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  Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?!
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:20.02.25 09:06 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Die Frage ist doch wohl eher, wie wird man sie los, die Fetische?


Warum sollte man sie loswerden.
Sie gehören doch zu uns.

Einzig, wenn man Probleme damit hat, also darunter leidet sie zu haben, dann gäbe es die Möglichkeit einer Behandlung.
Z. B. eine Psychotherapie, die sich aber auch negativ auswirken kann und andere Probleme aufwirft.

Ist es da nicht besser nicht etwas zu bekämpfen, was akzeptabel ist, bestenfalls zusammen mit dem Partner ausgelebt wird?

Im allgemeinen sind doch Fetische als legitime und gleichberechtigte sexuelle Spielart akzeptiert ist, die weder geheilt noch behandelt werden muss, solange sie im gesetzlichen Ramen bleiben.

Ihr_ joe



Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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lady Esther
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:25.03.25 09:51 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Die Frage ist doch wohl eher, wie wird man sie los, die Fetische?


Wieso sollte man Fetische los werden? Dürfte wohl eher schwierig werden. Ich habe kürzlich mit meinem Ehesklaven über unsere Fetische diskutiert. Ich werde ihm wohl erlauben, über seinen speziellen Leder- Fetisch hier schreiben zu dürfen.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von lady Esther am 25.03.25 um 10:39 geändert
Herrin Esther
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lady Esther
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:25.03.25 10:39 IP: gespeichert Moderator melden


Als Ehesklave von Herrin Esther hier meine hoffentlich nicht langweilige Geschichte über meinen Lederfetisch und wie er wohl entstanden ist.

Ich war ungefähr 7 Jahre alt, Anfangs 60iger, als mir meine Mutter nach dem Mittagessen sagte, dass wir am Nachmittag in die Stadt fahren würden, ich bräuchte eine neue Hose. Also fuhren wir mit der Strassenbahn in die Zürcher Innenstadt zum grössten Kaufhaus in der Schweiz, Jelmoli. Gibt es heute nicht mehr. Ein Mehrstöckiges riesiges Gebäude mit Rolltreppen zu den oberen Verkaufsebenen. Machte riesigen Spass mit den Treppen von Stockwerk zu Stockwerk zu fahren.
Nun gut, ich glaube es war im 2. Stock wo es Kinderbekleidung gab. Nebst Kleidung aus Stoff lagen in einem anderen Gestell kurze Lederhosen für Kinder. Meine Mutter fing an, im Gestell zu wühlen, als sich eine Verkäufern mit der Frage, wonach suchen sie, an meine Mutter wandte.
Meine Mutter meinte, eine neue stabile Hose für meinen Jungen. Die Verkäuferin meinte, da wäre eine Lederhose genau richtig und suchte nach einer passenden Grösse für mich. Zum Vorschein kam eine schwarze, glänzende Latzlederhose mit Stegträgern. Die müsste passen, lachte sie meine Mutter an. Ab in die Umkleidekabine und die eine Hose aus- und die Lederhose anziehen und aus der Kabine austreten. Flugs machte sich die Verkäuferin daran, die Hosenträger mit den verstellbaren Schnallen anzupassen und zog diese nach oben. So, nun sitzt sie. Meine Mutter meinte, dass die Lederhose etwas zu gross für mich wäre. Die Antwort der Verkäuferin, Kinderlederhosen würden immer etwa ein zwei Nummern zu gross gekauft, damit diese etwa 2 bis 3 Jahre passen würden. Kinder wachsen ja sehr schnell. Da stand ich nun in meiner Lederhose, die mehr an mir hing als ich sie trug. Immerhin hatte sie vorne zwei Hosentaschen und hinten eine Tasche. Zwischen Hosenbund und meinem Bauch passte die Hand meiner Mutter problemlos hinein. Auf "Befehl" meiner Mutter schritt ich zwischen den Gestellen auf und ab, damit mich Mutter begutachten konnte. Dann meinte sie zur Verkäuferin, also gut, die nehmen wir. Er wird sie gleich anbehalten damit er sich daran gewöhnen kann (etwas zu gross und die Hosenträger und der lockere Sitz )und sie können die andere Hose in die Einkaufstüte packen. In die neue Lederhose eingekleidet verliessen wir das Kaufhaus und und gingen Richtung Haltestelle der Strassenbahn. Das glänzende Leder spiegelte sich in den Schaufensterscheiben anderer Geschäfte...

