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IronFist
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BW




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  RE: Eine böse Überraschung Datum:02.06.26 19:06 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 9


» Sieht doch scharf aus! «, meinte sie lächelnd.

Da konnte man geteilter Ansicht sein. Nein, eigentlich war ihre Aussage ziemlich zutreffend. Ob man es schön fand, stand jedoch auf einem ganz anderen Blatt. Für meinen Geschmack war der Look viel zu scharf. Ich wollte nicht als menschliche Habanero durch die Gegend rennen. Nachher wollte noch jemand Milch von mir, um so den Brand zu löschen. In Gedanken sah ich schon Veronica an meinen goldenen Zitzen saugen. Was zur Hölle ging bloß in meinem Kopf vor?

In meinem Schritt ließ der unangenehme Druck immer mehr nach. Ob sich das Ei vielleicht ebenfalls verflüssigt hatte? Veronicas Bemerkung bezüglich der Anatomie ließ etwas in dieser Art vermuten. Einerseits wäre ich froh das Nugget so los zu werden. Allerdings bereitete mir die Idee auch Sorgen, denn flüssiges Metall im Uterus konnte doch nicht gesund sein. Was wenn da dauerhafte Schäden zurückblieben? Später wollte ich schon noch Kinder bekommen. Genau in diesem Moment beruhigte mich Veronica. So als ob sie meine Gedanken gelesen hätte.

» Keine Angst, das ist völlig harmlos. Dein Körper braucht etwa 24 Stunden, um das Ei komplett zu absorbieren. Und bis dahin wirst du noch jede Menge Fun damit haben. «

Stellte sich nur die Frage, wann der Spaß begann. Denn für mich hatte er eigentlich längst aufgehört. Das Ganze war jenseits meiner Komfortzone, weil ich völlig die Kontrolle verloren hatte. Ich war der Domina hilflos ausgeliefert und ich befürchtete, dass sie meine Grenzen weiter verschieben würde. Zumindest war jetzt das Rätsel gelöst, wie man das Ding wieder aus mir rausholte. Nämlich gar nicht. In Biologie war ich zwar nie besonders gut gewesen. Trotzdem bezweifelte ich, dass der menschliche Körper an einem Tag derart viel Metall aufnehmen konnte. Also musste das Ei aus einer organischen Verbindung bestehen. Nicht dass mir das irgendwie helfen würde.

» Wir sind fertig, du kannst jetzt dein Kleid wieder anziehen! «

Unbeholfen versuchte ich in das Lederkleid zu steigen. Als ich das rechte Bein anhob, jagten richtige Schockwellen durch meinen Körper. Die Bewegung übertrug sich auf das Teil in meinem Schritt und waberte dort mehrfach nach. Um von den unerwartet auftretenden Gefühlen nicht überwältigt zu werden, erstarrte ich. Auf Veronicas Gesicht zeigte sich ein teuflisches Grinsen. Sie wusste offenbar ganz genau, was gerade in mir vorging. Es ärgerte mich, dass sie sich an meiner Reaktion erfreute. Da ich ihr die Genugtuung nicht gönnte, zog ich mich langsam weiter an und versuchte dabei möglichst unbeeindruckt zu wirken. Was mich große Mühe kostete. Am Ende war ich aber trotzdem gezwungen meinen Stolz herunterzuschlucken.

» Könntest du mir bitte mit dem Reißverschluss helfen? «, bat ich sie.

» Wie bitte? «

» Machst du ihn bitte zu, ich komme da schlecht ran! «, wiederholte ich.

» Eine Sklavin hat keine Anweisungen zu erteilen. Und ab jetzt sprichst du mich gefälligst mit Herrin an! «, wurde ich lautstark belehrt.

» Tschuldigung! «, stammelte ich eingeschüchtert.

» Herrin! «, schob ich schnell noch nach.

» Na also geht doch! Und jetzt dreh dich um! «, befahl sie mir.

