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  Moderne Keuschheit - Teil 2
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DarkO
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Nürnberg




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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:08.01.26 11:59 IP: gespeichert Moderator melden


Herzlichen Dank für die Kommentare.

Hier kommt der nächste Teil:


25. Bei Iris und Uwe

In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand ich nur wenig Schlaf. Der Vaginaldildo steckte nicht nur in meiner Scheide fest, zudem drängte er sich unentwegt in mein Bewusstsein. Er tat nicht weh, er war eigentlich nicht im Geringsten unangenehm. Er war einfach nur präsent. Sehr präsent. Und das eben ununterbrochen, das nervte mich.

Als mich mein Keuschheitsgürtel am Morgen mit ansteigenden Reizstromimpulsen weckte, fing der pinke Stab wieder an, sich dabei rhythmisch weiter in mich hinein und wieder hinaus zu bewegen. Ich beeilte mich, mich von der Schlafkette und der Schlafhaube zu befreien und stand auf.

Später am Vormittag klingelte mein Handy. Ich blickte kurz auf das Display und nahm das Gespräch an. „Guten Morgen Iris.“

„Guten Morgen, Nadja. Ich wollte mich mal erkundigen, wie es gestern Abend lief. Hat es geklappt? Wurdet ihr endlich erlöst?“

„Ja. Zum Glück. Diese ständige Stimulation war… – Ach, das weißt du ja selbst.“ Ich berichtete ihr von dem Besuch von Tatjana, wie ich die meiste Zeit auf meinem Trainingsgerät fixiert war, während sie meinen Mann bei den Umbauten an unseren Keuschheitsaccessoires beaufsichtigte, und von den abschließenden Tests. Dass seitdem ein pinker Zapfen in meiner Vagina steckte, teilte ich ihr ebenfalls mit.

Meine Kollegin reagierte wie erwartet: „Du musst jetzt dauerhaft einen Dildo in dir tragen? Krass! Und? Erzähl mal, wie fühlt sich das an? Erregt dich das nicht pausenlos?“

„Na wie soll sich das schon anfühlen? Das Ding nervt. Bei jedem Schritt, beim Stehen, beim Sitzen und im Liegen. Natürlich werde ich davon feucht. Aber ich will das nicht. Wie soll ich mich denn so auf etwas Anderes konzentrieren? Ich frage mich ernsthaft, wie ich damit ab nächster Woche meinen Job vernünftig erledigen soll.“

„Guter Punkt. Aber daran wirst du dich wohl gewöhnen müssen.“

„Sieht so aus.“

Iris schwieg einen Moment. Dann sagte sie: „Nadja, über eine Sache muss ich noch mit dir reden: Wenn dein Mann und du morgen zu uns kommt, dann kann es gut möglich sein, dass ihr dabei Dinge sehen werdet, die auf normale Menschen eventuell etwas befremdlich wirken.“ Das Wort ‚normale‘ betonte sie dabei so, als wäre es total abwegig, normal zu sein. „Wir nennen das ‚spielen‘. Und mein Meister hat gemeint, nachdem ihr beide eigentlich nur mit ihm reden wollt und nicht mit mir, spräche überhaupt nichts dagegen, dass er währenddessen mit mir spielt. Ihm würde es nichts ausmachen, wenn ihr dabei zuseht, schließlich verfügen dein Mann und du auch über Einiges an Erfahrung, was solche Themen wie Keuschheit, Fesseln, Belohnung und Bestrafung betrifft.“ Sie machte eine kurze Pause.

„Da mir auf die Schnelle auch kein triftiger Grund eingefallen ist, der dagegenspricht, habe ich lieber meine Klappe gehalten, auch wenn die Vorstellung, dass ihr beide mir beim Spielen zuschaut, mich jetzt nicht gerade in Ekstase versetzt. Deshalb habe ich die dringende Bitte, dass ihr euch da nicht einmischt, selbst wenn es euch womöglich schwerfällt. Uwe wird ganz bestimmt nichts mit mir machen oder von mir verlangen, was mir nicht auch gefällt, selbst wenn es auf Jan und dich auf den ersten Blick anders wirken mag. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass er es doch einmal übertreibt, habe ich ein Safeword. Und falls ich geknebelt bin, eine spezielle Geste. Wenn ich die verwende, hört er garantiert sofort auf. Bis jetzt jedenfalls habe ich von beidem noch nie Gebrauch machen müssen. Also haltet euch bitte zurück. Keine Kommentare. Und erst recht kein Eingreifen.

Bei den Einstellungen meines Keuschheitsprogramms ist das natürlich etwas anders. Denn wenn das erstmal aktiv ist, dann gibt es für mich zunächst kein Zurück mehr. Okay, es gibt da angeblich diesen zehnstelligen Zahlencode, mit dem man ein laufendes Programm anhalten kann, aber davon würde ich ungern Gebrauch machen. Der sollte wirklich nur bei absoluten Notfällen verwendet werden, zum Beispiel wenn ich akut krank werde und deshalb ins Krankenhaus muss. Oder halt bei einem Unfall. Daher ist es mir lieber, wenn ihr euch diesbezüglich vorher mit meinem Meister unterhaltet.“

„Alles klar“, antwortete ich, obwohl ich mir in dem Moment in Wahrheit nicht zu hundert Prozent sicher war, alles richtig verstanden zu haben.



Am Abend gingen Jan und ich in ein griechisches Lokal. Dieses Mal hatte ich Glück, denn die tägliche Stimulation erfolgte bereits auf dem Weg vom Parkplatz des Lokals zum Eingang, und nicht wie befürchtet irgendwann später, während wir drinnen am Tisch saßen. So konnten wir unser Essen in Ruhe genießen. – Abgesehen natürlich von der Bestrafung in Form von Elektroschocks kurz vor jeder vollen Stunde.

Anschließend waren wir noch in einer Bar, einen Cocktail trinken. Insgesamt war es ein sehr angenehmer Abend. Es gelang mir sogar, mich einigermaßen an den Dildo gewöhnen, oder besser gesagt, ich lernte langsam, ihn zu akzeptieren.

