Restriktive Foren

Thema:
eröffnet von IronFist am 07.04.26 19:06
letzter Beitrag von MartinII am 29.04.26 14:45

1. Eine böse Überraschung

geschrieben von IronFist am 07.04.26 19:06

Teil 1


Völlig erschöpft erklomm ich die Stufen zu meiner Wohnung. Es war ein fürchterlicher Tag im Büro gewesen. So gut wie alles war schiefgelaufen und zur Krönung hatte ich zusätzlich noch Überstunden schieben müssen, weil sich eine Kollegin krank gemeldet hatte. Jetzt war aber endlich Wochenende. Als ich im dritten Stock ankam, wartete dort eine Überraschung auf mich. Ein Paket stand vor meiner Wohnungstür. Merkwürdig, ich hatte doch gar nichts bestellt. Ich hob den Karton auf und warf einen Blick auf den Adressaufkleber. Pia Gerstlauer, das Paket war tatsächlich für mich. Absender war eine gewisse CatS GmbH, die mir gar nichts sagte. Hatte mir irgendjemand Tierfutter geschickt? Besonders schwer war der Karton nicht. Ich schüttelte ihn leicht, zu hören war jedoch nichts. Schulterzuckend benutzte ich meinen Wohnungsschlüssel und ging hinein. Nachdem ich den Mantel aufgehängt hatte, entledigte ich mich umgehend meiner Pumps. Ah, welch eine Wohltat!

Ja, es war keine gute Idee den ganzen Tag mit hohen Absätzen herumzulaufen. Aber ich wusste, dass Stefan auf solche Schuhe stand. Er war mein Chef und seit knapp vier Wochen auch mein Freund. Vor gut einem halben Jahr war Stefan aus der Zentrale in Hamburg gekommen, um unsere Abteilung zu übernehmen. Anfangs hatte ich seine unterkühlte norddeutsche Art nicht sonderlich gemocht. Denn er wirkte auf mich distanziert und abweisend. Mit der Zeit taute er jedoch immer mehr auf und ich stellte fest, dass er durchaus charmant sein konnte. Auf der Weihnachtsfeier letzten Monat hatte es zwischen uns gefunkt. Der Chef hatte etwas zu viel getrunken, wodurch er richtig redselig wurde. Aus einem harmlosen Gespräch entwickelte sich ein heftiger Flirt und am Ende landete ich irgendwie in seinem Schlafzimmer. Was total untypisch für mich war, denn normalerweise stieg ich am ersten Abend nie mit einem Mann ins Bett. Zudem hatte ich Beziehungen am Arbeitsplatz stets vermieden, da sie immer nur Ärger bedeuteten. Besonders dann, wenn der Partner auch noch dein Boss war. Alle Prinzipien hatte ich an diesem Tag über Bord geworfen. Was vermutlich meinem „leicht“ erhöhten Alkoholpegel geschuldet gewesen war.

» Vertrau mir! «, waren seine Worte gewesen, als er mit einer Krawatte meine Augen verband.

Sanft liebkosten seine zärtlichen Finger meinen Körper, während er mich Stück für Stück entblätterte. Meine anfängliche Angst verflog und seine Berührungen ließen mich regelrecht erschauern. Schwer atmend wurde ich nackt aufs Bett gelegt. Bevor ich mich versah, war ich auch schon an Armen und Beinen gefesselt. Ganz kurz wollte mein Hirn protestieren. Doch seine Streicheleinheiten erstickten jeden Widerstand bereits im Keim. Es war seltsam, das Gefühl der Hilflosigkeit turnte mich irgendwie an. Hauptsächlich waren jedoch seine Finger dafür verantwortlich, dass ich schon das erste Mal kam, bevor er auch nur die Hose ausgezogen hatte. Bei dem einen Höhepunkt sollte es nicht bleiben, denn danach rammelten wir wie die Karnickel. Nie im Leben hätte ich geglaubt, dass ich bei Fesselspielen mitmachen würde. Und noch viel weniger, dass mir diese auch noch gefallen würden. In dieser Nacht bekamen wir beide wenig Schlaf ab. Weshalb wir am nächsten Tag auch vollkommen übermüdet im Büro aufschlugen. Ich erntete komische Blicke von den Kollegen, denen unsere Anbandelei auf der Weihnachtsfeier natürlich nicht entgangen war. Den ganzen Tag über hatte ich Schwierigkeiten mich zu konzentrieren. Woran der Schlafmangel nicht einmal den größten Anteil hatte. Denn mir spukte der vergangene Abend ständig im Kopf herum. Ich sagte zu mir selbst, dass das nur eine einmalige Angelegenheit gewesen sei. Obwohl ich zu mehr bereit war, sofern Stefan das ähnlich sah. Zwei Tage später hatten wir unser erstes richtiges Date, mit dem unsere Partnerschaft offiziell begann.

Ob Stefan mir wohl dieses Paket geschickt hatte? Falls dem so war, dann befand sich darin bestimmt was Versautes. In Sachen Sex war er nahezu unersättlich. Vor allem steckte er aber voller verrückter Ideen, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Und bisher hatte ich es noch nie bereut, mich auf seine ausgefallenen Fantasien einzulassen. Also ging ich mit diesem Paket in die Küche und suchte mir dort ein scharfes Messer. Ruck zuck war der Karton geöffnet. Obenauf lag ein Zettel mit der Überschrift:

SEX UP YOUR LIFE

» Du alter Lüstling! «, sagte ich grinsend.

Ich legte das Blatt Papier zur Seite und nahm mich dem Inhalt des Kartons an. Er war in eine schwarze undurchsichtige Folie verschweißt. Das Innere war irgendwie flexibel.

» Was ist das? «, rätselte ich.

Neugierig zerrte ich an der Folie, aber diese weigerte sich strikt nachzugeben. Also kam auch hier das Messer zum Einsatz. Jetzt hielt ich einen schwarzen Catsuit aus einem glänzenden feinstrumpfartigen Material in Händen. Auf den ersten Blick sah das Teil viel zu klein aus, als ob es für Kinder wäre. Doch vermutlich war das Gewebe extrem dehnbar. Als ich dann etwas genauer hinsah, fiel mir ein kleines schmutziges Detail auf.

» Stefan, du Ferkel! Glaub bloß nicht, dass ich dieses Ding im Büro trage! «

Der Schritt war sperrangelweit offen. Was beim Toilettengang bestimmt hilfreich war, allerdings war ich mir ziemlich sicher, dass bei Stefan da eine ganz andere Absicht dahintersteckte. Sex im Büro war für mich jedoch absolut tabu. Schließlich wollte ich nicht den Ruf der Büroschlampe haben. Einige der Kolleginnen schauten mich ohnehin schon so an, als versuchte ich mich nach oben zu schlafen. Worin ich den puren Neid vermutete, denn unser Boss war ein richtiges Sahneschnittchen.

Ich griff zum Handy um Stefan anzurufen, als mir plötzlich eine andere Idee kam. Er war heute Abend auf dem Junggesellenabschied von einem alten Kumpel, den es ebenfalls nach Stuttgart verschlagen hatte. Eigentlich war mir das nicht so recht, denn die Jungs zogen bestimmt durch die Stripclubs der Stadt. Allerdings war mir klar, dass Stefan bei dieser Veranstaltung nicht fehlen konnte. Die er ohne jeden Zweifel genießen würde. Damit sein Genuss aber nicht zu weit ging, würde ich ihm eine kleine Erinnerung schicken, dass nur zuhause gegessen wurde. Und zwar in Form eines Fotos, auf dem ich den neuen Catsuit trug. Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich nur noch eine halbe Stunde Zeit hatte, bis sich die Jungs auf die Pirsch machten. Was eigentlich locker ausreichen sollte.

Im Schlafzimmer entledigte ich mich zuerst meiner Kleidung. Danach stellte ich mich völlig nackt vor den Spiegel und hielt mir den Catsuit vor den Körper. Irgendwie bezweifelte ich noch immer, dass ich da wirklich reinpassen würde. Doch wie hieß es so schön, nur Versuch macht kluch. Ich setzte mich aufs Bett und schob mein erstes Bein langsam hinein. Dieses Teil war extrem eng und es kostete mich einige Mühe voranzukommen. Jedes Mal wenn ich das Gewebe ein Stück weiter zog knisterte es. Da musste viel Synthetik drinstecken, hoffentlich bekam ich davon keine Allergie. Normalerweise wusch ich neue Kleidung immer, bevor ich sie das erste Mal anzog. Diesmal fehlte mir dafür jedoch die Zeit. Nach etwa 10 Minuten steckte ich endlich komplett in dem Ding. Die Anstrengung war groß gewesen, doch der Aufwand hatte sich definitiv gelohnt. Wie eine zweite Haut schmiegte sich das transparente schwarze Gewebe fest an meinen Körper. Es fühlte sich so an, als würde ich unter Strom stehen, was eine Gänsehaut bei mir verursachte. In Sachen Tragekomfort war ich mir nicht so sicher, aber der Look war wirklich heiß. Eigentlich war ich ja fast vollständig verhüllt, trotzdem blieb dem Betrachter kaum etwas verborgen. Meine Nippel versuchten Löcher in das dünne Material zu bohren und im Kontrast zu dem schwarzen Catsuit war meine helle Pussy geradezu am Leuchten. Das wirkte beinahe so, als wollte ich speziell auf die intime Stelle hindeuten.

» Ganz schön nuttig! «, sagte ich zu mir selbst.