Diese launische Diva machte mir Angst. Sie war vollkommen unberechenbar und schreckte auch nicht davor zurück, mich öffentlich zu blamieren. Was wenn sie mich auf allen Vieren zu meinem Sitzplatz zurückkriechen ließ? Ich würde wohl vor Scham im Flugzeugboden versinken. Und prompt meldete sich mein Unterleib zu Wort, der diese furchtbare Idee auch noch geil fand. So langsam entwickelte sich diese Reise zu einem Trip in meine tiefsten Abgründe. Erst zog Veronica das Leder am Halsansatz zusammen und dann wanderte der Reißverschluss ratschend nach oben. Es kam mir so vor, als wäre mein Kleid enger geworden. Was natürlich nicht der Fall war, doch zwei sehr prominente Körperteile bewirkten genau diesen Effekt. Meine Nippel versuchten Löcher in das enge Lederkleid zu bohren. Selbst durch das dicke Material hindurch waren sie deutlich sichtbar. Damit konnte ich doch nicht in die Kabine zurück. Mein erster Gedanke war, den Test hier abzubrechen. Doch dann begriff ich, dass es für einen Rückzieher schon zu spät war. Veronica hatte mehr als deutlich gemacht, dass ihr die Wünsche einer Sklavin ziemlich egal waren.

» Was sagt man? «, wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.

» Wie? Äh … danke? «, stammelte ich.

» DANKE HERRIN, heißt das! «, wurde ich zusammengestaucht.

» Ja natürlich! Danke Herrin! Es tut mir leid, Herrin! «, stotterte ich herum.

Ich kam mir so klein vor. Als wäre ich wieder 5 Jahre alt. Die Domina öffnete die Tür und spazierte ungeniert vor ihr Publikum. Mit einer Geste deutete sie an, dass ich voraus gehen sollte. Mir graute davor, den sicheren Hafen dieser Toilette zu verlassen. Wenn ich mich jedoch weigerte, dann würde bestimmt ein für alle hörbarer Befehl erfolgen. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und trat hinaus in die Öffentlichkeit. Es war fast so, als hätte man einen Spot auf mich gerichtet. Jeder, aber auch wirklich jeder, starrte mich an. Vermutlich fragten die sich, was wir da drin zu zweit gemacht hatten. Und meine stocksteifen Nippel gaben die entsprechende Antwort. Mein Herz pochte wie wild und mir schoss das Blut in den Kopf. Wahrscheinlich sah ich aus wie eine Tomate. Aber das war noch längst nicht mein größtes Problem. Im Schritt fühlte es sich so an, als hätte ich einen riesigen Dildo eingeführt, der mich komplett ausfüllte. Das Teil reagierte auf Bewegungen mit heftigem Pulsieren. Was mich fast wahnsinnig machte. Hoffentlich schaffte ich es zurück bis zu meinem Platz. Denn ein Orgasmus mitten im Gang wäre der Supergau. Ich richtete meinen Blick starr geradeaus, um in kein Gesicht schauen zu müssen. Gleichzeitig bemühte ich mich, an etwas Unerotisches zu denken. Die Strecke war vielleicht 20 Meter lang, mir kam sie aber wie ein Marathonlauf vor. Stefan grinste über beide Ohren, als ich mich erschöpft in den Sitz fallen ließ. So als ob er wüsste, was da in mir vorging.

» Schatz ist alles in Ordnung mir dir? Du siehst ein wenig derangiert aus! «, neckte er mich.

» Sei bloß still! «, giftete ich ihn an.

Was er mit einem Lachen quittierte. Langsam hatte ich den Verdacht, dass das ein abgekartetes Spiel war. Und die Bestätigung sollte auch nicht lange auf sich warten lassen.

» Ich gratuliere Stefan! Deine Pia hat den Test bestanden, sie ist eine Sklavin! «, verkündete Veronica triumphierend.

