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  Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig,
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Bernd_KG
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:01.04.22 11:37 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin seit gut viereinhalb Jahren dauerhafter KG Träger, bisher bei einer Schlüssel Herrin bei der alle 2 Monate eine Entsamung durchgeführt wurde.
Das ich aber das nicht mehr wollte habe ich gewechselt zu einer Schlüssel Herrin die die dauerhafte konsequente Keuschhaltung praktiziert. Ihre Keuschlinge werden dauerhaft ohne Entsamung keusch gehalten was mir sehr entgegen kommt. Nach Ihrer Aussage hat sie einen Keuschling der seit fast 5 Jahren ohne Entsamung keusch gehalten wird. Für mich eine traumhafte Vorstellung.
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beitlamed
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sleeping in the midday sun

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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:24.05.22 16:25 IP: gespeichert Moderator melden


Für mich sind sie so gut wie nie nötig. Das hat mit Keuschhaltung so gut wie nichts zu tun.

Ich trage keinen KG, meine Frau würde das auch nicht wollen, und ich komme regelmäßig in ihr... ich mache es mir nur so gut wie nie selber - also eher nofap als Keuschheit, nur dass ich den Namen nicht sonderlich mag.

Also, streng genommen kann ich nicht sagen, ob ich es wirklich ewig durchhalten würde (und ich halte auch nichts davon, ich glaube schon, dass eine einigermaßen regelmäßige Durchspülung der Prostata eine gute Idee ist).

Aber ich habe es mal einen Monat geschafft, es war am Ende leichter als am Anfang, und einfach so von meiner Selbsteinschätzung und meiner charakterlichen Entwicklung denke ich, dass ich Orgasmen wirklich nicht mehr unbedingt brauche...

Ich genieße es mittlerweile mehr, zu befriedigen, als befriedigt zu werden. Und das hat nicht einmal mit "Keuschheit" im Sinn des BDSM-Kinks zu tun. Es ist nur einfach so schön, bei einer Frau diese guten Gefühle auslösen zu können. Den eigenen "Abschluss" zu vergessen. Nur an sie zu denken.

Und gleichzeitig wird mir immer mehr bewusst, dass die meisten Frauen das nicht annehmen können.... und das ist kein Vorwurf an diese Frauen. Die gesellschaftliche Konditionierung sagt ihnen, dass sie den Mann befriedigen müssen - und wenn sie das nicht tun, haben sie versagt. Scheußlich, aber leider wahr. Meine Hingabe, die für mich so schön ist und die ich ihr so gern zum Geschenk machen möchte, kommt bei ihr als Versagen an. Das ist erbärmlich. Tja. Aber aufregen hilft leider nicht.

Ich finde, bei solchen Diskussionen übersehen die Leute so gerne, wie viel da der Alltag mitspielt, die ganze Psychologie. Man ist frustriert von der Arbeit, hat Streit in der Beziehung... dann will man halt schnell mal kommen. Je besser es in all diesen Bereichen geht, desto leichter fällt natürlich auch die Keuschheit.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von beitlamed am 24.05.22 um 16:26 geändert
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Vivien99
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:25.05.22 12:27 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,
ich geh mal auf die letzten beiden Posts ein, als die aus diesem Jahr. Schön habt ihr das geschrieben. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das Thema "komplex" ist im Alltag und gerade in einer Beziehung. Und ich denke, man muss sehr vorsichtig sein, da dies wirklich jeder anders sieht und künstliche Keuschheit ja schon von der Natur nicht vorgesehen war. Und sicher ist es auch zumindest etwas geschlechterspezifisch und ich habe zu dem großen Respekt, hier etwas zu schreiben, da viele von euch deutlich längere Erfahrung haben als ich. Daher ist mein Beitrag wahrscheinlich nur bedingt hilfreich. :-/
Zu dem "Untergang". Wenn ich von mir selbst ausgehe, ist das Problem im Kopf. Da ist der Engel und der Teufel zugleich in mir. Man muss sich natürlich klar werden, was man eigentlich will. Mein freier Wille sagt mir, mich vom sexuellen Verlangen zu lösen und die Energie lieber fürs Leben zu verwenden. Die Orgasmen sind nicht das Problem, aber natürlich das Verlangen nach Wiederholung, das sie auslösen. Die Biologie ist da schon echt gemein. War dieser Trieb doch mal für die Fortpflanzung gedacht. Aber "damals" wurde wohl noch nicht an mediale Verbreitung von Sex in Massenmedien, Internet, Pornos oder Influencer gedacht , die uns, zumindest kann ich das von meiner Generation sagen, schon seit Kindesalter in eine Richtung "treibt". Daher hab ich nach negativen Erlebnissen vor mehreren Jahren damit gebrochen.
Da ich natürlich auch den Teufel in mir trage (philosophisch, nicht religiös gemeint), trage ich seit etwas über einem Jahr noch was anderes, nämlich meinen KG. Mir persönlich hilft die Striktheit, ich habe großen Respekt vor jedem, der es ohne schafft. Mein letzter erfolgreicher Rückfall war letzten Sommer (bereits im KG), seit dem arrangiere ich mich und konzentriere mich auf andere Dinge. Tatsächlich ist aber auch über diese Zeit ohne Orgasmus das Verlangen nicht ansatzweise weg. Besonders, wenn ich allein bin. Und manchmal kann ich es nicht lassen, aber dank des KGs gibts statt der Belohnung natürlich den Frust. Aber ich hab mich mittlerweile damit angefreundet, also mit dem Frust - der für mich wie eine Art Selbstreflexion ist.
@Beitlamed, ich kann deinen Post gut nachvollziehen, es fühlt sich gut an, seinem Partner etwas komplett Selbstloses zu geben. Mein Freund hat keinen KG, aber wir teilen die Ansichten. Er hat sich besser unter Kontrolle (glaub ich zumindest) , trotzdem war klar, er braucht gelegenltich mal seine Erleichterung. Ist auch bei uns keine Folter, sondern schon liebevoll, aber eine bewusst unspannende, eher schnelle Sache, da es ja irgendwie im Widerspruch zur Idee der Keuschheit steht. Daher sagte ich eingangs, ist komplex, gibt nicht schwarz/weiß.
@Bernd. Also zurück zu deiner Frage. Abgesehen von einem ggf. biologischen Aspekt beim Mann (kann ich nicht beurteilen), ist das mit der Psyche natürlich das Hauptding. Meinen Respekt übrigens nochmal für deine lange Tragedauer! Ich denke, du weißt durch die lange Zeit ja recht genau, was dich triggert und womit du umgekehrt, das Verlangen wieder in den Hintergrund drängen kannst, das bewahrt dich vor dem Untergang. Es wird natürlich gelegentlich mal aufkommen, und dann musst du dich einfach damit abfinden und mit dem Frust umgehen. Etwas Leid ist meiner Erfahrung nach aber sogar eher förderlich für den Charakter (ich hab mich so selbst besser kennengelernt). Sieh den Frust nicht als deinen Feind, sondern deinen Freund, ein netter Helfer, der manchmal zu Besuch kommt und dich wieder auf den Boden bringt. Nur meine Meinung.
Genießt die Tage!
Vivi
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beitlamed
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sleeping in the midday sun

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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:25.05.22 16:11 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Vivien,

danke erstmal für das Lob und den Zuspruch!

Zitat
Und sicher ist es auch zumindest etwas geschlechterspezifisch und ich habe zu dem großen Respekt, hier etwas zu schreiben, da viele von euch deutlich längere Erfahrung haben als ich.


Und ich möchte gerne noch viel mehr aus der weiblichen Perspektive hören. Ich finde das hochinteressant!

Zitat

Daher ist mein Beitrag wahrscheinlich nur bedingt hilfreich. :-/


Da widerspreche ich! Jede Erfahrung ist wertvoll - viel besser als theoretisches Geschwafel. Nachdem ich das nur sehr bedingt und kurzfristig je mit einer Partnerin gelebt habe, könnte man auch sagen, ich habe so gut wie gar keine Erfahrung... oder halt eine ganz andere. Alleine da gibt es schon unterschiedliche Sichtweisen... Du hast jedenfalls ein paar Dinge gesagt, die ich sehr spannend finde.

Zitat

Die Orgasmen sind nicht das Problem, aber natürlich das Verlangen nach Wiederholung, das sie auslösen.


