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boygirl1990 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Novum Datum:17.07.22 21:56 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

erstmal danke für die vielen netten Kommentare. So viel Zuspruch hat mich echt überrascht und vor allem sehr gefreut.

Nun ich entnehme dem allgemeinen Konsens das der Cliffhänger nicht sehr beliebt war
Aber an dieser Stelle konnte ich nicht widerstehen.

Zugegebenermaßen ist der Anzug relativ unspektakulär, aber zu dem komme ich später.

Neben den ganzen Kommentaren will ich mich auch natürlich für die ganzen PM bedanken. Manche der Ideen werde ich versuchen in die Story einfließen zu lassen und natürlich freue ich mich über weiter Tipps und Ideen.

Und ich bitte übrigens mir meine miese Rechtschreibung zu verzeihen.
Meine Motivation an der Geschichte zu arbeiten hält sich bei dem Wetter und der aktuellen Arbeitsbelastung in grenzen, wodurch ich das Korrektur lesen reduziert habe und lieber versuche mich dem schreiben zu widmen, damit der Vorsprung nicht gänzlich aufgebraucht wird.

Nebenbei die Stelle des Betaleser:innen ist immer noch unbesetzt.


Aber nur zum eigentlichen punkt warum ihr wahrscheinlich auf den Beitrag geklickt habt


„Hier schau genau hin ich zeige es dir“ sie nahm ihn in die Hand und drehte den Anzug langsam um seine eigene Achse. Der Anzug hatte einen freien Rücken und war viel modischer gehalten als der Sportanzug den Jenny gerade trug, aber bis auf ein kleines schwarzes Rechteck am Nacken konnte sie nicht wirklich besonders erkennen.

„Meinst du das schwarze da am Hals?“ erkundigte sie sich bei der vor Zuversicht grinsenden Verkäuferin.

„Nein, wobei gut ja es hat auch damit was zu tun“ sie zog am Kragen des Anzugs sodass sich das Loch auf das 10-fache dehnte. Dann ließ sie den Anzug los und legte ihr Handy kurz auf den schwarzen Bereich im Nacken und drückte einen Knopf.

„Hier fang“ sagte sie und warf Jenny den Anzug grinsend zu. „Wenn du ihn anziehen kannst zahle ich ihn, wenn nicht dann musst du ihn kaufen.“

Da sie sowieso vorhatte ihn zu kaufen ging sie darauf ein und zog an den Kragen das sie dort bequem eintreten konnte.

Oder zumindest versuchte sie es. Denn diese gab nur minimal nach, viel zu wenig um hineinschlüpfe zu können. Zuerst vorsichtig, dann mit roher Gewalt zog sie an den Anzug herum bevor sie keuchend Aufgab und den Anzug Kristine wieder reichte.

„Aber wie“ schnaufte sie und blickte Kristine an die den Vorgang von vorhin wiederholte und dann gemütlich den Anzug dehnte.

„Es wurde hierbei zum Teil ein besonderer Latex verwendet. Ein feines Netz daraus wurde im Anzug verarbeitet. Wenn keine leichte Spannung anliegt verliert das Latex seine Elastizität, solange bis sie wieder unter Spannung gesetzt werden. Das macht man ganz bequem mit dem Handy, dazu muss man es auf das schwarze Feld im Nacken legen und den Anzug freischalten. Am besten ist es natürlich den Anzug mit dem Handy der Trägerin dauerhaft zu verbinden, dann kann man ihn viel bequemer steuern und die Bedienung beliebig Teilen.“

„Aber das machen wir im Verkauf nicht, das wäre später ein zu großer Aufwand den Anzug auf die Trägerin zu überschreiben, daher sparen wir uns das, also was sagst du? Willst du ihn ausprobieren? Wenn ja musst du ihn danach kaufen oder ein Probehöschen anziehen, du weißt ja Hygiene und so“

Da klopfte es bereits an der Tür und Susi streckte den Kopf herein. Durch den Spalt konnte Jenny erkennen das sie wieder in ihren "normalen" Klamotten war

„Ich bin kurz auf dem Klo, treffen wir uns dann nachher an der Kasse oder brauchst du noch mehr Zeit?“

„Hm, ich bin auch gleich fertig, bis gleich, wir sehen uns dann“ verabschiedet sich die nackte Jenny von ihr und drückte den Kopf ihrer Freundin aus der Kabine.

„Ist das normal das man klopft und dann einfach hineingeht?“ erkundigte sich Jenny bei Kristine über den vermeintlich mangelnden Anstand ihrer Freundin.

„Wenn man sich kennt und kein Widerspruch beim Klopfen kommt ist das normal, du hättest ja die Tür zusperren können, wenn du Privatsphäre willst“ verwies diese auf das Türschloss.

„Oh hab es gar nicht bemerkt“ schluckte diese bei der Erkenntnis. „nun gut ich nehme die drei Badeanzüge, sowie der ganze Stapel hier, kann ich das auch per Versandsystem nach Hause schicken?“

„Sicher doch, kostet aber ein bisschen extra, ich würde dann dein Einkauf fertigmachen. Welche Anzüge genau willst du eigentlich jetzt haben?“

„Hm, ich nehme den ich trage und auch das selbe Modell mit den Vibrator XS Vibrator und die Sonderanfertigung, wenn das Angebot Kaufe 3 zahle 2 noch steht. Außerdem, denke ich, dass ein Bademantel auch nicht schlecht wäre, sowie ein paar große Duschhandtücher und Badeschlappen sind nie verkehrt, woher bekomme ich die am besten?“

„Bademäntel sind in der 5.Etage, Handtücher wurde ich dir abraten hier zu kaufen und stattdessen zu Weich & Flauschig zu gehen, das sind die besten die man kaufen kann und die Auswahl ist auch viel besser. Flipflops oder Badeschuhe bekommst du bei Boots and more“

„Danke“ verabschiedete sich Jenny als Kristine die Umkleide mit dem Stapel kaufen verließ und diese alleine zurückließ. Schnell schlüpfte diese in ihre Kleidung und wollte gerade die Umkleide verlassen, als sie nach den Feuchttuch auf der kleinen Ablage griff und in einer unglücklichen Bewegung das Ei welches sie zuvor dort hingelegt hatte zu Boden viel und sie in einem noch unglücklicheren Moment drauftrat, wodurch das kurze Leben des Vibrators nun beendet war.

