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Stamm-Gast
 

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RE: Lena, die Puppe
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Datum:26.08.26 07:03 IP: gespeichert
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Puh war das eine schwere Geburt, aber es ist schon klar, das muss wohl überlegt werden,
Bitte bitte schnell weiter
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Fachmann
 

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RE: Lena, die Puppe
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Datum:31.08.26 06:02 IP: gespeichert
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**Kapitel 19**
Ich zögerte.
Nur einen kurzen Moment. Der Füllfederhalter lag schwer in meiner Hand, die Tinte schien mich anzusehen. Dann setzte ich die Spitze auf das Papier und unterschrieb.
Mein Name stand da. Klar. Endgültig.
In dem Augenblick, in dem ich den Stift wieder ablegte, wurde mir bewusst, was ich getan hatte. Ich hatte die Kontrolle über mein Leben aus der Hand gegeben. Nicht teilweise. Nicht auf Probe. Sondern jetzt, hier, mit dieser Unterschrift. Eine Welle der Erregung erfasste mich so heftig, dass mir kurz schwindlig wurde. Hitze schoss durch meinen Unterleib, meine Schenkel zitterten unter dem Tisch, und alles in mir schrie danach, sofort aufzustehen, nach Hause zu fahren, mich unter die Bettdecke zu verkriechen und die Hand zwischen meine Beine zu schieben, solange ich es noch konnte.
Aber Frau Reinhardt erhob sich nicht.
„Setzen Sie sich wieder“, sagte sie ruhig. „Wir sind noch nicht fertig. Es gibt noch ein paar wichtige Punkte.“
Ich sank zurück auf den Stuhl. Die Erregung pulsierte weiter, unerbittlich.
„Erstens: Ihre Angelegenheiten. Niemand darf Sie vermissen. Niemand darf anfangen, nach Ihnen zu suchen. Sie klären in den nächsten Tagen, was geklärt werden muss: Freunde, Familie, Arbeit. Saubere Abschlüsse. Keine offenen Fäden. Wenn jemand nachfragt, gibt es eine plausible Erklärung. Wir unterstützen Sie dabei, falls nötig.“
Sie machte eine kurze Pause.
„Zweitens: Persönliche Gegenstände und Andenken, die Ihnen wichtig sind. Die packen Sie in spezielle Boxen, die wir Ihnen stellen. Diese Boxen bleiben bei der Puppe, die Sie werden. Für immer. Alles andere wird aufgelöst.“
Ich nickte stumm. Die Worte drangen nur mühsam durch den Nebel der Erregung.
„Drittens: Ihre Wohnung. Der Sponsor übernimmt Miete und Unterhalt für maximal drei Jahre. In dieser Zeit bleibt sie unangetastet, falls eine Rückkehr noch im Rahmen der Überprüfungspunkte möglich sein sollte. Erst wenn Sie wirklich dauerhaft Puppe sind, nach der letzten Zustimmung oder bei Wahl des sofortigen Weges, wird die Wohnung aufgegeben.“
Frau Reinhardt schloss die Mappe und sah mich direkt an.
„Und jetzt das Wichtigste.“
Sie stand auf und deutete zur Seitentür.
„Kommen Sie bitte mit ins Nebenzimmer.“
Ich folgte ihr auf unsicheren Beinen. Der Raum war kleiner, heller, beinahe klinisch. In der Mitte stand eine schlichte Liege. Daneben lag etwas Metallisches, schmal und zweckmäßig.
„Seit dem Moment Ihrer Unterschrift“, sagte Frau Reinhardt sachlich, während sie Handschuhe anzog, „haben Sie alle Rechte an Ihrem Körper abgegeben. Dazu gehört auch das Recht, sich selbst zu einem Orgasmus zu bringen. Ab sofort entscheiden ausschließlich wir, und später der Sponsor, darüber, ob, wann und wie Sie kommen. Deshalb legen wir Ihnen jetzt einen vorläufigen Keuschheitsgürtel an. Er bleibt, bis der eigentliche Prozess beginnt.“
Mein Herz hämmerte. Die Erregung, die mich eben noch fast überwältigt hatte, mischte sich mit einem scharfen Stich aus Verlust und Hilflosigkeit. Ich hatte gerade eben noch davon geträumt, nach Hause zu eilen und mich zu berühren. Jetzt wurde mir genau das genommen.
Frau Reinhardt deutete auf die Liege.
„Ablegen. Hose und Unterwäsche. Dann legen Sie sich hin.“
Mit zitternden Fingern gehorchte ich. Die kühle Luft auf meiner nassen Haut ließ mich zusammenzucken. Als das Metall sich schloss, hörte ich das leise, endgültige Klicken. Es saß fest. Unnachgiebig. Zwischen meinen Beinen war plötzlich nichts mehr erreichbar.
Frau Reinhardt prüfte den Sitz, nickte knapp und reichte mir meine Kleidung zurück.
„Sie können sich wieder anziehen. Der Gürtel ist auf den Übergang ausgelegt. Er erlaubt die notwendige Hygiene, nichts weiter. Versuchen Sie nicht, ihn zu manipulieren. Das würde Konsequenzen haben.“
Ich stand da, angezogen, das Metall spürbar bei jedem Schritt, und wusste, dass ich das Atelier nicht mehr so verlassen würde, wie ich es betreten hatte.
Die Kontrolle war weg.
Und zum ersten Mal war das nicht nur ein Gedanke.
**Kapitel 20**
Der Rest im Atelier und der Weg nach Hause existierten in meiner Erinnerung kaum noch.
Ich weiß noch, dass Frau Reinhardt etwas sagte, dass ich nickte, dass ich irgendwann wieder draußen stand. Aber die Worte, die Straßen, die Bahn, alles war hinter einem dichten Schleier aus Erregung und dem ungewohnten Druck zwischen meinen Beinen verschwunden. Ich war nur noch auf zwei Dinge fixiert: die Feuchtigkeit, die sich nicht abbauend ließ, und den Gürtel, der sie einschloss.
Ich hatte noch nie einen Keuschheitsgürtel getragen. Nicht einmal zum Ausprobieren. Und jetzt saß mir sofort einer, der keinen Spielraum ließ. Hart. Passgenau. Ohne Kompromiss. Jeder Schritt erinnerte mich daran, dass ich keinen Zugriff mehr hatte. Der Schlüssel war irgendwo im Atelier, unerreichbar, und mir gehörte er nicht mehr. Seit der Unterschrift gehörte ich nicht mehr mir.
Die Erregung schien überzulaufen.
Sie steigerte sich mit jeder Bewegung, mit jedem Gedanken an das, was ich gerade unterschrieben hatte, mit jeder Erinnerung an die Puppen. Doch es gab kein Ventil mehr. Keine Möglichkeit, die Hand hinunterzuschieben, keinen Druck, den ich selbst erzeugen konnte, nichts. Der Gürtel ließ mich spüren, wie nass ich war, wie sehr ich es brauchte und verweigerte mir gleichzeitig jede Erleichterung.
