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Thema:
eröffnet von Dark Marvin am 02.03.20 20:29
letzter Beitrag von Grinser am 09.06.21 10:57

1. Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 02.03.20 20:29


Buch 1 Familiengründung

Kapitel 1 Mondgöttin



Auch wenn die Umstände der Herkunft der Imperatorin
nach wie vor ein Mysterium sind, sind wir uns doch
sicher, dass sie nicht vor 200 Jahren in Tunguska
geboren wurde. Vielmehr glauben wir, dass sie aus
einer alternativen Zukunft geschickt wurde, um eine
schwere Katastrophe abzuwenden. Auch wenn ihre Spezies
entsprechend Verehrung als Götter verdient, müssen
wir sie kontrollieren und züchtigen, um sie uns zunutze
machen zu können.

Aus dem Vorwort von Jessica zu dem Handbuch
„Kontrolle durch Lust und Folter bei Vampiren

Pavonia, Mars 2108




1.1 Tunguska

Als sie aufwachte, tat ihr alles weh. Sie lag im Schlamm und war abgesehen von Schmutz und ihrem eigenen Blut völlig nackt. Sie fühlte, dass die meisten ihrer Knochen gebrochen waren. Sie setzte sich auf und sah an sich hinunter. Ihre Haut war angesengt, aber sie regenerierte schnell. Der Schmerz ließ langsam nach und auch ihre Knochen wuchsen wieder zusammen. Sie wusste nicht ob sie über ihre schnelle Heilung verwundert sein sollte, aber innerhalb weniger Minuten alle Wunden, Brüche und auch die Schmerzen loszuwerden fand sie gut.

Sie befühlte ihren Kopf. Keine Haare und offenbar hatte sie keinerlei Erinnerungen daran, was passiert war und wie sie her gekommen war. Oder wer sie eigentlich war. Sie stellte sich auf und sah sich um. Irgendwas sehr seltsames war hier geschehen: Sie war in einem Wald, aber alle Bäume lagen umgeknickt da. Aber im Gegensatz zu ihr waren die Bäume nicht angesengt.

Es war warm und die Sonne schien. So tief wie die Sonne stand vermutlich irgendwann am Morgen. Der Wärme nach zu urteilen Sommer. Sie hörte einen Fluss in der Nähe und beschloss dort hinzugehen und sich zu waschen. Ihre Verletzungen waren verheilt, nichts tat mehr weh. Nur der Schmutz blieb genauso, wie ihre Erinnerungen weiterhin fehlten.

Sie sprang ins Wasser und wusch sich, bis sie der Meinung war, aller Dreck wäre weg. Als sie ihr Spiegelbild im Wasser prüfte, um zu sehen, ob ihr Gesicht sauber war, sah sie sich zum ersten Mal. Sie hatte kurze schwarze Haare. Offenbar hatte die Zeit des Bades ausgereicht ihre Wimpern und Augenbrauen genauso nachwachsen zu lassen, wie ihr Kopfhaar. Mittlerweile dürfte es cirka einen Zentimeter lang sein. Wie lang wohl ihre Harre werden würden wenn sie ihren Haaren erlaubte weiter zu wachsen? Bei dem Tempo würde es nicht lange dauern, bis die Harre bis zu ihren Füßen reichten.

Abgesehen von ihren Kopfhaaren war sie aber nirgends behaart. Weder unter den Achseln noch zwischen ihren Beinen. Der Größe ihrer Brüste nach zu urteilen, war sie aber definitiv erwachsen. Auch sonst fand sie nirgends einen Ansatz von Behaarung. Ihre Arme und Beine waren völlig kahl. Ihre Haut war auch sonst wenig strukturiert. Keine Leberflecke oder Sommersprossen, keine Falten auch keine sichtbaren Adern. Nur glatte helle Haut.

Sie beschloss zu versuchen irgendwo Anzeichen von Zivilisation zu finden. Hier gab es nichts außer zerbrochenen Bäumen. Sie folgte dem Fluss bis er in einen größeren mündete. Und dann folgte sie dessen Verlauf. Menschen wohnten an Flüssen. Irgendwann sollte sie auf die Zivilisation treffen.

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Sie war den ganzen Tag gelaufen, mittlerweile war sie in einer Gegend, wo die Bäume standen und nicht umgeknickt waren. So wie ein normaler Wald aussehen sollte. Sie hatte Hunger, war aber ansonsten kaum erschöpft. Gelegentlich war sie auf einen Baum geklettert, um sich zu orientieren. Noch immer keine Zivilisation in Sicht, aber wenigstens konnte sie einige Flussbiegungen auslassen und den direkteren Weg nehmen.

Was auch immer mit ihr geschehen war, musste ziemlich gewalttätig gewesen sein. Zumindest bekam sie nicht mal einen Kratzer, wenn sie von der Baumspitze wieder heruntersprang. Aber jetzt wurde es dunkler und sie beschloss zu rasten. Es wurde nicht richtig dunkel, aber ein paar Sterne waren zu sehen. Offenbar war sie ziemlich weit im Norden und es war nahe der Sommersonnenwende.

Ihre dichten schwarzen Haare reichten mittlerweile bis zu ihrer Schulter und wuchsen nicht mehr weiter. Die Haare endeten unten ringsum auf einer Höhe und umrahmten ihr makelloses Gesicht. Ihre schwarzen Augen passten perfekt zu den genauso schwarzen Haaren. Wahrscheinlich würde sie in den Augen von Menschen sehr attraktiv wirken, obwohl die Mode sicher erforderte noch längere Haare zu haben. Selene war aber froh, dass ihre Haare nicht noch länger wurden. In dieser Länge wärmte es und diente als Schmuck. Würde es noch länger werden, würde es ihre Beweglichkeit einschränken.

Sie kletterte auf einen Baum und sah sich um. Die schmale Sichel des Neumonds stand im Sternzeichen des Krebses. Bald würde auch er untergehen. Er folgte Mars und wurde von Jupiter mit seinen Monden verfolgt. Es musste der 30. Juni 1908 sein, anders würde diese Konfiguration keinen Sinn machen. Andererseits war sie irgendwo in Sibirien und dementsprechend war es erst der 17. Juni hiesiger Zeitrechnung. Sie fragte sich, was sie so sicher machte, aber sie hatte keine Zweifel an ihrer Schlussfolgerung.

Wieso nur konnte sie sich an nichts erinnern? Sie sah den dunklen Neumond an. Irgendetwas kam ihr bekannt vor. Es hatte mit dem Mond zu tun. Er kam ihr so vertraut vor, als wäre er ihre Heimat. Von dort herunterzufallen würde zwar ihre Verletzungen erklären, war aber völlig albern. Selbst die geringe Schwerkraft des Mondes könnte sie niemals mit einem Sprung überwinden. Aber es gab da etwas Vertrautes. Man hatte sie nach dem Mond benannt. Luna? Nein. Ihr Name war Selene. Sie war benannt nach der Mondgöttin der Griechen. Aber wieso war sie dann mitten in Sibirien?

Selene beschloss zu schlafen, möglicherweise würde ihr etwas aus ihrer Vergangenheit im Traum einfallen. Oder sie würde ihren Hunger vergessen. SELENE. Der Name gefiel ihr. Sie würde ihn behalten. Wer war sie nur?

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Selene war in ihrem Traum auf dem Mond und blickte sehnsüchtig die Erde an. Sie sah sich den Sternenhimmel an und spürte plötzlich hinter sich, wie die Temperaturen stiegen. Sie sah sich um und sah direkt in den brennenden Himmel. Die Sterne am halben Sternenhimmel standen in Flammen und breiteten sich weiter aus.

Die Flammen wurden immer hellen und heißer. Auch der Mond begann zu brennen und die Flammen kamen Selene bedrohlich nah. Selene spürte die Hitze auf ihrer Haut und hatte Angst. Dann ein heller Blitz gefolgt von Dunkelheit. Selene wachte vor Schreck auf und war schweißgebadet.

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Selene hatte nur kurz geschlafen. Es war noch dunkel, aber sie hatte Wölfe gehört, die sich anpirschten. Vielleicht wollte ihr Albtraum sie warnen und sie machte sich darüber keine Gedanken mehr. Wahrscheinlich wollten die Wölfe Selene fressen. Selene würde kämpfen. Sie war ausgehungert und dementsprechend aggressiver. Eine Flucht war unter ihrer Würde. Sie stand auf und sah wie acht Wölfe sie umringten.

Der erste Wolf sprang auf sie zu, aber Selene reagierte sehr viel schneller. Sie fing den Wolf in der Luft auf, fasste ihn an seiner Hinterpfote und benutzte ihn als Keule um einen zweiten Wolf zu erschlagen. Der Deformation der kollidierten Schädel nach zu urteilen, kam für beide der Tod so schnell, dass sie keine Zeit hatten Schmerz zu verspüren oder auch nur ihren Gegenangriff wahrzunehmen. Selene nutze ihre höhere Kraft und Geschwindigkeit und erschlug kurzerhand auch die restliche sechs Wölfe, bevor diese die Chance hatten zu reagieren.

Erstaunt über ihre viel besseren Kampffähigkeiten als die der toten Raubtiere, betrachtete Selene ihre Hände. Das Blut an ihren Händen war nicht ihres, sondern das der toten Wölfe. Einem Impuls folgend leckte sie das Blut von ihren Händen. Es war genau das, wonach ihr Körper seit Stunden verlangt hatte. Sie wollte mehr von dem Blut um ihren Hunger zu stillen.

Selene griff sich einen der Wölfe und biss in seine Kehle und saugte genüsslich das Blut aus dem leblosen Körper. Auch das Blut von zwei weiteren Wölfen trank sie aus, bevor sie satt war. Dafür musste sie jetzt pinkeln. Während sie sich von der überschüssigen Flüssigkeit aus ihrer Mahlzeit entledigte, betastete sie ihre Zähne mit ihrer Zunge und dann mit ihren Fingern. Ihre Backenzähne waren völlig glatt und für das Zerkauen von Nahrung völlig ungeeignet. Ihre Schneidezähne waren zwar vorhanden und fühlten sich fast menschlich an, aber sie waren nicht scharf, sondern stumpf. Ihre Eckzähne im Oberkiefer waren da ganz anders. Sie waren waren spitz und sie konnte deren Länge bewusst ändern und sie dabei länger und spitzer zu machen. Ideal um einem Opfer Blut auszusaugen, aber jegliche andere Nahrung war für sie nicht verwertbar.

Wenigstens wusste Selene jetzt was sie war. Sie sah zwar wie ein Mensch aus, aber sie war keiner. Selene war ein Vampir und brauchte Blut um sich zu ernähren. Sie trank noch zwei Wölfe leer, ließ sich diesmal aber mehr Zeit ihre eigenen Körperfunktionen zu beobachten und um sich das Blut schmecken zu lassen. Offenbar ging nur ein kleiner Teil des Blutes in ihren Mundraum, damit sie es schmecken und riechen konnte. Der weitaus größte Teil wurde von ihren Zähnen wie mit Spritzen eingesaugt und gelangte ohne Umweg durch den Rachen direkt in ihren Magen. Probeweise versuchte sie etwas Blut direkt in ihren Mund laufen zu lassen und dann herunterzuschlucken. Aber das gelang nicht. Es war schon schwierig das Blut eines toten Wolfes überhaupt in ihren Mund laufen zu lassen, aber es dann runter zu schlucken klappte gar nicht. Ihre Speiseröhre schien nur eine Sackgasse zu sein und irgendwo in ihrem Hals zu enden. Sie musste das Blut doch durch ihre Eckzähne aufsaugen.

Selene vermutete, dass sie entweder einer Spezies angehörte, welche von Menschen abstammte und die Speiseröhre und die glatten nutzlosen Zähne Überbleibsel aus dieser Vergangenheit waren, oder dass sie einer Spezies angehörte, welche solche Merkmale entwickelt hatte, um sich als Mensch tarnen zu können. Möglicherweise waren dann Menschen ihre eigentliche Beute. Die Wölfe hatten sie zwar gesättigt, aber das Blut hatte irgendwie falsch geschmeckt. Nicht weil es Blut war, aber irgendeine Note war darin, die ihr nicht zusagte. Und das lag nicht nur daran, dass die Wölfe tot waren

Frisch genährt spürte Selene, dass sie kräftiger wurde. Obwohl sie sich immer noch nicht ernsthaft anstrengte war sie jetzt fast doppelt so schnell unterwegs. Sicher würde sie so bald auf Menschen treffen. Dann könnte sie ihre Theorie testen, dass Menschen ihre eigentliche Beute waren. Sie hatte den Fluss verlassen und steuerte nach Süden. Im hohen Norden Sibiriens gab es ihres Wissens nach keine Siedlungen. Erst ein bis zwei Tagesreisen weiter südlich gab es Siedlungen.

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Selene hatte sich die beiden nächsten Tage von Rehen ernährt. Ein Reh einzufangen fand sie aber sehr viel leichter, als es lebend zu fangen und frisches Blut trinken zu können. Aber noch schwerer fiel es ihr ihren Appetit zu zügeln und nur gerade so viel zu trinken, dass ihr Opfer überlebte. Erst Reh Nummer elf hatte das Glück Blut spenden zu dürfen und anschließend noch wegrennen zu können. Selene jagte jetzt einfach so oft, dass sie nicht gezwungen war, aus Hunger zu töten. Sie wollte nur dann töten, wenn es wirklich nötig war.

Erst jetzt am dritten Tag fand sie Anzeichen menschlicher Besiedlung. Erst einen Weg und später sah sie eine kleine Siedlung. Sie konnte Menschen hören und sehen. Die Menschengruppe, die sie sah, war bekleidet und unterhielt sich. Nackt würde sie auffallen, also versteckte sie sich im Wald und lauschte den Fremden.

Sie verstand jedes einzelne Wort von ihnen. Sie hatte sogar das Gefühl, dass diese Leute vom Land ihre eigene Sprache weniger gut beherrschten, als sie selbst. Trotzdem war es nicht ihre Muttersprache. Ihre Gedanken waren definitiv in einer anderen Sprache. Neugierig beobachtete sie weiter.

Die Männer waren Jäger auf der Suche nach Pelzen, um sie noch weiter im Süden verkaufen zu können. Schließlich trennte sich die Gruppe und sie gingen einzeln auf die Suche nach Beute. Selene folgte unauffällig dem größten der Jäger. Er war ihrer Meinung nach der Bestaussehendste, aber auch er war ungepflegt und schmutzig. Aber sie wollte schließlich hauptsächlich testen, wie Menschenblut schmeckte.

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Selene war dem Jäger unauffällig auf eine Lichtung gefolgt. Wahrscheinlich wollte er sich hier auf die Lauer legen und Beute machen. Sollte sie ihn direkt angreifen oder sollte sie versuchen ihn zu verführen? Sie wollte wissen, ob sie ihn auch ohne Gewalt überreden konnte sie zu ernähren. Er war schließlich nur mit einem Gewehr und Messern bewaffnet und daher keine Gefahr.

Sie nahm sich ein morsches Stück Holz und zerbrach es in ihren Händen. Das Knacken war laut genug, um seine Aufmerksamkeit zu erregen und er drehte sich mit erhobener Waffe zu ihr um. Er zielte auf sie, war aber von ihrem Anblick zu verwirrt, um zu schießen oder sich zu bewegen. Seine Pupillen weiteten sich und sein Mund öffnete sich ohne etwas zu sagen. Er rührte sich kein bisschen, als sie auf ihn zukam und ihm das Gewehr aus der Hand nahm und zur Seite warf.

Selene hatte schon bemerkt, dass sein Penis angeschwollen war, auch wenn er bekleidet war. Wahrscheinlich war sie in seinen Augen schön. Oder er hatte seit Monaten keine Frau mehr gesehen. Einem Impuls folgend, küsste sie ihn und drückte ihn dabei sanft nach unten. Als er am Boden lag, begann er ihren Körper zu streicheln. Sie griff seine Hände und hielt sie fest. Sie wollte sich nicht von ihm anfassen lassen, sondern nur von ihm trinken.

Er versuchte sich gegen ihren Griff zu wehren und sie weiter zu streicheln, aber sie war viel stärker. Schließlich gab er auf und fügte sich. Als Selene schließlich in seinen Hals biss, spürte sie, dass er mit seinem Becken an ihrem rieb. Er war angezogen, also ließ sie ihn. Das Blut von ihm schmeckte sehr viel besser, als das von Wölfen oder Rehen. Sie musste sich zusammenreißen, damit sie nur soviel trank, dass er sich erholen würde.

Selene hatte mittlerweile gelernt, dass sie bei einem Biss mit beiden Eckzähnen in die selbe Blutbahn das Blut filtern konnte. Mit einem Zahn saugte sie und filterte nur die festen Bestandteile, also die Blutplättchen heraus, um anschließend die Flüssigkeit wieder durch den anderen Zahn zurück in ihr Opfer zu entlassen. Viel weniger belastend für ihre Nahrung.

Zum Abschluss flößte sie ihm noch etwas von ihrem Vampirspeichel ein. Ließ die Wunde schneller verheilen. Als sie fertig war, hatte er auch aufgehört zu zucken. Er hatte doch tatsächlich ejakuliert, während sie von ihm trank. Irgendwie eklig. Aber sie nahm es als Kompliment. Ob sie ihn kontrollieren könnte und als Sklaven für sich arbeiten lassen könnte? Sie sollte sich Kleidung zulegen, sie wollte nicht ständig auffallen, sich aber auch nicht ewig in den Wäldern verstecken. Sie wollte unauffällig in Großstädten jagen können und er würde ihr helfen.

„Hat es dir gefallen?“ fragte sie ihn in seiner Sprache. Doch statt zu antworten nickte er nur. Stolz auf sich lächelte Selene ihn an. „Tut es dir noch weh?“ Diesmal schüttelte er den Kopf. Sex schien sein Schmerzempfinden zu beeinträchtigen. Seine Wunde hatte sich geschlossen. Wirklich ziemlich spitz ihre Zähne. Und effizienter Speichel. Ziemlich effizient darin Blut zu bekommen aber auch dünn genug, um schnell verschließende Wunden zu erzeugen. Sie war perfekt ausgestattet um Menschen Blut auszusaugen. Sie war stark genug um jeden im Kampf problemlos zu besiegen und so schön, dass es nie zu einem Kampf kommen musste.



„Gut. Du gehörst jetzt mir. Ab sofort bist du mein Sklave und arbeitest für mich. Und wenn du gut arbeitest werde ich möglicherweise noch einmal von dir trinken. Wir werden die Nacht hier verbringen, du wirst uns Feuer machen, ich bringe dir was zu essen. Und morgen wirst du mir was zum Anziehen besorgen.“ sagte Selene freundlich aber so bestimmt, dass er gehorchen würde.

Sie ging kurz in den Wald zurück und fing einen Hasen. Ihr Sklave sollte sich stärken und auch sie konnte ein wenig mehr Blut gebrauchen.

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Selene ernährte sich immer noch hauptsächlich von Tierblut, aber einmal am Tag fing sie einen weiteren Jäger im Wald und trank von ihm. Menschen regenerierten ihr Blut ziemlich langsam. Wie es schien würde es Wochen dauern, bis ihr erster Sklave erneut Blut hergeben könnte. Sie würde bestimmt hunderte Sklaven brauchen, damit sie sich vollständig von deren Blut ernähren konnte. Jeder ihrer Sklaven hätte es lieber gesehen, wenn sie keine weiteren Sklaven hätte, aber sie akzeptierten, dass Selene sich ständig weitere Sklaven besorgte und diese durch Liebkosungen unterwarf.

Selene wusste jetzt auch, dass ihr Speichel, den sie ihren Opfern vor und nach der Blutspende in die Wunde einflößte eine deutliche Wirkung hatte. Der Speichel am Anfang steigerte ihre Lust und zwang sie endgültig sie zu lieben. Der Speichel, den sie nach einer Mahlzeit einflößte sorgte dafür, dass ihre Wunde sich sofort schloss. Sie war zwar ein Raubtier, aber eines, welches ihre Beute über Jahre hinaus aussaugen konnte. Sie tötete nicht, sondern war ein Parasit.

Selene schien es auch, dass ihr Speichel die Männer stärker machte. Nicht annähernd so stark wie sie selbst natürlich, aber sie schienen gesünder und auch deutlich zielstrebiger zu arbeiten. Wahrscheinlich enthielt ihr Speichel auch einen Anteil, der alle Krankheitserreger tötete.

Selene hatte schon zehn Sklaven und hatte sich von ihnen Kleidung aus Leder herstellen lassen. Sie wollte erst dann die unpraktischen Röcke tragen, wenn sie in einer Stadt war. Sie fragte sich, warum Frauen freiwillig solch unpraktische Kleidung trugen, in denen man nicht richtig kämpfen konnte.

Ihre Sklaven waren zwar ausgebildete Jäger, aber trotzdem war keiner darin wirklich gut. Statt ihre Sklaven jagen zu lassen, fing sie für sich und ihr Gefolge Tiere. Sie trank dessen Blut und ihre Sklaven bekamen das Fleisch und durften die Felle für einen späteren Verkauf säubern. Ihre Sklaven ließ sie lediglich die niederen Arbeiten machen, wie Feuerholz sammeln oder die Lager auf und abbauen.

Selene und ihr Gefolge bewegten sich jeden Tag einige Kilometer weiter nach Südwesten. Zum einen, damit Selene stets neue Beute finden konnte und zum anderen wollte sie die Eisenbahn erreichen, um nach Westen in einen zivilisierteren Teil der Welt zu gelangen.

Der Albtraum ihrer ersten Nacht hatte sich noch einige Male wiederholt, aber seit ihr Gefolge auf fünfzig angewachsen war und sie nach Westen gingen kam er nicht wieder. Sie fühlte sich offenbar in ihrem Gefolge sicherer.
2. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von theAlienHuntsman am 02.03.20 22:44

Sehr schöner Anfang... macht Lust auf mehr...

Ich muss gestehen bisher habe ich deine anderen Werke noch nicht gelesen, aber ich denke das wird sich bald ändern!

Mal gespannt wie es weitergeht und was deine anderen Werke so bringen, die entsprechenden Kommentare werden folgen.

bis die Tage und 42, hast du eigentlich eine Ahnung was die Frage ist, du solltest es ja eigentlich wissen!
3. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 03.03.20 20:32

Zitat
42, hast du eigentlich eine Ahnung was die Frage ist, du solltest es ja eigentlich wissen!

Stimmt. In Kapitel 20 Von "Das Restaurant am Ende des Universums" verkündet Marvin, dass er die Frage kennt, da aber niemand wirklich Interesse hat, verrät er sie nie.

Zitat
There is a theory which states that if ever anyone discovers exactly what the Universe is for and why it is here, it will instantly disappear and be replaced by something even more bizarre and inexplicable.
There is another theory which states that this has already happened.

(Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.)
Douglas Adams in \"Das Restaurant am Ende des Universums\"


Willst du es wirklich wissen? Du wurdest gewarnt.


Ansonsten wurden im Laufe der Zeit viele Theorien aufgestellt, warum 42 von Douglas Adams ausgewählt wurden.
Z.B., dass 42 in ASCII=* ist, was damals der gängige Ausdruck für "Alles" bei Computern war.
Meine Theorie, warum er sie gewählt hat, war dass er eine Zahl "ohne besondere Eigenschaften" gesucht hat, keine Primzahl, Quadratzahl... einfach ganz normal. Nur gibt es davon nicht sehr viele und er "musste" 42 wählen , was wiederum den Interpretationsspielraum deutlich erhöht.

Zur Frage: da gab der Autor gute Vorschläge:
Zitat
\"Why?\" said Arthur.
\"What's yellow and dangerous?\" Frankie
\"What do you get if you multiply six by seven?\" Benji
\"How many roads must a man walk down?\" Frankie

Lange Zeit war mein Favorit:
Zitat

\"W,\" said Ford, \"H, A, T... What!\"
He blinked.
\"I think it's working!\" he said.
Arthur pushed three more at him.
\"D, O, Y... Doy. Oh perhaps it isn't working,\" said Ford.
\"Here's the next three.\"
\"O, U, G... Doyoug... It's not making sense I'm afraid.\"
Arthur pulled another two from the bag. Ford put them in place.
\"E, T, doyouget... Do you get!\" shouted Ford, \"it is working! This is amazing, it really is working!\"
\"More here.\" Arthur was throwing them out feverishly as fast as he could go.
\"I, F,\" said Ford, \"Y, O, U,... M, U, L, T, I, P, L, Y,... What do you get if you multiply,... S, I, X,... six, B, Y, by, six by... what do you get if you multiply six by... N, I, N, E,... six by nine...\"

(Arthur und Ford spielen Scrabble)

Das die Frage besser passt als lange gedacht, ist mir in einem Traum aufgefallen, als ich aus Zufall heraus die Teilersumme von 42 ausgerechnet habe 1+2+3+6+7+14+21=6*9. (ich habe damals Mathe studiert, da passiert das)
Mittlerweile sind mir zur 42 sehr viele Dinge (mathematische) aufgefallen, die wirklich bestätigen, dass 42 die Antwort sein muss. Aber ich bekomme den Beweis nicht hin. Stattdessen baue ich wann immer es geht 42 als Zahl ein. In Geschichten. In Rechnungen an der Arbeit (als Ergebnis), In Versionsnummern von Programmen.

Ansonsten Danke für das Lob. Ich plane derzeit wöchentliche Updates mit Kapiteln in der Länge. Ab Kapitel 2 fangen auch meine Fetische an. Davor kommen aber noch 1.2-1.4


4. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 08.03.20 20:31

1.2 Grippe

*1918*

Selene hatte die letzten zehn Jahre mit Reisen verbracht. Erst einige Jahre kreuz und quer durch Europa und seit 1912 durch Amerika. Nie hatte sie es mehr als ein paar Monate an einem Ort ausgehalten. Die Zeit des großen Krieges hatte sie zusammen mit ihrem wachsenden Gefolge in Amerika verbracht, aber auch hier hatte sie öfters sowohl Stadt als auch Bundesstaat gewechselt. Sich selbst zu schützen war die eine Sache, aber ihr Eigentum und insbesondere ihre Sklaven waren zu zerbrechlich, sie wollte diese nicht unnötigen Risiken aussetzen.

Mittlerweile war Selene auch davon abgekommen alle ihre Sklaven mit sich auf Reisen zu nehmen, nur noch einige ausgewählte Sklaven und ihre Dienerinnen begleiteten sie. Selene hatte sich die Obergrenze von fünfzig Personen gesetzt, welche zu ihrem Gefolge gehörten. Sie wollte schließlich nicht, dass jede Reise von ihr zu einer regelrechten Völkerwanderung wurde. Den Rest ihren Sklaven ließ sie zurück oder schickte sie vor um ihre Ankunft vorzubereiten. Sie hatten die Aufgabe Geld für sie zu verdienen, um ihr einen aufwendigeren Lebensstil zu ermöglichen.

Da sie immer noch weitere Sklaven fing – im Mittel einen pro Tag - hatte sie mittlerweile über dreitausend, die für sie arbeiteten. Jeder von ihnen musste ihr die Hälfte seines Einkommens abgeben, was sie relativ wohlhabend machte, obwohl die meisten ihrer Sklaven nur schlecht bezahlte Stellen hatten. Sie gehörte zu den wenigen Frauen dieser Zeit, welche mehr als eine Million Dollar besaß und investierte den Großteil ihres auf elf Millionen Dollar angewachsenen Vermögens so, dass alleine die Zinsen und Dividenden ihr Leben finanzierten. Selene wollte nicht auffallen und versklavte daher meist solche Männer, die keine Bindungen hatten und auch tendenziell wenig Ausbildung hatten. Aus dem gleichen Grund streute sie ihr Vermögen auch auf viele kleine Einzelinvestments, damit niemand bemerkte, wie wohlhabend sie wirklich war.

Selene hatte lange Zeit versucht diversen Vampirmythen nachzugehen, aber keiner der Mythen betraf sie. Zu unterschiedlich war sie zu den mythischen Gestalten. Sonnenlicht, Knoblauch, Silber und Weihwasser waren für sie völlig normal. Genauso wenig, wie es ihr gelang etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren, fand sie einen Artgenossen. Sie war eine Frau ohne Vergangenheit und offenbar die einzige Vertreterin ihrer Spezies. Sie fand sich schließlich damit ab, vor Tunguska nicht existiert zu haben und die einzige ihrer Art auf diesem Planeten zu sein.

Wie sie schon früher bemerkt hatte, hatte ihr Speichel einen deutlichen Einfluss auf ihre Sklaven. Alle Infektionskrankheiten verschwanden. Von Malaria über Cholera bis zu Syphilis hatte sie ihre Sklaven noch von allen Krankheiten heilen können. Ihre Sklaven wurden ausdauernder, gesünder und arbeiteten besser. Und der Sex beim ersten Biss in Verbindung mit ihren starken Pheromonen lies sie dauerhaft zu Sklaven aus Überzeugung werden.

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Selene hatte während des Krieges oft die wiederkehrenden Albträume von dem brennenden Sternenhimmel. Sie spürte, dass sie mehr sein musste als nur ein Parasit, aber sie wusste lange nicht was sie tun könnte, außer ihre Blutlieferanten zu schützen. Erst kurz vor Ende des Krieges im Herbst 1918 ergab sich eine Gelegenheit, die sie von einem Parasiten zu einem Symbionten machte. Eine Grippewelle ausgehend von ihrer Wahlheimat hatte die ganze Welt erfasst.

Selene hatte aus einer Intuition heraus in einer Nacht ein Krankenhaus in Boston aufgesucht und suchte einen der am schwersten leidenden Patienten. Sie war um zwei Uhr Nachts unterwegs, weil sie nicht entdeckt werden wollte. Sie trug zur Tarnung einen der Arztkittel, aber sie war leise und schnell und blieb daher unentdeckt. Sie trank von dem Kranken, und flößte ihm am Ende ihren Speichel ein. Sie setzte ihre Runde durch das Krankenhaus fort und trank noch von vielen weiteren Patienten. Als sie am Ende ihrer Runde, bei der sie von hundert Kranken je einen Schluck Blut gegen ein paar Tropfen Speichel getauscht hatte, kam sie erneut an dem ersten Patienten vorbei. Selene konnte schon von weitem sehen, dass seine Temperatur gefallen war und auch sein Atem war gleichmäßiger. Ihr Biss oder vielmehr ihr Speichel hatte ihn geheilt!

Selene war unglaublich stolz und glücklich. Sie hatte endlich eine Idee wozu sie gut war. In den nächsten Monaten bereiste sie die gesamte Ostküste und versuchte zu helfen wo sie nur konnte. Sie schlich sich jede Nacht in ein anders Krankenhaus und ging die Reihen der Schwerkranken durch. Natürlich konnte sie nicht dafür sorgen, dass Organe nachwuchsen oder Krebs verschwand, aber was Infektionskrankheiten anging, war ihr Speichel offenbar ein Allheilmittel, welcher in der aktuellen Grippesaison sicher zigtausenden Menschen das Leben rettete. Vielleicht auch mehr, weil die Patienten, die sie rettete nicht mehr ansteckend waren.

Ihre Albträume verschwanden und sie schwor sich, von nun an der Menschheit zu helfen. Sie beschloss ein eigenes Krankenhaus zu kaufen und wenn sie genug Geld zusammenhatte würde sie in jeder Stadt in der sie sich aufhielt eines kaufen. Ihre Sklaven arbeiteten hart und machten sie reich und das Vermögen wollte sie für etwas sinnvolles einsetzen. Sie erhoffte sich in eigenen Krankenhäusern unerkannt heilen zu können, ohne dass zu viele Fragen auftauchten.

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Trotzdem begann Selene sich einsam zu fühlen und wollte mehr als Blut, Sex und Geld. Sie wollte nicht mehr allein sein. Sie wollte jemanden in ihrem Leben, der mehr als nur Nahrung für sie war und für den sie mehr als nur eine schöne Frau war, welche alle sexuellen Wünsche erfüllen konnte. Sie wollte jemanden, den sie lieben konnte. Und sie erwog Kinder in die Welt zu setzen. Alleine war sie nicht in der Lage allen Menschen zu helfen, die krank waren und ihre Hilfe dringend brauchten.

Selene war in den zehn Jahren kein bisschen gealtert. Noch immer sah sie wie Anfang zwanzig aus und war schöner, als jede sterbliche Frau. Keine Falten, perfekte Figur und völlig symmetrisch. Sie wusste um ihre Wirkung auf Menschen. Niemand konnte sich ihren Verführungskünsten entziehen. Nicht mal Frauen waren sicher vor ihrer Schönheit. Zumindest gelang es ihr mühelos auch ihre Zofen zu verführen, so dass sie sich in Selene verliebten und ihr Blut und Arbeitskraft überließen.

Selene belohnte täglich drei bis vier ihrer Sklaven, indem sie diesen Sex mit ihr gestatte. Sie standen darauf, wenn Selene sie mit ihren eisernen Griff wehrlos machte und dann solange ritt, bis sie zum Orgasmus kamen. Auch die damit verbundene Blutspende mochten ihre Sklaven immer mehr. Ihre Nächte verbrachte Selene aber lieber mit ihren Zofen im Bett. Sex mit Frauen gefiel ihr besser und erregte sie deutlich mehr als Sex mit Männern. Sie empfand zwar Lust bei Sex mit ihren männlichen Sklaven, aber mit ihren Dienerinnen fühlte sie sich anschließend deutlich befriedigter.

Selene mochte deren zartere Haut und die weichen Brüste viel mehr. Allerdings verstand sie nicht, warum Menschen so leicht durch Sex kontrolliert werden konnten. Sex war zwar angenehm, aber sich dafür völlig zu unterwerfen käme für sie nicht in Frage, dafür war es bei weitem nicht wichtig und berauschend genug für sie.

Frauen konnte Selene aber nicht ewig kontrollieren. Irgendwann wollte jede ihrer Zofen Kinder haben und stellte deren Glück über das von Selene. Anfangs war Selene wütend, dass ihre Zofen sich von ihr abwandten, damit sie Nachwuchs haben konnten, aber allmählich verstand sie die Frauen. Selene gewährte ihren Zofen genug Freiraum, dass sie ihre Kinder großziehen konnten und verlangte in der Zeit auch weniger Blut von ihnen.

Gelegentlich beobachtete Selene ihre Zofen, wie sie mit ihren Kindern spielten. Egal wie gut der Sex mit Selene war, wirklich vollkommenes Glück empfanden die Mütter, wenn ihre kleinen Kinder sie anlächelten und mit ihnen spielten. Selene wurde langsam klar, was sie brauchte um selber glücklich zu werden. Sie wollte auch Kinder, die sie genauso liebten wie die Kinder der Zofen ihre Mütter liebten.

Selene beschloss sich einen Mann zu suchen, sich in ihn zu verlieben und mit ihm gemeinsam Kinder in die Welt zu setzen. Sie suchte einen Mann, der wirtschaftlich mit ihr mithalten konnte, aber nicht so reich war, dass sie in die Öffentlichkeit musste. Und vor allem musste er gutaussehend und kräftig sein. Aber auch zärtlich und gutriechend. Sie suchte den perfekten Vater für ihre Kinder. Und dafür durfte sie nur einen wählen, der die besten Erbanlagen hatte.

Möglicherweise sollte sie einen Arzt heiraten. Vielleicht konnte er ihr helfen ein Krankenhaus aufzubauen. Sie hatte von den Zofen gehört, dass sie ihre Männer mehr mochten, wenn sie gemeinsame Hobbys hatten. Und da sie dabei war sich die Gesundheit von Fremden zum Hobby zu machen, passte das sicher besonders gut.






Anmerkung: es ist reiner Zufall, dass das beschriebene Ereignis sich aktuell wiederholt. Das Kapitel habe ich schon vor zwei Jahren geschrieben.
5. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 09.03.20 20:58

Toller Start. Ich bin gespannt ob der Part "Fetisch" eine genau so große Rolle spielen wird, wie in den vorherigen Geschichten.

Der Beginn macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Ich kann mir vorstellen, dass du dir einen groben Zeitplan zur Veröffentlichung der einzelnen Teile zurechtgelegt hast.

Freue mich bereits auf den nächsten Part.
6. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 09.03.20 23:51

Zitat
Toller Start. Ich bin gespannt ob der Part \"Fetisch\" eine genau so große Rolle spielen wird, wie in den vorherigen Geschichten.


Die Einleitung ist mir zu lang geworden für nur einen Teil. Ab Kapitel 2 also dem 5. Teil im Veröffentlichungsplan wird Latex und BDSM eine Rolle spielen. Ich versuche halt klar zu machen, dass Selene das Jahrhundert vor der Haupthandlung auch ein Leben hatte.

Danach wird es Fetisch-lastiger als in meinen bisherigen Geschichten. Die meisten Fetische sind sogar sexueller Natur. Aber nicht alle. Bei manchen wie e^x ist das Auslegungssache, ob das sexuell ist oder nicht. Ich versuche zumindest den sexuellen Teil hervorzuheben.

Zitat

Der Beginn macht auf jeden Fall Lust auf mehr.


Das war mein Plan. Danke für das Lob.

Zitat

Ich kann mir vorstellen, dass du dir einen groben Zeitplan zur Veröffentlichung der einzelnen Teile zurechtgelegt hast.

Freue mich bereits auf den nächsten Part.


Grobplan ist 1 Teil/Woche. Wird nur von privaten Verpflichtungen beeinflusst. Nächstes Kapitel kommt wahrscheinlich am 16.03. Teil 4 dann wieder Sonntag 22.03.

Unten in der Signatur findet sich übrigens das aktuelle Inhaltsverzeichnis. Viel Erfolg daraus die Handlung abzuleiten...

Ganz grob folgt die Handlung noch "Selenes neue Partnerin", aber diesmal handeln die Personen aus Gründen. Und bis auf Selene mit neuem Namen.
7. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 16.03.20 18:58

1.3 Sanitäterin und Kriegerin

*1941*

Selene hatte die halbe Nacht bei den Kranken im Feldlazarett verbracht. Sie hatte sich als Krankenschwester verpflichtet und war mit ihrer Einheit an der Front hundert Kilometer vor Monterry in Mexiko. Dieser Krieg war anders als der große Krieg vor einer Generation. Er war nicht innerhalb von Wochen eskaliert, sondern wurde von Jahr zu Jahr schlimmer. Wenn man die Ostasiaten fragte, ging es wohl vor vier Jahren los, als Japan begann China zu erobern.

In Europa hatte es letztes Jahr begonnen, als Spanien und Deutschland einen Zwei-Fronten Krieg gegen Frankreich gestartet hatten. Und hier in Nordamerika hatte alles vor einem halben Jahr begonnen, als kurz nach dem Beschluss der USA den Briten bei der Verteidigung Frankreichs zu helfen, Mexiko einen Überraschungsangriff auf Texas gestartet hatte. Offenbar waren sie mit Spanien verbündet. Und auch mit Japan mit denen man sich heftige Kämpfe um die Vorherrschaft im Pazifik lieferte. Die Philippinen waren vorerst an Japan verloren, aber ehe man auf dem Meer in die Offensive ging, musste man erst die Südgrenze sichern.

Selene hatte eine Woche gezögert, aber sich dann für eine Seite entschieden. Sie versuchte an der Front zu helfen und hatte von ihrer Krankenhauskette viele Ärzte und Schwestern zur Front freiwillig gemeldet. Hier in dem Feldlazarett bestand das gesamte Personal aus ihren Sklaven und sie konnte unbehelligt helfen. Für die normalen Verletzungen war ihr Personal da, aber sie übernahm die Infektionskrankheiten. Aber sie war nicht ausgelastet und wollte mehr tun.

Sie war vor einer Woche eine Zweckehe mit Major Robert Walker eingegangen. Und es wurde Zeit diese Verbindung zu nutzen. Sie musste wissen, was ihre Jungs vorhatten, damit sie effektiv helfen konnte. Als Robert ins Zelt kam, lächelte sie ihn an. Mit ein wenig Glück würde er sie zur Mutter machen. Er sah gut aus, und war halbwegs intelligent. Und er hatte sich in seine Rolle als ihr Eigentum gefügt.

„Hast du mir gebracht worum ich dich gebeten habe?“ fragte sie freundlich aber streng.

„Ich habe die Pläne nicht rausbekommen, aber ich kann es dir auf der Karte zeigen.“ sagte er schuldbewusst.

Selene breitete eine Karte aus und ließ es sich erklären. „Wir vermuten, dass sich die Mexikaner hier eingerichtet haben, aber wir sind uns nicht völlig sicher. Morgen soll der Angriff starten, aber ich fürchte wir haben zu viele Truppen an den Flanken an den Küsten und hier im Inland zu wenige. Wir haben dreißigtausend und sie angeblich fünfzigtausend. Dürfte heftig werden.“ sagte Robert.

„Gut. Ich breche heute Nacht auf. Sollte nicht zu lange dauern. Und macht keine Dummheiten, während ich weg bin. Und deine Einheit sollte eher die Nachhut bilden. Ich will mir nicht einen neuen Mann suchen müssen. Ich lass dich wissen, wann ihr angreifen solltet. Sorg dafür, dass bei Sonnenuntergang am Südtor meine Leute stehen.“ sagte Selene.

„Woran sollen wir erkennen, dass du alles für uns vorbereitet hast?“ fragte Robert.

„Das wirst du schon merken. Und jetzt zieh dich aus. Es wird Zeit für deine Untersuchung.“ befahl Selene und zog sich selbst aus. Sie wollte ihn vorher nochmal in sich spüren, vielleicht wurde sie ja doch schwanger. Sie durfte keinen Tag aufhören daran zu arbeiten. Kinder waren wichtiger als ein Krieg. Noch waren ihre vielen tausend Versuche vergeblich gewesen.

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Kaum dass es dunkel war, brach Selene auf. Sie hatte sich lediglich ein paar Blutkonserven mitgenommen, damit sie schneller vorankam, und nicht auf einheimische Getränke angewiesen war. Als sie nach drei Minuten das erste Dorf in zwölf Kilometern Entfernung erreichte, pausierte sie kurz, um sich umzusehen. Maschinengewehrnester. Sie sollte vorsichtig und gründlich sein. Nicht dass sie ihr gefährlich werden konnten, aber wenn sie entdeckt würde, dann würde Verstärkung kommen und ihren Plan gefährden.

Sie sah drei Nester und die Männer darin waren hellwach, aber in der Nacht verglichen mit ihr praktisch blind. Für sie leuchteten die Männer in hellem Infrarot. Selene startete einen Frontalangriff auf das erste Nest und tötete die beiden Männer lautlos und schnell. Auch die beiden anderen Nester hatte sie ausgeschaltet, bevor die Männer überhaupt merkten, dass sie angegriffen wurden. Eine kleine Gefahr weniger für Robert und den Rest der Truppen.

Zehn Minuten später war sie in Sichtweite zu der Kaserne. Schwer bewacht und jeder Angriff würde sofort bemerkt. Sie erkundete leise die gesamte Umgebung. Schließlich nach zwei Stunden hatte sie einen Schwachpunkt gefunden. Sie trank ihre mitgebrachten Vorräte und ließ den Rucksack zurück. In ihren schwarzen Lederdress war sie kaum zu erkennen und eine Skimaske verbarg auch ihr helles Gesicht. Sie sprintete auf einen LKW zu und hing sich unter das Fahrwerk. Der LKW war mit 50 km/h nicht besonders schnell und Selene hatte keine Mühe mit ihm mitzuhalten. Er würde sie Mitten in die Kaserne bringen. Und da er nach Munition roch, sicher direkt ins Munitionslager.

Dort angekommen sprang sie unbemerkt auf das Dach des Lagers und wartete auf ihre Gelegenheit einzudringen. Derweil sah sie sich die Kaserne genauer an. Die Zelte und Gebäude waren für zwanzigtausend Männer ausgelegt, aber eindeutig überfüllt. Wahrscheinlich doppelt so viele Soldaten. Und sie waren mit den Zelten viel dichter am Munitionslager dran als für sie gut war.

Sie suchte noch die Treibstofftanks. Direkt an der südlichen Außenmauer. Gutes Ablenkungsmanöver für ihren Abgang. Wenige Minuten vor der Dämmerung schlug Selene schließlich zu. Sie stürzte sich auf die Wachen am Eingang und brach beiden das Genick. Das Schloss an der Tür konnte sie nicht aufhalten. Im Lager fand sie nach einem Moment die Handgranaten.

Selene positionierte eine Kiste mit hundert Handgranaten direkt am Ausgang, um draußen aufzuräumen. Anschließend warf sie rund zehn entsicherte Granaten in alle Ecken des Munitionslagers und rannte nach draußen. Sie nahm die Kiste mit und warf die Granaten nur so um sich. Einige LKW und Panzer würden explodieren und auch die Treibstofftanks.

Die letzten Granaten warf sie in die Geschütztürme während sie über die Mauer sprang. Zielstrebig rannte sie von der Kaserne weg. Noch als sie absprang konnte sie hören, wie die Granaten in dem Munitionslager detonierten und eine Kettenreaktion auslösten. Als sie landete explodierten die Treibstofftanks. Und als sie eine Minute später in einem Bogen zurück zur Grenze rannte, konnte sie sehen, wie Rauchwolken aufstiegen und immer weitere explodierende Granaten und Geschosse die ganze Basis in Brand steckten.

Sicher würden Robert und der Rest der Armee jetzt wissen, wo sie zuschlagen mussten. Die Explosion war laut genug gewesen und die Rauchsäule bereits hunderte Meter hoch. Kaum zu übersehen. Sie hoffte, dass sie nicht entdeckt wurde und man ihre Operation für einen tragischen Unfall halten würde.

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„Halt still!“ befahl Selene und sah Robert vorwurfsvoll an. Sie verband seine Schulter, die Kugel war draußen, aber er würde seinen Arm eine Weile nicht benutzen können. „Das nächste Mal spielst du nicht den Helden, sondern hältst dich im Hintergrund!“ sagte Selene. Sie hatte nach der Schlacht hunderte Verletzte behandelt. Sie konnte Verletzungen viel besser einschätzen als ihre Helferinnen, aber ihre Sinne waren auch schärfer.

„Danke, dass du uns geholfen hast. Ohne dich hätte es ein Massaker werden können Selene.“ sagte Robert. Er ließ Selene seine Kleidung ausziehen. Offenbar war sie ihm nicht so böse, dass sie ihn nicht in sich wollte. „Hier heiße ich Mary Lynn Walker. Nur wenn wir ganz allein sind, darfst du mich Selene nennen.“ flüsterte Selene ihm zu.

Sie behielt ihre Schwesternuniform an und zog nur ihren Slip aus. Anschließend kletterte sie auf ihn und setzte sich sanft auf sein Becken. Mit einer Hand führte sie seinen Penis in sich ein. Es störte sie nicht, dass in dem Raum noch zwanzig andere Patienten lagen, von denen nur die Hälfte schlief. Aber sie und Robert waren frisch verheiratet und da würden es seine Kameradem tolerieren.

Selene ließ Robert an ihrem Slip riechen und konnte spüren, wie sein Penis härter wurde. Sie ritt ihn eine Weile, bis er hart war und schmiegte sich dann an ihn. So konnte sie ihn küssen und mit den Bewegungen ihres Beckens seinen Penis massieren. Kurz bevor er kam nutzte sie ihre Vaginalzähne und biss zu. Kurz vorher schmeckte das Blut einfach besser. Sie trank aber nur wenige Tropfen und war mehr interessiert daran sein Sperma tief in sich hineinzusaugen.

Sie harmonierten immer besser miteinander und Selene gefiel der Sex. Aber vielleicht war sie auch nur erregt, weil sie ihre Natur als Kriegerin ausgelebt hatte. Sie wusste jetzt was sie zu tun hatte. Sie musste nur vorsichtig bleiben und durfte nicht auffallen. Nicht dass sie der Kriegsgegner von allen Menschen wurde. Dafür hielt sie sich doch für nicht stark genug.

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*1948*

Selene fühlte sich schuldig. Sie hatte sich alle größte Mühe gegeben den Krieg schneller zu beenden damit diesmal weniger Menschen als drei Jahrzehnte zuvor starben. Aber das war vergeblich gewesen. Geschätzt vierzig Millionen Menschen waren tot und große Teile der Welt lagen in Trümmern. Die Hauptstädte der Kriegsgegner Berlin, Rom, Madrid und Tokio waren zusammen mit einem Dutzend anderer Großstädte von Atombomben ausradiert worden. Erst die gewaltigsten Explosionen der Geschichte hatten die Faschisten aufgeben lassen und den Krieg letztlich beendet.

Sie hatte nachdem die meisten ihrer Sklaven zum Kriegsdienst eingezogen waren, beschlossen zu helfen. Genau wie im ersten großen Krieg waren ihre Albträume zurückgekehrt, aber diesmal sofort verschwunden, als sie aktiv eingriff und half. Vielleicht sagten ihre Träume ihr, dass Gefahren drohten und wenn sie diesen begegnete verschwanden sie.

Diesmal hatte sie sich nicht raus gehalten wie knapp dreißig Jahre zuvor. Sie war eine Frau und obwohl sie viel stärker war, durfte sie nicht in die Armee eintreten. Sie hatte sich Möglichkeiten gesucht, wie sie effektiver helfen konnte. Getarnt als Krankenschwester folgte sie den Truppen und ging ihnen oft auch mal voraus um Munitionslager zu sprengen oder Nachschublinien zu zerstören. Oder ab und zu eine Munitionsfabrik zu sprengen. Nachdem die USA nach drei langen Jahren an der mexikanischen Front gesiegt hatte und auch den Rest von Mittelamerika bis an die Grenze zu Kolumbien eingenommen hatte, wechselte Selene wie der Rest der Soldaten die Front und versuchte in Europa zu helfen.

In Europa musste sie miterleben, wie Städte in denen sie früher Urlaub machte oder auch eine Weile gelebt hatte, damit sie sich ihrem jeweils aktuellen Ehemann widmen konnte, jegliche Schönheit verloren. Ganze Städte waren unter Panzern und Bombenhagel zerstört wurden. Und der Krieg nahm ihr nicht nur hunderte Sklaven, sondern forderte regelmäßig ihren aktuellen Ehemann, der in ihrer Nähe kämpfte, sie aber eigentlich nur mit Informationen zu potentiellen Zielen versorgen sollte.

Robert war in Guatemala gefallen, sein Nachfolger in Algier und der letzte vor neun Monaten in den Ardennen. Dummköpfe, die versuchten selber zu kämpfen, statt sie das erledigen zu lassen. Aber da keiner sie geschwängert hatte, hielt sich ihre Trauer darüber in Grenzen.

Sie fragte sich, ob ihr Eingreifen wirklich etwas gebracht hatte. Sie hatte im Laufe des Krieges über hundert Munitionslager und auch einige Fabriken gesprengt und dabei den Tod von Tausenden Zivilisten und ebenso vielen Soldaten in Kauf genommen. Und trotzdem konnte sie den Krieg kaum beschleunigen und den Einsatz der Atomwaffen vermeiden.

Für jeden Menschen den sie die Ausreise aus Europa durch Spenden ermöglicht hatte, hatte sie einen anderen getötet. Kollateralschäden. Um mehr Tote durch den Einsatz der Waffen zu verhindern. Sie würde mit ihren Entscheidungen wer die Guten sind und wer die Bösen leben müssen. Sie hatte zwar diejenigen unterstützt, welche letztlich gewonnen hatten, aber sie war sich nicht sicher, ob der Preis für den Sieg nicht zu hoch gewesen war.

Und sie war sich auch nicht mehr sicher, ob wirklich die richtigen gewonnenen hatten. Am Anfang ging es darum die Freiheit zu verteidigen. Aber als Ergebnis waren jetzt Millionen gegnerische Soldaten in Kriegsgefangenschaft und es wurden Stimmen laut, sie der Freiheit zu berauben und für Arbeitsdienste heranzuziehen. Sklaverei. Und bestimmt weit weniger freundlich als bei Selenes eigenen Sklaven, die ihr zwar gehorchten, aber rechtlich noch frei waren.

Die Landkarte der Welt hatte sich massiv verändert. Auf der Konferenz in London waren in zähen Verhandlungen die Grenzen neu gezogen worden. Das britische Empire hatte alle Ansprüche in Nordamerika aufgegeben und stand der Bildung der Kontinent-weiten nordamerikanischen Allianz unter der Führung der USA nicht mehr im Wege. Mit einer annektierten Bevölkerung, welche noch lange warten musste, bevor sie ein Wahlrecht bekamen. Europa wurde im Gegenzug unter den Siegern England, Frankreich und der Sowjetunion aufgeteilt.

Selene hoffte inständig, dass der Menschheit nun die Lust am Krieg führen endgültig vergangen war. Wenn die Staaten sich in einigen Jahren erholt hatten und dann mit den neu entwickelten Waffen aufeinander losgehen würden, könnte es schlimm ausgehen. Wenn alle Atombomben und Raketen hätten, und nicht mehr nur die neugegründete Nordamerikanische Union, wäre auch sie persönlich in Gefahr. Genau in diesem Augenblick forschten bereits drei weitere Länder an Atomwaffen.

Ihr Körper mochte Kugeln aushalten. Vielleicht könnte sie auch einem Panzer standhalten, aber Atomwaffen waren etwas anderes. Die würden sie einfach verdampfen. Und selbst wenn sie sich verstecken konnte, wäre die Menschheit nahe am Aussterben und würde in einer radioaktiven Umgebung kaum in der Lage sein sie mit Blut oder Arbeitskräften zu versorgen.

Auf dem Rückweg über den Atlantik steuerte Selene nach Südamerika. Sie hatte große Teile ihres Vermögens geopfert, um verfolgten Minderheiten aus Europa die Flucht in die USA zu ermöglichen. Anonym hatte sie am Anfang des Krieges Tickets für Tausende Flüchtlinge bezahlt, welche vor Verfolgung flohen. Ihr halbes Vermögen hatte sie dafür geopfert. Ihre Stiftung hatte zusammen mit anderen Stiftungen Schule gemacht und Millionen Menschen die Ansiedlung in der neuen Welt ermöglicht. Verglichen mit den vielen Toten aber nur verschwindend wenige. Vor allem die Bestechungen an die Politiker der USA verschlangen viel mehr Geld als sie gehofft hatte. Aber sie hatte ein Gesetz zu ihren Gunsten beeinflusst.

Selene schaute aufs Meer hinaus. Sie befand sich auf einem der vielen Truppentransporter, welche nun wo der Krieg vorbei war, und Europa am Boden lag, viele Zivilisten nach Amerika brachte. Ihr Schiff war eines der wenigen, welches nicht Nord- sondern Südamerika ansteuerte. Sie wollte die nächsten Jahre erst mal auf einem Kontinent verbringen, auf dem nichts zerstört wurde und keine Kampfhandlungen stattgefunden hatten. Wo sie noch nicht getötet hatte.

Selene wusste, dass ihr die Zeit davonlief. Sie musste endlich Kinder bekommen und ihre Spezies etablieren. Vielleicht könnte ihre Spezies die Menschheit kontrollieren und friedlicher machen. Hoffentlich fand sie in Rio einen potenten Mann. Nachdem die ersten zehn Ehemänner an einer Überdosis Sex mit ihr gefolgt von einem vollständigen Blutverlust an sie verstorben waren, hatte der Krieg ihr weitere drei Männer genommen.

Vielleicht wurde es mit Nummer vierzehn besser. Auch von ihn würde sie sich entledigen, wenn er sie nicht mit einer Schwangerschaft beschenkte. Aber bis dahin würde sie ihn lieben. Täglich. Tausend Versuche gestatte sie ihrem Mann, bis sie ihn so lange fickte, bis sein Körper aufgab. Sie hoffte, dass sie einen Mann fand, der möglichst reich war und ihr arg geschrumpftes Vermögen wieder aufbessern konnte. Sie besaß nach den Spenden und den Kriegsverlusten nur noch zehn Millionen sowie ihre zahlreichen Immobilien. Zu wenig für ein anständiges Leben fand sie. Wenigstens würden ihre Sklaven, welche nicht an der Front gestorben waren, jetzt wieder arbeiten können und ihren Wohlstand mehren.
8. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 22.03.20 13:36

1.4 Überwacht

*1978*

Selene hatte das letzte halbe Jahr in der Karibik verbracht um sich davon zu erholen schon wieder zur Witwe geworden zu sein. Ehemann Nummer dreiundzwanzig hatte ihr eine Yacht hinterlassen, aber ansonsten genauso wie seine Vorgänger völlig versagt. Selene hatte jede Nacht mit ihm verbracht, aber er hatte es nicht vermocht sie endlich schwanger werden zu lassen. Und wie jeder ihrer Männer starb er innerhalb von zwei Jahren Ehe an Herzinfarkt. Männer waren einfach nicht robust genug, um ihrem unstillbaren Verlangen nach Sex oder besser gesagt Fortpflanzung nachzukommen und verausgabten sich bis zu ihrem Tod. Zumindest starben sie glücklich.

Selene hatte wie bei jedem ihrer Ehemänner versucht sich in sie zu verlieben, aber was sie wirklich traurig machte war, dass er sie nicht schwängern konnte. Tausend Mal hatte sie sich ihm hingegeben. Sie hatte jede Menge Stellungen versucht, damit ihm einerseits nicht langweilig wurde und anderseits erhoffte sie eine Stellung zu finden, welche eine Schwangerschaft erleichterte. Aber wie immer war der Sex vollkommen sinnlos gewesen.

Selene hatte bei der Zehnjahresfeier des Beitritts Kubas als Bundesstaat Nummer vierundsechzig zur nordamerikanischen Allianz ihren Urlaub in Havanna verbracht. Betrunkene Männer, die feierten waren eine leichte Beute und stockten ihr Gefolge auf. Sie hatte mittlerweile rund zwölftausend Sklaven, aber da diese im Gegensatz zu ihr alterten und irgendwann starben, musste sie regelmäßig neue Sklaven finden, die für sie arbeiteten und sie mit Blut und Arbeitskraft versorgten. Entsprechend unterwarf sie im Schnitt täglich einen weiteren Mann mit einmaligem Sex, der anschließend für sie voller Freude arbeitete.

Ihr Ehemann hatte sein Vermögen mit Sklavenhandel gemacht. Seit der Wirtschaftskrise in den dreißigern war das Verbot der Sklaverei schrittweise ausgehöhlt worden. Erst konnten sich überschuldete Menschen in ein lebenslanges vorschüssig bezahltes Arbeitsverhältnis begeben und bekamen im Gegenzug ihre Schulden erlassen. Später wurden Schwerverbrecher zu Zwangsarbeit herangezogen und von den Gefängnissen vermietet.

Im Nachgang des Krieges verblieben Millionen gefangenen Soldaten der Gegner in Gefangenschaft und wurden zu Zwangsarbeit herangezogen. Immer zahlreicher wurden die Möglichkeiten der legalen Sklaverei. Ihr Mann hatte sich darauf spezialisiert Sklaven aus Osteuropa zu importieren und an die Fabriken im Norden zu liefern. Nachdem die Sowjetunion kollabiert war, waren die Menschen dort eine leichte Beute. Die Menschen wurden zwar in Europa gegen ihren Willen gefangen, aber nach den Import nach Amerika waren sie legal.

Noch waren erst zehn Prozent der Menschen also rund 450 Millionen auf der Welt Sklaven, aber die Tendenz war deutlich steigend. Sklavenjäger aus der ganzen Welt fingen Menschen auf der Straße und entführten sie in andere Länder, um sie dort zu verkaufen. Sobald sie die Grenze passiert hatten, waren die Sklaven auch legal und wurden nur selten an die eigene Familie zurück verkauft. Aber wie immer betraf diese Praxis nur die ärmsten. Reiche Länder konnten ihre Bürger sehr viel besser schützen. Selene fand die Entwicklung nicht gut, aber da sie selbst tausende Sklaven hielt, konnte sie diese Praxis kaum kritisieren.

Das größere Problem als die Sklaverei war aber, dass nach einem Jahrzehnt der sexuellen Freiheit nun das Rad der Geschichte zurückgedreht wurde. Frauen durften weder verhüten, noch abtreiben und sich auch ihren ehelichen Pflichten nicht entziehen. Die erstarkenden Stimmen der religiösen Fundamentalisten setzten sich immer mehr durch. Nicht dass Selene sich auch nur eine Nacht ihren ehelichen Pflichten entzog, aber sie mochte es nicht gezwungen zu werden. Sie hatte Sex, weil sie schwanger werden wollte und nicht weil ihr Körper das Eigentum ihres Mannes war.

Auch die Spannungen zwischen den Rassen wurde immer mehr zum Problem. Die Latinos hatten nicht nur spanisch als ihre Sprache verboten bekommen und mussten die englische Amtssprache benutzen, sondern wurden genau wie die Schwarzen immer unfairer vom Justizsystem verfolgt. Das Ziel war offenbar so viele wie möglich von ihnen wegzusperren, zu versklaven und bei Ungehorsamkeit sogar zu kastrieren.

Selene war durch ihren Reichtum von bald fünf Milliarden Dollar sicher, aber sie sollte bald heiraten. Schwer zu sagen, wie lange sie als Frau noch Rechte hatte. So schön es auch war, die Sonne der karibischen Bundesstaaten zu genießen, fühlte sie sich doch in den Großstädten des Nordens wohler. Sie hatte die Yacht in Florida verkauft und würde jetzt nach Chicago ziehen und dort Beute suchen.

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In ihrer ersten Nacht in Chicago beschloss Selene eine einheimische Speise zu versuchen. Bei Anbruch der Nacht begab sie sich in die Stadt und suchte ihre Beute. Schließlich sah sie einen Mann, der allein war und entsprechend keinen Widerstand leisten konnte. Wie aus dem Nichts tauchte sie vor ihm auf und gab ihm einen Kuss. Beute nahm das jeden Fluchtinstinkt und ließ das Blut besser schmecken.

Selene trank im Schutz der Dunkelheit von ihrem ersten Opfer noch auf offener Straße. Sie ließ ihn über ihre enge Lederkleidung streicheln, aber sie konzentrierte sich auf seinen Hals. Als sie fertig mit Trinken war, stand sie auf. Erst jetzt bemerkte sie eine Überwachungskamera, welche auf sie und ihr Opfer gerichtet war. Im Süden gab es das noch nicht. Aber in Chicago waren die jetzt offenbar Standard. Zumindest bei einer großen Bankfiliale, vor der Selene ihr Opfer gefunden hatte.

Es war zwar ziemlich dunkel, aber das Licht der Straßenlaternen dürfte genügen, damit man sie erkennen konnte. Wer auch immer gesehen hatte, wie sie von ihrem Opfer getrunken hatte, könnte sie genau beschreiben und vor allem wüsste er auch was sie war. Sie war ein Monster, welches sich von Menschen ernährte. Obwohl sie sich alle Mühe gab, ihre Beute nett zu behandeln und nie mehr trank, als diese spenden konnten, ohne ernsten Gefahren für ihr Leben ausgesetzt zu sein, würde man sie jagen. Selene würde sich wehren, aber man würde sie früher oder später kriegen. Man würde sie fangen und töten. Nur mit viel Glück würde man sie stattdessen zu einer Sklavin machen. Keinen würde es interessieren, dass sie vor dreißig Jahren im Krieg geholfen hatte. Und falls doch, würde es man es nur als Beweis ihrer Schuld ansehen.

Als Selene klar wurde, was ihr blühte riss sie die Kamera herunter und zerstörte sie. Glücklicherweise stand auf der Kamera der Name der Sicherheitsfirma, welche hier tätig war. Es war leichtsinnig direkt vor einer Bankfiliale ihren Durst zu stillen. Sie würde sich beeilen müssen. Diese Nacht würde sehr viel Blut fließen. Sie hoffte es würde nicht ihres sein.

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Selene hatte es eilig, aber sie wollte nicht noch von weiteren Kameras gefilmt werden. Also sprang sie auf die Feuerleiter über ihr und nach zwei weiteren Sprüngen war sie auf dem Dach. Sie hatte entgegen ihrer sonstigen Regeln ihrem Opfer auch noch das restliche Blut ausgesaugt und seine Leiche anschließend in einer Mülltonne entsorgt. Die Leiche würde sie später noch richtig entsorgen müssen, aber im Moment hatte sie dafür keine Zeit. Aber sie war wenigstens satt.

Selene fühlte, dass ihr Gewissen an ihr nagte. Es machte einen Unterschied, ob man einen Menschen direkt tötete oder einfach solange als Sklaven hielt, bis sie vor Altersschwäche oder sexueller Lust starben. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie absichtlich getötet. Zumindest seit dem Krieg. Sie war eindeutig ein Monster und diese Nacht würden noch viele Menschen sterben. Sie verdrängte ihre Schuld und sprang von Dach zu Dach um das Gelände der Sicherheitsfirma zu erreichen. Selbst mehrspurige Straßen stellten kein Hindernis dar, welches sie zurück auf den Boden brachten. Sie sprang einfach weiter.

Als sie eine Minute später das Gelände in drei Kilometern Entfernung erreichte, sondierte sie kurz die Lage von einem benachbarten Gebäude aus. Natürlich waren alle Eingänge mit Kameras bestückt und zusätzlich gab es Wachen an jeder Tür. Das Gebäude war freistehend und einen Stock höher als alle anderen der Umgebung. Unmöglich, da unbemerkt einzudringen. Sie würde schnell und hart zuschlagen müssen, damit keine Verstärkung von außen kam. Polizei konnte sie nicht auch noch gebrauchen.

Sie brach einige Sprossen aus der Feuerleiter des Gebäudes auf dem sie stand und fühlte jede einzelne kurz in der Hand, um sie auf ihre Flugeigenschaften hin zu überprüfen. Dann schlug sie zu. Sie zerstörte als erstes den Verteilerkasten für Strom und die Telefonleitung durch gezielte Würfe mit den Leitersprossen. Als nächstes waren die Sicherheitskameras dran, welche durch die Kollision mit den metallenen Sprossen zerfetzt wurden.

Es hatte nur fünf Sekunden gedauert alle technischen Sicherungen zusammen mit der Beleuchtung auszuschalten und dann griff Selene selbst an. Sie schlug die Wachen am Eingang mit nur einem Schlag gegen den Kopf nieder, aber es reichte sie zu töten. Man würde später nur schwer feststellen können, ob sie an gerissener Wirbelsäule oder an dem Schädelbruch gestorben waren.

Sie war ein jagendes Raubtier und tötete jeden der Wachen im Außengelände, bevor sie die Tür aufbrach um ins Gebäudeinnere einzudringen. Sie brauchte kein Licht, um sich zu orientieren, ihr reichten die Geräusche, welche die ganzen Mitarbeiter hier machten. Die Wärmestrahlung ihrer Körper half natürlich auch. Wie jedes richtige Raubtier hatte sie scharfe Sinne und dazu gehörte es die Wärme ihrer Opfer sehen zu können. Sie tötete jeden von ihnen, die meisten wussten noch nicht mal, dass sie angegriffen worden, bevor sie starben.

Der gesamte Angriff dauerte nur zwei Minuten, aber in der kurzen Zeit hatte Selene fast hundert Menschen getötet. Selene suchte nun die Aufnahmen der Nacht und sammelte alle Videokassetten ein. Sie aktivierte kurz den Notstromgenerator, um sicherzugehen, dass sie auch die richtige Kassette hatte. Als sie sich auf der Aufnahme sah, war sie beruhigt und machte sich daran ihre Spuren zu verwischen.

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Nachdem Selene das Gebäude der Sicherheitsfirma niedergebrannt hatte und die Leichen aller von ihr getöteten Wachen im See versenkt hatte, war sie sich sicher, dass niemand erfahren würde, dass sie existierte. Auch ihr erstes Opfer der Nacht lag nun auf dem Grund des Sees dreihundert Kilometer nördlich der Stadt. Niemand würde sie jagen. Natürlich würde es auffallen, dass ein so großes Gebäude brannte und fast hundert Menschen verschwunden waren, aber man würde es den Bandenkriegen zuschreiben. Vielleicht auch den mexikanischen Separatisten. Wahrscheinlich würde man tausende Latinos wegen ihrer Tat einfangen und versklaven.

Ihr Reichtum und ihre Vorbereitungen hatten sie diese Nacht beschützt. Ihre Sklaven hatten mit zwei LKW die Leichen zum Hafen gebracht und in eines ihrer Schiffe geladen. Es war ein zweihundert Meter langer Frachter für Getreide und würde sie in Montral absetzen. Selene hatte die Leichen nicht selbst zerlegt, dafür waren ihre Sklaven ja da, sie hatte nur das Blut abpumpen und einlagern lassen, damit die Toten wenigstens eine kleine Verwendung hatten.

Selenes Gewissen machte ihr aber zu schaffen. Sie war sich sicher, dass sie nicht auf dieser Welt war, um zu töten. Sie würde viel lieber Menschen beschützen, als sie zu töten. Es war nicht nur eine Verschwendung von kostbarem - wahrscheinlich sogar leckerem – Blut, welches nun nicht mehr von den Körpern produziert werden konnte, sondern die Menschen hätten ihr auch ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen können. Die modernen Überwachungstechniken hatten sie gezwungen sich zu wehren. Sie hatte in nur einer Nacht so viele Menschen getötet, wie sie in dem letzten Jahr vor einer Krankheit gerettet hatte. Wenigstens waren es nur Männer und keine Frauen, die sie getötet hatte.

Eigentlich sollte man sie töten oder wenigstens einsperren. Wenn sie in einem Gefängnis sicher eingesperrt wäre, würde sie nie wieder töten müssen. Aber sie spürte, dass sie eine Aufgabe hatte, welche erforderte sowohl lebendig als auch frei zu sein. Sie musste dafür sorgen, nicht mehr die einzige ihrer Spezies zu sein. Ein Gewissen war dafür genauso irrelevant, wie guter Sex. Selene beschloss nicht mehr über die zerstückelten Leichen am Grund des Michigansees nachzudenken. Sie konzentrierte sich wieder auf ihr Ziel.

Selene beschloss in Zukunft vorsichtiger zu sein. Sie würde sich in ab sofort erst vergewissern, dass keine Überwachungskameras herumstanden, bevor sie jagte. Am besten sollte sie ihre Opfer im Freien auch nur verführen und hinter geschlossenen Türen von ihnen trinken. Ihren nächsten Mann würde sie nun doch in Europa suchen. Sie hatte gehört, dass die dortige Modeszene mittlerweile ein neues Material für sich entdeckt hatte. Gummi.

Sie konnte sich zwar noch nicht vorstellen das gleiche Material an sich zu tragen, aus dem Autoreifen hergestellt wurden, aber angeblich war es viel bequemer als ihr bisheriges Outfit aus Leder. Und passte sich dabei der Figur der Trägerin noch besser an als alles bisher Dagewesene. Selene beschloss es für sich auszuprobieren. Möglicherweise gefiel es ja auch ihrer Beute und ihrem zukünftigem Ehemann.

Und um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen beschloss Selene, der Menschheit zu helfen, indem sie die gefährlichsten Mitglieder auslöschte. Wie in dem Krieg. Nur dass sie diesmal nicht vorhatte Staaten zu besiegen, sondern diesmal würde sie sich auf Terroristen konzentrieren. Vielleicht auch Mafiabosse. Deren Geld brauchte sie zwar nicht als mittlerweile reichste Frau der Welt und wenn man Herrscher von Monarchien nicht mitrechnete auch die reichste Person der Welt, aber sie würde den Toten trotzdem so viel abnehmen, wie sie konnte. Geld konnte Frau nie genug haben.

Sie funkte ihre Londoner Sklaven an, dass sie alles für ihre Ankunft vorbereiten sollten. Sie musste vorbereitet sein, falls auch diese Stadt kurzfristig verlassen werden musste. Vier Tage hatten ihre Sklaven noch zur Vorbereitung. In der Zwischenzeit würde Selene sich mit der Mannschaft des Schiffes amüsieren. Die dreißig Seeleute würden jeden Tag das Vergnügen ihrer Gesellschaft genießen. Auch wenn die Chancen minimal waren, wollte Selene keine Gelegenheit auslassen um geschwängert zu werden. Blut hatte sie im Moment genug eingelagert und ebtsprechend ging es ihr nur um das Sperma der Mannschaft.
9. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 22.03.20 22:52

Tolle Fortsetzung. Ich bin gespannt wie Selene mit der neuen Mode zurecht kommen wird. Die Einkleidung wird ganz sicher wieder etwas ganz besonderes werden.
10. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 24.03.20 18:53

Zitat
Tolle Fortsetzung.

Danke.
Zitat
Ich bin gespannt wie Selene mit der neuen Mode zurecht kommen wird.

Das erfahren wir im nächsten Teil. Am Wochenende.

Zitat
Die Einkleidung wird ganz sicher wieder etwas ganz besonderes werden.

Es wird ein paar Kapitel zur Einkleidung geben, aber kein "First contact with Latex" (um mal meinen Lieblingsfotografen zu zitieren)
Zum nächsten Kapitel gibt es nochmal einen Zeitsprung und wir lernen statt Ehemann 24 den Ehemann 42 kennen. Im Jahr 2033. Ab dann gibt es erstmal keine großen Zeitsprünge mehr.

Das Kapitel 1 war nur die Erklärung, was Selene in ihrem ersten Jahrhundert so macht, bevor sie die Liebe ihres Lebens kennenlernt.
11. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 29.03.20 14:08

Kapitel 2 Richard



Auch wenn die Vampire sehr viel stärker sind, als
Menschen, haben sie doch ähnliche Schwächen. Nutze sie
aus, um sie zu kontrollieren, aber nicht um sie zu
zerstören. Wenn ich Recht habe, sind sie nicht nur der
Schlüssel zur Weltherrschaft, sondern vor allem zur
Rettung der Menschheit.

Aus: Entwurf von Richard Baxter für „Briefe an meine
Tochter“
- Empire City 2035.



2.1 Treffen mit Richard

*2033*

Selene sah aus dem Fester ihres Privatjets rüber zur Skyline der Stadt. Seit Hundertfünfundzwanzig Jahren war sie nun dabei sich ein Leben nach ihren Vorstellungen aufzubauen. Und hier gab es immer gute Gelegenheiten. Der Flug aus Hongkong war lang gewesen, aber sie hatte die Zeit genutzt um sich vorzubereiten. Mit ihr flogen rund fünfzig ihrer Sklavinnen, die sie in ihrem neuen Leben behalten wollte. Gutes Personal war schwer genug zu finden, um es austauschen zu wollen.

Das erste Mal als sie hergekommen war, musste sie noch eine Woche auf einem Schiff zubringen. Manchmal fragte sie sich, ob die Titanic damals angekommen wäre, wenn sie nicht zufällig an Deck gewesen wäre und den Eisberg entdeckt hätte. So hatte sie die Mannschaft gewarnt und sie konnten den Kurs des Schiffs rechtzeitig ändern. Das Schiff war mit leichten Blessuren davongekommen und keiner war gestorben oder musste sich um die viel zu knapp bemessenen Rettungsboote schlagen. Fliegen war da viel sicherer fand sie.

Sie mochte die Stadt, aber sie hatte es sich zum Prinzip gemacht nach jeder Ehe den Kontinent zu wechseln und eine neue Identität anzunehmen. Sie versuchte unauffällig zu bleiben, denn nicht jeder musste wissen, dass sie unsterblich war. Oder häufig verwitwet. Sehr häufig. Laut ihren Papieren war sie jetzt wieder achtundzwanzig. Und sie hieß auch nicht mehr Kathrin, sondern hatte ihren richtigen Namen Selene angenommen.

Selene war auch schon für ihre nächsten Ehen vorbereitet: Sie legte zweimal im Jahr eine neue Identität an, damit stets eine neue Identität erwachsen war, wenn sie eine Neue benötigte. Frauen, die angeblich in einer der Privatschulen erzogen wurden, welche ihr gehörten. Der Spaß wurde von mal zu mal aufwändiger, aber zum Glück hatte sie genug finanzielle Ressourcen gesammelt, um sich das leisten zu können.

Die Zeit des Fluges hatte sie genutzt sich ihrer neuen Identität anzupassen. Dank ihrer vollständigen Kontrolle über ihren Körper war sie ein paar Millimeter gewachsen und nun 1,85 Meter groß. Sie war ihr ganzes Leben groß, aber nicht riesig gewesen und jedes Mal wenn sie die Identität wechselte wuchs sie, um der ebenfalls größer werdenden Menschheit zu folgen. Im letzten Jahrhundert kamen da schon einige Zentimeter zusammen.

Ihre Vorliebe für Lederkleidung hatte sie mittlerweile einem besseren Material geopfert. Ihr längst verstorbener 24. Ehemann aus London hatte sie in den Achtzigern endgültig von Latex überzeugt. Und auch ihre späteren Ehemänner waren ganz verrückt danach, sie in Latex zu berühren. Anfangs hatte sie es ihm zuliebe getragen, aber mittlerweile gab es auch hochwertige Kleidung aus Gummi, welche seit dieser Zeit ihren Körper fast ständig umhüllte. Ihr schwarzer Latexcatsuit wurde normalerweise von einem Korsett und passenden Stiefeln ergänzt. Zum Glück musste sie nicht durch die Flughafenkontrollen wie das einfache Volk.

Auch ihre persönlichen Zofen trugen schwarzes Latex, meist sogar inklusive einer Maske, die nur Atmung und Sehen erlaubte. Selene gefielen ihre Sklavinnen in Gummi besser. Sie mochte den Geruch und das Gefühl auf der Haut. Und bei ihren Untertanen mochte sie, dass sie durch die Latexuniform sehr viel besser sehen konnte, welche Gefühle darunter verborgen waren. Keine ablenkenden Farben oder unnötige Luftschichten verzerrten das Infrarotbild.

Sie hoffte der Luxus würde ihr noch eine Weile erhalten bleiben, aber es war absehbar, dass sich alle Staaten der Welt in Überwachungsstaaten verwandelten, die stets wussten wo welche Bürger waren. Sie hasste die Kameras seit Chicago, musste aber schon lange nicht mehr deswegen töten. Sie war deutlich vorsichtiger geworden. Sie übte nochmal vor dem Spiegel ihre Gangart und ihren Gesichtsausdruck. Und ihre Stimme. Kein Computer der Welt würde sie noch für Katherine oder eine ihrer früheren Identitäten halten, sondern für ihre aktuelle Identität Selene, welche sie vor achtundzwanzig Jahren erschaffen hatte. Sie mochte ihren richtigen Namen und trug ihn wieder. Ihr nächstes Ich mit dem Namen Selene war erst fünf Jahre alt und stände lange Zeit nicht zur Verfügung für sie.

Ihre Fingerabdrücke zu ändern war bei weitestem der schmerzhafteste Teil des Identitätswechsels. Sie musste ihre Fingerkuppen der Reihe nach in starke Säure halten, um die Haut vollständig aufzulösen und sich anschließend ziemlich konzentrieren, damit ihre neuen Fingerabdrücke in die gewünschte Form wuchsen. Es hatte viel Übung gebraucht, damit sie das Kunststück beherrschte und sie schaffte es mittlerweile im ersten Versuch sich so zu formen wie beabsichtigt, aber sie mochte es trotzdem nicht. Aber es war nötig um ihre Unsterblichkeit zu verbergen. Auch wenn sie ein gutes Gedächtnis hatte, sah sie sich beim Formen der Fingerabdrücke ein Bild der gewünschten Abdrücke an, die in ihren offiziellen Akten waren.

Sie fragte sich, wann es soweit sein würde, dass alle Menschen mit Chips ausgestattet würden, welche rund um die Uhr erfassen würden, wo sie sich aufhielten. Die Technologie schien machbar zu sein, aber noch war sie zu teuer und die Widerstände zu hoch. Viel größer als Babys schon Fingerabdrücke abzunehmen war der Eingriff in die Privatsphäre aber auch nicht. Selene spürte, dass ihr die Zeit weglief. Irgendwann könnte sie sich nicht mehr verstecken, egal wie viel Geld sie besaß. Es wurde Zeit endlich eine Familie zu gründen. Und ihre Bestimmung zu erfüllen.

Noch konnte sie mit den Sicherheitsmerkmalen mithalten. Vielleicht lernte sie auch irgendwann, wie sie ihren Irisscan veränderte, aber vor dem Moment, wo man sich mittels seiner DNA oder mit einem Chip ausweisen musste, den man von Geburt an tragen musste fürchtete sich Selene.

Abgesehen von dem Identitätswechsel hatte Selene die Zeit des Fluges genutzt um zu lesen. Die zwanzig wichtigsten Zeitungen der Welt, die komplette Bestsellerliste des letzten halben Jahres, ein paar aktuelle Patentanmeldungen, aber hauptsächlich las sie Finanzberichte von Firmen, die potentielle Anlageobjekte waren. Sie las schnell und versuchte auf dem laufenden zu bleiben. Immerhin hatte sie vor diesen Planeten zu besitzen.

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Selene war seit der Jahrtausendwende vor 33 Jahren nicht mehr in der Stadt gewesen. Und wie beim letzten Mal kam sie her, um einen neuen Mann für ihr Leben zu suchen. Die letzten einundvierzig Ehemänner waren alle reich und für menschliche Verhältnisse gutaussehend gewesen. Aber keiner hatte ihren ständigen Hunger auf Sex lange standgehalten und war schon spätestens zwei Jahre nach der Hochzeitsnacht an sexueller Überanstrengung gestorben.

Selene hatte ihren letzten Mann geliebt, wie jeden seiner Vorgänger und hatte jetzt fast ein Jahr getrauert. Sie hatte zwar täglich ein paar Liebhaber zwischendurch, aber zu allen anderen Liebhabern hatte sie keine emotionale Bindung aufgebaut, nur eine kulinarische. Für mehr als Blut, Sex und Sperma war sie nicht bereit gewesen. Jetzt war sie bereit sich erneut zu verlieben und würde den Sex möglicherweise auch so sehr mögen, dass auch sie einen Orgasmus bekam. Nur wenige Männer, aber alle ihre Dienerinnen hatten die notwendigen Fähigkeiten sie zu befriedigen.

Selene wurde zwar jedes Mal durch ein kleines Vermögen für den Tod eines Ehemanns entschädigt, aber mittlerweile ging es ihr weniger ums Geld. Sie wollte endlich Kinder, aber keiner ihrer Ehemänner konnte sie erfolgreich befruchten. Genauso wenig, wie ihre mittlerweile vielen tausend Liebhaber, die alle nach der ersten Liebesnacht zu ihren Sklaven wurden und in ihrem weitverzweigten Firmenimperium für sie dort den Rest ihres Lebens arbeiteten und noch reicher machten.

Selene wusste, dass sie auf Frauen stand, aber sie kannte bisher keine Möglichkeit, wie sie sonst schwanger werden könnte. Nur deshalb versuchte sie es immer wieder auch mit Männern und wenn sie mehr in ihr sahen als eine Bettgefährtin und sie aufrichtig liebten, erwiderte Selene die Gefühle. Sie verliebte sich dann in den Mann und heiratete ihn. Sie hoffte immer noch, dass erwiderte Liebe und häufiger Sex die Schwangerschaftschancen erhöhte. Zumindest schafften es ihre Ehemänner leichter sie zu befriedigen als normale Nahrung.

