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Thema:
eröffnet von MrSteel69 am 14.12.25 13:13
letzter Beitrag von Gewindelt am 06.01.26 08:30

1. Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 14.12.25 13:13

Hallo Zusammen,
es ist mal wieder an der Zeit für eine kleine Weihnachtsgeschichte nach Art des Hauses

Sie beginnt langsam und unspektakulär, nimmt in den nächsten Tagen aber Fahrt auf - wie man so schön sagt...

Viel Spaß


Sonntag, 14. Dezember 2025, 3. Advent

Es war ein winterlicher dritter Adventssonntag. Die Sonne ist bereits früh hinter dem Horizont verschwunden und die Kälte breitete sich unbarmherzig aus. Vom Himmel fielen erste kleine Schneeflocken. In einigen Fenstern leuchtete Weihnachtsbeleuchtung.

Lena hatte ihre Vorhänge bereits vor Stunden zugezogen. Sie wollte von der Welt und vor allem von Weihnachten nichts mitbekommen. Sie hasste Weihnachten. Sie verfluchte Weihnachten.

Sie saß auf der Couch und hielt eine Tasse Tee zwischen ihren Händen. Der Raum wurde nur spärlich von einer kleinen Lampe beleuchtet.

In Gedanken war sie wieder bei Jan. In einer Zeit, in der sie noch glücklich war und Weihnachten liebte.

Jan und sie hatten sich an ihrem 23. Geburtstag kennengelernt. Ein Freund brachte ihn zu ihrer Geburtstagsparty mit. Es war Liebe auf den ersten Blick. Bereits nach einem halben Jahr zogen sie in eine gemeinsame Wohnung. Er hatte einen guten Job als Abteilungsleiter eines Autohauses. Er übernahm alle Kosten und unterstützte Lena, die Jura studierte.

Auch sexuell waren beide sehr aktiv gewesen. Gerne probierten sie neue Sachen aus und waren auch dem Thema BDSM gegenüber nicht abgeneigt. Besonders Lena liebte es, von Jan dominiert zu werden, ja sogar sich von ihm fesseln und schlagen zu lassen. Schnell hatten sie eine kleine Sammlung an Seilen, Handschellen, Knebel und Peitschen.

Zwei Jahre später war Lena schwanger. Beide freuten sich riesig auf das Kind, auch wenn das Studieren dadurch nicht einfacher wurde. Aber dank Jan musste sich Lena keine finanziellen Sorgen machen. Kurzfristig beschlossen sie im darauf folgenden Jahr zu heiraten.

In der Weihnachtszeit war Lena bereits hochschwanger. Der voraussichtliche Geburtstermin war der 25.12.

Heilig Abend verbrachten die beiden für sich. Seine Eltern sind nach Australien ausgewandert. Geschwister hatte er keine. Lena wurde als Kind zur Adoption freigegeben und dann von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht. Die letzten Jahre verbrachte sie dann bis zu ihrem 18. Geburtstag in einem Kinderheim. Mit den üblichen familiären Verpflichtungen mussten sich die beiden also nicht herumschlagen. Vielmehr würden sie in Kürze ihre eigene Familie gründen.

Lena hatte seit Tagen die Wohnung weihnachtlich geschmückt und so saßen die beiden zusammen am Wohnzimmertisch auf der Couch und genossen ihr Fondue. Das Wohnzimmer funkelte im Schein vieler kleiner Kerzen. Unter dem Weihnachtsbaum lagen die Geschenke, die sie sich gegenseitig schenken wollten.

Lena spießte zwei Stücke Fleisch auf ihren Piekser und steckte ihn in den Fonduetopf. Das Öl brodelte auf und verwandelte das rohe Fleisch in ein leckeres knuspriges Stück. Der Alkoholbrenner sorgte für die notwendige Hitze.

Nach knapp einer Stunde waren die ersten Fleischvorräte aufgebraucht und Jan stand auf, um aus dem Kühlschrank Nachschub zu holen.

Mit dem Bändel seiner Strickjacke verfing er sich dabei im Griff des Fonduetopfes und riss diesen um. Das heiße Öl kippte um und ergoss sich über seine Beine. Jan schrie auf. Im gleichen Moment entzündete der Brenner das heiße Öl und er stand binnen weniger Sekunden in Flammen.

Lena sprang geistesgegenwärtig auf, schnappte sich eine auf dem Sofa liegende Decke und hechtete zu ihm. Mit dem Fuß verfing sie sich jedoch am Wohnzimmertisch und knallte erstmal der Länge nach hin. Schnell stand sie wieder auf und warf die Decke über Jan.

Inzwischen brannte jedoch das gesamte Wohnzimmer. Der Fluchtweg wurde durch den umgekippten, nun ebenfalls lichterloh brennenden Weihnachtsbaum versperrt. Lena saß auf dem Boden. Jan, wimmernd in eine Decke gewickelt, in ihren Armen.

Wie lange sie mit Jan dort saß konnte sie nicht sagen. Irgendwann spürte sie einen festen Griff, welcher sie von Jan wegzog und nach draußen brachte. Dann wurde es dunkel um sie.

Als sie im Krankenhaus aufwachte, erfuhr sie, dass Jan an seinen Verbrennungen und einer Rauchgasvergiftung verstorben sei. Durch ihren Sturz hatte sie auch das Kind verloren. In einer Not-OP musste sogar die Gebärmutter entfernt werden.

Dieses Ereignis riss Lena in einen tiefen Abgrund. Sie schmiss ihr Studium und lebte nur noch in den Tag hinein. Auch der Alkohol fing an, eine immer größere Rolle zu spielen.

Jans Eltern ließen den Leichnam nach Australien ausfliegen und brachen sogar den Kontakt zu ihr ab. Eigene Familie hatte sie nicht. Nur ihre alte Sandkastenfreundin Sabine gab ihr noch halt.

Wie sich dann herausstellte, hinterließ Jan sogar einen Haufen Schulden. So kam es wie es kommen musste und Lena wurde aus der Wohnung zwangsgeräumt.

Auch hier half ihr Sabine wieder auf die Beine zu kommen. Sie organisierte psychologische Hilfe, half ihr bei Gängen zum Sozialamt und bei der Suche nach einer kleinen Wohnung. Sabine selbst lebte in einer kleinen Anliegerwohnung im Haus ihrer Eltern auf dem Land. Daher konnte sie Sabine leider nicht bei sich wohnen lassen. Auch hatte Lena kein Auto und war auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen um zu ihrem Teilzeitjob bei einem großen Supermarkt zu kommen. Und diese gab es so weit auf dem Land draußen nicht wirklich.

In noch nichtmal zwei Wochen wäre wieder Heilig Abend. Der Tag, der ihr Leben aus der Bahn geworfen hatte.

Lena saß mit ihrer Tasse Tee auf der Couch in ihrer Zweizimmerwohnung. Zu mehr war das Sozialamt nicht bereit die Kosten zu übernehmen.

Über ihr Gesicht flossen die Tränen und tropften in den Tee. Der Geruch des Vanilletees kroch in ihre Nase. Und auch der Geruch des Rums, mit dem sie den Tee großzügig ‚verfeinert‘ hatte.

Lena hob die Tasse an und wollte gerade den ersten Schluck nehmen, als ihr Handy klingelte. Es war Sabine. Wer sonst sollte sie auch anrufen…

„Hi Bine“

„Hi Lena. Wollte mich mal melden. Bei dir alles gut?“

Lena schluchzte wieder los. Sabine wartete geduldig ab. Sie wusste, dass Lena gerade zur Weihnachtszeit mit sich und der ganzen Situation zu kämpfen hatte.

„Würdest du mir glauben, wenn ich dir sage mir geht es gut?“

„Ehrlich gesagt nein. Aber ich dachte, du freust dich wenigstens von mir zu hören.“

„Das tue ich. Ich weiß nicht, ob es mich noch geben würde, wenn ich dich nicht hätte.“

„Ach Lena. Versprich mir bitte, dass du keinen Unsinn machst… Du weißt was ich meine.“

„Ich verspreche es dir“ antwortete Lena. Sie war sich selbst nicht sicher, ob sie hier eine ehrliche Antwort gegeben hatte. Ihr Blick fiel auf ihre überkreuzten Finger.

„Dann erzähl doch mal. Was hast du denn heute gemacht?“ fragte Sabine, um auf ein anderes Thema zu lenken.

„Ich hab versucht heute zu Backen. Jan liebte meinen Kuchen.“

„Hui. Da kannst du ein Stück aufheben. Auch ich liebe deinen Kuchen.“

„Ich sagte VERSUCHT zu backen.“

„Wieso? Du bist doch ein Backtalent“ fragte Sabine nach.

„Kann sein, aber mir fehlte so ziemlich alles was ich dafür brauchte. Kein Rührer, keine Backform, und so weiter. In der Küche dieser Drecksbude fehlt so ziemlich alles.“

„Ach scheiße. Aber weißt du was? In den letzten Jahren habe ich mir immer wieder ein neues Teil für die Küche gekauft. Auch wenn ich es eigentlich nicht gebraucht hätte. Und da ich mich nie von etwas trennen kann, habe ich meine Küchenausstattung bestimmt doppelt oder dreifach. Ich wollte demnächst mal ausmisten, aber wenn du magst, kannst du alles haben. Es würde mich sogar freuen, wenn du es bekommst. Dann kannst du mir immer einen Kuchen backen.“

„Aber auch nur deine alten Sachen. Ich will nicht, dass du mir irgendwas neues kaufst. Versprochen?“

„Ja, versprochen. Ich komme aber erst in zwei Wochen wieder in die Stadt. Aber weißt du was? Ich räume alles in ein großes Paket und bringe es gleich morgen früh zur Post. Dann hast du es schon am Dienstag.“

„Au ja, danke Bine. Da freue ich mich schon drauf. Aber schick es bitte an die Packstation. Dann kann ich es direkt nach der Arbeit mitnehmen.“

Lena und Sabine unterhielten sich noch eine ganze Weile über Gott und die Welt und verabschiedeten sich dann voneinander.

Lena hatte sich wieder ein wenig gefangen. Sie blickte auf ihren inzwischen kalten Tee. Egal. Der Alkohol darin würde sie schon wärmen. Sie freute sich schon auf das Paket am Dienstag und beschloss, Sabine gleich einen Kuchen zu backen und ihr diesen dann per Paket zuzuschicken.

Sie schaute noch etwas Fernsehen und ging anschließend ins Bett. Montag musste sie wieder früh aufstehen um beim Supermarkt Regale einzuräumen oder die Kasse zu besetzen. Wobei letzteres noch die angenehmste Arbeit war.

Fortsetzung folgt...
2. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Gutverpackt am 14.12.25 14:36

Mr Steel schreibt.
Die Spannung steigt
3. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Chastityenterprise am 14.12.25 20:12

wie schnell es zu einem Unglück kommen kann.

Danke, dass du mich daran erinnert hast, den Feuerlöscher bereit zu stellen.

-----

Ich bin gespannt, wie es weiter geht.!
4. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Fesselbaerchen am 15.12.25 13:46

Deine letzte Weihnachtsgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Wir lassen uns überraschen.
5. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 15.12.25 16:24

Montag, 15.12.2025

Der Wecker klingelte um 5 Uhr. Wie jeden Tag überlegte sich Lena, ob sich das Aufstehen überhaupt lohnt. Doch sie musste pünktlich um 7 Uhr beim Supermarkt sein. Würde sie diesen Job verlieren, müsste sie sich wieder beim Sozialamt melden. Sie bekam zwar noch einen Mietzuschuss vom Amt, aber durch den Job hoffte sie, langsam wieder unabhängiger zu werden. Nur noch diese Woche. Dann hatte sie bis ins neue Jahr Urlaub. Sie konnte es in dieser Zeit einfach nicht ertragen, dass ihr jeder Idiot ein fröhliches Weihnachten wünschte.

Mit dem Bus erreichte sie ihren Arbeitsplatz in wenigen Minuten. Ein Auto konnte sie sich schon lange nicht mehr leisten.

Der Supermarkt war einer der größten in Berlin. Erst vor einem Jahr wurde er komplett umgebaut und modernisiert. Zusätzlich zum normalen Sortiment bot er eine Backstation und einen Lieferservice. Alle Mitarbeiter inklusive Chefin duzten sich und nannten sich beim Vornamen.

Der Tag ging schnell rum und Lena wartete nach dem Feierabend an der gegenüberliegenden Haltestelle auf den Bus. Sie blickte auf den Parkplatz des Supermarkts. Es herrschte regen Treiben. Und ihr Blick fiel auf die große Packstation, welche sich ebenfalls auf diesem Parkplatz befand. Morgen würde sie wohl das Paket von Sabine erhalten. Ein guter Grund morgen früh wieder aufzustehen dachte sie sich.

Den Abend verbrachte Lena wieder vor dem Fernseher. Ihr Handy piepste. Eine Nachricht vom Paketdienst. Das Paket befindet sich um Verteilzentrum und wird voraussichtlich am Dienstag ausgeliefert. Zufrieden legte Lena das Handy zur Seite und goss sich noch einen großen Schluck Rum in die Teetasse. Ihr Blick fiel dabei auf die lange Narbe an ihren linken Handgelenk. Ein Andenken an ihren letzen vergeblichen Versuch, ihrem Leiden und ihrer Trauer ein endgültiges Ende zu bereiten. Doch sie hatte aus diesem Fehler gelernt. Beim nächsten Mal längs - nicht quer - schoss es ihr durch den Kopf.

Fortsetzung folgt...

Der nächste Teil wird wieder länger. Versprochen.
6. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Thomas H am 16.12.25 01:48

Danke für die Geschichte!

Ich hoffe, dass es für Lena an diesen Weihnachten einen Lichtblick und neue Hoffnung für Sie gibt.
7. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Glatzkopf am 16.12.25 08:58

Mal sehen wie es weiter geht? Werden eventuell die Pakete vertauscht? Ist eventuell ein anderer Inhalt darin ,als erwartet?
8. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 16.12.25 12:35

Zitat
Mal sehen wie es weiter geht? Werden eventuell die Pakete vertauscht? Ist eventuell ein anderer Inhalt darin ,als erwartet?


Sowas passiert doch nur im Film...
9. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MartinII am 16.12.25 14:37

Wie ich MrSteel kenne, wird es noch spannend.
10. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 16.12.25 17:47

Dienstag, 16.12.2025

Und wieder klingelte der Wecker. 5 Uhr.

Den Vormittag saß Lena an der Kasse und verfluchte innerlich jeden Kunden, der ihr schon jetzt eine schöne Weihnachtszeit wünschte.

In der Mittagspause ließ sie noch zwei Flaschen Rum, ein Fertiggericht und eine Packung Müsli aus dem Lager in ihrem Rucksack verschwinden. Dann warf sie einen Blick auf ihr Handy.

Eine Mitteilung vom Paketdienst. ‚Das Paket befindet sich in der Packstation Nr. 4711. Bitte nutzen sie nachfolgenden QR-Code zur Abholung. Vielen Dank und frohe Weihnachten.‘

Gedanklich machte Lena einen Freudensprung. Es hat mal was geklappt. Gerade in der Vorweihnachtszeit herrscht bei der Post oft großes Chaos.

Die Zeit bis zum Feierabend zog sich. Pünktlich um 16 Uhr war Schichtwechsel für die erste Schicht. Die beliebtere zweite Schicht musste zwar bis 22 Uhr arbeiten, konnte dafür morgens länger schlafen. Auch die Kunden waren gegen Abend jünger und besser drauf. Partyvolk, welches sich den Alkohol für die bevorstehende Party besorgte. In der ersten Schicht hatte sie es eher mit Rentnern, Hausfrauen mit Kindern und gestressten Geschäftsleuten zu tun. Sie hatte schon mehrfach um einen Wechsel bei Ursula, der Inhaberin gebeten, doch die Warteliste für die zweite Schicht war sehr lang.

Schnellen Schrittes ging sie an die Packstation. Sie zückte ihr Handy und hielt den QR-Code an den Scanner.

Ein großes Fach unten links öffnete sich mit einem lauten Klicken. Lena griff nach dem Paket und merkte bereits beim Herausziehen, dass es recht groß und vor allem recht schwer war. Sie hatte wirklich Mühe es aus dem Fach zu bekommen. Das Paket wog bestimmt um die 15 Kilogramm.

Was hat Sabine denn da alles eingepackt ging es Lena durch den Kopf.

Mühsam schleppte Lena das Paket über den Parkplatz zur Bushaltestelle. Zu allem Überfluss fing es auch wieder an leicht zu schneien. Der Schnee blieb aber nicht liegen. Dafür war der Boden wohl noch zu warm.

Eine halbe Stunde später erreichte Lena ihre Wohnung und stellte das Paket auf den Wohnzimmertisch. Nachdem sie ihre schmerzenden Arme ausgeschüttelt hatte, schrieb sie Bine eine kurze WhatsApp-Nachricht.

‚Paket ist angekommen. Esse erst eine Kleinigkeit und mache es dann auf. Freu mich schon. Vielen Dank.‘

Aus dem Rucksack nahm sie die zwei Flaschen Rum sowie das Müsli und stellte alles in den Schrank. Das Fertiggericht steckte sie gleich in die Mikrowelle. Um sich den Abwasch zu sparen futterte sie direkt aus der Schale.

Sie kochte sich noch eine Tasse Tee mit Rum und ging dann mit einem Messer bewaffnet zum Wohnzimmertisch.

Schnell war das Paket geöffnet und Lena blickte auf einen Haufen Styroporflocken.

Nachdem sie die oberste Schicht Flocken entfernt hatte, sah sie etwas metallisches Schimmern. Das muss ein Topf sein. Sie griff hinein und zog es nach oben aus dem Paket heraus. Doch statt eines Topfes hatte sie einen Metallreif in der Hand. An diesem befanden sich Ketten, welche in das Paket führten.

Lena war irritiert. Was hatte Bine ihr denn da geschickt? Sie zog weiter an der Kette und etwas, was wie ein Body aussah kam zwischen den Schnipseln zum Vorschein. Und auch hier waren weitere Ketten befestigt.

Irritiert ließ Lena die Teile wieder in den Karton sinken. Sie warf einen Blick auf ihr Handy. Ein blauer Haken. Bine hatte die Nachricht bereits gelesen. Sie entschied Bine direkt anzurufen.

„Hi Bine. Das Paket ist angekommen und ich habe es gleich geöffnet.“

„Und? Kannst du alles gebrauchen?“

„Weiß ich noch nicht. Kannst du mir bitte mal sagen, was genau du mir da geschickt hast?“

„Wie? Was ich dir geschickt habe? Mein alter Kram aus der Küche. Ein Rührgerät, ein paar Schüsseln, Backformen und so. Wie besprochen.“

„In dem Paket ist aber definitiv nichts zum Backen drin“ rief Lena nun etwas lauter ins Telefon. „Oder soll das hier ein schlechter Scherz sein?“

„Lena! Ich habe keine Ahnung was du da redest! Hast du etwa getrunken??“

„Nein, äh, ein wenig. Aber das ist was anderes.“

„Und was soll es sonst sein?“ fragte Bine inzwischen auch leicht genervt.

„Keine Ahnung. Sieht aus wie ein Body aus Metall. Mit Ketten dran. Oder sehen so deine Backformen aus?“

„Lena! Ich kapier es gerade nicht. Was soll ich dir da geschickt haben?“

„Warte mal. Ich leere jetzt mal den ganzen Karton auf den Wohnzimmerboden und dann mache ich dir ein Foto. Ich melde mich gleich wieder.“

„Alles klar. Dann warte ich auf das Foto. Bin wirklich gespannt. Bis gleich.“

Lena legte das Handy zur Seite und stellte das Paket auf den Boden. Dann kippte sie es zuerst zur Seite und dann mit der Öffnung nach unten. Langsam zog sie nun den Karton nach oben weg und warf ihn in die Ecke.

Immer mehr Styroporschnipsel, Ketten und metallene Teile wurden sichtbar. Viel wurde jedoch noch vom Styropor verdeckt.

Lena ging in die Küche und riss einen gelben Sack von der Rolle ab. Außerdem schenkte sie sich einen großzügigen Schluck Rum nach.

Nachdem sie alle Styroporschnipsel eingesammelt und in den gelben Sack gestopft hatte, blickte sie auf einen großen Haufen Metall.

Sie nahm ihr Handy, machte ein Foto davon und schickte es Bine.

Wenige Sekunden später klingelte es auch schon.

„Was bitte soll das sein“ fragte Bine.

„Das frag ich dich! Du hast mir das doch geschickt!“ antwortete Lena.

„Das habe ich dir garantiert nicht geschickt“

„Doch, das war in dem Paket von dir. Warte, der Karton liegt hier neben mir.“

Lena griff sich das Paket und warf einen Blick auf den Paketaufkleber.

„Hier. Absender…..“ Lena stockte.

„Absender?“ fragte Bine nach.

„SFE aus Hamburg.“ las Lena vor.

„Und der Empfänger?“

„M. Schulze. Und die Nummer sowie Adresse der Packstation.“

„Dann hast du ein falsches Paket bekommen“ stellte Bine erleichtert fest.

„Ja, sieht so aus. Dachte schon du wolltest mich verarschen. Sorry Bine.“

„Kein Problem. Aber was ist das“ fragte Bine.

„Keine Ahnung. Ich schau mir das jetzt alles mal genauer an. Und wenn ich es weiß, melde ich mich wieder bei dir.“

„Alles klar Lena. Wir telefonieren dann spätestens morgen wieder.“

„Ja, machen wir. Bis morgen Bine.“

Lena legte das Handy wieder zur Seite und schaute sich den Haufen Metall genauer an.

Mit den Händen zog sie die Teile ein wenig auseinander.

Sie entdeckte zwei voneinander unabhängige Einheiten.

Das auffälligste Teil war auch das größte Teil und sah aus wie ein Body aus Stahl. Von diesem gingen verschiedene Ketten ab und an diesen Ketten befanden sich in einigem Abstand wieder runde Stahlreifen. Auf einer Seite gab es zwei Stahlreifen und an der anderen Seite ein Stahlreifen. Die Stahlreifen hatten teilweise unterschiedliche Durchmesser. Zwei der Stahlreifen waren zusätzlich über eine kurze Kette miteinander und mit dem Body verbunden.

Dann gab es noch zwei Ketten unterschiedlicher Länge mit Stahlreifen an jedem Ende. Auch diese Stahlreifen hatten paarweise einen unterschiedlichen Durchmesser. Zusätzlich waren die beiden Ketten mit einer längeren Kette miteinander verbunden. Die einzelnen Kettenglieder hatten bestimmt eine Stärke von acht Millimeter.

Alle Stahlreifen waren etwa vier Zentimeter breit und einen Zentimeter dick. Die Ketten waren direkt an den Stahlreifen befestigt.

Die Verwirrung in Lena wurde immer größer.

Soweit es die Ketten zuließen versuchte sie die Teile auf dem Fußboden zu verteilen.

Dann blickte sie mit Schrecken auf den Fußboden.

Sollte es wirklich das sein, was sie vermutete?

In Gedanken legte sich Lena zu den Teilen auf den Boden.

Um den Hals würde sie den großen Stahlreif wie ein Halsreif tragen. Von dort liefen zwei Ketten nach vorne zum Body. Der Body bedeckte den gesamten Schritt und über eine recht schmale Taille bis hoch über den Busen. Seitlich hatte der Body einen hohen Beinausschnitt und im Brustbereich gab es einen V-förmigen Ausschnitt.

Unten liefen mehrere dünnere Ketten zu zwei weiteren Stahlreifen. Jeweils eine außen an den Oberschenkeln und ebenfalls jeweils eine an den inneren Oberschenkel. Von der Höhe her müssten die Stahlreifen dann irgendwo im Bereich zwischen Oberschenkel und Knie liegen.

Lena bekam eine Gänsehaut.

Dann schaute sie sich noch die zweite Ketteneinheit an. Auch hier legte sie sich diese in Gedanken an. Vom Durchmesser der Stahlreifen mussten die mit der etwa 15 Zentimeter langen Verbindungskette für die Hände sein. Von dort führte eine längere Kette zu der etwa 30 Zentimeter langen Verbindungskette für die Fußreifen.
„Wie geil ist das denn?“ rief Lena, nachdem sie das Geheimnis gelüftet hatte.

Nun schaute sie sich den Body etwas genauer an.

Er sah aus, als hätte man von einer Frau einen Gipsabdruck gemacht. Nur halt nicht aus Gips, sondern aus gebürstetem Edelstahl. Mit den Händen strich sie über die glatte stählerne Oberfläche. Seitlich im Bereich der Taille bemerkte sie eine kleine, geschätzte fünf Millimeter runde Vertiefung, dessen Bedeutung sie aber nicht erkannte. Es sah fast so aus, als könne man dort etwas hineinstecken. Die gleiche kleine runde Vertiefung entdeckte sie auf der gegenüberliegenden Seite.

Sie blickte durch einen Beinausschnitt in den Body hinein. Dort sah sie als erstes ein Loch im hinteren Bereich. Und zwar dort, wo vermutlich ihr Poloch sitzen würde. Dann machte sie die nächste Entdeckung. Im vorderen Bereich ragte ein Metallzapfen nach innen heraus. Dieser war in der Mitte dicker und verjüngte sich nach unten wieder. Sollte es das sein, was Lena dachte? Auf jeden Fall war dieses Teil eindeutig für eine Frau gemacht.

„Das wird ja immer geiler!“ stellte Lena fest.

Sie beschloss eine kurze Pause zu machen und ging in die Küche. Die Küchenuhr zeigte bereits 19:30 Uhr an. Sie kochte sich noch eine große Tasse Tee und verfeinerte auch diesen mit einem ordentlichen Schluck Rum.

Sie ging wieder ins Wohnzimmer und stellte die Tasse auf den Tisch. Dann warf sie einen kurzen Blick ins Handy. In der Hoffnung weitere Informationen zu bekommen, öffnete sie die App der Post. Dort wurde jedoch lediglich angezeigt, dass das Paket um 16:07 von der Packstation abgeholt wurde.

Laut App war der Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

Sie legte das Handy zur Seite und blickte wieder auf den Fußboden. Sie beschloss, sich diese Hand- und Fußfesseln einmal genauer anzusehen. So hob diese vom Boden auf und setzte sich mit ihnen auf die Couch.

Auf jeden Fall hatten die Teile ein ordentliches Gewicht. Das war echter Stahl und keine billige Attrappe.

Lena gönnte sich einen ordentlichen Schluck Tee und schaute sich dann den Reif der Handfessel genauer an. Auf den ersten Blick sah sie keinen Verschluss oder gar ein Schlüsselloch.

Sie versuchte kurz ihre Hand durch die Handfessel zu schieben. Doch das klappte nicht. Lena stellte sich vor, wie geil sich das anfüllen müsste mit diesen Stahlfesseln wie eine Schwerverbrecherin gefesselt zu sein.

Lena musste daran denken, wie sie als 17jährige zugekifft von der Polizei erwischt wurde. Sie hatte damals viel Glück und die Polizei beließ es bei einer mündlichen Verwarnung. Vermutlich wollten die Herren kurz vor Feierabend sich nicht noch mit Papierkram herumschlagen. Aber da sie noch Minderjährig war, brachten sie sie in das Heim zurück. Dagegen wehrte sich sich, so dass man ihre Hände mit Handschellen auf den Rücken fesselte.
Noch Tage danach musste Lena an diese Situation denken und hat sich in Gedanken daran selbst befriedigt.

Genau dieses Gefühl hatte Lena nun wieder beim Anblick dieser schweren Stahlfesseln.

Erneut versuchte sie ihre Hand in die Handfessel zu stecken. Doch so sehr sie sich auch bemühte, es gelang ihr nicht. Noch ein letztes Mal versuchte sie mit etwas mehr Kraft ihre Hand durch den Stahlreif zu schieben als sie ein kurzes Klacken und dann ein lautes Poltern hörte.

Erschrocken blickte Lena auf den Stahlreif in ihrer Hand. Sie hatte ihn zerbrochen. An der Kette baumelte nur noch ein halber Reif.

„Scheiße“

Die andere Hälfte sah Lena vor sich auf dem Boden liegen. Sie hob es auf und schaute es sich genauer an. Die Stellen, an denen der Reif auseinander brach, waren absolut glatt. Nur in der Mitte entdeckte sie drei kleine runde Stellen mit einer leicht anderen Färbung. Die gleiche Entdeckung machte sie auch am Gegenstück.

Sie nahm beide Teile und fügte sie zusammen. Klick. Die Fessel war wieder zusammen.

„Magnete“ rief Lena sich selbst zu, stolz über ihre Entdeckung.

Die beiden Teile waren so exakt gearbeitet, dass man die Verbindungsstelle selbst bei genauerem Hinsehen nicht entdecken konnte. Und die Tatsache, dass der Stahl nicht glatt poliert war, sondern eine eher matte Oberfläche hatte, kaschierte die Verbindungsstelle noch.

Zur Belohnung über ihre Entdeckung gönnte sich Lena einen weiteren kräftigen Schluck.

Sie nahm die Handfessel erneut in die Hände und versuchte die beiden Teile auseinander zu ziehen. Sie musste ordentlich Kraft aufwenden, doch es gelang ihr. Das gleiche probierte sie gleich mehrfach an der anderen Handfessel sowie an beiden Fußfesseln.

Die Gedanken in ihrem Kopf überschlugen sich.

Sollte sie es probieren sich die Fesseln einmal anzulegen?

Noch einmal probierte sie das Öffnen, was zwar entsprechende Kraft benötigte - aber problemlos möglich war.

Sie legte die Fesseln zur Seite und griff nach ihrer Teetasse. Mist. Leer.

Lena ging in die Küche und holte sich die Flasche Rum. Auf Tee kochen hatte sie jetzt keine Lust. Dafür hatte sie Lust die Fesseln einmal an sich zu spüren. Erneut das Gefühl der 17jährigen Lena zu erleben. Sich an das Gefühl zu erinnern, von Jan dominiert und gefesselt zu werden.

Sie goss sich die Tasse voll und nahm einen großen Schluck.

Dann öffnete sie die beiden Stahlreifen der Handfesseln.

Als erstes legte sie ihre linke Hand in den Halbreif ein und setzte das Gegenstück mit der rechten Hand dagegen. Klick. Ihre linke Hand war in der Handfessel gefangen. Ein wohliger Schauer fuhr durch ihren Körper. Dann legte sie ihre rechte Hand in den anderen Halbreif und setzte mit der linken Hand das Gegenstück an. Klick. Nun war auch ihre rechte Hand gefangen. Lena hob ihre Hände leicht an. Die Kette zu den Fußfesseln klirrten dabei, als riefen sie ihr zu sie auch noch anzulegen. Sie bemerkte aber auch, dass die Kettenlänge von 15 Zentimetern zwischen ihren Händen ihren Bewegungsspielraum ziemlich einengte. Sie genoss dieses Gefühl und merkte, wie sie langsam untenrum immer erregter und feuchter wurde.

Fasziniert blickte Lena auf die massiven Stahlfesseln. Sie passten erstaunlich gut. Für welche Frau auch immer diese Fesseln gedacht waren, sie musste den gleichen Handumfang haben.

Doch dann kam kurz ein Gefühl der Panik in ihr auf. Was, wenn die Fesseln sich jetzt nicht mehr öffnen ließen?

Sie rüttelte mit ausgestreckten Armen fest an den Handfesseln. Nichts passierte. Die Stahlreifen blieben verschlossen.

Dann nahm sie ihre Hände enger an den Körper und zog dann ihre Hände zur Seite weg. So konnte sie mehr Kraft aufwenden.

Die Stahlreifen öffneten sich und die einzelnen Teile fielen polternd auf den Teppichboden.

Lena griff sich wieder ihre Tasse mit Rum und trank sie in einem Zug aus.

Schon ordentlich beschwipst, beschloss Lena den Abend auf ihre Weise enden zu lassen. Sie schnappte sich die Kette, hob noch die beiden einzelnen Teile auf und ging damit ins Schlafzimmer. Dort legte sie die Kette auf ihr Bett.

Sie ging noch kurz ins Bad zum Zähneputzen, zog sich dann aus und ging wieder ins Schlafzimmer. Die Heizung drehte sie hoch. Auf dem Bett lag die Kette bereit. Aus der Schublade vom Nachttisch holte Lena den Vibrator heraus, den ihre Freundin Bine ihr zum Geburtstag geschenkt hatte. Damals ärgerte sie sich sogar über dieses unpassende Geschenk. So ein Stück Plastik konnte doch ihren Jan nicht ersetzen. Sie nahm ihn aus der Originalverpackung und legte die Batterien ein. Dann legte sie sich auf das Bett und öffnete die Fußreifen.

„Mal sehen ob die genauso gut passen“ murmelte Lena und setzte den ersten Reif und das Gegenstück um ihren Fuß. Klick. Er passte perfekt. Auch der andere Fußreif und die beiden Handfesseln waren schnell angebracht.

Lena lag nun gefesselt auf dem Bett. Wenn sie ihre Füße so weit es die Kette dazwischen zuließ spreizte, wurden ihre Hände ein wenig nach unten gezogen. Lena wurde immer feuchter zwischen ihren Beinen und griff nach dem bereitliegenden Freudenspender.

Es dauerte nur Sekunden, bis ein gewaltiger Orgasmus sie überrollte. Sie konnte sich kaum beherrschen ihre Lust herauszuschreien und zuckte ekstatisch in ihren Fesseln. Mehrere Minuten lag sie erschöpft keuchend auf dem Bett. Sie hatte schon seit dem Unfall keinen Sex mehr gehabt und das war vermutlich der heftigste Orgasmus, den sie je erlebte. Sie beschloss eine nächste Runde zu starten. Sie floss förmlich aus und auch der zweite Orgasmus war intensiv wie nie zuvor. Erschöpft und in Ketten schlief Lena ein.

Fortsetzung folgt...
11. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von pyramide am 17.12.25 07:53

Mr. Steel, du machst deinem Namen alle Ehre!
12. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Glatzkopf am 17.12.25 08:29

Ein wirklich interessante Geschichte. Hoffentlich weiß sie noch am darauf folgenden Tag, was sie da angestellt hat.
13. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von zrx-till am 17.12.25 14:48

supergeil !
14. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 17.12.25 17:30

Mittwoch, 17.12.2025

5 Uhr in der Frühe. Erbarmungslos fing der Wecker an zu klingeln. Lena hatte Schwierigkeiten richtig wach zu werden. Ihr Schädel brummte vom gestrigen Alkohol. Neben ihr im Bett brummte noch schwach ihr kleiner Freudenspender, welcher mühevoll die letzten elektrischen Ladungen aus der Batterie saugte. Ihre Blase drückte. Mit ihrer Hand wollte sie die Schlummertaste drücken. Doch sie hörte nur das Klirren von Ketten und spürte, dass ihre Hände noch immer gefesselt waren.

Schlagartig war sie wach. Die Erinnerungen an den gestrigen Abend und insbesondere an die gestrige Nacht kamen zurück. Lena beschloss erst einmal aufzustehen. Gefesselt wie sie war, hatte sie sichtlich Mühe aus dem Bett zu kommen. Einfach die Beine aus dem Bett heraus schwingen ging nicht. Also rutsche Lena zur Bettkante, stellte dann die Beine aus dem Bett und richtete ihrer Oberkörper dann auf. Anschließend konnte sie mit etwas Schwung aus dem Bett aufstehen. Die Ketten klirrten dabei und klangen wie Musik in ihren Ohren.

Lena entschied, als erstes die Toilette aufzusuchen. Mit jedem Schritt spürte sie die massiven Stahlfesseln an ihren Füßen. Die Kette schepperte über den Boden. Sie fühlte sich wie eine Strafgefangene.

Auf der Toilette angekommen musste sie als erstes den Toilettendeckel hochklappen, was durch die gefesselten Hände etwas umständlicher aber machbar war. Das Abwischen hingegen klappte überraschenderweise problemlos. Zumindest das kleine Geschäft klappte mit den Fesseln problemlos. Ihr großes Geschäft würde sie wie üblich auf der Arbeit machen. ‚Kacken auf Arbeitszeit‘ wie Lena immer sagte.

Lena stand von der Toilette auf und ging an den großen Spiegel im Bad.

Was sieh sah, gefiel ihr außergewöhnlich gut. Die massiven Stahlfesseln und die schweren Ketten waren wie gemacht für ihren Körper. Sie drehte sich von der einen zur anderen Seite und bewunderte sich.

Sie hatte einen gut proportionierten Körper, auch wenn sie seit dem Unglück ein paar Kilos zugenommen hatte. Der ungesunde Lebensstil und die vielen Fertiggerichte zollten ihren Tribut. Ihr Busen hatte mit 75c eine ansehnliche Größe. Ihre schulterlangen braunen Haare sahen nach der letzten Nacht jedoch etwas verschwitzt aus. Auch ihrem Gesicht sah man die anstrengende Nacht und den wenigen Schlaf an. Die Augenringe sprachen Bände. Ihren Intimbereich hatte sie sich durch eine Elektroepilation komplett enthaaren lassen. Jan liebte es sie dort lange und ausgiebig zu lecken. Da ihn aber die Haare störten schenkte er ihr einfach diese Haarentfernung.

Gerne hätte sie den Anblick noch länger genossen, doch jetzt war es Zeit für eine heiße Dusche. Lena liebte es lange und vor allem heiß zu duschen. Kurz überlegte sie, ob sie dazu die Fesseln anlassen sollte.

Sie hob die Hände nach oben und stellte fest, dass sie damit maximal bis kurz unter die Brust kam. Mehr Spielraum ließ ihr die Kette nicht zu.

So konnte sie unmöglich duschen und ihre Haare waschen, welche es dringend nötig hatten.

Also musste sie sich wohl oder Übel von den Ketten trennen.

Sie zog ihre Arme an den Körper heran und zog, wie sie es gestern Abend getestet hatte, ihre Hände seitlich auseinander.

Mit einem lauten Klicken öffneten sich die Handfesseln und die Kette, sowie die zwei Gegenstücke polterten zu Boden.

Dann entfernte sie noch die Fußreifen und stieg unter die Dusche.

Das lange Duschen, das Waschen der Haare und das anschließende lange Fönen sorgten dafür, dass Lena später dran war als üblich. Auch die Tatsache, dass sie sich unter der Dusche noch einmal mit der Hand zum Orgasmus getrieben hat verbesserten die zeitliche Situation nicht wirklich.

Lena beschloss daher auf das Frühstück zu verzichten und hastete zur Haltestelle. Keine Minute zu früh erreichte sie ihren üblichen Bus.

Der Tag auf der Arbeit zog sich wie Kaugummi. Jeden Tag die gleichen Tätigkeiten. Angelieferte Waren ins Lager räumen, Regale auffüllen und Kunden an der Kasse abkassieren.

In Gedanken war Lena nur bei den Erlebnissen des gestrigen Abend. Außerdem wollte sie sich heute das andere ‚Fesselset‘ einmal genauer anschauen. Gab es hier die gleichen magnetischen Verschlüsse?

In der Mittagspause bereitete sie sich im Mitarbeiterbereich noch ein Fertiggericht zu, welches der Supermarkt wegen des abgelaufenen Haltbarkeitsdatums aussortiert und den Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Dann bräuchte sie heute Abend nichts mehr essen und könnte direkt mit der Erforschung beginnen. Lena setzte sich etwas abseits an einen leeren Tisch.

Während Lena ihr Fertiggericht in sich hineinschaufelte setzte sich Ursula an ihren Tisch.

Ursula war die Inhaberin des Supermarkts und ihre Chefin. Vor einem Monat hatte sie groß ihren 50. Geburtstag gefeiert. Lena war ebenfalls eingeladen, doch nach Feiern war ihr nicht zumute. Ursula hatte den Ruf sehr streng, aber gerecht zu sein. Die meisten Kollegen schätzten und mochten sie. Von ihrem Büro aus konnte Ursula direkt in den Markt blicken und hatte so alle im Blick. Aber auch sie konnte im Büro von allen gesehen werden. Nur bei Personalgesprächen zog sie zur Wahrung der Privatsphäre eine Jalousie herunter und schloss die Türe. Noch nie hat Lena mitbekommen, dass Ursula jemals lauter wurde oder gar wie andere Chefs herumschrie.

Bis auf heute Vormittag, als auf dem Büro lautes Geschimpfe zu hören war. Man konnte zwar nicht hören um was es ging, aber jeder sah bei einem Blick ins Fenster, dass die Chefin minutenlang jemanden am Telefon ‚rund‘ machte.

Lena ging ihr daher wenn möglich den Vormittag über aus dem Weg.

„Hallo Lena. Na… schmeckst?“

Lena schluckte ihren letzten Bissen herunter. Was wollte die Chefin von ihr.

„Geht so. Die Verpackung verspricht besseres.“

Ursula lachte. „Ja, die Verpackung ist wichtig. Würden die ein Foto drauf drucken, wie es wirklich aussieht, würde es wohl kaum einer kaufen.“

Jetzt musste auch Lena mitlachen. Die Laune der Chefin schien trotz ihres Ärgers vom Vormittag gut zu sein.

„Schön dich mal wieder lachen zu sehen. Ich mach mir ein wenig Sorgen um dich. Du bist immer so still und traurig.. Eine so junge und hübsche Dame müsste doch voller Lebensfreude sein und lächelnd durchs Leben laufen. Wenn ich da an meine Tochter denke. Die vernascht alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Na ja, schlechtes Beispiel. Aber sie ist ungefähr in deinem Alter. Auf der Party hättest du sie kennenlernen können. Schade, dass du nicht da warst.“

„Ja, Entschuldigung. Aber mir ging es an dem Abend nicht so gut.“

Lena fragte sich, was Ursula von ihr wollte. Ging es um den Antrag auf Versetzung in die zweite Schicht?

„Lena. Ich muss dir mal ins Gewissen reden. Dein Alkoholkonsum macht mir ein wenig Sorgen. Mir ist aufgefallen, dass du schon öfters mit einer Alkoholfahne hier aufgetaucht bist. Heute übrigens auch wieder.“

Lena schaute Ursula fassungslos an. Ihr Hände fingen an zu zittern. So direkt hatte ihr das noch keiner ins Gesicht gesagt.

„Ich weiß zwar nicht, was dich so belastet, aber wenn du mal jemanden zum reden braucht, bin ich jederzeit für dich da.“

Mit diesen Worten schob Ursula ihre Visitenkarte über den Tisch, welche Lena wortlos nahm und in ihren Arbeitskittel steckte.

„Was ich aber nicht zulassen kann, ist dass du hier mit einer Alkoholfahne arbeitest und damit noch die Kunden bedienst oder im schlimmsten Fall im Lager einen Unfall erleidest. Du wirst jetzt deine Sachen packen und nach Hause gehen. Ich trage den Nachmittag als Krankmeldung ein. Zu Hause gehst du direkt ins Bett und schläfst deinen Rausch aus. Und morgen früh um 7 Uhr erwarte ich dich in neuer Frische und ohne Alkoholfahne zum Dienst. Haben wir uns da verstanden?“

Lena nickte, packte ihre restlichen Sachen vom Tisch in die Tasche und stand auf. Auch Ursula stand auf und stand ihr nun gegenüber. Lena zitterte am ganzen Körper und die Tränen stiegen ihr in die Augen.

Dann machte Ursula etwas, womit Lena in diesem Moment nicht gerechnet hatte. Sie griff nach ihr, zog sie an sich und nahm sie liebevoll in den Arm.

Nun brachen bei Lena alle Dämme. Alle Gefühle der letzten Monate kamen hoch. Sie heulte Rotz und Wasser. Ursula hielt sie fest im Arm. Sie sagte kein Wort, sie bewegte sich nicht. Aber sie gab Lena den Halt, den sie in diesem Moment brauchte.

Mehrere Minuten standen die beiden so da, bis Lena sich langsam wieder beruhigte. Ursula löste die Umarmung, hielt Lena aber noch mit beiden Händen an der Schulter fest.

„Wenn du mir irgendwann mal erzählen willst, was dich so belastet, dann hast du ja jetzt meine private Nummer. Ich überlasse es dir, ob und wann du dich öffnen magst. Und jetzt lass ich dich alleine. Du sammelst dich etwas und gehst nach Hause. Wir sehen uns dann morgen wieder.“

Ursula streichelte noch einmal beruhigend über Lenas Schulter und verließ dann den Raum.

Lena zitterte noch am ganzen Körper. Auch wenn sie gerade knapp an einer Abmahnung vorbeikam, fühlte sie sich durch die anschließende Umarmung von Ursula so geborgen wie lange nicht mehr. Mit einem Taschentuch wischte sie sich das Gesicht ab und schnäuzte die Nase. Dann hängte sie ihren Arbeitskittel in den Spind und machte sich auf den Weg nach Hause.

Daheim angekommen warf sie sich aufs Bett und heulte eine weitere Runde. Erschöpft schlief sie schließlich ein.

