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torstenP Volljährigkeit geprüft
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Essen / 45




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  RE: Nachbarin Tina Datum:31.05.26 08:54 IP: gespeichert Moderator melden


Wieder ein schöner und interessanter Teil, dabei gefällt mir Toms Gefühlslage recht gut.
Bin sehr gespannt, wie es weitergeht!
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muensterpony
Fachmann

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Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt zu leben.

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  RE: Nachbarin Tina Datum:31.05.26 22:44 IP: gespeichert Moderator melden


Es macht weiter Spaß zu lesen und ich bin gespannt ob die Reaktion von Toms Mutter auf den Plan mit Lisa und Tina zu verreisen noch etwas zu bedeuten hat…
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Glatzkopf
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  RE: Nachbarin Tina Datum:01.06.26 10:08 IP: gespeichert Moderator melden


Wirklich eine sehr interessant geschriebene Geschichte. Ich freue mich jeden Tag darauf.
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Rainer123
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  RE: Nachbarin Tina: Teil 18 Datum:01.06.26 12:32 IP: gespeichert Moderator melden


Teil 18

Am nächsten Morgen wurde ich zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten ganz von alleine wach.

Kein hektisch vibrierendes Handy auf dem Nachttisch, kein schrillender Wecker und vor allem nicht dieses panische, fiese Gefühl im Magen, irgendetwas Wichtiges vergessen oder verschlafen zu haben.

Einfach nur Licht.

Klare, helle Streifen fielen durch die Vorhänge und zeichneten warme Muster über mein Bett. Für einen Moment blieb ich einfach liegen und blinzelte verschlafen zur Zimmerdecke hoch.

Irgendwie fühlte sich die Welt heute Morgen ein ganzes Stück leichter an.

Vielleicht lag es daran, dass ich gestern tatsächlich stundenlang über den Büchern gesessen hatte. Oder schlicht an der Tatsache, dass ich zum ersten Mal seit Tagen nicht das Gefühl hatte, innerlich komplett in tausend Teile zu zerfallen. Ein seltener Moment von innerer Ruhe.

Dann bewegte ich mich ein Stück unter der Decke, um mich zu strecken.

Und natürlich erinnerte mich der Käfig sofort daran, dass er noch da war.

Diese konstante, stille Präsenz zwischen meinen Beinen, die inzwischen weniger wie ein Fremdkörper wirkte und mehr wie etwas, das einfach zu mir gehörte. Nicht angenehm. Nicht unangenehm. Einfach da.

Das war vermutlich das Verrückteste daran: Dass ein Teil von mir sich langsam daran gewöhnte.

Ich blieb noch einen Augenblick liegen und lauschte in die Stille unseres Hauses hinein. Draußen auf der Straße rollten vereinzelt Autos vorbei, irgendwo im Garten zwitscherten Vögel gegen die Kälte an, und ab und zu drangen gedämpfte Stimmen von Spaziergängern herauf, die den sonnigen Sonntagmorgen ausnutzten.

Schließlich tastete ich nach meinem Handy.

Keine neuen Nachrichten.

Und trotzdem war Tina sofort wieder der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss. Ihr Gesicht von gestern. Dieser ruhige, fast schon unheimlich prüfende Blick, mit dem sie meine Rechenwege korrigiert hatte. Diese felsenfeste Gewissheit, mit der sie einfach davon ausging, dass ich viel mehr leisten konnte, als ich mir selbst jemals zugetraut hätte.

Und vor allem das Gefühl, wie verdammt gut mir dieses blinde Vertrauen getan hatte.

Bevor ich zu viel darüber nachdenken und einen Rückzieher machen konnte, öffnete ich unseren Chat und tippte mit leicht zittrigen Fingern los:

„Ich glaube, ich bin bereit für einen zweiten Test.“

Die Nachricht war kaum raus, da spürte ich schon dieses nervöse Ziehen im Bauch.

Nicht Angst.

Eher Aufregung.

Ein paar Sekunden später erschien ihre Antwort.

„Oh?“

Ich musste grinsen.

