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  Sechs Monate als Frau
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Ramona_tv
Erfahrener





Beiträge: 30

User ist offline
  RE: Sechs Monate als Frau Datum:27.05.26 18:38 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Geschichte!
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windelfohlen
Stamm-Gast





Beiträge: 307

User ist offline
  RE: Sechs Monate als Frau Datum:27.05.26 22:35 IP: gespeichert Moderator melden


Schön zu hören das mit Udo.
Hoffe stört dich nicht das ich mein Vermutungen hier rein schreibe, sind einfach meine Gedanken zu möglichen fortsetzung.
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burli
Story-Writer



Auf Veränderungen zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten!

Beiträge: 256

Geschlecht:
User ist offline
  RE: Sechs Monate als Frau Datum:02.06.26 13:39 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 31

Auf dem Weg zum Institutskrankenhaus konnte Andrea noch einmal durch ein großes Fenster auf den Innenhof des Institutes schauen. Dort wurden gerade die Ponys in einen Trailer geführt. Jedes Pony hatte eine Transportbox in dem es die Fahrt zum Gestüt gesichert verbringen konnte. Die Rampe wurde eingeklappt, die Hecktür zum Trailer geschlossen und das Fahrzeug samt Trailer setzte sich in Bewegung! „Auf Wiedersehen 20*UDO*22!“ sagte Andrea und folgte ihrem jungen Mann zum Klinikum.

Urban wartete vor einer Glastür auf Andrea.

„Guten Morgen Andrea! Hast du die Nacht gut geschlafen?“

„Hallo Urban! Es geht so, weil ich nicht weis, was jetzt auf mich zukommt!“

„Keine Angst, es ist zwar nicht einfach, aber ich werde die ganze Zeit anwesend sein und in drei Tagen ist alles überstanden!“

„Ich hoffe es!“

Die Glastür wurde geöffnet und heraus traten ein Arzt und eine Ärztin. Sie nahmen Andrea in Empfang und betraten mit ihr und Urban das Klinikum. „Neurologisches Institut für Wesensforschung“ stand auf dem Schild am Eingang und auf der Rückseite der Glastür wirkte alles unheimlich steril! Alles war in weiß gehalten und es gab kaum Kontrast in diesem Farbton. Das Ärztepaar forderte Andrea auf, sich auf den Stuhl im Raum zu setzen.

„Sie wissen bereits von Herrn Klein, was wir mit ihnen vorhaben?“

„Ja, Urban, Herr Klein hat mich bestmöglich informiert!“

„Dann bekommen sie von uns jetzt noch ein Upgrade zu dieser Untersuchung!“

Abwechselnd begann das Ärztepaar zu erklären was in den nächsten drei Tagen mit Andrea gemacht werden soll. Sie hätte jetzt noch die Möglichkeit der Untersuchung einen Korb zu geben, müsse dann allerdings mit allen Ergebnissen leben, die die Vergangenheit hier im Institut erarbeitet worden sind. Das sollte heißen, dass die Resultate der letzten Wochen und Monate in ihr Bewusstsein überspielt werden und unumkehrbar sind.
Zum Vorgang der Untersuchung erklärte man Andrea, dass sie ihr inneres Bewusstsein sehr stark und extrem erleben werde. Das alles, was der Grund für ihre Anwesenheit ist, ihr Inneres aufwühlen und vielleicht auch verletzen wird. Das Resultat der ganzen Daten und ihr Verhalten im Unterbewusstsein bestimmt dann über ihre Zukunft.

„Bin ich dann in Zukunft Frank, also als Mann oder Andrea, als Frau?“

„Das meine liebe können wir jetzt noch nicht beantworten, denn dazu brauchen wir alle Neurologischen und Psychischen Daten von ihnen!“

„Dann steht es also 50/50?“

„Ja, stimmen sie zu?“

„Ja, ich bin soweit!“

Urban griff Andreas Hand und drückte sie. „Ich bin in deiner Nähe!“

Das Ärztepaar gab jemandem ein Zeichen und es ging los.

Andrea bekam auf ihrem Stuhl einen Bauchgurt angelegt. Ihre Hände und Füße wurden am Stuhl fixiert. Sie bekam auch einen Schlauch mit zwei kleinen Abgängen über das Gesicht gelegt. Die beiden Abgänge verschwanden in den Nasenlöchern und der Schlauch wurde hinter dem rechten und linken Ohr hinter dem Kopf zusammengeführt. Sauerstoff gelang nun direkt in ihre Nase. Die Abgänge saßen sehr tief in ihren Nasenlöchern, so dass sie genau spürte, wie der Sauerstoff sie mit Luft versorgte.
Urban hielt noch ihre Hand und das war gut so, denn jetzt erfolgte der erste schwerwiegende Einschnitt in ihr Bewusstsein. Andrea bekam die Augen mit je einem Pflaster abgeklebt. Kein flächiges Pflaster, nein, dort war ein schwarzer Deckel vorhanden! Wie man ihr beim Anlegen der Augenpflaster erklärte dient dieser Deckel dazu die Augen noch zu öffnen und den Wimpernschlag zu machen. Das verhindere die Austrocknung, so der Kommentar. Das rechte Auge abgedeckt, war das Sichtfeld schon eingeschränkt. Als dann das linke Auge auch noch abgeklebt wurde herrschte völlige Dunkelheit.

