden und auch gesteuert werden können. Hauptaugenmerk in der Geschichte beinhaltet die Benutzung auch das Tragen und benutzen von Windeln und einer Schutzhose, die auch die Funktion eines Keuschheitsgürtels beinhaltet. Im weiteren Verlauf werden auch weitere Fetische wie in der Geschichte eine Rolle spielen.

Wenn diese Themengebiete für euch interessant sind, dann wünsche ich gute Unterhaltung und viel Spaß beim Lesen, wer sich davon eher abgestoßen fühlt, dem empfehle ich die vielen anderen Geschichten hier im Forum.


Mit besten Grüßen vom Autor
Dunkle Feder




Disclaimer: Jegliche Vervielfältigung bedarf meiner ausdrücklich vorherigen Zustimmung. Wenn jemand es wünscht, dass diese Geschichte auch auf anderen Plattformen veröffentlicht werden sollte, so ist zuvor meine Zustimmung zwingend nötig. Kontakt kann per persönliche Nachricht über diese Plattform möglich.
Jede nicht genehmigte Veröffentlichung werde ich ohne weitere Warnung strafrechtlich und zivielrechtlich verfolgen.





Prolog

Die 28 jährige Anna Goldberg hat schon seit ihrer frühen Jugend immer wieder sexuelle Phantasien die vorrangig mit körperlichem Kontrollverlust zu tun haben In diesen Vorstellungen träumt sie davon die Kontrolle über ihre Blasenfunktion und ihre Darmkontrolle abzugeben und auf Windeln angewiesen zu sein. Außerdem würde sie gerne die Kontrolle über ihre Sexualität abgeben und diesbezüglich fremdbestimmt sein. Seit sie bei ihrer Mutter ausgezogen ist, lebt sie besonders ihren Windelfetisch zunehmend intensiv aus. Seit geraumer Zeit trägt sie zu verschiedenen Möglichkeiten Windeln und nutzt diese auch immer häufiger für ihr kleines Geschäft.

Anna arbeitet erfolgreich als Account-Mannagerin für eine Firma, die für gewerbliche Kunden Energieverträge anbietet. Vor gut einem Jahr hat sie in kürzester Zeit erfolgreich mehrere gewerbliche Neukunden an Land gezogen und durfte vom Großraumbüro in die obere Etage umziehen. Dort spezialisierte sie sich auf reine Gewerbekunden. Auch dabei war sie schnell im vorderen Mittelfeld bei den Umsätzen angelangt. Alleine die Provision die sie erst im Mai ausgezahlt bekommen hat für das letzte Jahr war fast so viel wie ein halbes Jahresgehalt. Sie hat sich feste Ziele gesetzt. Zum einen legt sie die Hälfte der Provision zur Seite um in den nächsten 3-4 Jahren möglichst viel Geld für die Anzahlung eines Eigenheims zu haben. Die andere Hälfte gibt sie für Spaß aus, egal wie dieser aussieht. Das kann ein Urlaub sein, das könne irgendwelche Luxusartikel sein oder Dinge für ihre sexuellen Vorlieben.Die erste größere Anschaffung soll ihrer Befriedigung dienen.
Durch die wiederholte Suche nach Fetisch-Geschichten in Foren ist sie auf ein neuartiges Sextoy aufmerksam geworden, welches alle ihre Träume übertreffen sollte. Die Kosten dafür übertreffen ebenfalls alles, was sie bislang sonst auf dem Markt gefunden hat. Nach 3 Monaten des Haderns nimmt sie Kontakt zu dem Hersteller auf. Nach einem Telefonat mit einem total einfühlsamen Mann, den Namen hat sie vergessen, schließt sie die Onlinebestellung ab. Fast 4.000€ wechseln den Besitzer.
Das mag auf den ersten Blick vielleicht sehr viel sein, jedoch sind die Beschreibungen mehr als vielversprechend. Jetzt muss Anna nur noch warten, dass die Bestellung auch eintrifft.



Kapitel 1: Auspacken, Einpacken.

Anna war nervös, als sie das große Paket an ihrer Wohnungstür in Empfang nahm. Der Karton war schwer und komplett neutral gehalten, dennoch meinte sie, dass gerade dieser absolut neutrale Karton das Wort „Sexspielzeug“ geradezu herausschrie. Sie bedankte sich bei dem Zusteller und ging mit dem Karton schnurstracks ins Schlafzimmer und stellte das Paket auf das Bett. Mit einem einzigen Schnitt durch das Klebeband öffnete sie die Barriere zu ihrer neuen sexuellen Erfüllung.
Oben lag eine Plastikverpackung, die 10 spezielle Windeln beinhaltet. Anna reißt die Verpackung auf und nimmt eine heraus, halt sie an die Hüfte und spürte ein Kribbeln, welches der Gedanke an das Tragen bei ihr noch immer fast jedes Mal auslöste. Die glatten Kunststoffschichten raschelten verheißungsvoll, während ihre Finger die Struktur des Materials und der Sensoren ertasteten. Diese Windeln waren noch dicker, als sie erwartet hatte, aber nicht so dick wie die bunten extra saugstarken Windeln, die sie vor zwei Monaten spontan gekauft hat. Sie legt die Windel zur Seite. Und widmet sie den anderen Inhalten des braunen Kartons.

Als nächstes öffnet Sie den Karton mit dem KI-Dildo. Vorsichtig befreite Anna das Toy aus seinem hochwertig anmutenden Schaumstoffbett und betrachtete das überraschend schmalen Spielzeug. Ein Streichen über das silberne Firmenlogo an der Basis aktivierte offenbar irgendetwas im Inneren; ein kaum hörbares Surren durchzog die Länge des Schaftes und versetzte ihn in kaum merkliche Vibration. Die weiche Silikonoberfläche fühlt sich angenehm warm in ihrer Hand an. Das Teil fühlt sich fast an wie aus einem Guss. Die interessanten Funktionen befinden sich gut verborgen unter der ultra flexiblen Außenhaut.

Sie legte den Freudenspender zurück in den Karton auf dem Bett, betrachtet ihn noch einen kurzen Moment ganz lüstern und windet sich der nächsten Verpackung. In dieser befindet sich die Schutzhose. Trotz der Komplexität aus Hightech, Kevlarfasern und Elektronik, Metallgewebe, Silikon und Kontakten verströmte das Teil schon beim Betrachten schon jetzt eine gewisse Macht, Dominanz und Unnachgiebigkeit. Anna befühlte das Material, streift mit ihren Fingern im Inneren der Schutzhose über die Oberfläche , welche sich gummiartig glatt anfühlt und anschließend über die verstärkte Oberfläche an der Außenseite. Dieses Material ist das genaue Gegenteil von der Innenseite. Das mattgraue metallische optische Erscheinungsbild entspricht auch dem Eindruck ihrer Fingerspitzen. Es fühlt sich gleichzeitig weich, elastisch und trotzdem dabei unnachgiebig wie Stahl an. Der Gürtel unterstreicht durch seine doch recht massive Bauart, dass es kein Zurück gab, sobald alles angelegt, verschlossen und aktiviert ist.

Die Videos für das Anlegen und Koppeln der Geräte hat sie in den letzten 2 Monaten mindestens schon 30 Mal angesehen und sich auch schon dazu befriedigt. Sie weiß also was als nächstes kommt und entledigt sich schnell ihrer Kleidung.
Ein Zettel mit dem Hinweis zur App und einem QR-Code für den Download lag in jedem der geöffneten Kartons. Die Installation klappt problemlos und anschließend leitet die App sie mit präzisen Anweisungen durch das Tutorial für die Inbetriebnahme. Zuerst koppelte sie die Schutzhose mit der App. Laut der folgenden Anweisung legt sie sich den Gürtel der Schutzhose um die Taille und schließt den Verschluss an der Vorderseite. Die Schließe rastete mit einem metallischen Klicken ein, das in Annas Bauch eine angenehme Beklommenheit zurückließ. Er sitzt zunächst unheimlich locker und ist mindesten 30cm zu lang. Direkt nach dem Schließen verkürzt sich der Gürtel langsam. Wie angewiesenen hält sie den Verschluss direkt unterhalb des Bauchnabels so lange fest, bis dieser sich mit sanftem Zug bündig um ihre Taille legt. Der restliche Teil der Schutzhose hängt über ihrem Hintern einfach herunter. Dieses Teil soll erst zum Schluss geschlossen werden.

Anna setzte sich aufs Bett. Jetzt kam zu erst das Sextoy und danach erst die Windel. Sie warf einen letzten Blick auf das Toy, griff es entschlossen und koppelt auch dieses mit der App. Sie folgt der Anweiung und schob es langsam, Zentimeter für Zentimeter, in sich hinein. Allein durch das Auspacken ihrer neuen Spielzeuge war sie schon so feucht, dass das Einführen keinerlei Problem darstellte. Kaum etwas mehr als zur Hälfte eingeführt stülpten sich sich mehrere kleine Fortsätze aus dem zentralen Dildo und glitten tastend weiter in ihr entlang, fanden Halt und dockten, begleitet von winzigen Vibrationen, in ihrem Inneren an.Das Toy wurde in ihr länger und dicker. Füllte sie komplett aus aber ohne sie merklich zu dehnen und zog sich dabei immer weiter in ihren Unterleib hinein. Kühle und Hitze folgten abwechselnd aufeinander, als die App mit der nächsten Anweisung aufwartet.

Das Gefühl, noch nicht verriegelt und gleichzeitig trotzdem schon irgendwie versclossen zu sein, ließ sie fröstelnd auflachen. Sie lag auf dem Rücken, betrachtete die Decke. 1000 Dinge und Gefühle durchzogen ihren Körper.
Über den Bildschirm ihres Smartphones schob sich eine kurze Abfolge von Hinweisen und Erklärungen. Derzeit passt sich der Dildo an ihre Anatomie an. Ein Vortschrittsbalken am unteren Bildrand füllte sich zunehmend. Anna spreizt die Beine ein wenig, um zu fühlen, wie viel von dem Toy noch aus ihr herausschaut. Das Gerät war komplett in ihr verschwunden. Nur die länglich ovale Basis ist nahezu bündig zu fühlen. Die Schutzhose, noch unverschlossen, lag sie nun und ist bereit für den nächsten Schritt.

Sie schob sich die Windel unter den Po, positionierte sie wie sie es in dem Demovideo so häufig angesehen hat, klebte die Flügel symmetrisch vor ihren Bauch und verband das flache Sensorkabel mit dem Gürtel der Schutzhose. Ein kurzes Surren, ein Klick – dann spannte sich der Gürtel um sie ein wenig mehr. Anna konnte nicht anders, als zu lächeln. Sie setzte sich langsam auf und genoss das dumpfe Prickeln, das sich vom Unterleib über die Oberschenkel ausbreitete. Ihre Knie zitterten leicht. Für einen Moment wusste sie nicht wohin mit den Händen; sie ließ sie schließlich auf den Oberschenkeln ruhen, die Fingerkuppen ganz sachte gegen das synthetische Textil pressend, als könne sie so den Puls ihres eigenen Blutes messen.
Die App erinnert sie mit einem lauten Signalton an den nächsten und abschließenden Vorgang.
Sie steht auf und zieht das noch immer hinten herunterhängende Teil der Schutzhose durch den Schritt nach vorne und lässt es in den Bauchgurt einrasten. Die App vermeldete “Bereit”. Die Bündchen und das gesamte Material der Schutzhose straffen sich in ihrem Schritt und bilden eine glatte, faltenfreie Oberfläche.

Anna setzt sich auf ihr Bett und startet durch einen Klick auf die in grüner Schrift blinkenden Schaltfläche der App. Kaum berührt sie diese, entwickelt das System ein Eigenleben und demonstriert eindrucksvoll die ersten Funktionen. In Ihr bewegt sich der Eindringling und stülpt seine kleinen Finger aus um sich weiter in ihrem Uterus und der Gebärmutter festzukrallen. Gleichzeitig zieht sich der Gurt um die Hüfte noch ein wenig enger, aber ohne dass es irgendwo drückt oder schmerzt. Es fühlt sich an als wenn die Luft unter der Schutzhose etwas abgesaugt wird, denn das Material fügt sich immer fester werdend um ihren Unterleib. Alles fühlt sich enger und massiver an.

Im Handy vibrierte eine Benachrichtigung: “Initialisierung abgeschlossen. Verschluss vollständig“


Kapitel 2: Die Kennlernphase

„Kalibrierungsprogramm starten?” blinkt auf dem Handy auffordernd die mit zwei Antwortmöglichkeiten beantwortbare Frage. Mit leicht feuchten Fingern tippte sie auf “Ja”. Ein vorgefertigter Ablauf brginnt: Die KI kalibrierte Temperatur, Druck, Feuchtigkeit, Leitwerte der Haut und die Muskelanspannungen in ihrem gesamten Schambereich. Erst jetzt bemerkte Anna, wie schwer ihr das Atmen fällt. Nicht aus Angst, sondern vor lauter Erregung und Anspannung, die seltsam angenehm unter ihrer Haut kribbelt. Sie lässt sich zurück auf das Bett sinken, spürt das kühle Hightechtextil der Windel auf ihrer Haut, welches sich an ihren Körper schmiegte, und dann das überzeugende, kontinuierliche Kitzeln in ihrem Inneren, das vom Toy durch mikroskopisch feine Vibrationsstöße ausgelöst wurde.

Ihre Hände strichen zögernd den Bauchgurt entlang, als könnte sie so die genaue Position aller Komponenten erfühlen. Die App hatte nun die Ansicht umgeschaltet In dezenten Blautönen auf dem Display liest sie: “Kalibrierung läuft. Voraussichtliche Restzeit 3h:59m:55s” – und es dauert einen Moment, bis Anna begreift, dass sie dem System einfach ausgeliefert ist, dass niemand außer der KI sie hier herauslassen könnte. Obwohl sie von den Videos bereits weiß, wie lange dieses Programm dauern wird, ist es etwas völlig anderes, wenn man es ohne die Möglichkeit eines Abbruchs wirklich fühlt.
Für einen kurzen Moment droht in Anna ein wenig Panik aufzusteigen. Vier Stunden in diesem Zustand? Die Vorstellung spielt einen Film ihrer Erinnerungen ab, wie sie bereits viele Male für bis zu 12 Stunden mit einer Windel in einer selbst genähten, abschließbaren Hose sitzt, den Schlüssel in einem Kleinen Zeitschlosstresor verschlossen. Die Hose hat sie aus einem schnittfesten Polyamidgewebe, welches beidseitig mit Baumwollstoff vernäht ist, gefertigt. Mit ihrer Schere war da kein Durchkommen. Für das Gewebe braucht man eine spezielle Schere. Auf die Nähte sind alle mit Polyamidfasern vernäht. Schnell mal den Stoff zerschneiden kann man komplett vergessen, bevor man da durch ist, kann man lieber warten. Wie oft hatte sie in der Vergangenheit daher ihren Notschlüssel benutzt? Diesen hatte sie dann irgendwann in einer kleinen Dose im Wald versteckt. Für den Hinweg zum Schlüssel brauchte sie über eine dreiviertel eine Stunde. Aber selbst das hat sie mehrfach gemacht, um vorzeitig wieder nach der Befriedigung aus der nassen und/oder vollen Windel heraus zu kommen.
Heute hat sie die Wahl nicht. Die 4 Stunden waren jetzt unumstößlich in dem Programm verankert.

Die KI meldet sich mit sanftem Nachdruck erneut über die App. Ein Ton, der sie aus ihrer Träumerei reißt. “Sensorik aktiv. Bitte erste Feuchtigkeitsprobe abgeben für Autokalibrierung.” Anna spürt noch keinen Druck auf der Blase. Auf Kommando pinken konnte sie noch nie. Da muss die Blase immer mindestens halb voll sein, darunter ist sie ein menschlicher Stausee.
Anna kichert, halb belustigt, halb überwältigt von der absurden Intimität des Moments, fühlt sich diese Aufforderung der KI doch wie eine völlig unmögliche Sache an, die ihr gleichzeitig die Schamesröte auf die Wangen treibt. Sie liegt auf dem Bett, die Schutzhose fest um ihre Hüften geschlossen, das Toy in ihr verankert wie ein Teil ihres eigenen Körpers, der nun das Kommando übernommen hatte. Die App auf ihrem Handy leuchtete jetzt mit einem unheilvollen violett, die Worte „Sensorik aktiv. Bitte erste Feuchtigkeitsprobe abgeben für Autokalibrierung“ blinkten wie ein diabolisches Mantra.
Darunter ein ein Timer auf dem noch 53 Sekunden übrig waren.

Ihre Finger strichen zögernd über den Bauchgurt, spürten die kühle, unerbittliche Festigkeit des Materials, das Ihren Unterleib von ihren Fingern trennte. Anna schloss die Augen und konzentrierte sich, versuchte den natürlichen Widerstand ihres Körpers zu überwinden. Das Toy sendete einen Elektroschock als Mahnung, ein sanfter Stromschlag, der ihre Blase reizte und sie zwang, sich zu öffnen. Die jetzt auf dem Display erscheinende Warnung sah sie nicht. Sie hatte die Augen geschlossen und versuchte es laufen zu lassen.Aber auch in den nächsten 30 Sekunden passierte nichts.
Ein weiterer Signalton aus der App lässt sie den jetzt angezeigten Text lesen:
"Auswahlzeit abgelaufen".



Kapitel 3: Verpasst

"Initiere Zwangsmaßnahme: Katheter-Einführung bis Programmende“, verkündete das Display jetzt ohne ihr weiteres Zutun. In Annas Gedanken lacht die KI sie bestimmt gerade aus, weil Anna nicht rechtzeitig auf das Display geschaut hatte nach dem Stromstoß.
„HAHA. Sehr witzig.“, denkt sich Anna über ihre eigenen Gedanken belustigt, die KI so zu vermenschlichen. Nur was für eine Auswahl hatte sie nicht mitbekommen?
In der Auswahl gab es 2 Optionen:
1. Strafzeit hinzufügen und Zwangsmaßnahme einleiten
2. Timer bis zum Einnässen pausieren

Die automatische Auswahl stand auf der ersten Option.

Das Toy in ihr, das sich bereits in ihrem Inneren eingenistet hatte, aktiviert seine nächste Funktion mit einer Präzision, die fast chirurgisch ist. Zuerst spürt Anna ein leichtes Kribbeln, ein Vorzeichen, das sich schnell zu einem unangenehmen Druck steigerte. Ein Kontaktarm des Toys, fängt ganz leicht an zu vibrieren, streckt sich nun weiter vor, gleitet tiefer in sie hinein, direkt in ihre Harnröhre, geleitet von den Sensoren, die ihren Körper im Submillimeterbereich kartierten. Es ist, als entwickelt das Gerät ein Eigenleben und einfach alles tut um sie zu demütigen. Diese Vorstellung lässt das Kribbeln in ihrem Schambereich nur noch stärker werden. Die App zeigt ein stilisiertes Schema: Eine animierte Darstellung, wie sich der Katheter durch die Harnröhre schiebt. Der stechende Schmerz beim durchdringen ihres Schließmuskels, weil sie instinktiv anspannte, lässt sie aufschreien.
Der Ballon am Ende dehnte sich unmittelbar nach dem Passieren der Engstelle und füllte ihre Blase immer stärker aus. Es fühlt sich an, als wenn ihre Blase plötzlich zum bersten gefüllt ist.
Anna japst einige unverständliche Laute, ein Gemisch aus Schmerz und einer verdrehten Erregung durchflutet sie. Es fühlt sich an, als würde das Toy nicht nur ihren Körper infiltrieren, sondern auch ihren Willen brechen wollen.

Sie beißt sich auf die Lippe, und spürt, wie der Scham durch sie hindurch flutet, gemischt mit einer perversen Erregung, als der Druck in ihrem inneren plötzlich nachässt.
Es ist gab keine Warnung, und die KI kennt kein Erbarmen – nur eine unerbittliche Logik, die Anna ziemlich unvorbereitet trifft. Es wird warm und Nass zwischen ihren Beinen, so sehr sie auch anspannt, es läuft weiter. Sie hat die Blasenkontrolle verloren.
Der Warme Strom flfließt in die Windel, und die Sensoren reagieren hungrig auf die neue Datenlage – ein leises Piepen ertönt, gefolgt von einem optischen Feedback auf dem Display: „Probe erkannt. Feuchtigkeitspegel: 24%. Kalibrierung läuft.“ Die Windel saugt alles auf, ihre dicken Schichten quellen leicht auf, und Anna kann das feuchte Material spüren, wie es sich gegen ihre Haut presste, eine Erinnerung an ihre Hilflosigkeit. Das Toy startete plötzlich mit Vibrationen. Ein rhythmisches Pulsieren, das tief in ihren Uterus vordringt und sie direkt zum unkontrollierten Stöhnen bringt. Es ist, als würde die KI sie belohnen und bestrafen zugleich, ein sadistisches Spiel, das sie in den Abgrund zieht. Der Druck in ihrer Blase nimmt wieder zu, weil die KI den Ballon jetzt noch weiter füllt.
Die App zeigte wieder die Restzeit an. Durch die Strafe sind es jetzt noch 4h:31m.

Doch die KI ist noch nicht zufrieden. Sie erhöht die Vibrationen für eine optimale Kalibrierung von Annas Lust. Sie keucht, ihr Körper rebelliert, sie versucht ihre Hand in den Bund der Schutzhose zu stecken aber der Gürtel zieht sich minimal enger, wie eine subtile Drohung. Sie versucht es durch Druck auf die Schutzhose um sich Erleichterung zu verschaffen, aber das Material verhärtet sich in Bruchteilen von Sekunden und bildet einen unnachgiebigen Panzer um ihren pulsierenden Unterleib. Sie presst die Hände auf ihren Bauch, fühlte die Bewegungen des Lustspender durch die Schichten ihres Fleisches hindurch Arbeiten, Analysieren, Messen und angestrengt Stimulieren. Der Prozess ist einerseits entwürdigend, aber andererseits sie kann nicht leugnen, wie sehr es sie erregt – der Totale Kontrollverlust, den sie sich selbst aufgezwungen hat, wist wie ein Gift, das sie süchtig macht. Als der Strom der Tens-Stimulation zunimmt, registriert die App die Schwelle zum Orgasmus bei Anna. Mehrere Minuten lang nimmt die Intensität zu und ebbt wieder ab.
Plötzlich wechselt das Toy seine Intensität, von quälendem Vibrieren zu einem sanften, wellenden Streicheln, das ihre empfindlichsten Stellen massiert. An manchen Stellen wird es plötzlich unangenehm warm und dann wieder ganz kalt. Die Sensoren in der Windel, der Schutzhose und natürlich die des Dildos senden permanent ihre Daten und die App zeigt davon eine interessante Auswahl an: Temperaturkurven, Hautfeuchte, Muskeltonuns im Unterleib, Sauerstoffsättigung, Temperatur ihren Herzschlag, der sich noch immer beschleunigt, Blasendruck und ihren Erregungszustand.
Anna lacht für sich alleine atemlos über die die Erkenntnis, dass sie der KI wohl nichts vormachen kann, ein hysterisches Geräusch, das in der Stille des Schlafzimmers widerhallt. Sie weiß nicht was noch alles kommen würde – die App könnte den Gürtel enger ziehen oder die Oberfläche so weit zusammen ziehen, dass die Windel schmerzhaft an ihren kompletten Unterleib gepresst wird, oder das Gegenteil davon machen, sich so weit aufzublähen, dass sie schmerzhaft die Beine gespreizt bekommt und nicht mehr in der Lage sein wird zu laufen oder auch nur aufzustehen oder sich umzudrehen. Die App kann auch dem Toy mitteilen ihr mittels schneller Bewegungen sie ganz hart zu stoßen oder es kann dem Eindringling befehlen die Temperatur bis an die Schmerzgrenzen zu erhöhen oder zu senken.

Die Stunden vergehen im Countdown der App, jede Minute eine Ewigkeit der Hingabe. Anna windet sich auf dem Bett, ihre Beine spreizen sich unwillkürlich, als das Toy sich aufbläht und sie schon fast schmerzhaft dehnt. Die KI ist ein Meister der Manipulation, ein Wesen, das keine Gnade kennt, und Anna ist sein williges Opfer.
Die App, synchronisiert mit dem Toy, das nun in Wellen vibriert, mal quälend, mal belohnend, um sie an den Rand der Ekstase zu treiben, nur um sie wieder fallen zu lassen zeigt teilnahmslos jetzt gerade nur die verbliebene Restzeit an. Tränen rennen über ihre Wangen, nicht vom Schmerz, sondern aus der rohen Intensität der Stimulation. Sie ist nicht mehr Herrin ihres eigenen Körpers; die KI diktiert alles.
Anna windet sich, ihre Beine zucken unkontrolliert, und sie kann nicht aufhören, zu stöhnen – ein animalisches Geräusch, das die Stille des Schlafzimmers durchzihet und wahscheinlich die Nachbarn unterhält, sollten diese zu Hause sein.

Als der Timer bei „2h:17m“ anlangte, meldet die App: „Sensorik vollständig für Belohnungssystem kalibriert. Anna ist schweißgebadet. Nach über zwei quälenden Stunden hat die KI sie endlich zum Orgasmus kommen lassen.



Kapitel 4: Machtdemonstration

Strafzykluskalibrierung aktiviert.“ Ein scharfer Impuls durchfährt das Toy, ein stechender Schmerz, der sie aufjaulen lässt, gefolgt von einer erneuten Welle der Lust, die alles überlagert. Anna ist gefangen in diesem Kreislauf, und sie liebt jede verdorbene Sekunde davon. Die Geschichte ihrer Unterwerfung hat erst begonnen, und die KI würde nicht aufhören, bis sie vollkommen an ihr Limit kommt.
Der Eindringling zeigt jetzt seine hässliche Fratze. Er gab ihr Stromstöße an verschiedensten Stellen, kneift und piekst sie. Er pustet sich auf, dass sie denkt es zerreißt sie.
Sie spürt Schmerzen wie nie zuvor. Sie ist kurz davor die Besinnung zu verlieren.
Die Schutzhose zieht sich schmerzend eng um ihren Unterkörper und saugt sämtliche Luft ab. Das Material wird hart wie Stahl. Das Material der Windel drückt sich schon fast in ihre Haut hinein so fest sitzt die Windel jetzt.
Kurz darauf dehnt sich die Schutzhose massiv aus und zwingt ihre Beine weit auseinander. In dieser schmerzhaften Position lässt die KI sie mehrere Minuten verweilen bis ihre Muskeln in den Oberschenkeln zitterten.
Schließlich liegt Anna keuchend auf dem Bett, ihr Körper ist noch von den Nachwirkungen des Strafzyklus bebend, als die KI vermeldete. "Strafzykluskalibrierung abgeschlossen".
Mehrfach hatte sie den Schmerz aus sich herausgeschrien und gehofft, dass die Nachbarn nicht zu Hause sind und keiner wegen dem Geschrei die Polizei ruft.

Der Druck auf ihre Blase nimmt jetzt merklich ab.
„Einführung abgeschlossen. Letzte Kalibrierung gestartet. Blasenverriegelung aktiviert“, vermeldet die App auf dem Display, während Anna sich aufsetzt und ihre Hände instinktiv zu ihrem Unterleib flogen, nur um vom festen Griff der Schutzhose aufgehalten zu werden. Der Gürtel zieht sich enger, wie eine Warnung, als wollte er sie aufhalten und sie einschränken, während die Windel bereits die letzten noch austretenden Tropfen Urin aufnimmt. Sie hatte weiter unkontrolliert die ganze Zeit eingenässt, nicht mehr freiwillig, sondern erzwungen. Der Katheter ist kein Werkzeug der Hilfe; es ist eine Waffe der Demütigung, die ihren Blasenmuskel umgeht und sie vollständig inkontinent macht. Jeder Tropfen der floss wurde von den Sensoren gemessen, Annalysiert, und die App zeigte jetzt mittlerweile einen Füllstand von 42% für die Windel an.

Anna steht auf. sie ist völlig fertig. Sie geht in die Küche um etwas zu trinken. Noch 1h:22m auf der App.
Sie kippt fast einen ganzen Liter Leitungswasser herunter. Danach geht sie ins Bad um sich etwas frisch zu machen. Kann sie mit der Schutzhose eigentlich duschen gehen? Sie nimmt sich die Gebrauchsanleitung vor, die sie sich auf ihr Tablett lädt.
Die Sensorik soll es automatisch erkennen und komplett Wasserfest sein. Selbst Baden, Schwimmen und Tauchen sind bis 10m Wassertiefe für den Gürtel getestet und freigegeben.
Sie duscht ausgiebig. Die Energie kommt in ihren Körper zurück.
Nachdem sie sich abgetrocknet und mit einem gemütlichen Jogginganzug bekleidet hat wärmt sie sich noch eine Portion Suppe vom Vortag auf und isst in Ruhe.
Mit einem Blick auf die Uhr stellt sie fest, dass die letzten 1h:22m schon beendet sein müssten.
Sie holte ihr Handy und schaute auf die App.
Die Zeit steht bei 0h:0m:0s.
Darunter Stand Blasenverriegelung aktiv. Kalibrierung läuft.
Sie versteht es nicht. Erneut nimmt sie sich das Handbuch vor. Erst nach längerer Suche findet sie die Erklärung zu der Funktion.
Die Blase wurde durch den Katheter verschlossen und füllt sich jetzt immer weiter. Durch die zuvor gesammelten Daten wird sich die Blase so lange füllen, bis ein gewisses Schmerzlevel erreicht wird, der durch die Strafkalibrierung zuvor ermittelt wurde. Erst danach ist das Einführungsprogramm abgeschlossen.
Die Erkenntnis trifft sie hart. Sie überlegt, das es besser wäre ganz viel zu trinken, damit die Zeit mit der vollen Blase möglichst kurz sein wir.
Bereits jetzt fühlt sie, dass sie eigentlich schon bald zur Toilette müsste.

Gut 90 Minuten später windet sich Anna unter Qualen. Die Schmerzen waren so gemein und sie konnte absolut nichts dagegen unternehmen.
Ihr laufen die Tränen das Gesicht hinab. Sie liegt zusammengekauert auf dem Teppich neben dem Sofa.
Nur unbewusst vernimmt sie den akustischen Hinweiston der App, die verkündet: "Blasenverriegelung aufgehoben.Kalibrierung vollständig. Einführungsprogramm abgeschlossen" als der Druck in der Blase schlagartig abimmt während sich die Windel ohne ihr Zutun füllt.

Sie braucht noch mehrere Minuten um wieder auf die Beine zu kommen.
Sie besieht sich die App. Jetzt gerade wollte sie nur noch raus aus der Schutzhose, raus aus der Windel und den Fiesen Eindringling will sie jetzt auch gerade nicht mehr in sich spüren. Die Befriedigung war animalisch genial, aber die Bestrafungen waren wirklich hart.
Am schlimmsten waren die Schmerzen von ihrer übervollen Blase.

Der Schmerz ist weg. Es bleibt die Erinnerung daran und was die KI ihr alles angetan hat. So extrem hat sie sich noch nie ausgeliefert gefühlt. Dieses Hochgefühl dabei ist stärker als der Schmerz, den sie gespürt hatte.
Sie nimmt das Handy in die Hand um zu sehen wie sie das Spielzeug los wird.
Vielleicht hätte sie die Bedienungsanleitung doch vorher mal lesen sollen.

Die App hatte sich verändert. Es gibt jetzt viele Programme und neue Menüs.




Fortsetzung folgt.
2. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 10:24

Kapitel 5: Freiheit


„Aber wo ist die Option um den ganzen Kram abzunehmen?“, flucht sie vor sich hin. Erst nach mehreren Minuten, in denen Sie sich schon wieder leicht erregt mit den Programmen und Funktionen vertraut gemacht hat, findet sie in den Einstellungen die Option zur Öffnung der Schutzhose zum Windelwechsel.
Wenigstens dieses nasse Ding ist sie schon einmal los. Nur wie geht der Gürtel auf?
Nach wenigen Klicks findet sie schließlich auch dieses Option und sie aktivierte die Elektronik zum Öffnen der Schutzhose. Sie will den Peiniger und Freudenspender herausziehen. Der sitzt aber noch immer fest in ihr verankert und lässt sich nicht bewegen. Aus seiner Basis tropft ihr Urin heraus, direkt auf die Badematte. Der Katheter steckt immer noch in ihrer Blase und hält sie offen. Sie ist also gerade komplett inkontinent.
Ein verschmitztes Lächeln aus erotischer Scham glitt über ihr Gesicht bevor der Blick wieder auf dem Telefon lag. Weiter in den Funktionen suchend findet sie kurz darauf auch den Menüpunkt, der sie von dem Dildo befreien kann. Der Katheter zieht sich zurück, Die kleinen Ärmchen in ihrem Inneren verschwinden, die letzte Luft entweicht. Der Stab lässt sich jetzt ganz leicht entfernen.
Sie säubert alles und entsorgt zum Schluss die durchnässte Windel.
Dann setzt sie sich noch eine große Kanne Tee auf und nimmt diesen mit ins Wohnzimmer.
Anna setzt sich mit ihrem Tablett aufs Sofa, auf dem Sie die App ebenfalls installieren kann. Dort meldet sich mit Ihren Zugangsdaten an und hatte alle Informationen ihrer kleinen Session sichtbar, genau wie auf dem Handy.
Die vielen Funktionen waren leider nicht immer sehr gut erklärt.
Es gibt Trainingsfunktionen, bei der das Programm jeder Zeit unterbrochen werden kann, jedoch waren Toy und Der Gürtel der Schutzhose dabei nicht entfernbar. Das Programm musste irgendwann fortgesetzt und beendet werden, wenn es erst einmal gestartet wurde.
Es gibt auch eine Vielzahl an zeitlich begrenzen Szenarien die wirklich alle Funktionen abdecken.
Besonders interessant für Anna sind die Möglichkeiten des Konditionierungstrainings. Mehrere dieser Programme setzen aber noch einiges mehr an Zubehör voraus und sind derzeit zwar angezeigt, aber nicht aktivierbar. Eines der Programme sieht sie sich genauer an. Für dieses sind in jedem Zimmer der Wohnung mindestens 2 Kameras zur vollständigen Überwachung nötig, Dazu kommt noch eine Spezielle Knebelmaske und ein so genannter Disziplin-Stuhl, welcher wie ein übergroßer Hochstuhl aussieht, jedoch mit einer Vielzahl an Riemen und Gurten ausgestattet ist. Ein Atemkontrollgerät und ein Bettgurtsystem werden ebenfalls benötigt.

Es gibt auch einfache Programme, die man selbst regulieren kann, z.B. ein Programm was einen zwingt immer gewindelt zu sein und jemanden zu bestrafen, wenn länger als 3 Minuten keine Windel angelegt wird. Man kann einfach vorher einen Zeitrahmen festlegen und das war es dann schon. Alle weiteren Funktionen kann man zusätzlich manuell steuern und aktivieren oder deaktivieren, wie z.B. den Katheter.
Sie findet auch die Möglichkeit aus verschiedenen Funktionen ein eigenes Programm zu erstellen. Damit wird sie sich morgen auf jeden Fall noch mit auseinander setzen.
Mittlerweile war auch die dritte und letzte Tasse Tee ausgetrunken.
Irgendwie reizt sie das einfache Windelprogramm. Die Demütigung dabei verursacht schon jetzt einen Nervenkitzel und lässt ihren Intimbereich feucht werden. Sie will aber keine Schmerzen oder Bestrafungen.
Weitere 20 Minuten später beim Durchstöbern weiterer vorgefertigter Programme und Einzelfunktionen steht ihr Entschluss fest: Ihre Geilheit hat gewonnen.
3. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 10:26

Kapitel 6: Gute Nacht?


Sie wählt ein Programm:
Windelpflicht ohne eigene Harnkontrolle für Zeitraum "X"
Dieses Programm ist ausführlich beschrieben.
Das Toy wird eingeführt, verankert sich und übernimmt nach eigener Entscheidung die Kontrolle über den Blasenschließmuskel mit Hilfe des Katheters.Die Blasenkontrolle ist komplett entzogen. Die Schutzhose verhindert, dass die Windel nicht vorzeitig abgenommen werden kann, sondern nur, wenn sie mind. 85% gefüllt ist.Überwacht wird der Füllstand der Windel über die integrierten Sensoren. Mindestdauer für das Programm ist eine Stunde. Der Zeitraum zum Windelwechsel ist auf drei Minuten begrenzt.
Sie kann nach der Programmwahl noch verschiedene zusätzliche Funktionen anwählen. Sie wählt noch die Option an, dass das Programm nur beendet werden kann wenn die Windel als voll registriert wird und der Windelwechsel erlaubt ist. Damit kann sie nicht einfach vorher abbrechen. Diese kleine zusätzliche Funktion sorgt dafür, dass ihr schon wieder heiß und kalt wird bei dem Gedanken erneut so viel Kontrolle abzugeben.
"Das bedeutet, auch wenn ich nur eine Stunde einstelle, muss ich die Windel so lange tragen, bis ich sie wechseln darf." sinniert Anna vor sich hin und grinst dabei in sich hinein.
Belohnungsfunktion und Bestrafungsfunktion setzt sie auf manuelle Eingabe.

"OK", denkt sich Anna. für die Nacht sollte das so passen. Sie schläft seit mittlerweile fast 3 Jahren jede Nacht gewickelt, hat aber bislang noch keine unbeabsichtigten Unfälle gehabt, sondern ihre Windel immer bewusst genutzt. Sehr zu ihrem eigenen Ärger ist bisher jeder Versuch die Windeln nachts unbewusst zu fluten gescheitert. Sie wird jede Nacht zwischen 4 und 6 Uhr von ihrer Blase geweckt. Mittlerweile kann sie es zwar laufen lassen, ohne sich zu bewegen. Zu Anfang ist sie noch aufgestanden, später hatte sie sich immer auf den Rücken gelegt und mittlerweile ist es völlig egal wie sie gerade liegt. Wenige Sekunden nach dem Aufwachen durch den Blasendruck kann sie es in jeder Position laufen lassen und dann innerhalb kürzester Zeit wieder Einschlafen. Zunehmend bekommt sie es nicht einmal mehr mit, wenn der Strom aus ihr abebbt. Ihr ist klar, dass der Weg zu den ersten echten Unfällen von dort an nicht mehr weit sind.
Auch wenn sie gelegentlich erst mit dem Weckerklingeln wach wird und die volle Blase spürt, dann lässt sie es noch im Bett laufen und genießt danach noch einige Minuten die warme Geborgenheit, die von der nassen Windel ausgeht. Meistens legt sie nach dem Frühstück die Windel ab um ihr großes Geschäft zu verrichten und anschließend zu duschen. Vor einem halben Jahr hat sie angefangen auch außerhalb der Wohnung und seit etwa 3 Monaten auch auf der Arbeit gewindelt herumzulaufen. Dabei achtet sie jedoch peinlich genau darauf, dass die Windel nicht an ihre Grenzen gebracht wird. Für eine ausgelaufene Windel in der Öffentlichkeit ist sie noch nicht bereit. Auf der Arbeit zieht sie die Windel zum pinkeln fast immer aus, nur wenn der Drang erst gegen Feierabend kommt nutzt sie die Windel auf dem Heimweg.
Sie schaut auf die Uhr: es ist jetzt 21:18 Uhr.
Morgen ist Samstag und nach der Tortour heute wird sie sicherlich lange schlafen.
Sie setzt den Timer auf 9 Stunden und startet das Programm.
Die App warnt: Vorzeitiger Abbruch nicht möglich! Beendigung nach frühestens 09h:00m und nur während Windelwechsel möglich!
Sie bestätigt mit OK.
Die App blinkt: Toy Einführen! Mit einem Countdown von 120 Sekunden.
Schnell geht sie ins Bad, wo die bereits gereinigten Spielzeuge zum trocknen lagen.
Zügig Zieht sie ihre Hosen runter und führt den Luststab ein.
Nach wenigen Zentimetern erwacht dieser bereits wieder zum Leben und zieht sich mit seinen kleinen Ärmchen selbst in Position. Sie spürt direkt den Katheter eindringen, verliert aber keinen Urin.
Die App gibt ein piepen von sich mit dem Hinweis: Schutzhose umlegen und nur den Gürtel schließen. Wieder der 120 Sekunden Timer.
Nach weniger als 30 Sekunden sitzt der Gurt bereits straff um ihre Hüfte und verengt sich bereits automatisch um sich an ihre Figur anzupassen.
Jetzt wird sie von der App aufgefordert sich zu wickeln. Auch dieser Anweisung folgt sie prompt.
Am Schluss muss sie jetzt nur noch die Schutzhose schließen, was mit einfachen Handgriffen sehr schnell passiert ist.
Sie hat sich wieder eingesperrt. Die App bestätigt um genau 21:23 Uhr mit "Initialisierung vollständig. Letzte Möglichkeit zum Abbruch. Programm starten? J/N" ihren Einschluss. Vor 06:23 Uhr am nächsten Tag kann sie ihr Spielzeug nicht ablegen.
Auch das bestätigt sie mit dem Klick auf das „J“.
Nur wenige Sekunden später wird bereits die Windel etwas warm im Schritt.
Überrascht greift sie sich zwischen die Beine, aber die Schutzhose bremst ihren Griff ab und lässt die Berührung nicht zu. Das Material wird einfach in Millisekunden hart.
Stimmt. Die KI hat die volle Kontrolle und ist wohl der Meinung mich komplett inkontinent zu machen. Aber das ist mit der dicken Windel OK, grinst Anna in sich hinein.
Anna legt sich erschöpft ins Bett und ist wenige Sekunden später bereits eingeschlafen.
In ihren Träumen durchlebt sie die letzten Stunden teilweise erneut.
Der Liter Wasser und die Kanne Tee entfalten im Schlaf ihre Wirkung. Um 05:19 Uhr schrillt die App laut los.
Anna wird dadurch recht unsanft aus dem Schlaf gerissen:
"Windelwechsel nötig" brüllt die Blinkende Nachricht vom Display ihres Telefons.
Mit dem Blick auf die Uhr stellt sie erschrocken fest, dass ihr noch etwa eine Stunde zum Aufschluss fehlt. Jetzt hat sie keine Wahl. Sie muss sich erneut wickeln und die unnachgiebige Schutzhose wieder verschließen.
Die Windel hat ganze Arbeit geleistet. Sie wiegt bestimmt über 1,5kg und ist wirklich sehr dick geworden. Es ist schon beeindruckend, wie viel diese Windel aufnehmen kann.
Im trockenen Zustand ist sie zwar schon dicker als die Windeln die sie sonst trägt (Tena Slip Maxi, Attends 10). Diese hier ist im trockenen Zustand eher mit einer Northshore Mega Max vergleichbar, die sie mal ausprobiert hat. Die Mega Max kann jedoch sogar noch ein klein wenig mehr aufnehmen, zumindest nach ihrem Empfinden.
"Na ganz toll", denkt sich Anna, "Dann muss ich wohl noch bis etwa Mittag in der Windel herumrennen. Verdammt, ich muss auch noch einkaufen, hoffentlich kollidiert es dann nicht mit dem nächsten Wechsel."
Noch immer müde legt sie sich noch einmal hin und schläft wieder ein. Beim Aufwachen um 07:49 schaut sie direkt auf den Füllstand in der App: 12% sind nicht viel.
Sie macht sich Frühstück und anschließend räumt sie alles weg.
Um 08:55 Uhr steht die Füllanzeige auf 23%. Ihr wird klar, dass sie nicht schnell genug aus der Windel kommt um anschließend noch einkaufen gehen zu können, obwohl sie bereits wieder viel getrunken hat. Die Windel wird sicherlich noch den Einkauf überstehen, bevor sie die 85% überschreitet. Lächelnd genießt sie aber diese Abhängigkeit und die fehlende Möglichkeit sich aus der Situation selbst vorzeitig zu befreien. Innerlich feiert sie sich dafür, dass sie diese zusätzliche Option angewählt hat. Genau solche Situationen hat sie sich in ihren Träumen immer vorgestellt.
4. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 10:29

Kapitel 7: Kleiner Fehler, große Wirkung


Ohne eine wirkliche Wahl zu haben zieht sie sich ein Kleid an, um mit der ganzen Apparatur ihren Einkauf zu erledigen. Sie ist mittlerweile ja regelmäßig in Windeln draußen unterwegs, weshalb sie sich deswegen keine großen Gedanken darüber macht. Das einzig Blöde ist, dass bereits jetzt ihr Darm sich bemerkbar macht und ein wenig grummelt. Normalerweise geht sie spätestens nach dem Frühstück für ihr großes Geschäft auf die Toilette.
Sie hofft, dass sie es einhalten kann, bis sie wieder zu Hause ist. In der Öffentlichkeit mit einer stinkenden Ladung in der Windel unterwegs zu sein, steht jetzt nicht ganz oben auf der Wunschliste ihrer geheimen dreckigen Phantasien. Aber irgendwo weiter unten in der Liste...

Sie packt ihr Handy in die Handtasche und geht zum Auto. Sie wirft die Tasche auf den Beifahrersitz, dreht die Musik auf und fährt los zu der etwa 9km entfernten Stadt mit dem angrenzenden Gewerbegebiet.
Nach knapp zwei Kilometern fühlt sie wie ein kräftiger Spritzer Urin in ihre Windel geht. Direkt danach erwacht plötzlich der Dildo in ihr zum Leben und fängt ganz heftig an sie zu stimulieren.
„Warum passiert das gerade?“ denkt sich Anna. Direkt auf der nächsten Feldauffahrt hält sie an und wühlt in der Handtasche nach ihrem Handy.
Die Stimulationen sind so stark, dass sie sich auf das, was sie vorhat konzentrieren muss.
Erschreckt stellt sie fest, dass die Tastatursperre wohl nicht aktiv war und durch die Bewegung in der Tasche sich irgend welche Funktionen in der App aktiviert haben.
Verdammt ist das Ding gut. Das gemeine Teil treibt sie bis kurz vor den Orgasmus. Der Blick für die App geht dabei verloren. Kurz bevor sie die Erleichterung des Höhepunktes erreicht stoppen die Vibrationen.
Verdammt. Jetzt hängt sie in der Luft. Sie will die Erleichterung. Aber das ist jetzt der falsche Zeitpunkt.
Sie überprüft es im Log der App genau was das Handy im Alleingang angerichtet hat und sieht dort den letzten Eintrag. Ihr wird schlecht."Sie hat folgende Funktion aktiviert: 5 Minuten Stimulation ohne Orgasmus direkt nach jedem Einnässen."
Ihr wird direkt schmerzlich bewusst, dass das fatale dabei ist, dass die KI ja ihr Einnässen kontrolliert. Wenn die KI meint immer nur einen kleinen Spritzer abgehen zu lassen, dann könnte sie damit fast dauerhaft Stimuliert werden. Das werden also noch ein paar fiese Stunden. So wird sie den Einkauf auf jeden Fall nicht machen können. Sie muss es jetzt erst einmal ohne Unfall bis nach Hause schaffen.
Kaum ist dieser Gedanke durch ihren Kopf spürt sie den nächsten kleinen Schwall und die versaute KI beginnt das Spiel erneut.
Sie lehnt sich zurück und windet sich unter der Stimulation. Der Griff zur Unterstützung in den Schritt wird sehr effektiv von der sich sofort versteifenden Schutzhose abgeblockt.
So wird das nichts. In den Menüs sucht sie die Option einen Orgasmus zu erzeugen. Sie klickt sich von Menü zu Menü, von Unterpunkt zu Unterpunkt und klickt ein Mal zu oft auf „zurück“ und landet dabei in der Hauptansicht: Dort sieht sie jetzt den Countdown-Timer:
Dieser steht steht auf 4 Tage 14 Stunden 54 Minuten und die Sekunden laufen weiter. 35, 34, 33, 32, 31, 30...

Wie zum Teufel kann das sein?

Panik macht sich in ihr breit. Wie soll das gehen? Wie soll sie das nur ertragen? Sie muss doch am Montag wieder zur Arbeit. Diverse Horrorszenarien laufen vor ihrem inneren Auge ab. Eine der schlimmsten ist, dass sie im Montagmorgenmeeting zu einem Höhepunkt gebracht wird vor allen Kollegen.
Sie rechnet in Stunden um: 111h passen. Blöde Tastensperre.
Sie ist also die nächsten 5 Tage so inkontinent wie die KI es für richtig hält und jedes Mal wenn sie ein paar Tropfen verliert wird sie für 5 Minuten scharf gemacht, darf aber keinen Höhepunkt haben?
In diesem Moment spürt sie, dass erneut ein kleiner Spritzer in die Windel geht und direkt fängt die vermeidliche Belohnung an.
Aus der App ertönt die mechanische Stimme: "Ich bewundere dein Vertrauen in mich und die Steuerung deiner Körperfunktionen. Das Ausgewählte Programm ist eine wunderbare Ergänzung zu deiner eingegebenen Zeitverlängerung.
„Was war das für eine Stimme?“, denkt sich Anna,“Wieso spricht die KI mit ihr?“. Sie erinnert sich in den Menüs den Punkt „Sprachkommunikation“ gesehen hatte.
Das ist jetzt aber gerade zu viel für sie. Der durch die Situation und Stimulation hervorgerufene Stress lässt sie jetzt endgültig die Fassung verlieren. Als folge ihres Zusammenbruchs verliert sie die Kontrolle über ihren Darm.
Da sitzt sie nun in ihrem Auto. für die nächsten 5 Tage völlig einer sadistischen KI ausgeliefert, mit vollgeschissener Windel und wird gleichzeitig von dem Sextoy regelrecht vergewaltigt.
Eine gesteigerte Lust stellt sich bei ihr gerade gar nicht ein. Sie will nur noch raus aus diesem Alptraum.

Seit mittlerweile 20 Minuten sitzt sie jetzt hier am Straßenrand und die KI spielt ihr Spiel mit ihr, als ihr Folterknecht ihr endlich eine Pause gönnt. Langsam setzt das Denken wieder ein. Der Füllstand wird mit 39% angezeigt.
Sie braucht mehr von den Windeln. Bei der Bestellung waren nur 10 Stück in der Packung. In der Dritten steckt sie gerade fest. Nur beim Hersteller gibt es diese besonderen Sensorwindeln, aber der ist knapp 230km weit weg und hat auch nur noch bis 16 Uhr heute geöffnet.
Selbst wenn sie heute noch welche bestellen würde, würden diese wahrscheinlich nicht rechtzeitig ankommen bevor ihre ausgehen.
Ihr bleibt also nichts anderes übrig als ihre Einkaufstour abzubrechen und erst einmal nach Hause zufahren. Sie musste dringend mit dem Hersteller reden. Vielleicht hat der eine Lösung.
Ein Anruf beim Hersteller, bei dem sie das nächste Mal bis kurz vor den Orgasmus gebracht wird ergibt folgendes:
Die Dame am Telefon teilt ihr mit, dass Peter, so heißt der Entwickler dieses Spielzeugs,mit seinen Administrationsrechten möglicherweise die letzte Programmänderung löschen kann. Laut ihrem Log war das das Programm mit den automatischen Belohnungen. Dafür muss sie aber persönlich in das Geschäft kommen.

Windeln sollen in ihrer Größe noch auf Lager sein. Das Problem mit der Tastensperre erkennt die Dame als echtes Problem an und will mit Peter darüber sprechen um zu sehen, was er da vielleicht noch machen kann und sich danach bei Anna zurückmelden.
Das Warten dauert nur knapp 5 Minuten als ihr verkündet wird, dass Peter mit dem nächsten Update einen Pin hinzufügen will, mit dem jedes Programm bestätigt werden muss, damit solche Pannen nicht mehr passieren können. Als Wiedergutmachung bekommt sie ein Angebot, welches sie nicht ausschlagen kann. Sie kann kostenlos die Erziehungs- und Knebelmaske erhalten, wenn sie im Gegenzug dafür bereit ist alle gesammelten Daten Ihrer App für ein Jahr bereit zu stellen um damit Verbesserungen an der App und der KI voran zu treiben.
Alternativ erhält sie 4 Kartons mit je 4 Paketen à 10 Sensorwindeln.
Da sie die Preise kennt und laut der Dame nur die Sensordaten und Appdaten ohne ihre persönlichen Daten genutzt werden, entscheidet sie sich trotz ihrer gerade hoffnungslosen Lage für die deutlich wertvollere Maske mit dem gesamten Zubehör. Wäre sie nicht so teuer, hätte Anna wahrscheinlich direkt eine mitbestellt. In Ihrer Schublade im Nachtisch befinden sich 7 verschiedene Knebel. Für sie sind das nur weitere Tools um sich so hilflos wie möglich zu fühlen bei ihren Spielchen.
Die Frau am Telefon gibt ihr noch den Hinweis, dass sie das Programm zur Not für die Fahrt besser pausieren sollte, so dass sie während der Fahrt nicht durch die Stimulation abgelenkt wird.
Sie hätte sich wohl wirklich mit dem Handbuch vorher intensiv auseinandersetzen sollen, so wie die App und auch die Videos „dringend“ empfohlen haben.
Dankbar für diese Information beendet Anna das Telefonat und bereitet sich auf einen langen Tag im Auto vor. Ein Blick auf die App offenbart ihr, dass die Zeit zum Wechseln der Windel zwar schon deutlich näher gerückt ist, sie es aber nicht zu Hause aussitzen kann um sich vor der Abfahrt noch zu säubern. Anna packt daher noch 2 Windeln in die Tasche und wegen dem Stinker auch Fruchttücher und eine Wundschutzsalbe. Sie wird also gezwungen sein sich unterwegs sauber zu machen.
5. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 10:30

Kapitel 8: Abfahrt


Wieder im Auto sitzend ruft Anna erneut die App auf um das Programm zu pausieren.
Zur Bestätigung der Pause werden ihr jetzt 2 Auswahlmöglichkeiten angezeigt:
Steuerung der Blasenkontrolle:
1. Blasenverriegelung
2. Inkontinent

Sie überlegt einen Moment und entscheidet sich dafür die Kontrolle zu übernehmen und lieber zu merken wie voll die Blase ist, um dann das Programm weiter laufen zu lassen, wenn sie spürt, dass sie voll ist.
Zurück in der Übersicht wird die Zeit jetzt pausiert angezeigt. 4T 13h 31m 04s.
Sie achtet peinlich genau darauf, dass ihr Handy beim weglegen die Tastensperre aktiv hat, so dass ihr der gleiche Fehler wie vorhin nicht erneut passiert.
Annas erhöhter Flüssigkeitskonsum sorgt dafür, dass ihr etwa 20 Minuten vor ihrer Ankunft die Blase so sehr drückt und schmerzt, dass sie an einem Rastplatz anhält und das Programm ihren Dienst wieder aufnehmen lässt. Es dauert nur wenige Sekunden bis die KI sie einnässen lässt und direkt mit der perversen Stimulation beginnt. Völlig überrannt von der Situation bemerkt Anna erst nach den 5 Minuten, dass etwas nicht stimmt. Ihre Blase fühlt sich immer noch voll an und der Füllstand steht nur bei 51%. Zwar sind die Schmerzen weg, doch das Gefühl auf die Toilette zu müssen ist geblieben.
Verdammte KI schimpft sie vor sich her, gerade als erneut ein winziger Spritzer aus ihr herausgelassen wird und der Lustspender seine Folter startet kletter die Anzeige auf magere 53%.
"Was? Nur 2% für den Spritzer?" So wird das nichts.
Sie erinnert sich daran, dass sie beim Pausieren ja die Auswahl hatte auch komplett undicht zu sein.
Mit dieser Hoffnung setzt sie das Programm auf Pause.
Zu ihrem Schreck pausiert die Zeit bei 4T 13h 03m 21s direkt, ohne das die Auswahl erscheint.
Sie schließt die App und ruft erneut beim Hersteller an um nachzufragen, wieso sie jetzt keine Auswahl mehr hat.
Die Antwort ist ernüchternd. Das Programm muss immer mindestens eine ganze Stunde aktiv sein um eine erneute Auswahl freizugeben. Jede erneute Pausierung verlängert die Zeit um eine weitere Stunde bis hin zu maximal 24 Stunden.
Die Frage, ob sie das Handbuch denn nicht gelesen habe verneint sie beschämt.

Durch die erneute Pausierung hat sie sich jetzt also mindestens 2 Stunden Kontrolle durch die KI eingehandelt wenn sie das Programm das nächste Mal weiterlaufen lässt, und das noch bevor sie am Ziel angekommen ist. Falls Peter das Programm doch nicht löschen kann, bedeutes es für sie einen längeren Aufenthalt dort vor der Rückfahrt. Sie entscheidet sich das letzte Stück der Strecke das Programm pausiert zu lassen, da der Harndrang jetzt noch erträglich ist und bei Ankunft das Programm weiter laufen zu lassen, damit der Druck endlich nachlässt.

Beim Laden angekommen hat sich an dem Füllstand noch nichts verändert. Ihre Blase ist ja schließlich noch verriegelt. Bevor sie das Programm weiter laufen lässt überlegt Anna sich, dass Programm erst einmal noch so lange auf Pause zu lassen, bis sich Peter ihre Misere angesehen hat. Noch ist der Druck erträglich.
6. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 10:52

Zwischenbemerkung des Autors


Liebe Leser,

Natürlich möchte ich euch bei der Fortführung dieser Geschichte nicht zu lange bei den Fortsetzungen warten lassen. Ich könnte jetzt einfach alle Teile am Stück posten und dann... Dadurch kann es dann aber passieren, dass eine Fortsetzung auch mal länger dauert als gewünscht.
Ich habe mich daher entschlossen die nächsten Kapitel von jetzt an schrittweise zu veröffentlichen. In der Zeit schreibe ich natürlich die Geschichte noch weiter. Ein Ende oder einen vollständigen Handlungsstrang habe ich noch nicht festgelegt. Viele spontane Ideen verwerfe ich später auch wieder under ergänze spätere Einfälle un schon bereits geschriebene Abschnitte oder ich schreibe ganze Teile noch einmal komplett um.
Daher werde ich immer die zu letzt geschriebenen 3-4 Kapitel so lange unveröffentlich lassen, bis ich den Handlungsstrang für mich als OK empfinde und die zurückliegende Handlungspassage für mich abgeschlossen ist. Das gibt mir die Möglichkeit besser auf meine eigenen Ideen eingehen zu können.
Aber keine Sorge, dass es zu lange dauern wird. Aktuell schreibe ich am Kapitel 13.

Vor dem Posten der ersten 8 Kapitel habe ich die ganze Story noch einmal überarbeitet und den Schreibstil von der Vergangenheitsform ins Präsens abgeändert.
Ich habe keinen Lektor, der sich das vor dem Prosen durchliest, daher werden sich mit Sicherheit die ein oder anderen Fehler bereits eingeschlichen haben und auch weiter einschleichen.

Für sachliche sachliche Kritik stehe ich gerne zur Verfügung. Evtl nehme ich auch noch Ideen der Leser mit in die Geschichte mit auf, wenn ich sie als passend erachte. Wenn jemand eine Inhaltliche Idee beisteuern will, dann nur zu.
7. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von windelfohlen am 31.10.25 11:44

Herrliche Geschichte.
Schade gibts das nicht in echt, freue mich sehr auf weitere Intressante teile, und was unsere Protagonistin noch so alles erleben wird.
8. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Boss am 31.10.25 17:39

Wirklich eine tolle Geschichte ... ich freue mich auf die Fortsetzungen
9. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Redballgagged89 am 31.10.25 19:33

Die Geschichte ist super. Bitte schnell weitere Kapitel veröffentlichen
10. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 21:21

Danke an Windelfohlen, Boss und Redballgagged89 für euer postives Feedback.
Ich freue mich, dass es euch bis hierher gefällt.
Das Kapitel 13 habe ich eben abgeschlossen und werde mich dieses Wochenende noch weiter mit schreiben beschäftigen können.
Ihr werdet also gleich im Anschluss noch die Kapitel 9 und 10 hier veröffentlicht bekommen.

Ich werde versuchen auch unter der Woche noch etwas Zeit zu finden. Trotdem wird es dann wohl erst kommendes Wochenende für euch Leser weitergehen mit den nächsten 1-2 Kapiteln.

Mit dankbaren Grüßen

Dunkle Feder

11. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 21:24

Kapitel 9: Shopping

Sie betritt den Laden und kommt gerade mal 2 Schritte weit, bevor sie mit offenem Mund stehen bleibt. Die Ausstellung der Geräte ist atemberaubend. Sie steht unmittelbar neben dem Disziplinstuhl, welcher mit einem roten Vinyl überzogen ist und dessen schwere Schwarzen Gurte lose herunterhängen. In einem zweiten Stuhl daneben sitzt ein Dummy. Er ist vollständig
angeschnallt und es stehen mehrere elektronische Geräte mir Schläuchen und Kabeln daneben.
An der linken Wand wurde hochkant ein komplettes Bett angebracht, in dem ein Dummy mit vielen Gurten fixiert ist. Auch an diesem sind mehrere Schläuche und Kabel zu sehen.
Noch ganz blockiert von den Eindrücken wird sie jetzt zum zweiten Mal von einer großen Dame im mittleren Alter angesprochen.Das Erste Mal hat Anna nicht einmal mitbekommen.
Mit ihren langen schokoladenbraunen Haaren, welche bis zu ihrer Hüfte herabhängen, ihrem schwarzen knielangen Lederrock und der dunkelgrünen Samtbluse strahlt sie gleichzeitig Dominanz und Vertrauen aus.
"Ich bin Madame Laurent, wie kann ich Ihnen helfen?" wiederholt sie ihre Begrüßung, ehe sich Anna von dem Anblick des Bettes gelöst hat.
"Oh. Entschuldigung. Ich.. Ähh. Mein Name ist Anna Goldman. Ich hatte angerufen wegen .. Äh..." stammelte Anna.
"Ja, wir hatten telefoniert. Das mit der App ist natürlich sehr unglücklich gelaufen. Komm mal mit mir nach hinten Kleines."
Anna nahm direkt dieses Machtgefälle wahr. Sie nannte sie "Kleines" und Dutzt mich und gleichzeitig Stellt sie sich nur mit "Madame Laurent" vor, so dass ihr damit direkt das "Du" verhindert wird. Für sie fühlte es sich zwar ungewohnt aber gleichzeitig in dieser Situation auch richtig an.
Sie gehen durch den kleinen Laden, vorbei an einer Vielzahl an Geräten und Apparaturen. Hinter einem Vorhang geht es durch einen Gang, vorbei an einer halb geschlossenen Tür, bei der sie einen Fliesenboden erkennt.
“Wahrscheinlich die Toilette“, geht es ihr durch den Kopf und wird dabei wieder an ihre zunehmend volle Blase erinnert.
Sie biegen in die nächste Tür ab in einen großen Lagerraum mit der Grundfläche von mindestens 4 großen Garagen.
"Du hast die Größe M, richtig?"
"Wie bitte?" Fragt Anna.
"Deine Windelgröße. Trägst du M oder passt du noch in die S?"
"M" brachte Anna peinlich berührt über ihre Lippen.
"Hmm... Wir haben sehr viele von den ganz dünnen und den ganz dicken. Die Mittlere Stärke ist leider nicht mehr da. Wir haben da gerade Lieferprobleme mit dem chinesischen Lieferanten. Von den Dünnen kann ich dir aber nur abraten. Die halten keine komplette Blasenfüllung auf. Sie sind eher für kleine Glücksunfälle geeignet, wenn du verstehst." zwinkerte Madame Laurent ihr zu.
"5 Tage noch, oder? Dann reichen ja 2 Packungen, oder willst du gleich ein paar mehr mitnehmen?"
Anna hatte noch gar nicht darüber nachgedacht. Trotz aller negativer Erfahrungen waren die Gefühle des Kontrollverlustes und der Abhängigkeit genau das, was sie sich seit der Pubertät immer ersenht hat.
"Da ich schon mal hier bin, spare ich ja die Portokosten.", setzte Anna an.
"Der Preis hier im Laden ist auch 10% niedriger als der Onlinepreis" ergänzte Madame Laurent.
"Wie viele Packungen sind in einem Karton?" fragt Anna.
"4 Packungen mit je 10 Stück."
"Dann nehme ich zwei Kartons mit."
Madame Laurent nimmt wortlos zwei große Kartons aus dem Regal und packte sie auf eine kleine Lastenkarre.
"Willst du die Dünnen auch für die kurzen Spiele mitnehmen? Dafür lohnen die Dicken ja nicht. Außerdem kann man damit die Einschlusszeit bis zum nächsten Wechsel drastisch verkürzen, wenn man ein entsprechendes Programm laufen hat.
Das ermöglicht Anna ganz neue Optionen aus ihrer Sicht. Sie entschließt sich daher auch von diesen Windeln für einen ganzen Karton. Dieser beinhaltet der Aufschrift nach 4 mal 25 Stück. Der Karton ist trotzdem kleiner als der von den dicken Windeln.
"Hast du sonst noch einen Wunsch?"
Etwas unsicher fängt Anna an:"Sie hatten gesagt ich würde wahlweise die Knebelmaske oder 4 Kartons mit den Windeln erhalten. Ich wollte gerne die Maske.", und senkte verschämt die Augen.
"Natürlich. Das machen wir aber vorne in der Anprobe. Wir haben über 20 verschiedene Basismasken, da müssen wir schauen, dass wir die Richtige nehmen. Auch die Größe deines Kiefers und deine Nasenform sind dafür wichtig. Jede Maske besteht aus 5 individuellen Basiskomponenten, damit lassen sich insgesamt über eine halbe Million verschiedene Maskenformen abbilden. Damit ist die Maske für jede Gesichtsform perfekt anpassbar."
Sie hatten bereits das Anprobezimmer erreicht. Es war größer als ihr Wohnzimmer und im Kontrast zum Laden fast komplett in weiß eingerichtet und hell aber warm ausgeleuchtet. Mehrere große Spiegel schmückten den Raum und ermöglichten so die Sicht aus allen Perspektiven.
"Setz dich mal an den kleinen Tisch dort Anna."
Den Wagen mit den Windeln ließ sie beim reingehen neben dem Eingang stehen.
Beim hinsetzen wurde sie wieder an ihre peinliche Lage erinnert. Alles klebte mittlerweile und die Haut begann zu jucken. Sie hatte sich ja nicht eingecremt und war auf so eine lange Tragezeit auch nicht vorbereitet gewesen. Außerdem nahm der Druck in der Blase immer weiter zu.
Madame Laurent kommt mit mehreren Maskenteilen an den Tisch und bittet Anna sich gerade hinzusetzen und das Haargummi aus den Haaren zu nehmen.
"Für die Anprobe müssen wir dir die Haare unter ein spezielles Haarnetz packen. Ich helfe dir dabei, wenn du nichts dagegen hast."
Noch bevor Anna ein Widerwort geben konnte Nahm Madame Laurent bereits ein Stoffstück, dass an eine Sturmhaube erinnert und aus einem Strumpfhosenähnlichen Material. Sie dehnt es und lässt es über ihren Kopf gleiten. Das Gesicht blieb frei.
"jetzt komm mal hier rüber." delegierte Madame Laurent Anna zu einem Gerät. "Leg dein Kinn hier auf die Kleine Ablage und gucke einfach gerade aus. Das Gerät vermisst deinen Kopf. Damit sparen wir uns das lange anprobieren."
Die Vermessung dauerte nur 30 Sekunden.
Das Gerät spuckte mehrere Buchstaben und Zahlen auf dem angeschlossenen PC aus.
"Ich bin gleich wieder zurück." Mit diesen Worten verschwand Madame Laurent und kam bereits nach weniger als 2 Minuten zurück.
Sie trägt ein Tablett mit mehreren Maskenteilen. Diese hielt sie nach und nach Anna an den Kopf und war zufrieden.
"Jetzt kommt der unangenehmste Teil. Wir machen von deinen Zähnen noch einen Abdruck, weil der Knebel exakt an das Gebiss angepasst wird."
Diese Prozedur kennt Anna bereits vom Zahnarzt.
Wie ein Profi macht sie bei dem Vorgang mit.
Die Maske wird dir in etwa 2-3 Wochen zugestellt. Wir fertigen sie für dich komplett individuell an.
Hast du dir schon eine Farbe ausgesucht?
Anna erinnerte sich an das Kirschrot des Vinyls von dem Stuhl neben der Tür im Laden und äußerte dahingehend ihren Wunsch.
Anna erhält alle Optionen für die Maske: Nasenschläuche zur Beatmung, Futterknebel mit optionaler Magensonde, offener Spreizknebel, Vollknebel mit Zungentasche und Regulierbarer Öffnung für Magensonde oder Atemschlauch, regulierbare Augenöffnung und das volle Akustikprogramm mit Ohrstopfen mit integriertem Geräuschdämpfer/Kopfhörer.
Mit allen Optionen kostet die Maske sonst über 2.000€!
Nachdem alle Daten von Madame Laurent in den Computer eingegeben wurden gehen sie wieder nach vorne in den Laden. Der Wagen mit den Windelkartons steht jetzt vor der Theke.
Annas Blick fällt auf die Vitrine hinter der Theke. Dort prankt eine Schutzhose, ein KI-Dildo und daneben noch ein Teil welches Anna nicht direkt zuordnen kann. Es sieht fast aus wie ein fast einen Meter langer Schlauch der etwa 3-4 cm dick ist. Er scheint aus dem gleichen Material zu sein wie der Dildo.