„Ich hab gestern wirklich gelernt.“

Diesmal dauerte es etwas länger.

„Das klingt vielversprechend.“

Dann noch eine zweite Nachricht:

„Komm nach dem Frühstück vorbei.“

„Okay.“

Ich duschte kurz, um wirklich wach zu werden. Das warme Wasser lief über meinen Rücken, und für ein paar Minuten war mein Kopf angenehm leer.

Als ich in den Spiegel sah, wirkte alles fast normal. Fast.

Nur dieses kleine Detail erinnerte mich daran, dass mein Alltag inzwischen eine ganz eigene Schwerkraft hatte.

Ich zog mich an, blieb kurz vor der Schublade stehen und entschied mich diesmal für etwas schlichtes, Dunkles.

Heute wollte und musste ich mich konzentrieren. Der Fokus lag auf Mathe.

Unten in der Küche roch es nach Kaffee, warmen Brötchen und gebratenen Eiern. Mein Vater stand am Herd, während meine Mutter bereits am Tisch saß und durch ihr Handy scrollte.

„Na, sieh mal einer an“, rief mein Vater erstaunt über das Zischen der Pfanne hinweg. „Freiwillig wach vor elf? An einem Sonntag?“

„Ich lerne Mathe“, murmelte ich, zog einen Stuhl heran und setzte mich.

Beide sahen gleichzeitig auf. Absolute Funkstille für drei Sekunden.

Mein Vater grinste.

„Wird ja immer schlimmer mit dir.“

„Sehr witzig.“

Mein Vater schob mir einen Teller mit zwei Spiegeleiern hin und klopfte mir im Vorbeigehen auf die Schulter. „Lass es dir schmecken, Mathegenie.“

„Ich geh später nochmal lernen“, sagte ich möglichst beiläufig.

Meine Mutter nickte anerkennend.

„Das klingt vernünftig.“

Wenn sie wüsste, dass „vernünftig“ bedeutete, sich freiwillig von der Nachbarin Matheaufgaben geben zu lassen, während ich einen Keuschheitskäfig trug.

Der Gedanke war so absurd, dass ich fast hätte lachen müssen.

Eine knappe Stunde später stand ich wieder vor Tinas Wohnungstür.

Diesmal war die Nervosität anders als gestern. Sie lähmte mich nicht. Ich spürte zwar das Adrenalin, aber es war eher die Vorfreude auf eine Herausforderung. Ich hatte das Gefühl, den Stoff diesmal wirklich verstanden zu haben.

Als sie die Tür öffnete, musterte sie mich sofort mit diesem unlesbaren, ruhigen und extrem aufmerksamen Blick, der mir jedes Mal eine Gänsehaut verpasste.

„Und? Bereit?“

„Vielleicht.“

Ein schmales, feines Lächeln stahl sich auf ihre Lippen.

„Das klingt zumindest schon mal besser als das panische Zittern von gestern.“

„Das kommt erst, wenn ich die Aufgaben sehe.“

Tina lachte leise – ein warmes, dunkles Geräusch – und trat einen Schritt zurück, um mich hereinzulassen.

Ihre Wohnung wirkte heute durch das intensive Sonntagswetter noch heller und einladender. Die Sonnenstrahlen fluteten das Wohnzimmer und brachen die sonst eher kühle Eleganz der Möbel in weiche, warme Farbtöne. Es roch nach frisch gebrühtem Kaffee und dieser dezenten, süßlichen Vanillenote, die sie anscheinend als Raumduft benutzte und die sich mittlerweile tief in mein Gedächtnis eingebrannt hatte.

„Setz dich“, sagte sie ruhig und wies mit einer leichten Handbewegung zum Esstisch.

Dort lag bereits alles bereit. Weißes, liniertes Papier, ein frisch gespitzter Bleistift und ein Lineal. Ich packte mein Mathebuch aus dem Rucksack und legte es daneben.

Sie blätterte kurz darin.

Ich setzte mich und zog automatisch den Stuhl näher heran.

