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  Der erste Keuschheitsgürtel
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:07.05.15 17:04 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo AK, danke für die aufmunternden Worte. Ist vielleicht gerade auch ein Trend unserer schnelllebigen Gesellschaft. Man nimmt sich für nichts mehr richtig Zeit. Nach Fastfood kommt jetzt eben auch noch Fastreading. Jedem wie es gefällt )






6
Rückblende
Anno 1335 im Jahre des Herren

Die Reise war anstrengend und es dauerte viele Tagesetappen, bis die kleine Gruppe die Wappen des Grafen zu Calw in der Ferne erkennen konnten. Hoch über dem Turm wehte das Banner in dem ein
Löwe, der über drei Bergkuppeln schritt, zu erkennen war. Elisabeth, die das erste Mal in ihrem Leben länger als einen Tagesritt von der elterlichen Burg entfernt war, kam trotz der strapaziösen Reise aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Sie hatte tausende Fragen an den Kaufmann Friedrich aus Freudenstadt gerichtet, seit sie sich auf diese Reise aufgemacht hatten. Der Kaufmann, der dem Grafen als ihr Brautwerber diente, versuchte, so gut es ging, ihr diese zu beantworten. Er hatte ihr alles, was er wusste erklärt. Doch nun war auch Elisabeth still. Sie konnte sich an dem mächtigen Gebäude gar nicht satt sehen. Allein der Bergfried schien ihr doppelt so hoch wie der auf der elterlichen Burg und ihr war, als berührte er fast die Wolken.

Am Palais konnte sie vier Stockwerke zählen und auch bei diesem Gebäude konnte ihr Vater nichts dagegen halten. Kein Zweifel, ihr zukünftiger Gemahl schien gut begütert zu sein. Elisabeth wurde immer nervöser. Sie sollte schon bald die Herrin über diesen riesigen Haushalt werden. Leise Bedenken beschlichen sie.

Schließlich kannte sie nicht die Sprache der Leute, die in diesen Landen wohnten und sie hatte gehört, dass es in den alemannischen Gebieten noch nicht einmal üblich war, französisch bei Hofe zu reden. Plötzlich fühlte sie sich allein und hilflos. Noch einmal hielt der Kutscher an einem wilden Fluss an, um den Pferden eine kleine Rast zu gönnen und Elisabeth wusste nicht, ob sie sich darüber freuen sollte oder nicht.

Einerseits war sie jetzt sehr gespannt, ihren zukünftigen Gemahl und ihr neues Heim kennen zu lernen, anderseits war sie froh, ihre kommenden Pflichten noch etwas von sich schieben zu können. Sie saß mit ihrer Zofe auf einer Leinendecke im Schatten der Bäume und beobachtete die Bauern, die auf mächtigen Baumstämmen, die zu Bündel vertäut waren, todesmutig den Strom herunter trieben.

Der Kaufmann erklärte der verblüfften Elisabeth, dass die Flößer auf diese Weise todesmutig die Baumstämme die Nagold hinab trieben, da es die Täler hinauf nur schmale Steige gab, die für den Transport der Stämme nichts taugten. Endlich war auch dies letzte Rast der Reise vorbei und der Tross machte sich auf seine letzte Etappe. In einer Stunde würden sie die Burg erreicht haben. Ihr Kommen schien schon angekündigt zu sein, denn die Bevölkerung, die auf den Feldern ihr Tagwerk verbrachte, jubelten ihr zu.

Elisabeth winkte freundlich zurück und fragte ihren Begleiter, was diese Worte bedeuteten. Friedrich von Freudenstadt übersetze es in „Lang lebe unsere neue Herrin“. Ein Fanfarenstoß hallte wie ein Donnerhall durch die Luft und wenig später konnte man drei Reiter ausmachen, die aus der Burg ritten und auf die Reisegruppe zugetrabt kamen. Längst hatte der Kutscher die Zügel angezogen und wartete auf die Ankunft der drei Reiter.

Vor der Kutsche brachten diese ihre schnaubenden Pferde zu stehen und einer der drei Edlen trieb sein Pferd noch langsam einige Meter vorwärts, bis er neben dem Kaufmann zum stehen kam Er war ein richtiger Hüne und an seiner bloßen Haut konnte man überall unzählige Narben sehen. Er musste schon viele Schlachten gestritten haben und manchen Turnier beigewohnt haben. Er zog aus seinem ledernen Harnisch, der mit vielen eisernen Platten beschlagen war, einen Beutel Münzen und überreichte sie dem Kaufmann Friedrich.

Obwohl ihr Reisebegleiter in derselben Sprache zu antworten schien, konnte sie zumindest die dankbaren Gesten erkennen. Der bullige Reiter gab ihm zum Schluss einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter, der den armen Mann fast vom Pferd stürzen ließ. Dann verzog sich der Brautwerber mit seinen Knechten. Elisabeth war nicht sehr wohl in ihrer Haut. Ihr Gatte schien ein rechter Haudegen zu sein, der seine Kräfte schlecht umgehen konnte

. Viel Zeit zu darüber nachzudenken hatte sie aber nicht, denn der zweite Reiter, erhob nun das Wort und begrüßte sie in ihrer Sprache. Sie war bei weiten nicht perfekt, aber man konnte seinen Worten folgen. Sie hatten nicht viele Gesellschaften auf der elterlichen Burg, aber auch so konnte sie erkennen, dass es ein höherer geistlicher Würdenträger sein musste.

Er begrüßte sie als neue Herrin in seiner Komtei und zum Schluss begrüßte sie der letzte Reiter. Er war kaum älter als sie und sie vermutete einen Abkömmling des Grafen. Er war gerade und hoch gewachsen. und die Kraft, die in seinem Leib steckte, konnte man unter seiner samtenen Tunika deutlich erkennen. Seine makellosen weißen Zähne blitzten in der Sonne. Unter seinem blauen Barret, das sein Haupt zierte, quoll eine Mähne aus blondem, lockigem Haar.

Er verneigte sich tief vor ihr und sie konnte förmlich seine Blicke spüren, die sie von oben bis unten musterten. Sie musste schlucken. Er beherrschte ihre Sprache perfekt. Elisabeth wollte nicht glauben, was sie eben zu hören bekam. Dieser hübsche Junker war der Graf Konrad von Calw. Ihr zukünftiger Gemahl und Eheherr.
Fortsetzung folgt
Keuschy


Meine Geschichten;
Fetisch; Die Schlampe des Chemikers, Ulrikes Abenteuer, Ullas Osterei, Das Verhör, Zoobesuch,Die Joggerin,Ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk, Stonehenghe; Das Ritual; no escape; Seitensprung;
Damen: Tierische Ansichten,Die Studentin, Dunkle, Erinnerungen, der erste Keuschheitsgürtel;
Windel: diapered,Der Windeltest, endlich Wochenende;
Herren: Total verrechnet,Wer war´s, Weihnacht in Latex, Prosit Neujahr, Die Umkleidekabine










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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:11.05.15 19:10 IP: gespeichert Moderator melden


7
Ich konnte nicht sagen, wie ich die Zeit in dieser Woche rumgebracht hatte. Ich war nicht mehr Herr meiner Gedanken. Ständig musste ich an meinen Kellerfund denken. Was Professor Gallert wohl noch alles herausfinden konnte? Dachte ich nicht an meinen Keuschheitsgürtelfund, musste ich an meine anstehende Vermessung denken. Wurde ich nackt, in einer Werkstatt stehend vermessen? Gab es dort mehrere Arbeiter die mich sahen?

Würde mir mein Keuschheitsgürtel direkt an meinem Körper angemessen oder vielleicht sogar vor Ort angefertigt? Wie lange würde es dauern bis ich diese Prozedur hinter mir hatte? Warum hatte ich nicht einfach im Vorfeld gefragt. Nun war es zu spät und meine Gedanken beflügelten meine Fantasie. Völlig angespannt aber auch erleichtert, es endlich hinter mich zu bringen, fuhr ich mit einem flauen Gefühl im Bauch zur Vermessung meines eigenen Keuschheitsgürtels.

Wie musste es meiner Verwanden gegangen sein? Musste sie auch in die Schmiede, oder kam der Schmied zu ihr. Trugen alle Frauen ihres Standes einen Keuschheitsgürtel oder hatte sie etwas verbrochen, das ihr diesen Gürtel einbrachte? War ihr Mann eifersüchtig? Fragen über Fragen. Wie gerne hätte ich jetzt eine Zeitmaschine besessen und wäre in die Vergangenheit zurückgereist, um meine Verwandte zu besuchen.

Eine elektronische Stimme riss mich aus meinen Gedanken. „Sie haben ihr Ziel erreicht“ plauderte mein Navi. Mit zittrigen Beinen stieg ich aus meinen Wagen. Nie und nimmer hätte ich hinter der Fassade dieses Haus eine Werkstatt vermutet, in der Keuschheitsgürtel produziert wurden. Wie in Trance lief ich an die Tür und klingelte. Eine Frau mittleren Alters öffnete die Tür und bat mich hinein. Sie bot mir einen Kaffee an, den ich dankbar annahm.

Der Kaffee tat gut und Frau Hauber verwickelte mich nebenher in ein Gespräch. Erst als sie schließlich meinte, wenn ich wollte, könnten wir jetzt anfangen, merkte ich dass meine Nervosität fast gänzlich verflogen war. Ich nickte und mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend gingen wir in einen kleinen Nebenraum. Sie bat mich, meine Kleidung auszuziehen und während ich ihrer Bitte nachkam fuhr sie ihren Computer hoch.

Das Zimmer war völlig unspektakulär. Ich hatte mit allem gerechnet, nur nicht damit, in einem ganz normalen Zimmer zu meinem Keuschheitsgürtel zu kommen. Mit einem Maßband nahm sie von mir alle möglichen Maße und gab sie in ihren Rechner ein. Welches Modell möchten sie eigentlich, fragte sie mich am Ende ihrer Arbeit. Ich starrte sie nur an. „Wie Modell? Einen ganz normalen Keuschheitsgürtel eben“, gab ich zurück.

Frau Hauber lachte und meinte ich solle mich wieder anziehen. Nachdem ich meine Klamotten wieder an hatte, führte sie mich in eine Art Ausstellungsraum, in dem es dutzende Keuschheitsgürtel zu sehen gab. Sie ging auf einen Gürtel zu und zeigte auf die Ketten, die das vordere Schrittblech mit dem Taillengürtel verbanden. „ Dies ist ein sehr gängiges gut tragbares Modell, das gerne gekauft wird. Oder dieses hier.

Ein kunststoffbeschichtetes Drahtseil hält alles sicher an seinen Platz. Auch dieses Modell wird immer wieder gerne genommen“. „Haben sie auch ein Modell, das einem alten Keuschheitsgürtel noch ähnlicher sieht? fragte ich etwas unsicher. „Sie meinen sicher einen Gürtel mit durchgehendem Schrittblech? Sie meinen bestimmt dieses Modell“, meinte Frau Hauber und deutete auf ein weiteres Ausstellungsstück.