Aber genau das war ja auch die Intention des Geschenks. Um den Eindruck weiter abzurunden, holte ich mein höchstes Paar Schuhe aus dem Schrank. Die Dinger waren knallig rot und deren Absätze so hoch, dass ich kaum darauf laufen konnte. Stefan hatte sie FUCK ME PUMPS genannt. Eine durchaus zutreffende Bezeichnung, denn außerhalb der eigenen Wohnung hatte ich sie noch nie getragen. Ich stellte mich wieder vor den Spiegel und begutachtete meinen neuen Look. Die Stripperinnen konnten einpacken, dachte ich mir grinsend.

» Da fehlt jetzt nur noch ein passendes Makeup! «, konstatierte ich.

Unbeholfen stakste ich ins Badezimmer. Mein Gang in diesen Pumps wirkte bestimmt alles andere als sexy. Was jedoch unwichtig war, weil ich das Foto auf dem Bett liegend machen wollte. Die grellsten Farben aus dem Kosmetikkoffer waren gerade gut genug. Irgendwie hatte das was von Clown, aber in erster Linie sollte es ja auffällig sein. Und das war es ohne jeden Zweifel. Sehr schön, jetzt konnte das Shooting beginnen. Ich brachte mich in Position und lächelte lasziv in die Kamera.

KLICK!

» Nicht schlecht, aber das geht noch besser! «

Provozierend spreizte ich die Beine und schob einen Finger tief in meine klatschnasse Muschi. Mich aufreizend zu präsentieren, schien mich zu erregen. Komisch, denn dieser Gedanke war mir noch nie besonders reizvoll erschienen. Seit ich allerdings mit Stefan zusammen war, lernte ich ständig neue Dinge über mich selbst. Lüstern fuhr ich mir mit der Zunge über die Lippen.

KLICK!

» Oh Gott, dieses Foto sollte außer Stefan besser niemand zu Gesicht bekommen! «

Ich vertraute meinem Freund, dass er es nicht herumzeigen oder sogar weitergeben würde. Weshalb ich auch keine Bedenken hatte es ihm zu schicken. Wenn er jetzt noch an anderen Frauen interessiert war, dann war ihm nicht mehr zu helfen.

» Bleib anständig! «, schrieb ich als Text dazu.

Es dauerte keine Minute bis ich eine Antwort erhielt.

» Scharfes Teil, wow!!!!! «

» Catsuit oder Inhalt? «, textete ich zurück.

» Beides «

Eigentlich hatte ich ja keine Sorge, dass er mir untreu werden würde. Aber eine kleine Ablenkung von den leichtbekleideten Damen konnte natürlich auch nicht schaden. Mir fiel plötzlich auf, dass ich meine südlichen Regionen immer noch befingerte. Ich war extrem aufgegeilt und sehnte mich nach körperlicher Zuwendung. Doch ausgerechnet in dieser Nacht sollte ich alleine bleiben. So ein Mist! Also musste wohl leider der Ersatzfreund aus meiner Nachttischschublade herhalten. Während ich nach ihm suchte, klingelte mein Telefon. Freudig erregt Stefans Stimme zu hören, griff ich nach dem Handy.

» Unterdrückte Nummer? Seltsam! «

Normalerweise nahm ich solche Anrufe gar nicht erst an. Aber ich vermutete, dass es sich dabei um Stefan handelte. Vielleicht so eine Art Rollenspiel. Der anonyme Telefonsexanrufer?

» Hallo mein Süßer, was kann ich denn Schönes für dich tun? «, hauchte ich lasziv ins Handy.

Vor Schreck blieb mir fast das Herz stehen, als ich am anderen Ende eine Frau schallend lachen hörte. Mein Kopf lief so knallrot an, dass er mit dem kräftigen Makeup spielend hätte konkurrieren können. Wie peinlich!

» Ich … ich dachte es wäre jemand anderes! «, stotterte ich ins Telefon.

» Offensichtlich! Aber ich wusste ja schon immer, dass du nur eine kleine geile Schlampe bist! «

Moment mal, hatte sie mich gerade beleidigt? Prompt verdrängte aufkeimender Ärger mein Gefühl des peinlich berührt seins. Die Stimme dieser Frau kam mir aber nicht bekannt vor.

» Wer sind sie denn überhaupt? «, fragte ich angesäuert.

» Hier spricht Yvonne! «

» Yvonne? Ich kenne keine Yvonne! «

» Hast dir dein Hirn wohl schon komplett rausgevögelt, dass du dich nicht mehr erinnern kannst! «, sagte sie in verächtlichem Ton.

» Jetzt reicht’s mir aber du blöde Kuh! Ich leg jetzt auf! «

» Einen Moment noch. Du hast mir Stefan weggenommen und du sollst wissen, dass ich mir das nicht gefall… «, hörte ich sie noch sagen, bevor ich die Verbindung unterbrach.

Jetzt erinnerte ich mich doch an sie, wir hatten uns nur ein einziges Mal gesehen. Ich war mit Stefan in einem Restaurant gewesen und sie war irgendwann dort aufgetaucht. Sie legte eine Szene hin und beleidigte erst Stefan, dann mich und zu guter Letzt auch noch den Kellner, der sie hinaus begleitete. Hinterher hatte mir Stefan erklärt, dass er schon vor Monaten mit ihr Schluss gemacht hatte. Aber sie wollte das einfach nicht akzeptieren, weshalb sie ihn ständig mit Anrufen belästigte. Dehnte sie ihren Telefonterror jetzt auf mich aus? Und woher zum Teufel hatte sie eigentlich meine Nummer? Gegen diese Irre musste was unternommen werden. Ich würde das morgen mit Stefan besprechen, denn so konnte es nicht weitergehen.

Die erotische Stimmung war ein wenig zerstört, was mich aber nicht daran hinderte meinen Plan mit dem Schubladenfreund in die Tat umzusetzen. Es dauerte nicht lang, bis der dumme Anruf vergessen war und ich mich stöhnend der Lust hingab. Merkwürdig war dabei, dass der Catsuit irgendwie meine Empfindungen zu verstärken schien. Keine Ahnung wie das genau funktionierte, aber ich hatte das Gefühl einen Ganzkörperorgasmus zu erleben. Ich weiß das klingt ziemlich seltsam, aber eine bessere Beschreibung fällt mir für dieses außergewöhnliche Erlebnis nicht ein. Jedenfalls kam ich drei Mal am Stück, bis ich völlig erschöpft einschlief.

Gegen 3 Uhr wachte ich auf, weil ich unglaublich durstig war. Also schlurfte ich in die Küche, um mir ein Glas Wasser zu holen. Nachdem ich den Durst gelöscht hatte, entschied ich mich zum Aufräumen des leeren Kartons, welcher noch immer auf dem Tisch stand. Keine Ahnung warum ich mitten in der Nacht auf so eine Idee kam. Dabei fiel mir der Zettel in die Hände, der oben im Paket gelegen hatte. Fett gedruckt war darauf zu lesen.

Wichtige Hinweise:

• Catsuit niemals direktem Sonnenlicht aussetzen
• Catsuit nie länger als 4 Stunden am Stück tragen


Fortsetzung folgt!
2. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von MartinII am 08.04.26 09:38

Schöne Geschichte
3. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von Toree am 08.04.26 17:14

Zitat

•Catsuit nie länger als 4 Stunden am Stück tragen


Na, da hat ja Pia den ersten Fehler begangen!
4. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von RoteHexe am 08.04.26 20:47

Das fängt ja schon wieder gut an 🫶🏻👍🏻
5. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von windelfohlen am 09.04.26 09:30

Toller anfang oh jetzt bin ich gespannt was passiert wen der Catsuit länger als 4 stunden trägt.
6. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von box am 09.04.26 15:19

Juhu, die neuen Geschichte ist gestartet, tip-top.

Habt ihr eigentlich schonmal gehört, dass jeden Tag irgendwo Dienstag ist 😉
7. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von Tina Sommerwind am 11.04.26 11:19

eine traumhaft schöne Geschichte bitte unbedingt fortsetzen
8. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von Dark Fangtasia am 12.04.26 22:30

Diese böse Überraschung ist ja erstmal eine gute Überraschung - zumindestens für uns.
Schön, dass es mit deiner neuen Geschichte losgeht.

Ab jetzt kann man sich noch einmal besonders auf die Dienstage freuen.

Zur Geschichte:
Strategisch hätte es von Yvonne ja ein Fehler sein können, dass sie Pia so früh angerufen hat, bevor diese die Chancwe hatte zu realsiseren, dass sie einen Fehler gemacht hat.
Zum Glück (für uns) ist Pia aber nicht auf die Idee gekommen, dass es eine Falle sein könnte und jetzt hat sie vermutlich den Salat.


Ich freue mich auf weitere Teile,
liebe Grüße
9. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von plit am 14.04.26 18:27

Eine neue Geschichte. Endlich haben Dienstage wieder einen Sinn.

Ich würde die Weihnachtsüberraschung noch nicht ganz abschreiben, denn wie heißt es so schön: Wer Ostern mit den Eiern spielt, hat Weihnachten Bescherung. Oder so ähnlich.
10. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von IronFist am 14.04.26 19:30

Hallo MartinII,

es freut mich, dass es dir gefallen hat.


Hallo Toree,

sowas kann passieren, wenn man die Anleitung erst hinterher liest.
Aber ihr Fehler lässt sich doch bestimmt leicht korrigieren, oder?

Andererseits, so wie ich diesen IronFist kenne ...


Hallo RoteHexe,

vielen Dank für dein Lob.
Irgendwie bezweifele ich jedoch, dass Pia das ebenfalls gut findet.


Hallo windelfohlen,

danke für deine lobenden Worte.

Wenn man so einen Catsuit länger als 4 Stunden trägt, dann ist ein Umtausch ausgeschlossen.
Was hast du denn gedacht?


Hallo box,

schön, dass dir der Anfang gefallen hat.

