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mikezed
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dompaar2005  
  RE: Endstation Datum:09.06.15 18:02 IP: gespeichert Moderator melden


ja ohne Gummihose kann es sein, dass sie schneller ausläuft, das wäre dann perfide, nichts mehr mit dünnerer Windel!
Es steht zu befürchten, dass der Richter nicht in ihrem Sinne entscheiden wird und Frank und sie noch viel Spaß haben werden.
Jedenfalls freue ich mich schon auf die Fortsetzung!

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von mikezed am 09.06.15 um 19:15 geändert
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mikezed
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dompaar2005  
  RE: Endstation Datum:10.06.15 12:39 IP: gespeichert Moderator melden


Also, ich finde es schade, dass hier sowenig Kommentare zu der tollen Geschichte geschrieben werden. Die Autorin veröffentlich hier ihre erste Geschichte, und da sollte man sie, zumal die Geschichte ja toll ist, auch entsprechend motivieren. Sonst wird diese Geschichte ihre erste und letzte bleiben und womöglich ohne Schluss bleiben!
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schneider
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  RE: Endstation Datum:10.06.15 15:18 IP: gespeichert Moderator melden


Sehr schöne Geschichte,freue mich drauf wenn es weiter geht!
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Toree
Stamm-Gast





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  RE: Endstation Datum:10.06.15 17:38 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo gimahani,

wieder ein toller Teil.

So wie der Pfleger drauf ist, würde es mich nicht wundern, wenn Susanne demnächst im ´hab -mich-lieb-Jäckchen´ stecken wird.

Auf einen nächsten tollen Teil wartend

Toree
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Gumi
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zwischen Ffm und Wü




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  RE: Endstation Datum:10.06.15 17:42 IP: gespeichert Moderator melden


Ich warte auch schon auf den nächsten Teil, wär gern an ihrer Stelle!!
Suche Erzieherin
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gimahani
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  RE: Endstation Datum:10.06.15 20:26 IP: gespeichert Moderator melden


Teil IX

Meinem Gefühl zufolge musste jeder direkt sehen können, dass ich eine Windel trug – nur wegen dieses Idioten! Ich war unendlich traurig, fühlte mich eingesperrt und hatte zu nichts Lust. Die Uhr zeigte dreiviertel fünf. Noch immer quälende fünfundvierzig Minuten bis zum Abendessen. Ich lief zum Dienstzimmer und bat darum, mich mit meinem Handy in eine der so genannten Telefonzellen einschließen zu lassen. Natürlich hatte keiner vom Personal Zeit, sich um mich zu kümmern. Es nervte mich, zur Untätigkeit verdammt zu sein, weil ich genug zu erledigen gehabt hätte. Andererseits konnte ich die Ruhe nutzen, um Dinge zu tun, die sonst zu kurz kamen. Im Gruppenraum saßen andere Patienten, viele wirkten apathisch und schienen kaum Notiz von mir zu nehmen. Mir war das Recht, auf Konversation hatte ich gar keinen Bock.

So stöberte ich im Bücherregal nach etwas Brauchbarem, fand allerdings nur Schundromane, die von Liebe, Leidenschaft und Romantik erzählten. Im hinteren Teil ertastete meine Hand noch mehr Bücher, darunter sogar echte Literatur. Ich schnappte mir einen Tolstoi und verzog mich in mein Zimmer. Wenn ich nur schnell genug las, würde ich es bis zum anderen Morgen geschafft haben. So schlecht meine Konzentration sonst auch sein mochte – ein spannendes Buch zog mich stundenlang in seinen Bann. Ich stellte das Kopfteil meines Bettes in eine aufrechtere Position und begann zu lesen. Die Zeit verging wie im Flug. Ein Gong, gefolgt von der Lautsprecherdurchsage „Bitte alle Patienten zum Abendessen“ riss mich aus der Handlung. Nur kurz überlegte ich, ob ich gehen wollte oder nicht. Ich wollte nicht. Mein Blick richtete sich nach unten und ich tauchte erneut in die Welt des geschriebenen Wortes ab. Zwei Seiten später, in Minuten vermochte ich die Zeitspanne nicht einzuschätzen, kam die diensthabende Schwester herein.

