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Stamm-Gast
   BW

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RE: Eine böse Überraschung
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Datum:10.09.26 19:07 IP: gespeichert
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Hallo KK 2,
irgendwie habe ich das Gefühl, dass Pia deiner Interpretation von "praktisch" nicht zustimmen würde.
Aber was weiß ich schon über die Gedankengänge einer Love Doll. 
LG
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Freak
   ANNABERG
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RE: Eine böse Überraschung
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Datum:12.09.26 20:40 IP: gespeichert
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Sie hat sich eigentlich selbst, ihrem Freund/Meister Übereignet, mit der Unterzeichnung der Verträge vor der 2.Behandlung! Konnte nur nicht herraus lesen ob Befristet oder Unbefristet!
Bei Befristet könnte sie ja, mit Auslaufen des Sponsoringvertrages wieder Frei sein?
So lange sie Eigentum von wem ist, ist die Frage was Gut für sie ist, nicht von ihr zu Beantworten!
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Stamm-Gast
   BW

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RE: Eine böse Überraschung
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Datum:14.09.26 19:25 IP: gespeichert
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Hallo KK 2,
Pias Entscheidung für eine Anschlussbehandlung war mit Sicherheit nicht gut durchdacht. Sie dürfte eher der Situation und ihren Erlebnissen in dem Tank geschuldet sein. Trotzdem glaube ich nicht, dass sie dabei eine Übereignung an ihren Freund im Sinn gehabt dürfte. Und an ihren Sponsor schon mal gar nicht. Von daher denke ich, dass Pia durchaus entscheiden möchte, was mit ihr geschehen wird. Inwieweit sie ihren Willen dann auch durchsetzen kann, das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Pia behauptet ja von sich, dass sie sehr gut im Manipulieren von Männern sei. Mal schauen wie sie sich bei Michael Dunford schlägt.
Womöglich ist dieser Kerl ja immun gegen ihren Gummipuppencharme. 
LG
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Fachmann
 

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RE: Eine böse Überraschung
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Datum:15.09.26 17:09 IP: gespeichert
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Hallo IronFist,
Ich bin ja mal gespannt ob Pia mit ihrer Häschen Vermutung recht behält. Schließlich hat Stefan darauf ja eher irritiert reagiert.
Zur Domina Situation. Pia könnte auch versuchen, die Aufmerksamkeit von Erica auf Yvonne zu lenken. Dann wäre sie aus dem Schneider und könnte indirekt ihre Rache nehmen. Vielleicht etwas riskant aber durchaus eine Idee.
Beste Grüße
Plit
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Stamm-Gast
   BW

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RE: Eine böse Überraschung
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Datum:15.09.26 18:39 IP: gespeichert
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Hallo plit,
deine Idee bezüglich Erica und Yvonne würde Pia bestimmt liebend gerne umsetzen.
Und sie ist sicher auch für diesbezügliche Vorschläge dankbar.
Also, wie lautet dein Plan? 
LG
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Stamm-Gast
   BW

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RE: Eine böse Überraschung
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Datum:15.09.26 19:10 IP: gespeichert
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Teil 24
Erst dachte ich Dunford hätte diesen einen deutschen Satz auswendig gelernt. Doch dann musste ich feststellen, dass er des Deutschen tatsächlich mächtig war. Wenn auch mit starkem amerikanischem Akzent. Und seine Frau Linda sprach ebenfalls unsere Sprache. War Florida ein Zentrum für deutsche Sprachkenntnisse? Vielleicht lag es ja am Tourismus, aber merkwürdig fand ich diese Häufung schon. In natura sah Michael sogar noch besser aus als auf den Fotos im Internet. Kurzes schwarzes Haar, markante Gesichtszüge und dazu ein Lächeln, welches Eis zum Schmelzen bringen konnte. Aber auch sein durchtrainierter Körper war nicht von schlechten Eltern. Ganz besonders gefiel mir der knackige Hintern. Obwohl der elegante dunkle Anzug für meinen Geschmack zu viel davon verbarg. Sein Erfolg bei den Frauen wunderte mich nicht im Geringsten, war er nebenbei ja auch noch stinkreich. Was der Playboy auch schamlos auszunutzen schien.
