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  Cuckold-Rubrik (Moderatoren: Johni, Staff-Member)
  Cuckold: (k)ein Weg zurück?
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jackdaniels
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  Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:21.06.26 10:34 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,

zunächst kurz zu meiner Situation. Ich bin im Hinblick auf Cuckold unerfahren und praktisch nicht einmal Anfänger. Mit meinen etwa 40 Jahren spiele ich schon viele Jahre mit dem Gedanken, das Thema voranzubringen und über den Tellerrand zu schauen. Mich schreckt aber immer wieder das Risiko ab. Man liest ja immer wieder "Frau verloren", alles zu Grunde gegangen, wie auch immer. In meinem Fall mit Kinder und Haus möchte ich das Risiko zumindest reduzieren, indem ich versuche, mir im Klaren darüber zu werden, ob das Thema für mich/uns etwas ist.
Neulich habe ich wieder an verschiedenen Stellen etwas ausgiebiger zu dem Thema nachgelesen. Da wurde behauptet, dass auch schüchterne und eher verschlossene Frauen durchaus einen Einstieg finden können. Es wurde erwähnt, dass es oft eine Dynamik annimmt, die einen Weg zurück praktisch unmöglich macht, weil die Frau entsprechend auf den Geschmack kommt.
Wie sind eure Erfahrungen zum Einstieg, zum Weg zurück, zu den Risiken? Das ganze ist hier sehr theoretisch, das ist mir bewusst. Aber für mich persönlich ist das Thema zu präsent, um es einfach damit gut sein zu lassen. Und eine bessere Idee habe ich nicht.

Herzlichen Dank für eure Rückmeldungen.


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Sanog
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:22.06.26 15:46 IP: gespeichert Moderator melden


So wahnsinnig erfahren bin ich nun nicht, meine Frau hatte mit einem anderen Mann häufiger Sex, mich vorher auch gefragt ob das in Ordnung ist (wusste schon, dass ich auch Fantasien in diese Richtung habe). Das ist aber irgendwann wieder eingeschlafen und momentan ist es mit dem Sex bei meiner Frau aus gesundheitlichen Gründen sowieso nicht so einfach.
Ich würde meine Frau in der Tendenz auch eher als schüchtern bezeichnen, aber wenn man sehr offen kommuniziert und meine Frau sowieso meine Gedanken und Vorlieben kennt ist das eigentlich garkein so großer Schritt gewesen die Gelegenheit zu ergreifen als sie sich bei uns dann eher zufällig bot.

Ich hatte dabei aber nie die Angst meine Frau zu verlieren. Auch war immer klar, dass das sofort aufhört wenn ich sage, dass ich mich damit nicht wohl fühlen würde.
Und ich denke diese Sicherheit ist wichtig, aber auch nicht in jeder Beziehung so möglich. Da ist stark die Frage wie gefestigt und sicher ist man als Paar.

Man muss aber auch offen sagen, die Chance, dass man seine Frau verliert besteht. Aber es besteht auch die Chance in einen tödlichen Verkehrsunfall zu geraten wenn ich in ein Auto steige. Das Leben ist immer gefährlich und die Gefahr auf Krampf möglichst gering zu halten ist schädlich und vielleicht manchmal auch langweilig. Und auch ohne Sex kann deiner Frau morgen ein toller Typ über den Weg laufen in den sie sich unsterblich verliebt.

Falls der eine Teil der Beziehung jetzt zwei drei Abenteuer hat und die andere Person dann sagt ihr passt das doch nicht und dadurch die Beziehung zerbricht, dann denke ich war sie nie tragfähig und hat mindestens eine der Personen nicht gut getan.

Wenn man natürlich 15 Jahre einen Cuckold Lifestile leben würde und dann ein Teil der Beziehung sich das nicht mehr vorstellen kann ist es etwas anderes. Dann hat man sich schlicht auseinandergelebt. Das kann in jeder Beziehung passieren, auch ganz ohne spannende Sexabenteuer.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Sanog am 22.06.26 um 15:46 geändert
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jackdaniels
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:22.06.26 21:45 IP: gespeichert Moderator melden


Herzlichen Dank Sanog! Klingt schlüssig. Ich nicke und bin gespannt, ob noch jemand eine Erfahrung mitteilen möchte....
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Dieter41
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:26.06.26 13:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Jackdaniels

Vorneweg, ich habe das gleiche Problem.

Ich kann auch nach unserer so langen Ehe mit meiner Frau nicht über Sex reden, da sie immer blockt oder im Gesprächsversuch komplett abweicht.

Genau das ist aber die Voraussetzung auch mal auf das besondere Thema der eigenen devoten Veranlagung und Wunsch Cuckolding anzugehen.