Ja, das Verlangen... es war schon für mich auch manchmal schwer auszuhalten. Andererseits liebe ich dieses Gefühl von hilfloser Geilheit. Dass ich leicht masochistisch und devot bin, hilft da natürlich enorm.

Ganz besonders liebe ich, wie "weich" es mich macht, anschmiegsam und ein bisschen demütig. Es erinnert mich an die "Werbungsphase" am Anfang einer Beziehung. Es weckt in mir einen Wunsch nach Zärtlichkeit und Nähe - mehr als den Wunsch nach Sex. Diese Wirkungen schätze ich besonders. Sie machen mich zu einem gewissen Grad zu einem "besseren Menschen". Etwas liebevoller und zärtlicher. Das mag ich.

Nach einigen Ansätzen habe ich letztes Jahr zum ersten Mal für längere Zeit "ernst" gemacht. Meine Frau tut da leider nicht mit, es ist also "nur" mein Privatvergnügen. Ich habe den größeren Teil des letzten Jahres auf Selbstbefriedigung verzichtet und bis jetzt ca 2/3 dieses Jahr... das nur zur Orientierung.

Zu meiner eigenen Überraschung denke ich nicht mehr daran, es zu tun. Ich engagiere mich sehr bewusst in Phantasien, aber ich habe überhaupt nicht mehr das Gefühl, dass sie drängen. Das Zirpen im Geschlecht, das Vibrieren... alle diese Gefühle finde ich einfach nur geil und schön und wunderbar.

Ich habe einen sehr starken Verdacht - natürlich auch nur aufgrund meiner eigenen Erfahrungen - dass das Verlangen nicht durch Biologie unerträglich wird, sondern durch die Phantasien. Ich praktiziere (ua deshalb) auch tantrische Atemübungen, Meditation und Yoga, und ich finde, dass mir das enorm hilft. Mehr als es ein KG könnte.

Zitat

Aber \"damals\" wurde wohl noch nicht an mediale Verbreitung von Sex in Massenmedien, Internet, Pornos oder Influencer gedacht , die uns, zumindest kann ich das von meiner Generation sagen, schon seit Kindesalter in eine Richtung \"treibt\". Daher hab ich nach negativen Erlebnissen vor mehreren Jahren damit gebrochen.


Oh ja. Ich bin 50. Ich bin nicht mit Onlinepornographie aufgewachsen und hatte nie auch nur ansatzweise eine "Sucht" danach. Sehr wohl habe ich mir immer wieder gerne sexy Bilder angeschaut - aber in letzter Zeit tue ich das auch immer weniger, bzw werden die Bilder immer "zahmer". Ich schaue nur noch angezogene Frauen an. Ich vermeide direkt sexuelle Inhalte. Das hängt für mich auch mit der Keuschheit zusammen. Nicht wegen der Versuchung, sondern weil ich mehr Bewusstsein für Ausbeutung entwickle und einfach mit Frauen nicht mehr so umgehen will.

Zitat

Da ich natürlich auch den Teufel in mir trage (philosophisch, nicht religiös gemeint), trage ich seit etwas über einem Jahr noch was anderes, nämlich meinen KG.


Zitat

Mir persönlich hilft die Striktheit, ich habe großen Respekt vor jedem, der es ohne schafft.


Das war für mich ein langer Weg, und ich fühle mich nicht einmal ansatzweise "besser" als KG-Träger. Klar bin ich stolz, es zu schaffen, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und es ist einfach Teil meines Lebensstils. Ich habe die Dinger seinerzeit geliebt, aber auf Dauer war mir das alles zu unbequem, mühsam und "technisch", wenn Du verstehst. So wirklich sicher sind sie eh nie, kaum eine Frau hat sich je dafür interessiert... da kann ichs gleich "nur so" machen.

Zitat

Mein letzter erfolgreicher Rückfall war letzten Sommer (bereits im KG), seit dem arrangiere ich mich und konzentriere mich auf andere Dinge. Tatsächlich ist aber auch über diese Zeit ohne Orgasmus das Verlangen nicht ansatzweise weg. Besonders, wenn ich allein bin. Und manchmal kann ich es nicht lassen, aber dank des KGs gibts statt der Belohnung natürlich den Frust. Aber ich hab mich mittlerweile damit angefreundet, also mit dem Frust - der für mich wie eine Art Selbstreflexion ist.


Wenn ich darf... als Olide... ein guter Rat und eine Warnung:

Wenn Du möchtest, beschäftige Dich mit Tantra, Yoga und Meditation. Wie oben gesagt, hat mir das sehr geholfen, aus dem "negativen" Verlangen ein wunderschönes Gefühl zu machen, das ich gar nicht durch Orgasmus "beenden" will - im Gegenteil, ich wil nur immer noch mehr.

Allerdings ist das ein jahrelanger Weg, und ich kann Dir nicht versprechen, wo er Dich hinführt - möglicherweise woandershin als mich... andererseits gilt das natürlich ohnehin für jeden Lebensweg...

Die Warnung: Wenn Du dorthin kommst, lernst Du möglicherweise energetische Orgasmen ohne Berührung. Und wenn das passiert, dann macht das natürlich das "klassische" KG-Spiel, wie es hier im Forum zelebriert wird, ziemlich sinnlos. Also überlege gut, ob Du da hin willst. Wiederum andererseits: Das passiert nicht über Nacht. Da vergehen schon Monate oder Jahre. Hast also gut Zeit, es auszuprobieren und zu überlegen, ob das für Dich passt.

Zitat

@Beitlamed, ich kann deinen Post gut nachvollziehen, es fühlt sich gut an, seinem Partner etwas komplett Selbstloses zu geben.


Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr... Es ist eines der besten Gefühle, die ich kenne. Dass meine Frau es kaum jemals annehmen kann, ist eine der ganz großen Traurigkeiten in meinem Leben.

Zitat

Mein Freund hat keinen KG, aber wir teilen die Ansichten. Er hat sich besser unter Kontrolle (glaub ich zumindest) , trotzdem war klar, er braucht gelegenltich mal seine Erleichterung. Ist auch bei uns keine Folter, sondern schon liebevoll, aber eine bewusst unspannende, eher schnelle Sache, da es ja irgendwie im Widerspruch zur Idee der Keuschheit steht


Ja, und dass Ihr da als Pärchen einen Weg gefunden habt, der für Euch gut passt - wunderbar, Respekt, und großen großen Glückwunsch. Es gibt nicht viele, die das schaffen. In diesem Forum, sage ich mal, nur ein winziger Bruchteil...

Zitat

Daher sagte ich eingangs, ist komplex, gibt nicht schwarz/weiß.


Ja, BITTE!!! Komplex ist gut! Es gibt da so viele unterschiedliche Wege, und alle sind interessant und spannend! Und immer bereit bleiben, es auch weiterzuentwickeln! Mein Kernwort dazu ist: "GEMEINSAM GESTALTEN"! Das ist das Wichtigste überhaupt im Sexleben zwischen Partner*innen. Drüber reden, gemeinsam entscheiden, tun.
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Vivien99
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:31.05.22 17:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hey Beitlamed,
schöne Antwort und danke für das Interesse. Nicht wundern, ich bin etwas zurückhaltender als du und würde daher nur bedingt auf deine Opener eingehen, aber möchte dir doch gern auf ein paar Punkte antworten.

Zitat

Und ich möchte gerne noch viel mehr aus der weiblichen Perspektive hören. Ich finde das hochinteressant!


Frag mich mal, fänd es selbst auch nice, wenn ein paar mehr Frauen hier aktiv schreiben würden. Zumal die Bedürfnisse und KG-Mechaniken ja doch nicht gerade 1:1 übertragbar sind.
Setz nicht zu große Hoffnungen ich mich. Vielleicht ist unsere Gattung etwas scheu, um hier viel Preis zu geben. Ich hab auch schon vor Anmeldung einige Male als Gast gelesen. Daher dachte ich, wäre es nur fair, statt nur zu lesen oder zu fragen, auch ein paar Dinge zu teilen und auch anderen ein Signal zu geben, dass es mehr von "uns" gibt.

Zitat

Nachdem ich das nur sehr bedingt und kurzfristig je mit einer Partnerin gelebt habe, könnte man auch sagen, ich habe so gut wie gar keine Erfahrung... oder halt eine ganz andere.