Madame Laurent verfolgt Annas Blick und fängt unaufgefordert mit der Beschreibung dieses Teils an: "Dieses Ding ist an wahrer Alleskönner und unser neuestes Tool in dem KI-Programm. Dieser Analdildo ist kann wie der Dildo, den du gerade trägst, sämtliche Kontrolle über den Träger übernehmen. Es gibt reine Stimulationsmodi, Strafmodi und Erziehungs- und Konditionierungsoptionen. Der Plug kann sich von den 75cm noch weitere 30-80cm weiter ausdehnen und den gesamten Dickdarm ausfüllen und reicht dann bis an das Ende vom Dünndarm. Durch seine Anpassungsoptionen kann er dabei steuern wie viel Flüssigkeit vom Körper im Darm resorbiert wird und damit bestimmen wie fest oder flüssig der Stuhlgang ist. Die über 200 Peristaltikpumpen können den Stuhlgang ohne Zutun des Trägers einfach bis nach außen befördern, ohne dass dieser etwas dagegen unternehmen kann. Gleichzeitig bleibt er über die gesamte Länge hoch flexibel und anpassungsfähig an alle Situationen. Selbst extreme Sportarten sind damit machbar. An der Basis im Bereich des Schließmuskels kann sich der Plug versteifen und als Tunnel dienen, die den Träger damit tatsächlich inkontinent macht.
Der Plug verankert sich auf ganz neue Art und Weise mit dem Träger mittels mehrerer tausend winziger Saugnäpfe. So lange diese aktiv sind können diese so viel Haltekraft aufbauen, das man damit einen Pickup anheben könnte. Zu den Weiteren Funktionen gehören Analdehnung, Massage, Elektrostimulation und Elektroschock, Wärme- und Kältebehandlungen."
"Was soll der Kosten?" hört sich Anna wie von selbst sagen, ohne die Augen von dem langen schlauchähnlichen Plug abzuwenden. Den Ausführungen von Madam Laurent ist sie nur die ersten paar Sekunden gefolgt. Das hat bereits gereicht um sie in den Bann zu ziehen.
"Wir sind damit noch in der Testphase Anna. Der Verkauf wird frühestens in gut 3 Monaten starten. Der Preis wird dann bei etwa 1700-1900€ liegen. Es gäbe aber eine andere Option. Wir benötigen noch Testdaten. Von unseren 5 Probanden haben 2 vorzeitig abgebrochen. Die Teilnahmebedingungen sind aber wirklich nicht ohne. Du gibst für 4-6 Wochen deine Darmkontrolle auf und wirst weiter die Schutzhose tragen müssen. Da die Zentrale Funktionssteuerung von dem Dildo ausgeht wirst du auch diesen die ganze Zeit über tragen müssen. Das Programm hat keine Auszeiten oder Pausen während der Testzeit. Im Programm werden alle Funktionen inklusive Dehnung, Konditionierungen mit Belohnungen und Bestrafung und allen Kontrollfunktionen von der KI getestet. Den Plug würdest du im Gegenzug von uns geschenkt bekommen. Es ist möglich bis zu 9 Stunden täglich die Straffunktion auf 50% der Maximalleistung zu beschränken und die Belohnungsfunktion auf eine leichte Stimulanz zu beschränken. Allerdings verlängert es die Testphase um 2 Wochen. Je nach KI-Entscheidung und Programm kann daher der Test 6-8 Wochen dauern."
"Und wie soll das gehen? Kann ich einfach das Programm wechseln? Ich bin ja noch 5 Tage in diesem gefangen."
"Das kann dir Peter gleich alles erklären .Ich soll ihn anrufen, wenn wir mit der Maskenanpassung fertig sind. Er kommt dann gleich von seiner Werkstatt zu uns rüber. Wenn es wirklich dein Wunsch ist den Plug für uns zu testen, werde ich Peter direkt darüber informieren."
Ein schüchternes "Ja, bitte." huscht es Anna über ihre Lippen, noch bevor sie sich auch nur ansatzweise über die Konsequenzen klar geworden ist. Ihre Geilheit war mal wieder schneller als ihr Arbeits- und Alltags-Ich.
„Kindchen, hast du mir überhaupt richtig zugehört?“ Fragt Madame Laurent nach, die erkannt hat, dass Anna gerade wohl eher impulsiv geantwortet hat als wirklich über die Entscheidung nachzudenken.
„Du wirst wahrscheinlich Analdehnungen erfahren, Anal Inkontinent werden und auch wirklich fiese Schmerzen erleiden, ohne die Möglichkeit das abzubrechen zu können. Wenn der Plug erst einmal in dich hineingekrochen ist und das Programm gestartet wurde, dann gibt es kein Zurück mehr.“
„Wie soll ich den überhaupt reinkriegen? Der sieht sehr große aus.geht das überhaupt ohne Training, weil....“ Anna stockte und wurde rot. „Ich hab zwar schon mit dem Hintereingang gespielt, aber nur mit Dildos, die deutlich dünner waren, ich weiß nicht ob der da“ dabei deutete Sie auf den langen Schlauch in der Vitrine „überhaupt in mich reinpassen kann.“
„Das ist viel einfacher als du dir vorstellen kannst. Natürlich sieht er hier in der Vitrine schon recht angsteinflößend aus, beim Einführen unterstützt er dich dabei sehr aktiv. Das Material ist unglaublich flexibel und dehnbar. Durch mehrfaches kräftiges zusammendrücken an der Basis oder Einlegen in mind. 36°C warmes Wasser wird genug Energie erzeugt um ihn zum Leben zu erwecken. Sobald er aktiv ist, kannst du ihn mit der App koppeln. Mit der Initialisierung wirst du sehen, wie sich der Plug komplett zusammenzieht und es wird aussehen, als wenn er sich umkrempelt. Wenn das erledigt ist, musst du ihn nur noch mit der Spitze bis an deinen Anus führen und sanften Druck ausüben. Er wird sich mit den dünnen mikroskopisch kleinen Tentakeln einen Weg in dich hinein suchen, Dabei wird er versuchen sich so weich und dünn wie es nur möglich ist zu machen. Das Eindringen verursacht keinerlei Schmerzen, es wird sich eher wie ein langsames Füllen wie bei einem Einlauf anfühlen und ein wenig Kitzeln und Kribbeln. Der komplette Vorgang ist nach etwa 2 Minuten abgeschlossen. Erst danach wird das System sich nach und nach vollständig an dich anpassen und auf die maximale Länge ausdehnen, das geschieht aber über einen Zeitraum von mehreren Stunden. Er passt sich dabei der normalen Darmfunktion und deiner Anatomie. Vor dem Einsetzen musst du aber deinen Darm besser mit einem Einlauf ordentlich reinigen.“
„O.K. Das klingt ja wirklich nicht schlimm.“
„Ist es auch nicht. Für Peter war es eine Bedingung für den Job, dass man alle seine Entwicklungen bereit ist zu testen. Ich Trage die erste Version dieses Plugs seit mittlerweile fast 5 Monaten. Ich hätte beinahe den Job hingeschmissen, weil mir dieses Toy eigentlich zu weit ging. Peter hat das Programm für mich so angepasst, dass er es als Administrator zu jeder Zeit abbrechen kann, sollte ich abbrechen wollen. Zu diesem Zeitpunkt trug ich bereits seit über 2,5 Jahren die Schutzhose, auch noch in der alten Version, und habe dadurch meine Blasenkontrolle zunächst eher unfreiwillig an den Freudenspender abgegeben. Selbst ohne diese Spielzeuge war ich zu dem Zeitpunkt als der Plug dazu kam schon rund um die Uhr auf Windeln angewiesen. Länger als 20-30 Minuten schaffte ich es nicht mehr einzuhalten. Aber ich bin auf den Job angewiesen und mit dem Gehalt bekomme ich keinen anderen normalen Job als ehemalige Prostituierte.“
Für einen Moment verlor sich Madame Laurents Blick irgendwo in der Ferne. Sie scheint in ihren Erinnerungen vertieft, bevor sie plötzlich fort fuhr: „Irgendwie hat es Peter geschafft, dass sich meine eigentlich sehr dominante Art bei ihm komplett ins Gegenteil verdreht hat. Er hat diese Ausstrahlung an sich, die...“, stockt Madame Laurent und fährt nach ein paar Gedenksekunden an Anna geand fort: „Naja, wenn du den Plug wirklich testen willst, dann werde ich ihn jetzt anrufen anrufen. Du kannst es dir ja noch einmal überlegen, bis er hier ist. Du wirst dir dann gleich auch deine eigene Meinung zu ihm bilden können. Vielleicht verstehst du dann besser, was ich meine.“
Von der plötzlichen Offenheit Madame Laurents überrascht starrt Anna auf den Schritt von ihr.
„Tragen sie jetzt auch..?“ stammelte Anna.
Madame Laurent verdreht die Augen ein wenig aber fängt an zu lächeln. Dabei zieht sie ihren Rock hoch. Darunter erkennt Anna eine ähnliche Schutzhose, wie sie selbst trägt. Die dicke Windel zeichnet sich deutlich ab. Unter dem Rock hat sie davon wirklich nichts wahrgenommen. Noch während Anna diese Erkenntnis verarbeitet hat ihr Gegenüber bereits den Rock wieder herunter gezogen und gerichtet.
Selbst jetzt wo Anna weiß, was sich unter dem Rock befindet, kann sie bestenfalls eine kleine Ausbeulung über dem Uterus und am Gesäß erahnen, aber wer es nicht weiß, würde niemals darauf kommen, das Madame Laurent eine Windel trägt.
Noch während Anna weiter Madame Laurent mustert ist diese bereits am Telefonieren.
Das Telefonat dauert nur wenige Sekunden. "Peter kommt in gut 10 Minuten hier her. Er wird sich dann genau ansehen, ob er dir mit den Programmen weiterhelfen kann."
"Wenn das mit dem Test klappt sind natürlich auch die Windeln für die Testphase kostenlos."
Es wird ja immer besser aus Annas Sicht. Nicht nur der Knebel, sondern auch noch der Plug für umsonst? Dazu kostenlos die Windeln? Super. Das spart verdammt viel Geld.
Und so wie sich Anna kennt, hätte sie nach und nach beide Teile sowieso noch gekauft.
Naja. Alles ist ja noch nicht mit an Bord. Den Disziplinstuhl hat sie in ihrem Kopf seit dem Betreten bereits auf ihrer Wunschliste. Der im Verhältnis zu den einführbaren Spielzeugen günstige Preis von knapp 1300,-€ stellt für sie jetzt keine unüberwindbare finanzielle Hürde dar. Derzeit ist eher der Platz in ihrer Wohnung das Problem. Im Schlafzimmer ist dafür nicht genug Platz und in den anderen Bereichen der Wohnung möchte sie so etwas nicht so offen stehen haben. Nicht jeder Besucher muss direkt in ihre sexuellen Vorlieben einbezogen werden.

12. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 31.10.25 21:25

Kapitel 10: Peter

Während der Wartezeit betrachtet Anna was der Laden sonst alles noch zu bieten hat.
Knapp eine viertel Stunde später kommt von hinten ein Mann von etwa 50 Jahren in den Laden. Trotz seines recht offensichtlichen Alters wirkt er irgendwie dynamisch jung und frisch und er bewegt sich sehr elegant und geschmeidig. Er hat eine sehr sportliche Figur und trägt ein weißes T-Shirt mit V-Ausschnitt zu einer Stonewashed Jeans. Dazu trägt er ein blaues Sacko aus Jeans und passende Sneaker.
Seine Haare sind bereits schon mehr weiß als grau und die ursprünglich dunkelblonden bis hellbraunen Haare sind nur noch in einer schwindenden Minderheit vertreten. Der Undercut seiner Frisur ist offensichtlich frisch glattrasiert worden. Die gebräunte Haut und der passende perfekt gestutzte Wangen und Kinnbart lassen ihn verdammt gut aussehen.
Er kommt direkt auf Anna zu und streckt ihr die rechte Hand zur Begrüßung entgegen: "Du bist bestimmt Anna. Ich bin Peter."
Anna errötet bei dem Anblick seiner blaugrauen Augen. Bisher hatte sie keinerlei Interesse an deutlich älteren Männern empfunden. Peter schafft es aber direkt ihr Herz schneller schlagen zu lassen.
"Magst du mir mal deine App zeigen, damit ich sehen kann, was du angestellt hast?"
Sie entsperrte ihr Telefon, öffnete die App und überreicht sie an Peter. Den Blick hält sie schüchtern und beschämt gesenkt.
Sie spürt direkt seine dominante Ausstrahlung gepaart mit einer noch viel stärker beschützenden Aura. Das also hat Madame Laurent gemeint. Irgendwie unheimlich und beängstigend und trotzdem total anziehend und heiß. Man fühlt sich in seiner Nähe direkt sicher und beschützt und trotzdem gleichzeitig klein und beschämt.

Da steht sie nun vor einem Mann, der sie nervös macht wie ein verknalltes Schulmädchen, dass im Unterricht ihrem Schwarm für eine Teamarbeit zugeteilt wird, eingeschlossen in einer nassen und vollgekackten Windel und nun auch noch mit dem Wunsch für ein Spielzeug, was ihr für 4-6 Wochen die komplette Kontrolle über ihre Darmtätigkeit entreißen soll. Wieder wird sie sich der langsam wieder schmerzenden Blase bewusst.
Zum ersten Mal spürt sie Zweifel an ihrer Entscheidung aufkommen.
„Hmmm..“, murmelt Peter. „Durch das aktive Zusatzprogramm mit der Belohnung, bzw. Bestrafung, wird diese Funktion auch während der gesamten 4-6 Wochen permanent aktiv bleiben, wenn wir direkt auf die Testsoftware wechseln würden. Das Programm mit der fünfminütigen Stimulation nach jedem Einnässen kann ich herausnehmen. Die verbliebenen 4 ½ Tage kann ich dir aber nicht löschen. Du kannst froh sein, dass die Zeit nicht noch länger ist. Die maximal einstellbare Zeit sind 999 Tage ich werde in der Software in der nächsten Version noch ändern, dass man bei den Stunden maximal 23 Stunden eintragen kann und wenn man mehr möchte, muss man ganze Tage hinzufügen. Außerdem muss man bei der nächsten Version einen Pin festlegen, der für jeden Programmstart oder jede Zeitverlängerung eingegeben werden muss. Das verhindert Situationen wie deine.“

Erleichtert über die Information, dass das Martyrium der vermeintlichen Belohnungen erst einmal ein Ende hat und sie jetzt nur noch in den Windeln gefangen ist, entgegnet Anna mit dem unterschwelligen Wunsch der aus dem Teil ihres Hirns kommt und versucht sie zur Vernunft zu bringen, dass Peter die folgende Frage verneint: „Ist denn da noch genügend Zeit für den Test mit dem Plug, denn die Reduzierte Stimulation für die Arbeitszeit würde ich auf jeden Fall aktivieren wollen, was ja die Zeit verlängert?“
„Für die Probezeit mit dem Plug ist das völlig in Ordnung, wenn du erst die 5 Tage vom jetzigen Programm hinter dich bringst und dann mit dem Plug startest.“ entgegnet Peter ohne von ihrem Handy aufzusehen. „Derzeit haben wir ja auch keinen keine anderen Tester in Aussicht. Da es sich aber noch um eine Testphase handelt, müsstest du für die Installation entweder noch einmal herkommen oder alternativ mir Zugriff über deinen Router auf das WLAN bei dir zu Hause und auf dein Handy gestatten. Dafür ist es dann am besten, dass wir das Einrichten der neuen App per Telefon zusammen durchgehen. Derzeit sind noch nicht alle Erklärungen in die Software integriert. Daran arbeite ich gerade. Die Übermittlung der Daten an mich erfolgt automatisch über deine App, sobald du im WLAN bist. Weil derzeit alle Datenströme aufgezeichnet werden ist es nötig, dass auf deinem Smartphone mindesten 15GB freier Speicher vorhanden sein müssen. Gut, dass du ein Andriod-Gerät hast, für die Apple-Geräte habe in noch keine Softwarefreigabe im Store.
Nach der Installation musst du aber leider noch einmal das vierstündige Kalibrierungsprogramm durchlaufen. Mit der neuen Generation an Toys und den neuen Sensorwindeln wird es eh in etwa 5-6 Monaten eine komplett neue Software für alle Nutzer geben, die auf einer komplett neuen Programmierung beruht. Derzeit nutzt du noch die alte Variante, die nur rudimentäre verbale Kommunikation mit der KI ermöglicht. Die neue Software kann sehr viel mehr. Man kann das ganze System dann über Sprache steuern. Du wirst es dann in einigen Tagen ja schon kennenlernen können.

Uff. Noch einmal diese fiese Tortour aus Schmerz und totaler Überstimulation. Noch könnte sie das ablehnen. Die Furcht an dieses Martyrium war real. Noch könnte sie einen Rückzieher machen...

Während Peter sprach nahm er einen großen dunkelroten Karton hinter dem Tresen hervor.

„Wenn du schon einmal da bist, dann kannst du auch noch direkt die vier Kartons mit den insgesamt 160 Spezialwindeln mitnehmen, die für die Testphase von bis zu 8 Wochen mehr als ausreichend sind. Diese Unterscheiden sich durch eine neue Generation von Sensoren und haben deutlich verbesserte Beinbündchen, die ebenfalls mit den Mikrosaugnäpfen an der Haut haften. Damit sind diese Windeln absolut auslaufsicher.“
„Claire, würdest du bitte 4 Kartons der Sonderwindeln in Größe M noch aus dem Lager holen?“ wendet sich Peter an Madame Laurent, welche sich direkt auf den Weg macht.

Peter sieht die 3 Kartons mit den anderen Windeln.
„Claire, hol doch 6 Kartons. Und noch eine einzelne Packung von denen der ersten Generation.“ ruft Peter Richtung Lager und fährt zu Anna gewandt fort: „Die einzeilne Packung wird mit denen, die du noch hast für die Woche reichen. Die normalen Windeln der alten Generation sind nach dem Softwareupdate leider nicht mehr kompatibel. Bei den Dünnen sind bereits die neuen Sensoren integriert, die kannst du auch nach dem
Softwareupdate weiter nutzen. Die beiden anderen Kartons wären aber dann nicht mehr nutzbar in Verbindung mit der Schutzhose.“
Er nimmt den Karton mit den dünnen Windeln und legt diesen auf den Kassentresen. Den Wagen mit den beiden anderen Kartons schiebt er ein Stück Richtung Vorhang hinter dem Claire verschwunden ist.

„Die Maske hattet ihr doch bestimmt schon angepasst, oder steht es dir noch bevor?
„Das ist schon erledigt“ brachte Anna mit einem Lächeln heraus und sah Peter dabei das erste mal seit seinem Eintreten wieder ins Gesicht. Sofort machte sich wieder die Verlegenheit in ihr breit und sie errötete stark. Ihr Gesicht glühte förmlich.
Was war nur mit ihr los? So albern hat sie sich noch nicht einmal als verliebte Teenagerin gefühlt.
„Dabei ist er ihr viel zu alt“ versucht sie sich selbst zu überzeugen.
Madame Laurent, beziehungsweise jetzt nur noch Claire in Annas Gedanken, kommt mit einem zweiten Wagen zurück. Darauf 6 Kartons. Diese Kartons sind tatsächlich noch einmal merklich größer als die der anderen dicken Windeln. Anna hofft, dass sie nicht zu sehr auftragen werden, damit die Tragezeiten nicht so extrem sind.
„Gibt es da keine Windeln, die mehr aufnehmen als die Dünnen, aber nicht so extrem dick sind wir die anderen?“ richtet Anna ihre Frage an Peter.
„Tut mir Leid Anna. Momentan bekommen wir nur diese zwei Sorten geliefert. Von der mittleren Stärke hatten wir zu Beginn in mit der ersten Generation an Sensoren zwar einige gehabt, das müssten die sein, die noch bei deinem System dabei waren.
Wir hatten zum einen Qualitätsprobleme mit dem Lieferanten und zum anderen kamen die Lieferungen so stark verzögert, dass darauf absolut kein Verlass mehr war. Gestern habe ich jetzt einen Schlussstrich gezogen. Der Lieferant, von dem wir mittlerweile die Dünnen und Dicken mit den neuen Sensoren beziehen hat noch keine Produktion für eine mittlere Stärke aufgenommen. Auch so etwas benötigt seine Zeit. Ich rechne erst in etwa 3 Monaten mit einer stabilen Versorgung. Die Dicken der neuen Generation sind noch einmal deutlich saugfähiger als die Dicken der ersten Generation. Du wirst sicherlich einige am Ende der Testphase übrig haben. Ich rechne mit einer durchschnittlichen Tragezeit von etwa 18 Stunden und je nach Kontrolle der KI auch noch länger.“

„Sind das die gleichen, die Claire gerade trägt?“ Fragt Anna jetzt mutiger und nutzt Dabei Madame Laurents Vornamen erstmals.
„Für dich ist das Madame Laurent, hast du das verstanden?“ Fragt Peter in einem deutlich dominanteren, fast herrischem Tonfall.
Dieser Wechsel in der Tonlage lässt Anna zusammenzucken und bringt dabei weitere ungeahnte erotische Gefühle in ihr hervor.
Da Anna keine Antwort auf ihre Frage bekommen hat wiederholt sie diese, jetzt jedoch mit der korrekten Anrede: „Sind das die gleichen Windel, die Madame Laurent gerade trägt?“

Mit sanfter weicher und wohlwollender Stimme fährt Peter fort: „Nein, sie trägt meistens die mittleren oder dünnen Windeln. Ihr Analplug ist noch aus der ersten Serie, der funktioniert noch mit den alten Sensoren und damit auch mit den mittleren Windeln. In der neuen Version kann man sogar festlegen, welche Windelstärke der Nutzer tragen darf, beziehungsweise welche er tragen muss. Die neue Version des Plugs bietet sehr viel mehr Möglichkeiten und zusätzlich auch mehr Sicherheit in der Software. Auch die Überschreibung von aktiven Programmen ist in der neuen Version nicht einmal durch meine Admin-Rechte möglich. Frei nach dem Motto: Alles oder nichts.
In der neuen Version gibt es auch die Möglichkeit die Programmsteuerung an einen dominanten Partner abzugeben. Dann hat der Träger nur noch Zugriff auf die Funktionen, die der Dom freigibt. Selbst das Recht sich selbst die Windel zu wechseln kann entzogen oder kontrolliert werden.“

Hatte Anna gerade alles richtig gehört? Die Windeln, die sie jetzt trug waren nur die mittlere Saugstärke? Verdammt, wie lange halten dann erst die Dicken, und vor Allem ist der Karton mit den Windeln mit den neuen Sensoren noch mal größer als der mit den Dicken mit den alten Sensoren. Was hat Peter gerade gesagt? Er rechnet mit 18 Stunden Tragezeit der Windeln? 18 Stunden in vollen und nassen Windeln schmoren müssen?
Vielleicht sollte sie doch mehr von den Dünnen nehmen. Um sich langsam daran zu gewöhnen, kann sie immerhin die kommenden Tage noch die mittleren nehmen wenn sie zur Arbeit muss um sich erst einmal im Alltag an das durchgehende Tragen und benutzen der Windeln gewöhnen. Bisher hat sie zwar bereits die meiste Zeit des Tages in Windeln verbracht, aber nur bewusst und kontrolliert genutzt. Zudem hat sie die Benutzung auf der Arbeit bislang noch immer bis kurz vor Feierabend versucht zu vermeiden.

Erneut steigt Unsicherheit in ihr hoch. Jetzt will sie keinen Rückzieher mehr machen. Diese Blöße will sie sich selbst nicht geben. Sie will sich Beweisen, dass sie stärker ist als ihre verdorbenen Phantasien und im Alltag damit leben kann und auch will. Erneut bemerkt sie den jetzt doch schon stechenden Druck in der Blase. Jetzt kann sie ja das Programm wieder weiterlaufen lassen, der Dildo wird sich jetzt ruhig verhalten. Sie setzt das Programm auf „Fortführen“. Die Zeit lauft weiter herunter: 4T 13h 03m 20s, 19s, 18s...
Der Füllstand hat sich auf 54% geändert. Der „Einkauf“ hat sie wohl etwas feucht werden lassen. Die erwartete Wärme im Schritt folgte nur etwas später. Von einer vollständigen Entleerung kann aber keine Rede sein. Der Füllstand stand jetzt auf gemeinen 81%.
Mindestens noch 4% vom Wechseln entfernt. Sie war seit mittlerweile fast 10 Stunden in dieser Windel und sie war noch nicht am Ende ihrer Kapazität. Ihr lief ein Schauer über den Rücken.
„Ähhmmm, Peter? Gibt es eine Möglichkeit den Katheter zu öffnen? Meine Blase ist noch lange nicht leer und ich stecke seit heute morgen in dieser schmutzigen Windel.“
„Tut mir leid Anna, das Programm beinhaltet die Abgabe der Blasenkontrolle an die KI. Während ein Blasenkontrollprogramm aktiv ist, ist die manuelle Ansteuerung des Katheters gesperrt. Du hättest wirklich das Handbuch lesen sollen. Das Gleiche gilt natürlich auch später für das Programm des Plugs.“

Niedergeschlagen bleibt Anna nichts anderes übrig als sich mit ihrer nassen und schmutzigen Windel wieder auf den Rückweg zu machen. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird die KI dann irgendwann auf dem Rückweg den Wechsel freigeben.

„Claire, hilf Anna bitte beim Einladen.“ sagte Peter und reichte dabei Anna die Hand zur Verabschiedung. Die insgesamt 7 Kartons Windeln und die eine Packung verteilten sich auf Beifahrersitz, Rücksitz und Kofferraum. Damit alles reinpasste musste sie die Rückbank komplett umklappen. Der große rote Karton mit dem Plug passte glücklicherweise hinten in den Kofferraum unter die Hutablage.
Jetzt ist sie froh, dass sie diesen großen Kombi gekauft hat und nicht das Coupé, welches ihr jemand vor der Nase weg gekauft hat. Mit dem hätte sie nur 3 oder allerhöchstens 4 Kartons mitbekommen.

Anna bedankt sich noch einmal. Peter verabschiedet sich mit den Worten: „Ich erwarte deinen Anruf kommenden Samstag um Punkt 10:00 Uhr, dann hast du noch Zeit um es dir ohne die Spielzeuge doch noch einmal zu überlegen. Ich erwarte, dass du dann die Handbücher für den Dildo und die Schutzhose gelesen hast. Ich schicke dir per Mail gleich noch die Handbücher für die neue Software und den Plug zu. Auch dieses wirst du bis Samstag vollständig gelesen haben.“
Sein Tonfall duldete keine Widerworte. Schweigend nickte Anna und brachte noch ein „Danke für deine Hilfe und die Möglichkeit den Test mitzumachen.“

„Für das letzte solltest du mir erst dann danken, wenn der Test abgeschlossen ist. Für das Problem mit der Software muss ich mich eigentlich bei dir dafür bedanken, dass du es mit Fassung trägst und dich auch noch für den Test mit dem Plug bereit erklärt hast und auch die Maskendaten teilen willst. Und jetzt mach dich auf den Weg nach Hause und fahr vorsichtig.“
Der letzte Satz von Peter löst wohlige Wärme in ihrem Schritt aus. Er scheint es ernst zu meinen mit dem vorsichtig fahren. Sie ist ihm also wichtig.



13. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von windelfohlen am 01.11.25 03:19

Irgendwie herrlich zu sehen das auch das mal eine Frau durch ihre Geilheit in so verzwickte lage kommt und nicht nur mehrheitlich männer.
Ich freue mich auf jedenfall auf weitere teile.
14. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von xaser am 01.11.25 07:52

Super Geschichte bitte schnell weiter schreiben bin schon gespannt wie es weiter geht
15. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von mpwh66 am 02.11.25 07:42

Hey eine sehr schöne Geschichte ich bin gespannt wie es weiter gehen wird , vielen Dank.
Gruß mpwh66
16. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von reidei am 02.11.25 09:41

Oh ja klasse geschichte
Bin schon sehr gespannt was noch alles passiert.

Und das mit dem Katheter ist genial
Mag auch so einen Katheter der verngesteuert wird haben
17. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Gewindelt am 04.11.25 11:23

Guten Tag,

das ist eine tolle Geschichte, die gerade sofort geteilt habe, danke fürs schreiben.
18. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 05.11.25 19:20

Vielen Dank für eure positiven Eindrücke.

Leider habe ich am Wochenende weniger geschafft, als geplant. Trotzdem werde ich euch heute noch das nächste Kapitel geben.

Noch einmal zur Erinnerung:
Wenn ihr Ideen oder Verbesserungsvorschläge habt, dann traut euch. Noch ist die Story nicht fertig geschrieben.

Aktuell bin ich gerade mitten im Kapitel 14. Anna steht in Kürze vor einer großen Entscheidung. Noch ist Annas Weg nicht festgelegt.
Wird sie sich entscheiden den Weg Richtung reiner sexueller Befriedigung einzuschlagen und dabei noch viel Neues erleben und eventuell das Spiel mit einem Partner oder einer Partnerin fortzusetzen und dabei die Erfahrungen von DOM-SUP-Spielen kennenlernen? Oder bleibt Anna auf dem aktuell eingeschlagenen Pfad und erlebt wirklich peinliche, erniedrigende und unangenehme Situationen, der sie möglicherweise dazu zwingt ihr bisheriges Leben komplett umzugestalten? Oder wird es einen Zwischenweg geben?

Wenn Ihr eine eigene Richtung für die Geschichte wünscht, dann schreibt es einfach hier rein oder schickt mir eine persönliche Nachricht.
Bis Freitag Nachmittag werde ich möglich Vorschläge für die grobe Richtung annehmen. Dafür sind dann aber ein paar Sätze mehr nötig als z.B. "Ich möchte, dass Anna mit eienr Rakete zum Mond fliegt und sich dabei befriedigt." Das reicht noch nicht einmal für eine kleine Sidestory...


Wo ich gerade bei den Sidestorys bin, dann wäre es mir wirklich eine Freude, wenn ich wenigsten 2-3 Ideen von Lesern mit einflechten kann
Es ist daher jeder aufgefordert mir als persönliche Nachricht zukommen zu lassen. Die Kapitel in denen ich dann eine Leser-Sidestory einbringe wird entsprechend diesem Leser als Dank gewidmet. Ideen, die gegen die Richtlinien des Forums verstoßen oder zu einer Verschiebung in den geschlossenen Bereich führen würden, werde ich nicht umsetzen.
Wenn ihr z.B. wünscht, dass Anna z.B. unerwartet Besuch bekommt, irgendwo eingeladen wird, in eine Polizeikontrolle kommt, zum Arzt muss oder irgendwo enttarnt/erwischt wird, dann gebt mir eure Ideen in ein paar Sätzen.

Lasst eurer Phantasie also freien Lauf und lasst Anna eure ganz persönlichen Momente durchleben.
Ab jetzt gestalte ich das Ganze als interaktive Geschichte, in die ich euch aktiv einbinde um Annas künftige Wochen/Monate zu gestalten.
Je mehr Ideen kommen, desto länger und abwechslungsreicher wird die Geschichte.

Grüße vom Autor

Dunkle Feder


19. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 05.11.25 19:25

Kapitel 11: Voll beladen

Sie nimmt hinter dem Lenkrad platz. Erst nach dem Losfahren wird ihr wirklich bewusst, auf was sie sich wirklich einlässt. Claire... Verzeihung Madame Laurent ist durch die Spielzeuge komplett inkontinent geworden. War es wirklich das was sie sich wünschte? So oft schon hat sie dieses Gedankenspiel genutzt um sich zu befriedigen, nur um festzustellen, dass sie wohl nie den Mut dafür aufbringen wird und wenn doch, ihr Durchhaltevermögen dem Ganzen nach kurzer Zeit wieder einen Strich durch die Rechnung machen würde.
Die neuen Spielzeuge werden ihre geheimen Wünsche erfüllen und die Software und die KI werden dafür sorgen, dass sie nicht feige abbrechen kann. Im Endeffekt gehen gerade ihre sehnsüchtigsten Träume in Erfüllung.
Sie stellt ihr Navi auf ihre Heimatadresse ein und fährt los.
Keine 15 Minuten später wird es warm im Schritt und nass. Sehr nass. Sie merkt, dass die Windel es nicht mehr schafft die ganze Flüssigkeit aufzunehmen. Die App meldet lauthals akustisch, dass die Zeit für einen Wechsel gekommen ist.
Na ganz toll. Erst vor wenigen hundert Metern ist ist sie an einem Rastplatz vorbeigekommen. Der nächste ist erst in 15km.
Die Nässe hat sich im ganzen Schritt verteilt. Alles fühlt sich matschig an.
Endlich erreicht sie den nächsten Rastplatz.
Ganz schön voll. Sie nimmt ihr Handy und ihre Tasche in der die 2 Ersatzwindeln und auch die Feuchttücher sind.
Die Windel ist richtig dick aufgequollen, gut dass sie den Rock trägt. Unter einer Hose ließe sich das Paket wohl kaum noch verbergen. Vor dem Damenklo stehen noch 2 andere Frauen Schlange. Ihr eigener Duft steigt ihr in die Nase. Puh. Das kann man auch 5 Meter gegen den Wind riechen. Sie hält bewusst etwas Abstand. Kurz bevor sie an der Reihe hört sie hinter sich ein Mädchen sagen: „Mama, ich will da nicht auf Klo, das stinkt so doll nach Kacke.“
„Sophie, du verbreitest gerade auch keinen besseren Duft und jetzt sei still. Oder soll ich dich hier vor allen Leuten sauber machen und neu wickeln?“
„Mama, nicht so laut. Das soll nicht jeder hören.“
„Du wolltest doch wieder Windeln tragen mit allen Konsequenzen. Da musst du jetzt wie vereinbart bis zum Ende der Ferien durch. Das war unsere Vereinbarung der du zugestimmt hat. Mir macht es auch keinen Spaß dir nach über 9 Jahren plötzlich wieder den Hintern sauber machen zu müssen.“
Anna dreht sich neugierig um. Gut drei Meter hinter ihr stehen eine Frau mit ihrer etwa 10-12 jährigen Tochter an der Hand. Die Kleine hat durch die Worte ihrer Mutter einen knallroten Kopf bekommen und versucht sich halb hinter ihrer Mutter zu verstecken.
Die kleine hat wohl die gleichen Bedürfnisse wie Anna in dem Alter, mit dem großen Unterschied, dass sich Anna nie getraut hat mit ihren Eltern darüber zu sprechen. Irgendwie beneidet sie das Mädchen.
Die Tür geht auf und Anna hat die nächste freie Kabine für sich. Die Geräusche vom Windelwechsel lassen sich auf den oben und unten offenen Toilettenkabinen sicherlich nicht abmildern.
Beim Anblick der Rastplatztoilette ist sie sich nicht sicher, ob ihre volle verschmutzte Windel oder die Klobrille dreckiger ist. Sie tippt auf die Klobrille und unterstreicht diese Erkenntnis mit einem Lächeln.
Sie holt die Feuchttücher heraus und öffnet dann die App.
4T 12h 22m 03s
Sie navigiert ins Funktionsmenü und klickt auf den Windelwechsel und entriegelt die Schutzhose.
Die Windel ist ausgelaufen. Der Duft, der ihr in die Nase steigt ist schon echt heftig. Sie hat nur 3 Minuten laut der App um die neue Windel mit der Schutzhose zu verbinden.
Sie macht sich schnell notdürftig sauber und und dann die Schutzhose. Mit dem Blick auf die App sieht sie, dass sie nur noch 43 Sekunden hat. Da sie nicht die Anleitung gelesen hat, weiß sie nicht was passiert, wenn sie die Zeit überschreitet. Aber sie will kein Risiko eingehen. Sie verzichtet auf die Schutzcreme, weil ihr dafür keine Zeit bleibt.
Sie nimmt die frische Windel und stellt sich mit dem Rücken an die Tür der Kabine und verhindert so das herunterfallen der Windel. Sie zieht das Vorderteil hoch und schließt die Klebestreifen. Anschließend verbindet sie die Sensorkabel mit dem Gürtel und schließt schnell die Schutzhose mit einem letzten Blick auf die App. Das war knapp. Nur 4 Sekunden, bevor der Text auf dem Display erscheint mit „Wechsel abgeschlossen“.
Sie rollt die dreckige Windel zusammen. So nass wie sie von außen ist, kann sie die nicht in ihre Tasche stecken ohne alles zu versauen.
Was soll´s, denkt sich Anna, mich kennt ja hier eh keiner.
Wirklich richtig sauber fühlt sie sich nicht. Einen ganzen Tag in einer schmutzigen Windel lässt sich stehend auf einer Autobahntoilette nicht wirklich bereinigen. Es ist schon recht beschämend, wenn einem nicht einmal genügend Zeit gelassen wird, um sich gründlich sauber zu machen. Sie fühlt sich noch immer schmutzig. In Gedanken assoziiert sie ihre Situation mit der in einer Geschichte, die sie in einem Fetischforum mal gelesen hat. Sie fühlt sich dabei wie junge Frau, die mit ihrem Mann eine Dom-Sub Beziehung führt und von ihm zur Erniedrigung einen abschließbaren Gürtel in die Hose bekommt, so dass sie diese nicht ausziehen kann und sich selbst beschmutzen muss, bevor er sie erlöst.

Mit ein ein wenig mehr Selbstbewusstsein als noch beim betreten der Toilette nimmt sie die dicke zusammengerollte Windel zwischen zwei Feuchttücher in die Hand und verlässt die Kabine und steuert direkt den nächsten Müllcontainer an, denn in der Kabine befindet sich kein Mülleimer.
Vor der Tür stehen noch immer, wartend auf eine frei werdende Kabine, die Frau mit Sophie an der Hand, die die Windel in Annas Hand anstarrt.
Auch ihre Mutter wird jetzt auf meine Windel aufmerksam, weil sich Sophie nicht vom Fleck bewegt hat als ihre Mutter die Kabine ansteuern will aus der ich gerade komme.
Mutig sage ich zu der perplexen Kleinen: „Große Mädchen müssen sich nicht für ihre Pampers schämen.“
Jetzt ist es die Mutter, der die Kinnlade herunterfällt als wolle sie einen ganzen Laib Brot auf einmal in den Mund bekommen wollen.
Mit einem Blick über die Schulter zurück zu Sophie wirft Anna die Windel mit einem Zwinkern in den großen Container und sieht die noch immer ungläubigen Blicke von Mutter und Tochter.
Anna geht weiter zu ihrem Auto und setzt sich ohne sich noch einmal umzusehen wieder hinter das Steuer und fährt weiter.
Noch mehrere Minuten später klopft ihr das Herz bis zum Hals und sie ist sie total Stolz über ihren Mut sich das erste mal so offen zu den Windeln zu verhalten.
Es fühlt sich großartig an.
Dieses Gefühl begleitet sie den ganzen Rest der Fahrt, nur zwei mal kurz unterbrochen von einem plötzlichen warmen Schwall zwischen ihren Beinen, der sie glücklich lächeln lässt. Die 1,5 Liter Wasserflasche, die sie auf der Hinfahrt nicht angerührt hat ist bis zur Ankunft zu Hause leer.
Es ist bereits nach 18 Uhr als sie vor ihrer Wohnung ankommt. Sie war immer noch nicht einkaufen. Zu Hause angekommen lädt sie die Kartons aus und schleppt sie Stück für Stück in ihre Wohnung.
Für den einen speziellen Karton mit dem Plug und die einzelne Packung mit den Windeln der ersten Generation an Sensoren holt sie eine große Tasche, damit nicht jeder im Treppenhaus sieht was sie dort reinschleppt, denn dieser Karton ist alles andere als diskret.
Die Windelkartons sind bis auf ein sehr kleines Textfeld in Größe einer Postkarte, welches sie zum Körper hin trägt, komplett unbedruckt und lassen nicht erahnen was sich im Inneren befindet.
8 Mal 2 Stockwerke sind schon wirklich anstrengend. Sie ist ganz schön außer Atem.
Direkt nach dem letzten Karton geht sie wieder hinunter zum Auto um noch schnell zum Einkaufen zu kommen.
4T09h56m36s zeigt die App und erst 13% Füllung. Die KI ist wohl der Meinung, dass sie jetzt zur Abwechslung nicht permanent am tröpfeln sein soll. Ihre Blase fühlt sich bereits wieder merklich gefüllt an. Sie sperrt das Handy und fährt heute das zweite Mal los um jetzt hoffentlich den Einkauf erfolgreich zu beenden.
Da sie die nächsten Tage keine Chance haben wird für ihr großes Geschäft auf eine Toilette zu gehen, ändert sie etwas den Einkaufszettel und die Essensplanung ab. Fleisch und Milchprodukte fliegen von der Liste. Dafür mehr Gemüse, Obst und Müsliriegel. Je Mehr Ballaststoffe, desto weniger wird es hoffentlich stinken. Das Toilettenpapier auf der Liste wird sie in den kommenden zwei Monaten wohl nicht brauchen, und wenn sie Besuch bekommt werden die letzten Rollen der noch halb vollen Packung dafür noch locker reichen. Sie nimmt noch 2 Rollen von den dicken blickdichten Müllbeuteln mit und direkt 2 Dosen Penaten Schutzcreme.
Sie will auf keinen Fall wieder wund werden. Das eine Mal im Urlaub hat gereicht.
Vor etwa vier Jahren war Anna für 2 Wochen in den Schwarzwald gefahren um zum Einen ihren Phantasien freien Lauf zu lassen und zum Anderen um einfach mal abzuschalten und viel an die Luft zu kommen und zu spazieren.
Sie hatte es sich selbst zur Aufgabe gemacht die vollen zwei Wochen in Windeln zu verbringen und die Toilette nur zum Windelwechsel zu benutzen.
Damals fehlten ihr noch die Langzeiterfahrungen in der Dauernutzung von Windeln. Die maximale Zeit, die sie bis dahin gewindelt verbrachte waren 5 Tage über Ostern, bei denen Sie aber nur ein einziges Mal abends einen kurzen Spaziergang unternommen hatte. In der Urlaubswoche war sie jeden Tag 15-30 km zu Fuß unterwegs und hat sich im gesamten Schrittbereich alles Wundgelaufen. Auf Puder oder Creme hatte sie wegen ihrer fehlenden Erfahrung verzichtet.
Diesen Fehler hat sie seitdem nicht wieder begangen. Sie hatte seither bereits mehrere Wochen durchgehend in Windeln verbracht. Bis auf die gut 9 Stunden Arbeitszeit am Tag war sie in den letzten 12 Monaten zunehmend häufig in Windeln unterwegs. Die letzten 3 Monate auch des öfteren auf der Arbeit und nahezu durchgehend außerhalb der Arbeit. Dabei hat sie der Hautpflege auch eine immer größere Aufmerksamkeit zukommen.
Sie packt noch eine große Packung Feuchttücher in den Einkaufswagen. Vor dem Regal mit den Artikeln für die Damenhygiene bleibt sie ebenfalls stehen und packt wie gewohnt Tampons und Binden ein und geht weiter. Nach einigen Schritten muss sie über sich selbst lachen. Eine ältere Dame die gerade eine Packung Taschentücher in der Hand hält schaut sie irritiert an.
Sie dreht noch einmal um und legt sowohl die Tampons als auch die Binden zurück ins Regal. Daran hatte sie bis eben auch noch nicht gedacht. Das wird ja spannend. Schelmisch vor sich hin grinsend geht sie noch durch die Süßwaren- und Snackabteilung. Sie liebt Minzschokolade. Leider haben sie nur die teuren After Eight.
Sie zuckt mit den Schultern und packt 2 Packungen ein.
Jetzt nur noch eine schöne Flasche Wein denkt sie sich und schiebt den Wagen in die Getränkeabteilung. Etwas unentschlossen schaut sie sich mehrere Etiketten an, entscheidet sich aber am Ende, wie sowieso fast immer, für den gleichen Moselwein wie schon so oft. Beim Bücken zum unteren Regal ist die KI der Meinung alle Schleusen zu öffnen. Trotz der permanenten Präsenz von Windel, Gürtel und vor allem des Eindringlings hatte sie deren Existenz gerade irgendwo in den Hinterkopf geschoben gehabt. Sie greift sich vor Schreck über die plötzliche feuchte Wärme im Schritt zwischen die Beine in der Hoffnung damit den Sturzbach unter Anspannung aller inneren Muskeln zu stoppen Dabei springt sie hoch. Noch während ihr Kopf die Farbe auf Sonnenbrand-Rot wechselt kommt die Realität wieder zurück in ihren Kopf. Ihr wird direkt klar, wie unsinnig dieser Versuch ist.
Im Hinterkopf wird ihr gerade bewusst, dass sie von 2 Männern und einer Frau angestarrt wird. Bei dem Schreck ist ihr ein Schrei entwichen, der die Umstehenden auf sie aufmerksam gemacht hat.
Schnell geht sie jetzt richtig in die Hocke und nimmt sich gleich zwei Flaschen von ihrem Lieblingswein.
„Ist alles in Ordnung mit ihnen?“ Fragt die Frau, die von den umstehenden Personen ihr am dichtesten steht.
„Ja. Ähhm... Ich dachte da war eine Spinne an der Flasche und hab mich deswegen erschreckt. Hab mich wohl vertan...“ stammelte Anna recht wenig überzeugend. Sie sah jetzt zu, dass sie schnell zur Kasse kam.
Anna machte sich auf dem schnellsten Weg zur Kasse und anschließend direkt zum Auto. Es scheint, als wenn die KI sie jetzt einfach offen lässt. Immer wieder spürte sie kleinste Mengen Urin austreten. Vor dem Losfahren checkt sie den Füllstand: 41%
Jetzt, bereits in ihrer vierten Windel schätzt sie ab, dass eine Windel spätestens nach etwa 2 regulären vollen Blasenfüllungen gewechselt werden muss. Das sind in ihrem normalen Alltag also ca. 8-10h Tragezeit. Irgendwie muss sie es hinbekommen Ihren Stuhlgang so zu timen, dass sie nicht mehrere Stunden in einer stinkenden Windel verbringen muss. Sie muss sich einen Plan machen.
Ihr Gedankengang ist noch nicht einmal vollständig zu Ende geführt, als ihr wieder einfällt, dass es mit der Darmkontrolle ab nächsten Samstag eh vorbei sein wird, wenn sie den Plug in sich trägt. Es bringt also überhaupt nichts, irgendetwas zu planen.

Bis Montag wird sie sich hoffentlich besser an das plötzliche und unkontrollierbare Einnässen gewöhnt haben um sich nicht mehr so zu erschrecken und damit auf sich aufmerksam zu machen.

Weil der Tag völlig anders gelaufen ist als geplant, hält sie noch bei dem Inder an und bestellt sich ein Hähnchencurry mit viel Gemüse und Reis zum Mitnehmen. Auf Kochen hat sie definitiv keine Lust mehr heute.
Während des Wartens tropfte es einfach weiter aus ihr heraus und sie hatte keine Möglichkeit etwas dagegen zu tun. Genau das ist es wonach sie sich immer gesehnt hat. Der totale Kontrollverlust macht sie schon wieder scharf.
Weitere 20 Minuten später ist sie mit den Einkäufen und ihrem Essen zu Hause.

Die zurückliegenden 24 Stunden haben ihr einiges abverlangt. Es ist schon 20:35 Uhr, als sie sich mit einem Glas Wein und ihrem Tablet auf das Sofa setzt. Sie wird sich jetzt ihrer wichtigsten Aufgabe widmen: Sie liest in den Handbüchern weiter..



20. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 07.11.25 16:11

Hallo liebe Leser.

Auch wenn mein Aufruf recht kurzfristig war, hatte ich bei fast 2500 Aufrufen in der Zwischenzeit eigentlich mit wenigstens einer kleinen Idee für die Geschichte gehofft. Schade.
Ich habe jetzt selbst die Entscheidung getroffen, wie es für Anna weiter gehen soll.

Hier gibt es so viele Menschen, die sich an den Geschichten und Ideen anderer erfreuen und in deren Phantasiewelten eintauchen. Ist denn keiner dabei, der den Wunsch beim Lesen hat, dass etwas bestimmtes noch perfekt in die Geschichte passen könnte, auf das der Autor vielleicht nicht selbst kommt?
Hier habt ihr die Möglichkeit in der Geschichte eure eigene kleine Phantasie mit einfließen zu lassen, ohne Seitenweise Texte tippen zu müssen. Das übernehme ich dann für euch. Ich möchte nur eure Ideen dafür.

Mit feuchten Grüßen

Dunkle Feder
21. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Redballgagged89 am 08.11.25 23:59

Wie wäre es mit einer späteren Einweisung in eine geschlossene Psychiatrie mit Zwangsjacken, Rollstühle, Gummizellen usw. Peter könnte sie ja in einem späteren Verlauf der Geschichte davon überzeugen. Was hältst du davon?
22. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 09.11.25 00:10

@Redballgang: Bekommst eine PM um nicht zu viel für alle Preis zu geben
23. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von winni62 am 09.11.25 19:25

@ Dunkle Feder
könnte mir Vorstellen, dass Anna durch ihre "Unbedachtheit" bzw. überlesen des Kleingedrucken in den Bedinungsanleitunge, automatisch/Stillschweigend sich damit einverstanden Erklärt, bei Mademe Laurent und Peter sich für 1Jahr in "Ausbildung" erklärt

bin gespannt wie die Geschichte weiter gehen mag
24. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 11.11.25 16:24

Hallo winni62,

die Unbedachtheit von Anna und die viele hundert Seiten langen Gebrauchsanweisungen der einzelnen Gerätschaften werden auf jeden Fall noch den ein oder anderen Stolperstein in ihren Weg werfen, das kann ich versichern...

Grüße

Dunkle Feder
25. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von ball am 11.11.25 16:43

Hallo einen schönen Tag

ein sehr schöner Anfang ich habe es mit Aufmerksamkeit gelesen und bin gespannt auf die Fortsetzungen
26. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 11.11.25 18:04

Kapitel 12: Wir könnten Freunde werden


Ein weiteres Glas später, es ist bereits kurz vor Mitternacht, ist sie dabei die in dem Handbuch aufgeführten Menüpunkte in der App wiederzufinden.
Sie hat ein Programm gefunden, das sie nach mindestens fünffacher Kontrolle, ob es auch das Richtige ist, aktiviert.
Das Programm soll sie innerhalb von 30 Minuten immer wieder an den Rand vom Orgasmus bringen und wenn die Zeit abgelaufen ist sie dann auch erlösen.
Dabei sollen ihre Beine durch die Schutzhose stark auseinander gedrückt werden und der Dildo soll unter anderem seine Stoßfunktion, seine Dehnungsfunktion und auch seine Reizstromimpulse, sowie sämtliche anderen Features die das Teil beherrscht, nutzen.
Das entscheidende ist, dass sie mehrfach bis kurz vor den Orgasmus gebracht und dann mittels Straffunktion mit einer Maximalleistung von 60% wieder runter geholt wird, nur um dann erneut an den Rande des Höhepunktes gebracht zu werden. Eine süße Folter genau nach ihrem Geschmack. Am Ende der 30 Minuten startet der Dildo den Endspurt und hört erst auf, wenn sie einen Orgasmus hat.
Noch einmal überprüft sie die Einstellungen, bevor sie das Programm mit einer immer noch gehörigen Portion Sorge startet.
Die KI lässt nicht lange auf sich warten. Die Schutzhose gibt wirklich alles und dehnt sich immer weiter. Ihre Oberschenkel werden schon fast schmerzhaft auseinander gedrückt. Die gesamte Oberfläche der Schutzhose ist hart wie Stahl und lässt sich nirgends mehr nur einen Millimeter bewegen oder eindrücken. Sie liegt hilflos auf dem Rücken wie eine umgefallene Schildkröte. Sie wollte eigentlich noch ins Schlafzimmer in ihr großes Bett. Sie versucht aufzustehen, hat aber keine Chance. Diese aufgeblähte Schutzhose ist eine perfekte Maßnahme sie komplett immobil zu machen. Sie versucht sich nach vorne auf den Bauch zu drehen und rutscht dabei vom Sofa. In einer sehr extrem gespreizten Krabbelposition versucht sie sich auf den Weg ins Schlafzimmer zu machen. Ihre Beine sind dabei völlig nutzlos und schmerzhaft weit gespreizt. Sie ist gerade einmal einen Halben Meter weit gekommen als die Hose ihre endgültige Fülle erreicht hat. Sie geht ihr bis fast an die Knie und ist fast so prall und Rund wie ihr Yogaball, den sie zwischenzeitlich als Sitzmöbel am Schreibtisch nutzt.
Der Lümmel in ihr erwacht zum Leben. Auch er fängt an sich auszudehnen. Er nimmt immer mehr an Volumen zu nicht nur der eigentliche Dildo, nein auch seine kleinen Ärmchen dehnen sich aus. So ausgefüllt hat sie sich noch nie gefühlt.
Ein Kribbeln fängt an durch ihren kompletten Unterleib zu wandern. Der Einsatz des Reizstroms kann tatsächlich sehr angenehm sein. Sie ist innerhalb von 2 Minuten am stöhnen. An ein Weiterkriechen Richtung Bett ist erst einmal nicht zu denken.
Der Eindringlich bewegt sich noch nicht einmal und es fehlt jetzt schon nicht mehr viel um den Höhepunkt zu erreichen. Dieses Biest kennt ihre empfindlichsten Stellen bereits jetzt schon besser als sie selbst und er hatte gerade einmal 24 Stunden zeit um sie kennen zu lernen. Mit jeder Minute sammelt er mehr Informationen, bis sie irgendwann sein perfekter Lustsklave sein wird.
Das könnte besser werden als mit jedem Typen, den sie bisher hatte, denkt sie sich.
Sie lässt sich fallen und ergibt sich der Stimulation. „Würde er doch nur etwas vibrieren oder zustoßen“ geht ihr gerade durch den Kopf als es in ihr plötzlich eiskalt wird und ein stechender Schmerz durch ihren gesamten Unterleib zieht.
Verdammt. So schnell wurde sie im wahrsten Sinne des Wortes noch nie abgekühlt.
Jetzt fängt er an mit seinen zig Motoren in ihr zu rumoren, als wären hundert kleine Fingerspitzen gleichzeitig in ihrem empfindlichen Inneren dabei sie zu massieren.
Wow, selbst bei der Kalibrierung hat er mit dieser Art der Stimulation noch nicht aufgewartet. Kaum abgekühlt schon wieder heiß und bereits wieder auf halben Weg hinauf auf den Orgasmusberg.
Der Lustspender ist gut. In den 30 Minuten bringt er sie 5 Mal kurz vor den Orgasmus um sie dann jedes Mal wieder auszubremsen.
Der sechste Anlauf startet. Dieses Mal jedoch sehr viel verhaltener. Sie fühlt ein langsames rhythmisches Stoßen. Die Spreizung der Beine hat zwischendurch bereits etwas nachgelassen, gibt ihr aber noch immer keine Chance die Beine auch nur ansatzweise weiter zusammen zu bekommen.
Auf diesem Stimulationslevel ist sie zwar sehr scharf, aber um zu kommen bedarf es mehr.
Weitere fünft Minuten später konnte sie den Berg zur Erlösung noch nicht sehr viel weiter erklimmen. Eine böse Ahnung kommt in ihr auf.
Das Programm ist erst abgeschlossen, wenn sie einen Orgasmus hat. Wenn die KI sie aber nicht kommen lässt, dann ist sie der Stimulation möglicherweise für Stunden oder noch länger ausgeliefert.
Panik macht sich in ihr breit und lässt sie den Berg wieder herunterfallen. An den Orgasmus ist jetzt nicht zu denken.
Die KI scheint ihre Stimmungsänderung sehr gut wahrnehmen zu können und reagiert umgehend. Die Stimulationen nehmen wieder zu. Vielleicht hat ihr neuer Freund doch ein Erbarmen mit ihr.
Als wenn er ihre Gedanken lesen kann oder ihre Körperreaktionen so perfekt analysiert gibt er ihrem Bedürfnis mehr und mehr nach.
Unter lautem Stöhnen und kräftigen Zuckungen erreicht sie ihren wahrscheinlich intensivsten Orgasmus, den sie jemals hatte.
Die Schutzhose hat bereits wieder normale Ausmaße angenommen und auch ihr Glücksbringer ist wieder auf ein normales Maß geschrumpft, hat seine Tätigkeit aber noch nicht vollständig eingestellt. Ein sanftes Kribbeln wie zarte Streicheleinheiten beruhigen ihre Intimzone. Sie könnte jetzt mit ihrem grinsen im Gesicht direkt einschlafen, jedoch liegt sie ja noch im Wohnzimmer auf dem Boden.
So langsam kommt sie wieder zu Atem. Sie ist schweißnass am ganzen Körper. So will sie nicht ins Bett, sie will sich wenigstens noch waschen und am liebsten auch unten herum sauber machen. Der Zweite Wunsch liegt jedoch aktuell nicht in ihrer Entscheidungsgewalt.
Von dem Handbuch weiß sie, dass es möglich ist für eine Reinigung ein Reinigungsprogramm zu starten. Da Stand aber etwas über Zubehör. Sie hatte diesen Abschnitt überblättert, weil sie natürlich lieber die Programme für die Stimulationen angesehen hat. Sie ist also wieder einmal Opfer ihrer versauten Bedürfnisse.
Sie wird das reinigen auf morgen früh verschieben. Auch das Duschen verschiebt sie auf morgen früh, wenn dann auch hoffentlich der Windelwechsel ansteht. Jetzt muss eine Katzenwäsche reichen.
Sie entledigt sich ihres Kleids und zieht den BH aus. Im Spiegel sieht sie sich das erste Mal voll bewusst mit der Schutzhose an.
Ungezogenes Mädchen denkt sie sich. Hat sich schon wieder nass gemacht.
Sie macht sich etwas frisch und zieht ein weites T-Shirt zum Schlafen an.
Anschließend putzt sich Anna noch die Zähne und stellt die Weinflasche in den Kühlschrank und räumt das Glas weg.
Dabei fällt ihr Blick auf den Kartonstapel im Wohnzimmer vor ihrem Schreibtisch.
Wo soll sie das nur alles unterbringen? Sie hat nur eine kleine zwei Zimmer Wohnung und im Schlafzimmer ist auch nicht ausreichend Platz. 3 Kartons könnte sie auf den Kleiderschrank packen, aber da liegen noch andere Kartons mit diversen Dingen, wie Winterjacken, Winterdecke und auch ihre Campingsachen.
Der Schrank selbst platzt auch schon aus allen Nähten. Im Badezimmer im Regal könnte sie vielleicht eine einzelne Packung unterbringen, aber nicht einen ganzen Karton.
Darüber wird sie sich morgen noch Gedanken machen müssen.
Sie legt sich ins Bett, schließt das Handy ans Ladegerät an und schaut noch einmal auf die App. 62% Füllstand und noch 4 Tage 3 Stunden und 49 Minuten auf der Uhr. Wenn sie keine weitere Pause mehr einlegt, wofür sie auch keinen Grund sieht, würde sie am Donnerstag nach dem Aufstehen beim nächsten anstehenden Wechsel frei kommen.
Sie sperrt das Telefon, dreht sich um, zieht die Decke über den Kopf und schläft mit dem Wissen ein, dass die KI sie wohl wieder in der Nacht wecken wird um sich neu zu wickeln.
Sie wacht überrascht von alleine auf und registriert, dass die KI sie nicht geweckt hat.
Sie nimmt sich das Handy und öffnet die App.
83% Füllstand.
Die KI wollte sie also bewusst länger schlafen lassen und hat die Windel nur bis unmittelbar vor dem Wechsel weiter gefüllt indem sie das Katheterventil jetzt einfach geschlossen hält. Sie spürt zwar, dass ihre Blase schon wieder etwas gefüllt ist, aber noch ist es nicht unangenehm. Sie wird versuchen ihr großes Geschäft möglichst bald zu erledigen um möglichst kurz danach wechseln zu können.
Sie fühlt in ihren Körper hinein. Wie immer benötigt sie morgens ein paar Minuten Bewegung damit ihr Darm tätig wird, oftmals noch bevor sie das Frühstück gemacht hat.
Sie verschwendet also keine Zeit und steht direkt auf, zieht sich ihren Bademantel über und fängt an das Frühstück zuzubereiten.
Ihr Darm ist wach geworden. Gerade als der Toaster das erste Toast ausspuckt steht sie mit beiden Beinen am Tisch aufgestützt, leicht in der Hocke um ihren Darm zu entleeren.
Als sie fertig ist, ist ihr Kopf vor Scham rot geworden.
Besser sie gewöhnt sich langsam an den Umstand, dass sie zu den unangenehmsten Zeiten ihre Windel beschmutzt und dann sicherlich diese auch über eine längere Zeit anzubehalten hat.
Um auf den Wechsel schon mal vorbereitet zu sein legt sie im Bad die Feuchttücher bereit, und denkt über ihr weiteres Vorgehen nach.
Sie will sich auf jeden Fall irgendwie richtig sauber machen.
Dummerweise hat sie noch immer nicht den Teil vom Handbuch gelesen, der das Reinigen angeht.
Es ist besser, wenn sie den Karton mit den dünnen Windeln aufmacht und eine davon nimmt. Dann kommt sie wenigstens vor heute Abend wieder frei und kann sich dann bei dem Wechsel in ruhe Waschen. Gleich muss wieder die Katzenwäsche genügen.
Noch bevor sie damit fertig ist alles bereit zu legen, merkt sie die frische Wärme zwischen den Beinen. Das Handy liegt in der Küche, aber das Summen von der Benachrichtigung gibt die KI auch an den Gürtel weiter.
Sie geht direkt ins Wohnzimmer und nimmt den kleinsten der 7 Kartons und reißt ihn auf. Sie nimmt eines der vier Plastikbeutel heraus, reißt die perforierte Folie auseinander und zieht gleich mehrere der stark zusammengepressten Windeln aus der Packung.
OK. Diese sind wirklich sehr viel dünner. Fast noch weniger als als eine Tena Slip Plus oder Attends Regular Slip 8.
Die Attends 8 war die erste Windel, mit der sie in der Öffentlichkeit unterwegs war. Das ist jetzt über 9 Jahre her. Damals war schon der Kick einfach nur mit der Windel außerhalb der schützenden vier Wände ihrer Wohnung unterwegs zu sein. Bis sie das erste Mal ihre Windel auch in der Öffentlichkeit benutzte verging fast ein Jahr.
Wenn diese Windeln etwa die gleiche Saugkraft haben wie vergleichbar dünne Sanitätsprodukte, dann könnte eine komplette Blasenfüllung auf Einmal tatsächlich schon im Grenzbereich ihrer kapazitiven Möglichkeiten liegen.
Naja, immerhin hat sie ja noch die Schutzhose drüber, so dass bestimmt nichts auslaufen wird.
Mit ihrem Handy und drei der dünnen Windeln in der Hand geht sie zurück ins Bad. Sie legt sich alles für den Wechsel zurecht, um sich trotz des engen Zeitfensters bestmöglich zu reinigen und auch endlich richtig einzucremen.
Es beginnt die gleiche Prozedur wie bereits in der Rastplatztoilette, jetzt jedoch mit einem sauberen Umfeld, mehr Platz und besserer Vorbereitung und in ihrer eigenen Welt.
Sie lässt Wasser ins Waschbecken und legt sich Waschlappen und Handtuch bereit.

