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      Brandenburg
 Für meine Häsin ,tue ich alles
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:22.05.26 12:32 IP: gespeichert
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Hallo Rainer123
Die Geschichte von Tom und Tina, bereitet mir sehr große Freude beim lesen.
Man kann sich so richtig gut vorstellen, wie Tom gerade ein Wechselbad der Gefühle erlebt, wenn er die Nähe von Tina in der elterlichen Wohnung erleben durfte.
Sie ist ihm wahrscheinlich schon viel näher und wichtiger, als er es erahnen und zugeben würde.
Eine sehr schöne Story, auf dessen Fortsetzung ich mich freue.
Liebe Grüße und ein schönes Pfingstfest mit einem langen Wochenende, wünscht euch verschlossener Hasenzwerg
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Einsteiger
 Sachsen
 Alles kann, nichts muss
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RE: Nachbarin Tina
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Datum:22.05.26 15:09 IP: gespeichert
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Hallo Rainer123
Die Geschichte gefällt mir wirklich gut, besonders der sanfte Einstieg.
Ich freue mich auf die Fortsetzung.
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Einsteiger

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RE: Nachbarin Tina
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Datum:23.05.26 07:40 IP: gespeichert
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Ich freue mich sehr über all die Kommentare, dass es euch Freunde bereitet. Danke. Das motiviert mich, weiterzuschreiben.
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RE: Nachbarin Tina: Teil 6
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Datum:23.05.26 07:51 IP: gespeichert
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Teil 6
Am nächsten Morgen war ich bereits wach, bevor mein Wecker klingelte. Draußen hing noch dieses blasse, kalte Morgenlicht über der Stadt, und feiner Regen lief in dünnen Spuren über mein Fenster. Für einen Moment blieb ich einfach liegen und starrte an die Decke.
Dann erinnerte mich das vertraute enge Gefühl zwischen meinen Beinen sofort daran, warum mein Herz schon wieder schneller schlug.
Tina.
Und daran, dass ich sie gleich sehen würde.
Beim Frühstück war ich ungewöhnlich still. Meine Mutter bemerkte es natürlich sofort, sagte diesmal aber nichts dazu. Mein Vater blätterte nur durch die Nachrichten auf seinem Tablet, während im Hintergrund leise das Radio lief und die Kaffeemaschine vor sich hin brummte.
Ich brachte kaum etwas herunter.
Je näher die Uhr auf die verabredete Zeit zuging, desto nervöser wurde ich.
„Ich geh kurz rüber zu Tina“, sagte ich schließlich möglichst beiläufig, während ich meine Tasse in die Spüle stellte.
Meine Mutter hob leicht die Augenbrauen. „So früh schon?“
„Ich helfe ihr noch ein bisschen.“
„Dann vergiss die Schule nicht“, meinte mein Vater trocken.
„Mach ich.“
Ich schnappte mir meine Jacke und verließ die Wohnung, bevor noch weitere Fragen kommen konnten.
Im Flur roch es nach frischem Kaffee. Mein Puls beschleunigte sich mit jedem Schritt bis zu ihrer Tür. Kurz bevor ich klingelte, strich ich nervös über mein Shirt, als würde das irgendetwas ändern.
Die Tür öffnete sich fast sofort.
Und mein Gehirn setzte kurz aus.
Tina trug lediglich ein viel zu großes hellgraues Shirt, das locker über ihre Schultern fiel und gerade weit genug reichte, um ihre dunkle Unterwäsche nur teilweise zu verdecken. Offenbar trug sie keinen BH. Das weiche Morgenlicht aus der Wohnung zeichnete ihre Silhouette deutlich unter dem dünnen Stoff nach.
„Morgen, Tom“, sagte sie mit diesem ruhigen Lächeln, das inzwischen viel zu viel mit mir machte. „Komm rein.“
Ich trat hinein und versuchte krampfhaft, nicht zu offensichtlich hinzusehen.
Was komplett scheiterte.