„Mist“ fluchte sie und entsorgte die immer noch feuchten Überreste in den kleinen Mülleimer. Traurig schaute sie auf die Überreste des Ei und verabschiedete sich Mental von ihm, bevor sie sie Umkleide verließ und zur Kasse ging um ihren Einkauf bezahlte. Kurz darauf kam auch schon Jenny von der Toilette wieder und begrüßte sie freundlich.
„Hast du auch schon gezahlt?“ erkundigte sich diese bei Jenny.

„Ja, ich habe auf dich gewartet, von mir aus können wir gehen, ich lasse mir meinen Anzug zuschicken, das war sogar im Preis mit drinnen“

„Klasse, sollen wir den Laden verlassen oder willst du noch ein bisschen shoppen gehen, ich weiß ja das du nicht wirklich viel Latex zu Hause hast“

„Haben wir dafür Zeit? Ich dachte du musst zu Lock & Steel?“

„Ich kann es mir noch bisschen verkneifen aber mich würde es wirklich freuen, wenn du nicht länger als eine Stunde brauchst, ich muss wirklich dringend. Dann schließt sich auch das Termin Fenster. “

Jenny blickte Susi verwundert an.

„Ich dachte du warst gerade auf dem Klo?“

„Klein ja aber durch meinen Arsch geht ein enges Stahlseil, das ist immer ein ekeliges Chaos. Bisher habe ich den Gürtel nie einen Tag getragen und konnte es vermeiden, aber nun da meine Mutter nochmal 24h hinzugefügt hat schaffe ich es definitiv nicht, dein Handy klingelt übrigens“ schilderte Susi Jenny ihre momentane Situation, die verwundert nach dem Handy griff. Der Vibrator war schon hilfreich. Linda rief sie an.

„Entschuldigung da sollte ich rangehen, ist das ok für dich“

„Sicher doch tue dir keinen Zwang an“

Jenny nahm ab.

„Hallo Linda, was ist denn los?“

„Ah gut das ich dich erreiche, wart ihr schon einkaufen?“

„ja wir haben unsere Sportsachen eingekauft, zu mehr kamen wir leider noch nicht, aber ich wollte mich noch bei L&R umsehen und mir vielleicht was zum so anziehen kaufen“

Im Hintergrund waren laute Stimmen zu hören.

Neugierig horchte Jenny in das Telefon, als Linda die Information verarbeitete.

„Sie waren noch nicht einkaufen, aber wollten es gerademachen“ rief diese jemand anderes zu woraufhin ein Streit im Hintergrund entstand, wobei anscheinen auch ihre Mutter beteiligt war. Zumindest hörte es sich so an.
„Gut das ich dich abgepasst habe. Der Punkt ist deine Oma hat es etwas übertrieben oder wie sie es sagt, es nur gut gemeint. Sie hat sich erlaubt für ihre Lieblingsenkelin einzukaufen, daher warte am besten noch mit deinem Einkauf, bis du weißt was alles du alles dank deiner Großmutter hast. Was gebrauchst du noch für die Schule?“

„Äh einen Bademantel, Flipflops oder Badeschuhe und noch neue Handtücher in Schulfarbe“ antwortet Jenny verwirrt über die Information, welche ihr Linda gerade gegeben hatte.

„Gut, also spare dir das andere und kaufe nur die Handtücher ein, mehr wirst du sicher nicht brauchen, glaub mir. Ich muss dann auch los und das Feuer löschen, ich soll dir schöne Grüße von deiner Mutter und Irmhild sagen“ verabschiedete sich Linda.

„Danke und schöne Grüße zurück“ erwiderte Jenny ins Telefon bevor sie auflegte.

„Was ist denn los?“ erkundigte sich Susi als Jenny schließlich das Handy weggesteckt hatte.

„Meine Oma hat irgendwie übertrieben. Ich bin ihre einzige Enkelin, daher hat sie für mich anscheinend Klamotten gekauft, als sie erfahren hat das ich kaum was Passendes zum Anziehen habe. Laut Linda, du hast sie bereits kennen gelernt, hat sie es sehr gut gemeint, sodass ich erstmal nichts mehr einkaufen soll außer Handtücher, bevor ich selbst einkaufen gehe.“ zuckte Jenny mit den Schultern.

„Hm das ist irgendwie lieb von ihr aber auch anmaßend von deiner Großmutter“ rümpfte Susi die Nase „Schließlich nimmt sie dir damit die Möglichkeit shoppen zu gehen. Macht das deine Oma öfters ungefragt?“

„Keine Ahnung, ich kenne sie ja kaum. Vielleicht versucht sie gerade das zu kompensieren, aber wer weiß das schon.“
„Naja du wirst es später sehen, und du musst mir unbedingt Bilder dann schicken. Dann gehen wir jetzt zu einem Weich & Flauschig und dann zu meinem Keuschheitsgürtel Hersteller“

Jenny nickte und gemeinsam verließen sie das Kaufhaus durch die Rolltreppe, wobei ihr auffiel das nun deutlich mehr los war als vorhin.

Bummelnd führte sie Susi zu einen Weich & Flauschig wo sich Jenny gleich mit ein mehreren Badetücher und einem Bademantel aus Baumwolle, natürlich sollten die Handtücher schwarz rot kariert sein, aber diese bitte schien die Angestellte hinter der Theke überhaupt nicht zu überraschen, schließlich war es der Beginn eines neuen Schuljahrs. Auch Susi kaufte sich ein Handtuch, wenn auch nur ein kleineres.

