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hank424242
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  RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt Datum:16.09.26 19:48 IP: gespeichert Moderator melden


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hank424242
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  RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt Datum:16.09.26 20:51 IP: gespeichert Moderator melden


110. Der Umzug

Die Ankunft am Schloss war geräuschlos. Gabriella hatte sie angekündigt und als sie vorfuhren, öffnete sich das große Tor zum Innenhof und schloss sich auch sofort wieder. Wie damals, als sie hier eingeliefert worden ist. Es kam ihr schon wie eine Ewigkeit vor. Dabei war es erst knapp zwei Wochen her. Gabriella nahm ihr die Augenbinde ab. „Da sind wir wieder. Willkommen zurück. Ich bin froh dich hier in Sicherheit zu wissen. Komm.“ Juliette folgte Gabriella diesmal in einen ganz anderen Flügel des Schlosses. Der Eingang war einladender und sah sehr elegant aus. Dieser Teil des Schlosses war wie ein 5-Sternhotel ausgestattet und sie konnte eines der noblen Zimmer beziehen. „Fühl dich wie zuhause. Hast du schon etwas gegessen?“ Juliette verneinte. „Eine Kleinigkeit wäre gut. Aber mehr als einen kleinen Salat möchte ich nicht haben.“ Gabriella freute sich. „Ich besorge etwas für uns, pack deinen riesigen Koffer aus. Ich bin gleich wieder da.“ Sie verschwand und Juliette stand etwas überfordert in dem riesigen, mondänen Zimmer. Viel Schnörkel, viele Stuck, sehr edel, aber trotzdem gemütlich und ein riesiges Bett. Ein Schloss eben. Sie warf sich aufs Bett und hatte auf einmal eine unbändige Lust. Es war offenbar ein Lastabwurf. In ihrem Haus war sie die ganzen Tage irgendwie angespannt. Sie fühlte sich hier beschützt, in Sicherheit. Das wird mir guttun, dachte sie. Dann klopfte es und Gabriella kam mit einem kleinen Snack und einer Flasche Champagner ins Zimmer. Juliette musste lachen. „Gleich noch eine Party. Nur wir zwei?“ Gabriella sah sie auffordernd an. „Wenn du willst?“ Juliette war verblüfft. Machte Gabriella sie gerade an? Okay. Warum nicht.
Gabriella, immer als der aktive Part, immer mit dem Zepter in der Hand, öffnete die Champagnerflasche mit zünftigem Knall und schenkte beiden ein. „Schön, dass du jetzt hier bist. Ich bin so sehr erleichtert darüber und auch sehr erfreut.“ Sie prosteten sich zu und tranken einen Schluck. Dann hatte Juliette doch Hunger und aß mit großem Appetit den Salat. Gabriella langte bei ihrem auch gut zu. Sie plauderten über alles Mögliche. Geht uns jetzt nichts an. Bis dann Juliette fragte „Gabriella, was darf ich eigentlich hier im Schloss machen? Der Bewegungsspielraum ist ja doch nicht so groß“ Gabriella zuckte mit den Schultern. „Das hängt ein wenig von dir ab. Der Schlosspark, der Hoteltrakt, die Lobby, Bibliothek, eine kleine Kirche, ein kleines Schwimmbad, ein SPA … ist alles frei zugänglich für Hotelgäste, wie dich. Ein kleines Restaurant und ein französisches Café gibt es auch. Nur aus dem Gebäude in die freie Welt kommst du nicht allein. Den Bereich, in dem du zuletzt inhaftiert warst, kannst du auch nicht betreten. Und …“ Gabriella schaute sie konzentriert an. „Und wenn du willst, dann können wir auch mehr machen.“ Juliette horchte auf. „Aber komm hier erstmal an. Darüber können wir später reden. Du weißt, wir haben großes Interesse an dir.“ Gabriella machte eine Pause, eine etwas längere. „Und, Juliette, ich habe auch ein großes Interesse an dir.“ Juliette musste unwillkürlich lachen. „Gabriella, das ist mir noch gar nicht aufgefallen.“ Scherzte sie und beide mussten lachen. Gabriella stand auf, zog Juliette an sich und küsste sie. Sie tranken noch ein Glas, dann ging Juliette ins Bad. Sie kam wieder und war nackt. „Ich habe auch Interesse an dir.“ Gabriella zog sich selbst aus. Juliette sah sie verzückt an. Sie hatte einen Latexslip und einen Latex-BH an. Sie sah einfach mega aus. Gabriella legte sich neben Juliette und fing an sie zu streicheln. Juliette fuhr über Gabriellas Latexklamotten. Das fühlte sich wunderbar an. Ob mir das auch steht? Dachte sie. Dann hatten sie eine wilde Nacht. In diesen Hotelzimmern gab es so etwas wie eine Minibar. Allerdings mit Sexspielzeug. Gabriella und Juliette fi**kten sich abwechselnd mit einem Strap-On.

