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  Kreuzfahrt ins Glück?
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IronFist
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BW




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  Kreuzfahrt ins Glück? Datum:20.11.18 19:04 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 1


Früh am Morgen saß ich nun hier in der Abflughalle des Flughafens von Frankfurt und dachte über die vergangene Woche nach. Ich hatte meinen Freund Bernd in Flagranti mit einer anderen in unserem Bett erwischt. Natürlich hatte ich ihn daraufhin umgehend aus unserer Wohnung geworfen und die Beziehung sofort beendet. Es war die richtige Entscheidung gewesen, aber ich fühlte mich trotzdem furchtbar und ich vermisste diesen Mistkerl. Eigentlich hatten wir vorgehabt gemeinsam eine zweiwöchige Karibik Kreuzfahrt zu machen, aber das hatte sich jetzt natürlich erledigt. Bernd hatte diese Reise gebucht und bezahlt, die Tickets dazu waren allerdings bei mir. Um es ihm heimzuzahlen, beschloss ich diese Reise selbst zu machen und ich hatte mir geschworen, dass er keinen Cent von mir zurückbekommen würde. Meine beste Freundin Heike würde für ihn einspringen und mich auf dieser Reise begleiten. Dummerweise hatte sie aber noch einen Wochenenddienst im Krankenhaus, den sie so kurzfristig nicht mehr verschieben konnte. Deshalb würde sie erst drei Tage später auf das Schiff kommen.

» Achtung bitte! Alle Passagiere, gebucht auf Air Eagle, Flug AE216 nach Santo Domingo, werden zum Flugsteig B42 gebeten. «

Das war mein Flug und ich spürte, wie schlagartig meine Anspannung stieg. Ich hatte zwar keine Flugangst, aber ich habe mich in Flugzeugen auch noch nie so richtig wohl gefühlt. Zudem musste ich völlig alleine fliegen und ich war auch noch nie zuvor auf so einem langen Flug gewesen. Über 11 Stunden würde dieser Flug dauern. Auf dem Weg zum Flugsteig machte ich noch einen kurzen Zwischenstopp an der Toilette. Jedenfalls dachte ich, dass es nur ein kurzer Zwischenstopp werden würde. Als ich jedoch meine Kabine verlassen wollte, hatte ich plötzlich den Türgriff in der Hand. Minutenlang versuchte ich den Griff wieder an seinen Platz zu befördern, aber leider vergeblich. Da hörte ich plötzlich Schritte im Waschraum.

» Hallo! Können sie mir bitte helfen? Der Türgriff ist abgefallen und ich komme hier nicht mehr raus. «

» Sprechen sie mit mir? «, hörte ich ein weibliche Stimme.

» Ja! Bitte helfen sie mir die Tür zu öffnen! «

Die Schritte kamen näher und dann ruckelte die Klotür. Aber sie öffnete sich leider noch immer nicht. Genau wie ich zuvor, versuchte auch diese Frau eine Zeit lang vergeblich die Tür zu öffnen. Irgendwann gab sie schließlich auf und versprach Hilfe zu holen. Ich wurde langsam nervös, denn jetzt saß ich hier schon 20 Minuten fest. Hoffentlich würde ich meinen Flug nicht verpassen. Etwa 5 Minuten später hörte ich erneut Schritte. Diesmal schienen es mehrere Personen zu sein.

» Keine Sorge, das haben wir gleich! «, raunte mir eine tiefe Stimme zu.

Und tatsächlich, keine 30 Sekunden später war die Tür offen. Ein Mann in einem Overall lächelte mich breit an. Er schien hier sowas wie der Hausmeister zu sein. Verzeihung, seine Stellung nannte sich offiziell bestimmt Facility Manager. Neben ihm stand eine Frau in mittlerem Alter, vermutlich die, mit der ich zuvor gesprochen hatte.

» Achtung bitte! Dies ist der letzte Aufruf für den Air Eagle Flug AE216 nach Santo Domingo. Frau Sabine Müller wird gebeten sich umgehend zu Flugsteig B42 zu begeben. «

Oh verdammt! Ich bedankte mich bei meinen beiden Rettern und hastete eilig in Richtung Flugsteig. Gerade noch rechtzeitig kam ich am Flieger an. Ich war die letzte gewesen, denn direkt hinter mir wurden die Türen des Flugzeugs geschlossen. So stressig hatte ich mir den Abflug jedenfalls nicht vorgestellt. Um zu meinem Fensterplatz zu gelangen mussten zwei Männer extra noch einmal aufstehen. Einer der beiden grummelte irgendwas Unverständliches vor sich hin. Vermutlich hatte ich mich bei ihm schon unbeliebt gemacht. Der gesamte Flug verlief relativ ereignislos. Ich schaute einen alten Film mit Mister Bean und es gelang mir sogar ein paar Stunden zu schlafen. Vermutlich war das der kurzen Nacht geschuldet und weil ich aus lauter Vorfreude nicht hatte einschlafen können. Als wir im Landeanflug auf Santo Domingo waren, war ich aufgeregt wie ein junges Mädchen. Ich freute mich auf Sonne, Meer, gutes Essen und vielleicht auch einen kleinen Urlaubsflirt. In dieser Beziehung war ich nun ja völlig ungebunden.