Dieser kam meinen Vorstellungen schon sehr nahe. Er war lange nicht so massiv wie mein Kellerfund, aber die Form ähnelte diesem schon sehr. „Genau so einen will ich“, hörte ich mich sagen und mein Herz hüpfte in mir vor Aufregung. Frau Hauber erklärte mir, dass dies kein Problem wäre. Bei diesem Modell bräuchte man zwar die längste Eingewöhnungszeit, dafür wäre dieses Modell aber auch am sicherten. Wieder lief mir ein Schauer über den Rücken.

Auch ich würde schon bald einen ausbruchsicheren Keuschheitsgürtel bekommen, wie ihn auch meine Ahnin tragen musste. Ich machte noch eine Anzahlung. „Dann sehen wir uns in vier Wochen zur Anprobe wieder“, lächelte mich Frau Hauber an und reichte mir ihre Hand zum Abschied. Bis in vier Wochen, gab ich zurück und lief mit gemischten Gefühlen zu meinem Wagen. Einen Monat sollte ich auf meinen Keuschheitsgürtel warten.

Wie sollte ich diese lange Zeit des Wartens nur Überstehen? Ob meine Ahnin auch solange auf ihren Gürtel warten musste. Bestimmt hatte sie sich aber nicht so sehr darauf gefreut, wie ich es tat.
Fortsetzung folgt.
Keuschy

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Dexter334
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Bayern




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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:11.05.15 22:21 IP: gespeichert Moderator melden


Die zweite Geschichte die parallel verläuft finde ich ehrlich gesagt nicht allzu interessant, die die in der heutigen Zeit spielt aber umso mehr.

Freue mich schon auf den nächsten Teil
Eigenverschluss im CB XXS.
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:05.06.15 20:34 IP: gespeichert Moderator melden



Hallo Dexter334
Danke für deine ehrliche Meinung. Ich würde mich freuen, wenn ich am Ende der Geschichte nochmals etwas von dir hören würde. Es würde mich interessieren, ob du bis dahin immer noch der gleichen Meinung bist.



Da offensichtlich doch mehrere Leser kein großes an der parallelen Geschichte haben, werde ich ab jetzt immer zwei Teile auf einmal posten, so kann jeder für sich entscheiden, ob er nur eine oder beide Geschichten lesen möchte.





8
Rückblende
Anno 1335 im Jahre des Herren

Elisabeth war erleichtert. Sie wusste trotz ihrer Unerfahrenheit, wie gut sie es mit dieser Heirat getroffen hatte. Es bedeutete bestimmt eine Menge Arbeit, diesen Haushalt zu führen und sie wusste, sie würde sich nicht davor drücken können, sich diese Sprache anzueignen, aber sie war dankbar, dass nicht, wie zuerst vermutet, der alte Ritter ihr Gemahl werden sollte. So schlimm, wie sie es sich bei ihrer Abreise ihrer Heimat ausgemalt hatte, schien es nicht zu werden.

Ihr Vater hatte für sie einen galanten Gemahl mit guten Sitten auserwählt, so war ihr erster Eindruck. Mehr als sie sich erträumen durfte. Sie hatte auf der elterlichen Burg des Öfteren von den älteren Frauen aufgeschnappt, wie brutal die Mannsleute gegenüber Frauen sein konnten. Der alte Recke schien auch einer dieser Sorte zu sein. Unwillkürlich musste sie sich schütteln. Theoretisch hätte ihr Vater sie auch mit so einem Mann vermählen können, wenn es der Familie genutzt hätte.

Schnell ließ sie diesen Gedanken wieder fallen. Auf der Burg schien man von ihrer Ankunft schon erfahren zu haben. Überall herrschte geschäftiges Treiben. Langsam fuhr Elisabeths Kutsche auf das mächtige Torhaus zu. Sie betrachtete die Malereien, die auf dem Torhaus zu sehen waren. Sie erkannte darauf den heiligen Georg, der mit seiner Lanze den Drachen tötete. Die Zugbrücke lag über dem Graben und die riesigen Eichenholzportale waren weit geöffnet.

Zwei Torwächter nahmen Haltung an und grüßten freundlich, als der Zug das Tor passierte. Überall an der Burgmauer konnte man die primitiven Hütten der Bürger erkennen, Handwerker, die sich hier ansiedelten um in Schutze der Vorburg ihrer Arbeit auf der Burg nachzukommen. Alle Anwesenden unterbrachen ihr Tagwerk und jubelten ihrer neuen Herrin zu. Aus den alltäglichen Gerüchen, die von Mensch und Tier in der Luft lagen, konnte man nun immer deutlicher die feinen Gerüche aus der Burgküche erhaschen.

Es roch nach gesottenen und Schmalzgebäck. Ihr Bräutigam, der neben ihrer Kutsche einher ritt, erklärte ihr gerade, dass man ihr zu Ehren heute Abend ein Festbankett geben wollte. So einen Empfang hatte sie nicht erwartet. Sie wusste nicht, was sie entgegnen sollte. Die Strapazen der langen Reise steckten noch in ihren Gliedern, aber ein Fest und dann auch noch ihr zu ehren, gab es nicht alle Tage. Sie lächelte freundlich.

Insgeheim hoffte sie, dass es noch genügend Zeit gab, ihre erhitzten Wangen mit kühlem Wasser einzureiben, bevor die Feierlichkeiten begannen. Schon überlegte sie sich, welches ihrer noblen Kleider ihr besser zu Gesicht standen. Sie hatte ein grünes Leinenkleid mit Perlenstickereien an den Abschlüssen. Es war ihr Lieblingskleid, das sie immer zum Gang in die Burgkapelle trug. Oder sollte sie doch lieber das blaue Kleid aus Flandern nehmen, in dessen Webstruktur man die feinen Muster erkennen konnte.

Sie hatte auch noch ein Gewand aus früheren Jahren. Es war aus rotem Brokat, dieses schied aber leider aus. Ihre Leibesfülle hatte an ihrer Brust und um ihre Lenden beträchtlich zugenommen. Sie nahm sich vor, bei Gelegenheit den Stoff etwas auszulassen, und gegebenenfalls umzunähen, um das Kleid wieder nutzen zu können. Erneut musste die Kutsche ein weiteres Torhaus passieren. Jetzt hatten sie die Hauptburg erreicht.

Hier sollte jetzt ihre neue Heimat sein. Endlich erreichte die Kutsche den Eingang zum Palais und die Pferde blieben schnaubend stehen. Elisabeth blickte sich noch immer völlig erstaunt um. Sie wusste nicht wohin sie ihren Blick zuerst hin schweifen lassen sollte. Die steinernen Mauern waren so hoch, dass die Mittagssonne es nicht vermochte, auf das Pflaster zu strahlen. Noch nie hatte Elisabeth ein solch großes Gebäude gesehen.

Aus den Augenwinkeln nahm sie die Hand ihre Verlobten war, die er ihr reichte. Erst als sie aufstand, um sich von ihrem zukünftigen Gemahl von Kutschbock helfen zu lassen, bemerkte sie ihre Leibzofe, der es nicht besser als ihr zu gehen schien. Auch sie war von ihren Eindrücken völlig überwältigt. Elisabeth mahnte sie, zur Aufmerksamkeit. Vom Tadel betroffen, sprang diese sofort pflichtbewusst von der Kutsche und kümmerte sich um die persönlichen Sachen ihrer Herrin, die sie an sich nahm und ihr dann im gebührenden Abstand in den Palais folgte.

Über eine Wendeltreppe gelangen sie in den dritten Stock des Gebäudes. Dies sollte das neue Heim für sie und ihre Herrin werden. Die Magd staunte nicht schlecht. Sogar für sie gab es eine eigene kleine Kammer und eine eigene Lagerstätte wurde ihr zugewiesen. Der Bettkasten war mit frischem Stroh ausgestopft. Sie musste nicht, wie sie sie es gewohnt war, nur mit einer Decke auf dem bloßen Steinboden nächtigen.
Fortsetzung folgt.
Keuschy



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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:05.06.15 20:35 IP: gespeichert Moderator melden


9

Ich fuhr zum Gasthaus Krone. Heute war dieser Stammtisch, an denen sich die Freunde der Burg Zwingelstein regelmäßig trafen. Ich ging hinein und blickte mich suchend um. So wie es aussah, war ich die Erste, denn außer zwei älteren Herren befand sich niemand im Wirtssaal. Hatte ich mich im Datum geirrt? Enttäuscht drehte ich mich wieder um und wollte die Wirtschaft gerade wieder verlassen, als ich Professor Gallert geradezu in die Arme lief.

„Ah hallo Frau Metzger, schön dass sie gekommen sind. Ich habe noch etwas über ihren Gürtel herausgefunden, aber setzen wir uns erst einmal.“ Der Professor stellte mir die zwei Herren, die schon am Tisch saßen, vor. Links von mir saß ein pensionierter Lehrer mit Namen Gimpel. Sein Gegenüber war Pfarrer Klumms, aus der hiesigen Kirchengemeinde. Sein Name sagte mir noch etwas. Ich reichte Beiden meine Hand und setzte mich dann zögerlich.

Professor Gallert ergriff sofort das Wort und erklärte den Beiden meine Anwesenheit. Auch sie waren erstaunt, als sie von meinem Fund erfuhren. Nachdem die Bedienung die Bestellung unserer Getränke aufgenommen hatte, fuhr der Professor mit seinen Erläuterungen fort. Das Alter des Gürtels wurde auf etwa 1300- 1350 geschätzt. Pfarrer Klumms pfiff erstaunt durch seine Zähne. „Bis du dir da sicher Frank?

Aus dieser Zeit wurden hier in der Gegend noch nie Keuschheitsgürtel gefunden.“ Professor Gallert nickte. Ich habe eine Gaschromatographie und eine C14 Prüfung durchführen lassen, dieser Gürtel ist echt und stammt definitiv aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhundert. Herr Gimpel strahlte mich an. „Sie wissen ja gar nicht, was sie damit für die Geschichte dieser Gegend hier geleistet haben. Die ersten bekannten Keuschheitsgürtel überhaupt tauchten angeblich erstmals in Padua auf und wurden später als Florentiner Gürtel bekannt.

Sämtliche Funde von Keuschheitsgürteln aus dieser frühen Zeit fand man bisher ausnahmslos nur in der Gegend um Italien. Ihr sensationeller Fund belegt jetzt, dass man auch schon hier auf unserer Burg diese Keuschheitsgürtel schon gekannt haben musste. Den Stolz, der mich bei seinen Worten durchströmte, konnte ich nicht verbergen. Professor Gallert fuhr mit seinen Ausführungen fort. Er erzählte, dass der Gürtel mit brachialer Gewalt geöffnet worden sei.

Das aufgebrochene Schloss befand sich definitiv noch am Gürtel, wie man an den Kratzern und Deformationen auf der Metalloberfläche erkennen konnte. Er zog einige Fotografien aus seiner Aktentasche und erläuterte darauf seine These. Ich bekam eine Gänsehaut. Ich musste an meine Ahnin denken. Hatte der Burgherr vielleicht den Schlüssel verloren und selbst das Schloss geknackt, oder hatte sie einen heimlichen Liebhaber.

