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Thema:
eröffnet von bernd11 am 18.12.08 20:11
letzter Beitrag von SteveN am 16.01.09 18:27

1. Eine Kur für den Süchtigen

geschrieben von bernd11 am 18.12.08 20:11

Ich wollte auch endlich mal eine kleine Geschichte hier anbieten aber Ich fand es nicht so einfach weil Deutsch nicht meine normale umgangs Sprache ist. Ich wohne eben schon seit 35 Jahren in Ländern wo hauptsächlich Englisch benutzt wird. Habe also haüfig von einem Wörterbuch gebrauch machen müßen weil Ich genau weiß was Ich schreiben möchte aber nicht wie man es richtig in Deutsch ausdrückt. Ich hoffe es ist trotzdem lesbar. “Critique”, entweder positiv oder negativ, ist sehr willkommen aber bitte per Privat Nachricht. Ich möchte diese Seite gerne übersichtlich lassen um es für die Lesegemeinschaft leichter zu machen. Es soll nämlich noch eine Fortsetzung geben.

Eine Kur für den Süchtigen

1

Carla und Peter waren für Außenseiter ein ganz normales Ehepaar. Auch im engen Freundekreis konnte keiner feststellen das irgend etwas unklar sein könnte. Das ist aber eigentlich nicht abnormal. Zur außenwelt macht man sowieso meistens eine gute Mine zum bösen Spiel.

Sie waren erst seit fünf Jahren verheiratet mit einem vier jährigen Sohn. Beide waren relativ glücklich in ihren jeweiligen Arbeits beschäftigung. Carla hatte nur ein Problem: Im Schlafzimmer war etwas faul. Peter konnte einfach seine Erektion nicht lange genug halten Sie richtig zu befriedigen. Sie mußte meistens selber etwas nachhelfen um selbst auch zum O zu kommen. Schon seit Anfang ihrer Ehe war es öfters der Fall aber es wurde langsam schlimmer. Manchmal dachte Sie es ist nur einbildung aber Sie glaubte immer mehr daran.

Das Problem wurde also zunächst angesprochen aber das einzige Ergebnis war das Peter nur betroffen auf die Erde gucken konnte. Ein paar Monate später hatte Er sich wenigstens bereit erklärt mal einen Arzt aufzusuchen um schon mal das physikalische auszuschließen. Als dann in dem Bereich das grüne Licht kam, fing Karla sich an andere Gedanken zu machen. Sie konnte sich nicht vorstellen das er fremd ging. Trotzdem wendete Sie sich ganz diskret an einen Privat Detektiv der auf dem Gebiet spezialist war. Garnicht so einfach so einen zu finden.

Nach nur einer Woche war sich der Spürhund scheinbar schon sicher: Mit einer anderen Frau trieb er es nicht! Sie war natürlich erleichtert aber das hielf ihr am Ende auch nicht weiter um endlich mal wieder einen ordentlichen Orgasmus zu erleben. Jetzt fing Sie an mal selber auf Ihn zu spionieren. Sie mußte zuerst mal das Kennwort zu seinem Laptop ausfindig machen weil Er eigentlich zuviel Zeit vor dem Gerät verbrachte. Fast jeden Abend saß er noch mindestens eine Stunde vor dem Ding nachdem Sie schon im Bett war. Peter war mit sicherheit nicht der gleichen Meinung gewesen aber Sie emfand es eben so. Seine Arbeit verlangte schon den gebrauch von einem Computer aber das ist heutzutage der Fall in den meisten Jobs.

Es dauerte 10 Tage bis Sie es endlich raus hatte. Es ist schon wunderbar was man so über der Schulter mitkriegen kann wenn man es wirklich will. Danach war es auch nicht besonders lange bis Sie raus hatte welche Porn Seiten er sich angesehen hatte. Naja, wenigstens ist mein Mann nicht „vom anderen Bahnhof“, dachte Sie sich.