So viel Pech ich auch beim Abflug gehabt hatte, hier bei der Ankunft schien mir das Glück hold zu sein. Mein Koffer war der zweite, der auf dem Gepäckband erschien. Sehr schön, dann hatte ich im Bus zum Schiff bestimmt die freie Sitzplatzwahl. In der Ankunftshalle wartete schon eine ganze Meute von Reiseleitern, die alle ein Schild mit den Namen ihrer Veranstalter hochhielten. Oh verdammt, wie hieß mein Veranstalter noch mal? Ich kramte in meiner Handtasche um nach den Unterlagen zu suchen. Da fiel mir etwas abseits ein Mann in einer dunkelblauen Uniform auf. Er hielt ein Schild mit „Senora Muller“ in die Luft. Ob der mich meinte? Mein Nachname war alles andere als selten und es war durchaus möglich, dass noch eine andere Frau Müller auf diesem Flug gewesen war. Ich ging zu ihm rüber.

» Suchen sie vielleicht mich? Sabine Müller? «, fragte ich den Mann.

Als Antwort bekam ich einen spanischen Wortschwall, der mich geradezu überwältigte. Ich hatte absolut nichts verstanden, vermutete aber, dass er mich soeben begrüßt hatte. Noch immer unsicher, ob ich wirklich gemeint war, fragte ich nach dem Namen des Schiffs.

» MS Augenstern? «

» Si, si! «, antwortete der Mann, bevor er sich meinen Koffer schnappte und in Richtung Ausgang marschierte. Moment mal, versuchte der gerade meinen Koffer zu klauen. Ich hastete hinter dem Mann her, hatte aber Schwierigkeiten mit ihm Schritt zu halten, weil er ein beachtliches Tempo vorlegte. Draußen angekommen öffnete er den Kofferraum einer großen Limousine und verstaute mein Gepäck darin. Ich war überrascht, denn ich hatte einen Bustransfer erwartet und keine Nobelkarosse, die mich abholte. Irgendwas stimmte hier doch nicht. Bernd hatte damals gesagt, dass diese Reise eine Überraschung für mich sein sollte. Hatte er vielleicht ein kleines Vermögen für eine Luxuskreuzfahrt ausgegeben? Einerseits befriedigte dieser Gedanke meine Rachegelüste, aber auf der anderen Seite machte ich mir jetzt auch Sorgen, dass er mich vielleicht verklagen könnte und ich den Reisepreis erstatten musste. Mein Chauffeur öffnete die Hintertür des Wagens und deutete mit einer Geste an, dass ich einsteigen sollte. Also schön, wenn ich schon Gefahr lief tief verschuldet von dieser Reise zurückzukehren, dann sollte ich sie wenigstens auch genießen.

» Gracias! «, bedankte ich mich bei meinem Fahrer und kletterte auf den Rücksitz des Wagens.

Die Tür schloss sich mit einem dumpfen Plopp. Kurz darauf startete der Fahrer den Wagen und fuhr los. Der Motor war kaum zu hören und das Fahrzeug rollte sanft dahin. Es herrschte hier dichter Verkehr auf den Straßen und wir kamen nur sehr langsam voran.

» Faro a Colon! «, sagte mein Fahrer über die Schulter hinweg und deutete dabei nach rechts aus dem Fenster. Dort stand ein riesiges Gebäude in Form eines Kreuzes. Ich hatte davon in einem Reiseführer gelesen und wusste dies war das Wahrzeichen von Santo Domingo. Ein Leuchtturm, in dem angeblich die sterblichen Überreste von Christoph Kolumbus begraben waren. Die Ausmaße waren wirklich beeindruckend, ansonsten fand ich den Betonklotz aber eher hässlich. Nach etwa 20 Minuten hielt der Wagen vor einem Hafendock an. Ich schaute mich in alle Richtungen um, konnte aber nirgendwo ein Kreuzfahrtschiff entdecken. War ich vielleicht doch die falsche Senora Muller gewesen? Da näherte sich ein gut aussehender Mann in einer schneeweißen Uniform dem Wagen und öffnete meine Tür.

» Frau Müller, herzlich willkommen in Santo Domingo. Mein Name ist Max Krautmacher und ich bin der zweite Offizier der MS Augenstern. Unser Schiff liegt 12 Seemeilen vor der Küste und wir werden sie mit einem Boot dorthin bringen. «

