Restriktive Foren

Thema:
eröffnet von einschließlich am 28.06.20 15:39
letzter Beitrag von einschließlich am 14.09.20 21:39

1. Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 28.06.20 15:39

Hallo, liebe Community!
Wie viele andere vor mir, habe ich hier auch schon länger interessiert mitgelesen, bevor ich mich nun bei euch anmeldete. *bravHallosag*.
Ich bin selbst konsequent verschlossen und habe hier bei euch weniger Bedarf an der Wahl des richtigen Händlers, Modellmodenschau oder technischen Fragen (son Gerät muss nur gut sitzen und ernsthaft verriegeln als vielmehr an Informationen zu ernsthaftem Langzeit- oder Dauerverschluss. Würde mich gerne mit vielleicht Erfahreneren darüber austauschen.
Ist es okay, als Forumsfrischling gleich mit einem neuen Themenvorschlag einzusteigen?   Und noch dazu mit solchen Textmassen? Lese bitte jeder nur soviel er mag. Damit kann ich mich aber  manchem als Neuer unter euch vielleicht auch ganz gut vorstellen?

Dauerverschluss erleben?
Okay, Freitag morgens abschließen und die Schlüssel abends im Büro lassen, dann kann man es vier Tage selbst erleben und bräuchte hier gar nicht zu fragen. Oder die Schlüssel beinhart diszipliniert ne Woche oder nen Monat lang nicht anrühren. Auch klar, zumindest theoretisch! Der Verschlossene empfindet ganz zweifellos eine spezielle Erotik unter dauerndem Verschluss. Wird dann der Verschluss zu einer Art 'erotischem Organ' ? Hm, wohl ja.  Ich vermute, nicht unähnlich einem urlaubsgetrennten Paar im KG, wenn der sexverhindernde Verschluss selbst zum erotischen Objekt für die Träger wird. Oder halt wirklich in einer 'geschlossenen Beziehung' mit Stahlhöschen im Liebeslager.
Wenn ich dann mal mit irrsinnig gedämpftem Reiz am Glied im engen Käfig streiche, reibe, zutiefst sehnsüchtig einen Kontakt zu ihm suche (ich kann Eichel und Schafthaut ja kaum auch nur berühren), dann näseln die starken Käfigstreben in arrogantem Bürokratenton belehrend im Chor, dass das Glied nicht etwa mir, sondern IHR gehöre und nur SIE es anfasst, ... Ach, ihr kennt die Leier! Ja, wennn sie es denn anfasst...! Capice?  Tja!

Verschlussdauer
Ich bin schon mal länger verrammelt gewesen. Der Schlüssel in der rigorosen Verwahrung meiner Herrin. Sie verdeutlichte mir, dass ich mich in keinem Fall über den Verschluss an sich oder die Tragezeit als Besonderheit definieren könne. Die Zeitdauer habe keine Bedeutung. Ich sei verschlossen "...uund das ist gut so!"
Dieses schnippische "...gut so!" hatte die Wirkung eines schnellen Lichtreflexes auf der Klinge des Richtschwertes. Irgendwie sehr schlüssig und auch ganz ohne Betonung völlig überzeugend.
Genau das war übrigens auch meine grausame Erkenntnis, dass jene strikte Zwangskeuschheit den Keuschling sehr wohl radikal umkrempeln kann und aus einem durchaus selbstbestimmten Mann recht schnell einen echten dankbaren sub macht! Wie mit mir geschehen. Nur für dieses bisschen Berühren und das fürchterlich 'teure' "Teasing", das ja auch nur so vielversprechend reizt, um das hoffnungsvolle Opfer letztlich in finsternste Frustration zu stürzen...! Jo, kismet!
Aber, an einem "Wer kann am längsten?"-Getue möchte ich allerdings gar nicht teilnehmen wollen. Die möglichst hohe Verschlussdauer allein sagt auch herzlich wenig. Viel lieber möchte ich hier von euch erfahren, WIE ihr den Verschluss mit seinen Konsequenzen wegsteckt. Nicht, wie lange. Welche möglichen Gefahren/Probleme (nicht der Entdeckung) gibt es, vielleicht auch welche seelischen Hänger? Denn für ein schnödes Abschließen und später irgendwann ungerührtes Wiederaufschließen... dafür würde ich mir den Stress des erlittenen Frustes und der möglicherweise gekniffenen Bälle nicht machen. Oder spüren Dauerkeusche nichts mehr, ist dann alles ganz lässig? Solche Fragen stellen sich mir bei Alleinverschlossenen, als auch mit Partnern.
Meiner Herrin brauche ich mit Jammern oder sachlichen Kalenderargumenten gar nicht zu kommen. Ihre klare Logik: "Warum habe ich dich abgeschlossen? -- Weil ich dich sehnsüchtig, bedürftig und leidend besonders gerne mag."  Sie lächelt so strahlend und lieb dabei...

Verzweifelte Wut auf den Verschluss
Als ich jetzt gerade hinunterfasste und nur abweisenden Stahl berührte, ...da gehen schon wirklich heftige Gefühle ab: Die jämmerlich nach Berührung lechzende Eichel, die so gerne nur mal wieder ein kleines bisschen aus dem Käfig heraus... da spulen sich wahre Sehnsuchtsdramen ab! Manchmal durchaus bis zum offenen Verfluchen und suchendem Blick nach der Axt! Nur für ein eiiinmal wieder sanftes Vor- und Zurückbewegen der Vorhaut...! Och bitte, ich möchte doch nur so gerne eiiinmal wieder ein ganz kleines bisschen...!  Ja, bescheidener wurde ich wirklich dabei!   )) 
Doch eines muss gesagt sein: Bei jedem enttäuschen Frust und jedem verriegelten Gefühl da unten,  'sehe' ich ihr bestätigendes Lächeln. Sie mag es, wenn ich dieses versperrte Gefühl eben nur mit ihr haben kann!

Andere Langzeitträger?
Im letzten Jahr gab es den tollen Thread von der molligen Fee *höflichverneig*, die das Thema mit ihrem sub sehr praktisch verfolgte. Als ich ihre überlegten Beschreibungen zur Gerätewahl las, sah ich schon fast den Film der beiden vor dem geistigen Auge. Ich würde wahnsinnig gerne mehr von ihnen lesen. *zumSchreibenaufmuntere*   Eben auch über seine 'heldenhaften' Stimmungen hinter seinen Käfiggittern bei derart souveräner Führung.
Oder auch von jenem vollmundigen "echte 24/7/365!"-Sucher. Der allerdings seinen eigenen thread gar nicht mehr beantwortete. Schade, schreib doch mehr, das wäre dein Thema gewesen!
Um den beiden aufmunternd zuzurufen, hatte ich mich hier eigentlich auch angemeldet.