Tina lehnte locker gegen die Tischkante und verschränkte die Arme.

„Heute machen wir es etwas anders.“

„Das klingt gefährlich.“

„Ist es vielleicht auch.“

Ihr Grinsen verriet mir, dass sie das absolut ernst meinte.

Dann diktierte sie mir in ruhigem Tempo sechs Aufgabennummern, die ich pflichtbewusst auf das leere Blatt Papier notierte.

„Und?“, fragte ich, als ich den Stift absetzte und sie erwartungsvoll ansah.

„Neunzig Minuten.“

Ich zog überrascht die Augenbrauen hoch. „Mehr Zeit?“

„Schwerere Aufgaben.“

Na toll.

Aber seltsamerweise brach diesmal keine Panik in mir aus. Da war nur diese kribbelnde Nervosität – und dieser unbedingte, fast schon trotzige Drang, ihr zu beweisen, dass ich es verdammt noch mal drauf hatte. Ich wollte enttäuschte Blicke um jeden Preis vermeiden.

Tina entging mein Gesichtsausdruck natürlich nicht.

„Entspann dich“, sagte sie mit einer merklich weicheren Stimme. „Es geht hier nicht darum, perfekt zu sein.“

„Sondern?“

„Dass du anfängst, dir selbst mehr zuzutrauen.“

Der Satz traf mich unerwartet stark.

Weil er zu nah an etwas war, das ich selbst nicht gern zugegeben hätte.

Ich atmete langsam ein, nahm den Stift und begann.

Und tatsächlich lief es besser.

Nicht perfekt, bei Weitem nicht, aber strukturiert. Ich bemerkte Flüchtigkeitsfehler diesmal selbst, bevor ich sie zu Ende rechnete, ging systematischer an die Formeln heran, und jedes Mal, wenn ich kurz ins Stocken geriet, hob ich automatisch den Kopf.

Mal hörte ich das leise Klappern ihrer Kaffeetasse in der Küche, mal sah ich aus dem Augenwinkel, wie sie entspannt auf dem Sofa saß und auf ihrem Tablet las. Und manchmal spürte ich einfach nur ihren Blick auf mir ruhen, ohne dass sie ein Wort sagte.

Keine direkte, lückenlose Kontrolle. Und doch fühlte ich ihre bloße Präsenz im Raum die ganze Zeit über wie die reinste Überwachung an. Es spornte mich an, jede Zeile so ordentlich wie möglich zu schreiben.

Als ich fertig war, legte ich den Stift weg und atmete aus.

„Okay“, murmelte ich, die Finger leicht verkrampft. „Fertig.“

Tina stand ohne Eile auf, setzte sich mir gegenüber an den Tisch und zog das beschriebene Blatt zu sich herüber.

Diesmal dauerte die Korrektur gefühlt doppelt so lang wie am Vortag. Mit jeder Minute, die verstrich, schlug mein Herz ein bisschen schneller gegen meine Rippen. Das Kratzen der Mine auf dem Papier war das einzige Geräusch im Raum.

Irgendwann legte sie den Stift beiseite.

„Fünfundneunzig Prozent.“

Für einen Moment brachte ich kein Wort heraus. Ich starrte sie einfach nur an. „Warte… im Ernst jetzt?“

„Mhm.“

Ich starrte sie an.

Und plötzlich war da dieses warme, fast ungläubige Gefühl in mir. Nicht wegen der Zahl allein.

Sondern weil ich das Gefühl hatte, etwas geschafft zu haben.

Tina sah mir die Erleichterung sofort an. „Siehst du?“

Ich konnte gar nicht anders, ich musste breit grinsen. „Okay… vielleicht war das gar nicht so schlecht.“

„Vielleicht?“ Sie zog eine Augenbraue hoch, und ihre Stimme bekam wieder diesen dominanten Unterton. „Du warst verdammt gut.“

Dieses kleine Lob aus ihrem Mund reichte völlig aus, um meinen Puls komplett Amok laufen zu lassen. Mein Blick glitt automatisch für den Bruchteil einer Sekunde nach unten, zu meinem Schoß.

