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eröffnet von keuschy am 03.08.19 10:09
letzter Beitrag von folssom am 02.10.19 00:10

1. Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 03.08.19 10:09

Omis Geheimnis
Ich sah es Nicole sofort an, dass etwas mit ihr nicht stimmte und fragte sie natürlich nach dem Grund, Zuerst druckste sie noch herum, doch dann gestand sie mir, dass sie sie sich von mir eine meiner Blusen ausleihen wollte und dabei zufällig etwas gesehen hatte, dass sie nicht einordnen konnte, Ich hätte jetzt böse mit ihr sein müssen, dass sie so ungefragt in meinen Sachen herumstöberte, konnte es aber nicht.

Zum einen war Nicole meine Lieblingsenkelin, zum anderen musste ich schmunzeln, wie naiv sie trotz ihres Alters noch immer war. „Du hast vermutlich eine metallene Vorrichtung entdeckt. Zu meiner Zeit nannte man dies einen Keuschheitsgürtel: Jetzt starrte meine Enkelin mich mit großen Augen an. „Du hast einen echten Keuschheitsgürtel? Echt cool. Sag bloß, du deiner Zeit musste man solche Dinger noch tragen.

Ihr musstet ja ziemlich verklemmt gewesen sein. Ich hätte mir das nicht gefallen lassen, wenn meine Eltern auf die Idee gekommen wären, mich in einen Keuschheitsgürtel sperren zu wollen. Dauerhaft so ein Foltergerät zu tragen, wäre überhaupt nicht mein Ding gewesen. Ich könnte mir höchstens vorstellen…, ja dass käme bestimmt gut. Omi, darf ich mir deinen Keuschheitsgürtel vielleicht einmal ausleihen?

Meine Freundinnen würden staunen, wenn ich damit in der Disco auftauche und wenn ich meinen Freund beim ersten Mal vor verschlossene Tatsachen stelle, freue ich mich jetzt schon auf seine Reaktionen.“ Ihre Begeisterung konnte einen anstecken. Vermutlich war dies auch mit einer der Gründe, weshalb ich in dieses Mädchen so vernarrt war. Ich kann dir meinen Keuschheitsgürtel gerne einmal ausborgen.

Ich brauche ihn jetzt wirklich nicht mehr. Ich glaube, selbst wenn ich wollte, käme ich mit meinen alten Körper da gar nicht mehr rein. Es sind nur die Erinnerungen an die Zeiten, an denen ich ihn tragen musste, die mich daran hindern, ihn in den Schrott zu werfen“, lachte ich. Du musstest dieses Ding tragen?“ wunderte sie Nicole über meine letzte Bemerkung. Ich seufzte. Ja und nein, aber das ist eine lange Geschichte.“

Schon hatte sich meine Enkelin neben mich gesetzt und mir ihren Arm um meine Schulter gelegt. „Nun erzähl schon, Oma, ich habe Zeit.“ So war meine kleine Nicole, wenn sie etwas interessierte, konnte sie ganz schön hartnäckig sein. „Ich werde dir meine Geschichte erzählen, aber nur, wenn du mir hoch und heilig versprichst, deiner Mutter und auch Onkel Hans kein einziges Wort davon zu erzählen. Es muss unser beider Geheimnis bleiben.

Ich bin froh, wenn ich endlich die Wahrheit erzählen darf, es ist aber nicht immer gut, wenn die Wahrheit auch ans Licht kommt. Du musst mir also hoch und heilig versprechen, mein Geheimnis auch weiterhin für dich zu behalten.“ Für einen Augenblick sah sie mich an, als ob sie mir sagen wollte, dass sie in diesem Fall meine Geschichte nun doch nicht hören wollte, aber den Gefallen wollte sie mir nicht tun.

Sie hob ihre rechte Hand und meinte mit feierlicher Stimme, dass sie bei allem was ihr heilig wäre, schwören würde, kein Sterbenswörtchen zu verraten. Um etwas Zeit zu gewinnen, damit ich meine Erinnerungen auch allesamt wieder ausgraben konnte, schickte ich meine Enkelin zu meinem Kleiderschrank, um meinen Keuschheitsgürtel zu holen. Viel zu schnell kam sie damit wieder zurück. Jetzt hielt ich ihn in meinen Händen.

Es war eines der ersten Modelle, die ohne diese Kantenschutzbänder auskamen. Er war massiv und deutlich schwerer. Aber der Verkäufer hatte Recht behalten. Es war eine Investition in die Zukunft. Ich war mir sicher, die Mechanik und sie Schlösser waren noch immer so zuverlässig wie am ersten Tag. Dem perforierten Schlitz, der meinen Intimbereich zuverlässig versiegelte und mich viel zu oft verzweifeln ließ, sah man beileibe nicht an, dass dieser Gürtel schon ein halbes Jahrhundert hinter sich hatte.

Alles glänzte noch fast wie am ersten Tag. Fünfzig Jahre waren vergangen, als mir dieses Konstrukt das erste Mal an meinen Körper gelegt wurde. Wo war diese Zeit nur hin? Nun saß mein erwachsenes Enkelkind neben mir und wartete ungeduldig darauf, dass ich ihr mein Geheimnis anvertrauen würde. Ich war jetzt 68 Jahre alt. Viel konnte ich von meiner Zukunft nicht mehr erwarten. Dafür hatte ich eine lange Vergangenheit. Eine Zeit die ich nun mit meinem Enkelkind teilen wollte. Noch einmal holte ich tief Luft. Dann begann ich mit meiner Geschichte.
Fortsetzung folgt
Keuschy


2. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von christoph am 03.08.19 10:59

Dann erzähl bitte schnell weiter. Schnell.
Gruß christoph
3. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 03.08.19 14:27

Oh,eine neue Geschichte von keuschy.Da muß ich mir doch Zeit nehmen,um zu lesen,was es Neues gibt.
4. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von SeMoO am 03.08.19 14:38

Fein, ein neuer, wie von dir gewohnter, viel versprechender Beginn einer neuen Geschichte.
5. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 05.08.19 19:37

2
„Sehr zum Leidwesen meiner Mutter war ich, als ich in deinem Alter war, ein richtiger Wildfang. Ich ließ keine Chance aus, die sich mir bot, mit einem Jungen zu Schlafen. Bestimmt wurde ich mit mehr von den Jungs intim, als alle meine Freundinnen zusammen an Jungs geküsst hatten. Ich bin heute beileibe nicht stolz auf meinen Rekord, aber damals fand ich die Kerle einfach süß und was war schon dabei?

Es machte Spaß, Aids war noch kein Thema und die Pille wirkte zuverlässig. Was sollte schon passieren? Mit der Zeit lernte ich, dass man das Angenehme durchaus auch mit dem Nützlichen kombinieren konnte und so bekam ich neben meinen Spaß auch noch so manche Gefälligkeit, in Form von Fahrservice, Geschenken bis zum Geld. Bevor du mich fragst, ich war keine Professionelle, war aber im Gegensatz zu meinen Freundinnen immer flüssig.

Ich nahm nur mit, was ich bekommen konnte. Dann lernte ich Thomas kennen. Er war anders als die anderen Jungs. Ich schaffte es nicht, ihn flachzulegen. Dies machte ihn erst richtig interessant für mich. Selbst als wir schließlich offiziell miteinander gingen, wollte er nicht mit mir schlafen. Er kannte, zumindest einen Teil meiner Vorgeschichte und meinte, er würde nur mit mir zusammen Liebe machen, wenn ich mich bereiterklären würde, für ihn einen Keuschheitsgürtel zu tragen.

Ich war das erste Mal in meinem Leben wirklich verknallt, er war für mich der Richtige, also stimmte ich zu. Obwohl ich nichts davon wusste, holte er kurz darauf auch noch das Einverständnis meiner Mutter, und als er ihr versprach, zusätzlich einen Schlüssel auszuhändigen, rannte er damit bei ihr offene Türen ein. Wie ich schon erwähnte, war meiner Mutter mein freizügiges Leben schon längst ein Dorn im Auge und in Thomas fand sie quasi einen Verbündeten, der dies ähnlich sah.

Dass er ihr zusätzlich noch einen Schlüssel zur Aufbewahrung versprach, machten die Beiden zu Komplizen. Mir war es zu diesem Zeitpunkt völlig egal. Ich hatte in der Zwischenzeit vermutlich mehr Erfahrungen wie manche Ehefrau nach zwanzig Jahren Ehe und ich war wirklich total in Thomas vernarrt. Ich hätte noch mehr Opfer gebracht, als mich von ihm in einen Keuschheitsgürtel sperren zu lassen. Außerdem war dies ja nur Temporär.

Sobald ich soweit war, meinen Keuschheitsgürtel dauerhaft zu tragen, wollte sich Thomas mit mir verloben und dann würde er auch mit mir schlafen. Soweit in der Theorie. Thomas hatte Geld und er finanzierte mir auch meinen Keuschheitsgürtel Ich hatte mich aber überschätzt. Ganz so leicht, wie ich es mir vorgestellt hatte, war es dann doch nicht. Jetzt erst wurde mir klar, weshalb Thomas meine Mutter in seinen Plan eingeweiht hatte.

Sie wurde nicht nur in der Theorie seine Komplizin, sondern auch in der Praxis. Zuerst konnte ich meinen Keuschheitsgürtel nur Stundenweise tragen, damit sich mein Körper daran gewöhnen konnte. Die beiden, oder war es auch nur meine Mutter wählte als Verschlusszeit natürlich so, dass wollte ich nach der Arbeit noch ausgehen, dies nur noch mit meinem Keuschheitsgürtel möglich war.

Entweder musste ich entsprechend früh wieder heimkommen, oder ich verließ erst gar nicht erst mein Zimmer. Man sah meiner Mutter förmlich an, wie sie mein sittsames Leben genoss und deshalb mit der Eingewöhnung gar keine große Eile hatte. Irgendwann gelang es mir dann aber doch, mich so an meinen Tugendwächter zu gewöhnen, dass ich ihn dauerhaft tragen konnte und ich freute mich wie ein kleines Kind, endlich mit Thomas intim werden zu können.

