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  Der erste Keuschheitsgürtel
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Skywolf Volljährigkeit geprüft
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Melbourne / Australien




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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:22.06.15 04:27 IP: gespeichert Moderator melden


Diese Geschichte mag ich sehr gerne. Zu häufig habe ich bei anderen Geschichten den Eindruck, dass der Gürtel, und nicht die Trägerin, die Hauptfigur ist.

Ich glaube, dass das hier nicht so ist, ist die große Stärke dieser Geschichte.

Insgeheim hoffe ich, dass das 6 Monats Experiment fehlschlägt, sie es nicht so lange aushält, und abbrechen muss. Dann davon lernt und wieder weiter macht.

Aber das ist Deine Geschichte, und ich warte gespannt, wann und wie es weitergeht.
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Wölchen Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:22.06.15 08:37 IP: gespeichert Moderator melden


Wau meine Vorschreiber hatten recht.Auch diese Fortsetzung war richtig gut.Besonders wie du sie schreibst.Man merckt richtig das es dir nicht allein um den KG geht sondern um die Person die ihn trägt.

Vielen Dank für deine Geschihte.

mfg Wölchen
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:25.06.15 22:34 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Johni, Skywolf, Wölchen
Wie ihr richtig erkannt habt, wollte ich bei dieser Geschichte die Entwicklung einer KG-Trägerin beschreiben, die sich zuvor noch nie mit dieser Thematik befasst hatte. Ehrlich gesagt hat ein Museumsbesuch im Stadtmuseum (ehemaliges Spital in Rothenburg ob der Tauber) den Auslöser zu dieser Geschichte gegeben. Ich stand fasziniert vor einer Vitrine, in der ein altertümlicher Keuschheitsgürtel ausgestellt wurde. Als Erklärung standen die Ausführungen, die Josef Altenrieder in Kapitel in Kapitel 20 von sich geben wird. Diese Beschreibung, die ich bis Dato so noch nie gehört hatte, erschienen mir als plausibel für den Gebrauch und die Verbreitung der Keuschheitsgürtel und haben mich deshalb zu dieser Geschichte inspiriert. Mich beschäftigte allerdings auch, wie man auf diese Erklärung des Gebrauchs eines Keuschheitsgürtels überhaupt kommen konnte und wie man in der heutigen Zeit auf die Anwendungen von Damals eigentlich so detailliert Rückschlüsse ziehen kann. Aus diesen Fragen heraus entstand Doris, die die heutige Sichtweise der mittelalterlichen Keuschhaltung etwas erleuchten soll, wobei sie natürlich auch Gefallen an der moderneren Variante findet, während Elisabeth die wahre (Fantasie)Geschichte erzählt, um aufzuzeigen, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Durch das wachsende Interesse an Keuschhaltung tauchen natürlich zwangsweise immer wieder neue Fragen auf. Ich dachte mir, in einem KG-Forum wäre es auch einmal interessant, etwas über dessen Geschichtliche Hintergründe in Form einer Geschichte zu lesen. Aber nun geht’s weiter







18
Rückblende
Anno 1336 im Jahre des Herren

Er besah sich die blutende Wunde der Zofe, die Gevatter Isegrim ihr zugezogen hatte und verband diese notdürftig. Elisabeth beobachtete ihn unterdessen genau. Auch er hatte, wie ihr Mann einen stattlichen Körper, und eine wallende gelockte Mähne. Bruchteile einer Sekunde stellte sie ihn sich ohne seine Gewandung vor. Dann sah sie, dass auch er eine kleine Verletzung davongetragen hatte. Auf seinen Handrücken hatte sie einen kleinen Riss in seiner Haut entdeckt.

Schnell griff sie nach ihrem Tuch und verband damit seine Verletzung. Erst als Elisabeth damit fertig war, wurde ihr klar, wie töricht sie sich gerade benommen hatte. Dieser kleine Riss, war kaum der der Rede wert, beachtet zu werden. Wieder verbeugte er sich tief und bedankte sich lächelt für diese Ehre, die sie ihm zukommen ließ. Er beteuerte ihr, dass diese Behandlung, mit der sie ihm bedachte, die Heilung bestimmt sehr beschleunigen würde und er ihren Verband bestimmt für immer aufbewahren wollte.

Das Lächeln, das sich bei seinen Worten in seinem Gesicht bildete, gefiel ihr gut. Sie spürte wie ihr die Röte des Schams ins Gesicht floss und wendete sich schnell ab. Als er sich wieder erhob, half er Elisabeth auf den Rücken seines Pferdes und hob danach die jammernde Zofe ebenfalls in den Sattel. Er nahm die Zügel in die Hand und führte sein Pferd langsam aus dem Wald hinaus.


Elisabeth erfuhr, dass ihr Retter ebenfalls aus edlem Geblüt stammte, allerdings der drittgeborene Sohn seiner Familie war und deshalb keine Aussicht auf ein Erbe des Vaters hatte. Er verdiente sich seinen Unterhalt als Ritter im baltischen Deutschordensheer. Waren sie nicht gerade im Feldlager gegen die Litauer, war sein Dasein durchaus erträglich und er wollte nicht mit seinem Schicksal hadern.

Langsam ging die Gruppe zur Burg zurück, doch für Elisabeth ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Gerne hätte sie sich noch länger mit ihrem Gast unterhalten doch ihr Gemahl war in der Zwischenzeit zurückgekehrt und empfing seinen alten Gefährten persönlich. Für Elisabeth hieß dies, sich wieder dem tristen Alltag hinzugeben. Es gehörte leider nicht zu ihren Aufgaben, sich um die Gäste ihres Mannes zu kümmern.

Sie brannte vor Neugierde, wollte noch mehr von ihrem Helden wissen, aber sie wusste, dass es den Frauen nicht gestattet war, den Zusammenkünften der Mannsbilder beizuwohnen. Traurig lief sie in ihre Gemächer. Wie gerne hätte sie noch mehr von seinen Worten gehört. Doch es sollte noch schlimmer für Elisabeth kommen. Sie hatte schon vermutet, dass ihr Gatte sie tadeln würde, wenn er von dem Vorfall von heute erfahren würde.

Tatsächlich tauchte er vor der Abendmette auf und erkundigte sich nach ihrem Befinden und mahnte sie in Zukunft vorsichtiger zu sein. Er gab ihr sein Messer mit dem hölzernen Heft und beschwor sie, es von nun an immer bei sich zu tragen. Elisabeth betrachtete die Klinge. Es war ein wertvolles Stück, das gut in der Hand lag. Stolz betrachtete sie ihr Geschenk.

Auf der einen Seite konnte sie das eingeschnitzte Familienwappen erkennen, auf der anderen Seite befanden sich die Initialen ihres Gattens. Elisabeth war froh so glimpflich davongekommen zu sein und obendrein auch noch Stolz auf das Geschenk, dass sie von ihren Eheherren bekommen hatte. Doch das was sie sich am allermeisten wünschte, bekam sie leider nicht. Ihr Gemahl suchte sie in den nächsten Nächten einfach nicht mehr auf.

Er rief sie auch nicht mehr in seine Gemächer. Jede Nacht wartete sie vergebens auf eine Aufforderung, zu ihm zu kommen. Von den Bediensteten erfuhr sie schließlich, dass er bis spät in die Nacht, mit seinem Gast zusammensaß und sich den Wein in großen Mengen schmecken ließ. Elisabeth sehnte sich nach seiner Nähe. Vermisste die Wärme seines Körpers. Wenn sie in der Dunkelheit auf ihn wartete, schien es in ihrem Körper zu brennen und jede Nacht, die sie allein in ihrem Lager verbringen musste, verstärkte diese Gefühl in ihren Lenden noch um ein weiteres.

Elisabeth konnte nicht begreifen, was in ihr vorging. Dieses Kribbeln wurde immer schlimmer. Ihre Hand glitt in ihren Schoss. Sie wollte dieses Brennen durch ihre Berührung zum erlöschen bringen, erreichte aber genau das Gegenteil. Wie bei einem Strohfeuer flammte dieses Gefühl in ihr um ein vielfaches auf. Elisabeth war nicht mehr Herr ihrer Sinne. Sie fuhr mit ihrem Finger vorsichtig durch ihren Garten der Lust.

Zum ersten Mal in ihrem Leben drang ihr Finger bewusst in sie hinein. Obwohl sie wusste, dass es Sünde war, glitt ihr Finger immer tiefer hinein und löste diese Gefühle in ihr aus, die sie schon so lange vermisst hatte. Sie würde es beichten müssen und die Pfaffen hatten dafür bestimmt wenig Verständnis, denn nun verstand sie plötzlich, was Pfaffen immer bei ihren Gottesdiensten immer wieder verteufelten.

Vorsichtig schob sie ihren Finger, in dem gleichen Rhythmus, wie es auch ihr Gemahl tat, immer wieder rein und raus und erhoffte sich so, zu diesem Gefühl zu gelangen, wie sie es von ihren Eheherren kannte und lieben lernte. Wie von selbst gesellte sich schon bald ein weiterer Finger dazu und brachte Elisabeth dieses Gefühl in ihren Unterleib, dass sie so sehr vermisst hatte. Leise stöhnte sie auf. Es schien zu funktionieren.

Sie brachte sich selbst in dieses himmlische Gefühl, dass ihr zuvor nur ihr Eheherr schenken konnte. Noch lange danach lag sie in ihrem Lager und musste daran denken, was sie getan hatte. Es war Sünde, sich selbst diese Freude beizubringen. Die Kirche hatte da eine klare Meinung. Der Beischlaf diente nur dazu, Kinder zu zeugen. Das unterschied die Gläubigen von den Tieren. Elisabeths Zofe hatte schon versucht, ihr klarzumachen, weniger Lust beim Akt mit ihrem Gemahl zu zeigen, da dies sich nicht schickte.

Elisabeth wollte eine gute Christin sein. Aber das, was sie eben getan hatte sprengte alle Regeln. Hatte sie der Teufel persönlich verführt? Gleich morgen wollte sie beichten, wollte sich wieder von ihren Sünden befreien.
Fortsetzung folgt
Keuschy


Meine Geschichten;
Fetisch; Die Schlampe des Chemikers, Ulrikes Abenteuer, Ullas Osterei, Das Verhör, Zoobesuch,Die Joggerin,Ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk, Stonehenghe; Das Ritual; no escape; Seitensprung;
Damen: Tierische Ansichten,Die Studentin, Dunkle, Erinnerungen, der erste Keuschheitsgürtel;
Windel: diapered,Der Windeltest, endlich Wochenende;
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:25.06.15 22:34 IP: gespeichert Moderator melden


19
Mit festem Schuhwerk, Regenkleidung und einer Taschenlampe ausgestattet, trafen wir uns vor meinen Haus. Ich fand die Ausrüstung zwar etwas übertrieben, ließ mich von Professor Gallert aber überreden, da er meinte, dass man zuvor nie wissen könne, was einen wirklich erwarten würde. Auf diese Ankündigung hin hätte ich mich wieder einmal mehr, gerne aus meinem Keuschheitsgürtel befreit, hatte aber wegen dem unbarmherzigen Schlüsselsafe keine Chance mehr, so kurzfristig an meinen Schlüssel zu gelangen Mir blieb nichts anderes übrig, als die Zähne zusammenzubeißen und diese Aktion einigermaßen hinter mich zu bringen.

Wir stiegen in den tiefen Gewölbekeller und kletterten über die Steine der eingestürzten Wand. Ich staunte nicht schlecht. Jetzt im Licht der Taschenlampe entdeckte ich einen weiteren in den Fels geschlagenen Raum. Er musste einem Vorgänger als Weinkeller gedient haben, denn es Stand noch immer ein altes Weinfass an der Wand. Sonst gab es nichts Spektakuläres zu entdecken. Herr Gimpel schlug mir vor, diesen Raum wieder als Lagerraum zu nutzen.