Linda stand ihm an Attraktivität jedoch in keinster Weise nach. Sie besaß leicht gewelltes brünettes Haar und hatte das Gesicht eines Fotomodels. Ihre schlanke Figur konnte einen vor Neid erblassen lassen. Und der üppige Busen, sowie die Beine bis zum Himmel, verliehen ihr eine gehörige Portion Sex-Appeal. Ich schätzte sie auf Mitte 20, womit sie deutlich jünger war als ihr Gatte. Aber sowas war ja nichts Neues. Eine gutaussehende junge Frau angelte sich einen reichen Ehemann. Heute war sie jedoch nicht als Bunny unterwegs. Stattdessen spielte sie die kultivierte Ehefrau. Allerdings sah sie auch in diesem konventionelleren roten Cocktailkleid absolut spektakulär aus. Das Oberteil bestand aus transparentem Organza, so dass man ihre Schultern und Arme erkennen konnte. Durch die enge Korsage wurden ihre Brüste kräftig nach oben gepuscht und formten ein tolles Dekolleté. Allerdings war auch die entstandene Wespentaille nicht zu verachten. Mir kam es so vor, als müsste diese Frau jeden Moment in der Mitte durchbrechen. Ihr kurzer Tellerrock zeigte reichlich schwarz bestrumpftes Bein. Während die roten High Heels farblich zu Kleid und Makeup passten. Kurz zusammengefasst, sie sah schlichtweg atemberaubend aus.
Wir nahmen Platz und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Michael war redegewandt und er würzte seine Worte gern mit einem Schuss Humor. Außerdem konnte er richtig charmant sein. So ungern ich das auch zugab, aber dieser Mann war mir tatsächlich sympathisch. Vielleicht lag es auch daran, dass er mich wie einen Menschen und nicht wie ein Sexobjekt behandelte. Anders als Linda, die mir gegenüber ständig sexuelle Anspielungen machte. Die eindeutig zweideutigen Bemerkungen, welche sie an Stefan richtete, gefielen mir aber noch viel weniger. Diese Frau schien nur Sex im Kopf zu haben. Und ihr Ehemann saß schweigend daneben, während Linda sehr offensiv meinen Freund anflirtete. Warum ließ sich Michael ein so schamloses Verhalten bieten? Als ihr Meister müsste er da doch auf der Stelle einschreiten. Hatte er etwa Angst seine Ehefrau zu verlieren? Langsam bekam ich den Eindruck, dass eigentlich sie die Perverse war und ich Michael Unrecht getan hatte. Vermutlich stammte die Idee zu dem Sklavenhaushalt dann auch von Linda. Welche Rolle sie genau darin spielte, war mir allerdings noch unklar.
Unser Gespräch wurde jäh unterbrochen als Consuela und eine andere Sklavin das Essen servierten. Wie gebannt starrte ich auf die zweite Bedienstete, eine voll transformierte Nylon Doll. Dies war das erste Mal, dass ich solch ein Wesen in freier Wildbahn erlebte. Bei genauerem Hinsehen konnte man das Gesicht der Gesichtslosen erkennen. Bisher war ich davon ausgegangen, dass solche Püppchen so eine Art Strumpfmaske tragen würden. Doch diese Annahme war schlecht durchdacht, da sie dann ja keine Nahrung mehr zu sich nehmen könnten. Selbstverständlich besaß diese Frau Augen Nase und Mund. Sie waren nur schlecht wahrzunehmen, weil die Konturen so stark verschwommen. Der Look dieses Nylon Püppchens war faszinierend und es strahlte den puren Sex aus. So würde ich jetzt also aussehen, wenn wir den Prozess nicht rückgängig gemacht hätten. Postwendend machte sich der Gedanke bei mir im Schritt bemerkbar, wo die Pegelstände bereits wieder am Steigen waren. Es gab heute Abend argentinisches Steak mit Gemüse und einer cremigen Soße. Das sah richtig lecker aus. Dumm nur, dass ich gar keinen Hunger hatte. Dr. Monroe hatte mir erklärt, dass dies mehrere Tage so bleiben würde, weil die Nährlösung in dem Tank sehr sättigend sei. Probieren konnte ich das Essen natürlich trotzdem. Erfreut stellte ich fest, dass ich trotz des gummierten Munds noch schmecken konnte. Allerdings verfeinert mit einer sehr dominanten Latex Gewürzmischung. An dieses spezielle Aroma würde ich mich in Zukunft wohl gewöhnen müssen. Um Lindas Avancen etwas zu bremsen, lenkte ich das Gespräch bewusst in eine andere Richtung.