Ich hätte in meiner Eingewöhnungszeit zwar immer noch die Möglichkeit gefunden, Sex mit anderen Jungs zu haben, doch ich hatte keine einzige genutzt, Ich liebte Thomas. Ihm wollte ich von nun an gehören. Ich hätte dazu meinen Keuschheitsgürtel nicht gebraucht. Ich konnte ihn aber durchaus verstehen, dass ich diese Vorrichtung für ihn tragen sollte. Bei meiner unkeuschen Vergangenheit konnte ich es ihn nicht einmal verübeln. Für mich war es dennoch nur eine Frage der Zeit, bis auch merken würde, dass ich mich jetzt geändert hatte und jetzt nur noch ihn liebte.
Fortsetzung folgt
Keuschy


6. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von folssom am 05.08.19 23:52

Als "Fan" von keuschys bisherigen Geschichten, freue ich mich sehr, schon wieder eine neue lesen zu dürfen.
Vielen Dank und f.G.
7. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Erika2 am 06.08.19 00:40

Fängt ja gut an, bestimmt lässt sich die Enkelin auch überzeugen.

Liebe Grüße an meinen Lieblingsautor

Erika
8. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Fehlermeldung am 06.08.19 11:33

Danke das es hier weiter geht
und die Geschichte nicht wie
viele andere in dem grossen
Sommerloch gelandet ist !!!!!

.
9. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 06.08.19 14:28

Diese Geschichte ist sehr realistisch verfaßt.So könnte es wirklich einmal gewesen sein.
10. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 08.08.19 19:57

3
„Aber Opa hieß doch gar nicht Thomas. Hast du Thomas dann auch wieder betrogen? Dazu musstest du aber deinen Keuschheitsgürtel wieder ablegen. Also Omi, dass hätte ich nicht von dir…
„Langsam, Langsam, mein Kind. Hatte ich dir nicht gesagt, dass es eine lange Geschichte werden würde? Wie ich schon erklärt habe, hatte mich jetzt endlich an meinen Keuschheitsgürtel gewöhnt, dass ich ihn dauerhaft tragen konnte, Thomas hatte in der Zwischenzeit eine kleine Wohnung gefunden und ich zog bei ihm ein.

Er hatte Wort gehalten. Endlich schlief er auch mit mir. Er war fantastisch. Immer wieder probierten wir Beide neue Stellungen miteinander aus. Und manch einer meiner Höhepunkte brüllte ich gerade zu, sehr zum Ärger der sittsamen Nachbarn, ungehemmt in die Nacht. Jetzt schau nicht so ungläubig. Auch ich war einmal jung und das was du mit deinem Freund gerade machst, habt ihr beide garantiert nicht erfunden, auch wenn ihr dies bestimmt gerne glauben würdet.

Es war eine schöne Zeit. Wir konnten gar nicht genug voneinander bekommen. Oft machten wir es mehrmals hintereinander. Ich kann nur sagen, das Warten auf Thomas hatte sich wirklich gelohnt. Und glaub mir ich weiß, wovon ich sprach. Ich hatte genug Erfahrungen um Vergleiche ziehen zu können. Es machte mir nichts im Geringsten aus, wenn Thomas mich danach wieder in Eisen legte, denn die Befriedigung, die ich davor genossen hatte, reichte locker bis zum nächsten Aufschluss aus.

Dann eines Tages hatte Thomas eine neue Idee. Er wollte mit mir ein Rollenspiel machen. Ich sollte seine Sklavin sein und er war mein Besitzer, dem ich dienen sollte. Es machte mir nicht wirklich Spaß, aber ich machte Thomas zuliebe mit. Sobald ich unsere Wohnung betrat musste ich mich komplett bis auf meinen Keuschheitsgürtel ausziehen. Er legte mir dann Schellen aus Metall um meine Arm und Fußgelenke und verband diese mit Ketten.

Dass Gerassel sollte mich ständig an meinen Status al seine Sklavin erinnern, In diesem Outfit durfte ich Thomas dann auch nur noch als meinen Herrn oder Meister anreden. Zusammen besuchten wir auch ein Studio, in denen es Gleichgesinnte Paare gab. Dort lernten wir auch Sabine kennen. Sie war damals noch Single und auf der Suche nach einem passenden Gegenstück. Sie sah gut aus und ihre Chancen jemanden zu finden, waren eigentlich nicht schlecht.

Allerdings hatte sie eine Leidenschaft, die ich nicht nachvollziehen konnte. Sie liebte Latex und Gummi. Du kennst doch sicherlich die Handschuhe, die deine Mutter immer benutzt, wenn sie das Geschirr spült. Stell dir vor deine gesamte Kleidung bestünde aus so einem Material.“ Mensch Omi, ich weiß, was Latexkleider sind, ich bin doch kein kleines Kind mehr und außerdem habe ich selbst schon einmal so ein Höschen und einen BH aus diesem Material in echt gesehen, das staunst du, oder?“ trumpfte Nicole auf.

Ja, ja, ich merke schon, mein kleiner Enkel wird langsam auch erwachsen. Damals war das Internet noch in den Kinderschuhen. Um sich über Gummikleidung zu informieren, musstest du noch bei diversen Versandhäusern einen Katalog anfordern. Und da ich nicht wie eine Wurst in der Pelle herumlaufen wollte, war für mich dieses Latex gar keine Option, zumal auch Thomas offensichtlich keinerlei Interesse an der schwarzen Gummihaut hatte.

Dennoch trafen Thomas und ich uns auch privat immer öfter mit Sabine. Wir teilten zwar nicht unsere Neigungen miteinander, sondern lediglich unsere Freizeit für irgendwelche Unternehmungen. Ehrlich gesagt, konnte ich nicht richtig verstehen wieso, aber diese Dreierbeziehung schien bei uns gut zu funktionieren. Wir hatten immer viel Spaß obwohl nur ich diejenige war, die zu Sabine einen guten Draht hatte.

Es war eine lustige Zeit. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass sie auch einmal wieder enden könnte. Aber so war das Schicksal. Gemein und unbarmherzig.
Fortsetzung folgt
Keuschy


11. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 09.08.19 12:38

Was man so alles nach und nach erfährt.Endlich kommt auch Latex ins Spiel.Mal sehen,welche Überraschungen noch auf uns warten?.
12. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 11.08.19 19:46

4
„Geht es dir nicht gut? Sollen wir eine Pause machen?“, fragte Nicole besorgt, als ich nicht gleich weitererzählte. Ich schüttelte den Kopf. Es ist alles in Ordnung. Mir war gerade nur, als wäre es erst gestern geschehen. Es klingelte an der Wohnungstüre. Es war schon spät für einen Besuch und eigentlich wartete ich nur noch auf Thomas.

Da er aber nicht Läuten brauchte, hatte ich nun ein kleines Problem. Ich steckte, wie üblich in meinem Sklavenoutfit und versuchte nun hektisch, meine Fesseln wieder loszuwerden. Jedes Läuten kommentierte ich mit einem lauten ich komme gleich, wobei mir klar war, dass sich dieses gleich noch etwas hinauszögern würde, bis ich mich wieder von meinen Fesseln befreien konnte.

Endlich hatte ich es geschafft, schlüpfte in meinen Bademantel und öffnete die Wohnungstür einen kleinen Spalt. Ich versuchte eine Entschuldigung für das lange Warten zu formulieren, blieb aber nur wie geschockt stehen, als ich die zwei Polizisten vor meiner Tür erkannte. Kurze Zeit späte erklärten sie mir, dass Thomas bei einem Autounfall ums Leben kam. Ich war wie betäubt und brauchte Wochen, bis ich wieder in der Lage war mein Leben neu zu organisieren.

Wäre Sabine damals nicht gewesen, die mich in dieser Zeit immer wieder unterstütze, wäre ich vermutlich durchgedreht. Doch das Leben ging weiter und ich schaffte es immer besser die Erinnerungen an Thomas hinter mir zu lassen. Nun wurde es langsam auch Zeit, das letzte Erinnerungsstück an die guten Zeiten wieder loszuwerden und dies war mein Keuschheitsgürtel. Erst Wochen nach der schrecklichen Nachricht begann ich nach dem Schlüssel zu suchen.

Ich stellte die komplette Wohnung auf den Kopf, suchte wirklich alles ab, konnte den Schlüssel aber nicht finden. Meine Vermutung, dass Thomas den Schlüssel bei sich hatte und er irgendwo in dem Unfallauto lag, verdichtete sich. Wo sonst hätte er noch sein sollen. Für einen kurzen Moment geriet ich in Panik. Sollte ich nun den Rest meines Lebens in diesem Gürtel verbringen müssen?

Praktisch war es für mich zwar gar kein Problem, doch jetzt nachdem es Thomas nicht mehr gab, wollte ich hinter all diesen Sachen einen Schlussstrich ziehen und mich wieder wie eine normale Frau fühlen. Obwohl mein Bedürfnis nach einem neuen Partner gerade noch nicht sehr groß war, musste eine Lösung her, wie ich meinen Keuschheitsgürtel loswerden konnte. Gleichzeitig hatte ich Angst, mich mit diesem Problem einen Fremden anzuvertrauen.

So entschied ich mich, meinen Keuschheitsgürtel noch so lange zu tragen und das Problem des Entfernen so lange hinauszuschieben, bis er mich mit der Funktion, für die er gemacht wurde, zu stören begann. Lange dauerte es nicht, da hätte ich auch schon die erste Gelegenheit bekommen, die Lust zwischen meinen Beinen, die sich bei mir wieder eingestellt hat, zu befriedigen. Wäre eben mein Keuschheitsgürtel nicht gewesen.“

Ich sah wie Nicole nach meinem Keuschheitsgürtel griff und diesen genauer untersuchte. „Er wurde aber nicht zerstört? Oder doch?“ Ich schüttelte den Kopf. Nein, zerstört wurde der Gürtel nicht. Es gab noch einen Schlüssel, an den ich lange Zeit gar nicht mehr gedacht hatte. Meine Mutter musste noch einen von Thomas Zeiten in ihren Besitz haben. Es dauerte eine Weile, bis mir dies wieder einfiel und ich hoffte damals, dass ihn meine Mutter in der Zwischenzeit nicht verlegt, oder gar entsorgt hatte.