Peter ging immer etwas nach ihrer Frau ins Bett. Es war reiner Zufall das Carla eines Abends nach zwanzig Minuten nochmal aufstand, Sie brauchte dringend eine Aspirin wegen Kopfschmerzen. Zu Anfang beachtete Sie ihren Mann nur aus dem Augenwinkel auf dem wege ins Badezimmer. Er hatte Sie offensichtlich nicht bemerkt. Sobald Sie aber genauer in seine Richtung sah, konnte Sie deutlich genug sehen das er sich einen wichste. Unbemerkt hatte Sie es geschafft wieder ins Schlafzimmer zu gelangen ohne bemerkt zu werden.

Das macht er also,er verdammte wichser, dachte Sie sich. Kein Wunder das er ein Schlappen hat wenn es wirklich drauf ankommt! Ich werde ihn also von jetzt an etwas genauer beobachten. Genau das machte Sie auch! Nachdem Sie ihn noch zweimal erwischt hatte, wurde erstmal ein ernsthaftes Gespräch angesagt. Es wurde noch am selben Abend durchgeführt.

„Macht es Dir wirklich so wenig spaß mit Mir zu schlafen das Du es Dir lieber selbst machst?“ viel Sie mit der Tür ins Haus.
„Nein, das ist es nicht. Es ist bei Mir nicht eine bewußte aktion Dich zu verletzen. Es ist einfach eine gewohnheit die bei Mir immer mehr Schuldgefühle auslöst. Dies insbesondere weil Ich das Gefühl habe das es über die Jahre schlimmer geworden ist. Es ist schon fast zur Sucht geworden. Es kommt sogar öfters bei der Arbeit vor das Ich Mir schnell einen auf dem Klo runterhole“.
Bei diesen Worten sah er erbärmlich aus, wie ein kleiner Hund der gerade einen mit der Zeitung übergebraust bekommen hat.
„Ich habe manchmal das Gefühl als ob Ich einen ständigen Begleiter brauche der 24/7 neben Mir sitzt“.
Sie konnte nur sagen: „das würde Ich gerne mal eine Weile machen aber Du weißt selber das Ich das nicht kann“.

Froh war Sie schon, das Tema wurde endlich mal direkt angesprochen, aber eine Lösung war immer noch nicht in Aussicht. Weil Sie jetzt wenigstens das Problem kannte, fing Sie an sich etwas im Internet zu informieren. Sie hatte keinen eigenen Computer daheim aber hatte einen in der Firma. Als die Lösung immer noch nicht eindeutig vom Bildschirm sprang, spielte Sie mit dem Gedanken sich durch eine dritte Person beraten zu lassen. Die einzige Person mit der Sie wirklich alles besprechen konnte, war ihr Bruder Heinz. Eigentlich komisch, Geschwister streiten sich meistens nur. Mit Heinz war es aber irgendwie anders, kein Wunder das er Phsychologe geworden ist. Er war in einer Privat Anstalt in der nächsten Stadt als Berater angestellt.

Schon am nächsten Tag wollte Sie sich mit ihm treffen. Sie bot Peter an mitzukommen aber er wollte das Kind nicht unbedingt mitnehmen weil es meistens ziemlich spät wurde bei Heinz. Also blieb er mit dem kleinen zu Hause und konnte noch etwas auf dem Laptop „machen“ nachdem er ihn zu Bett gebracht hatte. Er war sich sicher das er sturmfreie Bude hatte und sowieso hatte er keine Ahnung über den wirklichen Grund von Carlas besuch bei ihrem Bruder. Er hatte bis jetzt aber immer ihren gemeinsamen Besuch bei ihm und seiner Fau genossen. Er genoß jedenfals zehn fleißige Finger und hinterher noch ein Bier vorm Fernseher. Er war schon im Bett als Carla nach Hause kam.

