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  Die gemeine Miriam
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Medi
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.01.24 07:08 IP: gespeichert Moderator melden


Diese Geschichte wird nie langweilig. Vielen Dank!!!
Wenn ich mir Content wünschen dürfte, dann wäre das folgender:
Satinfetisch
Sissykleidchen für Erik beim Putzen
Geld verdienen müssen für Miriam (nur weil sie Bock drauf hat, nicht weil sie es braucht)

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Sir Dennis Volljährigkeit geprüft
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S/M ist eine spezielle Form vom Zärtlichkeit

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0  0  Dungeondogmaster  
  RE: Die gemeine Miriam Datum:09.01.24 22:50 IP: gespeichert Moderator melden


Frohes neues Jahr Prallbeutel.

Lass Bakir ein wenig mehr leiden auch das Miri Bakir gut ärgert..

und Erik bisschen weniger Leiden ..

aber sonst Top Geschichte.
S/M ist eine spezielle Form vom Zärtlichkeit (mein exsklave H.F.B.)

wo immer du auch bist, es ist okay so wie es ist

Das Avatar zeigt meinen Mann im Kg :-D

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POCManu

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:15.01.24 10:15 IP: gespeichert Moderator melden


Ich hoffe es geht hier bald weiter
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prallbeutel Volljährigkeit geprüft
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Licentia poetica

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:16.01.24 19:43 IP: gespeichert Moderator melden


Das nächste Kapitel folgt kommenden Sonntag.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von prallbeutel am 16.01.24 um 19:44 geändert
Kommentare willkommen!

Viele Grüße von prallbeutel
---
Meine Geschichten:
+++ Die gemeine Miriam +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++ Inkasso +++
Meine Kurzgeschichten:
+++ Ralfs neues Leben +++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Die Erben +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++ Friday Talk +++ Tims Schicksal +++ Das Familientreffen +++ Der extravagante Gewinn +++ Lars +++ Der Impftermin +++ Fiesta Mexicana +++ Der Samtbeutel +++ Der Stallsklave +++

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Medi
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:16.01.24 20:50 IP: gespeichert Moderator melden


Ein triftiger Grund mehr, sich aufs Wochenende zu freuen!
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Veronice Volljährigkeit geprüft
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POCManu

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:17.01.24 17:49 IP: gespeichert Moderator melden


Ich bin auch bereits gespannt
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prallbeutel Volljährigkeit geprüft
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Licentia poetica

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:21.01.24 20:00 IP: gespeichert Moderator melden


199.



Am Samstag frühstückten Miriam, Erik, Leif, Baakir und Jana gemeinsam am späten Vormittag. Baakir war schlecht gelaunt. In seinem Gesicht war der Gram eingegraben, als leide er größte Trauer. Leif fand das witzig und musste sich sehr zurückhalten, um nicht laut loszuprusten – nicht aus Rücksicht, sondern weil er Angst hatte, dass sein Mitbewohner ihn dann vor Wut schlagen würde.
Jana und Miriam schwatzten gut gelaunt über Mode und die neuesten Kinofilme.
Erik war müde. Im Verlies hatte er nicht gut schlafen können.

Nach dem Frühstück chattete Miriam auf dem Sofa und ihrem Handy in der Hand mit Kilian. Erik und Leif begannen mit der Hausarbeit. Leif war allerdings weniger fleißig als sonst. Ohne KG fühlte er sich in seinem Status als Sklave irgendwie befördert. Baakir und Jana beteiligten sich ja auch nicht. Erik merkte bald, dass er der einzige war, der arbeitete. Er beschwerte sich bei Miriam, die aber nur ihr Handy im Blick hatte und ihn genervt abwies.

Am frühen Nachmittag machte sich die Dame des Hauses fertig fürs Gym. „Eine Woche Pause gehabt. Wird Zeit für mich. Ach, Erik. Du wirst mit dem Lastenfahrrad den Wocheneinkauf erledigen. Ich lege dir meine Bankkarte hin.‟ Und schon war sie aus dem Haus.
Als Erik das Bad geputzt hatte, machte er sich auf den Weg mit dem schwergängigen Zweirad. Eine Gangschaltung oder gar elektrische Unterstützung gab es nicht. Er verfluchte schon auf dem Hinweg das schwere Gefährt. Voll beladen würde es noch anstrengender sein. Aber was nutzte es, zu meckern? Gar nichts. Also trat er emsig in die Pedale.

Im Haus tauchte Jana bei Leif in der Küche auf und holte sich was zu trinken. Sie stellte sich ganz dicht hinter den Jüngling und fuhr mit ihren Händen um seine Seiten herum Richtung der Lenden. „Das war neulich ziemlich geil mit dir...‟ Leif stöhnte auf.
Jana: „Ich hätte nichts gegen eine Fortsetzung.‟
Leif: „Und Baakir?‟
Jana grinste. „Der zockt gedankenverloren an der Konsole. Wir könnten uns ein ruhiges Plätzchen suchen...‟ Leif war hin und her gerissen. Er war in Sorge vor Baakirs Rache, falls er entdeckt würde. Aber zugleich war er auch voller Verlangen nach der Tänzerin. Wie geil! Er war der beliebteste Mann im Haus. Gestern Nacht hatte er noch traumhaften Sex mit Miriam gehabt. Und jetzt wollte Jana ihn verführen. Zum zweiten Mal. Das war wie Zucker auf sein Selbstbewusstsein. Und natürlich regte sich was in seiner Hose bei dem Gedanken. Jana hatte das zu ihrer Freude bereits gemerkt. Leif griff nun auch beherzt zu, aber dann löste er sich von ihr.„Was ist mit Baakir?‟
Jana: „Was soll sein? Der zockt.‟
Leif verzog sein Gesicht. „Trotzdem...‟
Jana grinste. „Warte, ich habe eine Idee.‟ Sie ging ins Wohnzimmer. „Baakir, Schatz. Mir ist da was eingefallen. Du hast heute Nacht im Schlaf gesprochen. Irgendwas von deinem Key.‟
Der Verschlossene war sofort aufmerksam. „Was? Und was?‟
Jana: „Du hast ihn ins Rosenbeet geworfen oder so.‟
Baakir sprang auf. „Warum sagst du das jetzt erst? Ins Rosenbeet? Links im Garten?‟ Jana nickte. Schon war er draußen.
Leif stand in der Tür. „Dein Ernst?‟
Jana: „Wir gehen oben ins Zimmer. Da können wir ihn aus dem Fenster beobachten während wir...‟
Leif lachte. „Wenn ich es dir besorge. Ha! Komm!‟

Die beiden eilten nach oben. Durch die Gardine war Baakir gut zu sehen, der ungeduldig zwischen den Rosen suchte.
Leif: „Wie viel Zeit haben wir wohl?‟
Jana zuckte mit den Achseln. „Miriam ist noch mindestens eine Stunde weg. Erik auch. Und Baakir wird so schnell nicht aufgeben, oder? Also, ich würde mal sagen, dass wir einen Quickie locker hinkriegen...“
Leif: „Ja, dann hoch den Rock und rein den Pflock!‟
Jana zog sich das Oberteil aus, Leif schob ihren Rock hoch und drehte sie herum. Jana stützte sich an der Fensterbank ab, während der Jüngling von hinten in sie eindrang.

Baakir suchte und suchte. Er harkte durch die Blumenerde, bewegte jeden Stiel, jeden Ast, tastete den Boden ab, suchte auch neben dem Beet alles ab. Um sicher zu gehen, wiederholte er alles noch mal und noch ein drittes Mal. Die Hoffnung verkümmerte jedoch immer mehr.
Schließlich kam Leif nach draußen und fragte: „Schon fündig geworden?‟
Baakir giftete ihn an: „Sieht es so aus? Hilf wenigstens mit!‟
Leif: „Hat doch keinen Zweck, Alter. Du hast alles abgesucht. Vielleicht hast du einfach nur geträumt.‟
Baakir fluchte und kehrte zurück ins Haus. Leif sah ihm schmunzelnd nach. In seiner Faust in der Jeanshose hielt er den Key. Sein Prügel war befriedigt und kribbelte angenehm von Janas enger Lustgrotte.

Ein paar Minuten später kam Erik mit den Einkäufen zurück. Er räumte alles ein und fand Leif im Wohnzimmer mit Baakir an der Spielekonsole. Eigentlich war noch so einiges an Hausarbeit zu erledigen.
Erik: „Hey, Leif. Wie wäre es, wenn du mal langsam deinen Arsch da hoch kriegst und oben die Teppiche saugst? Ich mache dann hier unten sauber.“
Aber der Jüngling war mitten in einem Battle mit Baakir. „Geht jetzt nicht. Fang du schon mal oben an.‟
Erik stöhnte und ging in die erste Etage. Jana war im Bad und schminkte sich gerade. Unten hörte er Miriam nach Hause kommen. Er ging wieder runter und beschwerte sich über den faulen Leif.
Miriam: „Ach, jetzt lass ihn doch mal ein bisschen mit Baakir spielen. Apropos Hausarbeit. Ich habe dir was mitgebracht.‟
Erik: „Was denn?‟
Miriam: „Ich war gerade noch eben im Madison. Schau mal hier in der Tüte.‟ Sie reichte ihm eine große Papiertüte.
Erik schaute hinein und holte ein Kleidungsstück hervor. „Was ist das denn?‟ Es befanden sich auch High Heels sowie ein Tanga in der Tüte. „Das ist ein Zofenkleidchen. Das wirst du heute beim Putzen tragen.‟
Erik sah die Herrin ungläubig an. Miriam hob eine Augenbraue. „Was? Du glaubst doch nicht, dass du ohne Strafe davon kommst. Du wolltest im Madison abspritzen, du notgeiles Schweinchen.‟
Erik: „Aber das war Tinas Idee. Ich...‟
Miriam: „Mach es nicht noch schlimmer! Du ziehst das jetzt an! Los! Hopp, hopp!“
Erik zog sich erst mal aus. Dann nahm er den Tanga zur Hand: Pinkfarben und sehr knapp. Er sah seine Herrin unglücklich an.
Miriam: „Jetzt mach!‟ Erik schlüpfte in das Teil. Dann streifte er das kurze schwarze Kleidchen über, das vorne eine weiße Schürze aufwies. Trotz der XL-Angabe saß es eng wie ein Schlauch an ihm. Im Taillenbereich war es wie ein Korsett verstärkt und konnte noch enger geschnürt werden. Als nächstes folgten weiße Kniestrümpfe. Anschließend stieg er in die High Heels. Sie waren tatsächlich in seiner Schuhgröße passend. Doch der hohe Absatz war sehr ungewohnt. Erik stolzierte unsicher umher.
Miriam grinste. „Daran wirst du dich gewöhnen.‟
Als letztes holte die Zofe ein weißes Häubchen hervor und setzte es sich auf den Kopf.
Miriam: „Komm, wir gehen runter. Mal sehen, wie die anderen dein Outfit finden.‟
Erik stakste auf den hohen Absätzen die Treppe herunter. Im Wohnzimmer erwartete ihn Hohngelächter.
Baakir: „Pimmelkopf! Steht dir! Solltest du jetzt immer tragen.‟
Leif gackerte. „Erika is born.‟
Jana kam gerade dazu und grinste. „Oha. Haben wir eine neue Putzfrau? Wie süß!‟ Sie warf sich zwischen die Männer auf dem Sofa und forderte: „Ich will mitspielen.‟
Miriam: „Erik hat im Madison versucht, sich einen runterholen zu lassen. Zur Strafe wird er vorerst alleine für die Hausarbeit zuständig sein.‟ Erik starrte mit großen Augen zu seiner Herrin.
Baakir: „Hey, Leif, da haste Glück.‟
Leif: „Ja, Mann. Endlich mal mehr Zeit zum Zocken.‟ Er legte seine Beine auf den Tisch und tippte auf seinem Controller herum.
Miriam: „Dann leg mal los, mein Zöfchen.‟ Erik seufzte und holte sich einen Staubwedel.

