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Dark Fangtasia
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Berlin


Nur weil es Licht gibt bedeutet dies nicht, dass wir die Dunkelheit meiden müssen.

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  RE: Eine böse Überraschung Datum:21.07.26 17:45 IP: gespeichert Moderator melden


Das sind ja ein paar schöne Träume / Visionen, die Pia hat.
Mal sehen was davon alles Realität wird.
Vielleicht wissen wir gleich ja schon mehr...

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Dark Fangtasia am 21.07.26 um 17:46 geändert
Mein Vorstellungsbeitrag
Meine erste Geschichte: Magic Butterfly (beendet)
Meine 2. Geschichte: The Dragon Lady (unvollendet)
Meine 3. Geschichte: Eingesperrtes Verlangen (als Kurzgeschichte konzipiert - wird fortgeführt)
Meine 4. Geschichte: Das letzte Haar - Lilas radikale Transformation (beendet)
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IronFist
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:21.07.26 18:41 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo ChasHH,

mein letzter Kommentar war humoristisch gemeint. Deshalb auch der Smiley.
Und wenn wir schon bei der Musik sind. Ich halte dich nicht für einen "Creep", wenn du auf "Fat Bottomed Girls" stehst.


Hallo Dark Fangtasia,

bei manchen Fantasien ist es vielleicht besser, wenn sie nicht zur Realität werden.
Auch wenn sie sehr "erleichternd" sein können.


LG
Fist
Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
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IronFist
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BW




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  RE: Eine böse Überraschung Datum:21.07.26 19:14 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 16


Als die Domina wieder in mein Blickfeld trat, hatte sie einen merkwürdigen Schlauch in der Hand. Bevor ich mir Gedanken darüber machen konnte, steckte das Ende auch schon in meinem Mund. In Windeseile war das Teil fixiert. Was sollte das nur werden, wollte sie mich mästen? Besorgt stellte ich fest, dass eine komische Maschine gestartet wurde. Dies war bestimmt kein gutes Zeichen. Ich hörte ein Zischen und wenig später spürte ich kalte Luft in meinen Rachen strömen. Hoffentlich war dieses Gas nicht schädlich, denn meine Zunge war auf der Stelle taub. Je länger das komische Zeugs in mich hineinströmte, umso merkwürdiger fühlte ich mich. Eigentlich ging es mir ja gut, ich war so leicht wie eine Feder und unglaublich geil. Selbst die strenge Fesselung spürte ich kaum noch. Gleichzeitig kam es mir aber so vor, als würde mein Innerstes nach außen gestülpt. Seltsame quietschende Geräusche waren dabei zu hören, die ich aber nicht so recht zuordnen konnte. Und noch eine Veränderung war auffällig. Meine Gedanken drehten sich jetzt nur noch um Sex und ich hatte Schwierigkeiten mich auf irgendwas anderes zu konzentrieren.

Nach vielleicht 10 Minuten wurde ich von dem Schlauch erlöst. Komischerweise war ich nicht mehr in der Lage den Mund zu schließen. Noch merkwürdiger war sogar, dass es mich danach gelüstete einen Sch****z zu blasen. Dabei war sowas komplett gegen meine Natur. Was hatte sie mit mir angestellt? Plötzlich spürte ich die Hand der Domina am Oberschenkel. Sie drehte mich um 180 Grad. Überrascht stellte ich fest, dass ich nicht alleine gefesselt war. Eine aufblasbare Sexpuppe war ähnlich verschnürt und aufgehängt worden. Dieses Ding hatte absurd vergrößerte Brüste und ein rotes Loch bildete den Mund. Wozu das Ganze? Es dauerte etwas bis ich realisierte, dass ich gerade in einen Spiegel blickte. Das bizarre Sexobjekt war ich selbst. So sollte meine wahre Bestimmung aussehen? Eigentlich hätte ich beleidigt darauf reagieren müssen. Aber die Vorstellung, dass sich jeder Mann einfach so an mir bedienen konnte, turnte mich mächtig an. Gleichzeitig war ich schockiert über meine Empfindungen. Sowas war erniedrigend und ging gar nicht. Von dem Zwiespalt bekam die grölende Meute natürlich nichts mit. Denn diese war voll damit beschäftigt, mir anzügliche Sprüche zuzurufen. Mein Casanova beteiligte sich nicht daran, sein lüsterner Blick war allerdings mehr als eindeutig.

» Bitte benutze mich! «, dachte ich mir sehnsüchtig.