Sie bemerkte den kurzen Blickwechsel natürlich sofort.

„Und da du die Neunzig-Prozent-Marke geknackt hast“, fuhr sie mit einer fast schon beängstigend ruhigen, sanften Stimme fort, „hast du dir deine Belohnung mehr als verdient.“

Mein Herz raste jetzt endgültig. „Und die wäre?“

Tina stand langsam auf, umrundete den Tisch mit langsamen, geschmeidigen Schritten und blieb direkt vor meinem Stuhl stehen. Sie verengte den Raum zwischen uns, bis ich ihren vertrauten Duft ganz intensiv wahrnahm.

Dann legte sie zwei Finger unter mein Kinn, hob meinen Kopf leicht an und zwang mich ruhig, ihr wieder direkt in die Augen zu sehen.

„Komm mit.“

Mein Herz schlug sofort schneller.

Sie führte sie mich den kurzen Flur entlang bis zum Badezimmer.

Tina merkte mein Anspannung sofort und lächelte nur leicht.

„Du bist viel zu angespannt.“

Ihre Stimme war ruhig. Fast sanft.

Sie schloss die Tür hinter uns und drehte das Wasser der Dusche auf. Sofort erfüllte das leise Rauschen den Raum, während langsam warmer Wasserdampf aufzusteigen begann.

Das Badezimmer wirkte durch das helle Sonnenlicht überraschend weich. Goldene Reflexe spiegelten sich auf den weißen Fliesen, und der vertraute Duft nach Vanille, Shampoo und warmem Wasser legte sich sofort über alles.

Mein Puls wurde immer schneller.

Nicht nur wegen der offensichtlichen Erwartung.

Sondern weil sich das hier plötzlich unglaublich intim anfühlte.

Fast gefährlich nah.

Tina trat wieder dicht vor mich.

Langsam öffnete sie zuerst meinen Hoodie, streifte ihn mir über die Schultern und ließ ihn achtlos zu Boden fallen. Ihre Fingerspitzen glitten dabei wie zufällig über meine Haut, warm und ruhig, und allein diese kleinen Berührungen reichten inzwischen aus, um meinen ganzen Körper unter Spannung zu setzen.

„Du hast heute wirklich alles gegeben“, murmelte sie leise.

Ich schluckte nur.

Dann öffnete sie langsam meine Jeans.

Der kleine Metallkäfig kam wieder zum Vorschein.

Ihr Blick glitt kurz darüber, bevor sie wieder zu mir aufsah.

Und dieses ruhige, zufriedene Lächeln machte meinen Herzschlag sofort noch schlimmer.

„Braver Junge.“

Die Worte trafen mich inzwischen jedes Mal viel härter, als sie vermutlich sollten.

Sie zog sich anschließend ebenfalls langsam aus. Nicht hektisch. Nicht provokant übertrieben.

Eher selbstverständlich.

Und genau das machte es fast schlimmer.

Als sie schließlich nackt vor mir stand und nur noch das warme Rauschen der Dusche zwischen uns lag, bekam ich plötzlich kaum noch richtig Luft.

Tina trat ganz nah an mich heran und legte beide Hände ruhig an meinen Bauch.

„Mit unter die Dusche.“

Ich nickte sofort.

Natürlich.

Das warme Wasser traf zuerst meinen Rücken, dann meine Schultern, und innerhalb weniger Sekunden lief mir bereits Hitze über die Haut. Der Dampf machte alles weich und verschwommen, während Tina direkt vor mir stand und das Wasser langsam über ihren Körper lief.

Ich konnte kaum aufhören sie anzusehen.

Und genau das bemerkte sie natürlich sofort.

Ein kleines, zufriedenes Lächeln erschien auf ihren Lippen.

„Nervös?“

„Ein bisschen.“

„Gut.“

Natürlich sagte sie genau das.

Dann trat sie wieder näher und begann langsam, Seife über meine Schultern und meine Brust zu verteilen. Ruhige Bewegungen. Kein hektisches Anfassen. Keine Eile.