Meine Mutter legte jeweils am Morgen die Sachen bereit, die ich zur Schule anziehen musste. Ich schreibe absichtlich musste, weil sie liess nicht mit sich handeln.

Am anderen Morgen lag dann die Lederhose auf dem Bett, dazu ein Kurzarmhemd, Unterwäsche, Socken..,
Irgendwie hatte ich schon ein bisschen Hemmungen, mit diesem glänzendem Ding in die Schule zu gehen.
Andere Kameraden hatten Lederhosen aus grauem Kuhleder.. Die Lederhose trug ich nun fast täglich bei einigermassen gutem Wetter und ich gewöhnte mich sehr schnell an das Tragegefühl von Leder. Mit der Zeit bemerkte ein eigenartiges Gefühl in mir, wenn ich die Lederhose morgens anziehen musste, konnte dieses Gefühl aber nicht so richtig zuordnen. Wie früher üblich, gab es bei Verfehlungen ein paar Schläge auf den Hosenboden. Durch die Lederhose fast nicht zu spüren. Zum Aerger meiner Mutter. Heute weiss ich um dieses Gefühl das Leder beim Ansehen und Befühlen in mir auslöst.

Heute entscheidet meine geliebte Eheherrin was ich zu tragen habe. Darunter ist auch eine solche Lederhose wie früher.

Diese Geschichte hat sich ungefähr vor 60 Jahren zugetragen. Aber gewisse Sachen vergisst man nicht.


Herrin Esther
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:25.03.25 12:29 IP: gespeichert Moderator melden


Ich musste mich mit einem grau-braunen Normalding begnügen, das wegen seiner Steifigkeit immer in die Arschfalte drückte
Ponyplay interessiert mich nach wie vor. Aber es gibt noch vieles andere....
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lady Esther
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:26.03.25 08:22 IP: gespeichert Moderator melden


hallo guten Morgen Dressurreiter: Danke für deinen Beitrag. Hast du deine Kurze gerne getragen oder war es auch eine Art Muss? Petplay ist also auch eines deiner Interessen. Was denn sonst noch? Erzählst du uns davon? Petplay, also Ponyplay mögen wir auch sehr.

Wie von meinem Sklaven erwähnt, war die graue Kurze wohl verbreiteter. Vermutlich auch preiswerter in der Anschaffung. Gemäss seiner Erinnerung war er der einzige in der Klasse mit einer aus Vollrind. Dass das Leder anfänglich sperrig war, hat mein Sklave ja auch erfahren.

Wie schon öfters in diesem Forum erwähnt, trägt er auch heute öfters eine kurze Latzlederhose mit Stegträgern. Eine schwarze Hose in Vollrind und eine braune Hose aus Pferdeleder, ebenfalls Glattleder. Im Moment ist es die Schwarze, Windel und Gummihose, Analplug.

Nach einer Rückenoperation und dazu gekommener Diabetes hat er vor 4 Jahren rund 12 Kilogramm abgenommen und sein Gewicht ist in etwa konstant. Und die beiden Lederhosen sind ihm nun halt auch etwa zwei Nummern zu gross geworden und werden hauptsächlich durch die Träger an Ort gehalten.

Ich liebe es aber, sein in Leder verpacktes Hinterteil zu sehen, wie sich das Leder bei jedem Schritt bewegt und halt auch ein bisschen von den Hosenträgern in die Pospalte gezogen wird. Gewindelt zeichnet sich die Windel deutlich am Hinterteil ab. Für mich ein herrlicher, erregender Anblick. Einer meiner Fetische! Mein Ehesklave in Lederhose.

Auch ich lege ihm jeden Morgen die zu tragende Kleidung bereit, wie damals seine Mutter.

Wie nennt man das, Ironie des Schicksals?



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von lady Esther am 26.03.25 um 10:20 geändert
Herrin Esther
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Thömchen
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:26.03.25 23:54 IP: gespeichert Moderator melden


Jedenfalls sehr früh!
Meine erste - und bis heute starke - Erinnerung ist aus dem Kindergarten:
Bei der Mittagsruhe mußten wir schweigen, doch ein Kind schwatzte. Daraufhin nahm die Tante zwei Streifen Leukoplast und klebte den Mund kreuzweise zu. Wie habe ich das Kind beneidet.
In etwa die gleiche Zeit fiel dies:
Beim Indianerspiel ließ ich mich absichtlich fangen, um an den Marterpfahl gefesselt zu werden.
Dann gab es eine längere Pause bis etwa zum zehnten Lebensjahr.