Die Domina musste meinen stillen Wunsch als Aufforderung verstanden haben. Bewaffnet mit einem Seil legte sie erneut Hand an. Meine enormen Brüste wurden von ihr an der Basis abgebunden. Nun standen zwei kugelrunde Luftballons von mir ab. Ich kam mir vor wie eines dieser Ballontiere. Und ich machte dabei auch genau die gleichen quietschenden Geräusche. Mit geübten Fingern wurde die Fesselung noch verfeinert. Zwei weitere Stricke wurden am Busen befestigt und über die Schultern nach hinten geführt. Was sollte das geben? Lange musste ich auf die Antwort nicht warten, denn kurz darauf baumelte ich nur noch an meinen Brüsten. Ah, eine Breast Suspension! Zum Glück war ich nur mit Luft gefüllt und besaß kaum noch Eigengewicht. Weshalb ich auch keine Schmerzen hatte. Das dumme an dieser Lage war jedoch, dass ich jetzt an die Decke starrte. Am lauten Gegröle der Männer konnte ich erkennen, dass irgendetwas vorging. Allerdings wusste ich nicht was das war. In diesem Moment flüsterte mir die Domina ins Ohr.

» Dein neuer Besitzer macht jetzt einen Produkttest! «

Hatte sie mich soeben verkauft? Moment, da hatte ich ja wohl auch noch ein Wörtchen mitzureden. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht irgendein Gegenstand war, den man mal eben so veräußerte. Doch dann wurde mir klar, dass genau dies meine Bestimmung war. Ich war ein Sexobjekt, welches man jederzeit benutzen und verkaufen konnte. Diese Erkenntnis hätte in meinem Schritt kräftig die Säfte fließen lassen. Wäre da nicht nur Luft gewesen. Jedenfalls fand ich den Gedanken ziemlich geil. Die Domina packte meine Knie und zog sie nach vorne. In Rückenlage erkannte ich meinen Verehrer, der direkt hinter mir stand. Er hatte die Hose heruntergelassen und sein steifes Glied zielte direkt auf mein Gesicht.

» Oh ja, bitteeeeee! «, dachte ich mir gierig.

Eine Sekunde später steckte sein Teil auch schon tief in meinem Rachen. Casanova packte mich an den Schultern und schob mich rhythmisch vor und zurück. Es war extrem merkwürdig, denn ich war mehr Passagier als Teilnehmer. Nichtsdestotrotz genoss ich jeden Augenblick davon. Bisher hatte ich Oralverkehr ja immer abgelehnt, diesmal machte mir der Geschmack aber nichts aus. Nein, eigentlich mochte ich ihn sogar. Bei einer Sexpuppe gehörte sowas wohl zur Basisausstattung. Ob ich wohl auch Sonderzubehör besaß? Ein Extra der externen Art spritzte jedenfalls kurz darauf in mich hinein. Der bloße Kontakt mit dem Sperma hatte meinen Körper regelrecht erbeben lassen. Ich wurde von einem unglaublichen Höhepunkt überwältigt und ich wünschte mir, dass er niemals enden würde. Dies war tatsächlich meine wahre Bestimmung. Denn ich wollte in Zukunft nichts anderes mehr.

So verrückt diese Episode auch war, meine sexuellen Fantasien waren noch längst nicht ausgereizt. Eine andere führte mich in die Studentenzeit zurück. Als Erstsemester wollte ich damals Mitglied der Studentenverbindung „Curias“ werden. Eigentlich passte ich nicht zu diesen Ladys aus wohlhabenden Elternhäusern. Was an den Markenklamotten auch sichtbar war. Trotzdem versuchte ich mein Glück, weil diese Verbindung ein eigenes Haus besaß, in dem die Studentinnen mietfrei wohnen konnten. In der Realität hatte ich keine Chance gehabt, aber in meinem nächsten Traum sah das ganz anders aus. Man hatte mich zu einem Test eingeladen, der über meine Aufnahme entscheiden sollte. Nun, es war mehr eine Mutprobe, denn ich sollte eine Nacht in einem Spukhaus verbringen. Natürlich glaubte ich nicht an Gespenster, doch die Aussicht in einem verlassenen Gebäude zu übernachten, war trotzdem nicht gerade reizvoll.