Fast fürsorglich.

Und genau deshalb fühlte es sich so intensiv an.

Mein Herz schlug inzwischen so stark, dass ich es selbst hören konnte.

Ihre Hände glitten langsam tiefer über meinen Bauch bis zum Metallkäfig zwischen meinen Beinen.

Dort hielt sie kurz inne.

Allein diese kleine Pause ließ meinen Atem stocken.

Dann strichen ihre Finger langsam über das kalte Metall.

„Du hast dir das heute wirklich verdient“, murmelte sie.

Das leise Klicken des Schlosses hallte selbst durch das Rauschen der Dusche deutlich in meinem Kopf nach.

Sofort breitete sich dieses überwältigende Gefühl von plötzlicher Freiheit in mir aus.

Fast empfindlich nach all den Tagen.

Ich keuchte leise auf.

Tina bemerkte sofort, wie angespannt ich wurde, und strich beruhigend über meine Hüfte.

„Langsam“, sagte sie ruhig.

Ich nickte schwach.

Das warme Wasser lief weiter über uns herunter, während sie mich langsam mit der Hand zu berühren begann.

Und nach den Tagen im Käfig fühlte sich jede einzelne Bewegung sofort viel zu intensiv an.

Mein Kopf sank kurz gegen die kühlen Fliesen hinter mir.

„Oh Gott…“

Tina lächelte leicht.

„So schlimm?“

„Du weißt genau, dass das unfair ist.“

„Natürlich.“

Ihre Stimme klang beinahe zufrieden.

Immer wieder strich sie mit der anderen Hand beruhigend über meinen Bauch oder meinen Rücken, sobald sie merkte, wie angespannt ich wurde.

Und irgendwann verlor ich völlig das Gefühl dafür, was ich eigentlich noch kontrollieren wollte.

Da war nur noch das warme Wasser. Ihr Körper dicht vor meinem. Ihre ruhigen Bewegungen. Ihr Atem auf meiner Haut.

Mein ganzer Körper spannte sich irgendwann unkontrolliert an.

„Tina…“

Mehr bekam ich kaum noch heraus.

Sie küsste mich langsam.

Warm. Tief. Ruhig.

Dann wurde ihre Hand etwas schneller.

Und sofort wusste ich, dass ich nicht mehr lange durchhalten würde.

Mein Atem ging hektisch.

„Ich… ich glaube—“

Tina sah mich direkt an.

Wartete.

Natürlich wartete sie.

Mein Herz raste inzwischen völlig.

„Bitte… darf ich kommen?“

Allein die Worte laut auszusprechen jagte mir sofort neue Hitze durch den Körper.

Tina hielt meinen Blick noch einen Moment fest.

Dann lächelte sie langsam.

„Ja.“

Mehr brauchte es nicht.

Der Orgasmus traf mich sofort heftig. Wärme schoss durch meinen ganzen Körper, während ich mich keuchend gegen die Fliesen drücken musste.

Für einige Sekunden konnte ich kaum noch denken.

Tina blieb die ganze Zeit dicht bei mir, hielt mich ruhig fest und strich langsam über meinen Rücken, während ich versuchte wieder zu Atem zu kommen.

Mein Kopf sank irgendwann gegen ihre Schulter.

„Scheiße…“, murmelte ich völlig erschöpft.

Sie lachte leise.

„Das war die Belohnung. Nicht die Konsequenz.“

Und obwohl ich komplett fertig war, musste ich trotzdem grinsen.

Das warme Wasser lief noch immer gleichmäßig über uns herunter, während mein Atem sich nur langsam wieder beruhigte.

Ich lehnte mit geschlossenen Augen gegen die Fliesen und versuchte überhaupt erst wieder klar zu denken.

Mein Herz schlug immer noch viel zu schnell.

Tina stand dicht vor mir, eine Hand ruhig an meinem Rücken, als müsste sie mich erst langsam wieder zurückholen.

Und genau das machte alles noch schlimmer.

Oder besser.

