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Thema:
eröffnet von Hans Bell am 16.01.26 01:11
letzter Beitrag von You Know am 28.01.26 12:30

1. KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 16.01.26 01:11

hallo, ich habe mal Chatgpt gequält und wollte mal schauen was dabei so rauskommt. Da DarkO auch dieses Instrument nutzt, wollte ich diese Story mal daneben stellen.

Ich habe den Initialtext von mir am Anfang stehen lassen, damit nachvollziehbar wird, wie der Prozess beginnt.

Leider habe ich alle weiteren Korrekturen von mir und die Vorschläge von KI nicht gespeichert, sodass der Aufwand, der betrieben werden muss um eine solche Story entstehen zu lassen nicht wirklich klar wird.

Viel Spaß beim Lesen

Ich:

Erzähl mir die Geschichte von einer Frau die sich jeden Monat einen Ring mit
ungefähr einem Zentimeter Durchmesser um den Hals legen lässt. Das machts sie 12 Monate
lang.

Am Ende des Jahres hat sie große Schwierigkeiten zu schlucken und kann nur
noch Brei essen aber sie will es unbedingt durchziehen und diese 12 Ringe dann
mindestens ein weiteres Jahr tragen.

Beschreib mir ihre Gefühle ihre Gedanken
ihre Zwänge, die sie dabei empfindet und die Vorfreude auf den nächsten Ringen
und dann wieder die Ernüchterung wie schwer es ist damit zu schlafen und in die
Haltung gezwungen zu sein. Sie sieht ihre Füße nicht mehr und sie kann ihren Körper nicht
mehr anschauen.

ChatGPT:
Sie begann ohne großes Pathos, fast nüchtern. Der erste Ring war leicht, kühl,
technisch sauber gearbeitet. Ein Zentimeter im Durchmesser, kaum mehr als ein
Versprechen.

Er lag um ihren Hals wie ein Gedanke, den man noch ignorieren kann. Sie spürte ihn beim Atmen, beim Schlucken, beim Drehen des Kopfes – nicht
schmerzhaft, eher insistierend.

In diesem ersten Monat redete sie sich ein, dass
es eine kontrollierte Entscheidung sei. Ein Projekt. Eine Abfolge von Schritten,
die sie selbst bestimmt hatte.

Jeden Monat kam ein weiterer Ring hinzu. Kein
Ritual im romantischen Sinn, eher ein Termin, der unausweichlich war. Der zweite Ring brachte ein erstes Ziehen, ein dumpfes Gefühl von Enge. Der
dritte veränderte ihre Haltung. Sie musste lernen, den Kopf anders zu tragen, langsamer zu sprechen, bewusster zu schlucken.

Ab da begann das Denken sich zu verschieben. Nicht dramatisch, sondern schleichend. Ihr Hals war kein
selbstverständlicher Teil ihres Körpers mehr, sondern ein Ort ständiger Aufmerksamkeit.


Mit jedem Ring wuchs die Vorfreude und gleichzeitig der Widerstand. Tage vorher
dachte sie daran, wie der nächste Ring sich anfühlen würde, wie er das Gewicht
verändern, den Druck neu verteilen würde. Diese Vorfreude war nicht angenehm.
Sie war angespannt, fast zwanghaft. Als müsste sie den nächsten Schritt machen, um das innere Rauschen zu beruhigen. Und kaum war der Ring angebracht, kam die Ernüchterung.
Die Erkenntnis, dass es jetzt wieder schwerer geworden war. Dauerhaft.


Nach sechs Monaten war Schlucken Arbeit. Kein Schmerz, aber Widerstand. Feste Nahrung erforderte Konzentration, Flüssigkeiten ein vorsichtiges Tempo. Sie begann, Mahlzeiten zu planen, Texturen zu meiden.

Ab dem achten Monat blieb nur
noch Brei. Das war der Punkt, an dem andere aufgehört hätten. Für sie war es der
Beweis, dass es funktionierte. Dass der Körper sich tatsächlich veränderte.

Ihre Gedanken kreisten immer enger. Nicht um Schönheit, nicht um Exotik, sondern um
Durchhalten. Um Zahlen. Zwölf Monate. Zwölf Ringe. Ein Jahr.

Sie wusste, dass ihr Hals nicht länger war, sondern komprimiert. Dass die
Wirbelsäule nachgab, dass Muskeln sich anpassten, dass Organe ausweichen mussten.

Dieses Wissen war nüchtern, fast medizinisch. Es schützte sie davor, emotional zu werden. Das Schlafen wurde zur Qual. Sie konnte den Kopf nicht mehr frei drehen, musste sich auf dem Rücken fixieren, jede Bewegung planen. Nächte wurden fragmentiert, unterbrochen von dem Gefühl, nicht richtig Luft zu bekommen, obwohl sie es objektiv konnte.

Müdigkeit sammelte sich an, schwer und zäh. Mit der Haltung veränderte sich ihr Blick auf die Welt. Sie sah weniger nach unten. Irgendwann stellte sie fest, dass sie ihre Füße nicht mehr sehen konnte. Nicht, weil sie weg waren, sondern weil ihr Körper diese Bewegung nicht mehr zuließ. Beim Duschen vermied sie Spiegel. Nicht aus Scham, sondern aus Entfremdung.

Der Körper war etwas geworden, das funktionierte – oder eben nicht mehr so wie früher. Anschauen bedeutete, sich damit auseinanderzusetzen, und
dafür fehlte ihr die Energie.

Am Ende des Jahres trug sie alle zwölf Ringe. Schlucken war mühsam, Essen reduziert auf das Notwendigste. Sprechen kostete Kraft. Aber aufzugeben kam nicht in Frage. Der Gedanke, die Ringe abzunehmen, erzeugte Panik. Nicht wegen
des Schmerzes, sondern wegen der Leere, die danach kommen würde.

Ohne den Druck,ohne das konstante Gewicht hätte sie sich haltlos gefühlt. Sie wusste, dass sie
sie mindestens ein weiteres Jahr tragen wollte. Nicht, weil es leichter werden würde – sie war nicht naiv –, sondern weil der Zustand selbst zu ihrem Fixpunkt geworden war.

Die Enge, die Einschränkung, die Disziplin. Es war kein Triumph und keine Befreiung. Es war eine Entscheidung, die sie jeden Morgen neu traf,
ohne sie sich schönzureden.

Clara war von Anfang an da, ohne große Gesten. Sie stellte keine Grundsatzfragen, stellte keine Bedingungen. Sie hörte zu, reichte Dinge an,
merkte sich Abläufe. Für sie war es kein Spektakel, sondern Alltagshilfe. Genau
das machte es für die Frau erträglich. Unterstützung ohne Bewertung.

In den ersten Monaten bestand Claras Rolle vor allem aus Anwesenheit. Mitgehen zu Terminen, still daneben sitzen, wenn der neue Ring angebracht wurde. Sie beobachtete genau, wie sich die Bewegungen veränderten, wie der Hals steifer
wurde, wie der Blick sich langsam anhob. Sie sagte wenig, stellte aber präzise Fragen: ob das Atmen gleichmäßig sei, ob das Schlucken schlimmer geworden sei, ob es Schwindel gebe. Keine Dramatisierung, nur Fakten.

Als feste Nahrung wegfiel, übernahm Clara die Zubereitung. Pürieren, sieben,
Konsistenzen anpassen. Sie entwickelte eine Routine, wusste irgendwann, wie fein
es sein musste, damit es nicht hängen blieb. Das fiel ihr erstaunlich leicht. Nicht, weil es ihr egal war, sondern weil sie akzeptiert hatte, dass dies jetzt notwendig war. Widerstand hätte nichts verbessert.

Nachts wurde sie wichtiger. Das Einrichten des Bettes wurde zu einer präzisen Handlung: Kissen unter Schultern, eines seitlich, eines unter den Nacken, damit der Kopf nicht absackte. Clara stand manchmal daneben und wartete, bis die Atmung ruhig wurde, bevor sie selbst schlafen ging.

Wenn es nötig war, stand sie auf, richtete neu
aus, ohne Worte. Monate lang. Sie machte kein Aufhebens darum. Für sie war Durchhalten kein heroischer Akt, sondern Konsequenz.

Im achten Monat kam der Gedanke zum ersten Mal klar und unausweichlich auf: noch
ein weiteres Jahr. Nicht als vage Idee, sondern als Feststellung. Die Frau sprach es aus, sachlich, fast beiläufig, während Clara gerade den Mixer ausspülte. Kein Zittern in der Stimme. Kein Testballon. Clara hielt inne.

Sie sagte nicht sofort etwas. Sie wusste, was das bedeutete: ein weiteres Jahr Einschränkung, Abhängigkeit, Anpassung. Mehr Nächte, mehr Hilfe, mehr Verantwortung. Sie fragte nur, ob die Entscheidung schon feststehe. Als die
Antwort kam – ein knappes Nicken –, atmete sie einmal tief durch und sagte dann: „Dann müssen wir das mitdenken. Langfristig.“ Für die Frau war das entscheidend.

Keine Zustimmung im emotionalen Sinn, aber auch kein Rückzug. Ihre Gedanken waren inzwischen klar strukturiert: Wenn sie die Ringe abnehmen würde, wäre alles, was sie durchgestanden hatte, nicht rückgängig zu machen, aber entwertet.

Die Einschränkungen hatten ihren Alltag neu geordnet, ihre Wahrnehmung verschoben, ihre Grenzen neu definiert. Noch ein Jahr bedeutete Stabilität in diesem Zustand, nicht Eskalation. Sie wusste, dass ihr Körper weiter leiden würde. Sie wusste, dass Schlucken nicht leichter, Schlaf nicht besser, Haltung nicht entspannter werden würde. Aber sie wusste auch, dass Clara da war.

Das jemand bereit war, diese Konsequenzen mitzutragen, ohne sie zu verklären. Das
machte den Gedanken nicht angenehm, aber tragfähig. Ab diesem Moment lief
innerlich eine neue Uhr. Nicht mehr nur bis zwölf, sondern bis vierundzwanzig. Clara begann, vorausschauender zu helfen, Alternativen zu suchen, Belastungen zu verteilen. Und die Frau gewöhnte sich an die Vorstellung, dass das, was für andere eine extreme Phase gewesen wäre, für sie zum längerfristigen Zustand wurde. Ohne Stolz. Ohne Illusionen. Nur mit der nüchternen Entscheidung, weiterzumachen.

Clara formulierte ihre Bedingungen um weiter machen zu können ruhig und ohne
Umschweife. Kein Ultimatum, eher eine technische Korrektur. Sie hatte lange beobachtet, wie sich die Statik verschoben hatte, wie der Druck vorne den Kehlkopf belastete, wie der Kopf trotz allem noch minimal nach oben gezogen werden konnte. Für sie war klar, dass ein weiteres Jahr nicht einfach eine Verlängerung sein durfte, sondern eine Veränderung der Lastverteilung brauchte.

Die Ringträgerin konnte das akzeptieren. Sie schätzte die aufopfernde Hilfe Claras genau so wie ihr klarer Blick auf die Dinge und ihre Weitsicht, die dazu beitrug, dass alles gelingen würde.

Zwei Ringe sollten abgenommen werden, darunter auch der oberste. Nicht als Rückschritt, sondern als Neuordnung. An ihre Stelle sollte ein einzelner Ring treten, konstruiert mit asymmetrischer Höhe: im Nacken deutlich höher, vorne unter dem Kinn flacher. Ein Ring, der nicht nur komprimierte, sondern lenkte. Der den Kopf nicht nach unten zwang, sondern jede Möglichkeit des bewussten Aufblickens nahm. Kein Ausweichen mehr nach oben, kein kurzes Entlasten durch
Strecken. Eine Haltung, die festgelegt war.

Als Clara das erklärte, hörte die
Frau aufmerksam zu. Ihre Gedanken arbeiteten präzise. Zwei Ringe weniger bedeuteten kurzfristig Erleichterung beim Schlucken, minimal mehr Raum.
Gleichzeitig bedeutete der neue Ring etwas anderes: Kontrolle über die Ausrichtung, über den Blick, über das, was noch möglich war.
Sie verstand sofort, dass das keine ästhetische Entscheidung war, sondern eine funktionale. Und sie spürte Widerstand.

Der Gedanke traf sie härter als erwartet. Nicht aus Sentimentalität, sondern weil es eine letzte aktive Bewegung war, die ihr noch geblieben war. Clara nahm das wahr, sagte aber nichts dazu.

Dann kam der zweite Teil der Bedingung. Die zwei abgelegten Ringe würde Clara selbst tragen wollen. Um ihren eigenen Hals. Nicht als Symbol, nicht aus Neugier, sondern als Konsequenz. Sie sagte es
sachlich: Wenn sie Verantwortung übernehme, wolle sie einen Teil der Last selbst
tragen.

Nicht dieselbe Wirkung, nicht dieselbe Dauer, aber sichtbar und spürbar. Das brachte die Frau aus dem Gleichgewicht. Nicht körperlich, sondern
gedanklich. Der Gedanke, dass Clara die Ringe anlegte, die sie selbst abgelegt hatte, erzeugte eine Mischung aus Erleichterung und Unruhe. Es fühlte sich nicht wie Teilen an, sondern wie Spiegeln. Ihre eigenen Zwänge wurden dadurch
plötzlich extern sichtbar. Nicht mehr nur etwas, das sie selbst betraf.

Sie schwieg lange, bevor sie zustimmte. Die Zustimmung war nicht enthusiastisch.
Sie war abgewogen. Zwei Ringe weniger bedeuteten nicht Freiheit. Der neue Ring
würde sie anders einschränken, subtiler, nachhaltiger. Die Haltung würde sich weiter verfestigen, der Blick nach vorne fixiert, der Raum enger definiert.

Aber Claras Bedingung bedeutete auch, dass sie nicht allein weiterging.

Als die Änderung vollzogen wurde, war das Gefühl fremd. Der Nacken trug mehr Last, der Kopf fand keinen neutralen Punkt mehr. Jede Versuchung, nach oben zu schauen, lief ins Leere. Kein Schmerz, sondern ein klares Nein des Körpers.

Gleichzeitig spürte sie vorne eine minimale Entspannung beim Schlucken, gerade genug, um den Unterschied wahrzunehmen.

Clara legte sich später die zwei Ringe um. Sie sagte nichts dazu. Keine Erklärung, keine Versicherung. Die Frau sah es und wandte den Blick ab, weil sie ihn nicht länger heben konnte. In diesem Moment wurde ihr klar, dass sich etwas verschoben hatte. Nicht nur an ihrem
Hals, sondern in der Dynamik zwischen ihnen.

Es war kein Verlust an Kontrolle und auch kein Gewinn. Es war eine neue Form von Bindung, die nicht emotional verhandelt wurde, sondern über Material, Gewicht und Haltung. Und sie wusste,
dass sie diese Bedingung akzeptiert hatte, weil sie tief innen bereits verstanden hatte: Weiterzumachen bedeutete nicht nur, mehr zu ertragen, sondern auch, Verantwortung teilen zu müssen.

