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eröffnet von kleene am [unklar]
letzter Beitrag von kleene am 13.12.05 21:23

1. Atemlos

geschrieben von kleene am 08.11.05 22:36

Atemlos

Es ist eine laue Sommernacht, Lissy wälzt sich im Bett hin und her und kann nicht schlafen.
Sie steht auf und geht zum Fenster, ein warmer Wind weht ihr entgegen, sie saugt die Luft tief in sich ein. Trotz der Wärme fröstelt sie, mit ihren Armen den Körper eng umschlungen, steht sie am Fenster und sieht hinüber auf die andere Straßenseite.

Es ist schon nach 2 Uhr und im Haus gegenüber brennt noch Licht.
Ein junger Mann sitzt an seinem Schreibtisch, er hat den Kopf zum Fenster gerichtet, Lissy kann sehen wie er sich berührt, er fasst sich in den Schoss, legt den Kopf an die Lehne des großen Schreibtischstuhles, er scheint langsam tief und schwer zu atmen.
Lissy lächelt, sie denkt: “Ich beobachte dich, sehe jede Bewegung die du machst, doch du weißt nicht dass ich da bin“. Langsam streicht er über die Wölbung in seiner Hose, Lissy spürt wie die Erregung in ihr aufsteigt.
Durch den Schein der Straßenlaterne kann er sie sehen, er sieht ihre Umrisse und weiß auch, dass es nicht das erste Mal ist, dass sie zusieht, wenn er sich selbst befriedigt, das verschafft ihm einen gewissen Kick, den er irgendwie braucht. Jedes Mal wenn er es tut, hofft er auf ihre Gegenwart.

Er stellt einen Fuß auf die Heizung und spürt die Kälte durch die Socken steigen, ein kleiner Windhauch kommt durch die offene Balkontür.
Lissy sieht wie er langsam seine Hose öffnet, da der Platz scheinbar weniger wird. Ihr wird heiß bei dem Gedanken wie seine Hand über sein bestes Stück streicht, sie wünschte es wären ihre Hände.

Noch kann Lissy nichts wirklich erkennen, weil die Hand vieles verdeckt und er streicht weiter über diese pralle Beule in seinen Shorts.
Lissy bemerkt wie er sich sanft aufbäumt und seinen Blick zum Fenster richtet, direkt zu ihr herüber. „Oh mein Gott, er weiß, dass ich da bin“ geht es Lissy blitzschnell durch den Kopf, er zeigt mir so, dass er sich dessen bewusst ist.
Ein leiser Schauer durchfährt Lissy und es wird ihr warm im Schoß.
Sie läst ihr leichtes Nachthemd fallen und steht nun völlig nackt am Fenster, eine Hand hat sie in ihr kleinen Höschen gesteckt um die Wärme zu fühlen und ihm so näher zu sein, mit der anderen Hand stützt sie sich an der Scheibe ab, sie weiß, dass er ihre Hand bemerken wird, aber es macht ihr nichts mehr aus, dass er weiß, das sie ihm zusieht.
Lissy geht näher an das Fenster, lehnt sich gegen die kühle Fensterscheibe, langsam richten sich ihre Brustwarzen auf und eine Gänsehaut überzieht ihren Körper.

Der Schein des Lichtes läst ihre Umrisse deutlicher erkennen es macht ihn geil weil er weiß das es sie anmacht ihm zuzusehen.
Das bestärkt ihn weiterzumachen, ein direkter Griff befreit seinen Süßen aus dem engen Gefängnis, mit ganzer Faust umschließt er ihn und fester drückt seine Hand gegen seinen harten Schaft.
Er sieht direkt hinüber zu ihr, er merkt wie sie zusammenzuckt und ihre Umrisse kurz vom Fenster verschwinden. Ihre

Neugier ist zu groß um jetzt zu gehen, sie will alles, sie will sehen, wenn er unter den eigenen Fingern kommt und sie weiß, dass sie jetzt niemals schlafen könnte, da ihre Erregung stärker wird und auch sie sich eine gewisse Erleichterung verschaffen muss.
Lissy geht wieder näher ans Fenster und sieht wie er seine Hand auf und abwärts bewegt, sie macht es im selben Takt in ihrem Höschen. Es macht sie total heiß ihn zu beobachten, ihr Höschen ist schon ganz feucht und sie spürt wie ihre Hände durch die glitschig zarte Haut fahren.