Leider mussten wir viel zu früh zurück nach Hause fahren. Jan versprach mir, Herrn Evildevil eine Mail zu schicken, um sich nach einer Möglichkeit zu erkundigen, mir ab und zu ein längeres Ausgehen zu gestatten. Wir hielten es beide für besser, wenn er diese Mail verfasste, da er sich etwas gewählter ausdrücken konnte und bei ihm weniger die Gefahr bestand, dass er sich im Ton vergriff.



Als wir am Sonntagnachmittag schließlich bei Iris und Uwe an der Wohnungstür läuteten, fragte ich mich, was uns dahinter wohl erwarten würde. Bestimmt hatte meine Lieblingskollegin ihre Warnung nicht ohne Grund ausgesprochen.

Es dauerte etwas länger, bis Uwe uns lächelnd öffnete. „Hallo ihr beiden! Kommt rein.“

Im Flur überreichte ich Iris‘ Mann die kleine Topfpflanze, die ich am Vortag als Geschenk für sie gekauft hatte.

„Oh, vielen Dank. Meine Frau ist übrigens im Wohnzimmer. Leider kann sie gerade nicht zur Tür kommen. Möchtet ihr vielleicht etwas trinken?“

Jan und ich entschieden uns beide für ein Bier.

„Okay, das bringe ich euch gleich. Ihr könnt euch gerne in der Zwischenzeit schonmal auf die Couch setzen und Iris ‚‘hallo‘ sagen. Ihr kennt ja den Weg.

Also ging ich ins Wohnzimmer. Jan folgte mir. In dem Moment, in dem ich Iris erblickte, blieb ich wie angewurzelt stehen.

Mit gesenktem Kopf und nach vorne gebeugtem Oberkörper kniete sie vor einem dunkelbraunen Ledersessel auf dem blanken Parkettboden. Wie es nicht eigentlich nicht anders zu erwarten war, trug sie ihr Halsband, ihr Keuschheitsdessous, ihre Hand- und Fußfesseln und ein paar schwarze Plateaupumps. Ansonsten war sie quasi nackt. Anstatt mit einer Kette, waren die Schellen an ihren Fußgelenken mit einer ungefähr vierzig Zentimeter langen Metallstange verbunden, wodurch sie nicht dazu in der Lage war, ihre Füße eng zusammenzunehmen. Deshalb waren ihre Handgelenke seitlich an ihrem Keuschheitsgürtel fixiert. Wie bei meinem Mann, so war auch ihr es nur möglich, ihre Arme zu bewegen und damit ihre Hände zu benutzen, sofern sich ihre Fußfesseln berührten.

Wegen einer Augenbinde aus schwarzem Leder war sie momentan blind. Ein glänzender Ring, der hochkant zwischen ihrem Ober- und Unterkiefer steckte und von mehreren schwarzen Lederbändern festgehalten wurde, hinderte sie zudem daran, ihren Mund zu schließen. Ein langer Speichelfaden hing an ihrer Unterlippe. Die Pfütze vor ihren Knien sagte mir, dass sie schon seit einer ganzen Weile dazu gezwungen war, in dieser Position auszuharren. Der Grund dafür war offensichtlich, denn eine nur etwa einen Meter lange Kette, die ihr Halsband mit einer im Boden angebrachten Öse verband, machte es ihr unmöglich, aufzustehen. Sie schob ihre Zunge durch den Ring zwischen ihren Zähnen und leckte sich die Lippen. Dann stöhnte sie leise.

Ich machte ein paar Schritte auf sie zu. Meine Kollegin drückte ihren Rücken durch und hob ihren Kopf leicht an. Sie wandte mir ihr Gesicht zu. Zur Begrüßung gab sie zwei kurze Grunzlaute von sich. Dann fing ihr ganzer Körper an zu beben. Sie beugte sich wieder nach vorne und stöhnte erneut.

Natürlich hatte ich keine Ahnung, was für ein seltsames Spiel ihr Mann und sie da gerade spielten, aber es erschien mir so, als machte allein Uwe die Regeln und ich war mir sicher, dass ich nicht mit ihr tauschen wollte. Dass die beiden einige sonderbare Vorlieben hatten, war mir längst bekannt, aber diese mit eigenen Augen mitanzusehen, das hatte mir dann doch die Sprache verschlagen. Für sie mochte es tatsächlich nur ein Spiel sein, trotzdem tat sie mir leid.

Endlich hatte ich meine Stimme wiedergefunden: „Hallo Iris! Ich freue mich auch, dich zu sehen. Und? Alles klar bei dir?“ Mir war durchaus bewusst, dass ich von meiner Lieblingskollegin keine auch nur halbwegs verständliche Antwort zu erwarten hatte. Andererseits nahm ich an, dass sie sich bestimmt bemerkbar machen würde, wenn bei ihr etwas nicht stimmte. Daher fasste ich ihr nur kurz an die Schulter, während ich an ihr vorbeilief, um mich auf das breite Ledersofa zu setzen.

Jan folgte mir und nahm neben mir Platz. „Grüß dich Iris.“

Uwe kam mit den Getränken. Er stellte drei Bierflaschen mit Bügelverschluss auf dem Couchtisch ab. Dann nahm er sein Laptop, welches ebenfalls auf dem Tisch lag, sowie eine der Flaschen und setzte sich in seinen Sessel. Seine Füße platzierte er links und rechts neben Iris. Er legte den Computer auf seinen Schoß, öffnete sein Bier und sagte: „Zum Wohl!“

Also machten auch mein Mann und ich unsere Flaschen auf und hoben sie hoch. „Zum Wohl!“

Gemeinsam tranken wir einen Schluck.

Nachdem er den Bügel seiner Bierflasche wieder geschlossen hatte, klappte Uwe seinen Laptop auf. Ich konnte nicht sehen, was er tat, allerdings gab meine Lieblingskollegin drei Sekunden später ein langes schmerzerfülltes Grunzen von sich und krümmte sich immer weiter zusammen, bis die Metallschalen ihres BHs auf ihren Knien auflagen. Dann begann sie, in einem Abstand von jeweils etwa fünf Sekunden immer wieder leise zu quieken.

Dieses ging solange weiter, bis Uwe schließlich nach schätzungsweise zwei Minuten belustigt kicherte und erneut irgendetwas an Iris‘ Keuschheitsprogramm einstellte. Dann schloss er den Laptop.