Fortsetzung folgt...
15. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ChasHH am 17.12.25 17:41

Krass, sag ich nur.
16. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von windelfohlen am 17.12.25 18:46

oh schöner teil. (wo hast du die Zwiebeln versteckt)
Hast es Geschäft das mir doch ein Tränchen gekommen ist.
Gespannt was der richtige Besitzer zu seinen neuen Küchenutensilien sagt, und vorallem die erste Begegnung da beide ja die Adresse vom anderen ja hat.
17. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Dunkle Feder am 17.12.25 22:22

Die Geschichte holt mich ab. Bin schon auf das Korset gespannt...
Sie wird bestimmt nicht widerstehen können.
Bitte weiter schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Dunkle Feder
18. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Gutverpackt am 18.12.25 07:40

Ob sie das schafft? Oder wird sie straff erzogen werden? Wir sind gespannt
19. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Glatzkopf am 18.12.25 07:56

Auch ich bin sehr gespannt, wie diese Geschichte weiter geht.
20. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Gewindelt am 18.12.25 08:54

Sehr schöner Start der Geschichte, ich freu mich über eine Fortsetzung
21. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 18.12.25 19:11

Donnerstag, 18. 12.2025

Pünktlich um 5 Uhr klingelte der Wecker. Lena lag noch in den Klamotten von gestern auf dem Bett. In der Nacht musste sie sich wohl mit der Bettdecke zugedeckt haben. Sie öffnete die Augen und hatte das erste Mal seit Monaten keinen dicken Brummschädel. Nur ihre Blase drückte gewaltig.

Nachdem sie sich gestreckt hatte stieg sie aus dem Bett und steuerte im Dunklen die Toilette an. Kurz vor der Toilette trat sie mit dem Fuß auf einen harten Gegenstand und schrie kurz auf. Doch ihre Blase machte ihr klar, dass die Toilette gerade wichtiger war als der Fuß. Daher setzte Lena ihren Weg zur Toilette fort. Gerade noch rechtzeitig schaffe sie es und ließ der Natur ihren Lauf.

Erst jetzt sah sie, dass die Stahlketten mit den Fesseln noch im Bad herumlagen mussten und sie wohl darauf getreten war. Sie hatte die gestern früh einfach liegen lassen. Das hatte sich jetzt gerächt.

Dann dachte sie daran, dass im Wohnzimmer ja noch das andere Teil lag, welches sie eigentlich gestern Abend ausprobieren wollte.

Sie beschloss, das auf jeden Fall heute Abend in Angriff zu nehmen.

Nach einer kurzen Dusche setzte sich Lena an den Küchentisch, kippte sich Milch und Müsli in eine Schüssel und frühstückte. Dann griff sie nach ihrem Handy. Drei neue Nachrichten. Alle von Bine. Alle von gestern Abend.

‚Hi Süße! Und hast du schon rausbekommen was das ist?‘

‚Was ist los? Hat es dir die Sprache verschlagen?’

‚Lena!!! Melde dich doch mal. Ich mach mir ein wenig Sorgen. Melde dich bitte kurz bei mir sobald du das gelesen hast, damit ich weiß, dass alles OK ist.‘

„Scheiße“ dachte Lena. Ich wollte ihr ja Bescheid geben. Sie tippte eine kurze Antwort, damit Bine sich keine Sorgen machte.

‚Alles OK. Bin gestern nur früh ins Bett. Wir telefonieren heute Abend.“

Nachdem Lena ihr Frühstück beendet hatte zog sie sich noch frische Klamotten an und machte sich auf den Weg zur Arbeit.

Den Vormittag über räumte sie die frisch angelieferte Ware ihn die Lagerregale. Die leeren Paletten und das Verpackungsmaterial stellte sie zur Abholung an die Lagerrampe.

Um 11 Uhr erfolgte die Anlieferung der neuen Tiefkühlware, welche vom gut aussehenden und muskulösen LKW-Fahrer mit einem kleinen Hubwagen direkt in den Kühlraum gefahren wurde. Anschließend lud er die Paletten und das Verpackungsmaterial in den leeren LKW ein. Lena half ihm noch, in dem sie ihm die leichten Verpackungsfolien reichte.

Lena schaute ihm dabei zu, wie er die Paletten im Laderaum sicherte.

Dazu nahm er einen der immer zahlreich in LKWs herumliegenden Spanngurte, spannte diesen um die Ladung und mit Hilfe einer an den Gurten befindlichen Ratsche zog er die Ladung Stück für Stück fest.

Der LKW-Fahrer bedankte sich noch für die nette Hilfe und machte sich auf dem Weg zurück ins Zentrallager.

Nach einer kurzen Mittagspause machte sich Lena dann an das Auffüllen der Verkaufsregale. Es war unglaublich, in welchen Mengen hier verkauft wurde. Sie kam mit dem Auffüllen der Regale kaum nach. Insbesondere bei der reduzierten Aktionsware. Der Vorteil war aber, dass die Zeit so schnell herumging.

Lena war froh, dass sie Ursula bisher noch nicht über den Weg gelaufen ist.

Das änderte sich gegen 14 Uhr. Lena wollte sich gerade umdrehen und nach neuer Ware zum Einräumen greifen, als Ursula direkt vor ihr stand.

„Hallo Lena. Ich hoffe, es geht dir heute besser?“

„Äh, ja danke“

Ursula atmete tief ein. Lena wusste genau warum. Hätte sie heute eine Alkoholfahne wäre sie spätestens jetzt aufgeflogen. Was wollte Ursula schon wieder von ihr?

„Schön. Du kannst dann mit der Regalbefüllung aufhören und dich die letzten zwei Stunden an die Kasse 3 setzen.“

„Ja, mache ich gerne“ antwortete Lena erleichtert.

Ursula drehte sich schon wieder zum gehen um als sie plötzlich wieder stehen blieb und ihren Kopf noch einmal zu Lena umdrehte.

„Ach… und Lena… bin Stolz auf dich.“. Mit diesen Worten ließ sie Lena alleine.

Lena brauchte einen kurzen Moment um sich wieder zu fangen. In ihren Augen hatte sich etwas Wasser gesammelt. Diesmal aber eher aus Freude.

Lena machte sich auf zu Kasse 3 und - es machte ihr heute tatsächlich Spaß. Selbst als eine Kundin ihr eine schöne Weihnachtszeit wünschte, bedankte sie sich und wünschte ein „Gleichfalls“.

Schnell war es 16 Uhr und Lena hatte Feierabend.

An der Bushaltestelle wartete sie auf den Bus, welcher wie üblich etwas Verspätung hatte.

Heute würde sie sich endlich um die Metallsachen kümmern. Ihr Blick fiel auf die Packstation. Sollte sie versuchen, bei der Post anzurufen und den Sachverhalt klären? Andererseits würde sich die Person, für die die Lieferung bestimmt war, bestimmt ebenfalls melden, da diese ja nur altes Küchenzubehör erhalten hatte. Lena beschloss daher noch ein paar Tage abzuwarten. Bei dieser Verwechslung hatte sie wohl eindeutig die bessere Wahl getroffen.

Zu Hause angekommen kochte sich Lena als erstes einen Tee. Und diesmal ohne ‚Schuss‘. Ein Blick in den Kühlschrank zeigte gähnende Leere. Sie sollte dringend etwas frisches Einkaufen und mal wieder selbst kochen. Das hatte sie früher oft, gerne und auch gut gemacht.

Eine letztes Fertiggericht stand noch im Schrank und war dank Mikrowelle schnell zubereitet. Nebenbei schrieb sie eine kleine Einkaufsliste für den morgigen Tag. Sie könnte den Einkauf dann direkt in ihrer Mittagspause im Supermarkt erledigen. Als Mitarbeiterin bekam sie sogar noch einen kleinen Rabatt.

Nach dem Essen räumte Lena als erstes die Fesseln aus dem Bad und legte sie zu den anderen ins Wohnzimmer. Dann wandte sie sich den anderen Teilen zu.

Als erstes wollte sie prüfen, ob der Verschluss identisch war.

Sie nahm das Teil, welches sie für so etwas wie ein Halsreif hielt, in ihre Hände und zog kräftig daran. Klick. Er öffnete sich. Ein Blick auf die Verbindungsstelle mit den drei leicht andersfarbigen runden Kreisen bestätigte ihre Annahme. Das gleiche Funktionsprinzip bestätigte sich jedoch nicht bei den beiden anderen unten angebrachten Reifen. Diese schienen sich nicht öffnen zu lassen.

Nun fehlt noch das größte Teil. Der Body. Auch hier musste es ein ähnliches Prinzip geben. Doch obwohl sie genau hinschaute, entdeckte sie keine Naht oder einen Verschluss.

„Irgendwie muss man da doch reinkommen“ murmelte sie.

Ratlos schaute sie den Body an. Die stählernen Brüste waren schön geformt und sprangen sie förmlich an. Selbst Brustwarzen waren durch den Stahl nachgebildet.

Mit ihrer Hand griff sie in den Body hinein und tastete ihn von innen ab. Alles war perfekt verarbeitet. Keine scharfen Ecken oder Kanten. Auch hier entdeckte sie keine Besonderheiten, von dem Metallzapfen und dem Loch im hinteren Bereich einmal abgesehen. Sie versuchte am Metallzapfen zu ziehen oder ihn zu drehen, aber er bewegte sich keinen Millimeter.

„Das Loch“ rief sie sich selbst zu.

Sie drehte die gesamte Konstruktion einmal komplett um und betrachtete sie nun von der Rückseite. Doch auch hier entdeckte sie keine Öffnungsmöglichkeit.

Lena war frustriert. Wie gerne hätte sie diese Konstruktion einmal an sich getestet. Den harten und unnachgiebigen Stahl auf ihrer Haut gespürt.

Leicht wütend griff sie in das hintere Loch und riss daran, als wolle den Body in zwei Teile reißen.

KLICK

Der Body war offen. Sie hatte das Rückenteil in der Hand. Die Verbindungsstelle war nicht wie sie vermutete exakt seitlich, sondern ein klein wenig nach hinten Richtung Rücken versetzt. Auch an diesen Kontaktstellen gab es wieder diese magnetischen runden Punkte. Nur hier waren es ein paar mehr, verteilt über die gesamte Kontaktfläche. Der Schritt befand sich am vorderen Teil und erstreckte sich bis über das hintere Loch.

Um auch diesen Verschluss zu testen ließ Lena das Rückenteil wieder einrasten. Durch die Magnete ging dies problemlos. Auch das Öffnen ging schnell, da Lena jetzt wusste, wo genau sie ziehen musste.

Lena setzte sich auf die Couch und überlegte, wie und in welcher Reihenfolge man die Teile am sinnvollsten anlegt.

Nach kurzem Grübeln hatte sie eine denkbare Möglichkeit gefunden. Ihr erstes Ziel war es, das Teil erstmal ohne das Rückenteil anzuziehen. Sie beschloss, ihre Idee gleich in die Tat umzusetzen. Da der Metallzapfen im Inneren des Bodys scheinbar nicht entfernt werden konnte, musste sie diesen wohl oder übel in sich aufnehmen. Es gibt schlimmeres… dachte sie sich und musste grinsen. Außerdem hatte er eine offensichtlich angenehme Größe. Ihr kleiner Freudenspender hatte da schon mehr an Größe zu bieten.

Schnell hatte Lena die Vorhänge zugezogen und sich aller ihrer Kleidungsstücke entledigt. Aus dem Badezimmer holte sie noch eine Tube Melkfett und schmierte vorsorglich den Metallzapfen damit ein.

Lena holte tief Luft und atmete hörbar aus. „Los gehts“.

Sie setzte sich auf die Kante des Wohnzimmertisches und zog die Konstruktion an sich heran. Das Rückenteil legte sie neben sich auf die Couch. Mit beiden Händen griff sie nach dem Vorderteil des Bodys. Jetzt erst bemerkte sie, wie schwer und massiv dieses Teil doch war. Die Materialstärke war bestimmt einen halben Zentimeter dick. Damit würde sie vermutlich sogar einen Kugelhagel ohne einen Kratzer überleben.

Als erstes musste sie mit ihren Beinen durch die Öffnungen für die Beine in den Body einsteigen. Sie steckte ihren linken Fuß durch die linke Beinöffnung des Bodys. Klappt. Dann mit dem Fuß direkt durch den linken Stahlreifen. Auch das klappte wie geplant.

Nun kam der rechte Fuß. Auch hier stieg Lena zuerst durch die rechte Beinöffnung des Bodys und dann gleich danach durch den rechten Stahlreifen.

Bis jetzt klappte alles wie geplant. Der Body befand sich nun in Höhe ihrer Oberschenkel. Nun stand Lena auf und zog den Body langsam nach oben und versuchte gleichzeitig sich mit ihrem Oberkörper in den Body hineinzudrücken. Sie spürte wie der Metallzapfen langsam ihre Schnecke erreichte und in sie eindrang. Dank der guten Schmierung klappte dies problemlos. Und für einen Teil der Schmierung sorgte Lena auch selbst. Die ganze Situation erregte sie extrem. Langsam zog und schob sie den Body auf ihren Oberkörper.

Doch dann kam sie ins Stocken. Ihr Oberkörper wollte nicht weiter in den Body hinein. Es quetschte hier und auch ihre Brüste fanden ihren Weg nicht in die dafür vorgesehenen Brustschalen. Auch der Bereich um ihre Taille war enger als vermutet. Die Besitzerin dieser Teile hatte wohl so ziemlich die gleiche Figur wie sie, aber ein paar Kilo weniger. Alles drücken, schieben und ziehen half nicht.

Lena war schon kurz davor enttäuscht aufzugeben, als ihr Blick auf die Tube mit dem Melkfett fiel.

„Ein Versuch ist es wert“ dachte sie sich. Sie schob den Body wieder etwas von ihrem Oberkörper weg und nach unten und sicherte ihn mit der linken Hand davor, weiter herunterzurutschen. Dann griff sie mit der anderen Hand nach dem Melkfett. Mit dem Daumen öffnete sie den Klappverschluss, hielt die Tube über ihre Brust und drückte. Das Melkfett quoll aus der Tube direkt auf ihren Brustkorb. Die fast leere Tube warf sie auf den Wohnzimmertisch. Mit ihrer Hand verteilte sie das Melkfett über ihren gesamten Oberkörper sowie die Hüfte und Taille. Ihre Hand wischte sie an einem noch auf der Couch liegenden T-Shirt ab.

Erneut zog Lena den Body nach oben und zwängte sich mit ihrem Oberkörper in die vordere Schale hinein. Nach einigen Versuchen, in denen sie Winkel und Druckrichtung änderte und kräftig den Bauch einzog, überwand sie mit ihrem Oberkörper die seitlichen Kontaktstellen des Bodys und sie rutschte fast förmlich in den Body hinein.

Er schien auch erstmal zu halten. Damit er nicht wieder herunterrutschen konnte griff sich Lena schnell den Halsreif, zog ihn auseinander und legte ihn um ihren Hals. Schnell war dieser mit einen Klicken wieder verschlossen. Aber er war enger als vermutet. Nicht zu eng, aber doch recht restriktiv. Lena schaffte es gerade noch so, ihren Zeigefinger zwischen Hals und den Stahlreifen zu schieben.

Sie hatte es geschafft. Mist. Sie hätte den großen Spiegel aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer stellen sollen. Aber sie wollte sich jetzt unbedingt anschauen. Also machte sie sich auf den Weg ins Schlafzimmer.

Schon nach den ersten Schritten wurde ihr klar, welche Funktion die kurzen Ketten zwischen ihren Schenkeln hatten. Ihre Schrittlänge war ziemlich eingeschränkt. Sie konnte nur noch recht kleine Schritte machen. Das zweite was sie bemerkte war, dass sich der Metallzapfen mit jedem Schritt in ihr bewegte und es sogar schaffte, ein wohliges Gefühl auszulösen.

Endlich stand sie vor dem großen Spiegel im Schlafzimmer und konnte sich bewundern. Es sah einfach toll aus.

Der Body bedeckte ihren Oberkörper bis über die Brüste. Der leichte V-Ausschnitt am Brustkorb erzeugte sogar ein schönes Dekolleté. Lena drückte den Body einmal etwas fester kurz an den Oberkörper und ihr Busen drückte sich etwas aus dem Body heraus. Es sah gigantisch aus. Mit geschlossenem Rückenteil würde das sicher noch geiler aussehen.

Seitlich vom Body verlief jeweils rechts und links eine Stahlkette bis zu den Stahlreifen um die Oberschenkel. Die Stahlreifen um ihre Oberschenkel befanden sich etwa 10 Zentimeter über ihren Knien. Die Stahlreifen hatten hier etwas mehr Spiel und lagen nicht hauteng an. Erst jetzt bemerkte Lena, dass diese Ketten eine flache Form hatten. Sie sahen aus wie diese schweren Schmuck-Panzerketten, die man manchmal bei den muskulösen Typen sah.

Auch an der Schenkelinnenseite waren diese Panzerketten an den Stahlreifen angebracht und liefen zur vorderen Kante des Bodys.

Zwischen den Stahlreifen um die Oberschenkel gab es noch eine kurze Kette von schätzungsweise zehn Zentimeter. Und von der Mitte dieser kurzen Kette lief noch eine Kette nach oben zum Body und endete exakt an der Stelle wo der Metallzapfen sich befinden musste.

Lena fuhr mit ihren rechten Hand an den Ketten entlang bis zu den Oberschenkeln. Mit der linken Hand hielt sie den Body, damit dieser aufgrund des fehlenden Rückenteils nicht abrutscht.

Dann fuhr sie mit der rechten Hand die Ketten an der Schenkelinnenseite entlang bis hoch zum Body. Ihre Hand wanderte in ihren Schritt und fühlte dort nur harten unnachgiebigen Stahl. Doch erst jetzt fühlte sie, dass es unten ein paar kleine Löcher gab. Zu klein, um dort etwas hineinzustecken, aber groß genug, damit Körperflüssigkeiten abfließen konnten. Lena war mit jeden neuen Entdeckung faszinierter von diesem Teil.

Dann betrachtete sie den oberen Bereich des Bodys. Am vorderen Teil des Halsbandes waren in einem Abstand von wenigen Zentimetern jeweils eine Panzerkette befestigt. Eine Kette lief links nach unten zum Body, die andere nach rechts. Und zwar jeweils genau am höchsten Punkt mittig über der Brust.

Lena konnte garnicht aufhören in den Spiegel zu schauen und sich zu bewundern. Und dann noch diese schlanke Taille. Wie würde es sich wohl anfühlen, wenn auch das Rückenteil noch angebracht wäre und sie vollends eingeschlossen wäre? Euphorisch beschloss Lena, dass auch das noch getestet werden sollte.

Doch dazu bräuchte sie vermutlich eine zweite Person, die ihr beim Anlegen des Rückenteils behilflich wäre.

Doch diese zweite Person gab es nicht. War ihr Vorhaben damit gescheitert?

Lena beschloss erst einmal wieder zurück ins Wohnzimmer zurück zu laufen und genoss jeden einzelnen kleinen Schritt bis dahin. Mit ihrer linken Hand hielt sie weiterhin den Body an ihrem Platz. Durch die Verbindung zum Halsreif bestand zwar nicht die Gefahr, dass er nach unten wegrutschte, aber es bestand weiterhin die Gefahr, dass er nach vorne rutschte.

Ihr Blick fiel kurz auf den maschinellen Freundenspender, welcher noch immer in ihrem Bett herumlag. Mist. Sie wollte doch noch neue Batterien mitbringen.

Im Wohnzimmer angekommen überlegte sie, ob sie sich einmal kurz auf die Couch setzen sollte. Sie merkte aber schnell, dass der Body beim Versuch sich zu setzen mehr und mehr nach vorne wegzurutschen drohte.

Also ließ sie es bei dem Versuch und betrachtete das auf der Couch liegende Rückenteil.

„Wie bekomme ich dich noch dran?“ fragte sie das Rückenteil in der Hoffnung eine Antwort zu erhalten. Doch das Rückenteil schwieg beharrlich.

Inzwischen war Lena etwas genervt davon, den Body ständig mit der linken Hand von vorne zu stützen. Da fiel ihr Blick auf ihre Jeanshose und den darin befindlichen Ledergürtel.

„Scheiße…das ist die Idee.“

Schnell zog sie den Ledergürtel aus der Jeans und wickelte ihn um ihr Taille. Nachdem sie die Schnalle geschlossen hatte, konnte sie endlich ihre Hand entfernen.

„Perfekt!“ rief sie. Und dann kam ihr auch schon die nächste Idee. Sie nahm das Rückenteil, lockerte den Gürtel ein klein wenig und schob dann unter ein paar Verrenkungen das Rückenteil zwischen Gürtel und Rücken. Dann zog sie den Gürtel vorne enger. Und es klappte tatsächlich. Das Rückenteil näherte sich der Vorderseite.

Lena merkte, wie sehr sie jetzt eingeengt wurde. Aber sie fand dieses Gefühl absolut faszinieren. Sie zerrte weiter an dem Gürtel um ihn noch enger ziehen zu können, doch ihre Kraft reichte nicht aus, das Rückenteil zu schließen. Sie nahm beide Hände und zog mit aller Kraft.

Plötzlich gab es einen kurzen Knall und ein lautes Poltern.

Lena brauchte einen kurzen Moment bis sie begriff, was gerade passierte.

Der ohnehin schon alte und dünne Gürtel ist gerissen. Das war der kurze Knall. Und das Poltern war das Rückenteil, welches auf dem Boden gelandet ist.

Erst jetzt merkte sie, dass das Vorderteil nach vorne gerutscht ist und ein großer Teil ihres Oberkörpers wieder frei war.

„Wohl doch zu viel Schmiere genommen“ schmunzelte Lena.

Sie beschloss, den Versuch damit abzubrechen und das Teil wieder abzulegen. Ohne weitere Probleme gelang es ihr in der umgekehrten Reihenfolge des Einstieges auch wieder auszusteigen. Auch der Halsreif ließ sich problemlos wieder öffnen.

Lena beschloss kurz unter die Dusche zu springen, da ihr gesamter Oberkörper noch voller Melkfett war. Anschließend nahm sie Papiertücher aus der Küche und befreite auch die Metallteile vom Melkfett.

Aus der Küche holte sie sich noch eine Tasse Tee (ohne Rum), ergänzte Melkfett sowie Batterien auf der Einkaufsliste und setzte sich auf die Couch.

Das mit der fehlenden Batterie ärgerte sie besonders. Sie hätte gerne noch einmal die Fesseln angelegt und sich mit ihm zu einem Höhepunkt getrieben. Sie hätte sich die Fesseln zwar auch so anlegen können und die Hand benutzen können, doch irgendwie war die Stimmung jetzt im Eimer. Wenn wollte sie das volle Programm. Am besten den Body mit Zubehör und darauf dann noch die Fesseln. Und sich dann mit dem Vibrator von einem zum nächsten Höhepunkt bringen. Aber dafür musste alles perfekt sein. Und perfekt wäre es nur, wenn der Body mit dem Rückenteil verschlossen wäre.

Aber noch wüsste sie nicht, wie sie dieses Problem lösen könnte. Vermutlich war sie einfach zu fett für den Body.

Lena räumte alle Teile in eine Schublade, schaltete den Fernseher für die 20 Uhr Nachrichten ein und versuchte ein wenig abzuschalten. Doch dann piepste ihr Handy.

Es war eine WhatsApp-Nachricht von Biene. Genauer gesagt nur ein Symbol. Ein wütender Smiley.

„Scheiße. Ich hab Bine vergessen“

Schnell wählte Lena ihre Nummer.

„Na du treulose Tomate. Hast mich wohl vergessen?“

„Bine. Es tut mir leid. Ich war so beschäftigt, da habe ich echt die Zeit vergessen. Sorry, Sorry, Sorry.“

„Dachte schon es ist was passiert. Hab mir Sorgen gemacht…“

„Brauchte nicht. Alles OK bei mir.“

„Was haste denn schönes gemacht, dass du sogar mich vergessen hast?“

„Ich..äh.. ich hab aufgeräumt.“ stammelte Lena. Was sonst hätte sie sagen sollen? Dass sie versucht hat, sich in ein mit Melkfett beschmierten Metallbody zu stopfen und in ihrem Loch ein Metallzapfen steckte?

„So so“ antwortete Bine. Am Tonfall erkannte Lena, dass sie ihr die Geschichte mit dem Wohnungsputz nicht abgekauft hatte.

„Oder hast du dich etwa mit deinem kleinen Freund amüsiert?“

Bine wusste von dem Vibrator, da sie ihn ihr selbst vor einem Monat zum Geburtstag geschenkt hatte. Im Nachhinein war sie aber nicht sicher, ob das Geschenk überhaupt jemals genutzt würde.

„Nein. Definitiv nicht“

„Na wenn du das sagst.“

„100 Prozentig. Die Batterien sind nämlich alle.“

Plötzlich herrschte Schweigen auf beiden Seiten.

Bine konnte nun sicher sein, dass ihr Geschenk gut angekommen ist und Lena bemerkte, dass sie sich damit verraten hatte.

Gleichzeitig fingen beide herzhaft an zu lachen.

„So. Und jetzt spann mich nicht weiter auf die Folter. Was genau ist das denn nun in dem Paket?“

Mit der Frage hatte Lena bereits gerechnet und sich den Tag über eine Antwort überlegt. Anfangs überlegte sie noch, dass sie Bine alles erzählt und sie dann gemeinsam die echte Empfängerin suchen. Doch die Tatsache, dass sie an dem Inhalt Gefallen gefunden hatte, machte die Sache komplizierter. Bine hatte einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie hätte nie zugelassen, dass Lena den Inhalt behält. Also beschloss Lena zu lügen und hatte eine entsprechende Geschichte vorbereitet.

„Ach, das hat sich relativ schnell geklärt. Das war wohl für einen Metallbaubetrieb hier in der Nähe gedacht. Irgendwelche Ersatzteile für eine Maschine. Die Post konnte nachvollziehen, dass ich das Paket abgeholt habe und hat der Firma meine Telefonnummer gegeben. Die sind gestern dann direkt vorbeigekommen und haben alles abgeholt. Hab sogar eine Schachtel Pralinen als Entschuldigung und für meine Mühe bekommen. Nur wo mein Paket abgeblieben ist konnte mir keine sagen. Tut mir leid um deine Sachen.“

Lena hoffte, dass Bine ihr die Story abkaufte.

„Ach Schade. Hatte gehofft, das es irgendwas geheimnisvolles ist. Na ja, dann hat sich das ja geklärt. Und um die Küchensachen brauchst du dir keine Gedanken machen. Das Paket habe ich heute mit dem Vermerk ‚unzustellbar‘ zurückbekommen. Ich bringe es dir dann beim nächsten Besuch besser persönlich vorbei.“

Bine schien die Story von Lena geschluckt zu haben.

„Hey Supi. Dann backen wir den Kuchen zusammen. Ich freu mich schon so sehr. Weißt du schon, wann genau du kommen kannst?“

„Wird noch ein paar Tage dauern. Aber ich sag dir rechtzeitig vorher Bescheid.“

Die beiden quatschten noch eine ganze Weile. Lena genoss das Telefonat mit Bine und auch Bine hatte seit langem mal wieder das Gefühl, dass es Lena besser geht.

Die Nachrichten hatte Lena verpasst. Na ja, nicht schlimm. Gibt ja eh kaum noch Gutes in der Welt. Sie schaute noch einen Krimi im Ersten, merkte aber bald, dass ihr die Augen vor Müdigkeit zufielen. Also beschloss sie auch heute früh ins Bett zu gehen. Immerhin hatte sie morgen ihren letzten Arbeitstag vor ihrem großen Urlaub.

Fortsetzung folgt...
22. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ChasHH am 18.12.25 21:33

Da ist also ein neues Spielzeug.
Sie sollte aufpassen, dass sie sich nicht irgendwie darin verheddert oder etwas so blockiert, so dass sie nicht mehr raus kommt. Und wenn die Freundin sie dann so findet...
23. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von BGlife am 18.12.25 22:58

Hallo MrSteel69,
es ist schon ein mächtiger Zufall, daß eine vermeintliche Fehllieferung Lena doch ziemlich gut passt.
Bisher sieht es ja eher nach Geilen Weihnachten als nach verfluchten aus. (Jedenfalls für uns Leser)
Kann die nächste Fortsetzung kaum erwarten.
Gruß BGlife
24. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Glatzkopf am 19.12.25 07:28

Ein interessantes Spielzeug hat sie da. Bin gespannt,wenn sie es komplett angezogen hat.
25. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Sebbl1988 am 19.12.25 09:11

Eine sehr schöne Geschichte bisher und ich freue mich auf jeden neuen Teil!
Irgendwie glaube ich aber, das Bine sich selbst ein Geschenk zu Weihnachten machen will mit einer glänzenden Freundin 🤔
26. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 19.12.25 17:16

Vielen Dank für die vielen netten Kommentare bisher.
Und es geht weiter...

Freitag, 19.12.2025

Wie jeden Wochentag klingelte auch heute der Wecker pünktlich um 5 Uhr. Diesmal schaltete ihn Lena aber komplett aus. Denn nach dem heutigen Arbeitstag hatte sie Urlaub.

Gut gelaunt erledigte sie ihre Morgenroutine und war um kurz vor Sieben auf der Arbeit. Für den Vormittag war sie wieder für das Lager eingeteilt, Mittags dann Regale auffüllen.

Gegen 11 Uhr wurde dann wieder die Tiefkühlware angeliefert. Wie auch am Tag zuvor half Lena beim Entsorgen des Verpackungsmaterials.

Als der LKW-Fahrer wie üblich seine Ladung sicherte, durchfuhr es Lena wie ein Blitz

„Das ist die Lösung!“ rief sie.

Der LKW-Fahrer drehte sich zu ihr um „Wie bitte?“

„Diese Gurte da. Wo bekommt man denn sowas her?“

„Die Spanngurte? Die einfachen gibts in jedem Baumarkt. Die breiten eher beim Logistikbedarf. Wieviel brauchst du denn?“

„Na so einen oder zwei.“

Der LKW-Fahrer kramte in einer Kiste und drückte Lena drei Gurte in die Hand.

„Hier. Die wollte ich eh aussortieren.“

„Super. Vielen Dank.“

Lena packte die Gurte gleich in ihren Rucksack. ‚Gott sei Dank hat er nicht gefragt, wofür ich die brauche‘ ging es ihr noch durch den Kopf.

In der Mittagspause erledigte Lena ihre Einkäufe und arbeitete die Einkaufsliste ab. Die Einkäufe stellte sie zur Kühlung in den Kühlraum, so wie es auch die anderen Kollegen immer machen. Den Kassenzettel mit ihrem Namen heftete sie außen an. Diesmal hatte sie sogar dafür bezahlt.

Nach der Pause ging es dann ans Regale einräumen.

Kurz nach 14 Uhr stand plötzlich Ursula wieder hinter ihr.

„Hallo Lena. Keine Angst. Nix schlimmes. Habe nur gerade gesehen, dass du jetzt bis ins nächste Jahr Urlaub hast und wollte dir eine erholsame Zeit wünschen. Und kannst du zum Feierabend bitte nochmal bei mir im Büro vorbeikommen?“

„Äh, ja klar. Gerne. Dann bis später.“

Und so schnell wie Ursula aufgetaucht war, war sie auch wieder verschwunden.

Lena überlegte, was Ursula denn noch von ihr wollte.

Pünktlich um 16 Uhr machte Lena Feierabend und ging zu Ursula ins Büro. Die Tür stand wie meistens offen. Lena klopfte dennoch kurz an und betrat das Büro.

„Hallo Lena, ich will dich nicht lange aufhalten. Ich wollte dir nur noch ein kleines Geschenk zum Jahresabschluss geben. Normalerweise gibt es ja eine gute Flasche Sekt, aber bei dir mache ich eine Ausnahme von dieser Regel“.

Mit diesen Worten reichte sie ihr eine Flasche Saft. Am Flaschenhals war ein Umschlag festgebunden. An der Wand hinter dem Schreibtisch standen gefühlt noch 50 weitere Sektflaschen.

Lena war sichtlich gerührt. Mit leicht zittriger Stimme antwortete Sie. „Vielen vielen Dank. Damit habe ich jetzt wirklich nicht gerechnet.“

„Dann genieße jetzt deinen Urlaub und wir sehen uns dann am am 2. Januar wieder.“

„Danke. Ach…und dir Ursula ein schönes Weihnachtsfest.“. Dabei hatte Lena Tränen in den Augen. Sie hätte nie geglaubt, dass sie diese Worte jemals wieder sagen würde. Aber sie waren ehrlich gemeint und kamen von Herzen.

Lena schloss noch ihren Arbeitskittel in den Spind. Die Flasche Saft packte sie in den Rucksack. Nachdem sie noch ihre Einkäufe aus dem Kühlraum geholt hatte, ging sie zu Bushaltestelle und wartete auf den Bus. Laut Plan sollte dieser in zehn Minuten kommen. Der Wind trieb die Kälte durch Lenas zu dünne Winterjacke.

Sie beobachtete gerade das rege Treiben auf dem Supermarktparkplatz als sie Ursula zu ihrem Auto gehen sah. Ein dicker schwarzer Mercedes SLK. Der Supermarkt scheint ja finanziell einiges abzuwerfen.

Der Bus kam diesmal sogar pünktlich und Lena kam kurze Zeit später in ihrer Wohnung an.

Nachdem sie ihre Einkäufe in den Kühlschrank geräumt hatte entschied sie sich für Spaghetti mit Tomatensauce. Kochtechnisch eine Kleinigkeit für Lena, aber es war ja auch schon kurz vor 18 Uhr.

Das Nudelwasser war schnell aufgesetzt, die Tomatensauce landete in einem kleinen Topf.

Während die Nudeln langsam kochten, räumte Lena ihren Rucksack aus. Die Flasche Saft mit dem Umschlag stellte sie auf den Küchentisch und die drei Transportsicherungsgurte brachte sie ins Wohnzimmer.

Da die Nudeln ein paar Minuten brauchten, bis sie ‚al dente‘ wären, schnappte sich Lena einen der Transportgurte und schaute ihn sich etwas genauer an. Nachdem sie den gesamten Gurt entrollt hatte kam auch die Ratsche zum Vorschein. Der Gurt war bestimmt fünf Meter lang und etwa zehn Zentimeter breit. Viel zu lang für ihre Zwecke. Lena entschied ihn nachher zu kürzen. Testweise legte sie sich den Gurt um ihre Taille und führte das Ende des Gurtes durch die Ratsche. Dann zog sie den Gurt erst einmal händisch durch die Ratsche. Als er einigermaßen eng anlag betätigte sie die Ratsche. Klick. Klick. Klick. Mit jeden Klick verengte sich der Gurt um einige Millimeter. Durch die recht große Ratsche hatte man auch eine gute Hebelwirkung. Lena machte sich gute Hoffnungen, dass ihr Plan funktionieren könnte. Zufrieden drückte sie den Knopf an der Seite der Ratsche und der Gurt lockerte sich wieder.

Sie legte den Gurt wieder zur Seite als sie wie von der Tarantel gestochen vom Sofa aufsprang.

„Das Nudelwasser!!!“

Auch wenn die Nudeln nicht mehr al dente waren, geschmeckt haben sie trotzdem. Ein Foto ihres Essens schickte sie noch Bine mit dem Kommentar ‚heute mal was Kleines gekocht’. Nach dem Essen räumte Lena die restlichen Einkäufe in die Schränke und machte es sich dann wieder auf dem Sofa gemütlich. Eine Weile überlegte sie noch, ob sie heute Abend noch die Metallsachen probieren sollte, entschied sich aber dann dagegen. Sie war schon etwas müde und wollte es auch in aller Ruhe angehen und genießen.

Nachdem sie die Transportgurte zu den Metallsachen in die Schublade geräumt hatte schaute sie noch etwas Fernsehen. So richtig konnte sie sich aber für nichts begeistern. Wie gerne hätte sie jetzt einen schönen Film auf Netflix geschaut, aber ein Abo konnte sie sich nicht leisten. Außerdem hatte sie keinen Internetanschluss.

Wenn sie mal etwas im Internet nachschauen wollte, konnte sie dies entweder mit ihren Handy machen oder ein Internetcafé nutzen. Beim Handy reichte das Datenvolumen bei ihrem Prepaid-Tarif aber meistens nur bis Monatsmitte.

Lena zappte sich weiter durch das Fernsehprogramm. Wenigstens Kabelanschluss war vorhanden, aber die für die interessanten Sender musste man extra zahlen.

Immer schwerer wurden ihre Augen - und so entschloss sie sich ins Bett zu gehen. Morgen würde ein interessanter Tag werden…

Fortsetzung folgt...
27. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Glatzkopf am 20.12.25 09:53

Mal sehen,wie diese Geschichte weiter geht.
28. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Chastityenterprise am 20.12.25 14:32

Hot hot hot!

Danke für die Mühen.
29. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MartinII am 20.12.25 16:04

Großartige Story - Danke!
30. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von dragonia am 20.12.25 16:46

toll wie du die spannung aufbaust und vor dem vermeintlichen wieder eine unvermutete wendung einschlägst.
freu mich auf weitre teile
31. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 20.12.25 16:59

Samstag, 20.12.2025

Ein durch das Fenster fallender Sonnenstrahl weckte Lena auf. Nach den vielen tristen Tagen schien endlich mal wieder die Sonne. In der Nacht hatte es geschneit und alles mit einer Schicht Puderzucker bedeckt. Sofort war Lena wach und freute sich auf den kommenden Tag. Nachdem dem Öffnen der Gardinen schaute sie aus dem Fenster. Der Ausblick aus dem Fenster im 23. Stock des Hochhauses war atemberaubend. Die Sonne bahnte sich ihren Weg durch den wabernden Nebel, welcher die Stadt noch bedeckte. In der Ferne konnte sie sogar die Spitze des Fernsehturmes entdecken.

Nach einem kurzen Abstecher ins Badezimmer bereitete Lena das Frühstück zu. Heute wollte sie sich mal so richtig verwöhnen. Schnell waren die Brötchen im Backofen aufgebacken. Butter, Marmelade, Wurst und Käse räumte sie auf den Küchentisch. Das kleine Radio auf der Fensterbank spielte ihren Lieblingssender. Durch die Küche waberte der Duft von frisch gebrühtem Kaffee. Zum Frühstück genehmigte sich Lena eine Tasse Kaffee, ansonsten trank sie lieber Tee.

Genussvoll biss sie in die erste Brötchenhälfte. Im Radio lief gerade ‚oh happy days‘. Schöner hätte dieser Tag nicht beginnen können.

Früher genoss sie diese Momente mit ihrem Jan. Besonders das gemeinsame Frühstück am Wochenende. Er saß ihr immer gegenüber und sie planten den kommenden Tag.

Eine Träne kullerte über Lenas Wange. Melancholisch blickte sie auf die gegenüberliegende Tischseite. Doch dort stand nur eine Flasche Saft. Das Weihnachtsgeschenk ihrer Chefin. Am Flaschenhals baumelte noch der Umschlag mit ihrem Namen drauf.

‚Vermutlich nur so ne blöde Weihnachtskarte. Ein tanzender Weihnachtsmann oder so‘. Lena riss den Umschlag ab und warf ihn ihn den Mülleimer. Die Flasche Saft stelle sie für den nächsten Tag in den Kühlschrank.

Während sie schon die dritte Brötchenhälfte verdrückte überlegte sie, ob ihre Chefin sich denn überhaupt die Mühe gemacht hatte, wenigstens die Karte persönlich zu unterschreiben. Oder ob sie das auch wie üblich delegiert hatte.

Sie holte die Karte aus dem Mülleimer, setzte sich wieder an den Tisch und öffnete den Umschlag. Wie erwartet steckte eine Karte darin. Auf der Vorderseite sah man eine kleine süße Katze, welche klitschnass war, als hätte man einen Eimer Wasser über ihr ausgeschüttet. Die Frage war nur, ob sie wenigstens persönlich unterschrieben war. Lena klappte die Karte auf und glaubte nicht, was sie sah.

Als sie die Karte aufklappte fielen Geldscheine heraus. Es waren mehrere einhundert Euro Scheine. Lena saß mit offenem Mund vor der Karte und blickte auf die herausgefallenen Geldscheine. Dann schaute sie wieder auf die Karte. Auf der Innenseite war die kleine Katze abgebildet. Nur jetzt war sie trocken, lag zufrieden auf dem Rücken und spielte mit einem kleinen roten Ball. Auf der gegenüber liegenden Seite hatte Ursula handschriftlich etwas geschrieben.

‚Nach dem Regen folgt der Sonnenschein. Eine kleine Starthilfe für den Neustart. Und meine Nummer zum Reden hast du ja. Ursula‘

Eine Träne tropfte auf die Karte und verwische die Tinte. Sie hatte Ursula nie von dem Unglück erzählt. Sie hatte keinem im Supermarkt von ihrer Situation erzählt. Lena legte die Karte irritiert zur Seite, blickte auf die Geldscheine und fing an zu zählen.

Mit jeden Geldschein, den sie beim Zählen in die Hände nahm wurden ihrer Augen größer. Sie kam auf 1000 Euro.

Tränen kullerten über ihre Wangen. Tränen der Freude. Sie nahm sich vor, Ursula auf jeden Fall noch einmal zu kontaktieren und sich zu bedanken.

Im Radio lief gerade von Rod Stewart das Lied ‚Smile‘.

Glücklich lehnte sich Lena zurück und schloss die Augen. Das Leben kann doch manchmal schön sein. Und die letzten Tage waren die aufregendsten der letzten Monate. Warum kann es nicht einfach so weitergehen?

Lena kamen wieder die Gedanken an die Stahlteile in den Sinn und was sie sich heute vorgenommen hatte. Sie öffnete die Augen und schrie ganz laut „NEUSTART“.

Sie verputzte noch die vierte Brötchenhälfte mit Marmelade und räumte dann den Tisch ab. Den Umschlag mit der Karte und dem Geld versteckte sie sicherheitshalber im Küchenschrank hinter den Töpfen. Vermutlich würde hier in den Sozialwohnungen aber eh nie jemand einbrechen oder gar nach Geld suchen.

Im Bad machte sie sich noch kurz frisch und nutzte die Toilette. Der Morgenkaffee machte sich bemerkbar. Auf die morgendliche Dusche verzichtete sie, da sie sich nachher noch mit einem entspannenden Bad in der Badewanne belohnen wollte. Als sie die Wohnung vom Sozialamt zugeteilt bekam, erwähnte der Sachbearbeiter noch, wie glücklich sie sich schätzen könne, da die allerwenigsten Wohnungen hier eine Badewanne besitzen. Ihr war das eher egal. Sie nutzte lieber die Dusche.

Lena zog ihre Trainingshose und ihren Schlabberpulli über und lief zurück ins Wohnzimmer. Jetzt ging es darum, alles entsprechend vorzubereiten.

Als erstes holte sie ihren kleinen Freudenspender aus dem Schlafzimmer, reinigte ihn und legte die gekauften, frischen Batterien ein. Testweise schaltete sie ihn ein. Dank der neuen Batterien vibrierte er stärker denn je. Er sollte sie später zu einem gewaltigen Orgasmus bringen und wurde auf dem Nachtschränkchen deponiert.

Dann stellte sie die neue Tube mit dem Melkfett auf den Wohnzimmertisch und holte die Metallsachen sowie einen der Gurte aus der Schrankschublade.

Die Metallsachen breitete sie vor sich auf dem Wohnzimmerboden aus. Links das große Teil mit dem Body, rechts die Hand- und Fußfesseln. Danach öffnete sie alle Stahlreifen und entfernte das Rückenteil. Die einzelnen abgetrennten Teile sowie einen der Gurte legte sie auf dem Wohnzimmertisch bereit. Aus der Küche holte sie die große Schere und legte sie zu dem Gurt.

Als letztes holte sie den Spiegel aus dem Schlafzimmer und stelle in gegenüber des großen Badezimmerspiegels. So könnte sie die Rückenplatte beim Spannen des Gurtes besser beobachten und ggf. passend ausrichten.

Lena war bereit. Doch bevor sie startete, machte sie sich noch eine große Tasse Tee und setzte sich damit auf die Couch.

Mit der Tasse Tee in der Hand blickte Lena auf die Metallsachen. In Gedanken ging sie jeden einzelnen gleich folgenden Schritt durch. Immer und immer wieder. Hatte sie etwas vergessen? Nein. Alles war perfekt.

Während sie die Tasse in aller Ruhe austrank, gingen ihr die erotischsten Gedanken durch den Kopf. Sie stellte sich vor eine Sklavin zu sein. Eine Sklavin, welche in Ketten gelegt den Haushalt machen musste.

Sie blickte auf den noch immer in der Ecke stehenden Karton mit den Verpackungsschnipseln aus Styropor.

Mit einem Grinsen im Gesicht stand sie auf und kippte das Styropor auf dem Boden in der Ecke aus. Mit den Füßen verteilte sie noch etwas. Um ihre Phantasie in die Wirklichkeit umzusetzen, müsste sie als Sklavin das Styropor Stück für Stück wieder in den Karton räumen und dürfte dann erst einen erlösenden Orgasmus haben.

Während sie das Styropor mit ihren Füßen auf dem Boden verteilte, bemerkte sie etwas metallisches glänzen. Sofort stoppte sie und hob das Teil auf. Es war ein kreisförmiger, flacher, leicht gewölbter und ovaler Reif. Mittig durch den Reif liefen in einem Abstand von etwa einem Zentimeter drei Metallstangen von oben nach unten. Lena konnte sich nicht erklären, welche Funktion dieses Teil hatte.

