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Story-Writer
    Berlin
 Figo89
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Die neue Mieterin
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Datum:05.01.26 00:12 IP: gespeichert
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Hallo Leute,
ich habe mal wieder große Lust, eine neue Geschichte zu schreiben. Diese wird, ähnlich wie Lottas Regeln, das Verhältnis einer dominanten Frau zu ihrem Keuschling beschreiben. Allerdings weichen die Motive und Charakterzüge der Protagonisten völlig von der vorherigen Story ab.
Geplant sind zunächst sieben Teile in kurzen Abständen, und sicherlich wird irgendwann nach einer längeren Pause auch eine zweite Staffel folgen. Feedback, Verbesserungsvorschläge oder kreative Ideen für die Fortführung sind willkommen.
Ich habe vor kurzem mal wieder Amores Perros und Memento geschaut, bei denen skurrile Szenen oft erst in späteren Teilen erklärt werden, und möchte meine Story ebenfalls aus mehreren Perspektiven erzählen – also zwei gleichwertige Hauptpersonen. Ich bin gespannt, wie spannend ihr das findet.
LG Figo
1. Das Vorstellungsgespräch
2. Das Inserat
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Figo am 07.01.26 um 09:22 geändert Meine Geschichten im KG-Forum:
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2. Lottas Regeln
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Story-Writer
    Berlin
 Figo89
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RE: Die neue Mieterin
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Datum:05.01.26 00:19 IP: gespeichert
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Teil 1: Das Vorstellungsgespräch
Wohnungsbesichtigungen sind lästig. Am zweiten Tag voller unfähiger Bewerber fällt es ihm schwer, noch Wut auf die hiesigen Immobilienkonzerne zu haben, die lieber Luxusapartments als kleine Wohnungen bauen, obwohl Letztere die Stadt so dringend benötigt. Auch sie wollen sich nicht mit dem kleinteiligen Prozess herumschlagen, jeden Bewerber einzeln anzuhören. Entweder kommen sie gar nicht, haben keinerlei Unterlagen dabei, stellen total unrealistische Forderungen oder möchten eine Großfamilie in einer kleinen Zweizimmerwohnung mit Dachschrägen unterbringen.
Auch er wurde lange von diesen Miethaien drangsaliert, bis seine Tante gestorben war und er ein kleines Grundstück samt renovierungsbedürftigem Haus am Rand von Berlin erbte. Dies war seine Chance, aus dem Trott geringer Gehälter und zu hoher Mieten, bei denen man ohnehin nie die Möglichkeit hatte, sich etwas anzusparen, herauszukommen. So nahm er einen großen Kredit auf, renovierte das Haus und baute eine kleine Außentreppe an, mit der das Obergeschoss separat erreichbar war. Dieses will er fortan vermieten und mit den Einnahmen sowie dem, was von seinem Gehalt übrig bleibt, die ausstehenden Forderungen begleichen. Wenn alles aufgeht, hat er zur Rente ein Grundstück, auf dem man gut leben kann.
Nachdem er den letzten Bewerbungstermin für heute, ein homosexuelles Pärchen, das dort oben mit seinen fünf Baumwaranen einziehen wollte, nach draußen geleitet hat, haut er sich erschöpft auf die Couch. Es war wieder kein tauglicher Bewerber dabei. Er hat keine zehn Minuten gelegen, als es an der Tür klingelt.
Vor ihm steht eine schöne Frau mit einer etwas zerfledderten Jeans und einem Rucksack, der seine besten Tage hinter sich hatte. Entweder eine coole Hipsterbraut oder jemand, der auf der Straße sitzt. Vielleicht auch beides. In Berlin verlaufen die Grenzen da ja bekanntlich fließend. Auf jeden Fall eine Naturschönheit.
„Bist du Lennart Kannegießer?“
„Ja, wer bist du?“
„Freut mich, ich bin Clara und würde mich gern für die Wohnung vorstellen“, sagt sie, während sie sich, ohne auf eine Einladung zu warten, an ihm vorbeischlängelt.
„Oh, haben wir einen Termin gemacht? Dann habe ich mich vertan. Daran kann ich mich gar nicht erinnern“, antwortet er mit schlechtem Gewissen. Sicherlich wird er etwas durcheinandergebracht haben. Warum sonst sollte sie hier aufschlagen?