Selene hatte durch ihre vielen Erbschaften viel eingenommen, aber bei weitem nicht so viel wie sie gekonnt hätte. Sie wählte stets Männer, die keine Bindungen hatten und noch dazu gerade arm genug waren, damit sie nicht im Fokus der Öffentlichkeit standen. Und natürlich Männer, die ihre aktuellen Hobbys teilten. Die höchste Erbschaft hatte ihr Nummer siebenunddreißig mit gerade mal etwas über fünfzig Millionen Dollar vor dreizehn Jahren eingebracht.

Das meiste ihres breit gestreuten Vermögens von 373 Milliarden hatte sie durch geschickte Investitionen selber erarbeitet. Und natürlich durch die kostenlose Arbeitskraft ihrer ehemaligen Liebhaber und Nahrungsspender. Sie war damit deutlich reicher als jeder Mensch, aber noch gelang es ihr das zu verbergen. Das Vermögen war offiziell auf unzählige ihrer Identitäten und Stiftungen verteilt. Ihre Wirkung auf Männer war nachhaltig genug, dass es rund 14.000 Sklaven reichte, für sie arbeiten zu dürfen und ihr mit ihrem Blut Nahrung spenden zu dürfen. Aber meist war Selene großzügig und trank das Blut an der Quelle und verzichtete auf Konservenblut.

In ihrer offiziellen Identität war sie ein Waisenkind, was in einer Privatschule nahe London großgezogen wurde und von ihren Eltern rund fünfzig Millionen geerbt hatte. Sie wollte nicht auffallen, aber auch nicht in einem Slum wohnen. Fünfzig Millionen offizieller Besitz war da OK. Sie selbst war eine Weltreisende, die nach ihrem Medizinstudium die Welt kennen gelernt hatte. Natürlich war auch ihr Studium in einer ihrer Privatunis gewesen, an der der Nachwuchs für ihre Krankenhauskette ausgebildet wurde. Sydney. Als Nachname hatte sie Hold gewählt, aber den würde sie bei der Hochzeit in ein paar Monaten eh wieder ablegen. Sicher fiel niemanden auf, dass ihr Vornahme die griechische Mondgöttin war und passend dazu ihr Nachname der ungarische Mond. Und wenn doch, hatten sicher ihre ausgedachten Eltern den Vornamen passend zum Nachnamen gewählt.

Eigentlich hatte sie sich ein Limit von maximal hundert Millionen als Vermögen für Ehemann Nummer zweiundvierzig gesetzt. Aber hier in der reichsten Stadt der Welt konnte sie auch doppelt so reiche Männer bekommen, ohne hinterher unerwünschte Öffentlichkeit zu bekommen, wenn sie wenig später völlig überraschend ihren Mann wegen einem Herzinfarkt beerdigen müsste. Sie wollte auf keinen Fall berühmt werden, dass würde nur den Identitätswechsel unnötig kompliziert machen.

Nicht dass sie absichtlich tötete. Sie hatte meistens sogar darauf verzichtet ihren Männern soviel Blut auszusaugen wie es medizinisch vertretbar war. Nur kleine Kostproben, um sie gefügig zu machen. Sie hatte jeden ihrer Ehemänner geliebt, aber jeder Einzelne hatte sich völlig verausgabt, um ihre hohen Anforderungen an guten Sex erfüllen zu können. Und das machten ihre schwachen Menschenkörper nicht lange mit. Nur rund tausendmal.

Aber auch dieses Limit von zweihundert Millionen würde sie diesmal deutlich überschreiten. Sie wollte Richard Baxter. Eigentümer von Baxter Industries. Die Firma bestand aus einem geerbten Baukonzern und einer selbst gegründeten Gentechnikfirma. Die Öffentlichkeit schätzte sein Vermögen auf etwa dreißig Milliarden. Viele glaubten, er wäre erst durch seine Hochtechnologiefirma reich geworden, aber Selene wusste es besser.

Richard Baxter hatte nicht nur Baxter Industries im Besitz, sondern kontrollierte auch ein paar Hotels mit Extraservice. Selenes Quellen gingen von circa dreitausend Frauen aus, die er besaß und für sich als Prostituierte arbeiten ließ. Und auch sonst hatte er eine eigene Organisation von Kriminellen, die ihn mit Schutzgeldern und Casinoeinnahmen versorgten. Mit den ganzen illegalen Aktivitäten schätzte Selene sein Vermögen auf fünfzig Milliarden. Soweit sie wusste, tötete er nur selten. Und wenn er tötete, waren es schlimmere Verbrecher als er selbst. Die Toten hatten ihm Konkurrenz gemacht, auch wenn sie nicht ganz so erfolgreich waren wie er selbst. Also hatte er sich ihrer entledigt. Auch sie hatte schon oft getötet, also machte sie ihm deswegen keine Vorwürfe.

Wie immer hatte Selene die Zeit nach dem Tod ihres letzten Mannes ihre Trauerphase genutzt, um ein paar Menschen zu töten. Sie konzentrierte sich dabei auf gesuchte Terroristen, religiöse Führer, Drogenbarone und korrupte Politiker, welche ihrer Meinung nach die Menschheit in Gefahr brachten. Sie betrachtete die Tötung von ihnen als Dienst an der Gesellschaft und als Training. Und nach jedem dieser Morde wurden ihre Albträume von einem alles verschlingenden Feuer besser. Half sogar mehr, als im Krankenhaus Wunder zu vollbringen.

Und das beschlagnahmte Vermögen machte sie wieder ein wenig reicher. Alleine die letzte Tötungsserie seit dem Ende von Ehe einundvierzig hatte in wenigen Monaten über fünfhundert Tote aus zehn Organisationen erfordert. Und Selene im Schnitt rund eineinhalb Millionen pro Toten eingebracht. Die Schlagzeilen waren voll von dem Ende der zehn Mafiakartelle, aber keiner ahnte, dass sie beteiligt war.

Mit seinen siebenundvierzig Jahren sah Richard noch gut aus. Trainiert, athletisch und wahrscheinlich potent. Mit etwas über zwei Metern Größe würde er sie trotz möglicher hochhackigen Stiefel, auf die er zu stehen schien, um einen halben Kopf überragen. Selene hatte mit seinem Ur-Urgroßvater damals die Titanic zur Atlantiküberquerung genutzt. Ob ohne ihren Eingriff auf dem Schiff ein anderer Mensch Richards Technologie entwickelt hätte, war fraglich. Seltsam wie das Leben manchmal spielte.

Richard war bisher noch keine Ehe eingegangen und hatte auch keine Kinder. Aber er stand auf Frauen. Viele der Sklavinnen in seinen Bordellen hatte er persönlich „eingeritten“[/i]. Selene musste also nicht frühere Ehefrauen beseitigen.

Was für Selene aber viel wichtiger als sein Aussehen und Vermögen war: Er besaß neben seiner Baufirma eine schnell wachsende Gentechnikfirma mit erstaunlichen Erfolgen. Seine Technologien erlaubten eine komplette Gensequenzierung in nur fünf Minuten. Und seine Firma hatte Patente um ein Dutzend Genkrankheiten zu kurieren, indem sie die Gene reparierte. Soweit sie wusste, hatte er viele der Erfindungen selbst gemacht und damit seine geerbte Baufirma um eine noch profitablere Gentechniksparte erweitert.

Vielleicht fand er einen Weg, um herauszufinden, warum ihre Eizellen zwar Spermien von Männern absorbierten, aber dadurch nicht befruchtet wurden. Alles was Selene selbst herausgefunden hatte war, dass sie nicht nur dreiundzwanzig Paare von Chromosomen hatte, sondern achtundzwanzig. Und ihre ersten dreiundzwanzig Paare waren, so weit sie es herausgefunden hatte menschlich, nur die fünf Extrachromosomenpaare machten sie zu einem Vampir.

Selene hatte im Flugzeug ein Poster von ihm aufgehängt, damit sie sich an sein Aussehen gewöhnte. Sie würde ihn lieben müssen und sich an sein Aussehen zu gewöhnen war ein wichtiger erster Schritt. Zumindest rasierte er sich und war trainiert. Sie gab ihm einen Kuss und machte sich fertig zum Absprung.

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Selene befahl ihren Zofen sie anzukleiden. Sie stellte sich einfach in die Mitte des Raumes und ließ sich als erstes von den drei Gummiwesen mit Silikonöl einreiben. Unbehaart zu sein half, aber mit Öl ging es besser. Selene kleidete sich nicht mehr selber an, es war viel angenehmer, dafür Personal zu haben. Die zarten Gummihände auf ihren Körper waren sehr angenehm.

Als nächstes folgte der maßgeschneiderte Catsuit aus schwarzem Latex. Heute um unauffällig zu bleiben kein Glanzlatex, sondern matt. Der Anzug hatte genau die richtige Größe, um über den ganzen Körper die richtige erregende Spannung aufzubauen. Die integrierten Zehensocken waren eine nette Spielerei, würden aber bald in den Stiefeln verschwinden. Die integrierten Handschuhe waren auch angenehm.

Der Anzug hatte außer dem Halseinstieg keinerlei Öffnung oder gar Reißverschluss, aber sie war eingeölt, der Anzug von innen ebenfalls und die sechs geübten Hände ihrer drei Zofen hatten sie sehr schnell verpackt und strichen alle Luftblasen heraus. Sehr angenehm, vor allem im Schritt.

Selenes Stiefel waren flach und reichten bis kurz unter die Knie. Ebenfalls aus Gummi, aber eher militärisch als elegant. Sie wollte damit ja abspringen und nicht zur Oper gehen. Das Korsett war auch schwarz, aber viel enger als ihre üblichen Korsetts. Selene hob ihre Arme, atmete tief aus und ließ sich fest schnüren, bis es am Rücken geschlossen werden konnte. Das Korsett war durch die Stahlverstrebungen ziemlich schwer, aber auch gerade stabil genug, damit sie es nicht versehentlich zerstörte wenn sie zu kräftig atmete. Es diente dazu ihre Fallgeschwindigkeit zu erhöhen und fast nicht atmen zu können gehörte dazu.

Selene war paranoid und wollte vermeiden, dass ihre Atmung ein Infrarotbild liefern konnte. Sie wurde in die bereitgestellte Badewanne mit Eiswürfeln gelegt um sie abzukühlen und durfte erst nach ein paar Minuten wieder raus. Sie wartete ab, bis ihr Körper ausgekühlt war. Sie fror lieber, als entdeckt werden zu können. Nur ihre Lippen kamen gelegentlich an die Wasseroberfläche, damit sie atmen konnte.

Nachdem sie kalt genug war kam die Maske. Sie hatte noch für ein paar Minuten Luft und ließ sich die Maske aus schwarzem Gummi anlegen. Die Maske hatte nur ein paar winzige Löcher vor den Augen für ihre Orientierung, aber sonst keine Öffnungen. Und auch die Löcher vor den Augen waren lediglich durchsichtiges Latex und nicht etwa luftdurchlässig. Weder für Mund noch Nasenlöcher gab es Öffnungen. Zur Geräuschdämpfung hatte die Maske auch einen integrierten Knebel aus Gummi. Ihr nächster Atemzug würde erst unten nach der Landung sein. Damit der Kragen auch ja richtig saß, legte man ihr einen schwarzen Halsreif an, der verschlossen wurde. Ein Schlüssel blieb im Flugzeug, der andere wartete unten auf sie.

Sie stieg durch eine Klappe nach unten zu den Rädern im schon geöffneten Radkasten. Sie spürte und hörte den eisigen Wind auf ihrem schnell trocknenden Gummianzug und konzentrierte sich auf den Absprung. Das Flugzeug flog nicht so präzise wie gehofft, aber die hundert Meter Abweichung nach Süden konnte sie ausgleichen.

Sie sah unter sich die Lichter der riesigen Stadt, welche zwar nicht mehr wie früher noch mehr in die Breite wuchs, aber dafür immer mehr in die Höhe. Selbst ehemals ländliche Vororte waren seit der Eingliederung in die Stadt mit Wohnsilos voll gestellt. Vierzig Millionen Menschen. Jeder zwanzigste Amerikaner lebte in der größten Stadt der Welt. Überall dichter Verkehr und verschmutzte Luft, aber auch voller Möglichkeiten. Selene sah den Hudson River und dahinter das historische Zentrum auf der Insel Manhattan. Selene machte sich bereit abzuspringen.

Ihr Flugzeug war auf dem Landeanflug, aber Selene würde nicht auf die Landung warten. Seit die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen vor drei Jahrzehnten mit Bodyscannern ausgestattet waren, fühlte sie sich nicht mehr sicher dabei. Sie war nur äußerlich ein Mensch. Jeder Beamte an den Scannern würde erkennen, dass ihre Knochen anders waren. Andere Dichte. Rippen, die flacher, breiter und auch zahlreicher waren. Man würde versuchen sie festzusetzen und sie zwingen hunderte Menschen zu töten. Oder sie fangen und sezieren, falls Selene nicht so viele Menschen töten wollte.

Selene wartete, bis die Räder des Flugzeugs ganz ausgefahren waren. Sie sah noch mal kurz auf die Winddaten und sprang dann im Schutz der Dunkelheit und der Regenwolken aus rund einem Kilometer Höhe aus dem Flugzeug. Um beim Fall auch wirklich nicht gesehen zu werden, hatte sie sich eine verregnete Nacht ausgesucht und trug ihre schwarze Tarnkleidung. Trotz des Lochmusters vor ihren Augen konnte sie genug sehen, um ihr Haus nicht zu verfehlen.

Aus Flugzeugen zu springen fühlte sich gut an. Als ob sie dafür gemacht war in der Luft zu sein. Manchmal wünschte sie sich fliegen zu können, aber viel mehr als zehn Meter kam sie nicht nach oben wenn sie sprang. Selene wusste, dass sie keinen Fallschirm brauchte. Sie flog über den Park und visierte ihr Haus an. Sie korrigierte nur etwas ihre Fluglage und landete wenige Sekunden später mit beiden Füßen mitten auf dem Dach von ihrem Hochhaus in der 90. Straße. Die Bäume auf dem Dach hatten sich die letzten dreißig Jahre gut entwickelt und es war wie ein kleiner Park auf der Dachterrasse in hundertachtzig Metern Höhe.

Ihre Dienerinnen erwarten sie bereits am Rand der Terrasse und die ranghöchste von ihnen hatte den Schlüssel in der Hand. Die Zofen trugen ähnlich wie Selene einen Ganzkörperanzug aus schwarzen Latex, hatten aber weder Stiefel noch Korsett an. Ihre Maske hatte zwar Nasenlöcher, aber auch sie trugen Ballknebel unter den mundlosen Masken.

Die drei Zofen gingen auf Selene zu und jede gab Selene erst einen Kuss auf den Mund. Seltsames aber sehr intimes Gefühl für Selene durch zwei Schichten Latex einen Gummiball zu küssen. Während sie geknebelt war und nicht atmen konnte. Sie strichen auch noch jeweils mit ihrer Hand durch Selenes Schritt. Selene war ein Raubtier und musste gnädig gestimmt werden, wenn ihr Biss angenehm werden sollte. Erst als Selene sich entspannte, aber auch ihre wenige Luft ziemlich knapp wurde, wurde der Halsreif von Selene geöffnet und ihr die Maske abgenommen.

Selene atmete tief ein und sog dabei den Duft der Zofen in sich ein. Sie brauchte einen Moment, um wieder genug Luft zu haben. Das Korsett ließ nicht zu, dass sie schnell an nee Luft kam. Sie lächelte ihre Zofen an. Gutes Personal und sich von ihnen abhängig zu machen, gab ihnen die Illusion, dass sie ihrer Herrin etwas bedeuteten. Selene hatte sich mit der Aktion zwar auf ihre Dienerinnen eingestellt, aber für mehr als für Zärtlichkeit, ein paar Leckerbissen und Sex hatte Selene die Frauen nicht vorgesehen. Austauschbares Personal, deren Namen sie zwar kannte aber nicht verwenden würde. Zu viele gute und zärtliche Dienerinnen von ihr waren schon an Altersschwäche gestorben.

Es war gut daheim zu sein. Damals als sie das Gebäude erworben hatte, hatte sie nicht geplant gehabt es für Landemanöver zu benutzen, aber es war durchaus praktisch ein freistehendes Penthouse zu haben. Selene hatte den Sturz abgefedert, indem sie in die Knie gegangen war, aber ihr tat nichts weh. Manchmal fragte sie sich, was so heftig gewesen war, dass sie in Tunguska so schwer verletzt wurde. Aber Selene wusste, dass die Vergangenheit egal war, sondern nur die Zukunft zählte.

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Selene ging zur Brüstung und sah sich ihre neue Stadt vom Dach des fünfzigstöckigen Gebäudes an. Von ihrer letzten Ehe in der Stadt hatte sie noch das Apartmenthaus, dessen Penthouse ihr in der Stadt als vorläufige Bleibe dienen würden. Das Penthouse bot auch ihren zehn persönlichen Dienerinnen ausreichend Platz, damit diese sich stets um ihr Wohl kümmern würden. Sie mochte ihre Dienerinnen. Sich von ihnen waschen zu lassen oder zum Orgasmus bringen zu lassen war viel besser, als Sex mit jedem ihrer Liebhaber oder ihren verstorbenen Ehemännern. Aber Sex mit Männern fand sie nicht so viel schlechter, dass sie deswegen aufhören würde schwanger werden zu wollen.

Die Aussicht von ihrem Penthouse war nicht mehr so gut wie früher, weil die Gebäude der Umgebung teilweise durch Größere ersetzt wurden waren und daher war der Blick auf den Central Park versperrt. Aber die Seite zum East River bot freie Sicht wie früher. Man konnte das Ufer von Queens sehen genauso wie die Nordspitze von Welfare Island und die Südspitze von Rendalls Island. Im Moment gab es hier in der Stadt einen richtigen Bauboom. Selbst auf der anderen Seite in Queens standen jetzt nur noch Häuser mit mindestens zwanzig Etagen. Gut für den Wert der Grundstücke, die sie vor Jahrzehnten gekauft hatte. Ihr Haus am Ufer hatte sich jedenfalls mehr als bezahlt gemacht. Brachte in zwei Jahren soviel Miete ein, wie es damals gekostet hatte. Viele gute Jagdreviere in der Stadt. Und mit zwanzig Millionen Männern auch viel potentielle Beute.

Sie sah sich die Stadt rings um sie herum an. Empire City hatte sie schon früher als New York beeindruckt und schaffte das immer noch. Die Stadt wuchs zwar nicht mehr so schnell wie früher, aber war immer noch mit Abstand die Größte der Welt. Als größte Stadt der Welt eine von nur vier Städten auf dem Kontinent im Status eines der vor fünfzig Jahren neu zugeschnittenen hundert Bundesstaates des Landes.

Die Hochhäuser waren noch zahlreicher und höher als beim letzten Mal. Die drei höchsten Gebäude der Welt standen hier in Manhattan und mit 127 Gebäuden oberhalb von dreihundert Metern war ein Drittel des Weltbestandes in der Stadt. Am Horizont konnte sie sehen, wie endlich der vierhundert Meter hohe Schandfleck der Stadt abgerissen wurde. Man wollte im Finanzzentrum höher bauen und riss endlich die beiden kastenförmigen Türme ab, die dort seit einem halben Jahrhundert standen. Sie konnte ein Plakat von Richards Firma erkennen. Sie hoffte für die Stadt, seine Firma würde nicht nur was Höheres, sondern auch was Schöneres hin bauen. Sie bemerkte, dass sie lächelte. Etwas von Richard zu sehen gefiel ihr schon jetzt. Hoffentlich kompensierte er mit den Hochhäusern nicht einen zu kleinen Penis.

Die Stadt war aber nicht nur das wichtigste Industrie, Handels und Finanzzentrum der Welt. Die Stadt war auch von Kriminellen durchsetzt. Richard war nicht der einzige, welcher über Leichen ging um zu Reichtum zu kommen. Erstaunlicherweise hatte die Mafia hier aber gelernt zu morden, zu stehlen und die Stadt zu kontrollieren, ohne die Geschäfte zu beeinträchtigen. Es gab zwar tausende Morde pro Jahr, aber trotzdem war es auch pro Kopf gerechnet die reichste und produktivste Stadt der Welt. Selene hoffte, dass sie sicher war ohne töten zu müssen.

Ihre Dienerinnen schmiegten sich an sie und eine von ihnen versuchte die Verschlüsse des Korsetts von Selene zu lösen, um es ihrer Herrin bequemer zu machen. „Ich möchte bis morgen früh das Korsett anlassen. Es hat genau die richtige Enge für die Nacht. Du darfst mir aber die Stiefel ausziehen, bevor wir zu Bett gehen.“ Selene mochte die erzwungene höhere Atemfrequenz. Auf die Art roch sie ihre Dienerinnen besser und würde sich beim Sex mit ihnen schneller an ihren Geruch gewöhnen und sie als vertrauenswürdig abspeichern.

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Selene beobachte von dem Dach eines Hochhauses die Umgebung. Sie wartete auf ihre Beute, die sie schon in den letzten Nächten beobachtet hatte. Selene war von Kragen bis Stiefel in schwarzes Latex gekleidet und trug einen Mantel aus demselben Material dazu. Auf eine Kopfmaske hatte sie verzichtet, da sie mit ihm flirten würde. Und ihr heutiges Korsett behinderte sie auch nicht bei der Atmung, sondern war nur dekorativ. Sie liebte es bei Regen zu jagen. Doch würde die schwarzhaarige Vampirin mit ihren schulterlangen Haaren, nicht töten. Nicht mal fressen. Sie war nicht hier um Nahrung zu finden, sondern sie wollte Richard studieren und dann fangen.

Es war genau das richtige Wetter dafür. Es regnete in Strömen und nur die wenigsten Menschen waren freiwillig draußen. Niemand würde sie stören, wenn sie jetzt jemanden fing, der ihr bis in alle Ewigkeit oder zumindest bis zu seinem Tod als Sexsklave dienen würde. Richard Baxter war auch draußen um seinen Hobbies nachzugehen und auch er trug dazu schwarze Gummikleidung.

In keiner anderen Stadt war Gummikleidung so sehr Alltag wie hier. Nicht nur unter den zahlreichen Prostituierten und in heimischen Schlafzimmern, sondern auch in der Alltagsmode kam es immer häufiger vor. Selene mochte es wenn ihre Nahrung lecker verpackt war. Ihre kleine Modekette „LatexQueens“ für Latexkleidung hatte in der Stadt zehn Filialen und war äußerst profitabel, dabei wurde da nichts für Nutten und Verliebte angeboten, sondern nur Alltagskleidung. Aus Latex und auch in Farben, die nicht schwarz waren. Die erotische Kleidung wurde zwar auch produziert aber unter dem Label „RubberWhores“ vertrieben. Nicht ganz so profitabel, aber normalerweise die Firma, von der Selene ihre Kleidung bezog.

Etwa jede zehnte Frau in der Stadt trug Latex in der Öffentlichkeit, aber nur etwa ein Prozent mischte es nicht nur bei, sondern trug einen Catsuit mit nichts anderem. Natürlich waren Männer modisch noch ein Jahrzehnt zurück, aber Richard war fortschrittlich. Er trug einen Kampfdress aus Gummi und sogar eine Maske. Natürlich um seine Identität zu schützen und nicht aus sexuellen Gründen, aber es gefiel Selene.

Mittlerweile war Selene auch auf Überraschungen wie in Chicago besser vorbereitet. Sie hatte ein kleines handliches Gerät, welches Kameras aufspüren konnte und notfalls auch diese mit einem gezielten EMP ausschalten konnte. Hatte sie sich selbst ausgedacht und gebaut. Sie war sich sicher, dass es dafür einen riesigen Markt gäbe, aber solche Spielzeuge waren nur solange wirksam, wie keiner wusste, dass es sie gab.

Zum Glück war der Trend zu privaten tragbaren Kameras schon lange vorbei. Mit dem gleichzeitigen Verbot von anonymen Internet und Pornografie war die Blase 2005 geplatzt und das Internet war frei von privaten Sachen und wurde nur zum Datenaustausch von Firmen genutzt. Machte es leichter für Selene den Kameras zu entgehen, aber sie wusste, dass es auch nicht mehr lange dauern würde, bis der Staat weitere private Freiheiten einschränken würde.

Die ersten Tage hatte Selene geglaubt, dass Richards Begleiterin seine Freundin war, aber sie war sich da nicht mehr ganz sicher. Angeblich war Alicia Black seine Adoptivtochter und zwanzig Jahre alt. Die Art wie sie ihn ansah deutete auf bedingungslose Liebe und sein Blick zeigte nicht nur väterliche Gefühle, sondern er schien sie zu begehren. Sie sah mit ihren langen blonden Haaren und ihrer Latexkleidung ja auch zum Anbeißen aus.

Er war aber nicht hier draußen, um Sex mit ihr zu haben, sondern bildete sie zu einer Kämpferin aus. Gemeinsam überfielen sie jede Nacht Verstecke von konkurrierenden Verbrecherorganisationen, schlugen alle zusammen, nahmen alles Verwertbare mit und ließen am Ende die Polizei den Müll, also die Konkurrenten, einsammeln.

Wie Selene fand, eine ehrenvolle Aufgabe, auch wenn klar war, dass Richard es aus egoistischen Motiven tat. Selene tötete auch in den Zeiten, in denen sie Witwe war und die Trauerzeit vor ihrer nächsten Ehe abwartete. In den letzten Monaten hatte sie auf der ganzen Welt etwa fünfhundert Morde begangen. Drogenbosse, ein paar religiöse Aufwiegler diverser Religionen und ein paar besonders korrupte Konzernlenker starben durch ihre Hand. Allesamt alte Männer, deren weiteres Leben das von vielen anderen zerstört hätte. Selene sah sich mit ihrer Kraft als eine Art Gärtnerin, welche der Menschheit half den richtigen Weg zu wählen.

Ob Alicia wusste, dass Richard mit seinen Aktionen seine Gegner ausschaltete und beraubte? Oder hielt sie ihn für einen Helden, der die Stadt sicherer machte? Zumindest achtete er darauf, dass sie nicht töten musste und ließ sich nicht anmerken, dass er das Bargeld und andere leicht transportierbare Wertgegenstände mitgehen ließ. Alicia hingegen schien am Kampf selbst Freude zu haben und zeigte für die Reichtümer ihrer Opfer kein Interesse.

Die beiden hatten einen guten Kampfstil, verzichteten aber darauf Schusswaffen oder Messer einzusetzen. Nur Wurfsterne und viel Kampfkunst. Selene wären sie auch gemeinsam nicht gewachsen, auch wenn sie noch ein paar Rauchbomben und Gasgranaten bei sich hatten, aber Selene wollte sie trotzdem nicht beide gemeinsam einfangen. Beute zu fangen, ohne sie zu verletzen war schwierig, wenn sie kämpften.

Alicia war zu schön, um eine solche Beute zu ignorieren. Aber Selene war nicht zum Vergnügen da, sondern sie wollte das Vermögen und vor allem die wissenschaftlichen Fähigkeiten von Richard, die es ihm verschafft hatten. Selene könnte Alicia später immer noch zu einer ihrer Dienerinnen oder zumindest zu einem Festmahl machen.

Heute trennten sich die beiden nach kurzer Zeit. Alicia wollte zwar bei ihm bleiben, aber sie gehorchte seinen Anweisungen und begab sich in einen anderen Teil der Stadt um da einen Auftrag zu erledigen. Zum Abschied gab sie ihm einen Kuss auf die Wange und er sah ihr eine Weile hinterher als sie fortging. Blickrichtung Po. Er brauchte einen Moment, bis er seine Schwellung im Schrittbereich wieder unter Kontrolle hatte. Der Größe der in hellem Infrarot leuchtenden Schwellung nach zu urteilen, war er gut bestückt und würde Selene befriedigen können.

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Richard trug wie immer bei seinen Abenteuern einen enganliegenden Anzug aus schwarzem Gummi und eine Kopfmaske, die nur ein Loch für Mund, Nasenlöcher und natürlich Augen hatte. Keiner sollte und würde ihn erkennen. Nachdem er Alicia weggeschickt hatte, sah er ihr noch einen Moment nach. Der Keuschheitsgürtel von ihr würde bald geöffnet werden.

Richard selbst überfiel eine Bar und tötete die drei Anwesenden. Selene hatte nicht das Bedürfnis ihn aufzuhalten, sondern sah nur zu. Er nahm ihres Wissens nach Rache dafür, dass die drei vor kurzem einen seiner Angestellten erledigt hatten und wollte Alicia den Anblick ersparen. Möglicherweise wollte er sie auch in Unschuld belassen und kam damit seinen Pflichten als Vormund nach.

Selene kannte seine Vorgehensweise und erwartete ihn auf dem Dach. Normalerweise verließ er das Gebäude über das Dach und sprang von Dach zu Dach, bis er weit genug vom Tatort weg war. Sie überprüfte mit ihren Spielzeug die Umgebung und deaktivierte sieben Kameras in der Gegend. Sie wollte nicht entdeckt werden und erst Recht nicht bei ihrem ersten Date gestört werden.

Sie stellte sich so, dass er sie sofort sehen konnte, wenn er hoch auf das Dach kam und sie auch halbwegs ausgeleuchtet war. Als sie den Rauch roch, wusste sie dass er fertig war. Häuser niederzubrennen deutete darauf hin, dass er vorhatte hier bald einen neuen Wolkenkratzer hochzuziehen und das Grundstück brauchte. Egal, in ein paar Minuten wäre die Feuerwehr da um zu verhindern, dass der Brand von diesem Haus auf die umstehenden Gebäude übergriff. Sie würde ihn also schnell überzeugen müssen.

Als Richard auf das Dach kam, sah er Selene sofort. Sie sah heiß aus, aber er brauchte keine Zeugen. Er sah kurz an sich herunter. Man konnte Blutspritzer sehen. Hoffentlich wusch der Regen das bald von ihm ab, bevor sie noch mehr sehen konnte. Sie war in ihren Highheels und ihren Catsuit viel zu schön um sie zu töten.

„Hallo Richard. Ich habe dich schon erwartet.“ sagte Selene sanft und ging langsam mit wiegender Hüfte auf ihn zu. Bei dem Wetter und dem Rauch würde sie näher an ihn ran müssen, damit er sie riechen konnte und ihre Pheromone ihn willenlos machten. Er war völlig gebannt von ihrer Schönheit und rührte sich nicht vom Fleck, bis sie ihm schließlich gegenüberstand und in die Augen sah.

„Wer bist du?“ fragte er sie unter Aufbietung aller Konzentration die er aufbringen konnte. „Mein Name ist Selene, und ich bin dein Date für heute.“ sagte sie ihm und strich mit ihrer behandschuhten Hand über seine Brust und küsste ihn auf den Mund. Jetzt gehörte er ihr. Aber auch er roch gut. Gute Gene für einen Mann seiner Spezies. Falls er sie heilen konnte, würde sie sich so oft von Richard schwängern lassen, wie er durchhielt. Selene hörte in der Ferne Sirenen. Er würde zu lange brauchen um wieder klar denken zu können um rechtzeitig zu verschwinden, also gab sie ihm einen leichten Schlag auf den Kopf.

Er ging K.O. aber sie fing ihn auf. Sie trug den fast doppelt so schweren Richard problemlos nach unten und verfrachtete ihn in seinen schwarzen Sportwagen. Sie würde ihn bei sich zuhause weiter verführen. Die Nacht war noch jung.

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Bei sich zuhause angekommen legte Selene ihn in ihr Bett und trank etwas Blut aus ihren Vorräten. Ihre Zofen schickte sie weg, er sollte von den Gummifrauen nicht abgelenkt werden. Anschließend legte sie sich neben ihn und sah ihm beim Schlafen zu. Er sah wirklich gut aus und roch perfekt. Sie könnte sich in ihn verlieben. Sie erwog ihn zu entkleiden, aber in seinen Kampfdress aus Gummi sah er gut aus und roch intensiver. Weder seine Maske noch seine Stiefel entfernte Selene. Sie beschloss ihn schlafen zu lassen und ihn nur zuzusehen. Sie musste sich jedes Detail seines Körpers einprägen, wenn sie sich in ihn verlieben wollte. Er würde einen guten Ehemann abgeben und sie wollte ihm die perfekte Frau sein.

Selene kuschelte sich an ihn und begann seinen Geruch einzuatmen. Wenn sie ihn lieben müsste, sollte sie diesen Geruch möglichst mit Sex assoziieren. Sie schloss ihre Augen und atmete seinen verschwitzten Geruch ein, während sie ihre Scham streichelte. Ihrer Erfahrung nach konnte sie sich mit dem Knopf ihres Geschlechts so programmieren, dass sie sich in den Mann verliebte, den sie heiraten wollte. Diesmal würde es besonders einfach werden sich entsprechend zu programmieren. Er roch schon vorher gut und sie brauchte ihn nicht nur wegen seinem Sperma. Dass er selber schwarzes Latex trug machte es noch einfacher für Selene. Gemeinsame Fetische waren wichtig.

Mit einer Hand betätigte sie ihren Lustknopf, um ihren Körper zu zwingen ihn zu lieben, ihre andere Hand lag sanft auf seinem Schritt und befühlte seinen schlaffen aber trotzdem gut proportionierten Penis. Sie beschloss doch noch einen Knebel anzulegen, damit sie nicht zu laut wurde, wenn sie die Präferenzeinstellungen für Sexualpartner neu bootete. Wenn die Einstellungen korrekt geändert wurden, wurde Selene manchmal zu laut. Sie wollte ihn nicht wecken und dämpfte ihre Lautstärke für ihn.

Selene erwog es, ihn mit Sex gefügig zu machen. Aber sie wollte ihn langsam verführen und sie brauchte seinen Verstand. Sobald ein Mann einmal Blut gespendet hatte und dabei Sex mit ihr hatte, konnte er nie wieder klar denken, sondern war süchtig danach. Also verschonte sie ihn erst mal. Sie würde ihn auch so dazu bringen können zu tun was sie wollte und anschließend zu schwängern. Zumindest war er jetzt für Stunden ihren Pheromonen ausgesetzt und würde sich auch an sie gewöhnen.

Sicherheitshalber verschaffte sie sich für mehrere Stunden Orgasmen und sah ihn dabei unentwegt an. Erst nach ihrem zehnten Höhepunkt war sie sich sicher ihn zu lieben und kuschelte nur noch mit ihm. Ihr Knebel konnte ab und sie genoss den Anblick ihres baldigen Ehemanns. Sie hoffte wirklich, dass Ehe 42 erfolgreicher verlief und der Sex zu etwas führen würde.
12. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von boygirl1990 am 02.04.20 18:39

interessante Story bin schon neugierig wie es weiter geht
13. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 05.04.20 23:40

Zitat
interessante Story bin schon neugierig wie es weiter geht

Danke für das Lob. Hoffe dir gefällt die Fortsetzung.
14. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 05.04.20 23:42

2.2 Labor


Als Richard am nächsten Morgen nach acht Stunden Schlaf wieder erwachte fand er sich in Selenes Bett wieder. Die Frau neben ihm sah in ihrem Latexcatsuit einfach atemberaubend aus. Ihre umwerfende Schönheit ließ in ihn nicht mal die Frage aufkommen, wie er hier her gekommen war, oder wo er eigentlich war. Nichts wollte er im Moment mehr, als diese Frau zu besitzen. Selene saß neben ihm im Bett und streichelte ihn sanft.

„Hatten wir…?“ setzte er an zu fragen, bevor sie ihn unterbrach. „Daran würdest du dich erinnern Richard. Aber das werden wir noch. Denn ab jetzt bist du mein Sklave. Du wirst für mich arbeiten und wenn du deine Arbeit gut machst, werde ich dich belohnen.“ sagte Selene sanft aber bestimmt und strich weiter zärtlich über seinen Körper.

Richard war es nicht gewohnt, dass man ihn so behandelte, aber wenn sie diesmal die dominante Rolle spielen wollte, war ihm das Recht. Er stand auf dominante Frauen und unterwarf sich gerne. Er hatte aber gelernt, dass es besser wäre seine Partnerin zu unterwerfen, damit sie ihm treu war. Er könnte sie ja beim nächsten Mal fesseln. „Ich war wirklich ein böser Junge und muss bestraft werden.“ antwortete er in der Hoffnung sie würde ihn mit Liebkosungen bestrafen.

„Ich werde dich nicht bestrafen, nur weil du ein Mafiaboss bist und alleine in der letzten Nacht für mehrere Morde verantwortlich bist. Du wirst mir bei einem medizinischen Problem helfen. Zieh dir was über, wir werden deine Laboratorien brauchen.“ sagte Selene immer noch sanft, aber bestimmt. Anschließend stand sie auf griff ihn an der Schulter mit einer Hand und stellte ihn aufrecht hin. Er sollte verstehen, dass sie stärker war als sie, aber sie wollte ihm nicht gleich zeigen, dass sie ihn mit einem Finger töten konnte. Dafür liebte sie ihn zu sehr.

„Wie hast du das gemacht?“ fragte er verwirrt aber mehr neugierig als ängstlich. Eine starke dominante Frau zu seiner Sklavin zu machen reizte ihn viel mehr als eine devote schwache Frau. Er liebte Herausforderungen.

„Ich hab doch gesagt, du sollst ein medizinisches Problem für mich lösen. Untersuch mich und du wirst es verstehen.“ sagte Selene geheimnisvoll. Sie gab ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen und zog ihn hinter sich her zu zum Fahrstuhl.

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Selene ließ Richard seinen Wagen selbst fahren und nahm neben ihm Platz. Sie überließ es ihm das geeignete Labor seiner Firma auszuwählen. Wenn er den Wagen lenken konnte, gab ihm das möglicherweise das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben, obwohl er ab sofort alles tun würde, was Selene von ihm verlangte. Selene hatte angedeutet, dass er seine Gentechnik-Ausrüstung brauchen würde. Auf dem Weg zu seinem Labor erklärte sie ihm dann behutsam, dass sie ein Vampir war, sich aber nicht fortpflanzen konnte. Er akzeptierte, dass sie die erste und einzige ihrer Art war und war neugierig wie ein Kind, dass er der Erste sein konnte, der ihre Gene untersuchen durfte.

Bei der Fahrt frühstückten die beiden auch. Selene fütterte ihn mit einem Frühstück, das ihre Dienerinnen zubereitet hatten und sie selbst trank einige Beutel Blutkonserven. Einen Mann zu füttern war immer ein Weg in sein Herz. Und Richard ließ es sich gefallen, dass sie ihn mit seinen Lieblingsessen verwöhnte. Er stand darauf, wie Selenes in Gummi gehüllte Finger über seinen Mund strichen und versuchte es immer wieder einen ihrer Finger zu erhaschen, um ihn zu küssen.

Selene ließ ihm seinen Spaß und fütterte ihn unbeirrt weiter mit Rührei und Bacon. Nachdem sie merkte, wie viel lieber er ihr aus der Hand aß, nahm sie auch das Rührei in die Hand, um es ihm in den Mund zu schieben. Er liebte es offenbar an ihren Gummifingern zu lecken, also ließ sie ihm seinen Spaß.

Richard fuhr mit ihr in eines seiner Bordelle und führte sie in den Keller. Sein größtes Bordell mit dem Namen „Rubber Pussy“. Selene konnte hier Zellen sehen, in denen Frauen eingesperrt waren und größtenteils schliefen. Es war mitten am Tag und entsprechend keine Kunden hier. Alle von Richards Sklavinnen trugen Gummi. Manche waren völlig in Latex verpackt, andere hatten nur ein Latexkleid, aber die meisten lagen irgendwo dazwischen. Selene freute sich, dass er ihre Fetische teilte.

Viele der Nutten trugen auch einen Halsreif, der mit einer stabilen Kette verbunden war, welche in der Wand verankert war. Sie waren keine Frauen, welche nur für ein paar Stunden spielten eine Sklavin zu sein. Sie waren es dauerhaft. Aber die Frauen sahen nicht wirklich unglücklich aus. Nicht wie Frauen, die mit Gewalt festgehalten wurden, sondern wie Frauen, die sich freiwillig unterworfen hatten. Fast wie Selenes eigenen Zofen. „Hältst du alle deine Frauen in Käfigen, damit sie dir nicht abhauen?“

Selene fühlte sich in Bordellen nie wohl. Jeder Mann hoffte, dass sie zu ihrer freien Verfügung stand und es war lästig die Rangfolge immer wieder zu klären. Fast als wäre ihre natürliche Autorität von dem Gebäude selbst in Frage gestellt. Selene ahnte, dass das Gebäude eine Falle war, aber sie vertraute auf ihre Kraft und ihre Fähigkeit Richard zur Kooperation zu zwingen.

„Natürlich. Es kostet eine Menge sie ins Land einzuschleusen. Aber jede von ihnen hat ein Vertrag unterschrieben, der sie für fünf Jahre an das Bordell bindet. In der Zeit hat sie Unterkunft, bekommt zu essen und wird medizinisch versorgt. Und am Ende bekommen sie noch die zehn Prozent ihres Lohns ausgezahlt, die nicht an mich gehen.“

„Du lässt sie einfach gehen? Und du bezahlst sie?“ fragte Selene. Selene hatte noch nie einen ihrer Sklaven gehen lassen. Und Geld fand sie viel zu knapp, als dass sie es ihnen zur freien Verfügung geben würde. Viel mehr als sie zum Leben brauchten, ließ sie ihren Sklaven nicht.

„Natürlich. Aber nicht nur, weil es so im Vertrag steht und sie dann frei sind, sondern weil sie dann weniger profitabel sind. Jüngere Frauen gehen besser. Nur manche beschäftige ich nach den fünf Jahren weiter in meinen Firmen oder in der Verwaltung der Bordelle.“

„Die Kleine die dich sonst begleitet, ist sie hier auch eingesperrt?“ fragte Selene.

„Alicia? Das hätte sie gern! Aber nein. Sie ist meine Adoptivtochter. Und ich würde sie nie teilen. Seit sie erwachsen ist, richte ich sie zu meiner Gefährtin ab. Sie ist verliebt in mich und erfüllt alle meine Wünsche. Sie lässt mich auch die Bordelle leiten, die sie geerbt hat. Technisch gesehen gehören die ihr, aber als ihr Vormund habe ich die Leitung.“ Sagte Richard. Er versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass Alicia sein Herz gehörte. Selene wollte er nur für Sex.

„Nun dafür hast du ja jetzt mich. Ich werde dir alle deine sexuellen Wünsche erfüllen, wenn du mir helfen kannst. Wozu brauchen eigentlich die Freier ein Genlabor? Oder glaubst du mich in einer der Zellen einsperren zu können?“

„Das mit einer Zelle für dich ist gar keine so schlechte Idee. Du würdest bestimmt viel Geld einbringen, aber ich will dich für mich. Die Zellen hier sind auch nicht der Grund, warum wir hier sind. Ich habe hier mein privates Labor und wenn ich Inspiration brauche, gehe ich die Käfige besuchen. Es ist kein Bordell mit angeschlossenem Genlabor sondern mein Genlabor mit angeschlossenem Bordell.“ Richard führte Selene eine weitere Etage nach unten, bis sie im dritten Untergeschoss ein gut ausgestattetes Labor mit allen medizinischen Geräten betraten, die man gebrauchen könnte.

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„Am besten wir fangen mit einer Genanalyse an, dann hat der Computer schon mal Zeit deine Gene zu verstehen. Darf ich dir ein paar Tropfen Blut abnehmen, oder hast du dann einen Blutrausch?“ fragte Richard vorsichtig. Er kannte nur Vampirlegenden und wollte nicht riskieren, dass sie aggressiv wurde.

Wortlos griff sich Selene ein Reagenzglas, biss sich in das Handgelenk und ließ ein paar Tropfen ihres Blutes rein tropfen. Sie zeigte ihm deutlich, wie ihre Eckzähne funktionierten und dass ihre Haut praktisch sofort wieder verheilte. Sie gab ihm das Reagenzglas und fragte dann „Was als nächstes?“ Er zeigte ihr die Sequenzierungsmaschine und auch den Computer der gleich ihre Daten auswerten würde. „Am besten ich sehe mir deinen Körper erst von außen und dann von innen mit einem MRT an. Kann nicht schaden dich ganz zu untersuchen, bevor wir intim werden. Das Latex steht dir zwar, aber bitte zieh dich aus, damit ich dich richtig untersuchen kann.“ bat Richard.

Selene wurde in diesem Moment klar, dass es Jahrzehnte her war, dass ein Mann sie tatsächlich nackt gesehen hatte. Nur ihre Zofen wussten, wie sie nackt aussah, aber auch nur um sie zu reinigen. Sie hatte zwar ständig intime Stellen für Männer entblößt, damit sie sexuell interagieren konnte, aber ganz nackt für einen Mann war ewig her. Sie hoffte, dass sie noch halbwegs strippen konnte. Aber es waren ja nur sechs Kleidungsstücke.

Als erstes streifte Selene sich ihre Stiefel ab und zog dann langsam ihre Handschuhe aus. Danach folgte ihr Korsett, welches sie geschickt am Rücken öffnete. Ihr Catsuit hatte nur einen Reißverschluss im Schritt, der aber keine Öffnung erzeugte, aus der sie rauskommen würde. Also streifte sie sich den Catsuit vom Hals abwärts nach unten und befreite schließlich auch ihre Füße aus dem Gummidress. Sie konnte genau sehen, dass ihre frei gesetzte Pheromonwolke seine Augen weiteten. Er würde kooperieren. Ob er sich aber noch konzentrieren könnte ehe sein Sperma in ihr drin war, war aber durchaus fraglich.

„Gut, du bist rasiert.“ stellte Richard fest, als er Selenes makellosen Körper bewunderte. Er versuchte sachlich zu bleiben, aber er hatte Mühe seinen Penis nicht steif werden zu lassen.

„Genau genommen rasiere ich mich nicht. Bei mir wachsen nur Augenbrauen, Wimpern und Kopfhaare. Am Rest des Körpers wirst du nicht mal ein Flaumhaar finden.“ korrigierte sie Richard.

Richard war verwirrt. Nur Kinder waren wirklich so nackt, aber ihre Brüste und ihr Auftreten waren eindeutig erwachsen. Nur um sich abzusichern fragte er „Bist du dir sicher volljährig zu sein? Nicht dass du erst noch in die Pubertät musst und deswegen nicht schwanger werden kannst.“

„Keine Sorge Richard. Ich bin älter als ich aussehe. Ich müsste eigentlich dich fragen, ob du alt genug bist. Aber ich stehe auf jüngere Männer, weil sie potenter sind.“ Selene wich mit einer konkreten Altersangabe vorerst aus. Männer verwirrte es, wenn sie erfuhren, dass sie über hundert war.

Selene drehte sich langsam vor Richard und ließ ihn ihren Körper bewundern. „Was für sexuelle Erfahrungen hast du? Hast du oft Verkehr?“ fragte Richard vorsichtig.

„Lass es mich so formulieren: Ich trinke pro Tag drei bis fünf Liter Blut. Und mit jedem der mir Blut spendet, habe ich auch Sex. Und ich trinke höchstens einen Liter pro Spender meist nur einen halben, weil sie mehr Blut einbringen, wenn ich sie nicht töte, sondern regelmäßig von ihnen ernte.“ sagte Selene.

„Also mehrmals täglich. Kommst du dabei zum Orgasmus?“ fragte Richard weiter. Er begann dabei Selene zu streicheln. Sie schien weder Einwände gegen das Kneten ihrer Brüste zu haben noch gegen ein Streicheln ihrer Spalte. Sie spreizte auch ihre Beine ein wenig, damit er besser an sie heran kam, zeigte aber sonst keine Zeichen ihrer Erregung.

Selenes Haut war unglaublich zart und weich und trotzdem war alles fest. Ihre Haut war auch seidig glatt. Nirgends fand er Narben oder Flecken. Keine Sommersprossen, Leberflecke oder sonstige Unreinheiten verunstalteten sie. Selbst ihre Talgdrüsen und ihre Schweißdrüsen waren viel kleiner als normal. Richard war sich sicher noch nie eine Frau gesehen zu haben, deren schönstes Hautstück auch nur annähernd so makellos war, wie Selene es am ganzen Körper war. Im Vergleich zu Selene sah selbst Alicia faltig aus, obwohl sie den Körper eines Supermodels hatte.

„Die meisten meiner Liebhaber haben dafür kein Talent mich zu befriedigen. Aber so einmal die Woche habe ich ein Opfer was talentiert genug ist mich zu befriedigen. Aber du machst dich gut, sicher wirst du es schaffen meine Lust zu stillen. Aber erst musst du arbeiten.“ Sanft griff Selene seine Hände und beendete die Massage. Gab ihm aber einen kurzen sanften Kuss als Entschädigung.

„Hast du jedes Mal die gleiche Stellung oder wechselt sich das ab?“ fragte Richard bemüht sachlich weiter.

„Ich bin auf nichts fixiert und probiere verschiedene Stellungen aus. Aber oft läuft es darauf hinaus, dass ich oben liege und den aktiven Teil übernehme. Bei Männern, von denen ich schwanger werden will, liege ich aber auch schon mal unten.“ sagte Selene lasziv.

„Wie sieht es mit Anal und Oralverkehr aus?“

„Weder in meinen Mund noch meinen Po war schon mal ein Penis. Beides ist mir zu unterwürfig und würde eh nicht bei der Befruchtung helfen. Aber wenn der Mann lieb ist, lasse ich ihn schon mal meine Spalte lecken.“ meinte Selene.

„Ich bin mir nicht sicher, ob es Teil deines Problems ist, aber für mich klingt es als wärst du auf die dominante Rolle fixiert und ziemlich frigide. Du solltest wirklich lockerer werden und auch mal Analverkehr und Oralverkehr ausprobieren. Vielleicht gefällt es dir ja.“ schlug Richard vor.

„Wenn du es so sehr magst, kann ich ja bei dir damit anfangen. Aber erst will ich schwanger werden. Wenn du das hinkriegst, werde ich dir all deine sexuellen Wünsche erfüllen.“ versprach Selene. „Aber ich denke du solltest mich untersuchen. Wo soll ich mich hinlegen?“

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Richard zeigte Selene die Liege, auf der er sie untersuchen wollte. Die Liege stand direkt vor einem MRT und wartete nur darauf ihre innere Struktur sichtbar zu machen. Als Selene die Liege für den MRT sah, stockte sie kurz. „Müssen die Fesseln sein?“

Selene war sich sicher, dass er bereits soweit war, dass er ihr nicht schaden wollte, weil er sie liebte. Aber das hieß nicht, dass er nicht versuchen würde sie zu versklaven. Möglicherweise hatte er hier ja Mittel um sie zu schwächen und wehrlos zu machen. Es war sein Revier und sich ihm ganz auszuliefern schien ihr noch ein wenig früh. Die strategisch denkende Kriegerin in ihr und ihr Bedürfnis endlich nicht mehr der einzige Vampir zu sein kämpften in ihr. Ihr Wunsch nach Fortpflanzung war größer, als ihre Bedenken. Sie würde etwas riskieren müssen, wenn sie etwas erreichen wollte.

„Keine Angst ich tu dir nichts. Die Fesseln sind nur wichtig, damit das Bild nicht verwackelt. Sobald ich fertig bin, werde ich dich wieder befreien.“ Versprach Richard. Selene sah ihm an, dass er log, aber sie nicht gefährden würde. Sie ahnte, dass er sie hintergehen würde, aber sie entschied sich trotzdem dafür, sich auf die Liege zu legen und von ihm fixieren zu lassen. Sie würde darauf vertrauen müssen, dass er sie zu sehr begehrte, als dass er sie ewig festhielt. Lieber verzichtete sie ein paar Jahre auf ihre Freiheit, als ewig auf Nachwuchs.

Er schnallte sie nun mit je zwei Manschetten an Armen und Beinen fest. Selene fand die Fixierung ihrer Ober- und Unterschenkel zu ihrem Erstaunen angenehm und bequem. Sonst fesselte nur sie gelegentlich ihre Opfer um sie zu verwöhnen, sie selbst hatte sich noch nie fesseln lassen, aber mit ihm hatte sie da ein gutes Gefühl. Er hatte viel Erfahrung darin eine Frau so zu fesseln, dass sie völlig hilflos war, aber es trotzdem bequem hatte. Anschließend bekam sie noch einen Bauchgurt einen Brustgurt und zur Fixierung ihres Kopfes eine Manschette um Hals und Stirn. Es gefiel ihr völlig bewegungsunfähig zu sein und sie wurde erregt. Ob sie ihn überzeugen sollte sie so zu nehmen? Keine wirklich gute Idee, weil sie dann beim ersten Mal seine Sklavin war und diese Rolle nicht mehr loswerden würde.

„Wirst du auch meine Zunge stabilisieren, indem ich einen Knebel bekomme?“ sagte Selene. Sie ahnte, dass es ihm gefallen würde, sie zu knebeln. Von ihren Zofen Knebel angelegt zu bekommen passierte zwar nur selten, aber es erregte sie. Und vielleicht ließ er sie wieder frei, wenn sie ihm mehr anbot.

Richard stutzte einen Moment. Das war eine gute Idee, an die er noch nie gedacht hatte. Selene hatte es so betont, dass es wirkte, als ob sie es verhindern wollte, aber warum sprach sie es dann an? Er holte einen Ballknebel und legte ihn Selene an und sicherte ihn ihn ihrem Nacken.

Er schob sie in die Röhre und ihr Körper wurde mit Ultraschall, Röntgenstrahlen und mittels Magnetresonanz abgetastet. Das Kombinationsgerät war deutlich teurer als die Einzelgeräte zusammen, aber so ging es schneller. Gründlich war er und er hatte die beste Ausrüstung des Planeten.

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Richard sah sich ihr Körperinneres auf dem Bildschirm an. Es war wirklich eine perfekte Frau. Völlig symmetrisch. Perfekte Knochenstrukturen und durchtrainierte Muskeln. Trotzdem völlig weibliche Anatomie. In Selenes Innerem war aber Einiges anders aufgebaut, als bei Menschen.

Selenes Lungen waren erheblich größer als üblich und sie hatte drei extra Rippenpaare. Dafür war ihr Verdauungstrakt viel kürzer. Offenbar für die Verdauung von Blut ausgelegt. Ihr Magen und ihre Blase konnten jeweils große Mengen Flüssigkeit aufnehmen, doch Ihr Darm war nicht mal halb so lang wie bei Menschen üblich. Auch andere Verdauungsorgane wie Leber oder Milz sahen völlig anders aus, um sich an die andere Aufteilung von Selenes Bauch zwischen Lunge und Verdauung anzupassen.

Selenes Fortpflanzungsapparat war vorhanden, hatte aber einige Details, die Richard überraschten. Ihre Vagina und auch ihr Enddarm waren von Muskelschläuchen umgeben. Ob es dazu diente einen Penis massieren und melken zu können? Er entdeckte auf den Aufnahmen Gefäße, welche sowohl ihre Vagina als auch ihren Enddarm mit dem Magen verbanden.

Erst jetzt realisierte er, dass beide Öffnungen über mehrere ausfahrbare Stacheln verfügten, welche je nach Tiefe des Bisses Blut oder Sperma aus einem Penis absaugen konnten und in den Magen umlenken konnten. Die Stacheln waren dünn wie Nadeln und sicher genauso hart. Sie waren mit Muskeln verbunden, welche sie ausfahrbar machten. Genau wie Selenes Eckzähne. Es gab aber auch die Möglichkeit, dass das Blut oder Sperma von den Stacheln in die Gebärmutter geleitet wurde. Man könnte sie also womöglich doch durch Analverkehr schwängern. Er würde sie also doch dazu kriegen.

Er bemerkte auch, dass jeder der Stacheln eine kleine Drüse hatte, welche denen ähnelten, die an ihren Eckzähnen waren. Sie schien ihren Opfern irgendetwas einzuflößen, um sie gefügig zu machen. Fragte sich nur was.

Sex mit dieser Frau schien gefährlich zu sein aber es versprach auch vollkommene Lust. Ob Selene nicht schwanger wurde, weil sie das Sperma immer trank? Ihre Eierstöcke sahen zumindest funktionsfähig aus und ihre Gebärmutter enthielt eine Eizelle, die nur auf eine Befruchtung zu warten schien. Aber wieso hatte ihre Gebärmutter eine Verbindung zu ihrem Enddarm? Sehr seltsam diese Frau. Mit Sicherheit war sie kein Mensch, auch wenn sie äußerlich den Anschein erweckte.

Plötzlich bemerkte er eine kleine Sache, die sicher nicht dorthin gehörte. Direkt unter ihren Schädelknochen war eine Kapsel. Würfelförmig, also kein Projektil einer Schusswaffe. Nur einen Zentimeter groß, aber bestimmt nicht natürlichen Ursprungs. Er musste dieses Ding haben, vielleicht würde er dann ja mehr über ihren Körper verstehen.

Er holte sie aus der Röhre. „Ich bräuchte noch ein paar Gewebeproben von dir. Willst du eine Narkose?“ sagte Richard und nahm ihr den Knebel wieder ab. Ihrem Lächeln nach zu urteilen mochte sie Knebel. Aber wahrscheinlich war sie nicht bereit das zuzugeben.

„Die wirken bei mir nicht. Nimm dir einfach was du brauchst, das wächst schon wieder nach. Wehren kann ich mich ja nicht.“ Selene war viel zu beschäftigt damit ihre Lust zu unterdrücken, als dass sie auch nur versuchen konnte sich zu wehren.

Er nahm sich ein Skalpell und eine Gewebesonde, mit der er Proben nehmen konnte. Er wollte sie im Unklaren über seinen Fund lassen, also nahm er noch an weiteren Körperstellen Proben. Er schnitt an den entsprechenden Stellen ihre Haut auf und entnahm an je drei Stellen Hautproben, Proben von ihren Muskelzellen und welche aus ihren inneren Organen. Bei den ersten Schnitten war er noch erstaunt, wie schnell der Schnitt ohne Narben verheilte, aber nach einer Weile hatte er sich daran gewöhnt. Er fand es praktisch, dass er sie nicht zusammennähen musste und auch keine Rücksicht auf sie bei der Größe der Schnitte nehmen musste. Seine Nähte waren nicht wirklich gut und er war froh Selene nicht zu verunstalten.

Selene ertrug ihre Sezierung klaglos, bis er schließlich fertig zu sein schien. „Wenn du alles hast, kannst du mich losmachen.“ bat sie ihn nicht wirklich überzeugt, dass sie wirklich frei sein wollte.

„Als nächstes brauche ich eine Speichelprobe von dir. Du weißt schon, das Zeug was du deinen Opfern beim Trinken verabreichst.“ Er hielt ihr ein Reagenzglas hin.

„Du wirst zwei brauchen. Im Moment wenn ich zubeiße bekommen sie etwas, das ihre Schmerzempfindung reduziert und ihre Lust steigert. Am Ende bekommen sie hingegen etwas, was ihre Wunde schneller verschließt.“ Sagte Selene so ehrlich wie sie es wusste.

Entsprechend gab sie ein paar Tropfen des Schmerzstillers in das erste Reagenzglas und wenig später einige Tropfen des Wundschließers in ein zweites Glas. „Das Mittel zum Wundverschluss kann ich aber verändern. Wenn ich von jemanden trinke, der krank ist, analysiert mein Körper die Infektion und ich kann es mit spezialisierten weißen Blutkörperchen anreichern, welche den Blutspender heilt. Klappt aber nur, wenn ich vorher krankes Blut bekomme. Krankheiten, die nicht in Blut oder Lymphe sind, kann ich nicht gut heilen.“ erklärte Selene.

Richard sah sie überrascht an. Sicher war das der Grund, warum sie vorgegeben hatte Medizin studiert zu haben. Sie wollte sicher ihre Fähigkeiten in einem Krankenhaus nutzen können. Irgendwann fand er vielleicht einen Weg, das für seinen Profit zu nutzen. „Ich benötige noch eine Probe aus deinem Gehirn. Bitte halte still, ich will dich nicht mehr verletzen als nötig.“ erwiderte Richard nur und holte ein Rasiermesser.

„Ich glaube nicht, dass dir eine Probe aus meinem Gehirn hilft mich zu schwängern. Was soll das? Hast du etwa vor mich so gefügig zu machen?“ fragte Selene wütend. Sie zerrte an ihren Fesseln, aber diese waren zu stabil, als das sie sich befreien konnte.

„Keine Angst. Ich will dich nicht versklaven, indem ich dein Gehirn beschädige. Ich muss nur alles von dir verstehen, wenn ich dir helfen soll. Aber wenn es dir zu viel wird, kann ich auch abbrechen. Vertraust du mir?“ fragte Richard ohne ihr in die Augen zu sehen.

Selene versuchte sich zu entspannen. Sie war zu sehr Raubtier, um sich jemanden so sehr auszuliefern. Aber nur so würde sie nicht mehr allein sein müssen. „Na schön. Ich halte still. Schneid aber bitte nicht zu tief, ich weiß nicht, ob ich dir sonst einen blasen kann.“ sagte Selene und blieb ruhig. Langsam wurde ihr klar, dass sie in der Falle saß. Er würde sie erst losmachen, wenn sie einwilligte sich von ihm versklaven zu lassen. Sie musste sich zusammenreißen, um ihren Widerstand gegen das Unvermeidliche zu unterdrücken.

Richard rasierte ihr den kompletten Schädel. Wenn Selene haarlos wäre, würde sie nicht so schnell abhauen und er könnte sie länger hier einsperren dachte er sich. Selene fand, dass er zu großzügig Haare entfernte, aber sie wusste, dass es in ein paar Stunden wieder nachgewachsen sein würde. Hoffentlich wollte er sie nicht kahl. Haare standen ihr viel zu gut.

Richard nahm nun eine Kreissäge und versuchte ein Loch in ihren Schädel zu machen. Aber er bekam nur die Haut durchtrennt. Ihr Schädel war so hart, dass seine Säge stumpf wurde und zu glühen anfing, aber der Knochen nicht mal sichtbare Kratzer bekam. „Was zum Teufel?“ fluchte er und warf die Säge in die Ecke.

„Alles OK Richard? Wäre nett wenn du fertig wirst, Es tut nämlich doch ein wenig weh.“ Selene untertrieb. Das Dröhnen der Säge war so ziemlich das schmerzhafteste, was sie seit Tunguska erlebt hatte. Es war nur geradeso auszuhalten.

„Ja. Du bist nur ein ziemlicher Dickschädel und hast meine Säge geschrottet. Aber ich gebe nicht so leicht auf. Mal sehen, ob der Knochen auch Laser widersteht.“ Richard holte aus einem Regal einen Laserschneider, mit dem er normalerweise Metallteile schnitt. Er hatte damit tatsächlich Erfolg und hielt nach fünf Minuten ein Stück ihres Schädelknochens in der Hand. Mit einer Pinzette holte er die kleine Kapsel aus Selenes Schädel und legte beides auf seinen Labortisch.

Er konnte jetzt sehen, wie Selenes Knochen wieder zusammenwuchs. Ihr Knochen war bis jetzt das seltsamste an ihr. Völlig anders als alle Knochen, die er je gesehen hatte. Statt weiß waren sie tiefschwarz und unglaublich fest. Viel fester als Stahl. Möglicherweise eine Art Gewebe aus Kohlenstoffnanoröhren. Und es verheilte innerhalb von weniger als einer Minute. Genau wie die Haut darüber. Selene wurde immer geheimnisvoller.

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„Ich denke es wäre besser, wenn du dich noch ein wenig erholst, während ich die Proben analysiere. Ich hol dir nur noch schnell eine Schlafmaske.“ Richard holte aus einem der Regale eine Kopfmaske, welche nur Löcher für ihre Nase hatte und ansonsten ihren Kopf völlig in schwarzen Latex hüllen würde.

Selene sah, wie sich Richard über sie beugte und anlächelte. „Ich werde dir kurz deine Kopffixierung lösen müssen, um dir die Maske überzuziehen. Zwing mich nicht, dir wehzutun, damit du dich anschließend wieder fixieren lässt.“

„Eigentlich brauche ich keine Erholung. Mach mich los!“ versuchte Selene zu befehlen, aber sie wusste, dass sie ihm in ihrer Lage hilflos ausgeliefert war. Sie blieb jedoch ruhig, als er ihr Halsband und ihr Stirnband löste.

„Sei keine Spielverderberin. Wenn ich dich nicht fixiere, lenkst du mich zu sehr ab und ich kann nicht herausfinden, wie ich dir helfen kann. Außerdem ist deine Untersuchung noch nicht zu Ende. Ich brauche noch ein Belastungs- EKG.“ Er zeigte ihr die Maske die sie gleich aufgesetzt bekommen würde. Den integrierten Knebel fand sie nicht lustig. Auch nicht die Ohrstöpsel. Aber sie würde nur wenig Widerstand leisten. Die Ausrede mit dem EKG war plausibel, aber es war eine Ausrede.

Er versuchte ihr den Knebel in den Mund zu schieben, aber sie hielt ihn geschlossen. Also hielt er ihr die Nase zu, bis sie freiwillig den Mund öffnete und schob ihr dann das Knebelmundstück der Maske in den Mund. Anschließend schloss er die Maske am Hinterkopf mit dem Reißverschluss und fixierte dann ihren Kopf erneut. Selene spürte, dass es ihm gefiel sie zu fesseln und verweigerte nur deswegen den Knebel. Aber auch nicht lange, sie könnte ihre Luft auch deutlich länger anhalten.

Nun folgte eine Atemmaske, mit dem er ihren Sauerstoffverbrauch überwachen konnte. Selene fügte sich und man konnte die lauten Atemgeräusche deutlich hören, welche die Maske machte. „Bekommst du genug Luft?“ fragte Richard sicherheitshalber. Selene war ehrlich und nickte. Richard klebte ihr noch eine Reihe von Elektroden auf die Haut, mit denen ihre Lebenszeichen überwacht wurden.

Als letztes Medizinisches Instrument folgten zwei Nadeln, welche ähnlich einem Dialysegerät ständig Blut entnahmen und in ein Gerät neben dem Bett führten. Nur dass die Nadeln viel kleiner waren und ihr Blut von dem Gerät nicht gewaschen, sondern lediglich untersucht wurde. „Keine Angst, ich gebe dir keine Drogen. Ich untersuche dein Blut nur auf Hormonkonzentrationen.“

Selene mochte die Enge der Maske und die Hilflosigkeit in ihren Fesseln. Sie war Richard völlig ausgeliefert. Am liebsten hätte sie jetzt Sex. Kein Mann vor Richard hatte sie je so geil gemacht. Sie spürte, wie er ihre Scham streichelte. Hoffentlich drang er in sie ein und führte ihre Lust zum Orgasmus. Aber er tat etwas Besseres. Er klebte ihr einen Vibrator direkt über ihre Klitoris, gab ihr einen Kuss auf ihren verpackten Mund und schaltete den Vibrator ein. Lieb von ihm. Und verdammt geil. Selene spürte kurz eine Berührung, aber statt sie zu streicheln deckte er sie lediglich mit einer Gummidecke zu. Sie spürte, dass sie seine Sklavin werden würde, aber im Moment gefiel es ihr.

„Süße Träume Blutsaugerin. Ich schiebe dich jetzt zurück in die Röhre damit ich erfahre, ob dein Gehirn so aufgebaut ist, wie bei Menschen. Du bekommst daher eine kleine Stimulation, damit ich weiß woran du denkst und ich die Gefühle den entsprechenden Regionen zuordnen kann.“ sagte Richard, bevor er sie allein mit sich und dem Vibrator ließ.
15. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 06.04.20 21:49

Das wird ja immer besser mit der Geschichte. Jetzt hat sie endlich einen würdigen Partner gefunden. Jetzt bin ich auf zwei Dinge gespannt, wie sie sich entwickeln. Zum Einen kommt ja noch das Belastungs-EKG. Fragt sich nur, wessen Belastbarkeit hier getestet wird, Selenes oder die des Gerätes? Außerdem hat ja die Kapsel noch Geheimnisse.

Wer hier wen versklavt ist ja noch nicht entschieden. Außerdem könnten sich beide zu gleichberechtigten Partnern entwickeln, was die Bildung des Imperiums deutlich beschleunigt. Richard hat das Labor und seinen Kampf gegen das "Böse" und Selene beherrscht das unauffällige Ausschalten der Zielpersonen.

Auf jeden Fall bleibt es spannend, was den Fortgang der Geschichte angeht.
16. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 07.04.20 00:14

Wieder eine tolle Fortsetzung.

Bin gespannt was es mit dem Projektil auf sich hat und wie es mit Selene und Richard weiter geht!
17. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 12.04.20 18:24

Zitat
Das wird ja immer besser mit der Geschichte.


Zitat

Wieder eine tolle Fortsetzung.


Danke für das Lob.


Zitat

Jetzt hat sie endlich einen würdigen Partner gefunden.

Ja.

Zitat

Jetzt bin ich auf zwei Dinge gespannt, wie sie sich entwickeln. Zum Einen kommt ja noch das Belastungs-EKG. Fragt sich nur, wessen Belastbarkeit hier getestet wird, Selenes oder die des Gerätes?

Da musst du dich noch eine Woche gedulden, denn erst wird die

Zitat

Außerdem hat ja die Kapsel noch Geheimnisse.

Zitat

Bin gespannt was es mit dem Projektil auf sich hat und wie es mit Selene und Richard weiter geht!


analysiert...


Zitat

Wer hier wen versklavt ist ja noch nicht entschieden. Außerdem könnten sich beide zu gleichberechtigten Partnern entwickeln, was die Bildung des Imperiums deutlich beschleunigt. Richard hat das Labor und seinen Kampf gegen das \"Böse\" und Selene beherrscht das unauffällige Ausschalten der Zielpersonen.

Auf jeden Fall bleibt es spannend, was den Fortgang der Geschichte angeht.

Diese Entscheidung schiebe ich noch ein wenig auf. Muss die Spannung ja erhalten.
Gleichberechtigt ist allerdings nicht vorgesehen. Aber du siehst es schon richtig, sie bringen alle ihre Stärken ein.




18. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 12.04.20 18:30

2.3. Kapsel

Richard gefiel das Zucken seiner Gefangenen unter der Latexplane. Der Vibrator schien ihr zu gefallen. Er war sich sicher, dass sie gerade den ersten Orgasmus erreicht hatte und schon auf dem Weg zu ihren zweiten war. Es kostete ihn Überwindung, aber er löste seinen Blick von ihr und wandte sich dem kleinen Würfel aus Selenes Schädel zu.

Der Würfel mit einem Zentimeter Kantenlänge schien eine Verpackung zu sei, welche aus einer Art Plastik gefertigt war. Der Würfel war fast zur Gänze schwarz, hatte jedoch auf eine unregelmäßige Art sieben kleine weiße Punkte auf der Oberfläche verteilt. Er versuchte ein Muster in den Punkten zu erkennen, aber es gab keines.

Schließlich fand er an einer Seite ohne einen Punkt einen Deckel, welchen er mit einer Pinzette öffnen konnte. Wer hatte ihr nur das Ding eingesetzt? Im Inneren fand er einen kleinen Computerchip, einige verschiedenfarbige Tabletten sowie ein weißes körniges Pulver. Sah ein wenig wie feines Salz aus, schien aber eher biologisch zu sein. Er verpackte erst mal die Tabletten und das Pulver und beschloss mit dem Computerchip anzufangen.

Der Chip sah ein wenig wie eine gekürzte Version einer Micro-SD Karte aus. Nur dass die Kontakte vergoldet waren. Er schloss es an seinen Computer an und versuchte so herauszufinden, was für Daten auf dem Chip waren. Im ersten Moment reagierte sein Computer gar nicht auf den kleinen Chip, aber wenige Augenblicke später wurde sein Bildschirm schwarz.

War da etwa ein Virus drauf? Zum Glück hatte er es nicht an einen Rechner mit wichtigen Daten angeschlossen, sondern an Einen, der keinerlei Verbindung nach außen hatte. Standardroutine, die er auch anwendete falls er einem seiner Konkurrenten eine Festplatte mit Betriebsgeheimnissen abnahm.

Er starrte einige Sekunden auf den schwarzen Bildschirm und wollte den Versuch schon abbrechen, als darauf Schrift erschien.

„HALLO Richard.

Herzlichen Glückwunsch zur Inbesitznahme von Selene.

Auf den Chip befindet sich eine Anleitung, wie man Selene kontrollieren kann, sowie einige weitere nützliche Informationen.

Bitte behandle Selene vorsichtig.

Es gibt leider keine Möglichkeit sie umzutauschen, wenn sie beschädigt ist.“


Richard war verwirrt. Woher kannte der Chip seinen Namen? Und wie gelang es ihm den Rechner zu steuern? Und was am wichtigsten war: Was machte der Chip in Selene? Sehr seltsam. Die Schrift blieb ein paar Sekunden stehen und wich einem Fenster mit diversen Dateien und Unterordnern.

Er fand ihre Gene als Datei. Einen Ordner mit weiteren Gen-daten, die aber nicht von ihr stammten. Und einen Ordner mit technischen Zeichnungen. Er fand einfache Konstruktionen, wie die eines Düsentriebwerks, aber auch die Anleitung für die Konstruktion von starken Lasern, die als Waffe eingesetzt werden konnten. Und eine Anleitung zum Bau eines Fusionsreaktors auf Deuteriumbasis.

Es gab tausende Ordner mit Anleitungen zum Bau sehr unterschiedlicher Sachen. Manche der Technologien waren hoffnungslos veraltet, andere wie der Fusionsreaktor oder der Quantencomputer waren zwar schon denkbar gewesen, aber noch Jahrzehnte von einer Realisierung entfernt. Er überflog, welche Technologien bereits entwickelt waren und überlegte, wann sie entwickelt worden waren.

Das älteste was er finden konnte war das Haber-Bosch-Verfahren, mit dem man Luftstickstoff fixieren konnte und zu Dünger oder Sprengstoff weiterverarbeiten konnte. 1908, wenn er sich richtig entsinnen konnte. Was machte eine Hundertfünfundzwanzig Jahre Technologie in dieser Sammlung?

Er überflog die Bauanleitung für den Fusionsreaktor. Angeblich arbeitete er so, dass er keine radioaktiven Abfälle produzierte. Und er würde nicht einfach nur Wärme produzieren, welche anschließend mit einem Generator Strom erzeugen würde, sondern erzeugte den Strom direkt. Mit dem derzeit vorgeschlagenen Designs hatte der Generator so viel gemeinsam wie eine Dampfmaschine mit einer Brennstoffzelle. Natürlich benötigte er auch Kühlung, aber er war viel kompakter, als Kraftwerke vergleichbarer Kapazität. Die kleine Version mit einem Gigawatt elektrischer Leistung war nur zehn Meter groß, die Version mit hundert Gigawatt dreißig.

Wenn das wirklich funktionierte, würde ihn das verdammt reich machen. Er könnte Billionen verdienen. Er sah sich die Materialliste an und überschlug die Kosten. Der kleine Reaktor würde etwa eine Milliarde kosten, der große so um die fünfzig Milliarden. Ziemlich teuer, aber immer noch ein gutes Geschäft. Die Investitionskosten würden etwas niedriger als bei Verbrennungskraftwerken liegen und dafür die Brennstoffkosten praktisch bei Null liegen. Für praktische Belange war Deuterium in Meerwasser in nahezu unerschöpflichen Mengen vorhanden. Aber bevor er sich dem reicher werden widmete, sah er sich die Dateien zu Selene an.

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Offenbar war sie ein Mensch, der durch fünf zusätzliche Chromosomenpaare stärker, schneller und intelligenter wurde. Wie er vermutet hatte, waren ihre Knochen nicht aus Kalziumverbindungen sondern tatsächlich mit Kohlenstoffnanoröhren durchsetzt. Ihre Zellreparatur war so optimiert, dass sie selbst schwere Verletzungen sehr schnell verheilen lassen konnte und dadurch auch nicht alterte. Die Datei spekulierte, dass sie wahrscheinlich ewig leben könnte, sicher aber Jahrtausende. Zumindest solange man sie nicht tötete, was aber schwierig sein dürfte, da sie angeblich selbst ganze Gliedmaßen nachwachsen lassen konnte.

Der Grund, warum Selene sich nicht fortpflanzen konnte, war sehr einfach. Sie musste sich mit Artgenossen paaren. Die es noch nicht gab. Statt der Variante, mit der sich alle ihm bekannten Tiere und Pflanzen sexuell fortpflanzten, nämlich der Kombination von zwei spezialisierten Zellen, benötigten Vampire vier. Zwei Zellen von verschiedenen Vampirfrauen und zwei Samenzellen von verschiedenen menschlichen Männern.

Die Eizelle der ersten Vampirin müsste zunächst durch eine Samenzelle befruchtet werden. Gleichzeitig müsste ein weißes Blutkörperchen, genauer gesagt eine spezialisierte Fresszelle, ein Spermium von einem Mann in sich aufnehmen. Damit die Spermien in den Blutkreislauf der zweiten Vampirin kommen konnten, musste das Sperma anal oder oral eingeführt werden, um dort aufgesaugt zu werden und in den Blutkreislauf geführt zu werden. Richard erinnerte sich, dass Selene sowohl in ihrer Spalte als auch in ihrem Anus kleine Zähne hatte, welche Blut und Sperma trinken konnten. Die Transportkanäle für Flüssigkeiten hinter den Zähnen waren erschreckend komplex. Selene könnte jede Flüssigkeit wahlweise in ihre Gebärmutter, in ihren eigenen Blutkreislauf oder alternativ auch in ihren Magen lenken. Je nachdem, was sie damit vorhatte. Auch die Zähne in ihrem Mund konnten die gesaugte Flüssigkeit wahlweise in den Magen lenken oder direkt in ihren eigenen Blutkreislauf leiten.

Deswegen waren die spezialisierten weißen Blutkörperchen auch nur mit einem halben Chromosomensatz ausgestattet. Je ein halber Chromosomensatz von den beiden Müttern und den beiden Vätern. Richard fand es ziemlich kompliziert und fragte sich noch, wie der am Ende der Vereinigung vierfache Chromosomensatz wieder auf einen zweifachen reduziert werden sollte.

Richard las sich die Fortpflanzungsanleitung weiter durch, in der Hoffnung Antworten zu finden. Offenbar mussten sich beide Frauen nachdem sie durch Sperma aktiviert waren nun zusammentun. Die Vampirin, welche die Eizelle befruchtet hatte, musste nun vaginal oder anal Blut von der zweiten Vampirin aufnehmen und darauf warten, dass eine der Fresszellen, welche bereits ein Spermium in sich aufgenommen hatten, die Eizelle fand und mit dieser verschmolz.

Richard versuchte sich vorzustellen, wie eine andere Vampirfrau Selene mit ihrer Zunge verwöhnte, sich dabei von den Vaginaldornen beißen ließ, während gleichzeitig ein Mann Selene von hinten nahm und das notwendige Sperma bereitstellte.

Die Anleitung erwähnte noch zwei Sicherungsmechanismen: Jede der drei Verbindungen zwischen den Zellen würde nur klappen, wenn die Vampirfrauen dabei Orgasmen hatten. Die Fresszellen verdauten Spermien, es sei denn in den letzten paar Minuten wäre diese Fähigkeit durch einen Orgasmus abgeschaltet wurden. Zwischen der Spermainjektion in die Blutbahn und der Blutspende an die zweite Vampirfrau durfte maximal eine halbe Stunde vergehen. Auch die Eizelle war nur nach einem Orgasmus in der Lage ein Spermium in sich aufzunehmen und benötigte für die Fusion mit der Fresszelle einen zweiten Orgasmus.

Die Eizelle selbst war zwar theoretisch immer empfangsbereit, aber der Kanal, welcher von der Vagina in die Gebärmutter führte, leitete das Sperma nur bei Orgasmen durch und waren sonst praktisch verschlossen.

Richard glaubte schon diese Komplexität diente nur dazu, damit die Väter sich ihren Traum von einem Dreier erfüllen konnten, aber die Anleitung gab andere sinnvolle Gründe an. Die Komplexität sollte sicherstellen, dass die Vampire trotz ihrer Stärke nie versuchen würden die Menschheit auszurotten. Ohne menschliche Väter und auch ohne Kooperation untereinander würde es keine Kinder geben.

Und vier Eltern gab es deswegen, damit die genetische Varianz stieg und zumindest einige Kinder der ersten Vampirgeneration schon genug Unterschiede auf genetischem Niveau hatten, damit sie eine weitere Generation in die Welt setzen konnten. Auf menschliche Verhältnisse umgelegt würden sich Cousinen paaren und nicht Schwestern. Wobei natürlich ihre Kinder nur eine Inzucht wie zwischen Cousinen zweiten Grades hatten. Verwirrend. Hoffentlich fand er noch einen Vorschlag, wie man Verwandtschaftsverhältnisse beschreiben konnte, wenn jede Person vier Eltern hatte.

Wenn die eigentliche Befruchtung der Eizelle abgeschlossen war und vier Chromosomen von jeder Sorte in der Eizelle waren, begann nun in der Zelle ein Mechanismus zu greifen, welcher überzählige Chromosomen entfernte. Der genaue Mechanismus war nicht weiter erklärt, aber die Anleitung meinte, dass keines der vier Elternteile bei einem der Chromosomen bevorzugt würde und so im Schnitt damit rechnen sollte, circa ein viertel der Gene des Kindes beigesteuert zu haben.

Um die Sache noch komplizierter zu machen gab es noch eine Bedingung. Damit ein Vampir schwanger werden konnte, musste die Blut-Diät um Sperma erweitert werden. Neben Blut und Sperma konnte auch Lustsaft von Frauen als Nahrung dienen, war für die Fortpflanzung aber nicht notwendig. Sperma schien zwar keine Nährstoffe zu haben, welche für die Entwicklung von Kindern notwendig war, aber es enthielt Baumaterialien, welche erst bei genügend hoher Einnahme sowohl die Produktion der spezialisierten Spermafresszellen als auch deren Transport zur Eizelle ermöglichte.

Offenbar sammelte die Fresszelle im Laufe ihres Lebens erst die Geißeln von Spermien ein, um selbst an Beweglichkeit zu gewinnen und erst wenn sie mindestens zwanzig Geißeln hatte, welche sie ringsherum anordnete, war sie beweglich genug, um sich aus eigener Kraft bis zur Eizelle zu bewegen.

Die Anleitung versprach noch mehr Potential Selene zu unterwerfen. Obwohl Selene viel älter als er war, war sie nur äußerlich erwachsen. Erst wenn sie viel von seinem Sperma getrunken hatte, würde sie anfangen fruchtbar zu werden. Und sie müsste es lernen Analverkehr nicht nur zu dulden, sondern sogar so sehr zu wollen, dass es für einen Orgasmus bei ihr reichte. Er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, wie sie Analverkehr haben konnte ohne die devote Rolle einzunehmen.

Und da ihre Fresszellen erst noch aktiviert werden mussten, würde sie auch schlechten Sex haben müssen, bevor sie fruchtbar war. Es gab einen wissenschaftlichen Grund sich von ihr einen blasen zu lassen und nicht mit einem Orgasmus zu belohnen. Sie brauchte erst schlechten Sex und dann einmal guten Sex, wenn sie Kinder wollte. Vielleicht sollte er Selene den schlechten Sex oben im Bordell haben lassen.

