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  Kreuzfahrt ins Glück?
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Klett-max
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NRW




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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:29.10.19 20:54 IP: gespeichert Moderator melden


[monotone-roboterstimme]

das-ist-eine-schöne-fortsetzung
sabine-hat-ihren-ersten-job-erledigt
ich-warte-darauf-dass-sich-ein-gast-bedankt
ich-warte-auf-die-erste-frage-an-sabine
ich-warte-auf-das-erste-trinkgeld-_-GELD...
wird-sabine-bis-zum-schluss-der-party-keusch-gehalten...
wie-ergeht-es-heike... etwa-etwas-heftiger-als-sabine...
jetzt-heisst-es-abwar-krks..abwar-knack..abwar.r.r.r.r.r...

[/roboterstimme]

Auch ich bin schon gespannt, wie es den Beiden ergehen wird. Fürst Ferdinand (sovielzeitmusssein) wird sicher Beiden den Abend versüßen und dabei ihre Konzentration heftig auf die Probe stellen. Bin mal gespannt, wie lange es bis zum errsten scharrfen Moment dauerrt.
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Gummimaske
Stamm-Gast

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:30.10.19 07:06 IP: gespeichert Moderator melden


Ein sehr aufwendiges Arrangement,was sich Ferdinand da ausgedacht hat.Die Überraschungen werden sicher nicht lange auf sich warten lassen.Bisher finden beide Roboter noch Gefallen an ihrem Job.Ich vermute einmal,daß das nicht so bleibt?
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Grinser
Freak





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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:30.10.19 12:58 IP: gespeichert Moderator melden


Logikfehler! LOGIKFEHLER!

" Ein junger Mann war felsenfest davon überzeugt, dass ich die attraktive Sylvia von Deck 10 war."
->
" "Wow! An meinem Hals stand in schwarzen Lettern „Sabine“."

Wieder ein schönes Stück, bin sehr gespannt was du dir da überlegt hast.
Eigentum von Miss Alice
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:01.11.19 19:59 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Ihr_joe,

freut mich, dass es dir gefallen hat.

Gegen die Liebe als Gegner ist wohl selbst Ferdinand machtlos.
Aber vieleicht gelingt es ihm ja, die Liebe für sich arbeiten zu lassen.


Hallo Klett-max,

kann es sein, dass dein Roboter ebenfalls eine Fehlfunktion hat?

Fürst Ferdinand (auch ich nehme mir dann mal die nötige Zeit) hat mit Sicherheit noch die ein oder andere Überraschung parat.
Und vielleicht gilt das ja auch für den Job als Bedienung an sich.

Ursprünglich war meine Antwort hier beendet, aber ich bin beim Lesen noch über einen Freudschen Rechtschreibfehler gestolpert. Da war bei der Bedienung doch tatsächlich das zweite E durch ein R ersetzt.
Wer weiß ob den Beiden auch sowas blüht.


Hallo Gummimaske,

Aufwand scheint Ferdinands Nachname zu sein.
Bisher hat er sich eigentlich immer sehr viel Mühe mit seinen Arrangements gemacht.

Und bisher war er ja auch immer erfolgreich damit.
Man kann für die Beiden wohl nur hoffen, dass die Programmierung der Roboter keine Bugs aufweist.


Hallo Grinser,

da hast du mich erwischt, das habe ich tatsächlich übersehen.
1:0 für Grinser nach einem üblen Schnitzer in der Abwehr von IronFist.

Aber die Moral von IronFist ist ungebrochen und er setzt umgehend zu einem Konter an. (Sabine hatte in ihrer Transportkiste eine Schlaufe um den Hals und diese könnte durchaus den Namen verdeckt haben)
Ein guter Pass in die Spitze und der Torwart von Grinser ist ohne Abwehrchance. 1:1 was für ein schön herausgespieltes Tor!

Grinser scheint sich mit dem einen Punkt aber nicht zufrieden geben zu wollen. Er übt nun mächtig Druck auf die Defensive von IronFist aus. (Heike trug in ihrer Kiste ebenfalls so eine Schlaufe um den Hals und der Name war trotzdem lesbar)
Wie ein Hammer schlug der Ball in den Maschen von IronFist ein. Dieses 2:1 gehört wirklich in die Auswahl zum Tor des Monats.

Die Partie steht nun auf Messers Schneide.
IronFist läuft langsam die Zeit davon. Verzweifelt versucht er eine Lücke in Grinsers Abwehr zu finden. Nun sind Ideen gefragt. (Sabine und Heike könnten unterschiedlich groß sein, so dass in der Kiste der Name von Heike lesbar war und der von Sabine nicht)
Ein Pass auf den Flügel. Dort wird der Verteidiger umspielt und die Flanke segelt in den Strafraum. Kopfballduell und die Kugel landet genau im Winkel. Unglaublich der Ausgleich fällt kurz vor Schluss.

Doch was ist das, Grinser reklamiert ein Foulspiel. Der Schiedrichter ist sich unsicher und befragt seinen Videoassistenten.
Gespannt warten alle auf die Entscheidung aus Köln. Das Tor zählt 2:2. Was für Jubelszenen spielen sich hier im Stadion ab.

Was für eine packende Partie, die mit einem gerechten Unentschieden endete.
Damit schalten wir zurück ins Studio.


LG
Fist
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Rubberpaar Volljährigkeit geprüft
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Ein Tag ohne Gummi ist ein verlorener Tag

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:01.11.19 20:45 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo IronFist
Du weißt, das ich genau so wenig Kommentare schreibe wie du, aber den letzten Kommentar zu dem Grinser fand ich wirklich Klasse, mit ihm hast du dich selbst übertroffen.
Auch wenn wir daran Denken uns aus diesem Forum zurückzuziehen, dass musste ich noch loswerden.
GLG
und deine Geschichte ist wirklich Klasse, da fehlt uns noch etwas.
Heike und Hans
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:03.11.19 19:25 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Rubberpaar,

manchmal kommt sowas dabei heraus, wenn man auf Kommentare antwortet.

Anfangs hatte ich nur etwas in der Art: "1:0 für dich, das habe ich übersehen"
Doch dann habe ich über den Logikfehler nachgedacht und kam dabei auf die Für und Wider, welche in Klammern stehen.
Aus der Kombination der beiden oben genannten Punkte entstand dann die Idee, daraus eine Sportreportage zu machen.

Ich hatte beim Schreiben der Reportage sehr viel Spaß.
Und wenn ihr beim Lesen ebenfalls Spaß hattet, dann freut mich das.

Hoffen wir mal, dass Grinser nicht Protest gegen die Spielwertung einlegt.

Ihr habt bestimmt eure Gründe, wenn ihr euch aus dem Forum zurückziehen möchtet.
Ich würde eine solche Entscheidung allerdings bedauern, da ich eure Geschichten immer gern gelesen habe.