Natürlich bemerkte sie es sofort.
Kaum hatte sie die Tür hinter mir geschlossen, drückte sie mich plötzlich mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit dagegen und küsste mich. Tief. Warm. Ihr Parfüm vermischte sich mit dem Duft von Kaffee und irgendetwas Süßem aus der Küche.
Mein Kopf wurde sofort leer.
Fast automatisch legte ich die Hände an ihre Hüften und zog sie leicht näher. Unter dem dünnen Stoff fühlte sich ihre Haut warm an.
Als sie sich langsam wieder von mir löste, sah sie mich grinsend an.
„Du hast mich vermisst.“
Es war keine Frage.
„Ja“, gab ich leise zu.
Ihr Lächeln wurde weicher. Dann nahm sie einfach meine Hand und führte mich in die Küche.
„Meine Tochter kommt morgen“, sagte sie beiläufig, während sie an mir vorbeiging und dabei kurz über meinen Arm strich. „Du hast heute Schule, oder?“
„Ja. In ungefähr einer Stunde.“
„Gut.“ Sie deutete auf die Kücheninsel. „Dann frühstücken wir vorher.“
Auf der Arbeitsplatte standen bereits Pancakes, frisches Obst und zwei dampfende Tassen Kaffee. Der Geruch von Butter, Ahornsirup und Kaffee erfüllte die ganze Küche. Alles wirkte seltsam gemütlich. Fast intim.
Ich setzte mich auf einen der Hocker, während Tina mir Kaffee einschenkte.
„Danke.“
Sie setzte sich direkt neben mich, nah genug, dass ich ihre Wärme spüren konnte.
„Und?“ fragte sie nach einem Schluck Kaffee. „Wie fandest du gestern Abend?“
Ich brauchte einen Moment. „Komisch.“
Sie lachte leise. „Weil deine Eltern dabei waren?“
„Eher weil ich ständig Angst hatte, dass irgendjemand merkt, dass etwas zwischen uns läuft.“
Tina nippte ruhig an ihrem Kaffee. „Keine Sorge. Ich verrate nichts.“
„Meine Mutter merkt sowieso schon, dass etwas anders ist.“
Ein amüsiertes Grinsen erschien auf ihren Lippen. „Ich glaube, sie ahnt zumindest, dass du mich magst.“
„Ja“, murmelte ich. „Aber bestimmt nicht wie sehr.“
Sie lachte leise und stellte ihre Tasse ab. „Nein. Wahrscheinlich nicht.“
Allein die Art, wie sie mich dabei ansah, ließ mein Herz wieder schneller schlagen.
Nach dem Frühstück führte sie mich plötzlich Richtung Badezimmer.
„Komm.“
„Was machen wir?“
„Ich schließe dich kurz auf.“
Allein das Wort ließ meinen Magen kribbeln.
Im Badezimmer war es angenehm warm. Der Spiegel war vom heißen Wasser leicht beschlagen, und die Luft roch nach Duschgel und ihrem Parfüm.
Tina drehte sich zu mir um und hob den kleinen Schlüssel an der Kette um ihren Hals leicht an.
„Nicht anfassen“, sagte sie ruhig. „Ich möchte dich rasieren.“
Ich blinzelte verwirrt. „Rasieren?“
„Mhm.“ Sie trat näher. „Das ist hygienischer. Und sieht mit dem Käfig besser aus.“
Mein Gesicht wurde sofort warm.
„Oh.“
„Entspann dich.“ Sie lächelte leicht. „Ich mache das vorsichtig.“
Ich nickte schließlich.
Tina führte mich unter die Dusche und stellte das Wasser an. Sofort erfüllte warmer Dampf den kleinen Raum.
„Stillhalten“, sagte sie ruhig.
Mein Herz schlug inzwischen wieder viel zu schnell.
Behutsam schäumte sie zuerst meine Haut ein. Ihre Hände bewegten sich ruhig und konzentriert, beinahe professionell. Trotzdem machte genau diese Selbstverständlichkeit alles nur noch intensiver. Ich hielt automatisch den Atem an, aus Angst mich zu bewegen oder irgendwie peinlich zu reagieren.