Alleine um ihr Blut mit genügend Geißeln auszustatten würde sie rund 10.000 Portionen Sperma trinken müssen. Fünfzig Liter. Er rechnete die Zahl erst im Kopf aus und dann nochmal mit einem Computer. Die Anzahl war einfach unglaublich, aber er irrte sich nicht. Bei einem Verhältnis von rund 1500 zwischen ihrer Blutmenge und der Spermaspende, einer dreifach höheren Konzentration von Spermien gegenüber ihren Geschlechtszellen im Blut und zwanzig benötigten Geißeln für jede ihrer Geschlechtszellen würde sie 10.000 mal Sperma trinken müssen. Ohne selber kommen zu dürfen.

Zusätzlich mussten ihre Transportkanäle, welche das Sperma von ihrer Vagina in ihre Gebärmutter leiteten noch aufgerüstet werden. Im Moment gab es die Kanäle aber keinerlei Muskulatur, die das Sperma transportieren konnten. Die Innenwände des Kanals sollten mit Flimmerhärchen ausgekleidet werden. Und natürlich bestanden auch sie aus recycelten Geißeln von Spermien.

Rein rechnerisch müssten die Spermien aus rund hundert Samenergüssen ausreichend sein, um den Transportkanal auszukleiden. Aber natürlich mussten die Spermien erst in ihr Blut und wurden von dort aus zu ihrem Bestimmungsort gebracht. Und so gefräßig wie ihre Geschlechtszellen im Blut waren, würden diese alle Spermien aufgenommen haben, bevor das Sperma eine Chance hatte bis zu dem Einsatzort zu kommen.

Erst wenn alle Geschlechtszellen ausreichend viele Geißeln hatten, würde ca. ein Prozent der Spermien durchkommen und konnten eingebaut werden. Praktisch bedeutete es, dass Selene 10.000 Portionen Sperma brauchte, bis ihr Blut fruchtbar war und weitere 10.000 bevor ihr Transportkanal fertig ausgekleidet war. Rund hundert Liter Sperma. Er sollte sie wirklich im Bordell für sich arbeiten lassen.

Auch sein Latexfetisch würde mehr als nur eine Spielerei sein. Latexkleidung war notwendig, weil einige seiner Moleküle in die Blutbahn gelangen müssten um die Eizelle und auch die Fresszellen empfangsbereit zu machen. Erst wenn die Latexkonzentration im Blut hoch genug war, wäre die Eizelle empfängnisbereit. Auch das Blut der zweiten Vampirin müsste genügend Latex enthalten, damit es akzeptiert wurde. Er würde viel Spaß haben.

Richard musste erst mal kräftig durchatmen, als er die Anleitung bis zu dieser Stelle gelesen hatte. Sein Penis schlug ihm schon vor, Selenes Anus auszuprobieren um einen Anfang zu machen, aber er wollte erst alles wissen. Mit etwas Mühe gelang es ihm sich wieder auf die Befruchtungsanleitung zu konzentrieren und las weiter.

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Die rote Tablette enthielt Viren, welche eine menschliche Frau in einen Vampir verwandeln würden, die anderen enthielten Viren, mit denen er Selene und die zweite Vampirfrau noch stärker machen konnte und sie mit Flügeln ausstatten konnte. Und gleichzeitig devoter machen konnte. Im Gegensatz zu dem Umwandlungsvirus für die menschliche Frau waren die anderen Viren aber nur in der Lage derzeit noch inaktive Gene auf den fünf zusätzlichen Chromosomenpaaren einzuschalten.

Das weiße salzartige Pulver waren Insekteneier von einer speziellen Milbenart, die Vampire vollständig in eine selbstheilende Gummischicht hüllen würden. Es gab aber auch deutliche Warnungen. Er musste erst alle Modifikationen an ihren Körper vornehmen und durfte sie erst dann in Latex einsperren, andernfalls gefährdete er ihr Leben, da sie dann nicht mehr in der Lage waren zu atmen.

Genauso deutlich war die Warnung nicht zu versuchen einen Mann in einen Vampir umzuwandeln. Die Extrachromosomen hatten Antikörper, mit denen sie die männlichen Y-Chromosomen vernichteten und dabei ein Zellgift freisetzten, welches jede einzelne Zelle töten würde. Offensichtlich wollte man nicht, dass Vampire sich ohne menschliche Männer vermehren konnten. Wahrscheinlich ein Sicherheitsmechanismus, damit die Vampire nicht die Menschheit vernichteten.

Er hatte schon genau die richtige Person im Kopf, die er zu einem Vampir umwandeln würde. Seine Adoptivtochter Alicia war perfekt dafür. Sie war schön, intelligent und in den Kampfkünsten ausgebildet. Und sie trug genau wie Selene bevorzugt Latex. Wahrscheinlich nicht nur um ihm zu gefallen, aber da war er sich nicht sicher. Hoffentlich mochten sich die beiden. Er hatte noch nicht alles verstanden, aber es schien, als ob für die Fortpflanzung die beiden nicht nur mit ihm sondern auch miteinander Sex haben müssten. Wenn er Glück hatte, ließen sich die beiden darauf ein, wenn er dabei war, immerhin schienen ihn beide zu mögen und würden sein Sperma brauchen.

Er sah sich die Anleitung für die Umwandlungsprozeduren an. Eigentlich waren sie nicht besonders schwierig, aber alle brauchten mehrere Wochen Vorbereitungszeit. Die in den Tabletten eingeschlossenen Viren mussten erst aufwendig aktiviert werden und in einer Nährlösung aus menschlichen Blut vermehrt werden.

Richard hatte noch nie darüber nachgedacht eigene Kinder haben zu wollen, aber wenn er dadurch Selene und Alicia besitzen konnte, war es OK für ihn. Irgendwie freute er sich schon darauf der Stammvater einer neuen Spezies zu werden. Sagte der Chip vorhin nicht etwas von Möglichkeiten Selene zu unterwerfen? Bevor er sie losmachte, sollte er wissen, wie er sie gefügig machte.

Er fand die Anleitung zu einem Gerät, welches die Gedanken kontrollieren konnte. Laut Beschreibung würde es Vampire aber nur dazu kriegen Befehle auszuführen, wenn sie denjenigen liebten, der die Befehle gab. Bei Menschen gab es eine ähnliche Hürde, doch hier reichte es, wenn man den Befehlshaber begehrte. Nettes Spielzeug, aber erst müsste er es schaffen, dass Selene ihn liebte.

Er konnte auch lesen, dass Selene durch die Anwesenheit von der Kapsel in ihrem Gehirn bisher keine Möglichkeit hatte einen vollständigen Orgasmus zu bekommen. Sie sollte damit genötigt werden, sich jedem völlig zu unterwerfen, der ihr diesen als erstes bescheren würde. Und wenn er es nicht vermasselte, wäre sie schon bald seine devote Sklavin. Ein Blick auf die gefesselte Selene zeigte, dass sie offenbar die neu gewonnene Orgasmusfähigkeit ausgiebig erprobte. Alle paar Minuten erbebte ihr Körper und konnte nur durch die Fesseln auf der Liege gehalten werden.

Der einzige weitere Ratschlag war, dass er Selene Sex verweigern sollte, aber keine Orgasmen. Ihre Instinkte würden verlangen, dass sie jeden Mann sexuell befriedigte. Und solange er sich verweigerte, würde sie sich solange anpassen, bis er sie endlich ranlassen würde. Ziemlich schwierig einzuhalten, so wie Selene aussah. Er würde sich anders befriedigen müssen und es solange wie möglich ertragen, dass Selene regelrecht darum betteln würde Sex mit ihm zu haben. Wenn sie sich nach ihm verzehrte, würde sie ganz freiwillig zu einer gehorsamen Sklavin.

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Was auch immer Selene wirklich war, sie war mit Informationen versorgt wurden, die wirklich mächtig waren. Eine Kriegerin von ihrer Stärke würde mit den Waffen, deren Baupläne sie in sich getragen hatte, jeden Kampf gewinnen können. Vielleicht könnte sie sogar die ganze Welt erobern.

Er wollte jetzt nochmal die Baupläne für die Laserwaffen ansehen, aber in dem Moment ging über die meisten Ordner ein durchgestrichenes Symbol und es ließ sich nicht öffnen. Stattdessen bekam er eine Meldung:

„Du erhältst die Technologie für den Fusionsreaktor als Anzahlung. Die restlichen Technologien sind mit einem Passwort geschützt. Selene ist so programmiert, dass sie es dir verraten wird, sobald ihre Umwandlung abgeschlossen ist und sie mit einem zweiten Vampir einen Orgasmus erlebt hat. Hilf ihr und dir wird erst Selene und dann die Welt gehören. Falls du Produktionskapital benötigst: Selene sollte mittlerweile über einiges an Vermögen verfügen. Es gehört dir, genau wie ihre Fähigkeit jedem Menschen dazu zu bringen ihr alles zu schenken, was er besitzt.“

Richard war verwirrt. Er probierte noch mal einige Ordner aus, aber nur die Reaktortechnologie und die medizinischen Daten von Selene samt der detaillierten Behandlungsanleitung waren nicht gesperrt. Bei allen anderen wurde er nach einem Passwort gefragt. Was war Selene nur, und wer hatte all die Technologien in ihr codiert?

Richard hatte nur zwei Theorien, wie das möglich war und jede lief darauf hinaus, dass sie künstlich erschaffen wurde. Seine erste Theorie besagte, sie wurde von Aliens erschaffen, um die Menschheit zu vernichten und die Zweite besagte, sie kam aus der Zukunft und sollte einen Krieg anders ausgehen lassen. Und gemessen daran, dass beide Weltkriege in ihrer Anwesenheit nicht verhindert worden waren, musste es sich um einen wirklich verheerenden Krieg handeln. Wenn die Erste stimmte, sollte er sie jetzt und sofort töten.

Aber Selene sah in ihren Fesseln so hilflos und unschuldig aus. Eher wie eine Sexsklavin als wie eine Waffe zur Vernichtung der Menschheit. Er hatte sich in sie verliebt und würde sie beschützen und alles tun was sie verlangte. Aber sie würde seine Sklavin sein. Er glaubte an seine Zeitreisetheorie, da er sie dann am Leben lassen konnte und seine Fetische ausleben musste, um ihre Mission zu erfüllen.

Er sah sich die Auswertung des Computers zu Selenes Genen an. Obwohl sie auf ihn einen sehr europäischen Eindruck machte, sagten ihre Gene etwas anderes. Abgesehen von ihren Vampirgenen hatte sie Vorfahren aus Europa, Ostasien und sogar Afrika. Dabei waren ihre Chromosomen selbst schon stark durchmischt und nicht etwa einzelnen Volksgruppen zuzuordnen.

Damit in jedem einzelnen Chromosom eine so starke Vermischung der Gene ihrer Vorfahren stattfand, müsste man hunderte Generationen die Gene von Mischlingskindern erneut miteinander mischen, anders hätten sich derart viele Crossover zwischen den Chromosomen niemals ansammeln können.

Eine kurze Computersimulation ergab, dass natürliche Mischprozesse erst in hunderttausend Jahren einen solchen Grad der Vermischung erwarten lassen durften. Wenn man jedoch eine sehr viel kleinere Population von Menschen von nur wenigen hundert hätte und diese zur Vermeidung von Inzucht absichtlich die Vermischung forcierten, könnte schon in dreihundert Generationen mit einem Menschen wie Selene gerechnet werden.

Die fünf Extrachromosomenpaare, die Selene hatte, waren hingegen mit nicht vergleichbar, was er in seiner Gendatenbank hatte. Die meisten codierten Eiweiße kamen in seiner Datenbank nicht vor, was bedeutete, dass sie nicht in den Zweimillionen häufigsten Arten des Planeten waren, von denen Richard die Sequenzen besaß. Eindeutig künstlich erschaffen.

Richard war sich nun sicher, dass sie eine Zeitreisende war. Wahrscheinlich hatte man sie aus einer Zeit geschickt, welche rund acht bis zehntausend Jahre in der Zukunft lag und ins Jahr 1908 zurückgeschickt, damit sie einen Krieg verhinderte, welcher die Menschheit an den Rand des Aussterbens gebracht hatte. Wahrscheinlich hatten nur sehr wenige überlebt und Selene war die Nachkommin von jedem einzelnen, der die Katastrophe überlebt hatte. Selene war zwar viel stärker als jeder Mensch, aber sie würde tausende Artgenossen brauchen, damit sie eine Chance hatte den kommenden Krieg anders ausgehen zu lassen. Kein Wunder, dass sie zu allem bereit war, nur um sich fortzupflanzen.

Er erwog Selene seine Theorie darzulegen, verwarf es aber. Selene wirkte nicht so, als ob sie über ihre Herkunft Bescheid wusste und auch nicht so, als ob sie es wissen sollte. Sie sollte aus freien Stücken Kinder wollen und sich nicht als Brutmaschine für Soldatinnen fühlen. Er hingegen beschloss alles in seiner Macht stehende zu tun, um Selenes Mission möglich zu machen. Glücklicherweise schloss das ein, sie zu versklaven und zu seinem persönlichen Sexspielzeug zu machen.

Er ging noch der Information nach, dass sie reich sein sollte. Er fand eine offizielle Akte von ihr. Selene Hold war achtundzwanzig und hatte von ihren Eltern fünfzig Millionen geerbt und lebte von den Zinsen. Da er ahnte, dass sie nicht erst 2005 geboren wurde, sondern schon seit 1908 auf der Erde war, grub er ein wenig tiefer. Ihre Eltern waren auf die gleiche Schule wie sie gegangen und es gab praktisch keine Aufzeichnungen über sie. Nur dass sie eine Tochter hatten und ihr ein kleines Vermögen hinterließen.

Nach einer Weile wurde ihm klar, dass Selene die Schule kurz nach dem Krieg unter einem anderen Namen gekauft hatte und nach ihrem Tod die Schule in eine Stiftung überführt hatte. Er ging der Schule und der Stiftung noch eine Weile nach und fand noch ein paar weitere Stiftungen, die mit der Schule in Verbindung standen. Gut getarnt, aber er wusste ja nach was er suchte. Am Ende hatte er zehn Stiftungen und drei Firmen gefunden, die alle beteiligt waren. Auch das Haus in dem er heute morgen aufgewacht war, gehörte ihr wahrscheinlich zur Gänze und brachte noch ein paar Dinge zu Tage.

Am Ende war er sich sicher, dass er ihr ein Vermögen von rund zwei Milliarden zuordnen konnte. Zuzüglich von ein paar hundert Sklaven beiderlei Geschlechts, die wahrscheinlich für ihre Blutversorgung zuständig waren. Der Chip hatte nicht gelogen. Selene konnte zumindest den ersten Reaktor bezahlen. Er ahnte nicht, dass Selene noch deutlich mehr besaß und er nur ein halbes Prozent ihres gut getarnten Vermögens gefunden hatte.

Plötzlich fiel Richard ein, dass Alicia nicht nur die Frau war, die er zu einem Vampir umwandeln wollte, sondern auch eine Frau war, bei der er sich seit Stunden hätte melden müssen. Sie machte sich sicher schon Sorgen.

Und nebenbei wurde ihm auch klar, dass er sich erst mal um Selene und ihre Umwandlung kümmern musste und keine Zeit für Alicia hätte. Sicher war sie ihm böse, wenn er den Aufschluss für sie, der in zwei Tagen angesetzt war, absagte und sie auf nächsten Monat vertröstete. Vielleicht verzieh sie ihm, wenn sie erfuhr, dass sie einen Orgasmus gegen die Unsterblichkeit eingetauscht hatte und erfuhr, dass er ihr auch sonst ihre sehnlichsten Wünsche erfüllte.

Sie noch einen Monat länger verschlossen zu halten erhöhte die Wahrscheinlichkeit, dass sie die vorgesehene Behandlung akzeptierte und sich von ihm nicht nur in eine Vampirin verwandeln ließ, sondern gleichzeitig auch in seine hörige Sklavin. Mit ein wenig Glück würde sie sich sogar freuen in dem Bordell arbeiten zu können. War immerhin ihr geerbtes Familienunternehmen und er verwaltete es nur als ihr Vormund.

Er schrieb Alicia eine kurze Nachricht, in der er ihr erklärte, dass er geschäftlich zu tun hatte und sie erst in etwa einen Monat wiedersehen würde. Natürlich formulierte er es so, dass sie sich nicht sicher sein konnte, dass ihr nächster Aufschluss stattfinden würde oder sie sogar zwei weitere Monate auf eine Erlösung hoffen musste. Damit sie sich nicht langweilte, schickte er ihr für die nächsten Nächte Aufträge zu, wo sie „Verbrecher“, also Konkurrenten fand, die sie ausspionieren sollte, bis sie genug Beweise für eine Verhaftung durch die Polizei hatte.




Anmerkung:
Es gibt eine kleine Skizze, wie die Fortpflanzung funktioniert.


19. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 20.04.20 00:02

Da sind wieder tolle Ideen enthalten. Es wird spannend.

Schön dass Richards Latexfetisch zukünftig bedient wird !

Ich kann kaum auf die nächste Fortsetzung warten. Weiter so!
20. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 20.04.20 18:28

Danke für das Lob.
Bin am Wochenende wegen dem schlechten Wetter nicht zum Schreiben/Korrekturlesen gekommen.
Morgen kommt die Fortsetzung.
21. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 21.04.20 21:28

2.4. Unterwerfung


Richard hatte schon seit fast zehn Stunden die Dokumente auf dem Chip analysiert und dabei nur gelegentlich kurze Pausen gemacht, um zu essen und seine gefesselte Selene zu streicheln. Erst als er auf die Uhr sah, wurde ihm klar, dass Selene seit genauso langer Zeit von einem Orgasmus in den nächsten getrieben wurde. Er sollte sie befreien und fressen lassen.

Richard stellte mit Bedauern fest, dass die Aufzeichnungen ergaben, dass Selene keinen Orgasmus bekommen hatte, sondern sie lediglich zwischen heiß und kurz vor dem Orgasmus hin und her gependelt war. Er würde sie also noch mehr erregen müssen, damit sie alles tat was er wollte.

Selene bemerkte mit Erleichterung aber auch Bedauern, wie der Vibrator entfernt wurde und ihr die Maske abgenommen wurde. Sie sah in Richards Gesicht und lächelte ihn an. Selene war sich sicher, dass er der richtige Mann für sie war. Noch nie hatte einer ihrer Liebhaber darauf verzichtet in sie eindringen zu können, sondern war nur an der Befriedigung ihrer Lust interessiert. Ganz ohne sie zu berühren, hatte er ihr den besten Sex ihres Lebens verschafft.

Richard konnte Selenes Haarpracht sehen. Ihre Haare waren genauso schulterlang wie vor wenigen Stunden, als er sie ihr geschoren hatte. „Wie hast du das gemacht?“ fragte er sie und strich ihr durchs Haar.

„Du meinst meine Haare? Ich kann das Haarwachstum willentlich steuern. Und so gefallen sie mir besser. Wenn du willst, kann ich sie aber auch noch länger wachsen lassen.“ erklärte Selene. Die Option kahl zu bleiben oder die Farbe zu wechseln lies sie ihm nicht.

„Die Frisur ist perfekt für dich. Bleib einfach so. Hast du Hunger?“ fragte er sie lächelnd und streichelte ihren Kopf. „Ja. Aber was wichtiger ist: Kannst du mir helfen?“

„Das kann ich. Aber es wird dir nicht gefallen. Ich mach dich erst mal los und du kannst dich frischmachen. Im Bad liegt ein neuer Catsuit für dich in deiner Größe. Wenn du angekleidet bist, besprechen wir deine Behandlung.“ Richard löste ihre Fesseln und zeigte ihr dann den Weg zur Dusche.

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„Setz dich.“ Sagte Richard zu Selene, als sie wenige Minuten später in ihren frischen Catsuit gekleidet aus dem Bad zurückkam. Das neue Korsett war enger als das, was sie mitgebracht hatte, aber weiter als das vom Absprung. Sie bekam genug Luft, musste aber etwas flacher atmen als normal. Sie hatte lange kein Korsett mehr selber schnüren müssen, aber gelenkig genug war sie. Die Stiefel waren eng und mit ziemlich dünnen zehn-Zentimeter Absätzen, aber es war kein Problem für sie darin zu laufen.

Selene musste beim Anblick des Stuhls lächeln. „Du hast immer noch Angst, dass ich dir wehtue?“ sagte sie und öffnete ihren Schrittreißverschluss bevor sie sich setzte. Beide in den Stuhl integrierten Dildos drangen in sie ein und zwangen sie sich genau in die Mitte des Stuhls zu setzen. Nachdem sie saß, spürte sie, wie beide Dildos deutlich an Größe gewannen und sie ziemlich ausfüllten. Sie hoffte auf Vibratoren, aber darauf musste sie wohl verzichten.

Richard fixierte Selene auf dem Stuhl indem er wieder ihre Oberschenkel und Unterschenkel einzeln festschnallte und auch ihre Arme genauso an der Armlehne festmachte. Zur abschließenden Sicherung kam ein Bauchgurt, einer oberhalb ihrer Brust sowie ein Halsreif und Stirnreif hinzu. „Ich will nur sicher gehen, dass du mich nicht anfällst, wenn dir die vorgeschlagene Behandlung nicht gefallen sollte. Außerdem siehst du in Fesseln heiß aus.“

„Danke für das Kompliment. Deine Fesseln sind aber auch toll. Und dass ich auf Atemkontrolle stehe, hast du gut geraten, soweit wie vorhin bin ich aber noch nie gegangen. Lass aber bitte die Vibratoren aus, sonst kann ich mich nicht konzentrieren. Vorhin auf der Liege bin ich ziemlich abgegangen. Besonders wenn man bedankt, dass ich vorher noch nie gefesselt war. Wenn du mich immer so verwöhnst, darfst du mich gerne öfter fesseln.“ sagte Selene mit einem glücklichen Lächeln. Er hatte es geschafft, dass sie ihn liebte. Auch wenn sie gerne frei war, würde sie sich von ihm jederzeit wieder fesseln und verwöhnen lassen. Er war ziemlich zärtlich und wusste, wie er ihren Lustknopf bedienen musste.

„Meinst du das ernst? Wie stark war deiner Meinung nach der Orgasmus auf einer Skala von eins bis zehn, wobei zehn dein bester Orgasmus aller Zeiten war?“ fragte Richard. Er hatte die Daten der Sensoren ausgewertet und keine Anzeichen für einen Orgasmus gefunden. Lust ja. Sogar viel Lust, aber keinen echten Höhepunkt. Nur die kurzzeitige Entspannung zwischendurch.

Selene hätte dem Ganzen locker eine zwölf gegeben. Rund hundert Mal. Und auf der Liege hatte sie zudem mehr davon bekommen, als sonst in einem Monat. Noch nie zuvor war ihr Orgasmus so intensiv gewesen. Selbst nicht, wenn sie mit mehreren Zofen gleichzeitig im Bett war. Aber sie wollte nicht ständig gefesselt sein. Sie wollte sich nicht von ihrer Lust beherrschen lassen, da sie fürchtete eine Sklavin zu werden. „Ich würde sagen eine acht bis neun.“ untertrieb sie also.

„Das macht deine Behandlung nicht leichter. Alle Daten von dir zeigen ganz klar, dass du keinen Orgasmus hattest. Nur Lust. Viel Lust sogar, aber keinen Höhepunkt. Aber ein Orgasmus ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass du schwanger wirst. Mit ein wenig Glück gibt sich das aber, wenn wir deine Fehlernährung korrigieren.“ sagte Richard.

„Ich bin mir völlig sicher, dass ich sogar mehrfach gekommen bin! Und um ehrlich zu sein, war der schwächste eine acht, aber der stärkste sicher eine zwölf. Möglicherweise funktioniert mein Körper anders als der von Menschen. Ich denke ich kenne mich damit besser aus als du. Und was meinst du mit Fehlernährung? Ich bin ein Vampir und ich trinke Menschenblut. Was könnte daran falsch sein?“ sagte Selene wütend und zerrte an ihren Fesseln. Es klirrte und quietschte, aber die Fesseln hielten. Zu seinem Glück hatte er welche genommen, die mit Stahl verstärkt waren.

„Und du fragst dich, warum ich auf Fesseln bestehe! Dabei habe ich dir noch gar nicht erklärt was ich vorhabe. Und ich denke, ich kenne deinen Körper besser als du selbst.“ Er zeigte ihr Aufnahmen aus ihrem Inneren und zeigte ihr die Stacheln im Vaginal- und Enddarmbereich, mit dem sie einen Penis beißen konnte und Blut und Sperma wahlweise in ihren Magen oder die Gebärmutter leiten konnte. „Du hast die Fähigkeit vaginal oder anal zu trinken. Und ich denke solange du kein Sperma zu dir nimmst, kann dein Körper nicht seinen vollen Funktionsumfang nutzen. Also vor allem nicht schwanger werden.“

Selene kannte und nutzte zwar ihre Vaginalzähne, aber die in ihrem Po hatte sie noch nie bemerkt. Bisher steckte in ihrem Po ja auch nichts, was man anbeißen konnte. Vorsichtig spannte sie ihre Pomuskulatur an, bis sie die richtige Stelle gefunden hatte und biss zu. Sofort platzte der Dildo in ihrem Po und erzeugte einen gedämpften Knall. „Ich fürchte du hast Recht. Du kennst mich besser, als ich mich selbst. Heißt das, ich muss nur etwas Sperma trinken und dann bin ich fruchtbar?“ Selene fand schon den Geschmack von Sperma in ihrer Vagina ekelhaft, sich davon zu ernähren würde sie einiges an Überwindung kosten.

„So ähnlich. Du musst etwa hundert Liter trinken. Du kannst dir aber aussuchen, ob oral, vaginal, oder anal. Dann sollte dein Körper genug haben, damit du deine Speicher aufgefüllt hast und du fruchtbar bist. Du musst nur darauf achten, dass das Sperma in deinem Blut landet, wo es hingehört und nicht in deinem Magen landet. Deine Magen kann es zwar verdauen und dich von Sperma ernähren, aber ein paar wichtige Nährstoffe würden zerstört werden, daher musst du sie in dein Blut lenken.“

Richard zeigte ihr auf den Aufnahmen von ihr Abzweigungen von ihren Zähnen in allen drei Eingängen, die die aufgenommene Flüssigkeit in ihr eigenes Blut leiten konnten. Er unterließ es aber ihr zu erklären, was das Sperma in ihrem Blut genau sollte. Das hob er sich für später auf. Er wollte ihr noch nicht beibringen, dass die Spermien in ihr schwimmen würden und die Blutzellen sie in sich integrieren würden. „Die zweite Komponente, die deinem Körper noch nicht ausreichend zur Verfügung steht ist Latex.“

Hundert Liter! Selbst wenn sie nichts anderes mehr machen würde als Männer zu befriedigen, würde es Jahre dauern, so viel Sperma zu sammeln. „Muss ich das Latex auch trinken?“ fragte Selene. Latex zu schmecken fand sie erregend, aber sie konnte sich nicht vorstellen es auch als Nahrung zu verwenden. Aber sie schmeckte es zumindest lieber als Sperma.

„Sei nicht albern. Du musst nur mehr tragen als jetzt und nicht halb nackt wie jetzt rumlaufen.“ Sagte Richard.

„Viel mehr als einen Catsuit kann ich ja nicht tragen. Nur mein Kopf ist noch frei. Aber gegen mehr Latex habe ich nichts. Was genau stellst du dir vor?“ fragte Selene. Endlich sprach er einen Punkt an, den sie schon jetzt erregend fand.

„Gut. Du musst in Zukunft nämlich Kleidung tragen, die noch passgenauer ist. Und auch dein Kopf und alle deine Körperöffnungen werde ich mit Latex dauerhaft be- und auskleiden müssen. Aber das hat noch ein wenig Zeit. Erst musst du lernen deine Sexualität auszuleben und auch Orgasmen zu bekommen. Du musst lernen, alle deine Öffnungen so einzusetzen, dass du einen Orgasmus bekommst.“ erklärte Richard weiter.

„Gut. Ich lass mich von dir in Latex verpacken und in alle Löcher vögeln, bis ich es so sehr mag, dass ich Orgasmen bekomme. Nebenbei trinke ich so viel Sperma wie möglich. Und dann werde ich schwanger?“ fragte Selene. Langsam wurde sie ungeduldig. Und die Dildos in ihr störten langsam ihre Konzentration. Könnte er sie nicht einfach so fesseln, dass er dabei in sie eindringen konnte? Auch wenn sie vorhin keinen Orgasmus hatte, verlangte ihr Körper nach Wiederholung.

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„Dann bist du fruchtbar. Um dich fortzupflanzen muss deine Eizelle von menschlichen Sperma und dem Blut einer Artgenossin befruchtet werden. Genauer gesagt von einem ihrer haploiden weißen Blutkörperchen. Einer Fresszelle, welche vorher eine andere Spermazelle gefressen hat. Wenn du und sie dabei einen Orgasmus habt, wirst du schwanger. Ich hoffe du hast nichts gegen einen flotten Dreier einzuwenden?“

Sex mit Frauen gefiel ihr sogar noch besser als mit Männern, obwohl er sich alle Mühe gegeben hatte. In ihren Sexfantasien kamen Frauen bedeutend öfter als Männer vor. „Ich habe auch schon von Frauen getrunken und sie dabei befriedigt. Wenn du darauf bestehst, werde ich auch lernen es zu mögen und einen Dreier mit dir haben. Aber ich fürchte ich bin die einzige meiner Art. Können wir nicht mein eigenes Blut zur Befruchtung verwenden?“

„Das geht leider nicht. Sonst gäbe es ja Inzucht. Aber ich kann das Virus rekonstruieren, was dich damals 1908 befallen hat. Ich schätze du kannst dich an nichts davor erinnern, zumindest scheinen alle deine Erinnerungen an die Zeit davor weg zu sein.“ Richard brauchte natürlich nichts zu rekonstruieren, weil er es in der Kapsel gefunden hatte, aber er wollte wissen, wie richtig er mit 1908 lag.

„Du bist talentierter als ich dachte. Du hast Recht, ich kann mich an nichts erinnern, was vor Tunguska passiert ist. Offenbar hat der Komet ein Virus dabeigehabt, welches mich infiziert hat aber der Komet hat mir dabei auch meine Vergangenheit genommen, als er auf mich fiel.“ sagte Selene mit Bedauern. Sie hatte schon lange nicht mehr über ihre Vergangenheit nachgedacht. Aus einem ihr unbegreiflichen Grund hatte sie es sehr schnell akzeptiert keine Artgenossen und keine Vergangenheit zu haben.

Richard glaubte eher, dass der Komet nicht auf Selene gefallen war, sondern sie der Komet gewesen war, der runtergefallen war. Kein Wunder, dass nie irgendwelche Überreste gefunden wurden, wenn sie eingeschlagen war. Er konnte sich nicht vorstellen, wie ein Virus einen Informationsspeicher in Selenes Kopf hätte wachsen lassen können, der zudem voller Erfindungen war, welche erst in der Zukunft gemacht werden würden. Er hielt sie eindeutig für eine Zeitreisende. Ob in dieser Zukunft alle Frauen so hübsch waren oder nur diese eine, um ihn zu verführen? Er würde es wohl nie erfahren. Die Technologien waren der aktuellen Technik sicher um Jahrhunderte voraus.

„Es gibt noch eine Kleinigkeit: ich muss an dir noch ein paar genetische Veränderungen durchführen, damit du kompatibel für menschliche Samen wirst. Aber das ist harmlos und macht dich ansonsten nur etwas stärker. Es gibt aber auch einen Preis den du zahlen musst, wenn du von mir behandelt werden willst.“ forderte Richard.

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„Wenn du mich schon fruchtbar machen sollst, dann hast du natürlich auch das Recht mich zu schwängern. Und von mir sooft sexuell verwöhnt zu werden wie du willst. Ich verstehe, dass wir es häufig miteinander versuchen müssen, damit ich schwanger werde. Und ich verstehe auch, dass du mich erst mal zu deinen Fetischen bekehren musst, damit ich begehrenswerter für dich werde. Wenn du darauf bestehst kannst du mich gerne auch für alle Zeit in einen Käfig stecken, wenn dich das antörnt. Was schwebt dir vor?“ versprach Selene. Sie war immer noch total geil durch die stundenlange Lustfolter. Sie würde Richard alles gewähren was er verlangte. Wenn sie Glück hatte, würde er sie dauerhaft fesseln und dabei verwöhnen.

„Gut, das hatte ich eh vor. Aber du wirst mich abgesehen von Sex auch mit Geld bezahlen müssen. Ich denke so hundert Milliarden Dollar müssten reichen.“ sagte Richard wissend, dass niemand so viel zahlen konnte. Nur ein paar sehr alte Männer besaßen etwas mehr aber keine einzige Frau. Trotzdem würde er das Geld brauchen, um all die Sachen zu bauen, welche auf den Chip zu finden waren. Wahrscheinlich würde er aber noch viel mehr brauchen, denn er sah sich genötigt die Menschheit zu retten.

„Bist du verrückt? So viel Geld habe ich nicht. Niemand hat so viel. Und was soll daran eigentlich so teuer sein?“ fragte Selene wütend. Sie war noch nicht bereit ihm all ihr Vermögen zu überlassen. Sie liebte ihn und seine Fesseltechnik, aber sie würde sich nicht gänzlich unterwerfen. Sicher ahnte er nicht, dass sie mehr als die dreifache Summe besaß.

„Ich schätze mal das aufwendigste wird es sein, dir beizubringen Orgasmen zu haben. Du wehrst dich ja immer noch entschieden dagegen, dass es dir gefällt gefesselt zu sein. Ich schätze mal so zwei Jahre wird es dauern dich zu einer devoten Sklavin abzurichten. Und wenn ich meine Firma in der Zeit nicht mit voller Kraft leite, wird sie wesentlich langsamer wachsen und das dürfte am Ende meines Lebens einen Unterschied in etwa von den hundert Milliarden sein. Aber wenn du willst, kannst du mich auch in Raten bezahlen. Du könntest beispielsweise oben im Bordell deinen Spermabedarf decken und deine Einnahmen an mich abtreten, bis du alles abgezahlt hast. Und für den Anfang nehme ich deine zwei Milliarden als Anzahlung.“

Selene hatte offiziell nur fünfzig Millionen. Zumindest ihre aktuelle Identität Selene Hold. Entsprechend hatte er einiges von ihrem Vermögen gefunden, was sie versteckt hielt. Es war nur ein halbes Prozent und sie hätte es durch Zinsen, Gewinne und Sklavenarbeit in sechs Wochen zurück verdient. Aber sie war sich nicht sicher, was er alles von ihrem Vermögen gefunden hatte. Sie würde ihm das Geld geben, aber sie musste erfahren, was er wusste.

Selene lächelte ihn an. Sie vermutete, er wollte sie nur dauerhaft als seine Sklavin und hatte den Preis daher so hoch angesetzt. Sie ahnte nicht, dass Richard das Geld verwenden wollte, um all die Technologien von dem Chip zu bauen. Von dem Chip ahnte sie ja nichts. Oder ihrer Vergangenheit in der fernen Zukunft. Dementsprechend erwähnte sie auch nicht, dass sie schon genug zusammen hatte um die geforderte Summe zu zahlen. „Einverstanden. Ich werde für dich arbeiten, bis ich meine Schulden abgezahlt habe. Aber ich will, dass du derjenige bist, der mich schwängert. Du bekommst auch mein ganzes Vermögen, verrate mir aber, woher du weißt, wie reich ich wirklich bin. Ich hatte gehofft, es wäre besser getarnt.“

Selene war seit über hundert Jahren immer der aktive dominante Partner beim Sex gewesen. Doch nur ein Tag mit Richard hatte genügt, damit sie einwilligte sich zu einer devoten Sklavin abrichten zu lassen. Und das Schlimmste dabei war, dass sie sogar glaubte der Sex würde dadurch für sie schöner. Möglicherweise hatte er Recht und sie sollte beim Sex auch mal die Kontrolle abgeben und sich fallen lassen. Zumindest seine Fesseln törnten sie an.

„Dass dir das Haus gehört, in dessen Penthouse du wohnst, war leicht zu erraten. Dass dir die Schule gehört, in der du aufgewachsen zu sein vorgibst, war schwerer. Aber nachdem ich wusste, wie alt du bist, brauchte ich nur der Spur der Verschleierung folgen. Die Stiftungen, die als Eigentümer der Schule auftreten sind ziemlich breit aufgestellt und haben viele Investments.“ erklärte Richard.

Selene dachte intensiv darüber nach, was er wirklich wusste und ob er noch mehr finden könnte. Sie war sich sicher, dass ihre restlichen Identitäten und Stiftungen besser von Selene Hold getrennt waren. Er würde es nicht finden. Aber sie sollte ihm noch etwas anbieten, damit er ihr vertraute. Ihre Modekette hier in der Stadt war nicht zu groß und hing nur mit einer Stiftung zusammen, die nicht viel mehr besaß. Gesamtwert nochmal rund dreihundert Millionen. Eine Latexbekleidungsfirma war ein gutes Geschenk für ihn.

Selene sah ihn konzentriert an, um seine Gedanken erraten zu können. Seine Firma war profitabel und hatte genügend Rücklagen. Trotzdem sah sie ihm an, dass er wirklich mehr Geld für ein Projekt benötigte und ihr nicht verraten würde, was es war. Dass sie selber das Projekt war, war offensichtlich, aber nicht wie viel Geld er tatsächlich brauchte. Sie erwog wie viel sie ihm insgesamt anbieten sollte und welche Identitäten er miteinander verbinden konnte, nun da er wusste, dass sie Identitäten wechselte. Sie würde ihm fünf Milliarden zeigen und sehen, ob sie etwas behalten durfte. Etwas, was er zu Geld machen konnte.

„Dann hast du also nicht gemerkt, dass die Universität, an der ich studiert habe zu einer Krankenhauskette gehört, welche weltweit verzweigt ist und rund hundert Kliniken besitzt. Keine offizielle Kette, damit es unauffällig ist, aber profitabel und mit Zugang zu Blutbanken auf der ganzen Welt. Und auch meine kleine Modefirma scheinst du übersehen zu haben. Hätte gedacht, dass du merkst, dass mir LatexQueens und damit auch RubberWhores gehört, da deine Bordelle da gute Kunden sind. Selbst der Catsuit den ich gerade von dir geschenkt bekomme habe, ist von der Firma. Ich schätze du willst die Firma und die Stiftung dahinter auch haben.“

„Die Klinikkette kannst du haben, von mir aus auch die Barmittel von LatexQueens. Aber bitte lasse mir die Modefirma. Ich habe sie gegründet, damit ich gute hochwertige Kleidung bekomme. Und ich will nicht, dass ich völlig mittellos bin, solltest du meiner überdrüssig sein. Wenn du mir einen Stift gibst überschreibe ich dir den Rest. Sollte einen Marktwert von um die fünf Milliarden haben, wenn du geschickt beim Verkauf bist.“ gestand Selene.

„Danke und betrachte sich als enteignet. Und ich werde dir auch LatexQueens nehmen. Aber die Firma behalte ich, statt sie zu verkaufen, wenn es dich glücklich macht deren Sachen zu tragen. Die machen wirklich gute Kleidung für meine Sklavinnen. Aber du musst nichts unterschreiben. Zumindest nicht, wenn du meine letzte Bedingung erfüllst. Ich hoffe du bist einverstanden meine willenlose Sklavin zu sein? Als solcher steht dir kein Privatbesitz zu und daher kannst du nichts behalten.“

„Ich verspreche dir, dass ich dich stets so verwöhnen werde, dass du jede andere Frau vergisst. Aber ich werde bestimmt nicht deine Sklavin. Und schon gar nicht willenlos.“ sagte Selene mit fester Stimme. Sie liebte ihn, aber sie würde sicher nicht seine Sklavin werden. Sie hatte geahnt, dass er ihr alles nehmen würde, aber noch mehr wollte sie sich nicht unterwerfen.

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„Ich habe mich unklar ausgedrückt. Keine Frau, die dieses Gebäude je betreten hat und mir gefallen hat, durfte je wieder gehen. Du bist bereits meine Sklavin und die Fesseln verhindern Dummheiten von dir. Was ich dir vorschlage ist: Bitte mich dich zu unterwerfen und sei gefügig. Dann helfe ich dir. Wenn du nicht kooperierst bekommst du nichts, musst mir aber trotzdem als Sexsklavin dienen und dein Vermögen abtreten.“ Sagte Richard streng und strich über Selenes Haar.

Selene war sauer und zerrte für einen Moment an ihren Fesseln. Zu stark für sie. Er hatte sie gefangen und es gab nichts was sie dagegen tun konnte. „Mistkerl!“ Es war ein Fehler gewesen, ihn nicht erst völlig unter Kontrolle zu bringen. Und noch schlimmer war es, sich leichtfertig in ihn zu verlieben. Selene schloss die Augen und atmete tief durch. Es gab keinen Ausweg. Sie musste sich fügen. Sie atmete noch zweimal tief durch und zwang ihre Wut zu verschwinden. Sie war nicht gekommen um frei zu sein. Oder glücklich. Sondern um Kinder zu bekommen. Vielleicht half es eine Sklavin zu werden, hatte sie schließlich noch nie versucht.

Bis jetzt war er ein guter Liebhaber gewesen und hatte sie dichter an an einen echten Orgasmus gebracht als jeder zuvor. Vielleicht lag es ja wirklich daran, dass sie gefesselt war. Sie entschied sich für ihre Zukunft als Mutter und gegen ihre Freiheit. Sie öffnete wieder ihre Augen und lächelte ihn an. Sie hatte sich entschieden. Dafür ihn zu lieben. Vielleicht würde er sie sogar glücklich machen.

Ihre Versklavung war ja auch nur vorübergehend. Nicht viel mehr als eine lange Session. Wenn es gut lief, würde er vielleicht zehn Jahre an ihrer Seite überleben. Doch bis jetzt hatte kein Mann sie länger als zwei Jahre begleiten können, bevor er an einer Überdosis Sex starb. Sie würde versuchen es zu genießen, solange sie seine Sklavin spielte.

„Du hast Recht Richard, ich möchte deine Sklavin werden. Bitte richte mich zu deiner willenlosen Sexsklavin ab.“ Bat Selene. „Es gibt in mir aber noch immer den Drang frei zu sein. Wenn es nötig ist, brich mich oder sperr mich dauerhaft ein. Ich will alles machen was nötig ist, um dir zu gefallen. Aber es wird mir nicht leicht fallen. Bitte sei sanft und mach es mir nicht so schwer mich zu unterwerfen. Der Vibrator vorhin war ein guter Anfang.“ Sie hatte sich entschieden es wirklich zu wollen. Sie hatte beschlossen ihn zu lieben und er wollte eine gefügige Sklavin. Also würde sie lernen zu gehorchen und sich zu unterwerfen. Oder zumindest so tun als ob.

„Geht doch! Hab keine Angst, ich werde dir nicht unnötig wehtun. Ich stehe auf gefesselte Frauen, nicht darauf ihnen wehzutun oder sie zu verletzen. Solange du artig bist, musst du also nichts befürchten.“ sagte Richard sanft und strich über ihre frisch gewachsene Haarmähne.

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„Ich werde jetzt deine Fesseln lösen. Wenn du einverstanden bist, lege ich dir einen Keuschheitsgürtel an und entferne dafür den Rest deiner Fesseln. Ich denke, wenn du seltener vaginal stimuliert wirst, staut sich deine Lust auf. Dann kann ich dich leichter befriedigen und dir deinen ersten Orgasmus schenken. Du kannst dich ansonsten frei bewegen, musst aber herkommen, wenn du einen Orgasmus willst. Einverstanden?“

„Vertraust du mir nicht, oder törnt dich das an?“ fragte Selene gespielt wütend. Nach zehn Stunden Dauererregung konnte sie nicht wütend sein. Aber sie wollte ihren Besitzer in sich spüren.

„Beides, aber darum geht es nicht. Auch nicht darum, dass ich dich so als mein Eigentum kennzeichne. Du musst ziemlich erniedrigende Dinge über dich ergehen lassen, wenn du Nachwuchs willst. Und ein Teil davon ist, dass du dich völlig fallenlässt beim Sex. Du musst trainieren nur noch dann Lust zu haben, wenn du gefesselt bist und es dir erlaubt wird. Oder genauer: wenn es dir befohlen wird. Dann wird es dir auch leichter fallen zum Orgasmus zu kommen. Du hast aber etwa einen Monat Zeit es zu lernen, denn solange brauchen meine Vorbereitungen.“ erklärte Richard.

„Wenn du mir versprichst mich nicht zu foltern indem du mich auf Sexentzug setzt, sondern so lieb verwöhnst wie heute wenn ich darum bettele, dann gehöre ich dir. Mach mit mir, was du für richtig hältst.“ stimmte Selene zu.

„Genau dafür ist der Einschluss da. Wenn ich dir permanent eine Erleichterung verwehre, dürfte sich deine Lust aufstauen. Sobald ich dich dann in einem Monat aufmache, sollte ich dir problemlos einen richtigen Höhepunkt verschaffen können.“ sagte Richard.

Richard löste ihre Fesseln um Bauch und beide Oberschenkel. Anschließend ließ er den Vaginaldildo und den geplatzten Analdildo nach unten fahren, damit Selene ihren Po anheben konnte. Er legte ihr nun den massiven Keuschheitsgürtel aus Stahl an. Weder ihre Spalte noch ihr Po waren zugänglich. Außer natürlich für ihn, da er den Schlüssel besaß. Nachdem er sicher war, dass sie sich auch nicht selbst befriedigen konnte, schloss er den Reißverschluss des Catsuits und verbarg die Stahlunterwäsche.

Als Selene spürte, wie das kalte Metall ihre Scham bedeckte, fragte sie sich, warum man nicht so was verwendete, um Ehen zu schließen. Sie glaubte Richard nicht, dass ihre Keuschheit notwendig war um schwanger zu werden, aber sie akzeptierte, dass er sie für sich allein wollte. Besonders, wenn sie in seinem Bordell arbeiten sollte, war dieser Schutz absolut notwendig. Es wunderte sie aber, dass er die Gelegenheit nicht nutzte, in sie eindringen zu können. Wenn Treue die Bedingung war, unter der er sie heiratete, dann würde sie einwilligen. Das kalte Metall half ihr, sich in die devotere Rolle zu fügen, die er von ihr verlangte.

„Ich werde dich losmachen, wenn du mir versprichst bei Tagesanbruch wieder hier zu sein und dich fesseln zu lassen. Und du musst versprechen mich nicht zu beißen.“ verlangte er.

„Noch habe ich mich unter Kontrolle, aber in etwa zwei Stunden habe ich bestimmt nicht mehr genug Kontrolle, um dich nicht anzufallen.“ antwortete Selene, während er die restlichen Fesseln von ihr löste.

Sie besah und betastete ihr Gefängnis für ihre Lust. Ziemlich massiv gebaut und doch behinderte es nicht ihre Bewegungen. Sie drehte sich vor ihm und wackelte mit dem Po um ihren Spielraum zu erforschen. Auch wenn ihr klar war, dass sie mit ihren Fingern nicht zwischen sich und ihren Tugendwächter kam, probierte sie es. Sie wollte, dass er sehen konnte, dass es sicher war, falls ihre erzwungene Keuschheit ihn antörnte.

Das Gefängnis saß so gut, dass ihr klar war, dass es extra für sie gefertigt war. Wahrscheinlich hatte er hier auch irgendwo einen 3D-Drucker für Sklavinnenzubehör. Die Stellen, die ihre Haut berührten, waren mit Gummi gepolstert. Vom Design war es relativ schlicht, ein Reif um ihre Hüfte, ein Schrittblech, welches alle wichtigen Stellen einsperrte. Hinten wurde es durch einen Metallstreifen gesichert, welches ihre Poritze abdeckte.

Es war gut konstruiert und erlaubte kein Eindringen unter das Blech, hinderte sie aber auch nicht daran, sich zu bewegen. Der Gürtel war auch so eng, dass er nicht rutschen und entsprechend auch nicht scheuern konnte. Das Sieb am Frontschild und das Sieb an ihrem Hintereingang bedeutete wohl, dass sie beliebig lange eingesperrt bleiben konnte. Sie konnte auch lesen, was auf den Reif um ihre Hüfte eingraviert war. „Eigentum von Richard Baxter“ zusammen mit seinem Firmenlogo darunter. Sie hatte sich noch nie einem Mann unterworfen und sich erst Recht nicht so als sein Eigentum kennzeichnen lassen. Eigentlich sollte sie das Teil sofort loswerden und ihn seine Stellung als Sklave von ihr klarmachen. Sie sollte verhindern, dass es ihm gelang sie zu seiner Sklavin abzurichten, bevor es zu spät war.

„Dir ist schon klar, dass ich dich überwältigen könnte, um mir den Schlüssel zu nehmen oder mir passendes Werkzeug besorgen könnte, um frei zu kommen?“ fragte Selene gespielt wütend.

„Das hat mir Alicia auch gesagt als sie das erste Mal verschlossen wurde. Aber sie hat akzeptiert, dass es dazu gehört wenn sie mich nicht verlieren will. Und auch du weißt, dass du mich nicht zwingen kannst, dein medizinisches Problem zu lösen. Nur solange du dich fügst, werde ich daran arbeiten, dich zur Mutter meiner Kinder zu machen. Und abgesehen davon steht es dir. Unter deinem Catsuit zeichnet es sich auch gut ab.“ sagte Richard ruhig. Er wusste das der erste Tag im Keuschheitsgürtel immer der Härteste war. Aber jede seiner Sklavinnen hatte sich irgendwann damit arrangiert und begonnen sich als seine Sklavin zu betrachten.

Selene wurden in dem Moment mehrere Dinge klar. Zum einen liebte er Alicia und würde sie in einen Vampir verwandeln. Und da er Alicia schon wesentlich länger liebte als sie, stand zu befürchten, dass er sie bevorzugen würde. Und auch wenn ihm dass offenbar nicht klar war, würde es keinen Dreier geben. Zumindest nicht zur Fortpflanzung. Sie brauchten zwei Portionen Sperma und natürlich von unterschiedlichen Männern.

Er würde Alicia mit Sperma füllen und sie selbst nur für seine Lust verwenden. Gut möglich, dass Selene das restliche Sperma von einem Freier oben im Bordell bekam und Richard ihn auswählte und sie an ihn verkaufte. Und ihr wurde klar, dass sie sich fügen würde. Er würde ihr helfen und sie lieben, aber nicht so sehr wie Alicia. Hoffentlich würde er sie überhaupt für einen Dreier verwenden. Es würde neu sein für sie, nur die Nummer Zwei bei einem Mann zu sein.

„Na gut Richard, ich füge mich. Du hast einen Monat, in der ich deine Sklavin spiele, aber wenn du dann keine Resultate hast, wirst du es bereuen.“ drohte Selene. Sie hoffte, dass er sie bis dahin noch nicht so gut unter Kontrolle hatte, dass ihre Drohung auch etwas bewirkte. Es war aber durchaus denkbar, dass er sie bis dahin zu einer richtigen Sklavin gemacht hatte und ihren Drang nach Freiheit kuriert hatte.

„Keine Sorge Selene, das wird schon. Wenn du magst, darfst du auch jederzeit oben einen Freier suchen und mit ihm spielen. Du wirst bestimmt noch mehr Wege finden, sie so gefügig zu machen, dass sie dir Blut überlassen. Es sollte oben auch frische Latexkleidung geben, falls deine schmutzig wird und es gibt auch Duschen. Du kannst dich also die ganze Nacht amüsieren. Die Außenwelt ist für dich aber Tabu. Man wird mich informieren, wenn du versuchst abzuhauen und das wird Strafen nach sich ziehen. Und sei spätestens vier Uhr morgens wieder hier unten, falls ich dich für weitere Tests brauche.“ sagte Richard in strengerem Tonfall.

„Zu Befehl, mein Meister.“ säuselte Selene und schmiegte sich an ihn. Sie streichelte sein Gesicht mit ihren schwarzen Gummihandschuhen und rieb ihre verschlossene Scham an seiner, bis sie seine Schwellung bemerkte. Lächelnd drehte sie sich um und ging zur Tür. Sie würde ihn schon dazu kriegen mit ihr zu schlafen. Dann würde sie ihm eine unvergessliche Nacht bieten und er würde nie wieder versuchen sie einzusperren.

Er sah ihr nach. Sie sah nackt verdammt gut aus. Völlig makellose Haut. Aber in diesem Latexcatsuit gefiel sie ihm eindeutig besser. Es würde hart werden sie so lange nicht aufzuschließen, aber er musste sie abrichten, wenn sie ihm auf Dauer gehören sollte. Er brauchte jetzt erst Mal eine kalte Dusche. Vielleicht sollte er sich doch zur Sicherheit einen Keuschheitsgürtel anlegen.
22. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 21.04.20 22:52

Wieder eine phantastische Fortsetzung!

Selene muß sich wohl erst mal daran gewöhnen, eine Sklavin zu "spielen". Es wird vermutlich noch einige Versuche geben, sich gegen Richard aufzulehnen; aber DAS macht die Geschichte interessant.

Jetzt muß sie zuerst mal etwas essen und sich in ihrer Oralsex-Funktion üben. Richard hat jetzt wirklich alle Hände voll zu Tun, da er gleich mindestens drei neue Projekte hat, neben der Verwaltung seines neuen Imperiums.

Die Geschichte kommt richtig in Fahrt!
23. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 21.04.20 23:22

Zitat
Wieder eine phantastische Fortsetzung!

Danke für das Lob.

Zitat

Selene muß sich wohl erst mal daran gewöhnen, eine Sklavin zu \"spielen\". Es wird vermutlich noch einige Versuche geben, sich gegen Richard aufzulehnen; aber DAS macht die Geschichte interessant.

Hab die Versuche nicht gezählt, aber es gibt reichlich davon. Und ja, das ist ein wiederkehrendes Thema in dieser Geschichte und den Fortsetzungen.

Zitat

Jetzt muß sie zuerst mal etwas essen und sich in ihrer Oralsex-Funktion üben. Richard hat jetzt wirklich alle Hände voll zu Tun, da er gleich mindestens drei neue Projekte hat, neben der Verwaltung seines neuen Imperiums.

Das nächste Kapitel wird geübt. Und ja Richard wird an den Projekten noch mindestens 20 Kapitel zu tun haben.
Zitat

Die Geschichte kommt richtig in Fahrt!

Die Einleitung nähert sich auch dem Ende. Das ursprüngliche Kapitel 1 ist mittlerweile Nummer 10 geworden.
24. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 22.04.20 22:16

Sehr gute Fortsetzung. Ich bin gespannt wie sich Selene im Bordell machen wird und wie das erste Zusammentreffen mit Alicia aussehen wird!
25. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 28.04.20 17:36

Zitat
Sehr gute Fortsetzung. Ich bin gespannt wie sich Selene im Bordell machen wird und wie das erste Zusammentreffen mit Alicia aussehen wird!


Die erste Frage wird jetzt beantwortet. Alicia wird aber noch 2 Wochen dauern. Und danke für das Lob.
26. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 28.04.20 17:40

2.5. Bordell

An der Tür wurde Selene von zwei Frauen empfangen. Der Aufmachung nach Dominas. Wahrscheinlich die Leiterinnen des Bordells. Auch sie trugen enge Latexkleidung. Aber ihre Gesichter waren durch Masken bedeckt. Mund, Nase und Augen frei, aber sonst vollständig verhüllt. Sie trugen genau wie Selene Keuschheitsgürtel und zusätzlich noch einen stählernen Halsreif.

„Du bist also die Neue. Hast du sie schon eingeritten Richard?“ fragte die erste Frau. „Noch nicht. Sie muss erst noch lernen gefügig zu werden. Verpackt sie und bringt sie in eine hübsche Zelle. Und führt ihr die vermögendsten Freier zu. Seid aber erst mal sanft zu ihr. Bestraft sie vorläufig nur bei Ungehorsamkeit.“ befahl Richard.

„Keine Sorge meine Hübsche, du wirst gut ankommen bei den Jungs. Hände auf den Rücken!“ befahl sie.

Selene gehorchte und ließ sich Handschellen anlegen. Auch ihre Ellenbogen wurden aneinander gekettet. Die zweite Frau legte ihr eine Schrittkette an. Eine zusätzliche Kette verband die Schrittkette mit den Handschellen. Ziemlich massiv dachte Selene. Wahrscheinlich ausbruchssicher. Möglicherweise Spezialanfertigungen für sie. Es kostete sie einiges an Überwindung sich nicht zu wehren, aber nachdem sie erst mal gefesselt war, wurde es leichter für sie, sich in die Rolle einer Sklavin zu fügen.

Man legte nun auch ihr eine schwarze Kopfmaske an, welche nur Augen und Mund freiließ. Die Aufseherinnen waren nicht so sanft wie ihre eigenen Zofen, aber sie ordneten ihre Haare damit sie nicht im Gesicht hingen. Ihre Nase bekam Nasenröhrchen, die tief in sie versenkt wurden. Sie mochte den intensiven Gummigeruch. Am Ende wurde die Maske mit einem massiven Stahlreif gesichert und dieser verschlossen. Eine der beiden Frauen flüsterte ihr ins Ohr. „Irgendwie schade um dein schönes Gesicht, aber es wird dir helfen gefügig zu werden. Und versuche nicht zu fliehen. Sowohl dein Keuschheitsgürtel als auch der Halsreif lassen sich auf der ganzen Welt orten.“

Selene wurde für einen Moment vor einen Spiegel gestellt. Die Maske nahm ihr viel von ihrer Individualität, aber sie brachte ihre Augen und ihren Mund besser zur Geltung. Sie mochte ihre Gummiverpackung. Sehr angenehm auf der Haut. Sehr weich und anschmiegsam, aber auch ein Mittel um sie gefügig zu machen. Sie sah noch immer hübsch aus. Aber nicht mehr wie eine Gebieterin, sondern wie eine Sklavin. Sie konnte auf dem Halsreif eine Nummer lesen 5381. Sie war keine Person mehr, sondern nur noch eine Nummer. Aber es störte sie nicht.

Es folgte eine Augenbinde aus Latex. Sehr einschränkend, aber Selene konnte sich mit ihrem Gehör noch immer sehr gut orientieren. Wie eine Fledermaus oder ein Wal konnte sie sich mit Schallreflektionen orientieren, musste aber nur bei absoluter Stille selbst Geräusche aussenden. Die hochhackigen Stiefel von ihr und ihren Aufpasserinnen waren geradezu ideal um sich mit deren klackernden Geräuschen zu orientieren. Irgendwas in ihr hielt es für ein Spiel, besser ein Vorspiel und sie wurde erregter. Sie nahm den angebotenen Ballknebel bereitwillig auf und ließ ihn im Nacken verschließen. Sie mochte Knebel, trug sie aber früher nur zu besonderen Gelegenheiten wie den Absprung aus dem Flugzeug. Der Geschmack von Gummi gefiel ihr.

Ein kräftiger Hieb mit der Peitsche auf den Po zwang sie in die gewünschte Richtung zu gehen. Weitere Hiebe folgten und lenkten sie. Die Bordellleiterinnen waren nicht zimperlich mit der Peitsche, aber Selene gefiel es. Passte zum Spiel und ihre Schmerzschwelle lag deutlich höher als bei Menschen. Schließlich war sie in eine Zelle geführt und ihr Halsreif wurde mit einer Kette gesichert. Die Kette im Nacken war drei Meter lang und an der hinteren Wand befestigt.

Die beiden Frauen lösten ihre Augenbinde, den Knebel und die Handfesseln. Die Fußkette blieb. Selenes Zelle war vor allem mit einem großen Bett ausgestattet. Gummilaken. Auch Fußboden und Decken waren mit schwarzem Latex überzogen und gepolstert. Die Tür war zu weit weg für ihre kurze Kette. Und die Gitterstäbe waren neben ihren Fesseln das einzige aus Stahl. Der Rest war mit schwarzem Gummi bezogen. Genau die richtige Umgebung für Sex und um einen permanenten Gummiduft in der Nase zu haben. Sie konnte aber auch die Lust der Freier und die der Frauen in den Nachbarzellen riechen und hören. Sie war nur noch eine unter vielen Sklavinnen.

„Wir bringen dir deine Freier 5381. Versuche profitabel zu sein. Und trödele nicht rum, deine Kunden warten nicht die ganze Nacht auf dich. Wenn du eine Pinkelpause brauchst, dann musst du darum betteln. Andere Pausen sind nicht erlaubt. Wenn du nicht profitabel arbeitest oder wir deine Einstellung nicht mögen, wirst du bestraft.“ sagte die Aufseherin.

„Danke. Seid so gut und bringt mir auch etwas zu schreiben.“ Bat Selene ohne zu erklären, was sie damit vorhatte. Selene sah den Frauen an, dass sie gehorchen würden, aber auch, dass beide sich darauf freuten, Selene zu brechen und in eine richtige Sexsklavin zu verwandeln. Sanft zu ihr zu sein, wie es Richard befohlen hatte, würden sie nicht lange durchhalten. Selene war noch nie Sklavin gewesen, aber sie hatte schon oft gegen Bezahlung Sex gehabt. Jeden ihrer Sklaven hatte sie so an sich gebunden. Sie hatte jetzt nur keine Kontrolle mehr darüber, wen sie verführen musste.

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Selene verbrachte die ganze Nacht oben im Bordell. Es gelang ihr genügend Freiwillige zu finden, die sie dafür bezahlten Sperma aus ihnen zu trinken und sich anschließend nicht wehren konnten, als sie auch noch Blut von ihnen trank. Jeder einzelne war hinterher bereit, ihr alles Geld zu überlassen, was er besaß und entweder in Zukunft sein Gehalt an sie abzugeben oder als ihr Sklave zu arbeiten. Sie konnte noch die dominante Rolle und Männer unterwerfen, wenn sie es wollte.

Sie ließ die Männer zur Sicherheit alle einen handschriftlichen Vertrag aufsetzen, in denen sie ihr all ihre Besitztümer einzeln aufzählten und auf sie übertrugen. Die Kunden waren wirklich ziemlich vermögend. Fast alle waren gutverdienende Singles aus dem Finanzdistrikt. Jeder Samenerguss brachte mehr als eine Million ein. Für einen Ehemann zu arm aber für Sklaven ziemlich profitabel.

Einen Mann lediglich mit ihrem Mund zu befriedigen war neu für Selene, aber sie war ein Naturtalent. Jetzt wo sie verschlossen war, küsste sie den Penis nicht nur, bevor sie sich ihn einführte, sondern sie leckte und saugte daran. Und es machte ihr Spaß. Sie fand es plötzlich geil sich unterzuordnen und war auch mehrfach so scharf, dass sie fast gekommen wäre. Allerdings nicht so stark, wie bei den Orgasmen unten im Labor, welche Richard nur als Lust bezeichnete. Sie war stolz auf sich, dass es ihr so mühelos gelang, nur mit ihren Mund einen Mann zu befriedigen.

Die unterwürfige Sklavin blieb sie beim Sex aber nicht lange. Kein Mann hielt sich länger als eine Minute auf den Beinen, wenn sie vor ihm kniete und dabei sein bestes Stück verwöhnte. So legten sich ihre Freier meist nach kurzer Zeit auf den Rücken und statt vor ihnen zu knien, kniete Selene dann über ihrem Opfer. Selene versuchte verschiedene Techniken um ihre Freier nur mit ihrem Mund zu verwöhnen.

Bei einigen Freiern verwendete sie eine Kombination von Küssen und Lecken, bei anderen nahm sie den Penis ganz in sich auf und stimulierte ihn mit ihrer Zunge und den Druckänderungen durch ihre Atmung. Das Sperma fand Selene aber ekelhaft. Es kostete sie viel Überwindung es trotzdem hinunterzuschlucken. Hätte Richard ihr nicht gesagt, sie müsste es trinken, um ihren Körper weitere Nährstoffe zuzuführen, hätte sie es ausgespuckt. Wenigstens konnte sie anschließend alles mit Blut hinunterspülen und so den Geschmack loswerden. Zumindest bis sie kurze Zeit später den nächsten Freier verwöhnte.

Sie merkte allerdings, dass ihr Körper des Sperma nicht in den Magen leitete, wie das Blut was sie hinterher trank, sondern es woanders hingeleitet wurde. Sie versuchte zu erfassen, wo das war, aber es schien sich noch in ihrem Mundraum in nichts aufzulösen und einfach in Lust zu verwandeln. Richard hatte Recht und es wurde von ihrem Blut aufgenommen. Klang widerlich, der Gedanke daran, dass Spermien in ihren Blut herumschwammen, aber es war etwas, dass sie nicht steuern konnte.

Nach einer Weile fand sie heraus, dass zwar das Sperma von jedem Mann ekelhaft war, aber es gab graduelle Unterschiede. Wenn sie attraktiv waren, schmeckte es besser. Zumindest weniger widerlich. Ob das Sperma von Richard womöglich gut schmeckte? Immerhin war er attraktiver als alle anderen Männer und sie mittlerweile aus freien Stücken sein Eigentum. Sie nahm sich vor, ihn bei nächster Gelegenheit zu verführen und sein Sperma zu kosten. Richard war drauf und dran sie in eine gefügige Sklavin zu verwandeln und sie ließ es willig geschehen. Wenn er verlangte, dass sie dauerhaft für ihn in seinem Bordell arbeitete, wüsste sie nicht ob sie ablehnen könnte. Oder wollte.

Ab dem fünften Freier, nahm der Würgereiz ab und sie schaffte es das Sperma so hinunterzuschlucken, dass sie sich nicht übergeben wollte. Sie wusste eh nicht, ob sie einmal geschluckte Flüssigkeiten durch ihre Zähne erbrechen konnte. War noch nie notwendig. Und es war ja auch nicht in ihrem Magen sondern löste sich einfach in ihrem Blut auf. Es war zwar immer noch ekelhaft, aber sie schaffte es so hinunterzuschlucken, dass es aussah, als ob es ihr schmecken würde und sie davon geil wurde. Sie hoffte, wenn sie so handelte, als ob es ihr gefiel, würde sie den Unterschied irgendwann nicht mehr merken und wirklich gerne Sperma trinken. Wie eine gute Sexsklavin lächelte sie auch die ganze Zeit und sah so aus, als ob sie Lust empfand. Zumindest die Freier fanden es gut und waren anschließend gefügiger.

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Nach jedem Freier kam kurz eine der Servicekräfte vorbei und säuberte Selene, damit sie bereit für den nächsten Kunden war. Natürlich nahmen sie ihr auch alle Geschenke ab, welche ihre Freier ihr gemacht hatten. Dank ihrer Gummikleidung und ihrer klecker-freien Blastechnik ging die Reinigung aber meist schnell. Nach der Reinigung die Wand ansehen zu müssen und die Hände hinter dem Kopf zu verschränken war demütigend, aber nur so war ihr Hintern frei zugänglich und die Peitsche konnte prophylaktisch benutzt werden. Ein Hieb für jede Minute, die sie mit dem Freier gebraucht hatte, um sie zu höherer Geschwindigkeit zu erziehen.

Nach dem dritten Freier musste Selene auf die Toilette. Ihr Korsett war eng und weil ihre Nieren all das überflüssige Wasser aus dem Blut herausgefiltert hatten, sammelte sich mehr Urin an, als in ihrer zusammengepressten Blase Platz hatte. Um zum Klo begleitet zu werden, musste sie erst auf alle Viere und die Stiefel der Aufseherin küssen und lecken. Wahrscheinlich eine Standardprozedur, um neue Sklavinnen ihrer Menschlichkeit zu berauben.

Anschließend kamen Knebel und Augenbinde wieder an und sie musste auf allen Vieren zum Klo an der Leine gehen. Eine Aufseherin zog und eine verwöhnte ihren Po mit lauten Peitschenhieben. Das Klo war eher eine Art Dusche, in der sie angekettet wurde und erst dann der Schrittreißverschluss geöffnet wurde. Pinkeln durch ein Sieb war gewöhnungsbedürftig. Auch den Befehl zu pinkeln zu bekommen war neu. Und zwei bewaffnete Aufseherinnen die zusahen auch. Aber sie hatte keine Wahl.

Selene musste den Urin ihre Beine entlanglaufen lassen und wurde dann mit eiskalten Wasser gereinigt. Sie fühlte sich zwar hinterher sauber an, aber doch wurde ihr immer stärker bewusst was es bedeutete eine Sklavin zu sein. Alleine darum zu bitten, sich abketten zu lassen und zum Klo zu führen war demütigend. Aber dass sie auf dem Klo nicht den Reißverschluss öffnen konnte, weil sie dort gefesselt und auch blind war, war einfach nur gemein. Aber irgendwie gefiel es ihr völlig hilflos zu sein. Die Reinigung mit eiskaltem Wasser und die Fesseln halfen ihr in ihrer Rolle als rechtlose Sklavin zu bleiben. Wenigstens wurde sie anschließend abgetrocknet.

Irgendwann kam kein neuer Freier mehr. Es war spät geworden und alle Männer schliefen. Man führte Selene genauso gefesselt und verpackt in den Keller zurück wie sie nach oben gebracht wurde. Erst dort nahm man ihr die Maske und die Fesseln ab und entfernte auch den Halsreif. Sie fühlte sich gleich wieder freier und lebendiger, aber auch nackt. Die Maske war schon sehr angenehm. Selbst an den Halsreif hatte sie sich gewöhnt.

„Die Liebesbriefe von deinen Verehrern kannst du behalten. Von dem Geld gehen neunzig Prozent an das Bordell für die Raummiete und unseren Service, den Rest darfst du behalten.“

Man drückte Selene die Dokumente und ein paar dicke Geldbündel in die Hand. Wenn Selene des Geldes wegen oben gewesen wäre, würde sie sich über die Abzüge beschweren. Aber sie hatte trotzdem viel verdient und die Dokumente waren sehr viel mehr wert als die Geldbündel.

„Danke. Leben hier wirklich alle Frauen ständig in Ketten?“

„Ganz so schlimm ist es nicht. Neulinge wie du werden verschlossen und angekettet. Aber sobald dein Wille gebrochen ist, verschwinden die Fesseln und während du arbeitest, wirst du auch aufgeschlossen. Wir sollen uns unsere Lust halt für die Arbeit aufheben. Ich denke du bist auf einem guten Weg, man spürt, dass du freiwillig hier bist, um dich brechen zu lassen. Aber versuche es nicht zu erzwingen. Lass dich einfach gehen und genieße es einfach. Dann wirst du merken, dass du im Nu eine devote gefügige Sklavin bist, genau wie Richard dich formen will. Ich lasse Richard wissen, dass du gehorsam warst und werde ihm vorschlagen, dass wir ab morgen nicht mehr sanft sein müssen, sondern dich züchtigen dürfen.“ drohte die Aufseherin.

Selene hatte die Peitsche zwar nicht wehgetan, aber die Aufseherinnen hatten für Menschen schon kräftig zugeschlagen. Ein paar Hundert Hiebe waren in der Schicht zusammengekommen und sie fragte sich, wie man sie bald züchtigen würde. „Danke für die Warnung, Ich freue mich schon auf morgen.“ sagte Selene als sich die Tür zu Richards Labor verriegelte und sie hier unten wieder eingesperrt war. Das Labor roch nach ihm, was sie sofort lächeln ließ. Bis jetzt gefiel ihr Sklavin spielen zu müssen.

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Richard lag schlafend in einem Nebenraum auf einem Bett. Er hatte sich gewaschen und frische Latexkleidung an, roch aber immer noch unwiderstehlich für sie. Und das lag nicht nur daran, dass er nur Latex trug. Um den Hals trug er eine Kette mit einem Schlüssel dran. Sie erwog sich damit aufzuschließen um sich befriedigen zu können, verwarf die Idee aber dann. Sie war sein Eigentum und nur er hatte das Recht sie zu öffnen. Möglicherweise war ihre Keuschheit ja doch notwendig, um sie zu behandeln. Abgesehen davon war er besser darin sie zu verwöhnen als ihre eigene Hand.

Auf den freien Platz neben ihm sah sie einen metallenen Halsreif, der an einer Kette am Bett befestigt war. Er wollte wohl, dass sie sich selbst ankettete. Sie hätte noch genug Bewegungsfreiheit um jeden Teil seines Körpers küssen zu können, wäre aber ansonsten gefangen. Aber erst wollte sie ihm zeigen, dass sie eine produktive Sklavin war.

Selene legte zwölf Dokumente auf seinen Nachttisch, welche Selene alles Eigentum und auch die Einkommen ihrer Freier überschrieb. Oben drauf legte sie all die ihr verbliebenen Geldbündel, welche sie verdient hatte und formte sie zu einem Herz. Oben auf legte sie noch eine kurze Notiz.

„Ich hoffe das genügt dir für heute als Anzahlung. Ich habe versucht Sperma zu trinken, aber noch ist es eklig. Aber ich habe erst rund sechzig Milliliter getrunken. Möglicherweise lerne ich ja noch es zu mögen, wenn ich die hundert Liter voll habe. Bitte benutze mich wie du willst, aber bitte schließ mich auf. Ich brauche richtigen Sex. Mit euch mein Meister.

Deine untertänigste Sklavin.“


Selene duschte kurz mit Keuschheitsgürtel und zog dann einen frischen Catsuit in ihrer Größe an. Auch ein frisches Korsett zog sie an. Die Auswahl an Korsetts die hier unten in den Schränken waren, bestätigte ihr, dass er Korsetts mochte. Sie zog extra eines an, welches besonders eng war und nur wenig Raum für Atmung ließ.

Sie fand auch Schellen für ihre Arme und Beine und legte sich beides an. Sie fand eine richtige Sklavin sollte stets Fesseln tragen. Gefiel ihm bestimmt besser und er hatte sie nicht grundlos da. Vielleicht ein Test, ob sie sich ihm auslieferte. Selene suchte die Maske mit integriertem Knebel, die ihm so gut gefallen hatte. Vielleicht würde er diesmal in sie eindringen, wenn sie sich in eine Gummipuppe verwandelte. Die Maske hatte als Einzige Öffnung die Nasenröhrchen und war ansonsten aus engen dicken schwarzem Gummi. Raubte ihr die Sicht. Aber zum Glück konnte sie sich auch blind ganz gut orientieren.

Selene hatte diesmal die noch raffiniertere Version genommen, die ihre Atmung kontrollieren würde. Es würde sie noch mehr seinem Willen ausliefern und das war es schließlich was er wollte. Schließlich fand sie es bei seinen Spielsachen. Aus ihrer Nase kamen zwei dünne Schläuche, welche bei ihrem Hinterkopf vereinigt wurden und dort in einem Beutel endeten, welcher wiederum eine Öffnung nach außen zur Frischluft hatte.

Der Beutel hatte ein Volumen von einem Liter, entsprechend wäre der erste Liter den sie einatmen würde ihre eigene verbrauchte Luft. Nur wenn sie tiefer einatmete, würde sie überhaupt frische Luft bekommen. Sie versuchte trotz ihrer mittlerweile lauten Atmung leise ins Bett zu schleichen, schließlich wollte sie Richard nicht wecken, sondern einfach nur bei ihm sein.

Um ihn zu zeigen, dass sie sich ihm völlig unterordnete, verband sie ihre Füße durch eine kurze Kette und anschließend verband sie auch ihre Hände mit einer kurzen Kette. Die Schlüssel zu den entsprechenden Schlössern hatte sie vorher neben sein Bett gelegt, damit sie nicht mehr selbst ihre Fesseln lösen konnte und sich ihm gänzlich auslieferte.

Die Schlüssel eigneten sich hervorragend zum Beschweren all der Geldscheine, die sie bei Nahrungssuche bekommen hatte. Ihm das Geld zu überlassen fiel ihr nicht schwer, besaß sie doch Millionenmal mehr, aber es war als Botschaft umso klarer. Sie gehörte ihm mit Haut und Haaren.

Sie legte sich neben ihn ins Bett, gab ihm einen sanften Kuss auf den Mund und legte sich dann erst die Maske an, die sie blind und stumm machte. Dann legte sie sich den Halsreif um und verschloss ihn mit einem Klicken. Sie war wieder seine Sklavin und kuschelte sich an den schlafenden Richard. Er schien wenig übrig für ihr Gesicht zu haben und mehr auf einen Kompletteinschluss zu stehen. Und Latex zu tragen gefiel ihr, auch wenn sie lieber ihr Gesicht und ihre schwarzen Haare offen tragen wollte. Er wollte eine Gummisklavin, also wurde sie seine.

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Richard hatte sie tagsüber wieder mit einem aufgeklebten Vibrator fast um den Verstand gebracht, aber Orgasmen gewährte er ihr keine. Bis auf kurze Streicheleinheiten zeigte er auch kein Interesse an ihr. Sie war einfach den ganzen Tag gefesselt und wand sich vor Lust, konnte aber nicht kommen. Erst am Abend wurde sie wider verschlossen und von den Aufseherinnen abgeholt um oben im Bordell zu arbeiten.

Heute bekam Selene aber eine verschärfte Version ihrer Sklavenkleidung. Zusätzlich zu einem Halsreif bekam sie An Hand- und Fußgelenken eine Schelle angelegt, welche mit Ösen versehen waren, damit sie leichter gefesselt werden könnte. Und diesmal war sie in ihrer Zelle nicht nur am Halsreif angekettet, sondern bekam auch eine Kette zwischen den Füßen und eine zwischen den Händen. Beide nur einen halben Meter lang und aus ziemlich dicken Kettengliedern. Das Material war einen Zentimeter dick und aus hochwertigem Stahl. Nicht mal für sie zu zerreißen.

Am Anfang war ansonsten alles wie an ihrem ersten Abend, aber Kunde Nummer vier war anders. Es war eine Frau. Genauer gesagt eine Zofe von ihr, die sich offenbar Sorgen machte, weil Selene verschollen war. „Geht es euch gut Gebieterin? Wir machen uns Sorgen um euch. Ich habe Werkzeug dabei und kann euch losmachen.“ bot die Frau an.

„Es geht mir gut. Und lass meine Kette wo sie ist. Richard und ich versuchen eine Art Rollenspiel als Vorspiel. Es ist also alles in Ordnung und niemand muss mich retten. Da du aber schon einmal hier bist: die Frauen hier könnten ein wenig Hilfe gebrauchen. Ein paar mehr Aufseherinnen und auch ein paar Sklavinnen mehr wären gut. Ich möchte, dass du den anderen Bescheid gibst, dass sie sich hier als Sklavinnen bewerben sollen.“

Selenes Zofe schluckte. Selene zu dienen war das eine, aber in einem Bordell zu arbeiten etwas ganz anderes. „Bitte Gebieterin...“ Weiter kam sie nicht, weil Selene ihre Zofe mit der Zunge geschickt zum Orgasmus brachte.

Selene rief nach der Aufseherin. „Wir sind hier fertig.“

Als die Aufseherin kam, half sie der Zofe auf, deren lustvolles Grinsen auch unter der Maske zu sehen war. „Ich muss mich entschuldigen. Meine Sklavin hat versucht mich zu befreien. Damit das nicht wieder vorkommt, hat sie eingewilligt, dass sie und meine restlichen Sklavinnen auch hier arbeiten. Sie sollten Keuschheitsgürtel tragen und möglichst beim Betrieb des Bordells helfen. Wenn es nötig ist, können sie aber auch als ganz normales Personal hier arbeiten. Sie sind sehr gefügig und wenige Tage Zucht sollten reichen, damit sie sich einfügen.“
27. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 28.04.20 17:56

Anmerkung 1: Das Kapitel ist leicht gekürzt. Die fehlenden Szenen sind im Mitgliederbereich.
Bonuskapitel

Anmerkung 2: Die fehlenden Szenen sind nicht notwendig für das weitere Verständnis der Geschichte.

Anmerkung 3: Wer herausfindet, welche Bedeutung Selenes Sklavennummer 5381 hat, kann etwas gewinnen.
(Tipp: ich bin Mathematiker). Lösung einfach per PN an mich. Zu gewinnen gibt es das Recht eine weibliche Nebenfigur zu benennen, welche im späteren Verlauf der Handlung auftaucht.
28. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 28.04.20 21:50

Das Kapitel ist sehr interessant.

Selene arbeitet an sich, eine gute Sklavin zu werden. Noch hat sie Ihre Triebe unter Kontrolle und versucht sich an die neue Art von Nahrung zu gewöhnen. Ihre "Mitgift" in die Beziehung mit Richard ist sicher nicht "ohne". Ihre Sklavinnen, jetzt seine Bediensteten, werden Selene hoffentlich nicht zu sehr von ihrer Aufgabe abhalten. Werden sie ihr den zeitraubenden Schreibkram abnehmen können? Bald kommen dann Wiederholungsbesuche, die ohne Schreibkram auskommen und innerhalb von sehr kurzer Zeit be...glückt werden können.

Ich vermute, daß Du einige Szenen im Bordell noch genauer beschrieben hast, die nicht ganz jugendfrei sind. Da wird es ordentlich zur "Sache" gegangen sein.

Ihre Nummer ist in der Tat eine besondere Zahl. Mindestens eine Eigenschaft davon habe ich schon gefunden, weiß aber nicht ob sie besonders genug ist. Das Rätsel wartet noch auf seine Lösung.
29. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 30.04.20 19:21

Zitat
Das Kapitel ist sehr interessant.

Selene arbeitet an sich, eine gute Sklavin zu werden. Noch hat sie Ihre Triebe unter Kontrolle und versucht sich an die neue Art von Nahrung zu gewöhnen. Ihre \"Mitgift\" in die Beziehung mit Richard ist sicher nicht \"ohne\". Ihre Sklavinnen, jetzt seine Bediensteten, werden Selene hoffentlich nicht zu sehr von ihrer Aufgabe abhalten. Werden sie ihr den zeitraubenden Schreibkram abnehmen können? Bald kommen dann Wiederholungsbesuche, die ohne Schreibkram auskommen und innerhalb von sehr kurzer Zeit be...glückt werden können.


Ihre Bediensteten werden ihr helfen ihre Aufgabe zu erfüllen. Deswegen hat Selene sie ja gebeten einzuziehen. Wiederholungen sind aber eher unnötig. Sie kann mit einmal blasen das Vermögen und das Einkommen eines Freiers zur Gänze abschöpfen. In Empire City sind 20 Mio. Männer, da muss sie nichts wiederholen. Und jeder weitere Sklave bringt sie näher an den Titel "Das Vampirimperium".

Zitat

Ich vermute, daß Du einige Szenen im Bordell noch genauer beschrieben hast, die nicht ganz jugendfrei sind. Da wird es ordentlich zur \"Sache\" gegangen sein.

Ja habe ich. Aber wie Buffy (Zitat leicht umformuliert) schon sagte:
Zitat
Siehst du, genau das mag ich an euch Vampiren. Sex und Tod und Liebe und Schmerz, das ist alles immer dasselbe für euch.
[See, this is what I hate about you vampires. Sex and death and love and pain, is all the same damn thing for you. Episode 7x07 Conversations with dead people. 29:00]

Es ist nicht nur wegen intensivem Sex im Ü18-Bereich. Eher das Letztere. Ansonsten wird in den Szenen schneller gearbeitet und weniger geschrieben. Aber eben auch nur Kleingeld verdient.


