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  Das Mädchenpensionat 2.0
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ZdBdLa
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  RE: Das Mädchenpensionat 2.0 Datum:25.08.26 12:22 IP: gespeichert Moderator melden


@Hallo kurtbauer
Zitat

Ich kann mir nicht vorstellen dass Natascha noch irgendwie dazu gebracht wird in dieses Internat zurück zu kehren.

Ich muss Dich noch um ein paar Tage Geduld (bis zum nächsten Kapitel) bitten. So viel kann ich schon einmal verraten: Natascha wird zumindest nicht freiwillig ins Internat zurück kehren.

Zitat

Das wäre ja wirklich schade, sie hätte eine entsprechende Erziehung dringend nötig

Es würde mich übrigen interessieren, wieso Du der Auffassung bist, dass Natascha die entsprechende Erziehung dringend nötig hat.

Sie hat akzeptiert, dass sie hinter dem Familienunternehmen hinten an stehen muss. Auch hat sie ihre Eltern bei geschäftlichen Terminen unterstützt. Die Eltern konnten sie als schmückendes Beiwerk präsentieren und ihr Verhalten gab keinen Anlass zu Beanstandungen.

Auch hat Natascha als einzige Person regelmäßig ihre Urgroßmutter besuchte, jene Frau die die Familie durch die schweren Zeiten des Krieges gebracht hat und es ihrem Sohn ermöglicht hat, den Grundstock für das Familienunternehmen zu legen.

Im Internat hat sie lange, das, was von ihr verlangt wurde – ihren Eltern zu liebe – mitgemacht. So ist sie beispielsweise auch auf den Rundgang durchs Internat mitgekommen.
Erst als es die Direktorin mit den Maßregelungen übertrieben hatte, ist ihr der Kragen geplatzt und sie hat – zugegeben etwas gereizt – ausgeführt, dass sie keine Schülerin des Internats ist und auch nie werden wird und sie daher die dortigen Regeln nicht interessieren. Dann hat sie mit Vehemenz auf ihrem Standpunkt bestanden. Dass sie beispielsweise Frau Diekmann Gewalt angedroht hat, ist wohl eher der Situation und deren Verhalten geschuldet und rechtfertigt m.E. keineswegs die Einschätzung, dass Defizite in der Erziehung bestehen. Frau Diekmann hätte auch einfach akzeptieren können, dass Natascha das Internat wieder verlässt, zumal der Vater dies bereits angekündigt (beschlossen) hatte.

Auch auf der Rückfahrt hat Natascha zunächst recht besonnen reagiert (zumindest verglichen mit ihrem Vater), ihren Standpunkt artikuliert und dann sich mit ihrer Mutter darauf verständigt, dass ihre Eltern und sie gemeinsam die Geschehnisse des Tages aufarbeiten, Natascha sich deren Argumente anhört und dann die Entscheidung hinsichtlich des Internats trifft. Natascha hatte ihr Leben in ihrer Heimat. Dennoch hat sie sich kompromissbereit gezeigt, indem sie bereit war, auf ein 'normales' Internat zu gehen.

Für mich ist Deine Einschätzung wichtig, da ich die Charaktereigenschaften der Haupt-Protagonisten gewusst festgelegt habe und versucht habe, diese entsprechend darzustellen.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von ZdBdLa am 25.08.26 um 15:54 geändert
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ZdBdLa
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  RE: Das Mädchenpensionat 2.0 Datum:29.08.26 08:35 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 8: Zurück ins Internat

Ich war mit dem Zug nach Hause gefahren. Die Sommerferien waren zu Ende und mein Leben ging wieder seinen gewohnten Gang. Ich besuchte weiterhin das örtliche Gymnasium und erzählte meinen Freundinnen vom Versuch meiner Eltern, mich in diesem Horrorladen abzuschieben.

Meine Eltern versuchten noch ein paar Mal das Thema Internat in Lugano anzusprechen. Ich hielt mich an unsere Vereinbarung und hörte mir die Argumente meiner Eltern seelenruhig an. Anschließend sagte ich jedes Mal – klipp und klar, dass dieses Internat für mich nicht in Frage kommt, ich aber durchaus vorstellen könnte auf ein anderes „normales“ Internat – meinetwegen auch in der Schweiz – zu gehen. Beim letzten Gespräch wies ich meine Eltern darauf hin, dass wir ein Gespräch vereinbart haben und ich meine Entscheidung endgültig getroffen habe. Im Übrigen werden unzutreffenden Argumente auch dadurch nicht besser, dass man diese ständig wiederholt.

Ich konnte meine Eltern - insbesondere meinen Vater - nicht verstehen. Warum musste es unbedingt dieses fürchterliche Internat am Luganer See sein?

Was dann passierte, hätte ich meinen Eltern nie zugetraut.