Forenkontakte
Bevor ich mich nun also frustriert (mein Schicksal, hm? wieder einrolle: Kann ich hier bei euch Kontakt und Austausch zu wirklich interessierten Langzeitträger/innen finden? Ich bin sicher, es  gibt  sie. Und ich würde mich auch riesig über direkte PrivatNachrichten freuen, falls im Öff zu schwierig.
Und dabei gäbe es so viel dazu auszutauschen. Wer weiß, vielleicht sogar gegenseitige Schlüsselverwahrung von Einzelleuten? Oder auch, was vielleicht gar nicht ins Öff gehörte, aber unter Gleichsituierten bestimmt sehr vertrauensvoll und informativ behandelt sein könnte? Letzten Satz schrieb ich, nachdem ich hiermit selber merkte, dass es schon etwas Überwindung bedarf, sein Innerstes in einem anonymen Forum zu öffnen und damit anderen, erfahreneren Keuschisten vielleicht sogar auf den Nerv zu gehen? Auch die Menge könnte allein als unbotmäßiger Überfall verurteilt werden.

Psyche im Verschluss
Hier im Öff finde ich zum Beispiel den psychischen Aspekt dieser radikalen Auslieferung / der restlosen Hingabe kaum behandelt. Überhaupt wenig von den erlebten Gefühlen hinter Schloss und Riegel. Dazu gehört sicher auch eine erhöhte Verletzlichkeit (eigentlich doch ganz natürlich bei derart radikaler Beeinträchtigung eines immerhin ständigen Gefesseltseins?). Ich bin bestimmt nicht der einzige Verschlussträger, der länger abgeschlossen erst seine wirklich tiefe Zuneigung/Abhängigkeit von der Schlüsselgewalt der Keyholderin ganz auf ihre Person übertrug. Dann eventuell noch der Umgang mit olympischen Ansprüchen (eigener und der der Top). Und vielleicht sogar, "Was tun beim schlimmen Goilheitskoller?" (oh ja, hier stehen einige Wände, die ich schon schwer leidend hochgegangen bin Doch, wohl alles nicht bei leichtem Zugriff auf Erleichterung und schneller Erlösung der ungeheuren Spannung. Ein guter Freund und Mentor riet mir einmal in anderem Zusammenhang: "Du musst die Spannung länger aufrechterhalten!" Jo, DAS ist die Lösung...!

Schließer
Wie geht es den Abschließern/innen? Machtgefühle, Stolz, Überheblichkeit? Oder Dankbarkeit und Liebe zu ihrer Verschlusssache? Haben auch Abschließende ein Empfinden für Verweigerung und erotischen Frust und jenes ultrastrenge: "Nein, jetzt nicht!"?  Was geht da ab in ihnen...? Gibt es ausgesprochene Langzeitschließer? Als Eingeschlossener wird man ja real viel mehr von seinem tiefsten Triebgeschehen aus'geschlossen und der eigenen Frustglut schutz- und hilflos ausgeliefert...! Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Dauerträger auch die härtesten Schließer sind!

Und letztlich, ich bin...
braver Dauerträger, nicht neu im Metier und halte mich fern von Rollenspielern und sotunalsobDomsen. Freue mich auf Kontakt mit euch - bitte auch, von nichtDauerkeuschen! Hauptsache selbst empfunden und nicht etwa theoretisch aus angelesenen Teilwahrheiten schlussgefolgert. 
Ach, was ich noch zu sagen vergaß, jene drastische Veränderung meines spontanen Verhaltens, jene viel konzentriertere Sicht auf den anderen und mein gesteigertes Erotikempfinden in Keuschheit (es IST echte Erotik!), brauchte es zuerst, Grenzen in Keuschheit zu übersteigen. Dauerverschluss ist nie easy. Doch, ich bin so froh, dass meine grandiose Chefin mir die Grenzen in einiger Zeit zu übersteigen half!
Okay, never inside - aber dafür outside das ganze prächtige Weibsbild...!

Sorry für die Textmasse!
Dafür aber eben 'einschließlich'

Hm, ich hatte zwar "bitte keine smilies" angekreuzt, nun sind sie doch drin.
2. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von private_lock am 05.07.20 14:37

Schwubs, schon wieder Sonntag, schon wieder eine Woche weg ... Kinder, wie die Zeit vergeht - z.B. wenn man Erinnerungen an die molligefee nachliest.

Dabei geht es auch mir weniger um das Zählen von Stunden - dafür habe ich eine App auf dem Handy, weil zwischendurch ja doch mal die Neugier aufkommt, wie lange es denn war. Aber ansonsten ist mein Verschluss "gefühlt" und Aufschluss gibt es eben, wenn ihr danach ist: Ganz ohne feste Regeln oder Vorgaben.

Von meiner Seite war mir von Anfang an wichtig, dass das nur mit einem KG geht, der wirklich alltagstauglich ist. Mit dem Lato kam ich da nicht hin, schon allein weil ich seit dem ausmessen entscheidende Kilos zugelegt habe. Aber die Kombination aus Goethals und ihrer sanften Führung hat mich wieder dahin gebracht, wo ich mit dem Reinholds schon mal war - Dauerverschluss als Grundzustand bei nur gelegentlichem Aufschluss als Ausnahme von der Regel.

Mit psychische Auswirkungen bin ich sehr vorsichtig. Zur Zeit sehe ich mich da auf einem guten Weg, einerseits weil ich das Thema KG eingebracht habe und sie damit nicht weiter unter Druck setzen wollte und andererseits, weil ich ohnehin verliebt bin - das zählt glaube ich auch als geistige Unzurechnungsfähigkeit. Daher ist nicht scharf zu trennen, welche Effekte dem KG zuzuschreiben sind. Aber zusammengefasst lässt sich sagen, ich fühle mich sauwohl damit.

LG
private_lock
3. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 05.07.20 21:12

Und dann las ich eben doch noch private_locks Ehrenrettung für's Forum. Danke, private_lock! :- )  Stammt das "private"  vom amerikanischen Militärdienstgrad? Oder bezieht es sich auf den 
diskreten Verschluss im "Privaten"?

Ich hatte mich hier bei euch eigentlich an der richtigen Instanz für das Thema vermutet und war schon auf eine übermächtige Flut von völlig unterschiedlichen Meldungen gefasst.  Wer weiß, vielleicht hat private_lock ja den Bann(?) gebrochen und jetzt geht's erst richtig los? Ich hoffe sehr, dass sich später vielleicht doch noch andere zum Thema melden, ich freue mich bei jeder Zuschrift darauf  :- ) Gerne auch als private Mitteilung.

Hier nochmal die Themen/Fragen:
Unter dem Gedanken einer Ernsthaftigkeit meiner Zwangsverkeuschung kam auch der Gedanke der Dauerhaftigkeit meines Verschlusses.
1- Dauer als Ablauf einer vereinbarten "Zeitdauer".
2- Dauer als ständige Vereinbarung "auf Dauer", "dauernd".
3- Dauer als ständig, mit unlösbarem Verschluss, "ad infinitum".
Mit der zweiten Form, die ja auch private_locks Partnerin verfolgt, wird der Machtanspruch der Herrin nicht etwa beschränkt, wie in 3, bei der selbst SIE den Verschluss nicht mehr öffnen könnte! Sie allein entscheidet also, wann aufgeschlossen wird. Damit bleiben Notfälle und etwaige Oberschenkelgefäß-, Darm-, Prostatauntersuchungen problemlos auch per Notschlüssel möglich. Das verlangt einfach die Vernunft.

Meine liebevollstrenge Mittleserin interessiert sich vornehmlich für die Emotionen, Gefühlswelt  von Männern im Verschluss. Sie interessiert die Wehleidigkeit (ich darf ergänzen: "den höllischen Druck") des abgeschlossenen Opfers. Sie hielte mich am liebsten, wie privates Partnerin bis auf Ausnahmen, grundsätzlich verschlossen.

