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Gummimike Volljährigkeit geprüft
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Immer Elastisch bleiben.Gummi find ich gut!

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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:03.10.14 12:00 IP: gespeichert Moderator melden


Gelbes Getränk in Nuckelflaschen? Kamillentee?
Die Armen Babys.
Taucht Esters Name am Anfang des Films auf oder was muss Stefanie ändern?
Hihi das mit dem Termin beim Direx find ich klasse da kommen bestimmt so einige ins Schwitzen weil die ja nicht wissen das der Termin ganz andere Gründe als die Dummen Sprüche hat.
Schön das die Blasenentzündung samt Windeln Anscheinend einen Positiven Effekt auf die Leistung hat.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Gummimike am 03.10.14 um 12:01 geändert
Don´t Dream it! BE IT!!!
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Kretababy
Freak

Leipzig


Das Leben ist kurz. Darum nutze es Sinnvoll

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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:03.10.14 19:52 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Mike
Was soll ich meinem einzigen Kommentierer sagen?
Lese weiterhin die Storry und mache mich auf meine Fehler Aufmerksam.
LG Kretababy

so nun gehts weiter

Kapitel7

Ester erzählt:

Während die Babys ihre Hausaufgaben, in ihren Zimmern machten, war ich hektisch an der Arbeit. Um für den Nachmittag alles vor zu bereiten.

Nuckelflaschen ausspülen und füllen, Brote richten, den Tee für mich, die eingekauften Gegenstände ins Schlafzimmer zu bringen.
Aber ich wurde fertig.

Als ich dann mit dem Tablett ins Wohnzimmer kam und ihre großen Augen sah, die sie machten, als sie die Nuckelflaschen sahen.

War das für mich eine Belohnung der besonderen Art.

Ich hatte sie mal wieder überrascht.

Die nächste Überraschung war der Film, auch für mich.
Die Auswahl der Filmteile war gut gewählt.
Auch kam die gute Stimmung die wir hatten rüber.

Noch etwas war mir aufgefallen: Auf den wenigen Bildern, wo ich zu sehen war sah man meinen Kopf nur von Hinten.
Auch an Haltung oder Gestik konnte man mich nicht erkennen.
Mir war nur beim zweiten anschauen aufgefallen, das eine winzige Folge von vielleicht 80 Bildern, nicht mit den Nachfolgenden übereinstimmten.
Das konnte ich aber nur Erkennen, weil ich es am Samstag selbst gefilmt hatte.
Selbst den drei fiel es nicht auf.

Ob Stefanie das mit Absicht gemacht hat, oder einfach nur verwechselt hat?

Am Mittwoch werde ich es erfahren.
Das sie über 50% vom Gefilmten brauchen konnte, das finde ich schon gut.

Als ich dann am Abend die drei in ihren Schlafsäcken hatte, war auch ich müde und ging ins Bett.

Am morgen klingelte mein Wecker um vier Uhr dreißig.
Ich stand sofort auf und ging mich duschen.
Dann weckte ich nur Alexandra. Holte sie aus ihrem Schlafsack. Sagte zu ihr: „Ich muss um fünf Uhr zwanzig aus dem Haus. Wecke du bitte später die anderen. Helfe mir jetzt beim anziehen meiner Verkleidung.“
Eigentlich wollte ich ja zuerst mich mit meinem Anwalt treffen und dann mich verkleiden.
Aber irgendwie schien es mir heute Morgen besser, es andersherum zu machen.

Wir gingen in mein Schlafzimmer.
Ich zog den Bademantel aus und hielt mir den Brustpanzer, vorne vor die Brust.
Bat Alexandra die Gurte fest anzuziehen.
Dann setzte ich vorsichtig die Maske auf und bat sie mir die Ränder ein bisschen zu schminken.
Beides tat sie hervorragend.
Dann zog ich die Kleider an, auch die Schuhe.
Tat meine weibliche Kleidung in die Aktentasche, nahm die Krawatte und stellte mich vor den Spiegel.

Auch Alexandra schaute mich an und sagte: „Wenn sie mich so auf der Straße sehen würde, käme sie nie auf die Idee, eine Frau vor sich zu haben.
Ich machte das ich aus dem Haus kam.
Geldbeutel, Brieftasche, Autoschlüssel, hatte ich alles dabei.
Stieg in mein Auto und fuhr zum Bahnhof auf den Dauerparkplatz für Pendler. Zahlte einen Tag.
Ging in die Schalterhalle.
Kaufte eine Fahrkarte für den ICE nach Traumstadt 1.Klasse.
Ging auf den Bahnsteig, wo der Zug schon stand.
Er war gerade hereingekommen.
Ich stieg ein setzte mich in ein leeres Abteil.
Nahm mir die, Illustrierte die ich eingesteckt hatte, aus meiner Aktentasche und begann zu lesen.
Nach einer halben Stunde, legte ich die Illustrierte auf den leeren Sitz neben mir und ging ins Bistro.
Ich hätte mir auch vom Schaffner was bringen lassen können, aber ich wollte mich bewegen.
Ich hatte natürlich auch die Aktentasche dabei.

Als ich ins Bistro kam, saßen am Fensterplatz zwei Frauen.
Diese unterhielten sich über ihre Kinder, die sie jetzt allein von ihren Männern versorgen ließen, weil sie zur Kur fuhren.
Ich setzte mich an den Nachbartisch und bestellte ein Frühstück mit Ei.

„Was darf es zum trinken sein?“

„Einen Tee bitte.“ sagte ich zur Bedienung.

Da ich meine Illustrierte nicht dabei hatte, hörte ich den Frauen zu.
Spielte ein bisschen mit meinem Autoschlüssel.
Plötzlich sprach mich die eine Frau, die mich sehen konnte, an: „Sind sie nicht der Fernsehkommissar aus dem Tatort vom Sonntag.“

Ich war platt.

„Nein, das bin ich nicht. Ich trete nicht in Krimis auf.“

„Schade aber irgendwoher kenne ich sie.
Ich komme nicht drauf.
Wo leben sie denn?“

Nun hatte ich ein Problem, ich wusste nicht was ich antworten sollte.
Bis mir einfiel sage doch einfach das du in Deutschland keinen festen Wohnsitz hast und zur Zeit im Ausland lebst.

„Ich lebe zur Zeit in Spanien, in einem kleinen Dorf an der Südküste.
Habe hier nur einige Geschäfte zu tätigen, um meine Tauchschule mit neuem Gerät und neuen Anzügen zu versorgen. Nebenbei auch noch ein paar ärztliche Termine war zu nehmen“ flunkerte ich.

Mein Frühstück kam und ich wurde von der Dame, in Ruhe gelassen.

Aber kaum war ich fertig damit fing die andere an mir Fragen zu stellen, über meine Tauchschule. Nur gut das ich eine gute Taucherin bin und ihr alle Fragen beantworten konnte.
Wir hörten eine Durchsage die, die nächste Stadtion ankündigte.
Da sagte die eine zu mir: „Huch, da müssen wir ja aussteigen. Danke fürs Gespräch. Auf Wiedersehen“.
Ich bezahlte mein Frühstück und ging in mein Abteil zurück.
Der Rest der Fahrt verlief ereignislos.

Um 9.30 kamen wir in Traumstadt an.
Ich hatte genug Zeit, mich in der Bahnhofshalle und auf dem Bahnhofsvorplatz umzuschauen.
Ich stellte Fest, das man die Schalterhalle von Innen und von der Straße aus, betreten kann. Direkt vor der Schalterhalle befand sich ein Taxistand.

15Minuten vor 11 stellte ich mich vor den Haupteingang und wartete.
5Minuten später sah ich meinen Anwalt, einen Parkplatz suchend, an mir vorbeifahren.
Er hatte mich nicht erkannt.

200Meter hinter ihm, fuhr ein Wagen mit getönten Scheiben, mit Teufelsburger Nummernschild.
Ich konnte nicht sehen, wer alles drin saß.
Aber ich war gewarnt.

Mein Anwalt hatte wohl einen Parkplatz gefunden.
Denn er kam auf mich zu.
Blieb aber 10Meter vor mir stehen, sah auf seine Uhr, merkte das er noch Zeit hatte und schaute ganz entspannt durch die Gegend.
Ich schaute in die Richtung, aus der er gekommen war.
Richtig er hatte einen Schatten.
Es war, ein mir bekannter Privatdetektiv aus Teufelsburg.
Er hatte schon öfters, für meinen Mann gearbeitet.
Dumm, das mein Anwalt nicht aufgepasst hatte, ob er verfolgt wurde.
Obwohl er es mir versprochen hatte.
Aber gut das ich schon verkleidet war und nicht als Frau hier erschienen bin.

Inzwischen war es 11 Uhr.
Der Anwalt schaute sich um ob er mich sehen kann.
In der Vorhalle des Bahnhofs stand zufällig eine Frau, die in etwa meine Größe hatte.
Er ging zu ihr hin.
Als sie sich umdrehte erkannte er, dass ich das nicht sein konnte.
Er blieb dort stehen und Schaute sich weiter suchend um.
Da er niemand entdeckte fing er an auf und ab zu laufen.

Immer wenn er an mir vorbei kam, hätte ich ihn am liebsten angesprochen.

Aber ich musste warten ob er mich ansprach.

Plötzlich sah ich wie er sein Handy aus der Tasche nahm. Nach kurzer Suche im Namensregister drückte er die grüne Taste.
Ich hatte mein Handy ja auch dabei, man weiß ja nie.
Es klingelte, ich zog es raus und meldete mich mit ja.
Als er fragte wo sind sie denn?
Sagte ich: „Er ist verfolgt worden.
Am Besten gehen sie jetzt, in den Bahnhof.
Durch die Schalterhalle wieder heraus.
Mit einem Taxi einmal um den Block fahren und exakt da wo sie jetzt stehen, werde ich mich dann zu ihnen ins Taxi setzen.
Wir können dann zum Gericht fahren also bis gleich.“

Er tat wie ich es ihm gesagt hatte, ging langsam in den Bahnhof und beschleunigte seine Schritte dann im Gebäude. Ging durch die Schalterhalle, stieg in ein Taxi und fuhr an mir vorbei.
Der Detektiv hatte ihn nicht mehr gesehen, als er in den Bahnhof kam.
Ich hörte noch wie er fluchte und sagte: „Dann warte ich halt am Auto auf ihn. Irgendwann wird er schon wieder auftauchen.“

Kaum war er gegangen stoppte das Taxi mit meinem Anwalt. Dieser wollte schon bezahlen und aussteigen, als ich die die Türe öffnete, mich hineinsetzte und sagte: „Zum Gericht bitte.“
Da lachte mein Anwalt und sagte: „Ich habe sie tatsächlich nicht erkannt, wurde ich tatsächlich verfolgt?“

„Ja und ihr Verfolger wartet in der nähe von ihrem Wagen.
Ich habe ihn nur erkannt, weil er früher, als ich noch nicht mit meinem Mann leiert war, für meine Eltern, damals als Kurier was bringen musste. Irgendwann hat mir mein Mann erzählt, das ein Freund jetzt eine eigene Agentur für Privatermittlungen habe und mir seinen vollen Namen genannt. Es war der selbe.
Heute habe ich ihn zum ersten mal wiedergesehen.
Er fährt im übrigen einen blauen Van mit getönten Scheiben.“

Wir kamen bei Gericht an. Ich ging heimlich in eine Damentoilette, nahm meine Maske ab, zog Jacke, Hose und Schuhe aus.
Holte mein Kleid, aus der Aktentasche, zog es über und schlüpfte in meine Stöckelschuhe.
Das Hemd und die Krawatte waren nicht zu sehen. Ich kämmte noch kurz mein Haar und richtete mein Mec up, ging wieder hinaus.
Natürlich hatte ich nun keinen Busen, aber ich sah wieder weiblich aus.
Mein Anwalt fragte noch: „Wo ist ihr schöner Busen denn geblieben.“

Ich sagte: „Im Panzerschrank der Bank als Kreditsicherung.“

Da lachte er los und meinte: „Das ich meinen Humor noch nicht verloren hätte. Das würde er bewundern.“
Wir gingen in das Büro des Gerichtsschreibers um dort meine Aussagen aktenkundig zu machen. Ich musste noch warten bis mein Personalausweis fotokopiert war und musste eine Gebühr bezahlen.
Ich beglich den Betrag und wir gingen noch Mittagessen in der alten Kanzlei.

Dort hat mir dann, mein Anwalt, meine Post gegeben. Dabei erzählte er mir, was mein Mann und mein Schwager so treiben.
Mein Mann habe von meinem Schwager einen Sonderausweis erhalten.
Mit diesem Ausweis ist er, in jedes Frauenhaus das er in der Umgebung erreichen konnte, hineingegangen. Dort behauptet hat, in einer wichtigen Angelegenheit mich Sprechen zu müssen.
Im dritten Frauenhaus, das er aufgesucht hatte.
Haben ihn die Frauen so verprügelt, das er sogar ins Krankenhaus musste, um sich verarzten zu lassen.
Als er dann die Polizei aufsuchte und um Unterstützung bat. Wurde der Ausweis eingezogen. Denn es lag eine Anzeige wegen Amtsmissbrauch, gegen ihn und den Bruder vor. Sein Bruder wurde mit sofortiger Wirkung aus dem Amt entlassen.
Auf der Rückfahrt nach Teufelsburg, hatte dann ihr Mann, einen schweren Autounfall gehabt. Das alles geschah noch am Freitag.
Er lag bei meiner Abfahrt in Teufelsburg noch im Krankenhaus.

Aber ich wurde von meiner Sekretärin telefonisch davon in Kenntnis gesetzt das er sich heute morgen wieder entlassen hat.

„Entlassen hat?“

„Ja Gegen den ausdrücklichen Wunsch vom Arzt, ist er auf eigene Verantwortung gegangen.
Am Freitag werde ich ihn ja sehen und ihnen weiteres berichten können.“

„Und wie geht es ihnen, wahrscheinlich gut wenn ich an ihre Nummer von vorhin denke. Sogar ich habe sie für einen Mann gehalten, selbst als ich sah das sie auch telefonierten. Und ich sie eigentlich auch ohne Telefon verstehen konnte.“

„Ja wenn ich rauchen würde, hätte ich sie um Feuer gebeten, aber so musste ich warten bis sie was Unternommen haben.

Unter uns Männern wirkte wirklich so echt.“

„Ja echter wie jetzt als Frau ohne Busen“ meinte er lachend.

Wir waren mit dem Essen fertig. Jeder bestellte noch einen Cappuccino.
Ich fragte ihn ob er eine Möglichkeit wüsste mein Auto zu verkaufen.
Er sagte ja aber erst nach der Scheidung.

Ich sah meine Post durch.
Als er mich fragte: „Kommen sie nach Teufelsburg zurück? Nach der Geburt ihres Kindes?“

„Nein, nicht für immer, nur zum Besuch von meiner Mutter.
Im übrigen haben sie gewusst das ihre Sekretärin zusammen mit meinem Mann zur Schule ging und sie die gleiche Schulbank drückten.“
„Nein, woher wissen sie es?
Ich nehme an nicht von ihrem Gatten.“

„Nein das habe ich mal so nebenbei von meinem Schwager gehört. Als er es zu meinem Mann sagte: Deine Schulliebe ist jetzt bei ihnen gelandet, und es war nicht für meine Ohren bestimmt.“
So nun müssen wir wieder sonst kommen wir heute nicht mehr nach hause.

Ich lies mir die Rechnung bringen bezahlte sie und wir verließen das Lokal. Winkten einem Taxi und ließen uns zum Bahnhof fahren.
Zufällig, sah ich den Wagen des Verfolgers, am Straßenrand Parken und machte meinen Anwalt darauf aufmerksam.
Ich bezahlte auch das Taxi und wir stiegen in der Seitenstraße aus, direkt am Taxistand.
Ich ging in den Bahnhof und kaufte mir eine Fahrkarte, zu meiner jetzigen Heimat. Dann kaufte ich mir noch ein Buch und ging, weil ich noch Zeit hatte, auf die behinderten Toilette im Bahnhof. Dort zog ich alles aus öffnete die Gurte des Brustpanzers und steckte ihn in die Aktentasche.
Diese tat ich in die Stofftasche, die ich mitgebracht hatte. Auch alle andere männlichen Bekleidung tat ich hinein. Verlies die Kabine wieder als vollwertige Frau und in dem Kleid vom Donnerstag, sah ich auch noch ganz schick aus.

Ich ging zu Bahnsteig wo schon etliche Leute standen und wartete auf den ICE.
Als er dann kam stieg ich ein in die erste Klasse. Der Schaffner der meine Fahrkarte kontrollierte, nahm meine Bestellung, eines Früchtetees auf. Als dieser dann gebracht wurde, konnte ich ungestört, für die weitere Fahrt, in meinem Buch lesen.

Als ich in … ankam, stieg ich aus und ging zu meinem Wagen und fuhr nach hause.
Es war fast 20 Uhr als ich die Wohnungstüre öffnete, und rief: „Ich bin wieder da, wo seid ihr?“
Sie waren alle ihm Wohnzimmer und lachten mich an als ich herein kam.

Alexandra stand auf küsste mich auf die Wangen, ging in die Küche.
Ich hörte wie sie mit irgendwas klapperte, wollte schon nachschauen, als sie mit einem Salat wieder herein kam.
Dieser war mit Schinken und Käse gemischt. Und Anscheinend nur für mich angerichtet worden.
Sie wünschte mir einen guten Appetit und holte noch ein Glas mit Multivitaminsaft aus dem Kühlschrank und stellte es zum Salat.

„Du musst uns nur noch ins Bett bringen alles andere haben wir schon gemacht Mutti.“
Sagte Beate und schob sich ihren Schnuller in den Mund.

Wie sie so da saßen in ihren Strampelanzügen und den Schnuller im Mund und an diesem nuckelten, sahen sie einfach süß aus.
Ich aß den Salat und trank meinen Saft und erst als ich fertig war mit Essen, sagte ich: „Es ist alles gut gegangen und am Freitag werde ich wieder zur freien Frau.
Auch meine Verkleidung war notwendig, weil der Anwalt nicht bemerkt hatte das er verfolgt wurde. Doch davon morgen bei Stefanie mehr.

Und wie war es bei euch.
Alles klar gegangen mit der Sportbefreiung?“

Ein heftiges dreifaches Kopfnicken war die Antwort, dann kam noch: „Wir haben dich vermisst Mama“ von Melanie.

Ich brachte die drei noch in ihre Betten und ging selber auch ins Bett.

Nun wollen wir aber sicher erfahren wie es den Melanie, Beate und Alexandra ergangen ist in der Schule? Aber davon berichtet das Trio erst im nächsten Post.

Gute Nacht. Und schlaft gut.

TSCHÜSS


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pardofelis
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:03.10.14 21:20 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Kretababy,

ich will mich auch mal bei dir bedanken.
Eine echt amüsante und kurzweilige Geschichte.
Da machen auch die (gewollten?) Fehler ala Mec up nix. Und zwischen den Erzählern zu wechseln
ist auch mal was anderes. Interessante Erzählweise.

