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  Eine böse Überraschung
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IronFist
Stamm-Gast

BW




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  RE: Eine böse Überraschung Datum:14.05.26 19:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo windelfohlen,

ja die Entscheidung war vielleicht etwas überstürzt.
Es ist halt problematisch, wenn man keine Alternativen besitzt und gleichzeitig unter Zeitdruck steht.

Selbstverständlich könnten die Fotos gefälscht sein.
Aber in einer Notlage verfährt man halt leicht mal nach dem Prinzip Hoffnung.

Ob das ein Fehler war, muss sich erst noch herausstellen.
Allerdings bin ich skeptisch, ob bei Yvonne so viel zu holen ist. Von daher werden die beiden wohl eher auf ihren Kosten sitzenbleiben.

Das Fingerschnippen hat bereits zweifach versagt.
Warum erwartest du beim dritten Mal ein anderes Ergebnis?


LG
Fist
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KK 2
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ANNABERG


Was heut nicht wird,wird morgen

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  RE: Eine böse Überraschung Datum:14.05.26 19:37 IP: gespeichert Moderator melden


Dürfte Interessant werden, Fingerabdrücke bei der US-Einreise ...
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IronFist
Stamm-Gast

BW




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  RE: Eine böse Überraschung Datum:16.05.26 19:08 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo KK 2,

dazu kann ich nur sagen, ups!

Du weist auf einen Logikfehler hin, der in einer späteren Folge auftreten wird. Dies zeigt, wie lange meine letzte Reise in die USA mittlerweile her ist, denn damals gab es das noch nicht.

Um den Fehler korrigieren zu können, habe ich über Ausnahmeregelungen recherchiert. Diese gibt es jedoch nur für Diplomaten oder bei Handverletzungen, welche das Abnehmen von Fingerabdrücken unmöglich machen. Beides trifft auf Pia nicht zu. Zumindest glaube ich nicht, dass so ein Catsuit als Verletzung durchgehen würde.

Normalerweise versuche ich meine Geschichten, abgesehen von den Science-Fiction Elementen, so realistisch wie möglich zu halten. In diesem Fall sehe ich mich jedoch gezwungen eine nicht existente Einreiseregelung für die USA zu erfinden, da ich keinen anderen Ausweg aus dem Dilemma erkennen kann.

Es ärgert mich, dass ich hier auf eine Schummelei zurückgreifen muss. Wenn mir dieser Logikfehler beim Korrekturlesen aufgefallen wäre, dann hätte ich das Wachstum des Anzugs vermutlich so weit verlangsamt, dass eine Abnahme von Fingerabdrücken noch möglich gewesen wäre. Weil ich die Handlung von bereits veröffentlichten Teilen aber nicht nachträglich ändern möchte, war dieser Weg leider keine Option mehr.

Jedenfalls möchte ich dir ganz herzlich für deinen Hinweis danken. Dadurch ermöglichst du mir, diese Sache zumindest halbwegs geradezubiegen.


LG
Fist
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BGlife
Freak

Sachsen




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  RE: Eine böse Überraschung Datum:17.05.26 10:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,
Vielleicht können die Fingerabdruckscanner inzwischen durch den Anzug scannen. Das wäre doch vielleicht mit der Hoffnung verbunden, doch nicht im Anzug komplett isoliert zu werden.
Gruß BGlife
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CupC
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Süddeutschland




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  RE: Eine böse Überraschung Datum:17.05.26 19:18 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
die Taille wird \"wespiger\", was für eine schöne Wortschöpfung.
Dann werden die Absätze wahrscheinlich irgendwann \"stöckliger\".

Du sprichst allerdings einen sehr guten Punkt an. Neben den körperlichen Veränderungen treten auch die mentalen Auswirkungen immer stärker bei Pia zutage.
Ob das Gerücht, dass solche Catsuits süchtig machen können, womöglich der Wahrheit entspricht?

Danke,
und deine Wortschöpfung "stöckeliger" fände ich auch sehr passend,
wenn Pias Absätze immer höher und schlanker werden und die Zehenkappe immer spitzer wird, als Kurzform für "der Look wird klassischen Stöckelschuhen immer ähnlicher".
Gegenanzeigen wären dann breite Blockabsätze, Plateau-Sohlen auch unter den Zehen oder Barfuß-Look ...