Sie setzte sich damit wieder auf die Couch und überlegte. Da sie keine Funktion für dieses Teil fand, wollte sie es gerade auf den Wohnzimmertisch legen, als ihr Blick auf den geöffneten Body fiel. Die rundliche Öffnung im Bereich von ihrem Po hatte den gleichen Durchmesser wie dieses Teil.

Sofort kniete sie sich auf den Boden und hielt das Teil von außen an die Öffnung. Sie fand aber keine Befestigungsmöglichkeit. Also probierte sie es von innen. Auch hier fand das Teil keinen Halt. Sie sah es sich noch einmal genauer an und entdeckte auf der leicht nach innen gewölbten Seite wieder diese kleinen runden magnetischen Kreise. Sie hatte es nur falsch herum versucht. Erneut setzte sie es von innen an und durch die Magnete fand es seinen Weg. Von außen sah man nur, dass durch das Loch von oben nach unten diese drei Stahlstangen liefen.

Ein Schauer durchfuhr Lenas Körper, als sie die Funktion dieses Teils erkannte. Es verhinderte, dass jemand den Hintereingang benutzte. Und die Vordertür wäre sowieso unerreichbar.

Lena wagte es kaum auszusprechen, aber dieses Teil war so etwas wie ein riesiger Keuschheitsgürtel.

Während ihrer Beziehung mit Jan hatten sie nahezu täglich wilden Sex miteinander. Lena liebte es von ihm sowohl von vorne als auch von hinten genommen zu werden. Nur mit dem Mund weigerte sie sich immer ihn zu befriedigen. Sie hingegen genoss es von ihm ausgiebig geleckt zu werden.

In der Beziehung war sie immer diejenige, die nicht genug bekommen konnte. Manchmal wurde es Jan sogar zu viel und zum Spaß drohte er immer, sie in einen Keuschheitsgürtel zu sperren um seine Ruhe zu haben.

Sie fing vor Erregung an zu zittern und musste sich beherrschen, nicht gleich ins Schlafzimmer zu ihrem Freudenspender zu gehen.

Etwas war ihr aber noch unklar. Wie soll man jemanden darin keusch halten, wenn dieser jederzeit die magnetischen Verschlüsse öffnen konnte? Da fielen ihr wieder die zwei kleinen runden Vertiefungen seitlich in der Taille ein, welche sie bei der ersten Begutachtung bereits bemerkt hatte.

Dann entdeckte sie auch die Lösung dieses Problems. Für die Taille muss es noch so etwas wie einen Gurt oder sogar eine Kette geben. Diese kann dann - wie auch immer - an diesen Vertiefungen eingehakt werden. Dann nur noch mit einen sicheren Schloss abschließen und es gäbe kein Entkommen mehr. Nur noch der Besitzer des Schlüssels könnte seine Sklavin daraus befreien.

Zur Sicherheit durchsuchte sie noch einmal gründlich die Styroporschnipsel, ob sie nicht doch etwas übersehen hatte, wurde aber leider nicht fündig.

Sie ging zurück zur Couch und setzte sich hin.

Ein letztes mal ging sie in Gedanken alles durch. Dann ging es los.

Sie begann damit, sich komplett zu entkleiden. Dann cremte sie ihre Brüste, ihren Schambereich und ihre Seiten ein. Auch der Metallzapfen wurde sorgfältig mit dem Melkfett eingerieben. Danach wusch sie sich gründlich die Hände.

Dann hob sie den Body vom Boden auf und setzte sich auf die Kante des Wohnzimmertisches. Wie bereits vor zwei Tagen stieg sie zuerst in die Beinöffnung und dann in den Stahlreif. Erst links, dann rechts. Dann zog sie den Body nach oben an sich heran. Der Metallzapfen bahnte sich seinen Weg. Und wieder musste sie sich ordentlich in das Vorderteil hineindrücken, doch dank der guten Schmierung glitt sie Stück für Stück hinein. Auch ihre Brüste fanden ihren Weg in die Form. Selbst ihre Brustwarzen rutschten punktgenau in die dafür vorgesehene Stelle. Zum Schluss legte sie sich noch den Halsreif um.

Nun griff sie sich den Spanngurt, legte ihn sich um die Taille, fädelte den Gurt in die Ratsche und zog ihn enger. Der vordere Teil des Bodys hielt nun ohne ihn festzuhalten. Alles klappte wie am Schnürchen.

Mit dem Rückenteil in der Hand ging sie nun ins Badezimmer und stellte sich zwischen die beiden Spiegel. Die Rückenplatte schob sie unter den Gurt und richtete sie so gut es ging aus. Die beiden Spiegel waren wirklich sehr hilfreich.

Lena war gespannt, ob ihr Plan mit dem Spanngurt wie geplant funktionieren würde. Langsam zog sie am Hebel der Ratsche.

Klick…Klick…Klick.

Im Spiegel konnte Lena beobachten, wie sich die Rückenplatte langsam dem Vorderteil näherte.

Klick…Klick.

Immer weiter rückte die Platte heran. Etwa diesen Punkt hatte sie bereits mit dem Gürtel erreicht, bevor er riss. Mit etwas Druck auf die untere Ecke der Rückenplatte korrigierte sie noch deren Sitz.

Klick…Klick.

Lena spürte, wie sie immer mehr eingeengt und in das Vorderteil hineingedrückt wurde.

Klick..Klick.

Lena musste nun wesentlich mehr Kraft an der Ratsche aufwenden, aber dank der guten Hebelwirkung war es noch problemlos möglich.

Klick.

Lena stand kurz davor ihr Ziel zu erreichen. Der Abstand der Rückenplatte zur Vorderseite betrug nur noch einen Zentimeter. Aus dem Spalt drückte sich nun jedoch auf beiden Seiten ihre Haut heraus.

Mit Blick in den Spiegel schob Lena mit ihren Fingern das herausschauende Fleisch nach vorne in das Vorderteil. Erst auf der rechten, dann auf der linken Seite. Sie brauchte einige Versuche, aber dank der guten Schmierung klappte es endlich.

Lena atmete noch einmal langsam aus, zog den Bauch ein und und betätigte langsam die Ratsche.

Klick…Klick…..Klick…….KLACK.

Sie hatte es geschafft. Die Rückenplatte rastete mit einen gut hörbaren Klick ein. Lena brauchte jedoch noch einen Moment um sich zu sammeln. Kurzzeitig blieb ihr die Luft weg. Der Body war enger als gedacht. Sie machte einen kleinen Schritt nach vorne. Dann wollte sie ihren Oberkörper etwas drehen, doch das ließ der Body nicht zu. Doch durch die kleinen Bewegungen passte sich der Body noch ein wenig besser an ihren Körper an.

Lena betrachtete sich im Spiegel. Was sie sah gefiel ihr. Sie hatte ein traumhaftes Dekolleté, wie bei einem eng geschnürten Dirndl. Nur der orangene Spanngurt störte das Gesamtbild. Aber ohne den Gurt würde das Rückenteil sofort wieder abfallen. Den überschüssigen nun herabhängenden Teil des Gurtes wollte sie nun abschneiden. Dazu musste sie zur Schere, welche noch auf dem Wohnzimmertisch lag.

Um sich umzudrehen, musste sie die Drehung mehr aus den Beinen heraus machen. Mit jedem Schritt merkte sie die Einschränkungen der Reifen um die Schenkel. Durch die kurze Kette konnte sie nur kleine Schritte machen. Ihr Gang wirkte dadurch aber wesentlich eleganter. Von ihrem nun durch den Body verursachten aufrechten Gang einmal ganz abgesehen.

Am Wohnzimmertisch versuchte sie wie üblich nach der Schere zu greifen, aber nach vorne beugen konnte sie sich nicht mehr. Sie musste näher an den Tisch und dort mit den Beinen in die Hocke gehen. Dann konnte sie die Schere greifen und den überschüssigen Gurt wenige Zentimeter hinter der Ratsche abschneiden. In diesem Moment kam ihr eine neue Idee. Würde sie in das kurze überstehende Gurtstück ein Loch stanzen und dort ein Schloss anbringen, wäre es nicht mehr möglich, den Gurt aus der Ratsche zu lösen. Dann wäre sie wirklich darin gefangen. Der Gedanke daran erregte sie wieder. Doch erstens hatte sie kein entsprechendes Schloss und zweitens - was würde sie mit dem Schlüssel machen. Solange sie noch den Schlüssel hätte, wäre sie nicht wirklich darin eingesperrt. Sie beschloss, sich darüber für das nächste Mal ein paar Gedanken zu machen.

Sie ging noch ein paar Schritte durch das Wohnzimmer. Von Minute zu Minute wurde ihr Gang sicherer. Und mit jedem Schritt bewegte sich der Metallzapfen in ihr. Sie wurde mit jedem Schritt erregter.

Mit ihren Händen befühlte sie ihre Ausstattung. Vom Halsband angefangen glitten ihre Hände über ihre stählernen Brüste den Body entlang bis in ihren Schritt. Überall stieß sie nur auf harten Stahl. Mit ihren Fingern glitt sie an der Seite entlang nach hinten. Sie spürte die Po-Öffnung mit den Stahlstangen, welche sich tief zwischen ihre Pobacken gegraben hatte.

Mit jeder Berührung wurde Lena immer erregter, obwohl sie diese Berührungen durch den Stahl überhaupt nicht spürte.

Lena beschloss eine kurze Pause zu machen und bewegte sich langsam in Richtung Couch. Dort angekommen ging sie langsam mit den Beinen in die Hocke bis sie die Couch an den Beinen spürte. Dabei merkte sie, dass die Stahlreifen um ihre Schenkel ein wenig nach oben gezogen wurden und sich die Kette dazwischen verkürzte. Dadurch wurden ihre Schenkel enger zusammengezogen.

Nun saß Lena auf der Couch. Mit den Fingern griff sie sich wieder in den Schritt. Doch durch die eng zusammengezogenen Schenkel kam sie kaum dort hin. Sie spürte nur Stahl und die eng gespannten Ketten.

Ihr Blick fiel auf die noch am Boden liegenden Hand- und Fußfesseln. Ihr Plan war es ja, diese auch noch anzulegen. Doch nun war sie sich nicht mehr sicher, ob sie das in dieser Situation überhaupt noch schaffen würde. Sie konnte sich ja nicht mehr bücken. Sie hätte die Fesseln vermutlich anlegen sollen, bevor sie sich in den Body gezwängt hatte. Oder sie brauchte eine zweite Person.

Eine Weile überlegte sie noch, wie sie es dennoch schaffen könnte, gab dann aber etwas enttäuscht auf. Sie musste sich aber auch eingestehen, dass die jetzige Situation ihr schon genug zu schaffen machte und sie doch recht stark in ihren Bewegungen einschränkte. Also beschloss sie, für ihren ersten Versuch auf die zusätzlichen Ketten zu verzichten.

Auf dem Boden sah sie die herumliegenden Styroporschnipsel, welche sie in der Rolle einer Sklavin einsammeln wollte.

„Deine Pause ist vorbei du faules Stück. Beweg dich und mach hier sauber“ rief sie sich selbst zu.

Mit Hilfe ihrer Hände drückte sie sich langsam von der Couch hoch. Noch etwas, was sie mit den zusätzlichen Ketten kaum geschafft hätte.

Sie ging in die Mitte des Wohnzimmers und überlegte, wie sie ihre Aufgabe ‚Bodenreinigung‘ erledigen kann.

Sie entschied sich, dass sie die Aufgabe am besten auf allen Vieren erledigen sollte. So wie es sich für eine Sklavin gehörte.

Also ging sie langsam in die Hocke und ließ sich dann nach vorne kippen. Mit den Händen stützte sie sich ab. Nun begann sie auf allen Vieren kriechend die Styroporschnipsel in Richtung Karton zu schieben und dort hineinzuwerfen. Nach einer Stunde hatte sie es geschafft. Die Aufgabe war anstrengend, aber mit jeder Bewegung wurde sie auch immer erregter. Doch von einem Orgasmus war sie noch weit entfernt.

Nun musste sie wieder aufstehen. Sie entschied sich zur Couch zu kriechen und sich dort hochzuziehen. Einfach so aufstehen traute sie sich nicht, da sie Angst hatte sonst umzufallen.

Dank der Kette zwischen den Stahlreifen um ihre Schenkel, welche in dieser Position wieder eng zusammengezogen waren, kam sie nur langsam voran.

Mit Hilfe der Couch gelang es ihr aber problemlos wieder aufzustehen.

Bis jetzt genoss sie jede Minute, doch jetzt machte sich ihre Blase bemerkbar. Lena überlegte was sie jetzt machen sollte. Könnte sie damit überhaupt auf die Toilette gehen? Die kleinen Löcher im Schritt hatte sie schon entdeckt., also entschied sie sich, es einfach auszutesten.

Langsam ging sie in die Knie und ließ sich auf die Toilettenbrille herunter.

KLONK.

Der Aufprall auf die Toilettenbrille war hart. Die Erschütterung spürte sie deutlich durch den Metallzapfen. Dann ließ sie der Natur ihren Lauf. In der Schüssel plätscherte es. Nachdem sie damit fertig war, reinigte sie ihren Schritt so gut es ging mit Toilettenpapier. Auch das klappte erstaunlich gut. Zum Aufstehen nutzte sie den Rand der Badewanne zur Unterstützung.

Dabei bemerkte sie allerdings, das nun doch noch etwas Urin nachtropfte. Schnell griff sie sich ein paar Blatt Papier und tupfte sich erneut trocken. Doch so richtig sauber fühlte sie sich unten herum immer noch nicht.

Mit Blick auf die Dusche fragte sich Lena, ob der Stahl wohl auch rostfrei sei. Mit den Worten „Finden wir es raus“ drehte sie das Wasser an. Schön heiß, so wie sie es am liebsten mochte.

Während das Wasser bereits lief, betrachtete sich Lena in den Spiegeln. Noch immer gefiel ihr was sie sah. Sie genoß sogar das einengende Gefühl. Sie hatte auch den Eindruck, dass ihre Bewegungen inzwischen schon etwas sicherer waren.

Die Spiegel begannen zu beschlagen. Das heiße, dampfende Duschwasser verwandelten das Badezimmer in eine Dampfsauna.

Die kleine Kante von der Duschtür hatte sie schnell überwunden und stand nun unter dem Duschkopf, welcher heißes Wasser über ihrem Körper versprühte. Kurz musste sie lachen, als sie daran dachte, wie Jan nach der ersten gemeinsamen Nacht zu ihr unter die Dusche sprang und schreiend wieder hinaus flüchtete. Seine Haut war danach noch stundenlang rot. Lena hatte dagegen keine Probleme mit den heißen Wasser.

Sie schnappte sich das Duschgel und fing an sich und sogar den stählernen Body damit einzureiben. Mit den Fingern versuchte sie in ihrem Schritt unter den Stahl zu gelangen. Doch dieser dieses saß so eng, dass sie keine Chance hatte. Sie beschloss, es gleich nach dem Duschen einmal auf dem Bett zu probieren Sie drehte die Temperatur noch ein klein wenig höher, genoß minutenlang das von oben herab prasselnde heiße Wasser und träumte vor sich hin.

Mehrere laute Knackgeräusche rissen Lena aus ihren Träumen. Mehrmals hintereinander hörte sie diese metallischen Knackgeräusche. Das Knacken kam vom Body. Und dann knackte auch der stählerne Halsreif. Schnell stellte sie das Wasser aus, stieg aus der Dusche und griff sich das große Badetuch.

Aus den kleinen Löchern in ihrem Schritt floss noch immer das das Wasser heraus. Lena lauschte in den Raum, doch das einzige Geräusch war das leise Summen des Lüfters, welche die feuchte Luft aus dem Badezimmer nach Draußen beförderte.

Mit einem Tuch wischte sie die beschlagenen Spiegel ab und schaute sich an. Sie sah keine Veränderungen. Auch die Rückenplatte wurde noch durch den Gurt perfekt in Position gehalten.

Sie erinnerte sich an eine Fernsehsendung, welche sie vor einiger Zeit gesehen hatte. Es ging um Stahlbrücken und deren Ausdehnung im Sommer. Ja, Stahl dehnt sich bei starker Hitze aus. Die Lösung waren irgendwelche Dehnungsfugen oder so. Und da es so etwas wie Dehnungsfugen bei diesem Body nicht gab, kamen die Geräusche wohl daher. Lena war froh, dass kein Riss oder Verformung zu sehen war.

‚Nicht nur Jan hatte Probleme mit dem heißen Duschwasser. Du scheinbar auch‘ sprach Lena in den Spiegel zu dem Body und musste lachen.

Mit dem Badetuch trocknete sie sich gründlich ab und begab sich dann auf den Weg ins Schlafzimmer. Ihr nächstes Ziel war ein gewaltiger Orgasmus.

Sie ließ sich rückwärts auf das Bett fallen und begann sich mit ihren Händen genussvoll zu streicheln. Doch an alles wichtigen Stellen wie Brust oder Schritt stieß sie nur auf harten Stahl und spürte ihre eigenen Berührungen nicht. Auch wenn sie dies auf gewisse Weise erregend fand, wollte sie doch mehr und endlich einen Orgasmus haben.

Mit den Fingern versuchte sie im Schritt unter den Stahl zu gelangen. Doch durch die zehn Zentimeter lange Kette zwischen den Stahlreifen um ihre Schenkel konnte sie ihre Beine nicht weit genug spreizen.

Dann versuchte sie ihre Beine anzuziehen um so besser an ihr Heiligtum zu gelangen, doch das bewirkte nur, dass ihre Beine noch enger zusammengezogen wurden.

Auch an ihre sensiblen Brustwarzen kam sie nicht mehr heran. Auch diese waren unter dickem Stahl verborgen, auch wenn sie sie förmlich mit den Fingern greifen konnte.

Dieses Gefühl der Hilflosigkeit sorgten aber nur dafür, dass Lena von Minute zu Minute immer erregter wurde.

Mit leichten Bewegungen der Hüfte versuchte sie nun den Metallzapfen in ihr besser zu spüren, doch ihr Bewegungsspielraum reichte nur für ein leicht angenehmes Gefühl aus.

„Dann eben auf die harte Tour!“ rief Lena und griff sich ihren kleinen Freudenspender, welcher dank neuer Batterien stundenlang einsatzbereit wäre.

Sie hielt ihn zusätzlich zu ihren Bewegungen an den Schritt. Doch sie spürte nichts. Immer weiter drehte sie die Leistung bis zum Maximum, doch nicht eine einzige Vibration erreichte ihr Heiligtum.

Auch an ihrer Brust oder den Brustwarzen war von den starken Vibrationen nichts zu merken.

Dann kam ihr eine Idee. Sie drehte sich leicht zur Seite und versuchte mit dem Vibrator zu ihrem hinteren Loch zu gelangen, doch die drei Stahlstangen verhinderten zuverlässig jedes Eindringen. Sie schaffte es noch nicht einmal, mit dem Finger ihr Poloch zu berühren.

Frustriert gab Lena nach einigen Minuten auf. Frustriert, aber geil wie Sau wanderte ihre Hand in den Schritt.

Erneut dachte sie über die Möglichkeit nach, den Spanngurt mit einem Schloss zu sichern und für eine bestimmte Zeit in diesem Keuschheitsbody eingeschlossen zu sein. Doch wem würde sie den Schlüssel geben? Da fiel ihr ein, dass sie mal in einem Internetforum in dem es um Keuschhaltung ging etwas gelesen hatte, wie man auch ohne zweite Person den Schlüssel sicher aufbewahren konnte. Auch verschiedene Storys rund um Keuschhaltung hatte sie dort gefunden, ihnen aber keine weitere Beachtung geschenkt.

Auf dieses Forum ist sie eigentlich auch nur gestoßen, nachdem Jan ihr aus Scherz mit einem Keuschheitsgürtel gedroht hatte. Sie meinte daraufhin, so etwas gebe es doch sicher auch für Schlaffis wie ihn und sie im Internet mal danach suchen müsse.

Ja, nach diesem Forum sollte sie nochmal suchen. Eventuell findet sie dort ja noch weitere Tipps oder auch Infos über diesen Body.

Sie überlegte, wie lange sie sich dann wohl zur Keuschheit zwingen sollte. Einen Tag? Oder gar eine Woche??

Je mehr sie darüber nachdachte, desto geiler und feuchter wurde sie. Mit den Fingern zog sie die ersten Schleimfäden, die sich durch die kleinen Löcher im Schrittbereich drückte.

Lena war kurz vorm Explodieren. Eigentlich hatte sie geplant, es bis heute Abend 20 Uhr in dem Body auszuhalten, doch ihr jetziges Verlangen war stärker. Sie wollte jetzt nur noch eines. Einen erlösenden Orgasmus.

Also beschloss sie sich zu befreien und drückte den Entriegelungsknopf an der Ratsche.

Es klickte und die Ratsche gab den Gurt frei. Sie zog ihn unter sich heraus und warf ihn neben das Bett auf den Boden. Noch schien die Rückenplatte zu halten. Na ja, sie lag ja auch noch auf dem Rücken. Also drehte sie sich leicht auf die Seite und erwartete, dass sich die Rückenplatte dann mit einem ‚Plopp‘ verabschiedet. Aber es geschah immer noch nichts. Lena atmete einmal tief ein und erhöhte so den Druck von innen auf die Platte. Doch noch immer löste sich die Platte nicht ab.

Lena vermutete, dass die Rückenplatte durch das seitliche Liegen unter Spannung stand und sich daher nicht lösen ließ. Sie beschloss es daher im Stehen zu probieren.

Doch auch jetzt, wo sie neben ihrem Bett stand, sprang die Rückenplatte nicht wie erwartet einfach ab.

‚So schnell kann das Teil doch nicht angerostet sein?‘ ging es ihr durch den Kopf.

So schnell es ihr möglich war, ging sie ins Bad und betrachtete sich in den Spiegeln. Sie entdeckte bis auf den nun fehlenden Gurt keine Veränderung - und vor allem kein Rost.

Mit ihren Händen versuchte sie nun im Bereich des Rückens die Rückenplatte zu greifen und abzuziehen. Doch diese bewegte sich keinen Millimeter.

Lena wurde hektisch und rüttelte an der Platte. Sie fing an zu zittern und schnappte nach Luft. Also entschied sie sich wenigstens den Halsreif zu öffnen um besser atmen zu können.

Doch egal wie fest sie auch daran zog, auch er bewegte sich kein Stück auseinander.

„Scheiße, Scheiße, Scheiße“ schrie Lena in ihrer Panik.

Immer wieder rüttelte und riss sie abwechselnd an der Rückenplatte und am Halsreif, doch diese ließen sich nicht mehr öffnen.

Panisch hyperventilierend stand Lena im Bad, schrie und versuchte sich die Stahlteile von ihrem Körper zu reißen.

Sie steigerte sich immer mehr in ihre Panik hinein und bemerkte, wie ihr schwindelig wurde. Schnell ging sie in die Knie und setzte sich auf den Boden. Wenige Sekunden später wurde es dunkel um sie.

Als Lena wenige Minuten später wieder zu sich kam, lag sie seitlich mit dem Oberkörper zwischen Wand und Toilette eingeklemmt.

Sie brauchte einige Versuche, um sich aus dieser Lage zu befreien.

Auf allen Vieren krabbelte sie in die Küche und zog sich am Küchentisch hoch. Dann setzte sie sich vorsichtig auf den Stuhl. Ihr Beine wurden dabei wieder eng zusammengezogen.

Lena überlegte krampfhaft, was sie übersehen oder falsch gemacht hatte. Ihr fiel aber nichts ein.

Auf der Arbeitsplatte sah sie den großen Kochlöffel und beschloss es damit einmal zu versuchen. Sie steckte den Stiel einige Zentimeter von oben unter die Rückenplatte und versuchte dann die Platte aufzuhebeln. Doch mehr, als dass sich das Stielende schmerzhaft in ihren Rücken bohrte, erreichte sie damit nicht. Mit Tränen in den Augen gab sie auch diesen Versuch auf.

In der Hoffnung noch eine andere Lösung zu finden öffnete sie den Küchenschrank und blickte auf die volle Flasche Rum. Sie griff die Flasche und setzte sich mit ihr wieder an den Küchentisch.

Die Flasche war schnell geöffnet und Lena nahm direkt einen großen Schluck.

Dann erinnerte sie sich daran, dass es beim Duschen so seltsame Knackgeräusche gab. Hatten diese etwas mit ihrer jetzigen Situation zu tun?

Eventuell findet sie ja etwas im Internet dazu. Sie schnappte sich die Flasche Rum und eine Tasse, ging ins Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch. Die Tasse füllte sie großzügig mit Rum und nahm einen weiteren großen Schluck.

Ein Blick auf ihr Handy zeigte, dass es bereits 21 Uhr war. Sie hatte garnicht bemerkt, wie die Zeit verging.

Sie öffnete den Browser und tippte die Suchbegriffe „Stahl und knacken“ ein. Die Ergebnisse bestätigten aber nur ihre Vermutung. Sie fand mehrere Seiten, die erklärten, warum Bauelemente knacken und das dies mit Wärmeausdehnungsprozessen zu tun hatte.

Sie versuchte es noch mit mehreren Suchbegriffen wie ‚stählerner Body‘, ‚gefangen im Body‘ oder auch ‚in Keuschheitsgürtel gefangen‘. Doch mit den Ergebnissen konnte sie nichts anfangen. Diese würden ihr nicht weiterhelfen.

Inzwischen hatte sie schon über die Hälfte der Flasche ausgetrunken als sie das Forum zum Thema Keuschhaltung wieder entdeckte. Doch sie merkte selbst, dass sie schon zu betrunken war hier noch weiter zu recherchieren. Sie schaffte es aber noch, sich ein Lesezeichen zu setzen.

Um sich etwas abzulenken und wieder herunter zu kommen, schaltete sie den Fernseher ein

Wie üblich gab es nichts interessantes und so goss sich Lena den restlichen Rum in die Tasse.

Fortsetzung folgt...
32. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von SCHWESTER ANNIKA am 20.12.25 19:16

Hallo Mrsteel69.
Danke für diese tolle Geschichte.
Mal sehen, was da noch kommen wird.
Sehr gut finde ich auch, dass sie einen Neustart machen möchte.
Nur schade, dass Lena am Schluss der neuen Fortsetzung wieder die trügerische Wärme des Alkohols sucht, aber vielleicht gibt es da genauso in ihrem Kopf so ein Klicken, wie bei den Verschlüsseln ihres Keuschheitsbodys.
Bin gespannt auf weitere Fortsetzungen.

Gruß Schwester Annika
33. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von KK 2 am 20.12.25 21:05

Irgendwie habe ich das Gefühl, das hier die Schreiber der guten Geschichten ihre Sadistischen Adern ausleben!
Immer diese Werbepausen an Stellen wo der/die Leser/n wissen will, wie es weitergeht und dann warten muss, bis die nächsten Häppchen Online sind...
34. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Chastityenterprise am 21.12.25 12:02

heute ist der 21.12. es kann also nicht mehr lange dauern, bis der nächste Teil kommt.

Danke für die Mühen.

35. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 21.12.25 14:34

Sonntag, 21.12.2025, 4. Advent

Mit einem Gefühl, als hätte ein Lastwagen ihren Kopf gerammt, wachte Lena langsam auf. Ihr Schädel brummte und sie hatte kurzzeitig Probleme sich zu orientieren. Sie lag noch immer auf der Couch. Sie musste beim Fernsehen eingeschlafen sein. Und dann noch dieser verrückte Traum. Sie hatte gestern Abend definitiv wieder zu viel getrunken.

Am liebsten hätte Lena sich noch einmal umgedreht, sich in die warme Decke gekuschelt und noch etwas geschlafen. Doch ihr war kalt und die Decke lag auf dem Bett im Schlafzimmer. Außerdem hatte sie das Gefühl, auf etwas hartem zu liegen. Zu allem Überfluss meldete sich auch noch ihre Blase.

Doch als sie ihr Bein zum Aufstehen auf den Boden stellen wollte, wurde dieses mit einem metallischen Klirren zurückgehalten. Und auch mit dem Oberkörper konnte sie sich nicht einfach so umdrehen. Träumte sie etwa noch immer diesen seltsamen Traum?

Mit den Händen tastete sie an ihrem Oberkörper entlang und fühlte nur massiven Stahl. Schlagartig wurde ihr bewusst, dass es kein Traum war. Sie war noch immer in diesen Stahlteilen gefangen. Mit beiden Händen griff sie an den Halsreif und versuchte ihn zu öffnen, doch der Erfolg blieb aus. Und ihre Blase machte sich immer mehr bemerkbar.

Wie ein Käfer, der sich mühsam aus der Rückenlage befreite, kämpfte Lena sich von der Couch herunter, schnappte sich ihr Handy vom Wohnzimmertisch und ging als erstes auf die Toilette.

Das kleine Geschäft klappte wie bereits gestern problemlos, doch nun stand auch das große Geschäft an. Aber auch dies klappte im ersten Moment erstaunlich gut.

Lena warf einen kurzen Blick auf ihr Handy. Bine hatte ihr gestern Abend noch eine WhatsApp-Nachricht geschickt. Nichts besonderes, nur ein kurzes Video mit einer Katze welches von einer Gurke erschreckt wurde.

Sie legte das Handy zur Seite und versuchte sich den Hintern abzuwischen. Doch sie hatte die drei Stangen komplett vergessen. So wischte sie an den Stangen entlang und versuchte auch zwischen den Stangen so gut es ging zu reinigen. Doch an die entscheidende Stelle gelangte sie so nicht.

Die einzige Möglichkeit wäre die Dusche - und so entschied sie sich, als nächstes unter die Dusche zu steigen. Außerdem fror sie. Eine heiße Dusche würde sie wieder wärmen.

Unter der Dusche drehte sie das Wasser an und genoss den wärmenden Regen. Dann nahm sie den Duschkopf, stellte einen harten Strahl ein und reinigte so ihr Hinterteil. Das klappte gut und Lena fühlte sich dort nun wieder richtig sauber.

Nun wollte sie sich auch vorne herum etwas besser reinigen. Also hielt sie den harten Duschstrahl an die kleinen Löcher im vorderen Bereich. Eventuell könnte sie sich so ja auch einen Orgasmus verschaffen, wie es es schon so oft unter der Dusche getan hatte. Doch von dem harten Strahl gelangte nichts an die entscheidenden Stellen. Zumindest nicht in der Stärke, die sie zu einem Orgasmus gebraucht hätte.

Sie steckte den Duschkopf wieder in die Halterung, rieb sich so gut es ging mit Duschgel ein und wusch sich auch die Haare. Minutenlang ließ sie das heiße Wasser über ihren mit Stahl bedeckten Körper laufen. Sie spürte, wie ein Teil davon am Rücken und zwischen ihren Brüsten hineinlief, sich dort verteilte und unten wieder herauslief.

Dann erinnerte sie sich an das Knacken der Stahlteile beim letzten Duschen. Und dass sich die Teile durch die Hitze vermutlich ausgedehnt und verkantet hatten. Würde kaltes Wasser eventuell das Gegenteil bewirken?

Langsam drehte sie den Hebel der Mischbatterie. Immer weiter bewegte sie ihn in Richtung KALT.

Das eiskalte Wasser prasselte nun auf sie herab. Es war so kalt, dass ihr die Luft wegblieb und sie dachte, ihr Herz bleibt gleich stehen.

Während das kalte Wasser auf sie herabprasselte, versuchte sie den Halsreif und das Rückenteil zu öffnen. Doch es geschah nichts. Auch das befreiende Knacken blieb leider aus.

Bibbernd stand Lena unter der kalten Dusche. Ihre Lippen fingen an blau anzulaufen. Sie schaltete das Wasser aus, wickelte sich in das große Badetuch ein und trocknete sich so gut es ging ab. Noch immer bibberte sie vor Kälte. Um sich etwas aufzuwärmen griff sie den Fön und schaltete ihn ein. Mit der warmen Luft fönte sie sich von den Füßen bis zu den Haaren ab. Dann hielt sie den Fön abwechselnd an die vorderen kleinen Löcher sowie das hintere Loch und versuchte auch so den Body von innen etwas zu trocken. Was ihr damit aber auf jeden Fall gelang, war, dass sich der Stahl - und damit auch sie selbst - wieder erwärmte.

Fast eine halbe Stunde lang genoss sie die warme Luft.

Auch wenn die eiskalte Dusche nicht die erhoffte ‚befreiende‘ Wirkung hatte, so brachte sie zumindest ihren Kreislauf in Schwung. Sie war jetzt hellwach und ging ihr Schlafzimmer. Kurz überlegte sie, ob sie sich ins Bett legen sollte, entschied dann aber, sich anzuziehen. Schließlich müsse sie versuchen, so schnell wie möglich aus diesem Teil heraus zu kommen.

Sie öffnete den Schrank und warf Socken, Slip, Leggins, T-Shirt und einen Pulli auf das Bett. Doch schon bei den Socken merkte sie, dass das Anziehen schwieriger als üblich würde. Durch den steifen Stahlbody konnte sie sich nicht weit genug herunterbeugen. Also setzte sie sich auf das Bett und zog ihre Beine an. Nun konnte sie sich die Socken überziehen. Dann griff sie sich direkt den Slip, schlüpfte mit den Füßen hindurch und hielt ihn mit der Hand fest. Dann stellte sie sich wieder vor das Bett und zog den Slip langsam nach oben.

Sie kam mit dem Slip jedoch nur bis über die Knie, bevor sie auf die Stahlreifen um die Schenkel und die dazwischen gespannte Kette stieß. Lena erkannte, dass sie so unmöglich einen Slip…und auch keine Trainingshose anziehen konnte. Frustriert ließ sie den Slip wieder los. Sie griff sich den Pulli und zog ihn an. Wenigstens das klappte. Doch was sollte sie untenrum anziehen? Sie erinnerte sich daran, dass sie gestern ihre schlabbrige Trainingshose getragen hatte, welche noch im Wohnzimmer auf dem Boden lag. Diese könnte trotz der Kette passen.

Im Wohnzimmer lag die Trainingshose noch so auf dem Boden, wie sie sie gestern ausgezogen hatte. Sie musste sich nur in die Beinöffnungen stellen, in die Knie gehen und dann die Hose hochziehen. Es klappte wie geplant, auch wenn die Kette im Schritt verhinderte, die Hose richtig hochzuziehen. Doch fürs erste sollte es so reichen.

Aus dem Bad holte Lena noch ihr Handy und ging dann in die Küche um erst einmal etwas zu Frühstücken.

Aufgrund der Einschränkungen brauchte sie für die Vorbereitungen wesentlich länger als gewohnt. Wie gewohnt schob sie zwei Brötchen in den Backofen. Auch Wurst, Käse und Marmelade sowie die frisch gebrühte Kanne Kaffee stellte sie auf dem Tisch bereit.

Doch bereits nach der zweiten Brötchenhälfte merkte sie, wie es eng in ihrem Body wurde. Mehr ging nicht. Also belegte sie sich das Brötchen noch für später und räumte alles in den Kühlschrank zurück.

Zurück am Küchentisch überlegte sie, wie sie weiter vorgehen sollte. Lena konnte schon immer gut planen - und so ging sie in Gedanken ihre nächsten Schritte durch.

Das Wichtigste war, die Stahlteile wieder loszuwerden, auch wenn der Gedanke, darin gefangen zu sein, sie wieder merkwürdig erregte. Doch ihr wurde auch bewusst, dass sie ohne Hilfe sich wohl nicht befreien konnte. Und das sie im schlimmsten Fall auch damit rechnen müsste, für längere Zeit darin eingeschlossen zu sein. Ein kalter Schauer fuhr ihr über den Rücken.

Für den Fall, dass es doch ein paar Tage länger dauert, sollte sie sich Gedanken um ein paar Kleidungsstücke machen. Besonders für die Problematik des unteren Bereiches.

Doch als erstes wollte sie versuchen, mehr über den Absender des Pakets in Erfahrung zu bringen. Eventuell würde sie ja im Internet nähere Informationen über ihn finden oder sogar über diese Stahlteile.

Auf dem Paket stand der Absender ‚SFE aus Hamburg‘. Sie griff sich ihr Handy und tippte ‚SFE‘ und ‚Hamburg‘ als Suchbegriffe bei Google ein. Viele Ergebnisse wurden ihr angezeigt. Die meisten waren von Schulen für Erwachsenenbildung um einen Schulabschluss im zweiten Bildungsweg zu machen. Dann noch Kreditfirmen, Gebäudereiniger, Ernährungsberater usw. Aber kein Hinweis auf etwas, was mit Stahlbodys zu tun hätte. Doch um sicher zu gehen, dass sich nicht doch auf einer der Seiten ein entscheidender Hinweis versteckt, klickte sie nacheinander jede Seite an.

Nach knapp einer Stunde hatte sie es geschafft. Sie hatte ihr Guthaben ihres Prepaid-Tarifes aufgebraucht. Und sie hatte noch immer keinen entscheidenden Hinweis entdeckt. Und ohne Guthaben könnte sie auch nicht mehr telefonieren oder Nachrichten schicken.

Frustriert warf sie ihr Handy auf den Tisch. Die einzige Möglichkeit ihr Guthaben wieder aufzuladen, wäre, sich eine neue Guthabenkarte von der Tankstelle zu kaufen. Die nächste befand sich nur wenige Minuten entfernt und hatte rund um die Uhr geöffnet.

Lena hatte dieser Tankstelle schon öfter einen Besuch abgestattet um sich in der Nacht oder am Wochenende mit Alkohol zu versorgen.

Ihr war klar, dass sie ohne neue Guthabenkarte keinen Schritt weiter kommt. Also entschied sie sich auf den Weg zu machen.

Aus dem Schlafzimmerschrank holte sie sich einen dicken Schal und wickelte ihn so um, dass ihr Stahlhalsreif nicht mehr zu sehen war. Im Flur schlüpfte sie noch in Turnschuhe und Mantel und steckte die Haustürschlüssel ein. Aus dem Umschlag in der Küche holte sie noch zwei Hunderter.

Sicherheitshalber ging sie noch einmal ins Badezimmer und schaute sich im Spiegel an. In eine Disco könnte sie so nicht gehen, aber von den Stahlsachen konnte man glücklicherweise nichts sehen.

Als Lena durch das Treppenhaus zum Aufzug ging hörte Lena, wie die Ketten zwischen ihren Schenkeln bei jedem Schritt rasselte. Glücklicherweise war Sonntag und so wartete sie alleine am Aufzug.

Leider stieg im neunten Stock noch ein älterer Mann ein, welcher mit seinem Dackel Gassi gehen wollte. Unten angekommen hielt er ihr wie ein Gentleman sogar die Aufzugstür auf. Doch als Lena die ersten Schritte machten hörte sie wieder das Klirren der Ketten. Irritiert schaute der ältere Herr sie an. Geistesgegenwärtig griff sich Lena ihren Schlüsselbund aus der Jackenasche und hielt diesen klimpernd hoch.

Auf der Straße spürte Lena den feuchten und eiskalten Wind. Sie hatte für diese Jahreszeit definitiv die falsche Kleidung.

Der übliche Verkehrslärm der Großstadt übertönte das Geklirre ihrer Ketten. An der Tankstelle herrschte trotz des Sonntags reger Betrieb. Die eine Hälfte wollte noch vor dem Start der neuen Woche ihr Auto auftanken. Die andere Hälfte versorgte sich mit frischen Brötchen, Zigaretten und sonstigen Artikeln aus dem reichhaltigen Shop-Angebot der Tankstelle. Fast wie in ihrem Supermarkt dachte Lena, nur die Preise waren doppelt bis dreifach höher.

Zielsicher steuerte sie auf die Guthabenkarten zu, welche seitlich der Kasse standen. Sie entschied sich für eine 50 Euro Guthabenkarte für ihr Handy. Direkt daneben sah sie noch Guthabenkarten von Amazon. Dort könnte sie sich noch ein paar fehlende Sachen kaufen. In der Regel werden diese auch direkt am nächsten Werktag geliefert. Ein Kundenkonto hatte sie dort bereits. Nur die hinterlegte Kreditkarte gab es nicht mehr.

Lena griff sich drei Karten zu je 50 Euro und stellte sich in der Warteschlange der Kasse an.

Endlich an der Reihe legte Lena die Guthabenkarten auf die Theke. Der junge und durchaus attraktive Tankstellenmitarbeiter scannte diese nacheinander ein. Lena beobachtete, wie er mit seinen schlanken Fingern auf der Tastatur des Kassensystems herum tippte und dann mit einer sehr angenehmen Stimme „Macht genau 200 Euro“ murmelte. Seine dunkelbraunen Augen blickten langsam vom Monitor auf und stoppten dann im Bereich von Lenas Hals.

Lena hielt ihm bereits die geforderten 200 Euro hin, doch er blickte weiterhin auf ihren Hals. Durch einen schnellen Griff an ihren Hals bemerkte sie, dass ihr Schal etwas verrutscht war und sowohl der stählerne Halsreif, als auch die von dort nach unten laufenden Panzerketten zu sehen waren.

Mit hochrotem Kopf zog sie den Schal wieder nach oben. Erst dann löste er seinen Blick. „Bar oder mit Kette … ähhh…..Karte?“

Lena hielt ihm mit zittrigen Händen die 200 Euro direkt vor die Augen. Immer noch sichtlich irritiert griff er das Geld und legte es in die Kasse. Dann nahm er den langen Kassenzettel mit den Gutenhabennummern und hielt ihn Lena hin.

Lena schnappte sich den Kassenzettel, drehte sich um und ging so schnell es ihr möglich war nach draußen. In diesem Moment bemerkte sie nicht, dass durch ihre schnellen Schritte das Kettengerassel im Verkaufsraum der Tankstelle laut und deutlich hörbar war. Erst als sie um die erste Straßenecke bog, blieb sie kurz stehen und sammelte sich.

Langsam beruhigte sie sich wieder und musste schließlich sogar schmunzeln. Was hat der junge Mann an der Kasse wohl gedacht, als er den stählernen Halsreif mit den Ketten an ihr gesehen hatte? Sie stellte sich vor, wie sie mit ihm - nachdem sie ihm den Kopf verdreht hatte - im Bett landete.

Ihr Herz fing an zu pochen und ihre Erregung stieg an. Doch sofort wurde ihr schmerzlich bewusst, dass sie in ihrem Stahlpanzer keinen Sex mit ihm haben könnte. Und warum dachte sie überhaupt darüber nach?

Nach dem großen Unglück hatte Lena keinen Gedanken mehr an Sex oder gar an eine neue Partnerschaft vergeudet. Sie lebte geradezu Keusch, bis auf die Ereignisse der letzten Tage. Und jetzt, wo sie in diesem Body aus Stahl eingeschlossen war, hatte sie dieses Verlangen nach Sex und einem Orgasmus.

Der Wind pfiff eiskalt und trieb Lena die Tränen in die Augen. Schnellen Schrittes machte sie sich auf den Heimweg und erreichte ihre Wohnung ohne weitere Begegnungen.

Zu Hause angekommen machte sie sich als erstes einen wärmenden Tee und setzte sich wieder an den Küchentisch. Dann aktivierte sie ihr Handyguthaben und startete die Amazon-App. Auch dort erfasste sie nacheinander die drei Guthaben-Nummern vom Kassenbeleg.

150 Euro standen ihr nun zum Shoppen zur Verfügung. Als erstes wollte sich Lena um ein paar notwendige Kleidungsstücke kümmern. Da sie keine ihrer Hosen mehr tragen konnte, entschied sich Lena für einen bis über die Knie reichenden Winterrock. Gegen die kalten Beine bestellte sie sich noch halterlose Strümpfe, welche bis zu den Schenkelreifen hochgezogen werden konnten.

Als nächstes suchte sie sich noch einen dicken Wintermantel aus, welcher von den Knien bis zum Hals reichte. So bliebe auch das Halsband verborgen.

Als letztes suchte sie nach Werkzeug, mit dem sie den Body öffnen konnte. Ihr Suche nach ‚Werkzeug‘ und ‚Metall‘ brachte eine große Auswahl von Brecheisen, Bolzenschneidern, Sägen und Winkelschleifern. Sie entschied sich für eine Blechschere und den großen Bolzenschneider. Mit dem Bolzenschneider könnte sie auf jeden Fall die Kette zwischen den Schenkeln entfernen.

Alle bestellten Artikel zeigten als Liefertermin den Dienstag an. Gesamtpreis 254,98 Euro. Das überstieg ihr Guthaben bei weitem. Also entfernte sie das Werkzeug und landete bei einem Preis von 132,70 Euro für die Sachen zum Anziehen.

„Ich hätte mehr Guthaben kaufen sollen“ murmelte sie, klickte auf Bestellen und legte das Handy zur Seite.

Um das Werkzeug wollte sie sich am Montag kümmern. Auf dem Weg zur Tankstelle ist ihr ein Baumarkt aufgefallen. Diesem wollte sie dann morgen einen Besuch abstatten.

Nach einem kleinen Mittagessen und mit einer frischen Tasse Tee machte sie es sich auf der Couch gemütlich. Inzwischen klappte das Hinsetzen schon wesentlich besser. Die Rückenlehne polsterte sie mit einer stattlichen Anzahl Kissen aus. So konnte sie es eine Weile aushalten. Nur die Tatsache, dass ihre Schenkel wieder so eng zusammengezogen wurden, nervte sie gewaltig.