Nein, wenn dieser das Schloss zerstört hätte, wäre der Betrug sofort herausgekommen. Es musste eine andere Erklärung für die gewaltsame Öffnung des Keuschheitsgürtels geben. Nur welche? „Kann man irgendwie herausfinden, wem der Gürtel gehörte?“, fragte ich in die Runde. Herr Gimpel wiegte mit dem Kopf und überlegte. Wenn die Datierung des Gürtels stimmt, hätten wir ein Zeitfenster von etwa 50 Jahren.

Vielleicht ist den Chroniken im Stadtarchiv oder in den Kirchenbüchern etwas zu finden. Wir müssten nach Namen suchen, die mit E beginnen, mischte sich Herr Gallert in die Diskussion. Er deutete auf ein Foto meines Gürtels und zeigte auf das Wappen mit den Initialen. Entweder hatte der Burgherr seine Initialen verwendet oder es gab eine Frau, die diese Initialen trug. Wenn wir Namen finden, werden wir sie bestimmt der Trägerin zuordnen können.

Ich konnte meine Begeisterung fast nicht mehr zügeln. Bald schon würden die Chroniken mir den Namen meiner Verwanden preisgeben, die hier in dieser Gegend vielleicht sogar den ersten Keuschheitsgürtel überhaupt tragen musste. Trotzdem blieben noch immer so viele weitere Fragen offen. Warum musste sie diesen Gürtel überhaupt tragen? Offensichtlich war dieser Keuschheitsgürtel in dieser Gegend so noch gar nicht so bekannt gewesen.

Warum besaß dann meine Ahnin einen solchen? Wer hatte versucht, ihren Gürtel mit brachialer Gewalt zu öffnen und weshalb? Mir wurde schwindelig, wenn ich an die ganzen Fragen nur dachte. Es wurden immer mehr, dabei hatte ich noch nicht einmal die einfachste Frage beantwortet bekommen. Wer war meine Ahnin. Ich konnte nur hoffen, dass meine Mitstreiter in diesen Chroniken etwas fanden.

Es wurde noch ein lustiger Abend. Die drei Herren erzählten mir von ihren Entdeckungen, die sie im Laufe der Jahre zu der Geschichte der Burg schon herausgefunden hatten, erklärten aber einstimmig, dass diese Sache mit meinem Keuschheitsgürtel ihr bisher größter Fall werden würde. Wir stießen mit unseren Gläsern an und tranken auf die Entdeckung meines Keuschheitsgürtels. Alle vier am Tisch waren fest entschlossen, Licht in das Geheimnis meines Fundes zu bringen.

Die Zuversicht, das Rätsel des Keuschheitsgürtels zu lösen, breitete sich mit jedem Gläschen Wein weiter aus. Ich kam mir ein wenig vor, wie die weibliche Ausführung von Indiana Jones. Ich war die Jägerin des verlorenen Keuschheitsgürtels. Bald schon würde das Geheimnis meiner Ahnin gelüftet werden, da war ich mir ganz sicher.
Fortsetzung folgt
Keuschy




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bildersauger Volljährigkeit geprüft
Sklavenhalter

nahe P.


...?

Beiträge: 60

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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:11.06.15 22:22 IP: gespeichert Moderator melden


Ich finde deine Geschichte bisher sehr interessant.

Allerdings finde auch ich den spätmittelalterlichen Teil nicht so spannend, auch wenn die beiden Teile zusammenhängen. Mich interessiert aber Doris Entwicklung umsomehr.

Bitte mach weiter.

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von bildersauger am 11.06.15 um 22:30 geändert
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keuschy
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:12.06.15 13:26 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Bildersauger
Danke für die ehrlichen Worte. Noch habe ich die Hoffnung nicht ganz aufgegeben, dass sich auch der mittelalterliche Teil noch spannender gestalten wird.





10
Rückblende
Anno 1335 im Jahre des Herren

Elisabeth war überwältigt. Sie saß in der großen Halle des Palais neben ihren Gatten und konnte nicht fassen, dass dies alles, ihr zu Ehren geschah. Musikleute spielten auf und Gaukler wirbelten Bälle durch die Luft, dass einem beim Zuschauen schwindelig wurde. Sie blickte auf die kunstvoll gehauenen Steinstützen, die die Decke stützten. Daheim war dies alles aus Holz. Hier war sogar der Boden mit Steinplatten ausgelegt.

Es war natürlich ein Zeichen von Wohlstand, aber es war auch einfacher. Man brauchte nicht ständig Stroh einstreuen, wie man es auf dem Lehmboden daheim machte. Mehrere Gänge Fleisch, Gemüse und Pasteten wurden schon aufgetischt und die Pagen, die das Essen aus der Küche in den Saal trugen, brachten ständig noch neue Speisen dazu. Die lange Reise lag in ihren Knochen und am liebsten hätte sie sich in ihr Lager zurückgezogen, doch sie wusste, dass sie heute noch die Ehe mit ihren Mann vollführen musste.

Und sie fürchtete sich davor. Sie hatte schon Wortfetzen von den Mägden der elterlichen Burg aufgeschnappt. Der Vollzug der ehelichen Pflichten war demnach ein Akt des Schmerz, mit dem Ziel, dem Eheherren Söhne zu schenken, damit die Blutlinie weitergeführt werden konnte. Ihr Hunger war längst gestillt. Nur ab und zu ließ sie sich das eine oder andere Stück geben, um etwas davon zu kosten. Sie stach mit ihrem Messer in ein Schmalzgebäck und kaute verhalten darauf herum.

Unauffällig betrachtete sie dabei ihren Gatten. Ihr erster Eindruck von einem kultivierten Gemahl war längst dahin. Eben griff er erneut in die Schüssel. Kurz darauf gruben sich seine funkelnden Zähne in das gebratene Fleischstück. Elisabeth sah, wie ihm das Fett über sein Kinn lief und von dort auf die Festtafel tropfte. Mit einer fahrigen Bewegung wischte er sich an seinem Ärmel ab. Je mehr Wein er in sich schüttete, desto mehr kam das Tier aus ihm gekrochen.

Ihr Unbehagen wuchs mit jedem weiteren Krug den er trank, noch etwas weiter an. Sie hatte schon gehört, dass der Vollzug der Ehe schmerzhaft sein konnte. Sie warf einen Blick auf ihren Gemahl. Seine Zunge gehorchte nicht mehr seinem Willen. Er blickte sie an, fragte sie etwas, aber Elisabeth konnte es nicht verstehen. Er nutzte die Sprache der Barbaren. Lautes Gelächter ertönte. Plötzlich fühlte sie sich unter all diesen Menschen so entsetzlich einsam.

Ihr Gemahl stand auf, taumelte, stützte sich auf die Tafel und brüllte etwas in den Saal. Er erhob seinen Kelch, führte ihn ein letztes Mal an seinen Mund und wischte sich mit seinem Ärmel über sein Gesicht. Ein ohrenbetäubendes Gegröle setzte daraufhin ein. Als er nach ihrer Hand griff, wusste Elisabeth was jetzt kommen würde. Mit zittrigen Knien folgte sie ihrem schwankenden Gemahl in sein Schlafgemach.

Der junge Graf öffnete die Tür zu seiner Kammer und stolperte hinein. Zögernd folgte Elisabeth ihren Gemahl. Eine angezündete Kerze spendete etwas Licht. Elisabeth hatte jetzt Angst. Nur noch schwer konnte sie ihre Tränen zurückhalten. Schnell schlüpfte sie aus ihrem Kleid und huschte aufs Lager. Sie befürchtete, dass er ihr sonst womöglich die Kleider vom Leibe gerissen hätte. Nur mit ihrem Miederhemd bekleidet lag sie zitternd vor Angst auf dem Linnentuch und beobachtete, wie ihr Gatte gerade den zweiten Stiefel durch den Raum schleuderte.

Er blickte auf und ein Grinsen glitt in sein Gesicht, als er sie fast entblößt vor sich liegen sah. Ohne es zu wollen griffen ihre Finger in das Tuch und hielten es krampfhaft fest. Ihr Gatte taumelte ihr entgegen. Elisabeth schloss ihre Augen. Sie spürte, wie er sich neben sie legte und seine Hand ihren Körper berührte. Ohne es zu wollen wurde ihr Körper vor Anspannung steif. Ein dicker Klos bildete sich in ihrem Hals. Seine Hand griff nach dem Rocksaum.

Unsanft zog er ihn nach oben. Sie spürte seinen heißen Atem auf ihren Oberschenkeln. Er hatte ihren Unterrock noch höher geschoben. Damit er nicht zerriss hob sie ihr Becken an und raffte ihre Unterwäsche soweit es ging, selbst nach oben. Sie zuckte zusammen. Er hatte seine Hand auf ihren Leib gelegt. Sie fröstelte. Es war eine laue Nacht, aber Elisabeth war es, als läge sie im Schnee. Ein ungutes Gefühl bildete sich in ihrem Unterleib.

Die alten Mägde hatten also recht. Sie schloss ihre Augen und biss sich auf ihre Lippen. Im Stillen betete sie zur Jungfrau Maria. Sie hörte ein Brummen von ihrem Ehegatten und blickte auf. Er hatte sich jetzt kniend zwischen ihre gespreizten Schenkel platziert. Sein Phallus ragte Steil von ihm ab. Mit diesem riesigen Schwert konnte er doch unmöglich in ihre kleine Scheide eindringen? Die Angst verkrampfte ihren Leib. Sie schloss ihre Augen und wartete auf die Schmerzen.

Sie spürte, wie sich sein Leib auf den Ihrigen legte. Spürte die Wärme, die in seinem Körper loderte und wartete ängstlich auf das Unvermeidliche.
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Keuschy


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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:12.06.15 13:27 IP: gespeichert Moderator melden


11
Vier Wochen waren vergangen, ohne dass es neue Erkenntnisse zu meinem Keuschheitsgürtelfundes gab. Dafür bekam ich eine Nachricht, dass ich meinen Gürtel anprobieren und abholen konnte. Die ganze Zeit hatte ich mich auf diesen Moment gefreut. Jetzt hatte ich ein beklemmendes Gefühl. Ich wusste nicht wieso, aber am liebsten hätte ich die ganze Sache einfach wieder abgeblasen. Mit einem unguten Gefühl klingelte ich bei Frau Hauber.

Sie schien meine Nervosität zu spüren und lud mich zuerst zu einer Tasse Kaffee ein, die ich dankbar annahm. Wir redeten über unverfängliche Dinge. Sie schaffte es tatsächlich, mir etwas von meiner Angst zu nehmen. Wenig später waren wir wieder in dem Raum, in den ich auch schon vermessen wurde. Frau Hauber zeigte mir meinen persönlichen Keuschheitsgürtel. Das polierte Blech strahlte mir entgegen. Vorsichtig nahm ich ihn in die Hand.

Gegen meinen ersten Gürtel, war dieser ein richtiges Fliegengewicht. Frau Hauber zeigte mir, wie ich am besten in den Gürtel kam. Sie erklärte mir auch, zumindest am Anfang wäre es einfacher, den Gürtel im Liegen anzuziehen. Sie sprach jetzt in einem fort. Zeigte mir dies, erklärte mir das, mir schwirrte der Kopf. Frau Hauber hatte es leicht. Sie vertrieb ja diese Gürtel und kannte sich damit aus. Ich musste an Herrn Gimpel denken.