» Wo habt ihr euch eigentlich kennengelernt? «, fragte ich.
» Auf der Uni in Münster, wo wir zusammen studiert haben. Linda war das hübscheste Mädchen in unserem Semester und ich wollte sie unbedingt für mich gewinnen … «, begann Michael zu erzählen.
» Das habe ich anders in Erinnerung. Du bist wochenlang um mich herumgeschlichen, hattest jedoch nie den Mut mich anzusprechen. Hätte ich damals nicht selbst die Initiative ergriffen, dann wäre bis heute wohl nichts passiert! «, ging Linda dazwischen.
» Naja … das war im ersten Jahr und mein Deutsch war eine einzige Katastrophe. Ein Mädchen so zu beeindrucken ist nicht leicht! «, rechtfertigte er sich.
» Warum hast du es denn nicht auf Englisch versucht? «, wollte sie wissen.
» Nun, ich dachte meine Chancen wären in deiner Sprache höher. Weshalb ich zu jener Zeit kräftig Vokabeln gebüffelt habe. «
» Wirklich? Davon hast du mir nie erzählt! «, meinte Linda erstaunt.
» Wozu, mein Ziel habe ich doch erreicht. Ich habe die wundervollste Frau der Welt gefunden und nebenbei noch meine Sprachkenntnisse verbessert! «, erklärte Michael grinsend.
Was für ein Schleimer, irgendwie fand ich seine Schmeichelei aber auch süß. Dieser Austausch hatte mich darin bestärkt, dass in Wahrheit Linda die Hosen anhatte. Doch wie passte das zu ihrem Auftritt als Bunny? Vielleicht gehörte sie zu den starken Frauen, die privat auch gerne mal die Verantwortung abgaben. Also quasi ein Zwitterwesen aus Hausherrin und Haussklavin. Wenn die beiden zusammen studiert hatten, dann waren sie wahrscheinlich auch im gleichen Alter. Das ließ vermuten, dass Linda auch schon eine Verjüngungskur bei Miller hinter sich hatte. Jedenfalls sah sie nicht aus wie eine Frau in den Vierzigern. Im weiteren Verlauf der Unterhaltung erfuhren wir von den Anfängen des Dunford Firmenimperiums. Mit großer Begeisterung erzählte Michael von der Entstehungsgeschichte.
» Wir hatten damals unsere gemeinsame Vorliebe für Latexkleidung entdeckt. Also bestellten wir für Linda einen preisgünstigen schwarzen Latexrock. Die Enttäuschung war jedoch groß, denn der Rock war billig verarbeitet und er saß extrem schlecht. Mit unserem Studentenbudget konnten wir uns ein hochwertigeres Produkt allerdings nicht leisten. Außerdem waren auch diese Modelle eher einfach gehalten. Daher fragten wir uns, ob man vielleicht selbst modische Latexkleidung herstellen könnte. Ein Lieferant für Latex war schnell gefunden. Doch die Bearbeitung des Materials hatten wir deutlich unterschätzt. Anfangs waren unsere Klebestellen schief und sie öffneten sich unter Belastung. Dazu kam noch, dass diese Stellen unschöne Wülste aufwarfen. Der erste selbst hergestellte Rock sah fast genauso traurig aus wie das gekaufte Billigteil. Allerdings war er teurer und mit viel Arbeit verbunden gewesen. Frustriert waren wir kurz davor aufzugeben. Bis wir auf einer Fetisch Party Rudi trafen, der seit vielen Jahren seine eigenen Latexklamotten herstellte. Er war so nett uns Neulinge in die Materie einzuweisen. Wodurch uns erst bewusst wurde, wie naiv wir das Ganze angegangen waren. Unsere Absicht mehrfarbige modische Latexbekleidung selbst herzustellen, sei laut Rudi ambitioniert. Jedoch nicht unmöglich. Durch das neu erworbene Wissen machten wir erfreuliche Fortschritte. Von Mal zu Mal wurden die Klebestellen besser und es gelang uns auch einen vernünftigen Rock zu produzieren. Dieser war zwar noch einfarbig, dafür saß er wie eine zweite Haut und war extrem sexy … «
» Soso, der Rock war also sexy. Hast du da nicht den Inhalt vergessen? «, neckte ihn Linda.
