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 Figo89
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Das Festival
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Datum:16.07.26 00:19 IP: gespeichert
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Hi Leute,
ich habe mal wieder eine neue Geschichte geschrieben. Generell ist es eine Femdom-Story aus der Sicht eines männlichen Keuschlings. Geplant sind insgesamt vier etwas längere Teile, und ich möchte innerhalb der nächsten zwei Wochen zum Abschluss kommen.
PS: Die Geschichte enthält keinerlei Ponyplay-Elemente, und ich habe diesen Fetisch auch nicht. Falls jemand von euch diesen Kink hat, würde ich euch bitten, mal reinzulesen und mir ehrlich zu sagen, inwiefern euch die Geschichte triggert.
Über sämtliche anderes Feedback freue ich mich logischerweise auch. Kritik ist ausdrücklich erwünscht.
LG Figo
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[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Figo am 18.07.26 um 19:03 geändert Meine Geschichten im KG-Forum:
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 Figo89
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RE: Das Festival
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Datum:16.07.26 00:25 IP: gespeichert
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Tag 1
Die Opening-Partys von Festivals sind immer langweilig. Das Hurricane handhabt das so, dass man am Anreisetag zwar nicht aufs Festivalgelände kommt, aber davor eine Art riesiges Zirkuszelt aufgebaut wird, in dem unbekanntere oder regionale Bands auftreten. Da das Ganze nicht festivallike unter freiem Himmel stattfindet, ist es dort an wohltemperierten Tagen extrem stickig. Darum wird es während der nächsten Tage erfahrungsgemäß gemieden. Heute ist es allerdings relativ alternativlos. Gleich findet der Auftritt von Juli statt, die vor 20 Jahren mal Hits hatten, die ich aber zumindest so gut aus dem Radio kenne, dass ich ein paar Hooks kann. Daher freue ich mich auf gute Laune, auch wenn das nicht ganz mein Stil ist.
Nach dem zweiten Song tippt mir jemand auf den Rücken. Eine junge, auf den ersten Blick unscheinbare Frau. Vielleicht Anfang 20. Sie lächelt mich an und zeigt mit dem Zeigefinger nach oben.
„Was willst du?“, frage ich ungewollt schroff.
„Auf deine Schulter!“, sagt sie immer noch freundlich lächelnd.
„Ähm …“, stottere ich.
„Ich will was sehen, und du findest es doch bestimmt auch gut, mich auf den Schultern zu haben.“
„Joar, okay, lass uns das machen.“
„Bück dich, damit ich aufsteigen kann“, meint sie.
Gesagt, getan. Von da an sitzt dieses putzige Mädel auf meinen Schultern. Allzu schwer ist sie nicht, aber die Hitze ihrer Oberschenkel macht mir doch zu schaffen. Ihr Schweiß vermischt sich mit meinem. Selten bin ich einer Frau so nahe gekommen.
Etwa ab der Hälfte des Konzerts gibt sie mir einen kleinen Tritt mit der Hacke gegen den Bauch. Etwas zu stark für meinen Geschmack, um nur der Information zu dienen, dass sie etwas von mir möchte, aber auch nicht so heftig, dass sie mir wehtun will. Ich schaue zu ihr auf, und sie zeigt nur Richtung Bühne. Das ist also die Marschrichtung. Langsam, aber sicher drängle ich mich durch die Menschenmassen tiefer ins Getümmel. Während ich immer weniger Platz habe, weil sich die Menschen immer dichter aneinanderdrängen, je näher man der Band kommt, wird ihre Sicht immer besser.
Nachdem sich das Prozedere mehrfach wiederholt hat, stehen wir zu Julis großem Hit „Perfekte Welle“ fast ganz vorn. Sie hat auf meinen Schultern den Spaß ihres Lebens und singt den Refrain mit, während ich große Probleme habe, mich zu koordinieren. Da sie mit ihren Bewegungen nicht sonderlich viel Rücksicht auf mich nimmt, merke ich ihr Gewicht nun deutlich. Dazu bin ich aufgrund unserer Körperflüssigkeiten völlig durchgeweicht. Die Ellenbogen der in Ekstase tanzenden Leute neben mir machen mir ebenfalls zu schaffen.
Nachdem Juli sich nach der Ballade „Regen und Meer“ verabschiedet hat, bin ich sichtlich erleichtert. Als das Zelt merklich leiser wird, sagt sie zu mir: „Mir hat's total Spaß gemacht. War es sehr anstrengend für dich?“
„Ja, schon ein wenig, aber ich hatte auch Spaß“, untertreibe ich.
Im nächsten Moment drückt sie mir ein weißes Plättchen direkt in den Mund. Ein kurzer Moment der Panik darüber, was für einen synthetischen Drogenmist sie mir da zuführen will, endet in Erleichterung: Traubenzucker.
„Damit bist du schneller wieder fit“, sagt sie und tätschelt mir den Kopf.