- Als erstes mache ich das Wohnzimmer, dann habe ich die gaffenden Idioten hinter mir und kann in Ruhe die anderen Räume erledigen. -

Miriam griff zu ihrem Smartphone. Eine halbe Stunde später traf sie die Zofe oben im Schlafzimmer, wo sie das Bett neu bezog. Die Herrin lächelte. „Gute Nachrichten für dich. Habe dir ein paar Jobs besorgt.‟ Erik sah sie stirnrunzelnd an.
Miriam: „Ja, glaubst du, dass bisschen hier reicht als Strafe? Du hast den Knall wohl noch nicht gehört! Du wirst noch ein paar andere Putzjobs machen. Ist doch wohl klar, oder?‟
Erik: „Miri, echt ey! Aber nicht im Zofenkostüm.‟
Miriam: „Wie bitte?! Willst du jetzt bestimmen, was du machst? Natürlich im Zofenoutfit. Also, wenn du hier fertig bist, fährst du zu Vera. Die freut sich schon. Da gibt es einiges zu tun. Das Haus von Sören ist groß. Ja, und dann fährst du im Anschluss zu ihrer Nichte. Daniela hat heute frei und erwartet dich. Komm nicht zu spät!‟
Erik: „Drei Jobs? Da bin ich ja bis nachts beschäftigt.‟
Miriam: „Tja, da musste dich halt ranhalten.‟
Erik: „Ich brauch hier noch zwei Stunden mindestens. Und bei Vera... Keine Ahnung. Da kann ich nicht mehr zu Daniela.‟
Miriams Augen bekamen einen strengen Blick. „Was du kannst, das entscheide immer noch ich. Verstanden?‟
Erik schluckte. „Ja, Miri.‟
Miriam: „Dann beweg endlich deinen Arsch jetzt! Sei froh, dass du den Garten nicht machen musst.‟ Leiser ergänzte sie: „Zumindest heute nicht.‟
Erik: „Was hast du denn für einen Stundenlohn ausgemacht?‟
Miriam: „Die Putzzofe ist ein Geschenk von mir. Bin halt eine Nette.‟ Sie strahlte über ihr schönes Gesicht.

Erik arbeitete weiter. Zwischendurch wurde er gerufen, weil ja jemand das Abendessen machen musste. Als Erik die Küche aufgeräumt hatte, sah er auf die Uhr: 18.55 Uhr. „Miri, das wird ein bisschen spät heute für zwei weitere Jobs.‟
Miriam: „Ich habe Vera und Daniela schon informiert, dass du erst abends kommst. Kein Problem. Aber beeile dich!‟
Erik hatte gehofft, dass ihm die Putzaktion heute erspart bleiben würde, aber leider musste er sich aufs Rad schwingen und zu Vera strampeln. Zu seiner großen Erleichterung durfte er das Zofenoutfit für die Fahrt ausziehen. Er legte alles ins Lastenrad und machte sich dann auf den Weg, während Miriam, Jana, Leif und Baakir vor dem Fernseher einen Film anschauten.
Gegen 19.30 Uhr kam Erik bei Vera an. Sören war als Security im Madison. Vera begrüßte den Keuschling und war gespannt, wie er als Zofe aussehen würde. Erik ächzte, als er die High Heels anzog. Sie taten mittlerweile weh, weil er nicht gewohnt war, so lange auf solchem Schuhwerk zu stehen.
Veras Haus war größer als befürchtet. Und Sören war nicht gerade ein ordentlicher Mensch. Auch die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld. Erik kämpfte sich von Zimmer zu Zimmer und putzte das Bad auf Knien, bezog das Bett neu, wischte die Flure, saugte die Teppiche, räumte auf und sammelte schmutzige Wäsche zusammen und brachte sie zur Waschmaschine.
Vera: „Das Waschen übernehme ich selbst, meine Zofe.‟ Dann fragte sie: „Wie geht es eigentlich dem guten Baakir? Immer noch im KG?‟ Erik bejahte.
Vera: „Selbst schuld ist er. Was muss er sich auch betrinken und dann einschließen. Wer ist so dumm?!‟
Erik: „Ja, der muss schon einiges gebechert haben vorher. Aber mir egal. Der kann ruhig mal schmoren.‟
Vera: „Und sag Miriam meinen herzlichen Dank für die Putzhilfe. Könnte ich mich dran gewöhnen. Echt praktisch.‟ Erik brummte.

Als er endlich fertig war und sich wieder umgezogen hatte, schmerzten seine Füße. Er war insgesamt erschöpft und wollte nur noch nach Hause ins Bett, aber er musste weiter zu Daniela radeln.
Es war 22.15 Uhr, als er dort ankam. Und wieder hatte er ein ganzes Haus vor sich. Olivers Immobilie war noch größer als die von Sören. Daniela öffnete und versetzte ihm als Begrüßung eine Backpfeife. „Was kommst du so spät?‟ Erik stammelte, dass er vorher nicht mit der Arbeit bei ihrer Tante fertig geworden war.
Daniela: „Ach, du warst bei Vera? Wusste ich gar nicht. Trotzdem! Du bist sehr spät.‟ Erik entschudigte sich und zog sich um.
Daniela betrachtete das Kostüm. „Steht dir.‟ Sie hielt plötzlich zwei Klammern in der Hand und brachte sie der Zofe an ihren Brustwarzen an. Erik verzog das Gesicht.
Daniela: „Je schneller du arbeitest, desto schneller kommen die wieder ab.‟
Die Zofe jammerte. „Aber... Die brennen jetzt schon. Das kann ich unmöglich aushalten. Ich brauche für das ganze Haus mindestens drei Stunden. Bitte, Daniela, bitte, ich...‟
Daniela: „Halt die Klappe und fang endlich an! Vielleicht erlöse ich dich zwischendurch mal. - Vielleicht...‟
Erik stöckelte zum Putzraum, den die junge Dame ihm zeigte, und begann damit, den gefliesten Boden des Eingangsbereichs zu wischen.
Da kam Hedgehog aus dem Wohnzimmer. Lachend meinte er: „Die Zofe! Ja, dann putz mal fleißig!‟
Daniela nahm dem gequälten Zöfchen dann irgendwann die Klemmen ab, aber nur zehn Minuten später steckte sie sie wieder zurück an die gefolterten Nippel. Daniela und ihr junger Rocker saßen nebeneinander auf dem Sofa und schauten fern. Die Zofe sammelte auf Knien Krümel auf dem Boden auf und kroch herum. Überall lagen Reste von Chips, als hätte das Pärchen absichtlich welche verstreut.
Daniela: „Weißt du was, Pimmelköpfchen? Wenn du gut bist, werde ich dich im Madison empfehlen. Vielleicht wollen ja Manuela, Angelique, Yoko und Sakura auch eine Zofe zu Hause haben.‟
Hedgehog kicherte. „Zu irgendwas muss der ja gut sein.‟

Als Erik gerade unter einem Schrank den Staub hervor wischte, setzte sich Daniela auf seinen Rücken. Dann knallte plötzlich Hedgehogs derber Stiefel kräftig in den Zofenhintern. „Lass meine Süße in Ruhe!‟ Daniela stand auf und ließ sich von ihrem Partner umarmen und küssen. Sie hauchte ihm entgegen: „Ist da jemand eifersüchtig auf die dumme Zofe? Auf einen eingesperrten Zipfel?‟ Sie lachte, als Hedgehog sie kitzelte, dann lief sie davon, und ihr Freund eilte hinterher. „Ich kriege dich!‟
Erik putzte weiter, ohne sich um das liebestolle und alberne Verhalten zu kümmern. Er war noch lange nicht fertig. Eine Zeitlang war das Paar verschwunden. Er vermutete, dass sie im Schlafzimmer Sex hatten. Das breite Grinsen von Hedgehog, als dieser wieder auftauchte, schien den Verdacht zu erhärten, und das Zofenstummelchen drückte nervend gegen seinen Kerker bei der Vorstellung, wie das sexy Girl es ihm besorgt hatte.

Als die Putzfee endlich fertig war – einschließlich Kellerrräume - , verabschiedete sich Erik.
Hedgehog: „Ja, verpiss dich endlich. Hey, Danny, wir können los zum Club.‟
Erik strampelte mit dem Lastenrad nach Hause und schob es gegen 2 Uhr morgens in die Garage. Er wankte müde ins Schlafzimmer und stellte fest, dass Miriam und Leif sich so breit gemacht hatten, dass für ihn kein Platz mehr war, also ging er wieder runter und legte sich aufs Sofa.
Nur wenige Stunden später wurde er von den heimkehrenden Baakir und Jana geweckt.
Baakir: „Da pennt der Faulpelz. Aufstehen, Pimmelkopf!‟
Erik ächzte. „Was ist los? Lass mich schlafen.‟
Jana: „Ich gehe schon mal hoch.‟
Baakir: „Ja, kannst wohl deine Finger wieder nicht von deinem Döschen lassen.‟
Jana: „Hättest du einen Prügel, dann müsste ich das nicht.‟ Damit verschwand sie in ihren Raum.
Baakir meinte missgelaunt: „Und wieso liegst du hier unten? Hat Miriam dich rausgeschmissen?‟
Erik: „Ne, aber die haben sich breit gemacht im Bett. Ich bin auch erst seit 2 Uhr hier.‟
Baakir: „Miri hat mit Leif bestimmt eine Nummer durchgezogen. Der Bengel geht mir auf den Sack.‟ Er fragte sich nicht zum ersten Mal, warum Miriam den Jüngling nicht längst wieder in einen KG gesteckt hatte. Sie konnte doch jederzeit einen besorgen. Baakir: „Ich geh dann mal nach oben.‟
Erik wälzte sich auf die andere Seite und brummelte etwas.

Es dauerte nicht mehr lange, bis die Sonne aufging und ein neuer Tag begann. Erik wurde unsanft von Miriam geweckt, die ihn an der Schulter schüttelte und ihm auf die Wange patschte. „Ey! Aufstehen! Schlafmütze! Wo ist das Frühstück? Zieh dir dein Zofenoutfit an und mach das Frühstück. Los, los!‟
Erik kniff die Augen zusammen und zwang sich aufzustehen. Wie spät war es denn? Er war noch müde und verspannt außerdem. Er griff nach der Tasche mit dem Zofenkleid und den High Heels und machte sich zurecht. Dann stöckelte er in die Küche. Miriam war wieder nach oben gegangen. Ob sie gerade mit Leif Sex hatte?

- Schon wieder?! -

Jana und Baakir lagen noch im Reich der Träume. Schließlich kamen Miriam und Leif bereits geduscht nach unten und setzten sich an den reich gedeckten Tisch. Die Hausherrin chattete mit Daniela. Schließlich legte sie das Handy zur Seite. „Du glaubst es nicht, aber Danny hatte die gleiche Idee wie ich. Zwei Ladys – ein Gedanke! Ha!‟ Leif und Erik sahen sie fragend an.
Miriam: „Werde gleich mal bei den Ladys im Madison fragen, ob sie nicht Interesse an einer putzenden Zofe haben.‟
Erik jammerte leise auf. „Och, Miri. Bitte nicht. Das war gestern saumäßig anstrengend. Ich brauch heute echt...‟
Miriam schlug auf den Tisch. „Du brauchst auf jeden Fall bessere Manieren! Du wirst putzen, wo du gebraucht wirst. Punkt!‟
Leif unterdrückte ein Grinsen.
Im Laufe des Vormittags wurde es zur Gewissheit: Heute war Zofe Erika bei Angelique und Manuela gebucht. Erik seufzte tief. Noch so ein Tag auf den High Heels! Aber wenigstens waren es nur Wohnungen. Die waren schneller fertig als ganze Häuser.
Kurz vor Mittag machte sich Erik also auf den Weg zu Angelique und ihrem Femboy Johannes. Der Tranny öffnete im legeren Look: Jeans, Pulli, Cowboystiefel. „Ich dachte, ich habe eine Zofe bestellt.‟
Erik: „Ich ziehe mich hier um.‟
Angelique: „Ja, dann komm rein. Es gibt so einiges zu tun.‟ Das war nicht übertrieben, denn es herrschte Chaos im Wohnzimmer und Schlafraum, während in der Küche schmutziges Geschirr aufgetürmt war. Erik stöhnte auf. Als ob die schon länger gewusst hatten, dass er kommen würde. Die Zofe machte sich an die Arbeit. Kurz darauf erschien Johannes in weißer Skinny-Jeans und einem engen T-Shirt, das ihn noch dünner erscheinen ließ, als er eh schon war. Er trug weiße Sneaker mit hellblauem Emblem. Um den Hals trug der Femboy eine Goldkette, am zierlichen Handgelenk schlackerte ein Lederarmband.
Angelique: „Ich bin gleich unterwegs. Muss ins Madison. Jo passt auf, dass du alles sauber machst. Wenn ich Beschwerden höre, gibt es Ärger. Kapiert?‟
Erik nickte ergeben. Warum sollte er sich mit dem Tranny streiten? Er ließ sich von Johannes zeigen, wo die Putzutensilien standen und legte los. Der schien seine Überwachungsaufgabe sehr ernst zu nehmen und beobachtete die Zofe permanent. Wie ein Wachhund stand oder saß er stets in der Nähe und schaute zu, ob Erik auch wirklich akkurat alles reinigte und nichts vergaß. Anfangs verhielt sich Johannes distanziert, aber mit der Zeit begannen die Männer ein wenig Small Talk. Erik fragte, wie Angelique so privat war.
Johannes: „Sehr nett. Ist ja zu Hause nicht die Domina.‟
Erik scheuerte gerade die Kacheln an der Badewanne. „Aber er ist doch garantiert auch sehr dominant...‟ Er schaute zu Jos Hose und ahnte den KG darunter, obwohl er nicht zu sehen war.
Der Jüngling hob trotzig sein Kinn. „Was geht’s dich an? Schrubb weiter!‟ Er stand auf und verließ zum ersten Mal seinen Wachposten. Erik war froh. Er machte eine kleine Pause und sank auf den Boden. Schmerzverzerrt hielt er sich einen Fuß. Die High Heels waren absolut ungeeignet zum Putzen. Erst recht, wenn man sie nicht gewöhnt war. Er hatte bereits fiese Druckstellen an den Fußsohlen. Des Weiteren war das Kleid so eng, dass er nicht gut atmen konnte. Er beeilte sich, um fertig zu werden.
Die Küche war eine echte Herausforderung. Geschirr und Besteck standen schon länger und waren dementsprechend hartnäckig verschmutzt. Schließlich saugte die Zofe noch einige Räume und bezog das Bett neu. Im Wohnzimmer fand Erik den Femboy auf dem Sofa liegend vor. „Bin fertig.‟
Johannes: „Schön für dich, Zofe. Aber du musst warten, bis Angelique zurück ist.‟
Erik: „Das geht nicht. Ich muss noch zu einem weiteren Job.‟
Johannes: „Mir egal.‟
Erik sah auf die Uhr. Es war kurz vor 15 Uhr. Er sollte um 15.30 Uhr bei Manuela auftauchen. „Wann kommt Angelique denn?‟
Johannes: „Keine Ahnung.‟
Erik: „Aber ich muss weiter. Ich kann nicht warten.‟
Johannes: „Du bleibst hier! Oder willst du Stress mit Angelique?‟ Die Zofe seufzte. Nervös schaute sie auf die Wanduhr, deren Sekundenzeiger gnadenlos immer weiter wanderte und die Minuten verstreichen ließ.