» Wie könnte ich, mein Schatz. Selbstverständlich verstärkt ein Latexrock nur deinen ganz natürlichen Sex-Appeal! «, raspelte er Süßholz.
Damals mochte das noch so gewesen sein, aber ich bezweifelte stark, dass in der heutigen Linda allzu viel Natur steckte. Da hatte man kräftig nachgeholfen, dachte sich die Gummipuppe am Tisch. Welch eine Ironie. Die Geschichte ging noch eine ganze Weile weiter, daher fasse ich jetzt zusammen. Alles begann mit einer von Linda designten Kollektion an Latexkleidung. Und das Kleid aus der Glasvitrine war das erste kommerziell erfolgreiche Modell aus deren Produktion. Woraufhin sie ihr Angebot auf Fetischkleidung aus anderen Materialien erweiterten. Deren Klamotten waren so erfolgreich, dass sie ihre Produktpalette mit der Zeit immer mehr über die Mode hinaus ausdehnten. Geschäftlich ging es so steil bergauf, dass daraus ein großer Konzern entstand. Welcher heute nahezu alles verkaufte, was in irgendeiner Form mit Sex zu tun hatte. Man konnte sogar Ferien im firmeneigenen Urlaubsresort in Mexiko buchen. Was für besondere Dienstleistungen dort angeboten wurden, muss ich wohl nicht näher erläutern. Linda war nicht nur das hübsche Gesicht des Unternehmens, sondern sie hatte auch einen bedeutenden Anteil an dessen Erfolg. Allerdings stellte Michael das Ganze so dar, als ob er nur den Frühstücksdirektor spielen würde. Eine Behauptung, die mir wenig glaubhaft erschien. Ich hatte da eher den Eindruck, dass Linda den Ruhm einheimste, während er im Hintergrund die Strippen zog. Charakterlich unterschied sich das Ehepaar sehr stark. Sie war klar auf Bestätigung aus. Ihm hingegen schien es ziemlich egal zu sein, was andere über ihn dachten. Weshalb er ihr wohl auch die Lorbeeren überließ. Als Consuela und die Nylon Doll das Geschirr abräumten, klatschte Linda entzückt in ihre Hände.
» Es wird Zeit für den Nachtisch! «, verkündete sie fröhlich.
» Für mich nicht, danke. Ich bin satt! «, erklärte ich.
» Du weißt doch noch gar nicht was es gibt! «, wandte Stefan ein.
» Spielt das eine Rolle? Satt ist satt! «
» Steh mal kurz auf! «, verlangte Stefan unerwartet.
» Warum? «
» Tu’s einfach! «
Mir war zwar nicht klar wozu, aber ich kam seiner Bitte trotzdem nach. Plötzlich ging Stefan vor mir auf die Knie und sein Kopf verschwand unter meinem Rock. Offenbar sollte ich sein Nachtisch sein. Im Prinzip hatte ich dagegen nichts einzuwenden, allerdings erschien mir der Ort extrem unpassend. Ich hörte den Reißverschluss des Unterrocks und dann tauchte Stefan wieder aus der Versenkung auf. Er hatte mich nur von dem Humpelrock befreien wollen, doch ich hatte mal wieder nur an Sex gedacht. Geistig näherte ich mich wohl wirklich einer Gummipuppe an.
