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  Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat)
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ChasHH
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:10.03.25 18:31 IP: gespeichert Moderator melden


Sehe ich genauso.
Gute Aufarbeitung.
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ZdBdLa
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:13.03.25 12:55 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Fazer-Tom,
hallo Chass-HH,

es ist schön, dass Euch die Geschichte gefällt und dass Ihr Euch auf viele weitere Kapitel freut. Jedoch sehe ich wenig Möglichkeiten, all zu viele Kapitel noch sinnvoll zu erzählen.

Die Geschichte von Natalie und über das, was den Annabelle und Jessica im Internat widerfahren ist, sind erzählt.
Offen ist noch die Geschichte, wie es mit den Schülerinnen von Neuchatel weiter geht – einschl. ein bis zwei Kapiteln zum Verhältnis von Nicole zu ihren Eltern sowie die Geschichte von Annabelle und Manuel (natürlich werden die beiden ganz offiziell ein Paar und auch Manuels Vater akzeptiert dies).

Möglich wäre noch, den weiteren Lebensweg von Annabelle und Jessica zu erzählen. Dies habe ich seinerzeit bei Natalie getan. Dies ist – sagen wir mal - nicht bei allen gut angekommen. Wenn Ihr noch Ideen für weitere Kapitel habt, könnt Ihr Euch gerne bei mir melden. Diese müssen natürlich kompatibel zu den bereits geschriebenen Teilen sein.

Dies gilt übrigens auch für alle anderen Leser.

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ChasHH
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:13.03.25 16:22 IP: gespeichert Moderator melden


Moin.
Ich würde sagen, du könntest einen netten Schlussabschnitt oder Schlusssatz schreiben und die Geschichte damit beenden.
Sonst wäre sie eine von vielen "Unvollständigen."
Grüße
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:16.03.25 13:10 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Moin.
Ich würde sagen, du könntest einen netten Schlussabschnitt oder Schlusssatz schreiben und die Geschichte damit beenden.
Sonst wäre sie eine von vielen \"Unvollständigen.\"
Grüße


@Chass HH: Keine Sorge ich habe meine beiden Geschichten
Das Mädchenpensionat - quasi Natalie - Teil 1 und das Das Sträflingscamp zum Ende geschrieben. Die Geschichte von Mädchenpensionat war übrigens eine der vielen "Unvollständigen".

Ich werde es auch diese Geschichte zu Ende bringen. Das nächste Kapitel kommt jetzt.
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:16.03.25 13:21 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 30: Beratungen über die Zukunft der Internatsschülerinnen


Der gemeinsam Anwalt der Internatsschülerinnen reichte in deren Namen eine Klage auf jeweils 5,0 Mio. Franken Schadensersatz pro Person ein. Auch die örtliche Schulbehörde blieb nicht untätig. Sie schickten einen Direktor und mehrere Lehrkräfte, die sicherstellten, dass der Unterricht in der Abgeschiedenheit der schweizer Bergwelt umgehend fortgesetzt werden konnte. Die neuen Lehrkräfte waren übrigens sehr beeindruckt vom individuellen Lernkonzept und versuchten dies - so weit wie möglich – fortzusetzen. Allerdings wurde der Umfang des Benimm-Unterrichtes deutlich reduziert und von einer erfahrenen Lehrkraft, die seit Jahren entsprechende Seminare für Erwachsene anbietet, übernommen. Zudem war die Teilnahme fortan freiwillig.

Das Internat reagierte auf die Klage mit einer Gegenklage, weil Annabelle mit dem Interview angeblich gegen ihre Verschwiegenheitsobligenheiten verstoßen hatte. Das gleiche Schicksal ist übrigens auch Jessica widerfahren.
Annabelle und Jessica nahmen persönlich an der Gerichtsverhandlung teil. Sie wurden von ihrem Anwalt und von mir begleitet. Unser Anwalt hatte erreicht, dass die Gerichtsprozesse der beiden zusammen verhandelt werden. Zu Beginn der Verhandlung wies ihr Anwalt darauf hin, dass die Beklagten nicht Vertragspartnerinnen des Internatsvertrag geworden seien und deren Eltern als Vertragspartner die ihnen obliegenden Verpflichtungen nicht verletzt haben. Im Übrigen bestehen seinerseits erhebliche Zweifel, ob eine derartige Klausel überhaupt rechtlich zulässig sei. Der Anwalt erklärte, dass er seine Auffassung durch ein Gutachten hat absichern lassen. Dann wies er auf die Volljährigkeit der beiden hin.

Der Richter fragte, warum der Anwalt ein Gutachten über Sachverhalte, die offensichtlich seien, einholen würde. Der Anwalt erklärte, dass es fraglich sei, ob der Vertrag in Gänze oder nur in Teilbereichen ungültig sei. Im Übrigen würde er die Kosten - und das Gutachten war nicht gerade billig - für den Fall, dass er Erfolg habe oder es zu einem Vergleich kommen würde, der Gegenseite aufgeben.

Der gegnerische Anwalt lehnte es dann kategorisch ab, die Klage zurück zu ziehen. Sodass diese dann von seitens des Gerichts zurückgewiesen wurde. Im Urteil wurde der Klägerseite die Kosten und Auslagen der Beklagten aufgegeben. Als der gegnerische Anwalt den Preis des Gutachtens erfuhr, fiel dieser übrigens aus allen Wolken.

Offensichtlich war der Ruf des Anwalts diesem voraus geeilt. Zumindest nahm der Vorsitzende des Trägervereines vom Internat in der Villa de Schaumbourg wenig später Kontakt mit Annabelle und Jessica auf und bat um ein klärendes Gespräch. Sie ließen ihm ausrichten, dass sie grundsätzlich hierzu bereit wäre, allerdings unter den Bedingungen, dass neben ihrem Anwalt auch Vertreter von alle Schülerinnen sowie die Staatsanwaltschaft, die Schulbehörde sowie ich als Betreuer an den Gesprächen teilnehmen.