Steffi war die Anführerin der Curias. Zusammen mit einer zweiten Aspirantin saß ich auf dem Rücksitz ihres Wagens, mit dem sie uns zum Ort des Geschehens brachte. Meine Leidensgenossin hieß Angel. Allerdings bezweifelte ich, dass dies ihr richtiger Name war. Sie trug schwarze Klamotten, hatte eine wilde Frisur und war dazu stark geschminkt. Mit anderen Worten sie war eine Goth. Auch sie passte überhaupt nicht zu dieser Verbindung. Stellte sich also die Frage, weshalb wir überhaupt eingeladen worden waren. Komischerweise hatte Angel absolut nichts mitgebracht. Glaubte sie in dem Haus ein bequemes Bett vorzufinden? Natürlich war sowas durchaus möglich, aber verlassen wollte ich mich lieber nicht darauf. Daher hatte ich mir einen Rucksack gepackt. Mit Verpflegung, Taschenlampe und allem was mir sonst noch nützlich erschien. Für die Nacht hatte ich zusätzlich auch noch Isomatte und Schlafsack dabei. Anders als meine Goth Kollegin war ich also auf alle Eventualitäten vorbereitet. Zumindest glaubte ich das. Während der Fahrt versuchte ich mit Angel Konversation zu machen, aber sie antwortete immer nur ziemlich einsilbig. Zur gesprächigen Sorte gehörte sie jedenfalls nicht. Egal, wir mussten ja auch keine Freunde werden. Eine Nacht würden wir schon miteinander auskommen. Kurz vor der Dämmerung erreichten wir unser Ziel. Das Anwesen lag mitten im Nirgendwo und war von einer hohen Mauer umgeben. Schummeln war daher kaum möglich, denn die nächste Ortschaft war meilenweit entfernt.

» Viel Spaß! «, verabschiedete uns Steffi.

Ihre Tonlage kam mir verdächtig vor. Also würde es alles andere als lustig werden. Aber das hatte ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Wir stiegen aus und unsere Fahrerin brauste davon. Nun gab es kein Zurück mehr. Ein verrostetes Tor führte zum Gelände und ein Schild machte wenig Hoffnung auf eine angenehme Nacht.

Einsturzgefahr – Betreten verboten!

Offenbar war das Gebäude in einem noch schlechteren Zustand als ich befürchtet hatte. Hoffentlich brach das Ding nicht über unseren Köpfen zusammen. In Angels Haut mochte ich jetzt nicht stecken, denn die Aussicht auf ein intaktes Bett dürfte gleich null sein. Selbst wenn so ein Möbelstück noch vorhanden sein sollte. Wollte sie sich wirklich auf eine uralte versiffte Matratze legen? Darin konnte jede Menge Ungeziefer hausen. Am Tor lagen eine Kette und ein kaputtes Vorhängeschloss auf dem Boden. Jemand anderes hatte sich also schon mal unbefugt Zutritt verschafft. Der Garten war völlig verwildert und aus der Ferne machte auch das Haus keinen guten Eindruck. Mehrere Scheiben waren eingeschlagen und von den Wänden fiel bereits der Putz. Wir kämpften uns durch das Gestrüpp und erklommen drei Stufen zum Eingang. Die schwere Holztür war nur angelehnt. Sie knarrte, als ich sie aufdrückte. Unser erster Blick ins Innere war ernüchternd, denn auf dem Fußboden lag jede Menge Müll herum. Hoffentlich sah nicht das ganze Haus so aus. Ich kramte meine Taschenlampe aus dem Rucksack und leuchtete ins Halbdunkel hinein. Weiter hinten sah es genauso schlimm aus. Vorsichtig machte ich einen Schritt hinein. Irgendetwas knirschte unter meinen Sohlen. Wir standen in einem Hausflur. Links führte eine Treppe nach oben und rechts entdeckte ich mehrere Türen. Dieser Gang war in einem erbärmlichen Zustand. Etliche Fußbodenkacheln fehlten bereits, die Tapeten hatten sich gelöst und an der Decke zeichneten sich Wasserschäden ab. Ein halbwegs bewohnbares Zimmer zu finden, könnte zur Herausforderung werden. Mit der Lampe in der Hand tastete ich mich weiter voran. Plötzlich hörte ich hinter mir ein Knarzen. Angel hatte die unterste Treppenstufe betreten.

» Meinst du nicht, dass wir zusammenbleiben sollten! «, sagte ich zu ihr.

» Wenn du Angst vor Geistern hast, dann kannst du gerne mitkommen! «, spottete sie.