Ich wusste es inzwischen selbst nicht mehr.

Für einige Sekunden sagte keiner von uns etwas.

Man hörte nur das leise Rauschen der Dusche und irgendwo draußen gedämpft ein vorbeifahrendes Auto.

Dann strich Tina mir langsam die nassen Haare aus der Stirn.

„Wieder ansprechbar?“

Ich musste leise lachen. Mehr ein erschöpftes Ausatmen.

„Vielleicht.“

Ein kleines Lächeln erschien auf ihren Lippen.

„Gut.“

Sie drehte sich leicht zur Seite, griff nach Shampoo und begann plötzlich völlig selbstverständlich damit, mir die Haare einzuseifen.

Ich blinzelte überrascht.

„Was machst du da?“

„Du bist offensichtlich nicht mehr in der Lage, vernünftig zu funktionieren.“

„Frech.“

„Aber korrekt.“

Ich musste erneut grinsen.

Und genau in diesem Moment wurde mir plötzlich bewusst, wie ungewohnt sich das alles eigentlich anfühlte.

Nicht nur das Körperliche.

Sondern dieses ganze Drumherum.

Dass sie sich kümmerte.

Dass sie gleichzeitig streng, kontrollierend und trotzdem irgendwie unglaublich aufmerksam war.

Dass ich mich bei ihr inzwischen entspannter fühlte als irgendwo sonst.

Der Gedanke machte mich sofort wieder nervös.

Tina bemerkte meinen stillen Blick natürlich sofort.

„Was?“

„Nichts.“

„Tom.“

Ich wich ihrem Blick kurz aus.

„Es ist nur irgendwie seltsam.“

Sie spülte ruhig das Shampoo aus meinen Haaren.

„Was genau?“

Ich brauchte einen Moment für die Antwort.

„Dass sich das hier inzwischen so… normal anfühlt.“

Das brachte sie tatsächlich kurz zum Schweigen.

Nicht unangenehm.

Eher aufmerksam.

Dann strich sie langsam mit dem Daumen über meine Wange.

„Macht dir das Angst?“

Die ehrliche Antwort wäre eigentlich gewesen: ja.

Ein bisschen zumindest.

Weil ich längst aufgehört hatte zu verstehen, wo genau bei uns eigentlich die Grenzen lagen.

Zwischen Lernen, Kontrolle, Nähe, Beziehung und all den Dingen, über die wir nie wirklich direkt sprachen.

Aber gleichzeitig fühlte sich genau das inzwischen gefährlich richtig an.

„Vielleicht ein bisschen“, gab ich schließlich leise zu.

Tina nickte nur langsam, als hätte sie genau diese Antwort erwartet.

„Das ist okay.“

Ihre Stimme blieb ruhig.

„Du musst nicht alles sofort verstehen.“

Irgendetwas an diesem Satz nahm sofort wieder Druck aus meiner Brust.

Sie stellte das Wasser schließlich ab und griff nach einem Handtuch.

Die plötzliche Ruhe im Badezimmer fühlte sich fast unwirklich an.

Nur unser Atem war noch zu hören.

Tina trocknete zuerst meine Haare ab, langsam und ohne Eile, bevor sie mir das Handtuch schließlich einfach über die Schultern legte.

„Und jetzt“, sagte sie mit diesem kleinen, vertrauten Lächeln, „ziehen wir dich wieder an, bevor du hier noch komplett überhitzt.“

Natürlich schlug mein Herz bei dem Satz sofort wieder schneller.

Die Selbstverständlichkeit mit der sie längst von „wir“ sprach.

Als sie sich schließlich nach dem kleinen Metallkäfig griff, zog sich mein Bauch wieder leicht zusammen.

Natürlich bemerkte sie das.

„Hey“, sagte sie ruhig und sah kurz zu mir hoch. „Alles okay.“

Ich nickte langsam.

Es war seltsam. Noch vor wenigen Wochen hätte allein die Vorstellung davon völlig absurd gewirkt. Jetzt stand ich hier, beobachtete wie Tina das kalte Metall wieder in die Hand nahm, und mein Herz schlug trotzdem nicht aus Angst schneller.