Warum hatte das Schiff denn nicht direkt in Santo Domingo angelegt? War es dafür vielleicht zu groß? Oder wollte man sich die Hafengebühren sparen? Ich stieg aus dem Wagen und der zweite Offizier führte mich zu einem großen Motorboot, auf dessen Seite MS Augenstern zu lesen war. Ein zweiter Mann holte meinen Koffer aus dem Wagen und brachte ihn auf das Boot. Kurze Zeit später legte es ab und steuerte in einem Höllentempo aufs offene Meer hinaus. Mir kam die Sache irgendwie spanisch vor. Warum war ich die einzige neue Passagierin, die in Santo Domingo zustieg? Und wozu dieser ganze Aufwand mit dem Motorboottransfer, wenn dies auch viel einfacher möglich gewesen wäre. Irgendwann hörte ich auf zu grübeln und genoss einfach nur die Fahrt. Die Sonne schien mir ins Gesicht und der Fahrtwind strich sanft durch meine Haare. Ich hatte einen leicht salzigen Geschmack im Mund und über uns kreisten ein paar Vögel. Das Leben konnte ja so schön sein. Nach einer Weile konnte ich am Horizont ein Schiff ausmachen und unser Boot hielt direkt darauf zu. Das musste die MS Augenstern sein. Als wir näher kamen wuchs dieses kleine Schiff am Horizont zu einem riesigen weißen Riesen heran. Ich wusste, dass Kreuzfahrtschiffe ziemlich groß sein konnten, aber in natura war das doch noch mal was völlig anderes. Die Größe des Schiffs hatte mich jedenfalls schon beeindruckt. Obwohl die See relativ ruhig war, war es gar nicht so einfach von dem Boot auf die Treppe zu gelangen, welche an der Bordwand des Riesen hing. Es schaukelte fürchterlich und ich hatte Angst ins Wasser zu fallen. Aber mit Hilfe der Crew gelang es mir unbeschadet an Bord zu gelangen. Der zweite Offizier ordnete an, dass mein Koffer auf meine Kabine gebracht werden sollte und er führte mich danach einen Gang entlang zu einem Aufzug. Es ging rauf bis auf Deck 4, wo der Empfangsbereich lag und ich vom Hotelmanager freundlich begrüßt wurde. Nach den üblichen Formalitäten bekam ich die Keycard für meine Kabine. Allerdings brannte mir noch eine Frage auf den Nägeln.

» Sagen sie mal, ist diese Kreuzfahrt so schlecht gebucht, dass ich die einzige neue Passagierin bin? «

» Ganz im Gegenteil, wir sind fast ausgebucht! Aber unsere wöchentliche Route startet immer in Kingston und dort wechseln auch die meisten unserer Passagiere. «

OK, das erklärte natürlich warum ich völlig alleine an Bord gekommen war.

» Und warum legen sie nicht direkt im Hafen an? Das scheint mir so ziemlich umständlich zu sein. «

» Wir legen nur in Jamaika an, um neue Passagiere und Proviant an Bord zu nehmen. Ansonsten bleiben wir immer in internationalen Gewässern, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Sie müssen wissen, dass einige Inseln hier ziemlich restriktive Gesetze haben. Aber sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, für Ausflüge bringen wir unsere Passagiere selbstverständlich mit Booten an Land. «

Rechtliche Probleme? Was hatte er damit gemeint? Vielleicht Umweltschutzvorgaben. Ich hatte im Fernsehen mal eine Reportage gesehen und wusste, dass Schiffsdiesel Schweröl verbrannten und somit ziemliche Dreckschleudern waren. Er überreichte mir einen Plan des Schiffs und zeigte mir dort den Standort meiner Kabine, der Restaurants, vom Schiffsarzt und wo wir uns aktuell befanden. Auf dem Plan war mir aufgefallen, dass das Schiff auf den Decks 5-9 in 3 farblich markierte Bereiche unterteilt war. Der vordere Bereich war rot, der mittlere gelb und am Heck gab einen grünen Bereich.

» Was hat es denn mit diesen 3 Bereichen auf sich? «, fragte ich neugierig.

» Diese Bereiche dürften vermutlich der Hauptgrund sein, weshalb die meisten Passagiere hier an Bord sind. Und genau wegen diesen Bereichen sind auch keine minderjährigen Personen auf dem Schiff zugelassen. «

Seine kryptische Antwort garnierte er mit einem verschmitzten Lächeln. Bevor ich allerdings weiter nachfragen konnte, klingelte sein Telefon. Er entschuldigte sich und war kurz darauf verschwunden. Keine Minderjährigen, was hatte das denn zu bedeuten? War dieses Schiff etwa ein schwimmendes Bordell? Die übrigen Mitarbeiter am Empfang sahen beschäftigt aus und ich beschloss einfach selbst herauszufinden, was es mit diesen farbigen Bereichen auf sich hatte. Als erstes wollte ich allerdings auf meine Kabine gehen, um den Koffer auszupacken. Ich hatte Kabine 4026, eine Innenkabine ohne Fenster. Das störte mich jedoch nicht, denn ich würde ohnehin nur zum Schlafen in meiner Kabine sein. Sie war im vorderen Bereich des Schiffes und lag auf dem gleichen Deck wie der Empfangsbereich. Meine Kabine war zwar klein, aber sehr hübsch eingerichtet. Allerdings könnte es vielleicht etwas eng werden, sobald Heike hier eintraf. Nachdem ich meinen Koffer ausgepackt hatte, rief ich bei meinen Eltern an. Sie machten sich immer viel zu viele Sorgen um mich. Und ganz besonders seit der Geschichte mit Bernd. Nachdem ich mich in ein paar Shorts und ein T-Shirt geschmissen hatte, machte ich mich daran das Schiff zu erkunden. Laut Plan lag der Pool Bereich ganz oben auf Deck 12. Dort würde ich mit meiner Entdeckungsreise beginnen. Im Aufzug fiel mir auf, dass es für die Decks 5-9 gar keine Knöpfe gab. Wie sollte man dann dorthin gelangen? Egal, zuerst einmal aufs Sonnendeck. Der Pool war relativ klein und die meisten Liegen waren leer. Kein Wunder, vermutlich waren die meisten Passagiere in Santo Domingo auf einem Ausflug. An der Poolbar gönnte ich mir jetzt erst einmal einen Pina Colada. Karibischer Rum in der Karibik erschien mir für meinen ersten Urlaubsdrink sehr passend. Nach ein paar Minuten bekam ich Gesellschaft an der Bar.

