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  Eine böse Überraschung
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Dark Fangtasia
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Berlin


Nur weil es Licht gibt bedeutet dies nicht, dass wir die Dunkelheit meiden müssen.

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  RE: Eine böse Überraschung Datum:22.04.26 08:10 IP: gespeichert Moderator melden


Stefans Vorlieben werden ja immer deutlicher.
Mal sehen, was da noch kommt..
Hoffentlich ist Yvonnes Beteiligung nur von kurzer Dauer und Stefan steht ganz auf Pias Seite. Zu dritt kann ich mir die drei nicht so wirklich gut vorstellen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Aber bis Dienstag dauert es so lange...
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windelfohlen
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:22.04.26 21:55 IP: gespeichert Moderator melden


Oh man die Eifersucht kann ganz gefährlich werden. Da hat sich Yvonne ja schon ein wenig verplappert mit der Hinweis auf Gebrauchsanweisung.
Die ist auch mutig einfach so bei Pia und Stefan aufzutauchen.
Gespannt wie es weiter geht.
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IronFist
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BW




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  RE: Eine böse Überraschung Datum:24.04.26 19:45 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Dark Fangtasia,

die Entstehung einer Dreiecksbeziehung sehe ich ehrlich gesagt auch nicht.
Nur, wie wird man eine verrückte Stalkerin wieder los?

Wobei Yvonne ja noch nicht einmal das Hauptproblem ist.
Denn eigentlich geht es ja mehr um die Frage, wie man so einen Catsuit wieder loswird.

Wenn es nur jemanden geben würde, der die Antwort darauf kennt.


Hallo windelfohlen,

ich habe nicht den Eindruck, dass Yvonne sich verplappert hat.
Für mich sieht das nach einer bewussten Provokation aus.

Was sie mit der ganzen Aktion bezweckt, ist mir jedoch ein Rätsel.
Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Stefan auf diese Weise zurückgewinnen wird.

Aber wer bin ich schon, um das beurteilen zu können.


LG
Fist
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IronFist
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:28.04.26 19:29 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 4


» Also für dich ein allerletztes Mal zum Mitschreiben. Wir zwei werden weder heute, noch morgen oder irgendwann in der Zukunft jemals wieder zusammenkommen. Es ist vorbei und zwar endgültig. Solltest du mich oder Pia noch ein einziges Mal belästigen, dann werde ich rechtliche Schritte gegen dich einleiten. Und die Sache mit dem Catsuit wird auch noch Folgen haben, das verspreche ich dir. Ist die Message angekommen? «, erklärte er ernst.

» Aber … «

» Kein aber! HAST DU VERSTANDEN? «

Eingeschüchtert nickte Yvonne. In diesem Moment sah sie richtig jämmerlich aus. Ohne die unschöne Vorgeschichte hätte ich vielleicht sogar Mitleid mit ihr gehabt.

» Gut, dort ist der Ausgang! «, Stefan zeigte mit dem Finger auf die Tür.

Yvonne kämpfte sich zurück auf die Füße. Man konnte ihr ansehen, dass sie noch nicht aufgeben wollte. Doch Stefans strenger Blick unterdrückte jeden Widerspruch. Nur sehr zögerlich bewegte sie sich in Richtung Ausgang. Mein Freund blieb direkt hinter ihr und blockierte mit seinem Körper den Flur. Als Yvonne die Tür fast erreicht hatte, drehte sie sich noch einmal um.

» Offenbar hast du ein Sonnenbad genommen. Ich wünsch dir noch viel Spaß mit deinem Catsuit! «, erklärte sie mir gehässig.

Gefolgt von einem dämonischen Kichern. Diese Frau hatte wirklich einen an der Klatsche. Bevor ich etwas erwidern konnte, war sie auch schon verschwunden. Wie kam sie bloß darauf, dass ich diesen Catsuit Sonnenlicht ausgesetzt hätte? Ich war damit ja gar nicht außer Haus gewesen. Wahrscheinlich wollte sie mir einfach nur Angst machen. Doch dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, heute Morgen am Fenster. Wie hatte ich nur so sorglos sein können. Konnte man an dem Anzug etwa eine Veränderung sehen? Panisch sprang ich auf und eilte zum großen Spiegel im Schlafzimmer. Auf den ersten Blick konnte ich nichts erkennen. Also schnappte ich mir mein Handy und verglich das gestrige Foto mit dem Istzustand. Die Ärmel erschienen mir jetzt ein klein wenig länger, aber das konnte auch an der veränderten Position liegen.

» Ist alles in Ordnung? «, fragte Stefan verwirrt.

» Ich hab Mist gebaut. Draußen war es so schön winterlich, weshalb ich eine Weile am Fenster stand, um den Anblick zu genießen. Leider schien dabei die Sonne herein. Direkt nach dem Aufstehen habe ich einfach nicht an die Warnhinweise gedacht. Was mache ich denn jetzt? «

» Die Situation hat sich dadurch doch nicht groß verändert. Das Ziel bleibt immer noch das gleiche, wir müssen dich so schnell wie möglich aus dem Catsuit herausbekommen! «, versuchte er mich zu beruhigen.