Soso jeden Tag ist irgendwo Dienstag.
Ich habe schlechte Neuigkeiten für dich, Zeitzonen funktionieren so nicht.

Für diesen plumpen Versuch mich zu häufigeren Veröffentlichungen zu verleiten, verurteile ich dich zu einer Woche Enthaltsamkeit.
Moment, in diesem Forum ist das vielleicht keine besonders geeignete Bestrafung.

Stattdessen musst du dann eben den folgenden Buchstabensalat in die richtige Reihenfolge bringen: TCHENPUKSUE


Hallo Tina Sommerwind,

ich bedanke mich herzlich für dein Lob.

Keine Sorge, diese Geschichte ist bereits komplett fertig.
Deshalb erscheint zuverlässig jede Woche eine neue Folge (sofern die Technik hier mitspielt).


Hallo Dark Fangtasia,

ich will doch mal hoffen, du freust dich auf meine Geschichte und nicht den Dienstag an sich.

Es steht doch gar nicht fest, ob dieses Paket von Yvonne geschickt wurde.
Vielleicht wollte sie auch einfach nur etwas Dampf gegenüber ihrer Konkurrentin ablassen.


Hallo plit,

ist dein Leben so traurig, dass Dienstage sonst keinen Sinn für dich haben?

Ok, meine Geschichte wird auch zur Weihnachtszeit erscheinen.
Wenn ich mich richtig erinnere, dann war ursprünglich die Rede von 2024.

Shame on me!


LG
Fist
11. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von IronFist am 14.04.26 20:04

Teil 2


Oh Shit! Schnell überschlug ich im Kopf, wie lange ich das Ding schon anhatte. Etwa doppelt so lang wie empfohlen. Was passierte, wenn man ihn länger trug? Ängstlich suchte ich auf dem Papier nach Antworten. Bei Sonneneinstrahlung veränderte sich angeblich die chemische Struktur, wodurch das Gewebe mit der Haut reagieren konnte. Das klang überhaupt nicht gut, warum war sowas erlaubt? Zum Glück war es schon dunkel gewesen, als ich nach Hause kam. In diesem Punkt sollte ich also auf der sicheren Seite sein. Mehr Sorgen bereitete mir aber ohnehin der zweite Warnhinweis. Irgendeine unaussprechliche chemische Verbindung sorgte für eine sehr starke elektrostatische Aufladung des Gewebes. Die dabei auftretende Adhäsion bewirkte einen perfekten Sitz. Je länger man den Catsuit jedoch trug, umso stärker wurden die auftretenden Adhäsionskräfte. Meine Schulzeit war schon ein Weilchen her. Wenn ich mich aber richtig erinnerte, dann hatte Adhäsion irgendwas mit Anziehung zu tun. Verdammt!

Hektisch versuchte ich den linken Ärmel des Catsuits nach unten zu ziehen. Aber ich bekam nicht einmal einen Finger unter das Gewebe, wodurch es sich einfach nicht greifen ließ. Das Scheißding war wie festgeklebt. Panik kam in mir auf. Ich musste da schnellstens raus, nur wie? Meine Versuche den Catsuit auszuziehen wurden immer verzweifelter. Allerdings ohne jeden Erfolg. Mir kamen die Tränen. Der Großteil meines Makeups hing vermutlich längst in der Bettwäsche. Und der klägliche Rest begann nun zu verlaufen, wodurch ich noch mehr wie ein Clown aussah. Was mir im Moment aber vollkommen egal war. Ich brauchte sofort Hilfe, also rief ich bei Stefan an.

» Hallo Schatzi, du bist so spät noch wach? «, sagte er lachend.

Er wirkte betrunken und im Hintergrund hörte ich seine Kumpel „ausziehen“ grölen. Wie ironisch, denn genau hierin lag mein Problem. Eigentlich wollte ich ihm ja nicht den Abend ruinieren, aber dies war ein Notfall.

» Bitte komm zu mir, du musst mir helfen! «, heulte ich ins Telefon.

» Was denn, hast du schon solche Sehnsucht nach mir? «, fragte er neckend.

» Du hast mir diese Scheiße eingebrockt, also komm gefälligst auf der Stelle hierher! «, kreischte ich hysterisch.

» Ok ok, ich mach mich gleich auf den Weg! «, meinte er beschwichtigend.

Endlich hatte der Idiot begriffen, dass es mir todernst war. Ob er in seinem Zustand eine große Hilfe sein würde, das stand aber noch in den Sternen. Etwa 25 Minuten später sah ich durchs Fenster ein Taxi vorfahren. Als Stefan durch meine Tür trat, fiel ich ihm in die Arme und klammerte mich fest an seinen Körper.

» Gut, dass du endlich da bist! «, sagte ich erleichtert.

Stefan roch nach Alkohol und war sichtlich angetrunken. Aber er spürte, dass ich in diesem Moment seine Unterstützung benötigte. Also drückte er mich an sich und strich mir mit der Hand beruhigend über den Kopf. Das half natürlich nicht bei meinem Problem. Trotzdem fühlte ich mich dadurch etwas besser.

» Was ist denn los? «, fragte er besorgt.

» Ich hab dein Geschenk zu lange getragen, weil ich die blöde Beschreibung nicht gelesen habe. Und jetzt kann ich es nicht mehr ausziehen! «, jammerte ich.

» Langsam, was für ein Geschenk? «, meinte er verwirrt.

» Na diesen Catsuit hier! «

Man konnte die Gehirnwindungen in seinem Kopf förmlich rattern hören. Wegen des vielen Alkohols arbeitete alles aber etwas langsamer.

» Also von mir ist der nicht, hast du etwa noch einen Verehrer? «, fragte er grinsend.

» Jetzt ist nicht die Zeit für dumme Witze! «, schalt ich ihn mit ernster Miene.

» Schon gut, du hast natürlich recht. «

» Ich versteh nicht so ganz, wieso du den Catsuit nicht mehr ausziehen kannst. Was ist das Problem? «, fuhr er nach einer kurzen Pause fort.

» Versuchs doch mal selbst, dann wirst du‘s schon sehen! «, erwiderte ich.

Mit unbeholfenen Fingern probierte er den Catsuit am Kragen zu fassen. Doch auch er war nicht in der Lage eine Stelle zu finden, an der man ihn richtig greifen konnte.

» Hast du das Ding in Klebstoff getaucht? «, meinte er ungläubig.

Um keine längeren Erklärungen abgeben zu müssen, zeigte ich ihm den Zettel, welcher in dem Karton gelegen hatte. Stirnrunzelnd las er aufmerksam die Beschreibung durch. Bis sich irgendwann seine Augen erschreckt weiteten.

» Ach du Scheiße, das ist ein Nyldosuit! «, sagte er bestürzt.

» Ein was? «

Meine Frage bereitete ihm sichtlich Unbehagen. Was mich befürchten ließ, dass die Lage sogar noch ernster war, als ich gedacht hatte. Mit großer Sorge verlangte ich eine Erklärung von ihm. Nach etwas Rumdruckserei kam Stefan schließlich mit der Sprache heraus.

» Diese Catsuits sind berühmt berüchtigt. In Fetischkreisen nennt man sie salopp Nyldosuits, was für Nylon Doll steht. Sie bescheren einem angeblich extrem gute Orgasmen. Allerdings stehen sie unter dem Verdacht süchtig zu machen. Auch wenn das noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Jedenfalls hat schon so manche Frau die maximale Tragedauer überschritten und sich dadurch unfreiwillig, und manchmal sogar freiwillig, in ein permanentes Nylon Püppchen verwandelt. Ich fürchte wir haben ein ernsthaftes Problem! «, erklärte mir Stefan.

Vollkommen schockiert starrte ich ihn mit offenem Mund an. Das konnte doch wohl nicht wahr sein. Diese Anzüge gehörten verboten!

» Und … und … was jetzt? «, stotterte ich herum.

Als Antwort nahm mich Stefan in den Arm. Was mir zeigte, dass er auch keine Lösung parat hatte. Jetzt überwältigten mich die Emotionen völlig. Ich heulte mir schluchzend die Augen aus und krallte mich an meinem Freund fest. Es dauerte fast 10 Minuten bis ich mich soweit gefangen hatte, dass ich wieder halbwegs klare Gedanken fassen konnte.

» Da muss es doch eine Möglichkeit geben. Was haben denn die anderen Frauen gemacht, denen das Gleiche vor mir passiert ist? «, fragte ich verzweifelt.

» Mir ist nichts bekannt, wie man das wieder rückgängig machen könnte. Aber wir können ja mal im Internet danach suchen! «, schlug er vor.

» Sag mal, woher weißt du eigentlich so viel über diese Catsuits? «, erkundigte ich mich.

» Yvonne wollte so ein Teil unbedingt mal ausprobieren. Nach ausgiebiger Recherche haben wir die Idee aber verworfen. Das Risiko einer Sucht war uns einfach zu groß. «

» Obwohl Yvonne ein Leben als Nylon Püppchen vielleicht sogar gefallen hätte, sie war schon immer etwas verrückt! «, schob er kopfschüttelnd nach.

» Yvonne? Dann hat sie mir also das Paket mit dem Catsuit geschickt! «, schlussfolgerte ich.

» Wie kommst du denn darauf? Warum sollte sie? «, erwiderte Stefan ungläubig.

» Weil sie mich gestern Abend angerufen hat. Sie will mich aus dem Weg haben, damit sie wieder mit dir zusammenkommen kann. «

» Yvonne hat bei dir angerufen, was wollte sie? «, fragte er überrascht.