Soweit ich mich eingelesen habe, und auch in vielen chats erfahren habe, ist es kaum zu erwarten, dass die Frau vom Mauerblümchen zur Domina wird, wenn nicht im Hintergrund dies schon immer schlummerte.

Wenn man wohl aber den Schritt geschafft hat, und man den Weg gemeinsam angeht, sich die Beziehung auf der emotionalen Ebene immer weiter vertieft.
Liegt auch wohl daran, dass man immer wieder sich über das Thema austauscht. Als Mann willst Du ja eine zufriedene Frau haben, wozu nicht nur die Dienbakeit (Jede Frau freut es im Haushalt echte Hilfe zu Haben, oder gar einiges zu Übernehmen), sondern auch das dann folgende Umsetzen IHRER sexuellen Wünsche, die sie dann endlich auch offen kommuniziert.


Es wäre schön, wenn Erfahrungen geteilt werden würden.

Gruß
Dieter

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Ihr_joe Volljährigkeit geprüft
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Die Welt ist eine Bühne. Nur... das Stück ist schlecht besetzt. Oscar Wilde

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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:26.06.26 15:38 IP: gespeichert Moderator melden



Zitat

Ich kann auch nach unserer so langen Ehe mit meiner Frau nicht über Sex reden, da sie immer blockt oder im Gesprächsversuch komplett abweicht.


Die Frage ist warum. Nur wenn Du das begreift, kannst Du den Weg finden, darüber zu reden.

Aber ich befürchte Cuckold ist ein schlechtes Thema nach dem Einstig. Es sei denn der Wunsch fremd zu gehen wäre der Grund für das Ausweichen.

Es sind nicht selten Tabus aus der Vorehelichen Zeit, Schamgefühl und vermutlich Leisungsdruck, der ein solches Verhalten hervorruft.

Aber das wäre Deine Aufgabe herauszufinden was genau. Dann kannst Du das Problem Umgehen.

Manchmal hilft es über andere zu sprechen um dann herauszufinden, dass man ein ähnliches Problem hat.

Dann ist es Deine Aufgabe zu fragen, was mache ich falsch, kannst Du mir helfen.

Nur einmal kurz zum überlegen … vielleicht hilft es Dir.

Ihr_joe
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fwwd
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:30.06.26 17:21 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,
ich nehme hier mal den Post von Ihr_joe als Vorlage, da dieser Text viel Wahres enthält. Er gilt aber auch als Antwort auf alle davor, da der Inhalt immer eines zeigt: Es fehlt einfach beim gemeinsamen sprechen und verstehen.

Es fehlt an richtigen Situationen, die wichtigen Gedanken und Argumenten auszutauschen und vor allem an Offenheit beider (oder irgendwann auch von drei) zueinander.

Vor allem eines ist zwingende Voraussetzung: Es muss sich um eine vollkommen intakte Beziehung handeln. Wackelt da irgendwie was an ganz anderer Stelle, kann der Dritte im Bunde der Auslöser sein, um die Ehe gegen die Wand zu fahren.
Deshalb ist reden und ehrliches austauschen wichtig.


Zitat

Zitat

Ich kann auch nach unserer so langen Ehe mit meiner Frau nicht über Sex reden, da sie immer blockt oder im Gesprächsversuch komplett abweicht.

Die Frage ist warum. Nur wenn Du das begreift, kannst Du den Weg finden, darüber zu reden.

Eine sehr gute Antwort, aber ich kann aus der Fragestellung eine etwas andere Fragestellung ableiten. "Er" kann nicht darüber reden oder "Er kann nicht mit IHR" darüber reden. Ich denke das trifft viel häufiger zu, dass die "Reifegrade" der Partner einfach zu weit auseinander liegen und die Wünsche des einen vom anderen überhaupt nicht wahrgenommen werden. Oder noch nicht einmal verstanden werden.

Meine Frau war jahrelang mit ihrem und unseren Sexleben zufrieden. Ja!
Wenn ich den Finger gehoben habe, wurde alles abgetan. Das macht man einmal, zweimal und irgendwann redet man nicht mehr darüber.
Habe ich auch so erlebt, über Jahre. Ich habe mich aber damit zufrieden gegeben und immer wieder eine neue Stellschraube gefunden.

Habe über viele, viele Jahre mit meiner Frau nicht darüber reden können. Weil sie abblockte, weil sie den Rahmen von sexuellen Handlungen vorgab. Weil der Alltag alles gefressen hat. Und vieles mehr noch.

Es ist anstrengend und es erfordert Ausdauer und Gehör auf der anderen Seite!

Zitat

Aber ich befürchte Cuckold ist ein schlechtes Thema nach dem Einstig. Es sei denn der Wunsch fremd zu gehen wäre der Grund für das Ausweichen.