Clara legte die zwei Ringe an einem Morgen an, an dem nichts Zeremonielles lag. Zwei schlichte, jeweils einen Zentimeter hohe Ringe, klar sichtbar, nicht versteckbar unter Kleidung. Als sie den Verschluss schloss, spürte sie sofort
den Unterschied. Nicht dramatisch, aber eindeutig. Der Hals war weniger frei, die Bewegung leicht gedämpft. Beim Drehen des Kopfes kam ein sanfter Widerstand, ein permanentes Erinnern daran, dass da etwas war, das nicht hingehörte – und
gerade deshalb da war.

Abfinden geschah bei ihr nicht emotional, sondern
praktisch. Sie testete, wie sie schlafen konnte, welche Kragen nicht mehr passten, wie sie den Kopf beim Arbeiten hielt. Sie stellte fest, dass sie
langsamer sprach, bewusster atmete. Es war kein Leiden, aber auch kein Schmuck. Es war ein Zeichen, das sie nicht erklären konnte, ohne viel zu erklären.

In der Öffentlichkeit kam das Echo sofort. Beim Bäcker blieb der Blick der Verkäuferin
einen Tick zu lange am Hals hängen. In der Straßenbahn musterten Menschen sie offen. Einige schauten schnell weg, andere nicht.

Clara hielt den Blick meist neutral. Sie hatte keine Lust, sich zu rechtfertigen, aber sie wollte auch nicht so tun, als sei es belanglos.

Am Arbeitsplatz war es nicht zu übersehen. Schon beim Betreten des Großraumbüros hob eine Kollegin die Augenbrauen. „Ähm … Clara?“, sagte Jana vom Nachbartisch. „Ist das neu?“ „Ja“, antwortete Clara ruhig. „Darf ich fragen … warum?“ Clara
ließ sich Zeit. „Weil ich mich entschieden habe, etwas sichtbar mitzutragen, das bisher unsichtbar war.“ Jana verzog das Gesicht, unsicher.

„Tut das weh?“ „Nein“, sagte Clara. „Es schränkt ein.“ Das Gespräch versandete. Aber die Blicke
nicht. In Meetings wanderte der Blick immer wieder nach oben, besonders wenn Clara sprach. Ein Kollege fragte in der Kaffeeküche halb im Scherz, halb ernst: „Ist das irgendein Kunstprojekt?“ Clara antwortete sachlich: „Nein.“ Mehr sagte sie
nicht. Das Schweigen danach war schwerer als jede Erklärung.

Mit ihrer besten Freundin Miriam war das Gespräch direkter. Sie saßen sich gegenüber, Miriam beugte sich leicht vor. „Du meinst das ernst“, sagte sie. „Du trägst die jetzt wirklich.“ „Ja.“ „Für sie?“ „Auch für mich.“ Miriam schüttelte
den Kopf. „Das ist… viel, Clara. Du weißt, wie das von außen aussieht.“ „Ja“, sagte Clara. „Und ich weiß auch, wie es sich von innen anfühlt.“

„Und wie fühlt sich das an?“ Clara überlegte kurz. „Wie Verantwortung. Nicht heroisch. Eher
unbequem.“

Bei ihren Eltern war es komplizierter. Beim ersten Besuch blieb ihre Mutter stehen, kaum dass Clara die Jacke ausgezogen hatte. „Was hast du da um den
Hals?“, fragte sie scharf. „Ringe.“ „Das sehe ich. Warum?“

Der Vater setzte sich, verschränkte die Arme. „Ist das gesundheitlich unbedenklich?“ Clara
antwortete ruhig, aber bestimmt. „Es ist keine medizinische Maßnahme. Und ja, ich habe mir das gut überlegt.“ Die Mutter ließ nicht locker. „Machst du das aus Zwang? Aus Schuldgefühl?“ „Nein“, sagte Clara. „Ich mache es aus Entscheidung.“ „Und wie lange?“, fragte der Vater. Clara zögerte einen Moment. „So lange es
nötig ist.“ „Für wen?“, fragte die Mutter leise.

Clara sah sie an. „Für jemanden, den ich nicht alleine lassen will.“ Es folgten viele Fragen. Ob sie manipuliert werde. Ob sie sich selbst aufgebe. Ob sie sich nicht schäme, so herumzulaufen.

Clara blieb ruhig, aber innerlich erschöpft. Sie merkte, wie sehr diese zwei Zentimeter Höhe am Hals mehr erklärten, als Worte es je könnten – und
wie sehr sie genau deshalb provozierten.

Mit der Zeit gewöhnte sie sich an die Reaktionen. Nicht daran, dass sie ausblieben, sondern daran, dass sie kamen.

Die Ringe wurden Teil ihrer Präsenz. Sie stand aufrechter, nicht aus Stolz, sondern weil der Hals es verlangte. Sie lernte, Fragen abprallen zu lassen, ohne hart zu werden. Und abends, wenn sie
der Frau half, das Bett zu richten, wenn sie die Kissen platzierte und selbst den leichten Druck der eigenen Ringe spürte, wusste sie, warum sie diese Blicke, diese Gespräche, diese Irritationen aushielt. Nicht aus Loyalität im
romantischen Sinn. Sondern weil sie entschieden hatte, dass Begleiten nicht nur
im Privaten stattfinden durfte, sondern sichtbar sein musste. Auch dann, wenn es unbequem war.

Die neue Haltung wirkte nicht abrupt, sondern schrittweise, fast unmerklich. Der
Ring im Nacken verhinderte kein Sehen, aber er definierte, wohin ihr Blick natürlicherweise fiel. Nach unten. Nicht in einem devoten Knick, sondern in einem klar begrenzten Winkel. Alles oberhalb dieses Rahmens erforderte Anstrengung, bewussten Widerstand – und den gab sie sich immer seltener.

Psychisch war das zunächst irritierend. Ihr Denken war lange daran gewöhnt gewesen, sich nach vorne zu öffnen: planen, antizipieren, vergleichen. Der
Horizont war ein inneres Bild gewesen, auch wenn sie ihn körperlich kaum noch erreicht hatte. Nun fiel dieser Referenzpunkt weg. Nicht dramatisch, sondern still.

Gedanken, die ins Abstrakte drifteten, verloren an Zugkraft. Sie blieben hängen, unfertig, weil ihnen der Raum fehlte. Stattdessen rückte das Nahe in den Vordergrund. Der Boden vor ihr. Die Kanten von Möbeln. Hände, Schalen, Stoffe. Dinge, die unmittelbar waren und keine Interpretation verlangten.

Ihre Aufmerksamkeit wurde enger, aber auch klarer. Weniger Szenarien, weniger Wenn dann-Ketten. Mehr Jetzt. Mit der Zeit stellte sie fest, dass sich etwas veränderte, das sie früher als Selbstverständlichkeit betrachtet hatte: der Anspruch, Überblick zu haben.

Früher hatte sie geglaubt, Orientierung entstehe aus Weitsicht. Jetzt lernte sie, dass Orientierung auch aus Begrenzung entstehen konnte. Wenn der Blick nicht ausweichen konnte, musste sie akzeptieren, was da war, statt zu überlegen,
was sein könnte.

Daraus wuchs Demut, aber nicht im religiösen oder moralischen Sinn. Es war eine körperlich verankerte Demut. Das Wissen, dass sie nicht über
den Dingen stand, sondern zwischen ihnen. Dass ihr Körper nicht mehr Werkzeug ihres Willens war, sondern dessen Grenze. Diese Erkenntnis war nicht tröstlich, aber stabil.

Sie begann, Entscheidungen anders zu treffen. Nicht langfristig, sondern sequenziell. Der nächste Schritt. Der nächste Handgriff. Der nächste Atemzug. Das reduzierte nicht ihre Intelligenz, aber es veränderte ihre Prioritäten.

Ambitionen, die sich früher wichtig angefühlt hatten, verloren Gewicht, weil sie keinen unmittelbaren Bezug mehr zu dem hatten, was vor ihr lag.

Auch emotional wurde sie ruhiger. Nicht glücklicher, nicht zufriedener – ruhiger. Weniger
innere Unruhe, weniger Vergleiche mit einem imaginären Außen. Der Blick nach unten ließ wenig Raum für Neid oder Sehnsucht. Was sie nicht sah, drängte sich auch gedanklich weniger auf.

Der Horizont, der früher Möglichkeiten symbolisiert hatte, war jetzt abstrakt.
Und Abstraktionen hatten in ihrem Alltag keinen Halt mehr.

Gleichzeitig wurde sie empfindlicher für Details. Unebenheiten im Boden, kleine Bewegungen,
minimale Veränderungen im Raum. Diese Sensibilität hatte etwas Erdendes. Sie fühlte sich weniger bedeutend, aber auch weniger zerrissen. Nicht im Zentrum eines großen Zusammenhangs, sondern Teil eines konkreten Gefüges.

Manchmal dachte sie noch daran, wie es gewesen war, den Kopf zu heben. Der Gedanke kam selten und ohne Nostalgie. Eher wie eine Information aus einem früheren Leben. Wichtig war jetzt nicht, was sie nicht mehr sehen konnte, sondern dass sie gelernt hatte, dem zu vertrauen, was direkt vor ihr lag.

Die Demut, die daraus entstand, war kein Ziel gewesen. Sie hatte sie nicht gesucht. Sie war das Resultat einer Haltung, die keinen Spielraum ließ. Und genau deshalb war sie dauerhaft. Nicht als Tugend, sondern als Zustand.

Mit der Verlagerung ihres Blicks nach unten entstand etwas, das sie zunächst
nicht benennen konnte. Ein Drängen, aber kein unruhiges. Eher ein stiller Zug hin zu Tätigkeiten, die genau dort stattfanden, wo ihr Blick ohnehin verweilte. Ihre Hände rückten in den Mittelpunkt. Nicht als Werkzeuge, sondern als Ort von Sinn.

Nadelarbeiten boten sich fast zwangsläufig an. Nähen, Sticken, feine Bewegungen, die Präzision verlangten und Geduld.

Stoffe lagen direkt vor ihr, Farben in klaren Feldern, Fäden, die geführt werden wollten. Sie musste den Kopf nicht heben, nicht suchen, nicht überblicken. Alles war in Reichweite, sowohl
körperlich als auch geistig. Der Rhythmus von Einstechen, Durchziehen, Spannen strukturierte ihre Zeit besser als jede Uhr.

Psychisch wirkte diese Arbeit stabilisierend. Sie schuf Dinge, die klein waren, aber abgeschlossen. Keine großen Konzepte, keine Visionen. Ein Blatt, eine Fläche, ein Muster. Das Entstehen war sichtbar, greifbar, unumkehrbar. Fehler blieben sichtbar, konnten integriert werden. Das entsprach ihrem inneren Zustand mehr als jede abstrakte
Beschäftigung.

Farben wurden nicht dekorativ, sondern funktional: Kontraste zur Orientierung, Nuancen zur Beruhigung. Je mehr sie sich darin vertiefte, desto klarer wurde ihr, dass die Haltung, die sie nun hatte, diese Konzentration begünstigte – aber nicht vollständig trug. Es gab noch Momente, in denen der Kopf minimal ausweichen konnte, in denen der Blick sich löste.

Diese Momente empfand sie zunehmend als störend. Nicht schmerzhaft, sondern zerstreuend. Der
Wunsch entstand nicht aus Unzufriedenheit, sondern aus Konsequenz: ein zweiter asymmetrischer Ring, um den Fokus weiter zu bündeln.

Als sie Clara davon erzählte, tat sie es ohne Dramatik. Sie saßen nebeneinander, Stoff und Garn lagen auf dem Tisch. „Ich merke“, sagte sie ruhig, „dass ich noch tiefer arbeiten kann, wenn ich weniger Spielraum habe.“ Clara hörte zu, ohne
sofort zu reagieren. Sie kannte diesen Ton inzwischen. Keine Flucht, kein Trotz.
Eine nüchterne Beschreibung eines inneren Zustands.

„Ein weiterer Ring“, sagte Clara schließlich. „Asymmetrisch.“ „Ja.“ Clara dachte
länger nach als sonst. Sie ging die Konsequenzen durch, nicht nur für die Frau, sondern auch für sich selbst. Mehr Einschränkung bedeutete mehr Abhängigkeit, mehr Begleitung, mehr Verantwortung. Und gleichzeitig spürte sie in sich einen
vertrauten Impuls: Wenn sich die Last veränderte, wollte sie wieder einen Teil davon übernehmen.

„Wenn wir das machen“, sagte sie schließlich, „dann nicht einseitig.“ Die Frau sah sie nicht an, konnte es nicht. Aber sie hörte die Bedeutung. „Ich würde wieder zwei Ringe von dir übernehmen“, fuhr Clara fort.

„Nicht aus Pflicht. Sondern weil ich merke, dass ich sonst nur zuschaue, wie du dich weiter verengst.“ Das Wort blieb im Raum hängen. Verengen. Nicht wertend, aber treffend. Für die Frau war das kein Trost, sondern eine Bestätigung. Dass ihr Wunsch gesehen wurde. Und dass Claras Wunsch nicht aus Anpassung entstand, sondern aus einer eigenen Bewegung heraus.


Die Vorstellung eines zweiten asymmetrischen Rings bedeutete für sie nicht Verlust, sondern Klarheit. Noch weniger Horizont, noch mehr Nähe. Noch weniger Möglichkeit, sich gedanklich zu entziehen.

Für Clara bedeutete der Gedanke an zwei weitere Ringe etwas anderes: Sichtbarkeit, erneute Fragen, erneute Irritationen. Aber auch eine innere Stimmigkeit. Sie hatte gelernt, dass Begleiten für sie nur dann tragfähig war, wenn es nicht abstrakt blieb. Wenn es sich im Körper manifestierte. Sie vertagten die Entscheidung nicht lange. Beide
wussten, dass dieser Wunsch nicht verschwinden würde, sondern sich verhärten, wenn er ignoriert wurde.

Es ging nicht um Steigerung um der Steigerung willen.
Es ging um eine weitere Präzisierung dessen, was bereits begonnen hatte: Konzentration statt Ausblick, Tiefe statt Weite, Nähe statt Überblick. Und während die Frau weiter stach, Faden für Faden, Bild für Bild, wurde ihr klar, dass dieser Wunsch kein Ausbruch war, sondern eine Fortsetzung. Kein Mehr, sondern ein engeres. Und genau darin lag für sie Ruhe.

Für Clara markierten die zwei neuen Ringe keinen symbolischen Schritt, sondern einen realen Einschnitt. Anders als bei der Frau wirkten sie bei ihr nicht ordnend, sondern störend. Der Druck lag ungünstig, direkt auf der Speiseröhre.
Essen wurde zu einer bewussten Handlung, jeder Bissen verlangte Aufmerksamkeit. Kauen war nicht mehr beiläufig, sondern Vorbereitung. Schlucken ein Akt, zu dem sie sich jedes Mal innerlich sammeln musste. Kein Schmerz, aber ein permanentes
Hindernis. Das Reden fiel ihr zunehmend schwer. Nicht, weil sie es nicht mehr konnte, sondern weil jeder Satz Kraft kostete. Die Stimme kam leiser, langsamer.