LG
Fist
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Rubberpaar Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:03.11.19 20:39 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Hallo Rubberpaar,

manchmal kommt sowas dabei heraus, wenn man auf Kommentare antwortet.

Anfangs hatte ich nur etwas in der Art: \"1:0 für dich, das habe ich übersehen\"
Doch dann habe ich über den Logikfehler nachgedacht und kam dabei auf die Für und Wider, welche in Klammern stehen.
Aus der Kombination der beiden oben genannten Punkte entstand dann die Idee, daraus eine Sportreportage zu machen.

Ich hatte beim Schreiben der Reportage sehr viel Spaß.
Und wenn ihr beim Lesen ebenfalls Spaß hattet, dann freut mich das.

Hoffen wir mal, dass Grinser nicht Protest gegen die Spielwertung einlegt.

Ihr habt bestimmt eure Gründe, wenn ihr euch aus dem Forum zurückziehen möchtet.
Ich würde eine solche Entscheidung allerdings bedauern, da ich eure Geschichten immer gern gelesen habe.


LG
Fist


Hallo First
Es liegt eigentlich nur an der fehlenden Akzeptanz der Leser hier in diesem Forum. Alle lesen, aber du bekommst kaum einen Kommentar.
Zu der Fetischgeschichte ja, da bekommen wir welche, die schreiben wir zusammen, die andere schreibe ich alleine und ich wollte mal eine Cuckhold Geschichte, wo nicht nur das 24/7 verschlossen halten im Vordergrund steht, kommt aber nicht gut an, wie ich sehe.
Es ist also anscheinend nicht das richtige Klientel in diesem Forum vorhanden, traurig, aber wahr. Hier muss leider alles knallhart sein, 24/7 und Fremdgehen ohne Ende. Das liegt mir nicht so, ich brauche die Liebe und Zärtlichkeit der Partner untereinander, ist so, ich bin eine Frau und Liebe meinen Mann, auch wenn die Geschichte nur eine Geschichte ist, meiner ist zwar Sub, aber kein Cucki, er würde mich umbringen, wenn ich damit ankommen würde.
Wir werden beide Geschichten in absehbarer Zeit beenden, zumindest mit einem gescheiten Abgang und dann das schreiben hier im Forum einstellen, es bringt uns hier nichts.
Das lesende Volk weiß nicht zu schätzen, wie es ist stundenlang zu schreiben. Damit sie etwas haben woran sie sich aufgeilen können.
Aber deine Geschichte werde ich im Auge behalten, wie gesagt, als Schreiber bist du einsame Klasse.
GLG
Heike


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Rubberpaar am 03.11.19 um 20:40 geändert
Heike und Hans
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:04.11.19 19:51 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Rubberpaar,

ich denke nicht, dass es eine fehlende Akzeptanz hier im Forum gibt.
Im Moment sind 913 Leute hier im Forum unterwegs, aber nur 35 davon sind angemeldete User. Das bedeutet, dass mehr als 95% der Leser gar keine Kommentare schreiben können.

Auch bei der Klientel sehe ich es etwas anders als ihr. Meine Geschichten sind bestimmt nicht knallhart und Keuchheitsgürtel kommen nicht einmal darin vor. Trotzdem gibt es hier eine Nische für meine Geschichten und ich denke das gleiche gilt auch für die euren. "Evelin und Klaus" hat 228 Beiträge bei 62 veröffentlichten Teilen. Ehrlich gesagt finde ich das gar nicht so schlecht. Ihr mögt jetzt sagen, dass es zuletzt eher weniger Kommentare waren. Und das mag auch so sein, aber dies muss nicht unbedingt an der Geschichte selbst liegen. Ich habe das Gefühl, dass generell zu Beginn einer Geschichte mehr kommentiert wird und dies mit der Zeit abnimmt. Vermutlich liegt das daran, dass lange Texte ein wenig abschreckend wirken können.

Ja Kommentare sind eine schöne Sache und auch ich freue mich darüber. Aber ich habe den Eindruck, dass diese von Autoren auch gerne mal überbewertet werden. Nur weil keiner kommentiert, muss die Geschichte nicht zwangsläufig schlecht sein. Wie bereits oben gesagt kann ja auch nur ein sehr kleiner Prozentsatz überhaupt kommentieren.

Leider sind Klickzahlen auch keine wirkliche Hilfe, wenn man die Resonanz auf die eigene Geschichte feststellen möchte. Denn es gibt ein paar Faktoren, welche die Klickzahlen massgeblich beeinflussen. Längere Geschichten erzeugen zum Beispiel automatisch höhere Klickzahlen als kürzere, weil jedes Umblättern ein neuer Klick ist. Daher ist auch nur schwer abzuschätzen, wieviele Leser sich hinter diesen Klickzahlen verbergen.

Ich kann verstehen, dass ihr euch zurückziehen wollt, weil ihr eure Arbeit nicht richtig gewürdigt seht. Schade finde ich es aber trotzdem!


LG
Fist
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IronFist
Stamm-Gast

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:05.11.19 19:16 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 51


Als ich zur Theke zurückkehrte, traf mich allerdings ein Schock. Das nächste Tablett stand bereits für mich parat. Es war komplett mit Gläsern zugestellt und ein weiteres Tablett war ebenfalls schon halb voll. Oh Shit, ich musste schneller werden. Ich war hier im Urlaub und dies hätte eine vergnügliche Party werden sollen. Stattdessen war ich im Stress und musste Getränke schleppen. So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Das neue Tablett war verdammt schwer und ich stöhnte unter der Last. Die Getränke gehörten zu vier verschiedenen Tischen und ich steuerte so schnell ich konnte auf den ersten zu. Dort angekommen setzte ich das Tablett erst einmal auf dem Tisch ab. Ich spürte jetzt schon die Anstrengung in meinen Armen, wie sollte ich das einen ganzen Abend lang überstehen? An dem Tisch saß eine Gruppe von vier jungen Frauen. Sie kicherten und machten sich über mein Outfit lustig. Blöde Gänse! Es war allerdings zwecklos sich darüber aufzuregen. Und außerdem hatte ich auch keine Zeit dafür. Die vier nahmen sich ihre Getränke und ich hastete weiter zum nächsten Tisch. Dort saß ganz allein ein Mann im mittleren Alter. Er machte keine Anstalten sich seinen Orangensaft zu nehmen. Stattdessen starrte er nur lüstern auf meine Brüste. Dieser Kerl zählte wohl zu der Kategorie Mann, der es unbekannt war, dass eine Frau auch ein Gesicht hatte. Oder ein Roboter. Oder wer auch immer. Solche Typen waren mir auch früher schon begegnet und ich hatte sie schon immer verabscheut.

» Bitte nehmen sie sich ihren Orangensaft vom Tablett! «, sagte ich mit meiner blechernen Stimme.

