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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:16.09.26 19:48 IP: gespeichert
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Hank
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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:16.09.26 20:51 IP: gespeichert
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110. Der Umzug
Die Ankunft am Schloss war geräuschlos. Gabriella hatte sie angekündigt und als sie vorfuhren, öffnete sich das große Tor zum Innenhof und schloss sich auch sofort wieder. Wie damals, als sie hier eingeliefert worden ist. Es kam ihr schon wie eine Ewigkeit vor. Dabei war es erst knapp zwei Wochen her. Gabriella nahm ihr die Augenbinde ab. „Da sind wir wieder. Willkommen zurück. Ich bin froh dich hier in Sicherheit zu wissen. Komm.“ Juliette folgte Gabriella diesmal in einen ganz anderen Flügel des Schlosses. Der Eingang war einladender und sah sehr elegant aus. Dieser Teil des Schlosses war wie ein 5-Sternhotel ausgestattet und sie konnte eines der noblen Zimmer beziehen. „Fühl dich wie zuhause. Hast du schon etwas gegessen?“ Juliette verneinte. „Eine Kleinigkeit wäre gut. Aber mehr als einen kleinen Salat möchte ich nicht haben.“ Gabriella freute sich. „Ich besorge etwas für uns, pack deinen riesigen Koffer aus. Ich bin gleich wieder da.“ Sie verschwand und Juliette stand etwas überfordert in dem riesigen, mondänen Zimmer. Viel Schnörkel, viele Stuck, sehr edel, aber trotzdem gemütlich und ein riesiges Bett. Ein Schloss eben. Sie warf sich aufs Bett und hatte auf einmal eine unbändige Lust. Es war offenbar ein Lastabwurf. In ihrem Haus war sie die ganzen Tage irgendwie angespannt. Sie fühlte sich hier beschützt, in Sicherheit. Das wird mir guttun, dachte sie. Dann klopfte es und Gabriella kam mit einem kleinen Snack und einer Flasche Champagner ins Zimmer. Juliette musste lachen. „Gleich noch eine Party. Nur wir zwei?“ Gabriella sah sie auffordernd an. „Wenn du willst?“ Juliette war verblüfft. Machte Gabriella sie gerade an? Okay. Warum nicht.
Gabriella, immer als der aktive Part, immer mit dem Zepter in der Hand, öffnete die Champagnerflasche mit zünftigem Knall und schenkte beiden ein. „Schön, dass du jetzt hier bist. Ich bin so sehr erleichtert darüber und auch sehr erfreut.“ Sie prosteten sich zu und tranken einen Schluck. Dann hatte Juliette doch Hunger und aß mit großem Appetit den Salat. Gabriella langte bei ihrem auch gut zu. Sie plauderten über alles Mögliche. Geht uns jetzt nichts an. Bis dann Juliette fragte „Gabriella, was darf ich eigentlich hier im Schloss machen? Der Bewegungsspielraum ist ja doch nicht so groß“ Gabriella zuckte mit den Schultern. „Das hängt ein wenig von dir ab. Der Schlosspark, der Hoteltrakt, die Lobby, Bibliothek, eine kleine Kirche, ein kleines Schwimmbad, ein SPA … ist alles frei zugänglich für Hotelgäste, wie dich. Ein kleines Restaurant und ein französisches Café gibt es auch. Nur aus dem Gebäude in die freie Welt kommst du nicht allein. Den Bereich, in dem du zuletzt inhaftiert warst, kannst du auch nicht betreten. Und …“ Gabriella schaute sie konzentriert an. „Und wenn du willst, dann können wir auch mehr machen.“ Juliette horchte auf. „Aber komm hier erstmal an. Darüber können wir später reden. Du weißt, wir haben großes Interesse an dir.“ Gabriella machte eine Pause, eine etwas längere. „Und, Juliette, ich habe auch ein großes Interesse an dir.“ Juliette musste unwillkürlich lachen. „Gabriella, das ist mir noch gar nicht aufgefallen.“ Scherzte sie und beide mussten lachen. Gabriella stand auf, zog Juliette an sich und küsste sie. Sie tranken noch ein Glas, dann ging Juliette ins Bad. Sie kam wieder und war nackt. „Ich habe auch Interesse an dir.“ Gabriella zog sich selbst aus. Juliette sah sie verzückt an. Sie hatte einen Latexslip und einen Latex-BH an. Sie sah einfach mega aus. Gabriella legte sich neben Juliette und fing an sie zu streicheln. Juliette fuhr über Gabriellas Latexklamotten. Das fühlte sich wunderbar an. Ob mir das auch steht? Dachte sie. Dann hatten sie eine wilde Nacht. In diesen Hotelzimmern gab es so etwas wie eine Minibar. Allerdings mit Sexspielzeug. Gabriella und Juliette fi**kten sich abwechselnd mit einem Strap-On.