» Mich beleidigen. Und sie hat irgendwas von nicht gefallen lassen gefaselt. Was sie damit meinte, sollte jetzt ja wohl klar sein. Dieses elende Miststück, ich werde sie umbringen! «, tobte ich.

Stefan schien noch nicht überzeugt zu sein, dass seine Ex hinter dem Ganzen steckte. Dabei hatte er selbst gesagt, dass sie eine Verrückte ist. Doch wer sollte es denn sonst gewesen sein? Gemeinsam machten wir uns daran, im Internet nach einer Lösung für das Problem zu suchen. Wir fingen mit der Herstellerseite an. Dort war natürlich keinerlei Rede von einer Suchtgefahr. Genauso wurde auch mit keiner Silbe erwähnt, dass man dauerhaft in so einem Anzug feststecken konnte. Stattdessen gab es jede Menge Fotos von gutaussehenden Frauen in mehr oder weniger transparenten Catsuits. Einige Modelle schlossen sogar den Kopf der Trägerin mit ein. Wozu sollte das gut sein? Überall wurde auf ein unvergleichliches Tragegefühl dieser Teile hingewiesen. Und auch der Firmenslogan SEX UP YOUR LIFE war sehr oft zu lesen. Auf dieser Werbeseite war jedenfalls keine Hilfe zu erwarten. Als nächstes zeigte mir Stefan ein Fetisch Forum, in dem er häufiger unterwegs war. Ich war erstaunt, was es alles für bizarre Vorlieben gab. Adult Baby, Ponyplay oder auch Bimbofication. Auf sowas Merkwürdiges standen die Leute? Mir war schleierhaft was daran reizvoll sein sollte. Dieses komische Bimbo Ding musste eine reine Männerfantasie sein. Denn bei sowas machte doch keine Frau mit, oder?

» Was zum Geier ist Forniphilia? «, fragte ich, als ich den Begriff las.

» Lebende Möbel! «, antwortete Stefan lachend.

Da konnte ich nur verständnislos mit dem Kopf schütteln. Bezüglich meines Problems war leider nicht viel zu finden. Es gab zwar ein paar Erfahrungsberichte mit den Catsuits, doch in diesem Forum hatte offenbar noch keiner die gleiche böse Überraschung erlebt wie ich.

» Vielleicht suchen wir mal nach Nylon Dolls! «, lautete Stefans Vorschlag.

Ganz oben kamen jede Menge Einträge, die zu Fotos von weiblichen Promis in Strumpfhosen führten. Ein Stück weiter unten fanden wir dann aber den Blog einer Frau die sich „Nylon Doll Suzy“ nannte. Sie lebte in Dänemark, ihre Texte waren aber zum Glück in Englisch. Suzy berichtete ausführlich von ihren ersten Erfahrungen mit so einem Catsuit. Dadurch sei ihr gesamter Körper zur erogenen Zone geworden und sie hätte unglaublich intensive Gefühle erlebt. Angesichts dieser Schilderung klang der Kauf eines weiteren Catsuits sogar nachvollziehbar. Diesmal inklusive Kopf, für ein Kompletterlebnis. Wodurch sich ihr Sexleben wesentlich verbesserte. Bis sie eines Tages von einem Fall las, bei dem eine Frau durch so einen Catsuit permanent zu einem Nylon Püppchen geworden war. Der Schreck fuhr ihr mächtig in die Glieder und sie wollte nie wieder so ein Ding tragen. In den folgenden Tagen spukte jedoch ständig der Gedanke in ihrem Kopf herum, wie es wohl wäre an der Stelle dieser Frau zu sein. Derart wunderbare Gefühle täglich erfahren zu dürfen, übte einen starken Reiz auf sie aus. Allerdings war die Vorstellung auch gleichzeitig ziemlich erschreckend. Es gäbe dann kein Zurück mehr, was ihr Leben komplett auf den Kopf stellen würde. Durch ihre angstbedingte Enthaltsamkeit vermisste sie relativ schnell das geniale Tragegefühl. Aber das Risiko war ihr einfach zu hoch. Zudem quälte sie ein innerer Zwiestreit, ob es denn schlimm wäre ein permanentes Nylon Püppchen zu sein. Allein die Idee ließ sie feucht werden. Gleichzeitig warnte ihr Verstand aber eindringlich, dass sowas ziemlich dumm sei. Unverhofft schlug dann das Schicksal zu. Ihr langjähriger Freund hatte sich in eine gemeinsame Kollegin verliebt und Schluss gemacht. Für Suzy brach eine Welt zusammen. Schon der Gedanke mit den beiden Turteltäubchen weiter arbeiten zu müssen war unerträglich, weshalb sie in einer Kurzschlussreaktion ihren Job kündigte. Über Nacht hatte ihr Leben eine höchst unerfreuliche Wendung genommen. Alles hatte sich schlagartig verändert und sie war gezwungen einen Neuanfang zu starten. Natürlich war ihr emotionaler Ausnahmezustand für eine gut durchdachte Entscheidung nicht gerade hilfreich. Beherrscht von dem Wunsch ihre Fehler nicht zu wiederholen, beerdigte sie symbolisch die alte Suzy. Und zwar durch die Transformation zu einer völlig neuen Person, nämlich einer Nylon Doll. Dieser radikale Schritt brachte ihr jedoch nicht die erhoffte mentale Stabilität. Ganz im Gegenteil, denn danach geriet ihre geistige Verfassung noch mehr aus der Balance. Infolgedessen schwankte sie ständig zwischen bitterlichem Weinkrampf und unendlicher Lust. Insgesamt dauerte es fast zwei Monate bis sie sich endlich in den Griff bekam. Die finanzielle Lage war nun angespannt und sie brauchte dringend einen neuen Job. Als Bankkauffrau würde sie so aber niemand mehr einstellen, da sie für ihre Verwandlung ausgerechnet den Ganzkörperanzug gewählt hatte. Wahllos verschickte sie Bewerbungen für jeden auch nur halbwegs passenden Job. Doch die Rückmeldungen waren mehr als ernüchternd. Personaler schienen ihren neuen Look so überhaupt nicht zu schätzten. Aus purer Verzweiflung bewarb sie sich irgendwann sogar als Servicekraft in einer dubiosen Nachtbar. Der Chef des Schuppens stutzte, als sie sich dort vorstellte. Zum wiederholten Male hatte ihr Ersteindruck also abgeschreckt. Außerdem konnte sie im Service null Erfahrung vorweisen. Entgegen ihrer Erwartung bekam sie den Job jedoch nach nicht einmal 10 Minuten. Irgendwie hatte sie den Verdacht, dass sie diese Stelle wegen und nicht trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens erhalten hatte.

Es gab einen angeschlossenen Bordellbetrieb und die Mädchen warteten in der Bar auf Kundschaft. Suzy arbeitete hinter der Theke und bediente die Ladies und ihre „Begleiter“. Sie war überrascht wie viel Geld Männer für den sogenannten Champagner ausgaben, bei dem es sich in Wahrheit nur um einen mittelmäßigen Sekt handelte. Wahrscheinlich war es aber die weibliche Gesellschaft die einen Großteil des Preises ausmachte. Zu Beginn hatte Suzy Probleme mit ihrer neuen Arbeitskleidung. Korsett, Strapse und High Heels waren mit den Business Anzügen ihres alten Jobs kaum vergleichbar. Allmählich gewöhnte sie sich immer mehr an sexy Outfits. Im Vergleich zu den restlichen Ladies war sie noch ziemlich züchtig unterwegs. Die Zeit in der Bar richtete Suzy seelisch wieder auf. Regelmäßig bekam sie von den männlichen Gästen nette Komplimente. Und es gesellte sich auch so manch ein unmoralisches Angebot dazu, welche sie jedoch allesamt ablehnte. Selbst bei völlig abgehobenen Summen wie umgerechnet 2.000 € die Stunde. Manche Männer schienen einfach zu viel Geld zu haben. Der rege Zuspruch in der Bar motivierte Suzy dazu, einen Blog über ihr Leben als Nylon Doll zu starten. Was dann folgte, hätte sie in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet. Begeisterte Zuschriften kamen aus aller Welt. Hauptsächlich von Männern, die sich Fotos von ihr wünschten. Allerdings auch von einigen Frauen, die mit dem Gedanken spielten selbst zur Nylon Doll zu werden. Offenbar gab es hier einen Markt. Also erstellte Suzy eine eigene Webseite, auf der sie Fotos und Videos von sich verkaufte. Mit überwältigendem Erfolg. In den ersten 3 Monaten machte sie damit mehr Geld als in der Bank im ganzen Jahr. Damit war das Ende ihrer Karriere als Barfrau gekommen. Denn jetzt fokussierte sie sich voll auf ihr eigenes Geschäft.

» Wow, was für eine Geschichte. Auch wenn sie nicht bei meinem Problem hilft! «, stellte ich fest.


Fortsetzung folgt!
12. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von windelfohlen am 14.04.26 21:23

Zitat

Hallo windelfohlen,

danke für deine lobenden Worte.

Wenn man so einen Catsuit länger als 4 Stunden trägt, dann ist ein Umtausch ausgeschlossen.
Was hast du denn gedacht?


OK der war gut, hat mich schon zum lachen gebracht, aber jetzt weiss ich wirklich was passiert.
Tolle Fortsetzung, so kann man aus einer Not eine Tugend machen.
Was der Freund jetzt macht da sehr wahrscheinlich seine EX schuld an dem Zustand von unserer Protagonistin. Ist dann halt nur die Frage was die Yvonne damit bewirkt.
Schön die verschiedenen nicht typischen Fetische als aufzählung.
13. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von MartinII am 15.04.26 09:13

Entspricht voll meinem Fetisch. Vielleicht lieber ohne Kopfhaube, aber eine Frau an der Seite zu haben, die dauerhaft vollständig in so einen Bodysuit mit Handschuhen und Füßlingen gehüllt ist - eine großartige Fantasie. Es müsste nur eine Möglichkeit gefunden werden, wie frau das Problem der Finger- und Fußnägel löst...
14. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von Toree am 15.04.26 17:19


UND DAS HAST DU SELBST GESCHRIEBEN!