Es war zumindest ein Grund, einen längst überfälligen Besuch bei meiner Mutter einzuplanen. Es war ein herzlicher Empfang und ich bereute, dass ich mir so lange Zeit für diesen Besuch gelassen hatte. So gut wie an diesem Tag verstand ich mich selten mit meiner Mutter. So fiel es mir auch nicht schwer, meine Mutter auf den Schlüssel für meinen Keuschheitsgürtel anzusprechen. „Ich habe mir schon gedacht, dass du mich früher oder später danach fragen wirst“, meinte sie verständnisvoller als ich erwartet hatte.

„Als Thomas damals den Gürtel in Auftrag gab, hat er auf mein Anraten sogar noch etwas bestellt, dass bis jetzt die ganze Zeit nur herumgelegen ist. Aber jetzt trink erst einmal noch deinen Tee aus, und dann werde ich dich aus deinen deinem Keuschheitsgürtel befreien Nach einer so langen Tragezeit ist dies bestimmt nicht verkehrt.
Fortsetzung folgt
Keuschy
13. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von N0V0 am 11.08.19 22:12

Sehr schöne Geschichte, gefällt mir gut. Ich bin gespannt,wie es weiter geht
14. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 17.08.19 07:28

5
Noch völlig verwirrt öffnete ich meine Augen. Meine Mutter saß neben mir und lächelte mich an. „Na gut geschlafen? Ich habe mir schon gedacht, dass du mich irgendwann besuchen kommst, um mich zu bitten, dir den Schlüssel zu deinen Keuschheitsgürtel auszuhändigen. Hier hast du ihn“ Sie reichte mir den Schlüssel.

Ein Gefühl der Erleichterung durchströmte mich und gleichzeitig verriet mir der Ton ihrer Stimme, dass hier etwas nicht stimmte. Warum war ich eingeschlafen, obwohl ich eigentlich gar nicht müde war? „Entschuldigung, ich glaube ich habe aus Versehen das mein Schlafmittel in deinen Tee geschüttet. Es musste aber sein, denn freiwillig hättest du meinen Plänen bestimmt nicht zugestimmt.

Es ist leider so, dass die Küken immer schlauer als die Henne sein möchten. Irgendwann wirst du mein Handeln aber verstehen, da bin ich mir sicher. Der Schlüssel, den ich dir gegeben habe, ist jetzt wertlos. Als Thomas deinen Keuschheitsgürtel konfigurierte, bestand ich damals auf ein Ersatzschloss. Ich dachte, wenn man so etwas gleich mitbestellt, kostet dies nicht die Welt und so ein Schloss kann schließlich einmal zu klemmen anfangen und dann wäre es besser, wenn ein Ersatz gleich vorrätig sei.

Dein Freund teilte diese Angst mit mir nicht und er schien recht gehabt zu haben. Da ich damals aber skeptisch war, bat ich ihn, auf meine Kosten so ein Ersatzschloss zu bestellen. Während du schliefst, habe ich dieses nun eingebaut. Dazu musste ich aber deinen Keuschheitsgürtel erst öffnen und im wachen Zustand wäre es nicht so leicht gewesen, dich wieder zu verschließen. Jetzt mit dem neuen Schloss habe ich die Gewissheit, dass nun nur noch ich dich aufschließen kann, weil sich sonst kein weiterer Schlüssel im Umlauf befindet.

Selbst wenn du noch irgendwelche Ersatzschlüssel von Thomas finden würdest, passen diese nun nicht mehr in deinen Keuschheitsgürtel. Vielleicht frägst du dich, weshalb ich dich weiterhin in deinem Keuschheitsgürtel verschlossen halten werde. Die Antwort ist ganz einfach. Mir missfiel dein früheres Leben, als du wie eine Biene von Blüte zu Blüte flogst, in deinem Fall sollte man wohl eher von Männern reden.

Damit du nicht wieder erneut in dieses Verhaltensmuster abdriftest, werde ich dich von nun an verschlossen halten. Du hast auch mit diesem Keuschheitsgürtel die Möglichkeit, einen netten Mann kennenzulernen. Die Schlüssel werde ich, falls es soweit kommen sollte, deinem zukünftigen Ehemann als Hochzeitsgeschenk aushändigen, und ihm empfehlen, dich nach den ehelichen Pflichten wieder zu verschließen.

Bis dies soweit ist, wird es vermutlich noch eine Weile dauern. Und nun kommt der zweite Grund, weshalb ich dich in deinen Keuschheitsgürtel eingesperrt lasse. Für Kontrolle und Reinigung werde ich mich in der nächsten Zeit kümmern. Auch wenn deine Haut nach dieser langen Tragedauer nicht die geringste Reizung erkennen ließ, so bildete sich dennoch einen recht unattraktiver Duft unter deinem Blech.

Ein regelmäßiger Aufschluss mit einer Reinigung sollte also auch in deinem Interesse liegen. Und damit kommst du nicht daran vorbei, deine Mutter in Zukunft wieder regelmäßig zu besuchen.“ Als mir die Tragweise ihrer Schilderung bewusst wurde, war ich schlagartig wieder hell wach. Ich versuchte meiner Mutter zu erklären, dass ich durch ihr Handeln unter Umständen erneut in eine Situation kommen würde, dass die Schlüssel für mich verloren gingen, doch sie schien meine Bedenken nicht teilen zu wollen.

Sie erklärte mir, dass sie einen der Schlüssel in einem Schließfach bei ihrer Bank deponieren wollte. Nach ihrem Ableben würde ich diesen dann ausgehändigt bekommen. Auch das Argument mit meinem Frauenarzt ließ sie nicht gelten. Ich habe mit meinem Frauenarzt schon geredet Er hat damit kein Problem damit, dass ich dich Keuschhalten möchte.

Er hat mir sogar angeboten, dich auf dem Untersuchungsstuhl zu fixieren und erst danach deinen Keuschheitsgürtel abzunehmen. Er ist wirklich ein sehr netter Mann. Schade dass er schon verheiratet ist. Aber keine Angst, auch für dich werden wir noch einen passenden Kerl finden.
Fortsetzung folgt
Keuschy


15. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 18.08.19 07:35

So ein tödlicher Verkehrsunfall ist natürlich immer tragisch.Die Hoffnung, sich des Keuschheitsgürtels zu entledigen,zerschlägt sich,weil Omi auf ihre ausschweifende Vergangenheit verweist.Omi läßt sich allerdings nicht beschwatzen und will zukünftig dafür sorgen,daß ihre Enkelin ein solides Leben führt.
16. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Angela. am 19.08.19 10:07

Es liest sich wirklich sehr anregend, Danke fürs Schreiben! Da es so sehr generationenübergreifend angelegt ist, bleibt viel Spielraum für hoffentlich baldige Fortsetzungen.
17. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von bluevelvet am 21.08.19 10:46

Eine sehr schöne Geschichte. Schreib mal weiter, der Fan wartet ...

VG Blue
18. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 22.08.19 17:51

6
Meine Enkelin schaute mich nachdenklich an.“ Deine Mutter war wirklich gemein zu dir. Wenn Mama das mit mir machen würde, ließe ich mir dies nicht gefallen. Ich seufzte. „Damals sah ich es genau wie du. Zurückblickend wollte meine Mutter aber auch nur mein Bestes. Und dies hatte sie wirklich gut geplant. Sie bestellte mich nun so einmal in der Woche zu sich nach Hause.

Offiziell lud sie mich zum Kaffee ein. Ich musste ihr alle Neuigkeiten erzählen und wenn ihr Wissensdurst gestillt war, begann mein Aufschluss. Dabei hatte sie sich wirklich gründlich vorbereitet. Um das Heizungsrohr hatte sie eine Kette gelegt und mit einem Vorhängeschloss gesichert.

Nachdem ich mich, bis auf den Keuschheitsgürtel ausgezogen hatte, wickelte sie das andere Ende der Kette um meinen Hals und hakte ein weiteres Vorhängeschloss so ein, dass ich die Kette nicht mehr abstreifen konnte. Ohne passende Schlüssel oder Werkzeug konnte ich mich daraus nicht mehr befreien. Als nächstes musste ich meine Hände auf den Rücken legen und meine Mutter fixierte sie dort mit Handschellen.

Erst als ich so ausgestattet war, ging sie den Schlüssel zu meinen Keuschheitsgürtel zu holen. Sie schloss mich auf, reinigte meinen Intimbereich und meinen Keuschheitsgürtel, während ich nur nutzlos herumstehen konnte. Es war frustrierend. Und meine Mutter hatte sich noch etwas ganz Gemeines ausgedacht um meinen verschlossenen Zustand noch schlimmer zu gestalten. Ob du es glaubst oder nicht.

Man gewöhnt sich daran, verschlossen zu sein. Die süße Lust zwischen seinen Beinen nicht mehr spüren zu können. Deshalb führte meine Mutter für mich eine Art von Belohn-System ein. Damit ich mich nicht mit meinem verschlossenen Schicksal abfinden sollte, gewährte mir meine Mutter immer wieder, wenn ich in ihren Augen eine artige Tochter war, einen Höhepunkt.

Sie brachte mir mit ihrem Vibrator, damals war ich schockiert, dass sie so etwas besaß und das in ihrem Alter, zu wunderbaren Orgasmen. Dabei musste ich mich wundern, wie geschickt sie dieses Kunststoffding zum Einsatz brachte. Ich hatte mir vor Thomas Zeiten natürlich auch so einen Freudenspender zugelegt. Er hatte sogar weit mehr Stufen, als der meiner Mutter.

Dennoch waren die Höhepunkte, die mir mein Brummer erzeugte, nicht vergleichbar mit denen, die meine Mutter mir bescherte, Ich hatte oft überlegt, wer ihr diese Techniken beigebracht hatte. Vermutlich hatte ich meine Leidenschaft von ihr geerbt, nur dass sie diese nicht so intensiv auslebte, wie ich es tat. Jedenfalls war dieses Belohn-System, dass meine Mutter nun mit mir betrieb, für mich die Hölle.