Der Keller war auf den ersten Blick trocken, und Platz konnte man immer brauchen. Wieso mir bei diesem Vorschlag spontan ein Verließ in den Sinn kam, konnte, ich nicht sagen, vermutlich war ich in letzter zu sehr auf das Mittelalter fixiert gewesen. Im Geiste stellte ich mir die karge Einrichtung vor und lief dabei unbewusst auf das alte Weinfass zu. Ich glaubte zwar nicht, dass es noch voll war, noch war ich erpicht, von diesem Wein zu versuchen, trotzdem klopfte ich mehrmals vorsichtig daran, um etwas über den Füllstand zu erfahren.

Völlig unerwartet fiel das hölzerne Fass krachend in sich zusammen. Vor Schreck sprang ich nach hinten in die Arme von Herrn Klumms, der ebenfalls auf das Fass zugelaufen kam. Noch immer vor Schreck erstarrt, hörte ich jetzt einen erstaunten Pfiff. Hinter dem Fass befand sich ein weiterer Durchgang, der seither verdeckt gewesen war. Schnell waren die Fassreste auf die Seite geräumt. Der Schein der Taschenlampen erhellte einen alten gemauerten Gang, der sich unendlich weit in die Erde hineinzufressen schien.

Herr Gallert war als erster in dem Gang verschwunden. Auch Herr Gimpel machte sich daran, dem Professor zu folgen. Nur Herr Klumms, meinte, er würde lieber hier auf uns warten. Ich fand seine Entscheidung nicht schlecht, denn jetzt hatten wir noch einen Außenposten, der zu Not Hilfe holen konnte, wenn etwas geschehen sollte. Auch mich reizte zu wissen, was sich am anderen Ende des Ganges befand und eilte meinen beiden Vorgängern in die Finsternis nach.

Ich konnte gerade so aufrecht den Gang entlang schreiten, während die Zwei vor mir gebückt laufen mussten. Ich lief den beiden Schatten vor mir hinterher. Jegliches Zeitgefühl ging mir verloren. Ich folgte nur dem Strahl der Taschenlampen. Der Gang schien nicht enden zu wollen. Längst waren meine Beine müde. Schon mehrmals hatte ich mir überlegt, mich etwas auszuruhen, aber ich wollte nicht zurückfallen.

Aufgeben und zurücklaufen, wollte ich nach dieser langen Strecke auch nicht. Die Hoffnung demnächst das Ende des Ganges zu erreichen wurde mit jedem weiteren Schritt von mir genährt, ging aber nicht in Erfüllung. Endlich schienen auch der Lehrer und der Professor aufzugeben. Keuchend ließen sie sich zu Boden gleiten. Frank Gallert schaute auf seine Uhr. Vier Stunden waren wir jetzt schon in diesem Gang unterwegs und hatten keine Ahnung, wo wir uns gerade befanden.

Wir hielten Kriegsrat, ob wir weitergehen wollten, oder umkehren sollten. Einstimmig entschieden wir, weiterzugehen. Herr Gimpel meinte, um Batterien zu sparen, sollten wir nur noch eine Lampe benutzen. Also knipste ich meine Taschenlampe aus und folgte dem kleinem Lichtstrahl, dass nun nur noch den unbekannten Weg erleuchtete. Nach weiteren unendlichen Schritten wurde der Gang merklich breiter. Meine Stimmung wurde schlagartig besser.

Wir mussten unser Ziel erreicht haben. „Vorsicht Stufen“ raunte Friedrich Gimpel zu mir. Tatsächlich ging es jetzt auf einer Wendeltreppe nach oben in einen weiteren Raum. Der Schein der Taschenlampe glitt über den Boden. Ein schriller Schrei hallte durch das Gemäuer. Ich hatte mich an Friedrich Gimpel geklammert und zitterte vor Angst. Direkt vor meinen Augen lagen zwei menschliche Skelette, die mir den Schreckensschrei entlockt hatten.

Blitze zuckten auf. Der Professor fotografierte den Fund von allen Seiten, achtete dabei aber peinlichst darauf, nichts zu verändern. Friedrich Gimpel hatte indessen einen weiteren Durchgang entdeckt, durch den wir nun weiter gingen. Erneut ging eine Wendeltreppe nach oben. Ich konnte kaum noch ein Bein vor das andere heben. Wie in Trance führte ich meine Schritte aus. War so in mich vertieft, dass ich nicht bemerkte, dass es plötzlich nicht mehr weiterging.

Unerwartet hörte die Treppe einfach auf. Auch ich würde wie dieses Skelett enden, wenn wir nicht bald einen Ausgang finden, schoss es mir in den Kopf. Herr Gallert deutete auf eine Nische in der Wand. Nur mit Licht konnte man erkennen, dass man sich hier durch zwängen konnte. Herr Gimpel folgte ihm auf den Fuß und auch ich machte mich daran, den beiden zu folgen. „Das darf nicht wahr, das gibt es doch nicht“, hörte ich Herrn Gimpels Stimme und beeilte mich, um zu sehen was die Beiden entdeckt hatten.

Obwohl es draußen schon dämmere, brauchten meine Augen eine kurze Zeit um sich an die Helligkeit zu gewöhnen. Herr Gallert fasste es in Worte, was ich selbst schon vermutete. Wir waren auf Burg Zwingenstein. In den Gemächern der Grafen. Ich blickte nochmals in den Kamin, aus dem ich eben gekrochen war. Wir hatten heute tatsächlich einen Geheimgang zur Burg entdeckt.

„Ich hoffe ihr habt heute nichts wichtiges mehr vor“, meinte Herr Gimpel und deutete auf die Bewegungsmelder an der Wand. Ein ungutes Gefühl machte sich in meiner Magengegend breit. In wenigen Minuten würden wir verhaftet und abgeführt. Mir wurde übel. Ein Gedanke bohrte sich in meinen Kopf. Wurde ich einer Leibesvisitation unterzogen, bevor sie mich einsperrten?
Fortsetzung folgt
Keuschy




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pardofelis
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Meck-Pom


Gehorsam benötigt keine Gewalt

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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:27.06.15 07:58 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo keuschy,

nun muss ich dir hier doch langsam mal ein großes Lob ausssprechen, ähh... ausschreiben.
Der Mittelalterbereich ist zwar etwas schwächer aber gehört halt dazu.
Und die Umschwünge im Neuzeitbereich sind irgendwie nachzuvollziehen und auch genial.
Bitte mach mit dieser "Doppelgeschichte" noch lange weiter.

großes Danke nochmals

p.s. Ist das Schlafgemach noch bewohnt? Und kommen jetzt neue Verwandschaftsverhältnisse
zum wirken?? Und waren die Skelette ein "Pärchen"?


pardofelis
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:29.06.15 22:41 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pardofelis
Danke für dein Posting
Das Schlafgemach ist nicht mehr bewohnt. Ansonsten kannst du dich bestimmt gut in Doris hineinversetzen. Auch ihr werden diese Fragen sehr unter den Nägeln brennen.





20
Rückblende
Anno 1336 im Jahre des Herren

Elisabeth hatte gleich am nächsten Tag gebeichtet und sich damit 5 Rosenkränze zum Beten eingehandelt. Da sie der lateinischen Schrift mächtig war, musste sie zudem auch die in der Heiligen Schrift die Ferse über die weibliche Sünde im heiligen Jakobus 1,15-15 lesen und auswendig lernen. Dies konnte aber nicht verhindern, dass sie sich noch am gleichen Abend wieder untugendhaft berührte.

Der Teufel selbst musste sie verführt haben. Sie konnte sich nicht mehr dagegen erwehren. Wie von selbst glitten ihre Finger erneut in ihre Scham. Sie lernte jede Nacht immer besser die Stellen an ihrem Körper kennen, die ihr diese unwahrscheinliche Lust verschaffen konnten. Da ihr Gatte sich nicht besuchte, musste sie eben auf diese Weise das Feuer in ihren Lenden zum erlöschen bringen.

Ihr Fingerspiel wurde immer besser, bald entdeckte sie Stellen, die dieses Gefühl noch verstärkten, wenn man nur kurz darüber strich. Elisabeth wusste, sie würde für ihr tun im Höllenfeuer schmoren, aber sie konnte dieser Versuchung des Satans einfach nicht mehr widerstehen. Noch immer konnte sie es nicht lassen, ihre Stimme zu bändigen, wenn die große befriedigende Lust am Höhepunkt ihres Tuns sie überfiel.

Deshalb stopfte sie sich schon zu Beginn ihrs verbotenen Treibens den Mund mit einem Stück Tuch aus, um nicht noch die Bediensteten darauf aufmerksam werden zu lassen. Mehrere Nächte hatte Elisabeth sich damit das Einschlafen versüßt, lag auf ihrem Lager und ließ ihre Finger durch ihren Garten der Lust „lustwandeln“. Elisabeth lag wieder eine weitere Nacht auf ihrem Lager und gab sich ihrem sündigen Treiben hin.

Völlig mit sich selbst beschäftigt hatte sie nicht bemerkt, wie ihr Eheherr ihre Kammer betrat. Er hatte genug gesehen um Elisabeth für ihr unzüchtiges tun schwer zu tadeln. Er verbot ihr, sich nochmals so wenig sittsam zu berühren und befahl ihr gleich morgen zur Beichte zu gehen. Völlig erschrocken von dem unerwarteten Besuch bedeckte Elisabeth schnell wieder ihre Scham mit ihrem Unterkleid.

Noch immer wütete ihr Gatte wegen ihres Fehlverhaltens. Elisabeth saß nur da und fühlte sich schuldig. Nachdem der Graf wieder ruhiger wurde, stimmte Elisabeth kleinlaut ihrem Fehlverhalten zu und gelobte feierlich, sich in Zukunft nicht mehr den Ruf des Satans hinzugeben. Der Graf schien zufrieden. Er setzte sich neben sie auf ihr Lager und legte seinen Arm um sie. Mit leisen bedachten Worten erklärte er seiner Gattin, dass er nicht wolle, dass sie wegen ihrer fehlgeleiteten Lust im Höllenfeuer schmoren musste.

Elisabeth war froh, dass er ihr nicht mehr böse war und nahm sich fest vor in Zukunft dieser sündigen Versuchung nicht mehr nachzugeben. Dennoch war sie sehr enttäuscht, dass ich Gatte wieder von ihr abließ und aus ihrer Kammer stampfte. Noch lange lag sie wach, getraute sich aber nicht mehr, sich selbst zu berühren.

Graf Konrad zu Calw trottete in den Rittersaal zurück. Er hatte vor, sich bei seiner Frau zu befriedigen. Doch dann hatte er sie bei ihrem unzüchtigen Treiben erwischt. Wie besessen hatte sie sich an Stellen berührt, die er nicht hätte sehen dürfen. Er mochte sein Weib. Sie war anmutig und ihre Gestalt schmeichelte seinen Augen. Umso schlimmer haftete die Angst in ihm, sie im nächsten Leben an die Hölle abgeben zu müssen weil sie den wahren Glauben nicht richtig kannte.

Ihm war klar, dass aus dem Hause, aus dem sie abstammte, die Werte nicht im genügenden Maße vermittelt wurden und sie sich deshalb dieser Sünde hingab. Er nahm wieder Platz bei seinem Gast und füllte erneut seinen Becher mit Wein. Er machte sich Sorgen um sein Weib. Josef Altenrieder füllte ebenfalls seinen Kelch und betrachtete seinen Freud genau. Gerade wollte er noch einen Sohn zeugen gehen jetzt saß er wieder hier und leistete ihm erneut Gesellschaft.

Josef konnte seinen Freund gut verstehen. Auch er kannte das beschämende Gefühl, wenn die Manneskraft einfach nicht so wollte, wie man es bei einer Dame gerne wünschte, wenn man zuviel des Weines gekostet hatte. Er machte eine aufmunternde Bemerkung und versuchte damit Konrads Laune zu heben. Doch dieser winkte ab und erklärte erst nach mehreren Anläufen die unkeusche Tat seines Eheweibes. Josef von Altenrieder schüttelte ungläubig den Kopf.

Er hätte Konrads Weib als sittsamer eingeschätzt. Jetzt konnte er die Sorgen seines Freundes teilen. Nach längerem Nachdenken erhob er das Wort an den Grafen. Mein Feldmarschall schickte mich vor einem Jahr auf eine Mission nach Italien. Eine kleine Unpässlichkeit zwang mich, in einem Feldlager in der Nähe von Florenz mehrere Tage zu rasten. Dort hatte ich, er schnalzte mit der Zunge, auch Kontakt zu den leichten Frauen.