So saßen wir alle dann wenige Tage später im Speisesaal des abgelegenen Hotels. Annabelles legte zunächst Vollmachten von nahezu sämtlichen ehemaligen Internatsschülerinnen vor und unterbreitete deren Vorstellungen:

  1. Festanstellung der von der Schulbehörde entsandten Lehrkräfte beim Internat
  2. Anerkennung, dass die gegen uns angewendeten Strafmaßnahmen unrechtmäßig waren
  3. Sofortige Entlassung von Frau vom Schaumbourg und von allen Lehrkräften, die nachweislich an den unrechtmäßigen Strafmaßnahmen beteiligt waren und Erteilung eines lebenslangen Hausverbotes
  4. Das Internat ermöglicht es allen Lehrkräften, die nachweislich nicht an den Grausamkeiten von Frau vom Schaumbourg und ihren Handlangerinnen beteiligt waren, zurück zu kehren
  5. Abschaffung der Internatsregeln, d.h. kein Einsatz der Halsbänder und der Keuschheitsgürtel, Schenkelbänder sowie keine körperlichen Züchtigungen oder sonstige Strafmaßnahmen
  6. Bedingungslose Anerkennung der Schulordnung der örtlichen Schule und der Gesetze der Schweiz
  7. Freiwilligkeit aller nicht schulischen Veranstaltungen, einschl. Benimm-Unterrichtes und der Brautschauen
  8. Anpassung der Schuluniform und diesbezügliche Zustimmungspflicht der Schülerinnen
  9. Möglichkeit Besuch zu empfangen, diesen im Internat übernachten zu lassen und das Recht jederzeit das Internatsgelände zu verlassen
  10. Psychologische Betreuung durch das Institut von Herrn Brinkmann in den Internatsräumen und auf Kosten des Internats, solange dies aus therapeutischer Sicht notwendig ist
  11. Unterstützung durch das Internat bei der Verfolgung von Ansprüchen gegen Madame de Schaumbourg und ihren Handlangerinnen
  12. Gewährung einer angemessenen Entschädigung der Internatsschülerinnen für die erlittenen Ungerechtigkeiten in Höhe von mindestens 250.000 Schweizer Franken pro Jahr und vollständige Erstattung des gezahlten Schulgeldes. Die Auszahlung erfolgt direkt an die geschädigten Schülerinnen.
  13. Übernahme aller möglichen Anwalts- und weiteren Rechtsberatungskosten
    Zustimmung, dass Annabelle wieder Schülerin des Internats ist
  14. Regelmäßige Kontrolle durch die Schulbehörde auf Kosten des Internats

Die Staatsanwaltschaft und der Vertreter der Schulbehörde erklärten, dass von ihrer Seite nichts gegen den hier vorgeschlagenen Kompromiss sprechen würde. Beide wären in diesem Fall auch bereit, die gegen das Internat eingeleiteten Verfahren einzustellen. Voraussetzung sei, dass das Internat die Versäumnisse anerkennt, sich hierfür entschuldigt, sicherstellt, dass diese in Zukunft nicht mehr vorkommen und die Opfer angemessen entschädigt. Alles dies würde der vorliegende Vorschlag mach ihrer Einschätzung gewährleisten.

Der Vorsitzende des Trägervereins meinte allerdings, dass unsere Forderungen es schwierig machen würden, zu einem Verhandlungsergebnis zu kommen. Annabelle entgegnete, dass es keine Verhandlungen geben wird. „Unser Angebot liegt auf dem Tisch und Sie können es annehmen oder es lassen.“ Wenn Sie das Angebot nicht annehmen, werde sie umgehend ihren Anwalt bitten, die eingereichte Klage im Namen ihrer Mitschülerinnen und selbstverständlich auch in ihrem Namen und weiter zu verfolgen. „Dies hätte sicherlich eine negative Öffentlichkeitswirkung für Ihr Internat. Im Übrigen gehe ich davon aus, dass sich noch weitere Schülerinnen der Klage anschließen. Dies könnte bedeuten, dass Sie dann das Internat schließen müssen und zwar für immer.“ Sie sagte, dass sie dem Vorsitzenden zwei Stunden Bedenkzeit gebe und fragte die Vertreter der Staatsanwaltschaft und der Schulbehörde, ob es in Ordnung ist, die Sitzung für zwei Stunden zu unterbrechen. Beide stimmten zu. Bis auf den Vorsitzenden des Trägervereins verließen wir alle den Raum.

Die Mitschülerinnen warteten bereits auf sie und fragten, wie es gelaufen sei. Sie erklärte, dass sie die Vorstellungen der Schülerinnen vorgetragen habe und ihm klar gemacht hat, dass es über die Forderungen keine Verhandlungen geben wird. Somit sei es jetzt beim Trägerverein, diese anzunehmen oder abzulehnen. Sie meinte noch, dass sie bei der Höhe der Entschädigung sicherlich noch Zugeständnisse machen muss.

Nach zwei Stunden betraten wir alle wieder den Raum. Der Vorsitzende des Trägervereins fragte nochmals, ob Verhandlungen nicht doch möglich seien. Annabelle fragte, an welcher unserer Forderungen es scheitern würde. Der Vorsitzende erklärte, dass die Höhe der Entschädigung von Trägerverein nicht tragbar sei. Nachdem ihr der Vorsitzende versichert hatte, dass die restlichen Forderungen kein Problem darstellen würden, beriet sie ich kurz mit Jessica und dem Anwalt und bot schließlich an, die Höhe zu reduzieren und die Zahlung über mehrere Jahre zu verteilen. Zähneknirschend stimmte der Vorsitzende des Trägervereins zu.

Im Ergebnis gingen Teile der Gelder, die die Eltern für ihre Töchter als Schulgeld zahlten, direkt an diese und die Schülerinnen hatte jetzt genau das, als was uns das Villa de Schaumbourg ursprünglich verkauft wurde: Als eine 5-Sterne Luxusunterkunft mit einen optimalen Unterrichtkonzept. Hinzu kam die optimale psychologische Betreuung durch uns.

Anschließend setzten sich die Schülerinnen zusammen, um über die neue Schuluniformen zu beraten. Sie waren sich einig, dass es besser ist, im Internat eine einheitliche Bekleidung zu tragen, um unseren Zusammenhalt zu stärken und einem Schaulaufen vorzubeugen. Weiter waren sie sich einig, dass die neue Kollektion moderner und angenehmer zu tragen, aber gleichzeitig noch erhaben sein soll.

Hinsichtlich der Unterwäsche wurde beschlossen, diese um diverse Dessous zu ergänzen. Das bisherige Korsett wurde durch eines, welches angenehmer zu tragen ist, ersetzt. Auch wurde allen Schülerinnen es gestattet, individuelle Unterwäsche zu tragen. Schließlich sieht man diese ja nicht. Die altmodischen Nachthemden wurden durch verschiedene Negligees, Shorties und Schlafanzüge ersetzt.