Er sieht unverhohlen zu ihr herüber und kann sich ausmalen, was sie gerade mit ihren Händen macht, während sie ihm zusieht. Dieser bildliche Gedanke reizt ihn soweit, dass er sich beherrschen muss nicht gleich zu kommen. Er bewegt seine Hand kontinuierlich auf und ab, er spürt wie hart er ist in seiner Hand und stellt sich vor, was er mit ihr anstellen würde wenn sie bei ihm wäre.

Lissy kann sehen, dass er die Hand bewegt und wie sich sein Brustkorb immer schneller hebt und senkt, sie weiß, dass er gleich kommen wird.
Sie schließt die Augen, genau wie er es gerade macht und stellt sich vor, wie es sich anfühlen würde, wenn er in ihr wäre.
An wen er wohl gerade denken mag? Eigentlich ist es Lissy egal an wen er denkt, Hauptsache er macht weiter mit dem was er tut.

Er hat die Augen geschlossen und stellt sich vor wie er sie berührt, wie sie sich anfühlt, ihre Haut auf seinem Körper und es ist ein tolles Gefühl ihn prall in der Hand zu spüren, mit dem Gedanken an eine Frau die er nicht kennt, ihn aber bei dem was er gerade macht, zusieht.

Seine Hand wird wieder langsamer, er streichelt sich weiter unten, er spielt mit den kleinen Kugeln, Lissy kann sehen wie die Spitze seines dicken …….. vor Erregung zuckt, er hat den anderen Fuß auf den Schreibtisch gelegt, sodass Lissy alles gut sehen kann. Ein leises: “Danke“, entfährt ihr und ein Lächeln huscht über ihren Mund.

Leise formt ein Wort seine Lippen, Lissy kann es nicht verstehen, aber sie weiß, dass er mit ihr spricht. „Schau zu wie ich es mir mache und wie sehr ich es genieße“ sprach er leise vor sich hin, obwohl er wusste, dass sie ihn nicht verstehen würde.

„Mir ist so heiß, mein Gesicht glüht vor Hitze, mein Schoss pulsiert vor Erregung und ich wäre so gern zwischen deine Beinen, würde deine Hand führen“, gibt sie genauso leise zurück.

Selbst die paar Meter, die sie trennen können sie nicht von der Lust, die sie empfinden abhalten.

Lissy will zusehen, zusehen wie er ihn mit seiner Hand bewegt, hoch und runter, sie kann ihn fühlen, hat einen Finger zwischen ihren Beinen damit sie ihm noch näher ist, es ist so unglaublich, er ist so weit weg und doch ganz nah bei ihr.

Es ist für ihn eine besondere Lust, wenn er weiß, dass sie ihm zusieht.
Irgendwie ungewohnt, aber irgendwie auch nah, auch wenn sie sich nicht berühren.
Sie ist ein Fremde die sein Geheimnis kennt, ihn beobachtet, aber er hat das Gefühl, das sie schon oft bei ihm war, wenn er sich selbst so berührte.
„Schöne Unbekannte, dann beobachte mich noch weiter, während ich es mir so schön mache...“

Es macht Lissy immer wilder, sie spürt die Feuchtigkeit in ihrem Höschen, das Verlangen wird fast schon unerträglich, sie hat ein Bein auf das Fensterbrett gestellt, so ist es leichter für sie ihre Finger einzuführen, ganz tief…



Er ist total erregt, hält ihn ganz fest und wird mit seinen Bewegungen immer schneller, zwischendurch hält er kurz an und bewegt die Hand wieder langsamer.
„Oh, ich bin jetzt wirklich so heiß, dass ich es kaum noch aushalten kann Kleines, kannst du mich sehen, kannst du mich wirklich gut sehen?“

Lissy kann erkennen wie dunkel er sich verfärbt hat, durch den Druck der Hand und sie kann sich vorstellen wie hart er ist, als würde er platzen, sie hält es kaum noch aus.