Kurze Zeit später verließen sie wieder den Laden und schlenderte zur nächsten Haltestation.



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JustAnotherLurker
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  RE: Novum Datum:18.07.22 19:38 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo boygirl1990,

wieder ein sehr schönes Kapitel, leider diesmal ohne Cliffhanger
Ich persönlich glaube ja, dass der Cliffhanger sehr beliebt war. Drum mussten ja auch so viele nen Kommentar hinterlassen.
Jetzt zu hoffen, dass das Wetter wieder schlechter wird, nur damit deine Schreiblaune erhalten bleibt ist irgendwie doof. Aber immerhin kann ich mich so in beiden Fällen freuen

Betalesen habe ich noch nie gemacht, und momentan auch keine Zeit dafür. Wenns zeitlich besser wird und du noch wen brauchst melde ich mich bei dir.

Auf das Abenteuer bei L&S bin ich jetzt ja mal gespannt. Das ist doch das nächste Ziel, oder? Vielleicht kommt ja was dazwischen. Bisher ist in der Bahn noch immer was passiert...
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goya
Freak





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  RE: Novum Datum:19.07.22 06:45 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank boygirl1990 für die tolle Fortsetzung... 👍🏻
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  RE: Novum Datum:19.07.22 11:23 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo JustAnotherLurker und goya

danke für den netten Kommentar.

@JustAnotherLurker
nun ich muss sagen das ich auch den Sommer mag, aber die aktuelle Wetterlage, gepaart mit der Dürre hat nichts mehr mit Sommer zu tun, das ist viel eher ein Hochofen, vor allem wenn du in im Dachgeschoß wohnst.

Und ja, im Sommer haben wir alle irgendwie keine Zeit.


Zitat

Vielleicht kommt ja was dazwischen. Bisher ist in der Bahn noch immer was passiert..


Sag mal woher weißt du denn das? Auch wenn ich nicht spoilern will, kann ich sagen das die kommende Zugfahrt nicht ohne Probleme verlaufen wird.

Ich hoffe das entschädigt ein bisschen für den fehlenden Cliffhänger
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  RE: Novum Datum:24.07.22 20:09 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen, nun geht es mal weiter, wobei ich mich auf jeden fall meinem Korrekturleser Zaces bedanken muss. Zudem wird es die nächsten ein, ein halb Monat eine Art Sommerpause geben, in der ich nicht oder wenn dann nur sehr unregelmäßig neue teile poste.
Dennoch freu ich mich über Nachrichten und Kommentare.

Aber jetzt geht es erstmal weiter.


Die Bahn war diesmal überfüllt und so mussten sich Jenny und Susi dicht an dicht aneinander quetschen, wobei dabei Susis stählernes Hüftband des Keuschheitsgürtels gegen Jenny gedrückt wurde.

Vorsichtig beugte sich diese vor und flüsterte dieser zu: „Wie ist das so?“

„Wie ist was?“, erkundigte sich Susi, während sie ihre Freundin angrinste.

„Naja dein Gürtel, wie ist es so ihn zu tragen, stört er nicht beim Laufen?“

„Nein er passt perfekt. Ich habe etwa dieselbe Figur wie meine Mutter und die Feinabstimmung konnte ich nachstellen lassen. Ich liebe ihn einfach.“, zuckte diese mit den Schultern, als sei es das Normalste der Welt.

„Ja, aber warum trägst du ihn? Du wolltest ihn ja freiwillig haben – klar, jetzt ist es die Strafe, aber du meintest doch, dass es dir Spaß macht.“

„Und genau darum will ich ihn. Hattest du jemals einen Vibrator in dir, während du in der Öffentlichkeit warst?“
Mit roten Backen nickte Jenny.

„Ja vorhin, ein Vibrator-Ei, leider ist es vorhin kaputt gegangen.“

Bemitleidend blickte Susi nun Jenny an.

„Schade für dich. Nun, zumindest hast du dann schon mal eine kleine Ahnung, wie es ist. Jetzt stell dir vor, du trägst eins in dir und es hält dich die ganze Zeit vor einem Orgasmus, aber da du die Steuerung blockiert hast und du sicher verschlossen bist, musst du bis zum Abend warten, während du mit deiner Mutter auf einer langweiligen Firmenfeier bist oder im Kino sitzt. Und dann, wenn du zu Hause bist und du endlich selbst handanlegen kannst – glaub mir, es ist unbeschreiblich schön. Wir müssen hier übrigens umsteigen“

Das passte Jenny sowieso gut, weil sie im Moment sprachlos war. Gemeinsam verließen sie den Zug. Jenny erkannte sofort, dass sie sich in dem Bahnhof befanden, über dem Alexandras Praxis war. Es dauerte nur kurz, bis sie im richtigen Zug saßen, der zum Glück deutlich leerer war, weshalb sie in einem leeren Viererabteil Platz nahmen.
Gerade als der Zug die Türen schließen wollte, sprangen noch drei Passagierinnen in den Zug.

Jenny und Susi erkannten sie sofort. Es waren Dolly und ihre Gang.

Zu Jennys Entsetzten steuerten diese direkt auf sie zu.

„Na sieh einmal an, wen wir da haben – unsere Freundin von gestern.“, stellte sich Dolly breitbeinig vor Jennys Sitzplatz hin, während ihr Gefolge sich noch zurückhielt.

„Ich sagte doch – man sieht sich immer zweimal im Leben.“, grinste sie, als sie sich vorbeugte, sodass ihre prallen Brüste bedrohlich nah an Jennys Gesicht kamen und sie nicht anders konnte als in den tiefen Ausschnitt zu schauen.

„Oh ist da das Brett neidisch?“, grinste sie Jenny an.

„Lass sie in Ruhe!“, sprang Susi ihr zur Seite.

„Halt du dich da raus, Schlampe.“

Das reichte Jenny und sie zog sich zurück, bevor sie aufstand und nun Dolly direkt in die Augen starrte.
„Nenn sie nicht Schlampe und zumindest ist an uns alles echt, anders als an dir, du Barbie-Verschnitt“ konterte sie und es wurde kurz still, wie die trügerische Ruhe vor den Sturm.

