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Thema:
eröffnet von Moira am 04.12.19 19:49
letzter Beitrag von Lady Petra am 14.12.19 08:01

1. Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von Moira am 04.12.19 19:49

Liebe Foris,

weil ich nicht weiß, ob alle Interessierten den Link zu einem Artikel

Aus der Serie: Stilkolumne
ZEITmagazin Nr. 48/2019 20. November 2019, 16:57 Uhr editiert am 25. November 2019, 11:14 Uhr


"Männerkleider" ... MANN, WAS FÜR EIN KLEID

öffnen und lesen könn(t)en, auch ohne bei dem Blatt registriert zu sein, kopiere ich zuerst mal den Inhalt als Text hierhin, gefolgt von dem Link zur Originalversion.

Insbesondere finde ich äußerst interessant, dass dieser Artikel seit seinem Erscheinen am 20.11.2019 sage und schreibe 263 (in Worten: zweihundertdreiundsechzig) Kommentare nach sich gezogen hat!

Welchen Inhaltes diese genau sind, habe ich aber noch nicht vollumfänglich zur Kenntnis genommen, nur die ca. ersten 10 sind wie fast immer bei solchem Thema leider mal wieder mehr oder minder "geringschätzig" ... den Rest der Statements will und werde ich mir aber sicherlich auch noch durchlesen bei Gelegenheit ...

Nurtextfassung:

Als Margherita Missoni im September ihre neue Kollektion für die Modemarke M Missoni vorstellte, mietete sie einen Sonderzug der Mailänder Straßenbahn, der, bunt beklebt in den für das Label typischen Regenbogenfarben und voll besetzt mit Models, durch die Altstadt zuckelte. Ein Model stach heraus: ein Mann, der ein Kleid trug. Er sah damit nicht verkleidet aus und auch nicht wie jemand, der mit Gendergrenzen spielt. Er sah einfach aus wie ein gut angezogener Mann, der Straßenbahn fährt in einem Kleid. Nicht nur bei M Missoni sind Männer derzeit ohne Hosen unterwegs, auch andere Kollektionen geben Bein frei. Bei Thom Browne etwa spielt ein grauer Rock um die Beine des Mannes, bei Burberry wurde schon vergangenes Jahr ein langer schwarzer Rock unter einem Poncho getragen, und bei Prada kombinierte man bei den Schauen einen schwarzen Rock unter einem schwarzen Mantel mit einem blauen Hemd. Gucci zog einem männlichen Model sogar ein Fransenkleid mit großen Pailletten an. Erstaunlicherweise wirken diese Kleider nicht sonderlich feminin. Was vielleicht daran liegt, dass das Kleid als solches ursprünglich von beiden Geschlechtern getragen wurde – und in etlichen Regionen auf der Welt heute noch getragen wird. Ein arabischer Kaftan ist auch nichts anderes als ein Kleid. ZEITmagazin 48/2019 Dieser Artikel stammt aus der ZEIT Nr. 48/2019. Hier können Sie die gesamte Ausgabe lesen. Bis zur Eisenzeit (750 v.–400 n. Chr.) gab es in Europa noch gar keine Hosen. Männer wie Frauen in Nordeuropa trugen Wickelröcke und -mäntel oder Hemdgewänder. Als die Hosen auftauchten, wurden sie erst mal hauptsächlich von Reitern getragen. Die Gewänder, die darüber angelegt wurden, erinnerten noch lange Zeit an Kleider, wie wir sie heute kennen. Auch noch zur Zeit Ludwigs XIV. galt es in adligen Kreisen als durchaus männlich, sich in wallende Gewänder aus Samt, Seide und Spitze zu hüllen. Generell war es bei Kleidungsstücken nicht relevant, das Geschlecht zu markieren, wichtiger war die Standeszugehörigkeit. Erst die zunehmende Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau führte zu einer strengen modischen Trennung der Geschlechter im 18. Jahrhundert. Es hat den Mann nicht schöner gemacht: Seither ist er verdammt, Kleidung zu tragen, die ein Ober- und ein Unterteil kombiniert. Und die beiden Teile treffen in der Körpermitte aufeinander – ausgerechnet in der Region also, die für viele Männer im Alter problematisch wird. Hinzu kommt, dass man in Hosen im Sommer eher schwitzt als in einem Kleid. Und schließlich erfüllen sie heute nicht einmal mehr den Zweck, für den sie einst erfunden wurden: Wir reiten nicht mehr, sondern fahren Auto, Fahrrad oder Straßenbahn. Es wird Zeit, dass wir die angemessenen Kleider dafür finden. Foto: Peter Langer / Für beide: Unisex-Kleid von M Missoni

Hier noch der Klick-Link

Beste Grüße ~ Moira
2. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von Rotbart am 04.12.19 21:04

Klasse, Danke.