„Wir haben keinen Termin gemacht“, sagt sie beiläufig, während sie ohne weitere Genehmigung Richtung Küche steuert und sich eine Spezi Zero aus dem Kühlschrank nimmt. Zisch … „Hmm, die Gute von Paulaner. Die trinke ich gern.“
Während Clara entspannt durch die Wohnung tappt, ist er mit der Situation überfordert und sagt zaghaft: „Entschuldigung, aber …“
„Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Noch hast du nichts falsch gemacht“, unterbricht sie ihn, während sie sich auf die Couch fallen lässt, auf der er eben noch einem entspannten Abend frönen wollte.
„Kannst du wenigstens deine Schuhe ausziehen? Sonst saust du ja alles ein!“, sagt er resignierend zu seinem ungebetenen Besuch. Bei Frauen hat er schon in der Vergangenheit nicht mit Durchsetzungsvermögen gepunktet.
Fordernd blickt sie ihn an und streckt ihm ein Bein entgegen, ohne etwas zu sagen. Diese Situation schüchtert ihn ein. Sie will, dass er ihr die Schuhe auszieht. Er ist dagegen wie versteinert.
„Ich muss die Couch nicht saubermachen, wenn sie von meinen Sohlen dreckig wird“, sagt Clara amüsiert. Diese Frau hat offensichtlich keinen Anstand, aber trotzdem leistet er ihrer Anweisung Folge und öffnet die Schnürsenkel der Sneaker mit zittrigen Händen und versucht, sie abzuziehen.
„Ziehst du zum ersten Mal Schuhe aus oder was? Die haben mich durch halb Australien getragen. Dann musst du dich hier nicht kaputtzerren.“
„Entschuldigung“, sagt er und traut anschließend seinen Ohren nicht. Hat er sich gerade bei der Mistgöre entschuldigt, die sich an seinen Kühlschrank bedient und mit dreckigen Mauken durch seine Wohnung stampft?
„Jetzt hast du es verstanden. Die Entschuldigung war angebracht“, sagt Clara und lacht laut los.
Beim zweiten Schuh gelingt es ihm besser. Nachdem er diesen zur Tür getragen hat, nimmt er auf einem Holzstuhl Platz, auf dem er sonst seinen Laptop postiert, um sich Streams anzuschauen, während er auf der Couch sitzt.
„Hast du irgendwelche Unterlagen dabei?“, versucht er, Normalität in die Situation zu bringen.
“Was für Unterlagen meinst du?”
„Mietschuldenfreiheit, Schufa-Auskunft, die letzten drei Gehaltsnachweise wären schon mal ein guter Anfang.“
„Das habe ich alles nicht, lieber Lenny. Ich war letztes Jahr zum Work and Travel in Australien und habe davor mein Abi gemacht. Gewohnt habe ich bisher nur bei meiner Mutter oder in irgendwelchen Hostels. In den letzten Monaten, zurück in Deutschland, habe ich hier etwas gejobbt. Ich fange aber bald eine Ausbildung zur Fachinformatikerin beim BKA an.“
Hat sie gerade seinen Namen verniedlicht? Naja. Nach einer BKA-Mitarbeiterin sieht sie auf jeden Fall nicht aus. Es ist nicht ganz ohne, in Australien von der Hand in den Mund zu leben und dort Abenteuer zu erleben. Das zollt ihm Respekt. Er würde sich das nicht trauen. Grundsätzlich kann er gut verstehen, dass sie keinerlei Unterlagen hat, aber kann er darauf Rücksicht nehmen? Wahrscheinlich eher nicht. Er beschließt, das Gespräch fortzuführen.
„Magst du mir vielleicht ein paar allgemeine Dinge über dich verraten? Name, Alter usw.?“
„Ich bin Clara Siegmeier, 21 Jahre alt, und komme aus Neuruppin. Für meine Ausbildung muss ich nach Berlin ziehen. Was willst du sonst noch wissen … BH-Größe?“ Sie wirft ihm einen provozierenden Blick zu.
„Nein, das wird nicht nötig sein“, sagt er komplett perplex und versucht, die Fassung zu bewahren.