Zu Hause angekommen, schloss ich die Tür hinter mir ab und ging direkt ins Schlafzimmer. Jacke, Hose, alles fiel achtlos zu Boden. Ich setzte mich auf die Bettkante, spreizte die Beine und untersuchte den Gürtel ausgiebig.
Die Hände glitten über das glatte, warme Metall. Ich suchte nach einem Spalt, einer Schwachstelle, einer Möglichkeit unter ihn zukommen. Nichts. Der vordere Teil saß so eng, dass ich nicht einmal einen Fingerkuppe dazwischen bekam. Hinten ebenso. Die Verriegelung war bündig, ohne vorstehende Teile, an denen man hätte ansetzen können. Ich zog, drehte, drückte aber der Gürtel rührte sich nicht. Er war einfach da. Unnachgiebig. Endgültig.
Nur die Frustration blieb.
Die unerfüllte Erregung pulsierte hinter dem Metall, heiß und hilflos. Ich legte mich auf den Rücken, starrte an die Decke und versuchte, die Beine zusammenzupressen, zu wiegen, irgendeine Reibung zu erzeugen. Es reichte gerade so, um die Qual zu verstärken, aber nicht, um sie zu lösen. Mein Körper wollte kommen. Mein Körper durfte es nicht.
Ich lag lange so da, die Hände hilflos auf dem Bauch, und spürte, wie die Realität sich festsetzte.
Seit heute Nachmittag gehörte mir dieser Teil von mir nicht mehr.
Und es gab keinen Schlüssel in meiner Reichweite, der das ändern konnte.
**Kapitel 21**
Irgendwann, mitten in der Nacht, versuchte ich es trotzdem.
Ich streichelte meine Brüste, langsam zuerst, dann fester, die Daumen über die harten Nippel. Der Körper reagierte sofort. Die Erregung, die hinter dem Metall bereits unerbittlich pulsierte, schwoll noch weiter an. Hitze breitete sich aus, mein Atem wurde flacher, die Hüften versuchten sich zu bewegen und stießen gegen den Gürtel. Nichts. Keine Reibung, kein Druck an der richtigen Stelle, keine Möglichkeit, die Spannung zu lösen. Jede Berührung an den Brüsten machte es nur schlimmer. Die Lust stieg und stieg und fand keinen Ausweg.
Ich ließ die Hände sinken und starrte in die Dunkelheit.
Zum ersten Mal in meinem Leben schlief ich in einem Keuschheitsgürtel ein. Gefangen. Das Metall war warm von meiner Haut geworden, aber es blieb fremd und endgültig. Während ich langsam in einen unruhigen Schlaf glitt, war mir bewusst, dass ich vielleicht nie wieder frei darüber entscheiden würde, ob und wann ich kommen durfte. Die Unterschrift hatte das geregelt. Der Gürtel setzte es um.
Die nächsten Tage vergingen in einer seltsamen, gedämpften Effizienz.
Meine Angelegenheiten zu klären, kostete überraschend wenig Zeit. Ein paar Nachrichten, ein kurzes Gespräch mit meinem Chef, eine plausible Geschichte von einem längeren Auslandsaufenthalt, der sich kurzfristig ergeben habe. Niemand hakte besonders nach. Die wichtigsten Andenken - ein altes Foto, ein Schmuckstück von der Großmutter, ein abgewetztes Notizbuch mit Gedanken aus früheren Jahren - packte ich in die Boxen, die mir das Atelier geschickt hatte. Der Rest war nur Zeug. Es fiel mir leichter als erwartet, ihn loszulassen.
Zwei Tage nach dem Termin saß ich am Küchentisch, den Gürtel bei jeder Bewegung spürbar, und starrte auf mein Handy.
Die Erregung war nicht weg. Sie war nur zu einem ständigen, dumpfen Hintergrundgeräusch geworden. Dahinter lag eine merkwürdige Ruhe. Die Entscheidungen waren getroffen. Die Boxen standen gepackt in der Ecke. Die Wohnung fühlte sich bereits an, als gehörte sie mir nicht mehr ganz.
Ich wählte die Nummer.
Frau Reinhardt hob nach dem zweiten Klingeln ab.
„Atelier Varn.“
„Hier ist Lena“, sagte ich. Meine Stimme klang rau, aber fest. „Ich habe alles erledigt. Die Angelegenheiten sind geklärt. Die Boxen sind gepackt. Ich bin bereit.“
Am anderen Ende der Leitung war einen Moment Stille. Dann sagte Frau Reinhardt nur:
„Gut. Kommen Sie morgen früh um neun. Wir holen Sie ab.“
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| devota2 |
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Sklave/KG-Träger
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 Lebe deinen Traum
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RE: Lena, die Puppe
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Datum:31.08.26 06:53 IP: gespeichert
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Vielen Dank für diese Geschichte. Bin schon gespannt in welche Richtung Ihre Verwandlung geht.
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Fachmann
 

Beiträge: 44
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RE: Lena, die Puppe
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Datum:31.08.26 07:23 IP: gespeichert
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**Kapitel 22**
Die Nacht wurde unruhig.
Die Erregung ließ nicht nach. Der Gürtel hielt sie gefangen, ließ sie weder abklingen noch sich entladen. Dazu kam die Aufregung über das, was vor mir lag: ein ganzes Leben, das ich abgeben würde, Stunde um Stunde, Entscheidung um Entscheidung. Ich wälzte mich, spürte das Metall bei jeder Bewegung, und schlief nur in kurzen, flachen Abschnitten.
Um 8:30 Uhr klingelte es.
Vor der Tür standen eine Frau und ein Mann, beide in schlichter, unauffälliger Kleidung. Kurze Begrüßung, keine überflüssigen Worte. Der Mann nahm die Box. Es war nur eine, mehr hatte ich nicht gebraucht. Ich warf einen letzten Blick zurück in den Flur, dann legte ich der Frau die Wohnungsschlüssel in die Hand. Die Tür fiel ins Schloss. Etwas in mir registrierte, dass ich sie vielleicht nie wieder öffnen würde.
Die Fahrt zum Atelier dauerte nur kurz. Kaum saß ich im Wagen, spürte ich schon wieder den Druck des Gürtels und die Feuchtigkeit, die sich nicht lösen konnte. Als wir ankamen, empfing Frau Reinhardt mich persönlich. Sie musterte mich kurz, nickte, und führte mich erneut in das Besprechungszimmer.
Die Schaufensterpuppe war verschwunden.
Mein Blick blieb an der leeren Ecke hängen. Frau Reinhardt bemerkte es.
„Sie war nur eine Leihgabe“, erklärte sie sachlich. „Für Demonstrationszwecke. Inzwischen steht sie wieder in der Ausstellung ihres Sponsors.“
Ich schluckte und setzte mich.
„Es gibt noch eine Entscheidung“, fuhr Frau Reinhardt fort. „Ob Sie den Weg bewusst erleben wollen oder nicht. Sobald Sie sich festgelegt haben, suchen wir den passenden Sponsor.“
Ich brauchte nicht lange.