Am Morgen lagen sie nebeneinander und lachten sich an. „Wie kommst du in mein Bett?“ Fragte Juliette Gabriella. “Du schläfst dich hoch.“ Antwortete diese. „Ach so, dann ist alles in Ordnung. Wo geht’s hier zur Toilette?“ Gabriella spielte das Spiel mit „Keine Ahnung, ist nicht meine Wohnung. Ich dachte es ist deine.“ Nach diesem launigen Dialog hatten sie noch einmal Sex. Gabriella duschte danach kurz, stieg in ihre Latexdessous und ging dann los. Schließlich hatte sie hier einen Job mit festen Terminen und Juliette hatte so etwas wie Urlaub.
Juliette duschte und ging auf Erkundungstour. Es gab hier tatsächlich so etwas wie Pagen oder Etagenkellner. Einen solchen fragte Juliette nach einer Option für ein Frühstück. Er zeigte ihr das kleine Restaurant und wurde wieder unsichtbar. Alles hier war mondän und elegant ausgestattet. Zum Teil alt, zum Teil neu. Aber immer mit einem erotischen Touch. Ohne Kitsch, aber eindeutig und immer mit BDSM-Bezug. Das gefiel ihr und machte sie an. Zum Mittag würde sie das testen. Juliette war jetzt in frivoler Laune. Das war ihr an ihr selbst auch neu. Seit sie im Schloss ist, ist sie schon wieder dauerhaft erregt. Gabriella ist ein Grund, aber auch das Wissen, was sie hier alles erlebt hat und das Ambiente machten sie heiß. Sie ist sich im Moment nur noch unsicher, ob sie die Härte auch noch einmal und vor allem für viel länger aushalten könnte. Das Wochenende hat sie gut überstanden. Das war aber bestimmt nur der Einsteigerlevel. Das alles über Wochen oder Monate. Sie weiß es nicht. Der Gedanke daran macht sie allerdings richtig nass.
Gabriella meinte gestern, sie solle es langsam angehen. Sich einfach mal fi**en lassen. Das wäre auf jeden Fall machbar. Warum nicht. Aber der wirkliche Kink ist das nicht. Da will sie jetzt schon viel mehr. Solche Wochenenden, wie das ihrige, sind allerdings kein Dauerangebot. Jeder, der eine Referenz hat, darf einmal so ein Praktikum machen. Danach geht es nur mit einem Vertrag weiter. Das hängt mit dem eigenen Anspruch und der Philosophie des Institutes, natürlich auch mit der Wirtschaftlichkeit dieser Unternehmung zusammen. So ein Wochenende kostet einfach eine Menge Geld und das Schloss versteht sich nicht als BDSM-Club mit Spielwochenenden. So ein Praktikum ist immer zum Anfüttern oder als Test für eine richtig Erziehung gedacht. Die Wahrscheinlichkeit war bisher sehr hoch, dass ein Vertrag folgt. Das hatte Gabriella ihr schon am Anfang erzählt. Die Erziehung hier wird sehr ernsthaft, sehr konsequent und sehr hart betrieben. Will sie das wirklich? Juliette scheint eine natürliche Begabung und Empfänglichkeit für diese Behandlung zu haben. Trotzdem hätte sie im Moment Angst davor, sich in aller Konsequenz einer solchen Erziehung hinzugeben. Die Frage wäre auch als was. Kettensklavin, Schmerzsklavin, Fetischpuppe mit Latex, Gummi und Leder. Oder als reine Dienerin+. Vielleicht etwas von allem. Das soll es auch geben, ist aber mit Abstand die teuerste und langwierigste Variante. Das Geld wäre ihr egal. Die Frage ist, ob überhaupt und wenn ja, wie lange. Diese Gedanken gingen ihr beim Frühstück durch den Kopf. Nach dem Frühstück ging sie kurz aufs Zimmer. Ihr Handy zeigte fünf Nachrichten an. Alle von Philip. Sie schaltete ihr Handy aus. Um sich abzulenken, dachte sie daran in den SPA oder das Bad zu gehen. Sie hatte aber nichts mit, um sich dafür umzuziehen. Handtücher werden dort sein. Das muss reichen. Also ging Juliette Richtung Bad. Das Problem mit der Badebekleidung hatte sich sofort erübrigt. Am Eingang zum Bad stand ein Schild „Please enter the pool area only while naked or in chastity.