Morgens um 4:00 Uhr kamen mehrere Angestellte des Internats zu uns nach Hause. Ich schlief gerade friedlich in meinem Bett. Es war ein Sonntag, die Wettervorhersage sagte strahlenden Sonnenschein voraus und ich hatte später mit meinen Freundinnen verabredet, um den Tag gemeinsam am Badesee zu verbringen.

Ich wurde unsanft geweckt und es ging alles sehr schnell. Ehe ist überhaupt realisieren konnte, was passiert, waren meine Hänge auf dem Rücken bereits mit Handschellen gefesselt und mir eine Haube über den Kopf gezogen worden.

Ich wehrte mich mit aller Kraft. Mehrere Hände hielten mich fest, sodass ich mich nicht mehr bewegen konnte. Das Nachthemd, welches ich trug, wurde hoch geschoben und mein Schlüpfer herunter gezogen. Nach drei sehr schmerzhaften Schlägen mit dem Rohrstock auf meinen Allerwertesten gab ich schließlich auf.

Hilflos musste ich mit ansehen, wie mir eine Windel, ein Schnürkorsett und die verhassten Strümpfe mit Kompressionsfunktion angezogen wurden. Dann steckte man mich in eine Art Gefängnis-Overall, der geschlossen und mit einem Magnetverschluss gesichert wurde. Anschließend wurde mir eine Zwangsjacke angezogen. Meine Arme wurde vor dem Körper über Kreuz durch die dafür vorgesehenen Laschen gezogen und auf meinen Rücken fixiert. Jedes Mal, wenn einer der Riemen festgezurrt wurde, lief mir ein kalter Schauer den Rücken herunter. Schließlich nahm man mir die Haube ab und stellte zwei Stiefel mit Absätzen vor mich. Ich musste in die Stiefel steigen und diese wurden geschlossen.

Mein Zimmer war im ersten Stock und die Angestellten des Internats begleiteten mich ins Erdgeschoss. Dort warteten schon meine Eltern auf mich. Mit Tränen in den Augen fragte ich sie, warum sie mir dies antun würden. „Du lässt uns keine andere Wahl. Wir haben es im Guten versucht, Dich zum Internat in der Schweiz zu bewegen. Du bist einfach zu weich, um das Familienunternehmen zu führen.“, war die Antwort meines Vaters.

Ich antwortete: „Wenn Ihr mich jetzt in das Horrorinternat abschiebt, dann sind wir keine Familie mehr, da ihr dann nicht mehr meine Eltern seid.“ Meine Mutter kam auf mich zu und wollte mich umarmen. Aber ich drehte mich weg und giftete sie an: „Bitte keine geheuchelten Zärtlichkeiten.“ Sie antwortete, dass sie mich doch lieben würde. „Wenn Du mich tatsächlich lieben würdest, würdest Du mir dies nicht antun.“ Zu den Internatsangestellten meinte ich: „Bringen wir es hinter uns.“ „Willst Du Dich nicht von Deinen Eltern verabschieden.“ Ich antwortete „Nein, wozu auch.“ und wies darauf hin, dass ich seit heute keine Eltern mehr habe. Anschließend ging ich zu unserer Haustür. Meine Mutter rief mir noch hinterher, dass meine Eltern mich so schnell wie möglich besuchen kommen würden – vielleicht schon in zwei Wochen und wir dann über alles reden können. Sie rief mir zu: „Wenn Du Dich tatsächlich im Internat nicht wohl fühlen solltest, finden wir eine andere Lösung, versprochen, Liebes.“

Auf dem Weg zum Internatsauto, welches vor unserem Haus auf der Straße parkte, begegnete uns unsere Nachbarin mit ihrem Hund. Sie fragte mich, ob alles in Ordnung sei. Ich antwortete, dass nichts in Ordnung sei und man mich gerade entführen und gegen meinen Willen vermutlich in ein Internat in der Schweiz bringen würde. „Bitte gehen Sie zur Pol... “ Die Angestellten zerrten mich ins Auto und fuhren los. „Das war knapp“ konnte ich noch verstehen.

Ich schaute mich im Wagen um. Es war eine Art Lieferwagen mit zwei Sitzbänken im vorderen Bereich. Nach ca. fünf Minuten Fahrt hielt der Wagen an. Ich musste aussteigen und wurde zum hinteren Bereich gebracht. Nachdem die Tür geöffnet wurde, erkannte ich eine Art Schalensitz. Ich musste mich in den Schalensitz setzen und mir wurde wieder die Haube über den Kopf gezogen. An den Sitz waren eine Vielzahl von Riemen befestigt, mit denen ich im Sitz fixiert wurde.

Ich hörte, wie die Tür wieder geschlossen wurde und wir unsere Fahrt fortsetzten. Der Overall, den ich trug hatte vermutlich eine Art Plastikfütterung, sodass ich immer mehr zu Schwitzen begann.