Dabei grinste er verstehend. Die besseren Lagerdirnen trugen dort Vorrichtungen aus Hartleder oder aus Eisen, die ihren Unterleib umschnürte. Damit konnten sie ihren Eingang der Lust zuverlässig abdecken. Mit diesen Gürteln schützen sie ihre Pforte zum Paradies. Dieser Leibgürtel war abschließbar und die leichten Frauen besaßen die Schlüssel, den sie in ihren Rocksäumen versteckten.

Sie entfernten sich diese Vorrichtung erst, wenn der vereinbarte Preis für die Dienste übergeben wurde. Auf diese Weise konnten die betrunkenen Soldaten nicht einfach über sie herfallen und sie um ihren Lohn bringen. Der Graf blickte kurz auf. Und was soll das mit meinem Weib zu schaffen haben, sie ist keine Dirne. „Natürlich nicht“, wiegelte Altenrieder schnell ab.

„Ich dachte nur, wenn eurer Weib so eine Vorrichtung tragen würde und ihr die Schlüssel bei euch hättet, wäre es für eure Gemahlin nicht mehr möglich, sich sündig zu berühren. Erneut blickte der Graf auf, doch dieses Mal zeigte er an den Worten seines Freundes großes Interesse. „Kannst du mir diese Vorrichtung etwas genauer beschreiben“, fragte er nach. Josef nickte. Dann schilderte er seinen Freud die Konstruktion, die die bessersituierten italienischen Lagerdirnen im Feldlager trugen.
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Keuschy



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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:29.06.15 22:42 IP: gespeichert Moderator melden


21
Der Verwalter der Burg sah zum Glück von einer Anzeige ab. Er kannte meine Begleiter von ihren früheren Recherchen auf der Burg und war ebenfalls von unserer Entdeckung überrascht, als wir ihn darüber berichteten. Professor Gallert besprach sich jetzt mit dem Verwalter über die Vorgehensweise wegen der Skelette hinter dem Kamin. Er meinte, dass die Toten wahrscheinlich schon länger dort liegen würden, die Kripo aber trotzdem verständigt werden müsse.

Er wies darauf hin, dass er aber gerne für weitere Nachforschungen Einblick in die Ergebnisse der Spurensicherung haben wollte, wenn sein Verdacht richtig sei und es sich tatsächlich um ältere Leiche handeln würde. Der Verwalter nickte. Gemeinsam verließen wir das historische Gemäuer. Dank der Frage von Herrn Gimpel nahm uns der Verwalter mit seinem Wagen wieder mit in die Stadt.

Nebenher telefonierte der Verwalter mit der katholischen Diözese, dem Besitzer dieser Burg und informierte seinen Chef über den Vorfall. Ich war erstaunt. Ich war bis jetzt der Meinung, die Burg hätte den Calwer Grafengeschlecht gehört. Der Verwalter lachte kurz über meine Frage und erklärte mir dann, dass diese Grafen tatsächlich bis zum Jahr 1336 im Besitz der Burg waren. Es gäbe aber eine Urkunde, die belegt, dass der Graf die Burg an das Kloster geschenkt hatte.

Wir horchten alle drei auf. Der Professor brachte unsere Gedanken auf den Punkt. Diese Schenkung lag in dem Zeitrahmen, wo Elisabeth auf der Burg wohnte. Stand diese Schenkung etwa auch im Zusammenhang mit ihr? Der Wagen hielt vor meinem Haus, wo uns Herr Klumms völlig aufgelöst vor Sorgen erleichtert empfing. Ihn hatten wir in der ganzen Aufregung völlig vergessen. Er hatte versucht, uns telefonisch zu erreichen, wir konnten ihn aber nicht empfangen und erklärten ihm jetzt mit knappen Worten unsere Entdeckungen.

Einen Tag nach der Entdeckung des Geheimganges beriefen wir einen außerordentlichen Stammtisch ein. Zum Einen mussten wir unseren Pfarrer über unsere Erlebnisse berichten, zum Anderen konnten wir durch die Fotografien, die Herr Gallert von dem Toten machte, die Skelette etwas genauer betrachten. Das erste Skelett lag auf dem Rücken. Es lag in einem Gegenstand, den wir als Messer deuteten.

Neben seiner rechten Hand lag eine mit Nägeln bestückte Holzkeule. Der andere Tote, lag auf dem Bauch. Um den Hals trug dieses Skelett eine Kette mit einem Schlüssel und eine weitere Kette mit einem silbernen Kreuz. Ein kleines Lederbündel lag daneben. Wir vermuteten, dass die beiden Männer einen Streit hatten, und es zu einem tödlichen Kampf kam. Ich war völlig aus dem Häuschen als Herr Gallert als letztes Bild die Vergrößerung des Messers zeigte.

Auf dem Griff konnte man deutlich das Wappen des Grafen zu Calw erkennen. Spontan fiel mir wieder mein zerstörtes Schloss von meinem Keuschheitsgürtelfund ein. War der Nebenbuhler über den Geheimgang zu Elisabeth gekommen und vom Grafen gestellt worden. Ich stellte meine Vermutung in den Raum. Kurzes Schweigen, dann meinte Herr Gimpel, es sind zwar nur Spekulationen, er aber glaube nicht an diese Theorie.

Er suchte das Bild mit dem ersten Skelett und deutete auf die Keule. „Das waren Waffen von einfachen Leuten. Hätte der Graf auf sein Opfer gewartet, hätte er bestimmt sein Schwert bei sich getragen.“ „Es könnte doch auch nach diesem Kampf einer mitgenommen haben“ wendete ich ein. „Theoretisch schon, aber mehrere Liebhaber gleichzeitig ist eher unwahrscheinlich und wenn ein zweiter schon das Schwert mitnahm, warum ließ er das Messer dann zurück?

Es wurde der Abend der Spekulationen. Jeder stellte seine Vermutungen über das Ableben dieser Männer auf, aber keine These konnte dem Scharfsinn der Anderen lange Bestehen. Als ich mich auf dem Heimweg machte, läuteten die Kirchturmglocken. „Mist“, dachte ich und begann zu rennen. Heute war ich die wöchentliche Aufschlussoption meines Schlüsselsafes. Fünf Minuten hatte ich noch Zeit die erneute Aktivierung für eine weitere Woche zu unterbrechen.

Ich verspürte das Bedürfnis mich aufzuschließen. Mich einfach einmal wieder wie eine normale Frau zu waschen. Mich bequem auf einen Stuhl zu setzten und mich auch ein wenig an einer Stelle zu streicheln, die mir gerade konsequent verwehrt wurde. Hektisch fischte ich die Hausschlüssel aus der Handtasche und versuchte den Schlüssel ins Schloss zu stecken. Wieso musste ich ausgerechnet heute die Türe zweimal abschließen.

Ich schleuderte die Handtasche in eine Ecke und rannte so schnell ich konnte die Treppe hinauf in mein Gästezimmer. Völlig außer Atem betätigte ich die Taste, die die erneute Aktivierung der Verschlusszeit unterbrechen sollte. Mehrmals drückte ich verzweifelt auf den roten Kunststoff. Aber es war zu spät. Die Anzeige am Tresor zeigte 1:06Uhr. Wegen einer blöden Minute musste ich eine weitere Woche in meinem Keuschheitsgürtel schmoren, bis ich eine erneute Chance bekam, den Schlüsseltresor wieder zu öffnen.

Völlig zerknirscht ging ich ins Bad und machte mich fürs Bett fertig. Total frustriert lag ich unter meiner Bettdecke. Diese Woche musste ich irgendwie herumbringen. Aber nächste Woche würde ich den Tresor wieder öffnen. Ich musste einfach wenigstens für ein paar Tage wieder wie eine ganz normale Frau ohne meinen Keuschheitsgürtel sein. Am meisten ärgerte ich gerade über mich selbst. Was hatte mich nur dabei geritten, als ich den anderen Schlüssel an Pfarrer Klumms übergab.

Warum konnte ich nicht einfach nur sagen, er solle ihn für mich aufbewahren, bis ich es wieder zurückforderte? Nein, Doris Metzger musste es wieder unnötig verkomplizieren, indem sie zu ihm sagte, er solle das Päckchen für ein halbes Jahr für sie aufbewahren. Wenn sie das Päckchen zu einem früheren Zeitpunkt wieder zurückhaben wollte, sollte er, bevor er ihr das Päckchen wieder aushändigte, den beigefügten Umschlag öffnen.

Dort hatte sie auf ein kleines Blatt geschrieben, dass sie einen Keuschheitsgürtel trägt, und nun wieder an ihren Schlüssel heran musste. Ich fand die Lösung perfekt, als ich den Schlüssel abgegeben hatte. Zu perfekt, musste ich jetzt feststellen, denn obwohl ich nichts lieber wollte, als mich aus meinen Gürtel zu befreien, war ich doch noch meilenweit davon entfernt, mich bei Pfarrer Klumms zu outen.
Fortsetzung folgt
Keuschy




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nahe P.


...?

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Jetzt wird es interessant. Wer könnten die beiden Skelette sein...? Etwa Elisabeths Mann und sein Freund?
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keuschy
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22
Rückblende
Anno 1336 im Jahre des Herren

Elisabeth hatte den schweren Gang zum Hofkaplan hinter sich gebracht. Für die nächsten Wochen würde sie oft mit beten beschäftig sein, um sich von ihrem sündigen Tun wieder reinzuwaschen. Schlimmer fand sie gerade aber immer noch, dass ihr Ehegatte sie höchstpersönlich dabei ertappt hatte und sie streng tadelte. Sie wollte ihrem Mann doch gefallen, wollte ein gutes Weib für ihn sein. Was musste er nun von ihr denken. Sie machte sich Sorgen.

Er kam um mit ihr die Eheliche Pflichten wahrzunehmen, ging aber wieder unverrichteter Dinge, nachdem er sie bei ihrem unzüchtigen Treiben ertappt hatte. Sie hatte ihn enttäuscht. Würde er überhaupt wieder zu ihr ins Lager steigen? In ihren düsteren Gedanken versunken, hörte Elisabeth nicht, wie der Graf die Kemenate betrat. Er schickte ihre Leibzofe nach draußen. Elisabeth hatte Angst. Noch nie betrat der Graf am hellen Tag die Frauengemächer.

Sie ahnte, dass es etwas mit ihrem sündigen Vergehen zu tun haben musste. Bestimmt wollte er sie nun bestrafen. Elisabeth war es egal. Sie würde die Prügel ohne Klagen erleiden. Sie wollte nur, dass ihr Gatte ihr diese Taten nicht nachsah und alles wieder war wie zuvor. Sie sank auf ihre Knie und bettelte um Vergebung ihrer Taten. Zu ihrer Verwunderung zog der Graf sie wieder hoch und nahm sie in seine starken Arme.

Nach einer Weile ließ er wieder ab von ihr und sah ihr tief in die Augen. „Es ist nicht richtig was ihr da allein in eurem Lager treibt. Ich habe auch schon mit dem Pfaffen gesprochen. Er hat mir bestätigt, dass du zu schwach bist, um den Verlockungen des Teufels zu widerstehen. Deshalb habe ich beschlossen, dich vor der Versuchung zu beschützen. Du wirst dich morgen zum achten Glockengeläut mit deiner Zofe in meinen Gemächern einfinden, dort wirst du erfahren, wie es weitergeht.

Elisabeth sah, wie der Graf sich von ihr abwendete und durch die Tür verschwand. Er hatte sie nicht geschlagen. Hatte aber auch nicht vor, die Sache auf sich beruhen zu lassen. Diese Ungewissheit, war für Elisabeth schlimmer, als hätte sie ihr Gemahl für ihre Sünden gezüchtigt. Den ganzen Tag musste Elisabeth jetzt daran denken, was ihr Gatte mit ihr vorhatte. Wollte er sie wegschicken? Womöglich in das neuerbaute Frauenkloster nach Marienberg? Allein der Gedanke machte sie krank.