„Frau Wegener? Ich bin Schwester Bettina und möchte Sie zum Abendessen abholen, es ist bereits fünf Minuten nach halb sechs.“
„Ja, hallo. Ich hab keinen Hunger“, war meine knappe Antwort.
„Wirklich nicht?“
„Nein.“
„Aber Sie haben doch sicher den ganzen Tag noch nichts gegessen.“
„Ich hab keinen Hunger.“
„Vielleicht möchten Sie etwas Salat oder einen Joghurt essen?“
Redete ich undeutlich? Zu leise? In einer ihr fremden Sprache? Mit einer falschen Betonung?
„Danke“, begann ich neuerlich meine Aussage, „ich will nichts essen. Keinen Salat und auch keinen Joghurt. Ich möchte einfach nur weiter in diesem Buch lesen.“
„Aber Sie sollten wenigstens etwas trinken“, meinte die nervige Schwester.
„Keinen Durst.“ Mir reichte es. Wenn diese Bettina wieder anfangen würde, blickte ich stoisch in mein Buch. Zum dritten Mal bereits begann ich den aktuellen Absatz zu lesen.

Schwester Bettina stand ebenso beharrlich in der Tür, wie ich den Erzählungen des tapferen Kriegers auf der Krim folgte.

„Ich kann Ihnen verschiedene Teesorten, Wasser oder einen Saft anbieten.“

Hatte die was an den Ohren? Wieder antwortete ich nicht und endlich verschwand sie.

Kapitel um Kapitel verschlang ich das Buch. Draußen wurde es allmählich dunkel und ich unterbrach das Lesen, damit ich das Licht einschalten konnte. Als ich mich bewegte, fiel mir auf, wie sehr ich auf Toilette musste. Es kam unerwartet, schließlich hatte ich tatsächlich sehr wenig gegessen und getrunken. Bislang war die Windel trocken geblieben, denn in meinem Empfinden war sie nur für den Notfall. Zuerst fummelte ich wie wild an dem Verschluss des Overalls herum, leider jedoch ohne Erfolg.

Auf dem Monitor der Überwachungskamera sah das sicher lustig aus. Auch Versuche, den Overall an einer Naht aufzureißen, scheiterten. Eilig schritt ich zum Dienstzimmer, um Hilfe zu erbitten. Was für ein Pech! Durch das Fenster sah ich, dass nur Frank darin saß und ich beschloss, es irgendwie noch ein wenig auszuhalten – vielleicht käme Schwester Bettina ja in den nächsten paar Minuten vorbei. Auf einer Sitzgelegenheit im Korridor nahm ich Platz und wartete ungeduldig, doch sie kam nicht. Stattdessen versuchte ich dem immer stärker werdenden Druck standzuhalten. Ob ich es noch lange durchhalten würde? Wahrscheinlich nicht. Ich kämpfte mit mir, weil ich Frank nicht bitten wollte, den Overall zu öffnen. Schon nachmittags hatte er das Protokoll absichtlich falsch geführt. Nun stand in meiner Akte, dass ich eingekackt hatte und das würde bei dem morgen erscheinenden Richter sicherlich keinen guten Eindruck machen. Doch zum Glück war ich redegewandt und wusste meine Situation darzustellen, weshalb ich den folgenden Tag nur wenig fürchtete.

