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  Philomelas Traum
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Matze23
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  Philomelas Traum Datum:14.04.21 14:40 IP: gespeichert Moderator melden


1. Erste Dates

„Weißt du eigentlich davon? In der Firma erzählen sie über dich, dass du eine verklemmte Betschwester und eine vertrocknete alte Jungfer wärst.“

Philomela lachte laut auf. „Sooo alt bin ich nun auch wieder nicht!“ Sie sah mir direkt in die Augen. „Vielleicht liegt es ja an meinem bescheuerten, altmodischen Namen?“
Sie nahm genüsslich einen Schluck Wein und setzte einen verschmitzten Blick auf. „Oder vielleicht stimmt es ja doch, was sie über mich reden? An jedem Gerücht ist ja schließlich ein Fünkchen Wahrheit.“

„Das kann ich mir nur schwer vorstellen.“ Ich hielt kurz inne. „Ich hatte schon einige erste Dates, aber bei noch keinem habe ich mich mit meinem Gegenüber so gut verstanden und so blendend unterhalten wie mit dir. Hatten wir heute Abend schon irgendeine Minute, in der peinliche Stille herrschte, weil wir nicht wussten, über was wir reden sollten?“
„Absolut nicht.“

„Aber um beim Thema zu bleiben... kann es womöglich sein, dass du, warum auch immer, wie eine vertrocknete Jungfer wirken willst?“
„Quatschkopf.“ Sie lachte laut auf.

Ich sah dabei an ihr herunter. Die Haare streng hochgekämmt und zu einem Knoten gebunden, ein nicht mehr ganz top-modisches mausgraues Business-Kostüm mit knielangem Bleistiftrock und eine hochgeschlossene Bluse. Dazu saß sie ziemlich aufrecht am Tisch, die Beine eng beieinander. Alles Äußerliche an ihr schrie: ‚Lasst mich in Ruhe! Ich hasse Männer!‘ Doch wie passte das mit dieser lustigen, fröhlichen Frau zusammen, mit der ich gerade herumalberte?

Ich konnte die Kollegen und die Gerüchte schon verstehen. Wenn ich sie nicht bei den zahlreichen beruflichen Kontakten anders kennengelernt hätte, wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, mich mit ihr zu einem Essen zu verabreden; mit grauen, verklemmten Mäusen konnte ich nichts anfangen. Aber Äußerlichkeiten konnten täuschen, ich kannte ja nicht die Gründe, warum sie sich so aufmachte. Also überwand ich meine Bedenken und fragte sie direkt, aber höflich, ob sie mit mir am Wochenende zu Abend essen wolle. Überraschenderweise willigte sie sofort ein und jetzt saßen wir tatsächlich hier. Ich hätte nicht im Traum daran gedacht, dass sie sich darauf einlassen würde.

„Also, nehmen wir mal an, diese Gerüchte wären wahr. Warum hast du dich dann überhaupt auf ein Date mit mir eingelassen?“
„Du lässt wohl nicht locker?“
„Naja, du provozierst es ja geradezu.“
„Erzähl‘ keinen Blödsinn.“ Doch dann überlegte sie kurz. „Ich bin ziemlich wählerisch. Du bist sein langem ein Mann, der nicht nur auf meinen Hintern schaut und in mir die kleine, verklemmte Tippse sieht, sondern mich als Kollegin ernst nimmt und mich einfach nur als Mensch behandelt.“
„Mehr nicht?“

„Okay, ertappt.“ Ich meinte, einen Anflug von Rot in ihrem Gesicht zu erkennen. „Nein, du bist auch witzig und – ehrlich. Ich glaube, das würde sich sonst kaum jemand trauen, mir die Gerüchte über mich so offen zu erzählen.“
„Also, um wieder ehrlich zu sein, dein Hintern hat durchaus auch was.“
„Alter Schmeichler.“ Sie lächelte mich an. „Ja, und um das Thema abzuschließen: Ich bewundere dein Auftreten. Direkt, oft fordernd, aber nie arrogant oder überheblich. Immer freundlich, und immer fair. Du verlangst nie Unmögliches. Und so ganz hässlich bist du nebenbei auch nicht.“
„Jetzt werde ich gleich rot.“
„Ach, komm.“
Jetzt mussten wir beide lachen.

Philomela fasste sich wieder als Erste.

„Thomas, wenn wir schon so offen über private Dinge reden, würdest du dich auf einen Deal mit mir einlassen?“ Philomela sah mich fragend an.
„Was für einen Deal?“
„Nun, du erzählst mir dein dunkelstes Geheimnis. Du hast doch eines? Jeder Mensch hat mindestens eines. Und im Gegenzug erzähle ich dir meines.“
Ich sah sie mit aufgerissenen Augen an. „Mein dunkelstes Geheimnis? Wir kennen uns doch kaum, gerade mal einen Abend lang.“
„Ich weiß.“ Philomela lächelte sanft. „Damit könnten wir uns so richtig kennenlernen.“
„Ich weiß nicht…“
„Los, gib dir einen Schubs.“
„Wir sind Kollegen. Wenn davon etwas herauskommt, ist das für keinen von uns gut.“
„Ich verspreche dir, dein Geheimnis mit in mein Grab zu nehmen.“

Ich sah sie skeptisch an, doch sie lächelte nur entwaffnend zurück. Konnte ich ihr wirklich jetzt schon so vertrauen?
„Also, du meinst, so ein richtiges Geheimnis? “
„Genau, ein richtiges Geheimnis. Von dem sonst niemand weiß. Und besser auch nicht wissen sollte.“
„Aber wenn es niemand wissen darf, dann doch du auch nicht?“
Sie lachte wieder auf. „Jetzt werde nicht philosophisch! Gründen wir dazu eine Art Geheimbund, nur du und ich.“

Sie stützte ihr Gesicht auf ihre Hände, blickte mir erwartungsvoll in die Augen und lächelte mich an.

Ich war immer noch skeptisch, aber ihr Lächeln… Wenn sie lächelte, schmolz ich dahin und alle Zweifel lösten sich in Wohlgefallen auf.
„Also gut, du hast mich überredet. Wie soll ich es sagen? Nun... ich... ich sammle etwas Bestimmtes.“
„Das macht doch jeder.“
„Ja, aber nicht unbedingt so etwas.“
„Erzähl.“
„Nein. Ich würde es dir gerne zeigen. Bei mir zuhause. Traust du dich?“
„Natürlich.“



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Chrisander
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  RE: Philomelas Traum Datum:14.04.21 15:14 IP: gespeichert Moderator melden


Der Anfang gefällt mir. Vor allem der konservative Outfit dieser Philomela. Lässt auf einiges hoffen.
schreib doch weiter.
Faible für elegante Damenfrisuren aus der Zeit seiner Pupertät. Da ist wohl einiges hängen gebblieben.
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Erin
Stamm-Gast

Brandenburg


Lebe deine Träume

Beiträge: 263

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  RE: Philomelas Traum Datum:14.04.21 20:11 IP: gespeichert Moderator melden


Der Anfang ist gut geschrieben .Dadurch kann die Geschichte in viele Richtungen gehen. Also schreibe mal schön weiter und lass uns nicht zu lang warten .
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Gummimaske
Stamm-Gast

Bernburg/Saale




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  RE: Philomelas Traum Datum:15.04.21 06:57 IP: gespeichert Moderator melden


Nach diesem Anfang ist es so,daß man unbedingt mehr erfahren möchte.Es könnte eine sehr interessante Geschichte werden.
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mischa Volljährigkeit geprüft
KG-Träger

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  RE: Philomelas Traum Datum:15.04.21 09:10 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,
schön geschrieben und macht Spaß beim Lesen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung
LG. mischa
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Matze23
Story-Writer





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  RE: Philomelas Traum Datum:17.04.21 08:51 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für die positiven und aufmunternden Kommentare!

Zitat
Also schreibe mal schön weiter...

Tut mir leid, da wird nichts draus
Die Geschichte ist bereits fertig geschrieben und wird jetzt sukzessive hier veröffentlicht.

Grüße, Matze


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Matze23
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  RE: Philomelas Traum Datum:17.04.21 08:52 IP: gespeichert Moderator melden


2. Träume

Wir bezahlten und gingen. Da mein Haus nicht allzu weit entfernt lag, entschlossen wir uns, den Weg zu laufen. Sie hakte sich bei mir unter und so gingen wir langsam den Weg entlang. Ihr enger Rock und die hohen Schuhe verhinderten ein hohes Tempo, was für mich eher ungewohnt war. Nicht oft in der Vergangenheit hing eine Frau in meinem Arm, und schon gar nicht in so einem strengen Outfit.

Schließlich erreichten wir meine Türe.
„Ich bin schon ganz aufgeregt.“
„Musst du nicht. Vielleicht ist es ja gar nichts so Besonderes.“

Ich öffnete und ging voran.
„Und, wo ist es?“ Sie konnte ihre Unruhe kaum verbergen.
„Immer langsam! Jetzt komm erst mal herein. Es ist im Keller. Willst du es gleich sehen oder sollen wir erst noch gemeinsam ein Glas Wein trinken?“
„Nein, sofort.“
„Also gut.“

Ich ging voran und sie kam, trotz der engen Kleider, recht geschickt hinterher, die Treppe herunter.
„Das ist mein Hobbyraum.“
Ich öffnete ihn und machte das Licht an. Der Raum war angefüllt mit Vitrinen und an den Wänden hingen an Haken weitere Sammlerstücke.
„Was ist das?“ Philomela schien ratlos.
„Ich sammle alle Arten von Fesseln, besonders stählerne. Egal woher, wie alt und was für ein Zweck. Hauptsache, besonders.“

Philomela blieb fast wie in Schockstarre stehen und murmelte etwas, das wie „damit würde ich auch nicht hausieren gehen“ klang. Fast schon andächtig ging sie schließlich zu einer Wand und strich über eines der Ausstellungsstücke.
„Das ist eine Bagno-Armschraube, wie sie die Sträflinge auf Papillons ‚Teufelsinsel‘ tragen mussten“, erläuterte ich ihr das Teil, das sie gerade berührte. „Eine hervorragend gemachte Replik. Und daneben hängt eine ‚Hamburger Acht‘, mit einem sehr engen Gelenk, bekannt aus Film, Funk und Fernsehen. Beide Schellen sind sehr restriktiv und nicht lange tragbar.“
„Sind die alle echt? Und funktionieren die alle?“
„Wie gesagt, manche sind Replikate, aber von guter Qualität, aber die meisten sind original. Und ja, alle funktionieren.“

„Und die hier?“ Sie blieb vor einem Satz Handschellen stehen, an dem ein breiter Ledergurt hing.
„Das sind spezielle Handschellen für den Gefangenentransport in Amerika. Der Ledergurt kommt um den Bauch, und dadurch bleiben die Hände ganz nah am Körper. Dieses Modell wird bei besonders gefährlichen und aggressiven Gefangenen genutzt.“

Wie gelähmt stand sie davor und ich ahnte schon, was gerade in ihr vorging.
„Möchtest du sie ausprobieren?“
„Äh… ich… darf… ich?“
Ich ging einen Schritt auf sie zu. Sie senkte, wie eine Verurteilte, die resigniert ihr Urteil entgegennimmt, den Kopf und hielt die Hände hinter den Rücken.
„Die Hände sind bei diesem Modell eigentlich vorne.“
„Ich bin eine wirklich gefährliche Gefangene.“
„Wie du möchtest.“ Ich ließ die Schellen um ihre Handgelenke einrasten, ging um sie herum, griff um ihre Hüfte nach dem Gurt, legte ihn an und verschloss ihn vorne.