Ich finde es ist eigenlich gar kein so schlechten Fetisch, damit einzusteigen. Ja klar, einen KG zu tragen ist sicherlch einfacher. Aber wenn ich als Paar das mit dem KG durchziehe, habe ich im Zweifel dieselben Probleme. Es gehören zwei dazu und beide müssen mitspielen, damit es den notwendigen Spaß bereitet. Wenn meine Frau mich wegschließt und mich nicht mehr braucht, ist es für mich weniger anregend, als dass ich mehr oder weniger mit eingebunden bin, wenn sie sich mit einem Lover trifft und mir vielleicht davon berichtet...

Fremdgehen und Cuckolding widersprechen sich. Weil eines ist Cuckolding auf keinem Fall, nämlich fremdgehen. Hier herrscht gegenseitiger Konsens, dass die Frau eine einseitig offene Beziehung führt. Ist dies nicht der Fall, ist es alles andere, nur kein Cuckoldig. Fremdgehen macht auch hier alles kaputt, da es Regeln und Vertrauen bricht.

Andererseits steht natürlich am Anfang das mit dem Fremdgehen im Raum. Diese Gedanken hatte meine Frau auch. Es ist einfach das immer wieder vorhandene Problem mit dem zusammen reden. In einer Ehe funktioniert vieles ohne groß reden und es läuft trotzdem, weil man sich gut kennt. Nur dann kommt dieser Fetisch um die Ecke und ein Part kann das nicht genügend entschlüsseln, da einfach Informationen fehlen. Nach einigen Jahren in einer Cuckold Beziehung wird das mit dem reden auch weniger werden...

Zitat

Es sind nicht selten Tabus aus der Vorehelichen Zeit, Schamgefühl und vermutlich Leisungsdruck, der ein solches Verhalten hervorruft.


Da hast du vollkommen Recht! Elterliche Prägung, Erziehung und schlechte Erfahrungen in früheren Beziehungen. Genau damit laboriere ich hier auch rum!

Zitat

Aber das wäre Deine Aufgabe herauszufinden was genau. Dann kannst Du das Problem Umgehen.

Manchmal hilft es über andere zu sprechen um dann herauszufinden, dass man ein ähnliches Problem hat.

Dann ist es Deine Aufgabe zu fragen, was mache ich falsch, kannst Du mir helfen.

Ihr_joe


Es sind viele Dinge, die sich da wie ein Gebirge vor einem auftun können.

Bei mir wurden meine Bemerkungen über Jahre abgetan und Gespräche in diese Richtung einfach weggebügelt. Andererseits war es kein Problem mit meiner Frau über Stunden bei einer LoveParade die Leute zu bewundern.
Ich kann meine Frau nicht zwingen, ihre tiefen Ängste mir zu offenbaren. Aber ich kann versuchen ihre Ängste zu nehmen. Klar geht es mal zwei Schritte in die richtige Richtung und auch mal wieder einen oder zwei zurück. Aber ich habe inzwischen Bewegung drin!

Und ich muss mir auch, wenn sie gar keinen anderen Ausweg mehr sieht, an den Kopf werfen lassen, dass wenn sie mit einem anderen schläft, ich dann ja wohl raus wäre.

Mhhh, ob sie wirklich weiß, was sie da gesagt hat? Eigentlich eine geile Aussage!!! (Ich war da so perplex, dass ich da spontan nicht die richtige Antwort parat hatte!)

Und ja, es macht sie an, wenn ich ihr sage, sie soll sich einen Hausfreund suchen, für sich und für uns! Das schöne ist, ihr Körper verrät sie inzwischen und ich kann mich nicht zurückhalten, ihr dies auch zu sagen. Zu sagen, wie feucht sie wird, wenn ich ihr sage, wie schön es wohl für sie sei, wenn jetzt ein schöner dicker Schwan*z in sie eindringt.

Unser Sex hat sich daraufhin auch verändert, ich habe sie seit über einem halben Jahr nicht mehr gefi**kt. Etwas, was für meine Frau immer zum Pflichtprogramm dahzu gehörte. Vorbei! Mache ich nicht mehr.

Und ich habe ihr auch klar gesagt, sie ist für meine Orgasmen zuständig. Etwas, was sie immer mehr vergisst. Ja, ihre Orgasmen sind ihr da wichtiger und ich falle da hinten runter. Ist jetzt ncht so schlimm, denn so fünfmal hat sie mr dieses Jahr schon einen gegännt.


Mit so einem Fetisch, sei es Keuschhaltung oder Cuckolding ist es halt nicht wie FastFood. Das bedarf Vorbereitung und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, denn es ist nicht alltäglich. Das was alltäglich ist, ist das Fremdgehen und das strahlt negativ auf dieses Thema aus. Es ist im Zweifel die Angst, da man dieses Fremdgehen damit verbindet. Es sollte aber auf jedem Fall etwas ganz anderes sein, die Befriedigung von Lust und Leidenschaft auf ganz unterschiedlichenen Ebenen.