Andrea überkam ein ungutes Gefühl. Würde Urban nicht ihre Hand berühren, währe sie wohl in Panik verfallen. Ihr Herz schlug und der Sauerstoff strömte in ihre Nase. Andrea begann sich zu beruhigen. Aber diese Beruhigung kam nicht von ihr, sondern von dem Narkosemittel, welches durch ihre Nase strömte. Die Spannung in ihrem Körper wurde immer lockerer und Andrea verlor das Bewusstsein durch diese Narkose!


Jutta und ihre Begleiterin standen vor einer orangefarbenen Werkstatttür. „Zutritt für Unbefugte verboten!“ stand auf einem Schild neben der Tür. Darunter ein Knopf, den ihre Begleiterin drückte und nach kurzer Wartezeit öffnete sich diese Werkstatttür mit einem durchdringenden knarren. Ein Hüne von Mensch trat heraus!

„Ach sie sind das!“

„Meister, ich bringe ihnen die Probandin mit der eisernen Maske!“ sagte die Begleiterin.

„Gut dass sie das sagen, ich hätte sonst gedacht, was denn Frau Holle hier will!“ erlächelte und zog Jutta zu sich in die Werkstatt.

Die Tür wieder geschlossen und der Hüne war alleine mit Jutta in der Werkstatt. Er betrachtete die Maske und kratzte sich mit seinen riesigen Händen am Kopf!

„Gute Arbeit, aber gar nicht so einfach wieder zu öffnen!“ murmelte er.

„Sie meinen, sie können mich nicht von der Maske befreien?“ erschrak Jutta.

„Nein, so war das nicht gemeint, aber mit mal eben abnehmen ist es nicht getan! Wie sind sie überhaupt zu dieser Maske gekommen?“

Jutta erzählte ihren Leidensweg, während der Hüne schon einmal das Werkzeug heraussuchte um diese Maske zu öffnen.

„Setzen sie sich mal da vorne auf diesen Holzstuhl!“

„Meinen sie diesen hier?“ Jutta zeigt auf etwas.

„Ja, einen anderen gibt es hier nicht!“

„Aber das ist doch eher ein Folterstuhl!“

„Stimmt, aber irgendwie muss ich sie ja fixieren, damit ich ihr zartes Gesicht und ihren Kopf nicht verletze beim abnehmen!“

Nur widerwillig folgte Jutta der Aufforderung und setzte sich auf diesen ominösen Stuhl. Juttas Wadenbeine wurden mittels halbierten Blechröhren an den Stuhlbeinen fixiert. Einen halbrunden Eisendeckel gab es auf die Oberschenkel, welcher mit dem Stuhl verschraubt wurde. Ihre Arme musste sie nach beiden Seiten ausstrecken und sie werden dort wie der Wadenbeine mit halbierten Blechröhren fixiert. Den Abschluss machte ein Brustschild, also auch eine Halbschale vor ihrem Oberkörper, den der Hüne auch mit dem Stuhl verschraubte.

„So kann ich wenigstens bedenkenlos flexen und sie tragen keine Brandnarben davon!“

Jutta steckte nun unter dieser Blechrüstung und hoffte auf ein schnelles öffnen der Maske, damit sie auch wieder aus dieser unbequemen Position befreit werden konnte. Die Flex wurde eingeschaltet und das Geräusch verursachte einen heiden Lärm. Gerade als der Hüne die Trennscheibe an dem Verschluss der Maske ansetzen wollte, wurde der Raum von einem Blitzgewitter erhellt.
Licht von einem Stroboskop erhellte den Raum und signalisierte, dass das Telefon klingelte. Eine gute Erfindung, denn so konnte man bei dem Lärm erkennen, das jemand anrief.

„Ja, hier Benjamin!“ sagte der Hüne am Telefon. Und eine Stimme am Telefon sprach zu ihm.

Nach einem Moment: „Ja wenn das so ist, dann komme ich eben rüber und schaue mit das Dilemma an!“

Benjamin, der Hüne, griff einen Werkzeugkasten und ging mit riesigen Schritten zur Werkstatttür. „Bin gleich wieder zurück!“ rief er noch und verschwand durch die Tür, die danach wieder in ihr Schloss viel. Noch bevor Jutta registrierte, dass der Hüne ging, war sie in ihrer misslichen Lage schon alleine!


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Dunkelheit herrschte um Andrea. Diese Augenpflaster verhinderten jeglichen Blickkontakt mit der Umgebung.