An diesem Abend hatte Sie erstmal die Gelegentheit ihre Sorgen mit Heinz zu besprechen. Es war doch etwas schwierig eine so intime und private Angelegenheit zu beichten aber eine bessere Antwort hatte Sie bis jetzt nicht gefunden. Heinz hörte ganz konzentriert zu, wie es eben zu seinem Job gehört und sagte erstmal folgendes:
„Ja Schwesterchen, da hast Du ein kleines Problem. Überlasse Mir das mal für ein paar Tage. Ich glaube es gibt da eine Lösung. Ich möchte im moment nicht Hals über Kopf etwas vorschlagen ohne es erst einmal gut zu durchdenken. Ich kann Dir aber schon mal eins verraten; es werden andere Saiten aufgezogen bei deinem Mann. Ich hab im Grunde nichts gegen Ihn aber das müßen Wir Ihm austreiben. Wie Wir das machen wirst Du noch erfahren. Am wichtigsten ist daß Du glücklich bist“.
Er umarmte Sie kurz und sie tranken noch ihre Weingläser aus bevor sie sich verabschiedeten. Sie fragte auch nicht weiter nach, welche Maßnahmen Er sich vorstellte. Auf dem Heimweg fühlte Sie sich schon deutlich besser. Sie hatte vertrauen zu Ihrem Bruder.



2. RE: Eine Kur für den Süchtigen

geschrieben von baldy am 18.12.08 22:03

Was wird der arme wohl während seiner kur alles erelben. und wie mag es weitergehen
3. RE: Eine Kur für den Süchtigen

geschrieben von sub-u. am 18.12.08 22:50

Toller Start........bin neugierig auf mehr........

Viel Spaß beim weiteren schreiben



vG
4. RE: Eine Kur für den Süchtigen

geschrieben von Gummimike am 21.12.08 19:28

Toller anfang bin ja mal gespannt wie die damen das Onanieren unterbinden wollen.Nur mit KG?
5. RE: Eine Kur für den Süchtigen

geschrieben von bernd11 am 15.01.09 20:25

Ein wenig weiter geht es mit dem Süchtigen.

Der Anruf kam an einem Dienstag bei Peter in der Firma. Heinz wollte ihn mal Abends alleine treffen, einfach mal so zum Bierchen trinken und etwas plaudern. Peter vermutete nichts außergewöhnliches und willigte sofort ein. Sie verabredeten sich für den Freitag Abend um 18h00 in einem Lokal in der Stadt wo Heinz arbeitete. Peter kannte den Laden schon und machte sich also keine weiteren Gedanken bis zum Freitag.
Was der arme Kerl aber nicht wissen könnte war die vereinbarung die zwischen Carla und ihrem Bruder stattgefunden hatte.

Am vorigen Tag hatten die beiden nämlich das volgende Telefonat:
„Du, Carla, haste mal ein paar Minuten das Problem zu besprechen von neulich Abend?“
„Na klar“ sagte Carla. „Ich bin schon ganz neugierig auf dein Plan“.
„Ich habe es mal mit einer meiner Kollegen besprochen. Er ist kein Phsychologe aber ein Pfleger hier in der Anstalt. Er ist ab Freitag Abend im bereitschaftszustand sollte dein Mann nicht mit meinem Vorschlag einverstanden sein. Ich werde Ihm einfach anbieten freiwillig einen Keuschheitsgürtel zu tragen und Dir die Schlüssel zu überlassen. Ich weiß noch nicht ob das die beste Lösung ist aber es ist bestimmt ein Versuch wert.“
Carla konnte für ein paar Sekunden garnichts sagen. An sowas hätte Sie niemals gedacht.
„Ich habe garnicht gewußt das es sowas tatsächlich gibt. Ich dachte immer es gab sowas nur im Mittelalter und dann auch nur für Frauen“.
„Ich schicke Dir einfach mal ein paar Links, dann kannst Du Dich im Internet informieren. Die Gürtel sollen wirklich sehr toll und hoch modern sein. Es gibt welche die wirklich 24/7 am Körper bleiben können ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Scheinbar nur eine; der Kamerad wird immer spitzer und küßt Dir schon nach ein paar Tagen die Füße wenn Du es verlangst. Persönlich habe Ich es noch nicht probiert aber habe es nur gelesen“.