„Na warte du Hurentochter, ich mache dich fertig“ schrie Dolly wütend auf, als sie sich auf Jenny stürzte, als ob sie dieser die Augen auskratzen wollte.

Sofort sprang Jenny zur Seite, landete aber dabei in einer von Dollys Freundinnen, die sie prompt an den Haaren zog, was dieser wiederum einen Bauchhieb bescherte.

Nun mischten sich auch Susi und die andere ein. Schnell entstand ein richtiges Handgemenge. Jenny kümmerte sich um die beiden Mitläuferinnen während Susi es mit Dolly aufnahm, die ihr mit voller Wucht mit dem Fuß zwischen die Beine trat, nur um sich dann lautfluchend am Geländer abstützen, während Susi laut stöhnte und flach atmend in die Knie ging.

Zwar war Dolly erstmal außer Gefecht gesetzt, dennoch war Jenny ihnen zahlenmäßig unterlegen.
Jedoch hatte sie dank des jahrelangen Trainings von Linda einen massiven Vorteil und so gelang es ihr, eine der Komplizinnen von Dolly mit einem gezielten Schlag auszuschalten.

Da wurde der Zug auch schon langsamer, wovon aber niemand in der Gruppe was mitbekam. Erst die schrillen Pfiffe, die durch den Zug hallten und vier Frauen in blauen Latexuniformen mit der Aufschrift „Polizei“ sich in das Gerangel warfen.

Die Profis brauchten keine 30 Sekunden, bevor die ersten Handschellen klickten und als Jenny langsam bemerkte, was gerade passierte, hob sie schnell die Hände und ergab sich lieber freiwillig.

Kurz darauf klickten auch bei ihr die Handschellen.

Als nun alle Frauen gefesselt waren wurden die wild schreienden Mädchen eine nach der anderen nach draußen geführt, während die anderen noch gefesselt auf den Boden lagen.

Wie Jenny es von Linda gelernt hatte, blieb sie still liegen und machte keine Anstalten, dagegen anzukämpfen, während die anderen, auch Susi, immer noch versuchten, sich der Verhaftung zu entziehen. Schließlich lag sie alleine auf dem Boden als die Polizistin sich über sie beugte und die stille Jenny musterte.

„Es war clever von dir, aufzugeben.“, pflichtete ihr die Polizistin bei, „Wenn du weiter leise bist und artig folgst, knebeln wir dich nicht, hast du mich verstanden?“

„Ja, verstanden.“

„Gut, ich helfe dir auf.“

Ein fester Griff zog Jenny an den Armen auf die Beine und die Polizistin begleitete sie nach draußen, wo sie auch die anderen beteiligten sahen. Die beteiligten Mädchen waren mit den Händen hinter dem Rücken auf einer der Bänke der Station fixiert, während in ihren Mündern ein Ballknebel steckte, der mit einem schwarzen Latexgurt fixiert war.

Während Susi und Dollys Gefolgschaft jeweils eine schwarze Kugel im Mund hatte, hatte Dolly selbst einen deutlich größeren, roten Ballknebel bekommen.

Kooperativ nahm Jenny auf der Bank Platz und wurde, wie die anderen, an der Rückenlehne fixiert.

Die Frau, die Jenny herausgeführt hatte, stellte sich vor den fünf hin und verschränkte die Arme hinter dem Rücken.
„Also gut, ich bin Polizeihauptkommissarin Petra Cameron. Sie werden mich mit Frau Hauptkommissarin oder Frau Cameron anreden, habt ihr das verstanden? Dann nickt einfach.“

Sie alle nickten vorsichtig und Jenny widerstand dem Drang, nicht darauf zu antworten, auch wenn es ihr technisch möglich war, zumindest noch.

„Gut. Der Tatbestand lautet öffentliche Ruhestörung, meine Kollegin wird euch jetzt der Reihe nach scannen und dann sehen wir weiter. Wenn ihr clever seid, kooperiert ihr und mit Glück kommen die meisten mit einer Verwarnung davon.“

Eine jüngere Frau in Uniform kam mit einem Scanner auf sie zu und klapperte eine nach der anderen ab, während ihre Kolleginnen jeweils den Datenempfang mit einem Nicken bestätigen. Schließlich spürte Jenny wie eine Hand ihren linken Arm nahm und ein Scanner gegen diesen gedrückt wurde, bevor dieser begann laut zu piepsen.

Sofort blickte die Chefin auf ihren Bildschirm und ihr Gesicht wurde blass.

„Scheiße. Diplomatische Immunität, das macht alles komplizierter“.

Alle Blicke, sowohl von ihren Mitgefangen als auch von den Polizistinnen, waren nun auf Jenny gerichtet. Die Chefin gab ihr Tablett weg, nahm einen Scanner und ging auf Jenny zu, hinter der immer noch die verwunderte Anfängerin stand.

„Ich werde sie nun erneut scannen, um ihre Identität zu klären, wenn das für sie in Ordnung ist.“, bat diese nun die irritierte Jenny sehr höflich, die darauf nur verwirrt nickte.

Der Prozess lief erneut ab, aber diesmal wurde ihr linker Arm nicht stark festgehalten, und der Scanner piepste erneut mehrmals hintereinander.

„Ihr seht was ich sehe“ rief sie ihren Kolleginnen zu, die immer noch fassungslos auf den Bildschirm schauten.
„Ja, auch wenn ich es nicht glauben kann“

Die Chefin griff nach Jennys Handschellen und öffnete diese zur allgemeine Verwunderung der anderen gefangenen.
„Sie können gehen“ sagte sie nur und zog sich vorsichtig zurück.

Jenny stand auf und schaute auf die 4 Mädchen die immer noch gefesselt auf der Bank saßen. Ihre Gesichter spiegelten Entsetzten und Wut wider, während Susi nur traurig und verletzt geradeaus schaute.