“ Damit war die Kleiderordnung festgelegt. Sie ging in den Bereich der Umkleiden, schloss ihre wenigen Sachen und das Handy ein und ging nackt in den Poolbereich. Dort hielten sich noch zwei Damen und zwei Herren auf. Alles war ungezwungen, obwohl sie von allen erst einmal ungeniert von oben bis unten gemustert wurde. Sie hatte immer noch blaue Flecken vom Praktikum hier. Vor allem auf ihrem Hintern. Juliette war nicht auf den Mund gefallen. „Guten Morgen, gefällt euch was ihr seht?“ Damit war sofort das Eis gebrochen und die beiden nackten Damen kamen zu ihr, mit Abstand von den zwei nackten Männern gefolgt. Man sah das hier alles sehr entspannt. Man begrüßte sich, nicht aufdringlich, nicht wie in einem Swingerclub. Einfach lässig, aber nackt. Man nahm schon die körperlichen Vorzüge des Gegenübers wahr, aber mehr nicht.
Juliette schwamm zwanzig oder dreißig von den Fünfzehnmeterbahnen, dann verabschiedete sie sich Richtung SPA. Dort wurden auch Massagen angeboten. Darauf hatte sie jetzt Lust. Seit ihrem Wochenende tat ihr immer noch die eine oder andere Stelle weh. Also Massage. Eine zierliche, aber durchtrainierte Tailänderin bot ihr ihre Dienste an. „Eine Stunde Taimassage?“ Juliette nickte. „Ja gerne.“ Sie folgte ihr in ein kleines Separee. Es duftete gut einem Duftöl, sie war ja noch immer nackt und legte sich gleich auf die Massageliege. „Möchten Sie mit Happyend?“ Juliette war unerfahren mit Massagen dieser Art. „Happyend? Was kann ich mir darunter vorstellen.“ Die Masseurin wurde rot. „Mit schönem Ende, mit Spaß zwischen den Beinen.“ Juliette verstand und wurde auch rot. Mit Orgasmus. „Oh ja.“ Platzte es aus ihr heraus. Dann ließ sie sich massieren und zum Schluss wurde sich von geübter Hand in wenigen Minuten zum Orgasmus massiert. Das war zwar schön und entspannte sie. Aber sie merkte, dass ihr das offenbar seit dem Wochenende viel zu wenig ist. Sie bedankte sich und ging wieder am Pool vorbei zur Umkleide. Einer der Männer stand dort und zog sich gerade an. „Hast du Lust mit mir heute Abend zu essen? Im Restaurant. Ich lade dich ein.“ Juliette schaute ihn erstaunt an. „Essen ja. Aber nur essen.“ Er schüttelte mit dem Kopf. „Entschuldigung, es sollte nicht als billige Anmache rüberkommen, nur weil wir uns vorhin nackt gesehen haben. Nur essen. Versprochen.“ Sie verabredeten sich für zwanzig Uhr im Restaurant.
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RE: Mel ... wenn das Glück in Ketten liegt
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Datum:19.09.26 10:49 IP: gespeichert
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111. Juliettes Bekanntschaft
Es ist recht unterhaltsam hier, dachte Juliette. Trotzdem war sie vorsichtig. Komisch war der Gedanke, dass ein paar Meter von hier, vielleicht gerade jetzt, Mel und Brit gefoltert werden und auf jeden Fall in Ketten gelegt in ihren Verliesen liegen, während zur gleichen Zeit hier entspannt Wellness und Luxus gepflegt werden. Und da war auch noch die dritte Sklavin. Wo war sie denn überhaupt abgeblieben? Ihr Fehlen war erst der Grund, warum sie an dem Dreier teilnehmen musste. Musste? Eine Wahl hatte sie nicht, aber im Nachhinein war es ein glücklicher Umstand, dass sie das erleben durfte. Sie hatte schon wieder Sehnsucht nach dieser Auslieferung, der permanenten Geilhaltung und auch der Angst vor dem nächsten Schmerz oder fi**k. Dieser permanente Ausnahmezustand war das geilste, was sie je erlebt hatte.