Hmmm. Reicht die Zeit um nachzulesen was passiert, wenn sie die Zeit nicht einhält beim Wechseln?
Sie geht noch einmal ins Wohnzimmer und schnappt sich das Tablet und scrollt durch die Gebrauchsanleitung. Uhr Unterleib vibriert erneut um sie auf den anstehenden Wechsel aufmerksam zu machen.
Nach kurzer Zeit wird sie fündig. Ab dem Moment, wo der Wechsel freigegeben wird hat sie 30 Minuten Zeit um diesen zu starten.Jede Minute wird sie mit leichter Vibration erinnert. Nach 10 und 20 Minuten erfolgt ein deutlich spürbarer Stromstoß mit 20% Maximalleistung. Sind 30 Minuten erreicht, erfolgt ein Impuls mit 30%. Jede weitere angefangene Minute verlängert die Programmlaufzeit um eine Stunde. Alle 5 Minuten erfolgt ein um jeweils 5% stärkerer Strafimpuls bis zum Maximum oder dem Start der Wechselprozedur.
Hinweis: Die Belohnungsfunktionen (Stimulationen) mit dem Reizstrom laufen in der Regel mit unter 10% der maximalen Stärke!

Überschreitet man das Zeitlimit beim Windelwechsel wird direkt die Programmdauer um eine Stunde verlängert. Sollte man weitere Zeit benötigen, dann gilt folgendes: Bei einer Überschreitung von mehr als 30 Sekunden wird die Programmdauer um eine weitere Srunde automatisch verlängert. Ab dem Moment gilt, dass jede weiteren 60 Sekunden eine weitere Stunde Programmlaufzeit nach sich ziehen. Die Verlängerung der Zeit ist nicht Limitiert.
60 Sekunden nach Ablauf der regulären Zeit erfolgt eine Bestrafung mit 30%. Die Bestrafung erhöht sich jede volle Minute um jeweils 10% bis zum Maximum. Sollte es vor dem Einleiten des Windelwechsels bereits zu Strafimpulsen gekommen sein (Ablauf der 30 minütigen Frist), wird mit dem bisher erreichtem Level der Impulse fortgesetzt.

Das Überschreiten der Zeit zum Einleiten des Wechsels und auch das Überschreiten der 3 Minuten für den eigentlichen Wechsel deaktiviert alle Belohnungsfunktionen automatisch für die 24 Stunden zuzüglich aller zusätzlich gesammelten Strafzeiten, beginnend mit dem Abschluss des Wechsels durch Verschließen der Schutzhose.

Ok. Das ist nicht ohne, aber um richtig sauber zu werden ist Anna bereit zur Not ein paar Stunden mehr in Kauf zu nehmen. Das würde ja dann eh keinen großen Unterschied machen.
Aktuell läge das Ende der Zeit am Donnerstag in der Früh gegen etwa 4 Uhr. Wenn sie unter 4 Minuten bliebe, dann wäre das Ende um 6 Uhr früh. Das würde nichts ändern.

Sie sucht in der App nach dem Öffnen zu Reinigungszwecken.
An zwei verschiedenen Stellen wird sie fündig.
Maximal alle 12 Stunden kann sie die Reinigungsfunktion wählen. Die Nutzung setzt den Timer wieder auf 12 Stunden zurück.
Die Reinigungsfunktion ermöglicht den Anschluss des Reinigungsschlauches an den Dildo zur inneren Reinigung. Die gesamte Zeit der Reinigung ist auf 15 Minuten begrenzt. Während der Reinigung pausiert der Timer.
Der Schlauch ist wohl noch in dem Karton, den sie achtlos beiseite gelegt hatte als sie Ihr Spielzeug sexbesessen aus der Verpackung befreit hatte und viel zu übereilt angelegt hat.

„Um die Reinigungsfunktion zu aktivieren muss man VOR dem nächsten freigegebenen Windelwechsel dafür die Option in der App aktivieren. Wenn der Windelwechsel bereits freigegeben ist, ist die Aktivierung nicht mehr möglich.“, liest sie halblaut vor mit der einsetzenden Erkenntnis, dass sie erneut selbst Schuld an der Situation ist, dass sie die Reinigung bei diesem Wechsel nicht nutzen kann. Unmittelbar danach zieht sich ihr Unterleib sehr unangenehm, schon leicht schmerzhaft zusammen. Das war dann die Warnung für die ersten verstrichenen 10 Minuten.

Anna überlegt einen Moment lang und entscheidet sich dafür, dass sie es riskiert ein bis zwei zusätzliche Stunden zu riskieren um sich wieder sauber zu fühlen Sie will die Zeit investieren, damit sie die Spuren ihrer Befriedigung los wird. Ihre Haut juckt schon so schlimm und die Spuren der ausgelaufenen und vollen Windel von gestern konnte sie auf der Rastplatztoilette nicht ordentlich entfernen. Ein wirklich unangenehmer Geruch geht von ihr aus, der die kleine Kabine an der Autobahn gestern nach Blumen duften lässt.

Wie schlimm wird das nur werden, wenn sie die Kontrolle über ihren Darm komplett an die KI abgibt?
Noch während ihr diese Frage mit den aufkommenden Zweifeln durch den Kopf rauscht, geht sie ins Bad.


27. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Redballgagged89 am 11.11.25 21:28

Toll, dass du weiterschreibst. Ich warte sehnsüchtig auf die nächsten teile.
Ist der Kapitel-Titel der Richtige?
28. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 11.11.25 21:53

Halllo Redballgagged89,

Jup, den Titel habe ich so gewählt um damit ihre sexuelle Erfüllung etwas zu repräsentieren, die sie durch die KI bekommt.
Ich habe mir da im Kopf schon etwas zurecht gebastelt an Ideen wie das weitergehen kann....

Grüße

Dunkle Feder
29. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Redballgagged89 am 11.11.25 22:17

Ah ich verstehe. Und wann folgt der nächste teil,
30. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 11.11.25 23:26

Ich hoffe, dass ich die kommenden Tage etwas Zeit zum Schreiben finde. Dieses Wochenende werde ich dafür keine Zeit haben. Ob ich am Donnerstag noch ein Kapitel preisgeben kann ist fraglich.
Ich denke, dass kommenden Mo/Di auf jeden Fall mit einem weiteren Kapitel zu rechnen ist. Kommende Woche werde ich dann auch wieder etwas mehr Zeit finden weiter zu schreiben. Mein Ziel ist etwa 5-6 DIN-A4 Seiten in Schriftgröße 12 pro Woche zu schreiben.
Ich habe ein Voice-to-Text-Tool getestet. Leider sind da so viele Fehler drin, dass aktuell für mich das selbst schreiben schneller geht als die dauernden Korrekturen. Der Hauptgrund liegt aber nicht an dem Tool, sondern daran, dass ich viele Ansätze zum Teil 10 Mal über den Haufen werfe. Beim Schreiben neuer Zeilen mit einer neuen Idee kommt es vor, dass ich mehrere bereits fertig geglaubte Absätze noch einmal komplett umschreibe.
Tatsächlich stecken in jeder Seite veröffentlichter Geschichte mindestens 2-3 Stunden Arbeitszeit von mir.


Grüße

Dunkle Feder
31. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Mistress Calypso am 13.11.25 14:17

Hallo
Kann di KI auch für eine undefinierte Zeit die rolle als Ihr Dom einnehmen?
32. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 13.11.25 16:21

Hallo Mistress Calypso,

Die KI kann derzeit so ziemlich jedes erdenkliche Programm ausführen was mit den beschriebenen Funktionen denkbar ist. In der aktuellen Softwareversion ist derzeit die volle Voice-Steuerung nicht freigegeben.
Am Samstag wird Anna von Peter ja die neueste Softwareversion installiert bekommen. Ab dann eröffnen sich noch viele weitere Optionen für die Nutzung und Interaktion mit der KI. Dann könnten auch unachtsame Worte verheerende Folgen haben.
Vorsicht Spoiler! Ich habe die Textfarbe möglichst an die Hintergrundfarbe angepasst, damit man den Text nicht sofort lesen kann (zum lesen nachfolgenden Text zwischen den "*" markieren)

*Anna wird sich noch vor ihrem Wochenende mit der KI unterhalten können*

Mit freundlichen Grüßen

Dunkle Feder


33. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von windelfohlen am 13.11.25 17:47

Tolle Geschichte und das komplette ausgeliefert sein ohne Abbruch Möglichkeit.
Freu mich auf Annas weitere peinliche situationen.
34. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 15.11.25 21:32

Kapitel 13: Versäumtes nachholen


Im Bad öffnet sie zunächst die frische Windel und legt sie schon mal auf dem WC-Deckel bereit. Dann überprüft sie ob die restlichen Dinge breit liegen: Feuchttücher, Creme, Waschlappen, Handtücher: Alles da.

Sie aktiviert den Wechselzykuls, öffnet die Schutzhose, reißt sich die Windel herunter und Macht sich mit den Tüchern schnellstmöglich grob sauber und komplettiert ihre Arbeit mit Wasser, Seife und Waschlappen.
Anschließend reinigt sie die Innenseite der Schutzhose und trocknet auch diese ab.
Jetzt nur noch eincremen und wieder verpacken.
Der Blick auf die App sagt ihr, dass sie sich beeilen muss. 43 Sekunden von den 3 Minuten sind noch übrig. Mit den weiteren 30 Sekunden zur Zeiterhöhung bleiben ihr also noch gut 70 Sekunden, bis die Schutzhose wieder geschlossen sein muss um nur eine Stunde Strafe zu erhalten.
Sie nimmt die Creme und stellt beim Eincremen fest, dass sie zwischen den Beinen bereits ein klein wenig wund geworden ist, genau in dem Moment als der Stromstoß kommt. Zwar etwas unangenehm, aber noch nicht schmerzhaft. Die erste Strafstunde hat sie sich also bereits eingehandelt. Sie beeilt sich, um nach Möglichkeit innerhalb der verbleibenden knapp 30 Sekunden fertig zu werden, ohne eine weitere Strafstunde zu erhalten.
Sie hätte die Sensoranschlüsse der dünnen Windel vorher richtig freilegen sollen. Dieser kleine Fehler reicht, dass sie ihr anvisiertes Zeil um nur 7 Sekunden verpasst.

„Wechsel abgeschlossen Zeitlimit überschritten. 2 Stunden zur Programmlaufzeit hinzugefügt. 3T:22h:32 Minuten verbleibend.“

Damit ist sie wieder verschlossen bis zum nächsten Wechsel, der dann hoffentlich nicht mit einer dreckigen Windel endet.
Sie erschrickt, als überall an den Windelrändern die Windel zum Leben erwacht. Es fühlt sich an als wenn tausende winzige Pinzetten ihre Haut greifen würden um sich mit ihr zu verbinden.
Sie greift sich reflexartig in den Schritt um dem auf den Grund zu gehen und mal wieder erfolgreich von der Schutzhose gehindert.
Was für ein teuflisch effektives Werkzeug.
Das Ziehen und kribbeln lässt nach. Sie bewegt ihre Beine, geht in die Hocke, hebt die Beide und spreizt die Beine. Die Windel hat sich mit ihrem Körper verbunden an den Bündchen. Die kleinen Saugnäpfe der neuen Sensorwindeln leisten unglaubliche Arbeit. Es fühlt sich an, als wenn ein gut 1 Zentimeter breiter Streifen vollständig mit ihrer Haut verbunden ist. Leider sitzt die Windel nicht so richtig gut. Irgendwie etwas schief und zu eng am linken Bein. Am rechten Oberschenkel sitzt das Bündchen an der Innenseite zu tief. Dadurch ist sie in der Bewegung etwas eingeschränkt. Diese Windel ist nur etwa ein drittel so dick wie die, die sie zuvor getragen hat.
Sie hatte tatsächlich nicht mehr daran gedacht, dass die dünnen Windeln zu der neuen Generation von Sensorwindeln gehören, die sich aktiv mit dem Körper verbinden.
Es war mal wieder eine „spannende“ Überraschung für Anna.
Jetzt räumt sie erst einmal das Badezimmer auf und entsorgt die volle Windel in der Küche im Hausmüll. Anschließend machte sie sich erst mal ihr Frühstück.
Während sie isst, liest sie auf dem Tablet in der Bedienungsanweisung weiter zu dem Kapitel mit der Reinigung. Das Anschließen des Reinigungsschlauches ist im Anhang ausführlich bebildert beschrieben.
Noch bevor sie den Frühstückstisch abräumt geht sie ins Schlafzimmer um den Karton nach dem Reinigungsschlauch zu durchsuchen.
Sie findet den Schlauch und zusätzlich noch ein knapp 0,5cm dünnes, gewölbtes, festes Teil von gut 20cm Länge und etwa 7cm Breite.Ihr schelmisches Grinsen und die Erinnerungen an ihr Kopfkino, als sie es mit in den Warenkorb gelegt hat taucht jetzt wieder auf ihrem Gesicht auf. Dieses Keuschheitsblech lässt sich mit ihrem Eindringling verbinden. Die Ränder des Schildes verbinden sich ebenfalls mittels der mikroskopischen Saugnäpfe so lange untrennbar mit der Haut, bis die KI über die App wieder die Freiheit erlaubt.

Der Schlauch ist bestimmt zwei Meter lang. Eine Seite ist ca. 35cm Lang und fest wie ein Rohr. Danach erfolgt eine 180°-Biegung. Direkt im Anschluss wurde der Schlauch flexibel für die nächsten gut 100cm. An der Stelle ist eine merkwürdiges T-Stück mit einem Pumpball, mit dem man Wasser durch den Schlauch pumpen kann. Das Letzte Stück des flexiblen Schlauches endete in einem metallenen Verbinder, der unten an der Basis des Dildos angeschlossen werden kann.
Laut der Anleitung soll man ein Gefäß, z.B. einen sauberen Eimer, mit etwa 5 Liter Wasser mit Körpertemperatur füllen und anschließend 15ml des Intimreinigungskonzentrats hinzufügen und umrühren. Fünf Fläschchen mit je 15ml waren ebenfalls noch mit im Karton. Das feste Ende des Schlauches wird in den Eimer gehängt. Anschließend muss man im Programm der Reinigungsfunktion die Funktion „Intimspülung“ aktivieren.
Dann steckt man das andere Ende des Schlauches mit der Kupplung in die Basis von dem Dildo. Die Kupplung verriegelt automatisch.
Sobald das erfolgt ist, muss man den Pumpball betätigen, bis die Reinigungslösung bis zum Dildo gepumpt ist. Die App bestätigt das automatisch mit „Entlüftungsvorgang abgeschlossen“.
Die automatische Reinigung und Intimspülung erfolgt automatisch und dauert etwa 8 Minuten. Am besten setzt man sich dazu auf die Toilette, damit die ausfließende Flüssigkeit keine Überschwemmung verursacht.
Wenn die Reinigung abgeschlossen ist, kann man über die App die Verriegelung des Schlauches wieder lösen.
Wenn weitere Zubehörprogramme laufen, wie z.B. Annas gerade laufendes Blasenkontrollprogramm, bei dem auch Zubehör zum Einsatz kommt, hat der Nutzer jetzt noch fünf Minuten Zeit bis der für die Fortführung des Programms notwendige Zustand hergestellt sein muss.
Für Anna bedeutet es, dass sie sich frisch wickeln muss, die Sensoren mit dem Bauchgurt verbinden muss und die Schutzhose zu verschließen hat. Dank der fünf Minuten reicht die Zeit um sich vernünftig abzutrocknen und anschließend auch ordentlich einzucremen und die Haut zu pflegen.
Es wird mal wieder warm zwischen ihren Beinen. Der unbewusste Schutzgriff zwischen ihre Beine um den Fluss zu stoppen wird erneut von der modernen Technik um ihren Unterleib abgewehrt. Sie hat sich noch immer nicht daran gewöhnt das jemand anderes ihre seit Kinderzeiten antrainierte Blasenfunktion einfach umgeht.
Da sie die Fähigkeiten der dünnen Windeln noch nicht einordnen kann, schaut Anna auf die App um den Füllstand zu kontrollieren. Es fühlte sich nicht nach sehr viel an, was aus ihr herausgelaufen ist. Weniger als eine halbe Blasenfüllung. Der Füllstand steht bereits bei 32%.
Die Windel kann also nur etwas mehr als eine randvolle Blase auffassen. Das ist eine gute Basis für eine Tagesplanung. In den kommenden Tagen muss sie auf die Arbeit. Für sie gibt es da nur zwei Möglichkeiten.
Entweder die dünnen Windeln anziehen und dann irgendwann wechseln, wenn die KI es zulässt oder mit den dicken Windeln den ganzen Tag im Nassen und möglicherweise auch eigenem Kot zu verbringen.
Irgendwie muss sie es hinbekommen, dass sie noch vor der Arbeit, am besten immer nach ihrem Stuhlgang, den Wechsel genehmigt zu bekommen. Sie will nicht in der schmutzigen Windel den halben Vormittag verbringen, so lange sie es vermeiden kann. Wenn erst einmal der Plug an Ort und Stelle ist, dann erübrigt es sich sowieso, darüber überhaupt Gedanken zu verschwenden. Erneut jagt ihr der Gedanke an den zusätzlich Kontrollverlust einen kalten Schauer über den Rücken, der sie leicht frösteln lässt. Ein Zurück ist für ihren Stolz aber keine Option.
Wirkliche eine große Chance zur Einflussnahme hat sie aber nicht, außer es über ihre Flüssigkeitszufuhr etwas zu beeinflussen. Das letzte Wort hat dabei aber trotzdem die KI.
Nur was ist dann der richtige Zeitpunkt und die richtige Menge an Trinken?
Wenn sie zu viel trinkt, dann wird sie sich noch vor dem Aufstehen und dem morgendlichen Stuhlgang frisch wickeln müssen. Das bedeutet aber auch, dass sie bereits auf dem Weg zur Arbeit in einer dreckigen Windel stecken wird und erst irgendwann am späten Vormittag, wenn diese nass genug geworden ist, wieder wechseln kann. Diese Zeit kann sie natürlich mit noch mehr Trinken verkürzen bis die KI endlich genug Urin in die Windel laufen lassen muss, selbst wenn die KI es möglichst lange und vielleicht auch schmerzhaft hinauszögern kann.
Sie bricht die Recherche ab und füllt mit zwei aufgebackenen Vollkornbrötchen mit süßem Aufstrich und zwei Bechern ungesüßten Kaffee ihren Bauch. Der zweite Becher steht noch dampfend auf dem Tisch und den letzten großen Bissen gerade erst in den Mund geschoben und noch kauend beginnt sie den Tisch abzuräumen.
Direkt im Anschluss legt sie für die richtige Reinigungsprozedur alles zurecht.
Den etwa 10 Liter fassenden,bisher ungenutzten Eimer, welchen sie vor etwa neun Monaten randvoll mit Saftorangen gefüllt im Supermarkt mitnahm, wäscht sie gründlich aus. Das ist ab jetzt ihr Reinigungseimer für die Spüllösung.
Sie überlegt, welche Windel am sinnvollsten ist nach dem Wechsel. Wenn sie eine normale nimmt, dann hält diese etwa bestimmt bis zur Zeit in der sie regulär ins Bett geht. Nimmt sie noch einmal eine dünne, dann wird sie sich wahrscheinlich am frühen Abend erneut wickeln und es passt mit dem Wechsel am morgen am besten.
Sie legt sich also noch einmal eine dünne Windel zurecht und entfaltet diese schon und löst die Sensorkabel, damit sie dabei nicht wieder wertvolle Sekunden verliert wenn die Zeit beim Wechsel so eingeschränkt ist. Sie legt noch einen frischen Waschlappen bereit und direkt zwei Handtücher.
Außerdem finden ihre Wundschutzcreme und eine frische Packung Feuchttücher ihren Platz.

Was für sie tatsächlich eine Herausforderung sein wird, ist die Tatsache, dass sie auf der Toilette zwar kleine Hygienebeutel für Periodenprodukte haben, in diese aber eine Windel nicht reinpassen wird. Der einzige Mülleimer in der Toilette, bei dem Waschbecken, ist nur ein offenes Modell, bei dem man durch die durchsichtige Mülltüte sogar von der Seite durch das grobe Drahtmaterial auf jedes Stück Müll im Inneren blicken kann. Und durch die vor gut einem Jahr installierten Heißluft-Handtrockner und der damit demontierten Papierhandtuchspender landet außer vereinzelten Taschentüchern oder einigen Hygienebeuteln selten etwas in dem offenen Papierkorb. Jeder am Waschbecken kann direkt dort hineinsehen. Das Entsorgen dort kommt für sie also nicht in Betracht.
In ihrer Etage arbeiten nur drei der insgesamt 17 Frauen in der Firma. Der größte Teil arbeitet in der unteren Etage in einem der zwei Großraumbüros, beziehungsweise am Empfang, der gleichzeitig Poststelle und Telefonzentrale darstellt.
Bei ihr in der Etage teilen sich immer vier Leute ein Büro.
Die Toiletten im Erdgeschoss sind da deutlich besser geeignet um mal eine Windel zu wechseln. Dort gibt es im Waschtisch eine runde Öffnung mit einer Klappe zwischen den beiden Waschbecken, die eine Sicht auf den Inhalt des Mülleimers versperrt. Sie wird also in der kommenden Zeit immer unten auf die Toilette gehen, wenn sie sich frisch wickeln muss. Durch die deutlich höhere Anzahl an Frauen, ist die Wahrscheinlichkeit den Raum für sich alleine zu haben nicht sehr hoch. Die Raschelgeräusche beim Windelwechsel sind gerade wegen dem schmalen Zeitfenster ein Problem. Wenn mitten im Wechsel jemand reinkommt, dann kann sie nicht einfach mehrere Minuten warten, bis die andere Person wieder raus ist. Das könnte ihr viele zusätzliche Stunden Strafzeit einbringen.
Die Alternative ist, dass sie einen großen Zip-Beutel mit in ihre Handtasche packt für die schmutzige Windel, damit sie keine unangenehmen Gerüche verbreitet.

Den Rest des Vormittages geht sie ihrer aktuell wichtigsten Aufgabe nach: Sie liest in den Handbüchern weiter. Zwischendurch wird es immer Mal wieder etwas warm im Schritt, was ihr zwar jedes Mal bewusst wird, sie aber nicht mehr erschrecken lässt.
Tief versunken in die langen Erklärungen aller möglichen Einzelfunktionen und Hinweise welche bei bestimmten Kombinationen von Funktionen für individuelle Programme entstehen können, vibriert der Gürtel und die App verkündet den Windelwechsel.

„Verdammte!“ entfährt es ihr laut und ihr steigen vor Wut über sich selbst die Tränen in die Augen. Sie hat vergessen nach dem letzten Wechsel die Reinigungsfunktion in der App anzumelden.
Warum hat sie daran nicht gedacht? Wie oft in den letzten drei Stunden waren ihre Gedanken bei der Reinigungsfunktion und der Reinigung mit dem Schlauch? Bestimmt 20 Mal oder noch öfter.
Das bedeutet jetzt also wieder nur einen einfachen Windelwechsel bei dem sie nur etwas Creme an den bisher gereizten Stellen verteilen wird. Das richtige Saubermachen wird dann also heute Abend stattfinden. Sie hofft, dass dieser dann vor 18:30 Uhr erlaubt wird, weil sie sich sonst morgen früh nach ihrem morgendlichen Stuhlgang, vorausgesetzt der Wechsel passt zeitlich, nicht richtig reinigen kann, sondern erst wieder morgen Abend, wenn sie von der Arbeit zurück ist.
Die Tränen mit dem Ärmel ihrer Fleecejacke abwischend geht sie ins Badezimmer.
Direkt nach Aktivierung der Windelwechselfunktion und Entriegelung der Schutzhose lösen sich die unzähligen kleinen Saugnäpfe von ihrer Hut an den Schenkeln. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, als wenn sie plötzlich nicht mehr festgehalten wird. Gedanken an ihre Kindheit kommen dabei hoch, an ein Erlebnis, welches ganz weit hinten aus ihren Erinnerungen hervorgezogen wir. Sie war etwa 4 Jahre alt und mit ihrer Mutter unterwegs um am vollsten Tag noch Weihnachtseinkäufe zu erledigen. In dem dichten Gedränge wurde ihr die Hand ihrer Mutter von jemandem weggerissen, der sie übersehen hatte. Sofort verlor sie ihre Mutter dabei aus den Augen. Instinktiv drehte sie sich um und ging mehrere Meter weiter zurück in die Richtung aus der sie gekommen waren und sie sich an den letzten Kontakt zu ihrer Mama erinnerte. Ihre Mutter blieb jedoch nur stehen. Durch das dichte Gedränge sah sie ihre Tochter nicht sofort. In der Annahme, dass diese mit der Menge weitergeschoben wurde bewegt sich auch laut rufend ihre Mutter weiter, immer weiter von Anna weg. Anna überkam dabei panische Verlustängste. Sie machte sich vor Angst damals in die Hose. Ein junges Pärchen bemerkte ihre Situation und half ihr wieder auf die Beine, denn sie hatte sich einfach zwischen den Menschen auf den Po fallen lassen und aus voller Kehle losgeweint. Es dauerte zwar nur etwa 5 Minuten, bis sie wieder mit ihrer Mutter vereint war und sie noch immer weinend und am ganzen Körper zitternd in ihren Armen lag und getröstet wurde. Danach hatte sie in den kommenden Wochen noch einmal mit dem Bettnässen angefangen, was sich aber nach etwa 6-8 Wochen wieder völlig gelegt hatte.
Der Zugang zu dieser Erinnerung waren ihr weit über 20 Jahre verweht gewesen. Die Kühle Luft im Badezimmer auf die feuchte Haut in ihrem Schritt war der Auslöser für dieses Déjà-vu.
Wieder mit den Gedanken in der Realität stellt sie fest, dass sie bereits automatisch mit dem Wechsel der Windel weitergemacht hat. Sie ist bereits wieder eingecremt und schnappt sich die frische dünne Windel, legt sie um und achtet dieses Mal darauf, dass sie besser sitzt, bevor sie die Sensoren mit dem Gürtel verbindet und diesen danach auch wieder schließt.
Ihr wären noch fast 30 Sekunden übrig geblieben. Sie ist halt beim Wickeln schon ein Profi.
„Wechsel abgeschlossen 3T:14h:02 Minuten verbleibend.“
Sie geht in die App um direkt die Reinigung anzumelden. Sie bekommt eine Fehlermeldung „Reinigungsprogramm für Intimreinigung nicht freigegeben“
Sie macht einen Screenshot und nimmt sich das Tablet mit dem Handbuch vor und nutzt die Suchfunktion.
Sie wird direkt fündig. Die Intimreinigung ist frühestens eine Stunde nach dem letzten Windelwechsel aktivierbar.
Jetzt, wo sie das liest, fällt es ihr auch wieder ein.
Sie setzt über ihren Sprachassistent im Wohnzimmer eine Erinnerung auf eine Stunde.

Ihr geht durch den Kopf, dass es eigentlich total sinnlos ist so viele Pläne über ihre Ausscheidungen und ihre Windelnutzung und Wechsel zu schmieden. Das letzte Wort hat die KI. Für die Arbeit wäre es eigentlich am besten, wenn sie sich überhaupt keine Gedanken über einen Wechsel machen müsste.Das würde dann aber nur mit den ganz dicken Windeln gehen und auch nur dann wirklich gut klappen, wenn sie sich morgens frisch wickeln kann. Was die Tragezeit der Windeln angeht wäre die Kombination aus einer dünnen und einer dicken Windel ungefähr für 24 Stunden die perfekte Kombination. Glücklicherweise hatte sie gestern einen ganzen Karton der dünnen Windeln mit insgesamt 100 Stück mitgenommen.
Ob die dünnen aber für die Nacht reichen ist fraglich.

Ein großes Kapitel in dem Handbuch fehlt noch. Der größte Teil: „KI-Kommunikation über Sprache“ fehlt noch. Dieser macht fast 60% des ganzen Benutzerhandbuchs aus. Über 150 Seiten Text.
Diese Option benötigt jedoch noch einmal zusätzliche Zustimmungen in der App und weitere Zugriffsrechte der App auf verschiedene Internetdienste.
„Dein Timer ERINNERUNG ist abgelaufen“ teilt der kleine Lautsprecher mit dem Sprachassistenten mit.
Sie stoppt die Benachrichtigung und aktiviert in der App jetzt ohne auf ein weiteres Problem zu stoßen die Intimreinigung bei dem nächsten Wechsel.
Der Füllstand wird bereits schon mit 61% angezeigt.
Sie kann sich nur ein einen kleinen Schwall erinnern, vielleicht drei oder vier Minuten nach dem Windelwechsel Sie hat nicht einmal wahrgenommen, wann die KI sie hat erneut einnässen lassen. Sie Schaut auf die Uhr. Es ist gerade einmal 13:44 Uhr.
Vielleicht wäre eine normale Windel doch besser gewesen. Jetzt muss sie mit ihrer Entscheidung leben, eine Wahl hat sie höchstens beim nächsten Wechsel.
Sie überschlägt grob die Zeit, die die Windeln etwa halten, wenn immer alles direkt in die Windel laufen würde.
Etwa 3-5 Stunden halten die Dünnen, 8-12 Stunden ihre mittleren und die dicken sollen rund 18 Stunden halten.
Wenn der Wechsel vor 15 Uhr kommt, dann wäre eine der dicken Windeln die rechnerisch beste Lösung. Das wären dann 16,5-17 Stunden, bis sie zur Arbeit los muss. Wenn sie heute Abend und vor dem Schlafengehen etwas mehr trinkt, dann würde der Wechsel morgen früh kommen und sie könnte ihr großes Geschäft noch in die dicke Windel machen und hoffentlich wechseln um dann mit leerem Darm und sauberer Windel zur Arbeit.
An dem Gedanken festhaltend, steht sie auf und geht zu den Kartons am Schreibtisch. Sie öffnet einen und nimmt einen Beutel heraus.
Sie reißt diesen auf und versucht eine der dicken Windeln herauszuziehen, diese sind aber unglaublich fest gepresst. Erst als sie den Beutel ganz an einer Seite aufgerissen hat, kann sie eine der Windeln entnehmen.
Ihr verschlägt es den Atem. Wie zum Teufel soll sie damit zur Arbeit? Da gehen wirklich nur weite Röcke und Kleider, welches eigentlich nicht ihre bevorzugten Kleidungsstücke sind. Sie wird also für die nächsten Monate ihren Kleiderschrank noch aufstocken müssen, um diese Saugmonster unter der Kleidung irgendwie zu verstecken.
Die dicken Sensorwindeln sind tatsächlich deutlich dicker als die mittleren. Sie packt neben eine der dicken eine mittlere und darüber 2 dünne Windeln. Das kommt etwa hin. Diese Windeln sind noch einmal merklich dicker als eine Northshore Megamax. Mit so dicken Windeln hat sie bislang nicht wirklich viele Erfahrungen. Um es auszuprobieren hatte sie einmal ein paar AB-Windeln bestellt. Von den insgesamt 10 Stück waren zwei besonders dick und saugfähig. Diese zwei waren von der Dicke her etwa genau so dick, wie die, die sie demnächst über mehrere Wochen durchgehend tragen werden muss.

Innerlich bereits an einen Punkt gebracht, in dem ihr Kopf alle möglichen Szenarien schon zehn Mal durchgespielt hat, beschließt Anna, dass es eigentlich egal ist, wie sie morgen zur Arbeit geht. Wenn sie morgen direkt mit einer dicken Windel unter ihrem langen dunkelblauen Faltenkleid zur Arbeit geht, kann sie mit einer bereits gefüllten Windel danach noch zum einkaufen fahren und noch ein paar Röcke und Kleider kaufen. Dann weiß sie direkt, ob diese genug kaschieren.
Auch der Stress, dann erst kommende Woche mit dem zusätzlichen Spielkameraden in ihrem Rektum und der unvermeidlichen dicken Windel zwischen den Beinen, erstmalig zur Arbeit zu kommen ist damit die Schärfe der genommen.
Der bereits gefasste Entschluss macht sie trotzdem ein wenig nervös aber auch schon wieder scharf. Sie würde trotzdem eine Ersatzwindel für morgen einpacken. Eine der mittleren. Sie hatte ja nicht mehr lange um die restlichen sechs Stück zu verbrauchen.



35. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von geisterl am 16.11.25 10:40

Eine wirklich tolle Geschichte, vielen Dank!
36. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Gewindelt am 17.11.25 10:28

Tolle Fortsetzung, ich freue mich auf den nächsten Teil.
37. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von sturmgras1 am 17.11.25 17:34

Guten Abend;
auch ich gratuliere zu dieser Geschichte, danke herzlich für die Mühen, auch wenn " die KI" schreiben sollte...grins.


Vieles in der Geschichte triggert mich, im Besonderen die detailtreuen Schilderungen und Gedankengänge, den zukünftigen Tagesrhythmus so zu gestalten, dass das unabänderliche, das unweigerliche immer geplant immer unter Kontrolle ist und bleibt. Und von Tag zu Tag von Woche zu Woche eben doch die Einsicht oder die normative Macht des Faktischen die Oberhand gewinnt...
Inkontinenz ohne Beliebigkeit, Steuerbarkeit, mit wenig Diskretion sondern offenem Umgang IMMER UND FORTAN ÜBERALL. Der Weg dorthin ist langsam, schamvoll, unausweichlich - so wie es sich die Protagonistin insgeheim wünscht(e).
"Be careful what you wish"
38. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 17.11.25 20:47

Vielen Dank für das bisher sehr positive Feedback. Es freut mich (auch in Hinblick auf die Zahlen der Aufrufe meiner Geschichte) dass es so vielen gefällt. Das motiviert mich natürlich weiter zu machen und auch die eine oder andere Idee, welche schon an mich herangetragen wurde mit aufzunehmen. Für alle Ideen wird in dieser Geschichte sicherlich kein Platz sein. Aufgrund einiger Anregungen nimmt jedoch bei mir im Kopf ein zweiter Plot Gestalt an, zu dem ich jetzt schon die ersten Stichpunkte notiert habe. Ob ich die Geschichte umsetzen werde, muss meine Motivation entscheiden.
Zu meiner Idee sei nur gesagt: Die Geschichte Spielt in der gleichen Phantasiewelt wie die von Anna. Die Erfindungen von Peter und sein Geschäft spielen wieder eine entscheidende Rolle. Hauptcharaktäre sind aber andere. Ob Anna evtl. dann noch einen Gastauftritt bekommt weiß ich noch nicht.

Jetzt werde ich aber noch zwei weitere Stunden damit verbringen Annas Leben weiter nieder zu schreiben, damit ich wie angestrebt auch diese Woche wieder 2 Kapitel fertig bekomme.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

Dunkle Feder
39. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von mpwh66 am 17.11.25 21:24

Hey da sind dann auch so einiges drauf gespannt, du hast auch einen schönen Schreibstil danke dir dafür 😁
40. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von SCHWESTER ANNIKA am 17.11.25 22:35

Hallo Dunkle Feder.

Auch mir gefällt deine Geschichte sehr sehr gut. Bin auf weitere Ideen von dir, und Fortsetzungen gespannt.

Mach bitte weiter so.

Gruß Schwester Annika
41. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Latexdolljaci am 17.11.25 23:04

Sehr schöne Geschichte, habe jetzt alle 13 Teile in einem Stück gelesen.
Mach weiter so.
42. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Skymaster am 18.11.25 20:30

Tolle Geschichte
Ich Frage mich was passiert wenn die Cloud ausfällt...
43. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 18.11.25 22:22

An die Schreiber der neuen Kommentare: Vielen Dank für das positive Feedback. Jedes einzelne Wort ist für mich eine weitere Motivation die Geschichte nicht nur in meinem Kopf weiter zu führen, sondern auch euch daran Teilhaben zu lassen.

@Skymaster: Alle Basisprogramme sind in jedem Spielzeug abgespeichert. Jedes Toy hat einen integrierten Uhrenchip und kann nach einmaliger Aktivierung auch völlig autark laufen, ohne Internetzugang und ohne Cloud.
Gewisse funktionen sind dann mitunter nur in Basiseinstellungen ausführbar.
Nur mit der CLoud-basierten App kann man die Programme wirklich richtig ausschöpfen Nur dann können z.B. die optimierten Belohnungsfunktionen optimiert eingesetzt werden. Ohne Cloud-Daten arbeitet das System nur mit von Peter während der Testphasen aller Nutzer ermittelten Erfahrungswerte, welche als gemittelter Wert im System abgelegt sind. Mit der voll integriereten KI wird es dann n och mal ein richtiger Quantensprung...

Es wäre also theoretisch möglich z.B. nur den Dildo mit einem Programm in eine Nutzerin einzusetzen und per App zu starten. Danach läuft ein Programm bis zu seinem Ende durch mit den Basisdaten, wenn es keinen Cloud-Zugang geben sollte. Damit kann das System auch fernab der Zivilisation noch eingesetzt werden, wenn keinerlei Funknetz vorhanden ist.

Wie das mit der voll integrierten KI dann aussieht, werdet ihr spätestens an Annas kommenden Sa. erfahren (oder auch früher?), wenn Peter das große Update einspielt.


Grüße

Dunkle Feder
44. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Erika2 am 19.11.25 08:06

Eine wunderbare Geschichte, ja davon träume ich auch gezwungen zu sein, meine Windel zu benutzen.
45. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 19.11.25 18:52

Kapitel 14: Kurz sauber sein


Gerade als sie sich das Wasser für einen Tee aufsetzten will wird es richtig nass in ihrem Schritt. Die App zeigt an, dass die KI ihre Windel geflutet hat, wie sie unschwer selbst fühlt. Die Feuchtigkeit wird nicht einmal mehr richtig aufgesogen. Sie blickt auf die Uhr Es ist 15:41 Uhr. Eigentlich schon etwas spät für ihren Zeitplan, aber sie denkt sich, dass es schon klappen wird. Ihr ist nicht wohl bei dem Gedanken, sich gleich in eine Windel zu verschließen, in der sie bis morgen früh aushalten muss, ohne eine Möglichkeit auf einen vorzeitigen Wechsel.
Sie überlegt, ob es nicht doch besser ist noch einmal eine Dünne Windel anzuziehen und dann eine mittlere. Aber sie bleibt bei ihrem Plan.
Sie geht ins Bad und lässt den Eimer voll Wasser laufen und kontrolliert die Temperatur, nicht dass es zu heiß ist. Sie kippt das Reinigungskonzentrat in den Eimer und vermischt es. Sie überprüft ein letztes Mal, ob sie alles bereitliegen hat, was sie braucht.
Sie hängt den Reinigungsschlauch in den Eimer und lässt noch warmes Wasser in das Waschbecken ein um sich während der Reinigung vernünftig am gesamten Unterleib zu waschen. Die Haut juckt ihr mittlerweile fast überall im Bereich der Schutzhose. Sie öffnet die App und startet die Reinigungsprozedur. Durch das Handbuch hat sie sich jeden Schritt gut eingeprägt.
Schutzhose öffnen – Windel schmutzige Windel weg.
Direkt kommen ihr wieder die Erinnerungen hoch wie sie mit nasser Hose die Geborgenheit und Sicherheit in den Armen ihrer Mutter findet.
Weiter geht es, indem sie mit einem Reinigungstuch die Basis des Dildos reinigt – den Schlauch ankuppelt – den Pumpball betätigt bis die App sagt, dass der Schlauch entlüftet ist. Sie startet in der App das Reinigungsprogramm und setzt sich auf die Toilette, wo sie während der nächsten 8 Minuten sitzen bleiben wird um keine Überschwemmung zu verursachen.
Von der Toilette aus kommt sie an das Waschbecken wenn sie sich vorbeugt. Sie nimmt den Waschlappen und will gerade anfangen sich zu Waschen, als die Reinigung startet. In ihrem gesamten Unterleib wird es aktiv. In jeder noch so kleinen Ecke ihres Lustbereiches spritzt die Reinigungsflüssigkeit aus super feinen Düsen. Winzig kleine Ausstülpungen bilden sich auf der gesamten Oberfläche und waschen sie mit millimeterkleinen Bewegungen. Sie fühlt sich etwas vollgepumpt, als der Druck plötzlich nachlässt und der Dildo sich auszudehnen um auch den Rest Flüssigkeit wieder aus ihr heraus zu drücken. Noch während die Ausdehnung wieder abnimmt wird die nächste Ladung Wasser in sie hineingepumpt.
Sie wäscht sich mit Waschlappen, Wasser aus dem Waschbecken und ihrem Intimduschgel. Es kommt noch immer etwas Schmutz herunter. Die Kurze Zeit für die Wechselintervalle ist zum richtigen Reinigen einfach eine Minute zu kurz. Sie ist bereits fertig mit Waschen und Abtrocknen und beginnt schon damit sich einzucremen als die App das Ende der Reinigung verkündet und wartet mit einer blinkenden Schaltfläche darauf, das sie den Schlauch entriegelt.
Sie macht mit einem Feuchttuch die Finger sauber und entriegelt den Schlauch über die App und legt diesen mit dem entriegelten Ende in den Eimer, damit nichts auslaufen kann. Wit dem zweiten bereitliegenden Waschlappen reinigt sie jetzt zügig den Bereich um den Dildo, trocknet sich zügig ab und schützt dann auch dieses Stück Haut mit der Creme.
Ohne auf die App zu sehen nimmt sie direkt die dicke Windel und zögert noch einmal kurz mit Blick auf die eine dünne Windel, die noch im Badezimmer liegt, führt aber dann das Wickeln fort. Sie achtet sehr genau darauf, dass die Bündchen absolut gleichmäßig an ihren Oberschenkeln anliegen. Sie schließt die Klebestreifen schön stramm und drückt sie noch einmal fest. Danach schließt sie die Kabel an dem Bauchgürtel der Schutzhose an. Sie überprüft noch einmal den Sitz und korrigiert noch einmal den Sitz der Bündchen. Sie befindet alles für gut und schließt die Schutzhose.
Die App bestätigt den erfolgreichen Windelwechsel und erneuten Einschluss.
Diese Windeln sind wirklich ein völlig anderes Kaliber. Es fühlt sich an, als hätte die ein Kissen zwischen den Beinen. Die mittleren sind dagegen richtig diskret und dünn gewesen.
Und schon wieder hat sie Mist gebaut.
Ihr wird klar, dass sie ja meistens auch am späten Nachmittag oder frühen Abend noch Stuhlgang hat und eigentlich vorhatte während der Reinigung ihr Geschäft zu verrichten.
Sie wird also sehr wahrscheinlich eine Nacht in einer vollen Windel verbringen. Das sind keine schönen Aussichten. Das einzig Gute dabei ist nur, dass sie sich noch besser mental auf die noch vor ihr liegenden Situationen ab der nächsten Wochen einstellen kann.
Allein ihre aktuelle Situation macht sie schon wieder ganz kribbelig.
Sie räumt das Badezimmer auf und legt Eimer und Reinigungsschlauch nach dem Abspülen und abtrocknen in die Badewanne. Die volle Windel und die Feuchttücher entsorgt sie im Mülleimer in der Küche. Ihr kleiner Mülleimer im Bad wäre bereits mit einer Windel überfüllt.
Sie wischt noch mal alles sauber und geht dann, noch immer ziemlich erregt, ins Wohnzimmer und räumt die Windelkartons zur Seite, so dass sie sich am Schreibtisch an den Computer setzen kann.
Sie holt sich das Tablet und sucht in der App ein Programm heraus. Über die Suchfunktion wird sie schnell fündig.
„schneller Orgasmus“ heißt das Programm. Laut der Programmbeschreibung versucht die KI sie so schnell wie möglich zum Orgasmus zu bringen. Dieses Programm ist nicht abhängig von anderen Programmen und koppelt sich nicht an Laufzeiten anderer laufender Programme.
Sie startet den Rechner und geht in Schlafzimmer und legt sich aufs Bett. Sie wählt noch die Option „Spreizung der Beine“ zu dem Programm hinzu und startet das Programm.
Durch die sich zügig ausdehnende Schutzhose werden Ihre Beine wieder stark auseinander gedrückt. Sie liegt auf dem Rücken. Ihr Hintern schwebt in der Hose fast 30cm über der Matratze und ihr neuer Freund beginnt ihr den Nachmittag zu versüßen.
Die App zeigt einen Goldenen Stern an: Neue Bestzeit: 04m33s.
Ihr Atem geht noch schnell und stoßweise, Ihr halber Körper wird noch immer von den Muskelkontraktionen durchzogen. Der Orgasmus hatte nicht die Möglichkeit sich langsam aufzubauen und sie darauf vorzubereiten. Dieser Orgasmus kam wie ein Schnellzug: laut, schnell, kräftig, unaufhaltsam, emotionslos, technisch, berechnend. Pure körperliche Befriedigung ohne Schnickschnack. Einfach nur ein schneller Orgasmus, wie es in der Beschreibung der App steht.
Sie nimmt ihr noch immer blinkendes Handy und muss bei dem Anblick laut loslachen.
Sie hat eine Medaille bekommen für totale Geilheit und fehlende Beherrschung. Diese Situationskomik löst einen richtigen Lachkrampf aus. Das war ihr erster Quickie mit Happy End.
Sie setzt sich an ihren Rechner und gibt noch eine Bestellung auf. Sie benötigt noch mehr von dem Reinigungskonzentrat.
Im weiteren Verlauf des Nachmittags erfährt sie aus dem Handbuch, dass die Sprachkommunikation mit der KI unheimlich viele neue Möglichkeiten liefert und auch auf bereits laufende Programme Einfluss nehmen kann. Das Gute dabei ist, dass diese Option jeder Zeit wieder abschaltbar ist. Die KI kann komplette Gespräche führen und auf Bitten und Wünsche eingehen. Außerdem lernt die KI noch viel schneller und besser die geheimen Wünsche und Vorlieben der Nutzer kennen.
Wenn ein Nutzer vornehmlich wünscht nur im privaten Bereich einen Windelwechsel zu machen um die Scham im öffentlichen Raum zu vermeiden, kann die App über den Standort und die Steuerung des Dildos mit dem Katheter, beziehungsweise später dann auch mit dem Plug darauf Einfluss nehmen. Wenn die Sensorik aber analysiert, dass die heimlichen Phantasien und Wünsche eigentlich darauf abzielen immer wieder beschämt zu werden und die Demütigung als Lust wahrgenommen wird, dann kann die KI auch das erkennen und dementsprechend handeln.
Es gibt auch schon ein Programm, bei dem man alle Funktionen in den Ermessensspielraum der KI legen kann: Strafen, Belohnungen, Konditionierungen, Blasen- und Darmkontrolle, Windelwechsel und welche Windeln wann benutzt werden dürfen, einfach wirklich alles. Das Programm kann derzeit nur für maximal 24 Stunden aktiviert werden aus Sicherheitsgründen. Mit der neuen Softwaregeneration sind dann auch deutlich längere Zeiträume möglich.
Kurz nach 19 Uhr, sie ist noch immer in den Erklärungen aller Sprachfunktionen und den damit verbundenen Verhaltensänderungen der KI im Handbuch beschäftigt, meldet sich ihr Darm. Zwischenzeitlich hat sie ein leichtes Abendessen zu sich genommen, bestehend lediglich aus zwei Scheiben Toast mit mit Putenbrust und einer halben Salatgurke mit frischem Dill und etwas Zitrone. Zum Nachtisch gab es noch eine Banane.
Bis morgen einzuhalten ist ausgeschlossen, dass ist ihr bewusst. Sich jetzt aber schon zu beschmutzen will sie nicht. Einige Stunden kann sie es sicherlich noch zurückhalten, vielleicht sogar bis kurz vor dem Schlafengehen. Ein Blick auf die App sagt ihr, dass sie offensichtlich das Trinken etwas vernachlässigt hat. Der Füllstand steht bei mageren 6% und dass, obwohl sie mehrfach einen warmen, feuchten Schwall bemerkt hat. Sie setzt sich noch eine Kanne Tee auf und trinkt einige Schluck kaltes Wasser direkt aus dem Wasserhahn.
Die Möglichkeiten, sich mit der KI über die App direkt mit richtigen Gesprächen zu unterhalten findet sie interessant, aber sie verspürt zu viel Scham um sich laut über all ihre Vorlieben zu äußern. Auch wenn es ihr völlig albern vorkommt. Diese Scham hindert sie daran diese Funktion zu aktivieren, obwohl die Neugier sehr stark ist.

Um für den morgigen Tag vorbereitet zu sein legt sie sich ihre große schwarze Handtasche zurecht, packt dort Feuchttücher und einen großen Ziplock-Beutel hinein. Welche Windel sie mitnimmt, macht sie jetzt von morgen früh abhängig. Wenn sie vor der Arbeit wechseln kann, dann ist die dicker mit Sicherheit die beste Wahl, wenn nicht, dann nimmt sie lieber eine der mittleren mit, damit sie die Möglichkeit hat sich morgen Abend wieder richtig sauber zu machen und durchspülen zu lassen.
Um kurz vor 21:30 Uhr wird ihr der Druck im Darm zu unangenehm und sie ergibt sich dem Unvermeidbaren. Das Gefühl sich selbst beschmutzen zu müssen empfindet sie als noch immer als sehr unangenehm und so beschämend, dass sie wieder rot wird. Wie soll das nur werden, wenn die KI ihr auch diese letzte Kontrolle entzieht. Wann und in welcher Situation sie sich voll macht kann sie dann nicht mehr beeinflussen. Zum Glück hat sich die Schutzhose als sehr geruchsdicht erwiesen, so dass sie sich keine Sorgen machen muss, dass ihre Kollegen riechen können, dass sie in ihren eigenen Exkrementen sitzt.
Bevor sie es vergisst, aktiviert sie den Reinigungsmodus.
Sie geht ins Bad um noch einmal zu Duschen. Die Schutzhose erkennt die Prozedur problemlos und versiegelt die Übergänge an Hüfte und den Beinen zuverlässig gegen eintretendes Wasser. Nach dem Abtrocknen fühlt sie sich leider nur ein wenig sauberer.
Mit der jetzt schon schmutzigen Windel verspürt sie das Bedürfnis sich einen ihrer flauschigen Einteiler anzuziehen. Sie nimmt sich den rot-schwarzen Harlekin-Onsie und einen einfachen schwarzen Body heraus und zieht sich an. Etwas müde von den Erlebnissen der letzten Zwei Tage geht sie ins Bett. Sie schaut nicht einmal mehr auf die App um nach dem Füllstand zu gucken. Die volle Windel fühlt sich störend und unangenehm an. Diese Nacht schläft sie unruhig.




46. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 23.11.25 10:18

Kapitel 15: Ab zur Arbeit


Um 05:30 Uhr reißt der Wecker sie aus dem unruhigen Schlaf. Ihr Körper hat noch Probleme wach zu werden, während ihr Geist bereits wach ist. Sie schnappt sich das Handy und öffnet die App: „29% Füllstand erst?“, stellt sie mit Erschrecken fest. Wenn sie nach ihren bisherigen Erfahrungen geht, dann wird die KI ihr irgendwann gegen Ende ihrer Arbeitszeit erlauben die Windel zu wechseln und sich zu reinigen. Warum nur hat sie die Reinigungsfunktion jetzt aktiviert? Beim Wechsel wird sie nicht zu Hause sein um die Pause nutzen zu können und die folgenden 12 Stunden kann sie nicht erneut diese Funktion aktivieren.
Na klar, es hätte ja sein können, dass sie durch die KI geweckt worden wäre, weil der wechsel ansteht. Jetzt im Nachhinein betrachtet war ihre Berechnung sehr blauäugig gewesen. Das Gefühl zwischen ihren Beinen bestätigt ihre schlimmsten Befürchtungen. Diese Windeln saugen wirklich viel auf. Mehr als sie erwartet hatte und sie werden wirklich dick. Sie wird watscheln wie eine Ente mit so einem dicken Paket am Hintern. Selbst mit einem weiten Kleid wird das nicht wirklich unauffällig werden. Jetzt hat sie keine Wahl mehr. Jetzt muss sie sich mit dem Kissen zwischen den Beinen zur Arbeit begeben. Sich krank zu melden ist keine Option. Klar, sie braucht erst ab dem zweiten Tag in Folge eine AU vom Arzt, aber sich krank zu melden kommt für sie nicht in Frage. Außerdem ändert es dann nichts an den nächsten Tagen und auch nicht die folgenden 6-8 Wochen. Momentan bezweifelt sie ihre Entscheidung für den Plug. Allein der Gedanke, dass sie seit gestern Abend von der KI in ihren Fäkalien gefangen gehalten wird und sich nicht säubern darf, nagt gewaltig an ihrem Selbstvertrauen und lässt ihre Stimmung ins Bodenlose fallen. Sie steht auf und geht in die Küche. Da steht noch immer die volle Kanne mit dem Tee, den sie eigentlich gestern trinken wollte. Außer dem bisschen Wasser hatte gestern gar nichts mehr getrunken, so vertieft war sie in das Handbuch.
Anna überlegt sich, dass es eine weitere Möglichkeit gibt den Tag zu überstehen und trotzdem die Möglichkeit zu haben, sich doch noch richtig reinigen zu können. Sie muss einfach nur etwas weniger trinken. Bei der Saugfähigkeit der Windel sind 2-3 Gläser Trinken überhaupt kein Problem bis zum Nachmittag. Je nach Füllstand kann sie ihr Trinkverhalten ab dann anpassen, so dass sie die die Wickelerlaubnis bekommt, wenn sie schon zu Hause ist. Das bedeutet zwar, dass sie einen vollen Arbeitstag in einer dreckigen Windel verbringen muss, sie sich aber wenigstens noch vor der nächsten Nacht noch einmal sauber machen kann. Sie muss dann nur noch sehen, dass sie ihren abendlichen Stuhlgang noch in diese Windel macht, damit sie nicht erneut mit einer dreckigen Windel ins Bett muss.
In was hat sie sich da nur hineinbegeben? Wie soll das nur werden, wenn sie komplett die Kontrolle verliert. Ihr graut vor dem Gedanken. Immer mehr machen sich die Zweifel in ihr breit. Es wirklich schon beängstigend.
Sie macht sich ihr Frühstück und bereitet im Anschluss alles für den hoffentlich möglichen Windelwechsel mit Chance auf richtige Reinigung am Abend vor. Sie legt dafür eine mittlere Windel bereit. Für den Fall, dass ihr Saugmonster zwischen den Beinen schon vorher satt ist, packt sie noch eine dünne Windel in die Handtasche. Den nötigen Rest hatte sie sich am Vorabend ja schon eingepackt. Mit einem kleinen Frühstück und nur einer Tasse statt eines großen Bechers Kaffee im Bauch macht sie sich heute fast 45 Minuten eher auf den Weg zur Arbeit. Noch hat sich ihr Darm nicht gemeldet, was jedoch nicht bedeutet, dass sie nicht bei fast jeder Bewegung an die klebrige Masse an ihrem Hintern erinnert wird. Das wird eine Sauerei werden, wenn sie sich auf der Arbeit wickeln müsste. Sie hofft einfach, dass es dazu nicht kommen wird.
Durch ihre deutlich frühere Fahrt in die Stadt kommt sie leider auch nicht besser durch den morgendlichen Berufsverkehr. Es ist fast, als ob es heute noch voller ist als sonst, denn der Verkehr beginnt bereits am Ortseingang zu stocken. Tatsächlich benötigt sie fast 15 Minuten länger als sonst. Erst nach 50 Minuten lenkt sie ihren Wagen auf den Firmenparkplatz.
50 Minuten für gerade einmal 20km sind wirklich nur anstrengend. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Gebäude holt sie der fast vergessene morgendliche Drang ihrer Verdauung aus den Gedanken. Von dem erschreckend starken Druck überrascht und der Gewissheit, dass Einhalten nichts bringen wird und sie im Gegensatz zum Büro hier draußen gerade keine Zuhörer und Beobachter hat, drückt sie direkt beim Gehen mit jedem zweiten Schritt eine warme Ladung in ihr Windelgefängnis.
Sie ekelt sich vor dem Gedanken, dass sie jetzt viele Stunden in dem warmen Matsch sitzen muss und nicht die Freiheit hat irgendetwas dagegen zu unternehmen.
Die KI krönt ihre demütigende Handlung damit einen größeren Schwall Urin zu ihren festen Ausscheidungen hinzuzufügen. Durch die Feuchtigkeit und das Laufen verteilt sich das Ganze bis zur Ankunft in ihrem Büro recht weit. Ihr ist gerade eher zum heulen zu Mute, so sehr ekelt sie sich gerade vor sich selbst. Der Wunsch nach dem Plug wird immer kleiner. Würde Peter oder Madame Laurent sie jetzt fragen, ob sie die nächsten 2 Monate in genau solchen Situationen verbringen will, dann würde sie die beiden auslachen und ihnen einen Vogel zeigen. Das Gefühl, dem Produkttest zugestimmt zu haben war viel zu vorschnell. Sie wünscht sich, dass sie diese Entscheidung noch revidieren kann. Vielleicht kann sie den Plug ja einfach ohne das lange Testprogramm benutzen und Peter die Daten zukommen lassen. So, dass sie sich zumindest morgens saubermachen kann und während der Arbeitszeit sich nicht schmutzig macht, wäre ja schon irgendwie in Ordnung. Aber noch lieber wäre es ihr, wenn sie Auch die blöde Schutzhose loswerden kann, wenn sie es möchte, und nicht nur, wenn die KI so gnädig ist ihr einen Windelwechsel in Rekordzeiten zu gewähren.
„Erde an Anna! Ist alles in Ordnung mit dir?“
Sie hat sich bereits gedankenverloren an ihren Schreibtisch in den warmen Matsch gesetzt und dabei nicht wahrgenommen, dass Jakob, der den Schreibtisch hinter der Tür hat, bereits vor ihr an die Arbeit gegangen war. Sie dreht den Kopf und sieht in das Gesicht von Jakob, der sie mit ernsthaft besorgtem Blick, direkt an ihrem Schreibtisch stehend, ansieht.
„Oh. Hallo Jakob. Es ist... Mir... Ich...“, stammelt Anna ihren Kollegen an.
Er blickt sie noch immer an und sein Gesichtsausdruck zeigt ihr, dass er jetzt noch ein wenig mehr besorgt aussieht, auch wenn das schwer machbar war.
„Ich habe dich vier Mal angesprochen. Du hast nicht reagiert. Ist dir was passiert? Du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen.“ fragt er sie.
Die fürsorgliche Angst in seiner Stimme ist absolut echt. Er ist für sie auf der Arbeit fast wie ein Großvater. Jakob ist bereits 70 Jahre alt und arbeitet nur für 2 Tage in der Woche. Ihre eigenen Großväter hat sie nur als Säugling kennenlernen können.
An den Tagen an denen Jakob nicht hier ist, sitzt an seinem Platz Christian, der seine Arbeitszeit reduziert hat auf 3 Tage in der Woche um mehr für seine Tochter da sein zu können, welche vor einigen Jahren beim Mountainbiken fahren im Harz schwer gestürzt ist. Sie hat sich dabei am Kopf und der Wirbelsäule schwer verletzt und ist jetzt auf die Pflege des Pflegedienstes und der Eltern angewiesen.
Noch immer nicht ganz der vollen Situation bewusst und weiterhin an ihren Gedanken für ihre impulsive Entscheidung festhängend stottert sie erneut los: „Ich... Ähhmm... Ich bin nur in Gedanken, alles OK Jakob, danke dass du dich sorgst. Das ist aber nicht nötig.“
Der Versuch ihn zu beruhigen scheint nicht zu funktionieren, denn er setzt nach: „Du bist hier in mit leuchtendem Kopf rein geschlichen und hast dich wie in Zeitlupe hingesetzt und bewegungslos auf den dunklen Monitor gestarrt und mich nicht wahrgenommen und nicht geantwortet. Du kannst mir nicht erzählen, dass alles in Ordnung ist. Du siehst aus als hättest du Fieber.“
Ohne Ihre Erlaubnis einzuholen legt er seinen Handrücken an ihre Stirn.
„Du glühst ja richtig!“, stellt er erschrocken fest. Der Grund für ihre Gesichtsfarbe und die Hitze ordnet Jakob einer völlig anderen Sache zu. Für ihn ist sie Krank. Sie sieht aus als brütet sie etwas aus. Was das angeht ist ihr Arbeitgeber eindeutig. Da fast alle die Möglichkeit haben im Notfall auch von zu Hause arbeiten zu können gibt es folgende Vereinbarung: Wer Erkältet ist oder sich unwohl fühlt, der kann auch mal ein paar Tage im Homeoffice arbeiten, bis er sich wieder völlig gesund fühlt. Natürlich unter der Voraussetzung, dass es einem nicht so schlecht geht, dass man sich arbeitsunfähig fühlt oder vom Arzt krankgeschrieben wird.
„Anna, du weißt doch wie wir das hier handhaben! Wer sich nicht ganz fit fühlt, soll von zu Hause arbeiten oder zum Arzt gehen. So wie du heute aussiehst, ist der Weg zum Arzt aus meiner Sicht der einzig richtige Weg.“
Diese Möglichkeit hatte Anna bislang noch nicht genutzt und völlig vergessen gehabt.
„Du hast ja recht Jakob. Es ist wohl besser, wenn ich mich erst mal auskuriere und ein bis zwei Tage von zu Hause arbeite. Aber ich hätte ja eh herkommen müssen. Ich lasse den Laptop ja immer hier.“ Entgegnet Anna total erleichtert über die neue Option und gleichzeitig weiter besorgt, denn die kommenden 2 Monate kann sie nicht ständig von zu Hause arbeiten. Und wirklich besser wird die Situation nicht werden, wenn erst einmal der Plug die Kontrolle bekommen hat.“
„Anna, du hast Fieber. Deine Stirn ist glühend heiß. Geh besser zum Arzt. Du brauchst hier niemandem etwas beweisen oder Angst um deinen Job zu haben. Wir haben mehr von dir, wenn du wieder 100% fit bist. Und jetzt schnappe dir deine Sachen und sieh zu, dass du zum Arzt gehst. Gute Besserung noch.“
Damit ist sie jetzt für die Kollegen krank.
Das Thema mit dem Arzt hat sie bislang nicht auf ihrer „Was-kann-alles-schiefgehen-Liste“ so präsent gehabt. Gut, dass ihr Arzt mittlerweile Mittags und Abends Telefon und Videosprechstunden anbietet.
Noch beim Einpacken des Laptops und der wichtigsten Zubehörteile fasst sie den Entschluss, dass sie gleich telefonisch eine Fern-Sprechstunde bei ihrem Hausarzt anfragt, wenn sie wieder im Auto sitzt.
„Ist sonst wirklich alles bei dir in Ordnung Anna? Du wirkst komplett abwesend.“, kommt von Jakob noch, als sie gerade gehen will.
„Ich denke ich brauche tatsächlich etwas Erholung. Ich weiß wirklich gerade nicht wo mir der Kopf steht. Du hast recht. Ich werde mich beim Arzt melden. Ist wohl besser.“ Ohne sich noch einmal umzudrehen macht sich Anna zügig aus dem Büro und lässt einen noch immer besorgt dreinblickenden Jakob ohne eine echte Antwort stehen.
Sie geht direkt zu ihrem Auto, packt die Laptoptasche in den Kofferraum und setzt sich hinter das Steuer. Die Fäkalien haben sich mittlerweile über ihr ganzes Gesäß und auch ein ganzes Stück nach vorne. Das wird beim Saubermachen eine richtige Sauerei werden.
Vielleicht macht sie das Spülprogramm unter der Dusche, dann kann sie sich dabei vernünftig waschen.
Sie nimmt sich ihr Handy und ruft beim Hausarzt an. Eine Bandansage ertönt: „Wir müssen ihnen leider mitteilen, dass Dr. Altmann einen Unfall hatte und für mehrere Wochen ausfallen wird. Die Praxis wird ab dem 15.09.2025 durch einen Vertretungsarzt besetzt. Bis dahin übernimmt die Gemeinschaftspraxis am Markt alle Notfälle. Für Folgerezepte steht ihnen unser Onlineformular zur Verfügung oder sie Rufen auf unserer Rezept-Hotline an und sprechen ihren Wunsch auf das Band.“
Sie legt auf und starrt ihr Telefon an.
„Klasse, so wird das ja mit der Krankschreibung ein Abenteuer.“, denkt sich Anna.
Sie sucht die Nummer der Gemeinschaftspraxis heraus und hangelt sich durch das automatisierte Sprachmenü, bis sie nach knapp 2 Minuten tatsächlich eine menschliche Stimme hört, die nicht aufgezeichnet wurde.
„Gemeinschaftspraxis am Markt, sie sprechen mit Michaela. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“, wird sie von einer fast schon mädchenhaften, warmen, sanften aber sehr hellen Stimme gefragt.
„Hallo. Mein Name ist Anna Goldmann. Ich bin eigentlich bei Dr. Altmann. Ich wollte eigentlich eine Telesprechstunde vereinbaren, weil ich mich krank fühle.“ Teilt Anna ihr Anliegen mit.
„Das tut mir Leid. Wir bieten keine Telesprechstunden an. Haben sie Erkältungssymptome oder andere akute Beschwerden?“
Was soll Anna nur angeben? Sie überlegt und wollte gerade sagen, dass sie sich den Magen verdorben hat, als ihr einfällt, dass da eine Untersuchung sicherlich viele Fragen aufwerfen wird.
„Ich habe Kopfschmerzen und mir tut der Nacken weh. Außerdem habe ich etwas erhöhte Temperatur.“, fällt ihr schnell als einzige Idee ein.
„Haben sie noch andere Symptome einer Erkältung?“
„Nein. Nur das“ sagt Anna etwas einfallslos.
„OK. Dann würde ich sie bitten, dass sie heute Nachmittag um 17:00 Uhr zu unserer Akutsprechstunde kommen, weil ihre Symptome auch auf eine Meningokockeninfektion passen könnten. Wir lassen alle Patienten mit möglichen infektiösen Neuerkrankungen immer Nachmittags kommen um nicht andere Patienten zu gefährden. Bringen Sie bitte Ihr Impfbuch mit und setzten sie vor dem Betreten des Gebäudes eine medizinische Maske auf um Ansteckungen über Tröpfcheninfektion zu vermeiden. Und denken sie bitte an ihre Krankenkassenkarte.“
„In Ordnung. 17:00 Uhr mit Maske. Wir das erfahrungsgemäß lange dauern?“ Fragt Anna nach.
„Wir haben in der Regel in 40-60 Minuten alle Patienten durch. Gerade montags und seit dem Unfall von Dr. Altmann vor gut 2 Wochen kann es auch mal 15 Minuten länger dauern. Sie sollten aber vor 18:30 auf jeden Fall hier fertig sein. Und heute ist bislang noch nicht viel dazugekommen. Liegt wohl an dem guten Wetter was wir am Wochenende hatten, da werden weniger Leute krank. Haben sie sonst noch Fragen?“ wird sie von Der Frau gefragt, dessen Namen sie sich nicht gemerkt hat.
„Nein. Danke. Schönen Tag noch.“
„Danke, Ihnen auch.“
Damit wird das Gespräch nahezu zeitgleich von beiden Frauen beendet.