Das regelmäßige Quieken wich einem anhaltenden leisen Wimmern, hin und wieder unterbrochen von Atemzügen. Iris richtete sich allmählich auf, woraufhin ihr Uwe den Zeigefinger seiner rechten Hand so tief in den Mund steckte, dass sie würgen musste. Erst als Iris zweimal grunzend protestiert hatte, zog Uwe seinen Finger langsam wieder aus ihrem Mund heraus, verharrte auf halbem Weg und fing an, mit ihrer Zunge zu spielen. Offenbar gefiel ihr das, denn sie gab ein langes, genussvolles Stöhnen von sich. Eine größere Menge Speichel tropfte in langen Fäden auf die Holzdielen.

Dann packte Uwe sie unvermittelt an ihrer linken Schulter und stieß sie zur Seite um. Iris landete unsanft auf ihrem rechten Arm, was sie mit einem unzufriedenen „Hunngch!“ quittierte. Sie zappelte mit den Beinen. Das Scheppern ihrer Fesseln erfüllte den Raum.

Erst da registrierte ich, dass die Spreizstange zwischen ihren Füßen in der Mitte eine Öse besaß. An dieser war mit einem Schloss eine nur etwa dreißig Zentimeter messende Stahlkette befestigt, deren anderes Ende auf dieselbe Weise mit dem Schrittband ihres Keuschheitsgürtels verbunden war. Genauer gesagt offenbar mit ihrem Analplug, der an seiner Basis über einen Ring verfügte. Zudem fiel mir auf, dass Iris jedes Mal, wenn besagte Kette aufgrund der Bewegung ihrer Beine straff gespannt wurde, einen schmerzerfüllten Laut von sich gab.

Ich wollte schon aufspringen, um Iris zu Hilfe zu eilen, damit sie wieder ihre ursprüngliche Stellung einnehmen konnte, da erinnerte ich mich wieder an ihre Ermahnung vom Vortag, keinesfalls in ihr ‚Spiel‘ einzugreifen. Und tatsächlich gewann ich bereits nach kurzem Zuschauen den Eindruck, dass es ihr trotz ihrer extremen Fesselung zweifellos auch ohne mein Zutun gelingen würde, obwohl sie auf den ersten Blick leicht unbeholfen gewirkt hatte. Vielleicht mochte es einige Minuten dauern, aber die Art und Weise, wie sie ächzend, keuchend und quiekend auf dem Boden herumstrampelte und sich hin und her wand sagte mir, dass sie dieses Spiel bestimmt nicht zum ersten Mal spielte.

Daher nahm ich entspannt einen weiteren Schluck aus meiner Bierflasche und richtete mein Augenmerk zurück auf ihren Mann. Dieser sog ebenfalls kurz an seiner Flasche, dann lächelte er Jan und mich an. „Mein süßer Blasehase hier hat mir gesagt, ihr wolltet mit mir reden?“, begann er das Gespräch.

Ohne große Umschweife berichteten mein Mann und ich ihm sehr ausführlich, was wir beide in dieser Woche durchmachen mussten, und wie schrecklich es tatsächlich gewesen war, so oft und so lange sexuell erregt zu werden, ohne jegliche Chance, dessen zu entfliehen. Dabei erfanden wir nichts dazu, wir ließen aber auch kein Detail aus.

Währenddessen spähte ich öfters zu meiner Kollegin hinüber und beobachtete sie dabei, wie sie sich langsam aber sicher wieder in ihre vorherige kniende Position brachte. Ganz offensichtlich hate sie dabei nicht nur mit ihrer Fesselung zu kämpfen, sondern auch – oder vielleicht hauptsächlich – mit den Dingen, die ihr Keuschheitsgeschirr gerade mit ihr anstellte.

Bis Jan und ich mit unseren Ausführungen am Ende waren, saß Iris jedenfalls auch wieder ordentlich vor ihrem Meister.

Uwe kräuselte nachdenklich die Stirn. „Okay, ich verstehe. Danke, dass ihr mir erklärt habt, wie furchtbar diese Stimulation in Wirklichkeit ist. Wenn Iris mir gesagt hätte, dass das zu grausam ist, hätte ich wohl nicht auf sie gehört. Wisst ihr, bei neuen Spielideen, die ich ihr vorschlage, behauptet sie oftmals, die seien zu brutal, die würde sie niemals durchstehen und so weiter. Aber wenn ich es dann doch mit ihr mache und sie dabei behutsam an ihrer Grenze entlangmanövriere, dann ist sie hinterher extrem glücklich und zufrieden und bedankt sich sogar dafür, dass ich es ihr gezeigt habe.“ Er trank einen Schluck.

„Bevor ihr jetzt denkt, sie sagt doch nur ‚danke‘, weil sie sich halt bei ihrem Meister bedanken muss, gleichgültig, ob es ihr nun gefallen hat oder nicht: Nein. Die Art, wie sie es sagt, und vor allem wie sie dabei strahlt, zeigt deutlich, wie dankbar sie für diese neue Erfahrung ist. Aber was die Einstellungen für ihr neues Keuschheitsprogramm angeht, werde ich mit Sicherheit berücksichtigen, was ihr beide mir gerade erzählt habt.“

Ich schaute zu Iris hinüber und hatte den Eindruck, dass sie lächelte.

Jan und ich tranken den Rest unseres Bieres aus, dann begleitete Uwe uns zur Tür. Er bedankte sich für unseren Besuch und noch einmal für die Informationen, die wir ihm gegeben hatten. Wir verabschiedeten uns.



Auf dem Weg nach Hause meinte Jan zu mir: „Was Iris und Uwe da gemacht haben, sah schon irgendwie interessant aus. Zunächst war ich zugegeben etwas irritiert. Aber als ich erkannt habe, dass die sowas anscheinend öfters machen und es beiden zu gefallen scheint, hab ich mir gedacht: ‚Warum eigentlich nicht?‘“

„Heißt das, du möchtest, dass ich das, was Uwe mit Iris gemacht hat, auch mal mit dir mache?“, forderte ich ihn heraus.