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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:27.03.25 01:05 IP: gespeichert Moderator melden


@ Thömchen,
Ich denke nicht, dass das zu den Fetischen zählt. Sadomasochismus Geht zwar oft mit Fetischen einher, das wären aber dann Dinge wie Stiefel, Latex, Kunstleder und Leder, ein Gegensand, eventuell Füße, vielleicht sogar Stöcke oder Peitschen, Handschuhe und vieles mehr.

Heute ist Dir doch das Pflaster egal, das Fesseln würde ich wider dem BDSM zuordnen. Der KG ist dann wieder Fetisch wenn er seiner selbst wegen getragen wird.
Da ist der Übergang schwammig, wenn Lady Esters Sklave einen trägt, dann weil er Sklave ist, also ihr gehörten sie darüber bestimmen kann.

Das ist aber auch Teil des BDSM, jedoch würde sie es sexuell mögen und Lust nur durch den KG empfinden, dann wäre es eventuell ihr Fetisch.Geht es ihr aber um die Demütigung und die Macht über ihn, dann wiederum nicht.

Sorry Lady Ester, dass ich Dich und Deinen Sklaven als Beispiel aufgeführt habe, aber es passte so gut nach den beiden Post.

Aber dennoch Danke für Deine Aussage, ich denke ich war in dem Alter auch schon Masochist oder hatte die Veranlagung nur meine Pause war etwas kürzer.

Vielen Dank fürs Lesen
Ihr_joe
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lady Esther
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:27.03.25 08:05 IP: gespeichert Moderator melden


@ihr_joe; schon OK, dass du mich zitierst. Wenn es der Erkenntnis dient..

Herrin Esther
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beitlamed
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:27.03.25 10:10 IP: gespeichert Moderator melden


Ich habe keinen Fetisch im engeren Sinn - aber die Frage war ja auch nach "Fetischen und anderen Vorlieben".

Ich war die meiste Zeit meines Lebens ein SMler mit starken Sub-Neigungen - schon auch Schmerzerotiker, aber vor allem devot, die Psycho-Schiene. Deshalb auch Keuschheit. Mit spirituellen Obertönen.

Da gibt es sicher einen Zusammenhang mit meiner Körperbehinderung.

Vor allem damit, dass meine Mutter in meiner Kindheit und Jugend eine sehr starke, kontrollierende Rolle gespielt hat. Tägliche Therapie, mitunter schmerzhaft, schon mit 2 Jahren. Viele gemeinsame "Spaziergänge", die eigentlich Training für mich waren, wo sie sehr genau auf meine Beine geschaut hat. Eine OP und 6 Wochen mit Gips im Bett.

Es ist fast undenkbar, dass es da überhaupt keinen Zusammenhang gibt.

Bemerkt habe ich es in meinen 20ern, als ich in Amsterdam in den diversen Sexmuseen so einen starken Zug zu einem gewissen Raum mit Folterapparaten gespürt habe. Dann auch erste Erfahrungen mit Fesselspielen. Im Rückblick war es so mit 16, 17 sicher schon da. Da habe ich mich in der Phantasie für die Angebetete aufgeopfert und so.

Wirklich spannend ist für mich die Entwicklung im letzten Jahr. Ich habe begonnen, ins Gym zu gehen. Ernährung verändert. Usw. Ich bin dadurch viel schlanker geworden, muskulöser, attraktiver, und vor allem habe ich viel mehr Selbstvertrauen.

Und wie durch ein Wunder, sind meine Sub-Neigungen beinahe ganz verschwunden. Ich "vertrage" auch keinen Schmerz mehr.

Ich habe noch ein paar Phantasien, wenn ich sie haben will, aber sie so in der Realität umzusetzen, ist nicht mehr wichtig. Es ist kein "Bedürfnis" mehr, sondern eher eine nette Szenerie. Ich schreibe gerade eine SM-Geschichte, und ich glaube sie wird sogar besser als in meiner "aktiven" Zeit.

Ich habe das nicht beabsichtigt. Als ich jung war, fand ich es schwierig, aber ich habe mein SM seit Jahrzehnten nicht mehr abgelehnt. Klar, ich hätte es lieber mehr umgesetzt, insofern war da ein bisschen Frust - aber dass ich es komplett ablege, ist mir nie in den Sinn gekommen. Ich dachte immer, das gehört einfach zu mir und darauf habe ich gar keinen Einfluss.