Sie begann, Worte abzuwägen, dann wegzulassen. Gespräche verkürzten sich. Small Talk verschwand vollständig. Was blieb, war Funktionales. Antworten, wenn nötig. Schweigen, wenn möglich. Mit der körperlichen Zurückhaltung entwickelte sich eine innere Haltung. Nicht geplant, nicht bewusst angestrebt. Aber sie merkte, dass sie weniger Raum einnahm, weniger widersprach, weniger initiierte.

Im Zusammensein mit der Frau mit den Ringen nahm sie zunehmend eine dienende Rolle
ein. Sie richtete, reichte, half, ohne das Bedürfnis, gesehen zu werden. Diese
Haltung war nicht erotisch aufgeladen, nicht inszeniert. Sie war das Resultat von Erschöpfung, von Reduktion, von einem Körper, der nicht mehr nach außen drängte.

Die Eltern reagierten heftig. Beim nächsten Besuch war die Stimmung gespannt, noch bevor Clara den Mantel ausgezogen hatte.

„Das wird jetzt zu viel“, sagte die Mutter unvermittelt. „Erst diese Ringe, dann noch mehr. Du verschwindest darin.“
Der Vater sprach leiser, aber nicht weniger ernst: „Du isst kaum noch normal. Du redest kaum. Glaubst du wirklich, das hat keine Folgen?“ Clara antwortete langsam. „Es hat Folgen. Ich nehme sie in Kauf.“ „Für wen?“, fragte die Mutter scharf. „Für eine Entscheidung“, sagte Clara. „Nicht für eine Person allein.“ „Das glauben wir dir nicht mehr“, entgegnete die Mutter. „Du verlierst
dich.“

Mit der besten Freundin eskalierte es schneller. Miriam hielt sich nicht zurück. „Clara, das ist nicht mehr Begleitung. Das ist Selbstaufgabe.“ „Nein“, sagte Clara ruhig. „Es ist eine Verschiebung.“ „Du redest kaum noch!“, fuhr Miriam
fort. „Du ziehst dich zurück, du lässt alles über dich ergehen. Das bist nicht du.“

Clara sah sie lange an. Dann sagte sie: „Vielleicht war das, was du kanntest, nur eine Phase.“ Miriam schwieg. Tränen standen ihr in den Augen. „Ich glaube, du rutschst da in etwas rein, aus dem du nicht mehr rauskommst.“ „Ich bin nicht hineingerutscht“, antwortete Clara. „Ich bin gegangen.“

Am Arbeitsplatz blieb es nicht beim Tuscheln. Anfangs waren es Blicke, dann Kommentare hinter vorgehaltener Hand. „Hast du gesehen, wie still sie geworden ist?“ – „Sie wirkt völlig verändert.“

Schließlich kam die Einladung zum Gespräch. Der Vorgesetzte formulierte vorsichtig. „Uns ist aufgefallen, dass Sie sich körperlich verändert haben. Und dass Sie sich in Meetings weniger beteiligen.“ Clara nickte. „Das stimmt.“ „Wir
machen uns Sorgen“, fuhr er fort. „Nicht aus ästhetischen Gründen, sondern im Hinblick auf Ihre Arbeitsfähigkeit.“ „Leidet meine Arbeit?“, fragte Clara. Er wich aus. „Sie liefern noch. Aber anders. Weniger präsent.“ Clara überlegte.
Dann sagte sie: „Präsenz ist nicht gleich Leistung.“

Es blieb bei einer Beobachtungsphase. Keine Sanktionen, aber ein klarer Hinweis. Clara verließ das Gespräch erschöpft. Nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des Redens. Abends, bei der Frau, war es still. Clara richtete Kissen, bereitete
Essen vor, wartete, bis der Atem ruhig wurde. In dieser Rolle fühlte sie keinen Widerstand. Keine Rechtfertigung. Nur Klarheit. Die Welt draußen verlangte Erklärungen, Positionen, Verteidigung. Hier wurde nichts verlangt außer Verlässlichkeit. Sie wusste, dass ihr Leben enger geworden war. Dass sie weniger sprach, weniger aß, weniger sichtbar war. Aber sie wusste auch, dass diese
Reduktion kein Kontrollverlust war, sondern eine Entscheidung gegen das Zuviel. Gegen das ständige Behaupten. Die Ringe nahmen ihr Lebensqualität im klassischen Sinn. Komfort, Leichtigkeit, soziale Unbeschwertheit. Was sie ihr gaben, war
etwas anderes: eine eindeutige Rolle, eine klare Grenze, ein Schweigen, das nicht leer war. Und auch wenn die Welt um sie herum das nicht verstand, wusste Clara, dass sie nicht ausgerastet war. Sie hatte sich entschieden, weniger zu
sein – und genau das trug sie jetzt. Sichtbar. Spürbar. Ohne Beschönigung.

Mit dem zweiten asymmetrischen Ring änderte sich die Qualität der Einschränkung
grundlegend. Sie verstand sofort, dass das keine ästhetische Entscheidung war, sondern eine
funktionale. Und sie spürte Widerstand.

Der Horizont – der bisher noch ein Fixpunkt
im Raum sein konnte, etwas, zu dem sie den Kopf noch hatte heben können, wenn sie
ihren Rumpf nach hinten überstreckte, wenn auch sehr mühsam – würde verschwinden. Nicht physisch, sondern aus ihrer erreichbaren Wahrnehmung.
Was zuvor als Führung empfunden worden war, wurde nun zu Fixierung.

Der Kopf fand keinen Ausgleichspunkt mehr. Entweder lag er auf dem obersten Ring vorne
auf und schränkte die Atmung massiv ein, oder er musste von den Muskeln gehalten werden, mit seinem ganzen Gewicht, in jeder Sekunde. Jede Bewegung endete abrupt, nicht weich, nicht verhandelbar. Selbst kleine Korrekturen – ein minimaler Positionswechsel, ein unbewusstes Ausrichten – waren nicht mehr möglich. Der Körper musste nehmen, was vorgegeben war.

Zunächst versuchte sie, das als Vertiefung zu begreifen. Mehr Fokus. Mehr Nähe zum Werk. Weniger Ablenkung. Sie setzte sich an den Tisch, legte Stoff und Garn vor sich, ordnete Farben. Aber der Körper spielte nicht mehr mit. Die Schultern
zogen nach vorne, der Nacken spannte ununterbrochen. Die Haltung, die Konzentration hatte ermöglichen sollen, begann, sie zu zermürben.

In ihr regte sich etwas Neues. Kein klarer Gedanke, sondern ein dumpfer Impuls. Widerstand.
Nicht gegen Clara, nicht gegen die Ringe als solche, sondern gegen den Zustand, der keinen Ausweg mehr kannte. Sie spürte ihn besonders deutlich in Momenten, in denen sie sich bewegen wollte und es schlicht nicht ging.

Der Körper blieb stehen, wo der Wille weiter wollte. Diese Diskrepanz erzeugte Ärger, dann Frustration, dann eine stille Form von Wut. Sie ließ sich davon nichts anmerken. Nach außen blieb sie ruhig, funktional, angepasst. Sie wollte sich nicht beschweren, nicht zurückrudern, nicht das Bild zerstören, das sie selbst mit aufgebaut hatte. Stattdessen zwang sie sich immer wieder in die Haltung des Fokussierens zurück. Sie sagte sich, dass das nur eine Phase sei. Dass der
Körper sich anpassen müsse. Dass sie das schon aushalten könne. Aber es wurde nicht leichter. Die Nackenschmerzen kamen zuerst, tief sitzend, konstant. Dann die Schultern, ein brennendes Ziehen, das bis in die Arme reichte. Kopfschmerzen
setzten ein, regelmäßig, pulsierend, oft ohne klaren Auslöser. Sie versuchte, sie zu ignorieren, arbeitete weiter, Stich für Stich.

Doch die Freude, die sie früher in den Farben gefunden hatte, verblasste. Die Näharbeiten veränderten sich. Weniger Komplexität. Weniger Kontraste. Die Muster wurden einfacher, fast schematisch. Nicht aus Absicht, sondern aus
Erschöpfung. Entscheidungen kosteten Kraft, die sie nicht mehr hatte.

Wo sie früher experimentiert hatte, wiederholte sie nun. Wo sie Ausdruck gesucht hatte,
suchte sie nur noch Durchhalten. Innerlich wuchs die Leidrebellion weiter. Sie äußerte sich nicht laut, sondern als innere Gegenbewegung. Ein Teil von ihr wollte sich aufrichten, den Kopf heben, Raum einnehmen. Ein anderer Teil hielt
dagegen, erinnerte an die Gründe, an die Ordnung, an die Bedeutung der Begrenzung.

Dieser innere Konflikt fraß Energie. Konzentration wurde anstrengend, nicht beruhigend. Manchmal saß sie einfach nur da, die Hände reglos auf dem Stoff, und starrte auf eine Stelle, ohne wirklich zu sehen.

Der Fokus, den sie hatte vertiefen wollen, zerfiel. Er war nicht mehr gesammelt, sondern
verengt. Nicht mehr klar, sondern stumpf. Die Arbeit, die ihr Halt gegeben hatte, begann, sie zu überfordern.

Sie reduzierte weiter. Kürzere Sitzungen. Weniger Farben. Kleinere Flächen. Am Ende blieb oft nur ein einzelner Faden, eine monotone Bewegung, ohne Gestaltung. Ausdruck wich Funktion. Und selbst das fiel schwer. Die größte Belastung war nicht der Schmerz selbst, sondern das Gefühl, dass sie sich gegen ihren eigenen Körper behaupten musste, um die innere Ordnung aufrechtzuerhalten. Dass das, was ihr Ruhe hatte bringen sollen, nun Kraft kostete.

Sie fragte sich nicht offen, ob sie zu weit gegangen war. Diese Frage blieb unausgesprochen, irgendwo unter der Oberfläche. Stattdessen hielt sie fest. An der Haltung. An der Idee. An dem Anspruch, sich nicht zu widersetzen. Doch je
mehr sie sich reduzierte, desto deutlicher wurde, dass der Widerstand nicht verschwand, sondern nur nach innen wanderte. Und dort wuchs er weiter, leise, beharrlich, ohne Ventil.

Die Entscheidung fiel der Frau nicht leicht, aber sie war klar. Der Körper hatte Grenzen gesetzt, die sie nicht länger ignorieren konnte. Der unterste symmetrische Ring war für sie der logische Ansatzpunkt. Er lastete auf den
Schultern, verdichtete den Druck nach unten, verschlechterte die Durchblutung im Nacken. Sie formulierte den Wunsch nüchtern, ohne Rechtfertigung: eine Entlastung, um wieder beweglicher zu werden, um die Spannung aus den Schultern zu nehmen, um der Hoffnung Raum zu geben, dass die Kopfschmerzen nachlassen könnten.

Als sie Clara darum bat, tat sie es ruhig, fast sachlich. Kein Bitten, kein Zögern. Für sie war es eine notwendige Korrektur, kein Rückzug. Clara nahm den Wunsch entgegen, ohne ihn zu hinterfragen. In ihrem inneren Koordinatensystem war er kein Vorschlag, sondern ein Auftrag. Wenn die Frau
entlastet werden musste, dann musste die Last woanders hin. Für Clara war das nicht verhandelbar.

Der Ring, der abgenommen wurde, legte sie sich selbst zusätzlich um den Hals. Der fünfte. Die körperlichen Auswirkungen waren unmittelbar. Der Hals war nun deutlich fixiert, die Beweglichkeit stark reduziert. Der Druck auf die Speiseröhre nahm spürbar zu. Schlucken wurde nicht nur bewusst, sondern schwierig. Essen war ohne Vorbereitung kaum mehr möglich.

Clara begann, ihre Mahlzeiten zu pürieren, nicht aus Prinzip, sondern aus Notwendigkeit. Jeder Löffel verlangte Konzentration, jede Bewegung Zeit. Die
Schmerzen kamen schleichend. Kein akuter Punkt, sondern eine diffuse Belastung, die sich über den Tag verteilte. Nacken, Schultern, Kiefer. Reden wurde noch anstrengender als zuvor. Sie reduzierte es weiter, fast vollständig. Kommunikation beschränkte sich auf das Nötigste. Nicht aus Trotz, sondern weil der Körper keinen Spielraum ließ.

Innerlich nahm sie das mit Demut auf. Nicht als Tugend, sondern als Haltung. Sie akzeptierte die Einschränkungen, ohne sie zu kommentieren. Auch gegenüber der Frau sagte sie nichts darüber, dass dieser Schritt für sie möglicherweise einer zu viel war. Dass die Grenze, die sie bislang getragen hatte, nun überschritten war. Diese Gedanken blieben bei ihr, unausgesprochen.

Am Arbeitsplatz verschärfte sich die Situation. Vier Ringe hatten bereits massive Irritation ausgelöst, fünf machten sie unübersehbar. Die Gespräche
wurden kühler, die Blicke härter. Das vorherige Gespräch mit dem Arbeitgeber hing wie eine offene Akte im Raum. Clara wusste, dass der Widerstand nun kaum noch lösbar war. Dass ihre reduzierte Sprache, ihre körperliche Präsenz, ihre veränderte Haltung als Problem gelesen wurden. Sie nahm auch das hin. Ohne Verteidigung. Ohne Erklärung. Für sie war klar: Das Außen durfte nicht schwerer wiegen als das, was sie als notwendig empfand. Auch wenn der Preis hoch war.

Auch wenn sie innerlich spürte, dass sie sich weiter von dem entfernte, was früher als selbstverständlich gegolten hatte. Abends, bei der Frau, richtete sie wie immer das Bett, platzierte die Kissen,
bereitete das Essen vor. Sie tat es langsamer, vorsichtiger. Der eigene Hals meldete sich bei jeder Bewegung. Aber sie sagte nichts. Die Entlastung der Frau war sichtbar. Die Schultern etwas freier, der Atem ruhiger. Dass sie selbst dafür einen Preis zahlte, thematisierte sie nicht. Für Clara war das kein Opfer im dramatischen Sinn, sondern eine Konsequenz. Und auch wenn sie tief innen
wusste, dass dieser fünfte Ring ein Schritt war, der sie an ihre Grenze brachte, hielt sie daran fest. Nicht aus Blindheit, sondern aus der Überzeugung, dass sie diesen Weg nicht halb gehen konnte. Sie trug die Last weiter. Still. Sichtbar. Und mit einer Haltung, die keinen Anspruch mehr auf Verständnis erhob.