» Und wie? «, schluchzte ich.

Mehr als eine tröstende Umarmung konnte mir Stefan im Moment leider nicht bieten. Dabei spürte ich deutlich sein noch immer steifes Glied. Wodurch mir bewusst wurde, wie geil ich schon wieder war. Was war nur los mit mir? Anscheinend beeinflusste der Anzug auch meine Libido. Es kam so wie es kommen musste. Wir landeten erneut zusammen im Bett. Und dieses Mal kam auch mein Liebster auf seine Kosten.

Die Wartezeit auf eine Antwort von Suzy war fast unerträglich. Vielleicht reagierte sie generell nicht auf die Zuschriften von irgendwelchen Unbekannten. Diese Möglichkeit machte mir Angst, weshalb ich sie besser schnell verdrängte. Sex war die wirksamste Ablenkung von meinen Sorgen. Denn der Anzug hielt mich in einem Zustand der Dauergeilheit. Allerdings wurde ich dabei von Stefan ein wenig ausgebremst.

» Gönn mir mal eine Pause! «, japste er.

Nie hätte ich gedacht, dass sich unsere Rollen komplett vertauschen könnten. Meine Lust war nahezu unersättlich. Wer weiß was ich alles Dummes angestellt hätte, wenn mir in der Situation ein anderer Mann begegnet wäre. Darüber wollte ich lieber nicht nachdenken, denn die Antwort würde mir nicht gefallen. Nach einer unruhigen Nacht mit Sex plus Selbstbefriedigung, wartete am nächsten Morgen eine weitere Überraschung auf mich.

» Der Anzug wächst! «, kreischte ich panisch.

» Er wächst? Wovon redest du? «, erwiderte Stefan verschlafen.

» Die Ärmel, sie reichen mir jetzt bis zum Handgelenk. Das war gestern noch nicht so! «

» Bist du dir da sicher? «, zweifelte mein Freund.

Ich holte mein Handy und zeigte ihm noch einmal das Foto, welches ich ihm geschickt hatte.

» Siehst du, da sind bestimmt 5 Zentimeter frei zwischen Ärmel und Handgelenk! «

» Auf dem Bild könnten die Ärmel ein Stück nach oben gerutscht sein! «, wandte er ein.

» Das habe ich auch zuerst geglaubt. Aber ich schwöre dir, dass die Ärmel gestern noch nicht bis zum Handgelenk gingen. «

» Seltsam. Passiert das nur an den Armen oder sind deine Beine auch betroffen? «, wollte er wissen.

Diese Frage hatte ich mir noch gar nicht gestellt. Hektisch blickte ich an mir herunter. Jetzt reichte mir der Catsuit bis zu den Knöcheln.

» Ganz sicher bin ich mir da nicht, aber ich glaube der Anzug war gestern auch dort unten kürzer! «, sagte ich.

» Oh Gott, passiert das etwa auch an meinem Hals? «, kam mir plötzlich eine böse Vorahnung.

Panisch rannte ich zum Spiegel. Da der Catsuit einen Ausschnitt besaß, war es dort noch nicht so gut sichtbar. Doch das Vergleichsfoto bewies eindeutig, dass der Anzug auch hier ein Stückchen zugelegt hatte.

» Ich will nicht zu einer Gesichtslosen werden! «, heulte ich.

Diese Erkenntnis hatte mich wie ein Keulenschlag getroffen. Würde ich bald so wie Suzy aussehen? Schon der Gedanke erschreckte mich. Dagegen musste ich sofort was unternehmen. Nur wusste ich leider nicht wie. Aus purer Verzweiflung lief ich Rillen in den nicht vorhandenen Teppich. Ich fühlte mich wie ein Tiger im Käfig, für den es keinerlei Entkommen gab. Das sinnlose Herumgerenne hatte vor allem einen Effekt. Ein stetig wachsendes Bedürfnis nach körperlicher Zuwendung, weil mich der Catsuit dabei stimulierte. Hörte das denn gar nicht mehr auf? So mussten sich Personen fühlen, die sexsüchtig waren. Um Stefan nicht kollabieren zu lassen, versuchte ich mich zu beherrschen. Was mir unglaublich schwer fiel.

Am Sonntagnachmittag traf dann endlich die lang ersehnte Antwort von Suzy ein. Sie versicherte mir ihr Mitgefühl und versprach nach besten Kräften zu helfen. Da sie selbst noch nie versucht habe ihre Transformation rückgängig zu machen, sei ihr Wissen zu diesem Thema jedoch begrenzt. Bei älteren Catsuits bestand angeblich die Möglichkeit eines Bads in Salzwasser. Durch die reduzierte Adhäsion ließe sich der Anzug dann ganz normal ausziehen. Diese simple Methode funktioniere allerdings nicht mehr bei den neueren Modellen. Es gäbe Gerüchte, dass diese Anzüge absichtlich verändert wurden, damit der Hersteller in den USA hohe Summen für die „Problemlösung“ verlangen konnte. Von der Firma sei allerdings nie bestätigt worden, dass so ein Rücktransformationsprozess existiere. Und Suzy sei auch kein Fall bekannt, in dem sowas erfolgreich durchgeführt worden war. Sie bedaure mir nicht mehr Informationen geben zu können. Falls ich aber noch andere Fragen hätte, dann dürfte ich mich jederzeit an sie wenden.