Wie lange die Fahrt tatsächlich gedauert hatte, kann ich nicht sagen, da ich relativ schnell jegliches Zeitgefühl verloren hatte. Es müssen sicherlich einige Stunden gewesen sein. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass meine Eltern wirklich so weit gehen würden. Auch hatte ich Angst davor, was mich im Internat erwarten wird. Schließlich hatte ich mich beim Besuch nicht gerade als Musterschülerin hervorgetan und live miterlebt, wie Frau Diekmann mit ihren Schülerinnen und eigenen Angestellten umgeht.

Wir hielten schließlich an. Ich merkte, wie die Tür geöffnet wurde. Die Riemen wurden gelöst und mir wurde die Haube vom Kopf genommen. Ich erkannte sofort, wo ich war. Wir waren tatsächlich – wie ich die ganze Zeit befürchtet hatte – im Internat am Lugano See.

Meine Gedanken fuhren wieder einmal Achterbahn. Warum tun mir meine Eltern dieses fürchterliche Internat an? Ich habe ihnen doch deutlich gesagt, dass dieses für mich nicht in Frage kommt? Wieso können sie ein „nein“ von mir nicht akzeptieren?

Ich sah, dass das „Empfangskommando“ bereits auf mich wartete. Sofort erkannte ich Frau Gruber, die von zwei Internatsangestellten begleitet wurde. Eine davon war Schwester Carola. Frau Gruber begrüßte mich für ihre Verhältnisse recht freundlich – jedoch mit einem hämischen Unterton: „Hallo Natascha, schön Dich wieder zu sehen. Du hast wohl nicht geglaubt, dass wir uns noch einmal wieder sehen?“

Plötzlich erwachte mein Kampfgeist in mir wieder. Ich wies darauf hin, dass ich gegen meinen erklärten Willen hierin gebracht wurde und forderte, sofort zurück nach Hause gebracht zu werden und meinen Anwalt sprechen zu dürfen. Ohne die Antwort abzuwarten ging ich in Richtung Tor. Frau Gruber und die restlichen Angestellten ließen mich gewähren. Nach den zwei Kilometern erreichte ich schließlich die Pforte. Dort musste ich aber feststellen, dass dieses verschlossen war. Ich verlangte, dass dieses geöffnet wird, doch der Wachmann in der Pforte weigerte sind beharrlich. So musste ich erkennen, dass ich keine Chance hatte, das Gelände zu verlassen. Hinzu kam, dass meine Bewegungsfreiheit deutlich eingeschränkt war, da ich immer noch die verdammte Zwangsjacke trug.

Die Angestellten, die mich von zu Hause abgeholt hatten, waren mit dem Lieferwagen zur Pforte gefahren. Da ich immer noch in der Zwangsjacke streckte, konnte ich ihnen wenig entgegensetzen. So luden sie mich sehr unsanft in den Wagen und brachten mich zurück zum Hauptgebäude.

Frau Gruber erklärte, dass ich jetzt Zögling dieses Internats sei und die Regeln auch für mich gelten würden. Als erstes dürfe ich nur sprechen, wenn mir zuvor die Erlaubnis dazu erteilt wurde. „Aber das wirst Du auch noch lernen. Im Übrigen wurdest Du nicht verschleppt, sondern nur von den Mitarbeitern des Internats zu Hause abgeholt und hierher gebracht.“

Dann erklärte sie, dass mein Auftritt bei der Besichtigung allen hier noch in sehr unangenehmer Erinnerung sei. Frau Diekmann sei gerade noch in ihrem wohlverdienten Urlaub. Wir erwarten sie später zurück und sie wird Dich dann persönlich im Empfang nehmen.

Dann führte Frau Gruber weiter aus: „Wir werden Dich jetzt erst einmal einkleiden und Dich dann auf Dein Zimmer bringen. Dort wirst Du Deine Zimmergenossin kennen lernen und diese wird Dir alles weitere erklären. Ich werde Dir dann die Internatsregeln aushändigen, die Du verinnerlichen und in Dein persönliches Regelbuch übertragen wirst.

Ob es Dir passt oder nicht: Du bist jetzt Zögling dieses Internats und wirst Dich an die Regeln halten.“

Ich konnte es immer noch nicht fassen, was mir meine Eltern angetan haben.

Ich brach in Tränen aus und heulte wie ein Schlosshund. Mein eben noch vorhandener Kampfgeist war vollkommen verschwunden. Aber bei Frau Gruber konnte ich nicht mit so etwas wie Mitgefühl rechnen. Sie erklärte mir, dass eine Dame von Welt souverän mit ihren Gefühlen umgeht. Mein derzeitiges Verhalten sei im höchsten Maße unprofessionell, sagte sie noch und bat die beiden Angestellten des Internats, mich ins Ankleidezimmer zu bringen und ging ins Hauptgebäude.