Mit dem fünften Ring, der die Frau entlastete, begann sich für sie ein alter Rhythmus wieder einzustellen. Die Nacken- und Schulterschmerzen waren geringer, der Druck auf die Speiseröhre nach unten aufgehoben, und mit jedem Atemzug
konnte sie wieder tiefer in ihre Arbeit eintauchen. Die Handarbeiten, die Nadel und der Stoff, wurden wieder zu Ausdrucksfläche ihrer Empfindungen. Farben
leuchteten kräftiger, Kontraste schärfer, Muster und Motive erhielten eine Intensität, die ihre innere Welt auf den Stoff übertrug. Was vorher reduziert,
vorsichtig, fast schematisch war, wurde nun wagemutig und leidenschaftlich.

Die Bewegungen ihrer Hände waren präzise, bewusst, aber gleichzeitig frei im Ausdruck, eine Form von Befreiung innerhalb der körperlich gegebenen
Begrenzungen. Clara hingegen verschob sich immer weiter in die Rolle der stillen Dienerin. Die Reduktion ihres eigenen Lebens hatte einen Höhepunkt erreicht: Essen pürieren, Schlucken mit Mühe, kaum noch sprechen, den Kopf gesenkt, um nicht aufzublicken, jede Bewegung durch die Last der fünf Ringe gehemmt.

Beruflich trat sie kaum noch in Erscheinung. Aufgaben, die einst selbständig und
aktiv ausgeführt wurden, waren nun mechanisch, angepasst, ohne Initiative.

In der Familie, in Freundschaften, selbst in alltäglichen Begegnungen war sie kaum mehr psychisch präsent.Bei Zusammenkünften saß sie schweigend dabei, wenn auch ihre Blicke, Mimik und Gestik Anteilnahme verrieten. Die Begegnungen mit
ihrer Mutter wurden körperlicher. Etwas, was sie nie gekannt hatte. Ihre Mutter nahm sie in den Arm. Hielt sie, schwieg mit ihr, oft mit Tränen in den Augen.

Ihre Rolle war klar, aber dabei fast schattenhaft – sie war da, funktionierte, trug Verantwortung, doch ohne eigene Farbe, ohne Ausdruck, ohne Anspruch auf
Anerkennung.

Das Nebeneinander der beiden wurde scharf sichtbar: Die Frau, durch die Entlastung in ihrem kreativen Ausdruck wieder auflebend, die Intensität der
Farben spiegelte ihre innere Lebendigkeit; Clara, physisch und psychisch
eingeengt, stumm, dienend, als hätte sie alle eigenen Impulse zugunsten des Wohlbefindens der Frau abgetreten.

Sie war ein Schatten ihrer selbst, gleichzeitig notwendig, gleichzeitig unsichtbar im Glanz der wiederauflebenden Kreativität der Frau. Die Dynamik
zwischen ihnen war still, aber deutlich.

Die Frau spürte die Energie, die aus der Befreiung des Körpers entstand, in jeder Faser, in jeder Linie, die sie auf den Stoff brachte. Clara hingegen spürte die eigene Auflösung in Grenzen, die sie selbst akzeptierte, aber innerlich schwer belasteten.

Es war keine offene Rebellion, kein Streit; es war ein Nebeneinander, das sich in Kontrasten und
stiller Spannung ausdrückte. Die Freude der einen war untrennbar verbunden mit der Selbstaufgabe der anderen. Jede Linie auf dem Stoff, jede Farbe, jeder
Kontrast war gleichzeitig ein Echo dessen, was Clara aufgab.


2. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 16.01.26 07:17

Vielen Dank für deinen Post.
Ich bin auch tatsächlich gespannt, was du so geschrieben hast.

Allerdings: Vielleicht hast du irgendwann noch die Muse, das in eine lesbare Form zu bringen?

Zur Not: Die KI beauftragen: "Bitte füge Absätze ein":
3. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 16.01.26 21:59

Absätze.

Export habe ich es in PDf, da waren die Absätze noch da. Dann habe ich den Inhalt der PDF kopiert und hier eingefügt, dann waren sie weg.

Wenn ich einen Weg finde wie das geht, dann poste ich gerne noch mal neu.
4. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 16.01.26 23:21

Du könntest einfach in deinem post auf "ändern" gehen und das überarbeiten.
5. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 17.01.26 00:22

überarbeiten, arbeiten ist über. Ich bin in Rente, und du so?
6. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 17.01.26 07:33

Eigentlich wollte ich das nicht in der Härte schreiben, aber vielleicht ist das doch notwendig:

Ich/wir legen wirklich keine hohen Maßstäbe an eine Story an. Jeder ist willkommen, hier eine Geschichte zu veröffentlichen, auch wenn diese nicht perfekt ist.

ABER: Der Respekt vor den Lesern gebietet es auch, sich Gedanken zu machen, was man hier einstellt.
Einfach irgendetwas hier "abzukippen" ist eine Beleidigung für dieses Forum.

Daher werde ich den Post dann auch löschen, wenn du keine Lust hast, daraus eine leserliche Story zu machen.

P.S.: Sollte jemand aus der Leserschaft anderer Meinung sein, bitte Bescheid geben.
7. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 17.01.26 17:20

Wenn du mir erklären würdest, wie ich hier im Forum die Absätze, die es ja bereits gibt, einfügen könnte, dann wäre das ja kein Problem. Ich glaube aber, ich habe dazu gar keine Berechtigung.

Und da ich den Text nur als PDF habe weiß ich wirklich nicht was ich machen soll.

Warum löscht das Forum aus PDF Dateien die Formatierung?

8. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 17.01.26 17:25

...und offensichtlich scheint dich das bei der Story über die Zwillinge ja nicht wirklich zu stören, oder habe ich da etwas übersehen?
9. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von MartinII am 17.01.26 18:14

Zitat
Eigentlich wollte ich das nicht in der Härte schreiben, aber vielleicht ist das doch notwendig:

Ich/wir legen wirklich keine hohen Maßstäbe an eine Story an. Jeder ist willkommen, hier eine Geschichte zu veröffentlichen, auch wenn diese nicht perfekt ist.

ABER: Der Respekt vor den Lesern gebietet es auch, sich Gedanken zu machen, was man hier einstellt.
Einfach irgendetwas hier \"abzukippen\" ist eine Beleidigung für dieses Forum.

Daher werde ich den Post dann auch löschen, wenn du keine Lust hast, daraus eine leserliche Story zu machen.

P.S.: Sollte jemand aus der Leserschaft anderer Meinung sein, bitte Bescheid geben.


Danke für die deutlichen Worte!
10. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 17.01.26 18:15

Zur Text-Technik des Forums kann ich wenig sagen. Dass diese nicht die modenste/bedienungsfreundlichste ist, finde ich auch.

Bei der Zwillingsgeschichte haben wir die Absätze auch moniert.

Was mich im Grunde auch mehr stört als die Absätze:
Einfach einen Prompt in die KI eingeben und dann das Ergebnis hier einstellen finde ich schon sehr dürftig.

Wenn das Schule macht, wird das Forum zugemüllt, daran dürften die wenigsten ein Interesse haben.

Was meinen die andren hier?
11. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Matze23 am 17.01.26 18:16

Die Lösung ist ganz einfach.

Nach dem Reinkopieren in das Nachrichtenfenster des Forums einfach den Text nochmals durchgehen und dann die entsprechenden Absätze (bzw. Leerzeilen zwischen den Absätzen!) einfügen. Mit "Fire and Forget" das Reinkopierte einfach abschicken führt zu solchen Textmonstern.

Bequem ist das Editieren in diesem winzigen Fensterchen sicher nicht. Daher wäre es sinnvoll, den PDF-Text als erstes in eine Textverarbeitung (oder auch nur in einen Editor) reinkopieren, dort die Leerzeilen entsprechend einfügen und idealerweise auch gleich den erzwungenen Zeilenumbruch nach jeder Zeile entfernen, so dass ein lesbarerer Absatz entsteht.

Du hast mehr als 25 Beiträge, also kannst du auch bereits veröffentlichten Text mit "Ändern" entsprechend editieren.

Ich weiß, das macht alles viel Arbeit, aber dafür hast du dir ja auch das mühsame Schreiben des Textes gespart.

Grüße, Matze


12. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Chastityenterprise am 17.01.26 18:43

um mal einen Lösungsansatz anzubieten:

es gibt Tools, die aus pdf-Dateien html-Dateien "zaubern".

z.B. https://tools.pdf24.org/en/pdf-to-html
oder https://cloudconvert.com/pdf-to-html
oder https://xodo.com/convert-pdf-to-html


Ich habe einfach mal die ersten drei Google-Vorschläge bei der Suchanfrage "pdf2html" genommen.

Ich habe nichts davon getestet! Aber vielleicht hilft es!

LG
13. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 17.01.26 18:58

Also auf der spicywriter.com Seite schreibt der DeepSeek V3.2 mit Absätzen und im Pyrit modus gefällt mir der Schreibstil bis jetzt am Besten.

Ich berschreibe der K.I. die Prompts sehr genau.

14. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 17.01.26 19:05

Aber die K.I. ist halt nie Fehlerfrei

Prompt

Emma geht aus dem Büro von Frau Dr. Brock setzt sich wieder an Ihren Platz im Büro am Empfang.
Emma die lnagsam trocknenden Spuren des Liebessafts von Frau Dr. Brock noch im Gesicht.
Emmas Gesicht verschwitzt.
Die Blicke der Mandanten in der Kanzlei auf Emma gerichtet.
Die Dildos in Emmas Edelstahl-Keuschheitsgürtel fingen an zu vibrieren, da wusste, dass Emma den Mandanten zu Frau Dr. Brock schicken kann.



Die Zeit verstrich wie in Zeitlupe
Emmas Katheter der durch den Edelstahl Keuschheitsgürtel geführt ist.
Emmas gelber transparenter Latexbeinbeutel an ihrem Oberschenkel mit Ledergurten befestigt.
Der Schlauch des Latexbeinbeutels ist an den Katheter angeschlossen.
Der Urin sammelt sich in Emmas Latexbeinbeutel.
Der Latexbeinbeutel wird immer voller.

Emma läuft der Schweiß.
Emma ist so heiß in ihrem sehr dicken transparenten schwarzen Latexanzug im Schritt offen.
Emmas trägt einen Katheter.
Emmas Edelstahl Keuschheitsgürtel mit den Dildos an.
Emmas Katheter der durch den Edelstahl Keuschheitsgürtel geführt ist.
Emmas gelber transparenter Latexbeinbeutel an ihrem Oberschenkel mit Ledergurten befestigt.
Der Schlauch des Latexbeinbeutels ist an den Katheter angeschlossen.
Darüber Emmas Seiden Strümpfe und das Kurze Halb Transparente schwarze Geschäftskleid.
Das kurze halbtransparente schwarze Geschäftskleid verdeckt kaum den Latexbeinbeutel an ihren Oberschenkeln.
Mann sieht Emmas Nippel ihrer Brüste durch das kurze halbtransparenteschwarze Geschäftskleid.
Man sieht Emmas Keuschheitsgürtel aus Edelstahl durch das kurze halb transparente schwarze Geschäftskleid.
Man sieht das Latex von dem an Emmas Armen und Beinen von ihrem sehr dicken transparenten schwarzen Latexanzug.

Emma ist die Hauptattraktion der Kanzlei.

Die Blicke der Mandanten auf Emma gerichtet.
Die Mandanten tuscheln angeregt über Emma


K.I.

Der Rückweg zu ihrem Empfangstisch war eine Wanderung durch eine Galerie stummer Zeugen. Die Mandantinnen, die warteten, sahen alles: das unordentlich verschmierte, langsam trocknende Glanz auf ihrem Gesicht. Den frischen Schweiß, der ihren Hals und ihr Dekolleté neu benetzte. Die tiefe Röte auf ihren Wangen. Die unsicheren, wackeligen Schritte. Ihre Blicke waren Bohrer, die sich in sie hineinfraßen. Geflüster erhob sich wie das Rascheln von Blättern.

Emma sank auf ihren Stuhl. Die Erleichterung war nur von kurzer Dauer, denn sobald ihr Gewicht auf den Stahldildos ruhte, begann diese erneut zu vibrieren – ein sanftes, aber stetes „mmmm…“ . Es war ein Signal. Eine Erinnerung. Die nächste Mandantin konnte nun hierhergeschickt werden. Der Kreislauf der Demütigung war nicht durchbrochen, er wurde nur neu kalibriert.

Die Zeit verstrich wie in Zeitlupe. Jede Minute wurde durch das unerbittliche Sammeln von Urin in dem gelben, transparenten Beutel an ihrem Oberschenkel gemessen. Er war kein Gefäß mehr, er war ein Barometer ihrer Gefangenschaft, ein sich langsam füllendes Gefängnis aus dem eigenen Körper. Das Gewicht zog an den Lederriemen, machte jeden Schritt, jedes nervöse Wippen mit dem Fuß bewusster.

Sie war die Hauptattraktion . Ein lebendes, atmendes, leidendes Kunstwerk aus Latex, Stahl und bloßgelegter Scham. Die Blicke der Frauen tuschelten, analysierten, verurteilten, begehrten. Sie sehen den vollen Beutel. Sie sahen den Schweiß, der das halbtransparente Kleid an ihrem Rücken und unter ihren Achseln klebte. Sie sahen die unverhüllten Nippel, die sich unter Latez und Chiffon abzeichneten. Sie war kein Mensch mehr, sie war ein Spektakel.
15. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von DarkO am 17.01.26 21:48

Hallo,

ich hatte schon länger den Wunsch, einmal mit anderen Geschichtenschreibern hier im Forum den Umgang bzw. die Erfahrungen mit KI zu besprechen.

Allerdings möchte ich zumindest den Vorschlag bzw. Wunsch äußern, diesen Thread hier in die Rubrik ‚Diskussion über Stories‘ zu verschieben.

Grüße
DarkO
16. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 17.01.26 23:43

Wenn jemand das verschieben kann, soll Er oder Sie das gerne tun
17. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 18.01.26 04:38

@neuschreiber

"hallo, ich habe mal Chatgpt gequält und wollte mal schauen was dabei so rauskommt. Da DarkO auch dieses Instrumen nutzt, wollte ich diese Story mal daneben stellen.

Ich habe den Initialtext von mir am Anfang stehen lassen, damit Nachvollziehbar wird wie der Prozess beginnt.

Leider habe ich alle weiteren Korrekturen von mir und die Vorschläge von KI nicht gespeichert, sodass der Aufwand, der betrieben werden muss um eine solche Story entstehen zu lassen nicht wirklich klar wird."

Ich habe das ergebnis nicht einfach nur hier abgeladen. Das war ein langer Prozess wie ich eingangs auch geschrieben hatte.

Und es geht im Grunde auch garnicht um den Inhalt der Geschichte, sondern um den Einsatz von KI. Das war der Sinn meines Beitrags.

Gerne kann man das in die Sparte "Diskussionen über Stories verschieben.