Wie gesagt, wenn man auf etwas verzichten muss, gewöhnt man sich irgendwann daran, es nicht mehr zu bekommen. Wenn man aber ständig von dieser Lust ein wenig kosten darf, tut man alles, damit diese Quelle der Befriedigung am Sprudeln bleibt. Ich glaube, ich war die beste Tochter, die man sich nur wünschen konnte. Ich verbrachte immer mehr Zeit mit meiner Mutter, nur um in den Genuss einer weiteren Belohnung zu kommen.

Und bestimmt wäre alles so geblieben, doch dann lernte sie einen neuen Mann kennen und ich geriet mehr und mehr aufs Abstellgleis. Sie kümmerte sich zwar auch weiterhin um meine Reinigung, ansonsten schien das Interesse an mir nicht mehr sonderlich groß zu sein. Meine neu gewonnene Freizeit verbrachte ich nun wieder öfter mit Sabine.

Jetzt war ich es, der sie wegen einer zerbrochenen Beziehung trösten musste, denn ihr Freund hatte sie einfach wegen einer Anderen sitzen lassen. Ich hatte, als ich die Gesellschafterin meiner Mutter spielen musste, schon kaum eine Gelegenheit einen passenden Mann kennenzulernen. Jetzt wo ich mich wieder öfter mit Sabine traf, die gerade keine Männer um sich haben wollte, war es für mich nicht einfacher geworden, jemanden für einen netten Abend zu gewinnen, um gar eine Beziehung aufzubauen gehörte noch weit mehr dazu.

Ich hatte es trotzdem immer wieder versucht. Vielleicht war ich zu ehrlich. Vielleicht hätte ich meinen Keuschheitsgürtel verheimlichen müssen, bis mein potentieller Partner sich mit mir verlobt hatte. Aber es war, in meiner Zeit einfach nicht so einfach, eine sexlose Beziehung zu führen. Wie hätte ich meinen Keuschheitsgürtel mittelfristig verheimlichen können?“
Fortsetzung folgt
Keuschy


19. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Trucker am 24.08.19 14:50

Sp jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden. Die Geschichte nimmt ja langsam Fahrt auf. Super erzählt und super geschrieben.
20. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 25.08.19 15:39

7
„Ich hätte es meinem Freund einfach gesagt und er hätte es akzeptiert“, brauste Nicole auf. „Würdest du es wirklich drauf anlegen? Stell dir mal vor; du würdest meinen Keuschheitsgürtel tragen und deinem Freund erklären, er müsse von jetzt an auf dich warten, bis ihr beide verheiratet seid. Die meisten jungen Männer nehmen doch heute schon Reißaus, wenn sie diese Worte nur hören“, lachte ich.

„Wir können dieses Experiment gerne machen, wenn ich mir deinen Keuschheitsgürtel einmal ausleihen darf. Mein Freund würde trotzdem bei mir bleiben. Ich musste lächeln. Dieses Temperament hatte sie von ihrem Großvater geerbt. „Wenn du möchtest darfst du gerne einmal versuchen, ob dir mein Keuschheitsgürtel passt. Ich hatte damals in etwas deine Figur, was aber nicht bedeutet, dass dir deshalb mein Gürtel auch tatsächlich passen wird.“

Ich konnte die Begeisterung meines Enkelkinds förmlich fühlen, als ich ihr erlaubte, selbst diese einmal Vorrichtung am eigenen Leibe testen zu dürfen. Direkt vor mir ließ sie ihre Hüllen fallen und versuchte sich anschließend, den Gürtel anzulegen. Dabei sprudelte sie begeistert ihre Ideen heraus, wie sie ihrem Freud erklären würde, jetzt nicht mehr mit ihm schlafen zu können. „Mist, ich glaube, ich bin zu fett. Echt shit. Mir passt dein Gürtel leider nicht.“

„Ach Kind, du solltest die Flinte nicht gleich ins Korn werfen. Leg dich einmal flach auf den Boden und versuch dann nochmal. Etwas skeptisch tat Nicole, wie ich ihr geheißen hatte und nach mehreren Versuchen hörte ich das Schloss einrasten. „Der ist zwar etwas eng, aber wenn ich ihn kurz bevor mein Freund kommt anlege, können wir wenigstens dieses Experiment tatsächlich durchführen.

Für die Disco kann ich dieses Ding definitiv nicht anziehen, dafür ist er mir leider viel zu eng, um ihn über meiner Leggin zu tragen. Ich stand auf und begutachtete den Sitz des Keuschheitsgürtels. „Ich sehe das ganz anders. Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass dir mein Gürtel so perfekt passen würde. Das, was du als zu eng bezeichnest, muss so sein, denn dieser Tugendwächter muss stramm sitzen, damit er beim Tragen nicht an der Haut scheuert.

Behalt ihn einfach noch eine Weile an, dann wirst du dich an ihn gewöhnt haben, und seine Enge nicht mehr als so schlimm empfinden.“ Ich sah die Skepsis in Nicoles Augen und dennoch zog sie sich wieder an. Davor versuchte sie aber noch, den Keuschheitsgürtel mit ihren kleinen Fingern zu überlisten, was ihr natürlich nicht gelang. Sie musste feststellen, dass dieser Gürtel seinen Namen völlig zu Recht trug.

„Mann ist das Krass. Es ist ja mit dem Ding nicht einmal möglich sich selbst zu streicheln. Wie lange hast du in dem Ding schmoren müssen, bis du wieder daraus befreit wurdest?“ wollte Nicole nun von mir wissen. „So wie ich damals tickte, war jeder Tag in meinem Keuschheitsgürtel die größte Strafe für mich, die man mir antun konnte. Ich liebte das wilde Leben, liebte es, jede Gelegenheit am Schopf zu packen, die sich mir in Bezug auf eine schnelle Männerbekanntschaft bot. Die Probleme mit Aids kannten wir damals auch noch nicht.

Es war, glaube ich, einfach der damalige Zeitgeist. Es gab die Pille, was konnte schon passieren? Ich war aufmüpfig, tat alles, was sich mit dem Moralbild meiner Eltern nicht deckte und kümmerte mich auch nicht darum, wie die Anderen über mich dachten. Ich hatte keine Zukunftspläne. Lebte einfach im jetzt und hier und genoss einfach nur den Augenblick. Und plötzlich war diese Quelle der Lust von einem Stückchen Blech einfach nicht mehr zugänglich.

Abgedeckt von einem Stück Blech, dass es mir unmöglich machte, meinen alten Lebensstil wie gewohnt fortzuführen.“ „ Das weiß ich in der Zwischenzeit, Omi. Jetzt möchte ich aber erst einmal wissen, wie du wieder aus deinem Keuschheitsgürtel befreit wurdest. Ich vermute mal, du hast irgendwann Opa kennengelernt und ihr habt geheiratet und dann Mama und Onkel Peter gezeugt, stimmst, oder hab ich recht.“

So in etwa hat es sich schon abgespielt. Nur später, sehr viel später. Da ich mit Männern nicht mehr viel anfangen konnte, hing ich erst einmal die meiste Zeit mit Sabine rum und wir wurden richtig dicke Freundinnen.
Fortsetzung folgt
Keuschy
21. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Stoeckelfranz am 25.08.19 20:15

Schöne Geschichte , ich wünschte ich könnte meine Fantasien auch in Worte fassen.
22. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 27.08.19 16:45

8
Irgendwann beschlossen Sabine und ich, in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Gerne war ich bereit, meine alte Wohnung aufzugeben. Zu viel erinnerte mich dort ständig an Thomas. Da Sabines Wohnung aber auch zu klein für uns beide war, machten wir uns auf die Suche nach einer größeren, gemeinsamen Wohnung und fanden sie sogar nach recht kurzer Zeit. Und damit nahm mein Schicksal seinen Lauf.

Schon beim Auspacken unserer Habseligkeiten aus unseren Autos lief Reiner uns über den Weg. Groß Kräftig und einen knackigen Hintern, der einen geradezu verleitete ihn zu berühren. Und dann diese unschuldigen blauen Augen. Natürlich war er auch sonst gut bestückt. Er grüßte uns nett und fragte uns, ob wir hier einziehen würden. Sabine, die in solchen Fällen meist noch schneller wie ich die Gelegenheit am Schopfe packte, bestätigte seine Vermutung und gewährte ihn so ganz nebenbei ganz zufällig einen freien Blick auf ihr Dekolleté.

Ich kannte diesen Blick, mit dem sie ihn darauf hin fragte, ob er nicht Lust hätte, zwei armen, schwachen Frauen beim rein tragen zu helfen und er sagte zu. Sabine hatte den Typ so gut wie sicher am Haken. Und ich gönnte es ihr wirklich. Zum einen konnte ich sowieso nichts mit diesem Kerl anfangen, mein Unterleib war ja versiegelt und wenn Sabine sich für diesen Typen entschieden hatte, wäre ich als ihre Freundin nie und nimmer auf die Idee gekommen, mich selbst an diesen Kerl ranzuschmeißen.

Zu viel hatte ich Sabine zu verdanken, als dass ich dies getan hätte, obwohl Reiner auch mir ganz gut gefiel. Er half uns tatsächlich, unseren ganzen Krempel rein zutragen und da es recht spät wurde luden wir in danach noch zum Essen ein. Wie du sicherlich schon vermutest, wurden die Beiden tatsächlich ein Paar. Meist hing Sabine in seiner Wohnung mit ihm rum gelegentlich unternahmen wir aber auch was zu dritt.

Ich weiß nicht wie, aber Sabine gelang es, auch Reiner, so wie sie es schon bei mit getan hatte, von ihrer Gummileidenschaft zu begeistern. Sag mal Omi. Ich will dich zwar wirklich bei deiner spannenden Geschichte unterbrechen, aber wie kann man Gummikleidung mögen. Bei Mamis Spülhandschuhen bekomme ich schon die Krätze, wenn ich sie nur von Weiten sehe. Ich lächelte verstehend.