Zitat

Ihre Nummer ist in der Tat eine besondere Zahl. Mindestens eine Eigenschaft davon habe ich schon gefunden, weiß aber nicht ob sie besonders genug ist. Das Rätsel wartet noch auf seine Lösung.

Vermutungen gerne an mich schicken. Vielleicht liegst du ja schon richtig.
30. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 05.05.20 15:28

Wieder eine sehr interessante Fortsetzung. Schön wie sich Selene in ihrer neuen Rolle wohlfühlt und wie sehr sie sich als Sklavin einbringt.

Ich bin gespannt wie jetzt "der Plan" weiter geht.
31. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 05.05.20 21:28

Zitat
Wieder eine sehr interessante Fortsetzung. Schön wie sich Selene in ihrer neuen Rolle wohlfühlt und wie sehr sie sich als Sklavin einbringt.

Ich bin gespannt wie jetzt \"der Plan\" weiter geht.

Danke für das Lob. Und freut mich, dass jemand das Inhaltsverzeichnis gefunden hat.
Fortsetzung folgt.
32. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 05.05.20 21:31

2.6. Der Plan

Auch die nächsten Wochen waren für Selene in sexueller Hinsicht gleich. Nachts war sie in ihrem Keuschheitsgürtel eingeschlossen und durfte im Bordell auf die Jagd nach Sperma, Blut und Geld gehen und tagsüber lag sie gefesselt in Richards Bett. Nur die kurze Zeit, in der er früh noch schlief, konnte auch sie schlafen. Wenn er arbeitete, fesselte er sie in verschiedenen Positionen und weckte sie, indem er einen Vibrator einsetzte, der sie den ganzen Tag über auf einer Lustwelle schweben ließ.

Aber noch immer verschmähte er sie und drang nicht in sie ein. Sie durfte ihn nicht mal einen blasen oder auf die Haut küssen. Er bestand darauf, dass stets mindestens eine Schicht Latex zwischen ihren Körpern sein musste. Also durfte sie maximal die Schwellung in seiner Hose küssen oder sich im gefesselten Zustand von ihm auf ihre Latexhaut küssen lassen. Aber auch das kam nur selten vor. Statt wie üblich ihn sexuell gefügig zu machen, machte er das nun mit ihr.

Obwohl er Selene permanente Lust gestattete, sehnte sie sich immer mehr nach seiner persönlichen Zuneigung. Sie wollte auch nicht von seinen Spielzeugen verwöhnt werden, sondern von ihm persönlich. Und sie wollte auch ihn glücklich machen. Möglicherweise würde sich dann auch endlich ihre aufgestaute Lust in einem richtigen Orgasmus entladen.

Erst nach vier langen Wochen veränderte er heute etwas. Als sie vom Stich einer Nadel geweckt wurde, war sie zwar auf seinem Bett gefesselt, aber er hatte ihr die Maske abgenommen und auch ihren Keuschheitsgürtel. Auch ihre Fesseln waren nicht so restriktiv wie sonst. Sie war nur an Armen und Beinen angekettet und ihr Hals war mit einem Halsreif angekettet. Sie hatte an allen Enden mehr als zwanzig Zentimeter Bewegungsfreiheit. Erheblich mehr als sie sonst insgesamt hatte.

Richard saß neben ihr im Bett und hielt eine der Blutkonserven in der Hand, die sie sich letzte Nacht mitgebracht hatte. Endlich durfte sie ihn sehen und hatte keine Augenmaske auf.„Stimmt etwas nicht Richard?“ fragte Selene, da sie nicht wusste, warum ihr Eigentümer sie so anders behandelte.

„Ich denke du bist soweit um den nächsten Schritt zu gehen. Wenn du jetzt Lust haben willst, musst du mich befriedigen. Wenn du dir Mühe gibst, werde ich dich dann ebenfalls bis zu einem Orgasmus bringen.“ verlangte er. Mit keinem Wort ging er auf die Spritze ein, mit welchem er ihr Blut abgenommen hatte, sondern legte diese neben das Bett.

„Du kannst mich schon seit Wochen haben. Ich will dich und gehöre nur dir. So wie ich gefesselt bin, kann ich mich ja auch nicht wehren.“ bettelte Selene.

„Ich will, dass du es freiwillig machst. Keine Fesseln. Kriegst du das hin?“ fragte Richard.

„Ich liebe dich auch wenn ich nicht gefesselt bin. Lass mich frei, dann beweise ich es dir!“ sagte Selene immer noch bettelnd.

„Na schön. Aber erst trink. Ich will nicht, dass du mich nachher auffrisst.“ Richard hielt ihr eine Blutkonserve nach der anderen hin, welche sie gierig leer saugte. Anschließend löste er ihre Fesseln und schickte sie unter die Dusche. Er legte Selene frische Kleidung hin, in der Hoffnung, sie würde einwilligen sie zu tragen.

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Es war das erste Mal seit langem, dass Selene weder Fesseln noch den Keuschheitsgürtel trug. Und trotzdem durfte sie allein duschen. Sie musste sich zusammenreißen, um sich nicht jetzt gleich auf der Stelle selbst zu befriedigen, aber sie wusste, dass es nicht helfen würde. Einzig selbständig aufs Klo gehen zu können, leistete sie sich als Luxus. Sie hatte noch nie einen richtigen Orgasmus gehabt und nur Richard war hoffentlich in der Lage sie endlich wirklich kommen zu lassen.

Den schwarzen Catsuit aus Latex samt integrierten Zehensocken und Handschuhen zog sie genauso im Bad an, wie die Stiefel und ihr Korsett. Sie führte die beiden Ausstülpungen des Catsuits in ihre Spalte und ihren Anus ein. Er könnte sie nehmen und in sie eindringen, ohne sie wirklich berühren zu müssen. Zumindest sie war spätestens beim Einfädeln der integrierten Kondome heiß. Sie war nur am Kopf noch nicht in Latex eingeschlossen.

Die restriktive Maske wollte sie sich in seiner Gegenwart aufsetzen. Er sollte sehen, dass sie jede seiner Fantasien sein konnte. Er saß auf dem Bett und sah ihr zu. Auch er war komplett in schwarzes Latex gehüllt, aber seine Maske hatte für Augen und Mund richtige Löcher als Öffnungen. Ihre Maske war restriktiver als alles was sie vorher tragen durfte. Sie würde darin mehr eine Puppe als eine Person sein. Aber es sah geil aus und machte sie nur noch heißer.

Die Maske bestand weitestgehend aus hautfarbenen Latex und ahmte ihr natürliches Gesicht nach. Nur bei den aufgemalten Augen war ein kleines Stück durchsichtig, damit sie etwas sehen konnte. Die einzigen Öffnungen waren zwei Nasenröhrchen, die sie mit Luft versorgten. Es würde ihre Atmung noch ein wenig mehr einschränken, dafür roch es für sie stärker nach Gummi. Sie waren aber gerade kurz genug, damit sie etwas riechen könnte.

Für ihren Mund gab es eine Auskleidung, welche nicht nur ein einfaches Kondom war, sondern dickes Gummi, welches separate Taschen für ihre Lippen, ihre Zähne und sogar ihre Zunge hatte. Nur für ihre oberen Eckzähne gab es ein kleines Loch, damit sie Sperma trinken konnte. Die jeweiligen Taschen waren dabei unterschiedlich gefärbt. Weiß für die Zähne und Hautfarben für die Mundhöhle sowie rot für die Lippen und die Zunge. Fast natürlich, nur durch die fehlende Struktur sah sie künstlich aus. Wie eine Puppe.

Selene gab der Maske einen Kuss auf den Mund und schob ihre Haare nach hinten, damit der Verschluss am Hinterkopf die Haare nicht einklemmte. Es fühlte sich gut an, das dicke Gummi auf der Haut zu fühlen. Nachdem sie die Maske korrekt positioniert hatte und auch ihre Zähne, Lippen und Ohren in die entsprechenden Taschen verpackt hatte, setzte sich Selene eine Perücke auf, welche ihre eigene Frisur nachahmte. Schwarze Haare, die bis zu ihrem Schultern gingen und ihr helles Gesicht wunderbar einrahmten. Sie gefiel sich. Sie war wie eine lebende Puppe und sie wollte, dass man mit ihr spielte.

Das Gefühl in ihren Mund war ungewohnt, aber nicht unangenehm. Es vereinte die Vorteile einer Knebelung, wie die Unfähigkeit zu sprechen und die angenehme Enge im Mund mit der frei zu sein. Sie konnte küssen und wenn er wollte, konnte sie ihm auch einen blasen. Ihre Sicht war deutlich eingeschränkt. Es fehlte Ultraviolett und ihr Sichtbereich war deutlich eingeschränkt. Nur wenn sie genauso geradeaus sah, wie ihre leblosen aufgemalten Puppenaugen, konnte sie überhaupt etwas sehen.

Auch Selenes Gehör war eingeschränkt durch die Gummihülle und auch durch die Stöpsel in den Ohren. Sie konnte nur noch tiefe Töne wahrnehmen, aber auch das nur eingeschränkt. Mehr durch die Druckveränderungen auf den Knochen als über ihre Ohren. Worte würde sie kaum noch verstehen, aber das Schlagen seines Herzens war deutlich für sie. Sie würde sich auf den Tastsinn beim Sex konzentrieren müssen, vielleicht half das, auf jeden Fall fühlte sie sich ausgeliefert und erregt. Der gleichmäßige Druck auf ihre gesamte Haut machte sie zumindest viel sensibler. Selene ging zu ihm und ließ ihn ihren Körper bewundern und anfassen.

Richard befühlte ihre Öffnungen und war zufrieden mit ihr. Er nahm sich eine Flasche Silikonöl und verrieb es gründlich über ihren Körper, bis sie schön glänzte. Dann widmete er sich ihren Körperhöhlen und massierte erst in den Mund Öl, dann in ihren Po und als letztes in ihre Spalte. Selene musste sich zusammenreißen, damit sie nicht schon beim Vorspiel kam. Richard war einfach zu zärtlich, wie er sie beim Einölen durchknetete.

Schließlich stellte er die Ölflasche beiseite und gab ihr einen Zungenkuss. Selene mochte das Gefühl, wie er mit ihrer verpackten Zunge spielte und drückte ihn dabei sanft nach unten auf das Bett. Sie würde ihn reiten und all sein Sperma aus ihm heraus melken.

Er mochte ihre neue Verpackung und sein Penis wuchs in ihrer Primäröffnung schnell heran. Ihre Vaginalmuskulatur war trainiert um einen Penis festzuhalten und mit wellenförmigen Bewegungen zu massieren. Sie hatte es vermisst einen Penis in ihrer Spalte zu spüren. Es war gut nach einem Monat endlich wieder gefüllt zu sein. Dabei streichelte sie seinen Körper und ihre Zungen spielten miteinander. Sein fester Griff, mit dem er ihre Brüste knetete stimulierte sie zusätzlich.

Kurz bevor es für ihn kein Zurück mehr gab, stoppte sie und wechselte die Stellung. Sie platzierte ihre Knospe vor seinem Mund und nahm dafür seinen großen Penis in ihren Mund. Beide hielten die Intensivierung der Stimulation nur wenige Minuten aus, bevor sie praktisch zeitgleich kamen. Selene hatte gelernt, ihre eigene Lust mit der ihrer Partner zu synchronisieren und konnte sich so lange genug zurückhalten. Sie wusste, dass es gut für ihre Bindung war, wenn sie gemeinsam kamen.

Und sie wusste jetzt, dass Richard sie nicht angelogen hatte. Alles was sie in den letzten Hundertfünfundzwanzig Jahren Orgasmus genannt hatte, stellte sich nun nachträglich als lediglich lustvolles Gefühl heraus. Nichtmal ein besonders Intensives. Der Orgasmus den Richard ihr bereitet hatte war besser als alles je zuvor. Endlich wusste sie, dass sie als seine Sklavin glücklich werden konnte. Er war kreativ indem er sie verpackte und entrechtete und er war sehr geschickt mit seiner Zunge. Kein Wunder, dass ihm alle Frauen des Bordells verfallen waren.

Genüsslich saugte sie sein Sperma auf. Durch ihre Mundverkleidung konnte sie zwar nichts schmecken, aber das machte es fürs erste Mal sogar besser. Machte ihn geheimnisvoller und sie ekelte sich nicht wegen der ungewohnten Nahrung. Statt des ekelhaften Spermageschmacks hatte sie ihr geliebtes Latex geschmeckt. Erst nachdem sie sicher war, das er erschlafft war und nichts mehr rauskommen würde, ließ sie ihn aus ihren Mund und kuschelte sich an ihn.

Er deutete auf ein Glas Wasser neben dem Bett und sie verstand. Er mochte es zwar, wenn sie sein Sperma trank, aber sie hatte noch Spermareste im Mund, die ihn abhalten würden sie zu küssen. Sie spülte also aus und legte sich dann neben ihn um mit ihm zu kuscheln. Sie ließ ihn einen Moment, bevor sie eine zweite Runde von ihm einforderte. Ihren Kopf legte sie auf seine Brust und genoss die Geborgenheit und die Nähe zu ihrem Eigentümer.

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Selene hatte sich auf seine Brust gelegt und lauschte seinen Herzschlägen. Wieso nur hatte sie sich so schnell seinen Wünschen untergeordnet? Er sah gut aus und war reich, aber sie wusste dass das nicht alles war. Ihr Geruchssinn hatte ihn als geeignet eingestuft und sie wusste dass sie ihn brauchte. Es war völlig normal sich unter diesen Bedingungen in ihn zu verlieben. Aber dass es so befriedigend war, sich von ihm in ein Lustobjekt verwandeln zu lassen, welches keine Rechte hatte, war neu für sie.

Er hatte sie zwar gebeten jetzt auf Fesseln zu verzichten, aber das galt ja nur für die erste Runde. Nach einer halben Stunde Kuscheln, stand Selene kurz auf und holte ein paar Spielsachen. Sie legte für ihn einen Umkehrstrip hin und legte sich an Armen und Beinen Schellen an, die sie mit Schlössern sicherte. Zusätzlich legte sie ihren metallenen Halsreif mit ihrer Sklavennummer 5381 an, an dessen hinteren Ring sie eine Leine befestigte. Als letzte Sicherungsmaßnahme verband sie ihre Fußgelenke mit einer dreißig Zentimeter langen Kette und anschließend auch ihre Handgelenke mit einer gleich langen Kette.

Sie kroch wie eine Raubkatze auf allen Vieren zurück ins Bett und nahm seinen Kleinen in den Mund und machte ihn wieder groß. Als er steif war, wandte sie ihm ihren Po zu und wackelte damit lustvoll. Sie wollte, dass ihr Po entjungfert wurde. Niemanden hatte sie je so sehr vertraut und geliebt, dass sie Analverkehr akzeptiert hätte. Aber er war auch der erste in einer sehr langen Reihe von Liebhabern beiderlei Geschlechts, der sie tatsächlich zum Höhepunkt gebracht hatte. Vielleicht würde der Orgasmus ja noch intensiver, wenn sie sich noch mehr unterwarf.

Er ging auf den Vorschlag ein und knetete ihren Po durch. Er nahm sich die Leine um sie kontrollieren zu können und drang dann in sie ein. Er zog an der Leine und würgte Selene damit, aber es schien sie nur noch geiler zu machen. Mit der anderen Hand knetete er ihren Po und gab ihr kraftvolle Schläge auf beide Backen. Es klatschte ziemlich laut, aber Selene schien im Moment keinen Schmerz zu spüren sondern nur Lust.

Selene stöhnte immer lauter, hauptsächlich vor Lust, aber auch, weil sie durch den Zug der Leine gewürgt wurde und schlechter Luft bekam. Es hatte einige Stöße gedauert, aber jetzt wusste sie, wie sie ihren Schließmuskel bewegen musste, damit sie seinen Penis noch besser stimulieren konnte.

Schließlich kam er und sogar Selene reichte die Stimulation durch den Analverkehr, um zu kommen. Ob ihr eigener Orgasmus an seinem Eindringen lag oder doch daran, dass das Halsband sie würgte? Selene war sich zumindest sicher, dass sie ihn nun endlich definitiv liebte, anders konnte sie sich nicht erklären, warum sie sich trotz ihrer überlegenen Kräfte in seine Sklavin verwandelt hatte. Sie mochte es sogar sich so abrichten zu lassen, dass sie selbst Lust und Orgasmen aus ihrer Unterwerfung zog.

Sie drehte sich auf den Rücken und sah ihn glücklich an. Er nahm sich ein paar Gummiseile und verschnürte sie zu einem Paket, welches es zwar bequem hatte, aber sich nicht rühren konnte. Anschließend kuschelte er sich an sie und erholte sich von den Anstrengungen. Es hatte sich gelohnt solange zu warten. Jetzt gehörte Selene ihm und würde auch jeden Befehl befolgen, den er ihr gab. Er hatte verdammtes Glück so eine heiße Frau seine Sklavin nennen zu können. Es wurde Zeit sein Versprechen einzulösen und sich eine zweite Frau fürs Bett zuzulegen.

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Nachdem Richard wieder bei Kräften war, löste er Selenes Fesseln und nahm ihr die Maske ab.

„Vielen Dank Richard. Ich dachte am Anfang du wolltest mich versklaven, um dich zu befriedigen. Aber jetzt weiß ich, dass du es für mich getan hast. Du hast mir die beiden ersten richtigen Orgasmen meines Lebens geschenkt. Ich werde von nun an alles tun was du verlangst. Ich liebe dich und will deine gehorsame Sklavin sein.“ sagte Selene freudig strahlend. So gut wie eben hatte sie sich in ihrem ganzen Leben noch nie gefühlt.

„Keine Ursache ich wollte dich tatsächlich als Sklavin. Und ich freue mich, dass deine Abrichtung erfolgreich zu sein scheint. Aber auch du warst wirklich gut Selene. Du bist nicht nur die schönste sondern auch die talentierteste Liebhaberin, die ich je hatte. Daher habe ich auch eine Belohnung für dich. Aber erst will ich dir etwas zeigen. Ich will dir beweisen, dass ich dich nicht grundlos zwinge Sperma zu trinken. Es tut nur ganz kurz weh.“ Sagte Richard.

Er stach sie erneut mit einer Spritze und nahm ihr Blut ab. Einen Tropfen davon gab er auf einen Objektträger und legte es auf ein Mikroskop, welches an einen Monitor angeschlossen war, damit sie beide sehen konnten, was er ihr zeigen wollte.

„Du siehst hier vier Blutproben von dir nebeneinander. Die Erste habe ich dir entnommen, als ich dich das erste Mal untersucht habe, die Zweite nach deiner ersten Nacht hier. Die Dritte bevor wir eben Sex hatten, und die Letzte ist von gerade eben. Wie du siehst fehlen auf der ersten Probe noch diese speziellen Fresszellen.“ Richard deutete bei dem Bild dabei auf Blutzellen, die etwa dreimal so groß waren wie normale Fresszellen. Selene nickte interessiert.

„Diese Zellen sind Geschlechtszellen und bilden sich in deinen Eierstöcken, wenn du Lust hast und reichern sich in deinem Blut an. Bevor du mich kanntest, hattest du wie du sehen kannst keine Einzige davon. In der Zweiten siehst du schon ein paar vereinzelte, aber noch nicht sehr viele. Erst ab der dritten Probe sind sie relativ häufig, aber auch noch nicht sehr viele. Um sie so zahlreich werden zu lassen, musste ich dich so lange mit dem Vibrator verwöhnen. Mal sehen ob wir auch das zweite Stadium finden.“ Richard suchte eine Weile auf dem Bild der dritten Probe bis er fand was er suchte.

„Hier haben wir ein gutes Exemplar mit zwei Geißeln. Die Geißeln bekommen sie von dem Sperma, welches du trinkst. Hilft bei der Beweglichkeit, aber es wäre besser, wenn sie mehr Geißeln hätte. Eher so zwanzig pro Zelle und auch an allen deinen Zellen. Wollen doch mal sehen, wie sie reagieren, wenn wir weiteres Sperma dazugeben.“ Richard nahm mit einer Pipette Sperma aus dem integrierten Kondom von Selenes Anzug und gab je einen winzigen Tropfen in die beiden letzten Blutproben von Selene und schüttelte die Proben, damit es sich durchmischte. Anschließend gab er von beiden Blutproben wieder je einen Tropfen auf Objektträger und legte sie unter das Mikroskop.

„Wie du siehst reagieren in beiden Blutproben die Geschlechtszellen auf das Sperma. Ah, da greift sich die Fresszelle ein Spermium, sagte Richard, als er auf das Bild der ersten Blutprobe deutete.“ Er zoomte etwas näher heran, damit man sehen konnte, was die Zelle machte. „Oh schade, das Spermium wird verdaut. Offenbar war dein Blut da noch nicht in Stimmung.“ Sagte Richard scherzhaft.

„Aber es scheint ihr zu helfen. Siehst du, deine Zelle hat jetzt eine Geißel, mit der sie sich fortbewegen kann.Oh sieh nur, sie schnappt sich noch ein Spermium und baut sich dessen Geißel bei sich selbst ein. Aber wieder wird der Rest einfach verdaut. Wollen wir mal sehen, wie dein Blut reagiert, wenn du gerade Sex hattest.“

Richard vergrößerte nun eine Blutzelle von der zweiten Probe, welches ebenfalls gerade ein Spermium aufgenommen hatte. Diese Zelle reagierte aber völlig anders. Es löste das Spermium nur teilweise auf und zerstörte noch nicht die darin transportierte Fracht an Genen, sondern baute aber sonst auch die Geißel ein. Anschließend schwamm es aus eigener Kraft auf einem zufälligen Zickzackkurs, als ob es etwas suchte.

Richard und Selene sahen sich beide fasziniert an, was die Blutzelle vorhatte. Erst nach etwa zehn Minuten stoppte die Blutzelle und verdaute doch die Gene, welche es von dem Spermium aufgenommen hatte.

„Heißt das ich bin jetzt endlich fruchtbar und brauche nur noch eine zweite Frau?“ fragte Selene ganz aufgeregt.

„Sagen wir du machst gute Fortschritte. Noch ist deine Konzentration an diesen Geschlechtszellen in deinem Blut nicht besonders hoch. Ich schätze mal du bräuchtest eine Konzentration wie bei den weißen Blutkörperchen also so 5000 pro Mikroliter oder so ca. dreißig bis vierzig Milliarden von den Geschlechtszellen insgesamt. Im Moment bist du davon noch weit weg. Nur wenn du knapp vor dem Orgasmus stehst, ihn aber nicht erreichst, bilden sich weitere. So um die eine Million pro Sekunde und müssen auch noch von Sperma aktiviert werden. Du darfst Orgasmen haben, aber sobald der eintritt, endet die Produktion.“

„Und bei sagen wir fünfzehn Millionen Spermien pro Milliliter brauchst du rund zweieinhalb Liter Sperma, nur damit jede der Fresszellen eines abbekommt. Aber um sich richtig bewegen zu können, brauchen die Zellen eher so zwanzig Geißeln. Damit du völlig fruchtbar bist, solltest du also etwa das Spermaäquvalent von fünfzig Litern trinken. Und brauchst noch etwa einen Tag Dauer-Fast-Orgasmus. Du musst bedenken, dass du nur etwa ein Promille davon anschließend der zweiten Vampirfrau einflößt. Statt siebzig -millionen Spermien hast du nur siebzigtausend aktivierte Befruchtungszellen, die du auf den Weg schickst. Die restlichen Geschlechtszellen haben keine frischen Spermien abbekommen. Du schickst ja nur einen kleinen Teil deines Blutes auf den Weg und verdünnst so die effektiv nutzbare Menge deutlich. Und die Siebzigtausend sollten wirklich alle vorher genügend Geißeln haben, damit sie auch ihr Ziel finden.“

„Um sie aber zu schwängern, muss dein Blut in Stimmung sein, du also einen Orgasmus haben, wenn du Sperma trinkst. Und die Eizelle und dein Blut haben nur ein Zeitfenster von wenigen Minuten um sich zu finden. Dein Blut beginnt mit der Verdauung des Spermas, sobald der Orgasmus abgeklungen ist. Für eine optimale Befruchtung solltest du also nicht nur noch mehr Sperma trinken, sondern auch noch lernen deine Orgasmen länger zu halten.“ sagte Richard liebevoll.

„Dann muss ich also nur ein paar tausend Mal Sex haben und dabei kommen und schon bin ich bereit?“ fragte Selene.

„Fast. Denk daran, dass deine Geschlechtszellen im Blut die Geißeln nur aufnehmen, wenn du keinen Orgasmus hattest, sich aber nur bilden, während du fast einen hast. Du musst also abwechselnd guten Sex haben um die Geschlechtszellen zu bilden und welchen, den du nicht magst. Mehr als eine leichte Erregung solltest du sicherheitshalber nicht haben, um dein Blut zu füttern. Und einen richtigen Orgasmus brauchst du erst zur Befruchtung. Tut mir leid für dich.“ sagte Richard.

„Danke Richard. Dann bist du halt derjenige, welcher mir Orgasmen schenkt und meine Kunden im Bordell sind nur Nahrung, die dafür bezahlt. Ich trage dann den Keuschheitsgürtel aus medizinischen Gründen und nicht nur um als dein Eigentum gekennzeichnet zu sein. Ich hatte eine Weile gedacht, du willst nur, dass ich deinen Fetischen entspreche, aber wie sich gezeigt hat, sind es meine ganz natürlichen Bedürfnisse. Ich würde mich freuen, wenn du mich weiter zur Sklavin abrichtest. Müssen meine Eizellen eigentlich auch behandelt werden, wenn ich die Kinder selber austragen will?“ fragte Selene neugierig.

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„Gut, dass du deine Natur langsam akzeptierst. Ich muss nämlich noch mehr von dir verlangen, damit deine Eizellen auch bereit sind. Damit eine Eizelle ein Spermium aufnimmt, musst du nichts weiter tun. Das funktioniert wie bei uns Menschen. Damit die Blutzellen und die Eizellen sich aber finden, müssen sich die Bedingungen in deinem Inneren verbessern. Die Frau welche das Blut aufnimmt, beißt die andere und muss es dann durch diese Gefäße transportieren.“ Richard zeigte ein schematisches Bild von kleinen Gefäßen, welche von den Vaginalzähnen ausgingen und direkt in der Gebärmutter endeten.

„Die Gefäße haben keine Verbindung zum Herz und haben auch keine Muskulatur zum Transport, sondern müssen das Blut der Spenderin anderweitig bewegen. Und auch das geschieht mit Geißeln, welche aus Sperma gewonnen werden. Letztlich fangen auch die Zellen aus den Gefäßwänden Sperma aus dem sie umgebenden Blut. Aber solange dein Blut nicht überschüssiges Sperma hat, bekommen sie keine ab. Es gibt aber Möglichkeiten, dein Blut vom Fressen abzuhalten. Wenn du wütend bist oder Schmerzen hast, sind deine Blutzellen nicht in der Stimmung Sperma zu fressen. Damit du aber die Spermien verwenden kannst, um sie in die Gefäßwände einzubauen musst du gleichzeitig Lust spüren, da sonst der Bereich nicht ausreichend durchblutet wird. Aber auch nicht so stark, dass du kommst. Du weißt, dann will sich dein Blut paaren.“ erklärte Richard.

„Ich soll mich also vergewaltigen lassen und es soll mir gefallen?“ fragte Selene wütend.

„Das würde helfen, aber so weit musst du nicht gehen. Es sollte reichen, wenn du dich fesseln lässt und ein wenig gequält wirst. Stromschläge oder ein paar Peitschenhiebe. Wenn du den Spermalieferanten nicht ausstehen kannst, kann auch das helfen. Aber ein wenig gefallen sollte es dir schon.“ sagte Richard sanft und streichelte sie.

„Und falls du dich das fragst: Deine Gang-Bang-Experimente waren Fehlschläge. Entweder es war nicht schmerzhaft genug oder du hattest keine Lust. Auf jeden Fall hast du noch keine Geißeln in deinen Transportkanälen. Aber das klappt schon noch. Vielleicht tut es ein Vibrator, der zufällig Stromschläge verteilt. Da müssen wir ein wenig experimentieren um zu merken welche Art Schmerz dir Lust bereitet.“ sagte Richard.

„Ich werde es machen, aber sei sanft zu mir. Ich bin noch nicht bereit, mir wehtun zu lassen. Lass uns erst mein Blut aufwerten, indem ich oben als Nutte arbeite. Ich bin es gewohnt meinen Körper für Nahrung zur Verfügung zu stellen, warum nicht auch für Sperma. Wenn das soweit ist, habe ich mich vielleicht daran gewöhnt wie eine Sklavin zu denken und du kannst mich entsprechend verwenden.“

„Du wirst eine ausgezeichnete Sklavin sein. Aber vielleicht wirst du nicht soweit gehen müssen. Ich habe herausgefunden, wie man Menschen in deine Spezies verwandelt.“ verriet Richard und hatte sofort Selenes ganze Aufmerksamkeit.

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„Es gibt nur wenige Frauen, die die Umwandlung überleben werden. Die Frau muss jung und kräftig sein. Und sie muss ein paar spezielle Genkombinationen aufweisen, damit die Therapie anschlägt.“ log er.

„Hast du zufälligerweise in deinen Gendatenbanken eine passende Person gefunden?“ fragte Selene. Sie hatte völlig vergessen, dass sie ursprünglich gekommen war, um schwanger zu werden. Die Entdeckung ihrer eigenen Lust hatte dieses eigentliche Ziel für lange Zeit aus ihrem Bewusstsein verdrängt, aber jetzt war sie ganz Ohr.

„Ich habe mehr als zehn Millionen Gensequenzen von Frauen aus dem ganzen Land von dem Computer überprüfen lassen, aber nur eine einzige Frau hat die richtige Genkombination. Sogar das richtige Alter. Ich möchte, dass du sie verführst und herbringst.“ sagte Richard.

„Wer ist sie und wo wohnt sie?“ fragte Selene neugierig.

„Werde nicht böse, aber es ist Alicia. Meine Adoptivtochter Alicia.“ sagte Richard ruhig. Er hoffte dass Selene ihm glaubte. Es gab nur eine Dosis mit der dementsprechend auch nur ein Mensch Vollkommenheit erlangen konnte. Und keine menschliche Frau lag ihm mehr am Herzen als Alicia. Sie würde eine ideale Sklavin in seinem Harem abgeben.

Selene wusste dass er log. Sie glaubte, dass er jede Frau umwandeln konnte, aber Alicia wollte, damit er auch sie besitzen konnte. Sie war sich nur nicht sicher, ob er sie ersetzen würde, wenn er Alicia hatte. Ob er sie auch beide behalten würde? „Wirst du mich auch noch an dich ranlassen, wenn du sie hast? Schließlich kennst du sie schon länger und hast sie schon fast fertig zu deiner dich liebenden Sklavin abgerichtet.“ sprach Selene ihre Bedenken aus.

„Keine Angst Selene. Ich werde mit euch beiden schlafen. Und ihr miteinander. Ich liebe euch beide und nur zu dritt können wir eine von euch schwängern.“ sagte er. Selene wusste, dass er diesmal nicht log. Er wollte mehrere Frauen. Ganz natürlich für einen Mann. Und Selene fand Alicia eh anziehend. Hoffentlich war auch Alicia bisexuell veranlagt, sonst würde die Beziehung echt schwierig. Die Co-mutter ihrer Kinder wollte sie nicht vergewaltigen.

Selene stand auf. „Ich vertraue dir. Entschuldige meine Eifersucht. Es ist nur so ein glücklicher Zufall, dass Alicia die Richtige ist. Wahrscheinlich ist ihre Schönheit mit ihrer Eignung korreliert und deine Auswahl an Sklavinnen richtet sich ja auch nach Schönheit. Es wird mir eine Ehre sein, eine so schöne Frau an deiner Seite zu wissen und mit euch beiden Sex haben zu dürfen. Bringst du es ihr bei, oder soll ich mit ihr reden?“

„Ich möchte, dass du sie einfängst. Sie liebt es zu kämpfen und hat da so eine spezielle Fantasie, dass sie besiegt wird. Vertrau mir: sie will besiegt werden und wenn du nicht zu grob bist, wird sie sich in dich verlieben. Sieh sie dir heute Nacht schon mal an, aber fang sie erst morgen. Da müsste sie noch empfänglicher für deine Verführung sein, weil dann ihre Hormone ihre fruchtbaren Tage einleiten.“ sagte Richard.

„Darf ich die Klamotten von eben anbehalten wenn ich sie einfange?“ fragte Selene und griff sich schon mal die durchsichtige Maske und sortierte das Mundstück.

„Ich will nicht, dass du sie verschreckst. Sie braucht noch etwas Überzeugung, bis sie sich für einen Kompletteinschluss entscheidet. Versuch es mit einem einfachen Catsuit ohne Maske.“ befahl er. Selene legte die Maske hin und machte einen Schmollmund. Aber er ließ sich von so was nicht erweichen.

„Wirst du mich auch an dich ranlassen, wenn ich keine Puppenmaske trage? Ich habe das Gefühl, ohne bin ich dir nicht hübsch genug.“ fragte Selene etwas verunsichert.

„Du bist hübsch, aber ich stehe auf Latex. Und ohne Latex wird nichts laufen. Aber ich verspreche dir, dass ich einen Weg finde dein perfektes Gesicht und meinen Latexfetisch vereinbar zu machen. Für den Anfang war deine Verpackung aber auch nötig, weil du noch lernen musst dich fallen zu lassen, wenn du einen Orgasmus willst. Hilft dir eine devote Rolle anzunehmen und dich zu fügen und macht es damit leichter dich zu erregen.“ sagte Richard.

„Darf ich wenigstens den Keuschheitsgürtel tragen, damit du weißt, dass ich dir treu bleibe?“ bettelte Selene, wissend, dass es ihm gefiel, wenn sie ein Zeichen der Unterwerfung unter seine Herrschaft trug.

„Ich bestehe sogar darauf. Es sollte dir helfen, ihr Vertrauen zu gewinnen, denn auch sie trägt ein Exemplar. Sicher ist sie schon ganz rollig, weil sie seit acht Wochen ohne Aufschluss ist. Und um dich zu motivieren: das nächste Mal werden wir zu dritt Sex haben, wenn sie fertig verwandelt ist.“ sagte Richard.

Selene hoffte die Umwandlung dauerte nicht allzu lang, denn am liebsten würde sie permanent Sex mit ihm haben. Aber er hatte Recht sie an der kurzen Leine zu halten. Machte sie fügsamer und verlängerte sein Leben. Ihre bisherigen Ehemänner hatten ihr Bedürfnis nach Sex nicht lange durchgehalten. Selene lächelte und zog sich entsprechend seiner Wünsche um. Der Keuschheitsgürtel unter ihrem Catsuit drückte sich zwar durch, aber man musste schon genau hinsehen, damit man bemerkte dass sie verschlossen war. Zumindest war er so gebaut, dass sie nur kaum in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt war. Sie würden ein tolles Trio abgeben. Sie verließ das Bordell und machte sich auf, eine Gespielin für sich und Richard zu fangen.


EDIT: Skizze zur Fortpflanzung:
33. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 09.05.20 20:53

Wieder eine großartige Fortsetzung. Freue mich nun wie es mit Alicia weiter geht. Selene wird sicherlich ihren Spaß mit Alicia haben und Richard wird hoffentlich eine hörige Sklavin erhalten.
34. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 09.05.20 21:43

Wieder eine tolle Fortsetzung. Jetzt weiß Selene, daß Richard der Richtige für sie ist. Beide passen gut zusammen und die Lust ist mit Beiden zur richtigen Zeit. Jetzt muß Selene auch zusätzlich bei lustlosem Sex ihre innere Ausstattung komplettieren, bevor der große Moment kommen kann.

Selene darf Alicia beim Einfangen vermutlich nicht beißen, da Richard sie auf die "klassische" Art versklaven muß. Sonst könnte Alicia für das Vorhaben "Nachwuchs zeugen" eventuell zu sehr beschädigt werden. Aber nach einem guten Kampf wird Alicia sicher ihren Weg finden, zur Not auch als Päckchen verpackt und gut verschnürt. Ein Vakuumbett könnte die optimale Verpackung sein, da sie aus Latex ist, keine Fluchmöglichkeit bietet und den "Inhalt" gegen Stoß und Druckstellen schützt. Außerdem sieht es gut aus und man kann den "Inhalt" bis zur Ohnmacht kirre machen.

Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß beide zuerst mal unter den ermittelten "Feinden" etwas für Ruhe sorgen. Alicia nennt Selene die Adressen und Personen und Alicia besorgt den Rest auf lustvolle Weise. Dann sind die Sorgen mit diesen Feinden wie "weggeblasen", Schreibkram inklusive.
35. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 10.05.20 17:22

Zitat
Wieder eine großartige Fortsetzung. Freue mich nun wie es mit Alicia weiter geht. Selene wird sicherlich ihren Spaß mit Alicia haben und Richard wird hoffentlich eine hörige Sklavin erhalten.

Die beiden werden viel Spaß miteinander haben, aber Alicias Vorstellung wird das gesamte nächste Kapitel brauchen. (3.1)
Alicia liebt ihn schon, aber die Frage ist doch, kann Richard zwei Sexbesessene Vampire dauerhaft kontrollieren? Körperlich ist Alicia schon jetzt auf seinem Niveau, und als Vampirin wird sie erheblich stärker.

Zitat
Jetzt muß Selene auch zusätzlich bei lustlosem Sex ihre innere Ausstattung komplettieren, bevor der große Moment kommen kann.

Das zieht sich noch eine ganze Weile. 100 Liter Sperma sind nicht mal so nebenbei einsammelbar. Der Moment kommt erst in Kapitel 10.

Zitat

Selene darf Alicia beim Einfangen vermutlich nicht beißen, da Richard sie auf die \"klassische\" Art versklaven muß. Sonst könnte Alicia für das Vorhaben \"Nachwuchs zeugen\" eventuell zu sehr beschädigt werden.

Das ist ein schwieriges Problem für Selene. Alicia kann und wird im Kapitel 3.2 kämpfen. Und sie unbeschädigt einzufangen wird nicht ganz einfach.

Zitat

Aber nach einem guten Kampf wird Alicia sicher ihren Weg finden, zur Not auch als Päckchen verpackt und gut verschnürt. Ein Vakuumbett könnte die optimale Verpackung sein, da sie aus Latex ist, keine Fluchmöglichkeit bietet und den \"Inhalt\" gegen Stoß und Druckstellen schützt. Außerdem sieht es gut aus und man kann den \"Inhalt\" bis zur Ohnmacht kirre machen.

Ein Bett durch die Gegend tragen ist ein wenig unhandlich. Werde mir die Idee aber für später aufheben. Bei 5.1 passt das besser.

Zitat

Allerdings könnte ich mir vorstellen, daß beide zuerst mal unter den ermittelten \"Feinden\" etwas für Ruhe sorgen. Alicia nennt Selene die Adressen und Personen und Alicia besorgt den Rest auf lustvolle Weise. Dann sind die Sorgen mit diesen Feinden wie \"weggeblasen\", Schreibkram inklusive.

Du kennst Alicia schon ziemlich gut. Aber bis dahin musst du noch ein wenig warten. Kapitel 6.1 um genau zu sein. Alicia muss erst verwandelt werden, dann können sie gemeinsam spielen. Und auch Selene hat noch Potential.
Bis jetzt hat Richard auch noch nicht soooo viele Feinde. Nur die üblichen Streitereien zwischen verschiedenen Mafiaclans. Aber er wird die beiden schon beschäftigen. Der eigentliche Feind lauert ja noch.

Zitat

Anmerkung 3: Wer herausfindet, welche Bedeutung Selenes Sklavennummer 5381 hat, kann etwas gewinnen.
(Tipp: ich bin Mathematiker). Lösung einfach per PN an mich. Zu gewinnen gibt es das Recht eine weibliche Nebenfigur zu benennen, welche im späteren Verlauf der Handlung auftaucht.

Bis jetzt gibt es eine Lösung von Klett-max. Die Nebenfigur Melania wird in Kapitel 3 auftauchen.
In 3.1 ein bisschen, in 3.3 oder 3.4 (Bin noch unschlüssig, ob das aktuelle Kapitel 3.3 nicht zu lang wird und ich es vielleicht teile) etwas mehr.

Und wo wir gerade bei Namen sind: mir ist da in den letzten Tagen etwas seltsames passiert. Ich habe zwei anderen Personen endlich Namen gegeben.
Und was machen die beiden? Sie wollen eine kleine Nebengeschichte haben. Bis jetzt gibt es zumindest schon 5 Kapitel (nur Überschriften, kein Text, aber grobe Idee, was die Figuren tun werden) Hoffe ich kann es unter hundert Seiten halten.

36. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 10.05.20 18:25

Jetzt merke ich, daß ich oben Alicia statt Selene geschrieben hatte. Es hätte heißen sollen "Alicia nennt Selene die Adressen und Personen und SELENE besorgt den Rest auf lustvolle Weise." Aber DAS paßt vermutlich hier noch nicht in die Story. Schließlich kennt Alicia Selene (und umgekehrt) noch zu wenig.


So geht das halt im Leben und der Erzählkunst: Kaum betritt eine neue Figur, frisch getauft, die Bühne und schon sind die ursprünglichen Pläne Geschichte. Solche Nebenschauplätze bereichern das Gesamtwerk sicherlich, auch wenn sie den Fluss der Hauptgeschichte etwas bremsen. Zur Not lassen sich solche Exkurse in Parallelgeschichten auslagern, wenn sie zu lose mit der Hauptgeschichte verwoben sind. Du wirst schon den passenden Weg finden.
37. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 12.05.20 20:47

@Nebenfiguren und deren Eigenleben: Das wird eine Nebengeschichte. Da die Handlung fertig ist (nur das Schreiben fehlt noch) kenne ich die Figuren auch besser.

Das nächste Kapitel ist ursprünglich mal die Einleitung gewesen. 2007 noch mit Stift auf Papier geschrieben und schon ein paar mal hier veröffentlicht. Manche Sätze und sogar ganze Absätze sind praktisch unverändert. Diesmal aber ausgebaut mit ein paar Extra-Szenen.
Auch die nächsten Kapitel folgen dem damaligen Aufbau, aber auch dann abgewandelt und ausgebaut.

Für alle Leser, die schon vor 2012 hier waren: Alicia hieß früher Barbara. Und bekleidet war sie Batgirl. Da ich versuche die Geschichte sowohl von Underworld (Selene) als auch von Batman zu lösen, wurden alle Figuren umbenannt. Bis auf Selene, aber die hat ja jetzt ein anderen Ursprung.

Wer bildliche Unterstützung braucht: Alicia Silverstone hatte 1997 ein echt sexy Batgirl-Kostüm.
Batgirl und Selene aus Underworld in einer gemeinsamen Szene war die ursprüngliche Fantasie, um die herum die ganze Geschichte seit 13 Jahren gebaut wurde.

Auch ja Namen: Richard war ganz am Anfang mal als Batman konzipiert. Aber diesmal ist er wichtiger und dunkler. Dafür ist seine Aufgabe größer.
38. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 12.05.20 20:48

Kapitel 3 Alicia


Alicia wurde lange Zeit unterschätzt. Viele hielten sie stets
nur für das Anhängsel von Selene. Doch es gab triftige
Gründe, warum sie das Geschenk der Unsterblichkeit
bekam. Schon als Mensch sammelte sie zahlreiche
Talente, die ihr bei ihrer späteren Herrschaft halfen. Nicht
grundlos ist sie diejenige gewesen, welche wiederholt
dringend notwendige Reformen für das Imperium
eingeleitet hatte.

Aus dem Vorwort von „Die dritte Amtszeit von Alicia
2333-2359“
- Historischen Lehrbuch 2550



3.1 Mondgesteuert

*5.November 2033(Samstag)*

Alicia ging wie jeden Tag nach dem Studium nach Hause. Da sie viele Fächer belegt hatte, war sie auch am heutigen Samstag in der Uni gewesen, zwar keine Vorlesungen, aber diverse Seminare und danach fünf Stunden in der Bibliothek Lesen. Wie immer hatte sie es eilig ihre Wohnung aufzusuchen, um sich auf ihren „Nebenjob“ vorzubereiten. Seit ihr Partner und Mentor Richard vor vier Wochen verschwunden war, blieb die ganze Arbeit an ihr hängen. Obwohl Richard viel älter als sie war, fühlte sie sich zu ihm hingezogen. Er war auch der Grund, warum sie diesen Job angefangen hatte, aber es half nichts, sie musste den Job jetzt allein machen. Sie hoffte, dass diese Nacht nicht so viel los war, damit sie endlich wieder mehr als zwei Stunden Schlaf bekam.

Zuhause in ihrer kleinen hundert Quadratmeter Wohnung angekommen, sprang sie noch schnell unter die Dusche und wusch ihre langen blonden Haare. Sie liebte es heiß zu duschen, aber sie nahm sich nicht viel Zeit es zu genießen, sie hatte Besseres zu tun. Obwohl sie wusste, dass ihre Haare nach der Arbeit mit Sicherheit viel schmutziger waren, wollte sie zumindest sauber mit der Arbeit anfangen. Sie war froh, dass Richard ihr die Wohnung gegenüber der Uni gekauft hatte und auch die Haushaltshilfe bezahlte. Zwar von ihrem Erbe, aber er war ihr Vormund und verwaltete ihr Eigentum.

Nach der Dusche fühlte sie sich unten herum wieder sauber. Mit Keuschheitsgürtel auf Toilette zu gehen war nicht einfach und nur eine gründliche Dusche ließ sie sich wieder sauber fühlen. Sie trug zwar seit Beginn ihrer Pubertät einen Keuschheitsgürtel und sollte daran gewöhnt sein, aber wie sie sich erleichtern konnte, war für Richard nur zweitrangig. Solange sie nur verschlossen blieb und seine unschuldige Adoptivtochter blieb. Zumindest hatte der Gürtel vorne ein Sieb und hinten nur ein Seil und es ging überhaupt. Und er schränkte sie auch nicht zu sehr in ihren Bewegungen ein.

Wenn Richard da war, schloss er sie einmal die Woche auf, damit sie sich richtig waschen konnte. Immer Sonntags. Sie trug dann auch immer eine Salbe auf, welche alle störenden Haare samt den Wurzeln abtötete. Unten herum nackt zu sein war wichtig, damit sie überhaupt so lange verschlossen bleiben konnte. Leider war der Aufschluss für die Reinigung immer unter seiner Aufsicht, damit sie nicht versuchte an sich herumzuspielen. Aber jetzt war ihr strenger Richard auf Geschäftsreise. Sagte er zumindest. Alicia wusste, dass er nur eine neue Frau in einem der Bordelle hatte, die ihm besonders gefiel und die er dementsprechend selbst einreiten wollte. Sie hatte nichts dagegen, dass er seine Bedürfnisse auslebte, aber es wäre ihr lieber gewesen, wenn er auch sie mal ran nahm.

Sie lebte seit ihrem elften Lebensjahr bei ihm als seine Adoptivtochter und wurde von ihm in Kampfkünsten unterrichtet. Er wollte sie als seine Erbin ausbilden und dazu gehörte nicht nur die Kunst seine Firma zu leiten, sondern auch kriminelle Bedrohungen für die Firma frühzeitig auszuschalten. Viel zu lernen, aber die zwanzigjährige Alicia war von schneller Auffassungsgabe.

Er hatte sie bei sich aufgenommen, nachdem ihre Eltern bei den Bandenkriegen von 2023 ums Leben gekommen waren. Ihre Mutter Alicia Larsson war mal eine olympische Kampfsportlerin gewesen, die ihrer Tochter sowohl die Liebe zu Kampfsport als auch ihren Vornamen vererbt hatte. Nach ihrer Jugend in Freiheit wurde sie zur Sklavin in einem der Bordelle von ihrem Vater Tony Black, wo er sie kennengelernt hatte und sich beide verliebt hatten. Ihre Mutter war zwar nicht die Ehefrau ihres Vaters geworden, aber zumindest seine Lieblingssklavin. Sie trug alle seine Kinder aus und er teilte bis zum Ende das Bett mit ihr, auch wenn er bis zum Ende auch weitere Gespielinnen hatte. In dem Familienunternehmen wurden schon ihr Vater und Großvater von den Lieblingssklavinnen geboren und Alicia war die erste weibliche Erbin.

Weder ihre Mutter noch Richard hatten ihr je gesagt, wieso sie nach den Spielen in Buenos Aires im Jahr 2000 zu einer Sklavin wurde, und Alicia musste es Jahre später selber recherchieren. Nach Gold in Karate und Taekwondo hatte sie nicht nur viel Geld mit Werbeverträgen verdient, sondern hatte sich in Ostasien auch viele Feinde gemacht, die der blonden Schwedin nicht den Erfolg in ihren Traditionssportarten gönnten.

Nach einigen Mordanschlägen in Europa, denen sie nur knapp entkommen war, war Alicia Senior zu einem Fotoshooting 2003 in Empire City eingeladen und wurde von Mitgliedern der Yakuza durch die halbe Stadt gejagt. Aber statt von denen ermordet zu werden, wurde sie stattdessen von Mitarbeitern ihres Vaters Tony Black auf der Straße entführt und in das Bordell Rubberpussy verschleppt, wo sie als Sklavin arbeiten musste. Aufgrund der berechtigten Todesangst vor der Yakuza akzeptierte ihre Mutter ihr Schicksal. Lieber entrechtete Sklavin als tot. Sie trug auch jahrelang eine Latexmaske, damit sie keiner erkennen konnte. Sie betrachtete Tony Black als Beschützer und Meister und verliebte sich in ihn, während sie ihn verführte.

Nur daheim im Kreis ihrer Kinder und ihres Mannes nahm ihre Mutter die Maske gelegentlich ab. Alle anderen sahen sie wenn überhaupt nur mit Maske. Und in Ketten bei ihrer Arbeit als Sexsklavin, der sie bis zum Ende als Hobby nachging. Dann vor zehn Jahren kam das Ende. Ihr Vater hatte sich zu viele Feinde bei der Mafia gemacht und eine ganze Busladung bewaffneter Männer überfiel sie mitten am Tag daheim. Nicht nur ihr Vater und ihre Mutter starben dabei, sondern auch ihre beiden älteren Brüder.

Alicia hatte nur überlebt, weil sie gerade unten im Keller spielte und von den Sklavinnen im Bordell versteckt wurde. Ohne ihre Mel wäre sicher auch sie gestorben. Mel hatte sie bei sich im Schrank versteckt und damit das Leben gerettet. Fortan wurde Alicia von Melania wie ihre kleine Schwester behandelt. Nicht wie die Erbin des Familienunternehmens, sondern wie eine Freundin. Fortan sah Alicia in Melania mehr als nur eine weitere Sklavin aus ihrem Erbe sondern sie wollte genau wie Mel eine von allen begehrte Schönheit sein.

Da ihr Vater Tony der Geschäftspartner und Freund von Richard war, hatte Richard sie bei sich aufgenommen und die Bordelle ihres Vaters waren jetzt, da er ihr Vormund war, unter Richards Kontrolle. Er hatte ihr nicht viel über die Morde an ihren Eltern gesagt, aber Richard und ihr Vater hatten ganz offensichtlich mit nicht ganz legalen Aktivitäten andere Syndikate verärgert und Alicias Familie hatte den Preis dafür bezahlt. Richard hatte seine Eltern auch an die Mafia verloren, aber zumindest war er schon achtzehn, als er bei seinem Familienunternehmen die Leitung übernehmen musste.

Richards Vater und Tony Black waren Freunde und Verbündete gewesen und so half Alicias Vater Richard in der schwierigen Zeit nach dem Tod seiner Eltern und Richard erwiderte den Gefallen nun, indem er Alicia großzog und ausbildete. Schon eine Woche nach dem Tod von Alicias Eltern hatte ihr Held Richard alle Mörder hinrichten lassen und auch die Hintermänner erledigt. Alicia musste keine Angst mehr haben, aber trotzdem trainierte sie jede Form der Selbstverteidigung verbissen. Sie schwor sich, niemals ein Opfer zu werden und die Stadt sicherer zu machen.

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Theoretisch sollte Alicia mit einundzwanzig – also in rund 6 Monaten - das Unternehmen ihres Vaters erben und dann im Besitz von einem Dutzend Bordellen in der ganzen Stadt sein, welche insgesamt rund dreitausend Sklavinnen besaß. Aber Alicia wollte gar nicht, dass es dazu kam. Sie würde viel lieber genau wie ihre Mutter als Sklavin in einem Bordell arbeiten oder zumindest offiziell die Sklavin von Richard sein. Aber Richard wollte sie nicht ihres Körpers wegen, sondern wegen ihres Verstandes.

Die Wahl ihrer Studienfächer hatte Richard vorgenommen. Sie sollte Medizin und Pharmazie studieren, um die Entwickler in der Firma verstehen zu können. Dazu kamen Architektur und Ingenieurwesen, um die Bauprojekte leiten zu können. Sie musste Wirtschaft studieren, um die Zahlen der Firma verstehen zu können und passende Entscheidungen treffen zu können. Und Jura, damit sie von den Zulassungsverfahren der Medikamente bis zu juristischen Auseinandersetzungen mit Konkurrenten alle Aufgaben meistern konnte.

Richard ersparte ihr irgendwo Abschlüsse machen zu müssen. Sie sollte ihre Zeit nicht damit vergeuden Arbeiten zu schreiben, sondern lediglich alles Wichtige lernen und verstehen. Sie war trotzdem in jedem Fach die Beste. Dementsprechend hätten ihre Professoren sie zwar gerne für eines ihrer Fächer so sehr begeistert, dass sie dort einen Abschluss machte und eine akademische Laufbahn einschlug. Aber mit Richards Geld wurden sie davon überzeugt Alicia nur auszubilden und nicht mit Kleinigkeiten wie einer offiziellen Ausbildungsordnung zu belästigen.

Genauso wichtig wie ihre geistige Ausbildung am Tag, war ihm aber auch ihren Körper zu trainieren. Also half sie Richard dabei für Recht und Gesetz zu kämpfen. Er machte es nur um die Stadt und seine Einwohner zu beschützen, und wollte wohl ihre Moral ausbilden. Wenn sie die Kraft hatte andere zu beschützen, dann war es auch ihre Pflicht. Alicia hingegen stand auf den Adrenalin-kick, wenn sie allein gegen eine Gruppe von bewaffneten Kriminellen kämpfte. Wahrscheinlich hielt er deswegen ihre Sexualität auf Sparflamme, damit sie sich im Kampf ihre Befriedigung holte.

An ihrem achtzehnten Geburtstag am 10.Mai 2031, hatte er ein sehr spezielles Geschenk für sie. Er fesselte sie an den Stahlrahmen ihres Bettes und nahm ihr den Keuschheitsgürtel ab. Anschließend führte er ihr einen vibrierenden Dildo ein, der Alicia zu ihrem allerersten Orgasmus in ihrem Leben führte. Seit diesem denkwürdigen Tag gestattete er ihr jeden Monat einen Orgasmus an dem Tag wo ihr Menstruationszyklus sie besonders bedürftig machte. In ihrem Fall immer in der Nacht des Vollmonds. Die Fesseln waren für sie mittlerweile fest mit all ihren Sexfantasien verbunden. Gefesselt zu sein machte sie geil und war ein wichtiger Fetisch für sie geworden. Sex ohne dabei gefesselt zu sein konnte sie sich überhaupt nicht mehr vorstellen. Einen echten Menschen und nicht nur eine Maschine beim Sex in sich zu spüren, davon träumte sie aber noch immer vergeblich. Richard streichelte sie nicht mal sondern überließ jede Stimulation dem Vibrator.

Auch ihre Kleidung hatte er an ihrem Geburtstag ersetzt. Sie trug nun wann immer es ging Latex. Nur in der Öffentlichkeit trug sie über ihren Catsuit Stoffsachen. Latex zu tragen fand sie inzwischen ganz normal und er fand sie darin schöner. Schön genug, dass sie ihm einmal die Woche einen blasen durfte. Immer Sonntag Abend zum Dank, dass er sie aufschloss, damit sie sich reinigen konnte. Es wäre ihr lieber, wenn er richtig in sie eindringen würde, aber sie akzeptierte, dass richtiger Sex die Reinheit ihrer Beziehung beschädigen würde. Sie würde sonst zu oft an Sex denken und ihre Ausbildung vernachlässigen.

Dreißig Mal hatte er ihr einen Orgasmus geschenkt und 126 Mal hatte sie ihm einen geblasen. Und abgesehen von ihrem Geburtstagswochenende, wo sie eine Stunde nach ihrem Orgasmus seinen Penis lecken durfte, hatten sie erst dreimal am gleichen Tag das Vergnügen. Nur wenn der Vollmond auf Sonntag fiel, durfte sie sich bei ihm für ihren Orgasmus direkt bedanken.

Zwei Tage vor ihrem geplanten Orgasmus Nummer 31 war Richard verschwunden. Einen Tag bevor die Nacht war, wo er sie normalerweise aufgeschlossen hätte, um sie ihre aufgestaute Lust unter kontrollierten Bedingen entladen zu lassen, hatte er ihr nur eine kurze Nachricht geschickt, dass sie sich noch ein wenig gedulden sollte. Seine Dienstreise verzögerte sich noch, aber er versprach sie beim nächsten Mal wieder aufzuschließen. Zusätzlich schickte er ihr noch eine Aufgabenliste mit Standorten, wo er Verbrecher vermutete, die sie ausschalten sollte.

Als sie gestern früh erneut eine Nachricht von ihm bekam, dass sie sich doch noch ein wenig gedulden sollte und den morgigen Aufschluss absagte, war sie am Boden zerstört. Nicht nur entging ihr schon wieder ein Orgasmus, diesmal auch noch einer, der auf einen Sonntag fiel und entsprechend konnte sie ihm auch keinen blasen. Schon ihre letzte Öffnung hatte er spontan abgesagt. Offenbar war sie trotz seiner Erziehung zu sehr auf Sex angewiesen. Sie hoffte, dass die um einen weiteren Monat verlängerte Einschlusszeit sie wieder auf andere Gedanken brachte. Im Moment machte sie das Gefühl nicht kommen zu dürfen nur noch geiler. Fast als ob ihr Keuschheitsgürtel ihre Lust nicht senkte, sondern sie lediglich aufstauen würde, um sie für Richard gefügig zu machen. Sie würde im Moment alles tun, nur um etwas in sich zu spüren.

Selbst seinen Penis im Mund vermisste sie immer mehr. Sein köstliches Sperma trinken zu dürfen zeigte ihr immer, dass Hoffnung bestand, dass sie irgendwann seine Frau werden könnte oder zumindest seine Sexsklavin. Sie machte sich langsam Sorgen, dass die Frau, die er derzeit einritt ihr die Stellung als seine Sexsklavin vor der Nase wegschnappen würde.

Eigentlich sollte sie im Bordell einfach nachsehen, was los ist oder wenigstens mit Mel telefonieren. Aber sie wollte nicht wie eine eifersüchtige Ehefrau auftreten, da sie Richard damit sicher verschreckte. Sie musste geduldig mit ihm sein. Er war ein Mann und egal wie sehr er sie liebte, brauchte er doch Abwechslung. Ihre Mutter hatte die Affären ihres Vaters geduldet und sie würde es auch.

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Da Alicia bei der Arbeit eh nie zum Essen kam, aß sie noch schnell eine Pizza. Ihr Personal kannte sie und hatte ihr eine Frische gemacht, die im Ofen auf sie wartete. Wie immer wurde sie genau in dem Moment fertig, als sie essen wollte und das ohne, dass Alicia in ihrer Wohnung auch nur einmal ihre Helfer gesehen hatte. Solches Junkfood hatte zwar Unmengen von Kalorien, aber da sie in ihrem Job viel Bewegung hatte, brauchte sie sich darüber keine Gedanken machen. Sie hatte kein Gramm zu viel auf den Rippen, war aber auch nicht magersüchtig, sondern war perfekt durchtrainiert.

Als Nächstes kam das Ankleiden. Dieser Teil war insgeheim immer einer der Höhepunkte ihres Jobs. Später würde sie wieder mit dem Abfall der Gesellschaft in den Slums der Stadt zu tun haben und das machte nur selten Spaß. Zumindest bis auf den Kampf. Als erstes zog sie ihren schwarzen Ganzkörperanzug an. Bei diesem neuen Modell war die äußerste Schicht aus Latex, um gegen den häufigen Regen geschützt zu sein.

Darunter verbarg sich eine kugelsichere Kevlar-Schicht, die ihr sicher schon hundertmal das Leben gerettet hatte. Die Neuerung an diesem war, dass statt der inneren Baumwollschicht auch innen eine Latexschicht war. Als sie ihren Schneider um diese Änderung bat, meinte sie zur Begründung, dass sie ihn auf diese Weise schneller reinigen konnte. Nicht das sie überhaupt wusste, wie Kleidung gereinigt wurde. Sie legte sie schmutzig irgendwo in der Wohnung ab und fand sie gereinigt im Schrank wieder. Das Hygieneargument war aber, wie sie sich selbst eingestehen musste nur die halbe Wahrheit. Seit sie diesen Anzug hatte, verzichtete sie auch auf Unterwäsche, da sie das Gefühl von Latex auf der Haut liebte. Am liebsten würde sie auch auf den Keuschheitsgürtel verzichten und den Latex auf ihrer Spalte fühlen. Aber das war ihr mit gutem Grund verboten.

Da ihr ganzer Körper mit Ausnahme ihres Kopfs rasiert war, war sie innerhalb von zwei Minuten in dem hautengen Anzug. Das Einreiben des Anzuges mit Silikonöl nach den Reinigungen half natürlich auch dabei. Aber für solche Details hatte sie ja Personal.

Nachdem sie den Rückenreißverschluss geschlossen hatte, legte sie sich ihr Brusthohes Korsett aus demselben Material an. Durch diese zusätzliche Versteifung war ihre Beweglichkeit zwar etwas eingeschränkt, aber dies verhinderte wirksam Brüche der Wirbelsäule unterhalb des Halses. Schließlich wollte sie so lang wie möglich aktiv bleiben und nicht irgendwann an den Rollstuhl gefesselt sein.

Ihr Spiegel verriet ihr, dass ihre stählerne Unterwäsche sich auch in diesem Anzug durchdrückte. Sie fand, dass dieser Anzug etwas versprach, was definitiv nicht einzulösen war. Das enge Latex und das kugelsichere Korsett betonten ihre gute Figur noch zusätzlich und würde Männer ermuntern sie zu begehren. Dabei gab es nicht die geringste Möglichkeit in sie einzudringen. Ihre Liebe und auch ihre Spalte gehörten nur Richard.

Alicia streifte sich als nächstes ihre Stiefel über. Obwohl diese Stiefel recht eng waren und bis zu der Mitte ihrer Oberschenkel gingen, dauerte es dank der vielen Übung nur wenige Sekunden, bis ihre völlig Gummierten Beine in die Stiefel geglitten waren. Die hochhackigen Stiefel ließen sie schon lange nicht mehr unsicher laufen. Im Gegenteil. Mit diesen Stiefeln lief sie mittlerweile sicherer und schneller als mit flachen Schuhen. Und die integrierten Klingen an der Rückseite der Absätze machten sie zu einer gefährlichen Gegnerin.

Bevor sie sich den Waffengürtel umlegte, merkte sie, wie sie langsam erregt wurde. Diese Erregung würde sie sich später bei der Jagd abreagieren. Wie üblich waren in dem Waffengürtel einige Seile, Wurfsterne und Rauchbomben. Wie Richard verzichtete auch Alicia auf Pistolen. Waren es bei ihm moralische Gründe, war es bei ihr eher so, dass ihr Nahkampf mehr Vergnügen bereitete und ihre Wurfsterne waren so zielsicher und wirkungsvoll wie die Kugel eines Scharfschützen.

Als nächstes kam ihr knielanger Umhang aus Latex. Richard hatte sie davon überzeugt, dass sie sich damit tarnen konnte und in kalten Nächten bei Beobachtungsmissionen wärmen konnte. Sie hatte auch gelernt ihre Schläge unter dem Umhang so lange zu tarnen, dass sie für andere überraschend kamen. Und sie fand, dass sie damit würdevoller aussah. Richard war in ihrer Vorstellung der König der Stadt und sie seine Königin. Und ein Umhang gehörte einfach dazu. Dass Königinnen üblicherweise kein Latex in der Öffentlichkeit trugen, wusste sie zwar, wurde von ihrer Fantasie aber gänzlich ausgeblendet.

Nun kamen ihre Ellenbogen-langen ebenfalls schwarzen Handschuhe. Zwar hätte Alicia diese auch in den Anzug integriert haben können, aber bei dem Probeexemplar hatte sie festgestellt, dass sie dann doppelt so lange zum Anziehen bräuchte, und so viel Zeit hatte sie nie.

Bevor sie sich die Augenmaske überstreifte, und so endgültig von Alicia zur Beschützerin der Stadt wurde, betrachtete sie sich noch ein letztes Mal mit ihren dunkel geschminkten Augen im Spiegel. Noch ahnte sie weder, dass diesmal keine Rückverwandlung in die Studentin Alicia stattfinden würde, noch dass diese Kleidung diesmal erst den Anfang der Verwandlung ausmachen würde. Doch bis dahin würde es noch eine Weile dauern. Die Nacht war noch jung.

Im Spiegel konnte sie ihren komplett in schwarzen Latex gehüllten Körper bewundern, nur ihr Kopf mit den langen gold-blonden Haaren war fast unverhüllt. Sie fand ohne Ganzkopfmaske sah sie einfach besser aus. Deswegen hatte sie auch ihre hochhackigen Stiefel an. Sie hatte zwar auch welche mit noch höheren Absätzen, aber mit mehr als sieben Zentimeter, wie bei diesem Paar, oder mit Plateau könnte sie nicht mehr so schnell rennen oder so hoch springen. Und auch so hatte sie das Gefühl, manche Einbrecher begingen die Einbrüche nur, um von ihr in diesen Schuhen gestoppt zu werden. Aber das gab natürlich hinterher keiner von ihren perversen Verehrern zu.

Alicia mochte die Komplimente der Männer, die sie meist durch große Beulen in ihren Hosen statt mit Worten zum Ausdruck brachten, aber Sex mit ihnen fand natürlich nicht statt. Keiner von ihnen konnte es mit ihrem Richard aufnehmen und sie so vollständig kontrollieren. Manchmal wünschte sie sich, einer ihrer Gegner würde ihr erlauben schwach zu sein und den Spieß umdrehen und sie fesseln. Aber dieser Wunsch war genau wie ihr Wunsch statt eines haarigen Mannes eine Frau als Sexpartnerin zu haben noch sehr vage und trat nur in ihren feuchten Träumen auf. Zum Glück beschützte sie ihre stählerne Unterwäsche ja davor schwach zu werden und ihren Gelüsten nachzugeben.

Noch viel gefährlicher als ihre hohen Absätze waren ihre Handschuhe. Jeder der Handschuhe hatte außen an ihren Unterarmen drei rasiermesserscharfe nach hinten gebogene Klingen. So könnte sie mit einem gezielten Ellenbogenstoß einen Angreifer regelrecht zerteilen. Zusätzlich waren an ihren Fingerspitzen kurze scharfe Krallen. Damit konnte sie prima an Häuserwänden klettern und viele ihrer Gegner bekamen Narben, von denen diese länger etwas hatten.

Mit ihren Gedanken schon bei der Verbrecherjagd setzte sie ihre Augenmaske auf und verabschiedete sich innerlich von der Alicia, die sie im Spiegel sah. Sie wusste noch nicht, dass einer ihrer perversen Verehrer heute mit ihr flirten würde. Oder, dass sie mit dieser Person den Rest ihres Lebens verbringen würde.

Diese Nacht regnete es wieder. Somit würden kaum noch „Zivilisten“ draußen sein, Allerdings nicht weniger Verbrecher, die in solchen Nächten fast allein durch die Stadt zogen. Zumindest war es nicht stockdunkel, da der fast vollständige Vollmond gelegentlich durch die Wolkenschicht zu sehen war.

Alicia setzte sich auf ihr Motorrad. Wie ihre gesamte Ausrüstung, war es eine teure Spezialanfertigung, die mit ihrem Geld von Richard bezahlt wurde. Sie hätte es selber bezahlen können, aber noch hatte er ihre Finanzen unter Kontrolle. Natürlich war das Motorrad passend zu ihrem Anzug und ihren Sexfantasien schwarz und ohne Nummernschild. Sie setzte den natürlich schwarzen Helm auf und fuhr schnell auf ihrem schwarzen Rennmotorrad in die Innenstadt. Die Verbrecherjagd konnte beginnen.
39. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 19.05.20 10:23

Wieder eine tolle Fortsetzung. Schön das Alicia bereits solch starken Gefallen am Latex gefunden hat und auch Korsett trägt. Ihr zukünftiges Outfit wird sicherlicher etwas ausführlicher ausfallen. Bin gespannt wie nun das erste Treffen mit Selene aussehen wird.
40. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von AlfvM am 20.05.20 22:29

Tolle Geschichte mach bitte bald weiter.Danke.
41. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 20.05.20 23:29

Eine tolle Fortsetzung der Geschichte!

Jetzt bin ich mal gespannt, wie der Kampf zwischen den Beiden abgeht. Alicia hat einen gewissen "Heimvorteil", während Selene schneller, stärker und selbstheilend ist. Allerdings hat Selene das Handicap, ihre "Beute" möglichst unbeschädigt abliefern zu müssen. Gegen Alicias Bewaffnung muß Selene zuerst kämpfen, dann gegen ihre Kondition. Einige Kampfszenen kann ich mir schon ausmalen, weiß aber nicht, ob sie so stattfinden (werden). Es kann auch ganz anders kommen...
42. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 21.05.20 00:09

Zitat
Wieder eine tolle Fortsetzung. Schön das Alicia bereits solch starken Gefallen am Latex gefunden hat und auch Korsett trägt. Ihr zukünftiges Outfit wird sicherlicher etwas ausführlicher ausfallen. Bin gespannt wie nun das erste Treffen mit Selene aussehen wird.


was die Ausführlichkeit angeht: die Ankleideprozedur wird ein paar Kapitel dauern. Ob das dann aber mehr oder weniger oder einfach anders ist, überlasse ich den Lesern zu entscheiden.

Zitat
Tolle Geschichte mach bitte bald weiter.Danke.

kommt sofort.

Zitat

Eine tolle Fortsetzung der Geschichte!

Jetzt bin ich mal gespannt, wie der Kampf zwischen den Beiden abgeht. Alicia hat einen gewissen \"Heimvorteil\", während Selene schneller, stärker und selbstheilend ist. Allerdings hat Selene das Handicap, ihre \"Beute\" möglichst unbeschädigt abliefern zu müssen. Gegen Alicias Bewaffnung muß Selene zuerst kämpfen, dann gegen ihre Kondition. Einige Kampfszenen kann ich mir schon ausmalen, weiß aber nicht, ob sie so stattfinden (werden). Es kann auch ganz anders kommen...

Hoffe mal anders ist mir gelungen, aber entscheide selbst.

43. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 21.05.20 00:10

3.2. Gefangennahme

Selene würde diese Nacht ihre ganze Kraft brauchen. Sie war zwar erheblich stärker als Alicia, aber sie wollte Alicia schließlich lebend fangen und das möglichst wenig verletzt. Und sie würde es ihr bestimmt nicht so einfach machen wie Richard. Um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, hatte sie sämtliche Waffen zuhause gelassen. Sie hatte lediglich eine kleine „Überraschung“ dabei, die sie erst einsetzen wollte, wenn sich Alicia nicht anders fangen ließ. Sie würde sich noch mal stärken gehen, bevor sie ihre „Freiwillige“ suchte.

Da Alicia mit 1,82 Meter drei Zentimeter kleiner als sie war, trug Selene entsprechend etwas flachere Schuhe als ihre Beute. Sie wollte, dass Alicia ihr direkt in die Augen sehen konnte. Allerdings trug Selene keine Schuhe mit dünnen Absätzen sondern erheblich breitere und stabilere. Sie wollte nicht, dass die Absätze brachen und die Art, wie sie von Haus zu Haus sprang würden dünne Absätze nicht aushalten.

Richard hätte Alicia zwar einfach anrufen können und ihr befehlen können ins Labor zu kommen, aber er meinte, es wäre besser, wenn sie Selene als Vampir kennenlernte. Er kannte ihren Fetisch gefangen genommen zu werden ganz genau und er wollte, dass Alicia den auch ausleben konnte. Und er war sich durchaus sehr bewusst, dass Alicias Hormone bei Vollmond überkochten. Der ideale Zeitpunkt, um sich in Selene zu verlieben.

Bereits nach kurzer Zeit hatte Selene ihren „Snack“ gefunden. Der Mann der dort die verregnete Straße entlangging, würde ihr die nötige Angriffslust geben. Nach frischem Menschenblut war sie immer aufgedreht und voller Tatendrang. Wie die meisten ihrer Opfer, versuchte auch er sich nicht zu wehren, sondern genoss erst ihren Anblick und dann ihren blutigen Kuss in den Hals. Sie trank wie immer nur einen halben Liter. Sie wollte nicht töten. Sie war keine Killerin. Zumindest nicht heute. Sie wollte die Menschheit schließlich als Nahrungsquelle für sich und ihresgleichen erhalten. Nach gestilltem Durst fesselte sie ihr Opfer und befestigte einen Sender an ihm. Ihr Personal würde ihn einsammeln und eine Aufgabe finden, welche er fortan als ihr Sklave zu erledigen hatte.

Erst als sie seine Hose schon wieder geschlossen hatte, merkte Selene, dass niemand sie gezwungen hatte, ihm sein Sperma mit dem Mund abzumelken. Es war schon eine Art Reflex für sie, obwohl sie den Geschmack noch immer nicht mochte. Richards Erziehungsmethoden wirkten viel besser, als Selene erwartet hatte. Ihre natürliche Reaktion auf einen Penis war, diesen melken zu wollen.

Es war seltsam für Selene nach einem Monat im Bordell wieder draußen sein zu dürfen. Es begann sich falsch für sie anzufühlen nicht eingesperrt bei Richard zu sein. Ganz ohne Halsreif und Ketten. Wenigstens trug sie als ständige Erinnerung einen Keuschheitsgürtel, der sie an ihren Besitzer erinnerte. Sie begann sich als sein Eigentum zu fühlen und es zu mögen. Aber noch redete Selene sich ein, dass es nur den Zweck diente, ihn glücklich zu machen, damit er ihr half. Sobald er an einer Überdosis Sex gestorben wäre, würde sie wieder frei sein und dominant sein wollen.

Sie sollte sich beeilen. So wie sie Alicia kannte, war sie bereits in die Innenstadt unterwegs und suchte Ärger. Letzte Nacht hatte Selene aus sicherer Entfernung die Gewohnheiten ihrer Gegnerin beobachtet und deren Kampfstil analysiert. Für ihre erst zwanzig Jahre war sie schon in vielen Kampftechniken erprobt. Und für eine Sterbliche war sie sehr stark und schnell. Sie würde eine perfekte Vampirin abgeben und eine noch bessere Geliebte. Selene würde die Amazone nur noch überzeugen müssen.

Diese verregnete Vollmondnacht war ideal dafür. Regenkämpfe machten ihr immer mehr Spaß und bei Vollmond würde ihre Gegnerin mehr sehen und eine interessantere Beute sein. In der Innenstadt angekommen, suchte sich Selene eine gute Stelle, um auf Alicia zu warten. Sie konnte in der Umgebung ein paar Überwachungskameras sehen und schaltete diese mit einem EMP aus ihrer kleinen Erfindung ab. Weit und breit keine Polizei, die stören könnte.

Es war praktisch, dass Alicia Richard gehorchte und genau da auftauchte, wo er sie hin bestellte. Selene kletterte mit ein paar Sprüngen auf ein Dach und sah eine randalierende Gruppe von Männern. Kurz darauf konnte sie sehen, dass Alicia auf ihrem Motorrad heran raste und sich sofort in den Kampf stürzte. Alicia trat allein gegen die Straßengang von sieben Leuten an. Die Ärmsten würden keine Chance gegen die Latexumhüllte Kriegerin haben.

Alicias langes blondes Haar bewegte sich bei jeder ihrer Bewegungen und war im Mondlicht gut zu erkennen. Der Regen hatte sorgte dafür, dass die Haare der jungen Frau ein wenig an ihrer Gummikleidung klebte. Selene sah sich den Kampf eine Weile von dem Dach eines benachbarten Hauses an und näherte sich langsam ihrem schönen Opfer. Sie konnte selbst aus dieser Entfernung riechen, wie gut das Blut von ihr schmecken würde. Und sie konnte riechen, wie Alicias keusch gehaltener Schritt langsam feucht wurde. Sie liebte es im wahrsten Sinne des Wortes zu kämpfen und Männer zu Kleinholz zu verarbeiten.

Selene hoffte, dass Alicia ebenso gut im Bett sein würde und dass sie ihr Angebot annehmen würde und zu ihrer Sexsklavin, Geliebten und der Mutter ihrer gemeinsamen Kinder werden würde. Und zwischendurch Richard mit ihr teilte und sich ihm ebenfalls unterwarf. Selene bemerkte, dass sie bei dem Anblick von Alicias Kampf ihre Brüste unbewusst gestreichelt hatte. Sie war eindeutig damit einverstanden, mit Alicia das Bett zu teilen. Selene wechselte mit einem Sprung noch mal das Dach, so dass sie für Alicia gut sichtbar vom Mond ausgeleuchtet wurde.

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Kaum dass Alicia in der Innenstadt angekommen war, sah sie auch schon eine Gang, die gerade in aller Ruhe Fensterscheiben einschlugen. Nicht um zu stehlen, sondern um ihren Schutzgeldforderungen Nachdruck zu verleihen. Es wurde Zeit, dass denen mal jemand Manieren beibrachte. Seit Richard weg war, kamen die Verbrecher immer ungenierter heraus, die vorher noch vor ihm Angst hatten. Alicia konnte zwar ebenso gut kämpfen wie er, aber vor ihm hatten die Leute mehr Angst. Zumindest bei dieser Gruppe würde sie das nun ändern.

Noch im Fahren schleuderte sie die beiden ersten Bolas ab und warf gleich zwei aus der Gruppe zu Boden. Gekonnt stellte sie das Motorrad ab und sprang auf ihren ersten Gegner zu, der auch direkt zu Boden ging. Damit war ihr Überraschungsmoment vorbei und die restlichen vier stellten sich um sie. Auch die ersten beiden, die zu Boden gegangen waren, standen langsam und voller Schmerzen wieder auf. Bevor ihre Gegner ihren Angriff koordinieren konnten, lief sie auf den ersten zu und verpasste ihm einen harten Faustschlag ins Gesicht. Der stand nicht so schnell wieder auf, stellte sie zufrieden fest. Derweil kamen zwei ihrer Gegner von hinten und hielten ihre Arme fest, während die restlichen drei von vorne mit ihren Schlagstöcken näher kamen.

Sie wünschte manchmal, dass sich aus solchen Situationen heraus eine Gefangennahme von ihr ergeben würde, an deren Ende sie zu einer Sexsklavin gemacht würde. Doch der Griff der Männer war nicht besonders fest. Sie waren schwach wie alle Männer außer Richard. Freiwillig würde Alicia sich nicht ergeben, sondern sie wollte besiegt werden. Also würde sie die Männer überwältigen, statt sich in deren Sexspielzeug verwandeln zu lassen.

Alicia wartete einen Moment ab, um sie etwas näher kommen zu lassen. Als sie nahe genug waren, sprang sie mit einer Rolle nach oben und traf den mittleren mit ihrem Fuß direkt am Kopf. An den beiden, die sie festhielten abstützend sprang sie in einer Rolle hinter diese und stieß deren Köpfe kräftig zusammen. Die restlichen beiden wollten fliehen, aber ihre hinterher geworfene Bola war schneller und brachte beide zu Fall, indem sie je einen Fuß der beiden zusammenkettete. Gut das sie heute mehr Fesselmaterial mitgenommen hatte. Nachdem sie alle an den Händen und Füßen gefesselt hatte, hing sie alle wie üblich kopfüber an einer Feuerleiter auf.

Sie war stolz auf sich. Sieben Bösewichte weniger und keiner davon ernsthaft verletzt. Vielleicht sollte sie mal probieren ohne ihre in Handschuhe und Schuhe integrierte Waffen zu patrouillieren. Aber das wäre leichtsinnig. Manchmal wehrten sich die bösen Jungs ja doch. Nur weil sie es heute geschafft hatte ihre Klingen aus dem Fleisch ihrer Gegner zu halten und sie trotzdem alle zu überwältigen, konnte es ja auch mal anders sein.

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Alicia informierte die Polizei, dass sie wieder einmal deren Arbeit gemacht hatte und wo die Polizei die Übeltäter abholen konnten.

Als Alicia sich wieder zu ihrem Motorrad bewegte, wollte sie gerade mit ihrem Handy die Polizei verständigen, dass sie mal wieder deren Arbeit gemacht hatte und die bösen Jungs abgeholt werden konnten. Dabei fühlte sie sich wieder beobachtet wie in der letzten Nacht. Diesmal konnte sie aber sehen, wer sie beobachtete. Auf einem zwölfstöckigen Haus in der Nähe stand eine schwarz gekleidete Frau, die im Mondlicht deutlich zu sehen war. Diesmal würde ihr die Frau nicht entkommen. Also sprintete sie auf das Haus zu. Sie wollte die Feuerleiter hoch und die Unbekannte stellen.

Alicia konnte im Mondlicht sehen, wie sich das schwarze kinnlange Haar der Frau im Wind bewegte. Die Frau sah fast so aus, wie die Frau aus ihren Träumen. Aus ihren feuchten Träumen, die sie sich nicht eingestehen wollte und deren Existenz ihre Unterhose eigentlich verhindern sollte. Der einzige Unterschied war, dass diese Frau echt war und ein Gesicht hatte, nicht so wie die Frau ihrer Träume, deren Gesicht sie nie sah.

Noch ehe Alicia das Haus erreichte, sprang diese Frau vom Haus. Sie musste verrückt sein! Niemand könnte einen Sturz aus fünfzig Metern Höhe überleben. Alicia irrte sich. Ohne sich dabei zu verletzen, landete die Frau rund drei Sekunden später mit einem lauten Schlag auf den Füssen. Nur zehn Meter direkt vor ihr. Die Frau überlebte es nicht nur, sie ging dabei sogar nur minimal in die Knie und stand sofort wieder auf. Nicht nur, dass sie den Sturz aus fünfzig Metern Höhe überlebt hatte, wirkte diese Frau so, als ob dies für sie die normalste Art der Fortbewegung war. Diese Frau begann Alicia unheimlich zu werden. Wenn sie selbst von Häusern sprang, hatte sie vorher ein Seil befestigt, welches ihren Sturz bremste. Dies, was die Frau da machte, war einfach nicht normal!

Alicia blieb in sicherer Entfernung stehen und holte mit diesen Gedanken einen Wurfstern heraus, bereit ihn zu werfen. „Wer bist du und warum beobachtest du mich?“ schrie Alicia der ihr unbekannten Frau entgegen.