Es ist jetzt nicht mehr oder weniger schön als vorher. Höchstens ein bissl billiger, weil ich keine Domina mehr besuchen werde.

Das gibt mir schon zu denken. Einen großen Teil der eigenen Identität schnell zu verändern, ohne dass man das überhaupt wollte, ist doch etwas verwirrend.
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Dressurreiter Volljährigkeit geprüft
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:27.03.25 12:36 IP: gespeichert Moderator melden


Guten Tag, Lady Esther ...von der ich möglichst alle Beiträge lese...

Ja, weil Mamas Kochlöffel zum harmlosen Stäbchen geworden ist! Aber mit Lederfetisch hatte das nix zu tun, sondern damit das der Lausbub diese nicht so schnell zur Strecke brachte, wie alle anderen. Und ich kann mich erinnern, dass seitlich ein kleines Täschen für ein Sackmesser hatte.

Wie mein Avatar zeigt, ist/war Ponyplay (im speziellen die Zweibein-Dressur nach Art der Spanischen Hofreitschule an der langen Lounge mit Kopfgeschirr und Sch****zplug). Ich durfte dabei die Pferdeseite wie auch die Bereiterseite kennen lernen. Einmal durfte ich einen Sulky ziehen, der von einer properen Dame gelenkt wurde und mit die letzte Puste aus der Lunge holte.
Meine devote Seite war in Jugendjahren schon da, aber ich bezeichne mich inzwischen als Bi und Switcher und in den SM-Heften (Hörig,Sadanas, Club Caprice, etc.), die ich seit frühester Jugendzeit „frass“ zeigten unterschiedlichstes. Meine „Bibliothek“ umfasst heute viele tausend Titel (in den letzten 35 Jahren natürlich überwiegend digital, davon viele Raritäten aus der Vergangenheit. Aber ich sammle immer noch…

Ich werde weiterhin mit grossem Interesse Deinen und des Sklaven Werdegang mit grossem Interesse verfolgen.

Herby

Ponyplay interessiert mich nach wie vor. Aber es gibt noch vieles andere....
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:27.03.25 20:45 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Wirklich spannend ist für mich die Entwicklung im letzten Jahr.

Ich habe begonnen, ins Gym zu gehen. Ernährung verändert. Usw. Ich bin dadurch viel schlanker geworden, muskulöser, attraktiver, und vor allem habe ich viel mehr Selbstvertrauen.

Und wie durch ein Wunder, sind meine Sub-Neigungen beinahe ganz verschwunden. Ich \"vertrage\" auch keinen Schmerz mehr.



Für mich ist das alles nicht ganz logisch.

Es passt fast nichts zu den Erfahrungen von anderen und von meinen.

Ich war im herkömmlichen Leben nie ohne Selbstvertrauen. Als ich noch Sklave von meiner Frau war, hatte ich immer Idealgewicht. Ich hatte zwar nie übertriebene, aufgeblasene Muskeln, dafür genügend Kraft und Ausdauer.

Erst als ich kein Sklave mehr sein konnte habe ich mich negativ verändert, zumindest wiege ich zu viel.

Ich schreibe extra Sklave und nicht Sub, ein Sub gehört sich selbst und entscheidet für sich über Keuschheit und mehr. Das ist bei einem Sklaven anders, da entscheidet die Herrin, in meinem Fall damals in der fast ganzen Freizeit aber nicht im Berufsleben.

Ich vermute, dass Du wie alle Menschen nach wie vor einen BDSM Anteil hast, den aber nur unterbewusst, situationsbedingt ausgelebt hast.

Schmerz ist relativ, ihn nicht mehr zu ertragen auch. Ich ziehe gerne meine Lust aus dem Schmerz, lediglich aber nur von meiner Herrin.

Deine Affinität zu Foltergeräten und ähnlichem ist nichts besonderes, würde dem nicht so sein, wären viele Spielfilme uninteressant. Krimis wäre es keine mehr geben. Gruselfilme wären überflüssig.

Insofern bin ich fast überzeugt, dass Du einfach nur angenommen hast du hättest die Neigung.
Klar im Alter könnte es weniger werden, die Libido nimmt ab, wenn man es zulässt oder von Natur aus.

Du hast vermutlich eher das ausgelebt, was Du meintest es würde zu Dir passen. Ich wusste schon weit früher was ich bin.

Viele stellen erst im Alter fest, dass sie auch auf BDSM stehen, bei Dir ist es umgedreht, wobei ich mich frage, hast Du herkömmlichen Sex, hast Du also ein erfülltes Sexleben.