Ich bin gespannt, wie sich die mentalen Änderungen entwickeln;
meine Erwartung ist, dass sie bald Probleme bekommt, sich selbst Erleichterung zu verschaffen mit zusammengewachsenen Fingern und/oder Bodysuit-überzogenen Fingerspitzen - das scheint (noch?) zu gehen ...
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IronFist
Stamm-Gast

BW




Beiträge: 846

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  RE: Eine böse Überraschung Datum:19.05.26 18:47 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo BGlife,

ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass so ein Lesegerät Fingerabdrücke durch das Gewebe des Catsuits hindurch erkennen könnte.
Insofern wäre dieser Weg ebenfalls eine Schummelei, wenn auch besser getarnt als Science-Fiction.

Egal von welcher Seite man diese Sache betrachtet, ich habe mich hier einfach in eine blöde Situation manövriert.


Hallo CupC,

du erwartest also, dass Pia bald neue Probleme bekommt.
Dabei fliegt sie ja eigentlich nach Amerika, um ein altes Problem loszuwerden.

Offenbar hast du nicht allzu viel Vertrauen in die Fähigkeiten von Steve Miller.
Warum bloß, wo er doch so "seriös" erscheint.


LG
Fist
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IronFist
Stamm-Gast

BW




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  RE: Eine böse Überraschung Datum:19.05.26 19:24 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 7


Mein Freund hatte von dem Ganzen gar nichts mitbekommen, weil er am Laptop arbeitete. Sein Chef war über den kurzfristigen Urlaubswunsch wenig begeistert gewesen. Weshalb die beiden vereinbart hatten, dass Stefan auch weiterhin ansprechbar blieb. Eine dumme Idee, denn es war ja klar, dass das dann so laufen würde. Ohne das weitreichende Zugeständnis hätte mein Freund seinen Antrag aber wohl nicht genehmigt gekriegt. Als unser Flug schließlich aufgerufen wurde, war ich heilfroh. Denn so langsam wurde mir der Kerl gegenüber unheimlich. Inzwischen hatte er jegliche Scham abgelegt und starrte mich ganz unverhohlen an. Hoffentlich flog der nicht ebenfalls nach Miami. Im Flugzeug hätte mir ein Stalker gerade noch gefehlt.

Ich hatte einen Fensterplatz und rechts von mir saß Stefan. Den dritten Sitz am Gang belegte eine aufgetakelte Blondine, welche ihr Alter unter einer dicken Schicht Makeup zu verstecken versuchte. Man konnte ihr trotzdem ansehen, dass sie um die 40 Jahre alt sein musste. Als sie ihre Jacke auszog, fielen mir fast die Augen aus dem Kopf. Wow, das war aber mal eine Oberweite. Die wohlgeformten Globen quollen förmlich aus ihrer tief ausgeschnittenen Seidenbluse heraus. Mein Freund bemühte sich nicht hinzuschauen, aber eine Beule in seiner Hose bewies, dass auch ihm diese riesigen Brüste aufgefallen waren. Kein Wunder, denn sie waren ja auch kaum zu übersehen. Allerdings zweifelte ich deren Echtheit an. Ihre Parfumwolke wehte sogar bis zu mir herüber. Diesen Duft kannte ich, das war „Ultimate Passion“. Meine beste Freundin Ella hatte mal einen Flacon geschenkt bekommen. Von ihr wurde das Zeug scherzhaft „Nuttenwasser“ genannt, weil es extrem aufdringlich roch. Zudem war es auch noch schweineteuer. Zu dieser Frau passte der Duft allerdings bestens, denn er unterstrich ihr auffälliges Aussehen. Aus Neugierde beugte ich mich ein Stück nach vorn, um mehr von ihr sehen zu können. Sie trug einen eleganten schwarzen Lederrock, der knapp oberhalb der Knie endete. Dazu dunkle Strümpfe und ein paar weiße Pumps mit schwindelerregend hohen Absätzen. Warum zog man solche Schuhe auf einer langen Reise an? Man könnte ja fast meinen sie wäre auf Männerfang. Und mein Freund saß den ganzen Flug direkt neben dieser Frau. Shit!

» Hi, ich heiße Veronica! «, stellte sie sich in diesem Moment vor.

» Ich bin Stefan und das hier ist meine Freundin Pia! «

» Freut mich! «, antwortete sie.

Nach einem kurzen Handshake mit meinem Freund, streckte sie nun auch mir ihre Hand entgegen. Erschreckt starrte ich auf ihre Finger mit den langen roten Nägeln. Jetzt saß ich in der Klemme, denn bisher hielt ich meine Hände noch unter den Oberschenkeln versteckt. Es wäre allerdings ziemlich unhöflich, wenn ich ihre freundliche Geste zurückweisen würde. Früher oder später würde sie meine Hände ohnehin zu sehen bekommen, also konnte ich mich auch gleich outen. Ich setzte ein Lächeln auf und schüttelte die dargebotene Hand. Veronica stutzte erst kurz, doch dann zeigte sich auf ihrem Gesicht ein verschmitztes Grinsen.