Wut stieg in mir auf. Ich hatte keinen Zweifel, dass diese Gerüchte einen wahren Hintergrund hatten. Bestimmt war die Modifizierung der Catsuits auf dem Mist von diesem Michael Dunford gewachsen. Womöglich hielt er sich zuhause einen ganzen Harem voller Nylon Dolls. Sollte ich diesem Arschloch jemals über den Weg laufen, dann würde ich ihn umbringen. Es war unwahrscheinlich, dass es sich bei meinem Catsuit um ein älteres Modell handelte. Nichtsdestotrotz musste ich die beschriebene Methode natürlich ausprobieren. Entgegen den Erwartungen könnte mir das Glück ja auch hold sein. Also eilte ich ins Bad, um warmes Wasser einlaufen zu lassen. Danach suchte ich in der Küche nach dem Speisesalz. Die Packung war noch etwa dreiviertelvoll und ich kippte sie komplett in die Wanne. Getreu dem Motto, dass mehr auch mehr hilft.

Wie zu erwarten, war mir nicht zu helfen. Zumindest nicht auf diese Weise. Außer einer angenehmen Entspannung kam nichts dabei heraus. Welche mir auch nicht lange erhalten bleiben sollte. Denn der trocknende Catsuit verursachte bei mir erotische Schockwellen, die sich pulsierend durch den Körper ausbreiteten. Lüstern fiel ich über Stefan her, der sich meinem Angriff kaum erwehren konnte. Nicht, dass er es wirklich versucht hätte. Doch meine animalischen Triebe hätten ihn bestimmt auch dann überwältigt.

» Du bringst mich noch um! «, hechelte er einen gemeinsamen Orgasmus später.

Das wollte ich natürlich nicht, weshalb ich mein unersättliches Verlangen zügelte. Aufgegeilt bis zum Anschlag stieg ich aus dem Bett und ging auf die Toilette. Wo ich mir eine zweite Erleichterung selbst verschaffte. Ich verhielt mich tatsächlich wie eine Süchtige, denn meine Gedanken drehten sich fast nur noch um Sex. So konnte das nicht weitergehen.

» Und was machen wir jetzt? «, fragte ich, als ich wieder halbwegs zu Verstand gekommen war.

» Wir schreiben natürlich die Firma in den USA an! «, lautete seine Antwort.

» Meinst du wirklich das bringt was? «, erwiderte ich skeptisch.

» Das weiß ich nicht. Zu verlieren haben wir aber auch nichts. Oder hast du eine bessere Idee? «

Natürlich hatte ich die nicht, woher auch? Also suchte ich auf der Homepage des Unternehmens nach einer Mailadresse, an die ich mein Anliegen schicken konnte. Was schwieriger war als erwartet, denn zu dem Großkonzern „Trust“ gehörten gleich zwei Firmen, welche Catsuits herstellten. Da gab es eine „CatS inc.“ und eine „Cat-Meow inc.“. Worin bestand hier der Unterschied? Verwirrt durchforstete ich deren Webseiten, doch beide Firmen schienen nahezu identische Produkte anzubieten. Allerdings konnten die Zielgruppen kaum unterschiedlicher sein. CatS richtete sich an den Normalverbraucher, während die Klientel von Cat-Meow eine eindeutige SM Orientierung besaß. Ein Bild unter der Rubrik Kundenfotos verdeutlichte dies sehr gut. Darauf abgelichtet waren ein Mann, eine junge Frau im Catsuit, sowie eine süße graue Katze. Die zugehörige Bildunterschrift lautete Cat-Me-Ow(ner). Nettes Wortspiel mit dem Firmennamen!

Da mein Problem von der spezielleren Sorte war, entschied ich mich dazu Cat-Meow anzuschreiben. Während der Suche nach einem passenden Ansprechpartner stolperte ich über ein Foto von Michael Dunford. Sofort kochte meine Wut wieder hoch. Wodurch die wenig später formulierte Mail einen ziemlich aggressiven Unterton bekam. Stefan wies darauf hin, dass es wahrscheinlich besser wäre demütig als Bittsteller aufzutreten. Schließlich sei diese Firma unsere letzte Hoffnung. Natürlich hatte er damit recht. Also schluckte ich meinen Ärger hinunter und änderte den Text entsprechend. Und da ich schon am Mailschreiben war, verschickte ich hinterher gleich noch eine zweite an Suzy. Vielleicht kannte sie ja eine Methode, wie ich wenigstens das Wachstum meines Anzugs stoppen konnte. Denn damit wäre mir ja auch schon etwas geholfen.