Ich freu mich auf mehr.


pardofelis
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Wölchen Volljährigkeit geprüft
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:03.10.14 23:04 IP: gespeichert Moderator melden


Servus wollte dir auch mal meine Meinung über deine Geschichte sagen.Sie ist echt toll und ich lese sie wahnsinnig gerne.Immer weiter so.Freu mich schon auf den nästen Teil.Achja der wechsel zwieschen den Erzählern ist zwar manchmal verwirrend aber trotzdem nicht schlecht so sieht man mal alles aus der anderen Perspektive.
mfg Wölchen
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Kretababy
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:04.10.14 06:49 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo da bin ich wieder.

pardofolis + Wölchen Den wechselnden Erzäler, habe ich mal in einem Buch gelesen. Er ist sicherlich nicht
nicht oft Angewendet. Es reizte mich aber ihn für diese Geschichte zu verwenden. Fehler, selten gewollt, kann ich leider nicht vermeiden. War in der Schule in Deutsch nie besser als vier und hatte noch kein Englisch
LG Kretababy

Weiter gehts

Teil 3

ÜBERRASCHUNGEN
Kapitel1
Melanie Erzählt:

Als ich am morgen von Alexandra geweckt und aus meinem Schlafsack geholt wurde, fragte ich sie: „Wo ist denn Mutti?“

„Die ist schon fortgefahren. Um sich mit ihrem Anwalt, zu treffen. Heute ist doch Dienstag und sie muss nach Traumstadt.“

„Ja ist schon in Ordnung ich habe nur nicht gedacht das sie so früh fahren muss. Ist Beate schon auf?“

„Nein, die kannst du wecken dann koche ich uns schon unsere Milch“ bekam ich zur Antwort.

Ich ging zu Beate weckte sie und half ihr aus dem Schlafsack.
Sie fragte mich gleich: „Ist Mutti schon weg?“

„Ja“ sagte ich „sie hat heute morgen nur Alexandra geweckt. Und die dann mich. Sie ist jetzt in der Küche und kocht unsere Milch.“

„Schade das sie uns nicht auch geweckt hat.“

„Alexandra hat gesagt das sie schon vor fünf weg ist mit dem Auto.“

„So früh schon?
Nun dann kann ich es verstehen das sie uns hat schlafen lassen.
War besser so. Komm wir helfen Alexandra beim Frühstück richten.“

Wir gingen in die Küche wo Alexandra dabei war uns ein Müsli zu richten.
Wir nahmen uns ein Messer, schälten das Obst, schnitten es klein und gaben es in die Schüssel. Die Alexandra schon schon hergestellt hatte.

Ich fragte Alexandra: „Ob sie sich schon Gedanken, über die Höhe der Miete gemacht hätte?“

„Jaien“ bekam ich zur Antwort.

„Warum ja und nein?“ Fragte ich weiter.

„Weil ich erst gedacht habe so um die 200€ pro Zimmer inklusive Strom und Wasser Telefon usw. usw.
Aber dann habe ich es wieder verworfen.

Mir ist es lieber wir geben unser Geld einfach Ester. Diese teilt uns ein Taschengeld zu. Macht alle Ausgaben für das was wir Verbrauchen und das was übrig bleibt kommt auf ein Sparbuch.
Vielleicht reicht es ja dann nächstes Jahr, zum Führerschein für uns drei, wenn Mama Ester damit einverstanden ist.“

„Ja das wäre toll.
Aber was sagen wir den Behörden,“

„Nun da können wir die 200€ ja angeben und auch einen Mietvertrag mit dieser Summe abschließen.“

„Da wären aber dann 250€ besser im Mietvertrag und auch noch 70€ Nebenkosten dazu.
Denn auf dem Wohnungsmarkt werden für Zimmer in dieser Größe 300- 450€ kalt verlangt. Und auch noch 110-150€ Nebenkosten.
Ich habe mich da, schon mal vor einiger Zeit umgeschaut, in der Stadt.

Im übrigen wird heute von den Ämtern fast alles kontrolliert und wenn sie einen Verdacht haben auch Vorort.
Bei uns in der Nachbarschaft wohnt ein Paar das nicht verheiratet ist.
Beide bekommen Sozialhilfe, oder wie es jetzt heißt Harz4.
Die werden zweimal im Jahr von einer Sozialarbeiterin überprüft vor Ort. Bloß weil sie vergessen hatten, die Strom und Wasserkosten zu halbieren. Beide hatten den ganzen Betrag eingesetzt.
Dem Sozialamt schien der Betrag zu Hoch. Es hat sich bei den Nachbarn vor Ort umgehört, weil dort im Haus nur an den Briefkästen Namen stehen.
Und seitdem kommen die und kontrollieren die beiden.“

Da meinte Alexandra: „Wir müssen uns fertig machen in 20 Minuten fährt der Bus und wir müssen uns noch frische Windeln anziehen.“

Wir hörten auf uns zu Unterhalten.
Stellten den nicht gerade kleinen Rest, vom Müsli, in den Kühlschrank.
Legten uns dann gegenseitig neue Windeln an.
Das ging recht flott so das wir nicht auf den Bus rennen mussten.

Als Alexandra dann auch noch in den Briefkasten schaute der am Haus befestigt ist fand sie die heutige Ausgabe der Zeitung vor.
Sie steckt sie in ihren Rucksack und wir gingen zur Bus Haltestelle.
Wo auch der Bus gleichzeitig mit uns ankam und seine Fahrgäste einsteigen ließ.

In der Schule hatten wir erst eine Doppelstunde Englisch.
In der zweiten Englischstunde gab es die Übersetzungen zurück.
Der Lehrer teilte sie aus. Erst als er alle verteilt hatte, ging er an die Tafel.
Das hatte er so noch nie gemacht.

Er zog mit der Kreide drei Linien von oben nach unten und schrieb,
oben jeweils in eine Spalte zwei Zahlen:
In die erste Spalte 1+2
In die zweite Spalte 3+4
In der dritten Spalte 4+5
In der vierten Spalte 5+6.
Dann sagte er auf englisch: „So nun kommt jeder Schüler vor und er darf seinen Namen in eine dieser Spalten eintragen.
Die Spalten 3+4 und 4+5 sind so gedacht, das zum Beispiel ein Schüler mit der Note 4 oder 4+, sich bei der 3+4 einträgt.
Der Schüler der eine 4- oder eine 4,5 hat sich in die Spalte 4+5 einzutragen. Bei der Note fünf gilt das gleiche wie für die vier.
2- und 2,5 dürfen sich auch bei der ersten Spalte eintragen.
So jetzt jeder nach vorne kommen und seinen Namen eintragen.
Nach der Note die auf seinem Blatt steht.
Er muss die Note nicht dazu schreiben.
Die Reihe am Fenster fängt an.
Ich konnte mich mit meiner 2- in die erste Spalte eintragen.
Alexandra sicher auch.
Bei Beate war ich mir nicht sicher.
Sie war zwar in englischen nicht schlecht, aber schwankte immer zwischen 2+ und drei hin und her.

So die erste Sitzreihe war durch nun kam meine dran.
Bis auf Klaus hatten alle aber sich in 3+4 oder 4+5 eingetragen.
Beate saß direkt vor mir und trug sich auch in die erste Spalte ein.
Als unsere Reihe fertig war, immerhin die Hälfte der Klasse, sagte der Lehrer: „Stopp.“
Er fragte: „Nun, wo werden sich, ihrer Meinung nach, die anderen 50% eintragen dürfen?
Eher in die vorderen oder in die hinteren zwei Spalten?“

Ich blickte zur Tafel und erschrak. Nicht mal 1/3 der bisherigen Schülernamen standen in den ersten beiden Spalten.
Die waren Normal nicht schlecht in englisch.
Bisher hatte sich auch nur eine in Spalte vier eingetragen.

„Nun ich will sie nicht auf die Folter spannen und deshalb machen wir jetzt weiter. Reihe drei bitte.“

Nun trug sich Alexandra ein.
In die erste Spalte wie von mir erwartet, aber was danach an die Tafel kam waren alles Einträge bei Spalte drei, oder sogar vier.
Als dann die Reihe 4 dran war überraschte es niemand mehr das nur 3 sich in die Spalte 2 eintrugen.
Als der letzte wieder Platz genommen hatte sagte der Lehrer: „Was sehen wir an der Tafel. Klaus ?“

Wir sehen das ca. 70% der Schüler bei diesem Test sehr schlecht abgeschnitten haben.
20% ausreichend, oder befriedigen erreicht haben.
Nur 10% eine gute, oder sehr gute Arbeit abgegeben haben.“

„Ja genau so ist es. Was soll ich nun mit euch machen? Den Test noch einmal mit einem anderen Text wiederholen, oder das so in euren Notenspiegel eintragen?
Wir werden das jetzt durch Handzeichen ermitteln.
Wer ist für nochmal schreiben? Hand hoch!
Das sind 16 Schüler.
Wer ist für eintragen? Hand hoch!
Er zählte erneut. Dass waren 20 Schüler.
Und Enthaltungen? Hand hoch!
Wie erwartet 4 Schüler.
Klassensprecher tragen sie das bitte in das Klassenbuch ein.
Die Klasse hat sich mit der Mehrheit entschieden den Test nicht zu wiederholen.
So und nun kommen wir zur Auflösung: Alexandra lesen sie bitte ihre Übersetzung vor. Bei den zwei Worten wo sie vom Original abweichen werde ich nachher etwas dazu sagen.
Lesen sie, aber Bitte die nicht korrigierte Fassung vor.“

Alexandra begann ihre Übersetzung vorzulesen und sagte noch: „Es wurden die Worte Knochenbruch und Schädelbruch verbessert. In Worte die ich nicht kenne und auch nicht weiß wie sie ausgesprochen werden. Ich werde es trotzdem versuchen und bitte sie mich zu korrigieren wenn es falsch ist.“

Der Lehrer ergriff das Wort nach dem Alexandra wieder Platz genommen hatte und sagte: „Die Schwierigkeit bei diesem Text lag darin, das sich 70% von ihnen nicht daran erinnert haben, das medizinische Ausdrücke zu 98% in Latein auch in der Umgangssprache vorkommen.
Nur die beiden verbesserten Worte, sind nur im englischen für diese Verletzungen gebräuchlich.
Alexandra sie haben sie übrigens richtig ausgesprochen.
In Amerika wäre ihre Übersetzung vollkommen korrekt gewesen.
Deshalb haben sie auch eine 1+ erhalten. Weil sie diese Besonderheiten der englischen Insel nicht wissen konnten. Aber sonst 100% korrekt übersetzt haben.
Ich bitte sie noch einmal bei den nächsten Test, die wir schreiben, an alles zu denken was sie gelernt haben.
Ich werde die Anzahl der Tests verdoppeln.
Damit sie eine Chance bekommen wieder auf ihrem Notenspiegel nach oben zu Steigen.“

Ein raunen ging durch die Klasse, das was der Lehrer gerade gesagt hatte, bedeutete in jeder vierten englisch Stunde war ein Test dran.
Na spitze dachte ich.
Hoffentlich kann uns Alexandra helfen.

Nun waren die zwei Stunden um und wir hatten deutsch.
Das hieß wir mussten uns eines von 6 Themen aussuchen und zu einem aussagekräftigen Artikel machen.
Der so auch in einer Zeitung hätte erscheinen können.
Hierin war ich gut.
Auch Beate war nicht schlecht.
Alexandra nun, nachdem ich ihren Vortrag über die Inkas gehört habe.
Da sie auch sonst viel Allgemeinwissen hatte.
War sie wahrscheinlich Besser als ich.

Ihr wollt sicher wissen warum ich mir so viel Gedanken um Beate und Alexandra mache?
Nun seit ich bei ihr eingezogen bin, merke ich, das sich die beiden intensiver mit mir beschäftigen. Auch ich tue dies mit ihnen.
Es ist einfach so, das ich manchmal das Empfinden habe, wir drei seien ein und die selbe Person.
Den wenn ich angesprochen werde, zu einem Thema, gibt Beate oder Alexandra, fast genau die Antwort. Die ich geben würde.
Auch umgekehrt passiert das selbe.
Natürlich sind wir drei, sehr unterschiedliche Persönlichkeiten.
Mit unserer eigenen Meinung und eigenem Geschmack und erst recht eigenen Gefühlen.
Aber seid dem Tod von Alexandras Eltern, wachsen wir Gedanklich immer mehr zusammen.
Als dann Ester zu uns stieß, uns einfach so akzeptierte wie wir waren.
Wurde sie der Katalysator unsres Trios.
Als dann die Blasenentzündung noch dazukam, wurde erst die Liebe deutlich, die Ester uns bedingungslos angedeihen lies.
Ich hatte sie heute morgen wirklich vermisst.

Alles in allem hoffe ich, das unser Gruppe noch recht lange, so harmonisch zusammen leben kann. Ich werde alles tun was mir möglich ist damit es so bleibt.

So genug mit dem Ausflug in meine Gedanken und Gefühle.
Große Pause ist angesagt.
Nein nicht in der Story, die geht gleich weiter.
Sondern hier bei mir in der Schule.

Ach ja das Aufsatzthema von mir war diesmal:
Der Pudel und seine Halter!
Ich habe darin eine lustige Geschichte erzählt die ich vorigen Herbst selber erlebt habe.
Nun aber große Pause.

Es klingelte zur großen Pause.
Ich gab meinen Aufsatz ab.
Ich war fast immer die letzte die Abgab.
Ging auf den Flur und ohne nach zu Denken, gleich in Richtung Sekretariat.

Wir hatten zwar nichts abgesprochen, aber so wie ich die beiden kannte waren sie schon dort.
Richtig sie standen davor und warteten auf mich.
Alexandra klopfte an. Es erklang ein herein und als wir drinnen waren, einen Guten Morgen gewünscht hatten, hörten wir ein freundliches: „Guten Morgen, nehmt Platz. Der Rektor kommt gleich.“
Als er dann erschien durften wir gleich mitkommen.
Kaum hatte ich die Türe hinter mir geschlossen legte er los: „So Gefälligkeitsgutachten eines Arztes nehme ICH nicht an. Sie sind für mich null und nichtig.
Er hatte kaum ausgesprochen, als ich mir meinen Pullover über den Kopf zog und meinen Rock öffnete.
Dann erst schaute ich zu Beate und Alexandra und sah das diese auch so dastanden wie ich.

Der Rektor der uns jetzt erst wieder anschaute.
Nach dem er hinter seinem Schreibtisch platz genommen hatte.
War richtig Blass geworden und dann knall Rot.

Einen so schnellen Farbwechsel, hatte ich bisher bei keinem Menschen erlebt.

Ich fing an zu reden und sagte: „Wenn sie uns zum Gespött der Schule machen wollen, nehmen wir am Sport gerne so Teil wie sie uns hier sehen.
Wir tragen diese Overalls, nicht zu unserem Vergnügen.
Sondern auf Anweisung der Ärztin, die uns auch das Attest ausgestellt hat.
Sie dürfen auch ruhig zu den Overalls Strampelanzüge sagen, es sind welche. Bloß halt in unserer Größe.

Der Grund warum sie das angeordnet hat.
Wir müssten sonst, für mindestens 6 Wochen ins Krankenhaus.
Damit garantiert das Schuljahr wiederholen.
Das können wir unseren Eltern, die alle nicht so gut betucht sind, nicht zumuten.
Sie würden uns nämlich dann auch aus der Schule nehmen müssen, weil sie dafür kein Geld hätten.“

„Entschuldigen sie das habe ich nicht gewusst.
Als mir die Sekretärin gestern die Atteste reichte sah ich, das sie alle vom selben Arzt waren. Da habe ich mich an einen Vorfall erinnert, vor drei Jahren, als tatsächlich der Vater eines Schülers, der Arzt ist, seinem Sohn und seinem Freund ein falsches Attest ausgestellt hatte.

Bitte ziehen sie sich wieder an.
Wie lange müssen sie dies Overalls den tragen?“

„24 Stunden am Tag und noch mindestens für ein halbes Jahr.
So war die Aussage der Ärztin.
Erst wenn dann alles in Ordnung ist und das bei der Untersuchung auch Festgestellt wurde, dürfen wir wieder an normale Kleidung denken.“

„Was machen sie wenn sie auf Klo gehen müssen? Da müssen sie ihn doch auch ausziehen?“

„Oh nein, wir müssen ja auch Windeln tragen.
Schon allein deswegen, damit wir andere Personen nicht Anstecken.
Unsere Krankheit gehört zu denn meldepflichtigen Krankheiten und kann sehr leicht übertragen werden.“

„Ja haben sie eine Geschlechtskrankheit? Und war deshalb das Gesundheitsamt am Donnerstag letzte Woche hier.“

„Sie haben es erfasst.
Aber da wir alle drei noch Jungfrauen sind vom Arzt bescheinigt.
Haben wir uns wahrscheinlich, bei meiner Schwester, die heimlich meine Kleider trägt, angesteckt.
Da wir halt als Freundinnen öfters unsere Kleider tauschen, hat es uns alle drei erwischt.
Im übrigen auch meinen Vater. Weil meine Mutter seine Unterwäsche zusammen mit der, von meiner Schwester und mir, gewaschen hat.
Das nur bei dreißig Grad Waschtemperatur.
Der Pilz wird erst bei Temperaturen über 60 Grad vernichtet.
Meine Schwester und meine Eltern befinden sich im übrigen seit Samstag im Krankenhaus. Meine Mutter darf wahrscheinlich morgen schon wieder Heim. Die beiden anderen müssen noch länger dort bleiben.“

„So nun ist das also geklärt. Ich danke ihnen für ihr Vertrauen. Auch ihre Umsicht, den Schutz anderer Personen zu Bedenken, ist löblich.
Aber das war ja Wahrscheinlich nicht der Grund für diesen Termin bei mir.“

„Sie haben recht“ fing Beate nun an „wir wollten von ihnen wissen, was es für Möglichkeiten der Förderung von Schülern gibt, die daheim ausziehen müssen. Warum auch immer.“

„Nun wir als Schule können da nicht helfen. Ich kann ihnen nur mit entsprechenden Anlaufstellen behilflich sein. Und sie vom Unterricht befreien, wenn sie dort einen Termin haben.
An was für Hilfe hatten sie den gedacht?“

„Nun an erster Stelle rein finanziell.
Ein Zimmer habe ich schon.
In zweiter Linie gerichtliche Anlaufstellen.
Es geht um zivilrechtliche Dinge.
Strafrechtliche Vorfälle gab es keine, wenn man von ein paar Beleidigungen absieht.“

„Nun, da kämme die Jugendgerichtshilfe in Frage. Für Kinder und Jugendliche und Junge Erwachsene bis zum 27. Lebensjahr. Sofern es mit dem Thema Unterhalt zu tun hat.
Und das rein finanzielle regelt das Sozialamt, oder auch seit Harz4 das Arbeitsamt.
Auch da kann ich ihnen die Adressen und Telefonnummern geben.
Ist das alles?“

„Vorerst ja“ sagte ich.
Aber Alexandra schüttelte den Kopf und meinte: „Wir müssen sie auch noch bitten die Adressen von Beate und Melanie auf meine Adresse zu ändern.
Denn sie wohnen seit dem Wochenende bei mir. Aber das ist dann wirklich alles.“

„Gut dann kann ich sie ja nun mit gutem Gewissen ins Café Hölderlin gehen lassen. Die Adressen wird ihnen Frau Krämer dann in der letzten Stunde geben.“

Wir verabschiedeten uns vom Rektor und gingen ins Café.

„War was?
Ich habe sie in der Pause vermisst.
Dachte schon sie sind krank, oder sonst etwas ist passiert.“
Wurden wir begrüßt.