Sie rüttelte mit den Schellen und testete ihren geringen Freiraum aus; dann versuchte sie erfolglos, vorne an den Gürtelverschluss zu kommen.
„Wenn du wieder heraus möchtest, musst du es sagen.“
„Nein… was, wenn ich jetzt fortlaufen wollte?“
Ich musste lachen. „Mit deinem Rock und den Stöckelschuhen kämst du nicht weit. Aber warte, ich habe da was für dich.“
Ich nahm einen Satz Fußschellen mit einer recht kurzen Kette, kniete mich vor sie hin und legte die Schellen um ihre Fußgelenke. „So, rennen geht jetzt nicht mehr. Nur noch Trippelschritte.“

Als ich wieder stand, baute ich mich vor ihr auf. „Gefangene, fertigmachen zum Abtransport“, herrschte ich sie an. Philomela zuckte nur kurz zusammen, sagte aber weiter nichts. Ich nahm sie etwas fester am Oberarm und schob sie in Richtung Kellertreppe. Mühsam, Stufe um Stufe, kämpften wir uns die Treppe hinauf und ich führte sie ins Wohnzimmer vor das Sofa.
„Hinsetzen!“ raunte ich sie an. Wie in Trance setzte sie sich.

Ich ging kurz in die Küche, um eine Flasche Wein zu holen und setzte mich neben sie. Ich lächelte sie an.
„Und, wie ist es, so als Gefangene?“ fragte ich mit wieder weicher Stimme.
Sie blickte nur stumm geradeaus und aus ihrem Augenwinkel sah ich eine Träne kullern. Das hatte ich nicht erwartet.

Ich legte meinen Arm vorsichtig um ihre Schulter und zog sie leicht zu mir heran. „Es tut mir leid, ich wollte dir nicht wehtun“, flüsterte ich ihr fast ins Ohr. „Soll ich dich wieder losmachen?“

Überraschenderweise schüttelte sie den Kopf und legte ihn dann auf meine Schulter. Ich spürte, wie sie mit ihrer Fassung rang, und so drückte ich sie noch fester an mich, ohne etwas zu sagen.

Nach einer Weile nahm sie ihren Kopf von meiner Schulter und nahm wieder diese steife, aufrechte Haltung an.
„Geht es wieder?“ Ich sah sie etwas besorgt an.
Sie nickte stumm. Etwas beruhigt, schenkte ich zwei Gläser ein und hielt ihr eines an die Lippen.
„Trink, das wird dir guttun.“
Sie nahm einen Schluck und als ich das Glas wieder wegnahm, nickte sie sich nur kurz zum Dank.

Es dauerte noch eine Weile, bis sie sich wieder vollständig gefangen hatte. Sie rüttelte an ihren Fesseln, die ihr praktisch keinen Spielraum ließen.
„Ich bin jetzt also deine Gefangene?“, fragte sie mich mit einem Lächeln, das ich nicht so richtig deuten konnte.
„Ja, so lange wie du es wünschst.“
„Und du könntest jetzt alles mit mir machen?“
„Ja, könnte ich, wenn ich wollte.“
„Auch mich zu Dingen zwingen, die ich nicht möchte?“
„Ja, das könnte ich auch. Allerdings ich habe keine Lust auf lange Jahre im Zuchthaus, also werde ich es nicht tun. Aber… worauf möchtest du eigentlich hinaus?“
„Ach… auf nichts.“

Ich sah sie nur stumm an. „Also gut… lassen wir das mal so stehen. Aber da wäre noch etwas.“ Ich erntete einen fragenden Blick. „Unseren Deal.“
„Unseren Deal?“
„Genau. Ich habe dir mein Geheimnis gezeigt. Jetzt bist du dran. Aber bitte nicht von der Art, dass du dein Spaghetti-Eis lieber mit Zitrone statt Vanilleeis isst.“
Sie blickte wieder starr nach vorne.
„Soll ich dich dazu befreien?“
„N… Nein.“
„Okay. Also was ist dein größtes Geheimnis?“

Sie zögerte.
Ich legte meine Hand sanft auf ihre Schulter. „Los trau dich. Ich werde ebenfalls nichts davon weitererzählen.“
„Ich… ich…“ Sie rang nach den richtigen Worten. „Ich… Ich habe eine Fantasie. Eine besondere Fantasie.“
„Gut.“
„Ich…“ Sie schluckte. „Ich… ich träume seit meiner Jugend davon, von einem Mann dominiert zu werden. Der mir sagt, was ich darf und was nicht. Der mir vorschreibt, was ich anzuziehen habe. Wie ich mich zu verhalten habe und was ich tun soll.“

Ich hörte ihr still zu.
„Meine Eltern waren sehr lieb zu mir, fast schon zu lieb. Selbst wenn ich provozierte, wurde ich nie bestraft. Ich durfte fast alles machen, was ich wollte.“
Sie blickte immer noch starr nach vorne. „Und dann hatte ich die ersten Jungs. Wenn ich Andeutungen zu meinen Wünschen machte, fassten die es immer nur so auf, dass sie mich jederzeit zu Sex zwingen konnten. Also trennte ich mich schnell wieder und legte mir dieses Erscheinungsbild zu; möglichst unnahbar, distanziert, um nicht ausgenutzt zu werden.“

Plötzlich sah sie mich direkt an. „Und jetzt sitze ich hier bei dir, von dir gefesselt, wehrlos, dir ausgeliefert, so, wie ich es mir schon immer erträumt habe, und du hast noch nicht ein einziges Mal deine Hände zwischen meinen Beinen gehabt.“
Ich sah sie erstaunt an.

„Als du mich angeschrien hast, sollte es wie ein Spiel wirken. Aber ich spüre etwas in dir, dass du dieses Dominante in dir trägst, auch wenn du lieb und zärtlich bist. Ich bin mir sicher, dass du der Mann bist, nach dem ich mich schon so lange sehne.“

Sie wendete die Blick wieder ab und sah starr geradeaus. Plötzlich senkte sie den Kopf.
„Herr, würdet Ihr mich als Eure Gefangene annehmen?“

Ich fiel aus allen Wolken. „‘Herr‘? Pluralis Majestatis? Philomela, was soll das?“
„Ja, Herr. Ich biete Euch meine Unterwerfung an. Ihr dürft über mich bestimmen und über mich verfügen, mich leiten und mich formen. Ich möchte ganz Euch gehören.“

„Philomela, hör zu, ich…“
„Herr, ich bitte Euch innigst, mich anzunehmen.“
„Ich weiß weder, ob ich das kann, noch ob ich das will…“
„Doch, Herr, ich denke, dass Ihr das könnt. Und ganz tief in Euch drin auch wollt. Wenn nicht Ihr, Herr, dann keiner.“

Ich starrte sie fassungslos an. Was war mit dieser Frau los? Wir kannten uns kaum, und jetzt wollte sie meine Gefangene, ja, eigentlich mehr meine Sklavin werden, ohne eigenen Willen, mir ausgeliefert? Wollte ich das? Ich stand eigentlich mehr auf selbstbewusste, eigenständige Frauen, die man nicht zu jeder Entscheidung drängen musste, mit denen man sich intelligent unterhalten konnte und die wussten, was sie wollten. Eigentlich so wie Philomela, bevor wir zu mir nach Hause aufbrachen.

„Philomela, ich weiß nicht…“
„Bitte, Herr.“ Sie sah mich weiter nicht an, aber ihre Stimme klang flehend.
Tausend Dinge rasten durch meinen Kopf.
„Wenn ich das tue, mache ich mich strafbar. Freiheitsberaubung, Nötigung, was weiß ich… Und was, wenn ich scheitere? Wenn ich dir ungewollt Schaden zufüge?“
„Herr, Ihr werdet es richtig machen. Ich weiß es.“

Ich sah an ihr herunter. Ihre hinter dem Rücken gefesselten Hände, die Schellen um ihre Fußgelenke, dazu das enge Kostüm, das ihre Figur streng betonte… Die Situation machte mich irgendwie an. Eigentlich träumte ich schon immer davon, meine geliebten Schellen an einer wunderschönen Frau auszuprobieren. Jetzt war genau das geschehen, und dabei ging die Initiative noch nicht mal von mir aus. Wollte ich es vielleicht doch, sie als meine Sklavin zu nehmen? Doch könnte ich es wirklich? Würde ich sie nicht lieber ganz ‚normal‘ lieben, als Paar einfach glücklich leben, gelegentlich mit den Fesseln spielen? Aber so wie sie gerade da saß; wollte SIE so ein Leben? Ich brauchte eine Idee, die Möglichkeit eines Kompromisses, ein Hintertürchen.

„Philomela… Ich mache dir einen Vorschlag.“
Sie blickte immer noch nicht auf.
„Ich nehme dich als meine Gefangene an. Für genau ein Jahr, und dann endet unser Spiel automatisch.“
„Danke, Herr.“ Sie ließ keine weitere Regung erkennen.
„Und du bekommst ein Codewort. ‚Ich will frei sein‘, wenn du das sagst, werden wir das Spiel sofort beenden.“
„Danke, Herr. Aber für mich ist es kein ‚Spiel‘. Ich möchte es wirklich leben. Und ich wünsche mir, dass Ihr es ebenso tut. Für mich. Und für Euch.“

Sie machte eine Pause. „Herr, könnt Ihr mir jetzt die Fesseln abnehmen?“
Ich blickte sie verwundert an. Sollte das ein erster Test meiner Ernsthaftigkeit werden?
„Nein“, antwortete ich, fast wie beiläufig.




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gag_coll
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München




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  RE: Philomelas Traum Datum:17.04.21 09:00 IP: gespeichert Moderator melden


Gefällt mir sehr gut... Die Konflikte sind schön ausgearbeitet... auch die Zweifel...
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Gummimaske
Stamm-Gast

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  RE: Philomelas Traum Datum:17.04.21 13:27 IP: gespeichert Moderator melden


Wirklich wunderbar geschrieben,wie von Matze gewöhnt. Ich bin echt gespannt,wie sich diese Story weiter entwickelt.
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Matze23
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  RE: Philomelas Traum Datum:21.04.21 16:50 IP: gespeichert Moderator melden


3. Eine leidenschaftliche Nacht?

Ich konnte ihre Augen nicht sehen, aber ich spürte, dass es genau das war, was sie sich wünschte. Ich hatte die Kontrolle über ihr Leben übernommen. So stand ich auf und stellte mich vor sie.
„Steh auf“, meinte ich nur knapp.
Ohne zu zögern stand sie auf, den Blick weiter gesenkt.
„Philomela, sieh mich an.“

Sie blickte mir in die Augen und ich konnte dort einen Glanz erkennen. Ich konnte es nicht verleugnen, die Situation machte mich wirklich an. Und diese Frau machte mich ebenfalls an. Und ich sie offensichtlich auch. Ohne weitere Vorwarnung schlang ich meine Arme um sie, nahm ihren Kopf und drückte meine Lippen zärtlich auf Ihre. Sie öffnete bereitwillig den Mund und unsere Zungen begannen zu tanzen.

Ich spürte ihre Erregung, aber dafür war es noch zu früh, viel zu früh. Ich musste es langsam angehen lassen, um sie und vor allem mich selbst nicht zu überfordern. Bis auf weiteres keinen Sex! So beließ ich es erst mal bei diesem Kuss.
„Ich mag dich, Philomela“, war alles, was ich gerade sagen konnte.
„Ich mag Euch auch, Herr“, antwortete sie mir.

Doch jetzt war es an der Zeit, SIE zu testen. Meinte sie wirklich, was sie mir vorhin sagte? Totale Kontrolle, totaler Gehorsam? Klar, zwischen Fantasie und Wirklichkeit gibt es immer große Unterschiede, und so musste auch sie sich erst mal in ihre neue Rolle und ihr ab sofort vermutlich andersartiges Leben herein finden.