Ich nahm all meinen Mut zusammen und ging wieder zum Dienstzimmer. Kurz nachdem ich angeklopft hatte, öffnete Frank wortlos die Tür.
„Können Sie mir bitte den Overall aufmachen? Ich muss ganz dringend zur Toilette!“
„Können kann ich schon, mach ich aber nicht.“
„Es ist wirklich wahnsinnig dringend! Bitteeeee!“
Frank schien ob meines Bettelns gänzlich unbeeindruckt.
„Du hast die Medikamentenausgabe verpasst. Die ist immer direkt nach dem Essen.“
„Mann! Ich will keine Tabletten, sondern aus diesem beschissenen Teil raus!“, entgegnete ich ihm ungehalten.
„Ich zitiere: ‚Frau Wegener ist als stark suizidgefährdet einzustufen, daher bitte folgende Punkte beachten
- striktes Ausgansverbot
- durchgängige Überwachung
- ständiges Tragen von Sicherheitskleidung.‘
Reicht das? Der Overall bleibt zu. Jetzt komm her und nimm deine Tabletten“, endete Frank.

Ich war wie paralysiert von dem, was er vorgelesen hatte. So dachte man also über mich? Hatten die echt vor, mich ein paar Wochen in die Klapse zu stecken? Ich begann zu zittern und aus meinen Augen quollen dicke Tränen. Für mich war es schier undenkbar, wochenlang eingesperrt zu sein, auf Privatsphäre zu verzichten und mich an eine Litanei an Regeln halten zu müssen. Mein Verstand malte sich die schlimmsten Szenarien aus.

„Ach!“, höhnte Frank, „nimmst du jetzt doch deine Windel?“

Ich war außerstande zu erklären, was gerade passiert war. Der Druck in meiner Blase, die Aufregung wegen einer eventuellen Unterbringung usw.

Frank hielt mir ein Becherchen mit verschiedenen Präparaten vor die Nase. Normalerweise war ich nicht vertrauensselig, aber die besonderen Umstände ließen mich meine Zweifel an der Richtigkeit der Medikation vergessen. Ich nahm die Pillen in den Mund und spülte sie mit dem Wasser, das Frank mir gab, meinen Rachen hinunter.

Mir fehlte die Kraft, das Geschehene zu rechtfertigen, genützt hätte es wohl eh nichts. Ich war erschrocken über das, was in meiner Akte stand und beschämt darüber, dass ich unbeabsichtigt den Urin hatte laufen lassen. Dass die Windel aufquoll und ich nun mit einem unübersehbaren Paket zwischen den Beinen im Gang der geschlossenen psychiatrischen Station stand, ging auch irgendwie an mir vorüber. Reichlich geknickt begab ich mich in mein Zimmer. Dort angekommen setzte ich mich auf einen Stuhl und glitt in eine tiefe Lethargie.
Viele sagen, ich sei eingebildet - dabei gibt es mich wirklich!
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mikezed
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dompaar2005  
  RE: Endstation Datum:11.06.15 00:38 IP: gespeichert Moderator melden


Die Spannung wird sehr schön gehalten und die Story ist so gut geschrieben, dass man sich in die Charaktere gut hineinversetzen kann. Echt klasse. Die Peinlichkeit Windeln tragen zu müssen wird ebenfalls sehr gut beschrieben. Weiter so!
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  RE: Endstation Datum:11.06.15 11:01 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe gimahani,

deine Erzählung ist wirklich hervorragend und liest sich sehr faszinierend und spannend.

Besonders gut hat mir am letzten Teil gefallen, als sich Frau Wegener in die Lektüre ihres Buches flüchtete und vielleicht für ein paar Stunden die Wahrnehmung hatte, sie würde das alles "nichts angehen". Das zeigt sich auch daran, wie sie die arme fürsorgliche Schwester Bettina nahezu ignoriert hat und ihre gut gemeinten Vorschläge nicht angenommen hat. Wahrscheinlich glaubt die Patientin sie könne schon bald wieder allein darüber bestimmen, was sie essen und trinken darf. Gerade deshalb hat mir gefallen, wie sie am Ende wieder in der harten Realität angekommen ist - mit voller Windel in einem Sicherheitsoverall in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie untergebracht zu sein. Schön, dass ihr das am Ende wieder so bewusst geworden ist und die Euphorie wegen der scheinbar so nahen Entlassung und die "Flucht" aus der Realität damit ein Ende genommen haben. So sehr, wie die Patientin ihre Erkranung verdängt ist es ja kein Wunder, dass für sie ein absolutes Ausgangsverbot vorgesehen ist. Sie würde sich doch ihrer notwendigen Behandlung bei erster Gelegenheit wieder versuchen zu entziehen. Eines dürfte sie durch ihr ständiges Einnässen ja wohl bewiesen haben: ohne Windel geht es gar nicht bei ihr. - Ach, wundervoll - ich wünschte, ich könnte ihr Mitpatient sein.
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gimahani
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  RE: Endstation Datum:11.06.15 12:32 IP: gespeichert Moderator melden


Vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar, ich freue mich sehr darüber
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dompaar2005  
  RE: Endstation Datum:11.06.15 16:24 IP: gespeichert Moderator melden


In die Akte kommen ja einige Negativpunkte, wie Suizidgefahr, Verweigern von Nahrungsaufnahme, Trinken, dann das Einnässen und Einkoten, Renitenz mit dem Versuch den Overall auszuziehen und zu zerreißen und wer weiß was Frank noch reingeschrieben hat.... und sich in der Akte findet.
Und wer weiß ob nicht gegenüber der Medikamentation etwas Misstrauen angebracht wäre.....ob sie sich noch eloquent herausreden kann...
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dompaar2005  
  RE: Endstation Datum:11.06.15 17:48 IP: gespeichert Moderator melden


ach ja und ungezogene Gören kommen bei mir nicht in eine orangefarbene Gummihose sondern in einen orangen Gummianzug, natürlich mit Windelpaket.....

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von mikezed am 11.06.15 um 17:49 geändert
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gimahani
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  RE: Endstation Datum:11.06.15 18:34 IP: gespeichert Moderator melden


Na dann such dir eine, die du in diese Klamotten stecken kannst :P
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dompaar2005  
  RE: Endstation Datum:11.06.15 18:42 IP: gespeichert Moderator melden


ein gebildet nein, einmalig ist sie aber schon!

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von mikezed am 11.06.15 um 18:48 geändert
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  RE: Endstation Datum:12.06.15 23:55 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe gimahani,

besten Dank - dass mein Kommentar Deine Aufmerksamkeit gefunden hat und Dich erfreut hat, finde ich großartig. In der Hoffnung, dass Dich ausführliche Kommentare ermutigen, weiter an Deiner großartigen Erzählung zu schreiben, versichere ich Dir, auch zukünftig ausführlich auf Deine Texte einzugehen, denn Dein Thema hat mich sehr intensiv berührt und fasziniert. Einer Fortsetzung fiebere ich entgegen.
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gimahani
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  RE: Endstation Datum:14.06.15 12:18 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
Liebe gimahani,

besten Dank - dass mein Kommentar Deine Aufmerksamkeit gefunden hat und Dich erfreut hat, finde ich großartig. In der Hoffnung, dass Dich ausführliche Kommentare ermutigen, weiter an Deiner großartigen Erzählung zu schreiben, versichere ich Dir, auch zukünftig ausführlich auf Deine Texte einzugehen, denn Dein Thema hat mich sehr intensiv berührt und fasziniert. Einer Fortsetzung fiebere ich entgegen.


Natürlich tut er das! Deine investierte Zeit und Mühe zeigen mir, dass meine Arbeit sich deutlich von anderen Storys unterscheidet bzw. abhebt.

Fortsetzung ist in Arbeit, vielleicht beglücke ich euch noch heute damit
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dompaar2005  
  RE: Endstation Datum:14.06.15 12:33 IP: gespeichert Moderator melden


Na die Spannung steigt jetzt aber.....
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gimahani
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  RE: Endstation Datum:14.06.15 12:57 IP: gespeichert Moderator melden


Der folgende Teil ist nicht ganz so lang, aber seid nicht traurig! Um Spannung und Dynamik zu erhalten, muss ich die Geschichte sinnvoll einteilen. Und seid euch sicher - eine Fortsetzung ist bereits in Arbeit.