Völlig ruhig aber bestimmt antwortete Selene: „Mein Name ist Selene. Und bevor ich jemanden einfange, sehe ich mir dessen Kampfstiel an. Wirklich gute Arbeit eben mit der Gruppe Alicia! Ich bin beeindruckt, dass du deine Waffen nicht gebraucht hast und sogar ein paar mal deine Gegner aktiv geschont hast, damit sie unverletzt bleiben.“

Woher kannte diese Selene nur ihre Geheimidentität? Ohne auf ihr gelüftetes Geheimnis einzugehen entgegnete Alicia stattdessen „Du willst mich also einfangen?“ und schleuderte Selene den Wurfstern entgegen.

Zu ihrer Überraschung fing Selene den Wurfstern problemlos auf. „Hast du noch mehr Spielsachen für mich, oder willst du kämpfen?“ kommentierte Selene, zerbrach die Waffe und warf den Wurfstern im zerbrochenen Zustand achtlos zur Seite, bevor sie langsam auf Alicia zuging. Sichtlich irritiert wich Alicia zurück. Erst der Sprung und nun fing sie noch ihre Lieblingswaffe auf. Manche konnten der Waffe ausweichen, aber auffangen hatte noch niemand geschafft. Selbst ihr Meister Richard nicht. Und mit nur einer Hand zerbrechen erst Recht nicht. „Keine Angst Alicia, wenn du dich freiwillig ergibst, werde ich dir nicht wehtun. Richard hat dich gut ausgebildet, aber auch er hatte keine Chance!“ setzte Selene drohend nach.

Weiter zurückweichend wurde Alicia zunehmend unwohl. Diese Frau hatte offenbar Richard besiegt, sonst würde sie wohl kaum seine Geheimidentität kennen. Aber Richard konnte nicht tot sein, sonst hätte er sich nicht per Mail bei ihr gemeldet. War er jetzt ihr Gefangener? Sie würde einen guten Plan brauchen, um Selene zu besiegen. Und zwar schnell! Dazu kam das seltsame Gefühl in ihrem Hinterkopf, das ihr sagte, sie solle doch lieber die fremde Frau küssen. Das Gefühl wurde immer stärker und bald wäre es stark genug, damit sie es nicht weiter unterdrücken konnte.

Alicia bemerkte, dass Selene einen Catsuit anhatte, unter dem sich ein verräterischer Abdruck abzeichnete. Sie trug einen Keuschheitsgürtel wie sie! Offenbar hatte diese Schlampe sich Richard an den Hals geworfen und auch seinen Schönheitsidealen unterworfen. Richard war nicht ihr Sklave sondern Selene seine Sklavin! Und jetzt wollte sie Richard ganz für sich allein haben und sie deswegen töten. Das würde sie nicht zulassen. Sie würde darum kämpfen Richards einzige Sexsklavin sein zu dürfen. Sie hatte sich doch nicht zu einer gefügigen Frau erziehen lassen, nur um Richard jetzt an diese zugegebenermaßen heiße Frau zu verlieren.

In dem Moment fielen ihr die Bola mit Explosionsgemisch ein. Mal sehen, wie sie mit einer Kombination aus Rauchgas und Schlafgas klarkäme. Mit diesen Gedanken griff sie die Bola, deren eine Kugel mit Rauchgas und die andere mit Schlafgas gefüllt war und schleuderte sie mit aller Kraft auf Selene. Wieder fing Selene die Waffen in der Luft.

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Über die anschließenden Explosionen war Selene überrascht. Zu ihrem Glück wirkte Schlafgas nicht auf sie. Aber durch die Rauchbombe hatte sie Alicia kurz aus den Augen verloren. Alicia wusste, dass sie kaum gewinnen konnte und zögerte keinen Augenblick, sondern floh zu ihrem Motorrad. Mit dem würde sie Selene hoffentlich abhängen können. Trotz einer reichlichen Sekunde und zehn Metern Vorsprung, brauchte Selene nicht lange um Alicia einzuholen. Selene liebte es, wenn ihre Beute sich wehrte. Als sie nur noch wenige Meter hinter Alicia war, sprang sie auf Alicia und stieß sie zu Boden. Beide landeten in einer großen schlammigen Pfütze.

Jetzt wurde Alicia sauer! Sie hatte sich gerade erst die Haare gewaschen und nun war nicht nur ihr Anzug voller Schlamm, auch ihre Haare und ihr Gesicht waren voll davon. Anstelle weiter wegzurennen, würde sie dieser Selene beibringen, was es bedeutete ihre Frisur zu versauen! Selene war gerade wieder aufgestanden, als sie merkte, dass Alicia nicht weiter floh, sondern direkt zum Angriff überging. Das versprach doch noch eine amüsante Nacht zu werden. Die junge Frau gefiel ihr. Alicia sah zum Anbeißen aus.

Den kurzen Moment der Überraschung nutzte Alicia, um einen direkten Schlag in Selenes Gesicht zu versuchen. Zu schnell, für Selene, um ihn abzublocken, sondern so, dass sie automatisch reagierte. Sie wollte zwar auf Alicia Rücksicht nehmen, aber Faustschläge ins Gesicht ließ sie sich von diesem Mädchen nicht bieten. Selene fasste instinktiv den nach vorne schnellenden Arm von Alicia mit beiden Händen und schleuderte Alicia hinter sich. Da sie gerade unbewusst handelte nahm sie keine Rücksicht und wandte viel zu viel Kraft auf. Alicia flog durch die Fensterfront des etwa fünfzig Meter hinter den beiden stehenden Geschäftes und prallte an eine Wand im Inneren des Hauses.

Ohne ihren Schutzanzug hätte sich Alicia sicher schwere Schnittverletzungen zugezogen oder ihre Wirbelsäule gebrochen. So lag sie lediglich leicht benommen inmitten eines großen Scherbenhaufens. Zwei der Armklingen der linken Hand waren abgebrochen, hatten dabei aber die Fensterscheibe angebrochen, durch die sie geflogen war. Selene, die sofort zur Stelle war, packte Alicia am Hals, hob sie hoch stieß sie so hängend fest an die Wand.

„Gibst du auf?“ fragte Selene laut. Doch anstatt zu antworten, trat und schlug Alicia nur wild um sich. Das Adrenalin in ihren Körper ließ sie ihre Schmerzen vergessen und machte sie angriffslustig. Selene musste aufpassen, dass Alicia sie nicht mit den verbliebenen Klingen und Krallen verletzte, aber Alicia war zu wütend, um richtig zu zielen und Selene zu schnell beim ausweichen. Selbst Alicias Begierde auf lesbischen Sex wurde von dem Adrenalin unterdrückt. Selene würde noch härter durchgreifen müssen!

Selene packte wieder fester zu und warf Alicia gegen die nächste Wand. Diesmal etwas gezielter, um ihr zwar wehzutun, aber Verletzungen zu vermeiden. Da dies keine tragende Wand aus Beton war, sondern nur ein Raumteiler aus Gipskarton, durchschlug Alicia unter Verlust weiterer zwei Armklingen die Wand und blieb inmitten des Schutts liegen. Auch wenn Selene mehr Spaß dabei hatte, als bei allen Kämpfen seit Jahren, musste sie damit Schluss machen, sonst würde sie statt ihrer gewünschten Testperson höchstens noch eine Mahlzeit von ihr bekommen.

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Bevor sich Alicia wieder aufrichten konnte, sprang Selene auf Alicia, setzte sich auf ihren Bauch und hielt ihre Hände mit den eigenen am Boden. Mit ihrem festen Griff verursachte sie wahrscheinlich ein paar blaue Flecken, aber sie musste diesen Wildfang bändigen und presste Alicias Hände neben ihren Kopf auf den Boden. Gleichzeitig umschlang sie mit ihren Beinen die von Alicia und verhinderte so, dass Alicia weiter um sich treten konnte oder die Klingen ihrer Stiefel zur Verteidigung nutzen konnte.

Alicia sah ihrer Bezwingerin wütend und voller Angst in die Augen. Aber Selene sah sehr viel freundlicher aus, als sie sie behandelte. Alicia spürte, dass Selene sehr viel stärker als sie war und kein Entkommen möglich war. Selenes fester Griff fühlte sich ein wenig an, wie auf dem Bett gefesselt zu werden. Alicia versuchte ihre Erregung zu unterdrücken, aber ihre Fantasien gingen mit ihr durch. Selene war eindeutig hübscher als ihre bisherigen Fesseln.

Wenn immer Alicia gefesselt war, gab es Sex. Und sie träumte schon lange davon besiegt und versklavt zu werden. Egal wie fest sie gegen Selene drückte, Selene hielt sie wie in einem Schraubstock fest und sah ihr dabei liebevoll, wenn auch streng ins Gesicht. Alicia wollte immer mehr ihre wachsende Lust befriedigen aber sie wusste, dass dies falsch war. Verwirrt zappelte sie herum um sich zu befreien und gleichzeitig versuchte sie ihr Becken an dem von Selene zu reiben. Beides sinnlose Unterfangen, da ihrer beider Keuschheitsgürtel noch unerbittlicher waren als Selenes stählerner Griff.

Deutlich konnte man hören, wie die stählerne Unterwäsche der beiden Frauen aneinanderstieß. Alicia verfluchte in diesem Moment den Keuschheitsgürtel. Ohne diesen würde sie jetzt sicher zum Orgasmus kommen. Die steigende Lust verwirrte Alicia, schließlich dachte sie bisher, dass sie ausschließlich auf Richard stand! Sie war verschlossen und sollte Selene hassen und doch war sie so geil wie nur irgend möglich. Ganz ohne Berührung ihres Lustknopfes. Alicia sah Selene fest in die wunderschönen Augen und Alicia wollte sich immer mehr unterwerfen.

Selene konnte Alicias Augen genau ansehen, dass ihr Körper und ihr Geist mit der Situation überfordert waren. Die Anzeichen der Lust waren unverkennbar und Selenes Pheromone halfen eindeutig, aber trotzdem wollte die blonde Kriegerin kämpfen. Selene musste sie vollständig besiegen, um ihr Herz zu gewinnen.

Selene drückte beide Hände von Alicia weit über dem Kopf zusammen und hielt beide noch immer kämpfende Arme nur mit ihrer linken Hand. Anschließend nahm sie sich eine kleine Kapsel, die sie unter ihrem Korsett verborgen hatte in den Mund und zerdrückte sie mit der Zunge. Das sehr wirksames Schlafgas, gegen das sie selbst immun war, breitete sich in ihrem Mund und ihrer Lunge aus und es kamen sogar kleine Rauchschwaden aus ihrer Nase.

Selene nahm wieder die ursprüngliche Position ein und hielt mit jeder ihrer Hände eine von Alicia. Diesmal hielt sie aber nicht die Handgelenke fest, sondern die Hände. Sie erzwang, dass Alicia ihre Finger spreizte, um mit je einem ihrer Finger in die Zwischenräume einzudringen und sie verschlungen zu halten. Selene musste dabei aufpassen, dass sie Alicias Hand so sicherte, dass diese nicht ihre Krallen in Selenes Hand bohren konnte. Selene erlaubte Alicia Druck aufzubauen, aber nicht zuzustechen. Würde sie Alicia auch nur einen Millimeter anders festhalten, würden Alicias Krallen erst ihre Latexhandschuhe durchstossen und dann in ihre Haut eindringen.

Alicia spürte, dass Selenes veränderter Griff intimer war und ihre Lust steigerte sich weiter. Verwirrt sah Alicia den Rauch aus Selenes Nase kommen, aber sie konnte und wollte den Kuss nicht ausweichen. Selenes Zunge zwang sie, ihren Mund zu öffnen, aber Selenes sanfte und weiche Lippen fühlten sich zu gut an, um sich weiter zu wehren.

Bei dem Zungenkuss massierte Selene die Zunge der blonden Kriegerin und Alicia blieb nichts anders übrig, als das Gas aus Selenes Lunge einzuatmen und dabei das Zungen- un Lippenspiel zu genießen. Alicia versuchte sich noch eine Weile zu wehren bevor ihr Körper aufgab. Selene war einfach zu stark und das Schlafgas wirkte schnell. Alicia schloss die Augen und ihr Körper erschlaffte immer mehr.

Selene wartete noch eine halbe Minute ab, bevor sie den vergifteten Kuss löste. „Wenn du dich gleich ergeben hättest, hätte ich dir weniger wehtun müssen.“ Meinte Selene ruhig zu ihr. Allerdings dachte sie, dass es dann nicht nur weniger Spaß gemacht hätte, sondern dass Alicia dann nicht die Richtige für die geplante Umwandlung wäre.

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Selene wollte Alicia jetzt für den Transport sichern und trug sie zu deren Motorrad. Praktischerweise hatte Alicia jede Menge Handschellen und Seile mitgebracht um Verbrecher zu fesseln, zwar hatte sie das Meiste davon schon verbraucht, als sie die Gruppe von Randalieren gesichert hatte, aber es war noch genügend übrig. Selene hoffte, dass jedesmal ihre Beute eigenes Fesselmaterial mitbringen würde, das würde deren Gefangennahme deutlich vereinfachen.

Selene zog Alicia die Stiefel aus, damit sie sich nicht an den Klingen verletzen konnte. Auch ihren Waffengürtel bräuchte sie als Gefangene nicht. Als letzte Vorsichtsmaßnahme brach sie die verbliebenen beiden Armklingen von Alicias Handschuhen ab. Anschließend legte sie Alicia auf den Bauch und sicherte deren Hände hinter dem Rücken mit Handschellen. Die in Gummi verpackten Füße sicherte sie mit dem größten Paar Handschellen, dass Alicia dabei hatte. Nun klappte Selene die Unterschenkel um und verband erst die gefesselten Hände mit den gefesselten Füßen mit einem Seil. Um die Beweglichkeit weiter einzuschränken folgten Seile, die Ober- und Unterschenkel zusammenhielten und eines, welches die Knie zusammenband. Als letztes Seil kam eines zum Einsatz, was die Oberarme zusammenpresste.

Probehalber testete Selene die Festigkeit der Schnürung und war zufrieden. Kein Blutzufluss war abgeklemmt und doch würde Alicia sich nicht bewegen können, sollte sie wach werden. Sie überlegte einen Moment, was sie mit Alicias Umhang machen sollte und entschied es ebenfalls für die Transportsicherung zu verwenden. Das Cape aus einem halben Millimeter dicken Latex war geradeso lang genug und breit genug, um Alicia darin vollständig einzupacken. Und vor allem stabil genug. Also wickelte Selene ihre Gefangene in ihr eigenes Cape ein und schloss den verdeckten Reißverschluss an der Vorderseite.

Die Unterseite des Capes war kurz darauf mit Klebeband verschlossen. Alicias Motorrad war gut ausgestattet. Mit weiterem Klebeband machte sie den Halsabschluss und auch den Vorderreißverschluss luftdicht. Eigentlich war Alicia schon perfekt verpackt, aber Selene wollte etwas versuchen. Sie machte ein winziges Loch in das Klebeband am Beinabschluss und saugte Stück für Stück die Luft aus Alicias Gummigefängnis. Immer dichter presste sich das Latex an den gefesselten Körper und nach ein paar Atemzügen sah man, wie sich Alicias Körper durchdrückte. Ein wenig wie hogtied in einem Vakuumbett.

Alicia sah zum Anbeißen aus. Ihr fast unbedeckter Kopf mit der blonden Löwenmähne stand auf der perfekten schwarzen Latexskulptur. Im Gesicht hatte Alicia eine kleine Schürfwunde, die Selene sauber leckte und dabei von dem Blut kostete und gleichzeitig ihren heilungsunterstützenden Speichel auftrug. „Jung und unschuldig, aber auch kraftvoll und selbstbewusst.“ kommentierte Selene anerkennend den Geschmack. Selene gab ihr noch einen Kuss auf die verführerischen Lippen, bevor sie auch den Mund zuklebte und ihr den Motorradhelm aufsetzte.

Selene suchte einen Laster in der Umgebung und brach ihn auf. Alicia schnallte sie auf dem Beifahrersitz fest und das Motorrad kam zusammen mit Alicias Stiefeln und Waffengürtel auf die Ladefläche. Selene sah zu Alicias Beute und entschied auch die mitzunehmen. Gefesselt wie sie waren warf Selene die sieben Gefangenen von Alicia auf die Ladefläche. Zusammen mit ihren Gefangenen fuhr Selene zurück in das Bordell. Sie brauchte noch dringend Sperma diese Nacht.

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In der Tiefgarage des Bordells wurde Selene schon von ein paar Aufseherinnen erwartet. „Wir kümmern uns um Alicia. Du solltest jetzt an die Arbeit gehen.“ sagte die Aufseherin streng in dem Moment, als Selene den Laster entstieg. Selene sah, dass die Aufseherinnen mit ihren Fesselutensilien ausgestattet waren. Völlig ohne Gegenwehr lies sie sich ihren Halsreif anlegen und auch die Schellen an Armen und Beinen zusammen mit den Ketten, an die sie sich schon gewöhnt hatte. Und die enge Latexmaske, die sie schon vermisst hatte.

„Könnt ihr sie bitte reinigen und ihr frische Sachen anziehen? Richard wird sie bald in eine Sklavin wie mich verwandeln. Und passt bei ihren Handschuhen auf. Jede Menge scharfe Klingen.“ sagte Selene, noch während sie ihre Dienstkleidung angelegt bekam. Gerade Rechtzeitig, bevor ihr der Ballknebel angelegt wurde

„Keine Sorge, wir kümmern uns darum. Richard hat uns schon instruiert. Nach deiner Schicht wird sie in ihrer Zelle gefesselt auf dich warten. Bis dahin wird sie sicher dank deiner Betäubung weiter schlafen. Und jetzt komm, du fängst heute mit einem Gangbang an.“ sagte die Aufseherin.
44. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 21.05.20 12:59

Es kam anders, aber deutlich besser als ich dachte.

Beim Sternwurf hatte ich vermutet, daß Selene ihn zurück schickt, um damit die Armklingen zu ... stutzen. Aber so, im Schaufenster und der Rigipswand, sind die Klingen ja auch abgebrochen. Die "Vakuumverpackung" ist echt toll, da wackelt nix, auch bei der vorherigen Fesselung wäre nur noch böses Blinzeln möglich gewesen.

Bekommt Selene heute noch die "Beute" von Alicia serviert? Die könnte ein nettes Appetithäppchen für zwischendurch sein. Ich vermute, daß Selene jetzt auch die zweite Art des vorbereitenden Spermakonsums kennen lernt. Immerhin fehlt ja noch ein "Bisschen" davon zu ihrer völligen Reifung.


Jetzt bin ich auf das "Angebot" gespannt. Kann es überhaupt abgelehnt werden?
45. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 23.05.20 23:42

Wieder eine tolle Fortsetzung. Bin gespannt wie es mit Alicia weiter geht!
46. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 28.05.20 20:25

Zitat
Es kam anders, aber deutlich besser als ich dachte.

Danke.

Zitat

Bekommt Selene heute noch die \"Beute\" von Alicia serviert?

Das wäre echt gemein anderen ihre Beute zu stehlen.

Zitat

Jetzt bin ich auf das \"Angebot\" gespannt. Kann es überhaupt abgelehnt werden?

Theoretisch schon. Aber das würde die Geschichte auf nur noch wenige Teile begrenzen. Und ich hätte 400.000 Worte umsonst geschrieben.

Zitat

Wieder eine tolle Fortsetzung. Bin gespannt wie es mit Alicia weiter geht!

Danke und Fortsetzung kommt sofort.
Hat diesmal länger gedauert als geplant. Mir sind beim 100. Lesen doch noch zwei inhaltliche Fehler aufgefallen, die erst raus mussten.
47. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 28.05.20 20:26

3.3. Das Angebot

Als Alicia erwachte, spürte sie, dass sie X-förmig gefesselt da hing. Ihre Beine waren leicht geöffnet und sowohl an den Ober- als auch an den Unterschenkeln mit breiten Ledermanschetten an der Wand befestigt. Ihre Arme standen leicht angewinkelt von ihrem Körper nach oben ab und waren ebenfalls an Ober- und Unterarmen mit Ledermanschetten an der Wand fixiert. Probehalber versuchte sie ihre Arme noch halb im Schlaf zu bewegen. Doch die Ledermanschetten gaben keinen Millimeter nach, obwohl sie ansonsten einen weichen Eindruck machten. Einzig ihren Kopf konnte sie noch bewegen. Langsam begann Alicia sich an ihre Gefangennahme, den davor liegenden Kampf und an ihren ersten verwirrenden Beinahe-Orgasmus bei einer Frau zu erinnern.

„Guten Morgen mein Schatz.“ wurde sie von Selene begrüßt, der nicht entgangen war, dass Alicia kurz vor ihrer Ohnmacht trotz ihres Keuschheitsgürtels fast einen Orgasmus erlebt hatte. Selene drückte Alicia einen langen Kuss auf den Mund, bei dem sie Alicia zwischen die Beine griff und deren Metallhose gegen ihre Scham drückte. Als sie den Kuss löste, folgte Alicia unwillkürlich mit dem Kopf den Lippen von Selene, doch ihre restlichen Fesseln hielten sie zu ihrem Bedauern zurück.

Nach dieser Begrüßung stellte Selene sich wieder vor Alicia. „Ich habe meine Dienerinnen angewiesen dich zu waschen und wieder anzukleiden. Ohne Schlamm gefällst du mir noch besser.“ setzte Selene lächelnd nach, wissend dass Alicia schon wieder erregt wurde. „Deinen Waffengürtel brauchst du erst mal nicht. Du sollst es schließlich bequem haben.“ und deutete auf Alicias Waffengürtel, der am anderen Ende dieses fensterlosen Raums lag.

Erst jetzt begann sich Alicia ihrer Umgebung bewusst zu werden. Sie war in einem etwa fünf Mal fünf Meter großen hohen Raum, der durch eine schwere Stahltür verschlossen war. Die Wände schienen aus Naturstein zu sein. Trotz dieses Verlies-charakters war der Raum völlig sauber und trocken. Wahrscheinlich war sie in Richards Lieblingsbordell in einem der Verliese für Sexspiele. Hier wollte sie schon seit langem gefesselt sein und hoffte Selene würde sie wie in ihren Träumen, wie eine Sexsklavin und nicht wie eine Gefangene behandeln. Sie selbst war an der Wand befestigt und abgesehen von ihr und Selene war der Raum fast völlig leer.

Als einzige Einrichtung neben dem Fesselgestell, an das Alicia gefesselt war, gab es nur noch ein paar große Schränke neben ihr, deren Inhalt sie nicht einsehen konnte. Wahrscheinlich waren aber diverse Fesselutensilien darin verstaut. Der Raum hatte nur einige Haken in den Wänden, wobei einer von diesen ihren Gürtel trug. Zwei weitere Haken waren von ihren Handschuhen mit den Krallen und den abgebrochenen Klingen belegt. Ein kurzer Blick bestätigte Alicia, dass sie statt ihrer eigenen Handschuhe fast identische Latexhandschuhe trug. Nur dass diese nun ohne Krallen und Klingen waren. Offenbar war ihre Entführerin der Meinung, dass sie auch ohne diese Waffen auskommen würde. Ohne die Klingen würde es deutlich schwerer sein sich zu befreien. Auch ihr Korsett war nur noch für modische Zwecke geeignet und nicht mehr kugelsicher.

Der Raum war durch Fackeln erleuchtet. Oder besser gesagt von elektrischen Lampen, deren Licht wie das von Fackeln wirkte. Die Fackeln waren in den Ecken des Raumes und spendeten ein warmes angenehmes Licht, dass zum Entspannen einlud. Eigentlich sehr romantisch, aber trotzdem war sie eine Gefangene.

Selene hatte registriert, wie Alicia sich umgesehen hatte. „Deine Stiefel mit den Klingen habe ich ebenfalls ersetzt. Du trägst jetzt ein ähnliches Modell, nur ohne Waffen. Nicht dass du sie in deinem gefesselten Zustand einsetzen könntest, aber sicher ist sicher.“ meinte Selene, um Alicia klarzumachen, dass sie wirklich keine Waffen mehr hatte. Alicia hatte den Unterschied nicht gleich bemerkt, aber jetzt da Selene es erwähnte, konnte sie ihre Waffenstiefel in einer Ecke des Raumes sehen.

Alicia wusste, dass sie Selene völlig ausgeliefert war. Ihr Traum wurde wahr. Endlich hatte sie jemand besiegt und konnte sie gefangen nehmen. Fragte sich nur, ob Selene ihr wirklich ihre Träume erfüllen würde oder ob sich die Gefangenschaft noch in einen Albtraum ohne Wiederkehr verwandeln würde. Unsicher sah Alicia mit ihren großen blauen Augen in die dunklen Augen ihrer Kerkermeisterin und hoffte, dass Selene ihr endlich mehr verraten würde.

„Ich hoffe ich habe dir bei unserem kleinen Spiel vorhin nicht zu sehr wehgetan. Du hast ein paar blaue Flecken und Kratzer abbekommen, aber davon abgesehen hast du keine Verletzungen oder Knochenbrüche. Sei mir bitte nicht böse, dass ich dir wehtun musste, aber anders konnte ich dich nicht einfangen.“ entschuldigte sich Selene. Sie strich dabei zärtlich durch Alicias Haare.

„Mach dir um meine Schmerzen keine Gedanken, ich kann einiges aushalten. Aber was willst du von mir? Warum hast du mich entführt und hältst mich gefangen?“ fragte Alicia leicht unsicher. Alicia hoffte insgeheim, dass die Latexschönheit sie weiter massieren und küssen würde. Sie hoffte, dass die Antwort ihrer Entführerin darauf hinauslief, dass sie zu ihrer Sexsklavin werden sollte. „Das wirst du bald erfahren, aber du brauchst keine Angst zu haben.“ versuchte Selene die Gefesselte zu beruhigen.

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„Aber wo bleiben meine Manieren? Darf ich dir als meinen ,Gast' etwas zu trinken anbieten?“ fragte Selene freundlich lächelnd. „Du hast sicher seit Stunden nichts mehr zu dir genommen und dementsprechend großen Durst.“

„Danke, das wäre nett Selene.“ entgegnete Alicia, die überhaupt nicht mehr wusste, was sie von dieser Entführung halten sollte. Einerseits wurde sie von Selene erst brutal zusammengeschlagen, dann betäubt und schließlich gefesselt. Andererseits wurde sie von Selene mehrfach geküsst, gewaschen und nun wurden ihr Getränke angeboten. Und zu allem Überfluss sah Selene auch noch genau wie ihre Traumfrau aus, dabei entdeckte sie gerade erst ihre lesbische Neigung.

Selene reichte ihr ein Glas mit einem roten dickflüssigen Getränk an den Mund, so dass Alicia aus dem darin steckenden Strohhalm trinken konnte. „Hast du dir schließlich verdient, schließlich war er deine Beute.“ fügte Selene an, als Alicia vorsichtig den ersten Schluck nahm. Da erst merkte Alicia, dass es sich bei der Flüssigkeit um warmes Blut handelte. Nach dem kleinen Schluck stoppte Alicia leicht verwirrt. „Was meinst du mit ,meine Beute'?“ fragte Alicia bevor sie weiter trank. „Das Blut stammt vom Anführer der Bande, die du vorhin zusammengeschlagen und ,mundgerecht' verpackt hast.“

Alicia fand zwar, dass die Bande Strafe verdient hatte, aber sie zu töten, damit sie Blut trinken konnte war falsch! Genau genommen fand sie töten immer falsch, höchstens in Notwehr fand sie das in Ordnung. „Hast du ihn getötet?“ fragte Alicia unsicher nach.

„Keine Sorge, da ich ihm nur einen halben Liter abgenommen habe, überlebt er sicher. Vertrau mir ich kenn mich damit aus. Und falls du Bedenken wegen deiner Gesundheit hast: ich habe es gekostet, und es ist vollkommen sauber. Keine Viren, Pestizide oder irgendwelche Drogenrückstände, auch keine Farb- oder Konservierungsstoffe. Geschmacklich würde ich ihm 7 von 10 Punkten geben. Kommt zwar nicht an deine vollen 10 Punkte heran, aber das tun die wenigsten. Aber wenn du willst, kannst du auch ein frisch Gezapftes bekommen.“

Bevor Selene noch weitere Leute verletzte, beeilte sich Alicia zu sagen „Dann ist ja gut, ich trinke das hier.“ Nachdem sie den ersten Ekel überwunden hatte, bemerkte sie, dass ihr ihre erste Blutmahlzeit schmeckte und neben ihrem Durst auch ihren Hunger stillte. Nachdem sie das Glas ausgetrunken hatte, fragte Selene „Mehr?“ - „Nein danke, vielleicht später.“ entgegnete Alicia, bevor sie sich an den Geschmack gewöhnte.

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„Wie du meinst. Bevor ich dir deine Fragen beantworten werde, musst du mir ein paar Fragen beantworten. Zunächst möchte ich wissen, ob du und Richard ein Paar seid.“ fragte Selene. Eigentlich wollte sie wissen, ob Alicia Richard wirklich liebte. Sie wollte Alicia nicht gegen ihren Willen versklaven. Sie musste Richard lieben und trotzdem Sex mit ihr wollen.

„Ich weiß zwar nicht, was dich das angeht, aber wir sind kein Paar, sondern nur Freunde. Er bringt mir bei zu kämpfen. Also wenn du willst, kannst du ihn für dich behalten, wenn du ihn deswegen entführt hast.“ antwortete Alicia zornig. Sie hatte gehofft, dass sie Selenes Sexspielzeug sein würde, aber offenbar war diese doch nur an ihrem Lehrmeister interessiert.

Sie erinnerte sich wieder an ihre ursprünglichen Befürchtungen, dass sie Richard an Selene verlieren würde und jetzt wahrscheinlich dauerhaft hier eingesperrt war. Wenn sie Glück hatte, würde sie irgendwann aufgeschlossen, um in einem der Bordelle arbeiten zu dürfen. Nur aus reinem Selbstschutz verleugnete sie ihre Liebe zu Richard, damit Selene sie nicht noch mehr verletzen konnte.

„Das ist schade. Ich hatte nur den Eindruck bei ihm, dass er mit dir Sex hatte. Und dich mehr liebt als mich. Er will mich erst dann wieder aufschließen, wenn ich zu einem Dreier mit dir und ihm bereit bin. Und du bist wirklich hübsch.“ gab Selene zurück.

„Ehrlich? Das hat er gesagt? Und ich dachte immer er mag mich nicht wirklich und verschließt mich deswegen. Bis jetzt hab ich ihm nur gelegentlich einen blasen dürfen. Und auch nur, wenn ich komplett in Gummi gekleidet war und verschnürt vor ihm kniete. Dich hat er bestimmt viel öfter rangelassen. Du siehst ja auch viel besser aus als ich.“ sagte Alicia erfreut über das Wissen, dass er sie liebte, aber auch traurig, dass sie technisch gesehen immer noch Jungfrau war.

„Las uns nicht über unsere Schönheit streiten. In meinen Augen bist du perfekt und danke, dass du mich hübsch findest. Er hält uns offenbar beide noch recht kurz. Bis jetzt hat er mich auch nur einmal genommen und vorher musste ich eine Maske aufsetzen, weil er meine Haut nicht berühren will. Ich schätze wir sind beide sein Eigentum, denn er hat die Schlüssel für uns beide. Wäre ein Dreier für dich OK?“ fragte Selene.

Alicia sah bei Selene an der Hüfte herunter und erinnerte sich wieder, dass Selene unter ihrem Catsuit ebenfalls eingesperrt war. Fühlte sich seltsam verbunden an, Selene im gleichen Modell wie sich selbst verpackt zu sehen. Alicia musste lächeln.

„Mit dir wäre ich sogar zu einem Zweier jetzt gleich einverstanden. Und für Richard würde ich alles machen. Das Latexkostüm habe ich zwar ihm zuliebe angezogen, aber es gefällt mir mittlerweile selbst zu sehr, als dass ich es freiwillig gegen andere Kleidung eintauschen würde. Vor allem beim Sex würde ich darauf ungern verzichten.“ antworte Alicia ehrlich.

Ein wenig war Alicia schon erstaunt über sich selbst, wie leicht es ihr fiel, über ihre sexuellen Gewohnheiten mit einer völlig Fremden zu reden. Wahrscheinlich lag es an den Fesseln. Oder daran, dass sie genau wie Selene von Richard verschlossen wurde. Als gute Gefangene hatte man zu kooperieren. Und mit ein wenig Glück würde sie zur Sexsklavin befördert.

„Freut mich zu hören, dass du einverstanden bist. Hat sich offenbar für Richard gelohnt uns einzusperren. Jetzt bekommt er uns beide. Ruh dich erstmal aus und komm zu Kräften, in einer Stunde komme ich wieder und beantworte deine restlichen Fragen. Wir werden uns noch ein wenig kennenlernen müssen, bevor wir als Duo für ihn perfekt harmonieren. Und ich muss dir noch beibringen, welche Modifikationen er erwartet, damit er uns akzeptiert.“ sagte Selene und gab Alicia noch einen Kuss auf den Mund.

Alicia schloss die Augen und genoss mit offenem Mund wie Selenes Zunge ihre massierte. Aber der Kuss dauerte nicht lange. Selene ersetzte geschickt ihre Zunge durch einen aufblasbaren Knebel, den sie Alicia in den Mund schob und im Nacken sicherte. Anschließend pumpte sie den Knebel auf, bis er Alicias Mundraum völlig ausfüllte, aber nicht so streng, dass es Alicia wehtat oder unangenehm wurde.

„Deine Brustwarzen sind mit kleinen Klebepads ausgestattet, welche dich mit Massagestrom versorgen. Es soll deiner Entspannung dienen - betrachte es als Entschuldigung, dass ich dir vorhin wehgetan habe. Sei aber nicht zu laut.“ Alicia fühlte, wie sanfter Kribbelstrom durch ihre empfindlichen Brustwarzen floss. Wirklich angenehm. Und machte sie geil. Alicia schloss die Augen und gab sich ihrer Lust hin. Leider würde der Strom nicht ausreichen, um sie an ihr Ziel zu führen, aber immer noch besser, als gar nichts zu fühlen.

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Als eine Stunde vergangen war, kam Selene zurück und stellte den Strom ab. Alicia sah Selene verträumt an. Es war wirklich schön gewesen. Wenn sie jemand dabei gestreichelt hätte, wäre sie vielleicht auch gekommen. Alicia ertappte sich dabei, dass sie beinahe ihre Entführerin gebeten hätte den Strom wieder anzustellen und sie zu streicheln, aber im letzten Moment hielt sie sich zurück. Sie wollte einen klaren Kopf behalten.

Alicia bemerkte, dass Selene ihr Outfit ein wenig verändert hatte. Selene trug nun neben dem Catsuit und dem Keuschheitsgürtel auch einen Halsreif. Mit dem Firmenlogo des Bordells und ihrer Sklavinnennummer 5381. Eindeutig das Zeichen, dass Selene dort als Sklavin arbeitete. Alicia fand, es stand Selene und wünschte sich auch so eins. Auch trug Selene jetzt an Armen und Beinen Manschetten, die integrierte Ringe hatten. Eindeutig, um sie zu fesseln und gefügig zu machen. Aber vorläufig wollte sie Selene noch nicht darauf ansprechen. Sie wollte erst erfahren, ob sie es freiwillig trug.

Selene gab ihr einen Kuss auf den Knebel bevor sie ihn abnahm. Anschließend reichte Selene ihr wortlos ein weiteres Glas Blut, dass Alicia diesmal ohne zu zögern gierig austrank. Nachdem sich Alicia ein wenig von ihren Massage erholt hatte und wieder ruhiger wurde, begann Selene das Gespräch: „Du hast sicher viele Fragen Alicia.“

„Ziemlich viele sogar. Aber als Erstes die Dringendste: Kannst du mich bitte losmachen? Ich muss langsam wirklich dringend aufs Klo. Ich verspreche auch, dass ich artig bin und keinen Fluchtversuch mache.“ bat Alicia.

„Schön, dass du versprichst artig zu sein, aber du bleibst gefesselt. Du kannst dich aber jederzeit erleichtern. Unter deinem Catsuit trägst du noch eine dichte Gummihose, die einen Schlauch als Ausgang hat und einen zweiten Schlauch als Eingang, welcher dich anschließend so lange mit Wasser spült, bis du sauber bist.“ sagte Selene liebevoll und streichelte Alicias Korsett.

Alicia war es gewohnt mit Keuschheitsgürtel aufs Klo zu gehen, aber mit Catsuit noch nie. Sie hatte stets Catsuits ohne Schrittreißverschluss getragen und sich antrainiert erst daheim aufs Klo zu gehen. Aber ihrer Blase nach zu urteilen sollte sie schon seit Stunden daheim sein. „Keine Angst, das muss dir nicht peinlich sein. Sklavinnen haben keine Kontrolle über ihre Körperfunktionen. Und falls es dich beruhigt, ich darf auch nicht mehr aufs Klo wie ich will.“ sagte Selene, die sah, dass Alicia mit sich rang den Schmerz auszuhalten oder gedemütigt zu werden.

Zur Unterstützung für Alicias Entscheidungsfindung schaltete Selene die Spülung mit warmen Wasser an und kurz darauf sah man an Alicias Gesicht, wie sie entspannte und es einfach laufen ließ. Das warme Reinigungswasser floss ein paar Zentimeter oberhalb ihres Pos in die Gummihose ein. Da die Gummihose aber sehr straff war, dehnte sich das Gummi kaum aus und das Wasser lief vermischt mit ihrem Urin durch den zweiten Schlauch, der bei ihrem Damm ansetzte ab.

Nachdem ihre Blase geleert war, wurde noch eine Minute nachgespült, bis wirklich aller Urin aus dem Keuschheitsgürtel und der Gummihose weggespült war. Anschließend wurde dann warme trockene Luft durch den Schlauch an Alicias Rückseite geblasen, bis sie wieder trocken war. Alicia fühlte sich sauber und trocken. Fast wie auf ihrem eigenen Klo, aber viel geborgener durch die Fesseln, die sie so sehr mit Sex assoziierte.

„Die Reinigung geht automatisch an. Lass es also einfach laufen, wenn dir danach ist, und du wirst automatisch gereinigt.“ erklärte Selene. „Aber sicher hast du auch andere Fragen, als wo das Klo ist.“

„Bist du ein Vampir Selene?“ fragte Alicia zurück. Sie ahnte, dass sie sehr viel länger die Fesseln tragen würde, als sie sich erträumt hatte und war Selene dankbar, dass sie für ihre Körperfunktionen vorgesorgt hatte. „Ja, dies bin ich seit über hundert Jahren.“ antwortete Selene wahrheitsgemäß, wenn auch leicht abrundend. Alicia hatte es geahnt. Kein normaler Mensch war so stark wie die Frau, die sie besiegt hatte. „Du sagtest vorhin, dass du mich gekostet hättest, werde ich jetzt auch ein Vampir? Oder bin ich hier, damit ich von dir ausgetrunken werden kann“ fragte Alicia ängstlich weiter.

„Keine Angst ich töte dich nicht, aber gelegentlich werde ich von dir trinken, wenn du es willst. Ich habe schon alles Mögliche probiert, um Menschen in meinesgleichen zu verwandeln, aber so einfach ist das nicht. Meines Wissens bin ich der einzige Vampir, der je existiert hat und bezeichne mich auch nur so, weil es meine Ernährung erklärt. Der ganze andere Quatsch stimmt aber nicht. Nur weil ich lieber nachts jage, heißt das nicht, dass die Sonne mich verletzen könnte. Auch Weihwasser und Knoblauch sind völlig harmlos.“ erklärte Selene.

„Dann werde ich also nicht zu einem Vampir wie du?“ fragte Alicia traurig.

„Nur weil es nicht einfach geht, heißt das nicht, dass ich dich nicht verwandeln will. Du bist perfekt dafür. Du erfüllst alle Voraussetzungen; selbst den Bluttest hast du bestanden, die meisten anderen Menschen hätten das Blut angeekelt wieder ausgespuckt.“ sagte Selene.

„Wie passt Richard da rein. Und wenn du so stark bist, wie konntest du dich dann von ihm einsperren lassen?“ fragte Alicia.

„Richard sollte der Ersatz für meinen letzten Ehemann werden. Ich habe alle meine einundvierzig Ehemänner vor ihm geliebt. Sie waren mehr für mich als nur eine Quelle für Geld und Blut. Mein Blut bekomme ich durch Sklaven, die ich durch harmlose halb-Stunden-Flirts willenlos mache. Meine Ehemänner hingegen habe ich alle auch nach sexuellen Fähigkeiten ausgesucht. Erst wenn ich sie aufrichtig geliebt habe und sie all ihre sexuellen Marotten an mir ausleben ließ, bin ich selbst zum Höhepunkt gekommen.“

„Und mit Richard ist es da ganz ähnlich. Er steht darauf mich zu fesseln. Mich komplett zu gummieren und keusch zu halten. Und nachdem ich eingewilligt habe, hat er mich vorgestern zum ersten Mal kommen lassen. Wie ich jetzt weiß, hatte ich vorher auch keine richtigen Orgasmen, sondern erst seit ich mich seinen Fetischen unterwerfe bin ich in der Lage wirklich zu einem richtigen Orgasmus zu kommen. Natürlich nur, falls er es mir erlaubt.“ Selene klopfte gegen den Schild ihres Keuschheitsgürtels, wie zur Demonstration, dass sie ohne Richard keine Chance hätte zu kommen.

„Seitdem liebe ich ihn und gehöre ihm. Der eigentliche Grund, warum ich Richard ausgewählt habe, ist aber ein Anderer. Er ist der Einzige, der die Technologie besitzt Menschen in meinesgleichen zu verwandeln. Und mir die Möglichkeit eröffnet mich fortzupflanzen. Und da er mich als Einziger sexuell befriedigen kann, habe ich auch nichts gegen die Gegenleistung, die er für seine Hilfe erwartet. Solange er lebt, bin ich bereitwillig seine Sklavin und lasse mich zu allem abrichten, was er von mir verlangt.“ erklärte Selene sichtlich verliebt ihre derzeitige Situation. Sie spielte bei dem Gedanken an Richard mit dem Ring an ihrem Halsreif, welcher sie als sein Eigentum kennzeichnete. Selene hätte zu gern selbst gewusst, wie Richard es gemacht hatte, dass sie so schnell devot wurde und sich seinen Bedürfnissen unterordnete.

„Wieso hast du ausgerechnet mich ausgewählt? Es gibt doch sicher tausende Verrückte, die sich gerne von einer so attraktiven Vampirin verwandeln lassen würden? Und warum verwandelt sich Richard nicht selbst und schwängert dich dann einfach?“ fragte Alicia die keine Ahnung hatte, warum sie ausgesucht wurde.

„Es gibt sicher sogar Millionen Menschen, die gerne unsterblich wären, aber die meisten sind nicht geeignet und sie haben es erst recht nicht verdient. Sicher hätte ich auch Richard als Partner für die Ewigkeit akzeptiert, aber Männer lassen sich nicht verwandeln. Er hat das überprüft. Und seinen Gen Daten in seinen Archiven zufolge, gibt es die nötige Genkombination nur ein Mal unter allen zehn Millionen Sequenzen in seinem Bestand. Und zwar dich.“ gestand Selene.

„Das heißt also, du magst mich gar nicht, sondern nur meine Gene?“ fragte Alicia gespielt empört.

„Versteh das jetzt nicht falsch, aber ich versuche seit über hundert Jahren ein Kind zu kriegen. Ich würde mich sogar mit einem Stachelschwein oder einer Qualle paaren, wenn das helfen würde. Aber die Natur ist nicht so bösartig. Seit ich dich das erste Mal mit Richard gesehen habe, wusste ich, dass du perfekt bist und wollte Sex mit dir. Ich wusste nur nicht, dass die Anziehung daher kommt, dass mein Körper dich als perfekte Gefährtin für die Gründung einer Familie erkannt hat. Und abgesehen von deiner offensichtlichen Schönheit hast du ein gutes Herz. Du bist noch jung und dadurch charakterlich formbar. Ich habe da nämlich ein paar sehr spezielle Vorlieben wie Latex und Fesselspiele. Wir werden sicher oft Sex miteinander haben müssen um zu üben, wie man sich fortpflanzt. Und da ist es schon besser, wenn du meine Fetische teilst und wir uns mögen.“ erklärte Selene.

„Du machst echt seltsame Komplimente. Ich versteh aber immer noch nicht, wie dir eine weitere Frau helfen soll, wenn du dich vermehren willst. Wie soll das gehen?“ Alicia war ziemlich neugierig und sprach da einen Punkt an, den Selene zu gern selbst verstehen würde.

„Richard ist noch dabei, die genauen Details auszuknobeln, aber offenbar vermehren sich Vampire, indem sich eine Eizelle der ersten Frau mit einem weißen Blutkörperchen der zweiten Frau verbindet. Und vorher müssen beide Frauen von menschlichen Spermien aktiviert werden. Sodass die Kinder sozusagen dann vier Eltern haben. Aber frag mich nicht, welche Stellung wir da brauchen. Wahrscheinlich ist aber, dass die Blutzelle das Sperma durch Oral- oder Analverkehr bekommt, und die Eizelle erst normal Sperma durch die Vagina bekommt und anschließend das Blut auch dort eingefüllt wird.“ verriet Selene. Sie streichelte derweil Alicias Haare sanft mit ihrer Hand. Alicia sah wirklich heiß aus. Wenn sie nicht gerade beide einen Keuschheitsgürtel tragen würden, würde sie sicher über ihre Gefangene herfallen.

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„Da hat Richard ja richtig Glück, dass er der einzige ist, der dir helfen kann und noch dazu die Schlüssel zu unserer Lust besitzt. Schade für ihn, dass nicht noch mehr Frauen notwendig sind.“ sagte Alicia ironisch.

„Hab dich nicht so. Wir werden eine glückliche Familie sein, wo jeder jeden liebt und wir ihm zufällig gehören und nur Orgasmen haben, wenn er es uns gestattet.“ sagte Selene.

Noch nie hatte Alicia einer so schönen Frau gesagt, dass sie hübsch war. Oder dass sie Sex mit ihr wollte. Genau genommen hatte sie auch noch nie eine so schöne Frau gesehen. Zumindest nicht außerhalb ihrer Träume. Und Sex-Angebote bekam sie sonst auch nur von Männern. „Ich mag Latex und Fesselspiele auch, aber das hast du ja schon gemerkt Selene. Aber was wäre, wenn ich nicht auf lesbischen Sex oder brünette Frauen stehe?“ fragte Alicia und versuchte sich dabei nicht anmerken zu lassen, dass sie Selenes Anziehungskraft nicht gewachsen war.

„Also wenn du partout nicht auf Frauen stehst, würde ich versuchen es dir beizubringen, wie viel angenehmer es ist, solch zarte und weiche Lippen wie die deinen zu küssen.“ Selene gab Alicia einen langen zärtlichen Kuss auf den Mund und umspielte deren Zunge mit ihrer eigenen, bis sie von ihrer Gefangenen ein lustvolles Stöhnen vernahm.

„Und wenn dir meine Haarfarbe nicht gefällt, lege ich dir einfach eine Augenbinde an oder ich mach kurzerhand das Licht aus, damit es dich nicht stört. Aber möglicherweise wird Richard eh auf Latexhauben bestehen, so dass meine Haare gar nicht mehr sichtbar sind.“ meinte Selene und lächelte ihre Gefangene dabei an.

Alicia seufzte, da der Kuss vorbei war. Sie wollte mehr, versuchte aber noch immer sich zusammenzureißen. „OK. Nehmen wir an du kannst mir beibringen lesbisch zu sein und deine perfekten schwarzen Haare, die dein Gesicht so schön einrahmen, nicht als störend zu empfinden. Was machst du, wenn ich kein Vampir sein will, sondern irgendwann alt, krank und tot sein will, weil das zum Leben dazugehört?“ fragte Alicia weiter.

Selene gab ihr noch mal einen Kuss, um sie daran zu erinnern, dass sie ihr beibringen konnte Sex mit ihr zu wollen. „Also nehmen wir an, dass ich dich dazu bringen kann lesbisch zu sein und sogar Sex mit mir zu wollen. Nun dann würde ich wahrscheinlich dabei gelernt haben, wie schön es ist eine in schwarzes Latex verpackte Blondine zu küssen. Und wahrscheinlich würde ich damit auch weitermachen, wenn du unbedingt ein Mensch bleiben willst. Zumindest solange du gut aussehend bist. Aber machen wir uns nichts vor, zwischen uns wäre dann wahrscheinlich nur etwas Sexuelles und wenn du in zehn oder zwanzig Jahren anfängst zu verblühen, würde ich dich verlassen und versuchen eine Jüngere zu finden, die dich ersetzen wird. Auch wenn so eine Suche sicher Jahre oder gar Jahrhunderte dauern kann.“

„Heißt dass, du würdest mich nicht lieben, wenn du Sex mit mir hast?“ fragte Alicia gespielt beleidigt. „Natürlich nicht. Wir kennen uns doch kaum. Und nur weil du die schönste Frau der Menschheit bist,…“ Selene gab ihr noch einen Kuss und seufzte diesmal selbst, da es ihr so sehr gefiel. „… mit den besten Kusslippen der Welt…“ sie konnte es nicht unterdrücken und küsste Alicia diesmal länger, bis diese auch wieder vor Lust seufzte.

„…heißt das ja nicht, dass ich mich gleich verliebe. Aber ich denke, wenn du dich in einen Vampir verwandeln lässt und wir erst mal ein paar Jahrhunderte zusammen waren, wird sich das mit der Liebe von ganz allein einstellen. Aber ich überlasse natürlich dir die Entscheidung, ob du ein Vampir werden willst.“ sagte Selene. Wissend, dass Alicia ihr längst verfallen war. So wie sie dieser.

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„Du lässt mir eine Wahl?“ fragte Alicia ungläubig. Noch immer vor Lust eher seufzend denn sprechend. „Natürlich lasse ich dir die Wahl!“ entgegnete Selene „Du wärst schließlich für lange Zeit meine Untertanin und du sollst mir auch dabei helfen, einen neuen Vampirstaat aufzubauen. Dafür brauche ich keine willenlosen Sklaven, sondern eine loyale Partnerin.“

„Du siehst, du hast die Wahl: entweder ich lasse dich jetzt frei und du siehst mich nur noch, wenn mir nach deinem leckeren Blut oder deinen weichen Lippen ist, …“ Selene drückte ihr erneut einen sanften Kuss auf. „...Oder du wählst den Weg an meiner Seite. Du würdest dich nur noch von Blut ernähren und aufhören ein Mensch zu sein. Du wärst stattdessen unsterblich und stärker als je zuvor. Zudem müsstest du mich als deine Meisterin akzeptieren. Ein Zurück gäbe es auch nicht, du wärst für immer ein Vampir.“

„Heißt das, dass ich bis in alle Ewigkeiten deine Dienerin und Sexsklavin wäre?“ fragte Alicia, die sich sonst selten jemanden unterordnete. Auch wenn es ihr diesmal richtige Lust bereitete, völlig hilflos von der Frau als Sexobjekt benutzt zu werden.

„Erst wenn Richard verstorben ist. Bis dahin sind wir ja seine Sklavinnen und du musst mir nur gehorchen, wenn er nicht da ist oder er dir andere Befehle gegeben hat. Und für die Zeit danach mache ich dir ein Angebot: Alle zwei Jahre machen wir ein Duell wie letzte Nacht. Nur ohne Waffen. Diejenige, der es gelingt die andere zu besiegen, wird dann für zwei Jahre Herrscherin sein. Sollte mein Plan funktionieren und wir wirklich mehr Vampire werden, müssten wir unseren Kindern natürlich auch irgendwann eine Chance einräumen.“ bot Selene an.

„Da ich den letzten Kampf gewonnen habe, fange ich natürlich als Herrscherin an. Und dementsprechend werde ich dich auch gelegentlich fesseln, wenn mir beim Sex danach ist. Wenn du mich irgendwann besiegen kannst, kannst du dann über mich herrschen und natürlich auch fesseln, wenn dir der Sinn danach ist.“ ergänzte Selene.

Das klang nach einem fairen Angebot, aber Alicia wollte noch einige Dinge klären bevor sie sich ihrer Lust zuwand. „Klingt fair.“ Nur die Sache mit dem Blut ließ Alicia noch keine Ruhe. „Müssen wir unbedingt Menschenblut trinken? Könnten wir nicht stattdessen Tierblut oder Kunstblut trinken?“ fragte Alicia.

„Könnten schon, aber es schmeckt nicht so gut. Kunstblut ist fade und auch Tierblut hat nicht so eine Würze wie Menschenblut. Abgesehen davon ist Blut natürlich am Besten, wenn wir es frisch trinken, möglichst direkt vom Spender. Und ich habe keine Lust Tiere zu küssen um zu trinken. Dann doch lieber von Menschen, wenn wir etwas teilen, was noch intimer als Sex ist.“ antwortete Selene entschieden.

„Klingt einleuchtend. Aber töten wir Menschen um Blut zu bekommen?“ fragte Alicia weiter, die ungern all ihre Grundsätze über Bord werfen wollte. Immerhin war sie bis vor wenigen Stunden damit beschäftigt gewesen, die Schwachen zu schützen und für die Gerechtigkeit einzutreten. Sie hoffte, dass Selene von ihr nichts verlangen würde, was gegen ihre Prinzipien verstoßen würde. Denn sie mochte Selene und wollte sie nicht wegen verschiedenen Auffassungen über moralisch unbedenkliche Lebensmittel verlassen müssen.

„Nein natürlich nicht, genauso wenig, wie Menschen ihre Kühe töten, um an Milch zu kommen. Du musst dir klar machen, was Menschen für uns sind: Sie sind das Vieh, von dem wir unser Blut melken. Wenn wir sie töten würden, säßen wir in ein paar Jahrhunderten auf dem Trockenen und würden verdursten, weil wir sie alle getötet hätten. Also trinken wir immer nur so viel, dass sie keine bleibenden Schäden bekommen und später noch mehr Blut für uns ,spenden' können. Allerdings werden wir die Menschen als unser Eigentum betrachten, also wenn irgendwer unseren Blutlieferanten schaden will, müssen wir unser Vieh verteidigen und die Angreifer notfalls vernichten.“

Irgendwie hatte Alicia gehofft, dass Selene moralische Tabus anführen würde, aber auch ihr Grund war OK für sie. „Das bedeutet ja, dass ich weiterhin Verbrechensbekämpferin wäre, nur dass ich diesmal von den geretteten Menschen Blut als Gegenleistung verlangen würde.“ schlussfolgerte Alicia, die froh war, ihr Gewissen nicht mit dem Töten unschuldiger Menschen belasten zu müssen. „Wenn du es so siehst ja, aber du wärst natürlich noch besser darin als jetzt, weil du so stark und schnell wie ich wärst.“ ergänzte Selene.
48. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 28.05.20 22:19

Das war aber eine Achterbahnfahrt für Alicias Gefühle! Jetzt wird sie sich entscheiden müssen, ob sie wie bisher weitermacht, nur als Frau, oder mit Richard und Selene im Trio als Vampirin. Sie wird bestimmt noch einmal darüber schlafen müssen, um die Entscheidung unumstößlich verkünden zu können.

"Schlafen" sagt man auch zu einer anderen Tätigkeit, die aber wesentlich aktiver und erschöpfender sein wird. Wird Alicia einen Vorgeschmack auf das zukünftige Leben zu drittt bekommmen?
49. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 01.06.20 19:18

Zitat
Sie wird bestimmt noch einmal darüber schlafen müssen, um die Entscheidung unumstößlich verkünden zu können.

Sie sollte auf jeden Fall noch einmal darüber "Schlafen"

Zitat

\"Schlafen\" sagt man auch zu einer anderen Tätigkeit, die aber wesentlich aktiver und erschöpfender sein wird. Wird Alicia einen Vorgeschmack auf das zukünftige Leben zu drittt bekommmen?

Ich merke, dass du einen Teil der Handlung erahnen kannst.
50. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Grinser am 09.06.20 21:07

Wow! Eine Story ganz nach meinem Geschmack! Ich liebe Vampire, und noch mehr spannende Hintergrundstorys! Genial das es nicht einfach stinknormale Vampire sind sondern du dir eine Herkunftsgeschichte einfallen lassen hast.

Ich hoffe auf viele weitere Teile! Gibt es schon ein absehbares Ende oder ist geplant die Geschichte einfach weiterlaufen zu lassen? Ich hasse beendete Geschichten.

LG Grinser
51. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 10.06.20 21:48

Zitat
Wow! Eine Story ganz nach meinem Geschmack! Ich liebe Vampire, und noch mehr spannende Hintergrundstorys! Genial das es nicht einfach stinknormale Vampire sind sondern du dir eine Herkunftsgeschichte einfallen lassen hast.

Danke für das Lob

Zitat

Ich hoffe auf viele weitere Teile! Gibt es schon ein absehbares Ende oder ist geplant die Geschichte einfach weiterlaufen zu lassen? Ich hasse beendete Geschichten.

LG Grinser

Ich bin noch mitten in der Einleitung. Soll heißen es gibt noch ca. 100 Kapitel, die aber noch nicht alle final sind. Zusätzlich wahrscheinlich noch mal genau so viele Kapitel, die noch gar nicht geschrieben sind.
Aktuell habe ich aber weniger Zeit als geplant und daher wird der Zeitraum zwischen den Kapiteln etwas länger.
52. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 10.06.20 21:51

@Klett-max: Jetzt mit Melania in einer Nebenrolle.

3.4 Liebesspiel

„Ich habe das Gefühl, du hast ziemlich viele moralische Bedenken Alicia. Was glaubst du, womit unser Eigentümer Richard sein Vermögen verdient? Und warum er mit dir immer auf Streife geht?“, fragte Selene.

„Das meiste macht er schon mit seiner Pharmafirma und seinem Baukonzern. Aber ich weiß worauf du hinaus willst. Er kommt aus einer Mafia-Familie. Und auch damit verdient er einen wichtigen Teil. Vielleicht so zehn bis zwanzig Prozent. Je nachdem wie man rechnet. Und wenn es nötig ist, dann wird die Konkurrenz mit Gewalt ausgeschaltet oder notfalls auch durch Mord. Aber er ist nicht böse, falls du das denkst. Vielleicht hat er einen eigenwilligen Moralkodex, aber er tötet nur Menschen, die es verdient haben.“

„Und ich weiß, dass wenn ich seine Gefährtin sein will, auch ich irgendwann töten muss. Aber das ist OK für mich. Er wird ja nicht verlangen, dass ich einen Unschuldigen töte. Wenn du es genau wissen willst, habe ich ihn schon vor ein paar Jahren gebeten, dass er es mir beibringt, aber erst mit einundzwanzig darf ich selber töten. Er beschützt mich halt und will, dass ich es nur kontrolliert tue.“, sagte Alicia voller Liebe zu Richard.

„Gut. Ich wollte nicht, dass du mit falschen Vorstellungen zustimmst. Ich mag das Töten zwar nicht, aber auch ich töte gelegentlich Menschen. Und weil ich etwas effektiver im Kampf bin als er, habe ich auch deutlich mehr getötet als Richard. Aber genau wie er töte ich nur Menschen, die es verdient haben. Und so wie ich Richard einschätze, wird er uns bald zu seiner Privatarmee machen, um richtig aufzuräumen.“, sagte Selene.

„Ich weiß das klingt kindisch, aber in meiner Fantasie ist Richard so eine Art dunkler Held, der die Stadt beschützt. Und ich bin seine Geliebte und sein Sidekick. Können wir nicht so tun, als ob er es aus reinen selbstlosen Motiven macht und nicht um sich zu bereichern?“ bat Alicia mit ihren großen unschuldigen Augen.

„Tut mir leid, das können wir nicht. Er bereichert sich schon auf Kosten der Verbrecher, aber nur, damit er genug Kapital hat, um sein Team zu finanzieren. Und du musst wissen, dass das meiste Geld gebraucht wird, um dein schon großes Talent um Superkräfte zu ergänzen. Ich hoffe du akzeptierst, dass er mich in das Team aufgenommen hat und meine Ausbildung begonnen hat, ohne dich zu informieren. Ist ein Top-Secret Projekt musst du wissen. Schon bald werden wir gemeinsam die Stadt beschützen und so unseren Meister dienen.“, sagte Selene. Das Rollenspiel gefiel ihr.

„Danke Selene. Und natürlich freue ich mich, dass du unser Team ergänzt. Eine Frau mit deinen Kräften und deiner Schönheit können wir gebrauchen.“, sagte Alicia und strahlte übers ganze Gesicht. Sie würde sich gut mit Selene verstehen.

„Unterschätze nicht, wie schön du selbst bist. Übrigens steht auf unserem Trainingsplan auch die Verführung von wildfremden Männern. Zur Tarnung in dem Bordell. Unsere weiblichen Reize sind eine mächtige Waffe.“, sagte Selene. Alicia musste grinsen, die Vorstellung ihre Fantasie als Sexsklavin und die eine Superheldin zu sein, miteinander zu verbinden und gleichzeitig auszuleben gefiel ihr.

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„Du hast gesagt dass du Kinder willst. Willst du jetzt gleich Kinder oder willst du noch ein wenig Spaß mit mir haben.“, fragte Alicia.

„Eigentlich will ich sofort Kinder, aber erst muss Richard noch ein paar Sachen vorbereiten. Und da die Kinder eine Weile großgezogen werden müssen, muss ich dich noch besser kennenlernen. Es gibt ziemlich viele Stellungen und Fesseltechniken, die wir noch ausprobieren müssen, um herauszufinden, welche Variante sich am besten eignet um Kinder zu machen. Aber sobald du in ein Vampir verwandelt bist und wir beide fertig zu Sklavinnen von Richard abgerichtet sind, wird es Kinder geben. Und wenn du dich verweigerst, wirst du halt dabei gefesselt.“

Alicia war fasziniert von der Frau. Sie liebte es, von ihr gefesselt zu sein und sie mochte es wie diese küsste. Sie war sich sicher, dass sie gerade dabei war, sich zu verlieben. Sie würde alles für diese Frau machen, wenn sie nur bei ihr sein durfte. Sie würde sich gern in einen Vampir verwandeln. Sie hatte ja noch keine Ahnung wie schmerzhaft beides werden würde. Aber sie würde es nicht bereuen. Weder ihre Liebe zu Selene noch ihre Verwandlung in einen Vampir.

„Dann willige ich ein, in einen Vampir verwandelt zu werden und deine Lustsklavin zu sein. Unter der Voraussetzung, dass ich regelmäßig gefesselt sein werde und du mich küsst.“, stimmte Alicia zu, und sah Selene in der Hoffnung auf einen weiteren Kuss mit ihren großen unschuldigen Augen an.

Mit den Worten „Eigentlich hatte ich ja vor, dich mit noch mehr zu verwöhnen, aber wenn dir das reicht,…“, gab Selene ihrer Gefangenen einen Kuss. Mit diesen Worten ließ Selene das X-förmige Kreuz an dem Alicia hing kippen, sodass Alicia nun waagerecht vor ihr lag. Sie setzte sich auf die blonde Schönheit und rieb ihre Hüfte an der von Alicia. Beide wünschten sich in dem Moment, dass sie keinen Keuschheitsgürtel tragen würden, aber als Richards Sklavinnen stand es nur ihm zu, sie zu belohnen.

„Du solltest noch eines wissen Selene. Das Bordell als dessen Sklavin du gekennzeichnet bist, wird von Richard nur geleitet, aber ich habe es von meinem Vater geerbt. Entsprechend bist du solange mein Eigentum, bis Richard mich offiziell zu seiner Sklavin macht und enteignet.“, sagte Alicia und grinste Selene an, die auf ihr thronte.

„Und was befiehlt meine Gebieterin?“, fragte Selene und ging auf das Spiel ein. „Küss mich und zeige mir, dass du mich wirklich liebst meine Sklavin.“, bettelte Alicia immer noch gefesselt.

Nachdem Selene die richtige Position gefunden hatte, um sich und ihre Braut durch Reiben der Brustwarzen aneinander stimulieren zu können, begann sie Alicias Kopf zu streicheln. Alicia sah in den Fesseln und ihrer Lust einfach zum Anbeißen aus. Selene konnte nicht widerstehen und küsste Alicia nun leidenschaftlich.

Alicia wusste, wie sie Selenes eingedrungene Zunge umspielen musste um auch Selene eine gute Sexsklavin zu sein. Immer heftiger stöhnten beide unter ihrer lange aufgestauten Lust und entluden diese schließlich nach einigen Minuten intensiver Stimulation in zwei fast synchrone Orgasmen. Ihre Lust und Liebe waren viel zu stark, um von einer dünnen Schicht Metall aufgehalten zu werden.

Im diesen Moment drückte Selene ihrer gefesselten Alicia einen Kuss auf die Lippen und unterdrückte so einen Lustschrei. Erst den von Alicia, die zuerst kam und dann ihren eigenen, der kaum verzögert kam. Erst als Alicia und sie ihre Orgasmen hinter sich hatten, deutete Selene in eine Ecke des Raumes. „Leider dürfen wir nicht weiter gehen. Richard kann uns beobachten und wird uns bestrafen, wenn wir zu weit gehen. Richard will zwar, dass wir beide uns gut verstehen, aber Orgasmen sind uns bestimmt noch verboten. Unsere Orgasmen gehören nur ihm.“, sagte Selene und gab Alicia zu verstehen, dass sie sich nicht anmerken lassen sollte, dass sie beide gerade herausgefunden hatten, dass der Keuschheitsgürtel nur die Stimulation ihrer Spalten erschwerte, aber die Entladung ihrer Lust nicht sicher verhindern konnte.

Alicia spürte, dass ihre Spalte nicht mehr nur feucht war. Sie fühlte sich, als wäre sie unter der Stimulation von Selene regelrecht zerflossen. Sie hatte so viel Lustsaft produziert, dass sie nun spürte, wie dieser aus ihr auslief und sich in ihrem Anzug mit dem Schweiß vermischte und verteilte. Es war soviel Feuchtigkeit, dass die Toilettenautomatik anging und ihren Schritt wusch und trocken blies. Sie hatte noch nie so etwas Schönes erlebt und war vollkommen glücklich. Von nun an gehörte sie Selene und würde alles für sie tun. Nur mit viel Konzentration konnte sie Selene zunicken. „Du hast Recht. Du darfst nicht versuchen die Schlösser aufzubrechen. Wir gehören Richard und dürfen ihn nicht enttäuschen.“

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Nach einer Verschnaufpause in der die beiden Frauen einfach nur ihre gegenseitige Nähe spürten und ihre Lustwellen abklingen ließen, ergriff Alicia das Wort. „Sag mal glaubst du an Astrologie oder Schicksal?“

Selene sah Alicia an, wusste aber nicht, worauf sie hinaus wollte. „Bis jetzt nicht. Wieso?“

„Mir ist gerade aufgefallen, dass mein Leben vom Mond bestimmt wird. Erst verbirgt der Mond die Sonne als ich geboren werde. Dann sterben meine Eltern, als es eine Mondfinsternis gibt und später habe ich meine Orgasmen immer bei Vollmond. Die ersten mit Richard und nun mit dir. Und letzten Monat war wieder eine Mondfinsternis die mich meinen Orgasmus gekostet hat und dich deine Freiheit. Und nun hat mich die Mondgöttin Selene zu ihrer Sklavin gemacht. Denkst du das sind Zufälle?“, sagte Alicia.

„Vielleicht beziehe ich meine Kräfte die Männer zu unterwerfen ja vom Mond und die Mondfinsternis hat sie ins Gegenteil verkehrt. Sollte ich besser drauf achten. Vielleicht ist das ja mein Kryptonit. Die Mondfinsternisse sind ja nicht so selten. Etwa alle 6 Monate. Wenn ich Glück habe, sind es aber nur totale Finsternisse. Dann wäre ich für zumindest die nächsten beiden Jahre sicher. Ich hoffe mal, du hast diese Schwäche nicht und kannst mich beschützen.“, schlug Selene vor.

„Am Besten bei den Mondfinsternissen sichere ich dich so, wie du mich gerade sicherst und bewache dich aus nächster Nähe.“ schlug Alicia vor. Selene gab ihr einen Kuss. „Danke, dass du mich beschützt.“ antwortete Selene kichernd. Sie mochte die unschuldige Art von Alicia und noch mehr ihre Phantasie. Wahrscheinlich war sie auch eine kreative Liebhaberin, wenn man sie nicht zu streng fesselte.

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Die nächsten Stunden verbrachten die beiden Frauen aneinander gekuschelt und unterhielten sich über verschiedenste Themen. Nur gelegentlich teilte sich Selene mit Alicia eine Blutkonserve, um ihren Hunger zu stillen. Doch nun wurde es langsam Zeit, dass Alicia sich ausruhte und schlief und auch Zeit, dass Selene ihren Verpflichtungen als Bordellsklavin nachging und Sperma sammelte. Selene stieg von der noch immer gefesselten Alicia. Alicia hatte sich an die Nähe zu sehr gewöhnt und versuchte einen Schmollmund aufzusetzen, was ihr aber nicht so richtig gelang.

Nun machte sich Selene daran die Fesseln von Alicia zu lösen, da sie Alicia zu mehr Bequemlichkeit beim Schlaf verhelfen wollte. Als Alicia dies bemerkte dachte sie kurz nach und stoppte Selene dann. Eigentlich konnte sie sich nicht vorstellen völlig fixiert schlafen zu können. Andererseits hatte sie es nie probiert und die Fesseln waren viel zu bequem, um auf deren Geborgenheit verzichten zu wollen.

„Selene ich will, dass du weißt, dass Richard mir viele Entfesselungstricks gezeigt hat. Und ich fürchte, dass die Bänder mich nicht von der Flucht abhalten können.“, sagte Alicia mit der versteckten Aufforderung, dass sie gefesselt bleiben sollte.

Selene zuckte mit den Schultern und meinte nur: „Dann sollten wir daran unbedingt etwas ändern. Ich will ja nicht, dass ich dich noch mal fangen muss.“ Selene zog also die Fesseln wieder fest und sicherte ihre Gefangene eigentlich völlig ausbruchssicher. Selene strich sanft durch Alicias Haar „Hast du es auch bequem, oder brauchst du noch etwas?“

„Ich fürchte, ich kann meine Hüfte noch bewegen.“, sagte Alicia auffordernd und wackelte ein wenig mit ihrer Hüfte. Selene musste lächeln. Eine so verrückte Geliebte hatte sie sich immer gewünscht. Sie nahm einen breiten Gurt aus dem Schrank für Fesselzubehör und legte ihn um Alicias Bauch und zog auch diesen fest, jedoch nicht so fest, dass es ihrer Gefangenen irgendwas abschnüren konnte. Zu Alicias Glück konnte Selene das Blut von Alicia ja hören und sogar im Infrarot sehen und würde den Blutfluss nicht unterbrechen.

Selene strich gerade nochmal mit ihrer Hand über den Körper von Alicia, als sie an der Tür etwas hörte. Die Aufseherin stand in der Tür und sah sie streng an. Offenbar wurde es Zeit sich zu verabschieden und wieder an die Arbeit zu gehen. Die Aufseherin deutete mit ihrer Peitsche auf die Wand und Selene nahm die geforderte Position ein. Sie drehte sich zur Wand, spreizte ihre Beine und verschränkte die Hände hinter dem Kopf, in der Erwartung ausgepeitscht zu werden und dann gefesselt abgeführt zu werden.

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„Hi Mel, wusste nicht, dass du Selene kontrollierst. Scheinst mit ihrer Ausbildung gut voranzukommen, so wie Selene deiner Peitsche gehorcht.“, sagte Alicia zu der Aufseherin.

Selene sah überrascht Alicia an „Ihr kennt euch?“, fragte sie, während die Aufseherin ihr die Fußkette anlegte und dann die Leine am Halsreif befestigte.

„Ich habe dir doch gesagt, dass ich die Bordelle geerbt habe. Und Melania ist schon dabei gewesen, als meine Eltern noch lebten. Damals war sie noch eine normale Sklavin, wie du jetzt, hat sich aber erst zur Domina und später zur Aufseherin weiterentwickelt, als sie zu alt für die Arbeit als Fickloch wurde. Sie gehört seit ihrer Geburt meiner Firma, da ihre Mutter auch schon dabei war. Ist praktisch schon Inventar.“, sagte Alicia.

Fasziniert sah Alicia, wie widerstandslos Selene sich in ihre Fesseln fügte und ihr Kopf in einer schwarzen Latexmaske verpackt wurde. Mit Maske sah sie wie eine richtige Sklavin aus. Immer noch heiß, aber nicht mehr die dominante Kriegerin, welche sie gestern eingefangen hatte. Man konnte ihr ansehen, dass ihr Körper gelernt hatte, dass die Maske der Vorbereitung auf den Einsatz im Bordell diente. Es sah aus, als ob ihre Lust schon aus Vorfreude auf das Blasen stieg. Schwer zu sagen, ob es richtige Lust war, oder gespielte für die Kunden.

„Ich teile mir die Abrichtung von ihr mit den anderen Aufseherinnen, um deine Frage zu beantworten. Einmal die Woche diszipliniere ich sie. Behandelt dich 5381 gut, oder muss ich sie bestrafen? Du siehst etwas angeschlagen und erschöpft aus Kleines.“, sagte Melania und gab Selene schon mal prophylaktisch ein paar laut klatschende Hiebe mit der Peitsche auf den Po. Alicia konnte sehen, dass Selene zwar von der Peitsche zusammenzuckte, aber ihrem Gesichtsausdruck nach, sorgte die Peitsche trotzdem mehr für Lust als für Schmerz.

„5381 hat mich zwar geschlagen, aber sie hat sich auch angemessen entschuldigt. Gib ihr, sagen wir zwanzig Hiebe extra zu ihrer normalen Ausbildung.“, sagte Alicia und sah Selene fest in die Augen, als die Peitsche auf ihren Po sauste. Melania gab sich Mühe und schlug fest zu, aber Selene schien es zu gefallen. Selene gab keinen Ton von sich, und verzog beim Aufschlag der Peitsche nur kurz das Gesicht, aber sie schloss ihre Augen nicht und ihr Lächeln wurde immer breiter.

„Nur damit du es weißt: Ich habe Alicia als ihre Amme mit großgezogen. Ich liebe sie wie meine kleine Schwester. Und wenn du ihr weh tust, tue ich dir weh. Hast du das verstanden?“, drohte Melania. Selene nickte.

„Danke Mel, aber du musst mich nicht beschützen, ich bin schon groß. Und Selene hab keine Angst: noch habe ich über das Bordell und damit auch über dich keine Verfügungsgewalt. Und wenn es nach mir geht, enteignet mich Richard vorher und lässt mich, genau wie früher meine Mutter für den Rest meines Lebens, als Sklavin im Bordell arbeiten.“, sagte Alicia voller Vorfreude.

Melania wollte Selene schon abführen, als Alicia sie zurückhielt. „Ich möchte, dass du mich fertig verpackst 5381. Wenn du mir nicht hilfst eine Sklavin zu werden, wirst du irgendwann mir gehören. Und glaube mir, als Eigentümerin würde ich dich besonders hart ran nehmen.“, forderte Alicia die Vampirin auf.

Selene ging zu Alicia und strich ihr über die Haare. „Ich mag deine Haare. Aber wie du ja weißt, tragen wir Sklavinnen in diesem Bordell eine Gummimaske. Damit wir leichter zu reinigen sind und auch um unsere Persönlichkeit und Willenskraft auszulöschen. Und es baut auch bei den Kunden die Hemmungen ab und sie können uns leichter wie die Objekte, die wir sind und für die sie bezahlen behandeln.“, sagte Selene sanft und hob Alicias Kopf an und ordnete zärtlich ihre lange blonde Haarmähne. Selene zog ihr dann eine Latexmaske über, die genau wie ihre eigene geformt war. Augenöffnungen, kurze Nasenröhrchen und eine Mundöffnung und ansonsten glattes schwarzes Latex, dessen Halsabschluss mit dem Kragen des Catsuits überlappte. Gehörte zur Sklavenuniform.

„Bevor ich Richards Sklavin wurde, besaß ich die Firma, die die Masken macht. Rubberwhores, passt für uns Sklavinnen bei Rubberpussy finde ich. Aber da mir als Sklavin kein Besitz mehr zusteht, hat Richard mich enteignet.“, sagte Selene und strich dabei die Maske von Alicia glatt und richtete den Kragen.

„Hattet ihr beide, also du und Melania eigentlich was miteinander?“, fragte Selene etwas eifersüchtig. Dabei legte sie Alicia ein strenges Halskorsett um, welches sie mit einem Gurt sicherte. Das Halskorsett unterband wirkungsvoll, dass Alicia ihren Kopf drehen oder anheben konnte. Der Gurt sorgte dafür, dass nun auch ihr ganzer Oberkörper zusätzlich gesichert war. Alicia überlegte, was noch fehlte, aber sie konnte sich wirklich nicht mehr rühren. Es war einfach toll so geborgen zu sein.

„Mel ist sowas wie eine große Schwester für mich. Sie hat mir natürlich manches beigebracht, aber das war nicht erotisch. Sie hat mich damals aufgeklärt, weil Richard das zu peinlich war und hat mich auch ein paar mal zusehen lassen, wenn sie Kunden hatte. Und sie hat mir beigebracht, wie ich Richard verführe. Also wie man richtig Zungenküsse macht und sie hat mir Blasetechniken beigebracht, die ich an einem Umschnalldildo den sie trug trainieren konnte. Aber wie gesagt, als große Schwester oder wie eine Lehrerin und nicht wie eine Geliebte. Kein Grund für meine Sklavin eifersüchtig zu sein.“ erklärte Alicia.

Selene konnte ihr und auch Melania ansehen, dass wirklich nichts Erotisches passiert war. Melania war in Alicias Kopf als Verwandte und nicht als potentielle Sexpartnerin abgespeichert und auch Melania sah das so. Also kein Grund zur Eifersucht und auch keinen Grund ihre Aufseherin auf der Stelle gänzlich als Nahrung zu verwerten.

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„Denkst du man kann unserer Prinzessin schon einen Knebel und eine Augenmaske zumuten?“, fragte Selene an Melania gerichtet.

„Augenbinden kennt sie schon. Nicht für eine ganze Nacht sondern zum Kampftraining, doch es wird ihr gefallen. Aber ein Knebel wäre neu. Du solltest sie entscheiden lassen. Du musst aber beides tragen, wenn ich dich hoch zur Arbeit bringe 5381.“, sagte Melania. Selene konnte heraushören, dass sie sich beeilen sollte, aber auch, dass Melania ihrer kleinen Schwester zuliebe ein wenig geduldiger war.

„Ich kann ziemlich laut schreien.“, sagte Alicia auffordernd und lächelte dabei ihre Kerkermeisterin an. Alicia hatte beschlossen nun alle Hemmungen fallen zu lassen. Sie wollte alles ausprobieren, was Selene ihr anbot. Also öffnete sie brav ihren Mund. Sie war noch nie geknebelt gewesen. Und schon gar nicht eine ganze Nacht. Aber sicher würde es Richard mögen sie völlig hilflos zu sehen.

Selene legte ihrer Gefangenen einen aufblasbaren Ballknebel an und sicherte ihn zunächst mit Riemen im Nacken von Alicia. Sie pumpte ihn noch ein wenig auf aber nicht so fest, dass es unangenehm für Alicia wurde. Danach legte sie ihr die Augenmaske an, die sie blind machte und sicherte auch diese am Hinterkopf. Ein letztes Mal strich Selene ihrer Gefangenen sanft über den verpackten Kopf aus Gummi. „Ruh dich noch ein wenig aus, morgen früh werden wir mit den Veränderungen anfangen. Du musst erholt sein, denn die Umwandlung wird anstrengend und schmerzhaft sein.“, sagte Selene

„Du solltest sie noch zudecken. Ich will nicht dass sie friert.“ schlug Melania befehlend vor. Selene gehorchte und suchte aus dem Schrank eine Decke aus Latex aus, welche an den Rändern einen Reißverschluss hatte. Eindeutig für eine Vakuumbett. Sie deckte Alicia damit zu und schloss den Reißverschluss. Nur noch Alicias Kopf lugte heraus, aber der war ja schon gut verpackt und hatte nur noch für die Nasenlöcher Öffnungen. Sie schaltete die Pumpe an und kurz darauf war Alicia sicher vakuumverpackt und die laute Pumpe konnte abgestellt werden.

Zu Alicias Glück, war das Vakuumbett für den Dauereinsatz ausgelegt und hatte neben ihrer Halsöffnung für ihren Kopf auch eine Öffnung für die Schläuche, die zur Entleerung ihrer Blase und die anschließende Wasserspülung gedacht waren. Theoretisch könnte sie in dem weichen, doch unerbittlichen Gefängnis für sehr lange Zeit eingesperrt bleiben.

„Hast du es auch bequem mein Schatz?“, fragte Selene ihre Gefangene, welche dies mit einem fröhlichen Brummen bestätigte. Zufrieden wandte sich Selene der Aufseherin zu, damit diese sie für das Bordell fertig vorbereiten konnte. Melania legte Selene ihren Knebel und auch ihre Augenmaske an und sicherte als letztes deren Hände mit einer Kette aneinander.

„Für zehn Peitschenhiebe erlaube ich dir, ihr noch einen Gute-Nacht-Kuss zu geben, aber beeile dich.“ flüsterte Melania Selene ins Ohr. Sie konnte genau sehen, dass Alicia sich frisch verliebt hatte und wollte alles in ihrer Macht tun, damit ihre kleine Schwester glücklich war. Der Ernst des Lebens als Bordellsklavin würde früh genug kommen.

Selene kniete sich also hin und drückte Alicia einen Kuss auf den Mund. Es war der seltsamste Kuss ihres Lebens. Die Knebel waren eindeutig im Weg und verhinderten eine direkte Berührung. Trotzdem konnten die beiden Knebel den Druck des Kusses an die Lippen weiterleiten und beide Frauen spürten etwas. Und sie konnten den Atem der Anderen spüren und riechen.

Selene mochte den Kuss und ignorierte, dass Melania dabei mit ihrer Peitsche auf ihren Po einschlug. Erst nach den vereinbarten zehn Schlägen löste Selene den Kuss und ließ sich von Melania abführen. Ihre Stimmung sprach eindeutig dafür einen Gangbang zu haben, aber das hatte sie nicht zu entscheiden. Auch wenn sie den Geschmack von Sperma nicht mochte, vermisste sie ihn doch dank ihrer Abrichtung bereits.

Alicia hörte, wie Melania mit Selene nun den Raum verließ und die Tür hinter sich abschloss. Sie war zwar eine Gefangene, aber vollkommen glücklich dabei. Die Fesseln waren bequem, auch wenn sie sich fast nicht bewegen konnte. Alicia nahm noch eine Weile das betörende Aroma des Gummiknebels in sich auf, der ihre Zunge fest nach unten drückte. Sie mochte den Geschmack und würde sich sicher demnächst öfter so schlafen legen. Wenn es ihr Selene erlaubte. Oder Richard.