Derweil saßen Miriam, Manuela und Angelique gemeinsam in einem Restaurant und aßen zu Mittag. Mittlerweile waren sie beim anschließenden Espresso angekommen. Der Tranny nippte an dem Tässchen. „Mal sehen, wie ordentlich deine Zofe sauber macht.‟
Miriam: „Du wirst zufrieden sein.‟
Manuela: „Bei mir ist so einiges zu tun. Wenn ich nicht da bin, ist Cora leider manchmal ziemlich faul.‟ Sie sah auf ihre Armbanduhr. „Gleich müsste Erika ja da sein.‟
Angelique: „Ja, mal sehen, ob die Zofe noch auf mich wartet oder lieber pünktlich bei Cora erscheint.‟
Miriam grinste. „Da bin ich auch gespannt. Ich schätze, er hat mehr Angst vor Manu als vor dir, Angelique.‟
Der Tranny runzelte enttäuscht die Stirn. „Meinst du? Na, dann muss ich ihn wohl bei nächster Gelegenheit ein bisschen Respekt lehren.‟ Das Trio lachte und trank aus den kleinen Tassen das heiße Gebräu.
Miriam sah auf ihr Smartphone. „Deine Nummer. Wahrscheinlich versucht Erik mich zu erreichen. Soll er mal selbst eine Entscheidung fällen.‟ Sie blockte den Anruf ab.
Als nächstes klingelte Manuelas Handy. Erik war dran. „Sorry, aber ich muss bei Angelique noch warten. Kann ich etwas später kommen?‟
Manuela spielte die Entrüstete. „Geht´s noch?! Du bist gefälligst pünktlich. Wenn du zu spät kommst, wirst du es bereuen!‟ Sie legte auf.
Kaum eine halbe Minute später ertönte der Klingelton des Trannys. „Erik hier, wann bist du da? Ich muss weiter zu Manuela.‟
Angelique: „Ich komme, wenn ich komme. Bin noch bei der Arbeit. Du wartest, bis ich da bin, sonst kriegst du krass Ärger. Das garantiere ich dir!‟ Sie legte auf, bevor Erik antworten konnte.
Der Femboy nahm das Handy wieder an sich. Eine Textnachricht kam herein. Johannes: „Angelique schreibt gerade. Du darfst gehen. Aber zur Strafe muss ich dir einen Einlauf machen.‟ Er lachte. Direkt im Anschluss hob er entschuldigend die schmalen Schultern.
Die Zofe starrte ihn an. „Ernsthaft jetzt? Was soll denn so ein Mist?‟ Johannes zuckte mit den Achseln. „Ich bin weder derjenige, der früher abhauen will, noch derjenige, der die Strafen verhängt.‟
Erik blies Luft aus seinen Wangen. „OK. Kannst ja einfach sagen, du hast es gemacht.‟
Johannes: „Hä? Bist du blöd? Ich hintergehe doch Angelique nicht. Von wegen! Einlauf ja oder nein. Deine Entscheidung.‟
Erik wirkte verärgert. „Ey, komm, kannst du doch nicht machen. Das ist echt nicht fair. Ich muss da pünktlich sein. Manuela ist eine Kratzbürste. Wenn die irgendeinen Grund hat, mir an die Eier zu gehen, dann macht die das.‟
Johannes: „Also hast du du dich für den Einlauf entschieden?‟ Erik presste die Lippen aufeinander.

- Der Bengel meint das echt ernst. Der genießt es, mal dominant sein zu können... -

Fünf Minuten später hatte sich Erik seine Straßenkleidung angezogen, war mit Jo ins Bad gegangen und hatte die Hosen wieder runtergezogen, damit der Jüngling ihm einen Schlauch ins Hintertürchen schieben konnte. Erik wurde heiß vor Scham. Jetzt musste er sich schon von so einem jungen Burschen demütigen lassen. Er stand in der Wanne, weit vorgebeugt und hielt sich am Rand fest.
Johannes bohrte den Schlauch noch tiefer. „Bereit?‟
Erik seufzte. „Mach schon.‟
Johannes: „Okaaaaay... Wasser marsch!‟
Erik zuckte zusammen. Langsam füllte sich sein Bauch immer mehr. „Das reicht! Bin voll!‟
Johannes: „Bisschen noch.‟
Erik: „Ich bin voll!‟
Johannes drehte am Verschluss. Erik schrie. Johannes: „Ups! Falsche Richtung.‟ Dann endlich endete der Fluss. Erik ächzte. Sein Bauch war prall und gefüllt. Es gurgelte und blubberte in ihm. Johannes zog den Schlauch raus. „Du musst los! Beeil dich!‟
Erik: „Ja, geh raus, ich muss das Wasser wieder loswerden.‟
Der Femboy: „Davon hat Angelique aber nichts erwähnt. Du sollst los. Jetzt!‟
Erik bekam Panik und schrie: „Spinnst du?‟
Johannes lachte. „War nur Spaß.‟ Er ging raus, und Erik erlöste sich von dem mächtigen Druck.
Er hatte tatsächlich kaum noch Zeit und musste aufbrechen. Eigentlich war er noch lange nicht richtig geleert, aber dafür blieb keine Gelegenheit mehr. Er musste das bei Manuela fortsetzen. Er zog sich die Hosen hoch und lief raus zum Rad und strampelte los.
Johannes grinste ihm hinterher. Er tippte ins Handy, dass die Zofe unterwegs war.

Bei Manuela kam Erik 20 Minuten später an. Er war zehn Minuten zu spät. Tranny Cora öffnete ihm. „Wo kommst du denn her? Zu spät zum Termin erscheinen, was? Das werde ich Manuela erzählen.‟
Erik blieb kleinlaut und wollte auf keinen Fall einen Streit mit Cora anfangen. Also zog er sich brav um und putzte und werkelte als Zofe Erika artig in der Wohnung. Am Anfang hatte er sich das Bad vorgenommen, damit er sich noch mal erleichtern konnte. Danach folgte Zimmer für Zimmer.
Als er nach fast zwei Stunden fertig war, winkte Cora ihn ins Bad. Hatte er was übersehen? Der kleine Tranny reichte ihm eine alte Zahnbürste. Erik nahm sie fragend entgegen. Cora erklärte: „Manu hat angerufen. Sie will, dass du wegen der Verspätung den Boden im Bad mit der Zahnbürste komplett säuberst. Jeden Zentimeter.‟
Erik keuchte. Er starrte auf die kleinen Borsten. „Aber... Ich habe doch schon gewischt. Und das würde... keine Ahnung... ein oder zwei Stunden dauern.‟
Cora verschränkte ihre Arme unter ihrer Silikonbrust. „Also weigerst du dich?‟
Erik: „Nein, ich mache es. Was bleibt mir anderes übrig?‟
Cora grinste. „Sehe ich genau so.‟
Erik überlegte kurz, die Arbeit nur vorzutäuschen, aber Cora würde unerwartet und häufiger nachschauen. Also ging er auf die Knie und putzte drauf los. Er beeilte sich.
Ungefähr 15 Minuten später erschien Cora zum wiederholten Male. Dieses Mal hielt er ein Handy in der Hand. „Miriam fragt, wann du endlich zu Hause bist. Sie braucht dich da.‟
Erik sagte ungehalten: „Wenn ich fertig bin. Mit dem.... Scheiß hier.‟
Cora: „Soll ich ihr das so schreiben?‟
Erik: „Nein. Ich brauche noch mindestens eine Stunde. Und dann noch eine halbe Stunde bis nach Hause.‟
Cora tippte eine Antwort. Dann las sie vor: „Ich gebe dir eine Stunde insgesamt. Dann bist du hier! Punkt!‟
Erik schrubbte mit der Zahnbürste auf den Fliesen herum. „Wie soll ich das schaffen?‟
Cora meinte altklug: „Mach einfach. Streng dich mehr an.‟

Als Erika endlich fertig war, zog sich sie sich in aller Eile um und verließ das Haus, schwang sich auf das Lastenrad und strampelte so schnell sie konnte gen Heimat. Sie hatte noch knappe 20 Minuten. Das war kaum zu schaffen. Verschwitzt und mit brennenden Beinen erreichte sie die Villa und stürmte ins Haus. Miriam lag auf dem Sofa und schaute demonstrativ auf ihre Luxusarmbanduhr. „Sieben Minuten zu spät.‟
Erik war völlig außer Atem: „Es tut mir leid. Ich musste mit einer Zahnbürste das Bad schrubben. Ich habe mich total beeilt. Ich...‟
Miriam: „Keine Ausreden, Pimmelkopf! Du bist zu spät! Du lässt mich warten! Was bildest du dir ein?!‟
Erik stammelte eine weitere Entschuldigung, aber Miriam giftete ihn an: „Meine Gutmütigkeit hat auch Grenzen! Ab ins Kellerverlies mit dir! Sofort!‟
Erik hastete hinab und hoffte, dass die Herrin sich wieder beruhigte. Gleichzeitig hatte er aber auch Angst davor, dass Miriam ihn hart züchtigen würde oder irgendeine andere Gemeinheit plante. Trotz seiner Erschöpfung blieb er noch lange wach und lauschte auf Schritte. Doch es kam niemand, so dass er irgendwann auf der Pritsche einschlief.

Derweil stand Baakir im Club hinter der Theke und kredenzte gerade zwei Caipirinha. Die weiblichen Besucher des Etablissements waren heute wieder heiß wie Höllenfeuer, schaute er zwei Girls hinterher, die in Hotpants mit ihren Hintern wackelten. Er musste dringend einen Weg finden, um seine Anakonda zu befreien. Und zu seinem unerträglichen Druck kam noch das Risiko, dass ihm Jana fremdging. Immerhin hatte sie die erste Gelegenheit mit dem Milchbubi Leif genutzt. Wer weiß, mit wem sie noch ihre feuchte Spalte teilen würde. Hier im Club gab es genug interessierte Gigolos. Fast schon zwanghaft nutzte er jede freie Minute dazu, um nach Jana zu schauen: Sie tanzte entweder oder unterhielt sich mit ihren Kolleginnen im Personalbereich des Clubs. Seit Baakir den KG trug, war er eifersüchtig und ständig in Angst, seine Perle könnte es mit einem Typen treiben.