Wenige Momente später steigt sie ab, und wir werden von der Massenintelligenz aus dem nur so vor Schweiß triefenden Zelt geschwemmt. Ich achte aber darauf, dass meine neue Bekanntschaft neben mir ist. Ich möchte sie ungern verlieren. Zum Glück macht sie auch nicht den Anschein, sich anderweitig umzuschauen. Als wir etwas Abstand gewonnen haben und sich die Massen lichten, ergreift sie zuerst das Wort: „Was hältst du davon, wenn wir jetzt fix duschen gehen und danach zeigst du mir dein Zelt?“
Wow, ist die direkt. Jetzt darf ich es nicht vermasseln. Ich versuche, mein coolstes Ich aufzusetzen, und sage: „Klar, coole Idee!“
Sie wiederum macht nicht wirklich den Eindruck, meine Antwort abzuwarten, und ist bereits in der Planungsphase. „Pass auf, wir nehmen das Duschzelt Ost, und wer als Erster fertig ist, wartet einfach da auf den anderen. Alles andere ist eh zu kompliziert.“
Was für ein Glück. Ich hetze zum Zelt und hole mein Duschzeug. Den Plan, nach dem letzten Konzert duschen zu gehen, haben viele Leute. Normalerweise bin ich auf Festivals eher der Typ, der entspannt morgens duschen geht, als sich den Stress noch zu machen, aber das ist natürlich etwas anderes. In der kurzen Schlange ergreife ich noch die Chance, mir die Zähne zu putzen, und bekomme recht fix eine freie Brause. Ich achte darauf, gründlich zu duschen, und gehe sogar noch einmal kurz mit dem Rasierer über Schamdreieck und Penis.
Mein Duschnachbar guckt zu mir rüber und sagt: „Schon am ersten Tag nachrasieren? Du legst da ja Wert drauf.“
„Ich war vor dem Festival nicht so hinterher und habe nicht damit gerechnet, dass sich am ersten Tag schon die Chance ergibt“, antworte ich ehrlich.
„Krass, Juli ist ein Dosenöffner. Viel Spaß dir“, flachst er
Nachdem ich mit dem Duschen fertig bin, warte ich wie von ihr geplant draußen. Frauen duschen öfter und länger. Dass sie länger warten muss und tendenziell auch nicht so schnell wie ich mit dem Prozedere durch sein wird, ist mir schon klar. Nach 10 Minuten erblicke ich sie. Allerdings aus der falschen Richtung. In einer Hand hält sie das Duschköfferchen und einen Klamottenbeutel, in der anderen einen Weinkühler.
„Du bist schon fertig? Naja, ich muss noch rein“, meint sie, als sie mich sieht.
„Kein Thema. Ich warte.“
Sie drückt mir noch schnell den mit Eis und einem gewaltsam reingestopften Tetrapak Wein gefüllten Kühler in die Hand und sagt beiläufig: „Ich darf Weinkühler aus Edelstahl mitnehmen, aber ja keine ach so gefährliche Flasche. Pass mal drauf auf, bis ich wiederkomme.“
Gefühlt eine halbe Stunde später kommt sie aus dem Duschzelt. Nun mit Jogger und Hoodie bekleidet und mit einem zum Turban gebundenen Handtuch um den Kopf.
„Ich hab mich extra für dich aufgestylt“, scherzt sie und führt weiter aus: „Sry, aber ich bin ’ne Frostbeule und die Haare waren dran. What you see is what you get.“
„Vollkommen okay. Der Jogginganzug ist das kleine Schwarze der modernen Camperin“, antworte ich und merke an ihrer Reaktion, dass ich endlich mal etwas Smartes gesagt habe.
Kurz vor meinem Lager staunen meine beiden Kumpel nicht schlecht, als eine Frau mit mir im Zelt verschwindet. Dieses respektvolle Nicken von ihnen, kurz bevor ich den Reißverschluss zuziehe, gibt mir irgendwie ein Gefühl der Befriedigung. Endlich bin ich mal der Typ, der vögelt. Zu geil.
Im Zelt selbst fängt sie direkt an, an meiner Hose herumzufummeln. Kurze Zeit später ist mein zum Glück halb erigierter Penis frei. Unsicher schaue ich sie an und flüstere zu ihr: „Reicht dir das?“ ”
„Der ist super für das, was wir vorhaben“, sagt sie und fängt an, mich zu wichsen. Mittlerweile bin ich steinhart und mache mir Sorgen, zu kommen, bevor die Action wirklich losgeht. Ich beschließe, in die Offensive zu gehen. Immer noch der Schalldämmung eines herkömmlichen Decathlon-Wurfzeltes misstrauend, flüstere ich ihr ins Ohr: „Ich hab noch nicht so viel Erfahrung mit Frauen, und wenn du in dem Tempo weitermachst, könnte es sein, dass ich demnächst abspritze.“
Sie grinst mir breit ins Gesicht. So richtig kann ich nicht definieren, ob sie mich gerade an- oder auslacht. Auf jeden Fall verlangsamen sich ihre Bewegungen. Liebevoll sagt sie zu mir: „Na, das wollen wir doch nicht. Was hältst du davon, wenn wir erst mal von dir ablassen und uns um meinen Höhepunkt kümmern? Dann ist danach für dich alles stressfreier.“
Ich nicke erleichtert, und mir fällt ein Stein vom Herzen. Toll, dass sie so verständnisvoll ist und wir scheinbar wirklich einfach ’ne gute Zeit haben können.