„Nein, wir hatten einen Termin bei unserm Rektor.
Er wollte wissen, wann er uns in die Ehrentafel der unpünktlichen Hausaufgaben Lieferanten schreiben lassen kann.
Mit 3cm hohen goldenen Buchstaben.
Wir haben geantwortet, noch heute.
Den wir geben unsere Hausaufgaben, nun am vorletzten Schultag ab, wenn überhaupt.“

Da lachte die Chefin und brachte uns einen Teller mit belegten Brötchen und sagte: „Wer 3 isst muss nur eins bezahlen.
Wer nur 2 isst der muss 4 bezahlen.
Wer nur eines essen tut muss 3 bezahlen.
Also entweder Aufschlag oder Abschlag.“

Nun drei Brötchen waren für mich und auch für die beiden anderen kein Problem.
Es kam sofort unisono 3 Brötchen.
Dann fragte sie nach unserem Getränke Wunsch: „Wenn ihr das Bestellt, was ich vorher als ich euch kommen sah, auf einen Zettel schrieb. Bekommt ihr es gratis. Und für das dritte Brötchen, noch einmal.“

„Dann legen sie heute aber schwer drauf.
Ich muss es schon sagen.
Wir wollen dreimal hieße Milch und das steht auch auf ihrem Zettel.“

„Woher wisst ihr das ich Milch aufgeschrieben habe.“

„Sie haben so spitzbübisch gelächelt.
Da blieb einfach nur Milch übrig.
Den das haben wir noch nie bei ihnen getrunken.
Jedes andere alkoholfreie Getränk, ja vom Wasser bis zum ACE Saft mindestens 1mal.“

Sie ging kopfschüttelnd weg in ihre Küche. Und fünf Minuten später hatten wir drei eine heiße Milch vor uns stehen.
Wir waren gerade beim dritten Brötchen angelangt, kam von der Wirtin:
„Da habt ihr wohl Heute noch nichts gegessen und wart sehr hungrig.“

Diesmal war Alexandra mit der Antwort schneller und sagte: „Doch wir haben gefrühstückt.
Jede einen Berg von Müsli.
Aber das reicht ja nur für unsere Morgengymnastik aus.
Wir wackeln dreimal mit jedem Zehen. Vom kleinsten bis zum großen und wenn wir dann noch Kraft haben, kommen auch noch die beiden Daumen dran. Ich selber bringe es bei den Daumen auf maximal zwei Wackler, den spätestens dann bin ich restlos fertig und brauche eine Dusche um meinen Schweiß zu entfernen.
Er brennt mir sonst in den Augen.“

Da lachte die Wirtin und sagte: „Ihr seid wirklich gut mit euren Phantasien.
Ihr solltet ein Cabaret machen und auftreten.
Das Publikum könntet ihr als Stichwortlieferant nehmen.“

„Nein das können wir nicht“ Sagte Beate, „den wen ich das vor Publikum machen müsste, käme da gar nichts. Das geht bei mir nur spontan aus der Situation heraus und auch nur wenn ich fröhlich bin.“

„Doch jetzt mal was ganz anderes.
Ich soll in einem Gremium der Wirte mitmachen, um die Vorschläge, die wegen des Brauereigelände gemacht wurden, eine Auswahl zu treffen.“

„Dann machen sie doch mit. Es wird ja nicht so viel Zeit kosten die paar Vorschläge zu sichten.“

„Ein paar ist gut. Es sollen über fünftausend eingegangen sein“

„Au dann ist es doch Arbeit.
Aber trotzdem machen sie mit.
Wieso nur Wirte?
Ich denke, in der Zeitung hätte gestanden, das alle Bürger darüber entscheiden sollen was dort hinkommt.“

„Sollen sie ja auch. Aber die Vorauswahl, sollen alle Berufsgruppen treffen die irgend einen Bezugspunkt zur Öffentlichkeit haben.
Metzger, Ärzte, Frisöre, Lebensmittelhändler, Lehrer usw. usw.
Alle sollen zunächst als Gruppe, intern ein Gremium bilden, das für sie eine Wertung der Vorschläge vornimmt.
Wie viele in dem Gremium dann sitzen und entscheiden ist die Entscheidung der Gruppe.“

„Wie viele Vorschläge werden dann übrig bleiben, zur Abstimmung durch das Volk?

„Nun das ist noch nicht genau festgelegt, aber wir sollen alle Vorschläge benoten. Die 20 Besten in einer Gruppe kommen weiter. Das können am Ende über 100 oder aber nur 20 sein. Je nach dem, wie sich die einzelnen Gruppen entscheiden.“

„Dann machen sie doch mit.
Und wenn sie am Freitag oder Samstag eine zusätzliche Bedienung brauchen. Dann machen wir das gerne.“

„Das ist nicht nötig.
Ich bekomme sie zugeschickt und soll sie bewerten.
Aber ich habe keine Ahnung wie ich was bewerten soll.“

„Nun man könnte zum Beispiel das ganze Aufteilen.
In verschiedene Nutzungsarten, wie Freizeit, Arbeit, Wohnen kommerziell,
Öffentlich, Privat.
Dann in den einzelnen Kategorien Unterscheiden in machbar oder nicht; Als nächstes vielleicht umweltfreundlich oder nicht; Ökologisch sinnvoll; Teuer für die Stadt, oder bringt Geld in die Kasse.
Ein Beispiel für nicht machbar wäre meiner Meinung nach ein Zoo weil dafür das Gelände trotz seiner Größe zu klein ist.
Beispiele für machbar: Schrebergärten oder Sportplätze für Tennis oder Fußball oder Bogenschießen.
Da würde ich ökologische und ökonomische Nutzen als Entscheidungshilfe nehmen.
Auch wünschenswert oder nicht könnte ein Entscheidungsfaktor sein.“

„Das muss ich mir Aufschreiben, wie ich bewerten will.
Danke für eure Anregungen.
Ich werde mir eine Bewertungsreihenfolge aufschreiben.
Mit den mir wichtigsten Vorgaben und alle Vorschläge darauf prüfen.
Ja so mache ich es.
Noch mal danke.
Aber ihr müsst jetzt wieder rüber.
In 5Minuten ist eure nächste Stunde.
Tschüss bis Morgen und vergesst eure Morgengymnastik nicht zu machen.“

Wir lachten und gingen in unsere Klasse.
In der letzten Stunde hatten wir Geschichte.
Nachbesprechung der letzten Stunde und neue Einteilung der Referate.
Es wurden immer vier Paare für die nächsten Donnerstage benannt.
Alexandra trug die deutsche Version des spanischen Briefes vor, und was es ihrer Meinung nach, für Konsequenzen für die Geschichte der Inkas habe.
Da die jetzige spanische Regierung die Echtheit des Briefes anerkannt hat.
Sie beruft sich auf zwei unabhängige Gutachten.
Wird in naher Zukunft diese Umschreibung auch statt finden müssen.
Denn der Inhalt des Briefes stimmt auch wesentlich besser mit den archäologischen Funden überein.

Sie gab ihre alte Version die Übersetzung und den spanischen Original Text dem Lehrer und setzte sich wieder hin.
Sie stand nochmals auf und sagte: „Ich habe für die Klasse eine Kopiervorlage im Direktorat hinterlegt.
Wer Interesse hat, kann sich alle vier Teile unseres Referates kopieren lassen.

Der Lehrer sagte: „Dankeschön für deine Ergänzung.
Dir und Klaus noch einmal Dank, das ihr letzten Donnerstag eingesprungen seid.

Die Grundlage, für meine Bewertung: Es ist nicht die Vortragsart des Referates.
Sondern das Sammeln, der vielen einzelnen Teile.
Die gelungene Kompakte und doch vollständige Information.
Das Bild, das der Vortrag, uns vermittelt hat scheint zwar nicht zu Stimmen. Aber da sie das schon erwähnt haben, beim Vortrag; War es von mir auch nicht bei der Beurteilung von Belang.
Das der Brief noch nicht vorhanden war.
Ihr beide bekommt von mir eine gute Bewertung dafür.
Der Klasse kann ich nur empfehlen, sich an diesem Vortrag zu orientieren. Wenn sie gute Noten haben wollen.

Auch bin ich schon gespannt, was wir am Donnerstag zu hören bekommen?
Denn bis jetzt haben mir Anita und Rainer noch nichts abgegeben.

Ihr wisst ja, das ich am Anfang des Schuljahres gesagt habe.
Dass ich ein nicht gehaltenes Referat, mit einer 6 im Zeugnis quittieren werde.

Man muss es auch innerhalb des eingeteilten Monats abhalten.
Sie haben ja das Thema frei gewählt. Sie konnten sich ja deshalb, auch schon mit dem Inhalt befassen.“

Als die Stunde dann um war, sah ich das Anita etwas dem Lehrer abgab.
Sie konnte sich ja auch keine sechs im Zeugnis leisten.
Dann wäre sie ja sitzen geblieben.
Denn hier an der Schule galt eine Interne Regel.
Das der Schüler nicht zum Abitur zugelassen wird, der im Jahr davor oder im Zwischenzeugnis eine Sechs stehen hatte.

Nach dem wir aus der Klasse traten, wurde uns von Frau Krämer auf dem Flur ein Umschlag gereicht mit freundlichem Gruß vom Rektor.

Dann sind wir nach hause gegangen.
Beate hat für uns gekocht, wohl als Dankeschön für die Hilfe am Sonntag.
Es hat gut geschmeckt.
Nach dem gemeinsamen säubern von der Küche, ging Beate noch ihre restlichen Sachen holen.
Alexandra telefonierte mit Klaus. Ob er Lust hätte, mit ihr, das Referat neu zu schreiben. Mit den Aussagen des Briefes.
Nicht das sie es mussten, aber sie hätte starkes Interesse daran.

Alexandra sagte mir, nach dem Telefonat, was sie mit Klaus Verabredet hatte.

Ich fragte sie, ob wir bis Beate wiederkommt, ein wenig englisch lernen können.
Weil ich da doch nicht ganz so gut war.
Sie sagte ja.

Wir schalteten ihren Laptop ein und gingen ins Internet.
Dort ging Alexandra auf eine englische Webseite. Diese hatte etwas längere Texte. Sie sagte: „Jede von uns soll das für sich übersetzen. Dann werden wir es vergleichen.“

Es handelte sich um die Beschreibung eines alten Landsitzes der zum Verkauf stand.
Als wir damit fertig waren sagte Alexandra: „So nun schauen wir mal was der Computer kann“

Sie lies den Artikel vom PC übersetzen.
Wir hatten es Beide besser hinbekommen.
Trotzdem musste ich feststellen, das ich auch etliche Fehler gemacht hatte.

Dann kam Beate wieder und wir machten zu dritt unsere Hausaufgaben.
Und halfen uns gegenseitig dabei.
Als wir nach ca. einer Stunde fertig waren, holte Alexandra aus ihrem Regal das Monopoly und fragte: „Wer wird am meisten haben, wenn wir ohne Geld zu haben, an den Start gehen?“
Wir suchten uns jede eine Spielfigur aus und legten los.
Ich hatte das Pech, eine Pasch zwei zu würfeln und kam gleich in den Minusbereich.
Um halb sechs unterbrachen wir das Spiel, machten uns ein paar Brote zum Abendessen.
Alexandra schlug vor für Ester einen Salat zu richten und ihn ohne Dressing im Kühlschrank bereitzustellen.
Ich war sofort damit einverstanden.

„Sollen wir den Chicorée oder den Eissalat nehmen“ fragte Beate?

„Den Eissalat.
Da tun wir noch etwas Schinken und Käse hinein.
Ein Joghurtdressing wird dazu passen.

Eine schnitt und wusch den Salat.
Eine machte das Dressing.
Die dritte schnitt Käse und Schinken, in Streifen und gab sie in eine Schüssel.
Dann stellten wir beide Schüsseln in den Kühlschrank, wollten schon weiterspielen, als Beate sagte: „Kommt wir machen unsre Windeln neu, dann muss Ester uns nur noch ins Bett bringen wenn sie kommt.“

Auch dieses wurde gemacht und danach räumten wir das Spiel weg, ohne das wir weiter gespielt haben.
Wir setzten uns ins Wohnzimmer.
Hörten uns Platten an, aus der Plattensammlung von Alexandras Eltern.

Wir saßen alle drei auf dem Sofa und kuschelten aneinander, bis dann Ester kam.


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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:04.10.14 10:24 IP: gespeichert Moderator melden


Also so schlimm sind die Fehler nicht das sie beim Lesen Stören. Gut Manchmal hakt es beim Lesen und man Überlegt das der Satz auch anders hätte Geschrieben werden können, aber sonst hab ich schon Schlimmere Texte gelesen. Was das Fehlende Englisch Angeht, zumindest die Sachen von der Burgerbude sind doch Eigentlich Allgemein bekannt.
Mir gefällt das mit den Wechselnden Erzählern und passt gut zu dieser Geschichte.
Wie gut das Ester sich doch vor der Abreise Verkleidet hat sonst wär sie in Teufelsburg Erkannt worden. Das ihr Ex im Frauhenhaus Verprügelt wurde fand ich Klasse, hat er auch Verdient.
Das Gesicht vom Direx muss Klasse gewesen sein als er die 3 in den Stramplern gesehen hat.
PS: Was war denn nun in den Fläschen? Kamillen- oder ein Früchtetee?


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Gummimike am 04.10.14 um 10:25 geändert
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:04.10.14 13:17 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Mike
Danke für deinen Kommentarund dein Verständnis.
Zum Ps. Weder noch; Es ist Apfelsaft mit Minneralwasser das nur ganz wenig natürliche Kohlensäure enthält.

Für die Geschichte brauche ich noch Zeit, da ich ja alles erst lesen, was mir nicht oder nicht mehr Gefällt,
ändern und das ganze neu formatieren tue.

LG Kretababy


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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:05.10.14 03:18 IP: gespeichert Moderator melden


so nun kommt das erste Drittel vom 2.Kapitel



Kapitel 2. a)

Ester erzählt:

Am Morgen klingelte der Wecker. Ich schaute nach der Uhrzeit, verdammt ich hatte vergessen den Wecker wieder umzustellen.
Trotzdem stand ich auf, ging ins Bad und duschte erst einmal. Heute etwas länger wie sonst. Nach der Dusche trocknete ich mich ab, ging ich ins Schlafzimmer.
Holte die Maske und den Brustpanzer aus der Tasche.
Ging noch einmal ins Bad zurück um sie im Waschbecken auszuwaschen.
Völlig nass, hängte ich sie, in der Dusche, an das Duschgestänge zum trocknen.

Erst jetzt begab ich mich in die Küche, um unser Frühstück zu richten.
Ich suchte die große Glasschüssel für das Müsli, das ich zubereiten wollte.
Fand sie, noch halb voll, im Kühlschrank.
Ich probierte ob es noch genießbar war.
Es schmeckte mir.
Also stellte ich es auf den Tisch.
Stellte das Wasser für meinen Tee auf den Herd.
Schüttete Milch, für den Kakao, in einen Topf und erwärmte diese.

Dann weckte ich nacheinander meine drei Babys.
Sah bei Beate den vollen Koffer stehen und wusste nun das sie es gestern geschafft hatte ihre restlichen Sachen zu holen.
Holte sie aus ihrem Schlafsack, nahm sie in den Arm und fragte streichelnd: „War es schlimm gestern?“
Erst als ich mit dem Kopf in Richtung Koffer nickte kam die Antwort.

„Ja, ihre Mutter hätte nur gejammert und ihr am Ende noch vorgeworfen. Ein undankbares Geschöpf zu sein.
Ich habe nur gefragt für was?
Und habe die Wohnung verlassen.
Übrigens sie war am Montag beim Arzt. Der hat nichts bei ihr gefunden.
Als sie es am Abend Vater sagte, meinte er, dann brauche er ja nicht zu gehen.

Über den Unterhalt haben sie noch nicht gesprochen, wahrscheinlich muss ich ihn einklagen.
Die Adressen, an die ich mich wenden kann, habe ich gestern von unserem Rektor bekommen.“

Dann gingen wir beide zu den Anderen in die Küche.
Wir frühstückten, danach machte ich ihnen ein neues Windelpaket um.
Es war Zeit in die Schule zu gehen.

Nach dem ich die Küche sauber gemacht hatte, ging ich in das Zimmer von Beate. Räumte den Koffer aus, legte alles in den Schrank was zum Anziehen war, Bücher und CDs stellte ich ins Regal. Ihre Puppen drapierte ich hübsch auf dem Bett.

Als ich gerade fertig war klingelte mein Handy.
Mein Anwalt war am Apparat und sagte: „Der Scheidungstermin sei geplatzt.“

„Wie bitte

„Ich habe die Klage heute Morgen persönlich zurückgezogen.“

„Wie kommen sie dazu?“

„Nun als ich heute morgen nach einem Gerichtstermin, in mein Büro kam.
Sagte mir meine ledige Sekretärin, sie sei gestern Abend, von ihrem Mann zum Essen eingeladen worden. Ins derzeit teuerste Lokal, der besseren Gesellschaft. Sie waren schon beim Essen der Hauptspeise, als ihr Mann plötzlich zusammen brach.
Ein herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod ihres Gatten feststellen.“

„Wissen Sie Wieso?
Weiß es mein Schwager?“

„Sie sollten nun hierherkommen und alles Regeln.
Oder wollen sie alles ihren Schwager regeln lassen?“

„Ich werde um14Uhr hier losfahren und bin dann so gegen 18Uhr bei ihnen in ihrem Büro.
Wenn es ihnen nichts ausmacht.“

„“Ich werde da sein.“

Er legte auf.
Ich war geschockt.
Mein Mann Tod.

Ich setzte mich erst mal für 5Minuten hin.

Nachdem ich mich etwas Erholt hatte, rief ich Stefanie an.
Als Sie am Apparat war sagte ich: „Mein Mann ist Tod. Ich brauche 3schwarze Strampler.“

„Habe ich da. Herzliches Beileid wäre wohl unangebracht?“

„Nicht ganz ich Liebte ihn noch trotz allem.“

„Na dann bis später.“

Auch ich legte auf. Machte mich Straßentauglich und ging zum Auto.
Fuhr in die Stadt.
Zuerst ging es in die Boutique Landhausmoden.
Sagte der Inhaberin: „Ich bräuchte dringend, vier schwarze Kleider, oder Kostüme.
Drei in 36 und das für mich in 38.“

„Wenn es die gleichen sein dürfen habe ich was sehr schönes für sie.
Knielang, sehr gediegen, für alle Anlässe geeignet.
Ich gebe ihnen mal ihre Größe.“

Sie reichte mir ein Kleid das sehr teuer aussah, darum fragte ich: „Was kostet es denn?“

Regulär 300€, aber da sie ja vier Stück haben wollen, kriegen sie es für 250€ von mir.

Ich probierte es an es war perfekt. „Ich behalte es gleich an.
Die anderen drei können sie einpacken.“

Bezahlte die 1000€ mit meiner Karte.

Bei Stefanie sagte ich: „Diese Woche können wir nicht mehr Zusammenkommen. Du kannst den Film so lassen.
Keines meiner Babys hat einen Einwand hervorgebracht.“

„Das ist gut“

„Ja du hast dadurch ne Menge Zeit gespart.
Gib mir bitte schnell, die drei Strampelanzüge. Ich muss noch zur Schule und die drei loseisen.
Bevor wir nach nach Teufelsburg fahren um dort alles zu Regeln.“

Sie gab mir die Strampelanzüge gleich in einer Tragetasche.
Verabschiedete sich mit den Worten: „Bezahlen brauchst du nichts.
Betrachte es als Extraprämie. Weil ich nun keine Arbeit mit dem Film mehr habe.“

Ich bedankte mich und ging zum Auto.

Legte alles hinten hinein und fuhr zur Schule.
Dort parkte ich, stieg aus, ging zum Rektorat um mit dem Rektor zu sprechen.
Ich konnte ihn nach kurzer Wartezeit auch sprechen und stellte mich zuerst vor. Erzählte ihm das ich um Befreiung vom Unterricht der drei Schülerinnen Melanie, Beate und Alexandra bitten wolle.
Sie sollten mit mir zusammen nach Teufelsburg fahren. Zur Beerdigung meines verstorbenen Mannes. Dieser ist gestern ganz plötzlich und unerwartet gestorben.
Sie sollten mir bei der Auflösung meines dortigen Haushaltes behilflich sein.
Normal würde ich es ja alleine machen.
Aber da ich schwanger bin und mein Arzt mir jede körperliche Anstrengung verboten hat, weil ich sonst mein Kind verlieren kann.
Brauche ich die Hilfe der drei jungen Damen.
Am Montag kommen sie dann wieder in die Schule.