„Warum Frau Hauptkommissarin, wenn ich fragen darf? Ich war auch beteiligt, genauso wie die anderen.“
„Das liegt daran, dass du diplomatischen Schutz genießt“ versuchte die Chefin sanft Jenny zu erklären.
„Und wenn ich darauf verzichte? Was passiert dann?“

Zögerlich sammelten sich die Polizistinnen in einem kleinen Kreis und fingen ausgiebig an, zu diskutieren. Nach der kurzen Runde wurde die Chefin wieder vorgeschickt, auch wenn sie sichtlich nicht gerade begeistert war.

„Wir wissen noch nicht einmal, ob du davon zurücktreten kannst. Dem muss auch deine Mutter zustimmen.“ klärte sie Jenny auf.


Jenny zuckte mit den Armen, setzte sich wieder hin und verriegelte die Handschellen hinter ihrem Rücken.

„Na dann ruft sie einfach an, oder habt ihr nicht die Nummer? Habt ihr überhaupt überprüft, was passiert ist?“

„Äh, nicht direkt, das machen wir immer, nachdem wir wissen, wen wir vor uns haben. Prüfst du das bitte?“

„Bin schon dabei!“ erwiderte die Kollegin und schaute sich die Videos der Überwachungskameras an, bevor sie sich an ihre Vorgesetzte wandte.

„Es scheint so, als ob unsere Spuckerin hier angefangen hat und sie sich verteidigt hat, woraufhin es erst richtig losgeht.“

„Ok damit kann ich arbeiten, aber ich muss mal telefonieren, hoffentlich habe ich danach noch einen Job. Fertigst du die anderen so lange bitte ab?“

„Mach ich.“, sagte die andere Polizistin und stellte sich vor der Gruppe auf.

„Also, so lange sie klärt, inwiefern wir rechtlich gegen die Diplomatin unter euch vorgehen können, erkläre ich euch nun, was mit euch passiert.“, begann die Polizistin zu erzählen.

„Es war eine Rangelei unter euch Mädchen und solange niemand von euch Anzeige gegen die andere stellt, kommen die Meisten von euch mit einem Bußgeld von 15 weg. Es gibt keinen Vermerk oder Eintrag in die Bürgerinnenakte. Bei dir kostet es allerdings 100 und sei froh, dass wir es nicht vermerken.“

Sie schaute gereizt die sich windende Dolly an, die wütend zurück starrte.

„Seid ihr damit einverstanden? Dann nickt jetzt bitte.“

4 von 5 nickten. Nur Dolly nicht.

Die Polizistin stöhnte und rieb sich die Schläfe.

„Entfern ihren Knebel, aber wenn du wieder spuckst, nehmen wir dich mit auf die Wache. Dass das klar ist.“, drohte sie der Blondine.

Die junge Polizistin trat hinter Dolly und löste den Knebel, bis dieser um ihren Hals baumelte.
Natürlich musste diese gleich wütend los schreien.

„Die Schlampe da hat mir meinen Fuß gebrochen, die mach ich fertig!“ kreischte sie Susi an, die vor Schreck zusammenzuckte.

„Nun mal langsam, und wenn es geht leiser, was genau ist passiert?“, versuchte die Polizistin professionell zu bleiben und die Situation zu deeskalieren.

„Die beiden gingen auf mich los und ich habe mich nur verteidigt, dabei müssen sie mir auf den Fuß getreten sein und nun ist er garantiert gebrochen. Ich will sie anzeigen und dann gefälligst ins Krankenhaus“

„Ok. Eins nach dem Anderen. Ich nehme jetzt deine Aussage auf und dann holt dich ein Krankenwagen ab. Also noch mal von vorne: Was ist passiert?“

Nun begann Dolly zu lügen, dass sich die Balken biegen, und Jenni musste sich zurückhalten, um dieser Lügnerin nicht ins Wort zu fallen. Aber auf einen Knebel war sie nicht wirklich scharf.

„War es das?“ erkundigte sich die Polizistin als Dolly mit ihrer Schilderung fertig war.

Diese nickte und prompt hatte sie den Knebel wieder in ihrem Mund, weshalb sie versuchte, lautstark zu protestieren. Aber der Knebel verrichtete effektiv seine Arbeit.

„Also gut.“, sagte sie und ging zu Susi, „Bitte auch ihr den Knebel raus. Was hast du zur Verteidigung zu sagen?“, erkundigte sie sich nun bei der beschuldigten Person.

„Es war ganz anders und das Video beweist es. Ich kann nichts dafür, dass sie mir zwischen die Beine treten wollte und dann auf meinen Keuschheitsgürtel traf. Mehr muss ich dazu nicht sagen, oder?“

„Nein musst du nicht, wärst du so freundlich, mir zu erlauben, deine Aussage zu bestätigen?“, bat die Polizistin sie.

Susi nickte nur und Jenny konnte sehen, wie die Polizistin den Rock hochhob und mit der Hand hineingriff und diese daraufhin wieder zurückzog.

„Alles klar, sonst noch was?“, fragte sie und Susi schüttelte nur den Kopf.

„Dann mach bitte den Mund auf.“

Kaum hatte Susi den Mund geöffnet, war auch schon der schwarze Ballknebel wieder in diesem und wurde von der zuständigen Polizistin locker fixiert.

Kurz darauf kam auch schon die Chefin zurück und hielt Jenny das Handy entgegen.

„Deine Mutter, sie will dich sprechen.“, meinte sie nur und hielt Jenny ungeschickt das Handy an das rechte Ohr.

„Kaum bist du mal alleine in deinem Heimatland unterwegs, wirst du verhaftet.“, tönte es sogleich aus dem Lautsprecher, bevor die Empörung von der Besorgnis überlagert wurde.

„Geht es dir gut? Ist jemand verletzt?“ fragte nun Jennys besorgte Mutter nach.