Jetzt machte Sie sich aber doch Gedanken über „sollte Er nicht einverstanden sein“. Sie konnte Ihn doch nicht dazu zwingen so ein Ding zu tragen und Heinz noch weniger.


Bei bester Laune machte sich Peter auf den Weg in die Kneipe. Heinz war nocht nicht da aber er machte sich keine Gedanken drüber. Er hatte es sich gerade gemütlich gemacht in einer Ecke aus welcher Er den Eingang sehen konnte, da kam Heinz schon durch die Tür.
Es dauerte auch nicht lange bis Heinz den eigentlichen Grund der Begegnung anschprach.
„Du, Ich weiß das dein Sexual Leben mit Carla privat ist aber wir beide hatten schon immer ein sehr gutes verhältnis miteinander. Sie hatte vor kurzem mal erwähnt das es im Schlafzimmer nicht mehr so toll sein soll. Mehr hat Sie nicht gesagt und Ich habe auch nicht weiter gefragt“.
Er sah Peter neugierig in die Augen und wartete auf seine reaktion.
„Das ist mir aber ziemlich peinlich. Wenn Du kein Phsychologe wärst, würde Ich dir jetzt garkeine Antwort geben. Ich glaube aber das Ich dir vertrauen kann“. Sagte er etwas betroffen.
„Es freut mich das zu hören, denn Ich möchte nur das beste für mein Schwester. Wenn Du mir mehr erzählen möchtest; bitte aber es besteht kein Zwang“. Jetzt noch nicht, dachte er sich mit einer ausdruckslosen Miene.
„Eigentlich habe Ich schon die Ursache gefunden, glaube Ich jedenfals. Ich befriedige mich einfach öfters selber und unser sexleben leidet drunter. Ich probiere es wirklich mich zu beherschen doch der Wille ist stark aber das Fleisch biegt um. Ich habe es bis jetzt noch nicht im Griff, oder im falschen Griff. Eben die rechte Hand“.
„Das finde Ich schon ganz groß von Dir das zuzugeben. Würdest Du bereit sein ein Hilfsmittel zu benutzen? Ich hätte da eine Idee die sehr wahrscheinlich funktionieren würde.“
„Was für eine Lösung sollte es denn dafür geben?“
„Das kann Ich dir im Moment noch nicht verraten.“
„Wenn das der Fall ist, komme Ich auch nicht weiter“ sagte Peter etwas irritiert und nuckelte am Bierglas.
„Wenn du zu mir 100%ig vertrauen hast, kann Ich dir schon weiter helfen. Ach ja, und eine Woche brauchst du auch noch.“
„Und nach einer Woche soll alles wieder normal bei uns laufen?“ fragte Peter der Skeptiker.
„Das würde Ich dir zu 95% garantieren“. Heinz fing an sich echt zu amüsieren.
„Wann soll der Spaß denn losgehen“, wollte Peter jetzt wissen.
„Wenn bei Dir auf der Firma nicht irgend etwas sehr dringendes vorliegt, schon heute.“
„Das eigentlich nicht aber Ich müßte erstmal Urlaub beantragen. Das kann Ich aber erst am Montag.“
„Und wenn Ich dich krank melde, ab sofort? Du hast ja schon zugegeben das Du krank bist.“ hierbei grinste er Peter gespielt an.
„Na, von mir aus. Du hast ja die möglichkeit sowas zu organisieren.“
Du hast ja garkeine Ahnung was Ich noch alles organisieren kann, dachte sich Heinz im stillen. Ich sollte Ihm eigentlich die Sache mit dem KG beibringen aber so ist es viel witziger.

Obwohl Peter in der darauf volgenden Stunde immer wieder auf verschiedene Art und Weise nachbohrte, konnte er Heinz nicht aus der Fassung bringen. Er verriet Ihm nichts.
Nachdem sie beide ihr drittes Bier intus hatten, machte Heinz anstalten zur Abfahrt.
„Ich muß nochmal kurz bei der Klinik vorbeischauen, kommst Du eben mit? Ich kann Dir danach gleich einen Lift nach Hause geben“. Fragte Heinz ganz unschuldig.
„Ja, warum nicht. Das währe nett. Vielleicht sagst Du mir auf dem Weg noch was Du wegen meinem Problem vorhast.“
„Ja, vielleicht.“ war seine einzige Antwort.