Juliette verbrachte den ganzen Tag entspannt und neugierig diesen Teil des Schlosses erkundend. Am Abend kam Gabriella vorbei. Sie klopfte an ihrer Tür und trat ein. Juliette schaute einen Film im TV und freute sich über den Besuch. Sie küssten sich. „Wollen gemeinsam heute Abend essen gehen oder hast du schon etwas vor?“ Juliette lief rot an. „Äh … ja, ich habe tatsächlich schon etwas vor. Das tut mir wirklich leid. Ich wurde eingeladen.“ Gabriella lachte „Das ging aber schnell.“ Sie setzte sich kurz. „Die Leute hier sind alle Mitglieder des Clubs. Sei bitte trotzdem vorsichtig.“ Juliette schaute sie an. „Du hast kein Problem damit?“ Gabriella schüttelte den Kopf und lachte nochmal. „Ich bitte dich, nur weil wir Sex miteinander haben, erhebe ich weder Ansprüche, noch sind wir ein Paar. Mach was dir Spaß macht. Sei entspannt, ich bin es auch. Wenn du willst, kann ich dir einen Keuschheitsgürtel anlegen? Zur Sicherheit.“
Das Angebot mit dem Keuschheitsgürtel machte Juliette an und sie war gleichzeitig erleichtert. „Ich wollte dich noch etwas fragen. Wie sehen denn die Optionen für mich hier aus? Das interessiert mich schon sehr. Unabhängig vom Problem mit Philip, was ihr doch klären werdet.“ Gabriella dachte kurz nach. „Nun ja, du kannst stundenweise an Abrichtungen von Sklaven teilnehmen und dich dabei fi**en lassen. Als Spaß am harten Sex. Du kannst dich dabei auch schlagen lassen. In diesem Fall hast du die Wahl. Lass dich buchen und genieße es. Dann bekommst du einen Zeitplan oder auch spontane Einladungen zu Sessions. Was die Sklaven können, weißt du so ungefähr. Alisha kann das für dich einrichten. Oder, aber das ist im Moment vielleicht noch zu früh, wir denken über einen richtigen Erziehungsvertrag nach. Dann ziehst du hier als reguläre Gefangene ein. Mit allen Konsequenzen. Du weißt, wir haben großes Interesse an dir. Wir wissen auch von dir, dass du das ohne einen Dom auch selbst finanzieren kannst und würdest. Das hat den einmaligen Charme für dich, dass du völlig unabhängig bist, wie deine Abrichtung hier laufen soll. Trotzdem brauchst du hier einen Dom oder Femdom, der dich abrichtet, führt, auffängt und der deine Bezugsperson ist. Du bist offensichtlich bi. Dann wäre ich eine Option für dich. Einen männlichen Dom haben wir im Moment im Institut nicht frei. Einen externen rekrutieren wir aus bekannten Gründen bis auf Weiters nicht. Der könnte nur Wünsche äußern, aber alles andere bleibt in der Hand des Teams. Sogar sehr restriktiv. Wir haben alles, was die Inhaftierten angeht noch einmal mehr abgesichert. Es wird dadurch etwas härter für die Insassen, aber wir stellen sicher, dass sich hier niemand einschleichen kann.“ Gabriella stand auf, weil sie sah, dass Juliette auf die Uhr an der Wand sah. „Du musst bald los? Lass uns später darüber reden. Wir überstürzen nichts. Habe heute Abend viel Spaß und wie gesagt, pass auf dich auf.“ Juliette war ihr dankbar, weil sie sich nicht getraut hatte das Gespräch zu unterbrechen. Sie hatte Respekt vor Gabriella, ihre Dominanz machte etwas mit ihr. „Gabriella, wie ist das mit dem Keuschheitsgürtel. Ich würde mich tatsächlich im Moment sicherer fühlen. Außerdem macht es mich an, wenn du den Schlüssel hast.“ Gabriella lachte. „Ich habe es mir doch gedacht, dass du dich das anmacht. Dann komme ich gleich wieder. Deine Maße haben wir ja. Willst du ihn mit oder ohne Füllung?