Mit dem Handy in der Hand führte sie ihre Recherche über den Absender des Pakets vom Vormittag fort.

Nach weiteren drei Stunden und unzähligen Internetseiten hatte sie noch immer keinen Erfolgt vorzuweisen. Der Hersteller dieser Stahlteile schien im Internet nicht auffindbar zu sein. Und eine Suche nach dem Empfänger ‚M. Schulze‘ war von vorn hinein sinnlos. Da hätte sie als Suchbegriff auf gleich einen Stern als Suchbegriff eingeben können.

Sie wollte gerade das Handy wieder zur Seite legen, als ihr das Lesezeichen, welches sie gestern Abend gesetzt hatte, ins Auge fiel.

Mehrere Stunden durchforstete sie das auf Keuschhaltung spezialisierte Forum. Sie fand Tipps zu neuen Modellen und Langzeitberichte. Es herrschte ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern - und so entscheid sie sich, ihr Problem nach einer kurzen Anmeldung zu schildern.

‚Stecke in Body aus Stahl fest. Wie komme ich da wieder raus?‘

Wenige Minuten später kamen bereits die ersten Antworten. Doch diese gingen von Angeboten sie als Sklavin anzunehmen, über Hinweise, dass es so einen Body nicht gibt - bis hin zu sexuellen Angeboten. Allesamt nicht hilfreich. Daher fing sie an ein paar der Storys zu lesen. Viele Storys handelten von Frauen, die durch einen dummen Fehler in einen Keuschheitsgürtel gesperrt wurden. Noch vor wenigen Tagen hätte Lena diese Storys als reine Fantasie abgetan. Doch jetzt las sie die Geschichten mit anderen Augen. Doch je mehr Storys sie las, desto erregter wurde sie.

Immer wieder glitt ihre Hand in ihren Schritt. Und immer wieder musste sie feststellen, dort nur auf harten Stahl zu treffen.

Besonders begeisterte sie eine Story über eine junge Frau mit dem Namen ‚Sandra‘, welche sich selbst durch einen falschen Klick im Internet zur Sklavin gemacht hatte und in so etwas wie eine Sklavenfabrik verschleppt wurde. Dort wurde ihr Körper mit Tätowierungen, Piercings und anderen Körpermodifikationen versehen und mit einem permanenten Keuschheitsgürtel aus Stahl versehen. Mit jedem Kapitel wurde sie erregter, doch immer wieder stieß sie beim Versuch sich Erleichterung zu verschaffen auf harten Stahl. Und seltsamerweise machte genau das sie noch erregter.

Sie fing gerade an, das letzte Kapitel über das Verlassen der Sklavenfabrik zu lesen, als der Akku leer war und sich das Handy ausschaltete.

Erst jetzt bemerkte Lena, dass es bereits nach Mitternacht war. Sie hatte beim Lesen dieser Story vollkommen die Zeit vergessen.

Nachdem sie ihr Handy noch an das Ladegerät angeschlossen hatte, ging Lena ins Bett. Ihren Wecker stellte sie auf 7 Uhr. Sie wollte möglichst früh in den Baumarkt, wenn noch nicht viel los wäre.

Fortsetzung folgt...
36. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ChasHH am 21.12.25 14:46

Das hatte ich kommen sehen.
37. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Thomas H am 21.12.25 16:13

Danke für die tolle Geschichte!


Vielleicht gibt es im Baumarkt für einen der Mitarbeiter wenigstens die Chance, die Poplatte mit den drei Stegen abzunehmen?


38. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Darktail am 21.12.25 17:01

Sie Scheint ja mit dem Dildo im Schritt gut klar zu kommen, wenns nur die Ketten sind die stören
39. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von kamikazekifferin am 21.12.25 17:35

der ganze Oberkörper steif ist schon sehr einschränkend...
Ich bin gespannt, wer hinter dem ganzen steckt. Das ist sicher kein Zufall, dass sie den Ganzkörperpanzer bekommen hat.

Würds ja gerne auch mal ausprobieren um ehrlich zu sein...


Schönen 4. Advent.

Kami
40. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MartinII am 21.12.25 18:27

Nett, dass Du Sandra und die Sklavenfabrik hier eingebaut hast. Aber der leere Akku war dann ja auch egal - die Geschichte war ja leider an dem Punkt auch zuende.
41. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Mistress Calypso am 22.12.25 17:30

Zitat
der ganze Oberkörper steif ist schon sehr einschränkend...
Ich bin gespannt, wer hinter dem ganzen steckt. Das ist sicher kein Zufall, dass sie den Ganzkörperpanzer bekommen hat.

Würds ja gerne auch mal ausprobieren um ehrlich zu sein...


Schönen 4. Advent.

Kami


Hallo Kami
Ich glaube auch nicht das dass eine einfache Verwechslung ist. Da muss jemand anderes die Fäden ziehen. Zum Beispiel Lenas Freundin Bine.

Calypso
42. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von kamikazekifferin am 22.12.25 18:57

Zitat
Zitat
der ganze Oberkörper steif ist schon sehr einschränkend...
Ich bin gespannt, wer hinter dem ganzen steckt. Das ist sicher kein Zufall, dass sie den Ganzkörperpanzer bekommen hat.

Würds ja gerne auch mal ausprobieren um ehrlich zu sein...


Schönen 4. Advent.

Kami


Hallo Kami
Ich glaube auch nicht das dass eine einfache Verwechslung ist. Da muss jemand anderes die Fäden ziehen. Zum Beispiel Lenas Freundin Bine.

Calypso


Ich denke, wir werden es bald erfahren....
43. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 22.12.25 19:53

Montag, 22.12.2025

Es war kurz vor Acht. In wenigen Minuten würde der Baumarkt seine Türen öffnen und die bereits wartenden Kunden einlassen. Eine davon war Lena, die frierend am Eingang wartete. Wie gestern hatte sie sich ihre Trainingshose und die - für diese Jahreszeit zu dünne - Jacke übergezogen. Ihr Gesicht versuchte sie in den um den Hals gewickelten Schal zu vergraben. 200 Euro aus dem Umschlag hatte sie in der Seitentasche.

Punkt Acht wurde der Baumarkt geöffnet. Lena steuerte direkt die Werkzeugabteilung an und stand nun vor dem Regal mit den Bolzenschneidern. Die Auswahl war riesig. Von klein bis groß war alles vorhanden. Lena war durch die Auswahl sichtlich überfordert. Welche Größe und welches Model würde sie benötigen, die Ketten zu durchschneiden?

Entgegen der landläufigen Meinung, dass Baumarktmitarbeiter wie Einhörner waren - niemand hat sie so wirklich gesehen - näherte sich von hinten ein Mitarbeiter und sprach Lena freundlich an.

„Kann ich ihnen helfen? Suchen sie etwas bestimmtes?“

Lena zuckte kurz zusammen. Was genau sollte sie ihm sagen? Dass sie in einem stählernen Gefängnis steckte und einen Bolzenschneider und anderes Werkzeug benötigte um sich daraus zu befreien? Er sah sogar sehr attraktiv aus. Muskulös und sportlich. Er war etwa Mitte dreizig. In Gedanken sah sich Lena auf ihrem Bett liegen und er befreite sie mit seinem Werkzeug aus dem Stahlbody. Zur Belohnung durfte er sie dann hart nehmen.

„Hallo? Kann ich Ihnen weiterhelfen“ fragte er erneut und lächelte sie dabei freundlich an.

„Äh.. ja. Ich brauche Werkzeug um eine Kette zu durchtrennen.“. Lena hoffte, dass er nicht weiter nachhakte.

„Was für eine Kette denn genau? Welche Gliederstärke?“

„Äh….eine Metallkette. Wie soll ich das jetzt beschreiben??“

Er trat ein Stück zur Seite und zeigte auf eine Wand, an der viele große Rollen befestigt waren. Von den Rollen hingen diverse Ketten in unterschiedlichen Ausführungen und Stärken.

„Schauen sie mal hier. Wie genau sieht denn die Kette aus?“

Lena schaute sich die Auswahl an Ketten an und entdeckte eine, die ihrer recht ähnlich war. Nur diese war nicht so dick und glänzte auch nicht so.

„Die hier sieht so ähnlich aus. Nur noch etwas dicker.“

„Ok. Sehr schön. Das ist eine flache Panzerkette. Die sind sehr stabil. Und ihre ist noch etwas stärker?“

„Ja, noch ein wenig dicker. Und die glänzt mehr.“

„Ok. Dann könnte es sogar Edelstahl sein. Das macht es schwieriger. Dann bräuchten sie schon sehr stabiles Werkzeug.“

Er ging an das Regal und griff sich einen großen, massiv aussehenden Bolzenschneider.

„Das hier ist schon eines unserer besseren Modelle. Wenn sie möchten, können sie ihn mal an der Kette ausprobieren. Er reichte Lena den Bolzenschneider, zog ein kleines Stück Kette von der Rolle und hielt ihr den Anfang der Kette hin.

„Jetzt einfach die Handgriffe auseinander ziehen und die gesamte Kette zwischen die beiden Schneiden nehmen. Normalerweise setzt man die Schneiden an der Seite von einem einzelnen Kettenglied an. Erst die eine Seite, dann die andere Seite Aber das geht bei Panzerketten leider nicht, da nicht genügend Abstand zwischen den Kettengliedern ist.“

Lena setzte den Bolzenschneider an und drückte ihn fest zusammen.

„Sie müssen noch fester drücken“

Lena spürte, wie sich die Rillen der Handgriffe bereits schmerzhaft in Ihre Hände gruben, doch sie schaffte es nicht, die Kette zu durchtrennen.

„OK. Da braucht es doch viel Kraft.“

Er griff nach dem Bolzenschneider und drückte kräftig zu. Ein kleines Stück der Kette fiel auf den Boden.

„Sehen Sie?“

„Ja, aber so viel Kraft habe ich nicht. Und meine Kette scheint ja noch dicker zu sein.“

„Na gut, dann hätten wir noch unser Spitzenmodell.“

Er griff nach dem größten Bolzenschneider.

„Dieser hier hat speziell geschliffene Schneidklingen und längere Griffe. Außerdem hat er eine Übersetzung, welche die auf die Klingen wirkende Kraft vervielfacht. Probieren sie es mal mit diesem.“

Lena setzte den Bolzenschneider wieder an und drückte zu.

KNACK. Ein Stück der Kette fiel auf den Boden.

„Na also. Dann haben sie ihr erforderliches Werkzeug gefunden.“

Lena freute sich über diesen Erfolg.

„Und was soll der Bolzenschneider kosten?“

„365 Euro.“

Lena zuckte sichtlich zusammen, als er den Preis nannte. Mit einem so hohen Betrag hatte sie nicht gerechnet. Aber ohne diesen Bolzenschneider würde sie die nervigen Ketten nicht durchtrennen können. Doch sie hatte nur 200 Euro dabei. Also müsste sie nochmal nach Hause und Geld holen.

„So teuer?? Ich hab nur 200 Euro dabei.“

„Kein Problem. Sie können an der Kasse auch mit Karte zahlen.“

„Äh…die hab ich nicht dabei. Dann müsste ich später nochmal vorbeikommen.“

Einen kleinen Moment blickte er Lena mit einem verschmitzten Lächeln an. Sie schien ihm ebenfalls zu gefallen. Er trat einen kleinen Schritt auf sie zu und sprach etwas leiser.

„Haben sie die Möglichkeit, die Kette mitzubringen? Dann könnte ich sie ihnen hier schnell durchtrennen. Normalerweise dürfen wir das nicht. Wir sollen ja schließlich was verkaufen. Aber bei Ihnen mache ich gerne mal eine Ausnahme“. Er lächelte Lena dabei an und schaute ihr in die Augen.

Plötzlich spürte Lena ein seltsames Kribbeln. Ein Kribbeln, welches in ihrem Magen startete und von dort bis in den ganzen Körper ausstrahlte. Sie kannte dieses Gefühl. Sie hatte es das letzte mal, als sie Jan bei der Party kennenlernte. Es waren die berühmten Schmetterlinge im Bauch.

Lena war hin und her gerissen. Theoretisch hatte sie die Kette ja sogar schon dabei. Aber praktisch? Sollte sie jetzt vor ihm ihre Jogginghose runterziehen? Nein, dass konnte sie sich wirklich nicht vorstellen. Vermutlich würde er schreiend wegrennen oder sie sogar auslachen. Sie wäre dann auf jeden Fall DAS Gespräch unter seinen Kollegen.

„Das ist ganz lieb von Ihnen, aber die ist… äh.. zuhause im Fahradkeller an meinem Fahrrad. Mein Exfreund hat damit mein Fahrrad angeschlossen und bei der Trennung den Schlüssel weggeworfen.“

Lena war sich nicht sicher, ob er ihr diese Story abgekauft hatte.

Er schaute sie eine Weile an und überlegte.

„Wohnen sie hier in der Nähe? Wenn sie wollen, kann ich in der Mittagspause schnell mal mit dem Bolzenschneider vorbeikommen und ihr Problem lösen. Darf nur mein Chef nicht erfahren, sonst fliege ich hier hochkant raus.“

Lena überlegte fieberhaft, wie sie sich nun entscheiden sollte. Zwei Möglichkeiten hatte sie. Die erste Möglichkeit wäre schnell nach Hause zu gehen, das fehlende Geld holen und den Bolzenschneider zu kaufen. Doch 365 Euro war viel Geld. Und nur um einmalig ein paar Ketten durchzutrennen? Mit diesem Geld könnte sie sich so viele andere schöne Dinge leisten.

Die zweite Möglichkeit war, sein Angebot anzunehmen und ihm dann zuhause die Wahrheit zu erzählen. Im schlimmsten Fall würde er sich über sie lustig machen und wieder gehen. Vergewaltigen konnte er sie ja nicht. Und im besten Fall würde er die Ketten durchtrennen. Und für den Body brauchte sie sicherlich auch noch Hilfe. Am besten von jemandem, der sich mit entsprechenden Werkzeugen auskennt. Aber das könnte sie ja noch vor Ort klären. Und mit dem gesparten Geld könnte sie ihn ja dann zum Essen einladen.

Lenas Herz pochte wie wild.

„Ich wohne gleich hier um die Ecke. In dem Hochhaus Nummer 3.

„Prima. Wenn sie wollen, kann ich gleich heute vorbeikommen.“

„Ja gerne.“ antwortete Lena und schaute ihm tief in seine wundervollen blauen Augen.

„Klasse. Dann machen wir das so. Ich gehe um 11 Uhr in die Pause und komme dann gleich mit dem Bolzenschneider vorbei. Nur bitte kein Wort zu niemandem. Das kann mich meinen Job kosten. Ach..und…mein Name ist übrigens Marvin.“

„Lena…Lena Schuster. Hallo Marvin.“

Mit den Worten „dann bis 11 Uhr Lena“ drehte er sich um und verschwand. Den großen Bolzenschneider hatte er dabei noch in der Hand.

Wieder zuhause angekommen, machte sich Lena erst einmal ein kleines Frühstück. Das hatte sie heute früh nicht geschafft. Bis 11 Uhr hatte sie ja noch zwei Stunden Zeit.

Während sie Frühstückte spielte sie in Gedanken durch, wie sie Marvin die Situation erklären sollte. Letztendlich entschied sie, es von der Situation vor Ort abhängig zu machen.

Sie nahm gerade ihren letzten Schluck Kaffee aus der Tasse als ihr Telefon klingelte. Es war Bine.

„Hi Bine!“

„Hi Lena“. Bines Stimme krächzte ins Telefon.

„Ach Gott, wie klingst du denn?“ fragte Lena.

„Mich hat es voll erwischt. Liege seit gestern Abend mit Fieber im Bett. Meine Mutter hat mich heute morgen gleich zum Arzt gefahren. Er meint, ich hätte eine eitrige Nasennebenhöhlenentzündung. Jetzt muss ich Antibiotika schlucken und das Bett hüten.“

„Ach du grüne Neune. Das tut mir leid.“

„Nein, mir tut es leid. Ich wollte dich doch besuchen kommen.“

„Mach dir da mal keine Gedanken. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Sag einfach Bescheid wenn es dir wieder besser geht und lass dich bis dahin gut von Muttern pflegen.“

„Danke Lena. Das mache ich. Wir texten zwischendurch mal. OK?“

„Versprochen. Bis dann.“

Auch wenn Lena ein wenig traurig war, dass Bine krank war, so war sie doch froh, dass der Besuch ausfiel. Bine hätte sicherlich nach wenigen Minuten an ihren Bewegungen erkannt, dass etwas nicht stimmt. Und dann hätte sie ihr alles erklären müssen. Und dabei hätte sie auch zugeben müssen, dass sie sie wegen des Pakets angelogen hatte. Jetzt hatte sie die Chance, sich vor ihrem Treffen mit Dani aus dem Body zu befreien. Oder befreien zu lassen.

Die Uhr zeigte bereits fünf nach elf. Mit jeder weiteren Sekunde stieg Lenas Puls an. Wie würde er sich verhalten?

Im Spiegel kontrollierte sie noch einmal ihr Aussehen. Sie hatte im Schrank noch einen Halstuch gefunden, welches den Halsreif gut kaschierte. Trainingshose und Schlabberpullover verdeckten alles andere. In der Küche hatte sie das Radio leise im Hintergrund laufen und hoffte damit, etwas vom Klirren der Kette abzulenken.

Es klingelte. Lena ging an die Sprechanlage.

„Ja bitte?“

„Hi. Marvin hier. Kommst du runter?“

„Wieso runter?“

„Na der Fahrradkeller ist doch wohl unten im Keller“

„Ach so…ja…äh…komm trotzdem erst einmal hoch. 23. Stock.“ Sie drückte den Türöffner und wartete an der Tür.

Als sie die Aufzugstür hörte, öffnete sie die Tür.

„Hier hinten“ rief sie in den Flur.

Sie begrüßte ihn und bat ihn in die Küche. Seine große Tasche stellte er im Flur ab. Sie bot ihm eine Tasse Kaffee an, welche er auch dankbar annahm. Sie goss sich auch noch eine Tasse ein und setzte sich zu ihm an den Tisch. Dabei fielen ihm ihre doch recht steifen Bewegungen auf.

„Hast du Rückenprobleme?“ fragte er sie. „Mir ist das vorhin schon aufgefallen“

„Äh…ja…seit ein paar Tagen. Hoffe aber, dass sich das bald bessert“ antwortete sie wahrheitsgemäß.

Lena schaute zu ihm rüber, während er einen Schluck Kaffee trank.

„Machst du das öfter?“ fragte sie ihn.

„Was meinst du?“

„Na, dass du die Kunden daheim besuchst?“

Jetzt wurde Marvin rot.

„Also…ehrlich gesagt bist du mein erster Kundenbesuch. Normalerweise dürfen wir das auch nicht.“

„Und warum ich?“ hakte Lena nach.

Seine Gesichtsfarbe wechselte von hell nach dunkelrot.

„Also ehrlich gesagt, bist du mir vorher schon ein paarmal aufgefallen. Im Supermarkt an der Kasse. Ich hab mich dann sogar extra an dieser Kasse angestellt, auch wenn dort die längste Schlange war. Wenn ich dann dran war, hab ich sogar mal ein paar Flirtversuche gestartet, aber von dir kam nie eine Reaktion. Du sahst nur immer so traurig aus. Na ja, und heute früh sehe ich dich dann bei uns im Baumarkt. Und da bin ich natürlich gleich gekommen um dir weiterzuhelfen.“

Jetzt wurde auch Lena knallrot.

„Normalerweise rennen wir ja weg und verstecken uns vor den Kunden“ scherzte er noch und beide mussten herzhaft lachen.

„Eventuell können wir uns ja mal auch so treffen“ legte er noch nach. „Aber jetzt lass uns mal nach unten gehen“.

„Nach unten?“

„Na in den Fahrradkeller.“

Lenas Herz pochte wie wild. Jetzt war die Stunde der Wahrheit. Gleich müsste sie ihm erklären, wo genau sich die Kette befand. Würde er sich dann immer noch mit ihr treffen wollen? Sie entschied sich, gleich in die Vollen zu gehen.

„Ach so, ja. Natürlich. Bleib kurz sitzen und trink noch deinen Kaffee aus. Ich muss nur noch eben mal schnell wohin. Bin gleich wieder da.“

Marvin nickte, Lena stand auf und ging aus der Küche. Die Küchentür schloss sie bis auf einen kleinen Spalt. Dann ging sie ins Wohnzimmer und begann sich komplett zu entkleiden. Nun stand sie nur noch in ihren Stahlsachen da. Von ihrem Körper würde er ja nicht mehr zu sehen bekommen als jeder Schwimmbadbesucher, wenn sie einen Badeanzug trug. Sie zitterte am ganzen Körper. Sie atmete noch einmal tief ein und rief dann nach Marvin.

„Marvin, kommst du?“

Marvin trat aus der Küche und blickte direkt ins Wohnzimmer. Dort sah er Lena stehen. Sie schien einen glänzenden Badeanzug oder so etwas anzuhaben. Langsam kam er näher.

„Soll das ein schlechter Scherz sein? Haben dich meine Kollegen dazu angestiftet? Solltest du mich nur verführen?“ fragte er ärgerlich. Doch mit jedem Schritt den er näher kam, erkannte er, dass es sich nicht um einen glänzenden Badeanzug, sondern um etwas aus Metall handelte. Irritiert blickte er Lena ins Gesicht.

Lena stand zitternd vor ihm. Über ihre Wangen liefen die ersten Tränen.

„Das ist der Grund, weshalb ich heute einen Bolzenschneider kaufen wollte“ antwortete sie mit zittriger Stimme. Immer mehr Tränen liefen über ihre Wangen bis Lena schließlich schluchzend und heulend vor ihm stand.

Marvin erkannte, dass dies hier kein schlechter Scherz seiner Kollegen war. Hilflos stand er vor der heulenden Lena, welche vor lauter Weinen schon nach Luft schnappte.

Kurzerhand ging er auf Lena zu und umarmte sie. Damit brachen bei Lena alle Dämme. Sie umarmte ihn ebenfalls und heulte mehrere Minuten Rotz und Wasser. Es war fast so, als würden alle negativen Gefühle, die sich in den letzten Monaten angesammelt hatten, aus ihr herauskommen.

Nachdem sich Lena in seinen Armen wieder etwas beruhigt hatte trat er einen kleinen Schritt zurück und schaute sie fragend an.

„WAS IST DAS

Schluchzend fing Lena an zu erzählen. Angefangen von der Abholung des Kartons aus der Packstation bis zu ihrem Besuch im Baumarkt. Das Detail mit dem Metallzapfen in ihrer Vagina und den ersten Erlebnissen mit den anderen Hand- und Fußfesseln behielt sie jedoch erstmal für sich. Sie stand vor ihm wie ein kleines Kind, welches heulend ihre Sünden beichtete.

Nachdem sie mit ihren Erzählungen fertig war, blickte sie mit verheulten Augen zu dem knapp einen Kopf größeren Marvin auf und wartete auf seine Reaktion.

„Wow. Da hat dich deine Neugier ja in ziemliche Schwierigkeiten gebracht. Aber wer bestellt so etwas? Und wie öffnet man es wieder? Und wie…..“

Marvin bombardierte Lena mit vielen Fragen, auf die auch sie keine Antwort wusste.

„Na gut. Dann wollen wir dich mal daraus befreien. Darf ich mir das mal näher anschauen?“

Lena nickte und Marvin begann die Konstruktion zu untersuchen. Hin und wieder klopfte er gegen den Stahl, rüttelte an einer der Ketten oder versuchte mit dem Finger unter den Rand zu gelangen und die Teile auseinanderzuziehen. Auch den Bereich am Rücken mit der Rückenplatte schaute er sich sehr genau an. Als er mit den Fingern an den drei Stangen rüttelte wurde Lena klar, dass er durch die hintere Öffnung direkt auf ihren Anus schauen konnte. Auch den Bereich zwischen ihren Beinen schaute er sich sehr genau an.

„Darf ich da unten auch mal versuchen, ob ich etwas ertasten kann?“

„Peinlicher kann es ja nicht mehr werden…“ antwortete Lena leise.

Er kniete sich vor ihr hin und fing an, mit seinen Fingern am Rand des Stahlbodys entlangzufahren. Um auch alles genau sehen zu können, war sein Gesicht nur wenige Zentimeter von ihrem Intimbereich entfernt.

Lena erregten die Berührungen immer mehr. Sie bemühte sich nichts anmerken zu lassen und versuchte so gleichmäßig wie möglich zu atmen. Doch sie merkte, wie sie untenrum immer feuchter wurde. Als er dann noch an der in ihren Schritt gehenden Kette prüfend und fest rüttelte - und damit den Metallzapfen in Schwingung brachte - konnte sie sich ein kurzes Aufstöhnen nicht verkneifen.

Mit seinen Fingern fuhr er über die kleinen Löcher in ihrem Schritt.

Endlich war er mit seinen Erkundungen fertig und stellte sich wieder vor sie. Er hielt seine rechte Hand vor ihr Gesicht. Die Finger waren nass und schleimig. Er rieb Daumen und Zeigefinger und zog beim Öffnen kleine Schleimfäden.

„Erregt dich das etwa?“ fragte er sie.

„Scheiße ja!“ platze es aus ihr heraus. „Ich kann seit ich in diesem Ding gefangen bin nur noch an das eine denken.“ Und mit Blick auf die dicke Beule in seiner Hose ergänzte sie „und dich scheint das ja auch nicht gerade kalt zu lassen“.

„Ja, seltsamerweise erregt es mich, dich so in Stahl eingeschlossen zu sehen. Sorry.“

Die beiden schauten sich tief in die Augen. Wie gerne hätte Lena sich jetzt von ihm küssen lassen. In der Luft lag eine gewisse Anspannung.

Doch dann drehte er sich um, ging in den Flur und holte sich dann seine große Tasche.

„Also Lena.“ wurde Marvin plötzlich sehr sachlich. „Als erstes werde ich dich von den Ketten in deinem Schritt erlösen. Dann hast du wieder deine gewohnte Beinfreiheit und auch die Stahlreifen um deine Schenkel kannst du dann einfach nach unten abstreifen. Und danach kümmere ich mich um diesen Body und deinen Halsreif. Das wird nicht einfach werden. Das ist ziemlich dicker Stahl. Aber eins nach dem anderen. Ich fange dann mal mit den Ketten an. Stell dich bitte so breitbeinig wie möglich hin“.

Aus seiner großen Tasche holte er den Bolzenschneider heraus und setzte ihn an der Kette zwischen Lenas Schenkeln an.

Er drückte den Bolzenschneider immer weiter und fester zu. Lena sah, wie sein Kopf vor Anstrengung immer dunkler wurde und eine Ader an seiner Schläfe hervortrat.

„Na komm schon du Miststück“ rief er der Kette zu. Immer fester drückte er mit seinen muskulösen Armen zu - bis endlich das erhoffte metallische Knackgeräusch zu hören war.

„Na also, geht doch“ rief er freudestrahlend. Lena freute sich mit ihm und schaute ihn freudestrahlend an. Doch alles was sie sah, war Marvin, der nun kreidebleich sein Werkzeug in die Höhe hielt, sich die abgebrochene Schneideklinge des Bolzenschneiders betrachtete und „das ist unmöglich“ murmelte. Auch Lena merkte sofort an ihrem Bewegungsspielraum, dass ihre Kette nicht durchtrennt war.

„Was ist passiert?“ fragte sie ihn.

„Ich versteh das nicht. Die Schneide ist weggebrochen. Das ist unmöglich. Der schafft Ketten die drei mal so dick sind.“

Und mit Blick auf die Kette ergänzte er „und deine Kette hat nicht einmal irgendeinen sichtbaren Kratzer. Das ist kein einfacher Edelstahl. Das muss irgendwas anderes sein. Ich versteh das nicht.“

„Und jetzt?“

„Kein Ahnung. Ich muss mir da mal Gedanken machen. Auch wegen deines Bodys. Wenn der aus dem gleichen Material ist…“

Marvin legte den kaputten Bolzenschneider wieder in seine Tasche. Dann ging er wieder zu Lena und fasste mit seinen Händen um ihre Taille.

„Also Lena. Tatsache ist, dass ich gerade etwas ratlos bin. Ich bin gelernter Metallbauer und habe diesen Beruf über 10 Jahre ausgeübt. So ein Material habe ich noch nie erlebt. Es sieht aus wie Edelstahl, aber es ist um ein vielfaches härter und stabiler als alles, was ich jemals gesehen habe. Es wird nicht einfach werden, dich da wieder heraus zu bekommen.“

„Oder unmöglich…“ sagte Lena während ihr wieder eine Träne die Wange herunter kullerte.

„Nichts ist unmöglich“ antwortete er schnell und schaute sie liebevoll mit seinen blauen Augen an. Seine Händen umfassten ihr Gesicht und Lena schloss die Augen. Dann spürte sie seine Lippen auf ihren. Sie öffnete leicht ihren Mund und ihre Zungen spielten miteinander.

In Lenas Körper explodierte ein Feuerwerk der Gefühle. Die Schmetterlinge in ihrem Bauch flatterten wie wild herum, ihr Schritt wurde feucht und an den Beinen spürte sie, wie die Nässe nach unten lief.

Lena berührte mit ihrer Hand seinen Schritt. Sie spürte sein hartes, nicht gerade kleines Teil. Sie wollte mehr.

Doch er wich mit seiner Hüfte zurück - und auch seine Lippen trennten sich von ihr. Mit seinen Händen schob er sie sogar ein Stück von sich weg.

„Mach das nicht“ sagte er zu ihr.

„Wieso? Hast du ne Freundin?“

„Nein, hab ich nicht. Das ist nicht der Grund.“

„Sondern?“

„Das ist kompliziert“

„Dann erkläre es mir“

„Nicht jetzt. Außerdem muss ich jetzt gehen. Meine Mittagspause ist gleich vorbei.“
Lena verstand nicht, dass er einen Rückzieher machte. Sie dachte immer, Männer wollen immer nur das Eine. Oder lag es daran, dass sie ihm nicht geben konnte, was er vermutlich doch wollte.“

„Sehen wir uns wieder? Du hilfst mir doch - oder?“

„Auf jeden Fall. Morgen geht es bei mir leider nicht, aber wie schaut es denn bei dir Mittwoch Nachmittag oder Abend aus? Ist zwar der ‚heilige Abend’ - aber ich mach mir da nicht viel draus… Bis dahin schau ich auch mal, ob ich was über dieses Metall herausfinde.“

Lena strahlte über das ganze Gesicht. Ihre Angst, dass er schreiend wegrennt oder sich über sie lustig macht war unbegründet. Ganz im Gegenteil. Sie hatte Gefühle für ihn - und er scheinbar auch für sie.

Sie tauschten noch ihre Handynummern aus und verabredeten sich für Mittwoch Abend.

Den Rest des Nachmittags verbrachte Lena noch damit, weitere Storys aus dem Internetforum zu lesen. Abends textete sie noch kurz mit Marvin und lud ihn zum Dank für seine Mühe für den Mittwoch Abend um 20 Uhr zum Essen beim Chinesen ein. Abends schaute sie noch einen Film und ging danach ins Bett.

Morgen früh wollte sie als erstes die Wohnung aufräumen.

Fortsetzung folgt...
44. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Glatzkopf am 23.12.25 07:16

Das ist ja eine Überraschung mit diesem Marvin. Bin recht gespannt, wie es weiter geht.
45. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Chastityenterprise am 23.12.25 12:09

Hui, eine plötzliche Wendung!

ich hätte Ursula in Verdacht, dass sie hilft. Aber so ist es noch spannender!

Ob Marvin auch vor Manipulationsversuchen geschützt ist?

Das wird noch lange dauern, bis zum heil Abend.. Für Lena und für uns
46. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MartinII am 23.12.25 15:11

Tolle Story - bin gespannt, wie es weitergehen wird.
47. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 23.12.25 17:07

Dienstag, 23.12.2025

Nach ihrer Morgentoilette und anschließender Dusche saß Lena mit Jogginghose und Schlabberpulli nun am Küchentisch und genoß ihr kleines Frühstück. Sie hatte eine unruhige Nacht mit wilden Träumen hinter sich.

Nach dem Frühstück begann sie mit Staubwischen und saugte anschließend noch das Wohnzimmer durch. Dabei war ihr der an der Wand stehende Karton mit den Styroporschnipseln im Weg. Also beschloss sie, ihn nach unten zum Müll zu bringen. Die Schnipsel packte sie in einen gelben Sack und fing an den Karton in kleinere Stücke zu zerreißen.

Ihr Blick fiel dabei auch noch einmal auf das Versandetikett. Nein, mit diesen wenigen Angaben konnte sie keinen Erfolg bei ihrer Recherche haben. Sie wollte gerade den Kartondeckel, auf dem sich das Etikett befand zerreißen, als sie etwas bemerkte. Es handelte sich hier nicht um ein normales Versandetikett, sondern es befand sich in einer aufgeklebten Versandfolie.

Lena kannte diese Versandtaschen von der Arbeit im Lager. Diese waren oft an Paletten angebracht, und enthielten neben Absender und Empfänger auch noch einen Lieferschein und die Rechnung. Wieso hatte sie das nicht früher bemerkt.

Aufgeregt riss sie die Versandtasche auf - und hinter dem Versandetikett befanden sich doch tatsächlich noch weitere zwei Seiten gefaltetes Din A4 Papier.

Mit zittrigen Händen faltete sie die zwei Seiten auseinander. Sie wollte gerade anfangen zu lesen, als es an der Tür klopfte.

„AMAZON. HABE PAKET“

So schnell sie mit ihren Ketten zwischen den Stahlreifen um ihre Schenkel laufen konnte ging sie zur Tür.

„Ich komme“ rief sie auf dem Weg zur Tür.

Ein kurzer Kontrollblick durch den Spion bestätigte, dass es der Lieferant von Amazon war. Sie hatte ihn hier im Haus schon öfter Pakete ausliefern sehen. Vermutlich war er für diesen Wohnblock zuständig und klapperte mit seiner Sackkarre Etage für Etage ab. Da es erst kurz vor Zwölf war vermutete Lena, dass er dabei in den oberen Stockwerken begann.

Mit den Worten „bin da“ riss sie die Tür auf.

Doch plötzlich fuhr ein riesiger Schreck durch ihren Körper.

Sie hatte das Halstuch vergessen. Aus ihrem Halsausschnitt des Pullovers liefen die Ketten gut sichtbar zu dem ebenso gut sichtbaren Stahlreif um ihren Hals.

Der Lieferfahrer hielt ihr jedoch nur das Tablet hin „Hier Du Unterschrift“.

Mit dem Finger kritzelte Lena auf dem Tablet herum, nahm das Paket und schloss die Tür hinter sich.

Ihr Herz pochte, aber sie beruhigte sich schnell wieder. Vermutlich sehen diese Lieferdienste jeden Tag merkwürdige Dinge. Und es könnte ja auch einfach ‚ihr Style‘ sein.

Sie stellte das Paket im Flur ab. Darum würde sie sich gleich kümmern. Nach einem kurzen Abstecher ins Wohnzimmer um die zwei Blätter zu holen ging sie in die Küche, kochte sich noch eine Kanne Tee und setzte sich zum Lesen an den Küchentisch.

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Vorgangsnummer: 87644-2023
Sehr geehrter Herr Markus Marquise Schulze,

anbei erhalten Sie den von Ihnen bestellten Keuschhaltebody aus der Serie „Total Control 300“ in der Ausführung T12 nebst folgenden Anpassungen/Zubehör:

Schenkelbänder geschlossen, Pain-Opt, EMS.
Verbindungsketten Schenkelbänder/Body permanent, Databus
Halsreif mit Verschluss T12, GPS, MIC, Pain-Opt.
Verbindungsketten Halsreif/Body permanent, Databus
Analschutz, Gitterausführung mit Verschluss T12, Secure-Opt.
Brustwarzenaussparung re/li mit Tunnel-Piercingoption 4G
Vaginalplug Devil IV, Größe 2
eSim

Weiterhin erhalten Sie das von Ihnen bestellte Kettenset ‚Demut‘ aus der Serie Total Control 300 in der Ausführung T1.

Bitte beachten Sie - auch zum Wohle Ihrer Sklavin - erneut folgende Hinweise:

Wir empfehlen die vorherige Aufladung der entsprechenden Zubehörteile, damit diese sofort einsatzbereit sind. Ansonsten können Ladung und Bereitschaft bis zu einer Woche benötigen. Die Bereitschaft beginnt, sofern keine anderen Einstellungen vorgenommen wurden, mit dem Dauermodus ‚Stimulation 20%‘.

Beachten Sie bitte, dass die Steuereinheit, welche Sie bereits mit der Einweisung erhalten haben, regelmäßig geladen werden muss. Alternativ können Sie die Funktionen auch an die App übertragen.

Die Steuereinheit hat eine Reichweite von maximal 100 Metern. Eine nahezu unbegrenzte Reichweite haben Sie - entsprechende Netzabdeckung vorausgesetzt - nur in Verbindung mit dem eSim-Modul und der App.

Eventuell in die Bauteile integrierte GPS-Sender und eSIM-Module müssen durch die Steuereinheit einmalig nach Erhalt manuell aktiviert werden.

Aktivieren Sie den Verschluss T12 bitte - wie in der Einweisung beschrieben - erst nach einer entsprechenden Eintragedauer, insbesondere auch um langfristige Probleme zu vermeiden.

Die Serie ‚Total Control‘ ist durch das verwendete Material sowie der innenliegenden mikroskopisch feinen Struktur permanent nutzbar. Dennoch wird empfohlen, 1-2 x im Monat unser Reinigungs- und Pflegebad zu verwenden, sowie zu Beginn der Tragezeit unsere Pflegelotion an den Rändern aufzutragen.

Zum Schutz ihrer Privatsphäre werden wir Ihre gesamten Daten eine Woche nach Versand aus unseren Systemen löschen.

Haben Sie noch Fragen oder Wünsche? Unsere Hotline steht Ihnen unter der Nummer 0800-1234567 rund um die Uhr zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Sklavin viel Spaß mit unserem Produkt und würden uns freuen, Sie erneut bei uns als Kunden begrüßen zu dürfen.


Mit freundlichen Grüßen

Steel for Everybody
Hamburg

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Lena las das Schreiben mehrfach durch und hatte nach jedem Lesen mehr Fragen. Auch mit den vielen Abkürzungen konnte sie nichts anfangen. Aber sie hatte jetzt die Telefonnummer einer Hotline. Dort würde man ihr helfen können. Schnell griff sie nach ihrem Handy und wähle die angegebene Telefonnummer.

„SFE Hamburg, mein Name ist Tatjana, was kann ich für Sie tun?“

„Ja, äh…hallo. Lena Schuster mein Name. Ich weis garnicht wo ich anfangen soll. Es geht um ein Paket von Ihnen. Das war bei mir in der Packstation und ich dachte es wäre für mich. Daher habe ich es geöffnet. Und… na ja… jetzt stecke ich seit Samstag in diesen Sachen und bekomme es nicht mehr auf. Und gerade habe ich das Schreiben mit ihrer Nummer am Paket entdeckt und hoffe, Sie können mir weiterhelfen…“

„Ah OK. Hätten Sie mal die Auftragsnummer für mich? Die müsste auf dem Begleitschreiben stehen.“

Zitternd hielt Lena das Schreiben in ihren Händen. „ja hier: 87644-2025“

„Kleinen Moment bitte.“

Sandra hörte, wie ihre Gesprächspartnerin auf einer Tastatur die Auftragsnummer eintippte.

„Tut mir leid. Unter dieser Nummer kann ich keinen Auftrag finden. Sie sagten, sie stecken seit zwei Tagen in irgendwas von uns. Wann haben Sie denn das Paket erhalten?“

„Das Paket habe ich letzte Woche am Dienstag aus der Packstation geholt.“

„Daher finde ich die Nummer nicht in unserem System. Wir löschen aus Datenschutzgründen eine Woche nach Versand die Daten komplett aus dem System. Und wenn sie es letzte Woche Dienstag bekommen haben, war der Versand vermutlich am Montag. Die Daten wurden daher vermutlich gestern schon gelöscht.“

„Ich habe hier noch einen Namen auf dem Schreiben. Können Sie danach suchen?“

„Tut mir leid. Nach einer Woche löschen wir ALLE Daten. Daher weisen wir auch darauf hin, dass telefonische Reklamationen nur innerhalb einer Woche möglich sind.“

Lena war sprachlos. Sollte auch das hier eine Sackgasse sein? Ihre Gefühle schwankten zwischen Wut und Verzweiflung.

„Aber irgendjemand muss mir doch jetzt weiterhelfen können? Ich habe ein Paket bekommen, dass nicht für mich bestimmt war und stecke jetzt in etwas, was ich nicht mehr aufbekomme!“ schrie sie ins Telefon.

„Bitte beruhigen Sie sich Frau Schuster. In was für einem Teil stecken sie denn genau drin?“

Lena atmete einmal tief ein- und wieder aus. Mit etwas ruhiger, aber immer noch zittriger Stimme antwortete sie „in so etwas wie einem stählernen Body. Und ich bekomme ihn nicht mehr aus.“

„Ich verstehe. Und warum haben sie ihn dann angezogen, wenn er nicht für Sie bestimmt war?“

Lana verschlug es die Sprache. Ja, warum hatte sie das Teil angezogen? Weil sie dumm war? Weil sie sich immer mehr aufgegeilt hatte? Aber das konnte sie ihr doch so nicht sagen…

„Weil ich neugierig war“ antwortete sie leise.

„Aha. Und nicht, weil jemand das Teil für Sie bestellt hat und sie jetzt wieder herauswollen?“

„Nein verdammt noch mal.“ Lenas Stimme wurde immer weinerlicher.

„OK. Dann will ich Ihnen mal glauben. Aber ich kann von hier leider nicht weiterhelfen. Darf ich fragen, wo Sie wohnen?

„In Berlin. Wieso?“

„Eventuell kann Ihnen jemand vor Ort weiterhelfen. Kleinen Moment bitte, ich verbinde…“

Lena hörte erneut ein Tippen auf einer Computertastatur. Dann wurde Sie in in eine Warteschleife gelegt und hörte Wartemusik.

Es dauerte knapp fünf Minuten, bis die Musik verstummte und sich eine männliche Stimme meldete. Fünf Minuten, die Lena wie Stunden vorkamen. Die Küchenuhr zeigte bereits 13:30 Uhr an.

„Hallo Frau Schuster, Andreas Brink mein Name. Meine Kollegin hat mir bereits ihre Situation geschildert.“

„Hallo Herr Brink. Können Sie mir denn weiterhelfen?“

„Das kann ich am Telefon leider nicht beurteilen. Aber ich kann Ihnen anbieten, persönlich bei uns vorbeizukommen. Das ginge allerdings nur noch bis morgen Mittag. Wir veranstalten gerade unsere Hausmesse.

Und über Weihnachten bis Neujahr haben wir geschlossen. Ansonsten dann wieder Anfang Januar. Heute wäre ich noch bis 16 Uhr erreichbar und morgen früh ab 7 Uhr.“

Lena wollte so schnell wie möglich wieder aus diesem stählernen Gefängnis raus. Lieber heute als morgen.

„Verdammt. Ich habe kein Auto. Und mit der Bahn schaffe ich es nicht bis 16 Uhr nach Hamburg.“

„Entschuldigen Sie, mein Fehler. Ich hätte erwähnen sollen, dass Sie jetzt mit uns in Berlin verbunden sind. Sie kommen doch laut meiner Kollegin auch aus Berlin - richtig?“

„Ja, richtig. Wo genau in Berlin finde ich Sie denn?“

„Sie finden mich etwas außerhalb von Berlin. Ich sehe, Sie rufen von einem Handy aus an. Wenn es Ihnen recht ist, schicke ich Ihnen meine Kontaktdaten sowie die genaue Adresse per SMS zu. Mit dem Taxi könnten sie in knapp einer Stunde da sein.“

„Ja… ok…. und telefonisch können sie mir also nicht weiterhelfen?“

„Nein Frau Schuster. Ich schicke Ihnen jetzt die Kontaktdaten. Dann eventuell bis später. Auf Wiedersehen.“

Lena hörte ein kurzes Klicken. Er hatte aufgelegt. Wenige Sekunden später piepste ihr Handy. Die angekündigte SMS war angekommen.

———
Hallo Frau Schuster,

wie besprochen hier die Adresse:

Herrn Andreas Brink, Geschäftsführer
Hotel Excelsior Deluxe
Reichenberger Chaussee 1
15377 Bollersdorf

Bitte zeigen Sie diese SMS am Eingangstor vor uns fragen Sie dann an der Rezeption nach mir.

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Lena wunderte sich über die Hoteladresse. Erwartet hätte sie eher einen Metallbaubetrieb oder so. Aber vermutlich hatte er sich dort während dieser Messe ein Zimmer gebucht. Also tippte sie das Hotel bei Google ein.