Auf den Geschmack von Latex kommst du am ehesten, wenn du mal Wäsche aus diesem Material getragen hast. Es gibt danach nur zwei Möglichkeiten. Entweder du machst zukünftig einen großen Bogen um diese speziellen Kleidungsstücke oder du wirst besessen nach ihnen.“ Nicole sah mich traurig an. „Schade, dass du diese Wäsche nicht mehr hast. Diesen Unterwäschetest hätte ich vielleicht jetzt doch einmal gerne auch einmal ausprobiert.“

Ja meine kleine Enkeltochter wurde erwachsen. In vielen Dingen erinnerte sie mich daran, dass ich auch einmal in ihrem Alter war. „Lass mich kurz überlegen in welchem Koffer ich die Unterwäsche verstaut habe?“ sinnierte ich noch, als Nicole schon aufsprang. „Die Koffer habe ich im Abstellraum stehen gesehen, ich dachte aber die ganze Zeit, sie seien leer“. Sie sprang auf und noch ehe ich etwas sagen konnte, war sie verschwunden. Schwer atmend kam sie kurz darauf mit zwei Koffern wieder zurück.

„Sind das die richtigen Koffer?“, fragte sie mich. Ich nickte. Ungefragt hatte sie schon den ersten Koffer geöffnet. Sie griff wahllos hinein und fischte meinen roten Ganzanzug heraus, den sie nun fasziniert betrachtete. Und in so einem Strampelanzug soll man sich wohlfühlen? Da drin muss man doch wie verrückt schwitzen,“ stellte sie fest. „Als Anfängerin schwitzt du unter dieser Haut auf jeden Fall schon noch etwas mehr. Mit der Zeit stellt sich dein Körper aber darauf ein.

Da du eh schon am ausräumen bist, schau mal unter den Anzügen müsstest du meine Unterwäsche finden. Weitere Gummikleidung, deren Existenz ich völlig vergessen hatte, erschienen und kurz darauf hatte Nicole meine Unterwäsche entdeckt. „Omi du echt krass, hast du dieses Teil hier wirklich getragen?“ Jetzt verstehe ich langsam, warum Mami nichts davon erfahren sollte. Wenn sie dieses Höschen getragen hätte, und ich hätte dies gewusst, gäbe es die Diskusionen, wann ich daheim sein sollte, bestimmt nicht mehr.

Leider ist sie im Gegensatz zu dir so richtig prüde. Das verstehe ich nun immer weniger. Es musste doch cool sein, dich als Mutter zu haben“, überlegte Nicole. Ich lächelte. „Ich war nicht cool. Auch wenn ich mir vorgenommen hatte, zu meinen eigenen Kindern nicht so streng zu sein, wie meine Eltern es zu mir waren, so musste ich mir zurückblickend eingestehen, dass ich es doch war. Und es musste sein.

In jungen Jahren hat man seine eigenen Träume und Wünsche und dies ist auch gut so. Was einen aber fehlt ist die Erfahrung. Und diese hält Eltern ab, ihre Kinder ins offene Messer des Lebens laufen zu lassen. Nein Nicole, eine coole Mutter war ich bestimmt nicht. Irgendwann ändert sich auch deiner Sichtweise. Und dann machst du dir plötzlich viel zu viele Sorgen um deine eigenen Kinder.
Fortsetzung folgt
Keuschy


23. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 27.08.19 19:39

Es hat den Anschein,daß Omi sexuell aufgeschlossener war als ihre eigenen Eltern.So ist es aber nicht immer in der Vergangenheit gewesen.
24. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Klett-max am 28.08.19 15:14

Jetzt wird es interessant!

Nicole trägt den KG und erkundet die Latexwelt. Jetzt hoffe ich nur, daß das Schloß im KG noch wie geschmiert funktioniert UND der Schlüssel verfühbar ist.

Ansonsten wird sie eine Weile "etwas lustlos" durch die Gegend laufen müssen, bis das Schloß sich wieder öffnen läßt.

Die Geschichte entwickelt aich schön und langsam. Das gibt die Hoffnung auf einen recht langen Lesegenuß. Ich freue mich schon auf die weiteren Fortsetzungen.
25. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 29.08.19 19:11

9
Nicole hatte noch immer mein Tanzhöschen in der Hand und betrachtete ungläubig dessen Innenleben. Seltsamerweise hatte ich keine Hemmungen, ihr von meinen keuschen und unkeuschen Erlebnissen meiner Jugend zu beichten, bei diesem Höschen brachte ich es nicht fertig, Nicole die Wahrheit zu sagen. Dass es eine Zeit gab, wo Männer mich nicht mehr so begehrenswert fanden, um mir zu schenken, was ich durch meine Keuschhaltung viel zu lange nicht haben konnte.

„Kannst du dir nicht denken was man mit diesem Höschen machen kann?“ fragte ich meine Enkelin, um sie auf eine falsche Spur zu locken. „Ich bin doch kein kleines Baby mehr,“ brauste sie auf. Natürlich weiß ich wofür man so ein Höschen brauchen kann. Ich will einfach nicht glauben das ausgerechnet meine Oma… und dann auch noch von hinten.

Ich dachte immer Du und Mami, ihr hättet nur Blümchensex gehabt und meine Mutter hat mir immer wieder weiß machen wollen, zu ihren Zeiten war man längst nicht so aufgeklärt und jetzt erfahre ich, dass deren Mutter ein Sexleben hatte, welches das meinige total in den Schatten stellt. Verstehst du das, Omi. Mein ganzes Weltbild gerät gerade völlig aus den Fugen. Alte Leute machen so etwas nicht.“

Als ich so etwas, wie du dieses Vergnügen nennst, getan hatte, war ich eine erwachsene Frau, aber nicht alt,“ versuchte ich Nicole zu beruhigen. „Nein Omi, so habe ich das doch gar nicht gemeint. Sie zückte ihr Smartphone und ging ihrer Lieblingsbeschäftigung nach. „Oh Gott, ich glaub´s einfach nicht. Diese Keuschheitsgürtel gibt es tatsächlich auch heute noch und es gibt ganze Versandhäuser die Gummikleidung jeglicher Art herstellen und vetreiben.

Wie konntest du von diesen Sachen erfahren und ich, obwohl ich auf facebook und über Whatsapp alles mitbekomme, weiß nichts davon?“ Nicoles ehrliche Entrüstung lockte ein Lächeln in mein Gesicht. „Ich weiß, was du gerade denkst. Mir ging es in deinem Alter nicht viel anders. Die Vorstellung, dass die vorherige Generation auch schon befriedigenden Sex hatte, Dinge und Praktiken kannten, von denen die nachfolgende, so aufgeklärte Jugend dennoch nichts mit bekam, kann ganz schön am eigenen Ego nagen.

Dies liegt vielleicht ganz schlicht und einfach daran, dass dies von je her eine intime Sache zweier Menschen war und es somit der Öffentlichkeit verborgen bleibt, wie dieses Paar sich gegenseitig die Liebe schenkt. Oder würdest du jedem erzählen, was du am Wochenende mit deinem Freund so alles gemacht hast?“ Vielleich andeutungsweise noch deiner besten Freundin.

Sonst bist du immer sofort dabei, von jeder Kleinigkeit ein Foto mit deinem tragbaren Telefon zu machen um diese Bilder dann mit irgendwelchen wildfremden Leuten zu teilen. Du steckst gerade in meinen Keuschheitsgürtel und hältst ein Latexhöschen mit zwei Kunstgliedern in deiner Hand. Bist aber, entgegen deiner sonstigen Gewohnheit noch nicht einmal auf die Idee gekommen, dies jetzt auch zu tun.“

Nicole nickte verstehend. Dennoch schien sie noch immer nicht verarbeitet zu haben, dass sie nicht der Klapperstorch gebracht hatte. „Leg dieses Höschen am besten wieder in den Koffer. Um zu testen, ob dir Latexwäsche gefallen könnte, ist es besser du fängst erst einmal mit einem einfachen BH und einem Höschen an. Und vielleicht noch ein nicht ganz zu enges TShirt.

Wenn du dies dann eine Weile getragen hast, wirst du die Antwort, ob dir Latex gefällt, selbst beantworten können. Entweder du lässt es bleiben oder du kommst nicht mehr davon los. Ungläubig starrte mich meine Enkeltochter an „Du meinst man kann süchtig davon werden?“ fragte sie mich erstaunt. Gleichzeitig erkannte ich die Neugierde in ihr. Sie wollte unbedingt wissen, wie es sich anfühlen würde, dieses Latex einmal selbst tragen zu dürfen.

Ich zog mich aus meinem Sessel und kniete mich vor meinen Koffer. Vertraute Gerüche stiegen in meine Nase. Ich suchte nach einem längeren Höschen, das ihr bis an die Knie reichen würde, aber nicht ihren Körper modellieren würde, einen passenden BH und nach einem Halbarm-Shirt und reichte ihr diese Sachen. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit zeigte sie heute keinerlei Scham vor mir. Sie verließ zum Umziehen nicht das Zimmer sondern ließ erneut direkt vor mir ihre Hüllen fallen.

Sie hatte einen schönen Körper. Ihre Brüste waren noch prall und fest. Ihre kleinen dunklen Mamillen hoben sich deutlich von der blassen Haut ab. Ihre kleinen Nippel richteten sich keck auf und zeigten deutlich, wie erregt sie war. „Du hast schöne Brüste, damit kannst du jeden Kerl den Kopf verdrehen.“ Die Röte schoss in ihr Gesicht. „Aber das brauchst du ja nicht mehr. Wenn ich richtig informiert bin, hast du ja gerade die große Liebe deines Lebens gefunden“
Fortsetzung folgt
Keuschy


26. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 30.08.19 07:07

Da ist die Enkelin doch sehr erstaunt,wie bewandert ihre Omi auf dem Gebiet der Sexualität ist.Und dann noch dieser Fundus an Latexsachen.Ich denke schon ,daß ihre Enkelin daran Gefallen finden wird.
27. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von christoph am 07.09.19 10:57

wann geht die super geschichte weiter.
gruß christoph
28. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 08.09.19 10:08

10
„Woher weißt du das jetzt schon wieder. Hat Mutti schon wieder gepetzt? Man darf Mutti wirklich nichts erzählen, wenn man nicht will, dass nachher die halbe Nachbarschaft und die komplette Verwandtschaft gleich Bescheid weiß Ja ich habe gerade wieder etwas Laufen, bin mir aber nicht sicher wie es sich weiter entwickelt. Er sieht super aus, ist wirklich sehr nett. Ich versteh mich gut mit ihm und küssen kann er auch ziemlich gut.“

„Und hattet ihr auch schon Sex miteinander?“ Sie hatten keinen, sonst hätte sie nicht erwähnt, dass er nur gut küssen konnte, aber ich wollte einfach wissen, wie ehrlich Nicole zu mir war. „Nein hatten wir noch nicht“, stammelte sie. Pascal wollte schon, aber ehrlich gesagt, trau ich mich noch nicht so richtig, diesen Schritt zu wagen.“ Du bist noch Jungfrau? Fragte ich ungläubig. Nicole nickte verlegen. Nun ging es mir so, wie es meinem Enkelkind noch vor wenigen Augenblicken erging.