Eigentlich wollte ich am Montag gar nicht ins Büro gehen, aber Stefan überredete mich dazu. Er wolle ein Auge auf mich haben, damit ich keine Dummheiten machte. Jetzt war es also schon so weit, dass man auf mich aufpassen musste. Einerseits war ich froh, dass sich mein Freund um mich kümmerte. Gleichzeitig widersprach es aber auch meinem Selbstverständnis als emanzipierter Frau. Der Anzug bedeckte inzwischen bereits die Hälfte meiner Handflächen. Das sah ein wenig so aus, als würde ich fingerlose Handschuhe tragen. Also würde ich bei Nachfragen kalte Hände vorgeben. Ein Pullover mit hohem Kragen und eine lange Hose verdeckten meine restlichen kritischen Körperstellen. Sabine, die Kollegin die mir direkt gegenüber saß, schaute zwar etwas komisch, aber sie sagte nichts zu meinen neuen „Handschuhen“. Beim Arbeiten stellte sich jedoch schnell heraus, dass ich mich weniger um andere Leute sorgen sollte. Denn das eigentliche Problem lag bei mir. Es fiel mir unglaublich schwer, mich länger zu konzentrieren. Ständig schweiften meine Gedanken in eine erotische Richtung ab. Ich erwischte mich sogar dabei, wie ich lüstern auf den knackigen Hintern unseres Praktikanten starrte. Hoffentlich hatte das sonst keiner bemerkt. In der Folge spielte mein Kopfkino völlig verrückt. Ohne es zu wollen, stellte ich mir vor den jungen Mann zu vernaschen. Sofort schämte ich mich für meinen Wunsch zum Fremdgehen. Zeitgleich flossen in meinem Schritt jedoch die Säfte in Strömen. Um nicht auf eine richtig dumme Idee zu kommen, ging ich zum Masturbieren auf die Toilette. Doch auch dort musste ich mich beherrschen, obwohl ich meine überbordende Lust am liebsten laut herausgebrüllt hätte. Als ich hinterher erleichtert zu meinem Platz zurückkehrte, fühlte ich mich beschämt. Was war nur aus mir geworden?

Damit sowas nicht nochmal passierte, versuchte ich mich ganz auf den Bildschirm zu fokussieren. So einigermaßen funktionierte das auch und es gelang mir sogar etwas Arbeit zu erledigen. Kurz nach 13 Uhr hatte ich jedoch mein zweites Schlüsselerlebnis. Noemi kam hereingeschneit und zeigte uns, was sie in der Mittagspause erworben hatte. Sie war eine richtige Frohnatur und teilte nur zu gerne ihr Privatleben. Ihr Freund war Soldat und kehrte von einem längeren Auslandseinsatz zurück. Deshalb hatte sie sich für das ersehnte Wiedersehen ein paar sexy Dessous gekauft. Eigentlich hätte nur noch gefehlt, dass sie uns diese auch vorführte. So weit ging Noemi natürlich nicht, aber in meinem Hirn verselbständigte sich der Gedanke. Eine Unterwäschemodenschau lief plötzlich vor meinem geistigen Auge ab. Direkt hier im Büro und mit mir als sexy Model. Bisher hatte ich noch nie exhibitionistische Neigungen gehabt. Trotzdem geilte mich diese Vorstellung auf. Verzweifelt bemühte ich mich normal weiterzuarbeiten. Die völlig ausgeflippte Idee ließ sich in meinem Kopf aber nicht mehr einfangen. Irgendwie hatte ich das starke Bedürfnis mich auszuziehen, um den Kollegen meinen heißen Catsuit zu präsentieren. War ich noch ganz bei Trost? Es gab nur eine Methode den Supergau zu verhindern, ich musste einen weiteren Ausflug zur Toilette machen. Dieses Mal war ich dort so beschäftigt, dass ich meine Umgebung gar nicht mehr wahrnahm.

» Ist alles in Ordnung da drin? «, hörte ich eine Stimme von außerhalb der Kabine sagen.

» Ja … ja … alles Ok! «, stammelte ich.


Fortsetzung folgt!
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MartinII
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Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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  RE: Eine böse Überraschung Datum:29.04.26 14:45 IP: gespeichert Moderator melden


Bin gespannt, wie es weitergeht. Für mich wäre eine Frau in einem permanenten Catsuit der Traum. Wie gehen eigentlich die Ernährung und die Ausscheidungen, wenn der Catsuit komplett ist? Oder habe ich das überlesen?
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Dark Fangtasia
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:29.04.26 23:24 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder ein sehr schönes Kapitel.

Auch ich bin gespannt, wie weit der Anzug noch wächst.
Und ob er Pia einfach nur immer weiter einschließt, oder ob er noch die ein oder andere Gemeinheit auf Lager hat...
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plit
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:30.04.26 22:36 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

Zitat
Hallo plit,

du bist ganz schön gemein.


Wenn du das sagst, vertraue ich deinem Urteil. Schließlich bist du Experte auf diesem Gebiet, wenn ich an den einen oder anderen Cliffhanger denke.