» Hi, ich bin Beate! Machst du die erste Erkundung des Schiffs? «

» Sieht man mir das an? «, fragte ich überrascht.

» Nun, ich habe dich noch nie an Bord gesehen, dir fehlt die übliche Karibikbräune und du läufst mit dem Schiffsplan durch die Gegend. Also ja, ich denke man sieht es dir an! «, erwiderte sie lächelnd.

» Oh, klingt irgendwie einleuchtend. Ich bin übrigens Sabine! «


Fortsetzung folgt!
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Und ein Gedicht von mir:
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*Gozar*
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:20.11.18 20:48 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Blechhand

Schön wieder von dir zu lesen! Vielversprechender Anfang.
bin gespannt wies weiter geht!

Gruß Gozar
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AlfvM
Stamm-Gast





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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:20.11.18 22:15 IP: gespeichert Moderator melden


Interessanter Beginn einer Kreuzfahrt, lass uns bitte nicht zu lange warten mit der Fortsetzung. Vielen Dank.
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Lokmaus Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:21.11.18 12:03 IP: gespeichert Moderator melden


Schöner Anfang lass uns bitte nicht zu lange auf eine Fortsetzung warten.
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jonnyf
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:21.11.18 14:45 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

zum raten ist es vermutlich etwas zu früh. Also warte ich ab und lass mich überraschen was auf den geheimnisvollen Decks vor sich geht.


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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:21.11.18 20:51 IP: gespeichert Moderator melden


...super. wieder eine neue "IronFist" Story...man darf gespannt sein...

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von FE am 21.11.18 um 20:52 geändert
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zrx-till Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:22.11.18 15:05 IP: gespeichert Moderator melden


Klasse Anfang !

Bin schon gespannt, wo die Reise hingeht !
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Moira
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im wilden Südwesten


♥ slave to love ♥

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:22.11.18 15:26 IP: gespeichert Moderator melden


Ahoi! *mit Lady-Ticket für die Fanloge wedel
FRAU und männchen verlassen gemeinsam das Haus. Sie: "Hast Du alles?" er - nimmt IHRE Hand - und sagt leise: "Jetzt - JA!"
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Baden-Württemberg


Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:22.11.18 17:32 IP: gespeichert Moderator melden


Ja, ich fahr auch mit, wenn im Maschinenraum noch etwas Platz ist.

Zz, zz, hätte doch fast die Abfahrt verpasst!

Ihr_joe
Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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Der Brief
Die 3 Schlüsselhalterinnen und die Vanilla beendet
Mein Schatz ... eine Fm Geschichte ohne KG beendet/gekürzt
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hartmann_g Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:25.11.18 14:08 IP: gespeichert Moderator melden


Bin schon gespannt, wie es weitergeht.
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Trucker Volljährigkeit geprüft
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Latex ist geil

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:25.11.18 16:51 IP: gespeichert Moderator melden


Endlich wieder eine Geschichte von IronFist. Dankeschön für die geniale Geschichte und super geschrieben.
Danke an alle Autoren fürs schreiben ihrer Geschichten

Gruß truckercd
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IronFist
Stamm-Gast

BW




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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:26.11.18 19:14 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo *Gozar*,

schön wieder hier zu sein.

9 Monate Auszeit waren aber auch wirklich genug.
Damit du nicht auf dumme Gedanken kommst, nein ich war nicht schwanger!


Hallo AlfvM,

wie heißt es schon in dem alten Lied: Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön, …
Wollen wir doch mal sehen wie viel Wahrheit in dem Songtext steckt.


Hallo Lokmaus,

freut mich, dass dir der Anfang gefallen hat.
Und keine Sorge wegen der Wartezeit, die Fortsetzung wird morgen erscheinen.


Hallo jonnyf,

tu dir beim Spekulieren keinen Zwang an, denn dafür ist es nie zu früh.
Verrückte Ideen sind mir immer willkommen.


Hallo FE,

freut mich, dass du auf diese Geschichte gespannt bist.

Du weißt, dass ich kein Freund von Spoilern bin, aber eine Kleinigkeit kann ich dir vielleicht trotzdem verraten.
Es wird auch diesmal wieder ein paar gemeine Cliffhanger geben.


Hallo zrx-till,

ich danke dir für dein Lob.

Diese Reise geht kreuz und quer durch die Karibik.
Was allerdings während der Reise passieren wird, das werde ich jetzt nicht verraten.


Ahoi Moira,

willkommen an Bord.
Gilt dein Lady Ticket für den roten, gelben oder grünen Bereich?


Hallo Ihr_joe,

gut, dass du es gerade noch geschafft hast.
Diese Kreuzfahrtschiffe haben nämlich die dumme Angewohnheit nicht zu warten.

Mir ist allerdings nicht klar, warum du als Unterkunft ausgerechnet den Maschinenraum gewählt hast.
Du weißt schon, dass moderne Schiffe keine Rudersklaven mehr benötigen?


Hallo hartmann_g,

weil wir hier ja unter uns sind, will ich dir verraten, wie es weitergeht.
Mit Teil 2!


Hallo Trucker,

ich stimme dir voll und ganz zu, endlich wieder eine Geschichte von IronFist.