Ich wollte nicht glauben, dass es in der heutigen Zeit tatsächlich noch Mädchen gab, die sich ihre Unschuld bewahrten. Ist doch völlig ok. Wenn du bereit dazu bist, wirst du es fühlen. Glaub mir, so wie du es machst, ist es besser, als einfach nur Pascals Willen nachzugeben. „Aber wenn ich jetzt höre, was du schon alles erlebt hast und ich, dann…“ Nicole, du wolltest meine Geschichte hören, und ich werde nun damit fortfahren, vielleicht verstehst du dann.

Wenn nicht, denkt immer daran, es geht nur darum, was du möchtest. Verstehst du? Wenn du es noch nicht möchtest, ist dein Herz noch nicht soweit. Egal was andere wollen oder getan haben, wenn du es wirklich möchtest, hast du nicht die geringsten Zweifel mehr. Doch nun möchte ich dir noch erzählen, wie es mit Sabine und Reiner weiterging. Wie ich dir ja schon erzählt habe, kamen sich die zwei immer Näher.

Sie trieben zusammen ihre Gummispielchen. Meist taten sie bei Reiner der in der Wohnung gegenüber wohnte. Ich konnte die Beiden dann manchmal sogar beobachten, wie sie es miteinander trieben, denn von unserer Wohnung hatten wir einen freien Blick direkt in Reiners Schlafzimmer. Manchmal ging ich auch extra aus, damit die beiden allein in unserer gemeinsamen Wohnung hatten. Die beiden waren glücklich miteinander.

So erschien es mir zumindest, wenn ich Sabine hörte, wie sie ständig von ihm schwärmte. Ich hatte ihr wirklich dieses Glück gegönnt, das musst du mir glauben. Ich hatte nicht einen Augenblich daran gedacht, mich in irgendeiner Weise mich zwischen Reiner und Sabine zu stellen, obwohl mir Sabines Freund durchaus zugesagt hätte. Und dennoch saß ich plötzlich zwischen zwei Stühlen. Nach einem halben Jahr erfuhr ich, dass Sabine immer öfter Stress mit Reiner hatte.

Kurz danach bemerkte ich, dass Reiner mit mir flirtete. Natürlich machte ich ihm klar dass zwischen uns nichts laufen würde, da ich nicht meiner Freundin den Freund ausspannen würde. Reiner erklärte mir darauf hin, dass ich dies nicht täte, da er sowieso mit Sabine Schluss machen würde. Er hätte einen Fehler gemacht, überhaupt etwas mit ihr angefangen zu haben.

Ich hätte ihm vom ersten Augenblick viel besser gefallen und hätte ich auch nur ein wenig angedeutet, dass er eine Chance bei mir bekommen hätte, wäre er nie und nimmer auf die Idee gekommen, mit Sabine zu gehen.“ „Da hast du ja das große Los gezogen. So sieht es Pascal übrigens auch gerade mit mir. Für ihn bin ich die einzige Frau auf der Welt, stimmte Nicole bei. „Du mochtest Reiner doch auch, dann seid ihr Zwei also ein Paar geworden?“

Überlegt hatte ich es mir öfter. Aber ich wohnte noch immer mit Sabine unter einem Dach. Sie hatte diese Beziehung, obwohl sie immer öfter stritten, noch nicht aufgegeben, und auch Reiner hatte keinen klaren Schlussstrich gezogen und selbst wenn er dies getan hätte, nie und nimmer hätte ich mich auf ihn einlassen können,“ versuchte ich Nicole meine Misere zu erklären. „Das Schicksal kam mir zu Hilfe.

Mir wurde ein Job angeboten. Weit weg von Reiner und Sabine. Ich nahm diese Gelegenheit wahr. Auf diese Weise musste ich keinen der Beiden verletzen. Ich hatte genug von Beziehungsstress. Ich konzentrierte mich mehr und mehr auf meinen neuen Job. Auf mich wartete niemand, also konnte ich jederzeit Überstunden machen. Sie brachten Geld und lenkten ab.

Viele Kleidungsstücke aus den Koffern hatte ich mir damals aus diesem Geld zugelegt. Dies war meine einzige Freizeitgestaltung, die mir Freude bereitete. Vermutlich wäre ich irgendwann als Workaholikerin in Rente gegangen, doch offensichtlich hatte jemand da oben doch etwas anderes mit mir vor.
Fortsetzung folgt
Keuschy


29. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von DenialFan am 09.09.19 18:52

Tolle Geschichte! Freue mich schon auf den nächsten Teil
30. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 09.09.19 20:22

Ja,die Liebe geht schon manchmal seltsame Wege.Andererseits will man ja der besten Freundin nicht in den Rücken fallen.Auch,wenn sie für dessen Freund auch Gefühle empfindet.
31. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 09.09.19 22:40

11
Nachdem ich die Latexkleidung in meinen Koffern erwähnt hatte, erinnerte sich Nicole plötzlich wieder, dass sie ja gerade auch Latexkleidung trug. Während meiner Erzählung hatte sie dies offensichtlich völlig ausgeblendet. Nun streiften ihre Hände über ihren Körper. Ungeniert rieben sie über ihre Brüste. Sie stöhnte auf. „Wow, das ist ja völlig überirdisch, absolut genial.

Als ich diese Sachen anzog dachte ich noch, naja, kühl und klamm und dazu klebte es förmlich auf der Haut, absolut nicht vergleichbar mit dem, wie es sich jetzt anfühlt. Es fühlt sich bei jeder Bewegung so an, als würden unsichtbare Hände dich streicheln. Jetzt versehe ich dich erst richtig, wieso du dieses Latex so magst. Du musst mir unbedingt diese Sachen alle einmal ausleihen ich muss, ich brauch…“ Nicole, beruhige dich wieder.

Wegen mir darfst du alle die Sachen in diesen Koffern haben. Ich habe keinerlei Verwendung mehr dafür.“ Kaum hatte ich diesen Satz beendet, da sprang sie auf hüpfte wie eine Verrückte auf und ab. Dann umarmte sie mich und drückte mir einen Kuss auf meine Wange. „Danke Omi, du bist echt die Beste.“ Während Nicole ihre Lustschlösser baute und überlegte, wem sie ihr neues Latexoutfit alles zeigen wollte, genoss ich noch immer diesen kurzen Augenblick der Umarmung.

Eine Handlung, die früher eine Selbstverständlichkeit gewesen war, wurde nun immer seltener, wurde mir schmerzhaft bewusst. Und dennoch machte es mich auch glücklich, meiner Enkelin mit meinen alten Latexkleider eine Freude machen zu können. Bei ihr waren meine Anzüge in guten Händen und ich war mir sicher, sie würde damit noch viel Spaß damit haben.

Als sich Nicole wieder beruhigt hatte, setzte sie sich wieder neben mich und forderte mich auf, meine Geschichte weiter zu erzählen. Wie ich schon gesagt hatte, gab es in meinem Leben nur noch Arbeit, Arbeit und in meiner knappen Freizeit noch meine Latexleidenschaft, die ich aber mit Niemand teilen konnte. Dann kam die Nachricht, dass meine Mutter gestorben war und damit mein Leben erneut aus den Fugen geriet.

Ich musste alles regeln, den ganzen Papiergram und mich um die Auflösung des Haushalts kümmern. Ich brauchte das Häuschen meiner Mutter nicht, hatte jetzt selbst eine Wohnung, in der ich mich wohl fühlte. Also blieb mir nichts anderes übrig, als das Haus leerzuräumen, damit ein Makler es verkaufen konnte. Um es kurz zu machen. Kannst du dir Vorstellen, wie oft ich heimlich bei meiner Mutter erfolglos nach den Schlüssel zu meinem Keuschheitsgürtel gesucht hatte.

Und nun stolperte ich über eine Bodenvase und dort zwischen den Scherben entdeckte ich ihn. Tausende Male ging ich daran vorbei. Ein einziger Blick hätte genügt und ich wäre wieder frei gewesen. Wie hypnotisiert griff ich nach den Schlüsseln und weißt du was ich dann getan hatte?“ „Klar, das nachgeholt, was du die ganze Zeit nicht tun konntest, ist doch klar“ Ich lächelte. Diese Gedanken hatte ich die ganze Zeit in meinem Kopf.

Es gab Tage, da wurde ich schier verrückt, weil dieser Gürtel verhinderte, was ich so gerne getan hätte und nun da ich mich wieder aufschließen konnte, wollte ich mich weiterhin verschlossen halten. Zumindest noch solange, bis ich sicher war, dass die Beziehung zwischen Reiner und Sabine nicht mehr bestand. Nur allzu gut konnte ich mich noch daran erinnern, wie Reiner in mir diese Schmetterlinge in meinen Bauch aufsteigen ließ, wenn er sich nur in meiner Nähe befand.

Ich hatte mich in ihn verliebt. Es war gemein, aber insgeheim hoffte ich, dass in der Zeit, wo ich weg war, die Beiden nicht mehr zusammen waren. Reiner war für mich bestimmt, so etwas fühlte man als Frau einfach.“ „Und hattest du Glück? Hatten sich deine Freundin und Reiner wieder getrennt?“fragte Nicole gespannt. Ja die Beiden hatten sich wieder getrennt. So gesehen hatte ich Glück.