“ Juliette wurde rot. Der Wunsch kam ihr nicht so leicht über die Lippen. „Vielleicht für hinten etwas. Aber was Kleines.“ Gabriella verschwand und kam nach zwanzig Minuten mit einer Box in der Hand wieder. Sie kippte den Inhalt der Box auf das Bett und hielt den Analplug hoch. „Klein genug?“ Der Plug hatte einen Fuß und war am Ende drei Zentimeter dick. Also wirklich klein. Juliette nickte. „Dann zieh dich aus und bück dich.“ Juliette zog sich aus und stellte sich mit herausgestrecktem Arsch vor Gabriella. Dies hatte den Plug mit ein wenig Gleitgel bestrichen und fackelte nicht lang. Der Plug war schnell in Juliettes Arsch verschwunden. Die Größe stellte keinerlei Problem für sie da. Dann legte ihr Gabriella einen Slim-KG an, der vorne ein Acryl-Vaginalschild hatte. Alles war sichtbar, aber nicht zum Anfassen. Sie schloss vorne ab und steckte den Schlüssel ein. „Was machen wir mit hinten? Wie demütigend willst du es haben?“ Juliette verstand nicht. „Wie meinst du das?“ Gabriella lächelte sie an. „Willst du mich rufen müssen, wenn du das große Geschäft erledigen musst oder nicht? Also soll ich vollständiger Keyholder oder nur der für vorn sein?“ Das hatte Juliette gar nicht bedacht und sie war sofort geil. „Vollständiger.“ „Wie du willst.“ Gabriella schloss die Analabdeckung ab und steckte auch diesen Schlüssel ein.
Juliette schoss es jetzt in den Kopf. Einladung, Restaurant … und was ziehe ich an? „Gabriella, ich habe für heute Abend, für das Restaurant, nichts anzuziehen. Ich habe nur meinen Hausanzug, meine Shorts und das Shirt, welches ich auf dem Weg hierher anhatte und ein paar geile Teilchen für geilere Stunden dabei. Und vor allem keine Schuhe.“ Gabriella grinste. „Was hast du denn für eine Schuhgröße?“ Juliette schaute sie fragend an „3.5 bis 4“ Gabriella „Wie hoch können High Heels bei dir sein? Hast du Übung?“ Juliette hatte Übung „Na ja, wir wollen es nicht übertreiben. Aber vierzehn Zentimeter können es schon sein.“ Gabriella ging zur Tür „Rot, Weiß oder Schwarz?“ Juliette war überrumpelt. „Mach weiß.“ Dann verschwand sie und war in fünf Minuten schon wieder da. Sie hatte geil aussehende Teile dabei. Weiße Stiletto-Heels mit verchromtem Absatz und breitem Riemen um die Fesseln. „Zieh dich um. Ich warte.“ Juliette schaute sie fragend an. „Und was …“ Gabriella fiel ihr ins Wort „Na das Teil für geilere Stunden.“ Juliette wurde rot. Sie öffnete den Schrank und griff sich einen von den Bodystockings. „Ich kann doch nicht damit ins Restaurant gehen.“ Gabriella antwortete lässig. „Hier schon, hier kannst du auch nackt im Keuschheitsgürtel erscheinen.“ Juliette wunderte nichts mehr. Sie wollte sich einen schwarzen String anziehen. Sie hatte ja den Keuschheitsgürtel bereits an. Also kein String. Dann schlüpfte sie in die Bodystockings. Sie sah atemberaubend darin aus. „Setz dich.“ Befahl ihr Gabriella. Juliette setzte sich aufs Bett und Gabriella zog ihr die High Heels an. Sie schloss die breiten Riemen um die Fußgelenke und klinkte zwei kleiner Schlösser ein. Juliette fand das mega geil. „Das ist auch ein Zeichen, dass du heute nicht für Sex bereit bist.“ Juliette lachte „Und das legst du fest?“ Gabriella „Ja, klar. Habe ich bereits oder wer ist der Keyholder vom Keuschheitsgürtel? Für den Augenblick ist das besser und es ist nicht aus Eigennutz. Vertrau mir bitte.“ und küsste sie.