Mein Mann fing an, herumzudrucksen. „Oh… Ääh… Nein… Ääh… So meinte ich das nicht. Ich dachte nur… Ach, schon gut. Vergiss es.“

Ich kicherte. Damit war das Thema also erledigt. Zumindest aus der Sicht meines Gatten. Ich dagegen überlegte, ob so eine Spreizstange zwischen seinen Füßen nicht doch manchmal ganz reizvoll sein könnte. Dabei ging es mir nicht darum, mit ihm die gleiche Art Spiel zu spielen, wie es Iris und ihr Mann praktizierten, das war mir zu extrem. Aber mich reizte irgendwie der Gedanke, hin und wieder Jans Bewegungsfreiheit durch so eine Stange zusätzlich ein Bisschen weiter zu begrenzen. Vor allem dann, wenn Herr Evildevil mir durch irgendwelche Schikanen erneut das Leben noch schwerer machte, als es ohnehin schon war.

Der Rest des Tages verlief ohne nennenswerte Ereignisse.



Am nächsten Morgen im Büro bedankte sich Iris dafür, dass wir mit Uwe gesprochen hatten. „Mein Meister hat mich heute Früh nach dem Aufstehen gefragt, ob ich denke, dass ich diese Stimulation unter der Woche zweimal, beziehungsweise am Wochenende fünfmal täglich für jeweils eine Minute aushalten werde.“ Sie lächelte. „Naja. Auch wenn ich vielleicht nicht ganz sicher war, habe ich lieber doch sofort zugestimmt und mich artig bedankt. Ansonsten hätte ich womöglich riskiert, dass er sich etwas deutlich Schlimmeres ausdenkt.“

Ich spreizte die Hände. „Hmm. Nach dem, was ich gestern so mitgekriegt habe, scheint dein Meister über genügend andere Möglichkeiten zu verfügen, um dich zu quälen. Da frage ich mich schon, ob ich nicht lieber minutenlang knapp vor einem Orgasmus gehalten werde, bevor ich mir das antun lasse.

Meine Kollegin musste schallend lachen. Gleich darauf verzog sie das Gesicht. „Autsch. Offensichtlich war das zu laut. Ich finde es echt lustig, wie unterschiedlich die Geschmäcker doch sind. Ich fand den Abend gestern sehr schön. Selbstverständlich habe ich mich auch entsprechend bei meinem Meister revanchiert.“

Mir war sofort klar, was sie damit meinte und hob abwehrend die Hand. „Erspar mir bitte die Details. Nachdem ich den Knebel gesehen habe, der gestern in deinem Mund steckte, brauchst du mir nichts weiter zu erzählen.“

Eigentlich hatte ich gehofft, dass das Thema damit beendet war. Aber Iris musste anscheinend unbedingt noch einen draufsetzen. Sie leckte sich genüsslich die Lippen und meinte: „Du bist doch bloß neidisch, weil dein Mann untenrum leider andauernd verschlossen ist.“

--Fortsetzung folgt--

DarkO

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 08.01.26 um 19:59 geändert
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MartinII
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Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:13.01.26 13:17 IP: gespeichert Moderator melden


Interessante Entwicklung
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schreiberling Volljährigkeit geprüft
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schreiberling

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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:14.01.26 08:11 IP: gespeichert Moderator melden


Schöne Fortsetzung

ich denke mal, Nadja wird wohl bald das gleiche Schicksal ereilen. Vielleicht ja nicht mit einer Spreizstange an den Beinen, man könnte auch eine Stange an den Handfesseln anbringen. Damit im Alltag umgehen, das ist nicht einfach.
Verschlossen, was sonst?!
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DarkO
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Nürnberg




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  RE: Moderne Keuschheit - Teil 2 Datum:22.01.26 12:16 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für die Kommentare!



26. Kaffeeklatsch mit Karin

Zu dem Treffen mit Karin wollte ich dieselbe Bluse und denselben Rock anziehen, die ich schon davor im Büro angehabt hatte. Dazu auch wieder die Plateau-Pumps mit den breiten Absätzen. Außerdem entschloss ich mich dazu, die alte, dicke Halsschelle zu tragen. Dementsprechend tauschte ich diese Fessel rasch aus. Dann wählte ich noch ein passendes Halstuch.

Um überhaupt wieder aus dem Haus gehen zu dürfen, musste ich leider zweimal per Knopfdruck um die entsprechende Erlaubnis bitten.

Als ich endlich fertig angezogen nach draußen auf die Straße lief, sah ich aus der Entfernung, wie der Bus gerade losfuhr, der mich eigentlich hätte mit in die Stadt nehmen sollen. Ich fluchte leise und marschierte zur Haltestelle. Dort angekommen schrieb ich meiner Freundin eine kurze Nachricht, um ihr mitzuteilen, dass ich den Bus verpasst hatte und dementsprechend später zu unserem Treffen erscheinen würde.

Während ich auf den nächsten Bus wartete, setzte die tägliche Belohnung ein. An die Tatsache, dass diese nun immer aus drei Durchgängen bestand, musste ich mich noch gewöhnen. Zum Glück war ich alleine in dem Haltestellenhäuschen, sodass niemand mitbekam, wie ich zuckend und keuchend auf der Bank saß und zudem hin und wieder etwas lauter stöhnte.

„Wenigstens ist es hier passiert und nicht nachher im Bus“, dachte ich mir. „Oder später dann in dem Café. Das wäre noch viel unangenehmer geworden.“



Um zwanzig vor Sieben hatte ich endlich das Catania erreicht. Weil ich so schnell dorthin gelaufen war, wie meine dämliche Schrittkette es erlaubte, war mein Rock dabei etwas nach unten gerutscht. Ich zog ihn hoch und strich meine Bluse glatt. Mit einer Mischung aus Wiedersehensfreude und Nervosität öffnete ich die Tür und ging hinein.

Wie erwartet war das Café nicht stark besucht. Lediglich die Hälfte der vorhandenen Tische war belegt. Karin entdeckte ich daher sofort. Sie saß an einem runden Zweiertisch in der hinteren Ecke. Vor ihr stand eine große Tasse Milchkaffee. Gerade sah sie gelangweilt auf ihre Armbanduhr.

