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    Nürnberg

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RE: Moderne Keuschheit - Teil 2
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Datum:08.01.26 11:59 IP: gespeichert
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Herzlichen Dank für die Kommentare.
Hier kommt der nächste Teil:
25. Bei Iris und Uwe
In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand ich nur wenig Schlaf. Der Vaginaldildo steckte nicht nur in meiner Scheide fest, zudem drängte er sich unentwegt in mein Bewusstsein. Er tat nicht weh, er war eigentlich nicht im Geringsten unangenehm. Er war einfach nur präsent. Sehr präsent. Und das eben ununterbrochen, das nervte mich.
Als mich mein Keuschheitsgürtel am Morgen mit ansteigenden Reizstromimpulsen weckte, fing der pinke Stab wieder an, sich dabei rhythmisch weiter in mich hinein und wieder hinaus zu bewegen. Ich beeilte mich, mich von der Schlafkette und der Schlafhaube zu befreien und stand auf.
Später am Vormittag klingelte mein Handy. Ich blickte kurz auf das Display und nahm das Gespräch an. „Guten Morgen Iris.“
„Guten Morgen, Nadja. Ich wollte mich mal erkundigen, wie es gestern Abend lief. Hat es geklappt? Wurdet ihr endlich erlöst?“
„Ja. Zum Glück. Diese ständige Stimulation war… – Ach, das weißt du ja selbst.“ Ich berichtete ihr von dem Besuch von Tatjana, wie ich die meiste Zeit auf meinem Trainingsgerät fixiert war, während sie meinen Mann bei den Umbauten an unseren Keuschheitsaccessoires beaufsichtigte, und von den abschließenden Tests. Dass seitdem ein pinker Zapfen in meiner Vagina steckte, teilte ich ihr ebenfalls mit.
Meine Kollegin reagierte wie erwartet: „Du musst jetzt dauerhaft einen Dildo in dir tragen? Krass! Und? Erzähl mal, wie fühlt sich das an? Erregt dich das nicht pausenlos?“
„Na wie soll sich das schon anfühlen? Das Ding nervt. Bei jedem Schritt, beim Stehen, beim Sitzen und im Liegen. Natürlich werde ich davon feucht. Aber ich will das nicht. Wie soll ich mich denn so auf etwas Anderes konzentrieren? Ich frage mich ernsthaft, wie ich damit ab nächster Woche meinen Job vernünftig erledigen soll.“
„Guter Punkt. Aber daran wirst du dich wohl gewöhnen müssen.“
„Sieht so aus.“
Iris schwieg einen Moment. Dann sagte sie: „Nadja, über eine Sache muss ich noch mit dir reden: Wenn dein Mann und du morgen zu uns kommt, dann kann es gut möglich sein, dass ihr dabei Dinge sehen werdet, die auf normale Menschen eventuell etwas befremdlich wirken.“ Das Wort ‚normale‘ betonte sie dabei so, als wäre es total abwegig, normal zu sein. „Wir nennen das ‚spielen‘. Und mein Meister hat gemeint, nachdem ihr beide eigentlich nur mit ihm reden wollt und nicht mit mir, spräche überhaupt nichts dagegen, dass er währenddessen mit mir spielt. Ihm würde es nichts ausmachen, wenn ihr dabei zuseht, schließlich verfügen dein Mann und du auch über Einiges an Erfahrung, was solche Themen wie Keuschheit, Fesseln, Belohnung und Bestrafung betrifft.“ Sie machte eine kurze Pause.
„Da mir auf die Schnelle auch kein triftiger Grund eingefallen ist, der dagegenspricht, habe ich lieber meine Klappe gehalten, auch wenn die Vorstellung, dass ihr beide mir beim Spielen zuschaut, mich jetzt nicht gerade in Ekstase versetzt. Deshalb habe ich die dringende Bitte, dass ihr euch da nicht einmischt, selbst wenn es euch womöglich schwerfällt. Uwe wird ganz bestimmt nichts mit mir machen oder von mir verlangen, was mir nicht auch gefällt, selbst wenn es auf Jan und dich auf den ersten Blick anders wirken mag. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass er es doch einmal übertreibt, habe ich ein Safeword. Und falls ich geknebelt bin, eine spezielle Geste. Wenn ich die verwende, hört er garantiert sofort auf. Bis jetzt jedenfalls habe ich von beidem noch nie Gebrauch machen müssen. Also haltet euch bitte zurück. Keine Kommentare. Und erst recht kein Eingreifen.