Ich ging leicht in die Knie, schob meine Schulter in ihren Bauch, Packte sie an ihren Knien und hob sie über meiner Schulter hoch. „Du schläfst heute bei mir“, stellte ich nur sachlich fest. Philomena zappelte kurz, da ich sie überrumpelt hatte, aber dann blieb sie ruhig über meiner Schulter liegen.

Ich trug sie vorsichtig die Treppe hinauf und setzte sie im Schlafzimmer auf der Bettkante ab. „Du schläfst bei mir im Bett.“ Ich wollte unbedingt ihre Gedanken ins Rotieren bringen. Was würde sie erwarten? Eine leidenschaftliche Nacht? Eine brutale Vergewaltigung?
„Vorher gehen wir ins Bad. Steh auf! Das Bad ist da hinten links.“

Ihre Nervosität war deutlich spürbar. Sie stand auf und trippelte mit der kurzen Kette zwischen den Beinen in die genannte Richtung.
„Stell dich vors Klo.“
„Herr, wie soll ich…“ Es arbeitete in ihrem Kopf. Ja, wie sollte sie sich mit solch strengen Fesseln entkleiden?
„Wer hat dir erlaubt, zu sprechen?“
„Entschuldigt, Herr.“

Ohne auf ihre eigentlich unerlaubte Antwort einzugehen, öffnete ich den Klodeckel, griff hinter sie, um den Reißverschluss ihres Rocks zu öffnen, und streifte ihr Rock, Strumpfhose und Slip herunter. Der Slip fühlte sich feucht an; die vergangene Stunde musste sie wirklich erregt haben.
„Setz dich.“
Sie setzte sich, und ich blieb demonstrativ vor ihr stehen. Sie konnte ihren quälenden Blick nicht verbergen.
„Herr, ich kann nicht…“
„Du kannst nicht, wenn jemand zusieht? Daran solltest du dich schnellstens gewöhnen. Du träumst doch von einem Mann, der dir sagt, was du tun sollst? Also gut. Pinkel!“

Sie zuckte kurz zusammen und blickte dann starr geradeaus. Es dauerte eine Weile, aber dann fing es an zu plätschern. Ich nahm ein Blatt Papier und griff ihr in den Schritt, um den Resttropfen aufzunehmen, vermied aber jegliche sonstige Berührung. Sie wiederum vermied jeglichen Blickkontakt, als ob es ihr unendlich peinlich gewesen wäre.

„Steh auf.“
Wieder gehorchte sie und ich zog ihr ihre Kleidung wieder hoch.
„Stell dich vors Waschbecken.“
Ich nahm eine neue Zahnbürste und fing an, ihr die Zähne zu putzen. Diesmal ließ sie es einfach geschehen.

„Geh ins Schlafzimmer.“ Ich spülte noch, schloss den Deckel und machte das Becken sauber.

Als ich ins Schlafzimmer kam, stand sie vor dem Bett, Rücken zu mir. Ich stellte mich hinter sie und nahm sie sanft an den Schultern. Ich zog ihren Duft ein; eine Mischung aus Angst und Erregung. Hatte ich doch richtig vermutet; diese raue Behandlung machte sie an, auch wenn sie damit noch nicht vertraut war.
„Ich werde dir jetzt die Handschellen nach vorne legen, damit du besser schlafen kannst. Bist du kooperativ?“
„Ja, Herr“, kam wie aus der Pistole geschossen. Ich öffnete ihre Handschellen und drehte den Gürtel um ihre Taille, bis der Gürtelverschluss genau in ihrem Rücken lag.
„Dreh dich um“, wies ich sie an. Sie drehte sich um und ich legte ihre Arme vor dem Bauch wieder in die Schellen.

„Sieh mich an.“
Ihr Blick wanderte nach oben. In ihren Augen stand wieder diese Mischung aus Angst vor der ungewissen Zukunft und der Faszination über die womögliche Erfüllung ihres Traumes.
„Philomela, du hast mir vorhin gesagt, dass du davon träumst, von einem Mann dominiert zu werden. Und ich muss zugeben, dass ich schon immer davon geträumt habe, die Fesseln meiner Sammlung einer Frau anzulegen. Wir werden jetzt unsere Träume vereinen. Ab sofort wirst du in jeder Minute, die du in meinem Haus bist, mit einer meiner Schellen gefesselt sein. Tag und Nacht. Ich werde auswählen und ich denke, dass wir im Laufe der Zeit meine Sammlung einmal durchbekommen.“
Ich blickte sie fest an. „Sehe das als Zeichen meiner Liebe. Ich habe bislang noch mit keinem einzigen Menschen meine Sammlerstücke geteilt. Und jetzt ab ins Bett.“

Wieder bemerkte ich den entsetzten Blick. Kein Schlafanzug? Im Arbeitskostüm zu Bett gehen? Keinen Sex? Ich schlug die eine Seite der Bettdecke zurück. „Setz dich.“
Ich kniete mich vor ihr hin, um ihre Schuhe auszuziehen. Ihre schlanken Füße in den Feinstrumpfhosen machten mich wieder an. Aber ich musste mich beherrschen und mir auch nichts von meiner Erregung anmerken lassen.

So nahm ich ihre gefesselten Beine und legte sie aufs Bett, zog die Decke über sie und gab ihr einen Kuss auf die Backe. „Schlaf gut, meine süße Gefangene.“ Dann verließ ich sie, um mich selbst im Bad fertig zu machen.

* * *

„Guten Morgen, mein Häftling.“
Philomela drehte sich zu mir. Ihr Haarknoten war aufgegangen und ihr langes Haar hing wirr über das Kopfkissen verteilt. Ihre graues Jackett war nach oben gerutscht und überhaupt sah sie aus, als ob sie nicht allzu viel geschlafen hätte. Sie öffnete langsam die Augen.
„Wo bin ich?“
„Bei mir, Thomas.“
„Thomas?“ So langsam schien die Erinnerung wieder zu kommen. „Oh Gott! Verzeiht, Herr!“
„Schon gut.“ Ich legte meine Hand auf ihre Schulter. „Alles ist neu für dich. Das ist in Ordnung. Hast du gut geschlafen?“
„Ja, Herr, äh, wenn ich ehrlich bin, eher nicht. Verzeiht, aber es war so unbequem und so ungewohnt.“
„Du wirst dich noch daran gewöhnen. So, ich schließe jetzt deine Handfesseln auf, dann kannst du ins Bad. Ziehe dort bitte Jackett, Rock und Bluse aus. Den Rest behältst du an. Dann kommst du wieder.“

Nach einer Weile kam sie zurück. Wie befohlen trug sie nur ihre Unterkleidung; ein Spitzenhemdchen samt BH sowie den Slip und die Strumpfhose. Die Strumpfhose hatte eine lange Laufmasche von der Fußfessel, aber das ließ sich jetzt nicht ändern. Es war ihr sichtbar unangenehm, so in Unterwäsche vor mir zu stehen, aber auch daran musste sie sich gewöhnen. Jedoch das Erstaunlichste war: sie hatte ihre Hände selbst wieder in die Handfesseln gelegt. Es schien ihr wirklich ernst zu sein. Und meine Gedanken von gestern Abend zum ständigen Gefesseltsein hatte sie wohl schon verinnerlicht.

„Philomela, komm her.“
Sie trat zu mir und ich nahm sie fest in den Arm. Ich sog wieder ihren Duft ein und der Gedanke, eine gefesselte Frau in meinen Armen zu haben, erregte mich. Philomelas gefesselte Hände waren genau auf Höhe meines Schrittes und so blieb ihr meine Erregung nicht verborgen. Sie fing an, mit dort zu streicheln.
„Habe ich dir erlaubt, mich intim zu berühren?“ flüsterte ich ihr sanft ins Ohr. Fast schon schreckhaft zog sie ihre Hände zurück, so weit es mit den Fesseln ging. „Du bist ein folgsames Mädchen“, lobte ich sie dafür. „So, und jetzt lass uns frühstücken gehen.“

Wir brauchten eine Weile, da Philomela noch Probleme mit der kurzen Schrittkette hatte und ich nicht unbedingt wollte, dass sie die Treppe hinabstürzte. In der Küche hatte ich bereits das Frühstück vorbereitet und wies ihr einen Platz zu. Auf ihrem Teller lag ein frisches Brötchen und in der Tasse dampfte der Kaffee.

Sie setzte sich auf ihren Platz und musste erkennen, dass sie mit den Händen vor dem Bauch kaum an den Teller kam. Sie schaute etwas irritiert. „Herr, wie soll ich…“
„Philo, mein Schatz“, unterbrach ich sie. „Du wirst lernen müssen, mit solchen Schwierigkeiten umzugehen. Du wirst sie in Zukunft ständig haben. Also sei kreativ! Überleg‘ dir eine Lösung!“

Sie starrte auf den Teller und die Tasse. Plötzlich änderte sich ihr Blick. „Herr, darf ich aufstehen und in den Schubladen etwas suchen?“
Ich musste grinsen. „Du darfst.“

Sie stand auf und öffnete ein paar Schubladen, die sie mit ihren Fesseln erreichen konnte. Kurz darauf kam sie strahlend mit einer Gabel und einem Strohhalm zurück und setzte sich wieder. Ich tat so, als wäre ihre Idee selbstverständlich, aber insgeheim war ich stolz auf sie. Sie hatte ihre selbst gewählte Herausforderung angenommen. Der Strohhalm landete schließlich in der Tasse und das Brötchen wurde in kleine Stücke zerteilt, die sie mit der Gabel in den Mund beförderte.

„Philo, du sollst jetzt offen sprechen. Sag mir, wie erging es dir gestern Abend und heute Nacht?“
„Es geht mir gut, Herr.“
„Bitte sei ehrlich. Ich hatte schon den Eindruck, dass nicht alles so war, wie du es dir erträumt hast.“
„Ja, Herr, es ist schon beängstigend, wenn Träume zur Realität werden. Und ich habe auch ein bisschen Angst davor, was noch alles auf mich zukommt. Wie mein Leben zukünftig aussehen wird. Aber diese Ungewissheit macht mich auch irgendwie an.“
„Danke, das du so ehrlich bist. Gab es etwas, was du auf gar keinen Fall mehr erleben möchtest?“

Sie dachte einen Moment nach. „Das mit dem Klo war erniedrigend. Aber nachher fand ich es erregend.“ Sie machte eine kurze Pause. „Also, eigentlich gab es nichts, was ich nicht mehr möchte. Und Herr, darf ich Euch eine Frage stellen?“
„Natürlich. Du darfst wirklich offen sprechen.“
„Warum habt ihr mich gestern Abend nicht genommen?“
„Du hast es erhofft, richtig?“
„Ja, Herr. Ich wollte es sogar unbedingt.“
Ich musste grinsen. „Und genau deshalb habe ich dich nicht berührt. Nicht deine Wünsche zählen mehr. Nur noch meine.“

Philomela machte eine längere Pause. „Darf ich noch eine Frage stellen, Herr?“
„Natürlich, solange wir noch hier sitzen.“
„Wie wird das morgen im Büro?“ In ihrem Blick entdeckte ich leichte Sorgen.
„Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Also, ich bin wie bisher Herr Breitmann für dich, du bist Frau Söller, wir siezen uns und begegnen uns als Kollegen. Und du bekommst von mir noch ein kleines Geschenk, dass dich ständig heimlich an unser Geheimnis erinnert. Mehr nicht.“
Sie blickte mich fragend an.
„Lass dich überraschen. Und nach Feierabend kommst du wieder zu mir. Ab da bist du wieder meine Gefangene.“
„Danke, Herr.“





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Stamm-Gast

N R W


Alles was im Einvernehmen passiert , ist Normal

Beiträge: 491

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  RE: Philomelas Traum Datum:21.04.21 17:58 IP: gespeichert Moderator melden


Erst einmal Danke !

Genau so mag ich BDSM mit Verantwortung , Zärtlichkeit und Vertrauen .