Die ersten Gürtel wurden anscheinend in Italien hergestellt. Kannten die damaligen Trägerinnen auch schon die vielen Tipps und Knicks wie heute oder wurden diese einfach ihrem Schicksal überlassen? Nun kam auch für mich der Moment, mich in meinen Keuschheitsgürtel zu schließen. Noch etwas unbeholfen legte ich ihn mir an. Mit zittrigen Fingern drückte ich das Schloss meines Gürtels zu. Dieses Geräusch löste ein kribbeln in meinem Bauch aus.

Es hatte etwas Endgültiges. Ich versuchte mich ein wenig zu Bewegen. Es gelang mir besser, als ich vermutete. Mein erster Eindruck war, dass dieser Gürtel durchaus bequem und tragbar war. Nur an die Enge des Taillenbandes musste ich mich noch etwas gewöhnen. Ich fragte, ob es möglich wäre, meinen Gürtel gleich anzubehalten und Frau Hauber lächelte augenzwinkernd, dass dies jetzt mein Keuschheitsgürtel sei und ich ihn Tragen durfte, wann immer ich wollte.

Sie mahnte mich nur, es am Anfang nicht zu übertreiben. Ich sollte meinem Körper Zeit geben, sich daran zu gewöhnen. Ich bedankte mich nochmals und versprach, ihren Rat zu beherzigen. Schon auf der Heimfahrt wusste ich, was Frau Hauber gemeint hatte. Ich war froh, die Strecke bis zu mir nachhause unfallfrei geschafft zu haben. Schon nach kurzer Zeit machte mir mein Gürtel unmissverständlich deutlich, aus welchem Material er bestand.

Trotz der weichen Polsterung meines Autositzes wurde die Fahrt zunehmend zur Tortur. Vor wenigen Minuten empfand ich diesen Gürtel als äußerst bequem, nun drückte und zwickte er an allen Enden. Ich war froh, als ich meinen Wagen in meiner Einfahrt abstellte. Nun konnte ich es kaum noch erwarten, mich wieder aus meinem Gürtel zu befreien. Es war eine Wohltat, den Gürtel wieder los zu sein, gleichzeitig empfand ich es aber auch frustrierend.

Nur eine Stunde hatte ich es geschafft, den Gürtel anzubehalten. Dieser Luxus wurde meiner Ahnin bestimmt nicht gewährt. Ich spielte mit dem Schlüssel in meiner Hand. Bestimmt hatte sie den Ihrigen nie selbst in ihren Besitz gehabt. Frau Hauber hatte von einer langsamen Eingewöhnungszeit gesprochen. Nach einer Stunde Tragedauer wurde mir schon richtig bewusst, was sie damit gemeint hatte. Es war unmöglich, diesen Gürtel sofort ohne Unterbrechungen zu tragen.

Der Körper musste sich offensichtlich erst daran gewöhnen. Ich überlegte mir, wie ich weitermachen wollte. Ich hatte den Keuschheitsgürtel meiner Ahnin die ganze Nacht über ohne größere Probleme getragen. Dies wollte ich mit meinem Gürtel nun auch versuchen. Zusätzlich wollte ich ihn tagsüber in meiner Wohnung tragen, um mich möglichst schnell an ihn zu gewöhnen. Ich wollte, nein ich musste wissen, wie sich meine Ahnin unter ständigen Verschluss gefühlt haben musste.

Schlafen mit meinem Keuschheitsgürtel klappte eigentlich von Anfang an recht gut. Sah man einmal davon ab, dass ich immer wieder wegen meines Gürtels aus dem Schlaf gerissen wurde, hatte ich damit keine Probleme. Nur am Tage machte er mir große Schwierigkeiten. Gewohnte Bewegungsabläufe, die ich früher ohne Denken ausführte, wurden jetzt durch meinen Keuschheitsgürtel behindert. Bei jeder Bewegung drückte und zwackte es irgendwo.

Es war eine ständige Gratwanderung. Einerseits wollte ich den Ratschlag von Frau Hauber beherzigen und es mit der Tragedauer nicht übertreiben, anderseits trieb mich mein Ehrgeiz zu immer längeren Tragezeiten. Und mit der Zeit gewöhnte ich mich tatsächlich immer besser an das harte unnachgiebige Blech, mit dem ich mir freiwillig meinen Unterleib versiegelte.
Fortsetzung folgt
Keuschy


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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:15.06.15 20:07 IP: gespeichert Moderator melden


12
Rückblende
Anno 1335 im Jahre des Herren

Elisabeth wagte kaum zu atmen. Jeden Moment erwartete sie, dass er den Akt der Ehe beginnen würde. Sie sah in ihren Gedanken seinen riesigen Phallus. Nie würde er in sie ohne Schmerzen hineinpassen. Sie biss die Zähne zusammen, aber nichts geschah. Noch immer lag sie steif und völlig verkrampft in ihrem Lager. Sie wusste, dass sie keine Wahl hatte. Sie war eine Frau und es war ihre wichtigste Aufgabe, Kinder zu gebären. Trotzdem hatte sie Angst vor dem, was ihr jetzt bevorstand.

Niemand hatte sie darauf vorbereitet. Hatte Elisabeth jemanden danach gefragt, tadelte man sie und warf ihr sündige Gedanken vor. Und von einen auf dem anderen Tag gehörte dieser Akt plötzlich zu ihren ehelichen Pflichten. Sie horchte auf. Der Graf über ihr bewegte sich nicht mehr. Sein leises Atmen ging nun in ein lautes Schnarchen über. Elisabeth atmete durch. Dieses Mal hatte sie Glück. Er war auf ihr eingeschlafen. Längere Zeit lag sie noch wach, bevor auch sie dahin schlummerte und in einen traumlosen Schlaf fiel.

Als sie am nächsten Morgen die Augen aufschlug, hatte sich ihr Gemahl schon erhoben und sammelte gerade seine Sachen wieder ein, die er in der Nacht davor achtlos in seiner Kammer verteilt hatte. Man sah ihm die Wirkung des Weines noch immer an. Sein Kopf schien zu schmerzen und er schwankte noch etwas benommen auf seinen Beinen. „Verzeiht mir mein ungebührliches Verhalten von der letzten Nacht.

Ich war wohl dem Weine zu sehr angetan und vergaß wohl, mich bei der Menge zu mäßigen. Glaubet nicht, ich wäre dem Geist im Weine ständig verfallen. Solch feierliche Anlässe wie eure Vermählung mit mir, gibt es auf der Burg nicht alle Tage“ Elisabeth lächelte und gab zurück, es würde ihr nicht zustehen, das Verhalten ihres Gemahl s zu beurteilen, da er schließlich am besten wisse, was zu tun sei. Der Graf nickte und kam auf sie zu.

Ich habe ein kluges Weib bekommen. Dann wollen wir jetzt das versäumte nachholen, lächelte er und stieg wieder zu ihr in den Bettkasten. Elisabeth begann zu zittern obwohl es ihr nicht kalt war. Ihr Gemahl bemerkte ihre Unruhe und streichelte behutsam über ihr langes braunes Haar. Dabei redete er mit leisen Worten auf sie ein, dass sie sich vor ihm nicht zu fürchten brauchte. Im Gegensatz zu gestern Nacht streifte er ihr nun vorsichtig ihr Unterkleid nach oben.

Seine Hand fuhr dabei immer wieder über ihre Haut. Stück für Stück schob er den Stoff, der ihren Leib noch bedeckte weiter nach oben. Elisabeth spürte seine warmen Hände auf ihrem Bauch. Noch immer hatte sie Angst vor dem, was nun geschehen sollte. Er hatte ihre Brustkugeln freigesetzt. Berührte sie vorsichtig. Ein Schauer, den sie noch nie erlebt hatte, durchzuckte ihren Leib. Sie hatte keine Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn ihr Gatte forderte sie auf, sich vollständig zu entblößen.

Widerwillig entledigte sie sich von ihrem Untergewand. Die Schamesröte stieg in ihr Gesicht. So, wie Gott sie erschuf, hatte sie noch nie ein Mann gesehen. Auch er hatte sich entkleidet und sie getraute sich einen flüchtigen Blick auf seinen Körper zu werfen. Schnell kroch sie neben ihn schmiegte sich an seinen Körper, um seinen lüsternen Blicken zu entgehen. Wieder begannen seine Hände sie zu liebkosen. Elisabeth musste sich eingestehen, dass seine warmen Hände auf ihrem Körper ihr gut gefielen.

Schon bald spürte sie ein neues, völlig eigenartiges Gefühl in ihrem Inneren. Sie konnte es nicht beschreiben, aber es gefiel ihr gar wohl. Sie war gar ein wenig enttäuscht, als ihr Gatte von ihr abließ und ihr die Beine öffnete. Gerne hätte sie noch seine liebkosenden Hände auf ihrer Haut gespürt, doch der schöne Teil war nun vorüber. Konrad hatte sich nun auf sie gelegt und griff nach unten. Sie bemerkte, wie etwas in sie eindringen wollte.

Ganz langsam spreizte sich ihre Öffnung, in der sich bis jetzt nur kurz einmal ein neugieriger Finger von ihr für einen kurzen Moment verirrt hatte. Stück für Stück schob sich nun sein riesiger Phallus in sie hinein. Sie stöhnte auf. Ein spitzer Schmerz durchfuhr sie. Sie krampfte ihre Finger in das Betttuch. Jetzt kam der Moment, vor dem sie sich immer gefürchtet hatte. Der Teil der dazu diente, Kinder zu zeugen. Der Teil des Aktes, der nur dem Manne Befriedigung schenken konnte.

Elisabeth war verwirrt. Vorsichtig bewegte sich ihr Gatte. Was sie jetzt spürte war nicht das, was die alten Frauen als Schmerz und Pein beschrieben. Sie fühlte eine Lust, die ihr wohl gefiel und sie lüstete nach mehr. Einfühlsam stieß Ihr Gemahl sein Schwert in ihre Scheide und schon bald hatte sie seinen Rhythmus gefunden. Ihre Körper verschmolzen zu einem und als Elisabeth ihre Gefühle nicht mehr in sich halten konnte, schrie sie sie laut aus sich heraus.

Kurze Zeit später lagen sie nebeneinander erschöpft in ihrem Lager. Sie seufzte leise. Diesen Tag würde sie niemals mehr vergessen.
Fortsetzung folgt
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:15.06.15 20:08 IP: gespeichert Moderator melden


13
Ich hatte mich soweit an meinen Gürtel gewöhnt, dass ich ihn an einigen Tag schon rund um die Uhr tragen konnte. Nie hätte ich geglaubt, es tatsächlich so schnell zu schaffen. Vielleicht lag es daran dass ich die Schlüssel meines Keuschheitsgürtels selbst besaß und mich, wenn es vermeintlich eng wurde, jederzeit selbst wieder befreien konnte. Frau Hauber hatte mir doch genau dazu geraten. Es war trotz allem eine sehr harte Zeit, bis ich mich soweit daran gewöhnt hatte.

Ich konnte und wollte mir gar nicht vorstellen, wie meine Ahnin unter ihrem Gürtel zu leiden hatte. Keine Hygiene und dauerhaft verschlossen, musste es die Hölle für diese armen Frau gewesen sein. Ich musste immer wieder Zwangspausen einlegen und schaffte es nach Wochen immer noch nicht, den Gürtel dauerhaft zu tragen. Allerdings war ich auch ein wenig stolz, dass es mir gelang, die Tragezeit meines Keuschheitsgürtels permanent zu steigern.