Weiter zur Psyche: Wie geht es euch, wenn ihr schon gestern verschlossen wart und heute Morgen immer noch verschlossen aufwacht, euch nach der Dusche über dem Verschluss für den Tag anzieht; euch selbst abends, ohne jede Masturbations- oder Fremdgehgefahr, verschlossen vor den Fernseher setzt ...und später immer noch hilflos verschlossen in den Schlaf abgeleitet? Und das schon ne ganze Weile lang? 
Wenn ihr eure Göttin liebevoll in den Arm nehmt und dabei ihre ganz unverdächtigen Hüftbewegungen spürt? Was passiert im Seelenhaushalt, wenn jetzt also nicht nur ein sessionbedingtes "Nein!" zu verkraften ist, sondern sehr konkret eure Ertragensgrenze erreicht oder schmerzlich überschritten wird? Vielleicht sogar noch mit nem tonlosen: "Und nächste Woche auch nicht!"

Was geht da in euch verschlussbedingt vor? Verändern sich partnerschaftliche Intensität, Abhängigkeit, Hingebung, Devotion dabei? Veränderte sich eure Selbstsicht? Wie geht es euch damit, euch schon länger (egal, wie lange) nicht einmal mehr richtig angefasst zu haben...? Von mir hatte ich ja schon geschrieben, mich machte es kleiner (falsches Wort, ihr wisst, was ich meine) und tatsächlich abhängiger von ihr!

Dank dir, private_lock, für deine ziemlich abgeklärten Zeilen! Habe ich sie richtig so gelesen, dass du schon länger aus Liebe, sozusagen "angepasst" und deinem Schicksal ergeben, ziemlich unaufgeregt, aber glücklich verschlossen bist und eben nur für einzelne besondere Male freikommst? Deine Worte klingen mir wie eine "neue Normalität", die jetzt eben Gültigkeit hat? Ja, über deine Gefühlswelt (heftiges Nicken auch aus dem Hintergrund!) möchten wir beide gerne lesen.  :- )

Bitte auch an alle: Wie handhabt ihr das alltägliche Leben, den männlichen Druck unter längerem Verschluss? Gab es Veränderungen im  Verhalten, im partnerschaftlichen Verhältnis? Gar unwürdige Drängeleien/Betteleien? Gibt es bei euch trotz und sogar unter Einbeziehung des Verschlusses eine spezielle Erotik?  ...mit dann wohl  einseitigen Orgasmen?

Für mich sehr interessant: Wie geht es den SchließerInnen dabei? Was verursacht euer nächtlicher Griff zu seinem Verschlussstahl wenn er schläft? Wisst ihr, interessiert es euch wie es dem Zwangsverkleinerten neben euch geht? Ist der Gedanke an hotwife/cockold so fern?

Gibt es hier bei euch im Forum auch ernsthafte Ds-Paare,  bei denen der Verschluss wirklich als echtes Macht-/Erpressungsinstrument, auch gegen den Willen des/der Abgeschlossenen, eingesetzt und ausgenutzt wird?

Wie haltet ihr das, bitte konkret und real, mit der Macht der Schlüssel? Gibt es dabei eine Befehlsgewalt? Ein (reales) Machtgefälle? Oder eher ein verspieltes: "Er hat's eben gerne, wenn ich ein bisschen streng zu ihm bin."

einschließlich

4. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 05.07.20 21:18

mir steht hier zwar eine Anklickmöglichkeit für Änderungen meines Textes zur Verfügung, als ich sie eben nutzen wollte, standen mir Änderungen meines Textes nicht mehr zu...?
5. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von Mike Orca am 06.07.20 09:50

Hallo einschließlich,
auf komplexe Fragen kann man schlecht „mal eben“ mit 1-2 Sätze antworten – wahrscheinlich liegt es daran, dass Du bisher so wenig Feedback bekommen hast. Auch bei mir reicht die Zeit gerade nur zur Kurzfassung einer Antwort: Man gewöhnt sich an die Beschränkungen, vor allem, wenn man selbst grundsätzlich hinter dem Konzept „Keuschhaltung“ steht. Wer daran gewöhnt ist, jeden Tag Hand anzulegen, wird eine Woche im KG fast unerträglich finden. Wer an Monate dauernde Phasen ohne Orgasmus gewöht ist, wird dagegen eine Woche im KG wahrscheinlich als „nicht der Rede wert“ ansehen.

Ansonsten: Austausch gerne per PN - sobald ich Zeit finde, melde ich mich.

Was die Möglichkeit betrifft, Beiträge zu ändern: Da gibt es eine Beschränkung für neue Mitglieder im Forum. Ich weiß gerade nicht mehr, ob eine bestimmte Anzahl von Beiträgen oder eine bestimmte Zeit seit der Anmeldung nötig sind, aber erst danach kann man Beiträge überarbeiten.
6. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 06.07.20 19:23

Hallo Mike-Orca,
Danke für deinen Hinweis zur Komplexität, des Themas!
Du hast völlig Recht, darauf hätte ich auch selbst kommen können *andieStirnklatsche*. Allerdings, von erfahrenen Keuschlingen (wohl die große Mehrheit aller User, hier?) habe ich mir schon vorgestellt, dass erfahrene Antworten zu solchen zentralen Themen - wie "Dauer" und "Emotionen hinter Schloss & Riegel" - leichter fielen. Umso mehr mein Dankeschön für private_locks und deine Antwort!   :-  )

Zum nur schnell angedachten: "Man gewöhnt sich an..."  (ich denke, in so einem Forum können wir derart vielschichtige Zusammenhänge ohnehin immer nur kurz anreißen, tiefergehend wird es uns kaum möglich sein)
Nein-nein, ich möchte nicht das simple Gewöhnen an den mechanischen Störfaktor aus Stahl verwechselt wissen. Verwechselt mit dem emotionalen Umgang mit einem unbeantwortbaren Trieb, zumal noch dem stärksten aller Triebe! Ich habe dazu die Erfahrung gemacht, dass meine unwillentliche und ganz und gar nicht steuerbare sexuelle Empfindsam- und Erregbarkeit sich kein bisschen um den Verschluss schert, sie ist pur triebgesteuert. Da habe ich, trotz mancher Verschlüsse, noch keinerlei "Entwöhnung" erlebt. Eher das Gegenteil, eine sehr viel feiner empfundene Erotik und demütigere Empfindsamkeit. Ich vermute vielmehr, dass man nach einer ersten Verschlusszeit sehr heftig unter dem sexuellen Druck leidet und möglicherweise deshalb die Wände hochgeht und nicht, weil das Ding am Ding da immer noch stört. Eine dämpfende Folge hatte der Langzeitverschluss jedoch schon: Die Erektion brauchte spürbar länger und war auch nicht so prall. Dass sich das im weiteren (mir jedoch verwehrten) Training wieder normalisiert, dürfte zu erhoffen sein.