Ich liebe es als Moderebell lange weite Röcke zu tragen und ab und an laufe ich auch in einem langen weiten Kleid spazieren aber das nur etwas entfernt meiner Heimat.

Da mich immerwieder blöde Kommentare nervten, kaufte ich mir irgendwann einen Utility Kilt da der Kilt beim Mann als das männlichste Kleidungsstück eher anerkannt ist als ein Rock obwohl ich auch im Rock viele Komplimente von Frauen bekam.

Und wie in dem Artikel richtig geschreiebn steht, Rock und Kleid sind für einen Mann besser wie jede Hose, nichts wird eingeklemmt oder zwickt.

Und wenn Mann einen KG trägt ist ein Rock oder ein Kilt eh besser als jede Hose, auch in Sachen pinkeln

Rotbart
3. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von bondage munich am 05.12.19 12:43

Bei mir geht der Link auf.
Das Problem bei Röcken ist, dass sie zwar schön sind, aber auch unpraktisch, insbesondere je länger sie sind.
Wer es nicht glaubt: Einfach mal ausprobieren, am besten bei nasskaltem Wetter, wie es ja jetzt wieder kommt.
4. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von Moira am 05.12.19 13:00

... tja, mit solchen und anderen "Unbequemlichkeiten" von Röcken und Kleidern leben wir Ladies sozusagen (relativ klaglos) IMMER - aber klar, WIR haben wenigstens problemlos und undiskriminiert "die Wahl" zwischen Alternativen und wesentlich längere Erfahrung und Übung, wie man damit am besten umgeht
5. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von Rotbart am 05.12.19 14:13

Zitat
Bei mir geht der Link auf.
Das Problem bei Röcken ist, dass sie zwar schön sind, aber auch unpraktisch, insbesondere je länger sie sind.
Wer es nicht glaubt: Einfach mal ausprobieren, am besten bei nasskaltem Wetter, wie es ja jetzt wieder kommt.


Ich wandere sogar in langen weiten Röcken.
Wo liegt das Problem?

Im Winter eine warme Strumpfhose und 2 lange weite Röcke übereinander, herrlich warm, hatte ich schon bei - 10°C an, ist viel bequemer als jede Hose.

Zieh unter einer Hose eine warme Strumpfhose an, das wird schnell eng, unterm Rock nicht.

Ugd KG und eine warme Strumpfhose unter der Hose geht schon garnicht ohne das es eng wird

Rotbart
6. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von Rotbart am 07.12.19 08:15

Nochmal zum Thema Rock und Regen.
Ich war am 1.November bei Regen im Blühenden Barock Ludwigsburg, Struckturstrickstrumpfhose, einen Rock aus Mischgewebe als Unterrock und drüber einen langen, weiten Rock aus robuster Baumwolle, war herrlich, zumal man bei Schmuddelwetter noch ein herrlich warmes buntes Wolltuch und sogar ein warmes Kopftuch tragen kann, ok, den großen Schirm hab ich dann so gehalten das vom Kopftuch nicht viel zu sehen war und ha nich die Kapuze der Jacke drüber gezogen

Seit mich meine erste Herrin ans Rock und Co. tragen heranführte trage ich lieber, gerade auch in den Kalten Monaten, lange weite Röcke entsprechend kombiniert.

Und wie gesagt, wenn Mann eknen KG trägt gibt es nichts bequemeres.

Ich habe auch wunderschöne Kleider im die Mann durchaus tragen kann aber dazu fehlt mir oft noch der Mut, obwohl in Sachen bequeme Bekleidung ein Kleid alles übertrifft aber ohne Frau/Herrin an meiner Seite ist es schwer.