Als sie den Kopf hob und mich erblickte, begann sie sofort zu strahlen, stand rasch von ihrem Stuhl auf und kam mir mit ausgestreckten Armen entgegen. „Hi Schnecke! Schön dich zu sehen“, rief sie mir fröhlich zu.

„Wenn sie mich jetzt gleich umarmt, dann wird sie dabei mit Sicherheit die harten Brustschalen meines Keuschheits-BHs bemerken“, dachte ich mir. Andererseits hatte ich ja ohnehin vor, meine beste Freundin endlich einzuweihen. Mutigen Schrittes ging ich auf sie zu.

Es kam, wie ich vermutet hatte. Kaum hatte meine Freundin mich mit ihren Armen umschlungen und einmal kräftig an sich gedrückt, da schob sie mich schon wieder von sich weg und schaute mich irritiert an. „Warum sind denn plötzlich deine Brüste so hart? Und hinten an deinem Rücken hat sich auch etwas komisch angefühlt Da war auch irgendwas Hartes.“

Ich grinste verlegen und erwiderte: „Grüß dich, Karin. Stell dir vor, genau darüber wollte ich jetzt eigentlich mit dir reden. Anschließend beugte ich mich nach vorne und flüsterte in ihr Ohr: Ich trage seit einiger Zeit einen Keuschheitsgürtel mitsamt dazugehörigem Edelstahl-BH.

Karin packte mich an den Schultern. Mit weit aufgerissenen Augen fragte sie: „Hä? Wie bitte? Du trägst einen… was?!“

Behutsam legte ich einen Finger auf ihre Lippen und sagte leise: „Pssst! Ja, du hast schon richtig gehört. Aber warum setzen wir uns nicht erst einmal an den Tisch, damit ich mir auch etwas zu trinken bestellen kann. Außerdem tun mir vom Rennen mit den hohen Absätzen echt die Füße weh. Bei einer Tasse Kaffee kläre ich dich gerne über alles auf.“

Wahrscheinlich aufgrund dessen, dass ich quasi nebenbei meine High Heels erwähnt hatte, machte Karin einen Schritt rückwärts und musterte mich von oben bis unten. „Seit wann kleidest du dich eigentlich so elegant? Ich dachte, du hast fast nur Jeans und T-Shirts im Schrank?“

„Auch das erzähle ich dir gerne, wenn wir uns hingesetzt haben.“

Enttäuscht stimmte Karin zu. „Also gut. Aber dir ist schon klar, dass ich alle Details wissen will. Und natürlich will ich das auch sehen, was da darunter anhast.“ Sie ging zu dem Platz zurück, an dem sie gesessen hatte. Ich folgte ihr.

Eine junge brünette Frau mit einer schwarzen Schürze kam zu uns, begrüßte mich und erkundigte sich bei mir, was sie mir bringen dürfte.

„Ich hätte gerne auch so einen großen Milchkaffee“, erwiderte ich.

Bis die Bedienung kurz darauf meinen Kaffee serviert hatte, schwiegen Karin uns lächelnd an. Ich sah, wie es in ihrem Kopf arbeitete.

Sobald die Frau außer Hörweite war, legte meine Freundin ihre Unterarme auf den Tisch und beugte sich nach vorne. „Jetzt nochmal. Was genau trägst du da gerade unter deinem Rock und der Bluse?“

„Einen Keuschheitsgürtel aus Edelstahl mit dem dazu passenden Büstenhalter“, sagte ich erneut.

„Das musst du mir zeigen.“

„Meinst du jetzt sofort?“, fragte ich überrascht. Eigentlich hätte ich es vorgezogen, noch ein paar Minuten sitzenzubleiben.

„Komische Frage. Ja, natürlich jetzt sofort! Du kennst mich doch inzwischen schon lange genug. Hast du in dieser Zeit etwa irgendwann einmal den Eindruck gehabt, ich wäre ein besonders geduldiger Mensch? Und jetzt komm mit, wir gehen mal eben schnell gemeinsam aufs Klo.“ Sie stand auf und reichte mir ihre Hand. „Damit du mir nicht wegläufst“, feixte sie.

In der Damentoilette waren wir zu der Zeit die einzigen. Wir gingen zusammen in eine der Kabinen und verriegelten hinter uns die Tür.

Erwartungsvoll starrte Karin mich an. „Jetzt lass doch mal sehen!“
„Mach mal bitte nicht so einen Stress, ich bin ja schon dabei“ erwiderte ich leicht genervt, während ich dabei war, mein Halstuch zu entknoten. Somit war die Halsschelle der erste Bestandteil, den meine beste Freundin von meinem besonderen Körperschmuck zu sehen bekam. Als Nächstes knöpfte ich mein Oberteil auf und legte dadurch meinen Edelstahl-BH frei. Zum Schluss öffnete ich den Reißverschluss an meinem Rock und schob diesen bis zu den Knien nach unten. Während ich das tat, wurden Karins Augen immer größer.

Um sich meinen Keuschheitsgürtel genauer zu betrachten, ging meine Freundin vor mir in die Hocke. Sie klopfte mit der Faust gegen das Metall an meinem Venushügel. „Spürst du da unten überhaupt noch etwas?“

Ich gab ein gequältes Lachen von mir. „Dein Klopfen habe ich jedenfalls gespürt. Aber falls du mit dieser Frage wissen wolltest, ob es mir noch möglich ist, mich irgendwie selber zu befriedigen, dann lautet die Antwort: leider nein. Meine Finger passen nicht mal ansatzweise in den schmalen Spalt zwischen meiner Haut dem Gürtel. Zudem bewirkt die Kette zwischen meinen Oberschenkeln, dass ich diese nicht weit genug auseinanderkriege, um da vernünftig ranzukommen. Und wenn ich einen Vibrator außen an das Schrittblech drücke, dann rattert es nur schrecklich laut und der ganze Keuschheitsgürtel bebt. Das ist ehrlich gesagt ein eher unangenehmes Gefühl. Nach dem ersten Versuch habe ich es deshalb lieber sein gelassen.“

„Ach, du Arme. Drehst du dich bitte mal um? Ich würde gerne nachsehen, wie dein Gürtel hinten aussieht.“

„Ja, klar. Guck nur“, erwiderte ich auffordernd, während ich mich vorsichtig umdrehte.