Welch unangenehme Situation für Pia. Jetzt läuft sie auch noch Gefahr, die Vorurteile ihr gegenüber zu bestätigen.

Beste Grüße
Plit
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IronFist
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:02.05.26 19:18 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo MartinII,

du stellst da eine sehr gute Frage.

Ich habe so einen Catsuit noch nie in natura gesehen, von daher kenne ich mich damit auch nicht aus.
Vielleicht werden Körperöffnungen ja vom Wachstum ausgespart. Aber frag mich bitte nicht, wie das technisch funktionieren soll!


Hallo Dark Fangtasia,

freut mich, dass es dir gefallen hat.

Glaubst du etwa, dass noch weitere Warnhinweise auftauchen?
So ein Zettel hat ja auch eine Rückseite ...


Hallo plit,

in Sachen Gemeinheiten bin ich vielleicht auch nicht völlig unschuldig. Touche!

Bisher hat sich aber noch keine meiner Protagonistinnen darüber beschwert.
Und ihr Leser ebenfalls nicht!

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, welche Vorurteile du meinst.
Dass sich Pia hochschlafen möchte?


LG
Fist
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MartinII
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Versklavung einer Frau geht nur freiwillig.

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  RE: Eine böse Überraschung Datum:03.05.26 12:27 IP: gespeichert Moderator melden


[quote]Hallo MartinII,

du stellst da eine sehr gute Frage.

Ich habe so einen Catsuit noch nie in natura gesehen, von daher kenne ich mich damit auch nicht aus.
Vielleicht werden Körperöffnungen ja vom Wachstum ausgespart. Aber frag mich bitte nicht, wie das technisch funktionieren soll!


Ist ja leider sowieso nur eine Fantasie - da könnte der Catsuit schon so "programmiert" sein, dass er Poloch und Mund offen lässt. Urin könnte ja durch das Material durchdringen, aber aus ästhetischen und hygienischen Gründen wäre da vielleicht auch eine kleine Öffnung sinnvoll.
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IronFist
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:05.05.26 18:39 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo MartinII,

Pia ist offenbar zur Geisel von moderner Technik geworden.
Nicht nur sprichwörtlich, sondern ganz real.

Wie sieht dann wohl das Lösegeld aus?


LG
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IronFist
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:05.05.26 19:10 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 5


Die unerwartete Frage hatte mich richtig erschreckt. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass jemand hereingekommen war. Mein Stöhnen war offenbar so laut gewesen, dass sich eine Kollegin Sorgen gemacht hatte. Mit rasendem Puls versuchte ich mich so ruhig wie möglich zu verhalten. Die andere Person brauchte jedoch unendlich lange für ihr Geschäft. Wodurch meine Frustration immer weiter wuchs. Lauschte sie vielleicht was ich tat? Irgendwann hielt ich die Warterei einfach nicht mehr aus. Wie von selbst fanden meine Hände den Weg zurück in den Schritt.

» Haaah! «, entwich meinen Lippen.

Das hatte sie bestimmt gehört. Auf sowas konnte ich aber keine Rücksicht mehr nehmen, denn ich brauchte einen Orgasmus. Und zwar sofort! Also verstärkte ich mein Fingerspiel, wodurch sich auch mein Geräuschpegel erhöhte. Was mir inzwischen aber völlig egal war.

» Viel Spaß noch! «, sagte die Stimme irgendwann amüsiert.

Danach öffnete sich eine Kabinentür. Meine Zuhörerin wusch sich die Hände und war wenig später verschwunden. Endlich war ich wieder alleine. Jetzt gab es kein Halten mehr und ich überschritt in kürzester Zeit die Schwelle zur Glückseligkeit. Hinterher spürte ich eine tiefe Zufriedenheit. Ich fühlte mich aber auch ein wenig ausgelaugt. Während ich vor dem Spiegel meine Frisur wieder in Ordnung brachte, fragte ich mich, wer das wohl gewesen war. Es hatte nach Noemi geklungen, ganz sicher war ich mir aber nicht. Hoffentlich hatte sie das nicht schon rumerzählt. Auf dem Weg zurück zu meinem Schreibtisch hatte ich das Gefühl, als würden mich alle anstarren. Wahrscheinlich war das aber nur Einbildung. Noemis breites Grinsen bestätigte, dass ich mit meiner Vermutung richtig gelegen hatte. Im Vorbeigehen legte ich einen Finger auf meine Lippen, was sie mit einem fast unmerklichen Nicken bestätigte. Jetzt hatte sie etwas gut bei mir.

Kurz vor Feierabend erreichte mich die Antwort von Suzy. Hoffnungsvoll öffnete ich ihre Mail. Von einem wachsenden Catsuit habe sie noch nie gehört, das müsse etwas völlig Neues sein. Nun war sie es, die Fragen stellte. In welchem Tempo wachse der Anzug und wie fühle sich das an? Und ob ich ihr vielleicht ein Bild davon schicken könnte. Deprimiert schloss ich meinen privaten E-Mail Account. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Anstatt besser fühlte ich mich jetzt sogar noch schlechter. Hatte mir diese Yvonne etwa einen Catsuit Prototypen geschickt und mich als Versuchskaninchen benutzt? Das machte irgendwie keinen Sinn, denn ich bezweifelte, dass sie an sowas überhaupt herankommen konnte. Blieb eigentlich nur noch die Möglichkeit, dass diese CatS GmbH beim Versand einen Fehler gemacht hatte. Und ausgerechnet ich „Glückspilz“ hatte das High-Tech Produkt bekommen müssen. Verdammte Scheiße noch mal!

