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Stamm-Gast
 

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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:04.08.26 07:48 IP: gespeichert
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Also ich würde ihn lieber kastrieren, damit er in Zukunft in Eunuchen Kleidern im Palais singen kann
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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:06.08.26 15:51 IP: gespeichert
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67. Die Gerechtigkeit geht eigene Wege
Mike wurde in der Nacht in seinem Haus wach. Sein Gesicht war nicht mehr vorzeigbar. Beide Augen waren blau. Der gebrochene Kiefer schmerzte unsäglich. Er warf eine halbe Hand voll Schmerztabletten ein. Vor seinem Haus fuhr gerade das Auto von Walther vor. Er hatte Jack dabei. Sie stiegen aus und klingelten, Mike war wütend auf Mel und Sir Ivan. Er ging zur Tür und als er sie öffnete, sah er Walther und Jack davor stehen. „Was wollt ihr?“ sagte er lauter als er wollte und hielt sich dabei den schmerzenden Kiefer. Walther schaute in Mikes geschwollenes Gesicht „Wir müssen reden“. Mike schaute ihn durchdringend „So? … müssen wir das?“ „Ja“ setzte Walther nach und schon Mike mit einer kraftvollen Handbewegung in die Diele seines Hauses zurück. Er schloss die Tür von innen. „Es geht um Mel und die Verträge. Was sollte das werden?“ Mike blickte ihn etwas kraftlos an „Woher wisst ihr?“ Walther unterbrach ihn „Mach keine Spielchen, ich möge zwar zurückhaltend und im Vergleich zu dir wenig hart wirken, aber eines bin ich nicht, dumm. Ich habe deine Files, auch die versteckten, gecheckt und die Verträge gefunden, die Mel als Mietsklavin vermarkten sollen. Was an sich, wenn es mit Mel abgeklärt ist, in unserem Umfeld nicht ungewöhnlich sein muss. Aber die Verträge enthalten Klauseln, die ausdrücklich die tabulose Benutzung von Mel regeln. Die festlegen, dass Mel keinerlei Ausstiegsoptionen hat und dass du eine Unmenge Geld dafür nimmst. Umso mehr und härter Mel missbraucht wird, umso lukrativer ist es für dich. Darüber hinaus habe ich die Korrespondenz mit einem gewissen Jan Thorwald gefunden, in dem du ihm mitteilst, dass der Körperschmuck von Mel auf Kundenwunsch entstanden ist, damit der Marktwert für sie steigt. Das darf sie nie erfahren. Im selben Schreiben lässt du erkennen, dass du Mel für ungefähr fünf Jahre einsatzfähig hältst und sie dann durch die Praktiken und den Umgang mit ihr so fertig ist, dass sie mit Sicherheit nicht mehr attraktiv genug ist, um sie weiter vermarkten zu können und du dich nach etwas neuem umschauen wirst. Du schlägst diesem Thorwald sogar vor, sie ihm gegen eine noch auszuhandelnde Summe als Sklavin zu verkaufen. Das nennt man Menschenhandel. Mel sollte für dich keine große Liebe sein, sondern eine große Einnahmequelle, die du so lange besonders extremen BDSM’lern gegen Geld vermietest, bis sie nicht mehr kann. Ja es gibt sogar einen Vertragsentwurf, der die Vereinbarung beinhaltet Mel final bis zum körperlichen Zusammenbruch, inklusive körperlicher Schäden, foltern zu können. Für 250000 €. Dann wirfst du sie weg und suchst dir ein neues Opfer oder schon früher? Was hat Mel dir getan oder ist das jetzt dein neuer Kink? Unser Institut war für dich ein gutes Sprungbrett und eine gute Tarnung in aller Ruhe dein Opfer zu rekrutieren.“ Mike wollte etwas sagen „Ich bin noch nicht fertig.“ Fauchte Walther ihn an. „Jack hat Jan Thorwald in Oslo ausfindig gemacht. Der wird heute noch Besuch bekommen von unserem Anwalt und zwei Herren, denen man lieber nicht begegnen sollte. Es wird sehr unangenehm für ihn werden. Jack und ich haben auch über ihn eine Menge Schmutz ermittelt. Ja, ich sag es dir wie es ist. Dieses Wissen geben wir nicht aus der Hand, wir werden Thorwald damit in der Szene krachend zu Fall bringen. Nenn es Erpressung, das ist mir egal. Wir machen den Mann fertig. Fix und fertig. Der wird uns nie wieder los. Der hat so verkackt wie du. Und versuche nicht ihn zu kontaktieren. Unsere Leute sind bereits vor Ort. Wir können euch beide auch in einen Topf werfen. Überlege es dir. Du bekommst, als Ehemaliger des Instituts, jetzt von uns beiden die Chance, dich geräuschlos zu verpissen. Diese Chance ist einmalig. Sei klug. Viel Zeit geben wir dir nicht. Und … wir behalten dich im Auge. Immer.“ Walther holte tief Luft und Mike schaute ihn mit versteinertem Gesicht an. In ihm tobte es.