Der Kerl wurde aus seiner Trance herausgerissen. Vermutlich überrascht davon, dass die Titten auch sprechen konnten. Er nahm sich sein Getränk und ich sah zu, dass ich so schnell wie möglich verschwand. Hoffentlich bestellte dieser Typ nicht noch weitere Getränke. Denn auf ein neuerliches Zusammentreffen konnte ich gerne verzichten. Ich bediente die restlichen beiden Tische und hastete wieder zur Theke zurück. Oh nein, dort warteten jetzt bereits zwei komplett volle Tabletts auf mich. Carmen warf mir einen ärgerlichen Blick zu. Sie schien mit meinem Tempo nicht zufrieden zu sein. Aber ich war doch noch Anfängerin! Es half nichts, ich schnappte mir das nächste Tablett und legte wieder los.

Die nächste halbe Stunde war die reinste Hölle. Ich hastete von Tisch zu Tisch und jedes Mal wenn ich zur Theke zurückkehrte, warteten dort wieder zwei neue Tabletts auf mich. Irgendwie kam ich mir vor wie Sisyphus. Zum Glück ebbte der Ansturm danach etwas ab, so dass ich meinen Rückstand aufholen konnte. Jetzt wartete nur noch ein halbvolles Tablett auf mich und Carmen bedachte mich dafür mit einem Lächeln. Ich nahm ihre Geste als Kompliment und klopfte mir dafür symbolisch auf die Schulter. Beim nächsten Tablett entdeckte ich die Tischnummer 1. Dies war die außergewöhnliche Sitzecke mit den Amorfiguren. Verstohlen schielte ich zu dem Tisch und entdeckte dort Ferdinand. Natürlich, wer sonst hätte sich auf dem Liebessofa niederlassen sollen. Zuerst bediente ich noch einen anderen Tisch, bis ich mich schließlich Ferdinand näherte. Er lächelte, als er mich kommen sah. Es war ein freundliches Lächeln und ich hatte den Eindruck, dass ihm gefiel was er sah. Vor seinen Füßen kauerte eine Frau am Boden und diente ihm als Fußschemel.

» Schau an, unsere Sabine. Richtig gut siehst du aus! «, wurde ich von ihm begrüßt.

Augenblicklich breitete sich wieder das Kribbeln an meinem Hinterkopf aus. Und kurz danach war es auch schon um mich geschehen. Ferdinand hatte diese perfide Haube aktiviert und damit mein Lustzentrum stimuliert. Ich bekam eine Gänsehaut und in meinem Schritt setzte ein Pochen ein. Nein, bitte nicht hier vor allen Leuten. Er lehnte sich genüsslich zurück und labte sich an meinem verzweifelten Kampf mit mir selbst.

» Sabine du wirkst etwas angespannt! Ist alles in Ordnung mit dir? «

Dieser gemeine Schuft hatte mir noch einen zweiten Schub mit der Haube verpasst. Das war endgültig zu viel für mich. Mein Unterkörper begann zu zucken und ich verlor die Kontrolle. Es war schon ein halbes Wunder, dass es mir irgendwie gelang auf den Beinen zu bleiben. Heftig atmend gab ich mich meinen Gefühlen hin und vergaß dabei völlig die zusehenden Personen. Ich wünschte mir, dass dieser Moment nie vergehen würde.

» Sieh nur, was du angerichtet hast! «, hörte ich von fern eine Stimme sagen.

Nein, ich wollte nicht in die Realität zurückkehren. Aber es war die Stimme von Ferdinand gewesen und sie hatte wirklich streng geklungen. Ich öffnete unwillig meine Augen und erschrak über den sich bietenden Anblick. Zwei Gläser Cola waren auf meinem Tablett umgekippt und hatten sich über Ferdinands lebenden Fußschemel ergossen. Die dunkle Flüssigkeit rann langsam an den Beinen der Frau herunter. Als mir die Sklavin ihren Kopf zuwandte, erschrak ich gleich ein zweites Mal, denn es handelte sich um Claudia. Aber was zur Hölle war nur mit ihrem Gesicht passiert. Ihre Lippen sahen aus, als hätte sie mit einem Luftballon geknutscht. Dabei musste aber irgendwie die Luft in ihre Lippen entwichen sein. Holy shit, ihr Mund sah monströs aus. Von der Frau, die ich kennengelernt hatte, blieb immer weniger übrig.

» Das passiert wohl, wenn man die Arbeit Robotern anvertraut. Ich denke ich werde den Programmierer feuern müssen, der diese Software verbockt hat! «, äußerte sich Ferdinand.

Ich musste schmunzeln. Und ich war heilfroh, dass Ferdinand mir nicht böse war und ich somit keine Strafe befürchten musste. Aus dieser Perspektive hatte ich mein Roboterdasein noch gar nicht betrachtet. Es war immer die Schuld des Softwareentwicklers wenn ich Fehler machte. Vielleicht konnte ich das ja noch zu meinem Vorteil nutzen.

» Beseitige sofort diese Sauerei! «, wies mich Ferdinand mit einem Lächeln an und deutete dabei auf seinen Fußschemel.

» Jawohl, Herr! «, antwortete ich und lächelte zurück.

Ich stellte das Tablett auf dem Tisch ab und wollte mich gerade daran machen, die Colareste auf Claudias Hintern mit den Händen abzuwischen.

» Nicht so, du sollst es ablecken! «, meinte Ferdinand mit einem noch breiteren Lächeln.

Erst war ich über die Anweisung etwas irritiert. Aber dann dachte ich mir, was soll‘s. Ich beugte mich vornüber und versuchte seinem Befehl nachzukommen. Allerdings musste ich feststellen, dass ich mit meinem Kopf, aufgrund der steifen Beine, nicht weit genug herunter kam. Es war völlig unmöglich ohne dabei umzukippen. Und mit Sicherheit wusste das auch Ferdinand. Was erwartete er von mir? Also verfiel ich einfach in meine Rolle und spielte den dummen Roboter.

» Das … ist … nicht … möglich! «, sagte ich ganz bewusst abgehackt.

Ferdinand grinste wegen meiner roboterhaften Antwort. Doch dann schnippte er plötzlich mit den Fingern. Einer seiner Bodyguards erwachte zum Leben und kam auf mich zu. Er packte mich an den Armen und drückte mich zu Boden. Dort drehte er mich auf den Rücken und schob mich dann zwischen die Unterschenkel von Claudia. Jetzt schaute ich der Sklavin genau in den Schritt und ich konnte deutlich ihre Feuchtigkeit glitzern sehen.

» Nun sollte es gehen! «, verkündete Ferdinand genüsslich.