Es war kurz vor zwanzig Uhr als Juliette in ihren durchsichtigen, schwarzen Bodystockings, Highheels und ihrem schwarzen Seidenkimono vor dem Restaurant erschien. Ihr Erscheinen war ein Statement. Ihr Date stand schon von davor und sah sie fasziniert an. „Guten Abend.“ Und deutete lachend einen Handkuss an. Juliette sah, wie er ihren durch die Bodystockings durchschimmernden Keuschheitsgürtel und ihre Schuhe musterte. Er verstand sofort, ließ aber keine Enttäuschung durchblicken. Ganz im Gegenteil. „Du siehst atemberaubend aus.“ Juliette wurde rot und begrüßte ihn „Guten Abend. Danke. Ich bin Juliette.“ „Entschuldige, ich war so fasziniert von dir, dass ich mich gar nicht vorgestellt habe. Ich heiße Ethan.“
Juliette fand ihn sympathisch. Irgendwann fragt er sie. „Trägst du immer keine Haare? Es steht dir übrigens sehr gut.“ Juliette wurde einmal mehr rot in seiner Gegenwart. „Ich war vor kurzem schon einmal hier. Als Novizin für ein Wochenende. Da hat man mir alle Haare abrasiert. Und jetzt empfinde ich es sexy und als ein Statement.“ Ethan war begeistert. Den Keuschheitsgürtel hatte er natürlich auch wahrgenommen. Das passte für ihn gut zusammen. Die Frau interessierte ihn. Sie ist eine spannende Persönlichkeit und wunderschön dazu. Sie verbrachten einen entspannten und auch inspirierenden Abend. Ethan ist, was klar war, ein Mitglied des exklusiven Clubs und ein sehr guter Bekannter von Lady Gabriella und Lady Alisha. Er ist intelligent, charmant und ungebunden. Ethan hat ihr diskret, aber eindeutig Avancen gemacht. Trotzdem war er zurückhaltend und respektvoll. Auf Juliettes Frage, in welchem Verhältnis er zu dem Institut stehe, antwortete er etwas ausweichend und auch erst auf nochmalige Nachfrage, dass er schon umfangreichere Erfahrungen hier habe. Das war für Juliette nicht konkret genug, aber das musste für heute reichen. Er brachte sie zu ihrem Zimmer und sie verabredeten sich für morgen im SPA. Zum Abschied gab er ihren einen Kuss auf die Stirn. Im Hotelzimmer angekommen erinnerte sich Juliette, dass sie die Heels nicht ablegen konnte. Gabriella war schon eine coole Frau und hat auch diese Schlüssel mitgenommen. Es sind die kleinen Machtspiele, die Juliette sehr kicken. Ich bin gespannt, ob sie morgen früh hier auftaucht, dachte Juliette und legte sich später dann einfach in den Bodystockings und mit dem Keuschheitsgürtel ins Bett. Was blieb ihr auch anderes übrig.
Sie lag noch eine Weile wach und dachte an Philip, der auch sehr charmant und intelligent rübergekommen ist. Genau wie Ethan jetzt und trotzdem ganz anders. Ethan war zurückhaltender und eher direkt an ihr interessiert, während Philips Interesse nur darin bestand, sie richtig hart rannehmen zu wollen. Ohne weiter erkennbare Ziele.
Das ist vertrackt. Normalerweise hätte sie mit Ethan bestimmt die Nacht verbracht. Aber die Warnung von Gabriella war sinnvoll und die Tatsache, dass sie ihr einen Keuschheitsgürtel angelegt und die Heels an den Füßen angeschlossen hatte, hat sie vor geilheitsgesteuerten Schnellschüssen bewahrt. Dafür war sie ihr jetzt dankbar. Es gelang ihr damit mühelos einen sexuell aufgeladenen Grundzustand heraufzubeschwören. Subtil, aber nicht zu übersehen. Das gefällt Juliette. Es tat ihr aber auch gut, dass sie nicht notgeil, wie es ihr schon das eine oder andere Mal passiert ist, ihren körperlichen Reflexen gefolgt ist. So kann sie selbst einen dezenteren Weg gehen. Wenn auch mit Hilfsmitteln. Trotzdem oder genau deshalb muss sie dringend mit Gabriella reden, wie es mit ihr weitergehen soll. Sie braucht ihren Rat. Denn lange will sie diesen Zustand jetzt nicht mitmachen. Jedenfalls nicht in diesem Umfeld. Dafür ist das hier alles viel zu sehr erotisch aufgeladen. Nach einer Woche hier dreht sie durch. Morgen im SPA wird schon schwierig genug. Zumal sie dann bestimmt auch noch immer in dem Keuschheitsgürtel stecken wird.
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