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Andrea hatte das Gefühl, als würde sie jetzt nicht mehr sitzen, sondern liegen. Sie versuchte ihre Beine oder Hände zu bewegen, aber das war nicht möglich. Sie erinnerte sich daran, dass ihre Hände und Füße fixiert waren. Daher also die Einschränkung in der Bewegung.

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Sie hatte etwas im Mund, denn der Versuch sich sprachlich bemerkbar zu machen wurde dadurch untersagt. Andrea wollte sich durch eine Körperbewegung bemerkbar machen, was aber auch nicht funktionierte. Auch bemerkte sie, dass dieser Schlauch zur Sauerstoffzufuhr nicht mehr in ihrer Nase verweilte!

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Was war hier los? Was war das für ein permanentes Geräusch im Hintergrund? Könnte sie doch nur etwas sehen!

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Dann machte sich jemand an ihren Augenpflastern zu schaffen. Vorsichtig entfernte jemand diesen dunklen Verband, aber es blieb dunkel! Ganz wenig Helligkeit drang über ihre Pupillen und langsam wurde auch das Licht im Raum wieder heller gestellt. Aber so langsam, das sich ihre Augen wieder an das Licht gewöhnen konnten.

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Langsam, sehr langsam konnte Andrea wieder sehen und vernahm mit den Augen die Umgebung. Sie lag auf dem Rücken. Ihr Kopf war fixiert, so sah sie vor sich den Rand einer gelben Tonne, ein Fass. Unmittelbar unter ihrem Kinn war ein dunkler Vorhang, der mit dem Takt der Geräusche leicht ausbeulte und wieder zusammensackte. Um diesen dunklen Plastikvorhang war ein Edelstahlring mit vielen Flügelschrauben und dieser Edelstahlring war mit dem Fass verbunden. Was war das für eine Konstruktion? Was hatte das zu bedeuten?

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Andrea öffnete die Augen weit und erkannte einen Spiegel oberhalb ihres Kopfes. Darin erkannte sie sich, den Kopf auf einem grauen Kissen liegend und mit einem Tubus im Mund. Deshalb konnte sie nicht sprechen.

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Sie blickte weiter in den Spiegel und jetzt wo sich ihre Augen auch wieder an das sehen gewöhnt hatten, erkannte sie den Raum hinter ihrem Kopf wieder. Andrea sah, wie die Ärztin auf sie zukam!

„Hallo, da sind sie ja wieder! Dann können wir ihnen ja den Tubus auch wieder entfernen, denn die Maschine übernimmt ab jetzt das Atmen für sie!“

Andrea verstand nicht, was die Ärztin da sagte. Diese aber machte sich schon daran den Tubus aus ihrem Rachen zu ziehen und massierte anschließend Andreas Kiefermuskulatur.

„Das haben sie bis hier her schon sehr gut gemacht!“

„Was, wieso, wo…!“ krächzte Andrea

„Sie sind jetzt für das abschließende Experiment fertig!“

„Was ist das alles hier? Warum kann ich mich nicht bewegen? Warum übernimmt eine Maschine meine Atmung?“

„Wir haben sie für das Experiment zuerst in Narkose gesetzt. Zur sicheren Beatmung haben wir ihnen einen Tubus gesetzt. Sie haben dann von uns ein Medikament bekommen, welches ihren Körper, also die Muskelfunktionen außer Betrieb setzt. Sie sind von jetzt an vom Hals Abwärts gelähmt. Damit Gewährleistet ist, dass sie weiterhin genügend Sauerstoff bekommen, haben wir sie in die eiserne Lunge gebettet. Hier übernimmt eine automatische Beatmungsmaschine die Tätigkeit über das Atmen. Sie stecken also in einem großen Fass, in dem ein Über und Unterdruck erzeugt wird, das ihre Atmung in Takt hält. Nur ihr Kopf schaut noch heraus und jetzt nach Entnahme des Tubus können wir uns auch wieder unterhalten!“

„Ich bin gelähmt?“

„Nur vorübergehend, denn nur so können wir tief in ihr Unterbewusstsein eindringen!“

„Wie lange wird es dauern, bis ich wieder Gesund bin?“

„Sie meinen gelähmt? Nur drei Tage, wie vorher schon besprochen, danach lässt das Medikament schon wieder nach und sie können gleich wieder auf eigenen Beinen stehen!“

Tränen verlassen ihre Augen und dann schläft sie erschöpft ein.

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windelfohlen
Stamm-Gast





Beiträge: 307

User ist offline
  RE: Sechs Monate als Frau Datum:02.06.26 17:30 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr spannend, bin sehr gespannt was bei Andrea/Frank rauskommt.
Jutta hat irgendwie echt kein glück, unbequem gefesselt und die erste nachricht top abreit und schwirig zu entfernen und dann einfach alleine gelassen.
Ach einfach herrlich zu lesen. Gespannt wie es mit beiden weitergeht.
Hoffe das ist jetzt nicht alles gewesen von Pony Udo.
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