„Um es zu Ende zu bringen. Jack und ich haben alle Firmenkonten für dich gesperrt und deine Firmenanteile übernommen. Geld sieht niemand von euch dafür. Dein Gläubiger hat gerade auch Besuch von einem zweiten unserer Teams. Auch er wird lange nicht ruhig schlafen können. Dafür sorgen wir. Was du an Schlüsseln und Zugangscodes noch hast, sind so viel wert du. Exakt nichts. Du bist hier raus. Ganz raus. Auch finanziell bist du am Ende. Deinem einzigen Geldgeber haben wir deine Firmenanteile abgenommen und deinen Kredit abgekauft. Die Ausgaben tilgen wir mit dem Verkauf deines Hauses. Das wird alles schneller gehen als du denkst. Wir können das hier jetzt zum Schutz aller in Ruhe beenden. Du verpisst dich, lässt Mel und allen anderen hier in Ruhe oder dir passiert bei Nacht und Nebel etwas. Das Institut und alle, die damit zu tun haben, sind ab sofort für dich tabu. Hat das dein Hirn erreicht?“ Jack und Walther schauten ihn verachten an, öffneten die Tür und gingen ins Freie.
Mike starrte den beiden nach und rief ihnen hinterher. „Ihr spinnt, nichts habt ihr gegen mich in der Hand. Haut ab, ich gehe meinen Weg und Thorwald ist mir egal.“ Dann kracht er die Tür zu. Jack und Walther liefen weiter und schauten sich an. Sie waren zufrieden. Mikes Gesicht und seine Reaktionen haben ihnen gezeigt, dass sie einen Volltreffer gelandet hatten. Alles andere waren keine Ankündigungen mehr, sondern sind bereits Fakten.
Als Jack und Walther vom Grundstück gefahren waren, packte Mike eine kleine Tasche mit seinem Pass, einer Mappe mit Papieren, Geld und ein paar persönlicher Kleinigkeiten. Dann setzte er sich in sein Auto und verschwand. Er war schnell unterwegs und es regnete. Später hat man seinen Wagen einhundertzwanzig Kilometer von seinem Haus entfernt in einem Graben gefunden. Er war von der Straße abgekommen und an einen Baum auf einer Landstraße Richtung Norden geprallt. Er war schon eine Weil tot, als man ihn fand.
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KG-Träger
  Hamburg
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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:06.08.26 17:36 IP: gespeichert
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Wie meine beste Freundin zu sagen pflegt: Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig.
Sehr gut.
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Einsteiger
 Bayern

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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:06.08.26 22:27 IP: gespeichert
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Hallo hank.
Da hast Du uns ja in einen schönen Kaninchenbau gelockt.Nach Deinem Schreibstil von Teil 1 zu urteilen,hört es sich ganz stark nach dem Ende der Story an.Es wär schon schön,einen "romantischen" Abschluß von Deiner Geschichte zu lesen.....
Mir gefällt,wie Du schreibst.Habe Mut zu weiteren Geschichten....
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Stamm-Gast
 

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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:07.08.26 07:56 IP: gespeichert
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Ja, klar, für Mike ist das ein angemessenes Ende.
Aber was geschieht mit Mel und Brit?
Die beiden sind ja schließlich noch Cat 7 Sklavinnen und Mel mit einem ziemlichen Trauma.
Das wäre schon noch interessant und spannend
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Freak
 

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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:07.08.26 12:34 IP: gespeichert
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68. Wie geht es weiter?