Sondern wegen ihr.

Sie trocknete mich zuerst sorgfältig ab, bevor sie den Käfig ruhig und geübt wieder anlegte. Ihre Bewegungen wirkten inzwischen fast routiniert. Genau das machte das metallische Klicken des Schlosses am Ende wieder viel intensiver, als es eigentlich hätte sein dürfen.

Sofort war dieses vertraute Gefühl wieder da.

Die feste Enge.

Die Kontrolle.

Und gleichzeitig dieses seltsame Gefühl von Sicherheit, das ich mir selbst kaum erklären konnte.

Tina ließ ihre Finger noch kurz prüfend über das Schloss gleiten.

Dann nickte sie zufrieden.

„So.“

Ich atmete langsam aus.

Sie strich mir mit den Fingerspitzen kurz durch die noch feuchten Haare und drückte mir anschließend meine Kleidung in die Arme.

„Anziehen.“

Ihre Stimme war ruhig, aber wieder leicht bestimmend.

Und genau diese Selbstverständlichkeit ließ meinen Puls sofort erneut schneller werden.

Während ich mich anzog, blieb sie locker am Waschbecken lehnen und beobachtete mich mit diesem ruhigen Blick, der mich inzwischen jedes Mal gleichzeitig nervös und seltsam ruhig machte.

Als ich gerade meinen Hoodie überstreifte, meinte sie plötzlich:

„Ich bin übrigens wirklich stolz auf dich.“

Ich hielt mitten in der Bewegung kurz inne.

Nicht wegen der Worte allein.

Sondern wegen der Ernsthaftigkeit dahinter.

Kein spielerisches Necken. Kein Flirten.

Einfach ehrlich.

„Danke“, murmelte ich leiser als beabsichtigt.

Tina lächelte leicht.

„Und jetzt nutzt du diesen Motivationsschub bitte sinnvoll.“

„Das heißt wahrscheinlich, ich muss weiter Mathe lernen.“

„Sehr gut erkannt.“

Ich verdrehte grinsend die Augen.

Dann trat ich noch einmal näher zu ihr.

Diesmal küsste ich sie zuerst.

Ruhig. Langsam. Ohne dieses nervöse Chaos von vorher.

Als wir uns wieder voneinander lösten, blieb ihre Stirn noch einen Moment leicht an meiner.

„Braver Junge“, murmelte sie leise.

Und obwohl ich genau wusste, dass dieser Satz inzwischen viel zu viel mit mir machte, spürte ich sofort wieder dieses warme Ziehen in der Brust.

„Du machst das extra“, murmelte ich.

„Natürlich.“

Dann strich sie mir noch einmal kurz über die Wange und nickte Richtung Tür.

„Los. Bevor deine Eltern anfangen sich zu fragen, warum Mathenachhilfe plötzlich mehrere Stunden dauert.“

Ich musste lachen, griff nach meinem Rucksack und ging schließlich Richtung Wohnungstür — mit weichen Knien, viel zu vielen Gedanken im Kopf und dem vertrauten Gewicht des Käfigs wieder zwischen meinen Beinen.
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Rainer123
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  RE: Nachbarin Tina Datum:01.06.26 12:34 IP: gespeichert Moderator melden


Das war Teil 19, nicht 18. Ich habe bei der Nummer nicht aufgepasst.
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Glatzkopf
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  RE: Nachbarin Tina Datum:01.06.26 14:07 IP: gespeichert Moderator melden



Man kann wirklich echt alles nachvollziehen,wie du die ganze Situation beschreibst.Nun warte ich bereits auf die nächste Folge. Vielen Dank.
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torstenP Volljährigkeit geprüft
Sklave

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  RE: Nachbarin Tina Datum:01.06.26 14:16 IP: gespeichert Moderator melden


Lieber Rainer, 
es sei Dir verziehen.
Ich finde, es ist eine sehr schöne Geschichte. Ich freue mich auf jeden Teil, der kommt.

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