„Mach weiter Kleines, zeigs mir“, sagte er und sein Griff wurde stärker, er spürte die aufsteigende Lust und die Gier nach dem Orgasmus, ihr zu zeigen wie es aus ihm herausspritzt und über seine Hände läuft, ja das wollte er und gleich würde sein Wunsch wahr werden

Lissy hört das Stöhnen durch die laue Sommernacht, sein Fenster ist weit geöffnet, alles um sie herum ist still: „Nur wir beide, die wir voneinander wissen“, denkt Lissy.
Sie spürt wie die Welle langsam in ihr aufsteigt, er bewegt seine Hand kontinuierlich weiter, sie stellt sich vor wie er sich anfühlt, wenn hart zustoßt.
Lissy ist gleich soweit und sie wünschte, sie wüsste ob auch er soweit ist, ihr Atem geht sehr schnell, sie kann es nicht mehr zurückhalten, möchte kommen, aber auch wieder nicht.
Ihr Blick ist unentwegt auf das andere Fenster gerichtet, sie drückt ihren Körper an die Scheibe und der Hauch ihres Atems läst sie beschlagen.

Er kann ihr leicht, vor Erregung verzerrtes Gesicht erkennen.
Er würde es gerne herauszögern aber er kann nicht, er ist so heiß und will es jetzt.

Lissy kann sehen wie er sich in seinem Stuhl aufbäumt und sein ganzer Körper zuckt willenlos, die weise Flüssigkeit schießt förmlich aus ihm heraus und läuft ihm über die Finger.

Lissy weiß, dass auch sie endlich der Spannung nachgeben kann. Es zieht ihr die Beine weg, sie sinkt mit zuckenden Bewegungen auf den Boden, es ist unbeschreiblich, sie hat alles um sich herum vergessen, die Zeit, den Ort, den Grund weshalb sie dort liegt, ihr Körper ist eine einzige Woge die über sie hinweg rauscht.
Nur langsam flacht ihr Atem ab und sie kann sich wieder aufrichten.

Am Morgen als sie das Haus verlies, trafen sich ihre Blicke wieder, er stand mit einer Tasse Kaffee und einem süffisanten Grinsen im Gesicht auf dem Balkon und prostete ihr zu.

Lissy tat so, als hätte sie ihn nicht bemerkt, so wie sie es immer tat nach solch einer Nacht.
2. RE: Atemlos

geschrieben von Petra-H am 28.11.05 15:33

Hallo kleene,

eine sehr erotische und gefühlvolle Geschichte, in der wunderbar beschrieben ist, wie die beiden Protagonisten ihre voyeuristischen und exhibitionistischen Neigungen ausleben und gemeinsam genießen.

Ein schöner Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt - weiter so.

Herzliche Grüße Petra-H
3. RE: Atemlos

geschrieben von Dipl. Ing. Kellergeist am 29.11.05 10:09

Wow... Das ist eine jener Geschichten, die man immer wieder lesen könnte, ohne dass hier viel BDSM passiert... oder vielleicht gerade deswegen
Mach bitte unbedingt weiter. Das ist das Salz in der Suppe dieses Forums...
4. RE: Atemlos

geschrieben von kleene am 13.12.05 21:23

Viiiieelen Dank
ich bin überwältigt von dem Lob, ich werde gleich mal schauen ob einer meiner Geschichten sich noch eignet um sie hier herein zu stellen, ansonsten muss ich mich mal ran setzen und meiner Fantasie freien Lauf lassen......
Ich denke auch, dass es nciht immer um BDSM gehen muss um Spannung aufzubauen...ich habe genug Fantasie für beides udn hoffe dem gerecht zu werden, zu finden ist auch Fetischstory hier im Forum


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