Am Morgen lagen sie nebeneinander und lachten sich an. „Wie kommst du in mein Bett?“ Fragte Juliette Gabriella. “Du schläfst dich hoch.“ Antwortete diese. „Ach so, dann ist alles in Ordnung. Wo geht’s hier zur Toilette?“ Gabriella spielte das Spiel mit „Keine Ahnung, ist nicht meine Wohnung. Ich dachte es ist deine.“ Nach diesem launigen Dialog hatten sie noch einmal Sex. Gabriella duschte danach kurz, stieg in ihre Latexdessous und ging dann los. Schließlich hatte sie hier einen Job mit festen Terminen und Juliette hatte so etwas wie Urlaub.

Juliette duschte und ging auf Erkundungstour. Es gab hier tatsächlich so etwas wie Pagen oder Etagenkellner. Einen solchen fragte Juliette nach einer Option für ein Frühstück. Er zeigte ihr das kleine Restaurant und wurde wieder unsichtbar. Alles hier war mondän und elegant ausgestattet. Zum Teil alt, zum Teil neu. Aber immer mit einem erotischen Touch. Ohne Kitsch, aber eindeutig und immer mit BDSM-Bezug. Das gefiel ihr und machte sie an. Zum Mittag würde sie das testen. Juliette war jetzt in frivoler Laune. Das war ihr an ihr selbst auch neu. Seit sie im Schloss ist, ist sie schon wieder dauerhaft erregt. Gabriella ist ein Grund, aber auch das Wissen, was sie hier alles erlebt hat und das Ambiente machten sie heiß. Sie ist sich im Moment nur noch unsicher, ob sie die Härte auch noch einmal und vor allem für viel länger aushalten könnte. Das Wochenende hat sie gut überstanden. Das war aber bestimmt nur der Einsteigerlevel. Das alles über Wochen oder Monate. Sie weiß es nicht. Der Gedanke daran macht sie allerdings richtig nass.