Sie war wirklich müde und erschöpft und schlief dementsprechend schnell ein. In der darauf folgenden Nacht träumte Alicia davon, wie sie gemeinsam mit Selene auf die Jagd ging, und sie von ihrer Beute gemeinsam tranken. Und natürlich davon, dass sie in Selenes Armen lag und mit ihr Sex hatte. Sie war definitiv verliebt in die Blutsaugerin, die ihr selbst mit Keuschheitsgürtel einen Orgasmus verschaffen konnte.
53. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 10.06.20 22:56

Hoppala, ein Wort mit Sternchen! OK, in diesem Kontext darf es nicht fehlen; aber ich freue mich über die Geschichte, weil sie im Normalfall ohne "Sternworte" auskommt. Sie ist deshalb nicht weniger erotisch (im Gegenteil) oder weniger rasant. Die Beiden haben schon herausgefunden, daß sie erotisch auf einer sehr ähnlichen "Wellenlänge" sind. Jetzt weden sie hoffentlich noch einige gemeinsame Abenteuer erleben können, bevor das Leben demnächst ERNST* wird.
* Der Spruch "Aus Spaß wurde Ernst, Ernst geht bald in die Schule" paßt hier nicht ganz, da Ernst ein männlicher Vorname ist.


Noch ein Spruch: Das Leben beginnt mit einer Zelle, und bei Strolchen endet es in einer Solchen. (Heinz Erhardt)
Welcher Teil davon jetzt zutrifft wird die Zukunft zeigen. Beim Blick in meine Glaskugel sehe ich... Milchglas(!)
54. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 12.06.20 23:44

Zitat
Hoppala, ein Wort mit Sternchen! OK, in diesem Kontext darf es nicht fehlen; aber ich freue mich über die Geschichte, weil sie im Normalfall ohne \"Sternworte\" auskommt. Sie ist deshalb nicht weniger erotisch (im Gegenteil) oder weniger rasant.

Das ist mir leider durchgegangen. Muss beim nächsten Post vorher die Vorschau gründlicher lesen.
Werde es aber trotzdem nicht korrigieren. Für normale Frauen ist Sklavin in einem Bordell sicher kein Traumberuf. Entsprechend hören sie bestimmt auch schlimmere Berufsbezeichnungen.

Zitat

Die Beiden haben schon herausgefunden, daß sie erotisch auf einer sehr ähnlichen \"Wellenlänge\" sind.

Ja sie sind schon ziemlich dicht dran. Aber zur richtigen Synchronisierung fehlt noch das Kapitel 5.

Zitat

Jetzt weden sie hoffentlich noch einige gemeinsame Abenteuer erleben können, bevor das Leben demnächst ERNST* wird.

Ein paar Kapitel haben sie noch Spaß. Aber in denen wird es für Alicia nicht nur angenehm. Sie muss immerhin ihre Spezies wechseln.
55. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 22.06.20 23:07

Schön dass Alicia und Selene sich gefunden haben und so gut zueinander passen. Nun bin ich gespannt wie es Selene in ihrer Zelle ergeht.

Am meisten freue ich mich auf die Verwandlung!
56. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 05.07.20 16:49

Hallo zusammen,

Sorry, dass es diesmal so lange gedauert hat. Zu viel Arbeit und zwischendurch zu viel Wärme um Lust auf Schreiben zu haben. Es waren einfach noch zu viele Aspekte nicht rund und die galt es noch zu polieren. Die nächsten Kapitel werden wahrscheinlich auch länger brauchen als eine Woche, aber sie werden definiv kommen.
@emilymortimer: ja auf das Kapitel freue ich mich auch schon.

Im folgenden Kapitel sind ein paar Sachen grenzwertig, aber ich hoffe sie sind für den offenen Bereich in der Form OK.
57. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 05.07.20 16:54

3.5. Selenes Zelle

Selene hatte heute nur eine kurze Schicht. Bereits nach drei Stunden, in denen sie fünf Gruppen von Männern für einen Gangbang zur Verfügung stand und zwischendurch jeweils einen normalen Kunden hatte, von dem sie neben dem Sperma auch Blut trank und sie in profitable Sklaven umwandelte, wurde Selene abgeholt. Keine der Aufseherinnen hielt es für nötig sie zu informieren, was man mit ihr vorhatte, aber Selene folgte blind, geknebelt und gefesselt. Als Gummisklavin war sie nur ein Objekt und es war nicht nötig sie über irgend etwas zu informieren. Und solange sie gehorsam folgte, musste man auch nicht mit Selene reden, sondern konnte sie einfach an der Leine führen oder mit der Peitsche lenken.

Selene schaffte es zwar alle Männer wie üblich zu befriedigen, aber ihre Gedanken waren bei der blonden Kriegerin, die in dem Kellerverlies gefesselt war. Selene war erstaunt, dass Alicia sich bereits jetzt so gerne fesseln ließ. Sie war sich allerdings nicht sicher, ob Alicia dies als Fortsetzung des Fesselspiels auffasste, oder ob sie dabei einfach besser entspannen und abschalten konnte. Zumindest redete sich Selene ein, dass es ihr selbst nur um Entspannung ging. Und natürlich darum, Richard ihre Unterwerfung zu zeigen.

Auch Selenes Stimmung war heute viel besser als üblich. Sie schwebte noch auf einer Welle aus Liebe und Lust durch ihre Schicht. Der intensive Kuss mit Alicia hatte deutliche Nachwirkungen. Selbst das reichliche Sperma, welches sie sich zärtlich erarbeitete, schmeckte heute besser. Sie ertappte sich dabei sich vorzustellen, ob der jeweilige Kunde für eine Paarung infrage käme und aufgrund ihrer Geilheit wäre sie mit fast jedem der Männer einverstanden gewesen. Vielleicht sollte sie einen Gangbang in Erwägung ziehen, um sich schwängern zu lassen.

Selene wurde wie üblich aufs Klo gebracht, aber als man sie bis auf die Ketten und den Keuschheitsgürtel gänzlich entkleidete, ahnte sie, dass ihre Schicht für heute beendet war. Die drei Frauen die sie reinigten waren ihre ehemaligen Dienerinnen, die nun genau wie sie Eigentum des Bordells waren und für die Reinigung aller Sklavinnen verantwortlich waren. All ihre ehemaligen Dienerinnen waren hier untergekommen und arbeiteten im Hintergrund und kümmerten sich um das Wohl der Nutten.

Die drei Dienerinnen ketteten Selene in der Dusche an und entkleideten anschließend ihre ehemalige Herrin. Selene fiel es sehr viel leichter andere Menschen an sich ran zu lassen, wenn sie wie jetzt gerade an Hals und Füßen mit stabilen Ketten gesichert war. Trotz ihrer Stahlunterwäsche wäre sie sonst womöglich über ihre drei komplett in Gummi gehüllten Dienerinnen hergefallen, um aus ihnen zu trinken.

Trotz ihrer Augenbinde konnte Selene genau spüren, dass sie sehr appetitlich verpackt waren. Sie rochen nach Latex und bei all ihren Bewegungen konnte sie das typische Geräusch von Gummi hören. Selbst ihre Atmung durch die integrierten Nasenröhrchen ihre Gummihauben konnte sie genau hören. Aber natürlich waren ihre behandschuhten Hände bei der Reinigung das erregendste und direkteste Detail. So ließ sich Selene von sechs Händen reinigen und anschließend wieder ankleiden.

Die drei Reinigungskräfte waren zwar zärtlich bei der Reinigung, aber trotzdem wurde sie mit kaltem Wasser und einem harten Wasserstrahl gereinigt. Fast als ob sie ein Objekt wäre wurde sie mit einem Hochdruckstrahler gereinigt. In solchen Momenten schätzte Selene die schützende Wirkung des Keuschheitsgürtels. Selene wusste, dass es dazu diente, dass sie ihre Erregung abklang aber vor Allem auch dazu diente, dass sie lernte, keine Person mehr zu sein, sondern nur noch ein Objekt war. Sie begann ihre Rolle zu akzeptieren und war dankbar überhaupt noch gereinigt zu werden.

Erst nachdem Selene wieder einen frischen Catsuit samt Korsett anhatte, wurde Selenes letzte Fesselung in der Dusche losgemacht. Am Hals angekettet zu sein ließ sie gefügig bleiben, auch wenn all ihre anderen Fesseln nicht mehr angelegt waren. Selene trug keine Haube mehr, sondern nur noch eine Augenbinde und fühlte sich damit fast nackt und schutzlos. Es gefiel ihr mit jedem Tag besser nur eine anonyme Gummifrau zu sein und ohne Latexhaube fühlte sie sich nicht mehr vollständig. Nachdem die Reinigung abgeschlossen war, legte man ihr wieder Manschetten an Händen und Füßen an und übergab sie den Aufseherinnen.

Obwohl Selene nichts sehen konnte, erkannte sie Melania an ihren Herzschlag. Etwas sanfter als sonst legte sie ihr heute die Fußkette und die Kette zwischen den Händen an und ergriff dann die Leine von Selene. Weniger sanft zog sie dann Selene hinter sich her und eine zweite Aufseherin, deren Name Selene nicht kannte, motivierte sie mit der Peitsche zu folgen. Selene hatte richtig gelegen und man führte sie nicht zurück ins Bordell um weiterzuarbeiten, sondern nach unten in den Bereich, wo Richard arbeitete und auch Alicia ihre Zelle hatte.

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Vor Selenes Zelle erwartete sie schon Richard und verscheuchte die Dienerinnen, da er mit Selene allein sein wollte. Diese lösten nur noch die restlichen Ketten und ließen nur die Manschetten und den Halsreif dran bevor sie sich zurückzogen. „Was hältst du von Alicia? Hat sie dir wirklich gefallen, oder hast du ihr nur vorgespielt sie zu mögen?“, fragte Richard. Offensichtlich hatte er die beiden wirklich beobachtet und wahrscheinlich auch belauscht. Selene sollte ihm keinesfalls die Wahrheit sagen, dass Alicia ihr viel lieber war als er, wenn es um Sex ging. Sie mochte ihn und wollte seine Gefühle nicht verletzen. Und immerhin verdankte sie ihm auch den ersten Orgasmus in ihrem Leben. Und den zweiten.

„Ich mag sie. Sicher können wir uns anfreunden. Und ich denke ich könnte es schlechter treffen, wenn ich dich schon mit einer anderen Frau teilen muss.“, sagte Selene ausweichend.

„Freut mich, dass du dich mit dem Gedanken abfindest. Aber du hättest sie nicht foltern sollen, indem du ihre Lust weiter ankurbelst. Du solltest doch selber wissen, dass der Keuschheitsgürtel sie davon abhält kommen zu können.“ Richard dachte wirklich, dass weibliche Lust so einfach war. Nur weil Orgasmen schwierig zu erreichen waren, bedeutete das nicht, dass Orgasmen an die Stimulation der Spalte gebunden waren. Selene verzichtete aber darauf, ihm zu erklären, dass ein Keuschheitsgürtel nur Penisse fernhielt, ansonsten aber mit etwas Kreativität auszutricksen war. Nicht dass er sich noch strengere Sicherheitsvorrichtungen für sein Eigentum ausdachte.

„Tut mir leid, Richard. Ich wollte nur, dass sie sich hier wohl fühlt, da sie morgen bei der Umwandlung einiges zu ertragen hat. Und ich wollte auch, dass ich mich daran gewöhne, sie zu küssen. Du wirst es sicher oft zu deiner Einstimmung wollen, dass wir miteinander spielen, um dich anzutörnen. Aber wenn du darauf bestehst mich zu bestrafen, werde ich mich fügen.“ Selene ging vor ihm auf die Knie und küsste ihn auf seinen Penis, der allerdings noch in seiner Hose eingesperrt war, sich aber trotzdem deutlich bei dem Kuss vergrößerte.

„Ich weiß, dass ihr beide Orgasmen hattet. Und du weißt, dass es deine Behandlung nur unnötig in die Länge zieht, wenn du unerlaubt Orgasmen hast. Du musst lernen dich wie eine richtige Sklavin zu verhalten. Und es hilft dir auch nicht, wenn du versuchst mich zu verführen.“, sagte Richard streng.

„Es tut mir leid Richard. Ich will ja deine Sklavin werden. Es ist nur noch so ungewohnt für mich Orgasmen bekommen zu können und ich hab das noch nicht unter Kontrolle. Denkst du es würde helfen wenn ich dir einen blase, um dich milde zu stimmen und mich weiter abzurichten?“, fragte Selene sanft und streichelte dabei seinen immer noch verpackten aber bereits harten Penis.

Richard fand es nicht leicht ihr zu widerstehen. „Es hilft zumindest um mich milde zu stimmen. Aber ich werde dich vorher noch ein wenig verpacken müssen. Du musst schließlich abgerichtet werden und ich will nichts außer Latex berühren. Komm mit in das Spielzimmer! Es wird Zeit dich zu bestrafen.“, befahl Richard mit strenger Stimme.

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Die Aussicht Richard nur vollständig in Gummi verpackt dienen zu dürfen und noch dazu bestraft zu werden, gefiel Selene überhaupt nicht. Selene richtete sich wieder auf, ballte ihre rechte Hand zur Faust und schlug mit voller Kraft gegen die Betonwand. Sie hatte erst auf Richard gezielt, aber war ihm dann doch knapp ausgewichen und traf die Wand.„Du bist so ein verdammtes Arschloch! Bist du erst zufrieden, wenn ich eine hirnlose Gummipuppe ohne jeden eigenen Willen bin? Ich liebe dich, aber manchmal machst du es mir nicht leicht, dich am Leben zu lassen!“, schrie Selene ihn voller Wut laut an.

Richard erstarrte für einen Moment und wich dann zurück. Selene hatte mit einem Schlag die Wand durchschlagen und am Boden lagen ziegelsteingroße Betonstücke. Aus dem Loch in der Wand waren sogar Teile der Stahlarmierung freigelegt. Sein Penis erschlaffte praktisch sofort und er hatte stattdessen Todesangst. Selene merkte, dass sie zu weit gegangen war. Wie sollte er sie als gleichwertige Geliebte akzeptieren, wenn er vor ihr Angst hatte? Und wie sollte er motiviert sein weitere Vampire zu erschaffen, wenn sie ihn nicht mit der Erfüllung seiner sexuellen Fantasien locken konnte?

Ihr frisch angezogenen Handschuh war aufgeplatzt, aber ihre Haut hatte ihren Wutausbruch überstanden. Der Hieb gegen die Wand war so laut gewesen, dass er im ganzen Haus zu hören gewesen sein musste. Sie hatte auch ziemlich laut geschrien. Selene konnte hören, wie die Aufseherinnen in ihren Absatzschuhen angerannt kamen um zu sehen, was passiert war. Selene atmete tief durch. Sie würde sich fügen müssen, wenn sie jemals wieder Richards Vertrauen gewinnen wollte. Egal was die Kriegerin in ihr verlangte, sie musste seine gefügige Sexsklavin sein und jeden seiner Wünsche erfüllen. Nur so würde er kooperieren und sie wäre nicht mehr nur eine genetische Anomalie, sondern stattdessen die erste Vertreterin einer ganzen Spezies.

Selene entspannte sich und ging beim Anblick der Peitschen der beiden Aufseherinnen in ihre Grundstellung. Gesicht zur Wand und Hände hinter dem Kopf verschränkt. Selene war noch immer wütend, aber sie gab sich alle Mühe die Kriegerin in ihr zu unterdrücken. Wenn sie wollte, könnte sie beide Aufseherinnen und Richard auf der Stelle töten. Aber sie wollte, dass Richard sie liebte, und dafür sollte sie ihn am Leben lassen und sich auch in die hirnlose Gummisklavin verwandeln, die er scheinbar aus ihr machen wollte.

Als Melania und die andere Aufseherin, deren Namen sie nicht kannte, da waren, stießen sie die beiden mit vereinten Kräften zu Boden und legten Selene ihre Fesseln wieder an. Erst die Kette, die ihre Hände hinter dem Rücken hielt. Dann setzten sich beide auf ihren Rücken, Melania vorn auf die Arme, um ihr die Leine anzulegen und die andere weiter hinten auf die Beine, um ihr die Fußkette anzulegen. Selene konnte an Richards Atmung hören, dass er sich langsam wieder fing. Seine Angst wich und offenbar floss ein wenig Blut zurück in seinen Penis.

Mittlerweile waren noch weitere Aufseherinnen eingetroffen und brachten nach einer kurzen Abstimmung weiteres Material um Selene zu sichern. Als man sie nach ein paar Minuten wieder aufrichtete, trug sie zusätzlich noch ein Schrittband, welches die Oberschenkel nahe beieinander hielt und eine Kette, welche ihre Oberarme miteinander verband. Keine Möglichkeit mehr für sie ihre Arme vor den Bauch zu nehmen und sie zum Kampf zu verwenden.

Selene spürte, wie ihre Wut nachließ, umso mehr man sie sicherte. Irgendwie gefiel es ihr von so vielen Händen gleichzeitig in Fesseln gelegt zu werden und natürlich leistete sie keinen Widerstand. Gefesselt zu sein fühlte sich so geborgen an. Irgendeine der grob zupackenden Hände tauschte auch ihren beschädigten Handschuh. Zum Schluss bekam sie noch einen Knebel und eine schwarze Maske, welche sie nur durch die integrierten Nasenröhrchen mit der Welt verband. Ansonsten war sie stumm und blind und der Gnade von Richard und seinen getreuen Sklavinnen ausgeliefert. Auch wenn Selenes innere Kriegerin Widerstand leisten wollte, wurde sie stattdessen geil. Am liebsten würde sie genau so gefesselt wie im Moment Richards Penis verwöhnen wollen oder im Bordell zur Benutzung freigegeben werden. Sie hasste es dass ihre Lust sie so betrog, aber es diente hoffentlich auch ihren langfristigen Zielen.

„Ich verlange von euch, dass ihr Selene in Zukunft immer streng gefesselt lasst. Sie ist gefährlich und das dient eurer und meiner Sicherheit. Und ab sofort braucht ihr euch nicht mehr zurückhalten, wenn ihr eure Peitsche benutzt. Ich will, dass ihr 5381 jeden eigenen Gedanken abgewöhnt. Sie ist eine Sklavin und ab sofort wird sie auch so behandelt.“, befahl Richard. Er fand langsam seine Selbstsicherheit wieder, nachdem er eben noch Todesangst hatte.

„Und ihr Drei:“ Richard deutete auf die drei Aufseherinnen, welche bisher für Selenes Abrichtung zuständig waren, „Eure Aufgabe war es Selene zu zähmen. Da ihr dabei offenbar versagt habt, ist eure Strafe eine Woche die Seiten zu wechseln. Ihr seid immer noch Eigentum des Bordells und wenn ihr euch das Privileg Aufseherin zu sein nicht verdient, dann werdet ihr eben wieder an der Front eingesetzt. Und in der Zeit werdet ihr von euren Kolleginnen zur Not mit der Peitsche gefügig gemacht.“, befahl Richard streng den schockierten Frauen. So wütend hatten sie Richard lange nicht mehr erlebt.

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Selene wurde nun diesmal im gefesselten Zustand in das Spielzimmer geführt. Auch wenn Richard das sicher nicht beabsichtigt hatte, gefiel es Selene, wie die Aufseherinnen ihr einen Peitschenhieb nach dem anderen gaben. Statt eine Strafe zu empfinden, wurde sie durch die Hilflosigkeit nur noch geiler. Vor allem die drei Aufseherinnen welche eben zu Sexsklavinnen degradiert wurden, schlugen mit aller Kraft zu. Selene sollte sich gegen die Abrichtung wehren, aber sie konnte ihre Lust nicht abstellen. Um so fester die Schläge waren, um so erregter wurde sie.

Selene folgte gehorsam und ließ sich in dem Spielzimmer zunächst einen Halsreif anlegen, der mit einer schweren Kette befestigt war, der sie an die Wand kettete. Lang genug, um jeden Punkt des Raumes zu erreichen, aber stabil genug, um sie zur Gefangenen zu machen. Beim Anlegen der Kette merkte Selene, dass ihre Abrichtung Fortschritte machte. Sie wurde allein durch die Kette schon geil.

Die Aufseherinnen nahmen Selene den Knebel und die Maske jetzt ab. „Sollen wir bleiben?“, fragte Melania unsicher, sie wollte keinesfalls, dass sie sich weitere Strafen einhandelte. Eine Woche als Sklavin arbeiten zu müssen war schlimm genug.

Richard überlegte kurz. Einerseits brauchte er den Schutz von den Aufseherinnen, sollte Selene noch mal wütend werden und ihn angreifen. Andererseits wollte er auch mit Selene intim sein, und da störten Zuschauer. „Wartet vor der Tür und beobachtet uns durch die Kameras. Ihr werdet schon herausfinden, wenn ich eure Hilfe brauchen sollte.“, sagte Richard und verscheuchte die ganzen Frauen.

Selene konnte wieder sprechen, aber noch schwieg sie. Sie wusste nicht, wie sie sich für ihren Wutausbruch entschuldigen sollte und er schien keine einzufordern. Mit ein wenig Glück konnte sie das ganze einfach übergehen. Wenn sie Pech hätte, würde er ihr jetzt richtig wehtun. Aber sie würde es ertragen und sich nicht wehren. Sie brauchte ihn zu sehr. Sie stimmte ihren Körper darauf ein, Schmerzen ertragen zu müssen und sich nicht wehren zu dürfen.

Richard ging wirklich nicht auf ihren Wutausbruch ein und legte ihr stattdessen Handschuhe aus schwarzem Latex an, welche ihr nicht mehr erlaubten ihre Finger einzeln zu bewegen. Selbst ihr Daumen wurde an die anderen Finger gepresst. Selene konnte ihre Finger zwar noch krümmen, aber richtig greifen ging nicht mehr. Das Gummi war so straff, dass egal wie fest sie drückte immer noch eine Lücke von ein paar Zentimetern zwischen Fingern und Handfläche blieb. Entsprechend waren ihre Hände auch nicht mehr in der Lage sich zu befreien. Sie würde ihn streicheln können und auch seinen festen Penis umschließen können, aber würde ansonsten völlig hilflos sein.

Als nächstes folgte eine Maske aus dickem schwarzem Gummi. Welche nur Nasenlöcher hatte, aber sonst keine Öffnung. Selene wurde bei dem Anblick nervös aber spürte auch, wie ihre Lust weiter gesteigert wurde. Die Latexmaske würde sie blind machen und durch das integrierte Kondom auch stumm.

„Bin ich wirklich so abstoßend, dass du mich erst zu einer Gummipuppe machen musst, damit ich dir nahe kommen darf?“, fragte Selene verunsichert.

„Du bist wunderschön. Aber ich stehe auf Latex. Und du musst einerseits lernen völlig devot zu werden und andererseits musst du stärker in Latex verpackt werden, damit du fruchtbar wirst. Ich verspreche dir, dass sobald deine Persönlichkeit gelöscht ist, dein hübsches Gesicht so verpackt wird, dass ich es auch bewundern kann. Aber noch musst du lernen dich gänzlich aufzugeben.“, sagte Richard sanft. Er strich mit seiner Hand nochmal über ihren Kopf und legte ihr dann die Haube an. Dabei nahm Selene bereitwillig das Mundstück auf, welches ihren Mundraum auskleidete und ihre Zunge in eine separate Tasche einschloss.

Selene brauchte einen Moment bevor die Maske richtig saß und sie durch die Nasenröhrchen wieder Luft bekam. Das Gefühl in ihrem Mund fand sie ungewohnt, aber angenehm. Die Maske war komplett aus schwarzem Gummi und ihre Zähne, Zunge und Lippen waren umschlossen. Die Zunge war dabei von relativ dünnem Latex umschlossen, damit sie diese bewegen konnte, aber der Rest des Mundraums war mit dickem Gummi ausgefüllt, wodurch es straff saß und nicht verrutschen würde. Und sie würde auch nicht zubeißen können um zu trinken.

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Selene spürte, wie sich erst der Reißverschluss in ihrem Nacken schloss und dann das Schloss einrastete, welches die Maske um den Hals sicherte. In dem Wissen ihm jetzt ausgeliefert zu sein, steigerte sich ihre Lust noch weiter. Der intensive Geruch und Geschmack von Latex verstärkte das Ganze dabei. Sie ging in die Knie und tastete nach seinem Penis. Sie wollte seine Gummipuppe sein und benutzt werden. Er zog sie mit sich auf eine bereitstehende Matratze, wo er sich hinlegte und ließ sie sich dort seinem Penis von ihr massieren.

Liebevoll streichelte er ihren Kopf, während sie ihn mit ihrem gummierten Mund verwöhnte. Sie spürte, dass er nicht mehr lange brauchen würde, um seinen Höhepunkt zu erreichen. Plötzlich spürte sie, wie er etwas in ihre Nase schob. Ihre Nasenlöcher waren plötzlich verschlossen und sie konnte nicht mehr atmen.

Sie nutzte ihre deutlich größere Kraft, um seine beiden Hände gleichzeitig mit nur einer Hand zu fixieren. Mit der anderen Hand versuchte sie ihre Nase von den Stöpseln zu befreien, aber sie konnte diese nicht greifen, da ihre Hand in dem Handschuh eingeschlossen war. Ihre Finger waren völlig nutzlos. Sie war ihm ausgeliefert und es war klar, dass sie keine Luft bekommen würde, bevor er nicht seinen Höhepunkt hatte.

Nach dem kurzen Moment der Panik akzeptierte Selene ihre Situation. Seltsamerweise hatte sie keine Angst mehr, sondern nur noch mehr Lust. Sie fühlte, dass sie bei ihm völlig sicher war und sie versuchte auch nicht mehr sich zu befreien. Sie wusste, dass sie jetzt, da sie eine Gummipuppe war, ohne direkten Kontakt zur Außenwelt viel näher an dem war, zu was sie werden musste um sich fortzupflanzen. Sie kümmerte sich um seine Lust und ignorierte ihren stärker werdenden Sauerstoffmangel. Schließlich spürte sie, wie er sein Sperma in sie spritze. Und auch sie spürte ihren eigenen Orgasmus explodieren.

Richard entfernte erst die Stöpsel und öffnete dann ihre Maske und nahm sie ihr ab und drückte sanft gegen Selenes Kinn, damit sie sich neben ihn legte. Die nächsten Minuten blieben sie nebeneinander liegen und erholten sich. Selene brauchte zwar nur wenige Atemzüge um ihre Sauerstoffwerte zu normalisieren, aber länger um sich klarzuwerden, was er gerade gemacht hatte und was sie dabei empfunden hatte.

Selene spürte, dass er sie langsam wirklich in eine Sklavin verwandelte und sie es mehr und mehr wollte. Umso mehr sie sich ihm auslieferte und unterwarf umso besser war der Sex. Er war bei weitem nicht so hübsch wie Alicia, aber wurde immer geschickter darin sie zu befriedigen. Sie beschloss ehrlich zu ihm zu sein.

„Wenn du mich auf diese Weise für Orgasmen bestrafst, werde ich wahrscheinlich ewig gefoltert werden müssen. Ich weiß nicht was du mit mir machst, aber ich hatte eben einen Orgasmus. Umso mehr ich in Gummi verpackt bin und umso wehrloser du mich machst, umso besser wird der Sex. Ich liebe dich und werde deine Methoden nicht mehr in Frage stellen. Bitte richte mich zu deiner Sexsklavin ab und bestrafe mich so wie du es für richtig hältst. Ich werde mich dir vollständig unterwerfen. Es fällt mich nicht leicht mich dir auszuliefern, aber es fühlt sich so gut an.“, sagte Selene und sah ihn dabei fest in die Augen während sie sich noch fester an ihn drückte.

Er sah sie verblüfft an. Mit soviel Ehrlichkeit hatte er nicht gerechnet. „Ich habe dir doch gesagt, dass für dich der Schlüssel für Orgasmen ist, dass du dich völlig fallen lassen musst. Und weil du so viel stärker bist als jeder Mensch, musst du dich dafür völlig ausliefern. Du wirst sehen, schon bald wirst du gar nicht mehr ungefesselt sein wollen. Und auch keinen eigenen Willen mehr haben, sondern wie ein Roboter nur noch meinen Befehlen gehorchen.“

„Das glaub ich nicht Richard. Ich will immer noch dasselbe. Ich will Kinder. Und der einzige Weg dahin ist devot zu werden. Also will ich von dir abgerichtet werden und will dir die bestmögliche Sklavin sein. Also richte mich ab und bestrafe mich. Aber erwarte nicht, dass ich es nicht will oder dabei keine Lust habe.“ Selene lächelte ihn herausfordernd an. Vielleicht waren ja noch strengere Fesseln für sie drin.

Sie griff sich die Maske und säuberte sie mit ihrer Zunge gründlich von seinem Sperma, welches sie genüsslich herunterschluckte. Nachdem die Maske sauber war, sah sie ihn an und forderte „Dein Sperma schmeckt viel besser als das anderer Männer. Wenn du mich nicht fesselst, werde ich von dir gleich Frisches trinken.“ Sie gab ihm einen Kuss auf seine unter Latex verpackte Wange und bewegte sich küssend auf seinen Penis zu.

Richard konnte ihren Annäherungsversuchen nur schwer widerstehen. „Ich denke ich werde dich streng fesseln müssen. Du hast es nicht anders verdient. Statt in einem bequemen Bett zu schlafen, wirst du von jetzt an wie eine richtige Sklavin von mir behandelt. Du bekommst die Zelle neben Alicia und wirst darin streng gefesselt schlafen müssen!“, entschied Richard.

„Danke!“, hauchte Selene glücklich.

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Richard führte Selene in ihre Zelle neben der von Alicia an der Kette, welche an ihrem Halsreif befestigt war. Die Aufseherinnen folgten schweigend in einigem Abstand. Sie hielten sich im Hintergrund um sich keinen weiteren Ärger einzuhandeln. Erneut blieben sie draußen vor der Tür stehen und sahen nur durch die Monitore zu.

Kaum in Selenes Zelle angekommen, begann Richard Selene ihre Schlafkleidung anzuziehen. Über Selenes Catsuit samt Handschuhen und Zehensocken kam als erstes ein strenges Halskorsett an die Reihe, welches ihrem Kopf die Möglichkeit nahm sich zu drehen oder zu neigen. Selene liebte es so ausgeliefert zu sein und ließ Richard gewähren. Sie fügte sich, versuchte sich aber nicht anmerken zu lassen, dass sie von Mal zu Mal geiler wurde, wenn er sie streng fesselte. Was ihr natürlich längst nicht mehr gelang.

Es folgten diesmal Fingerhandschuhe, welche jeden ihrer Finger in einer einzelnen Tasche aufnahmen. Diese Handschuhe waren noch deutlich restriktiver als die von eben und wurden über ihre einfachen Handschuhe aus Latex übergezogen. Da die Taschen mit Metall verstärkt waren, konnte Selene jetzt ihre Finger nun gar nicht mehr beugen, sondern musste sie gestreckt und leicht gespreizt halten. Selbst ihre Handgelenke wurden durch die Versteifungen der Handschuhe unbrauchbar und steigerten ihre Hilflosigkeit.

Richard ging bei der Einkleideprozedur sehr sanft mit Selene um und streichelte sie die ganze Zeit über. Es entspannte Selene und machte sie fähig immer weitere Einschränkungen ihrer Freiheit zu akzeptieren. Richard spürte, dass es Selene alles andere als unangenehm war. Aber er sprach sie nicht darauf an. Er wusste, dass Selene noch nicht bereit war sich endgültig als devot zu outen. Sie redete sich ein, dass sie sich nur unterwarf, weil sie ihn so dazu kriegen konnte ihr zu helfen. Und er wollte sie nicht davon abhalten sich auf diese Weise völlig fallen zu lassen.

Richard legte Selene nun auf ihr Bett und positionierten ihre Arme und Beine so, dass die breiten Latexmanschetten sich schließen konnten. Selene ließ ihre Arme und Beine mit je zwei stabilen Latexmanschetten fixieren. Ihre Manschetten hatten dabei die doppelte Stärke von denen, mit denen Alicia im Nebenraum ruhig gestellt war, denn die dünnere Version hätte Selene leicht zerreißen können, wenn sie unruhig schlief. Diese stabilere Version war mit Stahldrähten im Inneren verstärkt und würde so ihre größere Kraft geradeso halten können und sie notfalls auch gegen ihren Willen fixieren.

Es folgten ein Bauchgurt in Höhe ihres Bauchnabels, ein Brustgurt der ihren Oberkörper oberhalb ihrer Brüste hielt sowie ein Gurt, der ihre Halskrause am Bett hielt. Wie auch Alicias Schlafstätte, war diese so gepolstert, dass es keine Druckstellen gab. Trotz der strengen Fesseln war das Bett sehr bequem. Am liebsten hätte Selene Richard jetzt gebeten sie aufzuschließen und zu nehmen, so erregt war sie durch ihre erneute Hilflosigkeit.

„Ich verzichte darauf Alicia zu foltern, aber du wirst für die unerlaubten Orgasmen leiden müssen. Und ihr bekommt beide neue Keuschheitsgürtel, die verhindern werden, dass ihr ohne Erlaubnis eure Lust in einen ungenehmigten Orgasmus entladen könnt. Wie der alte Keuschheitsgürtel misst auch dieser, wie sehr ihr erregt seid. Aber der Neue wird auch Gegenmaßnahmen ergreifen. Kurz vor einem Orgasmus bekommt ihr einen Elektroschock zur Abkühlung.“, sagte Richard und zeigte Selene den neuen modifizierten Keuschheitsgürtel, bevor er sich daran machte Selene soweit auszupacken, dass er den alten Gürtel gegen den Neuen austauschen konnte.

Selene machte der neue Gürtel nervös. Sie konnte Elektroden an allen empfindlichen Stellen erkennen. Und die Elektroden sahen nicht angenehm aus. Sicher würde da nicht nur angenehmer Kribbelstrom rauskommen. Es würde sicher ganz schön zwiebeln. Aber noch viel schlimmer fand sie, dass der Gedanke daran sie schon wieder geil werden ließ. Richards Erziehung schien wirklich zu funktionieren. Sie ließ sich von ihm nicht nur wie eine Sklavin behandeln, sondern fügte sich nach hundert Jahren als Domina immer williger in die Rolle seiner Sklavin. Sie hoffte, wenn er mit ihr fertig war, würde sie fruchtbar sein und trotzdem zu ihrer Rolle als dominante Herrscherin über all ihre Sklaven zurückfinden.

Selene stöhnte wohlig auf, als er kurz ihre Scham berührte, als er die Keuschheitsgürtel austauschte. Leider war die Berührung aber zu flüchtig, um sie ausreichend erregen zu können. „Wirst du mich jetzt auspeitschen, um mich zu bestrafen?“, fragte Selene fast so, als ob sie sich das wünschen würde.

„Verdient hättest du das. Aber du sollst lernen, deine Lust selber zu kontrollieren. Der Gürtel hat auch ein Belohnungsprogramm, bei dem deine Klitoris nur mit sanften Kribbelströmen verwöhnt wird. Wenn du es schaffst, nicht zu viel Lust zu verspüren, bist du sicher, aber wenn du kurz vorm Orgasmus bist, wird dich der Gürtel daran erinnern, dass nicht nur du mir gehörst, sondern auch das, was du fühlst.“ Richard begann Selene wieder einzupacken, wartete aber mit Selenes Kopf bis er ihren Körper wieder sicher in Fesseln und unter genügend Latex verpackt wusste.

„Richard ich akzeptiere, dass du mich bestrafen musst. Wenn es meiner Abrichtung zu deiner Sklavin dienen soll, hätte ich aber noch eine Bitte. Kannst du es so einrichten, dass ich außer dem Gummi auch deinen Duft inhalieren muss? Ich schätze es wird meine Lust schneller regenerieren lassen und mir so öfter Folterstrom zufügen. Und mit dem Kribbelstrom sollte dein Duft mich auch so programmieren, dass ich dich noch mehr begehre.“, bettelte Selene unterwürfig.

Richard sah ihr tief in die Augen um sicher zu gehen, dass sie das wirklich ernst meinte. „Na gut wie du willst. Ich werde dich einer Geruchstherapie unterziehen. Aber beschwer' dich hinterher nicht, dass du stundenlang unter Strom standest.“

Richard legte ihr zunächst eine einfache schwarze Latexmaske an, welche ihre Augen und ihren Mund bedeckte und nur ihre Nase freiließ. Natürlich hatte die Maske einen integrierten aufblasbaren Knebel, welcher Selenes Mund völlig ausfüllte und jedes Geräusch von ihr wirkungsvoll unterdrückte. Schweigend, aber lächelnd nahm Selene den Knebel in ihren Mund auf. Sie mochte Knebel immer mehr. Fast so angenehm wie ein Penis. Anschließend setzte er ihr eine Gasmaske auf, welche mit einem Atemschlauch endete. An diesen befestigte Richard einen Atembeutel, welcher sich bei jedem Einatmen von Selene erst komplett entleeren musste und beim Ausatmen erst komplett füllen musste. Selene wäre durch den zwei Liter großen Beutel gezwungen sehr tiefe Atemzüge zu machen und sich voll auf ihre Atmung zu konzentrieren, wenn sie genügend Sauerstoff bekommen wollte.

Richard gefiel sein Werk. Er hatte die stärkste und schönste Frau der Welt zu einer völlig hilflosen Gummistatue gemacht. Er deckte die schwarze Gummiskulptur noch mit einem durchsichtigen Gummilaken ab, welches nur den Kopf freiließ. Reißverschlüsse an den Rändern des Bettes verbanden jetzt das Gummilaken mit der Zudecke.

Selene atmete gleichmäßig und fühlte sich wohl in ihren Fesseln. Sie mochte den festen Griff und bewegte ihre Hüfte im Takt ihrer Atmung. Ihre Atmung war viel lauter als sonst und sie konnte daher nicht mehr hören, ob Richard noch da war oder nicht. Sie hoffte es aber und versuchte sich so lasziv wie möglich zu bewegen in der Hoffnung ihm zu gefallen.

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Richard sah sich das Schauspiel der lebenden Gummistatue eine Weile fasziniert an. Er wurde wieder geil und sein Penis wollte eine weitere Runde. Richard legte seine Oberkleidung ab und hatte jetzt nur noch seinen Anzug aus Latex an, den er fast immer darunter trug. Sein bestes Stück war schon fest, seit er angefangen hatte Selene zu verpacken. Auch wenn sie ihm gerade einen geblasen hatte war er zu erregt von seinem Werk um jetzt nicht Sex mit ihr haben zu wollen.

Richard legte sich auf Selene und begann sich an ihr zu reiben. Es war fast wie bei einer Schaufensterpuppe, die in Latex gehüllt war. Nur dass Selene wohlig stöhnte sich wärmer und weicher anfühlte und dabei leicht bewegte. Aber mehr als ein wenig wackeln konnte Selene genauso wenig, wie er in sie eindringen konnte. Er wollte erst wieder in sie eindringen, wenn Alicia ebenfalls ein Vampir war und beide fertig verwandelt waren. Bis dahin würde er sie nur nehmen, wenn sie wie jetzt völlig bewegungslos fixiert war.

Selene fand das Gefühl etwas seltsam, wie Richard sich an ihr rieb. Ihre Spalte war verschlossen und machte sie dadurch fast gefühllos. Auch seine Küsse waren durch den dicken Gummihelm nur ungenau wahrzunehmen. Trotzdem gefiel es ihr. Es zeigte ihr, dass er immer noch auf sie stand, auch wenn sie für ihre Abrichtung zu seiner Sklavin nichts fühlen sollte.

Selene spürte, wie der Keuschheitsgürtel ihre Scham mit sanften Kribbelstrom verwöhnte, während er sich an ihr rieb. Je weiter er kam, umso stärker wurde auch ihre Lust. Kurz vor einem gemeinsamen Höhepunkt entlud sich ein heftiger Stromstoß in ihrer Hüfte. Ihre Lust war getötet. Wenigstens Richard hatte ihr schmerzhaftes Zusammenzucken nicht davon abgehalten zu kommen. Im Gegenteil hatte ihr Zusammenzucken durch den Stromstoß wohl bei ihm den entscheidenden Kick für seine Lust gebracht. Schließlich schien er fertig zu sein und stieg von ihr ab.

In dem Atembeutel von Selene deponierte er seinen Slip mit integrierten Kondom, den er bis eben noch getragen hatte. Dementsprechend war der Slip noch mit dem Beweis gefüllt, dass Richard von Selene auch dann angetörnt wurde, wenn sie völlig verpackt und bewegungslos war und er sich nur an ihr reiben konnte. „Wenn du in Zukunft gehorsamer bist, werde ich dir irgendwann erlauben, dass Sperma von mir direkt zu trinken, aber jetzt schlaf schön, und lerne aus deinen Fehlern.“

Richard streichelte Selene noch eine Weile, bis ihr Körper für einen Moment kurz heftig zuckte. Der Keuschheitsgürtel hatte ihr den nächsten von vielen Orgasmen für diese Nacht ruiniert, indem er durch ihren Körper kräftige Stromstöße geschickt hatte. Ein Mensch wäre von der Stärke sofort ohnmächtig geworden, aber Selene war kein Mensch. Der Gürtel stimulierte ihre Lust erneut und diese wand sich, soweit ihre Fesseln dies zuließen, wohlig hin und her. Nur der Atembeutel füllte und leerte sich regelmäßig und zeigte, dass Selene lebendig war. Zufrieden mit seinem Werk verließ Richard den Raum und ließ Selene allein mit ihrer unstillbaren Lust.

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Richard instruierte die Aufseherinnen noch, dass stets zwei Wachen vor ihrer Tür stehen sollten. Zum Einen, um einen unwahrscheinlichen Fluchtversuch zu unterbinden, aber zum Anderen auch, um sicherzustellen, dass sie keine Probleme mit ihrer Atmung bekam. Wie ihre Gebrauchsanweisung so schön beschrieben hatte, war sie vom Umtausch ausgeschlossen, falls sie beschädigt werden sollte. Und noch brauchte Selene Luft zum Atmen. Es würden noch ein paar Wochen vergehen, bis sich das ändern würde.

Auf dem Rückweg in sein Labor musste Richard darüber nachdenken, ob es richtig war Selene und bald auch Alicia zu gefügigen Sklavinnen abzurichten. Er mochte eigentlich starke und unabhängige Frauen, aber seit seiner Entjungferung durch Claire vor fast dreißig Jahren hatte er sich geschworen nie wieder die Kontrolle abzugeben. Claire hatte ihm damals das Herz gebrochen indem sie ihn um fünf Millionen erpresst hatte.

Das Miststück hatte ihm ausgerechnet kurz nach dem Tod seiner Eltern gedroht, das Video mit dem gemeinsamen Sex zu veröffentlichen. Er hatte kein Problem damit zu zeigen, dass er Sex hatte, aber um die Organisation seines Vaters leiten zu können, konnte er kein Video gebrauchen, wo er von einer Nutte gefesselt wurde, dabei ausgepeitscht wurde und es ihm offenbar auch noch gefiel. Er hätte den Respekt seiner Mafia-Untergebenen verloren und damit sein ganzes Erbe. Vielleicht sogar sein Leben.

Vielleicht hätte er Claire damals töten oder einsperren sollen, aber damals war er noch zu weich. Er zahlte nur das Geld und sie verschwand damit für immer aus seinem Leben. Zumindest würden Selene und Alicia deutlich bessere Ehefrauen sein, als es Claire hätte sein können.

Er hoffte, dass Selene und Alicia ihm das nie antun würden. Und um das sicherzustellen würde er sie zu ihm völlig hörigen Sklavinnen abrichten. Er hoffte, dass er irgendwann darauf verzichten könnte und ihnen einfach vertrauen konnte, aber noch war er nicht bereit dafür. Und er hoffte, dass die beiden ihn nicht dafür hassten von ihm zu Sklavinnen gemacht zu werden.

In seinem Labor angekommen kümmerte er sich mal wieder um die letzten Genehmigungen um das geschlossene Kohlekraftwerk kaufen und modernisieren zu können. Angeblich würde er es auf importiertes Flüssiggas umrüsten, aber in Wahrheit würde er darunter einen Fusionsreaktor bauen. Das Projekt war noch ganz am Anfang, aber er hatte schon ein paar vertrauenswürdige und fähige Ingenieure gefunden, welche mit dem Bau begonnen hatten. Es würde noch Monate dauern, bis es fertig gebaut war, aber es ging voran.

Nachdem er seine geschäftlichen Dinge erledigt hatte sah er noch mal auf die Monitore der Überwachungskameras. Alicia schlief friedlich und Selene wurde von einer Lustwelle zur nächsten getragen, immer unterbrochen von heftigen Zuckungen, die ihre Lust bremsten. Zufrieden ging er nochmal alle Schritte der Anleitung durch. Morgen würde er Alicia verwandeln und sollte genau wissen, was er tat. Er würde so tun müssen, als ob er wirklich verstand, was mit Alicia passieren würde, er konnte den beiden ja nicht sagen, dass all seine Informationen von einem Datenträger aus der Zukunft aus Selenes Schädel stammten.

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Melania hatte lange keine Fesseln mehr getragen. Sie fühlte sich wieder wie 25 und so begehrenswert wie damals. Ohne Rechte, aber begehrt von allen. Sie hoffte nur, dass sie die Woche keine Arschlöcher als Kunden hatte. Und dass ihre Kolleginnen nicht zu brutal zu ihr waren.

„Kommst du klar?“, fragte die Aufseherin Melania. Melania nickte. „Ich habe Jahrelang als Sklavin gearbeitet. Da werde ich eine weitere Woche schon überstehen. Habt ihr schon entschieden wo ich eingesetzt werde?“, fragte Melania.

„Keine Sorge: wir mögen dich und du kommst in den Vanilla-Bereich. Du wirst zwar in Gummi verpackt sein, aber stehst nicht für Folterspiele zur Verfügung. Flirte ein wenig mit ihnen und gib ihnen die Öffnung, die sie verlangen und dir passiert nichts. Wir versuchen dir die harmloseren Kunden zu besorgen, aber du weißt ja, man weiß vorher nie wie sie sich aufführen. Manchmal sind die unscheinbaren Männer die größten Mistkerle.“, sagte die Aufseherin mit sanfter Stimme.

„Danke. Aber bitte benutzt auch die Peitsche. Ich will nicht, dass Richard merkt, dass ihr meine Strafe entschärft. Sonst landen wir womöglich für ein paar Monate in der Folterabteilung. Und vor den Kunden kann uns dann keiner schützen. Benutzt also die Peitsche lieber einmal zu oft als zu wenig. Lieber habe ich einen wunden Arsch als blaue Flecken im Gesicht.“, bat Melania.

„Wie du meinst. Hast du dir schon überlegt, wie du es 5381 heimzahlen willst? Ohne sie würdest du nicht bestraft.“

„Alicia mag sie. Und ich werde sicher nicht die Geliebte unserer Prinzessin mehr als nötig foltern. Und abgesehen davon, scheint 5381 langsam einen Fetisch für Schmerzen zu entwickeln. Jede andere würde bei all den Peitschenhieben blaue Flecken bekommen und um Gnade betteln. Aber dieser Sklavin scheint das alles nichts auszumachen. Irgendwas stimmt nicht mit der. Entsprechend werden wir sie nur permanent fesseln und wie gehabt weiter züchtigen. Aber ich fürchte wenn wir zu weit gehen, verletzen wir sie ernsthaft und das kann ich Alicia nicht antun. Richard mag sie auch mehr als eine der anderen Sklavinnen und teilt noch nicht mal ihren Po. Es wäre nicht weise sein Spielzeug kaputt zu machen. Wenn das passiert wären wir geliefert.“, sagte Melania.

„Dann willst du sie einfach davonkommen lassen?“, fragte die Aufseherin.

„Du vergisst, wer die Strafe ausgesprochen hat und warum. Richard versucht uns zu kontrollieren, indem er uns gegeneinander aufhetzt. Und ihr einziges Verbrechen ist es ein Gehirn zu haben. Wenn wir uns gegeneinander stellen hat er gewonnen. Wir werden sie foltern, aber nur so sehr, wie sie es auch mag.“, sagte Melania entschieden.

Die Aufseherin vervollständigte noch die Fesseln für Melania und benutzte dann ihre Peitsche um sie nach oben zu führen. Sie wusste das Melania Recht hatte. Vielleicht würde Selene diejenige sein, welche alle befreien würde. Zumindest lenkte sie Richard ab und er hatte keine andere mehr angerührt, seit er sie hatte.
58. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 05.07.20 18:39

Dieses Kapitel gibt uns einen interessanten Einblick in Selenes Innere. Sie ist wohl noch nicht so weit gediehen, wie sie es gerne hätte. Jetzt muß sie auch noch lernen, ihre Lust so zu zügeln, daß sie keine unerlaubten (ZOING) Orgasmen mehr hat. Schließlich dauert ihre innere Ausstattung sonst zu lange. Es scheint ihr noch Probleme zu bereiten, sich völlig zu unterwerfen, wie sie eben mit dem Loch im Beton bewiesen hat.

Melania scheint das Ganze recht gut verstanden zu haben, was das "Mogeln" bei der Strafe angeht. Sie wird bestimmt ihre Zeit halbwegs unbeschadet (karierter Hintern) überstehen. Aber ich weiß nicht, was ihre Kolleginnen erwartet. Ob Mel an 5381 überhaupt mit Schlägen oder Vergleichbarem Rache üben kann weiß ich nicht. Sie schafft das sicher auf viel fiesere und subtilere (ZOING) Weise.


Jetzt bin ich gespannt, welche Arbeiten und Untersuchungen vor dem Beginn der Umwandlung noch erledigt werden müssen. Es warten ja nicht nur die Artumwandlung auf ihre Ausführung. Beziehungsweise der "Straßenmob" wartet nicht, sondern wird dreister...
59. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 15.07.20 22:50

Zitat
Melania scheint das Ganze recht gut verstanden zu haben, was das \"Mogeln\" bei der Strafe angeht. Sie wird bestimmt ihre Zeit halbwegs unbeschadet (karierter Hintern) überstehen. Aber ich weiß nicht, was ihre Kolleginnen erwartet. Ob Mel an 5381 überhaupt mit Schlägen oder Vergleichbarem Rache üben kann weiß ich nicht. Sie schafft das sicher auf viel fiesere und subtilere (ZOING) Weise.

Das habe ich ehrlich gesagt noch nicht entschieden/geschrieben. Das kommt aber noch. Hatte gerade eine langfristige Idee, was ich mit Melania anstelle.

Zitat

Jetzt bin ich gespannt, welche Arbeiten und Untersuchungen vor dem Beginn der Umwandlung noch erledigt werden müssen. Es warten ja nicht nur die Artumwandlung auf ihre Ausführung. Beziehungsweise der \"Straßenmob\" wartet nicht, sondern wird dreister...

Ja der Mob wird dreister. Aber ein paar Tage haben sie noch. Die werden aber noch ein paar Kapitel brauchen, um sie zu erzählen. In der Geschichte gibt es jemanden, der aufpasst, dass der Mob genau zur richtigen Zeit dreist wird...
60. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 15.07.20 22:58

Kapitel 4 Unsterblichkeit



Das Versprechen des ewigen Lebens ist ein Mythos, an
den meine Artgenossen glauben, auch wenn jede Empirie
dagegen spricht. Nur weil unsere Körper keine
Verschleißerscheinungen zeigen, konnte sich diese
Legende bilden. Objektiv gesehen erreichen wir
mittlerweile nur noch eine Lebenserwartung von dreißig
Jahren, auch wenn es natürlich Ausnahmen wie die
Imperatorin gibt, die einfach zulässt, dass ihr eigenes
Volk hingerichtet wird, nur um den Frieden mit den
Menschen zu wahren.

Letzte Worte von der Vampirin Nadja vor ihrer
Hinrichtung als Ketzerin – Moskau 2215


4.1 Vorbereitungen

Nach einer erholsamen Nacht wurde Alicia am nächsten Morgen von drei Dienerinnen geweckt. Die drei Frauen setzten Streicheleinheiten am ganzen Körper ein und küssten sie, um Alicia sanft zu wecken. Nachdem Alicia sich wach fühlte und neugierig genug auf die Welt war, öffnete sie trotz ihres Knebels lächelnd ihre Augen. So nett wurde sie noch nie in ihrem Leben geweckt.

Die drei Dienerinnen trugen alle von Kopf bis Fuß schwarzen Latex. Selbst ihr Kopf war komplett in schwarzem Latex gehüllt, nur bei ihren Augen war das Latex durchsichtig. Die einzige Verbindung zur Außenwelt stellte für diese mundlosen Geschöpfe deren Nasenöffnungen dar, aber auch diese schienen in der Nase mithilfe von Schläuchen noch ein ganzes Stück weiter gummiert zu sein.

Alicia konnte an den Backen der Frauen erkennen, dass ihre Münder sicher mit strengen Butterflyknebeln gefüllt waren. Noch etwas strenger aufgepumpt als ihr eigener Knebel. Es handelte sich bestimmt um Zofen von Selene. Und sie waren wahrscheinlich so gekleidet, um Selene zu gefallen. Oder ihr selbst. Alicia konnte den Frauen aber an den Augen ablesen, dass ihre Kleidung und ihre Knebel sie nicht störten. Im Gegenteil, die Frauen wirkten glücklich. Sicher waren sie devot und hatten einen ausgeprägten Latexfetisch.

Alicia war sich sicher, dass auch sie bald in den Genuss von stärkeren Gummierungen und Knebeln kommen würde. Sie hoffte aber nicht zu einer gesichtslosen Sklavin zu werden. Sie wollte Selenes Lieblingsspielzeug sein und sich daher von den anderen Frauen unterscheiden. Sie fragte sich, ob sie auch irgendwann Kopfmasken tragen sollte, denn sie würde schon gern das Gefühl des Kompletteinschlusses haben. Andererseits würde sie ungern auf ihre lange blonde Lockenpracht verzichten, die sie über Jahre bis zur heutigen Perfektion gepflegt hatte.

Die drei Dienerinnen konnten ihr sicher keine Fragen beantworten, denn sie waren mit ihren Knebeln schließlich stumm. Genau wie sie selbst. Daher ließ Alicia es, diese zu fragen und wartete einfach ab, was die Frauen mit ihr vorhatten. Die drei lösten die Fesseln von Alicia und halfen ihr aufzustehen.

Kaum aufgestanden legten sie Alicia Handschellen an, welche ihre Hände auf den Rücken fesselten. Dazu kam eine kurze Kette, die ihren Füßen kleine Schritte aufzwang. Zuletzt bekam sie ein Halsband samt Leine. Alicia ließ alles neugierig mit sich geschehen, schließlich hatte sie zugestimmt für mindestens die nächsten beiden Jahre die Sexsklavin von Selene zu sein. Fertig verschnürt wurde ihr bedeutet, dass sie den Frauen folgen sollte. Sie führten Alicia in ein Bad, das fast vollständig in schwarz gehalten war.

Im Bad angekommen entkleideten die drei Dienerinnen Alicia. Auch der beruhigende Knebel wurde ihr genommen. Ihrer Gummihülle beraubt, fühlte sich Alicia deutlich hilfloser als zuvor, obwohl sie keine Handschellen mehr trug. Als nächstes stellten sich die drei Dienerinnen mit Alicia gemeinsam unter eine Dusche und wuschen sie gründlich ab.

Alicia wusste nicht wie ihr geschah. Noch eben wurde sie wie eine Sklavin behandelt und nun wie eine Prinzessin. Sie versuchte ein paar Mal sich selbst zu waschen, aber ihre nach wie vor völlig gummierten Dienerinnen ließen sie nicht gewähren und hielten ihre Hände immer zurück. Schließlich akzeptierte die bis auf ihre Stahlunterwäsche nackte Schönheit ihre Lage und ließ sich von dem warmen Wasser und den Gummihänden ihrer Begleiterinnen säubern. Alicia schloss ihre Augen und akzeptierte Berührungen auf ihren ganzen Körper.

Nur ihr Keuschheitsgürtel verhinderte, dass sie auch ihre Spalte gewaschen bekam. Es war das Einzige, was sie immer noch als Richards Eigentum kennzeichnete. Die Unmöglichkeit dort stimuliert zu werden gab ihr seltsamerweise Sicherheit und sie ließ es zu, sich fallen zu lassen.

Dabei massierten die drei Gummiwesen Alicia und hielten sie die ganze Zeit über in einem lustvollen Zustand. Auch Alicias Bauch, Po und Brüste wurden verwöhnt, sodass Alicia in ein wohliges Stöhnen überging. Sie schloss ihre Augen und ließ die Frauen gewähren. Sie spürte, wie ein Finger in ihren Po eindrang, dann ein zweiter. Was hatten diese Frauen nur vor?

Alicia spürte, wie die Finger an ihrem Po durch einen Schlauch ersetzt wurden. Warmes Wasser lief in ihren Po hinein und füllte sie immer mehr aus. Warum wurde ihr ein Einlauf verpasst? Alicia wusste es nicht, aber sie mochte das Gefühl von warmem Wasser, das in sie strömte. Schließlich wurden die Schläuche entfernt und ihr Bauch massiert.

Alicia konnte weder den Einlauf noch den Urin ihrer Blase mehr halten und entleerte sich prompt. Sie vermutete, dass genau das das Ziel der Gummifrauen war, denn diese säuberten sie schnell von ihren Exkrementen. Kaum hatte sie sich entleert, folgte auch schon der nächste Einlauf mit der wohligen Wärme, die er in ihrem Inneren verströmte. Es sollte der zweite Einlauf von insgesamt vier Spülungen werden, die sie innerlich völlig reinigen sollten.

Alicia genoss die Behandlung viel zu sehr, um die ungewohnte Waschung abzulehnen oder gar den Versuch zu starten, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Die sechs gummierten Hände, die ihren Körper säuberten waren einfach viel zu sanft, um dagegen zu kämpfen. Stattdessen war sie in ihrer lustvollen Trance gefangen.

Alicia ließ sich nun die Haare waschen und spürte, wie ihre Beine gründlich rasiert wurden. Ihr ganzer Körper wurde von der dritten Frau gründlich eingeseift. Die Frauen verwöhnten sie nach allen Regeln der Kunst.

Während noch zwei Dienerinnen ihren Unterleib verwöhnten und dabei vorgaben sie zu reinigen, spürte Alicia, wie nun zwei Finger ihren Mund umspielten und diesen dann öffneten. Die Dienerin putzte ihr doch tatsächlich die Zähne! Irgendwie fand Alicia die ganze Angelegenheit ziemlich dekadent. Aber auch sehr angenehm. Selene schien sie verwöhnen zu wollen.

Während der gründlichen Mundreinigung, die auch eine Zungenmassage beinhaltete, wurden ihre Zähne nicht nur einzeln abgebürstet, sondern auch mit einer Munddusche abgespült. Ihre Dienerin entschied für sie auch, wann sie ausspucken sollte und wann gurgeln, indem sie Alicias Kopf sanft bewegte. Immer mehr fühlte Alicia sich wie in einem goldenen Käfig. Sie mochte es so behandelt zu werden.

Zeitgleich spürte Alicia, wie ihre Nägel an Händen und Füßen manikürt wurden. Die Dienerinnen waren einfach zu nett zu ihr. Das einzige, was sie ihr nicht erlaubten war, wenn sie versuchte sich selber anzufassen. Offenbar sollte sie wirklich lernen, dass nur Selene und Richard das Recht besaßen sie zum Orgasmus zu führen und sie keine Rechte mehr an ihren Körper hatte.

Alicia wurde aber während ihrer Reinigung etwas anderes erlaubt. Sie durfte die Gummikörper ihrer Dienerinnen berühren. Darüber zu streichen war ihr erlaubt, wenn diese nicht gerade diese Hand reinigen wollten. Alicia vermutete zu Recht, dass Teil der Bezahlung ihrer Dienerin war, dass diese sie benutzen durften, um ihre eigene sexuelle Gier zu stillen.

Das Wasser der Dusche wurde abgestellt und die Frauen trockneten sie gründlich ab. Sie frisierten Alicias Haare, erlaubten Alicia aber nach wie vor nicht, irgendetwas selbst zu machen. Nachdem sie fertig gesäubert und getrocknet war, öffnete Alicia ihre Augen um wieder ihre Umwelt wahrnehmen zu können.

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Was Alicia zuerst sah, war ein kleines schwarzes Stück Latex, was sich ihr näherte. Eine Augenbinde. Offenbar sollte sie noch nichts sehen. Brav schloss Alicia ihre Augen wieder und ließ sich die Augenbinde anlegen. Alicia liebte das Spiel und lächelte. Sie spürte, wie ihr Körper nun gründlich eingeölt wurde. Der Geruch des Silikonöls verriet ihr, dass es bald Latexkleidung gab. Ein Umstand, der sie sofort wieder feucht werden ließ.

Wenn sie sich selbst einölte, war das immer eine Sache von wenigen Minuten, aber die Dienerinnen machten ihre Arbeit sehr gewissenhaft. Keine noch so kleine Stelle wurde nicht mit derselben Sorgfalt behandelt. Schließlich war ihr Körper vollständig eingeölt. Selbst ihre Haare waren von dem Öl benetzt und sahen so feucht aus.

Tatsächlich wurde sie wieder angekleidet. Sie bekam aber statt ihres eigenen Outfits einen schwarzen Latex-Ganzkörperanzug, ähnlich dem ihrer Begleiterinnen. Im Gegensatz zu diesen bekam sie aber keine Schuhe sondern nur Gummifüßlinge mit Zehen. Der größte sichtbare Unterschied war aber ihr Kopf.

Ihre Haare steckten zu einem Zopf gebunden aus einem Loch an ihren Hinterkopf. Zudem war ihr Gesicht von durchsichtigem statt schwarzen Latex überzogen. Lediglich ihr Mund und ihre Nasenlöcher waren frei. Selbst ihre Augen waren von durchsichtigem Latex bedeckt. Die Augenbinde war ihr nur kurz abgenommen wurden, um die Maske anzulegen. Nur damit ihr anschließend die Augenbinde erneut angelegt wurde und ihr mit der zweiten Schicht Latex auch die Sicht nahm.

Wieder spürte Alicia, wie die Hände der Dienerinnen über sie strichen und sie erneut mit Öl einrieben. Sie sollte sicher perfekt aussehen und dementsprechend auch glänzen. Schließlich bekam sie von jeder der Frauen einen sanften Klaps auf den Po, um ihr zu signalisieren, dass sie fertig wäre.

Alicia wollte sich bedanken und tastete mit ihren Händen nach der ersten Gummifrau. Sie zog die Frau zu sich und drückte ihr einen Kuss auf die Gummikugel, in der sich wahrscheinlich deren Kopf befand. Sie strich dabei über deren Brust und schließlich deren Scham, welche von der Gummihose bedeckt war. Sie hatte die richtige Stelle gefunden und massierte den Lustknopf der Dienerin bis sie ein dumpfes doch erstaunlich lautes Stöhnen durch den Knebel in dem Mund ihrer Dienerin hörte.

Ihre Dienerin empfand Lust und wollte mehr. Alicia verstärkte ihre Bemühungen um die Dienerin und küsste auch ihren Körper und die Stelle, wo sich sicher ihr geknebelter Mund unter einer recht dicken Schicht aus Latex befand. Die beiden anderen Dienerinnen rieben sich derweil an ihrem Körper, doch Alicia kümmerte sich nicht darum. Sie wollte sich auf eine Frau nach der Anderen konzentrieren.

Schließlich begann ihre Dienerin leicht zu zittern und stöhnte laut auf. Dann gab sie Ruhe und war völlig entspannt. Offenbar hatte sie ihre Dienerin befriedigt. Alicia fragte sich, ob sie das selbst zu einer Prostituierten machte. Sie bekam vorab eine Bezahlung und revanchierte sich mit Sex. Schließlich entschied sie für sich, dass es ihr egal war. Sie war besser gekleidet als eine normale Prostituierten und mochte die Dienerinnen. Sie wollte ihnen eine Freude machen und sie nicht bezahlen.

Und selbst wenn sie eine Prostituierten wäre, es war ihr egal. Ihre Mutter war auch eine gewesen und ihr Vater hatte das Bordell besessen, in der ihre Mutter als Prostituierten versklavt war. Selbst ihre Großmutter väterlicherseits war Eigentum ihres Großvaters gewesen und musste im Familienbetrieb arbeiten. Lag ihr im Blut. Sie war Selenes Sklavin und zwar für sexuelle Dienste. Sie war glücklich, endlich versklavt zu sein und vor allem eine so schöne Herrin zu haben, die noch dazu so sehr für ihr Wohl sorgte.

Angespornt durch den Erfolg bei ihrer ersten Dienerin, kümmerte sich Alicia nun auch darum, dass die beiden anderen Dienerinnen ihre aufgestaute Lust in einen Orgasmus erlösen konnten. Obwohl ihre eigene Lust aufgrund des Keuschheitsgürtels nicht befriedigt wurde, fühlte sich Alicia nun besser. Sie hatte es geschafft andere Menschen glücklich zu machen. Genau die richtige Einstellung fand sie, wenn sie von nun an eine Sexsklavin wäre. In dem Wissen eine Sklavin zu sein, konnte sie sich ungezügelt unter die Lust Anderer unterwerfen.

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Nach ihrer Ankleidung wurde Alicia blind in den Frühstücksraum geführt. Alicia folgte gehorsam und dank wieder angelegter Handschellen auch hilflos an einer Leine. Hier wurde ihr Blut in mehreren Geschmacksrichtungen angeboten. Ihr wurden bestimmt mehr als zwanzig Proben unter die Nase gehalten und sie wählte zwei, die ihrer Meinung nach am interessantesten rochen.

Es handelte sich um je ein Glas 30-jähriger Bauarbeiter und ein Glas 20-jährige „Krankenschwester“ aus einem der Bordelle, wie ihr nun verraten wurde. Beide hatten es vor wenigen Minuten für die neue Vampirprinzessin gespendet, dementsprechend war das Blut auch noch warm. Alle Spender waren Angestellte von Richard, welche in einer seiner Firmen arbeiteten. Sie waren zwar nicht anwesend, aber die beiden, von denen Alicia kostete, würden aber über die große Ehre informiert, dass ihr Blut gewählt wurde.

Alicia kostete nun beide Sorten sehr ausgiebig und versuchte jede Nuance herauszuschmecken. Schließlich musste sie ja herausfinden, welche Sorte sie am meisten mochte. Sowohl ihr Geschmackssinn als auch ihr Geruchssinn war schärfer als sonst, da sie durch ihre Augenbinde nichts sehen konnte. Sie war somit in der Lage auch kleine Nuancen im Geschmack wahrzunehmen. Sie konnte damit durchaus kleine Unterschiede herausschmecken.

Die Krankenschwester schmeckte süßer und irgendwie frischer, dafür schmeckte der Bauarbeiter etwas würziger und kräftiger. Aber der Unterschied war nicht besonders ausgeprägt. Wahrscheinlich schmeckte jedes Blut gleich und sie bildete sich die Unterschiede nur ein. Sie mochte beide Sorten und beschloss demnächst weitere Sorten zu probieren. Möglicherweise würde sie noch lernen, welche Feinheiten verschiedene Spender unterschieden.

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Nachdem Alicia sich gestärkt hatte, wurde sie von ihren Begleiterinnen in einen Behandlungsraum geführt, in der Selene bereits auf sie wartete. Selene gab ihr einen Kuss auf den Mund und derweil nahmen die Zofen Alicias Augenbinde ab und entfernten die Handschellen. „Guten Morgen Alicia. Ich hoffe du hast gut geschlafen. Deine drei Dienerinnen hast du ja bereits kennen gelernt. Sie werden dir immer beim Ankleiden und Waschen helfen. Sie sind darauf konditioniert Sklavinnen zu sein, also musst du ihnen Befehle geben. Sie werden es lieben dir zu dienen.“

„Da deine Dienerinnen aber zugleich meine Sklavinnen waren, werden sie dir keine Wünsche gegen meine Befehle erfüllen. Und natürlich erst Recht nicht, wenn es gegen Richards Wünsche geht. So kannst du nicht hoffen, dass sie dir einen erlösenden Orgasmus schenken. Sie werden dich lediglich in Stimmung bringen, bis du Sex mit mir oder Richard hast. Und sie werden dir auch keine Kleidung gestatten, die nicht aus Latex besteht. Schließlich will ich, dass du mir gefällst.“, schränkte Selene die Verfügung von Alicia über ihre Dienerinnen ein.

„Ich habe wirklich gut geschlafen. Die leichten Verspannungen haben meine Dienerinnen bei der Dusche völlig beseitigt. Lässt du dich eigentlich auch am Bett fesseln, wenn du schläfst und am Morgen so wecken?“, fragte Alicia neugierig.

„Früher war ich nie gefesselt, wenn ich geschlafen habe. Und habe mich auch selbst gewaschen und angezogen. Aber seit ich treue Sklavinnen habe, lasse ich mich immer reinigen und ankleiden. Und seit ich Richard kenne und eingewilligt habe, mich von ihm zu seiner Sexsklavin abrichten zu lassen, bin ich jede Nacht gefesselt. Meine Fesselung wird dabei immer restriktiver. Mittlerweile trage ich zum Schlafen etwas strengere Fesseln als du sie letzte Nacht hattest. Es ist, wie du sicher auch bemerkt hast, sehr viel bequemer als man denken sollte und ich schlafe darin geborgener als sonst irgendwo. Wahrscheinlich dienen die Fesseln meiner Ausbildung als Sklavin, aber ehrlich gesagt bin ich darin freier als früher ohne.“

Alicia war erstaunt zu hören, dass Selene sich ebenfalls fesseln ließ. Musste Richard ziemlich gefallen seine Sklavinnen zu fesseln. Aber sie musste ihr Recht geben, die Hilflosigkeit in den Fesseln war sehr entspannend und wirkte beruhigend. Sie hoffte, dass Selene ihr ebenfalls gestatten würde noch strengere Fesseln zu tragen, hatte aber keinen blassen Schimmer, welche Einschränkungen man im Bett noch vornehmen könnte. Sie hörte stattdessen ihrer „Herrin“ weiter aufmerksam zu. Sie würde sich überraschen lassen, welche Verschärfungen Selene vornehmen würde.

„Und was die restliche Morgenroutine angeht, werde ich auch so geweckt und gewaschen wie du. Die Einläufe lasse ich mir auch täglich legen. Ich fühle mich einfach sauberer, wenn meine Dienerinnen mich gleich morgens komplett entleeren. Und wenn ich zufrieden mit meinen Zofen bin, lasse ich sie das wissen, indem sie mit mir als Sexspielzeug ihre Lust befriedigen können.“

„Unsere Sklavinnen dürfen zwar in ihrer Freizeit ihre Lust befriedigen, wie sie wollen und sogar ihre Uniform ablegen, aber aus mir schwer erklärlichen Gründen, wollen sie immer von mir belohnt werden. Seit ich Richard Eigentum bin, achten sie aber auch bei mir darauf, dass ich nicht selbst zum Orgasmus komme. Sie sollen mich nur einstimmen auf Sex mit unserem Eigentümer Richard. Und wie du siehst, bin ich nun auch tagsüber besser gesichert, damit ich besser kontrolliert werden kann.“, erklärte Selene.

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Erst jetzt, als Selene ihre eigenen Fesseln erwähnte, sah Alicia den Körper von Selene an. Bis jetzt hatte sie nur die Augen ihrer Geliebten bewundert. Auch Selenes Kopf steckte unter einer Latexmaske. Schwarze Haube und durchsichtiges Gesicht. Mit Öffnungen für die Nasenlöcher und einer weiteren für den Mund. Selenes Augen steckten genau wie bei ihr unter einer Schicht durchsichtigem Latex. Selenes Haare waren jedoch gänzlich von Gummi verdeckt und waren nicht mittels eines Zopfes wie bei Alicia durch ein Loch am Hinterkopf geführt.

Und Selene war ziemlich gut gefesselt. Sie trug an Hand- und Fußgelenken Schellen aus massivem Stahl, die ihre Hände und auch ihre Füße mit jeweils dreißig Zentimeter langen Ketten verbanden. Zusätzlich hatte sie noch zwei weitere Schellen an den Oberarmen, welche ebenfalls durch eine Kette verbunden waren. Dadurch dass Selenes Arme hinter dem Rücken gesichert waren und ihre Hände vor dem Bauch war Selene wirksam eingeschränkt. Sie hatte nur noch wenige Zentimeter Spielraum für ihre Hände.

Alicia griff sich die Leine, welche an Selenes Halsreif befestigt war und zog sanft daran. „Was hast du ausgefressen, dass du so streng gesichert bist?“, fragte Alicia und gab Selene einen sanften Kuss.

„Ein Teil von mir sehnt sich noch immer nach Freiheit. Und als Richard herausgefunden hat, dass wir uns gestern bis zum Orgasmus vergnügt haben, wollte er mich bestrafen. Ich habe kurz die Beherrschung verloren und hätte ihn fast angegriffen. Damit das nicht wieder vorkommt, bin ich jetzt ein wenig besser gesichert. Und meine Strafe habe ich trotzdem bekommen. Ich trage jetzt das neue Modell. Jetzt erkennt mein Keuschheitsgürtel, wenn ich zu viel Spaß habe und unterbindet das mit Elektroschocks. Und in der Nacht war als extra Gemeinheit der eingebaute Vibrator aktiviert, damit ich auch wirklich regelmäßig bestraft werde.“, erklärte Selene. Sie drehte sich dabei vor Alicia ein wenig und demonstrierte, wie wirksam die Fesseln sie einschränkten.

Neugierig, aber auch mit einer Mischung aus Angst und Vorfreude betrachtete Alicia den Keuschheitsgürtel von Selene genauer. Sie musste wissen, was sie bald tragen musste, war sie sich doch sicher, dass Richard seinen Besitzanspruch auch bei ihr festigen würde. Der Gürtel war zwar unter dem Catsuit verborgen, aber da er sich durchdrückte, konnte Alicia den Unterschied schnell erkennen. Der Frontschild war optisch unverändert, aber am Rücken, wo sich Gürtel und Schrittband trafen, war er deutlich verdickt. Wahrscheinlich der Akku, der den Strom für die Bestrafungen speicherte.

„Ich nehme an, dass du mir auch eingebrockt hast, dass ich nach meiner Verwandlung in einen Vampir auch gefesselt bin und einen Strafgürtel tragen muss?“, fragte Alicia so streng sie konnte, aber konnte nicht verbergen, dass sie sich darauf freute.

„Der strengere Gürtel ist dir so gut wie sicher. Richard möchte, dass wir nur bei seinem ausdrücklichen Befehl unsere Lust in einen Orgasmus entladen. Aber wenn du gehorsam bist, bleiben dir möglicherweise die strengen Fesseln erspart. Aber beides wird Richard entscheiden. Vielleicht bleibt dir auch erspart, dass deine Lust nicht nur nach oben beschränkt wird, sondern auch nach unten. Bei mir hält mich der Vibrator ständig auf einem Lustlevel, dass ich immer an Sex denken muss und mich schon auf meine Arbeit im Bordell freue.“, sagte Selene.

„Hast du noch was ausgefressen, was ich ausbaden muss?“ fragte Alicia wieder gespielt streng, aber mit leuchtenden Augen voller Vorfreude.

„Was dich angeht, nicht direkt. Aber meine Aufseherinnen werden bestraft, weil sie mich nicht gefügig gemacht haben. Melania und die anderen müssen jetzt eine Woche wieder als reguläre Angestellte arbeiten und sich echten Kunden anbieten. Ich hoffe du kannst mir verzeihen, dass ich deiner Freundin Melania das angetan habe.“, sagte Selene voller Bedauern.

„Ich mag Melania. Aber sie ist keine Gleichrangige. Ist ist Eigentum der Firma und wenn Richard sie wieder an der Front will ist das OK. Selbst wenn es eine Strafe wäre, würde ich dir vergeben, sie ist ja kein richtiger Mensch, sondern eine Sklavin seit Geburt. Und abgesehen davon, denke ich nicht, dass Melania wirklich leidet. Sie hatte schon seit Jahren keinen Penis mehr in sich und wird es bestimmt genießen. Und falls sie es doch anders sieht, wird sie es dich schon mit ihrer Peitsche spüren lassen.“, sagte Alicia voller Überzeugung.

Alicia zog Selene an ihrer Kette zu sich heran und küsste sie leidenschaftlich. Selene schloss die Augen für einen Moment und genoss die zärtlichen Lippen. Ein paar Augenblicke später spürte sie einen heftigen Stromstoß in ihrer Hüfte und öffnete erschrocken die Augen. Alicia grinste sie an. „Du siehst ziemlich sexy aus, wenn du einen Schlag bekommst. Richard und seine Aufseherinnen werden viel Freude mit dir haben, wenn sie dir deinen Kopf von einem eigenen Willen befreien. Vielleicht sollte ich dir ja wünschen, dass Melania doch kein Interesse mehr an Männern hat und ihre Wut an dir auslässt. Du scheinst ihre Peitsche zu mögen.“

„Und du bist schon jetzt talentiert darin, Menschen zu verführen und sie zu den Dingen zu bringen, die du willst. Du wirst eine gute Vampirin abgeben und eine genauso gute Sexsklavin. Mal sehen, wer von uns als erstes seinen Verstand im Tausch gegen Lust verliert.“, lobte Selene und musste auch lächeln.

„Danke.“

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„Gut dass ihr beide schon da seid, dann können wir ja mit der Behandlung anfangen.“, sagte Richard, als er den Behandlungsraum betrat. Er trug heute eine Art Arztkittel, nur dass der statt aus Stoff aus Gummi bestand. Praktisch ein weißer Ganzanzug samt Kopfmaske und Kittel. Er mochte Latex und natürlich würde er Alicias Verwandlung in Gummi verpackt durchführen. Noch trug er eine einfache Maske aus weißen Latex mit Öffnungen für Augen, Mund und Nasenlöcher, aber in dem Raum lag schon ein Mundschutz und ein Plexiglasvisier bereit.

„Ich habe dich auch vermisst!“, sagte Alicia wütend und gab ihm eine Ohrfeige. Sie überraschte ihn, aber sie wandte bei weitem nicht ihre ganze Kraft an, da sie ihn dann ernsthaft verletzt hätte. Trotzdem gab sie ihm direkt im Anschluss einen leidenschaftlichen Kuss und kniete sich dann vor ihm hin. Möglicherweise wollte er ja, dass sie ihm einen blies, nachdem er so lange auf ihre Dienste verzichtet hatte.

„Sei mir nicht böse Alicia, aber ich musste Selene abrichten und einen Weg finden dich mit ihren Kräften auszustatten. Und ich hatte befürchtet, ihr würdet versuchen einander loszuwerden, wenn ihr euch meine Zuwendung teilen müsst. Ich hoffe du magst sie, denn ich möchte euch beide gemeinsam in meinem Bett haben.“, versuchte er sich zu entschuldigen. Er rieb sich die Wange, Alicia hatte einen kräftigen Schlag, auch wenn sie nicht ihre ganze Kraft benutzte. Es war vielleicht voreilig gewesen, ihr die Fesseln zu entfernen.

„Ich mag sie. Aber du hättest anrufen können. Ich habe völliges Verständnis für dich. Du bist ein Mann und benötigst mehrere Frauen um genug Abwechslung zu bekommen. Aber solange ich dabei sein darf, habe ich keinen Grund zur Eifersucht. Und wenn es so eine schöne Gespielin wie Selene ist, dann törnt auch mich das an.“, sagte Alicia versöhnlich.

„Es wird nicht wieder vorkommen. Ich nehme an, Selene hat dir schon gesagt was auf dich zukommt? Bist du einverstanden in eine unsterbliche Vampirin verwandelt zu werden?“, fragte Richard.

„Ich bin einverstanden. Aber nur wenn du mir versprichst mich nach meiner Verwandlung endlich zu entjungfern. Und zwar in allen Öffnungen. Ich will endlich von dir benutzt werden. Und ich will endlich in dem Bordell meiner Familie arbeiten dürfen.“, verlangte Alicia.

„Das mache ich. Sobald du vollkommen bist, gibt es keinen Grund mehr, nicht mit dir zu schlafen. Du bist dir darüber im Klaren, dass du nach deiner Verwandlung für alle Zeit Selene gehörst und mit ihr zusammen Kinder in die Welt setzen musst? Der Umwandlungsprozess ist zudem riskant und wahrscheinlich schmerzhaft. Du musst dir also wirklich sicher sein, das Risiko einzugehen, denn wenn deine Verwandlung begonnen hat, kann sie nicht mehr gestoppt werden.“, fragte Richard. Man merkte, dass er aufrichtig besorgt war und sie selbst dann liebte, wenn sie sich nicht in seinen Fetisch verwandeln würde.

„Wenn ich nicht mehr Selenes Eigentum sein will, dann werde ich sie eben besiegen müssen. Abgesehen davon vertraue ich dir. Und ich fürchte mich nicht vor Schmerzen.“ Alicia sah auf Richards Schritt und sah dann Selene in die Augen. Sie hoffte, dass Selene verstand, was sie wollte.

„Aber bevor wir anfangen, möchte ich, dass du weißt, dass ich auch dein Eigentum bin. Ich möchte, dass wenn du mich in einen Vampir verwandelst auch ich deine rechtlose Sklavin werde und in meinem Familienunternehmen als Sexobjekt arbeiten darf.“ Alicia wartete keine Antwort ab, sondern öffnete den Hosenstall von Richard und küsste seinen Penis.

Richard wollte sie bremsen, aber er wurde von Selene festgehalten, die sich hinter ihn gestellt hatte und seine Arme festhielt. Selene mochte sich kaum bewegen können, aber seine Hände konnte sie greifen und ihrem festen Griff konnte er nicht entkommen. „Ich habe dich vermisst Sir Lancelot. Bitte lass mich nie wieder so lange allein.“, sagte Alicia zu dem Penis und streichelte ihn sanft. Richard konnte sich nicht gegen seine Lust wehren und brauchte nur wenige Sekunden bevor er hart war. Alicia hatte ihm früher jede Woche einen geblasen und war mittlerweile ziemlich talentiert darin. Sie kannte ihn und wusste wie sie an sein Sperma kam.

„Du darfst nicht immer auf Richard hören mein Meister. Dir steht es zu mehrmals täglich verwöhnt zu werden.“ Alicia streichelte Richards Penis weiter sanft und wartete bis Richards Gedanken weg waren und nur noch „Sir Lancelot“ die Kontrolle hatte. „Hat dir Selene gefallen? Gut, denn schon bald werden wir dich gemeinsam verwöhnen und wir werden es Richard nicht mehr lange durchgehen lassen, dass du nicht täglich eine von uns bekommst.“, säuselte Alicia.

Kaum war der Penis hart, nahm Alicia ihn in den Mund und leckte und saugte an ihm. Dabei sah sie Richard in die Augen und ließ ihn sehen, dass es ihr gefiel. Richard fühlte, dass Selene derweil seinen Hals küsste. Seine beiden Hände hielt sie mit ihrem eisernen Griff fest. Er hatte keine Chance sich gegen die beiden Frauen zu wehren. Selene war zu stark und Alicia zu zärtlich.