Nach Dienstschluss fuhren wir mit meinem Auto zu Stefan. Während der Fahrt überlegte ich, ob ich Suzy wirklich ein intimes Foto von mir schicken sollte. Ich glaubte zwar nicht, dass sie böse Absichten verfolgte. Trotzdem war sie aber doch eine Fremde. Mein Freund war richtig gut gelaunt. Unterwegs erzählte er, dass er als Nachfolger des Standortleiters vorgesehen war, sobald dieser am Jahresende in Rente ging. Das war ein wirklich großer Karrieresprung. Aufgrund meiner prekären Lage konnte ich mich jedoch nicht richtig für ihn freuen.

» Gratuliere! «, war alles was ich dazu sagte.

» Danke! Und mach dir keine Sorgen, aus dem Catsuit kriegen wir dich schon irgendwie raus. «

Deshalb liebte ich ihn. Auch in einem Moment des persönlichen Triumphs dachte er an mich. Nach einem gemeinsamen Abendessen schoss ich für Suzy ein paar Fotos. Denn irgendwie hatte ich das Gefühl in ihrer Schuld zu stehen, welche ich auf diese Weise begleichen wollte. Allerdings ohne dass mein Gesicht darauf erkennbar war. In der folgenden Nacht schlief ich extrem schlecht. Die Ursache war jedoch nicht der unvermeidliche Sex, sondern weil meine Gedanken Kreise drehten. Was machte ich, wenn die Firma in den USA nicht antwortete? Oder sie behauptete, eine Rücktransformation sei nicht möglich? Natürlich könnte ich die vor Gericht zerren, trotzdem wäre ich zu einem dauerhaften Leben als Nylon Doll verurteilt. Eine Aussicht, bei der mir schauderte. Gleichzeitig erschien sie mir auf eine bizarre Art aber auch attraktiv. Dieser offensichtliche Widerspruch machte mir Angst. Wünschte ich mir unterbewusst so ein Püppchen zu sein? Mein Verstand sagte nein, doch ich befürchtete, dass er sich irren könnte.

Über Nacht war der Anzug erwartungsgemäß weiter gewachsen. Nur die letzten Fingerglieder waren jetzt noch unbedeckt. Überraschend war jedoch, dass sich meine Finger nicht mehr spreizen ließen. Das sah aus wie bei einem Fausthandschuh. So konnte ich doch niemals tippen. Am Tag zuvor wollte ich noch Blau machen, nun war ich tatsächlich arbeitsunfähig. Die Erkenntnis im Job zukünftig nutzlos zu sein, deprimierte mich. Stefan versuchte zwar mich wieder aufzubauen, aber seine Bemühungen blieben vergeblich. Denn ich hatte den Blues und ertrank im Selbstmitleid. Aus Sorge, dass ich mir etwas antun könnte, blieb auch er am Dienstag zuhause. Seine Angst war natürlich unbegründet, denn für einen Selbstmord war ich viel zu feige. Ich schätzte allerdings sehr, dass er immer für mich da war. Trotz der Trübsal war ich jedoch spitz wie Nachbars Lumpi, weil der Catsuit meine Libido befeuerte. Und so wurde aus einem normalen Werktag ein Tag voller sexueller Ausschweifungen. Während einer kurzen Verschnaufpause untersuchte ich meinen Anzug etwas genauer. Am Kragen schien das Wachstum langsamer voranzuschreiten, denn zum Glück reichte der Catsuit dort erst bis zum Halsansatz. Bisher konnte man das unter der Kleidung verstecken, aber wie lange noch? An den Füßen war der Fortschritt ähnlich wie bei den Händen. Nur meine Zehen schauten jetzt noch heraus. Mir fiel jedoch auf, dass das Material unterhalb der Ferse etwas fester zu sein schien. Vielleicht war das eine notwendige Anpassung, damit man das dünne Gewebe nicht einfach durchlief.