Gabriella meinte gestern, sie solle es langsam angehen. Sich einfach mal fi**en lassen. Das wäre auf jeden Fall machbar. Warum nicht. Aber der wirkliche Kink ist das nicht. Da will sie jetzt schon viel mehr. Solche Wochenenden, wie das ihrige, sind allerdings kein Dauerangebot. Jeder, der eine Referenz hat, darf einmal so ein Praktikum machen. Danach geht es nur mit einem Vertrag weiter. Das hängt mit dem eigenen Anspruch und der Philosophie des Institutes, natürlich auch mit der Wirtschaftlichkeit dieser Unternehmung zusammen. So ein Wochenende kostet einfach eine Menge Geld und das Schloss versteht sich nicht als BDSM-Club mit Spielwochenenden. So ein Praktikum ist immer zum Anfüttern oder als Test für eine richtig Erziehung gedacht. Die Wahrscheinlichkeit war bisher sehr hoch, dass ein Vertrag folgt. Das hatte Gabriella ihr schon am Anfang erzählt. Die Erziehung hier wird sehr ernsthaft, sehr konsequent und sehr hart betrieben. Will sie das wirklich? Juliette scheint eine natürliche Begabung und Empfänglichkeit für diese Behandlung zu haben. Trotzdem hätte sie im Moment Angst davor, sich in aller Konsequenz einer solchen Erziehung hinzugeben. Die Frage wäre auch als was. Kettensklavin, Schmerzsklavin, Fetischpuppe mit Latex, Gummi und Leder. Oder als reine Dienerin+. Vielleicht etwas von allem. Das soll es auch geben, ist aber mit Abstand die teuerste und langwierigste Variante. Das Geld wäre ihr egal. Die Frage ist, ob überhaupt und wenn ja, wie lange. Diese Gedanken gingen ihr beim Frühstück durch den Kopf. Nach dem Frühstück ging sie kurz aufs Zimmer. Ihr Handy zeigte fünf Nachrichten an. Alle von Philip. Sie schaltete ihr Handy aus. Um sich abzulenken, dachte sie daran in den SPA oder das Bad zu gehen. Sie hatte aber nichts mit, um sich dafür umzuziehen. Handtücher werden dort sein. Das muss reichen. Also ging Juliette Richtung Bad. Das Problem mit der Badebekleidung hatte sich sofort erübrigt. Am Eingang zum Bad stand ein Schild „Please enter the pool area only while naked or in chastity.“ Damit war die Kleiderordnung festgelegt. Sie ging in den Bereich der Umkleiden, schloss ihre wenigen Sachen und das Handy ein und ging nackt in den Poolbereich. Dort hielten sich noch zwei Damen und zwei Herren auf. Alles war ungezwungen, obwohl sie von allen erst einmal ungeniert von oben bis unten gemustert wurde. Sie hatte immer noch blaue Flecken vom Praktikum hier. Vor allem auf ihrem Hintern. Juliette war nicht auf den Mund gefallen. „Guten Morgen, gefällt euch was ihr seht?“ Damit war sofort das Eis gebrochen und die beiden nackten Damen kamen zu ihr, mit Abstand von den zwei nackten Männern gefolgt. Man sah das hier alles sehr entspannt. Man begrüßte sich, nicht aufdringlich, nicht wie in einem Swingerclub. Einfach lässig, aber nackt. Man nahm schon die körperlichen Vorzüge des Gegenübers wahr, aber mehr nicht.
Juliette schwamm zwanzig oder dreißig von den Fünfzehnmeterbahnen, dann verabschiedete sie sich Richtung SPA. Dort wurden auch Massagen angeboten. Darauf hatte sie jetzt Lust. Seit ihrem Wochenende tat ihr immer noch die eine oder andere Stelle weh. Also Massage. Eine zierliche, aber durchtrainierte Tailänderin bot ihr ihre Dienste an. „Eine Stunde Taimassage?“ Juliette nickte. „Ja gerne.“ Sie folgte ihr in ein kleines Separee. Es duftete gut einem Duftöl, sie war ja noch immer nackt und legte sich gleich auf die Massageliege. „Möchten Sie mit Happyend?“ Juliette war unerfahren mit Massagen dieser Art. „Happyend? Was kann ich mir darunter vorstellen.“ Die Masseurin wurde rot. „Mit schönem Ende, mit Spaß zwischen den Beinen.“ Juliette verstand und wurde auch rot. Mit Orgasmus. „Oh ja.“ Platzte es aus ihr heraus. Dann ließ sie sich massieren und zum Schluss wurde sich von geübter Hand in wenigen Minuten zum Orgasmus massiert. Das war zwar schön und entspannte sie. Aber sie merkte, dass ihr das offenbar seit dem Wochenende viel zu wenig ist. Sie bedankte sich und ging wieder am Pool vorbei zur Umkleide. Einer der Männer stand dort und zog sich gerade an. „Hast du Lust mit mir heute Abend zu essen? Im Restaurant. Ich lade dich ein.“ Juliette schaute ihn erstaunt an. „Essen ja. Aber nur essen.“ Er schüttelte mit dem Kopf. „Entschuldigung, es sollte nicht als billige Anmache rüberkommen, nur weil wir uns vorhin nackt gesehen haben. Nur essen. Versprochen.“ Sie verabredeten sich für zwanzig Uhr im Restaurant.

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