Bei den Einstellungen meines Keuschheitsprogramms ist das natürlich etwas anders. Denn wenn das erstmal aktiv ist, dann gibt es für mich zunächst kein Zurück mehr. Okay, es gibt da angeblich diesen zehnstelligen Zahlencode, mit dem man ein laufendes Programm anhalten kann, aber davon würde ich ungern Gebrauch machen. Der sollte wirklich nur bei absoluten Notfällen verwendet werden, zum Beispiel wenn ich akut krank werde und deshalb ins Krankenhaus muss. Oder halt bei einem Unfall. Daher ist es mir lieber, wenn ihr euch diesbezüglich vorher mit meinem Meister unterhaltet.“
„Alles klar“, antwortete ich, obwohl ich mir in dem Moment in Wahrheit nicht zu hundert Prozent sicher war, alles richtig verstanden zu haben.
Am Abend gingen Jan und ich in ein griechisches Lokal. Dieses Mal hatte ich Glück, denn die tägliche Stimulation erfolgte bereits auf dem Weg vom Parkplatz des Lokals zum Eingang, und nicht wie befürchtet irgendwann später, während wir drinnen am Tisch saßen. So konnten wir unser Essen in Ruhe genießen. – Abgesehen natürlich von der Bestrafung in Form von Elektroschocks kurz vor jeder vollen Stunde.
Anschließend waren wir noch in einer Bar, einen Cocktail trinken. Insgesamt war es ein sehr angenehmer Abend. Es gelang mir sogar, mich einigermaßen an den Dildo gewöhnen, oder besser gesagt, ich lernte langsam, ihn zu akzeptieren.
Leider mussten wir viel zu früh zurück nach Hause fahren. Jan versprach mir, Herrn Evildevil eine Mail zu schicken, um sich nach einer Möglichkeit zu erkundigen, mir ab und zu ein längeres Ausgehen zu gestatten. Wir hielten es beide für besser, wenn er diese Mail verfasste, da er sich etwas gewählter ausdrücken konnte und bei ihm weniger die Gefahr bestand, dass er sich im Ton vergriff.
Als wir am Sonntagnachmittag schließlich bei Iris und Uwe an der Wohnungstür läuteten, fragte ich mich, was uns dahinter wohl erwarten würde. Bestimmt hatte meine Lieblingskollegin ihre Warnung nicht ohne Grund ausgesprochen.
Es dauerte etwas länger, bis Uwe uns lächelnd öffnete. „Hallo ihr beiden! Kommt rein.“
Im Flur überreichte ich Iris‘ Mann die kleine Topfpflanze, die ich am Vortag als Geschenk für sie gekauft hatte.
„Oh, vielen Dank. Meine Frau ist übrigens im Wohnzimmer. Leider kann sie gerade nicht zur Tür kommen. Möchtet ihr vielleicht etwas trinken?“
Jan und ich entschieden uns beide für ein Bier.
„Okay, das bringe ich euch gleich. Ihr könnt euch gerne in der Zwischenzeit schonmal auf die Couch setzen und Iris ‚‘hallo‘ sagen. Ihr kennt ja den Weg.
Also ging ich ins Wohnzimmer. Jan folgte mir. In dem Moment, in dem ich Iris erblickte, blieb ich wie angewurzelt stehen.
Mit gesenktem Kopf und nach vorne gebeugtem Oberkörper kniete sie vor einem dunkelbraunen Ledersessel auf dem blanken Parkettboden. Wie es nicht eigentlich nicht anders zu erwarten war, trug sie ihr Halsband, ihr Keuschheitsdessous, ihre Hand- und Fußfesseln und ein paar schwarze Plateaupumps. Ansonsten war sie quasi nackt. Anstatt mit einer Kette, waren die Schellen an ihren Fußgelenken mit einer ungefähr vierzig Zentimeter langen Metallstange verbunden, wodurch sie nicht dazu in der Lage war, ihre Füße eng zusammenzunehmen. Deshalb waren ihre Handgelenke seitlich an ihrem Keuschheitsgürtel fixiert. Wie bei meinem Mann, so war auch ihr es nur möglich, ihre Arme zu bewegen und damit ihre Hände zu benutzen, sofern sich ihre Fußfesseln berührten.