Die fahrt zur Klinik dauerte nur eine viertel Stunde. Peter kannte das Gebäude aber war noch nie drinnen gewesen. Als Heinz ihn aufforderte mit rein zu kommen, willigte er natürlich sofort ein. Außer beim Haupteingang brauchte man überall eine Magnetkarte. Die hatte Heinz natürlich und sie hatten sehr schnell das Büro erreicht. Er setzte sich kurz hinter den Schreibtisch und wählte eine interne Nummer auf dem Telefon.
„Guten Abend Herr Lohman. Können Sie in den nächsten 5 Minuten mal kurz vorbei kommen. Ich habe den neuen Patienten hier.“

4.

Peters Gesicht war ein Bild für die Götter. Es dauerte ein Moment bevor er überhaupt etwas sagen konnte.
„Was heißt hier ´Patient´? Ich werde doch nicht in diese Klapsmühle eingeliefert, oder! „
„Doch, das wirst Du. Denn nachdem was Ich Dir jetzt erklähre wirst Du wahrscheinlich das Weite suchen wollen. Setz dich schonmal hin, dann können Wir anfangen. Du wolltest es doch so gerne wissen.“
Ganz langsam setze Peter sich auf den Gast Stuhl ihm gegenüber.
„Meine Schwester und Ich haben uns entschloßen das deine einzige Rettung absolute Keuschheit sein wird. Für diesen Zweck wirst Du einen Keuschheitsgürtel bekommen. Die Schlüsselgewalt hat nur deine Frau. Sie bestimmt wann Du Sie beglücken darfst und wie oft.“
Obwohl seine Augen immer größer wurden, konnte Er trotzdem antworten.
„Das ist doch wohl nicht dein ernst, wir sind doch nicht im Mittelalter!“
„Bevor Du jetzt ganz durchdrehst, lasse mich erstmal ausreden. Alle Fragen werden Dir noch schnell genug beantwortet. Also dann, als erstes müßen wir dich erstmal für diese Woche ohne so ein Gerät keusch halten. Deswegen kommt mein Kollege gleich zum Besuch.
Zweitens müßen wir dich ganz sorgfältig vermessen denn der Gürtel wird maßgeschneidert auf deine Körperform. Die Hersteller haben mir versprochen das gute Stück noch am Sonntag per Kourier hier zu haben. Deine kooperation ist hier sehr wichtig denn Du mußt das Teil am ende tragen.“
Bei den Worten ging auch schon die Tür auf und Herr Lohman kam herrein. Der Mann war gebaut wie Arnold Schwarzenegger, lächelte aber ganz freundlich. Es war Peter aber deutlich das man sich mit so einer Person nicht streiten möchte. Er wollte schon aufstehen um den Mann zu begrüßen aber er kam garnicht dazu.
„Lassen Sie mich bitte nicht stören, Ich warte bis der Herr Doktor soweit ist.“ Sagte der Kühlschrank und stellte sich abwärts hin.
„Das war es eigentlich schon Herr Lohman, dankeschön. Wenn Sie jetzt bitte Peter hier einweisen könnten. Ich komme dann in kürze nach für die vermessung. Bereiten Sie ihn bitte für die Prozedur vor. Ich drucke nur noch kurz das Formular zum eintragen der Daten.“
Wie ein Schaf zur Schlacht wurde Peter aus dem Büro begleitet. Diese ganzen Ereignisse hatten ihn völlig überwältigt und er folgte einfach den Anweisungen seines Begleiters.
Sie gingen ein Stockwerk höher wo offensichtlich die geschlossene Station war. Das war nicht zu übersehen, denn alle Türen waren deutlich verschlossen und ohne Magnetkarte nicht zu öffnen. Den ersten Raum den sie betraten war offensichtlich ein Untersuchungszimmer. Es sah nicht viel anders aus als ein normales Arzt Zimmer, ausser das der Untersuchungstisch mit Gurten ausgestattet war.
Es wurde Peter etwas ungemütlich bei dem Anblick. Er konnte sich auch nicht besonders viele Gedanken machen denn er wurde aufgefordert sich komplett zu entkleiden.
„Wir können diese Prozedur ganz stressfrei durchführen. Das würde für alle beteiligten am leichtesten sein, findest du nicht? Wie du dir wohl vorstellen kannst; wir brauchen eigentlich keine Überedungskunst. Strengere maßnahmen sind durchaus möglich und jederzeit bereit. Also, was sollte es sein?“ Der Sanitäter brauchte garkeine drohende haltung einzunehmen. Die Tatsache das er im selben Raum war reichte Peter schon.
„Ich glaube im Moment ist die erste Wahl für mich wohl die beste.“
„Ich kann schon sehen das wir uns bestens verstehen“, sagte er mit einem leichten lächeln.