„Ein Glück, ich habe eh keinen an“, sagt sie, ohne den Blick abzuwenden. Er erwidert den Blick zaghaft, einfach nur, um nicht in die Verlegenheit zu kommen, ihr nicht auf die Brust zu starren. Ihre durchdringenden Augen verunsichern ihn aber ebenfalls.
„Du würdest das jetzt gern checken, Lenny?“, sagt sie und wackelt offensichtlich mit dem Oberkörper. Er schaut aber versteinert auf ihr Gesicht, was Clara mit einem: „Brav, mach weiter mit deinem Fragebogen“, quittiert.
Verduzt macht er im Text weiter: „Na ja, mit 21 kann man ja noch nicht so viele Unterlagen am Start haben. Können denn deine Eltern oder jemand anderes für dich bürgen?“
„Pfff, die sind auch nicht kreditwürdiger als ich“, meint sie ironisch.
“Wovon willst du denn die Miete zahlen?”
„Vielleicht schaffe ich ein bisschen was? Denkst du, ich bekomme die Miete so zusammen?“, meint Clara ernst dreinblickend.
Wieder ist er in Schockstarre in ihrem Blick gefangen. Sicher würde sie, wenn sie ihren Körper anbietet, die Kohle im Handumdrehen zusammenbekommen. Noch bevor er aber Gewissensbisse bekommen kann, dass sich eine 21-Jährige für ihn prostituieren will, lacht sie lauthals los und löst die Situation als Scherz auf.
„Lass das mal meine Sorge sein. Ich bin Überlebenskünstlerin.“
Daran zweifelt er keineswegs, aber auch sein Finanzierungsplan hängt von den Mieteinnahmen ab, und Sicherheiten wären ihm schon lieber.
„So, ich bin für mein Gusto genug ausgefragt worden“, meint Clara, während sie einen letzten Schluck von der Spezi Zero nimmt und ihre Nummer auf die 11 Freunde schreibt, die vor der Couch liegt.
Lenny folgt ihr und bringt sie zur Tür. „Wegen der Wohnung melde ich dich bei mir.“
Auf einmal greift Clara seine Brustwarze und dreht sie hart um. „Sag es nicht nur, sondern mein es auch so. Ich höre von dir.“
Lennart hält sich schmerzverzerrt den Nippel, während Clara den Flur des Treppenhauses entlanggeht und sich ihre Botten wieder anzieht. „Ich wette, das würdest du jetzt gern für mich machen, oder?“
Er sagt nichts. So wurde er noch nie von jemandem überfahren. Während sie langsam von seinem Grundstück schlendert, fällt ihm auf, dass sie sich die Wohnung, für die sie sich beworben hat, nicht angeschaut hat.
[Edit]: Dieser Eintrag wurde zuletzt von Figo am 05.01.26 um 02:00 geändert Meine Geschichten im KG-Forum:
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RE: Die neue Mieterin
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Datum:05.01.26 09:11 IP: gespeichert
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Sehr cool! Ich freu mich; Lottas Regeln sind mir noch in lebhafter Erinnerung!
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Stamm-Gast
 

Beiträge: 229
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RE: Die neue Mieterin
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Datum:05.01.26 10:17 IP: gespeichert
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Ein Interessanter Anfang.
Gespannt wie es weiter geht.
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Story-Writer
    Berlin
 Figo89
Beiträge: 217
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RE: Die neue Mieterin
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Datum:07.01.26 09:20 IP: gespeichert
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Teil 2: Das Inserat
Ein paar Tage zuvor.
Gelangweilt sitzt sie am Schreibtisch. Sind wir ehrlich: Arbeiten ist nicht ihr Ding, besonders wenn der Job so langweilig ist. Stupide Bürotätigkeiten können so öde sein, besonders wenn sie sich gar nicht für die Thematik interessiert und die Arbeit sehr repetitiv ist. Aber sie braucht die Kohle, um die Zeit bis zu ihrer Ausbildung zu überbrücken. Auch der Mindestlohn ist schließlich immer noch Geld, wenn man blank ist.