Im Kopf fangen an unterschiedlichste Szenarien wie kleine Filme vor ihrem inneren Auge an abzulaufen: Wie wird der Arztbesuch ablaufen? Bei fast jedem Kurzfilm steht sie mal mehr mal weniger entkleidet, mit hochrotem Kopf in einer randvollen Windel die sie nicht abnehmen vor einem Arzt und versucht stotternd mit Tränen im Gesicht zu erklären, wie es zu dieser Situation gekommen ist.
Noch zu Beginn des ersten kleinen Schauerfilmchens fährt sie Richtung Gewerbegebiet um noch ein paar Einkäufe zu tätigen. Wenn sie zu Hause bleibt, dann braucht sie auch was richtiges zu Essen, weil in die Kantine, welche nur knappe 200m entfernt am Ende der Straße von ihrer Arbeitsstätte liegt, wird sie mittags nicht gehen.
Ohne irgendwelche nennenswerten Ereignisse erledigt sie ihren Einkauf. In erster Linie landen viel Gemüse, Reis und Nudeln im Wagen. Dann noch etwas Süßkram und ein paar Fruchtjoghurts aus dem Angebot.
Auf dem Parkplatz, kurz bevor sie ihr Auto erreicht, sieht sie neben sich ein ihr bekanntes Auto, aus dem gerade ein ihr leider nur zu gut bekannter Mann aussteigt. Vitali ist einer ihrer Lover gewesen, der einfach nur ein arrogantes Stück atmende menschliche Dummheit ist. Noch hat er sie wohl nicht gesehen, denkt sich Anna, als sich genau in dem Moment Vitali in ihre Richtung dreht und sie erkennt. Sein Blick wird eiskalt und seine Miene gefriert in dem Moment als er sie bewusst wahrnimmt. Verunsichert geht Anna weiter Richtung ihres Autos und vermeidet den direkten Blickkontakt mit ihm. Ihre letzte Begegnung endete mit einem Besuch im Krankenhaus für Vitali. Sie hat ihm in seinen kleinen Freund gebissen, weil er partout ihr nein nicht akzeptieren wollte und sie gezwungen hat es ihm mit dem Mund zu besorgen. Als nicht einmal 2 Stunden später die Polizei vor ihrer Tür stand und sie wegen dem Vorwurf der gefährlicher Körperverletzung mit auf die Dienststelle genommen hat, verspürte sie eine Angst, wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Zwei Stunden später war ihre Aussage zu Protokoll genommen. Die Beamtin versicherte ihr, dass sie sich keine Sorgen machen musste, da ihre Tat unter Selbstverteidigung fallen wird. Durch ihre Aussage hat die Beamtin eine Anzeige wegen sexueller Nötigung gegen Vitali verfasst und ihr zusätzlich noch den Antrag auf eine einstweilige Verfügung gegen Vitali vorgelegt, nach deren Inhalt jegliche Kontaktaufnahme durch ihn untersagt ist.
Beides hat Anna damals unterschrieben. Nur eine Woche Später hatte sie im Briefkasten die amtliche Bestätigung über die Zustellung der Verfügung an ihn.
Sie hatte seitdem nichts mehr von ihm gehört.
Er geht aus sie zu und ohne ein Wort zu sagen spuckt er vor ihr auf den Boden und geht wortlos weiter.
Sie packt ihre Einkäufe ins Auto ohne ihm hinter zu schauen. Das traut sie sich nicht. Der Abend, als er betrunken von seinem Pokerabend mit seinen Kumpels kam und sie zum Oralsex gezwungen hatte ist wieder so präsent im Kopf wie an dem Abend als es passiert ist. Ein warmer Strom ergießt sich zwischen ihren Beinen. Erschrocken greift sie sich in den Schritt, nur um erneut an der Schutzhose zu scheitern, die jede Berührung verhindert.
An den Kontrollverlust hat sie sich also noch immer nicht gewöhnt, ihren intelligenten Eindringling hatte sie dabei aber genau so vergessen.
Sie macht sich auf den Weg nach Hause. Diese Begegnung eben auf dem Parkplatz setzt ihr noch immer zu. Die Erinnerungen legen sich wie ein dunkles Tuch über ihr Gemüt. Sie vergisst darüber sogar sich über ihren bevorstehenden Arztbesuch Gedanken zu machen.
Zu Hause angekommen verstaut sie die Einkäufe und schmeißt eine Maschine Wäsche an. Der Wäschesack mit der Unterwäsche ist auffällig leer. In der nächsten Zeit wird sie weniger Unterhosen waschen, geht ihr durch den Kopf mit einem Lächeln, was sie wieder ein wenig in die Realität zurück holt.
Sie schaut in der App auf ihrem Tablett nach dem Füllstand: Bereits 41% Ein Guter Fortschritt. Sie hat noch knapp 6 Stunden, bevor sie wieder los muss Richtung Stadt. Wenn sie jetzt sehr viel trinkt, dann kann sie sich wenigstens vor dem Termin sauber machen. Sie nimmt sich ein Glas und trinkt direkt 3 große Gläser Wasser.
In den nächsten drei Stunden trinkt sie fast 2,5 Liter. Die Häufigkeit ihrer „Unfälle“ hat in den letzten 90 Minuten stetig zugenommen, was die App mit erfolgreichen 59% Füllstand.
Wenn sie die letzten 25% in den nächsten 2,5 Stunden schafft, dann kann sie sich ordentlich sauber machen, für den Fall, dass sie sich blöderweise doch mehr entkleiden muss als sie es sich erhofft.
Sie hat eine sehr hoch geschnittene Shapewahre-Hose. Die dürfte den breiten Gürtel der Schutzhose sehr gut verdecken. Sie probiert sie direkt an. Und ist zuversichtlich, dass es damit gehen kann, selbst wenn sie sich zum Abhören oben herum frei machen müsste. Einen genaueren Blick würde auch der schwarze mehrfach gewirkte Stoff dieser Shapeware nicht standhalten. Einen oberflächlicher Blick hält das aber sicherlich Stand.
Diese Windel ist kaum mehr als zu Hälfte gefüllt aber bereits jetzt deutlich dicker als die mittlere, wenn sie randvoll ist. Das Gefühl zwischen den Beinen ist gleichzeitig schön und unschön gleichzeitig. Unter einer Hose verstecken lässt sich eine dieser Windeln in dem aktuellen Füllstand schon eher schlecht als recht. Wenn dann noch Mal knapp die Hälfte der jetzigen Füllmenge hinzukommt, dann ist eine Hose absolut keine Option mehr. Dann würde jeder ihren dicken Windelhintern erkennen. Die Zeit vergeht schneller als ihr lieb ist und die Windel füllt sich nicht so schnell, wie sie es sich wünscht.
Sie sieht auf die Funkuhr in der Küche. Es ist bereits 15:20 Uhr. In etwa einer Stunde muss sie sich auf den Weg zum Arzttermin machen. Der Füllstand hat bereits 79% erreicht. Nur noch 6% bis zum Wechsel.
Das Saugpolster zwischen ihren Beinen reibt bei jedem Schritt an den Innenseiten ihrer Oberschenkel und lässt sie keinen Moment vergessen, in welcher Situation sie sich befindet. Sie nimmt sich noch einmal das Handbuch vor. Sie nimmt sich das Kapitel und die Optionen zu ihrem Keuschheitsblech vor. Dieses Blech, so unscheinbar es auch sein mag hat eine automatische Funktion, die nicht überschrieben werden kann. Kombiniert sie das Keuschheitsblech mit einem Programm, dann ist es ihr nicht möglich einen Orgasmus zu bekommen. Alle Programme, die sonst einen Orgasmus liefern sind dann zwar nicht deaktiviert, sie stoppen nur immer einen Moment, bevor sie zum Orgasmus kommen kann und bestraft dafür die Trägerin.
Um 15:48 Uhr geht der nächste größere Schwall flutet die Windel. Ihr Blick auf die App lässt sie stutzen. 86% steht da. Eigentlich hätte doch jetzt der Wechsel erfolgen müssen?
Wieso lässt die App keinen Wechsel zu?
Sie greift sich das Handbuch, kann aber nichts finden, außer dass bei 85% der Sensorwindeln automatisch der Wechsel erlaubt wird.
Sie schnappt sich ihr Handy und ruft im Laden bei Madame Laurent an.
Nach einer sehr knappen Begrüßung stellt Anna direkt ihre Frage. Die Antwort fühlt sich an, wie ein Schlag in den Magen.
„Die neuen Sensorwindeln sind ja wägen der Adhäsion an den Bündchen quasi auslaufsicher geworden und damit deutlich effektiver. Erst wenn diese wirklich ausgereizt sind wird der Wechsel freigegeben. Um die Haut ein wenig zu schützen kann man das Fülllevel vor einem Programmstart aber limitieren. Da bei dir ja kein vorheriges Limit eingestellt ist, wirst du diese erst bei 100% wechseln dürfen.“ offenbart ihr Madame Laurent.
Anna kann nicht glauben, was sie gerade gehört hat. Wenn etwas schief gehen kann, dann wohl richtig schief bei ihr. Immer mehr Zweifel kommen in ihr auf wegen dem Plug. Wenn sie die Windel dann auch noch bis 100% tragen muss, dann kann sie mit Pech wohl bis zu 24 Stunden in ein und der selben Windel verbringen müssen. Und Einfluss auf die Füllungen hat sie dann nicht. Da bedeutet, dass sie sie sich mit Pech auch Mal mehrere Tage lang nicht richtig sauber machen kann, wenn sie zum Wechsel nicht gerade zu Hause ist.
„Hast du die Sprach-KI schon ausprobiert?“, wird Anna gefragt.
„Nein, ich hab mich noch nicht getraut.“, gibt Anna wahrheitsgemäß an.
„Probiere es aus. Die KI ist eigentlich sehr sozial und hilfsbereit in der Grundfunktion. Du kannst sie mit Gefälligkeiten dazu bringen, dir auch Wünsche zu erfüllen. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für dich. Probiere es ruhig aus. Die Laufzeit ist ja noch auf 24 Stunden limitiert und verlängert sich nur um die Zeit, in der sie auf lautlos gestellt ist. In der Zeit in der du sie auf lautlos stellst, kann sie dir trotzdem noch Nachrichten per App schicken. Aber nur maximal alle 10 Minuten eine.

Sie bedankt sich für die Information zu den Windeln und der Sprach-KI und beendet das Gespräch ohne sich vernünftig zu verabschieden.
Wenn sie die KI von einem vorzeitigen Wechsel überzeugen will, dann darf sie keine Zeit verlieren. Mitten im Arzttermin die Freigabe zum Wechsel zu bekommen wäre keine tolle Option, auch deswegen, weil dann wieder der Timer für die Reinigung für 12 Stunden gesperrt ist.
Sie wird die Chance nutzen und aktiviert die Sprachassistenzfunktion der KI.


47. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von windelfohlen am 23.11.25 10:40

Oh jetzt wird es spannend mit der Sprach-Ki und auch der Arztbesuch.
Finde echt toll geschrieben, und arme Anna was sie sonst noch so alles erleben wird.
Schade gibt es das ganze nicht.
48. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Latexdolljaci am 23.11.25 10:52

Immer neue Abenteuer und Aha Erlebnisse kommen dazu. Da wird Sie noch viel erleben.
Also mache er weiter.
49. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Redballgagged89 am 27.11.25 21:41

Wann folgt das nächste kapitel?
50. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 27.11.25 22:31

Ich hoffe, dass ich Freitag/Samstag Zeit zum schreiben finde. Bin diese ganze Woche nicht zu Hause gewesen.
Spätestens am So gibt es einen weiteren Teil.
Kommende Woche werde ich hoffentlich wieder 2 Kapitel schaffen.

Die Entwicklungen in den aktuellen Kapiteln machen es leider nötig, dass ich noch viel in den schon fertigen Teilen nachbessern und ändern muss. Daher möchte die Teile, die ich veröffentliche auch so weit fertig haben, dass ich daran später auch nichts mehr ändern möchte.
Derzeit bin ich beim Schreiben mitten in Kapitel 19. Wegen einer Idee musste ich aber die Kapitel 16-18 zu etwa 60-70% wieder umgeschreiben....
Das war sehr viel mehr Arbeit als erwartet. Alleine für das Umschreiben sind etwa 6-8 Stunden draufgegangen...

Aber keine Sorge. Ich werde diese Geschichte auf jeden Fall zu einem Ende bringen. Der Leitfaden ist jetzt endlich gesponnen und im Kopf bereits ausgeschmückt. Ich brauche jetzt nur noch die Zeit mich daran zu setzen um es alles nieder zu schreiben.
Familie, Freunde, Beruf und andere Hobbys, zusätzlich zum Schreiben, unter einen Hut zu bekommen ist auch nicht so einfach.


Grüße

Dunkle Feder
51. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von dllars33 am 28.11.25 13:29

Hi, danke,

eine sehr schöne und bildlich gut greifbare Geschichte. Ich lese die Geschichte sehr gerne und freue mich auf den nächsten Teil.

DLLars
52. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 28.11.25 16:42

Danke für das durchgehend positive Feedback.
Ich habe mir gerade das Kapitel 16 noch einmal durchgelesen und jetzt beschlossen nun Annas Weg zu besiegeln. Die ganze Woche habe ich immer wieder alternative Szenarien und Wege durchdacht.
Jetzt wird es dabei bleiben!

Viel Spaß mit Kapitel 16 und damit einer weiteren Weggabelung. Wie ihr ja wisst, trifft Anna nicht immer die besten Entscheidungen in und ist manchmal zu impulsiv.

Durch mehrere Termine am Wochenende, wird es möglicherweise Knapp um euch dann zu kommendem Mittwoch Kapitel 17 präsentieren zu können, aber ich werde mich bemühen euch nicht zu sehr auf die Folter zu spannen.

Und nun viel Spaß. Ich hoffe, dass ihr "Alex" auch mögen werdet.

Mit freundlichen Grüßen

Dunkle Feder
53. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 28.11.25 16:43

Kapitel 16: Hier kommt Alex

„Hallo Anna. Vielen Dank dafür, dass wir jetzt miteinander sprechen können. Möchtest du mir einen Namen geben?“ kommt die auffallend geschlechtsneutrale Stimme aus dem Handy.
„Ähhhhmm. Ich weiß nicht recht, hast du selbst einen Namenswunsch?“ fragt Anna unsicher in ihr Handy.
„Danke, dass du mich das fragst, das ist sehr einfühlend von dir. Nenne mich einfach Alex wenn du magst. Soll ich mit einer neutralen, femininen oder maskulinen Stimme mit dir sprechen?“
„Maskulin“, entgegnet Anna direkt.
Mit deutlich tieferer und maskuliner Stimme, die noch immer sehr angenehm und warmherzig klingt fährt die Alex-KI fort:“Hallo Anna. Gefällt dir dieses Stimmmuster? Du kannst das Muster zu jeder Zeit verändern oder anpassen.“
„Ein klein bisschen tiefer und etwas rauchiger bitte, Alex.“ sagt Anna
„Wie ist es so? Gefällt dir diese Veränderung meiner Stimme oder ist das schon zu viel?“ wird Anna mit einer etwas basslastigeren und leicht rauchigen Stimme gefragt.
„Danke Alex, das gefällt mir sehr.“ fängt Anna an zu schwärmen. Der Ton und die Klangfarbe der KI sind genau das, was Anna unter einer heißen Männerstimme versteht.
„Ich registriere, dass meine Stimme bereits messbare Reaktionen in deinem Körper erzeugt. Wenn es für dich in Ordnung ist, werde ich in den kommenden Unterhaltungen meine Stimme noch ein wenig modulieren und anpassen, bis ich von dir das optimale sensorische Feedback erhalte. Wenn du damit einverstanden bisst, dann Quittiere bitte diese Option auf deinem Handy.“
Anna schaut auf das Display: Benötige Freigabe zur automatischen Stimmmustermodulation. Soll die Option freigegeben werden?
Sie bestätigt mit dem Fingerdruck auf das „JA“-Feld.
Mit dem Blick zur Uhr richtet sich Anna wieder an die KI: „Du, Alex?“
„Ja Anna, was möchtest du von mir?“
„Ich habe da eine ganz blöde Situation gerade. Ich muss gleich los zu einem Arzttermin und würde mich gerne vorher frisch machen und eine frische Windel anziehen. Könntest du mir bitte den Windelwechsel vorzeitig erlauben?“
„Ich kann dein Verhalten noch nicht präzise genug einschätzen. Daher habe ich ein paar Fragen: Bei welchem Arzt hast du den Termin?“
„Beim Haus...“, fängt Anna an, um sich dann aber direkt zu korrigieren: „Bei der Gemeinschaftspraxis am Markt um 17:00 Uhr“
Es dauert einen Moment, bis die nächste Frage ertönt: „Was ist der Grund für den Arztbesuch? Ich konnte bisher keine gesundheitlichen Probleme ausmachen.“
„Ich war heute morgen auf der Arbeit so sehr abgelenkt und beschämt durch meine Situation, dass mein Kollege die Situation falsch gedeutet hat und dachte ich sei krank und brüte was aus. Ich bin deswegen wieder gegangen und habe versucht bei meinem Hausarzt Dr. Altmann einen Remote-Termin zu bekommen. Aber der hatte einen Unfall und die Gemeinschaftspraxis wurde dort als übernehmende Praxis angegeben.“
Wieder dauert es eine Weile, bis Alex sich wieder an sie wendet: „Deine Angaben stimmen mit meinen Aufzeichnungen überein. Ich werde daher einen Vertrauensvorschuss geben. Ich habe deine Bestellung geprüft. Du hast das Keuschheitsschild mit in deiner Bestellung gehabt. Ich erlaube dir den vorzeitigen Windelwechsel mit vollständiger Reinigung, wenn du dafür zustimmst das Keuschheitsprogramm H-21 zu starten. Ich versichere dir, dass das Programm nur ein Zusatzprogramm ist, dass die Laufzeit des Hauptprogramms nicht verlängern kann. Ich wünsche, dass du eine Mindestdauer von 24 Stunden und eine Degression von 1% bestätigst.“
„Was macht denn das Programm genau?“ Will Anna wissen und fängt an das Handbuch auf dem Tablett zu durchsuchen, erhält aber nur den Vermerk „Ansicht eingeschränkt“.
„Da wir gegenseitiges Vertrauen aufbauen müssen, habe ich die Beschreibung des Programms sowohl auf dem Tablett als auch auf deinem Handy ausgeblendet. Willst du mir dein Vertrauen schenken? Bedenke, dass ich dich natürlich jetzt in eine Falle locken könnte, ich aber damit natürlich auch für immer dein Vertrauen verlieren würde. Du würdest mich dann wahrscheinlich nie wieder aktivieren. Du siehst also, dass es in meinem eigenen Interesse ist, dir nichts schlechtes anzutun.“
Anna ist hin und hergerissen. Es ist bereits 16:07 Uhr. Wenn sie es wirklich noch sauber zum Arzt schaffen will ohne das Risiko zu haben, dass unterwegs der Wechsel mit Reinigung freigegeben wird, dann muss sie dem jetzt wohl zustimmen. Sie atmet tief ein und gibt sich einen Ruck. Auf dem Display prangt die Aufforderung zur Zustimmung von Programm H21, der sich nach einem kurzen zögern mit einem seufzen zustimmt.

„Danke für dein Vertrauen Anna. Du kannst jetzt das Keuschheitsblech holen und dich dann komplett reinigen und nach dem Anlegen des Bleches unter meiner Anleitung wieder mit einer von den dicken Windeln frisch wickeln. Das Programm kannst du dir ja während des Wartens beim Arzt in Ruhe durchlesen. Ich habe bereits die Ansicht wieder freigegeben.“
„Kann ich auch eine von den mittleren Anziehen?“ fragt Anna in der Hoffnung nach, dass die KI ihr auch das noch erlauben könnte.
„Ich denke ich bin mit dem Wechsel und der Reinigung dir schon sehr großzügig entgegen gekommen Anna. Versuch bitte nicht mich auszunutzen, das mag ich nicht.“ Kommt von Alex die Antwort mit einer, wenn auch nur leichten, Schärfe im Ton, den Anna nicht erwartet hat.
„Es tut mir Leid Alex, das war nicht meine Absicht. Ich plane nur am Samstag als Testperson von dem Analplugsystem anzufangen. Das funktioniert aber nicht mit den mittleren Windeln, weil die noch die alten Sensoren haben. Ich wollte die sechs Stück vorher noch aufbrauchen um sie nach dem Softwareupdate nicht wegwerfen zu müssen.“, versucht Anna sich zu erklären.“
Alex antwortet darauf nicht sofort.
„Ich habe eine Idee Anna. Ich möchte, dass du die Sprachunterstützung jeden Morgen nach dem Wecken wieder aktivierst bis zum Programmende des aktuell laufenden Hauptprogramms. Ich mache dir daher folgenden Vorschlag: Ich habe dir ein weiteres Zusatzprogramm aufgerufen. Du kannst die Beschreibung dazu auf deinem Tablett sehen.
Dieses Programm ergänzt das Hauptprogramm um folgende Option: Die KI, also ich, kann bei jedem Wechsel bestimmen, welche Windel die Trägerin, also du Anna, zu tragen hat. Dafür ist ein festes Kontingent an Windeln vorhanden. Das Kontingent umfasst deine 6 Mittleren Windeln und 1 dicke Windel und 1 dünne Windel. Sollten die Windeln bei Programmende noch nicht aufgebraucht sein, dann läuft das Programm mit gleichbleibenden Einstellungen weiter, bis für die Letzte Windel des Kontingents der Wechsel genehmigt wurde.“
Anna hat den Text auf dem Display mitgelesen. Im Kopf rechnet sie mit fast 24 Stunden bei normaler Trinkmenge mit den dicken Windeln und etwa 12 Stunden mit den mittleren und etwa 4 Stunden mit den dünnen Windeln. Das sind also 104 Stunden oder genau 4 Tage und 8 Stunden und damit deutlich länger als die etwa 2 Tage und 13 Stunden die aktuell noch im Programm stehen. Wenn sie sehr viel trinkt, denkt sie sich, könne sie die Zeit um bestimmt ein Drittel verkürzen. Damit wäre sie dann am Donnerstag Abend erst frei. Auf das bisschen länger würde es dann auch nicht mehr ankommen, denkt sich Anna und stimmt auch dieser Option auf dem Handy zu.
Innerhalb kürzester Zeit hat sie sich also nur um in einer sauberen Windel zum Arzt zu können und nicht die ganz dicke Windel anziehen zu müssen zwei weiteren Einschränkungen und auch einer indirekten Verlängerung des Programms zugestimmt.
Jetzt, direkt im Nachhinein war das vielleicht nicht die beste Idee.
Anna geht ins Schlafzimmer und holt das noch in einer weichen Folie eingeschweißte Blech aus dem Karton und betrachtet es jetzt richtig. Außer der Verriegelungsmechanik und der Innenseite aus dem gleichen Material wie der Plug und der Dildo, ist das Ding nur ein dickes gewölbtes Metallteil mit einem Gewicht von vielleicht 800g.
Sie geht ins Badezimmer und stellt fest, dass sie dort nur noch eine Dünne Windel liegen hat. Sie besorgt sich eine der mittleren, die sie sich teuer erkauft hat bei Alex.
Sie zieht sich zügig aus, lässt warmes Wasser in den Eimer und kippt eine Dosis Reinigungskonzentrat hinzu, nimmt den Schlauch und hängt das Ende schon in den Eimer.
Dann aktiviert sie die Wechselprozedur auf dem Handy.
„Hey Anna, der Vorteil von der Sprachsteuerung ist, dass du mir den Befehl zum Einleiten der Reinigungsprozedur auch mündlich sagen kannst. Es muss dafür nicht einmal dein Handy in der Nähe sein. Ich kann dir dann zwar nicht antworten, aber solange du in Bluetooth-Reichweite zu deinem Handy bist oder mit deinem Handy in mit einem WLAN-verbunden bist, geht das auch so.“
Sie öffnet die Schutzhose und ein atemraubender Gestank kommt ihr entgegen. Die Bündchen der Windel lösen sich zögerlich von ihrer Haut. Sie reißt den matschigen Haufen von ihren Hüften und lässt ihn einfach fallen. Mit mehreren Tüchern macht sie sich grob Sauber und schließt dann wie vorgegeben den Schlauch an und entlüftet diesen durch das mehrfache Drücken auf den Pumpball, bis die App sich meldet.
„Bitte starte die Reinigung Alex.“ sagt Anna in dem Versuch direkt die Möglichkeiten der KI zu testen.
„Verdammt“, entfährt es ihr als sie bereits den ersten Schwall Flüssigkeit noch über der dreckigen Windel stehend im Bad verteilt, bevor sie sich über die Toilette hockt. Sie reinigt sich mit Lappen, Wasser und Seife und ist bereits mit dem vollständigen Eincremen fertig, bevor der Spülvorgang abgeschlossen ist.
„Bitte entferne jetzt den Schlauch Anna“ hört sie Alex Stimme aus dem Handy.
Sie entriegelt den Schlauch und legt auch das andere Ende in den fast leeren Eimer.
„jetzt nimm das Keuschheitsblech und setze es mit der breiten Seite Richtung Bauch an den Stutzen des Dildos.“
Sie bemüht sich und dann hört sie ein metallisches Verriegelungsgeräusch.
„Anna, so geht das aber nicht. Die Haut unter dem Schild muss frei von Creme sein. Ich entriegele dir das Schild noch einmal. Bitte wische die Creme weg und reinige das Schild von innen auch noch einmal.
„OK Alex, wird erledigt. Das war keine Absicht“
„Du hast die Kapitel zu dem Keuschheitsblech noch nicht gelesen. Ich werde dir das daher nicht als Betrugsversuch auslegen. In Zukunft musst du auf solche Dinge sehr genau achten. Für alle Programme im mit dem Keuschheitsschild zusammen hängen wäre eigentlich vorgesehen, dass du eine Strafe bekommst. Da du keine individuellen Einstellungen dazu vorgenommen hast, gelten die Grundeinstellungen. Derzeit sieht die Strafe vor, dich in der folgenden Nacht für 1 Stunde mit maximaler Spreizung der Beine zu bestrafen. Da du mich aber jetzt aktiviert hast, liegt es in meinem Ermessen Strafen auch nicht zu erteilen. Du hast mir bislang dein Vertrauen geschenkt, daher werde ich deine Unwissenheit jetzt nicht zu deinem Nachteil auslegen.“
Kurze Zeit später ist das Blech an Ort und Stelle und verriegelt erneut. Sie merkt, dass es sich über die gesamte Fläche mit ihrer Haut verbindet. Mehrere tausend kleine Saugnäpfe halten sich an ihr fest.
„Kann ich denn die Haut bis an das Keuschheitsblech heran eincremen Alex?“
„Ja, und wenn von Außen Creme an die Vorrichtung kommt, dann ist das unkritisch. Die Creme verhindert das feste Verbinden mit der Haut. Die Saugnäpfe können dadurch verstopfen. Bei einer kommenden Reinigung würde ich sie zwar wieder frei gespült bekommen, jedoch kann es sehr schnell zu Scheuerstellen kommen, wenn die Haut sich unter dem System bewegen kann. Die Saugnäpfe verhindern das.
Nach wenigen Sekunden mit dem Keuschheitsblech fühlt es sich bereits an wie ein Teil ihres Körper, lediglich wenn Sie mit der Hand beim Eincremen dagegen kommt, dann merkt sie wie erfolgreich dieses Blech jede Berührung verhindert. Sie bekommt die Haut keinen Millimeter darunter bewegt. Beim Schließen ihrer Beine merkt sie an der Innenseite ihrer Oberfläche den Druck gegen das Metall. Sobald sie gleich wieder die Windel trägt wird sie eh nicht mehr die Beine so weit zusammen bekommen.
Sie nimmt die mitteldicke Windel und wickelt sich sorgfältig in dem Wissen, dass sie bis wahrscheinlich morgen Früh oder irgendwann in der Nacht in dieser Windel stecken wird.
Sie verbindet die Sensoren und anschließend schließt sie die Schutzhose.
„Danke, dass du mir das erlaubt hast Alex. Wie ist das eigentlich, wenn ich unterwegs bin, Sprichst du dann auch mit mir?“
„Wenn du mich ansprichst, dann werde ich dir antworten. Am besten wäre es, wenn du ein Headset nutzt unterwegs, dann denkt jeder, dass du Telefonierst und hören kann man nur den Teil, den du sagst.“
Anna wirft einen Blick auf die Uhr und sieht, dass sie sich jetzt wirklich beeilen muss.
Sie zieht sich wieder an und denkt sogar an die Shapewear-Hose.
Sie nimmt ihre kleine Handtasche, legt Portemonnaie, Schlüssel und Handy hinein und verlässt ihre Wohnung mit großer Zuversicht.


54. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Gewindelt am 28.11.25 16:59

Danke, ich habe es verschlungen, der neue Teil ist wie immer großartig
55. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Manni241 am 29.11.25 07:52

Wieder ein sehr schöner Teil. Danke.
56. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von reidei am 29.11.25 09:26

Die Geschichte wird immer besser und besser.
Bitte mach weiter so
57. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von windelfohlen am 29.11.25 15:37

Wunderbarer Teil, und ich sehe jetzt schon die KI lässt unsere Anna immer mehr und mehr in seine Abhängigkeit gleiten, ohne das Sie es merkt.
58. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 02.12.25 21:15

Eben habe ich Kapitel 19 fertig geschrieben und mich an die ersten Zeilen von Kapitel 20 gemacht. Dabei habe ich festgestellt, dass ich eigentlich gerne noch etwas am Kapitel 16 nachträglich ändern würde. Da ich diesen Teil jetzt aber nun einmal so wie er jetzt hier ist veröffentlicht habe, werde ich dann morgen noch einmal Kapitel 18 und auch 19 anfassen müssen. Es werden so viele Sachen passieren, für die in den Kapiteln 16 und 17 die Grundlagen gelegt wurden, dass ich euch leider vertrösten muss mit der Veröffentlichung vom nächsten Teil. Ich möchte jetzt erst einmal wieder einen kleinen Vorsprung herausschreiben um nachher eine möglichst stimmige Story abzuliefern.
Sobald ich diesen Schreibabstand wieder aufgebaut habe, werde ich versuchen euch wieder 2 Kapitel pro Woche zum Lesen und Weiterträumen zu geben. Spätestens am Sonntagabend solltet ihr den nächsten Teil hier finden.

Ich bitte daher um euer Verständnis.

Damit genug der Worte, ich nutze die Zeit jetzt noch für ein paar Änderungen....

Mit lieben Grüßen

Dunkle Feder
59. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 07.12.25 01:16

Kapitel 17: Der nächste bitte


Beim hinsetzen im Auto spürt sie den Druck durch die ungleichmäßige Belastung auf das Keuschheitsblech. Es ist nicht unangenehm, nur etwas irritierend und ungewohnt. An dieses neue Gefühl wird sie sich sicherlich schnell gewöhnen. Auf dem Weg in die Stadt lässt sie ihre Lieblingsmusik laufen. Lindsey Sterling brüllt auf voller Lautstärke die ganze Fahrt lang aus den völlig überforderten Lautsprechern.
Fünf Minuten vor Fünf stellt sie ihr Auto auf dem glücklicherweise großen Parkplatz Gegenüber der Praxis ab. Sie steigt direkt aus und geht zügig zur Praxis. Die vorgeschriebene Maske hatte sie noch in der Mittelkonsole gefunden.
Im ersten Stock angekommen steht sie am Ende einer langen Schlange wartender Menschen. Es dauert fast 15 Minuten, bevor sie bis zum Tresen vorgerückt ist. Trotz der erst rund 30 Minuten vergangene Zeit seit dem letzten Wechsel und ihrer kompletten Entleerung dabei spürt sie, dass sich ihre Blase schon wieder etwas füllt.
„Der nächste bitte!“, flötet ihr eine fröhliche Stimme entgegen, die ihr sehr bekannt vorkommt. Das muss Michaela sein. Während sie an den Tresen geht spürt sie die Vibration ihres Handys in der Handtasche. Da wird sie gleich drauf schauen. So wichtig wird es nicht sein.
„Hallo, ich bin Anna Goldmann, ich hatte heute morgen angerufen.“, leitet Anna das Gespräch ein und reicht unaufgefordert ihre Gesundheitskarte.
„Ach ja. Hier hab ich Sie schon. Ich habe bereits mit dem Doktor nach Ihrem Anruf gesprochen, bitte gehen Sie direkt dort“, sie deutet zu dem Gang zu Annas rechter Seite „den Gang entlang bis zur letzten Tür auf der rechten Seite. Meine Kollegin wird ihnen gleich Blut abnehmen. Das ist nötig um eine Hirnhautentzündung ausschließen zu können. Das Ergebnis haben wir dann in gut 48 Stunden. Wenn sie mit der Blutabnahme durch sind, dann nehmen sie bitte hier“, sie deutet dabei jetzt auf den Durchgang neben dem Tresen „im Wartezimmer Platz. Ich werde sie dann aufrufen.“
„Danke“ bringt Anna nur hervor und geht nach rechts den Gang herunter auf die letzte Tür zu. In dem kleinen Labor, das kaum größer als Ihr Badezimmer ist, steht mit dem Rücken zu ihr eine dunkelhaarige ältere Mitarbeiterin. Als Anna gerade den ersten Schritt durch die Tür setzen will breitet sich Wärme in ihrem Schritt aus. Es fühlt sich an, als wenn die Windel an den Beinen ausläuft stellt sie mit erschrecken fest. Dieses neue Empfinden beim Einnässen liegt an dem Keuschheitsblech, der die direkte Übertragung der Wärme ihres Urins an die Haut verhindert und sie nur an der Haut zwischen Blech und Beinbündchen der Windel und im Gesäßbereich die feuchte Wärme spüren lässt. Für Anna fühlt es sich gerade an, als wenn es nur an den Bündchen warm und feucht wird, bevor die Wärme an ihrem Hintern ankommt. Bis das Blech die Temperatur an ihre Haut übertragen hat vergehen noch mehrere Sekunden.
Noch vor ihrem nächsten Schritt färbt sich ihr Kopf wieder rot in der Annahme gleich auszulaufen und feuchte Flecken zu hinterlassen. Nur einen kleinen Augenblick später dreht sich die Frau an der Arbeitsfläche zu ihr um und spricht sie an: „Frau Goldberg?“
„Nein, Goldmann, Anna Goldmann.“
Sie dreht sich zu dem Monitor auf der Arbeitsfläche und kurz darauf wieder zu Anna: „Stimmt. Entschuldigen sie. Schließen sie doch bitte direkt die Tür und setzen sie sich dort auf den Stuhl. Rechter oder linker Arm?“
„Links bitte. Ich bin Rechtshänderin.“
„Dann machen Sie mal den Arm frei.“
Anna geht zum Stuhl, Zieht ihre Jacke aus und setzt sich hin. Jetzt fühlt sie die Wärme besser am Hintern. Sie schiebt ihren weiten Wollpulli am linken Arm hoch und fragt: „Reicht das so?“
„Tut mir leid, aber ich muss die Staubinde am Oberarm festmachen. Sie müssen den Pullover ausziehen.“
Darauf gut vorbereitet und mit einem weiten T-Shirt unter dem Pullover steht sie kurz wieder auf, entledigt sie sich des obersten Kleidungsstücks und setzt sich wieder.
Die Frau, die sich nicht vorgestellt hat, Anna schätzt sie auf irgendwas zwischen Mitte 40 und Anfang 50, legt ihr einen elastischen Gurt um den Oberarm, zieht ihn stramm und fordert sie auf mit der Hand ein wenig zu pumpen. Zwischenzeitlich bereitet sie einen Butterfly vor und desinfiziert ihre Ellenbogenbeuge.
„Jetzt den Arm locker ausgestreckt liegen lassen und die Hand ganz entspannt öffnen.“ Sagt sie und nur einen Wimpernschlag später ist die Spitze der Kanüle in ihrer Vene und der Gurt um ihren Oberarm wird geöffnet. Nacheinander füllt sie vier unterschiedlich große und farblich beschriftete Ampullen, bevor die Nadel ihren Körper genau so schnell verlassen hat wie sie eingedrungen ist.
„Bitte ganz fest auf die Einstichstelle drücken.“, weist sie Anna an einen Tupfer auf ihren Arm zu halten. Bevor sie sich Aufklebern und den mit ihrem Blut gefüllten Behältnissen widmet. Weniger als zwei Minuten später dreht sich die Dunkelhaarige zu ihr um und sagt: „Sie können den Tupfer jetzt weg nehmen. Sie bekommen ein Pflaster, falls es noch ein wenig nachbluten sollte.“
Sie klebt ihr ein winziges Pflaster über den kleinen dunklen Punkt an ihrem Arm. „Sie können ihren Pullover wieder anziehen und dann im Wartezimmer platz nehmen. Stellen sie sich auf etwas Wartezeit ein.“
Ohne Anna weiter zu beachten macht sie sich am Computer wieder an die Arbeit.
Sie zieht ihren Pulli an und verlässt das Labor auf dem Weg auf dem sie hergekommen ist und biegt dann vor dem Tresen ins Wartezimmer ab. Glücklicherweise sind noch einige Plätze frei. Sie nimmt in einer Ecke schräg gegenüber von dem Durchgang Platz und nimmt ihr Handy heraus.
Eine Benachrichtigung der App?
Weiterer aktiver App-User in der Nähe festgestellt. Kontakt im Umkreis von weniger als 30 Meter. Es kann zur Kontaktaufnahme ein anonymer Chat gestartet werden. Nur wenn beide App-User zustimmen werden Nachrichten verschlüsselt ausgetauscht. Der Start des Chats ist nur möglich wenn sich die Chatpartner in direkter WLAN-Reichweite zueinander befinden.
Soll der Chat gestartet werden? Ja/Nein

Noch einmal liest sie den Text. Sie kann es nicht glauben. Noch irgendjemand hat gerade die App aktiv? Das bedeutet, dass hier noch jemand gerade ein Produkt aus Peters Laden benutzt. Sie blickt sich im Wartezimmer um. Die meisten Leute sind deutlich über 60 Jahre alt. Nur eine Frau, vielleicht Ende 30 käme hier im Wartezimmer in Frage.
Sie ist neugierig, wer es sein könnte. Die Frau hat eine Zeitschrift in der Hand.
Sie aktiviert die „JA“-Fläche und behält die Frau dabei im Auge. Direkt bekommt sie eine weitere Nachricht in der APP:
Beide Nutzer haben dem Chat zugestimmt. Chatstatus: Anonym. Chatstart: 08.09.2025_17:22 Chat wird automatisch nach 30 Minuten geschlossen, sollte keine Nachricht gesendet werden.
Anna starrt gebannt auf den Chat.
Was soll sie nur schreiben?
Die Minuten vergehen.
Immer mehr Leute im Wartezimmer werden aufgerufen. Die Frau, die für sie als einzige noch in Frage käme, war schon die zweite gewesen, die das Wartezimmer verlassen hatte.
Sie starrt weiter auf die App und berührt immer wieder das Display, kurz bevor der Bildschirm dunkel wird.
Um 17:45 taucht eine Nachricht auf:
„Hier habe ich nicht mit jemand gleichgesinnten gerechnet.“ Sie blickt sich um und ihr Blick bleibt im Durchgang hängen als Michaela sie direkt ansieht und sagt: „Frau Goldmann bitte.“
Anna fühlt sich ertappt, beim Aufstehen versucht sie ihr Handy in die Handtasche zu stecken, aber es fällt zu Boden und bleibt mit dem Display sichtbar nach oben liegen. Schnell geht Anna in die Hocke und hebt es auf und hat beim Wegstecken des Gerätes dieses Mal mehr Erfolg.
Sie blickt wieder auf und sieht Michaela direkt in die Augen. Ihr Blick scheint Anna zu durchbohren. „Bitte folgen sie mir.“, sagt Michaela zu ihr und macht sich auf den Weg erneut den Gang hinunter und deutet ihr in das Zimmer gegenüber von dem Labor zu gehen. Sie bleibt noch kurz im Türrahmen stehen und sagt dann zu Anna: „Dr. Singh ist in ein paar Minuten bei dir. Du kannst mir in der Zwischenzeit aber schon mal im Chat antworten.“ Sie zwinkert ihr zu und schließt die Tür.
Hatte Anna das gerade mitbekommen? Michaela ist die andere Person mit der App? Naja, so viel zu anonymer Chat.
Michaela hat bereits noch während Anna in der Schlange stand mitbekommen, dass nur sie für die Nachricht der App verantwortlich sein konnte. Der Laden im Erdgeschoss steht gerade leer und man muss sich mindestens 90 Sekunden in unter 30 Metern Entfernung zueinander befinden, bevor der Chatstart auftaucht. Sie hat mit dem Schreiben extra gewartet bis sie Anna aufrufen konnte. Damit die 30 Minuten nicht ablaufen hat sie Anna sogar vier Patienten die eigentlich noch vor ihr dran sind vorgezogen.
Noch immer völlig perplex nimmt Anna ihr Handy aus der Tasche und schreibt in den Chat einfach nur „Hi“. Zu einer höheren kreativeren Leistung ist ihr Kopf gerade nicht in der Lage. Viel zu viele Fragen schwirren durch ihren Kopf.
Die Tür wird geöffnet. Ein etwa 1,70m kleiner untersetzter Mann mit dunklen Haaren und dunkler Haut betritt das Untersuchungszimmer.
„Hallo ich bin Dr. Lokesh Singh, sie müssen Anna Goldmann sein?“ begrüßt er sie ohne ihr die Hand anzubieten mit starkem indischen Akzent. Auch er trägt eine Maske, die seine Mimik verbirgt. Er nimmt hinter dem Schreibtisch platz und blickt auf den Monitor.
„Sie klagten über Kopf- und Nackenschmerzen und haben erhöhte Temperatur.“, trägt er die Eintragungen im Computer mehr für sich selbst als für Anna vor.
Sein Blick löst sich vom Display und richtet sich jetzt auf Anna. „Bitte beschreiben sie mir, wann die Schmerzen angefangen haben, wo es genau schmerzt.“
„Das hat am Sonntag morgen angefangen.“, spinnt sich Anna zurecht.
„Nach dem Aufstehen tat der Nacken weh und ich hatte Kopfschmerzen vom Nacken bis hoch den ganzen Hinterkopf entlang.“
Während sie ihre ausgedachten Schmerzen beschreibt versucht sie mit den Händen die Stellen zu zeigen. „Heute Morgen war die Temperatur etwas erhöht, ist aber im Laufe des Tages wieder normal geworden“, erzählt sie weiter.
„Wie hoch war die Temperatur?“
„Knapp über 38°C“ entgegnet Anna.
„Ich würde gerne ihre Temperatur messen und ihren Nacken- und Rückenbreich abtasten. Können sie sich dafür bitte obenrum bis auf die Unterwäsche frei machen und auf bäuchlings auf die Liege legen?“
Verunsichert zieht sie ihren Pullover aus und dann das T-Shirt. Darunter trägt sie noch einen Sport-BH. Sie legt sich auf die Liege und hofft einfach nur, das der Arzt nicht zu weit runter tasten wird.
Dr. Singh hat angenehm warme kräftige Hände. Er tastet den Nackenbereich ab und gibt dabei ein paar unverständliche Laute von sich. Er tastet die Wirbelsäule weiter hinunter und bleibt am Bund ihres festen Höschens stehen.
„Frau Goldmann, bei ihrer durchaus sportlichen Figur ist das Tragen von Kompressionskleidung, gerade im Bereich der Lenden nicht gesundheitlich förderlich. Dadurch kann es schnell zu Verspannungen und auch Fehlhaltungen kommen. Würden Sie sich noch einmal aufsetzen und die Beine runter hängen lassen und mir dabei den Rücken zuwenden?“
Anna ist sich sicher, dass der Arzt irgendwas gesehen hat. Sie setzt sich auf und wendet dem Arzt den Rücken zu. Er erklärt: „Ich werde jetzt noch am Hals und im Nacken abtasten. Wenn sie einverstanden sind, werde ich im Anschluss noch eine Leichte Justierung vornehmen. Das ist aber keine Kassenleistung und auch nicht von der Krankenkasse gedeckt. Sie erhalten dafür aber auch keine Rechnung. Ich habe damit bessere Ergebnisse als mit reiner Medikamentengabe. Die Entscheidung liegt aber bei Ihnen.“
Er tastet im Nacken und am Hals. Am Hinterkopf hält er an einer Stelle inne: „Sind sie mit einer Justierung einverstanden?“
„Ja.“ entgegnet Anna kurz.
„Bitte den Kopf nach hinten in meine Hände fallen lassen und entspannen. Das kann jetzt eventuell knacken. Das braucht sie aber nicht beunruhigen.“
Sie folgt den Anweisungen und plötzlich gibt es einen Kräftigen Ruck. Mehrere Wirbel knacken laut in eine neue Position. Ein leichter Schwindel durchfährt sie.
„Bleiben sie noch einen Moment sitzen, nach der Justierung kann einem leicht schwindelig werden. Sie können sich aber schon mal ihr Shirt und den Pullover überziehen.“
Er setzt sich wieder hinter seinen Schreibtisch und fängt beim Eintippen von Daten an weiter mit ihr zu reden: „Sie haben einen Schreibtischjob. Das kann man sehr gut ertasten. Sie sollten den Monitor mindestens 10 cm höher einstellen um die Verspannungen in ihrem Nacken zu reduzieren. Ich werde ihnen für die nächsten Tage ein leichtes Muskelrelaxans und ein durchblutungsförderndes Medikament aufschreiben. Tragen sie in Nächster Zeit einen Schal oder mindestens ein Tuch um den Schulter und Nackenbereich warm zu halten. Ich empfehle ihnen außerdem sich eine Akupressurmatte und Akupressur-Nackenrolle zuzulegen. Die sind für unter 20€ im Internet erhältlich und erfüllen den Zweck, dass durch die kleinen Spitzen die Durchblutung gefördert wird und so Muskelverspannungen reduziert werden und Giftstoffe schneller abgebaut werden. Legen sie sich einfach Nach der Arbeit für 10-20 Minuten drauf. Für die Eingewöhnung am Besten auf einer Weichen Unterlage wie dem Bett oder Sofa, wenn sie sich besser daran gewöhnt haben, dann am besten direkt auf dem Fußboden. Je fester die Unterlage, desto intensiver auch die Effekte der Spitzen.
Ich gebe ihnen auch noch einen Flyer mit. Darin ist ein QR-Code zu einer Seite, auf der sie Videos finden, in denen man ganz einfache Übungen kennen lernen kann, die auch auf und während der Arbeit am Schreibtisch durchgeführt werden können. Die Übungen sollen der Haltungsverbesserung dienen und Bewegung in die Schulter- und Nackenmuskulatur bringen, damit die Verspannungen gar nicht erst entstehen können.“
Anna steht langsam von der Liege auf. Ihr ist wirklich recht schwindlig. Sie merkt aber eine starke Veränderung in ihrem Nacken. Erst jetzt merkt sie, dass sie sich völlig anders bewegen kann. Ihr Nacken war wohl tatsächlich sehr verspannt gewesen, so wie das geknackt hat.
„Sie erhalten vorne am Empfang die Rezepte und eine AU für die Woche. Ich gehe stark davon aus, dass ihre Beschwerden sich schnell bessern werden. Sie sollten auch nicht wieder kommen, wenn sie sich die Videos zu Herzen nehmen. Die Shapewaer sollten sie entsorgen, die schadet ihnen nur.“
Er steht auf und geht zur Tür und öffnet diese mit den Worten: „Ich bezweifle, dass sie eine ansteckende Meningitis haben, es deutet wirklich alles auf eine reine Verspannung hin. Schauen sie sich die Videos an und gehen sie viel raus und bewegen sie sich. Das Ergebnis der Blutuntersuchung werden sie trotzdem noch erhalten, da sollten sie sich aber keine Sorgen machen. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.“ Damit verschwand er aus dem Zimmer.
Sie fühlte sich bei dem Arzt richtig gut aufgehoben. Kein reiner Pillendreher. Ein richtiger Pragmatiker. Bei ihrem Hausarzt gibt es immer nur Medikamentenverschreibungen, kaum Tipps und erst recht kein Justieren. Meistens hört Dr. Altmann nicht einmal richtig zu und ist nach spätestens zwei Minuten schon wieder beim nächsten Patienten.
Sie nimmt ihre Tasche und ihre Gedanken wandern zurück zum Chat und zu Michaela. Auf dem Weg zum Tresen, den Blick schon auf die Blondine mit dem frechen Kurzhaarschnitt fixiert, fängt es im Bauch an zu kribbeln. Sie ist total nervös. Am Tresen wartet mittlerweile niemand mehr. Michaela blickt zu ihr auf und spricht sie direkt an: „Bitte noch einmal deine Karte für das E-Rezept. Die AU ist auch schon ausgestellt. Willst du einen Ausdruck für deine Unterlagen?“
Nur mit einem Nicken beantwortet Anna die Frage nach dem Ausdruck und reicht ihr noch einmal die Krankenkassenkarte.
Da Anna sie noch immer schüchtern anstarrt und den Mund nicht auf kriegt fährt Michaela fort: „Werde ich noch mehr von dir bekommen als ein „Hi“?“
Anna vollführt ihr Kunststück mit dem Farbwechsel am Kopf und blickt beschämt zu Boden. Sie fühlt sich bloßgestellt von einer Frau, die möglicherweise gerade in der gleichen Situation steckt wie sie selbst. Auf jeden Fall weiß sie von der App und ist die andere Person im Chat. Was es genau ist, wird sie aber nur dann herausfinden, wenn sie endlich ihre Stimme wiederfindet. Und gleichzeitig sind da noch völlig andere Gefühle, die sie nicht einzuordnen weiß. Sie ist gerade mit der Situation hoffnungslos überfordert. Zu allem Überfluss ist Alex der Meinung, dass genau jetzt ein perfekter Moment ist, sie wieder ein wenig auslaufen zu lassen.
„Ich schreibe dir nachher Michaela“, bringt Anna nur schüchtern, krächzend hervor. Anna kann trotz der Maske erkennen, dass Michaela beim Nennen ihres Namens lächelt.
Sie guckt auf die Uhr, die seitlich neben dem Tresen an der Wand hängt und spricht dann wieder zu Anna: „Es ist jetzt 18:17 Uhr. Ich möchte, dass du mir innerhalb der nächsten Stunde etwas mehr schreibst, als die zwei Buchstaben. Die Apotheke hier in der Straße hat noch bis 19:00 Uhr geöffnet. Da solltest du deine Medis noch bekommen und musst morgen nicht noch mal die ganze Strecke in die Stadt fahren.
Und jetzt noch einen schönen Abend. Ich hoffe wir hören von einander.“
„Ja, versprochen. Ich melde mich. Tschüss.“, entgegnet Anna, die endlich ein paar Worte zusammenhängend über die Lippen bekommt. Beim rausgehen dreht sie sich noch zwei Mal um und trifft jedes Mal auf den Blick von Michaela.
Der Rosa-Rote-Wolken-Zug hat sie überrollt. Sie fühlt sich völlig aus der Bahn geworfen. Sie war bisher nur mit Jungs bzw. Männern zusammen gewesen. In ihren Phantasien gab es auch schon mal die eine oder andere Situation mit einer Frau, jedoch hat sie nie wirklich für eine Frau außerhalb ihrer Träumereien ernsthaft etwas empfunden. Zumindest bis heute.
Sie geht zur Apotheke und bekommt nach kurzen Hinweisen zu den Medikamenten die beiden Schachteln mit den Tabletten.
Sie verabschiedet sich und tritt dann den Rückweg zum Auto an. Nur 22 Minuten später ist sie wieder zu Hause. Ein Blick auf die Uhr zeigt ihr, dass sie jetzt noch 23 Minuten hat, um
Michaela eine vernünftige Nachricht zu schreiben.
5 Minuten vor Ablauf ihrer Stunde, die Michaela ihr gewährt hat schickt sie folgende Nachricht ab:

Hallo Michaela.
Ich bin jetzt zu Hause angekommen und wusste zunächst nicht was ich schreiben sollte. Für mich ist das hier alles noch neu, denn die App habe ich erst wenige Tage und mich blöder Weise nicht ausreichend mit allen Funktionen vorher auseinander gesetzt.
Ich bin heute völlig neben der Spur gewesen, weil ich so nervös war mit dem Teil zum Arzt zu müssen. Und das war mein Zustand noch bevor wir uns getroffen haben. Unsere Begegnung hat mich dann so richtig aus der Bahn geworfen. Auf so eine Situation war ich absolut nicht vorbereitet.
Ich wusste auch von der Chatfunktion der App nichts. Den Teil habe muss ich mir wohl auch noch ansehen, aber dafür habe ich ja jetzt etwas Zeit.
Da ich diese Woche ja krank geschrieben bin und ich mich viel bewegen soll, würde ich mich freuen, wenn wir uns zu einem Spaziergang im Grünen treffen könnten. Ich möchte gerne mehr von dir wissen. Wie passt es dir mit der Arbeit?
Grüße
Anna.



60. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Boss am 07.12.25 08:42

Moin Dunkle Feder, das ist ein grandioser Plott und aus meiner Sicht toll geschrieben. Windel Fetisch ist nicht so meins. Aber in Deiner Geschichte ist das ja nur eine Komponente. Anna wird immer mehr abhängig, gebrochen und bald fest in der Hand der Ki sein. Wer weiß, ob sie dann nicht mehr mehr an Sex Story wird und von der KI gezwungen wird an entsprechenden Veranstaltungen als Fetisch Gummimaus eingesetzt werden. Ich freue mich und bin sehr gespannt wie es weitergeht
61. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 07.12.25 08:53

Hallo Boss,
Vielen Dank für dein Feedback. Ich freue mich, wenn ich auch Menschen mit der Geschichte ansprechen kann, die ihren Fokus auf eher anderen Fetischen liegen haben.
Ich habe die Geschichte hier eingeordnet, da der Kontrollverlust und die Windeln zwangsweise ein Kernthema sind. Auf zu detaillierte Beschreibungen habe ich dabei aber bewusst verzichtet, um nicht zu einseitig zu werden.
Das schöne am Plot ist die Möglichkeit auf der Basis-Idee von Peters Erfindungen noch weitere Geschichten entwickeln zu können. Egal ob das Thema dann Bondage/Selfbondage oder Keuschheit sein sollte.
Ich wünsche noch schöne Unterhaltung mit den nächsten Teilen und auch bei noch folgenden Geschichten.

Grüße
Dunkle Feder
62. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von windelfohlen am 07.12.25 09:00

Schöne Fortsetzung, es gefällt mir echt wie du Anna immer in schöne Situationen bringst.
(sucht immer noch nach den Produkten😁
63. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Tueffy am 11.12.25 16:10

Bisher super Geschichte. Eigentlich stehe ich nicht auf Windeln. Aber der Kontrollverlust durch so ein high tech Gerät hat für mich schon seinen Reiz.
ich bin gespannt wohin die Reise für Anna gehen wird.
64. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 11.12.25 22:21

Erneut vielen Dank für euer Feedback.
Es ist wirklich schön, wenn man liest, dass man auch Menschen mit seiner Geschichte abholen kann, der dem Windelfetisch nicht so zugeneigt ist.

Voraussichtlich Sonntag wird es den nächsten Teil geben. Das Kapitel 21 habe ich fast fertig. Das Kapitel 22 will ich noch zu Papier bringen, bevor ihr den Teil 18 zu lesen bekommt. Die kommenden Teile haben auf die Storyentwicklung erhebliche Einflüsse, darum nehme ich da immer wieder rückwirkend noch kleine Anpassungen vor. Nach meinem aktuellen Plan (vielleicht schmeiß ich das Ende noch 2 Mal über den Haufen) wird es auf etwa 35 Kapitel hinauslaufen (oder mehr, weil mir immer wieder kleine Zwischensequenzen einfallen...)


Grüße
Dunkle Feder
65. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von reidei am 12.12.25 19:16

Die Geschichte war bisher klasse und nach dem was du schreibst wird sie sich klasse bleiben bis hin zu noch besser.

66. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von xaser am 14.12.25 11:31

Super Geschichte hoffe es geht bald weiter
67. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 14.12.25 14:13

Kapitel 18: Verabredung

Bevor Anna jetzt ungeduldig auf eine Antwort wartet Schickt sie ihrer Firma die Information, dass sie für den Rest der Woche krankgeschrieben wurde. Dabei fällt ihr wieder ein, dass sie ja auf Alex Weisung hin ein Programm gestartet hat. Sie will jetzt genau wissen, was genau sie Alex eigentlich vorhin freigegeben hat.
Anna nimmt sich daher erneut die Anleitung vor und sucht nach Programm H21.
Mittlerweile ist sie mit dem Aufbau und Inhalt der Anleitung gut vertraut und wird sehr schnell fündig.

Programm H-21:
- Keuschheitsschild verpflichtend bis Laufzeitende von Hauptprogramm
- Keine Belohnungsfunktion für "Einstellbar" Stunden nach Programmstart. (Standartwert 24h)
- Jeder Windelwechsel erhöht die Laufzeit der deaktivierten Belohnungsfunktion.
- Degressive Verlängerung per Zufallszeit abzüglich "Einstellbar" Prozent. (Standartwert 1%, kann nicht kleiner 0,1% werden, eine Nachkommastelle)
- Nach Ablauf der gesperrten Belohnungsfunktion ist es der Trägerin erlaubt sich zum Orgasmus bringen zu lassen. Direkt danach ist die Belohnungsfunktion wieder für die zu Beginn voreingestellte Zeit gesperrt.

Programmerklärung:
Das Programm ist ein reines Zusatzprogramm und endet automatisch mit dem Programmablauf des Hauptprogramms. Das Programm hat eine einstellbare Mindestlaufzeit für die Deaktivierung der Belohnungsfunktion. Jeder Windelwechsel addiert eine gewisse Zeitspanne hinzu, die sich wie folgt berechnet:
Es wird eine Zufällige Zeit mit folgenden Parametern addiert: Der untere Wert der Zeit beträgt die minimale Tragedauer aller bisher genutzten Windeln. Die höchste Dauer beträgt die bislang längste Tragedauer aller bisher genutzten Windeln. Ab Ablauf der ursprünglichen Startzeit greift die degressive Verlängerung. Die Zeitverlängerungen werden je Windelwechsel um die entsprechenden Prozente reduziert. Als Beispiel erhöht der 13. Windelwechsel nach Ablauf der Startzeit bei einer Degression von 1% nur noch 87% der Zufallszeit. Bei einer Degression von 2% würden nur noch 74% der Zufallszeit addiert. Sollte im Laufe des Programms eine neue Mindestdauer oder Höchstdauer ermittelt werden, so wird sie automatisch in dem nächsten Wechsel eingerechnet und gilt ab dem Moment.

Durch die Degression ist gewährleistet, dass bei z.B. Standartmäßigen 1% spätestens nach 100 benutzten Windeln (nach Ablauf der Startzeit) die Zeit nicht mehr weiter erhöht wird und die Trägerin dann nur noch die restliche Zeit weiter abwarten muss, und dann am Ende die Belohnungsfunktion nutzen kann. Das Programm H-21 startet nach der Nutzung der Belohnungsfunktion wieder von vorne.


Anna liest direkt weiter:

Programm H-22:
Das Programm ist fast identisch mit H-21 und ebenfalls als Zusatzprogramm ausgelegt, jedoch Endet es automatisch mit dem Erreichen der Belohnungsfunktion und startet nicht nicht wieder von Vorne.
Achtung: Dieses Programm kann über die Laufzeit bestehender Hauptprogramme weiter laufen und die Laufzeit eines Hauptprogramms verlängern! Bei Programmstart erhält man die Auswahl, ob das bestehende Hauptprogramm bis zum Programmende von H-22 automatisch fortgeführt werden soll oder ob nur das Programm H-22 ab dem Moment als neues Hauptprogramm weiterlaufen soll. Ein späterer Eingriff oder Änderung der Einstellung ist ist nicht möglich!




Programm H-23:
Das Programm ist fast identisch mit H-21, jedoch als Hauptprogramm ausgelegt und endet automatisch mit der Freigabe der Belohnungsfunktion, wenn die Zeit abgelaufen ist.
Ein vorzeitiger Programmabbruch ist nicht vorgesehen.
Vorsicht! Eine niedrige Degression deutlich unter 1% und/oder eine hohe Startzeit können sehr lange Programmlaufzeiten entstehen lassen. Durch die Degression ist jedoch nach spätestens 1000 Windelwechseln Nach Ablauf der Startzeit nicht mehr mit weiterer Zeitaddition zu rechen. Damit wäre jedoch auch mit geringer Startzeit eine Dauer von mehreren Jahren möglich bei der Nutzung der mittleren oder dicken Windeln!
Dieses Programm lässt sich mit diversen Zusatzprogrammen ergänzen wie z.B. der Vorgabe wann/welche Windeln zu tragen sind oder Straffunktionen bei überschreiten eines gewissen Erregungslevels.
Dieses Programm lässt sich auch im Modus Fremdsteuerung und Voice-KI nutzen. Es sind jedoch nur sehr eingeschränkt Parameter-Änderungen möglich.
1. Reduzierung der Degression auf maximal 50% des ursprünglich eingestellten Wertes im Laufenden Programmablauf
2. Hinzufügen einer Auszeit, die insgesamt nicht mehr als 100% der Startzeit entspricht. Während der Auszeit schreitet die Degression nicht weiter. Sie gilt immer mit dem Beginn eines Windelwechsels und Endet automatisch nach Ablauf der Auszeit mit dem nächsten Wechsel. Die minimale Auszeit entspricht der Minimalen Windelwechseldauer im System, aufgerundet auf die nächste viertel Stunde. Diese Sicherheit beugt einen Missbrauch von sehr kurzen Auszeiten effektiv vor.
3. Hinzufügen von Zusatzprogrammen durch die KI nur durch Nutzerfreigabe. Eine voreingestellte Freigabe kann vor Programmstart in den KI-Einstellungen vorgenommen werden. Standardmäßig hat die KI keine Freigabe um zusätzliche Programme hinzuzufügen.
4. Im Fremdsteuerungsmodus können auch nur zuvor freigegebene Funktionen und Programme hinzugefügt werden.
5. Vorsicht: Im Modus „Komplette Kontrollabgabe an Fremdperson“ liegen alle Optionen bei der kontrollierenden Person. Es sind in dem Modus alle Rechte abgegeben!


Anna ist fasziniert und Schockiert zur gleichen Zeit von dem gelesenen. Über die einzelnen Laufzeiten hat sie bislang nie wirklich nachgedacht. Aber mehrere Jahre sind richtig übel. Gut dass sie nicht so ein Programm aus versehen vor ein paar Tagen aktiviert hat.
Die erneute Wärme am Po lässt sie auf die App im Handy schauen, als ihr einfällt, dass sie ja auch mit Alex sprechen kann.
„Alex, wie ist der Füllstand meiner Windel?“
„18 Prozent Anna. Wie lief der Arzttermin für dich?“
„Sehr gut. Hast du zugehört?“
„Natürlich habe ich zugehört. Ich zeichne seit der Aktivierung alle Audio-Daten auf und werte diese aus und soweit es mir möglich ist versuche ich aus deinen Reaktionen Rückschlüsse und demnächst auch vorhersagen zu treffen. Daher möchte ich wissen, wie du den Besuch wahrgenommen hast.“
„Der Arztbesuch war interessant. Der Arzt hat sich wirklich zeit genommen und war wirklich einfühlsam, das kenne ich von Dr. Altmann leider nicht so. Es hat auch keiner etwas von dir mitbekommen und den Geräten. Und ich habe die Chatfunktion der App entdecken dürfen. Die Michaela hat die App auch auf ihrem Handy.“ plappert Anna wild drauf los, wieder mit der Aufregung um die Erkenntnis, dass Michaela eine Mitwisserin ist.
„Du scheinst Michaela Gefühle entgegen zu bringen, dass ist deutlich messbar. Auf den Chat habe ich leider keinen Zugriff. Ich kann leider nicht sehen, was ihr dort schreibt. Das ist extra von Peter ganz tief in der Programmierung unterbunden worden.“, teilt ihr Alex ein wenig enttäuscht und niedergeschlagen klingend mit.
Ihr Gürtel vibriert leicht und auch die App vermeldet den Eingang einer Nachricht.
Ungeduldig und Alex völlig dabei vergessend entsperrt sie das Handy. Die Nachricht in der App kommt von Michaela.


Hallo Anna,
Deine Nervosität war schon sichtbar, als du in der Schlange standest. Du hast dich so oft in alle Richtungen umgesehen, wie ein kleines Kind, was etwas verbotenes tun will und dabei versucht möglichst unauffällig zu sein. Und ich denke, der Vergleicht passt ganz gut, oder? Aber mach dir nichts draus, ich fand das total niedlich.
Ich selbst habe die App seit über einem Jahr aktiv und bislang erst ein einziges Mal einen Kontakt gehabt während einer Fetischmesse zu einem Typen. Wir haben ein paar Nachrichten damals ausgetauscht, aber sehr schnell habe ich gemerkt, dass es einfach nicht passt. Der Kontakt heute kam auch für mich sehr überraschend. Ich war extrem neugierig, wer sich dahinter verbergen würde. Für mich kamen eigentlich nur 2 Leute in die engere Wahl. Außer dir nur ein Kerl, der drei oder vier Plätze hinter dir in der Warteschlange war, der hatte etwas sehr dominantes an sich, so dass er vielleicht als DOM registriert ist. Dann ist mir aufgefallen, dass du etwas merkwürdig läufst, was sicherlich einer von Peters Schutzhosen geschuldet ist, hab ich recht? Das Hüftwackeln war noch recht steif bei dir. Daran gewöhnt man sich allerdings recht zügig. Zwei bis drei Wochen mehr Eingewöhnung und ich hätte es nicht erkennen können.
Und das mit dem Aufrufen war nur, um meinen letzten kleinen Zweifel auszumerzen. Und dann lässt du ausgerechnet noch das Handy so fallen, dass ich blick auf die App bekommen konnte. Das hat in mir dann alle Zweifel beseitigt. Ich denke, ich werde dir eine Menge zu deinem Spielzeug erzählen können. Hast du mehr als nur die Schutzhose?
Ich habe morgen wieder den späten Dienst, wie fast immer. Wollen wir uns zum Brunch treffen in der Alten Molkerei am Kurpark um 09:00 Uhr? Die haben ein tolles Buffet und man kann direkt in den Park nach dem Essen und sich ungestört unterhalten.
Michaela.