So ein Trieb, die Sexualität, ist meines Erachtens ganz sicher nicht "entwöhnbar", Mike. Sehr wohl aber solche sexuell/erotisch aufgeladenen Dinge, wie eben auch so ein Verschluss wirk'lich (also wirkend) nachher nur noch, manchmal sogar verhasster, Verschluss und gar nicht mehr nett ist: Nimm doch nur die Menge deiner in Laufe der Jahre angesammelten Verschlüsse. Alle vielleicht sogar noch funktionsfähig, aber vermutlich für dich nicht mehr erotisch geladen.

Danke auch für deine mögliche Erklärung zur angebotenen und dann entzogenen Korrigierbarkeit geschriebener Texte! Bloß, was verfolgt man mit dieser (offenbar gezielten?) Einschränkung von neuer Usern? Eine qualitative Verbesserung der Beiträge, weil damit authentischer...? Na gut, ich lerne ja gerne dazu.   ;-  )
7. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von Ihr_joe am 06.07.20 20:20


Zitat

mir steht hier zwar eine Anklickmöglichkeit für Änderungen meines Textes zur Verfügung, als ich sie eben nutzen wollte, standen mir Änderungen meines Textes nicht mehr zu...?


Ja nach einer gewissen Anzahl von Posts ist das möglich. Schau mal hier Editieren

Aber zu denen Fragen, Antworten und was weiß ich.
Es ist nicht nur komplex, es sind Gedanken die unsortiert im Augenblick des Denkens hier eingestellt wurden.

Pa, private ist der niedrigste Dienstrang, an sowas nur zu denken?

Deine vorgefertigten Meinungen, Gefühle und Schlussfolgerungen, durchbrochen von Fragen.

Zwangsverkeuschung nee, ohne Deine Zustimmung, die Du doch gegeben hast.
Aber da gibt es unendlich viele Möglichkeiten der Keuschhaltung und deren Dauer.

Nehmen wir mich als Beispiel, da ist Keuschhaltung eher Nebensache, da meine Herrin jedoch alles mit mir machen kann (darf) kann sie ergo auch bestimmen ob und wie lange ich keusch zu sein habe.

Vernünftigerweise stimmt da auch Deine Theorie für Notfälle, bis auf den Notschlüssel für mich.

Deine strenge, liebevolle SH oder gar Herrin die hier mitliest, soll erfahren wie es einem von ∞ vielen Trägern geht. Aber ich bin nicht die Norm:

Ihr dem Gefühl des ersten Mals, es war einfach toll, ich gehörte einfach IHR, auch wenn sich nicht geändert hat.
Mir war der Orgasmus nie wichtig, ich bin schon immer Masochist gewesen.

Insofern ist es eher ein schönes Gefühl zu wissen verschlossen zu sein. Es erinnert mich an meine Herrin.
Was sollte mir weh tun?
Und wenn dann würde ich es mögen.
Es war etwa nach 3 Monaten beim ersten Mal Keuschheit, da habe ich mich gefragt, könnte ich noch wenn ich dürfte?

Das hat mich dann ein paar Tage beschäftigt, eigentlich ist das in meinem Alter auch nicht mehr relevant.
Es sei denn, meine Herrin wollte es.

Vielleicht erklärt sich daraus auch, dass es bei mir kein DS Gefälle aber ein SM Gefälle ist. Um meine Herrin sein zu können muss SIE über mich bestimmen können. Also hat SIE auch die Macht über diesen und jeden anderen Bereich.

So aber jetzt zu der Endlichkeit eines Verschlossenen, es kann so vieles geschehen, das einfach wichtiger ist als ein Verschluss, nicht nur Deine körperliche Verfassung kann sich ändern sondern auch die Deiner Partnerin.

Meine Frau war sehr lange Zeit auch meine Herrin, bis, ja bis eine Krankheit das geändert hat, sie hat sich verändert. Über Jahre hinweg, schleichend aber irreversible.

Oder was ist, wenn ihr euch trennt? Wäre dann der Verschluss nicht nichtig?

Ihr_joe

Ps:
Es ist schon zu lesen, dass Du auch eine Partnerin hast private_lock und sich Deine Gefühlswelt verändert hat, quasi Purzelbäume schlägt.
Manchmal geht es mir auch so, umsomehr freue ich mich für Dich.
8. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 07.07.20 09:27

Hallo Ihr_joe,
Dank auch Dir für deine sehr persönlichen Worte und den klärenden Einsatz zur Textkorrektur! Nimm mein Bedauern für euer gemeinsames Gesundheitsschicksal! Deine Zeilen lassen durchblicken, dass ihr euren Weg gefunden habt, deine tiefe Liebe strahlt aus jedem Buchstaben, ein Bild von Würde.

Es ist völlig klar und nachvollziehbar, dass eine Verschlussfrage angesichts größerer Mächte, du erwähntest Gesundheit und eine mögliche Trennung, einfach zurücktreten muss. Doch, gerade für den Fall der Trennung gab es hier bei uns ernste Argumente. In jedem Fall waren es durchaus besprechenswerte Argumente - eine Frage der Reife.

einschließlich
9. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von private_lock am 19.07.20 23:43

Hi einschließlich,

Ich sehe mich ganz richtig bei der 2. Variante von dauerhaft - also fast dauernd in Haft ach, diese Wortspiele. Weder möchte ich der Schlüsselhalterin (SH) reinreden mit einem: Aber am Samstag ist "Tag der offenen Hose", da kannst Du nicht mit Deiner Freundin shoppen gehen! D.h. ich kann sie per Definition nicht mit einer versprochenen oder auch nur angedeuteten Dauer unter Druck setzen, weil sie jederzeit neu entscheiden kann/darf/soll - auch aus einer Laune heraus. Andersherum ist mir aber auch ein "Lebenslänglich" sehr suspekt. Ich halte es für pure Langeweile, gerade weil damit der SH ihr definierender Schlüssel genommen ist, denn den darf sie allenfalls noch als Schmuck tragen. Sie hätte sich quasi selbst ausgeschlossen.

Nein, der eigentliche Reiz in einem Schloss liegt darin, dass diejenige mit dem Schlüssel als einzige eingeschlossen ist in die Gruppe der Berechtigten, die auf ganz einfache Weise mit dem Schlüssel eben an die Verschlusssache heran können, wo alle anderen nur auf blankes Metall fassen (sonst noch jemand einen Fetisch für glänzenden Edel-Stahl?). Beim Einbruchsschutz heißt es, die vollkommen sichere Tür ist, das Türloch zuzumauern - gut, das ist für die Bewohner etwas unpraktisch.

Daraus folgt auch ganz natürlich, dass die SH den Schlüssel wertschätzt. Sie würde nicht damit drohen, ihn wegzuwerfen oder gar zu zerstören. Das wäre ja, als würde die Königin im Affekt mit der Krone nach den Dienstboten werfen. Das kann sie genau einmal, aber dann geht ihr auch direkt die Munition aus. Oder will sie anschließend wirklich unwürdig vor den Dienstboten auf die Knie gehen, um ihre Krone aus dem Dreck zu holen?

Zitat

Meine liebevollstrenge Mittleserin interessiert sich vornehmlich für die Emotionen, Gefühlswelt von Männern im Verschluss. Sie interessiert die Wehleidigkeit (ich darf ergänzen: \"den höllischen Druck\") des abgeschlossenen Opfers. Sie hielte mich am liebsten, wie privates Partnerin bis auf Ausnahmen, grundsätzlich verschlossen.