„Normal kann ich das so nicht gestatten.
Aber da sie ja eigentlich, Krankgeschrieben sind, sehe ich keine Probleme.
Da sie auch von ihrer Leistung her 3Tage fehlen können ohne das es ihnen schadet, gestatte ich es.
Eventuelle Klassenarbeiten können nächste Woche nachgeholt werden.
So dürfte es auch im Notenspiegel, der Schülerinnen keine Probleme geben.
Ich werde den Lehrern Bescheid sagen.
Mein herzliches Beileid. Auf Wiedersehen.“

Das war ja schnell und problemlos, dachte ich als ich wieder auf dem Flur stand.
Da hörte ich die Glocke klingeln und die Klassenzimmertüren öffneten sich. Die Schüler strömten heraus.
Ich stand zufällig gerade vor Alexandras Klassenzimmer.
Als sie mich sah kam sie zu mir und fragte was los ist.
Ich wartete bis Melanie und Beate auch da waren.
Erzählte kurz: „Wir vier fahren jetzt, nach Teufelsburg zur Beerdigung meines Mannes.
Ihr müsst erst am Montag wieder hier in die Schule.

Dies habe ich mit dem Rektor so vereinbart.
Zurück kommen wir wahrscheinlich erst am Sonntag.

Alexandra rief Klaus zurück. Dieser hatte noch die Tafel gereinigt, deswegen noch nicht fort, sagte das sie dieses Wochenende keine Zeit hatte. Der Mann von Ester ist gestorben. Sie fahre mit ihr jetzt dort hin.

Na ja dann halt nächste Woche tschüss. Meinte Klaus.

Wir gingen zum Auto, fuhren noch nach hause um zu packen.
Ich erzählte im Auto schon alles was ich wusste; und das wir erst an der ersten Raststätte auf der Autobahn was Essen würden.
Auch sagte ich zu ihnen. Das sich durch den Tod meines Mannes, nichts zwischen uns ändern würde.
Ich weiterhin mit ihnen Leben wolle, hier in Gutenhausen.
Ich konnte im Rückspiegel förmlich die Erleichterung sehen, als ich das sagte.
In der Wohnung angekommen packten wir zwei große Koffer mit Kleider und Schuhe. In den etwas kleineren legte ich, die drei Schlafsäcke, eine Packung Windeln und noch zwei Gummihosen für Jede.
Ich zog mein Kleid aus, eine Bluse und ein dunkles Kostüm an.
Denn um so eine lange Strecke zu fahren fand ich es einfach besser.
Auch eine Windel legte ich mir um, denn wenn ich weite Strecken fuhr, musste ich alle halbe Stunde auf das Klo.
Wir konnten schon um 12.20 Uhr losfahren nach dem unser Gepäck verstaut war.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Kretababy am 05.10.14 um 10:31 geändert
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:05.10.14 08:59 IP: gespeichert Moderator melden


Nun dann braucht Ester sich nicht mehr zu Verstecken und kann sich Offiziell Ummelden und bei Stefanie Arbeiten.
Wieso Schwarz Tragen nur weil ihr Mann gestorben ist?? Da Reicht doch einfach auch etwas Dunklere Kleidung. Da sie doch eh nicht in Teufelsburg bleiben will kann es ihr doch egal sein was die Leute Reden.
Das man auf einer Beerdigung Schwarz trägt ist doch sowas von Vorgestern!!
Du solltest beim Anwaltsgespräch noch ein Habe Einfügen. Habe die Klage zurückgezogen.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Gummimike am 05.10.14 um 08:59 geändert
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:05.10.14 09:47 IP: gespeichert Moderator melden


Sagte mir meine Sekretärin, sie sei gestern Abend, von ihrem Mann zum Essen eingeladen worden. Ins derzeit teuerste Lokal, der besseren Gesellschaft. Sie waren schon beim Essen der Hauptspeise, als ihr Mann plötzlich zusammen brach.
Ein herbeigerufener Notarzt konnte nur noch den Tod ihres Gatten feststellen

Also ich hab diesen Teil so verstanden das der Mann der Sekretärin verstorben ist und nicht der Mann von Ester.Davon mal abgesehen had sich der Anwalt genau erkundet ob das auch wirklich Stimmt.Immerhin kann das auch gelogen sein um Ester wieder zurück zu locken.So das sie in den Fängen ihres Ex kommt,oder er ihr zumindestens folgen kann.
Achja Kretababy ist neh tolle Geschichte immer weiter so.
mfg Wölchen

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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:05.10.14 10:40 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo liebe Leser!

Hoffe nun alle Ungereimtheiten beseitigt zu "habe"n.

Wölchen sie ist noch ledig, die Sekretärin.


Teile b) + c) folgen demnächst.

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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:05.10.14 11:28 IP: gespeichert Moderator melden


Das wird schon so Stimmen Wölchen. Kreta schreibt ja keinen Krimi. Also ist Ester jetzt Witwe und Vermutlich auch Alleinerbin.
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:05.10.14 18:55 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Kreta,

danke für die Schreibarbeit.
Ist jetzt auch alles verständlich.

Ich stelle mir gerade die drei großen Babys hinter Mama am Grab vor.
Hoffentlich ohne Schnuller.
Obwohl, Beerdigung innerhalb von 3 oder 5 Tagen ist schon rasant.

(un)geduldig wartend


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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:06.10.14 20:43 IP: gespeichert Moderator melden


Wie Versprochen weiter gehts.


Kapitel 2 b)

Ester Erzählt weiter:


Ich tankte noch rasch und dann ging es ab in Richtung Autobahn.
Als wir auf der Autobahn waren, fragte ich meine drei, ob schon eine den Führerschein hätte, nein sagten alle drei.
Aber sie würden ihn gerne machen, wenn ich das wolle.
Ja, das will ich und sobald wir zurück sind, werde ich euch anmelden.

Melanie sagte plötzlich: „Wir haben ja gar keine schwarzen Kleider eingepackt kaufen wir dort welche?“

„Nein die sind schon im Auto, wenn wir nachher an der Raststätte anhalten, zeige ich sie euch.“

Nach 50 km kam die Raststätte an der ich hielt.
Ich stieg aus und öffnete hinten die Türen ließ sie aussteigen und nach dem ich vorne alle Türen wieder zu gemacht hatte.
Gingen wir gemeinsam zum Heck des Wagens und ich öffnete die Heckklappe.
Nahm die Stofftasche der Boutique heraus und zeigte ihnen ihre Kleider.

„Das ist ja das selbe wie deines, was du in der Schule an hattest.“

„Ja wir werden auf der Beerdigung alle das selbe Kleid tragen.“

„Aber da sieht Man doch unsere Str.. Overalls“ sagte Beate.

„Ja das schon. Aber schaut mal, was ich hier noch habe“

Und zeigte ihnen die schwarzen Fleecstrampler. Die ja auch noch in der Tasche waren.
Sie gaben mir alle drei einen Kuss, und ich packte alles wieder in die Tasche.

„Ab ins Auto damit“ schloss das Fahrzeug ab, und wir gingen Essen.

Danach fuhren wir zweieinhalb Stunden in flotter Fahrt Richtung Teufelsburg.
Da wir gut in der Zeit lagen und nur noch 80km hatten machten wir noch eine Kaffeepause.
Die Mädchen hatten eine Weile geschlafen und ich brauchte Bewegung.
Für die Babys gab es Kakao und ein Stück Cremetorte (Achtung Kalorienbombe sagte ein Fernfahrer am Nebentisch).
Ich trank nur einen Milchkaffee.
Während der weiterfahrt spielten wir Autonummer raten.
Einfach waren ja: A;B;E;K;M;LD;HH;HB; usw. Aber welche Städte gehörten zu: HDH;VAI;LEO; ES;TUT; usw.
Ich war erstaunt wie wenig ich wusste im Gegensatz zu den Dreien.

Da wir erstaunlicher weise keinen Stau hatten, kamen wir eindreiviertel Stunden früher als geplant bei meinem Rechtsanwalt an.
Das war mir sehr recht denn ich traute meinem Schwager nicht.
Mein Anwalt sagte: „“Da sie so zeitig hier sind, biete ich ihnen an sie zu ihrem Haus zu begleiten.“

Ja auch das war mir sehr recht.
Ich fragte ihn: „Ob er nicht einen Schlüsseldienst wüsste, der mir heute noch das Schloss wechselt.“

Der Anwalt meinte: „Das wäre doch nicht nötig, oder?“

„Doch sogar bitter nötig, den ich weiß das mein Mann irgendwas gehabt hat, um damit seinen Bruder zu erpressen.
Ich weiß auch wo es versteckt wurde, von ihm.

Es ist nicht im Tresor, der wahrscheinlich von meinem Schwager schon geöffnet wurde und in dem mindestens drei falsche Spuren sind.
Wenn diese fehlen, dann werde ich ihn Anzeigen, wegen Einbruch und Diebstahl.

Er hat mich einfach zu oft gedemütigt.
Immer wenn mein sauberer Gatte von ihm etwas wollte, kam er hinterher zu mir und hat mich total fertig gemacht.
Er behandelte mich wie eine Fußmatte und trat immer heftig verbal zu.
Also fahren wir.
Innerhalb von 10 Minuten waren wir beim Haus angelangt.
Wie recht ich hatte konnten wir gleich feststellen.

Mein Schwager kam nämlich gerade aus dem Haus mit den drei Hinweisen in der Hand.
Ich rief bei der Polizei an und meine drei Babys blockierten sein Auto.
Sie setzten sich einfach, vor und hinter seinen Wagen, auf die Straße.

Zu Fuß war nur halb so schnell wie ich, den er war sehr gut Körpereigenen Notreserven versorgt.
Die Polizei wahr erstaunlich schnell da.
Nämlich nach drei Minuten.

Sie waren 5 Straßen weiter Streife gefahren.
Als mein Anruf kam wie mir die Polizistin später erklärte.

Sie waren erstaunt das der Staatsanwalt hier war.

Mein Schwager meinte daraufhin es abwiegeln zu können.

Aber ich sagte zu den Polizeibeamten: „Was sie davon halten würden, wenn sie im Urlaub erfahren das ihr Mann plötzlich gestorben ist.
Sie dann zurückkommen und seinen Bruder aus unserer ehelichen Wohnung kommen sehen, mit Safe Inhalt in der Hand.
Es ist ein Schlüsselsafe und einen Schlüssel haben nur mein Mann und ich.
Die Gegenstände aus dem Tresor, hat er alle in der Hand und wahrscheinlich noch meinen Bankschließfachschlüssel in einer der Taschen.
Diesen hatte ich vor meiner Abreise dort deponiert.“

Mein Anwalt musste sich wahrscheinlich arg zusammen reißen um nicht laut zu lachen. Ging mir plötzlich durch den Kopf.

Laut sagte ich in menge der Menschen, die inzwischen um uns herum stand:
„Mein Herr Schwager ist ja Staatsanwalt und wird ihnen sagen können, was er bei einer solchen Sachlage, im Normalfall vor Gericht als Strafe fordert.
Oder gibst du dich mit so was nicht ab?

So nun will ich sehen was du alles entwendet hast.
Leerst du deine Taschen freiwillig, oder soll ich auch noch die Presse verständigen, das es Morgen in der Schreibzeitung steht: Staatsanwalt raubt Tresor seines Bruders aus.

Eine Meldung, die wegen dieser Einmaligkeit sicher durch die ganze Republik geht. Und vielleicht sogar in der Tagesschau kommt.
Was haben wir da?
Das ist der Schlüsselbund meines Mannes, den er sich garantiert aus dem gerichtsmedizinischen Institut der Uni besorgt hat.“

Sagte ich, als er die Taschen leerte.

„An dem Bund ist der Haustürschlüssel, Safe Schlüssel, Autoschlüssel für seinen BMW, zwei Geschäftsschlüssel halt, nein er hat ja schon seine Arbeitsstelle verloren. Und dies wahrscheinlich abgeben müssen. Aber es ist noch ein kleiner Schlüssel daran für die Alarmanlage, und noch ein Schlüssel für die Wohnung seiner Geliebten.“

War zwar für die Wohnung meiner Mutter,aber das brauchte nicht jeder zu wissen. Zu den Polizeibeamten sagte ich: „Sie können Haus, Safe und Alarmanlagenschlüssel, mit meinen vergleichen.“

Holte sie aus meiner Handtasche.

„Ach da ist ja auch mein Bankschließfachschlüssel. Sie können sich gerne auf der Bank erkundigen das er mir gehört. Es ist die Deubank hier vor Ort.
So was für Ordner hast du entwendet?
In diesem Ordner sämtlich Versicherungsunterlagen drin auch meine Lebensversicherung und die von meinem verstorbenen Mann.
Das interessante an seiner Lebensversicherung ist die Höhe von zehn Millionen Euro und der Bezugsberechtigte ist laut Vertrag der Überbringer der Police.

Wolltest du die kassieren Schwager Staatsanwalt?
Auch meine Auto, Hausrat, Unfall, Berufsunfähigkeit und Rentenversicherung alles da drin und der Ordner war im Safe.“

Im anderen Ordner habe ich meine sämtlichen schriftlichen Unterlagen die keine Versicherung betreffen abgeheftet. Unter anderem meinen Kfz Brief von meinem 500SL von Mercedes.
Wollte den mein Schwager verkaufen?
Wert ungefähr noch 90.000€.
Der dritte Ordner war der selbe Ordnerinhalt nur von meinem Mann.

„Oho das ist der Ordner von meinem Mann. In dem ist alles was mit der Bank zu tun hat drin.
Kontoauszüge, Schließfachinhalt, wegen der Versicherung, Sparbücher von uns, Aktiendepot, Bundesschatzbrief die letzten beiden haben ca. einem Wert von 5 000.000€.
Auch nicht zu verachten Herr Staatsanwalt. Dazu noch die Festgeldanlage mit rund 900.000€.
Also runde 16.000.000 ganz schöne Summe Herr Staatsanwalt.

Ach da schau an. Das ist ja interessant. Da sind ja Zeitungsberichte, seine Doktor Arbeit, seine Zeugnisse, und anderes, aus dem Leben meines Mannes darin.
Nicht das ich das nicht gewusst hätte, den Inhalt, es verwundert mich nur das du dich dafür auch noch interessierst.
Den hätte ich dir auch so gegeben.

Denn fast alles, bis auf die Doktorarbeit, war aus der Zeit vor meiner Beziehung mit meinem Mann.

Also verhaften sie ihn, wegen diesen 16.000.000€ die er mir stehlen wollte oder muss ich gleich noch den Justizminister bemühen.
Im übrigen weiß ich aus sicherer Quelle, das er die längste Zeit Staatsanwalt gewesen ist.
Aber nicht wegen dem heutigen schweren Raub, an einer Witwe, sondern wegen einer anderen Sache.
Die sie auch gleich erfahren können, wenn sie wichtig für sie ist.“

Dies alles passierte auf der Straße vor unserem Haus.
Also in der Öffentlichkeit.
Es kamen immer noch neugierige Passanten und Nachbarn her um bei dem Spektakel live dabei zu sein.
Der Nachbar zur Linken war der örtliche Chefredakteur der Schreibzeitung.
Er war direkt neben unserem Auto (dem Kombi) gestanden. Hatte alles auf genommen auf sein Diktiergerät, was gesagt wurde.
Er war erst vor kurzem da eingezogen und ich kannte ihn nicht.

Aber am nächsten Morgen stand in der SCHREIB die Schlagzeile:Wann wird ein Staatsanwalt schwach? Und darunter etwas kleiner: Der Oberstaatsanwalt wurde gestern von seiner Schwägerin erwischt wie er ihr ca. 16.000.000 Euro aus dem Safe klaute. Ausführlicher Bericht Seite 6 Lokales.
Und da war die ganze Geschichte dann gedruckt.

Aber zurück zum heute.
Mein Schwager sagte: „Ich würde Lügen wie gedruckt.

Er hätte kurz vor dem Tod seines Bruders, von ihm den Auftrag erhalten diese Unterlagen aus dem Safe zu holen und bei sich zu Hause aufzubewahren.

Leider nur mündlich und ohne Zeugen.
Er hätte auch zu diesem Zweck seine Schlüssel bekommen, gestern um 17 Uhr. Mein Bruder musste, wegen einem neuen Arbeitsplatz, dringend nach Wunschstadt fahren, gestern Abend. Um sich heute morgen um 8 Uhr dort vor zu Stellen. Hat er mir bei unserem gemeinsamen Abendessen gesagt.

Mein Bruder habe das nur deshalb zu mir gesagt weil sie,“
er deutete mit dem Zeigefinger auf mich,
„ihn böswillig verlassen hat und die Scheidung eingereicht hätte.
Mein Bruder nun Angst gehabt habe, das ich mit meinem Schlüssel den Tresor leere.

Und den Bankschlüssel habe er nur aus versehen eingeschoben.
Weil er ihm runter gefallen war. Als er die Unterlagen heute aus dem Tresor genommen habe.“

„Dann muss ich doch, ihnen den Grund erzählen, warum mein Schwager zur Zeit nicht mehr in Amt und Würden steht.

Vor 5 Wochen hat mein Mann mich, aus heiterem Himmel so verprügelt, das ich 14Tage im Krankenhaus liegen musste.
Es war das erste mal.
Das er mir gegenüber körperliche Gewalt angewendet hatte.

Als ich wieder nach Hause kam, sagte ich zu ihm; Wenn er noch einmal versuchen würde, mich zu Schlagen lasse ich mich von dir Scheiden.

Er hatte es am Sonntag darauf wieder getan.
Diese Tatsachen sind dokumentiert und mit ärztlichem Attest bescheinigt worden.

Ich habe am Montag, der dem Sonntag folgte, mir einen Anwalt gesucht.
Ihn gebeten, wenn ich aus einem sicheren Versteck, (da ich um mein Leben fürchtete) aus anrufen werde.
Er es zur Anzeige bringen soll und habe ihm die die nötigen Beweise da gelassen.

Von böswilligen verlassen kann also nicht die Rede sein.
Im übrigen wurde bei meinem Aufenthalt im Krankenhaus festgestellt das ich schwanger bin.
Und Gott sei Dank.
Dem Kind in meinem Leib nichts passiert war.
Ich musste also nicht nur mich sondern auch unser Kind schützen.

Von einer Scheidung war nie die Rede, denn er soll ja nicht frei sein, für seine Geliebte.
Oh ja ich wusste es, wenn er mit ihr zusammen war.

Eine Ehe besteht für mich bis zum Tod eines Partners und Scheidung war für mich nie eine Option, auch schon allein deshalb nicht weil ja rechtlich die beiden Eheleute eine Einheit darstellen.
Nun wie auch immer, ich hatte also meinem hier anwesenden Anwalt nur den Auftrag und Vollmacht erteilt meinen Mann wegen dieser Sache anzuzeigen.

Er tat dies auch als ich ihn Anrief.
Ging er auf das Kommissariat und brachte die Tatsachen dort zur Anzeige.

Aber als der Kommissar, der den Fall bearbeitet, es an den Oberstaatsanwalt meinen Schwager meldete. Ihm die Beweise brachte, hat mein Herr Schwager sie vernichtet.
Es waren aber nur fotokopierte Unterlagen und nicht die Originale.

Diese hat der Kommissar dann zu seinem Vorgesetzten gefaxt (ich zeigte nun auf meinen Schwager) und mit der zusätzlichen Erklärung versehen:
Das der Herr Staatsanwalt dies leider nicht verfolge, wie es seine Pflicht gewesen wäre, da der beschuldigte sein Bruder sei.
Ja er habe die Akte sogar in seinem bei sein vernichtet.
Wenn er ihm nicht nur Fotokopien gebracht hätte, dies auch die Beweise betroffen hätte.