Allerdings frage ich mich, woher du wissen willst, dass dies eine geniale Geschichte ist.
Im ersten Teil kam die Erotik noch nicht einmal vor. Vielleicht geht es ja so bis zum Ende weiter?


LG
Fist
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cuirin
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:26.11.18 19:17 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

endlich ist der Meister zurück!
Du hast einen wirklich wunderbaren Schreibstil: Schon nach den ersten paar Absätzen ist man gefesselt und wird herrlich in die Geschichte und das Geschehen eingeführt. Herrlich!
Und da man ja schon weiß, daß es nicht bei einer einfachen, ruhigen (langweiligen) Kreuzfahrt bleiben wird, kann man nur erahnen, was der armen (?) Sabine alles auf dem Schiff passieren wird...

Weiter so und viele Grüße
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FE Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:26.11.18 19:37 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Hallo FE,

freut mich, dass du auf diese Geschichte gespannt bist.

Du weißt, dass ich kein Freund von Spoilern bin, aber eine Kleinigkeit kann ich dir vielleicht trotzdem verraten.
Es wird auch diesmal wieder ein paar gemeine Cliffhanger geben.



....na, das hoffe ich doch.... Und ist auch bei dieser Story jeweils Donnerstag Pflichttermin...?
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maximilian24
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:26.11.18 19:56 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist!
Hier meldet sich noch einer, der begeistert Deine Stories liest, sich aber nur undankbar selten zu Wort meldet! In dankbarer Ungeduld
euer Maximilian24
Alt werden will jeder, alt sein aber keiner
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folssom Volljährigkeit geprüft
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Lieber durch Wahrheit unbeliebt, als durch Schleimerei beliebt

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:27.11.18 00:03 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist,

eigentlich bin ich kein Fan von Kreuzfahrten.

Das könnte sich jedoch ändern, wenn sich deine Geschichte so weiter entwickelt, wie ich es vermute.

Schöner Beginn, danke


PS.: und müsste dann natürlich im realen Leben auch zu buchen sein.
Sarah
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IronFist
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BW




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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:27.11.18 18:55 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo cuirin,

ich würde mich zwar nicht als Meister bezeichnen, aber ich danke dir natürlich trotzdem für dein Lob.
Ganz besonders freut mich, dass dich schon die Einführung gefesselt hat, obwohl bisher noch gar nicht viel passiert ist.
Das nennt man dann wohl Ziel erreicht!

Ich habe selbst schon so eine Kreuzfahrt gemacht und ich fand sie überhaupt nicht langweilig.
Und dabei hatte ich nicht einmal annähernd solche Erlebnisse wie Sabine.


Hallo FE,

keine Sorge bei den Cliffhangern werde ich dich nicht enttäuschen.

Aber Donnerstag? Da bist du wohl irgendwie zwei Tage zu spät dran.
Abgesehen vom Wochentag hast du aber Recht, denn es wird jeden Dienstag ein neuer Teil erscheinen. Ob das dann aber ein Pflichttermin ist?


Hallo maximilian24,

schön, dass du von meinen Geschichten begeistert bist.
Hiermit zolle ich dem Undankbaren meinen Dank!


Hallo folssom,

zuerst einmal ein Dankeschön für dein Lob.
Allerdings legst du die Latte gleich ziemlich hoch, wenn ich dir etwas schmackhaft machen soll, was du eigentlich gar nicht magst.

Mal schauen, ob ich diesen Ansprüchen gerecht werden kann.
Ich fürchte allerdings, dass sich eine solche Kreuzfahrt im realen Leben nicht buchen lässt. Leider! Oder zum Glück? Wer weiß?


LG
Fist
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IronFist
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BW




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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:27.11.18 19:21 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 2


Beate musste so um die 30 sein und sie hatte eine beneidenswert gute Figur. Ihr knallig oranger Bikini war äußerst knapp geschnitten, aber er sah auf ihrer wohlgebräunten Haut richtig klasse aus. Die braunen Haare von Beate waren noch nass und hingen ihr leicht gewellt über die Schultern. Wir machten erst etwas Smalltalk. Danach erzählte mir Beate ein wenig über das Schiff und was es in der Karibik alles zu sehen gab.

» Sag mal, was hat es denn mit diesen farbigen Bereichen hier auf dem Plan auf sich? «, fragte ich neugierig.

» Bist du denn nicht deshalb hierher gekommen? «, antwortete Beate mit einer Gegenfrage.

» Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was du meinst! «

» Du weißt es tatsächlich nicht. Das ist … nennen wir es mal den Entertainment Bereich des Schiffes. «

Mein verständnisloser Blick war wohl eine Aufforderung fortzufahren. Sie schnappte sich meinen Plan und fing dann an zu erklären.