Erik wachte auf. Vor ihm stand Miriam. Sie trug ein Nachthemd aus Satin, das ihren erotischen Body umschmeichelte. Von ihrem gestrigen Zorn war nichts mehr verblieben. Stattdessen verkündete sie: „Frühstück ist fertig. Komm hoch.‟
Erik konnte es kaum glauben. Hatte Leif etwa Frühstück gemacht? Am Esstisch war alles gedeckt und bereit. Es war 9.30 Uhr, Baakir und Jana schliefen noch, und Miriam frühstückte mit ihren beiden Männern.
Miriam: „Du hast gestern gut gearbeitet. Und auch vorgestern. Und nachdem es bei Freunden so gut geklappt hat, denke ich, kann ich dich als Putzzofe auch vermieten. Habe eine Anzeige online gestellt. Mal sehen, ob es Interessenten gibt. Dann könntest du ein bisschen Geld verdienen.‟
Erik seufzte. Er hatte gehofft, dass Zofe „Erika“ nun Vergangenheit war, aber Miriam hatte wohl andere Pläne. Erik: „Geld verdienen? Aber wir haben doch eigentlich genug...‟
Miriam: „Geld kann man nie genug haben, oder?‟ Sie lachte.
Erik: „Aber als Putzkraft wird man auch nicht reich...‟
Miriam: „Willst du schon wieder diskutieren? Du gehst als Zofe putzen! Basta!‟
Leif schob seinen Kaffeebecher hin und her. „Dir steht das Zofenkleidchen.‟
Erik blitzte ihn verärgert an. Miriam streckte sich in ihrem Satinkleidchen. „Wisst ihr was? Wir gehen gleich in den Whirlpool ein wenig entspannen.‟

Gesagt - getan: Nach dem Essen tauchte das Trio nackt in das Blubberbecken und genoss das erfrischende Wasser. Und es kam, wie es kommen musste: Miriam verführte den Jüngling und schob mit ihm eine geile Nummer, während Erik daneben saß und sich das frivole Spiel anschauen musste. Miriam hob und senkte sich auf dem Schoß des jungen Mannes. Beide stöhnten bald um die Wette. Schließlich kulminierten sie mit einem Höhepunkt der Lust und küssten sich zärtlich. Erik wurde völlig ignoriert. Miriams kleine Hand kraulte sanft unter Wasser die Hoden des Jünglings, während der die zierliche Frau im Arm hielt. Ab und zu berührte sie den nun schlaffen Luststab, der dann immer etwas zuckte und leicht anwuchs, Appetit auf mehr bekam und auf weitere Liebkosung gierte.
Miriam wendete sich nun doch an Erik, der teilnahmslos den beiden gegenüber saß. „Sag, wie lange bist du jetzt keusch? Dreihundert...?‟
Eriks Stimme verriet einen unterschwelligen Vorwurf: „347 Tage.‟
Die Herrin gluckste vor Freude. „Wie du das immer so genau weißt.‟ Sie führte Leifs Hand an ihren Busen und maunzte, als sein Daumen den aufgerichteten Nippel leicht rieb. So langsam wurde der Jüngling wieder richtig hungrig auf mehr, aber Miriam machte ihn nur scharf, fingerte sich selbst zu immer höheren Sphären und beendete dann gut gelaunt das Bad.

Später schaute sie bei der Online-Anzeige nach, aber es gab noch keine ernsthaften Interessenten für Erika, die Putzzofe. Miriam zog ihr Näschen kraus. „Du bist nicht sehr beliebt.‟ Erik war insgeheim froh.
Inzwischen waren auch Baakir und Jana aufgestanden. Die beiden beschäftigten sich eine Weile mit der Suche nach dem Key, dann verlor Jana die Lust und widmete sich ihrem Handy, während Baakir zum zigsten Male unter allen Möbeln nachschaute.

- Ich war doch nur in unserem Zimmer! Verdammt, da muss doch auch der Key irgendwo liegen... -

Aber den Raum hatte er mehrfach auf links gedreht. Da war ihm kein Staubkorn entgangen. Baakir grübelte und brütete über dieses Phänomen nach. Mal wieder. Und wenn Vera den Key an sich genommen hatte? Dieser Hexe war so eine Niederträchtigkeit zuzutrauen! Er musste mit ihr sprechen. Vielleicht hatte sie ihn verarscht... Aber wie würde er die Wahrheit aus ihr herausbekommen? Die würde sie ihm aus Bosheit niemals sagen. Doch was sollte er machen? Er musste aus dem KG raus!
Kurz entschlossen machte er sich auf den Weg zu Vera. Er hielt es nicht mehr aus. Irgendwas musste geschehen.
Als Vera die Tür öffnete, sah sie ihn erstaunt an. Baakir: „Bist du allein?‟
Vera: „Was ist das denn für eine Begrüßung? Ja, ich bin allein. Sei froh, dass Sören nicht da ist.‟
Baakir fragte sie gerade heraus, ob sie was mit dem Einschluss zu tun hatte.
Vera: „Und wenn?‟
Baakir: „Aha! Ich wusste es! Gib mir den Key! Du hast mich lange genug schmoren lassen.‟
Vera lachte auf. „Den Schlüssel habe ich nicht.‟
Baakir: „Wo ist er?‟
Vera: „Was gibst du mir dafür, wenn ich es sage?‟
Baakir: „Willst du etwa Kohle erpressen?‟
Vera lachte. „Was heißt erpressen? Du musst doch meine Info nicht kaufen. Dann lass es halt. Tschüss!‟ Sie wollte die Tür schließen, aber Baakir stellte schnell einen Fuß in den Rahmen. „Warte!‟ Er brummte. „Wie viel willst du?‟
Vera strahlte triumphierend. „Wie viel zahlst du?‟
Baakir stöhnte auf. „100?‟
Vera kicherte. „Echt jetzt? Dann such mal schön selbst. Vielleicht findest du ihn eines Tages.‟
Baakir: „OK. 250.‟
Vera: „Mehr ist dir deine Freiheit nicht wert?‟
Baakir knirschte mit den Zähnen. „500. Mein letztes Angebot. Ich verdiene kein Vermögen als Barkeeper.‟
Vera tat so, als würde sie überlegen. „Sagen wir 1000.‟
Baakir schnaubte. „Das... Du bist unverschämt! Weißt du, wie viele Cocktails ich dafür mixen muss?‟
Vera: „Tja...Schönen Tag noch.‟
Baakir: „Also gut. 1000. Wo ist der Key?‟
Vera hob die Schultern. „Keine Ahnung.‟
Baakir: „Hä? Du hast doch...‟
Vera: „Nein, ich wollte nur wissen, wie viel du zahlen würdest. Ich habe damit nichts zu tun.‟
Baakir glotzte sie ungläubig an, dann verzog sich sein Gesicht vor Wut. „Du dumme Schlampe!‟
Vera: „Mach es gut, mein kleiner Keuschling. Schöne Grüße an Jana. Sie soll sich einen neuen Stecher suchen. Du bist ja jetzt aus dem Spiel.‟ Sie lachte gehässig und knallte ihm die Tür vor der Nase zu.

Wutentbrannt machte sich Baakir auf den Rückweg. Vera rief bei Sören an. „Ich hätte jetzt sooo Bock, dich zu bumsen.‟
Keine halbe Stunde später fuhr ein schweres Motorrad vor, und ein Hüne, gekleidet in Leder, stieg ab, trug die sexy Frau, die ihm entgegengekommen war, ins Haus und nahm sie gleich im Flur, gegen die Wand gedrückt. Vera saß auf einem Sideboard mit gespreizten Schenkeln, während der Wikinger sie mit kräftigen Stößen bearbeitete und die daneben stehende Vase gefährlich wackelte.

Zwischen Jana und Baakir herrschte dicke Luft. Sie wollte Sex, er aber hatte keine Lust auf ausgiebiges Züngeln und Fingern. Als Miriam verkündete, dass sie zu ihrem Lover Kilian fuhr, machte die Tänzerin ein missmutiges Gesicht vor Neid. Heute Abend würde sie einem Quickie mit einem der hübschen Kellner oder auch Gäste nicht abgeneigt sein. Sie brauchte Baakir nicht zwingend für ihr Liebesleben. Und während sie abends die Leute im Club nach einem potenziellen Lover scannte, mixte Baakir eisgekühlte Cocktails, obwohl er innerlich kochte vor Eifersucht. Als er in einer Pause Jana nicht fand, drehte er fast durch und suchte panisch im ganzen Etablissement, doch ohne Erfolg.

Leif und Erik hatten es sich schon im Wohnzimmer gemütlich gemacht, als plötzlich Miriam ihren Keuschling ansprach. „Erik, komm, wir müssen mal eben ins Madison fahren.‟
Erik: „Warum das denn?‟
Miriam: „Sei nicht so neugierig. Beweg deinen Arsch! Los!‟
Unterwegs verriet sie dann: „Manuela hat angerufen und mich gebeten, dich als Ersatz zu schicken. Da fällt ein Sklave aus, und jetzt fehlt einer beim Last Man Standing.‟
Erik schluckte. „Das heißt?‟
Miriam: „Dabei bekommen die Sklaven nacheinander einen Tritt in die Glocken. Und der Letzte, der noch steht, hat gewonnen. Sogar einen Orgasmus zur Belohnung!‟
Das Wort „Orgasmus“ ließ ihn freudig aufhorchen, aber eine Sekunde später war ihm klar, dass er dafür zahlreiche Tritte einstecken musste. Und wer wusste schon, ob er gegen sämtliche Rivalen bestehen konnte!?
Erik: „Miri, das ist nichts für mich. Die Ladys im Madison... Ich werde nicht lange aushalten, wenn...‟
Miriam: „Jetzt sei nicht gleich so weinerlich! Meine Güte! Du rockst das Ding!‟
Kleinlaut fragte Erik: „Und wenn ich drauf verzichte...‟
Miriam: „Ich höre wohl nicht recht! Du verzichtest auf gar nichts! Du machst da mit und gewinnst! Sonst bin ich sehr böse mit dir!‟
Erik jammerte leise in sich hinein. „Aber ich habe doch neulich noch das Ballbustingvideo gemacht. Es war ganz schlimm. Bitte, Miri. Alles, aber nicht wieder in die Eier...‟
Miriam: „Kein Aber! Keine Ausreden. Schluss jetzt mit deinem Gejammer, du erbärmlicher Jammerlappen!‟

Unterwegs meinte Miriam gönnerhaft: „Wenn du gewinnst, dann bekommst du nicht nur den Orgi im Manor. Ich werde mit dir Sex haben. So, wie du es dir wünscht. Ohne Beschränkung. Na? Wie hört sich das an?‟ Erik ächzte leise auf vor Erregung. Oh, das wäre ein Traum! Dafür würde er alles tun.
Miriam: „Ich weiß, deine dicken Klötze sind hart im Nehmen, oder?‟ Sie kicherte. „Die anderen Weicheier schaffst du locker. Ich weiß, dass du das packst und mich nicht enttäuscht.‟
Erik schwankte zwischen Hoffnung und Angst. Miriam: „Gewinne für mich. Mach mich stolz. Mach es als Liebesbeweis.‟ Sie ergänzte: „Und stell dir vor, wie neidisch Baakir und Leif sein werden.‟

Am Manor angekommen beugte sich die Schöne zu ihrem Keuschling und küsste ihn. „Sei tapfer! Versprich mir das. Und denke immer daran: Fallen ist keine Schande, aber du musst wieder aufstehen und weitermachen. Aufgeben ist keine Option!‟
Erik gab einen ängstlichen Laut von sich, aber er versuchte sich zu beherrschen. Miriam knuffte ihn mit dem Ellenbogen. „Na, komm! Du hast das Video so tapfer durchgestanden, da schaffst du das heute auch. Du bist doch mein Bester. Beweis dich gegen die anderen Sklaven. Machst du das für mich?“
Erik nickte zaghaft. Aber er schniefte und hatte so seine Zweifel.

An der Eingangstür gab Miriam ihren Sklaven samt Key für den KG ab und eilte davon. Yoko lächelte unverbindlich und führte den Keuschling ab. Die Jungdomina brachte ihn in einen Raum zu Lady Manuela. Die freute sich. „Ah! Da ist er wieder. Pimmelkopf! Du hast heute einen Lebenssinn. Du bist Ersatzsklave.‟ Sie gestikulierte herrisch. „Ausziehen!‟
Kurz darauf stand er nackt vor der Domina. Yoko holte ihn aus dem KG.
Lady Manuela: „Solltest du mit deinen Wichsgriffeln auch nur in die Nähe von deinem Stummelchen kommen, werde ich dich bestrafen.‟ Sie zeigte auf die gegenüberliegende Wand. „Da hinstellen! Beine spreizen! Hände hinter den Rücken!‟ Erik gehorchte.