„Bewusst“, sagte ich. „Ich will erleben, wie ich umgewandelt werde.“
Frau Reinhardt neigte leicht den Kopf. „Dann werde ich ehrlich sein. Für diesen Weg stehen die Sponsoren regelrecht Schlange. Ich kann aus einem größeren Pool wählen. Das erleichtert die Sache.“
Sie lehnte sich etwas vor und wechselte den Ton.
„Bevor wir weitergehen: Wie steht es um Ihre Erregung? Kommen Sie mit dem Gürtel zurecht? Reibt er? Tut er weh?“
Ich spürte, wie mir Hitze ins Gesicht stieg, aber ich antwortete trotzdem.
„Ich stehe wirklich an der Kante“, gestand ich. „Ich war noch nie so abhängig und hilflos. Es lässt nicht nach. Aber reiben oder wehtun tut er nicht. Er sitzt nur… absolut.“
Frau Reinhardt musterte mich einen Moment länger, als würde sie meine Worte gegen meine Haltung und meinen Atem abgleichen. Dann nickte sie langsam.
„Das ist zu erwarten. Und es ist in Ordnung. Ab jetzt gehört auch das nicht mehr in Ihre Entscheidung.“
Sie erhob sich.
„Dann machen wir den nächsten Schritt.“
**Kapitel 23**
Frau Reinhardt blieb stehen und sah mich ruhig an.
„Das Atelier ist nicht der Ort der Umwandlung“, erklärte sie. „Hier wird nur vorbereitet und entschieden. Der eigentliche Prozess findet an einem anderen Standort statt. Sie werden jetzt dorthin gebracht.“
Ich nickte, obwohl mein Puls bereits wieder schneller schlug. Der Gürtel saß fest, die Erregung hatte die ganze Nacht und den Morgen über nicht nachgelassen. Jetzt kam die nächste Stufe.
„Drehen Sie sich bitte kurz um“, sagte Frau Reinhardt.
Ich gehorchte. Der Stoff meiner Hose spannte sich leicht, als ich mich wandte. Einen Moment später spürte ich kühle Metallringe an meinen Handgelenken. Ein leises Klicken. Dann ein zweites.
Handschellen.
Ein kurzer Schauer lief mir über den Rücken. Ich hatte noch nie welche getragen. Nicht einmal zum Spiel. Das Metall war glatt, eng, aber nicht schmerzhaft. Die Bewegung meiner Arme war sofort eingeschränkt. Ich registrierte, was geschah, dass man mich jetzt auch äußerlich festsetzte, und gleichzeitig schlug die angesammelte Erregung wie eine Welle über mir zusammen.
Das Einrasten der Schellen war zu viel.
Meine Gefühle liefen über. Ein Stöhnen entkam mir, die Knie wurden weich, und etwas, das ich nie zuvor in dieser Form erlebt hatte, durchzuckte meinen Körper. Es war ein Orgasmus, ja - aber ein seltsamer, gestaute, hilfloser. Er kam in kurzen, heftigen Wellen, die sich gegen den Gürtel und die gefesselten Hände pressten, ohne dass ich irgendetwas dagegen tun oder ihn lenken konnte. Kein freies Pulsieren, keine echte Entladung. Eher ein Überlaufen unter Zwang.
Als es vorbei war, zitterte ich. Die Erregung war nicht weg. Im Gegenteil. Sie schien dichter geworden zu sein, unerfüllter, als hätte der erzwungene Höhepunkt nur gezeigt, wie wenig Kontrolle mir noch blieb.
Frau Reinhardt stand hinter mir und prüfte den Sitz der Handschellen mit einem kurzen Ruck. Sie kommentierte meinen Zustand nicht. Nur ihre Stimme war wieder sachlich, als sie sagte:
„Die Fesseln bleiben bis zur Ankunft. Danach entscheiden die Kollegen vor Ort über den weiteren Ablauf.“
Ich atmete flach und starrte auf den Boden. Das Metall an meinen Handgelenken war warm geworden. Der Gürtel ebenfalls. Und irgendwo zwischen beidem lag ich selbst. Immer noch erregt, immer noch gefangen, und einen Schritt weiter entfernt von dem Leben, das ich noch vor wenigen Tagen geführt hatte.
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Stamm-Gast
   Backnang

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RE: Lena, die Puppe
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Datum:31.08.26 09:36 IP: gespeichert
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Ich bin nun wirklich sehr gespannt, wie es weiter geht.
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Stamm-Gast
 

Beiträge: 189
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RE: Lena, die Puppe
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Datum:01.09.26 09:48 IP: gespeichert
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Auf die Art und Weise der Verwandlung in eine Puppe bin auch ich sehr gespannt.
Du machst es wirklich sehr spannend.
Ich kann mir gar nicht vorstellen,dass jemand sein ganzes Leben aufgibt um in eine Ausstellungspuppe verwandelt zu werden.
Ich hoffe ja diese Verwandlung wird genauso ausführlich dargestellt wie die Vorgeschichte dazu
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Story-Writer
  
 Glück ist, wenn du dein Kopfkino nicht mehr brauchst, weil die Realität viel besser ist!
Beiträge: 273
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RE: Lena, die Puppe
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Datum:01.09.26 12:02 IP: gespeichert
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Sehr spannende Geschichte mit viel Potential! Bin schon auf die nächsten Kapitel gespannt!
Grüßli von burli
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Fachmann
 

Beiträge: 44
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RE: Lena, die Puppe
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Datum:02.09.26 07:45 IP: gespeichert
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**Kapitel 24**
Frau Reinhardt legte eine Hand an meinen Oberarm und führte mich zum Auto. Ich war dankbar dafür. Die heftige Reaktion meines Körpers hatte mich verwirrt zurückgelassen, die Knie waren noch immer weich, und ohne die leichte Führung hätte ich unsicherer gewirkt, als mir lieb war.
Am Wagen half sie mir, hinten Platz zu nehmen. Die Handschellen im Rücken machten jede Bewegung unbeholfen. Ich rutschte auf den Sitz, während Frau Reinhardt um das Auto herumging und sich neben mich setzte. Vorne saßen bereits der Mann und die Frau, die mich an der Wohnung abgeholt hatten. Niemand sagte viel.
Ich versuchte, mit den gefesselten Händen eine halbwegs gemütliche Stellung zu finden. Es gelang nicht richtig. Die Schultern wurden schnell angespannt, der Rücken konnte sich nicht anlehnen, wie er wollte. Aber es war in Ordnung. Erträglich. Ein weiteres Stück Aufgabe, das ich hinnahm.
Als Frau Reinhardt über mich griff, um mir den Sicherheitsgurt anzuglegen, spürte ich erneut, wie vollständig hilflos ich inzwischen war. Die Arme im Rücken, der Gürtel zwischen den Beinen, jemand anderes, der den Gurt über meine Brust zog und einrasten ließ. Ich konnte nichts tun außer stillhalten. Der kurze Kontakt, die Nähe, das Metall an meinen Handgelenken, alles verstärkte die Erregung, die nach dem seltsamen Orgasmus vorhin keineswegs nachgelassen hatte.