Ohne weiteres zog sich Peter komplett aus und stand anschließend etwas unbeholfen im Raum.
„Lege dich bitte auf den Rücken“ kam die nächste Anweisung während er auf die Liege zeigte.
Er dachte schon, ´ach du großer Gott, jetzt schnallt der Typ mich an´ aber nichts derart passierte.
„Wir müßen nur eben dein Scham rasieren, der Urwald stört nämlich ungemein beim vermessen und auch später bei der Hygiene.“
Die ganze Sache ging sehr flott und schmerzlos. Es war deutlich routine für den Pfleger. Danach durfte sich der Patient im anliegenden Badezimmer duschen. Peter emfand das glatte Gefühl etwas komisch aber nicht unangenehm. Sein Lustspender auch nicht aber er konnte ihn momentan nicht beglücken weil die entdeckungs Gefahr einfach zu groß war. Er sass noch ein paar minuten im Handtuch bekleidet im Untersuchungsraum bis Heinz eintraf. Bevor er irgendetwas sagen konnte, platzte Peter direkt mit der Tür ins Haus.
„Diese ganze Sache wird mir jetzt wirklich etwas unheimlich. Weiss meine Frau überhaupt Bescheid wo ich bin. Ich kann doch nicht einfach vom Erdboden verschwinden!“
„Ganz ruhig bleiben, Sie weiss Bescheid und ist ganz begeistert von deinem Entschluß für Sie keusch zu bleiben. Ich habe gerade eben mit Ihr gesprochen. Deinem Sohn hat sie gesagt das Du dienstlich auf Reise bist. Alles klar, dein Arbeitgeber bekommt am Montag Morgen ein Offizielles Schreiben von der Klinik. Also brauchst Du dir garkeine Sorgen zu machen, du bekommst die Woche sogar noch bezahlt.“
Diese Worte nahmen ihm den Wind aus dem Segel. Was sollte er dazu noch sagen.
Er mußte sich anschließend mit erhobenen Armen und leicht gespreizten Beinen dem Maßband ausliefern. Herr Lohman nahm Maß und Heinz füllte die Werte in das Formular ein. Die ganze Prozedur dauerte nur ein paar Minuten.
„So, das war doch garnicht so schlimm. Jetzt braucht Herr Lohman dich nur noch für die Nacht fertigmachen. Folge bitte seinen Angaben dann können wir alle heute Abend noch ins Bett.“
Zu Herrn Lohman sagte er noch:
„Ziehen sie ihm doch den schönen blauen Schlafanzug mit der Spezialausführung an damit die Finger auch zur ruhe kommen. Eine Windel wird er wohl auch noch brauchen, sonst stört er dich noch mitten in der Nacht. Sagen sie bitte der Nachtschicht Bescheid über unseren neuen Gast. Sie sollen ein Auge auf den Monitor bahlten.“
Mit den Worten wendete er sich noch kurz an Peter und wünschte ihm eine gute Nacht. Er wußte garnicht was er sich daraus machen sollte, nur das er sich am besten fügen sollte. Mit diesem Muskelprotz wollte er sich nicht anlegen.