Ich spreche mich deutlich dafür aus, das jedwede Nutzung von KI in hier geposteten Stories gekennzeichnet wird. Es ätzt mich mehr und mehr an, in Texten den immer gleichen Stil anzutreffen, aus Formulierungen, Satzbau und Aufbau der Stories fast schon die verschiedenen Textgernratoren rauslesen zu können.

Das ist das Zentrale Anliegen dieses Beitrags.

Und wenn du Neuschreiber als Moderator mir bitte erklären würdes wie ich den oben eingestellten Text hier bearbeiten kann, dann werde ich das auch tun.
18. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 18.01.26 07:16

Ich hatte ja von Anfang an, das Gefühl, dass es dir weniger um die Geschichte geht, sondern mehr ums Ausprobieren, gepaart mit einer gehörigen Portion KI-Frust.

Das ist so auch prinzipiell ok.

Das mit der Kennzeichnung halte ich grds. für ok, zumindest für den Moment. Ich glaube, in ein paar Monaten wird es umgekehrt sein, dass man eine Geschichte kennzeichnen kann, wenn KEINE ki verwendet wurde (so wie es Mr. Steel in seinem Profil bereits macht).
In Deviantart gibt es bottom, bei denen man ankreuzen kann, ob ein Bild mit oder ohne ki erstellt wurde. Denn auch dort gibt es die gleiche Diskussion. Ich habe keine Statistik, aber ich würde vermuten, dass inzwischen über 90% der Bilder mit KI erstellt wurden (wobei ein Bild natürlich noch deutlich schwerer per Hand zu erstellen ist als eine Geschichte).

Ich glaube, es wird wie mit Auto und Pferd sein, die Bequemlichkeit und auch der Komfort wird die KI zur Normalität machen. Wenn ich mir z. B. meine aktuelle Geschichte über Indiana ansehe - natürlich hilft es, die KI zu fragen, wie das in Amerika ist. Das macht das authentischer. Ich könnte einfach etwas erfinden. Oder stundenlang recherchieren. Oder einfach die KI fragen.
Das Pferd ist deswegen nicht ausgestorben. Es reiten viele Leute, reiten macht Spaß. Aber es ist dann ein Hobby, der Alltag wird vom Auto bestimmt.

Die KI lässt sich nicht aufhalten und sickert langsam, aber sicher in alle Lebensbereiche ein, auch wenn wir es vielleicht nicht direkt merken. Ich denke, darin sind wir uns alle einig.

Zum ändern gibt es unter jedem Beitrag rechts einen Buttom "ändern" (nach kopieren, zitieren). Dort einfach draufklicken...
19. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von DarkO am 18.01.26 07:43

@Hans Bell
Natürlich sollten Autoren angeben, dass bei der Erstellung eines Textes KI verwendet wurde oder wird. – Aber das tun doch alle, oder hast du ein konkretes Beispiel, wo der Verfasser dies versäumt hat?

Des Weiteren bin ich der Auffassung, dass die Verwendung von KI (sofern angegeben), keine schlechte Sache sein muss, nur weil man bei den Texten anhand von verschiedenen Formulierungen und typischen Satzkonstrukten erkennen kann, welche KI zum Einsatz gekommen ist. - Die meisten Autoren – ich meine die, die leben und atmen – haben ja auch ihren eigenen Schreibstil, sodass man deren Texte wohl auch zuordnen könnte.

Ich fürchte, die Entwicklung wird sich nicht aufhalten lassen. Zuerst war ich auch skeptisch, was den Einsatz von KI beim Schreiben von Geschichten angeht. Aber inzwischen habe ich gelernt, dass der Aufwand, der hinter einer Geschichte steckt, dadurch nicht weniger wird, sondern sich nur verschiebt.

Daher würde ich mich gerne mal mit anderen Autoren über das Thema KI austauschen. Konstruktiv.
20. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von MrSteel69 am 18.01.26 08:24

Zitat
@Hans Bell
Natürlich sollten Autoren angeben, dass bei der Erstellung eines Textes KI verwendet wurde oder wird. – Aber das tun doch alle, oder hast du ein konkretes Beispiel, wo der Verfasser dies versäumt hat? Konstruktiv.


Es gibt aktuell ein konkretes Beispiel im Bereich der SM-Storys. Der Autor wird hier hinsichtlich seines Schreibstils über den grünen Klee gelobt. Wer aber den Schreibstil einer KI kennt, erkennt recht schnell die typischen Anzeichen. Überschriften, Satzbau, blumige Formulierungen und Beschreibungen,...

Schwierig ist natürlich im Zweifelsfall immer der Beweis. Eventuell hat der Autor ja auch nur einen ähnlichen Schreibstil wie eine KI Daher möchte ich die Story auch nicht beim Namen nennen. Möge sich jeder selbst ein Bild davon machen. Eventuell liege ich da ja auch falsch.

Ich für mich habe auf jeden Fall beschlossen meine Geschichten auch weiterhin "von Hand" zu schreiben...

MrSteel
21. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von DarkO am 18.01.26 08:28

Außerdem möchte ich noch anmerken, dass die Verwendung und damit das charakteristische Muster von KI bei einer Geschichte auch gezielt eingesetzt werden kann, um ein gewisses Gesamtbild zu erzeugen. Bei Die magische Wolle passt die typische Art von ChatGPT meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt. So wie es die Art der Protagonistin ist, viel zu denken und wenig zu sagen, so schafft es die KI auch, mit relativ wenigen Wörtern viel auszudrücken.

@Hans Bell: Es kann auch sein, dass ich noch nicht ganz umrissen habe, was konkret dich an der Verwendung bzw. dem daraus resultierenden Ergebnis von ChatGPT so massiv stört.
22. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Total am 18.01.26 11:29

Guten Morgen,

auch wenn einige hier keinen Bock auf mich und meinen Standpunkt haben, äußere ich mich dennoch.

Die Entscheidung Sprachmodelle zu verwenden wird an eine vermeintliche Zukunftsprognose gekoppelt. Das ist keine Begründung, sondern ein Vorenthalten dieser. Selbst wenn die Prognose stimmen sollte, ist die Entscheidung Modelle zu nutzen davon losgelöst. Interessant ist hier, dass die Menschen, die keine Modelle verwenden, die Nichtnutzung mit Argumenten präsentieren. Das zeigt das Problem sehr gut.

Ich teile den Eindruck, dass nicht alle, die Modelle verwenden, das auch angeben. Warum auch? Das Lob anzunehmen ist schöner als sich Arbeit zu machen. Überall begegnet man dem gleichen Stil und man lernt die Autoren nicht mehr kennen. Hinter Worten standen mal Menschen mit Verstand und Liebe für die Tätigkeit, unabhängig ob Hobby oder nicht. Eine Entscheidung für Modelle ist eine Entscheidung gegen sich selbst.
Radikal? Ja, aber wahr.

Ich bleibe auch dabei, meine Geschichten selbst zu verfassen. Mit all meinen Lieblingsfehlern und meiner verkopften Art. Das bin wenigstens ich als schreibender Mensch.

Ich stelle mir bereits die Frage, ob ich weiterhin mit Sprachmodellen konkurrieren möchte? Das möchte ich nicht und deshalb suche ich noch einen passenden Ort.

Liebe Grüße,
Total
23. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von MrSteel69 am 18.01.26 11:45

Zitat
Das Lob anzunehmen ist schöner als sich Arbeit zu machen.


Applaus ist der Lohn des Künstlers.

Und spätestens dann fragt man sich als Autor von "handgemachten" Storys, ob es das wirklich noch wert ist, Stunden - wenn nicht Tage - mit dem Schreiben eines Kapitels zu verbringen.

Viele Grüße
MrSteel

24. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Total am 18.01.26 11:56

Zitat
Und spätestens dann fragt man sich als Autor von \"handgemachten\" Storys, ob es das wirklich noch wert ist, Stunden - wenn nicht Tage - mit dem Schreiben eines Kapitels zu verbringen.


Hallo MrSteel69,

den Wert bemesse ich zum Glück selbst. Ich für mich mache mir die Arbeit gern, weil mir etwas an meinen Texten liegt. Es sind meine Themen, meine Figuren und eine von mir geschaffen Welt.

Die dahinter liegende Arbeit verliert den Wert und das ist für mich der Stachel im Fleisch. Und auch meine Quelle der Frustration. Vielleicht spitze ich deswegen bei diesem Thema zu.

Ich schätze deine Arbeit wert.

Liebe Grüße,
Total
25. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von MrSteel69 am 18.01.26 12:01

Hallo Total,

auch ich schreibe die Storys in erster Linie für ich selbst. Wie du schon sagst, ist es eine eigene Fantasiewelt. Ich werde also auf jeden Fall für mich weiterschreiben - die Frage ist nur, ob ich die Storys dann auch noch veröffentliche, wenn die KI zukünftig alles flutet.

Viele Grüße
MrSteel

26. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von DarkO am 18.01.26 12:07

Zitat
Guten Morgen,

auch wenn einige hier keinen Bock auf mich und meinen Standpunkt haben, äußere ich mich dennoch.

Die Entscheidung Sprachmodelle zu verwenden wird an eine vermeintliche Zukunftsprognose gekoppelt. Das ist keine Begründung, sondern ein Vorenthalten dieser. Selbst wenn die Prognose stimmen sollte, ist die Entscheidung Modelle zu nutzen davon losgelöst. Interessant ist hier, dass die Menschen, die keine Modelle verwenden, die Nichtnutzung mit Argumenten präsentieren. Das zeigt das Problem sehr gut.
[…]
Ich stelle mir bereits die Frage, ob ich weiterhin mit Sprachmodellen konkurrieren möchte? Das möchte ich nicht und deshalb suche ich noch einen passenden Ort.

Zum ersten Punkt: Ja, ich sehe die KI als modernes Werkzeug an. Ich habe aber auch begründet, warum ich bewusst die Formulierungen von ChatGPT oftmals unverändert in meine Geschichte übernommen habe. - Ich bin der Meinung, dass die Verwendung von KI das Verfassen einer Geschichte nicht wesentlich vereinfacht. Es steckt ja trotzdem teilweise ein immenser Aufwand dahinter, bis man die KI dazu gebracht hat, das gewünschte Ergebnis auszugeben.

Für mich war Die magische Wolle ein Experiment. Direkt im Anschluss an diese Geschichte habe ich angefangen, an Verfluchte Magier! zu schreiben. Bei letzterer (also ohne KI) hatte ich das Gefühl, mit erheblich geringerem Aufwand ein für mich akzeptables Ergebnis zu erzielen.

Damit komme ich zum zweiten Punkt: Inwiefern ist das Verfassen von Geschichten hier im Forum ein Wettstreit? - Schließlich verwendest zu die Formulierung „konkurrieren“.

DarkO
27. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Total am 18.01.26 12:11

Dann wird wenigstens die Prognose wahr. Aber irgendwann, wenn die Energie nicht ausreicht, wird irgendwo irgendwer irgendeine Geschichte erzählen. Nur Winter sollte es nicht sein.

Hallo DarkO

vielen Dank für deine Frage, die die Grenzen meine Sprache zeigt. Die Sprache des Kapitalismus, mein Buchtipp, gibt es auch bei mir. Ich meine die Konkurrenz nicht im Sinne eines Wettbewerbs, sondern versuche damit das zu beschreiben, was mich umgibt. Für mich geht es hier nicht um Verbesserung als Abgrenzung, sondern nur um den Mensch.

Du sprichst Vereinfachung an. Das ist etwas, das bei der Nutzung selbst relevant ist. Zu Beginn ist das Prompten ungewohnt, aber man findet seinen Umgang damit und wird besser, weil man das Modell auch besser versteht. Um Vereinfachung geht es mir nicht, sondern darum, den Autoren nicht mehr zu greifen zu können. Damit meine ich den Verstand, der etwas auf seine Art vermittelt.

Ich möchte auch nicht, dass sich die Modellnutzenden dazu berufen fühlen, sich rechtfertigen zu müssen. Das müsst ihr nicht.

Liebe Grüße,
Total
28. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von DarkO am 18.01.26 12:19

Zitat
Dann wird wenigstens die Prognose wahr. Aber irgendwann, wenn die Energie nicht ausreicht, wird irgendwo irgendwer irgendeine Geschichte erzählen. Nur Winter sollte es nicht sein.

Liebe Grüße,
Total

Es ist höchstwahrscheinlich richtig was du schreibst. Allerdings verstehe ich diese Aussage nicht ganz und bin mir deshalb auch nicht sicher…
29. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von DarkO am 18.01.26 12:34

Ich weiß nicht wieso, aber je länger diese Diskussion wird, desto weniger Lust habe ich, überhaupt noch eine Geschichte hier im Forum einzustellen. Und das alles nur, weil ich mal eine kleine Story mit der Hilfe von KI verfasst habe. Anscheinend kann das Schreiben von Fetischgeschichten selbst auch ein Fetisch sein.
30. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Total am 18.01.26 12:34

Zitat
Es ist höchstwahrscheinlich richtig was du schreibst. Allerdings verstehe ich diese Aussage nicht ganz und bin mir deshalb auch nicht sicher…


Wir haben leider zeitgleich geschrieben. Ich habe meinen Beitrag editiert.

Nein, diese Aussage war nur mein dystopisches Bild einer Zukunft. Sprachmodelle benötigen so viel Energie und ohne sie, bleibt einsam der Mensch zurück. Ich hoffe dann nur, das es noch Geschichten am Lagerfeuer gibt. Und manche befassen sich vielleicht mit Sexualität.

Und mir ist wichtig: Niemand soll sich von etwas abhalten lassen. Meine Position ist viel, aber bestimmt kein Maßstab für irgendwas. Wie mir scheint, sind wir alle irgendwie enttäuscht. Ich ziehe mich hier erstmal zurück. Debatten sind gut, aber nur, wenn sie nicht verletzen.

Liebe Grüße,
Total
31. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Matze23 am 18.01.26 12:52

Ich verfasse meine Geschichten ausschließlich mit MI (Menschlicher Intelligenz); das Maximale, was ich an Computerunterstützung verwende, ist die Rechtschreibprüfung, ein Thesaurus, wenn mir ein bestimmtes Wort nicht einfallen will, sowie eine bekannte Suchmaschine für die Recherche.

Eine KI bei der Recherche einzusetzen, finde ich akzeptabel. Aber die Geschichte selbst schreiben lassen?

Wenn ich hier ein Bild einstelle, das nicht von mir ist, wird es umgehend gelöscht. Das gleiche gilt für "Webfunde" bei Geschichten oder für nicht autorisierte Übersetzungen.
Aber wenn jemand eine ganze Geschichte durch "Dritte" (also z.B. eine KI) schreiben lässt, wird es allenfalls mal diskutiert? Gut, die Urheberrechtssituation mag hier eine andere sein, aber der kreative Prozess, die Wahl der Worte und der Sätze, erfolgte definitiv nicht durch den Veröffentlicher (Das Wort "Autor" möchte ich hier bewusst nicht verwenden), sondern durch jemand/etwas anderen/s.