Wieder kommt sie auf mich zu, gibt mir einen Bussi auf die Wange und sagt: „Ich habe aber auch einen speziellen Kink. Ziehst du das für mich an?“
In ihrer rechten Hand hält sie nun nicht mehr mein Glied, sondern einen unförmigen Plastikgegenstand, den sie gerade aus dem Duschkoffer gekramt haben muss.
„Was ist das?“, frage ich sie.
„Ein Peniskäfig. Wenn ich dich darin einschließe, hast du keinen Stress damit, zu früh zu kommen, weil ich die Kontrolle habe und wir erst mal zusammen meinen Höhepunkt erleben. Was hältst du davon?“
„Ich weiß nicht?“, sage ich unsicher zu ihr, während sie wieder anfängt, mit dir weiter zu massieren.
„Echt schade, mich macht das so an, Typen darin zu sehen“, meint sie enttäuscht. Dabei nimmt sie fast beiläufig immer wieder ein Ei von mir zwischen Zeigefinger und Daumen und drückt es zusammen, bis es aus ihrer Fingerzange ploppt. Das ist sehr unangenehm, was sie ihrem Blick zufolge zu wissen scheint. Die Message ist klar: „Mach, was ich will, und dir geht’s gut. Lehne etwas ab, und du musst leiden.“
„Aber das Ding wirkt sehr klein. Da passt meiner doch gar nicht rein“, versuche ich zu intervenieren.
Sie lächelt mir ins Gesicht und sagt nichts. Kurze Zeit später merke ich etwas Kaltes am Ansatz des Penis, nördlich des Hodens. Sie hat einen Eiswürfel aus dem Weinkühler genommen und bearbeitet damit mein bestes Stück: „Ach, mach dir da mal keine Sorgen. Du hast natürlich recht. Für die ganz großen Jungs ist der Käfig nichts, aber das Problem hast du ja nicht. Deinen bekommen wir schon auf die Größe runtergeschrumpft.“
Ich merke die Kälte, merke aber auch, dass ich zum ersten Mal intim mit einer Frau bin. Da ist es wahrscheinlich nicht so clever, ihren Wünschen nicht nachzukommen. Vor ein paar Sekunden war ich noch glücklich, dass sie die Initiative ergreift. Da kann ich wohl bei der ersten Entscheidung, die sie trifft, nicht gleich widersprechen. Schließlich soll auch sie ihren Spaß haben, und wenn das ihre Vorliebe ist, dann muss ich ihr das gönnen.
30 Sekunden später bin ich immer noch steif, was sie anerkennend kommentiert: „Uiuiui, du scheinst die Zweisamkeit mit mir ja richtig, richtig zu genießen, wenn das Eis dich immer noch nicht runterbringt. Respekt für deine Standfestigkeit, aber du wirst das Unvermeidbare nicht verhindern können.“
Recht hat sie! Wenige Sekunden später zieht sich meine Erektion langsam zusammen. Als sie komplett eingezogen ist, nutzt sie ihre Chance und stülpt mir den Befestigungsring über Eier und Penis. Anschließend kommt die kleine Kappe über mein bestes Stück, die sie durch eine Lasche fummelt, um es mit einem Vorhängeschloss verschließen zu können.
„Jetzt kannst du da erst wieder raus, wenn ich dich aufschließe“, meint sie zu mir und lächelt. Ich bin mir nicht sicher, ob freudig oder diabolisch.
Auf jeden Fall fängt sie an, mir wieder genüsslich die Eier zu massieren. Von den unangenehmen Berührungen von vorhin ist keine Spur mehr. Nachdem sich mein Teil vom Kälteschock erholt hat, bin ich auch wieder bereit, die Situation zu genießen. Eine erneute Erektion wird aber durch mein von ihr angelegtes Plastikgefängnis verhindert.
„So hab ich es gern“, sagt sie und lacht dieses Mal eindeutig diabolisch, während sie mein Glied beim erfolglosen Versuch, hart zu werden, beobachtet.
„Jetzt bin ich dran“, sagt sie und legt sich in meinen Schoß.
„Du kannst mir den Rücken massieren, wenn du magst“, erklärt sie mir, ohne Anstalten zu machen, Hoodie oder Jogger auszuziehen.
Während ich mich der Situation hingebe und langsam ihren Rücken bearbeite, verschwindet ihre rechte Hand in der Hose. Viel mehr als kreisende Bewegungen um ihre Intimregion kann ich leider durch den grobmaschigen Stoff der Jogginghose nicht erkennen. Wohl aber ihre Reaktion. Nach einiger Zeit fängt sie an, auch mit dem Becken leichte Bewegungen zu machen, und ihr Oberkörper zittert leicht. Ihre Atmung wird kürzer und schneller. Fast schon ein Hecheln.
Es dauert nicht allzu lange, bis zu ihren kurzen Atemzügen das ein oder andere Stöhngeräusch hinzukommt. Auch wenn ich in diesem Szenario nur eine bessere Isomatte mit Massagefunktion für sie bin, auf der sie weich liegt, macht mich die Situation an. Wenn mein Penis frei wäre, würde sich mit Sicherheit seine Latte in ihren Rücken bohren. Ist er aber nicht.