Der Pfleger verließ für nur knapp 2 Minuten den Raum und kam mit einem armvoll Sachen wieder. Peter mußte sich wieder auf den Tisch legen und bekam eine Abri-Form Xtra Plus Windel angezogen, das stand jedenfals auf dem Paket. So erniedrigt hatte er sich lange nicht mehr gefühlt. Dann sollte er in den blauen Anzug steigen. Nicht nur wurde er mit einem Reißverschluss am Rücken mit einem Magnetschloß gesichert sondern die angebrachten Handschuhe auch. Seine Hände waren sehr bequem aufgehoben aber komplett unbrauchbar.
Mit diesem Outfit durfte er sich in seinem Privatzimmer ins Bett legen. Obwohl an diesem Bett auch Gurte befestigt waren, kamen sie nicht zum Einsatz. Er stellte schnell fest das es in dieser Ausrüstung nicht möglich war sich genügend zu stimulieren. Aus reiner gewohnheit wollte er sich in den Schritt greifen aber fühlte nur dicke, weiche polsterung. Obwohl er seinen letzten Orgasmus erst vor 12 Stunden hatte, war er doch schon wieder etwas geil. Ein wenig frustriert schlief er doch endlich ein.



Irgendwann in der Nacht erwachte Peter mit einer starken Erektion. Er konnte es natürlich nicht überprüfen aber es fühlte sich so an. Es wurde ihm ruckartig klar das er erstens diese Latte nicht ausnutzen konnte und zweitens nicht aufs Klo konnte um sie durch urinieren abzubauen. Wenn das Zimmer auch ein Klo hätte, konnte er es sowieso nicht benutzen. Nach einer frustrierender halben Stunde blieb ihm nichts anderes übrig als den Druck einfach in die Windel abzulassen. Es war ein sehr komisches Gefühl sich wieder wie ein Kleinkind in die Hose zu machen. Er erwartete jeden moment das sein Schlafanzug im Schritt naß wird aber erstaunlicherweise saugte die Windel alles auf und es wurde angenehm warm im Unterleib. Das dumme war nur; er hatte keine Ahnung wie spät es war und wie lange er noch mit der vollen Windel aushalten sollte.
Nachdem er doch wieder eingeschlafen ist, wurde er durch türklappern geweckt. Es kam etwas Tageslicht durch das verriegelte Fenster und deshalb kam Peter zu dem einsehen das es wohl irgendwann am Morgen ist. Kurz darauf war auch schon jemand an seiner Tür beschäftigt und eine Weibliche Gestalt erschien im Türrahmen. Der erste Eindruck erinnerte stark an einen Sumo Ringer.
„Guten Morgen! Und wie geht es uns Heute? Gut geschlafen?“
Er hatte den Eindruck als ob Sie nicht wirklich eine Antwort erwartete.
„Ich wurde beauftragt dir die Handschuhe abzunehmen. Wenn Ich aber merken sollte das du irgendwelche unanständigkeiten mit deinen Händen probierst, ist die Freiheit sofort wieder vorbei. Du bist hier ständig unter Aufsicht. Verstehen wir uns?“
Peter konnte dazu nur nicken. Als er wissen wollte ob er auch die Windel loswerden kann mußte er erfahren das diese erst nach dem Frühstück gewechselt wird. Er dachte sich nur ´das kann ja noch lustig werden. Ich werde irgendwas unternehmen müßen nicht auch noch tagsüber gewickelt zu werden´.
Er war angenehm überascht als er im Personalraum frühstücken durfte. Als Herr Lohman etwas später erschien, erklärte er ihm diese Regelung.
„Erstens haben wir bis jetzt noch keinen Ärger mit dir gehabt und zweitens findet der Herr Doktor es nicht für richtig das du dich zwischen den schwerkranken Patienten hier bei uns aufhalten mußt. Wenn du dich weiter so gut benimmst, wird die Woche für dich leicht vergehen. Nur ein Versuch an dir selber rumzuspielen bringt aber garantiert ernsthafte Folgen mit sich.“