Am nächsten Abend gab es eine Krisensitzung. Sir Tom, Sir Walther und Sir Jack riefen eine Versammlung des Teams ein und erklärten, was passiert ist. Sir Tom eröffnete das Meeting „Liebe Freunde. Wir sind hier zusammengekommen, um euch über den aktuellen Stand nach den Ereignissen mit Mike zu informieren. Wie ihr wisst, ist Mike tot. Selbst verschuldet. Ob es mit Vorsatz war oder ein Unfall, wir werden es nie erfahren. Ich werde mich an ihn als ehemaligen Freund und als langjährigen Mitstreiter und Visionär zum Ausleben unserer Leidenschaften und beim Aufbau dieses Instituts erinnern. Möge er seinen Frieden gefunden haben, nachdem er offenbar auf Abwegen unterwegs war. Genau diese Abwege lassen uns jetzt hier sitzen. Ich möchte Walther und Jack danken, dass sie Mikes Machenschaften aufgedeckt haben. Und vor allem Ivan, der seinem Bauchgefühl folgend genau das Richtige in dieser Situation getan hat. Ivan hat letzter Minute Mel das Leben gerettet bzw. sie vor einer lebenslangen Verstümmelung bewahrt. Wir wissen alle nicht, wie weit Mike gegangen wäre und wo er aufgehört hätte.“ Sir Tom machte eine Pause und kämpfte innerlich um Ruhe.
“Ihr werde euch alle fragen, wie es weiter geht. Klare Antwort: wie bisher. Die Inhalte und Ziele des Instituts bleiben die Gleichen. Die Eigentums- und Machtverhältnisse innerhalb Firma haben sich verändert. Uns war bis zu den Recherchen von Jack und Walther nicht klar, dass nicht mehr alle Anteile der Firma in den Händen der Mitglieder, sondern Mikes Anteile in den Händen externer Geldgeber waren. Mike hat damit gegen die Firmenstatute und einfache wirtschaftliche Regeln verstoßen. Aus nacktem Egoismus und ich meine aus Narzissmus. Über die Details wird es in Kürze an alle ein Statement geben. Nur so viel, Jack und Walther halten jetzt zusammen die Majorität der Anteile. Alle Firmenanteile sind ohne finanzielle Verluste wieder in unseren Händen.“ Es war ein aufatmendes Raunen aus den Reihen des Teams zu hören.
Sir Tom fuhr fort. „Jack ist ab jetzt bei uns wieder in der Position eines Sirs tätig. Mit dediziertem Fokus auf Mel. Wir alle kennen Jack seit Jahren und wissen, dass er diese Rolle bei uns nur einnimmt, wenn er eine zu erziehende feste Partnerin hat. Jack und Mel sind ein Paar und führen jetzt eine Dom/Sub-Beziehung. Jack wird sie in Zukunft abrichten, aber zeitgleich als Sir Jack und vollwertiges Mitglied des Teams für andere Aufgaben zur Verfügung stehen.“ Das Team applaudierte kurz nach Akademikerart durch Klopfen auf die Tische. „Sir Walthers Rolle sieht ähnlich aus. Mit Fokus auf Brit. Und auch hier gilt, dass er für die Abrichtung und Erziehung anderer Sklavinnen zur Verfügung steht.“ Auch dafür gab es Applaus.
„Eine neue Besonderheit haben wir. Das ist die enge Freundschaft zwischen Mel und Brit. Bisher war das Augenmerk unserer Abrichtungen auf einzelne Sklavinnen und Sklaven konzentriert. Jetzt ist neu, dass es deutlich mehr paarweise Abrichtungen mit Mel und Brit gemeinsam geben wird. Beide haben für sich ihre Bi-Neigung entdeckt, was für eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten eröffnet. Natürlich werden sie auch weiterhin noch gezielt einzeln abgerichtet. Aber das sind jetzt Details, die zu weit führen.“
Sir Ivan stand auf und bat damit seinerseits um das Wort „Ich bin nach wie vor fassungslos über Mikes Verhalten Mels und der Firma gegenüber. Primär bin ich innerlich aufgewühlt und empört über das, was er mit Mel in Zukunft vorhatte. Die Details erspare ich mir und euch jetzt. Ich selbst mache mir Vorwürfe, weil ich Mikes Vorhaben so spät durchschaut habe. Von dem Plan der Tätowierung Mels wusste ich im bereits Vorfeld und ich habe mich ihm nicht in den Weg gestellt, weil ich der, im Nachhinein irrigen, Meinung war, dass alles mit Mel und ihrer Zukunft abgestimmt war. Dominanz hin oder her, es gibt immer noch ein reales Leben. Und genau da haben wir Mike alle verkehrt eingeschätzt. Dass ich zum Schluss derjenige war, der in physisch zu Fall gebracht und Mel vor Schlimmerem bewahrt habe, war das mindeste, was ich für Mel in dieser Situation tun konnte. Warum ich zur rechten Zeit am richtigen Ort war … nennen wir es Bauchgefühl. Jack und Walther haben den Hauptanteil an der Aufdeckung und jetzt auch Sprengung des Missbrauchsringes geleistet. Meine Hochachtung und meinen Dank habt ihr. Ich für meinen Teil werde in Zukunft wachsamer sein. Egal ob es ein Sir oder eine Sklavin ist, Die Sorgen von Sklavinnen sollten wir in Zukunft ernster nehmen. Es geht nicht darum hier eine weichgespülte Wellnessoase mit SM-Events zu führen. Die Härte und Konsequenz müssen bleiben. Sorgen und Nöte müssen aber ernst genommen werden, weil sie unter Umständen menschliche Abgründe offenlegen. Ich für meinen Teil werde umdenken bzw. habe es schon.“ Sir Ivan setzte sich.