Ich werde nicht jede Fortsetzung kommentieren , aber mit Ungeduld erwarten .

.
95 % der Literatur sind Kopfkino selbst die Bibel denn keiner der Schreiber war dabei

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Erin
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Brandenburg


Lebe deine Träume

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  RE: Philomelas Traum Datum:21.04.21 21:09 IP: gespeichert Moderator melden


Bis hierher gut geschrieben undd gefällt mir ganz gut. Also weiter so.
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Matze23
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  RE: Philomelas Traum Datum:24.04.21 11:26 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank allen für die positiven Kommentare!



4. Pizza und Regeln

Der Vormittag schien zu einer ersten Belastungsprobe unserer neuen Beziehung zu werden. Ihre Erfolge beim Frühstück animierten sie dazu, ihre Grenzen weiter auszuloten. So zappelte sie durchs Haus wie ein Duracell-Äffchen mit frisch eingelegten Batterien und hielt mich über alle neuen Erfolge auf dem Laufenden.

Klar, sie musste sich auch erst in ihre neue Rolle einfinden und die neuen Beschränkungen und verbliebenen Möglichkeiten durch Ausprobieren austesten. Aber nicht auf Kosten meiner Nerven.

„Herr, seht mal, ich kann mir trotz Fesseln ein Glas Wasser selbst einschenken.“
Ohne auf ihren ‚Erfolg‘ einzugehen, rief ich sie zu mir.

„Philomela!“
Sie blickte wegen meines ernsten Tons irritiert auf. „Ja, Herr?“
„Habe ich dir erlaubt, zu sprechen?“
„Äh… nein… Herr?“ Sie sah mich fragend an.

„Ab sofort wirst du nur noch sprechen, wenn ich es ausdrücklich erlaube. Verstanden?“
„Äh… ja, Herr.“
„Wenn ich dich etwas frage, wirst du nur auf die Frage antworten. Klar?“
„J.. ja, Herr.“
„Und wenn du selbst etwas sagen oder fragen möchtest, wirst du zuerst um Erlaubnis bitten.“
„Ja, Herr.“ Ihre Stimme wurde immer leiser.

„Gut. Dann lass uns das nächste Problem angehen. Ich hatte nicht mit Besuch gerechnet und habe nichts zum Essen im Haus. Wir werden uns daher eine Pizza bestellen. Welche magst du besonders?“
„Herr, ich könnte für uns kochen. Ich bin eine gute Köchin.“

Ich sah sie wieder ernst an. „Philomela, war das eine Antwort auf meine Frage?“
„Äh… nein, Herr.“
„Ich glaube dir zwar, dass du gut kochen kannst, aber mit diesen Fesseln werde ich dir kein Messer in die Hand drücken. Also nochmals meine Frage: Was für eine Pizza möchtest du?“
Philomela war sichtlich geschockt. Sklave zu sein schien doch mehr Konsequenzen zu haben als nur Handschellen zu tragen.
„Entscheidet Ihr, Herr.“
„Gut. Also zweimal Pizza Salami.“
„Danke, Herr.“


* * *

Da Philomela alle ihre Kleidung und Wäsche in ihrer eigenen Wohnung hatte, musste sie in ihrer Wohnung schlafen. So kam jetzt der Moment des ersten Abschieds.
„Philo, komm her und setz dich.“
Ohne zu zögern setzte sie sich auf den Stuhl, der vor mir stand.
„Ich werde dir jetzt das versprochene Geschenk geben.“
Ich spürte ihren Blick und die Aufregung, aber ich tat so, als bemerkte ich es nicht. So kniete ich mich vor sie hin, ihre Knie direkt vor mir. Aus einem kleinen Karton nahm ich zwei breitere Ledermanschetten heraus, die mit einem relativ kurzen, vernieteten Lederband verbunden waren. Die Manschetten legte ich um ihre Beine, direkt oberhalb ihrer Knie, zog sie so stramm an, dass sie nicht über das Knie rutschen konnten, und verschloss sie. Ich hatte die Größe gut abgeschätzt, denn sie passten auf Anhieb.

„Philo, diese Kniebänder wirst du jetzt ständig tragen, wenn du keine anderen Fesseln von mir erhältst. Du bekommst einen Schlüssel, damit du sie zum Duschen und Umziehen ablegen kannst, aber nur dafür.“
Ich blickte sie an, aber sie zeigte nur die leichte Erregung von vorhin. „Im Büro wirst du nur noch weite, lange Röcke tragen, und darunter diese Manschetten. Sie werden dich behindern, aber nicht sehr. Dafür werden sie dich ständig daran erinnern, wem du gehörst und was deine Position ist. Auch wenn ich nicht zugegen bin.“
„Danke, Herr.“
„Den Schlüssel verwahrst du zuhause. Im Büro brauchst du ihn nicht und hier habe ich einen Zweitschlüssel. Verstanden?“
„Ja, Herr.“
„Ich werde es morgen im Büro in einem unbeobachteten Moment überprüfen.“
„Ja, Herr.“
„So, und jetzt werde ich deine Fesseln lösen. Du kannst dein Kostüm wieder anziehen und dann nach Hause gehen. Wir sehen uns morgen im Büro.“
„Danke, Herr.“

* * *

„Guten Morgen, Frau Söller.“
„Guten Morgen, Herr Breitmann.“ Philomela strahlte mich an.
„Sie sehen gut aus. Irgendwie verändert.“
„Danke, Herr Breitmann. Das macht sicher die neue Frisur.“

Es fiel gleich auf. Ich konnte zwar nur ihren Oberkörper sehen, aber statt ihres strengen Kostüms war sie mit einem einigermaßen modischen Pullover bekleidet und die langen Haare trug sie in einem Pferdeschweif, nur zusammengehalten von einem Haargummi.
„Haben Sie die Umsatzzahlen des letzten Monats im Südwesten?“ Ich versuchte, gleich sachlich zu werden.
„Natürlich, wie besprochen, Herr Breitmann. Möchten Sie sie am Bildschirm ansehen?“
Ich ging um den Schreibtisch herum und sah gleich, dass sie einen langen Faltenrock trug. Als ich neben ihr stand, zeigte sie auf ihren Monitor. „Hier, Herr… Breitmann“, schob sie schnell nach. Schließlich sollte die Kollegin, die ihr gegenüber saß, keinen Verdacht schöpfen.

Gleichzeitig zog sie die Beine auseinander und ich konnte deutlich erkennen, wie die Kniefesseln die Bewegung abrupt stoppten. Sie hatte sich an alle Anweisungen gehalten. Am Liebsten hätte ich ihr einen Kuss gegeben, aber das war hier tabu. Also blieb ich förmlich. „Sehr schön, Frau Söller, vielen Dank. Schicken Sie mir die Datei bitte zu. Wir sehen uns später!“ Ich lächelte ihr noch zu und verließ dann ihr Büro.

* * *

„Hallo Philo!“
„Guten Abend, Herr.“
Philomela stand vor meiner Haustüre, den Blick gesenkt. Sie musste wohl direkt aus dem Büro gekommen sein, denn sie trug die gleich Sachen wie heute Vormittag. Mein gestriger Vortrag schien sie beeindruckt zu haben, denn sie traute sich nicht, mich anzusprechen.

„Komm herein. Du darfst mich begrüßen.“
„Danke, Herr.“
Ich bemerkte das Leuchten in ihren Augen, als sie auf mich zutrat und mich umarmte. Ich suchte ihren Mund und wir tauschten einen innigen Kuss aus, bis ich mich wieder losriss.

„Komm mit, in den Keller.“
Sie folgte mir mit kleinen Schritten, kam aber mit der Treppe gut zurecht.
„Wie erging es dir mit den Kniebändern? Du darfst offen sprechen.“
„Danke, Herr. So langsam tun sie etwas weh, ich glaube, sie scheuern etwas.“
„Hat jemand etwas bemerkt?“
„Ich glaube nicht, Herr. Ich habe ja auch schon früher kleine Schritte gemacht.“
„Und seit wann trägst du sie?“
„Seit Ihr sie mir gestern angelegt habt, Herr.“
„Ohne Pause?“
„Es war Eure Anweisung, Herr. Ich habe sie befolgt.“

Ich war beeindruckt. Sie hatte zwar den Schlüssel, aber mein Wort war stärker als jeder Schmerz. „Gut, bis auf weiteres darfst du sie zum Schlafen ablegen. Damit die Haut sich erholen und daran gewöhnen kann.“
„Danke, Herr.“
„So, und jetzt darfst du dir die Fesseln für heute aussuchen. Wähle weise, denn ich werde sie erst wieder entfernen, wenn du nach Hause gehst.“
Ohne zu zögern ging sie auf die Bagno-Handeisen zu. „Diese hier, Herr.“
„Bist du sicher? Die sind sehr restriktiv und auf Dauer unangenehm.“
„Ich bin mir sicher, Herr.“
„Dann lege deine Kleidung wieder ab. Pulli, Rock und Schuhe.“
„Ja, Herr.“

Wieder stand sie nur in ihrer Wäsche vor mir und hielt mir gleich ihre Hände entgegen. Hatte sie extra erotischere Wäsche angezogen? Egal, ich durfte eh nicht mir ihr intim werden. So nahm ich ihre Hände, legte sie in die unteren Ausbuchtungen, fädelte den oberen Metallbügel in die Schraube ein und zog die Flügelschraube an. Zum Schluss steckte ich ein Schloss zur Fixierung in die vorgesehene Öffnung.
Wie schon gestern testete sie ihren Spielraum. Sie konnte zwar diesmal die Hände weiter vom Körper weg strecken, aber greifen war fast unmöglich. Gleichzeitig ging ich vor ihr auf die Knie, um die Kniefesseln zu lösen.

„So, komm nach oben.“
Sie zögerte. „Aber Herr…“
Ich sah sie skeptisch an.
„Ich könnte fortlaufen, Herr.“

Innerlich schüttelte ich den Kopf. Was hatte ich mir da angetan? Eine Frau, die darauf bedacht war, möglichst restriktiv gefesselt zu sein? Ich dachte immer, Freiheit wäre ein hohes Gut, das jeder anstrebt. Okay, vielleicht mal für eine Spielsession die Restriktion spüren, sich fallen lassen und die Erregung genießen, aber ständig? Nun, für mich machte es eh keinen Unterschied, ob sie jetzt gut laufen konnte oder nicht, und so suchte ich für sie diesmal eine schwere Schrittkette mit massiven Schellen aus.

Kaum klickten die Schlösser, spürte ich regelrecht, wie Philomela befreit aufatmete.
„Danke, Herr.“ Diesmal klang es wirklich nach Dankbarkeit, nicht wie eine herunter gebetete Formel.

* * *

Später beim Abendessen saß Philomela fassungslos, ja fast verzweifelt vor ihrem Teller. Mit ihren streng gefesselten Händen konnte sie zwar das Messer greifen, aber damit schmieren klappte schon nicht mehr. Oder gar das Brot zu greifen, um es in den Mund zu schieben. Ich aß in Seelenruhe mein Brot und beobachtete das Geschehen ohne eine Regung aus dem Augenwinkel. Und anders als am Vorabend halfen auch keine Tricks; ihr Freiheitsgrad mit diesen restriktiven Fesseln war einfach zu gering. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus.

„Herr, darf ich sprechen?“ In ihrer Stimme lag fast schon Panik, und so nickte ich nur.
„Herr, ich schaffe es nicht.“
„Ja, und?“
„Bitte, Herr, helft mir!“

„Philomela“, ich sah sie dabei streng an, „du musst wissen, dass ich dir niemals Dinge zumuten würde, die du nicht bewältigen kannst. Aber diese Fesseln hast du dir, trotz Hinweis und Nachfrage, selbst ausgesucht.“

Sie sah mich fast schon panisch an.