Die Angestellten kamen auf mich zu. Die eine trocknete mit einem Taschentuch meine Tränen; während die andere schon fast beschwichtigend auf mich einsprach: „Wir dürfen eigentlich mit Dir gar nicht sprechen. Ich kann mir vorstellen, dass es für Dich ein Schock ist. Wir beide tun alles, um Dir den Start so angenehm wie möglich zu machen. Nun müssen wir uns aber auf den Weg ins Ankleidezimmer machen, sonst bekommen wir alle drei einen gewaltigen Ärger. Wird es gehen, Natascha?“ Ich nickte und wir gingen los.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von ZdBdLa am 03.09.26 um 18:18 geändert
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kurtbauer
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  RE: Das Mädchenpensionat 2.0 Datum:29.08.26 08:59 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo, leider habe ich deine Bitte erst jetzt gelesen, deshalb hier meine Antwort auf deine Frage:
"Ich dachte mir, die spinnt doch, die Alte."
Diese Äußerung und so manches andere hat mich zu meiner Einschätzung über Natascha gebracht. Sie lebt das unbekümmerte Leben einer reichen Unternehmensgöre, hält sich zwar an die Vorgaben ihres Vaters, aber sonst macht sie was sie will.
Im Hinblick auf ihre weitere Zukunft halte ich die rigorose Erziehung in diesem Internat für unerlässlich
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ChasHH
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  RE: Das Mädchenpensionat 2.0 Datum:29.08.26 11:56 IP: gespeichert Moderator melden


Du kennst nicht die Originalstory. Ich war schockiert, zu was die Hauptfigur greifen musste, um wieder leben zu können.
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kurtbauer
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  RE: Das Mädchenpensionat 2.0 Datum:29.08.26 19:27 IP: gespeichert Moderator melden


Stimmt
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ZdBdLa
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  RE: Das Mädchenpensionat 2.0 Datum:30.08.26 10:31 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Du kennst nicht die Originalstory. Ich war schockiert, zu was die Hauptfigur greifen musste, um wieder leben zu können.
@ChassHH: Es ist in der Tat so, dass es eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Version (von Dir als „Originalstory“ bezeichnet) ist. Dennoch habe ich den Anspruch, dass ein Leser, der die ursprüngliche Version nicht kennt, alle notwendigen Informationen erhält. Dabei stellt sich für mich als Autor die Frage, welche Information ich wann bringe.

Für alle, die wie Du die Geschichte kennen, noch der Hinweis, dass die Wendepunkte und die Haupthandlungen - wie jetzt die Erlebnisse im Internat - überarbeitet und deutlich ausführlicher gestaltet wurden.

Zitat
... Diese Äußerung und so manches andere hat mich zu meiner Einschätzung über Natascha gebracht. Sie lebt das unbekümmerte Leben einer reichen Unternehmensgöre, hält sich zwar an die Vorgaben ihres Vaters, aber sonst macht sie was sie will.
Im Hinblick auf ihre weitere Zukunft halte ich die rigorose Erziehung in diesem Internat für unerlässlich
@Kurtbauer: Ich hatte Natascha einen anderen Charakter gegeben, als den, der von Dir wahrgenommen wurde. Sie ist trotz des Reichtums ihrer Eltern relativ normal und ist auf dem Teppich geblieben. Auch hat sie sehr darunter gelitten, dass ihre Eltern nie Zeit für sie hatten. Ihre Eltern waren gefühlskalt und haben in ihr lediglich die Nachfolgerin an der Spitze des Unternehmens gesehen und nicht die eigene Tochter gesehen.

Ich will nicht zu viel über die weiteren Kapitel verraten – aber der Konflikt mit ihren Eltern und vor allem ihrem Vater wird im Fortgang der Geschichte einen großen Raum einnehmen.

Natascha hatte als Jugendliche die Nähe zu ihrer Urgroßmutter gesucht und so halb bei ihr gelebt. Dort hatte sie nur ein kleines Zimmer hatte und kein Apartment wie in der Villa ihrer Eltern – vom Park, Schwimmbad und Sauna ganz zu schweigen. Auch hatte ihre Urgroßmutter noch ein Leben in bitterer Armut nach dem Krieg erlebt und Natascha gab an, dass ihre Geschichten sie mehr geprägt haben, als die Erziehung ihrer Eltern, die praktisch nicht statt gefunden hat.

Sie ist auch nicht materialistisch eingestellt. So hat sie die Kollektion, die zur Internatsuniform gehört, im Austausch zu ihrer Kette abgelehnt, obwohl diese mit Sicherheit deutlich wertvoller war, als ihre einfache Kette.

Auch hält sich Natascha nicht wirklich an die Vorgaben ihres Vaters. Der Vater wollte, dass sie im Internat bleibt und sie hat es abgelehnt. Während der Rückfahrt ist sie dann ausgestiegen und mit dem Zug heim gefahren. Auch die von den Eltern engagierte Gouvernante hat irgendwann aufgegeben und Natascha als 'erziehungsresistent' bezeichnet.