» Steht ihr zwei auf Bondage Spielchen? «, fragte sie ganz unverblümt.

» Oh ja, wir lieben sie! «, antwortete Stefan genauso offen.

Geschockt verschluckte ich mich und musste husten. Hatte mein Freund den Verstand verloren, einer Fremden derart intime Details zu verraten. Verärgert stieß ich ihm den Ellenbogen in die Seite. Mit dem Effekt, dass er nochmal nachlegte.

» Wir sind noch nicht lange zusammen. Aber ich bin guter Hoffnung, dass Pia bald eine gute Sklavin sein wird! «

» Spinnst du! «, rief ich entsetzt.

» Ja ich sehe schon, da ist noch Training nötig! «, meinte Veronica lachend.

Vor Scham wäre ich am liebsten im Boden versunken. Ich fühlte mich gedemütigt, was mein Schritt seltsamerweise mit aufkommender Feuchtigkeit quittierte. Dieser Widerspruch der Gefühle irritierte mich. Was war nur los mit mir? Den Begriff „Sklavin“ hatte Stefan mir gegenüber noch nie benutzt. Er widersprach meinem Selbstverständnis als emanzipierter Frau. Gleichzeitig sprach er aber auch eine dunkle Sehnsucht in mir an. Es war fast so, als würde mein Verstand mit der Libido wetteifern. Und ich war mir unsicher, welche Seite dabei gewinnen würde.

Zum Glück unterbrach der Start dieses peinliche Gespräch. Was meine Gedanken aber nicht daran hinderte verrückt zu spielen. Ob diese Veronica im SM Bereich unterwegs war? Ihr Look ließ sowas vermuten. Vielleicht war sie ja eine professionelle Domina. Vor meinem geistigen Auge lief ein Film ab, in dem ich nackt ans Kreuz gefesselt war. Veronica zwirbelte sanft meine Brustwarzen, wodurch diese voll erblühten. Plötzlich stieß die Frau eine Nadel durch meine steifen Nippel und verschönerte sie mit riesigen Ringen. Dies war schon kein normaler Intimschmuck mehr sondern ausgewachsene Sklavenringe. Natürlich sollten auch meine südlichen Regionen nicht zu kurz kommen. In kürzester Zeit war ich auch dort unten mit reichlich Edelmetall bestückt. Schwere Ketten baumelten zwischen meinen Beinen und zogen die Schamlippen mächtig in die Länge.

» Ah! «, stöhnte ich lustvoll.

» Hast du was gesagt, Schatz? «, wollte Stefan wissen.

Seine Frage riss mich unsanft aus dem Tagtraum heraus. Leicht verwirrt antwortete ich mit einem Kopfschütteln. Was zum Teufel war das gerade gewesen? Ich hatte bisher doch noch nie lesbische Tendenzen gehabt, warum fantasierte ich dann ausgerechnet von dieser Veronica. Und solche Ringe waren komplett daneben. Irgendwas stimmte nicht mit mir. Um auf andere Gedanken zu kommen, stöpselte ich die Kopfhörer ein und durchforstete das Musikangebot des Fliegers. Meine Wahl fiel auf „Air“ von Johann Sebastian Bach. Klassik hatte eine beruhigende Wirkung auf mich und genau sowas brauchte ich jetzt. Mit geschlossenen Augen genoss ich die magischen Klänge. Was mich schon nach kurzer Zeit einnicken ließ. Stefans Hand an meiner Schulter holte mich irgendwann wieder in die Welt zurück. Eine Stewardess lächelte mich breit an, also nahm ich die Ohrhörer ab.

» Möchten Sie das Kalbsrahmgulasch mit Karotten und Spätzle oder lieber die Penne mit Pesto und Gemüse? «, fragte sie.

» Ich denke ich nehme die Penne! «, antwortete ich nach kurzer Überlegung.

Mein Freund entschied sich für das Gulasch, während Veronica ebenfalls die vegetarische Variante wählte. Beim Essen bemerkte ich, wie vertraut Stefan inzwischen mit seiner Sitznachbarin umging. Die beiden duzten sich. Was war passiert, während ich geschlafen hatte? Eigentlich war die Frau viel zu alt für meinen Freund. Trotzdem spürte ich Eifersucht in mir aufkommen. Ihr Sex-Appeal war zwar etwas schrill, in Stefans Hose hatte er jedoch auch schon Wirkung gezeigt. Um zu verhindern, dass die beiden noch vertraulicher wurden, versuchte ich meine Nebenbuhlerin in ein harmloses Gespräch zu verwickeln. Dabei verwendete ich ebenfalls das persönlichere Du, um einen Eindruck von Normalität zu erwecken.