„Du konntest noch nicht wissen, sie streng diese Fesseln sein werden, daher werde ich dir heute noch mal helfen. Aber in Zukunft musst du die Konsequenzen alleine tragen, wenn deine Fantasie mit dir durchgeht. Verstanden?“
„Ja, Herr“, antwortete sie mir mit leiser Stimme. „Ich werde zukünftig mehr aufpassen.“
„Das ist gut. So, und jetzt gib deinen Teller her.“





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Matze23
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  RE: Philomelas Traum Datum:28.04.21 09:29 IP: gespeichert Moderator melden


5. Dresscode

Wir waren zwar erst in paar Tage zusammen, und schon hatte sich das gemeinsame Abendessen bereits zu einem Ritual entwickelt, um die Probleme, die sich für uns beide aus dieser für uns noch ungewohnten Form der Partnerschaft ergaben, zu diskutieren. Ich bemerkte Philomelas innere Unruhe und wusste bereits, dass sie gleich die Standardfrage stellen würde.

„Herr, darf ich sprechen?“
„Du darfst, Philo.“
„Herr, Ihr habt mir aufgetragen, nur noch lange Röcke zu tragen.“
„Ja, habe ich.“
„Herr, ich habe nur zwei Stück davon. Früher habe ich lieber Hosen in der Freizeit angezogen.“
„Ja, und? Komm auf den Punkt.“
„Herr, in der Firma wird erwartet, dass ich nicht jeden Tag das Gleiche anhabe.“
„Ah, ich verstehe. Du möchtest also um Erlaubnis fragen, dir neue Sachen kaufen zu dürfen.“

Ich spürte ihre Erleichterung.
„Ja, Herr.“
„Du kannst mich auch direkt fragen.“
„Ja, Herr.“
„Brauchst du nur Röcke, oder auch andere Sachen?“
„Nur Röcke, Herr.“

Ich blickte auf meine Armbanduhr. „Die Geschäfte haben noch zwei Stunden auf. Wir gehen jetzt gleich.“
„‘Wir‘, Herr?“
„Ja, ‚wir‘. Du und ich.“

Philomela sah mich etwas irritiert an.
„Du warst noch nie mit einem Mann zusammen shoppen?“
„Nein, Herr.“
„Dann wird es Zeit. Geh schon mal in den Flur und lege dir die Kniefesseln an. Ich muss noch was holen.“

Ich ging schnell ins Schlafzimmer, um dort einen Pulli zu holen und dann in den Keller. Als ich in den Flur zurück kam, stand Philomela bereits mit der Kniefessel da. Ich öffnete ihre anderen Fesseln, damit sie sich anziehen konnte.

Einen langen Rock mit Kniefesseln anzuziehen, ist nicht so ganz einfach, da sie ja ihre Beine nicht weit hochheben konnte. Aber sie hatte wohl schon etwas Übung und kurz darauf saß der Rock um ihrer Taille. Dann wollte sie nach ihrem Pulli greifen.

„Halt, Philo. Zieh heute bitte diesen Pulli hier an.“
Ich reichte ihr einen dunklen Kapuzenpulli von mir, der beim Waschen etwas eingelaufen war und mir daher nicht mehr passte. Philomela schaute mich etwas verwundert an, aber folgte meiner Anweisung.

„Jetzt die Schuhe. Zieh‘ besser flache Schuhe an.“
„Ja, Herr.“
„So, und jetzt stecke bitte deine linke Hand ganz durch die Känguru-Tasche des Pullis durch.“
Ich merkte ihr an, dass sie mich jetzt gerne mit Fragen bombardiert hätte, aber sie hatte keine Sprecherlaubnis und so blieb sie stumm und tat, was ich verlangte. Aus meiner Tasche holte ich eine Stahlfessel und legte sie um Philomelas Arm.

„Gib mir die andere Hand.“
Überrascht gab sie sie mir, und ich legte ihren Arm in die Schelle und verschloss sie. Ihre Arme lagen jetzt direkt aufeinander und die Hände zeigten nach außen, jeweils nahe dem anderen Ellenbogen. Ich zog noch an ihrem Arm, so dass sie Schelle in der Tasche verschwand und nahm sie sanft an der Schulter.
„So, jetzt können wir gehen.“
„Aber… aber Herr…“ In ihren Augen stand leichte Panik.

„Vertrau mir, Philo. Alles wird gut und es wird dir Spaß machen.“ Ich musste leicht grinsen, als ich sie durch die Türe zum Auto schob.

* * *

Philomela war nicht bei der Sache. Ständig sah sie sich um, ob nicht jemand ihr peinliches Geheimnis entdecken würde; außerdem war sie ständig am Nachjustieren, dass nicht die Finger auf einer der beiden Taschenseiten herausschauten, da die Tasche eigentlich ein wenig zu kurz war.

Ich hielt ihr einen Rock hin, den ich von der Kleiderstange genommen hatte.
„Gefällt er dir?“
„Ja, Herr, ich…“

So konnte das nicht weitergehen. Ich griff etwas fester nach ihrem Oberarm und drehte sie zu mir.
„Sieh mich an, Philo.“
Verschüchtert hob sie den Kopf.
„Niemand hier interessiert sich für dich. Du möchtest gerne gefesselt sein, und jetzt bist du es. Akzeptiere es und konzentriere dich auf das, was wir hier möchten, nämlich Röcke für dich zu kaufen. Und wenn doch etwas passieren sollte, bin ich ja bei dir und beschütze dich. Okay?“
„J… ja, Herr.“
„Also gut, nochmal. Gefällt dir der Rock hier?“
„Nicht so richtig, Herr.“
„Na also, geht doch. Welcher würde dir gefallen?“

Sie ging ein Stückchen weiter und zeigte mit einem Finger, der aus der Tasche ragte, auf ein Teil. „Der hier, Herr.“
Ich nahm ihn vom Ständer und zeigte ihr das Etikett. „Ist das deine Größe?“
„Nein Herr. Eine Nummer kleiner.“
So suchte ich die passende Größe aus und nahm den Rock. „Jetzt gehen wir anprobieren.“
Wieder blickte sie mich panisch an. Ich ignoriere ihren Blick und drängte sie in Richtung der Kabinen. Wortlos schob ich sie hinein, schloss den Vorhang und begann, ihr ihren Rock auszuziehen. Dann hielt ich ihr den neuen Rock hin.

„So, jetzt schlüpf‘ hinein.“ Ich fasste fast schon zärtlich um ihre Hüfte und schloss den Reißverschluss im Rücken. „Und, gefällt er dir?“
Sie drehte sich etwas vor dem Spiegel und ich sah, wie sich ihr Blick entspannte. Ein erstes Strahlen huschte über ihr Gesicht. „Ja, Herr, er ist schön.“
„Gut, dann nehmen wir ihn.“ Ich zog ihr den Rock wieder aus und ihren eigenen wieder an. „Und jetzt suchen wir weitere aus.“
„Ja, Herr, gerne.“

Diesmal betraten wir die Kabine mit einer größeren Auswahl an Röcken, die ich über meinem Arm trug. Eine Verkäuferin fragte kurz, ob sie uns helfen könne, aber ich verneinte und sie ließ uns in Ruhe. Als ich Philomela dann ihren eigenen Rock für die Anprobe wieder auszog, bemerkte ich einen kleinen Fleck in ihrem Schritt. Hatte sie sich vor Schreck leicht eingenässt oder erregte sie die Situation? Beim Anprobieren des nächsten Rockes kam ich ihrem Schritt etwas näher und zog die Luft ein. Es roch nach Sex. Sie war erregt!

Genau das wollte ich. Sie sollte ihre Fesseln mit etwas Positiven, ja, mit sexueller Erregung verbinden. Ich war zufrieden... Schließlich verließen wir den Laden mit einem halben Dutzend neuer Röcke und Philomela strahlte. Vor der Türe drehte ich sie zu mir und gab ihr wortlos einen langen Kuss, den sie bereitwillig erwiderte.




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Matze23
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  RE: Philomelas Traum Datum:01.05.21 08:41 IP: gespeichert Moderator melden


6. Tränen

Mittlerweile waren wir schon gut einen Monat zusammen, oder genauer gesagt, sie war meine Gefangene. Oder meine Sklavin? Egal. Und noch immer hatten wir keinen intimen Kontakt; von etwas Umarmen und Streicheln im Rahmen ihrer eingeschränkten Möglichkeiten mal abgesehen. Und ja, wir küssten uns oft und innig. Es war mir wichtig, ihr zu zeigen, dass sie nicht nur meine Sklavin, sondern auch meine geliebte Freundin war. Und ich war mir sicher, dass ihre Reaktion nicht aus Erdulden, sondern aus echter Zuneigung entstand.

Aber jetzt war es an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen. Sollte ich mit ihr schlafen? Und wenn ja, konnte ich das mit meinem Gewissen vereinbaren? Schließlich war sie ständig gefesselt und durch ihre Unterwerfung würde sie mich nicht davon abhalten können, egal, ob sie es auch wollte oder nicht. Also wäre ein Beischlaf mit ihr eigentlich immer eine Form von Vergewaltigung. Auch wenn ich wohl nie dafür strafrechtlich verfolgt werden würde, sollte alles, was ich tat, sich für mich ‚richtig‘ anfühlen; denn schließlich liebte ich sie.

Und auch für meinen Hormonspiegel wurde es nicht leichter. Viele Nächte lag diese begehrenswerte Frau direkt neben mir, nur eine Armlänge entfernt. Es wurde immer schwieriger für mich, sie NICHT anzufassen.

Also was tun? Es musste eine Lösung her.

* * *

„Philo, komm her.“
Ich stand inmitten des sonnendurchfluteten Wohnzimmers und wartete auf Philomela. Wie schon so oft geübt, stellte sie sich direkt vor mich hin, nur eine knappe Armlänge entfernt, und blickte zu Boden. Ich griff nach ihren Händen und öffnete die Armfesseln und danach ihre Fußkette. Philomela sah mich auch weiterhin nicht an, aber ich spürte ihre Verwunderung.

„Zieh dich aus. Komplett.“
Sie zögerte kurz, da ich dies noch nie von ihr verlangt hatte, aber dann folgte sie. Strumpfhose, Hemdchen, BH, Slip… und zum ersten Mal sah ich komplett nackt, ohne irgendein bedeckendes Teil. Sie war so wunderschön… Wie gerne hätte ich jetzt… Nein, ich musste mich zusammenreißen.

„Hände hinter den Rücken“, wies ich sie an. Sie folgte mechanisch und kurz darauf waren ihre Hände in restriktive Gelenkhandschellen gelegt. Ich ging um sie herum und legte ihr wieder die Fußfesseln an. Mein Gesicht war nur Zentimeter von ihrer zarten Haut entfernt. Ich konnte nicht anders und griff nach ihr. Mit den Fingern fuhr ich sanft ihre Kontur ab, beginnend an den Brüsten, über die Taille und Hüfte bis zu den Knien. Sie zitterte leicht; sicher nicht vor Kälte, aber vermutlich vor Angst oder auch Erregung.

„Du bist wunderschön, Philo.“
„Da… danke, Herr.“ Ihre Stimme zitterte ebenfalls.
Mit einem flüchtigen Kuss auf ihren Bauch riss ich mich los und griff nach dem Maßband und Klemmbrett, welche ich mir bereits zurecht gelegt hatte. Dann begann ich sie zu vermessen.

Brustweite, Unterbrust, Taille, Hüfte…
„Mach‘ deine Beine auseinander.“
Philomela war sichtlich verwirrt über das, was ich da tat, aber sie folgte der Anweisung und stellte sich so breit hin, wie es die Fußkette erlaubte.
Jetzt musste ich ihr in den Schritt greifen, aber ich versuchte, sie dabei so wenig wie möglich zu erregen. Ich brauchte die Abstände von Klitoris, Vulva und Anus, und das ging nun mal nicht anders. Aber ich roch und spürte, dass sie erregt war; jetzt war es sicher hart für uns beide, konzentriert in unseren Rollen zu bleiben.

