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Rainer123
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Beiträge: 56

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  Selbstversuch: Keuschhaltung mit Zeitsafe & öffentlicher Dokumentation Datum:03.06.26 17:22 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo zusammen,

ich möchte hier ein längerfristiges Experiment starten und dieses von Tag eins an öffentlich dokumentieren.

Vorab direkt ein wichtiger Punkt zur Einordnung: Es geht mir hier ausdrücklich nicht um klassische Online-Erziehung oder die Suche nach einer dominanten Person. Der Fokus dieses Projekts liegt ganz bei mir – es geht um Selbstdisziplin, Verbindlichkeit und die Frage, wie sich das eigene Verlangen und die Entscheidungsfindung verändern, wenn man sie nicht mehr spontan rückgängig machen kann.




Das System: Technik schlägt Willenskraft

Als "Hardware" kommt ein Keuschheitskäfig zum Einsatz. Der Schlüssel (inklusive des Ersatzschlüssels) wandert in einen Zeitsafe (Kitchen Safe / kSafe).

Der Safe lässt sich zunächst maximal zehn Tage am Stück sperren. Danach gilt:

  • Die Zeit kann jederzeit verlängert werden.
  • Die Zeit kann unter keinen Umständen verkürzt werden.

Dadurch sind theoretisch auch deutlich längere Gesamtzeiten möglich, wenn ich verlängere. Natürlich könnte ich den Safe oder den Käfig im absoluten Notfall zerstören, aber genau diese massive zusätzliche Hürde ist der Kern des Experiments. Sobald der Deckel des Safes schließt, gibt es kein spontanes „Ach komm, heute doch nicht“ mehr. Und genau diesen Aspekt finde ich extrem spannend.




Meine Motivation

Der eigentliche Reiz liegt für mich in der Kombination aus folgenden Punkten:

  • Selbstdisziplin & bewusste Entscheidungen: Die Kontrolle liegt bei mir, aber ich lagere die Konsequenz an ein Tool aus.
  • Ritualisierung & Verbindlichkeit: Feste Abläufe schaffen Struktur.
  • Dokumentation & Austausch: Die Dynamik eines öffentlichen Threads motiviert ungemein.

Ich freue mich über jede Form von Fragen, Ideen oder konstruktiven Vorschlägen aus der Community. Die finale Entscheidung darüber, was umgesetzt wird, behalte ich mir selbst vor. Ich möchte zwar nicht ausschließen, dass sich im Laufe der Zeit intensivere Kontakte oder spannende Dynamiken ergeben, geplant ist das aktuell jedoch nicht.




Die Dokumentation (Mit Krypto-Sicherheitsnachweis)

Ich plane, den Thread möglichst täglich zu füttern mit:

  • Kurzen Berichten über meine Stimmung, Gedanken und körperlichen Erfahrungen.
  • Den aktuellen Sperrzeiten und anstehenden Entscheidungen.
  • Meinen Plänen oder Zielen für die nächsten Tage.
  • Fotos als täglichem Nachweis.

Um sicherzustellen, dass die Bilder aktuell sind und nicht aus einem "Vorratslager" stammen, werde ich täglich zwei Fotos posten, die jeweils einen handschriftlichen Zettel mit der aktuellen Blockhöhe der Bitcoin-Blockchain sowie den letzten 8 Zeichen des aktuellen Blockhashes (Quelle: blockstream.info) enthalten:

  1. Nachweis des Schlüssels: Der verschlossene kSafe mit sichtbarem Timer, dem Schlüssel im Inneren und dem Zettel daneben.
  2. Nachweis des Käfigs: Ein separates Bild (zwischen Unterwäsche und Nacktheit variierend), das den verschlossenen Käfig mit exakt demselben Zettel zeigt.

Die Fotos werden nicht dauerhaft online bleiben, sondern dienen lediglich dazu, dass ihr den aktuellen Status prüfen könnt.




Die Regeln zum Start: Routine vor Härte

Ich möchte nicht direkt mit dem Kopf durch die Wand, sondern erst einmal Routine und Verlässlichkeit aufbauen. Meine bisherige Bestzeit ohne Keyholder lag bei etwa zwei Wochen – daran muss ich mich erst wieder herantasten.