Autsch ... da wird es eng in der Hose. Ich sehe mich nicht als klassischen sub, der von allein schon kriecht, bevor sie überhaupt etwas gesagt hat. Ich habe auch meinen Stolz und meine ganz eigene Stärke - naja, Switcher eben - ich kann auch anders. Darum verbeiße ich mir die Wehleidigkeit. Auch glaube ich, dass Keuschheit ohne das Jammern schon kompliziert genug ist. Wenn es ein Problem mit dem Gürtel gibt, dann wird das ganz nüchtern angesprochen. Aber ehrlich gesagt, ist sie da besorgter als ich. Folglich bekomme ich auch "Erholungspausen" für die Haut. Die verfärbt sich etwas unter dem ständigen Druck des Hüftbandes. Mich stört es nicht aber sie, und sie hat den Schlüssel und damit die Entscheidungsgewalt.

Nein, wenn ich so weit sinke, dass ich wehleidig werde, dann hätte das für mich die Gefahr eine negative Dynamik in Gang zu setzen. Ich möchte ihre natürliche Fürsorglichkeit nicht "abtrainieren" - im Gegenteil genieße ich die Aufmerksamkeit, die sie mir angedeihen lässt - auch wenn es nicht erotisch motiviert ist. Ich kann sehr wohl mit einem Lächeln im Gesicht fragen, ob sie vielleicht Pläne in nächster Zeit mit dem Schlüssel hätte. Aber mein Anspruch ist, dass wie bei Mel Brooks Helden in Strumpfhosen die schlechte Nachricht auf eine positive Weise überbracht wird. Ich möchte ihr den Konflikt ersparen jemals auch nur den Schatten eines Zweifels auf ihr evtl. folgendes "Nein!" fallen zu lassen.

Davon trennen möchte ich dieses "Jucken", die blasse Erinnerung an eine voll ausgefahrene Erektion - kurzum, wenn ich rattig bin und mit den Fäusten auf den KG eintrommel, nur um überhaupt etwas zu spüren, um dann, wenn mir die Puste ausgeht, nur noch um so frustrierter zurück zu bleiben. Das ist nicht wehleidig - ich führe keine Show auf für sie. Meist bin ich ohnehin allein, wenn es so weit ist. Wobei sie natürlich auch manchmal den Anlass gibt und ich mich auch schon auf ihr liegend wieder fand, meinen KG in ihrem Schritt reibend und dieses verschmitzte Lächeln um ihre Mundwinkel, dass ich nicht so kann wie ich wohl wollte - also im vollen Bewusstsein, was ohne KG passiert wäre, aber eben nicht passiert ist.

Schließlich wäre da noch eine dritte Auslegung von Wehleidigkeit: Wenn der KG einfach als Unannehmlichkeit wahrgenommen wird. Ja, es scheuert - Sport wäre ohne leichter. Und es ist Luxus, beim Toilettengang keine Rücksicht nehmen zu müssen, einfach am nächsten Baum anhalten, anstatt in der Raststätte erst Pinkelsteuer abzudrücken. Ich habe schon öfter gelesen, dass in solchen Momenten die ganze Keuschheit in Frage gestellt wird. Aber für mich gehört das zum Paket. Ich wollte den KG also muss ich wohl auch diese Momente gewollt haben, in denen ich mittels des KG unweigerlich an meine Liebste denken muss - ständig, immer und überall in den unmöglichsten Situationen. Das ist es, was ich wollte - ein nachhaltig anhaltender Zustand der Verliebtheit durch die Erotisierung des schnöden Alltags. Und bis jetzt muss ich sagen, kann ich noch kein Abflauen feststellen.

Jedoch bin ich mir auch der Gefahr bewusst, wenn ich meine mentale Disziplin schleifen ließe und diese vermeintlich wehleidigen Momente nicht mehr in Liebe umgewandelt bekomme. Dann könnte daraus ein Zweifel erwachsen, am KG oder gar an der Beziehung. Darum ist es mir wichtig, dann immer wieder wie ein Mantra meine Freiwilligkeit zu betonen: Ich will den KG tragen! Das vernachlässigen einige Träger vermutlich, die in der Fantasie schwelgen, den KG "gegen ihren Willen" verpasst zu bekommen. Wer diesen Widerspruch für sich nicht klar kriegt, kommt wohl nicht auf 24/7 und schon gar nicht auf 24/7/365. Statt dessen reden sie dann nur davon. Bei uns ist im Gegensatz dieser Nummernsalat eben nur das: Nummernsalat ohne große Bedeutung. Ich weiß nicht einmal, ob ich mir die Mühe gemacht habe, ihr die Zahlen zu erklären?

Es stimmt schon, nach ca. 20 Jahren mit Keuschheit holt mich noch eine Variante von China-Schellen nicht mehr hinterm Ofen hervor. Trotzdem ist das Anlegen des KG immer noch ein heikler Moment der Rebellion. Dabei gibt es keine Verhandlungen: Aber nur bis Samstag ... genauso wenig wie ein endlich darf ich wieder den KG anziehen. Sie hat akzeptiert, dass ich KG trage und kommentierte es anfangs nicht - sie sah es, als würde ich mir eine Jeans anziehen. Allerdings gab es da eine Entwicklung, so dass auch schon kam: Ich hätte Dich gerne wieder verschlossen.

LG auch an Deinen nickenden Hintergrund
private_lock

PS1: "Lock" ist klar und "Private" bezieht sich auf "private parts" ... also ganz schnöde ein Schloss am Schniepel. Der Nick wurde allerdings für ein anderes Forum mit allgemeinem BDSM-Kontext gewählt und das KGForum wurde erst später zu einer lieben Heimat.

PS2: Bei den Smileys sind zwei unterschiedliche Mechanismen am Werk, die für "Auflockerung" in der Textwüste sorgen sollen. Das Deaktivieren gelingt entsprechend nur noch zur Hälfte.
10. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 23.07.20 08:16

Hallo  private_lock,
meinen Dank auch an dich für deinen nachgeschobenen ausführlicheren Beitrag. Es ist interessant, andere Sichtweisen kennenzulernen. Das war ja auch der Sinn meines Textes zu diesem Thema.

Meine Partnerin erstaunte es allerdings schon ein bisschen, dass du sie so charmant mit dem Wackeldackel verlinktest: "Der Mann hat wahrlich einen besonderen Humor! Oder er wollte vielleicht nur ganz betont lustig sein?"  Egal - es war überhaupt sehr interessant für uns, manche Reaktion auf meinen/unseren ernsthaften Ausgangspost gelesen zu haben. 

Wer weiß, vielleicht kommen ja noch weitere erfahrene Zuschriften zum Thema, ernsthafter Verschluss, ggf auf Dauer.

einschließlich
11. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von locked husband am 21.08.20 21:16

Ich kann vielem, was hier geschrieben wurde, nur zustimmen.

Als Dauerträger wird die Keuschheitsschelle ein fester Bestandteil von einem. Wenn sie gut passt, was bei mir der Fall ist, dann spürt man sie auch noch kaum. Oder anders formuliert: Ohne sie fehlt was.