Am Mittwoch ging Stefan wieder ins Büro, da ich ihn überzeugen konnte, dass ich keine Dummheiten machen würde. Kurze Zeit später verfluchte ich jedoch schon meine Überredungskünste, denn nun musste ich auf schnöde Selbstbefriedigung zurückgreifen. Meine Hände und Füße waren inzwischen komplett zugewachsen. Fasziniert begutachtete ich meinen schwarzen Körper im Spiegel. Es sah fast so aus, als wäre meine Taille schmaler geworden. Der Catsuit lag an dieser Stelle extrem eng an und wirkte wie eine Korsage. Das sah richtig gut aus. Vom eigenen Anblick berauscht, wanderten meine Finger wie von selbst zum Schritt. Und es dauerte auch nicht lange, bis ich mich im ersten Höhepunkt wandte. Weitere sollten im Verlauf des Tages folgen. Die dumme Firma hatte bislang nicht reagiert. Stattdessen erhielt ich am Nachmittag eine äußerst dubiose Mail aus den USA. Ein gewisser Steve Miller behauptete von meiner Notlage gehört zu haben und er böte mir seine Hilfe an. Angeblich hätte er eine Methode entwickelt, mit der sich so ein Catsuit wieder „ausziehen“ lasse. Warum stand das Ausziehen in Anführungszeichen? Und wer war dieser Kerl überhaupt, gehörte der zu Cat-Meow? Es machte für mich nicht den Eindruck, als würde er im Auftrag dieser Firma schreiben. Weshalb ich sofort einen Betrüger vermutete. Stellte sich dann aber die Frage, woher er von meinem Problem wusste. Ich versuchte im Internet mehr über den Mann herauszufinden. Was eine ziemlich mühsame Angelegenheit war, da ich ja nur mit den Mittelfingern tippen konnte. Ständig erwischte ich mehr als eine Taste. Zudem war auch der Allerweltsname nicht gerade hilfreich. Sofern Steve Miller überhaupt sein richtiger Name war. Meine Recherche blieb am Ende ergebnislos. Also leitete ich die Mail an Stefan weiter und rief ihn kurz darauf an.

» Schau dir mal die Mail an, die ich dir gerade geschickt habe! «, erklärte ich.

» Hmm .. merkwürdig! «, lautete sein erster Kommentar.

» Was hältst du davon? Riecht für mich verdächtig nach einem Hochstapler! «

» Gut möglich. Hast du mal im Internet nach dem Kerl gesucht? «, wollte Stefan wissen.

» Klar, ich konnte aber nichts zu ihm finden. Für mich sieht das jedenfalls nicht nach einer Mail von Cat-Meow aus. «

» Stimmt, aber … «, zögerte er plötzlich.

» Was aber? «

» Nun … ich könnte mir vorstellen, dass er sich ganz bewusst nicht als Mitarbeiter von Cat-Meow zu erkennen gibt. Diese Firma wird doch bestimmt regelmäßig verklagt. Und wenn dieser Steve Miller in offizieller Funktion agieren würde, dann könnte das wie ein Schuldeingeständnis aussehen. «

» Du bist also der Meinung, dass er zu Cat-Meow gehört? «, fragte ich etwas ungläubig.

» Nein! Ich wollte damit nur sagen, dass es auch diese Möglichkeit geben könnte. «

Natürlich war das möglich, auch wenn ich es für eher unwahrscheinlich hielt. Andererseits würde dies jedoch erklären, woher dieser Steve von meiner Notlage wusste.

» Und was machen wir jetzt? «, fragte ich ratlos.

» Vielleicht stellen wir Steve zuerst mal ein paar Fragen. Zum Beispiel nach seinem Background oder welche Referenzen er vorzuweisen hat. Sowas in der Art. Mal schauen ob er glaubwürdig antworten kann! «, schlug Stefan vor.

Während ich überlegte was ich dem Mann schreiben wollte, fiel mir eine Ungereimtheit auf. Seine Mail war in grammatikalisch einwandfreiem Deutsch verfasst. Was mir sofort verdächtig vorkam, da Amerikaner ja nicht unbedingt für ihre Fremdsprachkenntnisse berühmt waren. Natürlich gab es die Möglichkeit, dass hier ein gutes Übersetzungsprogramm benutzt wurde. Oder eine andere Person den Text formuliert hatte. Mir erschien es jedoch wahrscheinlicher, dass dieser Steve hinter einem deutschen Rechner saß und in Wirklichkeit Anton hieß. Nichtsdestotrotz versuchte ich bei meiner Antwort sachlich zu bleiben.

Sehr geehrter Herr Miller,

ich möchte Ihnen für ihr Angebot sehr herzlich danken. Um eine Entscheidung treffen zu können, bräuchte ich jedoch detailliertere Informationen. In Ihrer Mail haben Sie von einer selbst entwickelten Methode zum „Ausziehen“ geschrieben. Mir ist unklar, was ich mir darunter vorstellen muss. Handelt es sich um eine kurze Prozedur oder steckt da ein komplizierter längerer Prozess dahinter? Es wäre nett, wenn Sie das etwas genauer erläutern könnten. Außerdem würde mich noch interessieren, ob Sie diese Methode schon erfolgreich angewendet haben und ob es Belege dafür gibt.

Da dies eine ziemlich heikle Angelegenheit für mich ist, würde ich es begrüßen, wenn ich auch etwas mehr über ihre Person erfahren könnte. Ihre Kenntnis meines Problems lässt darauf schließen, dass Sie für Cat-Meow arbeiten. In welcher Funktion sind Sie dort tätig und was verlangt ihr Unternehmen für die angebotene Hilfe?