Hm, ich hoffe dass ich genügend Anregungen gegeben habe, dass Du Dich selbst besser verstehst.

Bist Du also nicht mehr keusch?

Was Du vermutest ist real nicht möglich, Jahrzehnte lang wurde versucht SM Neigungen zu behandeln, damals meinte man noch es sei eine Krankheit.
Ohne die vollkommene Zerstörung der Persönlichkeit ist das nie gelungen.

Es wurde den Betroffenen vorgegaukelt, dass es krankhaft sei, heute weiß man mehr, einvernehmlich ist kein Problem mehr.
Erst 1994 wurde S und M nicht mehr als Krankheit angesehen.
Man hat auch endlich erkannt, dass es nicht heilbar ist, insofern verblüfft mich Deine Aussage. Sie lässt im Grunde nur den Schluss zu, dass es nie tatsächlich vorhanden war.
Aber gut, es gibt nichts was es nicht gibt. Aber auch der Glaube versetzt Berge, sagt man.
Ich befürchte nur, dass es Nachahmer gibt, die rigoros scheitern müssen.

Ihr_joe



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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:27.03.25 23:03 IP: gespeichert Moderator melden


@ Ihr Joe
Die Frage war doch eigentlich nach der Entstehung.
Dass dann noch wesentlich mehr kam, ist ja aus meiner Selbstbeschreibung (Sklave, Kg, DWT, Windel) ersichtlich.
Alles entwickelte sich zwangsläufig aus den kleinen Szenen im Kindergarten.
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:28.03.25 01:04 IP: gespeichert Moderator melden


@ Thömchen, ja und NEIN …
Umgangssprachlich wird anders sein fälschlich als Fetisch bezeichnet.

Korrekt wäre in etwa Fetisch ist ein Ersatz für die lebendige Partnerin oder den Partner.

Gegebenenfalls auch der Wunsch dass der Partner bestimmte Sachen trägt.
Es muss aber nicht der Partner sein, im Falle eines KG ist es der KG selbst.

Sklave zählt nicht dazu, du gehörst damit Deiner Herrin, Damenwäsche ist passend und Windel auch.

Es ist für mich schwer einen eigenen Fetisch zu erkennen, mir ist immer der Mensch wichtiger gewesen. Es gibt viele Dinge, die ich gerne mag, aber sie ersetzen nicht den Partner.
Ich fand es toll als meine Herrin letzthin Pelz (ich denke, es war Kunstpelz) getragen hat, aber ich fände es auch toll sie in einem Sommerkleid zu erleben.
Meine Schelle(n) oder Käfige trug und trage ich auf Wunsch der Herrin. Leder ist ein tolles Material. Ich finde Stiefel an meiner Herrin schön, aber dadurch werden sie nicht zum Fetisch.

Ich glaube aber zu wissen, dass es bei Dir auch nicht oder nur bedingt um den Ersatz geht.

Umgangssprachlich wird BDSM ja auch mit Lack und Leder in Verbindung gebracht, sieht man es abgeschwächt nicht als Ersatz, vielleicht als Ergänzung, dann würde bei mir vielleicht früher Leder gepasst haben.

Ihr_joe


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beitlamed
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:28.03.25 13:45 IP: gespeichert Moderator melden


Hi @Ihr_joe,

Danke für deine Antwort.

Zitat

Es passt fast nichts zu den Erfahrungen von anderen und von meinen.


Das will ich dir gerne glauben!

Was meinst denn, wie erstaunt ich selbst war...

Ich hätte ja selbst vor einem Jahr noch gedacht, dass das nie passieren wird.


Zitat

Insofern bin ich fast überzeugt, dass Du einfach nur angenommen hast du hättest die Neigung.


Worin besteht denn der Unterschied zwischen jemandem, der "einfach nur annimmt, er hätte die Neigung" und jemandem, der sie wirklich hat?

Woran erkennt man das von außen? Woran erkennt es die Person selbst?

Zitat

Du hast vermutlich eher das ausgelebt, was Du meintest es würde zu Dir passen.


Worin besteht denn der Unterschied zwischen jemandem, der auslebt, was er meint es würde zu ihm passen, und jemand, zu dem es wirklich passt?

Woran erkennt man das von außen? Woran erkennt es die Person selbst?

Nichts ist schlimmer als eine Theorie.