Zitat


Hallo Toree,

sowas kann passieren, wenn man die Anleitung erst hinterher liest.
Aber ihr Fehler lässt sich doch bestimmt leicht korrigieren, oder?

Andererseits, so wie ich diesen IronFist kenne ...


DA du die Geschichte, welche wie immer, schon gut anfängt, geschrieben hast weiß du ja, was passiert.
HM, dass Yvonne dahinter steckt, hätte man sich, durch den Anruf denken können.

->->-> Ich könnte mir sogar vorstellen, das Pia sich an ihr rechen könnte?
15. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von DrSimon am 16.04.26 13:13

Sehr schöne Geschichte!

Vielen Dank.
Toller Spannungsbogen.

Ich freue mich auf weitere Fortsetzungen.
16. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von IronFist am 18.04.26 19:22

Hallo windelfohlen,

meine Aussage war ja nicht falsch.
Ich hab nur irgendwie vergessen zu erwähnen, warum ein Umtausch ausgeschlossen ist.

Yvonne ist sicher eine offensichtliche Verdächtige.
Doch bisher ist ihre Schuld noch nicht erwiesen.

Generell stellt sich nun die Frage, was zu tun ist.
Darauf habe ich aber leider auch keine Antwort.

Zumindest noch nicht!


Hallo MartinII,

du wärst also an so einem Nyldosuit interessiert.
Was würde wohl deine Partnerin dazu sagen?


Hallo Toree,

dieser IronFist ist wirklich ein schlimmer Finger ... äh eine schlimme Faust.
Aber mein Name ist Hase und ich weiß von Nichts.


Hallo DrSimon,

ich danke dir für deine lobenden Worte.
Und ich freue mich auf weitere Kommentare.


LG
Fist
17. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von Boss am 19.04.26 14:42

Ich mag die Geschichte und trage manchmal auch eine Catsuit mit eingearbeiteten Brüsten ... und ich freue mich auf die Fortsetzung ... danke
18. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von plit am 19.04.26 22:20

Hallo IronFist

Zitat
ist dein Leben so traurig, dass Dienstage sonst keinen Sinn für dich haben?


Ok, vielleicht war das etwas überdramatisiert aber ein Dienstage mit Geschichte ist besser als einer ohne.

Mal schauen wie das mit den dreien weitergeht. Vielleicht trägt Yvonne ja auch so einen Anzug abseits der Gebrauchsanweisung. Ich hoffe Pia wir ihren wieder los. Nicht das es die einzige Überraschung bleibt.

Beste Grüße
Plit
19. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von IronFist am 21.04.26 21:49

Hallo Boss,

würdest du auch so einen Catsuit tragen?
Scheint ja nicht ganz ohne Risiko zu sein.


Hallo plit,

du bist ganz schön gemein.
Ich denke Pia ist von der einen Überraschung mehr als bedient.


LG
Fist
20. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von IronFist am 21.04.26 22:20

Teil 3


» Schreib doch dieser Suzy einfach mal eine Mail, sie scheint eine Expertin für Nylon Dolls zu sein. Wenn jemand weiß wie man das rückgängig machen kann, dann vermutlich sie! «, schlug Stefan vor.

Das war eine sehr gute Idee. Konzentriert versuchte ich mein Anliegen in englische Worte zu fassen, als direkt neben mir plötzlich Stefans Kopf nach vorne kippte. Na großartig, ich befand mich in einer Krisensituation und mein Freund schlief dabei ein. Zu seiner Verteidigung muss ich aber anerkennen, dass er die gesamte Nacht nicht geschlafen hatte. Und der Alkohol dürfte sicher auch seinen Anteil daran haben. Nach etwa 30 Minuten war ich mit dem Text zufrieden und schickte ihn ab. Neugierig klickte ich in dem Blog auf einen Link zu Suzys Webseite. Für die meisten Fotos musste man bezahlen, es gab allerdings auch ein paar kostenfreie Beispielbilder. Fasziniert starrte ich auf ein Foto von Suzy in einem Business Dress. Ob dieses Outfit noch aus ihrer Zeit in der Bank stammte? Ich hatte mir eine vollbusige Sexbombe vorgestellt, doch stattdessen war die gute Suzy ein zierliches Persönchen. Mein Irrtum beruhte wahrscheinlich auf dem Klischee, dass im Sexgeschäft alle Frauen stark vergrößerte Brüste besaßen. Aber war dies überhaupt eine Sexseite? Die Antwort lautete wohl „Jein“. Dieses Foto hatte etwas Irritierendes. Man konnte die Gesichtszüge von Suzy zwar durchaus erkennen, aber alle Konturen wirkten irgendwie verschwommen. Als wäre ein Weichzeichner benutzt worden. Natürlich könnte das Bild bearbeitet worden sein, doch ich hatte eher den Eindruck, dass dieser Effekt ihrem Ganzkörper Catsuit geschuldet war. Tatsächlich verlieh ihr die einheitlich schwarz-graue Färbung das ausdruckslose Gesicht einer Puppe. Darin Emotionen zu erkennen, war ein Ding der Unmöglichkeit. Es war nicht mal zu erkennen, ob sie lächelte. Oder in welche Richtung ihre dunklen Augen blickten. Irgendwie spooky! Oben auf ihrem glänzenden Nylonkopf thronte eine strohblonde Wuschelfrisur. War das eine Perücke oder wuchsen ihre Haare durch den Catsuit hindurch? Seltsam über was man sich so Gedanken machte. Extrem auffällig waren zudem die langen roten Fingernägel, die sich am besten mit Krallen beschreiben ließen. Zu einer seriösen Geschäftsfrau, die sie auf diesem Foto wohl darstellen sollte, passten die Dinger gar nicht. Sondern viel mehr zur Männerfantasie der versauten Chefin. Plötzlich erwischte ich mich dabei, wie ich mir vorstellte so auszusehen. Stopp, so einen Weg würde ich niemals beschreiten. Da ich hungrig war, ging ich in die Küche um mir etwas zum Essen zu machen. Erst kochte ich Kaffee und danach schmierte ich uns ein paar Brote. Im Anschluss weckte ich meinen Freund, damit wir zusammen frühstücken konnten. Während wir genüsslich aßen, erzählte ich von Suzys Foto.

» Zeig mal! «, meinte Stefan.

Also brachte ich meinen Laptop in die Küche.

» Sieht irgendwie komisch aus. Auf eine bizarre Weise aber auch sexy! «, lautete sein Urteil.

» Findest du? Warum? «

» Schwer zu erklären. Im Karneval stellt man im Schutz der Anonymität schon mal verrückte Sachen an. Wie hemmungslos agiert dann wohl eine Frau, die dauerhaft ohne Gesicht lebt? «, ließ er seinen sexuellen Fantasien freien Lauf.

» Sie hat ein Gesicht! «, widersprach ich.

» Schon, aber könntest du sagen wie alt sie ist? Oder wie sie vorher ausgesehen hat? «

» Suzy ist 24! «, antwortete ich.

» Das weißt du aber nur, weil es dort oben im Text so steht. Was ich meine ist, dass dies genauso gut eine Nachbarin oder sogar deine Mutter sein könnte. Man kann es schlicht nicht erkennen. «

» Turnt dich dieses Foto an? «, fragte ich neugierig.

» Hm … zu einem gewissen Grad, ja! «

Hatte dieser Trottel denn nie gelernt, dass man so eine Frage niemals ehrlich beantwortete. Welche Frau hörte schon gerne, dass ihr Freund eine andere begehrte. Zur Strafe gab ich ihm einen heftigen Knuff auf den Arm. Und danach spielte ich solange die Beleidigte, bis er endlich versuchte mich zu verführen. Was ich gütig zuließ. Ehrlicherweise musste ich zugeben, dass mich das Foto auch erregte. Auch wenn ich nicht wirklich sagen konnte warum. Jedenfalls führte dies zum ersten richtigen Sex im neuen Catsuit. Seine Finger schienen überall gleichzeitig auf meinem Körper aktiv zu sein. Ich wusste gar nicht, auf was ich mich zuerst konzentrieren sollte. Innerhalb kürzester Zeit war ich das erste Mal gekommen. Stefan tat sein Bestes um mit mir mitzuhalten, aber an diesem Morgen war ich einfach viel zu schnell. Mein zweiter Höhepunkt folgte direkt im Anschluss. Dieser fiel derart heftig aus, dass ich dabei sogar ohnmächtig wurde. Was bei Stefan zu einem unfreiwilligen Coitus interruptus führte. Sorry!

Ein paar Stunden später wachte ich wieder auf. Stefan schlummerte noch tief und fest. Dieses Mal würde ich ihn nicht wecken, denn er hatte einiges an Schlaf nachzuholen. Direkt nach dem Aufstehen checkte ich aus reiner Gewohnheit meinen Posteingang. Suzy hatte bisher noch nicht geantwortet, doch das war auch nicht zu erwarten gewesen. Leider konnte ich nur abwarten, was mir in meiner prekären Lage richtig schwer fiel. Draußen war es inzwischen hell geworden. Beim Blick aus dem Fenster stellte ich fest, dass es über Nacht geschneit hatte. Die Sonne glitzerte hell über einer weißen Winterlandschaft. Geblendet kniff ich die Augen zusammen und genoss die Wärme auf meiner Haut. Ah, das war richtig angenehm! Bei so schönem Wetter sollte ich mit Stefan später einen Spaziergang machen. Bis der Faulpelz aus dem Bett kroch, konnte ich ja noch ein wenig im Internet recherchieren.