Es waren zwei weitere Termine am Stammtisch verstrichen, ohne dass es neue Erkenntnisse gab, nun trafen wir uns wieder. Dieses Mal war ich noch nervöser als sonst. Ich hatte meinen Keuschheitsgürtel angelassen. Wagte mich damit zum Stammtisch. Pfarrer Klumms berichtete von seiner erfolglosen Suche. Die Kirchenbücher aus dieser Zeit wären nicht mehr in seiner Kirche aufbewahrt. „Soll das heißen, es gibt sie nicht mehr?“ fragte ich enttäuscht.

„Möglich, dass sie zerstört worden sind, es könnte aber sein, da in dieser Gegend der dreißigjährige Krieg nicht so sehr gewütet, dass die Kirchenbücher ins Landesarchiv gewandert sind. Frank Gallert hatte bei seinen Recherchen auch nichts Nennenswertes herausgefunden und nun ruhten alle Augen gespannt auf den pensionierten Lehrer. Er genoss sichtlich die erwartungsvollen Blicke. Ich habe was herausgefunden, teilte er mit.

Er nahm seinen Becher und setzte ihn an. Mach es nicht so spannend, mahnte ihn Herr Klumms. „Wenn ihr mich treibt, bestell ich mir jetzt einen Brotzeiteller und still erst einmal meinen Hunger, bevor ich euch verrate, dass ich herausgefunden habe. Er machte eine Kunstpause und erläuterte, dass es in dieser Zeit nachweislich zwei regierende Grafen gab. Ich habe den Stammbaum durchforstet. Es gab einen Grafen Gottfried von Calw und dessen Sohn Konrad.

Gottfrieds Gattin stammt aus einer Hochadelsfamilie aus dem schwäbischen Vaihingen an der Enz. Sie war Mechthild von Kaltenstein. Von Konrad konnte ich nur herausfinden, dass er eine Adlige aus Niederlothringen aus dem Hause Gründelbach geehelicht hatte. Wir wissen zwar noch nicht ihren Namen, aber zumindest schon einmal, wo sie herkam. Wenn wir Glück haben, erfahren wir vielleicht von der französischen Seite etwas mehr über diese Dame.

Ich habe schon eine Anfrage an das zuständige Department für Landeskunde in Paris geschickt. Ich war von diesen Neuigkeiten so nervös, dass ich begann, auf meinem Stuhl hin und her zu rutschen. Ein Fehler, den zum Glück niemand zu bemerken schien. Oder bildete ich es mir etwa nur ein? Ich war mir sicher, dass mein Keuschheitsgürtel auf dem ungepolsterten Stuhl zu hören war. Jetzt wagte ich es nicht mehr, mich unnötig zu bewegen.

Wenn ich Herrn Gimpel richtig verstanden hatte, konnte ich diese Mechthild ausschließen, da weder ihr Vorname noch der ihres Mannes zu den Initialen meines Keuschheitsgürtels passte. Immerhin wusste ich jetzt schon einmal, aus welcher Gegend meine Ahnin stammen musste. Leider gab es sonst keine Neuigkeiten mehr und nach zwei weiteren Gläser Cola fuhr ich wieder heim in meine Wohnung. Im Nachhinein ein Fehler.

Ich lag in meinem Bett und konnte nicht einschlafen. Das Koffein und die Gedanken an meine Ahnin ließen mir keine Ruhe. Um mich abzulenken, spielte ich mit meinen Brustwarzen. Sanft streichelte ich über meine Nippel, die sich sofort steif aufrichteten und streichelte meine Vorhöfe. Nachdem ich meine Brustwarzen verwöhnt hatte, knetete ich zusätzlich meine Brüste. Ohne dass es mir bewusst wurde glitt meine linke Hand zwischen meine Schenkel und wollte, wie schon so oft, meine Spalte verwöhnen.

Erst das harte undurchdringliche Blech, das mir eben wieder ins Bewusstsein kam, machte mir klar, dass ich noch immer meinen Keuschheitsgürtel trug. „Dies ist der Sinn dieses Gürtels“ sagte eine innere Stimme in mir und ich versuchte, ihr dies zu Glauben. Schließlich trug ich den Keuschheitsgürtel ja, im Gegensatz zu meiner Ahnin aus freien Stücken. Meine Finger liebkosten schon wieder meine Brüste.

Ich konnte die Feuchte, die sich in meinem Schritt bildete, deutlich spüren. Die Geilheit in mir wuchs stetig an. Und obwohl mein Intimbereich sicher verschlossen war, konnte ich mir die süße Lust, die ich mir sonst mit meinen Fingern bereitete, deutlich vorstellen. Meine Erregung wurde immer stärker. Ich stand auf und lief in mein Wohnzimmer. Dort lag der Schlüssel zu meinem Lustzentrum. Ohne zu zögern öffnete ich den Verschluss, streifte dass Metallhöschen ab und huschte zurück in mein Bett.

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bildersauger Volljährigkeit geprüft
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...?

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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:15.06.15 21:36 IP: gespeichert Moderator melden


Zitat
13
und lief in mein Wohnzimmer. Dort lag der Schlüssel zu meinem Lustzentrum. Ohne zu zögern öffnete ich den Verschluss, streifte dass Metallhöschen ab und huschte zurück in mein Bett.

Fortsetzung folgt
Keuschy



Dann wirds ja langsam Zeit, dass sie die Schlüssel abgibt. Aber an wen?

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von bildersauger am 15.06.15 um 21:37 geändert
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:16.06.15 00:26 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Keuschy,

du hast ja fleißig geschrieben, sehr schön lesbar und sehr schlüssig.

Während ich so las, immerhin 3 Doppelfolgen, musste ich mir überlegen was ich dir denn als "Kundenreflexion" schreibe, so einen richtigen Aufhänger gibt´s nicht, weil eben schlüssig ... doch im letzten Absatz - aber das hat Bildersauger schon gefunden und ich hätte fast das Gleiche getippt.
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:17.06.15 21:03 IP: gespeichert Moderator melden




[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von keuschy am 17.06.15 um 21:09 geändert
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:17.06.15 21:03 IP: gespeichert Moderator melden



Hallo Bildersauger das Problem mit dem „an wem?“ hat wohl so mancher KG-tragender Single. )


Hallo Unkeusch, wenn du auf der Suche nach „Aufhängern“ bist, einen kleinen Tipp. Vergleiche mal den Werdegang der beiden Frauen. Dort findest du vielleicht mehrere Parallelen unter anderem auch bei der Schlüsselverwahrung







14
Rückblende
Anno 1335 im Jahre des Herren

Elisabeth war völlig verwirrt. Sie konnte noch immer nicht verstehen, was da eben geschehen war. Sie hatte schon gelegentlich Worte über den Vollzug der Ehe aufgeschnappt. Manche waren furchterregend, manche zeugten davon, dass nicht nur die Mannsleute Kurzweil am Akt hatten. Aber das, was sie eben erlebt hatte, konnte man mit irdischen Worten gar nicht mehr beschreiben. Sie hatte noch immer das Gefühl, als würde sie wie so ein Engel, die sie von den Wandmalereien der Kirchen kannte, über dem Boden schweben.

Der kurze Schmerz den sie verspürte, als ihr Mann ihr ihre Unschuld raubte, verflog schnell und machte einem paradiesischen Gefühl in ihrem Leibe Platz, wie sie es noch nie zuvor erlebt hatte. Ihr Gatte hatte sich von ihr losgelöst und schlüpfte in seine Stiefel. Elisabeth betrachtete seinen breiten Rücken. Sie beobachtete das Muskelspiel, dass sich ihr bei jeder seiner Bewegungen darbot. Schon spürte sie wieder ein eigenartiges Gefühl in ihren Lenden.

Noch immer konnte sie nicht fassen, was hier eben mit ihr geschehen war. Sie schloss ihre Augen. Ihr Vater hatte eine wirklich gute Entscheidung bei der Wahl ihres Gattens getroffen. Sie streifte sich ihr Untergewand nach unten und verließ nun ebenfalls das gemeinsame Lager. Sie hoffte, dass ihr Herr sie möglichst bald wieder zu sich rufen würde. Sie wollte dieses seltsam schöne Gefühl gerne nochmals erleben.

Sie stieg die steinerne Tritte in ihre Kemenate hinauf und bemerkte dabei nicht die Kühle, die die Nacht auf den Steinplatte hinterlassen hatte. Sie schlüpfte in ihr Gewand und machte sich bereit für die Morgenmesse. Sie konnte den Worten des Burgkaplans nicht folgen, ständig drehten sich ihre Gedanken um ihren Gatten, der jetzt wieder neben ihr in der Burgkapelle saß. Sie nahm kaum die Worte des Burgkaplans wahr.

In ihre Gedanken war sie noch immer bei der vollzogenen Hochzeitsnacht. Sie bestaunte die geschnitzten Holzfiguren, die kunstvoll in die Kanzel geschnitzt waren, betrachtete das Kreuz Jesus auf dem Altar und blieb mit ihrem Blick an dem Bild an der Kuppel hängen. Auch ihr Tagwerk wollte ihr heute nicht so recht gelingen. Ständig glitten ihre Erinnerungen zu diesem wundersamen Morgen zurück.

Sobald sie auch nur an ihren Eheherren und an die gemeinsame Zeit, in der sie sich das Lager teilten dachte, spürte sie wieder diese wundersame kribbeln in ihrem Leibe. Sie sehnte sich nach seiner Anwesenheit, freute sich schon auf die untergehende Sonne und hoffte darauf, dass er sie wieder zu sich rufen würde. Doch diese Nacht kam ihr Herr in ihre Kammer um seinen Pflichten nachzukommen.

Schnell streife sich Elisabeth ihr Kleid ab, versteckte ihr Haar unter ihrer Nachthaube und raffte ihr Unterkleid bis zu ihren Brustkugeln nach oben. Ihr Gatte hatte sich ebenfalls seiner Gewandung entledigt. Erwartungsvoll legte sie sich rücklings in ihre Strohmatratze und öffnete leicht ihre Schenkel. Einladend präsentierte sie ihm ihren Garten der Lust. Für einen kurzen Moment dachte sie an ihre unreinen Tage.

Sie konnten doch nicht schon wieder einsetzten. Aber etwas Feuchtes lief an ihren Schenkeln hinab. Doch noch ehe sie richtig darüber nachdenken konnte, stieg aber schon ihr Gemahl auf sie. Schon spürte sie, wie er vorsichtig in sie hinein glitt. Elisabeth wusste nicht mehr wie ihr geschah. Mit jedem Stoß des Grafens, fühlte sie sich immer leichter. Sie hörte wie ihr Blut im Takt ihres Herzens durch ihre Ohren floss.

Längst konnte sie sich nicht mehr zurückhalten und stöhnte im Rhythmus seines wippenden Beckens lustvoll auf. Sie krallte sich in seinen muskulösen Rücken und versuchte ihr Becken in Einklang mit seinen harten Stößen zu bringen. Elisabeth zuckte zusammen. Eben hatte der Graf seine Hände auf ihre Brüste gelegt, und damit dieses himmlische Gefühl in ihr um ein vielfaches verstärkt. Elisabeth konnte nicht begreifen, was hier gerade mit ihr geschah.