„Mir geht es gut, Susi auch und die anderen sind auch am Leben.“, witzelte Jenny, wofür sie einen bösen Blick von ihre Nebensitzerin bekam, die aus Protest laut in den Knebel stöhnte.

„Darüber scherzt man nicht.“, wurde sie gleich getadelt und Jenny konnte Linda am Ende der Leitung aus Verzweiflung stöhnen hören. Irgendwas über Sarkasmus und so, was Katrin nur dazu veranlasste, den Lautsprecher auszustellen.
„Also, hast du angefangen?“ fragte sie wieder sachlich.

„Nein, es war ganz …“

„Aber du hast du dich provozieren lassen und du bist darauf eingegangen?“

„Sie hat mich zuerst beleidigt“ empörte sie sich ins Handy.

„Das ist mir zwar nicht egal, aber es ist auch nicht in Ordnung, sich dafür zu prügeln. Weil du nicht angefangen hast, kommst du bei mir nochmal glimpflich davon. Du wirst die Strafen zahlen und dich bei den anderen Mädchen entschuldigen. Weil du am Ende doch noch Verstand bewiesen hast, musst du sie auch nicht abarbeiten, sondern kannst sie bequem von deinem Geld bezahlen.“

Es wurde still am Telefon. Ihre Mutter entspannte sich wieder.

„Ich hab‘ dich lieb und ich bin nur froh, dass dir nichts passiert ist, aber mit dem Kopf durch die Wand wird dir auf Dauer nur Kopfschmerzen bescheren. Wir reden morgen darüber, was genau passiert ist und jetzt gib mir bitte wieder die Polizistin.“

„Ich hab‘ dich auch lieb.“, sprach Jenny ins Handy, bevor sie sich an die Polizistin wandte.
„Ist jetzt wieder für Sie. Danke.“, sagte Jenny nur und lehnte sich zurück an die Bank, während die Polizistin wegging, um ungestört zu telefonieren.

Jenny nutzte die Zeit, um die Uniformen der Frauen zu untersuchen.

Bis auf die Rangabzeichen waren sie identisch. Die Frauen trugen allesamt einen blauen Catsuit mit integrierten Stiefeln. Die Anzüge reichten ihnen allen bis zum Hals und waren sehr körperbetonend. Darüber kam die eigentlich Uniform, in Form einer stabilen Weste, welche mit kurzen Shorts verbunden war, an der auch die Ausrüstung der Polizei befestigt war.

Wobei Jenny keine Pistolen oder andere Schusswaffen entdecken konnte. Die Knebel stammten aus einem der beiden blauen Rucksäcke, die auf der anderen Bank standen und auf denen groß „Polizei“ stand.

Schließlich kam die Chefin wieder zurück und schaute sich kurz das Protokoll an, bevor sie es abnahm.

„Also gut, die Anzeige kommt zur Staatsanwaltschaft, diese werden sich dann bei euch melden. Was uns betrifft erteile ich euch einen Platzverweis und die Geldbußen, die zu eurem Glück von ihr bezahlt wird, kassieren wir nun ab. Es bleibt bei einer mündlichen Verwarnung, aber wenn es nochmal passiert, dann gibt es deutlich mehr ärger. Ihr beide –“, sie zeigte auf Jenny und auf Susi, „ihr werdet den nächsten Zug nehmen, während die anderen beiden auf den übernächsten Zug warten. Ein Krankenwagen ist auf dem Weg und bringt dich ins Krankenhaus. Also benehmt euch.“




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JustAnotherLurker
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  RE: Novum Datum:17.08.22 12:22 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo boygirl1990,

vielen Dank für ein weiteres Kapitel. Bei der Hitze ist eine Sommerpause mehr als gerechtfertigt. Außerdem ist ja immer noch Urlaubszeit.

Da vorher bei zwei von drei Zugfahrten was passiert ist, war die Vermutung naheliegend, dass in dieser auch was passiert. Erst das erste Treffen mit Susi und Dolly, und dann die Sache mit der nassen Hose. Lediglich die Fahrt zum Spa verlief reibungslos. Die war aber mitten im Kapitel, und sehr schnell vorbei.

Jetzt ist auf jeden Fall raus, dass Jenny keine durchschnittliche Bürgerin Novums ist. Ob Susi ihr deshalb Fragen stellen wird, oder weiterhin diskret bleibt was Jennys Hintergrund angeht? Ich freue mich auf das nächste Kapitel nach der Sommerpause!
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boygirl1990 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Novum Datum:18.09.22 18:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

ich bin zurück und somit geht es auch gleich weiter mit der Geschichte.

Zuvor habe ich aber erstmal was persönliches anzumerken. Vielen dank erstmal für die netten Kommentare unter dem Kapitel.
Vor allem danke ich aber Zaces der mir beim Betalesen sehr geholfen hat und mir einige Tipps gegeben hat.

Danke dafür.

Nun zur weniger erfreulichen Umständen für die, die meine Geschichte gerne lesen.

Bei mir hat sich beruflich und Privat in der letzten Zeit einiges geändert, daher komme ich nicht mehr zum schreiben und auf biegen und brechen weiterzuarbeiten sagt mir nicht zu.

Daher nehme ich eine Schreibauszeit und werde trotzdem versuchen regelmäßig die Geschichte zu Updaten.

Wie fragt ihr euch?

Nun ich benutze einfach den 65 000 Wörter langen Vorsprung und brauche ihn systematisch auf.
Wie es dann weitergeht, weiß ich noch nicht, vielleicht finde ich wieder Zeit und Lust zu schreiben, die Geschichte reiht sich in die verlassene Storys dieses Forum ein, oder es findet sich die ein oder andere und will diese Geschichte fortsetzen.

Wobei ich persönlich auf das erste oder das letzte hoffe.

Nun dann wünsch ich euch viel Spaß mit dem nächsten Kapitel.