Nachdem ich alle Maße auf dem Klemmbrett notiert hatte, sah ich noch einmal sehnsüchtig an ihr herunter. Warum konnten wir nicht einfach ein ‚normales‘ Liebespaar sein? Warum musste sich alles so kompliziert entwickeln? Aber es musste weitergehen.

„Danke, Philo, ich bin fertig. Du darfst dich aufs Sofa setzen.“
„Danke, Herr.“ Ihre Stimme zitterte immer noch leicht und ihr Blick fragte eigentlich ‚so ganz nackt? Ohne meine Wäsche?‘, aber sie folgte.

Wortlos setzte ich mich neben sie und nahm sie in den Arm. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, und so nahm ich sanft ihren Kopf und brachte unsere Münder zusammen. Mit meiner freien Hand strich ich zum ersten Mal über ihre nackte Brust und ich spürte ihre steigende Erregung. Meine Hand wanderte tiefer und ihr Atem wurde schneller. Schließlich erreichte ich ihre Klitoris und massierte sie sanft, und es dauerte nicht lange, bis Philomela von einem heftigen Orgasmus überrollt wurde. Sie versuchte, als ihre Zuckungen langsam nachließen, sich so eng wie möglich an mich zu drücken und mich ebenfalls zu streicheln, was die Fesseln jedoch effektiv verhinderten. So blieb ihr nur eine weitgehend passive Rolle.

Ich streichelte sie weiter sanft am Bauch, vermied aber jetzt alle wichtigen erogenen Zonen, um sie nicht noch weiter zu reizen.
„Ich liebe dich, Philo.“
„Ich liebe Euch auch, Herr.“
Ich spürte, wie sie gerne nach mehr verlangt hätte, aber ihre Rolle verbot ihr dies. Sie konnte nur auf meine Sehnsüchte hoffen.

„War es schön für dich?“
„Es war wunderschön, Herr.“
Ich machte eine ausgedehnte Pause. „Streichelst du dich eigentlich auch selbst, wenn du alleine in deiner Wohnung bist?“
Ich spürte förmlich, wie sie rot wurde.
„Manchmal, Herr.“
„Danke, dass du so ehrlich bist.“
„Ihr habt es mir nicht verboten, Herr.“ Sie klang fast entrüstet.
„Das ist richtig, Philo. Aber du hast dich mir unterworfen, ganz und gar. Und so gehört auch deine Sexualität ganz und gar mir. Verstehst du das?“
„Ich verstehe, Herr.“
Wieder machte ich eine theatralische Pause. „Ich werde dich jetzt von diesen Gewissensnöten befreien.“
Ich konnte ihren entsetzten Blick erkennen. „Wollt ihr mir wehtun, Herr?“
„Nein, Philo, mein Schatz. Ich werde dir niemals wehtun, ich liebe dich schließlich! Aber ich habe gerade die Maße für einen Keuschheitsgürtel abgenommen. Damit wirst du dich nur noch befriedigen können, wenn ich es möchte oder erlaube.“

„Ich verstehe nicht, Herr.“
„Du wirst ab sofort eine stählerne Unterwäsche tragen, die dir den Zugriff auf deine empfindlichen Stellen untersagt. Nur ich habe den Schlüssel, und nur ich werde mich von nun an um deine Sexualität kümmern. So wie du es wolltest. Ich bestimme ab sofort auch diesen Teil deines Lebens.“

Sie saß nur stumm da, aber es sah so aus, als ob ihr die Konsequenz dieses Gürtels so langsam bewusst wurde.
„Es gibt da nur ein kleines Problem. Diese Maßanfertigung wird fast zwei Monate dauern, daher lege ich dir gleich einen provisorischen Gürtel an. Der ist nicht so bequem und womöglich auch nicht so sicher, aber es ist ein Anfang. Und du kannst dich langsam an diesen neuen Aspekt deines Lebens gewöhnen. Steh jetzt auf und stell dich wieder dort hin.“

Ich spürte ihren inneren Widerstand; dass jetzt etwas auf sie zukam, was sie nicht wollte oder zumindest nicht abschätzen konnte. Aber sie folgte, wie sonst auch immer. Aus dem Wandschrank holte ich währenddessen ein preiswerteres chinesisches Keuschheitsset, das ich schon mal grob auf ihre Maße eingestellt hatte, soweit es ohne Ausmessen möglich war.

Philomela stand wieder mit gesenktem Kopf da. Diesmal machte sie den Eindruck eines Opferlammes, das zum Schlachtaltar geführt wurde und sein kommendes Schicksal erahnte.

Zuerst kam der stählerne BH an die Reihe. Ich konnte ihren entsetzten Blick erkennen, als ich die Schalen über ihre Brüste legte. Schulter- und Brustbänder waren alle getrennt ausgeführt und so musste ich ihre Handschellen nicht öffnen.
„Mit diesem BH sind deine Brüste vor Berührung geschützt“, erläuterte ich ihr. „Du wirst ihn immer tragen und auch ohne meinen Schlüssel nicht ablegen können. Einen BH aus Stoff wirst du ab sofort nicht mehr brauchen.“
Ich trat hinter sie, um die Brustbänder unter ihren Armen durchzufädeln und zusammenzuführen. Als die Schlösser mit einem deutlichen Geräusch einrasteten, zuckte Philomela zusammen, blieb aber weiter stumm.
Ich trat wieder vor sie. „Du siehst gut darin aus. Und du hast an Oberweite gewonnen.“ Ich war mir sicher, dass sie meine Einschätzung in diesem Augenblick nicht teilte.

Als nächstes legte ich ihr den Taillengurt um, aber dieser passte noch nicht. So nahm ich ihn ab und verstellte vor ihren Augen die Weite über die dafür vorgesehenen Schrauben. Zusätzlich bog ich noch etwas an der Form und streifte ihn wieder um ihre Taille. Diesmal saß er besser, aber ich würde jetzt wohl zumindest täglich kontrollieren und nachjustieren müssen.

Jetzt fehlte noch der mental schwierigste Part, der Schrittgurt. Ich hängte ihn hinten ein und wies sie an, wieder die Beine zu öffnen. Dann zog ich ihn zwischen ihren Beinen durch und so langsam legte er sich immer enger über ihren Venushügel und die Vulva. Philomela zuckte kurz, weil das Metall so kalt war, aber sagte wiederum nichts.

Dann kam der Point-of-no-Return. Ich fädelte das Schloss ein und ließ es einrasten. Aus ihren Augen sah ich eine Träne rinnen. Ich konnte mir vorstellen, wie schwer es für sie sein würde, auf den letzten verbliebenen Rest von Freiheit zu verzichten. Aber irgendwann würde sie den Gürtel akzeptieren. Und wenn ich ehrlich war, tat ich es eigentlich für mich. Ab sofort war ihre Grotte versperrt; egal, wie stark meine Hormone kochen würden, ich konnte jetzt einfach nicht mehr mit ihr schlafen. Nur den Schlüssel, den müsste ich natürlich so verwahren, dass ich nicht sofort schwach werden konnte.

Ich tat das jetzt einzig Richtige und nahm sie zärtlich in den Arm. Jetzt ließ sie ihren Tränen freien Lauf, und ich hielt sie einfach nur. Gab ihr zu verstehen, dass ich trotzdem weiter für sie da war. Dass ich sie weiterhin lieben würde.
„Es ist das Beste für uns Beide, glaube mir“, flüsterte ich ihr ins Ohr. Irgendwann würde sie es verstehen. „Möchtest du dich sehen?“

Zaghaft nickte sie mit dem Kopf. Ich legte meinen Arm um ihre Schulter und führte sie zu dem hohen Spiegel im Flur. Dort sah ich sie ebenfalls zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit. Der Gürtel sah aus wie ein silberner, hochgeschnittener Stringtanga, und der BH sorgte für eine üppige Oberweite. Ich strich über ihren BH, um ihr zu zeigen, dass sie nichts mehr spüren würde und sah ihr an, dass sie diese Erfahrung gerne selbst gemacht hätte. Erneut ließ sie ihren Tränen freien Lauf, doch dann passierte etwas Unerwartetes.

Sie wurde plötzlich still, befreite sich aus meinem Arm und nahm wieder ihre steife Haltung mit gesenktem Kopf ein.
„Darf ich sprechen, Herr?“ fragte sie mit noch leicht brüchiger Stimme.
„Du darfst.“
„Herr, ich weiß, dass ihr mir niemals schaden wollt. Wenn ihr also der Ansicht seid, dass dieser Gürtel richtig für mich ist, dann ist er es. Ich habe darum gebeten, dass ihr über mich verfügt und für mich entscheidet. Bitte, Herr, verzeiht mir meinen Gefühlsausbruch.“

„Komm her, Philo.“
Zaghaft kam sie in meine offenen Arme.
„Auch wenn du meine Gefangene oder meine Sklavin bist, so bleibst du doch ein Mensch. Ich finde es gut, wenn du manchmal deine Gefühle zeigst. Und ich kann dich gut verstehen. Das heute ist ein großer Schritt für dich. Das braucht Zeit.“
„Danke, Herr.“
„So, und jetzt zieh dich wieder an. Ich öffne dir deine Fesseln.“


* * *

Die erste Nacht im Keuschheitsgürtel verlief nicht gut. Philomela wälzte sich ständig hin und her, wobei ich nicht erkennen konnte, ob der Gürtel einfach nur unbequem war oder sie irgendwelche Dinge beschäftigten. Und auch ich konnte nicht schlafen. Erste Zweifel plagten mich. War es richtig, sie in diesen Gürtel zu zwingen, auch wenn sie ihn wohl irgendwie akzeptiert hatte? Hatte ich wirklich das Recht dazu oder war das klassische Nötigung? Ich hatte gehofft, dass die Ängste, ihr nachts etwas anzutun, jetzt weg wären, aber dafür kamen andere.

„Kannst du auch nicht schlafen, Philo?“
„Nein, Herr.“
„Tut der Gürtel weh?“
„Nein, Herr. Es ist…“
„Beschäftigen dich diese neuen, gravierenden Veränderungen?“
„Ja, Herr.“
„Komm zu mir, mein Schatz.“ Jetzt, da sie sicher verschlossen und der Schlüssel im Hobbyraum im Keller weggeschlossen war, musste ich keine Angst mehr haben, dass mich meine Hormone überrumpeln würden. Ich konnte mit gutem Gewissen mit der Frau meiner Träume kuscheln.

Sie rutschte zu mir herüber und zum ersten Mal nahm ich sie im Bett fest in den Arm. Sie war, bis auf das Metall, komplett nackt, und ich trug nur eine Boxershorts. Es tat so gut, ihre warme, feuchte Haut auf meiner zu spüren. Und auch ihr tat es wohl gut, den kurz darauf schmiegte sie sich, so eng es ging, an mich.
„Herr, darf ich sprechen?“
„Natürlich, mein Schatz.“
„Herr, darf ich Euch intim berühren?“
Jetzt verblüffte sie mich. Ich stammelte nur „J… ja… natürlich.“
Sie legte ihre Hand auf mein Glied und streichelte es sanft durch den Stoff hindurch. Meine Erregung blieb ihr nicht verborgen und so suchte sie meinen Mund. Ich ließ es geschehen, obwohl sie eigentlich keine Erlaubnis dazu hatte, aber meine Sehnsucht nach ihrer Nähe war einfach zu groß.