Das Team schaute Sir Ivan verblüfft an, erhob sich dann und applaudierte ihm. Irgendwie haben noch immer nicht alle verstanden, wer und was Sir Ivan wirklich ist. Es wäre vielleicht hilfreich, dass er sie alle einmal in sein Haus einlädt und ihnen etwas über Malerei und Musik erzählt, die seine Seele widerspiegeln. Dann wird auch dem Letzten klar werden, dass Ivan mehr als eine Saite seiner Persönlichkeit formidabel spielen kann. Denn er hat mehr als nur eine. Deutlich mehr.
Das Institut arbeitete weiterhin professionell und schnell. Mike war schnell aus allem ausgesperrt, seine digitalen Hinterlassenschaften wurden weiter ausgewertet und ein ganzer Ring verbrecherischer BDSM’ler aufgedeckt. Um die kümmern sich mittlerweile drei Teams und zwei Anwälte im „Außendienst“. Es wurden strenge Selbstkontrollmechanismen installiert und psychologische Schulungen angewiesen. Was komplett neu ist, es gibt jetzt eine Art psychologische Hilfe, in der Sklavinnen ihre Nöte und Ängste loswerden können. Ohne, dass die Härte der Ausbildung aufgeweicht wird. Die Abrichtungsprogramme bleiben in ihrer Härte bestehen, werden aber im Laufe der nächsten Wochen komplett gesichtet und wie sich zeigen wird, noch konsequenter. Die Sklavenverträge sind inhaltlich weder in Wort noch Umsetzung in der Praxis angetastet worden. Es wird Umbauten in den Folterkammern und im Hof geben. Der Verkauf von Mikes Haus hat, Dank ihres Anwaltes, neben der Tilgung des Kredites noch einen satten Gewinn abgeworfen.
Gleich nach den Vorfällen mit Mike hat Dr. Andrew hat sich Mels angenommen und sie gründlich untersucht. Es ist ihr körperlich nichts Ernsthaftes passiert. Außer einem veritablen Schock und einer Menge blauer Flecke. Was sie jetzt dringend braucht, ist psychologische Unterstützung. Seine Assistentin Sabine hat sie in ihre Obhut genommen. Sie hat es geschafft das Vertrauen von Mel zu erlangen. Nicht zuletzt, weil Mel mittlerweile ihre Bi-Neigung entdeckt hat. Sex mit Frauen wird ein fester Bestandteil ihres Lebens werden.
Sir Ivan ist der Held der Stunde. Dass er Sir Mike ausknocken kann, das hatte ihm jeder zugetraut, dass er aber ein solch gutes Bauchgefühl und so gute Menschenkenntnis hat, das war uns allen neu. Dass er Mel so zärtlich umsorgen kann, das hätte niemand geglaubt. Kaum jemand traute Sir Ivan zu, solche feinen Antennen zu haben. Sir Ivan ist unter der harten Schale ein Feingeist. Er hat sich auch nach dem Vorfall sehr um Mel bemüht, sie immer wieder aufgesucht und war ehrlich besorgt. Irgendwann sagte sie „Ich freue mich auch wieder auf den Tag, an dem ich vor Angst vor dir zittere. Wenn du mich ordentlich gefoltert hast, dann können wir in Zukunft vielleicht danach auch einfach, wie normale Menschen miteinander reden. Ich möchte auf die Schmerzen von dir nicht verzichten. Bitte bleib der, der mich am meisten quält.“ Sir Ivan hatte solche Worte noch nie gehört. „Nächste Woche geht deine Abrichtung weiter. Ich nehme das sehr ernst. Ich lasse mich aber auch von Sabine beraten. Aber … instrumentalisieren lasse ich mich auch nicht.“ Er lachte. Mel hatte wirklich immer noch Angst vor ihm. „Denk daran, ich will es hart. Jetzt erst recht. Ich muss mir was beweisen.“ Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange. Sir Ivan schaute sie an und legte den Kopf leicht zur Seite „Nicht du wirst dir etwas beweisen, ich bzw. wir werden dir etwas beweisen. Dass du eine starke, stolze Frau und eine fantastische Sklavin bist. Beides in einer Person. Du wirst ganz untern und ganz oben sein. Zur gleichen Zeit.“ Mit diesen salomonischen Worten gab er ihr einen Kuss auf den Mund und fasste ihr in den noch unverschlossenen Schritt. Mel wurde sofort feucht.