Jetzt stapelst du aber sehr tief Ich denke, das Thema spielt sich im Kopf ab und ich find es sehr respektabel, wie sehr du dich schon damit auseinandergesetzt hast. Ich bin ja noch in der Phase, wo Erfolge mich motivieren. Aber ohne dir die Illusion zu nehmen, der KG ist bei uns nicht ansatzweise Mittelpunkt. Ist eher so, wie wenn du einen Gips am Arm hast. Klar nimmst du selbst oder dein Partner da immer mal Rücksicht drauf, aber man will sich eigentlich gar nicht damit beschäftigen.

Zitat

Ich vermeide direkt sexuelle Inhalte. Das hängt für mich auch mit der Keuschheit zusammen. Nicht wegen der Versuchung, sondern weil ich mehr Bewusstsein für Ausbeutung entwickle und einfach mit Frauen nicht mehr so umgehen will.


Wie es in diesem Industriezweig zugeht, vermag ich mir nicht vorzustellen. Aber auch generell in unserer Gesellschaft löst Sexualität schon viel Ungerechtigkeit, Kummer und vor allem Druck und Minderwertigkeit aus. Das trifft Frauen vielleicht noch stärker, aber Männer definitiv auch. Ich verteufele es nicht, jeder wie er mag, aber man sollte nicht vergessen, es geht auch ohne all das.

Zitat

Dass meine Frau es kaum jemals annehmen kann, ist eine der ganz großen Traurigkeiten in meinem Leben.


Vielleicht hast du's übertrieben. Auch wenn es deine Hingabe ist, verpack es doch besser als ein "besonderes" Geschenk. Und auch wenn du gerne gibst, heißt das nicht, dass deine Frau es einfach so bekommt. Aber ich meine, du hast ein klein wenig mehr Lebenserfahrung als ich, wenn's so einfach wäre, hättest du es schon herausgefunden. Aber ich drück dir die Daumen!

Zitat

Ich habe die Dinger seinerzeit geliebt, aber auf Dauer war mir das alles zu unbequem, mühsam und \"technisch\", wenn Du verstehst.


Willkommen in meiner Welt. Unbequem gar nicht so, aber gerade Hygiene und Prozeduren. Ich werde hier nicht ins Detail gehen, ist ja die Philosophie-Ecke , aber da wünschte ich mir schon ein paar technische Verbesserungen, gerade bei KGs für Frauen. Dass ich nicht freizügig rumlaufe, check, würde ich auch ohne KG nicht. Aber, dass es mir vor jedem Toilettengang unterwegs graut und ich mich je nach Tagesform irgendwie schmutzig fühle, ist für einen aktiven Menschen schon eine Einschränkung der Lebensqualität.

Zitat

Ja, und dass Ihr da als Pärchen einen Weg gefunden habt, der für Euch gut passt - wunderbar, Respekt, und großen großen Glückwunsch.


Danke. Ich denke, es ist vielleicht kein purer Zufall. Wir hatten den entscheidenden Vorteil, dass wir vom Mindset ähnlich tickten, als wir zusammen kamen. Mehr möchte ich hier aber nicht sagen.

Zitat

ein guter Rat und eine Warnung:

Wenn Du möchtest, beschäftige Dich mit Tantra, Yoga und Meditation.


Ich muss gestehen, von Tantra hab ich keine Ahnung, daher hab ich auch etwas auf deiner Seite gelesen. Hast schöne Dinge geschrieben. Daher kann ich mich jetzt nur blamieren. Mein spontanes Erstgefühl: Ich bin nicht deine Zielgruppe. Ich kann die Motivation nachvollziehen, (freiliegende) sexuelle Energie einzubringen und zu kanalisieren, statt links liegenzulassen. Mein persönliches Problem: Die Durchführung würde ich doch sehr mit bewussten Edging vergleichen und zielt doch ganz klar auf sexuellen Lustaufbau ab, oder liege ich falsch? Was ja durchaus auch ohne Orgasmus einen Suchtfaktor hat und du schreibst ja selbst, aufhören ist nicht immer einfach oder gar nicht erwünscht, dazu die Fantasien, da blinken mittlerweile alle meine Frühwarnsensoren rot. Zerreiß mich ruhig, wenn ich das falsch aufgefasst habe. Das klingt tatsächlich faszinierend, aber ich bin wohl denkbar ungeeignet. Natürlich geht das ein wenig ins philosophische, was die "Lebenslust" des Menschen denn genau ausmacht, warum man etwas Schönes nicht will, ob Endorphine durch Liebe oder Sport nicht genauso süchtig machen, und wo man hin will im Leben. Und da bin ich mir selbst nicht mal sicher, dass ich das für mich beantworten kann, ohne zu stottern.

Aber momentan sehe ich meinen Weg anders: Ich hab mich ja genau fürs Gegenteil entschieden. Die Begierde gar nicht erst aufkeimen lassen, da ich finde, sie entzieht meinem Geist auch Energie und will mich fremd steuern, und da will ich mich einfach frei von machen. Und als Gedankenstütze hilft mir die unterschwellige Präsenz des KG, als mein Hilfsmittel. Sicher überkommt es mich mal, aber etwas Leid ist nun mal nicht vermeidbar (der ursprüngliche Titel dieses Chats). Vielleicht ein naiver und überspitzter Vergleich, ich stell mir mich selbst manchmal in meiner Kindheit vor, bevor die Hormone den Körper übernommen haben und man dafür 100 andere Dinge im Kopf hatte und wie frei es sich angefühlt hat. Nicht falsch verstehen, ich will die Biologie nicht umkehren, ich bin erwachsen und das ist gut so, mir gehts nur darum, dass ich möglichst unabhängig und fokussiert bin. Aber ich konnte Häufigkeit solcher Situationen schon gut verringern, hab die meiste Zeit kein Verlangen oder Fantasien und viel wichtiger: Ich vermisse sie nicht und fühle mich gut. Klar, Gefahren lauern überall, einiges auf diesem Forum werde ich mir daher sicher nicht näher anschauen

Zitat

Ganz besonders liebe ich, wie \"weich\" es mich macht, anschmiegsam und ein bisschen demütig. Es erinnert mich an die \"Werbungsphase\" am Anfang einer Beziehung. Es weckt in mir einen Wunsch nach Zärtlichkeit und Nähe - mehr als den Wunsch nach Sex. Diese Wirkungen schätze ich besonders. Sie machen mich zu einem gewissen Grad zu einem \"besseren Menschen\". Etwas liebevoller und zärtlicher. Das mag ich.


Ja, dass Liebe, Zärtlichkeit und (nicht sexuelle) Zweisamkeit als Kompensation zunehmen, kann ich nur bestätigen. Auch wenn mein Freund und ich keinen Sex haben, sind wir uns wirklich nah. Aber wäre anders auch sehr schwer für eine Beziehung. Es soll ja nicht platonisch sein wie Liebe zwischen Geschwistern. Was sicher hinzukommt, seit ich den KG trage, das subtil entstandene Machtgefälle zwischen KG Träger und Partner mit Schlüssel, das löst natürlich eine starke emotionale Bindung aus. Das nehme ich aber bewusst in Kauf, da ich es als eine positive Anziehung empfinde, die nur mit dem Partner geht. Und ich glaube, er mag es auch, mich etwas zu behüten.
Das passiert natürlich nur im Verborgenen, in unserem Zusammenleben oder draußen lasse ich mich nicht unterkriegen und gebe gern Kontra. Ich finde, dieser Kontrast ist wichtig.

Zitat

Und immer bereit bleiben, es auch weiterzuentwickeln! Mein Kernwort dazu ist: \"GEMEINSAM GESTALTEN\"!


Natürlich sind Worte oft einfacher als die Umsetzung. Daher hast du meinen größten Respekt für deinen bisher erreichen Lösungswege, dein Blog, aber auch für deine Empathie und den Mut, anderen so viel zu geben!

Vivi
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:02.06.22 20:17 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe Vivien,

ein sehr schöner Austausch ist das, danke dafür!

Zitat
Nicht wundern, ich bin etwas zurückhaltender als du...


Ja, schon klar. Niemand soll gezwungen werden, mehr zu sagen, als er/sie will!

Zitat

Frag mich mal, fänd es selbst auch nice, wenn ein paar mehr Frauen hier aktiv schreiben würden. Zumal die Bedürfnisse und KG-Mechaniken ja doch nicht gerade 1:1 übertragbar sind.