Die Fahrt begann.
„Etwa sechzig Minuten“, sagte Frau Reinhardt neben mir, bevor sie sich nach vorne wandte und mit dem Mann und der Frau über die Abholung sprach. Stimmen, sachliche Details, Dinge, die mich betrafen und doch nicht mehr mir gehörten.
Ich nutzte die Zeit, um in mich hineinzuhorchen.
Vor allem anderen war da die Erregung. Hochgradig, unablässig, gestaut hinter dem Gürtel. Das Wissen um meine Hilflosigkeit - die Handschellen, der Gurt, den ich nicht selbst öffnen konnte, die Tatsache, dass man mich gerade an einen unbekannten Ort brachte - verstärkte sie extrem. Jede Kurve, jedes leichte Rucken des Wagens erinnerte mich daran, dass ich festsaß. Dass ich nichts entscheiden konnte. Dass ich bereits unterwegs war.
Gleichzeitig merkte ich etwas anderes.
Ich hatte mir diese Zukunft selbst ausgewählt. Und jetzt, in diesem Moment, mit den Schellen im Rücken und dem Metall zwischen den Beinen, spürte ich nicht nur Angst oder Überforderung. Ich spürte Vorfreude. Eine merkwürdige, ruhige Neugier darauf, was aus mir werden würde. Wie der Körper sich verändern würde. Wie es sich anfühlen würde, Stück für Stück weniger Lena und mehr Produkt zu sein. Wie der Sponsor aussehen würde, der mich bestellte. Wie die ersten Tage als Puppe sein würden.
Die Landschaft zog am Fenster vorbei. Ich sah sie nur am Rande.
Hauptsächlich spürte ich mich selbst: erregt, gefesselt, unterwegs und zum ersten Mal seit der Unterschrift nicht nur ausgeliefert, sondern auch erwartungsvoll.
**Kapitel 25**
„Wir sind gleich da“, sagte Frau Reinhardt.
Ihre Stimme riss mich aus den Gedanken. Ich blinzelte und sah aus dem Fenster und spürte einen kurzen Stich der Enttäuschung.
Ich hatte viele Geschichten im Internet gelesen. In fast jeder davon wurde die Hauptfigur auf einen abgelegenen Landsitz gebracht, mit weitläufigen Parks, alten Bäumen, hohen Mauern und einer Villa, die irgendwie geheimnisvoll und endgültig wirkte. Die Realität sah anders aus.
Ein Industriegebiet.
Lagerhallen an Lagerhallen. Firmen in allen Größen. Weite Asphaltflächen für Lastwagen, Zäune, Rolltore, hier und da ein Imbiss oder ein kleiner Laden. Nüchtern. Funktional. Völlig normal. Kein romantischer Übergangsritus, kein verstecktes Anwesen. Nur grauer Beton und Metall unter einem bewölkten Himmel.
Wir fuhren eine Weile an einer besonders großen Lagerhalle entlang. Irgendwann bog der Wagen ab und steuerte direkt darauf zu. Mein Herz begann sofort schneller zu schlagen. Die Enttäuschung über die Umgebung trat in den Hintergrund. Stattdessen breiteten sich Neugier und eine merkwürdig ruhige Vorfreude aus. Die Erregung war noch da, irgendwo unter der Oberfläche, aber für den Moment überwog die Frage: Was würde jetzt kommen? Was würde man mit mir machen, sobald die Türen hinter mir geschlossen waren?
Das hier war tatsächlich das Ziel.
Ein Pförtner in einer kleinen Kabine musterte den Wagen und öffnete die Schranke. Wir rollten auf das Gelände. Vor uns stand ein bereits geöffnetes Rolltor. Der Fahrer steuerte geradewegs darauf zu und fuhr hinein.
Es war eine Art Schleuse.
Das äußere Tor senkte sich hinter uns mit einem schweren, metallischen Geräusch. Erst als es vollständig geschlossen war, öffnete sich das innere. Helles, künstliches Licht fiel herein. Der Wagen setzte sich wieder in Bewegung, rollte noch ein paar Meter über glatten Betonboden und hielt an.
Wir waren da.
Frau Reinhardt löste ihren Gurt. „Bleiben Sie sitzen, bis man Ihnen sagt, dass Sie aussteigen sollen.“
Ich nickte stumm. Die Handschellen drückten im Rücken, der Gürtel saß unverändert fest. Vor dem Auto sah ich eine schlichte Tür, daneben zwei Personen in neutraler Arbeitskleidung, die bereits warteten.
Mein Puls hämmerte.
Gleich würde ich erfahren, wie der nächste Schritt aussah.
**Kapitel 26**
Ich befolgte die Anweisung von Frau Reinhardt und blieb sitzen. Was hätte ich auch sonst tun sollen, dachte ich. Die Handschellen im Rücken und der Gürtel zwischen den Beinen ließen mir ohnehin wenig Spielraum.
Kurze Zeit später sah ich eine Gestalt auf das Auto zukommen. Auf den ersten Blick eine junge Frau, doch je näher sie kam, desto klarer wurde, dass diese Beschreibung nicht stimmte. Der Körper und der Kopf waren puppenartig: glatte, makellose Oberfläche, ausdrucksloses Gesicht, steife Haltung im Rumpf. Die Arme und Beine dagegen bewegten sich frei und natürlich. Eine Halbpuppe.
Sie öffnete die Wagentür und griff mir sanft, aber bestimmt an den Oberarm. Ich ließ mich heraushelfen. Als ich sie etwas fragte, wohin wir gingen, wie lange es dauern würde, kam keine Reaktion. Weder ein Blick noch ein Laut. Entweder konnte sie nicht sprechen, oder es war ihr nicht erlaubt.
Sie führte mich zur Tür. Als ich hindurchtrat, blieb ich unwillkürlich stehen.
Vor mir lag eine erstaunlich große Plaza.
In der Mitte plätscherte ein Springbrunnen. Kleine Baumgruppen und Beete mit Blumen lockerten die Fläche auf. Ringsum luden kleine Cafés und Bäckereien zum Verweilen ein. Der Brunnen selbst bestand aus mehreren Meerjungfrauen an der Basis, die eine zentrale Frauenstatue umringten. Die Häuser, die den Platz umgaben, wirkten mittelalterlich und zugleich gemütlich. Fachwerk, warme Farben, Fensterläden.
Es war das absolute Gegenteil des Industriegebiets draußen. Fast unwirklich.
Die Halbpuppe zog mich sanft weiter, Richtung eines der Häuser. Ich folgte, noch immer mit den Handschellen im Rücken, und betrat einen kleinen Wartebereich.
Drinnen war es still und gediegen. Eine Seite des Raumes wurde von einer lebensgroßen Statue eingenommen, die ein Tablett mit Erfrischungen in den Händen hielt, Wasser, kleine Gläser, etwas Obst. Gegenüber standen bequeme Sessel, deren Bezüge nach hochwertigem Stoff aussahen. Alles wirkte durchdacht, teuer und absichtlich behaglich. Man sah sofort, dass hier Geld keine Rolle gespielt hatte.