Gerade hatte sie noch mit Miriam ein paar Textnachrichten ausgetauscht.
>Und ich kann mich drauf verlassen, dass er verkackt?<
>100 Pro! Und wenn er Kugeln aus Stahl hätte. LOL<
>Aber ich will ihn lebend zurück. LOL<
>Hey, bin Profi!<
>Oki<

Nacheinander kamen nun insgesamt noch vier weitere Sklaven nackt herein und stellten sich in einer Reihe ebenso auf. Lady Manuela erklärte die Spielregeln: Die Männer durften sich nicht bewegen oder mussten so schnell wie möglich wieder ihre Position einnehmen, sonst wurden sie disqualifiziert. Der Sieger erhielt die Erlaubnis zu einem Orgasmus. Die anderen wurden unbefriedigt wieder in ihre Keuschheitshüllen gesperrt. Schlimmer noch: Die Herrinnen der Sklaven erwarteten, dass ihr Keuschling gewann. Sollte er verlieren, erwartete ihn zu Hause eine drakonische Bestrafung und sehr lange Keuschheitszeit.
Die Herrin eines der Sklaven hatte eine Vorliebe für extravagante Einläufe, die andere Dame liebte ihre Gerte, und eine Lady ließ ihren Keuschling gern als Erziehungsmaßnahme auf einem Kantholz knien. Die vierte Dom verfügte über eine Sammlung von Strapons, die sie leidenschaftlich im Arsch ihres Sklaven nutzte und wurde schon beim Gedanken an seinen weinerlichen Ton feucht zwischen den Schenkeln.

Aber noch hoffte jeder der fünf Männer auf den Sieg. Lady Manuela trug eine dunkelrote Latexhose zu schwarzen Stiefeln, oben ein Lederkorsett mit Schnallen und Schnüren. Sie starrte die Männer streng an, stolzierte klackend an der Reihe vorbei und blieb vor dem ersten Sklaven stehen: Erik. Sie blickte auf die dicken Hoden und grinste. Dann holte sie mit dem Bein aus und versetzte ihm einen abgebremsten Tritt. Anfangs wollte die Domina die Sklaven nicht gleich überfordern. Erik grunzte leicht auf.
Nun wechselte Lady Manuela zum zweiten Kandidaten und wiederholte die Bewegung. - Schließlich hatten alle Männer Bekanntschaft mit ihrem Stiefel gemacht, aber niemand schien besonders beeindruckt zu sein. Sie hatten alle schon Erfahrung im Ballbusting.

Der zweite Durchgang wurde härter. Es knallte zwischen die Beine, und die Sklaven stöhnten schmerzhaft auf und wackelten in ihrer Position. Aber noch schwächelte niemand von ihnen zu sehr. Mancher beugte sich gekrümmt vor, stellte sich aber schnell wieder aufrecht.
Die Domina freute sich auf die dritte Runde. Jungdomina Yoko schaute von der Seite aus zu. Lady Manuela lächelte Erik an und trat zu. Der Tritt ließ den Sklaven zusammensacken, doch Erik stellte sich wieder in Position. Er wollte keine Schwäche zeigen, doch seine Knie zitterten offensichtlich bereits vor Angst.
Der zweite Sklave fiel auf die Knie, als Manuelas Stiefel traf, doch er kämpfte sich wieder hoch und atmete schwer.
Der dritte Mann hielt die Luft an vor Anspannung und schrie auf, als die Domina ihren Fuß in seinen Lenden versenkte.

So setzte sich das „Last Man Standing“ fort, und die Sklaven stöhnten, jammerten und keuchten mehr und mehr. Doch keiner wollte aufgeben, auch wenn die Eier noch so schmerzten.
Lady Manuela hatte ihre Kraft bisher genau dosiert. Nun steigerte sie die Intensität und zog voll durch. Beim sechsten Durchgang brachen gleich zwei Kerle zusammen und gaben auf. Blieben noch drei.
In Eriks Unterleib wütete die Pein. Die meisten Treffer sorgten für einen durchdringenden und dumpfen Schmerz, als würden die Bälle zerquetscht; einmal hatte Manuela ihn mit der Spitze erwischt und für einen stechenden und punktgenauen Reiz gesorgt, der Erik aufquieken ließ. Und inzwischen war es kaum zu ertragen. Nur langsam sank die Qual, die sich immer mehr ausbreitete, und viel zu schnell folgte der nächste Treffer in die Zwölf.
Yoko kicherte, als ein weiterer Sklave umsank und sich zusammenrollte, schnaufte und wimmerte. Erik hatte nur noch einen Gegenspieler, den er überstehen musste. Er hätte längst aufgegeben, aber Miriams süßes Versprechen auf paradiesischen Sex ließ ihn über sich hinauswachsen.
Der Rivale wankte und drehte sich im Kreis, war kurz vor der Aufgabe. Doch dann folgte der nächste Streich: Manuela wisperte Yoko zu: „Finisher.‟ Die Asiatin mit den endlos langen und seidigen pechschwarzen Haaren nickte.
Die Domina wuchtete ihren Stiefel in Eriks Kartoffeln. Der Sklave sackte um wie ein gefällter Baum, grunzte und gab merkwürdige Laute von sich, doch er krabbelte herum und stand nach einigen Sekunden wieder. Die Tortur war mörderisch, und doch zwang er sich, weiterzumachen. Jetzt stellte sich die Lady vor den Gegner und trat wuchtig zu. Doch zur Überraschung des Mannes schmerzte es dieses Mal nicht so heftig. Manuela hatte den Tritt abgebremst und ihm die meiste Kraft entzogen. Daher blieb der Sklave stehen.
Nun war wieder Erik dran. Jetzt wollte Manuela endgültig Fakten schaffen und holte weit aus. Erik schrie auf und sackte erneut in die Knie. Schluchzend stand er wieder auf. Er wollte unbedingt gewinnen. Kein Preis war zu hoch.
Der Showdown wiederholte sich mit drei weiteren Runden, in denen sich die Männer zur Wand drehen mussten, die Hände abgestützt und einen Schritt zurück. Dann war es Manuela endlich gelungen, das gefakte Endspiel zum gewünschten Abschluss zu bringen: Erik brach definitiv zusammen und hielt sich die Bälle schützend. Schluchzend, nicht nur wegen der Schmerzen, sondern auch, weil er verloren hatte, blieb er liegen und zitterte unkontrolliert vor sich hin.
Die Damen gratulierten dem Konkurrenten zum Sieg, der sein Glück kaum fassen konnte und masturbieren durfte.

Der Verlierer wurde wieder in seinen KG eingeschlossen und in einem kleinen Käfig untergebracht. Lady Manuela schlug mit einem Gummiknüppel auf dem Käfig herum. „Das wird Miriam nicht begeistern, dass du versagt hast, Pimmelkopf.‟
Seine Herrin war schon über die Niederlage informiert worden. Die Domina schlug wieder auf den Käfig, und der nackte Insasse zuckte zusammen. „Du bist ein Loser! Sag es!‟
Erik: „Ich bin ein Loser.‟
Manuela: „Und Versager und Nichtsnutz!‟
Erik: „Ich bin ein Loser, ein Versager und Nichtsnutz.‟
Die Lady grinste. „Genau so ist es.‟ Sie stolzierte aus dem Raum und ließ den Sklaven nackt in seinem kleinen Gitterwürfel zurück. Er war zusammengekauert auf den Knien, den Oberkörper auf den Schenkeln abgelegt. Viel mehr Platz fand sich in dem engen Kasten nicht.

- Hoffentlich beeilt sich Miri. Lange halte ich es hier nicht drin aus. -

Doch erst einmal musste Manuela die Herrin informieren. Damit ließ sich die Domina jedoch Zeit, machte sich erst einen Cappuccino und setzte sich in den Salon des Anwesens, um ein wenig mit Angelique zu plaudern.
Schließlich holte sie ihr Handy hervor und rief bei Miriam an. Es ging allerdings nur die Sprachbox an, denn die Schöne war mit anderen Dingen beschäftigt. Da sie mit Leif allein im Haus war und Lust auf den Jüngling verspürt hatte, war es zu einem heißen Stelldichein gekommen. Die Beauty ritt gerade mit ihren Hüften kreisend auf dem jungen Mann, als beim Smartphone eine Nachricht aufgesprochen wurde, aber Miriam ignorierte es und ließ sich nicht im Liebesspiel mit Leif stören, obwohl Manuela Stimme für beide deutlich zu vernehmen war: „Hey, Manu hier. Pimmelkopf wartet in seinem Käfig und ist zur Abholung bereit. Hat natürlich den Sieg vergeigt. Aber lange durchgehalten. Seine Kartoffeln leben noch. So gerade…Hahaha. Hat Spaß gemacht. Danke für das Ausleihen. Meld dich mal, wenn du das hörst. Holst du ihn heute noch? Kannst ihn auch morgen holen, wenn dir das zu spät ist. Dann ist Daniela da. Bye.“

Miriam und Leif kamen zum gemeinsamen Orgasmus. Anschließend ließ sich die Schönheit massieren. Sie sah auf ihre Armbanduhr. „Hui. Schon so spät? Boah, bin müde. Kannst du ihn abholen? Darfst auch mit meinem Wagen fahren.‟
Leif hatte zwar auch keinen Bock mehr, aber die Gelegenheit mit Miriams Sportkarosse zu düsen, ließ er sich nicht nehmen.
Eine halbe Stunde später war er unterwegs zum Dominastudio. Der Wagen fuhr sich toll. Leif fühlte sich gut. Er wurde an der Pforte eingelassen und stellte das Auto auf einem Kiesplatz ab, ging zum Eingang des Haupthauses und klingelte.
Jungdomina Daniela öffnete. „Ach, der Leif. Du willst bestimmt Pimmelkopf abholen.‟
Der Jüngling nickte und folgte der hübschen Dame. Sie trug High Heels, Strapse zu schwarzen Nylonstrümpfen mit Naht und einen knappen gleichfarbigen Rock. Dazu hatte sie eine dunkelrote enge Satinbluse gewählt, die ihre Brüste betonte. Die langen Haare trug sie offen.
Leif begutachtete sie von oben bis unten und spürte, wie ihn der Anblick erregte. Daniela führte ihn in den Raum, in der der Käfig mit dem Insassen stand.
Leif: „Ah, da ist er ja. Hey, ich soll dich abholen.‟
Die Jungdomina zückte den Schlüssel für die Käfigtür. Leif schmunzelte. „Gemütlich da drin?‟
Der Eingesperrte ignorierte die Spitze und stöhnte erleichtert auf, als er sich strecken und aufstehen konnte. „Wo ist Miriam?“
Leif: „Zu Hause. Habe ich doch gesagt. Ich hole dich ab.“
Daniela drückte Eriks Kleidung Leif in die Hand. Er reichte Erik ein T-Shirt, der es sich überstreifte. Dann folgten Socken. Endlich gab er Slip und Hose sowie Schuhe heraus. Die beiden Männer verabschiedeten sich rasch und gingen zum Wagen.
Erik druckste herum. „Wäre es eventuell möglich, dass du... kurz mal wegguckst und mir den Schlüssel hinlegst...‟
Leif: „Ich soll dich aus dem KG rauslassen? Alter! Sag mal, hast du einen an der Waffel, oder was?! Halt bloß die Schnauze, dann sag ich Miriam nichts davon, was ich gerade von dir gehört habe.‟ Leif startete aufheilend den Motor und fuhr Richtung Eingangstor des Anwesens. Die Männer sahen einen hünenhaften Securitymann auf dem Weg, der sie anhielt. Es war Sören. Leifs Herz klopfte. Wenn der rausbekommen hatte, dass er mit Vera ein kleines Techtelmechtel hatte...