In gewisser Weise geöhnt sich der Körper daran. Ob das auch bei einem Voll-KG der Fall ist, kann ich nichts aus eigener Erfahrung sagen.

Natürlich sind die regelmäßigen Hygieneaufschlüsse so einmal pro Woche wichtig, wobei es bei einem Käfigmodell auch mal länger ohne Aufschluss möglich ist, da die Reinigung unter der Dusche sehr gut klappt.

Und immer die Hautschutzcreme nicht vergessen.

Und ja, dass sich eine kleine Wunde bildet oder ein Ödem, kenne ich aus Erfahrung. Aber das ist auch immer weniger geworden oder ganz weg.

Und ab uns zu gibt es auch mehr als nur die Hygiene. Da bleibe ich auf Dauer bei Laune, grins!

Aber Hand anlegen kann ich schon seit Jahren nicht mehr. Das war meiner Frau wichtig und für mich ist es in Ordnung. Ich lebe gut damit!
12. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 25.08.20 20:33

Hallo locked husband... danke für deinen Beitrag !
Ja, mir ging es ähnlich wie dir: Zu einem festen Bestandteil ist mir der Verschluss auch geworden. Nur "gewöhnt" haben mein Körper und ich uns trotz allerbestem Sitz an den Stahl im Schritt gar nicht. Oder meintest du das Nachlassen von Eintragebeschwerden? Das ging bei uns glücklicherweise nach nötigen Anpassänderungen dann recht schnell. "Vergessen" konnte ich den Verschluss allerdings noch nie. Aber umgehen kann ich jetzt mit ihm wie selbstverständlich für die meisten Bewegungen/Körpersituationen ganz gut. Ein flüssiges Hinhocken oder tiefes Bücken bestrafen mir meine Jeans jedoch ziemlich zuverlässig mit Aua an den prall gebündelten Bällen.

Wann sinnvolle Zwischendurchöffnungen (Ärzte, Physiomaßnahmen, Metalldedektoren...) angesagt sind, wird sich gegebenenfalls von selbst finden. Gegen einen beißenden Urinstein(?), der sich am PA-Stick (gerne vor Staustellen) wohl absetzen kann, hülfe regelmäßiges Waschen. Beim klassischen PA-Ring, der ja durchdreht, ist das kein Problem. Was habt ihr als Reinigungsintervall für euren festen PA-Stick zuverlässig herausgefunden? Der muss dann ja rausgenommen werden.

Einen Urlaubsverschluss habe ich ganz gut überstanden, ...wenn man vom heftigen Frust alleine schon aufgrund der fehlenden Berührungen absieht. Die Frage also an Langzeiterfahrene: "Was geht überhaupt langfristig und was ist euch so dabei unterwegs passiert?" Ist das Langzeittragen einfach nur länger oder gibt es da Besonderheiten? Danke für hilfreiche Informationen!

Ach, ein Hinweis noch:
In einem der hiesigen Texte fand ich mal "Verschluss 24/7, aber mit Öffnungen für Verkehr und eben Reinigungen." So verstehe ich Dauerverschluss nicht. Außer den genannten Muss-Ausnahmen heißt Verschluss für mich "verschlossen" :- )
13. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von sw247 am 31.08.20 03:46

Hallo einschließlich und alle anderen!

ich bin noch relativ neu hier und ebenfalls Dauerträger (im Sinne von: nie mehr einen Orgasmus, nur extram kurze Öffnungen zwecks Hygiene, die so weit als möglich hinausgezögert werden). Aber obwohl ich ebenso gerne lese wie schreibe, erschien es mir bis jetzt als sehr schwierig, auf deine (also ich meine dich, einschließlich) langen Texte zu antworten, weil erfahrungsgemäß eine vollumfänfliche Antwort immer noch länger wird als der Post, auf den man antwortet. Auch ist mir die Vielzahl an angesprochenen Themen, das Dauertragen betreffend, einfach zu groß - man weiß einfach nicht, wo man anfangen soll und was man weglassen kann. ich hoffe du verstehst mich (wenn ich von "du" rede, dann meine ich den Hauptredner dieses "Fadens").

Bevor ich auf deine Posts reagiere, vielleicht eine Info zu mir: Meine Freundin und ich haben vor ca. zehn Jahren begonnen, das Thema Keuschheit für mich umzusetzen. Ich bin im Besitz mehrerer "richtiger" KGs, die ich nacheinander erwarb, weil der jeweils vorige, zumindest für mich, einfach nicht zum wirklichen Dauertragen geeignet war: Du sprichst etwa vom "Stahl im Schritt" - das ist für mich einfach nicht umsetzbar: Er stört nicht nur beim großen Geschäft - abgesehen von den vielen starren Schrittblechen möchte ich auch nicht ein straff durch meine Pobacken gezogenes Stahlseil umständlich zur Seite schieben und nachher ebenso umständlich säubern müssen, wenn ich da, wo ich gerade bin, nicht duschen kann (was man ja meist nur zu Hause kann. Am meisten gestört hat mich aber, dass ich mit keinem der KGs richtig sitzen konnte - erholsam wurde es nur im Stehen und Liegen. Zum dritten war mit keinem der KGs auf Dauer eine ausreichende Hygiene möglich, ohne ihn alle paar Tage ablegen zu müssen. Da ich mich aber weder mit Schürfwunden noch mit schmerzhaften Druckstellen, Blutergüssen oder mit unangenehmen Gerüchen zwischen den Beinen beschäftigen wollte, sortierte ich einen nach dem anderen aus, um es mit einem anderen zu versuchen. Ebensowenig klappte es mit den zig mehr oder weniger komfortablen Schellen und Käfigen, die mittels eines Ringes um das gesamte Genital halten: Außer dass sie immer wieder zwickten, zogen sie vor allem recht bald sehr schmerzlich am Genital und die Hygiene klappte letztlich bei vielen ebenso wenig wie bei den großen Brüdern, den "echten" KGs.

Erst nach ca. zehn Jahren, nämlich im Frühjahr 2020, entdeckten wir für uns den Penicap, und ich wundere mich sehr, warum dieses Gerät nicht bekannter ist. Vielleicht liegt es daran, dass er von vielen nicht als vollwertiger KG anerkannt ist: Er ist quasi eine einem Penis sehr gut nachgeformte Hülle aus hartem Kunststoff, die mittels eines PAs festgehalten und verschlossen wird. Und obwohl ich auf Wunsch meiner freundin die lang Version mit einem langen Schaft trage, komme ich noch immer nicht nur an die Hoden, sondern eben auch an die Peniswurzel und kann auch meinen Finger in das Schaftgehäuse stecken (was auch für die Hygiene wichtig ist). Wir haben uns aber Zeit gelassen - letztlicvh habe ich drei verschiedene Größen gekauft, bis ich endlich jene Größe hatte, die den Penis einerseits nicht gesundheitlich gefährdend einengt, die aber doch noch so klein ist, dass ein Orgasmus einfach nicht erreicht werden kann. Die richtige Wahl der Größe ist entscheidend bei dieser "Peniskappe", dann nützt einem alles Herumspielen nichts - im Gegenteil, man leidet nur noch mehr, weil man durchaus eine Erregung, nicht aber einen Orgassmus herbeiführen kann. Und unter der Dusche, mit einem kräftigen Strahl und viel flüssiger Seife, ist eine Hygiene so gut möglich, das ich mittlerweile (trotz vom Hersteller in kürzeren Abständen empfohlen) nur noch alle vier Wochen ganz kurz aufgeschlossen werde, mit Tendenz, das ganze noch ein wenig mehr hinauszuschieben. Ich weiß, das hört sich sehr nach Werbung an, ist es aber absolut nicht. Ich bin im Vorfeld hauptsächlich deshalb darauf eingegangen, weil es mich interessiert, wie andere Dauerträger in diesem Forum es schaffen, in einem herkömmlichen KG mit Taillen- oder Hüftband und, was doch die meisten KGs ebenfalls haben, einem Schrittband, -blech oder -seil dauerverschlossen zu sein.