5 Sterne Luxusressort. Exklusive Clubanlage. Einzelzimmer ab 1.500 Euro. Ausgebucht.

Lena war überwältigt. Vor allem vom Zimmerpreis im vierstelligen Bereich. Aber sie wollte dort ja nicht übernachten. Sondern sich nur mit diesem Herrn Brink treffen um den Stahlbody loszuwerden. Und ein Treffen im Hotel gab ihr noch ein gewisses Maß an Sicherheit.

Sollte sie wirklich spontan heute dorthin fahren? Wenn sie das Teil dieses Jahr noch loswerden wollte, wäre das wohl ihre einzige Chance. Und dann war da ja auch noch Marvin. Wie gerne würde sie mehr von ihm spüren. Also entschloss sie, sich auf den Weg zu machen.

Als erstes brauchte sie ihre neuen Anziehsachen. Also holte sie den Karton aus dem Flur und packte schnell aus. Die halterlosen Strümpfe und der Rock waren schnell angezogen und passten. Dazu noch eine weiße Bluse. Zum Schluss noch den Mantel und die schwarzen Schuhe mit den leichten Absätzen. Sie schaute sich kurz im Spiegel an. Sie fand, dass sie ziemlich gut aussah. So könnte sie sich in diesem Luxushotel sehen lassen. Und von den Metallsachen sah man auch nichts.

Per Handyapp bestellte sie sich ein Taxi. Anfahrtszeit nur 5 Minuten. Die Uhr zeigte bereits 14 Uhr an.

Aus dem Küchenschrank holte sie noch dem Umschlag mit dem Geld, schnappte sich Wohnungsschlüssel und Handy und machte sich auf den Weg nach unten. Sie trat gerade auf die Straße als das Taxi vorfuhr. Am Steuer saß ein älterer Mann. Vermutlich besserte er mit Taxifahren seine Rente etwas auf.

Etwas mühsam stieg sie hinten ein. Der Body und die Kette zwischen den Schenkeln behinderten doch etwas. Und dazu noch der lange Wintermantel.

Nachdem sie dem Fahrer die Adresse nannte drehte er sich verwundert nach ihr um.

„Dat is aber weit. Ham se denn soviel Geld? Dat kostet mindestens 300 Euro“

Lena zucke zusammen. „Soo viel??“

„Hör zu Kleine. Wir können auch einen Festpreis vereinbaren. Ohne Quittung. 200 Euro. Aber ich würde gerne sehen, dass du das Geld auch hast.“

Lena nickte, zog 200 Euro aus dem Umschlag und zeigte sie ihm. „Deal“.

„Bitte anschnallen“ rief er noch und fuhr los. Das Taxameter schaltete er aus.

Unterwegs überlegte Lena noch, ob Sie Marvin eine kurze Nachricht schreiben sollte, entschied sich aber dann dagegen. Sie würden sich morgen ja ohnehin sehen - und dann könnte sie ihm alles erzählen und sich ohne die Stahlteile präsentieren.

Aus dem Autoradio dudelte ein Sender mit Volksmusik.

Nach etwas über einer Stunde erreichten Sie Bollersdorf. Das Hotel lag noch etwas außerhalb im Wald. Dank Navi hatte der Fahrer keine Mühe es zu finden und so erreichten sie kurze Zeit später das große bewachte Eingangstor. Ein Wachmann trat an das Taxi heran. Lena zeigte ihm die SMS.

„Ah ja, Frau Schuster. Herr Brink hat uns bereits informiert. Darf ich Sie bitten auszusteigen. Ich bringe Sie dann zum Hotel.“

Lena gab dem Fahrer noch die vereinbarten 200 Euro und folgte dem Wachmann durch das Tor. Dort stand ein großer, dunkler Geländewagen. Der Wachmann bat Lena einzusteigen und reichte ihr seine Hand zur Hilfe. Dabei fiel Lena die Waffe unter seiner Jacke auf. Mit Lena auf dem Rücksitz fuhr der Wagen los. Lena überkam ein ungutes Gefühl. Keiner wusste, wo sie war. Hätte sie Marvin doch besser einen kurzen Text geschickt. Sie wollte gerade ihr Handy aus der Tasche holen und dies nachholen, als das Hotel in Sichtweite kam. Das war kein Hotel. Das war ein riesiges Schloss. Hell beleuchtet. Davor parkend jede Menge Luxusautos. Lena steckte das Handy zurück in ihre Tasche. Das ungute Gefühl verschwand wieder.

Der Wagen fuhr direkt vor den Eingang. Der Fahrer stieg aus, öffnete ihr die Tür und half ihr beim Aussteigen.

„Zur Rezeption nach dem Eingang bitte rechts halten.“

Er stieg wieder ein und fuhr davon.

Lena stand nun vor der riesigen Eingangshalle. Die Türen standen weit offen. Ein Portier begrüßte sie mit einem Nicken. Ihr Herz pochte vor Aufregung.

Wie der Fahrer ihr sagte, hielt sie sich nach dem Eingang rechts und steuerte auf die Rezeption zu. Sie kam sich vor wie in einem großen Hollywoodfilm. Oder besser gesagt, sie kam sich vor wie in einer anderen Welt. Es war das übliche Gewusel einer Hotelhalle. Nur sah man sowohl der Hotelhalle als auch den Gästen ihren Reichtum an. Vorhin vor dem Spiegel fand sie sich noch gut gekleidet. Jetzt fühlte sie sich absolut underdressed.

Die Rezeption war riesig und mit fünf Personen besetzt. Dennoch waren alle Plätze belegt und sie musste warten.

Sie entschied sich für den Platz hinter einem Gast, welchem gerade seine Schlüsselkarte ausgehändigt wurde. Er sah arabisch aus. Zumindest vermutete sie dies, da er die landestypische Kutte und ein Kopftuch trug.

Ihre Entscheidung sich hier anzustellen war genau richtig. Der Araber bedankte sich und machte Platz für Lena.

Mit pochendem Herz stand sie nun an der Rezeption. Die Dame lächelte sie freundlich an. „Herzlichen Willkommen. Hatten sie eine gute Anreise?“

„Äh.. ja, Danke. Ich soll hier nach Herrn Brink fragen.“

„Ihr Name bitte?“

„Lena. Lena Schuster.“

„Einen kleinen Moment Frau Schuster“

Die Dame griff zum Telefon und wählte eine Nummer.

„Herr Brink. Eine Frau Schuster ist hier am Empfang… In Ordnung.“

Nachdem sie den Hörer wieder aufgelegt hatte wandte sie sich wieder an Lena.

„Herr Brink kommt in wenigen Minuten. Sie mögen bitte solange in der Empfangslounge warten. Ich bringe sie hin.“

Sie trat um den Tresen herum und brachte Lena durch die Hotelhalle in die seitlich gelegene Empfangslounge.

Mit den Worten „Herr Brinks ist sicherlich gleich bei Ihnen. Nehmen sie doch bitte Platz“ wies sie ihr einen Sitzplatz in einer Sitzecke mit zwei Sesseln und einem kleinen Tisch zu.

„Darf ich Ihnen noch ihren Mantel abnehmen?“

Lena schüttelte schnell mit dem Kopf. Der Kragen des Mantels verdeckte immerhin ihr stählernes Halsband.

„Nein Danke“ schob sie sicherheitshalber noch nach und setzte sich schnell in einen der Sessel.

Die Empfangsdame verabschiedete sich und ließ Lena alleine.

Lena war von den Eindrücken, dem Luxus und dem ganzen Ambiente überwältigt. Eine ganze Weile beobachte sie von ihrem Sitzplatz aus das Treiben in der Hotelhalle. Ständig fuhren Limousinen vor und brachten neue Gäste. Und jeder einzelne sah aus, als ob er die teuren Zimmerpreise aus der Portokasse zahlen könnte.

Die Gäste schienen aus aller Welt zu kommen, was Lena anhand der Kleidung und dem Aussehen vermutete. Arabischer Raum, Indien, Europa und Asien. Ein Wirrwarr aus Stimmen hallte durch die Empfangshalle. Einige der internationalen Gäste schienen sich zu kennen und standen sich unterhaltend in kleinen Gruppen zusammen.

‚Der Club der Millionäre‘ vermutete Lena. Sie fühlte sich wie in einem Traum. Wie in einer anderen Welt.
„Frau Schuster?“

Eine Stimme riss sie aus diesem Traum.

„Lena Schuster?“

Lena blickte auf und erblickte einen Herrn in feinstem Zwirn, groß, sportlich schlank, grau melierte Haare und eine auffällige modische Brille. Sie schätzte ihn auf Anfang 50. In der Hand hielt er eine kleine Aktentasche.

„Äh…ja?“

„Andreas Brink. Wir hatten heute Mittag telefoniert. Schön, dass sie es doch noch geschafft haben.“ Er reichte ihr die Hand zur Begrüßung uns setzte sich zu ihr in den gegenüberstehenden Sessel. Ein kurzer Wink von ihm in Richtung des Kellners und zwei Gläser Champagner wurden auf den Tisch gestellt. Er ergriff das Glas, machte eine Geste des Anstoßens in Lenas Richtung und trank einen Schluck. Auch Lena tat ihm gleich und genoß den leckeren kühlen Champagner. Durch den Wintermantel war ihr in der gut geheizten Hotellobby recht warm.

„Bevor ich mich um ihr Problem kümmere, möchte ich Ihnen erst einmal erläutern, wo sie sich hier befinden. Wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, befinden Sie sich in einem Hotel der gehobenen Luxusklasse. Das ist aber nur ein Teil der Anlage. Ihnen ist sicherlich aufgefallen, dass das Einlasstor vom Hotel noch ein ganzes Stück entfernt war. Es handelt sich hier eher um eine Clubanlage mit mehreren Gebäuden und Einrichtungen. Das Hotel hier ist also nur ein Teil der Clubanlage. Da es schon dunkel war, konnten Sie bei der Anfahrt nicht viel davon sehen.“

„Und was für ein Club ist das?“ fragte Lena. In Gedanken kannte sie schon die Antwort. ‚Club der Reichen und Schönen‘.

„Tja, die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Sagen Ihnen der Begriff ‚BDSM‘ etwas?“

Lena wurde rot, nickte leicht und nahm noch einen Schluck Champagner.

„Sehr schön. Dann brauche ich Ihnen das ja nicht zu erklären. Wir sind ein exklusiver Club, der sich grob gesagt mit allen Facetten des BDSM beschäftigt. Von zart bis hart ist da alles dabei. Unser Club ist weltweit aktiv und wir haben daher auch weltweit mehrere Standorte. Diese Clubanlage hier ist also nur eine von vielen. Unsere Mitglieder kommen aus allen Schichten der Gesellschaft. Vom einfachen Arbeiter über den Firmenchef bis hin zu hochrangigen Politikern oder Stars aus der Filmbranche. Einige sind eher auf der dominanten Seite, andere fühlen sich in der Sklavenrolle wohler. Wichtig ist uns allerdings, dass alles immer einvernehmlich und freiwillig geschieht. Der Club existiert übrigens bereits seit mehr als einhundert Jahren.“

Lena hörte aufmerksam zu und nippte immer wieder an dem leckeren Champagner.

„Na ja, der einfache Arbeiter wird sich DAS hier“, Lena zeigte mit einer Handbewegung in Richtung der Hotellobby, „ja wohl kaum leisten können“.

Herr Brink lächelte sie an. „Pompös… würde ein bestimmter Modedesigner wohl dazu sagen. Aber das gehört alles zu den Clubleistungen. All Inclusive sozusagen.“

„Na dann ist der Clubbeitrag aber sicher sehr hoch“ setzte Lena nach.

„Auch das nicht. Wir finanzieren uns aus diversen Einnahmen und Spenden. Wir haben viele sehr sehr reiche Mitglieder, welche einen großen Teil der Kosten tragen. Aber auch durch Erbschaften, welche uns im Rahmen einer Stiftung zugute kommen. Na ja, und auch noch Einnahmen aus diversen anderen Geschäften. Der Clubbeitrag beträgt für alle nur symbolische 1 Euro im Jahr.“

Lena blickte ihren Gesprächspartner ungläubig an. Er schenkte ihr vom leckeren Champagner nach und fuhr mit seinen Ausführungen fort.

„Einmal jährlich kurz vor Weihnachten findet dann eine Jahresversammlung statt, welche abwechselnd weltweit von den Clubs ausgerichtet wird. Letztes Jahr war es der Club in Australien, dieses Jahr sind wir dran. Im Rahmen der Jahresversammlung findet auch immer eine große Messe statt. Da kommen Anbieter rund um das Thema SM und stellen ihre Produkte vor. Und auch wir präsentieren unsere Spezialitäten. Daher auch der große Andrang. Normalerweise ist es hier wesentlich ruhiger.“

Lena hatte bereits das zweite Glas Champagner geleert und spürte langsam die entspannende Wirkung.

„Aber Sie sind ja nicht hergekommen, um sich über unseren Club zu informieren - oder?“

Lena schüttelte den Kopf.

„Nein, obwohl das sehr interessant klingt. Ich habe da ein Problem… mit… etwas von Ihnen….“

Herr Brink schenkte Lena erneut von dem Champagner nach.

„Dann erzählen Sie mir doch bitte mal von Anfang an, wie es zu diesem ‚Problem‘ gekommen ist.“

Lena begann ihm alles zu erzählen. Angefangen von dem Paket mit den Küchenutensilien, welches sie über die Packstation erwartete, über das falsche Paket, ihre Versuche die Teile anzuprobieren bis hin zu der Tatsache, dass sie diesen stählernen Body nun nicht mehr ausziehen konnte.

Herr Brink hörte aufmerksam zu und nickte sogar gelegentlich verständnisvoll mit dem Kopf. Lena beendete ihre Ausführungen und war froh, keinerlei Vorwürfe oder Kommentare nach dem Motto ‚Selber Schuld‘ bekommen zu haben.

„Wow. Das klingt wirklich unglaublich. Dann will ich mir ihr Problem jetzt doch mal genauer ansehen“ antwortete Herr Brink in einem ruhigen Ton und schaute Lena erwartungsvoll an.

Lena wurde nervös und schaute sich um. Es waren immer noch viele Gäste in der Hotellobby unterwegs. Eine kleine Gruppe hatte es sich an einem Tisch in der Nähe gemütlich gemacht.

„Hier?“ fragte sie schüchtern.

„Glauben Sie mir, das würde hier niemanden stören. Aber wenn es Ihnen lieber ist, können wir auch in mein Büro gehen.“

Erleichtert nickte Lena ihm zu.

„Na dann folgen Sie mir bitte.“

Er stand auf, Lena folgte ihm. Es ging quer durch die Hotelhalle weiter zu den Aufzügen für das Personal und dann in das 8. Stockwerk, welches nur durch eine spezielle Schlüsselkarte erreichbar war. Nachdem sich die Aufzugstür öffnete, blickte Lena auf einen kleinen Empfangstresen mit einer älteren Dame, welche sofort aufstand und Herrn Brink mit einem Knicks begrüßte.

Er nickte kurz mit dem Kopf und ging mit Lena weiter den Flur entlang, vorbei an einigen Büros.

Lena konnte es sich nicht verkneifen - und so platzte es aus ihr heraus „Na, das war ja mal eine Begrüßung.“

„Das will ich hoffen. Schließlich habe ich sie ja auch selbst erzogen“.

Lena glaubte nicht, was er gerade gesagt hatte. Er sagte nicht ‚ich habe sie selbst eingestellt‘ oder ‚ich habe sie selbst ausgebildet‘, nein, er sagte ‚selbst erzogen‘. Noch bevor Lena weiter darüber nachdenken konnte, hatten sie sein Büro erreicht. Mit seiner Schlüsselkarte berührte er ein Kontrollfeld und die Tür öffnete sich wie von Geisterhand. Er bat Lena einzutreten.

Das Büro war riesig. Nicht so eine ‚Abstellkammer‘ wie von ihrer Chefin im Supermarkt. Und im Gegensatz zu der Hotellobby war es recht schlicht eingerichtet. Hier dominierte Glas und gebürsteter Stahl die Einrichtung. Auf dem großen gläsernen Schreibtisch stand lediglich ein Monitor, eine Maus und eine Tastatur. Einen so aufgeräumten Schreibtisch hatte Lena noch nie gesehen. Daneben war ein kleiner Tisch mit drei Ledersesseln. Vermutlich so etwas wie eine Besprechungsecke.

Der größte Teil des Büros stand jedoch leer. ‚Was für eine Platzverschwendung‘ dachte sich Lena.

Herr Brink wies sie mit einer Handgeste zu der Sitzecke und bat sie dort Platz zu nehmen.

Lena wurde mit jeder Sekunde nervöser. Wusste sie doch, dass sie gleich ihre Kleidung ablegen müsste um ihm ihr Problem zu zeigen. Andererseits würde er auch nicht mehr sehen als jeder Schwimmbadbesucher. Zumindest am Anfang. Nachdem er ihr den Body entfernt hätte, würde sie in ihrem Evakostüm vor ihm stehen. Aber das wäre es wert. Sie könnte ja dann schnell wieder ihren Mantel überziehen.

Mit dem Worten „darf ich Ihnen noch etwas zu trinken anbieten? Champagner? Oder lieber eine Cola?“ riss er sie aus ihren Gedanken.

„Äh..eine Cola wenn es Ihnen nichts ausmacht. Danke.“

Herr Brink ging kurz an seinen Schreibtisch und tippte etwas in seinen Computer ein. Dann ging er zu Lena und setzte sich in den anderen Sessel.

„So, dann will ich mir ihr ‚Problem‘ doch einmal ansehen. Dürfte ich sie daher bitten sich ihrer Kleidung zu entledigen? Alles bitte.“

Lena schluckte. Der Moment der Wahrheit war gekommen. Sie fing an sich vor ihm auszuziehen, bis sie nur noch mit ihrer stählernen Unterwäsche bekleidet vor ihm stand.

Er stand nun auch aus seinem Sessel auf und fing an sich die Konstruktion genau zu betrachten. Doch er inspizierte noch wesentlich mehr. Lena bemerkte, dass er auch ihre nicht vom Stahl bedeckte Haut genau inspizierte und sogar mit seinen Fingern drüberstrich. Erst als er sie sogar bat, den Fuß anzuheben um einen Blick auf die Fußsohle zu werfen wurde sie stutzig und fragte nach.

„Was bitte hat das mit meinem Problem zu tun?“

„Das erkläre ich Ihnen gerne, nachdem ich Ihre Fußsohlen gesehen habe. Vorher kann und werde ich Ihnen nicht weiterhelfen können“ antworte er in einem ruhigen - aber bestimmten Ton.

Nachdem Lena ihm also noch trotzig ihre Fußsohlen gezeigt hatte, war er zufrieden und wies sie an, wieder Platz zu nehmen.

„Vielen Dank. Dann bin ich Ihnen wohl noch eine Erklärung schuldig.“

In diesem Moment wurde die Bürotür nach einem kurzen Klopfen geöffnet und seine Empfangsdame trat ein. Sie blickte kurz auf Lena, zeigte aber keinerlei Reaktion. Mit dem Worten „Ihre Getränkebestellung ist da“ schritt sie zur Seite und eine weitere Person betrat das Büro.

Lena konnte kaum glauben, was sie sah.

Eine junge Dame mit einem Tablett trat ein. Auf dem Tablett befanden sich eine kleine Flasche Cola, eine Flasche Bier sowie zwei Gläser. Die Frau hatte eine schlanke, sportliche Figur und war nahezu nackt. Mit kleinen und klirrenden Schritten kam sie an den Tisch.

Erst jetzt sah Lena die Details der ‚Bedienung‘.

Das Tablett war auf der einen Längskante in einem Stahlreifen, der um Ihre Taille lief, eingehängt. Ihre Brüste waren mit dicken Stahlringen gepierct und dünne Ketten liefen von ihnen herunter zur anderen Längskante des Tabletts. Das Gewicht der Getränke auf dem Tablett zogen ihre Brustwarzen sichtbar nach unten in die Länge.

Lena konnte ihren Blick nicht mehr abwenden und entdeckte weitere ‚Details‘.

Am auffälligsten waren Ihre Haare. Oder besser gesagt, die Tatsache, dass sie keine mehr hatte. Ihr Kopf und der gesamte Körper waren komplett haarlos. Sie sah noch nicht einmal irgendwelche Stoppeln, welche selbst nach einer gründlichen Rasur normalerweise noch zu sehen waren. Ihr Kopf glänzte wie eine Bowlingkugel. Auch sah sie keinerlei Augenbrauen, Wimpern oder eine Intimbehaarung. Durch ihre Nase, genauer gesagt durch ihr Septum hatte man ihr einen dicken Stahlring gezogen, welcher so groß war, dass er ihr bis zu der Oberlippe reichte. In ihrem Mund trug sie einen Ringknebel, welcher ihren Mund weit geöffnet hielt. Selbst durch ihre Zunge hatte man drei dicke Piercingstifte eingesetzt, welche wie ein Dreieck angeordnet waren. Vorne in der Zungenspitze saß das erste Piercing, rechts und links weiter hinten waren die beiden anderen Piercings.

Um den Hals trug sie einen dicken stählernen Reif, welcher sogar noch massiver als Lenas Halsreif war. Ein dickes Vorhängeschloss hielt den Halsreif an seinem Platz.

Auch ihre Schamlippen waren scheinbar mehrfach mit dicken Stahlringen gepierct. Genau sehen konnte Lena es aber nicht, da sie genau vor ihr stand und die Beine geschlossen hatte. Aber sie sah es metallisch glänzen. Was sie aber genau sah, war ihre Tätowierung auf dem Schamhügel. In großen schwarzen Buchstaben stand dort ‚SKLAVIN‘ und darunter noch eine lange Nummer.

An Ihren Fußgelenken befanden sich ebenfalls dicke Stahlringe, welche mit einer dicken, schweren Kette miteinander verbunden waren und nur kleine Schritte zuließ.

Ihre Arme hatte man ihr scheinbar auf den Rücken gefesselt. Zumindest machte sie keinen Anstand, die Getränke vom Tablett herunterzunehmen und auf den Tisch zu stellen.

Sie stand einfach nur da und gab Lena die Möglichkeit alles genau zu betrachten. Eigentlich hätte Lena über diesen Anblick geschockt sein müssen. Aber das Gegenteil war der Fall. Der Anblick erregte sie. Kurz wünschte sie sich sogar selbst so gefesselt zu sein.

„Frau Schuster?…FRAU SCHUSTER“

Herr Brinks Worte rissen Lena aus ihren Gedanken. Ihr Blick ruhte immer noch auf dem Sklaventattoo.

„Seien Sie doch bitte so nett und nehmen ihr die Getränke ab“.

Lena nickte, griff nach den Getränken nebst Gläsern und stellte alles auf den Tisch. Mit jeder Flasche, mit jedem Glas änderte sich das Gewicht und damit auch der Zug vom Tablett auf die dicken Stahlringe in ihren Brustwarzen, was die ‚Bedienung‘ mit einem kurzen Aufstöhnen quittierte.

Und mit jedem Aufstöhnen gerieten Lenas Gefühle immer mehr im Wallung.

„Danke, du darfst jetzt gehen“ sagte Herr Brink, während er bereits dabei war sein Bier einzugießen.

Die Bedienung machte noch einen kleinen Knicks und drehte sich in Richtung Tür. Lenas Augen waren noch immer auf die Bedienung gerichtet.

Erst jetzt erkannte sie, wie brutal ihre Arme auf dem Rücken gefesselt waren.

Die Handflächen ihrer Hände waren mit den Fingern nach oben aufeinandergepresst und so weit nach oben nach oben gezogen, dass ihre Fingerspitzen ihr Halsband berührten. Ihre Finger, ihre Handgelenke und ihre Unterarme waren durch Lederbänder eng aneinandergebunden. Eine kurze Kette verband den Halsreifen mit ihren Handgelenken.

Ihre Pobacken waren übersäht mit horizontal verlaufenden roten Streifen. Spuren eines Rohrstocks vermutete Lena. Einige davon sahen noch sehr frisch aus und waren leicht angeschwollen. In ihrem Anus schien sie so etwas wie ein Plug zu tragen, zumindest schimmerte es auch hier metallisch.

Mit kleinen Schritten, die ihr die Kette zwischen den Füßen gerade erlaubte, ging sie zur Tür. Dort wartete noch immer die Empfangsdame und schloss hinter ihr wieder die Tür.

Als sei das eben nichts besonderes gewesen, wendete sich Herr Brink wieder Lena zu. „So, wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, ich bin Ihnen ja noch eine Erklärung für die Inspektion eben schuldig. Aber nehmen Sie sich ruhig erst noch einen Schuck Cola. Sie scheinen es nötig zu haben.“

Mit zittrigen Händen goss sich Lena ihre Cola ein und nahm einen großen Schluck.

Lenas Gedanken und vor allem ihre Gefühle fuhren gerade Achterbahn. Sie war erregt wie schon lange nicht mehr.

„Sie haben doch sicherlich die tätowierte Nummer der Sklavin gesehen - oder?“

Noch immer fehlten Lena die Wort und so nickte sie nur.

„Sehen Sie, und genau nach einer solchen Nummer habe ich bei Ihnen gesucht.“

„Aber ich bin keine von Ihren Sklavinnen!“ rief Lena empört, war sich aber selbst gerade nicht mehr so sicher, dass sie sich das nicht gerade wünschte.

Herr Brink lachte und gönnte sich noch einen Schluck von seinem Bier.

„Ja, davon konnte ich mich überzeugen. Ich will Ihnen reinen Wein einschenken. Eine unserer Spezialitäten des Clubs hier in Deutschland sind Körpermodifikationen und Stahlarbeiten. Ganz besonders unsere Manufaktur in Hamburg ist hier weltweit führend im Bereich des Keuschheitszubehörs für Damen. Wir haben hier einen weltweit zufriedenen Kundenstamm. Natürlich gibt es auch Kundinnen, die vor Ablauf der vereinbarten oder ihr auferlegten Zeit aus den Keuschheitsgürteln herauswollen. Einige versuchen dies auf eigene Faust, andere suchen sich Hilfe bei auf Metallbau spezialisierten Betrieben. Wir haben da schon sehr kreative Fluchtmöglichkeiten erlebt. Und als mich ihr Anruf erreicht hat, war meine erste Vermutung, dass es sich bei Ihnen ebenfalls um einen Fluchtplan handelt. Einen sehr kreativen wie ich hinzufügen möchte. Daher habe ich nach der Nummer gesucht. Und nachdem ich keine gefunden habe, glaube ich Ihnen Ihre Geschichte. So unglaubwürdig sie auch klingen mag.“

„Und was hätten Sie gemacht, wenn Sie eine solche Nummer gefunden hätten?“ hakte Lena nach.

„Dann säßen Sie jetzt nicht mehr hier und würden eine Cola trinken, sondern würden im Kerkerbereich in einem Käfig auf den Rücktransport zu ihrem Besitzer warten.“

„Aber sagten Sie vorhin nicht, dass alles hier auf einer ‚freiwilligen Basis‘ beruht?“

„Selbstverständlich. Aber haben Sie einmal darüber nachgedacht, dass sie sich freiwillig einer Person unterwerfen können?. Mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Ohne eine Ausstiegsklausel. Glauben sie mir, viele brauchen das. Stellen Sie sich nur mal vor, ihr größer Wunsch wäre es, eine ganze Woche in einem Käfig gehalten zu werden. Ohne Gnade und ohne Fluchtmöglichkeit. Ihr Partner erfüllt Ihnen den Wunsch und bereits nach einem Tag geht er auf ihr Jammern und Betteln ein und öffnet den Käfig. Wären Sie dann im Nachgang betrachtet nicht enttäuscht?“

Lena wusste genau was er meinte und nickte zustimmend.

„Aber woher wissen sie so genau, dass ich eine solche Nummer nicht auch auf meinem Schamhügel habe? Oder können Sie durch das Metall hindurchsehen?“

Lena hätte sich für ihren letzten Satz auf die Zunge beißen können. Was wenn sie nun doch noch in einen Käfig gesteckt wird? Oder war es das was sie wollte??.

„Da haben Sie natürlich recht. Dann werde ich Sie jetzt wohl zur Sicherheit in den Kerker werfen lassen und Ihren Besitzer ermitteln lassen. Das wird vermutlich aber erst Anfang Januar wieder möglich sein. Ich erwähnte ja unsere Veranstaltung sowie die Betriebspause bis Ende des Jahres. Sie werden sich also auf ein paar Tage in Ketten bei Wasser und Brot einstellen müssen. Eventuell foltern wir die Wahrheit auch einfach aus Ihnen heraus.“

Lena blickte ihn mit großen Augen an. Ihr Herz raste wie wild und ihre Gedanken fuhren Achterbahn. Hätte sie doch nur ihr vorlautes Mundwerk gehalten. Anstatt aus diesem Metallbody befreit zu werden, würde sie jetzt in einem dunklen Kerker in schwere Ketten gelegt und gefoltert werden. Und waren verdammt nochmal erregten sie diese Gedanken auch noch??

Herr Brink blickte ihr tief in die Augen. Lena wagte kaum zu atmen. Plötzlich verengten sich seine Augen zu einem Schlitz und er fing herzhaft an zu lachen.

„Na sie sind mir ja eine… Keine Panik. Jeder Besitzer würde seine Sklavin, die er in eine solche Panzerung steckt zusätzlich noch außerhalb in einem sichtbaren Bereich mit der Nummer tätowieren lassen. Und glauben Sie mir, wir verwenden hier im Club eine spezielle Tätowierfarbe, welche sich nicht mehr weglasern lässt.

Erleichtert atmete Lena wieder aus. Und was sie massiv irritierte, ein klein wenig enttäuscht.

„Darf ich ganz offen und ehrlich zu Ihnen sein Frau Schuster?“

„Na ich bitte darum. Schließlich bin ich hierher gekommen um dieses Teil loszuwerden…“

„OK. Also bei diesem ‚Teil‘ handelt es sich wirklich um ein Produkt von uns. Genauer gesagt von unserer Manufaktur aus Hamburg. Und diese Teile sind nicht dafür bekannt, dass sie so einfach von jedem geöffnet werden können. Und ich bin alles andere als ein Experte auf diesem Gebiet. Ich kann Ihnen also JETZT nicht weiterhelfen. ABER… Ich hatte ja erwähnt, dass aktuell unsere Hausmesse stattfindet, auf dem auch wir vom Club unsere Produkte präsentieren. Und da ist auch ein Kollege von der Manufaktur aus Hamburg anwesend. Er kann Ihnen sicherlich genaueres zu Ihrem Modell sagen. Ich rufe ihn gleich einmal an und bitte ihn nach oben.“

Er griff zu seinem Smartphone.

„Hallo Werner, Andreas hier. Bei mir im Büro sitzt gerade eine junge Dame, die ein ‚Problem‘ mit einem eurer Produkte hat. Kannst du bitte mal kurz hochkommen und dir das anschauen?“

Lena beobachtete ihn mit pochendem Herz. Sie konnte leider nicht hören, was dieser Werner ihm antwortete, doch sein Gesicht sah nicht sehr zufrieden aus.

„Alles klar. Dann sage ich es ihr. Viel Erfolg wünsche ich.“

Nachdem er sein Smartphone wieder zurück auf den Tisch gelegt hatte, blickte er Lena an.

„Der Kollege ist gerade in einer Verkaufspräsentation mit einem wichtigen Kunden aus dem Arabischen Königreich. Das geht wohl noch mehrere Stunden. Er kann daher seinen Stand nicht verlassen. Aber er bietet Ihnen an, dass er sich morgen früh noch vor Messebeginn ihr ‚Problem‘ anschauen will.“

„Können wir nicht kurz an seinem Stand vorbeigehen?“ fragte Lena nach.

„Leider nein. Erstens ist er wie gesagt in einem Gespräch mit einem wirklich wichtigen Kunden. Und zweitens ist es Außenstehenden wie Ihnen nicht erlaubt die Ausstellungsräume zu betreten. Wie wäre es, wenn sie gleich morgen früh so gegen 7 Uhr nochmal vorbeikommen? Wäre das OK für Sie?“

Enttäuscht ging Lena in Gedanken ihre Optionen durch. Sie hätte wohl keine andere Möglichkeit, als morgen nochmal vorbeizukommen. Ein Hotelzimmer könnte sie sich hier nicht leisten. Aber eine einfache Taxifahrt nach Hause würde sie mindestens 200 Euro kosten. Und wieder hierher nochmals 200 Euro. Eventuell könnte sie ja hier in der Nähe eine Übernachtung finden…

Sie entschied sich, Herrn Brink direkt darauf anzusprechen.

„Gibt es denn hier in der Nähe ein günstiges Hotel oder eine Pension in der ich übernachten könnte?“

„In direkter Nähe ist mir nichts bekannt. Da kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen. Aber Frau Schuster, sie baten mich ehrlich zu sein. Also möchte ich Ihnen etwas vorschlagen. Wenn ich dabei zu weit gehe, sagen Sie es mir bitte sofort. OK?“

„Ja OK. Was wäre denn Ihr Vorschlag?“

„Ich hatte bereits bei Ihren Schilderungen so einen bestimmten Eindruck von Ihnen. Und Ihre Reaktionen auf meine Service-Sklavin sowie meine Drohung sie bei Wasser und Brot in den Kerker zu werfen, waren mehr als eindeutig.“

„Welche Reaktion?“ fragte Lena nach.

Sein Blick wanderte nun direkt in Ihren Schritt. „Diese Reaktion“.

Lena war irritiert und blickte ebenfalls nach unten. Dort sah sie, dass die Sitzfläche verräterisch glänzte und sich bereits Schleimfäden den Weg aus den kleinen Löchern in ihrem Schritt gebahnt haben. An ihrem Schritt konnte er ihre Erregung wie in einem Buch ablesen. Lenas Kopf wurde schlagartig dunkelrot und sie versuchte ihren Schritt mit der Hand zu verdecken.

„Das muss Ihnen nicht peinlich sein. Freuen Sie sich eher darüber, dass Sie eine solche Neigung haben und Ihr Körper entsprechend reagiert. Hier also mein Angebot:“

Lenas Kopf nahm langsam wieder eine normale Farbe an. Sie blickte wieder auf und hörte ihm aufmerksam zu.

„Wie ja schon erwähnt, findet zur Zeit unsere Hausmesse - und morgen unsere große Abschlussfeier statt. Unser Hotel ist daher auch restlos ausgebucht. Hier wohnen in der Regel die dominanten Herrinnen und Herren. Die Sklavinnen und Sklaven sind in unseren Sklavenquartieren untergebracht. Das mit dem Kerker und den Ketten war also nicht erfunden. Hier könnte ich Sie für die Nacht noch unterbringen. Ggf. müssten Sie sich die Zelle aber mit einer anderen Sklavin teilen. Könnten Sie sich das vorstellen?“

„Wäre ich dann eine Sklavin oder so?“

„Nein, natürlich nicht. Ich dachte nur an eine Unterkunft für die Nacht um Ihnen die Fahrt zu ersparen. Aber wenn Sie es wünschen, können wir auch noch einen Schritt weitergehen.“

„Und was genau bedeutet das?“ hakte Lena sichtlich erregt nach. Schon eine Weile spürte sie dieses seltsame, aber anregende Kribbeln in ihrem Schritt.

Herr Brink goss sich noch den letzten Rest Bier aus der Flasche ins Glas und beugte sich dann leicht zu Lena vor.

„Ich hatte Ihnen ja erklärt, dass wir ein weltweiter exklusiver Club sind. Unsere Mitglieder kommen aus allen Schichten der Gesellschaft und wir legen viel Wert auf Diskretion. Neue Mitglieder kommen nur über persönliche Empfehlungen in den Club. Und auch erst, nachdem sie sich verpflichtet haben, die Clubregeln zu achten.“

Lena hörte Herrn Brink interessiert zu.

„Ein kurzer aber aussagekräftiger Test hilft uns bei der Entscheidung. Alles wird natürlich vertraglich abgesichert. Auch bei unseren CNC-Sklavinnen und Sklaven werden selbstverständlich zu Beginn entsprechende Verträge unter notarieller Aufsicht geschlossen.“

„CNC?“ fragte Lena nach.

„Consensual non-consent also auf Deutsch einvernehmliche Nichteinvernehmlichkeit“ erklärte er. Doch an Lenas Blick erkannte er, dass sie noch immer nicht verstanden hatte.

„Es gibt verschiedene Arten, in welcher Form und wie weit sich eine Sklavin ihrem Herrn unterwerfen will. Einige Sklavinnen spielen mit ihrem Partner auf Augenhöhe. Sie können jederzeit mitbestimmen, was gemacht wird. Bei einer solchen Sklavin wird daher nie etwas gegen ihren eigenen Willen geschehen. Böse Zungen behaupten sogar, dass in diesen Fällen sogar die Sklavin ‚die Hosen anhat‘.“

Herr Brink lachte bei seinem letzten Satz. Lena hörte Aufmerksam zu und nickte.

„Eine Sklavin kann aber auch ihrem Meister die Kontrolle übertragen. Entweder auf Zeit oder gar dauerhaft. Wenn eine Sklavin sich zum Beispiel 50 harte Schläge mit einem Rohrstock ‚wünscht‘ - ohne dass sie eine Möglichkeit hat dies vorher zu beenden, dann verzichten die beiden auf ein Safeword und sie gibt ihm die Erlaubnis, ihr die 50 Schläge komplett zu verabreichen, selbst wenn sie es sich nach der Hälfte der Schläge wieder anders überlegt hat. Also dann auch gegen ihren Willen. Und genau das ist CNC. Und wir halten in unseren Verträgen gleich von Beginn an fest, was im Rahmen von CNC durchgeführt werden darf. Die Liste kann natürlich jederzeit in beidseitigem Einverständnis erweitert werden. Jedoch kann nichts mehr gestrichen werden. Eine einmal getroffene Entscheidung kann nie wieder widerrufen werden.“

Lena musste schlucken.

„Damit eine solche Entscheidung nicht aus einer Laune heraus getroffen wird, haben wir verschiedene Hürden eingebaut. Jede Sklavin wird zu Beginn einem kurzen psychologischen Test unterzogen, der ihre Neigungen, Vorlieben aber auch ihre No Go’s ans Tageslicht fördert.“

Mit leicht zittrigen Händen griff Lena nach ihrem Glas Cola und nahm einen kräftigen Schluck. Die Ausführungen von Herrn Brink hatten sie erregt. Sie hoffte nur, dass er es nicht bemerkte.

„Frau Schuster. Zurück zu meinem Angebot. Ich würde Ihnen anbieten, bei Ihnen einen solchen psychologischen Test durchführen zu lassen. Es dauert etwa eine Stunde und kostet sie natürlich nichts. Dann sehen wir wo wir stehen und entscheiden anschließend wie es weitergeht. Hätten Sie Interesse?“

Lenas Herz pochte wie wild.

„Wie funktioniert dieser Test? Werde ich da auch geschlagen?“

„Nur wenn sie es wollen“ lachte Herr Brink. „Nein, natürlich nicht. Keine Angst. Wir können den Test gleich hier durchführen.“

Herr Brink drückte kurz den Knopf seiner Gegensprechanlage und bat seine Sekretärin ihm den ‚Testkoffer‘ ins Büro zu bringen. Dann bat er Lena es sich in ihrem Ledersessel bequem zu machen und zu entspannen.

Wenige Minuten später kam seine Sekretärin mit einem großen silbernen Aktenkoffer. Sie stellte ihn auf den Tisch und klappte ihn auf. In der Oberseite des Koffers war ein großes Display verbaut. Im Koffer selbst lag ein VR-Headset sowie jede Menge Kabel. Die Sekretärin verabschiedete sich wieder mit einem Knicks. Herr Brink nahm das Headset aus dem Koffer und fing an zu erklären.

„Über das Headset bekommen sie etwa eine Stunde lang kurze Clips vorgespielt. In 3D und absolut realistisch. Sie werden den Eindruck haben, mitten im Geschehen zu sein. Mit den Kabeln und den daran angebrachten Sensoren messen wir währenddessen laufend ihren Herzschlag, ihre Atmung, ihren Hautwiderstand, ihre Erregung usw.“

„Also wie bei einem Lügendetektor?“

Herr Brink lachte. „Kurz gesagt - ja. Und nach der Stunde kennen wir Sie besser als sie sich selbst. Sind Sie bereit?“

Lena nickte.

„Ich werde sie zunächst verkabeln. Wenn etwas unangenehm ist geben Sie mir bitte Bescheid. OK?“

„OK“ bestätigte Lena.

Herr Brink fing an die Sensoren bei Lena zu befestigen. Ähnlich wie bei einem EKG befestige er die Klebeelektroden. Am Hals, an den Armen, den Oberschenkeln. Sogar im Schrittbereich des stählernen Bodys brachte er eine Elektrode an. Dann zog er ihr eine Haube, die aussah wie eine Badekappe, über den Kopf und befestigte auch hier eine Menge Elektroden. Über ihren Finger stülpte er noch eine Kappe.

„So, das waren alle. Alles OK bei Ihnen? Gut, dann brauche ich jetzt kurz Ihr Einverständnis, dass ich sie fixieren darf.“

„Fixieren?“ fragte Lena erregt nach.

„Ja, das dient ihrer eigenen Sicherheit. Vertrauen Sie mir bitte. Und Sie können jederzeit abbrechen. Sagen Sie einfach ganz laut ‚Erdbeermarmelade‘ und wir brechen ab. OK?“

Lena vertraute ihm. Sie konnte es nicht genau erklären, aber Herr Brink strahlte trotz seiner strengen kühlen Art etwas Fürsorgliches aus.

„OK“ bestätigte sie.

Aus dem Koffer nahm er verschiedene Lederbänder und fixierte damit ihre Hände und Füße an den Ledersessel. Mit einem letzten Gurt fixierte er ihren Oberkörper. Nach jeder Fixierung erkundigte er sich nach ihrem Wohlbefinden.

Dann tippte er kurz das Display an.

Auf dem Bildschirm erschienen verschiedene Auswahlmenüs, durch welche er sich durchblickte. Lena beobachtete ihn interessiert aber aufgeregt. Zum Schluss wurde der Bildschirm schwarz und nur ein ‚START‘ Button war zu sehen.

„Bereit?“ fragte er sie - den Finger über dem START-Button.

Lena atmete tief ein und wieder aus. Dann nickte sie.

Nach dem Antippen des Buttons erschien die Aufforderung die Sensoren zu befestigen, welche er direkt bestätigte. Danach öffneten sich mehrere Fenster. Lena konnte in einem Fenster so etwas wie ein EKG erkennen. Auch in den anderen Fenstern waren Diagramme und sich bewegende Kurven zu sehen.

„Das Gerät muss sich kurz auf Sie einkalibrieren“ erklärte Herr Brink.

Nach etwa einer Minute erschien die Meldung ‚Bitte Headset anlegen‘. Herr Brink setzte ihr das Headset auf und befestigte es mit zwei Gurten gegen Verrutschen. Bevor er ihr auch die Kopfhörer aufsetzte, fragte er nochmals ob alles OK sei und erinnerte sie an die Ausstiegsoption mit der Erdbeermarmelade.

Die Welt um sie herum verschwand. Sie hörte nur noch ihren eigenen Atem.

Der erste Clip startete. Lena blickte in einen dunklen Raum, welcher nur durch Kerzen beleuchtet wurde. In der Mitte des Raums ein metallener Tisch. Lena hatte das Gefühl wirklich in diesem Raum zu stehen.

Lena erkannte eine nackte Frau, die auf dem Metalltisch lag. Schwere, glänzende Stahlmanschetten wurden um ihre Hand- und Fußgelenke geschlossen – mit einem lauten, endgültigen Klicken. Zusätzliche Stahlbänder fixierten Knie, Ellenbogen und Taille. Die Gefesselte konnte sich keinen Millimeter mehr bewegen. Ein Mann in schwarzem Leder prüfte die Fesseln, zieht prüfend daran, dann legte er eine schwere Stahlkette um ihren Hals und befestigte sie am Tisch. Die Kamera fuhr langsam um den Tisch herum, zeigte jede glänzende Kante, jede Niete, die hilflose Hingabe der Frau. Lena spürte, wie ihr Puls schneller wurde. Ihre Hände wurden feucht. Die Sensoren zwischen ihren Beinen registrierten die erste leichte Erregung.

Plötzlich ein lautes Knallen. Eine Frau ist über einen Bock gespannt, der Rücken rot und gestreift. Ein Mann schwingt eine lange, dünne Signalpeitsche. Jeder Hieb landet mit einem scharfen, explosionsartigen Geräusch auf ihrem Rücken, ihren Schenkeln, ihrem Gesäß. Dicke Linien zeichnen sich ab. Die Gefesselte schreit, windet sich, bettelt zwischendurch um Gnade – doch der Peitschende hört nicht auf. Die Kamera fängt jede Bewegung ein, jeden Striemen, der sich sofort rot-lila verfärbt. Lena presst die Oberschenkel zusammen. Ihr Herz rast. Die Sensoren zeigen einen deutlichen Anstieg der Erregung – die vaginale Durchblutung ist jetzt stark erhöht, ebenso wie die Hautleitfähigkeit. Sie merkt selbst, wie feucht sie geworden ist.