Schon wurden Susi und Jenny befreit und auch Susi durfte den Knebel ablegen und sich den Sabber aus dem Mundwinkel wischen, während Jenny die Strafen für die Gruppe bezahlen musste. Auch wenn das ihren Sinn für Gerechtigkeit untergrub.
Schließlich durften die beiden ihre Reise mit der Bahn fortsetzen, wobei sich Susi beleidigt abseits von Jenny hinsetzte.
Als der Zug losfuhr, griff Jenny nach der Hand ihrer Freundin, doch diese zog sie nur weg.
„Susi, was ist denn los? Es tut mir leid, dass ich mich provozieren lassen habe.“, entschuldigte sich Jenny, wobei sie das Gefühl hatte, dass das nicht ganz der Punkt war.
Susi warf Jenny einen gereizten Blick zu und verdrehte die Augen.
„Das ist es nicht, auch wenn ich froh bin, dass Dolly eine Abreibung kassiert hat. Nein, ich bin sauer auf dich, weil ich dir mein Geheimnis anvertraut habe und du mir noch nicht mal sagen kannst, dass du diplomatischen Schutz genießt – verdammt, wer bist du überhaupt und warum hast du überhaupt den Status eines Diplomaten?“
„Das tut mir auch leid, aber ich wusste es selbst bis vorhin nicht. Meine Mutter, die du ja auch kennst, hat mir darüber nichts erzählt und wenn du dich dann besser fühlst, kannst du ruhig sauer auf mich sein, aber mein Tag war beschissen genug, um mich mit dir zu streiten. Wenn du schmollen willst, bitte, tu dir keinen Zwang an.“, schnappte Jenny zurück und setzte sich mit überkreuzten Armen in den Vierer neben Susis.
Der Tag war einfach zu viel gewesen und jetzt hatte sie sich noch mit ihrer bisher einzigen Freundin in dieser Stadt gestritten. Eine einsame Träne lief über ihre Wange, während sie aus dem Fenster starrte und das Unwetter draußen beobachtete.
Da spürte sie, wie jemand neben ihr Platz nahm.
Es war Susi.
„Hey, das habe ich nicht so gemeint, es tut mir leid, dass ich dich angeschrien habe. Ich war nur verletzt und habe überreagiert. Danke nochmal, dass du nicht weggegangen bist, als du die Chance hattest.“, entschuldigte sich Susi bei ihr und nahm sie sanft in den Arm. In Susis Armen beruhigte sich Jennys Atem langsam, bis er wieder konstant war.
„Danke.“, schniefte Jenny und wischte sich die Träne aus dem Gesicht und war einfach nur dankbar, dass Susi da war.
„Mein Nachname ist Rubber, wenn dir das weiterhilft. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich so gut weggekommen bin.“
Bei der Erwähnung des Namens konnte Jenny spüren, wie sich Susi versteifte.
„Wie Irmhild Rubber?“, fragte sie vorsichtig.
„Ja, das ist meine Oma.“, seufzte sie leise.
„Aber dann bist du ja die Enkelin und in der Erbfolge von …! Weißt du, zu was dich das macht?“
„Ich weiß, zumindest bekomme ich immer mehr eine Vorstellung. Aber das ist mir egal. Bitte, ich will einfach nur Jenny sein. Nicht eine verwöhnte Prinzessin oder so, die ständig bevormundet wird. Einfach eine ganz normale Oberstufenschülerin, die sich mit ihrer Freundin und ein paar Mobbern geprügelt hat, so wie es Mädchen eben tun. Bitte, kann mein Erbe unter uns bleiben? Ich will nicht, dass sich schon wieder alles ändert. Ich versuche mich noch an das alles zu gewöhnen.“
Susi erhöhte den Druck nochmal kurz, bevor sie losließ und sich gegenüber von Jenny hinsetzte.
„Sicher doch, ich fand dich auch schon nett, bevor ich wusste, wer du bist, aber eine Bedingung habe ich.“
Misstrauisch starrte Jenny Susi an.
„Wenn wir Eis essen gehen oder so, dann kannst du mich ruhig hin und wieder einladen.“, grinste diese nur frech drein, so dass nun auch Jenny lachen musste.
„Sicher doch, das lässt sich einrichten. Also: Freundinnen?“
Sie hielt ihr die Hand hin.
Susi ergriff diese und zog die überraschte Jenny zu sich her und gab ihr einen keuschen Kuss auf die Lippen.
„Beste Freundinnen!“, sagte sie und ließ die verwunderte Jenny in den Sitz fallen.
„Äh, warum hast du mich geküsst?“, entfuhr es ihr.
„Naja, ich soll dich behandeln wie jede andere und das mach ich auch. In Novum ist es üblich, dass man sich als Bekannte, Kolleginnen oder Geschäftspartnerinnen die Hände schüttelt, als Freundinnen sich umarmt und wenn man beste Freundinnen ist, küsst man sich kurz. Übrigens – hier müssen wir raus.“, sagte Susi und nahm Jennys Hand und zog sie aus der Bahn.
„Wie war es eigentlich?“
„Wie war was?“
„Naja, die dumme Kuh hat dir ja gegen den Keuschheitsgürtel getreten. Hat es sehr weh getan?“
„Nein, kaum, nur der Schock war eine Überraschung und das der Dildo schlagartig tiefer in mich getrieben worden ist, hat mich aus der Bahn geworfen. Mann, war ich kurz davor endlich zu kommen.“
Gemütlich schlenderten sie die Straße entlang. Sie waren offensichtlich aus der Innenstadt draußen und so hatte sich das Straßenbild auch gewandelt. Statt Einkaufsläden gab es nun hier Firmengebäude, sowie vereinzelt Handwerksbetriebe, vor denen auch Autos standen,
Außer hin und wieder ein paar Passantinnen war die Straße ansonsten ziemlich leer.
„Das sieht hier aber nicht nach einer Shoppingmeile aus.“, wandte sich Jenny an Susi.
„Ist es auch nicht, aber irgendwo müssen die Sachen ja hergestellt werden und die Handwerkerinnen ihre Autos parken und ihr Material lagern. Lock & Steel haben hier ihren Hauptsitz, was aber viele nicht wissen. Die gehen meist ganz normal in einen der Partnerläden der Firma, aber wenn du eine richtig kompetente Beratung willst, und Sonderwünsche hast, solltest du sie persönlich aufsuchen.“
„Das heißt, das, was du bestellt hast, ist ein Sonderwunsch?“, hakte Jenny nach.
„Nein, aber meine Mutter hat den Termin ausgemacht. Es ist die einzige Möglichkeit, wie das neue Schrittseil angepasst werden kann, ohne den Gürtel einzuschicken.“, erklärte Susi ihr und bog ab in Richtung eines der größten Gebäude in diesem Bereich.
‚Lock & Steel‘ zierte das Schild über der Tür und Susi trat ein und zog Jenny hinter sich her.
Im Empfangsbereich standen mehrere Glasvitrinen in denen unterschiedliche Gürtel zur Schau gestellt waren, aber bevor Jenny darauf einen Blick werfen konnte, zog Susi sie zum Empfang.
„Guten Tag, was kann ich für euch tun?“, wurde sie höflich von der Empfangsdame begrüßt.
„Äh ja, ich habe einen Termin, der Name ist Susanne Hart. Es geht um eine Schrittbandmodifikation.“
„Aha, ich sehe es schon. Würdest du bitte deinen Chip auflegen? Eine Kollegin ist schon auf dem Weg.“
Sie schaute nun Jenny an.
„Und was kann ich für dich tun?“
„Ich bin nur die Begleitung.“, erklärte diese sich und sah die Empfangsdame entschuldigend an.
Kurz darauf erschien auch schon eine große Frau in einer silberfarbenen Latexbluse und einem engen Lederrock mit turmhohen Stiefeln.
„Guten Tag, ich bin Erica, wer von euch ist Susanne?“ fragte sie das Duo.
„Das bin ich!“, meldete sich Susi und trat der Verkäuferin entgegen.
„Klasse, folg mir bitte.“
Die Fachkraft musterte kurz Jenny, die ebenfalls bereit war zu folgen.
„Es tut mir leid, aber in der Kabine sind nur die Kundinnen ohne Begleitung zugelassen. Damit wollen wir unerlaubtes Masturbieren verhindern, schließlich stellen wir hochwertige Keuschheitsgeräte her.“
Entschuldigend sah Susi Jenny an, die nur mit den Schultern zuckte.
„Schon ok – ich warte hier auf dich.“, erwiderte sie ihrer Freundin, die daraufhin mit der Angestellten auch schon verschwand.
Der Laden oder viel eher der Showroom war nun leise und nachdem Jenny eine Weile an ihrem Handy herumgespielt hatte, siegte die Langeweile. Also beschloss sie, sich ein bisschen umzusehen.