Aus meiner Sicht sollte hier eine klare Regelung her. Ebenso, wie ich bei einer Übersetzung angebe, dass ich sie mit Einverständnis des Ursprungsautors vorgenommen habe, gehört bei KI-Geschichten ein ebenso deutlicher Hinweis darauf an den Beginn der Geschichte. Alles andere sehe ich als Betrug am Leser, auch wenn es rechtlich vielleicht "sauber" sein mag.

So kann jeder selbst entscheiden, ob er sich die digitalen Ergüsse antun möchte oder eben nicht.

Just my 2 Cents, Matze




32. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von DarkO am 18.01.26 14:00

Bevor auch ich mich endgültig aus dieser Diskussion zurückziehe, möchte ich noch etwas loswerden:

Ich hatte mir eine konstruktive Debatte darüber gewünscht, wie man KI am besten nutzt, welche Variante (bei ChatGPT: Go oder Pro) oder so. Stattdessen kommt es mir vor, als hätten alle Geschichtenschreiber, die KI einsetzen, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen.

Wie ich bereits geschrieben habe: Meiner Ansicht nach steckt auch bei der Verwendung von KI genügend menschliche Arbeit darin. Weil so wie ich mir persönlich manchmal den Kopf zerbreche, wie ich etwas am besten formuliere, so mache ich doch unterm Strich dasselbe, wenn ich zuerst zwischen verschiedenen Textvorschlägen von ChatGPT auswähle und anschließend noch selber daran herumfeile. Es ist, wie hier eigentlich auch unisono dargestellt wurde, ja schließlich nicht damit getan, einen Knopf zu drücken und das Ergebnis dann unbearbeitet hier einzustellen.

Bevor jetzt noch einer daherkommt und sagt, dass eine Geschichte eh nur dann eine Seele haben kann, wenn sie auf einer mechanischen Schreibmaschine erstellt wurde, bin ich jetzt dann lieber still.

DarkO
33. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 18.01.26 14:23

Bekanntermaßen gehöre ich zu den Befürwortern von KI.

Ja, ich benutze ki.
Warum?
Weil sie da ist. Und weil sie Dinge angenehmer macht.

Ich benutze auch ein Navi, obwohl ich eine Karte lesen kann.
Ich sehe mich nicht als Künstler oder als Literat.
Mein Ziel ist es, eine Geschichte zu erstellen, die mir gefällt.
Wenn diese anderen auch gefällt, teile ich diese gerne.
Wenn jemand die Geschichte ablehnt, sei es weil ki drinsteckt, ihm das Thema nicht gefällt oder whatever - kein Problem. Niemand muss meine Geschichte lesen.
Und wenn manche soweit gehen zu sagen, dass es nicht mehr meine Geschichte sei - ist mir auch egal.
Soweit meine Einstellung zum Thema.


Dies gesagt habe ich höchsten Respekt vor den Puristen.
Und jeder ist willkommen, seine Meinung zu sagen, solange er niemand anderen beleidigt.
Gegen die Flutung durch ki-Müll bin ich auch - der Ausgangspunkt dieser Diskussion.
Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine GUTE Geschichte auch mit ki Arbeit ist. Noch. Wenn die KI eines Tages bessere Geschichten liefert als ein menschliches Gehirn, höre ich vielleicht auch zum Schreiben auf. Aber soweit sind wir noch nicht.
Ich sehe auch keinen Wettbewerb ki-nicht ki. Dies ist ein Spaßforum.
Warum man trotzdem Geschichten schreiben sollte: Weil es einem gefällt. Und weil es anderen gefällt.
Einen kurzen Hinweis: "Geschichte ist mit Hilfe von ki entstanden" fände ich auch gut. Allerdings steckt heutzutage in vielem ki, von dem wir gar nichts wissen.
34. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 18.01.26 14:55

Ich finde es Interessant zu lesen wie die Leser/Schriftsteller hier über K.I. denken.

Für mich ist die K.I. ein Werkzeug die meine Gedanken in Sätze fasst.
Ich she die K.I. aber auch wie ein Kleinkind an.
Mama,Papa und die Lehrer haben früher auch alles nochmal zur Korrektur gelesen.

Und für mich als Selbstständiger der einfach mal was anderes lesen möchte und vielleicht auch mal selber ausprobieren möchte.
Aber wenig Zeit hat und in Rechtschreibung und Satzbau nicht gut bewandert ist.

Ich habe schon sehr viele Geschichten gelesen habe Ich erinnere mich noch gut an die München Trilogie/Quadrologie oder Die Haushälterin, Babarara und Sylvia

Denke Ich ist dies ein ganz gutes "Werkzeug"

Ich bin jetzt bei "Die Stieftante" und "Emmas Neuanfang" bei ca. 56000 wörter die aus 17000 Wörter der Befehle für die K.I. entspringen.

Vielleicht werde Ich die mal Irgendwo einstellen! Es ist aber eher unwarscheinlich das dies hier passiert wegen FK18/Jugendschutz da diese durch expliziert beschriebene Handlungen eh in den geschützten Bereich wandern.

Ich weiß nicht wie es heute auschaut aber damals die Alters Verifizierung per X-Check ist reine Abzocke das macht ja jedes Credit Unternehmen für Lesegeräte heutzutage besser.
35. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 18.01.26 15:00

Und jeder Schriftsteller oder Hobbyschreiber verdient mein Respekt.

Es kostet nunmal Zeit und Nerven sowas zu Papier zu bringen und den einen fällt es leichter und den anderen halt schwerer.

Habt einen schönen Tag
36. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Figo am 18.01.26 17:44

Ich sehe die Nutzung von KI bei Geschichten auch nicht als so tragisch an. Für gewöhnlich werfe ich meine Teile auch nachdem ich Sie Korrektur gelesen habe noch mal mit der Info "Zeig mir die Rechtschreibfehler an" bei Chat GPT rein. Das klappt extrem gut. 3-4 Fehler pro DIN A4 Seite merzt die KI locker noch aus. Wenn man zu ner bestimmten Stelle anderer Meinung ist, führen wir auch hin und wieder Streitgespräche.^^ Als Thesaurus funktioniert Chat GPT auch super.

Hin und wieder hab ich auch mal probiert einen Absatz, der mir stilistisch nicht gefallen hat, der KI mit dem Wunsch den besser zu schreiben gegeben. - Das hat nicht so toll geklappt, da es dann zu dieser verblumten hochtrabenden Schreibweise kommt. Aber jeden das Seine.

Ich glaube halt, dass für ne gute Geschichte das Grundgerüst an Kreativität von jeden selbst erbracht werden muss. Wenn dieser Anteil an KI zu groß ist, verläuft die Geschichte im Sand oder wird nach hinten raus generisch. Das sieht man auch an ein paar Beispielen hier. Das ist aber lediglich eine Meinung von mir und keine Regel.

Ich finde gut, wenn irgendwo ein Hinweis darauf vorhanden ist, dass KI Kreativarbeit gemacht hat. Nach Möglichkeit auch in welchen Umfang. Aber nicht um den Autor irgendwie bloßzustellen, sondern allein weil ich ein Interesse daran habe, was andere da rausholen können. Verpflichtend würde ich dies aber nicht machen.
37. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 18.01.26 18:42

Ich denke die "kreativen Gedanken" sollten schon vom Autor kommen und dieser hat dann halt die Aufgabe die Gedanken in eine Sinvolle Handlung bzw. Satzbau zu bringen

Die Party schreitet vorran
Lin unterhält sich mit Emma über ihre Ausrüstung
Emmas dicker und enger Transparenter Latexanzug.
Der Edelstahl keuscheitsgürtel das Kabel und die Steuerbox zu den Dildos.
Der Katheter wird im Edelstahl Keuschheitsgürtel nach außen geführt zum Beinbeutel an Emmas Oberschenkel mit Ledergurte befestigt für den Katheter wo sich Emmas Urin ungehinder sammelt.
Emmas weiße Knöchelhohe Highheels.
Die Fernbediehnung zu den Dildos des Edelstahl Keuschheitsgürten die Fernbediehnung die Frau Dr. Brock in den Händen hält.

Emma war es zu anfang Peinlich von allen Gästen gesehen zu werden.
Aber Lin ist wie ein Anker ein sicherer Hafen für Emma in dieser Nacht.
Emma fragt Frau Dr. Brock ob sie Lin mit aufs Zimmer der Burg zum übernachten einladen darf.
Frau Dr. Brock gibt Emma die Erlaubnis.
in den Frühen morgen Stunden als die Party sich dem Ende neigt gehen Frau Dr. Bock mit Viktoria zu Bett
Emma geht mit Lin zu Bett.
Das Doppelzimmer der Burg ist urig alt eingerichtet massiv Holz, dunkle Vorhänge und Kerzenlicht
Frau Dr. Brock gibt Lin heimlich die Schlüssel für Emmas Keuschheitsgürtel und wünscht den beiden eine schöne Nacht.
Frau Dr. Brock verbrachte eine erotische Nacht mit Viktoria.
Lin befreite Emma im Schlafzimmer von Ihrer fesselnder Ausrüstung
Emmas weiße Knöchelhohe Highheels.
Lin öffnet Emmas Edelstahl keuscheitsgürtel das Kabel und die Steuerbox zu den Dildos und den engen Transparenten Latexanzug.

das einzige was Emma noch an hat ist der Katheter der mit einem Schlauch zum Beinbeutel an Emmas Oberschenkel mit Ledergurte befestigt führt.
Der Latex Beinbeutel für den Katheter wo sich Emmas Urin ungehinder sammelt bleibt.


Emma und Lin trieben es wild die Nacht

Der nächste morgen

Die K.I.

Die Party schwang in einen späteren, intimeren Rhythmus. Das anfängliche Geläster und die schockierten Blicke waren einem neugierigen, oft beneidenden Interesse gewichen. Emma, die anfangs jeden Blick wie einen Peitschenhieb gefühlt hatte, fand in Lins Gegenwart eine unerwartete Ruhe. Die Barkeeperin sprach nicht über sie, sondern mit ihr. Ihre Fragen waren direkt, technisch, frei von moralischem Urteil.

„Der Druck des Gürtels – ist er gleichmäßig, oder spürst du die Punkte, an denen er verriegelt ist?“ fragte Lin, während sie geschickt einen Cocktail mixte.

„Beides,“ antwortete Emma, ihre Stimme zunächst unsicher, dann fester. „Es ist ein konstanter Druck, aber wenn ich mich bewege… spüre ich die Rasten. Hier, und hier.“ Sie berührte durch den Latex die Stellen an ihren Hüftknochen.

Lin nickte, als notiere sie sich mental eine Formel. „Und der Katheter. Stört das Gefühl des ständigen Abflusses?“

„Man gewöhnt sich daran,“ flüsterte Emma. „Es ist schlimmer, es zu verstecken. So… so ist es einfach da.“ Es war die erste Wahrheit, die sie ohne vorgeschriebenes Skript aussprach. In Lins schwarzen, reflektierenden Augen fand sie keinen Spott, nur fokussiertes Verstehen. Diese Frau war ein Anker in dem stürmischen Meer aus Blicken und Gefühlen, ein sicherer Hafen, der nicht verurteilte, sondern begutachtete.

Als der Mut in ihr aufstieg, genährt von Whisky und dieser seltsamen Kameradschaft, ging Emma zu Dr. Brock. Sie flüsterte ihre Bitte: „Darf ich Lin einladen? Auf unser Zimmer?“

Dr. Brocks Augen hinter der Maske verengten sich zu schmalen, amüsierten Sicheln. Sie betrachtete Lin, die gelassen die Theke wischte, dann Emma, deren Gesicht eine Mischung aus Angst und Hoffnung zeigte. „Eine ausgezeichnete Idee,“ sagte sie laut, ihre Hand streichelte kurz Emmas Wange. „Sie hat ein professionelles Interesse bewiesen. Das sollte belohnt werden.“

In den frühen Morgenstunden, als die Musik zu einem matten Pochen verkam und die letzten Gäste träge davon schwankten, trennten sich die Wege. Dr. Brock führte eine schon wankende, überreizte Viktoria mit sich – ihre Hand ruhte besitzergreifend auf Viktorias Rücken, direkt über den Schläuchen zu ihrem Slip. „Bis morgen,“ sagte sie zu Emma und Lin, und in ihrer Geste des Weggehens glitt etwas Kleines und Metallenes aus ihrer Hand in Lins wartende Palm. Ein leises Klirren. Die Schlüssel.

Das Doppelzimmer der Burg war eine Höhle aus vergangener Zeit. Massive Eichenbalken trugen eine niedrige Decke. Die Wände waren mit dunkelrotem Damast verkleidet, die Vorhänge aus schwerem Samt schlossen die beginnende Dämmerung aus. Das einzige Licht kam von einem Kandelaber mit echten, flackernden Kerzen, die bizarre Schatten an die Wände warfen. Die Luft roch nach altem Holz, Wachs und dem feuchten Mauerwerk der Burg.

Hier, in dieser abgeschlossenen Welt, geschah die Befreiung. Es war kein brutaler Akt, sondern eine rituelle, schweigende Zerlegung. Lin bat Emma, sich auf den Bettrand zu setzen. Zuerst löste sie die Riemen der High Heels, ließ sie auf den gewebten Teppich fallen. Dann, mit den kalten, kleinen Schlüsseln, arbeitete sie sich vor. Das Klick der verriegelten Gürtelschlosses war das lauteste Geräusch im Raum. Der schwere Edelstahlkeuschheitsgürtel öffnete sich und fiel mit einem dumpfen Klack zu Boden, die Dildos glänzten feucht im Kerzenlicht. Die Steuerbox folgte, ihre Kabel schlaff wie tote Schlangen.

Dann der Latexanzug. Lin zog ihn mit einer schier endlosen Geduld herunter, Zentimeter um Zentimeter, befreite Arme, Brüste, Bauch, Beine von der erstickenden zweiten Haut. Die Luft des Zimmers fühlte sich auf Emmas nackter Haut eiskalt und befreiend zugleich an, ein Schauer lief über sie hinweg.