» Und nun, rauf auf den Tisch! «, forderte Stefan.
Verständnislos blickte ich ihn an. Mein Freund bestärkte seine Worte, indem er mit der flachen Hand auf die Tischplatte klopfte. Auf den Gesichtern von Linda und Michael zeigte sich ein breites Grinsen. Irgendwie hatte ich das unbestimmte Gefühl, dass alle wussten was als nächstes passieren sollte. Nur ich nicht. Misstrauisch kletterte ich auf den großen runden Tisch. Michael stand plötzlich auf und griff sich die Obstschale, welche genau in der Mitte gestanden hatte. Darunter befand sich ein kreisrundes Loch. Was sollte das?
» Schau mal da durch, was siehst du? «, fragte Dunford.
Mir war noch immer nicht klar, was das Ganze sollte. Nichtsdestotrotz kroch ich auf allen Vieren ein Stückchen voran und blickte durch das Loch.
» Den Teppich? «, antwortete ich.
» Was noch? «
» Ähm … das Muster im Teppich? «
» Nein, das meine ich nicht. Es befindet sich eher unter dem Tisch! «, präzisierte Michael.
Ich ging mit dem Kopf etwas weiter runter, konnte aber noch immer nichts Besonderes entdecken. Ergötzten die sich an meinem in die Höhe gereckten Hinterteil? Denn einen anderen Grund konnte ich für dieses merkwürdige Spiel nicht erkennen. Oder war da vielleicht was auf der Unterseite der Tischplatte? Also steckte ich meinen Kopf ganz hindurch und drehte ihn dann nach links und rechts. Doch es war noch immer nichts Außergewöhnliches zu sehen. Die verarschten mich hier doch oder? Plötzlich hörte ich ein merkwürdiges Surren, das nach einem Elektromotor klang. Und dann stellte ich fest, dass ich mit dem Kopf feststeckte. Irgendwie schien das Loch enger geworden zu sein.
» Hey, was soll das? «, beschwerte ich mich lautstark.
Als Antwort bekam ich ein höhnisches Kichern. Man hatte mich reingelegt und ich war auch noch so naiv gewesen mitzuspielen. Verzweifelt versuchte ich irgendwie den Kopf herauszuziehen. Aber die Öffnung war einfach zu klein. Nun hatte ich den Salat. Oder besser gesagt den Nachtisch. Dabei hatte ich mich quasi selbst auf dem Präsentierteller serviert. Jetzt konnte sich jeder an mir bedienen wie er wollte. Meine missliche Lage machte mir Angst, gleichzeitig turnte mich die völlige Hilflosigkeit aber auch mächtig an. Auf einmal tauchte das Gesicht von Linda unter dem Tisch auf.
» Guter Scherz, ihr habt mich erwischt. Aber jetzt könnt ihr mich hier wieder rauslassen! «, sagte ich zu ihr.
» Warum denn? Der Spaß hat doch noch gar nicht angefangen! «, erklärte sie mir.
Sie kam näher und steckte mir dann völlig überraschend ihre Zunge in den Mund. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Mein Atem beschleunigte sich und meine Gefühle spielten auf der Stelle verrückt. Mit geschlossenen Augen genoss ich den Augenblick und wünschte mir, dass er nie vergehen würde. In dem Moment war mir sogar egal, dass Stefan nicht involviert war. Erschreckend, aber ich benahm mich immer mehr wie eine Sexpuppe. Leider hielt der Genuss nicht lange an. Linda zog sich genauso schnell wieder zurück und hinterließ bei mir ein Gefühlschaos. Ich sehnte mich nach Zuwendung und mein Schritt winselte förmlich nach Sex. Mehr als dieser kurze Teaser war mir jedoch nicht vergönnt. Empört riss die Augen auf und machte eine schreckliche Entdeckung. Das Luder saß jetzt zwischen Stefans Beinen und fummelte an seiner Hose herum.
Fortsetzung folgt! Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
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Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
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