Sowie ich ihr den Rücken zugewandt hatte, rüttelte Karin ein paarmal kräftig am Schrittband meines Keuschheitsgürtels, wodurch sich die beiden daran befestigten Zapfen immer wieder ein kleines Stückchen rein und raus bewegten. Ich sog Luft durch die zusammengebissenen Zähne. „Lässt du das bitte? Das ist unangenehm.“

„Oh, sorry. Du, sag mal“, begann sie zögerlich. „Kannst du damit überhaupt auf die Toilette gehen? Vorne habe ich ja ein paar Löcher gesehen und ich nehme an, dass da das Pipi rausläuft. Aber wie ist das mit dem großen Geschäft? Die Rückseite ist ja komplett dicht! Musst du den Keuschheitsgürtel dafür immer kurz ablegen?“

„Nein, ich muss den Gürtel dafür nicht ausziehen. Das könnte ich auch gar nicht. Abgesehen davon, dass es mir einmal in der Woche gestattet ist, mich kurz untenherum vernünftig sauberzumachen, bleibt der ständig dran. Jetzt zu deiner ursprünglichen Frage: Da hinten ist eigentlich schon ein Loch.“ Ich zeigte auf die entsprechende Stelle an meinem Hintern. „Bloß steckt da jetzt gerade ein langer Gummistöpsel drin. Nur, wenn ich mir den hinten reinschiebe, darf ich mich länger als fünf Minuten am Stück hinsetzen.“

„Verstehe. Wirklich sehr interessant. Danke du kannst dich wieder umdrehen.“

Gerade als ich mich zurückdrehte, erhielt ich meine regelmäßige Bestrafung. Mir gelang es, das durch die beiden Stromschläge verursachte Zusammenzucken auf ein Minimum zu reduzieren, sodass es meiner Freundin glücklicherweise nicht auffiel. Das hätte sonst zu noch mehr Fragen geführt.

Der Wissensdurst meiner Freundin war dennoch nicht gestillt. „Trägst du diese Sachen freiwillig oder zwingt dich dein Mann dazu? Hat der sich auch diese komischen Regeln einfallen lassen?“

„Nein, Jan hat höchstens am Rande etwas damit zu tun“, antwortete ich. „Es ist etwas kompliziert. Nein, eigentlich sogar ziemlich kompliziert. Dir alles zu erklären wird schon ein paar Minuten dauern. Deshalb hatte ich auch vorgeschlagen, dass wir mal zusammen Kaffeetrinken gehen.“

„Okay. Wir setzen uns gleich zurück an den Tisch. Sonst wird eh nur der Kaffee kalt. Vielleicht solltest du nur vorher deinen Rock hochziehen und die Bluse zumachen.“, meinte Karin lachend. Sie erhob sich langsam wieder. Dabei strich sie mit ihrer Hand über den Edelstahl an meinem Körper. „Das ist so krass! Bisher dachte ich immer, Keuschheitsgürtel hätte es nur im finsteren Mittelalter gegeben. Aber das Modell, das du da trägst, sieht doch sehr modern aus. Wo kriegt man denn heutzutage so etwas? Und sind diese Sachen nicht furchtbar unbequem?“

Ich zuckte mit den Schultern. „Naja. Es geht so. Der Gürtel trägt sich meiner Meinung nach sogar ein Bisschen angenehmer als der BH. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber tatsächlich daran. Vor allem, wenn einem – so wie in meinem Fall – gar keine andere Wahl bleibt. Ursprünglich stammen die Sachen alle von der Firma Restriktivia. Aber letztes Jahr hat Jan die umgebaut, sodass sie jetzt unter anderem allesamt über elektronische Schlösser verfügen“, erzählte ich ihr, während ich mich wieder anzog.

Als ich damit fertig war und wir wieder an unserem Tisch platzgenommen hatten, fragte ich meine Freundin zaghaft: „Findest du mich jetzt komisch?“

„Natürlich! Aber bisher hat dich das doch auch nicht gestört.“ gab Karin lachend zurück. Ein paar Sekunden später hatte sie sich wieder etwas beruhigt. „Gibt es eigentlich außer dir noch viele Leute, die sich freiwillig in so etwas einsperren? Oder einsperren lassen?“

„Ich habe keine Ahnung, wie viele das sind. Allerdings gibt es neben der Firma Restriktivia wohl noch mindestens eine Handvoll weitere Anbieter für derartige Keuschheitsaccessoires. Demnach scheint sich das Geschäft damit durchaus zu lohnen. Außerdem werden unter den Trägern, beziehungsweise Trägerinnen, auch etliche dabei sein, bei denen von ‚freiwillig‘ nicht wirklich die Rede sein kann. Zum Beispiel, wenn der Partner oder die Partnerin fremdgegangen ist. Oder zumindest der Verdacht besteht, dass er oder sie es unter Umständen tun könnte.“

Angewidert verzog Karin das Gesicht. „Nah, für mich wäre das nichts.“

„Was jetzt genau? Das Fremdgehen oder das Tragen eines Keuschheitsgürtels?“ hakte ich amüsiert nach.

Karin grinste. „Irgendwie beides. Wenn ich mir vorstelle, dass ich deshalb in sowas…“, dabei deutete sie auf mich, „eingeschlossen werde, dann würde ich es mir wahrscheinlich zweimal überlegen, mit einem anderen Typen rumzumachen, solange ich in einer festen Beziehung bin.“ Sie machte eine wegwerfende Geste. „Allein bei dem Gedanken bekomme ich schon eine Gänsehaut. Brrr!“ Nach einer kurzen Pause fügte sie noch ergänzend hinzu: „Zum Glück liebe ich meinen Schorschi viel zu seht, als dass ich ihm sowas antun würde.“ Sie legte die Stirn in Falten. „Wie ist das eigentlich bei dir? Warum trägst du denn gerade so ein Ding? Warst du etwa mal nicht brav?“

Ich schüttelte energisch den Kopf. „Aber nein! Ich habe mich durch eine blöde Unachtsamkeit leider selbst in diese Situation gebracht. Was genau da vorgefallen, erzähle ich dir gleich. Auf jeden Fall müssen Jan und ich das Ganze irgendwie bis zum Schluss gemeinsam durchstehen. Wobei ich den Eindruck habe, dass er sich damit besser abfinden kann als ich.“