Anstatt der verhassten Kompressionsstrümpfe wurden Strümpfe und Strumpfhosen in verschiedenen Längen und Stärken in die Kollektion aufgenommen. Auch die Bluse wurde ebenfalls durch mehrere moderne Modelle ersetzt. Ganz aus dem Programm genommen wurden die Handschule, das Jabot, die Schenkelbänder sowie der verhasste Keuschheitsgürtel. Die Schülerinnen ergänzten das Programm um mehrere Röcke unterschiedlicher Längen, Kleidern, sogar zwei Dirndls, Jeans, weitere Hosen in unterschiedlicher Länge, Polo-Shirts und mehrere Pullover und Hoodies. Die letztgenannten Kleidungstücke sollten allerdings nicht in der Öffentlichkeit, sondern ausschließlich im Internat getragen werden.

Die Sportkleidung wurde um Shorts, Hotpants, Tights, Tanktops und Croptops sowie um verschiedene Bikinis und Badeanzüge ergänzt. Sämtliche Sportkleidung war wie das Trikot eines Sportvereines gehalten. Auch ein Reit- und Tennisdress wurden aufgenommen. Auch ergänzten sie die Absatzstiefel um mehrer flache Schuhe, wie Sandalen, Lederhalbschule und Sneakers.

Eins muss man dem Vorsitzenden des Trägervereins schon lassen: Geschäftstüchtig ist der Mann. Dieser präsentierte sich wenig später den ehemaligen Schülerinnen des Internats von Montreux sowie deren Eltern und bot diesen an, dass sie ihre Ausbildung in Neuchatel fortzusetzen. Dabei hob es die geschlossene Vereinbarung hervor und offeriert einen kostenlosen 14-tägigen Probeaufenthalt.

In seiner Präsentation wies er darauf hin, dass in seinem Internat die gleichen Regeln wie an den staatlichen Schulen vor Ort gelten würde. Deren Einhaltung würde zudem regelmäßige durch die Schulbehörde auf Kosten des Internats kontrolliert. Ferner erläuterte er das individuelle Lernkonzept, welches um weitere freiwillige Veranstaltungen ergänzt wird. Er wies darauf hin, dass auf dem Internatsgelände eine Schuluniform zu tragen sei. Diese sei in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen überarbeitet worden und zukünftige Veränderungen bedürfen der Zustimmung der Schülerinnen. Dann ließ er unsere Uniform präsentieren und lobte die Kombination aus Tragekomfort und Modernität bei gleichzeitiger Erhabenheit.
Der gute Mann wies darauf hin, dass die Möglichkeit besteht, jederzeit Besuch zu empfangen, diesen bei sich übernachten zu lassen und dass die Schülerinnen das Recht haben, jederzeit das Internatsgelände zu verlassen. Weiter führte er aus, dass eine psychologische Betreuung durch das Institut von Herrn Brinkmann in den Internatsräumen und auf Kosten des Internats angeboten wird.
Lediglich, dass die neuen Regelungen seitens des Internats nicht ganz freiwillig eingeführt wurden und dass das Schulgeld merklich nach oben angehoben wurde, verschwieg der gute Mann allerdings.

Allerdings musste er sehr schnell einsehen, dass er seine Rechnung ohne den Wirt gemacht hatte. Die Wirte waren in diesem Fall Herr Brinkmann und eine Reihe 'aufmüpfiger' Schülerinnen.
Während sich die Eltern der Schülerinnen zusammen mit Vorsitzenden des Trägervereines schon die Einzelheiten des Umzuges ihrer Töchter nach Neuchatel besprachen, trafen sich auch die ehemaligen Schülerinnen des Internats von Montreux. Diese waren sich relativ schnell einig, dass sie in Montreux bleiben und auch dort weiterhin die staatlichen Schulen besuchen wollen. Herr Brinkmann, der gemeinsamer Anwalt und ich nahmen auch an der Besprechung teil.
Wenige Tage später fand eine regelmäßige Anhörung vor dem Familiengericht zur bestehenden Vormundschaft von Herrn Brinkmann statt. Mehrere Eltern hatten zuvor versucht, die zuständige Richterin davon zu überzeugen, dass die bestehende Vormundschaft von Herrn Brinkmann aufgehoben werden kann. Wir erreichten allerdings, dass diese um ein Jahr verlängert wurde. Lediglich meine Vormundschaft wurde nun endgültig beendet.

Gegenüber dem Gericht gaben mehrere Schülerinnen an, dass sie sich gerade erst aus der Umklammerung des Internats und unserer Eltern befreit hätten. Zurzeit geht es uns so gut, wie seit Jahren nicht mehr. Auch sehen wir, dass der Besuch der staatlichen Schulen für sie große Vorteile bringt. Die meisten von uns sind volljährig und können daher können theoretisch über ihr Leben selbst bestimmen. Wir wissen aber, dass unsere Eltern nach wie vor der Auffassung sind, dass wir weiterhin Führung benötigen. So haben sich unsere Eltern darauf verständigt, dass wir in das Internat in Neuchatel wechseln und schon eine ganze Reihe von Detailfragen geklärt. Dies hätte zur Folge, dass wir wieder abgeschirmt in unserem Elfenbeinturm leben müssen. Wir sehen Herrn Brinkmann als Garant dafür, dass keine Entscheidungen gegen unseren Willen getroffen werden.

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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:22.03.25 14:38 IP: gespeichert Moderator melden


Aufgrund Eurer Zuschriften habe ich die Geschichte um drei Kapitel, bei denen es um die Geschichte von Nicole, die Mitschülerin, die Annabelle zum Internat gelockt hatte, geht. Danach folgen noch vier Kapitel, wobei das vorletzte Kapital sehr kurz ist, sodass ich dieses mit dem Schlusskapitel veröffentlichen werden.

ZdBdLa

Kapitel 31: Nicole und ihre Eltern (Teil 1)

Nach und nach zeigte sich, dass die Therapie von Annabelle und Jessica Erfolg hatte. So hatte Annabelle auch die Kraft gefunden, sich mit ihren Eltern endgültig auszusprechen.

Schon bei unserem ersten Zusammentreffen – seinerzeit im Kantonalgefängnis - hatte ich bemerkt, wie ähnlich unsere Gerichten sind. Dass diese auch der weitere Verlauf deutliche Gemeinsamkeiten aufweisen werden, wusste ich damals noch nicht. Aber das Verhältnis zu unseren Eltern ist eine solche. Unsere beiden Eltern waren der Meinung, dass sie uns etwas Gutes tun, als sie uns im Internat anmeldeten. Beide haben uns dann nicht geglaubt, als wir berichteten, was wir dort erleiden mussten und schließlich haben beide eingesehen, dass sie mit beidem falsch lagen. Unsere Eltern hatten dann auch die Größe ihre Fehler einzugestehen und uns um Verzeihung zu bitten. Auch waren es jeweils unsere Mütter, bei denen der Prozess schneller von statten ging.