Die Startphase sieht daher wie folgt aus:

  • Täglicher Aufschluss zur gründlichen Reinigung.
  • Einmal „Erleichterung“ alle 3 Tage.
  • Nach einer Erleichterung sind zunächst auch längere Tragepausen von mehreren Stunden bis maximal einem Tag erlaubt, damit sich die Haut, wenn nötig, erholen kann.

Die Reinigungsfenster nutze ich gleichzeitig als Sportfenster, damit intensiveres Training oder Laufen nicht zwingend im Käfig stattfinden müssen. Der Fokus liegt anfangs ganz klar auf Gewöhnung, nicht auf maximaler Härte.




Mögliche Entwicklung & Die große Frage

Wenn die Startphase gut funktioniert, möchte ich die Zügel schrittweise anziehen:


  • Reinigungsaufschluss nur noch alle 2–3 Tage.
  • Erleichterung nur noch einmal pro Woche.
  • Keine langen Tragepausen mehr (Öffnen nur noch für Hygiene/Sport, danach sofort wieder Verschluss).


Die spannendste Frage wird für mich am Ende jeder Sperrzeit sein: Öffnen oder direkt wieder verlängern?

Hierfür habe ich bewusst noch kein festes System. Ich möchte das jedes Mal neu und situativ entscheiden – basierend auf meiner Stimmung, dem Alltag, meinen sportlichen Zielen oder auch dem Feedback und den Diskussionen hier im Thread.




Was ich mir von euch wünsche

Der Thread lebt vom Mitmachen. Ich freue mich auf:

  • Eure Fragen und Gedanken zu meinem Experiment.
  • Konstruktive Vorschläge für kleine Challenges oder Regeländerungen.
  • Erfahrungsberichte von Gleichgesinnten, die ähnliche Setups nutzen oder genutzt haben.

Der Startschuss fällt am 8. Juni, da ich am kommenden Wochenende verreist bin und nicht vorher anfangen möchte.

Auf einen spannenden Austausch!




Hinweis: Beim Erstellen dieses Texts hat mir eine KI dabei geholfen, meine Gedanken zu sortieren und sie besser zu formulieren.
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Rainer123
Fachmann



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Beiträge: 56

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  RE: Selbstversuch: Keuschhaltung mit Zeitsafe & öffentlicher Dokumentation Datum:04.06.26 06:51 IP: gespeichert Moderator melden


Manch einer fragt sich vielleicht, wie dieses Konzept überhaupt entstanden ist. Tatsächlich ging das alles erstaunlich schnell – die Grundidee ist erst gestern entstanden.

Vorgestern hatte ich im Bereich „Ich bin neu hier“ eher erwähnt, dass ich aktuell nur noch gelegentlich einen Peniskäfig trage. Danach ließ mich der Gedanke aber nicht mehr los. Eigentlich, dachte ich mir, könnte ich das mal wieder ernster angehen.

Aus früheren Erfahrungen weiß ich, dass mir das Führen eines Tagebuchs extrem hilft, neue Gewohnheiten im Alltag zu verankern. Dinge bleiben dadurch nicht nur lose Gedanken, sondern bekommen Struktur und Verbindlichkeit. Da ich hier im Forum momentan ohnehin recht aktiv bin, kam schnell die Idee auf, das Ganze öffentlich zu dokumentieren.

Also habe ich mich hingesetzt und zunächst gesammelt, was ich überhaupt möchte – aber auch ganz bewusst, was ich nicht möchte. Daraus entstand Schritt für Schritt das Konzept dieses Experiments.

Um meine Gedanken schneller zu sortieren und sauber auszuformulieren, habe ich zusätzlich eine KI genutzt. Über mehrere Überarbeitungsrunden hinweg wurden Ideen ergänzt, Passagen umgeschrieben und der Text schließlich in eine forentaugliche Form gebracht. Die eigentliche Idee und die Regeln stammen aber komplett von mir.