Kurz darauf kam er in Alicias Mund und sie schluckte sein Sperma herunter ohne zu kleckern. Sie leckte seinen Penis noch sauber und verpackte ihn wieder in seiner Hose. „Bis zum nächsten Mal Sir Lancelot.“ Alicia strich nochmal über seinen Schritt und richtete sich dann auf. Sie umarmte Richard und gab Selene einen Kuss, damit sie von seinem Sperma kosten konnte.

„Akzeptierst du mich als Sklavin oder brauchst du noch mehr Argumente?“, fragte Alicia und strahlte ihn an. „Du wirst eine gute und profitable Sklavin werden. Du bist sehr talentiert. Aber erst machen wir dich zu einem Vampir.“, versprach Richard.

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Richard wusste, dass Alicia ihm vertraute. Das Problem war, dass er sich selbst nicht vertraute. Alle seine Informationen stammten von dem mysteriösen Datenspeicher, welchen er aus Selenes Schädel extrahiert hatte. Er konnte den Virus für die Umwandlung unmöglich testen bevor er ihn Alicia injizierte. Er beschloss seine Zweifel zu ignorieren und dem Datenspeicher zu vertrauen.

„Gut. Zieh dich bitte aus und leg dich auf den Behandlungstisch. Auch wenn dir Latex steht, muss zu deiner Sicherheit all deine Kleidung entfernt werden. So lässt sich leichter feststellen, was in deinem Körper vor sich geht.“, verlangte Richard

Alicia gehorchte und zog sich langsam aus. Sie gab sich Mühe dies so lasziv wie möglich zu machen, in der Hoffnung Richard würde sie nach einem Strip sofort nehmen. Aber Richard widerstand der Versuchung und versuchte sich auf die Behandlung zu konzentrieren. Zu seinem Glück war Alicia immer noch verschlossen und er war nicht gezwungen sich ihre feuchte Spalte anzusehen. Und Dank ihrer Blastechnik war sein Hoden auch deutlich geleert und er damit etwas immuner gegen ihre Verführungskünste.

Selene konnte Alicia auch zum ersten Mal nackt sehen. Die junge Kriegerin hatte schöne Haut, aber sie war auch von Narben übersät. Jede Menge Schnittwunden aus ihren Einsätzen und Trainingskämpfen. Und auch frische blaue Flecken von der kürzlichen Prügelei mit Selene. Selene hatte Mitleid mit Alicia und fühlte sich schuldig. Sie ahnte, dass Richards Andeutungen von Schmerzen berechtigt waren und es ziemlich heftig werden würde.

Alicia legte sich bereitwillig auf den Behandlungstisch, wo sie zu ihrer eigener Sicherheit an den Tisch gefesselt wurde. Trotz ihrer eigenen Einschränkungen erwies sich Selene sehr geschickt darin Alicia zu sichern. Natürlich half es, dass Alicia gerne gefesselt war und Selenes zärtlichen Händen vertraute.

Genau wie ihre Fesseln im Bett wurde Alicia von zwölf einzelnen Riemen gehalten, welche sie komplett bewegungs- und hilflos machte. Ihre Arme und Beine waren von jeweils einen Riemen an Ober- und Unterschenkel bzw. -Arm gehalten. Dazu kamen ein Bauchgurt, ein Brustgurt sowie ein Riemen an Hals und Stirn. Zusätzlich legte Selene ihr noch ein paar Elektroden an, welche ihre Lebenszeichen überprüfen würden. „Versuch dich zu entspannen und denk an was anderes als Sex. Es dauert noch eine Weile bis Richard uns aufschließen wird.“, sagte Selene beruhigend zu Alicia, während sie zärtlich ihren Kopf streichelte.

P.S.: wer herausfindet, welches Datum die Geschichte gerade hat und zusätzlich herausfindet, wie oft Alicia ihren Richard schon verwöhnen durfte, bitte per PN an mich. Es gibt wie immer das Namensrecht an einer Nebenfigur zu gewinnen.
61. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 25.07.20 21:27

Hallo DarkMarvin,

jetzt ist das neue Kapitel schon recht lange "draußen" und es gibt noch keine Rückmeldung... Es ist gut, wie die Vorausgegangenen, aber weniger rasant. Das ist aber eher der Atmosphäre im Hause geschuldet, als Deinem Schreibstil.

Der kommende Tag könnte recht lang werden für unsere Drei. Für Alicia kann es jetzt tatsächlich "etwas unangenehm" werden, weil ab jetzt ihr Genom in jeder Zelle ergänzt und umgebaut werden muß. Dazu kommt noch der weitgehende Umbau vieler ihrer Organe. Ich hoffe, daß Richard die schlimmsten Nebenwirkungen abmildern kann und Alicia weder Appetit noch Humor verliert. Sie wird bestimmt einen enormen Energiebedarf haben, trotz körperlicher Inaktivität.


PS: Das Datum scheint tatsächlich ein Besonderes zu sein. Nur mit dem Zählen der Wochen habe ich es nicht so...
62. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 05.08.20 23:18

Leider hat es auch diesmal länger als geplant gedauert. Erst zuviel Arbeit, dann Urlaub und dann einen gravierenden technischen Fehler gefunden, den ich ausbauen musste. Ich bleibe damit vage, weil ich es nicht sauber ausrechnen kann, aber jetzt sollte es passen. Erst wollte ich Spritzen benutzen, aber das klappt vom Volumen her nicht.

Zur Timeline/Rätselauflösung:

Alicia wurde am 10.05.2013 geboren (an dem Tag war Sonnenfinsternis)
Entsprechend wurde sie am 10.05.2031 18 Jahre alt und wurde das erste Mal mit dem Vibrator verwöhnt und durfte das erste Mal Richard einen blasen.

Selene wurde am Tag der Mondfinsternis von Richard versklavt. Genauer am Samstag den 08.10.2033. Die an diesem Tag vorgesehene Belohnung für Alicia fiel aus und entsprechend auch die für Sonntag vorgesehene Orale Verwöhnung für Alicia.

Entsprechend hatte Alicia bis dahin 30 Orgasmen (zu jedem Vollmond) und hatte mit Selene Nummer 31.

Richard der seit Alicias 18. Geburtstag jeden Sonntag verwöhnt wurde, hatte bis zu Selenes Gefangennahme 126 (3*42) Mal das Vergnügen mit Alicia und dann im letzten Kapitel Nummer 127.

Ehrlich gesagt war weder 31 noch 127 geplant, sondern ich habe mich von den Mondphasen inspirieren lassen, aber ich freue mich immer, wenn 1,2,3,5,11,31,127,709,5381 sich zeigt.
Meine Lieblingsprimzahlen

Zum aktuellen Datum:
Kapitel 3.1-3.2 spielt am 05.11.2033, da wird Alicia gefangen genommen.
In Kapitel 3.2-3.5 spielen am 06.11.2033. Wieder Vollmond und Alicias Orgasmus 31.
Nach der Nacht spielen nun Kapitel 4.1+4.2 am 07.11.2033


Zitat
Hallo DarkMarvin,

jetzt ist das neue Kapitel schon recht lange \"draußen\" und es gibt noch keine Rückmeldung... Es ist gut, wie die Vorausgegangenen, aber weniger rasant. Das ist aber eher der Atmosphäre im Hause geschuldet, als Deinem Schreibstil.


Sommerzeit ist Urlaubszeit. Das geht nicht nur mir so, sondern auch meinen Lesern.

Zitat

Der kommende Tag könnte recht lang werden für unsere Drei. Für Alicia kann es jetzt tatsächlich \"etwas unangenehm\" werden, weil ab jetzt ihr Genom in jeder Zelle ergänzt und umgebaut werden muß. Dazu kommt noch der weitgehende Umbau vieler ihrer Organe. Ich hoffe, daß Richard die schlimmsten Nebenwirkungen abmildern kann und Alicia weder Appetit noch Humor verliert. Sie wird bestimmt einen enormen Energiebedarf haben, trotz körperlicher Inaktivität.

Da ist was dran. Aber Selene ist die erfahrenere Krankenschwester....

63. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 05.08.20 23:27

4.2 Verwandlung

„Wir sind uns darüber einig, dass du ab sofort zahm bist? Und dass du wenn Alicia fertig verwandelt ist, deine Fesseln wieder ohne Gegenwehr angelegt bekommst?“, fragte Richard an Selene gerichtet.

„Ja, ich werde eine gehorsame Sklavin sein und mit Freude die Fesseln wieder annehmen.“, versprach Selene.

„Gut. Du brauchst etwas mehr Bewegungsspielraum, damit du mir helfen kannst.“, erklärte Richard. Statt Selenes Ketten zu lösen verband er stattdessen ihre Leine mit einer Kette, die an der Decke hing und sicherte das Ganze mit einem Schloss. Selene würde an jede Stelle von Alicias Behandlungstisch kommen, aber die Kette war zu kurz, um zur Tür zu kommen. Ihre Fußkette, die beide Füße mit einer Schrittlänge von dreißig Zentimetern verband ließ er genauso dran, wie die gleichlange Kette, welche Selenes Hände vor dem Bauch verband. Er entfernte nur die Kette, welche Selenes Oberarme hinter dem Rücken verband, ließ aber die passenden Stahlschellen dran.

Selene könnte wieder kämpfen, aber nicht fliehen. So sehr reichte sein Vertrauen dann doch nicht. „Ich nehme an, du hast den Auslöser für Elektroschocks bereit, falls es nötig ist?“, fragte Selene.

„Danke, den hätte ich fast vergessen!“, sagte Richard und holte die passende Fernsteuerung. Er drückte probehalber kurz auf den Auslöser und sah, wie Selene kurz zusammenzuckte. Anschließend steckte er die Fernsteuerung in seine Brusttasche. „Gut mitgedacht, 5381. Vielleicht darfst du irgendwann wieder eine Person sein, wenn du wie jetzt mitdenkst und mich auf Fehler meiner Kontrolle aufmerksam machst.“, sagte Richard gespielt streng, konnte sein Grinsen aber kaum verbergen. Er war Selene nicht mehr böse, wollte sie aber trotzdem nicht aus der Strafe entlassen.

„Danke mein Meister!“, sagte Selene genauso grinsend. Sich ihm auszuliefern gefiel ihr.

Voller Neid ob der Möglichkeiten sich damit unterwerfen zu können sah Alicia zu Richard. „Muss ich dich auch angreifen, damit du mir so einen Gürtel anlegst?“, fragte Alicia bettelnd.

„Ich denke Gewalt liegt in der Natur von Vampiren. Und deswegen wirst du ein baugleiches Modell bekommen, um dich von Anfang an zu zähmen.“, versprach Richard. Er kannte den bettelnden Blick von Alicia und musste eh nachgeben. Und er wollte sie eh als gefügige Sklavin.

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„Die Behandlung ist eigentlich ziemlich einfach. Ich werde dir eine Spritze mit speziellen Viren geben. Diese werden jede Zelle deines Körpers infizieren und dich auf zellularer Ebene verwandeln. Den Rest müsste dein Körper von allein machen und du solltest dich verwandeln. Deine Verwandlung wird eine Weile dauern und wahrscheinlich auch schmerzhaft werden. Damit du dich nicht selber verletzt wirst du derweil gefesselt bleiben.“, begann Richard an Alicia gerichtet zu erklären.

„Für die Dauer der Umwandlung wirst du einen Katheder tragen, falls du pinkeln musst. Ich werde dir dafür deine Stahlunterwäsche entfernen müssen. Keine Sorge hinterher bekommst du das neue Modell.“, sagte Richard und entfernte den Keuschheitsgürtel. Selene führte Alicia vorsichtig den Kathederschlauch ein, fixierte diesen und schloss an dem anderen Ende einen Urinbeutel an.

„Du solltest noch etwas Nahrung zu dir nehmen. Deine Speiseröhre wird bei deiner Verwandlung zuwachsen und ich bin mir nicht sicher, ob zu dem Zeitpunkt schon deine Vampirzähne funktionstüchtig sind.“, schlug Richard vor.

„Eigentlich bin ich satt. Ich werd schon nicht so schnell verhungern.“, antwortete Alicia.

„Das war kein Vorschlag mein Schatz. Dein Körper wird viel Energie brauchen um sich umzubauen. Zwei Liter sind das Minimum was du jetzt trinken musst.“, sagte Selene streng. Sie schob Alicia einen Schlauch in den Mund durch den Blut in sie rein lief. Alicia blieb nun keine Wahl und sie musste alles runter schlucken. Schon nach wenigen Schlucken hatte sie das Gefühl voll zu sein. Sie wusste würgen und es begann Blut aus ihrem Mund herauszulaufen.

Aber Selene hielt ihr nur den Mund zu und streichelte sie zur Beruhigung. „Du musst mehr trinken.“ Alicia schluckte so schnell sie konnte, aber trotzdem lief ihr immer mehr Blut aus dem Mund heraus. Irgendwann beschloss Selene, dass Alicia voll genug war, dafür aber umso schmutziger. Zärtlich säuberte sie nun das Gesicht von Alicia mit ihrer Zunge. „Ich sollte dich öfter in Blut baden und es erst dann von ihr trinken, du schmeckst einfach köstlich.“, murmelte Selene, während sie das Blut von Alicias Mund und Hals leckte.

Alicia schloss ihre Augen und genoss ihre Reinigung. Sie hoffte dass Selene auch versuchen würde sie vaginal zu füttern, damit sie auch dort gereinigt werden musste. Hoffentlich hatte Richard nichts dagegen, dass sie sich so verwöhnen lies. Kurze Zeit später hörte sie einen kurzen Schrei und öffnete erschrocken die Augen. Selene sah aus, als ob sie kurz Schmerzen gehabt hatte und sich deswegen zurückgezogen hatte.

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„Ich habe dir doch gesagt, dass dein Keuschheitsgürtel dich bestrafen wird, wenn du zu viel Lust empfindest. Erst wenn ihr beide fertig seid, werde ich euch Lust gestatten.“, sagte Richard trocken. „Du darfst sie aber gerne weiter streicheln, übertreib es aber nicht.“

Richard nahm nun einen Beutel mit rund zwei Liter einer klaren Flüssigkeit und begann Alicia eine Infusion zu legen. „Ich habe Selenes Vampirgene in modifizierte Viren eingebaut. Je ein Virus für jede deiner Zellen. Die Viren werden eindringen und jede Einzelne verwandeln. Ich hatte erst erwogen, richtige Viren zu nehmen, die sich vermehren, aber dann würden sie die Zelle töten. Diese werden nur ihre Genfracht abliefern und dann inaktiv sein. Daher auch die große Infusion.“, erklärte Richard.

Selene konnte ihm ansehen, dass er nicht die ganze Wahrheit erzählte, aber sie nahm an, dass er die Methode lediglich vereinfacht darstellte. Sie wusste ja nicht, dass er den letzten Monat damit verbracht hatte, die ersten Viren aus der Kapsel aus ihrem Schädel in einer speziellen Nährlösung zu vermehren. Und sie ahnte auch nicht, dass die Viren auf Alicias Zellen abgestimmt werden mussten, um ihre Immunabwehr auszutricksen. Genau sowenig ahnte sie, dass Alicia leicht veränderte Vampirgene erhalten würde, damit sich ihre gemeinsamen Kinder genetisch mehr unterscheiden würden.

„Spürst du schon irgendeine Veränderung Alicia?“, fragte er nun an Alicia gewandt.

„Mein Arm scheint wärmer zu werden, aber sonst geht es mir gut.“, sagte Alicia ehrlich. „Selene, ich glaube meine Spalte konnte ich die letzten Wochen nicht so reinigen, wie ich wollte, da mich jemand eingesperrt hatte. Würde es dir was ausmachen sie für mich sauberzumachen?“, bat Alicia mit einem breiten Grinsen und schloss voller Vorfreude ihre Augen.

Selene sah Richard an, wie um Erlaubnis zu bitten. „Ich glaub sie hat Recht, und da ich sie nicht abgeschlossen habe, darfst du sie gerne verwöhnen. Und sei zärtlich zu ihr. Treib es nicht zu weit, ich werde euch beide bestrafen, wenn eine von euch beiden einen Höhepunkt bekommt.“

Vorsichtig hockte sich Selene auf Alicias Beine und liebkoste deren Spalte mit ihrer Zunge. Alicia schmeckte wirklich vorzüglich und am liebsten hätte sie mit ihren Zähnen zugebissen, um das Blut von ihr zu kosten. Sie hielt sich aber zurück und achtete darauf Alicia nicht zu sehr zu stimulieren. Sie wollte es nicht riskieren, dass Richard böse wurde. So umspielte sie den Schlauch von dem Katheder und ihre Schamlippen, hielt sich aber von Alicias Knospe fern. Wenn auch diese Stimulation zu viel wurde, dann machte sie kurz Pause, damit sich Alicia wieder beruhigen konnte.

Alicia war völlig glücklich und träumte vor sich hin. Noch nie hatte sie jemand oral verwöhnt. Sehr viel besser, als wenn Richard sie mit einem leblosen Vibrator verwöhnte. Sie spürte, wie sie sich immer mehr aufheizte, glaubte aber noch, dass es an ihrer Lust lag. Sie wusste nicht, dass die Viren in ihr schon Billionen Zellen erobert hatten und begannen diese umzubauen.

Nach etwa zwei Stunden stoppte Selene ganz. Die Infusion hatte eine Stunde benötigt um die virengetränkte Flüssigkeit in Alicias Körper laufen zu lassen und hatte genügend Zeit gehabt sich erst über das Blut und dann über die Lymphe in allen Bereichen von Alicias Körper auszubreiten. Die Zeit war extra so lang gewählt, damit Alicias Körper nicht überfordert war die Viren zu verteilen.

„Ich glaube sie bekommt Fieber. Sie liegt schon ein Grad über normal und ich hab das Gefühl es wird stärker. Besorg mir etwas zum kühlen. Am besten Eiswürfel und ein Tuch.“, sagte Selene zu Richard streng. Dieser war ganz in Trance und hatte eine deutliche Beule in seiner Hose. „Am besten du packst dir auch ein paar Eiswürfel in die Hose oder du erleichterst dich in eine von uns.“, meinte Selene lächelnd.

„Du hast Recht. Sorry, dass ich grad weggetreten war. Ihr Zwei seid echt heiß.“ Richard riss sich von dem Anblick los und holte einen Sack Eiswürfel. In der kurzen Zeit, in der er weg war, stieg Alicias Temperatur immer weiter und es bildeten sich erste Schweißtropfen auf ihrer Stirn.

Als Richard endlich mit dem Eis zurückkam sah Selene ihn streng an. „Ich hoffe du weißt was du tust. Sie hat schon vierzig Grad Fieber.“ Selene nahm sich ein paar Eiswürfel und legte sie Alicia auf den Bauch und gab ihr zusätzlich welche zum Lutschen. „Erschreck dich nicht, es wird gleich kalt werden.“ Selene schob vorsichtig einen Eiswürfel nach dem anderen in Alicias heiße Spalte, damit auch ihr Körperinneres abkühlen konnte. Alicia mochte es zwar, dass Selene sie penetrierte, aber es wäre ihr viel lieber gewesen, wenn sie statt der kalten Eiswürfel Selenes heiße Zunge oder Richards Penis in sich spüren dürfte.

Nach der Erstversorgung nahm Selene nun den Lappen, umwickelte mit diesem eine Handvoll Eiswürfel und kühlte gleichmäßig den ganzen Körper von Alicia. Richard folgte Selenes Beispiel und kühlte Alicias Körper und wischte ihr den Schweiß vom Körper. Keiner der drei dachte jetzt noch an Sex, obwohl sie einander intensiver als je zuvor berührten. Selene sah immer sorgenvoller aus, weil trotz der Kühlung die Temperatur immer weiter stieg. Sie erwog Alicia ein Eisbad zu verordnen, aber sie hatte Glück und Alicias Temperatur stabilisierte sich bei zweiundvierzig Grad.

Erst nach einer Stunde Fieber begann Alicias Temperatur zu fallen. Alicia war derweil eingeschlafen, stöhnte aber unter ihrer eigenen Hitze. Selenes Sorgen ließen langsam nach und sie glaubte Alicia allein versorgen zu können. „Leg dich einen Moment schlafen. Ich werde dich wecken, wenn sich etwas ändert.“, befahl sie Richard und schickte ihn auf die nahe Couch.

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Richard wurde von einem Kuss geweckt. „Sie hat das Fieber überstanden und ist jetzt wach. Du hast sechs Stunden geschlafen. Komm mit!“, sagte Selene ohne viel Umschweife und stellte Richard mit einem Ruck auf die Beine.

Richard folgte Selene noch etwas müde, aber so, als ob er ihr Sklave wäre und sie nicht seine Sklavin. „Wie fühlst du dich?“, fragte er Alicia, als er schließlich bei ihr war.

„Sicher gefesselt und hungrig, aber ansonsten völlig unverändert.“, antwortete Alicia fröhlich.

Selene gab ihr eine Blutkonserve, welche Alicia austrank. Genau wie vorher hatte sie eine Speiseröhre und keine Vampirzähne. Es schien ihr einen Moment, als ob sich nichts verändert hätte und sie immer noch menschlich war. Aber das Blut schmeckte anders. Sie konnte viel mehr Nuancen schmecken als vorher. Der Geschmack war sehr viel intensiver als zuvor und sie wollte mehr. Gierig trank sie die Konserve leer und leckte sich anschließend über die Lippen, um keinen Tropfen zu verschwenden.

„Ich fürchte außer dem Fieber hat sich nichts verändert. Sie müsste richtige Vampirzähne haben und das Blut auch durch diese in den Magen saugen.“, meinte Selene, während Alicia gierig die zweite Konserve leerte.

Richard entnahm Alicia zur Kontrolle eine Gewebeprobe und untersuchte sie kurz. Die kleine Wunde von Alicia war innerhalb einer Minute verheilt. Sehr viel schneller als je bei einem Menschen, aber auch sehr viel langsamer, als bei Selene. „Ich versteh das nicht. Genetisch gesehen ist sie ein Vampir wie du Selene. Aber ihr Körper baut sich nicht um. Ich fürchte sie war zu alt für eine Umwandlung.“, sagte Richard Niedergeschlagen.

„Was fällt dir ein! Ich bin nicht mal halb so alt wie du. Und mein Herz schlägt völlig gleichmäßig und hat nicht so ein komisches Rauschen in der linken Herzkammer.“, sagte Alicia gespielt wütend.

„Tut mir leid. Ich meinte nicht, dass du alt bist, sondern nur zu alt für eine Umwandlung. Wahrscheinlich hätte ich dich infizieren müssen, bevor sich deine Zellen differenzieren. Also so in den ersten paar Tagen deines Lebens ab deiner Zeugung gerechnet. Es tut mir…“, begann sich Richard zu rechtfertigen.

„Warte mal. Du kannst wirklich die leichte Verengung in seiner Herzkammer hören?“, fragte Selene.

„Aber ja. So laut wie sein Herz schlägt. Kannst du es nicht hören?“, fragte Alicia verwirrt zurück.

„Klar kann ich es hören. Aber Richard nicht, weil er ein Mensch ist. Keine Sorge Richard, das was du hast ist völlig normal und ziemlich verbreitet. Es ist zwar tödlich, aber dir können noch gut und gerne fünfzig Jahre bleiben.“, meinte Selene. Richard befühlte sein Herz und war verwirrt. Er ließ sich regelmäßig untersuchen und es war nie ein Herzfehler festgestellt worden.

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„Ich denke dein Körper verändert sich schon. Du hattest Hunger und das schärft auch bei mir das Gehör für fließendes Blut. Hat sich auch dein Geschmackssinn verändert?“, vermutete Selene.

„Ich weiß nicht. Das Blut schmeckte irgendwie intensiver und reichhaltiger. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Es hat Nuancen in sich, die ich nicht zuordnen kann.“, sagte Alicia.

„Das wirst du noch lernen. Ich kann nicht nur die sechs Grundgeschmacksrichtungen wie ein Mensch unterscheiden, sondern habe noch zusätzliche Rezeptoren für mindestens drei weitere Grundgeschmacksrichtungen. Dir müssen sie inzwischen ebenfalls gewachsen sein. Ich werde dir beibringen, auf was du beim Blut achten musst. Richard machst du bitte den Oberkörper frei und das Licht aus. Ich möchte eine Theorie testen.“, befahl Selene.

Richard gehorchte. Er hatte keine Ahnung was Selene vorhatte. Das Labor war plötzlich verdammt dunkel. Komplett ohne Lichtquelle. Selene schob ihn im Dunkeln in Alicias Blickfeld. Anschließend fuhr sie mit ihren Fingernägeln über Richards Brustkorb. Es tat ihr gut Richard zu kontrollieren, nachdem sie den letzten Monat seine gefügige Sklavin war. Sie wollte Alicia eine Lehrerin sein und brauchte dafür eine menschliche Versuchsperson. Sie könnte sich ja anschließend von ihm wieder unterwerfen lassen.

Richard wurde nervös und sein Puls beschleunigte sich. Er war sich nicht sicher, was Selene vorhatte und befürchtete, dass sie ihn jetzt gemeinsam mit Alicia aussaugen würde. Er hätte keine Chance sich dagegen zu wehren.

„Was du jetzt riechst, hörst und siehst ist Nervosität.“ Richard sah überhaupt nichts, es war schließlich stockfinster. Aber Alicia konnte etwas sehen. Sie konnte ganz klar Selenes warmen Körper sehen. Und Richard strahlte immer heller. Sie konnte Infrarotstrahlung sehen! Und Richard wurde nervöser und damit wärmer. Der Geruch von Richard regte ihren Appetit an.

„Und das ist Angst!“, sagte Selene und versetzte Richard einen Kratzer an seinem linken Arm. Sie ließ Alicia das Blut von ihrem Finger lecken. „Venenblut. Ist sauerstoffarm und hat weniger Zucker.“ kommentierte Selene, als Alicia das Blut von ihrem Finger leckte.

„Und das ist Lust.“ Selene griff seinen Penis und massierte ihn leicht, bis er für Alicia gut sichtbar wuchs und voller Wärme aufleuchtete. Selene versetzte Richard noch einen Kratzer an einer anderen Stelle und ließ Alicia davon kosten. „Diesmal aus der Arterie. Mehr Sauerstoff und Zucker. Und zu dem Adrenalin kommt jede Menge Testosteron und noch ein paar andere Lusthormone.“

Selene machte das Licht wieder an und gab Richard einen Kuss auf die Wange. „Danke Richard. Ich hoffe es tut nicht zu sehr weh. Ich brauchte eine Versuchsperson und du schienst mir geeignet. Ich bin auch weiterhin deine Sklavin.“ säuselte Selene ihm ins Ohr und reichte ihm sein Oberteil. Richard konnte ihr nicht böse sein. Er hatte sich in einen Vampir verliebt und hätte damit rechnen müssen.

Selene drückte ihm noch seine Fernsteuerung in die Hand. „Ich nehme an, du willst mich daran erinnern, dass ich dir gehöre und nicht eigenmächtig handeln darf.“, suggerierte Selene. Richard sah sie verwirrt an und nickte. Er sah wie Selene kurz zusammenzuckte, als ihr Keuschheitsgürtel sie mit Strom folterte. Er beließ es aber bei einem kurzen Schock, da er ihr nicht böse war und sie freiwillig die Strafe ertrug.

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„Und alles mitbekommen?“, fragte Selene an Alicia gewandt. „Das war echt cool. Mir scheinen wirklich neue Sinne gewachsen zu sein. Und ich würde gern noch ein wenig trinken. Darf ich von Richard noch was haben?“, bettelte Alicia.

„Später. Für jetzt bekommst du erst mal Konserven.“, sagte Selene.

„Kontrollierst du eigentlich alle Menschen so? Ich meine indem du so verführerisch duftest?“, fragte Alicia.

„Kontrollieren ist nicht ganz richtig. Ich kann sie dazu bringen mich zu lieben. Aber nicht dazu mir zu gehorchen. Bei Richard habe ich eine ziemlich hohe Dosis angewendet und trotzdem bin ich jetzt sein Eigentum. Vielleicht habe ich es aber auch zu hoch dosiert und er wollte mich deswegen für sich allein und musste mich daher einschließen. Du produzierst übrigens mittlerweile ein ähnliches Pheromon. Bald wirst du lernen, wie du damit Männer kontrollieren kannst. Oder im Fall von Richard, wie du es schaffst, dass er dich für sich alleine will. Auf mich wirkt es übrigens auch. Wenn Richard es erlauben würde, würde ich dich am liebsten mit der Zunge verwöhnen.“

Richard fragte sich einen Moment lang, ob Selene wirklich schön war, oder ob er nur durch einen Pheromon-Cocktail dazu gezwungen wurde es zu glauben. Aber er war sich sicher, dass sie wirklich schön war. Er hatte ihren Körper vermessen und dieser war mathematisch gesehen perfekt. Völlig symmetrisch, alle Proportionen waren Idealmaße und dazu eine makellose Haut. Er begehrte und liebte sie wirklich.

„Wenn du auch Alicia so wie mir verfallen willst: Ihre Pheromone sind an ihrer Spalte am stärksten konzentriert. Sie ist dein Eigentum und würde es sicher zu schätzen wissen, wenn du ihr einen kleinen Kuss geben würdest.“ schlug Selene vor.

„Das wird nichts ändern. Ihr beide mögt mich chemisch gesehen dazu zwingen euch zu begehren, aber ihr bleibt trotzdem mein Eigentum.“, sagte Richard, wie um klarzustellen, wer der Boss war. „Aber natürlich Richard. Wir sind deine Lustsklavinnen, die nur dafür leben deine Lust zu befriedigen.“, versprach Selene und drückte seinen Kopf dabei sanft nach unten immer näher an Alicias feuchte Spalte.

Als Richards Gesicht nur noch wenige Zentimeter von Alicias Spalte entfernt war, begann er den lieblichen Duft der unberührten Lustgrotte bewusst wahrzunehmen. Es kam ihm unglaublich verlockend vor, jetzt die Spalte seiner Schülerin zu lecken und sie anschließend zu entjungfern. Er atmete noch einige Male den lieblichen Duft von Alicia ein, bis er sicher war, dass sein Körper ihr endgültig verfallen war.

Aber er hatte sich noch im Griff. Für Alicia galt wahrscheinlich die gleiche Regel wie für Selene. Umso länger er ihr widerstand, umso eher würde sich Alicia bereiterklären sich endgültig seinen Fetischen zu unterwerfen. Sie würde sich dann nicht nur in seine Wünsche fügen, sondern aktiv fordern sich so zu verändern, dass sie für ihn perfekt war. Hoffte er zumindest. Also zog er sich zurück und richtete sich wieder auf, ohne sie berührt zu haben.

„Du riechst wirklich gut. Aber ich denke es fehlt noch etwas, damit du perfekt bist. Man sollte versuchen, wie sich dein Duft verändert, wenn du komplett in Gummi verpackt bist. Wenn deine Umwandlung abgeschlossen ist, werden wir das versuchen. Möglicherweise kannst du mich dann verführen.“, sagte Richard so ernst wie möglich und versuchte die Beule in seiner Hose zu verbergen.

Selene und Alicia entging natürlich nicht, wie sehr Richard versuchte sich unter Kontrolle zu halten. Für beide leuchtete seine Leistengegend in hellsten Infrarot und sie wussten, dass bei ihm eine zärtliche Berührung reichen würde, damit er sofort kommen würde, so sehr war sein Blut von den Pheromonen der beiden Vampire geflutet. Aber sie wollten ihn zu nichts zwingen. Zumindest vorerst nicht.

„Wie du befiehlst mein Meister. Alicia wird dir sicher noch mehr zusagen, wenn sie in Latex verpackt ist und fertig verwandelt ist. Hast du eine Idee, wie wir ihre Verwandlung beschleunigen können? Sie ist zwar auf zellularer Ebene verwandelt, aber ihr Körper ist ansonsten noch fast völlig unverändert und scheint auch eine Pause zu machen.“, fragte Selene unterwürfig.

„Wahrscheinlich müssen wir alle mehr Geduld haben und abwarten, bis ihre Zellen sich planmäßig teilen und den Körper dabei umgestalten. Je nachdem, wie schnell das geht, rechne ich damit, dass sie in einer Woche bis in einem Jahr fertig umgewandelt ist, und wir anschließend miteinander schlafen können, um sie zu entjungfern. Bis dahin werde ich euch sicherheitshalber verschließen, damit ihr Beiden ausreichend rollig seid.“, sagte Richard.

„Du willst uns wirklich noch ein Jahr hinhalten und uns erst dann kommen lassen? Ich dachte, du wüsstest, wie man es beschleunigt. Du weißt doch, dass wir dir nur alle unsere Verführungskünste anbieten können, wenn wir aufgeschlossen werden.“, bettelte Selene. Sie würde sich Richards Befehlen fügen, aber sie hoffte inständig, dass sie nicht so lange auf Orgasmen warten müsste.

„Na ja eine Idee hätte ich da noch, aber sie wird euch nicht gefallen.“, fing Richard an.

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„Ich denke, dass sich Alicias Verwandlung beschleunigt, wenn ihr Kreislauf auf Touren gebracht wird und ihr Blut von Hormonen aller Art geflutet wird.“, schlug Richard vor.

„Heißt das, sie soll Sex haben und schon verwandelt sie sich? Was sollte uns daran nicht gefallen?“, fragte Selene verwundert.

„Genau das. Aber da ihr noch nicht fertig verwandelt seid, werde ich noch nicht mit einer von euch schlafen, und dementsprechend dürft ihr noch keine Orgasmen haben. Falls einer von euch die Behandlungsmethode doch zu sehr gefällt und einen Orgasmus bekommt, werde ich euch bestrafen müssen. Selene dein Keuschheitsgürtel bestraft dich ja schon automatisch. Da Alicia ihn aber nicht tragen kann, da du sie sonst nicht verwöhnen kannst, werde ich sie anschließend bestrafen müssen.“ schlug Richard vor.

Alicia bettelte mit ihrem Blick Selene an zuzustimmen. Selbst wenn es für ihre Verwandlung nutzlos wäre, würde sie ein paar schöne Stunden haben. Wie schlimm konnte eine mögliche Strafe schon sein, wenn sie vorher einen Orgasmus haben würde?

„Lass es uns versuchen. Aber ich verbiete dir sie zu bestrafen. Sie ist gefesselt und kann sich nicht wehren. Du wirst mich an ihrer Stelle betrafen müssen, da mich dann die Schuld trifft. Außerdem kann ich mehr vertragen.“, verlangte Selene.

„Na schön, es kann nicht schaden dich mal zu züchtigen. Du verhältst dich eh zu sehr wie eine freie Person und nicht mehr wie das Objekt 5381. Sei zärtlich zu ihr, ich werde euch derweil zusehen.“, entschied Richard.

Selene setzte sich nun links neben Alicia, damit Richard, der rechts von Alicia stand, alles sehen konnte und nicht von Selene die Sicht versperrt bekam. Selene streichelte sanft den Kopf von Alicia und mit der anderen Hand massierte sie zärtlich die Lustperle von ihr. Alicia sah am Anfang Selene noch fest in die Augen, schloss sie dann aber, um sich ihrer Lust ungestörter hingeben zu können.

Immer schneller wurde ihre Atmung und ihr Herz schlug schneller und heftiger als je zuvor. Schließlich entlud sich ihre Lust in einen Orgasmus, doch der Moment der Lustentladung war nur kurz. Sie fühlte ein unangenehmes Ziehen im Bauch, welches sich schnell steigerte, bis sie glaubte, dass es sie zerreißen würde. Sie stöhnte heftig auf, konnte aber einen Schrei vor Schmerz gerade noch so verhindern. Das Ziehen in ihrem Bauch ließ nach und damit auch der Schmerz. Sie öffnete die Augen und sah Selene tief in ihre Augen.

Selene hatte sehr wohl gespürt, dass Alicia Schmerzen hatte und sie sich nur ganz knapp unter Kontrolle gehabt hatte. Richard hingegen hatte ihr aufbäumen und ihr Stöhnen für Nachwirkungen von einem Orgasmus gehalten. „Tut mir leid Richard, ich habe sie wohl zu sehr stimuliert. Du kannst dir also schon mal eine Strafe für mich ausdenken.“, sagte Selene, hielt ihren Blick jedoch die ganze Zeit auf Alicia gerichtet. Sie war sich schließlich sicher, dass Alicia nicht wollte, dass Richard bemerkte, dass sie Schmerzen hatte und wollte, dass er verschwand. Ihre Schmerzen zu unterdrücken war zu anstrengend.

„Aber ich denke es hat funktioniert.“, sagte Selene. Sie strich mit ihrer Hand über eine alte Narbe von Alicia, die sie sich bei einem ihrer vielen Abenteuer am Bauch zugezogen hatte. Wie eine große Hautschuppe löste sich die Narbe von Alicias Haut und fiel zu Boden. Unter der Narbe kam völlig unversehrte Haut zum Vorschein, welche völlig glatt und rosig war.

„Bist du dir sicher, dass du die ganze Zeit dabei sein willst, wenn ich sie verwöhne? Dass du mich foltern wirst, lässt sich ja nicht mehr verhindern, aber es gibt keinen Grund, warum auch du leidest. Die Beule in deiner Hose wird immer größer und du leidest sicher schrecklich. Also hilf mir entweder indem du sie vögelst oder dir von mir wenigstens einen blasen lässt, oder hau ab, nimm eine kalte Dusche und kümmere dich um deine Firma.“ schlug Selene bestimmend vor.

„Ich denke, du hast völlig Recht und ich sollte gehen. Aber glaub nicht, ich merke nicht, wie oft du zu weit gehst und Alicia Orgasmen bescherst. Sie ist verkabelt und der angeschlossene Computer zeichnet alles auf. Du kannst also nicht mogeln.“ beschloss Richard und stand auf.

„Ich werde wahrscheinlich so in zehn bis zwölf Stunden wieder da sein. Vergnügt euch so lange, aber bleibt keusch.“ verabschiedete sich Richard und gab beiden noch einen flüchtigen Kuss auf die Wangen, bevor er durch die Tür verschwand.

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„Hattest du große Schmerzen?“, fragte Selene besorgt, als Richard endlich weg war.

„Es hat schon ziemlich wehgetan, aber jetzt ist alles wieder gut.“, versuchte Alicia Selene zu beruhigen.

„Wo genau hattest du Schmerzen?“, fragte Selene.

„Eigentlich überall, aber im Bauch war es besonders schlimm. Es hat sich angefühlt, als würde ich innerlich zerreißen.“, sagte Alicia.

„War es hier?“ Selene berührte zielsicher eine Stelle am Bauch von Alicia. Verwundert nickte Alicia. „Deine Wärmesignatur hat sich da ein wenig verändert.“, erklärte Selene. „Dein Dünndarm hat sich ein wenig verkürzt. Blut und Sperma sind leichter verdaulich als deine alte Nahrung. Dementsprechend reicht auch ein halb so langer Darm und verkürzt sich entsprechend. Möchtest du, dass ich dich schone und nur leicht stimuliere? Vielleicht wird es weniger schmerzhaft, wenn du keinen Orgasmus hast.“, schlug Selene vor.

„Spinnst du? Ich habe mein halbes Leben im Keuschheitsgürtel verbracht. Ich denke ich habe es verdient, dass du mich richtig verwöhnst. Wer weiß, wie lange ich das nächste Mal verschlossen bleibe? Kannst du noch bitte den Computer abschalten? Ich will nicht, dass Richard an den Aufzeichnungen sieht, dass ich Schmerzen hatte.“, bat Alicia.

Selene entfernte die Verkabelung von Alicia und gab dann dem angeschlossenen Computer einen kräftigen, wohl platzierten Stoß. Der Datenspeicher im Computer zersprang in tausend kleine Stücke. „Ich werde einfach sagen, ich bin versehentlich dagegen gestoßen. Möchtest du deine Fesseln gelockert haben oder sonst irgendwas bevor ich mit der zweiten Runde weitermache?“

„Du könntest die Fesseln etwas fester machen. Ich stehe auf Fesseln, und umso strenger sie sind umso besser kann ich entspannen.“, bat Alicia und Selene tat ihr den Gefallen. Sie konnte Alicia verstehen, auch sie wollte immer strenger gefesselt werden, seit Richard sie das erste Mal gegen ihren Willen gefesselt hatte. Irgendwann würde sie ihren neuen Fetisch auch ausleben können, ohne sich dagegen zu wehren, aber bis dahin würde sie sich von Richard wohl noch ein wenig abrichten lassen müssen.

„Und jetzt möchte ich, dass du mich richtig verwöhnst, nicht nur mit deiner Hand. Ich möchte, dass du vollen Körpereinsatz zeigst und mich leckst und küsst. Und jetzt fang an meine Sklavin, ich will die Zeit ausnutzen, bis Richard wieder da ist.“, befahl Alicia lächelnd und schloss ihre Augen, um sich auf Selenes Liebesspiel zu konzentrieren.

„Wie du befiehlst Prinzessin.“, sagte Selene nur und setzte sich auf Alicias Unterschenkel, damit sie mit ihrer Zunge wie befohlen an Alicias Lustgrotte kam.

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Selene gab sich die größte Mühe, Alicia schmerzfrei zu halten, aber mit jedem Orgasmus wurde es schlimmer. Selene hatte viel Erfahrung damit, Menschen ihre Schmerzen vergessen zu lassen, indem sie ihre sexuellen Bedürfnisse befriedigte. Zumindest hatte keiner ihrer Blutspender jemals Probleme damit angestochen zu sein, aber bei Alicia war es völlig anders. Die Orgasmen lösten die Schmerzen aus und bekämpften sie nicht. Selene versuchte es gelegentlich auch mit sanfterer Stimulation, aber diese schien nichts zu Alicias Verwandlung beizutragen und von daher verwendete Selene sanfte Streicheleinheiten nur als Zwischenspiel, damit sich Alicia von ihren inneren Umbauarbeiten erholen konnte.

Ihre eigene Lust war für Selene da planbarer. Wenn immer sie zu viel Spaß daran hatte, Alicias Spalte zu lecken und ihre Brüste zu kneten, bekam sie von ihrem Keuschheitsgürtel einen Stromschlag zur Disziplinierung. Also teilten sie bei jeder einzelnen Runde Lust und Schmerz, aber Alicias Gefühle schwankten erheblich stärker in beide Richtungen.

Es dauerte fünf Stunden, bis ihr Verdauungssystem fertig an ihre flüssige Kost angepasst war und auch ihr Fortpflanzungsapperat umgebaut war. Auch sie verfügte jetzt über neue Verbindungen in ihren Öffnungen und konnte wahlweise Blut oder Sperma dahin leiten wo sie wollte. Insbesondere hatte sie auch die passenden spitzen Zähne in beiden Öffnungen. Da Selene mit ihrer Zunge aber nie tief genug eindrang, konnte Alicia die neuen Fangzähne in ihrer Spalte nicht ausprobieren.

Alicias Schmerzen waren dabei zu groß, damit sie merkte, dass ihr Körper sich keineswegs gleichmäßig veränderte, sondern sich die Baustelle spiralförmig von ihrem Bauchnabel wegbewegte. Selene hingegen registrierte sehr wohl, wo sich ihre Gefährtin verwandelte und auch das Muster dahinter blieb ihr nicht verborgen. Sie bemerkte auch, dass die Dauer des Orgasmus die Größe der Region beeinflusste, welche umgebaut wurde. Man benötigte zehn Sekunden Orgasmus, damit eine weitere Spirale geschafft wurde und rund zehn Zentimeter in alle Richtungen verändert waren.

Selene fütterte Alicia nun nach jedem Orgasmus mit Konservenblut, da Alicias Körper sehr viel Energie verbrauchte. Aber Alicia nahm nichts mehr bewusst war. Das ständige Pendeln zwischen Orgasmen und Schmerzen forderte zu viel Kraft von ihr.

Als nach einigen Stunden der Mundraum erreicht war, bildete sich ihre Speiseröhre zurück und verschwand zur Gänze. Gleichzeitig fielen Alicia sämtlich Zähne samt der Wurzel aus. So schmerzhaft, als wenn man sie ihr alle herausgerissen hätte, und zwar ohne Betäubung. Es floss zwar keinen einziger Tropfen Blut dabei, aber das gab Alicia endgültig den Rest. Sie wurde ohnmächtig und reagierte auch nicht mehr auf Selenes Liebkosungen oder ihre Wiederbelebungsversuche.

Selene beschloss Alicia vorerst in Ruhe zu lassen und stattdessen zu reinigen. Sie entfernte alle zweiunddreißig Zähne aus Alicias Mund. Ein Orgasmus hatte gereicht um die perfekten Zähne abzustoßen. Selene hoffte, dass Alicia jetzt nicht entstellt war, sondern bald Ersatz wuchs. Sie wusch dann Alicias Haut von Fuß zum Kopf. Ihre Haut sah sehr viel besser aus als zuvor. Narben, Leberflecke und sogar Sommersprossen ließen sich abwischen, jede noch so kleine Falte war verschwunden und auch ihre Haarwurzeln waren mitsamt der Stoppeln ausgefallen und ließen sich wegwischen. Jede noch so kleine Unvollkommenheit war verschwunden.

Als Selene schließlich Alicias Kopf säuberte, fielen ihr auch hier alle Haare entgegen. Alicias Schädel war jetzt komplett kahl und glatt. Selene hoffte, dass Alicias Haare auch so schnell wachsen würden wie ihre eigenen. Vielleicht hatte Alicias Körper die Haare abgestoßen, weil sie teilweise beschädigt waren und damit nicht mehr perfekt. Oder die Haare nicht korrekt angeordnet, um ein perfekt volles Haar zu haben und nicht nur das durchschnittliche Haar eines Supermodels.

Selene verpackte sowohl Alicias Zähne als auch ihre Haare in Plastikbeutel, falls Alicia ein Andenken an ihr früheres menschliches Dasein haben wollte. Richard hingegen wollte sie das nicht zeigen, er brauchte nicht wissen, dass Alicia leiden musste, und er brauchte auch nicht zu wissen, dass sie zwischenzeitlich nicht begehrenswert war.

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Erst nach einer halben Stunde wachte Alicia wieder auf und blinzelte Selene an. „Mach weiter Selene. Nimm keine Rücksicht auf meine Schmerzen, alles was zählt ist meine Lust!“, forderte Alicia. Sie wackelte dabei so gut es ging mit ihrer Hüfte um Selene damit zu locken. Alicias Aussprache litt ein wenig unter ihren fehlenden Zähnen, aber ihr schien der Verlust nicht aufgefallen zu sein.

„Du hast es bestimmt bald geschafft. Dein Oberkörper scheint fertig zu sein. Jetzt sollten sich nur noch ein paar Details ändern müssen und du bist fertig.“, versprach Selene. Selene nahm wieder zwischen Alicias Schenkeln Platz und liebkoste die lieblich duftende Spalte.

Alicias Verwandlung vollendete sich nun tatsächlich mit einem lauten Schrei der Lust und einem noch lauteren Schrei des Schmerzes. Ihr wuchsen Zähne und auch ihre Haare fingen zu wachsen an. Die Augenbrauen waren dabei fertig, als der Schmerz abgeklungen war und ihr Kopfhaar hatte die Länge von einem Zentimeter erreicht und wuchs mit etwa einem Zentimeter pro Minute weiter. Erfreulicherweise blieben Alicia Haare an anderen Körperstellen erspart und es war absehbar, dass sie in Zukunft keine Rasur mehr benötigen würde, um ihre perfekte Haut präsentieren zu können.

Selene streichelte ihre Geliebte eine Weile und wartete, bis Lust und Schmerz verkraftet waren, erst dann schenkte sie Alicia einen weiteren Orgasmus, der diesmal ohne weitere Umbaumaßnahmen von ihrem Körper vonstattenging und entsprechend auch nicht prompt durch Schmerzen unterbrochen wurde.

„Die Unsterblichkeit steht dir. Wie fühlst du dich?“, fragte Selene, welche sich neben Alicia gelegt hatte, und sich an ihre bewegungslos gefesselte Freundin gekuschelt hatte.

„Toll. Am liebsten würde ich so für immer bleiben. Gefesselt bis in alle Ewigkeit und deine Zunge in meiner Spalte. Ich könnte nur gelegentlich was trinken. Ich bekomme langsam Hunger. Kannst du mir was zu essen besorgen?“, fragte Alicia bittend.

„Das kann ich mir vorstellen, aber ich glaube nicht, dass Richard uns bald wieder erlaubt so lange Sex zu haben. Und abgesehen davon kommt es nicht in Frage, dass ich dich die ganze Zeit verwöhne und du mich dauernd so heiß machst, dass mein Keuschheitsgürtel mich dauernd dafür bestraft. Gelegentlich wirst du dich revanchieren müssen. Und bevor du Blut bekommst will ich noch was testen. Was war bisher dein Lieblingsgericht? Was würdest du gerne noch mal kosten?“, fragte Selene.

„Wie wäre es mit einem Stück Pizza. Mit viel Tomaten und Käse.“, bat Alicia.

„Gut dann habe ich ja richtig geraten und das Passende bestellt.“ Selene holte von dem Tisch an der Zimmerwand eine Pizzaschachtel und entnahm ihr ein Stück frische, warme Pizza. „Ich nehme an, du willst gefüttert werden?“, fragte Selene und Alicia nickte nur. Sie mochte es, wie eine Prinzessin behandelt zu werden. Und wenn man sie fütterte, gab es keinen Grund die Fesseln abgenommen zu bekommen.

Selene schob ihr das Pizzastück in den Mund und Alicia versuchte ein Stück abzubeißen, aber das klappte aus irgendeinem Grund nicht. Schließlich hatte Selene ein Einsehen und schnitt ein kleines Stück ab, welches sie Alicia in den Mund steckte, aber Alicia hatte erneut Probleme. Sie konnte zwar alle Zutaten herausschmecken, die in eine Pizza gehörten und schmeckte auch, dass sie korrekt zubereitet war, aber sie fand den Geschmack widerlich. Tapfer versuchte sie die Pizza zu kauen, aber auch das klappte nicht so Recht. Schließlich gab sie auf und spuckte das kaum beschädigte Stück aus.

„Befühl' mal deine Zähne mit der Zunge. Du wirst feststellen, dass bis auf deine beiden oberen Eckzähne alle nur hübsche Attrappen sind, die deine Tarnung als Mensch verbessern, aber ansonsten völlig nutzlos sind. Unsere Schneidezähne sind stumpf und schneiden nicht, und unsere Backenzähne sind völlig glatt und mahlen nicht. Sie sind zwar stabil, verformen sich aber unter Druck. Fast so wie Hartgummi. Wenn das Richard erfährt meint er sicher, dass der Zweck ist, dass wir ihm einen blasen können, aber er nicht Gefahr läuft, von uns verletzt zu werden.“, scherzte Selene.

„Und wie ich deinem Gesichtsausdruck entnehmen kann, schmeckt dir Pizza nicht mehr. Dein Körper will Blut und zur Not Sperma, der Rest wird nicht akzeptiert. Und da deine Speiseröhre weg ist, kannst du auch nur noch flüssige Nahrung durch deine Vampirzähne saugen.“, erklärte Selene.

Selene legte sich wieder zu Alicia und kuschelte sich an diese. „Was deine nächste Mahlzeit angeht, wirst du noch ein wenig warten müssen. Ich will, dass du Blut direkt von einem Menschen trinkst. Und ich denke, du hast noch Angst einen Menschen zu verletzen. Daher warten wir, bis du bereit bist ein Raubtier zu sein, und bereit bist alles für eine Mahlzeit zu tun. Aber bis dahin werde ich zur Sicherheit noch ein wenig deine Lust ankurbeln. Das wird deinen Appetit anregen.“

Selene arbeitete sich küssend von Alicias Mund nach unten und war gerade an den wohlgeformten Brüsten angekommen, als sie unterbrochen wurden. „Hört sofort auf! Ich denke Alicia hat genug Sex für heute gehabt.“, sagte Richard laut befehlend.

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Schuldbewusst stand Selene auf und stellte sich neben Alicias Liege. Richard hatte längst gesehen, dass die Geräte zur Überwachung von Alicias Lust zerstört am Boden lagen. „Wieso ist die Überwachungselektronik kaputt? Was habt ihr angestellt?“, fragte er zornig.

„Tut mir leid Richard. Ich habe nicht auf meine Umgebung geachtet und bin versehentlich dagegen gestoßen. Und da die ganzen Kabel gestört haben, wenn ich Alicias Brüste liebkost habe, habe ich sie dann auch ganz entfernt.“, log Selene.

„Dann will ich mal so tun, als wenn ich dir das glauben würde. Wie viele Orgasmen hatte unsere Patientin? Ich habe dir ja versprochen, dass ich dich für jeden einzelnen davon bestrafen werde.“, fragte Richard streng.

„Ich habe nicht so genau mitgezählt, aber so zwischen fünf und zehn werden es gewesen sein.“, bot Selene deutlich abrundend an, um die Strafe nicht zu streng werden zu lassen.

„Für mich hat es sich eher wie siebzehn angefühlt.“, sagte Alicia wahrheitsgemäß und erntete dafür einen bösen Blick von Selene. „Tut mir leid Selene, aber Richard ist unser Eigentümer. Und abgesehen davon war der Zweck der Orgasmen ja Teil meiner medizinischen Behandlung. Und mein Arzt muss alles wissen, damit er mich richtig weiter versorgen kann.“, sagte Alicia. Sie ahnte, dass Richard Selene eine sexuell stimulierende Folter zukommen ließ, welche Selene sicher gefallen würde. Oder zumindest ihrer Abrichtung diente.

Überrascht ob der Ehrlichkeit sah Richard Alicia erstaunt an. „Dafür wirst du eine Extrastrafe bekommen Selene. Und auch wenn ich deine Ehrlichkeit schätze Alicia, werde ich auch dich bestrafen müssen, weil du Selene verraten hast. Sie hat dir mehr Orgasmen geschenkt als du sonst in einem Jahr haben durftest und so dankst du es ihr. Ihr müsst lernen miteinander auszukommen denn erst wenn ihr perfekt miteinander harmoniert, dürft ihr mit mir Sex haben. Aber bevor ich zu eurer Strafe komme, will ich wissen, wie der Status von Alicia ist.“

„Entschuldige Richard. Du hast Recht, dass wir und erst Recht unsere Sexualität nur dir allein gehören. Ich hätte nicht lügen dürfen und werde jede Strafe annehmen, die du verlangst. Aber bestrafe Alicia nicht zu hart.“, sagte Selene schuldbewusst.

„Was ihren Status angeht: Ihre Umwandlung ist fast vollständig. Das Einzige was noch nicht fertig ist, sind ihre Knochen. Nur da wo ihre Knochen wachsen mussten, bestehen sie aus Kohlenstoffverbindungen. Der Rest besteht noch immer aus instabilen menschlichen Kalziumverbindungen. Über ihren Urin hat sie erst rund zwanzig Gramm Kalzium ausgeschieden und dementsprechend noch einen langen Weg vor sich. Der letzte Orgasmus hat da auch keine wesentlichen Fortschritte gebracht. Und wie erwartet, verlangen ihre neuen Vampirzähne Blut. Ihr Verdauungssystem ist komplett umgebaut und könnte ein paar Liter Blut gut gebrauchen.“, berichtete Selene.

„Nun in dem Fall habe ich die perfekte Strafe für euch beide.“, meinte Richard lächelnd.
64. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 07.08.20 21:49

Zitat
...
„Nun in dem Fall habe ich die perfekte Strafe für euch beide.“, meinte Richard lächelnd.

Oh-Oh...
Das ging ja richtig schnell mit der Verwandlung. Und daß es so ... lustvoll ... würde hätte ich mir nicht träumen lassen. Da hat Selene ja den richtigen Riecher gehabt, was die Beschleunigung der Verwandlung angeht; sie ist ja schließlich Fachfrau!

Was die Strafe angeht habe ich so eine Ahnung. Ich hoffe, daß draußen gutes Wetter ist und besonders Viele sich so einsam fühlen, daß sie unbedingt lustvoll "einsamen" wollen. Das könnte sich bald in eine richtige Orgie auswachsen, was unsere Beiden ("")-Schnuten angeht. Schließlich hat Alicia so Einiges aufzuholen, was die Nahrungsaufnahme mit allen Möglichkeiten angeht. Jetzt fehlt noch Alicias "Personalnummer" und es kann los gehen. Vermutlich gibt es vom nächsten Kapitel nicht nur eine "stubenreine" Version, was die Arbeit in den Obergeschossen des Hauses angeht. Selene wird ihrer "kleinen Schwester" viel zeigen können. Ich bin gespannt auf die jetzt kommende Entwicklung.



PS: Da ist noch etwas zuviel drin.
... gab Richard einen Kuss auf die Wange. [i]„Danke Richard. ...
65. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 09.08.20 19:21

Zitat


PS: Da ist noch etwas zuviel drin.
... gab Richard einen Kuss auf die Wange. [ i]„Danke Richard. ...

Das passiert, wenn man Formatierung mit suchen/ersetzen macht. Offenbar benutze ich 2 Arten von Anführungszeichen ("“) und bei dem einen Schließenden war es falsch. Danke für die Info. Habs korrigiert.

Zitat

Zitat
...
„Nun in dem Fall habe ich die perfekte Strafe für euch beide.“, meinte Richard lächelnd.

Oh-Oh...

Lass dich überraschen...

Zitat

Was die Strafe angeht habe ich so eine Ahnung. Ich hoffe, daß draußen gutes Wetter ist und besonders Viele sich so einsam fühlen, daß sie unbedingt lustvoll \"einsamen\" wollen. Das könnte sich bald in eine richtige Orgie auswachsen, was unsere Beiden (\"\")-Schnuten angeht.

Anfang November ist meist kein gutes Wetter, aber sie werden schon noch rauskommen. Das dauert aber noch ein paar Kapitel und etwa eine Woche Storyzeit. Denn erst muss trainiert werden...

Zitat

Schließlich hat Alicia so Einiges aufzuholen, was die Nahrungsaufnahme mit allen Möglichkeiten angeht. Jetzt fehlt noch Alicias \"Personalnummer\" und es kann los gehen. Vermutlich gibt es vom nächsten Kapitel nicht nur eine \"stubenreine\" Version, was die Arbeit in den Obergeschossen des Hauses angeht. Selene wird ihrer \"kleinen Schwester\" viel zeigen können. Ich bin gespannt auf die jetzt kommende Entwicklung.

Ich werde versuchen sie stubenrein zu halten. Latex ist immerhin abwischbar.
Die Personalnummer-Vergabe wird gerade geschrieben.
66. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Grinser am 10.09.20 17:41

Bitte bitte bald weiter schreiben
67. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von emilymortimer am 10.09.20 19:16

Da kann ich mich nur anschließen. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Am meisten freue ich mich auf den Einschluss in Kapitel 1.5.2.
68. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 11.09.20 21:06

Zitat
Bitte bitte bald weiter schreiben

Sorry, dass es derzeit so lange dauert, aber bei mehr als 20 Grad kann ich nicht gut schreiben. Oder bei Sonnenlicht. Das bremst. Glücklicherweise ist ja bald Herbst. Dann geht das besser.
Musste noch jede Menge Details recherchieren und korrigieren. Hoffe das jetzt alles sauber ist.

Das einzig gute daran ist, dass ich auf den anderen Foren langsam aufhole und dieses Jahr wohl schaffe alle Plattformen, bei denen ich veröffentliche zu synchronisieren. (kgforum wird aber trotzdem immer Plattform #1 für die Veröffentlichung sein, die meisten anderen geben deutlich zu wenig Feedback, daher müssen sie sich auch dann ein paar Stunden/Tage länger gedulden.)

Zitat

Da kann ich mich nur anschließen. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Am meisten freue ich mich auf den Einschluss in Kapitel 1.5.2.

Bis Weihnachten sollte klappen. Aber ich versuche ein früheres Datum zu halten.

Heute gibt es aber schon mal die ersten Geh-(Trink-) Versuche von Alicia.
69. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 11.09.20 21:10

4.3 Jungvampirin

*8.November 2033(Dienstag)*

Selene und die noch immer unbekleidet auf dem Behandlungstisch gefesselte Alicia sahen Richard neugierig an. Seine Strafandrohung hatte etwas, was auf Sex schließen ließ und darauf, dass sie sich seinem Willen unterwerfen müssten. Voller Vorfreude erwarteten sie seine Befehle, um sie ausführen zu dürfen. Sie wussten, dass er zwar völlige Unterwerfung forderte, aber auch, dass sie dadurch mehr Lust erfahren würden als in Freiheit.

Richard zauberte einen Keuschheitsgürtel aus einer der Schubladen und zeigte ihn drohend Alicia, bevor er ihn ihr anlegte. „Ich denke du hattest genug Sex fürs Erste und solltest wieder zu Kräften kommen. Dein neuer verbesserter Keuschheitsgürtel wird dich nun auch nicht mehr nur passiv dabei unterstützen keusch zu sein, sondern dich aktiv mit Stromschlägen daran hindern zu viel Lust zu haben. Ich will ja nicht, dass du zu sehr leidest, und daher fängt er dich schon frühzeitig ab.“, erklärte er ihre Keuschhaltung.

Alicia akzeptierte ihre metallene Unterhose schon seit langem. Natürlich würde sie lieber ohne bleiben, aber es war Richards gutes Recht sein Eigentum einzuschließen. Immerhin hatte sie gerade bewiesen, dass sie ohne die Schutzkleidung jede Möglichkeit zur Stimulation ausnutzte und dabei keine Disziplin hatte. Sie hegte die Hoffnung, dass er sie irgendwann aufschließen würde und dann endlich entjungfern würde. Vorzugsweise mit seinem Penis und nicht mit einem Dildo.

Nachdem der Gürtel angelegt war und Alicia keine Chance mehr auf Sex hatte, löste er ihre Fesseln. „Zieh dir das hier an, danach kommen wir zu eurer Bestrafung.“, drohte Richard und deutete auf einen Stapel Latexsachen.

Alicia war vom Liebesspiel mit Selene noch immer so feucht, dass sie den hautengen Latexcatsuit mit den integrierten Handschuhen und Zehensocken in weniger als einer Minute anhatte. Auch die engen Stiefel, die ihr bis in den Schritt reichten, hatte sie im Nu an. Sie liebte hochhackige Stiefel und so dünn wie die Absätze waren, war klar, dass es ihrem Schmuck und ihrer Unterwerfung diente. Nur bei dem Anlegen des Korsetts benötigte Alicia Selenes Hilfe, damit es komplett geschlossen werden konnte.

Das Korsett war ziemlich eng und erschwerte das Atmen deutlich. Sie konnte nur noch flach atmen, aber die Enge erregte sie. Und es formte ihre ohnehin schon perfekte Figur noch mehr. Alicia spürte wie der Latex ihre Lust auf Sex erneut ankurbelte und sie merkte auch gleich, dass ihr Keuschheitsgürtel sehr streng eingestellt war. Er bestrafte sie schon für die Lust, die durch ihre Kleidung ausgelöst wurde. Wie würde es wohl sein, wenn sie Selene küssen würde? Sicher würde der Gürtel sie dann grillen. Allein die Vorfreude darauf brachte ihr einen weiteren Stromschlag ein.

„Bist du immer noch einverstanden, dass ich dich in eine Sklavin verwandle und dich im Bordell arbeiten lasse? Einmal entrechtet, gibt es keinen Weg zurück und jeder Versuch deine Freiheit zurück zu bekommen, wird streng bestraft.“, fragte Richard.

Alicia sah Richard tief in die Augen und strich über seinen verpackten Penis. „Deine Sklavin zu werden, wünsche ich mir schon seit Jahren. Wenn du mich entjungferst, werde ich gehorsam sein und alles tun, was du verlangst. Bitte akzeptiere mich als dein Eigentum.“, bat Alicia, gab ihm einen Kuss auf den Mund und kniete sich dann vor ihm hin. Sie lächelte ihn an und hoffte, dass er endlich bereit war sie zu unterwerfen.

* * *

Richard holte aus der Schublade jetzt einen Sklavenreif, der zu dem den Selene trug, baugleich war. Als Alicia ihre Sklavennummer las, strahlte sie über das ganze Gesicht. Selene konnte zwar die Nummer „709“ lesen, aber sich nicht erklären, warum Alicia so strahlte. Sie hatte zwar angenommen, dass die Nummern aufsteigend vergeben wurden und Alicia daher im Bereich 5382 bis 5400 eine Nummer bekam, aber sie verstand nicht, wieso eine kleinere Nummer als ihre eigene Nummer 5381 so viel Freude bei ihrer jungen Vampirschwester auslöste.

„Danke Richard. Du bist so romantisch. Sehr nett von dir, dass ich die Nummer meiner Mutter tragen darf.“, sagte Alicia voller Freude und strich sich die Haare aus dem Nacken, damit Richard ihr den Sklavinnenreif anlegen konnte.

„Du trägst ihren Namen und wolltest immer genau wie sie sein. Wenn deine Familie nicht ermordet worden wäre, hätte dein Vater dich wahrscheinlich auch schon längst für sich arbeiten lassen und du hättest deine Mutter in ihrer Sklavenrolle beerbt.“, sagte Richard sanft und strich ihre Haare wieder so, dass sie im Nacken den Reif bedeckten. Anschließend zog er sie an dem Frontring nach oben und gab ihr einen zärtlichen Kuss.

„Ich nehme an, der Halsreif enthält einen Ortungschip?“, fragte Alicia. Der Halsreif drückte, aber sie konnte problemlos atmen. Aber der Druck war groß genug, um stets an ihre neue Rolle als sein Eigentum erinnert zu werden. Sie spielte mit dem Frontring, als wäre es nur Schmuck, aber wenn man daran zog, würde sie sich wie eine gute Sklavin fügen.

„Natürlich. Der Gürtel ebenfalls. Beide weisen euch als mein Eigentum aus und eine Flucht ist unmöglich. Wenn ihr das Gebäude verlasst, werdet ihr geschockt. Und solltet ihr doch entkommen, wird die Behörde für entlaufene Sklaven euch jagen und zurückbringen. Du gehörst jetzt mir und du kannst nichts tun, um jemals wieder frei zu kommen.“, drohte Richard liebevoll. Er nutzte noch den Ring an ihrem Nacken, um sie genau wie Selene an der Decke festzuketten. Er wollte nicht, dass Alicia den Raum verließ. Er wusste, sie war gefährlich aber solange sie Fesseln als Vorspiel auffasste konnte er sie sichern.

* * *

„Schön. Eure Strafe wird jetzt so aussehen, dass Alicia von dir Selene trinken wird, bis sie satt ist. Dabei wird sie dich fesseln und um dich kontrollieren zu können, wird dabei dein Keuschheitsgürtel entfernt und der von Alicia wird für eine Weile toleranter eingestellt. Ich möchte, dass du das Raubtier in dir entdeckst Alicia. Trink so viel auch immer du willst und wenn Selene sich wehrt, dann versuche sie durch ihre Lust gefügig zu machen.“, sagte Richard.

„Wird ihr das nicht wehtun, wenn ich sie beiße?“, fragte Alicia unsicher.

„Es wird nicht sehr wehtun. Zumindest hat bisher noch niemand, dem ich einmal Blut abgenommen habe, nicht eine Wiederholung gewünscht. Und abgesehen davon, wollte ich schon immer mal wissen, wie sich meine Beute fühlt und es kann nicht schaden, wenn du an jemanden übst, der nicht so leicht kaputt geht. Und sei nicht zu vorsichtig. Wenn Richard das Gefühl hat, dass ich dabei nicht genug leide, denkt er sich vielleicht doch noch eine richtige Strafe aus.“, versuchte Selene die Angst von Alicia zu zerstreuen. Sie selbst hingegen wusste, dass es einiger Übung bedurfte, ein Opfer nicht so weit auszusaugen bis es tot war, obwohl man noch Hunger hatte. Und Alicia war ausgesprochen hungrig und noch deutlich unerfahrener.

Richard öffnete den Reißverschluss von Selenes Catsuit und schloss den Keuschheitsgürtel auf. „Sei nicht so vorlaut! Sonst werde ich mir wirklich noch weitere Strafen ausdenken müssen.“, er entfernte den Keuschheitsgürtel von Selene und schloss den Reißverschluss wieder. Er gab Selene noch einen sanften Klaps auf den Po und überließ sie der hungrigen Alicia.

„Friss!“, befahl er knapp. Alicia gehorchte und begann Selene zu küssen. Es bedurfte keiner großen Überzeugungskünste, damit sich Selene hinlegte, um sich entspannter von Alicia verwöhnen zu lassen. Selene und Alicia umarmten sich dabei und ihre Körper waren immer fester umschlungen. Schon nach wenigen Sekunden bekam Alicia ihren ersten Stromstoß und versuchte sich zu konzentrieren.

Sanft schob sie Selenes Hände neben ihren Kopf in die Position der Fesseln. Es war gar nicht so einfach Selenes Hände zu fesseln, wenn diese die ganze Zeit versuchten den Körper ihrer jungen Geliebten zu streicheln. Aber dank des Keuschheitsgürtels war sie selbst konzentrierter als Selene und schaffte es nach einigen vergeblichen Versuchen Selenes Arme zu bändigen.

Alicia gefiel es, wie Selene sich unter ihr wand. Obwohl die Hände fixiert waren, blieb Selene noch genügend Bewegungsspielraum, um Alicias Lippen zu folgen und sie zu küssen, auch wenn sie sich aufrichtete. So schön die Küsse von Selene auch waren, würde sie Selenes Bewegungsspielraum weiter einschränken müssen, wenn sie von ihr ungestört Blut trinken wollte.

Alicia wanderte langsam mit ihren Küssen Selenes Brust hinab, bis sie das Lustzentrum von Selene erreicht hatte. Während sie Selenes gummiverhüllte Spalte liebkoste, fixierte sie geschickt erst Selenes Oberschenkel und dann auch ihre beiden Unterschenkel. Sie hatte ihr Opfer durch ihre Lust wehrlos gemacht und könnte nun ungestört ihre erste richtige Mahlzeit als Vampir zu sich nehmen.

Alicia arbeite sich küssend wieder nach oben zu Selenes Hals, achtete dabei aber darauf mit ihrer Hand Selenes Scham zu streicheln. Sie wollte, dass Selene weiter in wehrloser Trance blieb und sich nicht dagegen wehrte Nahrung zu sein. Schließlich erreichte sie Selenes Hals und küsste diesen liebevoll.

Hier, am Kragen von Selenes Catsuit duftete ihre Geliebte besonders verführerisch. Der Geruch von Selenes Pheromonen vermischt mit dem Geruch von Latex war einfach unwiderstehlich. Sie hielt jetzt den Kopf von Selene mit beiden Händen fest und drehte Selenes Kopf nach rechts damit sie besser an ihre Halsschlagader kam. Um Selene weiter zu stimulieren rieb sie sich mit ihrer keusch gehaltenen Hüfte, an der ungesicherten Spalte von Selene.

Sanft streichelte Alicia das Haar ihres Opfers und folgte ihren neu erworbenen Instinkten. Sie biss Selene in ihre Halsschlagader und versenkte beide ausgefahrenen Eckzähne in Selenes Blutbahn. Sie fand es erstaunlich wie leicht ihre Zähne durch die Haut glitten und wie wenig sie Selene verletzen musste.

Der Geschmack von Selenes Blut war einfach unbeschreiblich gut und gierig trank sie das Blut. Sie merkte, dass sie nicht einmal saugen musste, sondern Selenes Körper es ihr Schluck für Schluck durch die Pumpbewegungen ihres Herzens schenkte.

Nach einigen Schlucken Blut bäumte sich Selenes Körper kurz auf, aber Selene war gefesselt und wurde zusätzlich von Alicias sanften aber festen Griff gehalten. Offenbar törnte Selene es an, mal zur Abwechslung das Opfer zu sein und erreichte ihren Orgasmus.

Alicia hatte Hunger und lies sich nicht durch Selenes Orgasmen und auch nicht durch ihre darauf folgende Reglosigkeit stören. Erst als sie etwa eine halbe Stunde später satt war stoppte sie und bemerkte, dass Selene fast nicht mehr reagierte und viel blasser als sonst war. Sie merkte auch, dass Selenes Körper kälter wurde und das Herz nur noch sehr unregelmäßig schlug. Sie war zu weit gegangen und hatte ihre Mentorin so gut wie getötet. Aber sie war so verdammt lecker gewesen.

Hilfesuchend wandte sie sich um, in der Hoffnung Richard wüsste wie man helfen könnte. „Wenn du willst, kannst du sie wärmen, aber bevor sie Blut bekommt warten wir noch eine Weile. Ich denke für jeden deiner Orgasmen eine Minute.“, sagte Richard und sah wie Alicia wütend war und darüber nachdachte zu rebellieren. Aber die Gewohnheit seinen Befehlen zu gehorchen war noch zu mächtig.

„Und falls du dich das fragst: Deine Strafe besteht in deinen Schuldgefühlen ihr gegenüber. Du warst ein gieriger Vampir und musst lernen mit deiner Schuld zu leben. Aber um ehrlich zu sein: Du sahst ziemlich heiß aus, so als Raubtier.“, sagte Richard lächelnd.

* * *

Richard ließ die beiden Frauen für eine Weile allein. Er hatte sehr wohl Alicias Blick entnehmen können, dass sie begonnen hatte in ihm einen Behälter für warmes Blut zu sehen und wollte sein Glück nicht überstrapazieren. Vom Kontrollraum sah er Alicia dabei zu, wie sie sich an Selene schmiegte, sie streichelte und dabei ein sorgenvolles Gesicht machte.

Er ließ die beiden warten und beobachtete nur. Genau siebzehn Minuten nachdem er gegangen war, sah Alicia zur Tür, sah dass diese abgesperrt war und kein Richard und keine Blutkonserve da war. Sie fühlte sich schuldig und wollte Selene helfen. Sie hatte beschlossen Selene ihr eigenes Blut zu geben. Sie hoffte, das würde helfen. Sie machte sich zunehmend Sorgen, da Selenes Körper immer weiter auskühlte und sie praktisch nicht mehr reagierte.

Schließlich schob sie ihren Zeigefinger in Selenes Mund und stach sich mit Selenes Eckzahn, in der Hoffnung Selene würde trinken. Erst in dem Moment kam Richard rein, ausgerüstet mit ein paar Blutkonserven. „Warte! Ich habe was für sie mitgebracht.“

„Du bist auch überfällig! Sie ist fast tot!“, rief Alicia wütend und sprang auf. Zu Richards Glück hielt die Kette und erinnerte sie daran, sein Eigentum zu sein.

„Es freut mich, dass du deine Lektion gelernt hast. Wir geben ihr das Blut anal. Dreh sie auf den Bauch und spreiz mal ihre Beine.“, befahl er.

Alicia gehorchte und drehte Selene um. Sie sah fasziniert zu, wie Richard Selene einen Gummischlauch in den Po schob und an das andere Ende eine Blutkonserve anschloss. Nach einem Moment konnte man sehen, wie sich die Konserve allmählich leerte. Offenbar hatte Selene begonnen langsam zu trinken.

Beruhigt sahen sowohl Alicia als auch Richard, dass Selene noch lebte und auch wieder Farbe annahm. „Wir sollten es ihr ein wenig bequemer machen. Hilf mir mal!“, befahl Richard.

Gemeinsam mit Alicia fesselte er jetzt Selene hogtied. Die Arme auf den Rücken steckten schnell in einem restriktivem Monohandschuh, welcher durch stahlverstärkte Riemen gesichert war. Selenes Beine wurden angewinkelt und ihre Hände und Füße aneinander gebunden. Als letztes wurde an ihrem Halsreif eine Kette befestigt, welche mit den Füßen verbunden wurde. Die Kette war dabei so kurz bemessen, dass Selenes Rücken leicht durchgebogen wurde und sie nur noch auf ihrem Becken lag, aber ihr restlicher Körper in der Luft schwebte.

Selene hatte derweil die erste Konserve komplett leergetrunken und war mit der zweiten ebenfalls fast fertig. „Richard, bevor du mich erneut bestrafen musst: Die Fesselung ist viel angenehmer als du vielleicht denkst. Und ich liege direkt auf meinem Lustknopf. Kannst du mir bitte meinen Keuschheitsgürtel anlegen? Sonst werde ich wohl bald kommen.“, bat Selene noch mit schwacher Stimme.

Alicia ging sofort zu ihrem Kopf und streichelte ihn. „Ich wollte dir nicht wehtun. Tut mir leid, dass ich mich nicht bremsen konnte.“

„Mach dir keine Sorgen, ich werd schon wieder. Und du hast dich besser im Griff, als ich am Anfang. Ich habe sehr viele Tiere getötet, bevor ich mich rechtzeitig bremsen konnte. Und danke für das Blut aus deinem Finger. Du bist echt lecker. Ich hoffe ich war auch für dich eine akzeptable Mahlzeit.“, sagte Selene.

„Du bist das Leckerste, von dem ich je kosten durfte. Am Liebsten würde ich noch mehr von dir haben, denn ich hab immer noch Hunger.“, sagte Alicia und streichelte Selene sanft.

„Richard ich weiß nicht wie deine Pläne aussehen, aber wenn du erlaubst, würde ich Alicia noch eine Weile an mir üben lassen. Wir sollten sie erst auf richtige Beute loslassen, wenn sie sich kontrollieren kann. Wenn du mir genug Blutkonserven dalässt, kann ich ihr auch beibringen ihren Hunger zu kontrollieren. Meinen Kalkulationen zufolge, sollte ich bei ausreichender Blutversorgung schnell genug Blut bilden können um bis zu fünf Vampire dauerhaft zu ernähren.“, schlug Selene vor.

„Na schön. Aber ihr bleibt beide verschlossen und du gefesselt. Und bevor Alicia wieder trinken darf, solltest du satt sein. Brauchst du noch viel? Du hast schon zwei Liter intus.“, meinte Richard und schloss gerade den fünften Blutbeutel an. Ziemlich gefräßig fand er.

„Unser kleiner Blutsauger hat mir drei Liter abgenommen. Hätte ich nicht zwischendurch was nachgebildet wäre ich in echten Problemen gewesen. Ach und Richard, du hast nicht zufällig auch ein Keuschheitsgürtelmodell, wo sich ein Urinschlauch anschließen lässt? Ich werd bald pinkeln müssen und würde gerne vermeiden es einfach laufen lassen zu müssen. Du wirst mich ja sicher nicht dauernd von den Fesseln befreien wollen.“, bat Selene.

Richard trabte ab. Obwohl sie seine Sklavin war und die Fesseln sie sicher verschnürten, schaffte sie es ihm Befehle zu geben. Wenige Minuten später kam er mit einem anderen Modell an und verschloss Selene erneut. Diesmal mit einem Blasenkatheter, der ihren Urin nach unten leitete. Dazu kam ein Eingang für einen Schlauch in ihren After, der Blut von oben in sie rein laufen ließ.

Er legte Selene auch ein engeres Korsett an, welches ihr nur noch kleine Atemzüge erlaubte und dazu eine einfache Maske, welche noch Augen, Mund und Nasenlöcher freiließ, aber ansonsten alles mit glattem engem Gummi abdeckte. Das Lächeln auf ihrem Mund verriet ihm, dass sie sich pudelwohl in ihren Fesseln fühlte und sich mittlerweile Mühe geben musste nicht zu viel Lust zu haben.

* * *

Selene konnte riechen, wie Richard in seinem Gummidress schwitzte und immer verlockender duftete. Und sie spürte, wie Alicia es ebenfalls wahrnahm. Die junge Vampirin hatte Durst und wollte Sex und ihr Keuschheitsgürtel würde sie nicht davon abhalten, sich beides von Richard zu nehmen. Selene wurde klar, dass Richard sich nicht wehren konnte und würde. Zu hoch war die Pheromonkonzentration, die Alicia verströmte. Sie müsste Richard retten, wenn sie vermeiden wollte, dass er gleich sterben würde.

Selene wandte all ihre Konzentration auf, um die richtige Stimmlage zu treffen und wandte sich dann an Alicia, die gerade dabei war, Richard zu streicheln und gefügig zu machen. „Alicia, kommst du mal bitte?“, sagte sie in einer Tonlage, welche Alicia sofort gehorchen ließ.

Alicia kniete sich vor Selene und küsste sie auf ihren Mund. Anschließend sah Alicia ihr in die Augen und verlor sich in dem tiefem Schwarz von Selenes wunderschönen Augen. „Richard, du solltest sofort gehen. Sie ist noch ein unerfahrenes Raubtier und wird bald trinken und töten. Wenn du bleibst, wird sie dich leertrinken und töten, und du wirst es wollen. Geh und komm erst wieder, wenn sie bereit ist. Und leere deine Hoden gründlich, bevor du wieder zu und rein kommst. Wir können riechen wie sehr unsere Opfer gefüllt sind und du bist geladen empfänglicher für unsere Pheromone. Beeil dich, ich kann sie nicht ewig halten!“, befahl Selene.

Genau in dem Moment wo die Tür sich hinter Richard schloss, wachte Alicia aus der Trance auf und sah sich um. „Wo ist Richard?“, fragte sie verwirrt. „Ich habe ihn raus geschickt. Du wolltest von ihm fressen und ich glaube nicht, dass du dich schon genug zügeln kannst, um ihn am Leben zu lassen.“

Alicia wusste, dass Selene Recht hatte und sah sie schuldbewusst an. „Wie hast du das gemacht? Mich aufzuhalten? Ich meine kannst du Gedanken kontrollieren?“, fragte Alicia.

„Schön wärs. Aber ich kann so was ähnliches: Wir können Menschen auf viele Arten kontrollieren und dazu bringen uns zu gehorchen. Am besten wirkt es, wenn wir Sex mit einem Biss kombinieren. Die schmerzstillenden Anteile in unserem Speichel verstärken auch die Lust und zwingen unseren Opfern völliges Vertrauen auf, manchmal auch Liebe. Etwas weniger effektiv ist der Einsatz unserer Pheromone, aber auch die machen Menschen bei hohen Dosen fast willenlos. Du hättest Richard in ein paar Sekunden soweit gehabt dich aufzuschließen und er hätte dir auch all sein Blut aus Liebe überlassen. Wir können die Konzentration steuern, und du hast genug verströmt, um einen ganzen Saal auf einmal zu unterwerfen. Als Letztes bleiben noch ein paar Methoden der Suggestion und Hypnose. Hab ich gerade bei dir angewendet, aber sobald du das geübt hast, solltest du immun dagegen sein.“, erklärte Selene.

„Wenn das so gut klappt, warum hast du dich dann von ihm versklaven lassen und befiehlst ihm nicht einfach dich freizulassen? Wieso ist er immun gegen deine Künste?“, stellte Alicia durchaus berechtigte Fragen.

„Das habe ich mich auch eine Weile gefragt. Aber am Ende läuft es darauf hinaus, dass er nicht immun ist, meine Befehle befolgt und ich gern gefesselt bin. Vielleicht habe ich ihn ja gebeten, mich zu unterwerfen?“, sagte Selene und sah Alicias ungläubiges Gesicht.

„Sieh mal: Seit er mich das Erste mal gefesselt hat, habe ich mehr Lust und viel besseren Sex als je zuvor. Wenn ich wollte, könnte ich ihm befehlen mich freizulassen oder jemanden finden, der mir hilft. Auch dich könnte ich dazu kriegen meine Fesseln zu lösen. Aber ich musste erkennen, dass meine Lust erst durch Fesseln genug gesteigert wird, dass ich einen Orgasmus bekommen kann. Und je mehr Kontrolle ich abgebe, umso intensiver wird es.“, erklärte Selene.