Sie wollte nicht eine Dienerin Gottes werden. Wollte nicht hinter Klostermauern eingesperrt werden und den Rest ihrer Tage in Keuschheit verbringen. Elisabeth zuckte zusammen. Was war nur mit ihr los? Hatte jetzt der Teufel tatsächlich Besitzt von ihr genommen. Wie konnte sie es wagen, eigene Wünsche zu stellen. Was war bloß in sie gefahren, die Anweisungen ihres Gatten zu hinterfragen. Sie war nur eine Frau. Ihr stand es nicht zu sich gegen den Willen ihres Eheherren aufzubegehren.

Er allein wusste, was richtig war und Elisabeth würde es akzeptieren, egal wie schwer es ihr auch fiel. Auch wenn sie in der Nacht nicht richtig schlafen konnte, fand sie pünktlich zum Morgengeläut mit ihrer Zofe in den Räumen ihres Gemahles ein. Meister Holzschuh, der Gerber stand nervös in einer Ecke und wusste nicht so recht, zu wem er sich zuerst verbeugen sollte. Elisabeth hörte, wie der Graf dem Gerber Anweisungen gab, verstand aber die hiesige Sprache noch nicht, um zu erfahren, um was es hier ging.

Nachdem der Graf seine Anweisungen erteilt hatte, befahl er Elisabeth, sich in sein Lager zu legen. Elisabeth trottete hilflos, hinter die spanische Wand und legte sich in das Lager ihres Gemahles. Als er ihr die Anweisung gab, sich ihre Röcke nach oben zu raffen um ihrem Unterleib zu zeigen, hörte sie die empörte Stimme ihrer Zofe. Diese musste jetzt ihre Herrin an ihren Gliedmaßen ans Bett binden.

Zusätzlich musste sie einen weiteren Strick um den Leib werfen und ihre Herrin danach aufs Lager zu fesseln. Dabei entschuldigte sie sich ständig dafür, dies zu tun. Nachdem dies geschehen war und Elisabeth fest mit dem Lager ihres Gemahles gebunden war, bekam die Zofe weitere Anweisungen des Gerbers, die der Graf für sie aber übersetzten musste, Sie musste jetzt nasse Hautstreifen auf den blanken Leib ihrer Herrin zu legen und auf ihren Körper glattstreichen, so dass sich keine Luft dahinter bilden konnte.

Elisabeth empfand die feuchten kühlen Hautstreifen als unangenehm, wagte aber nicht aufzubegehren und ließ die Behandlung stillschweigend über sich ergehen. Weder sie noch ihre Zofe hatten eine Ahnung, weshalb dies hier geschah. Elisabeth konnte nur vermuten, dass dies etwas mit ihrem unkeuschen Verhalten zu tun haben musste. Schon bald hatte Elisabeths Dienerin den Unterleib ihrer Herrin vollständig mit den Häuten bedeckt und meldete dem Grafen, dass sie ihr Tun beendet hatte.

Der Graf wechselte mehrere Worte mit dem Gerber und meinte dann zur Zofe gewandt, sie solle sich jetzt wieder um ihre Herrin kümmern, verbot ihr aber unter schweren Strafe, Elisabeth zu befreien, bevor die Häute getrocknet waren. Elisabeth musste den ganzen Tag gefesselt im Bett verbringen. So sehr sie auch überlegte, sie wusste nicht, was der Graf damit bezweckte. Erst als die Sonne dem Mond Platz machte, das Tageslicht nicht mehr ausreichte, etwas zu sehen, waren die Häute soweit getrocknet, dass die Zofe es wagte, ihre Herrin wieder zu befreien.

Elisabeth blieb trotzdem reglos liegen. Ohne die Erlaubnis ihres Gattens wollte sie nicht die getrockneten Häute von sich abnehmen. Erst nachdem ihre Leibzofe den Grafen herbei rief und er ihr schließlich erlaubte, die getrocknete Haut abzunehmen, löste sie das Tagwerk wieder von sich ab. Vorsichtig legte sie die hartgewordene Haut auf die Seite. Sie hoffte, ihr Gemahl würde si e bei sich behalten, doch er befahl ihr, morgen früh mit ihrer Zofe zur gleichen Zeit wieder zu erscheinen und schickte sie dann in ihre Gemächer zurück.



Auch der nächste Tag verlief ähnlich wie der Tag davor. Bevor Elisabeth sich aber wieder auf die Schlafstätte liegen durfte, strich der Gerber den Rand der gehärteten Haut mit einer Paste ein und wies Elisabeth an, dieses Stück nun wieder dort zu tragen, wo sie es gestern abnahm. Elisabeth entfernte ihre Röcke und presste sich die harte Haut gegen ihre Scham. Dieses Mal musste sie sich bäuchlings auf das Lager legen, bevor ihre Zofe sie wieder darauf festband.

Abermals legte die Zofe die von dem Gerber vorbereiteten Hautstreifen auf den bloßen Hintern und strich sie vorsichtig auf Elisabeths Haut. Der Graf betonte dabei hinter dem Sichtschutz mehrmals, die Notwendigkeit die feuchten Streifen auch großzügig über die schon getrocknete Lederhaut zu streifen. Den Rest von diesem Tag musste Elisabeth nun auf dem Bauch liegend verbringen. Erst als man Kienspäne als Lichtquelle anzündete, wurde Elisabeth wieder befreit.

Sie musste nun dringend zu Abtritt, doch ihr Leib war dort unten nun völlig mit der gehärteten Haut bedeckt. Sie versuchte, das Gebilde abzustreifen, doch es schien an ihr zu kleben. Sie konnte sich diesem Ding einfach nicht mehr entledigen. Sie hörte, wie Meister Holzschuh dem Graf etwas zu erklären schien. Wenig später gab der Graf Elisabeths Zofe Anweisungen, wo und wie sie sie Häute an der Naht zwischen der heutigen und der gestrigen Form auftrennen musste.

Mit einigen Mühen gelang es er Bediensteten die Haut soweit aufzuschneiden, dass sie die Form soweit aufbiegen konnte, dass Elisabeth raus schlüpfen konnte und sich von der harten Haut endlich wieder befreien konnte. Elisabeth fragte ihren Gatten ob ihre Anwesenheit noch von Nöten war und als der Graf verneinte, machte sie sich eilends auf den Weg zur Burgmauer, um sich endlich zu erleichtern.
Fortsetzung folgt
Keuschy



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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:05.07.15 20:37 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Bildersauger
Ich glaube, Jetzt habe ich dich beim „nichtlesen“ erwischt. In Kapitel 18 schenkt der Graf Elisabeth dieses Messer
Ich habe es aber getestet, die beiden Geschichte lassen sich tatsächlich auch solo lesen




23
Die nächsten Tage verliefen wie Kaugummi. Nichts lief nach Plan. Meine Laune war am Tiefpunkt angelangt. Mich nervte mein Keuschheitsgürtel. Eigentlich bemerkte ich ihn beim Tragen fast gar nicht mehr, trotzdem wollte einfach nur wieder aus ihm raus. Wollte mich für ein paar Stunden wieder wie eine normale Frau fühlen. Wollte mich davon überzeugen dass mein Unterleib mehr als nur unnachgiebiger Stahl war.

Dazu kam, dass das Landesdenkmalamt die Bauarbeiten in meinem Keller eingestellt hatte und sich dafür selbst dort unten breit machte. Der ganze Gang wurde vermessen und jeder einzelne Stein dokumentiert. Zu allem Überfluss lud sich eine alte Freundin von mir einfach übers Wochenende zu mir ein. Eigentlich freute ich mich, sie wiederzusehen. Dummerweise saß ich aber bis nächsten Mittwoch in meinem Keuschheitsgürtel fest und überlegte mir, wie ich das Teil vor ihr verbergen konnte.

Wie hätte ich ihr erklären sollen dass ich mich freiwillig in diese Blechdose eingeschlossen hatte. Deshalb sah ich unserem Wiedersehen auch mit gemischten Gefühlen entgegen. Unter meiner Alltagskleidung konnte man meinen Gürtel nicht erkennen. Davon hatte ich mich mittlerweile durch stundenlanges betrachten meiner Spiegelbildes selbst überzeugt. Aber in meiner Wohnung musste ich mich umziehen, duschen und schlafen.

Genügend Gelegenheiten, um entdeckt zu werden. Aber was sollte ich tun? Den Safe konnte ich nicht öffnen, er war für mich zu massiv. Zu Pfarrer Klumms wollte ich nicht. Plötzlich fiel mir das zerstörte Schloss von Elisabeths Keuschheitsgürtel wieder ein. Hatte sie es damals vielleicht selbst zerstört um sich aus ihrem Keuschheitsgürtel zu befreien. Vielleicht hatte sich ihr Mann für eine längere Zeit auf Reisen begeben und sie rieb sich in der Zwischenzeit an ihrem Gürtel wund.

Vielleicht hatte sich dahinter alles entzündet und um ihr zu helfen musste das Schloss aufgebrochen werden. Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter, wenn ich nur daran dachte, was die arme Frau erleiden musste. Ich hatte meine Hose geöffnet und betrachtete das Schloss meines Keuschheitsgürtels. Wie konnte man so etwas mit Gewalt öffnen. Mir fielen die alten Filme ein. Dort hatten sie immer mit ihren Pistolen auf die Schlösser geschossen.

Aber ich hatte keine Waffe und selbst wenn ich eine gehabt hätte, so hätte ich mich nicht getraut, darauf zu schießen. Ich brauchte Rat von einem Profi. Kurze Zeit später stöberte ich nervös durch einen Baumarkt. Ich nahm ein Schloss, das dem an meinem Gürtel ähnlich war und suchte nach einem Verkäufer. Diesem erklärte ich, ich hätte so ein Modell an einer alten Truhe hängen und den Schlüssel verloren und müsste das Schloss nun aufbrechen.

Der Verkäufer zeigte mir einen Bolzenschneider und erklärte mir anhand meines Schlosses, wie ich dieses Teil ansetzen musste, um den Bügel aufzuschneiden. Schlagartig kam mir die Beschreibung meines Keuschheitsgürtels wieder ins Bewusstsein. Ich erinnerte mich wieder, dass eben dies durch eine bauliche Konstruktion unmöglich gemacht wurde, so eine Zange überhaupt anzusetzen. Gibt es noch andere Möglichkeiten, so ein Schloss aufzubrechen? fragte ich nach.

„Sie können versuchen, das Schloss aufzubohren, aber dies ist nicht ganz so einfach. Kann ihnen ihr Freund oder vielleicht ein Nachbar nicht dabei helfen? Doch, danke für ihren Tipp, log ich und ging mit dem Schloss in der Hand zur Kasse. Ich sah ein, dass ich mein Vorhängeschloss an meinem Gürtel ohne Hilfe nicht gewaltsam öffnen konnte. Und fremde Hilfe konnte ich auch nicht in Anspruch nehmen, ohne meinem Helfer zu offenbaren, was ich da gerade trug.

Irgendwie musste ich eben doch die Zeit bis zur nächsten Tresoröffnung überbrücken. Zumindest hatte ich jetzt ein weiteres Schloss. Damit konnte ich variabler werden. Den Tresor wollte ich weiterhin nutzen. Aber nun hatte ich quasi je nach dem, welches Schloss ich benutze einen ultimativen Notschlüssel und einen, für den ich mir noch eine leichtere Hürde einfallen lassen musste.



Yvonne hatte sich überhaupt nicht verändert. Sie war noch immer dieses Energiebündel von früher. Kaum hatte sie die Koffer in meiner Wohnung abgestellt, begann sie sofort damit, mir mitzuteilen, was ich alles seit unserem letzen Treffen verpasst hatte. Ihr Mitteilungsbedürfnis reichte bis zum Abend. Ich verzog mich in die Küche um eine Kleinigkeit zu Kochen, während sich meine Freundin in mein Gästezimmer einquartierte.