» Also dieser grüne Bereich hier am Heck ist frei zugänglich. Dort gibt es eine Bibliothek, einen Wellness-Bereich und ein paar Fitness Räume. Und du findest dort auch noch eine kleine Shopping Mall. Interessant wird es dann hier im gelben Bereich, denn das ist die Fetisch Zone des Schiffs. Es gibt dort einen Dresscode und du kommst nur in Leder, Lack oder Latex hinein. In diesem Bereich findet die ganze Abendunterhaltung statt und es gibt dort ein Theater, ein paar Bars, eine Diskothek und ein Spielcasino. Und hier ganz vorne in Rot das ist der VIP-Bereich. Darüber kann ich dir leider nicht so viel sagen, denn das geht weit über meine Gehaltsstufe hinaus. Allein der Mitgliedsbeitrag sind 100.000 Euro pro Jahr und eine Kabine zu mieten soll sogar noch teurer sein. Es gibt Gerüchte, dass die Superreichen dort ihre ausgefallensten sexuellen Gelüste ausleben können. Keine Ahnung, ob da wirklich was dran ist. Ich wäre allerdings schon neugierig dort einmal Mäuschen zu spielen. Und vielleicht könnte man da ja auch mal einen berühmten Schauspieler oder Sportler kennenlernen. «

Beates Erläuterungen hatten mich regelrecht geschockt. Wo war ich denn hier rein geraten? Bernd, dieser verfluchte Mistkerl! Er hatte mich schon lange dazu überreden wollen Latex zu tragen. Aber ich fand schon das schwitzige Gefühl beim Tragen von Gummihandschuhen unangenehm und hatte es deshalb immer abgelehnt. Das war also seine Überraschung für mich gewesen. Und die war ihm auch voll gelungen. Ich hatte mich an ihm revanchieren wollen, indem ich ohne ihn verreiste. Jetzt lachte er sich vermutlich über mich kaputt, weil ich unwissend auf diesem Perversenschiff gelandet war. Sein hämisches Grinsen konnte ich förmlich vor mir sehen.

Nachdem ich meinen Cocktail ausgetrunken hatte, verabschiedete ich mich von Beate und setzte die Erkundungstour fort. Allerdings kreisten meine Gedanken weiterhin um Beates Erläuterungen. Sollte ich vielleicht besser sofort abreisen? Dann müsste ich auch Heike schleunigst informieren, damit sie erst gar nicht in den Flieger stieg. Vermutlich war ein vorzeitiges Abreisen aber gar nicht so einfach, denn das Schiff war ja jeden Tag woanders. Ich bräuchte einen Rückflug genau an dem Tag, an dem das Schiff vor Ort war. Oder ich müsste ein paar Tage in einem örtlichen Hotel verbringen. Aber jetzt war Hauptsaison und auch ein Hotelzimmer müsste zuerst einmal frei sein. Verdammt, und nun? Geistesabwesend kam ich erst an einem Volleyballfeld vorbei und entdeckte kurze Zeit später einige Markierungen auf dem Boden. Shuffleboard, der Inbegriff einer Kreuzfahrt Sportart. Ich hatte keine Ahnung von den Regeln, aber vermutlich war es ähnlich wie Boccia, nur eben mit Scheiben anstatt Kugeln. Da drifteten meine Gedanken auch schon wieder ab. Eigentlich müsste ich diese Fetisch Zone ja überhaupt nicht betreten. Man könnte sich ja auch außerhalb dieses Bereichs auf dem Schiff vergnügen. Genau, ich würde diesen Bereich einfach meiden und schon war alles OK. Ich sollte die Sache aber besser mit Heike absprechen, damit sie nicht den gleichen Schock bekam wie ich. Mal überlegen, Heike hatte Nachtschicht und es waren 6 Stunden Zeitunterschied. Am besten würde ich sie morgen früh anrufen, dann wäre es in Deutschland kurz nach Mittag und Heike müsste bereits ausgeschlafen haben.

Die Lösung des Fetisch Problems hatte meine Stimmung schlagartig verbessert. Ich ging ein Deck nach unten und gelangte in eines der Restaurants. Wow, was für eine tolle Aussicht man hier beim Essen genießen konnte. Nicht weit entfernt zog ein prächtiges Segelschiff vorbei und ein Stück weiter weg war ein riesiges Schiff zu sehen. Vielleicht ein Tanker oder ein Containerschiff. Ich setzte meinen Weg fort und kam noch zu zwei weiteren Restaurants, allerdings hatte mir das Erste bisher am besten gefallen. Irgendwann hatte ich die oberen Decks alle abgeklappert. Auch wenn ich bisher nur wenige Passagiere bei meinem Rundgang getroffen hatte, so schienen diese doch alle ziemlich normal auszusehen. Perverse Freaks hatte ich bisher noch nicht zu Gesicht bekommen. Sollte ich mir jetzt vielleicht auch den grünen Bereich einmal anschauen? Beate hatte ja gesagt, dass dieser frei zugänglich wäre.

Gesagt, getan. Die Bibliothek war größer als ich erwartet hatte. Hier gab es Bücher aus den unterschiedlichsten Genres. Besonders groß war die Auswahl jedoch bei der erotischen Literatur, was mich auf diesem Schiff eigentlich nicht sonderlich überraschte. Erstaunlich war jedoch, dass anscheinend niemand kontrollierte, wer die Bücher auslieh. Der Schwund dürfte deshalb wohl relativ hoch sein. Die Fitness Räume waren mit modernen Geräten ausgestattet und die Trainerin Annika hatte mich herzlich begrüßt. Sie sprach mit einem osteuropäischen Akzent und sie zeigte mir die unterschiedlichsten Möglichkeiten, die ihr kleines Reich bot. Ich würde während dieser Reise bestimmt irgendwann mal ein paar Einheiten auf dem Fahrrad oder dem Stepper machen. Als nächstes kam ich in den Wellness-Bereich. Entlang der Fenster gab es eine Reihe von Ruheliegen, die etwa zur Hälfte belegt waren, während sanfte Musik den Raum berieselte. Eine Kosmetikerin legte bei einer schlanken Frau gerade eine Gesichtsmaske auf und ein Stück weiter wurde ein leicht korpulenter Mann von einer zierlichen Asiatin massiert. Dies war eindeutig der belebteste Ort, den ich bisher auf diesem Schiff gesehen hatte. In einem Whirlpool sah ich ein junges Pärchen, welches verliebte Blicke austauschte. Wehmütig seufzte ich vor mich hin und wünschte mir, dass Bernd hier wäre. Nein, verdammt noch mal! Das war endgültig vorbei und ich musste diesen Scheißkerl endlich vergessen. So schwer mir das auch fiel.