Langsam wird sie lauter. Außerhalb des Zeltes muss man das Ganze mittlerweile hören. Krass, ist ihr das völlig egal. Naja, wir wurden dabei gesehen, dass wir ins Zelt gehen. Dass wir hier kein Canasta spielen, wird meinen Jungs auch klar sein. Wenige Sekunden später schreit sie ihren Orgasmus förmlich heraus. Das hat man auch drei Zelte weiter noch gehört.
Einen kurzen Moment der Entspannung später dreht sie sich um und guckt mir in die Augen: „Na, bist du erregt?“
„Ja!“, sage ich wohl etwas zu schnell und laut, um nicht bedürftig zu klingen.
Sie hält mir Zeige- und Mittelfinger der Hand vor den Mund, die gerade noch in ihrer Hose verschwunden ist, und sagt: „Probier mal!“
Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Prompt versuche ich, ihr den Saft vom Finger zu lecken.
„Oh, da ist aber jemand gierig. Der erste Muschisaft in deinem Leben?“, fragt sie mich. .
Irgendwie fühle ich mich ertappt, nicke aber verhalten, während sie bezaubernd und mitfühlend lächelt.
„Zieh dir ne Hose an! Wir geniessen die Nacht” weist Sie mich an und macht das Zelt auf. Eine groß andere Wahl habe ich also nicht. Kurz nachdem ich mir fix ne Büx angezogen habe, steigt sie aus dem Zelt. Applaus kommt aus der Ecke, in der meine Freunde sitzen. Also ist die Frage ob die Geräuschkulisse wahrgenommen wurde, eindeutig beantwortet. Ihr scheint die Aufmerksamkeit zu gefallen. Wie die Darsteller einer Theateraufführung vor Publikum verneigt sie sich in ihre Richtung, eher sie auch für mich den Platz freigibt, aus dem Zelt zu kommen.
„Bene, du Hecht. Wie heißt denn deine lautstarke Bekanntschaft?“, fragt mich Tom.
Erst da fällt mir auf, dass wir noch nicht einmal Namen ausgetauscht haben. Sie fällt mir aber ins Wort und antwortet: „Ich bin Emmy, und ihr zwei beiden?“
„Grüß dich, Emmy, ich bin Tom.“ „Hi, ich bin Rico“, antworten meine Festivalkollegen.
Wenig später sitzt Emmy aus reinem akutem Stuhlmangel auf meinem Schoß, während die anderen beiden mit uns noch einen Drink zu sich nehmen. Zu Dosenbier und Tetrapakwein sitzen wir noch etwas zusammen. Emmy versichert den Jungs bei zunehmend stichelnden Nachfragen, dass ich meine Sache sehr gut gemacht habe.
Diese Form von Anerkennung tut mir gut. Mit einer hübschen Frau auf dem Schoß, die auch noch positiv über meine Liebhaberfähigkeiten spricht, fühle ich mich richtig wichtig. Dass ich eigentlich gar nichts gemacht habe und sie mich in einen Peniskäfig gesteckt hat, sodass ich nicht mal mehr selbst entscheiden kann, wann ich Druck abpumpe, gerät dabei fast ins Hintertreffen. Es ist auch nicht der richtige Zeitpunkt, mit ihr darüber zu reden.
Nachdem Emmy den Wein ausgetrunken hat, gähnt sie und sagt: „So, Jungs, ich muss ins Bettchen. Ich hole dich morgen so um 13:00 Uhr ab, und wir gehen zu Zebrahead, Bene. Bist du dabei?“
„Ja, na klar“, nicke ich.
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RE: Das Festival
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Datum:16.07.26 07:53 IP: gespeichert
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Ein Anfang, der viel verspricht. Bin sehr gespannt, wie es weiter geht.
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Story-Writer
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 Figo89
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RE: Das Festival
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Datum:18.07.26 19:01 IP: gespeichert
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Tag 2
Mitten in der Nacht sind meine Gefühle gemischt. Einerseits bin ich einer Frau sehr nahe gekommen. Sexueller Kontakt in irgendeiner weirden Form, Zweisamkeit und auch körperliche Nähe. Sei es nun, dass sie es sich in meinem Beisein selbst gemacht hat oder dass sich überhaupt irgendjemand dafür interessiert, was ich mit meinem Penis so anstelle – sei es auch nur, um mich davon abzuhalten, selbst zu kommen. Immerhin weiß ich, wie ihre Muschi schmeckt, auch wenn ich nicht in den Genuss kam, sie zu sehen.
Dass ich nicht mal ihre Nummer habe, wird mir erst später bewusst. Sie ist die Einzige, die weiß, wo unser Camp ist – und sonst nichts. Was ist, wenn sie es einfach nur lustig findet, irgendeinen Typen in einen Käfig zu sperren und ihn anschließend nie wiederzusehen? Auf dem Hurricane sind 80.000 Leute. Die Chance, sie wiederzufinden, beläuft sich auf null. Besonders, wenn ich nichts von ihr weiß. Also nicht, in welcher Richtung sie campt oder wo sie herkommt. Maximal ihren Namen: Emmy. Wahrscheinlich ist das auch nur ein Spitzname oder einfach so dahergesagt, falls sie keine Lust hat, mich wiederzusehen. Wie werde ich das Ding wieder los, wenn sie mich nur verarscht hat?