Er wurde daraufhin, bis zur Abklärung des Vorfalls, vom Dienst suspendiert und er half nun meinem Mann mich zu finden.

Er gab im Rahmen einer angeblichen staatsanwaltlichen Ermittlung meine Daten in den Fahndungscomputer ein.

Mein Anwalt hat mir das alles telefonisch mitgeteilt, auch heute morgen den Tod meines Ehemanns.
Der er immer noch war, trotz allem was er mir angetan hatte.

Mein Anwalt wird ihnen das sicherlich bestätigen ich komme auch gerne mit auf die Wache um dieses zu Protokoll geben.“

Auf diese Erklärung von meiner Seite, fanden es die Polizisten für notwendig uns beide zum Polizeirevier einzuladen, um das ganze dort abzuklären.
Ich bat geschwind in das Haus gehen zu dürfen, um meine Koffer dort abzustellen. Natürlich auch noch, mich in der Wohnung um zu schauen.

Als ich eintrat stellte ich unsere Koffer im Flur ab. Trat in das Wohnzimmer und mich traf beinahe der Schlag. Denn es sah so aus als ob eine Bombe explodiert war.
Die Schränke waren offen und ausgeräumt.
Das Geschirr stand auf dem Platz vom Tisch, teilweise zerbrochen, am Boden.
Der Tisch war umgekippt genauso wie Sofa und Sessel. Kissen und Polster vom Sofa und Sessel waren aufgeschlitzt.
Der Schrank stand fast schon in der Mitte des Zimmers.
Es war das reinste Chaos. Ich rief nach der Polizistin.
Sie sollte sich das Anschauen. Ging über den Flur, blickte in das Schlafzimmer.
Auch dort das selbe Bild und der noch offene Tresor war leer.

Als die Polizistin das Chaos sah, rief sie zu ihrem Kollegen: „Verhafte den Staatsanwalt und bringe ihn in Handschellen hier rein.
Und ihnen empfehle ich heute im Hotel zu übernachten. Oder bei jemand anderes.
Ich rufe die Kollegen von der Spurensicherung an damit wir ihm das nachweisen können.“

Ich stellte meine Koffer also wieder in das Auto. Sagte zu meinen drei Babys: „Da drinnen können wir, wirklich nicht Übernachten, wir gehen in ein Hotel.“

Ich bedankte mich beim Anwalt und sagte ihm: „Wir gehen ins Schlosshotel. Ich lade Sie gerne, dort zum Abendessen ein.“

„Essen ist mir morgen Abend lieber.“

„Gut dann eben morgen zum Abendessen im Schlosshotel.
Bis Morgen um10 in Ihrer Kanzlei.“

„Ich bin Morgen den ganzen Tag bei Gericht, es wäre sinnvoll es beim Abendessen zu besprechen, oder danach.“

Ich fuhr zum Schlosshotel und an der Rezeption wurde ich nach der Begrüßung gefragt: „Haben sie reserviert.“

„Nein, habe ich nicht.

„Es tut mir Leid, wir haben nur noch zwei Suiten frei.
Die kosten aber etwas mehr.
Wie lange wollen sie bleiben, Madame?“

„Ich würde gerne die größere der beiden Suiten, voraussichtlich bis Sonntag nehmen.
Die hat ja drei Schlafzimmer und einen Salon.“

„Oh sie kennen unser Haus?
Woher wenn man fragen darf?“

„Mein Mann war, einer der Söhne des Vorbesitzers.
Da weder er, noch sein Bruder Lust hatten, das Hotel weiter zu führen, wurde es an ihre Hotelkette verkauft.“

Ich gab ihm die Kreditkarte und meinen Ausweis.

Nach dem er sie Durchgezogen hatte, gab er mir beides wieder.

„Sie können die Suite haben.“ Er gab mir die Zimmerschlüssel (Scheckkartenformat).

Ich ging mit meinen drei Babys in den Aufzug. Der Page mit unserem Gepäck folgte uns.
Ich öffnete die Türe und der Page stellte unser Gepäck im Salon ab.
Als er wieder gegangen war, fragte ich meine Drei: „So wer möchte wo schlafen?
Wir haben vier Betten in drei Zimmern.“

Ich zeigte ihnen die Zimmer, um ihnen die Wahl zu erleichtern.

Im Doppelbett sagten alle drei einstimmig.
„Du kannst ja in einem der Zimmer schlafen Mutti.“
Kam von Melanie.

Nur gut das ich die Schlafsäcke dabei hatte. Ich sagte: „Das ist so in Ordnung.
Da das nun geklärt ist, können wir Essen gehen.
Oder wollt ihr lieber hier essen?“

„Hier im Zimmer“ sagte Alexandra, „Dort auf der Kommode liegt ja die Speisenkarte kommt wir suchen uns etwas aus.“

Alexandra nahm sich die Karte, schlug sie auf und las uns diese auf französisch vor.
Bei einem Fischgericht sagte sie: „Das nehme ich“ las aber weiter.

Als sie durch war mit den Hauptgerichten, sagte Beate: Den Fisch nehme ich auch.“

Von Melanie kam: „Auch den Fisch.“

Nur mir war heute nicht nach Fisch zu Mute. Ich wollte die Rinderroulade.

Ich bestellte beim Zimmerservices das gewünschte, noch zwei Karaffen Fruchtsaft und zwei Flaschen Mineralwasser.

Kaum hatte ich das Telefonat beendet, klopfte es.
Ich rief herein und das Zimmermädchen fragte: „Kann ich beim einräumen der Kleider behilflich sein?“

„Ja sagte ich sie können alles, in die Schränke im Schlafzimmer tun.“

„Den kleinen Koffer packe ich selber aus.“

„Ja Madame“

Das in den beiden großen Koffern, auch noch für meine Babys, je ein Body und ein Strampelanzug waren, hatte ich vergessen.
Wir waren alle vier ins Bad gegangen um uns ein wenig frisch zu machen.
Es kam wie es kommen musste, das Zimmermädchen entdeckte die Sachen.
Wir hörten einen Schrei: „Oh“ und etwas leiser „wie niedlich.“
Danach war es still, wir gingen in den Salon und ich fragte laut: „Ist was nicht in Ordnung?
Brauchen sie einen Arzt?“

Sie kam aus dem Schlafzimmer mit einem roten Kopf und sagte: „Nein Madame.
Es ist alles in Ordnung.
Ich habe nur so flauschige Overalls und Bodys für Erwachsene noch nie gesehen.

Und eigentlich möchte ich so etwas seid ich 12 bin.“

„Ist gut! Haben sie noch etwas Zeit?“

„Ja“

„Ich schreibe ihnen eine Adresse auf wo sie solche Sachen auch in ihrer Größe bestellen können.“

„Dankeschön Madame.“

Ich gab Ihr die Adresse von Stefanie.
„Wenn sie fertig sind können sie gehen.“

Sie verließ unsere Suite und ich ging nun noch einmal ins Bad um meine Windel mir ab zu machen.
Sie war sehr gut gefüllt und es war höchste Eisenbahn sie zu entfernen.
Ich wusch mir noch kurz meine Hände und ging in den Salon.

Meine drei hatten inzwischen den kleineren Koffer ausgepackt. Die Einlagen und Windeln in einer Schublade untergebracht.
Die Schlafsäcke legten sie auf das Bett.
Ich wollte gerade nach ihnen schauen, als es schon wieder an der Tür klopfte.

Ich rief „ja bitte.“

Die Türe öffnete sich und unser Essen wurde auf einem Servierwagen gebracht.
Der Kellner der ihn brachte fragte: „Soll ich bleiben zum Vorlegen?“

„Nein wenn Sie alles auf den Tisch gestellt haben, können sie gehen.“

Ich rief die drei nahm ihre Lätzchen und legte sie ihnen an.
Wir setzten uns und fingen an.
Nach dem ich drei Bissen gegessen hatte klingelte das Telefon.
Ich wollte eigentlich nicht dran gehen, aber dann siegte doch meine Neugier.

Ich stand auf und nahm ab.
Es war meine Schwägerin.
Sie fragte, „Warum verfolgst du, meinen Mann und seinen toten Bruder, mit soviel Hass? Er sitzt jetzt sogar wegen dir im Gefängnis.“


weiter geht es demnächst

LG Kretababy
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:06.10.14 21:53 IP: gespeichert Moderator melden


Hi Kretababy,

Danke!

Bei soviel Werbung für Stefanie ist wahrscheinlich der Katalog bald ohne Preisliste.

(un)geduldig wartend


pardofelis
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:06.10.14 22:20 IP: gespeichert Moderator melden


Das ist ja Richtig Kriminell was sich der Herr Oberstaatsanwalt da geleistet hat. Da wird kein Richter ein Auge zudrücken.
Interessant das Esters Mann was gegen seinen Bruder in der Hand hatte. Bei dem was da für Ester Rausspringt könnte sie ja das Haus von Alexandra kaufen und Später Vielleicht eine Art Babyhotel draus machen.
In einer Neuen Geschichte könntest du ja uns davon Erzählen.
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:07.10.14 04:57 IP: gespeichert Moderator melden


tolle Fortsetzung.Super und schon ist der Arbeitstag geretted.Viel Spaß an alle die heute arbeiten müssen.Träumt einfach wenn es zu hart wird.
mfg Wölchen
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Kretababy
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:10.10.14 16:43 IP: gespeichert Moderator melden


@Mike lass dich Überraschen

@Danke für Deinen Kommentar

@Sie muss dann zwei Personen einstellen.
Ohne Preisliste hätte sie ja noch mehr Arbeit.

Weiter geht’s:

Kapitel 2 c)

Ester ist immer noch dran:

„Die Polizei hat bei mir eine Hausdurchsuchung veranstaltet.“

Ich sagte „Stopp, wer hier wen hasst ist mir im Prinzip zwar egal, aber ich hasse niemanden.
Die Verhaftung und Hausdurchsuchung hätte er sich ersparen können.
Wenn er nicht meine Wohnung auf den Kopf gestellt hätte.
Wäre gar nichts passiert.
Er wollte sich wohl die Lebensversicherung meines Mannes, unter den Nagel reißen.
Die hatte er auch schon in der Hand, als er aus dem Haus kam.
Da blieb mir ja nichts anderes übrig als die Polizei zu verständigen.
Als ich dann das Haus betrat und in das Wohnzimmer ging, bin ich vor entsetzen fast Ohnmächtig geworden.
Alle Schubladen waren aus den Schränken gerissen der Inhalt auf dem Boden. Der Schrank selber einen Meter in die Raum gerückt.
Die Kissen, Sofa und Sessel waren aufgeschlitzt.
Im Schlafzimmer sah es genauso aus.
In den anderen Räumen habe nicht ich, sondern die Polizei nachgeschaut, aber die sagten das auch in diesen Räumen das unterste zu oberst sei.
Sie haben zu mir gesagt das sie die Spurensicherung das untersuchen lassen wollten. Aber hatten schon mal vorsorglich, wegen des Verdachts gegen deinen Mann ihn verhaftet.
Er muss es wohl gewesen sein, sonst wären sie nie zu eurer Wohnung gekommen.
Wenn du mit mir reden willst so kannst du morgen Mittag, mich hier besuchen, dann werde ich versuchen dir alles zu erklären.
So also bis Morgen.“
Dann legte ich auf.

Ich setzte mich wieder und aß weiter.
Alexandra hatte ihren Fisch schon gegessen und sagte: „Er muss irgend was gesucht haben, dein Schwager.
Einen Brief, oder ein Kleidungsstück, das nicht sehr groß ist.
Auf jeden Fall kann es nicht hart sein, denn das hätte man ja gemerkt von außen.
Hast du die Ordner wieder bekommen?“

„Nein, ich weiß aber, wo sich das gesuchte befindet.
Denn ich habe es zufällig gesehen als mein Mann es versteckt hatte.
Habe es ihm aber nie gesagt das ich es weiß.“

„Und ist es im Haus“ fragte nun Beate?

„Nein, er hat es wo völlig anders versteckt. Morgen holen wir es.“

„Au ja.
Kannst du uns frische Windeln anziehen, wenn du fertig bist mit Essen, Mama?“
Kam von Melanie meine ist Voll.

„Ja das hatte ich sowieso schon Vorgehabt“
Ich trank noch einen Schluck Saft und schob meinen Teller, auf dem noch gut ein viertel der Roulade lag weg.
Ich war bedient.

„Ab ins Schlafzimmer mit euch damit ich euch frisch windeln kann.
Na wo habt ihr den alles hin getan?“
Beate öffnete eine Schublade und zeigte es mir.
Alles war da.
Öltücher, Creme, Puder, Wickelmatte, Windeln, Einlagen und die Gummihöschen, waren schön sauber in der Schublade untergebracht.
Ich nahm das was ich brauchte heraus und legte es auf dem Bett bereit.
Dann zog ich, Einer nach der Anderen, bis auf die Windel, alles aus.
Lies sie, mit einem Bademantel versehen, ins Bad gehen.
Dort ließ ich Wasser in die große Badewanne laufen und gab einen Badezusatz hinzu.
Sagte zu meinen Drei: „Ihr könnt euch schon mal die Zähne putzen.
Wenn ihr damit fertig seid, ohne eure Windeln, in die Badewanne hineinsetzen.“

Ich holte noch schnell Creme, Puder, Einlagen und Windeln aus dem Schlafzimmer.
Als ich zurück kam waren Melanie und Alexandra schon in der Wanne.
Beate saß auf dem Klo und machte ihr großes Geschäft in das selbige.
Als sie fertig war, säuberte sie sich grob den Hintern und stieg zu den anderen in die Wanne.
Inzwischen war genug Wasser in der Wanne und ich stellte es ab.

Ich wusch ihnen die Haare und Körper nach einander mit einem Schwamm sauber. Duschte die Seife wieder ab, sagte zu Melanie: „Du kannst nun wieder raus kommen.“
Sie stand auf und stieg aus der Wanne.
Ich legte ihr ein frisches Badetuch um den Körper und rubbelte sie trocken.

Als ich damit fertig war legte sie ihren Arm um meinen Hals gab mir einen Kuss und sagte: „Danke Mama.“

Nun war Beate dran, auch sie trocknete ich ab.
Auch sie gab mir mit einem Küsschen ein Dankeschön.

Als letzte stieg Alexandra aus der Wanne.
Auch sie wurde von mir mit einem frischen Badetuch abgetrocknet.
Dann nahm ich Creme und Puder, cremte und puderte die Drei und legte ihnen eine neue Windel mit zwei Einlagen an.

Ich nahm den Föhn und föhnte das Haar von allen nacheinander.
Dann zog ich ihnen ihre Bademäntel wieder an und wir gingen ins Schlafzimmer hinüber. Im Schlafzimmer zog ich ihnen jeweils einen doppelten Fleecstrampler an und steckte sie in die Schlafsäcke.
Ich richtete noch die Kopfkissen aus, steckte jeder ihren Schnuller in den Mund.
Holte mein Nachthemd aus dem Schrank, gab jeder noch einen Gutenachtkuß. Löschte das Licht und verließ den Raum.

Im Salon war der Zimmerservices tätig gewesen und hatte alles abgeräumt.
Ich legte das Nachthemd über einen Stuhl.
Ging zum Telefon um meine Mutter anzurufen. Ich wählte die Nummer und wartete darauf das sie Abhob.
Nach dem siebten Klingeln ging sie dran sagte: „Ja wer ist dran.“

Ich sagte: „Deine Tochter Ester. Ich werde morgen früh zu dir kommen. Wir müssen mal über alles Miteinander Reden.“

„Ja du kannst kommen.
Bin aber erst um 11 Uhr zu Hause.
Du weißt ja wo der Schlüssel ist wenn du früher kommst.„

„Ist in Ordnung, ich werde um 11 da sein.
Gute Nacht Schlaf gut bis morgen.“

Nun ging auch ich ins Bett.

Am Morgen wurde ich erst um 8 Uhr munter.
Ich stand auf, weckte meine drei Babys und bestellte ein Frühstückt für vier Personen.
Nach 5 Minuten klopfte der Zimmerservice an und brachte das gewünschte.

Als wir wieder allein waren, rief ich: „Ihr könnt nun kommen“
Sie kamen, ich legte ihnen ihre Lätzchen um.
Ich sagte ihnen was wir heute morgen machen.
Nach dem Frühstück, windelte ich sie im Schlafzimmer, zog ihnen die neuen Rollkragenbodys, über ihre Overalls an.
Auch die neuen Röcke gab ich ihnen.

„Wow die sind ja Spitze und das hast du alles gestern gekauft“ war der Kommentar von Melanie?
Die beiden anderen gaben mir spontan einen Schmatzer auf die Wange.
Wir zogen noch unsere Schuhe an und gingen zusammen zum Auto in der Tiefgarage.
Ich sagte: „So heute sind wir mal junge Damen und brauchen die Kindersicherung nicht.
Eine von Euch kann sich Vorne zu mir setzen.“

Ich machte links und rechts die Kindersicherung heraus und ging zur Fahrertür um selber einzusteigen.
Nach dem alle eingestiegen und angeschnallt waren, startete ich den Motor und fuhr los.
Zunächst zu einem Beerdigungsinstitut.
Dort gab ich den Auftrag, alles zu Regeln, inklusive der Todesanzeige in der Tageszeitung.
Die Beerdigung konnte erst am Samstag stattfinden.
Für Freitag waren schon alle Termine auf dem Friedhof vergeben.
Das war mir egal.
Ich bezahlte die Hälfte, sagte: „Nach der Beerdigung gibt es den restlichen Betrag.“

Dann wollte ich zu meiner Mutter fahren.
Musste aber noch tanken, als ich bezahlen wollte, sah ich die Schlagzeile der SCHREIB.

„Warum wollte Staatsanwalt 16 Millionen von einer Witwe rauben?“
Na Klasse, jetzt konnte ich mich ja auf was gefasst machen?
Meine Schwester war bestimmt auch bei Mutter.

Ob sich der große Umschlag noch immer dort befand?

Ich kaufte die SCHREIB und bezahlte meine Benzinrechnung.
Ging zum Auto und gab die Zeitung Alexandra.
„Bitte lies den Artikel vor.“

„Welchen?“

„Na den vom Staatsanwalt.“

Sie las ihn vor und sagte: „Da muss der Reporter ja direkt neben uns gestanden haben.
Denn sonst hätte er ja nicht, so genau berichten können, was gesagt wurde.

Ihr wart manchmal sehr leise, so das sogar ich es fast nicht gehört habe.“

„Na klar, der Mann neben dem Auto, hatte ein Gerät in der Hand, das er immer auf den jeweils Sprechenden gerichtet hielt.“

„Das war sicher ein Diktafon.
Wenn wir jetzt gleich, zu meiner Mutter kommen, ist sicher auch meine Schwester da.
Diese wird versuchen mich anzugreifen.
Hoffentlich nur verbal, weil sie mit dem Staatsanwalt ein Verhältnis hat.“

„Weiß das seine Frau?“

Soviel ich in Erinnerung habe nein.“

„Na dann lade sie doch telefonisch ein mitzuhören.“
Gib ihr deine Handynummer und dann machen wir es so wie der Reporter gestern.“

Es stand tatsächlich der Wagen meiner Schwester vor Mutters Haus. Na dann zum Schmutz abwaschen
Bevor wir Ausstiegen rief ich meine Schwägerin an.
Sagte ihr: „Ich befinde mich gerade bei meiner Mutter.“

„Ja und was hat das mit mir zu tun?“

Hörte ich sie bellen.

„Ich will nicht zweimal am Tag das selbe Erzählen.
Kommst du?“

Ich hatte mich spontan für das Schaffen von Tatsachen entschieden.
„Ja ich bin in fünf Minuten da.“

„Sie kommt, wir warten im Auto auf sie.“ sagte ich zu Beate Melanie und Alexandra.