Ich würde mich freuen zeitnah von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Pia Gerstlauer


Den Satz mit Cat-Meow hatte ich ganz bewusst als Test mit aufgenommen. Ein Betrüger würde sicher bestätigen, dass er für diese Firma arbeitete. Sollte Stefan jedoch mit seiner Vermutung recht haben, dann würde es stattdessen verneint werden. Wodurch dann automatisch eine gute Erklärung für das Wissen von meinem Problem fällig wäre. Ich erwartete die erste Variante inklusive einer sehr hohen Geldforderung, welche natürlich im Voraus zu bezahlen war. Aber vielleicht würde ich ja überrascht werden.

Für das Schreiben dieser kurzen Mail hatte ich über eine Stunde benötigt. Hauptsächlich weil ich den Text mehrfach umformuliert hatte. Aber auch die ständigen Tippfehler hatten mich so einiges an Zeit gekostet. Im Büro war ich stets eine der schnellsten beim Tippen gewesen. Jetzt stellte ich mich an wie eine blutige Anfängerin. Es nervte mich ungemein, dass ich dieser Fähigkeit beraubt worden war, denn ich gehörte zur ungeduldigen Sorte Mensch. Die größten Schwierigkeiten bereiteten mir jedoch weiter die sexuellen Gelüste, welche zu einem ständigen Begleiter geworden waren. Dadurch wurde mein Hirn so stark vernebelt, dass ich sogar kurz überlegt hatte, die Mail erst gar nicht abzuschicken.

» Du möchtest eine Nylon Doll sein! «, hatte mir eine verführerische Stimme suggeriert.

Zum Glück besaß ich noch genug Verstand, um der Einflüsterung zu widerstehen. Allerdings fürchtete ich, dass sich das ändern könnte. Eine dauerhafte Existenz als Püppchen war eine saudumme Idee, welche mir aber gleichzeitig attraktiv erschien. Sollte das Pendel irgendwann in die andere Richtung ausschlagen, dann wäre ich geliefert. Vielleicht sollte Stefan besser die Entscheidungen treffen, wenn ich zu rationalen Schlüssen nicht mehr fähig war. Andererseits hatte er zugegeben, dass ihn das Foto von Suzy anturnte. Also stand mein Freund auf Nylon Dolls. Ich könnte seine Fantasien wahr werden lassen. STOPP! Um der Feedbackschleife ins Verderben zu entkommen, fing ich an unser Abendessen zu kochen. Dies brachte mich erst einmal auf andere Gedanken. Ein Messer zu benutzen, war mit den Fausthandschuhen gar nicht so einfach. Als ich unverhofft abrutschte stellte sich jedoch heraus, dass so ein Catsuit vor Schnittverletzungen schützte. Wenigstens etwas Positives.

Am Donnerstagmorgen staunte ich vor dem Spiegel nicht schlecht. Denn ich besaß nun eine richtige Wespentaille. Fasziniert strich ich mit den Händen über meine schmale Körpermitte. Wodurch sich prompt meine Nippel aufrichteten. Ein Korsett zu tragen wäre mir niemals in den Sinn gekommen. Aber ich musste zugeben, dass meine jetzige Silhouette extrem heiß aussah. Wie eine kleine Ballerina drehte ich Pirouetten, um meinen Anblick von allen Seiten genießen zu können. Dabei fiel mir etwas Merkwürdiges auf. Unter den Fersen hatte sich das Material weiter verdickt, wodurch meine Füße leicht angehoben wurden. Bildeten sich da etwa Absätze? Ein Catsuit mit integrierten Schuhen, wie cool war das denn bitte. Erst als ich intensiver darüber nachdachte, begriff ich was das bedeutete. Sollte dieser Anzug stetig weiterwachsen, dann würde ich irgendwann High Heels tragen. Was wenn diese zu hoch für mich wurden? Ausziehen war keine Option, also müsste ich dann auf allen Vieren herumkriechen. Mit Schrecken dachte ich an das Foto von Michael Dunford. Es fehlte dann nur noch die Leine und schon mutierte ich zum menschlichen Hündchen. Bei dem Gedanken wurde mir richtig mulmig zumute. Hoffentlich antwortete dieser Steve Miller bald, denn so ein Schicksal wollte ich nun wirklich nicht erleiden. Als ich wenig später meinen Posteingang checkte, stellte ich erfreut fest, dass mitten in der Nacht eine Mail aus Amerika eingetroffen war. Hektisch öffnete ich die Nachricht.


Fortsetzung folgt!
Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Skandal um Lara
Eine böse Überraschung
Und zwei Gedichte von mir:
Party
My beautiful Queen
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  RE: Eine böse Überraschung Datum:05.05.26 19:52 IP: gespeichert Moderator melden


Oh schöne Fortsetzung,
*schnippst mit Finger und hofft es ist schon wieder nächsten Dienstag, Mist nicht geklappt*

Jetzt bin ich gespannt was Miller für eine Antwort liefert.
Du macht es echt spannend, freue mich auf jedenfalls wie es weitergeht.
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