Der Clip wechselt zu einer intimen, fast rituellen Szene. Eine nackte Frau kniet gefesselt vor einem Mann. Er hält ein glühendes Brandeisen in der Hand – das Zeichen ist ein schlichtes, aber dominantes Symbol. Die Kamera zeigt die glühende Spitze in Großaufnahme, dann die zitternde Haut an der Innenseite des Oberschenkels. Langsam wird das Eisen angesetzt. Es zischt laut, Rauch steigt auf. Die Frau schreit markerschütternd, ihr Körper bäumt sich auf. Der Geruch von verbranntem Fleisch scheint fast durch das Headset zu dringen. Danach wird die frische, rote Markierung gezeigt – für immer. Lena keucht leise auf. Ihre Hände krallen sich in die Armlehnen. Die Messgeräte schlagen aus: höchster Puls bisher, aber das EEG offenbart ihre Ablehnung.

Der nächste Clip zeigt eine strenge Caning-Session. Eine Frau ist über einen Strafbock gespannt. Ein schwerer Rohrstock aus Rattan saust herab – wieder und wieder. Die Striemen werden sofort dick und dunkel, an manchen Stellen droht die Haut aufzuplatzen. Die Gefesselte weint, schreit, fleht – doch der Bestrafende zählt unerbittlich weiter bis 50. Am Ende ist ihr Gesäß eine einzige rote Fläche. Die Kamera zeigt die Verletzungen in schonungsloser Nahaufnahme, dann das Gesicht der Frau: gebrochen, aber in tiefer Unterwerfung.

Als der Clip langsam ausblendet, sitzt Lena schwer atmend da. Ihr Körper glüht. Sie ist nass, erregt, fast benommen. Die Sensoren haben alles aufgezeichnet: jeder Peak, jede Reaktion, jede Welle der Erregung. Die ersten Daten lassen keinen Zweifel – die devote und masochistische Neigung ist nicht nur vorhanden, sondern intensiv und tief verwurzelt.

Die Erregungswerte sind bereits auf einem hohen Plateau, doch die Sensoren zeigen keinerlei Abflauen – im Gegenteil.

Der nächste Clip beginnt mit einer Nahaufnahme eines nackten, glatt rasierten Schamhügels. Eine junge Frau liegt auf einem gynäkologischen Stuhl, Beine weit gespreizt und in Stahlbügeln fixiert, sodass sie sich nicht rühren kann. Ihre Schamlippen sind mit Klemmen leicht auseinandergezogen, um die empfindliche Haut darunter freizulegen. Ein Tätowierer in schwarzen Handschuhen bereitet die Maschine vor – das Summen der Nadel ist deutlich zu hören.
Die Kamera zoomt ganz nah heran, als die Nadel das erste Mal in die Haut sticht. Schwarze Tinte wird Linie für Linie in die zarte Haut direkt über dem Kitzler getrieben: eine fünfstellige Nummer, groß, gut lesbar, unauslöschlich. Die Frau wimmert bei jedem Stich, ihr Unterleib zuckt unwillkürlich, doch die Fixierung lässt keine Flucht zu. Tränen laufen über ihre Wangen, während der Tätowierer ungerührt weitermacht. Schweiß mischt sich mit der Tinte, wird immer wieder abgewischt, nur damit die Nadel erneut zusticht.
Am Ende wird die frische Tätowierung mit Folie abgedeckt und die Kamera fährt langsam zurück: Die Nummer prangt nun für immer auf ihrer intimsten Stelle – ein Zeichen absoluter Eigentümerschaft.

Lena keucht hörbar auf. Ihre Hüften zucken leicht im Stuhl, als könnte sie die Stiche selbst spüren. Die Sensoren registrieren einen neuen, scharfen Peak: Herzfrequenz auf Maximum, vaginale Feuchtigkeit steigt sprunghaft an, die Hautleitfähigkeit zeigt klassische Zeichen intensiver masochistischer Erregung.

Es folgen noch viele weitere kurze Clips. Teilweise härter und grausamer als die vorherigen Clips. Nicht alle gefallen Lena. Bei einigen empfindet sie sogar Ekel und Abscheu. Zwei oder dreimal war sie sogar kurz davor abzubrechen. Aber auch Clips mit liebevollen Sessions ohne Gewalt und Schmerzen. Lena werden Clips aus allen Facetten des BDSM gezeigt und ihre Reaktionen darauf gemessen.

Der letzte Clip ist langsamer, fast rituell. Eine junge Frau – kaum älter als Lena selbst – kniet nackt auf dem Boden, Hände hinter dem Rücken in schweren Handschellen. Vor ihr liegt ein massiver, maßgefertigter Keuschheitsgürtel aus glänzendem Edelstahl: ein breiter Hüftgürtel, ein Schild, das die gesamte Vulva bedeckt, sowie ein schmaler Streifen, der zwischen den Gesäßbacken hindurchführt und hinten mit einem kleinen Analplug endet.

Ein Mann in schwarzer Lederkleidung hebt das schwere Gerät an. Zuerst wird der Hüftgürtel um ihre Taille gelegt und mit einem lauten Klicken geschlossen. Dann das vordere Schild: Es wird präzise zwischen ihre Beine geführt, drückt sich fest gegen Schamlippen und Kitzler. Der Analplug wird langsam, aber unnachgiebig eingeführt – die Frau stöhnt tief auf, ihr Körper bebt. Zuletzt der hintere Streifen, der alles verbindet.
Die Kamera zeigt jedes Detail: wie das Schild ihre intimsten Stellen vollständig verdeckt, wie der Stahl kalt und unnachgiebig an ihrer Haut anliegt. Dann das Schloss – ein massives Vorhängeschloss aus Stahl, das mit einem endgültigen Klack einrastet. Der Schlüssel wird vor ihren Augen an einer Kette um den Hals des Mannes gehängt. Sie wird nie wieder selbst entscheiden können, wann oder ob sie berührt wird. Die Frau sinkt nach vorne, berührt mit der Stirn den Boden in tiefer Unterwerfung. Die Kamera verweilt lange auf dem glänzenden, unentrinnbaren Stahl, der nun für immer Teil ihres Körpers ist.

Lena ist jetzt kaum noch in der Lage, ruhig zu sitzen. Ihre Oberschenkel pressen sich fest zusammen, ihr Atem geht stoßweise. Die Messgeräte zeigen die höchsten Werte der gesamten Stunde: maximale Durchblutung, maximale Feuchtigkeit, ein nahezu kontinuierlicher Erregungszustand. Die Daten sind eindeutig – diese letzte Szene hat ihre devote und masochistische Neigung auf den absoluten Höhepunkt getrieben.

Das Display wird schwarz und Lena spürt, wie ihr zuerst die Kopfhörer und dann das Headset abgenommen werden.

„Willkommen zurück“ sagte Herr Brink und entfernte zuerst die Sensoren und anschließend die fesselnden Ledergurte.

Lena braucht noch einen kurzen Moment um wieder in der Realität anzukommen. Herr Brink setzt sich zu ihr in einen der Ledersessel am Tisch gegenüber. Auf dem Tisch steht ein Teller mit zwei belegten Brötchenhälften sowie eine Tasse mit heißen Tee.

Mit den Worten „stärken sie sich erstmal“ schiebt er ihr Teller und Tasse zu. „Ich war so frei und habe in der Hotelküche mal einen kleinen Snack bestellt. Brötchen mit Wurst und Käse sowie eine Tasse Vanilletee. Ich hoffe, die Auswahl passt für sie.“

Lena blickte ihn erstaunt an. Woher konnte er wissen, dass sie genau das auch bestellt hätte? Es war, als hätte er ihre Gedanken gelesen.

Mit Blick auf die Brötchen und den Tee fing sie an zu stammeln „Woher wissen Sie… und dann noch Vanilletee… haben Sie das aus dem Ergebnis?“

Herr Brink blickte tief in Ihre Augen. Dann nickte er. „Natürlich. Es gibt jetzt keine Geheimnisse mehr. Wir kennen jetzt sogar die PIN ihrer EC-Karte.“

Lena wurde schlagartig blass. Plötzlich fing Herr Brink an zu lachen.

„Aber nein, keine Sorge. Entschulden sie meinen Humor. Natürlich wissen wir nicht alles über Sie. Weder ihre PIN-Nummer noch ihre Essensvorlieben. Den Brötchenbelag haben Sie der Küche zu verdanken. Und den Tee… ja, den haben sie mir zu verdanken. Aber auch nur, weil es mein Lieblingstee ist.“

Lena sah, dass auch vor ihm eine Tasse Tee stand. Daneben ein kleines Stövchen mit einer ganzen Kanne dieses Tees. Hungrig biss sie in das Brötchen und kostete vom leckeren Tee.

„Was ich Ihnen aber sagen kann ist, dass der Test sehr erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Auswertung muss natürlich noch durch einen Fachmann erfolgen, aber eine eindeutige Tendenz ist jetzt schon erkennbar.“

„Und die wäre?“ murmelte Lena noch kauend während sie bereits erneut genussvoll in die nächste Brötchenhälfte biss.

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Sie mit meinem nächsten Angebot nicht gleich abschrecke. Ich hatte Ihnen doch Angeboten, dass Sie in einer unserer Kerkerzellen bis morgen früh übernachten könnten. Jetzt biete ich Ihnen sogar an, dass sie dies als eine Sklavin erleben können. Mit allem drum und dran. Sie wären also für die nächsten 24 Stunden eine Sklavin auf Zeit. Natürlich würden wir auch einen kurzen Sklavenvertrag abschließen. Wie klingt das für Sie?“

Lena blickte ihn ungläubig an. Jede andere hätte ihm jetzt vermutlich den Tee ins Gesicht geschüttet, ihn wüst beschimpft und den Raum sofort verlassen. Doch Lena spürte, dass ihr der Gedanke gefiel. Wie oft hatte sie schon genau davon geträumt. Und prinzipiell war sie ja bereits eine Gefangene ihres Stahlkorsetts. Eine Gefangene ihrer eigenen Geilheit.

„Ich denke, Sie könnten sehr gut zu uns in den Club passen. Und ich denke, dass sie das insgeheim auch bereits spüren. Jetzt haben sie die Chance es für einen kurzen Moment selbst zu erleben. Selbst zu erleben was es heißt eine Sklavin zu sein. Ich brauche dann jetzt ihre Entscheidung.“

Lena zitterte vor Aufregung. Sie kannte diesen Herrn Brink erst seit ein paar Stunden, dennoch hatte sie bereits genug Vertrauen und sagte „JA“.

„Sehr schön. Das freut mich. Und ich denke, sie werden die Zeit auch genießen. Ich bereite nur schnell den Vertrag vor und dann kann es auch schon losgehen.“

Herr Brink stand auf und ging an seinen Schreibtisch. Er tippte ein wenig auf seiner Tastatur herum, klickte mit der Maus und setzte sich anschließend wieder zu Lena an den Schreibtisch. Lena hat sich in der Zwischenzeit wieder angezogen. Während er sich und Lena Tee nachgoß betrat seine Sekretärin das Büro. In der Hand hielt sie eine Unterschriftenmappe und legte sie vor Lena auf den Tisch. Lena klappt die Mappe auf. Darin befand sich ein ausgedrucktes Dokument und ein Füller zum Unterschreiben.

„Lesen Sie den Vertrag bitte in Ruhe durch. Wenn Sie Fragen haben oder etwas geändert haben wollen, sagen Sie einfach Bescheid“ ergänzte Herr Brink.

Es war nur eine einzelne Seite mit der Überschrift „‚Sklavinnenvertrag auf Probe‘. Darunter Felder für Ihren Namen, Anschrift und Geburtsdatum. Als Zeitraum waren bereits die 24 Stunden eingetragen. Unter dem Punkt Probesession war ‚Übernachtung mit strenger Einkerkerung‘ eingetragen. Sonst nichts. Lena überlegte sogar, ob sie nicht noch ‚harte Züchtigung‘ hinzuschreiben sollte - entschied sich aber dagegen. Mit einem Grinsen im Gesicht studierte sie auch noch den Rest des Vertrages. Als Vertragslaufzeit war der 23.12.2025, 21:00 Uhr bis 24.12.2025, 21:00 Uhr eingetragen.

Lena blickte kurz auf die Uhr. Es war bereits 20:45 Uhr.

Ihre Hand zitterte als Sie ihre Unterschrift unter den Vertrag setzte. Dann klappte sie die Mappe zu und schob sie Herrn Brink zu.

„Es freut mich, dass Sie mein Angebot annehmen. Sie werden es nicht bereuen. Eine Kopie des Vertrages lassen wir Ihnen dann im Laufe des morgigen Tages zukommen. Ihr Terminplan sieht dann wie folgt aus: Übernachtung im Kerker bis 06:00 Uhr. Dann Morgentoilette und Frühstück. Um 07:00 Uhr treffen wir den Kollegen wegen ihres ‚Problems‘. Die Ausstellung beginnt um 08:00 Uhr. Sie können dann noch ein wenig die Messeatmosphäre genießen.
Lena nickte ihm zu.

„Sehr schön. Dann bringe ich den Vertrag mal zu meiner Sekretärin.“

Herr Brink nahm die Mappe, stand auf und ging aus dem Raum.

Lena zitterte am ganzen Körper. Nicht aus Angst, sondern vor Aufregung. Sie blickte auf die Uhr. 20:58 Uhr. Würde Herr Brink sie persönlich in den Kerker bringen? Was würde glich mit ihr passieren? In Gedanken hatte sie den Vertrag vor Augen.

‚Übernachtung mit strenger Einkerkerung‘. Nicht mehr - aber auch nicht weniger. Doch dann fiel ihr ein, dass es in dem Vertrag auch keinen Vermerk gab, was NICHT gemacht werden darf. Also keine permanenten Kennzeichen wie Branding und so.

Lena wurde sichtlich nervös. Die Uhr zeigte 20.59 Uhr. Wo blieb Herr Brink solange? Sie hätte ihn jetzt doch gerne noch einmal auf die aus ihrer Sicht fehlenden Hinweise angesprochen.

Die Bürotür öffnete sich. Doch statt Herr Brink betraten vier schwarz gekleidete Männer das Büro. Einer kräftiger als der andere.

Während zwei Männer an der Tür stehen blieben um diese zu sichern, gingen die anderen Beiden schnellen Schrittes auf Lena zu. In den Händen hielten sie schwere Hand- und Fußschellen sowie eine schwarze Stofftasche.

„Frau Lena Schuster? Würden Sie bitte Aufstehen. Wir haben den Auftrag Sie in Gewahrsam zu nehmen.“

Lena stand auf und drehte sich in Richtung der Tür. Auch wenn sie wusste, dass sie jetzt eingekerkert werden sollte, ging ihr der berühmte Arsch auf Grundeis. Es war dann doch etwas anderes, wenn aus den Vorstellungen und Fantasien Wirklichkeit wird.

„Umdrehen und die Hände auf den Rücken.“ Die Ansage des Mannes war klar und unmissverständlich. Lena tat was ihr befohlen wurde. Sie drehte sich mit dem Rücken zu ihm und bewegte ihre Hände auf den Rücken.

Nur Sekunden später hörte sie das ratschende Geräusch von sich schließenden Handfesseln, welche sich eng um ihre Handgelenke legten. Schnell bemerkte sie, dass es sich um keine Handschellen mit einer kurzen Kette dazwischen handelte, sondern um starre Handschellen, welche nahezu keinerlei Spielraum zuließen. Ihr Herz pochte vor Aufregung.

Während einer der Männer hinter ihr noch die Handschellen gegen ein weiteres Schließen der Bügel sicherte, schob ihr ein anderer vor ihr einen der Ledersessel direkt vor die Beine.

„Hinknien“ war der nächste kurze Befehl.

Lena musste sich auf der Sitzfläche des Ledersessels hinknien. Ihr Füße ragten ein gutes Stück über die Sitzfläche hinaus. Gerade genug, damit ihr in dieser Position auch die Fußketten angelegt werden konnten. Nachdem auch diese angelegt und gesichert wurden, zogen die beiden Männer sie vom Sessel herunter.

Testweise bewegte Lena ihr Beine. Die Kette zwischen den beiden Fußschellen hatten eine Länge von etwa 30 Zentimetern. Jetzt wurde sie nicht nur durch die Kette zwischen ihren Schenkelbändern, sondern auch noch durch eine Kette zwischen ihren Füßen eingeschränkt.

Lenas Angst ist inzwischen ihrer Erregung gewichen. Ihr Herz pochte vor Aufregung. Sie spürte die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen.

Lena spürte, wie die beiden Männer sie gleichzeitig an Arm und Schulter griffen. Mit dem kurzen Befehl „auf gehts“ ging es dann in Richtung des Aufzugs.

Lena fühlte sich wie eine Schwerverbrecherin, die in schweren Ketten abgeführt und in den Kerker gebracht wird. Und sie fühlte sich gut dabei. Es ging vorbei an der Sekretärin von Herrn Brinks, die noch nichtmal von ihrem Bildschirm aufblickte, als Lena mit lautem Kettengerassel an ihr vorbeigeführt wurde.

Im Aufzug angekommen drückte einer der Männer ‚U3‘ und hielt gleichzeitig seine Chipkarte an das Lesegerät. Der Aufzug setzte sich langsam in Bewegung.

Einen ersten Stop machte der Aufzug im 5. Stock. Zwei weitere in schwarz gekleidete Männer stiegen hinzu. Im Schlepptau hatten sie einen jungen, gut durchtrainierten Mann, welcher genau wie Lena mit schweren Ketten gefesselt war. Doch im Gegensatz zu ihr, war der junge Mann vollkommen nackt. Nun ja, nicht komplett nackt. Um sein bestes Stück hatte er eine Keuschheitsschelle, welche mit einem Vorhängeschloss gesichert war. Sein Kopf steckte in einer schwarzen Latexmaske, welche nur Öffnungen im Bereich der Nase hatte um Atmen zu können. Sein Ziel war scheinbar ‚U1‘.

„Oh…U1. Was erwartet ihn denn schönes?“ fingen die Männer an sich zu unterhalten.

„Er bekommt gleich noch ein permanentes Keuschheitspiercing angebracht. Dann kann das Provisorium hier endgültig weg. Und bei euch?“

„Nur ein Transport in den Kerkerbereich. Dann ist endlich Feierabend. Treffen wir uns später noch an der Bar?“

„Ja klar, da sind wir dabei. 22 Uhr?“

„Ja, das passt. Dann sehen wir uns später.“

Lena konnte ihren Blick nicht von der Keuschheitsschelle des jungen Mannes abwenden. Eine solche hatte sie schon einmal im Internet gesehen. Was sie besonders erregte, war die Tatsache, dass auch er scheinbar erregt war. Zwar verhinderte die Keuschheitsschelle zuverlässig eine Errektion, doch der Lusttropfen, welcher sich im vorderen Bereich in Form eines Schleimfadens seinen Weg suchte, verriet ihn.

Der Aufzug stoppte. U1. Der junge Mann und die zwei ihn begleitenden Männer gingen hinaus. Lena blickte dem jungen Mann noch hinterher.

Kurz bevor die Aufzugstüren sich wieder schlossen schob sich eine Hand dazwischen. Die Türen öffneten sich erneut.

„Nach unten?“ fragte eine junge Dame in einem Schwesternkittel.

Lenas ‚Begleiter‘ nickten.

Die junge Dame stieg hinzu. Weiter ging es nach unten.

Kurze Zeit später öffneten sich die Aufzugstüren bei U3.

„Ladys first“ sagten die Männer fast im Chor und ließen der jungen Krankenschwester den Vortritt. Dann wurde Lena aus dem Aufzug begleitet.

Lena wunderte sich über das, was sie sah. Sie hatte einen dunklen Keller mit Fackeln an den Wänden erwartet. Ein Kerker eben. Doch sie blickte in einen hellen, weiß gefliesten Raum. Auf der rechten Seite befanden sich zwei Türen. In einer der Türen verschwand gerade die Krankenschwester. Und auf der linken Seite erblickte sie mehrere an der Wand befestigte nebeneinander stehende Käfige. Von der Höhe und Breite der Käfige konnte man in diesen Käfigen wohl nur stehen.

Und genau auf diese Käfige ging es nun zu. Es waren bestimmt zehn Stück an der Zahl. Lena bemerkte, dass vier dieser Käfige bereits belegt waren. Doch bevor sie Einzelheiten oder gar Gesichter erkennen konnte, standen sie bereits direkt vor einem der Käfige. Er war leer. Die Käfigtür wurde geöffnet und Lena rückwärts hineingeschoben.

Bevor die Käfigtüre geschlossen wurde holte einer der Männer noch einen Ringknebel aus der Tasche, schob ihn ihr zwischen die Zähne und verschloss ihn am Hinterkopf. Dann entfernten sich die Männer und verschwanden im Aufzug. Lena hörte noch ein freudiges „Feierabend“, dann wurde es still. Und wenige Sekunden später ging auch noch das Licht aus. Es war nun stockdunkel.

Lena stand in ihrem Käfig. Ihre Hände waren noch immer auf den Rücken gefesselt und ihre Füße mit Fußschellen gesichert. Der Käfig war so eng, dass sie sich noch nicht einmal herumdrehen konnte. Bei jeder Bewegung klirrten die Ketten an den Käfigstangen. Und in ihrem Mund steckte nun auch noch ein runder Ringknebel, welcher verhinderte, dass sie ihren Mund schließen konnte. Sie spürte, wie ihr der Speichel herauslief und auf ihr Oberteil tropfte.

Sowohl von rechts als auch von links hörte sie gelegentlich Geräusche. Mal ein Klirren von Ketten, mal ein kurzes Aufstöhnen.

Auch wenn Lena die Situation erregte, war sie ein wenig enttäuscht. Einen Kerker hatte sie sich anders vorgestellt. Mehr wie in diversen Filmen über Piraten oder Hexen. Oder wie in Mittelalterfilmen.

Lena gingen tausend Dinge durch den Kopf. Hatte sie einen Fehler gemacht? Dass sie in dem stählernen Body steckte war schon schlimm genug. Aber jetzt hatte sie sich freiwillig zu einer Sklavin gemacht.

Und hier soll sie die ganze Nacht verbringen? Ihre ‚Abholung‘ erfolgte um 21 Uhr. Der Transport dauerte auch nicht lang. Sie schätzte die Uhrzeit so auf etwa halb Zehn. Bis zum nächsten Morgen würde sie noch viele Stunden hier so im Käfig stehen. Und bereits jetzt schmerzten ihre Arme und Beine. Und Schlaf würde sie so garantiert nicht finden.

Sie wollte ihren Unmut äußern und sich bemerkbar machen. Doch mehr als undeutliches Gebrabbel und ein großer Schwall Speichel kam nicht aus ihr heraus.

Nach einer Weile im Dunklen hatte sie schon das Gefühl über die vergangene Zeit verloren.

Ihr Blick ging in die absolute Dunkelheit des Raums. Hin und wieder meinte sie so etwas wie ein helles Leuchten zu sehen, doch vermutlich schien sie sich dies bereits einzubilden. Sie hatte schon davon gehört, dass Gefangene in Isolationshaft in absoluter Dunkelheit anfingen zu halluzinieren. Sie dachte nur nicht, dass das so schnell gehen würde. Genauso bildete sie sich bereits ein, ein leichtes wohliges Kribbeln und Vibrieren an und in ihrer Vagina zu fühlen, welches sie erregte.

Plötzlich wurde eine der gegenüberliegenden Türen geöffnet und das Licht im Raum schaltete sich ein. Lena musste kurz die Augen zusammenkneifen. Dann sah sie, dass die Krankenschwester auf den einen Käfig links von ihr zulief. Sie hörte metallisches Klirren und sah dann, dass die Krankenschwester einen jungen Mann zu einer der Türen brachte. Er hatte ebenso wie Lena die Hände auf den Rücken gefesselt und trug Fußketten. Ohne irgendeine Gegenwehr begleitete er die Krankenschwester durch die rechte Tür. Dann wurde es wieder dunkel.

Das gleiche Spiel wiederholte sich nach einer gefühlten Ewigkeit. Diesmal holte die Krankenschwester eine Dame mittleren Alters aus einem der Käfige rechts von ihr. Auch diese Dame war mit Handschellen auf dem Rücken und Fußschellen gefesselt. Auch sie folgte anstandslos der Krankenschwester. Auch sie verschwanden in der rechten Tür.

Wieder dauerte es eine Ewigkeit, bis sich die Tür öffnete und das Licht anging. Doch diesmal ging die Krankenschwester direkt auf Lenas Käfig zu und öffnete die Tür. Mit einer Handbewegung deutete sie an ihr zu folgen. Lena war froh, endlich diesen schrecklichen Käfig verlassen zu können und folgte ohne weitere Diskussion. Sie hatte ein wenig Mühe den schnellen Schritten der Krankenschwester zu folgen. Mit klirrenden kleinen Schritten folgte sie ihr. Nur diesmal ging es nicht durch die rechte, sondern durch die linke Tür.

Fortsetzung folgt...
48. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Fesselbaerchen am 23.12.25 19:58


Hui! Das war ja ein langes Kapitel. Da musste ich glatt eine Pause machen.

Wenn mich - ohne das ich den Autor gekannt hätte - jemand gefragt hätte, wer das geschrieben hat, wäre mir sofort ein Name eingefallen

M r S t e e l 6 9

Da kann man ja kaum auf den nächsten Teil warten.

Gruß vom Fesselbärchen
49. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von RoteHexe am 24.12.25 01:17

Ich freue mich schon, wie es weiter geht. Wieder eine tolle Geschichte MrSteel69…
50. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ball am 24.12.25 09:51

Eine sehr schöne Geschichte bin gespannt was wir noch so schönes zu Lesen bekommen.
schöne Grüße
51. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Falciformis am 24.12.25 10:52

Vielen Dank für die super spannende Geschichte.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
52. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von goya am 24.12.25 16:21

Hallo MrSteel69,

vielen Dank für die mega Story...

Liebe Grüße

goya
53. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 24.12.25 22:11

Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest.
Und da Weihnachten ja mehr ist als nur der heilige Abend, habe ich den letzten Teil des 24.12. ein wenig aufgeteilt.

Mittwoch, 24.12.2025 - Teil 1

Die Krankenschwester öffnete die Tür und wies Lena an hineinzugehen.

Lena blickte in ein vollständig eingerichtetes Arztzimmer. Am Schreibtisch saß ein älter untersetzter Mann mit grauen Haaren. Er blickte Lena über seine kleine runde Lesebrille an.

Lena blickte sich noch kurz in dem Raum um. Er hatte zwei weitere Türen. Eine Tür gegenüber der Eingangstür. Und eine weitere Tür als Verbindungstür zu dem anderen Raum, welcher wohl durch die rechte Eingangstür erreichbar war. Auf der gegenüberliegenden Seite des Schreibtischs stand ein einfacher Besucherstuhl. Und auf genau diesen zeigte der Arzt nun mit einen Handgeste.

„Frau Schuster, entschuldigen Sie die lange Wartezeit. Aber aufgrund der Messeveranstaltung ist heute sehr viel Betrieb. Knien Sie sich bitte auf den Stuhl, damit meine Assistentin Ihnen die Fesseln abnehmen kann.“

Lena kniete sich auf den Stuhl, so wie sie es zuvor schon auf dem Ledersessel beim Anlegen der Fesseln getan hat. Die Krankenschwester trat hinter sie und entfernte als erstes die Fußfesseln. Dann öffnete Sie die Schnalle des Ringknebels und zog ihn aus dem Mund. Zum Schluss nahm sie ihr auch noch die Handschellen ab.

Während sie dies tat blickte Lena auf die Tür zum Nebenraum. Über der Tür hing eine Uhr, welche bereits 00:05 Uhr anzeigte.

„Frau Schuster, ich werde Sie nun zu Ihrer und zu unserer Sicherheit einem kurzen medizinischem Check unterziehen. Bitte ziehen Sie sich komplett aus und legen alles in diese Box hinein.“ Seine Worte klangen freundlich, fast väterlich.

Nachdem sich Lena wieder von dem Stuhl erhoben hat, stellte die Krankenschwester eine größere Box auf die Sitzfläche.

„Zuerst bitte den Inhalt ihrer Taschen. Dann die Schuhe und die Kleidung.“ erläuterte die Krankenschwester.

Als erstes zog Lena ihr Handy, Geldbörse und den Schlüsselbund aus der Tasche.

„Das Handy bitte ausschalten“ ergänzte die Krankenschwester.

Lena schaltete das Handy aus und legte es zusammen mit dem Schlüsselbund und der Geldbörse in die Box. Als nächstes waren die Schuhe an der Reihe. Doch da die Sitzfläche durch die Box belegt war, konnte Lena sich nicht setzen und hatte dank des Stahlbodys Probleme die Schuhe auszuziehen. Der Arzt bemerkte es sofort und wies seine Assistentin an ihr behilflich zu sein.

Auch bei den weiteren Kleidungsstücken war die Krankenschwester behilflich und legte alles ordentlich in die Box hinein. Lena stand nun bis auf den stählernen Body unbekleidet vor dem Arzt, welcher sich inzwischen aus seinem Stuhl erhoben hat.

„Ihren Schmuck bitte auch Frau Schuster.“

Lena entfernte als erstes ihre silbernen Ohrringe. Mit zittrigen Händen entfernte sie ihre beiden Ohrringe und legte sie in die Box. Dann entfernte sie ihren silbernen breiten Ring, welchen sie am linken Daumen trug. Auch diesen legte sie in die Box. Mit einem „Fertig“ quittierte sie die Durchführung.

„Den Ring an der rechten Hand bitte auch“ hörte Lena von der hinter ihr stehenden Krankenschwester. Sie hob die Hand und blickte auf den Ring an ihrem Ringfinger. Es war ihr Ehering. Der Ring, mit dem sie Jan ihre ewige Liebe versprochen hatte. Sie hatte diesen Ring seit der Hochzeit getragen und auch nach seinem Tod noch nie abgenommen.

„Den kann ich nicht abnehmen, das ist mein Ehering“ antwortete Lena kurz.

„Wir können hier leider keine Ausnahmen machen. Bitte nehmen Sie ihn jetzt ab. Ansonsten werden wir es tun.“ Die Worte der Krankenschwester klangen fast bedrohlich. Mit Tränen in den Augen zog Lena an dem Ring. Sie hatte Mühe den Ring von ihrem Finger zu bekommen und musste ihn sogar mit etwas Spucke befeuchten. Doch sie schaffte es und legte ihn vorsichtig und behutsam in die Box. Zurück blieb ein schmaler weißer Streifen an ihrem Ringfinger. Eine Träne kullerte ihre Wange herunter.

„Keine Sorge Frau Schuster. Sie bekommen ihn selbstverständlich wieder zurück“ beruhigte sie nun die Krankenschwester. Sie verschloss die Box mit einem Deckel und brachte zum Schluss noch so etwas wie eine Plombe an. Dann stellte sie die Kiste in die Ecke auf den Boden.

Der Arzt klopfte kurz auf den stählernen Body und fing dann mit seiner Untersuchung an. Er leuchtete kurz in die Ohren, schaute ihr in die Augen und tastete ein paar ihrer Lymphknoten ab. Dann ging er um seinen Schreibtisch und setzte sich wieder. Er tippte kurz etwas in seinen PC und fing dann an Fragen zu stellen.

„Wie groß sind Sie Frau Schuster?“

„So etwa 1,70 Meter“

„Haben Sie irgendwelche gesundheitlichen Probleme? Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein?“

„Nein, alles OK. Medikamente nehme ich keine.“

„Wie verhüten Sie? Pille?“

Lena musste tief durchatmen „Ich brauche nicht zu verhüten.“

Es folgten noch weitere Fragen zum Gesundheitszustand, welche Lena ehrlich beantwortete. Lediglich bei der Frage nach ihrem Alkoholkonsum spielt sie ihr Problem herunter.

OK Frau Schuster, meine Assistentin wird Ihnen noch kurz Blut abnehmen und dann sind wir auch schon fertig.“

„Blut abnehmen? Wieso das?“ fragte Lena verwundert.

„Das ist unsere Standardprozedur bei der Inhaftierung. Dient nur zu Ihrer Sicherheit“ beruhigte sie der Arzt.

Nachdem auch das überstanden war tippte er einige Daten in den PC ein. Dann lehnte er sich zurück und blickte Lena wieder über seine Lesebrille an.

„Also gut Frau Schuster. Ich erkläre Sie hiermit für haftfähig. Sie werden gleich von unserem Kerkermeister Igor abgeholt. Bitte erschrecken Sie nicht gleich. Igor ist .. na ja.. sie sehen ihn ja gleich.“

Die Krankenschwester bat Lena aufzustehen und begleitete sie zu der hinteren Tür. Auch sie verabschiedete sich mit einem kurzen „viel Spaß“, öffnete die Tür und schob sie hindurch.

Die Tür schloss sich hinter ihr. Es dauerte einen kurzen Moment bis sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnten. Dann sah sie, dass ein schmaler Gang von der Tür wegführte. Ein Ende konnte sie nicht sehen. Der Gang schien nach einigen Metern nach links zu gehen Der Boden und die Wände waren nicht mehr betoniert oder gefliest - sondern aus Stein und Lehm. Als hätte man hier einfach einen großen Tunnel ins Erdreich gegraben. An den Seitenwänden waren im Abstand von 2-3 Metern Fackeln angebracht, welche ein schwaches Licht warfen. Die Luft roch modrig, feucht und unangenehm.

Dann bemerkte sie, dass sich ein stabiles Gitter aus runden Stahlrohren zwischen ihr und dem Gang befand. Sie steckte wieder in einem Käfig fest. Hinter ihr die verschlossene Tür, seitlich die Lehmwände und vor ihr das Gitter. Ihr Herz raste wie wild. Genau so hatte sie sich einen Kerker vorgestellt.

Lange brauchte sie diesmal nicht zu warten.

Aus Richtung des Gangs hörte Lena das Klirren von Ketten. Es dauerte noch einen kurzen Moment - dann erkannte sie eine dunkle Gestalt welche sich ihr leicht hinkend näherte. Und je näher diese Gestalt kam, desto größer und furchteinflößend wurde sie. Das musste dieser Igor sein. Der ‚Kerkermeister‘ schoss es Lena durch den Kopf.

Er kam immer näher und stand schließlich direkt an dem Gitter. Er sah furchteinflößend aus. Lena schätzte seine Größe auf mindestens 2,20 Meter. Er war breit und kräftig gebaut. Seine Hose und Weste waren aus einfachem Leder geschneidert, welche mit dicken Schnüren vernäht waren. Seine Haut glänzte vor Schweiß und Dreck. Sein haarloser Kopf war ebenfalls riesig und passte zum gesamten Körper. An mehren Stellen seines Körpers und auch im Gesicht hatte er dicke wulstige Narben. In der linken Hand hielt er eine schwere Eisenkette.

Lena musste leicht grinsen - so sehr erfüllte dieser Igor das Klischee eines Kerkermeisters.

Igor öffnete das Gitter und näherte sich Lena. Mit seiner rechten Hand packte er Lena am Hals, drückte sie an die Wand und hob sie leicht vom Boden ab. Sein Gesicht näherte sich ihrem bis auf wenige Zentimeter. Lena zappelte und rang nach Luft.

„Grinsen vergehen“ sagte er mit starkem russischen Akzent. Lena erkannte seine faulen Zähne. Dann sah sie, wie seine Zunge herauskam und ihr quer über das Gesicht leckte.

Mit seinen kalten Augen blickte er sie noch ein paar Sekunden an. Sekunden, in denen Lena kaum Luft bekam und anfing nach im zu treten.

Lachend löste er seinen Griff und legte ihr die schwere Kette um den Hals. Lena, noch nach Luft schnappend, hörte ein kurzes Klicken. Dann spürte sie einen Zug an der Kette. Ohne weitere Worte zog er sie an der Kette hinter sich her und lief den Gang hinunter.

Durch ihre Schenkelbänder und die Kette dazwischen hatte Lena wirklich Mühe im zu folgen. Doch das schien ihn in keiner Weise zu interessieren. Vermutlich hätte er sie auch einfach an der Kette hinter sich hergezogen.

„Schmied warten“ murmelte er wie ein Mantra vor sich hin während er Lena erbarmungslos hinter sich herzog.

Am Ende des Gangs ging es nach links.

Lena blickte in einen großen Raum. Zwei nicht minder furchteinflößende Männer - der Schmied und sein Gehilfe -saßen in einer Ecke an einem lodernden Feuer. Hinter ihnen an der Wand hingen unzählige Ketten verschiedener Längen sowie eiserne Hand-, Fuß- und Halsreifen. In der Mitte des Raums stand ein großer schwerer Amboss.

Als die beiden Männer Lena erblickten standen sie auf. Igor reichte dem Gehilfen die Kette und setzte sich auf die Holzbank an der Wand.

Lena wurde direkt zu einem am Ambos stehenden Holzschemel gezogen und eine kurze Handgeste zeigte ihr, dass sie sich hier hinsetzen soll.

Dann kam der Schmied auf sie zu. Er warf einen kurzen Blick auf ihre Arm- und Fußgelenke, murmelte etwas vor sich hin und ging dann zu den Ketten an der Wand. Nach kurzem Suchen fand er die aus seiner Sicht passenden Größen.

Mit einem Grinsen im Gesicht und zwei schweren Ketten kam er zurück. Die Ketten selbst waren knapp einen Zentimeter dick und hatten an den Enden noch offene eiserne Schellen. Sie wirkten alt und rostig.

Lenas Herz klopfte wie wild. Es war, als würde einer ihrer Fantasien in die Wirklichkeit umgesetzt werden. Schon oft hatte sie sich vorgestellt, wie es wäre, in schwere Ketten gelegt zu werden und mit dicken Schlössern verschlossen zu werden.

Der Gehilfe griff sich Lenas Füße und legte sie auf den Amboss. Dort legte der Schmied die eisernen Schellen um die Fußgelenke. Dank seinem guten Augenmaß passten die Schellen wie angegossen. Interessiert schaute Lena zu. In den Löchern der beiden aufeinander liegenden Teilen der Schellen fehlten jetzt nur noch die schweren Schlösser. Lena wurde immer erregter und hoffte, dass es die Männer nicht gleich bemerkten.

Der Gehilfe hielt ihre Füße mit den Schellen fest auf dem Amboss. Dazwischen hing die etwa 20 Zentimeter lange Kette. Der Schmied entfernte sich kurz. Zurück kam er mit einem schweren Hammer in der einen und einer Zange in der anderen Hand.

Jetzt kommen die Schlösser ging es Lena durch den Kopf und ihr Herz pochte vor Aufregung.

Doch nur wenige Sekunden später realisierte sie was wirklich geschah. Der Schmied hatte aus dem heißen Feuer zwei hell glühende Bolzen geholt, in die Löcher der Fußschellen eingesetzt und war gerade dabei diese mit massiven Hammerschlägen permanent mit den Eisenschellen zu verbinden. Ein kurzes Zischen von verdampfendem Wasser zum Abkühlen der Bolzen und die Fußschellen waren permanent an ihre Füße geschmiedet.

Lena zog ihre Füße vom Amboss herunter und blickte ungläubig auf ihre Fußfesseln.

Noch während sie ungläubig ihre Fußfesseln betrachtete spürte sie wie der Gehilfe bereits nach ihren linken Handgelenk griff um es auf den Amboss zu ziehen.

Mit einem schnellen Ruck zog sie panisch ihr Handgelenk zurück.

„Nein, nicht. Ich soll doch nur bis morgen früh hier sein“

Der Schmied und sein Gehilfe lachten nur. Auch hinter sich hörte sie das Lachen des Kerkermeisters Igor, welcher sich ihr bereits näherte. Mit seiner riesigen Pranke packte er Lena im Genick.

„Du nix wieder weg. Du bleiben immer“ brummte er übellaunig mit seiner tiefen Stimme.

Während Igor sie noch schmerzhaft fest im Genick hielt, packte der Gehilfe erneut ihre Hände und zog sie auf den Amboss. Auch hier wurden ihr nun Eisenfesseln angelegt und mit einem glühenden Bolzen permanent verschlossen. Die Kette zwischen den Handgelenken war nur etwa 10 Zentimeter lang. Auch hier sorgte ein Schwall Wasser schnell für die entsprechende Abkühlung der Bolzen.

Lena blickte fassungslos auf die permanent an ihren Körper geschmiedeten eisernen Fesseln. Die Tränen liefen in Strömen ihre Wangen herunter.

Igor der Kerkermeister löste seinen festen Griff und ging zu den Ketten an der Wand. Dort suchte er eine Kette aus und gab sie dem Schmied.

„Strafe weil Sklavin unartig“brummte er und stellte sich erneut hinter Lena. Seine Hand legte er wieder bedrohlich in ihren Nacken.

Es dauerte nur wenige Minuten und der Schmied hatte die zusätzliche Kette zwischen die Verbindungsketten von Hals- und Fußfesseln geschmiedet. Er nutzte dazu jeweils ein weiteres glühendes - aber offenes Kettenglied - und schloss es mit dem Schmiedehammer direkt an der Kette.

Auch wenn Lena durch ihre verheulten Augen nicht viel erkennen konnte, so spürte sie bereits jetzt das brutale Gewicht der Fesseln.

Igor griff die Kette um ihren Hals und zog sie vom Schemel hoch. Beim Aufstehen spürte Lena, wie sich die Kette zwischen ihren beiden Fuß- und Handfesseln spannte. Schnell bemerkte sie, dass die Kette viel zu kurz war und sie nur in einer gebückten Haltung ‚stehen‘ konnte.

„Jetzt du kommen in Loch“ brummte er und zog sie hinter sich her.

Auch wenn Igor diesmal langsamer lief, hatte sie große Mühe ihm zu folgen. Es ging in einen weiteren Gang mit unzähligen Zellen rechts und links. Igor zog sie unbarmherzig an der Kette bis zu ihrer Zelle hinter sich her.

Er öffnete die Zelle und schob Lena hinein. Die Kette um ihren Hals befestigte er an einem stabilen in der Wand verankerten Ring. Dann ging er hinaus und verriegelte die schwere eiserne Türe hinter sich. Durch das kleine vergitterte Fenster in der Tür fiel ein klein wenig Licht von der Fackel im Gang und beleuchtete die Mitte der Zelle. Der Boden war dick mit Stroh bedeckt. In der Ecke stand ein hölzerner Eimer. Lena stellte sich an die Wand, sank auf den Boden, legte sich auf die Seite und zog Arme und Beine so gut es ging schützend an sich heran. Die Tränen kullerten und sie fing an laut zu schluchzen.

Durch ihren Kopf schossen tausend Gedanken. Warum hatte sie diesen Body überhaupt ausprobiert? Warum konnte sie ihn nicht mehr öffnen? Und was in aller Welt hat sie dazu getrieben sich hier einkerkern zu lassen?

Noch vor wenigen Tagen hatte sie vor, ihrem Leben an Weihnachten ein Ende zu setzen. Sie hatte sich extra dafür Urlaub genommen.

Und jetzt liegt sie hier in Ketten gelegt in einem Kerker. Wie lange würde man sie hier einsperren? Was würde man noch mit ihr machen? Sollte sie an einen neuen Besitzer verkauft werden? Sicherlich würde man ihr auch eine Sklavennummer eintätowieren.

Die Gedanken in ihrem Kopf rasten. Und in ihrem Unterleib breitete sich ein wohliges und angenehmes Vibrieren aus, welches sie immer stärker erregte. Wieso um alles in der Welt wurde sie wieder erregt? Dieses wohlige Gefühl ist ihr vorhin schon aufgefallen.

Dann kamen ihr wieder die Tränen und sie musste laut schluchzen.

„Niet huilen. Zo erg is het hier toch niet. Is dit je eerste nacht hier? Mijn naam is trouwens slavin Mila. En wie ben jij?

Lena öffnete irritiert die Augen. Hörte sie etwa schon Stimmen?

„Hallo? Ist da wer?“

„Oh, du sprichst Deutsch. Ich bin Mila. Und wer bist du?“

Jetzt sprach die Stimme sogar Deutsch mit ihr. Zwar mit einem sehr starken niederländischen Akzent - aber Lena verstand was sie sagte. War sie in so kurzer Zeit schon verrückt geworden? Dann sah sie auf der anderen Seite der Zelle eine Bewegung und hörte das Klirren einer Kette.

„Ich bin Lena. Wo bist du?“

Erneut hörte Lena das Klirren einer Kette. Eine junge Frau erschien in der Mitte der Zelle. Durch das Licht der Fackel konnte Lena sie erkennen. Sie war etwa 20 Jahre alt, hatte lange blonde Haare und eine traumhafte Figur. Sie trug auch keine Fuß- oder Handfesseln. Lediglich um ihren Hals hatte sie einen stählernen breiten Reifen, welcher über eine Kette mit der Wand auf ihrer Seite verbunden war. Die Länge der Kette reichte bis zur Mitte des Raums. Kleidung trug sie keine.

Nun stand auch Lena auf und ging auf sie zu. Doch ihre Kette zur Wand war zu kurz. Sie kam noch nicht einmal bis zur Mitte des Raums. Sie ging so nah wie möglich und setze sich dann wieder ins Stroh. Auch Mila setzte sich.

Während Lenas Augen durch das Weinen rot und verquollen waren, strahlten Milas blaue Augen sie an. Sie schien regelrecht glücklich zu sein.

„Wie lange bist du hier schon in diesem Kerker?“ fragte Lena ängstlich.