Vor ein paar Tagen hat ihr aktueller Typ für Ablenkung gesorgt, indem er ihr morgens, bevor sie seine Bude verlassen hat, ein Vibro-Ei in die Muschi gesteckt hat. Solange das Ei via Bluetooth mit ihrem Smartphone gekoppelt war und sie eine Internetverbindung hatte, konnte er es mittels App steuern. Immer wieder hat er sie den Tag hochkochen lassen, nur um gerade noch rechtzeitig die Vibration einzustellen, kurz bevor sie kommt. Er hatte dabei, obwohl er in einem ganz anderen Teil der Stadt war, ein echt gutes Gespür dafür, die ganze Sache nicht so lange laufen zu lassen, dass sie ihre Erlösung erhält.
Ein weiteres Problem war die Kollegin, mit der sie sich das Zimmer teilt. Normalerweise war die okay, weil sie ebenso unmotiviert an die Arbeit ging wie Clara und keinen Terz machte, wenn man den Großteil des Tages am Smartphone Privatkram erledigte. An jenem Tag war das natürlich ein wenig anders, weil sich ihre immer wieder aufstauende Lust doch hin und wieder mal in einem Seufzen zeigte oder sie ein genüssliches Grunzen nicht unterbinden konnte. Mehrmals musste Clara ihr versichern, dass wirklich alles gut sei.
Dabei schrieb sie mit Matteo immer wieder versaute Nachrichten, indem sie ihm von ihren Problemen, die Geräusche zu unterdrücken, und ihrer gleichzeitigen Notgeilheit berichtete. Eine Misere im positivsten Sinne. Er schickte ihr Videos, wie er mit seinem erigierten Penis den Regler der App bedient, mit dem er die Vibration steuert.
Auf dem Heimweg im Bus war sie vor allen Leuten nochmal kurz davor, ehe die Vibration erneut abbrach. Sie sendete ihm ein mit Smileys verziertes „So knapp.“ Dazu einen Schnappschuss ihres total durchnässten Höschens, von dem sie nicht genau wusste, ob der Typ auf dem Platz schräg gegenüber mitbekam, wie sie sich das Smartphone für das Bild unter dem Rock hielt.
Endlich wieder vereint, verschaffte sie ihm den Blowjob seines Lebens, was nicht sonderlich schwer war. Schließlich hatte ihn das Spiel ebenso geil gemacht. Nach nur wenigen Sekunden ergoss er sich in ihren Rachen. Ein paar Momente später kam auch Clara, indem sie sich mit tatkräftiger Unterstützung des Eis den Klit rieb. Es sollte nicht der letzte Höhepunkt der beiden in der Nacht sein.
Heute dagegen ist kein Typ in der Nähe, der ihr Lustzentrum bearbeitet. Nur eine tickende Uhr, deren Zeit viel zu langsam runterläuft. Dazu ihre Kollegin – oder sollte sie eher sagen Leidensgenossin?
Clara jobbt für eine Kleinanzeigenplattform. Ihre Aufgabe ist es, Anzeigen von Usern, die bisher auf der Plattform aufgefallen sind, manuell freizuschalten. Normalerweise durfte jeder ungeprüft alles veröffentlichen. Wenn bestimmte Keywords fallen oder der Benutzer in der Vergangenheit bereits Anzeigen schalten wollte, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, wurden diese automatisch zur Prüfung weitergegeben.
Aktuell liegt ihr eine Wohnungsanzeige vor, bei der sie nicht erkennt, warum diese gerade geprüft werden soll. Eigentlich ganz schick. Eine kleine Wohnung im Obergeschoss eines Einfamilienhauses mit Recht auf Mitnutzung des Gartens. Gar nicht weit weg von ihrer zukünftigen Ausbildungsstelle. Das wäre auf jeden Fall das Richtige für sie, aber es liegt über ihrem Budget. Eine wirkliche Chance, ohne Sicherheiten diese Wohnung anzumieten, hätte sie eh nicht. Trotzdem interessiert sie sich dafür, warum nun gerade diese Anzeige zur Prüfung steht. Sie ist einwandfrei. Daher gibt sie die Anzeige frei, stellt aber dennoch Nachforschungen an.
Dann kann es eigentlich nur daran liegen, dass der User in der Vergangenheit unangenehm aufgefallen ist. LennyLonesome ist auch ein eigenwilliger Name. Sie klickt auf die Anzeigen des Users aus der Vergangenheit. Diese waren neben ein paar allgemeinen Gesuchen und vereinzelt gebrauchten Kleinartikeln vornehmlich Inserate in der Erotiksparte.