Ich bin Dir dankbar für Dein Feedback und habe – um den Charakter von Natascha deutlicher darzustellen - zwei neue Kapitel (vermutlich Nrn. 19 +20) eingefügt. Frau Diekmann hatte über Natascha im Vorfeld der Kontaktaufnahme des Internats mit ihren Eltern Erkundigungen über sie einholen lassen. Diese wurden in einem Exposé über sie zusammengefasst, welches Gegenstand der beiden Kapitel sein wird.
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ZdBdLa
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  RE: Das Mädchenpensionat 2.0 Datum:03.09.26 18:17 IP: gespeichert Moderator melden


Kapitel 9: Die Internatsuniform – zum Zweiten

Die beiden Angestellten taten wirklich alles, was in Ihrer Macht stand, um meine Situation nicht noch weiter zu verschlimmern. Leider konnten sie nicht verhindern, dass auf dem Weg zum Ankleidezimmer meine Verzweiflung immer weiter anstieg. Als wir kurz vorm Ankleidezimmer waren, hatte sie mich vollkommen übermannt. Ich war plötzlich so verzweifelt, dass ich vollkommen mental zusammen brach und einen fürchterlichen Heulkrampf bekam.

Mit viel gutem Zureden schafften es die beiden, dass ich mich wieder einigermaßen beruhigte. Sie erkundigten sich, wie es mir geht und wir gingen weiter. Schließlich erreichten wir wieder die Einkleideräume, die ich bereits von meinem ersten Besuch kannte.

Für mich war, das Alles einfach zu viel. Auch hatte ich einfach nicht mehr die Kraft, mich gegen die Pläne meiner Eltern zur Wehr zu setzen. Ich begriff nicht warum das, was seit Jahren zwischen mir und meinen Eltern Bestand hatte, plötzlich keine Gültigkeit mehr hatte. Wir waren immer offen und ehrlich zueinander. Meine Eltern haben mich, soweit ich mich erinnern konnte, nie mit miesen Tricks hintergangen. Klar gab es auch mal Reibereien, diese haben wir dann meist mit einem klärenden Gespräch bereinigt und dann waren diese vergessen. Wir trugen einander nichts nach. Doch diesmal hatten mich meine Eltern in äußerst schäbiger Weise hintergangen. Ob die Diekmann sie so eingelullt hatte? Zumindest hatten sie einfach über meinen Kopf hinweg entschieden, mich in diesem fürchterlichen Internat bringen zu lassen und zwar gegen meinen Willen!

Frau Gruber bemerkte direkt, dass ich mich meinen Gedanken wo anders war. „Natascha, nicht träumen!“ „Was, wie… äh…“, stotterte ich. „Gewöhne Dich daran, ständig aufmerksam zu sein. Anweisungen werden im bei uns generell nur einmal gegeben. Im Übrigen hast Du, wenn Du eine Anweisung bekommst, diese mit einem Knicks und sofern passend mit einem 'Danke' zu quittieren. Hast du das verstanden?“ Frau Grubers Stimme klang nun um noch einiges strenger und auch ihre Augen wirkten jetzt um einiges strenger als bei der ohnehin nicht besonders freundlichen Begrüßung.

„Äh… ja, Frau Gruber, es ist nur… ich mein…“, stotterte ich erneut. Ich war eindeutig klar überfordert. Frau Gruber hatte doch mitbekommen, was für ein Schock die Verbringung ins Internat für mich war. Ich hatte darauf gehofft, dass man mir wenigsten etwas Zeit zur Eingewöhnung lässt. Aber weit gefehlt. Die Erzieherin schüttelte missbilligend den Kopf. „Statt aufmerksam zu sein und mir zuzuhören, wenn ich mit dir spreche, hast Du geträumt. Da du deine Regeln und die Hausordnung noch nicht kennst, werde ich ausnahmsweise ein Auge zudrücken.“

So brachte ich zum Ausdruck, dass ich von der Situation gerade etwa überfordert bin. Zuerst hatte ich überlegt um etwas Zeit zur Eingewöhnung zu bitten, verzichtete aber darauf, da ich die Erfolgschancen mit Null einschätzte. Trotzdem musste ich mir anhören, dass eine Dame von Welt mit derartigen Situationen souverän umgeht und sich Unsicherheiten nicht anmerken lässt. Auch schien Frau Gruber meine Gedanken erraten zu haben. „Glaube bloß nicht, dass Du aufgrund des Aufstandes, den Du bei der Besichtigung oder gerade veranstaltest hast, eine Sonderbehandlung bekommst. Ab jetzt gelten für Dich die gleichen Regeln, wie für alle anderen Zöglinge. Dann ermahnte mich Frau Gruber noch, dass ich zukünftig um Erlaubnis bitten muss, bevor ich etwas sage.