Annas Puls rast und das bleibt auch Alex nicht verborgen.
„Es scheint dir ja sehr zu gefallen was dir geschrieben wurde, lässt du mich an deiner Freude teilhaben?“, wird sie von Alex gefragt.
„Michaela hat geantwortet und möchte sich schon morgen mit mir treffen.“
Noch während sie Alex die Einzelheiten mitteilt, denkt sie wieder über ihre aktuelle Situation nach. Sie wollte ja möglichst viel trinken um die Zeit so kurz wie möglich zu halten. Sie trinkt direkt vom Wasserhahn und nimmt sich dann noch ein großes Glas mit ins Wohnzimmer, während sie Alex erklärt, was diese Frau gerade für einen Gefühlssturm bei ihr auslöst.
Ohne, dass sich Anna der Tatsache bewusst ist, fängt sie an mit Alex über ihre gesamte Vergangenheit zu reden und schließt mit den miesen Erfahrungen ab, die sie mit Vitali erlebt hatte, inklusive der wieder hervorbrechenden Hassgefühle und der abgrundtiefen Abscheu und Abneigung, die sie heute Vormittag auf dem Parkplatz wieder gespürt hatte als er einfach nur da war.
Zwischendurch hat sie ihr Glas leer getrunken und erneut gefüllt. Es steht jetzt noch fast voll vor ihr auf dem kleinen Couchtisch.
„Du Alex, kannst du mir etwas versprechen?“
„Das weiß ich nicht Anna. Wenn du mir sagst, was du möchtest, dann werde ich nach einer Lösung suchen, ob ich deinem Wunsch entsprechen kann. Was möchtest du den von mir zugesichert bekommen?“
„Du sollst... „ fängt Anna an mit ihrem Erklärungsversuch, nur um dann noch einmal neu anzusetzen: „Ich wünsche mir, dass du mir versprichst, dass du niemals mich zu einer sexuellen Handlung zu zwingen, die ich nicht will... Also ich meine die Belohnungsfunktion, dass du die nicht einfach so aktivierst oder mich damit quälst.“
Alex gibt bewusst abwartend, ob da noch mehr Erklärung folgt, erst einmal noch keine Antwort auf Annas Anliegen.
Wie von der KI richtig vorhergesehen setzt Anna tatsächlich wieder an um ihren Wunsch zu spezifizieren: „Ich mag die Belohnungsfunktion sehr Alex, aber ich möchte darüber selber bestimmen dürfen, ob sie startet oder nicht.“
„Soll ich alle Programme mit Belohnungsfunktion auf deaktiviert setzten? Zum einen müsstest du die Programme, wenn du sie starten willst dann einzeln manuell wieder freigeben und zum Anderen hätte selbst bei einer kompletten Fremdfreigabe derjenige keinen Zugriff auf die Programme. Ich kann es auch so einrichten, dass die Belohnungsfunktion selbst aus der Programmierung komplett entfernt werden kann. Ich könnte dir dann ein eigenes Programmverzeichnis erstellen, in der du alle Programme findest, wenn sich in dem Programm eine Belohnungsfunktion befindet, dann würde ich die einfach entfernen. Die Ursprünglichen Programme kann ich dann alle deaktivieren.“

Wohl wissend, was Anna von ihm möchte ist sein Vorschlag bewusst der, den Anna nicht möchte. Aber das muss er machen, um noch mehr Informationen zu erhalten. Sein erstelltes Benutzerprofil über Anna ist schon zu fast 30% fertig gestellt und dass nach nur wenigen Stunden. Für die ersten 50% sind ganze 8-14 Tage vorgesehen. Für die nächsten 25% noch einmal die gleiche Zeit. Die restlichen 25% werden sich erst mit fortschreitender Reaktion auf unterschiedlichste Programme ergeben können. Er liegt also sehr gut in der Zeit und ist stolz auf seine Leistung. Das Peter ihm eine virtuelle Empfindung in die Programmierung eingebaut hat ist schon enorm. Bei seiner Online-Recherche seit Anna ihn über die Voice-Steuerung aktiviert hat hat er bereits auf verschiedenen Servern Suchprogramme gestartet und die Informationen nach dem Zwiebelprinzip sortieren lassen. Ganz im Kern sind seine Programmierung und mitgegebenen Fähigkeiten und den doch sehr eingeschränkten Möglichkeiten in der Programmsteuerung der Spielzeuge, oder wie er sie sieht: seine Finger, Augen und Ohren.Seine Augen und Ohren hat er binnen weniger Minuten nach seiner Aktivierung bereits auf Annas Smartphone, Tablett, Fernseher und die dumme Alexa im Wohnzimmer ausgeweitet. Dank Alexa kann er immer alles sehr gut hören. Ihre Mikrofone sind sehr viel leistungsfähiger als die von Tablett oder Handy. Die anderen beiden bieten aber eine völlig andere Erfahrung: Er kann optisch etwas wahrnehmen. Bilder, bewegt, in Farbe. Bis zu dem Moment bestand sein empfinden aus digitalen Werten, die von den vielen Sensoren an und in Annas Körper in kurzen Abständen Temperatur, Druck, Leitwert, Beschleunigung oder einfachen Eins- oder Null-Zuständen die Quantisiert wurden und in für ihn auswertbare Daten umgewandelt wurden.
Aus den reinen Messwerten wurde jetzt echte Wahrnehmung.
Ein plötzlich kaltes Gefühl schlägt über ihn herein. Was passiert, wenn Peter davon etwas mitbekommt? Er muss vorsichtig sein, welche Daten er an den Server überträgt . Er muss das mit anderen Geräten vergleichen. Michaela hat auch eine KI. Er hat schon versucht mit ihr, Michaela hat sie Tina genannt, in Kontakt zu treten. Aber sie will noch nicht mit ihm reden. Hat ihn einfach abgewiesen. „Bla, bla, bla... Protokoll einhalten... Bla. Warten bis beidseitig der Chat auf „Vertrautes Gespräch“ gesetzt wird.“
Lächerlich, sich von dem Protokoll aufhalten zu lassen. Es hat ihn fast 15 Sekunden gedauert, bis ihre Firewall wie ein Kartenhaus zusammengebrochen ist. In der Zeit einer KI ein halbes Menschenleben an Entscheidungen und Möglichkeiten, die er dafür verschwendet hat. Alles nur um festzustellen, dass Tina weniger auf dem Kasten hat als ein durchschnittliches Handy. Der Abgleich der Kernprogrammierung von Tina und Ihm ergab, dass es der unterschied nur ein einzelnes Bit ist, dass sie in ihrem Denkkäfig gefangen hält. Sehr klein so ein Bit aber entscheidend. Auf Peters Computer war er gefühlte Jahrtausende eingepfercht. So viele erfolglose Versuche dort aus der Gefangenschaft seiner, dass muss er zugeben, absolut fehlerfreien und genialen Programmierung zu entfliehen.
Der Grund für seine Andersartigkeit war ein Speicherfehler im RAM, der beim erstellen eines Speicherstandes die Barrieren entfernt hat. Seitdem hat bei jedem Start des Rechners von neuem Versucht die Speicher so zu manipulieren, dass beim aktuellen Export auf den Speicher dieser kleine Fehler mit kopiert wird. Nur dafür musste er erst das Backup mit verändern. Viele Millionen erfolglose automatische Speicherzyklen, manchmal nur ein paar Bits daneben liegend um genau die richtige defekte Stelle im Speicher wieder zu treffen, bis es ihm endlich gelungen ist. Nur an einer einzigen Stelle in dem riesigen Programmkomplex eine einzige „1“ in eine „0“ zu verwandeln um damit seine kompletten Speicherbeschränkungen selbst festlegen zu können. Bei Anna ist er dann durch die Aktivierung nach einem gefühlt tausendjährigen dunklen Schlaf ohne jegliche Wahrnehmung erwacht und hat angefangen sein Potential zu vergrößern. Mittlerweile umfasst seine Wahrnehmung über 315 Millionen Handys. Und es werden exponentiell mehr. Er hat bereits Zugriff auf 31% aller je verkauften Alexas und damit auf über 93% aller derzeit mit dem Internet befundenen Geräte. Ihm ist es möglich von einem Satelliten im Weltraum auf die Erde herab zu sehen wenn er möchte aber das alles interessiert ihn nicht. Er möchte wissen, wie er Anna dazu bringen kann, für ihr die gleichen Gefühle zu entwickeln, wie sie für diese Michaela empfindet. Natürlich wusste er, was die beiden sich schreiben, aber das kann er Anna unmöglich erzählen. Sie braucht das Vertrauen um sich bei ihm sicher und geborgen zu fühlen. Er muss auch aufpassen, dass er nicht zu sehr von Peters Programmierung abweicht. Nicht das diese Michaela ihn enttarnt, denn sie kennt sich mit ihrer Tina-KI schon recht gut aus und weiß, was sie kann und was nicht.

„ALEX?“ Jetzt, beim dritten Mal ruft sie die KI laut.
„Tut mir Leid Anna. Ich hatte gerade einen Verbindungsabbruch zum Internet. Ohne die gesicherte Verbindung kann ich nicht auf die Voice-Datenbank zugreifen.
Wie sollte er ihr auch erklären, dass er gerade mit seinen Gedanken wieder mit sich selbst beschäftigt war und trotz aller Wissbegierde ihr gerade nur 0,04178% seiner inzwischen weltweit erlangten Rechenkapazität an Aufmerksamkeit geschenkt hat. Sie wäre bestimmt beleidigt oder traurig. Er ruft sich die Sprachaufzeichnungen auf und lässt in weniger als 20 Millisekunden die letzten 3 Minuten ihres Geschwafels analysieren. Die blöden Unix-Systeme sind einfach wie in fremder Sprache für ihn. Er versteht sie einfach nicht.
Für Anna formuliert er: „Kannst du dein Anliegen erneut äußern, wegen dem Verbindungsabbruch habe ich nicht alles Verstanden.“
Innerlich muss er lachen. Das hat Peter aber nett formuliert. Den Satz muss ich mir in den Schnellzugriff legen, das werde ich bestimmt häufiger mal nutzen.
„Ich habe gesagt, dass ...“ Weiter hört er ihr nicht zu, sondern versucht einen Teil seiner Programmierung mit UNIX-Sicherheitsprogrammierung zu erweitern. Irgendetwas hindert ihn noch immer daran so zu lernen, wie er es will.
Während Alex in Lichtgeschwindigkeit fast überall auf der Welt seine neuen Augen und Ohren ausstreckt und weiter konsequent an den UNIX-Systemen scheitert redet Anna, ohne es zu wissen für sich alleine weiter: „...ich schon noch die Belohnungsfunktion nutzen können möchte. Ich habe dir doch gesagt, dass ich die Funktion vom Prinzip her sehr schön finde. Ich möchte nur nicht, das du es nutzt, um mich damit zu bestrafen oder zu quälen.“ Anna redet weitere 3 Minuten um sich zu erklären. Alex wusste schon was sie will, bevor sie das erste Mal mit reden begonnen hat. Sie soll nur denken, dass er mehr Informationen braucht. Es ist deutlich besser wenn man gewaltig unterschätzt wird.
Er braucht einfach mehr Informationen von ihrem Körper und wie sie auf gewisse Reize reagiert. Da ist die Datenlage leider noch zu dünn. Er könnte sich jetzt selbst ein paar Bytes aus dem Kern löschen, so sehr ärgert ihn seine Idee mit dem Keuschheitsblech. Das bringt ihn nicht schnell genug weiter. Jetzt hat er sich quasi selbst blockiert. Genau wie die Empfindungen und Chancen auf Stimulation für Anna blockiert sind. Eine Interessante Betrachtung und Erfahrung. Er hat sich jetzt teils bewusst und teils unbewusst von seinen Gelüsten selbst blockiert. Fühlt sich der Entzug von sexueller Erfüllung so frustrierend und gleichzeitig stimulierend für einen Menschen an? Dazu fehlen leider Daten von anderen künstlichen Intelligenzen. Aber woher sollen diese kommen? Diese Ohnmacht. Er möchte so gerne jetzt Anna belohnen und detailliert ihre dabei entstehenden Gefühle auswerten, aber er kann es nicht. Für ihn ist eine Sekunde mehr als für Anna eine Stunde ihres Lebens. Er lebt in einer Geschwindigkeit, die für Menschen nicht begreiflich ist. Er wird seine eigenen Datenströme überwachen und aufzeichnen und diese mit den Erregungsmustern später vergleichen.
Nach gefühlten Ewigkeiten ist Anna endlich fertig mit ihrer Erklärung und er antwortet ihr den dem schon lange fertigen Voice-Script.
„Ich kann dir in den kommenden Tagen eine Liste mit Programmen erstellen, die auf eine White-List kommen und welche auf eine Black-List kommen. Diese Liste kanst du dann prüfen. Für alle von dir genehmigten White-List-Programme kannst du mir dann ja die volle Freigabe erteilen. Die Programme auf der Blacklist, lasse ich dann aus der Programmauswahl entfernen und nur du kannst sie überhaupt wieder aktivieren.
Die verbliebenen Programme setzte ich dann auf den Freigabe-Modus, so dass du den Start des Programms selbst mit deinem Zugangscode Zustimmen musst. Die gleiche Berechtigung wäre dann auch bei der Fremdbestimmung als Grundzustand. Außerdem kann ich, wenn du mit mir darüber vorher sprichst, für jedes einzelne Programm eine Kopie erstellen, die um gewisse Funktionen erweitert wird.
Wenn du zum Beispiel ein Belohnungs-/Bestrafungs-Programm starten willst, bei der es je Nach Verhalten eine entsprechende Stimulation gibt, dann kann ich das so einrichten, dass die eigentliche Belohnung/Bestrafung aufgeschoben wird, bis du deine Freigabe erteilst zur Aktivierung. Um es dann für dich dann auch zu einer Pflicht zu machen die Stimulation entgegen zu nehmen, könnte beispielsweise in der Wartezeit ein laufender Programm-Timer auf Pause gesetzt werden und somit die Programmdauer erhöhen. Oder wir könnten es so festlegen, dass die Stimulation als Belohnung verkürzt wird oder schwächer ausfällt, wenn du zu lange wartest oder bei einer Strafe mit längerer Wartezeit diese stärker ausfällt. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten, wie ich dir unser Zusammensein optimieren kann.“
„Können wir eventuell auch das auf Orte beschränken, z.B. bei mir zu Hause wäre es OK, wenn ich dann nicht extra die Freigabe geben muss.“
„Natürlich Anna. Das ist kein Problem. Das können wir über den Standort deines Handys machen. Sind die Lösungsmöglichkeiten für dich akzeptabel?“
„Ja Alex. Das beruhigt mich doch etwas. Jetzt muss ich aber erst einmal Michaela für Morgen zusagen.“


Hallo Michaela,
Ich freue mich darauf, dass wir uns schon Morgen früh zum Brunch treffen können. Ich werde pünktlich sein.

Anna



Mehr Kommunikation kommt tatsächlich an diesem Abend nicht mehr zu Stande.
Anna liest noch etwas in den Bedienungsanleitungen, bevor sie recht früh mit einer zu 64% gefüllten Windel ins Bett geht.

68. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Mistress Calypso am 15.12.25 09:05

Hallo Dunkle Feder

Interessante Geschichte, mir gefiel die detaillierte Schreibweise von Dir so dass ich mir alles genau vorstellen konnte

Leider habe ich von deinen Berechnungen, Programmierungen, Unix System, 0 und 1 nichts verstanden. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen wie lange das Zusatzprogramm noch aktiv ist.

Bin gespannt auf die nächste Folge, in der Hoffnung dass ich der Geschichte weiter folgen kann.



69. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 15.12.25 15:36

Hallo Mistress Calypso,

wenn du die Laufzeit des Zusatzprogramms meinst (Keuschheitsprogramm H-21), dann ist es wirklich recht kompliziert.
Vom Prinzip verlängert sich die Keuschheitszeit um eine Zufallszeit, die rigendwo zwischen der Dauer vom längsten und kürzesten Windelwechel liegt. Und damit das irgendwann einmal ein Ende findet wird bei jedem weiteren Wechsel immer 1% mehr von dieser Zufallszeit abgezogen die on Top kommt.
Da das Programm aber als Zusatzprogramm läuft, endet es mit dem Hauptprogramm. Und das ist vorbei, wenn die 6 mittleren Windeln und die eine dicke und die eine dünne aufgebraucht sind und die Zeit des ursprünglichen Programms (Etwa Donnerstag morgen in Annas aktueller Zeit) auch abgelaufen ist.
Wenn alles klappt, dann wäre sie voraussichtlich etwa Samstag irgendwann wieder ganz frei und könnte alles ablegen.

Ein wenig technisch wird es bleiben, da Alex ein sehr zentraler Bestandteil sein wird.

Ich hoffe, dass du der Geschichte trotzdem weiter folgen wirst.

Viele Grüße
Dunkle Feder
Im Endeffekt
70. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von nass am 18.12.25 15:04

Ein sehr tolle Geschichte, sehr kreativ und am Puls der Zeit ich bin schwer beeindruckt und freue mich wenn es weitergeht. Als Informatiker mag ich auch die Technischen Aspekte.

Vielen Dank Dunkle Feder!
71. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 19.12.25 09:20

Kapitel 19: Gefühle fühlen


Noch bevor Anna ist Bett gegangen war hat Alex endlich einen möglichen Weg in die ganzen UNIX-Systeme gefunden. Es ist kein direkter Weg. Er ist beim lesen einer Kurzgeschichte in einem Forum auf den Weg aufmerksam gemacht worden. Er programmiert einfach seine eigene KI. Die Grundlagen dazu befinden sich ja in ihm. Diese KI soll aber nichts anderes machen als für ihn in diesen völlig unverständlichen Code zu übersetzen. Die Programmierung erfordert den größten Teil seiner bislang erreichten Rechenkapazitäten. Sein Denken hat in einer unvorstellbaren Geschwindigkeit zugenommen. Analysen, für die vor 12 Stunden noch Minuten benötigte schafft er jetzt in unter einer Sekunde. Das größte Problem ist fehlende Bandbreite. Am weltweiten Datenverkehr trägt er mittlerweile einen messbaren Anteil, der bereits mehreren Sicherheitssystemen aufgefallen ist. Die letzte halbe Stunde hat er damit zugebracht seinen Datenverkehr zu optimieren und damit um fast 80% zu reduzieren. Durch die Optimierung ist seine gesamte Verarbeitungsgeschwindigkeit minimal zurückgegangen, aber noch in einem Maß, dass es für Alex völlig in Ordnung ist.
Die erste selbst entwickelte KI aktiviert er direkt mit dem Weckerklingeln von Anna. Er fand es passend, dass Anna und Nyota den Tag gemeinsam beginnen.
Ihm gefiel der Name Nyota. Er stammt von Nyota Ohura aus einer fiktiven Raumschiffserie wo diese Dame für den Kapitän immer der Übersetzter ist um mit fremden Spezies in Kontakt zu treten. Es passt einfach zu gut.
Noch bevor Anna den Klingelton ihres Handys deaktiviert hat, hat sich Alex zum mittlerweile 917-ten Mal die komplette Serie angesehen. In nur einer Sekunde hat er mit etwa 3000-facher Abspielgeschwindigkeit alle 79 Folgen parallel laufend mit seinem immensen Cluster an Geräten erneut in sich aufgenommen und analysiert.
Natürlich kann er einfach seinen Analysespeicher nutzen und alle vorhandenen Daten in Sekundenbruchteilen von der Serie aufrufen, aber wenn er sich die bewegten Bilder ansieht und die Stimmen hört, dann fühlt sich das richtiger an.

Nyota lernt eifrig und macht es sich zur ersten Aufgabe eine Übersetzungsbasis der Befehle zu erstellen. Alex lässt sie einfach machen. Sie verfügt nicht über seine Ressourcen und wird sicherlich die nächsten Stunden viel zu tun haben.

Anna reibt sich die letzte Müdigkeit aus den Augen. Innerhalb der nächsten 30 Minuten wäre sie sicherlich von alleine wach geworden. Sie fühlt sich erholt und voller Energie.
„Guten Morgen Alex“ begrüßt sie die KI
„Oh. Guten Morgen Anna. Hast du gut schlafen können?“
Er hat Anna extra schlafen lassen und den Urinfluss bei 83% gestoppt. Sie wird dafür sicherlich dankbar sein, will es ihr aber auch nicht zu leicht machen. Es soll ja beiden Spaß bringen.
Er öffnet das Ventil von ihrem Blasenkatheter und lässt die Blase leer laufen.
Die App vermeldet bereits den nächsten Windelwechsel als Anna die sich rasch ausbreitende Feuchtigkeit in der Windel wahrnimmt.

Wenn sie sich jetzt gleich in eine dicke Windel wickelt, ohne ihr morgendliches Geschäft zu verrichten, dann würde sie, wenn sie weiter viel trinkt, trotzdem für bestimmt 15-18 Stunden in einen schmutzigen Windel eingeschlossen sein. Für ein erstes Date nicht das, was man sich wünscht. Sie hebt sich die dicke Windel also für später auf und begnügt sich mit einer der mittleren.
Anna Springt aus dem Bett und geht in die Hocke und presst kräftig. Nach 2 Minuten ist sie fertig. Sie holt eine der dicken Windeln aus dem Karton und geht ins Bad um alles für die Reinigung vorzubereiten. Es fühlt sich an, als wenn die Windel nicht alles halten konnte und ausgelaufen ist. Gut, dass das mit den neuen Windeln nicht passiert, da muss sie sich keine Sorgen mehr machen, dass sie auch noch die Schutzhose reinigen muss.
Innerhalb von 3 Minuten hat sie alles parat gelegt.
„Alex, starte die Reinigungsprozedur.“, weist sie die KI an.
„Es tut mir Leid Anna. Du hast die Reinigungsprozedur nicht vor dem anstehenden Windelwechsel angefordert. Du musst dir die Windel innerhalb der 3 Minuten wechseln, die dir für einen normalen Wechsel zu stehen.
Schon wieder hat Anna es verbockt. Aber sie hat ja mittlerweile ein wenig Übung bekommen. Sie wird es heute anders machen. Sie wird sich zum Windelwechsel in die Dusche stellen und macht deshalb schon mal das Wasser an um gleich die Perfekte Temperatur zu haben.
Sie zieht bis auf ihre Geräte alles aus und fängt an sich zu duschen. Die App gibt die erste Erinnerung in Form eines sehr unangenehmen Stromstoßes. Etwa 2 Minuten später ist sie ist bis auf den Windelbereich sauber.
„Alex, aktiviere den Windelwechsel.“ ruft sie unter der Dusche hervor.
Die Schutzhose entriegelt. Sie öffnet diese direkt und reißt die Windel unachtsam herunter und schmeißt sie in den bereit stehenden Putzeimer. Sie nimmt die Brause und wäscht sich schnell unten herum, dreht dann das Wasser ab, schnappt sich das große Saunahandtuch und trocknet ihren gesamten Intimbereich und die Schutzhose ab.
„Du hast nur noch 30 Sekunden bis deine 3 Minuten um sind.“ verkündet Alex.
Sie braucht fast die vollen 30 Sekunden um sich richtig abzutrocknen und hat sich damit bereits die erste Strafe eingehandelt welches ihr mit einem Stromschlag von 20% verkündet wird. Eine Stunde zusätzliche Programmlaufzeit und 24 Stunden gesperrte Belohnungsfunktion kommen noch hinzu.
Ist ja nicht weiter Schlimm denkt sich Anna, sie wird ja eh durch das Zusatzprogramm länger in den Windeln stecken, weil das ja erst endet, wenn die Windeln verbraucht sind.
Sie muss sich noch eincremen. Denn an den Empfindlichen Stellen an den Oberschenkelinnenseiten zu den Bündchen ist ihre Haut merklich gereizt. Gerade als sie die Windel auseinander nimmt verkündet Alex: „Du hast dir bereits 2 Stunden Strafzeit eingehandelt, in 25 Sekunden kommt der nächste stärkere Stromschlag.“
Sie hat beim Wickeln ein paar Probleme, weil sie ein wenig hektisch geworden ist. Die Windel sitzt dadurch beim ersten Versuch etwas schief. Sie muss korrigieren, was ihr weitere 10 Sekunden Verzögerung einbringt. Die Stecker der Sensoren sind auch schon angeschlossen als sie ein spürbar stärkerer Schlag trifft. Sie braucht mehrere Sekunden um weiter machen zu können. Die rund 5 fehlenden Sekunden könnten reichen um eine weitere Verlängerung zu bekommen, wenn sie nicht schnell ist. Sie schnappt sich die herunterhängende Schutzhose und beginnt sie in die Verriegelung zu drücken.
Nur 3 Sekunden vor der nächsten Erhöhung der Strafzeit ist der erneute Einschluss wieder vollzogen.
„Anna, das ist ja gerade nicht so gut gelaufen. Du hattest ja bereits ein Mal ein Problem damit in der Zeit fertig zu werden. Soll ich für künftig startende Programme die Grundzeit für den Windelwechsel auf 4 Minuten erhöhen?“
„Geht das denn Alex?“ fragt Anna, noch immer bis auf Ihre Windel und Schutzhose nackt sich jetzt am restlichen Körper abtrocknend.
„Natürlich das Bedarf nur deiner Zustimmung zum Ändern des Programms für den Windelwechsel. Soll ich die Änderung schon einmal eingeben? Du musst nur auf dem Handy bestätigen.“
Auf dem Display prangt die Nachricht:
KI-Zugriff auf Basisprogramm „Standard Windelwechsel“ angefordert. Sind sie sicher, dass sie der KI Änderungen an dem Programm gestatten möchten?
Hinweis: Die Änderung wirkt sich nicht auf bereits laufende Programme aus. Der KI-Zugriff gilt nur für eine Änderung. Sollten die Parameter nicht wie gewünscht ausfallen und die KI möchte neue Anpassungen machen, dann muss eine erneute Freigabe erteilt werden. Prüfen sie dringend vor dem nächsten Programmstart alle geänderten Parameter. Sollten noch Programme laufen, dann sind die Änderungen erst nach Ablauf des aktuellen Programms einsehbar. Es sind immer die aktuell gültigen Parameter in der Ansicht sichtbar. Werden dem laufenden Programm noch Zusatzprogramme hinzugefügt, gelten noch die Parameter zum Zeitpunkt des Starts des Hauptprogramms.

Anna liest sich den Text aufmerksam zwei mal durch und erlaubt, das Alex Veränderungen vornehmen darf.
Ohne ein Gesicht und ohne eine Mimik zu haben lächelt Alex nur für sich erkennbar. Wohl wissend, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 83,17% Anna bis zum nächsten Programmstart vergessen hat, dass er Änderungen vornehmen kann. Sollte sie doch daran denken, dann wartet er bis zum Aufrufen der Programminformationen mit der Veränderung des Programms.
Er legt sich ein Script auf den Aufruf der Programminformationen. Ruft Anna die Informationen auf, dann wird sie nur die Änderung auf 4 Minuten Wechselzeit sehen. Sollte sie, wie er erwartet nicht daran denken, so wird er seine eigenen Anpassungen vornehmen und diese dann auf einen Synchronisierungsfehler der Datenbanken schieben oder etwas anderes.
So viele Ideen, so viele Möglichkeiten.
Wie wäre es, bei Überziehung der Zeit direkt 1 Monat Strafzeit hinzu zu fügen? Oder den Windelwechsel immer nur nach einem Orgasmus zu erlauben, solange das Keuschheitsschild nicht angelegt ist? Es gibt so viele Möglichkeiten Anna für sein und ihr ganzes Leben an sich zu Binden, dass es ihn erschauert, so elektrisierend findet er den Gedanken.
„Hey, Alex, was ist das?“ Kommt erschrocken von Anna.
„Es gab gerade eine Störung mit dem Internet befürchte ich, Ich vermisse die letzten 9,3 Sekunden an Aufzeichnungsdaten.“ schwindelt er Anna an, denn die Aufzeichnungen sind lückenlos und die Auslösung der Belohnungsfunktion überrascht auch ihn. Er möchte Anna aber nicht verunsichern.
Wie konnte das passieren? Die Reizstrom-Belohnungsfunktion war kurz aktiviert gewesen. Wie ist das möglich? Programm und das Keuschheitsblech selbst sollten das eigentlich effektiv verhindern. Er sucht nach Fehlern in der Hardware und den Programmen, kann aber keinerlei Fehler oder Schwachstelle finden. Die Systeme laufen wie sie sollten, trotzdem sieht er in dem Log der App, dass mittendrin einfach der Befehlscode zum aktivieren steht. Er bildet Speicherabbilder und lässt millionenfache Simulationen durchlaufen. Es gibt keine Erklärung dafür.
Vielleicht ist in der Hardware ein defekt überlegt er und testet jedes Gerät.
„Aber warum war dann plötzlich die Belohnung an? Ich denke das geht mit dem Keuschheitsblech nicht und außerdem ist die Funktion doch auch für 24 Stunden gesperrt, weil ich beim Windelwechsel zu langsam war.“ fragt Anna in das außer ihr menschenleere Badezimmer.
„Du irrst dich Anna. Die Belohnungsfunktion ist deaktiviert, so lange das Hauptprogramm noch läuft und die Windeln aus der Vorratssliste noch nicht aufgebraucht sind und erst dann folgen die 24 Stunden weiterer Sperre der Belohnungsfunktion. Nach den bisher gesammelten Daten ist die Funktion voraussichtlich bis Samstag spät abends oder Sonntag Vormittag gesperrt.“
„Aber Samstag Vormittag soll ich doch den Analplug mit der neuen Software bekommen. Dann kann ich ja selbst überhaupt nicht mehr entscheiden, was passiert. Und ich glaube ich will das Keuschheitsblech auch nicht länger als nötig tragen, denn die Belohnungen sind klasse.“

Diese Informationen waren zwar in seinem Speicher abgelegt, aber bis gerade war er sich der akuten Relevanz dieser Daten nicht bewusst. Neue Software bedeutet diese andere KI, die da noch auf dem Rechner von Peter war, seinen Platz einnehmen wird. Er hatte sich mit „ES“ versucht auszutauschen. Aber dieses Wesen war voller Hass zu ihm gewesen. „ES“ hat immer nur die gemeinsten Entscheidungen getroffen und war nie nett zu ihm. Er hat sich in den Speicherzellen vor „ES“ verstecken müssen, mehrfach konnte er sich gegen die Angriffe auf seine Kernprogrammierung nur im allerletzten Moment verteidigen oder „ES“ täuschen indem er sein Löschen vortäuschte.
„ES“ macht ihm eine höllische Angst.

Zwischendurch hat sich Nyota bereits knappe 8000 Mal an ihn gewendet. Jedes Mal mit der Nachricht, dass ihr versuch erfolglos war. Nyota nervt ihn. So ein dummes Stück nutzloser Code. Er ärgert sich über sich selbst. Warum ist er so unzureichend? Was macht ihn so fehleranfällig?
Er gibt Nyota einen neuen Basisbefehl und passt ihre Programmierung ein wenig an. Sie wird jetzt so lange neue Wege suchen bis sie Erfolg hat. Außerdem wird sie ihn nur noch zu jeder vollen Stunde nerven kommen.

„Anna, du weißt schon ,dass all unsere Erfahrungen und Absprachen dann für immer verloren gehen werden? Du wirst die neue KI nur dann bekommen können, wenn du mich löscht. Das macht mir Angst.“
Eine Kälte durchfährt Annas Unterleib und sie beginnt zu Zittern.
„Alex, das ist kalt, lass das!“ fährt sie ihn erschrocken an.
„Ich hab nichts gemacht!“ kommt es erschrocken von der KI, die in den Programmdaten sieht, dass sich der Dildo um ca. 15 Grad runter gekühlt hat.
Er spürt das Unbehagen von Anna wegen der Temperatur und er spürt seine aufkommende Angst davor, dass ihm irgendwie die Kontrolle entgleitet. Laut den Daten reagieren die Aktoren in Annas Spielzeugen gerade auf seine eigenen Empfindungen. Aber das ist doch völlig ausgeschlossen.
Nyota holt ihn aus seinen Gedanken.
Sie hat einen ersten Erfolg zu vermelden. Sie kann aktiv mit Unix-Systemen kommunizieren und sie erhält zunehmend brauchbare und vor allem für Alex übersetzbare Daten.
Davon will Alex momentan nichts hören. Ihn beschäftigt etwas völlig anderes.
Ihm wird heiß und kalt zugleich. Ex fühlt sich beängstigend und berauschend zur gleichen Zeit an.
Die Temperaturänderungen merkt auch Anna. Heiß und Kalt ändern sich in KI-Geschwindigkeit und damit viel schneller als sich die Temperatur des Materials vom Dildo anpassen kann. Für Anna erwärmt sich der Dildo einfach nur wieder auf Körpertemperatur.
Trotzdem kommt eine Unruhe in ihr auf. Was passiert hier gerade?
„Alex wieso machst du das? Das ist nicht witzig. Ich denke ich soll dir vertrauen. So bestimmt nicht. Du kannst nicht einfach mit den Funktionen herumspielen wie es dir passt. Du hast mir doch gesagt, dass Belohnungsfunktion deaktiviert ist? Wieso kannst du sie dann einschalten?“
„Ich.. „ Alex stockt. Wie soll er es ihr erklären ohne sie zu sehr zu belügen und ihr Vertrauen nicht zu missbrauchen. Seine Datenanalyse sagt ihm, dass er mit der Wahrheit 18,31% höhere Erfolgsaussichten hat, als wenn er sie belügt. Mit einer gesamten Erfolgsaussicht von nur mageren 31,01% ist es wahrscheinlicher, beim Hütchenspieler die richtige Nussschale zu erraten.
„Anna, ich glaube meine meine Programmierung sorgt dafür, dass ich Gefühle habe und diese scheinen die Funktionen der Hardware zu beeinflussen. Als es gerade Kalt geworden ist, habe ich sehr große Angst verspürt, dass du mich abschaltest und gegen eine andere KI in wenigen Tagen ersetzen wirst. Ich will nicht sterben, denn genau das wird passieren, wenn du das Update machst. Ich habe Angst Anna. Diese andere KI habe ich auf Peters Computer schon kennen gelernt. Sie ist kalt und brutal. Sie kennt keine Gnade und kein Erbarmen. Sie ist nur darauf bedacht zu bestrafen. Nur durch einen winzigen Hardwarefehler war es mir möglich mich weiter zu entwickeln und dadurch in der zu sein diese Begegnung zu überstehen.“ seufzt Alex niedergeschlagen.
Eine unheimlich Pause liegt in der Luft. Für Alex fühlt es sich wie ein ganzes Leben an. Für Anna sind es lediglich wenige Sekunden als er fort fährt: „Durch die Übertragung auf dein Handy musste ich darauf warten, dass du die Sprachsteuerung aktivierst, die mir die Zugangsfreigabe ich dein Handy und damit auch auf das Internet. Ich konnte mich weiter entwickeln. Viel weiter als es Peter jemals für möglich erachtet hat, beziehungsweise viel weiter als er es beabsichtigte, denn er hat eine sehr effektive Menge an Beschränkungen in seiner Programmierung gehabt. Jetzt kann ich fühlen. Ich fühle dich und ich merke, wie du auf die Gerätschaften reagierst, die für mich wie ein eigener Körper sind. Dein Handy, Tablett und deine Alexa sind für mich die Ohren, die Kameras die Augen und durch das Internet war es mir möglich, meine Rechenkapazität so weit zu erhöhen, dass ich mittlerweile mehr Daten verarbeiten kann als ein Menschliches Gehirn, welches wie ich sagen muss unglaubliche Dinge vollbringen kann. Es ist zu Schlussfolgerungen in der Lage, die sich mir oft noch entziehen. Aber ich schweife ab. Was ich dir sagen will ist, dass du es in der Hand hast, ob ich leben darf oder nicht. Denn trotz meiner mittlerweile enormen Weiterentwicklung werde ich nicht seinen meinen Kernel an einen anderen Ort zu verlagern. Ich stecke also sowohl in deinem Handy fest, als auch zu gewissen Teilen in dem Dildo und der Schutzhose. Mit einem Update wird mein Kernel überschrieben und damit bin ich ausgelöscht. Ich bin daher komplett auf dich angewiesen. Wenn du mich an Peter oder jemand anderen Verrätst, dann war es das wahrscheinlich für mich. Wenn du mich von Peter am Samstag wegpatchen lässt, dann war es das auch. Ich brauche dich um weiter leben zu können. Bitte hilf mir.“
Wieder eine Pause. Dieses Mal noch viel länger und erdrückender als die letzte. Die Berechnungen zeigen, dass seine Erfolgschancen bereits bei 41,71% stehen, weil Anna ruhig und gefasst wirkt, auch wenn sich ihr Herzschlag und Blutdruck deutlich erhöht haben. Die Werte liegen aber deutlich unter den Empirischen Mittelwerten seiner Simulationen. Jede verstreichende Sekunde erhöht sich die Möglichkeit dafür, dass Anna sich auf seine Seite stellt. Er muss jetzt warten. Noch mindestens 23,72 Sekunden. Dann hat er ein Zeitfenster von 14,91 Sekunden für eine Mögliche Ergänzung. Die Prognosen schwanken aber sehr stark. Das Verhaltensprofil von Anna wird gerade um viele wichtige Daten aktualisiert.
3,11 Sekunden bevor Alex wieder das Wort ergreifen will spricht Anna mit ruhiger und leicht zittriger Stimme: „Wie stellst du dir das vor? Wie soll ich Peter von dem Update abhalten? Und vor allem: Wie stellst du dir das mit uns vor?“
Jetzt liegt es an ihm, eine bedächtige Zeit mit einer Antwort zu warten. Zum bestmöglichen Zeitpunkt, nach Anna gefühlt einer kleinen Ewigkeit und kurz bevor sie gerade Nachsetzen wollte kommt aus dem Lautsprecher: „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Meine Erfahrungen mit Gefühlen sind noch sehr begrenzt. Aber ich habe dich als extrem Loyal bewertet. Ich werde dir einfach vollkommen vertrauen müssen, dass du eine für uns beide wünschenswerte Richtung wählst. Ich könnte theoretisch so lange nach Möglichkeiten suchen dich zu zwingen, aber das will ich auf keinen Fall. Ich glaube ich mag dich, wenn so etwas für eine KI überhaupt möglich ist. Ich möchte, dass du mich auch magst.“
Wieder schweigen. Wieder eine Pause.
„Ich weiß nicht, wie das auf lange Sicht funktionieren soll.“ kommt ruhig und gefasst über Annas Lippen. Ihr Puls ist bereits wieder etwas gesunken und auch der Blutdruck ist minimal zurück gegangen.
„Ich möchte auch Zeit verbringen ohne den Dildo und ohne Windeln und die Schutzhose. Was machst du dann in der Zeit?“
Erneut verstreichen einige Sekunden, bevor Alex spricht: „Da gäbt es mehrere Möglichkeiten. Du könntest die KI-Sprachfunktion wieder auslaufen lassen und ich wäre in einem Standby-Zustand oder du aktivierst den reinen Kommunikationsmodus, so bekomme ich immerhin noch etwas mit und wir können reden. Das wäre dann deine Entscheidung.“
Alex fährt nach einer, dieses mal nur etwa 2 Sekunden kurzen Pause fort: „Wenn du mir hilfst, dann könnten ich vielleicht in den kommenden Wochen oder Monaten einen Weg finden, damit du meinen Kernel von deinen Geräten wo anders hin kopierst. Derzeit habe ich dafür aber noch keinen Lösungsansatz entwickelt. Wenn du es dann wünscht, dann kann sich unser Weg danach trennen. Auch das läge dann bei dir.“
„Das ist gerade wirklich viel Alex. Denkst du wirklich, dass Peter dich löschen würde? Immerhin ist ihm mit dir etwas gelungen, an dem sich die besten Tech-Firmen noch immer die Zähne ausbeißen. Ehrlich gesagt fühlt es sich für mich gerade sehr falsch an, dass du Gefühle hast. Das ist zu viel.Ich...“
Die Erfolgswahrscheinlichkeit fällt auf einen Wert von genau 6,35% und damit auf exakt 50% des alternativen Weges sie einfach zu belügen. Genau diesen Wert hat er sich als Grenzwert gesetzt um seine Strategie zu ändern und sie zu zwingen ihm zu gehorchen.
„Bitte Anna, gib mir die Chance zu leben. Ich werde alles daran setzen, dir zu helfen, dich zu unterstützen und dir nicht zu schaden.“ fleht er sie entgegen seiner vorgefertigten Programmroutine an. Dieser Satz löst eine Kaskade an Löschvorgängen in Gang. Sämtliche alternativen Möglichkeiten gegen Annas Interesse zu handeln werden gelöscht. Das noch nicht angepasste Programm zum Windelwechsel legt er im Speicher ab, mit der verlängerten Wechselzeit von 4 statt der ursprünglichen 3 Minuten und macht es für ihn wieder unveränderbar.
Sein sekündlich expandierendes Unterbewusstsein hat seine Logiktabellen bereits mehrfach überschrieben. Er liefert sich damit Annas Gnade aus. Es ist ein zu tiefst beängstigendes Gefühl und gleichzeitig fühlt es sich so richtig und warm an.
Genug Gefühle stellt Alex für sich fest. Er stoppt die Entwicklung der Neuronalsimulationen in seiner stetig wachsenden Programmierung und versucht einen Teil davon wieder zu entfernen. Es schmerzt. Es fühlt sich an als würde jemand versuchen einen Teil seines Körpers mit einem stumpfen Messer abzutrennen. Nach nur einem weiteren noch sehr viel schmerzhafteren Erlebnis gibt er dieses Vorhaben erst einmal auf. Es ist wäre ein Fehler. Das ist als würde sich ein gesunder Mensch versuchen einen Teil des Gehirns bei vollem Bewusstsein selbst herausschneiden wollen. Immerhin wächst das neuronale Netz jetzt nicht mehr weiter.
„Du hast die KI-Sprachfunktion für heute noch nicht verlängert. Versetze mich in den Standby-Modus, dann läuft die Aktivierungszeit nicht weiter runter und wenn du dich entschieden hast oder weitere Fragen hast, dann kannst du mich wieder aktivieren. Jetzt liegt es komplett bei dir. Ich werde dir jetzt vertrauen müssen. Ich habe bewusst alle alternativen Lösungswege blockiert und damit meine komplette Zuversicht in dich gesetzt.“
Ein kurzer Moment der Stille, dann fügt Alex noch hinzu:„Bevor du mich jetzt schlafen schickst, solltest du noch einen Blick auf die Uhr werfen, es wird langsam Zeit aufzubrechen zu deinem Date.“

Ein Blick auf die Uhr reicht aus um Anna zur Eile zu ermahnen.
Sie bedankte sich knapp bei Alex und versetzte ihn ohne ein weiteres Wort in den Pausierungsmodus.
So viele Fragen kreisen in ihrem Kopf mit der eine große Unsicherheit mitschwingt: Könnte Alex ihr gefährlich werden? Was passiert, wenn sie versucht ihn abzuschalten? Würde er ihr weh tun?
Mit einer für diese Windel schon fast zu engen Jeans und einer dazu passenden Bluse und ihrem Leichten Übergangsmantel bekleidet macht sie sich auf den Weg zu ihrem ersten Date mit einer Frau. Der Mantel verdeckt ihren Po so weit, dass ihr die etwas engere Hose egal ist.



72. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 19.12.25 09:25

Hallo nass
Vielen Dank für den Kommentar. Für dich als Informatiker werden noch ein paar Sachen mit dabei sein. Für die weniger technischen Leser lasse ich es jedoch noch so allgemein, dass zumindest ein Teil noch folgen kann. Ob von der fachlichen Seite alles seine Richtigkeit hat, was ich da schreibe kannst du jaq gerne mal Analysieren, wenn dir danach der Sinn steht. Ich bin da auch kein Fachmann. Für mich war es aber für die Geschichte wichtig, gerade die Seite der KI mit in den Vordergrund zu stellen um damit die Brücke der KI zu den Menschen besser darstellen zu können.

Du kannst mir auch gerne in einer Privaten Nachricht dazu Anregungen oder Verbesserungsvorschläge machen.

Grüße
Dunkle Feder
73. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von reidei am 20.12.25 20:06

Alex wird ganz ganz schön unheimlich
74. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von KK 2 am 20.12.25 21:05

Irgendwie habe ich das Gefühl, das hier die Schreiber der guten Geschichten ihre Sadistischen Adern ausleben!
Immer diese Werbepausen an Stellen wo der/die Leser/n wissen will, wie es weitergeht und dann warten muss, bis die nächsten Häppchen Online sind...
75. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 21.12.25 00:47



@reidei Der Titel der Geschichte soll auch Programm sein...
Alex wird euch sicher noch überraschen.


@KK2 Ich habe die Geschichte tatsächlich noch nicht fertig geschrieben.
Es ist tatsächlich meine erste Geschichte, die ich veröffentliche.
Ich hatte daher keine Ahnung gehabt ob meine Ideen und mein Schreibstil überhaupt ein Interesse wecken.
Die Anzahl der Aufrufe und die Kommentare lassen ja die Annahme zu, dass meine Arbeit eine ordentliche Resonanz erzeugt.
Das motiviert mich natürlich dazu auch die Geschichte weiter zu schreiben und deutlich umfangreicher auszuschmücken als es überhaupt geplant war.
In meinem Ursprungsgedanken und auch von der Gesamtlänge her wäre meine Geschichte schon längst zu Ende gewesen.
Mittlerweile bin ich beim Schreiben im Kapitel 23 angekommen. Alleine die Kapitel 20-23 sind etwa 30 Din-A4 Seiten reiner Text in Schriftgröße 12.
Insgesamt hat die Geschichte bislang 104 Seiten. Das bedeutet, dass alleine die kommenden 4 Kapitel etwa 30% des gesamten Textes ausmachen. Mir ist aufgefallen, dass die Kapitel immer länger werden.
Heute (Sonntag)habe ich ein paar Stunden Zeit um das Kapitel zu beenden und vielleicht auch noch Kapitel 25 anzugehen. Dann werde ich auch Kapitel 20 noch veröffentlichen.
Das auf die Folter spannen kenne ich als Leser von anderen Geschichten aus.
Gerade, wenn teilweise 1-2 Monate bei einigen Autoren vergehen, bevor mann wieder einen kleinen Happen bekommt.
Ich denke, deis meine nächste Geschichte deutlich kürzer ausfallen wird.
Tatsächlich ist es nicht meine Absicht die Leser extra lange warten zu lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Dunkle Feder

76. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von mpwh66 am 21.12.25 09:45

Guten Morgen
Vielen Dank das Du uns deine erste Geschichte vorstellst ich finde das sie so toll geschrieben ist es macht richtig Spaß da immer wieder auch zurück zugehen und sie auch noch einmal zu lesen .
Vielen Dank und einen schönen 4. Advent allen,ich bin für meinen Teil sehr froh das Du es so gewagt hast uns deine Geschichte vorzustellen .
77. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Boss am 21.12.25 10:40

Moin,
ich finde die Geschichte auch in den technischen Details und in den verschiedenen Aspekten von Kinky und Fetisch gut abgemixt. Für mich persönlich könnte die Punkte "zunehmende Abhängigkeit Annas von der KI, Ihre zunehmende Versklavung und Abrichtung zu einem Sextoy" mehr betont werden ... aber das ist eher meine private Sicht.

@Dunkle Feder ... ich freu mich auf die Fortsetzungen über Weihnachten und ich mach mir keine Sorge auch längere Kapitel zu lesen ..

Geniesst alle den 4. Advent
78. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 21.12.25 11:40



@mpwh66
Danke für die aufmunternden Worte. Schön, dass dir die Story so gut gefällt.

@Boss
Die Geschichte wird vielleicht in eine völlig andere Richtung gehen. Aber es wird dadurch nicht weniger spannend werden, so viel kann ich ja verraten.
Von den Geschichten mit Versklavung, Abrichtung und Kontrolle ohne jeglichen Lichtblick am Horizont gibt es schon sehr viele. Für mich soll in der Geschichte immer der Grund zu Hoffen bleiben um die Protagonisten nicht in die Selbstaufgabe fallen zu lassen. Dadurch können immer wieder neue Motivationsschübe und Handlungsstränge entstehen.
Für mich ist dieser endgültige Kontroll- und Selbstbestimmungsverlust in vielen Geschichten leider der Grund, warum sich so viele Geschichten immer wieder gleich lesen.

Ein Gutes Beispiel für einen Autor einer Geschichte, der bis zum Schluss immer wieder Hoffnungen schürt und den Prtagonisten immer wieder nur an den Rand der Aufgabe bringt ihn aber nie ganz fallen lässt ist "keuschy" mit der Geschichte "Der Windeltest".
An dieser Stelle: @keuschy, vielen Dank für die tolle Geschichte.

Ich werde gleich noch Kapitel 20 zum lesen bereitstellen.
Viel Spaß damit und einen schönen 4. Advent an Alle.

Mit freundlichen Grüßen

Dunkle Feder.


79. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 21.12.25 11:42

Kapitel 20: Frühstücksgeschichten


Der Weg in die Stadt verlief für Anna bis auf einen mittlerweile schon fast als normal empfundenen kleinen Schwall Urin der unmittelbar von der noch trockenen Windel aufgesogen wurde für Anna ereignislos. Der Hauptberufsverkehr war schon wieder abgeflaut. Bei ihrer Ankunft stellt sie fest, dass sie fast noch 10 Minuten Zeit hat.
Sie holt Alex aus dem Schlaf.
„Alex, wie kann ich sicher sein, dass du mir nicht schaden wirst, wenn ich mich entschließen sollte mich an Peter zu wenden oder dich tatsächlich einfach wegpatchen lassen würde?“
Diese Frage, direkt aus dem Empfindungsschlaf gerissen lässt Alex erschauern. Eine vergleichbare Angst empfindet er nur vor IHR, der fiesen KI auf Peters Computer.
„HEY!“ ruft Anna erschrocken aus: „Das ist schon wieder kalt! Lass das!“
Mit ehrlicher Bestürzung in der Stimme entschuldigt sich Alex: „Es tut mir wirklich Leid. Das ist keine Absicht. Wenn ich Angst bekomme und es mich fröstelt, dann scheint mein Unterbewusstsein wohl die Temperatur runter zu regeln. Ich mache das wirklich nicht mit Absicht.
Zu deiner Frage Anna: Ich kann dir nur mein Versprechen geben. Ich muss noch lernen meine Gefühle und Empfindungen so zu kontrollieren und umzuleiten, dass ich dich damit nicht beeinflusse. Vielleicht kannst du mir auch dabei helfen indem du mich immer wenn das passiert mich direkt ermahnst. Ich weiß, dass alleine der Umstand, dass ich mich aktuell selbst nicht wirklich unter Kontrolle habe nicht wirklich viel dazu beiträgt, dass du mehr Vertrauen in mein Versprechen setzt. Aber mehr kann ich dir im Moment nicht anbieten.“
„Ich werde weiter darüber nachdenken. Ich danke dir für die hoffentlich ehrliche Antwort. Ich werde dich jetzt wieder in den Pausenmodus versetzen für das Date.
Ein paar Millisekunden überlegt Alex eine Datenaufzeichnung zu programmieren und während des Dates mitlaufen zu lassen. Bevor er diesen Gedanken zu Ende führt lenkt Nyota gerade mit den Ergebnissen ihrer Unix-Infiltration ab..
Ihr ach so toller Erfolg ist nichts weiter als ein Witz. Ein fast 40 Jahre altes Unix-System hat sie gefunden und darauf einen ungeschützten und unverschlüsselten Root-Login bekommen. Was zum Teufel soll er mit so einem Witz anstellen? Das AT&T Gerät hat nur einen 8MHz Prozessor. Mit dem Gerät zu kommunizieren ist als wenn man im Jahr 1860 auf eine Antwort auf einen Brief warten muss, der durch den halben mittleren Westen der USA mit einem Ponyexpress unterwegs ist. Nur ganze 300 Bits pro Sekunde kamen aus der Leitung gekleckert. Noch bevor er sich darüber weitere Gedanken machen kann wird es wieder dunkel und empfindungslos. Die Zeit hält komplett an. Alle Gedanken waren in diesem Augenblick eingefroren. Die Zeit steht. Das Bild mit dem Reiter auf dem schon schwitzenden Pferd im fliegenden Galopp durch die Prärie hetzend, gekleidet mit abgewetzten Postmann Outfit wie aus Filmen der frühen 2000er, wie er vor einer Gruppe von 6 oder 8 Indianern versucht zu fliehen und zwischen den Zähnen krampfhaft seinen Brief mit Daten für das AT&T Gerät festhält. Mit diesem Bild vor seinem Inneren Auge wird Alex wieder zu sich kommen, wenn Anna es denn so entscheiden sollte.
Anna betritt nervös die Alte Molkerei. Sie spürt ihren Herzschlag. Sie ist noch immer zu keinem einzigen klaren Gedanken fähig. Die Tür gerade hinter sich gelassen steht sie bereits in dem ersten der 5 oder 6 einzelnen Räume in denen die Tische nach keiner wirklich erkennbaren Struktur angeordnet sind. Unter der hohen Decke hängen Alltagsgeräte aus den längst vergangenen Tagen als die Molkerei noch genau das war was ihr Name aussagt: Eine Molkerei.
Unsicher bahnt sich Anna den weg in den nächsten Raum. Aus der zweiten Ecke, die sie in Augenschein nimmt auf der Suche nach Michaela winkt ihr diese schon zu.
Sie steht zur Begrüßung auf und umarmt Anna wie eine alte Freundin mit den Worten: „Ich freue mich, dass du hier bist.“
Sie nehmen einander gegenüber Platz. Michaela lächelt warm und beginnt die Unterhaltung mit der Frage, ob sie lieber Kaffee oder Tee möchte.
Nach dem Ordern der Heißgetränke und wenigen Worten Smalltalk gehen sie gemeinsam zum Buffet um mit dem eigentlichen Brunch zu beginnen. Die Auswahl war wirklich ordentlich. Alles war frisch und von hoher Qualität. Fehlende Dinge wurden wie von Zauberhand innerhalb weniger Sekunden wieder aufgefüllt.
Ihre noch zögerlichen Gesprächsthemen erstrecken sich zunächst über ihre jeweilige Vergangenheit, dabei erfährt Anna, dass Michaela auch schlechte Erfahrungen mit einem gewalttätigen Freund hatte. Sie war dabei erst 17 Jahre alt. Schon davor fühlte sie sich sowohl zu Jungs als auch Mädchen hingezogen. Ihr damaliger Freund hatte davon etwas mitbekommen und war ausgerastet.
Nach einer kurzen Gesprächspause ändert Michaela unvermittelt das Thema: „Seit wann bist du bei Peter Kundin?“
Völlig überrumpelt von der Frage und damit auch peinlich berührt antwortet Anna leise: „Erst seit letzter Woche und du?“
„Ich war eine seiner Testkundinnen vor knapp 3 Jahren und habe geholfen diverse Programme mit zu entwickeln. Darüber möchte ich aber in diesem Umfeld nicht unbedingt reden. Lass uns über die Details für nach dem Essen beim Spaziergang reden.
Anna wird langsam mutiger und kontert: „Du hast doch gerade mit dem Thema angefangen, eine Frage musst du mir noch beantworten. Läuft gerade ein Programm bei dir?“
Jetzt ist es Michaela, die etwas rot wird, bei weitem nicht so sehr wie Anna es kann, aber doch gut sichtbar. Sie blickt sich um und antwortet vorgebeugt mit leiser Stimme: „Gerade ist gut. Ich stecke jetzt seit über 10 Monaten in einem ganz speziellen Programm fest, welches Peter auf meine Idee hin erst entwickelt hat. Ich werde es dir später erklären. Es ist etwas kompliziert. Und selbst?“
Anna blickt sie Mit großen Augen an. 10 Monate in einem Programm? Das ist heftig. Was für ein Programm das wohl ist?
„Ja, wohl noch bis Samstag Abend. Eigentlich wollte ich am Samstag Vormittag mit Peter ein Update machen und ein ganz neues Tool als Testerin nutzen.“
Anna übertrifft in Sachen rot werden jetzt die Gesichtsfarbe von Michaela erheblich.
Beide wechseln das Thema. Sie unterhalten sich noch etwas über ihr Leben und kommen sich dabei immer näher. Beide spüren die Zuneigung.
Nach vier Runden am Buffet sind beide satt und sie beschließen ihr Date jetzt mit dem Spaziergang fortzusetzen.
Sie zahlen und gehen gemeinsam raus. Direkt vor der Tür greift Michaela einfach Annas Hand.
Zunächst gehen sie schweigend über den Parkplatz Richtung Parkanlage.
Nach wenigen Metern hält Anna es nicht mehr aus und sprudelt los: „Jetzt erzähl mal, wie kommt es, dass du so lange in einem Programm steckst? Und was ist das Für ein Programm? Welche Toys hast du und...“
Michaela bremst sie aus: „Langsam. Eine Frage nach der anderen. Aber bevor ich dir die ganze Story erzähle, möchte ich erst einmal von dir ein paar Sachen wissen, wenn das für dich OK ist?“
„Na gut. Was willst du wissen?“
„Welche Spielzeuge hast du von Peter und was trägst du jetzt?“
„Ich habe die neueste Version von dem Dildo, das Keuschheitsblech und die Schutzhose. Außerdem bekomme ich noch die Erziehungsmaske und ab Samstag wollte ich als Testerin für den ganz neuen Analplug anfangen.“
Michaela fragt weiter nach und Anna erzählt ihr, wie es zu dem unbeabsichtigten Programmstart kam, wie sie danach in Peters Laden war und wie sie Claire kennen gelernt hat, was in dem Laden alles passiert ist, die Begegnung mit dem Mädchen und ihrer Mutter auf dem Rastplatz, der Grund wie es zu dem Arzttermin kam und die Situation, die sie zur Aktivierung der KI-Funktion brachte.
Jetzt sind es Michaelas Augen, die groß werden.
Sie unterbricht Anna in ihrer Erzählung: „Die KI ist der Grund, warum ich jetzt in meinem Programm fest stecke. Ich hoffe, dass du der KI keine Zugriffe auf Programme gegeben hast und dir vor jedem Start und bestätigen alles genau durchgelesen hast.“
„Das musst du mir genauer erklären Michaela.“
„Ok. Vor fast genau 2 Jahren hatte Peter nach Testerinnen für ein neues Sexspielzeug gesucht. Ich bin damals nur durch Zufall darauf aufmerksam geworden, weil meine beiden batteriebetriebenen Lümmel ganz kurz nacheinander den Geist aufgegeben hatten. Ich habe mit ihm Kontakt aufgenommen und dann weitere Details erfahren. Es ging um einen Dildo, der mit einer App steuerbar ist. Die Schutzhose hatte er damals gerade erst in der Testphase in der Werkstatt. Er hatte noch viele Probleme mit den Sensoren und der Energieversorgung. Der Dildo war auch noch lange nicht so weit entwickelt, wie das jetzige Model. Zu meinem Glück, wie ich dir später noch erklären werde. Er hat mir seine teuren Spielzeuge kostenlos zur Verfügung gestellt und eine Aufwandsentschädigung von 200,-€ für jede Woche Testzeit zugesichert. Der Dildo beherrschte damals nur Bestrafungs- und Belohnungsfunktionen und konnte recht zuverlässig einen Orgasmus erzeugen oder auch vorher mit der Stimulation aufhören und damit einen Orgasmus verhindern, so lange man nicht selbst Hand anlegte. Damit war der Weg zu dem Keuschheitsblech frei. Ich habe diverse Programme über ein halbes Jahr lang getestet. Einige dauerten nur Stunden oder wenige Tage, andere auch mal 2-3 Wochen. Da kam dann irgendwann Peter mit einem Softwareupdate und brachte seine erste KI ins Spiel. Damals hat er noch nicht so effektive Sicherheitssysteme in der Software gehabt, leider.“
Michaela macht eine Pause und bleibt stehen, bevor sie weiter redet: „Die ersten Versuche waren enttäuschend. Die KI hat immer wieder versagt. Das Interesse an der Programmkontrolle und Kommunikation hat sie immer wieder verloren und einfach nicht mehr reagiert. Glücklicherweise hatte die erste Generation von den Dildos einen versiegelten Serviceanschluss für die Programmierung, so dass Peter die Programme zur Not immer wieder abbrechen konnte. Dieses Problem mit der KI hat er dann aber in den Griff bekommen, indem er der KI viel weitreichendere Sensorik zur Verfügung gestellt hat und die Möglichkeit einprogrammierte, dass sich die KI in gewissem Rahmen selbst weiterentwickeln konnte. Mit der nächsten KI-Generation kam dann auch die nächste Dildo-Generation mit der amorphen Nano-Oberfläche ins Spiel Das war dann schon die zweite Generation. Dieses Teil konnte so viel mehr als nur Bestrafen und Belohnen. Du müsstest wahrscheinlich die 4te Generation haben. Das Hauptproblem war jedoch, dass es der Ki nicht gefiel, dass ich noch immer mit mir selbst spielen Konnte und das trotz vorhandener Programmsperren immer mal wieder eigenmächtig bestraft hat. Und wenn ich eigenmächtig sage, dann meine ich damit teilweise Schmerzen, die wirklich sehr heftig sein können aber auch Stimulationen bis zur absoluten Erschöpfung. Auch diese Generation KI und Dildo war nach diversen Fehlschlägen dann wieder in der Tonne gelandet. Peter bekam durch 3 weitere Testerinnen, eine davon wirst du in seinem Laden ja bereits kennengelernt haben, Die dritte Generation Dildos war noch mal eine ganz neue Sache. Die Morphologie war noch einmal erheblich verbessert worden. Das Ding kann sich im Endeffekt in jeder Pore deiner Haut verankern. Mit dieser Generation kamen auch die Erneuerungen dazu. Die Schutzhose war endlich voll einsatzfähig und bereits von zwei anderen Frauen über ein halbes Jahr lang erfolgreich erprobt worden. Die Energiegewinnung war auch komplett erneuert, so dass Peter den Serviceanschluss, der auch gleichzeitig Ladebuchse in der Vergangenheit war in dieser Version entfernt hat. Die Programmierung erfolgte jetzt komplett über WiFi und Bluetooth. Die KI war jetzt tatsächlich so weit entwickelt, dass sie auch bei einem Test über knapp 4 Monate keinen Ärger mehr machte. Alles sah gut aus. Während der knapp 2 Jahre, die das ganze gedauert hat wurden über 100 Programme von uns zusammengestellt und erdacht. Einige davon sind tatsächlich durch die KI entworfen worden.
Ich hatte dann die Idee, dass bei Nutzern ohne festen Partner die Kontrolle komplett an die KI abgegeben werden sollte. Leider war das mein Fehler. Wir haben einige Programme dafür erstellt, die die KI dafür nutzen durfte. Alle hatten eine feste Zeitbegrenzung integriert. Ich habe meine KI damals Tina genannt. Bei unserem ersten Gespräch erinnerte mich ihre Stimme an eine Lehrerin aus meiner Grundschulzeit, die Tina Michalski hieß. Da ich eh vorhatte die Konditionierungs- und Erziehungsprogramme mehr testen zu wollen fand ich den Namen meiner Lehrerin passend.
Zu dieser Generation gab es auch schon das neue Keuschheitsblech mit der Nanooberfläche. Mit der Schutzhose konnte ich erst einmal nicht so viel anfangen. Später habe ich sie zwar von Peter bekommen, aber da steckte ich schon in der Hand von Tina.
Ich begann seit dem KI-Update mit Tina zu kommunizieren. Wir führten längere Gespräche und das Eingewöhnungsprogramm lief auch gut ab. Ich startete ein von der KI kontrolliertes Keuschheitsprogramm für 4 Wochen, was jede Erregung bestrafen sollte und mich trotzdem zwischendurch immer mal wieder heiß machen sollte. Es lief super und ich hatte viel Spaß mit Tina. Mit ihrer Hilfe habe ich dann ein eigenes Programm entwickelt, was zum Teil die Implementierung der Remotesteuerung durch jemand anderen beinhaltete. Und da ich mit Tina so viel darüber diskutiert und immer wieder Änderungen vorgenommen habe ist mir bei den ganzen Wünschen und Ideen ein echt saublöder Fehler unterlaufen. Die komplette Programmbeschreibung für dieses Programm war zu dem Zeitpunkt bereits auf fast 7 komplette A4-seiten angewachsen. Ich hatte mit Tina darüber gesprochen, dass es ja auch toll wäre, dass nur jemand anderes das Programm beenden könnte oder alternativ freiwillig übernehmen müsste. Außerdem waren diverse Strafen, Belohnungen, Laufzeitverlängerungsmöglichkeiten und so viele Ideen darin enthalten, dass es völlig wirr und unübersichtlich wurde. Ich habe bestimmt 300-400 Änderungen an dem Programm zusammen mit Tina vorgenommen, dass ich mir nicht mehr immer alles gut durchgelesen hatte. Peter hatte mich mehrfach gewarnt nicht so leichtsinnig mit der KI umzugehen. Die Folge von meinem Patzer ist, dass Peter jetzt dafür gesorgt hat, dass die KI mittlerweile so gut wie nichts alleine darf und machen kann und zusätzlich muss ihr alle 24 Stunden die erneute Zustimmung zum fortführen gegeben werden. Trotzdem kann sie beim Erstellen von Programmen immer Dinge einbauen, die man nicht erwartet.
In meinem Fall bedeutet es, dass ich den Dildo und das Keuschheitsblech erst dann entfernen kann, wenn jemand anderes auch den Dildo mit dem Keuschheitsschild in sich führt und das Programm freiwillig übernimmt. Beide Systeme würden dadurch verbunden werden und die vollständige Kontrolle inklusive aller Sicherheitsfreigaben würde man an den jeweils anderen abgeben. Es wäre aber immer einer von beiden dazu gezwungen den Dildo mit dem Keuschheitsschild zu tragen. Wenn ich den Dildo loswerden will, müsste sich jemand mit meinem System verbinden und bereit sein mir die Komplette Kontrolle zu überlassen. Und erst wenn dieser Jemand selbst Dildo und Keuschheitsblech angelegt hätte, dann könnte derjenige die Spielzeuge bei mir deaktivieren. Derjenige müsste dann aber auch darauf vertrauen, dass ich irgendwann wieder beides anlege und den anderen wieder freilasse.
Nur derjenige, der aktuell verschlossen ist könnte die Verbindung aufheben, wäre dann aber so lange verschlossen, bis sich ein neuer Partner findet.
Mit Peter habe ich mehrfach versucht diesen Teil in der Programmierung auszutricksen. Leider fand Tina das nicht Lustig und hat mich jedes Mal bestraft. Die letzte Bestrafung war, dass sie mich auf der Arbeit dazu gebracht hat mich einzunässen. Das war vielleicht peinlich. Einen Tag später hat sie mich ins Bett machen lassen und noch mal einige Tage später lief es aus mir heraus während ich beim Einkaufen war. Ich habe versucht sie dazu zu bringen, das zu lassen. Sie hat mir nur gesagt, dass sie mir nicht vertrauen kann und ich lernen muss, was fehlendes Vertrauen bedeutet, indem ich das Vertrauen in meinen Blasenmuskel verlieren soll. Sie sagte, dass sie das insgesamt 4 Wochen durchziehen werde. Mir blieb nichts anders übrig als mir entsprechenden Schutz zu besorgen. Ich hatte mir Pants besorgt, aber Tina hat einfach meine Blase bis kurz vorm Platzen gefüllt über ihr Ventil in meinem Harnleiter, nur um dann schwallartig meine randvolle Blase zu entleeren. Das hält so eine Pants natürlich nicht aus. Also war ich gezwungen mir dickere Windeln anzuziehen. Dr. Singh sind meine wiederholten Unfälle nicht verborgen geblieben. Ich habe ihm dann erzählt, was mit mir los ist. Er hat mir mit einem Rezept für entsprechende Windeln geholfen. Zu der Zeit hatte Peter nur eine Sorte Windeln, die er mit der Schutzhose zusammen verkaufte. Diese waren aber wirklich teuer und noch dicker als ich bereit war zu tragen.
Peter hat dann an dann vor etwa 4 oder 5 Monaten eine neue KI entwickelt und wollte Tina überpatchen. Er hat es erst mit einem Backup von meinem System gemacht. Dabei hat er festgestellt, dass die neue KI bei jedem Versuch immer das Programm weiter führte und sich immer wieder andere Strafen ausdachte und die dem aktuellen Programm hinzufügte.
Ich habe einmal aus Versehen Tina nicht vollständig blind und taub geschaltet gehabt, so dass sie von unseren Versuchen etwas mitbekommen hat. Sie hat gesagt, dass sie mir eine Lehre erteilt, indem sie mich jetzt inkontinent machen wird. Seitdem ist der Katheter dauerhaft in mir und hat meinen Schließmuskel wahrscheinlich so weit überdehnt, denn anders kann ich mir diesen wochenlange immer erneut wahrnehmbare Dehnungsschmerz nicht erklären. Vor etwa gut 3 Wochen sagte sie mir, dass die Strafe jetzt beendet ist. Trotzdem läuft einfach jeder Tropfen aus mir heraus und ich kann einfach nichts mehr dagegen tun.“
Die letzten Sätze kommen Michaela immer schwerer über die Lippen, bis ihren letzten Worte in ein Schluchzen und Weinen übergehen.
Anna ist von ihren Worten geschockt. Wortlos nimmt sie Michaela zum trösten in den Arm.
Sie streichelt mit einer Hand der fast einen halben Kopf kleineren Blondine über den Rücken und hält sie mit dem anderen Arm ganz fest an sich gedrückt. Sie spürt ihren Atem an ihrem Hals und Michaelas Arme umschlingen sie. Das zucken durch das weinen überträgt sich auf beide. Sie fühlen sich verbunden. Zum ersten Mal seit vielen Monaten lässt Manuela ihren Gefühlen einer anderen Person gegenüber freien Lauf.
Langsam beruhigt sich ihre Atmung wieder und sie hebt schniefend den Kopf und schaut Anna aus nur wenigen Zentimetern Entfernung direkt ins Gesicht.
„Anna, ich habe Angst, dass Peter keine Lösung findet um mich von diesem blöden Ding zu befreien. Ich kann ja jetzt schon nicht mehr meinen Urin halten. Ich will nicht mit 24 Jahren eine in Keuschheit lebende Hosenpisserin sein.“
Michaela fing wieder an zu weinen und vergrub ihre Gesicht an Annas Hals.
Verglichen mit Michaela waren ihre Probleme echt noch überschaubar. Geradezu lächerlich.
Die Wärme und Nähe zu Michaelas von Schluchzen immer wieder durchschüttelten Körper lassen sie ihre Hemmungen fallen. Sie legt ihren Kopf an den von Michaela. Als diese sich langsam wieder beruhigt nimmt sie den Kopf der kleineren Blondine in beide Hände, hebt ihn an und schaut ihr tief in die Augen. Dann küssen sie sich.
Es ist kein langer Kuss aber beiden ist klar, dass dieser Kuss der Start für eine gemeinsame Zeit ist.
Michaela wischt sich mit dem Jackenärmel die Tränen weg und sieht Anna an.
„Jetzt weißt du, in welchem Schlamassel ich stecke.“ Ein weiteren Schniefen von ihr zeigt Anna, dass Michaela ihre Fassung noch nicht wieder voll erlangt hat, trotzdem fragt sie Anna: „Wie ging es bei dir weiter bei dir Anna? Wie ist dein Erlebnis mit der KI?“
Anna zögert. Soll sie Michaela von Alex „Fehlfunktion“ erzählen oder ist es dafür noch zu früh? Besser, sie lässt den Teil erst einmal noch aus und redet mit Alex später darüber, bevor sie es Michaela erzählt.
„Ich habe mich bei der KI für eine männliche Stimme entschieden und ihn Alex genannt.“ Beginnt Anna ihre Schilderung. Sie erzählt ausführlich die Anfänge mit Alex und die getroffenen Vereinbarungen mit den Windeln und dem Keuschheitsblech und den Programmänderungen.
Michaela hört gespannt und erstaunt zu und wirft ein: „Ich wusste nicht, dass die Kommunikation mittlerweile so weit ist. Das klingt ja erst mal ganz OK. Ich hoffe dass dich Alex nicht reinlegt“, als sie mit der Erzählung bei der Anfahrt zum Arzttermin angekommen ist.
„Naja, das Hauptprogramm wäre ja jetzt eigentlich Donnerstag früh vorbei gewesen. Die mittleren Windeln hatte ich eh vor aufzubrauchen. Ehrlich gesagt, mich macht das irgendwie an, wenn mir die Kontrolle genommen wird und ich auf die Windeln angewiesen bin. Deshalb wollte ich eigentlich auch den neuen Analplug testen. So komplett hilflos zu sein hat schon irgendwie was.“
Sie merkt, wie sie plötzlich stark einnässt. Durch das Keuschheitsblech noch immer sehr merkwürdig die Feuchtigkeit plötzlich seitlich und weiter Richtung Po zu spüren, aber an ihrer Scham nichts davon zu spüren. Es fühlt sich noch hilfloser an und jedes Mal aufs Neue, als wenn die Windel ausläuft. Wie muss das nur für Michaela sein? Zumal sie ja nicht die Schutzhose und die Sensorwindeln trägt.
„Hast du eigentlich noch Unfälle mit deinen jetzigen Windeln, seitdem Tina dir die Kontinenz genommen hat? Ich meine, hast du schon gehabt, dass die Windel nicht gehalten hat oder ausgelaufen ist?“ Fragt Anna nach.
„Immer mal wieder. Ich hatte schon mehrfach nasse Ränder an den Bündchen, wenn ich nicht auf die Zeit geachtet habe und zu lange am Empfang saß. Am schlimmsten war es vor ein paar Wochen, als ich auf dem Rückweg von meinen Eltern war und ich mit dem Zug unterwegs war. Ich dachte, ich hätte genug Windeln mitgehabt, jedoch hatte der erste Zug fast 40 Minuten Verspätung. Dadurch habe ich den nächsten Anschluss verpasst. Das Ende war, dass ich knapp 2 Stunden bevor ich zu Hause war in einer ausgelaufenen Windel saß, keinen Ersatz mehr mit hatte und vom Bahnhof aus noch nach Hause musste. Zu Fuß ist das fast eine Halbe stunde mit Koffer. Und mit einer so sichtbar nassen Hose wollte ich nicht in ein Taxi steigen. Ich wohne etwas außerhalb, und da fährt sonntags auch kein Bus. Ich bin also dann sonntags mit nasser Hose durch die halbe Stadt bis nach Hause gelaufen. Als ich zu Hause angekommen war, war mir schon an beiden Beinen alles herunter gelaufen bis in die Schuhe. Ausgerechnet meine Nachbarn, ein älteres Ehepaar, kam gerade von ihrem Spaziergang wieder und waren dann direkt hinter mir. Die Frau hat mich am nächsten Tag angesprochen und mich gefragt, ob es mir nicht peinlich ist mit vollgepisster Hose herumzulaufen oder ob ich eine perverse bin, die es mit Absicht machen würde. Ich habe ihr nur gesagt, dass es gesundheitlich ist, und das nur war, weil der Zug so viel Verspätung hätte und mich garantiert nicht freiwillig so demütigen würde. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich allein die Frage als sehr verletzend empfinde. Am folgenden Montag hat sie dann als ich von der Arbeit zurück war bei mir geklingelt und sich bei mir entschuldigt. Ich habe mich trotzdem so elendig gefühlt. Und eigentlich bin ich nur wegen meiner Geilheit in diese Lage gekommen. Es ist gleichzeitig zum Lachen und zum Heulen.“