Sie hatte sich selbst auch schon an ihre Brust berührt, aber nie solche Gefühle dabei erlebt, wie gerade eben. Hatte ihr Gatte magische Hände? Sie hatte keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Ihr war, als würde ihr Körper in einem reißenden Strom einfach mitgerissen werden. Das Stöhnen des Grafens drang an sie nur noch wie durch eine dichte Nebelwand an ihre Ohren. Sie blickte zu ihrem Herren. Sah seinen zufriedenen Ausdruck in seinen Gesichtszügen.

Erneut stöhnte auch sie lustvoll auf. Dieses herrliche Gefühl drohte sie fast umzubringen. Sie bemerkte, dass ihr Körper ihr nicht mehr gehorchte, er sich einfach völlig verkrampfte… Elisabeth war ihren Gefühle nicht mehr gewachsen. Sie brüllte ihre Lust, die ihren Leib gefangen nahm, einfach aus sich heraus. Dann schloss sie selig ihre Augen.
Fortsetzung folgt.
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[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von keuschy am 17.06.15 um 21:06 geändert
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:17.06.15 21:04 IP: gespeichert Moderator melden


15
Schnell legte ich mich in mein angewärmtes Bett. Jetzt hatte ich Lust. Lust es mir selbst zu besorgen. Zärtlich umschlossen meine Hände meine Brüste und knetete sie mit meinen Fingerspitzen zärtlich durch. Dabei rieben meine Handflächen vorsichtig über meine Vorhöfe und stimulierten nebenher meine erigierten Brustwarzen. Mit kleinen, kreisenden Bewegungen meiner Hände brachte ich mich selbst auf Touren.

Mit den Fingern meiner linken Hand zwirbelte ich meinen steifen Nippel. Meine rechte Hand streichelte abwärtsgleitend über meinen flachen, sonnengebräunten Bauch. Ich öffnete leicht meine Beine und ließ meine rechte Hand an meine Grotte gleiten, während meine linke Hand abwechselnd über meine Brüste strich. Leider hatte ich noch nicht den passenden Partner für mich gefunden, so dass ich mir eben so behelfen musste.

Die Zeit, in der ich mich an meinen Keuschheitsgürtel gewöhnte, forderte jetzt ihren Tribut. Normalerweise streichelte ich mich so, wie gerade tat, öfter in regelmäßigen Abständen, doch durch die Eingewöhnung an meinen Keuschheitsgürtel hatte ich dieses Bedürfnis völlig in mir verdrängt. Doch nun pochte wieder dieses Verlangen nach zärtlicher Lust in meinem Schoß, meldete sich in mir mit aller Macht zurück.

Viel zu lange hatte ich auf dieses Gefühl jetzt schon verzichtet. Mein Zeigefinger teilte meine Schamlippen auseinander. Rieb sie abwechselnd, bis ich an dieser Stelle immer feuchter wurde. Zwei, mit Lustschleim benetzten Finger, drangen in mich ein. Weiteten mich vorsichtig auseinander. Tiefer und tiefer arbeitete ich mich in mich in mein Inneres vor. Stöhnte auf. Ein vertrautes, angenehmes Gefühl breitete sich jetzt mehr und mehr in meinem Becken aus.

Immer wieder ließ ich meine Finger in mich hinein stoßen. Anfangs noch ganz langsam, doch mit der Zeit wurden die Bewegungen immer schneller. Brachten mich immer mehr aus Touren. Mein Atem wurde heftiger. Nun hatte sich ein dritter Finger dazugesellt. Unaufhörlich ließ ich meine Finger in meiner Spalte dieses lustvolle Spiel vollführen. Jeder Hub machte mich erregter. Trieb mich näher zu meinem ersehnten Höhepunkt.

Ich schloss meine Augen genoss meine aufwallende Geilheit und wurde mit jedem Augenblick immer erregter. Viel zu lange hatte ich auf dieses Wahnsinnsgefühl in meinen Lenden verzichtet. Jetzt kam ich diesen finalen Punkt immer näher. Immer schneller wurden die Bewegungen meiner Hände. Und plötzlich, ganz ohne Vorwarnung begann mein Körper unkontrolliert zu zucken und in meinem Kopf explodierte ein Feuerwerk.

Ein unbeschreibliches Gefühl durchzuckte meinen Körper. Brachte mir einen Höhepunkt, wie ich ihn schon lange nicht mehr erreicht hatte. Schwer atmend lag ich in meinem Bett und versuchte zu realisieren was hier eben geschah. Ich konnte meine eigenen Gefühle nicht mehr verstehen, konnte nicht begreifen, was eben in mir vorging. Ich hatte gerade eben einen sagenhaften Höhepunkt erlebt. Vielleicht sogar einen der besten, die ich je bekommen hatte.

Unzählige Male hatte ich mich in meinem Leben schon auf diese Weise vergnügt. Warum musste ich ausgerechnet jetzt Schuldgefühle bekommen? Warum hatte ich plötzlich ein schlechtes Gewissen. Ich tat nichts Unerlaubtes. Was war heute anders als die unzähligen Höhepunkte davor. Wieso hatte ich plötzlich diese blöden Schuldgefühle? Ich tat doch nichts Verbotenes. Noch lange lag ich völlig aufgewühlt unter meiner Decke und konnte einfach nicht mehr einschlafen.

Völlig zerknirscht verließ ich mein warmes Bett um mit einen Beruhigungstee zu kochen und stolperte dabei fast über meinen Keuschheitsgürtel. Ohne viel nachzudenken hob ich mein Nachthemd hoch und legte meinen Unterleib wieder in Eisen. Mit dem einrasten des Schlosses machte es auch in meinem Kopf klick. Meine innere Unruhe war wie weggeblasen. Langsam wurde mir unheimlich.

Es war für eine moderne Frau absolut nicht normal, freiwillig einen Keuschheitsgürtel zu tragen. Aber damit konnte ich leben. Ich wollte nachvollziehen, wie sich meine Ahnin in so einem Teil gefühlt haben musste. Doch nun schien die Sache etwas außer Kontrolle zu geraden. Ich hatte mir doch wirklich gerade eben ein schlechtes Gewissen eingeredet, weil ich mir selbst den Gürtel abgenommen hatte und mir danach selbst einen Höhepunkt bescherte.

Ich musste meine Gedanken sortieren. Einerseits musste sich meine sexuelle Energie durch meine Zwangspause, die ich durch die Eingewöhnungsphase meines Gürtels hatte, in mir enorm angestaut haben. Ich konnte mich jedenfalls nicht daran erinnern jemals davor einen so intensiven Höhepunkt erlebt zu haben. Anderseits war ich es gewohnt, mich in regelmäßigen Abständen selbst zu befriedigen. Wollte ich darauf wirklich verzichten?

Wieder geisterte mir meine Ahnin durch den Kopf. Wurde sie gefragt, was sie wollte. Ich hatte mich auf dieses Experiment Keuschhaltung eingelassen. Jetzt musste ich es auch durchziehen. Meine Finger streichelten unbewusst über meine verschlossene Intimzone. In mir reifte ein Entschluss. Ich nahm mir vor, für ein halbes Jahr keinen Orgasmus mehr zu bekommen. Um meinen Entschluss zu besiegeln, malte ich in meinen Kalender einen roten Kreis.

So lange wollte ich enthaltsam bleiben. Ich hatte mich soweit an meinen Keuschheitsgürtel gewöhnt, dass ich keine Probleme sah, diesen jetzt ständig zu tragen. Allerdings hatte ich mich dabei selbst völlig überschätzt. Immer wieder ertappte ich mich selbst dabei, wie ich mich einfach wieder aus meinem Keuschheitsgürtel befreite. Meist ohne wirklichen Grund, sondern einfach nur, weil ich manche Dinge auf diese Weise einfach schneller oder bequemer erledigen konnte, wenn ich meinen Keuschheitsgürtel nicht trug.

Schon bald musste ich mir eingestehen, dass ich eine konsequente Keuschhaltung nicht einhalten konnte, solange ich selbst jederzeit an die Schlüssel herankam. Dabei war es nicht einmal meine sexuelle Lust, die mich immer wieder zum Öffnen meines Gürtels verleitete, sondern ganz banale alltägliche Dinge, die mich zu einem verfrühten Aufschluss verführten. Ich war einfach schneller, wenn ich ohne meinen Keuschheitsgürtel duschte, und wenn ich spät dran war, nahm ich ihn mir eben kurz ab, um rechtzeitig aus dem Haus zu kommen.

Ich schloss mich auf, wenn meine Regel begann, um eine Binde zu benutzten und zwangsläufig auch, wenn ich auf die Toilette musste. Mir war klar, dass es, wäre ich konsequent verschlossen gewesen, auch irgendwie gegangen wäre, aber mein innerer Schweinhund war meistens schneller als mein Wille, dauerhaft verschlossen zu bleiben. Meist geschah es auch gar nicht richtig bewusst. Erst wenn ich mich wieder verschloss, wurde mir erst wieder klar, gegen meine Vorsätze verstoßen zu haben.

Ich überlegte lange hin und her. Es musste eine Lösung geben, wie ich nicht mehr so leicht an meine Schlüssel herankam. Nachdem ich mich im Internet schlau gemacht hatte, bestellte ich mir einen elektronischen Schlüsselsave. Mit diesem konnte ich meine Schlüssel zu meinem Keuschheitsgürtel jetzt gut von mir selbst schützen. Der Tresor konnte, war er erst einmal programmiert, vor der eingestellten Zeit nicht mehr geöffnet werden.

Da die Zeitspanne aber maximal nur für eine Woche einstellbar war, bestellte ich auf den Rat des Verkäufers noch ein Zusatzmodul. Dieses aktivierte nach Ablauf der eingestellten Verschlusszeit, nach einer, von mir ebenfalls einstellbaren Zeitspanne, erneut die Verschlusszeit meines Safes. Auf diese Weise verlängerte sich die von mir einmal eingegebene Blockade automatisch immer wieder auf Neue.

Nur wenn ich die Taste des Zusatzmoduls nach Ablauf der Verschlusszeit und vor Ablauf der Zeit, in dem die Verschlusszeit neu aktiviert wurde, betätigte, konnte ich den Tresor öffnen. Auf diese Weise hatte ich nur einmal in der Woche die Chance, den Schlüsselsafe innerhalb einer kleinen Zeitspanne zu öffnen. Damit musste ich mein Problem eigentlich in den Griff bekommen. Nach dem das Gerät geliefert wurde, machte ich zuerst einen kleinen Trockenlauf, um zu testen, ob ich die Bedienung verstanden hatte und das Gerät auch wirklich funktionierte.

Ich stellte die Verschlusszeit auf eine Stunde und das Zeitfenster in dem ich den Tresor öffnen konnte, bevor er sich wieder für eine weitere Stunde sperrte, auf 10 Minuten. So testete ich, ob der Save wirklich nach einer Stunde öffnete und ob ich das Ding auch ein paar Minuten später wie eingestellt wieder öffnen konnte. Alle Funktionen schienen einwandfrei zu arbeiten. Ich hatte mich mittlerweile an das Tragen meines Gürtels gewöhnt, dass ich es wagen konnte, dieses Experiment zu beginnen.