Eine der Angestellten brachte die Internatsuniform auf einem Wagen herein. Die Klamotten waren noch genau so, wie ich sie der Direktorin in die Hände gedrückt hatte.
Im Nachhinein wunderte ich mich schon darüber, warum man die Sachen nicht wieder weggepackt hatte. Alles war im Internat so akkurat und ordentlich – da passte ein derartiges Verhalten gar nicht zum Gesamtbild. Wusste man im Internat, dass ich zurück kommen werde? Hatten dies mein Vater, als ich mich zusammen mit meiner Mutter auf der Toilette umgezogen hatte, mit der Direktorin vereinbart? Entweder freiwillig oder notfalls mit Gewalt.

Die beiden Angestellten begannen sofort damit die Kleidungstücke ordentlich zu falten. Die Bluse bügelten sie nochmals frisch auf und hingen diese auf einen Bügel.

Frau Gruber brachte mich zum Vorraum der Dusche. Dort befreite sie mich aus der Zwangsjacke, dem Gefängnisoverall, dem Korsett und der Windel. Die Windel warf sie in den Abfalleimer. Frau Gruber stellte für mich die Temperatur ein und wies mich darauf hin, dass ich nicht das Recht habe, diese zu ändern. Es war nicht gerade sehr warm, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich ging unter die Dusche und brauste mich ab. Auch meine Haare wusch ich. Danach stieg ich aus der Dusche und sah, dass Frau Gruber offensichtlich die Kleidung, mit der ich zum Internat gebracht wurde, weggeräumt hatte und stattdessen zwei Handtücher bereit gelegt hatte. Ich trocknete mich ab und wickelte jeweils ein Handtuch um meinen Körper und eins um meine Haare.

Frau Gruber kam zurück. Sehr erniedrigend empfand ich, dass sie kontrollierte, ob ich mich ordnungsgemäß im Intimbereich rasiert hatte. Meine letzte Rasur lag ein paar Tage zurück. Dies stellte Frau Gruber auch fest und ermahnte mich, bei der nächsten Morgentoilette die Rasur nachzuholen. „Andernfalls muss ich diese durchführen. Glaube mir, dass ich darauf keine Lust habe.“, fügte sie hinzu.

Ich war - wieder schon gesagt – der totalen Verzweiflung sehr nahe. Doch dann fielen mir wieder die Worte meines Vaters ein: „Es ist wichtig, dass Du nie planlos vorgehst. Ich weiß nicht wieso, aber plötzlich erwachte mein Kampfgeist wieder in mir. Ich wollte auf alles in der Welt verhindern, dass ich Schülerin von diesem fürchterlichen Internat werde. Dabei war mir klar, dass ich keine Chance habe, solange ich nackt bin bzw. nur mit einem Handtuch bekleidet. Auch war mir klar, dass meine Handlungsmöglichkeiten ebenfalls deutlich eingeschränkt sind, sobald ich das fürchterliche Korsett, welches meine Bewegungsfreiheit deutlich einschränken und es mir schwer macht, zu atmen.
So beschloss ich, dass ich alles, was von mir verlangt wurde, zunächst mitmachen würde. Ich hoffte darauf, dass sich, bevor mir das Korsett angelegt wird, sich eine Gelegenheit ergibt.

Ich trocknete mich ab und eine der Angestellten hielt mir einen Body hin. Frau Gruber forderte mich auf: „Zieh schon mal den Body an.“ Dies tat ich, damit wenigstens mein Schambereich bedeckt ist. Unter dem Korsett ist es besser, wenn noch eine saugfähige Schicht zu liegen kommt.“, erläuterte Frau Gruber. Der Body hatte eine relativ dicke Baumwollqualität, halblange Ärmel und der Halsausschnitt wies einen hohen Stehkragen auf. „Na, wenigstens kein Rollkragen im Sommer“, dachte ich bei mir. Die Ärmel reichten bis über die Ellbogen und eher fassungslos musste ich mit ansehen wie Fräulein Carola die Öffnung der Ärmel mit einem verdeckten Knopf so schloss, dass die Ärmel garantiert nicht über die Ellbogen hoch rutschen konnten.