Bevor ich mich versah, senkte sich der Unterkörper von Claudia auf mich herab. Ihre Muschi ruhte jetzt genau auf meinen Lippen. Mir war schon klar, was von mir erwartet wurde, aber ich hatte bisher noch nie eine Frau geleckt. Vorsichtig streckte ich meine Zunge heraus. Sofort hatte ich wieder den bitteren Geschmack meines Lippenstifts im Mund. Aber da gab es auch noch einen anderen Geschmack. Und es war ganz und gar nicht Cola. Meine Sauerei würde ich an dieser Stelle ganz bestimmt nicht beseitigen können. Eher noch eine neue anrichten. Zweifellos war die verschüttete Cola aber auch nur ein Vorwand gewesen. Neugierig erkundete ich die intimen Regionen von Claudia mit meiner Zunge. Was bei ihr nicht ohne Wirkung blieb, denn der Atem beschleunigte sich immer mehr und ihr Unterkörper bewegte sich rhythmisch auf meinem Gesicht. Irgendwie hatte ich Spaß an diesem Spiel.

» Sieh an, das Robotermodell Sabine hat orale Fähigkeiten. Vielleicht war der Programmierer ja doch nicht so unfähig! «, merkte Ferdinand amüsiert an.

Sekunden später spürte ich wieder das Kribbeln an meinem Hinterkopf. Diesmal hob mich die zusätzliche Stimulation augenblicklich über die Schwelle hinweg. Ich zuckte am ganzen Körper und ich spürte wie Claudia im selben Moment zu ihrem Höhepunkt kam. Sie presste mir ihr Geschlecht fest ins Gesicht und erstickte mich fast dabei. Der Höhepunkt war unglaublich intensiv und ich fühlte mich völlig ausgelaugt, als mich Claudias Schenkel wieder entließen. Was zur Hölle war nur los mit mir? Schon wieder hatte ich einen Orgasmus mit einer Frau erlebt. Gestern zusammen mit Heike und nun auch noch mit Claudia. Und in beiden Fällen hatte ich es richtig genossen. War ich etwa lesbisch veranlagt? Dieser Gedanke war mir noch nie gekommen und eigentlich fühlte ich mich von Frauen auch nicht körperlich angezogen. Das mussten der Situation geschuldete Ausrutscher sein.

Der Bodyguard stellte mich wieder auf die Beine. Ohne meine Beinschienen hätten mir jetzt wohl die Knie gezittert. Ferdinand bediente sich an meinem Tablett und wendete sich dann seinem Sitzpolster zu. Sanft zwirbelte er sie an den Brustwarzen und gab ihr einen fetten Kuss auf den Mund. Ich spürte so etwas wie Eifersucht aufkommen und kam mir zurückgesetzt vor. Aber warum? Es lag wohl daran, dass mich Ferdinand als eine Selbstverständlichkeit betrachtete. Wenn ihm gerade danach war, dann konnte er mich einfach per Knopfdruck zu einem Orgasmus treiben. Und genauso konnte er mich dadurch frustrieren, dass er mich schlicht ignorierte. Er hatte mich völlig unter seiner Kontrolle. Mit einer lässigen Handbewegung schickte mich Ferdinand einfach weg. Ich kam mir so unwichtig vor. Aber der Mohr hatte seine Schuldigkeit getan und konnte nun gehen.

Völlig verwirrt kehrte ich zur Theke zurück. Carmen war über meine lange Abwesenheit und die verschütteten Colas wenig erbaut. Meinen Kredit bei ihr hatte ich wohl schon wieder verspielt. Mir blieb allerdings keine Zeit das Erlebnis mit Ferdinand zu verarbeiten. Denn inzwischen warteten bereits drei gefüllte Tabletts auf meine Dienste. Die Arbeit lenkte mich zwar ab, aber ich konnte trotzdem nicht verhindern, dass meine Gedanken ständig zu Ferdinand abschweiften. Was war das nur mit diesem Mann? Ich verabscheute, wie er alle Menschen für seine persönlichen Zwecke benutzte. Aber gleichzeitig fühlte ich mich zu ihm hingezogen. Oh Gott, ich war doch wohl nicht dabei mich in diesen Kerl zu verlieben? Das konnte nur böse für mich enden und Claudia war ein abschreckendes Beispiel dafür.

Ich konzentrierte mich wieder auf meine Arbeit und versuchte die Anzahl der wartenden Tabletts zu reduzieren. Nach etwa 10 Minuten hörte ich ein Scheppern und Klirren. Als ich mich zu der Geräuschquelle umdrehte, erblickte ich meine Freundin. Sie hatte ihr Tablett fallen lassen und hielt sich mit beiden Händen an einer der schwarzen Statuen fest. Was machte sie da? Der Körper von Heike zitterte und sie schob ihre Hüfte vor und zurück. Ah, daher wehte der Wind. Ferdinand der Gauner hatte ihre Haube aktiviert. Ich blickte zu dem Übeltäter und stellte erstaunt fest, dass dieser im Moment sehr beschäftigt wirkte. Er hatte Claudia übers Knie gelegt und versohlte ihr mit der flachen Hand den Hintern. Es sah nicht einmal so aus, als ob er Heikes Missgeschick überhaupt mitbekommen hätte. War es vielleicht gar nicht Ferdinand, der diese Hauben per Fernsteuerung auslöste? Was aber dann? Vielleicht wurden diese Dinger auch einfach nur per Zufallsgenerator aktiviert. Nein das konnte es nicht sein, denn Ferdinand hatte vorhin ganz genau gewusst, was mit mir passieren würde. Es musste irgendetwas anderes sein. Heikes Chefin Evelyn eilte mit Handfeger und Schaufel herbei, um die Scherben zu beseitigen. Da hatte sich meine Freundin sicher nicht gerade beliebt bei ihr gemacht. Wenigstens ging es nicht nur mir so, denn auch Carmen hatte bestimmt keine besonders hohe Meinung von mir.

Was mich daran erinnerte, dass ich mich besser beeilen sollte. Ich kam wieder meiner Pflicht nach und es gelang mir auch diesmal den Rückstand Stück für Stück aufzuarbeiten. Immer routinierter ging mir die Arbeit von der Hand. Irgendwann konnte man sogar behaupten, dass sie automatisch ablief und ich wie ein Roboter funktionierte. Ob das so gewollt war? Jedenfalls gab mir das wieder Zeit, um über den Auslösemechanismus der Haube nachzudenken. Ich kam auf keine schlüssige Antwort, bis ich ein Pärchen an Tisch 17 bediente. Dort saßen Hans und seine Freundin. An ihren Namen konnte ich mich nicht mehr erinnern. Aber Hans Auftritt in Santinis Show würde ich so schnell nicht vergessen. Der Magier hatte Hans während seiner Show hypnotisiert und ihn jedes Mal wie einen Esel brüllen lassen, sobald jemand seinen Namen erwähnte. Konnte das vielleicht auch der Auslöser bei diesen Hauben sein? Ich versuchte mich zu erinnern, ob Ferdinand meinen Namen genannt hatte. Das war durchaus möglich, aber ich konnte es beim besten Willen nicht mehr sagen. Oh shit, falls dies tatsächlich der Auslöser war, dann trug ich das Codewort offen lesbar auf meinem Hals. Theoretisch konnte mich also jeder beliebige Gast zu einem Orgasmus bringen. Ferdinand war wirklich ein hinterhältiger Mistkerl. Etwa 20 Minuten später sah ich meine Theorie bestätigt. Und das ausgerechnet durch den unangenehmen Kerl, der mir nicht ins Gesicht schauen konnte.