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+++ Die gemeine Miriam +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++ Inkasso +++
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:21.01.24 22:15 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber Prallbeutel,

vielen Dank, dass du alle meine Wünsche erfüllt hast. Miriam in Satin, Erik im Zofenkleidchen als Putze…. herrlich.
Wieder eine tolle Fortsetzung!!!!
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0  0  Dungeondogmaster  
  RE: Die gemeine Miriam Datum:22.01.24 20:29 IP: gespeichert Moderator melden


schöne Fortsetzung aber lass Bakir weiter leiden und lass Miri dahinter kommen was Leif mit Jana treibt

S/M ist eine spezielle Form vom Zärtlichkeit (mein exsklave H.F.B.)

wo immer du auch bist, es ist okay so wie es ist

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:25.01.24 12:33 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Fortsetzung, bin sehr gespannt wie es weiter geht...
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:11.02.24 20:00 IP: gespeichert Moderator melden


Fortsetzung für die Zofe und Baakirs Dilemma

Sören ging zur Fahrertür und klopfte an die Scheibe. Leif hielt die Luft an vor Anspannung. Sollte er einfach Vollgas geben?
Aber die Biker hätten ihn schnell eingeholt. Er konnte ja auch nicht ewig vor dem Wikinger weglaufen. Er ließ die Scheibe einen Spalt runter. „Ja?‟
Sören: „Ach du bist es. Und Pimmelkopf?‟ Er winkte sie weiter.
Leif ließ die Scheibe wieder hochfahren und fuhr durch die Pforte, atmete tief durch.
Erik: „Was ist denn? Warum bist du so nervös?‟
Leif: „Egal.‟ Der Jüngling war froh, dass Sören offenbar unwissend war. Und das sollte auch so bleiben. Er hatte Vera vor Augen: Ihre weiblichen Kurven, die herrliche Brust, der geile Arsch, die heißen Küsse und ihre feuchte Spalte, die sich so gut angefühlt hatte...
Bei der Erinnerung stöhnte er auf und spürte, wie sich in seiner Hose etwas verhärtete. Vielleicht wollte Miriam gleich noch einen Lover im Bett...
Die Zeit ohne KG musste er ausnutzen. Statt selbst eine Penisschelle zu tragen, steckten zwei Keys in seiner Hose: Eriks und Baakirs Schlüssel. Sollte er Erik die langersehnte Erlösung erlauben? Aber das dürfte Miriam niemals erfahren...
Nein, überlegte Leif, das Risiko ging er nicht ein. Und auch Großmaul Baakir sollte ruhig weiterhin schmoren. Stattdessen fragte er: „Und? Was sagen deine Nüsse? Haben die Ladys Brei draus gemacht?‟
Erik: „Es tut weh.‟
Leif: „Kann ich mir vorstellen. Und vollgetankt sind die ja auch noch. Wie lange bist du jetzt keusch, du armes Schwein?‟
Erik: „Boah, Leif! Echt jetzt. Ich will da nicht drüber quatschen.‟
Leif zuckte mit den Achseln und grinste. Er stellte sich vor, wie der nackte Sklave vor der eleganten Domina stand, die ausholte und ihren glänzenden Stiefel mit einem Knall in den zwei Klötzen versenkte. Und wie Erik verkrampft aufbrüllte, wie die Kartoffeln wackelten und zitterten und sich der grausame Schmerz im Unterleib ausbreitete...
Er hätte auch mal Lust, Erik in die Eier zu treten. Einfach so. War bestimmt geil. Leif tippte aufs Gaspedal, und der Sportwagen beschleunigte fauchend.

Jana machte gerade eine Tanzpause, hüpfte von dem Podest und tauchte in der Menschenmasse unter. Sie trank eine Cola und wollte gerade in den Umkleideraum verschwinden, um sich ein paar Minuten auszuruhen, da bemerkte sie einen jungen Kerl am Rand der Tanzfläche und beobachtete ihn. Seine Optik zauberte Jana ein Lächeln ins Gesicht. Sie erwischte sich bei dem Gedanken, ob der Typ wohl Single war. Und dass sie ihn am liebsten in den Personalraum drücken würde, um eine Nummer mit ihm zu schieben. Seit Baakir im KG steckte, hatte sie immer wieder ein starkes Verlangen nach Sex mit anderen Männern. Eifersüchtig bemerkte sie eine Blondine, die den Auserwählten ansprach.

- Gehören die zusammen, oder macht die dumme Tucke den nur an? -

Es sah nicht so aus, als ob die sich kannten. Wie die Frau sich durch die Haare strich und immer wieder vorsichtig den Körperkontakt suchte...
Jana blitzte die Rivalin an. Dann näherte sie sich langsam tanzend den beiden Personen. Sie tanzte den Unbekannten dreist an und kümmerte sich nicht um die vorwurfsvollen Blicke der Blonden. Empört versuchte sie die Aufmerksamkeit des Mannes auf sich zu ziehen, aber Jana zog alle Register und zog ihn mit sich auf die Tanzfläche.
Bald schon tanzten beide. Jana war Profi und nahm den Kerl besitzergreifend ein. Sie drückte ihm mit durchgestrecktem Rücken ihren Po an die Lenden, dann fasste sie sein Gesicht, knabberte an seinem Ohrläppchen, strich über seine Brust, wischte ihm übers Haar, nahm seine Hände und begab sich in seine Umarmung, bewegte sich in Gogo-Manier, löste sich wieder von ihm, lockte ihn, stieß ihn weg, zog ihn zu sich, rieb sich an ihm und machte ihn immer heißer.
Die Blonde war wutentbrannt abgezischt. Der Abend war für sie gelaufen.

Baakir machte eine kurze Pause. Auf der Empore schaute er auf das Podest hinab, wo drei Gogo-Girls zum Beat wirbelten. Aber wo war Jana? Eigentlich hätte sie dort mit ihren Kolleginnen tanzen müssen. Aber ein anderes Mädel war wohl eingesprungen. Warum? Wo war Jana?
Baakir spürte, wie ihn giftige Eifersucht durchströmte. Wie ein heißes Messer durch Butter ging ihm das stechende Gefühl.
Er ging runter zur Tanzfläche und suchte von dort, suchte an der zweiten Theke, ging in den Personalraum und sogar ins Getränkelager. Dann fragte er eine andere Angestellte, ob sie wusste, wo Jana war, doch die hatte keine Idee. Baakir wurde immer nervöser und unruhiger. Hatte seine Süße sich etwa einen Lover geschnappt? Konnte das wahr sein?

Erik und Leif waren inzwischen zu Hause. Miriam schlummerte bereits im Bett.
Leif: „Du musst aber wieder im Verlies pennen.‟
Erik: „Wer sagt das?‟
Leif: „Schätze ich mal...‟
Erik: „Von wegen! Leck mich!‟
Leif verzog mürrisch das Gesicht. Er wollte doch morgen früh mit Miriam Sex haben... Ach, das würde auch gehen, wenn sie einen Zuschauer hatten.
Leise legten sich die Männer die Herrin umrahmend ins große Bett. Trotzdem wachte Miriam auf und stöhnte genüsslich, reckte sich und drehte sich zu Erik. „Na? Wie war es?‟
Erik: „Oh, Miri. Es war grausam. Bitte schick mich nie wieder da hin.‟
Miriam tastete nach Eriks Lenden und zupfte an den Hoden herum.
Erik zuckte. „Au.‟
Miriam meinte müde: „Stell dich mal nicht so an.‟ Dann drehte sie sich zu Leif um und winkte ihn näher zu sich, gab ihm einen sanften Zungenkuss und kuschelte sich an den Jüngling. „Gib mir Eriks Key.‟
Leif stand auf und griff nach seiner Hose, holte den Schlüssel hervor und übergab ihn der Herrin, die ihn an ihr Goldkettchen hängte. Morgen würde sie ihn verstecken. „Gute Nacht, ihr Zwei.‟

Im Club musste Baakir wieder zurück zu seinem Tresen. Er hatte Jana nicht gefunden und brodelte innerlich vor Eifersucht. Er sah sie vor seinem inneren Auge vornübergebeugt im Getränkelager, während irgendein Modegockel sie mit seinem harten Luststab von hinten kräftig durchvögelte, die Designerunterhose samt Jeans um die Füße schlackernd. Die Drecksgriffel hatte er um Janas Brüste gelegt oder knallte sie auf ihren trainierten Arsch.
Baakir stellte einem Gast zwei Gläser mit „Tequila Sunrise“ hin.
Der Mann fragte: „Was ist das? Das habe ich nicht bestellt. Ich will zwei Gin Fizz.‟
Baakir runzelte die Stirn. War er so unaufmerksam und abgelenkt? Statt sich zu entschuldigen, maulte er den Gast an. „Ja, sind jetzt eben Tequila Sunrise. Schmecken topp!‟
Der Gast: „Die will ich aber nicht.‟
Baakir blaffte ihn an: „Jetzt nimm die oder lass es.‟
Dem Gast waren die Cocktails bereits durch das automatische Bezahlsystem abgebucht worden, und er wollte Ersatz. Doch Baakir blieb stur. Der Typ ließ die Gläser stehen und verschwand.
Baakir brummelte: „Arschloch.‟

Zehn Minuten später erschien der Gast in Begleitung des Geschäftsführers. Der winkte Baakir und den Gast zu sich in einen Büroraum im hinteren Bereich des Etablissements. Nach einem kurzen Gespräch musste sich Baakir entschuldigen. Dann musste er die Drinks mixen, und die gingen aufs Haus. Vor dem Gast schimpfte der Chef: „Das mir das nicht noch mal vorkommt! Die Gin Fizz zieh ich dir vom Lohn ab. Ist ja wohl klar.‟ Gedemütigt sah er in das triumphierende Gesicht des Gastes.
Da erschien eine sexy Lady mit langen roten Haaren neben dem Mann und fragte, wo er blieb. Der Gast gestikulierte zu Baakir. „Der Idiot hat die falschen gemixt. Und dann noch frech geworden. Habe ich aber geregelt, Baby.‟ Sie warf sich ihm an den Hals und küsste ihn. Dann gingen die beiden davon. Baakir war auf 180. So was durfte er sich allerdings nicht noch mal erlauben.

Jana und ihre neue Bekanntschaft waren im Bistro des Etablissements und unterhielten sich. Händchen haltend saßen sie sich gegenüber und fütterten sich gegenseitig dabei. Jana war sicher, dass Baakir sie hier nicht suchen würde. Sie hatte sich schon längst entschieden: Den Adonis wollte sie heute Nacht vernaschen. Und es war ihr irgendwie auch egal, ob Baakir es wusste oder nicht. Sie war ihm keine Rechenschaft schuldig. Solange er in einem KG steckte, war er praktisch ein lurchloser Kerl. Und jede Frau brauchte mal einen harten, dicken Lurch.

Eine Stunde später machten sie sich mit seinem Auto auf zu seiner Wohnung. Jana hatte keine Sorge, dass sie an einen Grobian geraten war. Das passte nicht zu dem charmanten Auftreten, den wunderschönen Augen und dem geschwungenen Gesichtszügen. Vielleicht naiv, aber die Bekanntschaft erwies sich tatsächlich als Gentleman, der Jana zärtlich verführte und ihr die Führung überließ.
Wie die Tänzerin schon erahnt hatte mit geübtem Blick, so verfügte der junge Herr über einen trainierten Body, der keine Wünsche übrig ließ. Zwar war der Luststab nicht so groß wie Baakirs Anakonda, aber selten hatte Jana in ihrem Leben einen so gekonnten Liebhaber erlebt. Als würde er sie seit Jahren kennen, brachte er ihr die höchsten Lüste und befriedigte sie in vollen Zügen.

Nach dem Sex blieben sie noch lange streichelnd nebeneinander liegen, küssten und liebkosten sich. Jana fühlte, dass da mehr war als ein One-Night-Stand. Sie könnte sich in ihn verlieben, dachte sie träumerisch. Obwohl sie ihn doch erst seit ein paar Stunden kannte. Würde sie Baakir für ihn verlassen? Sie war sich nicht sicher. Und vor allem wusste sie doch überhaupt nicht, was Tommy, so hatte er sich vorgestellt, darüber dachte. Er wollte bestimmt keine Beziehung haben.
Jana schalt sich eine Närrin, aber sie genoss seine Berührungen so sehr, dass es fast wehtat, wenn er sie losließ.
Nach einer Weile wollten beide wieder mehr, und dieses Mal übernahm Jana die Führung und ritt temperamentvoll zur nächsten Ekstase.

Baakir hatte Schichtende, und es waren nur noch wenige Gäste im Club. Er suchte erneut nach Jana und fragte überall nach ihr. Schließlich machte er sich alleine auf den Weg nach Hause. Vielleicht war sie dort längst. Aber auch dort fand er sie nicht vor.
Mit einem unguten Gefühl legte er sich hin. Die Eifersucht wucherte wieder in seinem Herzen und ließ ihn lange Zeit nicht einschlafen.
Als er dann am Morgen kurz aufwachte, glaubte er erst, einen Alptraum gehabt zu haben, aber die Betthälfte neben ihm war leer. Dafür quälte ihn eine sich anbahnende Erektion im Peniskäfig umso realer. Er stand auf. Unten war Erik bereits dabei, das Frühstück zu machen und wunderte sich. „Seid ihr schon wach?‟
Baakir: „Ja, nein. Ich... Jana hat nicht hier geschlafen. Keine Ahnung, wo die ist. War die gestern irgendwann hier?‟
Erik: „Nicht, dass ich wüsste.‟
Baakir grunzte unzufrieden. Jana war also tatsächlich bei einem Bastard von Stecher! Dieser verfluchte KG! Er hatte mega Druck auf der Leitung, und dann ging seine Süße auch noch fremd.