Die „kleine“ Shopping Mall war größer als ich erwartet hatte. Bestimmt ein Dutzend Geschäfte verkauften hier Kleidung, zumeist eher luftige Sachen und Bademoden. Aber es gab auch einen Laden für die elegante Abendgarderobe und zwei Geschäfte deren Auswahl mich eher an einen Sexshop erinnerte. Eigentlich nicht weiter verwunderlich auf einem Schiff mit einer Fetisch Zone, aber ich fand sie trotzdem völlig deplatziert. Im Schaufenster eines dieser Läden war ein schwarzer Ganzanzug aus Latex zu sehen, der sogar den Kopf mit einschloss. Wer würde sich an einem warmen Ort wie der Karibik schon in solch ein Monstrum quetschen? Freaks. Kopfschüttelnd ging ich weiter und kam zu einem Juwelier. In der Auslage gab es wunderschöne Ringe zu bestaunen. Ein Goldring mit einem Rubin hatte es mir ganz besonders angetan, allerdings war dieser preislich weit über meinen Möglichkeiten. Eigentlich galt das für fast alle Schmuckstücke, die hier im Schaufenster zu sehen waren. Plötzlich spazierte ein Mann an mir vorbei und betrat das Juweliergeschäft. Er musste so Mitte 50 sein und an jedem Arm hing eine ziemlich attraktive junge Frau. Trotz seines Alters sah er verdammt gut aus und irgendwie kam mir dieser Mann auch bekannt vor. War das nicht dieser Schauspieler George Rooney? Nach genauerem Hinsehen war ich mir sicher, dass das George Rooney war. Ich fragte mich, ob ich hineingehen und nach einem Autogramm fragen sollte. Allerdings entschied ich mich dagegen, weil ich mich nicht bei seinen beiden Groupies einreihen wollte. Er konnte mir auf dem Schiff ja nicht weglaufen und ich würde bestimmt noch eine bessere Gelegenheit bekommen, um nach einem Autogramm zu fragen. Später bereute ich diese Entscheidung jedoch, denn George Rooney wohnte bestimmt im VIP-Bereich, zu dem ich ja gar keinen Zutritt hatte. Als nächstes kam ich an einem Friseursalon vorbei. Eine Frau mit lila Strähnchen und einem Nasenring war gerade dabei einem älteren Herrn die Haare zu schneiden. Einen ziemlich außergewöhnlichen Look hatte diese Frisörin und wahrscheinlich wäre sie damit auf keinem anderen Kreuzfahrtschiff je engagiert worden. Das Aussehen sagte aber natürlich nichts über ihre Fähigkeiten aus. Vermutlich war sie eine fähige Frisörin und vielleicht waren hier bei den Freaks ja auch durchaus ungewöhnliche Frisuren gefragt. Auch das nächste Geschäft war für ein Kreuzfahrtschiff eher ungewöhnlich. „New Skin“ prangte über der Tür. Der Laden schien im Augenblick geschlossen zu sein, aber im Schaufenster standen Bilder von tätowierten Männern und Frauen. Abgesehen von einem kurzen Spleen als Teenager hatte ich mich mit Tattoos noch nie wirklich anfreunden können. Aber zwei Delfine auf dem Oberarm einer jungen Frau gefielen mir ausgesprochen gut. Mit Sicherheit würde ich mir aber niemals selbst so ein Tattoo stechen lassen. Und schon gar nicht hier, wo es bei stärkerem Seegang bestimmt zu unerwünschten Ergebnissen kommen konnte. Anscheinend wurden hier auch Piercings gesetzt. Denn im Fenster stand das Foto von einer Frau, deren Ohrläppchen so große Löcher hatten, dass man sogar hindurchsehen konnte. Dazu trug sie auch noch etliche Piercings durch die Augenbrauen. Das auffälligste war allerdings ein gigantischer Ring durch die Nase, der bis zu ihrem Kinn herunterhing. Irgendwie fühlte ich mich stark an eine Kuh erinnert, die man am Nasenring herumführen konnte. Keine Ahnung was sich die Frau dabei gedacht hatte. Verglichen mit diesem Teil, war der Nasenring der Frisörin richtig dezent gewesen. Am Ende der Mall gab es noch ein Geschäft, welches Lederwaren verkaufte. Designer Handtaschen für mehrere tausend Euro und auch die angebotenen Schuhe waren nur von den edelsten Marken. Zweifelsohne wunderschön, aber ob solche High Heels auf einem Schiff wirklich zweckmäßig waren? Ehrlich gesagt waren hohe Schuhe nie zweckmäßig, dafür verliehen sie der Trägerin aber ein schlankes Bein. Natürlich hatte auch ich deshalb zwei paar Stöckelschuhe eingepackt, allerdings waren meine nicht ganz so hoch wie die im Schaufenster. Und vor allem nicht ganz so teuer.