» Sabine, willst du mir nicht deine Telefonnummer geben? «, fragte er meine Brüste.

Ich erstarrte, als ich meinen Namen hörte. Und eine Sekunde später spürte ich das Kribbeln an meinem Hinterkopf. Oh nein, bitte nicht vor diesem Typ. Der würde sich noch bestätigt sehen, wenn ich direkt vor seinen Augen zu einem Höhepunkt käme. Um dieser Gefahr zu entgehen, lief ich einfach davon. Meine Atmung ging stoßweise und in meinem Schritt flossen die Säfte, aber ich hatte es trotzdem geschafft nicht die Kontrolle zu verlieren. Zum Glück! Die Tatsache dass dieser schmierige Kerl meinen Namen kannte, bewies immerhin, dass er bis zu meinem Hals aufgeschaut hatte. Trotzdem würde ich ihm niemals meine Telefonnummer geben, nicht einmal eine Falsche. Nachdem ich die restlichen Tische bedient hatte, kehrte ich mit einem vollen Glas Orangensaft zur Theke zurück.


Fortsetzung folgt!
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Klett-max
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:05.11.19 21:26 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Iron Fist,

das ist eine tolle Folge. Sabine und Heike kommen langsam in Fahrt, was das Servieren angeht und darüber hinaus auch. Sabine hat wohl igre erste "Retoure" auf dem Tablett, vermutlich eine Alibiorder von Heinz.

Was wird wohl passeieren, wenn sie Heinz tief in die Augen sieht, mit den Fingern pendelt und sagt "Heinz erinnere Dich an den Magier"..? Wird er sich dann wieder zum Esel machen? Jiii-Aaaaah! Ihr fällt beim dritten Besuch auch der Name seiner Freundin ein, worauf "es" Ihn nicht mehr hält und er sie Stante Pede vernascht.

Irgendwann bekommt auch der letzte Gast mit, wie man(n) die "Puppen tanzen" lassen kann. Plötzlich wird es zum Wettbewerb KOMMEN. Heike gegen Sabine, das Servieren wird zur Nebensache, sie sollen nur bei den Tischen kommen.

Wie das dann ausgeht, das zeigt der Blick in die Glaskugel... Milchglas! Das gibt es doch nicht, die Kugel weigert sich, eine Vorhersage zu machen! Da hilft eventuell ein winziges Wort, das im nächsten Kapitel vorkommt ;-?
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Gummimaske
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:06.11.19 07:08 IP: gespeichert Moderator melden


Nun bekommt Sabine während des Urlaubs sogar eine Ausbildung als Kellnerin.Sie macht es ganz gut,aber die Veranstaltung ist noch nicht vorbei.Langsam macht sie sich sicher auch Gedanken über ihre lesbischen Aktivitäten,denn daran hat auch Ferdinand seinen Spaß.
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:06.11.19 20:53 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Nun bekommt Sabine während des Urlaubs sogar eine Ausbildung als Kellnerin.Sie macht es ganz gut,aber die Veranstaltung ist noch nicht vorbei.Langsam macht sie sich sicher auch Gedanken über ihre lesbischen Aktivitäten,denn daran hat auch Ferdinand seinen Spaß.


Hallo IronFist
Ich nin erstaunt über diese wirklich tolle Fortsetzung der Geschichte und bin ehrlich mal auf das Enede gespannt.
Auch danke ich dir für deinen Zuspruch, er hat mich zum denken angeregt und ich glaube ich denke jetzt etwas Positiver.
GLG
Heike und Hans
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andreas Volljährigkeit geprüft
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:07.11.19 00:47 IP: gespeichert Moderator melden


Das ist ja wirklich eine tolle Party. Ich hoffe wir erfahren noch ein bisschen etwas über die anderen Frauen im Tresen, Sofa und natürlich was mit Claudia passiert ist.

Schönen Abend
Andreas
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:09.11.19 19:44 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Klett-max,

das Rätsel der Retoure kann ich ganz schnell aufklären.
Sie stammt von dem Kerl, vor dem Sabine davongelaufen ist.

Aber ich habe jetzt auch eine Frage an dich.
Who the fuck is Heinz?

Vermutlich würde es der Freundin von Hans überhaupt nicht gefallen, wenn dieser Sabine vernaschen würde.
Anstatt zum Esel würde er dann wohl eher zur Sau gemacht.

Ich weiß nicht, ob es für die Gäste tatsächlich so offensichtlich ist, wie man die Roboter tanzen lassen kann.
Aber ich habe keinen Zweifel, dass ein solches Wissen schamlos ausgenutzt werden würde.

Versuchst du etwa schon wieder einen Spoiler zu erhaschen?
Man sollte meinen, dass sich irgendwann ein Lerneffekt einstellen würde.

Also schön, du möchtest ein winziges Wort, welches im nächsten Kapitel vorkommt?
Das kannst du haben, es lautet: "es"

Ist dieses Wort winzig genug für dich?


Hallo Gummimaske,

auf ihrer Urlaubsreise hat Sabine wohl schon so Einiges gelernt.
Vor allem über sich selbst.

Das Kellnern gehört da wohl eher zu den normaleren Dingen.
Allerdings habe ich den schweren Verdacht, dass sie diese "Berufserfahrung" nicht in ihren Lebenslauf mit aufnehmen wird.


Hallo Rubberpaar,

freut mich, dass dir der letzte Teil gefallen hat.
Wenn du jetzt etwas positiver denkst, dann ist das mehr, als ich je zu hoffen gewagt habe. Super!

Ich denke ich kann ein bisschen was zum Ende verraten, ohne dabei zu spoilern.

Es gab im Verlauf der Geschichte bereits einen Hinweis auf den Schluss.
Trotzdem wäre ich aber sehr überrascht, wenn zu diesem Zeitpunkt irgendein Leser das Ende vorhersagen könnte.


Hallo andreas,

ja das ist wohl eine eher spezielle Party.
Eben sponsored by Ferdinand.

Ich fürchte, dass ich dich in Sachen der Dekoobjekte enttäuschen muss.
In dieser Beziehung kann ich dir meine Geschichte "Eva - Verschwunden aus dem Paradies" ans Herz legen. Sofern du diese noch nicht gelesen hast.

Claudia hingegen bleibt auch weiterhin ein Bestandteil dieser Geschichte.