Als der Entwurf fertig war, stand ich kurz vor der Frage: Noch ein paar Tage warten, weiter feilen und darüber schlafen? Oder einfach veröffentlichen und damit Fakten schaffen?

Ich habe mich bewusst für die direkte Veröffentlichung entschieden. Genau das passt letztlich auch zum Experiment selbst: Entscheidungen treffen und sie danach nicht mehr spontan zurücknehmen können.

Auch wenn das System jetzt ziemlich durchdacht wirkt, steckt dahinter also keine monatelange Planung, sondern eine Idee, die innerhalb eines einzigen Tages entstanden ist.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Rainer123 am 04.06.26 um 06:54 geändert
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Micha-Diener
Stamm-Gast

Baden-Württemberg


Ich will meiner Königin mehr dienen

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  RE: Selbstversuch: Keuschhaltung mit Zeitsafe & öffentlicher Dokumentation Datum:04.06.26 07:38 IP: gespeichert Moderator melden


Guten Morgen Rainer123,
ich finde das Ganze sehr ambitioniert.
Die Idee finde ich auch sehr durchdacht und wünsche dir dabei gutes Durchhaltevermögen.
Es hier öffentlich zu machen, wird dir bestimmt helfen dabei. Seit ich hier posten darf, habe ich auch viel Motivation und Verbindlichkeit erlebt.
Das Ziel: möglichst jeden Tag posten zu „müssen“, kann allerdings auch zu Stress werden. Damit möchte ich dich aber nicht demotivieren, sondern darauf vorbereiten, falls ab und zu solche Zeiten kommen sollten.
Habe das auch so ähnlich erlebt bei meinen täglichen Aufgaben, dass ab und zu mal ein oder zwei Tage dabei sind, an denen ich nichts machen wollte. Bin dann aber, Gott sei Dank, mit ganz kleinen Aufgaben wieder weitergegangen. Weil ich es mir vorgenommen habe, aber auch, weil ich es meiner Königin und auch hier in meinem Thread weitergegeben habe. Sn einem Tag hat aber meine Königin gesagt, dass ich nichts mehr machen soll.
Ich finde es auch gut, wenn du eventuelle Änderungen mit einplanst. Dann fährt sich das Ganze nicht fest, wenn du merkst, dass andere Gleise besser zum Ziel führen.
Danke dir fürs Teilen.
Viel Erfolg und auch Freude daran für dich.
Gruß, Micha-Diener

Diener meiner einzigartigen Königin
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Rainer123
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  RE: Selbstversuch: Keuschhaltung mit Zeitsafe & öffentlicher Dokumentation Datum:04.06.26 08:32 IP: gespeichert Moderator melden


Guten Morgen Micha-Diener,

vielen Dank für deine Rückmeldung und die guten Wünsche.

Den Punkt mit dem täglichen Posten „müssen“ finde ich tatsächlich wichtig, und ich glaube, dass du da absolut recht hast. Aktuell ist die Motivation natürlich noch sehr hoch und genau diese Phase möchte ich nutzen, um möglichst schnell eine Routine aufzubauen. Diese soll auch dann noch tragen, wenn die anfängliche Euphorie nachlässt. Ich gehe aber auch davon aus, dass es Phasen geben wird, in denen die täglichen Beiträge knapper ausfallen und nur das Nötigste enthalten.

Du hast ebenfalls recht damit, dass die Regeln nicht in Stein gemeißelt sind. Das Grundkonzept möchte ich jedoch konsequent durchziehen. Gleichzeitig gehört es für mich auch zum Experiment, Dinge weiterzuentwickeln und anzupassen – nicht nur dann, wenn etwas nicht funktioniert, sondern auch dann, wenn andere Abläufe langfristig interessanter, sinnvoller oder motivierender erscheinen.

Ich denke, genau dieser Balanceakt zwischen Verlässlichkeit und Anpassung wird mit der Zeit ein spannender Teil des Projekts werden.

Danke dir auf jeden Fall fürs Teilen deiner Erfahrungen.