Teil X

Wie lange ich dort saß? Keine Ahnung, mögen es zwei Stunden gewesen sein. Ein paar Mal hatte ich vor, aufzustehen und aus dem Fenster zu schauen, konnte mich aber nicht aufraffen. Inzwischen hatte ich mächtig Durst bekommen und rang mich dazu durch, zum Dienstzimmer zu gehen und jemanden nach einem Getränk zu fragen. Wieder war nur Frank da, aber auch das war mir inzwischen egal. Aus dem „Kann ich bitte etwas zu trinken ha

ben?“ in meinem Kopf wurde in der Realität ein verwaschenes „Gann sch bte …?“ Seit wann war meine Zunge denn so riesig und so schwer!? Ein erneuter Versuch verlief trotz größerer Anstrengung nur wenig erfolgreicher. Aufschreiben könnte man es vielleicht als „Gann isch btte wa su ring’n ham?“

„Natürlich. Bei der Gelegenheit kriegst du auch gleich deine Nachtmedikamente, es ist eh bald Schlafenszeit“, lächelte Frank mich an und reichte mir einen Becher mit Tabletten. Wieso war dieser blöde Kerl auf einmal so freundlich? Irgendwas musste er im Schilde führen.

„Sis dnn das?“ Geplant war die Frage danach, was das in dem Becher ist, aber eine derart komplizierte Frage auszusprechen war ich gerade nicht in der Lage.

„Nur ein bisschen Tavozepam, damit du diese Nacht gut schlafen kannst“, antwortete der Pfleger. „Eigentlich“, fuhr er fort, „brauchst du nach dem Cocktail vorhin gar nichts mehr. Blöd nur, dass es in der Anweisung von Frau Dr. Meißel steht.“ Sein teuflisches Grinsen ließ mich schaudern.

„Hä? Goggtäil?“

„Ich hab dir vorhin schon mal was zur Entspannung verabreicht, damit du morgen nicht ausflippst, wenn der Richter die Unterbringung ausspricht. Solche Retardtabletten sind schon was Feines. Sie wirken über viele Stunden oder sogar mehrere Tage.

„Schwill geine Dawleddn weider, du Aschlo!“

„Nehmen wirst du es trotzdem. Entweder freiwillig oder in höherer Dosierung unter Zwang. Die ärztliche Anordnung lautet so, das kannst du dir gern selbst ansehen.“ Er hielt mir einen Wisch hin, auf dem in einer unleserlichen Handschrift irgendetwas stand. In meinem Kopf rotierte es. Obwohl mir ein solches Verhalten absolut zuwider war, mimte ich die brave Patientin und nahm die Tablette in den Mund. Sobald ich außer Sichtweite war, wollte ich sie wieder heraus nehmen. Leider ging mein Plan nicht auf, weil Frank mich aufforderte, nach der Einnahme noch eine Minute bei ihm zu warten. Er meinte, dass das Medikament unter Aufsicht einzunehmen sei. Nach der Wartezeit hätte es sich bereits komplett aufgelöst, sodass der Wirkstoff ins Blut übergehen könne, so seine Aussage. Dann ließ er mich zwei Becher Wasser trinken, damit ich nicht heimlich den Speichel in meinem Mund und später ausspucken konnte. Was für ein Arschgesicht.

„So“, begann Frank, „jetzt ab ins Bett, bevor du noch hier bei mir einpennst und ich dich ins Beobachtungszimmer tragen muss. Das Zeug geht nämlich unheimlich schnell in die Glieder.“

Das war ein schlagendes Argument. Ich hatte auch keine Lust darauf, von Frank ins Bett gebracht zu werden. Also drehte ich mich um und lief los. Schon auf dem kurzen Weg zu meiner ungewollten Schlafstätte verminderte sich mein Tempo merklich. Das Vorankommen beschäftigte mich so sehr, dass ich diesen blöden Türstopper völlig übersah. Dass da überhaupt einer war, registrierte ich erst, als ich auf dem Boden lag und fragend in die Richtung schaute, aus der ich gekommen war. Es kostete mich sehr viel Kraft, aus der liegenden in eine sitzende Position zu kommen. Weil ich mich so benebelt fühlte, lehnte ich mich an den Rahmen meiner Zimmertür und sammelte mich. Mann, war mir warm! Mir war so warm, dass mir der Schweiß von der Stirn lief. Ich wischte mir den roten Schweiß mit dem Ärmel des Overalls weg. Roter Schweiß? ROTER Schweiß?! Ein Anflug von Panik wurde von der Wirkung des Tavozepams regelrecht weggespült.