Annabelle hat bei der Aussprache ihre Eltern gefragt, ob diese mit Nicoles Eltern gesprochen haben, was diese bestätigten. Sie erzählte Nicole hiervon und diese beschloss, ihre Eltern direkt zu konfrontieren und bat mich, an der Unterredung teilzunehmen. So wurde ich Zeugin einer sehr emotionalen Unterhaltung.

Als erstes fragte Nicole, warum ihre Eltern sie, nachdem sie von Annabelles Eltern über die Verhältnisse im Internat informiert wurden, nicht sofort von der Schule genommen haben. Ihr Vater antwortete: „Wir wussten gar nicht, ob der Gutachter über die entsprechende Expertise verfügt und wollten Deine hervorragende Ausbildung gefährden. Du sollst schließlich einmal unser Geschäft übernehmen. Es ist doch absolut absurd, dass man Euch im Internat Elektroschocks verpasst. Ein klein wenig Disziplin hat noch niemanden geschadet. Bei Dir war diese zwingend notwendig.“

Nicole brach sofort in Tränen aus. Später erzählte sie mir, dass sie so ziemlich mit allem bei ihren Eltern gerechnet hatte, nur nicht mit einer derartigen Gefühlskälte. Mir ging es übrigens ähnlich.

Immer noch unter Tränen schluchzte sie: „Dass Ihr mir nicht glaubt, ist schon okay. Ich bin doch nur Eure ungezogene Tochter, die nicht weiß wie man sich richtig anzieht und wie man sich zu benehmen hat. Aber Euch lagen auch noch die Aussagen von Annabelles Eltern, gestandene Geschäftsleute mit denen Ihr seit Jahrzehnten in Geschäftsbeziehung steht, vor. Und dann war da noch, das gerichtlich bestellte Gutachten von einem der angesehensten Psychologen der Schweiz sowie das Gerichtsurteil, aus dem die Misshandlungen von Annabelle eindeutig hervorgehen. Ihr glaubt doch wohl nicht allen Ernstes, dass ich eine andere Behandlung bekommen habe?“

Diesmal antwortete ihre Mutter. „Wir haben Dir den Aufenthalt in einem luxuriöses Anwesen mit einem sehr schönem und großzügigen Zimmer für Dich und eine hervorragende Ausbildung ermöglicht. Und glaube mir, dies alles war nicht gerade billig, aber das warst Du uns wert. Du musst doch auch einsehen, dass die Elektroschocks vollkommen absurd waren.“

Nicole riss sich das Halstuch, welches sie trug, vom Hals. Deutlich waren die Verbrennungen, die von den Elektroschocks herrührten zu sehen. Sie schrie ihre Eltern regelrecht an: „Vollkommen absurd? Und wie erklärt Ihr die Verbrennungen an meinen Hals? Ihr vergesst immer den Preis, den ich zahlen musste und auch zukünftig noch zahlen muss.“

Ich hatte zuerst ähnliche Erfahrungen mit meinen eigenen Eltern gemacht und dann waren da noch die Eltern von Annabelle und Jessica. Jedoch hatten alle irgendwann eingesehen, dass sie einen Fehler gemacht haben, als sie ihren Töchtern nicht geglaubt haben. Eine derartige Beratungsresistenz, wie bei den Eltern von Nicole war selbst neu für mich.

„Ich hasse Euch, für alles, was Ihr mir angetan habt und will Euch nicht mehr sehen. Eure verfluchte Firma werde ich übrigens nie übernehmen.“, schrie Nicole ihre Eltern regelrecht an. Es folgte der nächste Weinkrampf. Dann fügte sie noch an: „Vielleicht erkennt Ihr irgendwann, dass Ihr Euch mit Eurem Geld so ziemlich alles kaufen könnt. Nur nicht die Liebe Eurer Tochter, die müsst Ihr Euch leider immer noch verdienen.“

Ich hatte diesen Spruch seinerzeit meinen Eltern an den Kopf geworfen und dann im Rahmen der Therapie mehreren Schülerinnen von ihm erzählt. Irgendwie zieht es sich wie ein roter Faden durch meine Geschichte. So wurde er mehrfach von Schülerinnen gegenüber ihren Eltern genutzt.

Ich erkannte sofort, wie sehr Nicole unter der Gefühlskälte ihrer Eltern litt, sodass ich beschloss, sie sofort aus dem Raum zu bringen - was ich dann auch tat.

Wie gesagt - sowohl Nicole als auch ich hatten so ziemlich mit allem gerechnet, nur nicht mit einer derartigen Kälte. Wenig später klopfte es an der Tür. „Das werden Deine Eltern sein“, sagte ich, worauf Nicole antwortete: Ich haben weder die Kraft noch Lust dazu, meine Eltern zu sehen oder zu sprechen. So ging ich zur Tür und öffnete. Es war tatsächlich Nicoles Mutter. Sie bat darum, mit Nicole sprechen zu dürfen. Ich entgegnete, dass Nicole, sie gerade nicht sehen will und füge hinzu: „Sie können froh sein, wenn Ihre Tochter überhaupt noch mal Kontakt zu Ihnen aufnimmt. Ich könnte es ihr nach dem heutigen Gespräch nicht verdenken, wenn sie dies nicht tut.“ Ich sah wir die Mutter kreidebleich wurde. Offensichtlich hatte sie jetzt endlich erkannt, dass sie gerade dabei ist, Nicole für alle Zeiten zu verlieren. Ich erkannte aber, dass Nicole meine Hilfe jetzt dringender brauchte als ihre Mutter. So bat ich um Verzeihung, dass ich mich jetzt um Nicole kümmern müsste und ließ ihre Mutter auf dem Gang stehen. Quasi habe ich ihr die Tür vor der Nase zugeschlagen.

Mit viel gutem Zureden schaffte ich es, dass sie sich wieder beruhigte. Ich musste an die Geduld, die seinerzeit Herr Brinkmann mit mir hatte, denken und dachte, dass ich beim besten Psychologen der Welt gelernt hatte.

Mir war klar, dass ich Nicole an einen Ort bringen musste, an dem ihr geholfen werden kann und an dem sie sicher vor ihrem Eltern ist. Ich wollte mir nicht ausmalen, was es für ihre Entwicklung bedeutet, wenn es zu einem erneuten Gespräch kommt und dieses ähnlich verläuft.