Die Halbpuppe deutete auf einen der Sessel. Ich setzte mich, so gut es mit den gefesselten Händen ging. Das Metall an meinen Handgelenken und der Gürtel zwischen den Beinen erinnerten mich daran, dass die gemütliche Umgebung nichts an meinem Status änderte.
Ich war hier drinnen.
Und draußen, hinter den Kulissen dieser Plaza, wartete der eigentliche Prozess.
**Kapitel 27**
Die Tür öffnete sich, und Frau Reinhardt trat ein. Sie setzte sich in den Sessel neben mir, als wäre dies ein ganz gewöhnliches Gespräch.
„Wie geht es Ihnen bis hierher?“, fragte sie in einem Ton, der beinahe smalltalkartig klang. „Die Fahrt, die Ankunft, der Gürtel?“
Ich antwortete knapp, dass ich zurechtkam, dass die Erregung nicht nachließ, dass alles sich noch unwirklich anfühlte. Frau Reinhardt hörte zu, nickte hier und da, und ließ den Blick dann zu der Statue an der Wand wandern, die das Tablett mit den Erfrischungen hielt.
„Haben Sie sie sich schon richtig angeschaut?“, fragte sie. „So könnten Sie vielleicht bald aussehen.“
Ich folgte ihrem Blick und begriff erst in diesem Moment.
Das war keine Nachbildung. Kein Kunstobjekt. In dieser vollkommen stillen, steinern wirkenden Gestalt steckte ein lebendiger Körper. Jemand, der atmete, der empfand, der für immer in dieser Haltung festgehalten wurde. Keine Puppe, die man bewegen oder in neue Posen bringen konnte. Eine Statue. Bewegungslos. Für immer.
Frau Reinhardt fügte beiläufig hinzu: „Die Figuren am Springbrunnen draußen sind auf die gleiche Weise gemacht. Die Meerjungfrauen und die zentrale Gestalt. Alle lebendig. Alle endgültig in ihrer Form.“
Die Gefühle stiegen so schnell in mir hoch, dass ich sie nicht ordnen konnte.
Da war Erregung, heftig, fast schockartig, über diese extremste Form von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein. Kein Handeln mehr. Kein Verändern der Haltung. Nur noch Sein. Ausgestellt, angeschaut, beregnet vom Wasser des Brunnens, Jahr um Jahr. Der Gedanke ließ meinen Unterleib erneut pochen, trotz des Gürtels.
Gleichzeitig regte sich klarer Widerstand. Ich wollte eine Puppe sein. Etwas, das man positionieren, benutzen, vielleicht sogar verleihen konnte. Nicht eine Statue. Wie würde es sich anfühlen, jahrelang, vielleicht für immer, nur noch als Figur zu existieren? Ohne jede Handlung, ohne jede Möglichkeit, auch nur einen Finger zu krümmen? Ich konnte es mir nicht vorstellen. Es war zu endgültig, zu starr, zu weit weg von dem, was mich hierhergebracht hatte.
Frau Reinhardt beobachtete mein Gesicht und schien zu lesen, was in mir vorging.
„Beruhigen Sie sich“, sagte sie ruhig. „Es wäre falsch, Sie in eine Statue zu verwandeln. Das sehe ich. Und das wird auch nicht geschehen.“
Die Erleichterung war sofort spürbar, gemischt mit der anhaltenden Erregung über das, was ich gerade gesehen und verstanden hatte.
„Die Liste der möglichen Sponsoren wird dadurch konkreter“, fuhr sie fort. „In etwa vier bis fünf Tagen werde ich Ihnen sagen können, wer Ihr Sponsor sein wird. Bis dahin bleiben Sie hier im Haus. Man wird sich um Sie kümmern.“
Sie erhob sich.
„Ruhen Sie sich aus, so gut es geht. Der Gürtel bleibt. Die Handschellen kommen später ab. Und versuchen Sie nicht, die Statue zu berühren. Sie ist nicht dafür da.“
Ich nickte stumm und starrte noch einmal zu der Gestalt mit dem Tablett.
Lebendig.
Bewegungslos.
Für immer.
Und ich würde das nicht werden.
Trotzdem ließ mich der Anblick nicht los.
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Stamm-Gast
   Backnang

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RE: Lena, die Puppe
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Datum:02.09.26 08:16 IP: gespeichert
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Da bin ich mal gespannt, wie es weiter geht.
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Fachmann
 

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RE: Lena, die Puppe
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Datum:09.09.26 06:59 IP: gespeichert
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**Kapitel 28**
Die Halbpuppe erschien erneut in der Tür des Wartezimmers. Ohne ein Wort griff sie mir erneut sanft an den Oberarm und führte mich durch einen kurzen Flur in ein anderes Zimmer desselben Hauses.
Es war mehr als nur ein Zimmer. Fast eine kleine Wohnung. Ein Wohnbereich mit bequemem Sofa und Sesseln, ein Schlafbereich mit einem breiten Bett, ein eigenes Bad. Nur eine Küche fehlte. Wahrscheinlich gibt es eine Art Kantine, dachte ich.
Die Halbpuppe blieb an der Tür stehen und bewegte sich nicht mehr. Ich ging langsam durch die Räume, so gut es mit den Handschellen im Rücken ging. Schränke, ein kleiner Schreibtisch, Vorhänge vor den Fenstern, die auf die Plaza hinausgingen. Alles hochwertig, alles durchdacht. Mein kleines Reich für die nächsten Tage.
Da ich die Hände nicht benutzen konnte, blieb mir irgendwann nichts anderes übrig, als mich auf das Sofa zu setzen und zu warten. Mein Blick wanderte immer wieder zu der Gestalt an der Tür.
Am Hals sah ich eine feine Naht. Ich vermutete, dass man den Kopf bewegen konnte. Vielleicht drehen oder neigen. Der Rumpf dagegen war eine glatte, nahtlose Fläche mit ausgesprochen weiblichen, sexy Kurven. Brüste, Taille, Hüften, alles betont und gleichzeitig künstlich starr. Die Arme und Beine schienen in einer Art Latex zu stecken. Dieselbe Farbe und Struktur wie der Torso, aber erkennbar flexibler. Sie konnte damit greifen, gehen, führen. Der Rest ihres Körpers blieb Puppe.
Ich weiß nicht, wie lange ich sie angestarrt habe. Irgendwann muss ich eingeschlafen sein.
Plötzlich spürte ich eine Berührung an der Schulter.
Frau Reinhardt stand neben mir. Ich blinzelte, noch verschlafen, und brauchte einen Moment, bis ich verstand, dass sie etwas von mir wollte. Die Arme und Hände schmerzten inzwischen deutlich, die Handschellen hatten sich über die Stunden unangenehm eingegraben.
„Stehen Sie auf“, sagte sie ruhig.
Ich gehorchte. Mit geübten Handgriffen löste sie die Schellen. Das Metall fiel ab, und ein stechendes Kribbeln lief durch meine Handgelenke und Finger, als das Blut wieder ungehindert floss. Ich rieb mir die Handgelenke, noch immer etwas benommen.