Langsam richtete ich mich am Rahmen der Tür auf. Die paar Meter bis zu meinem Bett würde ich schon noch irgendwie schaffen.

Tatsächlich gelang es mir relativ problemlos, die letzten Meter zurückzulegen. Wie tot fiel ich in mein Bett und sofort übermannte mich der Schlaf. Wäre ich doch nur wirklich tot gewesen.

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dompaar2005  
  RE: Endstation Datum:14.06.15 13:18 IP: gespeichert Moderator melden


Ui, das ging aber rasch!
ein kurzer aber absolut toller Teil.
Wie doch die Medis einen Menschen verwandeln und hemmen können!
Das wird weil die Wirkung anhält nichts mit toller Argumentation beim Richter, es wird wohl mit einer Einweisung enden.
Aber sie hat sich auch verletzt, die Frage ist ob sie künftig einen Helm tragen muss oder angeschnallt wird!
Mit Helm zum Richter, unfähig zu sprechen, das wäre fatal!

Weiter so ist echt eine super Geschichte!
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  RE: Endstation Datum:14.06.15 14:00 IP: gespeichert Moderator melden


Liebe gimahani,

auch wenn der neueste Abschnitt etwas kürzer als sonst ausgefallen ist, bin ich wieder sehr davon angetan. Dir gelingt es wirklich sehr gekonnt, einen Spannungsbogen aufzubauen. - Fast schon ein wenig beängstigend der "rote Schweiß". - Die Arme ... aber Du bescheibst die Wirkung der Medikamente wirklich eindrucksvoll. Die Dosierung benebelt die arme Frau Wegener so stark, dass ihre Ausflüchte vor ihrem Problem sicher bald ein Ende haben werden ... in ihrem Zustand wird ihr sicher bald klar, dass sie ein Problem hat und Hilfe braucht: nicht mal eben nur für eine Nacht, sondern einen sehr langen Aufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie. Vielleicht ist sie ja "nur" gestürzt - und auch dann wären Sicherheitsmaßnahmen erforderlich -, aber es könnte ja auch so sein, dass sie wieder versucht hat, sich etwas anzutun. Hoffentlich wird sie vor sich selbst geschützt und im erforderlichen Maße eingewiesen. Schön ist aber auch, wie Du beschreibst, dass ihr Freiheitswille nicht gebrochen ist.
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gimahani
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  RE: Endstation Datum:15.06.15 15:11 IP: gespeichert Moderator melden


Teil XI

Ein klappernder Schlüssel holte mich unsanft aus dem Traumland. Ich vernahm Geklapper, einen Wasserhahn und, als ich die Augen zu öffnen versuchte, ein viel zu grelles Licht. Was zur Hölle war hier los? Wer war bloß in meiner Wohnung? Seit wann hatte ich diese hässlichen Neonröhren an der Decke? In sehr kleinen Schritten wollte mein Gehirn mich in die Realität zurückholen, als einige Hände sich an meinem Kopf zu schaffen machten. Eine mir unsympathische Stimme bemühte sich um einen besorgten Tonfall. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen – das war Frank, dieser fiese Pfleger. Und ich war auch nicht in meiner Wohnung, sondern in der Psychiatrie. Gestern Abend hat der Kotzbrocken mich mit Beruhigungsmitteln vollgepumpt und dann war ich mit dem Kopf gegen den Türrahmen geknallt.

Das, was ich in meinem Rausch als roten Schweiß wahrnahm, schien Blut gewesen zu sein. Ich schlussfolgerte das daraus, dass man sich über „Nähen oder Kleben“ unterhielt.