Ich bot ihr an, sie an unsere Institut nach Montreux zu bringen. „Wir sind dort auf die psychologische Betreuung von jungen Erwachsenen spezialisiert und haben weitreichende Erfahrungen mit traumatisierten Internatsschülerinnen. Es hat den Vorteil, dass ich dort arbeite und Dich weiter betreuen kann, wenn Du das wünschst.“, fügte ich hinzu.

Bereits am nächsten Tag fuhr ich zusammen mit Nicole nach Montreux. Ich brachte sie in unser Außenstelle unter. Es war ein langwieriger Prozess und ein hartes Stück Arbeit, aber schließlich gelang es meinem Team und mir, sie dort wieder einigermaßen emotional zu stabilisieren.

Im Rahmen einer der Therapiesitzungen hatte mir Nicole von dem großen Familientreffen, welches jährlich im Stammsitz der Familie stattfindet, erzählt. Der Termin rückte immer näher. Wir hatten mehrfach darüber gesprochen, ob sie hingehen soll oder nicht. Auch Nicole war sich nicht ganz sicher. Auf der einen Seite fürchtete sie eine mögliche Konfrontation mit ihren Eltern – auf der anderen Seite wollte sie den Rest ihrer Familie nicht vor den Kopf stoßen. Innerhalb ihrer Familie galt das ungeschriebene Gesetz, dass man auf dieser Veranstaltung zu erscheinen hat.

Ich hatte Nicole auf die Risiken einer Teilnahme hingewiesen, ihr aber die endgültige Entscheidung überlassen. Sie entschied sich letztendlich für eine Teilnahme und so fuhr sie zum Stammsitz der Familie, einem ehrwürdigen Anwesen, welches seinerzeit nur noch von ihren Großeltern bewohnt wurde. Ihr Großvater hatte übrigens das Familienunternehmen aufgebaut und war immer noch das allseits geschätzte Familienoberhaupt.

Während des Wochenendes musste ich mehrfach an Nicole denken. Ich muss zugeben, dass ich kein gutes Gefühl hatte.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von ZdBdLa am 23.03.25 um 22:30 geändert
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:22.03.25 17:43 IP: gespeichert Moderator melden


Danke dass du weiter schreibst.
Jetzt wird es spannend. Was wird Nicole erleben?

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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:22.03.25 21:40 IP: gespeichert Moderator melden


Schön, dass du diese kleine Zwischengeschichte einfügst, vielen dank dafür
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Fazer-Tom
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:24.03.25 08:20 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Fortsetzung,
bei derartig verbohrten Eltern ist der entgültige Bruch vorprogrammiert. Ich bin wirklich gespannt wie sich die Situation weiter entwickelt.


Ciao, Tom
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:24.03.25 13:46 IP: gespeichert Moderator melden


Dann spanne ich Euch nicht so lange auf die Folter und veröffentliche das nächste Kapitel.

Kapitel 32: Nicole und ihre Eltern (Teil 2)

Nicole war dann doch über das Wochenende zum Treffen, welches einmal jährlich am Stammsitz ihrer Familie stattfindet, gefahren. Ich muss zugeben, dass ich kein gutes Gefühl hatte und ständig an sie denken musste. Wie wird es ihr wohl auf der Feier ergehen?

Auf der nächste Therapiesitzung fragte ich sie dann, wie es gelaufen ist. Sie gab an, dass sich wohl alle Anwesenden eine schöne und harmonische Feier gewünscht haben. Obwohl es nicht ihre Absicht gewesen sei, habe sie dies aber im Ergebnis verhindert. Auch habe sie es endlich einmal geschafft, ihren Eltern mitzuteilen, was sie ihr angetan haben. Ich muss zugeben, dass ich von diesen Aussagen überrascht war. War es wirklich noch die zerbrechliche und am Boden zerstörte Nicole, die ich schon seit mehr als sechs Monaten behandele?

Ich war auf ihre Geschichte gespannt und bat sie zu erzählen. Sie führte aus: „Meine Eltern hatten wohl erwartet, dass ich gute Mine zum bösen Spiel mache. Das habe ich dann auch lange durchgehalten. Aber es ist halt anders gekommen.

Als dann die gesamte Familie gemeinsam zu Tisch saß, fragte mein Onkel nach meiner schulischen Ausbildung. Mein Vater antwortete, dass er mich auf ein sehr elitäres und gutes Internat geschickt hätte und ich jetzt bald mit meinem Studium beginnen und später in die Firma einsteigen kann.

Diese Unverfrorenheit meines Vater zog mir regelrecht den Boden unter den Füßen weg. Ich brach in Tränen aus und mein Vater forderte mich auf, den Saal zu verlassen, da mein Verhalten äußerst peinlich sei.

Eine meiner Cousinen kam zu mir und tröstete mich. Zum Glück schritt mein Großvater als Familienoberhaupt ein und fragte mich, was los sei.

Unter Tränen und durch mehrere Heulkrämpfe unterbrochen erklärte ich ihm, dass das Internat die Hölle für uns Schülerinnen war – die fürchterliche Kleidung, die ständig geforderte Unterwürfigkeit und dann noch die Strafen, vor allem die Elektroschocks. Aber das Schlimmste war, dass meine Eltern wussten, was ich dort durchmachen musste und mich trotzdem nicht aus dem Internat genommen haben. Ich erzählte, dass ich mich zwischenzeitlich seit über einem halben Jahr in einer Einrichtung für junge Erwachsene mit psychischen Problemen befinden würde. „Laut meiner Therapeutin hat das Verhalten meiner Eltern meine Situation deutlich verschlimmert.“, fügte ich hinzu. Ich erklärte, dass ich weit davon entfernt bin, ein Studium aufzunehmen. Vielmehr sei ich jetzt wieder soweit stabilisiert, dass ich seit kurzem wieder die Schule im Nachbarort besuchen kann.

Mein Vater war sichtlich erbost und unterbrach mich. Er sagte, dass eine staatliche Schule für mich nicht in Frage komme. Mein Großvater wies meinen Vater darauf hin, dass beide Seiten ihre Sichtweise darlegen sollen und bat mich die Angelegenheit aus meiner Sicht zu erzählen. Ausdrücklich forderte er meinen Vater auf, mich nicht wieder zu unterbrechen und erst wieder nach sich nach seiner Aufforderung zu äußern.

Meine Großvater wollte dann wissen, wie ich darauf komme, dass meine Eltern Bescheid wussten. Ich antwortete, dass ich es ihnen erzählt hatte und ein befreundetes Ehepaar ihre Tochter ebenfalls im Internat hatte. Bezüglich der Folgen ihres Aufenthaltes wurde ein psychologisches Gutachten erstellt. Sie hatte ihre Eltern gebeten, meine Eltern über die Verhältnisse im Internat zu informieren und ihnen notfalls das Gutachten zu geben.