Blöde Kuh! Sollte sie doch sehen, wie sie alleine klarkam. Ohne meine Taschenlampe würde es hier bald stockdunkel sein. Doch für dieses Problem hatte Angel schon eine Lösung gefunden. Sie zückte einfach ihr Feuerzeug. Natürlich, eine Raucherin. Nach oben zu gehen war nicht abwegig, denn auch ich vermutete dort am ehesten ein akzeptables Zimmer. Aber nach diesem blöden Spruch würde ich zuerst das Erdgeschoss gründlich untersuchen. Und so trennten sich unsere Wege. Der erste Raum auf der rechten Seite schien früher mal eine Speisekammer gewesen zu sein. Überreste von Regalen lagen verstreut auf dem Boden. An den Wänden war überall Schimmel, dies war definitiv kein Ort an dem ich schlafen wollte. Also weiter! Direkt nebenan lag die Küche. Der gusseiserne Herd sah sogar noch relativ gut aus. Was man vom Rest des Zimmers jedoch nicht behaupten konnte. Durch das kaputte Fenster war Regenwasser eingedrungen und es hatten sich kleine Pfützen gebildet. Auch hier wollte ich nicht die Nacht verbringen. Meine Erkundungstour führte mich als nächstes in einen völlig leeren Raum. Über den Zweck konnte ich nur spekulieren. Aufgrund der Nähe zur Küche vermutete ich jedoch ein Speisezimmer. Besonders einladend sah es hier ebenfalls nicht aus. Von den bisher entdeckten Orten war dieser aber eindeutig der Beste. Es war trocken und wenn man den Müll etwas zur Seite räumte, dann konnte man hier zur Not auch seinen Schlafsack ausbreiten. Plötzlich hörte ich von oben einen markerschütternden Schrei. Im ersten Impuls wollte ich Angel sofort zu Hilfe eilen. Bis ich mich an ihren Spott erinnerte. Womöglich war das nur ein dummer Scherz und sie lachte mich aus, wenn ich angerannt kam. Wäre sie durch den morschen Fußboden gebrochen, dann hätte ich das bestimmt gehört. Wahrscheinlich hatte sie einfach nur eine Ratte gesehen. Trotzig setzte ich die Entdeckungsreise im Erdgeschoss fort. Nach ein paar Minuten plagte mich allerdings mein schlechtes Gewissen. Was wenn ihr tatsächlich etwas Ernstes zugestoßen war?

Also ging ich widerwillig nachsehen, was mit Angel los war. Die Treppe ächzte unter jedem meiner Schritte. Oben erwartete mich eine Überraschung. Ein weinroter Teppich lag auf dem Boden und an der Wand hing das Gemälde eines bärtigen Manns. Keinerlei Müll und auch keine Spuren der Zeit. So als ob hier noch jemand leben würde. Wie war das möglich, wo das Haus im Erdgeschoss doch eine einzige Ruine war. Links sah ich am Ende des Korridors ein flackerndes Licht. Dort musste Angel mit ihrem Feuerzeug sein. Angespannt ging ich auf die Lichtquelle zu. Der schmale Gang fühlte sich wie ein Hinterhalt an. Wenn hinter mir jemand aus einem Raum trat, dann saß ich in der Falle. Um sowas zu verhindern, öffnete ich unterwegs alle Türen. Eine war abgeschlossen und hinter den restlichen lagen ein Bad und mehrere Schlafzimmer. Hier wohnte definitiv jemand, denn die Betten waren alle frisch gemacht. Hoffentlich waren die Bewohner nicht feindselig, schließlich drangen wir in ihr Heim ein. Im Raum mit dem Licht prasselte ein Feuer im Kamin. Von Angel gab es jedoch keine Spur. Dies musste ein Lesezimmer sein, denn ich entdeckte ein größeres Bücherregal. Die Buchtitel hatten alle irgendwie mit Hexerei zu tun. Was nicht unbedingt zu meiner Beruhigung beitrug. Hausten hier etwa Satanisten? Oder hatte Steffi die vielleicht absichtlich hier platziert, um uns beiden Angst zu machen? Ich legte meinen Rucksack auf einem Sessel ab und zog eines der Bücher heraus. ARS MAGICA! Das Werk sah ziemlich alt aus und die Sätze waren nur schwer verständlich. Als ob sie aus einem anderen Jahrhundert stammen würden. Und alle paar Seiten waren seltsame Symbole abgedruckt. Aus den Augenwinkeln heraus entdeckte ich plötzlich eine blonde Frau im langen Nachthemd. Sie stand in der Tür und beobachtete mich.

» Oh, tut mir leid, dass wir hier eingedrungen sind. Wir wussten nicht, dass in diesem Haus jemand wohnt! «, entschuldigte ich mich.

Die Unbekannte antwortete mir nicht. Stattdessen drehte sie sich um und ging in den Gang zurück.

» Hallo, warten sie bitte. Haben sie vielleicht meine Kollegin gesehen, die muss hier irgendwo sein! «, rief ich ihr nach.

Ich legte das alte Buch weg und eilte der Frau hinterher. Sie verschwand genau durch die Tür, welche vorhin noch abgeschlossen gewesen war. Vermutlich lag dahinter ihr Schlafzimmer. Vielleicht hatte ich sie geweckt, als ich an der Tür gerüttelt hatte. An ihrer Stelle wäre ich auch sauer, wenn Fremde in mein Haus kämen und die Nachtruhe störten. Direkt vor ihrem Schlafgemach blieb ich stehen und überlegte, was ich tun sollte. Einfach so reinzuplatzen war bestimmt keine gute Idee. Also klopfte ich stattdessen an. Keine Reaktion. Mein zweites Klopfen unterstützte ich mit Rufen.


Fortsetzung folgt!
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