Sie zog die Stirn in Falten. „Das verstehe ich jetzt nicht. Hat dein Mann etwa nicht die Schlüssel für deine Metallunterwäsche?“

Wieder schüttelte ich den Kopf. „Wie ich bereits gesagt habe, besitzen meine Fesseln elektronische Schlösser. Diese werden von einer Software gesteuert. Das heißt, es gibt überhaupt keine Schlüssel. Ich kann den Gürtel und den BH erst wieder ausziehen, wenn die Software mich freilässt. Und das wird noch eine ganze Weile dauern.“

Da unterbrach mich meine Freundin, indem sie ihre Hand hob. „Warte mal“, meinte sie mit nochmals deutlich gesenkter Stimme. „Wenn du also sowohl oben- als auch untenherum verschlossen bist und dein Mann da ebenfalls nirgends drankommt, wie läuft das denn jetzt bei euch? Spielt Jan regelmäßig an sich selber herum, besorgst du es ihm hin und wieder mal mit der Hand oder dem Mund oder geht er am Ende zu einer anderen Frau, wenn bei ihm der Druck zu groß wird?“

„Nichts von alledem“, meinte ich schmunzelnd. „Er hat nämlich einen Keuschheitsgürtel für Männer entworfen, der auf dieselbe Weise funktioniert wie meiner. In den hat er sich vor circa drei Monaten selber eingeschlossen. Das bedeutet, mein Liebster muss noch genauso lange keusch leben wie ich.“

Karin blickte mich verwundert an. „Echt? Und wie lange wäre das? Was ist das überhaupt für ein komisches Computerprogramm, das du erwähnt hast? Außerdem: Seit wann trägst du eigentlich diesen Keuschheitsgürtel? Oh Mann! So viele Fragen! Vielleicht wäre es wirklich das Beste, wenn du mir jetzt mal die ganze Geschichte von Anfang an erzählst.“

Ich nickte. „Ja, genau das hatte ich auch von vorneherein vor. Also, begonnen hat das alles, glaube ich, irgendwann letztes Jahr im Frühling, als sich mein Mann plötzlich in den Kopf gesetzt hatte, den ultimativ besten Keuschheitsgürtel zu entwickeln zu müssen. Komplett ausbruchsicher sollte er sein und es durfte auch keine Möglichkeit geben, vor Ablauf der vorher vereinbarten Zeit rausgelassen zu werden. Wir besaßen schon länger so einen Gürtel für mich, aber der war bis dahin nur sporadisch zum Einsatz gekommen, und wenn, dann in der Regel lediglich für ein paar Wochen am Stück, mit einigen Pausen zwischendurch.

Der längste Zeitraum war mal ein komplettes Jahr. Ich kann dir versichern, das war für keinen von uns beiden besonders angenehm. Du kennst mich ja und kannst dir deshalb bestimmt ganz gut vorstellen, wie ich da teilweise abgegangen bin. Das hat dann schließlich dazu geführt, dass Jan mich, entgegen der ursprünglichen Abmachung, doch zwischendurch ab und zu rausgelassen hat. Unter anderem natürlich während unseres Urlaubs in Ägypten. Im Anschluss gab es immer ziemlich heftige Diskussionen, bis ich mir den Gürtel erneut habe anlegen lassen. Irgendwie hat es Jan doch immer wieder geschafft, sich durchzusetzen. Zum Beispiel, indem er mir teils ziemlich verlockende Angebote gemacht hat.“

Karin lachte auf. „Ja, ich weiß. Bloß mit gutem Zureden erreicht man bei dir höchstens, dass du dann komplett auf stur schaltest. Meistens passiert das Gleiche auch, wenn man dich mit unangenehmen Fakten konfrontiert.“

Ich grinste und machte eine abwehrende Geste. „Gut möglich. Wahrscheinlich war das schlussendlich einer der Beweggründe, weshalb mein Mann damit angefangen hat, dieses moderne Gefängnis hier zu entwickeln. Ende Oktober war es dann soweit. Da hat er mir stolz seine Erfindung präsentiert, das heißt, die Erweiterung von Keuschheitsgürtel und Bustier um einige elektronische Komponenten. Dazu hatte er noch ein Computerprogramm geschrieben, das es ermöglicht, alles automatisch zu steuern.

Natürlich ließ ich mich schließlich dazu überreden, ein paar Tests mit ihm durchzuführen. Nachdem alles wie erwartet funktioniert hat, hat er eine Firma gesucht, die bereit war, dieses neue System zu vermarkten.“

Daraufhin klärte ich Karin über sämtliche Geschehnisse auf, die sich von dem denkwürdigen Besuch von Herrn Evildevil Anfang des Jahres bis zu diesem Tag zugetragen hatten.



Als ich damit fertig war, schüttelte sie fassungslos den Kopf. „Wenn ich das jetzt alles komplett richtig verstanden habe, dann hast du es nicht nur fertiggebracht, dich in diesem schicken Edelstahldessous einsperren zu lassen, in dem du jetzt bereits seit fast neun Monaten feststeckst. Zudem werden auch noch voraussichtlich mindestens drei Jahre vergehen, bis deine süße Pussy wieder einmal das Licht der Sonne sehen darf. – Puuuh! Das ist deftig. Ich meine, das muss doch furchtbar frustrierend sein. Ich vermute mal, dein Mann und du, ihr würdet schon beide gerne ab und zu mal – du weißt schon was – machen, aber das ist vollkommen unmöglich. Für ganze sechsunddreißig Monate.“

Ich nickte deprimiert. „Außer, ich trage in Zukunft in jeder freien Minute brav meine Disziplinhaube, trainiere regelmäßig mit dem Hometrainer und lasse mich darüber hinaus auch noch des Öfteren von diesem Evildevil zu irgendwelchen fragwürdigen Deals überreden. Aber da bleibt mir wohl nichts Anderes übrig. Schließlich ist es schon mein Ziel, hier in spätestens zwei Jahren rauszukommen.“