Plötzlich löste sie sich. „Herr, darf ich Euch eine Freude machen?“
Ich ahnte schon, was kommen würde, aber es war ihre Initiative, nicht mein aufgezwungener Wille, und so stimmte ich zu. Sie kroch unter die gemeinsame Decke und zog, so gut es mit ihren gefesselten Händen ging, meine Shorts herunter. Kurz darauf spürte ich etwas Warmes, Feuchtes um mein Glied und dazu eine raue Zunge, die mich sanft massierte. Auch ich war sexuell ausgehungert, und wie bei ihr am Nachmittag dauerte es nicht lange, bis ich kam und ihr meine gesamte Ladung in ihren Rachen schoss. Sie blieb noch eine Weile, bis meine Erektion abgeklungen war, und kroch dann wieder zu mir hoch. Selbst im Dunkeln konnte ich ihr strahlendes Lächeln erkennen.

„Danke, mein Schatz, das war wundervoll.“
Sie strahlte mich an und gab mir einen kurzen, salzigen Kuss. „Das war mein Dankeschön für den unglaublichen Orgasmus heute Mittag, den ihr mir geschenkt habt, Herr.“

Und wieder plagte mich dieser Gedanke. Warum konnten wir nicht einfach ein ‚normales‘ Paar sein? Miteinander kuscheln, miteinander schlafen, ganz normal glücklich sein? Ich konnte es nicht ändern, also musste ich das Beste daraus machen.
„Komm her, Philo, ich möchte heute mit dir in meinen Armen einschlafen.“




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MartinII
Sklavenhalter

Norddeutschland


Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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Großartig - bin gespannt, wie es weitergehen wird.
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latexreisender
KG-Träger





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  RE: Philomelas Traum Datum:02.05.21 18:38 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle und fesselnde Geschichte welche schön zu lesen ist!
Mache weiter so und lasse uns nicht zu lange warten!
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Matze23
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  RE: Philomelas Traum Datum:05.05.21 16:14 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für die netten Kommentare!



7. Philomelas Wohnung

„Philo, ich möchte gerne mal deine Wohnung kennenlernen.“
Nachdem wir gemeinsam einen etwas schnulzigen Film angeschaut hatten, saßen wir noch auf dem Sofa, Philomela in meinem Arm, und kuschelten ein wenig. Sie verbrachte mittlerweile praktisch jede freie Minute bei mir; nur wochentags ging sie abends in ihre Wohnung, weil dort ihre Kleidung für die Arbeit hing. Und irgendwie hatte es sich so ergeben, dass ich noch nie ihre vier Wände gesehen hatte.

„Gerne, Herr. Nur… es ist nichts Besonderes.“
„Die Wohnung ist ein Teil von dir. Daher ist er sehr wohl etwas Besonderes. Und diesen Teil möchte ich kennenlernen.“
„Ja, Herr. Aber… Es ist nur…“
„Es ist nur… was? Werde ich dort Geheimnisse entdecken, die ich besser nicht entdecken sollte?“
„Nein, Herr. Nur…“
„Warum zögerst du dann?“
„Nun, Herr, ich bin nicht auf Besuch vorbereitet. Ich schlafe und frühstücke dort nur noch. Der Kühlschrank ist fast leer und zum gründlichen Putzen komme ich auch nicht mehr.“

Ich atmete erleichtert auf. „Das ist doch kein Problem. Am Freitag nach der Arbeit treffen wir uns in der Stadt, gehen zusammen einkaufen und dann verbringen wir das Wochenende bei dir. Wie klingt das?“
„Das klingt vernünftig, Herr.“

* * *

Wir trafen uns am Nachmittag vor einem großen Einkaufszentrum. Ich war etwas nervös, denn es war in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Zum ersten Mal traten wir gemeinsam in der Öffentlichkeit auf, und ebenfalls zum ersten Mal seit unserem Date damals im Restaurant würde ich längere Zeit mit ihr zusammen sein, ohne dass sie gefesselt war; vielleicht von dem Riemen zwischen ihren Knien mal abgesehen.

Wir begrüßten uns wie gewohnt mit einem Kuss und einer festen Umarmung, und dann hakte sie sich an meinem Arm unter. Sie drückte sich dabei eng an mich, so, als ob sie in meinen Armen Schutz suchen würde. Ihr schien es ähnlich zu gehen wie mir. Aber irgendwann ließ sich unsere Beziehung eh nicht mehr verbergen, also mussten wir einmal damit anfangen.

Wir zogen durch die Gänge des Supermarkts, an einem Arm den Einkaufswagen, im anderen sie. Sie wich nicht von meiner Seite und überließ mir die Initiative und die meisten Entscheidungen; nur gelegentlich wies sich mich vorsichtig darauf hin, dass bestimmte Sachen nicht zusammen passen würden. Sie schien von Essen und Kulinarik deutlich mehr Ahnung zu haben als ich, aber ihre Rolle verbat ihr, die Führung zu übernehmen.

Nebenbei bewunderte ich sie, wie sie sich mit diesen Kniefesseln bewegte. Sie machte zwar kleine Schritte, aber ihre Bewegungen sahen vollkommen normal aus und sie konnte problemlos mit meinem Tempo mithalten.

Als wir endlich alle Einkäufe verstaut hatten und im Wagen saßen, fiel die Anspannung wie ein Stein von uns ab. Sie blickte mich stumm, aber irgendwie erwartungsvoll an und ich konnte mich nicht mehr bremsen. Trotz der Enge des Wagens nahm ich sie in den Arm und wir tauschten einen innigen Kuss aus.


Bei ihr zuhause angekommen, trugen wir unsere Einkäufe zu ihr hoch und zum ersten Mal betrat ich ihre Wohnung. Sie war klein, aber hübsch eingerichtet; ein wenig verspielt vielleicht; halt eine typische Frauenwohnung. Philomela stand etwas rat- und hilflos im Flur und wusste nicht so richtig, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollte.

Plötzlich huschte ein Strahlen über ihr Gesicht und sie fing an, sich Rock und Pulli auszuziehen. Kurz darauf stand sie, wie jeden Abend, nur in Unterwäsche vor mir, den Kopf gesenkt und die Hände hinter dem Rücken. Ich war beeindruckt. Sie zeigte mir damit nicht nur ihre Unterwerfung, sondern gab auch die Verantwortung und Initiative komplett an mich ab. Jetzt musste ihr nichts mehr peinlich sein.

„Philo, lass uns die eingekauften Sachen wegräumen.“
„Nein Herr. Das ist alleine meine Aufgabe. Ich bin eure Dienerin. Erlaubt Ihr, dass ich anfange?“
Ich nickte nur leicht und schon griff sie nach den Einkaufstüten und verschwand in der Küche.
Jetzt stand ICH etwas verdattert im Flur, und so folgte ich ihr in die Küche.

„Ich koche dann mal für uns, Herr.“
„Kann ich dir dabei helfen?“
„Nein, Herr. Es ist allein meine Aufgabe, für Euch zu kochen.“
„Gut. Darf ich mich in der Zeit ein wenig in deiner Wohnung umsehen?“

Sie sah mich an. „Herr, Ihr dürft über mich verfügen. Das ist meine Wohnung, also dürft Ihr auch darüber verfügen.“ Sie versuchte, ein Grinsen mühsam zu verbergen.
„Danke, Philo.“
„Ihr hättet nicht fragen brauchen, Herr.“

Philomela wandte sich wieder dem Kochen zu und ich inspizierte ihre Wohnung. Mich interessierte besonders ihr Schlafzimmer, und dort ihr Kleiderschrank. Was trug sie früher in ihrer Freizeit? Gab es dort ‚Spielzeuge‘, die sie jetzt nicht mehr benutzen konnte? Mir war bewusst, dass ich damit tief in ihre Privatsphäre eindrang, aber hatte sie eigentlich noch eine? Oder anders gefragt, wollte sie überhaupt noch eine? Sie zog sich schließlich, im wahrsten Sinne des Wortes, jeden Tag vor mir aus.

Das Schlafzimmer war klein und hatte sogar nur ein Einzelbett. Sie schien schon länger keinen Herrenbesuch mehr gehabt zu haben, aber es war ordentlich gemacht. Machte sie es immer oder diesmal speziell für mich?

An der Wand stand ein Schrank und daneben eine Kommode mit mehreren Schubladen. Ich öffnete den Schrank. In den Fächern lagen ordentlich Pullis und ein paar Shirts, und darüber ein Fach mit Hosen. Ich nahm eine Jeans heraus; sie war nicht sonderlich modisch, aber okay. Mir war bewusst, dass sie diese Hose bis auf Weiteres nicht mehr tragen würde, ebenso wie die anderen Hosen und den Jogginganzug, den ich ebenfalls in dem Fach fand. Sollte ich ihr vorschlagen, diese Sachen an das Rote Kreuz zu spenden? Oder würde es noch mal eine Zeit geben, in der sie ohne Fesseln und stählernem Gürtel leben würde?

An der Kleiderstange hingen die mir bekannten Blusen, Röcke und Kostüme sowie ein paar ganz hübsche, kurze Sommerkleider. Ob sie die ebenso jemals wieder tragen würde? Vielleicht in einem gemeinsamen Urlaub? Ich wusste es nicht.

Dann wendete ich mich der Kommode zu. Söckchen, Strumpfhosen, Hemdchen… alles nichts Besonderes. Nur ein sehr sexy aussehendes Seidennegligee mit Spitze weckte mein Interesse. Für welchen Anlass hatte sie sich dieses Teil gekauft? Trug sie es heimlich? Oder war es gar ein Geschenk eines früheren Freundes? Ich legte es zur Seite. In der nächsten Schublade fand ich Schlafanzüge und weitere Unterwäsche. Normal bis etwas verspielter, aber nichts Aufregendes. Erst ganz unten entdeckte ich ein Seidenhöschen, wohl passend zu diesem Negligee. Mit kam ein Gedanke.

Ich ging zu Philomela in die Küche.
„Philo, zieh das bitte an.“
Philomela zuckte sichtbar. Ihr wurde klar, dass ich gestöbert hatte, auch wenn sie es mir indirekt erlaubt hatte. Aber diese Sachen, bargen sie ein Geheimnis?
„Ja, Herr, sofort. Ich muss zuerst den Herd abstellen und die Schlüssel für die Kniefesseln holen.“

Sie verschwand kurz und kam darauf mit den Fesseln in der Hand zurück. Dann zog sie sich vor meinen Augen bis auf das Metall aus, schlüpfte in das Höschen und zog das Negligee über. Erst als die Kniefesseln wieder geschlossen waren, blickte sie mich an. Ihr Blick verriet, dass sie sich unwohl fühlte.

„Du siehst bezaubernd aus, Philo.“
„D… danke, Herr.“ Sie suchte sichtlich nach einer Möglichkeit, das Thema nicht weiter zu vertiefen. „Herr, bitte entschuldigt mich, ich muss weitermachen. Sonst wird das Essen nicht fertig.“
„In Ordnung, Philo. Ich lass dich dann in Ruhe.“
„Danke, Herr.“ Ich konnte ihre Erleichterung regelrecht spüren.

* * *

„Das sieht ja phantastisch aus, Philo!“ Mir lief schon beim Anblick der Schüsseln auf dem Tisch das Wasser im Mund zusammen. „Darf ich mich setzen?“
„Es ist Eure Entscheidung, Herr.“

Ich setzte mich, doch Philomela blieb hinter ihrem Stuhl mit gesenktem Kopf stehen, so, wie sie es bei mir im Haus auch immer tat.
„Warum setzt du dich nicht?“
„Ihr habt es mir noch nicht erlaubt, Herr.“
„Aber es ist doch deine Wohnung. Heute bin ICH der Gast, nicht du.“
„Ich gehöre Euch, Herr. Und meine Wohnung ist somit Eure Wohnung.“
„Nun, wenn du das so siehst… Also gut. Bitte, Philo, setz dich.“
„Danke, Herr. Darf ich Euch auftragen?“

Ich nickte nur kurz und Philomela füllte meinen Teller. Fasziniert sah ich ihr dabei zu. Es hatte doch Vorteile, wenn die Sklavin keine Fesseln an den Händen trug.