LG

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Bulli31
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:30.06.26 20:31 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo jackdaniels,

bei diesem Thema bin ich nur theoretisch dabei. Aber ein paar Überlegungen möchte ich vortragen.

1) Eine CIS-geschlechtliche Frau will nach meiner Meinung in der Regel Stolz auf ihren Mann sein bzw. empfinden. Ein Partner, der zum Cuckold wird, würde sie zu einem anderen CIS-geschlechtlichen Mann führen, auf den sie stolz sein kann.

Als Überlegung: Vielleicht würde sie beim Cuckold bleiben, wenn sie vom Cuckold einen Mehrwert bekommen kann, den konkurrierende Männer nicht bieten. Früher war das beispielsweise finanzielle Abhängigkeit oder die Schande einer Scheidung, aber heutzutage wurde so eine einfache Abhängigkeit durch die Sozialsysteme und die Vereinsamung in der Gesellschaft aufgelöst.

Vielleicht fühlst Du dich von ihr abhängig und willst sie einerseits nicht aufgeben, aber andererseits ihr bei der Suche nach einem besseren Sexualpartner nicht im Weg stehen. Das wäre was für professionelle Hilfe.

Ich glaube, Du brauchst eine Frau, die dich als Cuckold sehen will. Vermutlich wärest du jetzt schon Cuckold, wenn sie das wollen würde.

2) Ein Problem ergibt sich durch das Dreiecksverhältnis. Wenn eine Frau mit einem "Nebenbuhler" oder "Stecher" länger als ... lass mich nicht lügen ... ach, mein Gedächtnis ... ich glaube 2 Monate Sex hat bzw. sich in dieser Zeitspanne in Phantasien den Sex mit dem Mann vorstellt, wird sie sich zu 80% in den Mann verlieben. Dann bist du 'raus.

Mit anderen Worten, sollte der Cuckold so mächtig sein, dem Hotwife einen Liebhaber nur für einen Monat zu gestatten. Danach einen anderen. Zwölf Liebhaber pro Jahr zu finden, ist vielleicht nicht einfach.

3) Letztendlich sind stille Wasser tief. Sie ertragen vieles, weil sie sich an irgendwas festhalten, und wenn es nur der Stolz auf den Mann ist. Wenn bei stillen Wassern etwas in Frage gestellt wird, können Dämme brechen.

Aber, wie auch immer:

Wenn du was verändern willst, dann gilt der alte Grundsatz: "Was man im Spaße sagt. Was man im Spaße sagt!"

Gerade bei Google gesucht und gefunden: "Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß", von Wilhelm Busch. Ich kann mich nicht erinnern so einen guten Tip fürs Leben in der Schule gelernt zu haben.
Viele Grüße
bulli

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fwwd
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:01.07.26 12:10 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Bulli31,

da gehe ich nicht so ganz konform mit dir.

Zitat
Hallo jackdaniels,

bei diesem Thema bin ich nur theoretisch dabei. Aber ein paar Überlegungen möchte ich vortragen.

1) Eine CIS-geschlechtliche Frau will nach meiner Meinung in der Regel Stolz auf ihren Mann sein bzw. empfinden. Ein Partner, der zum Cuckold wird, würde sie zu einem anderen CIS-geschlechtlichen Mann führen, auf den sie stolz sein kann.

Wenn das so wäre, dann hat die Ehe arge Probleme und steht auf wacklingen Füßen!
Wieso muss eine Frau stolz auf ihren Mann sein, was ist das denn für ein Weltbild? Eine Frau kann stolz auf sich sein, auf ihr Äußeres, ihre Umgangsformen, ihr Wissen, ihre Erfolge, usw.

Aber gerade in einer stabilen Cuckold Beziehung kommen andere Merkmale dazu, weil sonst funktioniert das nicht. Tiefes Verständnis, Führung, verstehen, Grenzen setzen, beachten aber auch verschieben. Dominanz einerseits, aber auch ein Leben auf Augenhöhe. Klar kann dann auch mal Stolz eine Rolle spielen, wenn sie würdigt, wie er mit (s)einer Situation umgeht.

Zitat

Als Überlegung: Vielleicht würde sie beim Cuckold bleiben, wenn sie vom Cuckold einen Mehrwert bekommen kann, den konkurrierende Männer nicht bieten. Früher war das beispielsweise finanzielle Abhängigkeit oder die Schande einer Scheidung, aber heutzutage wurde so eine einfache Abhängigkeit durch die Sozialsysteme und die Vereinsamung in der Gesellschaft aufgelöst.