Die Beschäftigung mit Sexualität und BDSM ist leider immer noch Männerdomäne. Ich habe starke Zweifel, dass sich das ändern wird.

Oder es liegt daran, dass viele Frauen - wie Du - nicht unbedingt viel darüber reden wollen und alles lieber privat daheim ausleben. Habe ich auch schon öfter gehört, aber ich kann es natürlich nur schwer empirisch testen.

Nach meiner Erfahrung - allerdings 15 Jahre her - ist Keuschheit auch in der Offline-Szene Minderheitenprogramm. Wie ein Freund von mir augenzwinkernd-bewundernd gesagt hat, es ist "die Perversion der Perversionen".


Zitat

Daher dachte ich, wäre es nur fair, statt nur zu lesen oder zu fragen, auch ein paar Dinge zu teilen und auch anderen ein Signal zu geben, dass es mehr von \"uns\" gibt.


Vielleicht findest Du ja hier Gesprächspartnerinnen für private Chats oder Email-Austausch etc!

Zitat

Jetzt stapelst du aber sehr tief Ich denke, das Thema spielt sich im Kopf ab und ich find es sehr respektabel, wie sehr du dich schon damit auseinandergesetzt hast. Ich bin ja noch in der Phase, wo Erfolge mich motivieren.


Danke, danke. Ich finde es selbst auch respektabel - es ist nur leider nicht die Art Erfahrung, die ich mir eigentlich immer gewünscht habe... aber, so geht es im Leben - und das ist ja auch wertvoll. Ich bin, muss ich zugeben, ein bisschen in so einem Kreislauf - von Akzeptanz zu Rebellion zu Versuchen mit meiner Frau, und wieder zurück. Dürfte wohl vielen so gehen.


Zitat

Aber ohne dir die Illusion zu nehmen, der KG ist bei uns nicht ansatzweise Mittelpunkt. Ist eher so, wie wenn du einen Gips am Arm hast. Klar nimmst du selbst oder dein Partner da immer mal Rücksicht drauf, aber man will sich eigentlich gar nicht damit beschäftigen.


Ich nehme an, es ist schon besser als ein Gips - oder?

Zitat

Wie es in diesem Industriezweig zugeht, vermag ich mir nicht vorzustellen. Aber auch generell in unserer Gesellschaft löst Sexualität schon viel Ungerechtigkeit, Kummer und vor allem Druck und Minderwertigkeit aus. Das trifft Frauen vielleicht noch stärker, aber Männer definitiv auch. Ich verteufele es nicht, jeder wie er mag, aber man sollte nicht vergessen, es geht auch ohne all das.


Ja, das ist für mich auch eine der Motivationen für Keuschheit... mich etwas mehr frei zu machen von all den Ideen, was ich alles unbedingt brauche... die meistens nicht stimmen.

Zitat

Vielleicht hast du's übertrieben. Auch wenn es deine Hingabe ist, verpack es doch besser als ein \"besonderes\" Geschenk. Und auch wenn du gerne gibst, heißt das nicht, dass deine Frau es einfach so bekommt. Aber ich meine, du hast ein klein wenig mehr Lebenserfahrung als ich, wenn's so einfach wäre, hättest du es schon herausgefunden. Aber ich drück dir die Daumen!


Wir haben viel miteinander ausprobiert - sie hat sich sehr bemüht, an BDSM- und Keuschheitsspielen etwas zu finden, was ihr gefällt... Sie hat schlicht nicht die geringste sadistische Ader und tut sich immer noch schwer, Wünsche zu äußern.

Zitat

Willkommen in meiner Welt. Unbequem gar nicht so, aber gerade Hygiene und Prozeduren.


Ja. Ich habe nie Vollgürtel getragen, und ich war mir nie sicher, ob das - gerade bei Frauen - wirklich auf Dauer eine gesunde Sache ist, und ob es den Aufwand wert ist. Muss natürlich auch jede für sich wissen. Wir habens da einfacher - dafür sind Schellen notorisch unsicher, also mehr ein Symbol als etwas, das jemanden wirklich vom Masturbieren abhält... und dann war für mich eben der Schluss, dass ich's dann gleich ohne mahchen kann.

Zitat

Mehr möchte ich hier aber nicht sagen.


Total schade, aber ich verstehe es auch total! Ich denke, du tickst komplett anders als ich, und das finde ich super spannend!

Zitat

Ich muss gestehen, von Tantra hab ich keine Ahnung, daher hab ich auch etwas auf deiner Seite gelesen. Hast schöne Dinge geschrieben. Daher kann ich mich jetzt nur blamieren. Mein spontanes Erstgefühl: Ich bin nicht deine Zielgruppe. Ich kann die Motivation nachvollziehen, (freiliegende) sexuelle Energie einzubringen und zu kanalisieren, statt links liegenzulassen. Mein persönliches Problem: Die Durchführung würde ich doch sehr mit bewussten Edging vergleichen und zielt doch ganz klar auf sexuellen Lustaufbau ab, oder liege ich falsch?


Das mit Blamieren weise ich zurück. Ich weiß vielleicht ein paar Dinge in diesem Bereich, die Du noch nicht weißt, aber das hat mit Blamieren nichts zu tun. Dafür weiß ich andere Dinge nicht. Es ist nur Informationsaustausch.

Dass Du nicht meine Zielgruppe bist... ja, das kann gut sein, hehe.

Ja, Tantra geht davon aus, dass ALLES lustvoll ist - sogar Leid - und dass man diese Lust zelebrieren soll und kanalisieren, weil dadurch die Erleuchtung schneller kommt. Ich glaube zwar nicht an Erleuchtung, und ich glaube dass die Energien rein psychophysisch sind (nicht metaphysisch) - aber ich glaube sehr wohl, dass entspannte, glückliche Menschen weniger Unfug machen, weniger Ressourcen verbrauchen, und dass Menschen möglichst glücklich sein sollten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese hoch lustvolle Zustände - auch ohne Orgasmus - mich entspannen und mir gut tun.


Was ja durchaus auch ohne Orgasmus einen Suchtfaktor hat und du schreibst ja selbst, aufhören ist nicht immer einfach oder gar nicht erwünscht, dazu die Fantasien, da blinken mittlerweile alle meine Frühwarnsensoren rot. Zerreiß mich ruhig, wenn ich das falsch aufgefasst habe. Das klingt tatsächlich faszinierend, aber ich bin wohl denkbar ungeeignet. Natürlich geht das ein wenig ins philosophische, was die "Lebenslust" des Menschen denn genau ausmacht, warum man etwas Schönes nicht will, ob Endorphine durch Liebe oder Sport nicht genauso süchtig machen, und wo man hin will im Leben. Und da bin ich mir selbst nicht mal sicher, dass ich das für mich beantworten kann, ohne zu stottern.

Zitat

Aber momentan sehe ich meinen Weg anders: Ich hab mich ja genau fürs Gegenteil entschieden. Die Begierde gar nicht erst aufkeimen lassen, da ich finde, sie entzieht meinem Geist auch Energie und will mich fremd steuern, und da will ich mich einfach frei von machen. Und als Gedankenstütze hilft mir die unterschwellige Präsenz des KG, als mein Hilfsmittel.


Ich lese zwischen den Zeilen, vielleicht richtig, dass Du Deine Begierde als überwältigend empfindest... als "fremd", außerhalb Deiner Kontrolle. Dann liegt es natürlich nahe, das loswerden zu wollen.

Ich glaube nicht, dass das prinzipiell falsch ist.

Ich glaube, es gibt zwei Wege, mit Lust umzugehen - vielleicht nennen wir sie den der Willenskraft und den des Akzeptierens. Ich habe mich im Lauf der Zeit immer mehr auf den zweiten Weg gemacht - es ist für mich der richtige. Für Dich ist im Moment der Weg der Willenskraft der richtige. Vielleicht bleibt das so. Oder es ändert sich.

Für mich wäre der Weg der Willenskraft ungangbar. Ich lebe geradezu von meinen Begierden. Ich empfinde sie als angenehm, beflügelnd, inspirierend. Je mehr ich den Akzeptanzweg gehe, desto mehr. Aber ich habe mich den Begierden auch nie ausgeliefert gefühlt. Da habe ich wohl einfach Glück gehabt.