„Frau Wegener, können Sie mich hören?“
„Ja“, antwortete ich schwach.
„Ich bin Herr Dr. Göllner und habe heute Nacht Bereitschaftsdienst. Wie Pfleger Frank mir erzählte, sind Sie vorhin aus dem Bett gefallen und haben sich am Kopf verletzt. Zum Glück ist Ihre Platzwunde nicht sehr groß, sodass Ihnen …“
„Gar nicht wahr“, antwortete ich entschlossen und mit erstaunlich klarer Aussprache. „Nachdem er mir haufenweise Beruhigungsmittel gegeben hat, bin ich über den Türstopper auf dem Korridor gestolpert.“
Frank mischte sich ein. „Ein Türstopper im Flur des Krankenhauses? Machen Sie sich nicht lächerlich, Frau Wegener. Wir sind darum bemüht, kranken Menschen zu helfen, da werden wir doch keine Stolperfallen aufbauen.“
„Klar! Ich bin doch nicht blöd!“ Entrüstet über diese Lüge und die Art, wie er mit mir sprach, machte ich mich auf den Weg zum Verursacher des Unfalls. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass der Boden völlig plan war. Kein Türstopper und auch nichts anderes war auf dem Boden. Der Arzt folgte mir. Bei meiner Suche muss ich einen erbärmlichen Anblick geboten haben. Frank verblieb in meinem Zimmer, um das vollgeblutete Bett neu zu beziehen.
„Ich werde Ihre Wunde gleich versorgen. Bitte kommen Sie mit in das Dienstzimmer, Frau Wegener“, sprach der Arzt zu mir.

„Sie hatten Glück“, sagte Dr. Göllner, „die Wunde ist nicht sehr groß. Ich werde sie reinigen und dann mit einem speziellen Klebstoff versiegeln. In aller Regel bleibt bei diesem Verfahren keine Narbe zurück. Vorausgesetzt, der Heilungsprozess kann ohne Störungen verlaufen. Lassen Sie Ihre Verletzung bitte in Ruhe und entfernen Sie nicht das Pflaster. Wenn Sie ein Jucken, Hitzegefühl oder Brennen verspüren, wenden Sie sich an das Pflegepersonal, das wird Ihnen gern helfen.“

„Okay“, meinte ich, „aber ich bin mir ganz sicher, dass ich nicht aus dem Bett gefallen, sondern über etwas gestolpert bin.“

„Natürlich, ich verstehe Sie.“

„Hören Sie bitte auf, mit mir zu reden, als wenn ich bekloppt wäre. Ich falle doch nicht aus dem Bett. Und ich hab auch gestern nicht in die Windel gekackt! Dieser Frank hat das Protokoll gefälscht!“ In mir kochte es.

„Das muss Ihnen nicht unangenehm sein, Frau Wegener. Ihr Einkoten ist sicher auf die Kombination aus Beruhigungsmittel und der Aufregung zurückzuführen. Dazu noch Ihr geschwächter Körper, da kann so etwas schon mal …“

Wütend unterbrach ich den Arzt: „Noch mal zum Mitschreiben, extra für Sie. Ich habe kein einziges Mal unbeabsichtigt in die Windel gemacht, weder Groß noch Klein.“

„Wir werden zu gegebener Zeit untersuchen, welche Ursachen dem zugrunde lagen und Sie dann mit Hilfsmitteln und einer entsprechenden Therapie zu versorgen.“

Hörte dieser Freak mir überhaupt zu? Offenbar war es völlig egal, was ich sagte – er glaubte dem Protokoll. Der Bereitschaftsarzt war gerade mit der Wundversorgung fertig geworden, als ich mich von dem Stuhl erhob.