Auf die Frage meines Großvaters antwortete mein Vater, dass ich ihm gegenüber des öfteren gelogen hätte und er mich aufgrund eines lächerlichen Gutachtens einer inkompetenten Feld-, Wald- und Wiesenpsychologen, nie von der Schule genommen hätte. Wörtlich fügte er an: „Ich musste eine vernünftige Entscheidung treffen.“

Zugegeben hatte ich wegen zwei Klassenarbeiten nicht die Wahrheit gesagt – aber das ist schon mehrere Jahre her. Als notorische Lügnerin, wie mein Vater mich dargestellt hat, würde ich mich keineswegs bezeichnen. Ich öffnete daraufhin den Kragen von meiner Bluse. Die Verbrennungen waren zwar sehr gut verheilt aber immer noch deutlich erkennbar. Ich ging zu meinem Großvater und zeigte ihm ein Foto, wie die Verbrennungen kurz nach meinem Verlassen des Internats aussahen.

Mein Großvater ist bei uns in der Familie für seine ruhige und ausgleichende Art bekannt und geschätzt. So aufbrausend habe ich ihn noch nie erlebt. Er schrie meinen Vater regelrecht an: „Du hättest Nicole sofort aus dem Internat nehmen müssen, als es die ersten Hinweise gab, dass dort etwas nicht stimmt. Das wäre eine vernünftige Entscheidung gewesen!!!“

Er bot mir an, die Angelegenheit in aller Ruhe unter vier Augen zu besprechen. Ich nahm sein Angebot sehr gerne an und wir beide verließen den Saal. Zuvor entschuldigte er sich bei den übrigen Familienangehörigen und bat meine Großmutter die Leitung der Feierlichkeiten zu übernehmen.

Wir gingen in einen kleinen Salon. Mein Großvater sagte, dass wir die Angelegenheit sicherlich nicht vor der ganzen Familie diskutieren müssen und ließ mich ausführlich über das Internat berichten. Von mehreren Weinkrämpfen unterbrochen, tat ich dies.

Als ich fertig war, sagte er nur: „Ich weiß nicht, was mit Deinem Vater und meinem Sohn los ist. So habe ich ihn nicht erzogen. Wichtig ist, dass Du Dein Leben wieder in den Griff bekommst. Du weißt hoffentlich, dass in diesem Haus jedes Familienmitglied, welches Hilfe braucht, diese auch bekommt. Und aktuell brauchst Du diese sehr dringend.“
Die Worte meines Opas taten mir so gut. Ich fiel ihm regelrecht um den Hals und bedankte mich bei ihm.

Erbot mir an, dass ich vorerst zu ihn in dem Familienstammsitz ziehe. „Platz ist hier genug.“, füge er hinzu.

Dann erzählte er mir, dass er bereits seit Jahrzehnten mit einem sehr angesehenen Psychologen befreundet ist. Der gute Mann hat sich zwischenzeitlich zur Ruhe gesetzt, aber auch sein Sohn zählt zu den absoluten Koryphäen im Bereich der Betreuung von jungen Erwachsenen. Als er erzählte, dass er Inhaber eines Lehrstuhls an der Universität in Montreux wäre und ein Institut am gleichem Ort leitet, fragte ich ihm, ob es zufällig Prof. Dr. Gustav Brinkmann meinen würde.

Mein Opa sah mich verwundert an und bestätigte dies. Ich erklärte, dass ich mich seit einem halben Jahr bei Euch im Institut bin und Herr Brinkmann auch von Gericht zu meinem Vormund bestellt wurde. Ich erzählte ihm, dass das besagte Gutachten, welches meine Eltern nicht ernst nehmen würden, von ihm sei und dass Du – Natalie – vorwiegend für meine Betreuung zuständig bist.

Mein Großvater stellte beruhigt fest, dass ich bei Euch in den besten Händen bin und fragte mich, ob ich zu den Feierlichkeiten zurückkehren oder mich zurückziehen möchte. „Es wird Dir niemand übel nehmen, wenn Du erst einmal alleine sein willst.“, fügte er noch zu meiner Beruhigung hinzu.

Ich entschied mich, nicht zur Familienfeier zurück zu kehren, da ich eine erneute Konfrontation mit meinen Eltern fürchtete. Mein Großvater ließ mich aussuchen, in welchem Gebäudeteil ich mich einquartieren wollte. Ich nahm das ehemalige Gärtnerhaus. Das Haus lag etwas abseits im weitläufigen Park des Anwesens. Es war zwar seit einigen Jahren unbewohnt aber noch komplett eingerichtet und wurde auch instandgehalten. Mein Großvater brachte mich dorthin dorthin und zusammen mit seinen Angestellten entfernten wir die Tücher von den Möbeln, um das Haus wohnlich zu machen. Eine seiner Angestellten brachte meine Sachen aus dem Gästezimmer und mein Opa fragte mich, ob er mich jetzt allein lassen und zur Feier zurückkehren kann. „Du entscheidest, wen Du hier empfangen willst und wen nicht.“, fügte er noch an. Die antwortete, dass ich derzeit meine Eltern auf keinen Fall sehen oder sprechen will, alle anderen Familienmitglieder hier aber jederzeit willkommen seien.

Nicole erzählte weiter: „Mein Großvater hatte mir gezeigt, dass es zu den Ansichten und Verhalten meiner Eltern noch eine Alternative gibt. Auch er ist ein hochangesehener und erfolgreicher Geschäftsmann, aber an jenem Tag war er in erster Linie mein Großvater und für mich da.

So blieb ich mit den Angestellten meiner Großeltern allein zurück. Diese machten sich direkt daran, dass Haus von oben bis unten zu putzen. Ich erklärte, dass einmal durch saugen und ein wenig Staub putzen ausreichen würden. Mein Bett würde ich selbst beziehen und meine Sachen werde ich selbstverständlich selber einräumen.

Als ich damit fertig war, half ich mit, die Arbeitsflächen in der Küche abzuwischen. Die Angestellten sagten, dass ich dies nicht tun müsse, aber ich bestand darauf. Nach getaner Arbeit bedankte ich mich und ging in die Küche, um mir einen Tee zu kochen. Dann setzte ich mich auf die Terrasse, trank meinen Tee und genoss die sommerliche Frische des Gartens.