Noch schlimmer ist aber die Geilheit. Ich bin es gewohnt, mir einen runterzuholen, bevor ich schlafen gehe. Einfach so, weil ich es kann bzw. konnte. Nun habe ich meine Libido wirklich mal mit realen Infos gefüttert, aber die Erleichterung bleibt mir verwehrt. Wenigstens habe ich ein paar Bier intus, die mich letztlich in den Schlaf wiegen.
Am nächsten Morgen sitze ich ebenso auf glühenden Kohlen. Zebrahead spielt erst um 14:15 Uhr, und sie hat sich für 13:00 Uhr angekündigt. Den ganzen Vormittag werde ich den Gedanken nicht los, dass ich mich von einer Frau abhängig gemacht habe, über die ich praktisch nichts weiß.
13:00 Uhr. Niemand in Sicht. Vielleicht verspätet sie sich nur.
13:10 Uhr. Wo bleibt sie nur? Das kann doch nicht wahr sein. Da finde ich endlich mal jemanden und bin nur Spielball einer Verarsche.
13:20 Uhr. Was für ein Mensch macht so etwas? Ich habe ihr gesagt, dass ich keine Erfahrung habe. Macht es ihr noch mehr Spaß, mich in eine solche Situation zu bringen?
13:30 Uhr. Rico fragt mich, wo sie bleibt. Außer einem wehleidigen Schulterzucken kann er von mir keine Antwort erwarten. Ich merke, wie die anderen merken, dass ich auf sie warte, und versuche, cool zu tun. Diese verdammte Schlampe, denke ich mir.
13:38 Uhr. Sie kommt um die Ecke gebogen. Spaghetti-Top, kurzer Rock. Was für eine Rakete von Frau. Toll, dass sie es schaffen konnte.
Freudig gehe ich auf sie zu und möchte sie herzen. Die Erleichterung, dass sie mich nicht wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen hat, überwiegt den Ärger darüber, dass sie zu spät ist. Sie lehnt meine Begrüßung ab und motzt mich an. „Guck mal auf die Uhr, Bene. Ich will bei Zebrahead vorne stehen. Wir müssen uns beeilen.“
Sofort dreht sie sich um, und ich trotte schnellen Schrittes hinter ihr her. Habe ich etwas verpasst? Ich war die ganze Zeit bereit, und sie hat sich verspätet. Das Schritttempo und ihre Laune lassen keine weiteren Gespräche zu. Vermutlich werden wir erst nach dem Konzert Zeit haben, mal ein wenig zu plaudern und uns kennenzulernen.
Nach kurzer Pause in der Warteschlange der Bändchenkontrolle geht Emmys Bühnensturm, mit mir im Schlepptau, schnurstracks Richtung 1. Welle weiter. Die Kontrolleure lassen uns noch rein. Glück gehabt. Ab jetzt ist klar, dass wir relativ dicht an der Bühne stehen. Entspannt dreht sie sich zu mir um und schaut mich fordernd an.
„Da haben wir noch mal Glück gehabt“, meine ich nett zu ihr.
„Quatsch nicht. Geh in die Hocke!“, flachst sie ebenfalls voller Freude und Erleichterung.
Wie schon am ersten Tag nehme ich sie wieder auf die Schulter, aber es hat sich etwas verändert. Sie hat nicht gefragt, ob sie auf meine Schultern darf. Sie hat es angewiesen. Zu ihrer netten, wenn auch selbstsicheren Art vom Vorabend ist eine Spur Diktatur hinzugekommen. Naja, sie hat meinen Penis in einen Käfig gesperrt und hat nun den Schlüssel dafür, ohne dass ich mich widersetzt habe. Ich habe jetzt auch nicht so viel dafür getan, ihr keine Macht zu geben.
Ich bewege mich Richtung Mitte, während so langsam die ersten Banner von Zebrahead ausgefahren werden und auf dem Bildschirm das Logo erscheint. Viel Zeit haben wir nicht mehr. Nach etwas Gedränge sind wir irgendwo hinten in der ersten Welle, relativ zentral. Sie streichelt mir über den Kopf, und kurze Zeit später kommt die Band auf die Bühne.
Emmy feiert ausgelassen, genießt die Show, und auch ich finde die Band gut. Mehr noch ziehe ich ihren Körperkontakt vor. Im Gegensatz zu gestern hat sie nur einen Rock an, und ihre nackten Beine berühren meine Schultern. Theoretisch sollte ja mit meinem Nacken ihr Slip berührt werden. Leider kann ich damit nicht tasten. Was sie wohl darunter trägt? In der jetzigen Haltung würde ich das nie erfahren, obwohl ich so nah dran bin.
Während des Konzerts bekomme ich die mir schon bekannten Probleme. Die Tatsache, dass sie auf mir herumhüpft wie ein Flummi, und die 31 Grad pralle Sonne von oben machen mir doch langsam, aber sicher zu schaffen. Letztlich bin ich weiter hinten, aber zum Glück nicht so stark im Gedränge, wie es noch zu Juli der Fall war.