„Moment, Frau Wegener“, meinte er, „für den Rest der Nacht werden Sie besser in den anderen Überwachungsraum umziehen. Frank wird Ihr Bett nach gegenüber schieben.“

„Schon fertig!“, tönte es von draußen.“ Ein Klacken war zu hören, wahrscheinlich arretierte Frank die Bremsen des Bettes. Ein weiteres Geräusch ertönte, welches ich jedoch nicht zu deuten wusste. Quietschenden Schrittes näherte sich Frank und wandte sich in ungewohnter Freundlichkeit an mich: „Es ist jetzt kurz nach halb elf und mein Kollege kommt jeden Augenblick zur Übergabe. Bis wir gegen viertel zwölf fertig sind, können Sie sich im Freizeitraum aufhalten oder eine Zigarette rauchen. In das neue Zimmer bringt mein Kollege Sie dann.“

Das ‚neue Zimmer‘ hatte außen keine Klinke, sondern einen Knauf, sodass ich auch noch nicht herein konnte.

„Okay“, meinte ich, „dann würde ich gern eine rauchen. Und danach setze ich mich in das große Zimmer.“ Langsam schmerzte mein Schädel und ich wäre lieber wieder ins Bett gegangen, aber mir blieb ja keine Wahl. Frank gab mir eine meiner Zigaretten, begleitete mich in das Raucherzimmer und gab mir Feuer. Seine Korrektheit ängstigte mich.

An der Stationstür piepte der Alarm, der darauf hinwies, dass sie geöffnet war. Offenbar kam der Kollege gerade zur Nachtschicht. Einen Moment dachte ich darüber nach, den neuen Mitarbeiter umzurammen, wie ich es in der neurologischen Klinik mit Sandra getan hatte. Doch was hätte das gebracht? Ich steckte in diesem komischen Overall fest und darunter zeichnete sich eine dicke Windel ab. In diesem Aufzug hätte mich ohnehin jeder für eine Entflohene gehalten. So rauchte ich meine Zigarette und blendete den Rest so gut als möglich aus. In einer blödsinnigen Zeitung fand ich ein Kreuzworträtsel, das von einem offenbar unwissenden Menschen mit überwiegend falschen Begriffen gefüllt wurde. Ich widmete mich den niedergeschriebenen Dummheiten und wartete darauf, dass ich endlich wieder ins Bett gehen konnte.

Endlich hörte ich Schritte und Stimmen auf dem Gang, die beiden Pfleger näherten sich mir. Der mir fremde ergriff das Wort: „Guten Abend, Frau Wegener. Wir haben uns schon kurz gesehen, aber ich konnte mich noch nicht vorstellen. Ich bin Pfleger Michael und habe heute Nacht Dienst. Mein Kollege und ich werden Sie jetzt ins Bett bringen.“

Bereitwillig stand ich auf und lief vor den beiden auf die Tür des zweiten Beobachtungszimmers zu. Hinter mir hörte ich Frank einen seiner dämlichen Sprüche klopfen: „Pass auf, dass du nicht wieder über den Türstopper fällst.“ Gelächter durchdrang den schwach beleuchteten Korridor.

An der Tür angekommen griff Michael zielsicher nach dem richtigen Schlüssel – meines Erachtens eine echte Leistung, wenn man mindestens zwanzig verschiedene Schlüssel an seinem Bund hat. Er öffnete die Tür und Frank drängte mich in den dunklen Raum.

„Dort steht Ihr Bett, Frau Wegener.“ Wenigstens war Michael etwas respektvoller als Frank. Ich war zu müde, mich richtig umzusehen und kroch unter meine Bettdecke. Mit einem metallischen Rattern zog einer der beiden ein Gitter von der Decke, das das Bett komplett umschloss. Ich drehte mich blitzschnell um und schimpfte.

„Ganz ruhig, Frau Wegener“, begann Pfleger Michael, „das ist nur zu Ihrem Schutz. Wenn etwas ist, können Sie jederzeit klingeln. Verhalten Sie sich bitte ruhig und schlafen Sie sich aus.“

Ich wollte nicht wissen, was die Alternative gewesen wäre. Hoffentlich würden die letzten Stunden in der Psychiatrie schnell vergehen. Voller Unbehagen legte ich mich bequem hin und binnen weniger Minuten übermannte mich der Schlaf.

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