Beim Essen erfuhr ich dann, dass Yvonne nun nicht, wie geplant, nur das Wochenende bleiben wollte, sondern erst das Wochenende darauf wieder abreisen wollte. Plötzlich hatte ich zwei Probleme. Es machte mir eigentlich nicht aus, wenn sie bei mir wohnte, aber damit hatte ich eine weitere Woche das Problem, in meinem Gürtel entdeckt zu werden und was ich noch viel schlimmer fand, den Schlüsseltresor hatte ich im Gästezimmer untergebracht, weil ich mir dachte, wenn ich nachts mein warmes Bett verlassen musste, um den Tresor zu öffnen, hätte ich eine weitere Hürde mich vor diesem halben Jahr wieder aufzuschließen.

Solange Yvonne aber dort schlief, konnte ich nicht mehr an den Save und musste zwangsläufig einen weiteren Zyklus warten, um aus meinem Gürtel zu gelangen. Meine Laune sackte noch tiefer als mir dies bewusst wurde. Zu allem Überfluss nötigte mich Ivonne nach dem Abendessen, mit ihr in die Disco zu gehen. Dies war gar nicht mein Ding. Die laute Musik, überall die vielen Leute und reden konnte man nur, indem man sich anschrie.

Ein gemütlicher Abend auf meinem Sofa wäre mir lieber gewesen, konnte mich gegen sie aber leider nicht durchsetzen. Obwohl es eigentlich noch viel zu früh war, rollte mein kleiner City-Flitzer kurze Zeit später auf dem Parkplatz vor der Disco aus. Passend gestylt betraten wir einige Minuten später diesen Tanztempel.
Fortsetzung folgt.
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:06.07.15 21:35 IP: gespeichert Moderator melden


Ich habe ja nicht gesagt, daß ich den Teil nicht lese. Nur, daß ich ihn nicht so spannend finde...

Das es Elisabeths Messer war heisst ja nicht, daß sie es auch benutzt haben muß. 700 Jahre sind eine lange Zeit...

[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von bildersauger am 08.07.15 um 08:28 geändert
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:11.07.15 23:50 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Bildersauger
Meine Anmerkung sollte kein Vorwurf sein.
Wegen der langen Zeit habe ich die Geschichte(n) auch so gestaltet. Auch wenn es auch bloß eine Fantasiegeschichte ist, wollte ich mit den Rückblenden darstellen, wie es (einer Meinung nach) war und was man in unserer heutigen Zeit hineininterpretierte





24
Rückblende
Anno 1336 im Jahre des Herren
Elisabeth hatte, seit sie von ihrem Eheherren ertappt wurde, trotz ihres schlechten Gewissens abermals unsittlich berührt. Und sie hatte wieder diese unbeschreibliche Lust empfunden. Sie wusste, sie würde dafür in der Hölle schmoren müssen, trotzdem konnte sie dieser Versuchung einfach nicht mehr widerstehen.

Wofür der Graf ihr die Häute auf ihren Unterleib trocknen ließ, hatte man ihr nicht gesagt. Für einen Moment, als dieses Gebilde fest um sie schmiegte und sie es nicht mehr entfernen konnte, hatte sie die Befürchtung, ihr Gemahl wollte ihr damit ihren Garten der Lust einzäunen, damit sie sich mit ihren Fingern nicht mehr berühren konnte. Doch als ihre Zofe den erhärteten Panzer wieder vom Leibe schnitt, waren all ihre Ängste und Bedenken wie der Schnee in der Frühlingssonne geschmolzen.

Ihr Gemahl würde schon wissen, wofür diese peinliche Prozedur gut war. Jetzt war alles wieder in Ordnung. Fast jede Nacht stieg der Graf zu ihr ins Lager und brachte ihr diese Freuden, die ihr sonst nicht erlaubt waren. Nur die wenigen Nächte, die sie ohne ihren Gemahl verbringen musste, kämpfte sie gegen die Versuchungen des Teufels vergeblich an. Währenddessen hatte der Gerber die erhärtete Haut an der Schnittstelle wieder zusammengefügt und sein Werk zum Krügermeister Schöll gebracht.

Diesem erklärte er mit kurzen Worten, was zu tun war und schob ihn ein paar Kupfermünzen zu. Sofort machte sich der Meister persönlich an die Arbeit und füllte den Hohlraum zwischen dem Lederpanzer mit seinem besten Lehm. Schicht für Schicht stampfte er vorsichtig zwischen die Häute und als er mit seinem Werk fertig war, brachte er es in den Ofen, damit er den Ton brennen konnte. Fünf Tage später stand ein verschmutzter kleiner Junge an der Hütte des Gerbers und gab Bescheid, dass der Krüger sein Werk vollbracht hatte und er den gebrannten Stein abholen konnte.

Sofort machte sich der Gerber auf den Weg um die Tonform zum Plattner zu bringen. Die Hammerschläge, die auf den Amboss prallten, waren schon von weiten zu hören. Eine enorme Hitze schlug ihm entgegen, als er die Schmiede betrat. Der Gerber hatte die restlichen verbrannten Häute von dem steinernen Klumpen entfernt und erklärte jetzt anhand einer Skizze, die der Gast des Grafen gezeichnet hatte, was der Graf von ihm verlangte.

Der Schmidt betrachtete die Zeichnungen und fuhr mit seinen mächtigen Pranken über die tönerne Form. „Kommt in zehn Tagen wieder“ brummte er zu Meister Holzschuh. Er herrschte seinen Lehrling an, den Blasebalg zu ziehen und warf ein Stück Metall in die Esse. Der Gerber hatte seine Werkstatt schon wieder verlassen, als der Plattner mit einer Zange nach dem glühendem Eisen griff und begann, es in die gewünschte Form zu schlagen.


Julius Donner saß beschäftigt vor der Schmiede in der warmen Frühlingssonne. Seine Finger schmerzten fürchterlich, doch er wagte nicht, den Sandstein aus der Hand zu legen. Immer wieder streifte er den Stein über die Metallstücke die sein Meister gestern geformt hatte. Mit jeder Bewegung schien das Metall an Glanz zu gewinnen. Julius hasste das Bliesen des Metalls, besonders heute. Dieses gezagte Blech, das aussah wie die Fänge eines Wolfes, machte es besonders schwierig, dem Stahl einen gleichmäßigen Glanz zu geben.

Er biss die Zähne zusammen und schaute zum Himmel. Bis zum Sonnenuntergang musste er fertig werden, wollte er nicht die Prügel seines Meisters spüren. Dieser war gerade sowieso bei schlechter Laune, denn er musste noch die Teile des Bügelschlosses formen, was ihm nicht so einfach von der Hand gehen wollte. Julius hatte nicht die geringste Ahnung, wofür der Graf diese Eisen brauchte und auch sein Lehrherr schien nicht wirklich zu wissen, was der Graf damit bezweckte, doch niemand wagte, danach zu fragen.

Meister Eichenstamm hatte den Auftrag des Grafens beendet. Er wartete auf Meister Holzschuh, der das Metallgebilde heute abholen wollte, doch stattdessen erschien der Graf höchst persönlich mit seinem Gast in seiner bescheidenen Werkstatt, um sein Werk zu begutachten. Den Rücken fast bis zum Boden geneigt, um seine Ehrerbietung zu zeigen, sah er aus den Augenwinkeln, wie der Gast des Grafen das Schloss öffnete, und das Metall von der Tonform entfernte.

Er drehte an den Gelenken und schloss das Gebilde ohne die Tonform wieder zusammen. Er wechselte mit dem Grafen einige Worte und der Graf nickte wohlwollend. Endlich wandte sich der Graf an seinen Plattner und lobte ihn für seine gelungene Arbeit. Allerdings wollte er noch auf der vorderen Eisenplatte sein Wappen und etwas Zierrat darauf sehen. Mühselig raffte sich der Schmied auf und erklärte seinem Herren, dass er diese Technik zwar kenne, aber nicht umsetzen könne, da er dafür eine schwefelige Säure, eine Tinte und eine Feder bräuchte.

Zudem, erklärte er weiterhin, bedarf es einer Hand, die diese Feder geschickt führen kann, wozu er leider nicht in der Lage sei. „Tinte und Feder besitzt der Pfaffe, er ist auch mit dem Umgang einer Feder vertraut. Seid ihr in der Lage, dem Pfaffen zu erklären was zu tun ist, um die Patte zu verzieren? „Ja Herr das kann ich wohl, wenn sich der Herr Kaplan von meiner Wenigkeit anweisen lässt“, versicherte der Schmidt huldvoll.

„So sei es“ meinte der Graf, entlohnte den Meister mit ein paar Kupfermünzen und verließ mit dem Onanierschutz in seiner Hand, wieder die Werkstatt. Zu seinem Freund Josef Altenrieder gewandt meinte er, ob er Lust habe, mit ihm einen Ausritt in die Stadt zu machen um etwas von dieser Tinktur zu beschaffen. Der Ritter zeigte eine weiße Zahnreihe und grinste. „Warum nicht, wenn es in der Stadt auch ein Frauenhaus gibt, habe ich nichts dagegen einzuwenden.


Elisabeth war enttäuscht, als sie erfuhr, dass ihr Gatte sich geziemte, mit seinem Besuch und Freund gen Calw zu reiten. Wie gerne hätte sie ihren Gemahl in die Stadt begleitet. Über ein Jahr lebte sie nun schon auf der Burg. Mehrmals durfte sie mit ihrem Gatten auf dem Pferdekarren ins Kloster nach Hirschau reisen. Es schickte sich für Damen nicht, hoch auf einem Ross zu sitzen und mit der Kutsche musste man die doppelte Reisezeit einplanen. Elisabeth war jedes Mal von dem Besuch des Klosters überwältigt.

Die riesigen Steingebäude, die sie nicht überblicken konnte, zeugten von dem enormen Einfluss und den Reichtum, den der Orden hatte. Sie konnte sich an den wundervollen Gemälden an den Wänden und auf den Deckengewölben der Kirche gar nicht sattsehen und freute sich jedes Mal von Neuem, wenn sie das Stift besuchen durfte. Immer wieder entdeckte sie Dinge, die sie bei ihrem letzten Besuch nicht bemerkt hatte.

Wenn sie ehrlich war, bekam sie vom Gottesdienst nur die Hälfte mit. Zu sehr war sie von der Vielzahl der neuen Dinge, die sie sah, abgelenkt. Auch wenn sie ihrem Gatten bei der jetzigen Reise nur zur Last gefallen wäre und sie sich stattdessen während seiner Abwesenheit um die Belange auf der Burg kümmern musste, sehnte sich Elisabeth danach, mehr von der Welt außerhalb der Burgmauern zu sehen.

Sie kannte diese Stadt selbst nur von der Ferne, wenn sie von der Mauer gen Osten sah. Die Hälfte der Stadt gehörte ihrem Gemahl und von den Steuern aus dem Leder und Tuchhandel füllte sich die Schatzkiste stetig an. Zu gerne hätte sie den Erzählungen der reisenden Handwerker gelauscht. und hätte sie so gerne einmal mit ihren eigenen Augen gesehen. Sie wusste nicht, welche Geschäfte ihr Gemahl in der Stadt nachgehen wollte, es stand ihr auch nicht zu, danach zu fragen.

Traurig blickte sie den beiden Reitern vom Fenster ihrer Kemenate nach, bis sie immer kleiner wurden und schließlich hinter dem Horizont verschwanden. Sie seufzte auf. Zwei weitere Nächte würde sie wieder nicht das Lager mit ihrem Gatten teilen können. Zwei weitere Nächte, denen sie wieder den Versuchungen des Teufels erliegen würde. Trotz der mahnenden Worte ihres Gattens und des Hofkaplans, würde sie wieder ihrem schwachen Willen erliegen.

Ihre Finger würden einmal mehr die Stellen berühren, die ihr dieses süße Gefühl in ihren Lenden bereitete. Auch wenn sie mittlerweile schon mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass eine anständige Frau dies nicht tun durfte, gelang es ihr einfach nicht, sich von dieser verbotene Lust abzuwenden. Sie wusste, dass sie sündigte und schwere Schuld auf sich lud, doch sie war eben nur ein Weib, zu schwach, um der Versuchung zu widerstehen.