Immer wieder kommen mir Gedanken, sie mal „versehentlich“ abzuwerfen. So könnte ich sie auffangen oder ihre Haltung zumindest sichern, indem ich meine Arme nach oben nehme und ihr mit einem beherzten Griff an den Po Halt gebe. Wie würde das wohl bei ihr ankommen? Wenn sie merkt, dass ich das inszeniere und es sich eben um keinen Zufall handelt, wird sie mir wohl nicht mehr so wohlgesinnt sein, und ich bin ja im wahrsten Sinne des Wortes von ihr abhängig. Letztlich bin ich einfach nicht der Typ, der solche Spielchen spielt.
Als der große Song „All My Friends Are Nobodys“ angespielt wird, bekomme ich plötzlich wieder von oben ein weißes Plättchen Dextro Energy aufs Gesicht gedrückt. Ich kann gar nicht anders, als es zu essen.
„Gut gemacht, Bene! Ich probiere jetzt mal Crowdsurfen aus. Wir sehen uns rechts von der Bühne.“
Kurze Zeit später merke ich, wie sie sich auf meinen Kopf aufstützt, und spüre ihre Schuhsohle auf meiner Schulter. Mittlerweile steht sie so halb auf mir, was das Gleichgewichthalten nicht einfacher macht. Das scheint auch den Leuten um mich herum aufgefallen zu sein, die mir und ihr Halt geben. Das Grölen der umherstehenden Leute scheint Emmy in ihrem Vorhaben zu bestärken.
Nachdem sich kurz der Druck auf meiner Schulter Massiv erhöht hat, sehe ich Emmy in die Masse Hüpfen. Glücklicherweise von zwei massiv gebauten Rockern aufgefangen. Langsam aber sicher wird sie nach vorn gereicht. Dabei muss sie sich immer wieder den Rock runterhalten, schafft es aber nicht ganz, ihr Höschen zu verdecken. Auch ich kann eine kurzen Blick auf ihren String erhaschen.
Dann geht alles ganz schnell. Als Zebrahead das letzte Mal zum Refrain ansetzt, wird die vor Freude strahlende Emmy aus der 1. Reihe von einem sichtlich genervten Ordner abgenommen und über den Sicherheitsgraben aufs allgemeine Festivalgelände entlassen. Ich muss nach dem Song noch etwas anstehen, bis sich die erste Welle langsam räumt und auch ich mich frei bewegen kann.
Emmy erwartet mich bereits winkend vor dem Getränkestand und meint völlig enthusiastisch: „Wow, hast du gesehen, wie ich über die Massen getragen wurde? Das war ja der Wahnsinn.“
„Ich hab’s beobachtet. Sehr beeindruckend“, reagiere ich auf ihre Euphorie.
„Mir haben zig Typen am Arsch rumgegrapscht, ich habe kaum den Rock runtergehalten bekommen“, sagt sie mir immer noch freudestrahlend, als ob das etwas Erstrebenswertes wäre.
„Ja, auch das hab ich mitbekommen“, sage ich und muss selbst schmunzeln.
„Hast du mir auch flegelhaft an den Hintern getoucht?“, fragt sie heiter.
„Nein, aber ich konnte dein Höschen erblicken“, lächle ich.
„Angefasst haben also die anderen. Tja, holst du uns ein Bierchen, und wir hauen uns zur Entspannung in den Schatten?“
Ich nicke und stelle mich an. Zwei 0,4er-Biere inklusive Becherpfand für 17 Euro. Das ist sportlich. Tatsächlich hat Emmy ein Stück Rasen neben einem Wrapstand gefunden, der Schatten wirft. Hier können wir es uns gemütlich machen. Sie nimmt ihr Bier entgegen, rückt vor und tippt zweimal mit der Handfläche hinter ihren Hintern. Ein klares Zeichen, wo ich mich positionieren soll. Ich rücke hinter sie, und sie nutzt mich als Lehne.
„Die gleiche Position wie gestern. Nicht, dass du es dir gleich machst“, flachse ich.
„Naja, ich habe meine Muschi nicht von einem Typen wegsperren lassen, den ich erst ein paar Stunden kannte. Ich könnte es mir machen“, sagt sie und hält demonstrativ den Schlüssel hoch, der an einem Halskettchen befestigt ist.
Ich verstumme. So direkt habe ich nicht damit gerechnet, dass sie mir den Spiegel vorhält. Andererseits ist mir beim Konzert gar nicht aufgefallen, dass sie den Schlüssel zu meiner Freiheit um den Hals trägt. Sozusagen als Schmuckstück oder Trophäe. Auch wenn andere Leute sicher nicht damit rechnen, wofür dieser ist, ist er so immer präsent. Irgendwo zwischen ihren schönen Brüsten baumelt er.
Sie scheint zu merken, dass sie mir die Sprache verschlagen hat, und versucht, das Gespräch auf etwas anderes zu lenken: „Es hat dir gestern gefallen, dass ich auf deinem Schoß gesessen habe und du sozusagen mit mir angeben konntest, Bene?“
„Ja, ich fand das schon gut. Meist sind es eher die anderen, die die Frauen abbekommen, und nun habe ich es auch endlich mal geschafft, eine abzuschleppen“, sage ich völlig ehrlich zu ihr.