LG
Fist
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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:09.11.19 20:14 IP: gespeichert Moderator melden


So, so... also es

Du einst doch nicht etwa ES

Na ja wenn wir schon bei Robotern sind.
Warum weiß ich jetzt schon, dass es nicht dieses ES ist?

Egal ich freu mich auf dein es...

Ihr_joe

Ps: Du mußt nicht mal selbst suchen...
Toleranz beginnt dort, wo das eigene Weltbild aufhört. (Amandra Kamandara)

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Klett-max
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:10.11.19 00:17 IP: gespeichert Moderator melden


1:0 für IRON FIST! Du hast mich erwischt.

Jetzt müßte ich am Dienstag herausfinden, welches "es" es denn sein könnte. Die Auswahl könnte größer werden als "es" mir lieb ist.
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:11.11.19 19:19 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Ihr_joe,

gut dass du das verlinkt hast, denn eine Internetsuche nach "Es" hätte unter Umständen etwas schwierig werden können.

Aber ich kann dir versichern, dass es sich in diesem Fall weder um ein Perry Rhodan noch ein Stephen King "Es" handelt.
Mit anderen Worten, im nächsten Teil erscheint ein Original IronFist "Es".

Mit den beiden oben geannten kann ich zwar nicht einmal ansatzweise mithalten.
Aber in Sachen Erotik stecke ich beide in die Tasche.


Hallo Klett-max,

das war das winzigste Wort, welches ich finden konnte.
Dann wünsche ich dir morgen viel Spaß beim lustigen Suchen.

Wenn es 1:0 für mich steht, dann bist du jetzt dran mit einer Sportreportage.


LG
Fist
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Klett-max
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:11.11.19 21:30 IP: gespeichert Moderator melden


Jetzt könnte man ja Pfilosopfisch werden, woher "es" denn kommt.

ES-O'terik wars sicher nicht.
ES-sentiell für die Geschichte ist ja das Grenzen verschieben, gaanz langsam.
Es-sig kommt ins SalatdrESsing.

ES gibt recht viele Hinweise, die zum Ende tauglich sind. Ich habe da so eine Vorahnung, wie das Ganze enden könnte. Aber bis dahin werden Sabine und Heike sicher noch einige Abenteuer vor sich haben. Ich befürchte, daß Sabine das Schiff ziemlich... Äh... verwandelt verlassen wird, innerlich und äußerlich. Außerdem warte ich noch auf eine mögliche Begegnung, die den Kreis schließen würde.
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:12.11.19 18:58 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Klett-max,

den Pfilosop-Fisch kenne ich gar nicht.
Ist das eine tropische Art?

Mit Esoterik habe ich nichts am Hut, diese Möglichkeit scheidet also aus.
Es heißt ja immer sauer macht lustig. Im Essig könnte also das richtige "ES" versteckt sein.
Und es gibt da ja auch noch dieses Lied: Eine Seefahrt die lustig ...
Die Hinweise auf des Rätsels Lösung scheinen sich zu verdichten.

Sabine und Heike haben sich bereits innerlich und äußerlich verändert.
Daher ist die Prognose von dir wohl nicht besonders gewagt.

Mein Hinweis auf das Ende der Geschichte war eher dezent, weshalb ich auch vermute, dass ihn niemand richtig wahrgenommen hat.


LG
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IronFist
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  RE: Kreuzfahrt ins Glück? Datum:12.11.19 19:28 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 52


» Was ist damit? «, fragte Carmen verwundert.

» Der Gast ist bereits gegangen! «, log ich.

Carmen runzelte die Stirn, akzeptierte jedoch meine Antwort. Insgesamt erlebte ich an diesem Abend noch fünf weitere Male, dass ein Gast meinen Namen nannte. Vier Mal konnte ich dabei verhindern, dass es zu einem Orgasmus kam. Aber beim fünften Mal war ich völlig chancenlos gewesen. Ich hatte einem älteren Paar zwei Gläser Rotwein gebracht. Deren Erziehung gebot es wohl, auch einem Roboter höflich zu danken.

» Vielen Dank, Sabine! «, meinte der ältere Herr.

» Auch ich danke dir, Sabine! «, sagte seine Begleiterin kurz darauf.

Ich schaffte es gerade noch mein Tablett auf dem Tisch abzusetzen. Dann begann mein Körper wie wild zu zucken. Diesmal kam mir der Höhepunkt sogar noch intensiver vor, als vorhin zusammen mit Claudia. Es erschien mir wie eine Ewigkeit bis ich in die reale Welt zurückkehrte. Der ältere Herr starrte mich mit einem irritierten Stirnrunzeln an. Seine Begleiterin hingegen schien von meiner gebotenen Vorstellung fasziniert zu sein. Vielleicht waren es ja doch nicht immer nur die Männer, die an Sex dachten.

Zu später Stunde staksten Heike und ich zu unserer Kabine zurück. Meine Freundin meinte nur, dass sie sofort ins Bett wolle. Während ich auf dieser Party „nur“ zwei Orgasmen erlebt hatte, war Heike gleich fünf Mal von ihrer Lust überwältigt worden. Sie erklärte mir, dass sie auf völlig unerklärliche Weise immer wieder geil geworden war. Richtig unheimlich sei das gewesen. Heike hatte offensichtlich nicht die geringste Ahnung, was mit ihr auf dieser Party passiert war.

» Heike, meinst du etwa so wie jetzt? «, fragte ich schelmisch. Meine Freundin verdrehte die Augen und begann zu stöhnen.

» Nein, bitte nicht schon wieder. Ich bin schon völlig erledigt! «, hauchte sie entsetzt.

Ich stützte meine Freundin und half ihr weiterzugehen. Es wäre mir ein leichtes gewesen, sie in einen weiteren Höhepunkt zu treiben. Aber so gemein wollte ich dann doch nicht sein. Eigentlich schon seltsam so etwas zu behaupten, denn normalerweise war ein Orgasmus ja alles andere als eine Gemeinheit. Die Ursache für ihren Zustand verriet ich meiner Freundin jedoch auch nicht. Zumindest nicht, solange ich selbst noch so eine Haube trug. Denn so wie ich Heike kannte, hätte sie dieses Wissen sofort ausgenutzt. In der Kabine entledigten wir uns der Roboteranzüge und fielen danach beide todmüde ins Bett.