Erst wenn sie in schwer atmend in ihrem Lager lag und dieses wundersame Gefühl in ihr wieder nachließ, schlichen sich die Schuldgefühle wieder an. Elisabeth war verzweifelt. Sie wusste, dass sie dafür in die Hölle kam. Sie wusste, dass sie als sittsame Frau nicht tun durfte und doch gelang es er nicht, sich wie eine ehrbare Frau zu benehmen. Elisabeth hatte sich natürlich ihre Gedanken gemacht, weshalb ihr ihre Zofe die Hautstreifen auf den Körper legte.

Da ihr Gemahl sich nicht dazu äußerte, wusste sie noch immer nicht, wofür dies gut sein sollte. Wäre ihr Gemahl nicht so gläubig gewesen, so hätte sie an einen heidnischen Brauch aus dieser Gegend vermutet. Ein Fruchtbarkeitsritual, oder wollte er ihr damit gar den Teufel aus ihrem Leib vertreiben? Kurz hatte sie die Befürchtung, sie müsse diese erhärtete Haut nun ständig auf sich tragen, damit sie der Versuchung des Teufels nicht mehr nachgeben konnte, denn durch die harte Haut konnte sie sich selbst nicht mehr erfühlen.

Doch wie hätte sie damit zum Abtritt gehen können? Ihre Ausscheidungen musste sie loswerden, um nicht zu erkranken. Sie war erleichtert, als man ihr diesen Unterleibspanzer wieder abnahm. Sie hatte zwar ihre Zofe zu dem Gerber geschickt, um zu erfahren, weshalb ihr Gatte ihn zu dieser Tat beauftragt hatte, doch durch die mangelnde Sprachkenntnisse ihrer Zofe erfuhr Elisabeth nicht, was ihr Gatte mit dieser Prozedur bezweckt hatte. Aber eigentlich war es Elisabeth gar nicht so wichtig zu wissen, was es damit auf sich hatte. Vielmehr grämte sie sich weitere Nächte ohne ihren Gatten verbringen zu müssen.
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:11.07.15 23:51 IP: gespeichert Moderator melden


25
Kurz mussten sich meine Augen an das blitzende Licht gewöhnen, dann machten Yvonne und ich uns auf die Suche nach einem gemütlichen Sitzplatz. Nachdem wir auch noch etwas zum Trinken hatten, zog mich meine Freundin sofort auf die Tanzfläche. Konnte es noch schlimmer kommen. Richtig abtanzen mit meinem Keuschheitsgürtel war nicht. Als bewegte ich mich monoton lustlos zur Musik. Yvonne schien dies überhaupt nicht zu stören. Sie war mittendrin im anbaggern.

Eben tanzte sie einen Kerl von der Seite an und flirtete mit ihm auf Teufel komm raus. Das war meine Freundin, wie ich sie kannte. Sie fackelte nicht lange und ließ nie etwas anbrennen. Es dauerte nicht lange und ich stand allein auf der Tanzfläche. Yvonne flirtete mit ihrer neuen Eroberung an der Bar und ließ sich gerade einen Drink spendieren. Ich schlenderte lustlos zu meinem Platz zurück. Dort war die Musik wenigstens nicht ganz so laut.

Wieso hatte ich mich nur wieder bereit erklärt, mit ihr hierherzukommen? Viel lieber wäre ich jetzt bei mir daheim gemütlich auf meinem Sofa gesessen und in meinem Buch weitergelesen. Sie brauchte mich bei ihren Eroberungen sowieso nicht. Ich saß nur da und beobachtete gelangweilt das
Geschehen auf der Tanzfläche und bemerkte gar nicht, wie Ivonne zu mir zurückgekehrt war. In ihrer Hand zog sie ihre neue Eroberung hinter sich her.

Sie stellte mir ihren Typen als Thomas vor und fragte mich, ob es mir etwas ausmachen würde, wenn ich nachher seinen Kumpel Markus heimfahren könnte, das sie schon etwas früher gehen wollten. Dabei grinste sie vielsagend. Natürlich hatte ich was dagegen. Ich hatte keine Böcke, den Chauffeur für irgendwelche Typen zu spielen. „Ja, log ich stattdessen, „kein Problem, das mach ich doch gerne“. Zu allem Überfluss setzte sich dieser Markus nun auch noch neben mich.

„ Bis wann soll ich dich heimfahren?“ fragte ich ihm, nachdem meine Freundin mit ihrem Typ durch den Ausgang verschwand. „Sobald du willst, ich hatte ehrlich gesagt gar keine Lust überhaupt herzukommen“. Ich musste lachen. Markus sah mich verblüfft an. Ich erklärte ihm, dass ich auch nur wegen Yvonne hierher kam. „Und Beide sind jetzt weg“, lachte er nun auch. „Also wenn es dir nichts ausmacht, könntest du mich jetzt gerne heimfahren“, meinte Markus etwas verlegen.

Sofort stimmte ich zu. Ich sah plötzlich meinen gemütlichen Abend auf meinem Sofa wieder in greifbare Nähe rücken. Wir stiegen in meinen kleinen Cityflitzer und fuhren los. Er sagte mir, wohin ich fahren sollte, war ansonsten aber schweigsam wie ein Grab. Mir war es nicht unrecht. Er war nicht der Typ, den ich als meinen Traummann bezeichnet hätte. Mir gefielen mehr die südländischen Männer. Er war eher der nordische Typ, groß und blond.

Nicht dass er schlecht aussah, aber eben nur zweite Wahl. Und viel zu schüchtern. Wir erreichten seine Wohnung und er bedankte sich für fahren. Nicht einmal zu einem Kaffee getraute er mich einzuladen. Wahrscheinlich hätte ich diese Einladung auch gar nicht angenommen. Allerdings meldete sich ausgerechnet jetzt meine Blase. Ich fragte, ob ich kurz seine Toilette benutzen durfte. Er wurde sichtlich nervös und stammelte etwas von einer nichtaufgeräumten Wohnung. Der Druck meiner Blase wurde größer.

Bis nach Hause schaffte ich es nicht mehr und irgendwo im Dunkeln wollte ich mich nicht mit meinem Keuschheitsgürtel auch nicht entleeren. Ich stieg einfach mit ihm aus und wich ihm nicht mehr von der Seite. Endlich gab er nach und schloss die Haustüre auf und machte mir den Weg in seine Wohnung frei. Ich lief durch die beschriebene Tür und setzte mich auf die Toilette. Erst als ich mich entleert hatte, realisierte ich, was ich eben im vorbeigehen gesehen hatte.

Nun hatte mich dieser Markus doch neugierig gemacht. Ich wusch mir die Hände und ging zurück in seine Wohnung. War es nur Einbildung. Dort wo ich vor wenigen Minuten noch etwas zu sehen glaubte, war jetzt gähnende Leere. Zuerst dachte ich, ich hätte es mir nur eingebildet, doch dann wurde mir klar, warum er plötzlich so nervös wurde, nachdem ich zu ihm in die Wohnung wollte. Er hatte diesen Keuschheitsgürtel auf dem Stuhl bestimmt weggeräumt, während ich auf der Toilette saß.

Ich wusste selbst nicht was mich beflügelte, ihn direkt darauf anzusprechen, aber das Thema Keuschhaltung brannte seit meinem Keuschheitsgürtelfund nun mal unter meinen Fingernägeln. Zuerst wurde er knallrot, dann druckste er verlegen herum und schließlich gab er es zu, tatsächlich einen solchen zu besitzen. Ich drängte ihn, mir seinen Gürtel zu zeigen. Er zögerte, es war ihm sichtlich peinlich. Schließlich gab er auf mein Drängen endlich klein bei und brachte mir sein Schmuckstück.

Ich wusste mittlerweile, dass es diese Modelle auch für das männliche Geschlecht gab, hatte aber noch keine Gelegenheit, einen in live näher zu betrachten. Noch immer hatte sein Blutdruck gesundheitsschädliche Werte. „Oh du trägst auch ein Modell von „XXXX“ rutschte es mir unbeabsichtigt raus. Kaum hatte ich dies erwähnt, bemerkte ich meinen fatalen Fehler. „Wieso auch?“, fragte er mich.

Nun hatten sich die Vorzeichen schlagartig geändert. Jetzt war ich diejenige, welche eine feuerrote Farbe ins Gesicht bekam. Ich druckste herum, fand aber auf die Schnelle keine plausible Ausrede und gestand schließlich, selbst auch einen Keuschheitsgürtel zu tragen. Mit meinem Geständnis war das Eis zwischen uns schlagartig gebrochen. Markus erzählte mir, er sei aus Zufall beim stöbern im Netz auf Keuschheitsgürtel gestoßen und von deren Faszination nicht mehr weggekommen.

Ich war schon ein wenig stolz auf mich, als er mir berichtete, er hätte seinen Gürtel schon über drei Jahre und würde ihn manchmal sogar eine Woche ununterbrochen tragen. Er wollte mir einfach nicht glauben, wie konsequent ich meinen Einschluss betrieb. Wir redeten über diese Dinge, als würden wir uns schon Jahrelang kennen. Plötzlich gab es keine Peinlichkeiten zwischen uns mehr. Markus machte eine Flasche Wein auf und wir tauschten unser Erfahrungen gemütlich nebeneinander auf seinem Sofa aus.

War es der Wein, war es, weil Markus das gleiche Faible mit mir teilte, ich konnte es nicht sagen, aber irgendwann im Laufe des Abends zog ich mir meine Jeans aus, um in meinem Keuschheitsgürtel in seiner ganzen Funktion zu zeigen. An seinen Reaktionen konnte ich erkennen, wie sehr ihn dieser Anblick anturnte. Schon etwas ausgelassen, meinte ich ein wenig keck, es wäre bestimmt kein Fehler, wenn auch er seinen Gürtel tragen würde.

„Ich weiß nicht, ob ich den jetzt so ohne weiteres an bekomme“, stöhnte er. „Es käme auf den Versuch an“, hakte ich nach. Wenig später standen wir zusammen in seinem Badezimmer und versuchten gemeinsam sein erhitztes Gemüt mit einem kalten Waschlappen auf „Gürtelgröße“ zu bekommen. Wir alberten dabei wie zwei kleine Kinder. Selten hatte ich so viel Spaß gehabt. Markus entpuppte sich immer mehr als Spaßvogel, der sich auch selbst auf die Schippe nehmen konnte.

Als Markus schließlich auch in seinem Keuschheitsgürtel steckte, schnappte ich nach den Schlüsseln und meinte scherzhaft, die würde ich jetzt behalten und dafür sorgen, dass auch er seinen Gürtel von jetzt an konsequenter tragen würde. Er sah mich ungläubig an. Eigentlich mochte ich ihn. Hätte nichts dagegen gehabt, wenn sich zwischen uns etwas entwickelt hätte. Durfte ich dann so forsch vorgehen. Wahrscheinlich war es besser behutsamer an die Sache ranzugehen.

„Heimfahren kann ich nach dem vielen Wein, den du mir eingeflößt hast, heute bestimmt nicht mehr. Also bleibt mir nichts anderes übrig als bei dir zu übernachten. Und solange ich dich sicher verschlossen weiß, kann ich bestimmt viel besser schlafen“, grinste ich.
Er tat empört und versuchte mir theatralisch, die Schlüssel wieder zu entwenden. Ich löste mich von ihm, sprang auf und rannte kreischend weg.

Ohne dass ich mich hätte umzusehen brauchte, spürte ich, dass er mir dicht auf den Fersen war. Völlig überdreht spielten wir in seiner Wohnung Fangen, bis er mich schließlich in seinem Wohnzimmer zu fassen bekam und mich vorsichtig, aber fest genug, um mich selbst nicht mehr zu befreien zu können, umklammerte. Für einen kleinen Moment löste er seine Umarmung um mich zu sich zu drehen. Die Stimmung schlug schlagartig um.

Eben war ich noch völlig ausgelassen, nun war ich ganz still. Ich sah nur seine tiefen blauen Augen, die mich magisch fixierten. Auch er war wie versteinert. Nur sein Kopf kam kaum merklich dem meinigen immer näher. Ich spürte seinen heißen Atem auf meinen Wangen. Ich schloss meine Augen. Gleichzeitig öffnete ich etwas meine Lippen und wartete auf seine Berührung. Seine weichen Lippen pressten sich zaghaft auf meine. Sein schüchterner Kuss ließ mich erschauern.