„Mein Meister hat mich heute Mittag in den Kerker bringen lassen. Morgen ist meine finale Versklavung.“

„Finale Versklavung?“ hakte Lena nach.

„Ja, dann ist die Wartezeit endlich vorbei und wir können den nächsten Schritt machen. Und bei dir? Wie lange bist du schon Sklavin? So wie du eingekleidet bist ja wohl schon länger…“

Lena schüttelte den Kopf. Dann fing sie an zu erzählen. Angefangen von dem Paket aus der Packstation, über das Anziehen des Stahlbodys bis zu der Fahrt hierher. Und über den 24-Stunden Sklavenvertrag - welcher ja wohl nur eine Falle war.

Mila hörte aufmerksam zu und stellte gelegentlich ein paar Rückfragen. Sie konnte kaum glauben, dass es eine Falle war. Sie hatte bisher nur sehr gute Erfahrungen mit diesem Club gehabt. Diesen Herrn Brink kannte sie jedoch auch nicht. Dennoch gelang es ihr, Lenas Sorgen etwas zu mildern. Dann erzählte sie ein wenig von sich und ihrem Meister.

Lena erfuhr, dass Mila und ihr Meister aus Amsterdam kommen und sich dort in einem Club kennengelernt haben. Er habe ihr dann das Thema BDSM näher gebracht und es geschafft sie dafür zu begeistern.

Mila bewunderte auch den stählernen Body und meinte, dass ihr Meister sie auch gerne keusch halten würde. Aber bisher hatte sie sich immer dagegen entschieden.

Die Beiden unterhielten sich noch eine ganze Weile. Fast wie Freundinnen, die sich schon lange kennen und alle Geheimnisse miteinander teilen.

Plötzlich wurde die Kerkertür aufgestoßen und Igor trat herein.

„Nix reden. Schlafen“ murmelte er und ging auf Mila zu. Aus seine Tasche zog er einen großen runden Ballknebel, schob ihn ihr in den Mund und sicherte ihn mit einem kleinen Schloss hinter ihrem Kopf. Anschließend verpasste er auch Lena einen solchen Knebel.

Zufrieden blickte er die beiden an, verließ die Zelle wieder und schloss die Tür. Diesmal schloss er auch das kleine vergitterte Loch in der Tür. Kein einziger Lichtstrahl fiel nun in die Zelle. Es war dunkel und nach einer kurzen Zeit fiel Lena in einen tiefen Schlaf. Sie träumte von Sklavinnen, die sich ihrem Herrn hingaben. Und sie träumte wie fast jede Nacht von ihrem Jan. Diesmal erschien er ihr als ein Engel. „Du musst mich loslassen. Finde deinen eigenen Weg. Werde glücklich“ sprach er zu ihr. Dann verschwand er wieder.

Fortsetzung folgt...
54. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ChasHH am 25.12.25 08:28

Auweia! Wenn sie da nur heil wieder rauskommt.
55. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von BGlife am 25.12.25 08:43

Da eröffnen sich Möglichkeiten für einen Neuanfang für Lena. Aber erst einmal bleibt alles verschlossen.
Tolle Geschichte - bin jeden Tag aufs Neue gespannt, was noch alles passiert.
56. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Gutverpackt am 25.12.25 09:06

Vielleicht wird sie ja auch heile darin....
57. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von windelfohlen am 25.12.25 15:06

Wunderbare Fortsetzung.
Dachte auch zuerst ihre Kollegin Bine hat ihr den Stahlbody zugeschickt.

Tja hätte sie da doch mal Marvin oder Bine bescheid gegeben, was sie vorhat und wohin sie geht.

So kann Lena jetzt hoffen das Herr Brink doch ein Korrekter Mann ist und sich an den Vertrag hält, nur die Zellengenossin weiss ja um Lena bescheid, ansonsten ja niemand.
Auf jedenfalls gespannt wie es weitergeht.
58. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 25.12.25 16:57

Mittwoch, 24.12.2025 - Teil 2

Mit einem lauten Rums wurde die Zellentür geöffnet. Lena und Mila schreckten auf und waren schlagartig wach. Igor ging auf Mila zu und entfernte als erstes ihren Knebel. Dann löste er die Kette von der Wand und deutete ihr an ihm zu folgen.

Mila blickte noch kurz zu Lena und zwinkerte verschwörerisch mit dem Auge.

Dann passierte alles ganz schnell. Mit ein wenig Anlauf sprang sie Igor auf den Rücken und hämmerte mit ihren Fäusten auf ihn ein.

„Das hast du dir so gedacht du schleimfressende hässliche Missgeburt. So schnell kriegt ihr mich nicht klein. Ich werde dir zeigen wie…“

Weiter kam Mila nicht. Igor, der noch immer die Kette zu ihrem Halsband in der Hand hatte zog kräftig daran und warf sie über seine Schulter auf den Boden. Dann griff er an seinen Gürtel und zog eine Peitsche hervor. Mit gezielten und kräften Schlägen traf er sie auf dem Rücken, den Oberschenkeln und sogar quer über ihre Brüste. An den getroffenen Stellen bildeten sich sofort dicke rote Striemen. Erst nach dem fünften oder sechsten Schlag beruhigte sich Mila.

Igor steckte seine Peitsche wieder ein und zog sie nun aus der Zelle heraus.

Lena blickte noch kurz in Milas Gesicht. Sie sah glücklich und zufrieden aus.

Zehn Minuten später kam Igor zurück. Doch anstatt auch Lena abzuholen verkürzte er die Länge der Kette, so dass Lena nun mit dem Rücken an der Wand sitzen musste. Dann stellte er ihr zwei Schüsseln hin. Eine Schüssel mit Wasser und eine Schüssel mit einem grauen Brei. Er entfernte den Knebel und brummte ein kurzes „Friss Sklavin“. Dann verließ er die Zelle. Die Tür ließ er allerdings offen.

Als erstes nahm Lena gierig die Schüssel mit dem Wasser. Sie hatte unheimlichen Durst. Anschließend griff sie die Schüssel mit dem Brei. Ein Löffel gab es nicht. Also musste sie wohl oder übel den Brei mit der Hand in ihrem Mund befördern.

Beim Eintauchen der Finger in den Brei bemerkte sie sofort seine schleimige und leicht warme Konsistenz. Dann stieg ihr der Geruch in die Nase. Es roch wie eine Mischung aus Kotze und Sperma. Angewidert stellte sie die Schüssel zurück auf den Boden. Auf dieses Frühstück könnte sie verzichten.

Was sie ebenfalls bemerkte war ihre volle Blase. Sie blickte zu dem Eimer. Doch dieser Stand zu weit weg. Sie konnte ihn nicht erreichen.

Wenige Minuten später warf Igor einen Blick in die Zelle und sah die noch volle Schüssel auf dem Boden stehen.

„Du essen - sonst verhungern“ brummte er sie an.

Lena, die sonst immer jeden Ärger runterschluckt fing an Igor anzubrüllen.

„Diese Kotze kannst du selber fressen. Ist vermutlich sogar dein Leibgericht.“

Um ihrer Aussage entsprechenden Nachdruck zu verleihen griff sie die Schüssel und warf sie in seine Richtung. Igor versuchte sich zwar noch wegzudrehen, doch der Brei traf ihn und lief nun an seiner Hose herunter.

Lena war selbst überrascht über ihre Reaktion. Sie stellte fest, dass es auch mal guttat, seinem Ärger Luft zu machen.

Doch dann folgte die Reaktion von Igor.

Lena konnte garnicht so schnell reagieren, wie Igor die Peitsche von seinem Gürtel löste und ihr einen kräftigen und schmerzhaften Schlag quer über ihr Dekolette zog. Schnell wurde der Streifen dick und verfärbte sich dunkel.

„Ich dir lernen in nächsten Jahren“ zischte Igor sie an. Dann ließ er Lena wieder alleine.

Lena blickte nach unten. Quer über ihren Brustkorb verlief der nun dicke dunkelblaue Streifen. Mit ihrer Hand fuhr sie den Streifen entlang und bemerkte erneut, wie sehr sie die Situation erregte. Auch das Vibrieren in ihrem Schoß war wieder sehr deutlich spürbar. Ihr Finger glitten in ihren Schoß. Doch dort trafen sie nur auf harten Stahl. Harten schleimverschmierten Stahl. Und ihre volle Blase machte sich nun schmerzhaft bemerkbar. Der Eimer in unerreichbarer Entfernung. Sie spürte wie ihr Blasenmuskel langsam dem Kampf verlor. Erst ein paar Tropfen. Doch nur wenige Augenblicke später erleichterte sie sich komplett.

Genau im diesem Moment stand Igor wieder in der Tür und beobachtete sie. Dann kam er zu ihr und löste die Kette von der Wand. Mit einem kräftigen Zug an der Kette machte er ihr missverständlich klar, dass sie ihm zu folgen hatte.

Noch nie hatte Lena die Kontrolle über ihre Blase verloren. Sie empfand es sehr beschämend. Doch der Zug an der Kette unterbrachen ihre Gedanken. Erneut hatte sie Mühe in ihren Ketten Igors Schritten zu folgen. Es ging zurück in den Raum, in dem sie gestern ihre Fesseln permanent an den Körper geschmiedet bekommen hatte. Der Schmied und sein Gehilfe schienen bereits zu warten.

Igor wies sie an sich wieder auf den Holzschemel zu setzen. Dann griff der Gehilfe wieder ihre Beine und hob sie auf den Amboss.

Lena wunderte sich. Würde man ihr weitere Fesseln anbringen? Noch mehr Ketten? War das Igors Rache für ihren Wutausbruch?

In ihren Ohren dröhnten zwei kurze Hammerschläge. Dann klirrte es und Lena spürte wie die Fußfesseln entfernt wurden. Sie nahm die Füße vom Amboss und spürte sofort das fehlende Gewicht.

Dann griff der Gehilfe nach ihrer Kette zwischen den Händen. Diesmal legte Lena ihre Hände freiwillig auf den Amboss. Auch hier sprengten ein paar kurze Schläge mit dem Hammer und einem Meissel die Bolzen. Auch diese Eisenschellen fielen klirrend zu Boden.

Doch was würde jetzt folgen? Neue Fesseln?

Ein kurzer Zug an der Kette um ihren Hals zeigte ihr an, dass sie Igor erneut zu folgen hatte. Es ging wieder in den Gang bis zu dem Gitter und der Tür zum Behandlungszimmer. Igor schob sie vor die Tür und schloss das Gitter hinter ihr. Mit seiner Pranke zog er die Kette durch das Gitter - und Lena somit an das Gitter zu sich heran. Dann löste er mit seiner anderen Hand die Kette um ihren Hals. Lena wich sofort zurück und stand nun mit dem Rücken an der Tür. Jeder Zentimeter zwischen ihr und diesem Igor gab ihr ein gutes Gefühl.

Igor blickte sie durch die Gitter an. Seine Augen fixierten sie. Lena blickte ihm direkt ins Gesicht und wollte gerade eine kurze Schimpftirade starten als Igor anfing zu lächeln. Sein gesamtes Gesicht strahlte. Es schien, als ob das Böse aus seinem Gesicht verschwunden war.

„Ich muss mich jetzt von Ihnen verabschieden Frau Schuster. Ich hoffe, ihr Aufenthalt entsprach ein klein wenig ihren Wünschen und Vorstellungen. Leider hat mir Herr Brink nur wenige Punkte nennen können, daher musste ich ein bisschen improvisieren. Es würde mich freuen, wenn wir uns mal wiedersehen. Geniessen Sie noch ihren weiteren Aufenthalt in unserem Club.“

Igor drehte sich um und verschwand schnellen Schrittes in der Dunkelheit des Gangs.

Lena hingegen stand mit offenem Mund noch immer an dem Gitter und blickte ihm nach.

Wenige Sekunden später hörte sie, wie die Türe hinter ihr geöffnet wurde. Sie drehte sich um und sah Herrn Brink. Er lächelte sie an uns bat sie „zurück in die normale Welt“.

Lenas Blick fiel auf die Uhr an der Wand. Sie zeigte gerade mal 6 Uhr an.

„Ich vermute mal, Sie würden sich jetzt gerne frisch machen und dann etwas frühstücken. Folgen Sie mir bitte.“

Er schnappte sich die Kiste und ging mit ihr zu den Aufzügen.

Diesmal stoppten sie bereits im 7. Stock. Auch hier nutzte Her Brink eine Karte zur Identifikation. Lena war froh, dass sie keiner so sah. Sie musste furchtbar aussehen und noch furchtbarer riechen.

Als sich die Aufzugtüren öffneten blickte Lena in eine modern eingerichtete Penthauswohnung. Mit der Kiste in seinen Händen ging er auf dem kürzestem Weg in das große Bad. Lena folgte ihm. Die Kiste stellte er auf einen kleinen Hocker.

„Aus Zeitgründen schlage ich vor Sie nehmen nur eine Dusche. Handtücher liegen hier. Entsprechende Pflegeprodukte finden sie hier im Schrank. Wenn Sie fertig sind kommen Sie bitte in die Küche. Den Gang runter und dann rechts. Denken Sie daran, dass wir bereits um 7 Uhr einen wichtigen Termin haben.“

Herr Brink drehte sich um und schloss die Tür hinter sich.

Lena beeilte sich. Nach dem Toilettengang sprang sie unter die Dusche.

Bereits 10 Minuten später war sie fertig geduscht und abgetrocknet. Auf irgendwelche Pflegeprodukte verzichtete sie. Diese nutzte sie daheim auch nicht. Sie ging an die Kiste, zerriss die Plombe und öffnete den Deckel.

Ihre Kleidung war schnell wieder angezogen. Dann nahm sie die Ringe aus der Kiste. Den Daumenring steckte sie sich als erstes an.Auch ihre Ohrringe fanden schnell wieder ihren Platz. Dann blickte sie auf ihren Ehering und erinnerte sich an den Traum der letzten Nacht.

Eine ganze Weile betrachtete sie den Ring und eine kleine Träne kullerte über ihre Wange. Dann atmete sie tief ein und aus. Anschließend steckte sie den Ring in eine kleine Tasche im Rock und schloss den Reißverschluss. Schlüsselbund und Geldbörse steckte sie in den Mantel. Den Mantel legte sie sich über den Arm und ging in die Küche.

Herr Brink saß bereits am Frühstückstisch. Lena setzte sich hinzu und genoss die reichhaltige Auswahl.

„Das ist der Vorteil, wenn man in einem Hotel wohnt“ stellte Lena fest. Herr Brink nickte zustimmend. „Greifen Sie zu. Es ist genug von allem da.“

Während des Frühstücks berichtete Lena begeistert von ihrer Nacht im Kerker. Sie erzähle von Mila - und dass sie ihr viel von ihrer Angst genommen hatte. Sie könnte sich sogar vorstellen, einen ähnlichen Weg einzuschlagen. Und sie erzählte mit verträumten Augen von Marvin, mit welchem Sie sich diesen Abend noch treffen wollte.

Nach einer Weile blickte Herr Brink kurz auf seine Uhr. „Es ist gleich 7 Uhr. Wenn Sie fertig sind sollten wir jetzt zu dem Kollegen im Ausstellungsbereich gehen.“

Lena trank noch schnell ihren Kaffee aus. Ihr Herz pochte vor Aufregung. Gleich würde sie sie diesen stählernen Body loswerden.

Gemeinsam bestiegen sie den Aufzug. Herr Brink drückte die Taste für den ersten Stock. Auf der Beschriftung neben den Tasten stand ‚Seminar- & Ausstellungsräume‘.

Während der Aufzug nach unten fuhr betrachtete sich Lena im Spiegel des Aufzugs. Sie sah schick aus mit dem Rock und der weißen Bluse. Von dem stählernen Body war nichts zu sehen. Lediglich ihr stählerner Halsreif sowie die nach unten laufenden Panzerketten glänzten im Licht.

Schlagartig griff sich Lena an den Hals. „Scheiße, ich habe meinen Mantel vergessen.“

„Keine Sorge, den brauchen Sie jetzt nicht“ beruhigte sie Herr Brink. „Außerdem kann man den Stahlreif nur sehen, wenn man vor Ihnen steht. Seitlich und hinten wird er von ihren Haaren verdeckt. Außerdem, gestatten Sie mir mein Kommentar, sieht er toll an Ihnen aus. Er betont ihren wundervollen Hals“. Lena blickte in den Spiegel und nickte sich selbst zu.

Als sich die Aufzugstüren im ersten Stock öffneten, schlug Lena ein intensiver Kaffeegeruch in die Nase. Vor Ihnen war der große Vorraum zu den Seminarräumen. Eifriges Personal war bereits dabei die Kaffeevollautomaten mit frischen Bohnen und Milch zu bestücken. Andere kümmerten sich darum, diverse Getränke, Tassen und Gläser aufzufüllen. Wo man auch hinblickte war das Personal damit beschäftigt, alles für den Ansturm der Messebesucher vorzubereiten.

„Die Firma SFE ist in Ausstellungsraum 2. Da hinten links“ wies Herr Brink ihr den Weg und schritt voran. Lena folgte ihm - vorbei an einer farbenfrohen Auslage mit verschiedenem Fingerfood. Während sie in Richtung des Ausstellungsraums gingen, fing Herr Brink an zu erzählen.

„Wir haben hier insgesamt vier Seminar- und zwei große Ausstellungsräume. In den Seminarräumen fanden in den letzten Tagen verschiedene Workshops statt. Heute ist der letzte Tag unserer Messe. Um 14 Uhr ist dann Feierabend und wir schließen Hotel und Clubanlage bis Anfang Januar. . So, hier ist Ausstellungsraum 2. SFE befindet sich im hinteren Bereich.“

Lena staunte als sie in den Ausstellungsraum blickte. Das war kein kleiner Raum sondern eine riesige Messehalle. Und wie bei Messen üblich präsentierten verschiedene Anbieter ihre Produkte an ihren Messeständen.

Und um in den hinteren Bereich zu gelangen mussten sie erst an unzähligen Ständen vorbei. Bei einigen Ständen war das Personal schon vor Ort und man schien sich auf den heutigen Ansturm vorzubereiten. Lena war überwältigt von den ersten Eindrücken. Gerne wäre sie hier und dort kurz stehengeblieben um sich die Produkte und den Anbieter näher anschauen zu können. Doch Herr Brink steuerte schnurstracks den hinteren Bereich an.

In der Mitte der Ausstellung war sogar eine Bühne mit Laufsteg aufgebaut. Ein kleines Schild wies auf die nächste Show um 9 Uhr hin. ‚Shibari mit Master Francesco und Sklavin Carmen‘.

Der Stand von SFE im hinteren Bereich war riesig. Er befand sich in der hinteren Ecke. Lena schätzte seine Größe auf mindestens 100 Quadratmeter. Es handelte sich um einen begehbaren Messestand. Überall verteilt standen Vitrinen mit den Produkten dieser Firma. Es gab eine Umkleidekabine, ein Verkaufstresen mit Getränken und Gebäck sowie eine kleine Sitzecke mit einem runden Tisch in der Mitte. Bilder hingen an den aufgestellten Wänden. Doch von dem Mitarbeiter, diesem Werner, war nichts zu sehen. Lediglich eine heiße, noch dampfende Tasse Kaffee stand auf einem der Tresen.

„Der ist bestimmt gleich wieder hier. Schauen Sie sich doch solange ein wenig um wenn Sie möchten.“

Lena fing an sich die Auslagen in den Vitrinen näher zu betrachten. Es gab Vitrinen mit einfachen Handschellen bis hin zu wirklich sehr massiven Stahlfesseln. In anderen Vitrinen entdeckte Lena diverse Formen von Keuschheitsgürteln sowie verschiedene andere Stahlteile. Bei vielen Teilen hatte sie noch nicht einmal eine Ahnung um was es sich handelt.

Schließlich kam sie zu einer Vitrine, in der nur ein einziges Teil ausgestellt war. Es war ein stählerner Body. Es fehlten zwar die Stahlreifen mit den Panzerketten, aber ansonsten schien es das gleiche Modell zu sein.

„Das ist unser Keuschhaltebody aus der Serie „Total Control 300. Unser Spitzenmodell mit einer großen Auswahl an Zubehörteilen. Sie dürfen ihn gerne anfassen.“

Erschrocken drehte sich Lena um. Hinter ihr stand ein Mann mittleren Alters, der sie freundlich anlächelte. Noch bevor Lena antworten konnte, kam Herr Brink von hinten an und klopfte dem Herrn auf die Schulter.

„Lass gut sein Werner. Dieser Dame verkaufst du garantiert keinen stählernen Keuschheitsbody. Sie hat nämlich schon einen. Darf ich dir vorstellen… Frau Lena Schuster. Frau Schuster - das ist Werner, Werner Lenz von der Firma SFE.“

„Oh, hallo Frau Schuster. Andreas, also Herr Brink, hat mir gestern noch eine Mail geschickt und mir ihr ‚Problem‘ geschildert. Ich müsste mir den Body einmal kurz ansehen. Der obere Bereich und insbesondere die Rückenplatte würde mir reichen. Könnten Sie dazu bitte ihre Bluse ausziehen?“

Ohne zu zögern knöpfte Lena ihre Bluse auf und zog sie aus. Werner begann damit kurz an der Rückenplatte zu rütteln und zu ziehen. Ohne Erfolg. Dann bat er Lena den linken Arm leicht anzuheben und holte eine kleine Uhrmacherlupe und einen Notizblock aus seiner Tasche. Er schaute sich den Rand des Bodys unter der Achsel sehr genau an und notierte sich eine Nummer. Dann nickte er Lena zu und meinte, sie könne ihre Bluse nun gerne wieder anziehen. Ungeduldig fragte Lena nach.

„Und? Woran liegt es? Warum klemmt er? Und können Sie ihn jetzt gleich öffnen?“

Werner griff sich eines der iPads, welche an der Vitrine zu dem Body lag und deutete auf die Sitzecke.

„Am besten setzen wir uns, dann kann ich Ihnen das ‚Problem‘ erläutern.“

Werner setzte sich direkt neben Lena, damit er ihr auf dem iPad etwas zeigen konnte. Herr Brink wollte sich auch gerade setzen, als sein Handy klingelte. Er entschuldigte sich kurz und ging zum telefonieren.

Nachdem Werner das iPad aufgeklappt hat und kurz die entsprechende Präsentation gesucht hatte, fing er mit seiner Erklärung an.

„Was Sie hier sehen - und was sie auch selbst tragen - ist unser Spitzenmodell Total Control 300. Er wird in einem aufwändigen Verfahren in mehreren Schichten individuell für die Trägerin hergestellt.“

Dann wechselte er auf das nächste Bild. Eine Nahaufnahme des Rückenteils, auf denen man die magnetischen Punkte gut erkennen konnte.

„Besonders Stolz sind wir auf das patentierte Verschlusssystem. Sehen Sie diese farblich abgesetzten Kreise entlang der Kante?“

„Sie meinen die Magnete? Ja, die habe ich auch schon entdeckt. Am Anfang haben sie ja auch noch funktioniert, aber schon einen Tag später scheint es sich verklemmt zu haben oder so. Und genau das ist das Problem.“

„Na ja, die Magnete sind nur ein kleiner Teil des Verschlusssystems.“

Werner wechselte auf eine animierte Grafik und erklärte „Diese Magnete dienen lediglich dazu die Rückenplatte oder andere Zubehörteile temporär zu halten oder zu verschließen. Gedacht ist das für eine Eintragezeit unserer Produkte. Es sind aber nicht nur Magnete, sondern sehr stabile kleine federgelagerte Bolzen, welche in einer speziellen wachsartigen Masse gelagert und gehalten werden. Wird diese spezielle Masse aktiviert, verflüssigt sie sich kurz und der Federdruck drückt den Bolzen in die gegenüberliegende Seite. Diese ist ebenfalls federnd gelagert und nimmt den Bolzen auf. Der Vorgang braucht nur 1-2 Sekunden. Dann verhärtet sich die Masse wieder, fixiert den Bolzen in seiner neuen Position und kann auch nicht mehr erneut aktiviert werden.“

Lena konnte kaum glauben was ihr gerade in der Animation sah und was ihr dieser Werner dazu erklärte.

„Und… und wie öffnet man ihn nun wieder?“

Werner blickte sie an und atmete mehrmals tief ein uns aus. Lena wusste nicht, ob er die Antwort auf ihre Frage nicht geben konnte - oder ob er nicht wusste, wie er ihr es erklären soll. Er wechselte auf eine weitere Animation. Hier sah man den verriegelten Bolzen, welcher durch die verhärtete Masse in seiner Position gehalten wird. Daneben eine symbolische Uhr, welche sich drehte. Irgendwann verschwand diese Masse und gab den Bolzen wieder frei.

„Diese verhärtete Masse ist zeitreaktiv. Durch die chemische Zusammensetzung bei der Herstellung können wir bestimmen, wieviel Zeit nach der Aktivierung vergehen muss, bevor sie sich wieder verflüssigt und den Bolzen freigibt. Wir können das inzwischen fast auf den Tag genau vorgeben und bieten daher auch alle Varianten von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Jahren an. Nach Ablauf der Zeit können dann selbstverständlich wieder neue Bolzen eingesetzt werden.“

Lena brauchte einen Moment die Informationen alle zu verarbeiten. Dann stellte sie die entscheidende Frage.

„Und wie genau wird dieser Mechanismus aktiviert?“

„Das ist recht einfach.“ Er wechselte auf ein Foto. Es zeigte einen ein Zentimeter dicken Stift. „Das ist der Aktivator. Er wird mit der Spitze einfach an die entsprechende Stelle galten wo der Bolzen ist. 1-2 Sekunden reichen aus. Durch Induktion erhitzt sich der Bolzen kurz auf 50 Grad Celsius und die wachsartige Masse schmilzt. Sie hören dann ein kurzes Knacken und der Bolzen ist verriegelt. Das machen sie dann Bolzen für Bolzen. Am einfachsten ist es, mit dem Stift einfach zum Beispiel langsam am Rand der Rückenplatte entlangzufahren.“

„Aber ich habe doch keinen solchen Aktivator benutzt.“ warf Lena ein.

„Ja, das kann ich mir auch nicht erklären. Können Sie mir bitte nochmal beschreiben, was sie gemacht haben, nachdem Sie die Rückenplatte eingesetzt haben? Irgendwann muss es doch ein sehr lautes Knacken gegeben haben.“

„Ich war gerade beim Duschen. Ich dusche immer sehr sehr heiß. Dann hat es plötzlich überall geknackt.“

„OK, das ist neu. Ich wusste nicht, dass ein Mensch so heiß duschen kann. Sie müssen ja dann über mehreren Minuten lang einer Temperatur von knapp über 50 Grad ausgesetzt gewesen sein. Das hat den gesamten Body erwärmt und schließlich dazu geführt, dass die Bolzen aktiviert werden.“

„Ja OK…das klingt logisch. Aber wie komme ich jetzt wieder aus diesem Teil heraus? Es muss doch da noch eine Notöffnung oder so geben. Eventuell mit diesen seitlichen runden Vertiefungen?“

„Diese seitlichen runden Vertiefungen sind nur Anschlusspunkte für weiteres Zubehör wie Handfesseln oder so. Ich traue mich kaum es Ihnen zu sagen Frau Schuster. Aber es gibt keinen alternativen Weg diesen Body zu entfernen bevor die vorgegebene Zeit nicht abgelaufen ist und die Bolzen selbstständig öffnen. Und ich füge sicherheitshalber hinzu, dass der Versuch den Body mit Werkzeugen zu öffnen schwerste Versetzungen verursachen würde. Bei der Herstellung wurden zwischen den einzelnen Schichten ein stark ätzendes Gel aufgebracht. Sollten sie also zum Beispiel mit einem Trennschleifer den Body bearbeiten hätten sie zwei Probleme. Zum einen handelt es sich um einen besonderen Stahl, welcher eine besondere Härte aufweist - und zum anderen die Freisetzung der Säure, welche sich über feine Kanäle in das innere des Bodys ergießt. Ich sag es Ihnen wie es ist. Sie wären Tot, noch bevor der Body entfernt wäre.“

Lena blickte ihn ungläubig an. Ihre Hoffnung, heute Abend ohne den Body hier rauszugehen schienen sich in Luft aufgelöst zu haben. Im Gegenteil. Vermutlich würde sie Monate oder gar Jahre in diesem Body gefangen sein. Sie spürte wie ihr Herz pochte und es in ihrem Schritt vibrierte. Letzteres irritierte sie jedoch.

„Das ist doch verrückt…“ stammelte sie.

„Das ist unser Sicherheitsversprechen. Und genau deshalb schätzen unsere Kunden auch unsere Produkte. Einen Fall wie Ihren hatten wir allerdings bisher noch nie. Und dass der Body Ihnen überhaupt passt…unglaublich. Aber jetzt lassen Sie uns doch mal klären, welche Bolzen bei Ihrem Body verwendet wurden. Haben Sie zufällig den Lieferschein dabei?“

Lena schüttelte den Kopf. Der Lieferschein lag noch daheim auf dem Tisch.

„Kein Problem. Wir löschen aus Datenschutzgründen zwar nach einer Woche die Verbindung zum entsprechenden Kundenkonto, aber anhand der Seriennummer auf dem Body kann ich in der Produktionsdatei alle erforderlichen Informationen abrufen.“

Er tippte die Nummer, die er sich gerade auf dem Notizblock notiert hatte in das Tablet ein. Sofort erschienen die ‚technischen Daten‘ des Bodys.

- Total Control 300,T12
Schenkelbänder geschlossen, Pain-Opt, EMS.
Verbindungsketten Schenkelbänder/Body permanent, Databus
Halsreif mit Verschluss T12, GPS, MIC, Pain-Opt.
Verbindungsketten Halsreif/Body permanent, Databus
Analschutz, Gitterausführung mit Verschluss T12, Secure-Opt.
Brustwarzenaussparung re/li mit Tunnel-Piercingoption 4G
Vaginalplug Devil IV, Größe 2
eSim

Lena blickte auf die Liste. Doch genau wie gestern beim Lieferschein verstand sie nur Bahnhof. Fragend blickte sie Werner an.

„Dann schauen wir doch mal… Also, als erstes hätten wir den Total Control 300. Also den Body, den sie jetzt tragen. Buchstabe und Zahl dahinter gibt uns Auskunft über die verwendete Bolzen. T steht für Tage und 12 die Anzahl. In Ihrem Fall wären das also 12 Tage.“

12 Tage. Lena fiel ein riesiger Stein vom Herzen. Auch Werner schien erleichtert. Er stand zwar voll hinter den Produkten seiner Firma, doch in diesem Fall freute auch er sich über diese kurze Zeit.

„Wann genau haben Sie denn diese heiße Dusche genommen?“

„Das war letzten Samstag. Also der 20.12.“

„Dann sollten sich die Bolzen an Neujahr wieder öffnen.“

„Wenn Sie wollen, können wir auch noch schnell das Zubehör durchgehen.“

Lena nickte. Sie war glücklich. Und das angenehme Vibrieren in ihrem Schritt wurde immer angenehmer.

„Also, dann hätten wir hier die Schrittbänder. Diese können Stromimpulse abgeben, welche auf die Muskeln einwirken und Schmerzen verursachen können. Gesteuert werden die Schenkelbänder über Datenleitungen in den Verbindungsketten. Genau wie bei dem Halsreif. Auch dieser hat eine Bestrafungsfunktion und zusätzlich noch ein Mikrofon, welches alles aufnehmen kann. Auch hier sind T12-Bolzen verwendet. Na ja, alles andere würde auch keinen Sinn machen. Der Analschutz hat ebenfalls die T12-Bolzen und hat zur Sicherheit drei Stahlstreben. Aber das haben sie sicherlich schon festgestellt. Die Brustwarzenaussparung ist bei dem Modell normal. Die Tunnelpiercingoption ist allerdings etwas besonderes.“

„Und die wäre?“

„Mit einem speziellen Gerät können die Brustwarzen durch die Aussparung mit einem Tunnel gepierct werden. Die Brustwarzen sind dann fest in den Aussparungen verankert und durch den Tunnel können sie dann noch Ringe durchziehen. Glauben sie mir, das sieht einfach großartig aus.“

„Und diese Zahl 4G?“

„Das ist die Piercingstärke. 4G steht hier für eine Stärke von 5 Millimeter. Aber die Piercingoption verwendet man eher bei längeren Tragezeiten. So, dann hätten wir noch unseren Vaginalplug Devil IV. Eine technische Meisterleistung. Er kann von sanftem Verwöhnen bis hin zu Mega-Orgasmen alles bieten. Aber er kann Sie auch mit Hilfe von Elektroschocks von leicht bis extrem da unten bestrafen. Gesteuert und programmiert werden kann er übrigens über eine App. Der Gürtel verfügt dazu über eine SIM-Karte und ein GPS-Modul. Die Steuerung kann daher von überall vorgenommen werden und per GPS können Sie jederzeit lokalisiert werden.“

„Und warum hat man mich dann bisher nicht geortet? Ich musste sie ja erst suchen“ hakte Lena nach.

„Ja, da sprechen Sie einen wunden Punkt an. Die SIM-Karte und das GPS-Modul sowie auch alle anderen Funktionen müssen zuerst durch eine Steuereinheit aktiviert werden. Diese Steuereinheit geben wir bereits bei der Anprobe mit. Dadurch wollten wir eigentlich sicherstellen, dass unsere Produkte nur vom entsprechenden Besitzer aktiviert werden können. Aber nach dieser Panne werden wir in Zukunft SIM und GPS bereits vor dem Versand aktivieren. Was sie aber bereits spüren sollten ist die Standardeinstellung vom Plug. Dieser zieht sich seine Energie aus den Bewegungen und der Wärme und läuft dann auf Dauereinstellung von 20 Prozent.“

Endlich hatte Lena eine Erklärung für dieses wohlige Kribbeln in ihrem Schritt.

„Und ich dachte schon, ich bilde mir das ein“ lachte sie. Und mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht fragte sie „und wie funktioniert das mit dem Orgasmus?“

Werner lachte. „Das kann leider nur über die App gesteuert werden. Und zur Aktivierung benötigt man zumindest einmalig die Steuereinheit.“

„Ah… OK“ bemerkte Lena ein klein wenig enttäuscht.

„Und wer diese Teile nun bestellt hat können Sie nicht sehen?“

„Das nicht, aber jetzt wo ich diese Liste hier sehe kann ich mich wieder erinnern. Ich habe sie vor knapp vier Wochen sogar persönlich entgegengenommen. Ich kann mich deshalb so gut daran erinnern, da hier keine Abformung erfolgte, sondern der Body nur nach Fotos und Angaben der Auftraggeber erstellt wurde. Das ging auch nur, weil die Auftraggeber selbst Clubmitglieder sind. Wieso allerdings Sie jetzt darin stecken ist mir ein Rätsel.“

„Können Sie mir dann die Adresse geben? Ich muss doch wissen, an wen ich die Sachen dann schicken kann, wenn ich da raus bin. An einen Namen erinnere ich mich. Der stand auf dem Anschreiben. Ein gewisser Markus Marquise Schulze.“

„Nein, das geht natürlich nicht. Sie können uns die Sachen zuschicken. Wir kümmern uns dann um alles weitere.“

Lena hatte garnicht bemerkt, dass Herr Brink bereits seit einiger Zeit wieder am Tisch stand.

„Es ist viertel vor 8 Uhr. Wir öffnen gleich die Türen für die Besucher. Ich müsste sie jetzt bitten mich wieder nach oben zu begleiten. Sie können sich dann gerne noch etwas ausruhen. Wie ich gehört habe, hatten sie eine eher kurze Nacht. Um 16 Uhr könnte sie einer unserer Mitarbeiter mit nach Berlin nehmen. Dann schaffen Sie es auch noch zu ihrem Treffen mit ihrer Bekanntschaft.“

Lena nickte zustimmend. Das klang gut. Und sie würde sich das Geld für das Taxi sparen.

„Ich hätte da noch einen anderen Vorschlag“ mischte sich Werner in das Gespräch ein. „Was hältst du davon, wenn Frau Schuster mir hier am Stand etwas hilft. Sie könnte doch den Body live vorführen. Sie würde selbstverständlich eine Maske tragen um ihre Identität zu schützen.“

Herr Brink blickte Lena an. „Das klingt gut. Was meinen Sie?“

Lena musste nicht lange überlegen. Sie wollte noch so viel wie möglich von dieser Messeatmosphäre mitbekommen. „Ja klar“ war ihre schnelle Antwort.

„Gut. Dann hole ich Sie um kurz vor 16 Uhr für Ihre Rückfahrt wieder ab. Ich wünsche Ihnen viel Spaß.“

Herr Brink verabschiedete sich und ließ Lena bei Werner zurück.

„Dann müssen wir uns jetzt sputen. In 10 Minuten geht der Andrang los. Wir können uns auch gerne duzen. Das macht es einfacher. Also, geh schon mal in die Umkleidekabine und zieh deine Kleidung aus. Ich such noch ein paar Sachen zusammen und bin dann gleich bei dir.“

Fortsetzung folgt...
59. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von goya am 26.12.25 11:45

Hallo MrSteel69,

vielen Dank dafür, dass du dir trotz der Feiertage die Zeit nimmst uns mit Fortsetzungen zu verwöhnen.

Ich kann es kaum erwarten zu lesen, wie es mit unserer Protagonistin weitergeht...

Liebe Grüße

goya
60. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 26.12.25 14:20

Vielen Dank an meine Leser, welche trotz der Feiertage mein Geschreibsel lesen

Mittwoch, 24.12.2025 - Teil 3

Lena hatte sich gerade entkleidet und ihre Kleidung ordentlich zusammengelegt, als Werner in die Umkleidekabine trat. In seiner Hand hielt er eine Kiste und stellte sie auf den Boden. Dann zog er eine einzelne stählerne Stahlschelle mit einer kurzen Kette heraus. Er nahm ihr rechtes Handgelenk und die Handschelle schnappte ein. Das Ende der Kette drückte er in die runde Vertiefung in der Seite des Bodys. Gleiches machte er dann mit dem linken Handgelenk.

Ihre Hände waren nun an der Seite des Bodys gefesselt.

„Jetzt noch die Füße“

Aus der Kiste zog er eine massive 20 Zentimeter lange Kette mit entsprechenden Fußschellen an beiden Seiten. Er legte sie Lena um ihre Fußgelenke und ließ sie einrasten. Ihr Herz pochte vor Aufregung.

Als nächstes nahm er eine kleine Schachtel aus der Kiste. Er öffnete sie und nahm zwei kleine Ohrhörer heraus. Mit sanftem Druck führte er sie in ihre Gehörgange ein und sicherte sie anschließend mit einem Stück Pflaster vor dem Herausrutschen. Er selbst steckte sich ein kleines Mikrofon an das Hemd. Lena hörte seine Stimme jetzt über die Kopfhörer.

Ihre langen blonden Haare band er mit einem Haargummi zu einem Zopf nach hinten.

„Dann jetzt nur noch die Maske. Hast du schon mal so eine Maske getragen? Vermutlich nicht - oder?“

Er holte eine rote Gummimaske aus der Kiste und hielt sie ihr hin.

Die Maske war aus vier Millimeter dickem Gummi. Über den Augen hatte sie rundliche Glasscheiben und da wo der Mund ist war einfach ein Loch.

„Nein, aber sie sieht Interessant aus.“

„Und sie trägt sich auch angenehm. Wir haben Kunden, die solch eine Maske teilweise tagelang tragen. Nur das Anlegen ist anfangs etwas ungewohnt. Vertraust du mir?“

Lenas Erfahrungen mit diesem Club in den letzten Stunden waren absolut positiv. Sie hatte daher keinen Grund diesem Werner nicht zu vertrauen und nickte.

Werner öffnete den Reißverschluss an der Rückseite der Maske und stülpte die Maske dann auf links. Dann nahm er aus der Kiste eine Tube Gleitgel und strich zwei Gummischläuche ein.

„Der Teil ist etwas unangenehm“ sagte er kurz, nahm die zwei Schläuche und fing an, diese Lena in die Nase zu schieben. Immer weiter schob er die Schläuche in die Nase hinein und führte dabei die Maske immer näher an ihr Gesicht heran. Durch den Reiz in der Nase fingen ihre Augen an zu tränen. Dann spürte sie einen kurzen Würgereiz als die Schläuche in ihren Rachen ankamen. Doch aus das besserte sich nach kurzer Zeit. Die Maske legte sich eng um ihren Kopf und Lena spürte, wie der Reißverschluss zugezogen würde.

„Alles ok bei dir?“

„Ja, es geht wieder“

„Sehr gut. Kannst du gut durch die Nase atmen?“

Lena zog einen tiefen Atemzug durch die Nase und atmete auch durch die Nase wieder aus.

„Ja, geht gut.“

„Dann lass uns jetzt an den Stand gehen. Deine Sachen räume ich dann gleich noch nach hinten.“

„Steh bitte auf und folge mir.“

Lena hatte ein klein wenig Mühe ohne ihre Hände aufzustehen, aber beim zweiten Versuch mit etwas mehr Schwung aus den Beinen schaffte sie es. Werner griff sich noch ein paar Sachen aus der Kiste und gemeinsam gingen sie zur Mitte des Messestands. Durch die Glasscheiben konnte Lena alles gut erkennen. Sie war schon gespannt, was und vor allem wen sie heute noch alles zu sehen bekommt.

Werner fing an, Lena auf ihre endgültige Position zu dirigieren. Mal einen Zentimeter nach vorne, mal ein Stück nach rechts. Und immer wieder blickte er kurz nach oben. Dann nahm er eine kleine Fernbedienung und ein dünnes Stahlseil wurde durch die elektrische Winde über Lena nach unten gelassen.

Am Ende des Stahlseils befand sich so etwas wie eine Kupplung, welche er im Rückenbereich ihres Body einknickte. Auch hier gab es eine kleine Vertiefung für entsprechendes Zubehör.

„Diebstahlsicherung. Damit dich keiner mitnimmt. Du glaubst ja garnicht, was so manche Leute von den Messeständen mitnehmen“ lachte Werner.

„Wenn mich jemand mitnehmen will, schrei ich einfach ganz laut“ lachte auch Lena.

„Das wird leider nicht gehen“ antwortete Werner und bevor Lena realisierte was passiert, schob ihr Werner einen Knebel in den Mund und sicherte ihn mit einem Schloss am Hinterkopf. Allerdings war der Knebel wesentlich kleiner als der, den ihr Igor in der Nach verpasst hatte. Das änderte sich allerdings, nachdem Werner einen kleinen Gummiball mit einer metallenen Spitze hervorholte und diesen in das Ventil des Knebels drehte. Langsam begann er den Ball zu drücken und pumpte so langsam Luft in ihren Knebel.

Lena spürte, wie die Luft ihren Knebel im Mund größer werden ließ. Er wurde größer und breitete sich langsam - insbesondere zur Seite hin - aus.

„Das ist ein aufblasbarer Butterfly-Knebel. Das Schöne an diesem Modell ist, dass er sich nicht so sehr nach hinten sondern eher zu den Seiten hin ausbreitet. Du bekommst also keinen Würgereiz oder so. Und die Atmung ist durch die Nasenschläuche sichergestellt.“

Ein kurzer Gong ertönte. Werner zog sein Handy aus der Tasche und tippte etwas ein.

„So, es ist 8 Uhr. Die Messe öffnet jetzt.“

Lena hörte Werners Stimme über die Kopfhörer. Das letzte was die noch sah, war dass er sein Handy aus der Tasche zog und etwas eintippte. Dann fingen die Gläser an sich stark zu verdunkeln. Lena konnte kaum noch etwas sehen. Von Werner sah sie nur noch den Umriss. Direkt erkennen konnte sie ihn nicht mehr.

Seine Stimme in ihrem Ohr beruhigte sie.

„Alles gut bei dir?“

Lena nickte leicht.

„Sehr schön. Es werden heute sicherlich viele Leute kommen. Der 24. ist vor allem bei unseren Gästen aus der Umgebung beliebt. Viele von den internationalen Gästen sind bereits heute früh abgereist. Am heiligen Abend wollen die meisten dann doch daheim sein. Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß.“

Dann wurde es Still. Werner schien sein Mikrofon abgeschaltet zu haben.

Von Lena unbemerkt griff sich Werner noch einen kleinen runden magnetischen Ladepuck und befestigte ihn an der dafür vorgesehenen Stelle auf Höhe ihres Bauchnabels. Die kleine Digitalanzeige zeigt eine Restladezeit von 90 Minute an.

Schnell verlor Lena das Zeitgefühl. Der Messestand füllte sich. Immer wieder sah sie Umrisse von Menschen. Einige schienen sogar ihre Hunde dabei zu haben. Einige näherten sich ihr und schienen den Body genauer zu betrachten. Einige glitten mit ihren Fingern sogar am Rand des Bodys entlang oder rüttelten leicht an den Ketten. Und permanent summte der Dildo auf seinen 20 Prozent und hielt sie in einer leichten Erregung.. Gelegentlich machte sie einen Schritt nach Vorne oder zur Seite. Doch mehr als einen Schritt konnte sie nicht machen, bevor das Stahlseil sie stoppte. Sie fragte sich, wie viele Stunden sie hier wohl schon stand.