- Boah, meine Eier platzen bald! -

„Ist Miriam noch oben?‟, fragte er.
Erik nickte. „Miri und Leif vergnügen sich unter der Bettdecke.‟
Baakir grunzte abfällig. „Dieser Knilch! Macht der jetzt auf neuen Herrn im Haus, oder was?‟
20 Minuten später kamen die Schöne und ihr junger Mitbewohner runter zum Frühstück. Miriam tippte auf ihrem Smartphone herum. „Hey, Erik. Wir haben einen Kunden für dich. Heute Nachmittag darfst du als Putzzofe arbeiten. Mal sehen, was er zahlen will.‟
Erik hoffte, dass es nicht zu dem Termin kam, aber kurz nach dem Mittagessen freute sich Miriam: „Pack deine Zofenkleidung ein. Und einen Ballknebel sollst du dabei tragen. Er hat bezahlt. Um 15 Uhr sollst du bei ihm sein. Eine Stunde putzt du.‟
Erik: „Und wie viel zahlt er dafür?‟
Miriam: „Na ja, eigentlich wollte ich mehr, aber sonst hätten wir keinen einzigen Kunden gehabt. Der Typ war mit 20 Euro einverstanden.‟
Erik ächzte. „Dein Ernst? Für 20 Euro soll ich da mit Knebel und Zofenkleid putzen?‟
Miriam hob eine Augenbraue. „Sieh es als Training.‟
Es klingelte an der Tür. Baakir sprang auf. Er hatte immer noch nichts von Jana gehört, und auf ihrem Handy ging immer nur die Sprachbox an. Und tatsächlich: Da stand seine Süße.
Baakir: „Wo warst du? Wieso meldest du dich nicht?‟
Jana: „Muss ich dir Rechenschaft ablegen? Wir haben eine offene Beziehung und...‟
Baakir: „Was? Offen?‟
Jana: „So mehr oder weniger offen. Egal.‟
Baakir: „Nix, egal! Wo warst du? Oder soll ich besser fragen: Bei wem?‟
Jana: „Das geht dich gar nichts an. Aber ich habe die Nacht bei einem netten Mann verbracht. Und?“ Sie stiefelte in den Gästeraum und ließ ihren Partner stehen.
Leif: „Ja, Jana braucht auch mal einen schönen harten Knüppel. Ist doch normal. Du kannst ja vorläufig nichts reißen in deinem Pimmelkörbchen...‟
Baakir wollte auf den Jüngling zornig losstürmen, aber Miriam hob die Hände. „Stopp! Jetzt regen wir uns mal wieder ab. Baakir, ich muss Leif zustimmen. Jana ist nicht mit dir verheiratet. Sie hat auch Rechte und natürlich auch Bedürfnisse einer Frau.‟
Leif: „Genau. Such lieber deinen Schlüssel statt zu meckern.‟
Baakir verschwand Richtung Gästezimmer, wo Jana ihm entgegenlief, mit einer Reisetasche voller Kleidung.
Jana: „Ich bin erst mal bei Tommy.‟
Baakir: „Wer verdammte Scheiße ist Tommy?‟ Dann rief er ihr hinterher: „Ach, der Wichser, von dem du dich pimpern lässt, ja? Dann hau doch ab!‟
Auf Eriks Frage, ob Miriam ihn zum Kunden fahren würde, lachte die Herrin nur und winkte ab, also machte sich die Zofe mit dem Lastenfahrrad auf den Weg.
Der Typ wohne zehn Kilometer entfernt. Erik trat in die Pedale und fragte sich, was ihn da wohl erwartete.

Pünktlich fuhr er vor. Doch statt einer Privatadresse landete er an einer Gaststätte. Erik nahm die Tüte mit seinem Outfit und stellte das Rad ab. Dann betrat er das Lokal und wunderte sich, dass es um 15 Uhr schon geöffnet hatte. Am Wochenende wäre das nicht so ungewöhnlich gewesen, aber an einem Dienstag? Er ging hinein und fand sich in einem Gastraum wieder: Tresen mit Barhockern und Platz für etwa acht bis zehn Tische mit Stühlen.

- Kein Mensch weit und breit. Bin ich hier richtig? -

Erik: „Hallo? Ist jemand da?‟
Durch eine Schwingtür erschien ein Mann. Er zeigte auf eine Tür im hinteren Bereich des Raumes: „Heute ist geschlossene Gesellschaft.‟
Erik: „Ich bin eigentlich bestellt worden...‟
Der Mann grinste plötzlich: „Die Putzzofe?‟
Erik wurde leicht rot und nickte. Der Mann nickte. „Ja, OK. Ich sage eben Bescheid, dass du da bist.‟ Er verschwand durch die hintere Doppeltür. Als er sie öffnete schallten zahlreiche Stimmen wie von einer Gruppe Personen heraus.
Kurz darauf ging die Tür wieder auf, und der Mann kam mit einem weiteren Typen heraus. Der etwa Ende 20 Jahre alte Anzugträger näherte sich Erik lächelnd und sagte jovial: „Hi, willkommen. Willkommen, mein Freund. Zieh dich um und dann immer reinmarschiert in die gute Stube. Alles klar? Also, bis gleich.‟ Er klopfte Erik auf die Schulter und ging wieder zurück in den Gesellschaftsraum.
Erik schaute sich um, wo er sich umziehen konnte, aber da war keine geeignete Nische oder Ähnliches, also legte er die Tüte auf einen der Esstische und streifte sich die Schuhe ab. Dann folgten weitere Kleidungsstücke, bevor er sich das Zofenkleid überzog. Es saß wie gewohnt eng. Der Mann hinter der Theke polierte Gläser und beobachtete ihn dabei. Erik zog sich die Nylons an und zwängte sich in die High Heels. Das Häubchen ergänzte er am Schluss auf die Perücke, die er zurechtrückte. Jetzt fehlte noch der gewünschte Ballknebel.

- Muss der wirklich sein? Warum? -

Es war ihm fast unangenehmer als das restliche Outfit. Schon vor dem Barmann. Wie peinlich würde es erst vor einer Gruppe werden?
Er griff wieder in die Tüte und holte einen Staubwedel und ein Putztuch hervor. Dann stopfte er seine Kleidung in die Tüte und brachte sie dem Mann. Er löste den Knebel noch mal. „Könnten sie die irgendwo deponieren?‟ Er stellte sie auf den Tresen.
Der Mann nahm sie entgegen. „Ich stell sie hier hinter die Theke. Aber wir machen heute eh erst abends auf.‟

„Erika“ ging zur Doppeltür, die in den Gemeinschaftsraum führte, legte den Knebel wieder an, atmete tief durch und öffnete sie. Jubel und Gegröle empfing ihn. Vor ihm saßen an zwei langen Tischen circa 20 Personen, alle in Businessanzügen. Das war keine private Party. Es wirkte mehr wie eine Firmenfeier, vielleicht ein Jubiläum oder irgendwas anderes.
Einige Männer zeigten mit dem ausgestreckten Arm und Finger lachend auf die Zofe. Der Typ von vorhin stand auf und rief: „Unsere Zofe ist da!‟
Als wäre das ein Stichwort, drehten alle Männer ihre Stühle herum und setzten sich mit dem Rücken zum Tisch wieder hin. Der Mann winkte Erik zu sich und zeigte auf den ersten Sitzenden, der seine dunklen Haare mit viel Gel nach hinten gekämmt trug. „Mit deinem Tuch darfst du unsere Schuhe polieren.‟
Die Zofe ging auf alle Viere und begann beim ersten Mann die schwarzen Lederschuhe mit dem Tuch zu bearbeiten.
Erik war ein guter Schuhputzer. Wie viele Stunden hatte er schon mit Miriams Stiefeln und High Heels verbracht in den letzten Jahren? Aber fremden Männern in einer Gruppe die Schuhe zu wienern, das war neu und besonders demütigend.
Die Zofe bekam gegen ihren Willen rote Wangen und fühlte die Hitze. Die Typen amüsierten sich über die geknebelte Zofe und verhöhnten sie. Einer kommentierte: „Die Zofe soll froh sein, dass sie geknebelt ist. Dann braucht sie keine Prügel zu lutschen.‟ Mindestens zehn Leute lachten und stimmten ihm zu.

„Erika“ wechselte gerade von einem Fuß zum nächsten. Der Mann legte seinen anderen Schuh lässig auf der Zofenschulter ab. Einer, der kurz den Raum verlassen wollte, kam an Erik vorbei und hob das Kleidchen. In dem knappen Tanga war der KG gut zu sehen. Jetzt wurde die Entdeckung kundgetan und lachend meinte er: „Schaut euch das mal an! Der hat so einen Peniskäfig um! Hahaha.‟
Einige der Männer sprangen auf und wollten sich das anschauen. Manche von ihnen hatten so etwas noch nie gesehen, andere grinsten nur wissend.
Die Zofe zog sich das Kleid wieder zurecht und wischte sich dann den Mund mit dem Ärmel, denn inzwischen sabberte es durch den Knebel.

Als die Putze alle 42 Schuhe blank poliert hatte und sich eine ganze Stunde lang erniedrigende Kommentare und Gelächter anhören musste, war der Auftritt glücklicherweise vorbei, und Erik eilte hinaus und riss sich den Knebel ab.

- Und das alles für läppische 20 Euros! -

Er bat den Barmann um die Tüte. Der schaute unter den Tresen. „Ups, wo ist sie denn hin?‟
Erik runzelte die Stirn. „Kann sich ja nicht in Luft auflösen, oder?‟
Der Barmann schüttelte den Kopf. „Ne, aber ich war auch nicht die ganze Zeit hier.‟
Jetzt guckte Erik selbst nach, aber die Tüte war tatsächlich nicht aufzufinden. „Hat sie jemand woanders hingestellt?‟
Der Barmann spitzte die Lippen und überlegte. „Ne, ist ja keiner außer mir hier.‟
Erik seufzte. Er musste die Tüte finden. Wie sollte er im Zofenkostüm nach Hause radeln? Einer der Männer musste sie zwischendurch genommen haben. War da nicht einer rausgegangen...? Ja, Erik erinnerte sich. Aber er hatte nicht so genau drauf geachtet, wer es gewesen war. In ihren Businessanzügen sahen die Typen alle gleich aus.
Er ging zurück in den Raum, den er eigentlich glaubte hinter sich gelassen zu haben. Sein Ansprechpartner schaute überrascht. Erik ging zu ihm und fragte direkt nach seinen Sachen. Der Mann zuckte mit den Schultern und fragte laut die ganze Runde, ob jemand die Tüte gesehen hätte. Wie zu erwarten, war es keiner gewesen. Erik überlegte, was er nun tun konnte. Er schaute sich im Raum um. Dann bückte er sich und guckte unter den Tischen nach, was Gelächter bei den Anwesenden hervorrief.
Eine Stimme rief: „Kannst ja unterm Tisch uns der Reihe nach einen blasen. Vielleicht taucht dein Zeug dann wieder auf.‟ Die Männer grölten.
Ein anderer meinte: „Ja, aber zieh deine Perücke wieder auf, Bitch‟
Erik marschierte aus dem Zimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Hinter ihm begann laute Partymusik.

Er sah sich in der Wirtschaft um, guckte in alle Ecken, suchte noch mal alles am Tresen ab, ging die Toilettenräume kontrollieren und einen Flur bis zu einem Getränkelager, dann noch die Küche des Lokals. Da öffnete er zwar nicht jeden Schrank, aber er gab auf und kehrte in den Schankraum zurück.
Der Barmann meckerte: „Du kannst hier nicht einfach überall herumschnüffeln. Ich habe deine Scheißtüte nicht.‟ Dann ergänzte er: „Also, du kannst jetzt ein Bier bestellen oder abzischen.‟
Erik atmete tief durch. Als Zofe auf dem Rad bis nach Hause? Niemals! Er zeigte auf sein Outfit. „So kann ich wohl kaum vor die Tür. Zumal ich mit dem Zweirad da bin.‟
Der Barmann schnaubte. „Ja, dein Problem, Mann. Hier ist kein Aufenthaltsraum für... Zofen.‟
Erik: „Darf ich mal bitte telefonieren?‟
Ungern reichte der Barkeeper ihm ein Festnetzgerät herüber. „Aber keine Auslandsgespräche oder teure Nummern.‟
Erik verdrehte die Augen und wählte Miriams Handy an. Die Beauty war offenbar gerade im Auto. „Wie, deine Klamotten sind weg?‟ Er erklärte ihr die Situation.
Miriam: „Ja, kann ich jetzt auch nicht helfen. Bin gerade auf dem Weg zu Kilian. Frag jemand anderen.‟ Sie legte auf.
Erik ächzte. Frag jemand anderen? Wen? Leif oder Baakir? Hoffnungslos! Er fragte den Barmann, ob der ihm irgendwas leihen konnte. Wenigstens eine Jogginghose und ein Shirt.
Der Mann sah ihn verwundert an. „Sehe ich aus wie ein Kleidermarkt? Mann, verpiss dich endlich, sonst schmeiß ich dich raus.‟
Erik hatte bei seiner Suche einen Baseballschläger hinter der Theke gesehen. Damit wollte er keine Bekanntschaft machen. Er sah besorgt zu dem Mann und fragte: „Kann ich noch einen zweiten Anruf machen, bitte?‟
Der Barkeeper seufzte. „Meinetwegen. Dann mach, aber danach haust du ab.‟
Erik rief Baakir an. „Ich bin es. Ich habe ein dickes Problem. Habe nur die Zofensachen, und meine anderen Klamotten sind geklaut worden. Kannst du oder Leif mir etwas vorbeibringen?‟
Baakir: „Echt jetzt? Bin gerade am Zocken. Warte, ich rufe Leif...‟
Kurz darauf meldete sich der Jüngling, und die Zofe wiederholte die Misere.
Leif: „Wie denn? Ich habe weder Auto noch Fahrrad hier.‟
Erik: „Für den Bus hast du doch wohl ein paar Euro. Komm schon, das ist wichtig.‟
Leif: „Boah, was ein Aufstand, ey. Ich habe kein Bock jetzt durch die halbe Stadt zu ruckeln, weil du so blöd bist und dir die Hosen klauen lässt.‟
Erik flehte: „Bitte! Du bist meine letzte Hoffnung. Ich weiß nicht, was ich sonst machen soll.‟
Leif atmete genervt aus. Erik gab ihm die Adresse durch. „Kommst du?‟
Der Jüngling stöhnte noch Mal und antwortete: „Ja, meinetwegen.‟ Erik bedankte sich ausführlich und legte auf.
Der Barkeeper: „So, aber jetzt ab die Post mit dir.‟
Erik: „Es kommt sofort jemand.‟
Der Barmann: „Du kannst draußen warten.‟
Erik sah ihn ungläubig an. „Das geht nicht. Wie ich aussehe... Da laufen doch Leute herum.‟
Der Kneipier zeigte zu einer Tür. „Dann warte da im Hinterhof. Ich will hier keine... Zofe oder was auch immer haben. Gleich kommen die ersten Gäste.‟