Wegen einer Augenbinde aus schwarzem Leder war sie momentan blind. Ein glänzender Ring, der hochkant zwischen ihrem Ober- und Unterkiefer steckte und von mehreren schwarzen Lederbändern festgehalten wurde, hinderte sie zudem daran, ihren Mund zu schließen. Ein langer Speichelfaden hing an ihrer Unterlippe. Die Pfütze vor ihren Knien sagte mir, dass sie schon seit einer ganzen Weile dazu gezwungen war, in dieser Position auszuharren. Der Grund dafür war offensichtlich, denn eine nur etwa einen Meter lange Kette, die ihr Halsband mit einer im Boden angebrachten Öse verband, machte es ihr unmöglich, aufzustehen. Sie schob ihre Zunge durch den Ring zwischen ihren Zähnen und leckte sich die Lippen. Dann stöhnte sie leise.
Ich machte ein paar Schritte auf sie zu. Meine Kollegin drückte ihren Rücken durch und hob ihren Kopf leicht an. Sie wandte mir ihr Gesicht zu. Zur Begrüßung gab sie zwei kurze Grunzlaute von sich. Dann fing ihr ganzer Körper an zu beben. Sie beugte sich wieder nach vorne und stöhnte erneut.
Natürlich hatte ich keine Ahnung, was für ein seltsames Spiel ihr Mann und sie da gerade spielten, aber es erschien mir so, als machte allein Uwe die Regeln und ich war mir sicher, dass ich nicht mit ihr tauschen wollte. Dass die beiden einige sonderbare Vorlieben hatten, war mir längst bekannt, aber diese mit eigenen Augen mitanzusehen, das hatte mir dann doch die Sprache verschlagen. Für sie mochte es tatsächlich nur ein Spiel sein, trotzdem tat sie mir leid.
Endlich hatte ich meine Stimme wiedergefunden: „Hallo Iris! Ich freue mich auch, dich zu sehen. Und? Alles klar bei dir?“ Mir war durchaus bewusst, dass ich von meiner Lieblingskollegin keine auch nur halbwegs verständliche Antwort zu erwarten hatte. Andererseits nahm ich an, dass sie sich bestimmt bemerkbar machen würde, wenn bei ihr etwas nicht stimmte. Daher fasste ich ihr nur kurz an die Schulter, während ich an ihr vorbeilief, um mich auf das breite Ledersofa zu setzen.
Jan folgte mir und nahm neben mir Platz. „Grüß dich Iris.“
Uwe kam mit den Getränken. Er stellte drei Bierflaschen mit Bügelverschluss auf dem Couchtisch ab. Dann nahm er sein Laptop, welches ebenfalls auf dem Tisch lag, sowie eine der Flaschen und setzte sich in seinen Sessel. Seine Füße platzierte er links und rechts neben Iris. Er legte den Computer auf seinen Schoß, öffnete sein Bier und sagte: „Zum Wohl!“
Also machten auch mein Mann und ich unsere Flaschen auf und hoben sie hoch. „Zum Wohl!“
Gemeinsam tranken wir einen Schluck.
Nachdem er den Bügel seiner Bierflasche wieder geschlossen hatte, klappte Uwe seinen Laptop auf. Ich konnte nicht sehen, was er tat, allerdings gab meine Lieblingskollegin drei Sekunden später ein langes schmerzerfülltes Grunzen von sich und krümmte sich immer weiter zusammen, bis die Metallschalen ihres BHs auf ihren Knien auflagen. Dann begann sie, in einem Abstand von jeweils etwa fünf Sekunden immer wieder leise zu quieken.
Dieses ging solange weiter, bis Uwe schließlich nach schätzungsweise zwei Minuten belustigt kicherte und erneut irgendetwas an Iris‘ Keuschheitsprogramm einstellte. Dann schloss er den Laptop.
Das regelmäßige Quieken wich einem anhaltenden leisen Wimmern, hin und wieder unterbrochen von Atemzügen. Iris richtete sich allmählich auf, woraufhin ihr Uwe den Zeigefinger seiner rechten Hand so tief in den Mund steckte, dass sie würgen musste. Erst als Iris zweimal grunzend protestiert hatte, zog Uwe seinen Finger langsam wieder aus ihrem Mund heraus, verharrte auf halbem Weg und fing an, mit ihrer Zunge zu spielen. Offenbar gefiel ihr das, denn sie gab ein langes, genussvolles Stöhnen von sich. Eine größere Menge Speichel tropfte in langen Fäden auf die Holzdielen.
