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  Laaaangsamer Einstieg - Sechs Jahre gezögert - gehts jetzt los?
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PA Lock 2019
Fachmann





Beiträge: 48

User ist offline
  RE: Laaaangsamer Einstieg - Sechs Jahre gezögert - gehts jetzt los? Datum:04.06.26 02:37 IP: gespeichert Moderator melden


Ich wollte mich mal wieder melden. Irgendwie ist es mittlerweile alles so zur Normalität geworden und in den Alltag eingezogen.

- Es gibt keine Reinigungsaufschlüsse, weil genug Platz ist, um beim Duschen mit einem Finger alles sauber zu machen
- Für den Tipp bei einem Bluterpenis lieber eine Nummer größer zu nehmen, bin ich sehr dankbar
- insgesamt habe ich jetzt schon einiges an Geld ausgegeben, doch seit ein paar Monaten trage ich mein Setup komplett unverändert
- Geöffnet wird nur zu unseren so genannten „griechischen Abenden“. Der letzte lief wie folgt ab:
- Ich ziehe mich nackt aus und lege mich auf die Couch
- neben mir steht ein Schälchen mit Olivenöl (deshalb griechisch), sowie verschiedene Sanduhren mit unterschiedlichen Dauern von 1-30 minuten
- Sie kommt zu mir, komplett angezogen, öffnet den KG, lässt mich nochmal mit einem Feuchttuch säubern, entscheidet sich für einen Sanduhr -dieses mal die 3 Minuten Sanduhr- und teilt mir mit wie oft die Sanduhr voraussichtlich umgedreht wird - Plan war 2 mal
- Sie trägt das Öl auf und fängt an mir einen runter zu holen
- Kurz bevor die Sanduhr zum ersten Mal abgelaufen war, bin ich kurz vorm Höhepunkt
- Ich hoffe darauf, dass die Sanduhr noch ein zweites Mal umgedreht wird und ich noch ein weiteres Mal kurz vor den Höhepunkt gebracht werde
- Sie sagt, das holen wir nach
- ich wische das Öl ab, verschließe alles wieder und überreiche ihr den Schlüssel
- der verschlossene Alltag geht weiter, bis zum nächsten griechischen Abend, der im Schnitt so alle 1-2 Wochen an einem Sonntag Abend stattfindet

Tatsächlich hatten wir in den letzten vier Wochen sogar einmal Sex miteinander. Ich war so horny, dass ich meine Zunge nicht zügelnd konnte und ihr morgens gesagt habe, dass ich gerne mit ihr schlafen würde. Ein paar Stunden später gab sie mir den einladenend Blick und ich konnte mein Glück kaum fassen. Der Sex lief sie folgt ab:

- Sie schließt mich auf und ich dusche den Penis kurz ab
- Ich trage Gleitgel auf, mache den Penis steif und dringe direkt in sie ein -ohne Vorspiel (will sie meistens nicht)
- sie signalisiert mir nach einer gewissen Zeit, dass es bald zu Ende sein wird
- sie sagt mir: „ok, noch 10 Stöße, dann ist vorbei“
- ich bin noch ultra weit vom Höhepjnkt entfernt, 4,…3,…,2,…1,… - und raus, ohne wirklich am „Edge“ zu sein, ohne Orgasmus
- Penis kurz sauber machen
- ohje ist der noch steif
- kurz warten und direkt zurück in den Peniskäfig
- Schlüssel abgeben und zurück in den Alltag

Viel mehr passiert bei uns nicht. Sie spricht das Thema quasi nie an. Außer beim Flug zurück von unserem Urlaub vor drei Wochen, als ich vor der Sicherheitskontrolle noch schnell mein Band ablegen wollte, welches den PK in Position hält. Dazu musste ich mir in den Schritt fassen und da hat sie und die Leute hinter mir mitbekommen. Auf diese Situation hat sie mich angesprochen. Ansonsten ist ihr das Thema vollkommen egal und ich fühle mich oft wie „Lock & Forget“. Die griechischen Abende tun natürlich ihr Nötiges, dass ich äußerst motiviert bei der Sache bleibe!

Noch ein paar Worte zu meinen feuchten Träumen:
- Leider kam es wiederholt zu den feuchten Träumen, teils sogar nach 3-4 Wochen schon
- klar, mit nem noch engeren PK würde es vielleicht weniger oft vorkommen, doch ich habe damit so langsam meinen Frieden geschlossen, so brauchen wir schon nicht auf Methoden woe Prostata-Massage zurückgreifen um den Saft hier und da ohne Orgasmus zu entleeren
- ich bin mir noch unsicher, wann ein guter Zeitpunkt für einen echten Orgasmus wäre. Ich wollte ja 3-4 Monate warten, nur durch die feuchten Träume finde ich mich immer wieder an den Anfang zurückversetzt und weiß gar nicht welchen Orgasmus ich als Tag 0 zählen soll.