Seine Arme hatten sich etwas gelockert, so dass ich meine wieder freibekam und ihn nun ebenfalls umarmte. Der zweite Kuss war nicht mehr so zaghaft und nach weiteren Küssen lagen wir engumschlungen auf dem Boden. Ich wusste nicht, wie mir gerade geschah. Markus streichelte sanft meinen Rücken und erzeugte in mir Reaktionen, die ich so zuvor noch nicht gekannt hatte. In mir kribbelte es, als würde in meinem Körper Brausepulver anstatt Blut fließen.

Er brachte mich mit seinen Berührungen total aus dem Häuschen. Ich war wie Wachs in seinen Händen und stöhnte unter seinen Zärtlichkeiten lustvoll auf. Einmal mehr verfluchte ich meinen Keuschheitsgürtel. Ich war so geil, ich wollte ihn jetzt in mir spüren. Wollte diese Lust, die gerade durch meinen Körper pulsierte, noch intensiver erleben. Wollte mit ihm intim werden, aber nun wurde mir der Sinn meines Keuschheitsgürtels zum ersten Mal wirklich bewusst.

So sehr ich es mir auch gewünscht hätte, mein Gürtel verhinderte unbarmherzig den Geschlechtsakt mit Markus. Seine Hände wurden mutiger. Wie zufällig kamen sie immer näher an meine Brüste. Ich drehte mich zu seinen Händen. Ein Blitz durchzuckte meinen Körper, als er sanft über meinen Busen streichelte. Ich konnte nicht glauben, dass mich eine einzige Berührung so erregen konnte und nun wurden seine Finger noch kecker.

Mehr und mehr brachten sie mich in Ekstase. Ich lag auf dem Rücken. Markus hatte es sich zwischen meinen Beinen bequem gemacht und streichelte nun mit sanften Bewegungen meine Brüste. Jetzt hätte ich gemordet, um an die Schlüssel meines Keuschheitsgürtels zu gelangen. Aber es hätte nichts genützt. Dank meiner Dummheit kam ich erst wieder in ein paar Tagen an meinen Schlüssel heran. Ungeachtet dessen, spielte Markus jetzt mit meinen erigierten Nippeln.

Ich stöhnte auf. Aber auch er schien Probleme zu bekommen. Sie Situation konnte ihn nicht kalt lassen. Aber auch er steckte gerade in seinem Keuschheitsgürtel fest. An seinem leidenden Gesichtsausdruck konnte ich erahnen, wie er gegen sein stählernes Gefängnis anzukämpfen hatte. Trotzdem tat er weiterhin alles, um meine Lust noch weiter ansteigen zu lassen. Ich spürte seinen heißen Atem auf meinem Bauch.

Er hatte mir meine Bluse aufgeknöpft. Beim Öffnen meines BHs und ausziehen meiner Bluse half ich aktiv mit, denn ich vermisste schon für die wenigen Augenblicke, an denen er sich an dem Verschluss versuchte, seine weichen Finger auf meiner Haut. Nun konnte er sich wieder auf meine Brüste konzentrieren. Nebenher küsste er mich immer wieder auf meinen Bauch, während er meine Brüste sanft durchknetete.

Er brachte mich in den Wahnsinn. Ich hatte das Gefühl, nun auszulaufen. Wie durch einen Schleier bemerkte ich seine Zunge, die sich an meinem Bauchnabel zu schaffen machte. Längst hatte ich mich und meinen Körper nicht mehr unter meiner Kontrolle. Reagierte nur noch auf seine Behandlungen. Stöhnte auf und wälzte mich vor Lust auf dem Teppichboden. Nun zwirbelte er meine Brustwarzen. Dies war zu viel. Mein Körper verkrampfte sich. Nur für einen kurzen Augenblick.

Dann explodierte alles in mir. Wie eine riesige Welle entlud sich meine angestaute Lust und überspülte in einer gewaltigen Welle meinen Körper. Riss mich einfach mit sich. Ich lag zuckend da und stöhnte vor Glück. Dann schloss ich die Augen. Eine tiefe Befriedigung durchströmte mich. Ich atmete durch. Markus legte sich neben mich und streichelte wieder sanft meinen Rücken. Nie zuvor hatte ich so einen fantastischen Höhepunkt erlebt.

Immer wieder strichen seine Hände über meine erhitzte Haut. Ich konnte mich selbst nicht verstehen. Begriff immer noch nicht richtig, was hier gerade mit mir geschah. Vor wenigen Stunden hatte ich diesen Kerl noch nicht einmal gekannt, jetzt lag ich, bis auf meinen Keuschheitsgürtel, nackt in seiner Wohnung und hatte einen fantastischen Höhepunkt. Hätte mir dies heute Morgen jemand gesagt, ich hätte ihn ausgelacht und für verrückt erklärt.
Fortsetzung folgt
Keuschy


Meine Geschichten;
Fetisch; Die Schlampe des Chemikers, Ulrikes Abenteuer, Ullas Osterei, Das Verhör, Zoobesuch,Die Joggerin,Ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk, Stonehenghe; Das Ritual; no escape; Seitensprung;
Damen: Tierische Ansichten,Die Studentin, Dunkle, Erinnerungen, der erste Keuschheitsgürtel;
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pardofelis
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:12.07.15 21:27 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Keuschy,

wieder wirklich schöne Fortsetzungen.
Da wird doch jetzt aber die Erweiterung des modernen
Gürtel passend zur Oberweite fällig.
Totale Entspannung ist ja wohl eigentlich nicht erwünscht, oder?

Danke schön, und ich bleibe dran.


pardofelis
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colle Volljährigkeit geprüft
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:14.07.15 15:11 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo,
Ich kann nur sagen tolle Story, Klasse geschrieben. Wobei mir die Gegenwart noch um einiges besser gefällt wie der Historische Rückblick. So ist aber denke ich für viele Geschmäcker was dabei.

Mach einfach weiter so
Grüße colle
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bildersauger Volljährigkeit geprüft
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nahe P.


...?

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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:14.07.15 20:33 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo Keuschy,

das weiss ich doch.

Ich muß Pardofelis zustimmen, da wird wohl weitere "Hardware" fällig...
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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:27.07.15 23:01 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo pardofelis
Da muss ich dich leider enttäuschen. „Der erste Keuschheits-BH“ wird vielleicht die Fortsetzung zu dieser Geschichte. )

Hallo Colle
Das mit dem historischen Teil war wohl ein Experiment, das in die Hose ging. Nicht weiter schlimm. Durch den modernen Teil bleibt die Geschichte, so hoffe ich doch, spannend.

Hallo Bildersauger
Neue Hardware ja, aber in eine ganz andere Richtung







26
Rückblende
Anno 1336 im Jahre des Herren
Die Sonne erschien gerade am Horizont. Noch hatte sie nicht die die Kraft, die unangenehme Frische der letzten Nacht zu vertreiben. Johanna fröstelte und zog ihren Umhang fest an ihren Körper. Leise zog sie die Türe zu und huschte in die Haaggasse hinein. Sie atmete durch. Niemand hatte bemerkt, wie sie das Haus verlassen hatte. Noch stand die Sonne nicht hoch genug, um die enge Gasse zu erhellen. Trotzdem herrschte heute dort schon ein reges Treiben.

Alle die es sich leisten konnten den Müßiggang nachzugehen, versuchten einen Platz auf dem Markplatz zu ergattern. Zwei Gaukler hatten sich angekündigt und wollten ihre Künste dem Volke zur Schau stellen. Als Johanna den Platz erreicht hatte war der Platz schon dicht mit dem neugierigen Volke besetzt. Sie konnte nur von Weiten über die Köpfe ihrer Vorderleute einen der Fahrenden erkennen.

Er wirbelte geschickt vier kleine Bälle durch die Luft, so dass es den Anschein hatte, als würden sie von selbst fliegen. Auf einer Fiedel spielte der Zweite eine lustige Weise und brachte damit das Publikum dazu, im selben Takte sich zu bewegen. „Es ist ein Teufelswerk“, schimpfte eine ältere Frau neben ihr, die das Schauspiel ebenso beobachtete. „Der Teufel selbst hat ihm das beigebracht, um die rechtschaffenen Bürger von ihrem Tagwerk abzuhalten.“

Sie bekreuzigte sich und lief schnell weiter. Johanna sah noch, wie der Gaukler nun auf seinen Armen lief und damit dem Volke ein lautes Handgeklapper entlockte. Gerne hätte sie sich noch länger hier verweilt und den Künsten der Fahrenden zugeschaut, aber sie musste sich jetzt sputen. Bis zum Morgenmahl musste sie wieder erscheinen, damit ihr Vater nicht merkte, dass sie unerlaubt das Haus verlassen hatte. Sie empfand es gemein.

Die Burschen durften auf der Gasse spielen. Wieso war es den Mädchen nicht auch erlaubt. Sie kaufte sich einen Schmalzkringel, der so verführerisch duftete, dass sie ihn unbedingt verköstigen musste und machte sich auf den Weg nach Hause. Ihr Vater war Kaufmann und es war üblich, dass vornehmere Leute sein Haus besuchten, doch Johanna erkannte sofort, dass die Rösser, die vor dem Haus standen, nicht von gewöhnlichen Kaufleuten stammten.

Schnell schlüpfte sie durch die Türe und wollte sich zurück in ihre Kammer schleichen. „Da bist du ja, wo zum Himmels Willen warst du denn die ganze Zeit. Dein Vater hat dich schon überall suchen lassen. Er ist außer sich vor Wut.“ Johanna erschrak. Sie hatte nicht damit gerechnet, von der Hausmagd von hinten angesprochen zu werden. Erst jetzt wurde ihr die Bedeutung ihrer Worte bewusst.

Vater war zornig auf sie. Er würde sie wieder seinen ledernen Leibriemen auf ihrem Hintern spüren lassen. Schnell nahm sie ihren Umhang ab, hängte ihn hastig an einen Haken und eilte in die gute Stube. Zwei Gäste saßen auf der Ofenbank. Dies war Vaters Platz. Johanna konnte sich nicht erinnern, jemals eine andere Person dort sitzen gesehen zu haben. Sie verbeugte sich so tief sie konnte vor seinen Gästen und entschuldigte sich für ihre Abwesenheit.

Ihr Vater begann sie zu tadeln, aber einer der Gäste sagte etwas und ihr Vater verstummte sofort. Nun musste sich Johanna mit an den Tisch setzten. Sie starrte nur auf das Leinentischtuch. Sie wagte nicht, die Gäste ihres Vaters anzuschauen. Es waren keine gewöhnlichen Leute, aus Vaters Stand. Diese trugen Stickereien aus Silberfäden in ihren Gewändern und Johanna war, als trüge einer sogar das Wappen ihres Herren, den Grafen von Calw.

Dieser sprach sie jetzt auf Französisch an. Johanna war es sterbend schlecht. Sie wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte. Für eine Frau schickte es sich nicht, sich mit Männern zu unterhalten, die sie nicht kannte. Sie warf einen flehenden Blick zu ihrem Vater. Er nickte ihr aufmunternd zu. Johanna nahm ihren ganzen Mut zusammen und antwortete nun ebenfalls in der französischen Sprache. Nachdem der noble Herr keine Fragen mehr an sie hatte, wendete er sich wieder an ihren Vater.

Johanna glaubte, ihre Ohren hätten ihr einen Streich gespielt. Sie konnte nicht fassen was sie soeben gehört hatte. Sie sollte in den nächsten Tagen auf die Burg Zwingenstein ziehen und der Gräfin als Zofe dienen. Sie musste sich mit aller Gewalt dazu zwingen, nicht einfach aufzustehen und ihrer Freude in die Welt zu rufen. Sie, die Tochter des Weinkaufmannes sollte die Ehre bekommen, die Zofe einer Gräfin zu sein.

Das war weit mehr, als sie sich jemals zu träumen gewagt hätte. Sie freute sich schon auf die dummen Gesichter ihrer Freundinnen, wenn sie von dieser Neuigkeit erfuhren. Es hatte sich nun doch bezahlt gemacht, die französischen Worte zu erlernen. Wie viele Schläge hatte sie von ihrem Vater empfangen, damit sie ihr verrücktes Ansinnen, als Weib eine fremde Sprache zu erlernen wieder aufgab.