Zurück blieb nur die letzte, intime Fessel: der Katheter, der immer noch in sie eingeführt war, und der transparente Beinbeutel an ihrem Oberschenkel, der sich in der Nacht weiter gefüllt hatte. Lin ließ ihn dort. „Das,“ sagte sie leise, während sie die Ledergurte lockerte, um den Druck zu mildern, „ist dein Zeichen. Für diese Nacht.“

Was dann folgte, war nicht die gesteuerte, quälende Erregung der Fernbedienung. Es war etwas Wildes, Ursprüngliches und Gegenseitiges. Lin’s Küsse waren nicht mehr nur neugierig, sondern hungrig. Ihre Hände, die zuvor nur erkundet hatten, forderten nun. Sie erkundeten jede Stelle, die von Metall und Latez befreit war, als wollten sie Emma neu kartographieren. Emma, ihrerseits, antwortete mit einer Leidenschaft, die aus wochen-, vielleicht monatelanger Unterwerfung und Frustration brodelte. Sie war nicht mehr das Objekt, sondern ein handelndes Subjekt. Sie klammerte sich an Lin, ihre Nägel gruben sich in die glatte Haut von Lins Rücken, ihre Lippen fanden Hals, Schultern, Brustwarzen. Das ständige, leise Gluckern aus dem Beinbeutel an ihrem Bein war der basso continuo ihrer Leidenschaft, eine rhythmische Erinnerung an ihre Verwundbarkeit, die in diesem Moment keine Demütigung, sondern ein seltsam erotisches Accessoire war.

Sie rollten über das grobe Leinen der Bettdecke, atemlos, verschwitzt, in einer Symbiose aus Zähnen, Zungen und suchenden Händen. Es gab keine Anweisungen, keine Stromstöße, keine kontrollierte Vibration. Nur Haut, Hitze, das Stöhnen, das nun aus echter, befreiter Lust kam, und das knisternde Flackern der Kerzen, das ihre sich bewegenden Körper in tanzende Silhouetten an die Wand malte.

Der nächste Morgen drang als blasses, graues Licht durch die Ritzen der Samtvorhänge. Der Kandelaber war niedergebrannt, nur noch Wachsreste und verkohlte Dochte blieben. Der Geruch im Zimmer hatte sich verändert: der Duft von Sex, Schweiß und der süß-saure Unterton von Urin aus dem vollen Beinbeutel mischte sich mit dem alten Holz.

Emma erwachte zuerst. Sie lag auf der Seite, Lins Arm war schwer und besitzergreifend über ihre Taille gelegt. Für einen Moment war da nur die Wärme des anderen Körpers, die Stille. Dann kehrte das Bewusstsein zurück: die Leere und Empfindlichkeit zwischen ihren Beinen, wo sonst der Gürtel saß; das ungewohnte Gefühl der Freiheit; und das anhaltende, volle Gewicht des Beinbeutels an ihrem Oberschenkel. Sie drehte den Kopf. Lin schlief noch, ihr Gesicht im Halbdunkel entspannt und jung wirkend, die schwarzen Haare ein wirres Durcheinander auf dem Kissen.

Draußen im Flur waren gedämpfte Schritte zu hören, das ferne Klirren von Geschirr – die Burg erwachte. Emma blieb liegen, lauschte dem ruhigen Atem der Frau neben sich und dem leisen, inneren Nachhall des vergangenen Tages und der vergangenen Nacht. Es war eine seltsame, zerbrechliche Ruhe, errungen durch totale Erniedrigung und gefunden in den Händen einer Fremden. Sie wusste nicht, was der Tag bringen würde – welche Befehle, welche Demütigungen, welche Spielchen Dr. Brock ersonnen hatte. Aber für diesen einen, stillen Moment, in der kühlen Morgendämmerung einer alten Burg, war sie einfach nur Emma. Befreit, benutzt, verwirrt und auf eine Weise, die sie noch nicht verstand, vielleicht ein kleines bisschen weniger allein.

Und dann muss Ich halt noch die Fehler ausmerzen


38. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 18.01.26 18:49

@Hans Bell danke noch fürs Verschieben
39. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Ihr_joe am 18.01.26 19:17

Bislang sind die KI Geschichten voller Fehler. Weit mehr als es bei herkömmlichen Geschichten der Fall ist.

Ob die Rechtschreibung bei manchen korrekt ist, mag ich nicht zu sagen. Ich war bislang meist enttäuscht.

Rechtschreibung korrigieren?
Oft wird falsch korrigiert da wird aus einem Hawaiier (Ureinwohner) ein Hawaiianer was dann einer Einwohnerbezeichnung entspricht. Solche Beispiele gibt es zuhauf.

Wenn es für eine Sache hunderte von falschen Beschreibungen gibt und nur einen Bruchteil korrekter wird die KI mangels echter Intelligenz immer das Falsche verwenden.

Ein Mensch würde darüber anders entscheiden. Vielleicht wird die Quantentechnologie KI effektiver machen und sie nicht nur sehr beschränkt für einen kleinen Teil intelligent sein.

Übrigens Deep Blue gewann schon im letzten Jahrtausend gegen den Schachweltmeister. Deswegen ist er noch lange nicht mit Intelligenz behaftet.
Er kann nur eines, mehr als 100 Millionen Stellungen pro Sekunde berechnen.

Das Problem der aktuellen Rechencentern scheint zu sein, die KI ist nicht intelligent sondern setzt nach bekannten, teils unsinnigen Mustern zusammen.
Einzelne Episoden waren durchaus gut zu lesen. Dem Gesamtwerk hat bislang immer die Konsistenz gefehlt.

Im Grunde muss man die generierten Geschichten anpassen. Literotica versucht per KI solche Geschichten auszufiltern, mit schlechtem Erfolg.

Es sind viel zu viele MI Geschichten betroffen. Die englische Version scheint etwas sicherer zu sein.

Solange die Geschichten, die KI verwenden als solches gekennzeichnet werden habe ich nichts dagegen. Wem es gefällt darf es gerne lesen.

Soviel zur AI von mir
Ihr_joe




40. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Figo am 18.01.26 20:01

Zitat
Bislang sind die KI Geschichten voller Fehler. Weit mehr als es bei herkömmlichen Geschichten der Fall ist.

Ob die Rechtschreibung bei manchen korrekt ist, mag ich nicht zu sagen. Ich war bislang meist enttäuscht.

Rechtschreibung korrigieren?
Oft wird falsch korrigiert da wird aus einem Hawaiier (Ureinwohner) ein Hawaiianer was dann einer Einwohnerbezeichnung entspricht. Solche Beispiele gibt es zuhauf.

Wenn es für eine Sache hunderte von falschen Beschreibungen gibt und nur einen Bruchteil korrekter wird die KI mangels echter Intelligenz immer das Falsche verwenden.

Ein Mensch würde darüber anders entscheiden. Vielleicht wird die Quantentechnologie KI effektiver machen und sie nicht nur sehr beschränkt für einen kleinen Teil intelligent sein.


Beispiele wie du hier gibst,hängen den eher damit zu sein, dass du falsche Prompts verwendet. Um mal bei Ureinwohner/Hawaiianer zu bleiben, möchte die KI entweder Wortwiderholungen vermeiden oder aber denkt, dass es politisch unpassend sein könnte, Hawaiianer so zu benennen, weil es ja bei vielen Ureinwohnern Amerkikas der Fall ist (vgl. Eskimos). Im Regelfall hilft es der KI einfach zu sagen, dass du Hawaiianer in jeden Fall als Hawaiianer bezeichnet haben willst.

Zitat
Übrigens Deep Blue gewann schon im letzten Jahrtausend gegen den Schachweltmeister. Deswegen ist er noch lange nicht mit Intelligenz behaftet.
Er kann nur eines, mehr als 100 Millionen Stellungen pro Sekunde berechnen.


Deep Blue hat nichts mit ner KI gemein, wie wir Sie in Textmodellen verwenden. Die aktuellen KIs bedienen sich ja einfach der Datenmasse des Internets und würfeln Texte neu zusammen. Deswegen wirkt Sie ja auch so menschlich oder wird grantig, wenn du Sie andauernd dasselbe fragst. Die menschlichen Eingaben, die Sie sich zum Vorbild genommen hat, werden ähnliches tun.

Deep Blue oder Schachcomputer berechnen, nicht ja nicht die besten Züge der 100 besten Schachspieler und würfelt Sie sozusagen neu zusammen, um in der Analogie der KI zu bleiben.

Sie berechnet nach jeden Zug je nach Rechenleistung mit exterem vielen Varianten durch, so dass Sie viel eher als menschen auf nicht offensichtliche Varanten kommen.

Zitat
Das Problem der aktuellen Rechencentern scheint zu sein, die KI ist nicht intelligent sondern setzt nach bekannten, teils unsinnigen Mustern zusammen.
Einzelne Episoden waren durchaus gut zu lesen. Dem Gesamtwerk hat bislang immer die Konsistenz gefehlt.


Das ist korrekt. Gut zu vergleichen mit Lego. Du kannst was neues aus vorhandenen Teilen zusammensetzen, aber es bleibt Plastik.

Zitat
Im Grunde muss man die generierten Geschichten anpassen. Literotica versucht per KI solche Geschichten auszufiltern, mit schlechtem Erfolg.


Hab ich auch gerade mal probiert so ein Erkennungsprogramm zu testen. Eine Geschichte von mir, die 15 Jahre alt ist, hatte 82% KI-Übereinstimmung. Eine Story, die mir Chat GPT nach 2 Minuten Arbeit ausgespuckt hat 68%.

Zitat
Es sind viel zu viele MI Geschichten
betroffen. Die englische Version scheint etwas sicherer zu sein.


Cool, dass wusste ich noch nicht. Dafür ist mein Englisch auch zu schlecht. Dann scheint es ja wirklich an den Datenmengen zu liegen.

Zitat
Solange die Geschichten, die KI verwenden als solches gekennzeichnet werden habe ich nichts dagegen. Wem es gefällt darf es gerne lesen.

Soviel zur AI von mir
Ihr_joe


Finde ich gut die Offenheit.
41. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Total am 18.01.26 23:56

Zitat
Ich hatte mir eine konstruktive Debatte darüber gewünscht, wie man KI am besten nutzt, welche Variante (bei ChatGPT: Go oder Pro) oder so. Stattdessen kommt es mir vor, als hätten alle Geschichtenschreiber, die KI einsetzen, einen Pakt mit dem Teufel geschlossen.


Wenn das dein Wunsch ist, dann erstelle ein entsprechendes Thema. Wenn wir generell über KI sprechen, kommen eben auch andere Standpunkte hinzu. Es ist nicht an mir deine Erwartungen zu erfüllen.

Zitat
Bevor jetzt noch einer daherkommt und sagt, dass eine Geschichte eh nur dann eine Seele haben kann, wenn sie auf einer mechanischen Schreibmaschine erstellt wurde, bin ich jetzt dann lieber still.

Du weißt selbst, dass dieser Vergleich hinfällig ist. Es kommt nicht auf das Werkzeug an, sondern darauf, welche kreativen Prozesse ausgelagert werden. Wenn es um die ersten Versuche der Schrift geht, müssten wir unsere Ergüsse in Felsen meißeln.

Zitat
Ich benutze auch ein Navi, obwohl ich eine Karte lesen kann.

Der Vergleich ist whack, um es nun auch in der Jugendsprache zu sagen. Meißel ich, schreibe ich mit Federkiel, Füller oder nutze ich Technologie, um mich auszudrücken? Das Vorhandensein meines Beitrags in diesem Forum gibt die Antwort.

Sprachmodelle arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten. Auch wenn gern KI als Begriff verwendet wird, es gibt keine Intelligenz. Daher wird die aktuelle Technologie, selbst wenn sie perfektioniert wird, niemals das leisen können, was ein Mensch leistet – sich verdammt noch mal selbst ausdrücken und einen Standpunkt einnehmen.

Zitat
Ich sehe auch keinen Wettbewerb ki-nicht ki.

Meine Aussage habe ich bereits erklärt. Wenn sie noch immer unklar ist, dann gern dazu eine Frage stellen.

Zitat
Ich finde gut, wenn irgendwo ein Hinweis darauf vorhanden ist, dass KI Kreativarbeit gemacht hat.

Das wäre wünschenswert, die Entscheidung kann jedoch auch verworfen werden. Um tatsächlich die Verwendung von Sprachmodellen zu prüfen, müsste Blockchain verwendet werden. Das ist aber Unsinn, da dafür der absurde Energieverbauch abermals ansteigen würde. So bleibt es eine Hoffnung, die keiner erfüllen muss.

Zitat
Vielleicht wird die Quantentechnologie KI effektiver machen und sie nicht nur sehr beschränkt für einen kleinen Teil intelligent sein.

Die aktuelle Technologie, sofern der Allgemeinheit bekannt, ist fernab von dem, was man als Intelligenz bezeichnet. Das hat erstmal nichts weiter mit Quantencomputer zu tun. Vielleicht wird es irgendwann tatsächliche technische Intelligenz geben. Dann stellen sich aber ganz andere Fragen. Dann drückt sich eben eine Technologie selbst aus.

Zitat
Literotica versucht per KI solche Geschichten auszufiltern, mit schlechtem Erfolg.

So gut ich diesen Ansatz finde, so beschissen setzt Literotica ihn um. Menschen, die einen eindeutigen einzigartigen Stil haben, werden mit dem Vorwurf der KI-Nutzung konfrontiert.
42. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Ihr_joe am 19.01.26 07:36

@ Total
Zitat

Die aktuelle Technologie, sofern der Allgemeinheit bekannt, ist fernab von dem, was man als Intelligenz bezeichnet. Das hat erstmal nichts weiter mit Quantencomputer zu tun. Vielleicht wird es irgendwann tatsächliche technische Intelligenz geben. Dann stellen sich aber ganz andere Fragen. Dann drückt sich eben eine Technologie selbst aus.


Die aktuelle Technologie ist noch nicht die Quantentechnologie. Es wird noch mindestens 10 Jahre dauern. Es war ein Vielleicht! Durch die Qubits, die im Prinzip auch ein vielleicht darstellen können, sind selbst die bislang existierenden Prototypen aktuell mit nur etwas über 500 Qubits deutlich besser geeignet.

Ihr_joe
43. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Ihr_joe am 19.01.26 08:29


Zitat

Beispiele wie du hier gibst,hängen den eher damit zu sein, dass du falsche Prompts verwendet. Um mal bei Ureinwohner/Hawaiianer zu bleiben, möchte die KI entweder Wortwiderholungen vermeiden oder aber denkt, dass es politisch unpassend sein könnte, Hawaiianer so zu benennen, weil es ja bei vielen Ureinwohnern Amerkikas der Fall ist (vgl. Eskimos). Im Regelfall hilft es der KI einfach zu sagen, dass du Hawaiianer in jeden Fall als Hawaiianer bezeichnet haben willst.


Wenn ich alles erklären wollte, wären meine Eingaben mindestens doppelt so groß wie mein selbst geschriebener endgültiger Text. Und selbst dann passt noch vieles nicht.

Ihr_joe
44. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 19.01.26 21:25

Danke, für die vielen aktiven Beiträge.

Ich finde die Nutzung von KI ist ein Weg wie man interessante Inhalte produzieren kann. Der Aufwand der betrieben werden muss, ist nicht weniger, nicht einfach, sondern nur anders. Das mag dem einen nicht schmecken, für andere ist es anrüchig und wieder anderen stinkt es gewaltig.