Nun aber zu einigen der angesprochenen Punkte:

1. Zur Aussage deiner Partnerin: "weil ich dich sehnsüchtig, bedürftig und leidend besonders gerne mag": Genau das ist auch die Intention meiner Freundin - und es ist ihr vollkommen ernst damit. Ich glaube aber, es ist nicht nur die Lust, mich so leiden zu sehen (es macht ihr durchaus Spaß), sondern da steckt vielleicht schon auch eine gewisse Ver-"lust"-angst - mit - dahiner. Meine Freundin ist für mich einfach die Traumfrau und sie spürt, dass das wirklich so ist. Ich denke schon, sie will einfach auch sicher gehen, dass ich nicht doch einmal auf die Idee komme, sie zu betrügen oder gar zu verlassen. Es passt einfach bei uns: Ich habe durchaus eine deutliche devote Neigung bestimmten Frauen gegenüber und sie ist, als selbstständige Unternehmerin eines Betriebs mit einigen Mitarbeitern, schon auch gewohnt, das Sagen zu haben. Außerdem ist sie schon auch besitzergreifend und betrachtet mich mittlerweile schon auch als ihr Eigentum. Ich erinnere mich an ihren ersten Satz, als das Thema Keuchheit bei uns auf den Tisch kam: "Du hast viel zu viele Freiheiten, das geht eigentlich gar nicht!" Ich muss hinzufügen, dass unsere über 20-jährige Beziehung bereits nach sehr kurzer Zeit in eine Femdom/sub-Beziehung "ausartete".

2. Zur "verzweifelten Wut" und "Fluchen":
"Verzweiflung" verstehe ich, nicht aber Wut und Fluchen: Wie gesagt war es schon imemr mein Wunsch, meiner Freundin zu gehören. Wir haben in den ersten zehn Jahren sehr viel ausprobiert: Ellenlange, sorgfältig ausgefeilt "Verträge", irgendwelche Rituale, wie ich mich meiner Freundin gegenüber zu verhalten habe usw. Doch irgendwann erkannten wir, dass das alles in einer alltagsgeführten Femdom/sub-Beziehung einfach nicht funktioniert - alleine schon, weil ein sogenannter "sklaven"-Vertrag letztlich immer sittenwidrig ist und sie deshalb keinerlei Handhabe hat, mich rechtlich zur Einhaltung meiner vertraglich vereinbarten Regeln und Verhaltensweisen zu zwingen. Dies geht nur auf emotionaler Ebene - aber dafür braucht man keinen Vertrag: Entweder man ist seiner Partnerin hörig und ordnet sich unter oder eben nicht. So sehe zumindest ich das.

Und deshalb emfpinde ich auch keine Wut, wenn ich wiedre mal frustriert bin, sondern tatsächlich nur eine echte Verzweiflung, die einerseits sehr qualvoll, andererseis aber auch wunderschön ist. natürlich bin ich vor allem beim Zubettgehen manchmal so erregt, dass ich einfach nicht in den Schlaf finde. Wie oft ich schon versucht habe, mir irgendwie doch einen Orgasmus abzuringen, kann ich gar nicht sagen, aber wie gesagt vollkommen vergebens. Und in diesen Momenten drücks sich mein Frust nicht in Wut auf, sondern in einer geradezu verzweifelten Hingabe,, ja, in totaler Verehrung und Anbetung. Ich liege dann im Bett und habe eine solche Sehnsucht, dass ich aus dem fenster springen würde, wenn sie es mir befiehlt. Aber bei aller Verzweiflubng ist das auch ein unglaublich schönes Gefühl und so sehr es mich einerseits quält, so wenig möchte ich es andererseits vermissen. Und auch meine Freundin kann mich in diesen Momenten so strahlend und lieb anlächeln wie wohl deine Parterin auch. Und gleichzeitig spottet sie liebevoll über mich und meinen totalal kopflosen Zustand der Verzweiflung...

3. Zu deinen Worten: "Was tun bei einem schlimmen Geilheitskoller: Hierzu habe ich absolut kein rezept, sondern kann nur auf das eben geschriebene verweisen: So verzweifelt ich bin und wirklich unter Qualen leide und verzweigfelt versuche, irgendwie zu einem Orgasmus zu kommen, so sehr überhöhe ich in diesem Moment meine Freundin noch mehr als ohnehin schon. In diesem Momenten fühle ich mich ihr gegenüber unglaublich klein, willig und hörig - und bin total glücklich dabei! Ich führe das erstens darauf zurück, dass ich diese Frau wirklich aus allertiefstem Herzen liebe, andererseits aber auch auf meine bereits weiter oben angesprochene devote Neigung ganz bestimmten Frauen gegenüber, die es wertt sind, verehrt angebetet zu werden.

4. Zu deinen Worten: Sie hielte mich am liebsten grundsätzlich verschlossen: So weit sind wir schon. Richtigen Verkehr haben wir schon jahrelang nicht mehr, aber nicht deshalb, weil wir keine Lust mehr darauf hätten, sondern weil wir beide ein ganz spezielles Verhältnis zum eigentlichen Geschlechtsakt haben. Ich spreche im Folgenden aber nur von mir, solche doch sehr intime Punkte in Bezug auf meine Freundin zu besprechen, empfände ich ihr gegenüber als Vertrauensbruch.

So "geil" auch ich sein kann, so sehr erschreckt mich eben genau diese Geilheit. ich empfinde mich im Zustand der totalen Erregng als derart egoistisch, weil irgendwann nur noch die Befriedigung meiner Lust zählt, dass ich noch nie richtig damit klargekommen bin. Ja, obwohl wir uns natürlich körperlich und durchaus auch seelisch während des Geschlechtsaktes - natürlich - sehr nah waren, habe ich mich während des Höhepunkts aufgrund des in diesem Moment ebenfalls auf dem Höhepunkt sich befindlichen Gefühl des "Egoist Seins" immer am Wwitesten von ihr entfernt gefühlt. Egoistische Distanz, um mich meinem Orgasmus in seiner ganzen Wucht, ja: Gewalt hingeben zu können, im Augenblick größtmöglicher körperlicher Nähe, das war für mich immer ein sehr ziwespältiges Gefühl. Einerseits war ich trotzdem sehr bei ihr, aber gleichzeitig eben auch sehr bei mir. Echte Hingabe nur während der Zeit, bevor die Erregung mich übermannte.