Nach einer Weile wurde es fast schlagartig ruhiger. Dann drang ein rhythmisches Dröhnen an ihre Ohren. Ein gewaltiger Bass pochte in ihrem Brustkorb.

Lena erinnerte sich an das Schild bei der Bühne, welche eine Show für 9 Uhr bewarb. Das musste diese Show sein. Gerne hätte auch sie diese Show gesehen.

Nach dem Ende der Show wurde es wieder voller am Messestand. Erneut näherten sich ihr Personen und begutachteten sie. Mal waren es einzelne Personen, mal schienen es Paare zu sein. Vermutlich versuchte gerade ein Mann seiner Frau einen solchen Body schmackhaft zu machen dachte sich Lena.

Und wieder begann das laute Dröhnen. Die nächste Bühnenshow. Wenn die Shows im Stundentakt stattfinden war es jetzt erst 10 Uhr. Bis 16 Uhr würde es noch ein langer Tag werden. Aber irgendwie fühlte sich Lena auch gut. Und das lag nicht nur an ihrem sanft vibrierenden Dildo, sondern an der gesamten Situation. Sie hatte eine Welt kennengelernt, die sie begeisterte und sie wollte mehr davon.

Nach der Show füllte sich der Messestand wieder. Und wieder schienen sich viele der Kunden für den Body zu interessieren. Einer der Interessierten fing plötzlich an Lena zu umarmen und an sich zu drücken. Vom Gefühl her hatte Lena sogar das Gefühl, dass es sich um eine Frau handeln könnte.

Die Umarmung dauerte nur wenige Sekunden. Ein letztes sanftes Streicheln an ihrer Schulter und die Person verschwand wieder.

Die nächsten zwei Stunden vergingen ohne weiteren solcher Begegnungen. Wenn es mal etwas ruhiger am Messestand war nahm sich Werner die Zeit und redete mit ihr. So erzählte er ihr zwischendurch, dass seine Firma kurz vor der Fertigstellung von neuen Haltebolzen sei. Diese können dann per App geschlossen und geöffnet werden. Immer wieder. Die Zeit wird dann nur noch über die App geregelt. Und das Tolle sei, dass die Bolzen nach einem kleinen Umbau auch in bereits bestehende Bodys eingebaut werden können. Seine Firma wolle das neue System Anfang des neuen Jahres unter dem Namen Total Control 400 anbieten.

„Du hast dir eine Pause verdient“ hörte Lena plötzlich über die Kopfhörer. Sie spürte wie das Stahlseil gelöst wurde. Werner nahm sie in den Arm und führte sie in einen hinteren, privaten Bereich des Messestandes an einen Tisch mit Stühlen. Dort deaktivierte er die Augenverdunklung und entfernte den Knebel. Auch die Verbindung der Ketten zu ihrem Body wurden gelöst.

„Alles OK bei dir? Du hast dich toll geschlagen. Die Kunden sind begeistert. Ich habe doppelt so viele Vorbestellungen wie sonst“ schwärmte Werner.

Auf dem Tisch stand ein Pizzakarton sowie eine Flasche Limonade.

„Ich hab hier eine kleine Stärkung für dich. Lass es dir schmecken. Ach… und bevor ich es vergesse. Ich soll dich ganz lieb von einer Mila grüßen. Sie war vorhin mit ihrem Freund hier am Stand. Ihr habt euch wohl im Kerker kennengelernt. Sie hat dir ihre Karte hinterlassen. Ich hab sie dir zu deinen Sachen gelegt.“

Lena genoss es, etwas zu trinken und auch die Pizza schmeckte gut. Werner begleitete sie danach auch kurz zu den Toiletten. Nach einer weiteren kurzen Ruhepause und etwas Smalltalk mit Werner stand sie gegen 13:00 Uhr wieder auf dem Messestand.

„Noch eine Stunde. Dann hast du es geschafft“ hörte Lena noch über die Ohrhörer. Dann wurde es wieder still.

Werner war mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. Erst gestern Abend der erfolgreiche Geschäftsabschluss mit den Scheichs und heute hatte er dank Lena bereits mehrere Interessenten für den Total Control 300. Noch eine Stunde bis zum Ende der Messe und die Menge an Besuchern wurde zusehends weniger. Vermutlich waren viele schon auf dem Weg nach Hause. In Gedanken war auch er bereits daheim bei seiner Frau und seinen zwei Kindern und träumte von den kommenden Weihnachtstagen.

Vor lauter Träumerei bemerkte er erst garnicht, dass bereits ein weiteres Pärchen bei Lena stand und den Body bewunderte. Doch dann erkannte er die Zwei und ging auf sie zu. Freundschaftlich klopfte er dem Herrn auf die Schulter.

„Hallo Markus. Schön euch zu sehen. Aber ich hätte nicht gedacht, dass ihr jetzt extra nochmal vorbeikommt.“

„Hallo Werner, ja, vielen Dank für deinen Anruf. Das ist also die Dame die unseren bestellten Body trägt?“

„Ja genau. Das ist sie. Wie ich dir ja schon am Telefon geschildert habe, hat sie die Lieferung über die Packstation bekommen. Und ihre Neugier und eine gehörige Portion Veranlagung haben sie dann in diese Lage gebracht.“

„Und wie habt ihr sie gefunden? Du hast doch erwähnt, dass das GPS-Modul erst von uns aktiviert werden muss.“

„Sie hat uns gefunden. Sie hat die Nummer unserer Hotline angerufen und ist bei Andreas gelandet. Na ja, und er hat sie dann hierher bestellt. Das war bereits gestern. Sie hat dann noch den Neigungstest gemacht und freiwillig einen Nacht im Kerker verbracht.“

„Und wer ist sie?“ mischte sich die Begleitung von Markus ein. „Sie muss ja vermutlich in der Nähe der Packstation wohnen - oder?“

„Wir haben ihr Anonymität zugesagt, daher kann ich euch ihren Namen nicht nennen. Aber wir haben mit ihr vereinbart, dass sie uns den Body nach der Tragezeit nach dem Jahreswechsel zuschickt. Wir würden ihn dann entsprechend reinigen und mit neuen Bolzen versehen - sofern ihr noch Bedarf an dem Body habt.“

„Nein, das hat sich inzwischen erledigt. Wir haben für unser ‚Problem‘ eine andere Lösung gefunden.“

„OK, das ist schade, aber dann habe ich ein zusätzliches Ausstellungsstück.“

„Und die passende Dame für die Präsentation hättest du ja auch schon“ lachte Markus.

Lena bekam von dem Gespräch nichts mit. Sie bemerkte nur, dass drei Personen vor ihr standen und sich unterhielten.

Während sich die beiden Männer noch unterhielten, schaute sich die Begleitung von Markus den Body interessehalber genauer an. Bisher kannte sie ihn nur von einem Prospekt. Um die Einzelheiten und die Ausstattung ihrer Sklavinnen kümmerte sich immer ihr Ehemann.

Neugierig strich sie mit ihren Fingern den Body entlang. Besonders gefiel ihr die Fesselung der Hände durch die kurze Kette an den Body. Vorsichtig griff sie nach der linken Handfessel um zu testen, welchen Bewegungsspielraum es damit noch gab.

Lena spürte, wie ihr linker Arm bewegt wurde. Nicht grob - sondern sehr sanft. Sie leistete keinen Widerstand.

„Die Fesseln sind wirklich sehr restriktiv“ stellte die Begleitung fest.

Bewundernd strich sie über die Handfessel und drehte dabei leicht das Handgelenk. Plötzlich stoppte ihre Bewegung.

„Was ist los? Du schaust, als hättest du einen Geist gesehen“ fragte ihr Begleiter besorgt nach.

Sie hielt noch immer das Handgelenk und blickte auf die nun sichtbare Narbe.

Lena spürte, wie ihr Handgelenk leicht nach außen gedreht wurde und ein Finger ihre Narbe berührte. Behutsam strich der Finger über ihre Narbe. Ein Andenken an ihren ersten misslungenen Versuch. Rasch zog Lena ihre Hand so gut es ging zurück.

Die Begleitung drehte sich zu Werner und blickte ihm tief in die Augen.

„Werner, du kennst meinen Mann und mich nun schon seit vielen Jahren. Inzwischen sind wir mehr als nur gute Kunden. Wir sind inzwischen Freunde geworden. Ich stelle dir jetzt eine einzige Frage und möchte dich bitten, diese ehrlich zu beantworten. Ist das hier Lena Schuster?“

Werner blickte sie ungläubig an. „Woher…?“

„Ja oder Nein?“

„Ja verdammt. Aber woher weißt du das?“

Ein lauter Gong dröhnte durch die Halle und verkündete das Ende der Messe.

Werner zeigte kurz auf die Sitzecke und nahm dort mit seinen Gästen Platz.

„Jetzt erzähl schon. Woher weißt du wer sie ist?“

Lena bemerkte, dass die drei Personen aus ihrem Sichtfeld verschwunden waren. Sie bemerkte ebenfalls, dass es sehr ruhig wurde und auch sonst keiner mehr auf dem Messestand umherlief. Sie begann wieder mit kleinen Schritten so weit es das Stahlseil zuließ. Es vergingen Minuten, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten.

Werner konnte kaum glauben was er hörte.

„Das kann doch alles kein Zufall sein…“

„Nein, da hat vermutlich das Schicksal seine Finger im Spiel gehabt.“

„Ja vermutlich. OK. Dann machen wir es so. Den Akku im Body habe ich bereits aufgeladen“ bestätigte Werner. „Und die Steuereinheit zum Aktivieren habt ihr dabei?“

Mit einem Knopfdruck auf die Steuereinheit wurde der Body aktiviert. Anschließend wurden die Zugriffsrechte auf die APP in Markus Handy übertragen.

„So, du hast jetzt die volle Kontrolle über den Gürtel. GPS-Ortung, Belohnung, Bestrafung… das volle Programm“ bestätigte Werner.

„Sehr gut. Dann starten wir mal mit dem ersten Schritt.“

Markus tippte den Button ‚Kalibrieren‘ an.

Mit kleinen Schritten vor und zurück versuchte Lena etwas Bewegung in ihre Beine zu bringen. An das leichte Vibrieren zwischen ihren Beinen hatte sie sich inzwischen schon fast gewöhnt. Doch dann bemerkte sie, dass die Vibrationen stärker zu werden schienen. Bildete sie sich das jetzt wieder ein? Doch nur kurze Zeit später wurden das Kribbeln und die Vibrationen in ihrem Schritt immer stärker. Das konnte keine Einbildung mehr sein.

Von Minute zu Minute wurden die Gefühle immer stärker. Ihr Herz raste und ihr Atem ging schneller. Was war nur mit diesem Body los? Wenn das so weiterging würde sie gleich einen Orgasmus bekommen. Hier direkt am Messestand.

Doch der Body kannte keine Gnade. Immer stärker wurden die Vibrationen und trieben Lena direkt auf einen Orgasmus zu. Sie versuchte krampfhaft dagegen anzukämpfen. Sie wollte hier keinen Orgasmus bekommen. Sie wusste ja noch nichtmal, wer sie jetzt sehen konnte. Doch je mehr sie sich gegen den Orgasmus wehrte, desto stärker wurden die Gefühle, die der Body in ihr auslöste.

Werner, Markus und seine Begleitung beobachteten das Schauspiel.

Unruhig machte Lena kleine Schritte, versuchte die Beine zusammenzukneifen oder mit den Händen ihren Schritt zu erreichen. Doch alle diese Versuche den Orgasmus zu verhinderten hatten keinen Erfolg. Nach wenigen Minuten hatte sie den vermutlich überwältigendsten Orgasmus ihres Lebens. Sie schrie ihre aufgestaute Lust in den Knebel. Vor ihren Augen tanzten Sterne und sie spürte noch, wie ihr die Knie wegsackten. Doch das Stahlseil hielt sie sicher in Position.

Auf der Anzeige der App erschien nun ‚Kalibrierung Orgasmuserkennung erfolgreich. Stufe 2 zur Verifizierung startet.

Langsam kam Lena wieder zu sich. Und sie spürte, wie die Vibrationen erneut begannen und sich steigerten. Wieso der Body dies plötzlich machte wusste sie nicht. Es war ihr in diesem Moment auch egal. Diesmal wollte sie nicht dagegen ankämpfen. Diesmal wollte sie den Orgasmus in vollen Zügen genießen, egal wer sie dabei beobachten würde.

Nur noch wenige Sekunden bis zum nächsten Orgasmus. Sie stand kurz davor, als die Vibrationen schlagartig stoppten. Doch noch könnte sie es schaffen. Mit geschickten Bewegungen des Unterleibs sowie dem Anspannen der Becken-Boden-Muskulatur stand sie nur wenige Sekunden später wieder an der Schwelle.

Wie ein Donnerschlag riss es ihr schlagartig die Beine weg. Ihre Oberschenkelmuskeln verkrampften und schmerzten. Der Dildo schickte Stromimpulse in ihr Allerheiligstes und selbst ihre Brustwarzen schienen sich zu beteiligen. Sie schmerzten als würde man ihr gerade eine Nadel durchstechen. Und nur wenige Sekunden später war der Spuk auch schon wieder vorbei. Die Chance auf einen zweiten Orgasmus allerdings auch. Mit angewinkelten Beinen hing Lena frustriert in dem Stahlseil.

Der Kalibrierungsbutton blinkte grün. Kalibrierung erfolgreich abgeschlossen.

„Sehr gut. Dann stell jetzt bitte einen Grundwert ein. Aber bitte nichts über 70 Prozent. Sonst treibst du sie in den Wahnsinn“ lachte Werner.

Markus stellte den Wert auf 40 Prozent und schloss die App.

„Dann werden wir ihr jetzt wohl alles erklären müssen. Geht schonmal vor ins Büro von Andreas. Ich komme dann gleich mit ihr nach.

Fortsetzung folgt...
61. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von goya am 26.12.25 15:44

Vielen Dank, MrSteel69....

Aber der Cliffhanger ist schon gemein... 😉

Liebe Grüße

goya
62. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ChasHH am 26.12.25 16:58

Ja, was kommt im Büro raus? Wer hat Lena erkannt?
63. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Gutverpackt am 26.12.25 17:34

Wow. Coole Wendung. Wann geht es weiter, so schnell wie möglich bitte bitte bitte
64. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von KK 2 am 26.12.25 17:47

Schon wieder Werbepause, an einer extrem ungünstigen Stelle...
Wird sie jetzt zur Testerin der 400er Serie und Nebenberufliches Ausstellungsstück für diverse Messen Rekrutiert!
65. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Thomas H am 26.12.25 19:28

Vielen Dank für die tolle Geschichte!

Hoffentlich darf Lena "ihren" Body behalten.
66. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von RoteHexe am 26.12.25 20:12

Wieder ein fesselnder Teil… Danke MrSteel69
Bitte weiter so, deine Geschichten sind einfach toll
67. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von windelfohlen am 26.12.25 21:35

tolle fortsetzung und mieeeeser Cliffhänger, aber kenne es ja von dir nicht anders.
Meine erste vermutung es ist Bine und ich bleibe jetzt dabei.
Was wird jetzt aus Lena da Sie ja jetzt einen neuen Herren hat.
Bin gespannt wie es weitergeht, brav auf fortsetzung wartend
68. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Holzfäller am 27.12.25 08:36

Mir scheint, die liebe Lena wird diese Weihnachten nicht verfluchen. Vielleicht darf der freundliche Marvin ja auch noch ein bisschen mitspielen.
Bei der Frau, die Lena erkannt hat, so denke ich, wird es sich um Ursula handeln. Wahrscheinlich betreibt sie ein "Vermittlungsbüro" mit ihrem Mann.

Wieder eine Super Geschichte und dein Geschreibsel lesen wir wirklich gern.
69. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Chastityenterprise am 27.12.25 09:48

schööööön!

Mit der Geschichte wird Weihnachten noch schöner!

Ich sehne mich täglich nach dem nächsten Teil!

Danke! Kannst du jedes Jahr machen, bitte!
70. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 27.12.25 23:50

So, kurz vor Tagesende noch der nächste Teil.
Das mit dem Cliffhanger tut mir echt leid. War echt keine Absicht.
Hab diesmal extra darauf geachtet, dass mir so etwas nicht mehr passiert


Mittwoch, 24.12.2025 - Teil 4

Werner ging zu Lena und schaltete sein Mikrofon ein.

„Hallo Lena. Entschuldige die Wartezeit. Ich hatte noch einen letzten Kunden. Hoffe dir war nicht langweilig. Wir sind jetzt fertig. Ich mach dich gleich los“.

Noch vor Ort deaktivierte Werner den Sichtschutz und entfernte ihr den Knebel. Dann löste er das sichernde Stahlseil und begleitete sie in die Umkleidekabine. Dort löste er mit einem speziellen Schlüssel auch die restlichen Fesseln.

„Jetzt noch die Maske“ sagte Werner und öffnete den Reißverschluss. Er zog ihr vom Hinterkopf beginnend die Maske und das Haarnetz ab. Das Herausziehen der Nasenschläuche war noch kurz etwas unangenehm, doch dann war auch die Maske entfernt.

„Du siehst fertig aus. War es sehr schlimm?“

Lena musste kurz überlegen. Dann schüttelte sie den Kopf.

„Es war ungewohnt und anstrengend. Aber auch eine interessante Erfahrung.“ Ihr spezielles Erlebnis am Ende erwähnte sie allerdings nicht.

Während Werner noch die Box mit ihren Kleidungsstücken holte, betrachtete sich Lena im großen Spiegel der Umkleidekabine. Im verschwitzten Gesicht waren noch die Abdrücke der Maske zu sehen - aber ihre Augen strahlten.

Dann fiel ihr Blick zwischen ihre Beine. Das Ergebnis ihres letzten Orgasmuses konnte sogar ein Blinder sehen. Oder hatte sie diese verräterischen Spuren schon länger? Und wenn ja - wie viele Leute haben sie so gesehen?

„Du geiles Luder“ sagte sie laut zu ihrem Spiegelbild.

In diesem Moment kam Werner rein und stellte ihr eine Kiste mit ihren Sachen hin.

„Dann zieh dich mal an du geiles Luder. Dann bringe ich dich zurück zu Herrn Brink“ lachte Werner und ließ Lena wieder alleine.

Auch Lena musste grinsen, zog sich wieder an und ging nach draußen.

Werner wartete bereits auf sie und gemeinsam gingen sie durch die Halle bis zu den Aufzügen. Um sie herum waren viele bereits mit dem Abbau ihres Messestandes beschäftigt.

Beim Betreten des Büros bemerkte Lena, dass Herr Brink nicht alleine war. Mit ihm saßen zwei weitere Personen in der Sitzecke. Unsicher blieb sie stehen.

„Kommen Sie Frau Schuster. Setzen Sie sich zu uns“ rief Herr Brink ihr freundlich zu.

Werner begleitete sie zur Sitzecke und setzte sich. Herr Brink wies ihr mit einer Handgeste den noch letzten freien Platz zu. Unsicher setzte sich nun auch Lena.

Ihr Blick fiel auf die ihr direkt gegenüber unbekannten zwei Personen. Ein gutaussehender älterer Herr, welcher sie vom Typ her an Georg Clooney erinnerte. Neben ihm saß eine Frau. Zumindest vermutete Lena anhand der Figur eine Frau. Ihr gesamter Körper war in einen Catsuit aus Latex gehüllt. Auch ihr Kopf war von diesem Latex umgeben. Die Augen waren - wie bei Lenas Maske vorhin - unter dunklen Glasscheiben verborgen. Durch die Mundöffnung erkannte Lena schwarz geschminkte Lippen.

Herr Brink ergriff wieder das Wort. „Frau Schuster. Ich muss gestehen, einen Fall wie den Ihren hatten wir in all den Jahren unserer Clubgeschichte bisher noch nicht gehabt. Wie ich Ihnen ja gestern bereits erklärt habe, kommen neue Clubmitglieder nur durch eine persönliche Empfehlung von langjährigen Clubmitgliedern in den Club. Ein weiteres Mitglied übernimmt dann die Patenschaft und trägt die Verantwortung. Tja, und dann gibt es Sie. Die wie ein Meteor hier gestern eingeschlagen ist und für Wirbel gesorgt hat.“

Herr Brink trank einen Schluck Kaffee aus seiner Tasse und nahm sich dann sein iPad.

„Ich hatte gestern wirklich Mühe, ihre Schilderungen nachzuvollziehen. Erst das vertauschte Paket - was ja in der Tat mal passieren kann. Doch anstatt es direkt bei der Post wieder abzugeben, nachdem Sie festgestellt haben, dass es nicht für Sie bestimmt war, haben Sie den darin befindlichen Body sogar angezogen. Ich schreibe das mal ihrer devoten und masochistischen Neigung zu, die, wie sich in den letzten 24 Stunden hier gezeigt hat, definitiv vorhanden ist. Und dann haben Sie es auch noch geschafft, die Haltebolzen in dem Body zu aktivieren. Wie sich zu ihrem Glück herausgestellt hat, handelte es sich nur um Bolzen für 12 Tage. Hier hatten Sie mehr Glück als Verstand. Stellen Sie sich nur mal vor es wäre die Version für 12 Jahre gewesen…“

Betroffen schaute Lena unter sich.

„Dennoch haben Sie durch diese Aktion einen erheblichen Schaden verursacht. Werner, kannst du Frau Schuster bitte über die Kosten aufklären?“

„Die Herstellungskosten für den Body inklusive dem Zubehör betragen etwas um die 12.000 Euro. Für das Austauschen der Bolzen nach der Tragezeit kommen dann nochmal ca. 1000 Euro hinzu. Und da der Kunde aufgrund der Verzögerung von der Lieferung zurückgetreten ist, bleibe ich vermutlich auf meinen Kosten sitzen. Und jetzt frage ich mich, wer mir diese Kosten ersetzt.“

Lena sank immer weiter in ihrem Stuhl zusammen. Alle Anwesenden blickten sie an und schienen auf eine Antwort zu warten. Ihre Hände zitterten. Wie gerne hätte sie jetzt einen ordentlichen Schluck Alkohol.

„Ich…ich…“ fing Lena an zu stammeln. „Kann ich das Geld nicht abstottern?“

Herr Brink blickte sie streng an.

„Frau Schuster. Während ihres Aufenthaltes haben wir ein paar Informationen über Sie eingeholt. Wir haben da so unsere Quellen. Sie arbeiten wohl als Teilzeitkraft in einem Berliner Supermarkt und erhalten ergänzend Leistungen vom Sozialamt. Und wie wir anhand ihrer Blutwerte feststellen mussten, scheinen Sie auch noch ein massives Alkoholproblem zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie irgendetwas abstottern können.“

Lena hatte inzwischen Tränen in den Augen. Doch Herr Brink war noch nicht fertig. Es schien, als ob auch diese neue - noch unbekannte Welt - gerade zusammenbrach.

„Sie scheinen komplett die Kontrolle über ihr Leben verloren zu haben. Und natürlich haben wir uns gefragt, wie es bei einer jungen Frau von 26 Jahren dazu kommen konnte. Und jetzt kommt erneut Kommissar Zufall ins Spiel. Heute haben wir weitere Details erfahren.“

Sein Blick ging zu dem älteren Mann und seiner Begleitung. Dieser nickte kurz und blickte dann zu Lena.

„Wir haben erfahren, dass vor einigen Jahren ein großes Unglück zu Weihnachten ihr Leben aus der Bahn geworfen hat. Ihr Ehemann starb und hinterließ Ihnen sogar noch einen Haufen Schulden. Sie haben sogar Ihr Jurastudium nur ein Jahr vor dem Abschluss geschmissen. Getröstet - oder soll ich eher sagen betäubt - haben Sie sich dann mit Alkohol. Und vergangenes Weihnachten haben Sie sogar versucht sich das Leben zu nehmen.“

Lena blickte den älteren Mann mit dicken Tränen in den Augen an. Woher konnte er das alles wissen? Es gab nur eine Person in ihrem Leben die davon wusste. Sie blickte auf die Frau in dem schwarzen Catsuit.

„Bine?“ kam es ihr leise über die Lippen. Doch von der Frau kam keinerlei Reaktion.

Herr Brink übernahm wieder das Wort.

„Frau Schuster. Sie fragen sich vermutlich gerade, woher wir diese Informationen haben. Darf ich Ihnen Herrn Markus Schulze vorstellen. Ein wirklich langjähriges Clubmitglied. Im Club ist er unter dem Namen ‚Der Marquise‘ bekannt. Sie kennen den Namen. Er ist derjenige, der den Body ursprünglich bestellt hat. Wir haben ihn heute früh direkt darüber informiert, dass der verschwundene Body hier aufgetaucht ist. Er war dann neugierig und ist mit seiner Sklavin direkt hergekommen.“

Nun übernahm Herr Schulze wieder das Wort.

„Eigentlich wollte ich nur diese unverschämte Person sehen, die meinen bestellten Body unerlaubt an sich genommen hat. Die Juristen sprechen hier übrigens von einer strafbaren Unterschlagung gemäß § 246 Strafgesetzbuch. Aber das wissen Sie ja nach mehreren Jahren des Jurastudiums sicherlich. Je nach ihrer Reaktion hatte ich geplant, sie bis zur Öffnung ein klein wenig mit den Funktionen der App zu ärgern. Doch dann hat meine Sklavin an dem Messestand etwas gesehen, was alles ändert.“

Lena war am Rande der Verzweiflung. Die Worte dieser Herren trafen sie wie ein Messer direkt ins Herz. In den letzten Stunden hatte sie die schönsten und aufregendsten Stunden seit Jans Tod erlebt. Sie hatte sogar gehofft, in Zukunft tiefer in diese Welt einzutauchen. Doch jetzt hatte sie eher das Gefühl, man würde sie gleich hochkant hier rauswerfen und Strafanzeige gegen sie stellen. Warum würde Bine ihr das antun? Sie war doch ihre beste Freundin. 1000 Gedanken schossen ihr gleichzeitig durch den Kopf.

„Frau Schuster“ ergriff Herr Brink das Wort. „Wie sie sehen war mein Vergleich mit dem einschlagenden Meteoriten gar nicht so weit hergeholt. Und wo Schatten ist, ist auch Licht. Es gibt hier noch jemanden, der Ihnen etwas sagen möchte.“

Die Sklavin stand auf und drehte sich um. Dann erhob sich ihr Meister und öffnete das kleine Schloss auf der Rückseite, welches den Reißverschluss ihrer Maske sicherte. Dann setzte er sich wieder. Die Sklavin blieb stehen und zog langsam die Maske nach vorne ab.

Das erste was Lena von hinten sah war eine Glatze. Die Sklavin hatte keine Haare mehr. Dafür hatte sie das Wort SKLAVIN und darunter die Nummer #1 auf ihrem Hinterkopf eintätowiert.

Als sie sich schließlich umdrehte und wieder an den Tisch setzte, brauchte Lena einen Moment um zu erkennen, wer da vor ihr saß. Und selbst dann konnte sie es nicht glauben.

Fortsetzung folgt...
71. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von windelfohlen am 28.12.25 00:09

du machst es aber auch wirklich sehr sehr spannend.
Tja wen es wirklich Lenas Freundin Bine ist, werden die drei sicherlich eine ganz neue Beziehung zueinander haben.
Auf jedenfall gespannt was da noch so alles auf lena zukommt
72. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ChasHH am 28.12.25 07:58

Oha. Jetzt kommt es dicke. Wie sie diesen Berg Kosten wieder loswird? Klar: als Sklavin.
73. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Thomas H am 28.12.25 09:03

Oder sie wird Langzeit-Testerin für die Keuschheits-Bodies und "arbeitet" so die Schulden ab.
74. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Gutverpackt am 28.12.25 09:36

Das Beste war der Satz, dass du keine Cliffhanger machen wolltest..... Dann direkt wieder einen ...
75. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von BGlife am 28.12.25 10:12

Hallo Mr "Cliffhanger" Steel69,
eine wirklich nachhaltige Alkohol-Entziehungskur kann schon mal 3 und mehr Monate dauern.
76. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Erika2 am 28.12.25 11:03

Hallo MrSteel,

eine spannende Geschichte bei der frau manchmal mit der armen Lena mitleidet und dann wieder Lena aber auch beneiden muss. Wie gerne wäre ich auch einmal Ausstellungsstück auf einer Erotikmesse, bei der ich von jedermann und jederfrau wehrlos überall angefasst und begutachtet werden könnte.
Danke und bitte bald weiterschreiben.

Liebe Grüße

Erika
77. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 28.12.25 14:35

Vielen lieben Dank für die tollen Kommentare.
Und jetzt das Finale.
Viel Spaß beim Lesen...


Mittwoch, 24.12.2025 - Teil 5

„Hallo Lena“

„Ursula?“

„Ja Lena, du siehst richtig. Schön, dich wohlbehalten hier zu sehen. Ich glaube, ich muss dir ein paar Dinge erklären…“

Lena blickte Ursula ungläubig an. Die Gedanken rasten in ihrem Kopf. Wie konnte diese starke Frau eine Sklavin sein? Sie war doch Chefin eines riesigen Supermarktes und hatte selbst die schwierigsten Lieferanten und Mitarbeiter im Griff. Wieso hatte sie keine Haare? Würde sie jetzt auch noch ihre Kündigung erhalten? Und was wollte sie ihr noch erklären? Und woher wusste sie das mit Jan und ihrem Selbstmordversuch letztes Weihnachten? Sie hatte ihr nie etwas davon erzählt.

„Lena, was die Panne an der Packstation angeht, darüber haben die Männer ja bereits genug gesagt. Darauf will ich nicht weiter eingehen. Auch ich wusste bis dahin nicht, dass es sich dabei um dich handelte. Auch auf dein Alkoholproblem habe ich dich ja schon einmal angesprochen und dir Hilfe angeboten. Richtig?“

Lena nickte schuldbewusst.

„Was du hier siehst, ist die private Seite von mir. Keiner aus dem Supermarkt kennt diese Seite von mir. Und dass ich mich dir jetzt so offenbare, zeigt welches Vertrauen ich noch in dich setze. Du fragst dich jetzt sicherlich, woher wir das mit deiner Vergangenheit wissen - oder?“

„Von Bine“ flüsterte Lena leise.

„Ja genau. Von deiner Freundin Bine. Sie hat heute morgen im Supermarkt angerufen und gefragt, ob du eventuell doch arbeiten gekommen bist. Sie mache sich Sorgen, da sie dich auf dem Handy nicht erreicht. Es sei ausgeschaltet. Ich habe ihr erklärt, dass du aktuell Urlaub hast und bestimmt alles OK sei. Ich wollte schon auflegen als ich bemerkte, dass sie fürchterlich losgeheult hat. Und dann sprudelte es aus ihr heraus. Sie machte sich fürchterliche Sorgen um dich und befürchtete, dass du eine große Dummheit gemacht hast. Dann erzählte sie mir von deinem letzten Versuch und auch von der ganzen Vorgeschichte. Ich habe ihr geraten die Polizei einzuschalten und sie gebeten, mir Bescheid zu geben, wenn sie etwas von dir hört. Wir haben dann noch die Handynummern ausgetauscht.“

Lena saß fassungslos da. Dicke Tränen kullerten ihre Wange herunter.

„Ich habe dann noch die Abrechnung gemacht, um 12 Uhr den Supermarkt geschlossen und bin nach Hause zu meinem Mann gefahren, als uns der Anruf von Werner erreichte. Mein Mann beschloss, dass wir direkt hinfahren. Also habe ich mich umgezogen und wir sind losgefahren. Unterwegs habe ich ihm von deiner Freundin Bine erzählt und dass sie sich riesige Sorgen macht. Er meinte, dass der kurze Ausflug auf die Messe mich jetzt etwas ablenken würde. Keiner von uns beiden hätte es für möglich gehalten, dass wir DICH dort entdecken. Erkannt habe ich dich dann an deiner Narbe am Handgelenk. Die ist mir auf Arbeit schon gelegentlich aufgefallen. Wir haben dann Werner auf dich angesprochen und er hat uns bestätigt, dass du es tatsächlich bist. Er hat uns dann auch von dem Ergebnis deines Neigungstests erzählt und wir haben gemeinsam beraten, wie es weitergeht. Zum Schluss haben wir Andreas noch informiert. Tja, und jetzt sitzen wir hier gemeinsam und möchten dir einen Ausweg anbieten.“

Lena blickte Ursula und die anderen drei Herren mit ihren verheulten Augen ungläubig an. Sie brauchte eine Weile bis sie sich wieder gefangen hatte.

„Du hast nun zwei Möglichkeiten. Entweder nimmst du unser Angebot an oder du machst weiter wie bisher. In diesem Fall schickst du den Body nach der Öffnung einfach zurück. Auf Schadenersatz verzichten wir, allerdings wirst du dir dann im neuen Jahr einen neuen Job suchen müssen. Unsere Wege werden sich dann trennen und du lebst dein trauriges Leben weiter wie bisher. “

Lena zitterte am ganzen Körper. „Und was wäre das für ein Angebot?“

„Ein Angebot, welches dein Leben grundlegend ändern würde“ antwortete Ursula.

Herr Brink nahm eine Mappe zur Hand, legte sie Lena hin und klappte sie auf.

„Wir vom Club bieten Ihnen eine Mitgliedschaft bei uns an. Voraussetzung ist sowohl ein entsprechender Bürge als auch ein Pate, der sie auf Ihrem Weg begleitet. Der Pate ist für eine bestimmte Zeit in allen Belangen ihr Ansprechpartner - aber auch ihr Betreuer. Und die Betreuung umfasst alle Lebensbereiche. Sie werden sich ihm in dieser Zeit als Sklavin unterordnen müssen. Den Clubvertrag finden Sie hier. Er ist bereits von uns unterschrieben. Es fehlt dann nur noch Ihre Unterschrift.“

Dann legte Werner ihr eine Mappe hin und schlug sie auf.

„Ich werde dein Bürge sein. Weiterhin biete ich dir eine Aushilfsstelle bei mir an um mich gelegentlich zu unterstützen. Bei Messen zum Beispiel. Den Body werde ich dir, nachdem ich ihn auf die neuen App-gesteuerten Bolzen umgerüstet habe, schenken. Besser gesagt deinem Meister. Er wird ja dann zukünftig für dich zuständig sein. Die Einzelheiten findest du hier in den Unterlagen.“

Als letztes legte ihr Ursulas Ehemann Markus eine Mappe hin.

„Ich sag jetzt einfach mal du. Also Lena, ich werde dein Pate sein. In der Mappe findest du einen Sklavenvertrag, welcher dich für die nächsten fünf Jahre an mich bindet und dich zu meiner Sklavin macht. Alle Details findest du in dem Vertrag. Hier aber die wesentlichen Punkte:

Deine Wohnung wird gekündigt. Du wohnst ab dem 01.01.2026 auf unserem Anwesen.
Du wirst eine psychologische Betreuung in Anspruch nehmen und dein Trauma aufarbeiten. Das löst hoffentlich auch dein Alkoholproblem.
Deine Arbeit im Supermarkt wird sich auf wenige Stunden im Monat beschranken. Zu mehr wirst du keine Zeit mehr haben, denn
Du wirst dein Jurastudium wieder aufnehmen und es mindestens mit dem ersten Staatsexamen abschließen.
Sowohl Ursula wie auch ich werden dich in unsere Welt einführen. Wir kennen das Ergebnis deines Neigungstests und werden entsprechend agieren.
Alle diese Regeln sind nicht verhandelbar.

Lena blickte auf die drei vor ihr liegenden Mappen. Bei den ersten beiden Angeboten hätte sie sofort Ja gesagt. Doch das dritte Angebot würde ihr Leben definitiv verändern. Aber sie wäre die nächsten fünf Jahre eine Sklavin. Ist es nicht das was sie wollte? Die Gedanken rasten durch ihren Kopf. Sie wäre dumm wenn sie dieses Angebot nicht annimmt.

Lena blickte nacheinander in die Gesichter der Anwesenden. Alle blickten sie freundlich an. Herr Brink stand auf und ging an seinen Schreibtisch. Aus einer Schublade holte er eine lederne Mappe und reichte sie Lena.

„Sie brauchen sich natürlich nicht sofort entscheiden. Wir wollen Sie hier nicht überrumpeln. Lesen Sie die Verträge in aller Ruhe durch und unterschreiben Sie aus freien Stücken. Die Mappe können Sie für den Transport der Dokumente nutzen.“

Ursula legte ihre Hand liebevoll auf Lenas Hand. „Am 31.12. feiern wir auf unserem Anwesen eine kleine Silvesterfeier. Du bist natürlich auch eingeladen. Du kannst ja dann kurz vor Mitternacht feierlich die Verträge unterzeichnen. Herr Brink und Werner werden ebenfalls anwesend sein. Und noch ein paar andere aus dem Club, die du dann kennenlernen wirst. Solltest du nicht kommen und nicht unterzeichnen, sind unsere Angebote hinfällig.“

Lena packte die drei Verträge in die lederne Mappe und nickte.

„Eins noch Frau Schuster. Sie haben mir heute früh beim Frühstück mit glänzenden Augen von ihrer neuen Bekanntschaft erzählt. Und dass er sie bereits in dem Body gesehen hat ohne schreiend wegzulaufen. Das spricht für ihn. Wir haben das ebenfalls bereits untereinander besprochen und es steht Ihnen natürlich frei, ihn über ihre Entscheidung zu informieren. Und wenn er es will, darf er Sie auf ihrem Weg begleiten. Auch hier stehen wir als Club gerne helfend zur Seite.“

„Du darfst ihn gerne zur Silvesterfeier mitbringen“ ergänzte Ursula noch freundlich. Lena strahlte inzwischen über das ganze Gesicht.

„Dann hätten wir ja jetzt alles besprochen. Es ist gleich 16 Uhr. Der Fahrer nach Berlin wartet bereits. Wir verabschieden uns nun von Ihnen und würden uns wirklich freuen, wenn wir Sie nächste Woche zur Silvesterfeier wiedersehen.

Ursula begleitete Lena noch bis zum Parkplatz, wo der Fahrer wartete.

Zum Abschied umarmten sie sich nochmal. Liebevoll schaute Ursula Lena in die Augen. „Du wirst die Entscheidung nicht bereuen. Das garantiere ich dir. Und ruf bitte nachher deine Freundin Bine an. Ich habe ihr vorhin bereits einen kurzen Text geschickt, dass es dir gut geht und du dich bei ihr meldest.“

Lena nickte. Dann drehte sich Ursula um und ging wieder in Richtung Hoteleingang.

Lena blickte Ursula noch nach, bis sie durch den Eingang verschwand. Doch eine Frage brannte auf ihrer Seele.

Für wen war denn der Body eigentlich bestimmt?

Ende.
78. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Neuschreiber63 am 28.12.25 14:55

Für MrSteel-Verhältnisse war das ein richtiges happy end!

Vielen Dank für die Geschichte, war mal wieder ganz hohes Niveau (wobei ich von Dir auch nichts anderes erwartet hätte ).
79. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Gutverpackt am 28.12.25 15:22

Vielen lieben Dank dafür.

Eine schöne Erzählung, wunderbar geschrieben und beschrieben, mit einem guten Ende.

Und wenn demnächst eine neue Geschichte von MT Steel kommt werde ich wieder aufmerksam sein
80. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ball am 28.12.25 15:28

Danke für die schöne Geschichte.

Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen.
81. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Hasenzwerg am 28.12.25 15:34

Hallo MrSteel69

Auch von mir einen lieben Dank ,für diese wundervolle Geschichte.

Als ich mit dem lesen begonnen hatte packte mich meine Neugier, und ich wollte von da an Lenas Weg bis zum Ende mitverfolgen .

Eine feine Story mit viel Herz, und eine große Liebe zu Detail .

Liebe Grüße verschlossener Hasenzwerg
82. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von BGlife am 28.12.25 16:34

Hallo MrSteel69,
Ganz zum Schluß ist leider einmal aus Frau Schuster plötzlich Frau Brink geworden. Oder habe ich da was überlesen?
83. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Mistress Calypso am 28.12.25 16:44

Hallo 🙋‍♀️

Ich denke der Body war für Ursulas Tochter gedacht.
84. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MrSteel69 am 28.12.25 16:49

Zitat
Hallo MrSteel69,
Ganz zum Schluß ist leider einmal aus Frau Schuster plötzlich Frau Brink geworden. Oder habe ich da was überlesen?


Nee, nix übersehen. Nur gut aufgepasst. Danke für den Hinweis. Ist schon korrigiert...
85. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Fazer-Tom am 28.12.25 17:29

Schöne Geschichte, vor allen Dingen zu Weihnachten und sehr kurzweilig zu lesen danke fürs Schreiben.

Ciao Tom
86. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von ChasHH am 28.12.25 17:33

Ein wirklich herzliches Ende. Super.
87. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von windelfohlen am 28.12.25 17:44

Danke für die Tolle und schöne Geschichte,
hat mir sehr gut gefallen sie zu lesen.

Immerhin geht es jetzt für Lena bergauf und das mit gute Unterstützung.
88. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von analplayer am 28.12.25 17:58

Vielen Dank für diese echt Spitzen-Geschichte.

Vom ersten bis zum letzten Satz hat es Spaß gemacht, Deinen Worten zu folgen.

Ich gehe einmal stark davon aus, dass Lena den ihr gereichten Strohhalm entschlossen ergreift und damit -zumindest finanziell- einer sorgenfreien Zukunft entgegen sieht.

Die Erzählung weiterer Erlebnisse von Lena in den kommenden 5 Jahren würden mich sehr freuen.

Danke für diese schöne "Weihnachtsgeschichte"
89. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von RoteHexe am 28.12.25 20:09

Danke MrSteel69, wieder eine tolle Geschichte.

Interessant, das du dir immer ein Hintertürchen für eine etwaige neue Geschichte/Fortsetzung offen lässt.
Ja, für wen war das Korsett ürsprünglich? 😉

90. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von DrSimon am 28.12.25 22:56

Danke für die Story und dafür, dass du diese mit uns teilst.

Es sind Menschen und Autoren wir du, die diese Seite hier am Leben erhalten und interessant machen.

DANKE!!!
91. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Neuschreiber63 am 29.12.25 07:11

Zitat


Es sind Menschen und Autoren wir du, die diese Seite hier am Leben erhalten und interessant machen.

DANKE!!!



Einerseits richtig. Andererseits sollten wir alle uns überlegen, ob es der Seite guttut, wenn nur zwei, drei Autoren so viel Lob bekommen (und sei es noch so verdient!) und andere Autoren gar keines oder fast keines.
Ich bin mir nicht sicher, ob es der Seite gut tut, wenn irgendwann nur noch MrSteel und zwei, drei andere hier posten...
92. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Glatzkopf am 29.12.25 11:12


Bis hierher super geschrieben.Mache bitte weiter so.
93. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Chastityenterprise am 29.12.25 15:37

Vielen lieben Dank für diese (in meinen Augen) tolle Geschichte.

Das einzige, was mich total gestört hat, war dieses eine Wort:
Zitat

Ende



Auch allen anderen möchte ich Danke für die Mühen, die euch gebt, damit alle etwas für ihr Kopfkino habt.

Guten Rutsch und Spoiler: Ich bin auch gerade am Schreiben: "Die Abschlussfahrt"... Ihr werdet sehen/lesen!
94. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Windelmeister am 29.12.25 15:47

Weihnachten ist zwar vorbei aber für Frau Schuster beginnt ein neues Leben. Vieleicht und ich denk darüber würden sich viele hier freuen möchtest du uns in einer neuen Geschichte darüber berichten was sie bei ihren neuen Herren alles erlebt.
95. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von SeguAnimal am 29.12.25 19:16

Erstmal vielen Dank für die Super Geschichte

Ich kann mich meinem vorschreiber bloß anschließen. Es wäre Mega wenn du vieleicht in einer neuen Geschichte Erzählst ob Sie die Verträge unterzeichnet und was sie so erlebt.

MFG Segu
96. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von MartinII am 29.12.25 19:34

Großartiges Ende - wenn es doch im RL auch so gut klappen würde...
97. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von mithras am 30.12.25 20:58

Das Ende ist nicht akzeptabel
Bitte schreib weiter. Die Geschichte hat wirklich Potenzial.
98. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von SCHWESTER ANNIKA am 30.12.25 21:38

Hallo, erst mal vielen Dank für diese wirklich tolle Geschichte. Ich habe sie gerne gelesen.
Es wäre schön, wenn es da eine Fortsetzung geben könnte.

Gruß Schwester Annika
99. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von BGlife am 31.12.25 17:44

Ob denn Lena inzwischen unterschrieben hat?

Ich wünsche allen einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr.
100. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Merdigo am 03.01.26 13:58

Vielen Dank für diese tolle Geschichte, die düster anfing aber dann stetig schöner und hoffnungsvoller wird und somit schön in die Weihnachtszeit passt.
Danke an den Autor, das er sie mit uns geteilt hat. Solche Geschichten führen mich immer wieder hier in dieses Forum.
101. RE: Verfluchte Weihnachten

geschrieben von Gewindelt am 06.01.26 08:30

Guten Morgen,

das ist eine wirklich sehr schöne Geschichte, ich freue mich auf die Fortsetzung.
Ich hoffe alle sind gut ins neue Jahr gekommen


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