„Dann glaubst du, du hättest die Situation unter Kontrolle und könntest dich befreien? Und dass du nicht wirklich schon Richards Eigentum bist und deine Abrichtung zu der Sklavin, zu der er dich formen will Gestalt annimmt?“, bohrte Alicia und zog an Selenes Kopf, um ihr zu zeigen, dass ihre Fesseln nicht zu überwinden waren.

„Im Gegenteil: ich rede mir ein, dass es keinen Ausweg mehr gibt und der einzige Weg glücklich zu sein darin besteht, seine Sklavin zu sein und mich all seinen Fetischen zu unterwerfen. Aber er will uns beide nicht als Sklavin. Er will uns verbessern und sobald wir perfekt sind wird er uns mit Sex belohnen. Und irgendwann auch mit Kindern. Auch glaube ich nicht, dass er sich soviel Mühe macht, um nur zwei Gummisklavinnen zu haben. Er will mehr von uns. Aber für den Moment gefällt mir die Vorstellung es wäre rein sexuell und ich bin eine Sklavin, deren Willen gebrochen werden muss.“, sagte Selene verträumt.

* * *

Selene hatte mittlerweile wieder die Farbe einer Lebenden angenommen. Fünf Liter Blut hatte sie getrunken und war völlig erholt. „Alicia, wir sollten dich trainieren. Ich will, dass du mich beißt und dich dabei konzentrierst. Du musst deinem Opfer erst etwas von deinem Speichel einflössen um es gefügig zu machen. Dann möchte ich, dass du diesmal nur einen Schluck trinkst. Und am Ende gibst du etwas für den Wundverschluss. Denkst du, du schaffst das?“, verlangte Selene.

Alicia nickte. Sie streichelte Selenes Kopf, bis diese ihre Augen schloss. Dann biss Alicia zu und flößte Selene etwas von ihrem Speichel ein. Wieder trank sie und wie zuvor war das Blut von Selene viel zu gut, um nach einem Schluck aufhören zu können. Erst nach rund zwei Litern war ihr Durst gestillt und sie hörte zu trinken auf. Besser als beim ersten Versuch, aber auch die zwei Liter wären für einen Menschen sehr gefährlich geworden.

„Das war denke ich, ein bisschen mehr als ein Schluck.“, Alicia sah sich um und sah Richard hinter sich stehen. Er trug Schutzkleidung. Seine Nase hatte er mit Stöpseln verschlossen, um ihrem Duft widerstehen zu können. Und er hielt in seiner Hand eine Art Kopfgeschirr aus einer Kombination von Metall und Latex. Sah verdammt streng aus.

„Ich werde dir das jetzt aufsetzten. Versuche nicht dich zu wehren, das Geschirr dient deinem Training.“, befahl Richard. Alicia hatte sich für den Moment unter Kontrolle und kniete sich vor ihn hin. „Du weißt doch ich stehe auf deine Spielsachen und Bondage.“, sagte sie dabei lächend. Sanft legte Richard das Kopfgeschirr an und zog es fest. Die Riemen waren äußerlich aus Latex für die Optik, aber sie waren durch Stahldrähte im Inneren verstärkt. Andernfalls würde sich Alicia mit ihren verstärkten Kräften befreien können.

Das Geschirr bestand im Prinzip aus einem Riemen in Höhe der Stirn und einen in der Höhe des Mundes. Die beiden Riemen waren mit zwei weiteren Senkrechten Riemen verbunden. Der erste verbindende Riemen führte vom Riemen um den Hals hinter den Ohren entlang über den Kopf und war mit dem Stirnriemen verbunden. Der zweite Riemen führte vom Hinterkopf über den Scheitel und die Stirn bis zur Nase, wo er sich teilte und dann links und rechts von der Nase zum Mundstück geführt wurde.

Das eigentliche Mundstück bestand aus einer anatomisch geformten Metallplatte mit senkrechten Gitterstäben vor dem Mund. Alicias Mund wäre damit sichtbar und das Gitter würde auch nicht verhindern können, dass sie den Mund öffnete oder redete, aber sie konnte nicht zubeißen und trinken.

Alicia mochte die Enge der Riemen, hätte aber einen Knebel im Mund erwartet. Sie ließ Richard aber gewähren und hoffte, das er ihr die seltsame Metallplatte mit dem Gitter vor ihrem Mund noch erklären würde. Nachdem er alle Riemen fest gezogen hatte, sicherte er alles mit einem Schloss im Nacken und strich Alicias Haare so, dass nur die Riemen im Gesicht und der über ihren Scheitel zu sehen waren und der Rest von ihren langen blonden Harren verdeckt wurde.

„Das Kopfgeschirr hat eine Automatik eingebaut, welche deine Mundpartie freigibt, wenn du am verhungern bist. Erst wenn deine Instinkte deine Bereitschaft zu töten freilegen, wird er sich öffnen, damit du von Selene trinken kannst.“, erklärte Richard. Mithilfe einer Fernsteuerung aktivierte er die Mundplatte und die Gitterstäbe wurden nach unten gezogen und gaben Alicias Lippen frei. Natürlich war dies nur ein kurzer Test und Richard schloss die Gitterstäbe mit einem zweiten Knopfdruck schnell wieder.

* * *

„Alles OK bei dir Selene?“, fragte Richard.

„Mach dir keine Sorgen mein Gebieter. Diesmal hat sie nur zwei Liter getrunken. Aber die Fesseln werden langsam unbequem. Würde es dir was ausmachen mir zu helfen?“, bat Selene.

„Gerne.“, sagte Richard. Er nahm sich einen Knebel und legte ihn Selene an. Anschließend verband er ihre Augen. „Du bist echt hübsch, wenn du ganz eingepackt bist. Bequemer?“, fragte er. Selene fand es tatsächlich angenehmer blind zu sein und den Gummiball zu schmecken.

„Sei mir nicht böse, aber ich benötige euch nicht beide. Und Alicia kenne ich länger. Dementsprechend bleibst du dauerhaft gefesselt und dein einziger Zweck ist es Nahrung für Alicia zu sein. Hoffe das macht dir nichts aus. Sollte sie dich am Leben lassen, wirst du den Rest deiner Tage im Bordell arbeiten, aber deutlich strenger gefesselt als bisher.“, sagte Richard kalt.

„Und du mein kleiner gieriger Blutsauger. Ich werde dich eine Weile mit Selene alleinlassen. Sobald du sie getötet hast oder deinen Hunger unter Kontrolle hast, komme ich wieder. Wenn du willst, kannst du jederzeit die Fesseln von Selene verändern, passe aber auf, dass sie dir nicht entkommt und füttere sie.“, befahl er.

Beide Frauen sahen ihn verwirrt an, als er sie wieder verließ und die Tür hinter sich verschloss. Natürlich konnte Selene durch die Augenbinde kein Licht sehen, aber ihr Gehör war gut genug, um ein ziemlich gutes Bild durch seine Blutflussgeräusche zu bekommen. Beide versuchten abzuschätzen, ob es nur ein Scherz war, oder ob er Selene tatsächlich loswerden wollte.

Beide kamen zu dem Schluss, dass es ein Scherz war, aber zumindest Selene mochte die Vorstellung völlig ausgeliefert zu sein und ihre aufsteigende Lust wurde mit einem kurzen Stromstoß gebremst. Sie spürte Alicias Hand über ihren Körper streicheln und freute sich schon auf die nächste Mahlzeit ihrer Schülerin. Alicia trank zwar noch zu gierig, aber sie revanchierte sich auch mit Zärtlichkeit.

* * *

*10.November 2033(Donnerstag)*

Alicia hatte diesmal nur einen einzelnen Schluck getrunken, obwohl sie noch Durst hatte. Die ersten Male hatte sie deutlich mehr getrunken und Selene mehrere Liter abgenommen, aber langsam bekam sie die Kontrolle über ihren Hunger. Sie kuschelte sich an Selene und lauschte ihrem Herzschlag.

Schon nach ihrer ersten Hungerattacke hatte sie Selene auf den Rücken gelegt und an Armen und Beinen gefesselt. Wenn sie X-förmig dalag, konnte sie viel besser mit ihr kuscheln und an viel mehr leckeren Stellen zubeißen. Neben der traditionellen Variante am Hals zuzubeißen, hatte Alicia auch an Armen und Beinen gekostet. Selene hatte alles über sich ergehen lassen und sich nicht beschwert. Natürlich half es, dass Alicia sie stets mit Streicheleinheiten verwöhnte. Und natürlich auch, dass Selene ununterbrochen geknebelt blieb.

Zwischenzeitlich hatte Richard durch eine Klappe eine Vorrichtung rein gereicht, die Selene permanent Blut in den Po laufen ließ und dadurch nicht permanent neue Beutel mit Blutkonserven benötigte. „Hast du Durst?“, fragte Alicia und entfernte das erste Mal seit zwei Tagen den Knebel von Selene. Sie reichte Selene ihren Arm und Selene biss sofort zu und trank einen halben Liter. Die Menge, die sie sich als Limit gesetzt hatte, um ihre Beute nicht zu gefährden.

Alicia spürte die Wirkung von Selenes Biss. Die steigende Lust, aber auch den Hunger der zurück kam. Sie spürte, wie sich ihr eigener Mundverschluss wieder öffnete und küsste Selene. Sie hatte diesmal ihren Hunger unter Kontrolle und konzentrierte sich nur auf ihre Gefangene und die gemeinsame Lust. Alicia löste auch die Fesseln von Selene, damit diese sie ebenfalls streicheln konnte. Orgasmen waren dank der Elektroschocks der beiden Gürtel zwar nicht drin, aber es war trotzdem schön für beide.

Nach einer Weile spürte Alicia eine Hand, welche ihren Kopf streichelte. Richard war gekommen. Und diesmal war er praktisch ohne Schutzkleidung. Nur ein wenig Latexverpackung, die ihn besonders lecker aussehen ließ. „Genug gespielt mein Schatz. Es wird Zeit, dass du Menschenblut bekommst.“, sagte er und deutete auf eine Frau, die hinter ihm stand. „Trink aber nicht so viel, dass du sie tötest.“, Richard entfernte noch das Geschirr von Alicia, damit sie all ihre Schönheit benutzen konnte um damit ihre Beute kontrollieren zu können.

Alicia kannte die Frau. Es war eine der Dienerinnen, welche sie neulich im Bad gewaschen hatte. Wie damals als sie noch ein Mensch war, trug sie einen Ganzkörperanzug aus schwarzem Latex. Aber diesmal war etwas anders. Alicia konnte das Blut der Dienerin im Inneren fließen sehen. Sie konnte erkennen, dass die Frau irgendwo zwischen Lust und Angst war. Lecker.

Durch das schwarze Gummi war das einzige, was sie erkennen konnte der Temperaturunterschied zwischen durchblutet und weniger durchblutet. Und die Pulse der Veränderung die durch den Körper gingen, waren Wellen von warmen Blut im Rhythmus des Herzschlages, die durch den Körper strömten. Das Latex lag so eng an, dass Alicia sogar den Puls durch die rhythmischen Bewegungen der Haut erkennen konnte. Auch die Fließgeräusche des Blutes wurden nicht von Kleidung gestört und ließen sich klar den einzelnen Körperregionen zuordnen. Kein Wunder, dass Selene die Dienerinnen in schwarzem Gummi wollte, hob perfekt den Blutfluss hervor und nichts lenkte ab. Sehr appetitlich.

* * *

Alicia stieg von Selene herunter und lächelte ihre Dienerin an. Die baldige Blutspenderin trug keine schützenden Nasenstöpsel und war so ihren Pheromonen hilflos ausgeliefert. Die Dienerin hatte in ihren Anzügen nur Öffnungen an den Nasenlöchern und ansonsten noch durchsichtiges Gummi vor den Augen. Und mittels beider Schwachstellen in ihrer Schutzhülle würde Alicia ihre Beute kontrollieren.

Alicia steigerte die Konzentration der Pheromone noch weiter und ging in einem wiegenden Gang auf die Frau zu. Sie ging langsam. Sie wollte ihre Beute nicht verschrecken, sondern verführen. Alicia sah mit Freude, dass die Scham der Frau mit jedem Schritt, den sie näher kam, besser durchblutet wurde und die Lust ihrer Beute stieg. Es war keine Gegenwehr zu erwarten. Alicia konnte sehen, dass sich die Pupillen ihres Opfers weiteten und damit ihrer Schönheit noch stärker ausgeliefert waren.

Alicia gab schließlich der Frau einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Der Kuss war zwar etwas einseitig, da die Dienerin unter ihrer Maske einen Ballknebel im Mund trug, aber trotzdem schien die Frau den Kuss zu mögen und stöhnte sinnlich, als sie die weichen Lippen der unerfahrenen Vampirin spürte.

Wie sie es bei Selene geübt hatte, hielt sie von der Dienerin die Hände fest. Sanft aber mit unwiderstehlicher Kraft erzwang sie sich Zugang und schob die Hände über den Kopf. Sobald sie beide Hände mit ihrer Hand ergreifen konnte, drückte sie mit der anderen Hand den Kopf zur Seite, um besser an die Halsschlagader zu kommen.

Alicia konzentrierte sich ganz auf ihre aktuelle Beute und versuchte zu ignorieren, dass sowohl Richard als auch Selene dabei zusahen wie sie jagte. Sie küsste den Hals ihres Opfers und streichelte gleichzeitig über ihre Scham. Sie steigerte langsam die Intensität und beobachtete ihre Beute dabei genau. Sie hatte bei Selene gelernt, dass Orgasmen das Blut köstlicher machten und auch das Opfer gefügiger.

Genau in dem Moment, als die Frau ihren Höhepunkt begann, biss Alicia zu. Die Ader zu treffen war einfach, so sehr wie ihr all ihre Sinne die Position verrieten. Sie konzentrierte sich und bevor sie trank, fügte sie dem Blut den Schmerzstiller hinzu. Anschließend filterte sie von rund einem halben Liter Blut die Blutplättchen und leitete die überschüssige Flüssigkeit zurück in den Kreislauf ihres Opfers.

Alicia mochte den Geschmack, auch wenn er nicht so gut wie bei Selene war. Es war seltsam keine Haut zu schmecken, sondern den Gummianzug, aber das mochte sie. Ihr eigener Keuschheitsgürtel half ihr sich zu konzentrieren. Das devote Gummiwesen unter sich zu spüren lies sich nur mit Elektroschocks ertragen, sonst hätte sich Alicia ebenfalls ihrer Lust hingegeben. Erst als der Orgasmus der Frau abgeklungen war, löste Alicia den blutigen Kuss und gab ihr den Wundverschluss. Sie sah fasziniert zu, wie sich die Wunde schloss und nur zwei kleine Löcher in der Dienstkleidung ihrer Dienerin zurückblieben.

Auch das strahlende, wenn auch erschöpfte Gesicht ihrer menschlichen Beute konnte die Gummimaske nicht verbergen. Die Frau würde sicher eine Wiederholung wollen, wenn sie ihren Blutverlust in ein paar Wochen ausgeglichen hatte.

* * *

Richard hatte fasziniert zugesehen, wie Alicia ihrer Dienerinnen Blut abgenommen hatte und diese dabei zur Ekstase gebracht hatte. Er hatte nicht bemerkt, dass Selene sich hinter ihn geschlichen hatte, weil er zu sehr der frisch erwachten Vampirin zusehen wollte. Nachdem Alicia fertig war, sah sie ihn voller Lust an, aber er war sich nicht sicher, ob sie Sex oder Blut wollte. Oder ob sie das noch unterscheiden konnte.

Plötzlich spürte er, wie Selene ihm die Stöpsel aus der Nase zog und sie ihn dann festhielt. Selenes Bewegungen waren zu schnell für ihn gewesen, als dass er überhaupt in Erwägung gezogen hätte sich zu wehren. Als er sich umblickte, sah er dass Selene sich eine Maske übergezogen hatte, der nur Mund und Nasenlöcher offen hatte, sowie durchsichtiges Latex vor den Augen. Er verstand nicht, was Selene vorhatte und begann doch ein wenig Angst zu bekommen, als er wieder zu Alicia sah. Sie wirkte wie ein Raubtier, dass sich gleich eine neue Beute suchen würde.

„Alicia ich möchte, dass du Richard verführst. Du musst sicher stellen, dass er dich für immer lieben wird. Aber denke daran: wir sind sein Eigentum. Seine Sklavinnen. Du darfst ihm nicht wehtun.“, befahl Selene und lies Richard los.

Mit einem Sprung war Alicia aufgesprungen und hielt Richard fest. Sie konnte ihm ansehen, dass er ihren Duft einatmete und seine Erregung stieg. Nett von Selene, ihr Richard zu überlassen und sich selbst komplett zu verpacken, damit er nur sie riechen konnte. „Ich habe dich vermisst Richard. Ich habe es versäumt, dir die letzten Wochen einen blasen zu können, lass mich die versäumten Wochen nachholen.“, säuselte sie in sein Ohr.

Sie küsste seinen Körper und drückte ihn sanft nach unten. Nun bewegte sie sich langsam nach unten und kam seinem Penis näher. Sie drehte sich schließlich so, dass er gezwungen war ihre feuchte verschlossene Spalte, samt all der Pheromone die sie verströmte, direkt vor seiner Nase zu haben und nahm derweil seinen bereits steifen Penis in den Mund. Sie mochte es, wie er ihren Kopf streichelte und nach unten drückte. Aber es war weniger seine Kraft die sie nach unten drückte, als vielmehr der Duft, den sein Penis verströmte, der ihren Kopf nach unten zog. Sie fand es faszinierend wie „Sir Lancelot“ vor ihr in Infrarot erstrahlte und das Blut stoßweise hindurchströmte. Fast war sie versucht zuzubeißen, aber das hatte Selene ja verboten und stand ihr als seiner Sklavin auch nicht zu.

Sie hatte es wirklich vermisst seinen Penis zu lecken und wurde selber immer geiler. Sie spürte schon bremsende Strafstöße von ihrem Keuschheitsgürtel, so geil war sie, aber sie lies sich nicht ablenken. Es war nur wichtig, ihn abzumelken. Als er schließlich in ihren Mund kam, schmeckte das Sperma anders als sonst. Zwar vertraut und nach ihm, aber nicht mehr eklig, sondern tatsächlich lecker. Viel mehr feine Nuancen, die es zu einer wahren Geschmacksexplosion machten. Sie konnte all die Hormone in ihm schmecken, all die Zuneigung. Sie hatte nicht das Bedürfnis es auszuspucken, sondern es herunterzuschlucken. In ihre Blutbahn zu lenken, wo ihr jungfräuliches Blut das sehnlich erwartete Sperma integrierte.

Zärtlich leckte sie seinen Penis sauber und ließ ihn wissen, dass sie ihn mochte. Erst als sie jeden noch so winzigen Tropfen Sperma aus ihm gesaugt hatte, drehte sie sich um und lächelte ihn an. „Du bist lecker mein Meister. Darf ich dir öfter dienen? Ich bin mir sicher du könntest auch mehr als einmal die Woche Druck in mich ablassen.“, schlug Alicia vor und versuchte dabei so unschuldig wie möglich auszusehen.

Er wollte gerade antworten, als Selene dazwischenging. „Richard, wenn du magst, könnte Alicia auch Blut von dir trinken, das würde dir bestimmt gefallen. Was meinst du? Am Besten du befreist sie auch aus ihrem Keuschheitsgürtel. Dann könntest du dich bei ihr revanchieren und sie lecken.“, schlug Selene vor.

Richard nickte, er wollte in diesem Moment nur ihr gehören. „Trink dich satt Alicia, du hast es dir verdient.“, stimmte er zu, und suchte schon nach dem Schlüssel.

Alicia sah ihn verblüfft an und dann Selene. Sie hätte es nicht gedacht, dass er so leicht dazu zu bekommen war, ihr sein Blut zu überlassen. Oder sie freizulassen. „Siehst du, das wollte ich dir zeigen. Er steht im Moment völlig unter deiner Kontrolle. Wenn du ihn bitten würdest sein ganzes Blut haben zu dürfen, würde er freudig zustimmen. Aber ich muss dich enttäuschen. Du darfst nicht von ihm trinken. Er ist unser Meister und wir seine Sklavinnen. Nur wenn er dir die Erlaubnis gibt, bevor er unter dem Einfluss von deinen Pheromonen steht, zählt das. Glaub mir, sobald die Wirkung nachlässt, wäre er dir böse, wenn sein Blut in deinem Magen steckt. Oder er tot, falls du dich satt trinkst. Du darfst ihm aber einen Kuss geben und dich bedanken. Es ist nicht verkehrt, wenn du seine Träume eroberst.“, befahl Selene.

Alicia streichelte Richard noch einen Moment und bedeckte sein Gesicht und seinen Hals mit Küssen. Bedauerlich, dass sie ihn nicht kosten durfte, aber sie sah ein, dass es unfair war ihn zu zwingen. Es war besser, darauf zu warten, dass er es wirklich aus freien Stücken anbot. Und auch ihre Scham würde er sicher befreien, wenn ihm danach war. Schließlich half sie ihm aufzustehen.

„Sei mir nicht böse Richard. Ich denke ihr beide habt es verdient zu sehen, wie ihr Körper funktioniert. Und das nächste Mal lasse die Schlüssel zu uns woanders, es sei denn du willst uns wirklich aufschließen. Die Wirkung der Pheromone sollte in ein bis zwei Stunden nachlassen, und du solltest wieder klar denken können. Aber du wirst nicht mehr in der Lage sein, Alicia nicht mehr zu lieben. Da du sie aber schon vorher geliebt hast, geht das sicher in Ordnung für dich.“, sie gab ihm die Filter zurück und er steckte sie zurück in seine Nase. Er war noch ein wenig neben sich und wollte Wiederholung. Vor allem sein „Sir Lancelot“ wollte.

Richard ging zur Tür. Er wusste, dass Selene Recht hatte und ihn schützen wollte, aber am liebsten würde er sich jetzt wirklich Alicia als Nahrung anbieten. „Kannst du bitte in sagen wir drei Stunden wiederkommen? Ich würde gerne mit dir den weiteren Trainingsplan für Alicia besprechen. Trage aber sicherheitshalber eine Gasmaske mit Nasenstöpseln und lass die Tür zu. Ich will, dass du wirklich einverstanden bist.“, schlug Selene vor und schob Richard zur Tür raus.


Edit: Bauch/Rücken getauscht. Hogtie liegt man auf dem Bauch.
70. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 11.09.20 22:30

Dieses Kapitel ist toll, so richtig mit BISS. Jetzt sind Alicias Zähne "entjungfert", zumindest die im Mund. Durch Selene als Lehrerin konnte sie recht schnell lernen, nur ein "Bisschen" zu trinken, statt sich vollaufen zu lassen.

Ich bin jetzt nur gespannt, wie sich das gegenseitige Trinken auf das Verhältnis zwischen Selene und Alicia auswirkt. Schließlich haben beide einander gegenseitig beide Sorten Speichel eingeflößt. Aber es kann gut sein, daß Vampiere untereinender relativ immun sind, was diese spezielle Wirkung angeht.

Außerdem bin ich gespannt, wie sich die von Selene Versklavten Alicia gegenüber verhalten. Ich vermute, daß sie ihr gegenüber auch unterwürfig sind, jedoch geringfügig distanzierter als Selene, der "Erstbeißerin" gegenüber. Jetzt, nachdem Selene ihr die "Tischmanieren" beigebracht hat, wird Alicia doch recht bald ihre erste "Fremdblut-Mahlzeit" nehmen dürfen. Wird für sie Jemand Besonderes ausgesucht, oder wird genommen, wer gerade da ist?


Egal, ob die nächsten Kapitel meine Fragen beantworten können; gespannt auf den Fortgang der Geschichte bin ich sowiso.



Mal eine etwas andere Überlegung:
Vor diesem Kapitel war Alicia doch ungefähr in dem Zustand, wie Selene kurz vor ihrem Weg in die Tunguska? Nur mit dem Unterschied, daß Selenes bewußten Erinnerungen vor oder während der Reise auf das absolute Minnimum reduziert wurden. Zumindest passt das zu Selenes Berichten und Erinnerungen, die sie mit Richard und Alicia geteilt hat.
71. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 16.09.20 22:00

Zitat

Ich bin jetzt nur gespannt, wie sich das gegenseitige Trinken auf das Verhältnis zwischen Selene und Alicia auswirkt. Schließlich haben beide einander gegenseitig beide Sorten Speichel eingeflößt. Aber es kann gut sein, daß Vampiere untereinender relativ immun sind, was diese spezielle Wirkung angeht.

Ich dachte an uneingeschränkte Liebe zueinander. Aber nicht wegen dem Speichel. Vielleicht auch gelegentlich Zärtlichkeiten.


Zitat

Außerdem bin ich gespannt, wie sich die von Selene Versklavten Alicia gegenüber verhalten. Ich vermute, daß sie ihr gegenüber auch unterwürfig sind, jedoch geringfügig distanzierter als Selene, der \"Erstbeißerin\" gegenüber.

Das habe ich noch gar nicht bedacht. Mal sehen, ob und wie ich das einbaue.

Zitat

Jetzt, nachdem Selene ihr die \"Tischmanieren\" beigebracht hat, wird Alicia doch recht bald ihre erste \"Fremdblut-Mahlzeit\" nehmen dürfen. Wird für sie Jemand Besonderes ausgesucht, oder wird genommen, wer gerade da ist?

Es wird jemand besonderes werden, der grad zufällig da ist...
Die Szene ist entworfen, aber noch nicht geschrieben.
Ab Person 2 ist schon fertig geschrieben.

Zitat

Egal, ob die nächsten Kapitel meine Fragen beantworten können; gespannt auf den Fortgang der Geschichte bin ich sowiso.

Das freut mich.

Zitat

Mal eine etwas andere Überlegung:
Vor diesem Kapitel war Alicia doch ungefähr in dem Zustand, wie Selene kurz vor ihrem Weg in die Tunguska? Nur mit dem Unterschied, daß Selenes bewußten Erinnerungen vor oder während der Reise auf das absolute Minnimum reduziert wurden. Zumindest passt das zu Selenes Berichten und Erinnerungen, die sie mit Richard und Alicia geteilt hat.

Es gibt schon noch ein paar Details, wo sich die beiden unterscheiden. Aber das wird noch geändert.
Was vor Tunguska passiert ist, wird noch aufgelöst. Aber das dauert noch ziemlich lange. Das wird quasie die Einleitung zum letzten Akt.
72. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Grinser am 10.11.20 11:14

Geht's hier noch weiter?
73. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 10.11.20 22:02

Zitat
Geht's hier noch weiter?

Ja. Die Handlung steht. Aber das Kapitel muss noch poliert werden. Ich hoffe am Wochenende wird es fertig.
74. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Erin am 11.11.20 14:41

Bin nur eine stille Leserin, aber freue mich das es weiter geht.
75. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 14.11.20 16:18

Sorry, dass es diesmal so lange gedauert hat. Hatte zuwenig Zeit zum schreiben. Das nächste Kapitel soll nicht solange dauern.
Zuletzt bei Selene und Alicia:

4.1 Alicia wird auf ihre Umwandlung zu einem Vampir vorbereit.
4.2 Alicia wird in einen Vampir verwandelt.
4.3 Alicia lernt ihren Durst zu kontrollieren und trinkt ihre ersten Male von Selene. Nachdem sie sich kontrollieren kann, darf sie auch von einer Dienerin trinken. Sie lernt auch ihre neuen Sinne kennen und verführt Richard, dem sie Sperma abnimmt.


4.4 Familientradition

Die nächsten drei Stunden unterhielten sich Selene und Alicia über jede Menge Details aus ihrem bisherigen Leben. Während Selene aus ihren Erfahrungen der letzten hundert Jahre berichtete und auch ihren immer verzweifelter werdenden Kinderwunsch und die in dieser Hinsicht nutzlosen Ehen berichtete, konzentrierte sich Alicia auf ihre Geschichte mit Richard.

Offenbar waren ihre Eltern bei einem Überfall auf eines der Bordelle ermordet worden und Richard hatte sie bei sich aufgenommen. Er war ein Stammkunde in den Bordellen, seit er volljährig war und hatte sich irgendwann mit Alicias Vater angefreundet. Da er genau wie Alicia seine Eltern verloren hatte, also durch die Ermordung bei einer Auseinandersetzung mit der Mafia, hatte er sie bei sich aufgenommen.

Er hatte seine Eltern zwar erst mit achtzehn verloren und Alicia schon mit zehn, aber er wollte sie beschützen und war seitdem ihr Vormund. Er kontrollierte auch nach wie vor die Bordelle aus Alicias Erbe und hatte daraus in den letzten zehn Jahren ein ziemlich profitables Unternehmen gemacht.

Alicia hatte Selene auch gebeichtet, dass sie in Richard schon seit ihrer Pubertät verknallt war und sie wegen ihrer ungeschickten Flirtversuche seitdem in einem Keuschheitsgürtel steckte. Damit er vor ihr sicher war. Erst mit achtzehn hatte er ein Einsehen und sie durfte ihm gelegentlich einen blasen und er verwöhnte sie gelegentlich mit einem Vibrator und fesselte sie dabei. Alicia und Selene wurden sich schnell einig, dass sie ihn mehr liebten als sonst jemanden und sich nichts sehnlicher wünschten, als dass er sie aufschloss und benutzte.

Und sie einigten sich darauf, dass sie es der jeweils anderen gönnen würden, wenn Richard sie benutzen sollte oder sogar mit einem Orgasmus belohnen würde. Sie würden sich nicht gegeneinander ausspielen lassen und aufeinander neidisch sein, sondern sich für die andere freuen.

Als schließlich die drei Stunden um waren, kam Richard zurück und betätigte von außerhalb der Glastür eine Sprechanlage. „Ich hoffe ihr habt euch amüsiert, während ich weg war. Du hattest einen Vorschlag, wie du Alicia weiter trainieren willst?“, fragte Richard.

„Alicia muss lernen, die Lust ihrer Beute zu kontrollieren. Und sie muss lernen ihre Beute zu ihren Sklaven zu machen. Du kennst nicht zufällig einen Ort hier in der Nähe, wo sie unter kontrollierten Bedingungen Männer verführen kann?“, schlug Selene vor.

„Du willst, dass ich sie im Bordell arbeiten lasse? Ich weiß nicht, ob sie bereit ist dort zu arbeiten.“, zögerte Richard.

„Ich bettele dich schon seit Jahren an, endlich in der Firma meines Vaters anfangen zu dürfen. Ich wollte schon immer genau wie meine Mutter für meinen Körper bewundert und bezahlt werden. Und genau genommen bist du nur der Manager und ich die Besitzerin. Bitte erlaube es mir. Ich behalte auch den Keuschheitsgürtel an.“, bettelte Alicia.

„Du musst es so sehen Richard: Sie ist noch nicht fruchtbar und braucht noch Literweise Sperma um das zu werden. Und sie kann sich ja genau wie ich auf vermögende Kunden fokussieren und sie um ihr Vermögen und Einkommen bringen. Und oben im Bordell kannst du sicherstellen, dass sie es nicht zu sehr genießt und auch kontrollieren, wen sie verführt. Und bei ihren Kunden kann sie sich in völliger Sicherheit ernähren, ohne Gefahr zu laufen als Vampir enttarnt zu werden.“, versuchte Selene es ihm schmackhaft zu machen.

„Du weißt, dass oben alle Frauen in ihren Zellen angekettet werden? Bist du dir wirklich sicher, dass du deinen Körper verkaufen willst?“, fragte Richard erneut.

„Ich bestehe sogar darauf, dass ich eingesperrt bin und angekettet. Du weißt, dass ich schon lange davon träume, eine richtige Sklavin zu sein. Bitte lass es mich wenigstens versuchen. Wenn mir mein erster Arbeitstag nicht gefällt, kann ich den Job ja an den Nagel hängen. Aber nach allem was Selene erzählt hat, will ich das unbedingt tun. Am besten, du setzt für meine Behandlung genau wie bei Selene einen absurd hohen Preis an, den ich abbezahlen muss. Melania hat mir mal erzählt, dass auch ihre Mutter als Schuldnerin angefangen hat und irgendwann musste sie sich als Sklavin an meinen Papa verkaufen.“, bettelte Alicia weiter.

„Na schön. Du darfst im Bordell arbeiten. Eure Schicht ist immer von zwanzig Uhr bis vier Uhr morgens. Und ich sage im Bordell Bescheid, dass sie euch zwei Nachbarzellen geben sollen, damit ihr euch unterhalten könnt. Genau wie Selene wirst du auch eine Latexmaske tragen und du wirst wenn du nicht angekettet bist, nur gefesselt transportiert. Ich werde ihnen sagen, dass deine Eigentumspapiere noch nicht fertig gefälscht sind und daher erhöhte Fluchtgefahr besteht.“, stimmte Richard zu.

„Ich habe noch eine Bitte Richard, auch wenn es uns als deinen Sklavinnen nicht zusteht: Können wir es so einrichten, dass ich Alicia ein wenig trainieren kann? Natürlich nur, wenn im Bordell nichts los ist und du gerade nichts anders mit uns vorhast? Also nachdem wir ausgeschlafen haben und bevor unsere Schicht anfängt. Alicia muss lernen, wie sie mit ihren Vampirkräften umgehen kann.“, bat Selene.

„Natürlich. Ich lasse euch neben dem Labor einen Trainingsraum einrichten. Bring ihr bei wie ihr Körper funktioniert. Es dauert noch eine Weile ehe ihr beiden für die nächsten Schritte bereit seid.“, sagte Richard und verschwand.

* * *

„Hast du keine Angst?“, fragte Melania, während sie ihre Freundin einkleidete.

Alicia schüttelte mit dem Kopf. „Ich bin nervös, aber Angst habe ich nicht. Abgesehen von Richard hatte ich ja noch keinen anderen Mann, der mir Sperma spendet. Ich hoffe, ich gefalle ihnen.“, sagte Alicia und ließ sich die restlichen Fesseln anlegen.

Passend zu ihrem Halsreif mit der Nummer 709 trug sie noch Schellen an Hand- und Fußgelenken, die ziemlich massiv waren. Die Stahlteile hatten integrierte D-Ringe, mit dem man die junge Vampirin sichern konnte. Im Moment trug sie eine kurze Kette zwischen den Füßen und ihre Arme waren mit einem Vorhängeschloss gesichert. Selbst mit ihren neuen Vampirkräften würde sie sich nicht befreien können.

„Danke, dass du mich zu meinem ersten Einsatz bringst. Hat man dich eigentlich gut behandelt? Selene sagte mir, dass du bestraft wurdest, weil sie nicht gefügig war.“, fragte Alicia.

„Männer sind Arschlöcher, aber das wirst du noch raus finden. Aber es war gut, endlich mal wieder was in mir zu spüren. Ich war zwar die meiste Zeit gefesselt und durfte die Peitsche kosten, aber jetzt habe ich es hinter mir. Und mit dir werde ich ein wenig strenger sein, als ich es mit Selene am Anfang war. Wenn du nicht spurst, wirst du bestraft.“, drohte Melania mit einem schwesterlichen Grinsen.

„Danke Mel. Du weißt, ich träume schon lange davon, eine richtige Sklavin zu werden und neben den Fesseln gehört da auch die Peitsche dazu. Und du brauchst dich nicht zurückhalten. Jetzt als Vampir bin ich deutlich stärker.“

„Du bist auch noch hübscher geworden. Ein Jammer, dass du eine Maske tragen sollst. Ein bisschen bin ich schon neidisch auf dich. Hat deine Verwandlung in einen Vampir eigentlich wehgetan? Und fühlst du dich jetzt anders?“, fragte Melania.

„Selene hat alles versucht, damit ich es besser verkrafte, aber es tat mehr weh, als alles zuvor in meinem Leben. Und das für viele Stunden. Aber das habe ich jetzt hinter mir und fühle mich toll. Viel stärker als je zuvor. Und meine Sinne sind auch deutlich geschärft. Ich kann dir auch genau ansehen, dass du gerade darüber nach denkst, ob es OK ist, mich zu küssen, obwohl wir praktisch Schwestern sind. Ich habe offenbar jetzt diese Wirkung auf Menschen, damit ich sie kontrollieren und zwingen kann, mir ihr Blut zu schenken.“, sagte Alicia.

„Entschuldige, meine kleine Alicia. Aber du siehst echt heiß aus. Du warst schon immer hübsch, aber jetzt als Vampir bist du nochmal deutlich heißer geworden. Und so in Latex und Fesseln kann man dir nur schwer widerstehen. Ich wollte dir nicht zu nahe treten, und verspreche, mich zu zügeln.“, sagte Melania verlegen und voller Bewunderung.

„Ich denke, du solltest es einfach tun. Ich muss lernen eine gute Sklavin zu sein, und genau wie du mir beigebracht hast, wie man küsst, könntest du mich auch darin trainieren Zärtlichkeiten zu akzeptieren, ohne dabei selber an Sex zu denken. Küss mich einfach und nimm dir von mir was du brauchst. Ich kann mich ja nicht wehren und verspreche auch, dich nicht zu beißen.“, schlug Alicia vor und wackelte mit ihrem Körper, um die Stabilität der Fesseln zu demonstrieren.

Melania kam dem Wunsch zögerlich nach und strich über Alicias Brüste und gab ihr dann einen intensiven Zungenkuss, bei dem sie dann auch die Brüste der gefesselten Vampirin durchknetete. Erst nach einer Minute löste sie den Kuss und sah Alicia in die Augen.

„Und besser?“, fragte Alicia lächelnd.

„Du wirst eine perfekte Sexsklavin sein. Die Jungs werden dich lieben. Du küsst sehr zärtlich und fühlst dich einfach perfekt an.“, lobte Melania.

„Aber?“, fragte Alicia fordernd, die genau sah, dass Melania keine sexuelle Anziehung gespürt hatte.

„Ich sehe dich immer noch als meine kleine Schwester. Ich liebe dich, aber nicht auf eine sexuelle Weise. Wir können gerne üben, aber mehr wird nicht draus. Sei mir nicht böse deswegen.“, sagte Melania.

„Ich weiß. Aber das musstest du selber erkennen. Und auf dein Angebot mir das Leben einer Sklavin beizubringen komme ich bestimmt noch mal zurück. Und nun gib mir eine schwesterliche Umarmung und dann lass uns spielen. Ich würde gern mal die Gerte spüren, bevor es Ernst wird.“, bat Alicia.

Melania drückte Alicia. „Du bist schon ein wenig verrückt meine Kleine. Aber ich werde versuchen, auf dich aufzupassen.“

Melania löste die Umarmung und griff sich dann die Gerte. Sie zeigte die Gerte mit dem Schlag ihrer gefesselten Freundin und strich dann mit der Gerte über ihren Körper. Schließlich stellte sich Melania seitlich neben Alicia und strich über den Po. Nach etwa einer Minute Vorspiel holte sie aus und schlug mit der Gerte auf den Po ihrer Vampirfreundin, wo es ein klatschendes lautes Geräusch gab.

Alicia tat es nicht wirklich weh, also forderte sie, „Du kannst ruhig härter zuschlagen.“

„Du musst noch lernen, eine gute Sklavin zu sein. Tu so, als ob es dir wirklich weh tut. Und wenn du nicht geknebelt bist, bedanke dich bei der Person, die dich schlägt. Am Besten du erhöhst den Dom, indem du ihn oder sie Herr, Meister oder so nennst. Gleich noch mal!“, dozierte Melania.

Diesmal schlug Melania härter zu, und wie gefordert stöhnte Alicia auf und sagte: „Au! Danke meine Herrin, dass ihr mich lehrt eine gehorsame Sklavin zu sein.“ Alicia konnte sich aber ein Grinsen nicht verkneifen. Die Gerte war zu spüren, aber Schmerz war etwas Anderes.

„Du darfst doch nicht dabei lachen! Erst wenn dein Herr oder deine Herrin glaubt, dass du genug gelitten hast, hören sie auf. Tu dir selbst einen Gefallen und übertreibe ein bisschen. Du wirst von ein bisschen Folter vielleicht erregt, so sehr wie du darum bettelst, eine Sklavin werden zu dürfen, aber echte Schmerzen willst du bestimmt nicht.“

Diesmal schlug Melania dreimal schnell hintereinander mit voller Kraft auf den Po, und prompt zeigte Alicia kein freches Grinsen mehr, sondern sagte artig: „Au! Tut mir leid, ich werde jetzt eine gehorsame Sklavin sein.“

Melania gab ihr einen kurzen Kuss auf den Mund, „Tat es doll weh?“

Alicia nickte erst und versuchte einen mitleiderregenden Blick. Aber dann lächelte sie. „Ein wenig tat es schon weh, aber ehrlich gesagt war es mehr eine Massage. Du kannst jetzt aber aufhören. Und danke für deine Tipps.“

Melania verpasste Alicia noch einen Hieb au den Po und sah sie gespielt grimmig an. „Ich bin deine Herrin und entscheide, wann ich fertig bin! Aber heute bin ich großzügig und gewähre dir die gewünschte Gnade.“

* * *

„Gut, du hast ihr schon die Gerte gezeigt.“, sagte Selene, die genau wie Alicia streng gefesselt war und von zwei streng aussehenden Aufseherinnen mit Gerten an der Leine hereingeführt wurde.

„Alicia, du solltest dir die Gerte nicht zu sehr wünschen. Ich habe gerade von den beiden Ladies hier meine ersten tausend Hiebe für heute bekommen. Ich denke sie sind mir noch ein wenig böse, dass sie meinetwegen bestraft wurden. Und irgendwann tut es wirklich weh.“, sagte Selene froh gelaunt.

„Ich hoffe ihr habt ihr von mir auch ein paar Hiebe gegeben! Olivia, Amber wir müssen sicher stellen, dass sie nie wieder rebelliert.“, sagte Melania an die Aufseherinnen gewandt. Selene begriff, dass Olivia und Amber offenbar auch wegen ihr gefoltert wurden.

„Amber hat ihren Po mit der Gerte bearbeitet, ich habe mich um ihre Brüste gekümmert. Aber wir sind noch nicht mal fertig mit unserer eigenen Rache. Du wirst sie also selber weich klopfen müssen.“, sagte Olivia.

Selene versuchte die angedrohte Folter zu ignorieren und wandte sich an Melania. „Was denkt ihr Herrin: ist sie bereit gleich das volle Programm zu absolvieren, oder sollten wir sie langsam anlernen? Ich denke sie hat ein gewisses Naturtalent, aber ich will sie nicht überfordern. Ihr kennt sie länger. Welche Behandlung schlagt ihr vor?“, wollte Selene mit gespielter Unterwürfigkeit wissen.

„Mit einem Kunden wird sie wahrscheinlich fertig, aber bei der Gruppe bin ich mir unsicher. Es könnte sein, dass sie dauerhafte Schäden davonträgt und nie wieder Sex mit Lust in Verbindung bringt, sondern nur noch als ein Mittel, mit denen Männer ihre Frauen demütigen. Sicherheitshalber sollten wir also ihr erstes Mal sanfter gestalten. Steigern können wir immer noch.“, empfahl Melania.

„Bittttteeee! Ich träume schon seit Jahren davon eine richtige Sklavin zu werden. Lasst es mich doch bitte die harte Variante erleben. Ich will wissen, wie eine richtige Sklavin hier gebrochen wird. Das Schlimmste was passieren kann ist, dass ich wirklich zu einer devoten Sklavin werde und mein Freiheitswille erlischt. Aber dann sperrt ihr mich eben ein, wie eine der Anderen und ich arbeite hier Vollzeit. Bittttteeee!“, bettelte Alicia mit leuchtenden Augen.

„Ich denke Alicia hat Recht. Wir sollten sie es versuchen lassen. Und wenn sie doch einen Knacks bekommt, sperren wir sie halt ein. Ich brauche letztlich nur ihren Körper, damit wir Kinder machen können. Wenn ihr Geist zerstört wird, ist das nicht so schlimm. Und du Alicia: ich will das du dich gegenüber den Jungs durchsetzt. Auch wenn es dein Fetisch ist, dich zu unterwerfen, gehören wir doch beide Richard. Lass die Jungs mit dir spielen, aber am Ende musst du ihnen deinen Willen aufzwingen. Du bekommst anschließend nur einen Kuss von mir, wenn du sie unter Kontrolle bringst.“, entschied Selene.

„Danke Selene. Ich pass schon auf mich auf. Und ich werde meine Drohung wahr machen: bei der nächsten Mondfinsternis werde ich dich fesseln und foltern. Dann gehörst du mir.“, sagte Alicia dankbar.

„Du wirst eine gute Sklavin abgeben. Und damit weder Selene noch Melania mit dir Mitleid haben, wirst du von uns beaufsichtigt. Nicht das eine der Beiden eingreift, bevor du gebrochen bist. Du wirst bald nicht mehr so vorlaut sein, wenn sie mit dir fertig sind.“, sagte Amber und legte ihr die Kopfmaske an, welche Alicia blind machte. Sie spürte die Gerte und tat so, als ob es ihr weh tat. Sie war aufgeregt und neugierig, wie ihr Sklavinnentraining aussehen würde.

Alicia war sich nicht sicher, ob es gut war, dass ausgerechnet Olivia und Amber sie begleiten würden. Beide gehörten zu den letzten Liebhaberinnen von ihrem Vater und hatten nie ihre Rolle als seine Sklavin akzeptiert. Und da ihr Vater aus Liebe zu ihrer Mutter die beiden erst kastriert hatte, bevor er sie in sein Bett lies, wollten die beiden sicher Rache. Und als letzte Vertreterin ihrer Familie war sie Alicia die einzige, an der sie die Rache ausüben konnten.

Sie spürte, wie Melania sie nochmal umarmte und ihr einen Kuss auf die Wange gab. „Pass auf dich auf Schwesterherz, ich hoffe ich sehe dich in einem Stück wieder.“, flüsterte ihr Melania noch ins Ohr. Anschließend hörte Alicia, wie Melanias Stiefel sich auf Selene zubewegten. Die klatschenden Geräusche auf Selenes Po deuteten darauf hin, dass Melania jetzt Selenes Abrichtung weiterführen würde. Alicia hoffte das ihre beste Freundin und ihre Geliebte sich anfreunden würden.

„Ohne Melania und deine neue Freundin ist keiner mehr da, der dich beschützen kann. Und da du den Halsreif deiner verfluchten Mutter trägst, werden wir dich so behandeln, wie wir sie behandeln wollten.“, sagte Amber.

„Und dein vergötterter Richard, hält dich keusch, weil du nicht gut genug für ihn bist. Wir beide hatten ihn schon nach Tagen verführt und er hat alle unsere Löcher gestopft. Er ist sogar noch besser darin als dein Daddy jemals war. Du wirst lernen, dass dein Platz nicht an Richards Seite sondern unter uns ist. Und jetzt beweg dich du wertloses Stück Gummi!“, sagte Olivia und schlug mit der Gerte zu.

* * *

In ihrer Zelle angekommen, wurde Alicia in die Kniekehlen geschlagen und sie fügte sich und kniete sich hin. Eine stabile Kette, die im Boden verankert war, ersetzte ihre Leine. Alicia konnte nicht mehr aufstehen und kam gerade hoch genug um einen angebotenen Penis mit ihrem Mund zu verwöhnen. Sie spürte einen Elektroschock an ihren Schamlippen und schrie vor Schreck auf.

„Wenn wir das Gefühl haben, dass die Jungs dich nicht genug foltern, helfen wir per Funk ein wenig nach. Richard war so nett und hat uns die Codes gegeben und jede von uns hat eine passende Fernsteuerung. Wir sehen dir über die Kameras zu und wissen damit stets Bescheid. Und auch die Jungs haben alle eine Fernsteuerung bekommen, damit sie sich auch mit dir amüsieren können.“, sagte Amber.

Alicia wurde nun ihre Maske abgenommen und sie konnte wieder etwas sehen. „Um eine Sklavin zu brechen hilft es ihre Persönlichkeit direkt anzugreifen. Und die Maske wäre nur eine Schutzhülle. Wenn die Jungs mit dir fertig sind, wirst du darum betteln eine Maske tragen zu dürfen, um sie nicht an dich ranzulassen. Du wirst wollen, dass du nur eine Gummipuppe bist, um dein Ego zu schützen, aber beim ersten Mal wirst du ohne den Schutz auskommen müssen.“, sagte Olivia kalt und aktivierte erneut den Folterstrom.

„Augen auf den Boden und wenn deine Kunden kommen, sei eine gehorsame Sklavin. Egal wie sehr sie dir wehtun, immer Lächeln. Denk daran als Gummisklavin steht dir kein eigener Wille zu und auch kein Name. Du bist nur die Nummer 709 und dein ganzer Lebenszweck ist es jeden angebotenen Penis glücklich zu machen.“, sagte Amber. Sie drückte Alicias Kopf mit ihrem Stiefel zu Boden und Alicia gehorchte. Sie mochte den Folterstrom nicht besonders und erinnerte sich an Melanias Lektion. Frühes nachgeben ersparte ihr weitere Folter.

Die Aufseherinnen verließen den Raum und kurz darauf kamen einige Männer hinein. Alicia zählte siebzehn Herzen. Alles Männer und eindeutig auf der Suche nach Sex. Sie war neugierig, aber sie hielt ihren Blick gesenkt. Sie erwartete Befehle. Die Männer umringten sie und der größte stellte sich genau vor sie. Er zog sie an den Haaren nach oben und versetzte ihr gleichzeitig einen heftigen Stromschlag in ihrer Hüfte.

Alicia lies sich den Schmerz nicht anmerken und sah ihm lächelnd in die Augen. Zu ihrer Überraschung erkannte sie sein Gesicht. Und auch das der anderen Männer. Es waren die Männer, die sie vor ein paar Tagen besiegt und gefesselt hatte, bevor sie selber von Selene eingefangen wurde. Die Männer die sie an ihren beiden letzten Tagen in Freiheit eingefangen hatte, würden sie jetzt in eine richtige Nutte verwandeln, wie sie es sich schon seit so langer Zeit wünschte. Offenbar hatte Selene die Männer eingesammelt und diese könnten sich jetzt an ihr rächen. Oder Alicia behielt die Kontrolle und machte die Männer zu ihren ersten eigenen Sklaven.

Alicia konnte am Rand der Zelle ein paar Spielsachen erkennen, aber noch kam sie in ihren Fesseln nicht daran. Auch die Schlüssel für ihre eigenen Fesseln waren noch außer Reichweite. Sie konzentrierte sich und versuchte ihre Pheromone so stark wie möglich zu verteilen.

Alicia ergriff die Initiative und küsste den Anführer auf die Beule in seiner Hose und begann dann ihn auszupacken. Mit ihren Zähnen zog sie den Reißverschluss runter und nahm dann seinen Penis in den Mund. Der zweite Penis in ihrem Leben war zwar wohlproportioniert, aber Richards „Sir Lancelot“ sah besser aus und roch auch besser. Zumindest war der Penis aber gewaschen und war leicht zu stimulieren.

Alicia versuchte den Mann nur als Nahrung zu sehen, aber trotzdem bekam sie dauernd Stromschläge von ihrem Keuschheitsgürtel. Sie war sich nur nicht sicher, ob die Jungs an den Fernsteuerungen spielten, damit sie zusammenzuckte, oder ob sie wirklich schon eine richtige Hure war, die von jedem Schwanz geil wurde. Sie beschloss, dass sie eine richtige Hure war und wirklich von der Aussicht auf frisches Sperma zu erregen war.

Sie schloss kurz die Augen und gab sich ihrer lang gehegten Fantasie hin. In ihrer Vorstellung war sie eine Verbrechensbekämpferin und war im Einsatz überwältigt worden. Der Penis in ihrem Mund gehörte dem Mafiaboss „Big Dick“ und er zwang sie, erst ihm und dann seinen Männern einen zu blasen. Wahrscheinlich würde er sie sonst töten oder ihre Geheimidentität preisgeben. Auf jeden Fall musste sie gehorchen.

Alicia gefiel die Vorstellung und zeigte „Big Dick“ all die Techniken, die ihr Meister ihr zur Selbstverteidigung beigebracht hatte. Sie setzte ihre Zunge und ihre Lippen ein, um ihn zu massieren. Ab und zu nahm sie seinen größer werdenden Penis auch ganz in den Mund und sah ihm dabei in die Augen. Es war nicht ganz einfach ihn anzulächeln, während ihr Mund so voll war, aber ihm gefiel es.

Kurze Zeit später war „Big Dick“ soweit und ergoss sein Sperma in ihren Mund. Geschmacklich nicht so gut wie Richard, aber sie mochte Sperma. Sie saugte es genüsslich auf und leckte seinen Schwanz sauber. „Danke mein Meister, das war sehr lecker.“, bedankte sie sich, bekam aber nur einen neuen Stromstoß. Der Boss zog sich zurück und seine Nummer 2 verlangte nach ihren Diensten.

Alicia spürte, wie die anderen begannen über ihren Körper zu streicheln und schonmal ihre Schwänze freilegten, doch sie konzentrierte sich auf den Penis in ihrem Mund. Der war schon deutlich härter, als sein Vorgänger und gab seine Ladung noch schneller ab. Immer schneller wechselten die Schwänze in ihrem Mund und sie trank gierig jeden Tropfen. Schmeckten alle anders, aber jeder auf seine Weise gut. Sie hatte das Gefühl, dass der Geschmack positiv mit dem Aussehen des Spenders korreliert war, aber auch, dass stärkere Strafstöße in ihrer Hüfte den Geschmack verbesserten.

* * *

Als Alicia mit allen Männern durch war, war sie noch immer gefesselt und war umringt von Männern, die erschöpft auf dem Boden saßen und völlig glücklich grinsten. Sie musste eine Weile warten, aber schließlich erhob sich „Big Dick“ und ging zu ihr. Er wollte sie streicheln und seinem Blutfluss nach zu urteilen würde sein bestes Stück bald für eine zweite Runde bereit sein.

„Wenn du willst, kannst du dich bei Runde zwei zurücklehnen und ich verwöhne dich. Du müsstest nur meine Fesseln lösen, sonst kann ich dich nicht richtig verwöhnen. Die Schlüssel liegen da drüben.“, sagte Alicia und er gehorchte sofort. Es kam ihm überhaupt nicht in den Sinn, dass Alicia ihm wehtun könnte, wenn ihre Fesseln gelöst waren. Sein Bedürfnis nach Wiederholung von Sex war viel stärker als seine Erinnerung daran, von ihr verprügelt worden zu sein.

Er löste ihre Fesseln und sie begann sofort ihn zu streicheln. Alicia hatte Hunger und Sperma als Vorspeise schien ihr perfekt zu sein. „Wie heißt du eigentlich? Meinen Namen 709 kannst du ja auf meinem Halsreif lesen, aber ich würde gerne wissen, wie mein erster Kunde hieß.“, bat Alicia.

„Taylor. Du bist wirklich hübsch. Bist du gerne hier?“, fragte Taylor besorgt.

„Danke Taylor. Ich bin freiwillig hier um zu lernen, was Männern Freude bereitet. Du musst mich also nicht retten, es gefällt mir begehrt zu werden. Ich bin aber noch in der Ausbildung und muss noch lernen was Männern gefällt. Wenn du willst kannst du mich mit der Fernsteuerung kontrollieren. Wenn du willst, dass ich dich mehr verwöhne, dann drücke kurz auf den Knopf. Und wenn ich etwas mache, das dir nicht gefällt, dann drücke lange auf den Knopf. Ich bekomme dann ein paar lenkende Stromstöße in meiner Spalte und mache genau was du willst.“, verlangte Alicia und drückte ihm lächelnd die Fernsteuerung zurück in die Hand.

„Tut dir das nicht weh?“ fragte er und sah unschlüssig auf die Fernbedienung.

„Ein bisschen schon. Aber ich stehe darauf. Los drück schon und ich melke dich ab Taylor! Ich sehe doch, dass es dir gefällt ich ich vor Schreck zusammenzucke.“, befahl Alicia und bekam einen kurzen aufmunternden Stromstoß. Sie setzte sich auf seine Brust und verwöhnte seinen Penis mit ihren Händen, und nahm ihn dann in den Mund. Talentiert wie sie war, brauchte sie nicht lange und bekam ihre Vorspeise. Seine gelegentlichen Stromstöße törnten sie an, aber einen Orgasmus würden sie trotzdem verhindern.

Alicia wechselte die Position und biss ihm in den Hals. Sein Blut war lecker und sie trank ein paar Schlucke. „Ich weiß das gefällt dir. Aber ich werde so lange von dir trinken, bis du mich schockst. Wenn du überleben willst, musst du mich schon selber bremsen.“, sagte Alicia fordernd, lächelte ihn an und trank dann weiter. Diesmal schockte er sie sofort und sie leckte seine Wunde sauber.

Alicia griff sich einen der bereit gelegten Halsreife und legte Taylor den an. „Taylor ich möchte, dass du ab jetzt nicht mehr draußen Unsinn machst, sondern einer nützlichen Arbeit nachgehst. Mein Besitzer braucht immer ein paar starke Hände wie deine und du wirst ihm als Sklave dienen.“, sagte Alicia sanft doch bestimmend.

„Ich möchte lieber dein Sklave sein. Und dich nie verlassen.“, bettelte Taylor.

„Mein Meister Richard wird mich belohnen, wenn du ihm dienst. Damit hilfst du mir am meisten Taylor. Kannst du das für mich tun?“, sagte Alicia sanft. Ihr Speichel in seinem Blut und sein Sperma in ihr hatten seinen Willen geschwächt. Er würde ein glücklicher Sklave sein. Er nickte und sie lächelte ihn an.

„Darf ich dich wieder besuchen? Ich würde gerne deine Muschi lecken.“, bat Taylor.

„Wenn du ein guter Sklave von Richard bist, dann erlaubt er dir vielleicht mich wieder zu besuchen. Aber mehr als eben ist nicht drin. Meine Hüfte gehört nur unserem Eigentümer. Ruh dich ein wenig aus und wenn nachher die Aufseher kommen, mach einfach was sie von dir verlangen.“, befahl Alicia. Sie streichelte ihn nochmal und sah sich dann im Raum nach dem nächsten Mann um. Sie hatte noch Durst und wollte mehr trinken.

* * *

Alicia hatte gerade den letzten Mann seinen Halsreif umgelegt, als sich die Tür öffnete. Die Aufseherinnen Amber und Olivia kamen herein und sahen Alicia streng an.

„Ich hoffe ihr seid mir jetzt nicht böse. Aber ehrlich gesagt hatte ich Spaß. Die Jungs hier sind jetzt ganz zahm und wollen als Sklaven beschäftigt werden. Vielleicht auf einer der Baustellen. Die können immer ein paar ungelernte Arbeiter gebrauchen. Gibt es noch mehr Kunden, von deren Sperma ich kosten darf, oder kommt jetzt erst der Teil, wo ich gefoltert werde um eine gefügige Sklavin zu werden?“, sagte Alicia fröhlich.

Die Olivia und Amber hatten erwartet, dass Alicia völlig fertig wäre. Voller blauer Flecke oder zumindest völlig verstört. Aber siebzehn Männer hatten nicht gereicht sie zu brechen. Diese Frau war viel zu fröhlich. Es schien ihr gefallen zu haben. Es war zwar gut fürs Geschäft, wenn die Kunden eine Sklavin bekamen, die es freiwillig tat. Aber sie zu züchtigen würde schwierig.

Die Aufseherinnen sahen sich gegenseitig an und schließlich ergriff Amber die Führungsrolle. „Hinknien!“, befahl sie. Gleichzeitig drückte sie die Fernsteuerung und schickte Dauerstrom durch Alicias Hüfte. Alicia gehorchte und wehrte sich nicht, als ihr der Monohandschuh angelegt wurde. Erst als der wieder gesichert war, stoppte der Strom.

Alicia küsste den Stiefel von Amber und leckte ihn ab. „Danke Herrin, dass ihr mich zu einer gefügigen Sklavin erzieht.“ Amber und Olivia halfen ihr hoch und legten ihr ihre Kopfmaske wieder an, die nur Augen, Mund und Nasenlöcher hatte. Anschließend folgte ein Ballknebel, den Alicia bereitwillig aufnahm und im Nacken sichern ließ.

„Du lernst schnell Sklavin. Langsam fange ich an dich zu mögen. Aber trotzdem müssen wir dich züchtigen. Du darfst keinen eigenen Willen mehr haben.“, sagte Amber und gab ihr einen Kuss auf den Ballknebel.

Olivia stellte sich derweil hinter Alicia und legte ihr eine Augenmaske an. Sie gab ihr einen Kuss auf die Wange und knetete ihre Brüste ein wenig, bevor sie mit der Gerte ausholte und zuschlug.

Alicia musste innerlich lächeln. Die beiden Frauen hassten sie seit Jahren und hatten nur darauf gewartet, sie für die Sachen zu bestrafen, die Alicias Eltern ihnen angetan hatten. Und trotzdem waren sie ihr verfallen und würden ihr nie mehr schaden wollen. Es würde liebevolle Hiebe mit der Gerte oder Peitsche geben, aber keinen Hass mehr. Alicias war sich sicher, mit ihren Pheromone jede Person zur Kooperation bringen zu können.

* * *

Alicia liebte es, wie sie blind und gefesselt von den Aufseherinnen geführt zu werden. Aber zu ihrer eigenen Verwunderung konnte sie sich orientieren. Die klackenden Geräusche der Schuhe von den Frauen, die sie an der Leine führten, lösten so viele Echos aus, dass sie die Wände förmlich sehen konnte. Ob sie Richard sagen sollte, dass sie mit ihren Ohren sehen konnte? Vielleicht sollte sie sich darüber mit Selene einigen. Sie wollte ihre Geliebte nicht hintergehen aber ihrem Meister auch nicht.

In ihrer Zelle angekommen, wurde ihr Halsreif an der Wand mit einer Kette befestigt und ihr dann die Augenmaske und der Knebel abgenommen. Ihre Zelle gefiel ihr, vor allem die Gitterstäbe waren für ihr Kopfkino toll. In der Zelle gegenüber konnte sie Selene sehen, welche ebenfalls angekettet war. Gab ihr ein wenig Sicherheit, da Selene ja schon erfahren darin war, Männern zu dienen und sie anschließend zu versklaven. Und genau wie sie selbst trug auch Selene eine Maske aus schwarzem Latex, der nur Augen, Mund und Nasenlöcher offenließ und sie so anonym machte. Sie war hier drin nicht Alicia, sondern nur eine weitere von mehr als hundert Latexsklavinnen im Bordell „Rubber Pussy“.

„War es sehr schlimm mit den Jungs?“, fragte Selene.

„Es war toll! Ich wollte schon ewig mal einen Gangbang haben, und von siebzehn Jungs je zweimal Liebessaft trinken zu dürfen war echt lecker. Sie waren aber ganz zärtlich und nicht so streng und rabiat wie ich dachte. Ich denke die haben sich auf Anhieb in mich verlebt und wollten mich verwöhnen.“, sagte Alicia gutgelaunt.

„Das freut mich für dich. Dann kannst du also deine Pheromone so einsetzen, dass dir alle Männer verfallen. Denk aber daran, dass die Pheromone von deiner Haut produziert werden. Und da du jetzt eine fast alles verdeckende Kopfmaske trägst, kommt nur sehr wenig durch. Nur deine Lippen und deine Augen duften jetzt noch. Am Besten du gibst den nächsten Kunden einen Kuss auf den Mund, dann kannst du sie besser beeinflussen.“, schlug Selene vor.

„Danke, das werde ich mir merken. Noch irgendwelche Tipps, bevor es losgeht?“, fragte Alicia wissbegierig.

„Denke daran, dass du sie hinterher unterschreiben lässt, dass sie dir ihr ganzes Vermögen überlassen und auch den größten Teil ihres Einkommens. Wir sollten versuchen Richard stolz zu machen und profitable Sklavinnen sein. Wenn du Fragen hast, bin ich die ganze Zeit hier. Wenn du aufs Klo musst, musst du den Knopf da drüben drücken und eine der Aufseherinnen wird dich hinbringen. Aber natürlich nur im gefesselten Zustand, damit wir nicht aus der Rolle fallen. Noch fünf Minuten, bis die ersten Kunden kommen. Bereit?“

Alicia war nervös. „Was mache ich, wenn mir der Mann nicht gefällt?“, fragte Alicia.

„Zum Einen: Die Männer sind nur Nahrung und niemand, in den du dich verlieben sollst. Und zum Anderen ist das dein Job als Sklavin. Die Aufseherinnen teilen uns Männer zu oder die Männer wählen uns anhand von Bildern selber aus. Wir müssen nur lächeln, küssen und saugen. Und um unseren Preis hochzutreiben, sollten wir sie ein wenig befragen, was sie so machen und sie mit ihren Reichtümern angeben lassen. Arme Schlucker werden uns nicht zugeteilt und auch wenn Milliardäre eher nicht kommen, ist eine Million oder auch nur hunderttausend an Vermögen was wir ihnen abnehmen können ein guter Stundenlohn. Wenn es sich anbietet, trink mal einen Schluck von einem deiner Kunden bevor du ihn stimulierst und dann während seines Orgasmus. Das wird dir helfen.“, sagte Selene um Alicia zu beruhigen.

Alicia nickte und hörte auch schon die ersten Kunden, welche das Bordell betraten. Sie hoffte, dass sie den Kunden überhaupt gefiel. Sie setzte ihr bestes Lächeln auf. Der erste Kunde, der ihr zugeteilt wurde, war ein Mann im Anzug, der von einer Aufseherin begleitet wurde. „Kostet tausend pro Stunde.“, sagte die Aufseherin kalt. „Was kostet es ihr den Gürtel abzunehmen?“, fragte der Mann die Aufseherin.

„Nichts zu machen. Ihre Spalte steht nicht zum Verkauf. Miete sie oder such dir eine Andere.“, sagte die Aufseherin. Der Mann drückte ihr tausend Dollar in die Hand und diese öffnete die Tür und ließ ihn zu Alicia. Sie gefiel ihm. Nachdem er drin war, schloss sie ab. „Wenn du fertig bist, drück den Knopf und ich lasse dich wieder raus. Denke dran, dass wenn du überziehst dir die restliche Zeit in Rechnung gestellt wird. Tausend pro angefangene Stunde. Viel Spaß.“ verabschiedete sie sich.

Alicia lächelte ihn an und ließ ihre Pheromone wirken. Sie zog ihn auf das Bett und probierte einen Schluck Blut aus seinem Oberschenkel, bevor sie sich um seinen Penis kümmerte. Sein Blut schmeckte nicht besonders ungewöhnlich fand Alicia, aber auch nicht so gut wie das von Selene oder ihren Dienerinnen. Während sie nun seinen Penis mit ihrem Mund verwöhnte, leckte er über ihren Keuschheitsgürtel. Er hatte offenbar ihren Reißverschluss gefunden und suchte Zugang zu ihr.

Ihr Duft schien so verführerisch zu sein, dass er sogar das harte Metall ableckte, um ihren Duft in sich aufzunehmen. Sie spürte durch das Pinkelgitter in dem Gürtel seinen warmen Atem. Nicht so schön wie bei Richard, aber doch erregend. Zeitgleich mit seinem Erguss in ihren Mund spürte sie einen Stromschlag in ihrem Becken. Hatte ihr wohl zu sehr gefallen. Sie ließ sich aber nicht davon abhalten all sein Sperma zu schlucken und seinen Penis gründlich mit ihrer Zunge zu reinigen.

Früher als Mensch hatte sie Sperma nie gemocht. Aber jetzt schmeckte es ihr. Seines war nicht ganz so lecker, wie das von Richard, aber Alicia wollte mehr. Sie wechselte die Position und küsste seinen Mund. Sein Nacken sah verführerisch aus und sie trank einen mittelgroßen Schluck.

Das Blut schmeckte jetzt erheblich besser. Sex war offenbar eine Art Geheimzutat, um das Blut eines Menschen zuzubereiten. Sie wollte nie wieder rohes Blut haben, wenn es doch zubereitet so viel besser schmeckte. Fasziniert sah sie auch, wie die Wunde an seinem Hals sich schnell schloss. Ihr Speichel war gut darin Wunden heilen zu lassen.

Sie kuschelte sich an ihn „Willst du mein Sklave sein? Ich würde es sehr zu schätzen wissen, wenn du mir all dein Vermögen und Einkommen überschreibst? Kannst du das für mich tun?“ hauchte sie ihm ins Ohr. Er nickte nur und unterschrieb ohne zu zögern den Standardvertrag, der in ihrer Zelle lag. Er füllte auch das Formular aus, in dem er aufzählen musste wie sein Vermögen angelegt war, wo er arbeitete und was er verdiente. Er war so verliebt, dass er es ihr wirklich schenken wollte.

„Werde ich dich wiedersehen?“, fragte er schließlich. Alicia warf einen Blick auf die Geschenke die er ihr eben gemacht hatte. Er hatte ein kleines Apartment in Down-Town mittlerweile abgezahlt und ansonsten Anlagen von einer halben Million. Dazu kam ein Einkommen von dreihunderttausend im Jahr. Ganz nett für wenige Minuten Arbeit, aber für einen Banker hier doch unterdurchschnittlich.

„Du darfst jede Nacht von mir träumen. Und wenn du dich ein wenig mehr an der Arbeit anstrengst und dein Gehalt verdoppelt hast, darfst du mich wieder besuchen. Bis dahin lasse ich meinem Sklaven die Hälfte.“, versprach Alicia. Sie drückte den Knopf an der Wand und er bedankte sich nochmal bei ihr für die Chance ihr Sklave sein zu dürfen. Alicia hatte gerade mal zwanzig Minuten gebraucht und war schon gespannt auf ihren nächsten Kunden.

* * *

Alicia mochte ihre Arbeit und wurde zunehmend sicherer darin ihre Kunden zu verwöhnen und hinterher Sperma, Blut und Geld aus ihnen herauszupressen. Ihre eigene Lust hatte sie zwar nicht unter Kontrolle, aber dafür war ja ihr Keuschheitsgürtel da, der sie mit regelmäßigen Schocks daran erinnerte, dass sie Richards Sklavin war. Sie beherrschte mittlerweile auch den Trick, dass sie mit einem Zahn Blut saugte und mit dem anderen Zahn die reine Flüssigkeit zurücklaufen ließ und fast nur Blutplättchen behielt. Einerseits um ihren Kunden zu schützen, andererseits damit sie selbst nicht dauernd aufs Klo musste.

Jetzt beim elften Kunden fand sie, dass das Blut seltsam schmeckte, aber sie wusste nicht genau was. Sie begann zu Selene zu flüstern. Leise genug, damit ihr Kunde es nicht hörte, aber laut genug, damit Selenes besseres Gehör es problemlos verstand. „Ich glaube mit dem Blutbeutel stimmt was nicht. Er schmeckt irgendwie seltsam. Ist das schlimm?“

Selene antwortete ebenso leise, während sie gerade ihrem eigenen Kunden zusah, wie er die Sklavenpapiere unterschrieb. „Wirf mal einen Tropfen rüber. Ich schmecke mal was so seltsam ist.“ bot sie an.

Alicia biss ihren Kunden und nahm einen Tropfen Blut mit dem Finger auf. Sie zielte und warf den Tropfen Selene in den Mund. Sie war ein wenig erstaunt, dass sie so präzise Bluttropfen werfen konnte, und exakt Selenes Zungenmitte getroffen hatte, aber das lag sicher an ihrem neuen verbesserten Vampirkörper.

Selene schmeckte einen Moment das Blut und erklärte es dann Alicia. „Dein Kunde ist krank. HIV im Anfangsstadium. Aber keine Angst, du kannst ihm helfen. Trink einen kleinen Schluck und konzentriere dich auf den Geschmack. Dein Immunsystem wird es analysieren und passende Antikörper bauen. Warte eine Minute und dein Speichel sollte eine wirksame Behandlung sein. In ein paar Stunden sollte er vollständig geheilt sein.“, sagte Selene.

Alicia gehorchte und nachdem er ihr sein Vermögen und Einkommen überlassen hatte. war sie wieder allein. „Machst du sowas öfter? Ich meine Menschen von unheilbaren Krankheiten heilen. Ich habe noch nie jemanden das Leben gerettet.“, sagte Alicia völlig aufgeregt.

„Seit der Grippewelle 1918 weiß ich, dass ich das kann. Bis jetzt gab es noch keine Infektionskrankheit, bei der ich nicht helfen konnte. Ich mache nicht soviel wie ich könnte, aber ein paar tausend kommen im Jahr zusammen. Deswegen habe ich auch überall wo ich wohne ein Krankenhaus und gehe da ab und zu auf Visite und rette schwere Fälle. Hier in Empire City ist es das Welfare Hospital. Mein Personal vor Ort sortiert die Patienten für mich. Und damit die Tarnung nicht auffliegt, besuche ich die Kranken normalerweise im Schlaf.“, erklärte Selene.

„Ich dachte immer, das Krankenhaus gehört irgendeiner Stiftung. Dir gehört wirklich das ganze Krankenhaus? Wie reich bist du? Ich dachte du arbeitest hier, damit du Richard bezahlen kannst.“, fragte Alicia.

„Die Stiftung gehört mir. Ich habe in den letzten hundert Jahren ein Menge Stiftungen angelegt, um mein Vermögen und meine Identität zu schützen. Die Krankenhäuser sind mir wichtig, aber das meiste Geld steckt in profitableren Anlagen. Witzigerweise sagt meine Geburtsurkunde, dass ich hier in Empire-City in meinem Krankenhaus geboren wurde, nachdem ich es fünfundsiebzig Jahre vorher finanziert habe. Auch die Privatschule in Chicago, in der ich aufgewachsen bin, habe ich ein paar Jahrzehnte vorher gekauft.“, sagte Selene.

„Also ja: ich bin reich. Aber Richard hat mir klar gemacht, dass ich aus medizinischen Gründen zu einer Sexsklavin abgerichtet werden muss. Und so schlimm ist es nicht in seinem Bordell arbeiten zu müssen. Es gefällt ihm, mich zu kontrollieren, also spiele ich mit. Und mittlerweile hat mich Richard auch enteignet und mir alles Geld als Anzahlung abgenommen.“, sagte Selene. Beinahe hätte sie sich verplappert und Alicia von dem Rest ihres Vermögens erzählt, aber noch wollte sie weder Richard noch Alicia von dem restlichen bedeutend größeren Teil ihres Vermögens erzählen.

In dem Moment bekamen beide einen Stromstoß von ihrem Keuschheitsgürtel. „Ihr seid hier zum Arbeiten und nicht zum Quatschen. Kundschaft wartet.“, sagte die Amber und nahm ihren Finger von der Fernsteuerung. Beide Vampire fügten sich. Es war Teil des Spiels, sich als Sklavin zu verkaufen.

* * *

Taylor hatte die Nacht nicht viel geschlafen. Er war Alicia dankbar, dass sie ihm angeboten hatte, als Sklave zu arbeiten und von nun an einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Eigentlich hätte er schon viel früher sein Leben in den Griff bekommen sollen, aber er hatte den Anstoß durch sie gebraucht. Alicia war eindeutig die schönste Frau, die er je gesehen hatte und dass sie ihm gleich zweimal einen geblasen hatte, war verdammtes Glück für ihn.

Eigentlich hatte er ja nach seiner Gefangennahme durch sie vorgehabt, sie zu fesseln und ihr wehzutun. Die Aufseherinnen hatten sie sogar dazu ermutigt, sich an ihr zu rächen. Aber nun war er in sie verliebt und sehnte sich nach ihrem Kuss. Ihr noch einmal Blut spenden zu dürfen, war sein sehnlichster Wunsch.

Er hoffte, dass wenn er die Arbeiten machte, die man ihm auftrug, dass er sie dann wiedersehen durfte. Er hoffte, er hatte dazu die notwendige Disziplin und hoffte, dass wenn diese nicht reichte, die angedrohten Züchtigungen ihm helfen würden. Er durfte seine Herrin einfach nicht enttäuschen.

Schließlich öffnete sich die Zellentür und Richard kam herein. Deutlich älter als er, aber auch ein ganzes Stück größer und muskulöser. Kein Wunder, dass seine Herrin ihn bevorzugte.

„Ihr werdet für mich Arbeiten. Der Auftrag, den ich für euch habe, ist streng geheim und gefährlich. Aber wenn ihr erfolgreich seid, wird die Welt für eure Herrin Alicia sehr viel besser sein und sie kann in Freiheit leben. Ich habe zwar auch eigene Leute, die auch qualifiziert wären, aber ich möchte, dass es weder auf mich noch auf Alicia zurückfallen kann.“, sagte Richard in strengem Tonfall.

Taylor und die anderen Männer waren eingeschüchtert und keiner wagte es die Autorität von Richard anzuzweifeln. Ihrer aller Herrin Alicia vertraute ihm und das sollte ausreichen.

„Ich gehe davon aus, dass einige von euch bei dem Auftrag sterben werden, aber dieses Opfer wird Alicia zu schätzen wissen. Solltet ihr gefangen genommen werden, dürft ihr unter keinen Umständen von eurem Auftrag erzählen. Gefangen genommen zu werden, muss euch aber keine Sorgen machen. Wenn alles gut geht und der Plan gelingt, werdet ihr wieder befreit und dürft als Sklaven weiter in meinen Diensten arbeiten. Nur falls ihr scheitert, werdet ihr für Alicias Sicherheit im Gefängnis exekutiert.“, sagte Richard streng und sah den verängstigen Männern in die Augen.

„Gut. Ihr werdet relativ viel Material benötigen. Damit nicht sofort auffällt, dass es hier eingesetzt werden soll, werdet ihr es in Dallas stehlen und herbringen. Jeder einen LKW voll Material. Sobald ihr es habt, werdet ihr mit der Installation beginnen. Ihr seid nur für die Bronx zuständig, aber es gibt noch ein paar andere Teams, die für die anderen Stadtteile zuständig sind. Wir haben nicht viel Zeit, in zehn Tagen muss alles bereit sein.“, sagte Richard und sah in die Runde.

Richard ging nun zu dem Bildschirm und erklärte den Männern den Rest ihres Auftrages. Er konnte sehen, dass die Männer Angst hatten und auch, dass sie noch nicht so Recht glaubten, dass der Plan funktionieren würde. Richard rechnete mit fünfzig Prozent Verlusten, aber zum Glück kam es auf ein paar Menschenleben nicht an. Es ging um Wichtigeres. Er musste zum Beispiel seinen Vampiren die Werkzeuge geben, damit sie die Menschheit retten konnten.

Die anderen Teams waren auch schon beauftragt, nur dass diese von Selene verführt wurden. Er hatte neben Alicias beute des letzten Monats auch noch weitere Männer von seinen Leuten entführen lassen und von Selene gefügig machen lassen. Der Plan war riskant und würde viele Opfer fordern, aber es war notwendig um die Menschheit an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie von Vampiren beherrscht werden sollten.
76. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Klett-max am 14.11.20 18:00

Ein schönes Kapitel! Die Geduld beim längeren Warten wurde voll belohnt. Der Titel ist besser, als der Arbeitstitel, da er sehr hut zu Alizias Geschichte passt. Da hat sie direkt an ihrem ersten Arbeitstag schon das Gesellenstück abgeliefert und ihren letzten "Fang" problemlos in einer Sitzung in Dienst gestellt. Auch ihre heilerischen Fähigkeiten sind schon geweckt und erfolgreich getestet.

Jetzt kommt noch das körperliche Training mit Selene dazu und bald werden sie ziemlich unschlagbar sein. Mit Richard haben sie einen guten Herren und Selene hat die Erfahrung von über hundert Jahren. Vermutlich werden Alicias Knochen sich recht bald umgewandelt haben. Dann steht der nächsten "Fangaktion" im Revier kaum Etwas im Wege. Außer eventuell eine Rundreise zu sämtlichen "akkreditierten" Krankenhäusern.

Beim Auspeitschen der Vampirinnen frage ich mich, ob es nicht ein "Pyrrussieg" für die Ausführenden ist. Sie müssen sich mächtig verausgaben, um eine merkliche Wirkung zu erzielen. Aber tausend Hiebe austeilen ist auch ganz schön sportlich!
77. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Erin am 14.11.20 19:51

Super mach weiter so !!
78. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 14.11.20 22:21

Zitat
Ein schönes Kapitel! Die Geduld beim längeren Warten wurde voll belohnt. Der Titel ist besser, als der Arbeitstitel, da er sehr hut zu Alizias Geschichte passt.

Danke für das Lob. Das Kapitel wurde zu lang und ist daher geteilt. Das nächste wird gerade poliert und ausgebaut. Anfang Dezember sollte es vorzeigbar sein.

Zitat

Beim Auspeitschen der Vampirinnen frage ich mich, ob es nicht ein \"Pyrrussieg\" für die Ausführenden ist. Sie müssen sich mächtig verausgaben, um eine merkliche Wirkung zu erzielen. Aber tausend Hiebe austeilen ist auch ganz schön sportlich!

Es hilft den Peitschenden nur in der Art, dass sie ihre Wut körperlich abreagieren können.
Für die Vampire ist das eher eine Massage. Und die Masseuse ist hinterher erschöpft.
Langfristig bekommen die Aufseherinnen aber Upgrades....

Zitat

Jetzt kommt noch das körperliche Training mit Selene dazu und bald werden sie ziemlich unschlagbar sein. Mit Richard haben sie einen guten Herren und Selene hat die Erfahrung von über hundert Jahren. Vermutlich werden Alicias Knochen sich recht bald umgewandelt haben. Dann steht der nächsten \"Fangaktion\" im Revier kaum Etwas im Wege. Außer eventuell eine Rundreise zu sämtlichen \"akkreditierten\" Krankenhäusern.

Zu Vampiren versucht er nett zu sein. Aber es darf munter spekuliert werden, was Taylor für ihn machen soll.

Zitat

Super mach weiter so !!

Danke auch an dich. Kommentare motivieren.
79. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Grinser am 28.12.20 12:58

"Anfang Dezember sollte es vorzeigbar sein"
hm..
80. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Dark Marvin am 28.12.20 21:31

Zitat
\"Anfang Dezember sollte es vorzeigbar sein\"
hm..

Zum Glück habe ich das Jahr nicht dazugeschrieben...
Was ich vergessen hatte:
-Im Dezember fällt auf der Arbeit viel Arbeit an.
-Im Dezember muss Weihnachten+Silvester vorbereitet und gefeiert werden. Mit Familie. Das schränkt die Möglichkeiten des Schreibens ein.

Das Zweite ist noch nicht vorbei. Aber die Fortsetzungen sind in Arbeit.
Beim polieren habe ich noch ein paar Lücken in der Handlung gefunden, die noch ausgebaut werden müssen.
81. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von latexvieh am 15.02.21 16:51

extrem Spannend geschrieben, viel kKreativität und toller Stil.

Da ist es echt vollkommen egal welches Jahr du angezielt hast ;9 (okay, sage ich auch nur aufgrund meiner masochistischen Grundeinstellung).
82. RE: Das Vampirimperium 2020

geschrieben von Grinser am 09.06.21 10:57

sehr sehr schade so ein Kunstwerk hier verrotten zu lassen...


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