„Du bist angespannt“, stellte sie leise fest.
„Kannst du es mir verdenken?“
Sie lachte nur leise.
Dann rasierte sie mich langsam und sorgfältig. Jeder kleine Kontakt ließ mich zusammenzucken. Nicht aus Schmerz – eher weil sich inzwischen jede Berührung von ihr sofort direkt in meinem Bauch festsetzte.
„Fertig“, sagte sie schließlich zufrieden.
Warmes Wasser rann über meine Haut, während sie den restlichen Schaum abspülte. Danach trocknete sie mich mit einem weichen Handtuch ab, erstaunlich sanft, bevor sie den Käfig wieder anlegte.
Das vertraute Klicken des Schlosses hallte sofort wieder viel zu intensiv in meinem Kopf nach.
Tina betrachtete ihr Werk einen Moment und nickte zufrieden.
„Viel besser.“
Ich seufzte leise. Nicht einmal, weil ich unzufrieden war. Eher weil ich langsam selbst nicht mehr verstand, warum mir das alles inzwischen so gefiel.
„Soll ich dich zur Schule fahren?“, fragte sie plötzlich.
Ich sah überrascht auf. „Klar.“
„Gut. Gib mir zwei Minuten.“
Sie verschwand kurz ins Schlafzimmer und kam wenig später in engen Jeans und einem dunklen Oberteil zurück, das ihre Figur betonte, ohne übertrieben zu wirken. Ihre Haare hatte sie locker zusammengebunden, und sie sah dabei gleichzeitig elegant und völlig entspannt aus.
Während sie ihre Schlüssel nahm, versuchte ich nicht darüber nachzudenken, dass diese Frau mich vor wenigen Minuten noch unter der Dusche rasiert hatte.
Der Aufzug summte leise, während wir in die Tiefgarage fuhren. Unten roch es nach kaltem Beton, Benzin und Regenwasser. Tina führte mich zu einem schwarzen Audi, der selbst zwischen den anderen Autos auffallend elegant wirkte.
„Wow“, murmelte ich. „Schönes Auto.“
Sie strich kurz über das Dach. „War das Auto meines Mannes. Ich konnte mich nie davon trennen.“
Zum ersten Mal lag dabei wieder dieser kurze melancholische Unterton in ihrer Stimme.
Die Fahrt zur Schule verlief überraschend ruhig. Leise Musik lief im Hintergrund, Regentropfen perlten über die Windschutzscheibe und Tina fuhr entspannt mit einer Hand am Lenkrad.
Es fühlte sich gefährlich normal an.
Fast wie etwas, das wir schon lange machten.
Vor der Schule hielt sie schließlich an.
„Hab einen schönen Tag.“
„Danke. Du auch.“
Bevor ich aussteigen konnte, beugte sie sich leicht zu mir herüber und küsste mich sanft.
„Sei brav.“
Sofort zog sich wieder dieses warme Kribbeln durch meinen Bauch.
„Bin ich doch immer“, murmelte ich.
Tina grinste langsam.
„Ich weiß.“
Dann stieg ich aus. Kalte Luft schlug mir entgegen, während hinter mir der Motor des Audis leise weiterlief. Ich hob noch kurz die Hand zum Abschied.
Und während Tina davonfuhr, konnte ich nicht aufhören zu grinsen wie ein Idiot.
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Stamm-Gast
 

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RE: Nachbarin Tina
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Datum:23.05.26 10:14 IP: gespeichert
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Interessante Geschichte
Gemein von der Erfahrender Dame einen unerfahrener Junge.
Sie hat sozusagen ein neues Spielzeug, im positiven Sinn, zu sehen wie jemand etwas neues erlebt.
Er erlebt gerade was ganz neues erlebt unbekannte Gefühle.
Gespannt wie das treffen mit der Tochter wird.
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