Tja, und irgendwann gefiel es ihr, wie gesagt bereits schon vor Jahren (wir sind schon ca. 25 Jahre zusammen), mich immer länger "zappeln zu lassen" hinzuhalten, bis einige Zeit danach der Geschlechtsakt sich sozusagen ausgeschlichen hatte. Gleichzeitig genißet sie es richtig, wenn ich verzweifelt bin und richtig leide. Sie strahlt mich dann völlig unbefangen, ja, geradezu ungeniert an und meint mit liebevollem Spott: "Ja, genau so muss das sein, da musst du halt durch!" Ihr Ziel ist es, meine Keuschheit lebenslag durchzuziehen, zumindest soweit es gesundheitlich möglich ist. Und da ich diese wunderbare Frau ais allertiefstem Herzen liebe, gehe ich da voll tiefster Überzeugung mit.

So, das wurde jetzt auch richtig lang, ich schäme mich beinahe - andererseits liest das sowieso nur, wer Lust dazu hat. Klar, nun wird es sicher vielen ebenso Usern ebenso gehen wie mir, als deine deien langen Beiträge mich eher abgeschreckt hatten. Aber da muss ich jetzt wohl durch... :-D

Zunächst einmal liebe Grüße, sw247
14. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von sw247 am 31.08.20 04:08

...ach ja: Bevor ich dann irgendwann den ersten KG ausprobierte, behalf ich mich selbstverständlich mit Onanie, und zwar immer öfter. Das gefiel "IHR" aber ganz und gar nicht und so kam es dann zu dieser verhängnisvollen Bemerkung von ihr: "Eigentlich bis du viel zu frei, das geht eigentlich gar nicht!"

Und dieses "Jucken", das du beschreibst, empfinde ich als völlig verzweifeltes und hilfloses Zucken meines kleinen im Käfig eingepferchten Freundes. Manchmal setzt dieses Zucken ein, wenn ich mich auf dem Sofa einfach nur nach vorne beuge und das Polster dicht hinter meinen Hoden auf den Schritt drückt. Manchmal setzt es aber auch einfach so während des Einschlafens ein. Das fühlt sich an, als würde mein Glied völlig verzweifelt nach einem Orgasmus schreien, als wollte es am liebsten sein gesamtes angesammeltes Ejakulat mit aller Größe und Macht hinaus in alle Welt schleudern. Dann liege ich völlig verzweifelt im Bett und schmachte echt unter größten seelischen Qzalen und unter einer solchen Sehnsucht, dass es fast nicht auszuhalten ist. Gleichzeitig empfinde ich diese Frau, für das ich das alles aushalte, als dermaßen groß und, ja, göttlich, dass ich trotz meiner unendlichen Verzweiflung total glücklich bin. Sklavenglück eben, das ist besonders innig. Meist schlafe ich erst ein, wenn ich völlig übermüdet bin. Nicht selten muss ich einfach noch einmal aufstehen, etwas trinken und mich dann für 20 bis 30 Minuten vor der Glotze ablenken. Danach schlafe ich irgendwann ein...
15. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 02.09.20 01:03

Wow, herzlichen Dank dir, sw247,
für deine hoch interessante und für mich sehr wichtige Antwort, da war keine Zeile zuviel! Lass mich hier kurz darauf antworten, später mehr. In vielem von dir fand ich mich gut wieder und ich las, dass dir auch meine Beschreibungen nicht unbekannt sind. Super, dass du auf meine Fragen auf Stimmung und Psyche eingingst! Das ist mir wichtiger als Modellkritiken.

Unsere (wohl letztlich zumeist sehr enttäuschenden) Geräteerfahrungen dürften wohl ähnlich sein. Danke für deine Beschreibungen dazu. Und Gratulation dafür, dass du deinen Idealverschluss gefunden hattest. Sieht ja flott aus, das Dingen! :- ))

Meine Kleingeräterfahrung endete schließlich an meiner mangelnden Disziplin - meine häufigen Spielereien waren es wahrscheinlich, die das PA-Piercing und den engen Teil hinter der Eichel bis zu mehrfachen und auch heftigen Entzündungen belasteten. Von dieser Erfahrung kam ich wieder zurück zum alten Käfigmodell ala cb2000 (bei dem der Käfig durch den A-Ring fester sitzt), das ich aber eigentlich auch schon einmal mit einem entschiedenen "nie wieder A-Ring!" verworfen hatte. ;- )

Große Hoffnungen also erstmal als der cb2000 auf den Markt kam und viele andere unterschiedliche Erfahrungen mit weiteren A-Ring-Modellen. Ich möchte mich hier aber nicht in Modellfragen verlieren, denn jedes Modell wird bestimmt für manche Träger ideal sein. Für jeden also eben anders.

Lass mich an dieser Stelle zwei Punkte erwähnen: Mit "Stahl im Schritt" Meinte ich alle Stahlverschlüsse, nicht nur die steifen florentiner Taillengürteltypen.
Die hatte ich als erste, bitter harte Abschreckerfahrungen hinter mir. In solchen Gebilde fühlte ich mich auch zu sehr in den Bewegungen behindert und die Bällesituation war in keinem für mich wirklich akzeptabel. Und in puncto 'universelle Tragbarkeit' (gestern wieder Rückenmassage, mit Taillengürtel kaum möglich) geht nichts über einen sehr eng ums Gemächt begrenzten Verschluss.

Jene große Menge der angesprochenen Punkte wird in keinem Fall in einem Abwisch/Forentext abzuhandeln sein. Es war mir für mich wichtig, eine Übersicht (die erwähnten Themen im Ausgangspost) anzureißen, zu dem man textlich hätte einsteigen können. Es werden bestimmt noch weitere kommen könnten.

Erstmal herzlichen Gruß
einschließlich

16. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von locked husband am 13.09.20 13:20

Hallo einschlißelich,
da wir im Urlaub waren - natürlich verschlossen -, kommt meine Antwort erst jetzt.

Mit Gewöhnung meine ich, dass die anfänglichen Begleiterscheidnungen wie wunde aufgescheueter Stellen oder Ödeme nur noch sehr selten auftauchen.

Dass ich meine Keuscheitsschelle vergesse, stimmt in soweit, dass ich nicht stets an sie denken muss, sondern sie einfach dazu gehört. Natürlich bleibt ein gewisses Gefühl, das hier ein Stahlgefängnis die Entwicklungsmöglichkeiten meines Kleinen deutlich begrenzt.

Arztbesuche, Physiotherapie, Sport geschehen stets verschlossen. Da ist noch nie jemandem was aufgefallen bzw. noch nie hat jemand was gesagt.

Dauerhaft heißt bei uns, mit entsprechendem wöchentlichem Reinigungs- und Inspektionsaufschluss.
17. RE: Dauerträger sucht  Austausch

geschrieben von einschließlich am 14.09.20 21:39

Hallo locked husband,
"Willkommen, zurück in der Heimat!"
Verzeih bitte mein verzögertes Antworten - ich hatte einiges um die Ohren.

Danke für deine ausdrücklichen Bestätigungen, so hatte ich dich ja auch mit der Eingewöhnung verstanden. Gratulation zur langjährigen, strengen Partnerschaft! Bei tpe las ich mal scherzhaft, dass konsequentes edging für ein langes Leben und heißen Sex bis ins Greisenalter sorgen soll. Ihr seid also auf bestem Wege. ;- )

LG, einschließlich



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