Als dann meine Schwägerin kam konnte sie direkt hinter uns parken.
Ich sagte: „So alles Aussteigen der Tanz kann beginnen.“
Wir stiegen aus und ich Begrüßte meine Schwägerin.
Die hielt mir wütend die Schreib vor die Nase und meinte: „Musstest du unbedingt die Presse verständigen?“
„Nein,Erklärung später“ antwortete ich.

„Wollen wir nun nach oben gehen?“ Fragte Beate.

„Wer seid ihr denn?“
Fragte meine Schwägerin darauf hin.

„Nun das ist meine Cousine Alexandra und ihre beiden Freundinnen Beate und Melanie. Diese begleiten mich damit mir nichts passiert.“

„Wieso dir nichts passieren?
Wem willst du den noch etwas in die Schuhe schieben?
Reicht der Ruin von meinem Mann dir nicht aus?“

Ich lies sie einfach stehen und klingelte bei meiner Mutter.
Sie öffnete die Haustüre ohne die Gegensprechanlage zu benutzen.
Ich ging ins Haus. Wir mussten nach ganz oben.
Sie wohnte im fünften Stock.
Als ich schon in der zweiten Etage angekommen war, kamen erst meine Schwägerin und meine drei Babys ins Haus.
Das war mir recht.
Denn nun konnte sie es selber hören, wie meine Schwester auf mich losgehen wird.
Und auch den Grund dafür.

Diese wartete, an der offenen Wohnungstüre.
Als ich von ihr Gesehen wurde, anscheinend Allein, ging es los:
„Du gemeine Schlange. Ich weiß, das du gegen unsere Verbindung bist.
Aber musst du ihn gleich ins Gefängnis bringen.
Wir waren gestern noch verabredet, weil ich ein Kind von ihm bekomme
Und er sich scheiden lassen soll, von seiner Schnepfe.“

In dem Moment tauchte meine Schwägerin auf, schrie sie an: „Du Flittchen, na dir werde ich es geben.“

Meine Mutter erschien und sagte zu mir: „Wieso bist du nicht allein gekommen?“

Da sagte ich: „Nun du bist ja auch nicht allein.
Ich wollte nur dich sprechen und nicht meine Schwester.
Aber als ich unten ihren Wagen stehen sah, habe ich natürlich meine Schwägerin verständigt.
Damit diese endlich Bescheid weiß, was da gespielt wird.
Damit es morgen auch jeder in der Zeitung lesen kann empfehle ich dir genau zuzuhören was ich nun sage“

„Wieso Zeitung?“ kam von meiner Mutter.

„Gehen wir ins Wohnzimmer wenn wir rein dürfen.
Da ist es nicht so Öffentlich, wie im Treppenhaus.“ sagte ich.

„Apropos Zeitung, die war zufällig vor Ort.“

„Das glaubst du doch selbst nicht.“ kam von Schwester und Schwägerin.

„Weder dein Mann, noch ich, haben es bemerkt. Das unser neuer Nachbar,
die ganze Zeit ein Band hat mitlaufen lassen. Er ist Reporter bei der SCHREIB.“

HA...HA... Lachte meine Schwester. „Um keine Ausrede verlegen“

„Es war aber so.“ Kam von Melanie.

„Da wir nicht rein dürfen, können wir ja wieder gehen.“ kam von Alexandra.
Denn wir standen noch vor der Wohnung.

Meine Mutter und meine Schwester gaben die Wohnungstüre frei und gingen voraus ins Wohnzimmer.
Ich winkte meine drei und meine Schwägerin herbei und führte Sie dorthin.
Im Wohnzimmer angekommen stellte ich Alexandra, Beate und Melanie vor.

Nahm aus meiner Handtasche, die Fotos die der Arzt von meinen Verletzungen gemacht hatte, legte sie auf den Tisch und sagte: „Hiermit hat alles angefangen was mich betrifft.
Wegen diesen Wunden war ich zwei Wochen im Krankenhaus.
Wo mich auch niemand, von euch Besuchte.
Obwohl ihr es gewusst habt.
Als ich dann wieder nach hause kam wurde ich am Sonntag drauf noch einmal verprügelt, von Martin.
Darauf habe ich meine Sachen gepackt und bin ausgezogen. Martin hat mich überall gesucht.
Und Bernd, hat Martin mit einem Sonderausweis der Staatsanwaltschaft versehen und mich sogar Offiziell zur Fahndung ausgeschrieben.

Als er dann den Unfall hatte, auf der Rückfahrt von einem Frauenhaus, wo sie ihn verprügelt haben, die Frauen dort.
Kam er ins Krankenhaus wo er sich am Dienstagmorgen auf eigene Verantwortung entließ.
Um dann am Dienstagabend bei einem Essen mit seiner Freundin Tod zusammen zu brechen.
Als ich gestern mit meinem Rechtsanwalt vor unserem Haus anhielt kam Bernd heraus und dann wurde das gesprochen was ihr in der Zeitung gelesen habt.

So das war es von meiner Seite.
Ich muss jetzt geschwind, auf das Klo und wenn ihr Fragen habt, dann bitte danach.“

Ich stand auf und ging ins Bad.
Dort war der Umschlag von meinem Mann damals versteckt worden.
Als er kurz vor unserer Hochzeit, glaubte allein in der Wohnung zu sein.

Ich fand ihn. Löste den Umschlag, der mit Klebestreifen, an der Boiler - Rückseite befestigt war und hielt ihn in der Hand.
Ich lies ihn in meine Handtasche verschwinden, pinkelte noch und wusch die Hände.
Bin wieder ins Wohnzimmer gegangen.

„So habt ihr noch Fragen zu dem was ich euch gesagt habe?“

„Von wem weist du das alles“, wollte meine Mutter wissen.
Sie immer noch kopfschüttelnd, die Fotos in der Hand hielt.

„Das was ich nicht selber erlebt habe, weiß ich von meinem Anwalt, dessen Sekretärin übrigens die Freundin von Martin war.
Auch hatte Martin einen Privatdetektiv hinter mir hergeschickt.
Der hatte aber keinen Erfolg weil ich ihn rechtzeitig erkannte.“

„Woher wusstest du, das Bernd bei dir im Haus war?“ Meine Schwägerin.

„Gar nicht, er war entweder zu spät fündig, oder er hatte so früh mit mir nicht gerechnet.“

„Also Zufall?“

„Wieso war dann die Polizei so schnell da?“

„Auch Zufall.
Auch der Reporter war Zufall denn: Es ist der Nachbar der im letzten Monat erst eingezogen ist.“

„Und du weißt wirklich nicht warum du von Martin verprügelt worden bist“ höhnte meine Schwester.

„Wissen tu ich es nicht.
Aber ich denke, wegen seiner Freundinnen. Für die er frei sein wollte.
Oder es war weil, er mich aus der Wohnung haben wollte.
Zumindest für eine gewisse Zeit.“

„Wieso das denn?“

„Am Mittwochabend, in der ersten Woche im Krankenhaus, rief ich Abends um halb zehn zu Hause an.
Eine mir fremde Stimme meldete sich sagte: Wenn sie Martin sprechen wollen, müssen sie es morgen versuchen. Der ist schon mit seiner Frau ins Bett, um sich miteinander zu Vergnügen. Auf wieder hören.
Er hatte aufgelegt, aber er war auch nicht allein den ich hörte wie eine Frau rief kommst du nun endlich.
Auch hat Martin dafür gesorgt das ich meinen Arbeitsplatz verloren habe.
Denn als ich aus dem Krankenhaus kam, lag ein Kündigungsschreiben von meinem Boss da.
In diesem hieß es wegen persönlichen Differenzen sehe er sich gezwungen sich von mir zu trennen.
Stempel und Unterschrift folgten.“

„Und habt ihr euch gestritten?“

„Nein, in der Woche vorher, vor dem Krankenhausaufenthalt, war er so zufrieden mit mir, das er in der Mittagspause mit mir Essen ging.“

„Hast du schon unsere Schwiegereltern verständigen können?“

„Nein, ich weiß auch nicht wo sie sich aufhalten.
Martin hatte mir nicht gesagt, wo sie jetzt wohnen.

Während der neun Jahre die wir zusammen waren habe ich noch nicht ein einziges mal von ihnen was gehört.
Das einzige mal wo ich sie sah nach der Hochzeit, war auf einer Party anlässlich der Silberhochzeit von dem Onkel Julius, aber auch da hatten sie mich ignoriert.

Danach sind wir nie wieder zu Familienfeiern eingeladen worden und als ich Martin vorschlug ungeladen zum 55. Geburtstags des Onkels zu gehen, hat er mich angeschrien wenn der nicht in der Lage ist mich einzuladen oder nicht will dann geht er auch nicht zu ihm.

Weder meine Schwiegermutter noch mein Schwiegervater hat mich je kontaktiert.
Mir hat man nie einen Grund gesagt warum ich von dieser Familie abgelehnt werde.
Es ist mir egal, ob sie am Samstag dabei sind oder nicht.

So nun ist alles gesagt, was ich weiß.

Dann werde ich mich mal zu meinem ehemaligen Chef begeben und mir anhören was er mir zu sagen hat.
Alexandra, Melanie, Beate kommt wir gehen.

Ich verließ das Wohnzimmer und die drei waren aufgestanden und mir gefolgt.

Meine Mutter rief: „Ihr könnt doch noch hier Essen.
Ich habe extra dein Leibgericht gekocht.“

„Oh, Mutter wo warst du als ich im Krankenhaus war?
Nicht einmal hast du mich besucht.
Wahrscheinlich hat Martin dich davon abgehalten, oder?
Du hast doch ihn immer um Erlaubnis gefragt ob du mich besuchen kannst.
Nur wenn er, oder ich Geburtstag hatte, kamst du ohne seine Genehmigung.
Warum eigentlich?
Wenn du mir das erklären kannst, dann könnte ich dich ja vielleicht verstehen.

Als ich vor Martin fliehen musste, konnte ich nicht einmal dir sagen, wo ich hingehe.
Denn zwei Minuten später hätte er es gewusst.
Oh ja, ich wusste das er dir wichtiger war als ich.
Er hatte ja sogar einen Wohnungsschlüssel von hier. Von dir erhalten nach meiner Verlobung.
Was denkst du, warum ich mein Zimmer immer abgeschlossen hatte.
Weil er schon damals immer meine Sachen durchgewühlt hat.
Während du und ich auf Arbeit waren.
So wie er dich manipuliert hat, wollte er es auch mit mir machen.
Ich habe es nur einem Zufall zu verdanken, das ich das erfahren habe.
Er hatte mich angerufen und mir gesagt das er heute für mich keine Zeit hätte. Er müsse Überstunden machen.
Hatte aber mich von hier aus angerufen.
Du warst damals in der Kur und ich wunderte mich, weil ich das Glockenspiel von der Standuhr hörte im Hintergrund.
Ich hatte daraufhin sofort bei Gabi angerufen, an ihrem Arbeitsplatz und sie gefragt ob sie mit mir ins Kino wolle.
Das sie nicht wollte war sein Pech.
Denn so bin ich zu ihm gefahren in seine Wohnung.
Er war nicht dort hatte aber die Terrassentüre offen gelassen.
Ich ging also in die Wohnung.
Habe mich im Wohnzimmer damals gründlich umgeschaut.
Fand seinen Schreibtisch unverschlossen.
In der obersten Schublade fand ich drei Notizen.
Diese waren sehr Aufschlussreich.
Da sind mir dann endgültig die Augen auf gegangen.
Die erste Notiz lautete so:
Ester zum Notar schleppen am Morgen vor der Trauung.
Zweite Notiz: Schwiegermutter bezirzen.
Dahinter ein Häkchen.
Die dritte lautete: Ester dazu zu bringen das sie aufhört mit arbeiten oder dafür sorgen das sie entlassen wird.

Ich hätte damals beinahe alles abgesagt.
Aber, dann hätte Ich ja zugeben müssen, das ich ohne sein Wissen, bei ihm in der Wohnung war.
Also überlegte ich mir, wie ich mich dagegen wehren konnte.
Zum Notar hat er mich geschleppt.
Dort hat er mir einen Ehevertrag zum lesen und Unterschreiben vorgelegt.
Dieser Vertrag hätte ihn von jeder finanziellen Unterstützung bei einer Scheidung befreit.
Ich habe den Ehevertrag auch unterschrieben, aber nicht ohne eine Bedingung von mir darin zu haben.
Ich hätte sonst auf dem Standesamt nein gesagt.
Er hat es zähneknirschend akzeptiert.
Und im verlauf meiner Ehe musste ich viermal den Arbeitgeber wechseln, wegen ihm.
Am schlimmsten war für mich das du immer ihm blind Vertraut;
Und mich auch bei jeder Gelegenheit als undankbares Geschöpf tituliert hast. Tschüss
Wenn du willst, am Samstag können wir uns dann ja wiedersehen.

Ich verließ nun endgültig ihre Wohnung.

Wir fuhren zum Hotel, aßen dort.
Dann fuhren wir zu meinem ehemaligen Betrieb.
Die drei staunten nicht schlecht als sie das pompöse Gebäude sahen.

„Was da drin hast du gearbeitet bei der Firma und den Boss persönlich gekannt?“

„Ja“ sagte ich „über vier Jahre war ich zuständig für den Export der Produkte in nicht EG – Staaten.
So kommt mit, wir gehen gleich in sein Büro.“

Der Pförtner war neu und kannte mich nicht und meinte mich von dem Parkplatz verscheuchen zu können.
Ich holte aus meiner Handtasche den Betriebsausweis und hielt ihn ihm unter die Nase.
Ein oh Entschuldigen sie bitte, er habe erst vorgestern angefangen und kenne deshalb noch nicht alle Mitarbeiter.
Dann noch viel Spaß und frohes schaffen meinte er.

Meine drei kicherten als er wieder in seiner Loge verschwunden war.
Wir stiegen aus und gingen zum Aufzug.
Dieser war gerade hier und öffnete sich sofort auf meinen Anforderung.
Wir gingen hinein und ich steckte meine Karte in den Schlitz und drückte Stockwerk 25 die Chefetage.
Der Aufzug setzte sich sofort in Bewegung.
Ich war also noch nicht gelöscht als Mitarbeiter.
Als wir oben aussteigen, sah ich das der Empfangstresen im Moment nicht besetzt war, dass war mir gerade recht.
Ich ging mit meinen drei Damen geradewegs ohne anzuklopfen in das Büro vom Chef.
Dieser las gerade einen Brief und blickte ganz erstaunt auf.
Mich hatte er scheinbar nicht erwartet.

„Wenn sie sich Beschweren wollen das ich ihnen gekündigt habe, das können sie sich sparen.
Gestern habe ich erfahren das ihr Mann Tod ist.
Leider nach Feierabend und heute morgen habe ich einen Brief schreiben lassen, der die Kündigung wieder rückgängig macht.“

Nun sagte ich: „Das ist leider zu späht.
Denn, ich werde nicht mehr zurückkommen, in die Firma.
Ich werde am Samstag meinen Mann beerdigen und dann wieder nach Gutenhausen fahren, wo ich jetzt wohnen werde.
Dort gefällt es mir sehr gut, so das ich von dort nicht mehr wegziehen werde.
Ich wollte nur nachfragen, warum mein letztes Gehalt noch nicht auf meinem Konto ist.
Aber sie können es mir ja auch in bar, oder per Scheck hier und heute überreichen.“

„Das können sie doch nicht ernst meinen, in die Provinz zu ziehen?
Wo wollen sie dort denn, mit ihren Fähigkeiten einen Arbeitsplatz erhalten.
Kommen sie wieder zu uns, ich gebe ihnen auch mehr Gehalt.
Wenn es das ist was sie wollen?“

„Nein das ist es nicht.
Ich will bloß das Geld für den letzten Monat von ihnen und dann auf wiedersehen irgendwann mal.
Zu sagen, das sie mich enttäuscht haben.
Als sie mich auf Betreiben meines Mannes, entlassen haben.
Erübrigt sich eigentlich.
Da ich der Meinung war, ich hätte mich schon bestens in die Firma eingebracht und mir eine Kündigung eigentlich nicht vorstellen konnte.
Möchte ich doch gerne wissen, warum er es doch fertig bekommen hat.
Das sie mir Kündigen und das auch noch zu einem Zeitpunkt, wo ich im Krankenhaus lag.“

„Nun er kam an dem Montag zu mir, zeigte mir eine Ansichtskarte aus Traumstadt, worauf geschrieben stand:
Bin für eine Woche hier. Komme am Freitag zurück. Hole mich am Flughafen um 18 Uhr ab wenn du kannst.
Die Unterschrift darunter lautete:
Dein Schatz.

Das sie sich im Krankenhaus befanden, erfuhren wir erst eine Woche später, am Donnerstag.
Als uns ihre zweite Krankmeldung ins Haus flatterte.
Da war die Kündigung aber schon raus.“

„Und mein Gehalt?“

„Nun das wurde auf das Konto von ihrem Mann überwiesen.
Auf sein betreiben hin.“

„Gut das war es dann von meiner Seite aus. Auf Wiedersehen.“

Wir fuhren zum Hotel zurück.
Ich telefonierte mit der Bank und bat um einen Gesprächstermin für Heute oder Morgen.
Der Sachbearbeiter meinte vor Mittwoch nächster Woche hätte er keine Zeit für mich.
Nun sagte ich ihm: „Dann müssen sie mit einem Anwalt reden.
Denn ich fahre wegen ihnen keine 800km.
Da ich nicht mehr hier lebe.
Am Sonntag fahre ich wieder an meinen neuen Wohnort.
Ein schönes Wochenende wünsche ich ihnen noch“ und legte auf.

10 Minuten später klingelte das Telefon, ich hob ab.
Der Bankdirektor war dran.
Nach dem er sich vergewissert hatte das ich dran war, fragte er: „Warum drohen Sie mit einem Anwalt?
Dafür liegt ja, seines Wissens nach, kein Grund vor.“

„Nun den Grund werden sie morgen in der Zeitung lesen.
Bei den Todesanzeigen.
Aber da ihr Mitarbeiter keine Zeit hat mit mir persönlich zu reden.
Muss ich halt wohl oder übel meinen Anwalt mit der Abwicklung beauftragen.
Denn nächste Woche, bin ich wieder an meinem jetzigen Wohnort.
Weder Habe ich Zeit noch Lust 800km zu fahren um einen Termin bei ihnen war zu nehmen.“

„Das ist nicht nötig, sie können morgen um 10 Uhr zu mir kommen.
Da können wir alles regeln.“

„Dankeschön bis morgen also.“

Meine drei Damen erinnerten mich daran das sie ja eigentlich morgen im Krankenhaus einen Termin hatten.

„Das erledigen wir am besten gleich“.

Ich wählte die Durchwahlnummer der Ärztin, sie ging gleich dran.
Ich sagte ihr das wir zur Zeit nicht in Gutenhausen sind und erst am Sonntag wieder kämen.
Darauf sagte sie das wir auch noch am Sonntag zu ihr kommen könnten und bedankte sich für den Anruf.
Kaum hatte ich aufgelegt, klingelte es schon wieder.
Ich hob ab.
Es war mein Anwalt, er teilte mir mit, das er erst gegen 20 Uhr zu mir kommen kann.

Da fragte ich ihn: „Können sie, den Kommissar der meine Anzeige bearbeitet hat, mitbringen.“

„Das weiß ich nicht.
Habe mir aber die Durchwahlnummer seiner Dienststelle, notiert.“

„Kann ich sie bekommen?“

„Moment“ und dann folgte die Nummer.