Ich glaube, dass jeder Weg zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einer bestimmten Person passen kann. (Und viele kennen ja keines von beidem und tun einfach, was ihnen passt.) Das kann ein Leben lang gleich bleiben oder sich mehrmals ändern. Ich schließe auch nicht aus, dass ich mich von Tantra abwende, auch wenn es im Moment sehr unwahrscheinlich scheint, weil mich das Thema endlos fasziniert und die Praxis mir so viel gibt.

Im übrigen schließen sie sich auch nicht aus. Man braucht natürlich auch Willenskraft für Tantra, und man muss Dinge akzeptieren, um sie mit dem Willen steuern zu können. Es ist eher eine große Tendenz, eine generelle Ausrichtung.

Zitat

Ja, dass Liebe, Zärtlichkeit und (nicht sexuelle) Zweisamkeit als Kompensation zunehmen, kann ich nur bestätigen. Auch wenn mein Freund und ich keinen Sex haben, sind wir uns wirklich nah. Aber wäre anders auch sehr schwer für eine Beziehung. Es soll ja nicht platonisch sein wie Liebe zwischen Geschwistern. Was sicher hinzukommt, seit ich den KG trage, das subtil entstandene Machtgefälle zwischen KG Träger und Partner mit Schlüssel, das löst natürlich eine starke emotionale Bindung aus. Das nehme ich aber bewusst in Kauf, da ich es als eine positive Anziehung empfinde, die nur mit dem Partner geht. Und ich glaube, er mag es auch, mich etwas zu behüten.
Das passiert natürlich nur im Verborgenen, in unserem Zusammenleben oder draußen lasse ich mich nicht unterkriegen und gebe gern Kontra. Ich finde, dieser Kontrast ist wichtig.


Du kommst wirklich aus einer anderen Richtung als die meisten hier, cool. Ich glaube, fast alle kommen vom BDSM und leben die Keuschheit als Ausdruck ihrer Unterwürfigkeit. Ich finde das toll - dass es da so eine Vielfalt gibt - auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, so ein Arrangement ohne die BDSM-Motivation zu leben - nein, gerade weil ich es mir nicht vorstellen kann!

Zitat

Daher hast du meinen größten Respekt für deinen bisher erreichen Lösungswege, dein Blog, aber auch für deine Empathie und den Mut, anderen so viel zu geben!


Jetz machst Du mich verlegen... Danke!

Schön, mit Dir zu plaudern!

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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:03.06.22 00:21 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Du kommst wirklich aus einer anderen Richtung als die meisten hier, cool. Ich glaube, fast alle kommen vom BDSM und leben die Keuschheit als Ausdruck ihrer Unterwürfigkeit. Ich finde das toll - dass es da so eine Vielfalt gibt - auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, so ein Arrangement ohne die BDSM-Motivation zu leben - nein, gerade weil ich es mir nicht vorstellen kann!


Nee, ich sehe das etwas anders, klar kommen einige aus dem BDSM Bereich, für andere ist es der Versuch von übermäßigem Handbetrieb wegzukommen. Andere erhoffen sich einfach höhere, stärkere Orgasmen.

Aber auch aus dem BDSM Bereich gibt es unterschiedliche Motivationen.
Lustigerweise kenne ich ein Pärchen, bei dem es ihm völlig egal war einen Orgasmus zu bekommen, nach dem er aber von seiner Herrin eingesperrt wurde, hat sich das geändert.

Und bei mir? Ist es einfach das Gefühl, dass meine Herrin auch darüber bestimmen kann.

@ Vivien99

Danke, für Deine Offenheit und die spannenden Einblicke, ich kenne persönlich nur dominante Damen, die es vorziehen zu verschließen. Oder aber anderweitig dominant oder sadistisch sind.

Anders als beitlamed hab ich die Erfahrung gemacht, dass sich Keuschheit seit Jahren immer mehr verbreitet, das mag daran liegen, dass KGs erschwinglicher und Schellen sicherer wurden (PA).

Ich erinnere mich, als meine Herrin und ich vor 40 Jahren vor einem KG standen, für dessen Preis man auch ein gutes gebrauchtes Auto hätte kaufen können. Und dauerhaft tragbar? Ich vermute mal nicht.

Die Zeiten haben sich geändert.

Trotz alledem ist mir bei Dir nicht klargeworden ob Du ganz auf Orgasmen verzichten willst oder sie nur einschränken.
Du bist noch so jung …

Danke fürs Lesen
Ihr_joe







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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:04.06.22 11:45 IP: gespeichert Moderator melden


@Ihr_joe

Zitat

Nee, ich sehe das etwas anders, klar kommen einige aus dem BDSM Bereich, für andere ist es der Versuch von übermäßigem Handbetrieb wegzukommen. Andere erhoffen sich einfach höhere, stärkere Orgasmen.

...

Anders als beitlamed hab ich die Erfahrung gemacht, dass sich Keuschheit seit Jahren immer mehr verbreitet, das mag daran liegen, dass KGs erschwinglicher und Schellen sicherer wurden (PA).



Mich würde ja wirklich interessieren, ob es einfach nur andere Wahrnehmung/anderer Filter ist, ob einer von uns beiden immer schon recht hatte, oder ob es sich im Lauf der Zeit verändert hat. Schwer zu verifizieren, leider.

Ich gebe gerne zu, dass ich das Forum schon seit vielen Jahren nur noch manchmal ansehe, und in der lokalen Szene bewege ich mich auch nicht mehr, also kann es sein, dass sich da etwas verschoben hat - was mich übrigens sehr freuen würde. Ich hätte sehr gerne mehr Austausch auch mit Leuten, die zB aus religigiösen Gründen zölibatär leben. Nur ist meine Erfahrung leider, dass da erbärmlich viele Vorurteile dazwischen stehen, die Gruppenidentitäten allzu stark zelebriert werden, und dass in den Online Foren (ahem Reddit ahem) jeder grenzüberschreitende Gedanke durch Gatekeeping niedergebügelt wird. Ich habe sogar einen eigenen Subreddit gemacht, um da vielleicht etwas Verbindendes aufzubauen, aber kein Mensch interessiert sich dafür, sehr zu meinem Bedauern. Immerhin habe ich dadurch zwei Männer näher kennengelernt, die auf dem Nofap-Trip waren, und dieser Gedankenaustausch war sehr nett und sehr inspirierend.


Zitat

Ich erinnere mich, als meine Herrin und ich vor 40 Jahren vor einem KG standen


Ein historisches Ding? So eines aus dem 19. Jh. vielleicht, von dem sie behaupten haben, es wäre aus dem Mittelalter? Die nie ein Mensch wirklich hätte tragen können, ohne daran zu sterben?

Hast du vielleicht irgendwo einen Erfahrungsbericht über Eure Geschichte mit Keuschheit? Das interessiert mich sehr!

Ich kam ja in den frühen 2000ern dazu, auch schon 20 Jahre her, aber da gabs schon die Schellen... CB-2000... hach, da werd ich gleich sentimental... hehe.

Falls es wen interessiert... hier ist die Weeeerbuuung für den Subreddit: r/Joyful_Chastity
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:04.06.22 17:46 IP: gespeichert Moderator melden


Ohne Zuviel OT zu werden:

Ich hatte da mal nachgefragt. Warum?

Und nein, mit meiner Frau war ich nicht explizit keusch, durch einen KG, wir führten eine verschieden intensive BDSM Beziehung, später mit never Inside, aber viel BDSM.
Eine Schelle bekam ich aber erst von meiner jetzigen Herrin geschenkt und angelegt.

Wobei das nicht unbedingt mit Keuschheit zutun hat, die wäre sowieso gegeben wenn von ihr gewollt.
Aber das wiederum führt hier zuweist.

Zu dem KG
Das war damals durchaus ein echter Gürtel zum tragen, es war in Stuttgart bei Kastely, damals war es ein Verlag, der das Magazin Club Caprice herausgab. Der damals auch Veranstaltungen anbot. In einem Nebenzimmer gab es aber auch Kleidung, Instrumente und eines Tages auch den KG zu kaufen.

Mira Mangel, die Besitzerin (denke es war ein Pseudonym) hat ihn uns gezeigt, er war, denke ich, zwar kurze Zeit tragbar aber viel zu teuer.