Früh am Morgen musste ich auf die Toilette. Als ich aus dem Badezimmer zurückkam, schmunzelte ich über meine Freundin. Sie hatte sich die Decke halb über den Kopf gezogen, wodurch ihre Beine unten herausschauten. Das Linke hing sogar aus dem Bett heraus. Was für eine merkwürdige Schlafposition. Ich wollte mich gerade wieder hinlegen, als ein kleines Teufelchen in mir erwachte. Meine Zeit der Rache war gekommen. Leise öffnete ich den Schrank und suchte nach dem fiesen Modell XT87. Heute durfte Heike die Ballet-Heels auf unserem Ausflug genießen. Ich öffnete beide Schuhe mit einem Druck auf die Schnallen. Dann schlich ich mich vorsichtig an mein Opfer an. Neben Heikes Bett ging ich auf die Knie und führte den linken Schuh an ihren herausgestreckten Fuß. Als ich auf die Schnalle drückte, ging alles blitzschnell. Der Schuh wurde auf ihren Fuß gesogen und mit einem Klicken verriegelt. Heike wachte auf und schreckte hoch.

» Was ist los? «, fragte sie verwirrt.

Anstatt zu antworten schnappte ich mir ihren zweiten Fuß und setzte den Schuh auf. Bevor Heike reagieren konnte, war mein Plan auch schon in die Tat umgesetzt. Es klickte, gefolgt von einem Piepsen. Heike starrte verwundert ihre Füße an.

» Was soll das? «, meinte sie ungläubig.

» Du hast gelacht, als ich in Tulum mit diesen Dingern herumlaufen musste. Heute darfst du einmal einen Ausflug mit ungewöhnlichem Schuhwerk machen. «

» Ganz bestimmt nicht! «, meinte Heike trotzig. Sie versuchte die Schuhe wieder zu öffnen und scheiterte erwartungsgemäß. Was mir ein hämisches Grinsen aufs Gesicht zauberte.

» Mach die sofort wieder auf! «, forderte Heike in einem leicht hysterischen Ton.

» Sorry, aber das geht nicht. Vielleicht erinnerst du dich daran, dass diese Dinger ein Zeitschloss haben? «

Heike bekam große Augen. Anscheinend sickerte erst jetzt bei ihr die Erkenntnis durch, dass sie darin gefangen war. Plötzlich verfinsterte sich ihre Miene. Sie holte aus, um mir einen Schlag auf den Arm zu verpassen. Aber ich war schneller und wich vor ihr zurück. So reagierte sie immer, wenn sie sauer wurde. Böse funkelten mich ihre Augen an und verfolgten mich durch die Kabine. Dann startete sie einen zweiten verzweifelten Versuch, die Schuhe loszuwerden. Natürlich wieder ohne Erfolg.

» Aber das kannst du doch nicht mit mir machen. Ich kann in diesen Teilen doch niemals laufen. «

» Dann solltest du es besser ganz schnell lernen. Ansonsten musst den ganzen Tag im Bett verbringen. «

» Den ganzen Tag? «, fragte Heike entsetzt.

» Welche Zeit hast du denn da eingestellt? «, hakte sie nach.

» Also ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie man die Zeit bei diesen Schuhen einstellt. Aber bei mir waren es über 15 Stunden. Wenn du die genaue Zeit wissen willst, dann musst du auf beide Schnallen gleichzeitig drücken. «

» 15 STUNDEN? «

Es entstand eine unheimliche Stille. Dann beherzigte sie meinen Tipp und drückte beide Schnallen. Es ertönte ein Piepsen, gefolgt von einer elektronischen Stimme.

» Verbleibende Zeit 16 Stunden, 41 Minuten und 10 Sekunden! «

Heikes Mund klappte herunter, als sie ihr Urteil vernahm. Dann schien sie im Kopf nachzurechnen, wann sie sich wieder befreien konnte. Es würde so gegen Mitternacht herum sein. Ihr Gesichtsausdruck wurde nun sogar noch grimmiger. Sie schob die Beine aus dem Bett und setzte ihre Füße vorsichtig auf den Boden. Dann stützte sie sich mit den Armen am Bett ab und erhob sich ganz langsam. Heike wankte ganz bedenklich und das lag nicht am Seegang. Genau wie ich bei meinem ersten Abenteuer in solchen Schuhen, musste sie sich an der Wand abstützen. Ihr Blick versuchte mich dabei zu töten. Aber ihre ernste Miene brach bereits nach ein paar Sekunden zusammen und es zeigte sich der Ansatz eines Grinsens auf Heikes Gesicht. Ich antwortete mit einem breiten Lächeln.

» Du blöde Kuh! «, warf sie mir an den Kopf, konnte dabei aber ein Lachen nicht verhindern.

Wusste ich es doch, dass sie mir diesen kleinen Streich nicht wirklich übel nehmen würde. Allerdings müsste ich wohl demnächst auf der Hut sein, denn Heike würde es bestimmt mit einem Revanchefoul versuchen. Mit einer Hand an der Wand machte sie ihre ersten wackligen Schritte.

» Diese Dinger sind ja noch schlimmer als die Hufstiefel. Wie hast du es nur geschafft, damit in Tulum herumzulaufen? «, meinte Heike kopfschüttelnd.

» Übung! «, antwortete ich lachend.

Ich stützte meine Freundin und führte sie im Raum herum. Anfangs diente ich dabei noch als Krücke, aber Heike lernte erstaunlich schnell. Nach etwa 10 Minuten hatte sie so viel Sicherheit gewonnen, dass ich nur noch ihre Hand halten musste. Aber sie jammerte auch schon, dass ihr die Füße wehtun würden. Vielleicht würde dieser Aspekt sogar eine größere Herausforderung für Heike werden, als der Balanceakt auf den hohen Absätzen. Wir werden sehen!

Heute stand die Stadt Santiago de Cuba auf unserem Ausflugsprogramm. Unser erstes Ziel sollte der Friedhof Santa Ifigenia werden, auf dem viele Prominente begraben waren. Der Reiseleiter auf unserem Schiff hatte dieses Ausflugsziel empfohlen. Wir waren ein wenig skeptisch einen Friedhof als touristische Attraktion zu betrachten. Aber angeblich sei es ein wirklich malerischer Ort. Ursprünglich hatten wir ein Taxi nehmen wollen, aber im Hafen gab es auch eine Pferdekutsche, die man mieten konnte. Eine bessere Transportmöglichkeit gab es wohl kaum, wenn man sich die Stadt ansehen wollte. Und Heike war um jeden Meter froh, den sie nicht laufen musste. Die Fahrt führte durch schmale Gässchen, denen man die lange Geschichte dieser Stadt ansah. Leider war aber auch die Armut nicht zu übersehen. Dies schien die Menschen aber nicht von großer Lebensfreude abzuhalten. Mir fiel auf, dass es hier erstaunlich viele Straßenmusiker gab, deren rhythmische Musik sofort in die Beine ging. Man bekam das Bedürfnis das Tanzbein dazu zu schwingen, was einige Kubaner auch mitten auf der Straße taten. Der Kutscher erklärte in seinem gebrochenen Englisch, dass diese Art Musik „Son“ genannt wurde. Ich hatte zwar noch nie davon gehört, aber dies waren ohne jeden Zweifel lateinamerikanische Klänge.