Ich schrieb sie mir auf und bedankte mich, „also dann bis um 8.“

Ich rief auf dem Kommissariat an und erreichte den Kommissar.
Nach seinem Namen kam: „Fassen sie sich kurz, ich habe Feierabend.“

„Danke, das sie in meinem Fall, so gut reagiert haben. Mein Anwalt gab mir ihre Nummer.“

„Wer sind Sie?“

„Ester XXX und ich würde sie gerne zum Abendbrot ins Schlosshotel einladen.
Bitte sagen sie nicht nein, denn ich habe noch eine Überraschung. Diese muss ich ihnen aber persönlich geben, damit sie nicht in falsche Hände kommt.“

„Ich hoffe es ist kein Geld“

„nein eine eventuelle wichtige Aussage.“

„Das ist zwar nicht der übliche Weg, aber ich komme.
Welche Zimmernummer?“

„Das große Apartment.“

„Bis gleich.“

Nach ca. 20 Minuten klopfte es an der Türe und der Kommissar stand davor.
„Haben wir gerade miteinander telefoniert?“ fragte er.

„Ja, treten sie ein“

Als er dann die Türe von Innen zugemacht hatte. Bat ich Ihn sich zu setzen.
Stellte Ihm meine Babys vor und fragte: „Was wollen sie zum Essen und trinken, hier ist die Speisenkarte.“

Er nahm sie, schaute hinein.

„Das bitte und ein Bier dazu.“
Ich bestellte telefonisch beim Zimmerservice: „5mal Steak Stroganov, 2Bier vom Fass und 3Apfelschorlen.“

„helles oder dunkles Bier“

Ich fragte den Kommissar.

„Dunkel“ kam von Ihm.

„zweimal dunkel“ gab ich weiter und legte auf.

Dann wandte ich mich dem Kommissar zu und sagte:

„Die Anzeige gegen meinen Mann hat sich erledigt“

„Wie?
Wollen sie, sie zurückziehen?“

„Ja, denn er ist Vorgestern gestorben.“

„Na, ein herzliches Beileid kann ich mir wohl sparen in diesem Fall.“

„Richtig“

„Wars das schon?“

„Nein die Überraschung gibt es erst nach dem Essen.“

„Eine kleine Andeutung bitte.“

„Gut. Mordfall vor 14 Jahren, hier in diesen Räumen.“

„Da bin ich aber gespannt was sie mir sagen“

„Nun der Kollege wird Staunen, wenn er das bekommt, was ich ihnen geben werde.“

„Das war ich selbst damals.“

„Das freut mich, das sie es waren. Ich werde ihnen den wahrscheinlichen Täter auf dem Silbertablett servieren.“

„Was macht sie da so sicher?“

„Ich habe Heute das Beweismaterial bekommen.“

„Ha, ein guter Witz“

„Kein Witz“
Es klopfte. Beate sprang auf und öffnete die Tür. Das Essen kam schon. Die mussten gezaubert haben in der Küche. „So schnell?“ fragte ich.

„Ja. Wir haben einen Kongress im Haus der das insgesamt für seine Teilnehmer bestellt hat und die ersten waren fertig.“

Als er wieder draußen war, stand ich auf und legte meinen Babys die Lätzchen an.
Der Kommissar fragte schmunzelnd: „Bekomme ich auch eines?“

„Sie müssen leider ihre Serviette nehmen ich habe keines mehr dabei.“

Er lachte. Wir fingen an zu speisen.

Als wir fertig waren, es war übrigens sehr gut, fragte er: „So wo sind denn die Beweise?“

Ich stand auf, holte das Kuvert, gab es ihm und sagte mich wieder setzend: „Können sie sich noch Erinnern, was mein Schwager als Alibi damals angegeben hat?“

„Ja, er hatte damals Bereitschaft bei der Bundeswehr. Warum?“

„Nun in dem Kuvert könne der Bewies für seine Tat sein. Jedenfalls hatte mein Mann ihn mit dem Inhalt erpresst.“

Er war nun doch Neugierig und öffnete den Briefumschlag. Schaute hinein und rief: Donnerwetter. Das kann der fehlende Seidenslip der jungen Dame sein, die damals umgebracht wurde. Es ist jedenfalls mit Blut und Sperma verschmutzt.“
Er legte den Umschlag auf den Tisch.
Sprach weiter: „Wie kommen sie dazu?“

„Als ich zurück kam, um mich um die Beerdigung meines Mannes zu kümmern.
War in unserem Haus, sein Bruder der ehemalige. Dieser hatte, dort alles auf den Kopf gestellt, um diesen Umschlag zu finden.“

„Das habe ich heute Morgen gelesen. Moment mal ich muss im Kommissariat anrufen. Dort Bescheid geben, das der Oberstaatsanwalt morgen noch nicht nach hause kann.“

„Dort steht das Telefon. Bedienen sie sich.“

Er rief an. Sagte, zu seinem Kollegen, das wichtigste und legte wieder auf.

„Sie glauben, da ist der Beweis drin der den Täter überführt. Ich auch.“

„Ja das denke ich.“

„Ich werde das sofort ins Labor bringen lassen.
Das wäre ja der Hammer, wenn es tatsächlich ihr Schwager war.

Der hatte zwar damals ein Alibi; Aber nur Freitag und Sonntag waren als dort anwesend belegt. Er hatte die Möglichkeit unbemerkt am Samstag hier her zu kommen. Auch wieder zu seinem Standort bei der Bundeswehr zurück zu kehren. Er war bei beiden Anwesenheitsappellen anwesend.

Vielen Dank vorerst, da hat sich mein kommen doch gelohnt.
Sie hören noch von mir, egal ob es der Schwager war oder nicht.
Auf wiedersehen.“
Als er uns verließ kam ihm mein Anwalt entgegen, der hatte noch nie einen so fröhlichen Kommissar gesehen.
„Nun hatte es doch noch geklappt, das ich früher gekommen bin.
Aber was haben sie dem Kommissar gegeben, das ihn so fröhlich machte?“

„Vielleicht die Lösung eines alten Falles von ihm, der bisher noch nicht geklärt ist.
Aber warum ich sie heute aufsuchen wollte ist folgendes: Sie bekommen von mir eine Generalvollmacht“ ich Unterbrach mich, weil mir meine Einladung zum Essen wieder Einfiel.
„Entschuldigung wir waren ja zum Essen verabredet und nun haben wir schon gespeist.“

„Das ist in Ordnung, werde mir einen Kaffee bestellen“

Er nahm das Telefon und bestellte den Kaffee.

Beruhigt sprach ich weiter: „Würden sie bitte, hier alles für mich erledigen.
Die Entrümpelung meiner Wohnung.
Die Auflösung der Bankkonten, von mir und meinem Mann, werde ich selbst in die Wege leiten.
Aber der Verkauf von meinem 500SL, dem BMW, oder was von ihm noch vorhanden ist, wird dazu gehören. Auch sollte die Eigentumswohnung von ihnen verkauft werden.“

Der bestellte Kaffee kam und ich lies gleich das gebrauchte Geschirr abräumen.
Wieder allein sagte ich noch: „Das Geld können sie mir dann nach Abzug ihrer Kosten Überweisen.“
Er trank gemütlich seinen Kaffee und ging danach.

Mein Anwalt schon eine halbe Stunde weg, wir vier Damen alberten gerade etwas herum. Als das Telefon klingelte.

Es war meine Schwiegermutter dran.
„Sie und ihr Mann will mich sprechen meinte sie.
Ob es heute noch ginge.“

„Wieso so plötzlich und vor allem so schnell?

Heute geht es nicht mehr.
Morgen Mittag, um 15Uhr könnt ihr mit mir reden, wenn ihr wollt.
Aber eigentlich ich lege keinen Wert mehr darauf. Ihr habt ja die letzten 10 Jahre, auch keinen Bedarf gehabt, mit mir zu reden.

Also bis Morgen, oder am Samstag auf der Beerdigung.“ ich legte auf.

Ich windelte meine drei Damen und legte sie in ihre Schlafsäcke, danach ging ich selber auch ins Bett.

Freitag:

Am morgen wurde ich durch das Telefon geweckt.
Es war der Kommissar. „Sie haben dazu beigetragen einen Mordfall zu lösen. Auf Grund der mir übergebenen Bewiese, steht nun einwandfrei fest wer der Mörder war.
Ich danke ihnen, und werde ihnen auch die Belohnung auszahlen lassen.“

„Die brauche ich nicht.
Spenden sie das Geld einem Kinderheim.
Für Spielzeug, und Computer oder sonstigen dringenden Ausgaben.
Es wird ja doch nicht allzu viel sein.“

„Nun 250 000€ sind auch heute noch eine Menge wert.
Wollen sie, sie wirklich spenden?“

„Ja, obwohl mich die Höhe doch überrascht.“

„Sie sind sehr großzügig, ich könnte mir das nicht Leisten, auf eine solche Summe zu verzichten.“

„Und ist es Bernd?“

„Ja er ist der Täter.“

„Dann bedanke ich mich für den Anruf, und wünsche ihnen noch viel Spaß beim Verhör.
Übrigens, ich werde das mit der Spende, ihnen auch noch schriftlich zukommen lassen.
Auf Wiederhören.“

Ich ging nach dem ich das Telefonat beendet hatte direkt zu meinen drei Damen und holte sie aus ihren Schlafsäcken.
Zog ihnen alles aus. „Geht Duschen“ sagte ich zu ihnen.
Ich bestellte das Frühstück telefonisch.
Das wurde uns gebracht, als ich die Damen frisch gewindelt hatte.
Wir Frühstückten mit einander.
Meine drei Babys im Overall und ich noch im Nachthemd und Morgenmantel.

Die drei fragten mich wer der Anrufer gewesen war, und was er wollte?
Ich sagte ihnen: „Es war der Kommissar gewesen.
Er hat meine Vermutung voll bestätigt. Es war mein Schwager der damals die junge Frau ermordet hat.
Um 10Uhr haben wir einen Termin bei der Bank.“

Dann duschte ich mich und zog mich an.

Um pünktlich zu sein mussten wir gleich losfahren.
Meine drei Damen hatten das selbe wie gestern an, und ich schon mein schwarzes Kleid.

Fünf Minuten vor zehn trafen wir bei der Bank ein.
Wir wurden gleich zum Direktor geführt.
Dieser begrüßte uns und sprach uns sein Beileid aus, über den Verlust meines Ehemanns. I
Ich sagte zu ihm: „Ich wohne jetzt in Gutenhausen. Deshalb, werde ich alle Konten, so schnell wie möglich, Auflösen.
Ich werde ihnen am Montag, die nötigen Kontodaten faxen.
Wir können Heute schon festlegen, was wann dorthin überwiesen wird.

Das Festgeld läuft ja noch einen Monat.
Es wird auch bis dahin bei ihnen verbleiben.
Die Wertpapiere aus dem Depot, werde ich gleich mitnehmen.
Die Kosten für die Depotauflösung, bitte gleich vom Girokonto abziehen.

Sobald ich den Erbschein habe, werde ich ihnen eine Kopie zukommen lassen. Vom Girokonto meines Mannes, will ich heute nur mein Gehalt abheben.
Das versehentlich auf seinem Konto verbucht wurde.
Welche Verbindlichkeiten, hat mein Mann noch gehabt, außer dem Kreditkartenkonto?
Das natürlich ausgeglichen werden muss, von seinem Konto.“

Als ich soweit gekommen war klingelte mein Handy.
Es war mein Anwalt der mir Mitteilte, das der Erbschein nun ausgestellt war.
Er war in der Schalterhalle.

Ich sagte es dem Bankdirektor.
Holte den Erbschein, reichte ihn dem Direktor.
Der schon mal alle Unterlagen fertig gemacht hatte.
Ich musste nur noch Unterschreiben.

Nach dem das letzte Formular unterschrieben war, gingen wir in den Tresorraum der Bank, um das Bankschließfach von meinem verstorbenen Mann zu leeren.
Da erlebte ich eine wirkliche Überraschung.
Es waren Schmuck, Wertpapiere und ein weiterer Tresorschlüssel von einer anderen Bank darin.

Ich tat alles in eine vorsorglich mitgebrachte Stofftasche und gab den Schlüssel ab.
Wir verabschiedeten uns von dem Direktor und verließen die Bank.

Im nächsten Café schaute ich mir zusammen mit Alexandra, Beate und Melanie den Schmuck genau an.
Wir stellten fest das wenn er echt ist er mindestens ein bis zwei Millionen Wert sein musste.
Die Wertpapiere waren ca. 4,5 Millionen€ Wert.

Der Bankschließfachschlüssel war von einer Volksbank.
Nach dem wir unsere Getränke bezahlt hatten, gingen wir zur nächsten Filiale dieser Bank, um zu fragen wohin der Schlüssel gehört.

Wir waren durch Zufall gleich in der Richtigen.
Ich sagte zu dem Berater: „Ich möchte dieses Bankschließfach leeren und Auflösen“

Er blickte in seine Unterlagen und sagte: „Das kann ich nicht.
Dies sei nur Mieter persönlich berechtigt das Schließfach zu kündigen.“

Darauf legte ich ihm meinen Ausweis und den Erbschein vor.

Worauf er mir sagte: „Herzliches Beileid.
Unter diesen Umständen, ist es natürlich kein Problem.“
Er füllte ein Formular aus, stand auf, nahm Ausweis und Erbschein, fotokopierte sie, und gab sie mir wieder.
Ich musste nur noch Unterschreiben.

Nun gingen wir zusammen in den Tresorraum.
Auch hier staunte ich über den Inhalt.
Es waren zwei Sparbücher, Bargeld in beträchtlicher Menge und einige Papiere.
Das Geld kam in die Stofftasche, Sparbücher und Papiere in meine Handtasche.
Ich gab den Schlüssel zurück, fragte ob ich noch was bezahlen muss.
Als der Bankangestellte verneinte, verabschiedeten wir uns wieder.

Direkt neben der Bank war ein Juwelierladen. Wir gingen zusammen hinein. Ich fragte eine ältere Frau nach dem Besitzer.
Bekam zur Antwort, er stehe vor mir.
Darauf fragte ich sie: „Können sie mir einige Schmuckstücke schätzen?“
„Ja natürlich“ gab sie Retour. „Haben sie ihn dabei?“

„Ja“, öffnete die Stofftasche um den Schmuck herauszuholen.
Ich gab ihn ihr.
Sie nahm eine Lupe und sah sich alles genau an.
Es waren 20 Ringe mit verschiedenen Steinen, 10 Goldketten mit Anhänger, oder Steine, 20 paar Ohrringe, teilweise passend zu den Fingerringen und fünf Broschen.
Sie prüfte mindestens eine halbe Stunde und sagte dann: „Also der Schmuck ist aller echt.
Was er genau Wert ist kann ich ihnen nicht sagen.
Aber grob geschätzt ist er, es ist der Materialwert, ca. 4,5 Millionen Euro Wert.

Wobei zum Beispiel dieser Diamantregen, so nennt man diese Kette, und zeigte auf ein besonders schönes Stück, bei einer Versteigerung auch schon über 6Millionen einbringen kann.
Ich wiederhole mich: Der ihnen genannte Wert, ist der reine Materialwert des Schmuckes und nicht sein tatsächlicher Verkaufswert.“

„Danke für die Auskunft was bekommen sie dafür?“

„Nun da ich keine Expertise Ausstellen muss kostet sie das ganze nichts.“

„Danke für ihre Mühe.“

„Ich würde ihnen Empfehlen, diesen Schmuck nicht lose in ihrer Tasche zu tragen. Er könnte beschädigt werden.“

„Gut können sie ihn mir in Schmuckkassetten einpacken?“

„Dann interessiert mich aber schon woher sie ihn haben. Denn mein Name steht auf diesen Kassetten.“

„Er befand sich im Banksafe meines verstorbenen Mannes.
Aber woher er ihn hatte weiß ich nicht.“

„Auf jeden Fall ist mir nicht bekannt das so auffälliger Schmuck irgendwo gestohlen wurde, da bin ich mir ganz sicher. Sie können ihn also unbedenklich veräußern oder auch behalten.“

„Danke für die Auskunft.
Reichen 500€ für die Schmuckkassetten?“

„Ja die reichen.“

„Dann wünsche ich ihnen noch einen schönen Tag.
Auf Wiedersehen.“

Wir gingen wieder auf die Straße und suchten eine Wirtschaft in der wir zum Mittagessen einkehren konnten.
Wir wurden schnell fündig.
Als wir hineingingen, wurden wir gefragt ob wir einen Tisch vorbestellt hätten.
„Nein das hatten wir nicht,“ gab ich zur Antwort.

„Dann müssten sie ins Nebenzimmer gehen, dort habe ich noch Platz für vier Personen.“

„Ist in Ordnung wir haben kein Problem damit.
Bitte zeigen sie uns den Weg.“

Er geleitete uns ins Nebenzimmer und lies uns Platz nehmen.
Da standen nur fünf Tische, die aber alle frei waren.

Das war mir gerade recht, den dann konnte ich mich endlich mit dem Inhalt des zweiten Safes vertraut machen.
Nach dem wir unsere Bestellung aufgegeben hatten, wir aßen das Tagesmenü, gab ich das Geld an Alexandra zum zählen.
Ich selber schaute mir die Sparbücher etwas genauer an.
Das Eine war von einer Bank, in der Schweiz. Das Andere von einer Bank in Luxemburg.
Auf dem Luxemburger Konto waren satte 5Millionen Euro und auf dem Schweizer Konto lagen 19Millionen Schweizer Franken.
Ich wusste das mein Mann, Geld hatte. Aber so viel?
Zusammen Gerechnet kam ich auf Runde 50. 000.000€.
Dabei waren Wertpapiere, Schmuck Aktien und das Bare, von mir ziemlich niedrig angesetzt worden.
Was mir hinterlassen hat, nicht schlecht für neun Jahre Ehe.

Ach ja das Bargeld interessant für euch?
Für mich auch.
Es waren 5 verschiedene Währungen: US Dollar, englische Pfund, Schweizer Franken, Euro und kanadische Dollar.
In jeder Währung 1,5Millionen.
Das war viel Geld.
So langsam bekam ich Angst.
War das alles Rechtens?

Ich rief meinen Anwalt an sagte ihm ganz grob was ich Vorgefunden hatte und fragte ihn was er davon halte.
Nun es wird alles seine Richtigkeit haben.
Seine Eltern haben ja beim Hotelverkauf 1,2 Milliarden bekommen.
Ich solle mir keine Sorgen machen.
Falls irgend etwas nicht in Ordnung wäre, könne er das schon Regeln.
Meinte er, natürlich nur legal.
Ich war beruhigt.

Als wir dann gegessen hatten, es war sehr gut.
War es an der Zeit wieder in das Hotel zurück zu kehren.
Wir trafen kurz vor 15 Uhr dort ein.
Nach dem wir den Schmuck in den Hotelsafe haben schließen lassen, gingen direkt auf unsere Zimmer.

Pünktlich um 15 Uhr klopfte es an der Türe, ich rief: „Herein“
Es kamen meine Schwiegereltern.
Sie setzten sich, ohne das ich sie Aufgefordert hatte, einfach in die Sessel und sagten: „Wir wollen mit dir reden, allein.“

Da sagte ich: „Entweder bleiben meine Freundinnen da, oder ihr könnt mit der Wand reden.
Es hat euch ja bisher nicht gedrängt, mit mir Kontakt auf zu nehmen.
Die ganzen 9Jahre über, habt ihr kein Wort mit mir geredet.
Wieso nun so plötzlich?“

„Können wir vielleicht, doch mit dir allein reden?“

„Nein“

„Es ist Privat“

„Das hättet ihr vor zehn Jahren machen können, heute aber nur wenn meine drei Freundinnen dabei sind.“

„Na gut dann halt so,“ sagte mein Schwiegervater.
„Mit dem Tod von Martin enden unsere Zahlungen an dich.“

„Wie bitte?
Ich habe keinen müden Euro von euch bekommen.
Auch Martins Kontoauszüge haben keine Buchung vermerkt.
Wir haben nicht in Luxus gelebt.
Uns hat das gereicht, was wir verdient haben.
Davon haben wir immer noch was gespart.“

Nun das ist kein Wunder, er hat das Geld immer bar bekommen.
Hat für dich davon Schmuck und Wertpapiere gekauft, die du angeblich von ihm gefordert hast.“

„Habt ihr den Schmuck und die Wertpapiere gesehen?“

„Den Schmuck ja, die Wertpapiere nein.“

„Nur um das klar und deutlich verständlich zu machen:
Ich habe nie!
Von Martin irgendwelchen Schmuck geschenkt bekommen.
Und schon gar nicht von ihm gefordert, mir welchen zu kaufen.
Nie Nie Nie!!!