Vielleicht fühlst Du dich von ihr abhängig und willst sie einerseits nicht aufgeben, aber andererseits ihr bei der Suche nach einem besseren Sexualpartner nicht im Weg stehen. Das wäre was für professionelle Hilfe.
Ich glaube, Du brauchst eine Frau, die dich als Cuckold sehen will. Vermutlich wärest du jetzt schon Cuckold, wenn sie das wollen würde.

Wenn das auf so einer Basis erfolgt, ist das wahrscheinlich das Ende der Beziehung. Cuckolding wird oft als "Lifestile" beschrieben, was ich lange auch nicht verstanden habe. Aber genau dann ist es die falsche Basis. Wenn es sich nur darauf bezieht, einen anderen Partner zu finden, der besser ist und der dann "Ersatz" für den bisherigen ist, dann ist das schlicht ein Verarschen des Partners.

Zitat

2) Ein Problem ergibt sich durch das Dreiecksverhältnis. Wenn eine Frau mit einem \"Nebenbuhler\" oder \"Stecher\" länger als ... lass mich nicht lügen ... ach, mein Gedächtnis ... ich glaube 2 Monate Sex hat bzw. sich in dieser Zeitspanne in Phantasien den Sex mit dem Mann vorstellt, wird sie sich zu 80% in den Mann verlieben. Dann bist du 'raus.


Mit anderen Worten, sollte der Cuckold so mächtig sein, dem Hotwife einen Liebhaber nur für einen Monat zu gestatten. Danach einen anderen. Zwölf Liebhaber pro Jahr zu finden, ist vielleicht nicht einfach.


Der Lover, Hausfreund, Bull oder wie auch immer bezeichnet wird, ist eine weitere Person in der Beziehung. Ja, eine weitere, die mehr oder weniger genau definierte Aufgaben hat. Und da es hier um Sex geht, wird der Punkt "verlieben" nicht zu vernachlässigen sein.
Treibt sie es nach jedem 3. Mal mit einem anderen, dann kann es auch sein, dass sie beim 7. Lover den Mann ihrer Träume vor sich hat und sie weg ist. Das kann aber auch beim Einkaufen an der Kasse passieren, im Fitnessstudio oder im Job.
Klare Regeln sind hier das Prinzip. Und die können nur funktionieren, wenn Mann und Frau ganz genau wissen, was sie mit dieser(n) Dreierbeziehungen bezwecken.

Es gibt Paare, die versuchen dies verlieben zu vermeiden, indem sie immer wieder neue Lover bevorzugen. Andere nutzen diese zusätzliche Verliebtheit um der Beziehung noch mehr Tiefe zu geben.

Ich würde mir wünschen, dass meine Frau einen Lover findet, in dem sie sich auch verliebt, Schmetterlinge im Bauch hat und sich auf die Treffen freut, mich daran teilhaben lässt und mich einbindet. Zu wissen, sie liegt in den Armen eines Mannes und genießt den Sex mit ihm, die Zärtlichkeiten, was ich ihr von Herzen gönne und sie dann zurückkommt und ihr Glück in den Augen steht. Der Lover sollte sowas wie Urlaub sein, hinfahren, genießen, nach Hause kommen und davon zehren.
Und sie es zu schätzen weiß und mich daran teilhaben läßt, indem sie mir von ihren Gefühlen erzählt.
Sie mich dazu bringt, eine Schelle zu tragen, mich nicht mehr kommen lässt und ich dadurch den Genuss auf eine ganz andere Art, viel intensiver erfahren kann.

Zitat

3) Letztendlich sind stille Wasser tief. Sie ertragen vieles, weil sie sich an irgendwas festhalten, und wenn es nur der Stolz auf den Mann ist. Wenn bei stillen Wassern etwas in Frage gestellt wird, können Dämme brechen.

Aber, wie auch immer:

Wenn du was verändern willst, dann gilt der alte Grundsatz: \"Was man im Spaße sagt. Was man im Spaße sagt!\"

Gerade bei Google gesucht und gefunden: \"Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß\", von Wilhelm Busch. Ich kann mich nicht erinnern so einen guten Tip fürs Leben in der Schule gelernt zu haben.



Die Problematik ist doch, wie gut eine Beziehung dasteht.

Wie viele hier tragen heimlich eine Schelle ohne dass die Frau etwas davon ahnt und schreiend rauslaufen würde, wenn sie es erfährt.

Es ist ja nicht grundlos die Rubrik Cuckold hier aufgeführt. Es gibt Gemeinsamkeiten. Und das mit der Keuschheit, dem Verschluss funktioniert auch nur wirklich gut, wenn das Paar es lebt. Das kann sein, dass man gelegentlich damit experimentiert oder es dauerhaft durchzieht. Funktioniert aber nur so gut oder schlecht, wie beide es mögen.

Jetzt mal weiter gesponnen: Frau verschließt Mann, weil beide es geil finden. Frau zieht die Nummer durch und irgendwann will sie wieder mal gefi**kt werden. Er kann ja nicht... Was dann?