„Darf ich wenigstens tagsüber diese Windel loswerden?“ wollte Peter kleinlaut wissen.
„Das währe schon möglich aber mit einer Nebenwirkung. Bei dem Toilettenbesuch bist du auch unter Aufsicht. Du könntest ja in die Versuchung kommen dir schnell dort einen runterzuholen.“
Damit war Peter erstmal einverstanden.
Der Rest vom Wochenende ging ganz bemerkungslos vorüber. Er konnte Fernsehen, karten spielen und ein wenig lesen. Immer öfter hatte er aber das brennende bedürfnis sich endlich zu befriedigen. Das war in dieser Umgebung aber wirklich nicht möglich. Er war keine Minute lang alleine. Es war ihm schon sehr peinlich bei einer offenen Tür sein großes Geschäft zu verrichten aber die Alternative würde noch schlimmer sein.
Als der Montag Morgen anbrach war er schon unglaublich rattig. So lange war er seit der Pubertät noch nie ohne eine Erleichterung gewesen. Er konnte es schon kaum mehr abwarten aus seinem Zimmer und Handschuhen befreit zu werden damit er auf andere Gedanken kommen konnte. Das Personal sorgte wenigstens für etwas ablenkung. Er hatte eigentlich schon etwas Respekt für sie bekommen. Es kann nicht leicht sein jeden Tag mit Geisteskranken umzugehen. Er konnte sich nicht vorstellen einem erwachsenen Menschen eine vollgeschissene Windel zu wechseln. Seine eigene morgens zu entsorgen war schon schlimm genug.
Obwohl er ziemlich sauer auf Heinz war, freute er sich schon an diesem Morgen ihn wiederzusehen. Er machte seine normale Runde und setzte sich dann mit ihm ins Personalzimmer.
„Du scheinst dich ja wirklich gut eingelebt zu haben. Das freut mich. Ich habe für dich auch noch gute Nachricht, oder vielleicht auch nicht. Das wirst du schon später selbst beurteilen können. Die Firma wo ich deinen Gürtel bestellt habe, hat für dich ein Übergangsmodel gefunden. Der Kunde hatte es sich anscheinend anders überlegt. Das Teil ist nicht für dich gemacht worden aber sollte anscheinend doch einigermaßen passen. Es wird schon Heute Nachmittag geliefert. Wenn das gute Stück brauchbar sein sollte, kannst du schon Heute Abend wieder zu Hause sein.“
„Da bin ich aber doch erleichtert. Ich hoffe nur nicht das man den Gürtel unter der Kleidung sehen kann. Ich habe so ein Ding noch niemals zu Gesicht bekommen, geschweige noch am Leib getragen. Wie soll Ich denn solche Unterwäsche meinen Kollegen erklären?“
„Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Der Gürtel ist anscheinend nicht unter normaler Kleidung zu erkennen. Ich glaube aber es bedarf eine gewisse Eingewöhnungszeit mit dem Teil umzugehen. Wenn du möchtest, kannst du ja noch ein paar Tage hier bleiben für den Zweck. Hier wissen ja sowieso schon alle Bescheid. Das kannst du aber noch später entscheiden.“
„Das höhrt sich ja soweit alles OK an aber wann darf Ich denn mal? Ich habe es doch inzwischen schon 3 Tage ausgehalten.“
„Ja, mein Freund, die Entscheidung liegt nun wirklich nicht bei mir. Das mußt du mit deiner Frau ausmachen. Ich werde Ihr persönlich die Schlüssel überreichen. Und denke nicht daran Sie irgendwie zu überlisten denn dann bist du so schnell wieder hier, das glaubst du garnicht.“


Ich hoffe das war soweit OK.
6. RE: Eine Kur für den Süchtigen

geschrieben von SteveN am 16.01.09 18:27

Hallo Bernd !

Langsam macht "ER" Fortschritte !

Interessante Geschichte, die du hier schreibst.

Viele Grüße SteveN




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