» Veronica erzähl doch mal, warum fliegst du nach Miami? «, erkundigte ich mich.

» Ich brauche ein neues Upgrade! «, meinte sie und hob dabei ihren enormen Busen an.

Zuerst verstand ich nicht was sie meinte, doch dann fiel auch bei mir der Groschen.

» Was noch größer? «, rutschte mir so raus.

» Brüste können doch nie groß genug sein. Nicht wahr Stefan? «

» Das stimmt! «, bestätigte mein Freund grinsend.

Diese Unterhaltung lief gerade in eine Richtung, die mir gar nicht gefiel. Aber ich hatte ja nicht ahnen können, dass diese Frau für eine Brustvergrößerung in die USA flog. Andererseits wunderte es mich bei ihrem Aussehen auch nicht sonderlich. Nun galt es sofort das Thema zu wechseln. Allerdings kam mir Veronica zuvor.

» Wie ich gehört habe, hast du auch eine Behandlung in Miami! «, fuhr sie fort.

Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Was hatte Stefan ihr denn noch alles erzählt? Das ging diese Tussi überhaupt nichts an. Angesäuert funkelte ich meinen Freund böse an.

» Ach nichts Großes! «, bagatellisierte ich die Sache.

In der Hoffnung, dass Stefan keine genaueren Details verraten hatte. Veronica lächelte wissend, was mir den Eindruck vermittelte, dass ihr längst mehr bekannt war. Wenigstens beließ sie es dabei und bohrte nicht tiefer in meiner Wunde. Nach unserer Ankunft würde ich mit meinem Liebsten mal ein ernstes Wörtchen reden müssen. Denn sowas ging ja mal gar nicht. Vermutlich hatte er dabei mit seinem Sch****z gedacht.

» Schatz ich muss leider noch etwas arbeiten. Wie wäre es, wenn wir die Plätze tauschen würden? Du kannst dich dann besser mit Veronica unterhalten! «, schlug Stefan aus heiterem Himmel vor.

Auf ein Gespräch mit dieser Dame war ich nicht besonders scharf. Als Puffer zwischen den beiden zu sitzen, begrüßte ich dagegen sehr. Also stimmte ich zu. Dadurch stieg mir ihr aufdringlicher Duft noch stärker in die Nase. Wie hielt man dieses Zeugs nur den ganzen Tag aus? Da ich noch etliche Stunden neben der Frau sitzen musste, würde ich es wohl herausfinden.

» Tolles Kleid! «, machte sie mir ein Kompliment.

» Danke, dein Outfit sieht aber auch klasse aus! «, log ich.

» Ich verrate dir ein Geheimnis, so bieder laufe ich sonst nicht herum! «, flüsterte sie mir zu.

Was? Ihr Look war doch nun wirklich alles andere als bieder. Wie sah denn dann ihre Alltagskleidung aus? In diesem Moment erinnerte ich mich an Fotos aus dem Internet. Frauen in Latex Ganzanzügen, die wie lebendige Gummipuppen aussahen. Vor meinem geistigen Auge stellte ich mir Veronica in so einem Anzug vor. Mit ihrer gewaltigen Oberweite würde sie so ein Teil vermutlich sprengen. Dieser Gedanke ließ mich schmunzeln.

» Zum Ausgleich trage ich aber nichts drunter! «, legte sie nach.

Eine Information, die ich nun wirklich nicht brauchte. Was antwortete man auf sowas?

» Du bist aber mutig! «, sagte ich, weil mir nichts Besseres einfiel.

» Ach, was soll schon groß passieren! «, wiegelte sie ab.

» Vielleicht ein Zöllner, der dich filzt? «

» Das könnte doch ganz interessant sein! «, meinte sie grinsend.

Natürlich! Vermutlich würde sie den Mann einfach verführen, um ihr Schmuggelgut über die Grenze zu bringen. Und sollte sie an eine Frau geraten, dann würde sie wohl auch davor nicht Halt machen. Jedenfalls schätzte ich Veronica so ein. Was gleichzeitig bedeuten würde, dass auch ich nicht vor ihr sicher war. Hatte sie vielleicht Absichten bei mir? Direkt angebaggert hatte sie mich noch nicht, doch ihre Worte hatten immer einen gewissen sexuellen Touch gehabt. Bei Veronica sollte ich wohl besser Vorsicht walten lassen. Also versuchte ich unsere Unterhaltung in eine unverfänglichere Richtung zu lenken.