Was Mel jetzt wirklich bewegt weiterzumachen, nachdem sie das alles erlebt hat, ist schwer zu erklären. Mel hat sich entschieden der Mensch zu sein, der in ihr steckt und erst mit der Akzeptanz der Tattoos wird sie den Mut haben alles wirklich auszuleben. In den letzten Tagen hat Sabine damit begonnen sie aufzubauen. Sabine, die extrem masochistisch ist, kann sich sehr gut in Mel hineinversetzen. Sie wird noch eine ganze Weile an ihrer Seite bleiben und dabei auch Brit mitnehmen, die immer mal wieder Zweifel an der Richtigkeit ihrer Entscheidungen hat. Mel hat mental mehr Frieden gefunden und erträgt in Zukunft alles für sich, für ihr Ichgefühl, ja ganz besonders für ihre Geilheit und Befriedigung. Auch für Jack, aber nicht primär. Abhängigkeiten dieser Art stehen einer wirklichen Beziehung im Wege. Letztendlich ist und bleibt es immer ihr Weg allein. Wenn sie jetzt aufhören würde, dann wäre alles ein Scherbenhaufen. Ihr ganzer Körper, den sie immer noch nicht wieder als selbstverständlich und schön ansieht, wäre dann ein Leben lang fremd. Früher hat sie ihren Körper geliebt, so perfekt wie er aussah und auf andere wirkte. Jetzt fängt sie ganz langsam an die explosive Wirkung, die er zweifelsfrei im positiven Sinne hat, zu akzeptieren und zu lieben. Sie muss lernen ihr Aussehen von Mike als Person zu entkoppeln. Es wird noch dauern, bis sie ihren Körper wirklich wieder liebt und mit dessen Wirkung spielen kann. Die Sklavin Mel wird langsam die selbstsichere Frau, die Jack braucht und haben will. Er wird sie in Zukunft zusammen mit Sir Ivan abrichten und wieder auf den Weg bringen.
By the way. Mel bat Jack noch am gleichen Abend. „Bitte schließe mich wieder in die Fesseln ein. Ich will das hier, egal wie hart es auch sein wird. Ich bin nicht bereit einen Traum aufzugeben, den ich lange träumte und den Mike fast zerstört hätte.“
Jack brachte sie am nächsten Morgen gefesselt in ihr Verlies. Alles sollte so weitergehen wie bisher. Bevor er Mel wieder den Knebel einsetzte, sah sie ihn an „Jack, tust du mir auch so weh wie Sir Ivan und Mike?“ Jack war keineswegs überrascht von der Frage. „Ja, ich werde dir wehtun. Sehr sogar. Aber nicht so wie Mike, nicht deiner Seele.“ Mel schaute ihn dankbar an und hatte Tränen in den Augen. Dann wurde sie geknebelt und bekam von Jack die schwarzen Kontaktlinsen eingesetzt. Er küsste sie auf ihren kahlen Kopf und ging aus dem Verlies. Mel dachte noch eine Weile über seine Worte nach. Ja, sie glaubte ihm. Jack war ganz anders zu ihr als Mike. Von Anfang an. Das Wort Vertrauen hinterließ jetzt ein anderes Gefühl bei ihr. Mike sagte „Vertrau mir“ oder „Du kannst mir vertrauen“ oder „Du musst mit vertrauen“ Jack hat das nie gesagt. „Vertrauen wächst und ich will keinen Vorschuss von dir.“ Diese Worte hat Jack ganz am Anfang in der ersten gemeinsamen Nacht in die Dunkelheit des Zimmers gesprochen. Die hat Mel nie vergessen. Mit diesem Gedanken im Kopf schlief Mel entspannt ein.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von hank424242 am 07.08.26 um 12:35 geändert
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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:07.08.26 20:24 IP: gespeichert
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Die letzte Kapitelüberschrift "Wie geht es weiter?" ist genau das, was ich mir gerade denke...
Ist es wirklich schon das Ende dieser großartigen Geschichte oder kommt da noch eine Fortsetzung? Stoff genug dafür gäbe es ja definitiv!
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