Ich wiederum empfinde die Vielfalt der Farben, die KI ins Spiel bringen kann, bereichernd und vielfach reichhaltiger als es MI oftmals bewerkstelligt bekommt. Mitunter ist die Sprache aber auch viel zu blumig, wirkt übertrieben, wenn nicht sogar überfrachtet. Dadurch werden weniger ausgeschmückte Ihnalte, zwar nicht entwertet, rücken aber unmerklich aus dem Fokus, den auch sie verdient hätten. Insbesondere bildhafte Beschreibungen, dücken wie ein viel zu schwerer Mantel im Sommer, die Inhalte in den Hintergrund, werden zu unnötigem Ballast, den der Leser dann, durch das Überpringen von Wörtern, Zeilen, wenn nicht gar ganzen Textabschnitten versucht hilflos über Bord zu werfen. Er schüttet,sozusagen das Kind mit dem Bade aus, das Salz hebt nicht mehr hervor, sondern glättet jegliche Textur zum Einheitsbrei, der schal und ungenießbar am Ende nutzlos weggeworfen wird.

Ich freue mich über jeden Autor, und dass sind auch die KI-Piloten, der seine Texte hier veröffentlicht. Wenn dabei transparent wird, ob und wie er KI dabei eingesetzt hat, zur Recherche, zur Ideen / Impulsgebung, zur Texgenerierung oder zur Rechtschreibkontrolle, freue ich mich über diese Information genaus so, wie wenn er angibt, ohne dabei Werbung machen zu wollen, den Fokaus auf ein bestimmtes Produkt zu ziehen, oder eine Schlechtleistung besonders hervorzuheben, wenn die Art der KI mitbenannt wird.

Dieser Text wurde gänzlich ohne KI erstellt, wobei ich versucht habe die Muster, die Textur, und den sprachlichen Rythmus von Chattgpt zu kopieren.

Hans
45. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 19.01.26 23:23

Der Text der diese Diskussion einleitet ist nun überarbeitet und sollte, wenn sie dann freigegeben ist, zur besseren Lesbarkeit zur Verfügung stehen.

Hans
46. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 20.01.26 07:15

Das sind doch schöne, versöhnliche Worte.

Ich muss den Text nicht "freigeben".
Wenn du der Meinung bist, dass er gut genug ist, ihn mit der "Außenwelt" zu teilen (und gegen keine nub verstößt...), stell ihn einfach nochmals im Geschichtenteil ein, danke.
47. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Figo am 20.01.26 11:18

Zitat
Danke, für die vielen aktiven Beiträge.

Ich finde die Nutzung von KI ist ein Weg wie man interessante Inhalte produzieren kann. Der Aufwand der betrieben werden muss, ist nicht weniger, nicht einfach, sondern nur anders. Das mag dem einen nicht schmecken, für andere ist es anrüchig und wieder anderen stinkt es gewaltig.

Ich wiederum empfinde die Vielfalt der Farben, die KI ins Spiel bringen kann, bereichernd und vielfach reichhaltiger als es MI oftmals bewerkstelligt bekommt. Mitunter ist die Sprache aber auch viel zu blumig, wirkt übertrieben, wenn nicht sogar überfrachtet. Dadurch werden weniger ausgeschmückte Ihnalte, zwar nicht entwertet, rücken aber unmerklich aus dem Fokus, den auch sie verdient hätten. Insbesondere bildhafte Beschreibungen, dücken wie ein viel zu schwerer Mantel im Sommer, die Inhalte in den Hintergrund, werden zu unnötigem Ballast, den der Leser dann, durch das Überpringen von Wörtern, Zeilen, wenn nicht gar ganzen Textabschnitten versucht hilflos über Bord zu werfen. Er schüttet,sozusagen das Kind mit dem Bade aus, das Salz hebt nicht mehr hervor, sondern glättet jegliche Textur zum Einheitsbrei, der schal und ungenießbar am Ende nutzlos weggeworfen wird.

Ich freue mich über jeden Autor, und dass sind auch die KI-Piloten, der seine Texte hier veröffentlicht. Wenn dabei transparent wird, ob und wie er KI dabei eingesetzt hat, zur Recherche, zur Ideen / Impulsgebung, zur Texgenerierung oder zur Rechtschreibkontrolle, freue ich mich über diese Information genaus so, wie wenn er angibt, ohne dabei Werbung machen zu wollen, den Fokaus auf ein bestimmtes Produkt zu ziehen, oder eine Schlechtleistung besonders hervorzuheben, wenn die Art der KI mitbenannt wird.

Dieser Text wurde gänzlich ohne KI erstellt, wobei ich versucht habe die Muster, die Textur, und den sprachlichen Rythmus von Chattgpt zu kopieren.

Hans


Lol, ich bin fast beim Lachen vom Stuhl gefallen, als ich den letzten Satz gelesen habe.

Ich dachte mir ernsthaft beim Lesen des Textes. Der kann das doch nicht ernst meinen und seinen Meinungsbeitrag zum Thema KI von einer KI schreiben lassen. Wahrscheinlich ist dein nachgemachter Beitrag aber noch Klischeehafter für eine KI als das die KI selbst ihn heute schreiben würde.

Finde ich auf jeden Fall gut.
48. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Hans Bell am 20.01.26 14:56

Danke Figo,

es freut mich, wenn ich dich zum Nachdenken, zum Innehalten/zum Stutzen gebracht habe. Ich finde es bereichernd zu wissen, dass auch du in der Lage bis KI Texte zu identifizieren, festzustellen, dass da kein menschlicher Autor die Szenarien beschreibt, mit Worten ausmalt, was Leser sich sonst selbst vorstellen müssten.

Ich bin geradezu begeistert, dich zum Lachen gebracht zu haben, in einer Zeit, in der die Depression wie ein bleiernes Tuch über allem liegt, uns aber auch davor schützt Nachrichten und Bilder in ihrer ganzen Brutalität, unfilterter und in Farbe, rezipieren zu müssen. Eine Zeit in der Menschlichkeit klein geschrieben wird, eine Zeit, in der Straßen und Plätze, in USA, in Iran, in Israel zu Schlachthäusern verkommen, Szenen der Menschenjagt aller Orten die Schönheit der Architektur, die Lieblichkeit der Wohnquartiere und die Friedlichkeit von Friedhöfen in den Hintergrund drängen.

Wie schön ist es da, ein helles klares, unverfälschtes und absichtsloses Lachen hören zu dürfen, auch wenn es für mich nur in der Vorstellung, nicht real und im persönliche Bezug zu dir erlebbar sein kann.

Ich denke, wenn man zu viel KI liest, der eigene Schreibstil vollkommen im Arsch geht, wenn man nicht aufpasst, nicht wachsam, nicht selbstkritisch genug, jedes Wort abwägt, dass man zu Papier bringt.

In diesem Sinne, bitte Kennzeichen wenn KI verwendet wird. Das ist genau so notwendig wie bei genmanipulierten Lebensmitteln.

Soviel dazu

Hans


49. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von LordGrey am 20.01.26 22:29

Also sich Geschichten von der AI schreiben zu lassen scheitert meiner Meinung nach am Impliziten Wissen, das der KI total fehlt. So macht sie Fehler in der Logik, will z.B. Windeln über Jeans anlegen und solches Zeug. Sie ist unfähig genau beschriebene Fesseln korrekt anzuwenden oder in anderen Worten zu umschreiben. Die blumige Ausdrucksweise soll verdecken das die KI keine Vorstellung von dem hat, was sie schreibt. Ich habe ChatGPT, Grok, Qwen und LeChat im Moment in Gebrauch, aber wirklich gut ist keine von denen. Grok ist noch die Beste, aber auch hier wird durch die Zensur langsam die Verwendbarkeit zunichte gemacht.

Ein weiterer Punkt ist das "Gedächtnis". Bei längeren Geschichten "vergisst" die KI Informationen zu Zuständen oder Namen. Das resultiert dann in Halluzinationen, die sich in nicht nachvollziehbaren Sprüngen in der Handlung bemerkbar machen, als ob die KI wichtige Schritte übersprungen hat.

Die LLM's sind dazu ungeeignet. Sie sind nicht Inteligent. Sie können auch nicht wirklich kreativ sein.

Wofür sie sich aber gut eignen, ist, Internetrecherche. Auch um Geschichten auf Verletzung der NUB's zu testen wenn ich mir den ganzen Text nicht antun wollte hab ich sie schon mit Erfolg verwendet.
50. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 21.01.26 14:45

Bei mir läuft Grok unzensiert(jailbreak) einzig man muss mit der Altersbeschreibung der Personen aufpassen.
51. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 22.01.26 07:08

Das mit dem schlechten Gedächtnis bei der ki kenne ich auch. Wenn man die Ergebnisse ungefiltert übernehmen würde, käme oft Unsinn raus.
Andererseits: dafür sieht man ja selbst drüber.
In gewisser Weise ist das sogar gut: wenn die ki perfekt wäre, wäre es langweilig.
Aber so verwende ich die ki oft zum "brainstorming". Manche ideen sind gut, andere sind schrott. Das macht das kreieren (ich sage absichtlich nicht "schreiben") mit ki interessant.
Und oft genug ist bei mir der prozess: ich schreibe etwas - gefällt mir nicht 100% - ki, hast du eine alternative? - ja, wie wäre es mit... - gefällt mir auch nicht, aber die richtung ist gut, wie wäre es mit... - das ist viel besser - dann glätte mir das bitte...
Also klassisches brainstorming.
52. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 22.01.26 14:29

Ich will heute meine Hauptakteure zum Baden schicken mal schauen was die K.I. mir Vorschlagen tut
53. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von Neuschreiber63 am 24.01.26 18:49

Ich fand das interessant:
Ich habe gerade einen Text gelesen, furchtbar schwülstig
Und habe die ki (gemini) gefragt, ob das ein ki-text ist.
Antwort: Zu fast 100% ja. Warum? Zu viele adjektive, schwülstige, teilweise unrealistische vergleiche.
Meine Frage an die KI:Warum schreibt die ki sowas, wenn sie selbst weiß, dass das kein guter Schreibstil ist?
Hier die Antwort der ki:



Das ist ein faszinierendes Paradoxon der KI-Entwicklung. Du hast recht: ChatGPT „weiß“ theoretisch, was guter Stil ist, weil es Zugriff auf Millionen von Literaturkritiken und Schreibratgebern hat. Aber beim Generieren tappt es in die „Durchschnitts-Falle“.
​Hier sind die Gründe, warum die KI so schwülstig schreibt, obwohl sie es eigentlich besser wissen müsste:
​1. Die Statistik der Klischees
​Eine KI wie ChatGPT berechnet das wahrscheinlichste nächste Wort. In der Unterhaltungsliteratur (besonders in Fantasy und Erotik auf Plattformen wie Wattpad oder in Fanfictions), auf denen diese Modelle trainiert wurden, kommen Adjektive wie „shimmering“, „forbidden“ oder „pulsing“ überproportional oft vor. Die KI „denkt“, dass diese Wörter notwendig sind, um das Genre zu bedienen. Sie wählt nicht das beste Wort, sondern das „erwartbarste“.
​2. „RLHF“ (Reinforcement Learning from Human Feedback)
​KIs werden von Menschen trainiert, die bewerten, welche Antwort besser ist.
​Satz A: „Sie fühlte sich erregt.“ (Korrekt, aber langweilig).
​Satz B: „Eine Woge verbotenen Verlangens überflutete ihr Innerstes wie ein aufziehender Sturm.“ (Schwülstig, wirkt aber für einen flüchtigen Prüfer „kreativer“).
Prüfer neigen dazu, längere, bildhafte Sätze besser zu bewerten, weshalb die KI lernt: „Mehr Adjektive = Bessere Note“.
​3. Das Fehlen von „Subtext“
​Gute Autoren wissen: „Show, don’t tell“. Sie beschreiben eine Handlung und lassen den Leser fühlen. Eine KI hat kein echtes Bewusstsein und keine echten Gefühle. Sie kann die Emotion nicht „fühlen“, also versucht sie, sie durch eine Überdosis an beschreibenden Wörtern zu erzwingen. Es ist wie ein Koch, der kein Gefühl für Gewürze hat und deshalb einfach von allem zu viel reinkippt, damit es nach „etwas“ schmeckt.
​4. Sicherheitsfilter und „Sanftspüler“
​Gerade bei erotischen oder düsteren Themen sind KIs so programmiert, dass sie nicht vulgär oder stumpf wirken. Um die Filter zu umgehen oder „safe“ zu bleiben, flüchtet sich die KI in eine extrem blumige, fast schon metaphorische Sprache. „Tentakel“ klingt hart, aber „ein schillernder Ausläufer jenseitiger Energie“ klingt nach „Kunst“.
er Unterschied zwischen Wissen und Können
​ChatGPT „weiß“, dass Mark Twain sagte: „Wenn du ein Adjektiv siehst, bring es um.“ Aber wenn du die KI bittest, eine Geschichte zu schreiben, priorisiert sie ihre generativen Muster (die Statistik) über ihre Fakten-Datenbank (die Stilregeln).
​Ein kleiner Trick:
Wenn du willst, dass eine KI weniger schwülstig schreibt, musst du ihr sehr spezifische Anweisungen geben, wie:
​„Schreibe in kurzem, prägnantem Stil. Vermeide Adjektive. Nutze eine Sprache wie Ernest Hemingway. Streiche alle Metaphern über Stürme, Wellen oder Feuer.“
​Soll ich mal versuchen, einen der Abschnitte in einem wirklich „guten“, modernen Stil umzuschreiben, damit du den Unterschied siehst?
54. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von ABDL-Lover am 25.01.26 09:43

Was mir aufgefallen ist wenn die K.I. viel Text/input(Prompt) die über einen längeren Zeitraum geht und zuverarbeiten hat immer dazu neigt die Handlung zu vereinfachen.

Deswegen halte Ich die Handlung sehr kurz aber detailreich beschrieben.

Zudem teile Ich der K.I. mit wo sich die Personen gerade befinden und was Sie anhaben um die K.I. daran zu erinnern.
Da die K.I. dazu neigt sachen zu vergessen die in der Geschichte vorran gegangen waren
55. RE: KI Story Nur ein Versuch

geschrieben von You Know am 28.01.26 12:30

Zitat

​Ein kleiner Trick:
Wenn du willst, dass eine KI weniger schwülstig schreibt, musst du ihr sehr spezifische Anweisungen geben, wie:
​„Schreibe in kurzem, prägnantem Stil. Vermeide Adjektive. Nutze eine Sprache wie Ernest Hemingway. Streiche alle Metaphern über Stürme, Wellen oder Feuer.“
​Soll ich mal versuchen, einen der Abschnitte in einem wirklich „guten“, modernen Stil umzuschreiben, damit du den Unterschied siehst?


Na das ist doch mal ein guter Tip Danke.

Wie ich lese sind viele Meinung vorhanden, das ist gut so.
Solange alle respektvoll miteinander umgehen, dürft es selbst auf lange Sicht egal sein mit welchen Hilfsmitteln man arbeitet.

Gruß Ulrich.


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