Wenn er euch etwas anderes gesagt hat.
So hat er euch angelogen.“

Ich wandte mich an Alexandra: „Bist du so gut und holst uns mal, den Schmuck, den wir heute morgen im Bankschließfach gefunden haben?“

„Das bringt doch nichts“ meinte Schwiegermama

„Von den Wertpapieren, habe ich erst Heute erfahren.
Als ich die beiden Schließfächer leer geräumt habe.“

Ungläubig starrten Sie mich an.

So sah ich mich genötigt zu sagen: „Aber da ihr mir ja nicht glauben wollt, ist es mir eigentlich egal, warum er das gemacht hat.
Ich habe mich auf jeden Fall, vor seinem Tod von ihm getrennt.
Er hatte mich geschlagen.

Ihr könnt Fotos davon sehen, wenn ihr es nicht Glaubt.
Es wurde von mir auch Angezeigt, weil ich euren bisher einziges Enkelkind austrage.“

Inzwischen war Alexandra mit dem Schmuck wieder gekommen.
Ich zeigte ihn meinen Schwiegereltern und fragte: „Ist das der gesehene Schmuck?“

Sie schüttelten beide mit den Köpfen.
„Nein davon hatten sie noch nie etwas gesehen.“

Nun war ich ratlos.
Ich fragte sie: „Was wollt ihr?“

„Wir haben es schon gesagt, wir zahlen dir nichts mehr.
Das bezahlte kannst du behalten.
Wenn ein Vaterschaftstest beweist das dein Kind von Martin ist, bekommt dieses seinen Erbteil.
Du gehst auf jeden Fall leer aus.“

„Das war mir schon klar als ich Martin heiratete.
Dann gibt es ja nichts mehr zu sagen, außer das Morgen um 14Uhr auf dem Waldfriedhof seine Beerdigung ist.“

Sie machten keine Andeutungen gehen zu wollen, so Fragte ich: „Also was wollt ihr noch?“

Noch einmal wurde mir gesagt. „Wir müssen mit dir allein Reden“

Ich schüttelte nur den Kopf.

Da kam: „Nun wir wussten das Martin seinen Bruder erpresst hat.
Wir wollen das du es nicht weiter machst.“

„Das hat bereits aufgehört“ sagte ich.
„Das womit er ihn erpresst hat, ist bereits in den richtigen Händen.
Nämlich bei der Polizei.“

„Wie bitte?“

„Ja ihr habt richtig gehört.
Ich habe es gefunden und der Polizei übergeben.“

„Aber wieso denn?
So was harmloses braucht doch nicht der Polizei übergeben zu werden.
Du hättest es Bernd einfach geben können.“

„Harmlos das ich nicht Lache.
Es war immerhin so Interessant, das mir der Kommissar versprochen hat, die Belohnung aus zu zahlen. Die damals Ausgelobt wurde.“

„Belohnung?
Welche Belohnung den?“

„250.000€ für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen.“

„Wir wissen von nichts. Ich höre es zum ersten mal, das eine solche Belohnung jemals ausgelobt wurde.“

„Nun es waren damals ja auch 500.000DM und nicht 250.000€.
Dämmert es euch jetzt?“

„Der Mord in unserem Hotel, als noch uns gehörte.“

„Ja genau hier in dieser Suite.
Hat euer Sohn Bernd.
Damals die Frau erst Vergewaltigt und dann getötet.
Martin hat das mitbekommen und das fehlende Höschen versteckt.
Euch und Bernd damit erpresst.“

„Aber Bernd hatte doch damals Dienst bei der Bundeswehr und kann es gar nicht gewesen sein.“

„Ja er hatte Dienst.
Aber nur als Bereitschaft.
Er war beim antreten am Freitag und Sonntag auch dort.
Aber am Samstag, wo der Mord passiert ist, war er hier.
Das hat mir zumindest der Kommissar mitgeteilt, der den Fall bearbeitet.“

Da brach meine Schwiegermutter zusammen, und wir mussten einen Arzt rufen.

Während wir auf den Arzt warteten brachte Alexandra den Schmuck wieder nach unten und lies ihn in den Tresor sperren.

Mein Schwiegervater machte mir heftige Vorwürfe weil ich so schonungslos ihnen, ihre Söhne schlecht gemacht hatte.
Denn das ganze könnte ja so nicht stimmen.

„Na gut“ sagte ich, „wenn ihr mir nicht glauben tut. Ist das eure Sache.
Ihr werdet ja sehen was das Gericht zu der ganzen Geschichte meint.
Ich habe euch nichts getan, weder in der Vergangenheit noch heute.
Wenn Martin, euch gegenüber, irgendwas anderes gesagt hat.
So hat er euch angelogen, nicht ich.
Da ihr aber nie, mich selber gefragt habt, konntet ihr das nicht herausfinden.
Ihr habt ihm Anscheinend alles geglaubt.
Du und deine Frau haben mich immer geschnitten und mir auch keine Chance gegeben, das zu ändern.
Wieso soll ich da noch auf euch Rücksicht nehmen.
Mich auch noch an der Verhinderung der Aufklärung einer Straftat schuldig machen!Eines Mordes der brutal und unnötig war.
Das wäre vielleicht möglich gewesen, wenn ihr mich als Frau von eurem Sohn Wertgeschätzt hättet.
Aber ihr habt mich so sehr Verachtet, auch Heute, das ich für euch gar nicht existierte.
Auch Bernd hat mich immer wieder nur gedemütigt.
Wenn er mir begegnet ist.
Wenn er das Beweismaterial gegen ihn, vor mir gefunden hätte, wäre er fein heraus gewesen.
Was glaubt ihr denn, warum er unsere ganze Wohnung auf den Kopf gestellt hat.“

Als der Arzt kam, stellte er einen Kreislaufkollaps infolge eines Schocks fest.
Er lies meine Schwiegermutter ins Krankenhaus bringen.
Mein Schwiegervater fuhr mit.
Wir vier waren wieder allein.

Ich bestellte ein Kännchen Kaffee und drei Kännchen heiße Milch und als es kurz danach klopfte rief ich herein.
Es war aber nicht der Zimmerservices, sondern der Kommissar mit einem älteren Ehepaar im Schlepptau.
Er stellte mir das Ehepaar als die Eltern der Ermordeten vor.
Sie wollten unbedingt die Person kennenlernen, die so großzügig auf eine viertel Million Euro verzichten tut und ihr persönlich danken.
Das nun endlich der Mörder dingfest gemacht wurde.
Die Mutter der Toten trat auf mich zu umarmte mich und gab mir ein paar Wangenküsse.
Mir war das fast peinlich, denn mit so was hatte ich nicht gerechnet.
Sie fragte mich: „Wieso haben sie erst jetzt, das Beweismaterial zur Polizei gebracht?
Fehlte es am Mut, oder ist es Rache?“

„Weder fehlender Mut noch Rache sind der Grund.“
Bevor ich weiter Reden konnte, klopfte es erneut und diesmal war es der Zimmerservice mit dem bestellten.
Ich bestellte noch drei Kannen Kaffee und lud die Besucher ein sich zu uns zu setzen.

Dann erzählte ich dem Ehepaar noch einmal die ganze Geschichte und Entschuldigte mich bei ihnen, das ich nicht früher an sie gedacht hätte.
Aber da sagte die Frau: „Deswegen brauchen sie sich bei uns nicht zu entschuldigen. Denn, wenn sie nicht wussten, was in dem Kuvert aufbewahrt war, konnten sie ja auch nicht eher Bescheid sagen.
Ich danke ihnen auf jedenfalls von ganzen Herzen das sie es dann doch noch getan haben und auch noch auf eine Belohnung verzichten.
Das ist sehr selten heutzutage.
Wie wir vom Kommissar erfahren haben wohnen sie heute nicht mehr hier in Teufelsburg sondern in Gutenhausen?“

„Ja.“

„Wir wohnen dort in der Nähe und würden uns freuen wenn wir sie dort einmal Besuch dürfen.“

„Von mir aus gerne.“

Ich gab ihr unsere Adresse und sagte noch das sie jederzeit gerne kommen könnte.
Der Kommissar sagte dann noch das um 18 Uhr unten im Foyer eine Pressekonferenz stattfindet und wir vier herzlich dazu eingeladen sind.
Ich wollte schon zustimmen zu kommen, als ich daran dachte was es alles nachzog und sagte ab.
Denn soviel öffentliches Interesse war mir ungeheuerlich.
Ich wollte lieber anonym bleiben, was ich dem Kommissar auch sagte.
Er hatte Verständnis dafür.
Er und das Ehepaar bedankten sich für den Kaffee und verabschiedeten sich von uns.

Als er gegangen war fragten mich meine drei Babys warum ich und sie nicht zur Pressekonferenz gehen sollen.
Weil wir dann die nächsten zwei Monate keine Ruhe mehr haben und immer damit rechnen müssen ein Mikrofon unter die Nase gehalten zu kommen.
Alles was uns Betrifft wird in der Zeitung erscheinen, auch Fotos wollt ihr das?
Nein war Einstimmig von den drei ihre Antwort.

„Wollen wir essen gehen, oder wieder hier essen?“ Fragte ich.
Sie sagten Unisono hier auf dem Zimmer.
Wir bestellten aus der Karte uns jede eine kleine Portion zum Abendessen.
Unterhielten uns noch über den Vorfall mit meiner Schwiegermutter.
Da ja Alexandra nicht alles mitbekommen hatte, sagte ich ihr was mein Schwiegervater in ihrer Abwesenheit noch alles zu mir gesagt hatte.

Als das Essen kam klingelte auch das Telefon.
Ich hob ab mein Anwalt war dran und sagte: „Sie sollten das zweite Programm anschauen. Da gibt es gleich eine Sondersendung aus Teufelsburg.“

Ich schaltete den Fernseher mit der Fernbedienung ein und bekam gerade noch die Ansage mit.

Liebe Zuschauer wir schalten nun um zu unserem Reporter aus Teufelsburg in das dortige Schlosshotel wo heute die Kriminalpolizei zusammen mit den Eltern der vor 14 Jahren ermordeten Angelika.... eine Erklärung abgeben wollen und auch bekanntgeben wollen wer der Täter war. Doch hören sie selbst wir schalten um. Es erschien die Hotellobby im Bild und gleich darauf war der Kommissar mit dem Ehepaar zu sehen. Der Kommissar las von einem Blatt eine Erklärung in der zunächst einmal die damaligen Vorkommnisse geschildert wurden und auch warum die Tat erst heute aufgeklärt werden konnte. Als er dies verlesen hatte gab er den Reporter Gelegenheit Fragen zu stellen.


Die erste Frage lautete:

„Ist der Täter schon verhaftet?“

Die Antwort: „Ja. Nächste Frage:“

„Wieso teilen sie uns nicht den Namen mit?“

„Wir müssen auf richterliche Anordnung hin, den Namen bis zur Verhandlung geheim halten.
Nächste Frage:“

„Warum?“

„Warum was?“

„Warum diese Geheimhaltung?“

„Um Personen zu Schützen die mit dem Mord nichts zu tun haben.
Nächste Frage:“

„Handelt es sich bei den zu schützenden Personen um Prominente?“

„Nein, es sind ganz normale Bürger unseres Landes.
Nächste Frage:“

„Wann wurde er verhaftet und wo?“

„Er wurde heute Morgen, beim verlassen der Haftanstalt verhaftet, in der er wegen einer anderen Sache saß.“

Diese Aussage war sicher ein geschickter Schachzug vom Kommissar.

„Dann hatten sie also den Täter schon wegen einer anderen Straftat einsitzen?“

„Ja, das sagte ich bereits.“

„Wen wollen sie dann noch schützen?“

„In erster Linie seine Ehefrau und die Zeugen, die seine Verhaftung erst ermöglicht haben.“

„Warum dieses?“

„Nun die Beweise, wurden mir in Beisein eines Anwaltes überreicht.
Dieser hat im Vorfeld diese richterliche Anordnung besorgt.
Mehr kann und darf ich ihnen nicht dazu sagen.
Nächste Frage:“

„Wer ist das Paar das neben ihnen sitzt?“

„Das sind die Eltern der ermordeten Frau.“

„Frage an die Eltern: Wissen sie wer ihre Tochter ermordet hat?“

„Ja.“

„War es ein Bekannter von ihnen?“

„Nein.
Ob er unsere Tochter schon vorher gekannt hat wissen wir nicht.“

„Haben sie schon die Belohnung ausgezahlt, die sie damals ausgesetzt hatten?“

„Nein.
Die Belohnung wird Morgen an ein hiesiges Waisenhaus gegeben.“

„Wieso das?“

„Nun das hat der Empfänger, dem die Belohnung in voller Höhe zustand, so gewollt.
Und wir respektieren es das er nicht öffentlich bekannt gemacht wird.
Er wollte es so.“

„Dann hat der Beweismittel Überbringer also nicht aus Geldgier gehandelt?“

„Das sicherlich nicht“ sagte der Kommissar, „denn ich hätte die 255 000€ nicht gespendet.
So hoch ist nämlich die Belohnung.“

Da ging ein Raunen durch die Reihen der Reporter.

„Was hat dann den Überbringer der Beweise bewogen, sie der Polizei zu übergeben?“

„Wir wissen es nicht.“

„Sind sonst noch Fragen?“

„Ja und zwar an die Eltern der Toten.“

„Was haben sie Empfunden als sie die Nachricht erhielten, das der Mörder ihres Kindes, nun nach 14 Jahren endlich überführt und verhaftet wurde?“

„Freude und Erleichterung.“

„Wir danken für die Mitteillungen die sie gemacht haben und freuen uns mit den Eltern das der Mörder nun verhaftet ist.
Wir schalten nun zurück in das Sendestudio.“

Der Sprecher des Senders sagte noch das aus diesem Anlass eine Sondersendung von XY es heute Abend geben wird.
In welcher noch einmal auf den aktuellen Fall eingegangen wird.
Und auch noch andere länger zurückliegende Fälle erörtert werden.
Ich schaltete ab.

Es war gut das keine Namen genannt wurden.
Wir hätten sonst keine Ruhe mehr gehabt und hätten wahrscheinlich das Hotel wechseln müssen, um überhaupt schlafen zu können.

Wir wollten gerade anfangen zu essen als das Telefon erneut klingelte.
Ich hob ab, meldete mich mit ja, als die Stimme meiner Mutter ertönte: „Was soll der ganze Zauber im Fernsehen?
War es Bernd, oder war er es nicht?
Hast du noch alle Tassen im Schrank 255 000€ zu verschenken?
Hast du nicht an uns gedacht, mich und deine Schwester?
Wir hätten das Geld sicherlich auch gebrauchen können, wenn du es nicht willst.“

„Woher willst du wissen das ich das mit der Spende war?“

„Nun deine Schwägerin ist heute morgen von der Polizei verhört worden.
Hat danach bei mir Angerufen und mir erzählt was du wieder angestellt hättest.
Nun würde man ihren Bernd, als Mörder vor das Gericht stellen.
Das wäre nur dir zu verdanken.

Ich kann es nicht glauben meine Tochter hat eine Goldader in der Hand und verschenkt sie.“

„Nun mal langsam, habe ich das gerade richtig verstanden?
Du hättest gewollt das ich Bernd Erpresse?“

„Was heißt erpressen.
Hier und da eine Kleinigkeit.
Wie zum Beispiel, ein Urlaub, oder ein Schmuckstück, das ist doch keine Erpressung.“

„Oh doch, das ist genau das was Martin mit allen möglichen Leuten gemacht hat.
Auch mit Bernd und seinen Eltern.
Das will ich nicht.
Nun Verstehe ich dich besser, warum du mich nicht im Krankenhaus besucht hast. Und immer nur Martin von dir angerufen wurde und nicht ich.
Ihr habt beide nur aufs Geld geschaut.
Das stößt mich ab Mutter.
Ich werde dich nicht mehr Besuchen.
Wenn du dein Enkelkind sehen willst musst du zu mir kommen.
Auf wieder hören“ ich legte auf.

Ich hatte gedacht nach dem Tod von meinem Mann könne ich mich mit meiner Mutter wieder Vertragen und Kontakt halten.
Aber nach diesem Telefonat?
Ich wusste es nicht.
Ich war ihre Tochter sicherlich.
Aber das, was sie mir gerade an den Kopf geworfen hatte, konnte ich nicht begreifen, wie konnte man nur so Geldgierig sein.

Es war nicht der letzte Anruf den ich erhielt. Es riefen noch meine Schwägerin mein Schwiegervater und meine Schwester an.

Mein Schwiegervater teilte mir mit das seine Frau jetzt in ein Komma gefallen wäre und ob ich irgendwas von dem was ihr gesagt habe zurück nehmen könnte.

Ich sagte ihm ich wolle nicht die Unwahrheit sagen nur um jemand einen gefallen zu tun.
Auch sei das ganze nun schon in der Pressekonferenz der Kriminalpolizei, in die Öffentlichkeit gebracht worden.
Wenn er mir nicht glaube solle er heute Abend XY anschauen im zweiten Programm. Die würden heute Abend eine Sondersendung wegen dem Mord und dessen Aufklärung bringen um 20 Uhr.
Da legte er wortlos auf.

Meine Schwägerin bedankte sich bei mir für die Zerstörung ihrer Existenz und legte wieder auf.

Meine Schwester meinte vor allem, wenn ich Zuviel Geld hätte könne ich ihr ja etwas geben, bevor ich es verschenken würde. Sie bräuchte es dringender weil sie tatsächlich Schwanger sei.

Da wende dich doch bitte an den Erzeuger deines Kindes und nicht an mich. Sagte ich ihr und legte auf.

Danach zog ich den Stecker aus der Telefondose und ging zusammen mit meinen drei Babys noch in ein Kino in einen Liebesfilm.

Mit diesen Dimensionen hatte ich nicht gerechnet und musste mich ablenken.
Nach dem der Film aus war sind wir noch ein bisschen durch den Stadtpark gegangen, und dann gleich ins Hotel.
Hunger hatte von uns Vier keine mehr.
Ich machte nur noch meinen drei Babys frische Windeln und legte sie schlafen.
Auch ich ging ins Bett.
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:10.10.14 20:57 IP: gespeichert Moderator melden


tolle Fortsetzung.Freu mich schon auf den nästen Teil.Naja bei der Familie braucht man keine Feinde mehr.Da kann sie ja mit ihren drei Babys endlich eine glückliche Familie sein.Haben alle 4 ja verdiehnt.
mfg Wölchen
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  RE: Alexandra+Freundinnen Datum:11.10.14 06:30 IP: gespeichert Moderator melden


Stimmt bei so einer Familie braucht man echt keine Feinde mehr. Was da so alles ans Licht gekommen ist, ist schon Erschreckend.
Das ihr Mann seine Eltern in Ihren Namen Abgezockt hat ist schon Ungeheuerlich, aber das die Schwiegereltern nie selber mit Ester gesprochen haben find ich seltsam. Kann natürlich sein das er es immer Verstanden hat das Abzubiegen.
Bei der Erbschaft freut sich Vater Staat auf die Erbschaftssteuer. Hoffentlich können die 4 jetzt in Ruhe Leben und der Krimi ist Vorbei.
Don´t Dream it! BE IT!!!
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