Als wir an unserem Ziel ausstiegen, waren wir sofort begeistert. So einen Friedhof hatte ich noch nie gesehen. Schneeweiße Marmorgrabmäler eingebettet in eine tropische Palmenlandschaft. Unser Reiseleiter hatte nicht übertrieben, dies war tatsächlich ein wunderschöner Ort. Von den dort begrabenen Prominenten war mir allerdings nur Fidel Castro ein Begriff. Die anderen kannte ich allesamt nicht. Selbst von Jose Marti, dem man ein großes Mausoleum errichtet hatte, hatte ich noch nie gehört. Eine Internetsuche ergab, dass er ein Schriftsteller gewesen war, der als Nationalheld im Kampf um Kubas Unabhängigkeit galt. Sein Mausoleum wurde von 3 Soldaten bewacht und wir erlebten sogar einen Wachwechsel. Ich musste unwillkürlich schmunzeln, als ich diese Männer mit ihrem Stechschritt sah. So ähnlich hatten wir gestern vermutlich auch ausgesehen.

Als nächstes besichtigten wir die Kathedrale von Santiago. Aber ähnlich wie in Havanna war ich von dem Bauwerk wenig beeindruckt. Außergewöhnlich war hingegen unser Besuch des Museums Emilio Bacardi. Wir witzelten über den Namen, weil er uns als Rum bekannt war. Überrascht mussten wir jedoch feststellen, dass dieser Mann tatsächlich der Sohn des Firmengründers der Rumbrennerei gewesen war. Eigentlich hätten wir uns sowas auch denken können. Die in dem Museum gezeigten Ausstellungsgegenstände waren … nennen wir es zum Teil unerwartet. Natürlich gab es dort auch Gemälde und Skulpturen zu bewundern, aber eben auch solche Dinge wie Kleidung oder Werkzeuge. Irgendwie war es eine Mischung aus Kunst- und Heimatmuseum. Was mich allerdings wirklich abstieß, das waren die ausgestellten Mumien und ein Schrumpfkopf. Sowas war nun wirklich nicht mein Fall.

Zum Mittagessen suchten wir uns ein gemütliches Restaurant. Wir versuchten uns an der kreolischen Küche, Heike mit Fisch und ich mit Hühnchen. Die Speisen waren nicht nur sehr farbenfroh, sondern auch extrem lecker. Während des Essens erhielt ich einen Anruf von Ferdinand. Er wollte uns zu einem gemeinsamen Abendessen ins Restaurant Oceanview einladen. Mit diesem Dinner wollte sich Ferdinand von uns verabschieden, da er einen Tag später abreiste. Ich hatte keinen Zweifel, dass Ferdinand dabei irgendwelche Hintergedanken hatte. Aber ich sagte trotzdem im Namen von uns beiden zu. Insgeheim wünschte ich mir sogar, dass er eine kleine Überraschung für uns geplant hatte. Und es bedurfte auch keiner großen Überredung, um Heike für diese Idee zu begeistern. Sie war sofort Feuer und Flamme.

Heike hatte sich auf den hohen Schuhen extrem gut angestellt. Sie hatte kaum noch Gleichgewichtsprobleme und ihr Gang wirkte beinahe natürlich. Sofern das mit diesen Dingern überhaupt möglich war. Meine Freundin schritt mit einer Selbstverständlichkeit dahin, als wären solche Schuhe die normalste Sache der Welt. Etliche Passanten sahen das aber anders, denn natürlich erregte meine Freundin Aufmerksamkeit. Einige schielten ihr nur verstohlen hinterher, während andere ganz offen starrten. Und auch die Reaktionen variierten von abfälligen Handbewegungen bis hin zu begeisterten Pfiffen. Bei den Kommentaren war es vielleicht sogar besser, dass wir das meiste nicht verstehen konnten. Denn ich hatte das Wort „Puta“ gleich zwei Mal vernommen. Ein wenig schmeichelhafter Ausdruck für eine junge Dame. Ob Heike wohl dessen Bedeutung kannte?

Und es gab sogar eine ziemlich überraschende Reaktion. Als wir mit dem Essen fertig waren, kam eine bildhübsche junge Frau vom Nachbartisch herüber. Sie deutete auf Heikes Schuhe und erzählte irgendwas von „comprar“. Mir war nicht ganz klar, was sie von uns wollte. Aber ich hatte den Eindruck, als wollte sie Heike die Schuhe abkaufen. Ganz offensichtlich war diese Frau von der Optik begeistert, aber ich bezweifelte ein wenig, dass ihr der besondere Kniff an diesem Schuhwerk ebenfalls gefallen würde. Obwohl man das eigentlich nie wissen konnte. Auch diese kubanische Schönheit konnte durchaus ein paar dunkle Begierden haben. Der Kellner half uns schließlich bei der Kommunikation, indem er als Dolmetscher fungierte und ins Englische übersetzte. Die junge Frau war tatsächlich von den Schuhen fasziniert und sie wollte wissen, wo man so etwas kaufen konnte. Sie wirkte richtig enttäuscht, als sie erfuhr, dass wir es auch nicht wussten, weil wir die Schuhe geschenkt bekommen hatten. Ganz korrekt war das nicht, denn Natalia hatte gesagt, dass das Modell XT87 zur neuesten Kollektion von Varga gehörte. Ein Anruf bei ihm hätte die Sache also aufklären können. Aber ich bezweifelte, dass sich diese Frau den astronomischen Preis leisten konnte. Zudem hätten wir sie dann auch noch über das Zeitschloss informieren müssen. Ein eher delikates Detail, welches wir nicht unbedingt vor einem Kellner ausbreiten wollten.

Am Nachmittag hatten wir einen Abstecher zum Castillo del Morro geplant. Diese Festung galt als eine der besterhaltendsten in der gesamten Karibik. Seltsam war jedoch, dass sie genau den gleichen Namen trug wie die Festung, die wir in Havanna besichtigt hatten. Heike flehte mich jedoch an, diesen Ausflug sausen zu lassen und zum Schiff zurückzukehren. Ihre Füße würden sie sonst noch umbringen. Ich konnte das gut nachfühlen und schließlich hatte ich meine Rache gehabt. Deshalb kehrten wir wieder zum Schiff zurück und verbrachten den Nachmittag am Pool. Nachdem wir etwa zwei Stunden in der Sonne gelegen hatten, kam Heike mit einer Idee daher. Für das Abendessen mit Ferdinand könnten wir uns in der Mall etwas richtig Heißes zum Anziehen kaufen.

» Hast du etwa vor Ferdinand zu verführen? «, fragte ich scherzhaft.

» Wer weiß! «, antwortete meine Freundin mit einem verschmitzten Lächeln.

» Das ist keine leichte Aufgabe. Viel Glück! «


Fortsetzung folgt!

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von IronFist am 18.11.19 um 19:02 geändert
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