Dann packte Uwe sie unvermittelt an ihrer linken Schulter und stieß sie zur Seite um. Iris landete unsanft auf ihrem rechten Arm, was sie mit einem unzufriedenen „Hunngch!“ quittierte. Sie zappelte mit den Beinen. Das Scheppern ihrer Fesseln erfüllte den Raum.
Erst da registrierte ich, dass die Spreizstange zwischen ihren Füßen in der Mitte eine Öse besaß. An dieser war mit einem Schloss eine nur etwa dreißig Zentimeter messende Stahlkette befestigt, deren anderes Ende auf dieselbe Weise mit dem Schrittband ihres Keuschheitsgürtels verbunden war. Genauer gesagt offenbar mit ihrem Analplug, der an seiner Basis über einen Ring verfügte. Zudem fiel mir auf, dass Iris jedes Mal, wenn besagte Kette aufgrund der Bewegung ihrer Beine straff gespannt wurde, einen schmerzerfüllten Laut von sich gab.
Ich wollte schon aufspringen, um Iris zu Hilfe zu eilen, damit sie wieder ihre ursprüngliche Stellung einnehmen konnte, da erinnerte ich mich wieder an ihre Ermahnung vom Vortag, keinesfalls in ihr ‚Spiel‘ einzugreifen. Und tatsächlich gewann ich bereits nach kurzem Zuschauen den Eindruck, dass es ihr trotz ihrer extremen Fesselung zweifellos auch ohne mein Zutun gelingen würde, obwohl sie auf den ersten Blick leicht unbeholfen gewirkt hatte. Vielleicht mochte es einige Minuten dauern, aber die Art und Weise, wie sie ächzend, keuchend und quiekend auf dem Boden herumstrampelte und sich hin und her wand sagte mir, dass sie dieses Spiel bestimmt nicht zum ersten Mal spielte.
Daher nahm ich entspannt einen weiteren Schluck aus meiner Bierflasche und richtete mein Augenmerk zurück auf ihren Mann. Dieser sog ebenfalls kurz an seiner Flasche, dann lächelte er Jan und mich an. „Mein süßer Blasehase hier hat mir gesagt, ihr wolltet mit mir reden?“, begann er das Gespräch.
Ohne große Umschweife berichteten mein Mann und ich ihm sehr ausführlich, was wir beide in dieser Woche durchmachen mussten, und wie schrecklich es tatsächlich gewesen war, so oft und so lange sexuell erregt zu werden, ohne jegliche Chance, dessen zu entfliehen. Dabei erfanden wir nichts dazu, wir ließen aber auch kein Detail aus.
Währenddessen spähte ich öfters zu meiner Kollegin hinüber und beobachtete sie dabei, wie sie sich langsam aber sicher wieder in ihre vorherige kniende Position brachte. Ganz offensichtlich hate sie dabei nicht nur mit ihrer Fesselung zu kämpfen, sondern auch – oder vielleicht hauptsächlich – mit den Dingen, die ihr Keuschheitsgeschirr gerade mit ihr anstellte.
Bis Jan und ich mit unseren Ausführungen am Ende waren, saß Iris jedenfalls auch wieder ordentlich vor ihrem Meister.
Uwe kräuselte nachdenklich die Stirn. „Okay, ich verstehe. Danke, dass ihr mir erklärt habt, wie furchtbar diese Stimulation in Wirklichkeit ist. Wenn Iris mir gesagt hätte, dass das zu grausam ist, hätte ich wohl nicht auf sie gehört. Wisst ihr, bei neuen Spielideen, die ich ihr vorschlage, behauptet sie oftmals, die seien zu brutal, die würde sie niemals durchstehen und so weiter. Aber wenn ich es dann doch mit ihr mache und sie dabei behutsam an ihrer Grenze entlangmanövriere, dann ist sie hinterher extrem glücklich und zufrieden und bedankt sich sogar dafür, dass ich es ihr gezeigt habe.“ Er trank einen Schluck.