Erik verließ den Schankraum und fand sich in einem schäbigen Hinterhof wieder, wo Müllcontainer mit Pappverpackungen und Essensresten standen. Er setzte sich auf die einzige Gelegenheit dafür: eine alte Holzkiste.

- Hoffentlich beeilt Leif sich. -

Miriam und Kilian liebten sich derweil temperamentvoll in seiner Wohnung. Die Beauty forderte gleich drei Orgasmen ein, und der Sportlehrer kulminierte, als die Schöne sich auf seinen Lenden wand wie eine Bauchtänzerin.
Nach dem letzten Akt lagen sie noch eine Weile nebeneinander und liebkosten sich in verträumter Stimmung. Die restliche Zeit bis zum Abend verbrachten sie im Bett und schauten Filme, naschten Erdbeeren und tranken Sekt (die Idee dazu hatte Kilian gehabt und nach seiner Arbeit im Gym gegen Mittag alles besorgt). Kichernd machte sich Miriam über Eriks Situation lustig, als sie ihrem Lover davon erzählte. „Mal sehen, wie er damit klarkommt. Vielleicht findet er ja jemanden, der ihm hilft, oder er muss als Zofe durch die Stadt radeln.‟ Die Vorstellung amüsierte die beiden.
Kilian: „Das dürfte witzig sein. Vielleicht kommt er damit in die Zeitung.‟
Miriam: „Dann wird er berühmt.‟
Kilian: „Oder er wird wegen Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt und landet hinter Gittern.‟
Die Schönheit hob ihre Augenbrauen. „Meinst du echt?‟
Kilian: „Na, so schlimm wird es schon nicht werden.‟

Währenddessen fuhr Leif mit einem Stoffbeutel voll Kleidung und Turnschuhen mit dem Bus zu der hilflosen Zofe. Er hatte schon damit geliebäugelt, seinen Mitbewohner einfach hängen zu lassen. Sollte er schauen, wie er alleine nach Hause kam, aber dann wog Leifs Gewissen doch zu schwer.
Er stieg an der letzten Station aus und lief die übrigen 250 Meter zu Fuß zu dem Gasthaus. Er sah das Lastenfahrrad am Gebäude stehen und trat in die Gaststube. Ein Mann stand hinter dem Tresen und blickte von irgendwelchen Unterlagen auf. „Geschlossene Gesellschaft. Die Küche macht erst in einer halben Stunde auf.‟
Leif hielt den Beutel hoch. „Ich bringe das hier für... äh... Erik...‟
Der Barmann schmunzelte. „Die Zofe?‟ Der Jüngling lächelte verlegen.
Der Mann zeigte zu der Tür zum Hinterhof. „Da entlang.‟
Leif ging in den Hinterhof und fand seinen Mitbewohner. „Erika! Da bist du ja.‟
Erik eilte ihm entgegen. „Hast du meine Sachen?‟ Er nahm den Beutel und holte den Inhalt hervor. Schnell zwängte er sich aus dem Zofenkleid.
Leif lachte. „Schicker Tanga!‟
Erik zog sich schnell die Jogginghose an, das Sweatshirt und die Turnschuhe. Dann stopfte er die Zofenutensilien in den Beutel.
Draußen vor dem Etablissements stieg Erik auf das Lastenfahrrad und wollte schon losfahren, da stoppte ihn Leif. „Moment! Ich muss mit. Habe kein Geld mehr für den Bus. Miriam hat da kaum was rumliegen. Ich konnte nur ein paar Euro zusammenkratzen.‟
Erik seufzte. „Dann steig hinten auf.‟ Den Beutel warf er vorne in den großen Korb.
Der Rückweg war sehr anstrengend mit Leif als Zuladung. Dem Rad fehlte leider jegliche Gangschaltung, ganz zu schweigen von elektrischer Unterstützung.

Verschwitzt und erschöpft kam er zu Hause an. Baakir lief nervös wie ein Tiger im Käfig umher. Ihn beschäftigte nur noch der Gedanke an den KG und wie er ihn wieder loswürde. Leif fragte ihn, ob er inzwischen was von Jana gehört hatte.
Baakir fauchte ihn an. „Nein! Die knallt irgend so einen Spacken.‟ Er stiefelte wütend davon und knallte die Tür hinter sich. Erik schaute überrascht, und Leif grinste breit. Der Jüngling stellte sich vor, wie eng es in Baakirs KG war. Und die Bälle waren prallgefüllt.

- Der Arsch hat es nicht anders verdient! -

Wenn Baakir hätte sehen können, wie es Jana und ihr Lover Tommy trieben, dann wäre er wohl noch krasser ausgeflippt. Aber der Keuschling schwor sich, dass es zu Ende war mit Jana. Egal. Auch, wenn sie reumütig angekrochen kommen würde, wollte er sie nicht zurück haben. Die falsche Schlange! Dieses nymphomane Flittchen! Ohne Ehre, ohne Treue...
Ach, was machte er sich da vor? Er war ja selbst schnell dabei, einen Rock zu heben und eine willige Perle zu erfreuen....
Er lief in seinen Raum und warf sich aufs Bett. Baakir zog sich die Hosen runter und betrachtete sein Gehänge in dem unerbittlichen Gefängnis. Er hatte so oft schon an den Tag der Misere zurückgedacht und versucht, sich zu erinnern. Inzwischen war er sich fast sicher, dass er ohne KG eingeschlafen, aber mit Käfig aufgewacht war. Irgendwer hatte ihn reingelegt. Es kam nur Vera in Frage. Oder Leif... Oder Jana? Hatte sie da schon ihren dämlichen Rammler hinter seinem Rücken? Aber warum sollte sie ihm das antun?
Es gab noch zu viele Fragen in dieser Angelegenheit. Aber eines war sicher: Der Schuldige würde leiden, wenn er ihn enttarnt hatte!

Gegen Abend machte er sich auf zur Arbeit im Club. In seiner ersten Pause ging er aus Gewohnheit zu der Empore, von der er die Tanzpodeste der Gogogirls am besten sehen konnte. Jana gehörte zu dem Trio, dass sich dort zu den Beats verrenkte. Stöhnend wand er sich ab. Nein, er würde sie nicht ansprechen. Es war vorbei. Definitiv. Für immer.
Er musste sich anstrengen, um sich auf die Cocktailrezepte zu konzentrieren. Noch mehr Fehler durfte er sich nicht erlauben, wenn er seinen Job behalten wollte. Er mixte fleißig eine „African Queen“, einen „Bellini“, einen „Screwdriver“ und viele andere Drinks, servierte Prosecco für Frischverliebte, zapfte Bier für eine Männerrunde, gab Tequila und Whiskey aus, und hin und wieder bestellte jemand Cola oder Wasser – wohl die, die mit dem Auto nach Hause fahren mussten. Oder Kerle, die besonders fit sein wollten, um es ihrer Angebeteten später zu besorgen...
Baakir seufzte in sich hinein. Die Weiber im Club waren alles so sexy, dass seine Mamba ständig versuchte, die Penisschelle zu sprengen.
Und wenn du meinst, es geht nicht mehr... kommt von irgendwo ein Tritt daher: Nach diesem etwas abgewandelten Zitat aus der Bibel stand nun eine Affäre vor ihm. „Hi, Baakir. Und? Wie läuft´s?‟
Die schwarzhaarige Schönheit beugte sich lächelnd über die Theke. Ihr roter Lippenstift, die Lockensträhne, die ihr ins Gesicht fiel, die braunen Augen, sogar ihr Parfüm hatte er in der Nase und alles erweckte sofort süße Erinnerungen in ihm. Der KG schien seinen Kolben zu zerquetschen.
Melissa! Ja, so hieß die frühere Liebschaft. Baakir musste sich eingestehen, dass er noch ein oder zwei Mal ein heißes Treffen mit ihr hatte, nachdem er schon mit Jana zusammen war. „Hey, Mel! Was machst du denn hier?“
Melissa warf sich ihr Haar über eine Schulter. „Dich besuchen.“ Sie schauten sich tief in die Augen.
Melissa: „Machst du mir einen Mai Tai?‟
Baakir grinste. „Kommt sofort. Immer noch dein Lieblingscocktail, hm?‟
Die Lady nickte. Sie reichte ihm die Paycard, doch Baakir winkte ab. Das ging aufs Haus.
Baakir bewunderte die schönen gepflegten Nägel, in einem knalligen Rotton lackiert. Fein abgestimmt war die farblich passende Satinbluse, die der Dame ein grandioses Dekolleté zauberte.
Der Barkeeper hatte nicht viel Zeit für seine Gesprächspartnerin, aber nach einer halben Stunde und einem weiteren Mai Tai, konnte er eine Pause einlegen und führte sie in den Lounge-Bereich des Clubs, wo die Musik nicht ganz so laut brummte, und sie sich ungestörter unterhalten konnten.
Es knisterte auf beiden Seiten. Baakir konnte sich gut vorstellen, mit Melissa eine Beziehung zu führen. Bevor er Jana kennengelernt hatte, war er auch fast so weit gewesen.
Bisher war sie ja eigentlich nur eine Bumsfreundin, aber er fand sie mehr als sympathisch und konnte sich mehr vorstellen. Das Problem war jetzt nur der KG. Wenn er sie abwies, konnte sie das falsch verstehen. Aber er würde ihr auf keinen Fall verraten, dass er in diese Genitalfalle geraten war.
Doch Melissa war offenbar daran interessiert, noch heute Nacht zum Zuge zu kommen. Sie umgarnte ihn immer mehr und machte sehr deutlich, wie verlockend für sie ein Quickie hier in einem Hinterraum wäre.



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Viele Grüße von prallbeutel
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Meine Geschichten:
+++ Die gemeine Miriam +++ Das Unzuchts-Komplott +++ Im Reich der Megara +++ Die Nachtschicht seines Lebens +++ Optional Genetics +++ Venus +++ Regina +++ Inkasso +++
Meine Kurzgeschichten:
+++ Ralfs neues Leben +++ Das Gespräch im Regen +++ Der auferstandene Engel +++ Seine Nummer Eins +++ Amour Libre +++ Die Erben +++ Aller guten Dinge sind drei +++ Das Abschiedspräsent +++ Natascha +++ Friday Talk +++ Tims Schicksal +++ Das Familientreffen +++ Der extravagante Gewinn +++ Lars +++ Der Impftermin +++ Fiesta Mexicana +++ Der Samtbeutel +++ Der Stallsklave +++

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  RE: Die gemeine Miriam Datum:12.02.24 11:33 IP: gespeichert Moderator melden


Tolle Fortsetzung, bin sehr gespannt wie es weiter geht...
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  RE: Die gemeine Miriam Datum:12.02.24 23:01 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für die Fortsetzung, wie immer absolut lesenswert. Vielleicht sollte Miriam Fotos von Erik als Zofe im Internet anbieten?
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