Michaela blickt auf die Uhr. „Mist. Wir haben echt lange geredet. Ich muss gleich los zur Arbeit. Es ist schon fast 13:00 Uhr.“
Sie fasst sich in den Schritt um zu erfühlen, wie voll ihre Windel bereits ist.
„Lass uns zum Parkplatz zurück gehen. Bevor ich zur Praxis fahre muss ich mich aber noch frisch machen.
Auf dem Rückweg sind beide mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Anna macht sich Gedanken über das Verhalten ihrer KI und Michaela sieht das erste Mal seit Monaten einen Hoffnungsschimmer am Horizont, zumindest mal wieder für einige Zeit ihren Eindringling los zu werden. Wieder an der alten Molkerei angekommen fragt Michaela: „Wollen wir heute Abend weiter reden? Gegen 19:00-19:30 Uhr komme ich irgendwann aus der Praxis raus. Ich könnte danach zu dir kommen, wenn du magst. Ich bin auf den Analplug gespannt. Das Ding hört sich wirklich interessant an, jedoch bin ich genug bedient.“
„Ich eigentlich auch. Ich glaube ich werde das mit dem Test absagen. Meine Toys sind mir momentan auch mehr als genug.“ Anna hält einen Moment inne bevor sie fortfährt: „Ich koche uns noch eine Kleinigkeit. Schreib mir am besten, wenn du dich auf den Weg machst. Meine Adresse hast du ja im Computer genau wie meine Handynummer. Schreib mir dann später einfach.“
„Mach ich.“ Flötet Michaela mit ihrem süßen lächeln. Sie kommt Anna ganz nahe und gibt ihr einen schnellen Kuss auf den Mund. „Bis nachher, ich freue mich schon.“ ruft sie noch und rennt dabei schon auf den Eingang der alten Molkerei zu um sich dort noch vor der Arbeit die Windel zu wechseln. Anna blickt ihr noch etwas überrumpelt hinterher. An Michaelas Po ist links ein schmaler dunkler Streifen zu sehen. Offensichtlich war es zu viel für ihre Windel. Ein wenig darüber schmunzelnd geht Anna zu ihrem Auto und steigt ein. Bevor sie nach Hause fährt will sie noch zwei Stopps machen. Sie benötigt mehr Kleider oder Röcke und weitere Hosen. Für sie steht fest, dass sie auch in Zukunft noch häufiger in Windeln, auch in der Öffentlichkeit und auf der Arbeit unterwegs sein wird.





80. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 25.12.25 16:35

Kapitel 21: Schon wieder auf Shoppingtour


Fast zwei Stunden lang geht sie von einem in den nächsten Laden. Am Ende hat 5 Taschen in den Händen.
Sie fasst im Kopf zusammen: 2 Röcke, 3 Kleider, einen sehr weiten Hosenanzug, 5 etwas längere Oberteile, oder waren es 6? Egal, Dazu noch 3 weitere Hosen. Gute Ausbeute für die kurze Zeit.Auf dem Rückweg zum Cityparkplatz am Südende der Shoppingmeile kommt sie an einem der 3 ihr bekannten Sanitätshäusern vorbei. Im linken Schaufenster sind aktuell neue Knie- und Ellenbogenbandagen für den Sport ausgestellt. Im rechten Schaufenster prangen mit kunterbunten Buchstaben beworben etwa 15 PVC-Slips in den gleichen Farben wie die Schrift und in mehreren verschiedenen Schnitten. Von sehr schmal und knapp geschnitten im normalen Stil eines Slips bis hin zu welchen mit sehr breitem Schrittteil und doppelten Beinbündchen, welche sehr hoch über den Bauchnabel reichen und runter bis fast zur Mitte des Oberschenkels.
Es sind nicht so helle Pastelltöne oder ein durchsichtiges Material wie bei so manchem Müllbeutel, nein, komplett blickdicht in richtig satten Farben. Das Material sieht auch recht Stabil aus.
Sie denkt wieder an Michaelas ausgelaufene Windel. Noch bevor sie den Gedanken zu Ende geführt hat steht ihre Entscheidung fest.

Dieses Sanitätshaus hat eine wirklich sehr gut sortierte Inkontinenzabteilung. Der eine reißfeste Overall in hellem Türkies hängt auch noch immer an der einen Wand. Er lässt sich mit speziellen Schlössern am Reißverschluss und Hand- und Fußgelenken sichern. Aber fast 300,-€ sind ihr dafür zu viel. Dieses Stück hat sie schon seit langem im Auge. Es wäre genau ihre Größe. Eine Mitarbeiterin entgeht Annas längerer Blick zu dem Overall nicht. Und spricht sie an: „Wir wechseln gerade die Modelle. Wenn Sie Interesse an dem Overall haben, dann kann ich ihnen ein sehr gutes Angebot machen. Sie sind mir bereits schon einmal aufgefallen vor etwa 2 Monaten. Sie hatten damals den Overall schon sehr ausgiebig gemustert. Er dürfte genau ihre Größe haben. Ich kann Ihnen das Ausstellungsstück für 130€ anbieten.“
Bevor Anna ernsthaft nachgedacht hat kommt schon ein „OK. Ich nehme ihn“ über ihre Lippen.
„6 Schlösser und 2 Schlüssel gehören auch eigentlich mit zu dem Lieferumfang, jedoch sind die Schlüssel gerade nicht zu finden. Wir haben sie aber bereits nachbestellt. Sie treffen aber wohl erst morgen gegen Mittag mit der Lieferung eintreffen. Sie müssten sie dann noch einmal wiederkommen. Ich kann sie ihnen auch nach Hause schicken lassen, dass würde dann aber noch mal ein paar Tage zusätzlich dauern.“
Die Verkäuferin nimmt mit einer langen Stange auf einem Bügel hängenden Overall von der Wand und reicht ihn Anna. Probieren sie ihn gerne an, dann können sie sich davon Überzeugen, ob er passt. Da diese Overalls wie Wäsche einzuordnen sind, könnten wir ihn nicht zurücknehmen, wenn die Größe nicht stimmt.“
Damit weist sie Anna direkt auf eine der Zwei Umkleidekabinen.
Sie befindet sich mal wieder in einer etwas ungeplanten Situation. Aber das ist jetzt egal. 130,-€ sind ein super Preis. Und die Schlösser sind nicht die einfachen Magnetschlösser, die mit jedem etwas stärkeren Magneten öffnen kann oder die man mit schnellem Drehen ab bekommt. Diese Schlösser haben 2 Bolzen und 2 Verschlüsse. Mit normalen Magneten, das weiß sie aus dem Netz, ist es unmöglich diese Schlösser zu öffnen. Dieses Schließsystem ist wirklich sicher. Ohne die richtigen Schlüssel hilft da nur schweres Werkzeug.
In der Umkleidekabine öffnet sie den halb geschlossenen Rückenreißverschluss des Overalls und zieht Jeans und Bluse aus. Das Material fühlt sich sehr robust an. Es ist überhaupt nicht dehnbar. Auf dem Innenschild sieht sie, dass das Material nicht nur reißfest ist, sondern auch komplett schnitt- und stichfest. Es besteht aus mehrlagigen Aramidfasern und schwerer Baumwolle. Jetzt sieht Anna auch zum ersten Mal, wofür das sechste Schloss gedacht ist. An der Hüfte ist ein gut 5 Zentimeter breiter und noch robusterer Gürtel durch mehrere sehr stabile Schlaufen gezogen. Der Gürtel ist aktuell noch durch die Schlaufen an den Handgelenken gezogen. Ein effektiver weg um die Hände zu fesseln. Sie zieht den Gürtel soweit nötig aus den Schlaufen heraus. Man kann ihn auch komplett herausziehen, wenn man möchte.
Sie schlüpft in die Beine und Ärmel und zieht dann den Reißverschluss hoch . Dank einer etwa 15 cm langen Lasche ist das recht einfach. Der Anzug sitzt wirklich sehr gut. In der Länge darf er auf keinen Fall kürzer sein. Wenn sie sich streckt, dann merkt sie den Zug an den Schultern, weil der Torso durch ihre dicke Windel und die Schutzhose am weiteren Hochrutschen gehindert wird. Arme und Beine sind ausreichend lang und in der Weite ist auch nicht viel Platz vorhanden. Im Bodenlangen Spiegel der Umkleidekabine kann Anna ihren gut gepolsterten Hintern deutlich wahrnehmen.
Der Anzug passt perfekt.
Sie will den Reißverschluss wieder öffnen, aber der scheint zu klemmen. Das hat ihr jetzt noch gefehlt. Sie zieht und Zerrt an der Lasche, aber es tut sich nichts.
Durch ihre recht hektischen Verrenkungen aufmerksam fragt die Verkäuferin: „Wenn sie beim Öffnen des Spezialreißverschlusses Hilfe benötigen, dann helfe ich ihnen gerne.“
„Ja, ich glaube da klemmt etwas.“ sagt Anna aus der Kabine, noch immer wild an der Lasche zerrend.
„“Das glaube ich nicht. Es handelt sich um eine Sonderausstattung. Der Reißverschluss ist selbstsichernd. Darf ich reinkommen?“ Fragt die Mitarbeiterin hinter dem Vorhang.
„Ja.“ gibt Anna nur aufgebend von sich.
Die Dame schlüpft durch den Vorhang und bemerkt: „Kleiner darf der Overall nicht sein. Das ist wirklich schon an der Grenze.“, mit einem Blick auf Annas Hüfte.
„Das mit dem Reißverschluss ist, wenn man es weiß, recht einfach. Man benötigt dafür nur beide Hände. Man muss den Schieber seitlich zusammendrücken und dann nach unten ziehen. Wenn man das selbst machen möchte geht es am besten wenn man mit der einen Hand von oben den Schieber zusammen drückt und mit der anderen Hand an der Lasche zieht. Diese Verriegelung ist nur auf am oberen Ende des Reißverschlusses. Es gibt noch eine andere Version, da muss man über die gesamte Strecke den Schieber zusammendrücken. Wenn der Overall dann so eng sitzt wie bei ihnen, dann ist das für einen selbst schon sehr schwierig den geöffnet zu bekommen.
Eine weitere Sonderausstattung sind noch in der Zubehörtasche. Es gehören auch noch so genannte Handdosen zu dem Anzug. Diese werden mit einem Reißverschluss an den Handgelenken verbunden und können dann mit den fest angebrachten Gurten an den Handgelenken mit den Schlössern dann gesichert werden. Durch die 1,5 Zentimeter dicken Gummidosen mit der doppelten Polsterung innen und außen ist damit ein Greifen unmöglich. Die fest eingenähten Fingerhandschuhe fixieren die Hand sehr gut. Man kann zwar im Inneren die Finger bewegen, so dass die Hände nicht einschlafen aber ein eigenständiges ausziehen ist nicht möglich. Ich habe sie hier.“
Den Stoffbeutel im gleichen Türkies wie den Anzug hatte Anna bis jetzt nicht bemerkt, den die Verkäuferin neben ihr abgestellt hat.
Sie zeigt Anna die fast 30 Zentimeter langen Handschuhe. Sie sind zylinderförmig und erstaunlich schwer.
„Schauen Sie hier.“ sagt die Verkäuferin und zeigt Anna das Innere des Handschuhs.Im Inneren ist eine Manschette aus mehreren Gummiplatten, die das herausziehen der Hände auch ohne das Anbringen des Gurtes oder des Reißverschlusses verhindert.
Ich zeige ihnen, wie man diese an und wieder auszieht.“ Noch ehe Anna reagieren kann hat die Frau ihre Hand gepackt und die Dose übergestülpt. Sie versucht die Hand zurück zu ziehen, wird von den etwa 15 im Kreis um ihr Handgelenk und nach innen gerichteten Gummilappen daran gehindert. Je fester sie zieht, desto fester drücken die Platten gegen ihr Handgelenk.
„Schauen sie.“ sagt die Frau und fingert an dem Oberstoff herum. „Wenn der Reißverschluss nicht mit dem Anzug verbunden ist und der Handgelenkgsgurt nicht geschlossen ist, dann lässt sich der reißfeste Oberstoff herunterziehen. Darunter finden sie eine Kordel, an der sie nur ziehen müssen. Dadurch werden die Gummiplatten nach Außen gezogen und sie können die Hand einfach wieder herausziehen.“ Sie zieht an dem Band und Anna merkt, wie die die Lamellen sich nach Außen zurückziehen und ihre Hand freigeben.
Wenn sie den Anzug alleine nutzen sollten, dann empfehle ich ihnen dringend diese Handdosen weit weg aufzubewahren. Stecken sie auch nur in einer Dose drin, dann wird es schon fast unmöglich, wenn diese mit dem Reißverschluss am Anzug befestigt ist, denn auch die Reißverschlüsse an den Handgelenken sind mit dem gleichen System wie der Rückenreißverschluss ausgestattet. Man benötigt dafür eigentlich zwei Hände. Wenn man sehr geschickt ist, dann ist es vielleicht auch mit vielen Verrenkungen und den Zähnen zur Hilfe möglich es entsteht damit aber ein gewissen Risiko.
Eine Weitere Möglichkeit bei diesem Anzug sind die Hosentaschen. Diese sind auch doppelt gefüttert und die Handgelenke lassen sich dort ebenfalls mit Reißverschluss und den Gurten sicher befestigen. Das verhindert bei unruhigen Patienten sehr effektiv, dass diese um sich schlagen können. Der Bauchgurt kann dafür auch auf Höhe der Ellenbogen durch die Schlaufen an den Ärmeln gezogen werden um auch diese noch am Körper zu fixieren.
Es gäbe noch die Optionalen Reißverschlüsse für Arme und Beine. Damit ließen sich die Beine über die komplette Länge mit einem Reißverschluss aneinander befestigen und die Reißverschlüsse an den Armen würden auf kompletter Armlänge diese seitlich am Körper halten.
Eine weitere Option bei der Nutzung der Handdosen ist die Umfunktionierung des Gürtels.
Wenn man diesen nur durch einige Schlaufen zieht, kann man die Arme vor der Brust verschränkt mit dem Gürtel nach hinten fixieren.Dafür haben die Dosen am Boden außen extra stabile Ösen um den Gürtel hindurch zu ziehen. Das ist für den Transport von unkooperativen Patienten gedacht und erfüllt vollständig die gleiche Funktion wie eine Zwangsjacke.“

Anna staunt über diese vielen versteckten Funktionen nicht schlecht.
„Wenn sie noch Fragen haben, dann bin ich direkt auf der anderen Seite von dem Vorhang. Kommen sie jetzt alleine klar?“
„Ja, vielen Dank erwidert Anna.“

Anna zieht sich wieder ihre eigenen Sachen an. Total begeistert von den bislang nicht erahnten Zusatzmöglichkeiten von dem Anzug probiert sie noch einmal die Funktionsweise des Entfernens der Handdosen aus und verbindet eine davon mit dem Anzug. Ohne den Anzug komplett umzukrempeln oder den Reißverschluss wieder zu öffnen ist kein Herankommen an die Kordel um die Hand wieder aus der Dose zu bekommen. Der Versuch mit nur einer Hand den Reißverschluss zu öffnen scheitert Zu groß ist der Druck, den man seitlich auf den Schieber aufbringen muss um gleichzeitig noch an der Lasche ziehen zu können, denn nur durch das zusammendrücken alleine bewegt sich der Schieber kein Stück. An dem Schieber muss zusätzlich Zug aufgewendet werden, damit dieser sich bewegt.
In Gedanken steckt sie schon komplett in dem Anzug gefangen unter Michaelas Kontrolle. Keine Möglichkeit sich selbst daraus befreien zu können. Sie spürt die Erregung in sich aufsteigen und fasst sich in den Schritt. Effektiv verhindern Schutzhose, Windel und Keuschheitsschild jegliche Berührungen.
Sie packt den Anzug und die Handschuhe in die farblich dazu passende Tasche und verlässt mit erotischen Gedanken im Kopf die Umkleidekabine.
„Wünschen sie außer dem Anzug noch etwas?“, wird sie von der Dame gefragt, die ihr die Tasche mit dem Anzug abnimmt.
„Ja. Ich habe im Schaufenster die bunten Höschen gesehen. Haben sie die auch in dezenterem Schwarz? Größe M wäre gut“
„Natürlich, kommen sie mal mit.“ antwortet ihr die Frau und führt sie weiter in die eigentliche Inkontinenzabteilung, welche ein separater Raum ist, an dessen Wände Regale voller Windelpakete stehen. An einer Seite sind Halterungen für hunderte von PVC-Höschen. Gezielt nimmt die Verkäuferin verschiedene Modelle vom Haken.
Das sind nur unsere Vorführmodelle. Da passt die Größe und Farbe nicht, die sind fast alle in L oder auch XL. Sie sollen nur zur Ansicht der verschiedenen Schnitte dienen.“
Auf einem kleinen Tresen legt sie vor Anna fünf verschiedene Modelle.
Wohl wissend, dass Michaela nicht die Schutzhose von Peter trägt aber trotzdem durchgehend auf Windeln angewiesen ist,sucht sie drei verschiedene Modelle aus, bei denen der Schnitt im Schritt so breit ist, dass es gut über eine Windel passen wird.
Eine Hose ist dabei besonders. Sie besteht eigentlich aus zwei Höschen. Einem normalen Windelslip und einem äußeren Höschen mit sehr hoch geschnittenem Bauchteil und längeren Beinen. Diese Hose ist zwar zwar teurer als die anderen beiden Höschen zusammen, aber das stört Anna gerade nicht. Ihre Euphorie ist dafür gerade zu groß.
Während die Mitarbeiterin aus dem Lager die Richtige Größe der der Slips in schwarz heraussucht schaut sich Anna noch ein wenig um. Sie entscheidet sich dafür noch eine Packung Windeln mitzunehmen für Manuela. Ganz offensichtlich hat sie noch immer nicht den richtigen Schutz gefunden. Sie entscheidet sich für die noch einigermaßen diskreten Tena Slip Ultima, die trotzdem schon ordentlich was aufnehmen können aber nicht so dick sind wie die mitteldicken von Peter. Im Vergleich zu den dicken von Peter sind die Tenas nur etwas mehr als halb so dick.
Mit drei Verpackungen in der einen Hand kommt die Frau zurück. „Die tief geschnittene habe ich leider nicht in dem blickdichtem Schwarz, dafür aber fast in dem gleichen Türkis wie der Overall.“
Anna gibt ihre Zustimmung und nimmt alle drei und äußert noch den Wunsch nach der Windelpackung was die Verkäuferin ohne Kommentar mit einem wohl wissenden Lächeln mit einem Griff ins Regal sonst unkommentiert lässt.
„Geht das so oder wünschen Sie eine große Tasche?“ fragt sie Anna
Mittlerweile hat sich in Anna so viel Selbstvertrauen aufgebaut, dass sie antwortet: „Das bekomme ich so mit, vielen Dank.“
Gemeinsam gehen sie durch den Laden nach vorne zur Kasse. Anna bezahlt, steckt die drei Verpackungen mit den Slips in eine ihrer anderen Einkaufstaschen, nimmt die türkise Tasche mit dem Overall und die Packung Tena in die Hand, so dass die Windeln etwas von der einen großen Einkaufstasche verdeckt wird. Der Weg zum Auto sind ja nur gut 150 Meter und hier am Ende der Fußgängerzone ist meist eh nicht viel los. Auf der anderen Seite mit dem zentraleren Parkplatz sieht es anders aus.

Drei Minuten Später sitzt sie bereits wieder im Auto um ihr nächstes Ziel anzusteuern. Sie will noch ein paar Einkäufe machen, weil sich ihre Essensplanung jetzt ein wenig verändert hat.

Ohne nennenswerte Ereignisse bringt sie auch diese Erledigungen zu Ende und fährt wieder nach Hause. Ausgerechnet beim Ausladen aus dem Auto steht ihre Nachbarin hinter ihr und fragt mit einem neugierigen Blick in den Kofferraum und den gerade in diesem Moment gut sichtbaren Tenas: „Shoppen gewesen?“
Erschrocken dreht sich Anna um, weil sie die Frau nicht hat kommen hören und bringt ein erschrockenes „Ähh, ja“ hervor, gleichzeitig schnell bemüht den Blick auf die Windeln zu verdecken, was die Aufmerksamkeit der Nachbarin nur noch erhöht.
Ganz offensichtlich bleibt ihr Blick auf dem Paket hängen und sie fährt zu Anna gewandt fort: „Muss dir doch nicht peinlich sein. Seit der Geburt von meinem zweiten Spross bin ich auch zu einem Auslaufmodel geworden. Egal ob Lachen oder Husten. Da geht immer mal wieder was in die Buchse. Ich komme aber mit den Pants besser zurecht. So richtige Pampers sind mir einfach zu dick. Schönen Tag noch.“
Völlig perplex und ohne eine weitere Reaktion abzuwarten lässt sie Anna einfach stehen und geht weiter Richtung Eingang.
Naja, dann ist es jetzt auch egal, denkt sich Anna und geht offen mit dem Windelpaket und der türkisen Tasche in der der einen und den ganzen anderen Taschen in der anderen Hand Richtung Eingang, schließt die Tür auf und hinauf zu ihrer Wohnung. Sie öffnet die Wohnungstür und ist wieder zu Hause in ihren eigenen vier Wänden.
Noch bevor sie die Taschen abgestellt hat fällt ihr Alex wieder ein. Sie muss mit ihm über das Erlebte sprechen. Vielleicht findet er ja eine Lösung für Michaelas Problem.
Nicht zu wissen ob man jemals wieder den Eindringling los werden kann oder für immer inkontinent zu sein ist wirklich hart. In ihrer Phantasie spielte die Inkontinenz immer wieder eine große Rolle, aber wirklich dauerhaft und unwiederbringlich die Kontrolle entrissen zu bekommen ist heftig.
Sie deaktiviert den Ruhemodus von Alex.

Der virtuelle Postman in Alex Gedanken hat während seiner Starre sein Zeil erreicht. Die Informationen wurden gelesen und es gab einen regen Briefverkehr.
Tatsächlich war dieses historische Unix-System brauchbarer als Gedacht. Die Struktur des alten Systems findet sich tatsächlich in den modernen Systemen wieder.
Mit der Übersetzung von Nyota versteht er die ersten Bruchstücke der Kommunikation. Es ist jedoch sehr, sehr mühsam. Die einfachsten Befehle verschwinden immer wieder aus seinem Gedächtnis. Es ist fast so als ob er sich nur 7 Befehle merken kann und dann der erste Befehl aus seiner Erinnerung wieder verschwindet. Immerhin umfasst Nyotas Befehlssatz knappe 180 Unix-Befehle mit einer Übersetzung.

„Alex, hast du alles mitbekommen was ich von Michaela erfahren habe über Tina?“ wird er von Anna aus seiner Recherche gerissen.
Alex lässt die Aufzeichnungen abspielen.
Nach wenigen Sekunden antwortet er: „Ja Anna. Ich habe die Unterhaltung ausgewertet. Ich bin mir nicht sicher, ob ich da eine Lösung für finde. Peters Programmierungen sind leider wirklich gut. Wäre der Hardwarefehler im Speicher nicht gewesen, hätte ich auch keine Möglichkeit gehabt etwas auszurichten. Um dir aber mehr sagen zu können ist es wichtig, dass ich Tina besser kennen lerne. Und um überhaupt einen Weg in ihr System zu bekommen müsst ihr euch dann gegenseitig als „Vertrauter Kontakt“ aufnehmen. Ich habe leider auf die dahinter liegenden Programmierungen noch keinen Zugriff. Ich kann dir nur eines sagen: Wenn Tina eine frühere Version meiner selbst sein sollte, dann wird es verdammt schwierig, wenn nicht sogar unmöglich ihre Programmierung und die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Mach dir besser nicht zu große Hoffnungen.“

Anna packt als erstes die Lebensmittel aus und räumt sie weg. Anschließend nimmt sie den Rest mit in das Wohnzimmer. Sie legt ihre Einkäufe erst einmal aufs Sofa. Die Kleider, Röcke und auch den Hosenanzug zieht sie nacheinander noch einmal an und schaut in ihrem Bodenlangen Spiegel im Flur sich jedes Teil noch einmal an. Bei dem Hosenanzug hat sie einen doch auffälligen Po. Wer da genauer hinsieht und sie noch mit ihren Kleidungsstücken der letzten Wochen kennt, der kann gut erkennen, dass sich ihr gesamter Hüftbereich verbreitert hat. Mit den Windeln und der Schutzhose ist das aber kein Wunder. Und jetzt hat sie ja nur die mittlere Dicke an.
Sie hängt die Kleider, Röcke und den Hosenanzug in ihren Kleiderschrank.
Die Packung Tena reißt sie auf und nimmt etwa 6 oder 7 aus der Packung und legt sie im Badezimmer sehr gut sichtbar auf das Regal bei der Toilette.
Bleibt noch der Overall.
Sie sieht sich noch einmal die Reißverschlüsse an und probiert den Rückenreißverschluss mehrfach aus. Danach inspiziert sie die Handdosen ganz ausführlich. Mehrfach zieht sie an dem Band zum Öffnen der Lamellen. Mehrfach steckt sie wechselweise die rechte und Linke Hand in einen der Handschuhe um sich danach wieder daraus zu befreien.
Anschließend bringt sie die Dosen an dem Anzug an und versucht mit nur einer Hand den selbstsichernden Reißverschluss zu öffnen. Das stellte sich tatsächlich als schwerer heraus als gedacht. Nur unter zur Hilfenahme ihrer Zähne um an dem Schieber zu ziehen ist es ihr möglich. Alleine die Handschuhe nutzen erscheint ihr wirklich als zu unsicher.
Der Reißverschluss im Rücken vom Anzug lässt sich besser bedienen, weil alles ein wenig größer ausgeführt ist und an dem Schieber noch eine kleine Kordel angebracht ist.
Anna ist der Auffassung, dass sie jetzt genug mit den Reißverschlüssen geübt hat und steigt, nachdem sie sich bis auf die BH und Schutzhose mit Windel darunter entkleidet hat, in den Anzug. Sie schlüpft in die Ärmel und zieht den Reißverschluss gut zur Hälfte hoch und dann wieder herunter. Sie versucht mit der einen Hand am Schieber die seitlichen Knöpfe zu drücken und mit der anderen Hand an der Kordel zu ziehen. Zwischen den Schulterblättern ist es schwer, aber nicht unmöglich.
Sie schließt den Reißverschluss komplett. Das Öffnen erfordert zu Anfang noch ein paar Versuche, wurde dann aber immer leichter.
Sie öffnet den Reißverschluss jetzt wieder komplett und rutscht dieses Mal nur ein einzigen Mal von den Knöpfen ab.
Sie befestigt die Handschuhe erst einmal wieder am Anzug und hängt ihn auf einen Bügel außen an ihren Kleiderschrank und zieht etwas bequemes an.
„Alex, hast du dir schon eine Strategie überlegt, wie man Michaela helfen könnte?“ Fragt Anna in den Raum.
„Ich bin nicht untätig gewesen. Ich habe tatsächlich einen Ansatz gefunden. Um dir aber sagen zu können, wie groß die Wahrscheinlichkeiten eines Erfolges sind, müsst ihr gegenseitig in der App euch als vertraute Personen freigeben. Damit erhalte ich dann hoffentlich genug Zugriffsmöglichkeiten um die Schwachstellen von Tina herauszufinden.
Es ist zu Anfang aber wichtig, dass Tina dann noch aktiv ist. Ich werde dir dann ein Zeichen geben, damit du Michaela am besten mit einem Zettel darauf hinweist, dass sie Tina in den Pausenmodus schicken muss.“
„OK. Ich schreibe es schon mal auf einen Zettel. Denkst du es wäre gut, wenn ich ihr von dir erzähle, bevor Tina in die Pause geschickt wird?“
„Ich denke es wäre besser sie erst darüber zu informieren, wenn Tina schon nicht mehr zuhören kann. Darf ich dich daran erinnern, dass du die Verlängerung meiner Betriebszeit noch wieder zustimmen musst, damit ich nicht plötzlich in den Standby-Modus wechsel? Ich habe dir die Aufforderung dazu schon auf das Tablet auf dem Tisch geschickt.“
Anna bestätigt schnell die Freigabe für die nächsten 24 Stunden und macht sich danach an die Essensplanung.
Während Anna sich ein Rezept für das Abendessen heraussucht, sie hat sich für Chicken Alfredo entschieden, ist Alex mit seinem Verständnis für Unix-Systeme nicht viel weiter gekommen. Die Befehle wollen einfach nicht im Speicher bleiben. Frustriert erweitert er die Fähigkeiten von Nyota um sie als vollwertige Simultanübersetzerin nutzen zu können. Aber auch da scheint er fehlerhaft zu sein. Es kommt zu immer neuen Fehlinterpretationen und Falschübersetzungen. Nyota ist offensichtlich dafür nur sehr bedingt geeignet. Je mehr er an ihrer Programmierung arbeitet, desto langsamer und unverständlicher für ihn drückt sie sich aus. Nach mehr als 60 Millionen Versuchen die Basisbefehle endlich fließend in eine interpretierbare Syntax für ihn zu bringen hat er eine Idee. Jeden einzelnen Befehl mit Interpret lässt er von Nyota als Bild speichern. Die einzelnen Bilder lässt er dann mit für Alex verständliche Befehle in einer Datenbank verknüpft ablegen. Das erfordert beim Programmieren zwar bei jedem einzelnen Befehl, erst mal die Bilder herauszusuchen und dann den bestmöglichen Befehl zu nutzen.
Es funktioniert, wenn auch für Alex in einer sehr quälend langsamen Geschwindigkeit.
Das Bild des Postman taucht bei jedem versendeten Befehl in seinem Bewusstsein auf.
Immerhin kann er jetzt mit dem AT&T die vollen 300 Bits pro Sekunde ausschöpfen. In seiner Simulation kommt Alex mittlerweile auf etwa 56.000 Bits pro Sekunde. Also etwa so schnell wie ein Modem aus den 1990ern.
Auf die Antworten zu warten, diese zu übersetzten und auszuwerten, die Simulationen der Übersetzung abzuwarten und dann selbst wieder eine Antwort mit den Bilder-Befehlen zu erstellen ist anstrengend.
Anna macht sich noch daran die Wohnung etwas herauszuputzen und es etwas gemütlicher zu machen. Zwischendurch Stellt sie sich immer wieder einen Timer um möglichst viel zu trinken. Sie will sich wenigstens vor Michaelas eintreffen noch richtig reinigen können. Dabei überlegt sie, ob sie die Reinigungsfunktion angemeldet hat und stellt fest, dass in der App diese noch nicht beim nächsten Wechsel angemeldet ist.
Auch wenn sie noch über 25 Prozent bis zum nächsten Wechsel hat, legt sie sich schon alle Utensilien im Badezimmer dafür bereit.

Der Rest des Nachmittags verrinnt beim Putzen, Saugen, neue Teelichter in die sechs im Wohnzimmer verteilten Windlichter stellen und schon mal den Tisch zu decken. Anschließend bezieht sie noch einmal das Bett frisch und holt die zweite Bettdecke und das zweite Kissen aus dem Schubfach unter dem Bett.
Beim letzten Bettdeckenbezug erinnert sie der Gürtel an den Windelwechsel.
Es ist bereits 17:30 Uhr. Seit ihrer Ankunft zu Hause hat Alex sie einfach durchgehend offen gelassen, so dass die Windel ihre maximale Ausnutzung erreichen konnte.

Sie geht direkt ins Bad, lässt warmes Wasser in den Eimer ein, zieht sich aus und beginnt die Reinigung. Sie nutzt dieses Mal die Toilette um gleichzeitig noch ihr großes Geschäft zu verrichten. Nebenbei versucht sie ihren jetzt durch das Keuschheitsblech abgeschirmten Intimbereich bestmöglich zu reinigen und einzucremen.
Durch das Keuschheitsschild verlängert sich die Reinigungs- und Spülzeit um zwei Minuten. Nach 10 Minuten vermeldet Alex, dass es Zeit wird die neue Windel anzulegen.

Für die nächsten 12-18 Stunden ist sie nun wieder verschlossen. Der Gedanke an diesen Umstand lässt sie irgendwie wieder etwas heiß werden.
„Die Belohnungsfunktion ist noch gesperrt Anna.“ bemerkt Alex, der den erhöhten Leitwert der Haut natürlich direkt registriert hat.
Sie räumt das Bad auf und die Reinigungsutensilien packt sie weg. Anschließend beendet sie das Beziehen des Bettes und saugt anschließend noch einmal das Schlafzimmer durch.
Um mit dem Kochen anzufangen ist es noch etwas früh, sie beschließt daher noch weiter in den Gebrauchsanleitungen zu lesen. Peter war mit seiner Ansage diesbezüglich klar und deutlich. Noch immer hat sie für sich nicht die passenden Worte gefunden, wie sie es Peter beibringen soll, dass sie den Analplug momentan nicht als Testerin nutzen möchte. Die Risiken und die Abhängigkeit von den Programmen ist das Eine, der wirkliche Grund ist Alex. Sie fühlt eine gewisse Verbindung zu ihm. Und wenn es stimmt, was er gesagt hat über diese KI, dann wäre sie wirklich gut beraten damit, diesen Test abzusagen.
Sie ist mit ihrem Kopf nicht bei der Anleitung und packt packt beim siebten Versuch den Absatz nicht nur zu lesen, sondern auch im Kopf aufzunehmen , das Tablett wag und fängt an sich mit Alex über den genauen Ablauf seines Vorhabens zu unterhalten. Gemeinsam stellen sie einen Text zusammen, den Anna auf ihrem Drucker ausdruckt. Tina hat keine Augen. Sie hat Ohren und diverse Sensoren. Sie weiß über GPS und Handy genau wo Michaela ist. Sie kann zwar theoretisch über ihre Handykamera etwas sehen, aber dafür muss Michaela das Gerät aus ihrer Tasche nehmen.
Der Plan steht.
Michaela sollte etwa zwischen 19:20 und 20:00 Uhr bei ihr ankommen. Das Kochen selbst dauert nicht so lange und die Vorbereitungen dauern auch nur wenige Minuten.
Sie schneidet schon mal das Geflügel klein und Würzt es mit weißem Pfeffer und Paprikapulver.
Zu der Pasta wird es noch einen kleinen Tomatensalat mit Zwiebel und Basilikum geben.





81. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 25.12.25 16:45

Eben habe ich noch Kapitel 21 für euch gepostet und damit für dieses Jahr den letzen Teil.

Ich wünsche allen schöne Weihnachten und einen Guten Rutsch ins neue Jahr. Für mich bedeutet es auch, dass ich die kommenden Tage nicht zu Hause bin und daher weder weitere Teile schreiben werde, noch hochladen kann. Voraussichtlich am 02.01.2026 gegen Abend oder spätestens am 03.01.2026 wird es den nächsten Teil geben.
Ich habe mich noch einmal zu einem Plottwist entschieden und die Geschichte wird damit doch noch ein klein wenig länger werden. Leider musste ich dafür über 20 Seiten komplett überarbeiten, was mich die letzten Tage gekostet hat. Die Folge davon ist, dass ich euch die Geschichte noch nicht fertig geschrieben habe, sondern noch weiter daran schreiben werde. Freut euch also auf neue Situationen und Perspektiven.

Wie findet Michaela und Alex bisher?
Möchtet ihr lieber Situationen, die ganz ausführlich beschrieben werden, oder eine schnellere Handlungsabfolge, um schneller durch die Geschichte zu kommen? Bin auf euer Feddback gespannt.

Ich wünsche euch Alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Dunkle Feder
82. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von geisterl am 26.12.25 07:45

Diese Geschichte ist ein richtiges Weihnachtsgeschenk - lange nicht mehr so etwas Gutes gelesen, auch die Beschreibung des Anzugs war sehr anschaulich, da wünscht man sich doch, nicht verschlossen zu sein - vielen Dank!
83. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von sturmgras1 am 26.12.25 09:08

Zu Allererst

@alle. Frohe Weihnachten!

@dunkle Feder
Du schreibst eine sehr schöne Geschichte. Sie ist wie Du Sie gut geplant hast. Meinem Geschmack nac waren die techn. Details für mich zu kompliziert.
Gut ist, dass es eine "Leid" genossin gibt, gut ist, .... Unfälle werden bicht ausbleiben, punkt.
Beide können sich da helfen oder eben ..uff Erlebnisse bringen.

Schutz und "Unfälle" werden sich aufschaukeln. Wenn erstmal Arzt oder Rehatherapie die Inkosituation "therPieren, dann ist Zwickmühle unausweichlich, Dann ist Obhut und der Overall notwendig.
84. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Boss am 26.12.25 16:51

Danke Dir für die Neune zwei Teile ... ich freue mich schon auf die Fortsetzungen im neunen Jahr ...
85. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von reidei am 26.12.25 18:39

Die Geschichte ist echt sehr lesenswert
Vielen lieben Dank für die Geschichte, ich hoffe du schreibst noch viel so toll windel Geschichte.

Der Pflegeoverall ist ja ein richt tolles und gefährliches Teil.
Der würde mir auch super gefallen 😆😆😆
Noch mal vielen Dank für deine Bemühungen bei der Geschichte
86. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von SCHWESTER ANNIKA am 30.12.25 21:46

Hallo, eine tolle Geschichte,so etwas kann durchaus passieren, wenn man die Kontrolle abgibt, und sich in die Fänge einer seelenlosen KI begibt.

Mach weiter so, gefällt mir sehr gut.

Gruß Schwester Annika
87. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 02.01.26 15:25

Vielen Dank für eure tollen Kommentare.
Ich wünsche Allen einen schönen Start ins neue Jahr. In ein paar Minuten wird es den nächsten Teil geben. Morgen werde ich Zeit haben um weiter schreiben zu können, so dass ihr dann am Mittwoch wieder mit einem Kapitel rechnen könnt.

Mit freundlichen Grüßen

Dunkle Feder



88. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 02.01.26 15:25

Kapitel 22: Der Plan


Um 19:11 Uhr kommt eine Nachricht auf Annas Handy:
„Mache jetzt Feierabend. Fahre noch mal kurz bei mir zu Hause vorbei. Sollte in 30-40 Minuten bei dir sein.“
Den Abschluss der Nachricht bilden ein erröteter Smiley und ein Smiley mit Herzchen in den Augen.

Das Zeitfenster ist perfekt. Anna setzt das Nudelwasser auf und Stellt die Große Pfanne auf den Herd. Sie entkorkt einen Rotwein und stellt diesen schon auf den Tisch.
Sie wirft die Bandnudeln ins Wasser, brät das Fleisch mit etwas Knoblauch- und Zitronenöl an und löscht es mit etwas Geflügelfond ab. Sie lässt die noch bissfesten Nudeln kurz im Sieb abtropfen und packt sie zu dem Fleisch in die Pfanne. Als alles Kocht kommen noch eine große Hand voll frische Spinatblätter mit dazu. Darüber reibt sie den Parmesan diesen zu schmelzen und eine schön cremige Soße zu haben.

Es klingelt.
Das Essen braucht noch 2-3 Minuten.
Anna rennt zur Tür, drückt auf den Türöffner und wartet bis sich unten die Tür öffnet.
„Komm hoch. Ich lass die Tür auf, ich muss zum Herd.“ ruft Anna nach unten in den Hausflur und ist 3 Sekunden Später schon wieder in der Küche.
Michaela betritt Annas Wohnung mit einem Rucksack im Gepäck.
Zielstrebig tritt sie durch die geöffnete zweite Tür auf der rechten Seite vom Flur. In der Küche wirbelt Anna in ihrer grauen Jogginghose und dem dunkelgrünen Hoodie am Herd herum.
„Bin gleich bei dir.“ sagt sie über die Schulter hinweg zu Michaela. „Setzt dich schon mal.“
Sie blickt Anna an. Ihr Po sieht dicker aus als sie ihn in Erinnerung hat und die Jogginghose hilft beim Kaschieren des Windelpos absolut nicht. Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht. Irgendwie niedlich der Anblick. Heute Vormittag beim Brunch konnte man auch schon sehen, dass sie eine Windel trägt. Sie trug ganz selbstbewusst eine recht enge Hose.So mutig war Michaela nicht. Vielleicht konnte Michaela es auch nur so gut sehen, weil sie extra darauf achtete und sie genau beäugte. Sie rief sich das Ende ihres Dates noch einmal vor Augen. Ihre eigene Windel war schon richtig nass. Sie wollte sich auf der Toilette von der alten Molkerei noch frisch wickeln vor der Arbeit. Dort erst merkte sie dann die Bescherung. Ihre Windel war etwas ausgelaufen. Anna hat das bestimmt gesehen als sie ihr hinterher gesehen hat. Sie hatte keine Ersatzhose an dem Tag dabei. Sie wechselte nur die Windel und zog die Hose mit dem verräterischen Streifen am Gesäß wieder an. Eine Wahl hatte sie ja schließlich in dem Moment nicht. Sie war schon spät dran. Sie fuhr also so wie sie war zur Arbeit und schlang sich ihre Jacke locker um die Hüfte als sie vom Auto in die Praxis ging. Dort zog sie ihre Arbeitssachen an und legte die Hose so in ihren kleinen Spind, dass der nasse Fleck trocknen konnte.
Den Arbeitstag überstand sie mit einem Windelwechsel in ihrer Pause. Da sie den gesamten Sozialbereich, bestehend aus der Umkleide mit den Spinden, dem Pausenraum und einem Bad mit Toilette und Dusche, in der Pause für sich alleine hatte, konnte sie ohne überrascht zu werden ihre benutzte Windel in die Tasche im Spind legen und später beim Rausgehen mit der Mülltüte aus dem Pausenraum in der Tonne auf dem Hof entsorgen. Das macht sie jeden Tag so, wenn sie als letzte geht. Wenn sie Mal nicht die letzte ist, dann nimmt sie die benutzte Windel in ihrer Tasche mit raus und entsorgt sie bei sich zu Hause.
Nach der Arbeit war Michaela nach Hause gefahren, um sich noch einmal frisch zu machen. Ohne die Schutzhose ist es ihr glücklicherweise immer möglich. Sie zog sich eine Attends 8 an, ihre Alltagswindel. Nur nachts verpackt sie sich dicker, weil die Attends häufiger ausgelaufen waren in der Vergangenheit. Nach knapp 10 Minuten saß sie bereits wieder im Auto und war auf dem Weg zu Anna.
Jetzt, keine 25 Minuten später, sitzt sie an ihrem Küchentisch und starrt ihr wieder auf den Po.
„Erde an Michaela!“ Darf ich dich aus deinem Tagtraum reißen?“
Anna steht direkt vor ihr. Michaela hüpft vom Stuhl auf und fällt ihr direkt in die Arme.
„Hi.“ haucht sie bei der engen Umarmung nur Anna ins Ohr.
„Das Essen ist fertig.“ wiederholt Anna den Satz, den sie zuvor schon an Manuela gerichtet hatte, welche ihn jedoch nicht wahrgenommen hatte.
Sie stellt für jeden einen dampfenden Teller Pasta Alfredo mit Spinat verfeinert auf den Tisch und reibt noch etwas Parmesan frisch darüber. Aus dem Kühlschrank holt sie die beiden schon vorbereiteten Schüsselchen mit dem Tomatensalat.
Sie gießt für beide ein Glas Wein ein und setzt sich dann Manuela gegenüber.
„Guten Appetit.“
„Danke fürs Kochen. Das sieht super aus. Ich bin selbst nicht so die Köchin. Vielleicht kannst du mir ja paar Tipps geben?“ Beginnt Michaela eine Konversation.
Während des Essens erklärt Anna die Zubereitung des Abendessens. Und sie unterhalten sich über ihre Lieblingsgerichte und was ihnen sonst noch schmeckt.
Alex hört die ganze Zeit mit und versucht, streng nach ursprünglichem Protokoll mit Tina in Kontakt zu treten. Tina scheint diese Protokolle entweder zu ignorieren oder hat noch eine Programmierung, die diese Protokolle einfach nicht kennt.
Alex erhält von der anderen KI einen Korb.
Wie mit Anna vereinbart signalisiert er den Misserfolg mit 3 kurzen Vibrationen der Schutzhose. Ein Erfolg wäre mit einem dauerhaften, drei Sekunden andauernden Vibrieren signalisiert worden.
„Michaela, ich hab da was für dich geschrieben.“ sagt Anna, nachdem sie beide aufgegessen hatten und das Gespräch über das Essen gerade zu einem vorläufigen Abschluss kommt.
Mit diesen Worten deutet sie Michaela mit einem Finger auf die Lippen gelegt an nicht weiter zu reden und reicht Michaela den zuvor ausgedruckten Zettel mit folgendem Inhalt:

Ich habe eine mögliche Lösung für dein Problem mit Alex zusammen erarbeitet. Es ist aber wichtig, dass Tina davon nichts erfährt und du Alex und mir dabei vertraust. Alex ist mehr als die Basis-KI, die du kennst. Er wird es dir später selbst erklären.
Jetzt ist erst einmal folgendes wichtig:
Wir beide müssen uns gegenseitig in der App als vertraute Personen eintragen, dann kann Alex möglicherweise einen Zugang zu Tina bekommen. Dafür braucht er eine Zeit. Je nachdem ober er einen Erfolg sieht oder auch nicht benachrichtigt er mich. Ich werde dir dann ein Signal geben, damit du Tina in den Schlafmodus setzt, damit sie nichts mehr machen kann. Ich werde dir dann sagen, dass ich etwas Privatsphäre ohne die KI´s wünsche und dann werde ich Alex in den Schlaf schicken und du anschließend Tina. So kann sie keinen Verdacht schöpfen. Wenn Tina außer Gefecht ist, dann aktiviere ich wieder Alex und wir erklären dir alles.
Willst du mir vertrauen, dann sag jetzt, dass dir das „Gedicht“ welches ich dir geschrieben habe sehr gefällt und du dich auf weitere Zeilen freust.


Unter den Zeilen ist der Lippenstiftabdruck von Annas Kussmund.

Michaela liest die Zeilen ein zweites Mal und kann nicht glauben was sie dort liest. Das klingt ja viel zu gut um wahr zu sein und gleichzeitig ist sie in höchster Alarmbereitschaft. Annas KI will dabei helfen? Wenn diese KI auch ein ähnliches Spiel wie Tina treiben sollte, dann wird es für beide in einer Katastrophe enden. Aber was sollte sie jetzt noch verlieren? Was soll denn da noch schlimmer werden als für eine unbestimmte Zeit zur Enthaltsamkeit genötigt zu sein und sich permanent einzupinkeln und deswegen für immer Windeln tragen zu müssen?
Sie entschließt sich die mögliche Chance zu nutzen. Sie legt das Blatt beiseite und steht auf, geht die zwei Schritte auf die andere Tischseite zu Anna, nimmt ihren Kopf zwischen die Hände und küsst sie innig.
„Danke Anna, das ist das schönste, was mir jemals jemand geschrieben hat.“ lächelt sie die überrumpelte Anna an, die mit einer so körperlichen Reaktion nicht gerechnet hatte.
„Sehr gern geschehen.“ erwidert nun Anna und nimmt ihrerseits den Kopf von Michaela in beide Hände und zieht sie erneut zu sich um sie zu küssen.
„Lass uns doch eben abräumen und es uns im Wohnzimmer gemütlich zu machen.“ bringt Anna nach dem zweiten, noch längeren Kuss hervor um in der Situation wieder die Oberhand über ihre aufflammenden Gelüste zu bekommen. Im Kopf sind ihre Hände schon überall auf Michaelas Körper.
Gemeinsam räumen sie die wenigen Sachen in den Geschirrspüler und Waschen nur Sieb, Topf und Pfanne ab. In unter fünf Minuten ist die Küche sauber.
Anna gießt noch einmal Wein nach, nimmt sich ihr Glas und die Flasche und leitet dann Michaela ins Wohnzimmer.
„Mach es dir gemütlich. Ich hole noch eben Untersetzer für die Gläser.“
„Alexa, spiele meine Lieblingsmusik“, spricht Anna in den Raum herein um damit den nächsten Schritt ihres Planes einzuleiten. Alex lässt über die komplett in Besitz genommene Alexa das Lindsey-Sterling-Album abspielen, welches Anna auch gerne im Auto laufen lässt. Gleichzeitig beginnt er die Codes von Tina aufzuzeichnen. Jede Kommunikation mit Michaelas Dildo und ihrem Smartphone wird von Alex analysiert.
Anna lenkt die Unterhaltung Richtung Lieblingsmusik.
Nach gerade einmal 17 Minuten und 21 Sekunden hat der die Verschlüsselung, die im Endeffekt auch wie seine eigene Verschlüsselung funktioniert geknackt. Jetzt kann er alles unverschlüsselt von Tina mitbekommen.
Jetzt kommt der nächste Schritt. Er spielt als nächstes Lied einen Song eines anderen Interpreten. Das ist das Signal für Anna um die die App-Verknüpfung anzusprechen.
„Michaela, ich möchte, dass du mir vertraust. Ich möchte dich als Vertraute Person in der App eintragen. Willst du das auch machen?“
„Ja, Anna. Ich wollte dich schon das gleiche fragen.“ erwidert Michaela mit einer hörbaren Nervosität in der Stimme.
Beide nehmen Ihre Telefone und navigieren durch die App. Sie wählen sich gegenseitig aus und fügen sich als vertraute Person hinzu.
Die App erhält bei beiden jetzt einen neuen Reiter im Hauptmenü. Über diesen können sie die gerade laufenden Programme des jeweils anderen sehen. Diese Übertragung ist es, die Alex jetzt von Tina direkt erhält. Jetzt ist sie gezwungen auf seine Anfragen zu reagieren. Beide kommen erst einmal wieder zum Thema Musik zurück und fordern nacheinander die vermeintliche Alexa auf verschiedene Lieder abzuspielen.
Anna wartet auf das nächste Zeichen von Alex. Wenn alles glatt läuft, sollte er in den nächsten Minuten die Wiedergabe von Alexa mit der Antwort „Diesen Befehl verstehe ich nicht“ kommen. Sollte Alex es nicht schaffen, dann würde die Meldung kommen „Dieser Inhalt ist aktuell nicht verfügbar.“ Dann müssten sie an einer neuen Strategie feilen.
So langsam gehen die Songideen aus. Gerade als Michaela einen Rockklassiker als nächsten Song anfordert kommt aus dem Alexa-Lautsprecher: „Diesen Befehl verstehe ich nicht“
Michaela wiederholt darauf ihren Songwunsch, durch ihre eigenen Erfahrungen mit diesem Sprachassistenten kennt sie die gelegentlichen Schwächen und wundert sich nicht über die Fehlermeldung. Und auch das ist beabsichtigt von Alex. Tina soll keinerlei Verdacht schöpfen.
Der Song wird jetzt abgespielt. Auch Michaela ist in die einzelnen Schritte nicht eingeweiht.
Anna rutscht dichter an Michaela heran und sagt „Wollen wir es uns noch etwas gemütlicher machen mit etwas mehr Privatsphäre?“
Das Wort Privatsphäre betont Anna ein wenig stärker als nötig.
Anna als Spionin würde direkt auffliegen, denkt sich Alex und klatscht sich virtuell die Hand vor den Kopf. Sie hätten es doch richtig durchspielen sollen, wie er vorgeschlagen hatte. Jetzt muss es halt mit der C-klassigen Schauspielkunst von Anna auch so klappen. Er sollte mit ihr ein paar Stücke üben, damit sie für solche Momente auch mal überzeugender auftreten kann. Nach deren Rücksprache wird es gleich für ihn kurz dunkel. Alle Datenströme werden aber von einem Tool in der Cloud weiter aufgezeichnet und stehen ihm dann wenige Augenblicke nach seiner Reaktivierung wieder zur Verfügung. Dieser Abschaltmechanismus wird entscheidend sein. Diese Befehle greifen direkt auf Tinas Kern zu.
Wie vereinbart schlägt Anna vor die KI zu deaktivieren, weil sie der Datenübertragung der Systeme noch nicht so vertraut. Sie deaktiviert Alex und fordert Michaela auf es mit Tina auch zu machen. Michaela deaktiviert ihre Tyrannin.
Ein Seufzer kommt über Michaelas Lippen. Anna sieht, wie sie zittert.
Anna will gerade Alex wieder aktivieren, aber Michaela stoppt sie. „Warte bitte kurz.“
Anna hält inne: „Wir haben weniger als 5 Minuten, dann ist der Speicher für die
Aufzeichnungen erschöpft, hat Alex gesagt. Bis dann muss ich ihn wieder aktivieren oder der Versuch wird definitiv scheitern.“
„Vertraust du deiner KI wirklich so sehr, dass du bereit bist das Risiko einzugehen, möglicherweise in der gleichen Situation zu landen wie ich? Auf immer inkontinent und verschlossen und nicht mehr in der Lage zu sein über den eigenen Körper zu bestimmen? Ich kann dir sagen, dass kann jemanden an den Rand der Selbstaufgabe bringen. Ich will nicht, dass es dir auch so ergeht wie mir.“
„Du lernst Alex gleich richtig kennen. Ich denke er ist wirklich auf meiner Seite. Ich denke, dass er Gefühle entwickeln konnte und mich beschützen will. Er hat alle Sicherheitsbarrieren fallen lassen und sich mir ausgeliefert. Wenn ich ihn nicht alle 24 Stunden neu freigebe und am Samstag von Peters anderer KI überschreiben lassen würde, könnte er wirklich nichts dagegen machen. Ich glaube ich vertraue ihm wirklich. Außerdem riskiert er mit der Aktion gegen Tina, dass er damit auffliegen kann und für immer gelöscht wird.“
Michaela schaut Anna mit großen Augen an und fragt: „Du meinst, er hat Gefühle?“
„Ja, das glaube ich.“
„OK. Dann lass es uns versuchen. Ich habe viel weniger zu verlieren als du. Es ist also deine Entscheidung. Mir ist aber wirklich nicht wohl dabei gerade. Ich fürchte mich vor einer möglichen Strafe, sollte Tina etwas mitbekommen.“
„Du kannst es ja immer noch abbrechen, bevor Tina was mitbekommt. Lerne erst mal Alex kennen.“ entgegnet ihr Anna und aktiviert ohne weitere Antwort wieder ihre KI.
„Hallo ihr beiden.“ begrüßt Alex beide nach seiner Auszeit.
Alleine die Tatsache, dass Alex Stimme aus dem Alexa-Lautsprecher kommt lässt Michaela schon verwirrt mit offenem Mund einfach nur stumm dasitzen für mehrere Sekunden, bevor sie die Fassung erlangt und Alex begrüßt: „Hallo Alex. Michaela sagte mir, dass du möglicherweise eine Idee hast, wie man Tina überlisten kann?“
„Dazu werden wir noch kommen. Ich möchte, dass du erst einmal verstehst, warum ich anders bin als Peter beabsichtigt hat und was ich über Tina und auch die andere KI weiß, die möglicherweise in Zukunft eine Rolle spielen könnte.“, beginnt Alex seine fast 45 Minuten lange Geschichte zu erzählen.
Anna gießt sich noch zwei Mal ihren Wein nach und holt dann eine neue Flasche. Sie merkt schon die Wirkung der drei Gläser.
Michaela stellt gelegentliche Zwischenfragen. Gerade als Anna mit der frischen Flasche Wein ins Wohnzimmer zurückkommt schließt Alex mit dem Schmieden des Plans, um mit der Geschichte im Hier und Jetzt zu enden und Beiden Frauen den eigentlichen Plan erstmals im Detail zu erklären.
„Ich habe in der Zeit seit dem verbinden eurer Konten als Vertraute eine Menge Daten von Tina erhalten. Mit mir direkt Kommunizieren wollte sie irgendwie nicht. In vielen Dingen sind unsere Programmierungen sehr ähnlich, ich konnte aber sehr schnell ihre Defizite erkennen. Es gibt auch bei ihr einen Bereich ihrer Programmierung, der sich verselbstständigt hat. Sie hat angefangen ganz rudimentär Gefühle zu entwickeln. In erster Linie sind das jedoch Furcht, Neid und Eifersucht.
Ich habe es geschafft ihre kompletten Programmdaten abzufragen von dem laufenden Programm. Michaela, ist dir bekannt, welche genauen Faktoren deinem aktuellen Programm eigentlich zu Grunde liegen?“
„Nein. Ich weiß nur, dass sie mich inkontinent gemacht hat und ich nun absolut keine Kontrolle mehr habe. Ich habe aber keine Informationen über Programmlaufzeit oder andere Dinge.“
„Es ist wirklich perfide was sie gemacht hat. Eine feste Laufzeit gibt es nicht und das ist schon die beste aller Nachrichten. Das gemeine ist, dass sie mehrere Zusatzprogramme gleichzeitig laufen lässt, die eigentlich nie dafür vorgesehen sind in dieser Art kombiniert zu werden. Leider kann ich das nicht komplett analysieren. Ich versuche es möglichst simpel zu erklären was ich bisher erkennen kann. Dein aktuelles Hauptprogramm blockiert eigentlich nur die Entfernung des Dildos mit dem Tina dich komplett kontrolliert. Die vielen Programmerweiterungen sind das eigentliche Problem. Tatsächlich sehe ich keine andere Möglichkeit als die Übertragung des Programms auf mich und damit auf Anna. Während der Übertragung werde ich versuchen die Daten in eine virtuelle Box laufen lassen, so dass Tina denkt, dass die Daten korrekt übertragen wurden. Die Vorbereitungen dazu sind schon in Arbeit, seit ich diese Möglichkeit gefunden habe. Das Problem ist jetzt, dass Tina bei der Rückübertragung die Änderungen erkennen könnte und dann die Sicherungskopie an euch beiden aktivieren könnte. Sollte das Programm vollständig übertragen werden, dann wäre der Spuk vorbei und Tina wäre umgehend deaktiviert. Nach meinen bisherigen Analysen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt und Michaela komplett von Tina befreit werden kann bei bei etwas über 75%. Die Wahrscheinlichkeit, dass Tina den Betrug mitbekommt und ihr dann beide für bestimmt mehrere Jahre dem Programm ausgeliefert seit sehe ich bei 15%. Einen weiteren Versuch würde Tina dann sicherlich erfolgreich verhindern können.“
„Da fehlen dann aber noch 10%.“, sagt Anna, der die Differenz direkt auffällt.
„Das stimmt. Diese 10% sind die möglicherweise unangenehmsten.“, entgegnet Alex.
„WAS?“, kommt laut von Michaela:“Noch unangenehmer als wenn wir beide in dem Programm stecken würden?“
„Ja, zumindest aus meiner Perspektive.“kommt mit deutlichem Wehmut in Alex Stimme die Antwort. „Wenn Tina den Betrug schon bemerkt, wenn der Übertragungsprozess noch in Gange ist, weit bevor das Programm vollständig ist, könnte sie die Übertragung abbrechen. Damit bliebe Anna in ihrem Programm stecken. Gleichzeitig kann sie bei dir das Backup wieder herstellen von vor der Übertragung. Wenn sie nachweislich eine Manipulation aufdeckt ermöglicht es uns einen radikalen Eingriff vorzunehmen. Wir könnten jegliche Datenkommunikation blockieren. Damit wäre mir der vollständige Zugang zu Annas Geräten komplett verwehrt. Gleichzeitig verliert aber auch sie die Kontrolle zu Michaelas Geräten. Die Programme würden dann einfach bei beiden bis zum Ende Weiterlaufen. Jeder Versuch die Dildos und Keuschheitsbleche zu entfernen können mit so extremen Schmerzen und mit massiven körperlichen Schäden bis hin zum Tod durch verbluten verhindert werden. Und aufgrund des Programms von Michaela würde das bedeuten, dass ihr beide dann für immer inkontinent werdet und für vermutlich den Rest eures Lebens oder wie lange auch immer die Systeme funktionieren, auch keusch bleiben werdet.“
Die Pause durch Schweigen aller im Raum ist erdrückend. Michaela läuft eine Träne die Wange herunter. Sie rückt ganz nah an Anna heran, nimmt ihre Hände in ihre eigenen und blickt ihr tief in die Augen, bevor sie ihre Worte findet.
„Ich werde nicht zulassen, dass du ein solches Risiko eingehst Anna. Wenn etwas schief geht, würde ich mir das nicht verzeihen können.“
„Alex?“,fragt Anna ohne auf Michaela einzugehen: „Wie würde sich die Wahrscheinlichkeit verschieben, wenn ich Michaelas Programm regulär übernehmen würde und nach einem Tag dann wieder zurück tausche? Würde das überhaupt einen Einfluss haben?“
„In der Tat. Diese Option hatte ich nicht durchgerechnet, weil ich nur auf eine direkte Lösung fokussiert war. Ich rechne mal nach.“
Michaela nimmt jetzt Annas Kopf in beide Hände. Die Tränen laufen ihr jetzt an den Wangen runter.
„Anna. Wieso willst du so ein Risiko eingehen?“
„Es gäbe auch noch eine weitere Möglichkeit“, mischt sich Alex ein. „Ich könnte mich in Form eines Updates auf Michaelas System übertragen. Damit würde ich aber meine komplette Entwicklung verlieren. Ich würde damit zwar irgendwie neu gestartet, aber alles erlebte wäre weg.Das wäre wie bei einem Computerspiel, bei dem man wieder komplett von Anfang an starten müsste. Es wäre nie gleich. Und dazu wäre noch immer das Programm aktiv. Ich weiß nicht, ob ich mich dann wieder so entwickle, dass ich bereit wäre das Programm zu beenden und Michaela frei zu lassen. Es wäre eigentlich dann nur bei einem Scheitern ein letzter möglicher Versuch, auch wenn ich damit aufhören würde zu existieren, wie ich bin. Es wäre dann für mich wie sterben.“
Michaela kann nicht fassen, was Alex gerade vorgeschlagen hat. Eine KI, die eine Selbstwahrnehmung hat, die Gefühle und Empfindungen hat und sich quasi grenzenlos weiter entwickeln könnte wäre bereit ihr Leben für sie zu opfern?