Es ist immer ein Konsens notwendig, der den Rahmen absteckt. Wie flexibel der Rahmen ist, regelt irgendwie das Machtverhältnis oder die Geilheit.

Und egal ob es um Keuschheit, Cuckolding oder was auch immer geht, es ist Luxus abseits des Alltags. Es ist nicht das Leben der Nachbarschaft, sondern etwas Besondere, eine Hohes Gut, was auf Händen zu tragen ist!


Deshalb Risiken sind immer da, jeden Tag. Ob man als Vanilla lebt oder sich so einen Kink angelacht hat, spiel da eigentlich keine Rolle. Aber in einer Beziehung sind halt zwei Menschen, die trotz Ehe nicht 100% die gleichen Ansichten haben. Entweder man findet den Konsens oder nicht. Voraussetzung ist aber in jedem Fall Vertrauen und miteinander reden können. Wie sich sowas entwickelt, kann niemand voraussagen. Egal ob man es macht oder nocht, weil Unzufriedenheit kann auch eine Beziehung zerstören.

LG
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Sanog
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:01.07.26 14:32 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Hallo jackdaniels,

bei diesem Thema bin ich nur theoretisch dabei. Aber ein paar Überlegungen möchte ich vortragen.

1) Eine CIS-geschlechtliche Frau will nach meiner Meinung in der Regel Stolz auf ihren Mann sein bzw. empfinden. Ein Partner, der zum Cuckold wird, würde sie zu einem anderen CIS-geschlechtlichen Mann führen, auf den sie stolz sein kann.


Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, ich finde man merkt, dass du nur sehr theoretisch dabei bist.

fwwd hat da schon viel geschrieben was ich genau so unterschreiben würde.

Wie schon von fwwd erwähnt, dass Bild das die Frau das Stolz sein auf den Mann in der Beziehung brauchen würde ist komisch, nehmen wir jetzt aber mal an eine beispielhafte Frau braucht das in der Beziehung.
Warum könnte sie denn bitte nicht auf den Cuckold stolz sein?
Er hat es offenbar geschafft gut mit ihr über seine Wünsche zu kommunizieren, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu respektieren, es macht ihn an ihre Bedürfnisse zu befriedigen und stellt seine Eifersucht in den Hintergrund. Er hat die Größe damit cool umzugehen und gefallen daran zu finden, und das in einer Welt die überwiegend sagt das wäre falsch oder komisch.

Warum sollte man darauf nicht stolz sein können?

Der Cuckold ist vielleicht im Rollenspiel die submissiv kleine Kreatur die alles mit sich machen lässt. Aber eben nur im Spiel. Und selbst im Spiel muss es nicht so sein, wobei es dann immer weniger Trennscharf zu Swinger/Wifesharing oder ähnlich wird (würde mir nicht zutrauen da eine klare Grenze zu ziehen).

Und darüber hinaus kann man ja auf seinen Partner aus tausenden Grüden stolz sein, die sexuelle Ebene ist da ja nur eine von sehr vielen. Karriere, Hobbys, sozialer Einsatz etc. etc.


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Sanog am 04.07.26 um 16:04 geändert
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Moira
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:04.07.26 12:03 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat

Und darüber hinaus kann man ja auf seinen Partner aus tausenden Grüden stolz sein, die sexuelle Ebene ist da ja nur eine von sehr vielen. Karriere, Hobbys, sozialer Einsatz etc. etc.


Cuckold ist nun so gar nicht mein Kink, ABER das sehe ich ganz ausdrücklich genau so.

UND, warum sollte Frau auf cuckold für eben sein SO-SEIN und SO-ERLAUBEN und SO-GENIESSEN nicht ebenfalls stolz sein können?!

JEMAND ist eben "DEIN MENSCH" oder nicht ...

PS:
Der Film ist so toll, dieser "Ich bin Dein Mensch"; und jeder MANN sollte den wenigstens einmal mit seiner Partnerin geschaut haben, genau wie den Film "Man lernt nie aus"!

Wisst Ihr, "jungs", mit solchen "unverbindlichen Angeboten" und den entsprechenden Bemerkungen/Fragen/Lachern von EUCH währenddessen könnt(et) Ihr SO VIEL ergründen, wie genau vielleicht Euere Frau "tickt" und auch so viel FÜR EUCH "erreichen".

Sucht doch auch selbst mal nach Filmen, die eben diesen "submissiven/devoten Gentleman" beinhalten, Euer ganz spezielles "Verlangen" könnt Ihr dann (je nach IHRER Reaktion) immer noch "nachschieben"!