„Jetzt wird’s interessant“, denkt Clara und liest sich die erste Anzeige durch.
Suche dominante Frau für eine Beziehung.
Ich, männlich, Mitte 30, suche eine Partnerin, die das Heft des Handelns übernimmt. Gern kannst du dich in der Beziehung frei ausleben und mir Anweisungen geben. Ich werde alles versuchen, einer Frau gerecht zu werden, habe aber leider noch recht wenig Erfahrung.
Schreibt mir gern, Lenny.
„Klingt etwas verzweifelt“, Die Bilder sind auch nicht gerade vorteilhaft. Die Anzeige war zwei Wochen online, aber er hat keine Antwort bekommen. Nicht verwunderlich, in dem weinerlichen Unterton, in dem er die Nachricht geschrieben hat. Mal sehen, was es noch so gibt.
Du willst deine Aggressionen an mir auslassen?
Devoter, leicht masochistischer Mann sucht eine Frau, die Lust hätte, ihrer Wut freien Lauf zu lassen. Ich wäre gern zeitweise dein Prellbock oder Fußabtreter oder erkläre mich bereit, mich auch deinen Vorlieben anzupassen. Schreib mir gern.
Lenny, M34
Auch hierauf antwortet niemand, außer eine Professionelle, die ihm eine SM-Session für 350 Euro verkaufen will, worauf er nicht eingeht. Für 350 Euro würde sie ihm auch ein paar verpassen, denkt Clara sich. Unglaublich, womit einige Geld verdienen. Weiter im Text:
Du wolltest schon immer mal einen Mann kontrollieren?
Unerfahrener Mitdreißiger sucht eine Frau, die Spaß daran hat, seine Höhepunkte zu kontrollieren und zu reglementieren. Ich würde nur noch mit deiner Erlaubnis abspritzen. Wenn es dir Freude bereitet, einen Typen kurz zu halten, melde dich doch bitte bei mir.
Lenny
Wieder keine Antwort. Auch wenn sie selbst nicht darauf eingehen würde, findet sie seine Versuche doch mittlerweile arg verzweifelt und hätte ihm zumindest irgendeine Form von Resonanz gewünscht. Sie selbst hat erst vor kurzem in Erfahrung bringen können, wie ansprechend es sein kann, wenn ihr Orgasmus gesteuert wird, auch wenn sie sich nicht vorstellen kann, sich dauerhaft von einem Kerl sagen zu lassen, wann sie sich reibt.
Nach dem Durchscrollen ein paar weiterer ähnlich gehaltener Anzeigen ist ihr klar, warum er auf der Liste der zu überprüfenden Benutzer steht. Das geht schon sehr in den Fetischbereich. Der arme Trottel hat offensichtlich Probleme, in der Szene Fuß zu fassen, und bleibt mit seinen Vorlieben für sich allein. Da haben es Frauen sicher einfacher, egal was für einen abstrusen Fetisch sie hier einstellen würden. Mit Sicherheit würden sie einen Typen finden, der bereit ist, diesen mit ihr auszuleben.
Sie wirft nochmal einen Blick auf die aktuelle Anzeige. 22 Nachrichten trudelten in der Zeit ein, in der sie Lenny alte Kontaktgesuche überflog. Der Berliner Wohnungsmarkt ist crazy. Auch Lenny selbst ist schon mitten in der Diskussion mit einigen Usern und macht Termine aus. Kaum hat jemand einen halbwegs trockenen Raum zu vermieten, wird aus dem kleinen, sonderlichen Fetischisten ein gefragter Mann.
Sie beschließt, aus einem der Chats zur Terminabsprache mal seine genaue Adresse zu notieren und ihm nach dem letzten von ihm vereinbarten Termin einen Besuch abzustatten.
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RE: Die neue Mieterin
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Datum:07.01.26 10:24 IP: gespeichert
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Hmmm! Ich liebe es - genau meine Richtung. Dankeschön
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Story-Writer
    Berlin
 Figo89
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RE: Die neue Mieterin
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Datum:07.01.26 10:53 IP: gespeichert
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Danke fürs Feedback ihr zwei beiden. Ich hoffe ich kann es weiterhin spannend gestalten. Meine Geschichten im KG-Forum:
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