Nur durch die Sturheit, die sie von ihrem Vater selbst geerbt hatte, gelang es ihr schließlich doch noch, die Erlaubnis dazu von ihrem Vater zu erlangen. Nun sah sie sein Antlitz. Sie kannte in. Insgeheim rechnete er sicherlich schon, welche Vorteile er aus ihrer Anstellung ziehen konnte. Eine bürgerliche Tochter, die einer Gräfin dienen durfte, würde seinem Ansehen weit mehr steigern, als all die Fässer Wein, die er verkaufte.

Ein Platz im Rat war ihm damit so gut wie sicher. Die Fremden standen auf und verabschiedenden sich. Johanna konnte ihr Glück noch immer selbst nicht fassen. Sie hüpfte vor Freude in der Kammer auf und ab.



Zwei Tage später war Johanna auf dem Weg zur Burg des Grafens. Sie hatte ihr Bündel mit ihren wenigen Habseligkeiten geschnürt und stapfte frohgelaunt der Burg auf dem Felssporn entgegen. Noch einmal ließ sie ihren Blick über das kleine Städtchen unter sich schweifen. Hier wurde sie geboren, erlebte sie ihre Kindheit. Hier lebten noch ihr Vater und ihre Schwester. Sie hatte sich von ihnen Verabschiedet.

Es war ihre Familie, die dort unten lebte. Sie war ein Teil von ihnen und doch wusste sie, dass sie nun Welten trennten. Als eine Zofe der Gräfin musste sie immer für diese bereit stehen und Vater und Mutter war es verwehrt, sie auf der Burg zu besuchen. Aber dafür war Johanna nun in adlige Kreise eingetaucht. Nicht als einfache Dienerin oder Köchin, sondern als Zofe. Sie würde bestimmt auch gelegentlich die Räume ihrer neuen Herrin betreten dürfen und darauf freute sie sich am meisten.
Fortsetzung folgt
Keuschy


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keuschy
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keuschy  keuschy  Träger eines holytrainers V2  
  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:27.07.15 23:02 IP: gespeichert Moderator melden


27
Ich wachte völlig verschwitzt auf. Für einen Moment dachte ich, in einer Sauna zu sein. Ich spürte Markus Arm, den er über mich gelegt hatte. Er lag neben mir und schien noch zu schlafen. Langsam kamen meine Lebensgeister wieder zurück. Markus hatte mir gestern trotz meines Keuschheitsgürtels einen wundervollen Höhepunkt geschenkt. Danach hatten wir beide noch ein Glas Wein getrunken.

Dieses Gläschen Wein war offensichtlich zu viel für mich. Wie durch einen Schleier konnte ich mich nur noch daran erinnern, wie er mich aufhob und in sein Schlafzimmer trug. Er legte mich in sein Bett und schlupfte neben mich. Wir kuschelten noch etwas, dann musste ich wohl eingeschlafen sein. Ich hatte noch immer nichts außer meinen Keuschheitsgürtel an. Trotzdem war mir gerade richtig warm. Mir war, als läge ich in einer Pfütze.

Meine Hände glitten über die Bettdecke und wollten sie etwas nach unten schieben. Etwas stimmte nicht. Es war etwas glattes, aber kein Stoff, das ich zwischen meinen Händen fühlte. Ich strich über das Leintuch. Selbst die Kissen waren mit diesem glatten Material überzogen. Überall wo ich lag, hatten sich feuchte Stellen gebildet. Aber komischerweise war es bis auf die Wärme nicht unangenehm.

Der Stoff saugte sich förmlich an manchen Stellen meines Körpers fest und streichelte dabei sanft meine Haut. Ich spürte erneut, wie sich in mir meine Erregung aufbaute. Sanft knetete ich meine Brüste so, dass meine erigierten Brustwarzen über die Bettdecke rieben. Nach eine kurzen Zeit lag ich stöhnend in Markus Bett. Automatisch versuchte meine rechte Hand an meinen Schritt zu gelangen, wo sie einmal mehr von meinem Keuschheitsgürtel abgewiesen wurde.


„Ich glaube, du trägst deinen Gürtel wirklich zurecht“, hörte ich plötzlich Markus Stimme lachend neben mir. Ertappt wie ein kleines Kind beim Süßigkeiten stehlen, zog ich sofort meine Hand wieder zurück. Bestimmt hatte ich jetzt eine rote Birne. Zum Glück ging er nicht näher auf seine Bemerkung ein. Stattdessen nahm er mich einfach in seine Arme und küsste mich innig. Obwohl es mir schon mehr als warm war, genoss ich die Berührung seiner Haut.

In meinem Körper kribbelte schon wieder das Verlangen nach mehr. Ich kannte mich selbst nicht mehr. Ich spürte seine Hände, die meinen Körper liebkosten und wollte, dass dies nie wieder aufhören sollte. Ich kannte Markus gerade einmal einen Tag, aber mir war, als wäre dies schon eine Ewigkeit. Er kannte von mir schon mehr Geheimnisse als meine beste Freundin. Ich war fix und fertig, als Markus seine Umarmung ein wenig lockerte und mich nach Frühstück befragte.

Sämtliche Hautporen von mir mussten geöffnet sein und auch hinter meinem Schrittblech war es feuchter als üblich. „Zuerst brauche ich aber eine Dusche“, stöhnte ich, ich bin völlig nassgeschwitzt. Markus lachte. „Das dachte ich mir schon. Wenn man das erste Mal in Latexwäsche schläft, schwitzt der Körper noch etwas mehr, das legt sich erst mit der Zeit. Komm, ich zeig dir mein Bad, dann kannst du dich erst einmal ausgiebig duschen.

Ich werden mich solange um unser Frühstück kümmern, meinte er und zog mit einem Ruck die Decke weg. Gerade war mir noch zu warm, jetzt fröstelte ich etwas. Er nahm meine Hand und zog mich sanft in Richtung Bad. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass auch er noch immer in seinem Keuschheitsgürtel festsaß. Ich überlegte, wo ich die Schlüssel zu seinem Gefängnis hatte. Sie mussten noch immer auf dem Teppich liegen „Kaffee oder Tee?“ Kaffee, murmelte ich und schloss die Türe hinter mir.

Jetzt freute ich mich wirklich auf den erfrischenden Schauer. Ich seifte mich ein. Dabei berührten meine Finger einmal mehr dieses unnachgiebige Blech, das meinen Unterleib versperrte. Ich war völlig von der Rolle. Ich wusste nicht mehr was ich wollte. Ein Teil von mir hätte am liebsten sofort diesen Gürtel entfernt, der andere Teil von wollte ihn nun doch noch ein wenig länger anbehalten. Schließlich war es dieser Gürtel, der mich mit Markus zusammen gebracht hatte.

Diese Beziehung, die gerade so wunderbar anlief. Wieso bekam ich plötzlich Gewissensbisse. Vor wenigen Stunden hätte ich noch meine Großmutter verkauft, um wieder freien Zugang zu meinem Unterleib zu bekommen und nun machte ich mir wieder Gedanken, weiterhin verschlossen zu bleiben. Ich konnte mich selbst nicht mehr verstehen. Ich stellte das Wasser wieder ab, rubbelte mich trocken und wickelte ein Handtuch über meine Brust.


Als ich die Türe öffnete schlug mir der Duft des aufgebrühten Kaffees entgegen. Nun merkte ich meinen Hunger. Schnell holte ich meine Klamotten aus dem Wohnzimmer und zog mich wieder an. Zwei kleine Schlüssel lagen noch da. Schnell griff ich danach und ließ sie in der Tasche meiner Jeans verschwinden. Dann machte ich mich auf den Weg in die Küche. Markus hatte sich auch etwas übergeworfen.

Allerding sahen die Sachen, die er da trug, etwas seltsam aus. Es hatte den Anschein, als wären sie viel zu eng für Ihn. Wie eine Folie schienen sie einen Körper zu umhüllen. Doch es war keine Folie, es war etwas schwarzes, glänzendes, das ich in seinem Bett schon gesehen hatte. Ehe ich ihn danach fragen konnte, erklärte er mir, dass er, dass es sich um Latexwäsche handeln würde und er süchtig nach diesem Material sei.

Neben seiner Leidenschaft zur Keuschhaltung, wäre dies seine zweite große Leidenschaft. Nun konnte ich mir unter dem Begriff Latex auch etwas vorstellen. Die Handschuhe in der Medizin waren aus diesem Zeug hergestellt und Kondome waren auch aus Latex, erinnerte ich mich wieder. Aber ich hatte noch nie gehört, dass es Kleidung aus diesem Material gab. Er erklärte mir, wie gerne er diese Kleidung trug und beschrieb mir die Gefühle, die er dabei empfand, wenn er es trug.

Überzeugen konnte er mich aber nicht. Ich musste wieder daran denken, wie verschwitzt ich aufgewacht bin. Schließlich bot er mir an, probeweise ein T-Shirt von ihm einmal zu testen. Erst als er mir erklärte, er könne diese Leidenschaft nicht aufgeben und würde sich freuen, wenn ich sie mit ihm teilen würde, ließ ich mich breitschlagen. Er stand auf um ein Latexshirt zu holen. Zögerlich knöpfte ich meine Bluse auf.

Ihm zuliebe wollte ich mir das Stück für eine Weile eben überziehen, obwohl ich mir nicht vorstellen konnte, was so geil daran sein sollte, wenn man in seinen Klamotten schwitzte. Ich dachte daran, wie ich meinen Keller leergeräumt hatte. Unter den Achseln und an meinem Bauch war mein Shirt völlig durchnässt gewesen. Aber angenehm war dies beileibe nicht. Ich fröstelte, als ich das Gummishirt überzog.

Die Berührungen auf meiner Haut waren unangenehm und kühl. Ich hatte den Drang, es sofort wieder auszuziehen. Nur weil Markus mich so lieb bat, behielt ich es an. Markus hatte, während ich mich duschte, Brötchen aufgebacken. Ich schnitt mir eines auf und beschmierte die Hälfte mit Marmelade. Nebenher machten wir Pläne, wie wir den restlichen Sonntag verbringen konnten. Plötzlich hatte ich ein eigenartiges Gefühl, dass sich nur schwer beschreiben ließ.

Auf diesem Latex hatte sich ein feuchter Film gebildet und gleichzeitig hatte sich dieses Material erwärmt. Nicht nur, dass dieses Material jetzt angenehm warm auf meiner Haut lag, mit jedem Atemzug von mir streichelte es nun zusätzlich sanft über meine Haut und ließ mich erschauern. Ich griff nach einem weiteren Brötchen. „Das Zeug ist ja Wahnsinn, brach es spontan aus mir heraus, als meine Brustwarzen plötzlich über das Gummi rubbelten.

Markus schien erleichtert, dass ich diesem Gummi nicht mehr abgeneigt war. Ich war sogar schon einen Schritt weiter wie er dachte. Für mich gab es an diesem Morgen nur noch ein Thema. Jetzt wollte ich von ihm alles über dieses wunderbare Material wissen.
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:28.07.15 21:35 IP: gespeichert Moderator melden


Hallo keuschy,

Zitat

Das mit dem historischen Teil war wohl ein Experiment, das in die Hose ging.


Das sehe ich nicht so. Mir gefällt der historische Teil mindestens ebenso gut wie der moderne.

Auch das gleichzeitige veröffentlichen der beiden Handlungsstränge sehe ich sehr positiv.

Freundl. Gruß
Sarah
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  RE: Der erste Keuschheitsgürtel Datum:29.07.15 00:56 IP: gespeichert Moderator melden


Ich war ein Weilchen nicht mehr im Forum und bin nun auf diese Story gestoßen. Also für mich gehört sie zu den interessantesten, die ich bislang gelesen habe. Gerade die Verknüpfung der beiden Zeitstränge machen doch einen besonderen Reiz aus - ich bin gespannt, wo sie denn "richtig" aufeinander treffen.

Nicht verstehen kann ich da so manche Kritik - ich bin eher dankbar, dass jemand sich die Mühe macht, solche Stories zu schreiben und zu posten.
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