Kurz nachdem ich von der Bildfläche verschwand, hätte ich meine Chance gehabt, mir Reiner zu schnappen. Aber leider war ich viel zu spät zurückgekommen. Wie ich von Sabine erfuhr, hatte er nun eine andere. Ich fiel in ein tiefes Loch. Nachdem ich alle meine Angelegenheiten mit meiner Mutter geregelt hatte, verzog ich mich wieder in meine Wohnung zurück und stürzte mich erneut in meine Arbeit, um Reiner zu vergessen.

Es gelang mir. Mehr sogar. Ich begann sogar wieder auszugehen. Nicht so, wie ich es früher tat, mit der Absicht, einen Kerl abzuschleppen, sondern einfach nur, um wieder etwas Spaß zu haben. Aber unverhofft kommt oft. Ich lernte erneut einen tollen Mann kennen.
Fortsetzung folgt
Keuschy


32. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 10.09.19 06:44

Da hat ja Omi Nicole ein wunderbares Geschenk mit den Latexsachen gemacht.Sie möchte bestimmt so bald wie möglich alles ausprobieren.
33. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Aneka am 10.09.19 15:51

Hallo Keuschy,

ich mag Deine Geschichten, auch wenn nicht immer mein Kopfkino "klick" macht. Danke für die Mühe und weiter so.

Ich schreibe das, da ich nicht mehr sehr häufig angemeldet "erscheine". Trotzdem finde ich ein prima und danke sollte dann doch sein wenn man(n) / Frau mitliest.

Viele Grüße
Aneka
34. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 11.09.19 19:06

12
„Und jetzt, wo du dich wieder selbst aus deinem Keuschheitsgürtel befreien konntest, hast du ihn natürlich sofort vernascht“ mutmaßte meine Enkelin. „Was denkst du eigentlich von mir? Bis vor kurzen hast du noch geglaubt, ich hatte genau zweimal Sex um Onkel Hans und deine Mutter zu zeugen und nun stellst du mich, nur weil ich einen Mann kennengelernt habe, gleich als einen Vamp hin“, tat ich entrüstet.

Nicole erwiderte nichts darauf, ihr grinsen sprach aber Bände. Natürlich hatten wir auch Sex miteinander. Wer kauft schon gerne eine Katze im Sack, aber dies war erst viel später. Nein, dieses Mal ließ ich es ganz anders angehen. So richtig mit Händchen halten, ersten Kuss unter der Haustür und so. Und ob du es mir glaubst oder nicht, dieses langsame kennenlernen, seinen Partner langsam Stück für Stück zu erlauben, den Körper des Anderen nicht gleich auf einmal erforschen zu dürfen, war reizvoller als gleich sofort mit ihm in die Kiste zu steigen.

Wie soll ich es dir erklären. Solange man etwas noch nicht hat, freut man sich drauf. Bekommt man es schließlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Reiz daran verloren geht. Deshalb hatte ich es dieses Mal nicht eilig. Ich genoss die kleinen Gesten, die mir zeigten, wie begehrenswert er mich fand. Mal schenkte er mir Blumen, ein anderes Mal Pralinen, dann lud er mich zum Essen oder ins Kino ein.

Verstehst du. Diese Beziehung ging tiefer, obwohl wir noch nicht miteinander geschlafen hatten.“ Aber dein neuer Freund hat dich doch bestimmt auch ständig dazu gedrängt, endlich mit ihm zu schlafen? Wie hast du darauf reagiert. Ich meine du konntest ihn doch nicht ewig hinhalten, zumal du ja eigentlich auch gerne möchtest,“ stotterte Nicole. „Reden wir jetzt von mir oder von dir?“ hakte ich nach.

Sie errötete und meinte, dass es natürlich um meine Geschichte ginge. „Ja ihr jungen Dinger. Ihr wollt einfach nicht wahrhaben, dass wir Alten durchaus auch schon mit den gleichen Problemen zu kämpfen hatten. Ich hatte damals aber eine sehr komfortable Ausrede. Meinen Keuschheitsgürtel. Als sein Drängen, mit mir zu schlafen immer fordernder wurde, erzählte ich ihm von meinen Keuschheitsgürtel und dass meine Mutter die Schlüssel dazu nur an meinen zukünftigen Ehemann aushändigen wollte.

Es war nicht einmal gelogen, was ich Anton da auftischte. Ich war der festen Überzeugung, jetzt würde er das Weite suchen. Stattdessen erklärte er mit, dass er, wenn wir irgendwann verheiratet wären, ich von ihm die Schlüssel von meiner Mutter bekommen würde. Dann würde er meinen Keuschheitsgürtel aufschließen und mich daraus befreien. Für ihn bräuchte ich dieses mittelalterliche Ding nicht mehr dann nicht mehr tragen, weil er mir auch so vertrauen würde.

Dies imponierte mir damals ungemein. Er war es, der immer wieder versucht hatte, mich dazu zu bewegen, mit ihm zu schlafen. Jetzt wo er wusste, er musste, um dieses Ziel zu erreichen, einen hohen Preis zahlen, nämlich mich zu heiraten, steckte er seine Bedürfnisse zurück. Wäre ich ein Mann gewesen, ich hätte vermutlich reiß aus genommen. Er aber nicht. Ich lebte noch eine ganze Weile mit dieser kleinen Notlüge.

Wir hatten dennoch Sex. Wie zwei Teenager. Ein bisschen fummeln würde man heute sagen. Auch keine Erfindung der Neuzeit. Dies hatten wir schon als Jugendliche gekannt. Nur damals waren der Forscherdrang und die Neugierde auf „Mehr“ noch ungestillter. Beim zweiten Anlauf wussten wir einerseits schon, was uns erwarten würde und mehr war mit meinen Keuschheitsgürtel auch gar nicht drin.

Weniger war in diesem Fall plötzlich mehr. Da Anton gar nicht in die Versuchung kam, in die heiligste Zone abzutauchen, konzentrierte er sich mit seinen Händen an Stellen, die ohne meinen Keuschheitsgürtel ohne Zweifel bestimmt nie diese Zuwendung erfahren hätten. Ich dachte meinen Körper zu kennen, aber dieses Gänsehautfeeling, dass ich durchs Anton´s Hände erleben durfte, hatte ich davor noch nie erlebt.

Es waren himmlische Gefühle, die ich wirklich nicht mehr missen möchte und dennoch kam der Punkt, an dem ich Anton reinen Wein einschenkte. Ihm verriet, dass ich die ganze Zeit im Besitz der Schlüssel zu meiner verschlossenen Intimzone war. Ich war nun bereit, mit Anton so richtig intim zu werden. Ich hatte das Verlangen, unsere beiden Körper zu einem einzigem verschmelzen zu lassen. Wenn ich heute zurückblicke, war es mein größter Fehler, den ich begannen hatte.
Fortsetzung folgt
Keuschy


35. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 11.09.19 19:53

Erstaunliche Bekenntnisse von der Omi.Es ist sicher nicht falsch, ihrer Enkelin verschiedene Dinge des Zusammenlebens zu vermitteln.
36. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 14.09.19 07:45

13
„Warum war es ein Fehler die wieder aufzuschließen. War dieser Anton nicht gut im Bett oder war er sauer, weil du ihn mit deinem Keuschheitsgürtel solange hingehalten hast? Nicole brannte förmlich darauf, zu erfahren, weshalb es ein Fehler war, mich selbst wieder aus meinen Keuschheitsgürtel zu befreien. „Kannst du dich noch daran erinnern, was du mir zu Beginn dieser Geschichte versprochen hast?“

Nicole nickte „Ich darf Onkel Hans und Mama nichts von diesem Gespräch verraten, und das werde ich auch nicht, versprochen Omi, aber jetzt erzähl schon, weshalb es ein Fehler war, deinen Keuschheitsgürtel wieder abzulegen?“ bohrte Nicole. Ich seufzte tief und begann mit meinen Schilderungen fortzufahren. „Nein, Anton war überhaupt nicht sauer, dass ich ihn mit meinem Keuschheitsgürtel hingehalten hatte.

Im Gegenteil. Auch er empfand diese Wartezeit im Nachhinein als etwas Positives. Und der Sex, den wir beide hatten gehörte auch zu Kategorie „Mehr davon“ Alles lief geradezu perfekt und dann musste Tony für eine Woche geschäftlich verreisen.“ „Toni? Jetzt kapiere ich erst. Anton, Toni war Opi, oder?“ Ich nickte. „Ja Toni war dein Großvater, das kann ich bestätigen“. Und ich dachte immer du und Opi wärt miteinander immer glücklich gewesen und jetzt erzählst du mir das es ein Fehler war, dich für ihn aufzuschließen?“

„Das habe ich doch gar nicht behauptet, mein Kind. Was ich damit sagen wollte, der Keuschheitsgürtel war davor mein ständiger Begleiter gewesen. Ich trug in rund um die Uhr und die Schlüssel hatte ich zuhause in einer Schatulle die neben meinem Bett stand. Als ich mich Opi so richtig intim wurde, trug ich meinen Keuschheitsgürtel gar nicht mehr. Natürlich auch nicht an dem Abend, als ich allein ausging, weil Toni geschäftlich vereisen musste.

Ich wollte mir nur einen Film im Kino anschauen und dann traf ich ausgerechnet ihn. Reiner, den Mann den ich ständig begehrt hatte. Er hatte nichts von seinem Charme verloren. Im Gegenteil. Nach dem Film lud er mich der alten Zeiten willen noch zu einem Cocktail ein und wir redeten über die alten Zeiten. Er erzählte mir, dass er nun glücklich verheiratet wäre und eine kleine Tochter hätte.

Er redete und redete und bestellte die nächste Runde Cocktails. Ich trank normalerweise nicht viel Alkohol. Bei den ersten beiden Gläsern musste ich mit Reiner noch auf seine Familienmitglieder, auf Sabine und auf die alten Zeiten trinken. Als sie schon beschwipst war, beichtete er mir plötzlich, wie sehr er damals mich bergehrte. Die ganzen alten Erinnerungen poppten wieder auf. Gleichzeitig nahm ich meine Umgebung immer verschwommener auf.