„Sie dürfen sich ab sofort frei auf der Plaza bewegen“, erklärte Frau Reinhardt. „Die Halbpuppe dort, ihre Bezeichnung ist 34-2, steht Ihnen zur Verfügung. Sie wird Ihnen helfen, wo es nötig ist.“
Sie deutete auf die stille Gestalt an der Tür.
„Um 18 Uhr wird 34-2 Sie für das Abendessen einkleiden und Sie anschließend zum Essen führen. Wehren Sie sich nicht dagegen. 34-2 hat genaue Instruktionen und wird sie umsetzen.“
Frau Reinhardt sah mich prüfend an.
„Haben Sie noch Fragen?“
Ich schüttelte den Kopf. Die Erleichterung über die entfernten Handschellen war groß, aber der Gürtel saß unverändert, und die Gegenwart der Halbpuppe ließ mich nicht wirklich zur Ruhe kommen.
„Gut“, sagte Frau Reinhardt. „Dann lasse ich Sie jetzt allein. 34-2 bleibt hier.“
Sie ging. Die Tür schloss sich leise hinter ihr.
Ich saß wieder auf dem Sofa, rieb mir die schmerzenden Handgelenke und sah zu 34-2 hinüber, die noch immer unbeweglich an ihrem Platz stand.
Ab 18 Uhr würde sie mich anziehen.
Und ich sollte mich nicht wehren.
**Kapitel 29**
Es war noch viel Zeit bis 18 Uhr, und die Neugier auf meine neue Umgebung war stärker als die Müdigkeit. Ich beschloss, die Plaza zu erkunden.
Zuerst musste ich jedoch etwas anderes ausprobieren.
Ich ging zu 34-2, die noch immer unbeweglich an der Tür stand, und legte vorsichtig beide Hände an ihren Kopf. Er ließ sich erstaunlich leicht drehen, seitlich, fließend, ohne Widerstand. Eine Nickbewegung war nicht möglich. Der Kopf blieb in der horizontalen Achse gefangen. Ich drehte ihn bewusst zur Seite, ließ ihn in dieser Position und trat einen Schritt zurück. 34-2 regte sich nicht. Der Kopf blieb genau so, wie ich ihn hingestellt hatte. Kein Versuch, ihn zurückzubewegen. Keine Reaktion.
Der Anblick ließ meinen Puls erneut schneller werden.
Als Nächstes die Kleiderschränke.
Ich öffnete die Türen und starrte. Die Auswahl war überwältigend. Ballkleider in schweren Stoffen neben knappen, glänzenden Latexkleidern. Elegante Abendroben, strenge Kostüme, durchsichtige Negligés. Die Schubladen darunter boten Unterwäsche in jeder erdenklichen Variante. Von biederer weißer Baumwolle bis zu aufreizenden Dessous aus Spitze und Riemchen. Alles neu, alles in meiner Größe, alles bereit. Ich schloss die Schränke wieder. Später. Jetzt wollte ich raus.
Beim Hinausgehen streifte mein Blick noch einmal 34-2. Der Kopf war noch immer seitlich verdreht. Sie stand unverändert da, als hätte ich sie nie berührt.
Draußen auf der Plaza ging ich zuerst zum Springbrunnen.
Aus der Nähe wirkte er wie jeder andere auch: plätscherndes Wasser, glatte Figuren, die Meerjungfrauen an der Basis, die zentrale Statue in der Mitte. Ich streckte die Hand aus und berührte eine der Figuren am Rand. Die Oberfläche war warm. Nicht sonnenwarm, sondern körperwarm. Ich zog die Finger zurück, legte sie erneut auf, an einer anderen Stelle. Dieselbe Wärme.
Ich wollte es nicht glauben, und doch war es offensichtlich: Die Statuen waren bewohnt. In ihnen steckten Menschen. Ob für immer, wusste ich nicht. Aber sicher für lange Zeit. Wochen. Monate. Vielleicht Jahre. Mit untergeschlagenen Beinen am Rand eines Brunnens zu sitzen, ohne jede Möglichkeit, die Position zu ändern, ohne Erleichterung, ohne Bewegung, ich konnte es mir nicht vorstellen. Der Gedanke allein ließ mich gleichzeitig erschaudern und erneut spüren, wie eng der Gürtel saß.
Ich schlenderte weiter über die Plaza. Der Hunger meldete sich, und ich trat in eines der kleinen Cafés. Die Bedienung, menschlich, so weit ich erkennen konnte, lächelte höflich und erklärte, dass ich wählen könne, was ich wolle. Es sei kostenlos. Ich bestellte etwas Leichtes, aß langsam und spürte, wie sich die Anspannung der letzten Stunden ein wenig legte.
Gestärkt ging ich weiter. Vor einer Boutique blieb ich stehen. Im Schaufenster hingen Kleider, die selbst von außen erkennbar edel und hochwertig waren. Die Schaufensterpuppen, die sie trugen, wirkten makellos und ich vermutete sofort, dass auch sie ein Innenleben hatten. Steif. Warm. Für unbestimmte Zeit in ihrer Pose festgehalten, während Passanten an ihnen vorbeigingen.
Ich stand eine Weile dort und sah sie an.
Irgendwann würde jemand entscheiden, wie ich aussehen und stehen sollte.
Bis dahin blieb mir die Plaza, der Gürtel und 34-2, die in meinem Zimmer mit seitlich verdrehtem Kopf auf mich wartete.
**Kapitel 30**
Ich ging zurück in mein Zimmer.
Es wurde langsam Zeit. Vor dem Abendessen wollte ich noch kurz duschen, und vor allem war ich neugierig, wie es sich anfühlen würde, sich ankleiden zu lassen. Würde es sein wie in früheren Zeiten, als die Zofe die adlige Frau vollständig ankleidete? Oder eher wie selbst anziehen, nur mit Unterstützung durch 34-2? Ich würde es bald sehen.
Unter der Dusche ließ ich das warme Wasser über mich laufen, länger als nötig. Der Gürtel blieb natürlich an, aber allein die Möglichkeit, den Rest meines Körpers zu waschen und die Anspannung der letzten Stunden abzuspülen, tat gut. Ich trocknete mich ab, föhnte mir die Haare und fühlte mich danach deutlich klarer.
Im Schrank fand ich bequeme, schlichte Unterwäsche. Ich zog sie an, so weit der Gürtel es zuließ, und trat dann vor 34-2.
„Ich bin bereit“, sagte ich.
34-2 bewegte sich sofort. Der Kopf war noch immer seitlich verdreht, genau so, wie ich ihn hingelegt hatte. Trotzdem ging sie zielstrebig zu den Schränken, öffnete Türen und Schubladen und holte ein schlichtes Businesskleid sowie ein Paar mittelhohe Pumps hervor. Ich beobachtete sie dabei mit einer Mischung aus Bewunderung und Unbehagen. Sie erledigte alles, obwohl sie durch die verdrehte Kopfhaltung sicher nur eingeschränkt sehen konnte, was sie tat. Der steife Torso bot ihr keinerlei Hilfe beim Bücken oder Ausbalancieren. Trotzdem arbeitete sie ruhig und präzise.