Die Suche war extrem mühsam. Denn die meisten Einträge unter „Nylon Dolls“ hatten gar nichts mit diesen Catsuits zu tun. Und wenn ich nach „Nylon Doll Catsuit“ suchte, dann bekam ich jede Menge Shops für Kostüme angezeigt. Genervt klickte ich mich durch. Irgendwann stieß ich dabei auf einen zwei Jahre alten Zeitungsartikel. Eine gewisse Silvia S. verklagte einen Hersteller von Catsuits in den USA auf Schadenersatz. Leider war der Artikel ziemlich vage. Weder wurde gesagt, warum diese Frau genau geklagt hatte, noch wurde der Name der Firma erwähnt. Aber eigentlich konnte es sich dabei doch nur um diese CatS GmbH handeln, oder? Ob diese Klage inzwischen verhandelt worden war? Zu meinem Bedauern konnte ich aber keinen weiteren Artikel dazu finden. Vermutlich kam die Frau aus Hannover, denn die Zeitung stammte aus dieser Stadt. Was mir aber nicht half, denn Silvia S. gab es dort bestimmt hunderte. Mit derart dürftigen Informationen würde ich die Frau wohl kaum ausfindig machen können. Warum hatte sie eigentlich nicht in Deutschland geklagt? Vermutlich weil man in Amerika deutlich mehr Geld erstreiten konnte. Doch musste das Unternehmen dafür nicht auch in den USA aktiv sein? Eine schnelle Suche bestätigte meinen Verdacht. Die CatS GmbH war nur die deutsche Tochter eines großen US Konzerns mit dem Namen „Trust“. Ein besserer Name war denen wohl nicht eingefallen, das war Ironie pur. Deren Slogan „We know what‘s good for you“ setzte dem Ganzen aber noch die Krone auf.

» Ja von wegen! «, bemerkte ich dazu kopfschüttelnd.

Zu dem Konzern gehörten eine ganze Reihe von Firmen. Alle produzierten Waren, die irgendwie mit Sex zu tun hatten. Der eine verkaufte Kleidung, ein anderer Sexspielzeug und ein dritter SM Möbel. Für jeden Geschmack war was dabei. Chef von dem Ganzen war ein gewisser Michael Dunford. Ein international bekannter Playboy, der in seiner Villa in Florida regelmäßig Sex Partys veranstaltete. Bis zu mir war sein „Ruhm“ noch nicht vorgedrungen. Ich fand jede Menge Fotos von dem Kerl. Etwa Mitte 40, mit kräftiger Statur und braungebrannter Haut. Eigentlich nicht unattraktiv. Gleiches galt auch für die stets wechselnden weiblichen Begleitungen, jedoch waren diese nur maximal halb so alt. Warum überraschte mich das nicht? Die Überschrift einer deutschen Boulevardzeitung erregte meine Aufmerksamkeit.

Homestory mit Michael Dunford

» Mal schauen wie der Typ so lebt! «, dachte ich mir.

Das erste Foto verschlug mir gleich die Sprache. Aber nicht weil sein Heim so prachtvoll gewesen wäre. Dunford lehnte lässig in einem großen Ledersessel. Zu seinen Füßen knieten zwei angeleinte nackte Frauen, deren Hinterteile hoch in die Luft gereckt und mit kleinen Schwänzchen dekoriert waren. Und zwischen den beiden Frauen stand ein gefüllter Hundenapf mit der Aufschrift „Petslut“.

» Was ist das denn für ein Arschloch! «, rief ich entsetzt aus.

Wie blöd musste man sein, um sich von einer Zeitung derart frauenverachtend ablichten zu lassen. Der anschließende Shitstorm war bestimmt riesig gewesen. Versuchte er zu provozieren? Oder teilte er der Welt so mit, dass ihm deren Meinung scheißegal war. Wie auch immer. Irgendwas musste bei dem im Oberstübchen falsch verkabelt sein. Jedenfalls wunderte es mich nicht, dass ich wegen so einem perversen Schwein in Schwierigkeiten steckte. Diesen Typen turnte es wahrscheinlich sogar noch an, wenn er das Leben anderer ruinieren konnte. Ich könnte kotzen! Mehr wollte ich von dem Scheiß gar nicht sehen. Plötzlich klingelte es an der Tür. Hm … vielleicht die Post. Hoffentlich kein neues Überraschungspaket, denn ich war vom gestrigen noch vollauf bedient. Nachdem ich mir einen Bademantel übergezogen hatte, ging ich zur Sprechanlage.

» Wer ist da? «, fragte ich.

Als Antwort klopfte es direkt an meiner Wohnungstür, die Person war also schon im Treppenhaus. Ich entdeckte eine junge Frau, als ich durch den Türspion blickte. Das war doch diese Yvonne? Die hatte vielleicht Nerven hier aufzukreuzen.

» Na dir werd ich was erzählen! «, sagte ich so richtig in Fahrt.

Schwungvoll riss ich die Tür auf, packte Yvonne am Arm und zog sie wortlos in meine Wohnung hinein. Danach gab ich der Tür einen kräftigen Tritt, so dass sie krachend ins Schloss fiel. Voller Wut packte ich meinen „Gast“ am Kragen und drückte sie gegen die Wand.

» Hallo Pia, du scheinst ein wenig erregt zu sein! «, begrüßte sie mich scheißfreundlich.

» Du blödes Miststück! Warum hast du mir das angetan? «, tobte ich.

» Ich weiß gar nicht wovon du sprichst! «, erwiderte sie mit einem hämischen Grinsen.

» Und ob du das weißt! Ich rede von dem Paket mit dem vermaledeiten Catsuit! «

» Was denn für ein Catsuit? «, fragte sie mit Unschuldsmiene.

Hatte sie wirklich keine Ahnung? Nein, sie spielte mir hier Theater vor, um mich noch mehr auf die Palme zu bringen. Und leider funktionierte es. Wutentbrannt machte ich einen Schritt zurück und öffnete meinen Bademantel.

» Dieser hier! Nur deinetwegen kann ich das Ding nicht mehr ausziehen! «

» Soso, da hat wohl jemand die Gebrauchsanweisung nicht gelesen. Eine ganze Seite ist für eine Schlampe wie dich aber auch zu viel verlangt. Steht dir allerdings sehr gut. Ganz besonders gefällt mir das verlaufene Nuttenmakeup! «, antwortete sie herablassend.

Ihre Worte ließen mich komplett ausrasten und ich bekam das Bedürfnis sie zu schlagen. Da sie aber meine Arme festhielt, wurde daraus mehr ein Ringkampf. Völlig außer Rand und Band, schob ich sie vor mir her. Im Rückwärtsgang trat Yvonne auf meine Pumps, die ich am Vorabend dort abgestellt hatte. Sie verlor das Gleichgewicht, wodurch wir beide hart auf dem Fußboden aufschlugen. Weil ich aber mit Adrenalin vollgepumpt war, spürte ich den Schmerz kaum. Ich versuchte mich auf meine Kontrahentin zu setzen, aber das Biest war wendig wie ein Aal. Ständig entglitt sie mir, weshalb wir uns nur auf dem Boden herumwälzten.

» Was ist denn hier los? «, dröhnte plötzlich eine tiefe Stimme.

Unser Krach hatte Stefan geweckt. Mit einer mächtigen Morgenlatte stand er nackt im Türrahmen zum Schlafzimmer.

» Hallo Stefan! «, schmachtete Yvonne meinen Freund mit säuselnder Stimme an.

» Halt die Klappe, du Miststück! «, mit diesen Worten warf ich mich erneut auf sie.

» Schluss jetzt! «, ging Stefan dazwischen.

Er packte mich an den Schultern und zog mich von Yvonne herunter. Weil ich aber nicht aufhören wollte, zerrte mich Stefan zwei Meter zur Seite. Und danach platzierte er sich genau zwischen den Streithähnen, äh … Streithennen. Ich saß auf dem Boden und hatte nun sein bestes Stück genau vor der Nase. Unwillkürlich musste ich an Sex denken, dabei war das letzte Mal gerade ein paar Stunden her. Die Blickrichtung von Yvonne verriet mir, dass sie ganz ähnliche Gedanken haben musste.

» Was ist denn los mit dir? So kenne ich dich gar nicht! «, fragte Stefan.

» Dieses Miststück ist nur hier, um sich an meinem Schicksal zu ergötzen! «, beschwerte ich mich.

» Bitte keine Beleidigungen mehr! «, wurde ich von Stefan gescholten.

» Also Yvonne, was willst du hier? «, fuhr er fort.

» Ich möchte dich heute Abend zum Essen einladen, damit wir uns mal richtig aussprechen können. Es gibt Königsberger Klopse, die magst du doch so gern. «

» Nicht schon wieder Yvonne. Wir haben nichts mehr zu bereden. «

» Doch das haben wir! «, erwiderte sie trotzig.

» Diese Schlampe dort ist doch kein Umgang für dich. Sie scheint ja nicht einmal in der Lage zu sein, dich ordentlich zu befriedigen. Das kann ich besser, wie du weißt! «, erklärte Yvonne und fuhr sich dabei lüstern mit der Zunge über die Lippen.

Fragte sich, wer von uns beiden hier die Schlampe war. Am liebsten hätte ich mich sofort wieder auf sie gestürzt. Ein strenger Blick von Stefan hielt mich jedoch davon ab.

» Das mit den Beleidigungen gilt auch für dich! «, bekam nun auch Yvonne ihr Fett ab.