So saß ich dort. Ich musste an meine Eltern und meine Großeltern denken und wie verschieden sie waren. Dort habe ich entschieden, dass ich so werden will, wie mein meine Großeltern und keineswegs wie meine Eltern. Auch wurde mir bewusst, dass ich gerade mehrfach ein Verhalten an den Tag gelegt hatte, welches meine Eltern als unangemessen bezeichnen würde. So hatte ich mich bewusst für das ehemalige Gärtnerhaus entschieden, obwohl dieses nur sehr einfach ausgestattet und keineswegs repräsentativ ist. Mein Opa hatte mir gesagt, dass ich hier solange bleiben kann wie ich will und jederzeit hierher zurück kehren kann. Auch habe ich seine Angestellten mit Respekt behandelt und war mir nicht zu fein, selbst mitzuhelfen. Ich weiß, dass es nur eine kleine Rebellion war, aber es war doch ein Anfang.

In der Zwischenzeit muss mein Vater die wenigen Sympathien, die er noch hatte, vollkommen verspielt habe. Auf die Frage, wie es mit mir weiter gehen soll sagte er, dass ich mich schon wieder beruhigen werde und wenn nicht, er mir einfach den Geldhahn zudrehen würde. Jetzt wurde wohl auch meine Mutter, die bisher immer zu meinen Vater gehalten hatte, deutlich: „Nicole ist immer noch unsere Tochter und wir haben ihr mit dem Internat großes Unrecht angetan. Warum willst Du sie vollkommen zerstören? Nur um Dein Ego zu befriedigen?“



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von ZdBdLa am 24.03.25 um 15:49 geändert
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Fazer-Tom
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:24.03.25 15:03 IP: gespeichert Moderator melden


Toll geschrieben und wie vermutet der Bruch zumindest mit dem Vater. Vielen Dank fürs Schreiben und ich harre der Dinge (oder Fortsetzungen) die da alsbald kommen.


ciao,Tom
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:24.03.25 17:25 IP: gespeichert Moderator melden


Vater = Betonkopf!!
Wenigstens ist der Großvater an ihrer Seite.
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ZdBdLa
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:02.04.25 06:57 IP: gespeichert Moderator melden


Aufgrund Eurer Rückmeldungen habe ich noch ein weiteres Kapitel eingefügt.

Kapitel 33: Nicole und ihre Eltern (Teil 3)

Nicole berichtete weiter: „Wenig später kam eine junge Angestellte meiner Großeltern vorbei und stellt sich als Gabriela vor. Sie erklärte, dass mein Großvater sie gebeten hatte, mir zur Hand zu gehen und mir Gesellschaft zu leisten. Ich bat sie mich einfach mit Nicole anstatt mit gnädiges Fräulein anzusprechen und solange sie bei mir ist, Zivilkleidung anstatt der meiner Meinung nach altmodischen Uniform zu tragen. Ich gab ihr eines meiner Sommerkleider und sagte ihr, dass sie ich im Schlafzimmer umziehen kann. Sie hatte glücklicherweise meine Konfektionsgröße. Ich ging in die Küche und holte eine Teetasse für Gabriela.

Wir saßen gemeinsam auf der Terrasse, tranken Tee und unterhielten uns angeregt. Gabriela erzählte mir, wie glücklich sie sei, dass sie hier die Ausbildung machen kann. Meine Großeltern bezeichnete sie als sehr zuvorkommend und gütig. Aber ihre Chefin, sei ein richtiger Drache.

Einige Zeit später ging Gabriela los, um Kuchen aus der zentralen Küche des Anwesens für uns zu holen. Mit vollkommen verweinten Gesicht kam sie wenig später ohne Kuchen zurück. Ich fragte nur. „Der Hausdrache?“ und sie nickte. Ich nahm ihre Hand und ging mir ihr zusammen in die Küche.

Die Leiterin der Hausdamen sah Gabriela und war sichtlich erbost, dass sie immer noch Zivilkleidung anstatt der vorgeschriebenen Uniform trug. Gerade noch konnte ich verhindern, dass sie mit dem Schürhaken zuschlägt. Ich nahm ihr den Haken ab und sagte, dass wir die Angelegenheit jetzt ein für alle Mal klären würde und befahl ihr, uns ins den großen Rittersaal zu folgen. Zunächst weigerte sie sich. Ich sagte ihr, dass sie zwei Alternativen habe. Erstens mir zu folgen oder zweitens im Schwitzkasten von mir in den Rittersaal gebrachte zu werden. „Alternative zwei ist deutliche schmerzhafter für Sie“ fügte ich hinzu. Die Angestellte entschied sich dann für Variante eins. Ich muss sagen, dass ich schon ein wenig enttäuscht war. Für das, was sie Gabriela angetan hatte, hätte ich sie liebend gerne im Schwitzkasten in den Rittersaal geschleift.

Mein Großvater war offensichtlich über mein Erscheinen verwundert aber auch gleichzeitig erfreut. Er empfing mich mit den Worten: „Schön, dass Du doch noch gekommen bist, Nicole.“ Ich sagte, dass ich gleich wieder zurück ins Gärtnerhaus gehen werde. Zuvor müssen wir aber noch eine Sache besprechen. "Du hast mir Gabriela als Haushaltshilfe zur Seite gestellt. Ich habe angeordnet, dass Gabriela Zivilkleidung trägt, solange sie für mich tätig ist. Es tut mir leid, aber ich habe nach meinen Internatsaufenthalt eine Aversion gegen Uniformen – insbesondere wenn diese von junge Damen in meinem Alter getragen werden. Ich hätte erwartet, dass meine Entscheidung von ihrer Chefin akzeptiert wird. Auf jeden Fall ist es kein Grund, sie zu schlagen. Ich konnte gerade noch verhindern, dass sie hiermit zuschlägt“, sagte ich und präsentierte den Schürhaken.

Mein Großvater fragte seine Angestellte, ob meine Anschuldigungen zutreffend seien. Diese versuchte sich damit herauszureden, dass es nicht so schlimm gewesen sei und ein kleiner Klaps noch niemanden geschadet habe und anders die „jungen Dinger“ - wie sie sich ausdrückte - nicht zu erziehen seien.

Gabriela brach in Tränen aus und ich tröstete sie, so gut ich konnte. Sie stotterte, dass es keineswegs das erste Mal und keineswegs kleine Klapse gewesen sei. Etwas zögerlich zog sie das Kleid aus und wir konnten alle sehen, dass ihr ganzer Körper mit blauen Flecken übersät war.

Ich weiß, dass es vielleicht etwas zynisch war, aber ich sagte zur leitenden Angestellte, dass – falls meine Großeltern sich entschließen würden, auf ihre Dienste zukünftig zu verzichten - wovon ich stark ausgehe - sie sofort bei meinen Eltern anfangen könne. „Von ihrem Charakter passen Sie perfekt zu einander.“, füge ich hinzu.