Gruß
Rainer123

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meander
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  RE: Selbstversuch: Keuschhaltung mit Zeitsafe & öffentlicher Dokumentation Datum:04.06.26 08:42 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Rainer,

eine gute Idee mit der Selbstkontrolle durch ein Zeitschloss. Das kann ich dir aus eigener Erfahrung bestätigen.

Vielleicht darf ich dir eine etwas sicherere Variante als einen Kitchen Safe aus Kunststoff empfehlen. Es geht ja nicht darum, dass du ihn nicht zerstören wirst. Die schiere Möglichkeit es jederzeit tun zu können, macht etwas im Kopf mit dir. So wie das PA Piercing bei Tom in deiner tollen Nachbarin Story (danke übrigens nochmal dafür).

Nimm einen elektronischen Stahltresor mit Code. Der hat innen eine Plastikabdeckung für die Elektronik. Den Draht, der zur Magnetspule führt, die für die Entriegelung zuständig ist, führst du über eine 12V Zeitschaltuhr (gibts im Netz für schmales Geld). Ein kleines Netzteil für die Stromversorgung und alles ist perfekt (die Zeitschaltuhr läuft auf Batterie 3 Jahre weiter, öffnet ohne externe Stromquelle nur nicht).

Mit der Zeitschaltuhr kannst du wochenweise exakte Öffnungszeiten programmieren, also z.B. morgens um 5 für 2 min. Wenn du dann wirklich dringend raus willst, musst du dir schon einen Wecker stellen, um rechtzeitig am Tresor zu sein. Wenn es nicht so dringend war, kannst du dich für die 2 min sicher beherrschen oder die Bettschwere tut das ihre und du musst dann bis zum nächsten Öffnungsfenster warten. Du kannst z.B. auch Öffungsintervalle für Körperpflege vorsehen und den Schlüssel danach wieder zugriffssicher wegsperren.

Im Notfall ließe sich auch der Tresor mit geegnetem Werkzeug sicherlich aufbrechen. Aber das erforderte wesentlich größeren Aufwand, als schnell mal mit einem Hammer auf ein Kunststoffgehäuse zu hauen. Du könntest ja auch das Schloss deiner Schelle aufhebeln, um dich gewaltsam zu befreien. Ich habe übrigens einen Carrara - da ist ein gewaltsames Aufbrechen nahezu ausgeschlossen, müsste man schon das Hüftband durchdremeln.

Wenn es eine dritte Person gäbe, die aus der Ferne Öffnungscodes generieren und zuschicken kann, ist übrigens auch der Schlüsseltresor von masunt eine feine Sache.

Viele Grüße,
meander
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Rainer123
Fachmann



Man schließt manches weg, um anderes zu finden.

Beiträge: 56

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  RE: Selbstversuch: Keuschhaltung mit Zeitsafe & öffentlicher Dokumentation Datum:04.06.26 09:38 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Meander,

danke dir für die ausführliche Beschreibung deines Vorschlags.

Aktuell geht es mir bei dem Experiment allerdings vor allem um Selbstdisziplin und Verbindlichkeit, weniger um maximale technische Absicherung.

Mir ist wichtig, im echten Notfall einen sofortigen Ausweg zu haben. Dass ich dafür im Zweifel den Safe oder den Käfig zerstören müsste, wodurch Kosten und Aufwand entstehen würden, ist für mich bereits eine ausreichend große Hürde.

Der Käfig, den ich verwenden werde, ist zudem kein wirklich sicheres Modell. Deshalb sehe ich aktuell keinen großen Mehrwert darin, den Schlüsselsafe technisch deutlich aufzurüsten, solange ich nicht gleichzeitig auf ein wesentlich robusteres Gesamtsystem umsteige.

Deinen technischen Ansatz finde ich trotzdem spannend, vor allem die Richtung mit Zeitsteuerung und Automatisierung. Ich habe hier noch ein paar ESP32-Mikrocontroller mit WLAN aus früheren Bastelprojekten liegen. Damit ließe sich grundsätzlich einiges bauen. Das könnte ein interessantes Bastelthema für später sein, aber nicht für den Anfang dieses Experiments.

Gruß Rainer
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