Ich sagte mir, jetzt oder nie und schrie Frau Gruber an, dass ich kein Internatszögling sei, da ich widerrechtlich ins Internat verschleppt wurde. Diese war zunächst geschockt, maßregelte mich dann, dass ich gegenüber dem Lehrpersonal den nötigen Respekt vermissen würde und hielt mir abermals den Vortrag, dass alles mit rechten Dingen zu gegangen sei und ich die Situation endlich akzeptieren soll.
„Nicht mit mir, dachte ich bei mir. Ich hatte als Jugendliche mehrere Kurse in Selbstverteidigung absolviert. Ich drückte sie in meine Gewalt auf den Boden, hielt sie fest und forderte, dass man mich sofort nach Hause zurückbringt. Andernfalls würde es für Frau Gruber sehr schmerzhaft werden. „Natascha, Du hast uns schon genug Probleme bereitet. Was willst Du noch anstellen? Langsam ist das Maß voll“, war die Antwort. „Ich sagte nur, dass ich gerade erst anfangen würde und verdrehte Frau Gruber den Arm, sodass diese höllische Schmerzen haben musste.

Frau Gruber änderte die Strategie und sprach beschwichtigend auf mich ein. Sie würde Frau Diekmann jeden Moment hier zurück erwarten und Fräulein Carola bitten, Kontakt zu meinen Eltern aufzunehmen, damit diese auch hierher kommen. Sie versprach mir, dass wir dann eine für alle akzeptable Lösung finden werden.
Ich ließ zu, dass Fräulein Carola den Raum verließ. Ein schwerer Fehler, wie sich kurz später herausstellen sollte.

Denn anstatt von Frau Diekmann oder meinen Eltern betraten plötzlich vier Männer in Kampfmontur den Raum. Ich war derart überrascht, dass ich für einen kurzen Moment nicht aufpasste. So gelang es Frau Gruber, sich aus meiner Gewalt zu befreien. Dann ging alles sehr schnell. Ehe ich mich versehen hatte, wurde einen Netz, welches mit Bleigewichten beschwert war, in meine Richtung abgefeuert. Ich stürzte zu Boden und das Netz umschloss mich, sodass ich mich nicht mehr wehren konnte. Die Männer stellten mich auf die Beine. Einer hatte einen Elektroschocker in der Hand und hielt mir diesen drohend vors Gesicht. Er ließ kurz die Funken sprühen. Dann übergab er das Ding an Frau Gruber.

Der Elektroschocker in der Hand von Frau Gruber machte Eindruck auf mich. Dass ich mir erneut einen Vortrag anhören musste, wie ich mich zu verhalten habe, versteht sich von selbst. Nur kündigte Frau Gruber an, dass sie Frau Diekmann über meine Fehltritte informieren werde. Zum Schluss erzählte sie mir noch, dass man bei neuen Internatszöglingen normalerweise nachsichtig sein würde, solange diesen die Internatsregeln noch nicht ausgehändigt wurden. Einen tätlichen Übergriff auf eine Erzieherin – wie ich ihn gerade begangen habe - kann aber auf keinen Fall akzeptiert werden. Daher würde Frau Diekmann später entscheiden, welche speziellen Maßnahmen angebracht sind.

Wohl oder übel musste ich zulassen, dass ich weiter eingekleidet werde. Es folgte leider wieder die Prozedur des Anlegens und Einschnürens in das Korsett. Ich musste mich wieder an das Trapez stellen und dieses mit meinen Händen festhalten. Mir schien, dass dieser Panzer noch enger geschnürt wurde als zuvor.

Ich wollte schon wieder nach den Strümpfen greifen als Frau Gruber mich zurückhielt. „Tut mir leid, Natascha. Aber bis du Hochsommerkleidung tragen darfst, musst du dich schon bewähren. Eine solche Vergünstigung muss sich ein Zögling bei uns erst verdienen.“ Dann wies sie mich darauf hin, dass meine Aktion nicht gerade dafür sprechen würde. Hochsommerkleidung? Was sollte das bedeuten?

Frau Gruber schien meine Gedanken zu erraten. „Dir werden, sobald Du auf Dein Zimmer bist, Deine Regeln sowie die Hausordnung ausgehändigt. Darin wirst du auch eine Antwort auf Deine Fragen finden. Und nun beeil dich bitte. Wir haben nicht ewig Zeit. Deine dämlichen Aktionen haben uns schon genug Zeit gekostet.“

Dann wurde mir eine Strumpfhose gereicht. Mir wurde schwindlig. Bei Temperaturen von weit über 30 Grad eine Strumpfhose? Die sind doch von allen guten Geistern verlassen. „Nein!“, rief ich entsetzt aus. „Ich werde doch bei den Temperaturen nicht auch noch eine Strumpfhose tragen! Das ist ja barbarisch!“ Frau Gruber blickte mich ruhig, aber mit einem durchdringenden Blick an. „Natascha, du wirst dich daran gewöhnen müssen, dass deine Kleidung künftig für dich bestimmt wird. Drohend zeigte sie mir den Elektroschocker und ich erkannte sofort, dass ich keine Chance habe. „Deine Meinung ist ab so fort nicht mehr maßgebend und ich rate Dir auch die Kleidung in der geforderten Art und Weise entgegenzunehmen. Aber das wirst du alles noch lernen.“ Sanft zwang mich Fräulein Carola auf einen Stuhl und nach einigem Zerren und Ziehen trug ich diese weiße Strumpfhose. Sofort spürte ich, dass es sich auch bei diesem Exemplar um Stützstrumpfhosen handelte, die nicht nur unangenehm eng an meinen Beinen saßen, sondern auch noch relativ dick wirkten.