» Dieses Thema hatten wir doch schon tausend Mal. Für eine Beziehung benötigt es ein beidseitiges Einverständnis, welches bei mir nicht mehr vorhanden ist. Was ist daran so schwer zu verstehen? «

» Aber das kann sich doch wieder ändern! «, wandte Yvonne ein.

Stefan legte eine Hand über seine Augen und seufzte kopfschüttelnd.


Fortsetzung folgt!
21. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von Dark Fangtasia am 22.04.26 08:10

Stefans Vorlieben werden ja immer deutlicher.
Mal sehen, was da noch kommt..
Hoffentlich ist Yvonnes Beteiligung nur von kurzer Dauer und Stefan steht ganz auf Pias Seite. Zu dritt kann ich mir die drei nicht so wirklich gut vorstellen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Aber bis Dienstag dauert es so lange...
22. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von windelfohlen am 22.04.26 21:55

Oh man die Eifersucht kann ganz gefährlich werden. Da hat sich Yvonne ja schon ein wenig verplappert mit der Hinweis auf Gebrauchsanweisung.
Die ist auch mutig einfach so bei Pia und Stefan aufzutauchen.
Gespannt wie es weiter geht.
23. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von IronFist am 24.04.26 19:45

Hallo Dark Fangtasia,

die Entstehung einer Dreiecksbeziehung sehe ich ehrlich gesagt auch nicht.
Nur, wie wird man eine verrückte Stalkerin wieder los?

Wobei Yvonne ja noch nicht einmal das Hauptproblem ist.
Denn eigentlich geht es ja mehr um die Frage, wie man so einen Catsuit wieder loswird.

Wenn es nur jemanden geben würde, der die Antwort darauf kennt.


Hallo windelfohlen,

ich habe nicht den Eindruck, dass Yvonne sich verplappert hat.
Für mich sieht das nach einer bewussten Provokation aus.

Was sie mit der ganzen Aktion bezweckt, ist mir jedoch ein Rätsel.
Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Stefan auf diese Weise zurückgewinnen wird.

Aber wer bin ich schon, um das beurteilen zu können.


LG
Fist
24. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von IronFist am 28.04.26 19:29

Teil 4


» Also für dich ein allerletztes Mal zum Mitschreiben. Wir zwei werden weder heute, noch morgen oder irgendwann in der Zukunft jemals wieder zusammenkommen. Es ist vorbei und zwar endgültig. Solltest du mich oder Pia noch ein einziges Mal belästigen, dann werde ich rechtliche Schritte gegen dich einleiten. Und die Sache mit dem Catsuit wird auch noch Folgen haben, das verspreche ich dir. Ist die Message angekommen? «, erklärte er ernst.

» Aber … «

» Kein aber! HAST DU VERSTANDEN? «

Eingeschüchtert nickte Yvonne. In diesem Moment sah sie richtig jämmerlich aus. Ohne die unschöne Vorgeschichte hätte ich vielleicht sogar Mitleid mit ihr gehabt.

» Gut, dort ist der Ausgang! «, Stefan zeigte mit dem Finger auf die Tür.

Yvonne kämpfte sich zurück auf die Füße. Man konnte ihr ansehen, dass sie noch nicht aufgeben wollte. Doch Stefans strenger Blick unterdrückte jeden Widerspruch. Nur sehr zögerlich bewegte sie sich in Richtung Ausgang. Mein Freund blieb direkt hinter ihr und blockierte mit seinem Körper den Flur. Als Yvonne die Tür fast erreicht hatte, drehte sie sich noch einmal um.

» Offenbar hast du ein Sonnenbad genommen. Ich wünsch dir noch viel Spaß mit deinem Catsuit! «, erklärte sie mir gehässig.

Gefolgt von einem dämonischen Kichern. Diese Frau hatte wirklich einen an der Klatsche. Bevor ich etwas erwidern konnte, war sie auch schon verschwunden. Wie kam sie bloß darauf, dass ich diesen Catsuit Sonnenlicht ausgesetzt hätte? Ich war damit ja gar nicht außer Haus gewesen. Wahrscheinlich wollte sie mir einfach nur Angst machen. Doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, heute Morgen am Fenster. Wie hatte ich nur so sorglos sein können. Konnte man an dem Anzug etwa eine Veränderung sehen? Panisch sprang ich auf und eilte zum großen Spiegel im Schlafzimmer. Auf den ersten Blick konnte ich nichts erkennen. Also schnappte ich mir mein Handy und verglich das gestrige Foto mit dem Istzustand. Die Ärmel erschienen mir jetzt ein klein wenig länger, aber das konnte auch an der veränderten Position liegen.

» Ist alles in Ordnung? «, fragte Stefan verwirrt.

» Ich hab Mist gebaut. Draußen war es so schön winterlich, weshalb ich eine Weile am Fenster stand, um den Anblick zu genießen. Leider schien dabei die Sonne herein. Direkt nach dem Aufstehen habe ich einfach nicht an die Warnhinweise gedacht. Was mache ich denn jetzt? «

» Die Situation hat sich dadurch doch nicht groß verändert. Das Ziel bleibt immer noch das gleiche, wir müssen dich so schnell wie möglich aus dem Catsuit herausbekommen! «, versuchte er mich zu beruhigen.

» Und wie? «, schluchzte ich.

Mehr als eine tröstende Umarmung konnte mir Stefan im Moment leider nicht bieten. Dabei spürte ich deutlich sein noch immer steifes Glied. Wodurch mir bewusst wurde, wie geil ich schon wieder war. Was war nur los mit mir? Anscheinend beeinflusste der Anzug auch meine Libido. Es kam so wie es kommen musste. Wir landeten erneut zusammen im Bett. Und dieses Mal kam auch mein Liebster auf seine Kosten.

Die Wartezeit auf eine Antwort von Suzy war fast unerträglich. Vielleicht reagierte sie generell nicht auf die Zuschriften von irgendwelchen Unbekannten. Diese Möglichkeit machte mir Angst, weshalb ich sie besser schnell verdrängte. Sex war die wirksamste Ablenkung von meinen Sorgen. Denn der Anzug hielt mich in einem Zustand der Dauergeilheit. Allerdings wurde ich dabei von Stefan ein wenig ausgebremst.

» Gönn mir mal eine Pause! «, japste er.

Nie hätte ich gedacht, dass sich unsere Rollen komplett vertauschen könnten. Meine Lust war nahezu unersättlich. Wer weiß was ich alles Dummes angestellt hätte, wenn mir in der Situation ein anderer Mann begegnet wäre. Darüber wollte ich lieber nicht nachdenken, denn die Antwort würde mir nicht gefallen. Nach einer unruhigen Nacht mit Sex plus Selbstbefriedigung, wartete am nächsten Morgen eine weitere Überraschung auf mich.

» Der Anzug wächst! «, kreischte ich panisch.

» Er wächst? Wovon redest du? «, erwiderte Stefan verschlafen.

» Die Ärmel, sie reichen mir jetzt bis zum Handgelenk. Das war gestern noch nicht so! «

» Bist du dir da sicher? «, zweifelte mein Freund.

Ich holte mein Handy und zeigte ihm noch einmal das Foto, welches ich ihm geschickt hatte.

» Siehst du, da sind bestimmt 5 Zentimeter frei zwischen Ärmel und Handgelenk! «

» Auf dem Bild könnten die Ärmel ein Stück nach oben gerutscht sein! «, wandte er ein.

» Das habe ich auch zuerst geglaubt. Aber ich schwöre dir, dass die Ärmel gestern noch nicht bis zum Handgelenk gingen. «

» Seltsam. Passiert das nur an den Armen oder sind deine Beine auch betroffen? «, wollte er wissen.

Diese Frage hatte ich mir noch gar nicht gestellt. Hektisch blickte ich an mir herunter. Jetzt reichte mir der Catsuit bis zu den Knöcheln.

» Ganz sicher bin ich mir da nicht, aber ich glaube der Anzug war gestern auch dort unten kürzer! «, sagte ich.

» Oh Gott, passiert das etwa auch an meinem Hals? «, kam mir plötzlich eine böse Vorahnung.

Panisch rannte ich zum Spiegel. Da der Catsuit einen Ausschnitt besaß, war es dort noch nicht so gut sichtbar. Doch das Vergleichsfoto bewies eindeutig, dass der Anzug auch hier ein Stückchen zugelegt hatte.

» Ich will nicht zu einer Gesichtslosen werden! «, heulte ich.

Diese Erkenntnis hatte mich wie ein Keulenschlag getroffen. Würde ich bald so wie Suzy aussehen? Schon der Gedanke erschreckte mich. Dagegen musste ich sofort was unternehmen. Nur wusste ich leider nicht wie. Aus purer Verzweiflung lief ich Rillen in den nicht vorhandenen Teppich. Ich fühlte mich wie ein Tiger im Käfig, für den es keinerlei Entkommen gab. Das sinnlose Herumgerenne hatte vor allem einen Effekt. Ein stetig wachsendes Bedürfnis nach körperlicher Zuwendung, weil mich der Catsuit dabei stimulierte. Hörte das denn gar nicht mehr auf? So mussten sich Personen fühlen, die sexsüchtig waren. Um Stefan nicht kollabieren zu lassen, versuchte ich mich zu beherrschen. Was mir unglaublich schwer fiel.