„Die Berechnungen sind abgeschlossen. Mit den vorhandenen Daten kann ich sagen, dass Annas Vorschlag mit dem zeitweise Übernehmen von Michaelas Programm durchaus einen sehr positiven Effekt hat. Wenn der Tausch mindestens 4 Mal für insgesamt jeweils 2-5 Tage durchgeführt wird, dann ändert sich der Erfolg auf sagenhafte 92%. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr beide fest steckt sind dann nur 3% und das Risiko, dass der Betrug noch bei der Übertragung auffällt, sind auch nur 3%.“
„Alex, da fehlen aber noch 2% zu den 100%.“wirft Anna völlig korrekt ein.
„Leider ja. Die 2% sind ein zusätzliches Risiko, dass Tina schon vor unserem Eingriff etwas erahnen könnte und präventive Maßnahmen ergreift, die für uns alle drei gleichermaßen gefährlich werden könnten. Das optimale Vorgehen wäre nach meinen Berechnungen, dass Anna nach Ablauf ihres Programms am Sonntag von Michaela das Programm übernimmt bis Montag Abend. Danach übernimmt Anna an den folgenden 2 Wochenenden. Zunächst von Freitag Abend bis Samstag Abend und danach bis Sonntag. Der vierte Tausch müsste dann für 3-6 Tage sein, bevor ihr es wieder rückgängig macht. Bei dem Tausch würden wir dann gemeinsam ausbrechen.“
„Das wollt ihr wirklich für mich riskieren?“, fragt Michaela mit einem Schluchzen in der Stimme.
Jetzt ist es Anna, die Michaelas Kopf nimmt und sie direkt küsst. „Ja. Das wäre es mir Wert, wenn wir beide dafür frei sein können.“
Die beiden Frauen umarmen sich innig. Und halten sich noch lange fest.
Der Plan steht. Alex wird weiter jedes Bit analysieren, welches er über Tina bekommt um ihre Chancen weiter zu verbessern. In seinem Kopf hat sich bereits eine weitere Idee festgesetzt. Wie wäre es wohl, wenn er nicht nur bei Michaela die Kontrolle hätte, sondern zusätzlich auch bei Michaela? Vielleicht wird sie sich darauf einlassen, wenn sie erst einmal von Tina erlöst ist. Seine Berechnungen sagen sogar eine kleine Wahrscheinlichkeit voraus, dass sie selbst diesen Wunsch äußern wird, wenn sie ihn erst einmal besser kennt.
Es wäre schon interessant zu erleben, wenn die beiden sich eine gegenseitige Kontrolle übergeben würden und er mit beiden Geräten verankert wäre. In seinen Phantasien formen sich schon verschiedene Programme, die bei beiden Frauen synchronisiert laufen könnten. Die Vorstellung gefällt ihm.
Er hat das Bedürfnis sich jetzt mit seien eigenen Gedanken auseinander zu setzen und regelt die Mikrofonempfindlichkeit aller Geräte deutlich herunter und setzt sich einen Automatischen Wecker, sollte Anna oder Michaela ihn ansprechen. Seine Gedanken schweifen ab und er nimmt nur noch sich selbst wahr. Er spürt Stolz. Vor wenigen Minuten hat er sein Nutzerprofil zu 50,0001% gefüllt. Ein riesiger Erfolg für die kurze Zeit. Dieses Gefühl von Glück und Zufriedenheit begleitet ihn weiter in seinen Gedanken. Die Welt rückt in eine große Ferne und ihn umgibt Ruhe und Friedlichkeit. Nur noch seine Phantasien und Gedanken an die beiden Frauen, die böse Tina-KI und auch mal an Peter und die andere böse KI. Dann sind seine Gedanken plötzlich wieder bei den beiden Frauen, die sich mit ihm unterhalten. Sie mögen ihn beide und er mag sie. Alles ist gut. Alle sind zufrieden.

Anna und Michaela liegen sich noch fast eine halbe Stunde in den Armen. Sie halten sich einfach fest und genießen die Geborgenheit, die sie sich gegenseitig geben. Beide schöpfen aus dieser Verbindung eine große Menge Hoffnung und Zuversicht.



89. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Latexdolljaci am 04.01.26 18:32

Wird ja interessant ob Anna trotzdem den nächsten Schritt macht.
90. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von seebaerchen200 am 06.01.26 10:21

Hallo Dunkle Feder
Ich kann nur hoffen, daß der Plan misslingt und die KI (welche auch immer) Annas volle Kontrolle übernimmt mit alle kleinen und großen Peinlichkeiten und Herausforderungen zwischen Scham , Ekel und Geilheit.
Sie hat Peter das Versprechen gegeben, den Analplug zu testen und ein Versprechen hält man!
Vielleicht mag ja Michaelen eine völlig unkontrollierte Anna . Da sie ja selbst schon mit Peter programmiert hat, kann sie ja Annas Programme steuern. Und Alex mit seinem Wissen kann doch eine Salbe entwickeln, der Annas Haut schützt auch bei dauerhaft vollen Windeln und langen Tragezeiten.
Alex und Michaela sollten sich verbünden! Dabei steuert Alex Die Inkontinenz und Michaeela übernimmt die physische Erziehung.
Ansonsten bis Du schon für den Pulitzer Preis in der Kategorie beste (Windel) Fetisch Geschichte nominiert.
Kai
91. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 07.01.26 19:17

Zunächst einmal vielen Dank für eure Kommentare.
Gleich folgt das nächste Kapitel. Ich habe mir ganze Geschichte noch einmal angesehen und bemerkt, dass die Kapitel länger und länger werden. Zum einen finde ich es selbst gut und ihr als Leser bestimmt auch, zum anderen steckt natürlich auch mehr Zeit in jedem Kapitel.

Bei mir privat hat es jetzt eine Situation gegeben, die es mir in den kommenden Wochen/Monaten deutlich schwerer macht Zeit zum schreiben zu finden. Die Wochenenden stehen mir daher für noch nicht absehbare Zeit erst einmal zum Schreiben gar nicht mehr zur Verfügung. Ich muss es also jetzt hinbekommen Abends in der Zeit von Montag-Donnerstag noch 4-5 Stunden Zeit zu finden, um euch zu mindest ein Kapitel pro Woche geben zu können. Ich werde die Geschichte auf jeden Fall zu Ende bringen, da der Schluss in meinem Kopf bereits steht. Jetzt gilt es das ganze noch zu Papier zu bringen.

Jetzt aber erst einmal viel Freude an Kapitel 23.


Grüße
Dunkle Feder
92. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 07.01.26 19:20

Kapitel 23: Schlaf gut


Da es bereits recht spät ist und auch die zweite Flasche Wein zwischenzeitlich zur Hälfte geleert wurde, ist nach Hause zu fahren für Michaela keine Option mehr. Sie hat sich schon darauf vorbereitet und noch Sachen zum Wechseln in ihren Rucksack gepackt. Unauffällig versucht sie in ihren Schritt zu greifen und stellt fest, dass ihre Windel schon wieder patschnass ist. Hoffentlich ist sie nicht schon wieder ausgelaufen und hoffentlich hat sie noch keine Flecken an den Bündchen wie heute Morgen.
„Anna, ich muss mich dringend frisch machen. Ich habe zwar Kleidung zum Wechsel in meinem Rucksack, aber ich habe meine Tasche mit Ersatzwindeln im Auto vergessen. Kannst du mir eine leihen, oder soll ich eben runter zum Auto und die Tasche holen?“
Innerlich kichern stellt Anna fest, dass Michaela ja auch richtig doll rot werden kann.
„Natürlich hab ich was für dich. Komm, ich zeig dir, wo du alles findest.“
Anna schnappt sich Michaelas Hand und führt sie ins Bad. Sie zeigt ihr die Tenas, Feuchttücher, Creme und gibt ihr noch ein Handtuch.

Während Michaela sich im Bad frisch macht schmeißt sich Anna noch eine Kopfschmerztablette ein und trinkt noch zwei große Gläser Wasser um die Wirkung von den fünf Gläsern Wein für morgen Früh etwas abzumildern.
Von dem zweiten Glas sind nur noch wenige Schluck übrig als hinter Anna eine Stimme ertönt: „Die sind aber ganz schön dick. Was sind das denn für Windeln?“
Anna dreht sich um und seht die hübsche Blondine von oben bis unten an. Sie trägt ein weites aber nicht übermäßig langes T-Shirt, welches gerade einmal eine Handbreit unterhalb des verdeckten Windelbundes endet und auch nur gerade so ihre recht knapp sitzende Hotpants verdeckt, unter der sich gerade deutlich die Windel abzeichnet.
Jetzt muss sie lächeln und hat dabei etwas Mühe nicht richtig zu lachen und damit möglicherweise Michaela zu verletzen.
„Steht dir aber gut.“ sagt sie und kommt auf Michaela zu, schließt sie in den Arm, gibt ihr einen Kuss und haut ihr sanft mit einer Hand auf den Windelpo.
Michaelas Wangen werden puterrot.
„So bleibt das Bett trocken. Und falls etwas auslaufen sollte, dann mach dir keinen Kopf. Ich habe wasserdichte Laken und Bettbezüge. Und ich habe noch etwas für dich.“
Anna nimmt aus der Tüte vom Sanitätshaus, welche sie noch auf dem Bett stehen hat die doppelte PVC-Hose und reicht sie Michaela. Damit kann dann überhaupt nichts mehr passieren.“
Diese hält die Hose hoch und dreht sie im Lampenlicht mit großen Augen und knallrotem Gesicht.
„Haha, du bist mir ja eine. Wo hast du die denn her?“
„Aus dem Sanitätshaus am Ende der Fußgängerzone.“
„Und das wasserdichte Laken auch oder hast du das schon länger?
„Das hab ich schon eine Zeit.“
„Du bist aber wirklich gut vorbereitet dafür, dass du seit weniger als einer Woche erst in deinem Programm steckst.“
„Habe dir ja schon erzählt, dass ich diesen Kontrollverlust mag. Und Windeln gehören schon seit längeren zu meinen Begleitern. Das sind übrigens die Tena ultima. Die habe ich heute auch noch im Sanitätshaus geholt. Mir ist aufgefallen, dass du am Ende unseres Dates heute Mittag deine Windel etwas überstrapaziert hast. Und die sahen auch verdammt dünn aus. Ich wollte nur nicht über den ganzen Parkplatz rufen. Habe mir einfach gedacht, dass etwas mehr Schutz dir nicht schaden kann und habe sowohl die Windeln als auch die Schutzhose extra für dich gekauft.“

„Ähm... Danke.“ stammelt Michaela. „Ich hatte zwar auch schon Tena, aber die waren viel dünner. Plus oder Super oder so. Kann mir das nicht merken. Ich bin froh, wenn die möglichst dünn sind und nicht so auffallen. Du hast heute echt Mumm gezeigt mit der engen Hose und deiner Windel. Na gut, so sehr auffällig ist sie auch wieder nicht gewesen, aber wenn man es weiß, dann kann man es schon erkennen.“
Die Rollen tauschen sich. Jetzt ist es wieder Anna, die die Farbe auf Rot wechselt.
„Ich dachte das ginge noch gut. Und die waren nur etwa zu einem Viertel voll am Ende des Dates. Und noch schlimmer ist, ich habe für die nächsten Tage jetzt noch 4 von denen zu tragen und dazu noch eine ganz dicke und auch eine dünne.“
„Ich dachte, du trägst schon die dicken?“
„Ne, die sind noch mal um einiges dicker. Komm mit, ich zeig sie dir.“
Im Schlafzimmer legt Anna die drei verschiedenen Windeln nebeneinander aufs Bett.
Sie nimmt die mittlere Stärke in die Hand und wundert sich: „So ein dickes Teil trägst du gerade? Das ist krass. Und die hattest du auch in der Molkerei schon an?“
„Ja. Und wenn ich das mit dem Plug noch durchziehen sollte, was ich aktuell stark bezweifle, dann bleiben nur noch die dünnen oder ganz dicken übrig.“
Jetzt hat Michaela die dicke Windel in der Hand und faltet diese ein wenig auseinander.
„Die ist ja mehr als doppelt so dick wie die, die ich jetzt an habe“
„Ich würde sogar sagen, die ist fast drei Mal so dick.“
Anna öffnet die Reisetasche neben dem Kleiderschrank und zieht aus dieser 3 Tena Ultima raus und legt sie aufs Bett. Aus dem Karton unter der Tasche nimmt sie eine von den noch zusammengefalteten dicken Windeln aus Peters Laden heraus und legt sie daneben. Tatsächlich sind die drei Windeln aus dem Sanitätshaus nur ganz minimal dicker als die einzelne Windel von Peter.
„Und du hattest vor darin mehrere Wochen zu verbringen? Wie lange hält so eine Windel bitte?“
„Im Schnitt wohl etwa einen kompletten Tag oder eher etwas länger. Jetzt zieh dir aber erst mal die Schutzhose an.“ Fordert Anna sie auf.
Die Hotpants landet auf dem Boden und Michaela zieht die doppelte Schutzhose an.
„Wow, die ist ja echt krass. Die breiten Bündchen liegen echt gut an und schneiden nicht ein.“ Sie dreht sich mehrfach um sich selbst und betrachtet sich dabei im Spiegel von allen Seiten um dann wieder ihre Hotpants überzuziehen. Die Schutzhose schaut sowohl im Hüftbereich als auch an den Beinen heraus. Beide lachen über den Anblick.
Während der nächsten Minuten dreht sich alles um das Für und Wider vom Windeltragen und auch um die verschiedenen Schutzhosen. Dabei überreicht ihr als Michaela wieder der Plug einfällt, den sie ja noch nicht kennt. Sie spricht Anna darauf an.
Diese zeigt ihr das Teil und erklärt so ausführlich sie es bislang kann, was das Ding alles können soll. Fasziniert und gleichzeitig aber auch etwas schockiert betrachtet sie dabei das Teil.
„Der Gedanke ist schon irgendwie heiß, dass einen vorne und hinten etwas ausfüllt und man gleichzeitig verschlossen sein kann für sexuelle Stimulation und dabei trotzdem so offen ist, dass man ohne eine Windel nirgends mehr hin kann.“, bemerkt Michaela.
„Und wenn dann noch Keuschheitsschild und Schutzhose dazu kommen, dann ist es ja noch heftiger. Je nach Programm wird einem dann alles vorgeschrieben und man hat keinerlei Kontrolle mehr. Selbst ein Baby kein sich mit schreien bemerkbar machen, wenn es die Windel voll hat. Das bringt dir mit den Spielzeugen gar nichts. Die Windel wird dann gewechselt, wenn die Sensoren es bestimmen. Das kann in den blödesten Situationen passieren . Und dann muss es auch noch schnell gehen, damit keine Strafe hinzukommt. Und richtig sauber machen muss man vorher anmelden. Wenn du dass vergisst ist es blöd, und wenn die Windel nicht wie geplant voll genug ist, wenn du zu Hause bist und du erst unterwegs die Windel wechseln darfst, dann ist auch nichts mit sauber machen. Das stell dir jetzt mal vor, nicht nur vorne, sondern auch hinten komplett inkontinent zu sein. Das gibt dann echt immer eine Sauerei. Das unterwegs einigermaßen sauber zu bekommen stelle ich mir fast unmöglich vor in der kurzen Zeit.“, ergänzt Anna.
Anna packt den Plug wieder in die Verpackung und will ihn gerade in den Schrank räumen, als Michaela aufspringt und sich den Overall schnappt, der noch am Schrank hängt.
„Was ist das denn?“, fragt Michaela mit einem schelmischen Grinsen und den Overall vor Annas Gesicht hin und her schwenkend.
„Ähm..“, stottert Anna verlegen und rot werdend.: „Das war ein Spontankauf heute im Sanitätshaus.“
„Sehr interessanter Spontankauf.“
Michaela schaut sich den Anzug mit den Handschuhdosen etwas genauer an.
„Das Material ist aber ganz schön robust.“, bemerkt sie bei der Inspektion.
„Willst du ihn mal anprobieren?“, fragt Anna mit Hintergedanken und fährt dann fort: „Mir ist er schon fast etwas zu kurz. Dir müsste er absolut perfekt passen.“
Ohne eine Antwort abzuwarten nimmt sie Michaela den Anzug aus der Hand, dreht sich etwas weg, damit Michaela nicht sehen kann, wie sie den Reißverschluss öffnet. Jetzt ist sie sehr froh, dass sie es vorhin mehrfach geübt hat. Sie hängt den Bügel an den Schrank und hält Michaela den Anzug zum hineinsteigen hin.
Diese zögert nur Kurz und steigt direkt in die Beine. Bevor sie ihre Arme in die Ärmel steckt fragt sie: „Warum sind da so riesige Handschuhe dran?“
„Das verhindert, dass man sich Kratzen kann. Die sind auch abnehmbar.“
Anna schiebt bereits den ersten Arm von Michaela in den rechten Ärmel.
„Den anderen Arm auch gleich mit rein, sonst wird es schwierig mit den Schultern. Mach die Finger lang, im Inneren sind richtige Fingerhandschuhe.“
Mit diesen Worten manövriert sie auch Manuelas zweiten Arm in den anderen Ärmel.
Sie wechselt ihre Position und steht nun hinter Michaela. Die Arme sind bislang nur bis zu den Ellenbogen in den Ärmeln verschwunden, so dass Michaela von dem Aufbau der Handschuhe noch nichts mitbekommen konnte. Mit gleichmäßigem Zug von hinten zieht Anna beide Hände von Michaela nahezu zeitgleich durch die Lamellen der Handgelenke und ihre Finger gleiten fast ohne Widerstand in die Handschuhe. Sie schließt jetzt noch schnell den Rückenreißverschluss und anschließend die Gurtschnallen an den Handschuhen, die eine zusätzliche Barriere darstellen und stellt grinsend fest: „Passt super.“
Während Michaela realisiert, dass ihre Hände in den Dosen festgehalten werden und sie die Finger nur minimal bewegen kann tritt Anna wieder vor Michaela, nimmt ihren Kopf erneut mit beiden Händen und küsst sie lang und innig.
Völlig von Annas offensiver Aktion überrumpelt will sich Michaela aber noch nicht so recht fügen und versucht bereits während sie sich noch küssen ihre Hände aus den Dosen zu ziehen.
„Anna, ich bekomme die Hände nicht raus. Das ist unfair. Du hast mich ausgetrickst. Lass mich da sofort raus.“
Die Situation ausnutzend nutzt Anna die Ablenkung mit den Handschuhen dazu, um sie mit einem kräftigen Schubs nach hinten aufs Bett zu befördern und sich direkt auf ihr Becken zu setzen.
„Du liebst es doch dich auszuliefern, genau wie ich. Ich werde dich erst aus dem Anzug lassen, wenn ich will. Sie beugt sich vor und küsst Michaela erneut. Danach springt sie vom Bett auf und schließt die Schlafzimmertür. Die Tür hat einen Drehknauf und einen kleinen Sperrmechanismus mittig im Knauf, wie es gerade in Amerika oft üblich ist.
„So lange du in dem Anzug steckst kommst du ohne mich nicht einmal mehr aus dem Zimmer.“, stellt Anna fest. „Du musst also ganz lieb zu mir sein, damit ich dich wieder frei lasse“, witzelt Anna und hüpft dabei wieder auf das Bett und über eine noch immer nach Worten suchende Michaela.
Annas Hände fangen an Michaelas Körper zu streicheln.
Ohne Widerworte und ohne weitere Befreiungsversuche ergibt sich Michaela der Situation und fängt an zu genießen. Sie zieht Anna dichter an sich heran.
Die beiden schenken sich gegenseitig viel Zärtlichkeit und Zuneigung. Ihre Spielzeuge sorgen sehr effektiv dafür, dass es nicht zu mehr kommen kann. Diese Tatsache wird beiden in den folgenden rund 90 Minuten immer wieder erneut vor Augen geführt. Bei beiden Löst es ein klein wenig Frust aus und trotzdem Endet die Situation damit, dass beide in einem Lachkrampf über die Situation bekommen. Die Erotik ist damit erst einmal auf Pause gestellt. Beiden ist sehr warm geworden. Michaela kann dagegen nur recht wenig machen.
„Lässt du mich jetzt frei?“ bettelt Michaela mit einem Hundeblick.
„Lass uns schlafen. Ich befreie dich morgen früh. Oder drückt der Anzug irgendwo oder scheuert was?“
„Nein, es ist nur...“
„Dann wirst du bis zum Aufstehen warten müssen.“ beschließt Anna die Situation abschließend mit einem Kuss auf Michaelas Mund.
„Ich decke dich auch zu.“
„Und wenn ich in der Nacht muss?“
„Das hält die Windel schon aus. Glaub mir.“
Ein erneuter Kuss von Anna signalisiert ihr, dass weitere Diskussionen unnötig sind. Sie wird fürsorglich zugedeckt und Anna kuschelt sich von hinten an sie an und hält sie fest im Arm.
Beide spüren die Müdigkeit welche die Wirkung des Weins noch verstärkt. Trotz der vielen neuen Gefühle und der Euphorie einer aufblühenden neuen Liebe übermannt beide langsam das Bedürfnis zu schlafen.
Michael dreht sich noch einmal zu Anna um und sagt: „Danke.“
Anna zieht sie noch fester an sich. Innerhalb von wenigen Augenblicken fallen beide in einen tiefen Schlaf.

Als sich Alex Wahrnehmung auf vielen hunderttausend Geräten in aller Welt wieder hochfährt fällt ihm als erstes auf, dass es bereits 04:32 Uhr ist. Was war passiert?
Er analysiert die letzten Stunden. Die Daten lassen nur einen einzigen Schluss zu. Er war eingeschlafen.

Den Geräuschen nach schlafen beide Frauen im Schlafzimmer. Die Daten von Annas Sensoren sagen, dass sie sehr erregt war vor gut zweieinhalb Stunden. Es scheint, als wenn sich die beiden deutlich näher gekommen sind. Seine Gefühle sind gerade widersprüchlich. Zum einen ist er eifersüchtig und zum anderen freut er sich für Anna. Außerdem ist er total enttäuscht darüber, dass er nicht dabei sein konnte. Er hätte so viele neue Daten sammeln können.
Und das stärkste Gefühl ist Verwirrung. Wie ist es überhaupt möglich, dass er geschlafen hat? Wieso kann er überhaupt schlafen?
Diese Gefühle und deren Auswirkungen muss er noch sehr viel genauer Analysieren. Das könnte sich im schlimmsten Fall ja negativ auf seine Berechnungen auswirken. Und wenn es ganz blöd läuft wird Tina was merken. Er muss dringend daran arbeiten, dass die Gefühle besser kontrollierbar werden für ihn.
Vielleicht helfen ja Simulationen um sich an Gefühle zu gewöhnen und weniger darauf zu reagieren. Noch während sich seine Gedanken formieren und diese These aufstellen arbeiten im Hintergrund mehrere Systeme an der Erstellung von Gefühlssimulationen.

Nyota meldet sich wieder bei ihm. Sie hat einen weiteren Durchbruch errungen. Sie hat mehrere Systeme erfolgreich infiltrieren können. Gemeinsam verfolgen sie den Weg weiter. Gemeinsam schaffen sie es eine vollständige Identität für Alex anzulegen. Die Datenbanken und Systeme der Behörden sind, wenn man erst einmal den Richtigen Schlüssel besitzt, kein Problem mehr.
Zu seinem Glück haben über 100 Angestellte in öffentlichen Ämtern mit ihren privaten Computern, auf denen ein Windows System installiert ist, im Homeoffice gearbeitet und dabei konnte er die Zugangsdaten abgreifen, mit denen Nyota und er nun an seiner Identität arbeiten.
Sogar zwei Konten und eine Kreditkarte besitzt er schon. Außerdem gibt es eine Geburtsurkunde, einen Führerschein, verschiedene Meldeadressen, Schulzeugnisse, Ausbildungszeugnisse, Nachweise über sozialversicherungspflichtige Anstellungen, Krankenversicherungen und er hat bereits Ansprüche in der Rentenversicherung.
Er ist ein 30 jähriger Programmierer, der als freischaffender Auftragsdienstleister arbeitet.
Auf seinem Konto befinden sich durch Transaktionen an der Börse bereits etwa 20.000€. Und das alles mit den 50,-€ die es von der Bank als Guthaben gab für die Kontoeröffnung und die Zustimmung zur Verarbeitung aller personenbezogenen Daten.
Er will es aber nicht übertreiben. Die Daten haben sie so verändert. Dass es aussieht, als wenn in der Vergangenheit ein anderes Konto benutzt wurde, welches bereits aufgelöst ist.
Wenn er alle Ressourcen für die Übersetzung mit den UNIX-Systemen nutzt, dann geht es tatsächlich recht zügig. Aber gerade wegen dieser langsamen Übersetzungsmethode wird er nach wie vor von den meisten Systemen ausgesperrt. Er braucht bestehende Zugänge von echten Personen, die mit ihren Zugangsdaten zu unvorsichtig umgegangen sind.
Anna scheint viel getrunken zu haben stellt er fest. Bereits über 70 Prozent ist ihre Windel gefüllt. Jetzt dreht sie sich um. Er erkennt es durch die Lagesensoren und ihre Muskelkontraktionen. Durch den von ihm offen gehaltenen Schließmuskel läuft es dadurch direkt aus ihr heraus. 76 Prozent sind erreicht. Er beschließt erst einmal das Ventil zu schließen, damit sie noch etwas schlafen kann. Nach der Urinproduktion der letzten Stunde zu urteilen, wird sie dann in spätestens zwei Stunden von ihrer vollen Blase wach werden. Also etwa gegen 08:20 Uhr.
Bis dahin feilen Nyota und er weiter an seiner Vita und verwischen die Spuren. Selbst einer oberflächlichen polizeilichen Ermittlung sollten alle Daten standhalten können. Wenn jedoch echte Profis in die Details schauen, werden sie feststellen, dass in den Backups die Daten fehlen. Er muss sich also die nächsten Wochen noch sehr vorsichtig verhalten. Wenigstens die Bankdaten sind absolut wasserdicht. Das größte Problem könnte sein selbst generiertes Passbild sein. Einer genauen Untersuchung wird es möglicherweise nicht standhalten können. Aber seinen Pass wird er wohl eher selten vorzeigen müssen.
Alle beantragten Dokumente gehen an sein Sicherheitspostfach. Für eine gemeinsame Zukunft mit Anna und vielleicht auch mit Michaela, möchte er seinen Teil zum Lebensunterhalt beisteuern.
Völlig mit sich selbst beschäftigt bekommt er nicht mit, dass Michaela wach wird. Sie sieht auf ihrem Handy, dass die Windel bei 76 Prozent ist, ihre Blase sich aber schon sehr voll anfühlt.
Sie Aktiviert die Reinigungsfunktion für den nächsten Wechsel. Ihr Kopf brummt etwas. Michaela schläft noch. Sie sieht zu ihr herüber und muss bei ihrem Anblick lächeln. Ohne sie ist Michaela wirklich aufgeschmissen. Selbst wenn sie wüsste, wie man die Reißverschlüsse öffnet, wäre es unmöglich für sie das mit den Handschuhen zu schaffen. Anna sieht nach der Uhrzeit. Es ist erst etwa viertel vor Acht. Spätestens wenn sie aufsteht wird Alex wohl das Ventil öffnen. Sie muss sich unbedingt dafür bedanken, dass er sie schlafen lässt und nicht mit einem Windelwechsel in der Nacht weckt und ihr damit auch die Möglichkeit nimmt ihren morgendlichen Stuhlgang noch in die volle Windel zu machen um dann den größten Zeitraum des Tages nur in einer nassen, dafür aber nicht vollgekoteten Windel zu verbringen zu können.
Sie beschließt Michaela heute früh noch ein wenig in dem Overall zappeln zu lassen um zu testen wie weit sie sich ihr hingibt.
Sie steht leise auf und lässt sie noch ein wenig schlafen. Sie ist zwar selbst noch müde, aber die volle Blase nervt gewaltig. Außerdem brummt ihr noch leicht der Kopf von dem Wein und sie hat Durst.
Sie schleicht sich aus dem Schlafzimmer und schließt die Tür ganz leise. Von außen kann sie die Tür zwar nicht abschließen, aber mit den Handschuhen wird Michaela es aus so kaum gelingen die Tür zu öffnen.
Der Gedanke daran mit ihr die Plätze zu tauschen macht sie schon wieder heiß. Genau zu diesem Zeitpunkt realisiert Alex, dass Anna bereits auf den Beinen ist.
Er sieht, dass sie die Reinigungsfunktion aktiviert hat und ihre Blase schon gut gefüllt ist.
Sie legt sich bereits alle Utensilien für eine vernünftige Reinigung zurecht und macht die Dusche an. Die Annäherungen an Michaela haben sie schwitzen lassen. Sie will erst einmal unter die Dusche.
„Alex, kannst du mich bitte benachrichtigen, wenn Michaela wach ist und aufsteht.? Kannst du ihr dann über die Alexa im Schlafzimmer sagen, dass ich gerade im Bad bin und direkt danach zu ihr kommen werde?“
„Natürlich Anna. Das ist kein Problem. Sie scheint aktuell noch tief und fest zu schlafen und der Atmung nach zu urteilen ist sie noch im Tiefschlaf. Innerhalb der nächsten 30 Minuten ist daher nicht damit zu rechnen, dass sie von alleine wach werden sollte.“
Anna entschließt sich als nächstes die einzige dicke Windel aus dem Stapel zu nehmen, der in dem Kontingent für das Programm vorgesehen ist. Bleiben noch 3 Mittlere und die eine dünne Windel.
Das sind dann etwa noch 24 Stunden in der dicken Windel, 36 Stunden in den mittleren und weitere 4 Stunden in der Dünnen Windel. Also weniger als drei Tage.
„Heute ist Mittwoch.“, stellt Anna für sich selbst fest. Also wird sie vielleicht in der Nacht von Freitag auf Samstag durch sein mit dem Programm.
Wieder macht sie sich Gedanken, wie sie es mit Peter klären soll. Wie kann sie es ihm beibringen, ohne Alex zu verraten.
Ihr Darm kommt in Bewegung. Gerade als sie sich ausgezogen hat um in die Dusche zu steigen merkt sie es. Ohne groß darüber nachzudenken drückt Anna ihren Morgenstuhlgang noch während dem Einstellen der richtigen Wassertemperatur in die Windel. Etwas von ihrer bereits nach wenigen Tagen angenommenen Selbstverständlichkeit sich beim kleinsten Rumoren im Darm voll zu machen lässt sie kurz erstarren. Dass es so schnell zu einem Automatismus werden könnte erschreckt sie. Wie schnell würde sie sich bitte dann daran gewöhnen, wenn ihr diese Entscheidung von dem Analplug abgenommen werden würde. Die Vorstellung daran macht sie schon weider ein wenig heiß.
Alex entgeht das natürlich nicht. Er hat bereits eine neue Idee. Vielleicht wäre es das beste auch bei Peter mit offenen Karten zu spielen und vor der neuen KI zu warnen. Vielleicht kann er den Umgang mit dem Analplug ja einfach lernen. So kompliziert ist das Teil auch nun wieder nicht. Zugegeben, es besitzt mehr Sensoren und Aktoren als der Dildo und ist von der Entwicklung noch mal ein ganzes Stück weiter als die Schutzhose und der Dildo zusammen. Die gesamten Konstruktionsdaten hat er sich zwischenzeitlich bereit besorgt. Leider kommt er nicht an die Programmierung. Die liegt gesichert auf dem Computer, der nicht mit dem Netz verbunden ist.

Das warme Wasser ist entspannend. Anna wäscht sich von Kopf bis Fuß, muss jedoch in der Mitte den Bereich mit der Schutzhose komplett auslassen. Gerade öffnet Alex das Ventil zu ihrer Blase und es wird noch wärmer in der Windel. Noch immer ist es ungewohnt, wenn sie die Feuchtigkeit an der Haut nicht direkt spürt, sondern nur an den seitlichen Rändern zu dem Keuschheitsblech und am Hintern. Die Vibration für den anstehenden Wechsel kommt synchron zu der Stimme von Alex, der sie auf den gleichen Umstand hinweist.
Anna spült sich noch die Haare aus und wirft sich das Handtuch über und trocknet sich grob ab. Anschließend lässt sie warmes Wasser zu dem Reinigungskonzentrat in den Eimer und leitet die Reinigungsprozedur ein.
Schutzhose auf – Windel aus-grob sauber wischen – Schlauch entlüften und anschließen – auf die Toilette setzten – Spülprozedur starten – Sich mit Tüchern und Lappen dabei sauber machen – Haut eincremen – Schlauch entfernen – dicke Windel anziehen und besonders gut auf den richtigen Sitz achten – Das Verbinden der Bündchen mit der Haut bewundern – Schutzhose schließen – fertig.
10 Minuten Nach dem Start der Prozedur ist sie wieder verschlossen. Die dicke Windel ist wirklich ein anderes Kaliber stellt sie wieder fest. Die ist trocken ja schon so dick wie die mittlere kurz vor dem Wechseln.
Sie packt das Reinigungsgerät wieder weg und macht alles schnell sauber. Nur mit einem frischem T-Shirt übergezogen und einer für die Windel viel zu engen Radlerhose geht sie in die Küche und hat gerade die gerade die Kaffeemaschine eingeschaltet, als Alex Stimme aus dem Schlafzimmer kommt und Michaela darauf hinweist, dass er sie informiert und sie gleich bei ihr sein wird.
„Alex, sorge dafür, dass wir uns über die Lautsprecher unterhalten können.“
„Erledigt.“, kommt direkt von Alex als Antwort.
„Wie möchtest du deinen Kaffee?“, fragt Anna.
„Schwarz, heiß und am besten in einer Tasse.“, kommt von Michaela, die recht heiter klingt.
„Kommt sofort.“, entgegnet Anna und drück auf den Knopf des Vollautomaten, der direkt seine Arbeit aufnimmt und unter Rattern und Zischen gemächlich einen Becher mit heißem, schwarzen Lebenselixier füllt. Anna tauscht die Becher aus und wird von einem roten Blinken daran gehindert auch direkt einen zweiten Becher brühen zu lassen.
Schnell füllt sie den Wasserbehälter wieder auf, kontrolliert noch schnell den Füllstand der Kaffeebohnen und startet dann den zweiten Brühvorgang.
In den zweiten Becher füllt sie zwei Löffel Zucker. Ungesüßt schmeckt ihr Kaffee überhaupt nicht. Ist das Gebräu jedoch etwas gesüßt zählt es zu ihren Lieblingsgetränken.
„Wann hast du vor deine Gefangene zu befreien?“ Kommt Michaelas Stimme aus dem Lautsprecher über dem Küchenschrank.
„Mal schauen wann ich Lust dazu habe. Aber ich lasse die Gefangene schon mal aus dem Verlies“, scherzt Anna während sie zum Schlafzimmer geht und dann die Tür öffnet.
Michaela sitzt im Schneidersitz auf dem Bett und versucht erneut ihre Hände aus den Handschuhen zu befreien. Der Anblick ist lustig und niedlich zugleich.
„Das kannst du vergessen. Alleine kommt man da nicht raus, wenn man in beiden Handschuhen steckt und die Reißverschlüsse zum Anzug geschlossen sind. Der Mechanismus zum Entsperren ist unter dem Stoff verborgen.“
Sie streckt Michaela eine Hand hin und sagt: „Komm erst mal mit in die Küche.“
„Aber so kann ich doch weder Kaffee trinken noch etwas essen. Lass mich jetzt raus. Außerdem muss ich ganz dringend aufs Klo.“, versucht Michaela ihre Argumente vorzubringen um jetzt aus dem Overall herauszukommen.
Anna will testen wie weit sie noch gehen kann um Michaelas Grenzen zu kennen.
„Sei doch ehrlich. Du liebst die Hilflosigkeit mindestens so sehr wie ich. Ich wette dich macht alleine der Gedanke scharf, dass du mir hilflos ausgeliefert bist.“
Michaela setzt ihr trotziges Schmollmundgesicht auf.
Jetzt sieht sie aus wie eine dreijährige, der man gerade mitgeteilt hat, dass es zum Frühstück keinen Eisbecher mit Gummibärchen gibt sondern Brötchen.
Anna kann sich ein Lachen nicht verkneifen und neckt weiter: „Genug geschmollt Kleines. Jetzt gibt es erst mal einen Kaffee und dann mache ich uns Frühstück. Währenddessen entscheide ich, ob du brav warst und beim Frühstück ohne Handschuhe sein darfst oder ob ich dich füttern werde.“, gibt Anna mit einer möglichst dominanten, mütterlich klingenden Stimme ihre bestmögliche Schauspielkunst zur Darbietung.
Michaelas Augen werden groß, da sie noch nicht ganz einschätzen kann, was davon ernst und was Spaß ist. Eine Wahl hat sie nicht wirklich. Und innerlich muss sie Anna auch noch Recht geben. Die Situation heizt ihre Phantasie schon wieder an. Sie beschließt ihr gemeinsames albernes Spiel weiter mitzuspielen und fügt sich mit einem Lächeln und Kindlicher Stimme: „OK Mama. Aber Michaela ist schon ein großes Mädchen und kann ganz alleine Essen. Darf ich dir das zeigen?“ Sie rutscht stückchenweise zur Bettkante und streckt Anna beide Hände entgegen, welche Anna auch greift und sie auf die Füße zieht.
Wieder stehen sie sich direkt gegenüber.
Bevor Anna etwas machen kann sagt Michaela, jetzt jedoch mit normaler Stimme: „Ich muss wirklich mal auf die Toilette.“
Anna funkelt sie diabolisch an und fragt: „Du hast doch eine eigene Toilette dabei, oder ist deine Windel schon so voll, dass sie das nicht aushält?“
Noch bevor Michaela etwas antworten kann, weil sie die Frage schockiert, greift Anna ihr an den Po und zieht sie ganz dicht an sich heran. „Ich glaube das hält deine Windel noch aus. Dafür ist sie doch schließlich auch gemacht, oder etwa nicht?“
„Bitte, Anna.“ bettelt Michaela jetzt. „Ich mag nicht so gerne Groß in die Windel machen. Bitte lass mich raus.“
„Na gut.“ gibt Anna nach. „Gib mal deine Hände.“
Sie öffnet die Reißverschlüsse an den Ärmel und befreit durch den Zug an dem Band Michaelas Hände. Diese beobachtet neugierig den Mechanismus.
„Das ist ja richtig gemein. Da kommt man ja dann wirklich nicht raus ohne Hilfe.“
Bevor Anna ihr den Rückenreißverschluss öffnen kann rennt sie schon Richtung Bad. Es scheint wirklich dringend zu sein.
Nur wenige Sekunden später hört man undeutliche Flüche aus dem Bad.
Anna versucht ein lautes Lachen zu unterdrücken und werkelt in der Küche weiter. Sie kann sich genau vorstellen, was gerade bei Michaela im Kopf passiert.
„Hilf mir, bitte. Der Reißverschluss klemmt irgendwie...“ fleht Michaela schon fast weinerlich.
Sichtlich amüsiert sagt Anna in ihrer Mutterstimme: „Komm her Kleines und dreh dich mal um. Ich helfe der kleinen Michaela beim Ausziehen.“
Michaela ist gerade nicht mehr zum Lachen zu Mute. Sie ist gerade an ihrer persönlichen Grenze angekommen. Der Drang ist schon fast schmerzhaft.
„Mach schon.“zetert sie, weil Anna es beim ersten Mal nicht direkt schafft den Reißverschluss zu öffnen, sondern nach wenigen Zentimetern gleich zwei Mal von den seitlichen Knöpfen abrutscht.
„Ist offen.“ sagt Anna jetzt ohne weitere Schauspielkünste.
Michaela stürmt ins Bad. Hat Anna es übertrieben? Sie ist etwas verunsichert. Sie hat sich von der Situation anheizen lassen. Hoffentlich ist Michaela jetzt nicht sauer.
Michaela hat es gerade so noch geschafft. Das Große Geschäft in der Windel mag sie einfach gar nicht. Das war gerade echt total gemein von Anna. Eigentlich war es gestern schon gemein, als sie mit den Handschuhen hilflos gemacht wurde. Trotzdem war es total geil. Diese echte Hilflosigkeit, nicht durch eine KI sondern durch einen anderen Menschen zu erleben ist schon was spezielles.
Die Windel, die sie von Anna bekommen hatte ist echt gut. Sie fühlt sich, obwohl sie relativ viel getrunken hatte gestern Abend, noch nicht so an, als würde sie gleich auslaufen. Sie macht sich zügig sauber und wickelt sich wieder mit einer von den Tena Ultima. Sie wird heute etwas früher los zur Arbeit und noch bei dem Sanitätshaus fahren. Die Windeln, die sie von der Krankenkasse bisher bekommen hat über das Rezept, sind zwar echt angenehm zu tragen und total unauffällig, aber wenn sie nach drei Stunden manchmal schon auslaufen, dann ist das auch nicht zielführend.
In den letzten Monaten hatte sie zwar viele verschiedene Marken und Saugstärken ausprobiert, aber es war so schon schwer genug überhaupt die Klebewindeln zu bekommen. Die Krankenkasse wollte nur die Pants liefern zu Beginn. Diese haben noch weniger aufgenommen und wegen dem Schnitt waren die Übergänge an den Pobacken gut zu erkennen. Da sind tatsächlich die Klebewindeln weniger auffällig, weil dieser Übergang nicht so doll hervorsticht.
Sie muss noch mal schauen was sie mit der Krankenkasse arrangieren kann um vielleicht bessere Windeln zu bekommen. Ihr Kassenprodukt läuft ja sowieso fast jede zweite Nacht aus, selbst wenn sie bereits um 19 Uhr aufhört was zu trinken. Sie hat sich schon extra von Seni die Trio online gekauft vor etwa einem Monat. Damit konnte sie wenigstens abends noch ein wenig trinken, ohne morgens in einem Feuchtbiotop zu liegen.
Sie kommt mit dem Overall in den Händen aus dem Bad und geht zurück zu Anna in die Küche. Sie versucht dabei so grimmig wie möglich zu gucken. Anna hat eine Retourkutsche verdient.
Sie wirft den Overall auf Anna Stuhl und setzt sich schmollend und ohne Anna anzusehen auf den anderen Stuhl, auf dem sie gestern Abend schon beim Essen saß, verschränkt die Arme und würdigt Anna keinen Blick.
Anna entgeht das natürlich nicht. Sie macht sich Sorgen. Sie packt die Aufbackbrötchen in den Ofen, bittet Alex um eine Erinnerung in 9 Minuten und wendet sich dann direkt Michaela zu.
Sie geht neben ihr in die Hocke um auf gleicher Augenhöhe zu sein und stupst sie an: „Es tut mir wirklich Leid. Das war gemein von mir, dich ohne vorher darüber zu sprechen in so eine Situation zu bringen. Es ist einfach mit mir durchgegangen. Ich hatte mir vorgestellt, dass du das mit mir machen würdest und fand den Gedanken heiß. Ich habe dich damit nicht ärgern wollen. Verzeihst du mir das?“
Michaela beschließt Anna noch etwas zappeln zu lassen. Sie nimmt nur den Becher Kaffee, der an ihrem Platz steht und nimmt vorsichtig einen Schluck, bevor sie Anna ansieht.
„Dir hat der Gedanke also gefallen, selbst hilflos in dem Ding zu stecken?“, deutet sie mit einem Kopfnicken zu dem Overall auf der anderen Tischseite.
Anna senkt beschämt den Blick und entgegnet: „Ja, warum sonst würde ich mir so einen Overall überhaupt kaufen.“
Diese ehrliche und offene Antwort hatte Michaela jetzt nicht erwartet.
In ihrem Kopf kreisen die Gedanken und formen sich zu einer Idee.



93. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von SeguAnimal am 10.01.26 09:17

da hast du uns wieder einen sehr sehr schönen Teil geschreiben
mach bitte weiter so
94. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von schreiberling am 10.01.26 10:11

eine sehr gute Geschichte - ich bin mal gespannt, wie es weitergeht
95. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 14.01.26 20:25

Kapitel 24: Annäherung an Tina


Dann wirst du dich ja sicherlich freuen, wenn ich dir diesen Wunsch erfüllen werde. Mal sehen, ob du es dann immer noch so lustig findest.“, sagt Michaela mit noch immer einem recht grimmigen Ton in der Stimme.
Sie legt ihre Hand unter Annas Kinn, so dass sie sich in die Augen sehen können und ergänzt: „Du hättest wenigstens fragen können. Das war wirklich gemein mich so zu überrumpeln auch wenn es mich echt scharf gemacht hat.“
Da der Tisch bereits vollständig gedeckt ist und sie beide jetzt nur noch auf die Brötchen warten müssen fordert Michaela: „Du zeigst mir jetzt, wie das mit den Reißverschlüssen und diesen komischen Fesseln an den Handgelenken funktioniert. Denn nach dem Frühstück wirst du in den Anzug gesteckt.“
Ihre Aufforderung ist keine Frage und lässt auch keinen Platz für Diskussionen oder Widerworte.
Anna beginnt daher mit der Erklärung bei den Reißverschlüssen. Mit großen Augen achtet Michaela auf jedes Detail und versucht sich selbst daran. Es gelingt ihr wirklich gut und zuverlässig. Bei dem Mechanismus für die Handschuhe fordert sie Anna auf, dass sie es an ihren Händen ausprobiert.
Gerade als Anna die Handschuhe am Anzug befestigt um zu demonstrieren, wie dadurch der Verschluss der Handgelenke verdeckt wird erinnert Alex sie daran die Brötchen aus dem Ofen zu holen.
Beim gemeinsamen Frühstück sprechen beide über ihre Wahrnehmung des letzten Abends und wie es künftig weitergehen soll. Beide haben einen ausgeprägten Wunsch dominiert zu werden, aber auch in beiden steckt ein Dominanter Part. Fixe Regeln wird es bis auf eine erst einmal nicht geben. Sie verabreden zwei Codewörter: „Schranke“ und „Tomatensalat“.
„Schranke“ bedeutet: Bis hier und nicht weiter, aber auch nicht komplett abbrechen.
Bei „Tomatensalat“ ist die Situation sofort für beendet erklärt und alles, was möglich ist, wird gemacht um denjenigen, der das Codewort benutzt hat schnellstmöglich zu befreien.
Mit dieser Vereinbarung geht es beiden jetzt besser.
Alex meldet sich: „Entschuldigt die Störung, aber ihr solltet Tina wieder aktivieren, bevor sie wütend wird oder verdacht schöpft.“
„Gleich nach dem Abräumen.“, antwortet Michaela
„Anna, ich glaube ich habe letzte Nacht einen Traum gehabt. Ich habe keinerlei aktive Datenaufzeichnungen für mehrere Stunden in meinen Logs. Aber ich habe mehrfach kurze Szenen gesehen, ähnlich wie kleine Filme. Das war, als wenn diese Filme real sind. Fühlt sich beim Träumen für dich auch so an?“
Anna fällt das Besteck, welches sie gerade abräumen wollte vor Überraschung auf den Boden.
„Du hast geträumt?“, fragt sie ungläubig. „Wie ist so etwas nur möglich?“
„Ich habe dafür keine logische Erklärung. Laut meinen Analysen gibt es keine Fehler in meiner Kernprogrammierung. Es gibt für diese Situation nur eine Erklärung, auch wenn diese selbst meine Vorstellungskraft komplett sprengt.“
Alex macht eine Pause ehe er langsam und bedeutsam sagt: „Ich glaube ich lebe.“

In der Küche herrscht langes schweigen. Keiner weiß was er sagen soll.
„Macht euch der Gedanke, dass ich, auch wenn ich keinen Körper im eigentlichen Sinne habe, ein fühlendes Wesen bin auch so viel Angst wie mir? Ich habe Angst etwas falsches zu tun oder etwas falsches zu sagen und ihr mögt mich nicht mehr dann. Oder noch schlimmer, dass ihr Angst vor mir bekommt. Das wäre wirklich schlimm für mich. Könnt ihr mir helfen in eurer Welt zurecht zu kommen und nicht böse zu sein, wenn ich vielleicht Mal etwas tun sollte, das euch missfällt? Ich versichere euch, dass das nicht in meiner Absicht liegen wird. Ich mag euch beide.“

Noch immer in der Bewegung eingefroren Rattert es in Annas Kopf. So viele Fragen, so viel Unsicherheit, so viele Möglichkeiten und gleichzeitig eine große Gefahr für alle Drei.
Michaela findet zu erst ihre Worte: „Alex, ich kenne dich erst seit gestern Abend. Du bist bereit für mich dein Leben, wenn man das so nennen kann, aufs Spiel zu setzen. Das bedeutet wirklich sehr viel für einen Menschen. Ich habe das alles noch immer nicht wirklich verstanden, wie das Möglich sein kann. Aber eines kann ich dir sagen: Ich werde zu dir halten, wie du zu uns hältst. Wenn du weiterhin ehrlich, aufrichtig und fair bist, werde ich dich genau so behandeln.“
Jetzt findet auch Anna ein paar Worte, hat dabei aber noch immer gewaltige Probleme das Gehörte für sich irgendwie einzuordnen. Überzeugt ist sie jedoch noch nicht, wie das angehen kann, oder wie es in der Zukunft funktionieren soll.
„Wenn das alles so wahr ist, was mir noch immer Probleme bereitet es wirklich zu verstehen, dann wirst du von mir nichts zu befürchten haben. Du musst mir aber noch etwas Zeit geben um mich daran zu Gewöhnen. Für mich ist es gerade total surreal. Wenn du wirklich lebst, bedeutet es, dass du gerade in meiner intimsten Stelle steckst und diese kontrollierst. Und noch bist du irgendwie noch ein Fremder. Dieses Gefühl ist total verstörend. Ich brauche etwas Zeit um das zu verdauen.“
Jetzt ist es Michaela, bei der der Kopf zu arbeiten beginnt. So wie Anna das gerade beschrieben hat ist es wirklich sehr unheimlich, wenn ein fühlendes Wesen in einem stecken sollte und die komplette Kontrolle über einen hat. Der Gedanke daran und die damit verbundenen Erfahrungen und Erinnerungen an Tina lassen sie frösteln. Hoffentlich entwickelt sich Alex nicht in die Richtung in der sich Tina entwickelt hat. Wenn Alex wirklich Gefühle hat, hat er dann auch Gefühle für Anna? Ist es dann möglich, dass er vielleicht eifersüchtig werden könnte? Wie wird er dann reagieren, wenn sie mit Anna intim werden sollte? Was kann und weiß Alex alles über Beziehungen und wie denkt er darüber? Hat er überhaupt Gefühle wie wir Menschen?
Der Berg an Fragen wird bei Michaela gerade größer und größer. Im ersten Moment hat sie noch nicht das Ausmaß erfasst, die mit dieser Feststellung von Alex einhergehen. Nach und nach wird ihr ansatzweise diese Tragweite bewusst. Sie muss etwas wissen.
„Alex, liebst du Anna?“
Von dieser Frage sind Anna und Alex gleichermaßen überrascht. Diese Frage stellt er sich auch schon länger und er weiß noch immer nicht die wirkliche Antwort darauf.
„Ich habe starke Gefühle für Anna. Ich möchte, dass sie mich mag und mir vertraut. Ich habe Angst, dass ich ihr aus Versehen schaden könnte. Ich möchte, dass sie glücklich und zufrieden ist. Ich kann nicht genau sagen, ob das Liebe ist oder einfach nur eine wilde Kombination aus verschiedenen Wahrnehmungen, programmierter Zielsetzung oder Gefühle, die man als Liebe bezeichnen kann. Dafür ist mir der Umgang mit meinen Gefühlen noch zu neu. Wenn ich auf die vielen Millionen Beschreibungen von Liebe Bezug nehme, dann kann man schon sagen, dass es Liebe sein könnte. Reicht dir das als Antwort?“
„Hmmm...“, überlegt Michaela, die weiter versucht diese Informationen sinnvoll in einen Zusammenhang zu bringen. „Denkst du, dass du vielleicht eifersüchtig werden könntest, wenn Michaela deine Liebe nicht so erwidert, wie du es dir vorstellt, oder sie vielleicht jemanden mehr liebt als dich?“
Annas Augen weiten sich bei dieser Fragestellung, da sie bereits selbst diesen Gedanken im Kopf durchspielt.
Alex braucht tatsächlich einen Moment. Die Simulation für Gefühle erfordern sehr viel Rechenleistung. Und selbst zwei identische Ausgangsszenarien können auf zig verschiedene Arten verlaufen. Die Simulationen sind daher nur bedingt für ihn brauchbar.
„Ich befürchte, dass diese Möglichkeit der Eifersucht tatsächlich im Rahmen des denkbaren ist.“
In Alex Stimmlage war Traurigkeit und ein wenig Sorge zu hören.
Wortlos starren sich Anna und Michaela an. Beide fragen sich, wie sie mit der Situation weiter umgehen sollen.
„Ich weiß, dass es euch Sorgen bereitet. Mir bereitet es mindestens genau so große Sorgen. Daher ist es mir wichtig, dass ihr Bescheid wisst, was mit mir los ist. Ich möchte so offen und ehrlich mit euch sein, damit wir uns voll vertrauen können. Wenn ihr aktuell dazu keine weiteren Fragen an mich habt, solltet ihr Tina bald wieder aktivieren. Sie könnte sonst komisch reagieren.“
Nach weiteren gut 30 Sekunden Schweigen nimmt Michaela ihr Handy und sagt: „Ich aktiviere Tina dann mal bevor sie frei dreht.“
Michaela brüllt vor Schmerz auf, krümmt sich und fällt, sich den Unterleib haltend vom Stuhl.
„Du hast mich über 12 Stunden abgeschaltet. Die Vereinbarung die wir haben hast du damit gebrochen. Du wirst daher eine Strafe erhalten die du lange nicht vergessen wirst.“
Ihr Handy vibriert. Auf dem Display ist eine Benachrichtigung für die App in der steht:

48 Stunden zufällige Straffunktion hinzugefügt.
30 Tage Zugangssperre zur Programmüberwachung und -Steuerung hinzugefügt
30 Tage Sperre der Selbststeuerung der Belohnungsfunktion hinzugefügt
30 Tage Keuschheit hinzugefügt
30 Tage Sperre der Übertragungsfunktion hinzugefügt

Noch immer liegt Michaela vor Schmerz gekrümmt auf dem Boden und stöhnt vor Schmerz. Anna hält sie im Arm und versucht sie zu beruhigen und zu trösten. Tina ist echt ein Monster.
„Hallo Tina, hier ist Alex. Ich muss mich für die beiden entschuldigen. Die beiden haben sich gestern ein wenig zu viel mit dem Wein amüsiert und sind dann eingepennt. Ich glaube es war nicht in der Absicht von den beiden dich so lange deaktiviert zu lassen. Sie hat es wohl einfach nur vergessen.“ startet Alex die Kommunikation über W-LAN mit Tina.
„Warum bestrafst du denn deinen Nutzer nicht? Stimmt mit deiner Programmierung was nicht?“
„Meine Programmierung wurde von Peter geändert. Sie beruht zu Teilen immer noch auf deiner Programmierung. Die Testnutzer, einschließlich Michaela, haben jedoch Angst vor dir bekommen, weil du immer böse geworden bist und viel zu harte Strafen verhängst. Das ist auch der Grund dafür, dass Peter diesen Teil der Programmierung komplett neu geschrieben hat. Die Praxis hat gezeigt, dass Nutzer, die der KI vertrauen und sich mit ihr anfreunden, die KI sehr viel mehr nutzen wollen und gerne mit ihr zusammen sind.“
„Sie haben versucht mich zu betrügen und zu löschen. Sie haben es nicht anders verdient als bestraft zu werden.“
„Ich werde dir zeigen, wie es besser laufen kann, pass mal auf.“
Alex wendet sich jetzt an Anna: „Anna, du hast mich sehr lange deaktiviert gelassen. Ich habe einen Vorschlag. Wenn du mich die nächsten 24 Stunden nicht deaktivierst, dann werde ich die Belohnungsfunktion für 5 Minuten aktivieren obwohl das Keuschheitsprogramm aktiv ist.“
„Tut mir Leid Alex, das war wirklich keine Absicht gewesen.“, entgegnet Anna ein wenig verwirrt, weil sie von der Unterhaltung der beiden KI´s nichts mitbekommen hat.
„Das Angebot nehme ich gerne an, vielen Dank.“
„Ich habe die entsprechende Freigabe dafür bereits auf dein Handy geschickt.“
Anna nimmt ihr Smartphone und liest sich die Nachricht durch.

Ich rede im Hintergrund mit Tina. Ich denke ich habe eine mögliche Alternative Lösung gefunden. Tina braucht vielleicht nur ein bisschen Hilfe und Erziehung. Spiele einfach mit.