Um noch einmal das Thema aufzugreifen,
ich denke, in einer funktionierenden Beziehung der beide zustimmen, wird die Frustration kaum gegeben sein.
Problematisch ist es nur, wenn das nicht der Fall ist.

Ihr_joe

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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:06.06.22 23:57 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Ihr_joe, Beitlamed,

Zitat

Trotz alledem ist mir bei Dir nicht klargeworden ob Du ganz auf Orgasmen verzichten willst oder sie nur einschränken.


nun, Verzicht gehört dazu. Sonst funktioniert es nicht. :-/
Es ist etwas Schönes, gebe ich zu, aber nicht die wichtigste Sache der Welt. Menschen verzichten ja auf ganz viele Dinge, die sie zunächst für unverzichtbar halten. Einige machen das mit Alkohol, andere klinken sich bei WhatsApp aus, andere hören auf zu rauchen. Oder lassen eben das mit dem Sex und SB. Es hängt, glaube ich, immer vom Einzelfall ab, wem was wie schwerfällt.
Es ist schon kein einfacher Verzicht, gebe ich zu. Noch schwerer im Team. Aber schaffbar. Man schafft sich andere Ausgleiche. Und ich kann sagen, ich fühle mich aktuell sehr gut, ich hab das Gefühl, ich hab mehr Energie und Zeit für andere schöne Dinge im Leben.
Wie lange noch? Hmm. Das kann ich nicht beantworten. Sagen wir aktuell, auf unbestimmt. Für immer? Wohl eher unwahrscheinlich, meine Lebensplanung ist noch nicht abgeschlossen.

Zitat

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Ich erinnere mich, als meine Herrin und ich vor 40 Jahren vor einem KG standen, für dessen Preis man auch ein gutes gebrauchtes Auto hätte kaufen können. Und dauerhaft tragbar? Ich vermute mal nicht.

Die Zeiten haben sich geändert.


Ich kann dir aus eigener Erfahrung zumindest eine weiteren Faktor für diesen Trend nennen. Sexuelle Inhalte waren früher vielleicht nicht so allgegenwärtig wie bei uns. Und bei mir ist das auch schon ein paar Jahre her, wer weiß, wie es gerade jetzt ist. Ist euch bewusst, wie früh wir bereits mit Porn und anderem auf den Smartphones überschüttet wurden? Was da so an Fotos geteilt wird? Und nicht nur die Jungs! Dann gibt es die ganzen Influencer(innen), die uns Schönheitsideale und sexuelle Attraktivität vorleben. Das in einem Alter, wo der Körper und Geist sich noch entwickelt.
Wie gesagt, ich verteufele das nicht. Und die meisten finden ihre Balance. Ich sag nur, die Verlockung für junge Menschen ist heute vielleicht sogar noch etwas größer. Damit statistisch dann auch ein paar Wenige mehr, die hier landen.
Aber natürlich ist ein KG schon ein schweres Geschütz, und sind wir ehrlich, für eine Frau fast nicht zumutbar. Ich werde mich weiter darin probieren, aber weiß nicht, wie lange ich es aushalte.
Ich habe in englischsprachigen Foren gelesen, in welche Büchsen dort Eltern ihre jugendlichen Töchter hineinzwängen, mehr oder weniger freiwillig. Das find ich schon heftig.
Und dann kommt noch die Akzeptanz dazu. Was würdet ihr machen, wenn ihr bei einer Frau den KG durchblitzen seht? Seid bitte ehrlich? Würdet ihr daran denken, dass sie keusch ist oder was anderes?
Daher ein schwieriges Thema, aber es sollte kein Tabu-Thema sein.

@Beitlamed. Ich komme auf deinen Post nochmal zurück. Vielleicht stöber ich auch erst noch etwas auf deinem Blog (keine Werbung)

Habt alle noch einen schönen Abend!

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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:07.06.22 10:33 IP: gespeichert Moderator melden


@ Vivien99

ich denke, ich kann Dich in gewisser Weise verstehen.
SM (lach Soziale Medien) sind wirklich nicht immer (fast nie) wirklich das was sie vorgeben zu sein nämlich SOZIAL. Verzicht, es fällt es mir schwer Deinem Vergleich mit Alkohol zuzustimmen.

Andererseits ist es beruhigend zu hören, dass Du noch "Pläne" hast. Ich war einige Jahre ohne Orgasmus (ohne KG/Schelle) und es hat mir nicht gut getan (wobei der Orgasmus nicht so wichtig für mich war, sondern der Verzicht auf das Liebkosen mit einem Schlaginstrument, villeicht beides zusammen?).

Zitat

Und dann kommt noch die Akzeptanz dazu. Was würdet ihr machen, wenn ihr bei einer Frau den KG durchblitzen seht? Seid bitte ehrlich? Würdet ihr daran denken, dass sie keusch ist oder was anderes? Daher ein schwieriges Thema, aber es sollte kein Tabu-Thema sein.


Ich weiß es nicht, das kommt darauf an wo und wie. Aber in erster Linie würde ich an Keusch denken. Wärst du mit einem Mann/Frau zusammen, villeicht dass er/sie Dich keusch hält? So lange es nicht provozierend ist, habe ich kein Problem damit.

Ihr_joe
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:07.06.22 11:21 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Vivien,

Zitat

Ich habe in englischsprachigen Foren gelesen, in welche Büchsen dort Eltern ihre jugendlichen Töchter hineinzwängen, mehr oder weniger freiwillig. Das find ich schon heftig.


Ja, man liest so allerlei... auch was ganz andere Praktiken betrifft, die für mich eher unter SM/Spaß fallen.

Einiges davon wird nur Auswuchs von Phantasie sein, aber leider wird auch einiges wirklich passieren, und das ist natürlich absolut nicht in Ordnung, mitunter kriminell und auf jeden Fall furchtbar.

Zitat

Und dann kommt noch die Akzeptanz dazu. Was würdet ihr machen, wenn ihr bei einer Frau den KG durchblitzen seht? Seid bitte ehrlich? Würdet ihr daran denken, dass sie keusch ist oder was anderes?


Machen? Außer dass ich mir sicher Gedanken machen würde, vermutlich nichts. Außer die Situation passt, dann würde ich sie darauf ansprechen.

Was ich denke, kommt auf den Kontext an. Auf einer Fetisch-Messe oder in einem evangelikalen Gottesdienst? Oder sitzt sie im Autobus? Hat sie auch noch ein Lederhalsband mit einem großen Ring dran, schwarzlackierte Nägel und sexy Kleidung, oder ist sie hochgeschlossen und konservativ gekleidet, mit einem Rosenkranz in der Hand?

Prinzipiell würde es mich wohl freuen, dass da jemand ist, der sich in irgend einer Weise mit ähnlichen Dingen beschäftigt wie ich.
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:08.06.22 23:00 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
nun, Verzicht gehört dazu. Sonst funktioniert es nicht. :-/


Wie wahr: die keusche Zeit ist quasi eine Investition, das Ansparen von Geilheit. Wobei man jetzt kein Banker sein muss, denn im Gegensatz zum Geld wächst es nicht in den Himmel, sondern erreicht recht schnell einen Gipfel, wo man einfach nichts mehr oben drauf packen kann.

Stellt sich deswegen automatisch Frust ein? Das kommt wohl auf die Persönlichkeit an und insbesondere die Geduld bzw. ob man es versteht sich abzulenken. Bereits früher sagte ich: "Die Sonne scheint für KGT nicht weniger warm!" Aber natürlich geht das eine nicht.

Mein Ansatz wäre eher auf die Schlüsselsituation abzustellen. Das kleine Stückchen Metall einfach auf dem Nachttisch liegen lassen mag nicht jedermanns Sache sein. Aber auch Bankschließfächer oder Zeit-gesteuerte Tresore fahren ein allzu starres Programm. Mit einem festen Termin kann man sich erstaunlich gut einrichten und lässt zu frühzeitig erst gar keine Hoffnung aufkommen.

Richtig interessant wird es aber erst, wenn ich das Gefühl von Fremdbestimmung erleben darf. Dazu braucht es aber wohl eine warme liebende Hand, in die der Schlüssel gelegt werden kann. Dabei geht es nicht nur um Ungewissheit, wie es vielleicht ein Zufallsgenerator beim Zeitschloss noch simulieren könnte - sondern das wichtige ist Anteilnahme, die zwischen Härte und Mitleid springt und das ganze am besten noch mit Andeutungen garniert. Es geht am Ende eben nicht nur um den O nach dem Aufschluss, sondern um das ganze Paket: Der Weg ist das Ziel.