Ich spannte zwar irgendwo noch, dass ich schon viel zu viel intus hatte, gleichzeitig wurde die Situation immer lustiger.“ Das nächste, an was ich mich erinnern konnte war, dass ich am nächsten Morgen neben ihm in einem Hotelzimmer mit mächtigem Schädelbrummen erwachte. Ich war wie er splitterfasernackt. So leise ich konnte, suchte ich meine Sachen zusammen, zog mich an und taumelte noch immer unter Alkoholeinfluss so schnell ich konnte wieder aus dem Hotel.

Es war noch dunkel, als ich mich wieder auf den Heimweg machte. Ich wollte nur noch fort. So viel Distanz wie irgend Möglich zwischen ihm und mir bringen. Ich hatte mich wirklich darüber gefreut, Reiner wiederzusehen. Es war nett mit ihm zu reden, aber was danach geschah, das wollte ich wirklich nicht. Wäre mir dies in jungen Jahren passiert, hätte ich dieses Abenteuer genossen, vielleicht sogar noch ausgebaut.

Aber jetzt gab es ein unsichtbares Band, welches mich mit Toni verband. Nie und nimmer hätte ich mit Reiner schlafen wollen. Er hatte mich betrunken gemacht, die Situation einfach ausgenutzt. Hätte ich damals Opa noch nicht gekannt, hätte ich vielleicht sogar trotz seiner Ehe eine Beziehung aufgebaut. Jetzt fühlte ich mich nur noch schuldig. Ich glaube im Nachhinein habe ich meine Lektion gelernt.

Ich war auch nicht viel besser wie Reiner. Auch ich hatte, bis man mich dauerhaft in meinen Keuschheitsgürtel sperrte, nur meine eigenen Interessen im Kopf, dachte nicht daran, dass ich damit auch jemanden verletzen konnte. Ich hatte nur mein Vergnügen im Kopf. War ich früher wirklich besser als Reiner? Meine Mutter schien dies erkannt zu haben. Ich nun auch, dennoch hatte ich tierische Angst, dass Toni davon Wind bekommen würde.
Fortsetzung folgt
Keuschy


37. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Gummimaske am 14.09.19 12:12

Ja,der böse Alkohol läßt einen Dinge tun,die man später bitter bereut.Vielleicht hat aber Omi ihren Fehltritt gebeichtet?
38. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von keuschy am 17.09.19 19:34

14
„Als dein Opa dann am Wochenende wieder heimkam, feierten wie beide unsere Wiedervereinigung. Details erspare ich dir, ich möchte dein Weltbild schließlich nicht völlig auf den Kopf stellen. Alles war so wie es sein sollte. Einfach perfekt. Ich hatte Angst, dies alles mit der Wahrheit zu zerstören, also verschwieg ich den Zwischenfall mit Reiner.

Später, viel später, ich war längst mit meinem Toni verheiratet, erfuhr ich von Sabine, dass Reiner gar nie verheiratet war. Dies bestätigte mir, dass er mich damals nur abgefüllt hatte, um mich flach zu legen. Es ging nie um uns zwei, sondern nur darum, mich in seiner Beute-Liste führen zu können. Dies, so redete ich mir immer wieder ein, berechtigte mich auch dazu, Toni nichts von dieser Affäre erzählt zu haben.

Diese Nacht nie geschehen lassen zu haben.“ Ich machte eine kleine Redepause. Es tat gut, die Wahrheit endlich auszusprechen. Auch wenn mein Mann in all den vielen Jahren nichts davon wusste, belastete mich dieses Geheimnis mehr, als ich mir eingestehen wollte. „So schlimm ist dies doch gar nicht,“ versuchte meine Enkeltochter mich aufzumuntern. Schließlich wart ihr beide, wenn ich es richtig verstanden habe, noch nicht einmal verlobt.

Aber sagen hättest du Opi irgendwann dennoch. Letztendlich konntest du ja nichts dafür.“ Ich lächelte müde. Vielleicht hast du Recht. Ich hätte es ihm sagen sollen. Doch du kennst bis jetzt auch erst die halbe Wahrheit. Ich wurde Schwanger. Unter meinen Herzen wuchs Onkel Hans heran. Wer von den Beiden der Vater war konnte ich damals nicht sagen.

Sollte ich wegen einem Kind, dessen vielleicht doch nicht Vater, der sich riesig darauf freute, alles auf Spiel setzten? Oder sollte ich diesem Kind einen Vater geben, den ich jetzt nur noch verachtete und der vielleicht gar nicht bereit war, sich seiner Verantwortung zu stellen? Wenn auch moralisch nicht ganz korrekt entschied ich mich für die erste Variante. Auch wenn mich mein Gewissen deswegen oft genug geplagt hat, so würde ich es heute wieder so tun.

Für Hans war Toni immer sein Vater und für Toni war Hans immer sein Sohn. Auch ich weiß bis heute nicht, obwohl man dies als Mutter doch zumindest fühlen müsste, wer nun eigentlich der Vater war. Vielleicht lag es ja auch nur daran, dass ich mir selbst immer wieder einredete, dass nur Opa Hans Vater sein konnte.

Natürlich hätte es die Möglichkeit gegeben, einen Vaterschaftstest zu machen, doch so wie es war, war es gut. Wäre Toni doch nicht der Vater gewesen, wem hätte diese Wahrheit genützt? Je mehr Zeit verstrich, desto unwichtiger wurde diese Frage. Obwohl ich es bis heute noch immer nicht genau sagen kann, ist Toni immer Hans Vater gewesen. Auch wenn mich immer wieder Zweifel und Schuldgefühle plagten, so hatte ich die Sache bis heute auf sich beruhen lassen.

Du bist die Erste, die von diesem Geheimnis weiß. Für mich tat es gut, mach all diesen Jahren endlich darüber reden zu dürfen. Ich bitte dich, weder Onkel Hans noch deiner Mutter etwas davon zu erzählen. So wie es ist, ist es gut. Ich möchte nicht, dass die Saat des Zweifels auch noch bei deinem Onkel aufgeht. Als Kind fühlt man sich oft ungerecht behandelt. Bestimmt nicht aus Absicht, aber wenn man plötzlich eventuell ein falsches Elternteil bekommt, ist der Grund sehr schnell ausgemacht.“

Nicole nahm mich erneut in den Arm. Für eine Zeit herrschte nur Schweigen. „Von mir wird keiner was erfahren, das Verspreche ich dir hoch und heilig. Ich glaube, ich an deiner Stelle hätte es genauso gemacht wie du.“ „Ja Nicole. Ich habe bei deiner Mutter und bei Onkel Hans immer geschaut, was die Beiden von mir und von ihren Vätern hatten. Natürlich finden sich immer Merkmale, die man einem Elternteil zuschreiben kann.

Aber weißt du, was ich in den letzten Jahren am interessantesten fand?“ Nicole schüttelte den Kopf. Etwas anderes hatte ich auch nicht erwartet. „Was denn“; fragte sie interessiert. Ich beobachte dich schon, seit ich dich das erste Mal schreiend in deinen Babysachen gesehen habe. Als du begonnen hast, eine erwachsene kleine Dame zu werden, hast du mich mehr und mehr an meine eigene Jugendzeit zurückerinnert.

Deshalb ist in mir, während ich dir meine Geschichte erzählte, der Entschluss gereift, dich zukünftig keusch zu halten. Nachdem du dich schon freiwillig dazu entschlossen hast, meinen Keuschheitsgürtel anzulegen, darfst du diesen Gürtel jetzt solange tragen, bis wir beide auch wirklich sicher sind, dass du den Richtigen fürs Leben gefunden hast.

Wie von der Tarantel gestochen sprang Nicole auf und griff nach dem Schlüssel für meinen Keuschheitsgürtel. Triumphierend hielt sie sie nach oben und lachte. „Ich glaube ich bin selbst alt genug, um auf mich aufzupassen. Deine Gummisachen übernehme ich wirklich gerne, aber für deinen Keuschheitsgürtel habe ich absolut keine Verwendung“
Ende


39. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von SeguAnimal am 17.09.19 19:57

Schade das diese schöne geschichte so schnell vorbei war. Zu schön wäre es doch gewesen wenn das Enkelkind in Großmutters KG ohne schlüssel gewesen wäre.
40. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Ralf Gummi am 17.09.19 20:40

Zitat

Wie von der Tarantel gestochen sprang Nicole auf und griff nach dem Schlüssel für meinen Keuschheitsgürtel. Triumphierend hielt sie sie nach oben und lachte. „Ich glaube ich bin selbst alt genug, um auf mich aufzupassen. Deine Gummisachen übernehme ich wirklich gerne, aber für deinen Keuschheitsgürtel habe ich absolut keine Verwendung“


Auch ein schönes Ende bzw. Vorlage für eine Fortsetzung :

.... Omi lächelte und sagte zu sich selbst: Nicole wenn du nur wüsstest.
Den Originalschlüssel habe ich, du hast irgend einen Schlüssel aber nicht den zu deiner Freiheit.
41. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von maximilian24 am 17.09.19 22:24

Lieber Keuschy!
Für diese wundervolle Geschichte mit diesem so sinnvollen "guten" Ende kann ich nur DANKE sagen!
42. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von Mike_8210 am 20.09.19 06:05

Hallo Keuschy,

schade das die Geschichte schon vorüber ist.
Aber vielleicht ist es ja der Beginn einer neuen Geschichte in der Nicole die Hauptrolle spielt ??

Grüße
Mike
43. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von lot am 23.09.19 18:04

Dank dir Keuschy. Wieder mal toll geschrieben.

viele Grüße aus dem schönen Bayernland
44. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von bluevelvet am 29.09.19 11:26

Eine wirklich hübsche Geschichte, aber das Ende fand ich etwas abrupt. Ich hätte der kecken Nicole durchaus ein wenig Keuschheitsquälerei gegönnt.

VG Blue

45. RE: Omis Geheimnis

geschrieben von folssom am 02.10.19 00:10


"Eine wirklich hübsche Geschichte, aber das Ende fand ich etwas abrupt. Ich hätte der kecken Nicole durchaus ein wenig Keuschheitsquälerei gegönnt."

Diesem Kommentar schließe ich mich an.


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