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Matze23
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  RE: Philomelas Traum Datum:08.05.21 18:10 IP: gespeichert Moderator melden


8. Erinnerungen

Philomela räumte noch das Geschirr weg. Da ich, wie erwartet, ihr dabei nicht helfen durfte, wollte ich die Zeit mit einer weiteren Inspektion ihrer Wohnung überbrücken. Besonders die Wohnzimmerwand mit den vielen kleinen Bildern hatte mein Interesse geweckt.

„Philo, kannst du gleich mal zu mir kommen?“
„Ja, einen kleinen Moment noch, Herr“, kam es aus der Küche zurück. „Ich bin sofort fertig!“

Es dauerte nicht lange, bis Philomela wieder mit gesenktem Kopf vor mir stand.
„Komm her, Schatz.“ Ich nahm sie sanft am Arm und zog sie zu mir. Sofort legte sie ihrem Arm um meine Taille; etwas, was ihr sonst wegen ihrer Fesseln nicht möglich war.

„Du hast hier eine tolle Bilderwand“, begann ich, „magst du mir ein wenig davon erzählen?“
„Gerne, Herr.“
Ich spürte so etwas wie Stolz in ihrer Stimme.
„Das hier, Herr“, sie deutete auf ein Bild mit einem Kind mit langen Zöpfen und mit Schultüte, „bin ich an meinem ersten Schultag. War ich nicht süß?“
„Das bist du heute immer noch.“ Ich musste grinsen und Philomela schlang sich noch enger an mich.
„Und das hier?“
„Das bin ich mit meinen Schwestern und meiner Mutter.“
„Du hast Geschwister?“
„Ja, Herr. Zwei.“

„Sag mal, warum hast du mir noch nie von deinen Schwestern erzählt?“
„Ihr habt mich nie gefragt, Herr.“
„Wenn es so wichtige Dinge in deinem Leben gibt wie Geschwister, sollte ich doch davon wissen, oder nicht?“
„Ja, Herr, eigentlich schon.“
„Magst du mir jetzt ein wenig über deine Familie erzählen?“
„Ja, Herr… Das hier links ist Laskarina. Sie ist etwas älter als ich. Als meine Mutter starb, war ich noch eine Jugendliche, und Laskarina hat die Rolle der Mutter übernommen. Sie ist auch heute noch sehr besorgt um mich.“
„Das tut mir leid, dass deine Mutter schon gestorben ist. Und das andere Mädchen?“
„Das ist Parthena, Herr. Wir nennen sie alle nur ‚Thena‘, was sie aber nicht mag. Wegen ‚Tena-Lady‘ und so.“ Philomela musste kichern. „Sie ist meine kleine Schwester.“

„Seht ihr euch noch?“
„Leder eher selten, Herr. Parthena hat in den USA studiert und dabei ihren Mann kennengelernt. Und da ist sie gleich dort geblieben. Und Laskarina ist irgendwas Wichtiges in einem großen Konzern. Wegen der vielen Reisen ging ihre Ehe wohl in die Brüche und jetzt ist sie geschieden. Sie ist gerade die Einzige von uns ohne Partner.“

Philomela kuschelte sich wieder an mich. Es freute mich richtig, dass sie in mir ihren wirklichen Partner sah und nicht nur den Erfüllungsgehilfen ihrer Fantasien.

„Philomela, Parthena, Laskarina… Warum habt ihr eigentlich alle griechische Namen? Seid ihr griechischstämmig?“
„Nein, Herr, überhaupt nicht. Wir wissen es nicht. Aber wir vermuten, dass sich unsere Eltern in Griechenland kennengelernt haben.“
„Apropos Eltern. Was ist mit deinem Vater? Den hast du bislang nicht erwähnt.“
„Ja, Herr. Er hat uns verlassen, als ich noch ein Kind war. Wir haben keinen Kontakt mehr.“
„Ist das schwierig für dich?“
„Ja, Herr, manchmal schon. Er hat mir als Kind sehr gefehlt.“
„Das glaube ich Philo.“

Wir schauten in Stille weiter die Bilder an, bis Philomela plötzlich auf ein Bild voller fröhlicher junger Frauen deutete.
„Schaut mal hier, Herr. Da bin ich mit ein paar Freundinnen am Lago Maggiore. Das war ein toller Urlaub!“
„Und du siehst in dem Bikini zum Anbeißen aus, so knackig.“
„Oh, Herr, ihr macht mich verlegen.“
„Nein, du kannst stolz darauf sein, mein Schatz. Magst du das Wasser?“
„Ja, sehr, Herr. Aber mit diesem Ding hier“, sie griff sich dabei an die Brust, „möchte ich lieber nicht an den Strand.“
Ich musste schmunzeln. „Ja, das kann ich verstehen. Also lieber in die Berge?“
„Wandern ist nicht so mein Ding, Herr.“
In Gedanken ging ich schon mal mögliche Urlaubsziele durch, die für Philomela und mich in Frage kommen würden. Doch dann blieb mein Blick an einem Bild hängen, dass ebenfalls viele junge Frauen zeigte, wenn auch etwas älter als auf dem Strandfoto.

„Und das Bild hier? Sind das die gleichen Freundinnen, nur etwas älter?“
„Nein, das ist ein Gruppenfoto mit meinen Kommilitoninnen nach der Diplomfeier.“
„Du… du hast studiert?“
„Ja, Herr. Ich habe ein Fachhochschuldiplom in Verwaltungslehre.“
„Und dann arbeitest du als ‚Tippse‘, wie du es nennst?“
„Ja, Herr. Das Führen und Entscheiden liegt mir nicht so. Ich arbeite lieber nach Auftrag.“

Ich sah sie direkt an. „Hast du eigentlich noch mehr so überraschende Dinge aus deinem Leben, die ich nicht kenne?“
„Ich weiß es nicht, Herr.“
„Gut, dann lass uns mal weiter schauen. Vielleicht entdecken wir ja noch was.“


* * *

Wir saßen auf dem Sofa und kuschelten. Zum ersten Mal hatte sie ihren Arm um meine Schulter gelegt; etwas, was wegen ihrer ständigen Fesseln sonst nicht möglich war. Ich streichelte sie sanft am gesamten Oberkörper und ganz besonders dort, wo dieses Negligee auf ihrer Haut lag. Jedes Mal jagte ein Elektronengewitter durch meine Fingerkuppe, wenn ich Ihre Haut durch diesen weichen, zarten und warmen Stoff berührte.

„Philo, du bist wunderschön. Und dieses Negligee macht dich noch anziehender.“
„Da... danke, Herr.“
„Aber ich spüre, dass du dich darin nicht wohlfühlst.“
„Ja, Herr.“
„Warum?“
„Herr, ich…“
„Du möchtest nicht darüber sprechen, richtig?“
„Ja, Herr.“

Normalerweise hätte ich jetzt aufgehört zu bohren. Aber nicht bei unserem besonderen Verhältnis. Ein Sklave sollte schließlich keine Geheimnisse gegenüber seinem Herrn haben.
„Philo, ich bin dein Herr. Ich möchte auch deine Geheimnisse kennen.“
„Ja, Herr.“
„Hat es mit etwas Unangenehmen zu tun?“
„Ja, Herr.“
„Mit einem früheren Freund?“
„Ja, Herr.“

„Jetzt lass mich nicht die Würmer einzeln aus der Nase ziehen. Du kannst mir alles erzählen. Vielleicht kann ich sogar helfen.“
„Ja, Herr. Ich… Also…“ Sie atmete tief durch. „Es war ein Geschenk.“
„Ein Geschenk?“
„Ja, Herr.“
„Und?“

„Es… es war ein Verehrer. Obwohl ich damals schon diese strengen Sachen trug, wollte er unbedingt mit mir ausgehen und mehr. Heute denke ich, dass er mich wohl als vermeintlich leichte Beute sah. So kamen wir uns wirklich näher und irgendwann landeten wir sogar im Bett. Aber er wollte keine Liebe oder Partnerschaft, er wollte nur Sex. Brutalen Sex. Es war grauenhaft.“ An ihrer Backe lief eine Träne herab, die ich zärtlich mit dem Daumen abwischte.
„Ich bin ja für harte Sachen zu haben, aber nicht so. Ich bekam einfach nur noch Angst vor ihm. Da habe ich ihn rausgeworfen.“
„Hat er dich in Ruhe gelassen?“
„Ja. Eigentlich war er ein verklemmter Feigling. Kaum wehrt sich die Beute, lässt er von ihr ab.“
„Ja, und das Negligee hier… Warum hast du es nicht einfach weggeworfen?“
„Ich… ich konnte es irgendwie nicht. Wenn ich es anzog, fühlte ich mich immer so sexy, so begehrenswert… Und gleichzeitig kamen diese Erinnerungen hoch und so habe ich es sofort wieder ausgezogen. Jedes Mal.“

„Und jetzt kannst du es nicht, weil ich es von dir verlangt habe.“
„Ja, Herr.“
„Ich finde dich auch sehr sexy darin.“
„Danke, Herr.“ Sie lächelte leicht gequält.
Ich musste einen Moment überlegen. „Pass auf. Wir werden dem Teil eine neue Bedeutung geben. Es ist nicht mehr das Geschenk eines Widerlings, sondern UNSER Teil. Das du getragen hast, als ich das erste Mal bei dir war. Als wir uns zärtlich in den Armen lagen; etwas, was wir noch nie machen konnten. Wir nehmen es mit zu mir und du wirst es immer bei besonderen Anlässen tragen. Was denkst du?“
„Das klingt gut, Herr.“
„Meinst du, du schaffst das?“
„Ja, Herr. Ich glaube schon.“

Ohne Vorwarnung drückte sie ihren Mund auf meinen und unsere Zungen begannen miteinander zu tanzen. Unsere Umarmung wurde zur Umklammerung und meine Hände krallten sich in ihre Haut. Schließlich rutsche meine Hand in ihren Schritt. Wie erwartet, stieß ich dort auf undurchdringliches Metall, und so massierte ich alle Haut daneben, die ich erreichen konnte. Plötzlich schrie sie auf und begann zu zucken. Der Orgasmus, der sie überrollte, schien wie eine Befreiung zu sein. Alle aufgestaute Sehnsucht, alle Angst, alle Sorgen, alles löste sich in diesem Moment auf. Ich wusste gar nicht, dass eine Frau auch ohne Berührung ihrer sensitivsten Teile einen Höhepunkt haben konnte…
Schließlich sackte sie in meinen Armen zusammen und ich drückte sie nur noch fest an mich.

Es dauerte eine Weile, bis sie wieder zu Kräften kam, aber ich ließ ihr alle Zeit der Welt. Ich war glücklich, ihr diese Nähe geben zu können. Ich war nicht nur ihr Herr, dem sie dienen und gehorchen musste, sondern auch ihr Freund, dem sie sich anvertrauen und bei dem sie sich fallen lassen konnte.

„Danke, Herr.“
Statt einer verbalen Antwort drückte ich sie noch fester an mich und Philomela erwiderte die Umarmung.
„Herr, darf ich mich duschen gehen?“
„Natürlich, mein Schatz. Und das Negligee darfst du ausziehen.“
„Danke, Herr.“
Sie löste sich von mir und verschwand ins Bad.

Wenig später hörte ich sie kommen und sah in ihre Richtung. Sie trug immer noch dieses Set aus sanfter Seide und blickte mich mit einem strahlenden Lächeln an.
Der Abend war noch nicht vorbei.




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Erin
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Brandenburg


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  RE: Philomelas Traum Datum:08.05.21 21:00 IP: gespeichert Moderator melden


Das ist eine besondere Herr Sklavin Beziehung, bin gespannt wie es sich weiterentwickelt.
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