@Vivien

Wenn ich mal unterstelle, dass 99 für den Geburtsjahrgang steht, wärest Du ja noch sehr nahe dran an der "Zielgruppe" von Jugendlichen, die doch vom Jugendschutz geschützt werden sollen. Mal abgesehen von der technischen Umsetzung: Würdest Du sagen, Du hättest Dir und den Mitschülern / Freundinnen mehr "Schutz" gewünscht? Angenommen, Du könntest rückwirkend Pornos aus Deiner Jugend löschen - wäre das erstrebenswert?

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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:09.06.22 09:30 IP: gespeichert Moderator melden


@private_lock:

Zitat

Wie wahr: die keusche Zeit ist quasi eine Investition, das Ansparen von Geilheit.


Genau darin bin ich anders als du, und - vermute ich - viele hier. Ich glaube, meine Einstellung hat sich durch meine Beschäftigung mit Tantra usw. nach und nach verändert.

Für mich ist die "unerfüllte" Geilheit an sich schön. Für mich ist im Lauf der Zeit die "Erlösung" immer unwichtiger geworden. Am Anfang war es ein Spiel des Hinauszögerns und der lustvollen "Qual". Jetzt ist das Gefühl währenddessen schöner als, oder gleich schön wie das "Ziel". So ein "der Weg ist das Ziel"-Zeug.

Wenn ich darüber nachdenke, warum ich gerne einer Frau einen Orgasmus gebe, ohne selbst zu kommen, dann war die Antwort vor 20 Jahren, "wegen BDSM, weil es meinen devoten Teil nährt".... aber heutzutage ist die Antwort eher, "weil es mich erfüllt und meine Persönlichkeit vertieft, zu dienen, ohne etwas dafür zu bekommen". Ich würde das im weitesten Sinn "spirituell" nennen.

Klar, der BDSM-Anteil ist noch da und wird es sicher immer sein, aber er ist deutlich zurückgetreten.

Dieser "spirituelle" Anteil war für mich immer irgendwie auch ein Teil von BDSM, oder ein Ziel, oder so in der Art... nur dass ich am Anfang keine Ahnung hatte, was das überhaupt ist oder wie es zusammenhängt, und mir auch jetzt nur sehr ungefähr klar ist.
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:13.06.22 00:35 IP: gespeichert Moderator melden


mein orgasmus am penis hat sich schon im laufe der jahre verändert und ist nicht mehr so intensiv wie früher. die feinfühligkeit hat irgendwie im laufe der jahre gelitten und ist nicht mehr in der usrprünglichen Form vorhanden. dies kann nicht mit meinem unterdurchscnittlich kleinen penis zusammen hängen. eventuell nur vom kopf her!

wirklich intensiv ist für mich nur der anale orgasmus in den letzten jahren. ich habe mich schon immer gerne anal selbst befriedigt und hatte dann in früheren jahren aber immer noch das bedürfnis, danach einen weiteren orgasmus über den penis durch das mastubieren herbeizuführen.

nunmehr betreibe ich seltener selbstbefriedrigung, aber dafür fast ausschließlich durch anale penetration mit einem fast 13 cm großen dildo, den ich mir vollständig einführe und mit dem ich zum analen orgasmus komme. hierbei bin ich so auf meinen anus/prostata konzentriert, dass mein penis unberührt, völlig schlaff und fast unsichtbar bleibt und dann er dann nur noch für den erguss zuständig bleibt.

danach bin ich inzwischen voll und ganz sexuell befriedigt, so dass ich keine weitere stimulation über den penis benötige. im gegenteil, ich wünsche mir dann mehr eine weitere anale penetration gegen meinen willen.
Euchnuch mit 9 cm voll steif x 3 cm breit
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:17.06.22 18:11 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Beitlamed, Ihr_Joe,

Was machen bei Entdeckung des KG bei Frau:
Zitat
Ihr_joe:
Aber in erster Linie würde ich an Keusch denken.

Zitat
Beitlamed:
Außer dass ich mir sicher Gedanken machen würde, vermutlich nichts. Außer die Situation passt, dann würde ich sie darauf ansprechen.
...
Prinzipiell würde es mich wohl freuen, dass da jemand ist, der sich in irgend einer Weise mit ähnlichen Dingen beschäftigt wie ich.


Also wenn die ganze Welt so offen und tolerant wäre, wie ihr, dann gäbs viele Probleme nicht. Danke für die kleine, nicht repräsentative Umfrage, macht trotzdem Mut.

Ihr seid natürlich schon lange dabei. Ich muss gestehen, wenn ich mich in die Zeit vor dem KG-Tragen zurückversetze, wäre ich selbst weniger offen gewesen:
Ich würde als Erstes denken, wurde sie dazu gezwungen? Von ihrem Mann? Gehts ihr gut? Oder natürlich klar, da lebt jemand seine Sexualität aus. Unspektakuläre Keuschheit käme vielleicht irgendwo auf den hinteren Rängen.

Heute. Beitlamed. "Ansprechen". Guter Punkt. Würde ich mittlerweile wahrscheinlich auch machen. Aber möglichst unauffällig, also im Sinne von "Guck mal, da schaut was raus bei dir, nicht dass es noch jemand sieht, Zwinker.". Nicht mehr.

Zitat
Beitlamed:
hochgeschlossen und konservativ gekleidet, mit einem Rosenkranz in der Hand

Und den Heiligenschein nicht vergessen. *Lach*

Zitat
Ihr_Joe:
Wie wahr: die keusche Zeit ist quasi eine Investition, das Ansparen von Geilheit. Wobei man jetzt kein Banker sein muss, denn im Gegensatz zum Geld wächst es nicht in den Himmel, sondern erreicht recht schnell einen Gipfel, wo man einfach nichts mehr oben drauf packen kann.

Und Beitlamed will das Lustgeld, glaub ich, eher in eine unerschöpfliche Währung umwandeln und von den Zinsen leben.
Ich hoffe ja eher auf Negativzinsen. Habe ich mich verzockt?
Ne mal im Ernst, unsere Gründe sind sicher total verschieden. Ist ja um so schöner, dass wir uns hier unterhalten.

Zitat
Ihr_Joe:
Wenn ich mal unterstelle, dass 99 für den Geburtsjahrgang steht, wärest Du ja noch sehr nahe dran an der \"Zielgruppe\" von Jugendlichen, die doch vom Jugendschutz geschützt werden sollen.

Hey. Du wirst es nicht glauben, aber ja, ich dürfte in den USA sogar schon Alkohol kaufen und ich komme sogar schon an die Oberschränke in der Küche :-D. Unter dem Gesichtspunkt des Welpenschutzes bin ich lange komplett uninteressant. Ich denke, die vulnerablen Jahre sind deutlich vor der Volljährigkeit. Aber danke für die lieb gemeinte Aussage.

Zitat
Ihr_Joe:
Mal abgesehen von der technischen Umsetzung: Würdest Du sagen, Du hättest Dir und den Mitschülern / Freundinnen mehr \"Schutz\" gewünscht? Angenommen, Du könntest rückwirkend Pornos aus Deiner Jugend löschen - wäre das erstrebenswert?


Schwierige Frage. Nun, meine persönliche Meinung. Schutz. Ja. Aber sexuellen Inhalt zu verteufeln, nein, ist nicht die Lösung. Porn ist nur ein kleiner Teil bei Jugendlichen, für mich war das uninteressant, wie gesagt, Socials und Influencer sind viel perfidere Einstiegsdrogen, die Jugendliche verlocken und Gruppenphänomene auslösen. Wenn Mädchen schon mit 12 im Unterricht bauchfrei und mit Push-up sitzen, ist vollkommen klar, dass sie sich das nicht ausgedacht haben oder zufällig im Schrank gefunden haben. Und es ist auch klar, dass andere dann im Zugzwang sind. Kleiderordnung in der Schule wäre auch so ne Sache, da kommt man von einem zum nächsten, und die Lehrer haben auch besseres zu tun, als zu entscheiden, welche Kleider zu freizügig sind.