34-2 kam zu mir herüber und ging vor mir in die Knie, das Kleid geöffnet in den Händen. Ich verstand und stieg hinein. So weit ich konnte, zog ich den Stoff selbst nach oben, bis 34-2 ihn greifen und den Rest übernehmen konnte. Sie streifte das Kleid über meine Hüften und Schultern, richtete es und schloss den Reißverschluss am Rücken. Alles ohne Eile, ohne Worte.
Ich empfand plötzlich Mitleid.
Vorsichtig legte ich beide Hände an ihren Kopf und drehte ihn zurück in die neutrale, nach vorn gerichtete Position. 34-2 ließ es geschehen. Keine Reaktion, kein Widerstand. Als der Kopf wieder gerade saß, wirkte sie irgendwie… vollständiger.
Als Nächstes die Schuhe.
34-2 deutete mit einer Handbewegung an, dass ich mich setzen und ein Bein ausstrecken sollte. Ich gehorchte. Sie kniete erneut, nahm den ersten Pumps und streifte ihn mir über den Fuß. Dann das andere Bein. Die Schuhe saßen perfekt. Als sie fertig war, richtete sie sich auf und blieb einfach vor mir stehen, den Blick geradeaus gerichtet, bereit für den nächsten Befehl oder die nächste Aufgabe.
Ich sah an mir hinunter.
Das Kleid war schlicht, aber elegant. Die Pumps gaben mir ein paar Zentimeter. Der Gürtel darunter blieb unsichtbar und doch allgegenwärtig.
34-2 wartete.
In wenigen Minuten würde sie mich zum Essen führen.
Und ich würde folgen.
**Kapitel 31**
Plötzlich bewegte sich 34-2.
Ihre Hand legte sich behutsam um meinen Oberarm, fest genug, um zu führen, aber ohne Druck. Ich folgte ihr aus dem Zimmer, über die Plaza, Richtung eines Tores an der Seite. Offenbar besaß 34-2 eine Zutrittsberechtigung, das Tor öffnete sich automatisch, als wir näher kamen.
Hinter dem Tor setzte sich die mittelalterliche Gestaltung fort. Eine schmale Straße führte tiefer in die Halle hinein, gesäumt von den gleichen liebevoll gestalteten Fassaden wie auf der Plaza. Laternen, kleine Erker, warme Farben. Es wirkte fast wie eine eigene kleine Stadt unter dem Dach der Lagerhalle.
34-2 brachte mich zu einem Gebäude, das unverkennbar ein Restaurant war. An der Tür wartete bereits Frau Reinhardt. Sie musterte mich kurz von oben bis unten, nickte knapp und wandte sich dann an 34-2.
„Stellplatz“, sagte sie nur.
34-2 löste die Hand von meinem Arm, ging ein paar Schritte zur Seite und erstarrte an einer markierten Stelle an der Wand. Der Kopf geradeaus, die Arme leicht angewinkelt, vollkommen still. Wieder nur Objekt.
Frau Reinhardt öffnete die Tür und deutete mir, ihr zu folgen. Gemeinsam betraten wir das Restaurant.
Innen wirkte alles vollkommen normal. Gedämpftes Licht, gedeckte Tische mit weißer Wäsche, leise Gespräche von anderen Gästen. Soweit ich erkennen konnte, alles Menschen. Keine offensichtlichen Puppen, keine Statuen. Ein gutes, gehobenes Restaurant, wie man es auch draußen hätte finden können. Nur dass wir uns mitten in einer Industriehalle befanden.
Wir setzten uns an einen Tisch in einer ruhigeren Ecke. Die Bedienung kam, wir bestellten, und Frau Reinhardt begann ein leichtes Gespräch, nichts Belastendes, nur Smalltalk über die Plaza, das Essen, wie ich den Nachmittag verbracht hatte. Ich antwortete, so gut ich konnte. Das Essen war ausgezeichnet. Für eine Weile konnte ich fast vergessen, warum ich hier war. Fast. Der Gürtel unter dem Kleid erinnerte mich bei jeder Bewegung daran.
Als die Teller abgeräumt waren, lehnte sich Frau Reinhardt etwas vor.
„Morgen beginnt Ihre Umwandlung“, sagte sie ruhig. „Es gibt zwar noch mehrere Kandidaten für das Sponsoring, aber die grundlegenden Dinge können bereits jetzt gemacht werden. Vorbereitungen am Körper, erste Anpassungen. Nichts Endgültiges, solange der Sponsor nicht feststeht. Aber der Prozess startet.“
Ich schluckte und nickte. Die Vorfreude und die Anspannung mischten sich erneut.
Später, als wir aufbrachen, fühlte ich mich trotz allem recht wohl. Nur der Gürtel blieb ein ständiger, unnachgiebiger Druck. 34-2 löste sich auf ein Zeichen von Frau Reinhardt aus ihrer Starre, legte mir wieder die Hand an den Arm und führte mich zurück durch die mittelalterliche Straße, über die Plaza und in mein Zimmer.
Die Tür schloss sich hinter uns.
34-2 ging an ihren gewohnten Platz und erstarrte erneut.
Ich setzte mich auf das Sofa, streifte die Pumps ab und starrte eine Weile auf den Boden.
Morgen würde es beginnen.
**Kapitel 32**
Bevor ich schlafen ging, trat ich vor 34-2.
„Hilf mir beim Ausziehen“, sagte ich.
Sie gehorchte sofort. Ruhig und präzise öffnete sie den Reißverschluss und streifte mir das Kleid von den Schultern, ließ den Stoff zu Boden gleiten. Als ich nur noch in Unterwäsche und dem Gürtel dastand, deutete ich auf ihren Platz.
„Ruhezustand.“
34-2 ging zurück an die Tür und erstarrte. Ich blieb noch einen Moment stehen und sah sie an. Dann siegte die Neugier. Ich trat näher, nahm ihre Arme und bewegte sie vorsichtig nach vorn, leicht angewinkelt, sodass ich das gerade abgelegte Kleid darüber drapieren konnte. Der Stoff hing nun an ihr, als wäre sie ein stummer Kleiderständer. Der Anblick ließ mich schlucken. Ich ließ sie so stehen und legte mich ins Bett.
Trotz allem schlief ich tief und fest. Der Tag hatte mich ausgelaugt.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, stand 34-2 noch immer genau so da, wie ich sie am Abend arrangiert hatte. Das Kleid hing über ihren Armen, der Kopf geradeaus, der Körper starr. Ich duschte kurz, trocknete mich ab und ging dann zu ihr.
„Kleide mich für den Tag an.“
34-2 legte das Kleid beiseite, ging zum Schrank und holte zuerst die Unterwäsche hervor: ein recht knappes Höschen und eine Corsage. Ich war erstaunt, wie gut beides saß selbst über dem Gürtel. Kein Falten, kein unangenehmes Einschneiden. Danach griff sie zu einer hellen Jeans und einem Paar Sandalen. Den Absatz schätzte ich auf etwa acht Zentimeter. Nichts, was ich nicht schon getragen hätte.