„Das geht vollkommen klar. Jeder trachtet nach Anerkennung. Das nehme ich dir nicht übel.“
Das Gespräch geht in Smalltalk über. Unsere Städte liegen nur 100 Kilometer auseinander, sie teilt mir aber unterschwellig schon mit, dass sie eher Zweisamkeit während des Festivals und keine Beziehung sucht. Damit muss ich wohl leben. Ich mag ihren Humor und genieße es, ihren Körper auf meinem zu spüren und in ihrem Ausschnitt den glänzenden Schlüssel zu sehen. Sie führt das Gespräch durchaus, aber ich fühle mich wohl in der Rolle. Langsam, aber sicher nehme ich allen Mut zusammen und frage aktiv: „Du, Emmy, bezüglich meines Käfigs?“
„Was ist damit? Ist etwas nicht in Ordnung?“
„Der funktioniert schon, wie du dir das vorstellst, aber ich hab mich gefragt, wie lange ich den noch tragen muss?“ frage ich sie.
„Schon jetzt so dicke Eier, dass du ihn loswerden willst?“, fragt sie spöttisch.
„Ja, ich finde es schon sehr anregend mit dir“, versuche ich, ihr zu schmeicheln.
„Naja, ein wenig wirst du ihn noch tragen müssen. Je länger du es aushältst, umso geiler wird es für dich. Du bekommst schon noch deinen Spaß. Sei dir da sicher!“, meint sie und streichelt mir über die Wade, die sich ein wenig an ihren Oberkörper schmiegt.
„Aber ich würde heute Abend schon gern duschen gehen. Kannst du mich da bitte kurz für aufschließen?“, versuche ich, eine diplomatische Lösung zu finden.
„Nein, das kann ich nicht, aber ich habe eine Idee. Heute Nacht nach dem letzten Konzert legt im Zelt noch ein DJ auf. Meine Freundin Leonie möchte da unbedingt hin und schleppt mich und Pauline mit. Du bleibst einfach von 12 bis 3 Uhr nachts bei uns und feierst ein wenig mit uns. Da sollten die meisten anderen Typen schon schlafen, und du hast die Dusche für dich.“
„Niemand geht nach dem ersten Tag noch in das stickige Zelt“, entgegne ich.
„Du schon!“
Der restliche Festivaltag ist entspannt. Wir bleiben zwar komplett auf dem Festivalgelände, haben aber nur gelegentlich mal ein Konzert aus den hinteren Reihen verfolgt, sitzen auf der Tribüne, die zur Entspannung gedacht ist, und genießen überteuerte Falafel zusammen. Alles super. Gegen 23:45 Uhr bin ich eigentlich schon müde und wäre unter normalen Umständen erst duschen gegangen und hätte es mir dann auf meiner Isomatte gemütlich gemacht. Heute allerdings nicht.
Die sonst so entspannte Emmy fängt auf einmal an zu kreischen und wie wild mit den Händen zu winken: „Hierher!“
Aus der Entfernung freuen sich ebenfalls zwei Mädels ähnlich ekstatisch, Emmy entdeckt zu haben. Das müssen dann wohl ihre Freundinnen sein.
„Hi, ich bin Pauline!“, sagt ein leicht korpulentes Mädel im Bandshirt mit piepsiger Stimme zu mir. Sie wirkt nicht so, als ob sie zu Emmys Freundeskreis gehört.
Das komplette Gegenteil hierzu ist die andere Frau. Mit einem sehr kurzen Paillettenkleid, Modelfigur und viel Glitzer im Gesicht sieht sie aus wie eine Mischung aus 68er-Hippie und Lady Gaga. Ohne Zweifel eine Frau, die die Blicke auf sich zieht. „Hi, ich bin Leonie. Du musst Emmys kleiner Keuschling sein.“
Ich schaue peinlich berührt nach unten. Wie kann sie so etwas Intimes ihren Freundinnen erzählen und mir diese dann vorstellen? Sie muss doch wissen, dass mir das extrem peinlich sein wird. Ich traue mich nicht, Leonie ins Gesicht zu schauen, und murmle nur leise vor mich hin: „Ich bin Bene. Grüß dich.“
Sie kommt auf mich zu und umarmt mich: „Hey, hey, Bene, das muss dir gar nicht peinlich sein. Wir haben Festival, und jeder kann sich ausleben, wie auch immer er Bock darauf hat. Und wenn du Emmys kleines notgeiles Maultier sein willst, hat da niemand etwas gegen.“
Anschließend löst Leonie die Umarmung, dreht sich einmal im Kreis und schreit „UHHH. Hurricane. Folgt mir!“ in die Nacht.
Offensichtlich ist Leonie nicht frei von Substanzen, hat aber irgendwie die richtigen Worte gefunden. Emmy kichert mich schulterzuckend an und scheint die Situation witzig zu finden. Pauline versucht ebenfalls, die Contenance zu behalten. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt aber nicht, da wir die sichtlich motivierte Leonie auf dem Weg zum Partyzelt geleiten sollten.