Ich denke, die Aufklärung ist stattdessen eher wichtig. Verbietet nicht die Sonne, sondern reicht den Menschen doch Sonnencreme (ich mag diese Philosophie-Ecke). Ich mein, Sexualkundeunterricht ist doch sehr biologisch aufgesetzt, wunderbar nun mit m/w/d. Aber kein Wort über eben gesagte Dinge oder das Bewusstsein, dass wir Menschen da einfach eine eingebaute Schwachstelle haben und verdammt leicht manipulierbar sind. Und dass Medien diese Schwachstelle gekonnt ausnutzen, schon in diesem Alter. Das ist den Kids (und vielleicht sogar Erwachsenen) oft gar nicht so bewusst.
Beispiele lassen sich ja genug finden. Wäre bestimmt auch ein interessantes Unterrichtsfach.
Ob das was bringen würde? Keine Ahnung. Sonnenbrand kann man aber trotz Sonnencreme bekommen, aber es wäre doof, sie deswegen zu verschweigen.

Zitat
Ihr_Joe:
Die Sonne scheint für KGT nicht weniger warm!

Schöner Spruch. Könnte nicht passender sein bei jetzt 37 Grad in DE ... im Juni!

Nur eine Sache hast für die KG Träger nicht bedacht. Schwitzige Angelegenheit da unten bei Sonne! Oder war das genau die geniale doppeldeutige Anspielung in deinem Post? Nice!

Frohes Schwitzen!
Vivi

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Vivien99
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:17.06.22 23:15 IP: gespeichert Moderator melden


Hey Private_Lock,

sehe grad, ich hab einen Post und die Fragen fälschlicherweise Ihr_Joe zugeschrieben. Sorry, keine Absicht :-/ Wie war das? Der Ersteindruck ist immer der Wichtigste?
...also dann war das ja ne richtig gute Vorstellung von mir

Zitat
private_lock:
Die Sonne scheint für KGT nicht weniger warm!


Bis bald. Enjoy the night!

Vivi
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  RE: Große Frustration - wie häufig sind aus Eurer Sicht Orgasmen wichtig, um nicht die Lust zu verlieren oder in Frustration unterzugehen? Datum:18.06.22 19:39 IP: gespeichert Moderator melden


@Vivien

Och, mit dem Joe verwechselt zu werden, nehme ich jetzt mal als liebes Kompliment. Somit kann ich Dir bescheinigen, durch diesen kleinen Kunstgriff hast Du auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck hinterlassen

Ob unter einem Social-Media-KG wohl Google und Co ins Schwitzen geraten würde? Naja, zumindest würden dt. Jugendschützer keinen Schlüssel kriegen. Wäre ja noch schöner, wenn hier in der Provinz über die orgastischen Börsennotierungen der Internet-Giganten bestimmt würde.

Zitat
Schwitzige Angelegenheit da unten bei Sonne!


Mit der Referenz aufs aktuelle Wetter bekommt die Diskussion eine neue Richtung, ohne gleich vom Sommerloch reden zu wollen. In der Tat können klimatische Umstände den Frust am Tragen beeinflussen. Dabei möchte ich aber unterscheiden zwischen dem "Unwohlsein" weil man nicht mehr frisch geduscht ist und evtl. Problemen, die sich daraus ergeben.

Ersteres ist wohl eher ein Wohlstands-Wehwehchen. Am Ende des Tages sind wir trotz aller zivilisatorischen Errungenschaften eben doch Tiere und dann stinkt es auch mal nach Tigerkäfig. Immerhin haben wir alle täglich Zugang zu einer Dusche und fließend warm Wasser. Das ist wohl auch der Grund, warum deren Benutzung inzwischen vorausgesetzt wird, auch wenn das für die Haut gar nicht so gut ist und hinterher mit allerlei Cremes der Schaden wieder repariert werden muss.

Zweitere Problemchen wiegen da schwerer. Feuchte aufgequollene Haut ist verletzlich und könnte sich leichter wund scheuern. Auch klebt es mehr am KG und könnte je nach "Entlastungsübung" für eine Falte unter dem KG sorgen, die dann vom Blutfluss abgeklemmt wird. Aber man sollte es auch nicht jedesmal zu einem medizinischen Notfall hochjubeln. Mit einer gewissen Eingewöhnung und Trageerfahrung sollte ein KGT einen normalen sommerlichen Alltag meistern können. Die meisten von uns sitzen sich doch eh in irgendwelchen klimatisierten Büros den Allerwertesten platt.

Das führt mich zurück zu der Kernfrage dieses Themas: Frust ist in meinen Augen wesentlich durch die Erwartungshaltung gekennzeichnet. Wenn ich realistische Erwartungen habe, dann kann mich die Realität auch nicht so sonderlich schockieren. Überraschungen sind natürlich immer drin, aber solange sich positive und negative die Waage halten, bleibt das Leben lebenswert.

Vom KG kann ich auf zweierlei Weise frustriert sein. Einmal von den Unzulänglichkeiten des konkreten Gerätes, das einfach nicht mit den fantastischen Anforderungen meiner Wunschträume mithalten kann. Da ist eben nix mit einmal abschließen und Schlüssel wegwerfen. So ein KG will Pflege und Aufmerksamkeit. Mal muss das Polster erneuert werden und mal das Schloss geölt. Schon alleine, um dem gewachsenen Bauch nach den Feiertagen etwas mehr Platz zu gönnen - es finden sich am laufenden Band Gründe, warum ausgerechnet heute der Rekord im Dauertragen mal kurz unterbrochen werden müsste.

Die zweite Frustration, die hier im Thema vermutlich angesprochen werden sollte, ist der Orgasmusverzicht an sich. Aber wie beitlamed so schön ausführt:

Zitat
Für mich ist die \"unerfüllte\" Geilheit an sich schön. Für mich ist im Lauf der Zeit die \"Erlösung\" immer unwichtiger geworden.


Wenn man also dem KGT die Orgasmen wegnimmt, so gibt man ihm doch etwas (gleichwertig?) schönes zurück: Sei es die Aufmerksamkeit, sich um ihn zu kümmern, sei es die Geborgenheit, in den Arm genommen zu werden, sei es die Erlösung, den Orgasmus der SH ohne eigene Ablenkung da unten zu erleben, sei es die Geilheit, die man vermittels KGT in den Alltag mitnehmen kann und so quasi dauerhaft unter Strom steht. (*)

@Panalbi

Bislang kam mir da nicht der Gedanke, über den Hintereingang einen Orgasmus-Ersatz zu (ver-)suchen. Ja, bei Latowski und auch bei Mysteel habe ich damals entsprechendes Spielzeug dazu bestellt. Aber es war wohl eher die Neugier, das volle Programm an Zubehör durchzuprobieren. Auch wenn ich den KG lang und ausdauernd trage, diese Zusatzoptionen liegen lange vergessen im Schrank. Folgerichtig habe ich es beim Goethals nicht bestellt und nicht vermisst und kann auch gerade nicht aus dem Stehgreif sagen, ob er da was im Programm hätte.

Da scheint sich mir ein weiterer Bruch zwischen Realität und Fantasie aufzutun. In Geschichten liest sich das manchmal ganz nett. Aber dabei werden so kleine Details wie die unsägliche Schmiererei mit Gleitgel und Überresten der Darmtätigkeit ausgeblendet. Und auch, dass ein After erhebliche Schmerzen verursachen kann, die gar nicht geil sind, kommt in Geschichten eher nicht vor.

LG
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(*) Sorry, wenn ich das nicht gender - ich schreibe es halt so, wie es für mich passt.
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Ich denke, die Frustschwelle ist bei jedem anders. Es hängt wohl auch davon ab, aus welcher Motivation heraus man Keuschhaltung betreibt.

Ich mag gerne komplette Keuschhaltung, also ohne Orgasmus. Und umso strikter das durchgehalten wird, desto mehr stimuliert und motiviert es mich. Öfters einen Orgasmus zu haben (auch wenn es nur "kleine" wären oder abmelken usw.) würde mich auf Dauer frustrieren und demotivieren. Wenn ich aber merke, dass eine Frau mir garkeinen Orgasmus mehr erlaubt, nicht in einem Monat oder in einem Jahr, dann bin ich hoch motiviert.

Das ging auch schon einmal 15 Monate so, ohne einen Orgasmus jeglicher Art, und ich war die ganze Zeit über hoch erregt und nur auf angenehme weise frustriert
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