Sie half mir in die Sachen, schloss die Corsage, knöpfte die Jeans und kniete sich hin, um mir die Sandalen anzuziehen. Als sie fertig war, legte sie mir erneut die Hand an den Arm und führte mich aus dem Zimmer, über die Plaza, zu einem der kleinen Cafés.
Frau Reinhardt saß bereits an einem Tisch. Ich wunderte mich über das gute Timing, als hätte jemand meine Schritte vorhergesehen. 34-2 wurde mit einem kurzen Befehl auf eine Parkposition an der Wand geschickt und erstarrte dort. Ich setzte mich zu Frau Reinhardt.
Das Frühstück war einfach und gut. Nach ein paar Minuten wagte ich die Frage, die mich am meisten beschäftigte.
„Wie sieht es mit den Sponsoren aus?“
Frau Reinhardt stellte die Tasse ab.
„Noch drei. Sie überbieten sich derzeit stündlich. Sie können stolz sein. Das Interesse ist ungewöhnlich hoch.“ Sie machte eine kurze Pause. „Zwei Künstler und ein Industrieller. Ich hoffe, dass Vane das Rennen macht. Vane ist auf Mode spezialisiert, arbeitet aber auch in anderen künstlerischen Bereichen. Bei ihm würden Sie voraussichtlich einiges erleben. Die beiden anderen suchen vor allem Puppen für ihre privaten Puppenstuben. Das kann ebenfalls schön sein - ruhiger, kontrollierter, weniger öffentlich.“
Ich hörte zu und spürte, wie sich die Erregung und die Anspannung wieder meldeten. Drei Namen. Drei mögliche Zukünfte. Und morgen, nein, heute, würde die Umwandlung beginnen.
Ich trank meinen Kaffee und sah zu 34-2 hinüber, die reglos an der Wand stand.
Bald würde jemand entscheiden, was aus mir wurde.
**Kapitel 33**
Frau Reinhardt schaute auf die Uhr und erhob sich.
„Wir müssen los.“
34-2 ließen wir einfach stehen. Frau Reinhardt legte mir die Hand an den Arm und führte mich durch ein weiteres Tor. Hinter dem Tor endete das romantische Städtchen abrupt. An seine Stelle trat ein nüchterner Zweckbau. Auf den ersten Blick hätte man ihn für ein Krankenhaus halten können. Weiße Wände, lange Flure, das typische Geräusch von Türen und leisen Schritten.
Wir gingen durch unübersichtliche Gänge, bis Frau Reinhardt vor einer Tür stehen blieb und mich hineinbat. Der Raum sah aus wie bei jedem Frauenarzt: Untersuchungsstuhl, helles Licht, metallische Instrumententische, alles steril und funktional. Sie deutete auf einen Stuhl.
„Setzen Sie sich. Ich lasse Sie jetzt allein.“
Kaum war die Tür hinter ihr geschlossen, erschien eine andere Frau. Sie stellte sich nicht vor. Ihre Stimme war sachlich.
„Ich bin Ihre begleitende Ärztin für den Prozess. Ein Großteil der Technik, die Sie später in sich tragen werden, braucht Platz. Deshalb werden alle angehenden Puppen vaginal und anal gedehnt. Immer in kleinen Schritten, damit es nicht schmerzhaft wird.“
Sie forderte mich auf, mich untenherum so weit wie möglich zu entkleiden und mich in den Stuhl zu setzen. Ich gehorchte, spürte aber deutliche Angst. Hintenrum war ich noch Jungfrau. Ich wusste nicht, was genau auf mich zukam.
Kaum saß ich, öffnete die Ärztin meinen Keuschheitsgürtel. Das Metall fiel ab. Die plötzliche Freiheit nach so langer Zeit war überwältigend. Instinktiv wollte ich die Hand zwischen meine Beine führen, die aufgestaute Erregung schrie danach.
„Hände weg.“ Die Stimme der Ärztin war scharf. „Das ist nicht mehr Ihre Entscheidung.“
Ich ließ die Hände sinken, zitternd.
„Ich führe Ihnen jetzt einen speziellen Dildo vaginal ein“, erklärte sie ruhiger. „Achten Sie darauf, dass Sie eine deutliche Dehnung spüren, aber keinen Schmerz. Wenn irgendetwas wehtut, sagen Sie sofort Bescheid.“
Sie begann sehr sanft. Die Spitze drang in mich ein, langsam, millimeterweise. Die lange Keuschheit und die ständige Erregung der letzten Tage forderten ihren Preis. Kaum war der Dildo ein Stück in mir, durchfuhr mich ein Orgasmus, wie ich ihn noch nie erlebt hatte. Heftig, unkontrolliert, fast schmerzhaft intensiv. Mein ganzer Körper verkrampfte sich, ich stöhnte auf, die Beine zitterten im Bügel des Stuhls.
Die Ärztin wartete geduldig, ohne den Dildo zurückzuziehen. Erst als mein Atem wieder ruhiger wurde und die Wellen nachließen, schob sie ihn weiter. Zentimeter für Zentimeter. Ich hatte das Gefühl, noch nie so ausgefüllt gewesen zu sein. Es dehnte, es füllte, aber es tat nicht weh. Im Gegenteil, am liebsten wäre ich sofort wieder gekommen.
Dann kam der Plug.
Das Gefühl war fremd und unangenehm. Ein dumpfer Druck, das klare Signal, dass dort etwas eindrang, wo noch nie etwas gewesen war. Die Ärztin arbeitete langsam und mit viel Gleitgel. Es blieb unangenehm, aber es blieb unter der Schmerzgrenze. Als der Plug vollständig saß, hatte ich das anhaltende Gefühl, dringend auf Toilette zu müssen, ein Druck, der nicht verschwand.
Kaum war alles an Ort und Stelle, legte die Ärztin mir den Keuschheitsgürtel wieder an. Das Metall schloss sich mit dem vertrauten Klicken. Der Dildo und der Plug waren jetzt eingeschlossen. Unerreichbar für mich.
Mir wurde schlagartig bewusst, dass ich mich nicht selbst davon befreien konnte. Die Fremdkörper saßen in mir, dehnten mich, erinnerten mich bei jeder kleinsten Bewegung an ihre Anwesenheit und ich hatte keine Möglichkeit, sie zu entfernen.
Die Erregung, die gerade erst entladen worden war, stieg erneut in ungeahnte Höhen. Heißer, hilfloser, intensiver als zuvor.
Die Ärztin streifte die Handschuhe ab.
„Für heute reicht das. Die Dehnung wird in den nächsten Tagen schrittweise erhöht. Stehen Sie auf und ziehen Sie sich wieder an.“
Ich gehorchte mit zitternden Beinen. Jeder Schritt ließ mich die beiden Eindringlinge spüren. Der Gürtel hielt sie fest.
Und ich konnte nichts dagegen tun.
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