Steve Clash heißt der Typ, den vornehmlich Leonie sehen will. Laut Emmy ist sie irgendwas zwischen Fangirl, Groupie und entfernte Bekannte. Auf jeden Fall dauert es nicht lang, bis ich drei Handtaschen der drei Frauen über meine Schulter gespannt habe. Ich darf außerhalb des Trubels warten und auf ihre Sachen aufpassen, während sie den Dancefloor unsicher machen. Nicht, dass mir das Ganze sonderlich unrecht ist. Ich bin nicht der große Tänzer und nach dem ganzen Tag auf dem Festivalgelände eh viel zu groggy für Party. Gefragt, ob ich auf die Sachen aufpassen kann, wurde ich aber nicht. Nachdem Emmy mir ihre Tasche über mich gehangen hat, haben die beiden anderen dies als Einladung gesehen.
Es folgt ein sich wiederholender Rhythmus. Die Mädels tanzen eine Zeit lang, ehe Emmy mich per Handzeichen anweist, Getränke zu holen. Sobald ich dann mit drei Wassern außerhalb der Tanzfläche angekommen bin, kommen die Mädels zu mir und tanken Energie und Flüssigkeit für die nächste Runde.
Die Nacht zieht sich mit den für mich immer gleichen Technosounds hin. Keine Highlights, keine Unterbrechungen. Abwechslung in meiner Aufgabe als mobiler Taschenständer bot sich mir nur, wenn ich mal rausging, um Wasser zu holen, damit die Mädels ihren Flüssigkeitshaushalt auffrischen können.
Als dann um 3:00 endlich die Musik endet und Emmy auf mich zukommt, bin ich sichtlich erleichtert. Nun ist dieser anstrengende Tag vorbei. Naja, nicht ganz. „So, jetzt geht’s unter die Dusche“, sagt sie zu mir.
Während wir gemeinsam vom Festivalgelände weggehen, fragt Emmy mich: „Hast du Bedenken, dass dich die anderen Typen im Käfig sehen könnten?“
„Ich hab mir einnen Plan gemacht. Ich dusche einfach in meiner Ersatzunterhose. Hier und da sieht man immer mal wieder ’nen Typen, der das macht“, antworte ich.
„Du willst was?“, fällt Leonie Emmy ins Wort, die offenbar auch gerade zu einer Antwort ansetzen will: „Du hast nackt zu duschen. Was soll denn der Quatsch, dich hier im Schlüpper waschen zu gehen?“
„Kann euch doch egal sein“, sage ich in Richtung Leonie.
Emmy mischt sich ins Gespräch ein und sagt: „Ist doch kein Thema. Mehrheit entscheidet. Wer ist dafür, dass Bene nackt duscht, wie jeder andere auf dem Festival?“
Die drei heben die Hand und freuen sich. Sogar die zurückhaltende Pauline beteiligt sich und kichert. „Damit wäre das ja geklärt. Du duschst nackt.“ Hier trennen sich unsere Wege, um Duschzeug zu holen. Wir machen es genauso wie gestern.
Ich hole mit mulmigem Gefühl mein Duschzeug aus unserem Camp und gehe zum Waschzelt zurück. In der Dusche stehen aktuell nur zwei Leute. Emmy hatte recht. Wenn man etwas zu verbergen hat, ist halb 4 Uhr nachts eine gute Zeit, um duschen zu gehen. Schnell ziehe ich meine Klamotten aus und gehe unter die Dusche ganz links in der Ecke. Da ich es bis hierhin unerkannt geschafft habe, bin ich jetzt aktuell sicher. Mit dem Po in den Raum gesteckt und mein verschlossenes Gemächt Richtung uneinsehbarer Ecke gehalten, kann ich die Dusche sogar genießen.
Als ich fertig bin, scheint nicht allzu viel passiert zu sein. Einmal frei liegende Wechselklamotten sind gegen die eines anderen getauscht worden, und ein Typ, der vorhin geduscht hat, trocknet sich gerade ab, wendet mir aber den Rücken zu. Zügig husche ich zu meinem Handtuch und fange an, mich abzutrocknen. Auch wenn ich hier relativ offen im Raum stehe, habe ich nun Schutz. Immer wenn sich jemand zu mir umdreht, versteckt mein Handtuch gerade den Blick auf mein bestes Stück. Mit zwei Leuten ganz gut händelbar.
Nachdem ich trocken bin und meine frischen Shorts anziehe, kommt eine grölende Gruppe von sechs jungen Männern rein, die offenbar stark alkoholisiert sind. Ein Glück bin ich gerade so fertig, bevor sie sich im Duschzelt breitgemacht haben. Mit Herzklopfen verlasse ich erleichtert die Kabine.
Draußen kommen mir gerade Emmy, Pauline und Leonie entgegen. Ihr Lager scheint weiter entfernt zu sein. Wie gestern schon bin ich fertig, bevor Emmy überhaupt angefangen hat zu duschen.
„Kontrolle!“, sagt Emmy zu mir, während Leonie die schlechteste Sirene der Welt imitiert.
„Alte Shorts und Handtuch aus der Waschtasche nehmen.“ ”
Ich tue, was sie möchte. Mit kurzem Blick checkt sie, ob meine benutzten Shorts trocken sind, und prüft, ob sich noch Nasse im Beutel befinden.
„Gut gemacht. Morgen hole ich dich um 14:45 Uhr zu All Time Low ab.“
Meine Geschichten im KG-Forum:
1. Das Notizbuch
2. Lottas Regeln
3. Die neue Mieterin
4. Lauras fesselnde Erlebnisse
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