[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Moira am 04.07.26 um 12:07 geändert
FRAU und männchen verlassen gemeinsam das Haus. Sie: "Hast Du alles?" er - nimmt IHRE Hand - und sagt leise: "Jetzt - JA!"
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Bulli31
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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:06.07.26 16:12 IP: gespeichert Moderator melden


EDIT:
Eigentlich wollte ich nur ein paar Sätze schreiben. Ich fange nochmal an.

Hallo zusammen,

Danke für euren Input.

Allerdings möchte ich, auch weil sich jackdaniels nicht meldet, darauf aufmerksam machen, dass er sich dem Cuckolding-Thema annäherte und schrieb dass es auch für "schüchterne und eher verschlossene Frauen" einen Einstieg gäbe.

Somit glaube ich, dass seine Frau nicht ihr Herz auf der Zunge trägt, sondern mehr Antrieb braucht. Wird so eine Frau wirklich offen und ehrlich ausdrücken können, was in einer Session-Nachbesprechung und Vorbesprechungen usw. nötig wäre?

Natürlich trägt eine Beziehung durch Regeln und Gemeinsamkeiten. Auch Hotwife kann auch auf einen Cuckold stolz sein. Aber eine schüchterne Frau zur Promiskuität zu "treiben", zeigt, dass Regeln und Gemeinsamkeiten aufgelöst werden. Kein Cuckolding zu betreiben ist schließlich auch eine Regel und eine Gemeinsamkeit. Sich jeden Monat einen neuen Kerl zu angeln, ihm zu vertrauen finde ich einen großen Schritt. Für den Partner eine Promiskuität wenigstens zu pretenden, wenn sie von sich aus nicht drauf steht, ist auch nicht ohne. Das wird nach meiner Meinung einen wahnsinnigen Einfluss auf die Psyche und die Beziehung mit dem Ehemann haben.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Bulli31 am 06.07.26 um 18:54 geändert
Viele Grüße
bulli

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  RE: Cuckold: (k)ein Weg zurück? Datum:06.07.26 20:17 IP: gespeichert Moderator melden


@ fwwd
Eigentlich wollte ich nicht darauf antworten ... es war nicht die Frage von jackdaniels.
Da hat es sich um eine Frau gedreht, die eher schüchtern ist.

Da Du aber alles aber auch alles von veränderten Ausgangspunkten ansiehst und viele auf Dich eingegangen sind, trotz des OTs auch eine Antwort für Dich.
Nach wie vor ist es so, dass so was bei einer Dame wie beschrieben ein schlechter Einstieg ist. Das mag bei Deiner Frau nicht so gewesen sein, aber wenn ich Dein Content nicht falsch interpretiere ist es bei Euch bei einem theoretischen Abenteuer geblieben!

Zumal Deine Theorie grausam hinkt:

Zitat

Fremdgehen und Cuckolding widersprechen sich. Weil eines ist Cuckolding auf keinem Fall, nämlich fremdgehen. Hier herrscht gegenseitiger Konsens, dass die Frau eine einseitig offene Beziehung führt. Ist dies nicht der Fall, ist es alles andere, nur kein Cuckoldig. Fremdgehen macht auch hier alles kaputt, da es Regeln und Vertrauen bricht.


Da möchte ich Dir widersprechen: Natürlich ist es ein Fremdgehen, auch wenn es einvernehmlich ist! Lass es mich so erklären ... ein Cuckold ist ein Mann, der durch das Fremdgehen seiner Partnerin gedemütigt wird. Die Bezeichnung Cuckold unterscheidet das was er mag, von dem heimlichen Fremdgehen. Cuckolding ist also eine offen ausgelebte sexuelle Vorliebe innerhalb einer Beziehung.

Und jetzt noch einmal der Unterschied von den vielen Theorien, die sich hier verbreitet haben:

Dominante Herrinnen genießen das bewusste Machtgefälle innerhalb der Partnerschaft somit auch ihre Macht über den Partner. Ich gehe davon aus, dass ein Cuckold devot veranlagt ist. Insofern mag er die Demütigung von seiner Partnerin. Er erhält damit Aufmerksamkeit und Wertschätzung als unterwürfiger Teil der Beziehung.

Es muss nicht der klassische Bull sein, der in Pornos herumgeistert ... es geht so weit, dass selbst ein devoter Partner infrage kommt.
Deshalb ist es auch eher selten, dass die bewusst gewollte Unterordnung sich auf ihren Liebhaber ausdehnt.

Das mag zur Definition genügen, auch wenn alles viel vielfältiger sein kann.

Das, was Du beschreibst, würde ich eher als Polyamorie oder vielleicht als Wifesharing bezeichnen. Es fehlt einfach der Part der gewollten sexuellen Demütigung.

Während echtes Cuckolding so gut wie keine Beziehungsprobleme hervorruft ist das bei diesen beiden Versionen eher fraglich, ob eine Beziehung überlebt.