In diesem Sinne...
hier meine eigene Adhoc-Theorie:

Ich habe gelernt, meine Phantasien zu akzeptieren, ohne sie in Handlung umsetzen zu müssen. Das habe ich ursprünglich im Rahmen von Keuschheit und (neo)tantrischem Denken gemacht und im Kontext von Achtsamkeit und Meditation.

Als Nebeneffekt sind diese Phantasien viel schwächer geworden. Sie schlagen nicht mehr auf meine Handlungen durch und auch viel weniger auf meine Gedanken.

(Sexuelle) Identität ist ein Konstrukt aus Phantasien, Gedanken, Gefühlen und Handlungen. Ein System aus ineinandergreifenden Feedbackschleifen in diesem seltsamen neuronalen Rhizompilzsumpf zwischen unseren Ohren. Die natürlich auch noch von außen beeinfusst werden. Man kann daran arbeiten, Teile von diesem Geflecht zu ändern. Diese Änderung ist natürlich schwierig, langwierig, und man kann nicht vorhersagen, ob man damit Erfolg hat. Wenn man einen Teil massiv ändert, ob nun mit Absicht oder nicht, dann kann es sein, dass man (unabsichtlich) andere Teile mitverändert... es ist eventuell sogar unvermeidlich, nur kann man es nicht vorhersehen.

Zitat

Bist Du also nicht mehr keusch?


Technisch gesehen schon lange nicht mehr... KGs habe ich ohnehin nur ein paar Jahre lang benutzt.

In gewisser Weise bin ich keuscher als je. Ich masturbiere sehr selten, nach Möglichkeit < 1x/Monat, mit fallender Tendenz. Sex habe ich allerdings.


lg
bl

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von beitlamed am 28.03.25 um 13:47 geändert
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  RE: Wie sind Eure Fetische entstanden ... !?! Datum:29.03.25 10:09 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo @ beitlamed,
Du hast viele Fragen gestellt und meine Beobachtung indirekt in Frage gestellt.

Zitat

Worin besteht denn der Unterschied zwischen jemandem, der \"einfach nur annimmt, er hätte die Neigung\" und jemandem, der sie wirklich hat?

In dem sie vollkommen akzeptiert werden. Du hast versucht sie zu verändern, ihnen eine andere Bedutung zu geben, ich erinnere mich an NoFap.

Zitat

Worin besteht denn der Unterschied zwischen jemandem, der auslebt, was er meint es würde zu ihm passen, und jemand, zu dem es wirklich passt? Woran erkennt man das von außen? Woran erkennt es die Person selbst? Nichts ist schlimmer als eine Theorie.


Erstere findet Erfüllung oder vollkommene Befriedigung, letzterer stellt es immer wieder in Frage. Es wird nur vermeintlich akzeptiert.

Es bräuchte nebenbei keinen religiösen Fetisch, warum auch?
Du konntest es leicht austauschen, keine Keuschheit, keine allumfassendes Glück beim Ausleben.

Es war einfach zu Tauschen gegen Neo Mantra. Meditationen, die auch vom Ursprung her die Tribe zulassen würden.

Im Grunde wollten wir hier aber über die Entstehung der Fetische berichten, die sich aber verändern können. Es wäre der sexuelle Ersatz eines Partners durch einen Gegenstand oder abgeschwächt ein Gegenstand der erforderlich bei Sex ist.
Augenblicklich wäre es bei Dir die spirituelle Meditation, in dem Fall eine Mischung aus Religion und Befriedigung. Ich bin mir aber uneins ob das als Fetisch zu bezeichnen ist. Genauso wie Sadismus und Masochismus auch kein Fetisch sind.

Zitat

Ich habe gelernt, meine Phantasien zu akzeptieren, ohne sie in Handlung umsetzen zu müssen. Das habe ich ursprünglich im Rahmen von Keuschheit und (neo)tantrischem Denken gemacht und im Kontext von Achtsamkeit und Meditation.


Man muss nie seine Fantasie umsetzen, es sind Träume, Vorstellungen. Eventuell sogar Wünsche, du akzeptierst sie nicht, hältst sie für falsch. Einzig du akzeptierst dass sie vorhanden sind.
Per se, etwas was die meisten tun, es lässt sich nicht ändern.

Etwas anderes als das Ausleben also das Akzeptieren so zu sein und sich daran erfreuen, es nicht ändern zu wollen.

Im Grunde bestätigst Du genau das, was ich aus Deinen Aussagen vorher schon erschlossen habe.

Ihr_joe
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