Am Sonntagnachmittag traf dann endlich die lang ersehnte Antwort von Suzy ein. Sie versicherte mir ihr Mitgefühl und versprach nach besten Kräften zu helfen. Da sie selbst noch nie versucht habe ihre Transformation rückgängig zu machen, sei ihr Wissen zu diesem Thema jedoch begrenzt. Bei älteren Catsuits bestand angeblich die Möglichkeit eines Bads in Salzwasser. Durch die reduzierte Adhäsion ließe sich der Anzug dann ganz normal ausziehen. Diese simple Methode funktioniere allerdings nicht mehr bei den neueren Modellen. Es gäbe Gerüchte, dass diese Anzüge absichtlich verändert wurden, damit der Hersteller in den USA hohe Summen für die „Problemlösung“ verlangen konnte. Von der Firma sei allerdings nie bestätigt worden, dass so ein Rücktransformationsprozess existiere. Und Suzy sei auch kein Fall bekannt, in dem sowas erfolgreich durchgeführt worden war. Sie bedaure mir nicht mehr Informationen geben zu können. Falls ich aber noch andere Fragen hätte, dann dürfte ich mich jederzeit an sie wenden.

Wut stieg in mir auf. Ich hatte keinen Zweifel, dass diese Gerüchte einen wahren Hintergrund hatten. Bestimmt war die Modifizierung der Catsuits auf dem Mist von diesem Michael Dunford gewachsen. Womöglich hielt er sich zuhause einen ganzen Harem voller Nylon Dolls. Sollte ich diesem Arschloch jemals über den Weg laufen, dann würde ich ihn umbringen. Es war unwahrscheinlich, dass es sich bei meinem Catsuit um ein älteres Modell handelte. Nichtsdestotrotz musste ich die beschriebene Methode natürlich ausprobieren. Entgegen den Erwartungen könnte mir das Glück ja auch hold sein. Also eilte ich ins Bad, um warmes Wasser einlaufen zu lassen. Danach suchte ich in der Küche nach dem Speisesalz. Die Packung war noch etwa dreiviertelvoll und ich kippte sie komplett in die Wanne. Getreu dem Motto, dass mehr auch mehr hilft.

Wie zu erwarten, war mir nicht zu helfen. Zumindest nicht auf diese Weise. Außer einer angenehmen Entspannung kam nichts dabei heraus. Welche mir auch nicht lange erhalten bleiben sollte. Denn der trocknende Catsuit verursachte bei mir erotische Schockwellen, die sich pulsierend durch den Körper ausbreiteten. Lüstern fiel ich über Stefan her, der sich meinem Angriff kaum erwehren konnte. Nicht, dass er es wirklich versucht hätte. Doch meine animalischen Triebe hätten ihn bestimmt auch dann überwältigt.

» Du bringst mich noch um! «, hechelte er einen gemeinsamen Orgasmus später.

Das wollte ich natürlich nicht, weshalb ich mein unersättliches Verlangen zügelte. Aufgegeilt bis zum Anschlag stieg ich aus dem Bett und ging auf die Toilette. Wo ich mir eine zweite Erleichterung selbst verschaffte. Ich verhielt mich tatsächlich wie eine Süchtige, denn meine Gedanken drehten sich fast nur noch um Sex. So konnte das nicht weitergehen.

» Und was machen wir jetzt? «, fragte ich, als ich wieder halbwegs zu Verstand gekommen war.

» Wir schreiben natürlich die Firma in den USA an! «, lautete seine Antwort.

» Meinst du wirklich das bringt was? «, erwiderte ich skeptisch.

» Das weiß ich nicht. Zu verlieren haben wir aber auch nichts. Oder hast du eine bessere Idee? «

Natürlich hatte ich die nicht, woher auch? Also suchte ich auf der Homepage des Unternehmens nach einer Mailadresse, an die ich mein Anliegen schicken konnte. Was schwieriger war als erwartet, denn zu dem Großkonzern „Trust“ gehörten gleich zwei Firmen, welche Catsuits herstellten. Da gab es eine „CatS inc.“ und eine „Cat-Meow inc.“. Worin bestand hier der Unterschied? Verwirrt durchforstete ich deren Webseiten, doch beide Firmen schienen nahezu identische Produkte anzubieten. Allerdings konnten die Zielgruppen kaum unterschiedlicher sein. CatS richtete sich an den Normalverbraucher, während die Klientel von Cat-Meow eine eindeutige SM Orientierung besaß. Ein Bild unter der Rubrik Kundenfotos verdeutlichte dies sehr gut. Darauf abgelichtet waren ein Mann, eine junge Frau im Catsuit, sowie eine süße graue Katze. Die zugehörige Bildunterschrift lautete Cat-Me-Ow(ner). Nettes Wortspiel mit dem Firmennamen!

Da mein Problem von der spezielleren Sorte war, entschied ich mich dazu Cat-Meow anzuschreiben. Während der Suche nach einem passenden Ansprechpartner stolperte ich über ein Foto von Michael Dunford. Sofort kochte meine Wut wieder hoch. Wodurch die wenig später formulierte Mail einen ziemlich aggressiven Unterton bekam. Stefan wies darauf hin, dass es wahrscheinlich besser wäre demütig als Bittsteller aufzutreten. Schließlich sei diese Firma unsere letzte Hoffnung. Natürlich hatte er damit recht. Also schluckte ich meinen Ärger hinunter und änderte den Text entsprechend. Und da ich schon am Mailschreiben war, verschickte ich hinterher gleich noch eine zweite an Suzy. Vielleicht kannte sie ja eine Methode, wie ich wenigstens das Wachstum meines Anzugs stoppen konnte. Denn damit wäre mir ja auch schon etwas geholfen.

Eigentlich wollte ich am Montag gar nicht ins Büro gehen, aber Stefan überredete mich dazu. Er wolle ein Auge auf mich haben, damit ich keine Dummheiten machte. Jetzt war es also schon so weit, dass man auf mich aufpassen musste. Einerseits war ich froh, dass sich mein Freund um mich kümmerte. Gleichzeitig widersprach es aber auch meinem Selbstverständnis als emanzipierter Frau. Der Anzug bedeckte inzwischen bereits die Hälfte meiner Handflächen. Das sah ein wenig so aus, als würde ich fingerlose Handschuhe tragen. Also würde ich bei Nachfragen kalte Hände vorgeben. Ein Pullover mit hohem Kragen und eine lange Hose verdeckten meine restlichen kritischen Körperstellen. Sabine, die Kollegin die mir direkt gegenüber saß, schaute zwar etwas komisch, aber sie sagte nichts zu meinen neuen „Handschuhen“. Beim Arbeiten stellte sich jedoch schnell heraus, dass ich mich weniger um andere Leute sorgen sollte. Denn das eigentliche Problem lag bei mir. Es fiel mir unglaublich schwer, mich länger zu konzentrieren. Ständig schweiften meine Gedanken in eine erotische Richtung ab. Ich erwischte mich sogar dabei, wie ich lüstern auf den knackigen Hintern unseres Praktikanten starrte. Hoffentlich hatte das sonst keiner bemerkt. In der Folge spielte mein Kopfkino völlig verrückt. Ohne es zu wollen, stellte ich mir vor den jungen Mann zu vernaschen. Sofort schämte ich mich für meinen Wunsch zum Fremdgehen. Zeitgleich flossen in meinem Schritt jedoch die Säfte in Strömen. Um nicht auf eine richtig dumme Idee zu kommen, ging ich zum Masturbieren auf die Toilette. Doch auch dort musste ich mich beherrschen, obwohl ich meine überbordende Lust am liebsten laut herausgebrüllt hätte. Als ich hinterher erleichtert zu meinem Platz zurückkehrte, fühlte ich mich beschämt. Was war nur aus mir geworden?

Damit sowas nicht nochmal passierte, versuchte ich mich ganz auf den Bildschirm zu fokussieren. So einigermaßen funktionierte das auch und es gelang mir sogar etwas Arbeit zu erledigen. Kurz nach 13 Uhr hatte ich jedoch mein zweites Schlüsselerlebnis. Noemi kam hereingeschneit und zeigte uns, was sie in der Mittagspause erworben hatte. Sie war eine richtige Frohnatur und teilte nur zu gerne ihr Privatleben. Ihr Freund war Soldat und kehrte von einem längeren Auslandseinsatz zurück. Deshalb hatte sie sich für das ersehnte Wiedersehen ein paar sexy Dessous gekauft. Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass sie uns diese auch vorführte. So weit ging Noemi natürlich nicht, aber in meinem Hirn verselbständigte sich der Gedanke. Eine Unterwäschemodenschau lief plötzlich vor meinem geistigen Auge ab. Direkt hier im Büro und mit mir als sexy Model. Bisher hatte ich noch nie exhibitionistische Neigungen gehabt. Trotzdem geilte mich diese Vorstellung auf. Verzweifelt bemühte ich mich normal weiterzuarbeiten. Die völlig ausgeflippte Idee ließ sich in meinem Kopf aber nicht mehr einfangen. Irgendwie hatte ich das starke Bedürfnis mich auszuziehen, um den Kollegen meinen heißen Catsuit zu präsentieren. War ich noch ganz bei Trost? Es gab nur eine Methode den Supergau zu verhindern, ich musste einen weiteren Ausflug zur Toilette machen. Dieses Mal war ich dort so beschäftigt, dass ich meine Umgebung gar nicht mehr wahrnahm.

» Ist alles in Ordnung da drin? «, hörte ich eine Stimme von außerhalb der Kabine sagen.

» Ja … ja … alles Ok! «, stammelte ich.


Fortsetzung folgt!
25. RE: Eine böse Überraschung

geschrieben von MartinII am 29.04.26 14:45

Bin gespannt, wie es weitergeht. Für mich wäre eine Frau in einem permanenten Catsuit der Traum. Wie gehen eigentlich die Ernährung und die Ausscheidungen, wenn der Catsuit komplett ist? Oder habe ich das überlesen?


Impressum
© all rights reserved, 2026