Ich legte einen meiner beiden Schlüssel in den Tresor und stellte die längste Verschlusszeit so ein, dass sie mitten in der Nacht ablief. Als nächstes stellte ich die Zeit am Zusatzmodul ein. Jede Woche hatte ich nun theoretisch fünf Minuten Zeit um den Tresor wieder zu öffnen. Allerdings würde ich mir dafür einen Wecker stellen müssen, da ich normalerweise in der Zeit der Freigabe tief und fest schlief. Den zweiten Schlüssel packte ich in ein kleines Kästchen und wickelte es in ein Papier.

Dieses Päckchen wollte ich an unseren nächsten Stammtisch Herrn Klumms zur Aufbewahrung übergeben. Er wohnte nicht weit von mir entfernt und so hatte ich die Chance, im Notfall wieder an einen Schlüssel zu gelangen. Ich hoffte natürlich nicht, dass dieser eintreten würde, doch falls es dazu kam, hoffte ich auf seine Schweigepflicht, die er als Pfarrer hatte. Nun gab es für mich kein Zurück mehr. Ich hatte zwar immer noch die Chance, mich aus meinem Keuschheitsgürtel zu befreien, doch nun musste ich einen noch größeren Aufwand dafür betreiben, als zuvor.

Einfach mal kurz den Gürtel abnehmen, weil es dadurch für mich einfacher wurde, konnte ich nun durch meine Vorkehrungen nicht mehr so ohne weiteres. Allein der Gedanke daran ließ mich erschauern.
Fortsetzung folgt
Keuschy

Meine Geschichten;
Fetisch; Die Schlampe des Chemikers, Ulrikes Abenteuer, Ullas Osterei, Das Verhör, Zoobesuch,Die Joggerin,Ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk, Stonehenghe; Das Ritual; no escape; Seitensprung;
Damen: Tierische Ansichten,Die Studentin, Dunkle, Erinnerungen, der erste Keuschheitsgürtel;
Windel: diapered,Der Windeltest, endlich Wochenende;
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Wölchen Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:18.06.15 05:00 IP: gespeichert Moderator melden


tolle Geschichte mach weiter so.

mfg Wölchen
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Anarki
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:21.06.15 20:56 IP: gespeichert Moderator melden


Finde die beiden Erzählstränge gut, bin gespannt wie es weitergeht
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:21.06.15 22:32 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Wölchen
Ich werde mir Mühe geben

Hallo Anarki
Freud mich, dass du mir mit deinem ersten Kommentar ein positives Feedback schreibst



16
Rückblende
Anno 1336 im Jahre des Herren

Elisabeth war glücklich. Fast jeden Tag durfte sie nun ihren Gatten in seiner Kammer besuchen gehen oder er kam persönlich in ihr Lager gestiegen. Es war die schönste Zeit, die sie erleben durfte. Selbst ihre Dienerin konnte ihre gute Laune, die sie danach immer hatte, nicht trüben. Ihre mahnenden Worte, es sei Sünde als Frau seine Lust, durch lautes Stöhnen und schreien, für jedermann kundzutun, zerschmolzen in ihrem Bewusstsein, wie die ersten Schneeflocken, die gerade durchs Fenster wirbelten.

Jetzt wurde es wieder Zeit, die bespannten Häute in die Mauerdurchlässe zu klemmen. Sie schirmten die Kälte ab, hinderten aber das wenige Sonnenlicht, in die Kammern zu dringen. So waren die Bewohner gezwungen, auf Tätigkeiten zu beschränken, die wenig Licht erforderten. Trotzdem mochte Elisabeth diese kalte Jahreszeit. In den eisigen Nächten, die jetzt in der Burg herrschten, verbrachte sie nun die ganzen Nächte im Lager ihres Gattens.

Oft lag sie wach, nur um den Klang seines Atems zu hören. Eng an in gepresst vergingen die Nächte viel zu schnell. Nur die Tage wollten nicht vergehen. Es gab nicht viel für Elisabeth zu tun und die Kammern ohne Sonnenlicht ließen ihre Laune nicht besser werden. Der Winter wollte dieses Jahr einfach kein Ende nehmen. Den Schnee, den die schwache Frühjahrsonne am Tage schmelzen ließ, hatte Gevatter Frost am nächsten Morgen einfach wieder hingeworfen.

Der Graf hatte sich mit den Jägern schon seit mehreren Tagen auf die Jagd begeben. Die Fleischvorräte gingen langsam zur Neige. Rastlos schritt Elisabeth in ihrer Kammer hin und her. Sie war diesen Müßiggang einfach überdrüssig. Daheim musste sie richtig mit anpacken und wie die Bediensteten arbeiten. Hier hatte sie nur ihre Handarbeiten, die sie tun konnte. Und selbst diese empfand Elisabeth in diesem Licht sehr ermüdend.

Einzig das Spinnrad konnte sie bedienen, ohne ihr Auge darauf zu richten. Aber jetzt hatte sie genug davon. Sie rief nach ihrer Zofe und befahl ihr, sich warm zu kleiden, um mit ihr im Hain nahe der Burg Brennholz sammeln zu gehen. Obwohl die Zofe schon in die Jahre gekommen war, schien auch ihr diese Abwechslung gelegen zu kommen. Geschwind entschwand sie um sich um ihre Beine eingefettete Lederhäute zu schnüren und sich den wärmenden Umhang überzuziehen.

So ausgestattet stapfen die beiden Frauen unbehelligt aus der Burg. Als sie den naheliegenden Wald erreicht hatten, war die Kälte des Winters aus ihrer Kleidung entwichen und machte einer erträglicheren Temperatur Platz. Sie begannen mit dem Sammeln von Totholz, dass der strenge Winter mit seinen Schneemassen von den Bäumen gebrochen hatte. Mitten in ihrer Arbeit zuckten beide Frauen vor Schreck zusammen.

Das markerschütternde Geräusch, das sie eben vernahmen, ließ ihr Blut in den Adern erfrieren. Meister Isegrims heulen hatte ihnen diesen Schrecken eingejagt. So nah an der Burg waren die Wölfe noch nie gewesen. Der Hunger musste sie in die Nähe der Menschen treiben. Elisabeth wusste, wie gefährlich Wölfe sein konnten und trat, nachdem sie sich von dem ersten Schrecken erholt hatte, sofort den Rückweg zur Burg an.

Von der eisigen Winterkälte war nun nichts mehr zu spüren. Das Heulen der Bestien wurde immer lauter. So schnell sie konnten, eilten die Frauen den Weg zurück. Doch es war zu spät. Vor ihnen tauchten plötzlich die Bestien auf. Damit war es nicht mehr möglich, unbeschadet die schützende Burgmauern zu erreichen. Panisch sahen sich die Frauen nach einem Ausweg um. Es gab nur eine Chance, die sie jetzt noch hatten.

Neben ihnen ragte ein kleiner Felsen aus dem Boden, der etwas höher wie die Frauen war. Wie abgesprochen rannten die Frauen auf den Stein zu. Während dem Laufen griffen sie nach zwei Holzstücken, die als Waffen dienen mussten. Elisabeth kletterte unterstützt von ihrer Zofe auf die Felsen und zog, als sie oben angelangt war, ihre Dienerin an den Händen bis auch sie oben angelangt war.

Keinen Augenblick zu früh, denn nun konnten sie das wütende Knurren unter ihnen deutlich vernehmen. Bedrohlich schlichen zwei dieser Kreaturen unter ihnen um den Felsen. Vorerst waren sie sicher, aber wie lange konnten sie auf diesem kalten Stein ausharren bis Hilfe nahte? Denn so wie es aussah, hatten die Bestien nicht vor, einfach weiterzuziehen. Immer wieder heulte eines der hungrigen Bestien auf und mit jedem Aufheulen schienen sich immer mehr Wölfe um Elisabeth und ihre Zofe dazu zu gesellen.

An eine Flucht war überhaupt nicht zu denken. Das hungrige Rudel wäre sofort über sie hergefallen, wenn sie versucht hätten, die Burg zu erreichen. Mit zunehmender Dauer wurden die Tiere immer aggressiver. Immer öfter versuchte jetzt einer der Graupelze durch einen Sprung nach oben, die Frauen zu erreichten. Gefährlich nahe gelangten sie an ihre Opfer heran. Voller Angst schlugen die beiden verängstigten Frauen auf die aufgerissenen Mäuler mit ihren Holzstücken ein.

Zwar konnten sie die Angreifer damit kurz in die Flucht schlagen, aber durch ihre Treffer heulten die Bestien so schrecklich auf, dass nun noch mehr Wölfe versuchten, sie anzugreifen. Die Lage wurde immer aussichtsloser. Ein Wolf bekam das Holzstück, mit dem Elisabeth auf die angreifenden Tiere einschlug zum Fassen und entriss ihr ihre Waffe. Ihre Zofe musste die Verteidigung nun alleine übernehmen und schlug nun nach allen Seiten verzweifelt um sich, bis sie sich völlig erschöpft niederkauerte.

Elisabeth riss ihr den Stock aus ihren zittrigen Händen und übernahm jetzt die ausweglose Verteidigung. Immer wütender schnappten die Mäuler nach ihren Opfern. Ein lauter Aufschrei ließ Elisabeth zusammenzucken. Ein Wolf hatte den Fuß ihrer Zofe in seinem Maul und versuchte, diese nach unten zu zerren. Ihre Finger klammerten sich so fest in eine Steinritze dass man die Knochen deutlich sehen konnte.

Ohnmächtig vor Angst beugte sich Elisabeth nach Vorn und schlug wie verrückt auf das Tier, bis er endlich wieder von ihr abließ. Einen kurzen Moment atmete Elisabeth durch. Lange genug um zu erkennen in was für einer Gefahr sie schwebten. Einer der Wölfe hatte es geschafft auf den Nachbarfelsen zu gelangen. Für einen kurzen Augenblick, hatte sie das Gefühl, er würde sie mit seinen honiggelben Augen durchbohren.

Der Abstand zwischen ihnen und den Wolf war so gering, dass der Wolf spielend zu ihnen rüber springen konnte. Selbst wenn sie versucht hätte, ihn abzuwehren, hätte der Schwung seines Körpers sie mit nach unten gerissen. Elisabeth wusste, dass ihr Ende nahte. Sie sank kraftlos auf die Knie und sprach ihr letztes Gebet. Als sie die Augen öffnete, sah sie, wie der Wolf zu Sprung ansetzte, hörte den entsetzten Aufschrei ihrer Zofe, die den Wolf nun ebenfalls gewahr nahm.

Sie sah wie der Wolf auf sie zusprang und schloss ihre Augen. Ein letztes Mal dachte sie an ihren Ehegatten. Doch nichts geschah. Ungläubig starrte Elisabeth auf die Stelle, wo sie die Bestie vermutete, sah aber nur ihre verstörte Zofe. Der Fels, auf dem sich der Wolf gerade noch befand, war ebenfalls leer. Sie hatte sich dies nicht eingebildet. Sie warf einen Blick auf die Meute unter ihr. Mehrere tote Wölfe lagen mit Pfeilen durchbohrt im Schnee.