Jetzt war ich an einer gelben Tür angekommen, vor der ein großer Mann in einer weißen Uniform stand. Er nickte mir zu und musterte mich von oben bis unten. Vermutlich ging es dort zur Fetisch Zone und es war seine Aufgabe den Dresscode zu überprüfen. Diese Anforderungen erfüllte ich natürlich nicht und ich hatte auch nicht vor dies jemals zu tun. Es blieben nur noch die untersten 4 Decks bei meinem Rundgang übrig. Die einzigen öffentlichen Einrichtungen auf diesen Decks waren der Empfang und das Hospital. Den Empfang hatte ich bereits gesehen und beim Hospital wäre es mir ohnehin lieber, wenn ich dieses nie zu Gesicht bekäme. Daher machte ich mich wieder auf den Weg zurück zu meiner Kabine. Es war inzwischen kurz nach drei und es dauerte noch ein paar Stunden bis zum Abendessen. Deshalb wollte ich meinen Bikini anziehen, mir ein Buch schnappen und noch etwas Zeit am Pool verbringen. Neben einem Liebesroman packte ich auch die Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 70 ein, schließlich wollte ich morgen nicht wie ein Krebs aussehen. Als ich meine Kabine wieder verließ, begegneten mir die ersten Freaks. Ein Stück weiter den Gang entlang öffnete sich eine andere Kabinentür und eine blonde Frau um die 50 trat heraus. Sie trug hohe schwarze Lackstiefel, die ihr bis zum Oberschenkel reichten. Dazu einen Body, der ebenfalls aus Lack zu bestehen schien und der ihre ausladende Oberweite fest zusammen presste. Es sah so aus, als würde sie dieses Teil jeden Moment sprengen. In ihrer rechten Hand hielt sie eine Gerte, so wie ich sie auch schon bei Reitern gesehen hatte. Links hingegen hielt sie etwas, das wie eine Leine aussah. Es dauerte nicht lange, dann kam auch das andere Ende dieser Leine in mein Blickfeld. Ein junger Mann, vermutlich Anfang 20, trat auf den Flur hinaus. Er war attraktiv, muskulös gebaut und fast komplett nackt. Lediglich ein äußerst knapper Ledertanga verhüllte seine Kronjuwelen. Um den Hals trug er ein stachliges Hundehalsband, an dem die Leine seiner Begleiterin endete. Als die Frau plötzlich in meine Richtung blickte, gab ich vor meine Kabinentür abzuschließen, nur um den Blickkontakt zu vermeiden. Das war natürlich völliger Humbug, denn die Kabinen hatten Schlüsselkarten und man musste die Tür einfach nur zuziehen. Diese unerwartete Begegnung hatte mich jedoch ziemlich nervös gemacht. Was fand dieser attraktive junge Mann eigentlich an einer Frau, die leicht seine Mutter hätte sein können? Verstohlen blickte ich den beiden hinterher, als sie sich von mir entfernten. Auch ich musste in diese Richtung, deshalb folgte ich ihnen mit einigem Sicherheitsabstand. Sie ließen den ersten Aufzug links liegen und gingen den Gang geradeaus weiter. Anstatt nun zum Sonnendeck hinauf zu fahren, ignorierte auch ich diesen Aufzug aus unerfindlichen Gründen und ging ihnen weiter hinterher. Ich bewunderte das Muskelspiel auf dem Po des jungen Mannes. Was war eigentlich los mit mir, dass ich jetzt schon anfing fremde Männer zu stalken? Zudem noch einen Mann, der ganz offensichtlich schon vergeben war. Am nächsten Aufzug hielten die zwei an und warteten. Sollte ich mit ihnen in den Lift steigen? Besser nicht, denn so nah wollte ich diesen Perversen dann doch nicht kommen. Ich ging an ihnen vorbei und beobachtete den jungen Mann aus den Augenwinkeln heraus. Er besaß sogar einen Sixpack. Ach ja, er war wirklich schnucklig und ich hätte ihn wohl nicht von der Bettkante gestoßen. Irgendwie erkannte ich mich selbst nicht mehr wieder und ich konnte mir mein Verhalten auch nicht erklären. Bernd hatte ich immer vorgeworfen, dass er jedem Weiberrock hinterher gaffte und jetzt benahm ich mich genau wie er. Warum eigentlich?


Fortsetzung folgt!
Meine Geschichten:
Das Konzert
Eva - Verschwunden aus dem Paradies
XYZ - Und was kommt danach?
Kreuzfahrt ins Glück?
Und ein Gedicht von mir:
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:27.11.18 22:55 IP: gespeichert Moderator melden


...interessanter Aufbau der Story... Es würde mich nicht wundern, wenn das "brave/anständige Mädchen" in einer der nächsten Fortsetzungen doch im gelben und anschliessend als Star im roten Bereich landet....
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:28.11.18 00:50 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist

Danke für den tollen zweiten Teil.

Bitte weiter schreiben.

Gruß Lokmaus
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