Ich verkleide mich dabei aber nicht als TV, TS, hab Vollbart und lange Haare ( nein, ich mache keinen auf "Wurst" ) und kombiniere alles mit Männergürtel und Schuhen, zu den Rücken trage ich Herrenhemden

Grüßle aus dem wilden Südwesten

Rotbart
7. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von bondage munich am 07.12.19 13:03

Zitat
Zitat

Das Problem bei Röcken ist, dass sie zwar schön sind, aber auch unpraktisch, insbesondere je länger sie sind.
Wer es nicht glaubt: Einfach mal ausprobieren, am besten bei nasskaltem Wetter, wie es ja jetzt wieder kommt.


Wo liegt das Problem?



z.b: Treppensteigen.
Wenn die Treppe durch Schmutzwasser oder Schneematsch eingesaut ist, wischt man das mit einem langen Rock wunderbar auf, und es geht auch beim Waschen schlecht wieder raus.
Klar man man den Rock mit der Hand hoch heben, dann kann man aber nichts mehr tragen oder sich am Geländer festhalten. Letzteres ist aber gerade auf glitschigen Treppen empfehlenswert.

Weiteres Problem: Überschwemmte Toiletten, und meist ist das ja nicht nur klares Wasser.
Beim Versuch sich hinzusetzen sollte der Rock oder (noch schlimmer) eine weite Hose möglichst nicht den Boden berühren.
Das geht schon irgendwie, aber praktisch geht anders.

PS: Besonders anspruchsvoll sind meist Autobahnklos.
8. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von bondage munich am 07.12.19 13:08

Zitat
... tja, mit solchen und anderen \"Unbequemlichkeiten\" von Röcken und Kleidern leben wir Ladies sozusagen (relativ klaglos) IMMER - aber klar, WIR haben wenigstens problemlos und undiskriminiert \"die Wahl\" zwischen Alternativen und wesentlich längere Erfahrung und Übung, wie man damit am besten umgeht


Es kommt auch drauf an, wo und wie man unterwegs ist. Zuhause ins Auto einsteigen und an einem zivilisierten Ort wieder aussteigen ist das eine.

Ganz im Gegensatz dazu eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wo alles (Treppen und Böden) eingesaut und oft auch rutschig ist, besonders natürlich bei Regen und Schnee.
9. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von Rotbart am 09.12.19 07:42

@ bondage_munich

es geht alles, wenn man den Mut hat und wie es Moira schreibt, Frauen können das ja schon lange und Mann kann das auch, ich trage, außer meinem Kilt, nur lange weite Röcke und wenn es sein muss kann Mann ja durchhalten und gewisse Toilettengänge erst daheim machen.

Das laufen ist eh kein Problem.

Ok, ich trage im Winter zu meinen Röcken wie ich es auch in Modemagazinen bei Frauen schon sah, robuste Herrenstiefel.

Rotbart
10. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von Rotbart am 09.12.19 07:42

@ bondage_munich

es geht alles, wenn man den Mut hat und wie es Moira schreibt, Frauen können das ja schon lange und Mann kann das auch, ich trage, außer meinem Kilt, nur lange weite Röcke und wenn es sein muss kann Mann ja durchhalten und gewisse Toilettengänge erst daheim machen.

Das laufen ist eh kein Problem.

Ok, ich trage im Winter zu meinen Röcken wie ich es auch in Modemagazinen bei Frauen schon sah, robuste Herrenstiefel.

Rotbart
11. RE: Mann, was für ein Kleid / Männerkleider

geschrieben von Lady Petra am 14.12.19 08:01

Ich Kenne beide seiten Mann und Frau. Ich bin Trans Komplett Operiert. Das mit den Klamotten ist alles Übungssache. Ich bin seit sehr vielen Jahren Als Frau Unterwegs auch noch als Stehpinkler Was die Sache Manchmal Einfacher gemacht hat. Rock Hoch Slip runter Pinkeln gut ist.
Das ist Jetzt ein Bisschen Komplizierter. Das mit den versüften Toiletten ja leider ein Problem. Bei beiden Geschlechtern "Frauen sind Schlimmer" Ist alles Kein Problem. Üben wie bei so vielen Sachen im Leben.
Und Klamotten Traut Euch was Habt Rückrat "Einen Arsch in der Hose" zu 99 % Interessiert es Keine Sau was ihr anhabt. Einen Gewissen Persönlichen Stil solle jeder Schon haben. Passend zur Situation, kann man machen Muss aber nicht. Ist mir Persönlich Sch...... Egal. Ich bin im Abendkleid auch schon einkaufen Gegangen.

Traut Euch was Habt Spass Habt Selbstvertrauen.

Gruß Petra


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