So, genug für heute. Bin total übermüdet, weil mich ne Sache von der Arbeit einfach nicht loslässt und ich nicht schlafen kann. So landet man dann hier, in meinem Porno-Freien Zeitalter (—> seit ende dez 2025)
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PA Lock 2019
Fachmann





Beiträge: 48

User ist offline
  RE: Laaaangsamer Einstieg - Sechs Jahre gezögert - gehts jetzt los? Datum:16.06.26 02:18 IP: gespeichert Moderator melden


Es ist 2 Uhr nachts, ich kann/ mag nicht schlafen.

- Pornos „darf“ ich nicht schauen. Das habe ich mir auferlegt
- Selbstbefriedigung ist auch tabu, daran erinnert mich mein Peniskäfig (wir wissen alle, dass es theoretisch möglich wäre). Ohne PK wäre ich eventuell zu schwach, ist mir ja einmal passiert, als ich dachte keusch sein zu können ohne PK und das Edging selbst kontrollieren zu können
- Die letzte Interaktion ist über zwei Wochen her -> die drei Minuten Edging Session
- Ich sitze auf dem Trockenen und empfinde es als eine mentale Herausforderung standhaft zu bleiben. Würde mich Interessieren wie ihr das so managt!
- ich bin nach wie vor dankbar, dass meine Frau jetzt schon seit fast einem halben Jahr akzeptiert, dass ich eine PK trage. Gleichzeitig wünsche ich mir so sehr, dass mehr Intimität oder Interaktion (sei es auch nur verbal) in irgendeiner Form stattfindet
- das gesamte Thema Sex findet so sehr auf Sparflamme statt, leider wirkt sich das auf mein Gemüt aus, leider fällt es mir schwer, es bei mir zu belassen, leider denke ich viel zu oft: was will sie denn von mir, wenn sie so wenig Interesse hat, so wenig Initiative zeigt, so wenig Lust verspürt
- dann denke ich, dass ich einen erheblichen Teil dazu beigetragen habe, dass sie nur noch so wenig Lust verspürt, weil ich zu viel Druck ausgeübt habe in den letzten Jahren
- dann erwische ich mich, wie ich selbst jetzt noch Druck ausübe, obwohl ich doch gehofft hatte die Keuschheit würde ihr zeigen, dass es von ihr ausgehen soll und dass ich das nicht nur aushalten kann, sondern dass ich das sogar schön finde, „keusch gehalten zu werden“
- in der Theorie finde ich es auch toll und in der Praxis ja eigentlich auch. Gibt halt so „schwache“ Momente sie jetzt gerade. Die will ich mir ja auch eingestehen
- mein „endgegner“ ist leider, das Thema bei mir zu belassen und ihr gegenüber nicht gereizt, bzw. „unbefriedigt“ rüberzukommen, weil das leider ja genau einer der Gründe ist, weshalb sie sich schwer tut, sich zu öffnen

Vielleicht beiße ich einfach in eine ultra scharfe Chili, dann habe ich andere körperliche Sorgen 😂.
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Hasenzwerg
Staff-Member

Brandenburg


Für meine Häsin ,tue ich alles

Beiträge: 831

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  RE: Laaaangsamer Einstieg - Sechs Jahre gezögert - gehts jetzt los? Datum:17.06.26 08:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo PA Lock 2019

Es gibt während der Keuschhaltug manchmal enorme Stimmungsschwankungen, oft werden diese durch die Sehnsucht nach einer sexuellen Befriedigung ausgelöst.

Man fühlt sich nicht genügend geliebt und beachtet, stellt dann manchmal auch die Entscheidung für den Verschluss in Frage.

Man könnte meinen, einem wäre die Freude am Verschluss ,gänzlich verloren gegangen.

Nun heißt es seine Motivation wieder zu erlangen.

Du musst herausfinden, was dich in diese Situation gebracht hat.

Versuche in einem offenen Gespräch mit deiner Partnerin, deine momentane Gefühlslage darzustellen, erkläre ihr deine Gedanken zu dem was du vermisst.

Vergesse nicht zu fragen, ob sie glücklich ist, wie es ihr gerade geht?