» Warst du schon mal in Florida? «, erkundigte ich mich.

» Oh ja, vor 40 Jahren habe ich sogar mal dort gelebt. Ich hatte mich in einen Amerikaner verliebt und als ich volljährig wurde, bin ich zu ihm gezogen. Hat aber nicht lange gehalten, ich war einfach noch zu unreif. «

» Wie alt bist du denn? «, fragte ich verblüfft.

» 59! «, verkündete sie mit Stolz.

Jetzt war ich tatsächlich beeindruckt. Ihr Look war zwar nicht mein Fall, aber Attraktivität konnte man der Frau nicht absprechen. Wenn ich in ihrem Alter noch so gut aussehen würde, dann wäre ich mehr als froh. Sie musste einen extrem guten Schönheitschirurgen haben, der vermutlich richtig teuer war. So langsam begriff ich, weshalb sie den Eingriff in den USA durchführen ließ.

» Respekt! «, bekundete ich nickend.

» Vielen Dank! «, erwiderte sie erfreut.

Es war komisch, aber mittlerweile empfand ich sogar Sympathie für Veronica. Solange sie ihre Finger von Stefan ließ. Bisher hatte ich noch keine andere Frau getroffen, die so offensiv mit ihrer Sexualität umging. Was mich irgendwie neugierig machte. Auf dem Gebiet konnte man bestimmt sehr viel von ihr lernen. Also sprang ich über meinen eigenen Schatten.

» Darf ich dich mal was Persönliches fragen? «

» Klar, schieß los! «, meinte sie lächelnd.

» Wie ist das, wenn man so große Brüste hat? Ich hätte da Angst, dass mich alle nur für ein Sexobjekt halten würden. «

» Das ist doch nur eine Frage des Selbstbewusstseins. Mich kümmert es nicht, was andere über mich denken. Wichtig ist nur, dass du dir selbst gefällst. Und deinem Partner natürlich auch. Es kann sogar von Vorteil sein, wenn du unterschätzt wirst. Männer, die mich nur auf die Brüste reduzieren, haben hinterher schon so manches Mal ihr blaues Wunder erlebt! «, erklärte sie lachend.

Daran hatte ich keinen Zweifel. Ihre Argumentation hatte durchaus etwas für sich. Ich glaubte jedoch nicht, dass ich für so eine Haltung stark genug war. Mit dem Alter wurde man sicher gefestigter. Aber im Moment konnte ich mir nicht vorstellen, als Nylon Doll auf die Straße zu gehen.

» Stefan hat vorhin von einem wachsenden Catsuit gesprochen. Das klingt interessant und ich stelle mir die Frage, ob das auch was für meine Sklavin sein könnte. Kannst du mir vielleicht mehr darüber erzählen! «, drehte sie den Spieß auf einmal um.

» Du hast eine eigene Sklavin? «, war der erste Gedanke, der aus meinem Mund poppte.

» Eigentlich sogar zwei. Marie weiß aber noch nicht, dass sie eine Sklavin ist. Ganz ähnlich wie du! «

» Du hältst mich für eine Sklavin? Wie kommst du denn darauf? «, fragte ich völlig verblüfft.

» Menschenkenntnis! «, lautete ihre Antwort.

Jetzt war ich doch einigermaßen baff. Zugegeben, ich hatte im Bett durchaus Spaß an der passiven Rolle. Für mich war das aber nur ein erotisches Spiel. Und zur Sklavin brauchte es doch sicher mehr. Verhielt ich mich irgendwie auffällig, dass Veronica zu so einem Schluss kam? Eigentlich konnte es doch nur die Körpersprache sein. Es wäre mir allerdings neu, dass ich unterschwellig devote Signale sendete. Dieses Thema gefiel mir gar nicht. Also beantwortete ich lieber ihre Frage nach dem Anzug.

» Allzu viel kann ich über den Catsuit gar nicht sagen. Offenbar verwächst er langsam mit der Haut, so dass man ihn nicht mehr ausziehen kann. Deshalb fliegen wir ja auch nach Miami, denn dort gibt es eine Firma, die das rückgängig machen kann. Die aphrodisierende Wirkung des Anzugs ist jedoch das schlimmste. Seit ich das Ding anhabe bin ich ständig geil! «, gestand ich leise.


Fortsetzung folgt!
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