Meine Eltern waren nach dieser Aussage einfach nur sprachlos und mein Großvater entschuldigte sich direkt bei seiner Auszubildenden und versicherter ihr, dass so etwas nie wieder vorkommen wird. Zu seiner Angestellten meinte er nur: „Wir müssen dringend miteinander reden.“

Schließlich fragte mich mein Onkel, ob ich nicht doch an den Feierlichkeiten teilnehmen will. Ich antwortete, dass meine Eltern und ich in einem Raum nicht gut gehen wird. Ich würde daher besser wieder in „mein“ Gärtnerhaus zurückkehren. Ich bot an, dass mich alle Familienmitglieder – außer meinen Eltern natürlich – dort besuchen können. Zu Gabriela meinte ich: „Kannst Du mir trotz Deiner blauen Flecken beim Vorbereiten helfen?“ Sie antwortete. „Geht klar, Nicole.“ und so gingen wir gemeinsam zum Gärtnerhaus. Ich konnte meinem Vater deutlich ansehen, dass ihm der freundschaftliche Umgang zwischen Gabriela und mir ein Dorn im Auge war. Er wagte es aber nicht, sich mich zurecht zu weisen. Es war übrigens das erste Mal, dass ich meine Eltern sprachlos erlebt habe.
Auf dem Weg zum Gärtnerhaus bedankte sich Gabriela bei mir. Ich fragte, warum sie nicht schon früher etwas gesagt hatte. Sie entgegnete, dass ihre Eltern vor einigen Jahren bei einen Autounfall ums Leben gekommen seien. Danach wurde sie zuerst unter den Verwandten weitergereicht und landete schließlich im Heim. Sie wollte keineswegs das Zuhause, welches sie jetzt hatte, gefährden.

Ich sagte, dass sie bei Problemen mich immer auf mich zählen kann. Ich bin zwar gerade auch ganz unten angekommen, aber für Dich wird meine Kraft noch reichen. Gabriela wollte wissen, was passiert ist und ich antworte: „Die Kurzversion ist, dass ich ein schweres Trauma habe und mich seit über sechs Monaten in einer Einrichtung für junge Erwachsene mit psychischen Problemen befinde. Die Langversion erzählte ich Dir später.“

Abgesehen von meinen Eltern schaute dann die gesamt Familie bei mir vorbei. Es war übrigens eine sehr ausgelassene Feier. Gabriela und ich stellten sich als sehr gutes Team heraus. Sie kümmerte sich um die Getränke und ich half ihr, wann immer es nötig war.

Als letzte kam schließlich mein Großvater. Er hatte nämlich noch zwei wichtige Gespräche und ein wichtiges Telefonat zu führen.

Das erste unterhielt er sich mit der Leiterin seiner Hausdamen. Er wies die Frau ausdrücklich darauf hin, dass es körperliche Misshandlungen in seinem Haus nicht dulden würde. Die Dame entschied sich, umgehend in den Ruhestand zu gehen und aus der Dienstwohnung auszuziehen. Ob der Ruhestand nun wohlverdient war, sei mal dahingestellt.

Das zweite Gespräch führte er mit meinen Eltern. Zuerst bemerkte er, dass es schon einmal ein Anfang sei, dass wenigstens meine Mutter erkannt hat, dass meine Eltern mir großes Unrecht mit dem Internat angetan haben. Wörtlich fügte er hinzu: „Wenn nur die Hälfte von dem, was Nicole mir erzählt hat stimmt, dann war ihr Internatsaufenthalt ein fortwährendes Unrecht.“

Dann erzählte er, dass er den Gutachter persönlich kennen würde und als sehr kompetent einschätzen würde. Mit dem Ehepaar Schönleber senior – Annabelles Großeltern – stand er bereits in einer sehr angenehmen Geschäftsverbindung. Er habe sowohl diese als auch Annabelles Eltern als absolut zuverlässig und loyal kennen gelernt.

Was Nicole nicht wusste, war, dass ihr Großvater gegenüber ihren Eltern erklärt hat. So sagte er, dass er Nicole immer hier mit offenen Armen empfangen würde. „Bei Euch sieht es leider gerade anders aus.“, füge er hinzu. Sollte ihr Vater seine Drohung, ihr den Geldhahn zuzudrehen tatsächlich wahr machen, würde er einspringen. „Im Übrigen verdient die Tatsache, dass sich Nicole – trotz ihrer eigenen Lage - für Gabriela eingesetzt hat, Respekt und zeigt, dass sie das Herz am rechten Fleck hat.“

Dann telefonierte der Großvater noch mit Herrn Brinkmann. Einerseits um den Aufenthalt von Gabriela zu organisieren und sich anderseits nach dem Zustand seiner Enkeltochter zu erkundigen. Herr Brinkmann sagte ihn zu, dass wir Gabriela aufnehmen werden und hinsichtlich Nicole führte er nur aus, dass sie bei mir in den besten Händen sei. „Natalie von Sternenberg ist mit Abstand mein bestes Pferd im Stall.“, fügte er hinzu. Ansonsten verwies er auf seine ärztliche Schweigepflicht.

Nicole erzählte dann noch, dass ich alle Familienangehörigen für die Feier im Gartenhäuschen – wie das Gebäude zwischenzeitlich scherzhaft genannt wird – bedankt haben. Auch ihre Großeltern waren nicht böse, dass die die Regie übernommen hat – ganz im Gegenteil. „Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie glücklich waren, dass ich mich nicht verkrochen und meinen Eltern die Stirn gezeigt habe.“, fügte Nicole noch hinzu.



[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von ZdBdLa am 02.04.25 um 22:58 geändert
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Adriana0306
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:02.04.25 16:43 IP: gespeichert Moderator melden


Danke für die Geschichte. Mich würde noch interessieren ob es zwischen Nicole und ihren Eltern eine Versöhnung geben wird
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ChasHH
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:02.04.25 18:15 IP: gespeichert Moderator melden


Das glaube ich weniger. Zumindest hat sie den Großvater auf ihrer Seite.
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Fazer-Tom
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  RE: Natalie Teil 2 (Fortsetzung vom Mädchenpensionat) Datum:02.04.25 21:33 IP: gespeichert Moderator melden


Eine wunderschöne Fortsetzung mit Nicole, sie kommt sehr sympathisch rüber und es ist eine Freude dein Geschichte zu verfolgen. Die Eltern sind an Verbohrtheit kaum zu überbieten.


ciao, Tom
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