„Bevor ihr jetzt denkt, sie sagt doch nur ‚danke‘, weil sie sich halt bei ihrem Meister bedanken muss, gleichgültig, ob es ihr nun gefallen hat oder nicht: Nein. Die Art, wie sie es sagt, und vor allem wie sie dabei strahlt, zeigt deutlich, wie dankbar sie für diese neue Erfahrung ist. Aber was die Einstellungen für ihr neues Keuschheitsprogramm angeht, werde ich mit Sicherheit berücksichtigen, was ihr beide mir gerade erzählt habt.“
Ich schaute zu Iris hinüber und hatte den Eindruck, dass sie lächelte.
Jan und ich tranken den Rest unseres Bieres aus, dann begleitete Uwe uns zur Tür. Er bedankte sich für unseren Besuch und noch einmal für die Informationen, die wir ihm gegeben hatten. Wir verabschiedeten uns.
Auf dem Weg nach Hause meinte Jan zu mir: „Was Iris und Uwe da gemacht haben, sah schon irgendwie interessant aus. Zunächst war ich zugegeben etwas irritiert. Aber als ich erkannt habe, dass die sowas anscheinend öfters machen und es beiden zu gefallen scheint, hab ich mir gedacht: ‚Warum eigentlich nicht?‘“
„Heißt das, du möchtest, dass ich das, was Uwe mit Iris gemacht hat, auch mal mit dir mache?“, forderte ich ihn heraus.
Mein Mann fing an, herumzudrucksen. „Oh… Ääh… Nein… Ääh… So meinte ich das nicht. Ich dachte nur… Ach, schon gut. Vergiss es.“
Ich kicherte. Damit war das Thema also erledigt. Zumindest aus der Sicht meines Gatten. Ich dagegen überlegte, ob so eine Spreizstange zwischen seinen Füßen nicht doch manchmal ganz reizvoll sein könnte. Dabei ging es mir nicht darum, mit ihm die gleiche Art Spiel zu spielen, wie es Iris und ihr Mann praktizierten, das war mir zu extrem. Aber mich reizte irgendwie der Gedanke, hin und wieder Jans Bewegungsfreiheit durch so eine Stange zusätzlich ein Bisschen weiter zu begrenzen. Vor allem dann, wenn Herr Evildevil mir durch irgendwelche Schikanen erneut das Leben noch schwerer machte, als es ohnehin schon war.
Der Rest des Tages verlief ohne nennenswerte Ereignisse.
Am nächsten Morgen im Büro bedankte sich Iris dafür, dass wir mit Uwe gesprochen hatten. „Mein Meister hat mich heute Früh nach dem Aufstehen gefragt, ob ich denke, dass ich diese Stimulation unter der Woche zweimal, beziehungsweise am Wochenende fünfmal täglich für jeweils eine Minute aushalten werde.“ Sie lächelte. „Naja. Auch wenn ich vielleicht nicht ganz sicher war, habe ich lieber doch sofort zugestimmt und mich artig bedankt. Ansonsten hätte ich womöglich riskiert, dass er sich etwas deutlich Schlimmeres ausdenkt.“
Ich spreizte die Hände. „Hmm. Nach dem, was ich gestern so mitgekriegt habe, scheint dein Meister über genügend andere Möglichkeiten zu verfügen, um dich zu quälen. Da frage ich mich schon, ob ich nicht lieber minutenlang knapp vor einem Orgasmus gehalten werde, bevor ich mir das antun lasse.
Meine Kollegin musste schallend lachen. Gleich darauf verzog sie das Gesicht. „Autsch. Offensichtlich war das zu laut. Ich finde es echt lustig, wie unterschiedlich die Geschmäcker doch sind. Ich fand den Abend gestern sehr schön. Selbstverständlich habe ich mich auch entsprechend bei meinem Meister revanchiert.“
Mir war sofort klar, was sie damit meinte und hob abwehrend die Hand. „Erspar mir bitte die Details. Nachdem ich den Knebel gesehen habe, der gestern in deinem Mund steckte, brauchst du mir nichts weiter zu erzählen.“
Eigentlich hatte ich gehofft, dass das Thema damit beendet war. Aber Iris musste anscheinend unbedingt noch einen draufsetzen. Sie leckte sich genüsslich die Lippen und meinte: „Du bist doch bloß neidisch, weil dein Mann untenrum leider andauernd verschlossen ist.“
--Fortsetzung folgt--
DarkO
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von DarkO am 08.01.26 um 19:59 geändert
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