Ging‘s nicht noch ein bisschen lauter. Ein Mann in der Reihe vor uns drehte sich um und schaute mich lüstern an. Am liebsten hätte ich dem Kerl den Mittelfinger gezeigt, doch aufgrund meiner Fäustlinge ging das natürlich nicht. Also vermied ich stattdessen den Blickkontakt. Erst jetzt begriff ich, was ich da tat. Ich zeigte das Verhalten einer unterwürfigen Sklavin. Diese Erkenntnis erschreckte mich, denn ich wollte es noch immer nicht wahrhaben. Weshalb ich mir selbst einredete, dass meine Reaktion alternativlos gewesen sei. Natürlich hätte ich ihm ein paar „nette“ Worte sagen können. Allerdings hätte ich damit noch mehr Aufmerksamkeit auf mich gezogen. Sofern das überhaupt möglich war.

» Freut mich zu hören! «, erwiderte Stefan mit einem fast unmerklichen Augenzwinkern.

Was zum Teufel lief da zwischen den beiden? Stefan flirtete Veronica in meinem Beisein an. Und die Domina schien nicht abgeneigt zu sein. Wurde ich hier zur Sklavin deklariert, damit die sich ungestört miteinander vergnügen konnten? Falls so der Plan lautete, dann hatten die sich geschnitten. Denn ich würde nicht einfach tatenlos dabei zuschauen. Es war Zeit wieder selbstbewusster aufzutreten.

» Hier stimmt doch irgendwas nicht. Kennt ihr euch schon länger? «, äußerte ich einen Verdacht.

Die beiden wechselten vielsagende Blicke, wodurch ich mich bestätigt fühlte. Und dann begann mein Freund zu erzählen.

» Du erinnerst dich sicher an unsere erste gemeinsame Nacht. Ich war betrunken gewesen und hatte nicht groß darüber nachgedacht, als ich dich ans Bett fesselte. Am nächsten Tag wurde mir aber klar, dass ich einen großen Fehler gemacht hatte. Sowas könnte man mir leicht als sexuellen Missbrauch auslegen, da du ja zu meiner Abteilung gehörst. Zum Glück hast du aber signalisiert, dass du es nicht so empfunden hast. Was eine große Erleichterung für mich war. Mir fiel schnell auf, dass du dir eine Beziehung mit mir vorstellen kannst. Und auch ich fühlte mich zu dir hingezogen. Allerdings war ich mir unsicher, ob das mit uns auf Dauer funktionieren könnte. Schließlich besitze ich ein paar spezielle sexuelle Vorlieben. Meine bisherigen Partnerschaften sind alle in der SM-Szene entstanden. Mit dir hingegen betrat ich absolutes Neuland, weshalb ich mir weiblichen Rat einholte. Veronica betreibt in Hamburg einen SM-Club, in dem ich früher Stammgast war. Wir kennen uns schon seit vielen Jahren und ich schätze ihre Meinung sehr. Sie hat mir geraten es langsam mit dir angehen zu lassen, damit ich dich nicht überfordere. Doch dann hat Yvonne mit dem Catsuit dazwischengefunkt, so dass du mit meinen dunkleren Fantasien konfrontiert wurdest. Es tut mir wirklich leid, dass das so gelaufen ist. «

Mein Freund legte eine kurze Pause ein, die Veronica dazu nutzte fortzufahren.

» Stefan hat mir so viel Gutes über dich berichtet, dass ich dich unbedingt kennenlernen wollte. Und als er von eurem Flug nach Miami erzählte, kam mir die Idee zu dieser kleinen Scharade. Wir wussten ja nicht, wie du auf eine befreundete Domina reagieren würdest. Nachdem ich dich jetzt aber etwas besser kenne, kann ich Master Dollomo nur beglückwünschen. Er hat einen richtig guten Fang mit dir gemacht. «

» Master Dollomo? «, fragte ich verwirrt.

» Ja, so hat sich Stefan bei uns im Club genannt. Er war dafür bekannt, niedliche kleine Püppchen aus seinen Sklavinnen zu machen. Deshalb überrascht es mich ja auch, dass er deine Transformation zur Nylon Doll rückgängig machen will. Das muss wahre Liebe sein! «, sinnierte sie.