Frau Gruber sagte zu mir, dass ich das Wort „nein“ schleunigst aus meinem Vokabular streichen soll. Außerdem steht es den Zöglingen dieses Mädchenpensionats nicht zu, Kritik zu üben oder Anweisungen zu hinterfragen. Hast du das verstanden?“ Die Worte von Frau Frau Grubers Worten verfehlten ihre Wirkung bei mir nicht. „Ja, Frau Gruber. Ich musste schlucken und versuchte einen Knicks anzudeuten. „Und?! – Was noch?!“, fordernd schaute Frau Gruber mich an. „Danke“, murmelte ich leise und war erleichtert, dass Frau Gruber ihren Blick von mir löste.

Dann entdeckte Frau Gruber, dass ich ein kleines Tattoo, welches Bezug zu meinem Lieblingsverein hatte, an meinem Handgelenk trug. Sie hielt mir einen ausführlichen Vortrag, dass Tattoos für Damen von Welt vollkommen unangemessen sind und dieses Tattoo daher entfernt werden muss.

Ich konnte einfach nicht mehr und brach in Tränen aus. Ich stammelte, dass es alles zu viel für mich sei. „Meinen Sie, es macht Spaß, ständig etwas falsch zu machen?“, fügte ich noch hinzu.

Was dann passierte, hat mich dann doch überrascht. Frau Gruber kam auf mich zu. Fast schon liebevoll trocknete sie meine Tränen mit einem Taschentuch. Sie sagte: „Glaube mir, es mach mir auch keinen Spaß, Dich ständig zurecht weisen zu müssen. Aber ich drücke schon das eine oder andere Auge bei Dir zu und tue Dir sicher keinen Gefallen, wenn ich am Anfang noch großzügiger bin. Im Internat herrschen nun einmal strenge Regeln. Dies ist für alle unserer neuen Zöglinge erst einmal ein Schock. Aber glaube mir, die meisten Schülerinnen gewöhnen sich schnell an diese. Ich bin zuversichtlich, dass es bei Dir nicht anders sein wird.“ Ich antworte, dass es schon okay sei und bat ausdrücklich darum, dass ich keine Sonderbehandlung bekomme. Vor dem Hintergrund meines Angriffes auf Frau Gruber, der gerade wenige Minuten zurück lag, fand ich ihr Verhalten schon irgendwie bemerkenswert.

Anschließend ging es wieder in den Kosmetikbereich und meine Haare wurden zu einem Dutt geformt, ich bekam wieder ein dezentes Make-up, meine Finger- und Fußnägel wurden manikürt und ich bekam erneut den dezenten rosa Nagellack.

Dann bekam ich wieder das bereits bekannte Outfit mit Bluse, Rock, Weste und Jacke. Auch bekam ich erneute den Schmuck und musste die dämliche Haube, die den gesamten Haaransatz bedeckte, wieder anziehen. Frau Gruber meinte auf meinen Verhinderungsversuchen nur lapidar, dass ich normalerweise jetzt eine strengere Haube bekomme würde. Sie 'bat' Schwester Carola mir diese vorzuführen. Als ich diese sah, stockte mir der Atem. Es war eher eine Art Leberhaube, die hinten zugeschnürt wurde, mit Öffnungen für den Mund und die Augenpartie. Frau Gruber erläuterte, dass die Möglichkeit bestehen würden, die Augen ganz oder teilweise abzudecken und die Maske mit einem Knebel zu ergänzen.

Ich war bedient und Carola offensichtlich erleichtert, als sie Frau Gruber aus der Maske befreite.
Damals wusste ich noch nicht, dass ich während meines Aufenthaltes im Internat mehrfach in den „Genuss“ dieser Maske kommen sollte.

Das nächste Kapitel: „Erste Eindrücke als Internatszögling – Mein neues Zimmer“ werde ich voraussichtlich nächstes Wochenende veröffentlichen.




[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von ZdBdLa am 03.09.26 um 18:24 geändert
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kurtbauer
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  RE: Das Mädchenpensionat 2.0 Datum:03.09.26 20:01 IP: gespeichert Moderator melden


Wenn es nicht wegen Nataschas widersetzliches Verhalten geht, dann muss ja die Mutter, davon gehe ich jetzt mal aus, einen triftigen Grund haben Natascha diese harte Erziehung zukommen zu lassen.
Ich bin ja gespannt, wann und wie das begründet wird.
Vielleicht erhielt die Mutter ja auch diese harsche Behandlung und glaubt dass es für Natascha auch gut ist?
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