Meine Freundin schaute mich mit großen Augen an. „Das wird sportlich“, meinte sie. Dann begann sie zu lächeln und schlug sich auf den Oberschenkel. „Ich mach‘ dir einen Vorschlag: Du trinkst deinen Kaffee aus, wir bezahlen, besorgen uns bei der Imbissbude gegenüber vom Rathaus einen Happen zu essen und danach fahr‘ ich dich nach Hause. Dort setzt du gleich deine Erziehungsmaske auf, oder wie auch immer das Ding heißt, und stellst dich für eine Stunde auf deinen Crosstrainer. Also solange, bis du dich fürs Bett fertigmachen musst, und ich leiste dir dabei Gesellschaft.“ Sie hob abwehrend die Hand. „Mir ist klar, dass du dann nicht mehr mit mir reden kannst. Aber mir zuzuhören wird dir wohl weiterhin möglich sein.“

Wie besprochen kauften wir uns, nachdem wir im Café unsere Rechnung beglichen hatten, auf dem Weg zu Karins Auto eine Kleinigkeit zu essen und fuhren dann zu mir nach Hause. Unterwegs gab ich meinem Mann Bescheid: „Hallo Liebster, ich bin in einer Viertelstunde daheim. Karin kommt mit. Bevor du fragst – ja, ich habe ihr alles erzählt. Wirklich alles. Bis gleich!“

Der Bildschirm meines Telefons zeigte an, dass es gleich wieder Zeit für meine Bestrafung war. Ich hatte Karin zwar gesagt, dass ich zurzeit regelmäßig Elektroschocks verabreicht bekomme, aber ich wollte trotzdem nicht, dass sie sieht, wie ich zusammenzucke. Das wäre mir unangenehm. Um Karin abzulenken fragte ich: „Meintest du letzte Woche am Telefon nicht, du müsstest dir unbedingt neue Schuhe kaufen? Du hattest gerade aber keine Einkaufstüte dabei. Gab es etwa keine, die dir gefallen haben?“

Karin lachte. „Doch, doch, die gab es. Vor allem ein Paar dunkelblaue Stiefeletten. Ich sag dir, die waren wirklich extrem schick. Bloß leider eine Spur zu klein. Und in einer Nummer größer hatten sie die nicht mehr da. Also habe ich die Schuhe vorhin im Café, als du noch nicht da warst, einfach im Internet bestellt.“

Da ich gerade eben meine Strafe erhalten hatte, konnte ich nicht sofort antworten. Das war aber auch gar nicht notwendig, denn meine Freundin redete schon wieder weiter: „Warum hast du mir eigentlich nicht schon früher gesagt, dass du einen Keuschheitsgürtel tragen musst? Sag jetzt bloß nicht, du hättest dafür bisher keine Gelegenheit gehabt.“

Da hatte sie natürlich recht. Ich antwortete mit der Wahrheit: „Es tut mir leid, aber die Sache war mir echt peinlich. Ich wusste ja nicht, wie du darauf reagieren würdest und hatte Angst davor, unsere Freundschaft zu gefährden. Außerdem habe ich selber sehr lange gebraucht, um einigermaßen damit klarzukommen. Wir reden hier immerhin von einem Set aus Keuschheitsgürtel und BH und nicht von einer Zahnspange. Vielleicht habe ich während dieser Fetischmesse auch gelernt, dazu zu stehen. Jedenfalls ist mir bewusst geworden, dass ich die Sache unmöglich noch drei Jahre lang vor dir geheim halten kann.“

„Ah. Ja, das kann ich tatsächlich irgendwie nachvollziehen.“



Kurz darauf kamen wir bei mir zuhause an.

Ich öffnete die Haustür und sagte: „Ich muss mich jetzt schnell ausziehen und fesseln. Geh doch bitte schonmal vor ins Wohnzimmer.“

„Ist gut.“ Meine Freundin ging an mir vorbei.

Während ich mich beeilte, Rock und Bluse aus- und meinen ‚Hausanzug‘ anzuziehen, hörte ich, wie mein Mann und sie einander begrüßten. Der Klang von Karins Stimme verriet mir, dass sie einen Moment gebraucht hat, um sich an den ungewohnten Anblick, den Jan mit seinem Keuschheitsgürtel und den Fesseln für sie bot, zu gewöhnen.

Fertig umgezogen holte ich meine Disziplinhaube und ging damit zu Iris und Jan.

Meine Freundin lächelte mich an. „Das ist also diese Haube, von der du mir erzählt hast? Lass mich die mal anschauen.“ Sie nahm mir das stählerne Ungetüm vorsichtig aus der Hand und begutachtete es. „So, wie das Ding aussieht, ist es vermutlich nicht gerade angenehm zu tragen.“

Ich schüttelte den Kopf.

„Du hast vorhin gemeint, dass sich die Zeit, die du noch in deinem Keuschheitsgürtel eingesperrt sein wirst, verringert, wenn du dich auf den Crosstrainer hier stellst, oder diesen Helm trägst. Um wieviel denn genau?“

„Für jeweils fünfzehn Minuten Crosstrainer werden im Durchschnitt zwei Tage abgezogen und pro Stunde Disziplinhaube ebenfalls.

„Na dann, setz den Helm auf und leg los.“ Sie hielt mir meine Erziehungsmaske auffordernd hin.

Mit dieser auf dem Kopf stellte ich mich auf mein Trainingsgerät und fing an zu strampeln.

Karin setzte sich derweil zu Jan auf die Couch. Kurz darauf bat sie um ein Blatt Papier und einen Stift. Ich wunderte mich was sie vorhatte.



Es gelang mir tatsächlich, eine Stunde lang durchzuhalten. Sogar, als ich kurz vor einundzwanzig Uhr die regelmäßige Bestrafung über mich ergehen lassen musste, bewegte ich mich im gleichen Tempo weiter.

Nach einer Stunde Training stieg ich schwer atmend von meinem Crosstrainer und nahm die Disziplinhaube ab. Dann ließ ich mich in die Sofakissen fallen. „Puuuh!“

„Du siehst ziemlich fertig aus“, meinte Karin grinsend. „Aber du wirst dich mit der Zeit bestimmt daran gewöhnen.“

Ich sah sie irritiert an. „Wie, daran gewöhnen?“

--Fortsetzung folgt--

DarkO
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