Ich musste den Overflow an Informationen zuerst einmal verdauen. Mein Freund hatte also einen Fetisch für menschliche Püppchen. Mir war nicht klar, was ich davon halten sollte. Als erotisches Spiel im Schlafzimmer konnte ich mir sowas schon vorstellen. Aber was, wenn Stefan das irgendwann nicht mehr reichte? Vielleicht hatte er diese Yvonne ja abserviert, weil sie keine Puppe sein wollte. Doch dann kamen mir Zweifel an dieser Version. Wenn Stefans Aussage stimmte, dann musste sie in der SM-Szene unterwegs sein. Was mich vermuten ließ, dass sie auch von seinen Vorlieben wusste. Die Rivalin in eine Nylon Doll zu verwandeln, wäre dann aber sogar kontraproduktiv. Es brachte nichts über die Motive der Frau zu spekulieren. Sie war Geschichte und nur das war wichtig. Anders sah das allerdings bei Veronica aus. Obwohl sie meine Großmutter sein könnte, witterte ich eine Bedrohung durch sie. Denn im Vergleich zu ihr, fühlte ich mich minderwertig und klein. Mit der Domina konnte ich in keinster Weise konkurrieren.

» Habt ihr was miteinander? «, sprach ich meine tiefsitzende Angst aus.

» Nein da läuft nichts, wir sind einfach nur gute Freunde. Du dürftest bei Veronica ohnehin deutlich größere Chancen haben als ich! «, beruhigte mich Stefan lachend.

Sein Dementi nahm ich mit großer Erleichterung auf. Trotzdem würde ich weiter wachsam bleiben. Warum ich aber größere Chancen haben sollte, erschloss sich mir nicht wirklich. Doch dann fiel auch bei mir endlich der Groschen. Veronica war lesbisch. Richtig, sie hatte ja von 2 eigenen Sklavinnen erzählt.

» Sollte dein Meister so dumm sein sich anders zu orientieren, dann nehme ich dich mit Kusshand! «, stieg die Domina in seine Anspielung mit ein.

Das Besitzrecht an mir war hiermit wohl beansprucht. Wunderbar, von einem Leben im Harem einer Domina hatte ich schon immer geträumt. Dabei war mein Status als Sklavin überhaupt nicht geklärt. Denn dieser komische Test besagte doch gar nichts. Um ihn als Unsinn zu entlarven, stellte ich eine kritische Frage.

» Woher soll ein goldenes Ei eigentlich wissen, ob ich eine Sklavin bin? «

» Wie sollst du mich nennen? «, erwiderte Veronica streng.

» Herrin! «, schob ich sofort nach.

» Da hast du die Antwort. Dein Verhalten macht dich zu einer Sklavin. Ich habe dir Befehle gegeben und du hast sie ohne zu Hinterfragen befolgt. Das Ei dient lediglich unserer Unterhaltung. «

Jetzt war ich baff. Denn es war mir gar nicht in Sinn gekommen, dass dieses Ei für den Test irrelevant sein könnte. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich doch bestimmt anders reagiert. Verzweifelt suchte ich nach Gründen, weshalb ich nicht gegen ihre Anweisungen protestiert hatte. Leider wollten mir aber keine einfallen. Ich war tatsächlich eine Sklavin! Diese unangenehme Erkenntnis schockierte mich. Denn sie widersprach völlig meinem Selbstbildnis. Mein Schritt fand es hingegen geil, dass ich zum wahren Ich gefunden hatte. Auf einmal erwachte das Ei zum Leben. Das Pulsieren war nun sogar noch heftiger als vorhin beim Gehen.

» Oh mein Gott! Was ist das? «, fragte ich entsetzt.

» Ah, das Showprogramm beginnt! «, meinte Stefan grinsend.

» Ich habe dein Ei auf „Random“ eingestellt. Es wird dich in zufälligen Abständen fünf Minuten lang stimulieren. Deine Premiere hätte ich kaum besser timen können! «, erklärte Veronica zufrieden.

» Das ist doch nicht euer … aaaaaah … «


Fortsetzung folgt!
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