Bedenke dabei aber immer, sei ihr gegenüber nicht vorwurfsvoll.

Es war dein Wunsch verschlossen zu werden, der in die Realität umgesetzt werden sollte.

In dieser Situation ist es sehr wichtig, viel gemeinsame Freizeit mit dem Partner zu verbringen, einen sportlichen Ausgleich anzustreben, oder auch Projekte im Haus und Garten zu verwirklichen.

Gemeinsame Erfolge zu erzielen, schweißt die Partner ganz ohne sexuelle Hintergedanken zusammen, stärkt das Wir -Gefühl.

Nach ein paar Tagen mit viel Ablenkung und Freude, ohne ( mit wenig) sexuellen Gedanken, ist man wieder etwas entspannter und abgekühlt.

Sei stolz darauf, standhaft verschlossenen geblieben zu sein.

Wenn ich die Gewissheit habe, dass ich sehr lange ohne Höhepunkt auskommen muss, geht es mir richtig gut.

Ein paar Wochen vor dem Termin für meinen Orgasmus, fängt für mich eine schwierige Phase an, ich habe zunehmend mehr sexuelle Phantasien, manchmal sogar das Bedürfnis mich der Selbstbefriedigung hinzugehen.

Es dann schließlich nicht getan zu haben , macht mich im Nachhinein wenn die Lust abgekühlt ist, wieder sehr Stolz und glücklich.

Ich versuche mich dann, mit der Vorfreude auf meinen bevorstehenden Höhepunkt, den mir meine Herrin gewährt, so zu motivieren, dass ich letztendlich bis zu meinem Termin durchhalten möchte.

Denn mit einem heimlichen, ohne durch meine Herrin herbei geführten Höhepunkt, kann ich inzwischen keine positiven Erinnerungen mehr verknüpfen.


Ich hoffe das du die momentane Phase gut überstehst, und wieder Freude an deinem Verschluss empfinden kannst.

Manchmal ist es auch vielleicht nur eine kleines Ritual, oder eine Geste von ihr, die nötig wäre damit du dich wieder motivieren kannst.

Es lohnt sich auf jeden Fall herausfinden, was eine gute Motivation für dich darstellt, um dir wieder den nötigen Schwung zu geben, um standhaft bleiben zu wollen.


Liebe Grüße verschlossener Hasenzwerg


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Hasenzwerg am 17.06.26 um 10:36 geändert
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Baden-Württemberg


Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Laaaangsamer Einstieg - Sechs Jahre gezögert - gehts jetzt los? Datum:17.06.26 22:56 IP: gespeichert Moderator melden


Lass mich Dich auch noch etwas einsenden.
Meinen Senf dazu geben.

Zitat

- dann erwische ich mich, wie ich selbst jetzt noch Druck ausübe, obwohl ich doch gehofft hatte die Keuschheit würde ihr zeigen, dass es von ihr ausgehen soll und dass ich das nicht nur aushalten kann, sondern dass ich das sogar schön finde, „keusch gehalten zu werden“


Es ist kein Druck, wenn Deine Partnerin weiß, dass Du Dich nicht gut fühlst.
Ohne Reaktion ihrerseits wird es problematisch.
Ohne Rückmeldung versteht sie nicht, wie es um Dich steht.
Zitat

in der Theorie finde ich es auch toll und in der Praxis ja eigentlich auch.
Gibt halt so „schwache“ Momente sie jetzt gerade.
Die will ich mir ja auch eingestehen - mein „endgegner“ ist leider, das Thema bei mir zu belassen und ihr gegenüber nicht gereizt, bzw. „unbefriedigt“ rüberzukommen, weil das leider ja genau einer der Gründe ist, weshalb sie sich schwer tut, sich zu öffnen.


Es bringt Dir nichts, wenn Sie es nicht weiß.
Sie sollte es wissen, ohne dass Du Druck aufbaust …
Ich denke es ist an der Zeit, dass etwas geschehen sollte.
Der Käfig ist für sie akzeptiert… dass Du irgendwann mehr brauchst ist vergessen oder verdrängt.

Es ist ist denke ich legitim auf Deine Gefühle ohne Forderung hinzuweisen.

Zitat

Vielleicht beiße ich einfach in eine ultra scharfe Chili, dann habe ich andere körperliche Sorgen 😂.


Das ist dann wohl eher Masochismus … das wäre dann ein anderes Thema… wer weiß?

Aber Vorsicht … im Käfig kann das sehr unangenehm werden. Einige davon brennen auch beim Wasserlassen.

Ihr_joe


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