Wieder surrte ein solches Geschoss heran und brachte einen weiteren Wolf zur Strecke. Die Bestien schienen die Gefahr zu spüren. Sie ließen von den Frauen ab und streunten nervös um ihre toten Kameraden. Erneut wurde ein Wolf Oper eines Pfeiles. Elisabeth sah sich nach dem Schützen um. Etwa 40 Fuß weit saß ein Reiter auf einem braunen Ross und schoss gerade eine weitere Bestie zu Tode.

Auch die restlichen Wölfe schienen ihn jetzt entdeckt zu haben. Wie auf Kommando kreisten die übriggebliebenen Bestien ihren unbekannten Erretter ein. Mit gesträubten Fell und gebleckten Zähnen wurde der Kreis immer enger gezogen. Drei weitere Wölfe mussten ihr Leben den tödlichen Pfeilen lassen. Dann stieg der Fremde von seinem Pferd und trieb es mit einem Hieb in die Flanke davon.

Die Wölfe schienen kurz zu überlegen, ob es sich lohnte, das Pferd zu verfolgen, doch der langsame Zweibeiner schien die leichtere Beute zu sein. Laut heulend griffen die Bestien den unbekannten Ritter an. Dieser hatte bereits sein Schwert gezogen und hielt in seiner Schildhand einen Dolch. Elisabeth wagte kaum hinschauen. Unendlich viele weiße Zähne wollten sich ihn das Fleisch des jungen Mannes beißen.

Schon setzte der erste Wolf zum Angriff an. Aber schon in der Luft versetzte ihn ein Schwerthieb eine tödliche Verletzung. Nun ging alles viel zu schnell. Fast gleichzeitig griff die Meute nun an. Elisabeth blieb schier das Herz stehen. Sie konnte den Fremden vor lauter Wölfen fast nicht mehr erkennen. Er konnte sich unmöglich gegen die Bestien behaupten. Kurz überlegte sie, ihm zu Hilfe zu eilen, aber sie hatte nicht den Mut, sich diesen Bestien zu stellen.

Stattdessen starrte sie gebannt auf den aussichtslosen Kampf gegen die Wolfsmeute. Doch je länger sie zusah, desto größer wuchs ihre Zuversicht, dass dieser ungleiche Kampf tatsächlich gewonnen werden konnte. Wolf um Wolf musste sterben und als der Fremde sein Schwert am letzten toten Wolfspelz reinigte, war der Schnee blutgetränkt. Er steckte sein Schwert in seine Scheide zurück, rief nach seinem Pferd und kam dann schweratmend auf die beiden Frauen zugestapft.

Er half ihnen von ihrem Fels zu klettern und als er sie auf sicheren Boden wusste, verbeugte er sich galant und stellte sich den Damen vor. So erfuhr sie, dass ihr Retter ein früherer Gefährte und Freund von ihrem Gatten war und gerade auf dem Weg auf einen Besuch zu seiner Burg gewesen sei.
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Keuschy


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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:21.06.15 22:33 IP: gespeichert Moderator melden


17
Nun wurde mir erst wirklich klar, was konsequente Keuschhaltung bedeutete. Jetzt konnte ich mir nach dem Duschen nicht mehr geschwind meinen Gürtel abnehmen und mich kurz trockenrubbeln. Mit einem Fön musste ich mir jetzt umständlich die Haut unter meinem Blech trocknen. Erst jetzt wurde mir so richtig bewusst, welche Einschränkungen ich tatsächlich durch meinen Keuschheitsgürtel hinnehmen musste.

Nicht, dass sie nicht zu meistern gewesen wären, aber wenn ich die Chance eines sofortigen Aufschlusses gehabt hätte, wäre ich bestimmt des Öfteren dieser Versuchung erlegen. Jetzt brauchte ich beinahe doppelt so lange im Bad wie zuvor. Ich bemerkte, dass ich begann mich anders zu bewegen. Musste mich jetzt vollständig an meinen Gürtel anpassen. Zu allem Überfluss bekam ich jetzt auch noch einen Anruf von meiner Baustelle.

Ein Handwerker erklärte mir etwas von einer eingefallenen Kellerwand. Sofort eilte ich zu meinem Haus. Durch dieses Missgeschick würde ich wohl noch etwas länger in Miete wohnen müssen. Aber es half ja nichts. Bevor die Wassersperre nicht in die Kellerwände eingebracht war, wollte ich oberhalb noch nicht anfangen. Ich stieg in den Keller und sah mir den Schaden an. Einer der Handwerker erklärte mir aufgeregt, dass er nur die Dichtplatten in die Wand getrieben hatte, als sie plötzlich nachgab.

Er konnte ja nicht wissen, dass sich hinter der Wand ein Hohlraum befand, beteuerte er mir immer wieder. Die Kellerwand war tatsächlich gut zwei Meter breit eingestürzt. Ich warf einen Blick über die Trümmer. Es klaffte tatsächlich ein tiefes Loch auf der anderen Seite der Wand. Der Bauarbeiter hatte keine Schuld, aber was sollte ich jetzt machen. Ich wählte die Nummer meines Architekten und schilderte ihm mein Problem.

Er hatte leider diese Woche keine Zeit mehr und vertröstete mich auf die nächste Woche. Ich schickte die Handwerker heim. Meine Laune war im Keller. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Eigentlich hatte ich mit meiner Stimmung nicht mehr vor, zum Stammtisch zu gehen, aber die Neugierde, etwas Neues über meine Ahnin zu erfahren, trieb mich schließlich doch in die Wirtschaft.

Friedrich Gimpel merkte als erster, dass ich heute nicht bei der Sache war, also fragte er solange nach bis ich den Dreien von dem Hohlraum in der Kellerwand und den Verzögerungen, die sich daraus begaben, berichtete. Er meinte darauf, dass es früher durchaus üblich war, die Keller in den Häusern zu erweitern, indem man einfach bei Bedarf einen neuen Raum in den Fels schlug. Manchmal teilten sich auf diese Weise mehrere Parteien einen solchen Raum.

Jeder hatte dann einen eigenen Zugang. Es soll heute sogar noch Ortschaften geben, die durch ein Labyrinth aus Gängen und Gewölben alle miteinander verbunden sind. Ich würde liebend gerne einmal einen Blick hineinwerfen, wenn sie nichts dagegen haben, beendete er seinen Vortrag. Auch die anderen Beiden waren sofort Feuer und Flamme und da es das Haus meiner Vorfahren war, wuchs auch in mir die Neugierde, was sich hinter dieser Wand denn nun verbarg.

Herr Klumms zog nun die Aufmerksamkeit wieder auf sich. Er zog einen Umschlag aus seiner Aktentasche, zog ein Blatt Papier daraus, faltete es langsam auseinander und legte es offen auf den Tisch, damit jeder einen Blick darauf werfen konnte. Es sah amtlich aus, war allerdings nicht in Deutsch verfasst so dass ich nur vermuten konnte, um was es sich handelte.

Pfarrer Klumms holte tief Luft und erklärte, dass Graf Konrad von Calw tatsächlich im Jahre 1335 eine Frau aus dem Hause Gründelbach geehelicht hatte. Die Frau die wir suchten, hieß Elisabeth. Es gab auf der französischen Seite ein Dokument, in dem hervorgeht, dass ein Adliger von Gründelbach mit dem Grafen zu Calw die Ehe aushandelte. Es ging wahrscheinlich um politische Interessen, die leider nicht näher erwähnt wurden.

Nur was der Landherr für seine Tochter bekam, war bis ins kleinste Detail aufgelistet. Elisabeth war für die damalige Zeit schon sehr alt, als sie ihren Gemahl zu sehen bekam. Nicht gerade üblich, für die damalige Zeit. „Vermutlich war sie potthässlich“, mutmaßte Herr Gimpel lachend. Ich fand seine Bemerkung überhaupt nicht witzig. Immerhin gehörte ich weitläufig zur Verwandtschaft. Ich warf ihm einen bösen Blick zu und er entschuldigte sich sofort für seine Bemerkung.

Ich war ganz aus dem Häuschen. Elisabeth Gründelbach, oder besser Elisabeth Gräfin zu Calw war eine meiner Vorfahren. Jetzt war es amtlich. Elisabeth war die arme Frau, die den Keuschheitsgürtel, den ich im Keller gefunden hatte, tragen musste. „Ich habe hier noch eine beglaubigte Kopie des Dokumentes. Wieder legte Herr Klumms das Papier so auf den Tisch, dass jeder einen Blick darauf werfen konnte.

Die Schrift des Vertrages war ein einer wunderschönen Handschrift niedergeschrieben worden, doch konnte ich außer ein paar Buchstaben den Text leider nicht entziffern. Letztendlich war es mir auch egal. Ich wusste jetzt wer die Trägerin meines Kellerfundes war und jetzt nur noch darauf gespannt was sich wohl morgen noch hinter der eingestürzten Kellerwand verborgen hielt. Es wurde noch ein lustiger Abend und als ich gegen später nachhause lief, musste ich immer wieder daran denken, dass in mit adliges Blut floss.

Völlig in Gedanken zuckte ich erschreckt zusammen. „Keine Angst, der tut nichts, er ist nur noch etwas verspielt“, versuchte mir ein Hundehalter zu erklären, nachdem mir sein Hund angesprungen hatte und mich jetzt in Höhe meiner Knie anhechelte. Ich versuchte zu lächeln, dachte aber beim weiterlaufen, wie gefährlich es war, den Hund ohne Leine laufen zu lassen. Vermutlich hatte das Tier mit seinen nassen Pfoten meine Hose beschmutzt.

Aber egal, sie musste eh in die Wäsche. Ich musste unwillkürlich an den zweiten Satz denken, den wahrscheinlich auch jeder Hundebesitzer kannte: „Komisch, dass hat er aber sonst noch nie gemacht“. Ohne weitere Zwischenfälle kam ich nach Hause. Als ich endlich in meinem Bett lag fasste ich mir in meinen verschlossenen Schritt. Ich hatte mich freiwillig dazu entschlossen diesen Gürtel zu tragen.

Aber was vermochte in dem Kopf des Grafens rumgegeistert haben, seiner Frau so etwas anzutun. Trotz moderner Hygienestandards, die wir hatten, war es für mich eine immense Umstellung, seit ich meinen Keuschheitsgürtel ständig trug. Mein Gürtel wurde aus rostfreiem Stahl hergestellt. Ich erinnerte mich, wie Frau Hauber mir erklärte, dass es nur bei Edelstahl zu keinen Hautirritationen kommen konnte.

Wenn ich nur daran dachte, wie viele Urintropfen schon über mein Frontblech liefen, die ich nur mit Toilettenpapier auffangen konnte, bekam ich das kalte Grausen. Zu Elisabeth Zeiten gab es weder Edelstahl noch Toilettenpapier. Geschweigendem eine Dusche. Ich konnte nur erahnen, wie sich die arme Frau gefühlt haben musste.
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:21.06.15 23:33 IP: gespeichert Moderator melden


schöne Geschichte, nicht so triebgesteuert, wie viele andere Stories hier im Board.

Viele Grüße

Johni

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