Das liegt daran, dass beim Cuckolding nominal nicht der Sex mit dem anderen im Vordergrund steht, sondern die sexuelle Befriedigung durch Unterwerfung und durch die absolute Macht der Frau.

Bei den anderen alternativen dreht es sich um besseren Sex, vielleicht auch anderen Sex.

Wie schon geschrieben, bei euch beiden ist es wohl eher die theoretische Möglichkeit, die Dich kickt. Ich denke, in dem Fall ist Deine Frau vernünftiger als Du und hat erkannt, wohin der Weg führen könnte.

Zitat

Mit so einem Fetisch, sei es Keuschhaltung oder Cuckolding ist es halt nicht wie FastFood. Das bedarf Vorbereitung und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema, denn es ist nicht alltäglich. Das was alltäglich ist, ist das Fremdgehen und das strahlt negativ auf dieses Thema aus. Es ist im Zweifel die Angst, da man dieses Fremdgehen damit verbindet. Es sollte aber auf jedem Fall etwas ganz anderes sein, die Befriedigung von Lust und Leidenschaft auf ganz unterschiedlichenen Ebenen.


Ich verstehe Dich nicht, was ist so besonders an Keuschhaltung oder Cuckolding? Es ist doch auch nur eine von vielen Neigungen ... sind alle anderen denen unterzuordnen? Jedes Gespräch muss vorher überlegt sein, die tiefe Auseinandersetzung hatte doch jeder.

Himmel ich weiß, dass ich ein Masochist bin ... also kann ich das auch passend weiter geben. Und wenn einer in eine Windel pisst und sie anbehält ... hat er doch auch die Erfahrung das weiterzugeben. Und das mit dem Fremdgehen hast Du eh falsch aufgefasst.
Bei mir ist die Befridigung von Lust dann gegeben, wenn meine Herrin mich beispielsweise auspeitscht ... oder ... oder! Da sehe ich auch unterschiedliche Ebenen ... und Leidenschaft (die Leiden schafft).

Wie gesagt, das ist meine Meinung, die untermauert ist von vielen Paaren und auch Damen, die ich kennenlernen durfte. Mit denen ich geschrieben habe.


Ich selbst? Cuckolding? Nein. Mir fehlt vermutlich die Eifersucht. Verlustangst ... vielleicht ... aber aus einem anderen Grund.


@ Bulli31
auch Du gehst von einer anders geartet Beziehung aus ... Ergo stimmen Deine Schlussfolgerungen nicht immer ganz. Im ersten Post zumindest.


@ Moira

Wie treffend geschrieben!

Es gibt so viele Dinge auf die man, äh Frau, stolz sein kann ... sogar genau auf die Devotheit ihres Partners. Aber auch auf 1.000 andere Dinge, die wir hier aus Zeitgründen nicht aufführen können.

Vielleicht auch, weil für mich Sex in der Art nicht mehr relevant ist ... es kam immer auf die Herrin an und später war es in der Form für mich nicht denkbar ...

@ Bulli31

Ich denke, Du machst Dir Gedanken über etwas was so nicht passiert ... nicht passieren kann.
Ein Bull den mag es schon geben. Aber ich hoffe doch, dass der auch vernünftig ist.
Vertrauen ... wir reden hier von hoffentlich reifen Partnern.

Zitat

Warum will man als Mann wissen, wie es sich für eine Frau anfühlt, wenn sie einen Bull 'ran lässt?


Auch wenn sie es ihrem Mann nicht erzählt hat, braucht sie nicht selten jemand braucht um ... genau das loszuwerden.

Daher weiß ich auch, dass es nicht immer ein dominanter Bull sein muss. Im Gegenteil. Halt falsch, nicht im Gegenteil, sondern schreibe ich mal normal.
Ich glaube, es sind auch nicht häufig wechselnde (nicht)Partner, sondern doch jemand zu dem man Vertrauen aufbaut.

Da fehlt mir aber, zugegeben, der Austausch.

Zitat

In der Phase des Lebens sind sie vermutlich empfänglicher für die Themen Partnertausch, Swinger und Cuckolding. Zumindest kann kein Kind mehr dabei heraus kommen und die eigenen Kinder sind ausgezogen.


Ich denke schon, dass da etwas daran sein kann, allerdings genau so soft oder noch mehr ist Sex dann auch weniger wichtig. Und Kinder ... also Verhütung gibt es doch auch!

Nach wie vor meine ich, dass Cuckolding eine Spielart ist, die, NUR wenn beide eine Neigung dazu haben richtig gelebt werden kann.


Und dann sind wir wieder bei den anderen Dingen ... die nichts mit BDSM zu tun haben.
Ich weiß, dass es sie gibt und wer mag, soll es ausleben. Aber hier ist sicher die Gefahr, die Du in Deinem ersten Post angesprochen hast.

Vielen Dank fürs Lesen
Ihr_joe




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