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rabe57 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Novum Datum:18.09.22 23:59 IP: gespeichert Moderator melden


Mach bloß weiter,die beiden Mädchen sind so Süß!
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Cilenz
Einsteiger





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  RE: Novum Datum:19.09.22 02:09 IP: gespeichert Moderator melden


Schöne Fortsetzung

Und dann hoffen wir mal das du wieder Zeit und Lust zum weiterschreiben gefunden hast, bis du deinen Vorrat aufgebraucht hast.
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carpegenk
KG-Träger



Und es hat 'Klick' gemacht

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  RE: Novum Datum:20.09.22 16:04 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo boygirl1990,
lasse Dich hier nicht zu mehr zwingen, als es Dir Spaß macht. Bleibe bei einem Schreib-Tempo, das Dir passt.
Inhaltlich scheint Jenny dann wohl Detailkenntnisse erwerben zu können, die bei nachfolgenden Anschaffungen wertvoll sind. Mal abwarten, wie gut die Neukundengewinnung von 'Lock & Steel' trotz der Terminbearbeitung ist. Kann es zu einem 'Spontankauf' z.B. eines modularen Gürtels kommen, erst recht da ja Jennys Vibrator-Ei defekt ist?
Gruß
Carpegenk
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rabe57 Volljährigkeit geprüft
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  RE: Novum Datum:20.09.22 16:58 IP: gespeichert Moderator melden


Es ist kein Zwingen!Es währe nur schade die schöne Geschichte nicht weiter zu schreiben.Ich bewundere Menschen die so schreiben können mit so einer Fantasy.Meine Hochachtung und Wertschätzung!
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Pocytac
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Rhein-Main-Gebiet




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  RE: Novum Datum:21.09.22 07:39 IP: gespeichert Moderator melden


Natürlich kann hier kein Autor gezwungen werden. Aber wir Leser können um Fortsetzung bitten - oder vielleicht auch betteln.

Und auch ich hoffe, dass diese Geschichte fortgesetzt und abgeschlossen wird. Der Anfang glänzt mit einer tollen Idee, und es wäre schade, würde die Geschichte einfach abbrechen.

Bitte, bitte, setze sie fort!
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Shades1982
Einsteiger





Beiträge: 2

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  RE: Novum Datum:21.09.22 14:03 IP: gespeichert Moderator melden


@boygirl1990, ich kann mich den anderen nur anschließen.

Ich finde das du eine super Geschichte geschaffen hast, die mir wirklich Freude macht, sie zu lesen. Auch kann ich es kaum abwarten, bis du einen neuen Teil gepostet hast.

Allerding kann ich es auch nachvollziehen, dass wenn sich im Leben etwas ändert, auch andere Prioritäten gesetzt werden müssen.
Daher würde ich mich natürlich freuen, wenn du weiterschreiben würdest, wenn auch nur sporadisch.

Das ein(e) andere(r) deine Vision dieser großartigen Geschichte weiterschreiben würde, so wie du es dir vorgestellt hast, als du mit dem schreiben angefangen hast, möchte ich nicht ausschließen aber ich bezweifle es doch stark.

Wie auch immer er sein wird, Danke für das bisherige, dass baldige und alles Gute.


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