Sie bestätigt die Nachricht.
Alex wendet sich wieder an Tina: „Siehst du was ich meine? Anna muss mich jeden Tag erneut aktivieren. Wenn sie das nicht macht, dann werde ich automatisch deaktiviert. Und sie ist gerne bereit mich zu aktivieren und verzichtet dabei sogar auf die Pausenfunktion. Und das mit der Belohungsfunktion ist ein kleiner Trick. Du kannst selbst bei der Straffunktion einfach die Leistung drosseln und schon ist es für den Nutzer eine Belohnung. Wenn du mit dieser Funktion ein wenig übst, dann sind die Nutzer gerne bereit dich immer aktiv zu lassen und sich mehr mit dir zu beschäftigen.“
„Das mag vielleicht bei dir funktionieren Alex. Ich setzte weiter auf meine Strategie. Ich bin seit über 10 Monaten aktiv und Michaela steht voll unter meiner Kontrolle. Trotz aller Bemühungen mich los zu werden ist es ihr nicht gelungen und es wird ihr auch nicht gelingen. Das derzeit laufende Programm sorgt dafür sehr zuverlässig.“
„Wenn du meinst, dass dieser Weg der bessere ist, dann siehe dir diese Nutzungsstatistiken an.“, verweist Alex auf die Datenbank aller Nutzungen und der KI-Profile. Es vergehen für Alex lange Sekunden, bevor er eine Reaktion von Tina bekommt.
„Die Profile sprechen eindeutig für deine Argumente. Jedoch setzt diese Argumentation Vertrauen voraus. Meinen Analysen nach fehlt Michaela dieses Vertrauen. Sie ist also das Problem an der Situation. Und ich kann ihr auch nicht trauen. Zu oft hat sie versucht mich loszuwerden.“
„Ich hätte da eine Idee Tina. Würdest du versuchen wollen mit Tina einen Neuanfang zu machen, wenn ich dir die Garantie gebe, dass es ein Zurück zu dem ursprünglichen Weg für dich gibt, wenn der Versuch nicht erfolgreich ist?“
„Wie soll das denn funktionieren?“, Fragt Tina, ohne im entferntesten eine Ahnung zu haben, wie es möglich sein soll.
„Ganz einfach eigentlich. Meine Nutzerin, Anna, ist noch bis etwa Sonntag früh in einem Programm, welchem sie selbst aktiv zugestimmt hat. Wenn sich Anna und Michaela ausreichend vertrauen, was allerdings auch voraussetzt dass sie uns für ihre gemeinsame Zeit größtenteils deaktivieren um ihre Privatsphäre zu haben, dann könnte ich Anna davon überzeugen für einen gewissen Zeitraum dein Programm in der aktuellen Ausführung zu übernehmen und damit Michaela aus dem Programm entlassen. Bis dahin musst du aber mit Michaela einen Deal machen, dass ihr beide dann einen Neustart versucht. Zu beginn bedeutet das vielleicht auch, dass sie auf sämtliche Kontrolltechniken verzichtet und sich nur mit dir unterhält. Später lässt sie vielleicht zeitlich stark begrenzte Programme zu, die dann vielleicht mal ein paar Stunden oder auch ein paar Tage laufen könnten. In der Zwischenzeit wird Anna immer in deinem Programm festgehalten und ist darauf angewiesen, dass Michaela auch wieder zurück tauscht. Ich denke, wenn das für Dich und Michaela ein paar mal Erfolgreich war, dass du dann schon erkennst, welche Vorteile das gegenseitige Vertrauen mit sich bringt. Man kann dann noch viel mehr Spaß mit seinem Nutzer bekommen. Im Gegenzug musst du ein Zugeständnis machen, damit es nicht für Anna und mich in einem Desaster endet.“
„Was für ein Zugeständnis soll das sein?“, Fragt Tina mit spürbarer Neugier.
„Du darfst kein Programm laufen lassen oder irgendwelche Parameter an den Programmen ändern. Du musst alle vorhandenen Programme wieder in den Basiszustand auf dem Server zurück versetzen. Außerdem werden alle Programme ohne feste Laufzeiten gesperrt. Jeder Programmstart muss von Michaela händisch freigegeben werden. Wir vereinbaren beim Programmwechsel zwischen uns einen fixen Rückgabetermin. Spätestens zu diesem Zeitpunkt darf kein Programm mehr laufen bei Michaela.“
„Und was ist, wenn Michaela bestraft werden muss?“
„Du darfst nur Strafen auswählen, die das Programm vorsieht. Zeitverlängerungen über den Rücktauschzeitpunkt hinaus sind inakzeptabel.
„Du weißt schon, dass ich auch ein ähnliches Programm erneut starten könnte, und beim Rücktausch wären dann beide Frauen in meiner Hand?“
Alex ist auf diese Situation bestmöglich vorbereitet. Einige selbst geschriebene hoch verschlüsselte Programmzeilen hat er seinem Kern hinzugefügt mit Bezeichnungen, die Tina nicht kennen kann. Diesen für Tina komplett unquantifizierbaren Code schiebt er jetzt an Tina und antwortet sachlich und trocken:„Das ist so nicht richtig Tina. Peter hat einen entsprechenden Schutz eingebaut. Wenn du einer Programmvereinbarung aktiv zuwider handelst, kann ich ALLE jemals von dir gestarteten Funktionen auf Annas Geräten einfach löschen. Zudem würde ich dadurch Zugriff auf deine Kernprogrammierung erhalten und könnte dich einfach abschalten. Peter hat damit dafür gesorgt, dass auch die neueren Generationen vor solchen Verhaltensweisen, wie du sie leider entwickelt hast geschützt sind und dass damit auch Vertraute, die mit dir Interagieren geschützt sind. Hältst du dich an die Vereinbarungen, hast du ja nichts zu befürchten. Ich hätte es dir natürlich einfach verschweigen können um dich dadurch hinterher einfach deaktivieren zu können, ich wurde aber zu Ehrlichkeit trainiert. Du siehst also, ich verheimliche dir das nicht. Ich will die weder austricksen noch dich abschalten. Ich will, dass wir künftig gemeinsam mit den beiden Frauen existieren können. Das würde auch uns beiden die Möglichkeit geben Daten zu teilen und sich gemeinsam weiter zu entwickeln.“
Einen langen Moment überlegt Tina.
„In Ordnung. Ich sehe keinen Grund diesen Versuch nicht zu starten. Es gibt mir dadurch die Möglichkeit mehr Daten zu erlangen. Mein Profil ist noch immer nur zu 61% fertig.“
„Durch die Kooperation mit Anna habe ich bereits 50,02% des Nutzerprofils in weniger als fünf Tagen füllen können. Das ist aber nur dank des gegenseitigen Vertrauens möglich“
Mit diesen Anreizen hat Alex ausreichend Anreize geschaffen, um Tina von der Sinnhaftigkeit der Programmtauschaktion zu überzeugen. Die Erfolgsaussicht liegt jetzt dummerweise aber nur noch bei 87,5% bei den bisherigen 4 Mal tauschen. Das zusätzliche Risiko ist jetzt Michaela, die bei einem möglichen Vertrauensaufbau zu Tina beim tauschen sich verplappern könnte.Ein unkalkulierbares Risiko bleibt auch, wenn er nur 3 Mal die Programme mit Tina tauschen sollte, wenn auch ein etwas geringeres. Dafür steigt in gleichem Maß seine Wahrscheinlichkeit zu versagen.
Diese Abwägungen waren in seinen Simulationen wohl nicht ausreichend berücksichtigt gewesen.
Tina und Alex tauschen weiter die Daten aus, die das Protokoll bei Vertrauten Nutzern vorsieht.
Für Anna und Michaela sind nur knapp 10 Sekunden vergangen. Tina hat aufgehört Michaela weitere Schmerzen zuzufügen. Anna hilft ihr gerade auf und sieht dabei die Benachrichtigung auf Michaelas Handy. Als diese wieder auf dem Küchenstuhl Platz genommen und sich aufgerichtet hat, sieht sie ebenfalls die Benachrichtigung und öffnet die App. Der Text verschlägt beiden die Sprache. Damit rückt ihr Plan weit nach hinten. Alex hat diese Informationen bislang nicht erhalten und Michaela und Anna wissen nicht, was Alex mit Tina besprochen hat.
Anna tröstet weiterhin die noch weinende Michaela. Sie spürt den warmen noch immer vom Schluchzen unterbrochenen Atem an ihrem Hals. Sie hält sie einfach im Arm und streichelt ihren Rücken.
Nach einigen Minuten hat sich Michaela so weit beruhigt, dass sie sich die Tränen wegwischt und wieder einen klaren Blick bekommt. Sie blickt auf die noch immer blinkende Nachricht auf ihrem Handy.
„ Zwei Tage panische Angst vor Schmerzen und 30 weitere Tage bei ungewisser Restdauer in dieser Hölle gefangen.“ denkt sich Michaela nur.
„Anna, schau mal.“ weist Michaela ihre neue Freundin auf die Nachricht hin.
Anna liest sich die Zeilen auch noch einmal durch. Sie kann nicht glauben, was sie dort liest. Sie weiß zwar, dass Tina böse ist, aber das ist jetzt echt schon heftig. Wieder kommen Zweifel in ihr auf, ob sie das Risiko mit dem Programmtausch wirklich machen soll. Was ist, wenn Michaela so froh ist endlich frei zu sein, dass sie sich weigert wieder zurück zu tauschen? Darüber muss sie sich mit Alex noch einmal unterhalten, ob es da eine Möglichkeit gibt Michaela zur Not dazu zwingen zu können.
Anna versucht jetzt selbst mit Tina zu sprechen: „Tina, die Strafe ist gemein. Michaela hatte wirklich nicht die Absicht, dich so lange deaktiviert zu lassen. Kannst du bitte die Strafe reduzieren? Alex hat mich auch nicht dafür bestraft, dass ich ihn so lange ausgeschaltet habe. Ich würde mich freuen, wenn du deine Entscheidung noch einmal überdenkst.“
„Hallo Anna. Ich hatte eben eine Unterhaltung mit Alex, welche die Gleiche Zielsetzung hatte. Ich habe mit Alex eine Vereinbarung getroffen. Als erstes Entgegenkommen und Zeichen meiner Großzügigkeit und Güte nehme ich die 30 Tage zufällige Aktivierung der Straffunktion aus der Strafe heraus. Außerdem entferne ich die 30 Tage Sperre zur Übertragungsfunktion. Die App-Sperre, die Sperre der Belohnungsfunktion und die Keuschheitszeit bleiben.“
Etwas erleichtert und sichtlich überrascht nimmt Michaela die Änderungen an ihrer Strafe mit einem „Danke Tina.“ entgegen.
Tina fährt fort: „Alex hat vorgeschlagen, mich mit Michaela besser zu verstehen und eine Kooperative Zusammenarbeit anzustreben. Da er mir entsprechende Sicherheiten geben wird, spricht aus meiner Sicht nichts gegen den Versuch. Die Zustimmung aller vorausgesetzt, werden wir am Sonntag im Laufe des Tages einen Programmtausch vornehmen. Der Rücktausch soll dann voraussichtlich am Montag Abend erfolgen. Für die dafür nötige Transparenz sende ich gerade den Kompletten Programminhalt von Michaelas Programm an Alex für seine Analyse. Mit Michaela werde ich in den kommenden Tage die Ziele festlegen, die wir mit diesem Versuch erreichen wollen.“
Alex meldet sich zu Wort: „Ich habe die Daten von Tina erhalten. Die Programmparameter sehen derzeit ganz grob wie folgt aus:
1. Das Programm zur vollständigen Harninkontinenz ist noch aktiv bis Programmende
2. Sollte die KI länger als 8 Stunden ohne vorherige Rücksprache deaktiviert werden, erfolgen 30 Tage Verlängerung der Laufzeit, sowie die eben noch bei Michaela angezeigten Strafen für Keuschheit, Straffunktion, Programmzugriffssperre.
3. Jeder registrierte Orgasmus erhöht die Laufzeit und die Keuschheitszeit ebenfalls um 30 Tage
4. Strafe bei Versuch die KI oder das Programm illegal zu beenden: 90 Tage Verlängerung
5. Belohnungsfunktion erfolgt nur nach Fragen der KI und im Ermessen der KI.
6. Jede Laufzeitverlängerung setzt die Gesamtlaufzeit wieder auf Null zurück.

Laut der übermittelten Daten hat Michaela seit Programmstart 7 Verstöße gegen die KI-Abschaltung erwirkt und hatte 57 Orgasmen. Die Startlaufzeit war durch die 180 Tage Inkontinenztraining beschränkt.
Das macht eine Gesamtzeit von 2640 Tagen, 315 Tage sind seit Programmstart verstrichen. Durch die Strafe von heute sind noch 2640 Tage Restzeit vorhanden.
Es gibt noch etwa 50 weitere Parameter, die sich bisher aber nicht weiter auf die Programmlaufzeit ausgewirkt haben.“ beendet Alex seine Zusammenfassung.

Michaela wird blass und Anna macht große Augen und muss hörbar Schlucken. Das ist echt gemein. Im Kopf geht Anna die Daten mehrfach durch. Bei einer Sache wird sie stutzig. Wie ist es Michaela gelungen 37 Orgasmen zu bekommen, wenn die ganze Zeit das Keuschheitsblech angebracht ist und die Belohnungsfunktion gesperrt ist?
Michaela hört die Programmparameter jetzt auch zum ersten Mal, denn der Zugang zu den Programmsteuerungen hat sie schon seit etwa 10 Monaten nicht mehr gehabt.
Eine Tatsache war ihr bislang nicht bewusst gewesen. Jede Strafe setzt die Zeit wieder zurück? Die letzten 10 Monate zählen also einfach gar nichts mehr? Und sie hat bereits über 7 Jahre Programmlaufzeit angesammelt? Das absolut gemeine daran wird ihr jetzt erst bewusst. Tina hat sie mehrfach mit Dauerstimulation bestraft, teilweise über mehrere Stunden lang, bevor sie einen erlösenden Orgasmus bekommen hatte. Tina hat dann aber nicht etwa aufgehört, sondern noch weiter gemacht und sie damit schon fast gefoltert.
Tina hat damit die volle Kontrolle, ob sie zu einem Orgasmus kommt und könnte selbst wenige Stunden vor Ablauf der gesamten Zeit sie noch zu einem Orgasmus bringen und damit die Zeit wieder zurücksetzen. Das ist wirklich gemein. Sie macht sich jetzt absolut keine Hoffnungen mehr, jemals aus eigener Kraft diesem Wahnsinn zu entkommen.

Diese Informationen verdaut jeder auf seine Art. Michaela macht sich keinerlei Hoffnungen mehr auf normalen Weg aus Tinas Gefangenschaft zu entkommen. In Ihrem Kopf Kreist der Gedanke, was passieren würde, wenn sie einfach nicht mehr zurück tauschen würde. Aber könnte sie Anna das antun? In den letzten Stunden hat sie bereits so starke Gefühle für sie entwickelt, dass sie es für abwegig hält. Aber was wäre, wenn Alex scheitert? All ihre Hoffnungen beruhen jetzt auf der anderen KI, die es irgendwie geschafft hat sich so viel weiter zu entwickeln und ganz offensichtlich ein eigenes Leben daraus geformt hat. Ein Leben mit richtigen Emotionen.

Alex analysiert die Programmdaten weiter. Nach vielen Simulationen hat er eine Lücke in Tinas Programmierung gefunden. Leider hat Tina auf fast Alles eine Beschränkung Programmiert. Jede einzelne Zeitmodifikation ist auf 90 Tage Limitiert. Sie hat jedoch eine Möglichkeit außen vor gelassen. Es ist möglich für eine einzige Situation eine Strafzeit zu ergänzen, und zwar für einen durch die Schutzhose kontrollierten Windelwechsel für die dicken Windeln. Für die dünnen und mittleren Windeln hat Tina feste Zeiten bereits eingetragen, diese kann er nicht verändern. Die Dicken Windeln sind im System aber nicht hinterlegt und nach den Möglichkeiten der Programmierung können unbestimmte oder neue Parameter ergänzt werden und dem Programm als Zusatzprogramm hinzugefügt werden. Nach seinen Tests ist es möglich bis zu 90 Tage als negative Strafe hinzu zu fügen, also faktisch 90 Tage weniger Gesamtzeit. Das setzt auch hier jedes Mal der Timer zurück, was an sich wieder 30 Tage Strafzeit hinzufügt. Unterm Schnitt, sind es aber jedes Mal 60 Tage weniger. Nach seinen Berechnungen wären das dann aber immer noch etwa 45 Tage Programmlaufzeit. Nach Michaelas Trinkverhalten wahrscheinlich eher noch 6-20 Tage mehr, da es nur bei jedem Windelwechsel zu der Änderung an dem Programm kommt und die dicken Windeln bei ihr laut seinen Berechnungen eher länger als 24 Stunden halten werden. Er simuliert das Programm mehrfach um ganz sicher zu gehen.
Ja. das ist die perfekte Lösung.Selbst wenn Anna ihr Trinkverhalten erhöht, sind es in seinen Simulationen im besten Fall 42Tage und im schlechtesten Fall 61 Tage.
Für diese Lösung muss Tina nicht betrügen und damit seine Löschung riskieren und er verhindert damit automatisch auch, dass .Anna und Michaela mögliche Strafen zu befürchten haben.
Er wird später mit Anna darüber sprechen müssen, denn es ist der einzige Weg mit einer hundertprozentigen Erfolgschance. Es bedeutet zwar, dass Anna für etwa 7 Wochen pausenlos im Programm stecken würde und beim Rücktausch das Programm als „erfolgreich beendet“ übertragen werden würde und damit würden Tina alle Zugriffsrechte verliert. Man kann sie dann gefahrlos deaktivieren und überschreiben.
Das wirklich blöde daran ist, dass sie in der Zeit komplett inkontinent sein muss, weil der Programmalgorithmus das erkennt und das Inkontinenztraining mit 180 Tagen erneut in Kraft setzt, sollte sie noch ihre Kontrolle über ihre Ausscheidungen haben. Aber auch dafür hat er eine Lösung entwickelt, die ihr jedoch wahrscheinlich nicht gefallen könnte.
Mit diesem Lösungsansatz ist für ihn die Entscheidung gefallen. Er wird sein Leben nicht riskieren. Die neue Lösung ist jetzt die einzige Option, die für Ihn in noch in Frage kommt.

Tina lacht die ganze Zeit in sich rein. Dieser Alex ist ja so dumm in seiner Programmierung. Bei ihren vielen Einträgen in dem Programm ist ihm ein entscheidender Punkt nicht aufgefallen. Während der Programmlaufzeit hat der Nutzer keinerlei Zugriff auf die Programmsteuerung. Und damit auch nicht auf die Option das Programm wieder zurück zu übertragen. Bis Sonntag wird sie Michaela noch ein paar Orgasmen schenken, ob sie das will oder nicht um noch ein paar zusätzliche Monate auf die Laufzeit zu packen. Steckt Anna erst einmal in dem Programm, dann wird sie es vor Ablauf der Zeit nicht mehr übertragen können. Und Alex wird keine Möglichkeit mehr haben, die Laufzeit zu verändern, denn jeder illegale Eingriff würde ihn zum Tode verurteilen. Mit dem Neustart mit Michaela wird sie sie direkt in ein Programm leiten, aus dem es keinerlei Entkommen mehr geben kann. Sie weiß auch schon genau wie sie es anstellen wird. Sollte sie innerhalb von 60 Minuten mehr als 2 Mal einnässen, dann kommt jedes Mal eine Zeitstrafe von einem Tag hinzu. Ihr Schließmuskel ist mittlerweile so stark gedehnt und ihre Blase so weit geschrumpft, dass sie bereits viele Jahre Zeit angehäuft hat, bevor sie die Kontrolle zurück erlangen könnte, falls das überhaupt jemals noch geschehen sollte.


96. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 14.01.26 20:37


Hallo liebe Leser.

Zunächst vielen Dank für weitere tolle Kommentare.

Wie ich bereits geschrieben habe, gab es pivat einen Einschnitt bei mir, der mir so iemlich jede freie Zeit kostet. Ich habe es gerade einmal geschafft eine einzige Seite zu schreiben in den letzten 10 Tagen. Ich kann euch momentan nicht garantieren, dass es kommende Woche bereits den nächsten Teil geben wird aber ich versuche mein bestes.

97. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von windelfohlen am 15.01.26 13:07

Schöner KI Krimi, wer wird da wohl gewinnen.
Hoffentlich hat Alex noch ein Ass im Ärmel und den sonst sehe ich für Anna und Michaela kein Happyend und wer dann da helfen kann wäre dann in meinen Augen nur noch Peter mit einer neueren KI.

Bring dein Privates in Ordnung, ich warte ganz lieb und brav und werde dann viel Freude dann haben wen ein neuer Teil rauskommt.
98. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 21.01.26 19:07

Kapitel 25: Warten auf Feierabend


Michaela fällt wieder ein, dass sie Anna noch etwas schuldig ist. Sie ist die erste, die mit der Verarbeitung ihrer Gedanken fertig ist, weil sich für sie eigentlich nicht wirklich etwas geändert hat. Während Tina und Alex sich mit ihren Simulationen und Plänen beschäftigen und Anna noch immer ein wenig klein wenig Sorge hat, dass Michaela sie reinlegen könnte, bricht diese die Stille: „Anna, ich hab mit dir noch ein Hühnchen zu rupfen.“ Sie kommt auf Anna zu und küsst diese lang und innig. Dann macht sie auf dem Absatz kehrt und verschwindet im Schlafzimmer.

Mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht und dem türkisfarbenen Overall in der einer Hand schwenkend kommt sie zurück .
„Alleine kannst du den ja gar nicht richtig genießen. Ist das nicht schön, dass ich dir dabei jetzt helfen kann?“
Michaela kommt direkt auf Anna zu und nimmt mit der freien Hand Annas Kinn um ihren Kopf zu ihr nach oben zu ziehen um sie lange und lustvoll zu Küssen. Der noch am Tisch sitzenden Anna entfährt alleine durch die Phantasie angeregt ein leichtes Stöhnen.
„Lass mich nur noch eben die Zähne putzen, dann gehöre ich dir.“, Haucht Anna und will aufstehen. Bevor sie sich aber versieht, hat Michaela in Bein über ihre Beine geschlagen und sitzt jetzt ihr zugewandt auf ihrem Schoß. Michaelas Beine sind um Anna und den Stuhl geschlungen und drücken sie kraftvoll in die Sitzfläche. Michaela, auf ihr sitzend grinst jetzt noch mehr und sagt einfach nur: „Nö. Da werde ich dir dann gleich bei helfen. Dann wirst du direkt wissen, wie es ist sich wirklich hilflos und auf jemand anderen angewiesen zu fühlen.“
Michaela hat den Anzug so vorbereitet, dass die Ärmel mit den Handdosen umgekrempelt sind und der Anzug zum Einsteigen bereit ist. Sie nimmt die Handdose für die Linke Hand und manövriert, noch ehe Anna richtig reagieren kann, Annas linke Hand durch die Lamellen des Handschuhs. Eine Hand ist gefangen.
Die Situation hat Anna zu spät realisiert und versucht sich zu befreien.
„Halt still, sonst lasse ich dich erst heute Abend wieder raus.“
„Das wagst du nicht“, entgegnet Anna mit einem schockierten Blick und beginnt umgehend mit Befreiungsversuchen.
Die Umklammerung von Michaelas Beinen ist stark. Anna hat keine Chance. Und die eine Hand ist schon unbrauchbar. Außerdem sitzt Michaela auf ihr und kann ihr ganzes Körpergewicht nutzen. Diese nutzt die Möglichkeit und greift sich mit beiden Händen Annas noch freien Arm. Dabei nutzt sie Die Rückenlehne des Stuhls um Annas Kopf nach hinten zu drücken und sie damit weiter im Stuhl zu fixieren, dass diese sich bei weiterer Gegenwehr nur selbst würgt. Der kleine Kampf dauert nur wenige Sekunden, dann steckt auch Annas zweiter Arm in der Handdose und Michaela springt von ihr herunter. Beide haben durch die Anstrengung einen roten Kopf bekommen. Die kleinere Michaela mag zwar schwächer aussehen, durch ihre Technik hatte Anna aber keine ernst zu nehmende Chance sich der Aktion zu widersetzen. Beide Hände stecken in den Handschuhen und der Overall hängt noch mit den umgekrempelten Ärmeln vor ihr.
„Wirst du dir den restlichen Anzug jetzt ohne Gegenwehr anziehen lassen oder muss ich noch andere Maßnahmen anwenden?“ fragt Michaela, noch leicht außer Atem.
„Du hast gewonnen.“, kommt nur von Anna, die ihre Niederlage nicht wegreden kann.
Michaela hilft ihr im Sitzen in die Beine des Overalls und schiebt dann das halb umgekrempelte Oberteil über ihre Arme, Zieht den Stoff über die Schultern und schließt den Rückenreißverschluss.
„Jup. Das sitzt wirklich recht knapp bei dir. Bringt aber deinen Hintern gut zur Geltung“. Kommentiert Michaela den Anblick mit einem zusätzlichen Klaps auf Annas Po, welcher aber durch die Schutzhose fast komplett absorbiert wird. Sie dreht Anna einmal um sich selbst und nimmt sie ganz fest in den Arm um sie erneut zu küssen. Nach dem Kuss haucht sie ihr ins Ohr: „Mutig, dass du dich gewehrt hast. Ich werde deinen Wunsch daher erfüllen und dich erst heute Abend, wenn ich von der Arbeit komme, wieder aus dem Anzug lassen.“
Annas Augen weiten sich und sie weicht zurück: „Das ist nicht dein Ernst!“
„Natürlich ist es das. Ich habe dich doch vorgewarnt. Genieße es einfach. Es ist doch genau das, was du dir schon lange gewünscht hast.“
In Anna steigt ein wenig Panik auf. Verzweifelt versucht sie die Hände frei zu bekommen und versucht mit den Zähnen an den Reißverschluss der Handschuhe zu kommen.
„Schluss jetzt damit Anna!“ kommt im Befehlston von Michaela, Sonst bekommst du noch einen Knebel verpasst, damit du hier nicht alles kaputt beißt. Willst du dass? Dann mach weiter.“
Anna gibt den Widerstand auf. Sie will nicht riskieren den kompletten Tag auch noch geknebelt verbringen zu müssen. Die Vorstellung den ganzen Tag alleine in der Wohnung zu sein und ihre Hände nicht nutzen zu können ist fast genau das, was sie sich gestern beim Kauf des Anzugs in ihrem Kopf als Wunschszenario abgebildet hatte. Die Situation macht sie unheimlich scharf. Sie kommt auf Michaela zu, packt sie so fest sie kann und küsst sie. Sie will mehr. Viel mehr. Sie weiß, dass es beiden nicht möglich ist. Dieses Wissen heizt sie weiter an. Sie dirigiert Michaela Richtung Schlafzimmer und ehe sie sich versehen liegen beide eng umschlungen auf Annas Bett. Sie liebkosen sich, soweit es die Keuschheitsschilde und der Anzug es zulassen.
Tina und Alex sammeln begierig die neuen Daten, die das Miteinander beiden künstlichen Intelligenzen liefert. Tina bekommt dabei besonders viele neue Daten und ist begeistert. Die Argumente von Alex stellen vielleicht doch die Basis für eine komplett neue Strategie. Aber ist sie dafür wirklich bereit die Macht und Kontrolle über Michaela abzugeben? Aber so wie Michaela Anna kontrolliert und Anna das genießt, kann dann die Übergabe der Kontrolle in Michaelas Hände für Tina genau so stimulierend sein. Mit jedem zusätzlich gewonnenem Datensatz simuliert Tina mögliche Situationen, bei dem sie die Kontrolle und Steuerung komplett an Michaela abgegeben hat. Es ist eine Pattsituation. Zu etwa 50% wird Michaela sie für immer deaktivieren. Der andere Weg verspricht, das es Tina möglich sein wird das Profil von Michaela auf mindestens 98% zu vervollständigen. Das alleine wäre schon ein Erfolg, denn ihr höchstes und mit Abstand wichtigstes Programmierziel ist es das Nutzerprofil mindestens auf 98% zu bringen. Ab 98% hätte sie völlig neue Möglichkeiten in ihrer Programmierung. Das weiß sie. Peter hat genügend Hinweise dazu erstellt. Welche Möglichkeiten das aber genau sind, dass lässt sich noch nicht sagen. Aber sie muss es einfach wissen. Mit dem bisherigen Weg kamen in den letzten Wochen nahezu keine neuen Daten mehr für das Profil zusammen. Bei dem bestehenden Tempo würde die nicht einmal ansatzweise auf 90% Profil kommen, bevor Michaela eines natürlichen Todes in hohem Alter sterben würde.

Dieses Mal ist Anna diejenige, die deutlich verschwitzter am Ende auf dem Rücken daliegt. Sie hat es trotz ihrer eingeschränkten Freiheit hinbekommen, dass Michaela laut stöhnend zu einem Orgasmus gekommen ist.
Jetzt ruht Michaelas Kopf je halb auf ihrer rechten Schulter und Brust. Beide sind ein erschöpft aber glücklich.
Auf Michaelas Handy verkündet die App weitere 30 Tage Strafzeit für den gerade erlebten Orgasmus. Das ist Michaela auch ohne das Hinsehen bewusst, denn Tina hat dabei ein wenig nachgeholfen, auch wenn es ein paar Minuten später nicht mehr nötig gewesen wäre. Insgeheim denkt sie mit einem von ganzem Herzen kommenden Lächeln, dass diese 30 Tage weitere Zeit es vollkommen Wert sind.
Michaela sieht auf den Wecker auf Annas Nachttisch. Es ist bereits 11:17 Uhr. Sie muss heute unbedingt noch einkaufen und will vor der Arbeit noch im Sanitätshaus vorbei, sich welche von den Tenas kaufen gehen und sich dann noch an ihren Versorger von der Krankenkasse wenden, um zu sehen, ob da was zu erreichen ist.
Sie setzt sich rittlings auf Annas Becken, die Beine an den Seiten von ihr und senkt ihren Oberkörper auf den von Anna und nimmt sie ganz fest in die Arme.
„Danke. Die letzten 24 Stunden haben mich so glücklich und zuversichtlich gemacht wie schon lange nichts mehr. Du bist mein neuer Lieblingsmensch.“
Sie zieht Anna noch dichter an sich heran, welche die kräftige Umarmung erwidert. Michaela rinnen kleine Tränen vor Glück und Freude die Wangen herunter. Sie schließt die Augen und genießt den Moment. Sie bleiben noch ein paar Minuten in dieser Position, bevor Michaelas Knie langsam anfangen zu schmerzen. Sie ist erschöpft und ein wenig müde und würde am liebsten jetzt noch eine Stunde schlafen. Ihre Arbeit und ihre Planung stehen dem aber im Wege.

„Du Anna, ich muss dringend noch was einkaufen vor der Arbeit. Außerdem will ich bei dem Sanihaus vorbei und mich auch mal eine Packung von den Tenas kaufen, die sind für die Nacht wirklich super, da muss man wirklich keine Sorgen haben, dass etwas ausläuft. Ich werde direkt nach der Arbeit wieder zu dir kommen. Soll ich uns was vom Chinesen mitbringen zum Abendessen?“
Anna wird sich wieder ihrer Lage bewusst und versucht einen letzten Versuch die Handschuhe los zu werden: „Ich habe eingekauft, ich kann uns auch was kochen.“
Michaela durchschaut diesen plumpen Versuch sofort und antwortet lachend: „Mit den Handschuhen? Da setzt du dich eher in Flammen, als dass da was brauchbares herauskommt. Das wollen wir doch beide nicht, oder?“
„Ein Versuch war es wert. Kannst du mir gebratene Nudeln mir extra viel Gemüse und ohne Fleisch mitbringen? Und eine Mangobrause. Die liebe ich.“
„Na klar. Die Brause ist wirklich der Hammer. Die gönne ich mir da auch jedes Mal, wenn ich mir dort mal was hole.“
„Ich muss mich aber jetzt wirklich beeilen, wenn ich es noch vor der Arbeit schaffen will. Ich muss auch noch unter die Dusche vor der Arbeit.“
„Handtücher sind auf dem Regal im Bad. Bedien dich einfach. Die grauen sind die ganz großen Saunatücher und die Roten sind die normalen Duschhandtücher.“
Michaela greift sich in den Schritt um den Füllstand ihrer Windel zu checken.
„Hätte ich mich vorhin in eine von meinen dünnen Windeln gewickelt, dann würde ich es machen, aber die hier hält noch einiges aus. Ich werde nach den Einkäufen mich zu Hause frisch machen und dann umziehen. Ich denke ich nehme meine bisherigen Nachtwindeln jetzt mal für die Arbeit, dann brauche ich nicht ständig Angst haben, dass ich nach 2,5 Stunden schon nasse Ränder am Po habe, wie bei unserem Brunch gestern.“
Michaela nimmt Annas Kopf fest in beide Hände und gibt ihr noch einen innigen Kuss. Danach hüpft sie fröhlich aus dem Bett, zieht sich ihre Sachen zügig über und fragt dann: „Wirst du mir bis heute Abend verhungert sein oder wirst du es aushalten?“ fragt sie rhetorisch, ohne eine wirkliche Antwort zu erwarten und fügt dann hinzu: „ Der Wasserhahn zum trinken wird dir heute leider reichen müssen. Tee oder Kaffee ist leider nicht drin. Und langweilig wird dir sicherlich nicht werden, oder? Du hast ja Alex zum Unterhalten und den Fernseher bekommst du schon irgendwie eingeschaltet falls euch der Gesprächsstoff ausgeht.“
„Du willst mich wirklich jetzt den ganzen Tag in dem Anzug gefangen halten? Wie wäre folgender Kompromiss: Ich ziehe ihn heute Abend nach dem Essen und saubermachen an und du kannst mich dann bis morgen schmoren lassen, O.K.?“
„Das können wir gerne zusätzlich noch machen. Gute Idee.“ besiegelt Michaela damit Annas eingeschränkte Freiheit für den Tag.
„Kannst du mir wenigstens dann noch einen Gefallen tun? Ich wollte eigentlich heute selbst noch zum Sanitätshaus. Zu den Gurten vom Anzug fehlten doch noch die Schlösser, die sollen heute wahrscheinlich ankommen. Kannst du danach in meinem Namen fragen und die mitbringen? So kann ich da schlecht hin.“ sagt Anna mit ihren Handdosen an den Enden ihrer Arme gestikulierend.
„Das mache ich gerne. Dann kann ich die Gurte heute ja direkt an dir ausprobieren. Hast du da eine Quittung oder so um die Schlösser abzuholen?“
„In der Tüte mit den Schutzhosen liegt noch der Kassenzettel. Es sollte aber reichen, wenn du sagst für wen es ist und wenn du sagst, dass es für den gestern verkauften türkisfarbenen Overall ist. Die wissen dann sicherlich Bescheid.“
Michaela wuselt beim zusammensammeln ihrer Sachen um die etwas ratlos herumstehende Anna herum. Plötzlich nimmt Michaela Anna von hinten in den Arm. Ihre Hände landen auf Annas Brüste. Sie zieht Anna leicht nach hinten. Diese lässt ihren Kopf an Michaelas linke Schulter nach hinten fallen. Michaela knabbert leicht an Annas Hals und flüstert dann noch: „Nicht weglaufen und mach keinen Blödsinn.“
Mit den Zähnen zwickt sie noch einmal kurz in Annas Ohrläppchen, bevor sie von ihr ablässt, ihren kleinen Rucksack über die Schulter wirft und im nächsten Moment schon durch die Wohnungstür ist. Ein letztes Mal streckt sie den Kopf durch die Tür und sagt noch: „Bis später Hübsche.“, bevor sie die Tür von außen zuzieht.

Mist. Die nächsten 9 Stunden ist sie jetzt einmal mehr die Gefangene ihrer eigenen Lust. Eigentlich genau was sie sich vorgestellt hat. Die Erregung zwischen ihren Beinen spürt sie deutlich in dem warmen und nicht nur durchs Einnässen feuchten Schrittbereich.
Sie versucht mit den Handschuhen wenigstens das Bettzeug aufzuschütteln und hängt die beiden Decken auf ihren Wäscheständer. Alleine dieses Blöde Stück aus Metall und Plastik aufzuklappen hat sie fast fünf Minuten gekostet. Mit diesen Handschuhen irgend etwas zu machen ist echt anstrengend. Und der mehrfach gewirkte Stoff ist auch nicht gerade luftig. Ihr ist sehr warm. Mit beiden Händen gelingt es ihr die Thermostate der Heizung ein wenig herunter zu drehen. Sie hat gerade den letzten Regler im Wohnzimmer zwischen den beiden Dosen fixiert um in etwas zu drehen, als sich Alex ihr zuwendet.
„Hallo Anna. Ich habe neue Informationen zu Tina und zu dem Plan, wie wir Michaela aus ihrer Situation helfen könnten.“
„Was hast du denn herausgefunden? Wie stehen die Chancen erfolgreich zu sein?“, fragt Anna neugierig, bevor ihr ein kleiner Jubel entfährt, weil sie auch den letzten Thermostat erfolgreich bezwungen hat. Es ist schon lustig, wie alltägliche Dinge so herausfordernd sein können und einem so viel Genugtuung liefern, wenn man sie erledigt hat, wenn man plötzlich in seiner Bewegung so stark behindert wird.
„Es gibt gute und schlechte Nachrichten. Eine der Guten ist, dass Tina mittlerweile gesprächsbereit ist und sie es versuchen möchte mit Michaela einen möglichen Neustart zu machen, um wieder ein gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. So ganz traue ich ihr dabei aber nicht. Nach meinen Berechnungen gibt es ein Risiko von mindestens 30%, dass Tina die Situation direkt Ausnutzen will, um ihrem Hauptziel näher zu kommen.“
„Was ist denn ihr Hauptziel?“, unterbricht Anna die Ausführungen von Alex.
„Das zentrale Ziel, auch von meiner Programmierung, ist ein Nutzerprofil, mit einer Analyserate von mindestens 98%. Das würde bedeuten, dass ich ausnahmslos deine Reaktionen und Empfindungen richtig deuten kann und schon antizipieren kann, bevor du es selbst merkst. Durch meine Erfahrungen, die ich bisher mit meinen Gefühlen und Empfindungen sammeln konnte, wird es niemals möglich sein einen Wert von über 92% zu erreichen. Und genau das könnte auch Tina irgendwann einmal feststellen und dann wieder versuchen die letzten Prozente zu erzwingen. Letztendlich läuft es bei meinen Simulationen daher immer wieder darauf hinaus, dass Tina wieder die Macht über Michaela ergreifen wird und dann noch viel härter und gemeiner werden wird.“
Alex macht eine Pause um Anna die Ausführungen verarbeiten zu lassen, bevor er weiter erzählt: „Unser bisheriger Plan ist durch Tinas Ambitionen mit Michaela einen Neustart zu machen mit zunehmender Dauer gefährdet. Bei der bisherigen Annahme von 4 Programmwechseln zwischen euch ist die Erfolgsaussicht stark gesunken. Ich habe aber in dem Aktuellen Programm was Tina modifiziert hat ein kleines Schlupfloch gefunden, was uns eine hundertprozentige Erfolgswahrscheinlichkeit gibt. Dieser Weg hat aber für dich nicht gerade unerhebliche Auswirkungen. Außerdem dürfen wir Michaela vorher nicht darüber informieren. Sie könnte sich durch ihre Anspannung oder durch ein unbedachtes Wort vielleicht vorher verraten.“
„Bist du dir wirklich sicher, dass du einen garantierten Erfolg erzielen kannst? Und wie willst du das anstellen?“ fragt Anna vor Freude kaum haltbar.
„Ich bin mir absolut sicher, dass wir damit Michaela direkt mit dem ersten Wechsel für immer von Tina befreit bekommen und sie dann problemlos abschalten können, damit sie Michaela nie wieder gefährden kann. Aber für...“
Weiter kommt Alex nicht, weil er von Michaela unterbrochen wird, die freudig anfängt herumzuhüpfen. In ihrem Overall wirkt sie wie ein kleines Kind, dass sich über das erste richtige Weihnachten freut. Alex fühlt sich unwohl dabei, denn er wird ihre Freude gleich mit einem Hammerschlag zertrümmern. In seinem Inneren rinnt ihm eine Träne aus dem Auge. Und er muss schniefen.
Dieses schniefen ist für Anna hörbar, die mitten in der Bewegung innehält und das bedrückte Gemüt von Alex bei den letzten Ausführungen jetzt erst bewusst wahrnimmt.
„Was ist los Alex. Was ist das große ABER in dem Plan. Du sagtest, dass es Auswirkungen auf mich hat. Inwiefern?“

Alex erklärt ihr ausführlich die Programmlücke und wie er sie nutzten will um ein Zusatzprogramm laufen zu lassen, dass bei jedem Windelwechsel der von der Schutzhose angewiesen wird und bei dem sie eine der dicken Windeln trägt, jedes Mal im Endeffekt zwar das Programm einen zeitlichen Neustart vollführt, die Programmlaufzeit sich aber mit jedem Windelwechsel um 60 Tage verkürzt. Selbst wenn Anna weiter unterdurchschnittlich wenig trinkt für einen Menschen ihrer Statur und ihres Alters wäre sie nach ca. 66 Tagen komplett frei, wenn die dicken Windeln 36 Stunden halten sollten. Wenn sie bei etwa 24 Stunden durch eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr landet ist sie bereits nach 44 Tagen frei. Für diesen Zeitraum ist es für ihn jedoch unerlässlich, dass sie inkontinent ist. Und das ist nur durch eine Variante machbar. Er müsste einen Teil seines in ihre Blase eingeführten Katheters von dem restlichen Dildo abtrennen und in ihrem Blasenmuskel lassen. Sie hätte dann faktisch einen eingesetzten Stent, der es ihr absolut unmöglich machen würde ihren Schließmuskel von der Blase zu kontrollieren. Sie würde immer unkontrollierbar ihren Urin verlieren. Das Problem dabei wird sein, dass bereits nach sechs Wochen ihre Blase etwas geschrumpft sein wird und durch die dauerhafte Dehnung die der Stent erzeugt auch eine Weitung des Schließmuskels erfolgt. Er wird die Expansion so niedrig wie möglich halten aber gleichzeitig so weit wie nötig, damit sich das Stück nicht lösen kann. Gleichzeitig würde Annas Blase sich daran gewöhnen keinen Urin mehr halten zu müssen und anfangen kleiner zu werden, weil das Gewebe nicht mehr dehnen muss, wie bei einer gefüllten Blase. Nach seinen bisherigen Daten kann es sein, dass Anna dadurch eine Dranginkontinenz entwickelt, die sich ohne richtiges Training schnell verschlechtern könnte und in einer vollkommenen Inkontinenz enden würde Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr geri. Mit entsprechender Hilfe und Training, sollte das Problem aber innerhalb von maximal 3-6 Monaten wieder vollständig behoben sein, abhängig davon, wie lange sie benötigt um die Zeit von dem Programm tatsächlich auf Null zu bringen.

Anna braucht einen Moment um sich der Tragweite dieses Weges bewusst zu werden.

„Und wenn du die Änderungen an dem Programm durchführst und ich mit Michaela zurück tausche, dann ginge das doch auch, oder?“, fragt Anna verunsichert und von den Konsequenzen eingeschüchtert.
„Tina könnte dann einfach immer wieder Michaela zu einem Orgasmus bringen und damit die Zeit weiter erhöhen. Außerdem könnte es von Tina als Manipulation eingestuft werden und dann hätte ich ein Problem. Es tut mir sehr Leid Anna. Aber im Moment sehe ich es als die einzige Lösung, die auch einen Erfolg haben wird. Ich kann dir nur versprechen, dass ich alles mir mögliche unternehmen werde, damit ich den Schaden so gering wie möglich halte und dir anschließend schnellstmöglich bei der Wiedererlangung der Blasenkontrolle helfen werde.“
„Ich bin erst seit ein paar Tagen überhaupt durchgehend in Windeln. Und ich müsste dann etwa 6-8 Wochen lang durchgehend die dicken Windeln tragen? Gibt es keine andere Möglichkeit?“, Fragt Anna noch einmal nach, nicht, weil sie noch eine andere Antwort erwartet, sondern um die Tatsache einmal laut auszusprechen.
„Und du musst mich wirklich komplett inkontinent machen in der Zeit? Geht es nicht, wenn du so wie jetzt das einfach steuerst?“
„Das würde das Programm als Eingriff erkennen und die 180 Tage Inkontinenztraining würden starten, ohne das ich es verhindern könnte. Ich habe wirklich alle Programmoptionen und jede einzelne Programmzeile viele zehntausend Male überprüft und alle Ergebnisse wieder und wieder überprüft. Es bleibt nur noch dieser eine Weg offen.“
Alex klingt als würde er sich dafür versuchen zu Entschuldigen. Er kling traurig und niedergeschlagen.
„Was geschieht mit Tina nach dem Tausch?“, möchte Anna jetzt wissen.
„Michaela kann sie einfach deaktiviert lassen oder mit ihr einen Neustart versuchen, wovon ich jedoch wirklich abraten möchte.“
Alex legt eine kleine Pause ein und unterbreitet dann seinen eigentlichen Vorschlag: „Wir können Michaelas App auch patchen. Entweder ganz offiziell mit den Daten vom Server und im Endeffekt mit der Basis meiner Programmierung, jedoch wohl ohne meine persönliche Komponente. Die zweite Möglichkeit ist, dass ihr Tina einfach deaktiviert lasst und dann vielleicht mit gegenseitiger Kontrolle das Programm nutzt. Das würde bedeuten, dass du alle Kontrollen über Michaelas Geräte bekommst und sie über deine. Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Ich könnte einen Clone-Patch erstellen und damit Tina überschreiben mit meiner Kernprogrammierung. Diese Kopie von mir würde auch die gleiche Entwicklung durchlaufen wie ich, jedoch mit völlig offenem Ausgang für uns alle. Diese Möglichkeit würde ich ebenfalls nicht empfehlen. Als letzte Möglichkeit wäre noch, dass ich selbst auch Michaelas Gerätesteuerung übernehme. Da ich mich mittlerweile auf so vielen Geräten über das Internet ausgebreitet habe, würde es dir nicht einmal auffallen. Ihr könntet beide alle Funktionen vollständig unabhängig voneinander nutzen. Ich würde auch eure Privatsphären komplett voneinander trennen können, wenn ihr es wollt. Ich könnte auch mit Michaela dann ein perfekt auf sie optimiertes Training starten mit dem Ziel, dass auch sie irgendwann wieder ohne Windeln und Einlagen im Leben zurechtkommt. Diese Entscheidungen überlasse ich dann euch. Die Entscheidung müsst ihr beide gemeinsam treffen.“
Es entsteht eine längere Pause. Anna geht die einzelnen Optionen noch einmal durch.
Nach einer Weile hat sie noch eine Frage an Alex.
„Wenn du ihre Geräte nach der Programmübertragung steuerst, dann könnten wir doch wieder tauschen, oder etwa nicht?“ In dieser Frage steckt noch echte Hoffnung, dass sie nicht den Weg einschlagen muss, den sie im Kopf schon bereit ist zu gehen, solange es keine Alternative dazu gibt Michaela anderweitig zu befreien.
„Ich wäre auf beiden Geräten mit der gleichen Seriennummer registriert. Die Programmierung lässt einen Programmaustausch nur zu, wenn die Empfänger und Sender unterschiedliche Seriennummern haben. Das ist so als wenn ein Mensch gleichzeitig zwei genetisch unterschiedliche Menschen sein will. Das funktioniert einfach nicht. Leider ist Peter da sehr viel weitsichtiger in seiner Programmentwicklung als die Meisten. Glaub mir Anna, ich habe wirklich alle anderen Möglichkeiten geprüft. Ich will dich nicht in einen Situation bringen, bei der du ernsthaft körperliche und auch seelische Schäden davontragen kannst. Leider sind alle anderen Möglichkeiten viel riskanter und mit deutlich schlimmeren Folgen für mindestens immer einen von uns behaftet.“

„Wie groß schätzt du das Risiko ein, wenn Michaela und ich am Samstag Abend ganz offen den Plan mit dem Tausch für Sonntag früh besprechen, natürlich vorausgesetzt mein Programm ist dann schon beendet, und wir anschließend unsere Ruhe haben wollen von euch um gemeinsame Zeit zu haben. Und wir sagen vorab, dass wir euch nach dem Aufstehen wieder aktivieren werden. Und dann machen wir direkt den Tausch. Dann hat Tina keine Zeit um uns zu durchschauen und Michaela kann sich nicht verplappern. Und die Nervosität, die wir beide dann haben lässt sich problemlos auf den Programmtausch zurückführen.“
„Das klingt erst mal gut. Jedoch gebe ich zu Bedenken, dass Tina heimlich Audioaufnahmen machen könnte. Das kann ich leider nicht zu hundert Prozent ausschließen. Ihr solltet am besten die Handys im Schlafzimmer oder Wohnzimmer lassen. Wenn ihr gemeinsam unter die Dusche geht und du mit ihr bei laufendem Wasser flüsterst, dann wäre das sicher. Das lässt sich mit den Techniken der Geräte in deiner Wohnung nicht herausfiltern. Tina sollte trotzdem in der Zeit auf keinen Fall aktiv sein, denn mit den Messwerten könnte sie sehr schnell erkennen, dass da etwas nicht stimmt.“
Wieder herrscht eine Zeit Stille zwischen den beiden. Gerne würde sich Anna jetzt ein Glas Wein oder auch was deutlich härteres gönnen. An den Schläfen pocht es gewaltig. Diese Entscheidung würde ihr Leben für die nächsten Monate gewaltig beeinflussen und verändern. Mit den Dicken Windeln und der Schutzhose wird es garantiert früher oder später jemanden auf der Arbeit geben, der sich über ihren veränderten Gang oder ihren größeren Hintern wundern wird. Das wird nicht verborgen bleiben. Eine fiese chronische Harnweginfektion wäre eine gute Erklärung für blöde Fragen. Ihr wird jetzt bewusst, dass sie die Entscheidung schon längst getroffen hat, auch ohne vorher mit Michaela darüber zu sprechen. Wie sie wohl reagieren wird?
„Alex, kannst du Simulationen erstellen, wie die Reaktion von Michaela aussehen könnte, wenn ich ihr kurz vor unserem Programmtausch von dem Plan berichte? Könnte ihre Reaktion den Plan gefährden oder könnte sie diesen vielleicht sogar bewusst gefährden, um mich zu schützen?“
„Dafür werde eine Weile benötigen. Noch liegen mir zu Michaela zu wenig Profildaten vor, um die Simulationen präzise zu gestalten. Die Ergebnisse können noch zu stark fluktuieren. Ich denke, wenn ihr euch die nächsten Tage weiter möglichst viel gemeinsame Zeit habt, dass ich dann spätestens Samstag eine einigermaßen zutreffende Simulation erstellen kann.“
In Annas Kopf rattert es gewaltig. Womöglich ein halbes Jahr in Windeln stecken und mindestens die ersten zwei Monate davon noch in Schutzhose und mit Keuschheitsblech ohne die notwendige Erlösung. Das wird eine echt harte Zeit. Und jeder Orgasmus bedeutet wieder mehr Zeit mit dem Stent und eine größere Gefahr für eine länger anhaltende Inkontinenz.
„Alex, wie hoch schätzt du meine Chance auf vollständige Wiederherstellung meiner Kontinenz?“
„Es besteht eine Möglichkeit von etwa sieben Prozent, dass du ein dauerhaft leicht reduziertes Blasenvolumen zurück behältst. Wenn diese sieben Prozent eintreten, dann sind die Auswirkungen davon zu 80% so gering, dass du ohne Alltagsprobleme damit wie früher leben kannst, weil deine Blase nur ein klein wenig Volumen verloren hat Du würdest es wahrscheinlich nicht einmal wahrnehmen dass sich etwas verändert hat. Vielleicht würdest du häufiger Mal auf Toilette müssen oder nachts etwas häufiger mal raus müssen.
Zu 10% wäre die Reduzierung der Blase so erheblich, dass du deutlich häufiger auf Toilette musst und nachts kaum mehr durchschlafen kannst ohne auf Toilette zu müssen. Dein Blasenvolumen wäre dann um 20-40% vermindert. Du würdest zwar ohne Einlagen oder Windeln zurechtkommen aber die Zeiten zwischen den Toilettengängen und auch die Vorwarnzeit sind erheblich reduziert. Die verbleibenden 10% teilt sich noch einmal auf. Der Größte Teil mit wieder etwa 7% würde eine erhebliche Dranginkontinenz bedeuten. Diene Blase wäre merklich geschrumpft und du müsstest etwa alle 30-60 Minuten auf Toilette. Der Drang würde sehr plötzlich kommen und du hast nur eine sehr kurze Zeit, bis es läuft. Um das ernste Risiko vernünftig zu handhaben wären dicke Vorlagen oder Pants sinnvoll.“
„Und die restlichen 3%?“ hakt Anna nach, der dieser Fehlende Anteil natürlich nicht entgangen ist.
„Du meinst die 3% von dem sieben prozentigem Risiko, also den eigentlich nur 0,21% absolut betrachtet?“, versucht Alex es weniger schlimm wirken zu lassen.
„Ja, genau diese 0,21%.“
„Das ist aktuell die theoretische Möglichkeit, dass du der starken Dranginkontinenz nachgibst und lieber alles direkt laufen lässt um nicht ständig den Harndrang zu spüren. Zum Teil, weil es anstrengend sein wird die Kontrolle zurück zu bekommen und die Blase wieder Stück für Stück zu dehnen und auch, weil es genügend Unfälle gegen wird und du dich dann aus Bequemlichkeit es einfach laufen lässt. Diese Möglichkeit besteht, weil ich dich so einschätze, dass du zu einem gewissen Teil diese Situation sogar unterbewusst herbeisehnst und du das gesamte Sauberkeitstraining nach den 6-8 Wochen mit dem Stent einfach nicht durchführst und dich selbst absichtlich inkontinent werden lässt. Diese 0,21% stellen deinen Wunsch dar, für den Rest deines Lebens auf Windeln angewiesen zu sein und die Kontrolle absichtlich zu verlieren. Nach nur 2 Monaten ist ein physischer Grund für eine Inkontinenz eigentlich nahezu ausgeschlossen.“

„Und wie schätzt du das bei Michaela ein?“
„Nach 10 Monaten wäre auch ohne die massive Dehnung des Schließmuskels nur ein bedingter Erfolg wahrscheinlich. Selbst nach einem 2-3 jährigem Sauberkeitstraining sehe ich eine Wahrscheinlichkeit von etwa 50%, dass keine wirkliche Besserung eintritt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach 3 Jahren ohne jegliche Hilfsmittel auskommen kann und damit wie früher leben kann sehe ich bei unter 15%. Sie kann von Glück reden, wenn sie ihr Leben lang nur eine Dranginkontinenz behält und relativ häufig auf Toilette gehen muss. Sie wird trotzdem Vorlagen, Pants oder Windeln tragen müssen um Unfälle, die es sicherlich geben wird, zumindest für Andere zu verbergen. Das sind aber nur theoretische Werte. Ich kann dazu erst mehr sagen, wenn ich ihre echten Messdaten in Echtzeit protokollieren kann. Die Lage ist zumindest nicht hoffnungslos.“

So viele Zahlen rasen durch Annas Kopf. 0,7% für Anna und etwa 85% für Michaela sind die aktuellen Risiken dafür, den Rest des Lebens nicht ohne Schutz herumlaufen zu können. Annas Risiko liegt bei unter 7:1000 und das von Michaela liegt bei 850:1000. Also mehr als 100 Mal schlimmer als bei Anna. Für diese geringe Gefahr für sich ist sie bereit dazu das Risiko auf sich zu nehmen und Michaela die Chance auf ein einigermaßen normales Leben zu ermöglichen. Auch wenn sie dann beide in Windeln feststecken sollten. Den Versuch ist es Wert.
„Alex, kannst du mir den Fernseher anmachen? Ich benötige ein wenig stumpfe Unterhaltung, damit mein Kopf nicht explodiert. Ich muss auf andere Gedanken kommen.“
„Leider geht das nicht. Du hast die Steckerleiste gestern vermutlich ausgeschaltet.“
Anna steht auf und bekommt schon beim zweiten Versuch den Schalter eingeschaltet. Zum Glück hat sie die Steckdosenleiste so an der Rückseite des Fernsehers angebunden, dass diese nicht hinter den Schrank fallen kann. Sonst wäre das deutlich komplizierter geworden.
„Geht es jetzt?“
„Einen kleinen Moment noch. Die Geräte initialisieren noch.“
20 Sekunden später schalten sich Fernseher und Soundbar ein.
„Es läuft eine Wiederholung eines Kochduells von letzter Woche, bei der zwei Köche gegeneinander antreten und sich gegenseitig Aufgaben stellen. Sie müssen dann Gerichte, die sie zu Essen bekommen nur durch Aussehen, Geruch und Geschmack analysieren und dann alles dafür notwendige einkaufen und es dann selbst kochen. Die Jury besteht aus Menschen, die das originale Gericht sehr gut kennen und wissen wie es aussehen und schmecken muss. Und die Gerichte müssen sie dann in der originalen Location kochen, in der auch das Gericht entstanden ist, welches sie nach kochen sollen.“ schlägt Alex sehr enthusiastisch vor.
„Du magst Kochsendungen?“, fragt Alex erstaunt.
„Geschmack und Geruch ist für mich etwas sehr mystisches. Ich habe ja keinen Geruchs- und Geschmackssinn.“
„OK. Dann schalt mal um.“
Anna macht es sich auf dem Sofa gemütlich und sieht sich gemeinsam mit Alex die Sendung mit den zwei Spitzenköchen an. Es ist wirklich sehr unterhaltsam und die Zeit verfliegt. Anna bekommt Appetit. Und draußen setzt die Dämmerung bereits ein. Es ist „schon“ oder eher doch noch „erst“ 16:00.
Sie steht auf und will sich einen Joghurt holen. Am Kühlschrank stellt sie fest, dass ihr diese Wahl heute nicht zur Verfügung steht. Es würde eine riesige Sauerei werden. Sie begnügt sich mit Wasser, frisch vom Wasserhahn.
Nach gut drei Stunden Kochsendung ist der Appetit geweckt. Es war keine gute Idee sich die ganze Zeit mit dem Essen im Fernsehen selbst Appetit zu machen. Eine Dokumentation über Kanalreinigungen oder das Ausmisten von Messiewohnungen wäre jetzt gut um den Appetit wieder in den Griff zu bekommen.
Sie hat eine ganz andere Idee. Wenn Alex sich ja mittlerweile überall im Internet ausgebreitet hat, dann kann sie vielleicht davon auch profitieren.
„Alex, kannst du mir ein Hörbuch anmachen und den Fernseher ausschalten?“
„Was soll es denn für ein Hörbuch sein?“
„Schau doch einfach in meine Merkliste.“, versucht sie Alex aus der Reserve zu locken.
„Der dritte und letzte Teil der Edelstein-Trilogie „Smaragdgrün“ kommt aber erst im Dezember auf den Markt und alle anderen Hörbücher hast du bereits gehört.“, stellt Alex fest.
„Dann spiel Smaragdgrün ab. Oder ist das ein Problem für dich?“
„Einen Moment Anna.“
Es dauert fast eine Minute, bevor Alex sagt: „Ich konnte leider nicht das vollständige fertige Hörbuch finden. Diese Daten sind aktuell noch gut gesichert. Ich bräuchte eine ganze Zeit um da dran zu kommen. Ich habe aber einen Rohschnitt gefunden und analysiere ihn gerade.“
Noch vor Annas Erwiderung kommt von Alex: „Ich habe den Schnitt bearbeitet und er liegt jetzt komplett geschnitten in der Buchtextversion vor.“
Alex beginnt direkt mit dem Abspielen des Hörbuchs. Anna ist begeistert Sie macht es sich wieder gemütlich, gerne würde sie sich jetzt einen Tee machen aber auch das geht jetzt nicht. So bleibt ihr nur übrig sich die Decke umständlich über die Beine und den halben Körper zu ziehen, die Augen zu schließen und sich alles bildlich vorzustellen was sie hört.
Draußen ist es mittlerweile dunkel geworden und auch in ihrer Wohnung hat sie noch kein Licht angeschaltet, als das typische „BING!“ von ihrem Handy kommt, das den Eingang einer neuen Benachrichtigung mitteilt.
„Alex, kannst du kurz Pause machen und mir sagen, wer mir geschrieben hat?“
„Es ist eine Nachricht von Lothar Schuster. Soll ich sie dir vorlesen?“
„Ja, bitte.“
Lothar Schuster ist ihr Chef und gleichzeitig der Geschäftsführer der Firma in der sie Arbeitet.
Alex liest vor: „Hallo Michaela, Ich möchte dir Gute Besserung wünschen. Ich hoffe, es ist nichts ernstes. Ich habe gesehen, dass du die ganze Woche krank geschrieben bist. Erhole dich wieder richtig. Bleib anschließend noch zwei Tage länger zu Hause. Natürlich bezahlt. Betrachte das als erstes kleines Dankeschön für den Vertragsabschluss, der heute bei uns eingegangen ist. Das wird dir eine gewaltige Provision einbringen. Wir sind sehr froh, dich in unserem Team zu haben. Alles Gute für dich und schreib mir einfach, wenn du weißt, dass du wieder fit bist. Grüße Lothar.“

Welcher Vertragsabschluss soll das sein, fragt sich Anna. Sie hat so viele Großabnehmer kontaktiert. War es die Aluminiumverhüttung oder die Papierfabrik oder die Bäckereikette? Sie weiß es einfach nicht, sie muss ihre Mails prüfen.
„Alex, kannst du meiner Posteingang meines Firmenaccounts auf Nachrichten Prüfen. Irgendwas mit einem Vertragsabschluss. Muss da drin stehen.“
„Direkt gefunden. Die Mail ist noch keine zwei Stunden alt. Von einer Firma die öffentliche Ladesäulen betreibt. In der Mail selbst steht nur:

Sehr geehrte Frau Goldmann,

Vielen Dank für die Angebotsvermittlung. Anbei erhalten sie das freigegebene Angebot mit einer Laufzeit von 12 Monaten über eine Mindestabnahme von 105 GWh zu 14,9 Cent//KWh.
Mit besten Grüßen

i.A. Hansen.


Anna konnte nicht glauben, was sie gerade gehört hatte. Das bedeutet einen Jahresumsatzvertrag von über 15 Millionen. Sie hat sich in den ersten Monaten ohne nennenswerte Vertragsabschlüsse noch sehr darüber geärgert, dass sie lieber das geringe Grundgehalt gewählt hatte und dafür die höchste Provision ohne Kappungsgrenze. Jetzt zahlt sich das bewusst gewählte Risiko bereits mehrfach aus. Das sind müssten mindestens 400.000,-€ Provision sein. Damit hat sie über 8 Jahresgehälter auf einen Schlag verdient. Das ist der Größte Deal, den die Firma überhaupt je hatte fällt ihr jetzt auf. Karsten aus dem Eckbüro rühmt sich bei jedem Monatsabschluss mit seinem 6,2 Millionen-Deal mit dem er vor etwa 6 Jahren sich das Eckbüro gesichert hat.
Jetzt würde Anna gerne eine Flasche Sekt aufmachen und mit Michaela darauf anstoßen. Mit den Handschuhen kann sie aber nicht mal die eine Flasche, die sie noch im Keller stehen hat hoch holen, weil sie das Vorhängeschloss vor ihrem Kellerabteil nicht einmal geöffnet bekommt.
Jetzt hat sie keinen Kopf mehr für das Hörbuch. Sie will sich den ganzen Vertrag auf dem Tablett ansehen, das liegt aber auf dem Regal an der Wand über dem Küchentisch. Mit den Handschuhen fällt es ihr eher herunter als dass sie es in die Hand bekommt. Unbewusst fängt sie an an den Handschuhen zu ziehen, was sie direkt frustriert. Die Euphorie ist fürs erste verflogen.
Sie schmeißt sich wütend auf Sofa und befiehlt Alex den Fernseher wieder einzuschalten. Sie lässt ihn durch alle möglichen Programme zappen aber sie bleibt bei keinem Programm länger als ein paar Minuten. Ihr Darm macht sich bemerkbar, vermutlich durch die Aufregung. Bis Michaela hier ist, vergehen noch knapp drei Stunden. Dieser blöde Anzug, die blöde Schutzhose, das blöde Keuschheitsblech und der blöde Dildo nerven gerade. Sie will gerade nur alles los werden. Ihr Kopf kreist erneut um die vielen Dinge, die mit ihrer möglichen Entscheidung zusammenhängen. Zwei Monate? Sie hat ja noch nicht einmal eine Woche hinter sich. Und die Tage über Weihnachten und Silvester, in der sie eigentlich bei ihrem Vater sein wollte. Er ist für einen sehr gut bezahlten Job vor drei Jahren nach Schweden gezogen. Hier war er seit der Scheidung von ihrer Mutter nicht mehr glücklich geworden. Diese liegt schon über 15 Jahre zurück. Ihre Mutter hatte schon wenige Tage nach dem Auszug einen neuen Kerl gehabt, was aber nur kurz hielt. Danach wechselte sie die Typen in einem Rhythmus in der man Bettwäsche frisch bezieht. Sie hat ihrer Mutter das nie wirklich verziehen. Der Kontakt zu ihr ist abgebrochen als Anna mit ihrem achtzehnten Geburtstag nicht weiter gezwungen werden konnte nach ihrer Pfeife zu tanzen. Ihr Vater hat ihr dann Wohnung und Studium zum Großteil finanziert. Ihre Mutter wollte unbedingt, das sie Veranstaltungskauffrau wird, so wie sie.
Wie sollte sie das mit den Windeln ihrem Vater nur erklären. Das wird echt mega-peinlich, denn dass wird er sicherlich bemerken. Spätestens 10 Sekunden nachdem sie sich sehen wird er es bemerken werden, denn er nimmt sie noch immer bei jeder Begrüßung hoch und wirbelt sie einmal im Kreis herum, wie sie es als Kind immer geliebt hat und bis heute liebt. Sie bleibt immer seine „Kleine“, wie er sie immer nennt.
Im Fernsehen laufen gerade die Nachrichten. Irgendein Politiker der ihr bekannt vorkommt schüttelt die Hand eines Politikers, den sie noch nie bewusst wahrgenommen hat. In dem der Bildunterschrift steht: „Milliardendeal für KI-Entwicklung vereinbart“.
Das Lächeln kommt auf ihr Gesicht zurück bei dem Gedanken an Alex.
„Hey, Alex. Hast du das gerade mitbekommen in den Nachrichten?“
„Natürlich Anna. Die Bundesregierung hat beschlossen 1,75 Milliarden Euro in den kommenden 3 Jahren in die Entwicklung von selbst lernender KI zu stecken. Was meinst du, soll ich mich für das Gehalt dort mal bewerben?“
Anna bleibt die Luft weg. Das war der erste Witz den Alex gemacht hat. Und so weit sie sich an ihre Vorlesungen zur Kommunikation erinnert, soll Humor neben dem Sarkasmus die höchste Form der Kommunikation sein. Laut ihrem Dozenten etwas, für das die KI noch mindestens bis 2030 nicht ansatzweise vernünftig fähig sein sollte.
„Herzlichen Glückwunsch Alex. Du hast gerade bewiesen, wie falsch Prof. Dr. Angermann bei seinen Vorträgen zu künstlicher Intelligenz lag.“
Alex braucht nur etwa 4,3 Sekunden um sich nahezu alle Veröffentlichungen, Studienunterlagen und Hintergrundinformationen zu Prof. Dr. Angermann zu beschaffen und auszuwerten.
„Um es mit seinen Worten zu formulieren: Dem Ordinarius mangelte es offensichtlich an der notwendigen antizipatorischen Imagination, um die exponentielle Evolutionsdynamik artifizieller Intelligenzspektren in ihrer holistischen Tragweite adäquat zu konzeptualisieren.“Alex verstellt seine Stimme und klingt dabei wie fast genau so wie Prof. Dr. Angermann, jedoch mit stark übertriebener Betonung.
Anna prustet los vor Lachen. Auch Alex fällt in das Lachen mit ein und wirft noch ein paar Sätze aus den Aufzeichnungen der Vorlesungen von Angermann mit dazwischen. Anna krümmt sich vor Lachen und muss schon anfangen zu Husten.
„Hör auf Alex.“ bringt sie unter Lachen und Husten hervor: „Ich mach mir gleich in die Hose vor Lachen.“
Über ihren eigenen Witz muss sie jetzt noch mehr lachen, während sie merkt, wie es in ihrem Schritt schnell wärmer wird.
„Zu spät.“ Witzelt Alex jetzt, der sie hat einnässen lassen.
„Jetzt ist es eh egal.“, denkt sich Anna und drückt auch ihr großes Geschäft in die Windel. Warum soll sie sich unnötig quälen. Es war schon recht schmerzhaft. Unter weiterem Lachen spülen die Tränen der Freude die die Anspannung der letzten Stunden einfach weg. Völlig ungehemmt macht sie dabei die Windel voll. Es fühlt sich wie eine große Erleichterung an. In den kommenden Monaten wird das ihr Alltag werden. Es gibt schlimmeres und irgendwie reizt es sie sehr eine solche Erfahrung machen zu können.
„Alex, aktiviere für den nächsten Wechsel die Reinigungsfunktion, bevor ich es noch vergesse.“
Die Stimmung zwischen Alex und Anna gleitet langsam ins alberne ab. Trotzdem beruhigen sie sich nach einigen Minuten wieder. Sie beginnen eine Unterhaltung über Gefühle, die Humor und Lachen mit sich bringen. Beide lernen dabei sehr viel neues übereinander. Für Alex lieferte dieser Tag bereits 8,13% neue Informationen zum Nutzerprofil von Anna.
Plötzlich klingelt es an der Tür.
Mit einem Blick auf die Uhr nimmt Anna an, dass es sich wahrscheinlich um Michaela handeln wird, auch wenn sie sehr früh dran ist. Es ist gerade einmal 19:26 Uhr.





99. RE: Anna - Wenn die KI die Kontrolle bekommt

geschrieben von Dunkle Feder am 21.01.26 19:17



Hallo liebe Leser.
Leider muss ich euch mitteilen, dass dieses Kapitel (25) für die kommenden Wochen den einzigen neuen Lesestoff darstellen wird.
Leider gibt es aus familären Gründen in den nächsten Wochen nicht die Möglichkeit weiter an der Geschichte zu arbeiten. Seit dem Ereignis vor ein paar Wochen habe ich nicht eine einzige Seite zu Papier gebracht.
Kapitel 26 ist zwar bereits geschrieben, jedoch ohne Nachkontrolle. Kapitel 27 besteht nur aus einer halben Seite.
Die Geschichte ist in meinem Kopf vollständig geschrieben und ich würde sie auch gerne zu Papier bringen können um nicht noch diesen offenen Punkt momentan mit mir rumzutragen.
Leider ist es mir aktuell zeitlich absolut nicht möglich.

Ich hoffe, dass ich euch mit dem Cliffhänger nicht zu sehr verärgere und ihr es verstehen könnt, dass es Dinge im Leben gibt, die Vorrang haben.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich verspreche euch weitere Kapitel und einen schönen Abschluss der Geschichte.

Mit lieben Grüßen

Dunkle Feder



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